Wachsame Nachbarn und schnell reagierende Polizisten in Oberhausen bedeuten für Kriminelle, die aus der Anonymität heraus ihre Machenschaften betreiben, meist nichts Gutes.

Gestern (13.11.) konnten die Ermittler der Polizei Oberhausen zwei tatverdächtige Männer aufgrund von Zeugenhinweisen festnehmen. Sie sollen sich seit einigen Tagen in einer für kurze Zeit angemieteten Wohnung auf der Westerwaldstraße einquartiert haben. Aufmerksamen Nachbarn war schnell aufgefallen, dass den Tatverdächtigen seitdem dutzende Pakete geliefert wurden, die diese auch angenommen haben sollen.

Zeitnah suchten die Polizisten die Verdächtigen (36/43) auf und sahen schon von der Wohnungstür aus eine Vielzahl von teils geöffneten Paketen eines Online-Warenhauses. Wegen des Tatverdachtes des gewerbsmäßigen Betruges als Mitglied einer Bande nahmen die Polizisten beide Männer, die aus dem osteuropäischen Raum stammten und in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben, vorläufig fest.

Aufgrund der bisher durchgeführten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass die Wohnung kurzzeitig unter einem abweichenden Namen angemietet wurde. Dieser Name wurde auf der Klingeltafel des Mehrfamilienhauses gut sichtbar angebracht.
Anschließend sollen unter Verwendung dieses Namens die vielen Bestellungen aufgegeben worden sein.

Bei der Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten dutzende neuwertige Elektroartikel in einem Gesamtwert von weit mehr als zehntausend Euro sicher.

Die Ermittler vom Betrugskommissariat erhielten bei der Befragung von Anwohnern Hinweise darauf, dass die Waren über gehackte Kunden-Accounts bei Onlinehändlern bestellt worden sein könnten. Sie werden diesen Hinweisen jetzt gezielt nachgehen.

Die Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem Haftrichter in Oberhausen vorgeführt, der Haftbefehl gegen die beiden Beschuldigten erließ. Sie befinden sich nunmehr in Untersuchungshaft.

PM des PP Oberhausen vom 14.10.2019

Seit Juli 2019 laufen gemeinsame, intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei der Direktion 5 und der Staatsanwaltschaft Berlin, die gestern zur Festnahme von sechs Tatverdächtigen führten, die im dringenden Verdacht stehen, einen arbeitsteilig organisierten Kokain-Lieferhandel betrieben zu haben. In diesem Zusammenhang wurden gestern Morgen ab 6 Uhr insgesamt 17 richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Berlin und Brandenburg vollstreckt. Bei den Durchsuchungen von Wohnungen, Autos, Gewerbeobjekten sowie einem Laubengrundstück, die in Neukölln, Hellersdorf, Marzahn, Wedding, Lichtenberg, Reinickendorf, Weißensee, Ahrensfelde und Blankenfelde-Mahlow stattfanden, kamen auch Rauschgift- und Sprengstoffspürhunde zum Einsatz. Zudem befanden sich Finanzermittler unter den knapp 170 Einsatzkräften. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betäubungsmittel, eine scharfe, geladene Schusswaffe, eine Anscheinswaffe, Munition und eine fünfstellige Geldsumme gefunden und beschlagnahmt. Die sechs dabei angetroffenen Tatverdächtigen im Alter von 18, 19, 26, 26, 29 und 39 Jahren wurden festgenommen und sollen heute einem Haftrichter zwecks Erlasses von Haftbefehlen wegen gemeinschaftlichen bandenmäßigen Handelns mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 14.11.2019

Dortmund – Essen – Gelsenkirchen – Wuppertal – Bremen – Herford (ots) –

In nur vier Tagen konnten Einsatzkräfte zahlreiche Personen im Ruhrgebiet festnehmen.
Neben mehreren per Haftbefehl gesuchten Personen wurden auch eine Ungehorsamshaft bei einem 47-Jährigen durchgesetzt. Zudem wurden auch Personen festgenommen, die sich unerlaubt im Bundesgebiet aufhielten.

