Bad Marienberg. angetrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am frühen Mittwoch Abend wurde die Polizei in Hachenburg durch mehrere Zeugenhinweise auf die auffällige und unsichere Fahrweise eines Autofahrers in Bad Marienberg hingewiesen.
Nach Aufsuchen der Halteranschrift konnte der erheblich alkoholisierte 44 jährige Fahrer angetroffen werden. Im Rahmen der Durchsetzung der angeordneten Blutentnahme versuchte er sich den Maßnahmen zu widersetzen und beleidigte die eingesetzten Beamten, so dass entsprechende Strafanzeigen vorgelegt werden.

PM der PD Montabaur vom 18.04.2019

Nordhausen (Thüringen): Polizist bei Angriff verletzt

Wegen eines verwirrten Mannes kamen Polizisten am Mittwochabend in Nordhausen zum Einsatz. In der Friedrichstraße konnten sie den Mann ausfindig machen. Der 30-Jährige schlug einem der Beamten eine mit Flaschen gefüllte Tasche ins Gesicht und verletzte ihn dadurch. Aufgrund seines erheblichen Widerstandes mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Der renitente Mann kam anschließend ins Krankenhaus.

PM der LPI Nordhausen vom 18.04.2019

Zell am Harmersbach (Baden-Württemberg): Anzeige wegen Beleidigung

Vermutlich dürfte die starke Alkoholisierung eines 34 Jahre alten Mannes diesen am Mittwochabend dazu verleitet haben, gleich mehrere Polizeibeamte mit diversen Beschimpfungen zu beleidigen. Die Ordnungshüter wurden alarmiert, da sich der Mann stark alkoholisiert zu Fuß über die Fahrbahn der L94 bewegt, weshalb die Beamten um Hilfe bemüht waren. In diesem Zusammenhang beschimpfte der mit über zwei Promille Alkoholisierte die Ermittler fortwährend. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 18.04.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall – Fußgänger von PKW erfasst – Vier verletzte Personen – Eine Festnahme

Ein nicht ganz gewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich gestern in den späten Abendstunden (17. April 2019, 23.36 Uhr) in Düsseldorf-Pempelfort auf der Pempelforter Straße / Am Wehrhahn.
Laut erster Zeugenaussagen war der Fahrer eines Skoda Superb mit belgischen Kennzeichen, ein 30-Jähriger aus Russland, mit erhöhter Geschwindigkeit auf der Pempelforter Straße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Im Kreuzungsbereich sei dann eine ruckartige Lenkbewegung zu beobachten gewesen. Der 30-Jährige verlor die Kontrolle über das Auto, schleuderte über die Kreuzung und prallte gegen die Hausecke einer dortigen Gaststube. Hierbei erfasste der Skoda einen 59-Jährigen aus Peru, der zu diesem Zeitpunkt zu Fuß auf dem Gehweg unterwegs war. Das Auto prallte dann noch mit einem abgestellten Fahrrad zusammen und quetschte dieses gegen die Hauswand. Der 59-jährige Fußgänger kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 29-jähriger Beifahrer in dem Pkw wurde ebenfalls schwer und ein weiterer Fahrzeuginsasse, ein 36-Jähriger, leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf einen Drogenkonsum des unverletzten Fahrzeugführers. Er wurde vorläufig festgenommen. Folglich wurde eine Blutprobe des 30-Jährigen angeordnet. Hierbei kam es zum erfolglosen Widerstand des Mannes. Bei der Durchsuchung des Skodas stießen die Einsatzkräfte auf diverse Werkzeuge und Motorradkleidung. In Kombination mit den polizeilichen Vorerkenntnissen einzelner Insassen, ergaben sich neben dem Unfallgeschehen dann noch Verdachtsmomente auf Eigentumsdelikte. Die Ermittlungen dauern an. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 5100 Euro.

PM der POL Düsseldorf vom 18.04.2019

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte mit Heroinspritze bedroht

Am Mittwochabend (17.04.2019) wurde eine Nürnberger Polizeistreife im Bereich des Hauptbahnhofs von einer 19-jährigen Frau mit einer Heroinspritze bedroht. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.
Gegen 19:45 Uhr bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine abgesperrte Toilette in der Nürnberger Königstorpassage. Die Beamten öffneten die Tür, da sie feststellten, dass sich am Boden ein zurechtgelegtes Spritzbesteck befand. In der Toilette war eine 19-jährige Frau zugegen, welche sich gerade eine Spritze mit Heroin verabreichen wollte. Die Frau bedrohte die Beamten zunächst mit der Spritze und drohte den Beamten sie damit zu attackieren.
Nachdem die Polizeibeamten unter Vorhalt der Dienstwaffe das Ablegen der Spritze forderten, entleerte die 19-Jährige den Inhalt der Spritze (Heroin-Blutgemisch) in das Gesicht eines Beamten. Danach warf sie zudem die Spritze auf dessen Streifenpartnerin.
Die Frau konnte überwältigt und festgenommen werden. Gegen die 19-Jährige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen kann, wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der gefährlichen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der Beamte wurde zur Abklärung einer möglichen Infektion durch den Inhalt der Spritze vorsorglich medizinisch versorgt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird die 19-Jährige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 18.04.2019

Camburg/Döbritzschen (Thüringen): Mann bedroht Kinder und greift Polizist an

Der Kontaktbereichsbeamte von Camburg kam gestern Nachmittag in Döbritzschen zum Einsatz, weil ein 65-Jähriger mehrere Kinder bedroht hatte. Als der Beamte an der Wohnung des Beschuldigten eintraf, kam der ihm mit einem Messer in der Hand entgegen. Er stürmte auf den Polizisten zu und stach mehrfach in Richtung seines Kopfes. Allerdings gelang es dem KoBB auszuweichen. Erst als er mit Hilfe anderer Dorfbewohner zu Boden gebracht worden war, gelang es, dem Angreifer das Messer zu entreißen. Dabei setzte der Beamte Pfefferspray ein. Am Ende wurde der 65-Jährige in die Psychiatrie eingewiesen. Der Beamte wurde bei der Auseinandersetzung verletzt.

PM der LPI Jena vom 18.04.2019

Goslar (Niedersachsen): Widerstand führte zu Klinik-Einweisung

Am Mittwoch, den 17.04.2019, nachmittags, wurde die Polizei gerufen, weil eine männliche Person versuchte, in eine Wohnung in der Herzog-Julius-Straße gewaltsam einzudringen. Auf der Fahrt zum Einsatzort konnten die Beamten den polizeilich bereits bekannten Mann in der Nähe der Wohnung auf der Straße antreffen. Dieser verlor keine Zeit, sondern schlug noch vor dem Aussteigen der Beamten auf das Dach des Streifenwagens ein und riss die Fahrertür auf. Dieses aggressive Verhalten setzte er auch nach dem Aussteigen der Beamten fort und ließ sich nicht beruhigen. Einer Fixierung durch die Beamten widersetzte er sich ebenfalls erheblich und trat um sich. Hierdurch verletzte er einen 42- jährigen Polizeibeamten im Gesicht. Im folgendem wurde der Delinquent der Polizeiinspektion Goslar zur Entnahme einer Blutprobe zugeführt. Anschließend wurde er nach einer ersten Untersuchung in eine psychiatrische Klinik gebracht. Im Verlauf der Sachbearbeitung stellte sich heraus, dass der 30- jährige Mann zuvor ebenfalls einen weiteren Pkw beschädigt hatte und eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug angehalten hatte, weil er in ihr Fahrzeug einsteigen wollte, was ihm nicht gelang.

PM der PI Goslar vom 18.04.2019

Steinen (Baden-Württemberg): Betrunkener kommt in Gewahrsam

Nach einem Schlag ins Gesicht einer Nachbarin wurde am Mittwoch in Steinen ein Betrunkener in Gewahrsam genommen.
Die Polizei war gegen 14:30 Uhr zum Streit in das Mehrfamilienhaus gerufen worden. Der mutmaßliche Aggressor, der zuvor eine Nachbarin geschlagen haben soll, musste letztlich in Gewahrsam genommen werden, da er nicht in seiner Wohnung blieb, sondern herumschrie und einen neuerlichen Streit suchte. Zur Durchsetzung des Gewahrsams musste er überwältigt werden. Dabei beleidigte er die Beamten mehrfach. Der 36-jährige war deutlich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 18.04.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Randalierer

Ein 44 Jahre alter Randalierer rief am Mittwochmorgen Beamte des Polizeireviers Offenburg auf den Plan. Der Mann soll gegen 7.30 Uhr oberkörperfrei mehrere Glasflaschen umhergeworfen haben. Im Zuge des polizeilichen Einschreitens richtete er seine Aggressionen dann in Richtung der Beamten. Er beleidigte die Ordnungshüter und warf Gegenstände nach ihnen, sodass der Einsatz von Pfefferspray nicht ausblieb. Der 44-Jährige sieht nun einem entsprechenden Strafverfahren entgegen.

PM des PP Offenburg vom 18.04.2019

Emden (Niedersachsen): Widerstandshandlung nach Sachbeschädigung

Zu einer Widerstandshandlung eines 28-jährigen Emders gegenüber der Polizei kam es in der heutigen Nacht gegen 03:00 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Wolthuser Straße. Die Polizei wurde aufgrund einer vorangegangenen Sachbeschädigung eines Mobiltelefons und mehrerer Türen alarmiert. Bei der Sachverhaltsaufnahme zeigte sich der 28-jährige bereits verbal aggressiv. Die Beamten sprachen gegenüber dem Emder ein Platzverweis aus und begleiteten ihn zum Ausgang des Hauses. Unvermittelt schlug der 28-jährige plötzlich mehrfach mit der Faust auf den Oberkörper eines Beamten. Nach dem Einsatz von Reizgas konnte der Emder schließlich fixiert werden.
Hierbei wehrte sich der Mann vehement und trat mehrfach gezielt nach zwei Beamten. Die Beamten blieben unverletzt. Es stellte sich heraus, dass der Emder alkoholisiert und nach eigenen Angaben auch unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 18.04.2019

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Mann leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Donnerstagmittag nahmen Bundespolizisten einen Mann am Frankfurter Bahnhof vorläufig fest, nachdem er ohne gültigen Fahrausweis reiste und sich anschließend weigerte den Zug zu verlassen.
Gegen 11 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann, der ohne gültigen Fahrausweis mit dem Zug von Berlin nach Frankfurt (Oder) fuhr. Als der 40-jährige Pole sich weigerte aus dem Zug auszusteigen, geleiteten ihn die Beamten in einem Festhaltegriff auf den Bahnsteig. Hierbei leistete der alkoholisierte 40-Jährige erheblichen Widerstand und trat nach den Beamten. Die Polizisten legten ihm daraufhin Handschellen an und brauchten ihn zur Dienststelle. Verletzt wurde dabei niemand.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,35 Promille.
Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Berlin vom 18.04.2019

Berlin-Spandau: Auf frischer Tat ertappt

In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte des Polizeiabschnitts 21 und der Bundespolizei zwei Männer in Spandau fest. Die Beamten hatten gegen 22.10 Uhr im Askanierring beobachten können, wie ein Fahrzeug an einem ehemaligen Vereinsheim hielt und zwei Männer sich in das Gebäude begaben. Anschließend nahmen die Polizisten klirrende und knackende Geräusche wahr und sahen, dass die Männer Möbel aus dem Vereinsheim in ihr Auto luden und ihren Weg fortsetzen wollten. Daraufhin traten die Zivilbeamten an das Fahrzeug der beiden Männer heran, gaben sich als Polizisten zu erkennen und konnten den 39-jährigen Beifahrer festnehmen. Der Fahrer hingegen widersetzte sich der Festnahme und flüchtete mit seinem Auto. Bei der Flucht verletzte er einen der Polizisten leicht am Bein und beschädigte ein Fahrzeug der Bundespolizei. Nachdem der 29-jährige Fahrer bei der Flucht mehrere riskante Überholmanöver durchführte und dabei auch rote Ampeln überfuhr, konnte auch er gestellt und festgenommen werden.
Beide Männer wurden in ein Polizeigewahrsam verbracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 18.04.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt grundlos auf mehrere Personen ein – Festnahme

Die Polizei Dortmund hat am Mittwochnachmittag (17. April) in Dortmund-Hörde einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Personen grundlos angegriffen zu haben.
Festgenommen wurde der 30-jährige Dortmunder gegen 16.45 Uhr im Bereich der Haltestelle „Hörde Bahnhof“. Dort war er in einem Linienbus unvermittelt und ohne Grund auf einen 18-jährigen Dortmunder losgegangen, hatte ihn geschlagen und gewürgt. Als die eintreffenden Polizeibeamten ihn festnehmen wollten, griff er auch diese an und sperrte sich gegen seine Fixierung. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, dem Mann Handschellen anzulegen und ihn ins Polizeigewahrsam zu bringen.
Die Ermittlungen ergaben anschließend, dass der Mann zuvor zwei weitere Male offenbar grundlos weitere Personen angegriffen hatte.
Kurz zuvor hatte er Zeugenangaben zufolge zwei Männer (18 und 19, aus Dortmund) in einer U-Bahn ebenfalls im Bereich des Hörder Bahnhofs geschlagen. Gegen 15.50 Uhr hatte ein Mann in Dortmund-Aplerbeck an der Ostkirchstraße zudem ein zehnjähriges Mädchen angegriffen. Ihren ersten eigenen Angaben zufolge kam ihr der Mann auf dem Gehweg entgegen und verstellte ihr plötzlich den Weg. Anschließend schlug und tritt er sie völlig unvermittelt. Als ein Zeuge hinzukam, flüchtete er. Das Mädchen wurde schwer verletzt.
Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an. Der Tatverdächtige 30-Jährige wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Dortmund vom 18.04.2019

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Mann zertrümmert Front eines Polizeiautos vor Wache – Beamte stellen den Randalierer

Was einen 29-Jährigen dazu trieb, am Donnerstagnachmittag (18.4.) mit einer Eisenstange vor der Polizeiwache Neuss aufzutauchen und mehrfach auf einen Streifenwagen (VW-Bully) einzuschlagen, weiß bislang nur der aggressive Neusser selbst. Dass seine Tat jedoch nicht folgenlos bleiben würde, stellte er auch schnell fest, als zwei Beamte und eine Beamtin der betroffenen Wache an der Jülicher Landstraße ihn nach wenigen hundert Metern fußläufiger Verfolgung stellten und in Gewahrsam nahmen. Der Mann, der bereits wenige Tage zuvor durch äußerst aggressives Verhalten polizeilich in Erscheinung getreten war, muss nun mit einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und einer nicht unerheblichen Schadensforderung rechnen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 18.04.2019

Leipzig (Sachsen): Lärmender Nachbar

Wiederholter Lärm aus einer Mietwohnung führte den Stadtordnungsdienst der Stadt Leipzig in die Paul-Ernst-Straße. Anwohner beklagten die laute Musik, die immer wieder aus einem bestimmten Mietbereich durch Wohnhaus und Straße dringt. Der Verursacher wäre allerdings gerade weg gefahren. Noch während des Gesprächs mit den Hinweisgebern, zu denen sich weitere Anwohner als Beschwerdeführer gesellten, fuhr ein VW Polo vor und parkte vor dem Haus. Der Fahrer wirkte stark alkoholisiert und wurde gegenüber den Ordnungskräften schnell aggressiv. Die riefen die Polizei zu Hilfe. Auch den Beamten gegenüber verhielt er sich aggressiv, schlug und trat um sich und musste mit körperlicher Gewalt gebändigt werden. Im Fahrzeug und in der Wohnung des Ruhestörenden fanden die Beamten ca. 145 Gramm Marihuana. Die Musik wurde abgestellt. Nun muss sich der 32–Jährige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Trunkenheitsfahrt und wegen Ruhestörung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 18.04.2019

Völklingen (Saarland): Gefährdung

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich am Donnerstagmorgen gegen 01:30 Uhr ein 32-jähriger Mann aus Völklingen. Er war mit einem Kleinkraftrad unterwegs, als die Polizei ihn in der Innenstadt von Völklingen kontrollieren wollte. Der Mann flüchtete über den Saarleinpfad in Richtung Burbach, überquerte die Saarstaustufe und fuhr schließlich wieder in Richtung Völklingen. Er missachtete mehrfach die Anhaltezeichen der Polizei, hierbei wurden mehrere Polizeibeamte gefährdet. Höhe Völklingen Ost kam der Fahrer des Kleinkraftrades schließlich auf dem Saarleinpfad zu Fall, als er erneut eine Polizeisperre umfahren wollte. Bei dem Mann wurde eine geringe Menge an Betäubungsmittel sichergestellt. Außerdem bestand gegen den 32-jährigen ein rechtskräftiger Haftbefehl des Amtsgerichtes Saarbrücken wegen Betruges. Er hat eine Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten zu verbüßen und wurde in die JVA Ottweiler eingeliefert.

PM der PI Völklingen vom 18.04.2019

Die Bundespolizeidirektion Pirna führte am 16. und 17. April 2019 im Grenzgebiet zu Polen und Tschechien eine Vielzahl von Kontrollstellen auf Bundesautobahnen, Bundesstraßen und Staatstraßen durch.

An diesem Großeinsatz waren die Bundespolizeiinspektionen Ludwigsdorf, Ebersbach, Berggießhübel, Chemnitz und Klingenthal sowie die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit Pirna, die Polizei des Freistaates Sachsen, der Zoll, das Bundesamt für Güterverkehr, aber auch die Tschechische Grenzpolizei mit Einsatzkräften beteiligt.

Innerhalb von 48 Stunden kontrollierten die Ordnungshüter den Verkehr und Reisende entlang der Fahndungsachse im 30 Km-Grenzraum von Görlitz über Chemnitz bis nach Klingenthal. Schwerpunkt dieser Kontrollen war insbesondere die Urkunden- und Migrationskriminalität.

