Moers (Nordrhein-Westfalen): 34-Jähriger biss Polizeibeamtin

Am Dienstag gegen 23.00 Uhr randalierte ein 34-jähriger Mann aus Moers und beschädigte die Rolllade eines Wohnhauses an der Essenberger Straße.
Als die alarmierten Polizeibeamten den offenbar betrunkenen Moerser zur Wache mitnehmen wollten, reagierte der Mann aggressiv und biss im Streifenwagen plötzlich eine 23-jährige Beamtin in die Hand. Diese erlitt dabei leichte Verletzungen.
Dem Moerser entnahm ein Arzt auf der Wache eine Blutprobe. Ihn erwartet jetzt unter anderem auch ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Wesel vom 29.01.2020

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet im Polizeigewahrsam

Die Nacht im Polizeigewahrsam muss ein 19-Jähriger verbringen, der Mittwoch, 29. Januar auf der Viktoriastraße randalierte. Gegen
2.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge einen jungen Mann, der bereits mehrere Mülltonnen auf der Viktoriastraße umgestoßen hatte. Die eingesetzten Beamten konnten den Unruhestifter am Vorsterhauser Weg aufgreifen. Während der Maßnahmen erschienen Freunde des alkoholisierten Mannes und gaben an, den Mann nach Hause zu bringen. Anstatt jedoch nach Hause zu gehen, reagierte der junge Mann weiter aggressiv. Bei seiner Festnahme beleidigte er die Beamten und sperrte sich gegen seine Festnahme. Den Rest der Nacht verbrachte er dann im Polizeigewahrsam.

PM des PP Hamm vom 29.01.2020

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Junger Mann rastet völlig aus

Am 28.01.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Zweibrücken ein weinender junger Mann gemeldet, der zunächst auf dem Gehweg in der Molitorstraße an der Ecke zur Johann-Schwebel-Straße gelegen habe und sich nun zu Fuß – ein Fahrrad schiebend – in der Johann-Schwebel-Straße in Richtung Berufsschule bewegen würde. Die zur Überprüfung des Mannes entsandte Funkstreifenbesatzung entdeckte zunächst in der Johann-Schwebel-Straße in einer Hecke ein offenbar weggeworfenes hochwertiges weißes Mountainbike der Marke CUBE und wenige Meter weiter, am Ende der Hecke, den jungen Mann, der wimmernd und heulend auf dem Boden lag und angab, Schmerzen in der Hüfte zu haben. Seine Stimmung schlug immer mehr von weinerlich in aggressiv um und er versuchte mehrfach aufzustehen, um nach Hause zu gehen, was jedoch aufgrund seiner starken koordinativen Einschränkung misslang. Nachdem wenig später der Notarzt eingetroffen war, steigerte sich die Aggressivität des 23-Jährigen noch weiter und er ballte die Fäuste, um nach einem Polizeibeamten zu schlagen. Der Angriff misslang jedoch völlig, da der junge Mann größte Koordinationsprobleme hatte.
Als er zur Eigensicherung gefesselt und in den Rettungswagen verbracht werden sollte, ballte er erneut die Fäuste und wurde hochaggressiv, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Schließlich wurde er mit Polizeibegleitung zur Behandlung ins Nardiniklinikum Zweibrücken verbracht. Auf dem Weg dorthin und im Krankenhaus spuckte der Mann um sich und beleidigte alle eingesetzten Kräfte mit übelsten Worten. Da nicht bekannt war, welche Substanzen er eingenommen hatte, sollte er – an Händen und Füßen gefesselt – zur Untersuchung und Behandlung in die Fachabteilung (Psychiatrie) des Krankenhauses Pirmasens verbracht werden.
Dabei biss er einem Sanitäter in den Finger und spuckte weiterhin wild um sich.
Fortwährend stieß er Beleidigungen übelster Art aus. Im Klinikum in Pirmasens musste er aufgrund seiner Aggressivität ans Bett gefesselt werden. Ihm wurde zur Feststellung seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit und zur Feststellung, welche verbotenen Substanzen er eingenommen hatte, eine Blutprobe entnommen.
Ob das sichergestellte Mountainbike dem Beschuldigten gehört oder gestohlen wurde, konnte noch nicht festgestellt werden.

PM der PI Zweibrücken vom 29.01.2020

Haus (Steiermark): Polizist verletzt

Während des Verkehrsregelungsdienstes anlässlich des „Nightrace“ in Schladming wurde ein Polizeibeamter Dienstagnachmittag, 28. Jänner 2020, von einem Pkw-Lenker verletzt.
Der 57-jährige Beamte der Landesverkehrsabteilung war gegen 15:00 Uhr als Verkehrsregelungsposten im Bereich Ennstalstraße B320 in Haus eingeteilt. Dabei war der gesamte Pkw-Verkehr in Richtung Schladming von der B320 abzuleiten. Die betreffende Stelle war gemäß behördlicher Verordnung mit einer Geschwindigkeitsreduzierung, mit Hinweiszeichen und mit Lichtsignalen abgesichert.
Ein 62-Jähriger aus dem Bezirk Liezen fuhr zur betreffenden Zeit mit seinem Pkw aus Richtung Liezen kommend in Richtung Schladming. In der Meinung, dass die Verkehrsableitung nur für Besucher des Schirennens Gültigkeit habe, lenkte er seinen Pkw geradeaus weiter in Richtung des 57-jährigen Beamten. Der 62-Jährige näherte sich dem Beamten, öffnete die Seitenscheibe und wollte mit dem Polizisten Kontakt aufnehmen. Dabei fuhr er so knapp an den Polizeibeamten heran, dass er mit dem linken Vorderrad auf dem linken Fuß des Polizeibeamten zu stehen kam. Als der Lenker dies bemerkte, setzte er sofort zurück und so konnte der Polizeibeamte seinen Fuß unter dem Pkw herausziehen. Der Beamte wurde vom Rettungsdienst mit einer Fußverletzung unbestimmten Grades in das DKH Schladming eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 29.01.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Zwei leichtverletzte Polizeibeamte bei Festnahme aufgrund eines Haftbefehls

Polizeibeamte klopften am Dienstag um die Mittagszeit bei einem per Haftbefehl gesuchten 26jährigen Pirmasenser an die Wohnungstür. Dieser öffnete und trat ins Treppenhaus, wo ihm die Festnahme erklärt wurde. Er zeigte sich uneinsichtig und aggressiv. Der Mann leistete erheblichen Widerstand, so dass zwei Beamte leicht verletzt wurden, einer unter anderem durch einen
Biss in den Finger. Der 26jährige wurde leicht verletzt und gefesselt in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Den meisten sind die weiteren Folgen nicht
bewusst: Werden bei einer Amtshandlung eingesetzte Beamte oder Rettungskräfte verletzt, kommt es zumindest zu einer Strafanzeige wegen „Widerstandes“. Es kann auch der Tatbestand des „tätlichen Angriffs“ erfüllt sein. Beschädigte Kleidungsstücke oder Gegenstände werden in Rechnung gestellt. Der Beamte selbst kann als Nebenkläger Schmerzensgeld einklagen und das Land fordert in der Regel Schadensersatz wegen angefallener Behandlungskosten und wegen des Verdienstausfalles für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit. So kommt schließlich eine Summe zustande, die je nach Einzelfall schnell im fünfstelligen Bereich liegt.

PM der PD Pirmasens vom 29.01.2020

Graz (Steiermark): Raufhandel

Bei einem Raufhandel Dienstagnacht, 28. Jänner 2020, wurde ein 33-jähriger alkoholisierter Grazer leicht verletzt.
Gegen 21:50 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen zu einem Rauhandel am Europaplatz beordert. Bei deren Eintreffen fanden sie zwei Tatverdächtige, einen 33-jährigen alkoholisierten Grazer und einen 39-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung, sowie ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrrad vor.
Wie die Ermittlungen ergaben, dürften die beiden Männer zuerst in Streit geraten sein, der in der Folge in einen Raufhandel ausartete. Zudem steht der 33-Jährige im Verdacht, ein Fahrrad vom dortigen Fahrradständer entnommen und nach dem 39-Jährigen geworfen zu haben. Dabei wurde der 33-Jährige leicht verletzt, der 39-Jährige blieb unverletzt.
Nachdem der 33-Jährige immer aggressiver wurde und sich nicht beruhigen ließ, wurde er vorläufig festgenommen und in die Polizeiinspektion Hauptbahnhof überstellt.
Beide Männer werden angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 29.01.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung eskaliert: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung

Gestern Abend in Dortmund-Löttringhausen:
Ein 53-jähriger Dortmunder hörte gestern Abend (29. Januar) in seiner Wohnung in Löttringhausen Musik. Diese allerdings, so gab er auch zu, sehr, sehr laut. Das wiederum veranlasste einen 39-jährigen Nachbarn um kurz nach 22 Uhr dazu, sich bei dem 53-Jährigen zu beschweren und ihn um Ruhe zu bitten.
Ab da gehen die Schilderungen der Beteiligten und Zeugen auseinander: Der 53-Jährige gab an, unmittelbar von dem Nachbarn geschlagen und getreten worden zu sein. Entsprechende Verletzungen zeigte er der Polizei. Der 39-Jährige gab an, dass er vom Ruhestörer mit einer Schusswaffe bedroht worden sein soll. Ein Zeuge bestätigte diese Angaben, auch er sei von dem Ruhestörer mit der Waffe bedroht worden. Allerdings soll es zuvor auch zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden Männer gekommen sein, dies wiederum gab ein zweiter Zeuge den Polizeibeamten gegenüber an.
Die Polizei nahm den alkoholisierten Ruhestörer vorläufig fest und stellte in dessen Wohnung eine PTB-Waffe sicher. Eine ebenfalls alkoholisierte Besucherin des Mannes nahm die Polizei in Gewahrsam. Die 47-jährige Herdeckerin hatte die polizeilichen Maßnahmen durchgehend lauthals gestört.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Bedrohung dauern an.

PM der POL Dortmund vom 29.01.2020

Waldkraiburg (Bayern): Schlägerei zwischen Männern– Drei Polizeibeamte verletzt

Am Dienstag, 28. Februar 2020 gegen 18.15 Uhr kam es am Martin-Luther-Platz zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern. Als die zwischenzeitlich von Zeugen verständigten Beamten der Polizeiinspektion Waldkraiburg eintrafen und erste Maßnahmen trafen, solidarisierten sich die beiden Männer. Schließlich gingen diese gegen die Polizeistreifen vor und verletzten eine Beamtin und zwei Beamte.
Aus bisher unbekannten Gründen gerieten zwei Männer im Bereich des Martin-Luther-Platzes in Streit, der in eine handgreifliche Auseinandersetzung mündete. Zeugen dieser Schlägerei verständigten die Polizei. Beim Eintreffen der Streifen lag der 30-Jährige aus dem Landkreis Deggendorf auf dem Boden, während der 24-Jährige aus dem Landkreis Mühldorf äußerst aggressiv den Beamten entgegen trat. Als diesem die Handschellen angelegt werden sollten, schlug er mehrmals mit den Fäusten gegen den Kopf einer Polizeibeamtin. Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich der 30-Jährige, plötzlich und unerwartet in das Geschehen einzugreifen. Er lief los und zog die Beamtin an den Haaren, um seinen Kontrahenten zu befreien. Gemeinsam gelang es den Polizeibeamten, die Aggressoren zu überwältigen und festzunehmen.
Die Polizeibeamtin wurde insbesondere am Kopf, ihre Streifenpartner an den Beinen und im Gesicht verletzt. Zur Abklärung des Verletzungsbildes wurden sie im Krankenhaus untersucht. Gegen die leicht verletzten Männer wird wegen Körperverletzung, Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auf richterliche Anordnung erfolgten Blutentnahmen bei den Aggressoren.

