Mehrfach hatten es Polizeibeamte am Mittwochabend mit einem Mann aus dem Stadtgebiet zu tun. Gegen den 40-Jährigen wird jetzt wegen Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

Das erste Mal fiel der Mann an diesem Abend gegen 22 Uhr als (vermeintlich) hilflose Person in der Friedenstraße auf. Gegenüber dem alarmierten Rettungsdienst verhielt er sich jedoch aggressiv und bedrohte die Sanitäter.

Noch bevor die verständigten Polizeibeamten seine Personalien aufnehmen konnten, lief er davon.

Gut eine Stunde später wurde eine Sachbeschädigung aus einer benachbarten Straße gemeldet. Ein Mann hatte hier an einem Balkon ein Tierschutznetz abgerissen. Als die Bewohner darauf aufmerksam wurden und den Täter ansprachen, wurde dieser ausfallend und bedrohte das Paar.

Die Beschreibung des Mannes passte zweifelsfrei auf den 40-Jährigen. Er wurde dann auch kurz darauf von einer Streife in der Nähe aufgegriffen. Weil er sich sofort wieder aggressiv verhielt, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Als dem Mann aus Eigensicherungsgründen Handfesseln angelegt wurden, fing er an, seinen Kopf gegen einen Baum zu schlagen. Er wurde daraufhin auf den Boden gebracht, was ihm aber auch nicht passte und er die Beamten wüst beschimpfte.

Nachdem er auch hier versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde der 40-Jährige schließlich wegen akuter Eigengefährdung in eine Fachklinik gebracht. Sowohl auf der Fahrt als auch im Krankenhaus nahm die Aggressivität des Mannes weiter zu, und auch seine Beleidigungen wurden immer unflätiger. Die zuständige Ordnungsbehörde übernahm die weiteren Maßnahmen.

PM des PP Westpfalz vom 17.06.2021

Das heiße Wetter hat viele Menschen in die wieder geöffneten Freibäder gelockt. Doch nicht jeder will in der aktuellen Situation einsehen, dass es weiterhin notwendige und wichtige Regeln gibt. Während die meisten vernünftig sind und sich an die Vorgaben halten, hatten es die Beamten von Polizei und Vollzugsdienst am Mittwochnachmittag in einem Freibad mit mehreren uneinsichtigen Personen zu tun. Bereits zur Mittagszeit war die maximal zulässige Besucheranzahl erreicht. Nach Auskunft der Bademeister würden sich die Besucher weder innerhalb des Freibades noch außerhalb in der Warteschlange an die geltenden Coronabekämpfungsverordnung halten. Bei Ansprache seitens des Schwimmbadpersonals würden sich die Personen verbal aggressiv zeigen und das Schwimmbadpersonal bedrängen. Die Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde sowie die Polizei wiesen die Personen auf die Einhaltung der Regeln hin. Diese zeigten sich hierbei zum Großteil äußerst verständnislos und teilweise respektlos. Nach Ansprache änderte sich der Zustand lediglich für wenige Minuten. Der Einlass ins Freibad musste letztendlich durch die Ordnungsbehörde und den Schwimmbadverantwortlichen für den Tag komplett untersagt werden. Die wartenden Personen mussten den Heimweg antreten. Die Verstöße gegen die Coronabekämpfungsverordnung werden von der Ordnungsbehörde bearbeitet.

PM des PP Westpfalz vom 127.06.2021

Am späten Mittwochabend (16.06.2021) kam es nach einem Fußballspiel der UEFA EURO 2020 zu einem Autokorso am Nürnberger Plärrer. Ein Polizeibeamter wurde durch die Zündung eines Böllers leicht verletzt.

Gegen 23:00 Uhr fanden sich nach einem Gruppenspiel der UEFA EURO 2020 circa 120 Anhänger der Siegermannschaft am Nürnberger Plärrer ein, um den Sieg lautstark zu bejubeln.