An den Bundesautobahnen 4, 17 und 72 wurde teilweise der Fahrzeugverkehr über verschiedene Rast- und Parkplätze umgeleitet.
Die Polizistinnen und Polizisten von Bund und Land waren auf der Suche nach Straftätern, überprüften dabei Ausweisdokumente auf Echtheit und Gültigkeit, glichen personenbezogene Daten in den polizeilichen Fahndungssystemen ab und durchsuchten Fahrzeuge.

Als neues Element der Premiumpartnerschaft von Bundes- und Landespolizei wurden diesmal auch die Ressourcen des Fahndungs- und Kompetenzzentrums (FKZ) Bautzen genutzt. Mit der Kernkompetenz des FKZ, der Verknüpfung von polizeilichen Erkenntnissen in den Bereichen illegale Migration, Eigentumskriminalität, Verbringungskriminalität und internationale Kfz-Verschiebung, steuerte das Zentrum einen wesentlichen Anteil zum Einsatzerfolg bei. Beispielhaft ist hier die Feststellung von 11 unerlaubt Aufhältigen bei einer Kontrolle auf der Bundesautobahn 4.

Insgesamt wurden von der Bundespolizei an beiden Einsatztagen 1504 Identitätsfeststellungen durchgeführt, dabei konnten 51 Fahndungstreffer erzielt werden.

Weiterhin konnten 27 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt und 3 Haftbefehle vollstreckt werden.

Im Einsatz waren verteilt über zwei Tage insgesamt rund 500 Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber.

PM der BPOLD Pirna vom 18.04.2019

Erfurt (Thüringen): Schwarzgefahren, beleidigt und Widerstand geleistet

Ein 38-jähriger Deutscher wurde gestern gegen 19:00 Uhr von der Zugbegleiterin einer Regionalbahn kontrolliert. Statt einen Fahrschein vorzuzeigen, beleidigte der Mann die Bahnmitarbeiterin massiv. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Eisenach in Richtung Leipzig. Weil er sich auch in der Folge uneinsichtig zeigte, schloss die Zugbegleiterin den 38-Jährigen von der Weiterfahrt aus. Dem kam der Mann nicht nach, so dass bei Ankunft des Zuges in Erfurt eine Streife der Bundespolizei vor Ort kommen musste. Auch deren Weisung zum Verlassen des Zuges widersetzte sich der 38-Jährige. Die Beamten fesselten den Mann und brachten ihn mit Zwang aus dem Zug. Gegen den in Schkeuditz Wohnenden hat die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.04.2019

Penzberg (Bayern): Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und Heranwachsenden

Am Montag, 15.04.2019, kam es gegen 21:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Die Polizei wurde zum Jugendcafe „Chillout“ gerufen. Vor dem Treff hielt sich eine Gruppe von etwa 20 Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren auf. Es entstand ein Streit, in dessen Verlauf ein 15jähriger Penzberger einem 21 Jahre alten Mann aus Penzberg mit der Faust ins Gesicht schlug. Als ein 20jähriger aus Bad Heilbrunn den Täter wegzog, bog dieser ihm einen Finger um.
Infolge der entstandenen Rangelei erhielt ein 16jähriger Penzberger einen Faustschlag von dem jungen Mann aus Bad Heilbrunn ist Gesicht.
Eine Streifenbesatzung der Polizei Penzberg und der Polizeiinspektion Weilheim beruhigten die Situation vor Ort. Gegen den alkoholisierten 15jährigen Penzberger und einen weiteren 18jährigen aus Penzberg –ebenfalls alkoholisiert – wurden Platzverweise ausgesprochen. Da die beiden aggressiv auftretenden jungen Männer diesen keinen Folge leisteten, wurde unmittelbarer Zwang angewendet. Der 18jährige aus Penzberg leistete den Maßnahmen der Polizeibeamten Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Er musste gefesselt werden und wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen die Beteiligten wurden mehrere Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Penzberg vom 17.04.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Zwei 22-Jährige leisten Widerstand

Mit zwei äußerst uneinsichtigen und aggressiven 22-Jährigen bekamen es Polizeibeamte am Dienstag gegen 19:20 Uhr in der Calwer Straße in Böblingen zu tun. Die zwei jungen Männer haben sich zuvor in einem Nachtclub aufgehalten, wo es wohl zu Streitigkeiten kam. Anscheinend wollten sie den Club nicht verlassen und einer von ihnen hat mutmaßlich einen Mitarbeiter bespuckt sowie verbal beleidigt. Aufgrund dieses Vorfalls wurde die Polizei alarmiert. Hinzugezogene Beamte konnten die beiden stark alkoholisierten Männer schließlich vor dem Nachtclub antreffen. Nachdem die Identität der beiden geklärt war, wurde ihnen ein Platzverweis erteilt. Einer von den beiden 22-Jährigen kam dieser Aufforderung nicht nach und folgte den Anweisungen nicht. Er schrie die Beamten lautstark an und hielt keinen Abstand zu ihnen. In der Folge sollte der Querulant in Gewahrsam genommen werden. Als sein gleichaltriger Bekannter erkannte, dass sein Begleiter durch Polizeibeamte festgehalten wurde, ging er auf die Einsatzkräfte zu und versuchte den Griff des Polizisten zu lösen. Dieses Vorhaben konnte abgewendet werden. Beide Störenfriede wurden fixiert und mit Streifenfahrzeugen auf das Polizeirevier Böblingen gebracht. Seitens der Betrunkenen kam es während des Einsatzes sowie auf der Dienststelle gegenüber den eingesetzten Beamten zu Widerstandshandlungen, diversen Beleidigungen und Spuckattacken. Auch ein hinzugerufener Arzt, der die Haftfähigkeit prüfte, blieb von Beleidigungen nicht verschont. Auf richterliche Anordnung hin mussten die beiden 22-Jährigen die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Reviers verbringen. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.04.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Jugendliche Schläger kamen nicht weit

In Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung haben sich drei Jugendliche (15, 16, 17) nach einem rabiaten Auftritt an der Venloer Straße in Köln-Neustadt-Nord zu verantworten. Kurz nach dem von ihnen provozierten Tumult am frühen Dienstagabend (16. April) schnappten Polizeibeamte die in Richtung Subbelrather Straße flüchtenden Aggressoren im Inneren Grüngürtel.
Gegen 17.50 Uhr war die alkoholisierte Gruppe an einem Fahrradladen an der Venloer Straße vorbeigegangen. Der 16-Jährige hob ein davor ausgestelltes Fahrrad hoch und warf es auf die Straße. Laut lachend zogen die Jugendlichen weiter. Als der Ladeninhaber (50) ihnen nacheilte und den Rädelsführer zur Rede stellte, gingen die Jugendlichen äußerst aggressiv auf ihn los. Der 17-Jährige schlug den Geschädigten laut Angaben weiterer Zeugen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Auch die einschreitenden Kölner (29, 30, 28w) und weitere unbeteiligte Passanten wurden von den Jugendlichen geschlagen und getreten.
Als die Angreifer hörten, dass die Polizei bereits verständigt sei, zogen sie sich laut lachend in das angrenzende Grüngelände zurück. Dort klickten unmittelbar danach die Handschellen. Da der 17-Jährige infolge der Schlägerei auch selbst Blessuren erlitten hatte, ließen die Polizisten ihn zunächst im Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik fahren. Insbesondere der 15- und der 16-Jährige titulierten die eingesetzten Beamten fortwährend als „dreckige Hurensöhne“ und „dreckige Pisser“.
In diesem Moment glaubte ein laut Zeugenangaben bis dahin ruhig gebliebenes Gruppenmitglied (15), sich jetzt gegenüber den Uniformierten auch noch produzieren zu müssen. Dem ihm gegenüber ausgesprochenen Platzverweis folgte er nicht. Mit den Worten „Scheiß Polizei – Du kannst mir gar nichts sagen! Was willst Du denn jetzt machen?“, baute sich der Junge drohend vor einem der Beamten auf. Die Einsatzkräfte brachten auch den 15-Jährigen zu Boden und fixierten ihn. Als er zum Streifenwagen geführt wurde, sperrte er sich massiv und versuchte mehrfach, sich loszureißen. Die Beamten legten dahingehend Strafantrag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor. Alle vier bereits hinreichend Polizeibekannten wurden anschließend in Streifenwagen zu ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten gefahren.
PM des PP Köln vom 17.04.2019
Rastatt (Baden-Württemberg): Nach Streit und Widerstand in Gewahrsam genommen
Mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Kostenrechnung für eine Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung der Polizei, muss sich eine 24-Jährige in Rastatt seit Mittwochfrüh auseinandersetzen. Kurz nach 1:00 Uhr meldete ein Zeuge die lautstark mit ihrem Begleiter streitende junge Frau in der Niederwaldstraße. Weder dem Begleiter, noch den zwischenzeitlich eingetroffen Polizeibeamten gelang es, die mit rund 2,3 Promille alkoholisierte Frau zu beruhigen. Diese beleidigte unterdessen die Beamten und zog dabei ihren Fäkalwortschatz zu Hilfe. Da die Frau nicht anderweitig untergebracht werden konnte, wurde sie in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier gebracht. Dabei trat sie einer Beamtin gegen das Bein. Die junge Frau erwartet nun ein Strafverfahren, aber auch eine Kostenrechnung für die behördliche Unterbringung.

PM des PP Offenburg vom 17.04.2019

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen ): Randalierer auf dem Viehplätzchen in Gewahrsam genommen

Dienstagnachmittag (15.45 Uhr) hielten sich auf diesem Platz mehrere Personen aus dem Trinker-und Drogenmilieu auf. Einer aus dieser Gruppe randalierte lautstark und bewarf Passanten mit leeren Glasflaschen. Dies nahm so starke Dimensionen an, dass Personen aus diesem Milieu die Polizei informierten. Dem polizeibekannten Verursacher wurde ein Platzverweis erteilt. Diesem kam er jedoch nicht nach und beleidigte die einschreitenden Beamten fortwährend. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Danach wurde er entlassen.

PM der KPB Euskirchen vom 17.04.2019

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Der Versuch trotz Hausverbotes ein Hotelzimmer in der Lange Straße zu bekommen, endete für einen Mann am Montagabend mit Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und einer Übernachtung beim Polizeirevier.
Bereits gegen 20:20 Uhr war der 27-jährige Mann in dem Hotel vorstellig geworden, wo er wegen vergangenen Vorfällen bereits Hausverbot hatte. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei entfernte er sich jedoch. Gegen 22:30 Uhr kehrte der Mann in das Hotel zurück, worauf sich eine Rangelei mit einem Angestellten entwickelte. Hierbei soll es auch zu einer Körperverletzung durch den 27-Jährigen gekommen sein. Bei dem anschließenden Polizeieinsatz leistete der Endzwanziger Widerstand, wodurch die Einsatzkräfte gezwungen waren, Pfefferspray einzusetzen. Im Verlauf dessen wurde eine Beamtin leicht verletzt. Da der offenbar Unbelehrbare ankündigte, nach den polizeilichen Maßnahmen das Hotel wieder auf zu suchen, musste er schließlich für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen werden. Neben den Strafanzeigen erwartet ihn hierfür auch noch eine Kostenrechnung.

PM des PP Offenburg vom 17.04.2019

Hameln (Niedersachsen): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Am Dienstagabend (16.04.2019) kam es am Hamelner Bahnhof zu einem Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Gegen 21.20 Uhr wollten zwei Beamte die Personalien einer jungen Frau feststellen, die ohne gültigen Fahrschein in einer S-Bahn fuhr. Die Deutsche Bahn hatte die Polizei um Hilfe gebeten, nachdem die Frau sich nicht ausweisen wollte.
Durch die Beamten wurde die Frau mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach, vielmehr gab sie an, keinen Ausweis bei sich zu haben.
Nachdem diverse mündliche Aufforderungen scheiterten, sollte die Frau nach Ausweispapieren durchsucht werden. Dieses wurde ihr angekündigt. Als eine Beamtin einen Schritt auf die uneinsichtige Frau zumachte, fing diese an, um sich zu schlagen.
Auch die Androhung der Anwendung unmittelbaren Zwanges, sofern sie sich nicht beruhige, nutzte nichts. Die Frau schlug weiter um sich und begann dann auch noch laut zu schreien. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, ergriff ein Polizist die Arme der Frau und legte ihr Handfesseln an. Bevor diese jedoch arretiert werden konnten, konnte die Frau einen Arm aus der Handfessel herausziehen und schlug damit weiter in Richtung des Beamten. Um weitere Schläge abzuwehren, wurde die Frau zu Boden gebracht. Dabei biss sie dem 28 Jahre alten Polizeikommissar kräftig in die Hand, wodurch dieser leicht verletzt wurde.
Am Boden liegend konnten der Angreiferin die Handfesseln angelegt und arretiert werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der Ausweis der 33-Jährigen aufgefunden werden. Die Hannoveranerin wurde zwecks Durchführung eines Alkohol- und Drogentests zur Polizeidienststelle in Hameln transportiert. Beide Tests verliefen negativ.
Nach Beendigung aller Maßnahmen durfte die Frau gehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich wieder beruhigt und sich sogar für ihr Verhalten entschuldigt. Trotzdem wird sich die 33-Jährige nun wegen Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung / Tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 17.04.2019

Dannstadt-Schauernheim (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt verwirrten und aggressiven Mann in Gewahrsam

Am Dienstagabend gegen 22:20 Uhr rief eine Anwohnerin der Hauptstraße bei der Polizeiinspektion Schifferstadt an und meldete eine männliche Person, die auf der Straße umherliefe, aggressiv sei und eventuell eine Waffe bei sich hätte. Diese Person hätte auch bereits versucht, sich Zutritt zur Wohnung der Anruferin zu verschaffen. Vor Ort konnten die Beamten den Mann (32 Jahre) auf der Straße antreffen und in Gewahrsam nehmen. Waffen haben die Polizisten bei ihm nicht gefunden, dafür aber kleine Mengen Betäubungsmittel. Außerdem roch er stark nach Alkohol. Der 32-jährige ist zuerst zur Dienststelle gebracht worden, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab zuvor einen Wert von 2,08 Promille. Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann bereits gegen 22:00 Uhr in einem Bistro in der Kurpfalzstraße aufgefallen war, weil er die dort anwesenden Gäste bedroht habe. Da der Mann zudem einen sehr verwirrten Eindruck machte und auch gegenüber den Polizeibeamten weitere Drohungen aussprach, ist er letztlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden. Während des gesamten Vorgangs beleidigte er mehrfach die eingesetzten Polizeibeamten. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, u.a. wegen Bedrohung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Schifferstadt / des PD Ludwigshafen m 17.04.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Nach Körperverletzung in Ausnüchterungsgewahrsam genommen

Am Böblinger Bahnhof kam es am Dienstag gegen 19:45 Uhr zu Beleidigungen und einer Körperverletzung in deren Verlauf eine Person leicht verletzt wurde. Ein deutlich alkoholisierter 21-Jähriger war mit zwei Frauen und zwei Männern in Streit geraten, beleidigte dabei die Frauen und schlug einem 35-Jährigen ins Gesicht. Eine Polizeistreife nahm den Angreifer vorläufig fest und brachte ihn in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers, wo er nach richterlicher Anordnung bis zu seiner Ausnüchterung bleiben musste. Dabei versuchte der 21-Jährige nach einer Beamtin zu treten, was aber durch das schnelle Eingreifen ihrer Kollegen verhindert werden konnte. Er wird sich neben Körperverletzung und Beleidigung wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.04.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Dunkelhäutiger angepöbelt und beleidigt – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Am gestrigen Tag haben zwei Männer in Dortmund-Hörde einen dunkelhäutigen Mann beleidigt und angepöbelt.
Die beiden stark alkoholisierten aus Polen stammenden Tatverdächtigen trafen im Bereich der Hörder Semerteichstraße auf den dunkelhäutigen Dortmunder. Dort fingen sie an den 54-jährigen mit fremdenfeindlichem Inhalt zu beleidigen. Der 54-Jährige flüchtete in Richtung Hörder Innenstadt. Die beiden Männer folgten ihm bis zum Friedrich-Ebert-Platz. Dort konnten Polizeibeamten sie festnehmen. Zuvor hatten Zeugen die Beamten alarmiert.
Bei der Durchsuchung griff einer der Tatverdächtigen die Beamten an. Mit Hilfe von Pfefferspray konnte der Angriff abgewehrt werden.
Die Beamten brachten das alkoholisierte Duo (28 und 31 Jahre, wohnhaft in Dortmund) in das Polizeigewahrsam.
Es folgten Anzeigen unter anderem auf Grund von Volksverhetzung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte.

PM der POL Dortmund vom 17.04.2019

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Diebstahl mit Waffen: Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen

Ein mutmaßlicher Ladendieb musste gestern Abend in Gewahrsam genommen werden. Ein Ladendetektiv hatte ihn in einem Supermarkt im Stern-Center beobachtet. Er soll versucht haben, Lebensmittel zu entwenden. Die Polizei kam hinzu und sah sich massiven Beleidigungen durch den alkoholisierten Mann ausgesetzt. Eine Durchsuchung des 32-jährigen Lüdenscheiders förderte ein Messer zu Tage. Er muss sich nun wegen Diebstahls mit Waffen und Beleidigung verantworten.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.04.2019

Gießen (Hessen): 20-Jähriger nach Verfolgungsfahrt und Unfall festgenommen

Die Polizei nahm nach einer Verfolgungsfahrt von Mittwochfrüh einen 20-jährigen Mann aus Heuchelheim fest. Gegen 03.30 Uhr fiel einer Streife der Wachpolizei ein BMW auf der Grünberger Straße mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Um den Raser zu kontrollieren, nahmen die Wachpolizisten die Verfolgung auf. Trotz Anhaltezeichen reagierte der Fahrer nicht und fuhr mit unveränderter Geschwindigkeit weiter. An der Ecke Ringallee/Waldbrunnenweg verlor er die Kontrolle über seinen BMW und prallte gegen einen geparkten PKW. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der geparkte PKW über die Straße. Die Wachpolizisten keilten den BMW ein. Dabei wurde der Streifenwagen beschädigt. Der Fahrer flüchtete zu Fuß. Sein Beifahrer konnte sofort festgenommen werden. Wenige Minuten später nahmen hinzugerufene Beamte den Flüchtigen im Starenweg fest. Dabei beleidigte und bespuckte der offenbar stark alkoholisierte Heuchelheimer die Ordnungshüter. Auf der Polizeiwache musste er eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Die Polizisten ermitteln wegen Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der Fahrer sowie sein Beifahrer wieder entlassen. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter 0641/7006-3755.

