Polizeibeamte des Referats Prävention sowie zahlreiche Helfer, Unterstützer und auch Darsteller machen sich bereit für die Fortsetzung des landesweiten Präventionsprojekts „ACHTUNG?!“ am Mittwoch, den 11. Dezember 2019 im Johannes-Kepler-Gymnasium in Stuttgart-Bad Cannstatt. Wie bei den bisherigen Aufführungen auch, zählt das interaktive Theaterstück des Theaters Q-Rage zu den zentralen Punkten des Projektes. Dabei bildet das Publikum einen unverzichtbaren Teil der Aufführung. Gemeinsam werden die Ursprünge von religiösem Extremismus sowie rechtem Fanatismus erörtert und Radikalisierungsmechanismen herausgearbeitet. Ab 09.45 Uhr nehmen rund 75 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe neun an der Aufführung teil. Hierzu ist sind auch Pressevertreter willkommen.

Dabei richtet sich das in Modulen aufgebaute Präventionsprojekt gegen alle Formen des Extremismus, Schwerpunkte bilden jedoch der Rechtsextremismus sowie der religiöse Radikalismus. Ziel ist es, insbesondere Jugendliche der Klassenstufe neun sowie Berufsschüler zu erreichen, zu sensibilisieren und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen, potenziellen Radikalisierungstendenzen sicher und selbstbewusst entgegenzutreten. Auch sollen so Vorurteile und Halbwahrheiten abgebaut sowie metaphorische Mauern eingerissen werden, um so einen respektvollen Umgang miteinander zu fördern. In weiteren Modulen werden Lehrkräfte sowie auch Eltern im Rahmen verschiedener Vortragsreihen durch Polizeibeamte des Referats Prävention geschult. Unterstützt werden die Beamten dabei auch von Mitarbeitern der Landesstelle für politische Bildung. Zusätzlich wird das Präventionsprojekt von der Ausstellung „Weltethos“ begleitet, die bereits seit zwei Wochen im Johannes-Kepler-Gymnasium zu sehen ist. Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, anhand von Bildern und Motiven gemeinsame ethische Werte und Normen der Religionen aufzugreifen und später im Unterricht aufzuarbeiten.

Das Präventionsprojekt „ACHTUNG?!“ wurde im Jahr 2015 durch das Polizeipräsidium Ludwigsburg zusammen mit den Präventionsbeauftragten des Regierungspräsidiums Stuttgart sowie weiteren kompetenten Partnern entwickelt und bis 2018 durch Fördermittel der Europäischen Union finanziert. Auf Initiative der Regierungsfraktionen des Landtages ließ sich durch bereitgestellte Mittel aus dem Landeshaushalt das Projekt für die Jahre 2018 und 2019 fortsetzten. Die Gesamtkoordination des Projekts erfolgt durch das beim Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg angesiedelte Kompetenzzentrum gegen Extremismus in Baden-Württemberg (konex), welches das Projekt nach wissenschaftlichen Kriterien evaluiert und zur Information auch eine Internetseite eingerichtet hat: https://achtung.polizei-bw.de Für die Jahre
2018/2019 wird das Projekt landesweit an über 50 Schulen Halt machen. Davon alleine an fünf Schulen in Stuttgart. Aufgrund der hohen Nachfrage und der vielen positiven Resonanz beabsichtigt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg das Präventionsprojekt nach Auslaufen der Mittel für weitere zwei Jahre aus Mitteln des konex weiterzuführen.

PM des PP Stuttgart vom 10.12.2019

Am frühen Sonntagmorgen (08.12.2019) kam es auf der Verzweigung Emmersbergstrasse/Fulachstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Polizeifahrzeug.
Am 08.12.2019 um ca. 00:13 Uhr kam es in Schaffhausen, an der Verzweigung Emmersbergstrasse/Fulachstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem sich im Einsatz befindlichen Polizeifahrzeug. Es wurde niemand verletzt, jedoch entstand an beiden Fahrzeugen geringer Sachschaden.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen.

PM der Schaffhauser Polizei vom 08.12.2019

Nur wenige Wochen nach der Tat starteten Polizei Oberhausen und Staatsanwaltschaft Duisburg eine Durchsuchungsaktion im Zusammenhang mit der Massenschlägerei auf einem Parkplatz in der Nähe der Oberhausener König Pilsener Arena (9.11).

Die Ermittlungskommission „EK Rampe“ der Polizei Oberhausen hatte landesweit nach Zeugen und Handyaufnahmen der Tat gesucht. Die Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass es sich bei den Tatverdächtigen um Gewalttäter aus der Hooligan-Szene handeln könnte.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg ordnete das Amtsgericht Duisburg jetzt die Durchsuchung von insgesamt acht Wohnungen von Tatverdächtigen in Gelsenkirchen (2), Bottrop (1), Dortmund (3), Heiligenhaus (1) und Köln (1) an.

Mit Unterstützung von Polizisten der betroffenen Polizeibehörden betraten die Oberhausener Ermittler heute (10.12.) zeitgleich alle acht Wohnungen und durchsuchten sie nach Beweismitteln.

Die Ermittler stellten neben mehreren Dutzend elektronischen Geräten und Speichermedien auch Reitzgas, Messer, frei erwerbliche Waffen, Baseballschläger und diverse Gegenstände zur passiven Bewaffnung und Vermummung sicher.

PM des PP Oberhausen vom 10.12.2019

Bendorf (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach vorangegangener Bedrohung mit Messer

Am 09.12.2019 gegen 00:13 h wird zunächst die hiesige Dienststelle über eine Bedrohungslage in Kenntnis gesetzt. Nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten soll ein 47-jähriger aus der Verbandsgemeinde Bendorf seine Partnerin mittels Springmesser bedroht haben. Bei Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort, erscheint der hochaggressive und erheblich alkoholisierte Beschuldigte zurück am Einsatzort und zeigt sich gegenüber den polizeilichen Maßnahmen komplett unkooperativ. Nur mit Hilfe von Unterstützungskräften kann er schließlich überwältigt und zu Boden gebracht werden. Da sich der Beschuldigte weiterhin nicht beruhigen kann, wird er zu Verhinderung weiterer Straftaten schließlich dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt.

PM der PD Koblenz vom09.12.2019

Regenstauf (Bayern): Nach alkoholisiertem Verkehrsunfall Widerstand geleistet

Nach einer Mitteilung über ein offensichtlich verunfalltes Fahrzeug an der Staatsstraße 2149 bei Buchenlohe am Sonntagmorgen, 08.12.2019 stellte eine Streife der Polizeiinspektion Regenstauf eben dieses Fahrzeug mit Schwandorfer Zulassung fest. Zudem hielten sich an dem Fahrzeug zwei Männer auf, die damit befasst waren, das Fahrzeug zu bergen. Ein 25-jähriger Landkreisbewohner räumte dabei ein, mit dem Pkw verunfallt zu sein. Da sich bei diesem Anzeichen für eine Alkoholisierung zeigten, führten die Beamten einen Test durch, der den Verdacht bestätigte. Daraufhin versuchte der 25-Jährige sich zu Fuß den weiteren Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Als er dabei von den Beamten eingeholt wurde, setzte er sich massiv zur Wehr und beleidigte die Beamten. Letztendlich wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem muss sich der 25-Jährige nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Durch die Gegenwehr wurde ein Beamter leicht verletzt. Dieser konnte nach einer ärztlichen Behandlung seinen Dienst fortsetzen.

PM der PI Regenstauf vom 09.12.2019

München (Bayern): Angriff auf einen Polizeibeamten – Hauptbahnhof

Heute gegen 06.30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) im Untergeschoss des Hauptbahnhofs eine Person.
Währenddessen wurde einer der Beamten von einem 23-jährigen Deutschen aus München, der nach den ersten Erkenntnisse nicht von der Kontrolle betroffen war, unerwartet von hinten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Polizeibeamte wurde ins Krankenhaus gebracht und wird dort behandelt.
Mehrere Zeugen konnten den Tatverdächtigen nach der Tat überwältigen. Er wurde festgenommen und ist in Polizeigewahrsam.
Das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen.
Einige der Zeuge haben sich nach der Tat entfernt. Diese Zeugen und auch weitere Personen, die den Tatverlauf beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 09.12.2019

Crailsheim (Baden-Württemberg): Mit Messer bedroht

Am Sonntag um 00:20 Uhr wurde der Polizei in Crailsheim eine Person am ZOB gemeldet, welcher mit einem Messer in der Hand umherlief und Personen bedrohte, sie abzustechen. Beim Eintreffen einer Polizeistreife wurden auch sofort die Beamten durch den Mann bedroht. Dieser konnte allerdings durch die beiden Polizisten zu Boden gebracht und entwaffnet werden. Bei dem Messerträger handelte es sich um einen 30-jährigen Mann, welcher deutlich unter Alkoholbeeinflussung stand. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 09.12.2019

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): 19-Jähriger Tatverdächtiger wegen des dringenden Verdachts u.a. des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Diebstahls und Körperverletzung in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Das Amtsgericht Mannheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim am Nachmittag des 06.12.2019 Haftbefehl gegen einen 19-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Dieser ist dringend verdächtig, insbesondere nachfolgende Taten begangen zu haben:
Am 16.10.2019 soll der Tatverdächtige aus einem Warenhaus in der Mannheimer Innenstadt drei Flaschen Parfüm im Wert von knapp 260 Euro gestohlen haben, um diese gewinnbringend weiterverkaufen zu können. Als er einen Ladendetektiv bemerkte, soll er geflüchtet sein. Zwei Detektive konnten den Tatverdächtigen stellen und verständigten die Polizei. Der 19-Jährige soll hierbei versucht haben, sich loszureißen. Er soll des Weiteren um sich geschlagen und einen Detektiv gebissen haben. Beide Ladendetektive wurden verletzt, konnten den Tatverdächtigen jedoch der Polizei übergeben.
Am Donnerstag, 05.12.2019 soll der 19-jährige aus einem unverschlossenen Fahrzeug, welches zwischen den Quadraten H7 und G7 in der Mannheimer Innenstadt abgestellt war, ein Mobiltelefon im Wert von 900 Euro entwendet haben. Im Anschluss dran soll er versucht haben, das Telefon gewinnbringend zu veräußern.
Er suchte hierzu einen Friseursalon in den Quadraten auf und bot das Handy zum Preis von 60 Euro zum Verkauf an. Der Friseur verständigte aufgrund dessen die Polizei.
Gegen 14:30 Uhr am 05.12.2019 sollte der 19-Jährige von zwei Polizeibeamten kontrolliert werden. Beim Erblicken der Beamten flüchtete er. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf. Ein 30-jähriger Polizeibeamter konnte den Flüchtenden ergreifen. Dieser soll dann um sich geschlagen und getreten haben um seine Flucht fortzusetzen. Mit Hilfe des zweiten Polizeibeamten gelang es den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Hierbei soll der Tatverdächtige auf die Hand des 28-Jährigen Beamten gefallen sein. Dieser erlitt eine schmerzhafte Mittelhandfraktur.
Den Beamten gelang es dennoch, dem Tatverdächtigen Handschließen anzulegen und ihn zu durchsuchen. Dieser soll hierbei weiterhin versucht haben, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen und einen Beamten zu beißen, was jedoch nicht gelang.
Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Der 28-Jährige Polizeibeamte musste aufgrund der Schwere seiner Verletzung in ein Krankenhaus verbracht werden. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Mannheim Haftbefehl wegen bestehender Flucht- und Verdunkelungsgefahr.
Der 19-Jährige wurde sodann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

PM des PP Mannheim vom 09.12.2019

Beckum-Roland (Nordrhein-Westfalen): Haustür beschädigt, anschließend Gewahrsam

Am Samstag, 7.12.2019 meldeten Hausbesitzer der Polizei gegen 22.30 Uhr einen fremden Mann in ihrem Garten an der Straße Dornkamp in Roland.
Als die Beamten dort eintrafen, stürmte der 32-Jährige aggressiv auf sie zu und sprach ohne Zusammenhang. Der Beckumer hatte zuvor eine Glasscheibe der Hauseingangstür beschädigt, begab sich dann auf das Grundstück und schrie dort herum. Die Polizisten nahmen den stark alkoholisierten 32-Jährigen zu seinem Schutz über Nacht in Gewahrsam.

PM der POL Warendorf vom 09.12.2019

Wasserburg (Bayern): Nach Fenstersturz betrunken ins Krankenhaus

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem Fenstersturz, die nicht nur für den Gestürzten Folgen hatte.
Ein junger Afghane stürzte bei dem Versuch, betrunken Fenster zu putzen, aus dem 1. Stock und zog sich hierbei Verletzungen zu. Seine beiden Freunde wollten ihrem Kumpel helfen, trafen aber die falsche Entscheidung: anstatt über den Notruf 112 Hilfe zu holen, brachte ein 19-Jähriger, ebenfalls aus Afghanistan, den Verletzten mit seinem Pkw in das Krankenhaus Wasserburg. Auch der 19-Jährige war nicht ganz nüchtern, weshalb sich das Krankenhauspersonal entschied, die Polizei hinzuzuziehen.
Ein Alkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert über 1,1‰. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sein Führerschein wurde sichergestellt. Er und sein Beifahrer verhielten sich der Polizei gegenüber aggressiv und mussten deshalb die weitere Nacht in der Ausnüchterungszelle der Polizei Wasserburg verbringen.

PM der PI Wasserburg vom 09.12.2019

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Volltrunken Alkoholika gestohlen

Ein 34-jähriger offensichtlich stark betrunkener Mann besuchte am 08.12.2019 gegen 13:00 Uhr eine Tankstelle in Neustadt und entwendete ein Sixpack Bier. Da ihm die Angestellten keine hochprozentigen Spirituosen mehr verkauften, nahm er das Bier an sich und verließ die Tankstelle. Er konnte in der Nähe durch die herbeigerufenen Beamten festgestellt werden und hatte das Diebesgut noch im Rucksack. Ein Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 3,4 Promille. Da er gegen die Beamten aggressiv wurde und sich nicht mehr beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neustadt/W. vom 09.12.2019

München (Bayern): 32-Jähriger greift Bundespolizisten an

Mitarbeiterin der Bahnhofsmission belästigt
Ein 32-Jähriger, der bereits am Donnerstag (5. Dezember) eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmission belästigte, griff wenig später Beamte der Bundespolizei tätlich an.
Die Bahnhofsmission am Gleis 11 im Hauptbahnhof München teilte gegen 16:30 Uhr mit, dass sich ein Mann gegenüber einer Mitarbeiterin aggressiv und unkooperativ verhielt und sie zudem belästigte. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 32-jährigen Litauer, der auch den Beamten gegenüber wenig respektvoll auftrat. Die Beamten bemerkten, dass der Mann eine Winterjacke trug, an der noch ein Etikett eines nahen Warenkaufhaues haftete.
Ein Datenabgleich ergab zudem, dass der 32-Jährige erst kurz zuvor aus der Justizvollzugsanstalt in Bernau entlassen worden war. Nach der vorläufigen Festnahme in der Bahnhofsmission musste er zwangsweise auf die Wache am Gleis 26 verbracht werden. Hier griff er einen 25-jährigen Bundespolizisten bei der Durchsuchung in der Gewahrsamzelle tätlich an. Er stieß den Beamten, sperrte sich gegen die Durchsuchung und versuchte ihn und einen weiteren, 30-jährigen Bundespolizisten zu beißen. Ermittlungen ergaben, dass die Winterjacke tatsächlich gestohlen worden war.
Von der informierten Staatsanwaltschaft wurde die Haftvorführung angeordnet, die zur erneuten Unterbringung des mit 1,3 Promille Alkoholisierten im Justizgewahrsam führte. Gegen ihn wird wegen Widerstand und Tätlichen Angriff gegen Vollzugsbeamte sowie Diebstahl und Körperverletzung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 09.12.2019

Beckum (Nordrhein-Westfalen): Ex-Paar geriet im Verkaufsraum einer Tankstelle aneinander

Am Freitag, 6.12.2019 kam es gegen 23.15 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Ex-Paar in dem Verkaufsraum einer Tankstelle an der Neubeckumer Straße in Beckum. In deren Verlauf schlug die 32-Jährige dem 34-Jährigen mit zwei Bierflaschen auf dem Kopf. Beide Personen verletzten sich leicht und bei der Auseinandersetzung wurde weitere Verkaufsgegenstände beschädigt.
Bei dem polizeilichen Einsatz stellte sich heraus, dass der Enniger zuvor deutlich alkoholisiert, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein sowie mit einem nicht versicherten Auto von Enniger nach Beckum gefahren war. Daraufhin nahmen die Beamten den 34-Jährigen mit zur Blutprobenentnahme. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens blieb der Enniger anschließend noch einige Stunden im Gewahrsam der Polizei.
Die Polizisten leiteten gegen beide Beteiligten Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 09.12.2019

Rastatt, Rauental (Baden-Württemberg): Nach Randale und Widerstand in Gewahrsam genommen

Ein Randalierer hat am Sonntagabend am Ortsrand von Rauental einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der mit über 1,5 Promille alkoholisierte Heranwachsende hatte gegen 21:45 Uhr in der Wohnung mit Sachen um sich geworfen. Mehrere hinzugerufene Streifenbesatzungen des Polizeireviers Rastatt empfing der junge Mann mit Beleidigungen. Bei den polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand und versuchte gar einen Beamten zu schlagen.
Zwei Polizisten trugen hierbei leichte Verletzungen davon. Nachdem sich der Delinquent nach seiner Verbringung zum Polizeirevier Rastatt wieder beruhigt hatte und ihm ein Wohnungsverweis ausgesprochen wurde, durfte er in Begleitung eines verständigten Bekannten die Dienststelle verlassen. Etwa drei Stunden später tauchte der Störenfried wieder an der Wohnung auf und trat nach dem Übersteigen eines Zaunes die Verglasung einer Tür ein. Dieses Mal nahmen die erneut anrückenden Beamten den Mann in Gewahrsam. Die restliche Nacht musste er in einer Zelle verbringen. Nun muss sich der Heranwachsende unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 09.12.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): 21-Jährige beleidigt und gestoßen

Beamte der Bundespolizei haben am Samstag (07.12.2019) gegen
05:00 Uhr einen 16-Jährigen im S-Bahnbereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs vorläufig festgenommen, der u.a im Verdacht steht eine 21-Jährige beleidigt und belästigt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Jugendliche die 21-jährige Frau zunächst am Bahnsteig beleidigt haben und versetzte ihr wohl anschließend einen Stoß gegen den Körper. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei nahm den mit fast 1,5 Promille Alkoholisierten vorläufig fest und verbrachte ihn auf das Polizeirevier. Auf dem Weg dorthin versuchte er sich aus seiner Fixierung zu befreien und spuckte mehrfach in Richtung der Beamten. Der in Heidelberg wohnhafte 16-Jährige wurde in der Folge ausgenüchtert und durfte die Dienststelle erst am Nachmittag wieder verlassen. Er muss nun u.a. mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Zudem liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand Hinweise vor, dass der Tatverdächtige noch weitere Frauen belästigt haben soll. Zeugen und insbesondere weitere etwaige Geschädigte werden daher gebeten sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 09.12.2019