PM der PI Waldkraiburg vom 29.01.2020

Rastatt (Baden-Württemberg): Alkoholisiert Widerstand geleistet

Das Verhalten einer alkoholisierten Besucherin einer Gaststätte in der Bleichstraße führte am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz und in der Folge zu einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Gegen 22:15 Uhr wurde die Polizei in die Ludwigvorstadt gerufen, nach dem der mit über einem Promille alkoholisierte weibliche Gast unter anderem die Räumlichkeiten nicht verlassen wollte. Weil die Frau aufgrund ihres Zustandes nicht mehr zu Fuß auf die Straße entlassen werden konnte und keine andere betreute Unterkunft für sie bereit stand, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. In den Räumlichkeiten des Polizeireviers setzte sie sich dann gegen die Maßnahmen zur Wehr, in dem sie versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen und sie fortlaufend vulgär beleidigte. In der Gewahrsamseinrichtung versuchte sie vergeblich diese zu fluten, indem sie ihre Hose in die Toilette stopfte und die Spülung betätigte. Neben den Reinigungskosten und Gebühren für den Gewahrsam, erwartet die Frau nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Offenburg vom 29.01.2020

Cottbus (Brandenburg): Nach Ruhestörung in Gewahrsam

In einem Mehrfamilienhaus in der Elisabeth-Wolf-Straße kam es in den ersten Morgenstunden des Mittwochs zu nächtlichen Ruhestörungen. Nachdem ein 49 Jahre alter Bewohner von einem Nachbarn zur Ruhe ermahnt wurde, warf dieser einen Klappstuhl auf dessen Balkon, störte jedoch unvermindert. Da er sich auch gegenüber den Polizeibeamten uneinsichtig zeigte, wurde der mit 1,73 Promille Alkoholisierte in Gewahrsam genommen. Dort beleidigte er zudem eine Polizeibeamtin. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 29.01.2020

Celle (Niedersachsen): 34- Jähriger greift Polizeibeamte am Bahnsteig an

Die Polizei wurde gestern Abend, gegen 20:20 Uhr, zum Gleis 2 im Bahnhof Celle gerufen, weil ein 34- Jähriger zuvor in der S-Bahn Fahrgäste und das Zugpersonal angepöbelt und außerdem Alkohol getrunken und geraucht hatte. Zudem hatte er keinen gültigen Fahrschein.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme am Bahnsteig griff der alkoholisierte Mann die eingesetzten Beamten an, indem er u.a. einen 30-jährigen Beamten so stark schubste, dass dieser gegen die Zugwand gestoßen wurde.
Gegen die folgende Ingewahrsamnahme wehrte er sich massiv. Außerdem bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Celle vom 29.01.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Duo stößt 27-Jährigen von Treppe – Faustschlag ins Gesicht – Beleidigung von Bundespolizisten

Am frühen Mittwochmorgen, den 29. Januar 2020, kam es am Magdeburger Hauptbahnhof zu einem zunächst verbalen Streit zwischen drei Männern, die mit einer körperlichen Auseinandersetzung und leichten Verletzungen endete: Gegen 01:30 Uhr stießen zwei der Personen im Alter von 20 und 23 Jahren den dritten Mann unvermittelt von der Treppe des Bahnsteiges eins und zwei herunter. Anschließend schlug der 23-Jährige dem 27-jährigen Opfer mit der Faust ins Gesicht. Hinzugeeilte Bundespolizisten griffen ein und nahmen alle drei Personen für die sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle. Währenddessen beleidigte der 23-Jährige die Beamten mit ehrverletzenden Worten. Die durchgeführten Atemalkoholtests brachten bei den beiden deutschen Tatverdächtigen einen Wert von 1,34 beziehungsweise 1,54 Promille. Das gewalttätige Duo erhält jeweils eine Strafanzeige wegen der begangenen Körperverletzung. Zudem erwartet den 23-Jährigen eine weitere Anzeige wegen der Beleidigungen. Der ebenfalls deutsche Geschädigte wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.01.2020

Wiesbaden (Hessen): Grundlos Personen angegriffen und geschlagen – Richterliche Vorführung

Gestern Nachmittag kam es in der Rathausstraße in Wiesbaden seitens eines 26-jährigen Wohnsitzlosen innerhalb weniger Minuten zu zwei grundlosen Angriffen auf Passanten, bei denen die Angegriffenen glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Gegen 16:25 Uhr tauchte der spätere Täter in der Rathausstraße an der Haltestelle „Robert-Krekel-Anlage“ auf und schlug hier einer auf der Wartebank sitzenden 29-jährigen Wiesbadenerin grundlos mit der Faust in das Gesicht. Von dort flüchtete er nun in die Rathausstraße und trat dort aus heiterem Himmel einem 4-jährigen Mädchen mit dem Fuß gegen den Kopf. Die anwesende Mutter ging sofort dazwischen und wurde nun ebenfalls mit Fäusten angegriffen. Mutter und Kind flüchteten sich in eine nahegelegene Tanzschule und verständigten die Polizei. Diese konnte den, sich auch gegenüber den Polizeibeamten, aggressiv verhaltenden Mann festnehmen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde der alkoholisierte Mann in das Polizeigewahrsam eingeliefert und wird heute im Laufe des Tages einer Haftrichterin vorgeführt. Diese wird dann über die mögliche Fortdauer der Haft entscheiden. Die Hintergründe für die Angriffe des 26-Jährigen sind unbekannt.

PM des PP Westhessen vom 29.01.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): Widerstand bei Festnahme: Mutmaßlicher Kontoeröffnungsbetrüger geschnappt

Am Mittwochmittag ist der Pforzheimer Polizei ein mutmaßlicher Kontoeröffnungsbetrüger ins Netz gegangen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte ein etwa 30-Jähriger, dessen Identität bisher noch nicht geklärt werden konnte, gegen 12:30 Uhr in einer Bank in der Pforzheimer Innenstadt ein Konto eröffnen wollen. Dabei erweckte er das Misstrauen der Mitarbeiter. Die deshalb hinzugerufene Streife des Polizeireviers Pforzheim-Nord wollte den Verdächtigen daraufhin zur Klärung seiner Identität auf die Dienststelle mitnehmen. Als die Beamten mit ihm die Bank bereits verlassen hatten, ergriff der Verdächtige jedoch die Flucht und rannte weg. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß gelang es den Einsatzkräften jedoch, den Flüchtigen in einer Apotheke zu stellen. Dieser wehrte sich allerdings massiv gegen seine Festnahme und musste durch die Beamten überwältigt werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere Tausend Euro Bargeld, dessen Herkunft noch geklärt werden muss, sowie zweierlei Ausweise auf. Durch die Widerstandshandlungen des Verdächtigen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Der Tatverdächtige befindet sich aktuell auf dem Polizeirevier Pforzheim-Nord. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Pforzheim vom 29.01.2020

Augsburg-Innenstadt (Bayern): Polizeibeamter mit kochendem Wasser übergossen

Eine 53-jährige Frau teilte am Dienstagnachmittag beim polizeilichen Notruf mit, dass sie gerade von ihrem 57-jährigen Partner geschlagen wurde. Eine Streifenbesatzung konnte daraufhin in der Wohnung in der Von-Hoesslin-Straße das streitende Paar antreffen. Die Frau war augenscheinlich unverletzt.
Als der Mann anschließend der Wohnung verwiesen werden sollte, wurde er aggressiv und weigerte sich, die Wohnung zu verlassen. Im weiteren Verlauf ergriff der 57-Jährige einen Topf mit kochendem Nudelwasser von der Herdplatte. Der Mann stellte den Topf nach mehrfacher Aufforderung durch die Beamten wieder am Herd ab. Plötzlich nahm er eine Tasse, schöpfte mit dieser kochendes Wasser aus dem Topf und schüttete etwas davon in Richtung eines 25-jährigen Beamten. Als weitere Angriffe durch den 57-Jährigen unterbunden werden sollten, schüttete dieser das kochende Wasser – die Tasse war größtenteils noch gefüllt – gezielt über den 25-jährigen Polizeibeamten und traf ihn dabei im Gesicht, am Hals und am Oberkörper.
Daraufhin wurde der Angreifer gefesselt, wobei er Widerstand leistete und die Polizisten beleidigte.
Der verletzte Polizeibeamte wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Bei ihm wurden Verbrühungen ersten und zweiten Grades festgestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde durch den zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg Haftbefehl gegen den 57-Jährigen wegen des dringenden Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung erlassen und in Vollzug gesetzt.

PM (0206) des PP Schwaben Nord vom 29.01.2020

Bundespolizisten kontrollierten am Dienstag (28.01.2020) in Höhe Nadrensee auf der BAB 11 einen in Richtung Polen fahrenden VW Polo mit deutschen Kennzeichen. Die aufmerksamen Beamten der Bundespolizeiinspektion Pasewalk stellten dabei Unstimmigkeiten bei den Zulassungsplaketten fest. Am vorderen Kennzeichen befand sich eine Plakette von einer Zulassungsstelle in Niedersachsen, an der hinteren Kennzeichentafel eine aus Sachsen-Anhalt.
Daraufhin entschlossen sich die Bundespolizisten das Fahrzeug genauer zu überprüfen. Das Ergebnis gab ihnen Recht. Das Fahrzeug ist schon seit Februar 2019 nicht mehr zugelassen. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt und stellten die Kennzeichentafeln sicher.

Bei einer weiteren Kontrolle eines polnischen Fahrzeuggespanns an der Anschlussstelle Schmölln auf der BAB 11 legte dessen Fahrer den Beamten der Deutsch-Polnischen Dienststelle polnische Fahrzeugscheine vor. Die am Anhänger angebrachten Kennzeichen stimmten zwar mit den Eintragungen im zugehörigen Fahrzeugschein überein. Eine nähere Prüfung ergab jedoch, dass der Fahrzeuganhänger bereits im Dezember 2019 in Deutschland außer Betrieb gesetzt wurde.

Die beiden Fahrer, ein 21-jähriger und ein 53-jähriger polnischer Staatsbürger, müssen sich nun wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs und der Urkundenfälschung verantworten.

PM der BPOLD Bad Bramstedt vom 29.01.2020

Autobahn 5: Bei der Kontrolle eines Kleintransporters auf der Autobahn 5 staunten die Beamten der Autobahnpolizei am Dienstag nicht schlecht.
Ein zweiter Blick lohnte sich hier nämlich, da potentielles Diebesgut aufgefunden werden konnte.

Gegen 17 Uhr entschloss sich eine Zivilstreife der Autobahnpolizei zur Kontrolle eines Kleintransporters, der gerade auf der Autobahn 5 in Richtung Frankfurt unterwegs war. Die Beamten lotsten den Transporter auf einen Autobahnparkplatz.
Dort überprüften sie zunächst die drei Insassen und warfen anschließend einen Blick in den Laderaum des Fahrzeuges. Dort fanden sich zuhinterst diverse Reifen und Reisetaschen. Ein Blick hinter die Reifen war jedoch nicht möglich. Da die drei Insassen bereits polizeilich in Erscheinung getreten waren, entschlossen sich die Polizisten es nicht bei diesem ersten Blick bewenden zu lassen.
Gemeinsam ging es auf den Hof des Polizeizentrums in Butzbach, wo der Transporter ausgeräumt wurde.

Es stellte sich heraus, dass die Beamten einmal mehr den richtigen Riecher hatten. Hinter den Reifen kamen nämlich diverse Werkzeuge und Baugeräte, wie Bohrer, Schweißgerät, Hochdruckreiniger, Kompressor, Kettensäge und Co. zum Vorschein. Ersten Schätzungen zufolge könnten diese und die Reifen einen Wert von rund 15.000 Euro haben. Wo die Sachen herstammen und wie sie in den Besitz der drei rumänischen Insassen gelangten, dazu konnten oder wollten diese sich nicht äußern. Da der Verdacht besteht, dass es sich bei den Gegenständen um Diebesgut handelt, wurden sie sichergestellt. Die drei Männer konnten nach Zahlung einer Sicherheitsleistung und nach dem Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre Fahrt fortsetzen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Mittelhessen vom 29.01.2020

Unfallzeit: 28.01.2020, 18:20 Uhr / Unfallort: Hamburg-Billstedt, Billstedter Hauptstraße / Schiffbeker Weg
Bei einem Verkehrsunfall sind gestern in den frühen Abendstunden zwei Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei und zwei Insassen eines VW Passat verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen übernommen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der Funkstreifenwagen „Peter 2/66“, besetzt mit einem 22-jährigen Fahrer und einem 24-jährigen Beifahrer, unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn ) die Billstedter Hauptstraße in Richtung Horner Landstraße.
An der Kreuzung Billstedter Hauptstraße / Schiffbeker Weg zeigte die dortige Ampel für den Funkstreifenwagen „Rot“.
Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit einem den Schiffbeker Weg in Richtung Moorfleeter Straße fahrenden VW Passat, der bei Grünlicht die Kreuzung befuhr.
Der 37-jährige Fahrer des VW und dessen 17-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt und wurden in ein Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nicht.
Die beiden leicht verletzten Polizeibeamten wurden am Polizeikommissariat 42 durch die Besatzung eines Rettungswagens behandelt und verblieben anschließend im Dienst.
Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und es entstand erheblicher Sachschaden.
Die Unfallstelle wurde für die Unfallaufnahme gesperrt.

PM der POL Hamburg vom 29.01.2020

Polizeibeamte haben am Dienstagabend, 28.01.2020, einen 19 Jahre alten Mann in Lehrte festgenommen. Gegen ihn ermittelt die Polizei aktuell wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie Widerstands. Ermittlungen anlässlich einer Unfallflucht in Hannover haben die Polizisten auf die Spur gebracht.

Die Beamten des Polizeikommissariats Lehrte waren kurz nach 18:00 Uhr zu dem Wohnhaus in der Kernstadt gefahren, da dort der Halter eines Fiat Panda gemeldet ist. Einige Stunden zuvor war der Pkw offenbar in eine Unfallflucht am Deisterkreisel (Linden-Süd) verwickelt. Als die Polizisten (25, 43) klingelten, öffnete ihnen der 19-jährige Sohn des Halters die Tür. Sofort nahmen die Beamten starken Marihuanageruch aus dem Gebäude wahr, weshalb sie die Räumlichkeiten unverzüglich betreten wollten. Der junge Mann aus Lehrte befolgte im weiteren Verlauf die Anweisungen der Ermittler nicht, sondern leistete Widerstand, bei dem der 43-jährige Beamte leicht verletzt wurde. Letztlich konnten der Bewohner sowie ein gleichalter Besucher festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Dealers fanden die Polizisten etwa ein Kilogramm Marihuana, 800 Euro, eine Feinwaage sowie Verpackungsmaterial und beschlagnahmten die Gegenstände.

Nun ermittelt die Polizei gegen den 19-jährigen Bewohner wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim soll er noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der gleichalte Besucher – gegen ihn wird derzeit nicht ermittelt – konnte noch am Abend die Dienststelle wieder verlassen. Bezüglich der Verkehrsunfallflucht in Hannover ergaben Ermittlungen, dass der im selben Haus wohnende Vater des 19-Jährigen offenbar Fahrer des Fiats gewesen war.

