Der dreiste Versuch, Bargeld aus der Kasse eines Geschäfts in Vellmar zu erlangen, scheiterte am Samstagvormittag für zwei Jugendliche. Sie flüchteten schließlich ohne Beute. Im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten schließlich ein 16- und ein 14-Jähriger aus Vellmar festgenommen werden, die sich nun wegen des versuchten Diebstahls verantworten müssen.

Wie die Mitarbeiter des Geschäfts gegenüber den aufnehmenden Beamten des Vellmarer Polizeireviers Nord berichteten, betrat gegen
11:50 Uhr ein Jugendlicher den Laden und forderte unverblümt die Herausgabe von Geld aus der Kasse. Da die Mitarbeiter die Forderung nicht ernst nahmen, versuchte der Täter, der sein Gesicht maskiert hatte, nach der ganzen Kasse zu greifen. Dies misslang allerdings, da die Kasse festgeschraubt war, sodass er ohne Beute die Flucht antrat.
Erst beim Herauslaufen des Täters sahen die Mitarbeiter, dass er offenbar einen Gegenstand in der Hand hielt, mit dem er aber nicht gedroht hatte. Die sofort alarmierte Polizei konnte schließlich den 16-Jährigen aus Vellmar bei der Fahndung festnehmen. Außerdem ergaben die ersten Ermittlungen Hinweise auf einen 14-Jährigen aus Vellmar, der allem Anschein nach Schmiere vor dem Geschäft gestanden hatte. Er konnte ebenfalls festgenommen werden. Offenbar wollten die Jugendlichen sich an einem Überfall üben. Bei dem mitgeführten Gegenstand handelte es sich um einen Spachtel, den die Polizisten ebenfalls bei der Fahndung auffinden konnten. Die beiden festgenommen Jugendlichen wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Die Ermittlungen gegen sie dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 14.10.2019

Eine Frau hatte in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine Begegnung der etwas anderen Art. Eigentlich rechnet sie im Wohngebiet der Wiesenstraße mit herumlaufenden Menschen oder vorbeifahrenden Autos. Dieses Mal aber nicht…

Eine besorgte Anruferin meldete am Sonntagmorgen, 13.10.2019, gegen 03:35 Uhr, entlaufene Kühe im Wohngebiet der Wiesenstraße, die wohl eine andere Unterkunft suchten. Die eingetroffenen Polizisten konnten ca. 15 Kühe feststellen, die sich für einen Nachtausflug entschieden hatten. Die verantwortliche Landwirtin konnte telefonisch erreicht werden und erschien kurz darauf vor Ort. Die Kühe wurden daraufhin gesund und munter zurück auf die Weide getrieben.

PM der POL Bremerhaven vom 14.10.2019

Rheydt (Nordrhein-Westfalen): Unverantwortliche Heimfahrt unter Alkoholeinwirkung mit zwei kleinen Kindern auf der Rückbank – Stark alkoholisierte Beifahrerin (Mutter) leistet Widerstand – 1 leicht verletzter Polizeibeamter

Mönchengladbach – Rheydt (ots) – Nach einer privaten Feier fuhr am frühen Samstagmorgen ein alkoholisierter 48jähriger Mann seine 32jährige Lebensgefährtin und deren 4 und 8 Jahre alten Kinder nach Hause. Ein aufmerksamer Zeuge informierte die Polizei, die das Fahrzeug gegen 2 Uhr auf der Bachstraße stoppen konnte. Während sich der Fahrer, der nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, vor Ort einsichtig zeigte, wurde die Mutter ausfallend. Nachdem sie zunächst erfolglos versuchte, ihren Lebensgefährten zu schlagen, schlug sie einem einschreitenden Polizeibeamten mehrfach vor die Brust. Die Frau konnte überwältigt und gefesselt werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Nach der Entnahme einer Blutprobe (ebenso beim Fahrer) wurde die Frau zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die beiden Kinder wurden in die Obhut des Jugendamtes gegeben.

PM der POL Mönchengladbach vom 13.10.2019

Pullach (Bayern): Aus Sachbeschädigung wird Widerstand und Tätlicher Angriff

Bereits am Donnerstagabend (10. Oktober) zerstörte ein 20-Jähriger drei Informationstafeln am S-Bahnhaltepunkt Pullach. Einen Polizeibeamten, der dies bemerkte, griff er tätlich an und bespuckte ihn.
Gegen 23:45 Uhr zerstörte ein 20-jähriger Deutscher am S-Bahnhaltepunkt Pullach mit einem Stein drei Informationstafeln. Zwei Männer, die am anderen Bahnsteigende auf die S-Bahn warteten, nahmen akustisch Geräusche zersplitternden Glases wahr. Zudem erkannten sie zwei Personen, die mehrfach den Gleisbereich betraten und im Anschluss wieder auf den Bahnsteig zurückkehrten. Einer der beiden Beobachter, ein 42-jähriger Polizist, Angehöriger des Polizeipräsidiums München, erkannte, wie einer der beiden, ein 20-Jähriger aus Obergiesing, mit einem Schotterstein die Glasscheibe eines Schaukastens zerstörte. Der Beamte, in bürgerlicher Kleidung auf dem Nachhauseweg, begab sich zu dem Vandalen. Er gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und zeigte auf Bitten des zweiten Mannes seinen Dienstausweis vor. Dieser befand sich in einer Ledermappe mit der Aufschrift „POLIZEI“ und einem Polizeistern.
Der 20-Jährige verhielt sich gegenüber dem Beamten aggressiv und statt den Anweisungen des Beamten Folge zu leisten, versuchte er ihm ins Gesicht zu schlagen. Der 42-Jährige unterband dies, brachte den Angreifer kontrolliert zu Boden und fixierte ihn dort. Am Boden drehte der Obergiesinger seinen Kopf in Richtung des Polizisten in Zivil und spuckte diesem ins Gesicht. Auch nach Eintreffen weiterer Streifen von Landes- und Bundespolizei verhielt sich der mit 2,18 Promille alkoholisierte Münchner äußerst unkooperativ und gegenüber den hinzukommenden Beamten respektlos.
Ermittlungen ergaben, dass drei von vier neben dem Wartehäuschen stehenden Schaukästen für Fahrpläne vollständig zerstört worden waren. Vor den Infotafeln konnte ein dort liegender Schotterstein aufgefunden und sichergestellt werden.
In wie weit der Begleiter des 20-Jährigen, ein 17-jähriger Truderinger, in die Sachbeschädigung involviert war, muss noch geklärt werden. Der Obergiesinger hatte angegeben nicht ungewöhnlich viel Alkohol konsumiert zu haben. Bei seinem Begleiter wurde ein Atemalkoholwert von 1,04 Promille festgestellt. Der 20-Jährige wies bei seiner Festnahme leichte Schnittverletzungen auf. Der Polizist blieb unverletzt.
Die Schadenshöhe für die beschädigten Schaukästen wird auf ca. 500 Euro geschätzt. Durch Langsamfahrten von Zügen durch den S-Bahnhaltepunkt Pullach kam es im Betrieb der Deutschen Bahn zu geringfügigen Verspätungen.
Gegen den 20-Jährigen wird von der Bundespolizei nun wegen Sachbeschädigung, Beleidigung sowie Widerstand und Tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er konnte nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen die Wache freien Fußes wieder verlassen.

PM der BPOLI München vom 13.10.2019

Wittmund (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Aggressiv und uneinsichtig zeigte sich ein alkoholisierter 27-jähriger Schortenser am Samstagabend in der Emdener Straße in Wittmund. Nach einer vorangegangenen Körperverletzung wurde dem jungen Mann ein Platzverweis ausgesprochen. Im Verlauf der weiteren Sachverhaltsaufnahme steigerte sich dann das Aggressionspotential des Mannes, bis er einem Polizeibeamten ans Revers griff und diesem ins Gesicht schlug. Daraufhin wurde der Aggressor in Gewahrsam genommen.
Aber auch hierbei beruhigte er sich nicht und beleidigte die Beamten fortwährend. Der Schortenser muss sich nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 13.10.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Körperliche Auseinandersetzung in Vereinsgaststätte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in einer Vereinsgaststätte in Ludwigshafen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 58-jährigen Mitarbeiter und einem 41-jährigen alkoholisierten Gast, der der Gaststätte verwiesen werden sollte. Auch gegenüber der Polizei trat der Gast aggressiv auf, weswegen er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen wurde. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet. Die Verletzungen des Geschädigten mussten in einem örtlichen Krankenhaus versorgt werden. Ein 61-jähriger Unbeteiligter, der sich in die polizeiliche Maßnahme einmischte, bekam einen Platzverweis, den er nach Androhung der Ingewahrsamnahme auch befolgte.

PM des PP Rheinpfalz vom 13.10.2019

Demmin (Mecklenburg-Vorpommern): Polnischer Staatsangehöriger beging mehrere Straftaten in Dargun, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Am Samstag, den 12.10.2019 gegen 14:40 Uhr, kam es in der Demminer Straße in Dargun, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, zu einem Polizeieinsatz. Besorgte Bürger teilten zuvor der Polizei mit, dass ein ca. 30-jähriger Mann versucht hat, in der Demminer Straße Fahrzeuge anzuhalten, indem er sich auf die Fahrbahn legte. Als ihn ein Passant daraufhin ansprach, versuchte der Mann den Passanten zu schlagen. Im weiteren Verlauf seiner Handlungen begab er sich in einen Imbiss und bedrohte die dort anwesenden Personen mit einem Beil. Das Beil konnte ihm jedoch durch das couragierte Eingreifen anwesender Gäste abgenommen werden. Ein Gast wurde dabei vom Täter durch einen Fußtritt leicht verletzt. Im Anschluss beschädigte der Mann noch einen PKW, bevor er einen anderen PKW anhielt und als Beifahrer in den PKW stieg. In der Brudersdorfer Straße verließ er das Fahrzeug wieder und beschädigte einen weiteren PKW. Dann entkleidete er sich komplett und begab sich fußläufig in die Feldstraße. Die eingesetzten Beamten des PHR Demmin konnten den jungen Mann in seiner Wohnung in Tatortnähe nackt feststellen. Er wies Schnittverletzungen an seinen Armen auf, die er sich beim Einschlagen einer Scheibe zugefügt hatte. Bei der Durchsetzung der vorläufigen Festnahme leistete der Täter aktiven Widerstand, so dass die Beamten ihr Reizstoffsprühgerät gegen ihn einsetzen mussten. Im Anschluss wurde der Mann zur Behandlung seiner Verletzungen ins Krankenhaus Demmin verbracht. Nach Feststellung seiner Gewahrsamstauglichkeit erfolgte seine Unterbringung im Gewahrsam der Polizei. Gegen den 32-jährigen polnischen Staatsangehörigen ermittelt jetzt die Kriminalpolizei u.a. wegen des Verdachtes der Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Neubrandenburg vom 13.10.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger leistet massiven Widerstand – ein Polizist leicht verletzt

Ein alkoholisierter Mann (21) hat in der Nacht auf Samstag (12. Oktober) einen Polizisten bei einem Einsatz in Köln-Kalk leicht verletzt. Der Einsatz endete für den 21-Jährigen in einer Zelle des Polizeigewahrsams.
Gegen 3 Uhr wurden die Beamten zu einer Schlägerei an der U-Bahn-Haltestelle Kalk Post gerufen. Vor Ort stellte sich der 21-Jährige als „Anstifter“ heraus, der trotz der Anwesenheit der Beamten immer wieder versuchte, die Umherstehenden gegeneinander und gegen die Polizei aufzuhetzen. Als die Beamten den Unruhestifter ansprachen reagierte der Albaner gereizt und aggressiv. Er baute sich bedrohlich gegenüber den Einsatzkräften auf und stand ihnen mit geballten Fäusten gegenüber. Bei seiner Fesselung leistete erheblichen Widerstand und trat mehrfach gezielt in Richtung der Beamten. Dabei verletzte er einen Polizisten leicht.
Auf der Fahrt in das Polizeigewahrsam versuchte er zudem die Beamten zu beißen. Er beleidigte und bedrohte sie durchgehend. Der 21-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstands verantworten.

PM (191013-2-K) der POL Köln vom 13.10.2019

Peine (Niedersachsen): Funkstreifenwagen der Polizei beschädigt

Am Samstagabend, gegen 00:30 Uhr, wurde in Peine, Neue Teichstraße, ein Streifenwagen der Polizei beschädigt. Die Beamten hatten den Streifenwagen vor einem Grundstück abgestellt gehabt, weil sie dort zu einem Einsatz gerufen worden waren. Als sie im Anschluss daran wieder zu dem Streifenwagen zurückkehrten, stellten sie fest, dass der Außenspiegel abgetreten und eine Delle in die Motorhaube geschlagen worden war. Die Schadenshöhe beträgt ca. 1.500,- Euro

PM der POL Peine vom 13.10.2019

Minden (Nordrhein-Westfalen): Randalierer bespuckt und tritt Polizisten

In den frühen Morgenstunden des 12.10.2019, gegen 02.00 Uhr, verschaffte sich ein 23-Jähriger zunächst gewaltsam Zutritt zu der Wohnung seiner 25-jährigen Ex-Freundin in der Neutorstraße. In der Wohnung sperrte er sich gemeinsam mit seiner Ex-Freundin im Badezimmer ein und trat und schlug mehrfach auf diese ein. Nach Eintreffen der Beamten konnte sich die Geschädigte aus dem Badezimmer befreien. Der Beschuldigte ging anschließend auf die Beamten los, konnte jedoch zu Boden gebracht und fixiert werden.
Während des Transportes zum Streifenwagen und der Fahrt in das Polizeigewahrsam versuchte dieser immer wieder die Beamten zu bespucken und zu treten. Die Polizeibeamten blieben jedoch unverletzt. Dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet eine Strafanzeige. Zudem verblieb er zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam. Die 25-jährige wurde leicht verletzt und durch die Besatzung eines Rettungswagens versorgt.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 13.10.2019

Witten (Nordrhein-Westfalen): Volltrunkener 21-Jähriger attackiert Sanitäter und Polizisten

Als sie helfen wollten, wurden sie angegriffen: Ein volltrunkener 21-Jähriger aus Witten hat am Wochenende Rettungssanitäter und Polizisten attackiert und sich dabei selbst verletzt. Am Ende schlief er ein.
Zeugen hatten am frühen Samstagmorgen, 12. Oktober, gegen 2.30 Uhr einen Rettungswagen gerufen – der 21-Jährige war im Bereich der Husemannstraße gestürzt und hatte sich dabei am Kopf verletzt. Als die Rettungswagenbesatzung ihn behandeln wollte, beleidigte der Wittener die Sanitäter und schlug schließlich um sich.
Nur mithilfe der hinzugezogenen Polizeibeamten gelang es, den aggressiven Mann zu fixieren. Doch der 21-Jährige wehrte sich weiter und leistete erbitterten Widerstand gegen die Maßnahmen. Dabei löste er sich aus dem Griff des Beamten, stürzte erneut und zog sich eine weitere Kopfverletzung zu.
Beim Transport ins Krankenhaus schlief er schließlich ein, wodurch er am Ende doch noch behandelt werden konnte. Die Polizisten und Sanitäter blieben nach aktuellem Stand unverletzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 13.10.2019

Bremervörde (Niedersachsen): Randalierer schlägt auf Streifenwagen ein

Am späten Samstagabend randalierte in einem Bremervörder Ortsteil eine männliche, mit einem Forkenstiel bewaffnete, Person. Der 51-jährige Mann zog durch ein Wohngebiet und schlug mit diesem auf verschiedene Gegenstände ein und bedrohte Passanten. Als der erste Streifenwagen eintraf, schlug der Mann mit dem Stiel auf den Streifenwagen ein und bedrohte die eingesetzten Beamten. Der Mann floh zunächst durch ein Waldstück und verbarrikadierte sich dann in seinem Haus. Die Polizei musste die Tür gewaltsam öffnen, um ihm habhaft zu werden. Er wurde nach ärztlicher Begutachtung in die Psychiatrie eingewiesen. Verletzt wurde glücklicherweise durch das gesamte Geschehen niemand. Ob Sachschaden entstand ist noch unklar.