Meiningen (Thüringen): Widerstand geleistet

Beamte der Meininger Polizei wurden am Sonntagabend auf den Markt in Meiningen gerufen. Ein 19-Jähriger beleidigte dort Passanten und diese alarmierten die Polizisten. Nachdem die Personalien des Mann feststanden erhielt der Mann einen Platzverweis. Doch er dachte nicht daran, den Markt zu verlassen und beleidigte hingegen die Beamten. Mit einfachen polizeilichen Handgriffen sollte der Platzverweis durchgesetzt werden, doch der 19-Jährige wehrte sich und griff die Beamten an. Er muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der LPI Suhl vom 09.12.2019

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung an drei Autos – Ein Mann im Polizeigewahrsam

In der Nacht zum gestrigen Sonntag (8. Dezember 2019) hat die Polizei einen jungen Mann festgenommen, der zuvor drei Autos auf der Dießemer Straße / Zur Feuerwache beschädigt hatte.
Gegen 1:40 Uhr trat der 18-jährige alkoholisierte Mann insgesamt drei Außenspiegel ab und schlug mit der Faust auf die Motorhaube eines der Fahrzeuge ein. Als Polizeibeamte ihn dort antrafen, wurde er aggressiv und fing an um sich zu schlagen, dass sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen mussten.
Der Grefrather wurde zwischenzeitlich wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 09.12.2019

Kassel (Hessen): Aggressiver 22-Jähriger greift Streife an; zwei Polizisten durch Tritte und Biss verletzt

Kassel-Rothenditmold:
Ein im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses schlafender Mann rief am gestrigen Sonntagmorgen im Kasseler Stadtteil Rothenditmold eine Polizeistreife auf den Plan. Nachdem die Polizisten ihn geweckt hatten, griff er die Beamten völlig unvermittelt körperlich an und biss einen von ihnen. Beide Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Der festgenommene 22-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord berichten, hatten Bewohner des Hauses in der Walburger Straße gegen 06:30 Uhr die Polizei wegen des im Treppenhaus liegenden, fremden Mannes gerufen. Nachdem er durch die Streife geweckt wurde, schlug und trat der 22-jährige unvermittelt nach den Beamten und beleidigte sie. Ein Polizist erlitt durch die Tritte eine Verletzung am Bein, der zweite wurde von dem 22-Jährigen, der vollkommen außer Rand und Band war, in den Oberschenkel gebissen. Warum der junge Mann aus Kassel derart aggressiv reagierte, ist derzeit noch ungeklärt. Möglicherweise stand er jedoch unter Drogeneinfluss. Nach der Festnahme brachten ihn die Polizisten schließlich auf die Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 09.12.2019

Schwandorf (Bayern): Auseinandersetzung unter Asylbewerbern

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Bewohnern kam es Sonntagnachmittag in einer Asylbewerberunterkunft im Stadtsüden. Der genaue Hintergrund der Auseinandersetzung ist unklar. Beide Kontrahenten waren jeweils nicht unerheblich alkoholisiert. Einer der Beteiligten musste mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Schwandorf verbracht werden. Sein aggressives Gegenüber wurde in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert.

PM der PI Schwandorf vom 09.12.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Dieb stiehlt Wechselgeld im Bus – 19 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen

Polizeibeamte haben am Samstag (07.12.2019) einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Straße Pfennigäcker aus einem Bus Wechselgeld gestohlen zu haben. Der 19-Jährige saß in einem Linienbus von Kemnat nach Heumaden. Als an der Endhaltestelle Heumaden alle Fahrgäste gegen 12.30 Uhr ausgestiegen waren, nutzte der Tatverdächtige die kurze Abwesenheit des Busfahrers aus, stahl den Bargeldeinsatz mit Bargeld in unbekannter Höhe und flüchtete. Eine Zeugin beobachtete den mutmaßlichen Dieb und rief die Polizei. Die alarmierten Beamten entdeckten den Tatverdächtigen gegen 13.20 Uhr im Bereich der Schemppstraße und nahmen ihn fest. Dabei beleidigte der 19-Jährige die eingesetzten Beamten. Der tatverdächtige Deutsche wurde am Sonntag (08.12.2019) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 09.12.2019

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): 38-jähriger Koch stark alkoholisiert und nicht mehr unter Kontrolle

Die Polizei wurde am Sonntagabend, kurz nach 23.30 Uhr verständigt, da ein 38-Jähriger sturzbetrunken völlig außer Rand und Band war. In einem Anwesen am Luitpoldplatz war die 61-jährige Lebensgefährtin kurz zuvor eine Treppe hinuntergestürzt. Als ihr Sohn und dessen Bekannter der Frau helfen wollten und auch den Rettungsdienst verständigt hatten, ist der 38-Jährige völlig ausgetickt, beleidigte die beiden Männer und schlug dabei noch dem Freund des Sohnes zweimal mit der Faust ins Gesicht. Eine aufgeplatzte Lippe und ein Hämatom an der Stirn blieben als Andenken zurück.
Als die beiden Sanitäter des Rettungsdienstes eingetroffen waren und die gestürzte Dame vorsorglich zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbringen wollten, war der 38-Jährige damit gar nicht einverstanden, wollte dies verhindern und beleidigte die beiden Rettungsassistenten ebenfalls aufs übelste.
Die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion war gerade noch dabei, im Treppenhaus den Sachverhalt aufzunehmen, als sich der 38-Jährige mit einer Biegehantel bewaffnet hatte und auf die Polizeibeamten zustürmte. Er hatte die flexible Feder über den Kopf gehoben und war kurz davor auf die Beamten einzuschlagen.
Ein Beamter zog die Dienstwaffe und forderte den Täter auf die Hantelstange endlich fallen zu lassen.
Diese Androhung zeigte Wirkung und der 38-Jährige legte die Biegehantel auf den Boden.
Er wurde überwältigt und gefesselt. Die Polizeibeamten und der Täter blieben unverletzt. Auf Grund seiner Alkoholisierung (Alkotest ergab 2,2 Promille) wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Diese wurde im St.-Anna-Krankenhaus durchgeführt. Seinen Rausch musste der 38-Jährige dann in einer Haftzelle ausschlafen. Am Montagmorgen wurde der Koch auf freien Fuß gesetzt.
Ihn erwartet nun ein ganzer Strauß an Strafanzeigen, unter anderem auch wegen Widerstands und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 09.12.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei beendet Rangelei

Eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten ist der Polizei in der Nacht zu Sonntag aus der Zollamtstraße gemeldet worden. Zeugen teilten gegen 2.45 Uhr mit, dass sich auf einem Parkdeck ungefähr 15 bis 20 Personen prügeln würden.
Als die Streife nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, war die Auseinandersetzung offenbar bereits beendet. Es hielten sich aber noch mehrere junge Männer auf dem Parkdeck auf.
Um zu klären, was genau passierte, sprachen die Beamten einen der jungen Männer an und fragten ihn auch nach seinem Personalausweis. Der Angesprochene ignorierte jedoch – trotz mehrfacher Aufforderung – die Polizisten und wollte einfach weggehen. Als sich daraufhin die Beamten ihm in den Weg stellten, wurden drei andere junge Männer sofort lautstark verbal aggressiv. Einer der drei versuchte dann, auf den zuerst Angesprochenen einzureden und ging auf ihn zu, wobei es zu einer Rangelei zwischen den beiden Männern kam. Die Polizisten gingen sofort dazwischen und trennten die beiden Streithähne voneinander.
Der 22-Jährige, der hier als „Haupttäter“ aufgefallen war, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wo er auch bis zum nächsten Morgen blieb. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 09.12.2019

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Volltrunkener kam in Gewahrsam

Ein 49-Jähriger aus Euskirchen hielt sich trotz Hausverbots nach Entlassung einer ambulanten Versorgung in einem Krankenhaus in Euskirchen auf. Vor Ort erhielt der Mann am Samstag (14.16 Uhr) von den eingesetzten Polizeibeamten einen Platzverweis. Diesem kam er nicht nach, sodass er zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen wurde. Zusätzlich konnte der Mann nur mit der Hilfe der eingesetzten Polizisten gehen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,36 Promille.

PM der KPB Euskirchen vom 09.12.2019

Alsfeld, Vogelsbergkreis (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Nach einer vorausgegangenen Körperverletzung und Beleidigung gegenüber zwei Frauen beleidigte und bedrohte ein 28-jähriger Alsfelder am Samstagabend (07.12.), gegen 20 Uhr, zwei Polizeibeamte am „Ludwigsplatz“. Diese sprachen dem Mann nach der Anzeigenaufnahme einen Platzverweis aus. Als er der Aufforderung nicht Folge leistete, nahmen die Polizisten ihn in Gewahrsam. Auf dem Weg zur Polizeistation beleidigte der alkoholisierte Alsfelder die Beamten weiterhin und versuchte einen der Polizisten mit Kopfnüssen zu attackieren. Als der Mann sich nach einigen Stunden wieder beruhigt hatte, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM des PP Osthessen vom 09.12.2019

Regensburg (Bayern): Randalierer bedroht Polizeibeamte an einer Tankstelle

Am Montag bedrohte ein Mann Polizeibeamte an einer Tankstelle, nachdem er zuvor dort randaliert hatte. Er konnte überwältigt und festgenommen werden. Ein Beamter wurde leicht verletzt.
Am Montag, 09. Dezember 2019, gegen 02.00 Uhr informierte eine Angestellte einer Tankstelle in der Landshuter Straße in Regensburg die Polizei über einen randalierenden Mann. Dieser trat gegen Einrichtungsgegenstände und verängstigte andere Kunden. Eine hinzugezogene Streife der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg unterband daraufhin die Situation, leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein und erteilte dem 18-jährigen Mann abschließend einen Platzverweis.
Dieser ging daraufhin unvermittelt zu einer Zapfsäule, entnahm zwei Zapfpistolen und zeigte auf die Beamten. Dabei verschüttete er Treibstoff auf dem Boden. Er holte schließlich einen Gegenstand aus seiner Tasche und hielt ihn vor die Zapfpistole, während er damit bedrohlich weiter in Richtung der Polizeibeamten deutete. Mit dieser gefährlichen Situation konfrontiert, reagierten die Polizeibeamten schnell und brachten den Aggressor unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden. Dabei wurde ein Beamter leicht an der Hand verletzt.
Bei der Durchsuchung des Mannes konnte dann ein Feuerzeug sichergestellt werden. Er wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen. Der Grund für sein Handeln ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Er muss sich nun auch u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Regensburg Süd vom 09.12.2019

Grunbach (Baden-Württemberg): Prüfdienst bedroht

Zwei Männer im Alter von 19 und 29 Jahren haben am Sonntagabend (08.12.2019) gegen 21:30 Uhr zwei Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn in einer S-Bahn bedroht, anschließend Widerstand gegen die Maßnahmen von Polizeibeamten geleistet und diese beleidigt. Die beiden Tatverdächtigen waren zunächst durch Fahrkartenprüfer der Deutschen Bahn im 1.Klasseabteil einer S-Bahn der Linie S2 in Richtung Schorndorf angetroffen worden, waren wohl allerdings nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte. Trotz Hinzuziehung einer Streife der DB-Sicherheit wollten die beiden Männer das Abteil offenbar nicht verlassen und bedrohten daraufhin die Sicherheitskräfte verbal. Der 29-Jährige wurde daraufhin durch die DB-Mitarbeiter mit Handschellen gefesselt. Die beiden mit etwa 1,5 Promille alkoholisierten Männer wurden im Anschluss am Haltepunkt Grunbach aus der S-Bahn begleitet und einer alarmierten Streife der Bundespolizei überstellt. Da auch der 19-jährige Begleiter zunehmend aggressiver wurde, den Aufforderungen der Beamten nicht nachkam und diese schließlich beleidigte, musste auch er gefesselt werden. Die Bundespolizisten verbrachten die beiden im Rems-Murr-Kreis wohnhaften Tatverdächtigen anschließend zur Identitätsfeststellung auf das Polizeirevier. Beide Personen zogen sich durch den Vorfall leichte Verletzungen zu und wurden alarmierten Rettungskräften vorgestellt. Die Bundespolizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 09.12.2019

Braunschweig (Niedersachsen): Verdächtiger zu einem Ladendiebstahl verletzt vier Polizisten zum Teil schwer

Ladendieb verletzt vier Polizisten zum Teil schwer Braunschweig, Weststadt 06.12.2019, 19.40 Uhr
Nach einem Hinweis auf einen Ladendiebstahl griff ein Mann Polizeibeamte an und leistete erheblichen Widerstand.
Am Freitagabend gab ein Mitarbeiter eines Supermarkts einen Hinweis auf einen möglichen Ladendieb, nachdem die Warensicherungsanlage ausgelöst hatte. Der Mitarbeiter folgte dem Mann bis die hinzugezogene Streifenbesatzung ihn in einem nahegelegenen Drogeriemarkt antreffen konnte. Die Beamten forderten den Mann zunächst auf, sich auszuweisen. Der 46-Jährige blieb jedoch nicht stehen und versuchte zu verhindern, dass die Polizisten dem Vorwurf des Ladendiebstahls nachgehen konnten.
Als die Polizisten den Mann in einen Nebenraum baten, um in Ruhe alle erforderlichen Maßnahmen treffen zu können, ging der Mann noch im Verkaufsraum auf die Polizeibeamten los und versuchte sie zu schlagen.
Um weitere Angriffe durch den 46-Jährigen zu unterbinden, brachten ihn die Polizeibeamten zu Boden. Auf Grund der heftigen Gegenwehr gelang es jedoch erst durch die Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen, den Mann unter Kontrolle zu bekommen. Hierbei war auch der Einsatz von Pfefferspray erforderlich.
Durch das aggressive Verhalten des Mannes fügte er den Polizisten u. a. diverse Hämatome zu, einen Polizisten biss er sogar in den Unterarm, so dass der eine blutende Wunde verursacht wurde.
Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Körperverletzung eröffnet. Da die weiteren Ermittlungen nicht eindeutig belegen konnten, ob es sich bei den mitgeführten Gegenständen des Mannes um Diebesgut handelte, wurde kein Verfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 09.12.2019

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Vor den Augen von Polizisten: Streithahn pinkelt in eine Bank

Nach einem Besuch des Weihnachtsmarktes kam es Freitagabend vor einer Bank auf der Hauptstraße zu einer Schlägerei. Mehrere Personen waren zunächst verbal in Streit geraten, bevor schließlich die Fäuste flogen. Mehrere Personen wurden leicht verletzt, mussten jedoch vor Ort medizinisch nicht versorgt werden. Die Tatverdächtigen kamen allesamt aus Hemer und waren 17-25 Jahre alt. Polizeibeamte sprachen Platzverweise aus, denen mit Ausnahme eines 17- sowie eines 19-Jährigen alle nachkamen. Zuletzt genannter betrat stattdessen die Bank und urinierte vor den Augen der Beamten in einen Mülleimer. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Wache beleidigte er die Polizisten. Ein Alkoholtest ergab über 1 Promille. Die schrieben Anzeigen wegen Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 09.12.2019

Leipzig (Sachsen): Haftbefehle, Körperverletzungen, Widerstand ge-gen Vollstreckungsbeamte – nur ein kleiner Auszug vom zweiten Adventswochenende

Bereits am Freitagmittag nahm die Bundespolizei Leipzig einen mit mehreren Haftbefehlen gesuchten 25-Jährigen am Bahnhof Leipzig- Plagwitz fest. Der aus Görlitz stammende Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Leipzig mit zwei Haftbefehlen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Da er die rund 1500 Euro Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten
95 Tage in die JVA Leipzig eingeliefert.
Zu mehreren tätlichen Auseinandersetzungen kam es am Samstag kurz nach Mitternacht. Mehrere unbekannte Personen schlugen auf dem Querbahnsteig des Leipziger Hauptbahnhofes auf vier Geschädigte ein. Noch bevor die Bundespolizei Leipzig vor Ort war, hatten die Tatverdächtigen bereits den Bahnhof verlassen.
Bei der Fahndung nach den Personen stellten die Bundespolizisten eine weitere körperliche Auseinandersetzung im Bereich der Straßenbahnhaltestelle fest.
Zeitgleich trafen auch Beamte der Landespolizei an diesem Ort ein. Gemeinsam wurde die Umgebung nach den Tätern abgesucht. Durch die Landespolizisten konnte ein 19-Jähriger in der Nähe festgenommen werden. Die Bundespolizei Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig haben Ermittlungsverfahren eingeleitet.  
Am Samstag gegen 19 Uhr wurden die Beamten der Bundespolizei zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Personen in das Untergeschoß der Promenaden gerufen. Bei der Feststellung der Personalien schlug der 29-jährige Leipziger einem Beamten das Diensthandy aus der Hand und wollte zeitgleich einen der Zeugen angreifen. Um seiner Festnahme zu entgehen, versuchte der Leipziger auf die Beamten körperlich einzuwirken. Die Polizisten fesselten ihn und verbrachten ihn zur Wache auf dem Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten noch ein Butterfly-Messer. Die Bundespolizei Leipzig leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und illegalen Waffenbesitz ein. Das Butterfly-Messer wurde beschlagnahmt.
Mit der Festnahme eines 63-jährigen Leipzigers am Montagmorgen endete das zweite Adventswochenende für die Bundespolizei Leipzig. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Verstoß gegen das Waffengesetz mit Haftbefehl gesucht.
Da er die 910 Euro Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die JVA Leipzig gebracht. Dort verbüßt er die nächsten 70 Tage seine Strafe.