PM der PD Hannover vom 29.01.2020

Schwandorf (Bayern): Polizeibeamten in die Hand gebissen

Zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte der PI Nabburg kam es am 27.01.2020 gegen 09:00 Uhr im Krankenhaus Lindenlohe. Vorausgegangen gegen 05:15 Uhr, kam es in Wernberg / Neunaigen zu einem Verkehrsunfall, bei welchem der 41-jährige Fahrzeugführer erkennbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Zur Feststellung der Fahrtauglichkeit wurde der Beschuldigte zur Blutentnahme in das Krankenhaus nach Lindenlohe verbracht. Nachdem der Mann erneut versuchte zu flüchten, wurde er durch unmittelbaren Zwang zu Boden gebracht und Armen und Beinen gefesselt. Während der Widerstandshandlung biss er einem Beamten in die Hand, sodass dieser sofort ärztlich versorgt werden musste. Dem Mann erwartet nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der PI Nabburg vom 28.01.2020

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt seinen Nachbarn und leistet Widerstand gegen Polizeibeamte …

Nach Beschwerden über einen angeblichen Randalierer in einem Mehrfamilienhaus sahen sich die hinzu gerufenen Polizeibeamten am Montag um 17.17 Uhr an einer Wohnungstür plötzlich einem Mann mit einer Art Knüppel gegenüber. Die Beamten kamen gerade die Treppe hoch, als sich die Wohnungstür öffnete. Den „Knüppel“, einer Schreibtisch-Stuhl-Feder samt Rohrmantel, ließ er nach der Aufforderung der Polizeibeamten zwar fallen. Doch in der Wohnung zeigte sich der Randalierer alles andere als kooperativ. Der 25-jährige wurde immer aggressiver. Als ihm die Beamten zur Sicherheit Handfesseln anlegen wollten, setzte er sich massiv zur Wehr. Er trat nach einer Polizisten und biss ihren Kollegen in den Handschuh. Zusammen überwältigten die Beamten den Mann. Wie sich herausstellte, hatte der junge Mann nicht nur Lärm veranstaltet, sondern seinem Nachbarn den Feder-Mantel des Schreibtischstuhls über den Kopf geschlagen. Der 54-jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen zur Verhinderung weiterer Straftaten und zu seinem eigenen Schutz mit zur Polizeiwache. Ordnungsamt und ein Arzt veranlassten eine Einweisung nach PsychKG. Er kam noch am Abend im Krankenwagen in eine entsprechende Klinik. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 28.01.2020

Freiburg (Baden-Württemberg): Nach Diebstahl Widerstand geleistet

Ein 23-Jähriger wurde bei einem Diebstahlsversuch erwischt. In der Folge leistete er Widerstand gegen einen Bundespolizisten.
Am Montagmittag entwendete ein 23-Jähriger Tabak sowie Zigarettenpapier in einem Geschäft am Hauptbahnhof Freiburg. Durch einen Mitarbeiter wurde der Diebstahl bemerkt. Als der Mitarbeiter den 23-Jährigen darauf ansprach versuchte dieser aus dem Geschäft zu flüchten. Ein Kunde versperrte dem gambischen Staatsangehörigen jedoch den Ausgang, so dass der Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden konnte. Bei der Sachverhaltsaufklärung wurde der 23-Jährige aggressiv und schlug nach einem der Beamten. Daraufhin musste der Mann zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden. Durch die Widerstandshandlung wurde kein Beteiligter verletzt. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen den 23-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 28.01.2020

Modautal/Brandau (Hessen): 53-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle / Kurze Verfolgungsfahrt endet im Feld

Nach einer Verfolgungsfahrt durch den Ortsteil Brandau am Montagnachmittag (27.1.) haben Polizeibeamte einen 53 Jahre alten Mann festgenommen und Strafanzeige erstattet.
Weil der Auspuff des Autos augenscheinlich drohte abzufallen war den Beamten der Mazda, kurz nach 13 Uhr, aufgefallen. Als die Polizeistreife das Auto stoppen wollten, ignorierte der Beschuldigte die Anhaltezeichen, gab Gas und versuchte sich der Kontrolle entziehen. Doch die Flucht währte nur kurz und endete schlussendlich in einem Feld südlich der Hechlergasse. Hierbei wurde sowohl das Fluchtfahrzeug als auch der Streifenwagen beschädigt. Der Schaden wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 53-Jährige keinen Führerschein hatte, was die Ursache für sein Verhalten gewesen sein dürfte.

PM des PP Südhessen vom 28.01.2020

Heilbronn-Böckingen (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Eine Ruhestörung, die aus dem Böckinger Ziegeleipark gemeldet wurde, rief am Montagabend eine Streife des Polizeireviers Böckingen auf den Plan. Gegen 20 Uhr trafen die Beamten im Bereich der Fritz-Ulrich-Straße ein und parkten ihr Fahrzeug am Zugang zum Ziegeleipark. Fußläufig begaben sich die Ordnungshüter in Richtung Park. Währendessen kamen ihnen zwei jeweils vierköpfige Jugendgruppen entgegen. Die Streife suchte im Park vergeblich nach den Verursachern der Ruhestörung und kam kurze Zeit später zurück zum abgestellten Wagen. Am Dienstauto hing der rechte Außenspiegel herunter der offensichtlich zuvor abgetreten wurde. Eine sofortige Fahndung verlief ohne Erfolg. Der entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 28.01.2020

Umkirch, Breisach am Rhein (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff, Beleidigung und Körperverletzung

In der Nacht von Sonntag auf Montag meldete der Sicherheitsdienst eine randalierende Person in einer Gaststätte in Umkirch. Vor Ort stellte die Polizei einen betrunkenen 25-jährigen Mann fest. Da sich dieser nicht beruhigen ließ, wurde er in die Ausnüchterungszelle des Polizeireviers Breisach verbracht. Dort erschienen am Morgen vier Freunde des jungen Mannes, um ihn abzuholen. Da das zu der Zeit noch nicht möglich war, beleidigte einer der Männer die Polizeibeamten. Aufgrund dessen wurden die Männer des Polizeireviers verwiesen. Vor dem Eingang der Dienststelle entwickelte sich zwischen ihnen ein Streit. Bei der Auseinandersetzung schlug einer dem anderen ins Gesicht. Dieser stürzte rückwärts in die Glasscheibe der Eingangstür. Dabei zog sich dieser Schnittwunden am Kopf zu. Das DRK wurde umgehend hinzugezogen und versorgte den Verletzten.

PM des PP Freiburg vom 28.01.2020

Sprockhövel (Nordrhein-Westfalen): Autodiebe festgenommen

Am Montag, gegen 21:30 Uhr, wurde die Polizei durch einen Passanten auf zwei verdächtige Personen aufmerksam gemacht, die sich in der Straße Im Eickelskamp zwischen Pkw auffällig verhalten haben sollen. Als die Beamten auf zwei Personen trafen, die sich an einem VW Touran aufhielten, flüchteten diese in Richtung Rosendahler Straße und Elberfelder Straße. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Einer der Täter schmiss bei der Flucht mit CD Hüllen auf den ihm folgenden Polizeibeamten und traf ihn ins Gesicht, wodurch er leicht verletzt wurde. Der Flüchtige konnte letztlich auf der Hammerstraße zu Boden gebracht und festgenommen werden. Bei der Festnahme verhielt sich der 30-Jährige sehr aggressiv und beleidigte die Beamten. Der Verdacht bestand, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand, ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen.
Der Ermittlungen gegen ihn und dem noch unbekannten flüchtigen Täter laufen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 28.01.2020

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): Bürger zeigen Zivilcourage bei Parfümbetrüger

Am Montag informierten Bürger die Polizei darüber, dass sich in der Hauptstraße ein Mann aufhielt, der versuchte neuverpackte Parfümflaschen an Passanten zu verkaufen. Ein Bezirksdienstbeamter stellten den verdächtigen Mann in Höhe der Postfiliale fest und wollte diesen kontrollieren. Der Mann versuchte zunächst zu fliehen, als er jedoch durch den Polizeibeamten daran gehindert wurde, wurde der vermeintliche Verkäufer zunehmend aggressiver und griff den Polizeibeamten an. Dieser setzte Pfefferspray ein und brachte den Angreifer zu Boden. Zwei Zeugen liefen zu dem Beamten und halfen dabei, den Mann unter Kontrolle zu halten, bis kurze Zeit später Unterstützungskräfte eintrafen. In der mitgeführten Tasche des Mannes (ein 29-jähriger Hamburger) konnten mehrere verpackte Parfümkartons gefunden werden. Auch in einem Pkw, der dem Mann zugeordnet werden konnte, wurden weitere Parfümpackungen gefunden. Der 29-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht, wo er nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen wurde. Gegen ihn wird nun ermittelt.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 28.01.2020

Nordhausen (Thüringen): Unbelehrbarer nächtigt bei der Polizei

Erst in der Gewahrsamszelle der Polizei gab ein 42-jähriger Mann in Nordhausen in der Nacht zum Dienstag Ruhe. Der Nordhäuser hielt sich bereits den ganzen Abend in der Gegend um die Bochumer Straße auf. Vor einem Lebensmittelmarkt beleidigte und belästigte er Kunden. Einem Platzverweis folgte er nur kurz, denn unmittelbar danach brüllte der Angetrunkene auf der Straße herum und wollte im Vorraum einer Bank nächtigen. Nach zahlreichen Notrufen bei der Landeseinsatzzentrale in Erfurt entschlossen sich die Beamten, am späten Abend, den Mann in der Zelle nächtigen zu lassen. Hierbei beleidigte er die Polizisten massiv und beschädigte einen Streifenwagen. In der Zelle beruhigte sich der Mann dann wieder. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und versuchte Körperverletzung.

PM der LPI Nordhausen vom 28.01.2020

Linnich (Nordrhein-Westfalen): Vier Polizisten bei Widerstand verletzt

In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierte ein 41-Jähriger unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehender Mann aus Linnich und verletzte vier Polizisten.
Gegen 02:00 Uhr rief eine verängstigte Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rurdorfer Straße die Polizei. Sie gab an, ihr Mitbewohner randaliere im Hausflur und schmeiße mit Gegenständen um sich. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie unvermittelt durch den randalierenden 41-Jährigen angegriffen. Er schlug mit Stöcken nach den Einsatzkräften und verbarrikadierte sich im Hausflur mit diversem Mobiliar. Der Einsatz von Reizgas zeigte bei dem offensichtlich unter Betäubungsmittel stehenden Mann keine Wirkung. Erst mit etlichen Verstärkungskräften und unter zur Hilfenahme von Schutzschilden gelang es den Einsatzkräften durch das Treppenhaus zum Randalierer vorzudringen. Dieser warf weiterhin mit Haushaltsgegenständen um sich und versuchte sich mit aller Gewalt den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Nachdem er schließlich zu Boden gebracht und fixiert werden konnte, beruhigte er sich erst, nachdem ihm ein hinzugerufener Notarzt Beruhigungsmittel verabreichte. Der Randalierer wurde daraufhin in ein Krankenhaus und später in die Psychiatrie eingewiesen. Bei dem Einsatz wurden vier Polizeibeamte verletzt, eine Beamtin war nicht mehr dienstfähig und wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits in der Wohnung Betäubungsmittel konsumiert hatte und anschließend Einrichtungsgegenstände anzündete. Ein Wohnungsbrand konnte durch schnelles Eingreifen der Mitbewohnerin jedoch verhindert werden.

PM der POL Düren vom 28.01.2020

Freiburg-Altstadt (Baden-Württemberg): Widerstand nach Körperverletzung

Am Sonntag, den 26.01.2020, um 4:50 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass in einer Bar, in der Bertholdstraße, ein 19-Jähriger von einer anderen Person aus unbekannten Gründen zunächst geschlagen und, nachdem er zu Boden ging, getreten wurde. Der zunächst unbekannte Täter flüchtete daraufhin. Der Täter konnte durch die eingesetzte Streife des Polizeireviers xxx kurz darauf in der Niemensstraße gestellt werden. Der 26-Jährige widersetzte sich der vorläufigen Festnahme. Bei dem Versuch, die Handschellen anzubringen, versuchte er einen Polizisten zu beißen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Er wird sich nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 28.01.2020

Düren (Nordrhein-Westfalen): Flasche nach Polizisten geworfen

In der Nacht von Montag auf Dienstag flüchtete ein Tatverdächtiger vor der Polizei und warf bei der Flucht mit einer Flasche nach den Beamten.
Polizeibeamte wollten einen 32-Jährigen, Tatverdächtiger einer Unterschlagung, kontrollieren und dessen Identität feststellen. Als der Mann auf der Neuen Jülicher Straße durch die Beamten angesprochen wurde sprintete er unvermittelt in Richtung Veldener Straße los. Die Polizisten nahmen fußläufig die Verfolgung auf. Als sie den Mann einholten, warf dieser mit einer Bierflasche nach seinen Verfolgern, verfehlte sie jedoch. Der Flüchtige, der zurzeit ohne festen Wohnsitz ist, konnte durch die Polizisten überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Er verhielt verbal aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte. Durch den Flaschenwurf wurde niemand verletzt.

PM der POL Düren vom 28.01.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Kontrolle im Essener Hauptbahnhof eskaliert – Bundespolizisten bespuckt und angegriffen

Gestern Abend (27. Januar) eskalierte eine Personalienfeststellung nach einer „Schwarzfahrt“ im Essener Hauptbahnhof. Dabei versuchte ein 33-Jähriger erst zu flüchten und spuckte später nach Einsatzkräften der Bundespolizei und griff einen Beamten mit Schlägen an.
Gegen 22:30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Essener Hauptbahnhof gerufen. Bahnmitarbeiter hatten dort eine Person ohne Fahrausweis angetroffen, deren Personalien durch die Einsatzkräfte festgestellt werden sollten. Vor Ort versuchte ein 33-jähriger iranischer Staatsangehöriger zu flüchten.
Bundespolizisten hielten ihn fest. Daraufhin schlug der „Schwarzfahrer“ mit der Faust gegen die Brust eines Bundespolizisten. Deshalb wurde er gefesselt. Dabei spuckte er mehrmals in Richtung der Einsatzkräfte.
Durch den Vorfall wurde ein Bundespolizist verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Gegen den Iraner wurde ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten blieb er im Polizeigewahrsam.