PM der PI Rotenburg vom 13.10.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Frau greift erst Jugendliche an und dann Polizisten – Ingewahrsamnahme

Die Polizei Dortmund hat am Freitagabend (11. Oktober) in Dortmund-Lütgendortmund eine Frau in Gewahrsam genommen, die zunächst mehrere Jugendliche und dann auch die eingesetzten Polizeibeamten bedroht hatte.
Gegen 21.40 Uhr hatten mehrere Zeugen die Polizei verständigt. Auf einem Schulhof an der Limbecker Straße hatte eine Frau offenbar mehrere Jugendliche bedroht. Dabei trug sie den ersten Zeugenangaben zufolge auch einen schlagstockartigen Gegenstand mit sich. Vor Ort trafen die Beamtinnen und Beamten zunächst auf einen 16-jährigen Dortmunder, der angab von der Frau bedroht worden zu sein.
Zudem waren zwei 19-jährige Dortmunderinnen und ein 16-Jähriger aus Castrop-Rauxel vor Ort, die sich auf dem Schulhof aufgehalten hatten. Unvermittelt kam ihren ersten Aussagen zufolge eine unbekannte Frau auf sie zu. Einer der jungen Frauen riss sie demnach an den Haaren und drückte sie zu Boden. Der 16-Jährige konnte die Angreiferin daraufhin wegschubsen und wurde ebenfalls von ihr bedroht
– offenbar mit dem oben genannten Gegenstand in der Hand. Auch die zweite junge Frau ging die Unbekannte an, bevor sie vor den eintreffenden Beamten flüchtete.
Noch in direkter Nähe konnten die Beamten die Frau (25, aus Dortmund) stellen. Während der Sachverhaltsklärung und ihrer Durchsuchung gab sie sich den Einsatzkräften gegenüber zunehmend aggressiver, so dass sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Dagegen leistete sie verbal wie körperlich Widerstand. Unter anderem versuchte sie sich im Streifenwagen in Richtung einer eingesetzten Beamtin zu werfen und diese mit Kopfstößen zu treffen. Im Polizeigewahrsam angekommen beruhigte sich die Frau weiterhin nicht. Nicht nur bedrohte und beleidigte sie die Beamtinnen und Beamten, sondern sie versuchte auch mehrfach, in ihre Richtung zu schlagen und zu treten.
Weil ihre Angriffe abgewehrt werden und die 25-Jährige schließlich fixiert werden konnte, blieben alle eingesetzten Kräfte unverletzt.
Bei der Durchsuchung der Dortmunderin fanden sie zusätzlich noch mutmaßliche Betäubungsmittel. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Zudem erhielt die Frau eine Gefährderansprache.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 13.10.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mit Schreckschusspistole geschossen – Polizei nimmt jungen Mann am Hörder Bahnhof in Gewahrsam

Die Polizei Dortmund hat in der Nacht zu Sonntag (13. Oktober) am Hörder Bahnhof einen jungen Mann in Gewahrsam genommen, der im Verdacht steht, zuvor mit einer Schreckschusswaffe Schüsse abgegeben zu haben.
Die Beamten waren gegen 0.05 Uhr alarmiert worden. Im Bereich der U-Bahn-Gleise trafen sie auch auf den 18-Jährigen. Dieser hielt mit seinem Fuß eine auf dem Boden liegende Schusswaffe fest. Unter Vorhalt der Dienstwaffe sprachen die Beamten den Mann auf den Boden und fixierten ihn. Die Waffe wurde sofort gesichert und sichergestellt.
Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der 18-Jährige ohne festen Wohnsitz den Bahnhofsbereich zuvor über einen Treppenabgang an der Einmündung Hörder Bahnhofstraße/An der Schlanken Mathilde betreten hatte. Dort hielt sich zu dem Zeitpunkt eine Gruppe Heranwachsender auf. Diese gaben an, dass der Tatverdächtige unvermittelt zwei Schüsse aus der Schreckschusspistole abgegeben habe – mutmaßlich in die Luft. Verletzt wurde niemand.
Der 18-Jährige musste anschließend den Weg ins Polizeipräsidium antreten.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 13.10.2019

Berlin/Neukölln/Friedrichshain-Kreuzberg: Nr. 2438 Festnahmen bei Demonstration

Insgesamt sechs Tatverdächtige nahmen Einsatzkräfte gestern im Rahmen einer Demonstration von Neukölln nach Kreuzberg fest.
Unter dem Motto „Gegen Kolonialismus“ liefen über 3.000 Teilnehmende gegen 16.25 Uhr vom Hermannplatz in Richtung Kreuzberg los. Im Verlauf der Wegstrecke der Demonstration wurden Böller gezündet und einzelne Teilnehmende vermummten sich. Mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen mit außenstehenden Personen, aber auch unter den Demonstrationsteilnehmenden. In Höhe der Ohlauer Straße Ecke Reichenberger Straße riefen die Teilnehmenden Sprechchöre in kurdischer Sprache, einzelne Personen zeigten „Öcalan“-Fahnen. Kurz vor 19 Uhr erreichte die Spitze der Versammlung wieder den Endplatz am Herrmannplatz. In der Sonnenallee wurden mehrere Feuerwerkskörper und Böller gezündet und Einsatzkräfte von einzelnen Personen mit Flaschen beworfen. Ein gezündeter Nebeltopf schlug gegen eine Fensterscheibe einer Bäckerei auf. Einsatzkräfte drängten die Personen ab und nahmen hierbei fünf Tatverdächtige fest. Dabei versuchten Unbekannte einen Festgenommenen zu befreien, was durch den Einsatz von Pfefferspray durch die Beamtinnen und Beamten verhindert werden konnte. Gegen 19 Uhr nahmen Einsatzkräfte einen Mann fest, der zuvor einen Böller gezündet und die Einsatzkräfte mit einer Holzstange attackierte. Nach den Festnahmen durch die Dienstkräfte blieb die Versammlung störungsfrei und wurde gegen 19.15 Uhr durch die Versammlungsleiterin beendet. Die Einsatzkräfte leiteten insgesamt 17 Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung. Vier Polizistinnen und Polizisten erlitten bei dem Einsatz Verletzungen, verblieben jedoch im Dienst. An dem Einsatz waren über 600 Dienstkräfte beteiligt.

PM des PP Berlin vom 13.10.2019

Nürnberg (Bayern): Randale in Gaststätte – Festnahme

Am frühen Samstagmorgen (12.10.2019) randalierte ein Gast in einem Nürnberger Innenstadtlokal. Er bedrohte die Wirtin mit einer Glasflasche und wurde festgenommen. Gegen 01:00 Uhr wurde ein stark alkoholisierter Mann in einer Gaststätte nahe des Plärrers durch die Wirtin aufgefordert, das Lokal zu verlassen. Daraufhin versuchte der 32-Jährige die Frau mit einer Whiskyflasche zu schlagen. Der hinzugerufenen Streife gegenüber zeigte sich der Mann ebenfalls sehr aggressiv, sodass ihm ein Platzverweis erteilt wurde.
Wenige Minuten später betrat er eine andere Gaststätte in der Nähe und wollte auch diese nach Aufforderung durch die Polizei nicht verlassen. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Hierzu mussten ihm Handfesseln angelegt werden.
Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde niemand verletzt. Der Beschuldigte muss sich nun wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 13.10.2019

Nürnberg (Bayern): (1424) Polizeibeamter nach Widerstand dienstunfähig

Am frühen Samstagmorgen (12.10.2019) leistete ein alkoholisierter 24-jähriger Mann erheblichen Widerstand, nachdem ihm der Zutritt zu einer Diskothek verwehrt worden war. Er wurde festgenommen. Der Mann sprach gegen 03:30 Uhr eine Polizeistreife an, die sich im Rahmen einer anderen Sachbearbeitung unweit des Frauentorgrabens befand. Er beschwerte sich, weil ihm vom Türsteher einer Diskothek der Zutritt verweigert worden war. Die Beamten versuchten dem Mann zu erklären, dass diese Problematik nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Dies wollte er jedoch nicht einsehen und weigerte sich, die Örtlichkeit zu verlassen. Auch einem Platzverweis kam er nicht nach. Als er anfing die Beamten zu schubsen, wurde er mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht. Hier versuchte er die Beamten zu schlagen und bespuckte sie. Auf dem Boden liegend biss er einen Kollegen in den Oberschenkel. Ein Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen verletzt und ist dienstunfähig. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM des PP Mittelfranken vom 13.10.2019

Fürth (Bayern): Gast randaliert in Gaststätte und leistet Widerstand

Mit einem renitenten Mann hatten es Beamte der Polizeiinspektion Fürth am frühen Sonntagmorgen (13.10.2019) zu tun.
Der 24-Jährige leistete Widerstand und wurde festgenommen. Gegen 03:30 Uhr teilte die Pächterin einer Gaststätte in der Flößaustraße einen aggressiven Gast mit, der trotz Aufforderung die Gaststätte nicht verlassen will und randalieren soll. Der 24-Jährige warf Gegenstände durch das Lokal und schlug die Wirtin mit einem Barhocker. Auch weitere anwesende Gäste wurden von ihm geschlagen.
Bei Eintreffen der Streife der PI Fürth gebärdete sich der Beschuldigte weiterhin aggressiv. Er versuchte mehrfach die Beamten zu schlagen und beleidigte sie. Er wurde mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Auch hier schlug und trat er weiter um sich. Beim Transport zur Dienststelle spuckte er einem Beamten ins Gesicht. Ein Alkoholtest in der Dienststelle ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Sie sind weiterhin dienstfähig. Gegen den 24-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren, u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 13.10.2019

Augsburg (Bayern): Polizeibeamten in die Hand gebissen

Am Samstag, 10.12.19, besuchte ein 25-Jähriger eine Bar in der Maximilianstraße. Gegen 01:45 Uhr echauffierte er sich über die – seiner Meinung nach – schmutzigen Tische. Der Mann forderte deshalb das Personal auf, sauberzumachen. Nachdem dies abgelehnt wurde, schlug der Beschuldigte einem 22-jährigen Barkeeper unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Der Angestellte erlitt dabei ein Hämatom am Auge.
Der Gast wurde daraufhin von einem Sicherheitsmitarbeiter der Räumlichkeiten verwiesen. Im weiteren Verlauf beleidigte er den Türsteher und trat nach den mittlerweile eingetroffenen Beamten. Nachdem sich der in Augsburg lebende Mann nicht beruhigen ließ, weiterhin aggressiv und uneinsichtig auftrat, wurde der Gewahrsam angeordnet. Auch gegen diese Maßnahme wehrte sich der Beschuldigte und biss einem Beamten schließlich in die Hand, wodurch dieser starke Bissabdrücke und Schmerzen erlitt.
Der 25-Jährige verbrachte die Nacht im Arrest des Polizeipräsidiums Schwaben Nord und muss sich nun unter anderem wegen der Widerstandshandlungen und Körperverletzungsdelikte strafrechtlich verantworten.

PM (2239) des PP Schwaben Nord vom 13.10.2019

Haunstetten (Bayern): 24-Jähriger randaliert bei Studentenparty

Am Samstag, den 12.10.19 randalierte ein 24-Jähriger gegen 02:30 Uhr auf einer Party, welche in einer Studenten-WG in der Schafweidstraße stattgefunden hatte. Der Mann geriet dort zunächst mit seiner ehemaligen Freundin und später mit einem 19-jährigen Gast in Streit. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung beschädigte der ältere der beiden Männer die Jacke des jüngeren und stieß ihn anschließend gegen einen Heizkörper, sodass der 19-Jährige eine Platzwunde an der Stirn davontrug. Beim Verlassen des Gebäudes schlug der Randalierer die Verglasung der Haustüre ein und ließ seine Aggressionen schließlich an zwei geparkten Fahrzeugen aus. Hier beschädigte er zunächst die Seitenscheibe seines eigenen und im Anschluss die Windschutzscheibe eines fremden Pkw, bevor er die Örtlichkeit verließ.
Der alkoholisierte Mann konnte von den alarmierten Beamten angetroffen werden. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab rund 1,8 Promille. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste der Mann in Gewahrsam genommen werden und so durfte er die Nacht im Arrest des Polizeipräsidiums Schwaben Nord verbringen.

PM des PP Schwaben Nord vom 13.10.2019

Lechhausen (Bayern): Betrunkene 39-Jährige greift ihre Helfer an

Am Samstag, 12.10.19, 21:25 Uhr fanden zwei Passanten eine 39-jährige Augsburgerin auf der Straße liegend auf. Als die 47-jährige Fußgängerin versuchte, der Frau aufzuhelfen, wurde diese äußerst aggressiv. Sie griff den 57-jährigen Begleiter an, trat nach ihm und riss ein Loch in dessen Jacke. Bis zum Eintreffen der Beamten hatte sie sich wieder auf den Boden gelegt. Auch der Streife gegenüber verhielt sich die Augsburgerin unfreundlich. Sie musste aufgrund ihrer ausgeprägten Alkoholisierung zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Schwaben Nord vom 13.10.2019

Thum (Sachsen): Einsatz im Stadtpark

Nach einem Zeugenhinweis kam die Polizei vergangene Nacht im Stadtpark zum Einsatz. Eine Zeugin hatte mitgeteilt, dass dort mehrere Personen rechte Musik hören und verfassungsfeindliche Parolen mitsingen sollen. Der Inhalt erfüllt den Tatbestand des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Bei Eintreffen der Polizei war keine Musik feststellbar. Es wurden fünf junge Männer im Alter zwischen 17 und 29 Jahren angetroffen und kontrolliert. In der Folge wurde ein Platzverweis erteilt, woraufhin ein 23-Jähriger und ein 29-Jähriger ausfällig wurden, die Beamten beleidigten und Widerstand leisteten. Beide wurden für einige Stunden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 13.10.2019

Senden (Bayern): Polizeibeamte durch Widerstand verletzt

In der Nacht vom 12.10.2019 (Samstag) auf den 13.10.2019 (Sonntag) wurde der Polizei Senden gegen 02:00 Uhr eine hilflose Person im Bereich der Borsigstraße mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten konnten vor Ort einen stark alkoholisierten 34-Jährigen antreffen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von annähernd zwei Promille. Auf Ansprache der Beamten reagierte der 34-Jährige extrem aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Im weiteren Verlauf der Sachverhaltsabklärung bedrohte der Beschuldigte die Beamten, weshalb ihm zur Sicherheit der Beamten Handfesseln angelegt werden sollten, um ihn zur Personalienfeststellung auf die Dienststelle zu verbringen. Während der Fesselung leistete der 34-Jährige Widerstand gegen die Polizeibeamten und ließ sich anschließend zu Boden fallen. Hierbei verletzte er sich leicht.
Die beiden eingesetzten Beamten wurden bei dem Vorfall ebenfalls leicht verletzt. Der 34-Jährige wurde im Anschluss in ein Krankenhaus verbracht. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Bedrohung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.10.2019

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Verlobungsfeier musste durch Polizei aufgelöst werden

Am 13.10.2019 gegen 14:50 Uhr wurde die Polizei zu einer Verlobungsfeier gerufen, bei der es zu einer Ruhestörung und Rauchbelästigung kommen solle. Vor Ort stellten die eingesetzten Beamten unter den ca. 150 Gästen eine aggressive und aufgeheizte Stimmung fest. Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es zu einer Schlägerei gekommen sein sollte. Zudem stellten sie eine am Boden liegende verletzte Frau fest. Sie war jedoch nicht Opfer der Schlägerei geworden, sondern hatte einen medizinischen Notfall erlitten. Da die aggressive Stimmung weiterhin bestand und Teile der Gäste sich nicht beruhigen ließen und immer wieder provozierten, wurde die Feierlichkeit schließlich durch starke Polizeikräfte aufgelöst. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Es wurden keine weiteren Personen verletzt.

PM der POL Warendorf vom 13.10.2019

Helmstedt (Niedersachsen): Freilaufender Kangal musste aus Gefahren abwehrenden Gründen erschossen werden

Am Sonntagnachmittag wurde am Stadtrand von Helmstedt ein freilaufender anatolischer Hirtenhund durch Polizebeamte aus Gefahren abwehrenden Gründen erschossen. Im Laufe des Sonntags war es bereits zu mehreren gefährlichen Situationen im Straßenverkehr mit dem herrenlosen Hund gekommen.
Den Ermittlungen nach wurde der Kangal erstmals um 00.20 Uhr in der Weimarer Straße in Helmstedt von einem Autofahrer beobachtet, der sich umgehend an die Polizei wendete. Der etwa 80 cm große und rund 50 Kilogrammschwere Hirtenhund sei abgemagert und habe eine Leine hinter sich hergezogen, so die erste Notrufmeldung. Trotz intensiver Suche wurde der Vierbeiner im Stadtgebiet jedoch bis zum Morgen nicht aufgefunden, obwohl die Polizeiwache per Notruf mehrere besorgte Helmstedter Bürger erreichten. Um 09.36 Uhr wurde der Hund auf der Bundesstraße 1 in Höhe der Magdeburger Warte beobachtet: Hier kam es bereits zu gefährlichen Situationen im Straßenverkehr, doch der Kangal konnte nicht einfangen werden. Um 14.11 Uhr kam es schließlich erneut zu Gefährdungssituationen auf der B 1 in Höhe Galgenberg.
Danach konnten Streifenbesatzungen das Tier bis zum Elzweg verfolgen.
Von dort lief der Hund über ein Feld in Richtung Bahnlinie Helmstedt-Braunschweig. Da eine Gefährdung des Bahnverkehrs unmittelbar bevorstand wurde das Tier auf einer Bahnböschung letztendlich um 15.30 Uhr mit mehreren Schüssen getötet. Eine Gefährdung von Menschenleben durch den Schusswaffengebrauch war zu jeder Zeit ausgeschlossen. Insgesamt wurden vier Funkwagen aus Helmstedt und Schöningen eingesetzt.
Bis zum Sonntagabend ging bei der Polizei Helmstedt kein Anruf eines Hundehalters über sein vermissten Kangal ein. Daher besteht nach derzeitigem Stand auch die Möglichkeit, dass der Hund an der BAB 2 in Höhe Anschlussstelle Lappwald ausgesetzt wurde. Der tote Hund wurde geborgen und sichergestellt. Die Ermittlungen nach dem Halter des Tieres dauern an.

PM der POL Wolfsburg vom 13.10.2019

Stuttgart-Innenstadt (Baden-Württemberg): Einsatzgeschehen in Stuttgart

Erneut befand sich die Polizei am Sonntagabend (13.10.2019) anlässlich einer Kundgebung mit Aufzug in der Stuttgarter Innenstadt im Einsatz. Zeitweise befand sich diesbezüglich auch ein Polizeihubschrauber über dem Stadtgebiet.
Mehrere Hundert Menschen versammelten sich gegen 17.30 Uhr in der Innenstadt, um wie bereits an den Vortagen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien zu protestieren. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Schlossplatz zogen die Teilnehmer gegen
19.00 Uhr über die Königstraße, Kronenstraße, Lautenschlager Straße und wieder über die Bolzstraße zurück zum Schlossplatz. Nach einer Abschlusskundgebung beendete der Versammlungsleiter gegen 19.30 Uhr die Demonstration. Im Anschluss an das Demonstrationsgeschehen erkannten Einsatzbeamte einen Mann wieder, der im Verdacht steht, am Vortag dieser Versammlung (12.10.19) an einem besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs beteiligt gewesen zu sein. Beamte nahmen den Tatverdächtigen noch auf dem Schlossplatz vorläufig fest. Ein weiterer Mann wurde unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte festgenommen. Derzeit dauert der Polizeieinsatz noch an. (Stand 21.00 Uhr)
Insbesondere am Freitag (11.10.19) und am Samstag (12.10.19) kam es in Zusammenhang mit den politischen Entwicklungen und dem jeweiligen Demonstrationsgeschehen zu rund 40 Gewahrsamsmaßahmen gegen ehemalige Versammlungsteilnehmer. Diese zogen nach Beendigung der eigentlichen Versammlung in Kleingruppen durch das Stadtgebiet.
Auf das Auftreten der Einsatzkräfte reagierten diese äußert aggressiv und bewarfen die Einsatzkräfte mit Böllern und Gegenständen.
Insgesamt sprachen die Beamten rund 120 Platzverweise aus. Über 20 Polizeibeamte erlitten während des Einsatzes Verletzungen, hauptsächlich handelt es sich dabei um Knalltraumata und Prellungen.
Ein Beamter musste aufgrund seiner Verletzungen den Dienst umgehend beenden. Gegen eine Vielzahl von Personen leiteten die Beamten Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzungen, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen ein. Darüber hinaus ermittelt die Polizei in mehr als ein Dutzend Fällen wegen des Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs.