PM der BPOLI Leipzig vom 09.12.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagnachmittag wehrte sich ein 24-Jähriger gegen seine Ingewahrsamnahme durch die Polizei. Zuvor hatte er vor seiner Haustür randaliert und war von mehreren Männern geschlagen worden.
Die Polizei wurde gegen 16:00 Uhr in die Berliner Straße gerufen. Dort trafen sie auf einen 24-Jährigen Anwohner, der deutlich alkoholisiert und aggressiv war. Der Mann war teilweise entkleidet und wies frische Verletzungen auf, die von einer vorangegangenen Auseinandersetzung stammten. Der Dürener hatte zuvor wiederholt an mehreren Wohnungen seines Mehrfamilienhauses geklingelt und sich mit einem der Bewohner, einem 21-Jährigen, eine verbale Auseinandersetzung geliefert. Als der alkoholisierte Mann das vor dem Haus abgestellte Fahrrad des Nachbarn sowie die Eingangstür beschädigte, eskalierte die Situation. Der 21 Jahre alte Nachbar und dessen hinzueilender Vater, 47 Jahre alt, schlugen gemeinsam auf den Unruhestifter ein und verletzten ihn. Durch den 24-Jährigen erfolgte eine entsprechende Gegenwehr.
An zwei Pkw, die im Bereich der Auseinandersetzung parkten, wurden durch die eingetroffenen Polizisten frische Schäden festgestellt. Auch das Fahrrad des 21-Jährigen und die Hauseingangstür waren beschädigt. Der 24-Jährige war mit in der Atemluft gemessenen 2,08 Promille deutlich alkoholisiert und nicht in der Lage, sich zu beruhigen. Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der Dürener bis zu einer Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich mit enormer Kraft, so dass es mehrere Polizisten brauchte, um ihn schließlich mit Handfesseln versehen in einen Streifenwagen zu setzen. Dieser brachte ihn zunächst zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus und anschließend auf die Polizeiwache. Nach richterlicher Anordnung konnte er dieses am frühen Montagmorgen wieder verlassen. Gegen ihn wurde Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte gefertigt. Gegen den 21-Jährigen und seinen Vater wurde ebenfalls eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt.
Bemerkenswert an dem Einsatzgeschehen war, dass der 24-Jährige während seiner Widerstandhandlungen deutlichen Zuspruch und verbale Unterstützung durch seine vorherigen Angreifer sowie eine hohe Anzahl Schaulustiger erfuhr. Die polizeilichen Maßnahmen wurden nicht nur lautstark in Frage gestellt, die Polizisten mussten zwischenzeitlich zur Unterstützung weitere Streifenwagen hinzurufen, da sich die allgemeine Stimmung extrem aggressiv gegen die Beamten richtete. Auch Beleidigungen blieben nicht aus. Erst, als der Einsatz von Reizgas angedroht wurde, ließ sich die Lage beruhigen.

PM der POL Düren vom 09.12.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schleudert Polizisten gegen Hauswand – Beamter schwer verletzt

Ein alkoholisierter Mann (23) hat am Sonntagabend (8. Dezember) einen Polizisten bei einem Einsatz in der Altstadt-Nord angegriffen und schwer verletzt. Der Beamte musste in einem Krankenhaus behandelt werden und ist bis auf weiteres nicht dienstfähig. Der Einsatz endete für den aggressiven Frechener in einer Ausnüchterungszelle.
Gegen 19 Uhr hörten die Einsatzkräfte einen dumpfen Knall vom Heck des Streifenwagens, als sie auf der Straße „Am Hof“ in Richtung Hohe Straße fuhren.
Sofort erkannten sie einen kräftigen rund zwei Meter großen Mann, der in Richtung eines dortigen Brauhauses wegrannte. Nach kurzer Verfolgung stoppten die Polizisten den Flüchtenden. Bei der anschließenden Personenkontrolle packte der 23-Jährige plötzlich einen der Beamten und schleuderte ihn gegen eine Gebäudewand. Der Uniformierte schlug mit dem Kopf gegen die Fassade und zog sich dadurch schwere Verletzungen zu.
Die Beamten überwältigten den 23-Jährigen und legten ihm Handschellen an.
Mehrere Passanten hatten das Geschehen beobachtet und unterstützen die Polizisten. Fortwährend beleidigte der mittlerweile Gefesselte die Beamten, leistete weiter Widerstand, sperrte sich und versuchte sich zu befreien. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,2 Promille.
Zwischenzeitlich hatten sich mehrere Begleiter des 23-Jährigen genähert. Auch sie verhielten sich aggressiv und versuchten ihren Freund zu befreien. Sofort hinzugerufene Unterstützungskräfte beruhigten die Situation.
Der Frechener muss sich jetzt in einem Verfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Gegen seine Unterstützer leiteten die Polizisten Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung ein.

PM des PP Köln vom 09.12.2019

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Gefährliche Körperverletzung

Eine 40-jährige Brandenburgerin hatte am Sonntagabend Besuch von ihrem 47-jährigen Bekannten bekommen. Beide sprachen im Verlauf des Abends offenbar stark dem Alkohol zu, was in weiterer Folge zu Streit zwischen den beiden führt. Grund und Ursache der Auseinandersetzung sind jedoch bislang noch unbekannter Natur. Offenbar eskalierte der Streit dann und der 47-Jährige schlug seine Gastgeberin mehrfach ins Gesicht. Diese wollte sich wohlmöglich dagegen wehren, griff nach einem Küchenmesser und stach nach ihrem Gast. Sie traf den Mann dabei in den Unterbauch, was eine Stichwunde nach sich zog, die zunächst von Rettungskräften, später dann in einem Krankenhaus behandelt wurden. Obwohl der Verletzte stationär aufgenommen wurde, waren seine Verletzungen nach ersten Erkenntnissen wohl nicht lebensbedrohlich.
Auch wurde die 40-jährige Wohnungsinhaberin von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Schläge ihres Gastes erlitt die Frau ebenfalls zu behandelnde Kopfverletzungen. Beide Personen standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Während der Mann den Atemalkoholtest ablehnte und stattdessen Polizisten und Rettungskräfte aufs massivste beleidigte und bedrohte, erreichte die verletzte Frau einen Atemalkoholwert von über 2,6 Promille. Es wurden Blutproben angeordnet, mehrere Strafanzeigen aufgenommen und das Küchenmesser sichergestellt.

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

Rathenow (Brandenburg): Ruhestörung löst Polizeieinsatz aus

Gestört durch den zunehmenden Lärm eine Gruppe von etwa 25 Personen im Bereich der Brücke an der Steinstraße in Rathenow informierten Anwohner am Freitagabend die Polizei. Einsatzkräfte stellten vor Ort die Gruppe Jugendlicher fest, die einen 17. Geburtstag feiern wollte, unterhalb der Brücke Musik hörte und dabei dem Alkohol zusprach. Die Beamten erteilten den Anwesenden einen Platzverweis, dem der größte Teil der Gruppe folgte. Einige der Jugendlichen wollten den Anweisungen aber nicht Folge leisten, provozierten die Beamten und drohten ihnen mehrfach. Nachdem die Personen mehrfach aufgefordert wurden, sich vom Ort zu entfernen und sich weiter zu beruhigen, waren zwei der Personen weiterhin aggressiv. Auch gleichaltrigen gelang es nicht die beiden zur Räson zu bringen. Die Beamten konnten nur durch den Einsatz von Pfefferspray dafür sorgen, dass sich die Situation beruhigte und die Jugendlichen den Bereich verließen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Mehrere Personalien von Feiernden wurden aufgenommen und darüber hinaus eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Die Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

Jüterbog (Brandenburg): Psychische Ausnahmesituation

Zeugen meldeten gestern Nachmittag bei der Polizei eine weibliche augenscheinlich verwirrte Person, die sich vor dem Haupteingang des Mönchenklosters am Mönchenkirchplatz in Jüterbog aufhielt. Die 57-jährige Frau befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation, da sie vor Ort herumschrie und aggressiv reagierte, wenn sie angesprochen wurde. Auf die Kollegen eines hinzugerufener Rettungsdienstes regierte die Frau ebenso uneinsichtig und versuchte diese körperlich anzugreifen. Sie wurde schließlich von hinzugerufenen Polizeibeamten fixiert, bevor man sie in eine psychiatrische Einrichtung brachte. Die Beamten fertigten entsprechende Strafanzeigen unter anderem wegen des Vorwurfs der versuchten Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

Lörrach (Baden-Württemberg): Drei Männer gehen Paar an – Gewahrsam

Aus unbekannten Gründen haben drei alkoholisierte Männer am Freitagabend, 06.12.2019, in Lörrach ein Pärchen auf der Straße zunächst verbal angegangen.
Dann wurde der 28 Jahre alte Mann geschlagen und auch getreten. Ein Mitarbeiter einer nahen gelegenen Gaststätte verständigte gegen 20:15 Uhr die Polizei, die mit mehreren Streifen die drei höchstaggressiven Männer bändigen musste. Die Männer im Alter von 20 und 21 Jahren wurden in Gewahrsam genommen. Dabei biss einer von ihnen einem Polizeibeamten in den Arm. Dank getragener Winterbekleidung überstand dieser den Angriff unversehrt. Der Angreifer erlitt wegen eines Abwehrschlages eine leicht blutende Lippe.

PM des PP Freiburg vom 09.12.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizist gebissen

Weil er bereits unter alkoholischer Beeinflussung stand und sich nicht so wirklich an die gute Kinderstube hielt, wurde einem 33-Jährigen am Ende des Eishockeyspiels in Heilbronn am Sonntagabend weiterer Alkohol verweigert. Das machte den Mann noch wütender und als er sich nicht beruhigte, wurde die Polizei hinzu gerufen. Da er mehrere ausgesprochene Platzverweisen nicht befolgte, wurde ihm die Gewahrssamnahme erklärt. Da er sich weigerte, mitzukommen, mussten die Ordnungshüter Gewalt anwenden. Beim Anlegen der Handschließen biss der Mann einem Beamten in den Unterarm. Durch den Biss erlitt der Polizist eine leichte Verletzung. In die Zelle musste der 33-Jährige trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 09.12.2019

Dortmund, Billerbeck (Nordrhein-Westfalen): Raucherin löst „Tumult“ auf Bahnsteig aus – Schwangere zu Boden gestoßen – Unbeteiligter niedergeschlagen – Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung und Widerstand

Am Samstagabend (7. Dezember 2019) soll es auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Grund der tumultartigen Auseinandersetzung soll eine 25-jährige niederländische Frau gewesen sein, welche in der noch geöffneten Tür eines Zuges rauchte.
Gegen 21:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einem Bahnsteig gerufen. Dort sollte es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Zeugen sprachen später von „tumultartigen“ Zuständen die auf dem Bahnsteig geherrscht hätten.
Bundespolizisten ermittelten, dass eine 25-jährige Frau in der geöffneten Tür der am Bahnsteig wartenden Regionalbahn 51 geraucht haben soll. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine schwangere 29-jährige Frau aus Billerbeck in dem Zug.
Ein Begleiter der schwangeren Frau soll die Raucherin aufgefordert haben, Rücksicht auf die 29-Jährige zu nehmen und das Rauchen in der Tür einzustellen.
Anschließend soll sich eine größere Anzahl von Personen, welche die Niederländerin begleiteten, in die verbale Auseinandersetzung eingemischt haben.
Daraufhin hätten sich wiederum mehrere Begleiter der schwangeren Frau ebenfalls an der Diskussion beteiligt und das Geschehen auf den Bahnsteig verlagert.
Nachdem die 25-jährige Raucherin einen Plastikbecher auf die Begleiter der 29-jährigen Schwangeren geworfen haben soll, eskalierte die Situation derart, dass die Schwangere aus Billerbeck zu Boden gestoßen worden sein soll.
Zudem soll in dem Handgemenge auch ein bislang vollkommen unbeteiligter 38-jähriger Mann aus Ascheberg zwischen die „Fronten“ geraten sein. Dabei geriet der Ascheberger zwischen Zug und Bahnsteigkante und verletzte sich. Außerdem sei der Mann von einem noch Unbekannten körperlich angegangen worden.
Die schwangere 29-jährige Frau und der unbeteiligte 38-jährige Mann wurden sicherheitshalber in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.
Bei der Mitnahme zur Bundespolizeiwache wehrte sich die Niederländerin dermaßen, dass sie nur unter Zwangsanwendung mitgenommen werden konnte. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr ein Wert von 1,1 Promille.
Wie genau sich der Sachverhalt tatsächlich darstellte, müssen nun weitere Ermittlungen ergeben. Es wurde die Sicherung der Videoaufzeichnungen aus der Regionalbahn 51 angeordnet.
Die Bundespolizei eröffnete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Gegen die 25-Jährige wurde zudem ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 09.12.2019

Laufach (Bayern): Notrufmissbrauch endet in Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 53-jähriger Mann betätigte am frühen Montagmorgen, vor 9 Uhr, mindestens 20 Mal den Polizeinotruf 110 ohne Grund, wodurch die Arbeit in der Einsatzzentrale Würzburg erheblich behindert wurde. Er war bereits am Sonntagabend diesbezüglich mit gleicher Vorgehensweise aufgefallen und zeigte sich bei einer Gefährderansprache äußerst aggressiv und uneinsichtig. Beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen am Montag, reagierte er erneut massiv aggressiv und versperrte die Eingangstür. Nach dem gewaltsamen Öffnen der Tür stand der Mann mit einem Baseballschläger bewaffnet in der Hand den Beamten gegenüber. Es kam zum Einsatz des Pfeffersprays, worauf der Täter das Schlagwerkzeug fallen ließ, aber eine Kampfhaltung mit erhobenen Fäusten einnahm. Daraufhin wurde er überwältigt und musste gefesselt werden. In seiner Wohnung nahmen die Ordnungshüter starken Marihuanageruch wahr und stellten anschließend mehrere Dosen Pflanzenteile sicher. Auf Anordnung eines Richters wurde von einem Arzt eine Blutentnahme zur Feststellung seiner Schuldunfähigkeit durchgeführt und der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen.

PM der PI Aschaffenburg vom 09.12.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Nach seinem Notruf kam der Randalierer ins Polizeigewahrsam- Smartphone des Beschuldigten legten die Beamten der Anzeige bei

45127 E.- Stadtmitte: Am frühen Sonntagmorgen (8. Dezember um 2:30 Uhr) rief ein 22-jähriger Mann aus Recklinghausen die Polizei zu Hilfe. Ursache war nach seinen Angaben ein Streit zwischen ihm und den Angestellten einer Diskothek an der Viehofer Straße. Auch mit den kurz darauf eintreffenden Polizisten geriet der gereizte und aggressive Mann schnell aneinander.
Möglicherweise unter Drogen und Alkohol stehend, war er nicht mit den polizeilichen Maßnahmen einverstanden, die ihm auflegten, den Bereich sofort zu verlassen. Möglichen Verständigungsschwierigkeiten vorbeugend, wiederholten die Polizisten den sogenannten Platzverweis mehrmals, jedoch ohne Erfolg. Als sie den aggressiven Mann in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte er sich massiv.
Unterstützt durch den Sicherheitsdienst der Diskothek konnte er gefesselt und zur Polizeiinspektion gefahren werden. Als er sich später beruhigte und seinen Anwalt anrufen wollte, gaben ihm die Beamten sein Handy für das Telefonat. Statt des Anrufes filmte oder fotografierte er jedoch die Beamten, worauf sie ihm das Telefon abnahmen, erneut fesselten und den erneut aufbrausenden Mann ins Polizeigewahrsam brachten. Mit der Strafanzeige ist auch das Mobiltelefon zur technischen Auswertung an das ermittelnde Kriminalkommissariat weitergeleitet worden.

PM der POL Essen vom 09.12.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Geburtstagfeier endet in Gewahrsam

Am 07.12.2019 gegen 23:30 Uhr endete ein Einsatz wegen Ruhestörung in der Hatzfelder Straße mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.
Die Geburtstagsfeier eines 30-jährigen Wuppertalers wurde wegen Ruhestörung bei der Polizei gemeldet. Als die Beamten eintrafen, um mit dem Veranstalter über die Anpassung der Lautstärke zu reden, reagierte dieser sehr aggressiv und zunehmend beleidigend. Da das „Geburtstagskind“ in der Folge seine Ausweisdokumente nicht vorzeigen wollte und zudem die Beamten verstärkt beleidigte, wurde er mit Handfesseln abgeführt und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf dem Weg zum Polizeiwagen wurden die Polizisten von mehreren Besuchern mit Stöcken und anderen Gegenständen angegriffen sowie beleidigt, konnten sich jedoch der Angriffe erwehren.
Im Zuge des Einsatzes und nach Eintreffen weiterer Kräfte wurde die Veranstaltung mit circa 50 Besuchern aufgelöst. Dies veranlasste einen der Besucher sowohl einen mitgeführten Diensthund, als auch die Beamten zu provozieren und anzugehen. Die folgende Ingewahrsamnahme und den Transport ins Polizeigewahrsam kommentierte er mit Beleidigungen und körperlicher Gewalt. Er verletzte zwei Polizisten zum Teil so, dass einer den Dienst nicht weiterführen konnte.

PM der POL Wuppertal vom 09.12.2019

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert – fünf Autos beschädigt – Gewahrsam

Ein Betrunkener hat am Samstag, 07.12.2019, in Weil am Rhein randaliert und mit einem Abfalleimer fünf geparkte Autos beschädigt. Gegen 18:15 Uhr war der Notruf von einem Zeugen gewählt worden. Auf dem Pausenhof einer Schule traf die Polizei auf einen stark alkoholisierten 27-jährigen. Der Mülleimer lag neben ihm. Fünf der dort geparkten Autos wiesen frische Beschädigungen auf. Auch die Jalousie einer dortigen Sporthalle und die Beleuchtung waren demoliert. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen.
Dabei beleidigte er einen Polizisten. Die Polizei ermittelt gegen den Mann.