PM der BPOLD St. Augustin vom 28.01.2020

Frankfurt-Seckbach (Hessen): 17-Jähriger findet Festnahme „zum Kotzen“

Gestern Morgen beschädigte ein betrunkener 17-Jähriger vier Autos in der Atzelbergstraße. Die Polizei nahm ihn fest. Auf dem Weg zum Revier übergab sich der Jugendliche im Streifenwagen gezielt auf einen Beamten.
Gegen 05:40 Uhr verständigte ein Anwohner die Polizei. Er hatte einen jungen Mann dabei beobachtet, wie er geparkte Autos beschädigte. Die Polizei traf vor Ort einen 17-Jährigen Frankfurter an. Dieser war gerade dabei, mit einem Werkzeug auf die Motorhaube und die Frontscheibe eines Pkw einzuschlagen. Die Beamten stellten noch Schäden an drei weiteren Fahrzeugen fest. Die Durchsuchung des jungen Mannes förderte noch eine geringe Menge Marihuana zu Tage. Daraufhin nahmen die Beamten den Jugendlichen mit auf das Revier. Während der Fahrt deutete der Minderjährige an, sich übergeben zu müssen. Deshalb reichte ihm der neben ihm sitzende Beamte eine Plastiktüte. Der Jugendliche zog es jedoch vor, seinen Kopf in Richtung des Polizisten zu drehen und sich auch teilweise auf diesen zu erbrechen. Sowohl der Streifenwagen, als auch die Uniform des Beamten wurden hierdurch stark verschmutzt.
Der 17-Jährige wurde anschließend von seinen Eltern auf dem Revier abgeholt.
Neben der Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Drogenbesitz kommt nun noch eine Rechnung für die Reinigung der Uniform und des Streifenwagens auf ihn zu.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 28.01.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Verstoß gegen Hausverbot bedeutet: Strafanzeige

Nicht zum ersten Mal hat sich ein Mann aus dem Stadtgebiet am Montag mit der Polizei angelegt. Der Sicherheitsdienst eines Finanzinstituts verständigte am frühen Abend die Polizei, weil sich der 37-Jährige trotz eines bestehenden Hausverbots und erneut erteiltem Platzverweis wieder im Vorraum der Bankfiliale in der Fackelstraße aufhielt, um dort zu übernachten. Auch nach mehrfacher Aufforderung weigerte er sich, das Gebäude zu verlassen.
Nachdem er sich bereits den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes gegenüber aggressiv verhalten und sie bespuckt hatte, änderte sich das Verhalten des Mannes auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten nicht – er wurde immer aggressiver, bedrohte und beleidigte die Beamten und spuckte um sich. Der 37-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Zuvor hatte er bei der Überprüfung seiner Gewahrsamsfähigkeit auch die Ärztin bespuckt. Auf den Mann kommt ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollzugsbeamte zu.
Sozusagen in der „Nachbarzelle“ landete am selben Abend ein 53-jähriger Mann.
Auch er war vom Sicherheitsdienst als ungebetener Übernachtungsgast im Vorraum der Bankfiliale entdeckt worden. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, konnte der Mann nicht folgen – aufgrund seiner Alkoholisierung scheiterte schon der Versuch aufzustehen. Der 53-Jährige wurde von der Polizeistreife zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Weil gegen ihn bereits wegen zurückliegender Ereignisse ein Hausverbot bestand, kommt auf den Mann nun eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs zu.

PM des PP Westpfalz vom 28.01.2020

Offenburg (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Einbrecher nach Festnahme in Haft

Beamten des Kriminaldauerdienstes und des Polizeireviers Offenburg ist es am Sonntagabend gelungen, einen mutmaßlichen Einbrecher dingfest zu machen und ihn vorläufig festzunehmen. Dem 38 Jahre alten und einschlägig vorbestraften Mann wird vorgeworfen, durch eine eingeschlagene Terrassentür in eine Wohnung in der Lise-Meitner-Straße eingestiegen und daraus mehrere Fahrzeugschlüssel und Kleidungsstücke gestohlen zu haben. Ferner soll sich der Verdächtige an einem weiteren Anwesen in der gleichen Straße zu schaffen gemacht haben. Er wurde hierbei gegen 18:45 Uhr von einem Bewohner beobachtet, dem das ständige Ein- und Ausschalten eines Bewegungsmelders hinter seinem Haus auffiel. Als der Bewohner nach draußen ging, um nach dem Rechten zu sehen, traf er auf den 38-Jährigen, der daraufhin die Flucht ergriff, auf welcher er zumindest zeitweise eine Axt mit sich führte. Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Fahndung, konnte der 38-Jährige gegen 19:30 Uhr in einem Schnellrestaurant in der Okenstraße gesichtet und festgenommen werden. Der mitgeführten Axt hatte er sich zwischenzeitlich entledigt. Diese konnte durch Beamte des Polizeireviers Offenburg bei den Fahndungsmaßnahmen unweit des Tatortes aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Festnahme trug der Verdächtige mehrere, zuvor aus der Wohnung in der Lise-Meitner-Straße gestohlene Jacken. Weiteres mutmaßliches Diebesgut konnte auf der Suche nach dem 38-Jährigen, verstreut an verschiedenen Orten aufgefunden und ebenso sichergestellt werden. Beim Anlegen der Handschließen sowie bei der späteren Verbringung in die Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Offenburg leistete der mutmaßlich alkoholisierte Mann erheblichen Widerstand. Unter anderem spuckte er einem Beamten ins Gesicht und beschimpfte sämtliche Einsatzkräfte mit üblen Beleidigungen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der Festgenommene überdies am späten Sonntagnachmittag die Wohnung einer ihm fremden Familie in der Asylbewerberunterkunft in der Lise-Meitner-Straße betreten und dort gegen 17 Uhr einen 13-jährigen Jungen geschlagen haben. Der 38-Jährige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

PM des PP Offenburg vom 28.01.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ladendieb nach tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte dem Haftrichter vorgeführt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird ein 23-jähriger Tunesier im Laufe des Dienstags dem Haftrichter vorgeführt. Dem Beschuldigten wird Diebstahl und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.
Der Beschuldigte soll am Montagabend in einem Supermarkt in der Karlsruher Innenstadt diverse Gegenstände entwendet haben. Der anschließenden Durchsuchung und vorläufigen Festnahme durch herbeigerufene Polizeibeamte versuchte sich der Beschuldigte durch Anwendung körperlicher Gewalt zu entziehen. Obwohl dem Beschuldigten bereits Handschließen angelegt worden waren, gelang es ihm, einem Beamten den Einsatzschlagstock zu entreißen. Mit diesem stieß er in Richtung des Kopfes eines weiteren Polizeibeamten, der den Angriff jedoch abwehren konnte. In der Folge konnte der Beschuldigte durch die Polizeibeamten trotz weiterer Gegenwehr zu Boden gebracht und festgenommen werden. Durch das Abwehren des Angriffs mit dem Einsatzschlagstock erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen.

PM des PP Karlsruhe vom 28.01.2020

Feuchtwangen (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch bei Festnahme eines psychisch auffälligen Mannes in Untermosbach

Heute Vormittag (28.01.2020) kam es im Wiesether Ortsteil Untermosbach (Lkrs. Ansbach) zum polizeilichen Schusswaffengebrauch bei der Festnahme eines psychisch auffälligen Mannes. Nach einem Familienstreit war der 24-Jährige zunächst mit einem Traktor geflüchtet, hatte mehrere Fahrzeuge, darunter einen Rettungswagen und mehrere Streifenwagen, gerammt.
Angehörige hatten gegen 10:45 Uhr über Notruf die Polizei verständigt. Der 24-jährige Tatverdächtige war im Rahmen eines Familienstreites auf mehrere Familienmitglieder losgegangen. Gegenüber den eintreffenden Einsatzkräften von Rettungsdienst und Polizei zeigte sich der 24-Jährige von Beginn an unzugänglich. Er weigerte sich zunächst, aus dem Haus zu kommen. Kurz darauf fuhr er allerdings unvermittelt mit einem Traktor aus dem Anwesen. Mit dem Gabelaufbau des Traktors rammte er einen Streifenwagen und einen Rettungswagen, die zu diesem Zeitpunkt unbesetzt waren. Ein Polizeibeamter verletzte sich, als er dem herannahenden Traktor mit einem Sprung zur Seite auswich.
In der Folge fuhr der 24-Jährige mit dem Traktor durch die Ortschaft Untermosbach und entzog sich auf diese Weise wiederholt der Festnahme durch die Polizei. Wiederholt rammte der Tatverdächtige hierbei Einsatzfahrzeuge. Es kam zu einer akut lebensgefährlichen Einsatzsituation für die Polizeibeamten, als der Tatverdächtige unter anderem die Windschutzscheibe von Polizeifahrzeugen mit der Frontgabel durchstieß. Die Kollisionen mit den Einsatzfahrzeugen waren so heftig, dass die Frontgabel des Traktors schließlich abbrach.
Um die unmittelbare Lebensgefahr für die Einsatzkräfte und weitere Personen zu beenden, wurde von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Der hierdurch verletzte 24-Jährige wurde notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Für die anwesenden Personen und Einsatzkräfte stand vor Ort eine psychologische Betreuung zur Verfügung.
Die weiteren Ermittlungsmaßnahmen am Einsatzort wurden von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach übernommen. Die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs überprüft routinemäßig das Bayerische Landeskriminalamt.
Die zuständige Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Sie prüft derzeit, ob gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet wird.

PM des PP Mittelfranken vom 28.01.2020

Schwedt/Oder (Brandenburg): Erst auf Partnerin losgegangen, dann Polizisten verletzt

Zu einer Streitigkeit wurden Polizisten aus Schwedt/Oder am 26.01.2020, gegen 00:30 Uhr, gerufen. Wie Zeugen berichteten, hatte 22-Jähriger im Treppenhaus auf seine 23-jährige Freundin eingeschlagen und sie an den Haaren gezogen. Als die Polizisten eintrafen, waren beide Personen jedoch nicht mehr vor Ort. Der 22-Jährige hatte in der Zwischenzeit die Wohnung eines Bekannten in der Nähe aufgesucht und dort die Tür eingetreten, trat jedoch nach der Gegenwehr der Bewohner den Rückzug an. Währenddessen war die junge Frau in der Nähe auf die Polizeibeamten getroffen und hatte den Sachverhalt geschildert. Die Polizisten fanden den 22-Jährigen und verwiesen ihn der Wohnung. Da er den Weisungen der Polizisten nicht nachkam, mussten die Uniformierten Zwang anwenden. Dabei leistete der Beschuldigte derart heftigen Widerstand, dass dieser nur durch drei Polizeibeamte gemeinschaftlich beherrscht werden konnte. Hierbei verletzte sich neben dem Täter auch ein Polizist. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung Sachbeschädigung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

Lychen (Brandenburg): Vor der Polizei geflüchtet

Polizisten versuchten am 26.01.2020, gegen 16:20 Uhr, einen VW Golf in der Berliner Straße kontrollieren. Als der Fahrer die Absicht der Polizisten erkannte, versuchte er sich jedoch der Kontrolle zu entziehen. Hierbei ging der flüchtige Fahrer zum Teil grob verkehrswidrig vor. Es kam mehrfach zu Beinaheunfällen mit dem Funkstreifenwagen. Das flüchtige Fahrzeug fanden die Polizisten dann verlassen in der Corhsstraße auf. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum flüchtigen Fahrer aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

Neuhardenberg (Brandenburg): Nachtruhe gestört

Mitten in der Nacht zum 26. Januar wollte der Fahrer eines Opel Corsa in der Hermann-Matern-Straße sein Fahrzeug einparken. Dabei stieß er gegen das vordere und hintere abgestellte Fahrzeug. Dann stieg er aus, holte aus dem Kofferraum eine Schreckschusspistole und schoss mehrfach in die Luft. Er legte die Pistole wieder in den Kofferraum und drehte dann die Musik im PKW laut auf. Inzwischen riefen Anwohner die Polizei. Die Bematen stellten den Mann am PKW fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Der Wert lag bei 2,2 Promille. Zu einer Blutprobe wurde der 60- Jährige in das Krankenhaus Strausberg begleitet. Die im Kofferraum abgelegte Schreckschusspistole stellten die Polizisten sicher. Dabei fanden sie noch einen Gegenstand, der selbst gebaut war und vermutlich zum Aufladen des Handys genutzt wurde. Diesen Gegenstand untersuchten Spezialisten des LKA und trennten zur Sicherheit die Kabel. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand. Er konnte die Polizeiinspektion verlassen, nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte. Mehrere Anzeigen waren die Folge seiner nächtlichen Aktionen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

Kaufbeuren (Bayern): Flucht vor Polizei bei Verkehrskontrolle

Am Montagabend führte die Polizei Kaufbeuren Verkehrskontrollen in der Füssener Straße durch. Ein Polizeibeamter, der am Rand der Fahrbahn stand, gab einem 39-jährigen Pkw-Lenker unmissverständliche Anhaltezeichen. Dieser gab daraufhin unvermittelt Gas und flüchtete in Richtung Biessenhofen. Nach kurzer Verfolgung mit mehreren Streifenwagen bog der Flüchtende auf eine Parkfläche am Ortsausgang Kaufbeuren ab und verließ das Auto, um zu Fuß weiter zu flüchten. Kurze Zeit später konnte der Mann festgenommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch er und zwei Beamte leicht verletzt wurden. Grund für die Flucht des 39-Jährigen aus Kaufbeuren war, dass er zum einen ohne Führerschein unterwegs war und zum anderen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem benutzte er das Fahrzeug ohne Einwilligung des Besitzers, was den Tatbestand des Unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges erfüllt. Nach einer Blutentnahme auf der Dienststelle hatte sich der Mann soweit wieder beruhigt und konnte entlassen werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 28.01.2020

Beamte der Polizeiinspektion Weilheim retten Frau aus Unfallfahrzeug

Wie aus dem beiliegenden Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberbayern zu entnehmen ist, wurden heute 12 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern von Polizeipräsident Robert Kopp geehrt.

