Kulmbach (Bayern): Betrunkener randaliert

In der Haftzelle der Kulmbacher Polizei endete ein „Streifzug“ eines aggressiven 21-jährigen aus dem Kulmbacher Landkreis. Er hatte gepöbelt, beleidigt und ein Auto beschädigt.
Gegen 20:30 Uhr erreichte die Kulmbacher Polizeiinspektion die Mitteilung eines Zeugen, dass ein amtsbekannter junger Mann in der Oberen Stadt herumgröhlen und beleidigen würde. Die Polizeistreife, die sich des Sachverhalts annahm, erblickte den Störenfried auch gleich bei ihrer Anfahrt in der Buchbindergasse. Hier bedachte der alkoholisierte junge Mann die Beamten auch sogleich mit einem ausgestreckten Mittelfinger, seine anschließende Anhaltung mündete nach zahlreichen, weithin hörbaren Beleidigungen rasch in einer Festnahme. Bei dieser ließ er keine Gelegenheit aus, die Ordnungshüter mit unflätigen Äußerungen zu bedenken, auch zu Tätlichkeiten gegen die Polizisten ließ er sich hinreißen. Nachdem er sicher in der Polizeizelle verwahrt war, kümmerten sich die Beamten um seine Taten auf dem Weg von der Oberen Stadt in die Buchbindergasse. Hier stellten sie mindestens ein beschädigtes Auto fest, gegen welches der 21-jährige laut Zeugenangaben getreten hatte. Außerdem brachten sie in Erfahrung, dass er bei seiner Pöbelei in einem Imbiss in der Oberen Stadt möglicherweise zwei weitere Gäste mit einem Getränk überschüttet hatte. Hierzu meldete sich bislang kein Geschädigter bei der Polizei, daher werden Personen, die durch die Ausfälligkeiten des jungen Mannes in Mitleidenschaft gezogen wurden, gebeten, unter Tel. 09221/6090 telefonischen Kontakt aufzunehmen.

PM der PI Kulmbach vom 18.06.2019

Frankfurt a.M: (Hessen): Irin dreht durch und verletzt Bundespolizisten

Eine 46-jährige Irin verletzte am 13. Juni zwei Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt am Main durch Tritte und Bisse. Die irische Staatsangehörige wurde zuvor durch eine Streife aus dem Transitbereich des Terminals 1 verwiesen. Sie verhielt sich auffällig und schloss sich auf einer Toilette ein. Die Beamten forderten sie auf die Tür zu öffnen. Beim Öffnen der Tür entblößte sich die Frau. Bereits beim Verlassen des Transitbereiches zeigte sie sich unwillig, wurde aber zunächst auf freien Fuß belassen.
Flughafenmitarbeiter riefen erneut eine Streife, weil sich die 46-Jährige auch im öffentlichen Bereich auf einer Toilette entkleidete. Die Streife verbrachte sie daraufhin zur Wache. Nachdem die Frau sich augenscheinlich beruhigt hatte und die näheren Umstände geklärt waren, hätte die Frau die Wache wieder verlassen dürfen, jedoch weigerte sich die Irin vehement, dem nachzukommen. Die eingesetzten Beamten versuchten, sie trotz ihres Widerwillens aus der Wache zu geleiten. Auf diese Bemühungen reagierte sie aggressiv und trat gezielt nach den Ordnungshütern. Im Laufe des folgenden Handgemenges gelang es ihr, einem Beamten durch die Hose in den Oberschenkel zu beißen und einem weiteren mit dem Knie gegen den Kopf zu treten. Zudem versuchte sie, die Dienstwaffe sowie den Schlagstock aus dem Holster eines Polizisten zu ziehen. Letztendlich konnte die Frau überwältigt und mit Handfesseln fixiert werden. Die beiden Bundespolizisten waren trotz ihrer leichten Verletzungen weiterhin dienstfähig. Ein alarmierter Rettungswagen brachte die Frau aufgrund ihres psychischen Zustandes in ein Frankfurter Krankenhaus. Gegen die Irin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt vom 18.06.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Radfahrer ärgert sich über helfende Polizisten

In der Saarlandstraße kam es am Montag, 17.6.2019 gegen 18:45 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge eine 31-Jährige und ein 8-Monate-altes Kind in ein Krankenhaus verbracht wurden.
Eine 38-jährige Autofahrerin und ein 34-jähriger Autofahrer hatten zu diesem Zeitpunkt hintereinander an einer roten Ampel gehalten. Ein 31-Jähriger hingegen kam nicht zum Stehen und fuhr auf die beiden Fahrzeuge auf.
Durch den Aufprall wurde die 31-jährige Beifahrerin des 34-Jährigen leicht verletzt. Auch die 8-Monate-alte Tochter der 38-Jährigen wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 2.300 Euro.
Während der Unfallaufnahme standen die Polizeibeamten auf dem Radweg, der parallel zur Saarlandstraße verläuft. Einen unbekannten Fahrradfahrer schien dies massiv zu stören. Ohne die Geschwindigkeit zu verringern, fuhr er auf die Beamten zu und schimpfte lautstark. Da die Versorgung der Unfallbeteiligten wichtiger war, wurde der Fahrradfahrer nicht kontrolliert.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.06.2019

Passau (Bayern): Bedroht und beleidigt

Am Montag, gegen 20.40 Uhr, führte ein 20jähriger Mann in der Heininger Straße mit einem Baseball-Schläger Drohgebärden gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern durch. Die verständigten Polizeibeamten nahmen den 20jährigen, der erheblich alkoholisiert war, in Gewahrsam. Dabei beleidigte der 20jährige die Beamten mit Begriffen wie „Fotzenhuren“ und „Pisser“.

PM der PI Passau vom 18.06.2019

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schwere Verletzung nach Auseinandersetzung auf dem ASTA-Sommerfest – Taser-Einsatz

Hochaggressive Personen haben bei einer Schlägerei auf dem ASTA-Sommerfest in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Höhe des ReWi-Gebäudes einen Besucher schwer verletzt. Dabei ist durch die Einsatzkräfte der Polizei Mainz der Taser gegenüber einem 22-Jährigen Angreifer eingesetzt worden.
Dieser gehörte einer Gruppe junger Männer an, welche die Grenzen zwischen dem Flirten mit Besucherinnen und dem Belästigen offensichtlich gleich mehrfach überschritten haben. Als der männliche Begleiter einer 24-jährigen Mainzerin den jungen Offenbacher zur Rede stellen will, wird dieser unvermittelt von dem Belästiger angegriffen und mehrfach ins Gesicht geboxt. Hierbei erhält er Unterstützung von mindestens drei weiteren, ebenfalls aus Offenbach stammenden Personen. Die 22- bis 24- Jährigen schlagen und treten gemeinsam auf den 19-jährigen Studenten ein und verletzen ihn dabei erheblich. Der Mainzer trägt schwere Prellungen und vermutlich auch Brüche im Gesicht davon. Er wird später durch Rettungskräfte erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Sicherheitsmitarbeiter des Veranstalters wird ebenfalls vom Haupttäter aus dieser Personengruppe angegriffen und am Hals getroffen. Erst die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizei können kurz darauf die Situation beruhigen, zwei Personen an der Flucht hindern und festnehmen. Weil der Haupttäter weiterhin sowohl Sicherheitskräfte und Polizei, unter anderem mit Kopfstößen und Schlägen angreift, wird der Taser nach Androhung gegen ihn eingesetzt. Trotz dessen Einsatzes sind mehrere Einsatzkräfte nötig, um ihn festzunehmen. Auch nach dem Anlegen von Handschellen greift der Täter weiterhin die Beamten an und leistet erheblichen Widerstand. Polizisten werden dabei glücklicherweise nicht verletzt.
Ein weiterer 22-Jähriger aus Offenbach aus dieser Gruppe leistet bei seiner Festnahme ebenfalls erheblichen Widerstand. Erst nach mehreren Stunden im polizeilichen Gewahrsam beruhigen sich die Angreifer. Gegen sie werden nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet Zeugen oder mögliche weitere Geschädigte dieser Personengruppe sich unter der Rufnummer
06131/65-4110 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM des PP Mainz vom 18.06.2019

Freiberg am Neckar-Heutingsheim (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am Montag gegen 20.15 Uhr hat eine Zeugin die Polizei alarmiert und mitgeteilt, dass in Freiberg am Neckar-Heutinsgheim eine Frau mitten auf der Parkstraße sitzt und sich auffällig verhält.
Hinzugezogene Polizeibeamte haben die Frau, die augenscheinlich alkoholisiert war, an der Örtlichkeit angetroffen. Da sie sich zuvor auch noch auf ein abgestelltes Motorrad, das ihr nicht gehört, gesetzt hatte, wurde ein belehrendes Gespräch mit ihr geführt.
Darüber hinaus führte sie ein Fahrrad mit sich. Aufgrund ihrer Alkoholbeeinflussung wurde sie darauf hingewiesen nicht mit dem Rad zu fahren. Nachdem die Streifenwagenbesatzung sich entfernt hatte, meldete sich die Zeugin erneut bei der Polizei und gab an, dass die Frau nun mit dem Fahrrad weggefahren sei. Gegen 21.10 Uhr trafen Polizisten die 47 Jahre alte Frau in der Oscar-Paret-Straße an. Sie stand neben ihrem Fahrrad und wurde von den Einsatzkräften angesprochen. Daraufhin zeigte sich die Frau verbal sehr aggressiv und begann mehrfach nach den Beamten zu treten. Aufgrund ihrer Aggressivität wurden der Frau Handschließen angelegt. Da die Querulantin weiterhin nach den Polizisten trat, mussten ihre Füße ebenfalls gefesselt werden. Unterdessen beleidigte sie die Einsatzkräfte fortwährend. Im Anschluss daran musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen und die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Marbach verbringen. Sie wird sich nun neben Trunkenheit im Verkehr auch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 18.06.2019

Rastatt (Baden-Württemberg): Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Polizei sucht Zeugen

Nachdem ein junger Mann am Montagabend mit mehreren Stichverletzungen selbständig in einem Rastatter Krankenhaus erschienen war, ermitteln nun die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei dem 18-Jährigen bestand jedoch zu keiner Zeit Lebensgefahr. Selbst eine stationäre Behandlung des syrischen Staatsangehörigen war nicht erforderlich.
Zum Tathergang und den Hintergründen des Vorfalls liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Bislang gehen die Ermittler von einer Auseinandersetzung aus, die sich gegen 21:45 Uhr zwischen dem 18-Jährigen und einem afghanischen Staatsangehörigen in der Kapellenstraße im Bereich der dortigen Einsiedlerkapelle zugetragen haben soll. Der nun gesuchte Kontrahent des Heranwachsenden dürfte im Verlauf des Streits ebenfalls Verletzungen davongetragen haben. Von ihm liegt nachfolgende Beschreibung vor: Etwa Anfang 20 Jahre alt, circa 160 bis 165 Zentimeter groß, langer Bart, Glatze beziehungsweise sehr lichtes Haar am Oberkopf, kräftige Statur, mäßige Deutschkenntnisse, war in Begleitung einer Frau und eines Mannes. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zur Identität und/oder des Aufenthaltsorts des möglicherweise verletzten Mannes geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer: 0781 21-2820 bei den Beamten des Kriminaldauerdienstes in Offenburg. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte der 18-jährige wieder entlassen werden. Hierbei kam es seitens des Syrers allerdings zu ständigen Provokationen und letztlich auch zu Beleidigungen sowie Spuckattacken gegenüber den eingesetzten Polizisten. Der junge Mann musste daher die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Sein despektierliches Verhalten spiegelt sich in einer Anzeige wegen Beleidigung wider.
Die Ermittlungen zur gefährlichen Körperverletzung dauern an.

PM des PP Offenburg vom 18.06.2019

Lauchhammer (Brandenburg): Nach Ruhestörung Widerstand geleistet

Wegen ruhestörendem Lärm wurde die Polizei am Dienstag gegen 00:30 Uhr in die Weinbergstraße gerufen. Nach dem Eintreffen der Beamten forderten sie den Wohnungsinhaber auf, die laute Musik abzustellen. Da der Mann mehrfach äußerte, dies nicht zu tun, wurden ihm Konsequenzen angedroht. Daraufhin warf er mit einer Flasche nach den eingesetzten Polizisten und verfehlte sie nur knapp. Die Situation musste daraufhin mit einfacher körperlicher Gewalt entschärft werden. Bei seiner Fixierung zog sich der 27-Jährige Schnittverletzungen durch die von ihm verursachten Glasscherben zu. Deshalb musste er durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht werden. Ein Atemalkoholtest bei dem Störer ergab einen Wert von 2,04 Promille. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 18.06.2019

Hof (Bayern): Polizeiliche Bilanz zum Hofer „Schlappentag“

Ein erhöhtes aber vorhergesehenes Einsatzaufkommen bewältigten Polizeibeamte anlässlich des Hofer „Schlappentages“. Neben Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen schritten die Beamten auch bei Streitigkeiten ein und unterbanden Ordnungsstörungen. Insgesamt zog die Sicherheitsbehörde eine gemischte Bilanz.
Insbesondere der nicht verantwortungsbewusste Umgang mit Alkohol führte am Montag und am frühen Dienstagmorgen zu mehreren Polizeieinsätzen wegen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder Hilfeleistungen.
So beobachteten aufmerksame Zeugen zwei Betrunkene, die gegen 17.45 Uhr die Besucher des Festes anpöbelten und bedrängten. Die daraufhin verständigten Beamten der Polizeiinspektion Hof sowie der Operativen Ergänzungsdienste Hof ermahnten die Männer und erteilten im Anschluss daran, da gutes Zureden nicht wirkte, entsprechende Platzverweise.
Weil sich das Duo vom Festgelände nicht entfernte, begleiteten Polizeibeamte sie zum Ausgang. Dabei rissen sich die aggressiven Männer immer wieder los und drängten auf das Areal zurück, sodass den Polizisten nichts anderes übrigblieb, als die Gewahrsamnahme zu erklären.
Auf dem Weg zur Dienststelle kam es schließlich noch zu Beleidigungen gegen die Beamten sowie einer versuchten Sachbeschädigung des Polizeieinsatzfahrzeugs. Keiner der Beteiligten trug jedoch Verletzungen davon.
Nachdem der 27- und der 34-Jährige einige Stunden ihren Rausch ausschliefen, durften sie von der Hofer Polizeidienststelle aus den Heimweg antreten. Gegen sie wird nun strafrechtlich ermittelt.
Gegen 19.30 Uhr brachte der Rettungsdienst einen 13-jährigen Schüler in ein Krankenhaus, der mit über einem Promille hilflos war und eine medizinische Versorgung benötigte.
Ein mit über zwei Promille stark betrunkener 23-jähriger Student verspürte nach einem Streitgespräch so viel Wut in sich, dass er sich gegen 21 Uhr abreagierte, indem er gegen das Fahrplanschild einer Bushaltestelle im Schießgraben schlug. Dabei entstand leichter Sachschaden.
Gegen 22 Uhr leiteten die Beamten gegen einen 17-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Hof ein Strafverfahren wegen eines Körperverletzungsdeliktes ein, weil er einer 22-jährigen Hoferin, nachdem er sie nach einer Zigarette fragte und diese nicht bekam, einen kleinen Gegenstand an den Kopf warf und sie zudem beleidigte.
Letztendlich mussten die Polizisten noch mehrere, auf dem Heimweg befindliche Personen ahnden, die ihre Notdurft in einer Grünanlage oder an Hauswänden verrichteten.
Insgesamt bilanziert die Hofer Polizei einen Festverlauf mit überwiegend fröhlichen und friedlichen Besuchern. Besorgniserregend sind jedoch die hohen Alkoholwerte der Personen, die mit den Ordnungshütern in Kontakt kamen, die damit verbundene Aggressivität sowie die Gewaltdelikte gegen Personen oder Sachen.