PM des PP Mittelhessen vom 17.04.2019

Goslar (Niedersachsen): Festnahme durch Spezialkräfte nach Bedrohung in Goslar.

Die Polizei erhielt am Dienstagabend, 19.35 Uhr, telefonisch vom Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in Goslar-Oker, Siedlerstraße, Kenntnis darüber, dass ein Nachbar soeben versucht hatte, seine Wohnungstür einzutreten.
Grund dafür waren offenbar vorangegangene Streitigkeiten.
Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort aus der Wohnung des Verursachers unvermittelt von dem 51-jährigen Mieter, der sich verbarrikadiert hatte, mit Flaschen beworfen und bedroht.
Nach dessen Angaben sollten diese Flaschen mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllt sein, zudem habe er weitere in der Wohnung, um notfalls eine Sprengung herbeizuführen.
Darüber hinaus erklärte er, im Besitz einer Schusswaffe und entsprechender Munition zu sein und bei einem Zugriff notfalls einen Polizisten mit in den Tod nehmen zu wollen.
Bei den umgehend durchgeführten Recherchen ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters.
Nach erfolglosen mehrstündigen Verhandlungen drangen hinzugezogene Spezialkräfte schließlich in die Wohnung ein, dort wurden sie vom Täter zunächst ebenfalls mittels Bombenattrappe bedroht, bis dieser in einem günstigen Moment überwältigt werden konnte.

PM der PI Goslar vom 17.04.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): „YouTube“- Aufnahmen führten zu Großeinsatz der Polizei- „Bewaffnete und maskierte Räuber“ folgten glücklicherweise sofort den polizeilichen Befehlen

„Maskierte und bewaffnete Männer überfallen gerade den Kiosk an der Frohnhauser Straße 359! Die Räuber sind noch im Laden!“ So oder ähnlich lauteten die Alarmierungen aufgeregter Bürger an den Notrufleitungen der Polizei am gestrigen Dienstagnachmittag (16. April, gegen 16:20 Uhr). Zwei Beamtinnen der Polizeiinspektion Rüttenscheid waren unmittelbar zur Stelle, zahlreiche andere Einsatzfahrzeuge brachen auf Weisung der Leitstelle sofort ihre Einsätze ab und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn zum Überfallort. Knapp ein Dutzend Polizeifahrzeuge standen kurz darauf im Umfeld des Kiosk und sicherten den Bereich. Etliche Straßenbahnen, Autos und Fußgänger konnten aus Sicherheitsgründen den Bereich nicht mehr passieren.
Mit dem Eintreffen der beiden Polizistinnen stürmten zwei maskierte Personen aus dem Kiosk, in den Händen eine Schusswaffe. Rückblickend darf man es als sehr glücklich bezeichnen, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sofort den Befehlen der Beamtinnen folgten, die ihnen plötzlich gegenüberstanden und ihre Dienstwaffen auf sie gerichtet hatten. Weitere Polizisten sicherten mit gezogenen Waffen das Vorgehen ihrer Kolleginnen. Die beiden Räuber (16 und 17 Jahre) und somit noch Jugendliche, ließen sofort die Waffe los und mussten sich mit dem Gesicht auf den Boden legen. Zeitgleich riefen sie aufgeregt: „Das ist nur ein Videodreh! Das ist nur Spaß!“
Gar nicht spaßig reagierten die Einsatzkräfte, die unter Waffenandrohung die weiteren Personen aufforderten, den Kiosk zu verlassen. Die Männer (36, 15, 21, 29 und 48) wurden ebenfalls festgesetzt. Zwei der Beteiligten (29,36) zeigten keinerlei Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen und verhielten sich verbal aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Noch vor Ort konnte polizeilich ermittelt werden, dass der 29-Jährige sich als sogenannter „Youtuber“ bezeichnet, der seinen „Followern“ Filme andient.
Professionelle Filmemacher, die Videosequenzen oder andere öffentliche Aufführungen planen, ersuchten die Behörden bislang regelmäßig um Erlaubnisse und wiesen auf mögliche problematische Situationen hin, die in der Öffentlichkeit falsch verstanden werden könnten.
Nachdem die Polizisten sichergestellt hatten, dass es sich nicht um einen bewaffneten Überfall handelt, sondern nur um „Youtube“- Aufnahmen, konnten die übrigen Polizisten wieder ihre ursprünglichen Einsätze wahrnehmen. Die mutmaßliche Softairwaffe, die Maskierungen und die Kamera stellten die Beamtinnen sicher und fertigten später eine Anzeige gegen die Schauspieler, die Helfer, den Kioskbetreiber und den „Youtuber“. Bis zum Ende der Maßnahmen schienen einige der Erwachsenen nicht verstanden zu haben, in welch große Gefahr sie die beiden jugendlichen Protagonisten gebracht haben.

PM der POL Essen/ Mülheim an der Ruhr vom 17.04.2019

Friesoythe (Niedersachsen): Rollerfahrer und Polizeibeamter bei versuchter Kontrolle verletzt

Am Dienstag, 16. April 2019, fielen um 19.05 Uhr einer Zivilstreife der Polizei zwei Rollerfahrer im Stadtgebiet Friesoythe auf. Als die Beamten den beiden Personen die Verkehrskontrolle signalisierten, ergriffen diese, teils verkehrsgefährdend, mit überhöhter Geschwindigkeit über den Gehweg der Neuscharreler Allee in Richtung Neuscharrel die Flucht. Einer der beiden Rollerfahrer konnte unerkannt entkommen. Der Zweite, ein 15-jähriger Jugendlicher, sollte im Bereich der Neuscharreler Straße kontrolliert werden. Hierzu stellten die Polizisten den Streifenwagen auf dem Gehweg ab. Als sie aussteigen wollten, fuhr der Jugendliche in den bereits stehenden Zivilwagen hinein. Hierdurch verletzte der Rollerfahrer sich schwer. Ein 35-jähriger Polizist wurde leicht verletzt und ist bis auf Weiteres nicht dienstfähig. Am Streifenwagen entstand ein Schaden in Höhe von 10000 Euro. Am Roller beträgt der Schaden 500 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Roller wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg beschlagnahmt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe (Tel. 04491-93160) entgegen.

PM der PI Cloppenburg / Vechta vom 17.04.2019

Dorsten (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter stürzt bei Verfolgung eines Fahrraddiebs und wird leicht verletzt

Heute, gegen 10.30 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einer Gefahrenstelle an den Merkaden gerufen. Hier sollen Materialien bei Arbeiten auf einem Dach gefährlich gelagert worden sein. Während der Einsatzwahrnehmung sprach ein Zeuge die Beamten an und gab an, soeben zwei Männer beobachtet zu haben, die in der Nähe ein E-Bike gestohlen hätten. Die Beamten sahen einen Täter, wie dieser auf dem E-Bike in Richtung Holsterhausen und Kanalbrücke flüchtete. Ein 59-jähriger Beamte nahm mit dem Fahrrad des Zeugen die Verfolgung über auf. Etwa mittig der Kanalbrücke stürzte er und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchteten weiter in unbekannte Richtung. Die beiden Täter waren 18 bis 25 Jahre alt, waren 1,70 bis 1,85 Meter groß. Beide hatten schwarze Haare und waren schwarz gekleidet. Ein Täter trug einen schwarzen Pullover mit weißem Schriftzug „Fila“. Bei dem gestohlenen E-Bike handelt es sich um ein weißes Rad der Marke Zündapp mit lindgrünem Einkaufskorb hinten. Hinweise zu den Tätern erbittet das Regionalkommissariat in Marl unter Tel. 0800/2361 111.

PM des PP Recklinghausen vom 17.04.2019

Schwanebeck – Lütte – Dippmannsdorf (Brandenburg): Kennzeichendieb flüchtet alkoholisiert und ohne Führerschein

Tatzeit: Mittwoch, 17.04.2019, 02:30 Uhr: In der vergangenen Nacht fiel Beamten der Polizeiinspektion Brandenburg in der Ortslage Schwanebeck ein Mitsubishi auf, den sie stoppen und kontrollieren wollten. Dessen 37-jähriger Fahrer erhöhte jedoch seine Fahrgeschwindigkeit und versuchte sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Nachdem der Brandenburger dann in der Ortslage Lütte, von einem weiteren Einsatzmittel gestoppt werden sollte, überfuhr der Mann mit dem Fahrzeug eine Blumenrabatte, was in weiterer Folge zwar zu einem Reifenschaden am Mitsubishi führte, den Flüchtenden jedoch auch nicht veranlasste anzuhalten. Erst in Dippmannsdorf kam das Fahrzeug dann zum Stehen. Der Fahrer stieg aus und ergriff zu Fuß die Flucht. Die nacheilenden Beamten konnten den Mann jedoch kurz darauf stellen. Dabei wurden ein Polizeibeamter und der 37-Jährige selbst leicht verletzt.
Eine Überprüfung des Mitsubishis ergab dann, dass dieser bereits seit dem Jahr 2018 außer Betrieb gesetzt war. Die angebrachten Kennzeichen stammten aus einem Diebstahl und waren eigentlich einem Renault zugeteilt. Im Fahrzeug befanden sich neben weiteren entwendeten Kennzeichentafeln auch diverse Einbruchswerkzeuge, die durch die Beamten sichergestellt wurden.
Weiterhin stellte sich heraus, dass der Brandenburger nicht nur nicht im Besitz der gültigen Fahrerlaubnis war, sondern offenbar auch unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken und Betäubungsmitteln unterwegs war. Dahingehende Testungen bestätigten dies. So ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 0,78 Promille, der Drogenschnelltest ein positives Ergebnis auf die Einnahme von Amphetaminen.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg gebracht. Dort erfolgte dann auch eine zuvor angeordnete Blutprobenentnahme, durch einen alarmierten Arzt, der sich dann ebenfalls auch die leichten Verletzungen anschaute, die sich der Mann auf seiner Flucht zugezogen hatte. Der leicht verletzte Polizeibeamte blieb weiter dienstfähig. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.

PM der PD Brandenburg West vom 17.04.2019

Nürnberg (Bayern): „Schwarzfahrer“ verletzt Polizeibeamten

Am Dienstagmorgen (16.04.2019) griff ein Fahrgast einen Polizeibeamten im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Bauernfeind an. Der Beamte wurde leicht verletzt.
Gegen 06:50 Uhr beobachtete ein Polizeibeamter, welcher in der U-Bahn auf dem Weg zum Dienst war, eine Fahrausweiskontrolle durch Mitarbeiter der Nürnberger Verkehrsaktiengesellschaft (VAG). Im Verlauf der Kontrolle konnte ein 21-jähriger Fahrgast keinen gültigen Fahrausweis vorweisen. Da sich der 21-Jährige sehr aggressiv verhielt, wies sich der Beamte als Polizeibeamter aus und unterstützte die VAG-Mitarbeiter bei der Identitätsfeststellung.
Im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Bauernfeind versuchte der 21-jährige Mann zu flüchten, konnte jedoch von dem Beamten nach kurzer Verfolgung festgehalten werden. Hierbei schlug ihn der 21-Jährige mit der Faust in das Gesicht. Dem Beamten gelang es dennoch den „Schwarzfahrer“ bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd festzuhalten. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Der 21-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung verantworten. Da der Wohnsitz des 21-Jährigen nicht geklärt werden konnte, wird der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM der PP Mittelfranken vom 17.04.2019

Winsen/L. (Niedersachsen): Polizeibeamte bespuckt und getreten

Am frühen Mittwochmorgen gegen 01.30 Uhr wurde der Polizei eine hilflose Person im Stadtgebiet gemeldet. Die eingesetzten Beamten stellten bei ihrer Kontrolle fest, dass sich ein 18 – jähriger Steller Bürger aufgrund seiner Alkoholisierung in einer hilflosen Lage befand. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen verhielt er sich den Beamten gegenüber sehr aggressiv, trat nach den Beamten und bespuckt diese sogar. Es folgte eine Ingewahrsamnahme und eine Blutentnahme. Ein Strafverfahren wegen Widerstandes wird die Folge seines Handelns sein.

PM der PI Harburg vom 17.04.2019

Weissenhorn (Bayern): Beamtenbeleidigung

Gestern Vormittag (16.04.2019) fuhren zwei uniformierte Beamte der Polizeiinspektion Weißenhorn zu Ermittlungen in einer anderen Sache zu einer Firma im Industriegebiet Eschach. Dort angekommen, sagte ein 51-jähriger Arbeiter zu seinem Kollegen auf Türkisch eine Beleidigung, die sich eindeutig auf die beiden Polizisten bezog. Was der 51-Jährige aber hierbei nicht wusste, war die Tatsache, dass einer der Beamten türkisch verstand. Gegen den 51-Jährigen wird jetzt wegen Beamtenbeleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.04.2019

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Polizisten mit Messer bedroht – 21-Jähriger festgenommen

Die Polizei hat am Mittwochnachmittag, 17. April, in Bochum-Bergen einen 21-jährigen Bochumer festgenommen. Er hatte sich in seiner Wohnung verschanzt und die Beamten mit einer Waffe bedroht.
Der offensichtlich psychisch kranke Mann sollte von der Stadt Bochum in einem Krankenhaus untergebracht werden. Die Polizei leistete hierbei Amtshilfe. Doch als die Beamten gegen 12 Uhr an der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Hiltroper Straße ankamen, verschanzte sich der 21-Jährige und bedrohte die Einsatzkräfte mit einem Messer. Zudem warf er zahlreiche Gegenstände aus seiner Wohnung auf die Straße.
Mit starken Kräften umstellte die Polizei den Bereich und sperrte die Straße. Der Fahrzeugverkehr wurde abgeleitet. Nach längeren Gesprächen gelang es Spezialkräften, den 21-Jährigen um 15.35 Uhr in einem günstigen Moment zu überwältigen. Er wurde dabei nicht verletzt.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 17.04.2019

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz im Hambacher Forst – Diebstahl von Metallrohren – Strafanzeige wurde erstattet

Heute Morgen (17.04.19) wurde bei der Polizei eine Strafanzeige wegen des Diebstahls von vier Metallrohren und einer Kabeltrommel erstattet. Diese wurden von einer Baustelle in der Nähe der Forsthausstraße gestohlen. Die Rohre, etwa zehn Meter lang und 150 kg schwer, konnten bei einer Absuche des Geländes durch die Polizei in unmittelbarer Nähe zur Baumhaussiedlung „Krähennest“ gefunden und anschließend dem rechtmäßigen Eigentümer wieder übergeben werden.
Bei der Tatortaufnahme wurden die Polizisten und Mitarbeiter des RWE Werkschutzes von vermummten Personen mit Pyrotechnik beworfen, mehrere Beamte auch mit Steinen. Verletzt wurde jedoch niemand. Strafanzeigen wurden aufgenommen.

PM der POL Aachen vom 17.04.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt
Offensichtlich sturzbetrunken war ein 21-jähriger Mann am frühen Mittwochmorgen mit seinem Fahrrad im Bereich des Flughafens unterwegs. Der Mann wurde von einer Polizeistreife neben seinem Drahtesel auf dem Radweg liegend festgestellt. Ein Alkomattest erbrachte einen Atemalkoholwert von annähernd 2,5 Promille. Nachdem sich der 21-Jährige den Beamten gegenüber zunehmend aggressiv zeigte, mussten ihm Handschließen angelegt werden. In einem Krankenhaus wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst, der Mann gelangt entsprechend zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 17.04.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Waffen zum Verkauf angeboten, Eigentümer der Waffen gesucht!

Am Dienstag gegen 23.15 Uhr versuchte offensichtlich ein 25-Jähriger mehrere Waffen in einer Gastwirtschaft in der Angelstraße zu verkaufen. Ein weiterer Anrufer meldete einen mit Speer und Machete bewaffneten Mann in der Angelstraße.
Aufgrund der unklaren Lage wurde die Örtlichkeit von sieben Funkwagenbesatzungen angefahren. Vor Ort konnte der 25-Jährige nicht angetroffen werden. Bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnte der 25-Jährige auf dem Spielplatz Waldhornstraße/ Maxstraße festgestellt werden. Unter der Bank, auf der der Mann saß, befand sich eine Tasche, in der konnten in der Folge eine Kleinmenge an Amphetamin gefunden werden. Im Gebüsch hinter der Bank fanden die Beamten eine Machete, ein Barkomesser, zwei Speere und ein Schwert.
Da der Mann auf Ansprache aggressiv war und offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde er vorläufig festgenommen, gefesselt und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarau verbracht.
Ersten Ermittlungen zufolge stammen die Waffen, die der 25-Jährige zum Verkauf anbot, aus einem Diebstahl, bzw. Einbruch in eine Gartenhütte im Bereich Neckarau. Ein entsprechender Einbruch bzw.
Diebstahl der Waffen wurde jedoch bis zum Berichtzeitpunkt nicht polizeilich bekannt.
Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler des Polizeireviers Mannheim-Neckarau suchen nun nach dem Besitzer der Waffen und vermeintlichen Geschädigten. Dieser möge sich bitte unter der Telefonnummer 0621 833970 melden.