PM des PP Stuttgart vom 13.10.2019

Salzgitter (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Freitag, 11.10.2019, gegen 22:40 Uhr
Am Freitagabend wurden Polizeibeamte nach Salzgitter Fredenberg in die Einsteinstraße gerufen. Hier sollte ein Mann auf einem Balkon einer Wohnung stehen und lauthals herumschreien. Auf Klingeln öffnete der 26-jährige Mann und bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten mit einem Messer. Er konnte durch die Einsatzkräfte unter Kontrolle gebracht und im Anschluss in das Polizeigewahrsam gebracht werden.
Der 26-Jährige wurde am Samstagmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Braunschweig einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Dieser verfügte auch aufgrund einer mutmaßlichen psychischen Erkrankung eine Unterbringung in einer Klinik. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben glücklicherweise unverletzt.

PM der PI Salzgitter / Peine / Wolfenbüttel vom 12.10.2019

Laichingen (Baden-Württemberg): Betrunkener beschädigt mehrere Autos / In einer Gewahrsamszelle landete ein betrunkener Randalierer.

An vier Autos schlug ein 21-Jähriger am Samstagmorgen gegen 01.50 Uhr jeweils einen Außenspiegel ab. Anwohner wurden auf das Geschehen aufmerksam und verständigten die Polizei. Nach kurzer Fahndung entdeckte eine Streife des Polizeireviers Ehingen den Randalierer. Er stand deutlich unter Alkoholeinwirkung. Da er sich äußerst aggressiv zeigte, wurde er von den Beamten in Gewahrsam genommen. Der junge Mann beschimpfte die Beamten auch, so dass er nicht nur wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Beleidigung angezeigt wird. Die Schadenshöhe konnte die Polizei noch nicht beziffern.

PM des PP Ulm vom 12.10.2019

Treptow-Köpenick (Berlin): Zivilstreife mit Stein beworfen

In Alt-Treptow wurde in der vergangenen Nacht ein Zivilfahrzeug des Polizeiabschnitts 53 von Unbekannten mit einem Pflasterstein beworfen. Gegen 2.30 Uhr passierte der Einsatzwagen, erkennbar mit einem Blaulicht auf dem Dach, die Unterführung an der Bouchéstraße/Jordanstraße, als ein Stein gegen die Frontscheibe flog und diese zersplitterte. Der Polizist auf dem Beifahrersitz wurde durch umherfliegende Glassplitter am Hals getroffen und leicht verletzt. Seine beiden Kollegen erlitten einen Schock. Das gesamte Team beendete seinen Dienst. Bei der anschließenden Absuche wurden keine Tatverdächtigen festgestellt. Auf der Fahrbahn unter der Brücke lagen mehrere Pflastersteine. Andere beschädigte Autos wurden bisher nicht festgestellt. Die Ermittlungen zu dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, der Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und der versuchten gefährlichen Körperverletzung dauern an und wurden von der Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen.

PM Nr. 2425 der POL Berlin vom 12.10.2019

Gersthofen (Bayern): Betrunkener pöbelt Kunden in Gersthofener Tankstelle an

Zuviel Alkohol stieg offensichtlich einem 40-Jährigen zu Kopf. Volltrunken pöbelte
er am Freitag, 11.10.2019 gegen 22.00 Uhr in einer Tankstelle in Gersthofen andere
Kunden an. Einem durch die hinzugezogene Streife ausgesprochenen Platzverweis
kam der 40-Jährige nicht nach, vielmehr trat er nunmehr aggressiv gegen die
Beamten auf. Diese nahmen den Mann in Gewahrsam und er durfte seinen Rausch
in der Arrestzelle ausschlafen.

PM der PI Gersthofen vom 12.10.2019

Hof (Bayern): 35-jähriger völlig außer Kontrolle

Ein 35-jähriger Mann hielt am Freitag die Hofer Polizei in Atem. Die Polizei musste wegen einer Vielzahl von Straftaten des Mannes mehrmals ausrücken.
In den frühen Morgenstunden wollte der 35-jährige in einen Verbrauchermarkt in der Wundsiedler Straße einzubrechen und verursachte dabei etwa 1.500 Euro Sachschaden. Angestellte, die sich bereits in dem Markt aufhielten, wurden auf den Einbruchversuch aufmerksam.
Am frühen Nachmittag entwendete er in einer Drogerie im Stadtgebiet Zigaretten. Als er beim Verlassen des Geschäfts von einer Angestellten auf den Diebstahl angesprochen wurde, rannte er zu seinem Auto, einem grauen VW Golf mit Hofer Zulassung, und fuhr davon.
Auf der Flucht setzte sich der 35-jährige rücksichtslos über sämtliche Verkehrsregeln hinweg. In der Dr.-Enders-Straße touchierte er einen an der Ampel wartenden Pkw und verursachte dabei etwa 2.500 Euro Sachschaden.
Anschließend fuhr der Mann mit hoher Geschwindigkeit die Jahnstraße in Richtung Marienstraße hinab. An der Kreuzung Jahnstraße / Westendstraße raste er zwischen den wartenden Autos hindurch und missachtete das Rotlicht der Ampel. Ein blauer Pkw, der die Westendstraße befuhr, konnte den Zusammenstoß mit dem Verkehrsrowdy nur durch eine Vollbremsung verhindern. Auch an der Kreuzung zur Marienstraße missachtete er erneut das Rotlicht der Ampel in rücksichtsloser Art und Weise.
Kurz darauf wurde von Zeugen beobachtet, wie der 35-jährige gegen ein weiteres Auto in der Dr.-Enders-Straße fuhr und dieses beschädigte.
Als der Pkw schließlich von der Polizei gestoppt werden konnte, versuchte sich der Fahrzeugführer seiner Festnahme zu widersetzen, indem er einem den Polizeibeamten einen Faustschlag verpassen wollte. Der 35-jährige konnte überwältigt und in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.
Bei der Durchsuchung des Fluchtfahrzeugs wurden zudem ein Teleskopschlagstock und ein Faustmesser aufgefunden. Gegen den 35-jährigen wird nun wegen einer Vielzahl von Delikten ermittelt.
Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Hof, Tel.: 09281/704-0, in Verbindung zu setzen.

PM der PI Hof vom 12.10.2019

Zweibrücken/Ernstweiler (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung auf Kirmes

Am 12.10.2019 gegen 01:20 Uhr kam es durch einen stark alkoholisierten 24jährigen Mann auf dem Festgelände in Ernstweiler zu zwei Körperverletzungsdelikten. Zuerst warf der Mann einen Bierkrug in Richtung zweier Polizeibeamten, die die Kirmes privat besuchten und anschließend ging er auf einen 37jährigen Mann los, welchem er unvermittelt ins Gesicht schlug. Das Opfer wurde hierbei leicht verletzt und seine Brille wurde beschädigt. Die Polizeibeamten versetzten sich in den Dienst, nahmen den Schläger fest und übergaben ihn der hinzugerufenen Polizeistreife. Er wurde in Gewahrsam genommen und zwei Strafverfahren wurden eröffnet.

PM der PD Pirmasens vom 12.10.2019

Hannover (Niedersachsen): Mehr als 3000 Menschen demonstrieren überwiegend friedlich in Hannover

In Hannover haben am Samstag, 12.10.2019, mehr als 3000 Menschen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien demonstriert. Während der Versammlungen kam es zu mehreren Störungen.
Gegen 14:00 Uhr begann die Auftaktkundgebung der Versammlung am Ernst-August-Platz. Im Anschluss setzten sich rund 3000 Teilnehmer in Bewegung. Aufgrund einer am Freitag ergangenen Mitteilung der Versammlungsleitung wurde kurzfristig die Route des Aufzugs wie folgt
geändert: Ernst-August-Platz – Kurt-Schumacher-Straße – Goseriede – Nikolaistraße – Postkamp – Klagesmarkt – Schlosswender Straße – Königsworther Platz – Brühlstraße – Goethestraße – Steintorplatz – – Kurt-Schumacher-Straße – Ernst-August-Platz.
Überwiegend verlief der Aufzug friedlich, jedoch kam es auch zu mehreren Zwischenfällen. Bei einer Zwischenkundgebung an der Schlosswender Straße, Kreuzung Engelbosteler Damm wurden beispielsweise gegen 15:30 Uhr aus der Menge heraus Gegenstände an die Fassade des Türkischen Generalkonsulats geworfen, die dadurch beschmutzt bzw. beschädigt wurde. Die Polizei nahm die beiden mutmaßlichen Täter vorübergehend fest. Mehrfach wurden auch Fahnen mit nach dem Vereinsgesetz verbotenen Symbolen gezeigt. Auch hierzu konnten Täter ermittelt werden.
Insgesamt leitete die Polizei nach jetzigem Stand zwölf Ermittlungsverfahren ein, darunter sechs wegen „Landfriedensbruch“, und eines wegen „Versuchter gefährlicher Körperverletzung“.
Im Bereich des Ernst-August-Platzes wurden außerdem Plastikflaschen in Richtung der Polizeibeamten geworfen. Dabei erlitt eine Beamtin eine leichte Verletzung.
Die Versammlung endete nach einer Abschlusskundgebung gegen 18:00 Uhr.
Insgesamt zog die Polizei ein positives Fazit. „Einige Zwischenfälle konnten schnell geklärt werden“, sagt Gwendolin von der Osten, Einsatzleiterin der Polizeiinspektion Mitte. „Trotz der hohen Anzahl von Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmern, die in Teilen sehr emotionalisiert waren, ist die Versammlung überwiegend friedlich verlaufen.“

PM der PD Hannover vom 12.10.2019

1. Stuttgart-Innenstadt (Baden-Württemberg): Einsatzgeschehen in Stuttgart

Die Polizei ist derzeit (12.10.2019) nach einer Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt noch immer im Einsatz. Über Eintausend Menschen versammelten sich ab 15.00 Uhr in der Innenstadt, um wie bereits an den Vortagen gegen die türkische Militäroffensive in Nordsyrien zu protestieren. Nach einer Auftaktkundgebung in der Lautenschlagerstraße zogen die Teilnehmer gegen 15.50 Uhr lautstark über die Kronenstraße, Friedrichstraße und die Theodor-Heuss-Straße zum Rotebühlplatz und nach einer Zwischenkundgebung von dort zum Kronprinzplatz. Während des Aufzugs wurden aus der Menge heraus Gegenstände, unter anderem auch Böller in Richtung Einsatzkräfte geworfen. Der Versammlungsleiter beendete die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr. Im Anschluss bewegten sich mehrere Gruppierungen ehemaliger Versammlungsteilnehmer unkontrolliert und zum Teil vermummt durch die Innenstadt. Auf das Auftreten der Einsatzkräfte reagierten sie äußerst aggressiv und bewarfen sie erneut mit Böllern. Nachdem weitere Einsatzkräfte hinzugezogen wurden, sind die Beamten derzeit dabei mehrere Tatverdächtige vorläufig festzunehmen. Hierbei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray. Der Polizeieinsatz dauert an. Stand: 20.00 Uhr

PM des PP Stuttgart vom 12.10.2019 19:52 Uhr

2. Stuttgart-Innenstadt (Baden-Württemberg): Einsatzgeschehen in Stuttgart – Lage wieder entspannt

Nachdem es am Samstagabend (12.10.2019) im Anschluss einer Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt zu Auseinandersetzungen zwischen mehreren Gruppierungen ehemaliger Versammlungsteilnehmer und der Polizei gekommen war (siehe unsere Pressemitteilung hierzu), hat sich die Situation wieder beruhigt. Die Beamten kontrollierten mehrere Dutzend Personen und stellten die Personalien fest. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Personen wieder auf die Straße entlassen. Die Ermittlungen zu begangenen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten laufen. Bei dem Polizeieinsatz wurden mehrere Beamte leicht verletzt, die Gesamtzahl der Verletzten ist derzeit noch nicht bekannt.

PM des PP Stuttgart vom 12.10.2019 21:42 Uhr

Nürnberg (Bayern): Versammlungsgeschehen am 12.10.2019 im Stadtgebiet Nürnberg – Bilanz der Polizei (Stand: 19:30 Uhr)

Am Samstagnachmittag (12.10.2019) fand in Nürnberg im Zeitraum zwischen 14:00 Uhr und 17:40 Uhr eine angezeigte Versammlung mit Aufzug „Gegen rechte Netzwerke im Staat und auf der Straße“ statt. Bei überwiegend friedlichem Verlauf kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu zwei Zwischenfällen, bei denen zwei Passanten durch Versammlungsteilnehmer verletzt wurden.
Um 14:00 Uhr trafen bis zu 1500 Veranstaltungsteilnehmer in der Gostenhofer Hauptstraße ein, darunter auch etwa 500 Personen, die die politischen Geschehnisse in der Türkei und Syrien thematisierten.
Gegen 14:45 Uhr setzte sich der Aufzug über die Ludwigstraße in Richtung Innenstadt in Bewegung. Nach zunächst friedlichem Verlauf kam es in der Färberstraße/Ecke Karolinenstraße zu einer Rangelei zwischen einem Passanten und einem Versammlungsteilnehmer, dem eine Beleidigung seitens des Passanten vorausgegangen sein soll. Eine weitere Auseinandersetzung konnte durch Einsatzkräfte unterbunden werden. Der Passant wurde leicht verletzt, wünschte jedoch keine Strafverfolgung.
Der Aufzug bewegte sich über die Marienstraße, Willy-Brand-Platz, Käte-Strobel-Straße und Allersberger Straße in die Südstadt. Dabei kam es zu zwei Steinwürfen auf Einsatzkräfte, wobei ein Beamter an der Hand verletzt und ein weiterer an dem am Kopf getragen Helm getroffen wurde und somit unverletzt blieb. Einer der Tatverdächtigen konnte gegen Ende der Versammlung vorläufig festgenommen werden.
Gegen 16:45 Uhr kam es in der Wölkernstraße vor einem Obst- und Gemüseladen aus bislang unbekannter Ursache erneut zu einem Zwischenfall. Mehrere Versammlungsteilnehmer stürmten aus dem Aufzug heraus in Richtung des Ladengeschäftes und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung in deren Verlauf ein Ladenbesucher durch einen bislang Unbekannten mit einem Stock geschlagen wurde und dabei eine Kopfplatzwunde erlitt, die ambulant in einer Klinik versorgt werden musste.
Einsatzkräfte bildeten unverzüglich eine Polizeikette vor dem betroffenen Laden und konnten somit in kürzester Zeit unter Einsatz unmittelbaren Zwanges in Form von Drängen und Schieben die Lage unter Kontrolle bringen. Nach wenigen Minuten gegenseitiger verbaler Provokationen setzte sich der Demonstrationszug wieder in Bewegung.
Der Aufzug endete ohne weitere Zwischenfälle mit einer Abschlusskundgebung gegen 17:40 Uhr in der Gyulaer Straße. Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei übernimmt die weiteren Ermittlungen hinsichtlich festgestellter Verstöße im Verlauf der Versammlung.

PM des PP Mittelfranken vom 12.10.2019

Am 12. Oktober 2019 gegen 16:15 Uhr lenkte ein 48-jähriger Polizist des Bezirkspolizeikommandos Wolfsberg sein Dienstkrafkrad auf der Packerstraße (B 70) von Wolfsberg kommend in Richtung St. Andrä. Der Polizist befand sich auf einer Einsatzfahrt und hatte dabei das Blaulicht eingeschaltet. Auf Höhe der Abzweigung in die Ortschaft Fischering kam ihm ein 22-jähriger Pkw Lenker entgegen und bog vor ihm nach links in Richtung Gemeindestraße nach Fischering ab. Dabei kam es zu einer Kollision, bei der der Polizist schwere Verletzungen erlitt. Nach notärztlicher Erstversorgung wurde er mit dem Rettungshubschrauber C 12 in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden.