Unter den Geehrten waren auch PHMin Antonia Liebl und POM Alexander Sperl.

Die beiden fuhren am 29.05.19 als Streife zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße WM 10. Sie trafen dort noch vor dem Rettungsdienst ein. Ein Pkw war frontal mit einem Lkw kollidiert. Die Fahrerin des Pkw wurde schwer verletzt und konnte sich aus dem Fahrzeug nicht mehr selbst befreien.
Erst nach Einschlagen einer Scheibe gelang es den beiden Polizeibeamten unter erheblichen Anstrengungen, die Frau aus dem Fahrzeug zu bergen.
Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde Erste Hilfe geleistet.

Für dieses vorbildliche Verhalten erhielten sie nun vom Polizeipräsidenten ein Anerkennungsschreiben.

PM der PI Weilheim vom 28.01.2020

Auch das gehört zum Tätigkeitsfeld der Polizeibeamten.
Ausgebüxt waren am Morgen (28.01.2020, 11.30 Uhr) fünf stattliche Kamerunschafe von einer Weide auf dem Weg zur Rietburgbahn. Die Streife konnte die Ausreißer unter Nutzung von allgemeinen Hütetechniken professionell im nahegelegenen Wald zusammentreiben. Anhand des Ohrchips wurde der Eigentümer ausfindig gemacht, der über das zuständige Veterinäramt verständigt werden konnte. Er kam vor Ort und brachte die Tiere wieder wohlbehalten in ihr Zuhause.

PM der PI Edenkoben vom 28.01.2020

In der Nacht von Sonntag auf Montag (27.01.), gegen Mitternacht, haben Polizeibeamte der Wache Burscheid im Rahmen der Streifenfahrt einen Täter auf frischer Tat ertappt.

Die Beamten entdeckten auf dem Gelände eines Supermarktes in der Thomas-Mann-Straße in Wermelskirchen einen weißen Lieferwagen, der rückwärts mit geöffneten Hecktüren an der Laderampe stand. Sie näherten sich dem Lieferwagen und überraschten einen dunkel gekleideten Mann, der gerade dabei war, Gegenstände einzuladen. Eine zweite Person flüchtete sofort, als er die Polizei erkannte. Der überraschte Mann hob sofort die Hände hoch und räumte spontan ein, erwischt worden zu sein. Wobei die Beamten ihn erwischt hatten, zeigte sich dann beim Blick in den Lieferwagen. Dort befanden sich 16 hochwertige Flachbildfernseher. Auf der Laderampe standen zudem weitere Flachbildfernseher und diverse andere Elektrogeräte für den Abtransport bereit. Der Täter wurde festgenommen und gab freiwillig den Hinweis, dass sich im Objekt ein gefesselter Wachmann eines Sicherheitsunternehmens befinden würde. Im Inneren des Geschäftes fanden die Beamten dann den Wachmann vor, der an den Händen und Füßen gefesselt war. Ansonsten war der 64-Jährige unverletzt.

Eine Fahndung nach dem zweiten Täter mit Unterstützungskräften, einem Diensthund und einem Polizeihubschrauber blieb ohne Erfolg.

Der Festgenommene, ein vorbestrafter 30-Jähriger ohne festen Wohnsitz, wird heute Mittag (28.01.) dem Haftrichter vorgeführt. Ihm wird nun ein schwerer Raub vorgeworfen.

Die Polizei RheinBerg sucht nun nach Zeugen, die den zweiten Täter gesehen haben, der zu Fuß vom Tatort geflüchtet ist. Er könnte sich auf der Flucht verletzt haben und eventuell auffallend gegangen sein. Bei Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei RheinBerg unter 02202 205-0.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 28.01.2020

gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Hagen und Polizei Hagen:

Am Dienstag, den 28.01.2020, führten Kriminalbeamte der Dienststelle für Organisierte Kriminalität des PP Hagen einen Großeinsatz gegen Rockerkriminalität durch. Um 06.00 Uhr durchsuchten die Ermittler zeitgleich acht Wohnungen in den Städten Wuppertal, Dortmund, Gelsenkirchen, Schwerte, Herne, Castrop-Rauxel und Schermbeck. In den Wohnungen sicherten die Beamten umfangreiche Beweismittel. Eine halbautomatische Schusswaffe wurde sichergestellt. Hintergrund der Maßnahme waren die Auseinandersetzungen zwischen zwei Rockergruppen in Hagen in den letzten Jahren. Die OK-Ermittler hatten nach Auseinandersetzungen rivalisierender Rockergruppen im Jahr 2018 bereits im Jahre
2019 und 2020 intensive Ermittlungen geführt und in diesem Rahmen Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Ins Zentrum der Ermittlungen rückte schnell ein Motoradclub, der sich im Hagener Süden auflöste, um sich kurz darauf in Hagen-Hohenlimburg neu zu gründen. Hier wurden Ermittlungen wegen des Erwerbs und des Handels mit Schusswaffen geführt. Aus der Gesamtschau ergibt sich der dringende Verdacht, dass der Tatbestand der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung erfüllt ist. Wegen der besonderen Gefährlichkeit der Festzunehmenden griffen die Ermittler bei den Festnahmen am heutigen Tag auf mehrere Teams der Spezialeinheiten zurück. Insgesamt waren an dem Einsatz ca. 240 Polizisten beteiligt, davon große Teile der Hagener Kriminalpolizei sowie Unterstützungskräfte aus anderen Behörden. An einem Objekt in Dortmund kam ein Spezialfahrzeug mit Räumschild zum Einsatz, um ein Tor zu öffnen. Bei dem Einsatz nahmen die Polizisten sechs Personen fest, gegen zwei von ihnen bestand bereits ein Haftbefehl. Die Beamten transportierten alle Festgenommenen in das Polizeigewahrsam Hagen. Hier werden die Männer, die zwischen 36 und 56 Jahre alt sind, jetzt vernommen.

PM der POL Hagen vom 28.01.2020

Leoben (Steiermark): 27-Jähriger festgenommen

Sonntagnachmittag, 26. Jänner 2020, attackierte ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Leoben zwei Polizisten und wurde festgenommen. Zuvor hatte er einen 36-jährigen Iraker leicht verletzt.
Gegen 13.00 Uhr erstattete eine in Leoben wohnhafte 55-Jährige aus den USA bei der Polizei die Anzeige, dass sich ein Mann auf ihrem Grundstück aufhalte und sie Hilfe benötige. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten Hilferufe einer Frau wahrnehmen. Am Grundstück im Bereich der Eingangstüre zum Objekt befanden sich der 36-Jährige und der 27-jährige Verdächtige. Wie sich später herausstellte, war der 36-Jährige vor dem Eintreffen der Polizisten der 55-Jährigen zu Hilfe geeilt und vom Verdächtigen mit einer Holzlatte und einem Kopfstoß leicht verletzt worden. Gegenüber den Polizisten verweigerte der Verdächtige jede Kooperation, wollte sich nicht ausweisen und wurde zusehends aggressiver. Nach der Androhung der Festnahme attackierte der 27-Jährige die Polizisten und versuchte sie durch Faustschläge zu verletzen. Durch die Anwendung von Körperkraft gelang es den Beamten den Verdächtigen zu überwältigen, zur Sicherheit wurden ihm die Handfesseln angelegt. Anschließend brachten die Polizisten den Verdächtigen in die Polizeiinspektion Erzherzog-Johann-Straße. Die Staatsanwaltschaft Leoben verfügte die Einlieferung des 27-Jährigen in die Justizanstalt Leoben. Die Polizisten wurden bei dem Einsatz nicht, der Verdächtige leicht verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 27.01.2020

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): 31-Jähriger randalierte

Am Samstag, in der Zeit zwischen 00.25 Uhr und 00.45 Uhr, randalierte ein 31-jähriger Rheinberger an der Borther Straße im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses und beschädigte zwei Türen.
Die alarmierten Polizeibeamten beleidigte der Mann aufs Übelste. Schließlich versuchte er erfolglos, die Beamten anzugreifen. Er musste zur Wache transportiert werden, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Den Rheinberger erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 27.01.2020

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizeibeamte verletzt / Weseler leistete Widerstand

Am Sonntag gegen 01.45 Uhr versuchte ein 28-jähriger Weseler Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle auf der Pastor-van-der-Giet-Straße, einen Polizeibeamten zu schlagen. Bei dem anschließenden Transport zur Wache, erlitten zwei Beamte (27 und 25 Jahre alt) leichte Verletzungen.
Da der 28-Jährige offensichtlich Alkohol getrunken hatte, entnahm ein Arzt eine Blutprobe.
Den Weseler erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Fahren unter Alkoholeinfluß.

PM der KPB Wesel vom 27.01.2020

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer verletzt zwei Polizeibeamte

Bereits am Freitagabend wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr zu einem Randalierer in die Rembergstraße gerufen. Ein 29-jähriger Mann schrie herum und blutete an den Händen. Später stellte sich heraus, dass er sich die Verletzungen selbst zugezogen hat. Als seine Identität festgestellt werden sollte, schlug er unvermittelt einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht und verletzte im darauf folgenden Handgemenge einen weiteren Beamten am Kinn. Der Mann, der mit 1,7 Promille erheblich alkoholisiert war, kam in das Polizeigewahrsam. Beide Polizisten wurden leicht verletzt. Der Randalierer muss mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 27.01.2020

Waiblingen (Baden-Württemberg): Betrunkener verletzt mehrere Polizisten

In der Nacht zum Montag kurz vor 2 Uhr wurde dem Polizeirevier Waiblingen mitgeteilt, dass ein Mann mehrere Fahrzeuge beschädigt hat und anschließend mit einem Auto davongefahren ist. Eine Streife stellte den Pkw des Mannes kurz darauf in der Heerstraße fest. Als er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit, wurde aber schließlich im Innenstadtbereich gestellt. Bei seiner Festnahme beleidigte der 40-Jährige die Beamten aufs Übelste und drohte ihnen damit, sie umzubringen. Da der Mann offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sowohl gegen die Blutentnahme, als auch gegen die Einlieferung in die Gewahrsamszelle, wehrte sich der Mann heftig und verletzte vier Polizisten.
Zudem spuckte er während der Blutentnahme einem Polizisten und dem Arzt ins Gesicht. Er musste die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen und nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 27.01.2020

Darmstadt (Hessen): 40-Jähriger randaliert auf Ernst-Ludwigs-Platz / Platzverweis endet mit Widerstand und Festnahme

Ein 40 Jahre alter Mann wird sich nach seiner Festnahme auf dem Ernst-Ludwigs-Platz am Samstagnachmittag (25.1) wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte strafrechtlich verantworten müssen.
Nachdem der Beschuldigte kurz vor 17 Uhr auf dem öffentlichen Platz randaliert hatte, alarmierten Zeugen die Polizei. Die Ordnungshüter erteilten dem Wütenden einen Platzverweis. Weil der Beschuldigte der Anordnung nicht folgte, nahmen die Polizisten ihn fest. Dabei wehrte sich der Mann sich so heftig, dass ein Beamter leicht verletzt wurde, seinen Dienst aber glücklicherweise weiter fortsetzten konnte. Die restlichen Stunden des Abends endeten für den 40-Jährigen im Polizeigewahrsam und mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.

PM des PP Südhessen vom 27.01.2020

Herford (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – 20-Jähriger alkoholisierter Mann verletzt Polizeibeamten

Eine Gruppe junger Männer widersetzte sich aggressiv und beleidigend am frühen Sonntagmorgen (26.1.) der Ingewahrsamnahme durch Polizeibeamte. Die Polizeibeamten waren zu einem Einsatz auf den Parkplatz einer Herforder Diskothek an der Bünder Straße gerufen worden. Dort kam es zu Streit zwischen einem aggressiven und offensichtlich alkoholisierten 20 Jahre alten Mann aus Bückeburg und dem Einlasspersonal. Zusammen mit seinen beiden Freunden beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und zeigte stark aggressives Verhalten. Die Gruppe wurde aufgrund des anhaltenden Widerstands gegen die Polizeibeamten dem Gewahrsam der Polizeiwache zugeführt. Dabei ging der Mann die Beamten so an, dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Der junge Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der KPB Herford vom 27.01.2020

Burglengenfeld (Bayern): Junge Frau rastet vollkommen aus

Am Sonntagmorgen, gegen 02.30 Uhr, wurden die Beamten der Polizeiinspektion Burglengenfeld zu einer Diskothek in die Kirchenstraße gerufen, da dort eine 21jährige Frau aus dem Stadtgebiet randalierte. Da die junge Frau fortlaufend mit Händen und Füßen um sich schlug und die eingesetzten Beamten beleidigte und bedrohte, wurde sie gefesselt und festgenommen. Hierbei trat sie mit ihren Füßen gegen den Kopf und die Beine der Beamten, diese blieben jedoch unverletzt. Da sich die Frau nicht beruhigte, wurde sie ins Bezirksklinikum eingewiesen.