PM des PP Freiburg vom 09.12.2019

Ludwigsburg-Eglosheim (Baden-Württemberg): Streit endet im Polizeigewahrsam

Am Sonntag kam es gegen 3:15 Uhr in Ludwigsburg-Eglosheim vor einer Kneipe im Pestalozziweg zu einem Streit zwischen einem 24-Jährigen, seinem 23-jährigen Bekannten und weiteren Personen. Diesem Streit war wohl bereits eine Auseinandersetzung in der Kneipe vorausgegangen. Schon beim Eintreffen der Polizei verhielten sich beide Männer den Beamten gegenüber verbal aggressiv. Der 23-Jährige konnte vor Ort nicht beruhigt werden und folgte den Anweisungen der Beamten nicht. Als ihm aus Eigensicherungsgründen die Hände gefesselt werden sollten, leistete er körperlichen Widerstand, was dazu führte, dass er hierfür zwangsweise zu Boden gebracht werden musste. Daraufhin versuchte der 24-Jährige seinem Bekannten zu Hilfe zu eilen, was wiederrum durch mehrere Beamte verhindert werden konnte. Diese wurden dann von dem 24-Jährigen zunächst mehrfach beleidigt, bis auch er zwangsweise auf den Boden gebracht und an den Händen gefesselt werden musste. Das ganze Verhalten der Beiden wurde mit einer Bodycam aufgezeichnet. Der 23-Jährige beruhigte sich selbst auf der Dienststelle nicht. So randalierte er noch in der Zelle weiter. Beide Beteiligten waren offensichtlich stark alkoholisiert und müssen jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 09.12.2019

Ravensburg (Baden-Württemberg): Gewalttäter am Samstagabend

Gewalttätig aus heiterem Himmel, so erschien in der Nacht zum Samstag gegen 02.30 Uhr der 33-jährige Besucher einer Diskothek im Bereich des Bahnhofs, der zu dieser nächtlichen Stunde plötzlich und den bisherigen Erkenntnissen zufolge ohne Vorgeschichte oder Streit einen 32-Jährigen mit einem Kopfstoß attackierte und sein Opfer hierbei verletzte. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einschritt, flüchtete der Aggressor. Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde im Rahmen der polizeilichen Fahndung in der Georgstraße angetroffen. Er war deutlich alkoholisiert. Als er durch die Polizei aufgegriffen wurde, hatte er sich noch nicht beruhigt und misshandelte eine Frau, von der er auch nach dem Eintreffen der Polizei nicht abließ. Schließlich ging er auf die eingesetzten Polizeibeamten los, denen es nur mit größter Mühe gelang, den Tobenden unter Kontrolle zu bekommen und zur Vermeidung weiterer Störungen in Gewahrsam zu nehmen. Bis dahin beleidigte der 32-Jährige mehrere Polizeibeamte.
Insgesamt 4 Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt. Gegen den 32-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

Isny i.A. (Baden-Württemberg): Unliebsamer Gast in einer Gaststätte

Das Verhalten eines 36-jährigen Besuchers einer Gaststätte in der Eberzstraße erforderte in der Nacht zum Sonntag gegen 01.45 Uhr den Einsatz der Polizei. Der Gaststättenbesucher hatte sich in dem Lokal nicht so benommen, wie es sich gehört, weshalb er aus der Gaststätte verwiesen wurde. Diesbezüglich zeigte sich der 36-Jährige uneinsichtig und benahm sich auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeireviers Wangen im Allgäu aggressiv und beleidigend, weshalb ihm schließlich ein Platzverweis erteilt wurde, den die Beamten mit Zwang durchsetzen mussten. Nachdem der Betroffene die Örtlichkeit bereits verlassen hatte, kehrte er später noch einmal zurück, weshalb zuletzt eine Gewahrsamsnahme erfolgte. Den Rest der Nacht verbrachte der 36-Jährige in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Wangen. Wegen der ausgesprochenen Beleidigungen wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

Insy i.A. (Baden-Württemberg): Wildpinkler am Streifenwagen

Die Rechnung ohne den Wirt machte ein 18-Jähriger, der meinte, in der Nacht zum Sonntag gegen 02.00 Uhr während des Einsatzes einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Wangen im Allgäu in einer Gaststätte in der Eberzstraße gegen das Dienstfahrzeug der Polizei pinkeln zu müssen. Die Sicherheitsmitarbeiter des Wirtes wurden auf sein Tun aufmerksam, griffen zu und übergaben den Verdächtigen der Polizei. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren wegen „unzulässiger Verrichtung der kleinen Notdurft“ eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

Beim Einstiegsvorgang in einen Zug am Hamburger Hauptbahnhof ging der 3-jährige Sohn im Getümmel verloren. Die Eltern bemerkten dies, doch der Zug war schon abgefahren. Aufgelöst suchten die Eltern die Bundespolizei in Harburg auf. Zum Glück war der Sohn am Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof durch die Beamten bereits in Obhut genommen worden.

Am 07.12.2019 gegen 17:45 Uhr stieg eine mehrköpfige afghanische Familie in den Metronom, um nach Harburg zu fahren, wo sie auf Verwandtschaftsbesuch waren.
Zunächst unbemerkt war jedoch beim Einstiegsvorgang im Getümmel der dreijährige Sohn „verlorengegangen“.

Nach Bemerken im Zug war die Aufregung groß. In Harburg angekommen, wurde umgehend das Bundespolizeirevier aufgesucht und der Sachverhalt dargestellt.

Währenddessen hatten aufmerksame Mitbürger den dreijährigen Jungen im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Südsteg entdeckt und Bundespolizisten angesprochen.

Die Beamten liefen mit dem kleinen Jungen zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof, wo sie mittels Zuhilfenahme von Kinderspielzeug versuchten, ihn bei Laune zu halten.

Zwischenzeitlich konnte die Mutter darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass ihr Sohn wohlbehütet bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof auf sie wartete.

Sofort begab sie sich dorthin, wo sie gegen 18:45 Uhr ihren Sohn glücklich wieder in die Arme schließen konnte.

PM der BPOLI Hamburg vom 09.12.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung

Am Samstag, den 07.12.2019, um 16:12 Uhr kam es in der Blumenstraße, Pirmasens zu einer Körperverletzung. Vor Ort mussten die streitenden Parteien, bestehend aus einer 35-jährigen, sowie 34-jährigen Frau aus Pirmasens, getrennt werden. In der Folge konnte ermittelt werden, dass die 35-jährige Beschuldigte die 34-jährige Geschädigte nach dem W-Lan Schlüssel fragte, welchen diese nicht herausgeben wollte. Daher schlug die Beschuldigte der Geschädigten mehrmals gegen den Kopf. Die Geschädigte erlitt hierdurch eine Beule am Kopf und klagte über Kopfschmerzen. Sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Die 35-jährige Beschuldigte wurde durch die Polizeibeamten zur Polizeidienststelle verbracht, da diese sehr aggressiv war.
Nach dem die Beschuldigte sich auf der Polizeidienststelle beruhigt hatte, wurde sie einer Freundin übergeben.

PM der PD Pirmasens vom 08.12.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Diskothekenbesuch artet aus

Der Diskothekenbesuch mehrerer junger Männer ist am frühen Sonntagmorgen aus dem Ruder gelaufen. Zunächst stritten sich die Personen in zwei Gruppen im Inneren der Diskothek im Süden Kaiserslauterns. Als die Streithähne dann im Bereich der Garderobe erneut aufeinandertrafen eskalierte die Situation und es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen. Mehrere Geschädigte wurden im Laufe der Auseinandersetzung von Faustschlägen am Kopf getroffen. Ein 22-jähriger Täter schlug einem 21-Jährigen aus Pirmasens aus kurzer Distanz mit der Faust gegen den Kopf, so dass sich der Geschädigte mehrfach übergeben musste. Der Beschuldigte wurde auf die Dienststelle gebracht, wo ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen wurde. Noch während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizeibeamten versuchte der 22-jährige Schläger einen seiner Kontrahenten erneut zu schlagen und musste daher von den Polizisten zu Boden gebracht werden. Der Eisenberger wurde nach Abschluss der Anzeigenaufnahme und der Blutprobe in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

PM des PP Westpfalz vom 08.12.2019

Marktredwitz (Bayern): Trotz Hausverbot „nur ein wenig feiern wollen“

Ein Gast wollte sich am 08.12., um 01.45 trotz Hausverbot Zutritt zu einem Tanzlokal in der Klingerstraße verschaffen. Die eingetroffenen Beamten erteilten dem Störenfried zunächst einen Platzverweis.
Wenige Meter vom Ort des Geschehens entfernt drehte sich der Mann zu den eingesetzten Beamten um und beleidigte diese mehrfach mit „Arschloch“. Diese Äußerung wurde durch Zeigen des Mittelfingers durch den Mann untermauert.
Daraufhin musste der Mann zur Verhütung von weiteren Straftaten sowie zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen werden.

PM der PI Marktredwitz vom 08.12.2019

Birkenfeld (Rheinland-Pfalz): Randalierende Person im Stadtgebiet Birkenfeld

Am Samstag, dem 07.12.2019 gegen 13:13 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Birkenfeld eine Mitteilung über eine randalierende Person im Bereich der Einkaufsmärkte (Maiwiese) in Birkenfeld ein. Dort habe ein dunkel gekleideter, augenscheinlich alkoholisierter Jugendlicher mit Gegenständen um sich geworfen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte durch Einsatzkräfte der Polizei Birkenfeld eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hierbei leistete dieset erheblichen Widerstand. Bereits am Morgen des 07.12.2019 wurde die Polizeiinspektion Birkenfeld über eine stark alkoholisierte Person im Bereich der Schulen (Brechkaul) sowie in der Schneewiesenstraße in Birkenfeld in Kenntnis gesetzt. In diesem Zusammenhang soll es gegen 12 Uhr in der Schneewiesenstraße zu einer möglichen Gefährdungssituation zum Nachteil eines bislang unbekannten PkW-Führers gekommen sein. Mögliche Zeugen bzw. Geschädigte, welche sachdienliche Angaben zu den Geschehnissen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Birkenfeld in Verbindung zu setzen.

PM der PI Birkenfeld vom 08.12.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Randalierer beleidigt Polizisten

Am Sonntag, gegen 05:15 Uhr, randalierte ein 24-jähriger aus Weiden in der Rehbühlstraße in Weiden. Um die Randale zu beenden, sprachen die angeforderten Polizisten einen Platzverweis gegen ihn aus. Der junge Mann zeigte sich den Beamten gegenüber jedoch uneinsichtig und unkooperativ. Zudem verweigerte er die Nennung seiner Personalien.
Da die genannten Maßnahmen keinen Erfolg versprachen und weil seine Personalien nicht vor Ort festgestellt werden konnten, wurde der 24-jährige in Gewahrsam genommen und zur PI Weiden verbracht. Während der Fahrt ließ sich der junge Mann zu recht derben Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie gegen einen der eingesetzten Beamten hinreißen.
Obwohl der bei ihm festgestellte Alkoholwert von 2,74 Promille eine gewisse Erklärung für seine Entgleisung liefert, muss er sich trotzdem wegen der Beleidigungen gegenüber dem Beamten, sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit wegen der Verweigerung seiner Personalien verantworten.
Nachdem er sich in der Wache weitestgehend wieder beruhigt und auch die Wirkung des Alkohols nachgelassen hatte, durfte er mit den Anzeigen im Gepäck den Heimweg antreten.

PM der PI Weiden vom 08.12.2019

Innsbruck (Tirol): Körperverletzung in Innsbruck

Am 08.12.2019, um 03.55 Uhr, kam es in einer Lokalität in Innsbruck zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 51-jährigen montenegrinischen Staatsangehörigen und einem 39-jährigen deutschen Lokalangestellten. Der Deutsche wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Der 51-Jährige versuchte immer wieder auf den 39-Jährigen loszugehen, weshalb er vorerst von Gästen zurückgehalten und dann von der Polizei festgenommen werden musste. Beim Abtransport wehre sich der Montenegriner massiv, worauf ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Er wurde zur PI Saggen verbracht und wird angezeigt. Der 51-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

PA der LPD Tirol vom 08.12.2019

Münchberg (Bayern): Im Alkohol- und Drogenrausch ausgerastet

Am frühen Samstagabend, gegen 19:30 Uhr, wurde eine Streife der Münchberger Polizei in die Wilhelmstraße gerufen. Eine Mutter teilte mit, dass ihre 22-jährige Tochter Alkohol und eine Kräutermischung konsumiert hätte. Daraufhin hätte die Tochter in der Wohnung randaliert. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, verhielt sich die junge Frau zunächst ruhig. Ein Alkoholtest ergab, dass Frau wohl annähernd 2 Promille im Blut hatte. Plötzlich kippte jedoch ihre Stimmung. Sie wurde aggressiv und griff ohne erkennbaren Grund die beiden Beamten an. Die junge Dame musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Einem Beamten trat sie gegen das Knie. Er wurde leicht verletzt. Im Anschluss wurde die Frau ins Krankenhaus nach Naila zur intensivmedizinischen Überwachung verbracht. Sie erwartet nun u. a. eine Anzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Münchberg vom 08.12.2019

Wittmund (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Streitigkeiten unter zwei alkoholisierten Kumpels endeten für einen 24-jährigen Wittmunder mit einer Nacht im Polizeigewahrsam und mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung.
Unstimmigkeiten führten dazu, dass der 24-jährige von seinem 26-jährigen Kumpel aus dessen Wohnung verwiesen wurde. Da man sich vor Ort jedoch nicht gütlich einigen und trennen konnte, wurde die Polizei Wittmund hinzugerufen. Aber auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 24-jährige nicht einsichtig und kam dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Da er sich zudem weiterhin verbal aggressiv zeigte, wurde er schlussendlich in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle nach Aurich verbracht. Während des Transportes beleidigte er die eingesetzten Beamten aufs Übelste, so dass er sich nun auch strafrechtlich für sein Verhalten verantworten muss.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 08.12.2019

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Frau beißt Polizisten

Am Samstagabend wurde die Polizei gegen 21.30 Uhr zur Enscheder Straße gerufen. Dort war es zu Streitigkeiten gekommen, an denen auch eine 55-jährige Frau aus Enschede/NL beteiligt war. Die alkoholisierte Frau setzte sich im weiteren Verlauf in ihren Pkw und machte Anstalten loszufahren. Einer Aufforderung, dies zu unterlassen, kam sie nicht nach, sodass der Polizeibeamte den Autoschlüssel aus dem Zündschloss zog. Bei dieser Aktion biss die Frau dem Polizisten in den Arm. Sie wurde aus gefahrenabwehrenden Gründen für die nächsten Stunden in Gewahrsam genommen. Der Beamte wurde im Krankenhaus ambulant behandelt und setzte seinen Dienst fort. Auf die 55-Jährige kommt nun ein Strafverfahren zu.

PM der KPB Borken vom 08.12.2019

Hof (Bayern): Nach Platzverweis in die Zelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02.25 Uhr, randalierte in der Altstadtpassage ein 24-jähriger Mann aus Hof. Weil er auch dem Platzverweis der Polizei nicht Folge leistete musste er in Gewahrsam genommen und in den Haftraum der Polizei gebracht werden. Dort musste der junge Mann den Rest der Nacht verbringen. Weil er die eingesetzten Beamten auch noch mit übelsten Schimpfwörtern beleidigte, wird er zudem wegen Beleidigung angezeigt. Der junge Mann hatte wohl zu viel Alkohol getrunken. Ein durchgeführter Alkotest ergab nämlich einen Wert von 2,08 Promille.

PM der PI Hof vom 08.12.2019

Nürnberg (Bayern): Tätliche Auseinandersetzung vor Diskothek

Von Türstehern einer Diskothek in der Innenstadt wurde am Samstag (07.12.19) die Polizei über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen verständigt.
Letztlich handelte es sich um einen Streit zwischen zwei jungen Männern, wobei ein 24-Jähriger einem 21-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll.
Auch soll der 21-Jährige, als er am Boden lag, von seinem Gegenüber gegen den Oberkörper getreten worden sein.
Bei Eintreffen einer Polizeistreife flüchteten beide in unterschiedliche Richtungen. Ein Beamter konnte einen Flüchtenden erwischen und festhalten.
Dieser versuchte sich loszureißen und schubste den Beamten weg. Als daraufhin beide zu Boden stürzten, fiel der 21-Jährige auf den Beamten, der sich dabei so schwer am Fuß verletzte, dass er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Auch der 24-jährige Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Er weigerte sich jedoch freiwillig mit zur Dienststelle zu kommen und lies sich immer wieder auf den Boden fallen. So musste er zum Streifenwagen getragen werden. Dort versetzte er einem Beamten einen Kopfstoß. Der Beamte wurde nur leicht verletzt und blieb dienstfähig.
In der Dienststelle beleidigte der 21-Jährige noch weiterhin alle eingesetzten Beamten mit zahlreichen unflätigen Schimpfworten.
Beide Streithähne werden nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.12.2019

Bremerhaven (Bremen): Nach Streit in der Zelle geschlafen

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einem Café in Bremerhaven-Lehe zu Streitigkeiten. Ein 32-Jähriger wollte sein Bier nicht bezahlen und schlug sich mit einem Gast. Als die Polizei nach der Sachverhaltsaufnahme einen Platzverweis für den Mann aussprach, kehrte dieser immer wieder an den Einsatzort zurück. Letztendlich musste er seinen Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.
Um 06.00 Uhr weigerte sich der 32-Jährige sein Bier zu bezahlen und goss den Inhalt über den Tresen des Cafés in der Lessingstraße. Als ein 44-jähriger Mann der Bedienung zur Seite eilte, gab es schnell eine Schlägerei unter den Männern und die Polizei wurde verständigt.
Nachdem der 32-Jährige trotz mehrmaliger Aufforderung, den Ort zu verlassen, immer wieder ins Café zurückkehrte, nahmen ihn die Polizisten in ihre Obhut. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bremerhaven vom 08.12.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Sonstiges

Am 07.12.2019, um 02:46 Uhr, wird der Polizei durch einen Zeugen eine männliche Person auf der A 29, Höhe Ausfahrt Fedderwarden, gemeldet, die auf der Mittelplanke laufen solle. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort eine männliche Person auf der Mittelplanke feststellen, die gerade mit heruntergelassener Hose dort urinierte. Einer mehrfachen Aufforderung, die Mittelplanke zu verlassen und in den Streifenwagen zu steigen, kommt er nicht nach. Auf Grund der hohen Gefährdungslage auf der Autobahn wird die Person unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt in den Funkstreifenwagen verbracht. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Da sich die Person weiter unkooperativ verhielt, wurde er zum Schutze seiner eigenen Person in Gewahrsam genommen. Auf der Dienststelle konnten letztlich die Personalien des 34jährigen Verursachers festgestellt werden.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 08.12.2019

Gomaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert und leistet Widerstand

Ein aggressiver Betrunkener hat am Samstagnachmittag in seiner Wohnung randaliert und bei der anschließenden Gewahrsamsnahme zwei Polizisten verletzt.
Die Wohnungsinhaberin rief gegen 14:00 Uhr die Polizei zur Hilfe, weil ihr Mieter lauthals herumschrie und die Einrichtung der Wohnung demolierte. Dabei soll er unter anderem mit einem Stuhl auf das Küchenmobiliar eingeschlagen haben. Der eingesetzten Streifenbesatzung gegenüber verhielt sich der polizeibekannte 34-Jährige aggressiv und uneinsichtig, sodass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Dennoch wehrte er sich gegen das Anlegen der Handschließen derart heftig, dass beide Beamte leicht verletzt und deren Ausrüstung beschädigt wurde. Nachdem er überwältigt werden konnte versah er die Polizisten zudem mit nicht zitierfähigen Beleidigungen. Auf der Dienststelle musste der Gomaringer anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und verbrachte die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle. Eine Überprüfung des Atemalkohols ergab zuvor einen Wert von über 2 Promille. Gegen ihn wird Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die beiden Polizeibeamten konnten nach erster Versorgung der Verletzungen ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Reutlingen vom 08.12.2019

Weinheim (Baden-Württemberg): Betrunkener Gast schlägt Barkeeper

Am 07.12.2019, gg. 22.50 Uhr, kam es in einer Gaststätte in der Obertorstraße in Weinheim zu einer Körperverletzung. Ein 30-Jähriger aus Hemsbach hatte im Laufe des Abends bereits sehr viel Alkohol konsumiert, weshalb der 45-jährige Barkeeper ihm keinen weiteren Alkohol ausschenken wollte.
Schließlich bat er den Gast, die Lokalität zu verlassen. Nachdem der 30-Jährige dem nicht nachkam und erneut ein Bier bestellte, ging der Barkeeper um die Bar herum zum Gast und bat ihn erneut, zu gehen. Daraufhin schlug der betrunkene Gast dem Barkeeper mit der Faust auf die rechte Backe. Der 45-Jährige umklammerte den Schläger, um weitere Schläge zu verhindern und schob ihn nach draußen. Hierbei zog sich der Barkeeper noch eine leichte Verletzung an der Hand zu. Beim Verlassen der Örtlichkeit stürzte der 30-jährige Hemsbacher ohne Fremdeinwirkung die Treppe runter, wobei er sich leichte Verletzungen am Kopf zuzog. Dies hinderte ihn aber nicht, eine andere, nahe gelegene, Gaststätte aufzusuchen. Bei der Kontrolle durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde er so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ein Alcotest ergab einen Wert von knapp 2,5 Promille. Neben dem Ausnüchtern in einer Gewahrsamszelle wird noch eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft vorgelegt.