PA der PI Wolfsberg vom 12.10.2019

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Betrunkener wehrt sich

Eine aufmerksame Autofahrerin meldete am Donnerstagnachmittag (10. Oktober 2019), dass sie im Vorbeifahren in der Andernacher Straße ein Auto halb auch Straße stehen sah, in dem ein Mann zusammengesackt hinter dem Steuer saß.
Polizei und Rettungsdienst machten sich sofort auf den Weg und fanden die Situation so vor, wie sie von der Zeugin beschrieben wurde.
Der Mann, der seinen Kopf auf dem Lenkrad abstützte, wurde von den Beamten angesprochen. Hierbei stellten diese sofort deutlichen Alkoholgeruch fest. Auf die Frage, warum er mit seinem Auto auf der Fahrbahn stehen würde, gab er an, dass er dort auf seine Frau warten würde, die gerade beim Einkaufen sei.
Da der Mann zunehmend aggressiver wurde, versuchten ihm die Beamten aus Eigensicherungsgründen die Handfesseln anzulegen. Dagegen wehrte er sich massiv und musste zu Boden gebracht werden.
Auch das Erscheinen seiner Frau, die angab nicht gefahren zu sein und die versuchte beruhigend auf ihn einzuwirken, brachte nichts. Er wehrte sich weiterhin und wurde zusehends aggressiver.
Erst mit dem Eintreffen weiterer Polizeikräfte konnten er gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden.
Hier erfolgten Blutentnahme, Beschlagnahme des Führescheins und Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Koblenz vom 11.10.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb in Erle

Am Donnerstagabend, 10. Oktober 2019, gegen 21 Uhr, versuchte ein 22-jähriger Gelsenkirchener nach einem Diebstahl aus einem Supermarkt an der Frankampstraße zu flüchten. Ein Mitarbeiter der Filiale hielt den Dieb bis zum Eintreffen der Polizei fest. Als die Polizeibeamten den Sachverhalt und die Personalien des 22-Jährigen aufnehmen wollten, versuchte der Gelsenkirchener erneut zu flüchten. Daran hinderte ihn ein Polizeibeamter, woraufhin der Beschuldigte massiven Widerstand gegen die Fesselung leistete. Er trat nach den Polizeibeamten und beleidigte sie mehrfach. Der alkoholisierte und randalierende Mann wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Nach erfolgter Ausnüchterung konnte er die Polizeiwache verlassen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Ladendiebstahls und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.10.2019

Hattingen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten bei Widerstand leicht verletzt

Am 10.10. randalierte ein 29-jähriger Hattinger zur Mittagszeit auf einem Grundstück Am Beul. Er beschmierte einen Pkw mit Farbe und nutze Dekorationsartikel aus dem Garten, um mit diesen um sich zu werfen. Den Aufforderungen der hinzugerufenen Polizeibeamten sich zu beruhigen und auszuweisen kam er nicht nach.
Stattdessen versuchte er, die Beamten zu bewerfen und zu treten. Er wurde zunächst in Gewahrsam genommen, wobei er durch Tritte und Schläge zwei Beamte leicht verletzte. Auf der Polizeiwache wurden ihm Blutproben entnommen, im weiteren Verlauf wurde er in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 11.10.2019

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Passanten angepöbelt und nach Polizei getreten

Heute früh hat ein 33-jähriger Mann aus Langerwehe die Polizei auf den Plan gerufen. Laut pöbelnd zog er gegen 01.30 Uhr durch die Minoritenstraße. Dabei pöbelte er auch mehrere Passanten an, so auch eine dreiköpfige Personengruppe. Nachdem der offenbar alkoholisierte Mann nicht nur wüste Beleidigungen gerufen, sondern auch noch mit einer Glasflasche in deren Richtung geworfen hatte, verständigte diese die Polizei. Mit seiner anschließenden Kontrolle zeigte sich der 33-Jährige überhaupt nicht einverstanden und versuchte nach den Beamten zu treten. Er konnte jedoch überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,0 Promille. Nach eigener Aussage will der Mann auch Amphetamin konsumiert haben. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe.
Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurden gegen den 33-Jährigen eingeleitet. Er verbrachte den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam.

PM der POL Aachen vom 11.10.2019

Stuttgart, Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Streifenfahrzeug beschädigt

Polizeibeamte haben am Donnerstagabend (10.10.2019) einen 21-jährigen Mann vorläufig festgenommen, der offenbar mehrere Fahrzeuge beschädigt hat. Die Polizeibeamten beobachten wie der mutmaßliche Täter gegen 21.40 Uhr an einem Streifenwagen, der auf dem Wasengelände geparkt war, vorbeilief und diesen mit seinem Schlüssel zerkratzte. Bei der Kontrolle des Mannes fanden die Polizisten drei abgerissene Mercedessterne und eine geringe Menge Betäubungsmittel. Während der Kontrolle beleidigte der Tatverdächtige die Polizisten mehrmals. Die Ermittlungen zu den abgerissenen Mercedessternen dauern an. Die Beamten setzten den 21-Jährigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß. Zeugen und weitere Geschädigten werden gebeten, sich bei den Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers 6 unter der Rufnummer +4971189903600 zu melden.

PM des PP Stuttgart vom 11.10.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Schüler beleidigen Polizeibeamte

Extreme Respektlosigkeit schlug am Donnerstagvormittag fünf Beamten des Polizeireviers Kornwestheim entgegen, die sich in der Straße „Berliner Platz“ im Bereich einer Schule aufhielten. Die zivil gekleideten Polizisten befanden sich gegen 11.15 Uhr nach einer Dienstsportveranstaltung auf dem Rückweg zum Streifenwagen. Der Schulhof einer nahegelegenen Schule war mit Schülern, die sich in der Pause befanden, gefüllt. Aus einer Schülergruppe heraus fielen plötzlich zielgerichtete Beleidigungen gegen die Beamten. Da bereits am Morgen bei der Ankunft der Polizisten vom Schulhof aus abfällige Bemerkungen laut geworden waren, wollten die Beamten nun Kontakt zu der Personengruppe aufnehmen. Als dies von den Jugendlichen bemerkt wurde, entfernten sich plötzlich zwei Tatverdächtige und versuchten vermutlich in der Menge der Schülerschaft unterzutauchen. Die Polizisten konnten diese beiden Jugendlichen jedoch im Auge behalten und hielten sie schließlich auf dem Schulhof auf. Die zwei 15- und 16-Jährigen begannen sofort eine Diskussion mit den Polizisten, die sich als solche auswiesen, und reagierten provokant und uneinsichtig auf die Kontrolle. Unverzüglich bildete sich eine Menschentraube, bestehend aus rund 50 Schülern, um die Beamten und die beiden Jugendlichen.
Teilweise versuchten die Schüler die polizeiliche Maßnahme zu stören, was die Kontrolle erschwerte. Gegen einen weiteren 16-jährigen Jugendlichen sprachen die Polizisten aufgrund seines Verhaltens mehrfach einen Platzverweis aus, dem er jedoch keine Folge leistete.
Als ihn schließlich einer der Polizeibeamten am Arm packte und wegschieben wollte, wehrte er sich hiergegen. Der Jugendliche reagierte auch verbal aggressiv und schlug schließlich gegen die Hand des Beamten. Zeitgleich mischte sich ein weiterer 15-jähriger Schüler ein, indem er sich zwischen den Beamten und den 16-Jährigen stellte.
Im weiteren Verlauf wurde ein Lehrer auf die Situation aufmerksam.
Die vier 15 und 16 Jahre alten Schüler wurden in die Schule gebracht.
Nachdem alle vier zunächst weiterhin die Konfrontation mit den Polizisten suchten, gaben zwei der Jugendlichen schlussendlich zu, die Polizeibeamten beleidigt zu haben. Diese beiden 15 -und 16-Jährigen werden mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen müssen, während gegen den zweiten 16 Jahre alte Tatverdächtige wegen Widerstands gegen Polizeibeamten ermittelt wird.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Betrunkener beschäftigt Bundespolizei

Da er gestern Nachmittag im Bahnhof Offenburg mehrere Reisende belästigte, wurde er durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei der Feststellung seiner Personalien, verhielt sich der 52-jährige Inder gegenüber den Beamten aggressiv und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Im weiteren Verlauf versuchte er mehrfach die Beamten zu schlagen, was aber verhindert werden konnte. Grund für sein Verhalten könnte seine Alkoholisierung gewesen sein, denn ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von drei Promille. Die Nacht musste er in polizeilichem Gewahrsam verbringen und ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 11.10.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Passanten nach Pöbeleien gesucht

Mit einer Anzeige wegen Körperverletzung und Beleidigung muss ein 33-Jähriger rechnen, der am Donnerstagabend zwei ältere Passanten in der Talstraße in Böblingen angepöbelt hat. Gegen 21.35 Uhr soll der mutmaßlich alkoholisierte Mann im Bereich des Bahnhofs aus noch ungeklärten Gründen sich gegenüber zwei bislang unbekannten Passanten verbal aggressiv verhalten haben. Aufgrund dessen wollte ein 49-Jähriger helfen. Er ging dazwischen und trennte den Querulanten von den Passanten. Im weiteren Verlauf soll der 33-Jährige dem 49-Jährigen zwei Mal ins Gesicht gespuckt haben. Um weitere Streitigkeiten zu vermeiden, verließ der 49-Jährige die Örtlichkeit.
Der Störenfried folgte dem Mann. Im Bereich einer Gaststätte soll der 33-Jährige den 49-Jährigen von hinten geschubst haben. Dieser stürzte gegen die offenstehende Eingangstür der Wirtschaft und erlitt hierbei leichte Verletzungen. Nach der Attacke ging der 33-Jährige zunächst in Richtung der Bahngleise davon. Der Verletzte blieb zurück und alarmierte die Polizei. Während der darauffolgenden Anzeigenaufnahme kehrte der Tatverdächtige, auf dem die Personenbeschreibung zutraf, zur Tatörtlichkeit zurück. Offenbar hatte er seine Tasche vergessen.
Beim Erkennen der Polizisten kehrte er allerdings in Richtung der Bahngleise wieder um. Die Einsatzkräfte nahmen umgehend die Verfolgung des Mannes auf und kontrollierten ihn letztendlich im Bereich des Bahngleis 1. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Auf dem Revier verhielt sich der Mann gegenüber den Beamten verbal sehr aggressiv und beleidigte sie. Schlussendlich musste er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung des Reviers verbringen. Aufgrund des Vorfalls werden die beiden noch unbekannten Passanten und eventuell weitere Geschädigte gebeten, sich beim Polizeirevier Böblingen, Tel. 07031 13-2500, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

Oerbke (Niedersachsen): Betrunkener muss ins Polizeigewahrsam

Am Donnerstag kam es in den frühen Abendstunden zu einem Polizeieinsatz im Ankunftszentrum. Bei der Essensausgabe hatte ein somalischer Asylbewerber eine aus Kolumbien stammende 41-Jährige sexuell belästigt. Als die Frau sich verbal wehrte, trat ihr der alkoholisierte 20-Jährige in die Rippen. Hinzugekommene Sicherheitsdienstkräfte wurden ebenfalls attackiert. Den Platzverweis der alarmierten Polizeibeamten befolgte der Mann nicht und musste ins Polizeigewahrsam nach Soltau verbracht werden. Im Streifenwagen trat er einer 29-jährigen Polizeibeamtin gegen die Schienbeine und verletzte sie leicht. Das 41-jährige Opfer aus dem Ankunftszentrum wurde ins Krankenhaus verbracht.

PM der PI Heidekreis vom 11.10.2019

Neunburg vorm Wald (Bayern): 19-jähriger Randalierer leistet gegenüber Polizeibeamten Widerstand

Am Sonntag, 06.10.2019, gegen 03:00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale die Mitteilung über einen 19-jährigen Randalierer in der Hauptstraße ein.
Der Beschuldigte, ein deutscher Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Neunburg vorm Wald, hatte zuvor eine Fensterscheibe eines Lokals eingeschlagen und gewaltsam auf mehrere geparkte Pkw eingewirkt.
Auch gegenüber der ersten eintreffenden Streifenbesatzung verhielt sich der 19-Jährige aggressiv, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Auch dadurch ließ sich der 19-Jährige, der im Übrigen auch schon in der Vergangenheit mehrfach polizeilich in Erscheinung trat, nicht beruhigen. Am Boden liegend trat er mehrfach in Richtung der Polizeibeamten. Zudem beleidigte er sie fortwährend und versuchte, sie anzuspucken. Daher wurden zwei weitere Streifenbesatzungen aus Schwandorf und Oberviechtach zum Einsatzort beordert.
Da sich der Beschuldigte im weiteren Verlauf nicht beruhigen lies und von ihm eine erhebliche Fremdgefährdung ausging, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.
Eine nach der Tat durchgeführte Blutentnahme beim Beschuldigten ergab bei diesem eine erhebliche Alkoholisierung. Das Ergebnis einer Untersuchung auf andere berauschende Mittel im Blut des Beschuldigten steht noch aus.
Durch die Widerstandshandlungen des Beschuldigten wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter so erheblich, dass er wegen einer Verletzung am Arm bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig ist.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 600 Euro, wobei dahingehend noch weitere Ermittlungen getätigt werden müssen.
Der 19-Jährige verwirklichte durch sein Vorgehen mehrere Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch.
Die Anzeige wird nach Abschluss der Ermittlungen an die Staatsanwaltschaft Amberg abgegeben.

PM der PI Neunburg vorm Wald vom 11.10.2019

Nürnberg (Bayern): Versammlungsgeschehen am 10.10.2019 in der Nürnberger Innenstadt

Vor dem Hintergrund der politischen Geschehnisse in der Türkei und Syrien kam es am Donnerstag (10.10.2019) im Zeitraum zwischen 17:30 Uhr und 19:45 Uhr zu einer Versammlung mit Aufzug in der Nürnberger Innenstadt.
Ab 17:30 Uhr trafen sich die Veranstaltungsteilnehmer am Lorenzer Platz zur Auftaktkundgebung. Im weiteren Verlauf verbrannte ein Versammlungsteilnehmer eine türkische Fahne. Ein Passant (46) versuchte daraufhin auf die Menge einzuwirken, woraufhin die Polizei dazwischen ging, um eine Auseinandersetzung beider Seiten zu verhindern. Hierbei kam es auch zur Anwendung unmittelbaren Zwanges in Form von Drängen und Schieben mit dem Einsatzstock. Bei dem Versuch, den 46-Jährigen zu beruhigen, leistete dieser Widerstand und verletzte dabei einen Beamten durch einen Schlag ins Gesicht. Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wurde eingeleitet.
Nachdem sich die inzwischen auf rund 400 Teilnehmer angewachsene Versammlung zu einem Aufzug in Richtung Ludwigsplatz in Bewegung gesetzt hatte, mussten die begleitenden Einsatzkräfte immer wieder dazwischen gehen, um Übergriffe aufgrund verbaler Provokationen zwischen Versammlungsteilnehmern und Passanten zu verhindern. Der Aufzug bewegte sich letztlich über die Breite Gasse und Pfannenschmiedsgasse zurück zum Lorenzer Platz. Kurz nach 19:30 Uhr beendete der Leiter die Versammlung. Zwischenzeitlich hatten die Einsatzkräfte auch die Identität des Versammlungsteilnehmers festgestellt, der die türkische Fahne angezündet hatte.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei prüft nun etwaige Verstöße im Verlauf der Versammlung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.10.2019

Mainz (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten in Mehrfamilienhaus

In einem Mehrfamilienhaus in Mainz kam es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag zu lautstarken Streitigkeiten zwischen zwei Bewohnern des Hauses. Die beiden Herren stritten sich im Treppenhaus, woraufhin unbeteiligte Bewohner die Polizei riefen. Zunächst konnten die eingesetzten Polizeibeamten die Meinungsverschiedenheit schlichten und für Ruhe zwischen den Herren sorgen. Während des Schlichtungsgespräch rastete einer der Streithähne, ein 30-Jähriger Bewohner, allerdings plötzlich aus und versuchte körperlich gegen den anderen Bewohner vorzugehen. Als die Polizeibeamten den 30-Jährigen hiervon abhalten wollten, trat und schlug er auch die Polizeibeamten, die letztlich Pfefferspray einsetzen mussten, um die Angriffe des 30-Jährigen abzuwehren. Zudem wurden die Beamten von der Freundin des 30-Jährigen noch während des Einsatzes bespuckt. Gegen den Angreifer und seine Freundin wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM des PP Mainz vom 11.10.2019

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schreckschusswaffe in Supermarkt abgefeuert

In einem Supermarkt in Kirchheimbolanden sind am Freitagmorgen gegen 11:10 Uhr Schüsse gefallen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat ein 37-Jähriger Mann den Supermarkt betreten und dort Alkohol konsumiert. Nachdem er von Angestellten des Marktes gebeten wurde dies zu unterlassen, soll er eine mitgeführte Schreckschusswaffe gezogen und hiermit mindestens einmal in die Luft geschossen haben.
Nachdem der Marktleiter den Supermarkt umgehend räumen ließ, konnte der Mann von den eingesetzten Polizeibeamten überwältigt und festgenommen werden. Bei der Festnahme wurde von den Polizeibeamten Pfefferspray eingesetzt. Die Schreckschusswaffe konnte sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen laufen, es werden derzeit Zeugen zur Sache vernommen.

PM des PP Mainz vom 11.10.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Kundgebung in der Innenstadt

Mehrere Hundert Menschen haben sich am Mittwochabend (10.10.2019) anlässlich der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien in der Stuttgarter Innenstadt versammelt. Die Teilnehmer der spontanen Demonstration trafen ab etwa 16.30 Uhr auf dem Schloßplatz ein. Nach der Auftaktkundgebung, die gegen 18.00 Uhr begann, folgte ein Aufzug über die Königstraße, die Kronenstraße, die Lautenschlagerstraße und die Bolzstraße zurück zum Schlossplatz. Beim Wiedererreichen des Schloßplatzes trennten sich Gruppierungen von jeweils mehreren Dutzend Personen von der Kundgebung. Diese bewegten sich unkontrollierbar durch die Innenstadt, im Zuge dessen blockierten die hoch emotionalisierten Gruppen den Arnulf-Klett-Platz, die Schillerstraße, die Konrad-Adenauer-Straße, die Friedrichstraße, die Theodor-Heuss-Straße, den Rotebühlplatz und die Hauptstätter Straße. Die teilweise vermummten und schwarz gekleideten Personen reagierten sehr aggressiv auf das Auftreten von Einsatzkräften, mehrmals wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Offenbar warfen die Personen auch Flaschen und Steine. Gegen 21.00 Uhr entspannte sich die Lage dann nach und nach.

PM des PP Stuttgart vom 11.10.2019

Tettnang (Baden-Württemberg): Tätliche Auseinandersetzung

Zu einer tätlichen Auseinandersetzung kam es am späten Donnerstagabend gegen 23 Uhr vor einer Asylbewerberunterkunft in der Wilhelmstraße. Den ersten Ermittlungen der Polizei zufolge waren zwei deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 36 und 46 Jahre alte Männer aus bislang nicht geklärten Gründen zunächst verbal aneinander geraten. Im weiteren Verlauf kam es zu einem Schlagabtausch, in dessen Folge der 46-Jährige sich eine stark blutende Wunde an der Hand zuzog und der 36-Jährige eine blutende Kopfplatzwunde erlitt. Beide Beteiligten wurden durch den hinzugerufenen Rettungsdienst zunächst vor Ort versorgt. Der Jüngere der beiden zeigte sich auch den eingesetzten Polizei- und Rettungskräften gegenüber weiterhin sehr aggressiv, weshalb er aufgrund einer möglichen psychischen Ausnahmesituation in Gewahrsam genommen und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert wurde. Während der Fahrt dorthin und der Aufnahme im Krankenhaus beleidigte und bespuckte er die behandelnde Ärztin, das Pflegepersonal sowie die Rettungsdienstmitarbeiter.