PM der PI Burglengenfeld vom 27.01.2020

Burglengenfeld (Bayern): Zwei Jugendliche leisten Widerstand

Am Freitag, gegen 20.15 Uhr, entwendete ein amtsbekannter 15jähriger Schüler aus dem Stadtgebiet mehrere Flaschen Schnaps und Bier aus dem Verkaufsregal einer Tankstelle in der Regensburger Straße. Als er von der Angestellten angesprochen wurde, reagierte er aggressiv und randalierte, weshalb die Polizei verständigt wurde. Sowohl der Dieb als auch sein ebenfalls bereits polizeibekannter gleichaltriger Begleiter aus Burglengenfeld flüchteten daraufhin aus der Tankstelle und wurden durch einen Zeugen verfolgt. Der Dieb wurde bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festgehalten. Der andere Junge ging zunächst stiften, konnte jedoch aufgrund der Personenbeschreibung in der Nähe seiner Wohnung festgenommen werden. Der Dieb selbst schlug um sich, trat nach den eingesetzten Beamten und beleidigt diese massiv. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Da sich der junge Mann überhaupt nicht beruhigen wollten, musste er an Händen und Füßen gefesselt und so zur Polizeiinspektion Burglengenfeld verbracht werden. Sein Begleiter verhielt sich zunächst einigermaßen gesittet, griff aber dann auf der Inspektion die eingesetzten Beamten an und beleidigte sie aufs Übelste. Auch er wurde bis zum Eintreffen seiner Mutter in die Zelle verbracht, wobei er hier die Matratze beschädigte. Beide Jugendlichen standen unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel. Nach Begutachtung durch einen Arzt konnte einer der Jugendlichen seiner Mutter übergeben werden, der zweite Junge wurde in ein Regensburger Klinikum verbracht.

PM der PI Burglengenfeld vom 27.01.2020

Kehl, Kork (Baden-Württemberg): Angriffe aus Personengruppe, drei Polizisten verletzt

Einsatzkräfte der Polizeireviere Kehl, Achern/Oberkirch, der Polizeihundeführerstaffel und der Bundespolizei haben sich in der Nacht auf Sonntag heftigen Angriffen aus einer circa 30-köpfigen Personengruppe heraus erwehren müssen. Drei Polizisten wurden während des Einsatzes verletzt, wobei einer davon seinen Dienst nicht mehr fortführen konnte. Vorausgegangen war dem Ganzen eine private Feier in einer Sportgaststätte in der Landstraße. Dort wurden kurz vor 3 Uhr zunächst die Feiernden auf dem Parkplatz des Lokals von derselben Personengruppe erst verbal und dann körperlich angegangen. Die Hintergründe der Attacke sind noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, ebenso die genaue Anzahl der hierdurch Verletzten. Die Angegriffenen flüchteten sich in ihre Fahrzeuge und verständigten die Polizei. Hierbei wurde auch gegen ein Auto geschlagen und getreten, sodass der Wagen beschädigt wurde. Beim Eintreffen der Beamten sollten die Personalien der gewaltbereiten Menschenmenge festgestellt werden. Als ein 20-Jähriger aus der Gruppe separiert werden sollte, beleidigte er einen Polizisten und versetzte ihm einen Faustschlag in dessen Gesicht. Bei der anschließenden Fixierung schlug er gegen das mitgeführte Pfefferspray eines weiteren Beamten, sodass die Sprühvorrichtung daran brach und sich der Inhalt schlagartig entleerte. Der das Pfefferspray führende sowie der bereits durch den Faustschlag verletzte Polizist erlitten durch das austretende Pfefferspray Atem- und Augenreizungen. Währenddessen versuchte ein 16-Jähriger einen anderen Beamten anzugreifen und am Hals zu packen. Der Jugendliche wurde zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt. Er hatte knapp zwei Promille intus, wie ein späterer Atemalkoholtest zeigte. Der 20-Jährige stand mit über 1,5 Promille ebenfalls erheblich unter Alkoholeinfluss. Beide wurden in Gewahrsam genommen und mussten die restliche Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung verbringen. Die Beamten des Polizeireviers Kehl ermitteln wegen Landfriedensbruch, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM des PP Offenburg vom 27.01.2020

Rheinfelden/Schwörstadt (Baden-Württemberg): Betrunkene Autofahrer beschäftigen die Polizei

Am Sonntag, 26.01.2020, kam es sowohl in Rheinfelden, als auch Schwörstadt zu einer Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr. In Schwörstadt fuhr ein 55-jähriger Autofahrer gegen 00.40 Uhr mit mehr als 3 Promille Alkohol. In Rheinfelden wurde gegen 20:15 Uhr ein Autofahrer gemeldet, der in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll. Der 80-jährige Fahrer konnte angehalten und kontrolliert werden. Da sich der Verdacht der Trunkenheitsfahrt ergab, wurde ihm auf dem Polizeirevier Rheinfelden Blut entnommen. Gegen die Blutentnahme wehrte sich der Mann und beleidigte die Polizisten. Beide Autofahrer wurden angezeigt und mussten ihre Führerscheine abgeben.

PM des PP Freiburg vom 27.01.2020

Neumünster (Schleswig-Holstein): Widerstand gegen Beamte, zwei Messer und Rauschgift sichergestellt

Am Wochenende gab es für die Bundespolizisten am Bahnhof erneut viele Einsätze. Sonntagmorgen gegen 04.30 Uhr wurden Bundespolizisten auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Die Beamten versuchten zu schlichten und forderten die Männer auf, mit einem Taxi nach Hause zu fahren. Plötzlich wurden die Beamten jedoch beleidigt und ein Beamte sogar körperlich angegangen.
Ein 45-Jähriger musste gefesselt werden. Auf der Dienststelle beruhigte sich der Mann und konnte nach einem Atemalkoholtest (2,26 Prom.) entlassen werden. Ihm droht ein Strafverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Sonntagnachmittag fuhr ein junger Mann mit dem Fahrrad auf dem Bahnsteig. Dies wurde ihm von einer Streife der Bundespolizei untersagt. Nach Personalienfeststellung entdeckten die Beamten in der Jackentasche ein Einhandmesser. Dieses wurde sichergestellt. Der 18-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
Heute Morgen gegen 01.15 Uhr wurde ebenfalls bei einem 18-Jährigen im Eingangsbereich des Bahnhofs ein Karambitmesser sichergestellt. Auch ihn erwartet ein Strafverfahren.
Samstagabend wurde bei einem 20-jährigen Afghanen ein Tütchen mit Marihuana sichergestellt.

PM der BPOLI Flensburg vom 27.01.2020

Calw (Baden-Württemberg): Betrunkene 31-Jährige leistet Widerstand

Eine unter dem Einfluss von Alkohol stehende 31-Jährige forderte in der Nacht zum Sonntag gleich längere Zeit zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Calw.
Die Frau sollte gegen 01.00 Uhr in der Calwer Innenstadt einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Trotz der Anhaltesignale der Beamten, fuhr sie weiter, konnte aber kurz darauf kontrolliert werden. Nach der Feststellung von Atemalkohol in ihrer Atemluft lehnte sie die Durchführung eines Atemalkoholtests ab. Da sie sich in der Folge laut schreiend weigerte, den Dienstwagen für eine Blutentnahme zu verlassen, musste sie mit unmittelbarem Zwang ins Krankenhaus gebracht werden. Dabei versuchte sie die Polizisten zu beißen und zu treten und traf dabei auch einen Polizeibeamten am Kopf. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.
Erst nach Hinzuziehung der Mutter war es erst nach rund zwei Stunden später möglich, die Frau zu beruhigen und eine ärztliche Blutentnahme durchzuführen.

PM des PP Pforzheim vom 27.01.2020

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): 29-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 29jähriger Mann aus Bad Fallingbostel leistete am späten Samstagabend gegenüber Polizeibeamten Widerstand, als diese ihn in einem Garten am Edith-Stein-Weg aufhalten wollten. Vorher soll es im häuslichen Bereich zu Gewaltanwendungen gekommen sein. Der Mann kam den Aufforderungen nicht nach und schubste einen Polizeibeamten zu Boden. Als er seinerseits zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert wurde, setzte er sich – begleitet von lautem Schreien – erheblich zur Wehr. Nachdem er sich etwas beruhigt hatte, führte er einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis lautete 1,87 Promille. Der Mann wurde dem Gewahrsam in Soltau zugeführt, wo er die Nacht verbrachte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und er wurde für 14 Tage der Wohnung verwiesen. Außerdem leiteten die Polizisten mehrere Strafverfahren ein. Darüber hinaus stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe sicher, die der Mann unmittelbar vor Eintreffen der Ordnungshüter versteckt hatte.

PM der PI Heidekreis vom 27.01.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mann schlägt Jugendlichen und leistet Widerstand

In der Burgstraße kam es am Samstagmittag zu einem Polizeieinsatz, weil ein 37-Jähriger außer Rand und Band war. Zunächst randalierte der Beschuldigte im Innenstadtbereich und schlug mehrfach gegen Linienbusse. Doch nicht genug, im weiteren Verlauf pöbelte er Passanten an und schlug einem Jugendlichen ohne ersichtlichen Grund ins Gesicht. Der augenscheinlich alkoholisierte 37-Jährige konnte im Nahbereich angetroffen werden. Kooperativ zeigte sich der Herr jedoch keineswegs. Seinen Ausweis wollte er den Polizisten nicht zeigen, stattdessen beleidigte er die Beamten und ging in Kampfhaltung. Die Einsatzkräfte packten ihn am Arm und brachten ihn zu Boden.
Hiergegen leistete er massiven Widerstand, ein Polizeibeamter wurde dabei leicht am Knie verletzt. Der Mann konnte letztlich fixiert und mit zur Dienststelle genommen werden. Die Ingewahrsamnahme wurde bis zum Abend angeordnet. Gegen den 37-Jährigen wird ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 27.01.2020

Osnabrück / Wallenhorst (Niedersachsen): Festnahme eines Exhibitionisten und Wohnungseinbrechers – ein Polizeibeamter schwer verletzt

Am Samstag wurde die Polizei gegen 19 Uhr in den Brunnenweg nach Wallenhorst, Ortsteil Rulle, gerufen. In einem Einfamilienhaus hatte die Alarmanlage ausgelöst. Die Beamten stellten Einbruchspuren fest. Noch bevor das Haus umstellt werden konnte, flüchtete ein männlicher Täter durch angrenzende Gärten in unbekannte Richtung. Später gab es Hinweise darauf, dass der Täter mit einem E-Bike floh. In diesem Fall sucht die Polizei nach Zeuge, die verdächtige Gegenstände auf ihrem Grundstück gefunden haben. Dabei könnte es sich um Einbruchswerkzeug handeln. Ebenso werden Zeugen gebeten, die ein fremdes E-Bike im Bereich des Brunnenweges sahen, sich bei der Polizei Bramsche unter der Rufnummer 05461 / 915300 zu melden.
Gegen 22:10 Uhr meldete sich bei der Osnabrücker Polizei eine Frau, die Opfer eines Exhibitionisten im Bereich des Theaters in Osnabrück geworden war. Sie konnte den Täter gut beschreiben und eine Streifenwagenbesatzung stellte die beschriebene Person nur Minuten später im Bereich des Erich-Maria-Remarque-Rings auf einem E-Bike fest. Der Verdächtige floh, sobald er die Beamten sah.
Auf einem Verbindungsweg für Radfahrer, zwischen der Lohstraße und der Jakobstraße, stellte sich ein Polizeibeamter dem flüchtenden Mann in den Weg.
Dieser fuhr mit vollem Tempo auf den Beamten zu und schlug ihm beim Vorbeifahren mit der Faust ins Gesicht. Dem Beamten gelang es trotzdem den Täter zu stoppen.
Er konnte durch andere Beamte festgenommen werden. Durch den Faustschlag wurde der 34-jährige Polizeibeamte im Gesicht und am Auge so schwer verletzt, dass eine augenärztliche Notversorgung in einem Krankenhaus erfolgen musste. Der Beamte ist bis auf Weiteres nicht dienstfähig.
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Festgenommenen um den gesuchten Exhibitionisten, der seit Wochen sein Unwesen im Bereich Osnabrück trieb.
Bei einer Durchsuchung des Mannes, seiner Sachen und seiner Wohnräume, wurden zahlreiche Beweismittel gefunden. Unter anderem das Diebesgut aus dem Einbruch von 19 Uhr in Rulle. Weitere Beweismittel lassen vermuten, dass der Mann auch für mehrere andere Einbrüche im Bereich Wallenhorst / Rulle und Osnabrück infrage kommt.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Mann, der für die Behörden kein Unbekannter ist. Er verfügt über einschlägige Vorstrafen und konsumiert Betäubungsmittel. Noch am Sonntag wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt, dieser erließ einen Haftbefehl.

PM der PI Osnabrück vom 27.01.2020

Marne (Schleswig-Holstein): Alkoholisiert und äußerst unkooperativ

Uneinsichtig und unkooperativ hat sich in der Nacht zum Samstag eine Frau verhalten, die unter erheblichem Alkoholeinfluss in Marne mit einem Auto unterwegs gewesen ist. Letztlich nützte aller Widerstand nichts und die Dame musste sich der Entnahme einer Blutprobe unterziehen.
Gegen 01.00 Uhr begegnete eine Streife in der Deichstraße einem Fahrzeug, dessen Insassin die Hupe betätigte und scheinbar mit den Beamten in Kontakt treten wollte, dann jedoch plötzlich ihre Fahrt fortsetzte. Wenig später entdeckten die Polizisten den Wagen nahe der Schillerstraße erneut, mittlerweile hatte die Fahrerin das Auto verlassen. Die Einsatzkräfte entschlossen sich zu einer Kontrolle, was die 66-Jährige nicht zu erfreuen schien. Letztlich ließ sich die merklich Alkoholisierte auf einen Atemalkoholtest ein. Der lieferte ein Ergebnis von 1,68 Promille, worauf die Ordnungshüter die Entnahme einer Blutprobe anordneten. Die Beschuldigte sperrte sich leicht gegen die Mitnahme, beschimpfte die Einsatzkräfte ausdauernd und brachte wiederholt ihre Zweifel an der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahme hervor. Bei den Polizisten stieß sie mit ihrem Verhalten allerdings nur auf sehr viel Ruhe und Geduld, so dass sämtliche Maßnahmen ohne größere Gegenwehr der 66-Jährigen erfolgen konnten.
Den Führerschein der Marnerin beschlagnahmten die Beamten und fertigten eine Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen der Beleidigung.