PM des PP Mannheim vom 08.12.2019

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin leistet Widerstand

Am Freitagabend mussten Polizeibeamte gegen 20.15 Uhr erneut eine 50-jährige Rhederin in Gewahrsam nehmen, da diese in ihrer Wohnung lautstark randaliert und die Ruhe gestört hatte. Die Frau leistete Widerstand und beleidigte die Beamten. Das Ordnungsamt wurde hinzugezogen und die 50-Jährige in eine Klinik eingewiesen.

PM der KPB Borken vom 08.12.2019

Saarbrücken-St. Johann (Saarland): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte der PI Saarbrücken-Stadt

Am frühen Sonntag Morgen, gegen 04:30 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz vor einer Discothek in der Futterstraße in Saarbrücken, wonach ein junges Pärchen aus Kleinblittersdorf ihre dort anfallenden Rechnungen nicht beglichen hätte. Aufgrund ihrer aggressiven Verhaltensweisen vor Ort wurde der 26-jährige Mann und die 24-jährige Frau zur Polizeidienststelle verbracht. Dort griff die Probandin Polizeibeamte aktiv an, in dem sie um sich trat und eine Polizeibeamtin in deren mit Handschuhe geschützte Hand biss. Verletzt wurde die Beamtin dabei nicht. Nach Entnahme einer Blutprobe und Einleitung entsprechender Strafverfahren erschienen Angehörige und nahmen das Pärchen in Obhut.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 08.12.2019

Delmenhorst, Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen): Körperliche Auseinandersetzungen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Brake

Die Beamten der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch mussten am Sonntag, 08. Dezember 2019, mehrere körperliche Auseinandersetzungen schlichten.
Zunächst wurde gegen 02:30 Uhr eine Auseinandersetzung in einer Gaststätte in der Braker Innenstadt gemeldet. Die Klärung des Sachverhaltes nahm aufgrund der Alkoholisierung aller beteiligter Personen und der aggressiven Stimmung einiger weniger Besucher bereits einige Zeit in Anspruch. Zu Straftaten war es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht gekommen.
Gegen 03:20 Uhr wurde dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen jugendlichen, ausnahmslos alkoholisierten Brakern vor derselben Gaststätte gemeldet. Hierbei fügten sich zwei 17-jährige gegenseitig leichte Verletzungen zu. Eine 17-Jährige, die schlichten wollte, wurde ebenfalls geschlagen. Bei Eintreffen von Beamten der Polizei Brake flüchtete einer der beiden 17-Jährigen, konnte aber gestellt werden. Beim Versuch, den Hergang zu rekonstruieren, solidarisierten sich bis zu 30 Jugendliche, die die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten und erschwerten. Die Stimmung war dabei äußerst gereizt.
Nur durch Unterstützung von Beamten der Polizei Nordenham gelang es, die Situation beruhigen und klären zu können. Gegen die zwei 17-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Eine weitere Person wurde in Gewahrsam genommen, weil der junge Mann den Ort des Geschehens trotz mehrfacher Aufforderungen nicht verlassen wollte und die Maßnahmen andauernd störte. Die Jugendlichen verhielten sich während der polizeilichen Maßnahmen distanz- und respektlos. Die Beamten wurden zum Teil übel beschimpft. Gegen einen Jugendlichen wurde bereits ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Gegen 04:50 Uhr wurde dann eine Schlägerei unter Beteiligung von 15 Personen in einer Gaststätte in der Nähe des Fähranlegers Lemwerder gemeldet. Die Polizei Brake erhielt hier Unterstützung von Beamten der Polizei Delmenhorst, der Autobahnpolizei Ahlhorn und Diensthundführern. Bei deren Eintreffen hatten sich die Personen bereits voneinander getrennt. Die Klärung gestaltete sich auch hier schwierig, da die beteiligten Personen kaum Angaben machten und die Hilfe der Polizei nicht in Anspruch nehmen wollten. Die Behandlung oberflächlicher Verletzungen durch die Besatzung eines Rettungswagens wurde ebenfalls abgelehnt.
Letztendlich war Auslöser der Auseinandersetzung der exzessive Tanzstil der einen Gruppe, bei dem unter anderem Gläser und Flaschen zu Bruch gingen. Deshalb wurde die Musik unterbrochen, was die tanzende Gruppe aufbrachte. Weitere Besucher, die beruhigen und schlichten wollten, wurden dann angegriffen. Es folgten mehrere Körperverletzungen, die nun aufgearbeitet werden müssen.
Dieser Einsatz konnte um 05:45 Uhr beendet werden.

PM der PI Delmenhorst/Oldenburger Land/Wesermarsch vom 08.12.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): 18-Jähriger greift nach Schlägerei Polizisten an – Küchenmesser sichergestellt

In der Nacht zu Sonntag (7./8. Dezember) hat ein 18-Jähriger in Ostheim nach einer Schlägerei mit einem noch unbekannten Kontrahenten einen Polizisten mit Schlägen und Tritten angegriffen. Der Beamte brachte den Kölner zu Boden und legte ihm mit Unterstützung seines Kollegen Handfesseln an. Ein Küchenmesser, das der Verdächtige nach aktuellem Ermittlungsstand während der Widerstandshandlungen verloren hatte, stellten sie sicher. Ein Rettungswagen brachte den Überwältigten mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Der leichtverletzte Polizist verblieb dienstfähig.
Gegen 2.30 Uhr hatte eine Zeugin über den Notruf der Polizei die körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern auf offener Straße gemeldet. Als der erste Streifenwagen in der Uckermarkstraße eintraf, ergriffen beide Beteiligte in unterschiedliche Richtungen die Flucht. Als der Polizist den 18-Jährigen nach mehreren hundert Metern einholte, ging dieser unmittelbar auf seinen Verfolger los. Ob der Verdächtige das Messer zuvor in der Hand gehalten hat oder ob es ihm aus der Tasche gefallen ist, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Fahndung nach dem noch unbekannten zweiten Verdächtigen dauert an.

PM des PP Köln vom 08.12.2019

Großbeeren, Neubeeren (Brandenburg): Betrunkener Beifahrer und Widerstand

Ein 22-jährige Mann rastete im Auto einer Bekannten aus und wollte aus dem fahrenden Auto steigen, wodurch sie gezwungen wurde anzuhalten. Der Beschuldigte stieg dann aus dem Auto und fiel mehrfach zu Boden. Er lief wiederholt auf die unbeleuchtete Fahrbahn so dass andere Fahrzeugführer langsamer fahren und ausweichen mussten.
Ein weiterer Mitfahrer verständigte die Polizei, da der 22-jährige eine Psychose habe und stark alkoholisiert ist. Nach Eintreffen der Beamten versuchte er sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Während der Gewahrsamnahme biss der Beschuldigte einem Beamten in den Finger und leistete auch später weiter aktiven Widerstand. Ein Notarzt bescheinigte die Gewahrsamstauglichkeit so das der 22-jährige bis zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam verblieb. Gegen den nun Beschuldigten wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PD Brandenburg West vom 08.12.2019

Eberswalde (Brandenburg): Mittelfinger und Betäubungsmittel in Eberswalde

In den frühen Morgenstunden des 08.12.2019 befanden sich Polizeibeamte des Polizeireviers Eberswalde im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Heegermühler Straße. Gegen 04:45 Uhr passierte ein Fahrradfahrer deren Streifenwagen. Im Vorbeifahren zeigte der Fahrradfahrer den Polizeibeamten den Mittelfinger. Daraufhin unterzogen die Polizeibeamten den Fahrradfahrer einer Kontrolle. Bei der Überprüfung seiner Identität fanden die Kontrollierenden eine geringe Menge Marihuana. Die Betäubungsmittel wurden im weiteren Verlauf sichergestellt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Warum er den Polizeibeamten den Mittelfinger zeigte, konnte er nicht erklären. Bereits in den Abendstunden des 07.12.2019 um 23:00 Uhr hatten Polizeibeamte aus Eberswalde einen 39-Jährigen in der Spreewaldstraße einer Kontrolle unterzogen. Auch bei ihm hatten die Kontrollierenden eine geringe Menge an Marihuana festgestellt. Auch gegen den 39-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Ost vom 08.12.2019

Villach (Kärnten): Ordnungsstörung, Aggressives Verhalten, Festnahme

Am 08.12.2019 gegen 15:45 Uhr wurde die Polizei zu einem Restaurant in der Villacher Innenstadt gerufen, da dort eine Person randalieren solle. Vor Ort wurde ein stark alkoholisierter 32-jähriger Mann aus Villach angetroffen. Er begann die Beamten sofort zu beschimpfen, Gäste gaben an, dass sie von der Person belästigt und beschimpft worden seien. Der Mann verließ zwar das Restaurant, stellte sein aggressives Verhalten jedoch trotz Festnahmeandrohung nicht ein, weshalb er festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert wurde. Ein Alkovortest ergab eine starke Alkoholisierung. Der 32-jährige wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 08.12.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Diensthund Duke stellt unfallflüchtigen Autofahrer

Am Sonntag, 08.Dezember 2019 gegen 2 Uhr kam es auf der Dickampstraße im Ortsteil Altstadt zu einem Verkehrsunfall. Der Unfallverursacher war zuvor einem Diensthundführer der Gelsenkirchener Polizei, der sich auf einer Einsatzfahrt befand, aufgefallen, da er mit überhöhter Geschwindigkeit die Rotthauser Straße befuhr. Als der 21-jährige Gelsenkirchener den Streifenwagen sah versuchte er in die Dickampstraße abzubiegen. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Auto, kam von der Fahrbahn ab und rutschte in die Begrenzung der Außengastronomie eines dortigen Restaurants. Anschließend flüchtete er mit seinem Fahrzeug in Rtg. Innenstadt, wo er dann aber plötzlich an der Kreuzung Dickkampstr. / Hiberniastraße anhielt. Bei der anschließenden Kontrolle konnte der im Fahrzeug befindliche Beifahrer fliehen. Der Fahrer versuchte die Situation auszunutzen und ebenfalls zu fliehen. Daraufhin wurde nach Androhung der Diensthund zur Fluchtverhinderung eingesetzt. Dieser brachte den flüchtigen Täter durch einen Sprung in den Rücken zu Fall und biss ihn aufgrund von weiteren Fluchtversuchen in den Hüftbereich. Danach konnte der Tatverdächtige gefesselt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Da ein Alkoholtest positiv verlief und zudem der Verdacht des Drogenkonsums bestand wurden Blutproben angeordnet. Bei der Entnahme leistete der Fahrer jedoch Widerstand, so dass die Blutentnahmen unter Zwang durchgeführt werden musste.
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Das Auto des Beschuldigten wurde sichergestellt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.12.2019

Neu-Ulm (Bayern): Betäubungsmittelverstoß und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Streit in Diskothek

Der Sicherheitsdienst eines Tanzlokales in der Neu-Ulmer Lessingstraße teilte kurz nach 03.00 Uhr der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Tanzlokal mit. Daraufhin wurden mehrere Streifen zum Einsatzort entsandt. Wie vor Ort durch den Sicherheitsdienst angegeben wurde, kam es offenbar zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Tanzlokal. Als daraufhin zwei Sicherheitsbedienstete einschritten, verhielten sich zumindest zwei der beteiligten Personen weiterhin aggressiv und wollten trotz mehrfacher Aufforderung auch nicht das Tanzlokal verlassen. Auf Grund dessen wurde die Polizei durch den Sicherheitsdienst gerufen. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielten sich diese beiden Personen weiterhin verbal aggressiv. Beide Personen wurden deshalb durch die Beamten in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Im Verlauf einer Durchsuchung der Personen, konnte eine geringe Menge Marihuana bei einem der beiden Personen aufgefunden und sichergestellt werden. Es handelte sich dabei um einen 17-jährigen guineischen Asylbewerber aus Neu-Ulm. Der in Gewahrsam genommene Mann begann daraufhin auch im Verwahrraum der Polizeiinspektion erheblich zu randalieren. Er versuchte mehrfach mit den Füßen die Sicherheitsverglasung der Türe des Verwahrraumes herauszutreten. Um dieses zu verhindern, musste er durch mehrere Beamte gefesselt werden. Dagegen leistete er erheblichen Widerstand und versuchte die Beamten zu treten und zu schlagen. Der Widerstand konnte jedoch in kurzer Zeit überwunden werden und der Randalierer konnte gefesselt werden. Weder die Polizeibeamten noch der Randalierer wurden dabei verletzt. Gegen ihn wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes nach dem BtMG eingeleitet. Er wurde nach Durchsuchung seiner Wohnung aus dem Gewahrsam entlassen. In wie weit es zu Körperverletzungsdelikten in dem Tanzlokal kam, sowie die Hintergründe des Streites, konnte vor Ort noch nicht geklärt werden. Dies ist ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.12.2019

Senden (Bayern): Polizeibeamte durch 20-Jährigen beleidigt

Bei einer Kontrolle von sechs Heranwachsenden in Senden am Samstagmorgen, 07.12.2019, welche zuvor im Verdacht standen, Marihuana in der Öffentlichkeit konsumiert zu haben, beleidigte ein 20-Jähriger die Polizeibeamten. Den Anweisungen der Polizisten leistete er zu keinem Zeitpunkt folge. Er ließ jeglichen Respekt vermissen, in dem er die Polizeibeamten stets mit „Du“ ansprach und sich hierüber auch nicht belehren ließ. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.12.2019

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizisten bei Einsatz wegen Ruhestörung bedroht

Am 06.12.2019 wird der Polizei Neustadt um 22:42 Uhr eine Ruhestörung in der Wittelsbacherstraße in Neustadt mitgeteilt. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 52-jähriger Mann aus Frankfurt bei seiner Mutter zu Gast ist. Der Mann bedrohte u.a. die Nachbarschaft und störte diese hierbei in der nächtlichen Ruhe. Bei dem Versuch den Mann zur Ruhe aufzufordern gab dieser durch die verschlossene Wohnungstür an, dass er eine Schusswaffe habe und diese gegen die Beamten einsetzen wird. Bei günstiger Gelegenheit konnte die Wohnung dennoch betreten und der Mann widerstandslos festgenommen werden. Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 52-Jährige unter einer psychischen Erkrankung leidet. Aus diesem Grund wurde er zur Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Schusswaffen konnten in der Wohnung nicht aufgefunden werden. Den Beschuldigten erwartet eine Strafanzeige wegen Bedrohung und Nötigung.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 07.12.2019

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte

Am Samstag, den 07.12.2019 gegen 1:30 Uhr kam es in Bad Kreuznach zu einem Polizeieinsatz, bei welchem zwei Beamte verletzt wurden. Die Streife wurde im Bereich der Wöllsteiner Straße auf zwei Männer aufmerksam, welche aufeinander los gingen und im Begriff waren sich zu prügeln. Beim Versuch die Parteien zu trennen, schlug der 42-jährige Beschuldigte die Beamten ins Gesicht, sodass diese Verletzungen erlitten. Nachdem der Beschuldigte schließlich festgenommen werden konnte, wurden die Beteiligten in die umliegenden Krankenhäuser zur weiteren Abklärung verbracht. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten die Beamten leichte Verletzungen. Gegen den Beschuldigten werden Anzeigen wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung gefertigt.

PM der PD Bad Kreuznach vom 07.12.2019

Seesen, Goslar (Niedersachsen): Ruhestörung und Beleidigung


Am 07.12.2019, wurde die Seesener Polizei zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in Seesen eingesetzt. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der amtsbekannte 20jährige Ruhestörer die eingesetzten Beamten. Gegen den jungen Mann wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PK Seesen vom 07.12.2019

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Ladendiebstahl in Quedlinburg

Am 06.12.2019 gegen 12:35 Uhr ereignete sich in Quedlinburg im EDEKA Einkaufsmarkt im Weyhegarten ein Ladendiebstahl. Der 23-jährige, einschlägig polizeibekannte Mann aus Gernrode, hatte im Markt Waren im Wert von 13,92 € entwendet und wurde durch den Ladendetektiv dabei gestellt. Die anschließend durchgeführten Maßnahmen zur Aufklärung der Straftat ergaben, dass der Täter zur Tatausführung ein Messer und Pfefferspray mitführte. Während der Überprüfung zur Identität der Person wurde weiterhin bekannt, dass es ein aktueller Haftbefehl vorlag. Somit erfolgte durch die Beamten die Festnahme des Täters. Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen versuchte sich der Beschuldigte durch einen Fluchtversuch und tätlichem Angriff auf die Beamten der Festnahme zu entziehen. Dies gelang durch den engagierten Einsatz der Beamten jedoch nicht und der Beschuldigte konnte in die JVA Halle eingeliefert werden.

PM des PRev Harz vom 07.12.2019

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Versuchte Körperverletzung in Halberstadt

Am 06.12.2019 gegen 19:40 Uhr versuchte ein stark alkoholisierter, 20 –jähriger Asylbewerber aus Guinea-Bissau im Bereich des Martiniplans einen 23 Jahre alten Halberstädter zu schlagen. Durch den Grad der Alkoholisierung gelang dies jedoch nicht. Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen stark aggressiven Asylbewerber und konnten die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen nur durch körperlichen Einsatz und der Anwendung der Handfessel durchführen. Trotz zahlreicher Versuche mit dem Beschuldigten zu kommunizieren, konnte die Situation nicht beruhigt werden. Der richterliche Bereitschaftsdienst wurde über den Sachverhalt informiert und der diensthabende Richter entschied, dass der Staatsangehörige aus Guinea-Bissau in Verhinderungsgewahrsam zu nehmen ist. Aus diesem Grund wurde der 20-Jährige in das Zentrale Polizeigewahrsam nach Magdeburg verbracht.