PM des PP Konstanz vom 11.10.2019

Gaienhofen (Baden-Württemberg): Beleidigung

Eine 53-jährige Busfahrerin wurde am Donnerstag gegen 18.45 Uhr an der Bushaltestelle „Hauptstraße“ von einem 26-Jährigen mit den Worten „Hitler“ und „Rassist“ beleidigt, weil sie seine Fahrkarte beim Einstieg überprüfen wollte. Da der Mann seine Fahrkarte der Busfahrerin nicht aushändigte, verständigte diese die Polizei.
Daraufhin stiegen der 26-Jährige und sein Begleiter aus dem Bus und gingen davon. In Horn konnten die Polizisten die zwei an einer Bushaltestelle sitzend feststellen. Als die Beamten nach den Ausweisdokumenten verlangten, verhielt sich der 26-Jährige uneinsichtig und schrie die Beamten mit den Worten: „You are Hitler“ an. Wegen Beleidigung muss er sich nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 11.10.2019

Berlin/ Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Neukölln: Polizeieinsatz anlässlich zweier Demonstrationen gegen den Krieg in Nordsyrien

Bei zwei Demonstrationen gestern Abend kam es zu Straftaten von Protestierenden. Gegen 16 Uhr setzte sich ein Aufzug am Platz der Republik mit rund 100 Teilnehmenden in Bewegung. Im Verlauf des Aufzuges erhöhte sich die Anzahl auf mehrere hundert Personen, von denen einzelne immer wieder „Öcalan“-Rufe skandierten. Im Verlauf der Aufzugsstrecke wurde gegen 18.30 Uhr von einer Passantin der sogenannte „Wolfsgruß“ gezeigt, was zu starkem Unmut unter den Teilnehmenden des Aufzuges führte. Im Zuge dessen, musste die Polizei körperliche Gewalt in Form von Drücken und Schieben der Protestierenden anwenden, um Auseinandersetzungen zu unterbinden. Der Demonstrationszug erreichte gegen 18.40 Uhr den Endplatz in der Oranienstraße, wo er in die nächste Demonstration überging. Hier wuchs die Anzahl der Teilnehmenden in der Spitze auf mehrere tausend Personen an. Hierunter befanden sich auch mehrere vermummte Personen. Gegen 19.15 Uhr kam es im Bereich der Oranienstraße/Adalbertstraße zu Auseinandersetzungen zwischen Passanten und Demonstrierenden, die durch die eingesetzten Beamten unterbunden werden konnten. Am Kottbusser Damm zeigte ein weiterer Passant den „Wolfsgruß“, wodurch es erneut zu Störungen kam, weil rund 20 Protestierende den Passanten angriffen. Eingesetzte Polizeikräfte die einschritten, um die körperliche Auseinandersetzung zu beenden, wurden nun ebenfalls von den aufgebrachten Versammlungsteilnehmern attackiert. Hierbei wurde einem Beamten in den Rücken getreten und mit Fäusten ins Gesicht geschlagen. Ein weiterer Beamter bekam einen Pflasterstein an den Kopf geworfen, ein dritter Polizist wurde mehrfach gegen den Kopf getreten. Alle drei Beamten erlitten Kopfverletzungen, verblieben jedoch vorerst im Dienst. Im weiteren Verlauf der Demonstration kam es zum Abbrennen von Pyrotechnik sowie zu Stein- und Pyrotechnikwürfen und versuchten Gefangenenbefreiungen. Weiterhin versuchten mehrere Protestierende ein Lokal zu stürmen, nachdem ein dortiger Mitarbeiter den „Wolfsgruß“ zeigte. Dies konnte jedoch durch Polizeikräfte verhindert werden. Gegen 21 Uhr wurde die Versammlung beendet.
Es wurden Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen schwerem Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz gefertigt.

PM (Nr. 2423) des PP Berlin vom 11.10.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): 29-Jähriger schlägt mit Isoliermatte auf Gleichaltrigen, bedroht diesen und Bahnmitarbeiter und leistet Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Donnerstag, den 10. Oktober 2019 gegen 18:15 Uhr suchte ein 29-jähriger Mann Schutz bei einer Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle.
Zuvor nutzte er einen Zug auf der Strecke von Bitterfeld nach Halle Hauptbahnhof. Im Zug wurde er von einem Gleichaltrigen mit einer zusammengerollten Isoliermatte geschlagen. Zudem bedrohte der Angreifer ihn mit dem Tod. In seiner Angst verließ er fluchtartig am Hallenser Hauptbahnhof den Zug und versuchte dem 29-jährigen Täter zu entkommen, doch dieser ließ nicht von seinen zahllosen drohenden Worten ab und folgte dem Mann. Der Geschädigte bemerkte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof und schilderte dieser das Geschehene.
Die Bundespolizisten stellten den Täter, eröffneten ihm die begangenen Straftaten und die Mitnahme zur Dienststelle. Daraufhin stieß er einen Beamten von sich und sperrte sich gegen die polizeiliche Maßnahme. Der Mann wurde gefesselt. Auf dem Weg zum Bundespolizeirevier bedrohte er noch zwei Mitarbeiter der DB Sicherheit mit dem Tod. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 29-jährige Deutsche die Dienststelle wieder verlassen. Er erhält Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 11.10.2019

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

In der Ringstraße kamen heute um 00.40 Uhr Polizeibeamte aufgrund einer Ruhestörung zum Einsatz. Auf Klingeln und Klopfen reagierte die 40-jährige deutsche Wohnungsinhaberin nicht, ließ die Tür auch nach Androhung von Folgemaßnahmen durch die Beamten geschlossen und verhielt sich weiterhin laut. Letztlich wurde die Wohnungstür durch hinzugerufene Kräfte der Feuerwehr geöffnet. Die Frau verhielt sich aggressiv und trat nach den Polizisten. Zudem beleidigte sie die Beamten. Die alkoholisierte Frau (1,63 Promille) wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion nach Oranienburg gebracht. Nach ihrer Ausnüchterung wurde sie wieder entlassen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 11.10.2019

Kempten (Bayern): Widerstand bei Gewahrsam

Gestern Abend wurde der Polizei Kempten eine stark alkoholisierte, hilflose Frau im Weidacher Weg in Kempten mitgeteilt. Weil sich die 32-Jährige selbst nicht mehr richtig auf den Beinen halten konnte und keine Anlaufadressen nennen konnte, wurde sie von der eingesetzten Streife zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte sie sich vehement. Unter anderem trat sie nach einem eingesetzten Polizeibeamten. Der Tritt konnte abgewehrt werden, der Beamte wurde jedoch leicht verletzt. Bei der Verbringung in die Ausnüchterungszelle beleidigte sie die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten massiv. Sie erwartet nun eine Anzeige wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte, Körperverletzung, Widerstand und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

Füssen (Bayern): 18-Jähriger greift Polizeibeamte an

Eine Streife der Polizeiinspektion Füssen wurde am Donnerstagabend zu einem Einsatz in der Hilteboldstraße gerufen, da dort eine Person randalierte. Dort angekommen griff ein stark betrunkener 18-Jähriger die Polizeibeamten sofort an. Wegen seines aggressiven Verhaltens mussten die Beamten diesen zu Boden bringen und fesseln. Da sich der Angreifer selbst mit Absicht eine blutige Wunde an der Lippe beibrachte, wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Beim Transport dorthin bespuckte er die eingesetzten Beamten mit einer Mischung aus Speichel und Blut. Nach der Wundversorgung beruhigte sich Heranwachsende auch weiterhin nicht, so dass er schließlich in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden musste. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Beschuldigte, der bereits im Juli Polizeibeamte angegriffen hatte, wird nun erneut wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriff angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

Memmingen (Bayern): Fahrt unter Drogeneinfluss endet mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 10.10.2019 auf den 11.10.2019 versuchte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Memmingen einen PKW Skoda im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Münchner Straße anzuhalten. Der PKW flüchtete daraufhin mit hoher Geschwindigkeit stadteinwärts. Schließlich konnte dieser in der Lindenbadstraße angehalten werden. Bei der anschließenden Kontrolle räumte die 20-jährige PKW-Lenkerin sofort ein, dass sie nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin standen die Fahrerin, sowie die zwei weiteren, männlichen Insassen äußerlich erkennbar unter Drogeneinfluss. Einer der Fahrzeuginsassen, ein 21-jähriger Mann, versuchte während der Kontrolle eine Ampulle hinter seinem Rücken verschwinden zu lassen. Nachdem er aufgefordert wurde diese der Polizei auszuhändigen, mischte sich der dritte Fahrzeuginsasse, ein 33-jähriger Mann, ein. Dieser riss dem Anderen die Ampulle aus der Hand, warf diese zu Boden und wollte diese zertreten. Er wurde deshalb durch die Polizeibeamten zu Boden gebracht und gefesselt. Auch die 20-jährige Fahrerin musste letztendlich gefesselt werden. Sie zündete vor den Augen der Polizeibeamten einen Joint an, was zur Folge hatte, dass sie bei der anschließenden Wegnahme Widerstand leistete und Beleidigungen gegenüber den Beamten aussprach. Zum Glück wurde keiner der Beteiligten verletzt. Nach bisherigen Ermittlungsstand befand sich in der sichergestellten Ampulle eine kleine Menge von Betäubungsmittel. Alle Fahrzeuginsassen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes, die Fahrerin eine Strafanzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einem Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.10.2019

Wiesbaden (Hessen): Polizeibeamte angegriffen

Unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt das 1. Polizeirevier in Wiesbaden gegen einen 26-Jährigen nach einem Vorfall am frühen Freitagmorgen. Gegen 02:10 Uhr wurden die Beamten in die Kapellenstraße zu einer alkoholisierten Person in einem Hausflur gerufen. Als dieser bemerkte, dass Rettungskräfte und Ordnungshüter neben ihm standen, soll er plötzlich auf einen Polizisten zugelaufen sein und nach ihm geschlagen haben. Der Angreifer wurde durch die Beamten zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen. Während der Kontrolle und auch noch auf dem Revier während der Blutentnahme kam es zusätzlich zu Beleidigungen. Den tatverdächtigen Wiesbadener erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Westhessen vom 11.10.2019

Münster (Nordrhein-Westfalen): Flüchtende Einbrecher rammen Polizeiwagen – Festnahme

Ein flüchtendes Einbrecher-Duo rammte Freitagmorgen (11.10., 2:21 Uhr) auf der Schorlemerstraße einen Polizeiwagen. Beamte nahmen den 27-jährigen Dieb fest, er wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.
Die Täter schlugen die Scheibe eines Bürogebäudes an der Schorlemerstraße ein, durchsuchten es nach Wertvollem und transportierten Diebesgut in einen bereitgestellten Fluchtwagen. Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte das Duo und alarmierte die Polizei. Die Täter erblickten die Beamten und versuchten mit dem Auto zu flüchten.
Als ein Polizeiwagen ihnen den Weg abschnitt, rammten sie den Streifenwagen, stiegen aus und flüchteten zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Polizisten verfolgten den 27-Jährigen und nahmen ihn in einem Hinterhof an der Engelstraße fest.
Ermittlungen ergaben, dass das Fluchtauto gestern (10.10.) auf der Friedenstraße gestohlen wurde. In dem Kofferraum fanden die Beamten Laptops und einen PC aus dem aufgebrochenen Bürogebäude.
Der 27-Jährige ist bereits mehrfach wegen Eigentums-, Drogen- und Gewaltdelikten aufgefallen und steht aktuell noch unter Bewährung.
Die Ermittlungen zu seinem Komplizen dauern an.

PM der POL Münster vom 11.10.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Schusswaffengebrauch durch Polizei / Mann schwer verletzt

Am Freitagabend kam es in Bocholt auf der Herzogstraße etwa in Höhe der Markgrafenstraße zu einem Schusswaffeneinsatz durch die Polizei, bei dem ein 37-jähriger Mann schwer verletzt wurde.
Nach dem derzeitigen vorläufigen Ermittlungsstand wurde die Polizei gegen 19.05 Uhr durch Familienangehörige über den Notruf zur Hilfe gerufen, weil der 37-Jährige einen Familienangehörigen angegriffen habe und völlig ausgerastet sei.
Vor dem Mehrparteienhaus trafen die eingesetzten Polizeibeamten auf die beteiligten Personen und wurden durch den 37-Jährigen unmittelbar mit einem Hammer angegriffen.
Es kam zum Schusswaffengebrauch durch die Polizei, der Angreifer wurde im Oberkörperbereich getroffen und schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus.
Weitere Angaben sind aufgrund des frühen Ermittlungsstadiums noch nicht möglich.

PM der KPB Borken vom 11.10.2019

Saarbrücken (Saarland): Mehrere Einsatzlagen in der Innenstadt von Saarbrücken

Am Freitag, dem 11. Oktober 2019, hatte die Saarbrücker Polizei mit Unterstützung von Kräften aus dem ganzen Land mehrere Einsatzlagen zeitgleich zu bewältigen. Insgesamt waren rund 100 Beamtinnen und Beamten an unterschiedlichen Örtlichkeiten zeitgleich im Einsatz.
Der Bundeskongress der Jungen Union fand in der Congresshalle statt. Nach dem Anschlag in Halle gab es zudem ein Gottesdienst mit einem öffentlichen Aufruf zur Solidaritätsbekundung in der Jüdischen Synagoge Saarbrücken in der Lortzingstraße. Zu diesem hatte sich nicht nur die Initiative „Bunt statt Braun“ sondern auch eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürger sowie Vertretern aus Politik und Gesellschaft eingefunden. Auch die Teilnehmer des Bundeskongresses zeigten mit einem Trauermarsch und einer Kranzniederlegung mit ca. 800 Teilnehmern ihre Anteilnahme. Mit vor Ort waren auch Mitglieder der Landesregierung und des Saarländischen Parlaments. Insgesamt hatten sich rund 1.500 Gottesdienst- und Veranstaltungsteilnehmer vor der Synagoge eingefunden. Der Marsch durch die Stadt, eine Mahnwache sowie der Solidaritätsgottesdienst wurden mit einer Vielzahl von Polizeikräften begleitet. Diese Einsatzlagen verliefen störungsfrei.
Im Zusammenhang mit einer zeitgleich stattfindenden Demonstration von Kurden musste die Polizei allerdings massiv einschreiten. Nachdem eine erste angemeldete Kundgebung des Kurdischen Kulturzentrums in enger Abstimmung mit der Polizei störungsfrei verlief, kam es im Nachgang zu Problemen. Eine Gruppe von rund 75 hoch emotionalisierten Angehörigen der kurdischen Gruppierungen setze sich entgegen aller Absprachen in Richtung Bahnhofstraße in Bewegung. Durch den schnellen und konsequenten Einsatz von Polizeikräften wurde dies mittels einer Absperrung unterbunden, um Gefahren für Anwohner, Passanten und den Straßenverkehr gar nicht erst aufkommen zu lassen. Die Gruppe wurde unter Kontrolle gebracht und nach einem kurzen Weg durch die Bahnhofstraße zurück zur Europagalerie begleitet. Hier löste sich der Aufzug nach Anordnung durch die Polizei auf. Im Zusammenhang mit der spontanen Aktion wurden Polizeikräfte bedrängt. Die Polizei musste ihre Maßnahmen auch zum Teil unter Anwendung von Zwang durchsetzen. Verletzt wurde niemand. Allerdings ist ein Polizeibeamter beleidigt worden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ist eingeleitet. Erst gegen 21:30 Uhr hatte sich die Lage in der Stadt wieder normalisiert.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 11.10.2019

Am Donnerstagabend konnte die Besatzung des Bundespolizeibootes BP 65 „RHÖN II“ einen Segler aus der 14° C kalten Ostsee retten. Das Bundespolizeiboot befand sich kurz vor Eckernförde, als das Seenotrettungsboot „ECKERNFÖRDE“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die „RHÖN II“ um Unterstützung bat.
Im Seegebiet vor Surendorf war ein Katamaran gekentert und eine Person befand sich schwimmend im Wasser. Gemeinsam liefen beide Boote mit Höchstgeschwindigkeit in das Einsatzgebiet in der Eckernförder Bucht vor Surendorf. Weitere Einsatzkräfte wurden alarmiert und waren im Zulauf. Gegen 19:50 Uhr konnte durch BP 65 „RHÖN II“ der gekenterte Katamaran sowie eine männliche Person im Wasser gesichtet werden. Sofort wurden Maßnahmen eingeleitet und der junge Mann aus dem Wasser gerettet. Es handelte sich um einen 23.jährigen Mann, der ansprechbar, aber stark unterkühlt war. Nach seiner Auskunft befand er sich alleine an Bord des Katamarans und seit insgesamt 2 Stunden im Wasser. Nach Erstversorgung der Person an Bord lief das Bundespolizeiboot BP 65 „RHÖN II“ anschließend sofort Eckernförde an und übergab den havarierten jungen Mann an die Rettungskräfte. Der Katamaran wurde anschließend durch das Seenotrettungsboot „ECKERNFÖRDE“ geborgen und nach Eckernförde verbracht. Auf heutige Nachfrage hat der junge Mann die Havarie auf der Ostsee Dank der Retter vor Ort gut überstanden.