PM der PD Itzehoe vom 27.01.2020

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Widerstand nach Fahrradkontrolle

Die Polizei kontrollierte am Sonntagabend einen Radfahrer, welcher ohne die erforderlichen Beleuchtungseinrichtungen in der Gollnowstraße unterwegs war. Als der Radfahrer die Polizei bemerkte, versuchte er sich einer Kontrolle zu entziehen, konnte aber auf Höhe des Bahnhofes gestellt werden. Er schien für die Kontrolle offenbar nichts übrig zu haben und war sehr unkooperativ. Während der Maßnahme versuchte er die Beamten mittels eines Kopfstoßes anzugreifen. Auf Grund des aggressiven Verhaltens wurde er unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt besänftigt und zur Identitätsfeststellung in die Dienststelle verbracht. Da er keinerlei Ausweisdokumente bei sich führte, wurden die Eltern des wie sich dabei herausstellte 27-Jährigen, informiert und identifizierten diesen auf der Dienststelle. Ein Ermittlungsverfahren und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet, der Mann konnte seinen Weg anschließend fortsetzen.

PM des PRev Salzlandkreis vom 27.01.2020

Zittau (Sachsen): Polizei mit dem Mittelfinger gestoppt

Eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) befuhr am 26. Januar 2020 gegen 04:00 Uhr die Frauenstraße in Zittau als ihnen ein 50-jähriger Deutscher, welcher am Straßenrand stand, unvermittelt den Mittelfinger entgegenstreckte. Die Beamten stoppten sofort und kontrollierten den Mann, welcher sich sehr aggressiv und unkooperativ verhielt und außerdem alkoholisiert war. Der Mann war bis zu diesem Zeitpunkt ein unbeschriebenes Blatt, jetzt wurde gegen ihn eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.

PM der BPOLI Ebersbach vom 27.01.2020

Leonberg (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Polizeibeamte wegen feststeckender EC-Karte

Ein 62-Jähriger verlor am Sonntag zwischen 20:30 Uhr und 21:15 Uhr völlig seine Fassung, weil die EC-Karte eines 25-Jährigen im Bezahlautomat einer Tiefgarage in Leonberg in der Straße „Hinterer Zwinger“ feststeckte. Der 62-Jährige und seine 25-jährige Begleiterin wollten dem Eigentümer der EC-Karte zu Hilfe kommen und wählten den Polizeinotruf, um mitzuteilen, dass die Karte feststecken würden.
Als der 62-Jährige an die auf dem Automaten befindliche Telefonnummer des Betreibers verwiesen wurde, verhielt er sich aggressiv und beleidigend gegenüber dem Notrufbeamten. Man verwies den Mann an das Polizeirevier Leonberg, was ihn jedoch auch nicht zufrieden stellte. So drohte er dann damit den Automaten zu zerstören, wenn die Polizei nicht zu ihm käme. Es folgten weitere Anrufe auf der Notrufleitung, in denen er den Beamten drohte und sie mit Kraftausdrücken betitelte. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde er über die Strafbarkeit seines Verhaltens aufgeklärt und verweigerte in der Folge die Aushändigung seiner Ausweispapiere. Erst nachdem er weitere Drohungen gegenüber den Beamten ausgesprochen hatte, kam der 62-Jährige der Aufforderung der Beamten nach. Während der Identitätsfeststellung solidarisierte sich seine 25-jährige Begleiterin und es kam erneut zu lautstarken Diskussionen, weil die Beiden den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisteten. Als dem 62-Jährigen schließlich ein Platzverweis erteilt wurde, fing er an herum zu schreien und riss mehrmals an den Türen eines Streifenwagens. Hierbei betitelte er mehrere Beamte erneut mit Kraftausdrücken. Nachdem die Situation irgendwann verbal gelöst werden konnte, kam es trotzdem zu weiteren Anrufen des Mannes beim Notruf. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.01.2020

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Nach Notrufmissbrauch – Tatverdächtiger leistet Widerstand

Am Samstag gab es bei der Feuerwehr einen Notruf, mit dem ein Küchenbrand auf der Brandenburger Straße gemeldet worden war. Ein Feuer gab es nicht. Es konnte festgestellt werden, von welcher Telefonnummer und von welchem Standort aus der falschen Notruf abgesetzt worden war. Ebenfalls wurde bekannt, dass von derselben Rufnummer bereits am Vortag der Notruf missbraucht worden war. Bei der Fahndung trafen die Einsatzkräfte der Polizei auf zwei junge Männer, wovon der eine bereitwillig sein Mobiltelefon zeigte, von dem aus der Notruf nicht abgesetzt worden war. Dafür schob sein 19-jähriger deutscher Begleiter aus Viersen zunächst Probleme beim Starten seines Mobiltelefons vor.
Mit etwas polizeilicher Hilfestellung gelang es dann aber doch, bis zur Anzeige der Anrufliste vorzudringen und festzustellen, dass von genau diesem Telefon der missbräuchliche Notruf ausgegangen war. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Mobiltelefon als Beweismittel. Dagegen legte der 19-jährige Widerspruch ein, das Telefon blieb aber in polizeilicher Verwahrung. Eine gute Stunde nach der Überprüfung erschien das Duo dann auf der Polizeiwache, wo der 19-jährige vergeblich, dafür aber sehr lautstark und aggressiv die Aushändigung des Telefons verlangte. Als er damit keinen Erfolg hatte, verließ er die Wache und drohte damit, die davor geparkten Einsatzfahrzeuge mit Glasflaschen zu bewerfen.
Die herauseilenden Einsatzkräfte konnten nicht verhindern, dass der Beschuldigte offenbar zwar eine Glasflasche gegen die Wand der Wache geworfen, die Streifenwagen aber noch nicht erreicht hatte. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Einsatzkräfte den Mann in Gewahrsam. Gegen diese Maßnahme widersetzte er sich und versuchte, die Beamten zu treten. Diese quittierten das aggressive Verhalten mit einer Strafanzeige wegen Verdachts des Widerstands. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 27.01.2020

Schwedt/Oder (Brandenburg): Erst auf Partnerin losgegangen, dann Polizisten verletzt

Zu einer Streitigkeit wurden Polizisten aus Schwedt/Oder am 26.01.2020, gegen 00:30 Uhr, gerufen. Wie Zeugen berichteten, hatte 22-Jähriger im Treppenhaus auf seine 23-jährige Freundin eingeschlagen und sie an den Haaren gezogen. Als die Polizisten eintrafen, waren beide Personen jedoch nicht mehr vor Ort. Der 22-Jährige hatte in der Zwischenzeit die Wohnung eines Bekannten in der Nähe aufgesucht und dort die Tür eingetreten, trat jedoch nach der Gegenwehr der Bewohner den Rückzug an. Währenddessen war die junge Frau in der Nähe auf die Polizeibeamten getroffen und hatte den Sachverhalt geschildert. Die Polizisten fanden den 22-Jährigen und verwiesen ihn der Wohnung. Da er den Weisungen der Polizisten nicht nachkam, mussten die Uniformierten Zwang anwenden. Dabei leistete der Beschuldigte derart heftigen Widerstand, dass dieser nur durch drei Polizeibeamte gemeinschaftlich beherrscht werden konnte. Hierbei verletzte sich neben dem Täter auch ein Polizist. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung Sachbeschädigung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Ost vom 27.01.2020

Soest (Nordrhein-Westfalen): Zivilstreife hat gutes Gespür

Ein gutes Gespür hatte eine Zivilstreife der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2.45 Uhr, im Bereich des Ardeyweg. Sie bemerkten einen 19-jährigen Soester, der mit gesenkten Kopf und Rucksack auf dem Ardeyweg fußläufig unterwegs war. Nachdem die Beamten den 19-Jährigen ansprachen nahmen sie den Geruch von Marihuana wahr. Als die Streifenbeamten den jungen Mann nach Ausweispapieren durchsuchen wollten, ergriff er kurzerhand die Flucht. Er konnte letztendlich am Barfüßerweg gestellt werden. Es folgte das Anlegen der Handfesseln. Im Rahmen der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Marihuana und Klemmverschlusstüten. Weiteres Marihuana konnte noch bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung sichergestellt werden. Für den Besitz der circa 70 Gramm der Droge wird er sich nun in einem Verfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln verantworten müssen. Da er sich bei der vorläufigen Festnahme gegen die Beamten zur Wehr gesetzt hatte, erhielt er auch noch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Einer der beiden Polizeibeamten wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der KPB Soest vom 27.01.2020

Mosbach (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Der Aufforderung, ein Bistro in Mosbach zu verlassen, ignorierte eine 38-Jährige in der Nacht von Freitag auf Samstag, weshalb die Polizei alarmiert wurde. Den Anweisungen der Polizeibeamten, die Örtlichkeit zu verlassen, kam die Frau nur zögerlich nach. Sie verhielt sich zunehmend aggressiv gegenüber den Polizisten, weshalb sie zum Polizeirevier gebracht wurde, um dort über Nacht ihren Rausch auszuschlafen. Die Frau versuchte in der Zelle einen der beiden Beamten zu beißen, was ihr jedoch nicht gelang. Deshalb wird die Frau nun wegen den Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten zur Anzeige gebracht.

PM des PP Heilbronn vom 27.01.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Bochum: Flaschenwurf gegen Polizeibeamten – Öffentlichkeitsfahndung der Bundespolizei

Wegen einer Straftat von erheblicher Bedeutung, nämlich des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sucht die Bundespolizei nach einem bisher unbekannten Täter.
Am 04. Mai 2019 kam es vor der Ligaspielbegegnung VFL Bochum gegen den 1. FC Magdeburg am Hauptbahnhof in Bochum zu einem Flaschenwurf gegen einen Polizeibeamten. Hierbei hat der bisher unbekannte Tatverdächtige um 11:24 Uhr eine Plastikflasche auf einen Bundespolizisten geworfen und diesen am behelmten Kopf getroffen. Der Beamte wurde nicht verletzt. Nun hat das Amtsgericht Bochum mit Beschluss die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer kennt die männliche Person auf den Lichtbildern, gegen die wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt wird. Die Bilder der gesuchten Person können unter dem beigefügten Link abgerufen werden.
https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/04Fahndungen/2020/oefa_02_2020.html
Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.:
0391 / 56549-555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 /
6888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Hinweise können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage gegeben werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.01.2020

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Platzverweis nicht nachgekommen

Ein 22-Jähriger hat am Freitagnachmittag (24.01.2020) gegen 16:00 Uhr Widerstand gegen die Maßnahmen einer Streife der Bundespolizei geleistet und dabei versucht einen Beamten anzugreifen. Die eingesetzten Bundespolizisten hatten dem 22-jährigen Deutschen zuvor einen Platzverweis erteilt. Hintergrund der Maßnahme war ein vorausgegangener Bürgerhinweis, dass der Tatverdächtige zuvor Frauen am Bahnsteig belästigt haben soll. Da der aggressive 22-Jährige den Aufforderungen der eingesetzten Beamten allerdings nicht nachkam, diese beleidigte und zudem versuchte abgestellte Fahrzeuge zu beschädigen, sollte in der Folge das Aufenthaltsverbot zwangsweise durchgesetzt werden. Hierbei stemmte sich der Mann gegen die Laufrichtung der Streife und versuchte einen Polizisten mit einem Faustschlag anzugreifen. Er konnte letztlich mit Unterstützung einer hinzugerufenen Streife der Landespolizei fixiert und gefesselt werden und wurde im Anschluss auf ein Polizeirevier verbracht. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende Mann wurde anschließend in einer Gewahrsamszelle ausgenüchtert und durfte die Dienststelle erst am Folgetag wieder verlassen. Der im Ostalbkreis wohnhafte Tatverdächtige muss nun u.a. mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung und des tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte rechnen. Zeugen, sowie insbesondere eventuelle Geschädigte, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 bei der Bundespolizei zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.01.2020

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Störenfried muss mit auf die Polizeiwache

Bei einer Personenkontrolle vor einer Lokalität in der Pontstraße störte am 26.1.2020 gegen 5 Uhr ein bis dahin unbeteiligter 21-Jähriger Mann aus Aachen permanent die Polizeimaßnahme. Grundlos mischte dieser sich mehrfach in die Kontrolle ein. Die Polizisten wiesen ihn darauf hin, dass er die Maßnahme stören würde und dies unterlassen soll. Trotz dieser Ansage ließ sich der Störenfried nicht davon abbringen und verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und wurde sogar handgreiflich. Die Beamten legten dem polizeibekannten Mann unter massiver Gegenwehr die Handfesseln an und transportierten diesen mit dem Streifenwagen zur Wache. Da der 21-Jährige offensichtlich stark alkoholisiert war, entnahm ihm ein Arzt dort eine Blutprobe. Anschließend leiteten die Polizisten ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