PM der PI Hof vom 18.06.2019

Lüneburg – renitenter Lüneburger – wird eingewiesen

Mit einem äußerst renitente vermutlich unter Drogen stehenden 25-Jährigen hatte es die Polizei in den Morgenstunden des 18.06.19 zu tun. Der junge Mann war gegen 08:15 Uhr in der Jägerstraße mit einem Fahrrad mehrfach gestürzt, wurde danach aggressiv, so dass Passanten die Polizei alarmierten. Auch die Beamten ging der junge Mann (durch Treten, Schlagen und Spucken) an, so dass der 25-Jährige überwältigt und durch einen Amtsarzt zur weiteren Behandlung in die Psychiatrische Klinik gebracht wurde. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 18.06.2019

Durmersheim (Baden-Württemberg): Mofa gegen BMW

Zu einem Verkehrsunfall zwischen dem 25-jährigen Fahrer eines Mofas und dem 19-jährigen Fahrer eines BMW kam es am Montag kurz vor 23.30 Uhr in der Hauptstraße in Durmersheim. Die Angaben der beiden Unfallbeteiligten sind widersprüchlich. Der in Richtung Ortsmitte fahrende BWW-Fahrer gab an, dass er an einer Hofeinfahrt ein ausfahrbereites Mofa erkannt hatte. Da nach seiner Einschätzung der Mofa-Fahrer ihn wahrgenommen hatte sei er normal weitergefahren. Der Mofa-Fahrer sei dann doch unvermittelt losgefahren und es kam zum Zusammenstoß. Der Mofa-Fahrer will seinerseits das Fahrzeug nicht gefahren, sondern auf die Fahrbahn geschoben haben. Durch den Aufprall mit dem Pkw wurden der Mofa-Fahrer wie auch sein 17-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Der 25-jährige Zweiradfahrer soll gegenüber den unfallaufnehmenden Beamten des Polizeireviers Rastatt sehr aufgebracht gewesen sein. Da bei ihm bei einem durchgeführten Alkoholtest über ein Promille festgestellt wurde, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an. Während der Blutentnahme kam es zu Bedrohungen und Beleidigungen des mutmaßlichen Unfallverursachers gegenüber den Polizisten. Er verweigerte außerdem die Angaben zu seiner Person und weiter wurde festgestellt, dass der 25-Jährige über keine Berechtigung zum Führen eines Mofas verfügt. Darüber hinaus war er noch im Besitz eines verbotenen Messers. Ihn erwartet nun neben der Schadensregulierung von insgesamt circa 4.000 Euro eine ganze Reihe von Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 18.06.2019

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Jugendlicher widersetzte sich der Polizei

Bei einer Anzeigenaufnahme zu einer Körperverletzung in der Parchimer Weststadt versuchte ein Jugendlicher sich am Freitagabend den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Zunächst versuchte er zu flüchten, anschließend brachte er den eingesetzten Polizeibeamten mehrfach erheblichen Widerstand entgegen und bedrohte diese. Der 15-Jährige wurde schließlich überwältigt und anschließend zum Polizeirevier gebracht. Hier wurde er später an seinen Vater übergeben. Bei den Maßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Körperverletzung sowie wegen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 18.06.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Gäste werden aufdringlich

Deutlich alkoholisiert war ein 23-Jähriger, der in der Nacht zum heutigen Dienstag gegen 3 Uhr in einem Nachtlokal aufgefallen ist und letztlich von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste. Der junge Mann hatte zuvor mit seinem Begleiter Angestellte des Lokals angepöbelt und verbotenerweise Videos von den Mitarbeiterinnen gefertigt. Nachdem sie deswegen des Nachtclubs verwiesen wurden, wollten sie diesen nicht verlassen und fingen an, die Angestellten zu provozieren. Als sich der 23-Jährige beim Eintreffen der Polizei weigerte, sich auszuweisen und immer aggressiver wurde, waren die Beamten gezwungen, den renitenten Mann zu überwältigen und mit zur Dienststelle zu nehmen.

PM des PP Konstanz vom 18.06.2019

Türkheim (Bayern): Widerstandshandlung bei Polizeikontrolle

Am späten Montagabend wurde von einer Polizeistreife eine Personenkontrolle im Schlosspark in Türkheim durchgeführt. Nachdem ein 28-Jähriger zunächst zu Fuß geflüchtet war und von den Beamten eingeholt werden konnte, solidarisierten sich mehrere Personen mit dem jungen Mann und wirkten aggressiv auf die Polizeibeamten ein, sodass mehrere Unterstützungsstreifen angefordert wurden. Der junge Mann versuchte daraufhin, sich der Festnahme zu entziehen und leistete massiven Widerstand gegen die Beamten. Die anschließende Personendurchsuchung brachte bei dem Mann einen Verstoß nach dem Waffengesetz zu Tage. Zudem war der alkoholisierte Mann zuvor mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, was ebenfalls eine Anzeige zur Folge hat. Die 22-jährige Freundin des Mannes war ebenfalls im Schlosspark anwesend und verhielt sich den Polizeibeamten gegenüber auch sehr aggressiv, weshalb sie in Gewahrsam genommen wurde. Bei der Verbringung in die Haftzelle trat diese schließlich mit dem Fuß nach dem Knie eines Beamten, wobei dieser glücklicherweise nicht verletzt wurde. Da sie sich in der Zelle anschließend in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde die alkoholisierte Frau in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.06.2019

Vohburg (Bayern): 22-Jähriger versucht Pkw zu rauben

Ein 22-jähriger Mann hat am gestrigen Nachmittag versucht einer Autofahrerin gewaltsam deren Pkw zu rauben. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, wobei vier Polizeibeamte/innen leicht verletzt wurden.
Am Montag, 17.06.2019 gegen 14:50 Uhr stellte eine 39-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Eichstätt in der Alten Landgerichtsstraße ihren Pkw auf einem Parkplatz vor einer Gärtnerei ab. Unmittelbar nachdem sie den Pkw versperrt hatte, forderte ein zunächst Unbekannter Mann den Schlüssel für das Fahrzeug von ihr. Als die Frau dem nicht nachkam, versuchte der Unbekannte ihr gewaltsam den Fahrzeugschlüssel wegzunehmen. Erst als Passanten der Frau zu Hilfe kamen, ließ er von ihr ab und flüchtete auf einem Fahrrad.
Wenig später konnte der Flüchtige von einer Streife der Polizeiinspektion Geisenfeld im Zuge der eingeleiteten Fahndung auf der Kreuzstraße lokalisiert werden. Als die Beamtinnen ihn stoppen wollten, fuhr der Mann mit dem Rad gegen das Streifenfahrzeug. Anschließend versuchte er zu Fuß weiter zu flüchten, konnte jedoch eingeholt werden. Bei seiner Festnahme leistete er massiv Widerstand. Unter Mithilfe von zwei Passanten gelang es schließlich den Mann unter Kontrolle zu bringen. Trotzdem leistete er beim anschließenden Transport zur Polizeidienststelle nochmals Widerstand. Durch die wiederholten Widerstandshandlungen des jungen Mannes erlitten vier Beamte/innen leichte Verletzungen. Die von dem Täter angegriffene Autofahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen der wegen versuchten schweren Raubes ermittelnden Kriminalpolizei Ingolstadt, hatte der Tatverdächtige zudem vor dem Angriff auf die Autofahrerin bereits einen anderen Autofahrer im Bereich der Siedlungsstraße in ähnlicher Weise angegangen, offenbar auch in der Absicht in den Besitz des Wagens zu kommen. Dem 68-Jährigen war es aber gelungen, sich in seinem Pkw einzuschließen, so dass er nicht unmittelbar körperlich angegriffen werden konnte.
Nachdem beim Festgenommenen Anhaltspunkte für eine psychische Auffälligkeit festzustellen waren, wurde dieser in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt dauern noch an. Insbesondere bisher noch nicht bekannte Zeugen sind aufgerufen, sich bei der Kriminalpolizei unter der Tel. 0841-93430 zu melden.

PM des PP Oberbayern Nord vom 18.06.2019

In der Nacht von Sonntag, 16.06.2019, auf Montag, 17.06.2019 wurde eine 63-jährige Münchnerin mehrfach von einem unbekannten Täter, der sich als Polizeibeamter ausgab, angerufen. Er gab an, dass er Herr Schwarz heiße und erzählte, dass in der Nähe ein Einbrecher festgenommen worden sei, dieser habe eine Liste mit Adressen und Namen bei sich geführt. Auf dieser Liste befände sich der Name der 63-jährigen Münchnerin an erster Stelle.
Im weiteren Gespräch gab der falsche Polizeibeamte an, dass jemand zu ihr nach Hause kommen würde, um ihre Wertsachen in Sicherheit zu bringen. Da die Münchnerin hinter den Anrufen eine betrügerische Absicht vermutete, alarmierte sie den Polizeinotruf.
Im Verlauf der Nacht nahmen die Täter mehrfach telefonisch Kontakt mit der Münchnerin auf. Am Morgen des 17.06.2019, gegen 05:00 Uhr, wurde sie angewiesen, eine Tüte mit Wertsachen vor die Wohnungstür zu legen. Darüber verständigte sie erneut die Polizei.
Bei der Abholung wurde ein 41-Jähriger aus dem Landkreis Esslingen festgenommen.
Bei der Fahndung konnte wurde ein Pkw in Tatortnähe festgestellt, in dem sich zwei Männer befanden. Diese sind ebenfalls tatverdächtig und wurden festgenommen. Bei ihnen handelt es sich um einen 38-Jährigen und einen 53-Jährigen (beide aus dem Landkreis Esslingen).
Die drei Tatverdächtigen werden heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP München vom 18.06.2019

Gestern Morgen wurde nahe des Bahnhofs Offenburg ein Mann festgenommen, der wahllos auf Reisende eingeschlagen haben soll.
Gegen 05:50 Uhr wurde ein Vorfall in der südlichen Bahnhofsunterführung in Offenburg gemeldet, wonach ein Mann einem 38-jährigen Reisenden mit der Faust ins Gesicht geschlagen und anschließend noch auf ihn eingetreten haben soll. Der 38-Jährige verlor hierdurch zwei Zähne, erlitt blutende Verletzungen im Gesicht und musste ärztlich behandelt werden.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der 40-Jährige, der mit einem Zug von Frankfurt nach Offenburg gekommen war, zuvor scheinbar wahllos einen Reisenden im Zug mehrfach geohrfeigt haben. Nach seiner Ankunft im Bahnhof Offenburg gegen 04:50 Uhr soll er den Zug verlassen, unbefugt die Gleise überquert und sich in Richtung Stadtgebiet begeben haben, um kurze Zeit später wieder zum Bahnhof zurückzukehren.
Hier soll er dann am Bahnsteig sowie am Treppenabgang zwei ihm unbekannte Reisende angegriffen haben, indem er diesen eine gefüllte Plastikflasche auf den Kopf geschlagen haben soll. Anschließend habe er sich entfernt. Nach Zeugenhinweisen konnten Beamte der Bundespolizei im Bereich der Okenstraße einen 40-jährigen Verdächtigen festnehmen.
Auf Grund seines aggressiven Verhaltens, den Körperverletzungsdelikten gegenüber ihm unbekannten Personen und den Äußerungen in der polizeilichen Vernehmung, dass auch zukünftig solche Taten nicht ausgeschlossen werden können, wurde er heute der zuständigen Haftrichterin beim Amtsgericht Offenburg vorgeführt.
Diese folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg und erließ gegen den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Mann Haftbefehl wegen vorsätzlicher Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung. Er wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der BPOLI Offenburg vom 18.06.2019

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Bochum:
Um kurz nach 5 Uhr am heutigen Morgen (18. Juni) ist ein Notruf auf der Leitstelle des Polizeipräsidiums (PP) Essen eingegangen. Inhaltlich kündigte ein Anrufer seinen Suizid an. Der Anrufer meldete sich aus dem Stadtteil Essen-Altendorf.
Die entsandten Polizeikräfte des PP Essen trafen auf der Altendorfer Straße auf den mit einem Messer bewaffneten hochemotionalen Mann. Die Polizeibeamten versuchten die Person zu beruhigen und forderten ihn zudem auf, stehen zu bleiben sowie das Messer auf den Boden zu legen. Der Mann kam diesen Aufforderungen nicht nach.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde der bewaffnete Mann immer aggressiver. Ein Polizeibeamter setzte seine Dienstwaffe ein und verletzte den Mann mit einem Treffer in der Oberkörper tödlich.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Verstorbenen um einen 32-jährigen Essener.
Aus Neutralitätsgründen hat – wie üblich – eine Mordkommission des PP Bochum die Ermittlungen übernommen, die nun die genauen Umstände klären wird. Es wird nachberichtet.

PM der POL Bochum vom 18.06.2019

Nachrodt/Altena (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und bissig

Nach einer Schlangenlinienfahrt am Samstagmorgen durch Nachrodt hat sich ein 55-jähriger Altenaer mit der Polizei angelegt. Zwei Polizeibeamte und der Fahrer selbst wurden leicht verletzt.
Andere Autofahrer hatten die unsichere Fahrweise über die B 236 beobachtet und die Polizei angerufen. Ein Streifenwagen stoppte das beschriebene Fahrzeug gegen 2.30 Uhr auf der Altenaer Straße in Einsal. Den Polizeibeamten schlug eine Alkoholfahne entgegen. Im Fahrzeug lagen Flaschen Kräuterschnaps. Der Fahrer weigerte sich, Führerschein und Fahrzeugschein zu zeigen. Irgendwann stieg er aus und ging bedrohlich auf die Polizeibeamten zu. Er versuchte, dem Polizeibeamten das Alkoholtestgerät aus der Hand zu schlagen und die Beamten mit seinen Stahlkappen-Schuhen zu treten. Die Polizeibeamten mussten den angriffslustigen Mann zu Boden bringen. Die Polizeibeamten bekamen Bisse und Schläge ab – und jede Menge auch sexuell anzügliche Beleidigungen. Erst nach dem Eintreffen eines weiteren Streifenwagens konnte der Mann überwältigt werden. In Handfesseln wurde er zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt mehrere Blutproben abnahm. Es besteht der Verdacht, dass er neben Alkohol illegale Drogen im Blut hatte. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher und verfrachtete ihn für den Rest der Nacht ins Gewahrsam. Auch dort widersetzte er sich weiter den Maßnahmen der Polizeibeamten. Die Vorwürfe gegen ihn: Fahren unter Einfluss von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.06.2019

Landshut (Bayern): Betrunkene Hotelgäste randalieren – Polizeibeamter verletzt

Am Montag, gegen 00.05 Uhr, wurde die Polizei zu einem Hotel in der Bahnhofstraße gerufen. Ein 46-jähriger Hotelgast beleidigte eine 26-jährige Angestellte massiv. Der 46-Jährige sowie sein 30-jähriger Begleiter verhielten sich nach dem Eintreffen der Polizei äußerst unkooperativ, ein ausgesprochenes Hausverbot wollten sie nicht befolgen. Nachdem beide Personen unbelehrbar waren, wurden sie in Gewahrsam genommen. Bei der Polizeiinspektion Landshut ging der 46-Jährige auf einen Polizeibeamten los und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Im weiteren Verlauf leistete der betrunkene Mann massiven Widerstand gegen die Fesselung. Sowohl der Polizeibeamte als auch der 46-jährige Randalierer mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 17.06.2019

Landshut (Bayern): Polizeibeamtin bei Übergriff leicht verletzt

Am Sonntag, gegen 22.20 Uhr, wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet gerufen. Ein 40-Jähriger randalierte unter dem Einfluss von Medikamenten und Alkohol. Der Mann ging sofort, zunächst verbal, auf die Beamten los, anschließend griff er eine Polizeibeamtin an, die dadurch leichte Verletzungen erlitt. Die Polizisten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Dabei sprach dieser massive Beleidigungen und Bedrohungen aus. Die Beamten verbrachten den Mann in eine Arrestzelle bei der Polizeiinspektion. Er hat sich wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte zu verantworten.