PM der BPOLI See Neustadt/Holstein vom 11.10.2019

Extreme Respektlosigkeit schlug am Donnerstagvormittag fünf Beamten des Polizeireviers Kornwestheim entgegen, die sich in der Straße „Berliner Platz“ im Bereich einer Schule aufhielten. Die zivil gekleideten Polizisten befanden sich gegen 11.15 Uhr nach einer Dienstsportveranstaltung auf dem Rückweg zum Streifenwagen. Der Schulhof einer nahegelegenen Schule war mit Schülern, die sich in der Pause befanden, gefüllt. Aus einer Schülergruppe heraus fielen plötzlich zielgerichtete Beleidigungen gegen die Beamten. Da bereits am Morgen bei der Ankunft der Polizisten vom Schulhof aus abfällige Bemerkungen laut geworden waren, wollten die Beamten nun Kontakt zu der Personengruppe aufnehmen. Als dies von den Jugendlichen bemerkt wurde, entfernten sich plötzlich zwei Tatverdächtige und versuchten vermutlich in der Menge der Schülerschaft unterzutauchen. Die Polizisten konnten diese beiden Jugendlichen jedoch im Auge behalten und hielten sie schließlich auf dem Schulhof auf. Die zwei 15- und 16-Jährigen begannen sofort eine Diskussion mit den Polizisten, die sich als solche auswiesen, und reagierten provokant und uneinsichtig auf die Kontrolle. Unverzüglich bildete sich eine Menschentraube, bestehend aus rund 50 Schülern, um die Beamten und die beiden Jugendlichen.
Teilweise versuchten die Schüler die polizeiliche Maßnahme zu stören, was die Kontrolle erschwerte. Gegen einen weiteren 16-jährigen Jugendlichen sprachen die Polizisten aufgrund seines Verhaltens mehrfach einen Platzverweis aus, dem er jedoch keine Folge leistete.
Als ihn schließlich einer der Polizeibeamten am Arm packte und wegschieben wollte, wehrte er sich hiergegen. Der Jugendliche reagierte auch verbal aggressiv und schlug schließlich gegen die Hand des Beamten. Zeitgleich mischte sich ein weiterer 15-jähriger Schüler ein, indem er sich zwischen den Beamten und den 16-Jährigen stellte.
Im weiteren Verlauf wurde ein Lehrer auf die Situation aufmerksam.
Die vier 15 und 16 Jahre alten Schüler wurden in die Schule gebracht.
Nachdem alle vier zunächst weiterhin die Konfrontation mit den Polizisten suchten, gaben zwei der Jugendlichen schlussendlich zu, die Polizeibeamten beleidigt zu haben. Diese beiden 15 -und 16-Jährigen werden mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen müssen, während gegen den zweiten 16 Jahre alte Tatverdächtige wegen Widerstands gegen Polizeibeamten ermittelt wird.

PM des PP Ludwigsburg vom 11.10.2019

Vier Täter, die zahlreiche Einbrüche auf Baustellen insbesondere im Bereich Hochfranken begangen haben dürften, nahmen Einsatzkräfte am frühen Donnerstagmorgen auf frischer Tat fest. Nach umfassenden Ermittlungen der Kriminalpolizei Hof ergingen Antrag der Staatsanwaltschaft Hof Haftbefehle gegen alle Tatverdächtigen.

In den vergangenen Monaten kam es zu zirka 30 Diebstählen auf Baustellen sowie Einbrüchen in Baucontainern im Raum Hochfranken. Dabei hatten es die Täter auf hochwertige Baumaschinen und Werkzeuge abgesehen. Das Diebesgut hat einen Wert von insgesamt etwa 168.000 Euro.

Intensive Zusammenarbeit mehrerer Dienststellen
Unter Leitung der Staatsanwaltschaft Hof waren mehrere Polizeibeamte sowie das Fachkommissariat der Kripo Hof in den betroffenen Bereichen verstärkt im Einsatz und führten in enger Zusammenarbeit umfangreiche Ermittlungen durch. Zudem fanden entsprechende operative Maßnahmen statt, aus welchen die Beamten in der Folgezeit ebenfalls neue Erkenntnisse gewinnen konnten.

Täter nach Fluchtversuch gestellt
Kurz nach 3 Uhr wurden Polizeibeamte auf einen Skoda im Bereich einer Baustelle in der Schaumbergstraße in Hof aufmerksam. Als mehrere Streifenbesatzungen das Auto mit vier Insassen kontrollieren wollten, gab der Fahrer Gas und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit durch das Stadtgebiet. Den Einsatzkräften gelang es, den Wagen kurz darauf zu stoppten und alle Tatverdächtigen festzunehmen. Bei den Männern handelt es sich um tschechische und slowakische Staatsangehörige im Alter von 20 bis 27 Jahren.
Im Kofferraum des Autos fanden die Beamten neben Aufbruchswerkzeug auch hochwertiges Diebesgut, dass die Täter kurz zuvor aus einem Baustellencontainer in der Schaumbergstraße erbeutet hatten.

Alle vier Bandenmitglieder in Haft
Das Fachkommissariat der Hofer Kripo führte, unter Einbindung von Spurensicherungsspezialisten, weitere umfangreiche Ermittlungen durch. Aufgrund der so gewonnenen Erkenntnisse gehen die Beamten bereits jetzt davon aus, dass ein Großteil der etwa 30 Diebstähle und Einbrüche auf das Konto der Tatverdächtigen geht.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hof ergingen am Donnerstag und Freitag Haftbefehle wegen schweren Bandendiebstahls gegen alle vier Beschuldigten. Anschließend brachten Beamte die Männer in verschiedene Justizvollzugsanstalten. Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Hof dauern an.

PM des PP Oberfranken vom 11.10.2019

Rosenheim (Bayern): Frau belästigt und Beamte angegriffen

Bereits Ende September wurde eine 19-Jährige Frau im Bereich des Südtiroler Platzes von einem Mann belästigt. Die Frau, wohnhaft in einer Gemeinde am Chiemsee, kam am Bahnhof mit dem Bus an und wollte weiter zur Schule. Nun soll der Mann versucht haben, die Frau zu umarmen, fasste sie anschließend mit beiden Händen am Kopf und versuchte sie zu küssen. Als die Frau dem Mann unmissverständlich klar machte, dass sie das nicht duldet, ließ der Mann von ihr ab und ging in unbekannte Richtung davon.
Trotz intensiver, mehrtägiger Observationsmaßnahmen durch die Rosenheimer Polizei, konnte der Täter nicht ermittelt bzw. in der Nähe des Südtiroler Platzes angetroffen werden.
Am 09.10.2019 konnte die 19-Jährige den Mann plötzlich bei ihrer Ankunft am Bahnhof aus der Ferne feststellen und verständigte sofort die Polizei.
Kurz danach konnte durch eine Streife ein 24-Jähriger Mann festgenommen und zur Rosenheimer Inspektion verbracht werden. Der vietnamesische Staatsangehörige ist aktuell ohne festen Wohnsitz in Deutschland.
Nachdem ihm vom ermittelnden Beamten der Tatvorwurf gemacht wurde, zeigte sich der bis dahin völlig ruhige Mann aggressiv und gewaltbereit. Er stand urplötzlich von seinem Stuhl auf, ging auf den Beamten mit erhobenen Händen los und warf dabei mehrere Bürogegenstände und eine Flasche vom Schreibtisch zu Boden. Sein Angriff konnte abgewehrt werden und ihm wurden Handschellen angelegt.
Im Zuge seiner Durchsuchung konnten auch Besteckteile, wie Messer und Löffel aufgefunden und sichergestellt werden. Diese Gegenstände hatte er ein paar Tage zuvor in einem Rosenheimer Lokal gestohlen.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Rosenheim wurde gegen den Mann Haftantrag wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung, Diebstahls und eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte gestellt.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen. Hier ist vor allem von Interesse ob der Vietnamese auch andere Frauen auf ähnliche Weise belästigt hat.

PM der PI Rosenheim vom 10.10.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 50-Jähriger bedroht Kinder und tritt Tatzeugen

Mit einem Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung, Widerstandes und Beleidigung muss jetzt ein 50-Jähriger rechnen, nachdem er am Mittwochnachmittag, 9. Oktober, auf der Liboriusstraße und der Ruhrstraße zwei Kinder (8,13) mit einem Messer bedroht und anschließend gegen Polizisten Widerstand geleistet hatte. Gegen 16.45 Uhr griff der offenbar geistig verwirrte Gelsenkirchener die Kinder auf der Liboriusstraße ohne erkennbaren Grund an. Er stieß seine Opfer vor sich her und bedrohte sie mit einem Küchenmesser. Ein aufmerksamer Passant kam den Kindern zu Hilfe. Daraufhin wurde er vom 50-Jährigen mehrfach getreten und leicht verletzt. Der 27-jährige Tatzeuge alarmierte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, hatte der Randalierer bereits den Tatort verlassen und seine Wohnung an der Ruhrstraße aufgesucht. Die Polizisten stellten ihn dort zur Rede. Bei der Identitätsfeststellung griff der 50-Jährige die Beamten an und schlug um sich. Er konnte nach Einsatz von Pfefferspray und Anwendung einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Bei der Fesselung versuchte er noch, die Polizisten zu beißen und ihnen die Dienstwaffe zu entreißen. Bei der Ingewahrsamnahme erlitt der Angreifer Verletzungen, die anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Polizeibeamten konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Kinder wurden an einen Erziehungsberechtigten übergeben, die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Gelsenkirchen vom 10.10.2019

Neumünster (Schleswig-Holstein): „Schwarzfahrerin“ greift Bundespolizisten an

Gestern Mittag wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz im Zug von Flensburg nach Hamburg gerufen. Es gab offensichtlich Schwierigkeit mit einer Reisenden. Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster standen schon Bundespolizisten am Bahnsteig.
Es stellte sich heraus, dass eine Frau ohne Fahrkarte angetroffen im Zug wurde und sich auch nicht ausweisen wollte. Die Beamten musste die schlafende Frau wecken. Sie wollte den Zug nicht verlassen und schlug plötzlich in Richtung einer Beamtin. Sie musste fixiert werden und leistete widerholt Widerstand.
In ihrem Gepäck konnte ein Ausweisdokument gefunden werden. Die 27-Jährige muss nun mit Strafverfahren wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Da die Frau plötzlich „Stimmen hörte“ wurde sie auf Anordnung einer Amtsärztin ins Klinikum eingewiesen.

PM der BPOLI Flensburg vom 10.10.2019

Syke (Niedersachsen): Betrunkener Schwarzfahrer pöbelt im Regionalexpress von Osnabrück nach Bremen und greift einen Polizeibeamten an

Am Mittwoch, den 10.10.2019, um 16:40 Uhr, kam es im Regionalexpress (RE9) von Osnabrück nach Bremen zu einer Widerstandshandlung zwischen einem 31-jährigen Reisenden aus Hildburghausen und einem im Zug befindlichen uniformierten Polizeibeamten, als dieser am Bahnhof Syke die Personalien des betrunkenen Reisenden feststellen und diesen des Zuges verweisen wollte. Der alkoholisierte Fahrgast hatte zuvor im Regionalexpress andere Fahrgäste belästigt und war der Aufforderung des Zugbegleiters, den Zug zu verlassen, nicht nachgekommen. Auch gegenüber dem Polizeibeamten verhielt er sich unkooperativ und versuchte diesen zu schlagen. Den Schlag des 31-jährigen konnte der 30-jährige Polizeibeamte abwehren und den Angreifer, mit der Unterstützung zweier 40-jähriger Mitreisenden aus Bremen, in Gewahrsam nehmen. Der 31-Jährige wurde auf dem Bahnsteig bis zum Eintreffen weiterer Polizeibeamter fixiert. Anschließend wurde der betrunkene Fahrgast dem Polizeigewahrsam der Polizei Syke zugeführt.
Ihn erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen einen Polizeivollzugsbeamten.

PM der PI Diepholz vom 10.10.2019

Ostelsheim (Baden-Württemberg): Psychisch Kranke löst Polizeieinsatz aus – Polizeibeamte mit Messer bedroht

Einen Polizeieinsatz in Ostelsheim löste am Mittwochabend gegen 22.00 Uhr eine 31-Jährige aus, die in ihrer Wohnung ausrastete und Hausmitbewohner mit einem Messer bedrohte.
Alarmierte Polizeikräfte des Polizeireviers Calw trafen die in einem akuten psychischen Ausnahmezustand befindliche Frau mit einem Messer bewaffnet in der Wohnung an. Da sich Hausmitbewohner noch im unmittelbaren Einwirkungsbereich der Frau befanden, wurden diese aus dem Gefahrenbereich gebracht. Die eingesetzten Polizeibeamten forderten die 31-Jährige auf, das Messer fallen zu lassen. Da sie die Beamten jedoch mit dem Messer bedrohte, musste sie unter Verwendung von Einsatzmitteln überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Bei den Einsatzmaßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Frau wurde aufgrund ihres psychisch auffälligen Zustands in eine Klinik verbracht.

PM des PP Karlsruhe vom 10.10.2019

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Renitenter Ladendieb

Nach einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in Itzehoe am Mittwochnachmittag ergriff die Polizei den Täter, der sich heftig widersetzte und schließlich im Polizeigewahrsam landete.
Um 17.35 Uhr machte sich eine Streife auf den Weg in die Carl-Zeiss-Straße zum dortigen Lidl-Markt. Hier sollte sich ein Mann nach einem Ladendiebstahl aufhalten. Auf der Anfahrt erhielten die Beamten die Mitteilung, dass sich der Täter aus dem Geschäft entfernt hatte. Im Nahbereich trafen die Einsatzkräfte den Flüchtigen schließlich dann an – er trat äußerst aggressiv auf und bepöbelte die Polizisten. Nachdem der 20-Jährige einen Beamten geschubst hatte und dies zu widerholen versuchte, brachten die Ordnungshüter den Betrunkenen zu Boden. Hier trat und schlug er wild um sich und erst mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung gelang es, dem Renitenten Handfesseln anzulegen. Die Einsatzkräfte brachten den Beschuldigten auf das Itzehoer Revier. Eine Richterin ordnete die Entnahme einer Blutprobe und die Gewahrsamnahme bis 23.00 Uhr an.
Neben dem Ladendiebstahl muss sich der 20-Jährige nun wegen seines gewalttätigen Verhaltens gegenüber den Beamten verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 10.10.2019

Senden, Gartenstraße (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet in Ausnüchterungszelle

Ein Betrunkener Mann sorgte am Mittwochnachmittag für Aufregung in Senden. Der 31-jährige Sendener lief gegen 15 Uhr alkoholisiert durch die Sendener Innenstadt und beleidigte Passanten.
Zunächst schob er sein Fahrrad, später versuchte er damit zu fahren.
Als dies misslang schmiss er es achtlos auf die Fahrbahn der Gartenstraße und entfernte sich zu Fuß. Bei der späteren Überprüfung des Fahrrades durch die zwischenzeitlich hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass es vor einiger Zeit in Münster gestohlen wurde. Während der Ermittlungen vor Ort meldete sich ein Mann bei den Polizisten. Dieser gab an, dass der Tatverdächtige gegen die Tür seines Autos getreten habe. Diese wurde dabei beschädigt. Bei einer weiteren Sachbeschädigung (Scheibe einer Tür eingeschlagen) wird derzeit geprüft, ob sie auch von dem Tatverdächtigen begangen wurde.
Als die Polizisten die Personalien des Mannes feststellen wollten, beleidigte er auch diese. Zur Ausnüchterung brachten sie den Tatverdächtigen anschließend zur Wache. Den Sendener erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Fahrraddiebstahl und einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

PM der POL Coesfeld vom 10.10.2019

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): 17-Jähriger greift Polizeibeamte in Stralsund an

Am gestrigen Mittwoch, den 09.10.2019, gegen 19:30 Uhr wurden Polizeibeamte während einer Streifenfahrt in Stralsund von einem Bürger angesprochen. Er teilte den Beamten mit, dass er beobachtete, wie Jugendliche die Schillstraße in Richtung Knieperstraße entlang gehen und Fahrräder umstoßen. Um den Verdacht der Sachbeschädigung zu prüfen begaben sich die Beamten zügig zur genannten Örtlichkeit und trafen dort auf zwei Jugendliche. Während der Personalienfeststellung reagierte einer der beiden sofort aggressiv. Der andere Jugendliche, ein 16-Jähriger Stralsunder, versuchte ihn zu beruhigen, was ihm jedoch nicht gelang. Weiterhin stellte sich heraus, dass der aggressive 17-Jährige aus der Hansestadt Stralsund unter Alkoholeinfluss stand. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab einen Wert von 0,95 Promille. Da der 17-Jährige nicht die Daten eines Erziehungsberechtigten nennen wollte, aggressiv und alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei versuchte er die eingesetzten Polizeibeamten körperlich anzugreifen, bespuckte einen und beleidigte sie. Bei der Durchsuchung seiner Person wurden diverse Betäubungsmittel aufgefunden und anschließend beschlagnahmt.
In der Polizeidienststelle konnten die Personalien der Mutter ermittelt werden. Sie wurde verständigt und wollte ihren Sohn gegen 20:45 Uhr abholen. Beim Verlassen der Dienststelle wurde der 17-Jährige erneut aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten.
Außerdem versuchte er, einen Beamten zu schlagen. Aufgrund des Gesamtzustandes des Jugendlichen wurden nun Rettungskräfte hinzugezogen. Diese brachten ihn in Begleitung von Polizeibeamten ins Krankenhaus, wo er schlussendlich verblieb.
Der 16-Jährige wurde an seine Mutter übergeben. Bei der Überprüfung der Knieperstraße und der Schillstraße wurden durch die Beamten zunächst keine Sachbeschädigungen festgestellt.
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

PM der PI Stralsund vom 10.10.2019

Werl (Nordrhein-Westfalen): Schlüssel abgezogen

Eine 50-jährige Werlerin touchierte gestern, gegen 18.55 Uhr, mit ihrem Auto mehrfach den Wagen ihres Nachbarn. Dieser zog letztendlich der Werlerin den Autoschlüssel ab, worauf diese nach Hause ging. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Frau zuhause antreffen. Aufgrund ihres Alkoholgeruchs führten die Beamten mit ihr einen Atemalkoholtest durch, welcher den Verdacht der Trunkenheitsfahrt bestätigte. Als die 50-Jährige wieder Alkohol trinken wollte, entbrannte ein Streit mit den Polizeibeamten. In Folge dessen versuchte sie die Beamten zu treten. Anschließend wurden der Frau Handfesseln angelegt und eine Blutprobe angeordnet. Jetzt muss sich die 50-Jährige wegen der Trunkenheitsfahrt, Verdacht der Fahrerflucht und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der KPB Soest vom 10.10.2019

Schwalmstadt-Treysa (Hessen): Pkw und Schaufenster beschädigt – Randalierer wurde eingewiesen

Wie die eingesetzten Beamten der Polizeistation Schwalmstadt berichteten, hat gestern Abend ein 48-jähriger Schwalmstädter in der Bahnhofstraße randaliert und einen hohen Sachschaden angerichtet. Er steht im Verdacht, einen Pkw und ein Schaufenster beschädigt zu haben. Er widersetzte sich aktiv der anschließenden Festnahme und beleidigte und bedrohte die Beamten lautstark und wurde in ein Psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.
Eine Anwohnerin meldete sich gestern Abend bei der Polizei und gab an, dass in der Bahnhofstraße eine männliche Person Türen und Fenster eines Geschäftes einschlagen würde. Die beiden alarmierten Funkstreifen fanden einen Pkw, Opel Vectra, an dem der Außenspiegel abgeschlagen wurde und eine eingeschlagene Schaufensterscheibe vor und wurden durch Anwohner über den Aufenthaltstort des mutmaßlichen Täters informiert. In einem Abstellraum eines Mehrfamilienhauses konnten die Beamten den polizeibekannten mutmaßlichen Täter feststellen. Nachdem sie sich bei dem 48-Jährigen als Polizeibeamte zu erkennen gaben, warf der Schwalmstädter einen 15 x 15 cm großen Holzklotz nach ihnen, der sie nur knapp verfehlte. Anschließend ergriff der Randalierer wahllos zu weiteren auf dem Boden liegenden Gegenständen, wie mehrere Holzklötze, Eisenstangen und einen ca. 30 x 30 cm großen Stein und warf diese in Richtung der Beamten. In der Folge konnte der 48-Jährige, der wild um sich schlug und trat, von den Beamten überwältigt und festgenommen werden. Glücklicherweise wurde kein Beamter durch die Würfe, Schläge und Tritte verletzt. Da der Randalierer sich augenscheinlich beim Einschlagen der Schaufensterscheibe verletzt hatte, forderte die Streife einen Rettungswagen an. Bereits vor und während der Festnahme wurden die eingesetzten Beamten von ihm lautstark beleidigt und bedroht, sodass sogar mehrere Anwohner aus ihren Häusern kamen. Weil er sich überhaupt nicht beruhigen ließ, wurde er auf einem Behandlungsstuhl fixiert und in ein Psychiatrisches Krankenhaus gefahren.
Den Schwalmstädter erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und wegen Verdacht der Sachbeschädigung.
An dem Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von 300,- Euro und an der Schaufensterscheibe in Höhe von ca. 4.000,- Euro.