Zeitgleich bildete sich ein Autokorso rund um den Plärrer, an welchem circa 30 Fahrzeuge teilnahmen. Die Fahrzeuge befuhren den Plärrer unter Beachtung der Verkehrsregeln im Kreis. Da immer wieder Personen unkontrolliert die Straße betraten, sperrte die Polizei die Zufahrt von der Südlichen Fürther Straße zum Plärrer, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Eine größere Behinderung des Fahrzeugverkehrs war zu dieser Uhrzeit nicht gegeben.

Gegen Mitternacht wurden die Teilnehmer des Autokorsos, als auch die Personen, welche sich im Bereich des Plärrers befanden, aufgefordert die Jubelfeier zu beenden. Alle Personen verhielten sich hierbei kooperativ und kamen der Aufforderung friedlich nach, sodass sich kurze Zeit später keine feiernden Personen mehr im Bereich des Plärrers aufhielten.

Insgesamt verlief die spontane Jubelfeier ohne größere Sicherheitsstörungen. Ein 32-jähriger Mann musste jedoch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang vorläufig festgenommen werden. Der Mann wird verdächtigt einen Böller gezündet zu haben.

Durch die Zündung des Böllers wurde ein Polizeibeamter von herumgeschleuderten Kleinteilen leicht verletzt.

Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 32-Jährige die Beamten und versuchte sich gewaltsam der polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 17.06.2021

Mit mehr als 10 Einsatzkräften ist die Polizei Mainz am Mittwochabend, gegen 19:00 Uhr, am Winterhafen konsequent vorgegangen, weil es kurz zuvor zu einer Bedrohung mit einer Schusswaffe gekommen sei. Bei dem Einsatz führte die Polizei Distanzelektroimpulsgeräte (ugs. Taser) und Maschinenpistolen mit und sperrte Teilbereiche rund um die Drehbrücke, weiträumig ab.

Kurze Zeit zuvor sei es am Winterhafen zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen, in dessen Verlauf eine Waffe gezogen und in Richtung des Kopfes einer anderen Person gezielt wurde. Dies wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt. Die sofort entsendeten Einsatzkräfte wurden am Einsatzort auf eine fünfköpfige Personengruppe aufmerksam gemacht, unter welcher sich der Waffenträger befinden soll. Um jegliche Gefahr auszuschließen wurden die Personen, unter dem Vorhalt der Einsatzwaffen, angesprochen und aufgefordert sich flach auf den Boden zu legen. Dort wurden sie durchsucht und zunächst gefesselt. Bei der Durchsuchung konnte bei einem 24-Jährigen, eine täuschend echt aussehende, schwarze Softairwaffe aufgefunden und sichergestellt werden.

Nachdem sichergestellt werden konnte, dass keine Gefahr mehr von den Personen ausgeht, konnte die Gesamtsituation geklärt werden. Offensichtlich kam es zu einem Streit zwischen zwei Jungen im Kindesalter und der Gruppe um den 24-Jährigen. In dessen Verlauf warf der 24-Jährige ein Fahrrad der Jungen in Richtung Rheinböschung, was wiederum einen der Jungen veranlasste, die genannte Waffe zu ziehen und in Richtung des 24-Jährigen zu zielen. Dessen Begleiter ergriff jedoch die Waffe, entfernte das Magazin, warf es in den Rhein und behielt die Waffe. Die Jungen flüchteten daraufhin vom Tatort und sind bisher nicht bekannt. Die Personengruppe entfernte sich vom Rheinufer und konnte kurz darauf, auf der Drehbrücke durch die Einsatzkräfte angetroffen werden.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Ermittlungen hinsichtlich aller waffenrechtlichen und strafrechtlichen Verstöße aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich per Mail an Pimainz1@polizei.rlp.de oder telefonisch unter 6131-654110 zu melden.