PM der PI Landshut vom 17.06.2019

Stade (Niedersachsen): Polizeilicher Rückblick auf das Stader Altstadtfest 2019

Am vergangenen Wochenende fand in Stade das alljährliche Altstadtfest statt. Hierzu waren an verschiedenen Örtlichkeiten im Innenstadtbereich Bühnen aufgebaut, auf denen zum Teil bis in die Nacht hinein verschiedenste Musik gespielt wurde. Bei überwiegend sonnigem Wetter strömten mehrere tausend Besucher in die Stader Innenstadt.
Wie auch in den letzten Jahren war diese Veranstaltung für die Polizei und Rettungsdienst eine besondere Herausforderung. Vor allem junge, betrunkene Besucher beschäftigten die Einsatzkräfte insbesondere in den Abend-/Nachtstunden massiv.
Zwei alkoholisierte Gruppen männlicher Heranwachsende auf dem Pferdemarkt wiedersetzten sich bewusst den polizeilichen Maßnahmen, bedrängten die Beamten bzw. griffen diese an. Den ausgesprochenen Platzverweisen wurde nicht nachgekommen, sodass diese u.a. unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden mussten.
Ein junger Mann aus Hamburg randalierte in der Samstagnacht am Bahnhof, sodass er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen musste.
Im Gewahrsamsbereich verletzte er einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß.
Insgesamt stellte sich übermäßiger Alkoholkonsum und damit einhergehende Aggressivität, auch gegenüber den Polizeibeamten, als großes Problem dar. Im Vergleich zu den Vorjahren kann von einem deutlich unruhigeren Stadtfest gesprochen werden.
Polizeilich wurden zwei gefährliche Körperverletzungen, zwei Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, vier Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte, ein Verstoß gegen das Waffengesetz, zwei Beleidigungen, zwei sexuelle Belästigungen, drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, vier Diebstähle und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen.
Mehrere Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, da sie entweder nicht Willens oder nicht in der Lage waren, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.

PM der PI Stade vom 17.06.2019

Eschwege (Hessen): Widerstand, Beleidigung, Körperverletzung

Am 16.06.19, gegen 03:45 Uhr, kam es durch einen 28-Jährigen aus Eschwege gegenüber einer Polizeistreife auf dem Festgelände des Johannisfestes zunächst zu Beleidigungen. Bei Erblicken der Streife fielen Worte wie „Hurensohn“, worauf die Beamten den 28-Jährigen vorläufig festnehmen wollten. Hierbei leistete dieser erhebliche Widerstand und biss einen Beamten dabei ins Knie. Da der 28-Jährige zudem selbstständig mit seinem Kopf mehrfach auf den Asphaltboden schlug, wurde er vorläufig in die psychiatrische Klinik untergebracht.

PM der POL Eschwege vom 17.06.2019

Passau (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Montagnacht wurden im Rahmen einer allgemeinen Personenkontrolle in der Regensburger Straße zwei Polizeibeamte von einem 19jährigen Mann mit dem Mittelfinger und dem Ausdruck „Fuck the police“ und „ACAB“ beleidigt.

PM der PI Passau vom 17.06.2019

Obernburg (Bayern): Überlaute Party in Kleingartenanlage führt zu Großeinsatz – Zwei Polizeibeamte verletzt

Ein zunächst alltäglicher Einsatz auf Grund einer Ruhestörung führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem Großeinsatz mit insgesamt acht Streifenfahrzeugen und einem Diensthundeführer. Zwei Polizeibeamte konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.
Auf Grund einer überlauten Feier begab sich eine Streife der Polizeiinspektion Obernburg am Main am Sonntag, gegen 01:45 Uhr, zu einer Kleingartenanlage im Bereich der Daimlerstraße. Die beiden Veranstalter der Party, zwei Männer im Alter von 18 und 47 Jahren verhielten sich von Beginn an aggressiv und verweigerten den Beamten zunächst den Zutritt zum Gelände. Als der DJ der Veranstaltung sich einsichtig zeigte und die Musik abstellen wollte, ließ sich der 18-Jährige nicht mehr beruhigen und beleidigte die beiden Polizisten aufs Übelste.
Mit Unterstützung mehrerer Streifen der Polizeiinspektion Obernburg am Main, der Polizeiinspektion Aschaffenburg und eines Diensthundeführers sollte die Feier vor Ort beendet werden. Der sichtlich alkoholisierte 18-Jährige, welcher die Beamten bereits beleidigt hatte, verhielt sich daraufhin weiter aggressiv und trat den Beamten mit einer erhobenen Bierflasche gegenüber. Diese brachten ihn daraufhin zu Boden und legten ihm Handschellen an. Hierbei verletzte er einen Polizisten mit der Bierflasche am Kopf. Der zweite Beamte erlitt Verletzungen an der Hand.
Auf dem anschließenden Weg zum Streifenwagen versuchte der 18-Jährige sich loszureißen und spuckte in Richtung der Beamten, bevor er schließlich zur Dienststelle gebracht wurde. Er verbrachte die Nacht in einer Haftzelle und wurde am Sonntagvormittag wieder entlassen. Gegen den jungen Mann wird nun wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.
Ein weiterer Gast der Feier kam trotz wiederholter Aufforderung dem Platzverweis vom Gelände nicht nach und musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen.
Die beiden verletzten Polizeibeamten der Obernburger Polizei konnten ihren Dienst in der Nacht nicht mehr fortsetzen. Während des Einsatzes wurden zudem ein Handfunkgerät und ein Pfefferspray beschädigt.

PM des PP Unterfranken vom 17.06.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizeirevier wird gesprengt

… So zumindest ist es die Ansicht eines 46-jährigen Weideners. Dieser rief gestern unzählige Male beim Notruf der Inspektion an und teilte zunächst äußerst undurchsichtige Sachverhalte mit. Die beim besten Willen nicht nachvollziehbaren Anrufe gipfelten schließlich in der Androhung durch den 46-jährigen, dass er das Polizeirevier in der Regensburger Straße in die Luft sprengen werde. Da die Beamten der PI Weiden aber gerne weiterhin nutzbare Büroräume hätten, suchten sie den Anrufer an seiner Anschrift auf und stellten ihn persönlich zur Rede. Das Ende diesen Tages bestand in einer Anzeige gegen den Anrufer wegen Bedrohung und Missbrauch von Notrufen. Er wird sich in naher Zukunft vor dem Staatsanwalt verantworten dürfen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 17.06.2019

Nürnberg (Bayern): Mit heißem Fett gedroht – Einweisung in Fachklinik

Beamte der Nürnberger Polizei mussten am Sonntagnachmittag (16.06.2019) einen gefährlichen Einsatz bewältigen, bei dem sie u.a. mit heißem Fett bedroht wurden. Am Ende stand die Einweisung einer 45-jährigen Frau in eine Fachklinik.
Zunächst wurde gegen 17:40 Uhr eine Streife der PI Nürnberg-Süd zu einem Familienstreit in die Galgenhofstraße gerufen. Als die Beamten eintrafen, stand die 45-Jährige bereits im Eingangsbereich und hatte einen Topf mit heißem Fett sowie ein Messer in der Hand. Sie drohte den Beamten insbesondere damit, das heiße Fett über sie zu schütten.
Vorsichtshalber verständigten die Polizisten weitere Kollegen sowie Beamte des Unterstützungskommandos. Insgesamt waren jetzt rund 10 Beamte vor Ort. Als die Frau weiterhin mit Ausschütten des Fettes drohte, zogen die Beamten ihre Dienstwaffen und forderten die Frau eindringlich auf, den Topf abzustellen und sich zu ergeben. Am Ende gab sie nach und ließ sich festnehmen. Verletzt wurde niemand.
Auf Grund ihres psychisch verwirrten Zustandes musste die 45-Jährige in die Fachabteilung einer Klinik gefahren werden. Zuvor musste sie kurzzeitig vom Rettungsdienst behandelt werden. Wegen des Verdachts der Bedrohung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 17.06.2019

Friedberg/Bad Nauheim (Hessen): Rollerfahrer in Gewahrsam genommen

Am Sonntagabend, gegen 19 Uhr, meldeten mehrere Passanten einen Rollerfahrer, der ohne Helm und mit hohen Geschwindigkeiten auf dem Gehweg der Kaiserstraße in Friedberg auf und ab rasen würde. Dadurch sei es zur Gefährdung von Fußgängern gekommen. Bereits am Samstagnachmittag, gab es Hinweise auf einen ähnlich beschriebenen Rollerfahrer, der im Kurpark in Bad Nauheim umherfuhr und dort die Leute gefährdete und belästigte. Während der Rollerfahrer nach dem Auffallen im Kurpark am Samstag nicht von der Polizei ausfindig gemacht werden konnte, gelang dies am Sonntag.
Gegen 19.30 Uhr konnte im Rahmen der Fahndung ein Verdächtiger in der Schwalheimer Straße in Bad Nauheim an einer Tankstelle angetroffen werden. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, versuchte er zu fliehen und trat anschließend nach einem Polizisten, als er festgenommen wurde. Bei dem 53-jährigen Bad Nauheimer Rollerfahrer konnten psychische Auffälligkeiten festgestellt werden, weshalb er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wurde. Wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Angriffs / Widerstandes gegenüber den Vollstreckungsbeamten wird nun gegen den Bad Nauheimer ermittelt. Wer selbst von dem Fahrer mit dem roten Roller am Samstag im Kurpark Bad Nauheim oder am Sonntag auf der Kaiserstraße in Friedberg gefährdet wurde, wird gebeten sich mit der Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

Esslingen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb

Wegen Ladendiebstahls und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen 24-jährigen mutmaßlichen Ladendieb. Der betrunkene Mann war am Samstagabend, gegen 18.45 Uhr, in einem Elektronikmarkt in der Berliner Straße aufgefallen, nachdem er dort einen Kopfhörer aus der Verpackung gerissen hatte und mitnehmen wollte. Der Mann, der bereits zuvor wegen einer körperlichen Auseinandersetzung aufgefallen war, sollte von einer Polizeistreife zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle gebracht werden. Gegen diese Maßnahme setzte er sich zur Wehr, sodass er letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Auch auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er mehrfach nach den Polizeibeamten zu treten, wobei eine Polizeibeamtin leicht verletzt wurde. Er musste nach richterlicher Anordnung die Nacht in der Ausnüchterungszelle des Polizeireviers verbringen. Gegen ihn wird bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige vorgelegt.

PM des PP Reutlingen vom 17.06.2019

Rottenburg (Baden-Württemberg): Randaliert und Polizeibeamte bespuckt

Ganz erheblich betrunken war eine 38-Jährige, die am späten Sonntagabend in der Gartenstraße randaliert hatte. Gegen 22.25 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem die Frau in der Gartenstraße auf geparkte Fahrzeuge, Rollläden und Blumenkästen eingeschlagen und wahllos Passanten angegriffen und beleidigt hatte. Sie wurde in Gewahrsam genommen, wogegen sie so erheblichen Widerstand leistete, dass sie gefesselt werden musste. Auf der Fahrt und auch auf dem Polizeirevier beleidigte und bespuckte sie die eingesetzten Polizeibeamten und trat nach ihnen. Verletzt wurde dabei niemand. Sie musste die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen und sieht jetzt einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

PM des PP Reutlingen vom 17.06.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Schwieriger Einsatz für Düsseldorfer Polizei – Alkoholisierte Angehörige randalieren in Wohnheim und greifen Beamte an – Polizei nimmt drei Randalierer fest

Oberbilk: Vorausgegangen war dem Einsatz der Beamten ein Besuch von zwei 28 und 31 Jahre alten Söhnen bei ihrem Vater in einem Männerwohnheim in der Eisenstraße in Düsseldorf.
Da die Besuchszeit schon länger überschritten war, wies ein Angestellter des Wohnheims die beiden Männer darauf hin, dass sie die Örtlichkeit zu verlassen haben. Die bereits erheblich alkoholisierten, Männer zeigten sich mit dieser Maßnahme überhaupt nicht einverstanden. Sie beleidigten und schlugen auf den Mitarbeiter des Wohnheims ein. Dieser setzte sich zur Wehr und verständigte die Polizei
Die eintreffenden Einsatzkräfte wollten nun im Eingangsbereich des Wohnheims die Personalien der Brüder feststellen. Diese weigerten sich jedoch, sich in irgendeiner Weise auszuweisen und verhielten sich unkooperativ und in höchstem Maße provokant. Die polizeilichen Maßnahmen zur Feststellung der Identität der zwei Tatverdächtigen wurden durch den 59-jährigen Vater ebenfalls massiv behindert. Als die Beamten einen mitgeführten Rucksack durchsuchen wollten, griffen die Brüder die eingesetzten Beamten massiv an. Der Widerstand der beiden Tatverdächtigen wurde konsequent, unter anderem durch den Einsatz von Pfefferspray, gebrochen. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Der Vater wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 28-jährige wurde auf Grund eines Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Sein 31-jähriger Bruder soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 17.06.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Farbbeutel auf Einsatzkräfte geworfen

In der vergangenen Nacht wurden in Friedrichshain Einsatzkräfte der Polizei und deren Fahrzeuge mit Farbbeuteln attackiert. Kurz vor 23 Uhr warfen Unbekannte mehrere mit Farbe gefüllte Beutel auf Beamte und Einsatzfahrzeuge, die sich in der Liebigstraße Ecke Rigaer Straße aufhielten. Dabei wurden ein Gruppenwagen sowie die Dienstkleidung mehrerer Polizisten beschädigt. Als der Fahrer des Einsatzwagens diesen in Bewegung setzte, flogen erneut Farbbeutel, die unter anderem die Frontscheibe trafen. Weitere geparkte Autos sowie der Gehweg sind ebenfalls durch Farbe beschädigt worden. Den Beobachtungen der Einsatzkräfte zufolge wurden die Beutel aus einem der Häuser in der Liebigstraße geworfen. Die weiteren Ermittlungen zu den Tätern führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