PM der POL Hoberg/E. vom 10.10.2019

Nienburg (Niedersachsen): Erneutes Aufeinandertreffen verfeindeter Großfamilien – Polizei verhindert Eskalation

Am Mittwochabend, 09.10.2019, gegen 19.00 Uhr gerieten Angehörige zweier örtlich ansässigen Großfamilien im Bereich der Uhlandstraße, Hebbelstraße sowie der umliegenden Straßen aneinander. Angehörige der beiden rivalisierenden Familien waren in der Vergangenheit mehrfach in Streit geraten und hatten dieses auch in der Öffentlichkeit, zeitweise sogar mit Waffen ausgetragen. Die Polizei in Nienburg hat aus diesem Grund bereits seit 2018 ein wachsames Auge auf die Wohnorte der Familien. Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei aus Hannover befanden sich zu der Zeit im Rahmen der „UPED“ einer temporären Unterstützung der Polizeiinspektionen (PI) in Niedersachsen, in der Nienburger Innenstadt und konnten durch ihr schnelles und konsequentes Einschreiten eine weitere Eskalation vor Ort verhindern. Gemeinsam mit den Einsatzkräften der PI wurden die anwesenden Personen durchsucht und dabei eine Anzahl von Waffen und waffenähnlichen Gegenständen beschlagnahmt. Bei den Durchsuchten stellte die Polizei insgesamt fünf Messer, zwei Pfeffersprays, einen abgebrochenen Golfschläger sowie eine Eisenstange sicher. Im Rahmen der Maßnahme wurde ein Polizeibeamter beleidigt und sogar konkret mit dem Tode bedroht. Im Bereich des Nordrings und der Verdener Landstraße wurden zwei Tatverdächtige ermittelt, 19 und 29 Jahre alt, die Polizeibeamte, die zu Fuß Streife gingen, mit einer Blumenvase und einer Bierflasche beworfen hatten. Nur durch Glück wurde keiner der Einsatzkräfte dabei verletzt. Gegen die beiden Tatverdächtigen werden Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs eingeleitet. Weitere Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Personen während des Polizeieinsatzes wurden gefertigt, unter anderem wegen Beleidigung, Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung. Durch Unterstützungskräfte aus den sechs Kommissariaten der PI gewährleistete die Polizei eine hohe Präsenz in der Stadt, es kam zu keinen weiteren Ausschreitungen in der Nacht. „Wie in den zurückliegenden Fällen werden wir auch weiterhin konsequent alle Straftaten insbesondere im öffentlichen Raum verfolgen und alle uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen treffen, um eine Gefährdung von unbeteiligten Bewohnerinnen und Bewohnern Nienburgs zu verhindern,“ stellt der Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg die Position der Dienststelle dar.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 10.10.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Festnahme eines Rollerfahrers (21) nach Flucht vor der Polizei

45307 E.-Kray: Ein 21-jähriger Rollerfahrer versuchte am Mittwochmorgen (9. Oktober) vor einem Streifenwagen zu flüchten – ohne Erfolg. Gegen 9.50 Uhr wollten die Beamten einen Rollerfahrer im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle auf der Kiwittstraße / Krayer Straße kontrollieren. Statt dem Anhaltezeichen der Polizei Folge zu leisten, gab der Rollerfahrer Gas und flüchtete durch anliegende Straßen. Während der Flucht fuhr er teilweise auf der Gegenfahrbahn und über rot-zeigende Ampeln. An der Straße „Fünfhandbank“ stellten die Beamten den Flüchtigen. Bei der Festnahme leistete der junge Mann Widerstand, ein Beamter wurde leicht verletzt. Die Polizei durchsuchte den Mann und sein Fahrzeug. Es wurden zwei Schreckschusspistolen, wie auch Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt. Ein Drogenvortest verlief bei dem Rollerfahrer positiv. Auf der Polizeiwache entnahm ein Arzt ihm eine Blutprobe. Der Roller sowie Führerschein und Fahrzeugschein wurden ebenfalls sichergestellt. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnte der 21-Jährige die Polizeiwache verlassen.

PM der POL Essen vom 10.10.2019

Singen (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

Ein 43-jähriger Mann, der mit der Überwachung des Alkoholverbots in der Hegaustraße nicht einverstanden war, beleidigte am Dienstag gegen 15.30 Uhr einen Vertreter der Stadt Singen sowie zwei Polizeibeamte mit Kraftausdrücken. Trotz des Versuchs, mit dem Mann ein Gespräch auf sachlicher Ebene zu führen, wurde dieser immer aggressiver und verließ nach einiger Zeit wutentbrannt die Örtlichkeit. Wegen Beleidigung muss sich der 43-Jährige nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 10.10.2019

Singen (Baden-Württemberg): Aggressiver und betrunkener Mann

Passanten riefen am Mittwoch gegen 15.00 Uhr die Polizei an und berichteten von einem Mann, der auf dem Heinrich-Weber-Platz vor einem Ladengeschäft seine große Notdurft verrichtet hatte. Beim Erblicken der Polizei versuchte der Mann zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten schnell eingeholt und kontrolliert werden. Der stark alkoholisierte und sich kaum auf den Beinen haltende 35-Jährige wurde während der Personenkontrolle immer aggressiver und beleidigte die Polizisten. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde er auf Anordnung eines Richters in Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 10.10.2019

Bretten (Baden-Württemberg): Ein Beamter bei Widerstand nach Verkehrskontrolle verletzt

Bei einer zunächst routinemäßigen Verkehrskontrolle setzte sich ein 25-jähriger Autofahrer am Mittwochabend in Bretten massiv gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Wehr, wodurch ein Beamter verletzt wurde.
Weil er während der Fahrt telefonierte, geriet am Mittwochabend in Bretten der Fahrer eines Audis kurz nach 21 Uhr ins Visier einer Streife des Polizeireviers Bretten. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zudem Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Als die Beamten daraufhin genauer hinschauten, konnten eine kleine Menge Betäubungsmittel sowie dazugehörige Utensilien aufgefunden werden.
Als der 25-Jährige daraufhin die Polizisten zum Revier begleiten sollte, versuchte er zu flüchten und setzte sich massiv gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr. Unter dem Einsatz von Pfefferspray, sowie mit Hilfe einer weiteren kurz darauf eingetroffenen Streife gelang es schließlich, den 25-Jährigen zu überwältigen und zum Revier zu transportieren. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter leicht verletzt, er konnte aber seinen Dienst fortsetzen.
Auf dem Polizeirevier stellte sich dann heraus, dass der 25-Jährige unter Alkohol- und Drogenbeeinflussung stand und mit dem Auto eines Angehörigen unterwegs war, obwohl er nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Er muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 10.10.2019

Albstadt-Pfeffingen (Baden-Württemberg): Randalierer geht mit Hammer auf Polizei los

Am Mittwochabend hat ein 27-Jähriger in der Theodor-Heuss-Straße randaliert. Die Polizei hat ihn in Gewahrsam genommen. Gegen 19 Uhr teilte ein Zeuge der Polizei mit, dass ein Mann in einem Haus randaliert. Der 27-Jährige schlug zunächst Fensterscheiben ein, sodass die Splitter bis auf die Straße flogen. Als die Polizei eintraf, kam ihnen der aggressive Mann entgegen. Die Gesetzeshüter forderten ihn auf die Scherben zu entfernen. Der 27-Jährige reagierte jedoch nicht und beleidigte die Polizeibeamten. Kurz darauf holte der Mann einen Hammer und bedrohte die Gesetzeshüter. Die Androhung von Zwangsmitteln bewirkte bei dem Mann nichts, sodass ihn erst der Einsatz von Pfefferspray davon abhielt, die Polizei anzugreifen. Der Mann flüchtete daraufhin in die Wohnung. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften wurde der 27-Jährige geschlossen und in Gewahrsam genommen.

PM des PP Tuttlingen vom 10.10.2019

Rastatt (Baden-Württemberg): Nach Widerstand geflüchtet

Die Verkehrskontrolle eines 21-jährigen Autofahrers endete am Donnerstag gegen 1 Uhr in der Murgtalstraße in einem Widerstand gegen die kontrollierenden Beamten des Polizeirevier Gaggenau. Eine Streife des örtlichen Polizeireviers hatte den Pkw des Mannes angehalten und im Zuge der Kontrolle eine mutmaßliche Beeinflussung von Drogen festgestellt. Nach seiner Personalienerhebung ergriff der Autofahrer die Flucht in eine dortige Gaststätte und kam im Eingangsbereich zu Fall. Er konnte dort trotz heftigen Widerstandes zunächst durch die nacheilenden Beamten festgehalten werden. Hierbei zog sich ein Beamter leichte Verletzungen zu. Anwesende Gäste der Gastwirtschaft solidarisierten sich allerdings mit dem 21-Jährigen, so dass diesem letztendlich doch die Flucht gelang. Die Ermittlungen der Beamten des Polizeireviers Gaggenau dauern an.

PM des PP Offenburg vom 10.10.2019

Fuldatal (Hessen): Widerstand bei Festnahme

Nach den ersten Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den 20-jährigen irakischen Staatsangehörigen, der derzeit in Fuldatal wohnt. Er konnte dann später am Abend im Rahmen der umfangreichen Fahndungsmaßnahmen nahe seiner Wohnanschrift festgenommen werden.
Dabei setzte er sich massiv zur Wehr und schlug nach den Polizeibeamten. Da das bei ihm gefundene Marihuana, wobei es sich um knapp ein Dutzend Gramm handelte, in kleinen Plastiktüten abgepackt war, besteht der Verdacht, dass der 20-Jährige die Drogen verkaufen wollte. Die Betäubungsmittel stellten die Polizisten sicher. Der 20-Jährige befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam. Die weiteren Ermittlungen, bei denen auch geprüft wird, ob er in U-Haft muss, dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 10.10.2019

Geldern (Nordrhein-Westfalen): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand

Ein Mann aus Moers hat im Zuge seiner Ingewahrsamnahme in der Gelderner Innenstadt als auch auf der Polizeiwache teilweise erheblichen Widerstand geleistet. Auslöser für den Polizeieinsatz war gegen 21.00 Uhr eine randalierende Person auf einem Erdgeschossbalkon auf dem Brühlschen Weg. Der Wohnungsinhaber und seine Frau waren aufgeschreckt worden, weil ein Unbekannter zunächst die zum Wohnzimmer führende Jalousie hochgedrückt und gegen das Fenster geklopft hatte. Als der Geschädigte die Balkontür öffnete, sprühte ihm der Unbekannte unvermittelt Reizstoff ins Gesicht und türmte. Die Polizeistreife konnte kurze Zeit später den 42-jährigen aufgrund der Personenbeschreibung auf der Bahnhofstraße festnehmen. Der offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehende Mann wehrte sich hiergegen und versuchte, die einschreitenden Beamten zu treten. Bei der Durchsuchung wurde eine Substanz sichergestellt, bei der es sich vermutlich um Rauschgift handelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, wogegen er sich ebenfalls wehrte.

PM der KPB Kleve vom 10.10.2019

VS-Schwenningen (Baden-Württemberg): Einbrecher auf frischer Tat ertappt

Ein 27-jähriger Mann ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in eine Lotterieannahmestelle in VS-Schwenningen eingebrochen und wurde von der Polizei auf frischer Tat ertappt. Aufmerksame Zeugen beobachteten, wie der Mann in die Lotterieannahmestelle einbrach und meldeten ihre Wahrnehmungen sofort der Polizei. Diese konnte den Täter noch beim Verlassen des Gebäudes stellen und festnehmen. Während seines folgenden Aufenthaltes beim Polizeirevier beleidigte der alkoholisierte 27-Jährige die Polizeibeamten mehrfach. Wegen des Einbruchs wird er sich wegen des Straftatbestandes des besonders schweren Falles des Diebstahls verantworten müssen. Zudem wird eine Anzeige wegen Beleidigung erfolgen.

PM des PP Tuttlingen vom 10.10.2019

Hanstedt (Niedersachsen): Festnahme nach Messerangriff

Ein 19 Jähriger hat am Donnerstagnachmittag zunächst zwei Frauen grundlos angegriffen und bei seiner Festnahme zwei Polizisten verletzt. Der Afgahne traf gegen 14:30 Uhr in der Harburger Straße zunächst auf eine Spaziergängerin. Diese griff er unvermittelt mit einem Messer an. Eine darauf aufmerksam gewordene Zeugin eilte der Frau zur Hilfe und wurde ebenfalls angegriffen. Beide konnten sich jedoch unverletzt in das Auto der Frau retten und zur Polizei fahren.
Diese suchte den Angreifer in einer nahegelegenen Unterkunft für Asylbewerber und traf ihn dort an. Als der als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommene Mann die Beamten erblickte, griff er auch diese mit einem Messer an. Bei der folgenden Festnahme wurden die Polizisten leicht verletzt. Sie wurden durch den hinzugerufenen Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der Täter wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Es wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes gegen ihn ermittelt. Gegenstand der Ermittlungen ist unter anderem auch, was den Asylbewerber zu der Tat veranlasste.

PM der PI Harburg vom 10.10.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randale im Marienhospital – Ärzte und Personal angegriffen

Die Polizei rückte am Donnerstagnachmittag zum St.-Marien-Hospital an der Nassauerstraße aus. Dort hatte ein 35-jähriger Randalierer aus Hamm gegen 14.45 Uhr im Eingangsbereich Ärzte und Personal angegriffen. Gegenüber Unbeteiligten verhielt er sich ebenfalls aggressiv. Gleichwohl er sich auch zunächst gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten körperlich zur Wehr setzte, wurde niemand verletzt. Die Lage war jedoch schnell wieder unter Kontrolle und der Mann ließ sich beruhigen. Er wurde zwecks stationärer ärztlicher Behandlung einem Hamm Krankenhaus zugeführt.

PM des PP Hamm vom 10.10.2019

Vorau (Steiermark): Alkoholisierter Jugendlicher widersetzte sich der Anhaltung

Ein 16-Jähriger widersetzte sich Dienstagabend, 8. Oktober 2019, einer polizeilichen Verkehrsanhaltung und fuhr mit seinem Moped davon. Danach beging er zahlreiche Verwaltungsübertretungen.
Kurz vor 21:00 Uhr fiel Polizisten der Polizeiinspektion Rohrbach an der Lafnitz auf der Landesstraße 405 im Ortsteil Schachen ein Mopedlenker auf, der mit offensichtlich weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Kurz vor dem Ortsgebiet Vorau schlossen die Polizisten auf den Mopedlenker auf stellten dabei eine Fahrgeschwindigkeit von rund 100 km/h fest. Der Mopedlenker ignorierte in weiterer Folge die Anhalteversuche der Polizei und raste risikoreich durch das Ortsgebiet und eine 30 km/h Zone. Erst nach der Ortsausfahrt in Richtung Riegersberg konnte der 16-jährige Einheimische von den Polizisten abgedrängt und angehalten werden.
Ein Alkotest ergab eine mittlere Alkoholisierung, weiters wurden Manipulationen und Mängel am Moped festgestellt. Der 16-Jährige wird wegen insgesamt 17 Verwaltungsübertretungen an die Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld angezeigt, das Kennzeichen des Mopeds wurde abgenommen. Der 16-Jährige gab als Rechtfertigung an, er sei in Panik geraten und deswegen davongefahren.

PA der LPD Steiermark vom 09.10.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Nach Diebstahl eines Bier-Bretts: 19-Jähriger übernachtet im Polizeigewahrsam

Nach dem Genuss von Bier in einer Gaststätte in der Brückstraße in Dortmund betrachteten zwei 19-Jährige am Dienstag (8.10.) ein Bier-Brett und die darin abgestellten Gläser als ihr Eigentum – und verließen die Kneipe. Das löste einen Polizeieinsatz aus, der für einen Castrop-Rauxeler in einer Gewahrsamszelle endete.