PM des PRev Harz vom 07.12.2019

KRONACH (Bayern): Junger Mann dreht vollkommen ab

Freitagnacht, gegen 22.00 Uhr, wurden die Beamten der Kronacher Polizei zu einem Beziehungsstreit gerufen. Ein 23jähriger hatte zuvor in der mit seiner Freundin gemeinsam genutzten Wohnung randaliert und hierbei auch zwei anwesende Personen verletzt. Während der Sachverhaltsaufnahme drehte der junge Mann dann unvermittelt durch und griff die anwesenden Polizeibeamten an. Er versuchte, den Beamten den Schlagstock zu entreißen und durch die Wohnungstüre die Treppen hinunter zu stoßen. Nachdem die Beamten Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Randalierer gefesselt werden. Trotzdem wehrte sich der alkoholisierte Mann weiterhin und trat wild um sich. Zudem wurden die eingesetzten Beamten heftig beleidigt. Aufgrund seiner Aggressivität musste der junge Mann im Anschluss in die Haftzelle der PI Kronach verbracht werden. Bei dem Einsatz wurden mehrere Beamte leicht verletzt. Ebenso wurde das Mobiliar der Wohnung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Verhalten des jungen Mannes werden sich nun die Staatsanwaltschaft und das Gericht befassen müssen.

PM (auszugsweise) der PI Kronach vom 07.12.2019

Es waren insgesamt acht Beamte an dem Einsatz beteiligt, davon trugen zwei Verletzungen davon.

Nachtrag der PI Kronach zum Pressebericht vom 07.12.2019

Löningen (Niedersachsen): Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte

Einen Verkehrsunfall verursachte ein 24-jähriger Löninger in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Stormstraße in Löningen. Gegen 22:45 Uhr fuhr er mit einem Ford rückwärts gegen einen geparkten Seat, welcher aufgrund der Wucht auf einen weiteren PKW – einen Volvo – geschoben wurde. Als die Polizeibeamten eintrafen, wollte der Verursacher zunächst fliehen, konnte jedoch festgehalten werden. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien leistete er massiven Widerstand, weshalb er zu Boden gebracht und mit zur Dienststelle verbracht werden musste. Da Alkoholgeruch feststellbar war, der Verursacher jedoch einen Alkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobe entnommen. Den Mann erwarten nun Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte. Den Schaden schätzen die Beamten auf ca. 3500 Euro.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 07.12.2019

Hamburg (Hamburg): 191207-1. Schussabgabe durch einen Polizeibeamten nach Verkehrsunfall mit verletztem Fußgänger – Erste Erkenntnisse

Zeit: 07.12.2019, 02:55 Uhr Ort: Hamburg – St. Pauli, Reeperbahn
In der vergangenen Nacht ist es auf der Reeperbahn zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten (37) gekommen. Dem vorausgegangen war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger, bei dem der Fußgänger verletzt wurde. Der PKW-Fahrer versuchte anschließend zu flüchten.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr der 28-jährige Fahrer eines Mercedes Smart die Reeperbahn in Richtung Königstraße. Er nutzte hierbei den linken Fahrstreifen. In Höhe Talstraße übersah er den 41-jährigen Fußgänger, der bei Grünlicht die dortige Ampel überquerte. Der Fußgänger wurde erfasst und auf die Motorhaube und Windschutzscheibe des Smart geschleudert.
Statt sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete der PKW-Fahrer und fuhr auf der Reeperbahn weiter in Richtung Königstraße. Ein Polizeibeamter bemerkte die Situation und versuchte das Weiterfahren des 28-Jährigen zu verhindern, indem er den gerade verkehrsbedingt bremsenden PKW einholen konnte. Doch der Smart-Fahrer setzte ein Stück zurück und fuhr mit durchdrehenden Reifen auf den Polizeibeamten zu, woraufhin dieser einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in Richtung des rechten vorderen Reifens abgab.
Der PKW-Fahrer konnte so in Höhe des Beatles-Platzes gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Polizeibeamte fanden bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Marihuana. Der PKW Smart und der Führerschein des 28-Jährigen wurden sichergestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Der Fußgänger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,78 Promille. Polizeibeamte fanden auch bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Hierzu wurde gesondert eine Strafanzeige gefertigt.
Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Sachbearbeitung übernommen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Gesamtsachverhalt dauern an.

PM der POL Hamburg vom 07.12.2019

Heidelberg (Baden-Württemberg): Stark betrunkener 21-Jähriger greift Sicherheitskräfte auf Weihnachtsmarkt an und leistet bei der Festnahme heftigen Widerstand – ein Polizeibeamter leicht verletzt

Aus bislang nicht nachvollziehbaren Gründen hat ein 21-jähriger Mann am Samstag gegen 0.25 Uhr die Sicherheitskräfte auf dem Weihnachtsmarkt am Anatomiegarten in der Hauptstraße angegangen. Diese hielten den Mann bis zum Eintreffen einer Streife der Sicherheitspartnerschaft fest. Bei der Festnahme schlug der 21-Jährige mit der rechten Hand Richtung Gesicht des Beamten, streifte diesem aber nur im Bereich der Schläfe. Daraufhin wurde der Beschuldigte zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt. Dabei trat und schlug er wild um sich und verletzte sich selbst leicht. Die Platzwunde wurde in einer Klinik medizinisch versorgt, ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über
2,2 Promille, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Auf dem Weg in den Gewahrsam trat er einem Beamten in die Genitalien. Der 21-Jähre wurde bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Heidelberg-Mitte dauern an.

PM des PP Mannheim vom 07.12.2019

Heidelberg (Baden-Württemberg): Mit Bierkrügen vom Balkon einer Studentenverbindung auf Passant geworfen – Polizeibeamte beleidigt

Feiernde im Haus einer Studentenverbindung in der Hauptstraße haben am Freitagabend gegen 23.15 Uhr von einem Balkon im 1. Obergeschoss zwei Glasbierkrüge auf einen in Richtung Karlstorbahnhof laufenden 22-Jährigen geworfen. Die Bierkrüge verfehlten den jungen Mann nur knapp und zerbarsten auf dem Pflaster. Nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreife versammelten sich immer mehr Teilnehmer aus dem Haus auf der Straße und versuchen die polizeilichen Maßnahmen zu verhindern. Den schließlich insgesamt acht Streifenbesatzungen, dabei auch Kräfte, die im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft in der Altstadt unterwegs waren, gelingt es schließlich, die Ruhe wiederherzustellen. Insgesamt werden die Personalien von 25 Personen aufgenommen. Ein 62-Jähriger und ein 27-Jähriger beleidigen dabei eingesetzte Polizeibeamte. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Heidelberg-Mitte.

PM des PP Mannheim vom 07.12.2019

Northeim (Niedersachsen): Im Krankenhaus randaliert und Polizeibeamte beleidigt

06.12.2019; 16:15 Uhr
Am Freitagnachmittag randalierte ein 53-jähriger Mann zunächst in der Empfangshalle der HELIOS-Klinik in Northeim und beleidigte dabei eine Mitarbeiterin des Krankenhauses sowie einen nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten. Nachdem hinzugerufene Polizeibeamte vor Ort erschienen, wurden diese ebenfalls von dem aus einem Einbecker Ortsteil stammenden Mann verbal attackiert und beleidigt. Da der Randalierer erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand und dementsprechend nicht einsichtig erschien, wurde er im Anschluss durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete er Widerstand. Gegen den Mann wurden seitens der Polizei mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 07.12.2019

Lichtenberg (Berlin): Bei Festnahme Widerstand geleistet

In der vergangenen Nacht wurden Polizisten des Abschnitts 64 zu einer Schlägerei in einer Wohnung in Rummelsburg gerufen. Als die Beamten gegen 2.30 Uhr am Einsatzort in der Hauptstraße ankamen und an der Haustür klingelten, kam ihnen ein alkoholisierter Mann aus dem Haus entgegen, der zuvor einen 28-Jährigen ins Gesicht geschlagen und ihm in die Hand gebissen haben soll. Die Polizisten hielten den 34-Jährigen zur Sachverhaltsklärung im Treppenhaus an. Als er sich wieder in die oberen Etagen entfernen wollte, wurde das durch die Polizisten verhindert. Der Mann wurde nun verbal aggressiv und schubste einen Beamten, woraufhin ihm eine Handfessel angelegt werden sollte. Daraufhin leistete er Widerstand und biss einem Beamten in den Arm und in einen Finger. Einer weiteren Beamtin biss er ebenfalls in einen Finger. Schließlich überwältigten die Einsatzkräfte den Mann und legten ihm die Handfesseln an. Er kam bis zum heutigen Morgen in ein Gewahrsam, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend wurde er wieder entlassen.
Der gebissene Polizist wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und trat vom Dienst ab. Seine Kollegin wurde ebenfalls in einer Klinik behandelt und konnte ihren Dienst fortsetzen. Zwei weitere Beamte erlitten leichte Verletzungen, mussten zunächst nicht behandelt werden und setzten ihren Dienst ebenfalls fort. Der verletzte 28-Jährige wurde von einem alarmierten Rettungswagen vor Ort erstversorgt, lehnte eine Weiterbehandlung jedoch ab.

PM Nr. 2894 der POL Berlin vom 07.12.2019

Erfurt (Thüringen): Unbelehrbar

Am Freitagmorgen fiel ein 31-Jähriger im Bereich Hauptbahnhof durch mehrere Gewaltdelikte auf. Der Schläger konnte durch zügiges Eingreifen der Polizei von weiteren Taten abgehalten werden. Bei der Verbringung zur Dienststelle schlug der 31-Jährige jedoch auf einen Beamten ein, welcher dadurch leicht verletzt wurde. Es stellte sich heraus, dass der 31-Jährige unter Drogeneinfluss stand, eine kleine Menge Betäubungsmittel mit sich führte und kurz zuvor erst aus der Haft entlassen wurde. Aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens wurde der 31-Jährige auf Weisung eines hinzugezogenen Notarztes ins Krankenhaus überstellt. Ihn erwarten nun Anzeige wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 07.12.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aufwärtstrend des 1.FCK hält an

Im Drittligaduell gegen den Halleschen FC gewinnen die Roten Teufel zu Hause mit 1:0. Die Kicker des 1.FCK nahmen den Schwung der letzten Wochen mit und setzten sich am Samstagnachmittag vor rund 19.000 Zuschauern souverän gegen den bis dahin Zweitplatzierten der laufenden Saison durch.
Die An- und Abreise der Zuschauer auf dem Betze verlief problemlos. Der Großteil der Gästefans reiste mit Bussen und PKW an. Hierbei kam es zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Aus polizeilicher Sicht verlief der Einsatz zunächst friedlich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es jedoch zu Auseinandersetzungen innerhalb des Gästefanlagers. Die Polizei musste auch unter Einsatz von Pfefferspray eingreifen. Danach beruhigte sich die Lage wieder.
Hierbei wurden drei Einsatzkräfte der Polizei leicht verletzt. Es wurden Strafanzeigen mitunter wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch aufgenommen.
Ansonsten kam es zu keinen Vorkommnissen.
Das nächste Heimspiel des 1.FCK findet erst wieder im kommenden Jahr statt.

PM des PP Westpfalz vom 07.12.2019

München (Bayern): Polizeieinsatz während eines Konzerts – Olympiapark

Am Abend des 06.12.2019 fand in der Olympiahalle in München ein Konzert statt. Die gleichen Musiker traten bereits im Februar 2019 in München auf. Hierbei kam es zu zahlreichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde eine Vielzahl an Fahrten unter Drogeneinfluss, welche eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen, festgestellt.
Aufgrund dieser Erfahrungen waren etwa 170 Polizeibeamte im Einsatz. Darunter Beamte des Kriminalfachdezernats 8 (Betäubungsmittelkriminalität), speziell geschulte Beamte zur Verfolgung von Fahrten mit Fahrzeugen unter Drogeneinfluss, sowie Einheiten der Münchner Einsatzhundertschaft und des Unterstützungskommandos (USK). Der Großteil der Polizeibeamten war mit Verkehrsmaßnahmen und der Gewährleistung einer friedlichen und sicheren Veranstaltung betraut.
Im Verlauf des Einsatzes kam es zu insgesamt 22 Anzeigen gegen das Betäubungsmittelgesetz und einiger anderer Straftaten (u.a. Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte). Zudem wurden 31 Fahrten unter Drogeneinfluss registriert. Im Anschluss an das Konzert wurden richterliche Beschlüsse gegen zwei an der Veranstaltung beteiligte Musiker vollzogen, die bereits im Vorfeld des Auftritts durch einen Richter erlassen wurden.
Infolge dessen kam es insbesondere auf dem Instagram-Account der Münchner Polizei zu zahlreichen Anfeindungen, Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizei. Dort getätigte Äußerungen werden momentan in strafrechtlicher Hinsicht geprüft und werden konsequent angezeigt werden. Darüber hinaus werden die in diesem Zusammenhang aufgefallen Nutzer an Instagram gemeldet.
Die Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht und die Polizei München wird sich auch in Zukunft kritischen Äußerungen stellen. Dabei gilt es zu beachten, dass weder das Internet noch Veranstaltungen aller Art, ein rechtsfreier Raum sind. Durch die Polizei München werden Gesetzesverstöße nicht toleriert und Straftaten, gleich welcher Art, konsequent verfolgt.

PM des PP München vom 07.12.2019 (1. Nachtrag zur PM des PP München vom 06.12.2019)

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Schusswaffengebrach in Wuppertal – 25-Jähriger verstorben

Am Nachmittag des 07.12.2019 riefen Zeugen bei der Leitstelle der Polizei an und teilten mit, dass ein Verdächtiger im Bereich der Eintrachtstraße mit einem Hammer auf PKW einschlug und Personen bedrohte. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung traf eine Streifenwagenbesatzung (gegen 17:00
Uhr) in der Eintrachtstraße auf den Tatverdächtigen. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen kam es zum Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten gegen den 25-jährigen Wuppertaler, der infolge der erlittenen Verletzungen kurze Zeit später verstarb. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und Abläufen des Geschehens werden von einer Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Hagen geführt. Diese Zuständigkeitsübertragung wird aus Neutralitätsgründen standardmäßig veranlasst.

PM der POL Wuppertal vom 07.12.2019

Kaufbeuren (Bayern): 18-Jähriger zeigt Polizeibeamten während Blaulichtfahrt den Mittelfinger

Am 07.12.2019 befanden sich mehrere Streifenbesatzungen der PI Kaufbeuren auf einer Einsatzfahrt zu einer Person, welche sich in einer hilflosen Lage befand. Ein entgegenkommender 18-jähriger Fußgänger zeigte sich mit der Unterstützung der Polizeibeamten unzufrieden und streckte diesen während der Blaulichtfahrt mehrere Sekunden lang den Mittelfinger entgegen. Da eine weitere Streifenbesatzung die hilflose Person bereits versorgte, konnte der 18-Jährige auf sein Fehlverhalten angesprochen werden. Hierbei zeigte er sich uneinsichtig über die Arbeit der Polizei. Da er trotz mehrfacher Belehrung weiterhin ein enorm aggressives Auftreten an den Tag legte und zudem einen Atemalkoholwert von fast 2 Promille vorwies, wurde er für die restliche Nacht in Sicherheitsgewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.12.2019

Seeg (Bayern): Unsichere Fahrweise führt ins Bezirkskrankenhaus

Am frühen Freitagmorgen konnte ein wachsamer Verkehrsteilnehmer beobachten, dass ein weiterer Pkw-Fahrer mit einer sehr auffälligen Fahrweise aus Seeg in Richtung Nesselwang unterwegs war. Laut Angaben bremste dieser wiederholt stark ab und beschleunigte daraufhin wieder extrem. Bei den waghalsigen Bremsmanövern tendierte das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn zu geraten, so dass es in mindestens einem Fall fast zu einem Verkehrsunfall kam. Eine angeforderte Streife konnte den auffälligen Pkw-Führer wenige Minuten später schlafend in dem von ihm mitgeführten Fahrzeug in einem nahegelegenen Feld auffinden. Vor Ort wurden der Pkw-Schlüssel und ein mitgeführtes Küchenmesser sichergestellt. Da der 24-jährige Mann bereits polizeilich bekannt war, zuvor ein auffälliges Fahrverhalten vorwies und eine Medikamenteneinnahme nicht auszuschließen war, wurde er zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus nach Füssen gebracht. Während der Fahrt kündigte der Mann an, mehrere Polizeibeamte umzubringen. Aufgrund dieser Aussage und dem psychischen Zustand des Fahrzeugführers wurde er in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Halter des benutzten Fahrzeugs nicht wusste, dass der Beschuldigte damit unterwegs war. Den jungen Mann erwarten nun Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, dem Unbefugten Gebrauch eines Fahrzeugs und der Bedrohung. Personen, die Beobachtungen bezüglich dem auffälligen Fahrverhalten gemacht haben oder durch die Fahrweise des Pkw-Führers gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.12.2019

Fahrerin nur leicht verletzt
Am Freitag, den 06.12.2019, gegen 17.40 Uhr, ereignete sich in Bayerisch Eisenstein kurz nach der Arberlandhalle ein Verkehrsunfall. Eine 60-jährige Autofahrerin aus Pilsen fuhr mit ihrem Pkw auf der B 11 in Richtung Grenze. Kurz nach der Arberlandhalle kam sie aus bislang unbekannter Ursache in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr ca. 20m eine Böschung hinab und überschlug sich. Anschließend kam sie mit ihrem Pkw auf dem Dach im Fluss „Regen“ zum Liegen. Polizeibeamte der Bundespolizei betrieben in der Nähe eine Kontrollstelle und hörten einen lauten Krach. Sie eilten sofort zur Unfallstelle und sahen den Pkw. Die Polizeibeamten befreiten schließlich die Autofahrerin aus ihrem Fahrzeug, in welches schon Wasser eindrangt. Bei der Hilfeleistung verletzten sich zwei Polizeibeamte leicht. Auch die 60-jährige kam mit leichten Verletzungen davon. Alle drei wurde zur Behandlung in die Arberlandklinik gebracht. Am Pkw entstand Totalschaden von ca. 10000.-€. Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich sehr schwierig und ging über mehrere Stunden. Die Feuerwehr Bayerisch Eisenstein leistete zusammen mit dem Abschleppdienst hier wertvolle Arbeit.

PM (auszugsweise) der PI Zwiesel vom 07.12.2019

Zeit: 06.12.2019, gegen 13:35 Uhr
Freitagnachmittag überquerte ein 84-Jähriger, der mit seinem Ford auf der Engelstraße, aus Richtung Senefelder Straße kommend, unterwegs war, die Friedensstraße. Zur gleichen Zeit befuhr ein Streifenwagen, aus Richtung Dittrichplatz kommend, mit Sondersignal und Blaulicht die vorfahrtsberechtigte Friedensstraße. Der Polizei-Passat fuhr dem Fiesta in die Seite, wodurch der Kleinwagen gegen zwei Verkehrszeichen, einen Lichtmast und im Anschluss noch gegen eine Hauswand geschleudert wurde. Der Ford-Fahrer und seine 78-jährige Beifahrerin wurden lebensgefährlich verletzt. Die Frau wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Zwei Polizeibeamte (m/24 Insasse, m/33 Fahrer) wurden schwer- und einer (m/32 Beifahrer) leicht verletzt. Der entstandene Schaden wird mit 70.000 Euro beziffert. Die Friedensstraße war für knapp drei Stunden voll gesperrt.