PM des PP Berlin vom 17.06.2019

Brakel (Nordrhein-Westfalen): Schwarzfahrer leistet Widerstand und wird festgenommen

Ein 23-jähriger Brakeler wurde am Sonntag, 16. Juni, gegen 8.30 Uhr in der Nordwestbahn durch eine Zugbegleiterin ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Zunächst machte der Schwarzfahrer falsche Angaben zu seiner Person. Als am Bahnhof Brakel die Situation scheinbar günstig war, flüchtete der Verdächtige durch eine sich öffnende Zugtür auf den Bahnsteig. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass zufällig zwei Beamte der Polizei Höxter im selben Zug unterwegs waren. Mit Unterstützung eines weiteren Bürgers konnten die Beamten den Flüchtenden noch auf dem Bahnsteig stellen.
Als er Widerstand gegen die Polizisten leistete, wurde der angetrunkene 23-Jährige vorläufig festgenommen. Nach Feststellung seiner Personalien und Anzeigenerstattung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der KPB Höxter vom 17.06.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Ein Einsatz führt zum nächsten

Sein Verhalten hat einem jungen Mann aus der Südwestpfalz eine Nacht in einer Gewahrsamszelle eingebracht. Der 22-Jährige hatte sich in der Nacht zu Sonntag in der Martin-Luther-Straße zuerst mit Passanten angelegt und später mit den eingesetzten Polizeibeamten.
Die Streife war eigentlich aus einem anderen Grund gegen 4 Uhr zu einem Lokal gerufen worden – denn dort stritten sich mehrere Frauen und es kam zu Körperverletzungen. Vor Ort wurde eine offensichtlich stark alkoholisierte 27-Jährige ermittelt, die aus noch unbekannten Gründen mit zwei anderen Frauen in Streit geraten war und nach ihnen getreten hatte. Weil sich die Frau auch den Einsatzkräften gegenüber aggressiv verhielt, musste sie gefesselt und mit zur Dienststelle genommen werden. Die Ermittlungen zur genauen Klärung der Ereignisse dauern an.
Unterdessen erhielten die Beamten in der Martin-Luther-Straße Hinweise auf einen Mann, der auf der Straße mit einem Messer herumgefuchtelt hatte. Der 22-Jährige hielt sich auch immer noch vor Ort auf, reagierte aber nicht auf die Aufforderung der Beamten, seine Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Er wurde schließlich fixiert und gefesselt, wobei er massiven Widerstand leistete, auch nach den Beamten trat und sie beleidigte. In seiner Hosentasche wurde ein sogenanntes Einhandmesser gefunden. Ein Atemalkoholtest bescheinigte dem Mann einen Pegel von 2,07 Promille.
Er wurde für die Entnahme einer Blutprobe mit zur Dienststelle genommen und erhielt einen Platzverweis für den Altstadtbereich. Weil der 22-Jährige aber ankündigte, sich nicht daran zu halten, und auch seine Freundin ablehnte, ihn mitzunehmen, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Auf ihn kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 17.06.2019

Neumünster (Schleswig-Holstein): Mit Fahrrad auf Bahnsteig gestürzt, Rauschgift und drei Messer sichergestellt, alkoholisierte Frau und Widerstand im Rettungswagen

Die Bundespolizei am Bahnhof Neumünster hatte am Wochenende viel zu tun. Freitagnachmittag wurde bei der Kontrolle eines jungen Mannes auf dem Bahnsteig ein Einhandmesser im Hosenbund gefunden. Das Messer wurde sichergestellt; der 18-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
Nur kurze Zeit später beobachteten Bundespolizisten wie ein Mann mit seinem Fahrrad in Schlangenlinien auf dem Bahnsteig fuhr und plötzlich nahe der Bahnsteigkante stürzte. Die Beamten schritten sofort ein und nahmen den Mann in Schutzgewahrsam. Bei der Durchsuchung des Rucksacks wurden 46 Gramm Marihuana (siehe Bild) und fast 300,- Euro Bargeld gefunden. Ein Atemalkoholtest bei dem 25-Jährigen ergab einen Promillewert von 2,09.
Das Rauschgift wurde sichergestellt; das Bargeld auf Weisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.
Samstagmorgen gegen 00.15 Uhr wurde ein junges Mädchen auf dem Bahnsteig festgestellt, die dort kollabiert war. Die Beamten leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Es konnte festgestellt werden, dass die 15-Jährige abgängig war. Beim Transport ins Krankenhaus leistete das Mädchen Widerstand und drei Beamte mussten den Krankentransport begleiten.
Samstagmorgen gen 04.00 Uhr ein weiterer Einsatz: Ein Mann hatte offensichtlich eine junge Frau mit einem Messer bedroht. Die Bundespolizisten konnten den Tatverdächtigen stellen. Ein Einhandmesser wurde aufgefunden und sichergestellt. Der 33-jährige alkoholisierte Mann (1,38 Prom.) erhielt Anzeigen wegen Bedrohung und unerlaubtem Waffenbesitz.
Sonntagmorgen gegen 07.00 Uhr wurde ein Mann angetroffen, der stark alkoholisiert war. Zu seinem Schutz wurde der 27-Jährige in Obhut genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille. Er wurde ins Krankenhaus verbracht.

PM der BPOLI Flensburg vom 17.06.2019

Lübbenau (Brandenburg): Widerstand

Am späten Sonntagabend pöbelte ein 49-Jähriger auf einem Tankstellengelände in der Straße des Friedens gegen Kunden und Mitarbeiter. Da er das Gelände nicht verlassen wollte, wurde die Polizei gerufen. Bei Eintreffen der Beamten änderte sich das verbal aggressive Verhalten des Mannes nicht und er widersetzte sich nun auch zunehmend körperlich den polizeilichen Maßnahmen. Nur durch einfache körperliche Gewalt konnte der Mann ruhig gestellt werden. Da ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,42 Promille auswies, wurde eine Blutprobe angeordnet. Auch auf dem Weg ins Krankenhaus beleidigte der Mann die Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er anschließend in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 17.06.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ingewahrsamnahme nach Körperverletzung und Verkehrsunfall mit 1,9 Promille

Am Samstag, 15.06.2019, befuhr ein stark alkoholisierter, 52-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen gegen 16:05 Uhr die Evastraße in Bismarck. Dabei touchierte er einen ihm entgegenkommenden Pkw. Der Gelsenkirchener setzte seine Fahrt fort und touchierte einen rechts am Straßenrand geparkten Wagen. Er fuhr unbeeindruckt weiter und schob einen ebenfalls am rechten Fahrbahnrand abgestellten Anhänger in einen angrenzenden Zaun. Dabei brach eine Achse am Fahrzeug des 52-Jährigen, so dass der Wagen nicht mehr fahrbereit war. Der Gelsenkirchener setzte seinen Weg zu Fuß fort und ignorierte einen 54-jährigen Zeugen, der ihn vehement auf die von ihm verursachten Schäden aufmerksam machte. Der 52-Jährige begab sich kurzfristig in ein Haus. Als er das Haus wieder verließ, setzte er sich in einen anderen Wagen und fuhr davon. Während der Verkehrsunfallaufnahme der eingesetzten Polizeibeamten kehrte der 52-Jährige zurück, parkte sein Fahrzeug und wollte sich wieder ins Haus begeben. Er ignorierte die Weisung der Polizeibeamten, stehen zu bleiben, so dass sie ihn festhielten. Darauf reagierte der Gelsenkirchener uneinsichtig und aggressiv. Die Polizeibeamten fixierten ihn, legten ihm Handfesseln an und setzten ihn in den Streifenwagen. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Die Beamten nahmen den Mann mit ins Gewahrsam, wo ihm ein Arzt zwei Blutproben entnahm. Bei der weiteren Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass der Gelsenkirchener in der Zeit zwischen dem Verkehrsunfall und seiner Rückkehr zur Evastraße in Schalke-Nord gewesen war. Hier hatte er nach zunächst verbalen Streitigkeiten eine 36-jährige Frau geohrfeigt und war dann mit seinem Wagen weggefahren. Neben einer Strafanzeige wegen Körperverletzung erwartet den Gelsenkirchener nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Verkehrsunfallflucht. Die Polizeibeamten stellten den Führerschein des Gelsenkircheners sicher. Er darf bis zur weiteren Entscheidung durch ein Gericht keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge führen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.06.2019

München (Bayern): Widerstand nach Randalen in S-Bahn – 25-Jähriger in Krankenhaus eingewiesen

Am Sonntag (16. Juni) randalierte ein 25-Jähriger in einer S-Bahn. In Unterschleißheim wurde er aus der Bahn geholt, ging auf Bundespolizisten los und versuchte sich selbst zu verletzten. Landespolizisten wiesen ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.
Ein Bundespolizist vom Münchner Flughafen befand sich Sonntagfrüh gegen 05:20 Uhr in einer S1 Richtung Flughafen. In der Bahn wurde er auf einen jungen Mann aufmerksam, der versuchte Reisende zu schlagen und herumbrüllte.
Am S-Bahnhaltepunkt Unterschleißheim brachte der Polizist den Mann aus der Bahn, wo bereits eine Bundespolizeistreife vom Hauptbahnhof auf den augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss Stehenden wartete.
Nach erfolgter Personalienfeststellung sollte der 25-jährige Afghane den Bahnsteig verlassen, was er jedoch nicht tat. Stattdessen warf er sich in ein Beet, schlug auf den Boden und gegen Werbeplakate und versuchte auch die Polizisten zu schlagen, woraufhin er gefesselt wurde. Der in München Lebende trat nun unkontrolliert um sich, sodass auch seine Beine fixiert wurden. Daraufhin begann er die Beamten zu beleidigen und schrammte mit dem eigenen Gesicht auf dem betonierten Bahnsteig, sodass er Schürfwunden erlitt. Eine zur Unterstützung hinzugerufene Streife der Landespolizei ordnete aufgrund der Selbst- und Fremdgefährdung die Unterbringung des 25-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Bei der Übergabe des Afghanen ans Krankenhaus spuckte er noch nach den Beamten.
Die zuständige Richterin ordnete eine Blutentnahme bei dem Mann an. Gegen ihn wird wegen Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 17.06.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Jugendlichen in Gewahrsam

Zu einer Gruppe randalierender Jugendlicher wurde die Polizei am späten Samstagabend gegen 22.50 Uhr unter die neue Rheinbrücke gerufen. Als sich zwei Streifenwagenbesatzungen der Örtlichkeiten näherten, bemerkten die Beamten einen 16-Jährigen, der einen Gegenstand in Richtung eines der Streifenfahrzeuge warf. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in Gewahrsam und veranlassten bei dem alkoholisierten Jugendlichen die Entnahme einer Blutprobe.
Anschließend brachten ihn die Beamten nach Hause. Der 16-Jährige hat sich nun wegen Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung zu verantworten. Dem Rest der Gruppe erteilte die Polizei einen Platzverweis, ein 15-Jähriger, der ebenfalls deutlich alkoholisiert war, wurde seinen Eltern übergeben.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Betrunkener bespuckt Polizisten

Wegen Beleidigung hat sich ein 39-Jähriger zu verantworten, der am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr ein Ehepaar in der De-Trey-Straße beleidigt hat und auch gegenüber einer verständigten Streifenwagenbesatzung äußerst aggressiv aufgetreten ist. Im Beisein der Beamten beleidigte der alkoholisierte Mann noch einmal die Geschädigten und schreckte auch nicht davor zurück, einen der Polizisten anzuspucken.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert in der Wohnung

Erheblich alkoholisiert war ein 29-Jähriger, der in der Nacht zum Sonntag gegen 3 Uhr von Beamten des Polizeireviers im Spechtweg in Gewahrsam genommen werden musste. Der Mann, der sich auch gegenüber der Polizei aggressiv verhielt und sich weigerte, die Wohnung zu verlassen, musste schließlich überwältigt und zur Dienststelle gebracht werden. Dort verbrachte der 29-Jährige, dessen Alkoholtest 2,2 Promille ergab, die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Widerstand endet mit Fingerbiss

Am Sonntagnachmittag war es zu einem Polizeieinsatz auf dem Itzehoer Bahnhof gekommen. Eine Frau war dort in einem psychischen Ausnahmezustand angetroffen worden. Sie war aus einer psychiatrischen Einrichtung in Heide abgängig und sollte aufgrund ihres Zustandes in das Itzehoer Klinikum eingeliefert werden.
Gegen 15.14 Uhr wurde eine Streife zur Unterstützung der Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zum Bahnhof entsandt. Eine 32-jährige, stark alkoholisierte Frau in einem offensichtlich,psychischen Ausnahmezustand sollte in die psychiatrische Eirichtung des Itzehoer Klinikums gebracht werden. Die Polizeibeamten sollten die Fahrt in das Krankenhaus begleiten. Im Krankenhaus wurde die Beschuldigte immer aggressiver, leistete Widerstand gegen die Einsatzkräfte und biss zuletzt der Polizeibeamtin in den Daumen. Die Ordnungshüterin erlitt dabei nur leichte Verletzungen, da sie Handschuhe trug. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest bei der Beschuldigten ergab einen Wert von 4,37 Promille., woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde.
Die 32Jährige wird sich nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 17.06.2019

Burghausen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag, den 14.06.2019, gegen 20.30 Uhr, kam es in bzw. an der Asylbewerberunterkunft in Lindach zu einem Polizeieinsatz. Ein 30-Jähriger verletzte sich zuerst selbst mit einem Messer und schlug dann auch noch einem Mitbewohner ins Gesicht. Unmittelbar danach konnte er von einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Burghausen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Gegen die Festnahme wehrte sich der junge Mann jedoch so massiv, dass sowohl er als auch eine Polizeibeamtin zu Boden stürzten, wodurch sich die 23-jährige Polizeibeamtin eine starke Prellung des Unterarmes zuzog. Der aus dem Irak stammende 30-Jährige konnte anschließend gefesselt werden. Nach Erstversorgung im Krankenhaus wurde er zur weiteren Begutachtung in eine Fachklinik für Psychiatrie verbracht.

PM der PI Burghausen vom 17.06.2019

Leipzig (Sachsen): Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizisten

Bei einer Personenkontrolle vor der Westhalle des Hauptbahnhofs am frühen Freitagabend wurde ein Bundespolizist angegriffen und leicht verletzt.
Zwei Männer einer Personengruppe verhielten sich untereinander aggressiv und blockierten den linken Eingang des Hauptbahnhofs.
Deshalb wurden sie durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Die beiden Streithähne erhielten einen Platzverweis.
Als die Polizisten diesen durchsetzen wollte, wurde ein Beamter direkt durch eine zur Gruppe gehörende Frau von hinten angegriffen.
Gegen die 35- jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,76 Promille.
Der Bereitschaftsrichter, der extra auf der Wache der Bundespolizei erschien, ordnete polizeilichen Gewahrsam zur Ausnüchterung bis zum nächsten Morgen an.
Der Bundespolizist war weiter dienstfähig.