Ort: Dortmund Flughafen / Zeit: Montag, 11. November 2019, 09:30 Uhr
Bundespolizisten überprüften einen 47-jährigen Niederländer, der nach Belgrad
(Serbien) ausreisen wollte. Wie sich herausstellte, lag gegen den Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau vor. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 2.040 Euro verurteilt. Weil der 47-Jährige die Geldstrafe zahlen konnte, blieb ihm so eine Ersatzfreiheitsstrafe von 34 Tagen erspart.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 15:30 Uhr
Einsatzkräfte der Bundespolizei überprüften im Personentunnel des Dortmunder Hauptbahnhofs einen 27-Jährigen syrischen Staatsangehörigen. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Dortmunder gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Juli 2018 wegen Schwarzfahrens in sieben Fällen, zu einer Geldstrafe von 400 Euro verurteilt.
Weil er den geforderten Geldbetrag nicht zahlen konnte, wurde er zur Verbüßung einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen in die JVA eingeliefert.

Ort: Gelsenkirchen Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 17:15 Uhr
Im Gelsenkirchener Hauptbahnhof überprüften Einsatzkräfte der Bundespolizei einen 18-jährigen Algerier. Der Mann hatte einen Intercity ohne Fahrausweis genutzt. Seine Überprüfung ergab, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand. Die Bundespolizei im Saarland hatte gegen den Mann eine Zurückschiebungsverfügung erlassen. Der Mann hatte in Frankreich einen Asylantrag gestellt.
Zwischenzeitlich war er nach Deutschland eingereist und hielt sich dort ohne festen Wohnsitz auf. Bundespolizisten nahmen ihn fest und lieferten ihn in das Polizeigewahrsam ein.

Ort: Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Montag, 11. November 2019, 21:15 Uhr
Bundespolizisten überprüften im Hauptbahnhof einen 26-jährigen Mann. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den gebürtigen Wuppertaler ein Haftbefehl des Gelsenkirchener Amtsgerichts vorlag. Dieses hatte ihn im Januar 2019 wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 1.400 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten 140 Tage in die Dortmunder JVA eingeliefert.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 07:20 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach Varna
(Bulgarien) überprüften Bundespolizisten einen 62-jährigen Bulgaren. Dabei stellte sich heraus, dass gegen den in Duisburg gemeldeten Mann ein Haftbefehl des Amtsgerichts Duisburg-Ruhrort vorlag. Dieses hatte ihn im August 2017 wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.600 Euro verurteilt. Gezahlt hatte er die Strafe bislang nicht. Weil er dies bei der Bundespolizei tat, durfte er anschließend nach Bulgarien ausreisen.

Ort: Flughafen Dortmund Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 12. November 2019, 18:10 Uhr
Einen 32-jährigen Staatsangehörigen aus Georgien überprüften Bundespolizisten am Dortmunder Flughafen. Der Mann wollte mit einem Flug nach Kutaissi (Georgien) ausreisen. Bei seiner fahndungsmäßigen Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bremen vorlag. Dieses hatten ihn wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe von 1.310 Euro verurteilt.
Weil die Ehefrau des 32-Jährigen den geforderten Geldbetrag bei der Bremer Polizei einzahlte, durfte der Georgier später die Wache verlassen. Seinen Flug verpasste er jedoch.

Ort: Essen Hauptbahnhof / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 02:15 Uhr
Einsatzkräfte überprüften im Personentunnel des Essener Hauptbahnhofs einen 21-jährigen Vietnamesen. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Mann unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Zudem bestand eine Ausschreibung zur Einreiseverweigerung ins Schengengebiet. Daraufhin wurde der Vietnamese festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den 21-Jährigen ein Strafverfahren wegen unerlaubten Aufenthalts ein.

Ort: Flughafen Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 15:25 Uhr
Während der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Timisoara
(Rumänien) wurde eine 20-jährige Deutsche aus Herford kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass gegen die Herforderin ein Haftbefehl des Amtsgerichts in Bielefeld vorlag. Dieses hatte die Frau wegen Schwarzfahrens zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Gezahlt hatte sie die Strafe bislang nicht.
Weil sie dies auch in der Bundespolizeiwache nicht konnte, wurde sie zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in die Gelsenkirchener JVA eingeliefert.