PM des PP Mainz vom 17.06.2021

Am Mittwochnachmittag (16.06.2021), gegen 16:00 Uhr, wird der Polizei Ludwigshafen ein Randalierer in einem Krankenhaus gemeldet. Ein 66-jähriger Mann wurde zuvor mit dem Krankenwagen in das Krankenhaus gebracht und hatte zwei Mitarbeitende des Rettungsdienstes während der Fahrt bedroht und beleidigt. Der Mann war stark alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,39 Promille. Ihm wurde zur Feststellung der Schuldfähigkeit eine Blutprobe auf der Polizeidienststelle entnommen. Da er sich weiter aggressiv zeigte, musste er im Polizeigewahrsam bleiben.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.06.2021

Äußerst aggressiv reagierte gestern Abend um 22:26 Uhr am Busbahnhof ein 46-Jähriger aus Römerberg. Der scheinbar alkoholisierte Mann war mit einem Busfahrer in Streit geraten, da er sein Fahrrad nicht im Bus transportieren durfte. Als der Fahrgast sich weigerte, den Bus zu verlassen, wurde die Polizei verständigt. Auch von der Polizeistreife ließ sich der 46-Jährige nicht beeindrucken und widersetzte sich den polizeilichen Aufforderungen. Im weiteren Verlauf wehrte er sich auch körperlich gegen die Maßnahme und griff einen Beamten an, wodurch sich dieser leicht verletzte. Zwei Personen eilten zu Hilfe, wodurch es gelang, den renitenten Fahrgast zu fesseln.

Da er während der weiteren polizeilichen Maßnahmen die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten beleidigte sich nicht beruhigen ließ, musste er auf die Dienststelle verbracht werden. Er muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Einer der beiden Helfer verließ den Busbahnhof, ohne dass seine Personalien erhoben werden konnten. Der Mann, der ein rotes T-Shirt trug, wird gebeten, sich unter der Tel. 06232/137-0 bei der Polizei Speyer zu melden.

PM der PD Ludwigshafen vom 17.06.2021

Wie mit den Meldungen 790 und 801 berichtet, war es in der Nacht auf den Sonntag vor eineinhalb Wochen (05.06.2021) zu mehreren Auseinandersetzungen auf dem Nürnberger Kornmarkt gekommen. Im Zuge des polizeilichen Einschreitens hatten sich schließlich auch mehrere Angriffe auf die eingesetzten Beamten ereignet. Zwischenzeitlich konnte ein 20-jähriger Mann als Tatverdächtiger eines solchen Übergriffs identifiziert werden.

Wiederholt hatten Einsatzkräfte der Polizei im Laufe der Nacht einschreiten müssen, weil es unter den Anwesenden auf dem Kornmarkt zu Auseinandersetzungen gekommen war. Um weitere Straftaten zu verhindern, räumten Polizeibeamte schließlich ab 04:30 Uhr den Platz. Hierbei musste die Polizei unmittelbaren Zwang einsetzen und insgesamt 13 Personen in Gewahrsam nehmen. In mehreren Fällen war es dabei zu gezielten Angriffen gegen Beamte gekommen. Teilweise war es den Angreifern sogar gelungen, bei ihren Übergriffen unerkannt zu bleiben.

In einem Fall hatten Polizeibeamte gegen 05:00 Uhr eingegriffen, als sie eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern bemerkt hatten. Während des Einschreitens der Einsatzkräfte hatte sich ein bis dahin unbeteiligter Mann den Einsatzkräften genähert und diese mit einem Gürtel attackiert. Aufgrund der dynamischen Situation war es den Polizisten zunächst nicht gelungen, den Angreifer zu stellen.

Im Nachgang zum Einsatzgeschehen auf dem Kornmarkt richtete die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine siebenköpfige Arbeitsgruppe ein, um unter anderem über die Auswertung der vorhandenen Videoaufnahmen der Bodycams unbekannte Beteiligte identifizieren zu können. Tatsächlich gelang es mithilfe derartiger Aufnahmen zwischenzeitlich, einen Tatverdächtigen für den beschriebenen Angriff mit dem Gürtel zu ermitteln.