PM der BPOLI Leipzig vom 17.06.2019

Bremen: Polizei schreitet bei Auseinandersetzungen in der Neustadt und Kattenturm ein

Am Sonntagnachmittag mussten Beamte der Polizei Bremen erneut zu Schlägereien im Bremer Süden ausrücken. Bei einem Einsatz in der Kornstraße wurden dabei zwei Beamte leicht verletzt. Mehrere Personen wurden festgenommen, die Ermittlungen laufen.
In Kattenturm trafen gegen 16:25 Uhr zwei Gruppen Jugendlicher im Bereich Max-Jahn-Weg aufeinander. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen der jeweiligen Gruppen, bei der ein 15-Jähriger leicht verletzt wurde und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte flüchteten die Beteiligten. Im Rahmen der Fahndung konnten 5 Jugendliche gestellt werden. Mögliche Tatbeiträge werden derzeit geprüft. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden aufgenommen.
Eine Stunde später musste die Polizei Bremen erneut ausrücken. An der Haltestelle Huckelriede war es aus einer Jugendgruppe heraus zu einem Angriff auf einen 18 Jahre alten Jugendlichen gekommen. Als Zeugen die Polizei alarmierten, flüchteten die Beteiligten. Die Einsatzkräfte trafen in der Kornstraße auf eine größere Personengruppe. Als diese kontrolliert werden sollte, wuchs sie auf bis zu 80 Personen an. Bei der Festnahme zweier Männer wurden die einschreitenden Polizisten massiv durch Angehörige der Festgenommenen behindert. Es waren zahlreiche Unterstützungskräfte erforderlich, um die Lage zu beruhigen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt, sie waren weiterhin dienstfähig. Die Polizei führte mehrere Jugendliche, darunter auch den 18-Jährigen und einen 16-jährigen Tatverdächtigen, an einem Polizeirevier vor und übergab sie dort nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den Erziehungsberechtigten.
Es wurden diverse Strafanzeigen, u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung gefertigt.
Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei den Beteiligten beider Auseinandersetzungen zumindest teilweise auch um Angehörige der Gruppierungen handeln, die am Tag zuvor in Huchting in Konflikt geraten sind (siehe PM 0373).
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die genauen Hintergründe zu den Auseinandersetzungen sind bislang noch unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Die Polizeipräsenz in den betroffenen Stadtteilen wird erhöht, die Kontaktpolizisten wurden sensibilisiert.
Weiterhin werden Zeugen gesucht. Sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu möglichen Tätern nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

PM der POL Bremen vom 17.06.2019

Birkenwerder (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Polizeibeamte wurden am Samstag (15.06.) gegen 15.45 Uhr zu einem Fest in der Hauptstraße gerufen, weil ein Mann die Veranstaltung störte. Der 47-jährige Oberhaveler hatte mehrere Gäste beschimpft. Er stand unter Einfluss von Alkohol, ein erster Atemtest ergab 3,97 Promille. Die Beamten sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, dem er jedoch nicht nachkam. Er versuchte vielmehr, die Polizisten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Daraufhin wurde er gefesselt und in Gewahrsam genommen. Beim Transport bedrohte der 47-Jährige die Beamten und leistete Widerstand, indem er mit den Füßen trat. Verletzt wurde niemand. Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.06.2019

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): nach Rauswurf durchgedreht

Eine 22-jährige belästigte in einer Diskothek im Gerstedter Weg mehrere Gäste und wurde durch die Sicherheitsmitarbeiter daher der Diskothek verwiesen. Hier versuchte sie nun erneut in die Diskothek zu gelangen. Des Weiteren griff sie hier eine ihr bekannte Mitarbeiterin (33) an, welche versuchte beruhigend auf sie einzuwirken. Die 33-jährige wurde durch die 22-jährige getreten, gekratzt und an den Haaren gezogen. Sie wird einen Arzt aufsuchen. Auch der eintreffenden Polizei setzte die 22-jährige erhebliche Gegenwehr entgegen. Sie schlug und trat um sich und beleidigte diese. Wieso die 22-jährige derart ausrastete, ist derzeit noch unklar. Sie wird sich nun jedoch für ihre Handlungen strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PD Altmarkkreis Salzwedel vom 17.06.2019

Flörsheim a.M. (Hessen): 32-Jähriger beleidigt Jugendliche und leistet Widerstand

Ein 32 Jahre alter Mann aus Flörsheim ist in der Nacht zum Sonntag in Flörsheim negativ aufgefallen, da er zunächst eine Gruppe Jugendlicher beleidigt und sich im Anschluss gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr gesetzt hat. Zunächst begegnete eine vierköpfige Gruppe 16-jähriger Mädchen dem 32-Jährigen gegen 01:25 Uhr im Bereich der Bahnhofsstraße. Hierbei soll dieser die 16-Jährigen zunächst beleidigt und im weiteren Verlauf auch verfolgt haben. Durch dieses Verhalten fühlte sich das Quartett des bis dato Unbekannten eingeschüchtert, woraufhin sie die Polizei verständigten. Nach einer kurzen Fahndung gelangt es den Beamten aus Flörsheim, den Tatverdächtigen zu identifizieren und einer Kontrolle zu unterziehen.
Dabei widersetzte sich der Delinquent körperlich den polizeilichen Maßnahmen und musste mit leichten Verletzungen zur Wache nach Flörsheim gebracht werden. Hier beleidigte der 32-Jährige die eingesetzten Beamten und versuchte erneut, einen Polizeibeamten anzugreifen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Nachdem Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden waren, wurde der in Flörsheim wohnhafte Mann einem Familienangehörigen übergeben und entlassen.

PM der PD Main-Taunus vom 17.06.2019

Kaarst (Nordrhein-Westfalen): Unbekannte beschädigten Streifenwagen – Zeugen gesucht

Mehrere Polizeibeamte waren am Samstag (15.6.) im Rahmen des Schützenfestes in Kaarst eingesetzt. Für die Dauer der Fußstreife stellten sie einen Streifenwagen in einem Wohngebiet auf der Mittelstraße in Höhe der Hausnummer 34 b ab. Als sie zum Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie fest, dass Unbekannte den Streifenwagen beschädigt hatten. Nach ersten Erkenntnissen müssen der oder die Täter über die Motorhaube und das Dach gelaufen sein und Antennen abgeknickt bzw. abgerissen haben. Im Dach des Streifenwagens sind deutliche Beschädigungen erkennbar (Foto).
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die am Samstagabend (15.6.), in der Zeit von 21 bis 23 Uhr verdächtige Beobachtungen an der Mittelstraße gemacht haben. Hinweise an die Telefonnummer 02131 3000.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.06.2019

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern): Aufmerksame Zeugen verhindern vermutlich schlimmeres – Alkoholisierter Vater widersetzte sich der Polizei

Ein stark alkoholisierter Vater war am Sonntagmittag mit seinem Kleinkind am Strand des Neustädter Sees unterwegs. Da der Mann augenscheinlich bereits körperliche Ausfallerscheinungen aufwies und Zeugen um die Gesundheit des Kindes fürchteten, riefen sie die Polizei. Der Mann verhielt sich gegenüber den Zeugen und Beamten zunächst sehr aggressiv, ließ sich dann jedoch mit dem Kind nach Hause begleiten. Hier wurde das Kind einer Betreuungsperson übergeben. Der 49-Jährige wies zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von über 2 Promille auf. Der Mann war weiterhin sehr aufgebracht und kündigte Folgen für die Zeugen an.
Kurze Zeit später tauchte der Mann erneut am Strand auf und bedrohte einige Personen. Durch einen Polizisten außer Dienst konnte der Mann schließlich festgehalten und kurze Zeit später an die eintreffenden Beamten übergeben werden. Dabei wurde der 49-Jährige leicht verletzt. Der aggressive Mann versuchte weiterhin sich den polizeilichen Maßnahmen zu widersetzen. Zur medizinischen Behandlung wurde er unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch hier leistete er weiterhin erheblichen Widerstand und wurde schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Verletzung der Fürsorgepflicht, Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Passanten für das couragierte Handeln.

PM der PI Ludwigslust vom 17.06.2019

Wiesbaden (Hessen): Polizeibeamtinnen und -beamte beleidigt

Während der Einsatzmaßnahmen am Rande des Wiesbadener „Theatriums“ fielen zwei Personen negativ auf, weil sie sich den Anweisungen der Beamten widersetzten und darüber hinaus noch mehrere Einsatzkräfte auf das Übelste beleidigten. In beiden Fällen wurde gegen die 15- und 18-Jährigen, aufgrund ihres ungebührlichen Verhaltens, ein Platzverweis für das Festgelände ausgesprochen. Als sie diesem nicht freiwillig nachkamen, erfolgte eine Festnahme durch die Einsatzkräfte. Während den weiteren polizeilichen Maßnahmen überzogen sie die Beamtinnen und Beamten mit Beleidigungen und Beschimpfungen. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM des PP Westhessen-Wiesbaden vom 17.06.2019

Gießen (Hessen): Nicht zu beruhigen

Mehrfach beleidigt wurden Polizeibeamte am Samstagabend von einem
40 – Jährigen in der Klinikstraße. Der Dillenburger wurde nach einem Verkehrsunfall überprüft. Offenbar hatte der Autofahrer zuvor Drogen zu sich genommen. Bei der danach durchgeführten Blutentnahme beleidigte er mehrfach die Polizeibeamten. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

Buseck (Hessen): Verletzter Polizeibeamter

Bei einem Einsatz wurde am Samstag, gegen 14.00 Uhr, ein Polizeibeamter verletzt. Die Streife wurde zunächst zu Hilfe gerufen.
Offenbar war es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Ein 23 – Jähriger wurde festgenommen. Unmittelbar danach verletzte der Mann mit dem Kopf einen Beamten im Gesicht. Ein Verfahren wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

Verden (Niedersachsen): Feier endet auf der Polizeiwache

In der Nacht zu Sonntag musste ein 34-jähriger Bewohner einer Wohnung in der Nienburger Straße über Nacht in das polizeiliche Gewahrsam, nachdem von einer Feier bei ihm zu Hause im Laufe der Nacht wiederholt Ruhestörungen ausgingen. Nach mehreren vorangegangenen Einsätzen nahmen die Beamten die Musikanlage des Mannes mit, um weitere Ruhestörungen durch zu laute Musik zu verhindern. Der 34-Jährige und seine Gäste waren jedoch weiterhin laut, sodass ein erneuter Einsatz der Polizei notwendig war. Die Personen waren uneinsichtig und scheinbar deutlich alkoholisiert. Der verantwortliche 34-Jährige wurde zur Verhinderung weiteren Lärms daher mit zur Wache der Polizei genommen. Seine Ingewahrsamnahme war nur mit mehreren Beamten möglich, weil der Mann sich durch Schläge und Tritte wehrte. Verletzt wurde durch sein Verhalten glücklicherweise niemand. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Ruhestörung und Widerstandes gegen die Polizeibeamten eingeleitet.

PM der PI Verden/Osterholz vom 17.06.2019

Oschatz (Sachsen): Der „liebe“ Alkohol …

… vernebelt alles. Ein 22-Jähriger verursachte im Stadtgebiet Oschatz im alkoholisierten
Zustand ruhestörenden Lärm. Er warf Bierflaschen auf die Straße und Gehwege und
„untermauerte“ das Ganze noch durch lautes merkwürdiges Gebrüll. Die Polizei, die
durch diese nächtliche Ruhestörung gerufen wurde, „kassierte“ den 22-Jährigen ein und
nahm ihn zur Gewahrsamsnahme mit in das Polizeirevier. Auf dem Weg in das Revier
beleidigte er die Beamten auf das Übelste und leistete erheblichen Widerstand. Das
wiederum brachte ihn eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Das Ergebnis steht aber noch aus.

PM der PD Leipzig vom 17.06.2019

Friedberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 15.06.2019, gegen 10:00 Uhr, erreichte die Polizei ein Anruf, dass eine wohl hilflose Person in der Aichacher Straße in einem Scherbenhaufen liege und blute. Tatsächlich lag dort grölend ein 39-jähriger Volltrunkener, der sich an einem Finger geschnitten hatte, auf einer zerbrochenen Bierflasche. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig, aber ein Schutzgewahrsam, da der Mann mit knapp 3 Promille total betrunken war. Nachdem ihm aufgeholfen wurde, zeigte er den 23- und 28-jährigen Polizeibeamten den Hitlergruß und ging plötzlich mit erhobener Faust auf diese los. Die Beamten konnten Mann überwältigen und fesseln. Ein Richter bestätigte den angeordneten Gewahrsam zur Ausnüchterung. Der Mann wird wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

PM der PI Friedberg vom 17.06.2019

Frammersbach (Bayern): Jugendlicher Randalierer leistet bei der Festnahme Widerstand

Am Mühlberg in Frammersbach wurden am Sonntagabend gegen 22.45 Uhr mehrere Jugendliche beobachtet, die gegen geparkte Fahrzeuge traten und die Außenspiegel umschlugen. Dabei soll es sich um 3 männliche und 2 weibliche Jugendliche/Heranwachsende gehandelt haben. Ein beherzter Anwohner sprach darauf die Gruppe an und wurde deshalb von einem der jungen Männer mit einem ca. 40 cm langen Brecheisen bedroht. Der Anwohner verständigte daraufhin sofort die Polizei.
Beim Eintreffen der Polizei konnten die Beamten zwei männliche Jugendliche erkennen, die bereits wegrannten. Einer der Jugendlichen konnte von den Beamten nach einer längeren Verfolgung zu Fuß bis zur Wiesener Straße eingeholt und festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der Jugendliche, der vermutlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, erheblichen Widerstand und beleidigte die Beamten. Der junge Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde an-schließend aufgrund seines Zustandes in der Psychiatrie untergebracht.
Später wurde bekannt, dass auch ein Stromverteilerkasten in der Straße „Mühlberg“ umgetreten wurde. Die einzelnen Beschädigungen bzw. die Schadenshöhe an den geparkten Fahrzeugen sind noch nicht bekannt.
Zeugen, die die Jugendgruppe beobachtet hat, sollen sich bei der Polizei Lohr melden.

PM der PI Lohr a.M. vom 17.06.2019

Am Sonntagabend wollte ein Baby nicht bis zum Eintreffen im Spital warten und erblickte kurz vor 22.00 Uhr an der Steigstrasse in Schaffhausen das Licht der Welt.

Am Sonntagabend (16.06.19) gegen 21.20 Uhr machte in Beringen ein Personenwagenlenker eine zufällig entgegenkommende Polizeipatrouille winkend auf sich aufmerksam und erklärte, dass seine Frau auf dem Beifahrersitz in den Wehen läge und das Kind es offenbar eilig habe, auf die Welt zu kommen. Weil die Niederkunft kurz bevorstand, wurde das Steuer des Privatfahrzeuges kurzerhand durch den herbeigeholten Polizisten übernommen und durch dessen Patrouillenpartnerin, mit Blaulicht, in Richtung Kantonsspital Schaffhausen eskortiert. Gleichzeitig wurde eine Ambulanz der Rettungsdienste der Spitäler Schaffhausen angefordert, welche den Polizeifunktionären entgegenfuhr. An der Steigstrasse, Höhe der Passarelle, kreuzten sich die Blaulichtorganisationen. Die werdende Mutter konnte noch in den Rettungswagen gebracht werden, wo wenige Minuten später ein gesundes Mädchen geboren wurde. Die Familie wurde daraufhin ins Spital gebracht.
Die Schaffhauser Polizei gratuliert den frischgebackenen Eltern herzlich zum Nachwuchs.