PM der POL Aachen vom 27.01.2020

Niedernberg (Bayern): 57-Jähriger widersetzt sich Verkehrskontrolle

Am Sonntagmorgen, gegen 10:10 Uhr, befuhr ein Opel Astra die Großostheimer Straße in Aschaffenburg aus Richtung der Innenstadt kommend. Da der Fahrer hier Auffälligkeiten aufwies, sollte er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens konnte eine Anhaltung zunächst nicht erfolgen und die Streife folgte dem Opel auf die Bundesstraße 469 in Richtung Miltenberg. An der Ausfahrt in Richtung Großostheim wurde schließlich die Aufnahme des Pkw eingeleitet. Allerdings leistete der Opel-Fahrer dem Anhaltesignalgeber der Polizeibeamten nicht folge und bog in Richtung Niedernberg ab. Bis er auf einem Tankstellengelände am Niedernberger Ortseingang einer Kontrolle unterzogen werden konnte, geriet der Fahrer zwei Mal auf die Gegenfahrbahn. Bereits zu Beginn der Verkehrskontrolle beleidigte der 57-Jährige die Beamten. Da sich der Opel-Fahrer aggressiv gab und sich nicht beruhigen lies, wurden ihm die Handfesseln angelegt. Im Anschluss wurde er in Gewahrsam genommen. Während seiner Verbringung ins Dienstfahrzeug wehrte er sich mit voller Kraft und trat in Richtung eines Polizisten. Letztendlich erfolgte der Transport zur Polizeiinspektion Aschaffenburg. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Gegen den 57-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Widerstand, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Aschaffenburg vom 27.01.2020

Delmenhorst (Niedersachsen): Nach Trunkenheitsfahrt Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagabend, den 26. Januar 2020, meldete gegen 22 Uhr ein Zeuge aus Wardenburg einen scheinbar alkoholisierten Mann, der in der Straße An der Waldschänke in sein Auto stieg und losfuhr.
Der 32-jährige Autofahrer aus Großenkneten wurde durch die Beamten an seiner Wohnanschrift angetroffen. Nachdem der Atemalkoholtest einen Wert von 1,18 Promille ergab, sollte ihm eine Blutprobe entnommen werden.
Bei dem Transport zur Dienststelle musste der Streifenwagen in Ahlhorn gestoppt werden, da der Mann plötzlich Widerstand durch Tritte gegen die Polizisten leistete. Erst durch Hinzuziehung einer weiteren Streifenwagenbesatzung konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden.
Vier Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Ein Beamter ist aufgrund der zugezogenen Verletzung aktuell nicht dienstfähig.
Die Blutprobe wurde anschließend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg entnommen.
Gegen den Großenknetener wurde ein Strafverfahren wegen unter anderem des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

PM der PI Delmenhorst … vom 27.01.2020

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Geburtstagsparty in Oberbarmen wird aufgelöst

Am Sonntag, den 26.01.2020 kam es kurz nach 2:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe auf der Berliner Straße. Polizeibeamte beendeten diese und kontrollierten circa 20 Anwesende, die mutmaßlich zu Gast bei einer Geburtstagsparty eines 18-jährigen Wuppertalers waren.
Anschließend kam es wiederholt zu Ruhestörungen und vereinzelten Streitigkeiten, was eine Auflösung der Feierlichkeit zur Folge hatte.
Im Zuge der Räumung weigerte sich eine große Zahl der Partygäste (circa 80 bis 100) den Nahbereich der Lokalität zu verlassen.
Daraufhin wurden die Personalien von 50 Gästen aufgenommen und Platzverweise erteilt.
Im Laufe des Einsatzes kam es zu acht Ingewahrsamnahmen. Ursächlich hierfür waren ein Widerstand, eine Beleidigung – für die Strafanzeigen geschrieben wurden – und sechs Platzverweise, denen nicht nachgekommen wurde. Alle Personen wurden im Laufe der Nacht wieder entlassen.

PM der POL Wuppertal vom 27.01.2020

Leipzig (Sachsen): Schwarzfahrer nach Widerstand und Pfeffersprayeinsatz in Haft

Eine Schwarzfahrt von Berlin nach Leipzig endete für einen 30-jährigen Mauretanier hinter Gittern.
Der Mann wurde am 24.01.2020 ohne gültigen Fahrschein im ICE von Berlin nach Leipzig erwischt. Eine Identitätsfeststellung der Bundespolizei ergab, dass sich der Mauretanier unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Außerdem ordnete die Staatsanwaltschaft Leipzig die Vernehmung des 30-jährigen zu anderen, bereits in der Vergangenheit eingeleiteten Strafverfahren, an.
Als der Mauretanier schließlich zur Haftprüfung zum Amtsgericht Leipzig gebracht werden sollte, wiedersetzte er sich der Maßnahme vehement und versuchte, die Bundespolizisten zu schlagen. Die Beamten mussten Pfefferspray gegen den Angreifer einsetzen und ihn fesseln.
Das Amtsgericht Leipzig ordnete Sitzungshaft an. Bis zu seiner Hauptverhandlung sitzt der 30-jährige in der Justizvollzugsanstalt Leipzig ein.

PM der BPOLI Leipzig vom 27.01.2020

Freiburg (Baden-Württemberg): Tatverdächtiger widersetzt sich Personenkontrolle – ein Polizeibeamter verletzt

Einen Polizeibeamten verletzt hat ein 25-Jähriger am Sonntagmorgen, 26.01.2020, in der Freiburger Innenstadt. Der Polizei war um circa 4.30 Uhr mitgeteilt worden, dass es in einer Bar in der Bertoldstraße zu einem tätlichen Angriff durch eine unbekannte männliche Person auf einen 18-Jährigen gekommen sei. Der mutmaßliche Angreifer verließ die Örtlichkeit vor Eintreffen der Polizeistreife.
Aufgrund einer Zeugenbeschreibung stellten Polizeibeamte kurze Zeit später in der Niemensstraße einen Tatverdächtigen fest, woraufhin dieser einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Dabei leistete der 25-Jährige jedoch Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Ein Polizeibeamter wurde dabei verletzt, sodass er den Dienst nicht fortsetzen konnte. In einer mitgeführten Zigarettenschachtel des Beschuldigten konnte bei der Kontrolle zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Freiburg vom 27.01.2020

Kassel (Hessen): Polizei schnappt zwischen Müllsäcken schlafende Taxi-Zechpreller: Ausnüchterung im Gewahrsam

Die Nacht zum vergangenen Samstag endete für zwei stark alkoholisierte junge Männer, die zuvor eine Taxi-Rechnung nicht bezahlen wollten und deshalb geflüchtet waren, mit der Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Im Zuge der Fahndung durch die eingesetzten Polizeistreifen und einen Diensthund konnten die 21 und 24 Jahre alten Männer schließlich im Bereich der „Drei Brücken“, wo sie sich zwischen Müllsäcken schlafen gelegt hatten, aufspüren und festnehmen. Da beide offenbar nicht vorhatten die Taxifahrt zu bezahlen, müssen sie sich nun wegen Leistungskreditbetrugs verantworten.
Wie die eingesetzten Streifen der Reviere Mitte und Nord berichten, hatte sich der Taxifahrer gegen 01:20 Uhr aus der Angersbachstraße gemeldet. Die beiden in Bettenhausen eingestiegenen Fahrgäste, die zuvor offenbar deutlich dem Alkohol zugesprochen hatten, waren bei der Ankunft in Rothenditmold schnell aus dem Taxi gesprungen und hatten Fersengeld gegeben, ohne den Fahrpreis von rund 30 Euro zu bezahlen. Wenige Minuten später gelang es den hinzugeeilten Polizisten zunächst den alkoholisierten, zwischen einigen Müllsäcken schlafenden 21-Jährigen ausfindig zu machen, der äußerst aggressiv reagierte. Während der Fahrt ins Polizeigewahrsam beschimpfte er fortwährend die Beamten, weshalb sie auch noch eine Anzeige wegen Beleidung gegen den jungen Mann aus Fulda fertigten. Später konnte ein Diensthund mit einer Streife des Innenstadtreviers auch noch den 24 Jahre alten Mann aus Bad Hersfeld aufspüren, der nicht weit entfernt zwischen anderen Müllsäcken zunächst geschlafen und dann vergeblich versucht hatte, vor den Polizisten zu flüchten. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann, der sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, hatte 2,3 Promille zum Ergebnis. Auch ihn brachten die Beamten angesichts der kalten Außentemperaturen zur kostenpflichtigen Übernachtung in das warme Gewahrsam. Die Ermittlungen gegen beide dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 27.01.2020

Husum (Schleswig-Holstein): Zwei Festnahmen nach Polizeieinsätzen in der Neustadt

Wegen des versuchten Diebstahls eines Mofas wurde die Polizei am Samstagabend (25.01.2020), gegen 21:40 Uhr, in die Neustadt gerufen.
Beim Eintreffen am Einsatzort schilderte der Anrufer, dass zwei junge Männer versucht hätten, ein Mofa aus dem Eingangsbereich eines Restaurants in der Neustadt zu entwenden. Als er darauf aufmerksam wurde, hätte er sich zunächst zu den Personen begeben und diese aufgefordert, das Mofa stehen zu lassen. Die beiden traten ihm dann jedoch aggressiv gegenüber und es entwickelte sich eine Rangelei. Auch eine Mitarbeiterin des Restaurants bemerkte nun die Auseinandersetzung und begab sich ebenfalls nach draußen. Im Zuge dessen wurde die Frau gestoßen und verletzte sich leicht. Schließlich flüchteten die beiden Täter in Richtung der Marktstraße.
Der Zeuge konnte beide Personen gut beschreiben, sodass die Beamten in die Fahndung übergingen.
Kurze Zeit später wurde die Polizei wegen eines gegenwärtigen Einbruchs in die Nordbahnhofstraße gerufen. Dort konnten zwei junge Männer festgenommen werden, auf welche die Beschreibungen von der Vortat in der Neustadt passten. Nach Aufklärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass es zu keinem Einbruch gekommen war, sondern dass der Wohnungsnehmer und einer der beiden Männer bekannt waren. In der Wohnung sei es dann jedoch zu Sachbeschädigungen gekommen, weshalb die Polizei gerufen wurde.
Einer der beiden 23-Jährigen sperrte sich gegen die Festnahme und verhielt sich derart aggressiv, dass er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen musste.
Gegen beide Männer wurden Anzeigen wegen des versuchten räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch gefertigt.

PM der PD Flensburg vom 27.01.2020

Roggenburg, Biberach (Bayern): Faschingseinsatz in Biberach


Um 15:27 Uhr entsorgte ein Faschingsteilnehmer einen leeren Plastikbecher indem er diesen einfach auf den Boden warf und weiterlief. Der 23-jährige wurde von Zivilbeamten auf sein Fehlverhalten angesprochen und gebeten seinen Müll in den dafür vorgesehenen Eimern zu entsorgen. Anstatt sein Fehlverhalten einzugestehen zeigte der junge Mann den Polizeibeamten den Mittelfinger. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Um 17:55 Uhr kam es unter anderem zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Am Faschingsumzug nahm eine Faschingsgruppe teil, deren Faschingswagen unter dem Motto „Hubert und Staller“ (einer Polizeiserie im TV) stand. Die Faschingsteilnehmer trugen teilweise echte Polizeiuniformen mit Hoheitsabzeichen der Polizei Nordrhein-Westfalen. Gegen diese Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Abzeichen eingeleitet. Eine davon betroffene Person widersetzte sich der Identitätsfeststellung und schlug bei der Kontrolle wild um sich. Dabei traf er mit den Händen drei Polizeibeamte, die den renitenten 25-Jährigen daraufhin festhielten und fesselten. Erst als sich der Mann beruhigt hatte, konnte er einem seiner Begleiter übergeben werden. Ein Polizeibeamter erlitt eine Schürfwunde, alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Gegen den Mann wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Süd/West vom 27.01.2020

Am noch sehr frühen Montagmorgen (27. Januar 2020) hat die Polizei einen 35-jährigen Erkrather gestellt, der zuvor in einen Supermarkt an der Röntgenstraße in Hochdahl eingebrochen war. Der Mann war bereits mehrfach als Einbrecher in dem Discounter auffällig geworden – zuletzt am Sonntag (26. Januar 2020). Er war jedoch auch schon am Sonntag in der Vorwoche (19. Januar 2020) vor genau einer Woche ebenfalls auf frischer Tat in dem Discounter vorübergehend festgenommen worden.

Das war passiert:

Um kurz vor 5 Uhr wurde die Polizei über den Sicherheitsdienst des Discounters über einen Einbruch in den Supermarkt an der Röntgenstraße informiert. Als die Beamten kurz darauf an Ort und Stelle nachschauten, trafen sie im Supermarkt auf einen „alten Bekannten“, der gerade beim „Frühstücken“ war: Denn der 35-Jährige, der sich zu früher Stunde unberechtigt in dem Supermarkt aufgehalten hatte, hatte bereits am Vortag (Sonntag, 26. Januar 2020) für einen Polizeieinsatz gesorgt, als er gegen 9:40 Uhr in den gleichen Supermarkt eingebrochen war.

Auch hier konnten die Polizisten den Mann noch an Ort und Stelle dabei antreffen, wie er gerade Lebensmittel aus dem Discounter verzehrte. Schon bei dieser Kontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich um denselben Mann handelte, der bereits genau eine Woche zuvor, am Sonntag (19. Januar 2020) in den gleichen Supermarkt eingebrochen war (wir berichteten darüber in unserer Pressemeldung OTS 2001105 – siehe Link:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4495981). Gegen den bereits schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt gekommenen Erkrather wurden bereits am Sonntag erneut gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet. Er wurde auf richterliche Anordnung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch vor Ort entlassen.

Anscheinend unbeeindruckt von den mehreren vorübergehenden Festnahmen stieg der Mann dann am heutigen Montag erneut in den Supermarkt ein. Er ließ sich erneut widerstandslos festnehmen. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen jedoch erneut aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der KPB Mettmann vom 27.01.2020