Ort: Hauptbahnhof Dortmund / Zeit: Dienstag, 13. November 2019, 16:20 Uhr
Im Personentunnel des Hauptbahnhofs überprüften Einsatzkräfte einen 47-Jährigen.
Dabei stellte sich heraus, dass gegen den wohnungslosen Mann ein Haftbefehl des Dortmunder Amtsgericht vorlag. Dieses hatte gegen ihn die Ungehorsamshaft angeordnet, weil er der Hauptverhandlung fernblieb. Er wurde daraufhin festgenommen und in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

Sonntagmittag sind an der Kreuzung Berkaer Straße / Rudolf Breitscheid Straße ein Dacia und ein Streifenwagen der Polizei zusammengestoßen. Der Streifenwagen war mit Sondersignal unterwegs, was von der Fahrerin des Dacia zu spät bemerkt wurde. Die 62 Jahre alte Frau kam anschließend mit einem Schock ins Krankenhaus. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden von je 5000 Euro. Ursache für die Blaulichtfahrt war die Meldung über ein entlaufenes Kalb zwischen Bad Berka und Tiefengruben, das einem Busfahrer fast unter die Räder gekommen war.
Die Polizei Weimar bittet unter der Rufnummer 03643-8820 um weitere Zeugenhinweise zu dem Unfall.

PM der LPI Jena vom 11.11.2019

Gaildorf (Baden-Württemberg): Polizeibeamter wurde gebissen

Am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr betraten mehrere Polizeibeamte mit einem Durchsuchungsbeschluss eine Wohnung in der Christoph-Wagner-Straße. In diesem Zusammenhang leistete der 43-jährige Wohnungsinhaber erheblichen Widerstand und biss einen Polizeibeamten, so dass dieser verletzt wurde. Der 43-Jährige konnte anschließend festgenommen und zum Polizeirevier Schwäbisch Hall verbracht werden.

PM des PP Aalen vom 13.11.2019

Kirchdorf i.W. (Bayern): Beleidigung eines Polizeibeamten

Mann reagierte aufbrausend am Telefon und beleidigte Polizeibeamten.
Am Dienstag, 12.11.2019, gegen 20.30 Uhr, telefonierte ein Einsatzbeamter der Polizeiinspektion Regen im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen mit einem 32-jährigen Mann aus Kirchdorf im Wald. Im Laufe des Gespräches wurde dieser aufbrausend und beleidigte schlussendlich den Beamten. Aufgrund dessen wird durch die Polizei eine entsprechende Strafanzeige vorgelegt werden.

PM der PI Regen vom 13.11.2019

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Mann beleidigt nach Lokalbesuch Polizeibeamte

In der vergangenen Nacht, gegen 01:00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen verständigt, da sich ein Gast, nachdem er aus einem Lokal in der Klammstraße verwiesen wurde, ungebührlich verhielt.
Vor dem Nachtlokal kam der 28jährige Garmisch-Partenkirchner einem Platzverweis, der ihm durch die Polizeibeamten erteilt wurde, nicht nach und wurde aus diesem Grund in Gewahrsam genommen und in die Zelle verbracht.
Bei dieser polizeilichen Maßnahme leistete der Mann Widerstand, indem er sich gegen die Gewahrsamnahme sträubte, und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.
Die nachträglichen Ermittlungen ergaben, dass dem Vorfall eine wechselseitige Körperverletzung des Täters mit einem 43jährigem Garmisch-Partenkirchner in dem Lokal vorausgegangen ist.
Beide Beteiligte waren alkoholisiert.
Gegen den 28jährigen Mann wird nun auf Grund von Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 13.11.2019

Calw (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung Widerstand geleistet

Der 42-jährige Mitarbeiter eines Imbisses in der Ostlandstraße hat am Dienstagabend den Inhaber mit einem Küchenmesser bedroht. Die beiden Männer hatten zuvor gestritten, was offensichtlich die Bedrohungslage ausgelöst hatte.
Dem Geschädigten und einem Zeugen gelang es, den Angreifer zu Boden zu bringen und festzuhalten. Gegenüber den hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Calw verhielt sich der 42-Jährige ebenfalls aggressiv und leistete Widerstand gegen seine Gewahrsamnahme. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Widerstand in Rheda-Wiedenbrück – Couragierte Zeugen greifen ein