Medienmitteilung der Polizei Schaffhausen vom 17.06.2019

Gemeinsame Pressemitteilung Staatsanwaltschaft Berlin / Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg:

Medienberichte vom 21. Mai bis 7. Juni 2019 zu einem Vorfall vom Abend des 18. Mai 2019 geben Anlass zu nachfolgender Pressemitteilung:

Am Tattag um 20.50 Uhr haben Ermittler des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg im Rahmen einer zollamtlichen Überprüfung im Berliner Stadtgebiet in einem serbischen Reisebus, der sich auf der Durchreise nach Schweden befand, einen schwedischen Staatsangehörigen festgestellt, der in seinem Gepäck mehrere mutmaßlich scharfe Langwaffen und eine Pistole mit sich führte.
Die Waffen wurden beschlagnahmt und der Mann festgenommen. Die Ermittlungsbeamten ordneten die Waffen nach ihrer ersten vorläufigen Einschätzung fehlerhaft dem milderen Waffengesetz statt dem mit einer höheren Strafandrohung versehenen Kriegswaffenkontrollgesetz zu.
Ausgehend von dieser fehlerhaften Wertung erfolgte keine Vorführung des Beschuldigten zum Erlass eines Haftbefehls. Noch in der Nacht wurde er wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Entgegen den Medienberichten erfolgte die Entlassung des Beschuldigten somit nicht auf Anordnung der Staatsanwaltschaft.
Die Staatsanwaltschaft hat sofort eine zügige waffentechnische Untersuchung veranlasst, die die Bewertung als scharfe Schusswaffen bzw. Kriegswaffen bestätigt hat und wird zeitnah auch die Voraussetzungen für einen Haftbefehl prüfen.
Das Zollfahndungsamt wird die fehlerbehaftete Bearbeitung des Vorgangs zum Anlass nehmen, seine Beschäftigten intensiv in diesem Bereich zu sensibilisieren. Weiterhin wird eine detaillierte Handlungsanweisung entwickelt, um derartige fehlerhafte Vorgehensweisen zukünftig auszuschließen.
Die behördenintern aufgearbeiteten Abläufe und Versäumnisse in diesem Einzelfall ändern nichts daran, dass die alltägliche Zusammenarbeit zwischen Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg und Staatsanwaltschaft Berlin – regelmäßig auch bei Vorführungen zum Erlass von Haftbefehlen – reibungslos funktioniert und durch hohe Professionalität auf beiden Seiten gekennzeichnet ist.

PM des Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg vom 17.06.2019

Eine Zivilstreife der Bundespolizei war gestern Nachmittag auf dem Gelände der DB Netz in der Erfurter Rathenaustraße im Einsatz, weil es dort in der vergangenen Zeit zu Diebstählen gekommen war. Dabei wurden sie von einer 35-jährigen Deutschen angesprochen, die von den Beamten wissen wollte, was sie auf dem Gelände machen. Nachdem sich diese als Bundespolizisten ausgewiesen hatten, wollten sie von der Frau dasselbe wissen. Da sie aber selbst keinen plausiblen Grund für ihren Aufenthalt auf dem Firmengelände nennen konnte, überprüften die Beamten die Identität der Frau und durchsuchten den von ihr mitgeführten Rucksack. In diesem befanden sich ein Bolzenschneider und weiteres Werkzeug, weshalb der Verdacht aufkam, dass es sich bei der 35-Jährigen selbst um eine Diebin handelt. Aus dem Grund durchsuchten Bundespolizisten in der Folge die Wohnung der Frau in Erfurt. Hier fand die Beamten mehrere Kupferkabel, bei denen der Verdacht besteht, dass diese vom Gelände der DB Netz entwendet worden waren. Die 35-Jährige wollte sich zum Tatvorwurf zunächst nicht äußern. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.06.2019

Am gestrigen Sonntag büchste gegen 13:52 Uhr ein ausgewachsenes Pferd von einer Weide in Ahnsen aus und galoppierte auf der Bückeburger Straße durch Bad Eilsen in Richtung Bundesstraße 83. An der dortigen Kreuzung bog das Tier nach links ab, um die wilde Hatz in Richtung Steinbergen fortzusetzen. Diese konnte jedoch durch die eingesetzten Beamten unterbunden werden, die zeitweilig die B 83 sperrten und das Pferd mit Unterstützung des zwischenzeitlich eingetroffenen Eigentümers auf dem Gelände der dortigen Tankstelle auf einen Anhänger verluden.

Gegen 04:53 Uhr am Montagmorgen erfolgte dann die Mitteilung, dass sich auf dem Parkplatz des Hotels am Schlossbach in Bückeburg ein Schafbock oder Widder befinde. Da das Tier keine Angabe zu seiner Herkunft machen konnte, wurde es durch Mitarbeiter des Tierschutzvereins eingefangen und zunächst zur Wildtierstation nach Sachsenhagen verbracht.

Gegen 07:07 Uhr musste dann die Bundesstraße 83 im Bereich Hasengarten erneut durch eingesetzte Polizeibeamte teilweise gesperrt werden, da dort ein Schaf auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Steinbergen trabte. Auch dieses Tier konnte nach einer kurzen Verfolgung mit Hilfe eines ortsansässigen Schäfers eingefangen werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben dann, dass vermtl. sowohl der bereits vorher eingefangene Bock als auch das Schaf zu einer Herde gehören, die in den frühen Morgenstunden von einer Weide der Hofreitschule entweichen konnte.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 17.06.2019

Gestern Abend meldeten innerhalb kurzer Zeit gleich zwei Mitarbeiterinnen (26, 23) eines Schnellrestaurants im Hauptbahnhof einen Diebstahl. Den Frauen wurden aus ihren unverschlossenen Umkleideschränken eine Handtasche, ein I-Phone, Bargeld und persönliche Gegenstände entwendet.

Ein neuer Mitarbeiter (24) hatte zur Tatzeit einen Mann im Umkleideraum gesehen, den er aber für einen Kollegen hielt. Der 24-Jährige konnte eine gute Personenbeschreibung abgeben.

Mittels Handyortung fuhren die Bundespolizisten mit einer Geschädigten zum angezeigten Ort. Dort erkannten sie die beschriebene Person, einen Mann (54) aus Göttingen. Bis auf das Bargeld hatte der Tatverdächtige noch das komplette Stehlgut bei sich. Er wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Im Rahmen der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden keine weiteren Beweismittel gefunden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Mann gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 17.06.2019

Klagenfurt (Kärnten): Fahrerflucht, Widerstand gegen die Staatsgewalt, zahlreiche Verkehrsübertretungen

In der Nacht zum 16.06.2019 führte eine Polizeistreife in der Feschnigstraße in Klagenfurt am Wörthersee Verkehrskontrollen durch. Gegen 01:00 Uhr missachtete ein vorerst unbekannter Pkw-Lenker die Anhaltezeichen, erhöhte die Geschwindigkeit und fuhr davon. Die Polizeistreife nahm sofort die Verfolgung auf und verständigte weitere Kräfte.
Auf der Flucht quer durch die Stadt mit bis zu 160 km/h touchierte der unbekannte Lenker einen Pkw, fuhr ein Verkehrsschild nieder, überfuhr mehrere rote Ampeln, umfuhr eine Verkehrsinsel auf der Gegenfahrbahn, gefährdete andere Pkw-Lenker sowie Fußgänger und versuchte einen Polizeiwagen abzudrängen. Während der ganzen Flucht war das Fahrzeug unbeleuchtet.
Etwa 50 m vor der Ferlacher Zeile gelang es einem Streifenwagen den Wagen anzuhalten. Dabei wurde wahrgenommen, dass sich eine junge Frau am Beifahrersitz befand. Jedoch dachte der unbekannte Lenker nicht daran stehen zu bleiben, er wendete, gab Gas und fuhr auf einen Streifenwagen los, der durch ein Ausweichmanöver gerade noch einen Frontalzusammenstoß verhindern konnte. Mittlerweile verlor der flüchtende Pkw einen Vorderreifen, dieser fuhr jedoch auf der bloßen Felge mit bis zu 100 km/h weiter. In der Flatschacher Straße gelang nach wiederholten Versuchen das Fahrzeug zum Anhalten zu bringen. Der Lenker, ein 19jähriger Mann aus Klagenfurt, wurde unverzüglich festgenommen. Die ca. gleichaltrige Beifahrerin weinte und war völlig aufgelöst ob des Verhaltens ihres Freundes.
Der 19jährige Probeführerscheinbesitzer verweigerte einen Alkotest. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Weiters wurden in seinem Pkw wenige Gramm Cannabis vorgefunden. Eine Suchtmittelanzeige ergeht separat. Der 19jährige wurde ins PAZ Klagenfurt eingeliefert und wird im Laufe des heutigen Tages zum Vorfall einvernommen. Er wird nach Abschluss der Ermittlungen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Gefährdung und mehrerer anderer Delikte an die Staatanwaltschaft, sowie wegen zahlreicher Verkehrsübertretungen an die LPD Kärnten angezeigt werden.

PM der LPD Kärnten vom 16.06.2019

Kamen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer vor der Polizeiwache – Streifenwagen beschädigt

Am 16.06.2019 (So.), gegen 03:40 Uhr, randalierte ein 22-jähriger Kamener vor der Polizeiwache in Kamen. Er zog sich sein T-Shirt aus und sprang mehrfach auf einen Streifenwagen, der vor der Polizeiwache geparkt war. Die heraneilenden Beamten wurden mehrfach von dem Mann beleidigt. Nach der Personalienfeststellung wurde der Mann von der Polizeiwache aus entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Es entstand ein Schaden von ca. 1500 EUR am Streifenwagen.

PM der KPB Unna vom 16.06.2019

Heidelberg (Baden-Württemberg): Randalierender angetrunkener Partygast verbrachte die Nacht im Gewahrsam

Am 15.06.2019, kam es kurz vor Mitternacht zu einer Auseinandersetzung in der Unteren Neckarstraße. Nachdem ein 35-Jähriger aus Eppelheim bereits auf einem Partyschiff seine 39-jährige Freundin körperlich anging, gab dieser auch nach Verlassen des Schiffes keine Ruhe. Als die Partygäste von Bord gegangen waren, gingen die Streitigkeiten zwischen den angetrunkenen Personen weiter.
Der 35-Jährige ohrfeigte zunächst einen 53-jährigen Mann aus Dexheim.
Als eine 37-jährige Frau aus Ludwigshafen den Streit schlichten wollte, wurde auch sie durch den Eppelheimer leicht verletzt. Die eingesetzten Polizeibeamten versuchten zunächst die Situation zu beruhigen, was bei dem 35-Jährigen aber erfolglos war. Er war äußerst aggressiv und schrie herum, so dass er schließlich an den Händen geschlossen werden musste. Danach beleidigte er die Beamten mit übelsten Worten und bedrohte einen der Beamten. Auch während des Transports zum Polizeirevier wurden die Beamten ständig beleidigt.
Einen Alcotest verweigerte der Beschuldigte, er durfte die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Zudem gelangt er wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige.

PM des PP Mannheim vom 16.06.2019

Andernach (Rheinland-Pfalz): Hausfriedensbruch, Bedrohung, Polizeibeamter wurde beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Gaststätte zu einem Hausfriedenbruch. Ein 30-jähriger Mann hatte die Lokalität trotz Hausverbot aufgesucht. Damit jedoch nicht genug, zusätzlich kam es noch zu einer Bedrohung zum Nachteil eines anwesenden Sicherheitsmitarbeiters.
Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes beleidigte der Mann des Weiteren einen eingesetzten Polizeibeamten.
Gegen den alkoholisierten 30-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Koblenz vom 16.06.2019

Detmold (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Samstagabend beleidigte ein stark alkoholisierter 20-jähriger Mann grundlos Anwohner in der Wiesenstraße. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den jungen Mann zur Rede stellen wollen, zeigte er sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte sie. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei widersetzte er sich und schlug nach den Polizisten. Dem jungen Mann wurde eine Blutprobe entnommen und Strafanzeige gestellt.

PM der POL Lippe vom 16.06.2019

Greiz (Thüringen): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstagmorgen, gegen 04:20 Uhr kam es in der Greizer Carolinenstraße zu einer Körperverletzung zwischen mehrere Personen. Eintreffende Polizeibeamte wurden durch einen 31jährigen Mann ebenfalls angegriffen. Dieser wurde daher in Gewahrsam genommen und leistete dabei Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten.

PM der LPI Gera vom 16.06.2019

Altenburg (Thüringen): Randalierende Jugendliche

Am frühen Sonntag gegen zwei Uhr liefen mehrere angetrunkene junge Männer am Gebäude der Polizeiinspektion vorbei und versuchten die Beamten mit markigen Sprüchen durch die angekippten Fenster zu provozieren. Als Polizeibeamte daraufhin das Gebäude verließen, konnten sie noch feststellen, dass die Gruppe mehrere Baustellenabsperrungen auf der Leipziger Straße umgeworfen hatte. Die Schilder wurden dann unter Aufsicht der Beamten wieder aufgerichtet. Bei der Kontrolle der Jugendlichen wurden bei einem 19-jährgen dann noch illegale Drogen aufgefunden.

PM der LPI Gera vom 16.06.2019

Oberursel (Hessen): Sachbeschädigung an Streifenwagen der Stadtpolizei Oberursel

Während der Streifenwagen der Stadtpolizei im o.g. Bereich geparkt war, konnte durch einen Zeugen beobachtet werden, wie mehrere Personen aus einer Gruppe heraus über das Fahrzeug liefen. Die Täter flüchteten zunächst in unbekannte Richtung, konnten jedoch sehr gut beschrieben werden. Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen konnte die beschriebene Gruppe durch Beamte angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 500,00EUR.

PM der PD Hochtaunus vom 16.06.2019

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Nach Beleidigungen und Bedrohung Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht zu Sonntag fällt ein Bewohner des Ankunftszentrums Oerbke wiederholt durch Beleidigungsäußerungen gegenüber anderen Asylbegehrenden auf. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung durch die Polizei werden die Beamten von dem 26jährigen Flüchtling mit dem Tode bedroht. Aufgrund seines Gesamtverhaltens wird durch das Gesundheitsamt eine Zwangseinweisung beantragt. Im Verlauf der Einweisung ins Krankenhaus leistet er aktiven Widerstand und verletzt dabei einen Beamten leicht an der Hand.

PM der PI Heidekreis vom 16.06.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Mann greift Polizisten an

Ein 29-jähriger Mann versuchte am Samstagabend gegen 23:15 Uhr mehrfach in das Zeppelinmuseum zu gelangen. Dort fand eine Party statt. Er konnte durch den Sicherheitsdienst fixiert werden. Beim Verbringen ins Polizeifahrzeug biss er einem Polizeibeamten in den rechten Unterarm und die rechte Hand. Da der Beamte Handschuhe und eine Regenjacke trug, wurde er nicht verletzt. Bei der Fahrt zum Polizeirevier versuchte er dann gegen die Beamten zu treten bzw. einen Kopfstoß zu verabreichen. Zeitgleich sprach er diverse Beleidigungen aus. Er musste die Nacht über im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Konstanz vom 16.06.2019

Bremerhaven (Bremen): Antenne von Autodach gerissen

Eine Antenne samt dazugehörigen Fuß hat ein 45 Jahre alter Mann am Sonnabendabend in der Langener Landstraße von einem Auto abgerissen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Gegen 21.30 Uhr beobachtete ein Anwohner, wie der 45-Jährige erst einen Mülleimer auskippte und dann von einem Peugeot mit Gewalt die Antenne abriss.
Die warf er anschließend in einen Garten und lief weiter. Die herbeigerufene Polizei konnte den Tatverdächtigen nur wenig später in der Langener Landstraße festnehmen. Er gebärdete sich aggressiv und musste die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Polizei verbringen.