Kurz vor 22 Uhr verließen die beiden jungen Männer aus Dortmund und Castrop-Rauxel die Gaststätte. Das Bier bezahlten sie anstandslos. Offenbar hatten sie nicht nur Gefallen am Geschmack des Dortmunder Bieres gefunden, sondern auch an der praktischen Holzkonstruktion, mit der das Kneipenpersonal bis zu elf Biergläser an die Tische bringt. Mit dem hölzernen Bier-Meter in der Hand verließen sie das Lokal.
Weil die Kneipen-Konstruktion nicht im Bier-Verkaufspreis enthalten ist, folgte eine Kellnerin den Gästen und forderte sie auf der Straße auf, das Brett doch bitte zurückzugeben. Die beiden 19-Jährigen lehnten ab und liefen davon.
Die inzwischen verständigte Polizei erkannte die mutmaßlichen Diebe im Bereich Burgtor/Leopoldstraße. Den jungen Männern gefiel es überhaupt nicht, von der Polizei verfolgt zu werden. Sie erhöhten ihr Tempo deutlich. Ein Passant hörte die Rufe eines Streifenteams („Stehenbleiben! Polizei!“) und stoppte den 19-jährigen aus Castrop-Rauxel, so dass Polizisten ihn in aller Ruhe hätten ansprechen können.
Doch der Tatverdächtige reagierte ausgesprochen aggressiv und beleidigend auf das Einschreiten der Polizei. Er sprach derartig viele Beleidigungen aus, dass diese in der anschließenden Strafanzeige wegen Diebstahls, Widerstands und Beleidigung nicht abschließend aufgelistet werden konnten. Eindeutig sind jedoch die Ergebnisse der Blutproben: Die Kneipen-Gäste hatten offenkundig einige Gläser Bier zu viel getrunken.
Zur Ruhe kam der renitente Castrop-Rauxeler erst im Polizeigewahrsam, das er am Mittwochmorgen in nüchternem Zustand wieder verlassen durfte. Allerdings ohne das Bier-Brett. Das war längst wieder in der Kneipe und erfüllt dort weiter seinen Zweck.
Der 19-jährige Begleiter aus Dortmund durfte die Polizeiwache schon am Abend verlassen.

PM der POL Dortmund vom 09.10.2019

Bad Säckingen (Baden-Württemberg): Randalierer kommt in Gewahrsam

Ein sichtlich erregter und alkoholisierter Randalierer wurde am Dienstagabend, 08.10.2019, in Bad Säckingen von der Polizei in Gewahrsam genommen. Bereits am Montag soll der Mann einer 21 Jahre alten Frau nachgestellt haben, was sich am Dienstag zunächst über das Telefon fortsetzte. Die Frau suchte deshalb eine Freundin auf, die in der Innenstadt von Bad Säckingen wohnt. Gegen
22:10 Uhr erschien dort der 31 Jahre alte Mann und randalierte. Eine Polizeistreife, die sich in der Nähe befand, war schnell vor Ort und konnte beobachten, wie der Mann gerade mit einem Betonschirmständer die Scheibe der Eingangstüre einschlug. Da sich der sichtlich erregte Mann bedrohend mit dem Schirmständer den Polizeibeamten zuwandte, setzten diese Pfefferspray ein, um ihn zu überwältigen. Der Aggressor wurde in Gewahrsam genommen. Er stand unter Alkoholeinfluss, in einer Umhängetasche hatte er auch ein Tütchen mit Cannabis dabei. Der Mann verursachte einen Sachschaden von über 1000 Euro.

PM des PP Freiburg vom 09.10.2019

Meinerzhagen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener macht Randale

Ein 37-jähriger Werler hat am Dienstagabend in einem Supermarkt an der Volmestraße randaliert. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Ladendiebstahls und Widerstands.
Kurz nach 18 Uhr taumelte der stark angetrunkene Mann in den Laden. Als der Filialleiter ihm den Kauf weiterer alkoholischer Getränke verwehrte, spuckte der Mann ins Regal und lief dem Mitarbeiter hinterher. Darauf erteilte der der Filialleiter Hausverbot und verwies den Polen aus dem Laden. Das erzürnte den Betrunkenen erst recht. Er verpasste dem Mitarbeiter einen Faustschlag gegen die Schulter, baute sich bedrohlich vor ihm auf, zog drei Dosen Bier aus dem Regal, bezahlte sie an der Kasse. Der Filialleiter folgte ihm. Als er sich einen kurzen Augenblick wegdrehte, bekam er einen kräftigen Tritt in den Rücken. Der Supermarkt alarmierte die Polizei.
Der Kunde hielt sich noch vor dem Markt auf und stritt alles ab.
Die Polizeibeamten erteilten einen Platzverweis. 40 Minuten später stand der 37-jährige Werler erneut in dem Supermarkt und verstand überhaupt nicht, was die erneut hinzu gerufene Polizei von ihm wollte. Bei seiner Durchsuchung kamen sieben Packungen Kosmetika ans Tageslicht, die der Mann stehlen wollte. Die Polizeibeamten brachten ihn ins Gewahrsam nach Lüdenscheid. Dabei leistete er ganz erheblichen Widerstand, spuckte und schlug nach den Beamten, versuchte die Polizisten zu beißen und beschimpfte und beleidigte sie. Mit Sonder- und Wegerechten wurde er abtransportiert. Unterwegs ins Gewahrsam nach Lüdenscheid war er kaum zu beruhigen. Er simulierte einen Asthmaanfall, weshalb ein Rettungswagen und Verstärkung angefordert wurden. Erst nach einer Versorgung auf offener Straße im Bereich Herscheider Straße/Paulmannshöher Straße konnte er weiter transportiert werden.
In der Nacht zum Dienstag oder im Laufe des folgenden Tages wurde am Hubertusweg das Seitenfenster einer Garage zerstört. Ein Unbekannter kletterte in die Garage. Es wurde jedoch nichts gestohlen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 09.10.2019

Alsfeld (Hessen): Räuberischer Diebstahl – Täter leistet bei der Festnahme Widerstand

Am Dienstagabend (08.10.) kam es zu einem räuberischen Diebstahl bei einem Supermarkt in der Grünberger Straße. Ein 24-Jähriger betrat mit zwei weiteren Personen den Markt und stahl hier mehrere Waren aus den Regalen und stecke diese in einen mitgeführten Rucksack. Zusammen verließ man dann den Laden und wurde hier durch den Marktleiter angesprochen. Dieser versuchte den Haupttäter festzuhalten. Hierauf schlug der Dieb nach dem Marktleiter und die Personen konnten so zunächst entkommen. Durch eine Streife der Polizei Alsfeld konnten die drei Tatverdächtigen im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung noch in unmittelbarer Tatortnähe festgestellt werden. Bei der folgenden Festnahme leistetet der Beschuldigte erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizisten mehrfach. Neben dem Strafverfahren wegen räuberischem Diebstahl erwartet den Beschuldigten nun ein Verfahren wegen Widerstand und Beleidigung gegen Polizeibeamte.

PM des PP Osthessen vom 09.10.2019

Goslar (Niedersachsen): Fahrraddiebstahl, Trunkenheitsfahrt, Widerstand, etc.

Am Mittwoch, d. 09.10.2019, gg. 0.30 Uhr meldete sich telefonisch ein Mann, der gerade beobachtet habe, wie ein männlicher Täter aus seiner unverschlossenen Garage sein Mountainbike entwendet hat und dann in Richtung Am Galgensberg davon gefahren ist. Fahrrad und Täter wurden beschieben. Im Rahmen der Fahndung fand die Funkstreife an einem Haus Am Galgensberg das beschriebene Fahrrad. Der Geschädigte kam zum Ort und bestätigte, dass es sich um sein Rad handele. Die Nachsuche in dem Mehrfamilienhaus führte zum Auffinden des Tatverdächtigen, der sich auf dem Dachboden versteckte. Bei der vorläufigen Festnahme leistete er Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten. Da er nicht unerheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Anschließend wurde er in das Polizeigewahrsam in Goslar gebracht.

PM der PI Goslar vom 09.10.2019

Scheffelenz (Baden-Württemberg): Beleidigungen gegen Polizeibeamte

Ein Zeuge verständigte am Dienstag, um circa 23.40 Uhr, die Polizei und meldete mehrere randalierende Personen im Bereich der Auestraße in Mittelschefflenz. Zwei Streifenwagenbesatzungen fuhren an die Örtlichkeit und trafen dort fünf männliche Personen an.
Aufgrund der hohen Aggressivität aus der Gruppe wurde eine weitere Streife dazu gerufen. Die Personen formatierten sich vor den Beamten und zeigte sich äußerst renitent. Einer mehrfachen Aufforderung den Platz zu verlassen kamen sie nicht nach. Aus diesem Grund drohten die Beamten an, die Personen in Gewahrsam zu nehmen. Während des gesamten Einsatzes wurden die Polizisten massiv beleidigt. Einer aus der Gruppe drohte sogar damit mit einer Eisenstange auf die Beamten loszugehen. Zusammen mit der weiteren angeforderten Streife wurden insgesamt vier Personen im Alter von 19,18 und 21 in Gewahrsam genommen. Mit strafrechtlichen Konsequenzen müssen die Vier nun rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 09.10.2019

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Widerstand

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wird ein 19-jähriger Mann angezeigt, der sich am Dienstag gegen 15.45 Uhr während eines Konzeptionseinsatzes einer Personenkontrolle im Bereich des Leopoldplatzes widersetzte. Als der 19-Jährige den Streifenwagen erblickte, flüchtete er, kehrte jedoch kurze Zeit später zurück. Die eingesetzten Beamten der Bereitschaftspolizei forderten den Mann mehrfach auf, sich auszuweisen, was dieser jedoch nicht tat und sich zudem weigerte, seinen Namen zu nennen. Daraufhin entschlossen sich die Polizisten, ihn zur Feststellung seiner Identität und Durchsuchung zur Wache zu bringen. Auf dem Revier zeigte er sich plötzlich doch einsichtig und gab an, dass es ihm in Sigmaringen zu langweilig sei und er zwecks „Action“ gerne Polizisten provoziere.
Nach Beendigung der Maßnahmen wurde der 19-Jährige, der als Betäubungsmittelkonsument bereits öfter polizeilich in Erscheinung getreten ist, auf der Dienststelle von Familienmitgliedern abgeholt.

PM des PP Konstanz vom 09.10.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Ermittler fassen Tankbetrüger

Am vergangenen Montagabend schlug die Falle zu.
Zivilkräfte der Hagener Polizei konnten zwei männliche Täter (19 und 20 Jahre) auf dem Gelände einer Tankstelle auf der Hohenlimburger Straße auf frischer Tat stellen. Den Männern wird vorgeworfen, für mindestens dreizehn Fälle von Tankbetrug im gesamten Hagener Stadtgebiet mit einem Gesamtschaden von fast 900 Euro verantwortlich zu sein. Dabei nutzten sie verschiedene Fahrzeuge mit gestohlenen Kennzeichen. Einer der Täter versuchte, sich durch Flucht der Festnahme zu entziehen und leistete Widerstand. Zwei Polizisten sowie der Täter selbst wurden dabei leicht verletzt. Die beiden Täter zeigten sich geständig. Die Ermittler nahmen sie vorläufig fest. Die Polizei stellte eines der Tatfahrzeuge, einen 3er BMW, als Tatmittel sicher.

PM der POL Hagen vom 09.10.2019

Bietigheim-Bissigen (Baden-Württemberg): Schlägerei wegen Fahrweise

Vermutlich wegen der Fahrweise eines 46-Jährigen kam es am Dienstagnachmittag in Bietigheim zuerst zu einer Schlägerei mit einem 56-Jährigen und einem 22-Jährigen und später dann zu einem Polizeieinsatz. Der 46-Jährige war am Dienstag gegen 17:15 Uhr mit seinem Opel in Bietigheim unterwegs und fiel anderen Verkehrsteilnehmern wegen seines Fahrstils auf. So wartete der 46-Jährige am Kreisverkehr vom Gröninger Weg in Fahrtrichtung eines Einkaufsmarktes in der Gustav-Rau-Straße mehrere Minuten lang, ohne das es hierzu einen erkennbaren Grund gab. Es bildete sich eine lange Fahrzeugschlange. Als er dann zum Einkaufsmarkt einbiegen wollte, wartete er auch hier sehr lange, bis er letztlich doch auf den Parkplatz fuhr. Auf dem Parkplatz geriet der 46-Jährige dann wegen seines Verhaltens mit einem 56-Jährigen und einem 22-Jährigen in Streit. Der 46-Jährige schlug die Beiden mehrfach mit der Faust, so dass der 22-Jährige verletzt wurde. Danach fuhr der 46-Jährige mit seinem Opel in Richtung Buchstraße davon. Im Rahmen der Fahndung konnte der 46-Jährige an der Adresse einer Verwandten angetroffen werden. Dort wehrte er sich gegen seine vorläufige Festnahme, so dass er von den Beamten überwältigt und mit Zwang zum Dienstfahrzeug gebracht werden musste. Da der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt bestand, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Tatverdächtige muss jetzt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand und Trunkenheitsfahrt mit einer Anzeige rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 09.10.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Psychischer Ausnahmezustand?

Aufgrund seines auffälligen Verhaltens wurden am Dienstagabend die Beamten des Polizeireviers Offenburg auf einen 49-Jährigen aufmerksam. Er kündigte über die Sprechanlage des Reviers eine Alkoholfahrt an. Tatsächlich fuhr der Mann kurz vor 20 Uhr mit seinem Wagen in Richtung Autobahn davon. Bei der kurz darauf durchgeführten Kontrolle konnte eine geringe, aber nicht strafrelevante Alkoholisierung bei dem Endvierziger festgestellt werden. Überdies verhielt sich der Mann gegenüber den Polizisten sehr aufbrausend und impulsiv und griff zu guter Letzt auch einen Polizisten an. Der sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche 49-Jährige konnte schließlich gebändigt und zum Polizeirevier gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Ob der Mann eine gültige Fahrerlaubnis besitzt, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 49-Jährige den Mitarbeitern einer Fachklinik überstellt. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 09.10.2019

Augsburg (Bayern): Hartnäckiger Ladendieb

Am gestrigen Dienstag (08.10.2019) gegen 13.00 Uhr wurde ein 28-Jähriger beim Diebstahl von zwei Dosenbieren vom Personal erwischt und anschließend des Discounters an der Jakoberwallstraße verwiesen. Rund 30 Minuten später erschien der deutlich alkoholisierte Mann erneut in dem Laden, nahm wieder zwei Dosen Bier aus dem Regal und wollte das Geschäft ohne zu bezahlen verlassen. Bis zum Eintreffen der hinzugerufenen Polizeistreife musste er vom Personal fixiert werden, da er nun um sich zu schlagen begann. Auch gegenüber den Beamten leistete der Ladendieb Widerstand, so dass er letztlich im Polizeiarrest landete, wo er auch gleich seinen Rausch – ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,6 Promille – ausschlafen konnte.
Er muss sich nun wegen aller im Raum stehender Delikte (u.a. Diebstahl, Widerstand, Beleidigung)
Strafrechtlich verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 09,10.2019

Aue (Sachsen): Polizisten und Passant verletzt

Zeit: 08.10.2019, 11.30 Uhr Ort: Aue (3890) Weil ein junger Mann in der Bahnhofstraße Passanten anbettelte und offenbar belästigte, schritten Zivilbeamte ein und kontrollierten ihn. In der Folge wurde der 38-jährige Mann ausfällig, beleidigte die Polizisten und griff sie körperlich an. Auch ein unbeteiligter Passant (57) wurde durch den 38-Jährigen geschlagen und leicht verletzt. Die Beamten forderten Unterstützung an und nahmen den Mann schließlich in Gewahrsam. Gegen ihn wird nunmehr wegen des Verdachts der Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er wurde letztlich in eine Fachklinik gebracht. Die beiden Beamten in Zivil wurden bei dem Angriff verletzt. Ein Kriminalhauptmeister konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

PM der PD Chemnitz vom 09.10.2019

Donauwörth (Bayern): Alkoholisierter rastet aus

Zu einer Serie von strafbaren Handlungen kam es heute Nacht im Bereich der Dillinger Straße in Donauwörth. Am 08.10.2019, gegen 23.25 Uhr, stolperte dort zuerst ein 23-Jähriger Mertinger im Rausch über den Gartenzaun eines Anwohners. Der Zaun wurde dadurch beschädigt. Anschließend ging der Betrunkene zum Haus, hämmerte gegen die Türe und verlangte nach Essen und Alkohol. Während die 30-jährige Hausbewohnerin die Polizei verständigte, ging ihr 43-jähriger Ehemann nach draußen, um mit dem Eindringling zu reden. Dieses Vorhaben quittiere der 23-Jährige mit wüsten Beschimpfungen und Bedrohungen, auch gegenüber den inzwischen eingetroffenen Beamten. Nachdem er noch versuchte, die Beamten anzugreifen, musste der Mann unter massiver Gegenwehr zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierzu waren mehrere Streifenbesatzungen notwendig. Der Alkoholisierte erlitt hierdurch leichte Verletzungen. Nachdem er sich einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme auf der Dienststelle versuchte zu widersetzen und mehrfach seinen Suizid ankündigte, musste der Mann schlussendlich ins BKH eingewiesen werden. Polizeilicherseits wurde er unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM der PI Donauwörth vom 09.10.2019

Thalhofen (Bayern): Wechselseitige Körperverletzung

Am 08.10.2019 gegen 18.50 Uhr kam es in Thalhofen an der Gennach zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen zwei etwa 60-jährigen Männern. Nachdem einer der beiden Beteiligten unbefugt das Grundstück des anderen betrat, gerieten diese in Streit. Dieser zuerst verbale Streit eskalierte soweit, dass beide dem jeweils anderen mit der Faust in das Gesicht schlugen. Einer der Kontrahenten zog sich dabei eine leichte Verletzung zu. Zudem wurden während des Einsatzes die vor Ort anwesenden Polizeibeamten durch einen der beiden Männer mehrfach massiv beleidigt. Beide erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung. Der ältere der beiden Herren muss zudem noch mit einem Strafverfahren wegen Beleidigung rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.10.2019

Beim Wenden auf der Frankfurter Straße hatte Dienstagmittag ein Funkwagen der Polizei ein geparktes Auto angestoßen und beschädigt. Während am Dienstfahrzeug die Schäden auf etwa 5.000 Euro geschätzt wurden, lag die Schadensbilanz am stehenden PKW bei rund 2.000 Euro. Verletzt wurde niemand und beide Autos blieben trotz der Beschädigungen fahrbereit.

PM der PD Brandenburg Süd vom 09.10.2019