Über einen biometrischen Abgleich beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) fiel der Verdacht auf einen 20-jährigen Mann. Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) konnten den so identifizierten Tatverdächtigen in den Morgenstunden des vergangenen Sonntags (13.06.2021) in der Nürnberger Innenstadt festnehmen. Er muss sich nun wegen des Tatvorwurfs der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Festgenommenen und ließ ihn einem Ermittlungsrichter vorführen. Dieser wiederum erließ einen Haftbefehl gegen den 20-Jährigen. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Derweil werden die Ermittlungen bei der eingerichteten Arbeitsgruppe weitergeführt. Die Beamten arbeiten intensiv daran, auch weitere bislang unbekannte Personen zu identifizieren, die sich an den Ausschreitungen auf dem Kornmarkt beteiligt haben.

Darüber hinaus wird die mittelfränkische Polizei ihre verstärkte Präsenz in der Nürnberger Innenstadt auch an den kommenden Wochenenden aufrechterhalten, um konsequent gegen aggressive und gewaltbereite Personen einzuschreiten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.06.2021

Der Staatsanwaltschaft Duisburg ist am Mittwoch (16. Juni) gemeinsam mit der Polizei und dem Zoll ein Schlag gegen organisierten Menschenhandel gelungen. Im Rahmen eines seit über einem Jahr bei der Staatsanwaltschaft und der Polizei geführten Ermittlungsverfahrens konnten neun Hauptbeschuldigte im Alter von 31 bis 51 Jahren, davon fünf Frauen, ausgemacht werden. Die Beamten vollstreckten fünf zuvor erwirkte Haftbefehle.

Durch akribische Ermittlungsarbeit haben die Beamten der unterschiedlichen Behörden ein bandenmäßig geführtes Personen- und Firmengeflecht in der Logistikbranche ausgehebelt. Konkret geht es um Straftaten des Menschenhandels zur Ausbeutung der Arbeitskraft, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsgeld, Verstöße gegen Sozialabgaben, Dokumentenfälschung und Geldwäsche – der Schaden liegt im Millionenbereich.

Die Beschuldigten sollen innerhalb eines sehr komplexen Netzwerks Arbeiter vornehmlich aus der Ukraine, Georgien und der Republik Moldau angeworben haben.

Die Menschen wurden zum Teil mit gefälschten Dokumenten ausgestattet und als vermeintliche EU-Bürger dem Arbeitsmarkt zugeführt. Je nach Auftrag wurden sie beispielsweise für Lagerarbeiten, Be- und Entlang von Containern, Inventurarbeiten oder Warenverräumung in der Getränkebranche eingesetzt.

Reisekosten, Geld für Arbeitskleidung und überteuerte Mieten für Monteurswohnungen in absolut desolaten und menschenunwürdigen Zuständen wurden von den Arbeitern teils bar kassiert, als Schulden in Rechnung gestellt oder direkt vom Lohn abgezogen. Lohn erhielten die Arbeiter – wenn überhaupt – in bar. Die Arbeiter sind wegen der Illegalität und der Schulden direkt nach der Ankunft in Deutschland in ein Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem „Arbeitgeber“ geraten.

Gegen 6:30 Uhr begannen die Durchsuchungen in vier Wohnungen und zwei Firmensitzen in Duisburg, einer Firma in Kempen sowie einer Wohnung in Hamburg.

An diesen Maßnahmen waren zusätzlich das LKA Hamburg, sowie Mitarbeitende des Sonder- und Außendienstes und des Ausländeramtes der Stadt Duisburg beteiligt.

Die Polizisten stellten Geschäftsunterlagen, Handys, Computer sowie rund 18.000 Euro Bargeld sicher. Der Zoll sichert derzeit weitere Vermögenswerte. Insgesamt leiteten die Beamten weitere 150 Ermittlungsverfahren wegen des illegalen Aufenthalts ein.