PM der POL Bremerhaven vom 16.06.2019

Delmenhorst (Niedersachsen): Kennzeichen eines Streifenwagens entwendet

Sonnabend, 15.06.19, zwischen 00:50 und 02:30 Uhr, Am Stadtwall Unbekannte haben von einem in der Straße Am Stadtwall abgestellten Streifenwagen das vordere Kennzeichen entwendet, während dessen Besatzung gerade auf dem Stadtfest im Einsatz war. Wer Hinweise hierzu geben kann wird gebeten, sich mit der Polizei Delmenhorst unter der Telefonnummer 04221/15590 in Verbindung zu setzen.

PM der POL Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch vom 16.06.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Hund springt in Schafgehege – Hundehalter legt sich mit der Polizei an

Am Samstag (15. Juni) gegen 18:25 Uhr wurde die Polizei zu einem Freigelände nahe des Steeler Freibades gerufen. Dort hatte ein Schäfer seine Schafe in einem mittels Strom-Steckzaun gesicherten Bereich weiden lassen. Ein frei dort herumlaufender Hund überwand den Zaun und hetzte die Tiere. Die Person, zu dem der Hund gehörte, schaffte es nicht den Hund abzurufen und von den Schafen zu trennen. Erst mit Hilfe von einigen unbeteiligten Spaziergängern gelang es den Hund einzufangen. Außer einem gehörigen Schreck scheint den Schafen nichts passiert zu sein.
Um den Stresslevel bei den Schafen und dem Hund zu senken, sollte der Hund erst einmal in den Streifenwagen verbracht werden. Der nun hinzugekommen Hundehalter (24 J.) wollte dieses unterbinden, indem er versuchte, der Hundeführerin der Polizei die Leine aus der Hand zu nehmen und mit dem Hund wegzulaufen. Dies konnte die Beamtin verhindern, indem sie die Leine weiter festhielt. Der Mann versuchte nun die Finger der Polizistin umzudrehen, um so die Leine aus ihren Händen zu befreien. Durch Androhen des Einsatzes von Pfefferspray und der Unterstützung weiterer Beamte konnte der aggressive Mann überwältigt werden. Nach Personalienfeststellung wurde er entlassen, der Hund ins Tierheim gebracht, da für ihn keine Ausweispapiere vorgelegt werden konnten. Eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verstoß gegen das Landeshundegesetz (LHundG) wurde gefertigt.

PM der POL Essen vom 16.06.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Mehr Besucher beim Festival

Zum sechsten Mal fand am Samstag zwischen 10 und 23 Uhr auf dem Flugplatzgelände in Offenburg ein Open Air Festival statt. Mit circa 8.500 Besuchern registrierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg und des Polizeipräsidiums Einsatz einen größtenteils friedlichen Verlauf der Veranstaltung. Im Anbetracht der gestiegenen Besucherzahl ist ein leichter Rückgang der festgestellten Straftaten und Verstöße zu verzeichnen. Die Polizei registrierte einen Verdacht der sexuellen Nötigung, zwei Körperverletzungsdelikte und drei Widerstandshandlungen. Außerdem kam es wie im vergangenen Jahr zu zahlreichen Verstößen im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Es mussten nach durchgeführten Kontrollen 67 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelrecht eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden von der Polizei Anfahrtskontrollen durchgeführt.
Hierbei wurden fünf Verstöße gegen Rechtsvorschriften festgestellt.
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht und vier Verstöße wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung, wobei ein Fahrzeuglenker mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr konfrontiert wird.

PM des PP Offenburg vom 16.06.2019

Zirndorf (Bayern): Kirchweihbesucher randalierte

Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Fürth musste am frühen Samstagmorgen (15.06.2019) von Beamten der PI Zirndorf in die Schranken gewiesen werden. Vorangegangen war das aggressive Verhalten des Mannes auf der Langenzenner Kirchweih.
Die Polizei wurde gegen 01:00 Uhr verständigt. Nach vorliegenden Mitteilungen pöbelte der 22-Jährige mehrere Kirchweihbesucher in aggressiver Art und Weise an, weshalb es die Polizisten zunächst mit gutem Zureden und der Erteilung eines Platzverweises für das Gelände versuchten. Das Interesse des Angetrunkenen an der polizeilichen Maßnahme hielt sich in Grenzen, so dass er am Ende in Gewahrsam genommen werden musste.
Beim Verbringen zum Dienstfahrzeug wehrte sich der Mann heftig, drehte und wendete sich immer wieder aus den polizeilichen Griffen heraus. Nach mehrfacher Androhung aber fehlender Einsicht blieb den Beamten nichts anderes übrig, als ihn durch Anlegen von Handfesseln zu beruhigen. Dabei mussten sie sich auch noch unflätige Beleidigungen anhören.
Als der Beschuldigte später in einer Zelle der Dienststelle einen klaustrophobischen Anfall simulierte – ein Arzt bestätigte bei der Untersuchung die Haftfähigkeit – er aber trotzdem in Haft blieb, randalierte er erneut. Einige Zeit später jedoch herrschte endlich Ruhe.
Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte der PI Zirndorf leicht verletzt, sie blieben aber dienstfähig. Der Beschuldigte, der u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt wird, blieb unverletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.06.2019

Frankfurt-Nordend (Hessen): Drogendealer auf frischer Tat gefasst

Am Freitagnachmittag (14. Juni 2019) nahmen Zivilfahnder auf der Friedberger Landstraße einen Rauschgifthändler fest.
Kurz vor dem Zugriff, gegen 15.30 Uhr, beobachteten die Zivilbeamten den Drogenhandel zwischen dem 26-jährigen Dealer und einem 22-jährigen Abnehmer. Dann ging alles ganz schnell und beide wurden festgenommen.
Um vor der Polizei zu fliehen, stieß Betäubungsmittelverkäufer bei der Festnahme einen Polizeibeamten zu Boden – zwecklos, denn ein zweiter Beamter überwältigte ihn kurzerhand daraufhin.
Insgesamt fanden die Beamten über 30g Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld. Das Geld und die Drogen wurden beschlagnahmt.
Der bereits hinlänglich polizeibekannte Frankfurter wurde in Ermangelung von Haftgründen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.06.2019

Alzey (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Fahrradfahrer

Am Samstag, den 15.06.2019 gegen 23.30 Uhr befuhr ein 37 jähriger Mann aus Alzey betrunken mit seinem Fahrrad die Weinheimer Landstraße in Alzey in Richtung Innenstadt. Aufgrund der Alkoholisierung stürzte der Fahrradfahrer und verletzte sich leicht an der Stirn. Der Fahrradfahrer wurde zwecks Entnahme einer Blutprobe zur Polizeidienststelle nach Alzey verbracht. Dabei leistete der Fahrradfahrer Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Er war mit den getroffenen Maßnahmen nicht einverstanden und wehrte sich dagegen. Der Radfahrer verbrachte zur Verhinderung weiterer Straftaten die Nacht in der Gewahrsamszelle bei der Polizei Alzey und muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Mainz vom 16.06.2019

Frankfurt-Dornbusch (Hessen): Polizeibeamte eilen zur Hilfe und werden attackiert

Eine Streife vom 12. Polizeirevier wurde am Sonntagmorgen wegen einer möglichen Lage der häuslichen Gewalt in der Waldecker Straße von der Frau angegriffen, der sie vermeintlich zur Hilfe eilen wollten.
Gegen 06.20 Uhr trafen die Polizisten am Einsatzort ein und sahen bei den im Mehrfamilienhaus getrenntlebenden Pärchen nach dem Rechten. Augenblicklich wurde den Beamten eine Welle der Aggressivität dargebracht, vor allem durch die Frau, die das vermeintliche Opfer war. Nur wenige Momente vergingen, da zückte sie bereits ein Tierabwehrspray und setzte es gegen die Beamten ein. Sie wurde zwar auf der Stelle überwältigt, nicht jedoch ohne die eingesetzte 25-jährige Polizeibeamte leicht zu verletzen.
Im Anschluss wurde die Angreiferin im Polizeipräsidium zum Zwecke des Ermittlungsverfahrens Blut abgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Ermangelung von Haftgründen wurde die 43-jährige Frankfurterin auf freien Fuß gesetzt.
Letztendlich stellte sich heraus, dass es lediglich Streitigkeiten zwischen dem Paar gab und keine Situation der häuslichen Gewalt vorlag.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.06.2019

Reutlingen (Baden-Württemberg): Alkoholisiert auf Polizeifahrzeug aufgefahren

Einer Verkehrskontrolle zu entwischen ist einem alkoholisierten Motorrollerfahrer am frühen Sonntagmorgen misslungen. Gegen 01.15 Uhr zog der Fahrer des Rollers in der Markwiesenstraße aufgrund seiner unsicheren Fahrweise die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Auf die wiederholten Anhaltesignale per Blaulicht, Leuchtschrift und Ton erfolgte durch den 31-jährigen Rollerfahrer keine Reaktion, weshalb er vom Streifenwagen überholt wurde. Auch daraufhin erfolgte keine Reaktion auf die Anhaltesignale, vielmehr fuhr der Zweiradfahrer ungebremst auf den Streifenwagen auf.
Anschließend versuchte der 31-Jährige sich mit dem Roller von der Örtlichkeit zu entfernen, konnte jedoch von den zwischenzeitlich ausgestiegenen Beamten nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß gestellt werden. Hierbei verlor der Rollerfahrer das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Bei der Überprüfung seiner Verkehrstauglichkeit wurde ein Wert von über 2,5 Promille Alkohol gemessen, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Eine medizinische Versorgung seiner oberflächlichen Verletzungen war nicht erforderlich. Die Beschädigungen am Roller belaufen sich auf etwa 200 Euro. Am Streifenwagen entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

Esslingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte bespuckt und tätlich angegriffen

Zu einem tätlichen Angriff gegen einen Polizeibeamten ist es am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, in der Stuttgarter Straße gekommen. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Esslingen war aufgrund von Ermittlungen bezüglich eines Hausfriedensbruchs in der Stuttgarter Straße unterwegs, als sie kurz nach dem Parken des Dienstfahrzeuges von einem 20-jährigen Mann attackiert wurde. Der 20-Jährige bespuckte die Beamten und beleidigte diese mit wüsten Beschimpfungen. Um dies zu unterbinden sollte der Mann geschlossen werden, wobei er mit den Armen wild umherschlug und einem Beamten Verletzungen im Gesicht zufügte. Der 20-Jährige, welcher augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurde nachfolgend aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine entsprechende Klinik verbracht.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

Tübingen (Baden-Württemberg): Mehrere Polizeibeamte durch tätlichen Angriff verletzt

Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei Tübingen gegen einen polizeibekannten 50-jährigen Mann, der am Samstagmittag in der Steinbruchstraße in Pfrondorf mehrere Polizeibeamte zum Teil schwer verletzt hat. Die Polizeibeamten wurden gegen 11.25 Uhr von einem Anwohner zu einer in der Wohnung randalierenden Person in die Lustnauer Straße gerufen. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatte sich der Mann unbekleidet nach draußen begeben, wo er Passanten attackierte und mit einem Gegenstand auf mehrere im Bereich geparkte Fahrzeuge einschlug und diese beschädigte. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung flüchtete der Mann auf ein Wiesengrundstück in der Steinbruchstraße. Beim Einschreiten der Beamten, bei welchem auch Pfefferspray eingesetzt wurde, kam es zu heftigen Widerstandshandlungen, bei welchen der Mann unter anderem einem Beamten mit einem Stein einen Schlag gegen den Kopf versetzte und diesen schwer verletzte. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche Mann konnte letztlich überwältigt werden, wobei sich jedoch 4 weitere Beamte leichte Verletzungen zuzogen. Der 50-Jährige wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht, die Staatsanwaltschaft Tübingen leitete gegen diesen u.a. ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Totschlag zum Nachteil eines Polizeibeamten ein.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

Langwedel (Niedersachsen): Aggressiv auf dem Schützenfest

Auf dem Etelser Schützenfest geriet ein alkoholisierter Festbesucher immer wieder in Streit, unter anderem mit den Ausrichtern des Schützenfestes. Als er nach Aufforderung durch die Festleitung die Räumlichkeiten des Schützenfestes nicht verließ, wurde die Polizei hinzugezogen. Auch hier widersetzte sich der Festbesucher mehrfach dem Platzverweis und reagierte zudem aggressiv.
Letztlich endete der Abend in der Ausnüchterungszelle.

PM der PI Verden/Osterholz vom 16.06.2019

Montabaur (Rheinland-Pfalz): Rauchkörper in der Nähe von Polizeigebäude

Am heutigen Morgen wurde gegen 09.50 Uhr von einer Polizeibeamtin am Hintereingang des Polizeigebäudes eine durchsichtige Plastiktüte mit einem rauchenden und zischenden Gegenstand festgestellt. Nach den Ermittlungen könnte es sich um einen industriell hergestellten Rauchkörper handeln, der möglicher Weise am heutigen Morgen über den Polizeizaun in Richtung Gebäude geworfen wurde. Es kam zu keinen Schäden. Die Ermittlungen, insbesondere die Kriminaltechnischen, dauern an. Verdächtige Wahrnehmungen bitte an die Polizei Montabaur melden.

PM der PD Montabaur vom 16.06.2019

Goslar (Niedersachsen): Widerstand nach Platzverweis

Einer 33-jährigen, erheblich alkoholisierten Frau wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem sie jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte sich die Frau vehement und griff die Polizeibeamten an, in dem sie versuchte, diese zu treten und zu beißen. Zudem wurden durch die Frau auch noch übelste Beleidigungen gegenüber den Polizisten ausgesprochen. Der Frau wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen sie ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 16.06.2019

Goslar (Niedersachsen): nochmal Widerstand nach Platzverweis

Einem ebenfalls erheblich alkoholisierten, 28-jährigem Mann wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem dieser jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte er sich vehement und filmte fortwährend die polizeilichen Maßnahmen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,76 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen ihn ebenso ein Strafverfahren eingeleitet.

PÜM der PI Goslar vom 16.06.2019

Kitzingen (Bayern): Körperverletzung und Beleidigung

Am Sonntag früh gegen 03:30 Uhr wurde der PI Kitzingen eine gegenseitige Körper-verletzung in der Königsberger Str. in Kitzingen angezeigt. Eine 22 jährige und ihr 33 jähriger Freund gerieten wohl auch aufgrund erheblicher Alkoholisierung in ihrer Wohnung in Streit in dessen Verlauf er sie angeblich geschlagen hatte. Die 22 jährige revanchierte sich und biss ihrem Freund in den Daumen und fügte ihm dabei eine tiefe Fleischwunde zu, die durch das BRK versorgt werden musste. Ein 25 jähriger Bekannter des Paares mischte sich aggressiv und provozierend in die Wundbehandlung durch das BRK und die Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei ein sodass er des Platzes verwiesen werden musste. Auch dieser Aufforderung kam er nur provozierend langsam nach und beleidigte die Beamten beim Weggehen noch auf das Heftigste. Gegen das Pärchen wird jetzt wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt, gegen den 25 jährigen wegen Beleidigung von Polizeibeamten.