PM des PP Mannheim vom 17.04.2019

Einen Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Streifenwagen der Polizei hat es am Mittwochmorgen in Lörrach gegeben. Drei Verletzte waren zu beklagen. Der Unfall ereignete sich gegen 07:15 Uhr in der Gretherstraße. Ein Streifenwagen war dort stadtauswärts unterwegs. Die Streifenwagenbesatzung befand sich auf einer Einsatzfahrt, Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet.
Ein aus der untergeordneten Winterbuckstraße einfahrender 59 Jahre alter Mercedes-Fahrer hatte offenbar das von links kommende Einsatzfahrzeug nicht bzw. zu spät wahrgenommen, so dass es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen kam. Die Autos wurden dadurch abgewiesen, wobei der Streifenwagen an einer Hauswand, der Mercedes-Benz nach einer längeren Schleuderstrecke auf der Straße zum Stillstand kamen. Der Mercedes- Fahrer, der 22 Jahre alte Fahrer des Streifenwagens und dessen 23-jährige Beifahrerin wurden verletzt. Sie kamen zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Der Mercedes-Fahrer musste stationär aufgenommen werden, der Polizist und seine Kollegin konnten nach einer ambulanten Versorgung das Spital wieder verlassen. An beiden Fahrzeugen dürften Totalschäden entstanden sein. Ebenso wurde die Hauswand in Mitleidenschaft gezogen. Die Schadenshöhe liegt bei mindestens 50000 Euro. Die Unfallermittlungen führt das Verkehrskommissariat Weil am Rhein

PM des PP Freiburg vom 17.04.2019

Es kommt nicht täglich vor, dass die Polizeipressestelle Anzeigen oder Meldungen der Kollegen erreichen, die für akute Atemnot aufgrund von starken Lach-Anfällen sorgen. Wenn dies jedoch der Fall ist, dann möchten wir der Öffentlichkeit ein solches literarisches Kunstwerk nicht vorenthalten. Aus diesem Grund zitieren wir heute wörtlich aus der Meldung, die ein Beamter der Polizeiwache Lünen am Dienstag nach einem ganz besonderen Einsatz verfasst hat:
„Am Dienstag (16. April) gegen 8.45 Uhr wurde den Beamten ein äußerst komplizierter Sachverhalt zugewiesen: Auf der Kanalbrücke der Dortmunder Straße soll ein vermutlich unter Drogen stehender Truthahn sein Unwesen treiben. Dutzende Verkehrsteilnehmer seien bereits gefährdet worden. Zusätzliche Brisanz erhielt der Fall, als durch die Einsatzleitstelle bekannt gemacht wurde, dass am gestrigen Abend bereits eine Pute als vermisst gemeldet worden sei.“
Ein Beamter und eine Beamtin der Wache Lünen begaben sich zu der genannten Örtlichkeit und wurden direkt tätig: „Das geflügelte Tier konnte von den Beamten auf der Straße ‚Am Kanal‘ parallel zur Kanalbrücke entdeckt und umstellt werden. Eine Beamtin identifizierte das verdächtige Geflügel sofort als die vermisste Pute. Ein Truthahn konnte ausgeschlossen werden.“
Die darauf folgenden durchaus nervenaufreibenden Maßnahmen stellt der Beamte wie folgt dar: „Trotz perfekter Umstellung gestaltete sich die Ingewahrsamnahme äußerst tückisch. Kurz vorm Zugriff entzog sich die Pute der Ingewahrsamnahme durch ein überraschendes und waghalsiges Flugmanöver. Gleichzeitig landeten mehrere gezielt von der Pute auf die Beamtin abgeworfene Stinkbomben gefährlich nah neben ihr auf dem Boden. Sie blieb unverletzt. Es entwickelte sich eine wilde und gefährliche Hetzjagd durchs Unterholz des angrenzenden Waldstücks, in dem das Federvieh Zuflucht suchte.“
Durch ein beherztes Manöver des Beamten hatte die Flucht der Pute schließlich kurze Zeit später ein Ende: „Die Beamten waren kurz davor Luftunterstützung anzufordern, da nutzte der Beamte eine leichte Unachtsamkeit in der Deckung der vermissten Pute und schmiss sich todesmutig mit einem ‚Becker-Hecht‘ auf das Geflügel. Es gelang ihm dabei sich so abzurollen, dass weder er noch die Vermisste Verletzungen bei dieser Ingewahrsamnahme davontrugen.“
Das Happy End eines Vermisstenfalls. Und es ging sogar noch weiter. Denn eine Passantin kam den Beamten vor Ort zur Hilfe: „Mittels einer mobilen Hundetransportbox, welche durch eine freundliche Passantin zur Verfügung gestellt wurde, konnte die Vermisste der Polizeiwache Lünen zugeführt werden. Dort wurde sie zunächst in die Gewahrsamszelle 2 gesperrt.“
Natürlich nur so lange, bis die Beamten den Besitzer des entlaufenen Federviehs erreicht hatten. Und dieser sein Tier wohlbehalten auf der Wache abholte. Auch die Transportbox fand wieder zu ihrer Besitzerin zurück – selbstverständlich gereinigt.
Hinweis für Medienvertreter: Der Pressemitteilung ist ein Foto der Pute beigefügt. Sie gilt seit gestern nun nicht mehr als vermisst. Nach Inkrafttreten der neuen „Putenschutz-Grundverordnung (PSGVO)“ dürfen wir das Gesicht der Pute daher nicht mehr unverfremdet zeigen.

PM der PI Leer / Emden vom 17.04.2019

Gießen (Hessen): Mutmaßlicher Auto-Räuber nach Verfolgungsfahrt in Gießen
Festgenommen

Ein 27-jähriger Mann aus Baden-Württemberg steht im dringenden Tatverdacht, in der Nacht von Samstag auf Sonntag (13./14. April), unter Vorhalt einer Schusswaffe versucht zu haben, zwei Autos in seinen Besitz zu bringen. Es gelang ihm einen Hyundai zu erbeuten. Die Polizei nahm den polizeibekannten Mann im Zuge der Fahndung nach einer riskanten Verfolgungsfahrt schließlich auf dem Gießener Ring fest.
Unter einem Vorwand sprach der Tatverdächtige am Samstagabend gegen 23.15 Uhr in der Roonstraße einen Autofahrer und seine Mitfahrerin an. Den 20-jährigen Fahrer und seine Begleiterin soll er dabei mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert haben, das Auto zu verlassen. Der Autofahrer zog den Schlüssel ab und flüchtete damit, woraufhin der Verdächtige von seinem Vorhaben absah und sich entfernte.
Keine zwei Stunden später schlug der 27-Jährige im Altenfeldsweg offenbar noch einmal zu. Diesmal zog er die Schusswaffe, als zwei Frauen gerade in ein Auto eingestiegen waren. Gegen 01:00 Uhr forderte er mit der Waffe in der Hand eine 54-jährige Gießenerin und ihre 38-jährige Mitfahrerin auf, aus dem Auto auszusteigen. Den Pkw-Schlüssel ließ er sich diesmal aushändigen. Mit dem weißen Hyundai i40 flüchtete er zunächst in unbekannte Richtung. Die beiden Frauen erlitten einen Schock.
Im Rahmen der Fahndung stellte eine Streife den stadtauswärts fahrenden Hyundai gegen 02:20 Uhr im Schiffenberger Weg fest und folgte dem geraubten Pkw. Der 27-Jährige am Steuer versuchte mit riskanter Fahrweise und hoher Geschwindigkeit die Ordnungshüter abzuschütteln. Auf der feuchten Straße verlor er an der Auffahrt vom Schiffenberger Weg zur A485 nach Marburg die Kontrolle über den weißen Kombi, schleuderte über eine Verkehrsinsel, setzte die Fahrt mit beschädigten Reifen fort.
Zwei Streifen stoppten den Wagen nach einer Verfolgungsfahrt schließlich auf dem Gießener Ring und nahmen dem Flüchtigen widerstandslos fest. Der Mann und die Polizisten blieben dabei unverletzt. Bei der Festnahme wurde ein Streifenwagen beschädigt. Die verwendete Schreckschusswaffe fanden die Ordnungshüter im Hyundai.
Der aus dem Landkreis Biberach (Baden-Württemberg)stammende Verdächtige war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und augenscheinlich von Drogen berauscht. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der einschlägig vorbelastete Mann am Montag (15. April) dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dort erging Haftbefehl wegen des Verdachtes des schweren Raubes. Der Baden-Württemberger kam in eine Justizvollzugsanstalt

PM des PP Mittelhessen vom 16.04.2019

Wolfenbüttel (Niedersachsen): Autofahrerin stößt gegen parkenden Funkstreifenwagen und fährt davon

Ein ungewöhnlicher Fall eines Verkehrsunfalles beschäftigte am Montagnachmittag die Polizei in Wolfenbüttel. Polizeibeamten war aufgefallen, dass sich an einem auf dem Dienststellengelände geparkt abgestellten Funkstreifenwagen frische Unfallspuren befanden.
Ermittlungen ergaben, dass vermutlich eine 80-jährige Autofahrerin aus Wolfenbüttel, die zuvor beim Kommissariat war, beim Ausparken mit ihrem PKW gegen den parkenden Funkstreifenwagen gestoßen war.
Anschließend war die mutmaßliche Verursacherin mit ihrem PKW davongefahren, ohne sich um den am Funkstreifenwagen entstandenen Sachschaden in Höhe von zirka 1000,– Euro zu kümmern. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen, zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

PM der POL Salzgitter vom 16.04.2019

Berlin-Mitte: Exhibitionist vorläufig festgenommen

Die Bundespolizei nahm am Montag einen Mann vorläufig fest, der sich im Berliner Hauptbahnhof gegenüber einer Reisenden entblößt hatte.
Gegen 06:10 Uhr stellte sich der Mann in einem Geschäft im Bahnhof vor eine 36-jährige Reisende aus Hessen und entblößte sein Geschlechtsteil. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Während der polizeilichen Maßnahmen entblößte sich der 19-jährige Guineer erneut.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischen Handlungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Berlin vom 16.04.2019

Bayreuth (Bayern): Rabiater Ladendieb entblößt sich bei der Polizei

Nachdem er in einem Verbrauchermarkt klaute, attackierte ein 39-jähriger zunächst die Polizisten, beleidigte sie und entblößte sich schließlich in der Dienststelle.
Am Montagabend, gegen 17.15 Uhr entwendete ein 39-jähriger Mann in einem Verbrauchermarkt in der Maximilianstraße Kosmetikartikel im Wert von ca. 65,– EUR. Bei der Anzeigenaufnahme schlug der in Bayreuth wohnhafte Mann dem Polizisten gegen das Funkgerät, so dass dieses zu Boden fiel. Außerdem betitelte er den Beamten auf das Übelste. Zur Unterbindung weiterer Straftaten nahmen die Polizisten den merklich alkoholisierten Mann mit zur Dienststelle. Hier entblößte er sich vor einer Polizistin und manipulierte an seinem Glied.
Gegen den 39-jährigen wird nun wegen verschiedenster Delikte ermittelt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 16.04.2019

Nürnberg (Bayern): Einsatz wegen Ruhestörung endete in Polizeigewahrsam

Am Montagabend (15.04.2019) kam es aufgrund überlauter Musik zu einem Polizeieinsatz in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard. Die Polizeibeamten wurden in der Wohnung bespuckt und mit einem Messer bedroht.
Gegen 23:40 Uhr teilte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses mit, dass er sich aufgrund überlauter Musik in seiner Ruhe gestört fühlte.
Der eintreffenden Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurde auf mehrmaliges Klingeln und Klopfen nicht geöffnet. Da nicht auszuschließen war, dass ein Unglücksfall vorliegen könnte, wurde die Feuerwehr zur Öffnung der Wohnungstür hinzugezogen. Als die Beamten die Wohnung betraten, kam der 50-jährige Bewohner mit einem Messer in der Hand in den Flur.
Der Mann kam der mehrmaligen Aufforderung das Messer wegzulegen nicht nach, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Hierbei zog er sich eine Verletzung im Gesicht zu, welche in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.
Im Verlauf des Einsatzes bespuckte der 50-Jährige die Einsatzkräfte. Nach der medizinischen Versorgung wurde der, offensichtlich unter der Wirkung berauschender Mittel stehende, Mann nach Prüfung der Haftfähigkeit vorläufig in Gewahrsam genommen.
Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung und des Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.04.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Fahrer torkelt aus Fahrzeug

Am 15.04.2019 kurz vor 5:00 Uhr erhielt die Polizei Oberhausen einen Hinweis, an der Ostrampe in Oberhausen Sterkrade stehe ein dunkler Mini mitten auf der Straße.
Ein Streifenwagen entdeckte das Fahrzeug kurze Zeit später wieder fahrend auf der Brandenburger Straße in Richtung Bahnhof. Der Mini wurde kurz darauf angehalten.
Der Fahrzeugführer torkelte nach dem Anhalten sofort aus dem Fahrzeug in Richtung Heck. Er fiel gegen den Mini und stützte sich ab, um nicht zu Boden zu gehen. Er roch deutlich nach Alkohol. Einen Alkoholtest konnte der 28jährige Mann nicht durchführen. Auf der Wache wurde daher eine Blutprobe entnommen, dabei leistete er auch noch Widerstand. Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und Widerstand wurden erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 16.04.2019

Nürnberg (Bayern): Sachbeschädiger festgenommen – Haftantrag

Am Montagabend (15.04.2019) trat ein zunächst Unbekannter gegen mehrere geparkte Autos im Nürnberger Stadtteil Hummelstein. Ein Anwohner verständigte die Polizei.
Gegen 23:50 Uhr teilte ein Anwohner der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass ein Mann in der Ingostraße gegen mehrere Zäune und geparkte Autos treten würde. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd traf den 44-jährigen Tatverdächtigen kurze Zeit später noch vor Ort an. Der 44-Jährige verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und versuchte sich der Festnahme zu entziehen, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei trat er mit den Füßen nach den Beamten, welche hierdurch leicht verletzt wurden. Der 44-Jährige erlitt bei der Festnahme Gesichtsverletzungen und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Gegen 44-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Da der 44-Jährige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland nachweisen kann, wird er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.04.2019

Bürstadt (Hessen): Strafanzeige gegen 16-Jährigen nach Diebstahl und Widerstand

Wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bei dem eine Polizistin leicht verletzt wurde, muss sich demnächst ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Lampertheim strafrechtlich verantworten.
Der Jugendliche ist am frühen Dienstagmorgen (16.4.) lautstark mit Bekannten durch Bürstadt gelaufen. Darüber hinaus führte er einen Leitpfosten mit sich, der offensichtlich vorher gestohlen war. Eine Streife der Polizeistation Lampertheim-Viernheim kontrollierte die Gruppe gegen 3.30 Uhr in der Mainstraße.
Für die Personalienfeststellung und zur Verhinderung von weiteren Straftaten sollte der 16-Jährige die Beamten zur Wache begleiten, wogegen sich der unter Alkoholeinfluss stehende Jugendliche wehrte und durch zwei Bekannte unterstützt wurde. Die Gruppe versuchte den 16-Jährigen aus dem Streifenwagen zu holen und trat unter anderem gegen das Auto.
Nachdem die Beamten Pfefferspray eingesetzt haben und weitere Polizisten zur Unterstützung vor Ort kamen, konnte der 16-Jährige schlussendlich mitgenommen werden. Auf der Polizeidienststelle in Lampertheim wurde für das eingeleitete Strafverfahren eine Blutentnahme durchgeführt. Zuvor wurde bei dem 16-Jährigen ein Alkoholwert von 1,8 Promille festgestellt. Die Erziehungsberechtigten des Lampertheimers sind von den Beamten über den Vorfall informiert worden, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gemeinsam mit ihrem Sohn die Polizeiwache wieder verließen. Im Zuge des Verfahrens wird die Polizei jetzt prüfen, inwieweit die zwei 18 Jahre alten Begleiter des Jugendlichen für ihr Verhalten strafrechtlich zu belangen sind. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Südhessen vom 16.04.2019

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Schlägerei vor Diskothek

Am vergangenen Wochenende ist es vor einer Diskothek im Bereich der Kurt-Wagner-Straße zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen gekommen, die sich im weiteren Verlauf zu einer Schlägerei mit etwa 15 Beteiligten entwickelt haben. Eine Person ist im Rahmen der Auseinandersetzungen schwer verletzt worden.
Die Polizei sucht weitere Zeugen.
Am Samstag, den 13. April 2019, gegen 1:40 Uhr gerieten mehrere Personen vor dem Funhouse Elmshorn aneinander. Es entwickelte sich eine handfeste Schlägerei. Beim Eintreffen der Polizei trennten sich die rivalisierenden Gruppen und verließen den Bereich vor der Partylocation.
Zwei Diensthundeführer stellten kurz darauf im unmittelbaren Nahbereich eine Gruppe mit vier an der Schlägerei beteiligten Personen. Die vier Syrer im Alter von 17 bis 18 Jahren zeigten sich aggressiv und versuchten im Beisein der Beamten zwei gesichtete Kontrahenten anzugehen. Als zwei Personen aus der Gruppe heraus die Polizisten mitsamt den mitgeführten Diensthunden angriffen, nahmen die Beamten alle vier Personen der Gruppe fest.
Im Folgenden stellten die Beamten bei einer der festgenommenen Personen Stichverletzungen fest. Ersten Ermittlungsansätzen zufolge stammen die Verletzungen aus der vorangegangenen Schlägerei.
Rettungskräfte transportierten den schwer verletzten jungen Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei setzte mehrere Streifenwagen ein und blieb zur Verhinderung weiterer Straftaten vorsorglich mit einem entsprechenden Aufgebot an Polizeikräften vor der Diskothek präsent.
Nach ersten Ermittlungen seitens der Kriminalpolizei besteht indes ein Tatverdacht gegen einen 27-Jährigen türkischen Staatsbürger. Die Ermittlungen hierzu dauern derweil an.
Die Hintergründe zu den Streitigkeiten sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 04121-8030 um weitere Zeugenhinweise.