PM der PD Zwickau vom 07.12.2019

Rosenheim (Bayern): Beamte angegangen

Beamte der Rosenheimer Polizei waren in der Innenstadt mit einem zivilen Dienst-Pkw unterwegs. Auf Höhe der Samerstraße fuhr die Streife an einer Personengruppe vorbei, als aus der Gruppe plötzlich eine Flasche direkt vor das Dienst-Fahrzeug geworfen wurde und auf dem Asphalt zersplitterte. Noch vor dem Überfahren der Glassplitter konnte die Fahrt gestoppt werden und die Gruppe wurde einer Personenkontrolle unterzogen.
Bei vier Personen im Alter zwischen 22 und 24 Jahre erfolgte die Überprüfung ohne jegliche Probleme.
Als aus der Gruppe nun ein 24-Jähriger Mann aus Großkarolinenfeld kontrolliert werden sollte, weigerte er sich und zog sein Handy aus der Tasche. Provokativ hob er es den Beamten direkt vor das Gesicht und nahm die Situation auf. Anschließend hob er seine Hände und seinen Zeigefinger hielt er direkt vor das Gesicht des Beamten. Trotz der Aufforderung dies zu unterlassen, hörte der Großkarolinenfelder nicht auf und wurde immer aggressiver, er schrie herum und hob nun beide Hände.
Durch den 30-Jährigen Polizeibeamten wurden seine Hände zur Seite geschoben und nun schlug der 24-Jährige zu. Der Beamte konnte dem Schlag ausweichen und der Mann konnte mit Handschellen fixiert werden. Hier wehrte er sich weiter und schlug wild um sich. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er in Gewahrsam genommen werden.
Der Alkoholwert lag bei rund zwei Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet. Der Ablauf wurde mit der mitgeführten Bodycam der Beamten aufgenommen und dokumentiert. Die Beamten bleiben bei dem Vorfall unverletzt. Die restlichen Personen aus der Gruppe wurden aufgefordert, die Glasscherben zu entfernen.

PM der PI Rosenheim vom 06.12.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Immer im Dienst: Polizeibeamte halten in ihrer Freizeit Ladendieb auf

Da wollte einer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zuschlagen. Denn ein Ladendieb konnte am gestrigen Donnerstagabend (5. Dezember) in einem Drogeriemarkt in Lünen natürlich nicht damit rechnen, dass er bei seiner Tat direkt auf zwei Polizeibeamte trifft, die in ihrer Freizeit unterwegs waren. Sie hinderten den Mann an seiner Flucht.
Es war ein 43-jähriger Beamter der Polizei Dortmund, dem der Mann gegen 18.20 Uhr in der Drogerie an der Langen Straße als Erstes ins Auge fiel. Denn er beobachtete, wie der Unbekannte mehrere Parfums in einer mitgebrachten Tasche verstaute. Noch bevor der nun verständigte Mitarbeiter eintraf, versuchte der Dieb zu fliehen. Sofort versetzte sich der 43-Jährige in den Dienst, gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und hielt den Mann fest. Dieser wehrte sich heftig dagegen und schlug um sich.
Entkommen konnte er dadurch nicht. Denn wie es der Zufall wollte, wurde ein weiterer Polizeibeamter auf die Situation aufmerksam. Ebenfalls privat unterwegs versetzte sich auch der 56-Jährige in den Dienst und sprang seinem Kollegen zur Seite. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Drogeriemarktes gelang es den Männern, den weiterhin extrem renitenten 38-jährigen Mann festzusetzen, bis die uniformierten Kollegen eintrafen.
Diese brachten den Tatverdächtigen, der ohne festen Wohnsitz und polizeibekannt ist, ins Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.
Die Tatbeute – Parfum im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrages – konnte im Geschäft verbleiben, wurde bei der Rangelei jedoch teils beschädigt.
Bei seiner Flucht rempelte der 38-Jährige zudem noch eine 75-jährige Lünerin an, die stürzte und verletzt wurde. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um sie.

PM der POL Dortmund vom 06.12.2019

Kitzingen (Bayern): Randale unterbunden

Am Donnerstagabend kam es gegen 19:00 Uhr zu einer Randale eines 38-jährigen Mannes, welcher am Bahnhofsplatz im alkoholisierten Zustand herumgrölte und Glasflaschen zerbrach. Da er seine Handlungen auch im Beisein der eingesetzten Polizeibeamten nicht beendete, wurde er vorrübergehend in Gewahrsam genommen. Als er sich wieder beruhigt hatte, durfte der 38-Jährige seinen Weg weiter fortsetzten.

PM der PI Kitzingen vom 06.12.2019

Nürnberg (Bayern): Nach illegaler Einreise Polizeibeamten verletzt

Am Donnerstagabend (05.12.2019) verletzte ein 25-Jähriger einen Polizeibeamten in der Nürnberger Innenstadt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.
Der 25-jährige Mann wurde in einem ICE von einer Streife der Bundespolizei angetroffen und konnte keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Die Beamten stellten im Verlauf der Kontrolle fest, dass der aus Nord-Ost-Afrika stammende Mann als Asylbewerber in Österreich registriert ist und somit unerlaubt in das Bundesgebiet einreiste. Der Mann wurde gegen 21:15 Uhr vorläufig festgenommen und sollte zur weiteren Sachbearbeitung einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte übergeben werden.
Bei der Übergabe in den Räumlichkeiten der Nürnberger Bundespolizei versuchte sich der 25-Jährige der Festnahme zu entziehen und schlug auf einen Polizeibeamten ein. Der Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte erlitt hierbei Verletzungen im Gesicht. Der 25-Jährige musste mit erheblichem Kraftaufwand zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Mann, unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 06.12.2019

Arnstadt (Thüringen): Hundeangriff mit Dienstwaffe gestoppt

Gestern Abend mussten Polizeibeamte einen bereits länger andauernden Streit in der Goethestraße schlichten. Da ein alkoholisierter 35-Jähriger einem Platzverweis nicht nachkam, war seine Gewahrsamnahme unumgänglich. Der Hund, den der Mann bei sich führte, sollte für die Dauer der Gewahrsamnahme der Tierrettung übergeben werden. Dies war offenbar nicht im Interesse des Mannes. Er versuchte zu flüchten und leinte dabei seinen Hund ab. Der Hund rannte anschließend bedrohlich auf die Beamten zu. Zur Abwehr eines drohenden Bisses wurde der Hund durch zwei Schüsse aus der Dienstwaffe gestoppt. Der verletzte Staffordshire-Terrier wurde der Tierrettung und einem Tierarzt übergeben. Der Flüchtende konnte ergriffen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte sich der Mann massiv, konnte aber ohne Verletzungen der Beteiligten unter Kontrolle gebracht werden. Auch bei der Schussabgabe wurden keine Personen verletzt. Eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 06.12.2019

Landshut (Bayern): Party beschäftigt Polizei

Im Zuge einer Party Am Lurzenhof tickte ein erheblich betrunkener 18-Jähriger aus Freising am Freitag, gegen 02.30 Uhr, aus. Der Mann griff Sicherheitsangestellte an, schlug ihnen ins Gesicht bzw. verpasste einem einen Kopfstoß. Bei Eintreffen der verständigten Polizei war der 18-jährige Randalierer durch das Sicherheitspersonal bereits am Boden fixiert. Die Polizisten mussten dem Mann Handfesseln anlegen. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten massiv und spuckte in ihre Richtung. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Landshut verbracht. Auch während der Fahrt beleidigte er die Polizisten. Den Rest der Nacht verbrachte er in einer Zelle. Bereits gegen 02.15 Uhr musste die Polizei im Umfeld der Party einschreiten: Ein total betrunkener 23-jähriger Landshuter beleidigte einen 30-Jährigen aus Dingolfing und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht.

PM der PI Landshut vom 06.12.2019

Speyer (Rheinland-Pfalz): Im „Bademaxx“ randaliert und in polizeilichen Gewahrsam genommen

Am Donnerstagabend, kurz vor 21 Uhr, kam es im Schwimmbad „Bademaxx“ zur Ingewahrsamnahme eines 59-jährigen Mannes aus Worms. Mitarbeiter des Schwimmbads hatten die Polizei zuvor telefonisch über eine männliche Person informiert, die im Kassenbereich „durchdrehen“ würde. Beim Eintreffen der Polizeibeamten gebar sich der Mann auch diesen gegenüber verbal und durch Gesten hochaggressiv, so dass er letztlich in Gewahrsam genommen wurde. In Anwesenheit von Badegäste und Angestellten des Bademaxx sprach der Mann mehrfach Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten aus. Der Grund seines zügellosen Verhaltens ließ sich vor Ort nicht ermitteln.

PM der PD Ludwigshafen vom 06.12.2019

Wolfratshausen (Bayern): 51-jährige Wolfratshauserin beschäftigt Rettungsdienst, Ärzte und Polizei

In einer Wohnung in der Sauerlacher Straße wurde bereits am frühen Abend der Notruf gewählt. Eine 51-jährige Wolfratshauserin zog sich eine Kopfplatzwunde zu, weigerte sich allerdings, als der Rettungsdienst eintraf, sich verarzten zu lassen.
Um 19.30 Uhr wurde die Einsatzzentrale zum zweiten Mal verständigt. Der Grund: die 51-Jährige war auf ihren Lebensgefährten, einen 42-jährigen Wolfratshauser, losgegangen und schlug auf ihn ein, woraufhin dieser sich zu den Nachbarn flüchtete. Die 51-Jährige verfolgte ihn jedoch und geriet in der Wohnung der Nachbarn derart in Rage, dass sie auch noch eine 59-jährige Nachbarin ohrfeigte.
Rettungsdienst und Polizei rückten erneut an und gaben ihr Bestes. Die 51-Jährige ließ sich aber nicht beruhigen. Immer wieder wollte sie auf ihren Lebensgefährten und die Nachbarin losgehen. Als die 51-Jährige schließlich von den Polizeibeamten aus der Wohnung geführt wurde, sperrte sie sich mit Leibeskräften dagegen.
Doch dabei blieb es nicht. Mit ihren Füßen trat sie vehement nach den Polizisten. Dabei traf sie eine 21-jährige Beamtin an Schienbein und Oberkörper. Ihr 25-jähriger Streifenpartner bekam einen Tritt an den Oberschenkel ab.
In der Ausnüchterungszelle der Polizei Wolfratshausen schließlich erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II eine Blutentnahme durch einen Arzt. Dieser stellte fest, dass die 51-Jährige in ihrem Zustand nicht für haftfähig. Sie wurde daher ins Krankenhaus gebracht und ihre Kopfplatzwunde mit mehreren Stichen genäht, sodass einem weiteren Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle nichts im Wege stand. Der Transport zum Krankenhaus verlief allerdings auch alles andere als problemlos. Die Wolfratshauserin wollte die Polizisten bespucken, sodass ihr schließlich eine Art Mundschutz verpasst wurde.
Freitagfrüh hatte die 51-Jährige schließlich ihren Rausch ausgeschlafen und sich beruhigt. Sie konnte daher auch gegen 05.30 Uhr entlassen werden.
Die 51-Jährige, die Polizei, Rettungsdienst und Ärzte für mehrere Stunden auf Trab hielt, hat sich nun wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten. Die Frau ist bei der Wolfratshauser Polizei eine „alte Bekannte“. In den letzten anderthalb Jahren wurde allein sieben Mal wegen Gewaltdelikten gegen sie ermittelt.

PM der PI Wolfratshausen vom 06.12.2019

Weilerswist (Nordrhein-Westfalen): Versuchte Anzeigenerstattung endete im Polizeigewahrsam

Freitagabend (18.52 Uhr) erschien eine 57-Jährige aus Euskirchen beim Bezirksdienst in Weilerswist und wollte dort nach erstem Bekunden eine Anzeige erstatten. Als der freundliche Polizist wissen wollte welche Straftat sie Anzeigen möchte, machte die Dame keinerlei Angaben. Auf weitere Nachfragen äußerte die Dame, dass sie Anzeige erstatten wolle, jedoch nicht angebe warum. Offensichtlich war die Dame stark angetrunken. Sie wurde aufgefordert nach Ausnüchterung Strafanzeige zu erstatten. Nun warf die Dame zuerst mit persönlichen und in der Folge mit umherstehenden Gegenständen nach dem Beamten. Auch beleidigte sie ihn aufs Übelste. Da die Dame nicht zu beruhigen war und auch nicht aufhörte mit allem Möglichen zu werfen, wurde sie durch den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt. Danach wurde sie zur Ausnüchterung zur Polizeiwache nach Euskirchen gebracht und in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2.24 Promille. Entsprechende Strafanzeigen gegen die Dame wurden eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 06.12.2019

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein): Sachbeschädigung und Widerstand

Mittwochnachmittag hat der Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Brunsbüttel die Einrichtung seines Zimmers zerlegt und sich der Mitnahme durch die Polizei erheblich widersetzt. Letztlich kam der Beschuldigte in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses.
Gegen 14.30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Mann, der in einer Unterkunft das gesamte Mobiliar seines Zimmers zerstören sollte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der 26-Jährige sich zwischenzeitlich entfernt und in seiner Behausung ein Chaos hinterlassen. Als der offenbar Verwirrte nur wenig später zurückkehrte, nahmen Einsatzkräfte ihn in Empfang. Er sperrte sich mit aller Kraft der Mitnahme, wobei die Brille eines Beamten zu Bruch ging und Schäden an Einsatzmitteln entstanden. Letztlich kam der Beschuldigte in das Gewahrsam und von dort aus auf eine psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Der Beschuldigte wird sich wegen der Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 06.12.2019

Eberswalde (Brandenburg): Nach Rettern, Polizisten und Ärzten gebissen

Am 05.12.2019 kam die Polizei, gegen 18:30 Uhr, in der Eisenbahnstraße zum Einsatz. Dort randalierte ein Mann in seiner eigenen Wohnung. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass der 51-jährige Türke mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Polizisten nahmen den Randalierer fest und legten ihm Handfesseln an. Auf dem Weg zum Funkstreifenwagen, riss sich der Mann dann aus dem Griff der Beamten los und rannte gegen eine Wand. Da er sich hierbei verletzte, riefen die Polizisten einen Rettungswagen. Im Klinikum eingetroffen, griff der Mann dann die Polizisten, Rettungskräfte und Ärzte an und versuchte sie zu beißen. Es gelang ihm aber nicht die Akteure zu verletzen. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Personen, die ihnen gleichstehen, erstattet. Nach der Behandlung kam der 51-Jährige in eine Zelle des Polizeigewahrsams.

PM der PD Brandenburg Ost vom 06.12.2019

Peine (Niedersachsen): Angetrunkene Person leistete in Peine Widerstand gegenüber der Polizei

Zwischen dem Angestellten einer Tankstelle und zwei offensichtlich angetrunkenen Personen sei es zu einer Streitigkeit gekommen. Zur Ursache können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Nachdem ein Verursacher die Räume nicht verlassen wollten, sei die Polizei alarmiert worden. Die Beamten sprachen gegenüber dem 34-jährigen Mann einen Platzverweis aus, diesem kam er jedoch nicht nach. Bei der Durchsetzung des Platzverweises widersetzte er sich jedoch gegenüber den eingesetzten Beamten.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.

PM der POL Salzgitter vom 06.12.2019

Wertheim (Baden-Württemberg): Polizist verletzt

Ein Polizist wurde bei einem Einsatz am Donnerstagabend in Wertheim leicht verletzt. Eine Streife war gegen 22 Uhr wegen einer Auseinandersetzung gerufen worden. Ein 36-Jähriger bedrohte seine Lebensgefährtin mit einem Messer und ging die Frau körperlich an. Da der Mann äußerst aggressiv agierte und einem erteilten Verweis aus der Wohnung mehrfach nicht nachkam, musste er in Gewahrsam genommen werden. Auch hiergegen sperrte sich der Mann mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und verletzte dabei einen Polizeibeamten. Am Ende waren vier Beamte nötig, um den Mann zur Räson zu bringen. Er verbrachte die Nacht in der Zelle.

PM des PP Heilbronn vom 06.12.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt die Polizei gegen einen 17-jährigen Heranwachsenden, der am Donnerstag gegen 23.00 Uhr mehrfach einem 20-jährigen in Gesicht geschlagen haben soll. Der alkoholisierte 17-Jährige soll gegen eine Hauswand in der Jacob-Burckhardt-Straße uriniert haben. Mehrere Studenten sprachen ihn auf sein Fehlverhalten an, woraufhin der junge Mann dem 20-Jährigen mehrfach einen Fausthieb versetzte. Im Anschluss überwältigten die in der Nähe befindlichen Studenten den Heranwachsenden, hielten ihn am Boden fest und informierten die Polizei. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der 17-Jährige aggressiv und unkooperativ, weshalb er mit Handschließen geschlossen und in Gewahrsam genommen wurde. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,6 Promille. Nachdem der Heranwachsende die Nacht in der Zelle verbringen durfte, wurde er am Morgen von seinen Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt.

PM des PP Konstanz vom 06.12.2019

Bad Schönborn (Baden-Württemberg): Nach Widerstand – zwei Polizistinnen und ein Polizist verletzt

Bei Widerstandshandlungen am Donnerstagvormittag in Mingolsheim wurden zwei Beamtinnen und ein Beamter so schwer verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Ein 22-Jähriger randalierte zunächst gegen 10.30 Uhr in einer Praxis. Beim Eintreffen der Streife rannte er aus dem Haus und wollte flüchten. Er konnte eingeholt und am Rucksack festgehalten werden. Hierbei zog sich eine Polizistin durch einen scharfkantigen Gegenstand eine Schnittverletzung an der Hand zu. Der 22-Jährige nahm daraufhin eine drohende Haltung ein. Erst mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung konnte der junge Mann, der sich heftig wehrte, vorläufig festgenommen werden. Hierbei wurde eine Beamtin an der Hand verletzt. Durch einen Tritt gegen den Kopf wurde ein Beamter verletzt. Das Verletzen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der 22-Jährige wurde in eine Fachklinik eingewiesen.