PM der PI Kitzingen vom 16.06.2019

Augsburg (Bayern): Betrunkener sorgt für mehrere Einsätze

Am heutigen Sonntag (16.06.2019), gegen 01: 48 Uhr, meldete eine 25-jährige Autofahrerin, dass sie in der Schmiedgasse von einem Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde, der Fahrer bremste sie anschließend mit Warnblinklicht aus, hielt an und kam zum Fahrerfenster der 25-Jährigen. Hier gab er sich als ziviler Polizist aus und wollte die Personalien der jungen Frau feststellen.
Diese reagierte besonnen, wollte einen Polizeiausweis sehen und als der Unbekannte keinen vorzeigte, schloss sie anschließend das Fenster und informierte die Polizei.
Als die junge Frau anfing zu telefonieren, flüchtete der Mann. Gegenüber der Polizei konnte die 25-Jährige jedoch die Automarke, das Kennzeichen und eine gute Personenbeschreibung des Unbekannten abgeben und dass dieser nach Alkohol gerochen habe.
Gegen 02:10 Uhr, versuchte ein unbekannter Mann Zutritt in eine Bar in der Theaterstraße zu bekommen. Dieser wurde ihm verwehrt, da er jedoch nicht aufgab, wurde die Polizei gerufen.
Hier stellte sich heraus, dass der Mann auf die Personenbeschreibung des ersten Einsatzes passte und auch mit dem gesuchten Fahrzeug unterwegs war.
Seine Personalien wollte der betrunkene Mann nicht angeben, bei einer Durchsuchung schlug der 38-Jährige dann nach den Polizeibeamten. Aus diesem Grund wurde er schließlich gefesselt, zu einer Blutentnahme ins Uniklinikum Augsburg und anschließend in den Polizeiarrest gebracht.
Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Amtsanmaßung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols und weiterer Delikte.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

Augsburg (Bayern): Widerstand nach Sachbeschädigung

In einer Bar der Theaterstraße randalierte am Sonntag (16.06.2019), gegen 04:20 Uhr, ein 27-Jähriger. Hier warf er Stühle umher, woraufhin die Security-Mitarbeiter ihn vor die Tür bringen wollten. Dabei schlug und trat der 27-Jährige nach ihnen und zerriss dabei einem das T-Shirt und die Halskette.
Ein unbeteiligter Zeuge wollte dazwischen gehen, er wurde vom Beschuldigten in den Arm gebissen. Vor der Tür trat der Randalierer dann gegen ein geparktes Auto und flüchtete schließlich beim Eintreffen der Polizei.
Er konnte jedoch wieder eingeholt und nur durch den Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und bedrohte diese.
Da der 27-Jährige keine Ausweispapiere bei sich hatte, wurde er zur Dienststelle gebracht. Auch auf dem Weg dorthin leistete er Widerstand. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte in den Polizeiarrest gebracht.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

Augsburg (Bayern): Betrunkener schlägt und leistet Widerstand

Am Sonntag (16.06.2019), gegen 03:45 Uhr, schlug ein 22-Jähriger in der Maximilianstraße auf einen 23-Jährigen ein, da er der Meinung war, dieser habe mit einer 20-Jährige geflirtet. Ein Freund des 23-Jährigen wollte diesem zur Hilfe kommen, dabei wurde auch er vom 22-Jährigen geschlagen, woraufhin er bewusstlos zu Boden fiel.
Zwei Türsteher konnten dies beobachten und hielten den 22-jährigen Beschuldigten fest, da dieser flüchten wollte.
Da der 22-Jährige weiter aggressiv auftrat wurde er in den Polizeiarrest gebracht, wo er Widerstand leistete und die Polizeibeamten beleidigte und bedrohte.
Der 23-Jährige Geschädigte wurde durch die Schläge nicht verletzt, sein Freund, der ihm zur Hilfe geeilt war, erlitt eine Platzwunde und wurde ins Uniklinikum gebracht.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

Oberhausen (Bayern): Betrunken Zeche geprellt

Am Samstagmittag (15.06.2019) konsumierte eine 31-Jährige in einem Lokal in der Donauwörther Straße Alkohol und ging, ohne die Kosten von etwa 17 Euro dafür zu bezahlen. Anschließend ging sie in eine nicht weit entfernte Bar und konsumierte auch da Alkohol im Wert von knapp 20 Euro.
Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich die 31-Jährige sehr aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte einen Polizisten in die Hand zu beißen.
Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte die betrunkene Frau gefesselt und in den Polizeiarrest gebracht werden. Hier versuchte sie erneut, einen Polizeibeamten zu beißen und trat nach einem weiteren, den sie am Schienbein traf. Beim Transport beleidigte und bedrohte sie die Beamten.
Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Zechbetrug, Widerstand, Beleidigung und weiterer Delikte.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

Bad Belzig (Brandenburg): Randalierende Person in Gewahrsam genommen

Ein 59-jähriger Bad Belziger randalierte und provozierte andere Kunden in einem
Einkaufsmarkt in Bad Belzig. Was den Unmut des Mannes hervorgerufen hat, konnte nicht geklärt werden. Weil sich der Mann beim Eintreffen der Polizei nicht beruhigen wollte und weiterhin aggressiv auftrat, wurde er kurzerhand in Gewahrsam genommen. Hier hatte er dann genügend Zeit sich zu beruhigen. Beim Randalieren wurde die Einrichtung des Einkaufmarktes leicht beschädigt. Es wurde eine Strafanzeige aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 16.06.2019

Heusweiler (Saarland): Widerstand

Am Freitag den 14.06.2019, gegen 21:00 Uhr, wurde eine randalierende Person in der Saarbahn gemeldet, welche die Fahrgäste anpöbeln würde und schon eine Scheibe zerschlagen habe. Die Polizei konnte den aus Algerien stammenden Mann aus der Saarbahn holen und stellte hierbei fest, dass er stark alkoholisiert war. Aus diesem Grund wurde er zur Dienststelle verbracht. Im Streifenwagen beleidigte er die Beamten aufs Übelste, spuckte nach einem der Beamten und versuchte diesem anschließend einen Kopfstoß zu verpassen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Den Rest der Nacht musste er in der Zelle der Polizeiinspektion verbringen. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.

PM der PI Völklingen vom 16.06.2019

Riegelsberg (Saarland): nochmal Widerstand

Am Freitag den 14.06.2019, gegen 22:20 Uhr, kam es in Riegelsberg auf dem Walter-Wagner-Platz zu einer Massenschlägerei zwischen 10-15 Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Insgesamt konnten 11 Personen (alle tatverdächtig) festgestellt werden. Ein aus Syrien stammender Tatverdächtiger beleidigte während der Sachverhaltsaufnahme die Beamten fortwährend aufs Übelste. Darüber hinaus war er so stark alkoholisiert, dass er nicht sich selbst überlassen werden konnte und die Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion verbringen musste. Ein weiterer Tatverdächtiger aus Saarbrücken leistete Widerstand gegen eine polizeiliche Maßnahme, wobei er einem Beamten den Daumen verdrehte, welcher hierdurch leicht verletzt wurde. Dieser wurde nach Beendigung der Maßnahme seiner Mutter in Obhut gegeben. Bislang ist nur bekannt, dass es wegen einer Zigarette zu Streitigkeiten und schließlich zu der Schlägerei gekommen war.

PM der PI Völklingen vom 16.06.2019

Freyenstein (Brandenburg): Randale im Streifenwagen

Eine 24-Jährige geriet am 16.06.2019 gegen 00:50 Uhr in der Meyenburger Straße in Freyenstein in Streit mit ihrem Lebenspartner. Die 24-Jährige verlief daraufhin die Wohnung und schrie auf der Straße. Anwohner versuchten die 24-Jährige zu beruhigen, was allerdings aufgrund der Alkoholisierung nicht gelang. Vor Ort wurde sie mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,54 Promille festgestellt. Lautstark brüllte sie weiter und konnte nicht beruhigt werden, so dass sie in Gewahrsam genommen werden musste. Hierbei beleidigte sie die Polizeibeamten und trat mit ihren Fuß gegen das Bein eines Beamten. Im Funkstreifenwagen trat sie gegen Kunststoffverkleidungen, woraufhin leichter Sachschaden entstand. Personen wurden nicht verletzt. Mit Ausnüchterung beruhigte sich die 24-Jährige, so dass sie am Morgen des 16.06.2019 entlassen werden konnte. Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizei.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 16.06.2019

Halle/S. (Sachsen-Anhalt): Betrunkener Radfahrer

Die Polizei wurde Samstag gegen 19.35 Uhr alarmiert, da Zeugen verhindern wollten, dass ein betrunkener Radfahrer von Schkopau nach Halle (Saale) fährt. Der Mann bemerkte die heranfahrende Polizei und verließ den Ort, dabei schob er seinen Drahtesel. Wenig später nutzte er doch das Fahrrad und wurde von den Beamten gestoppt. Der 62Jährige ging auf die Polizisten los und stürzte. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten und kam leichtverletzt in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,1 Promille. Nach der ärztlichen Behandlung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fuhr der Hallenser mit seinem Klapprad in einem Taxi nach Hause.

PM der PI Halle/S. vom 16.06.2019

Zwickau (Sachsen): Alkoholisierter Ausländer beschäftigt Polizei

Am Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr kam es in einem Lokal an der Römerstraße zu einem Handgemenge. Dabei setzte ein 20-jähriger Somalier Reizgas ein, wobei sich der junge Mann selbst verletzte. Die zu Hilfe eilenden Polizeibeamten wurden bei ihrem Eintreffen von dem Mann mit einer Metallkette angegriffen. Dabei wurde das Polizeifahrzeug leicht beschädigt. Der Somalier kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus, wo er in seinem alkoholisierten Zustand eine Tür entglaste. Er hatte über 1,5 Promille intus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.

PM der PD Zwickau vom 16.06.2019

Sonthofen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstagnachmittag kontrollierten Polizeibeamte der PI Sonthofen eine Personengruppe im Bereich der Lugerstraße. Dabei stellte sich heraus, dass eine Person aus der Gruppe zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Bei den polizeilichen Folgemaßnahmen beleidigte der Mann die eingesetzten Polizeibeamten mit verschiedenen Formulierungen. Aufgrund dessen erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.06.2019

Essenbach-Altheim (Bayern): Widerstand und Sachbeschädigung im Asylheim

Zu Auseinandersetzungen und Sachbeschädigen ist es am Samstagabend (15.06.209) im dortigen Asylheim gekommen.
Zunächst wurde die Polizei zur Hilfe gerufen, weil es in der Unterkunft angeblich zu einer Schlägerei gekommen war. Die erste Streife konnte eine am Boden liegende Person feststellen, die total betrunken schien. Da der Afghane in seinem Erbrochenen lag und momentan nicht ansprechbar war, sollte er bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in eine stabile Seitenlage gebracht werden. Jetzt fing er an mit dem Kopf zu stoßen und mit den Beinen gegen die Beamten zu schlagen. Durch mehrere Beamte konnte er schließlich fixiert und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Unvermittelt mischte sich ein weiterer Asylbewerber in das Geschehen ein und ging mit einer Glasflasche in drohender Haltung auf eine Polizeibeamtin los. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und der Hilfe mehrerer Beamten, konnte die Lage beruhigt und der Mann in Gewahrsam genommen werden.
Kurze Zeit später gab es wieder Ärger an der Örtlichkeit, weil Stühle durch die geschlossenen Fenster auf die Straße geworfen wurden. Insgesamt 5 Fenster gingen zu Bruch. Durch den Einsatz von starken Polizeikräften konnte wieder für eine Beruhigung gesorgt werden. Eine weitere Person, die als Rädelsführer ausgemacht werden konnte, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

PM des PP Niederbayern vom 16.06.2019

Schleiz (Thüringen): Betrunkener mit Messer

Am Abend des 15.06.2019 wurde durch Anwohner eine betrunkene männliche Person gemeldet. Diese pöbele anwesende Personen an und versuche einen Streit vom Zaun zu brechen. Durch die eingesetzten Beamten konnte ein 33jähriger Tscheche aufgegriffen werden, dieser führte verdeckt ein 20cm langes Küchenmesser mit sich. Aufgrund der starken Alkoholisierung und des unkooperativen, zum Teil aggressiven, Verhaltens wurde die Person in Gewahrsam genommen. In der Gewahrsamszelle randalierte die Person weiter und musste zur Verhinderung einer Selbstverletzung gefesselt werden. Zu strafbaren Handlungen oder Übergriffen auf andere Personen kam es nicht.

PM der LPI Saalfeld vom 16.06.2019

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz zur „Bunten Republik Neustadt“ – Zwischenfazit

Die Dresdner Polizei führt seit Freitagabend einen Einsatz zur Absicherung der „Bunten Republik Neustadt“ durch. Dabei wird sie durch Kräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Im Ganzen betrachtet war es bislang eine friedliche Veranstaltung.
Bis zum 16. Juni 2019, 14.00 Uhr stellten die Beamten dennoch 89 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Darunter befinden sich 43 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, elf Körperverletzungsdelikte, zwölf Diebstähle, vier Beleidigungen und vier Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte. Außerdem stellten Polizisten sieben Besucher fest, die nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände mitführten, wie zum Beispiel ein Einhandmesser.
Bei den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz handelte es sich größtenteils um den verbotenen Besitz von kleineren Mengen von Cannabis.
Über das gesamte Wochenende sind rund 1.000 Beamte im Einsatz

PM der PD Dresden vom 16.06.2019

Dresden (Sachsen): Randaliert und Hitlergruß skandiert – 25-jähriger Mann gestellt

Ein 25-jähriger, augenscheinlich alkoholisierter Mann (Deutscher) zog laut schreiend durch die Prager Strasse, trat gegen Fahrräder und Müllbehälter und skandierte laut Zeugen mehrfach den Hitlergruß. Bei der Feststellung durch eingesetzte Polizeibeamte, leistete er zudem aktiven Widerstand. Er wurde überwältigt und in Polizeigewahrsam genommen.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren u.a. wegen „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ eingeleitet.

PM der PD Dresden vom 16.06.2019

Am Freitag, 14.06. wurde der Polizei Koblenz gegen 15.00 Uhr eine psychisch auffällige Person im Bereich Oberwerth gemeldet. Der Mann säße, so die Erstmeldung, mit einem Messer im Bereich der Rheinwiese. Kurz darauf trafen die Beamten an vorgenannter Örtlichkeit ein, der Mann wurde zu diesem Zeitpunkt bereits ärztlich betreut. Bei Erkennen der Polizeibeamten rannte der Mann plötzlich los und begab sich in den Rhein, wo er sofort flussabwärts trieb und hierbei zeitweise ganz unterging. Im Bereich des Schwimmbades gelang es einem Beamten schließlich, den offenbar verwirrten Mann aus dem Wasser zu ziehen. Er wurde anschließend in die Obhut des Ordnungsamts übergeben und einer Fachklinik zugeführt.

PM des PP Koblenz vom 16.06.2019