PM der PD Bad Segeberg vom 16.04.2019

Düsseldorf-Gerresheim (Nordrhein-Westfalen): Sprayer auf frischer Tat ertappt – Zwei junge Männer festgenommen – Beamte verletzt

In der Nacht zu Dienstag wurden zwei junge Männer beim illegalen Graffiti-Sprayen ertappt und durch Zivilkräfte festgenommen. Bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte.

Gegen 23.00 Uhr beobachteten Zivilkräfte des Einsatztrupps der Inspektion Nord zwei junge Männer, welche sich in verdächtiger Weise verhielten. In der anschließenden kurzen Observation im Bereich Benderstraße/Gräulinger Straße mit weiteren Beamten konnten die Verdächtigen beim Sprühen von Farbschmierereien beobachtet werden.

Daraufhin wollten die Zivilfahnder die Täter am Forster Weg anhalten und kontrollieren. Dieser Kontrolle versuchten sich beide zu entziehen und flüchteten zu Fuß. In unmittelbarer Nähe konnten sie jedoch gestellt und festgenommen werden. Durch den geleisteten Widerstand bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte. Ein Kollege verbleibt dienstunfähig. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden Spraydosen und Betäubungsmittel bei den beiden polizeilich bekannten 18-Jährigen aufgefunden. Sie wurden nach Identitätsfeststellung und Fertigung der Strafanzeigen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Düsseldorf vom 16.04.2019

Cottbus (Brandenburg): Widerstand

Ein mit 2,46 Promille alkoholisierter Radfahrer war am Montagnachmittag in der Straße der Jugend/Lutherstraße unterwegs. Während seiner Fahrt beschädigte er zwei Fahrzeuge. Wenig später lag er auf einer Rasenfläche im Bereich der Bahnhofsbrücke. Der 27-Jährige leistete erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, schlug wild um sich und spuckte herum. Er wurde beruhigt, fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine beweissichernde Blutprobe erfolgte. Der Mann musste in eine Spezialabteilung des CTK eingeliefert werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 16.04.2019

Cottbus (Brandenburg): Bespuckt und Widerstand

In einem Wohnhaus in der Spremberger Vorstadt trafen Polizeibeamte am frühen Dienstagmorgen gegen 01:15 Uhr auf einen volltrunkenen 44-Jährigen. Vorausgegangen waren fortwährende Ruhestörungen des Mannes. Der polizeilich Bekannte wurde in Gewahrsam genommen. Er leistete aktiven Widerstand und spuckte um sich. Weitere Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 16.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten nach Ladendiebstahl

Am Montag, 15.04.2019, betrat eine 39-Jährige einen Supermarkt in der Eilper Straße. Dort fiel sie einer 54-jährigen Kassiererin auf, als sie sich eine Packung Tabak in die Handtasche steckte. Wenig später bezahlte sie an der Kasse nur wenige Artikel, den Tabak jedoch nicht. Hier sprachen die Mitarbeiterinnen sie auf den Diebstahl an und erteilten ein ein lebenslanges Hausverbot. Da die 39-Jährige der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt war und keinen festen Wohnsitz besaß, nahmen die Beamten die Diebin vorläufig fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler Betäubungsmittel auf, welches sie sicherstellten. Bei der Festnahme setzte sich die Frau zur Wehr, indem sie sich immer wieder auf den Boden fallen ließ und nach den Polizisten trat. Dies gelang ihr nicht, sodass niemand verletzt wurde. Die Diebin muss jetzt mit einer weiteren Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 16.04.2019

Dillenburg (Hessen): Mit Sprung gerettet / 34-Jähriger fährt in Wetzlar auf Polizisten zu – Richter ordnet Untersuchungshaft an

Ohne jegliche Rücksicht und schwerste Verletzungen in Kauf nehmend, flüchtete am Sonntagmorgen (14.04.2019) ein 34-Jähriger vor der Polizei. Die beiden Polizisten und eine Begleiterin mussten zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Ein Wetzlarer Richter ordnete Untersuchungshaft, unter anderem wegen versuchten Mordes, gegen den in Dietzhölztal lebenden Mann an.
Gegen 05.35 Uhr fiel der Polizeistreife ein grüner Audi A4 auf dem Gelände der Tankstelle in der Bergstraße auf. Mit im Funkwagen saß eine Rechtsreferendarin der Staatsanwaltschaft Gießen, die ein Praktikum absolvierte. Die Polizisten entschlossen sich den Fahrer zu kontrollieren und fuhren auf das Gelände. Der Fahrer kehrte nach dem Bezahlen zu seinem Wagen zurück und bemerkte die Polizisten. Er stieg schnell ein und fuhr in Richtung Waschstraße davon, um der Kontrolle zu entgehen. Dort musste er jedoch drehen, da ihm der Weg versperrt war. In der Zwischenzeit stellten die Polizisten ihren Streifenwagen in den Weg, stiegen gemeinsam mit ihrer Begleiterin aus, gingen auf den Audi zu und forderten den Fahrer deutlich auf stehen zu bleiben.
Jetzt beschleunigte der 34-Jährige mit quietschenden Reifen seinen Audi und fuhr auf die beiden Kollegen zu. Die Polizisten und ihre Begleiterin mussten sich mit einem Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten, einen der Polizisten erwischte der Audi leicht am Bein. Alle drei blieben unverletzt. Der Flüchtende fuhr ohne zu bremsen durch eine ca. ein bis anderthalb Meter breite Lücke zwischen dem Funkwagen und einem weiteren Pkw, der im Tankstellenbereich stand, hindurch und drückte die Fahrzeuge auseinander. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt davon. Mit dem demolierten Streifenwagen nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Letztlich verlor der Dietzhölztaler am Kreisverkehr zwischen Dalheim und Aßlar die Kontrolle über seinen Audi und krachte in eine Leitplanke. Dort nahmen ihn die Verfolger fest.
Da der 34-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, musste er sich auf der Wetzlarer Wache einer Blutentnahme unterziehen. Den Sonntag sowie die Nacht auf Montag verbrachte er im Polizeigewahrsam. Der Audi ist nicht zugelassen, die an ihm angebrachten Kennzeichen sind gestohlen. Der Dietzhölztaler ist zudem nicht im Besitz eines Führerscheins. Die Polizei ermittelte in der Vergangenheit bereits mehrere dutzend Male, unter anderem wegen
Eigentums- und Gewaltdelikten sowie wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen den 34-Jährigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wetzlar wurde er am Montagnachmittag (15.04.2019) einem Richter am Amtsgericht Wetzlar vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Staatsanwaltschaft geht momentan davon aus, dass der 34-Jährige durch das gezielte Zufahren auf die Polzisten und ihre Begleiterin billigend in Kauf nahm, dass diese hätten schwer verletzt bzw. getötet werden können. Zudem ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen Diebstahls, Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinflusses, Verkehrsunfallflucht sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Er sitzt nun in einer hessischen Untersuchungshaftanstalt ein.
Die Ermittlungsbehörden bitten Zeugen des Vorfalls auf der Tankstelle und der sich anschließenden Verfolgungsfahrt durch Wetzlar bis zum Kreisverkehr zwischen Dalheim und Aßlar, sich unter Tel.:
(06441) 9180 bei der Polizeistation Wetzlar zu melden.

PM des PP Mittelhessen-Pressestelle Lahn-Dill vom 16.04.2019

Bockum (Nordrhein-Westfalen): Unfallflucht – Polizei stellt alkoholisierten Autofahrer

Gestern Mittag (15. April 2019) hat die Polizei einen Mann gestellt, der unter Einfluss von Alkohol einen Unfall verursacht hatte. Der Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Gegen 12:45 Uhr bemerkte eine 51-jährige Anwohnerin der Sollbrüggenstraße, dass die rechte Fahrzeugseite ihres geparkten Autos beschädigt und der rechte Vorderreifen platt war. Sie informierte die Polizei. Ein Zeuge erzählte ihr, kurz vorher einen lauten Knall gehört zu haben. Die 51-Jährige sprach daraufhin einen Autofahrer an, der nur wenige Meter entfernt vom Unfallort parkte. Er reagierte zunächst nicht und händigte ihr dann einen Zettel mit seinen angeblichen Personalien aus. Als sie ihn aufforderte, mit ihr auf die Polizei zu warten, entfernte er sich zu Fuß in Richtung Uerdinger Straße.
Polizeibeamte konnten den Flüchtigen kurze Zeit später im Bereich der Uerdinger Straße / Sollbrüggenstraße stellen. Als die Polizisten den 66-Jährigen zum Streifenwagen brachten, beleidigte er sie. Dabei bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Krefelder. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 16.04.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer ohne Führerschein und Zulassung flüchtet vor Streifenwagen – eine Festnahme

Im Rahmen der Streife bemerkten Polizeibeamte am Montag, 15.04.2019, zwei Personen auf der Kurt-Schumacher-Straße, die auf einem Kleinkraftrad ohne amtliches Kennzeichen unterwegs waren. Als sie den Roller in Höhe der Uferstraße gegen 22:40 Uhr kontrollieren wollten, missachtete der 19-jährige Fahrer die Anhaltezeichen des Funkstreifenwagens, beschleunigte und flüchtete in Richtung Innenstadt. Er ignorierte den Streifenwagen, der ihm nun mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn folgte. Bei der Flucht über unterschiedliche, innerstädtische Straßen, fuhr der Rollerfahrer mehrfach über den Gehweg und über Rotlicht zeigende Ampeln. Auf der Zeppelinallee kollidierte er mit einem neben ihm fahrenden Streifenwagen und stürzte. Dabei zog sich seine 18-jährige Sozia leichte Verletzungen zu, die die Essenerin ambulant in einem örtlichen Krankenhaus behandeln lassen musste. Der 19-Jährige setzte nach dem Sturz seine Flucht zu Fuß fort, er konnte kurze Zeit später auf der Wittekindstraße durch Polizeibeamte eingeholt werden, die ihn vorläufig festnahmen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Kleinkraftrad des 19-Jährigen nicht ordnungsgemäß zugelassen war.
Außerdem war der Essener nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegenüber den kontrollierenden Beamten gab er zudem an, dass er im Laufe des Tages Betäubungsmittel konsumiert habe. Ein Arzt entnahm ihm im Gewahrsam eine Blutprobe. Zudem stellte sich bei der Überprüfung des Esseners heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht, weil er nach einem Hafturlaub nicht in die Justizvollzugsanstalt zurückgekehrt war. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 16.04.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach versuchtem Einbruch mit anschließender Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel:
Freitagmorgen nahmen Beamte des 2. PR Kiel und des Kriminaldauerdienstes zwei Männer fest, die im Verdacht stehen, versucht zu haben, in ein Geschäft in der Holstenstraße eingebrochen zu sein. Bei der Festnahme leisteten die Tatverdächtigen Widerstand; dabei verletzten sich zwei Polizisten. Die Täterverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft. Eine dritte Person konnte flüchten.
Am 12.04.2019 um 03:28 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei durch einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma über einen Einbruchalarm in ein Mobilfunkgeschäft in der Kieler Fußgängerzone informiert. Per Videoüberwachung seien verdächtige Personen vor dem Geschäft zu sehen gewesen.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, befand sich jedoch niemand vor dem Objekt. Es war aber ersichtlich, dass versucht wurde, die Eingangstür aufzubrechen. Nach kurzer Zeit traten drei Männer aus einem danebenliegenden Hausflur auf die Straße. Als diese von den Polizisten angesprochen wurde, traten sie sofort die Flucht an und rannten in verschiedene Richtungen.
Bei der Verfolgung der Männer verletzte sich ein 22-jähriger Beamter. Ein Flüchtiger konnte einige Meter weiter gestellt werden.
Bei der folgenden vorläufigen Festnahme leistete der 32-jährige Tatverdächtige erheblichen körperlichen Widerstand.
Seinem 34-jährigen Mittäter folgte ein anderer Polizist, welcher den Tatverdächtigen einholen konnte. Als der 29-jährige Beamte die Beine des Verdächtigen umfasste, stürzten beide Männer zu Boden.
Dabei verletzte sich der Beamte. Der Verdächtige riss sich folgend unter großem Kraftaufwand los und setzte die Flucht fort. Der Polizist konnte den Mann erneut einholen und durch den Einsatz von Pfefferspray an einer weiteren Flucht hindern.
Der dritte Tatverdächtige konnte fliehen.
Die beiden vorläufig Festgenommenen wurden in das Polizeizentralgewahrsam verbracht. Die Polizisten suchten ein Krankenhaus zur Erstversorgung der Verletzungen auf.
Bei der anschließenden Inaugenscheinnahme des Tatortes fanden die Beamten diverses Aufbruchwerkzeug in dem Treppenhaus auf, aus welchem die Tatverdächtigen gekommen waren. Ausgehend von dem Flur wurden mehrere Türen aufgehebelt, die in das angrenzende Geschäft führen.
Diese waren erheblich beschädigt. Gestohlen wurde nichts.
Im weiteren Verlauf des Tages wurden die zwei Männer auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Richter am Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle. Die Tatverdächtigen wurden im Anschluss an die Vorführung an eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Das K12 der Bezirkskriminalinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Kiel vom 16.04.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt

Möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation befand sich eine 37-jährige Frau, welche am Montagabend in der Ehlersstraße einen Polizeieinsatz auslöste. Die Mutter der Frau hatte sich telefonisch an die Polizei gewandt und mitgeteilt, dass ihre alkoholisierte Tochter sie zuvor massiv beleidigt und auch geschlagen habe. Bereits beim Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung schrie die 37-Jährige aus einem Fenster in Richtung der Beamten und beleidigte sie ebenfalls unmittelbar. Auch nach Betreten der Wohnung setzte die Frau ihre wüsten Beschimpfungen fort und ging nach einer Weile unvermittelt mit erhobenen Händen und in drohender Haltung auf die Polizeibeamten zu. Sie musste daraufhin überwältigt werden, unter heftiger Gegenwehr wurden ihr Handschließen angelegt. Die 37-Jährige spuckte zwei Mal in Richtung der Beamten, verfehlte diese aber. Unter Fortsetzung der Beleidigungen wurde die Frau schließlich in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Sie gelangt entsprechend zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 16.04.2019

Neuss-Weckhoven (Nordrhein-Westfalen): Tatverdächtiger Drogendealer leistet Widerstand

Auf der Grevenbroicher Straße fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiwache Neuss am Montagnachmittag (15.04.), gegen 16:15 Uhr, ein Radfahrer auf, der verbotenerweise mit seinem Smartphone telefonierte. In Höhe der Straße „Am Palmstrauch“
wurde der Mann angehalten und überprüft. Dabei fiel den Beamten auf, dass der Neusser offensichtlich unter Drogeneinfluss stand und darüber hinaus auch noch Rauschgift mit sich führte. Als er mit zur Polizeiwache sollte, ergriff er plötzlich die Flucht. Nach kurzer fußläufiger Verfolgung konnte der 33-Jährige erneut dingfest gemacht werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Auf ihn warten Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 16.04.2019

Leonberg, Eltingen (Baden-Württemberg): Alkoholisierte 31-Jährige randaliert

Außer Rand und Band geraten war eine 31-Jährige am frühen Dienstagmorgen in der Tuttlinger Straße. Vermutlich weil sie alkoholisiert war, beleidigte die Frau die einschreitenden Polizeibeamten in einem fort. Sie wurde schließlich in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht beim Polizeirevier.
Anrufer hatten kurz nach 04:00 Uhr die Polizei alarmiert, weil ihnen ein VW aufgefallen war, an dessen Steuer die 31-Jährige saß. Sie hatte wohl Schwierigkeiten beim Ausparken gehabt und eine Garagenwand touchiert. Die Beamten stellten Alkoholgeruch bei ihr fest und machten einen Atemalkoholtest, der den Verdacht erhärtete. Da sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste, ernteten die Polizisten fortan Beleidigungen, die sich über den gesamten Verlauf der polizeilichen Maßnahmen erstreckten. Außerdem versuchte die 31-Jährige sich vehement gegen ihre Mitnahme zu wehren und zu sperren. Sie schrie lautstark herum und musste unter Zwang ins Klinikum und anschließend in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht werden. Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.04.2019

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Couragierte Bürger, Polizei und städtisches Ordnungsamt bändigen aggressiven Ladendieb

Dem couragierten Auftreten von Bürgern, dem beherzten Eingreifen von Mitarbeitern des Ordnungsamts der Stadt Siegen und Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass ein aggressiver Ladendieb dingfest gemacht werden konnte. Am frühen Montagabend
(15.04.2019) rechnete ein 32-jähriger auf Diebestour befindlicher Mann nicht damit von einem aufmerksamen Ladendetektiv erwischt zu werden. Dieser hatte den Langfinger in einem Kaufhaus an der Bahnhofstraße beobachtet, wie er eine Jacke an sich nahm und das Kaufhaus verließ, ohne die Ware zu bezahlen. Durch den Ladendetektiv angesprochen, schlug der Dieb mehrmals auf diesen ein und flüchtete.
Aufgrund des aggressiven Vorgehens des Diebs, verständigte eine Angestellte des Kaufhauses Mitarbeiter des Ordnungsamts und der Polizei im Treffpunkt Sicherheit. Zwischenzeitlich eilten Passanten dem Ladendetektiv bis zum Eintreffen der Ordnungsamtsmitarbeiter zur Hilfe und unterbanden das Fluchtgebaren des Verdächtigen. Der 32-Jährige wehrte sich heftig gegen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und schlug um sich, weshalb sie dem Wüterich Handfesseln anlegten und so die polizeiliche Strafverfolgung wesentlich erleichterten. Das hielt den Hitzkopf nicht davon ab auch im Beisein der alarmierten Polizeibeamten weiterhin Widerstand zu leisten. Die Beamten vollzogen in der Kette einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Ordnungskräften und Polizei die letzten Schritte, fertigten eine Strafanzeige und sperrten den Wüterich in eine Gewahrsamszelle. Ein 37-jähriger Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Siegen erlitt leicht Verletzungen.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 16.04.2019

Otterberg (Rheinland-Pfalz): Alkohol am Steuer, Widerstand und ohne Führerschein

Äußerst rücksichtslos handelte am Montagabend eine 34-Jährige aus Otterberg. Die Frau befuhr mit ihren beiden Kindern die K35 in Richtung Otterberg und kam vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Sie verlor die Kontrolle über das Auto und krachte in eine Leitplanke. Verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten jedoch fest, dass die Frau unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Der Alkoholtest zeigte einen Wert von 2,37 Promille! Während der Unfallaufnahme wollte sich die 34-Jährige vom Geschehen entfernen, wurde aber von den Polizist/innen festgehalten.
Mit Händen und Füßen wehrte sie sich gegen die Beamten, verletzte durch einen Tritt sogar eine Polizistin am Bein. Außerdem trat sie gegen den Streifenwagen, wodurch eine Delle am hinteren Kotflügel entstand. Doch nicht genug: Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der 34-Jährigen bereits im Februar die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Der Grund war auch in diesem Fall „Alkohol am Steuer“. Die beiden Kinder wurden dem Vater übergeben. Weitere Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 16.04.2019

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung in der Mittelstraße, Zeugen gesucht!