PM des PP Karlsruhe vom 06.12.2019

Hamburg: Mann spuckt im Hamburger Hauptbahnhof Bundespolizisten vor die Füße – Haftbefehl

Ein Mann spuckte einer Streife der Hamburger Bundespolizei im Hauptbahnhof vor die Füße. Eine Überprüfung des 35-jährigen polnischen Staatsangehörigen ergab einen offenen Haftbefehl.
Am 06.12.2019 gegen 10:00 Uhr befand sich eine uniformierte Streife der Hamburger Bundespolizei im Hauptbahnhof. Ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger spuckte den Beamten vor die Füße, woraufhin dieser einer Kontrolle unterzogen wurde. Diese ergab, dass der Mann durch die Staatsanwaltschaft Hamburg mittels Haftbefehl nach Diebstahl gesucht wurde. Da der 35-Jährige den haftbefreienden Betrag von 105 Euro nicht beibringen konnte, wurde er einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 06.12.2019

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Nach unerlaubter Gleisüberschreitung: Keine Einsicht, dafür Widerstandshandlungen gegen Bundespolizist

Am Donnerstag, den 05. Dezember 2019 beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei gegen 15:10 Uhr am Bahnhof Staßfurt einen jungen Mann im Alter von 23 Jahren, der eine lebensgefährliche Abkürzung über die Bahngleise von Bahnsteig 2 zu Bahnsteig 1 nutzte. Er hatte ein Fahrrad dabei, welches er über die Gleise hob. Auf dem Weg verlor er dann sogar noch seine Luftpumpe von dem Rad und drehte noch einmal um, um diese aus dem Gleis zu holen. Die Beamten gaben sich deutlich als Bundespolizisten zu erkennen und sprachen ihn auf sein Fehlverhalten an. Doch der 23-Jährige blieb erst nach mehrmaligen Aufforderungen stehen und zeigte keinerlei Einsicht. Seine Personalien wollte er nicht preisgeben und machte zunächst nur sehr widerwillig Angaben zu seiner Person. Das Verhalten des Mannes wurde immer aggressiver. So versuchte er sich auf sein Fahrrad zu setzen und sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Dies wurde durch die Beamten unterbunden, indem sie ihn festhielten. Der 23-Jährige riss sich jedoch los und stieß einen der Beamten zur Seite. Er wurde durch die Streife zu Boden gebracht und gefesselt. Der 23-Jährige erlitt eine leichte Schürfwunde an der Stirn. Die Bundespolizisten verletzten sich leicht an den Händen, sind aber weiterhin dienstfähig. Eine alarmierte Streife der Landespolizei war kurze Zeit später am Bahnhof und unterstützte die Bundesbeamten. Der deutsche Tatverdächtige wurde zur Personalienfeststellung auf die Dienststelle der Landespolizei verbracht und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen diese gegen 16:10 Uhr wieder verlassen. Er erhält Anzeigen wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleisbereich, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 06.12.2019

Marburg (Hessen): Polizei beleidigt – Zeugen gesucht

Nach den bewussten, gewollten, wiederholten und lautstark geäußerten Beleidigungen von Polizeibeamten sucht die Polizei nach weiteren Zeugen. Unter diesen Zeugen sind noch Passanten, welche die Beleidigungen auch gehört haben und die Beamten darauf ansprachen. Da es jedoch zunächst darum ging, die davoneilenden Personen zu identifizieren, konnten die Beamten nicht alle Personalien dieser Zeugen festhalten. Die Fahndung nach den Beleidigern war erfolgreich. Die vier jungen Männer im Alter von 17 bis 26 Jahren müssen sich demnächst wegen ihres Verhaltens verantworten. Der Vorfall war am Sonntag, 01. Dezember, um kurz nach 01 Uhr in der Oberstadt beim Schuhmarkt. Die Polizei bittet die weiteren, namentlich noch nicht bekannten Zeugen sich zu melden.

PM des PP Mittelhessen vom 06.12.2019

Kassel (Hessen): Nachmittag am Glühweinstand endet für 43-Jährigen mit Ausnüchterung im Polizeigewahrsam

Für einen erheblich alkoholisierten 43-jährigen Mann, der auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt andere Besucher belästigte und einem Platzverweis der Polizei nicht nachkam, endete der gestrige Donnerstagnachmittag letztlich im Polizeigewahrsam.
Der Betrunkene war gegen 16:45 Uhr an einem Glühweinstand am Friedrichsplatz aufgefallen, weil er dort Gäste und das Personal lauthals anpöbelte. Die Mitarbeiter der Bude wendeten sich aus diesem Grund hilfesuchend an Ordnungspolizisten der Stadt Kassel, die zu Fuß auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs waren. Als nur kurze Zeit später eine ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzte Polizeistreife hinzustieß und einen Platzverweis gegen den 43-Jährigen aussprach, reagierte er äußerst aggressiv und weigerte sich vehement, die Örtlichkeit zu verlassen. Die Polizisten brachten den betrunkenen 43-Jährigen aus dem Kreis Paderborn, bei dem ein Atemalkoholtest rund 1,8 Promille zum Ergebnis hatte, schließlich zur Ausnüchterung ins Gewahrsam.

PM des PP Nordhessen vom 06.12.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Schnell gefasst – Zwei Festnahmen nach Autoaufbrüchen

Die Polizei Hamm hat am Donnerstag, 5. Dezember, zwei Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht vier Fahrzeuge in Hamm aufgebrochen zu haben. Zuvor wurden am selben Abend an der Jägerallee, dem Kentroper Weg und der Rietzgartenstraße zwischen 20 und 23 Uhr aus mehreren Fahrzeugen (Typ: Mercedes, Skoda, BMW, VW) Gegenstände – unter anderem Bargeld und Taschen – entwendet.
Hinweise auf die Täter erhielt die Polizei durch einen aufmerksamen Zeugen. Dieser beobachtete zwei Verdächtige beim Aufhebeln eines BMW am Kentroper Weg gegen 23 Uhr am 5. Dezember.
Im Rahmen einer Fahndung konnten anschließend zwei Männer angetroffen werden, die der Täterbeschreibung des Zeugens entsprachen. Die beiden Hammer im Alter von 39 und 40 Jahren sind bereits einschlägig bei der Polizei bekannt. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen konnte Diebesgut sichergestellt werden.
Bei der Festnahme leisteten sie Widerstand und beleidigten die Polizeibeamten.
Die Staatsanwaltschaft strebt nun die Vorführung vor den Haftrichter an. Ein Zusammenhang mit weiteren Autoaufbrüchen, unter anderem in Heessen, wird geprüft.

PM des PP Hamm vom 06.12.2019

Sulz am Necker (Baden-Württemberg): 72-Jähriger attackiert Polizisten

Am Donnerstagmorgen hat ein älterer Mann in Glatt zwei Polizisten tätlich angegriffen. Die Beamten begaben sich um 10.30 Uhr nach Glatt zur Wohnung einer Person gegen die mehrere Vorführbefehle vorlagen. Der Mann gab an, die noch offenen Geldstrafen nicht zu bezahlen. Aus diesem Grund vollstreckten die Polizisten die Vorführbefehle, weshalb der 72-Jährige zur nächsten Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Bereits auf dem Weg aus seinem Haus widersetzte sich der ältere Herr der Maßnahme. Im Streifenwagen beleidigte er die Beamten mehrfach, ehe er versuchte diese zu schlagen. Die Polizisten wurden jedoch nicht verletzt.

PM des PP Tuttlingen vom 06.12.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Rabiate Ladendiebin festgenommen

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag (05.12.2019) eine 39 Jahre alte Frau festgenommen, die im Verdacht steht, in einem Bekleidungsgeschäft an der Königstraße Waren gestohlen und sich gegen das Festhalten durch mehrere Mitarbeiter gewehrt zu haben. Die 39-Jährige hielt sich gegen 13.10 Uhr in einer Umkleidekabine des Bekleidungsgeschäfts auf und entfernte dort offenbar Warensicherungen von mehreren Kleidungsstücken im Wert von rund 480 Euro. Das gewaltsame Entfernen der Sicherungen nahm eine unbekannte Kundin in der benachbarten Kabine war und informierte daraufhin das Personal.
Mitarbeiter sprachen die Tatverdächtige nach Verlassen der Kabine an und baten sie in ein Büro. Die 39-Jährige ignorierte die Ansprache und versuchte mit einer prall gefüllten Tüte den Laden zu verlassen. Den Angestellten gelang es, die Tatverdächtige trotz Gegenwehr bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festzuhalten. Zeitweise mussten dafür sogar die Eingangstüren des Bekleidungsgeschäfts geschlossen werden. Auch nach Eintreffen der Beamten setzte die Frau ihren Widerstand fort und versuchte mehrmals durch Schubsen und Wegdrehen zu entkommen. Schlussendlich gelang es jedoch den Beamten die Frau festzunehmen. Alle Beteiligten blieben dabei unverletzt. Das mutmaßliche Diebesgut befand sich in der mitgeführten Tüte, die elektronischen Sicherungen hatte die Tatverdächtige offensichtlich durch Aufbrechen entfernt. Die einschlägig polizeibekannte vietnamesische Tatverdächtige, die offenbar keinen festen Wohnsitz hat, wurde am Freitag (06.12.2019) dem zuständigen Richter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 06.12.2019

Lich (Hessen): Polizeibeamten verletzt

In der Heinrich-Neeb-Straße in Lich kam es am Donnerstagabend zu einem Widerstand. Dabei wurde ein Polizeibeamter verletzt. Zunächst hatten sich Zeugen bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass ein Mann offenbar auf Autos sprang und gegen die Windschutzscheiben trat. Zeugen konnten den 25 – Jährigen Deutschen bis zum Eintreffen einer Streife festhalten. Den Beamten gelang es dann die Mann zu fesseln. Dabei trat der Festgenommene nach einem Beamten und traf ihn am Kopf. Der 25 – Jährige wurde danach in eine Psychiatrie gebracht.
Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401 – 91430.

PM des PP Mittelhessen vom 06.12.2019

Schweinfurt (Bayern): Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen

Am Donnerstagmorgen wurde eine Streife der Schweinfurter Polizei in ein örtliches Hotel gerufen, da sich dort eine männliche Person in eine Kabine der Frauentoilette eingesperrt hatte.
Da die Kabine trotz mehrmaliger Aufforderung nicht geöffnet wurde, mussten die Beamten sicherstellen, dass die Person wohlauf ist.
Durch Mitarbeiter des Hotels wurde die Kabine geöffnet, so dass ein 19-Jähriger zum Vorschein kam.
Dem Heranwachsenden ging es soweit gut, seinen Ausweis wollte er jedoch nicht vorzeigen. Eine deswegen durchzuführende Durchsuchung seiner Person ließ der junge Mann nicht zu und sperrte sich. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen schlug er einem Polizeibeamten schließlich mit der Faust ins Gesicht. Dieser wurde zwar verletzt, war aber weiterhin dienstfähig.
Während der Tat ging eine in der Toilette montierte Lampe zu Bruch.
Nachdem der Mann gefesselt worden war und sich beruhigt hatte, wurde er zur weiteren Sachbehandlung zur Dienststelle verbracht.
Diese konnte er nach Entscheidung durch die Staatsanwaltschaft nach abgeschlossener Sachverhaltsaufnahme wieder verlassen.
Den 19-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen Körperverletzung.

PM der PI Schweinfurt vom 06.12.2019

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Auf Motorroller vor der Polizei geflüchtet

Die Liste der Delikte, die nach einem Vorfall am Donnerstagabend aufgelistet werden mussten, ist lang: Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen die Promille-Grenze, Urkundenfälschung und Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Polizeibeamten war gegen 22.30 Uhr ein unbeleuchteter, schwarz-silberner Motorroller (Mofa), mit dem ein 19-Jähriger aus Mönchengladbach und ein gleichaltriger Sozius auf der Aachener Straße unterwegs waren, aufgefallen.
Beide trugen keinen Helm. Das Versicherungskennzeichen war hochgeklappt und deshalb nicht ablesbar. Alle Versuche, das Kleinkraftrad zu stoppen, scheiterten. Der 19-Jährige beschleunigte den Roller auf mehr als 25 km/h und wechselte die Straßen, ohne die Fahrtrichtungsanzeige zu betätigen. Der Sozius zeigte der Polizeistreife den Mittelfinger. Anhaltezeichen wurden missachtet – trotz Blaulicht und Martinshorn. Sperrpfosten verhinderten schließlich die weitere Nacheile der Polizei.
Ermittlungen führten aber trotzdem zu dem 19-Jährigen, der nach Zeugenaussagen auch noch eine Scheibe eingeschlagen haben soll: Nach einem Atemalkoholtest wurde eine Blutprobe angeordnet. Vor der Entnahme leistete der Beschuldigte Widerstand gegen die Beamten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.12.2019

Klagenfurt (Kärnten): Gefährliche Drohung, Hausfriedensbruch, Festnahme

Am 06.12.2019, 12.00 Uhr, bedrohte ein 44-jähriger Klagenfurter zwei Bedienstete in einem Amt in Klagenfurt mit dem Umbringen. Des Weiteren versuchte er sich gewaltsam Zutritt zu einer Büroräumlichkeit zu verschaffen, indem er gegen die Türe drückte und trat.
Gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten verhielt er sich ebenfalls aggressiv und beschimpfte sie.
Der Mann wurde festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

PM der LPD Kärnten vom 06.12.2019

Massing (Bayern): Familienstreit mit anschließendem Widerstand

Am Donnerstag (05.12.2019) wurde gegen 22.00 Uhr der Einsatzzentrale der Polizei ein Familienstreit in Massing mitgeteilt.
Beim anschließenden Polizeieinsatz wurden durch einen 36-jährigen Deutschen vier Polizeibeamte leicht verletzt.
Schon beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der 36-Jährige sehr aggressiv. Im weiteren Verlauf griff er die Polizeibeamten mit Faustschlägen und Fußtritten unvermittelt an. Beim anschließenden Gerangel drückte er einem Beamten seinen Daumen ins Auge, zudem bedrohte und beleidigte er die anwesenden Polizeibeamten. Durch die Widerstandshandlungen wurden vier Beamte leicht verletzt.
Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Eggenfelden verbracht. Die Kriminalpolizei Passau hat, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut, die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wird der 36-Jährige im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dort muss er sich unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten.

PM des PP Niederbayern vom 06.12.2019

Buchloe (Bayern): Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss wird nach Verfolgungsfahrt gestellt

Ein offensichtlich unter Einfluss von Medikamenten oder Drogen stehender 43-jähriger Pkw-Fahrer überfuhr am gestrigen Abend geradewegs die Insel eines Kreisverkehrs der Staatstraße bei Jengen. Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, flüchtete er mit seinem Pkw in Richtung Kaufbeuren. Ein Zeuge verständigte daraufhin die Polizei, welche kurze Zeit später den flüchtigen Pkw aufnehmen konnte und anhalten wollte. Der Fahrer ignorierte jedoch mehrfach die Anhaltezeichen, beschleunigte seinen Pkw und fuhr schließlich auf die A 96 in Richtung München auf. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt versuchte der Flüchtende das Polizeifahrzeug durch Rammen von der Fahrbahn zu drängen, was dessen Fahrer reaktionsschnell gerade noch verhindern konnte. Erst als eine weitere Streifenbesatzung hinzukam konnte der Flüchtende schließlich im Bereich von Buchloe gestellt werden. Glücklicherweise blieben sowohl die beiden Streifenbestatzungen als auch der Fahrer, sowie dessen beiden Mitfahrer bei der Aktion unverletzt. An dem Streifenfahrzeug und dem Fluchtfahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Bei dem 43-jährigen, psychisch auffälligen Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Entsprechende Anzeigenunter anderem wegen Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr werden erstellt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.12.2019

Chemnitz (Sachsen): Polizei sicherte Fußballspiel ab

Mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei führte die Polizeidirektion Chemnitz heute einen Polizeieinsatz zur Absicherung eines Fußballspiels zwischen dem Chemnitzer FC und FSV Zwickau durch. Involviert waren insgesamt 340 Einsatzkräfte. Im Einsatz war auch die Bundespolizei.
Aufgrund eines Fanmarsches Zwickauer Fußballanhänger vom Chemnitzer Hauptbahnhof zum Stadion war es zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen in der Dresdner Straße und der Hainstraße gekommen. Auch nach dem Spiel waren kurzzeitige Straßensperrungen im genannten Bereich bis hin zum Hauptbahnhof notwendig.
Von strafrechtlicher Relevanz war in der Anreisephase eine Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. In der Bahnunterführung zur Dresdner Straße hatte ein CFC-Fan einen Böller gezündet. Durch den lauten Knall sind zwei Fußgänger leicht verletzt worden.
Während des Fußballspiels wurden mehrere Ermittlungsverfahren zunächst gegen Unbekannt eröffnet wegen des Zündens von Pyrotechnik und Verstößen gegen das Vermummungsverbot im Zwickauer sowie Chemnitzer Fanblock. Weiterhin erfolgte eine Anzeige gegen einen Zwickauer Fan wegen Beleidigung von Polizeibeamten am Gästezugang. Der Tatverdächtige hatte zudem eine geringe Menge Cannabis dabei.
Weitere Straftaten waren mit Stand 21.30 Uhr nicht bekannt.

PM der PD Chemnitz vom 06.12.2019

Zwei Verletzte und rund 25.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles auf der B 463 kurz nach der Anschlussstelle Weilstetten.
Wegen eines vorausgegangenen Unfalles staute sich der Verkehr auf dem vierspurigen Teilstück. Ein Polizeifahrzeug fuhr mit Sondersignal auf dem linken Fahrstreifen am Stau in Fahrtrichtung Albstadt vorbei. Kurz nach der Anschlussstelle Weilstetten scherte eine 20-jährige Autofahrerin aus der Kolonne aus und missachtete den von hinten heranfahrenden Streifenwagen. Beim Zusammenstoß wurden die Fahrerin des Polizeifahrzeuges und ihr Beifahrer verletzt. Die beiden Polizisten konnten nach ambulanter Behandlung das Klinikum wieder verlassen.

PM des PP Tuttlingen vom 06.12.2019

Am Mittwochvormittag erlangte die Polizei Belm Kenntnis von einem aktuell laufenden Betrugsdelikt. Eine 81-jährige Frau aus Belm war von falschen Polizeibeamten kontaktiert worden. Insgesamt suchten drei unterschiedliche Betrüger telefonisch Kontakt zu der alten Dame. Alle gaben sich als Beamte des Bundeskriminalamtes aus. Die Täter berichteten von einem Einbruch in der Nachbarschaft, von betrügerischen Angestellten bei der örtlichen Sparkasse und von Falschgeld. Die Frau wurde angehalten, einen fünfstelligen Bargeldbetrag von ihrem Konto abzuheben und einem Beamten des Bundeskriminalamtes zur Überprüfung auszuhändigen. Die echte Polizei konnte dies verhindern und übernahm sofort die Ermittlungen in dem Fall. Gemeinsam mit der alten Dame wurde für die Täter der Betrug aufrechterhalten. Und nach weiteren Telefonaten, in denen die alte Dame nicht unerheblich eingeschüchtert und geängstigt wurde, kam es zu einer fingierten Geldübergabe an einen falschen Polizeibeamten. Kurz darauf erfolgte der Zugriff durch die echten Beamten und die Handfesseln klickten. Mitgeführte Gegenstände wurden beschlagnahmt und ein Fahrzeug durchsucht. Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 44-jährigen Duisburger. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen. Nach ersten Erkenntnissen kommt der Verdächtige noch für weitere Betrugstaten in Betracht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Osnabrück vom 06.12.2019