Die Ermittlungskommission wertet jetzt die sichergestellten Unterlagen und Datenträger aus.

PM der POL Duisburg vom 16.06.2021

Der Aufenthaltsort (Bingen) eines polizeilich Gesuchten wurde durch seinen Bruder telefonisch gemeldet. Der 18-jährige Beschuldigte, der keinen Führerschein besitzt, hatte das BMW-Fahrzeug seiner Schwester entwendet und war damit unterwegs. Die Beamten konnten ihn ausfindig machen und brachten ihn auf die Dienststelle. Während der Festnahme leistete er Widerstand, woraufhin ihm der Einsatz des sogenannten `Tasers` angedroht wurde. Dabei verletzte der junge Mann einen Beamten leicht durch Kratzen. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und an die Familie ausgehändigt. Insgesamt kamen 4 Streifenwagen zum Einsatz.

PM der PI Bingen vom 16.06.2021

In der Nacht zum Donnerstag kontrollierten zwei Beamte der Linzer Polizeiinspektion einen Pkw auf der B 42 in Linz. Im Rahmen der Kontrolle stellten sie Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum bei dem 37-jährigen Fahrer aus Linz fest. Als sie dem Mann eröffneten, dass er zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeidienststelle mitgenommen werde, sprang er aus dem Pkw und flüchtete. Im Rahmen der Nacheile konnte der Mann in einem Hinterhof gestellt werden. Bei der Fixierung zogen sich der Beschuldigte und ein Polizeibeamter leichte Verletzungen zu. Zu einer Widerstandshandlung von Seiten des Beschuldigten kam es nicht.

PM der PI Linz/Rhein vom 16.06.2021

Am Dienstagmorgen erhielt die Polizeiinspektion in Linz die Meldung über einen randalierenden Mann in der Hohe Hausstraße in Bad Hönningen. Nach Angaben der Anrufer schreie der Mann vor einem Haus und sei sehr verhaltensauffällig. Nachdem zwei Polizisten vor Ort erschienen waren, versuchte der Mann sich zu verstecken um anschließend zu flüchten. Im Rahmen der Nacheile konnten die Beamten den Mann stellen, wobei diese unmittelbar angegriffen wurden. Der deutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Beschuldigte versuchte sich unter erheblicher Kraftanstrengung den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, was ihm jedoch misslang. Die Polizisten konnten den Mann fixieren, wobei sich ein Polizist und eine Polizistin durch die körperliche Auseinandersetzung Schürfwunden zuzogen. Eine weitere hinzukommende Beamtin zog sich im Rahmen der Auseinandersetzung eine Fraktur am Knöchel zu und musste ärztlich behandelt werden, sie ist dienstunfähig. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen Bewohner aus Linz. Gegen den Mann wird nun wegen Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Körperverletzung, sowie nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, im Anschluss wurde er in eine Fachklinik eingeliefert.

PM der PI Linz/Rhein vom 15.06.2021

Am Montagmittag meldeten Zeugen der Polizei in Linz eine randalierende männliche Person in einer Bäckerei in Bad Hönningen, Bischof-Stradmann-Straße. Nach Angaben der Anrufer, sollte der Mann Kunden belästigen. Von den eintreffenden Polizisten konnte der Mann auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes in Bad Hönningen angetroffen werden, hier hatte er zwischenzeitlich seinen Standort verlagert und war dabei, auf aggressive Art zu betteln. Zuvor hatte er auf dem Weg dorthin mehrere Personen belästigt und auch angegangen. Nachdem eine Polizistin und ein Polizist den Mann angesprochen hatten, richtete der Mann seine Aggressionen gegen die Beamten und beleidigte sie mit den Worten „Fotze und Hurensohn“. Erst nach Androhung des Elektroschockers beruhigte sich der Mann und konnte von den Polizisten fixiert werden. Aufgrund seines Zustandes wurde er in eine Fachklinik eingeliefert. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 33-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz

PM der PI Linz/Rhein vom 15.06.2021