Am Dienstag gegen 14.10 Uhr kam es in der Mittelstraße Ecke Draisstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Nach derzeitigem Ermittlungstand bedrohte ein 30-Jähriger Mann einen anderen 30-Jährigen und einen 44-Jährigen mit einem Messer, offensichtlich wegen bereits im Vorfeld bestehender Differenzen.
Der 44-Jährige bekam daraufhin eine 2 m lange Eisenstange gereicht und schlug dem Bedroher diese zunächst auf den Kopf und in einem zweiten Schlag gegen den Arm des Mannes, der den weiteren Schlag augenscheinlich abwehren wollte.
Der 30-Jährige Bedroher zog sich hierbei eine blutende Wunde am Kopf zu. Bei seiner Kontrolle durch Polizeibeamte wollte er von einer Auseinandersetzung nichts wissen, gab lediglich an gestürzt zu sein, zeigte sich gegenüber den Polizeibeamten äußerst aggressiv und wollte auf Zurufen nicht stehen bleiben. Er wurde von den Beamten zu Boden gebracht, in Gewahrsam genommen, anschließend ärztlich vor Ort und in einem Krankenhaus versorgt.
Auch seine beiden Kontrahenten wurden angetroffen und zum Sachverhalt befragt.
Während der Auseinandersetzung und den anschließenden polizeilichen Maßnahmen kam es in der Mittelstraße zu einer größeren Ansammlung von Schaulustigen.
Insgesamt waren sieben Funkwagenbesatzungen eingesetzt.
Die genauen Hintergründe und der Tatablauf sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizeibeamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter 0621 33010 zu melden und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

PM des PP Mannheim vom 16.04.2019

Füssen (Bayern): Nach Ladendiebstahl Polizeibeamte beleidigt

in amtsbekannter 20-Jähriger entwendete mit einem unbekannten Komplizen ein Parfum in einem Füssener Drogeriemarkt. Dabei wurde er jedoch von einer Verkäuferin beobachtet. Der 20-Jährige konnte noch im Geschäft gestellt werden, während sein Komplize unerkannt flüchten konnte. Gegenüber der hinzugerufenen Streife der Polizei Füssen verhielt sich der Dieb renitent und beleidigte mehrfach die Polizeibeamten. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Die Ermittlungen gegen seinen Begleiter wurden aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.04.2019

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Gegen Mitternacht ging bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm die Mitteilung über randalierende Personen an einer Bushaltestelle in der Wiblinger Straße ein. Diese würden Radfahrer verbal belästigen und hätten auch versucht einen Radfahrer vom Rad zu ziehen, was allerdings misslang. Weiterhin sei eine Glasscheibe an der Bushaltestelle beschädigt. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzung wurde diese umgehend verbal aggressiv angegangen.
Ein 20-Jähriger baute sich drohend vor einem Polizeibeamten auf und wurde zur Unterbindung eines Angriffs zu Boden gebracht. Hiergegen leistete er körperlichen Widerstand. Sein 17-jähriger Begleiter versuchte ihn aus dem Gewahrsam zu befreien, weswegen auch er zu Boden gebracht wurde. Hierbei schlug er einem Polizeibeamten mehrmals mit der Faust in das Gesicht. Erst nach Eintreffen weiterer Polizeistreifen konnte die beiden Personen endgültig fixiert und gefesselt werden.

Auf der Dienststelle bespuckte der 17-Jährige mehrere Polizisten. Nachdem beide Personen erheblich alkoholisiert waren, wurden auf staatsanwaltschaftliche Weisung Blutentnahmen durchgeführt, wogegen sich die beiden auch wehrten. Während des gesamten Vorfalls wurden alle eingesetzten Kräfte fortlaufend beleidigt. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Vorfall so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war. Zwei weitere Beamte wurden leicht verletzt; ob die beiden Männer verletzt wurden, konnte aufgrund des Verhaltens bislang nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Beide wurden in Gewahrsam genommen und in den frühen Morgenstunden wieder entlassen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.04.2019

Linz (Oberösterreich): Mann fuhr unter Drogeneinfluss mit Fahrzeug

Ein 36-jähriger Mann aus Linz wurde am 16. April 2019 gegen 11:53 Uhr in Stadtgebiet von Linz einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Dabei nahmen die Polizisten deutliche Symptome einer Suchtmittelbeeinträchtigung wahr. Während der Kontrolle überreichte der Mann den Beamten ein Ausweisetui, in dem sich ein Papierbriefchen mit geringer Menge Heroin befand. In der Folge verhielt sich der Mann zunehmende aggressiv gegenüber den Beamten, schrie laut herum und gestikulierte wild mit den Händen. Der 36-Jährige wurde zur Polizeiinspektion Nietzschestraße verbracht, wo er schließlich den Konsum von Kokain eingestand. Ein Drogenschnelltest verlief auf Kokain, Heroin und THC positiv. Eine amtsärztliche Untersuchung ergab die Fahruntauglichkeit. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

PA der LPD Oberösterreich vom 16.04.2019

Altenburg (Thüringen): Ermittlungen gegen 44-Jährigen

Am 15.04.2019, gegen 16:15 Uhr kamen Polizeibeamte in der Wenzelstraße zum Einsatz. Ein 44-Jähriger griff vor Ort befindlichen Sanitätern tätlich an, als diese dem am Boden in hilfloser Lage befindlichen Mann medizinische Hilfe leisten wollten. Als der stark Alkoholisierte die eingetroffenen Polizeibeamten erblickte, wurde er zunehmend aggressiver und versuchte diese zu schlagen. In der Folge konnte er unter Kontrolle gebracht und in ein Fachklinikum verbracht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Im Umfeld der Wenzelstraße wurden mehrere beschädigte Fahrzeuge sowie eine beschädigte Hauseingangstür festgestellt. Inwiefern der 44-Jährige hierfür als Täter in Frage kommt, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Die Altenburger Polizei (Tel. 03447 / 4710) bittet daher Zeugen, welche sachdienliche Angaben zu den genannten Sachbeschädigungen machen können.

PM der LPI Gera vom 16.04.2019

Olbernhaus (Sachsen): 48-Jähriger nach Verfolgungsfahrt gestellt

Nach einer Verfolgungsfahrt in Olbernhau, bei der ein flüchtender Ford einen Funkstreifenwagen gerammt hat und mit einer Kehrmaschine kollidiert war, konnte ein 48-jähriger Insasse gestellt werden.
In der Goethestraße wollten Polizeibeamte zuvor den Pkw Ford kontrollieren. Doch anstatt anzuhalten, gab der Fahrer Gas. Einen quergestellten Funkstreifenwagen umfuhr der unbekannte Autofahrer und streifte dabei das Polizeifahrzeug. Offenbar ohne Rücksicht auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr fuhr der Ford unter anderem über die Albertstraße und den Steinbruchweg bis schließlich in die Straße Finkenaue. Dort kollidierte der Ford mit einer Kehrmaschine. Der Schaden am Ford und dem Funkwagen wurde jeweils auf ca. 1 000 Euro geschätzt. Zum möglichen Schaden an der Kehrmaschine liegen noch keine Angaben vor. Der Fahrer des Ford flüchtete schließlich zu Fuß. Den 48-jährigen Beifahrer konnten die Beamten dingfest machen. Dabei leistete er Widerstand. Gegen ihn wird nunmehr wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Ermittlungen zum unbekannten Autofahrer und den Beweggründen der Flucht dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 16.04.2019

Die Besatzung eines Streifenwagens der Mindener Polizeiwache erlitt bei einem Auffahrunfall auf der Viktoriastraße am Montag leichte Verletzungen. Ein Opelfahrer war am Vormittag gegen das Heck des Polizeifahrzeugs geprallt.
Ersten Erkenntnissen zufolge war die aus einer Beamtin und einem Beamten bestehende Streifenwagenbesatzung um kurz vor halb elf in Richtung der Kaiserstraße unterwegs und beabsichtigte nach links auf eine Grundstückseinfahrt abzubiegen. Da Gegenverkehr herrschte, mussten die Polizisten ihren BMW stoppen. Dies erkannte der nachfolgende Opelfahrer offenbar nicht rechtzeitig und kollidierte mit dem Einsatzfahrzeug. Während der Mann unverletzt blieb, wurden die Polizisten zur medizinischen Versorgung mit einem Rettungswagen ins Klinikum gebracht.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 16.04.2019

Zwei Polizeibeamte haben bei einem Verkehrsunfall am frühen Dienstagmorgen so schwere Verletzungen erlitten, dass sie in einer Klinik stationär aufgenommen werden mussten. Die Beamten waren derzeitigen Erkenntnissen nach um 2.20 Uhr ohne Sondersignal auf Streifenfahrt auf der B 28 von Tübingen herkommend in Richtung Rottenburg unterwegs. Nach der Einmündung der L 371 wollte der 28 Jahre alte Fahrer auf die L 370 in Richtung Weilheim weiterfahren. Im dortigen Baustellenbereich beschreibt der Fahrbahnverlauf eine S-Kurve. Bereits zu Beginn kam der Wagen in einer Linkskurve aus bislang ungeklärter Ursache geradeaus von der Straße ab. Der Mercedes stürzte anschließend die zwei Meter tiefe Baustellenböschung hinunter und überschlug sich. Der Streifenwagen blieb auf dem Dach liegen. Der Rettungsdienst und ein Notarzt kümmerten sich um den Fahrer und seinen 21-jährigen Kollegen. Sie wurden mit Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Zur Unterstützung war die Feuerwehr an die Unfallstelle ausgerückt. An dem Streifenwagen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von rund 60.000 Euro. Er musste mit einem Abschleppwagen geborgen werden.

PM des PP Reutlingen vom 16.04.2019

9. gemeinsame Presseerklärung der StA Detmold und Polizei Bielefeld zum Fund weiterer Datenträger und zur Feststellung eines Geräteverschlags des Hauptbeschuldigten auf dem Campingplatz in Lügde:

Die Polizei hat heute, 15.04.2019, im Rahmen von Ermittlungen auf dem Campingplatz in Lügde einen Geräteverschlag, der dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen ist, festgestellt.

Der Geräteschuppen befindet sich wenige Meter von der bekannten Parzelle des Hauptbeschuldigten entfernt. Der Polizei lagen bislang keine Erkenntnisse darüber vor, dass dieser Schuppen dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen ist. Der Schuppen war daher bislang auch nicht Gegenstand polizeilicher Maßnahmen.

Im Zusammenhang mit den Abrissarbeiten war die Polizei heute, 15.04.2019, durch den Abrissunternehmer über den Fund von mehreren Videokassetten und CDs informiert worden. Die Datenträger waren obenauf in einem Container aufgefunden worden, in dem Abrissschutt von der Parzelle des Hauptbeschuldigten zur Entsorgung abgeladen worden war.

Insgesamt handelt es sich bei den aufgefundenen Datenträgern um 11 Videokassetten, eine CD und eine Mini-CD. Eine grobe Sichtung einiger Videokassetten erbrachte bislang keine strafrechtlich relevanten Inhalte, sondern Unterhaltungssendungen.

Die Herkunft der Datenträger konnte bislang nicht geklärt werden. Es wird auch die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass die Datenträger durch Unbekannte nachträglich auf dem Schutt im Container abgelegt wurden. Die Auswertungen und Ermittlungen dauern an.

Die Polizei schloss aufgrund der umfangreichen Tatortarbeit der Ermittlungskommission „Eichwald“, der Angaben des Abrissunternehmers und der Abläufe bei den Abrissarbeiten aus, dass die Datenträger aus der abgerissenen Behausung des Hauptbeschuldigten stammten und führte daher sofort Ermittlungen auf dem Campingplatz vor Ort zur Herkunft der Datenträger durch.

Bei diesen Ermittlungen stieß die Polizei auf den Geräteverschlag, der auf Veranlassung des Campingplatzbetreibers ebenfalls vom Abrissunternehmer abgerissen werden sollte. Dabei gab der Campingplatzbetreiber heute gegenüber der Polizei an, dieser Verschlag sei dem Hauptbeschuldigten zuzuordnen. Der Ermittlungskommission „Eichwald“ war diese Information bislang nicht bekannt. Der Betreiber behauptet, die Polizei darüber bereits vor längerer Zeit informiert zu haben.

Der unverschlossene Verschlag wurde daraufhin von Polizeibeamten bewacht und mit Zustimmung des Rechtsanwalts des Beschuldigten unmittelbar durchsucht. Es wurden Werkzeuge und Metallschrott aufgefunden. Gegenstände, die als Beweismittel in Frage kommen könnten, wurden nicht festgestellt. Dem äußeren Anschein nach wurde der Schuppen schon sehr lange nicht mehr betreten.

PM der POL Bielefeld vom 15.04.2019

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): 19-Jähriger greift Bundespolizisten in Siegburg an

Samstagabend versuchte sich ein Mann in eine Kinovorstellung zu schleichen, ohne zu bezahlen. Als die Bundespolizisten seine Identität feststellen wollten, weigerte er sich und leistete Widerstand gegen die Polizisten.
Um kurz nach 21:00 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei beim Streifengang am Siegburger Bahnhof von einem Mitarbeiter des Kinos angesprochen. Ein 19-Jähriger habe mehrfach versucht ohne zu bezahlen in die Filmvorstellung zu gelangen bis ihm ein Hausverbot erteilt wurde.
Die Beamten trafen den Mann aus Königswinter an und kontrollierten ihn, um die Personalien für das Hausverbot festzustellen. Mit dieser Kontrolle war er nicht einverstanden und griff die Bundespolizisten schließlich mit Faustschlägen an, die abgewehrt wurden. Die Streife stellte die Identität auf der Dienststelle fest.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Körperverletzung“ ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – Mann mit Haftbefehl versteckt sich unter Bett

Am Freitag, 12.04.2019, suchten Polizisten gegen 21:30 Uhr einen zu Festnahme ausgeschriebenen Mann (44) in Altenhagen auf. Als eine Frau die Wohnungstür öffnete, sahen die Beamten noch, wie der Gesuchte sich unter einem Bett zu versteckten versuchte.
Nachdem die Polizisten das Versteckspiel für beendet erklärten, wurde der Gesuchte unverschämt. Er beleidigte die Beamten und drohte mit Kopfstößen. Im Polizeigewahrsam holte er dann zu einem solchen aus.
In einer Beobachtungszelle konnte der Alkoholisierte anschließend ausnüchtern, bevor er der Justizvollzugsanstalt übergeben wurde. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

PM der POL Hagen vom 15.04.2019

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Streifenbesatzung musste Pfefferspray einsetzen

Ein psychisch auffälliger Mann ist am Sonntagnachmittag in der Buchstraße aufgefallen. Ein Zeuge hatte um 15:36 Uhr der Polizei gemeldet, dass dort ein Mann mit einer Messer unterwegs sei. Eine Streifenbesatzung traf kurze Zeit später den Mann an, der auf Ansprache nicht reagierte. Er legte trotz mehrmaliger Aufforderung das Messer nicht ab und bewegte sich auf die Beamten zu. Daraufhin setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten den 61-Jährigen. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt und einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

Marburg (Hessen): Festnahme nach Sachbeschädigung

Die nach einer Sachbeschädigung an einem Auto eingeleitete Fahndung der Polizei endete mit der Festnahme eines Tatverdächtigen.
Der 20 Jahre junge Mann stand mit knapp über 2 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Er steht unter dem Verdacht, am Samstag, 13.
April, gegen 20 Uhr in der Anneliese-Pohl-Allee den rechten Außenspiegel eines schwarzen Opel Insignia durch einen Tritt beschädigt zu haben. Aufgrund des Alkoholpegels, seiner Aggressivität gegenüber der Polizei und des Verdachts der vorangegangenen Sachbeschädigung nahm die Polizei den jungen Mann in Gewahrsam. Der junge Mann muss sich demnächst zudem wegen seiner dauerhaften Beleidigungen und wegen Widerstands verantworten

PM des PP Mittelhessen vom 15.04.2019

Rastatt (Baden-Württemberg): Tritte gegen Telefonzelle ziehen mehrere Strafverfahren nach sich

Weil er versucht hatte, eine Telefonzelle am Bahnhof durch Tritte zu beschädigen, erwarten einen 22-Jährigen seit Sonntagabend mehrere Anzeigen. Gegen 22:15 Uhr teilten Zeugen mit, dass sie beobachteten, wie der Tatverdächtige in der Telefonzelle stehend gegen die selbige trat. Als die Identität des jungen Mannes durch die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Rastatt festgestellt werden sollte, verweigerte dieser die Personalienangabe und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes stießen die Ordnungshüter noch auf eine kleinere Menge Haschisch. Wegen seiner Aggressivität musste der Mann im Anschluss in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, versuchter Sachbeschädigung und eine Kostenrechnung für den Gewahrsam.

PM des PP Offenburg vom 15.04.2019

Herten (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten an – Festnahme

Am Sonntag um 17.40 h kam es bei einem Einsatz an der Ewaldstraße zu einem Angriff auf Polizeibeamte. Ein 31-Jähriger hatte vorher bei einer häuslichen Gewalt eine 30-jährige Hertenerin leicht verletzt. Eine Zeugin hatte die Polizei gerufen, weil sie die Prügelei in der Wohnung mitbekommen hatte. In der Wohnung war auch noch ein Kleinkind. Als die Beamten eintrafen, mussten sie die Tür eintreten. Der 31-Jährige kam hinter einer Tür hervor und hatte ein Messer in der Hand. Er versuchte, damit die Beamten anzugreifen. Den Polizisten gelang es, mit dem Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt, den Mann festzunehmen. Er musste mit zur Wache. Drei Polizisten und zwei Polizistinnen wurden durch das eingesetzte Pfefferspray leicht verletzt.

PM des PP Recklinghausen vom 15.04.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Nacht zu Samstag (13.04.2019) kam es an der Rosenhügeler Straße gegen 00:30 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 32-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses randalierte im Hausflur und versuchte gewaltsam in die Wohnung anderer Mieter einzudringen. Die Bewohner verschanzten sich in ihren Wohnräumen und alarmierten die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung im Treppenhaus. Die Polizisten nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Der Remscheider musste anschließend in eine psychologische Einrichtung gebracht werden.

PM der POL Wuppertal vom 15.04.2019

Landshut (Bayern): Betrunkener Randalierer in der Altstadt

Am Freitag, gg. 22.00 Uhr, stellte eine Polizeistreife in der Altstadt einen 29-jährigen Syrer aus dem Landkreis fest. Der Mann lag am Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Erst nach einiger Zeit gelang es den Beamten den offensichtlich erheblich unter Alkohol stehenden Mann aufzuwecken. Da er versuchte, mit den Händen um sich zu schlagen, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Als er bereits auf dem Rücksitz im Dienstfahrzeug saß, trat er mit den Beinen in Richtung eines Beamten zu versuchte in seine Richtung zu spucken. Der 29-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und konnte seinen Rausch bei der Polizeiinspektion ausschlafen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Polizisten leiten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ein.

PM der PI Landshut vom 15.04.2019

Nittendorf (Bayern): Palmator-Bilanz 2019

Trotz sehr kühler Witterung „pilgerten“ wieder ca. 8.000 bis 10.000 Personen, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene zum „Palmator“ auf den Adlersberg. Bis ca. 15.00 Uhr blieb die Lage weitgehend ruhig. Mit zunehmender Alkoholisierung der Festbesucher ereigneten sich dann die üblichen alkoholspezifischen Delikte wie Hausfriedensbruch, Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Handgreiflichkeiten, bei deren Aufnahme es dann zu leichteren Widerstandshandlungen kam. Größere Schlägereien auf dem und außerhalb des Festgelände(s) waren nicht zu verzeichnen bzw. wurden von den Kräften des eingesetzten Sicherheitsdienstes im „Keim“ erstickt.

Drei deutlich alkoholisierte Personen werden wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt, weil sie sich den polizeilichen Maßnahmen wegen vorausgegangener Delikte mit Fußtritten sowie versuchten Knie- und Kopfstößen zur Wehr gesetzt hatten.

Ab 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr drängten jeweils mehrere hunderte Personen an der Haltestelle „Fuchskurve“ in die Busse der Linie 12 Richtung Regensburg. Um Gefahrensituationen vorzubeugen, musste der Zustieg durch starke Polizeikräfte geregelt werden.
Erfreulicherweise wurden trotz verstärkter Kontrollen keine Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss festgestellt.
Gut beschäftigt war auch der eingesetzte Rettungsdienst, der 30 Personen überwiegend wegen Schnittverletzungen ambulant zu versorgen hatte. 15 Personen mussten wegen diverser Verletzungen meist nach Stürzen oder aufgrund Alkoholintoxikation zur stationären Behandlung in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert werden.

PM (auszugsweise) der PI Nittendorf vom 15.04.2019

Naila (Bayern): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Samstagabend wurde ein 26jähriger Mann kontrolliert. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv, weshalb eine Blutentnahme die Konsequenz war. Bei der Maßnahme weigerte sich der junge Mann und die Gesetzeshüter mussten Zwangsmaßnahmen anwenden, wobei sich ein Beamter verletzte und vom Dienst abtreten musste. Neben dem Betäubungsmittelverstoß wird gegen den Mann zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Naila vom 15.04.2019

Sonneberg (Thüringen): Aggressiv gegen Polizisten vorgegangen

Seine Aggressionen richtete am Montagmorgen ein 21-Jähriger gegen Polizeibeamte der PI Sonneberg und auch gegen das Dienstgebäude. Der Mann war am Morgen in die Dienststelle in der Bismarckstraße gekommen und verlangte nach einer Tasche. Die Polizisten hatten seine Tasche aber nicht. Vermutlich da ihm nicht weitergeholfen werden konnte, verlor der Mann die Geduld und wurde aggressiv. Deswegen forderten die Polizisten ihn auf, die Dienststelle zu verlassen. Vor dem Gebäude hatte der 21-Jährige zwei Hände voll Schotter gesammelt und die Steine gegen das Fenster der Polizei geworfen. Dadurch wurden Fenster und Fassade beschädigt. Als die Polizisten den Mann daraufhin in Gewahrsam nehmen wollten, griff er in seine Jacke. Es stellte sich heraus, dass er ein Messer in seiner Jackentasche hatte. Ohne dass er jemanden damit verletzen konnte, hatten die Polizisten den Mann jedoch überwältigt. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet. Der Schaden an der Dienststelle beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf 2500 EUR.

PM der LPI Saalfeld vom 15.04.2019

Nürnberg (Bayern): Mit dem falschen Finger „gegrüßt“

In den frühen Sonntagmorgenstunden (14.04.2019) beleidigte ein 33-Jähriger eine Streifenbesatzung in der Nürnberger Innenstadt mit eindeutiger Gestik. Nun muss er sich wegen zwei Delikten strafrechtlich verantworten.
Gegen 06:30 Uhr bog ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte im Rahmen der Streifenfahrt in die Engelhardsgasse ein. Ein 33-jähriger Mann trat aus einer Personengruppe heraus, nahm Blickkontakt zu den Beamten auf und „begrüßte“ diese provokativ mit dem ausgestreckten Mittelfinger.
Die Beamten sprachen den Mann an und unterzogen ihn einer Personenkontrolle. Hierbei fanden die Polizeibeamten eine Tüte mit Betäubungsmittel (vermutlich Amfetamin) auf.
Gegen den 33-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.04.2019

Schwandorf (Bayern): Randale, jede Menge Drogen und Messer

Zunächst fiel am Sonntag gegen 14.10 Uhr in Schwandorf am Bahnhof ein in Frankreich lebender, jedoch aus Rheinland-Pfalz stammender, langjähriger Drogenkonsument negativ auf. Er verlangte in der Buchhandlung einen „Jägermeister“. Mit der Auskunft, daß dieser nicht im Sortiment sei, war der 33-jährige nicht zufrieden. Er wurde extrem aggressiv. Die Verkäuferinnen im Laden bezeichnete er mit einem äußerst vulgären Ausdruck und drohte ihnen, daß er sie zusammenschlage, wenn er keinen Jägermeister bekäme. Der Aufforderung, den Laden zu verlassen, verweigerte er sowieso. Die beiden Damen riefen die Polizei um Hilfe, die mit zwei Streifen anrückte. Der Aggressor konnte nur mit Androhung körperlicher Gewalt unter Kontrolle gebracht werden. Er hatte es offenbar darauf abgesehen, Widerstand zu leisten. Bei seiner anschließenden Durchsuchung konnte ein ganzer „Bauchladen“ an Betäubungsmittel aufgefunden werden. Crystal Meth, Marihuana, Ecstasy, Amphetamin und ein dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendes Substitutionsmittel, jeweils im geringfügigen Grammbereich. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde vorläufig festgenommen und zur PI Schwandorf verbracht. Während der Sachbearbeitung flippte er dann völlig aus, so daß er unter abermaliger Androhung körperlicher Gewalt gefesselt und vorübergehend in die Arrestzelle gebracht werden musste. Die Staatsanwaltschaft entschied später, daß der Mann bei Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen auf freien Fuß gesetzt werden kann. Im Zuge dieser Ermittlungen wurde bekannt, daß sich der 33-jährige und sein Begleiter in einem bekannten Schwandorfer Drogentreff aufgehalten und dort entsprechend im Besitz von Drogen waren. Der Ermittlungsrichter ordnete aufgrund dieses Sachverhalts eine Durchsuchung der Schwandorfer Wohnung an. Da bekannt war, daß sich dort zahlreiche Rauchgiftabhängige treffen, wurden mehrere Streifen hinzugezogen. Insgesamt hielten sich in der extrem vermüllten und verwahrlosten Wohnung sieben Personen auf. Bei der Durchsuchung wurde dann eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden, das einem 16-jährigen zuzuordnen war. Darüber hinaus jede Menge Fixerbesteck mit Heroin. Gegen ihn und die 41-jährige Wohnungsinhaberin wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zu guter Letzt ist noch zu erwähnen, daß der 50-jährige Begleiter des 33-jährigen ein verbotenes Messer dabei hatte. Hier wurde ebenfalls Anzeige erstattet und das Messer beschlagnahmt.

PM der PI Schwandorf vom 15.04.2019

Duisburg-Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer versucht zu flüchten

Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der Moerser Straße Ecke Schauenstraße am Freitag (12. April, 15:30 Uhr) fiel den Polizisten ein Roller mit Versicherungskennzeichen (max. 45 km/h erlaubt) auf, der mit 57 km/h unterwegs war. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und versuchte dann an den Ordnungshütern vorbeizufahren. Ein Uniformierter griff den Oberarm des 30-Jährigen, woraufhin dieser Gas gab. Der Polizist zog ihn vom Zweirad und beide stürzten zu Boden. Dabei verletzte sich der Beamte leicht. Er konnte trotzdem weiter arbeiten. Der Rollerfahrer blieb unverletzt. Er äußerte, dass das Vorbeifahren eine Schutzreaktion gewesen sei. In der Vergangenheit sei er schon mal beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden.
Bei seiner Überprüfung kam dann tatsächlich heraus, dass er keine entsprechende Fahrerlaubnisklasse hat und zudem noch unter Drogeneinfluss fuhr. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen des Widerstands, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss und beschlagnahmten den Roller.

PM der POL Duisburg vom 15.04.2019

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Aus dem nichts heraus vorbeifahrende Streife beleidigt

Den ausgestreckten Mittelfinger hat ein Mann einer vorbeifahrenden Polizeistreife am Samstagmittag in WT-Tiengen gezeigt. Kurz vor 17:30 Uhr hatte die Streife in der Ortsdurchfahrt den 29-jährigen und einen Begleiter passiert, als dieser die beiden Polizeibeamten durch die beleidigende Geste absichtlich herabwürdigte. Bei der folgenden Kontrolle belegte er die beiden Beamten noch mit üblen verbalen Beleidigungen und weigerte sich, seine Namen preis zu geben. Er wehrte gegen die Personalienfeststellung, weshalb der überwältigt und geschlossen wurde. Zudem versuchte er, einem Polizisten einen Kopfstoß zu verpassen, was dieser mit einer Abwehrbewegung verhindern konnte. Ein Beamter verletzte sich leicht bei der Auseinandersetzung. Der Mann war deutlich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 15.04.2019

Jüchen (Nordrhein-Westfalen): Erfolgloser Fluchtversuch – Polizei ermittelt gegen Autofahrer

Weil er nicht angeschnallt war, sollte ein Autofahrer am Sonntagmorgen (14.04.), gegen 07:40 Uhr, von einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Grevenbroich, auf der Römerstraße kontrolliert werden. Der junge Mann dachte aber nicht daran, den Anhaltezeichen der Ordnungshüter Folge zu leisten und versuchte, mit seinem Auto zu entkommen. Seine Flucht endete auf der Straße „Am Rathaus“. Dort fuhr er gegen ein Verkehrszeichen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Überprüft werden wollte er jedoch immer noch nicht. Er verließ sein Gefährt und lief fort. Ein Polizeibeamter nahm ebenfalls zu Fuß die Verfolgung auf und konnte den 23-Jährigen auf der Birkenstraße stellen. Dort leistete der Jüchener Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei, allerdings ohne Erfolg. Grund für die Flucht war vermutlich ein vorheriger Drogenkonsum des Autofahrers. Er musste sich deshalb einer Blutprobe unterziehen. Da er auch Betäubungsmittel mit sich führte, wartet auf ihn zudem ein Straferfahren.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 15.04.2019

Weida (Thüringen): Einsatz in Weida

Ein erheblich unter Alkohol stehender Mann (31) sollte am Samstag (13.04.2019, gegen 22:00 Uhr) in ein Klinikum verbracht werden. Hierzu kamen Polizeibeamte in der Bahnhofstraße zum Einsatz. Der 31-Jährige leistete in der Folge durch Treten und Schlagen in Richtung der Polizeibeamten massiv Widerstand. Dieser konnte schließlich gebrochen und der 31-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 15.04.2019

Kassel (Hessen): Randalierer in Tabakwarengeschäft verletzt bei Festnahme zwei Polizistinnen

Kassel-Mitte: Ein 22-Jähriger hat am Samstagvormittag in der Kasseler Innendstadt bei seiner Festnahme zwei Polizistinnen durch Tritte und einen Kopfstoß verletzt. Der offenbar geistig verwirrte Mann hatte zuvor in einem Tabakwarenladen randaliert und dort versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen. Bei seiner Festnahme durch zwei Streifen der Kasseler Polizeireviere Mitte und Nord verhielt er sich weiterhin äußerst aggressiv und griff die Polizisten an. Eine von einem heftigen Kopfstoß des Mannes getroffene 32-jährige Beamtin musste ihren Dienst anschließend abbrechen. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und ein Hämatom erlitten. Die durch Tritte am Knie ebenfalls verletzte 27-jährige Polizistin der anderen Streife konnte ihren Dienst fortsetzen. Der in Kassel wohnende 22-jährige Somalier muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Er wurde nach seiner Festnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte die Kasseler Polizei am Samstagmorgen, gegen 9:10 Uhr, zu dem Tabakwarenladen im Einkaufscenter am Königsplatz gerufen. Wie er gegenüber den Streifen der beiden Reviere angab, hatte der offenbar verwirrte 22-Jährige zuvor in dem Laden randaliert, mit Gegenständen geworfen und versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen, woran er den Mann letztlich jedoch noch hindern konnte. Bei der Festnahme des 22-Jährigen durch die Polizei war es dann zu den Angriffen auf die Beamten gekommen, wobei die zwei Polizistinnen durch ihn verletzt wurden.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 15.04.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Tumultdelikt auf dem Europaplatz

Einer großen feindseligen Menschenmenge sahen sich in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte gegenüber.
Vorausgegangen war gegen 03.00 Uhr eine Schlägerei in einer Gaststätte am Europaplatz, an der ca. 20 bis 30 Personen beteiligt waren. Die hinzugerufenen Polizeibeamten betraten sofort die Gaststätte und griffen konsequent ein. Dabei war auch der Einsatz von Pfeffersprays und Schlagstock notwendig, da die Beamten tätlich angegriffen wurden. Bei den Beteiligten an der Schlägerei handelt es sich nach dem derzeitigen Stand überwiegend um Personen mit libanesischem Migrationshintergrund. Einige konnten bereits in der Gaststätte festgenommen werden.
Das Geschehen verlagerte sich zunehmend in den Außenbereich und im Bereich „Europaplatz/An der Synagoge“ rottete sich eine große Menschenmenge (ca. 200 bis 300 Personen, überwiegend mit
Migrationshintergrund) zusammen. Aus dieser sehr aggressiven Gruppe (Zitat der Beamten „wütender, tobender Mob“) heraus wurden die Beamten massiv beleidigt und bedroht. Zudem wurde die Menschenmenge durch einzelne Personen lautstark und mehrfach aufgefordert, die Polizeibeamten anzugreifen. Den Einsatzkräften, es waren auch Verstärkungskräfte anderer Dienststellen eingetroffen, gelang es schließlich durch konsequentes Vorgehen, den Platz zu räumen. Der Einsatz vor Ort konnte gegen 04.30 Uhr beendet werden.
Neun Personen wurden vorläufig festgenommen bzw. in Gewahrsam genommen. Darunter auch ein 24-jähriger und dessen 33-Jährige Begleiterin (beide Deutsche). Der 24-Jährige hatte die Einsatzmaßnahmen gestört und die Beamten tätlich angegriffen. Die 33-Jährige versuchte die Festnahme zu verhindern und warf einem Polizeibeamten einen Bierkrug in den Nacken. Der Beamte setzte seinen Dienst leicht verletzt fort. Die übrigen Festgenommen waren Beteiligte an der Ausgangsschlägerei.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Sonntagnachmittag wurde eine Sachbeschädigung angezeigt, die mit dem nächtlichen Geschehen in Zusammenhang stehen könnte. Ein auf dem Europaplatz abgestellter grüner 3er BMW wurde durch tiefe Krater massiv beschädigt (ca. 6.000 Euro Schaden).
In der Nacht zum Montag gab es einen weiteren Vorfall, der mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnte: Zwei maskierte Personen hatten ein Grundstück eines Mannes betreten und waren geflüchtet, als sie von dem Geschädigten bemerkt wurden. Die Täter flüchteten in einem Pkw, der später vor einer Gaststätte angetroffen wurde. Bei zwei der mutmaßlichen Insassen des Pkws handelt es sich um Personen, die auch bei dem Vorfall aus der Nacht zum Sonntag aufgefallen waren.

PM der KPB Borken vom 15.04.2019

Voßberg (Brandenburg): Ruhestörung und Widerstand

Am 13. April kam es an der Hauptstraße zu Beschwerden wegen Ruhestörung. Noch nach 23 Uhr wurde auf einem Grundstück zum Lagerfeuer laute Musik abgespielt. Die Polizisten forderten einen 32-Jährigen auf, die Musik leiser zu stellen und das Feuer zu löschen. Doch den Aufforderungen kam der junge Mann nicht nach. Als die Polizisten die Musikanlage sicherstellten, versuchte der 32- Jährige sie zu schlagen. Es wurde niemand verletzt. Nun wird sich der 32- Jährige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 15.04.2019

Igersheim (Baden-Württemberg): Zwei aggressive 17-Jährige in Gewahrsam genommen

Nachdem die Polizei am Samstagabend zu einer Feier von Jugendlichen in Igersheim gerufen wurde, geriet diese aus den Fugen.
Gegen 19 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung die private Zusammenkunft an einem Wohnhaus überprüft. Als die Polizeibeamten die Personalien der Personen aufnehmen wollte, weigerte sich ein 17-Jähriger, zeigte sich äußerst aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Daraufhin forderten die Polizeibeamten eine weitere Streifenwagenbesatzung zur Unterstützung an und mussten dem 17-Jährigen Handschellen anlegen. Währenddessen kam es durch den Jugendlichen zu Widerstandshandlungen in Form von Schlägen und Tritten sowie Beleidigungen, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Als ein anderer 17-Jähriger versuchte den bereits festgenommenen Jugendlichen zu befreien, drohten die Einsatzkräfte dem jungen Mann mehrfach mit dem Einsatz eines Pfeffersprays. Davon ließ sich der 17-Jährige nicht abschrecken, weshalb die Polizeibeamten ihre Androhung wahr machen mussten. Danach nahmen die Streifenwagenbesatzungen beide 17-Jährige in Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 15.04.2019

Frankfurt/BAB A3 (Hessen): Flüchtiger verursacht weiteren Unfall

Gestern (14.04.2019) verursachte ein 27-jähriger Mann gleich zwei Unfälle. Der zweite sorgte für eine fast zweistündige Komplettsperrung der Autobahn. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
Gegen 14.40 Uhr soll der 27-Jährige mit seinem Opel Meriva auf der A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen Würzburg und Aschaffenburg einen Unfall verursacht haben und anschließend unbekümmert seine Fahrt fortgesetzt haben. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, welche sich an die Fersen des Flüchtigen heftete. Daran anzuhalten, dachte der Opel-Fahrer jedoch mitnichten. Schließlich überholte eine Streife der Frankfurter Autobahnpolizei den 27-Jährigen. Der Opel-Fahrer versuchte sich mit verschiedenen Fahrmanöver weiterhin davonzustehlen. Dies führte schlussendlich dazu, dass der Meriva mehrfach den Streifenwagen sowie die Betonleitwand touchierte.
Dadurch kam der Opel ins Schleudern und wurde derart beschädigt, so dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Während weitere Streifenwagen die Unfallstelle auf der A3, kurz nach dem Frankfurter Kreuz, komplett absperrten, begaben sich die Beamten an das Fahrzeug des Flüchtigen. Der mehrfachen Aufforderung aus dem Auto auszusteigen, kam er nicht nach. Die Beamten mussten den Tatverdächtigen schließlich aus dem Fahrzeug herausholen. Er wehrte sich derart, dass der Einsatz von Pfefferspray unumgänglich war.
Der 27-Jährige wurde aufgrund des Pfeffersprays sofort ärztlich behandelt. Der Tatverdächtige wurde leicht verletzt. Eine Polizistin und ein Polizist wurden durch die verschiedenen Kollisionen mit dem fliehenden Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt. Der finanzielle Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt.
Der Opel wurde sichergestellt sowie bei dem 27-jährigen Tatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt.
Die A3 in Fahrtrichtung Köln musste kurz nach dem Frankfurter Kreuz von 15.30 Uhr bis 17.20 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam lediglich zu geringen Einschränkungen im Straßenverkehr.
Der Hintergrund der Flucht ist bislang nicht bekannt. Derweil dauern die Ermittlungen, auch dahingehend, ob der Tatverdächtige über eine Fahrerlaubnis verfügt, an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

Königsbach-Stein (Baden-Württemberg): Polizei sucht Ehepaar nach Streit mit einem 20-Jährigen

Am Freitagabend kam es in der Nähe des Bildungszentrums Königsbach zu einem Streit zwischen einem älteren Ehepaar und einem 20-Jährigen, der sich im weiteren Verlauf einen Widerstand mit den eingesetzten Polizeibeamten leistete.
Nach bisherigem Ermittlungsstand des Polizeipostens Königsbach, hatten sich gegen 18 Uhr auf dem Fußweg beim Bouleplatz mehrere Personen aufgehalten, zu denen ein älteres Ehepaar hinzukam. Der ältere Mann sprach die jungen Leute auf den dort vorzufindenden Unrat an, wobei diese entgegneten, dass dieser nicht von ihnen sei.
Zeitgleich kam mit dem 20-Jährigen eine weitere Gruppe dazu, welche gerade Müll auf die Straße warf. Der ältere Herr äußerte hierzu erneut seinen Unmut, woraufhin er beleidigt wurde. Der 20-Jährige Rädelsführer soll wohl auch versucht haben das Ehepaar zu schlagen.
Die Gruppe konnte schließlich die Gemüter trennen, wobei noch vor Erscheinen der hinzugerufenen Polizei das bislang unbekannte Ehepaar weitergelaufen war. Bei der Skateranlage Plötzer wurden durch die Beamten noch rund 20 Jugendliche und Heranwachsende angetroffen. Der vorgenannte 20-Jährige zeigte sich weiterhin sehr aggressiv und uneinsichtig auch den Polizisten gegenüber. Beim Versuch ihn von der Gruppe zu separieren leistete er Widerstand. Da er nicht zu beruhigen war, wurde ihm letztlich der Gewahrsam erklärt und in die Gewahrsamseinrichtung gebracht. Zur Klärung der genauen Umstände wird das Ehepaar gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231/186-3211 oder dem bearbeitenden Polizeiposten Königsbach unter 07232/311700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Karlsruhe vom 15.04.2019

Remshalden (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizisten

Da ein betrunkener Fahrgast eines Busses nicht mehr aufzuwecken war, informierte ein Busfahrer am Samstagabend, gegen 20:00 Uhr die Polizei. Der Bus samt betrunkenem Mitfahrer stand zu dem Zeitpunkt an der Bushaltestelle am Bahnhof. Als der 25-jährige Mann von den inzwischen eingetroffenen Beamten geweckt werden konnte, wurde dieser den Polizisten gegenüber mehrfach äußerst beleidigend. Weiterhin stellten die Beamten bei der Kontrolle des Mannes fest, dass dieser ein Hakenkreuz und andere verbotene Symbole auf seinen Personalausweis geritzt hatte. Der stark betrunkene Mann wurde zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

Freilassing (Bayern): Ohne Führerschein betrunken Auto gefahren und nach Polizisten getreten

Am Samstag Morgen, gegen 02:00 Uhr fuhr eine 51-jährige Frau mit dem Pkw eines Bekannten von Salzburg Richtung Freilassing. Auf der Grenzbrücke wurden zu dieser Zeit gerade für jeden deutlich erkennbar Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt. Die 51-jährige fuhr in die Kontrolle und konnte keinen Führerschein vorweisen. Zudem wurde bei ihr starker Alkoholgeruch festgestellt. Die zuständigkeitshalber hinzugezogene Streife der Landespolizei stellte bei einem freiwilligen Alkotest eine Atemalkoholkonzentration weit über dem erlaubten Wert fest. Es musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Während der Blutentnahme im Krankenhaus Freilassing geriet die Dame dermaßen in Rage, dass sie gegen die Polizeibeamten trat und alle Anwesenden fortlaufend beleidigte. Die Blutentnahme musste dann unter Anwendung unmittelbaren Zwanges durchgeführt werden.
Nach der durchgeführten Maßnahme wurde die Frau unter Einbehaltung ihrer Fahrzeugschlüssel wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit versuchter Körperverletzung.

PM der PI Freilassing vom 15.04.2019

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): 24-jähriger Autofahrer flüchtet nicht ohne Grund

Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die in der Hedderichstraße endete, stellte sich heraus, dass der Autofahrer gestern Abend gleich mehrere Verstöße begangen hatte.
Die Polizeibeamten wollten den Audi-Fahrer in der Darmstädter Landstraße kontrollieren. Statt anzuhalten flüchtete der junge Mann jedoch, fuhr viel zu schnell über mehrere rote Ampeln und bremste auf der Ignatz-Bubis-Brück unvermittelt so stark ab, dass es fast zu einem Unfall mit dem hinter ihn fahrenden Streifenwagen kam. Danach ging die riskante Flucht weiter und der 24-Jährige fuhr seitlich gegen einen Streifenwagen. Auch das hielt ihn nicht davon ab, weiterzufahren. Letztendlich gelang es den Polizisten den Wagen in der Hedderichstraße zu stoppen. Da der Fahrer sich weigerte aus dem Fahrzeug auszusteigen, mussten die Beamten ihn hinausziehen. Er sperrte sich so massiv gegen seine Festnahme, dass ein Polizeibeamter Schürfwunden am Knie erlitt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis hat, die Kennzeichen nicht zu dem Audi gehörten, das Auto als gestohlen gemeldet war und keinen Versicherungsschutz hat. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den Autofahrer vor, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.
Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

Neuravensburg (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer verursacht Unfall

Mit rund 1, 8 Promille verursachte am Freitag gegen 23.30 Uhr ein 52-jähriger Autofahrer auf der A 96 einen Verkehrsunfall und verletzte sich hierbei schwer. Alleinbeteiligt verunfallte er zwischen der Behelfsausfahrt Neuravensburg und der Anschlussstelle Wangen-West. Ein sich nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter kam dem Verletzten sofort zur Hilfe und nahm hierbei deutlich Atemalkoholgeruch wahr. Der Beamten verständigte seine Kollegen und den Rettungsdienst. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte verhielt sich der 52-Jährige sehr aggressiv, versuchte den Beamten mehrfach körperlich anzugehen, sodass ihn dieser festhalten musste. Mit dem Rettungswagen wurde der betrunkene Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Der zur Hilfe gekommene Polizeibeamte wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und seine Kleidung beschädigt.

PM des PP Konstanz vom 15.04.2019

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Mit Jaguar durch die Westernstraße gerast – Die Polizei sucht Zeugen

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle gefährdete ein Autofahrer am frühen Samstagmorgen gleich mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Unter anderem fuhr er mit einem Jaguar durch die Westernstraße in Paderborn.
Nach einem Polizeieinsatz in einer Diskothek in der Leostraße meldeten Zeugen einen mutmaßlich alkoholisierten Autofahrer, der zusammen mit einem weiteren Mann in einen Sportwagen eingestiegen war und in Richtung Borchener Straße wegfuhr. Eine Polizeistreife stoppte das Fahrzeug noch auf der Leostraße. Als die Polizeibeamten die beiden Insassen kontrollieren wollten, gab der Fahrer wieder Gas und setzte seine Fahrt über den Bürgersteig zur Borchener Straße fort.
Von dort aus fuhr er mit hoher Geschwindigkeit in den Bürgerpark und flüchtete weiter über die Straße Zur Schmiede, Mälzerstraße und Wollmarktstraße. Im Anschluss bog das Auto auf den Frankfurter Weg ein und raste unter Missachtung roter Ampeln weiter in die Bahnhofstraße.
Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kam der Wagen im dortigen Kurvenbereich ins Schlingern. Entgegenkommende Fahrzeuge erkannten die Situation rechtzeitig und verhinderten Verkehrsunfälle durch starkes Abbremsen. Auf Höhe der Florianstraße wechselte der Jaguar nach links auf die bauliche getrennte Gegenfahrbahn in den Gegenverkehr. Auch hier kam es zur Gefährdung entgegenkommender Autos. Der Geisterfahrer fuhr geradeaus über das Westerntor in die Westernstraße. Um andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Passanten in der Fußgängerzone, nicht zusätzlich zu gefährden, brach die Polizei die weitere Verfolgung des Fahrzeugs ab.
Mehrere Streifenwagen wurden zur Fahndung eingesetzt. Laut Zeugenaussagen fuhr das Fahrzeug durch die Westernstraße und bog am Marienplatz in die Marienstraße ab. Im Zuge der Fahndung fiel der geparkte Jaguar in der Friedrichstraße auf. Ein Mann versuchte zu Fuß zu fliehen. Er konnte gestellt werden. Dabei handelt es sich um den 25-jährigen Fahrzeughalter. Der mutmaßliche Fahrer wurde im Fahrzeug angetroffen. Der 22-Jährige leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum wurden ihm auf der Polizeiwache Paderborn Blutproben entnommen. Ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren sowie Widerstands gegen Polizeibeamte wurde eingeleitet. Auch gegen den Fahrzeughalter laufen Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die selbst gefährdet worden sind, sowie Personen, welche die Verfolgungsfahrt besonders durch die Westernstraße und Marienstraße beobachtet haben, sich über die Telefonnummer 05251/3060 zu melden.

PM der POL Paderborn vom 15.04.2019

Beamte des Polizeiabschnitts 33 haben heute früh einen Mann in Moabit festgenommen, der zuvor mit einem Komplizen einen Jugendlichen ausgeraubt haben soll. Nach den bisherigen Erkenntnissen und Angaben der Betroffenen sollen gegen 9.30 Uhr zwei mutmaßliche Räuber einen 16-Jährigen und dessen 45-jährigen Begleiter in einer Parkanlage in der Bremer Straße angesprochen und von dem 16-jährigen die Herausgabe von Geld gefordert haben. Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, packte einer der Tatverdächtigen den Jugendlichen am Kragen und durchsuchte dessen Jackentaschen nach Geld. Nachdem das Duo das Geld des 16-Jährigen an sich genommen hatte, flüchtete es mit der Beute in Richtung U-Bahnhof Birkenstraße. Alarmierte Polizisten erfuhren, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sich mit der U-Bahn entfernt hatten. Am U-Bahnhof Westhafen verließen die beiden die U-Bahn und wurden in der Westhafenstraße von den Einsatzkräften anhand der Personenbeschreibungen wiedererkannt. Während einer der Tatverdächtigen im Alter von 24-Jahren festgenommen wurde, ergriff sein Komplize die Flucht. Bei der Verfolgung des Flüchtenden gab ein Beamter einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in die Luft ab. Der Mann flüchtete in Richtung Friedrich-Krause-Ufer, die Fahndung nach ihm dauert an. Der 24-Jährige wurde dem Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 überstellt und muss sich nun wegen des Verdachts des Raubes verantworten.

PM des PP Berlin vom 15.04.2019

Ein 17-Jähriger, eine 18-Jährige und ein 18-Jähriger sollen am Donnerstag, 11.04.2019 gegen 03.00 Uhr in der Tannenstraße zunächst zwei Autos aufgebrochen und Gegenstände entwendet und im Anschluss ein Renault entwendet haben.

Ermittlungen ergaben, dass die Beschuldigten zunächst bei einem geparkten PKW in der Tannenstraße die Scheibe einschlugen und eine auf der Rückbank des Fahrzeugs abgelegte Jacke sowie eine geringe Summe Bargeld entwendeten. In derselben Straße öffneten die Täter vermeintlich die Heckklappe eines Audis und entnahmen eine Zutrittsberechtigung für eine Einrichtung in Heidelberg. Im weiteren Verlauf fanden die Täter offensichtlich einen Schlüssel zu einem Renault, den sie daraufhin öffneten und mit dem Schlüssel starten und mit diesem wegfahren konnten.

Auf einem Feldweg in Höhe der Freizeithalle Heddesheim fiel der Renault einer Zivilstreife des Polizeireviers Ladenburg auf, da offensichtlich Fahrübungen durchgeführt wurden. Die Beamten wollten daraufhin die Insassen und das Fahrzeug einer Kontrolle unterziehen.
Beim Annähern an den Renault stiegen die Beschuldigten aus und flüchteten in verschiedene Richtungen. Der 17-Jährige konnte noch in Nähe des Autos gefasst werden. Die beiden 18-Jährigen konnten später durch andere in der Fahndung eingesetzten Funkwagenbesatzungen gestellt werden. Bei der Durchsuchung des 18-Jährigen fanden die Polizisten einen Nothammer und weiteres Einbruchwerkzeug.

Insgesamt waren mehr als zehn Funkwagenbesatzungen in die Fahndung eingebunden.

Alle Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Ladenburg verbracht. Bei den zwei männlichen Beschuldigten Bestand der Verdacht der Drogenbeeinflussung.

Die entwendeten Gegenstände konnten im gestohlenen Fahrzeug sichergestellt, den Besitzern zugeordnet und an diese rückgeführt werden.

Der 17-Jährige und die 18-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 18-Jährige wurde am 12.04.2019 auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mannheim vorgeführt. Der beantragte Haftbefehl wurde gegen diverse Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

PM des PP Mannheim vom 15.04.2019