Die Kia-Fahrerin soll auf der Haupstraße bereits eine Warnbarke umgefahren haben und im weiteren Verlauf auf der Herzebrocker Straße in den Gegenverkehr geraten sein. Richtigerweise informierten die Zeugen die Polizei. Als der Pkw aufgrund der polizeilichen Anhaltezeichen am Wösteweg anhielt, war schon in einem ersten Gespräch sowohl bei der Fahrerin als auch in der Atemluft des Beifahrers Alkoholgeruch wahrnehmbar.
Als der 38-jährigen Autofahrerin eröffnet wurde, dass ihr die Weiterfahrt untersagt wird und eine Blutprobe in einem nahegelegenen Krankenhaus entnommen werden soll, reagierte sie ungehalten und aggressiv. Sie sperrte sich und musste letztendlich durch einfache körperliche Gewalt gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Der 30-jährige Beifahrer ging während der Maßnahme auf eine Polizeibeamtin zu und versuchte seine Bekannte loszureißen. Er schubste anschließend die Polizeibeamtin, hielt sie an den Armen und drückte sie gegen einen Zaun.
Bemerkenswert couragierte Zeugen griffen ein und halfen der Polizeibeamtin, den Mann zu fixieren. Während des kompletten Einsatzes beleidigte der 30-jährige Mann aus Herzebrock-Clarholz die eingesetzten Polizeibeamten. Auch während der Fahrt in einem unterdessen hinzugerufenen Streifenwagen beleidigte er fortwährend.
Beiden alkoholisierten Personen wurden im Anschluss Blutproben entnommen.
Entsprechende Strafverfahren, u.a. wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, den Beleidigungen und der Widerstandshandlung wurden eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen und verletzt

Am Dienstagnachmittag hat ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer so massiv Widerstand geleistet, dass ein Polizeibeamter schwere Verletzungen erlitt. Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt mussten gegen 13.30 Uhr auf den Werderplatz ausrücken, weil dort eine mutmaßliche Schlägerei gemeldet wurde. Bei einer Überprüfung der anwesenden Personen, weigerte sich ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer seine Personalien anzugeben und verhielt sich sofort sehr aggressiv gegenüber den Polizisten. Er schlug einem eingesetzten Polizeibeamten zunächst auf den Unterarm. Als der Beamte dann die Herausgabe des Personalausweises forderte, schlug ihm der 35-Jährige unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Als die Polizisten den Mann zu Boden brachten, fiel ein aufgeklapptes Einhandmesser aus einer Tasche des Mannes. Gegen seine Festnahme leistete er weiterhin massiven Widerstand. Der Angreifer stand vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Bei seiner Durchsuchung förderten die Polizisten Betäubungsmittel zutage. Die Verletzungen des Polizeibeamten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 35-Jährige wird nun wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

Rosbach (Hessen): Randaliert und Widerstand geleistet

Eine Anwohnerin verständigte am späten Dienstagabend, gegen 23.30 Uhr die Polizei. Lautstark schreiend und gegen jegliche Gegenstände schlagend lief ein Mann durch Rodheim. Aufgrund der Mitteilung konnte die Polizei diesen kurz darauf in der Amtsgasse festnehmen. Es handelte sich um einen 29-jährigen Frankfurter, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Der aggressive 29-Jährige wehrte sich gegen die Festnahme, schlug nach den Polizisten und beleidigte sie. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben einem Schlagring in der Hosentasche auch kleine Mengen Marihuana und Amphetamin.
Der 29-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Bislang wurden keine Schäden bekannt, die er in Rodheim anrichtete. Sollten heute noch Beschädigungen festgestellt werden, wird um Mitteilung an die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, gebeten.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung durch Ingewahrsamnahme beendet

Am Dienstagabend wurde die Polizei über eine Ruhestörung in einem Rheder Wohngebiet (zwischen Schlossstraße und Burloer Straße) informiert. Eine 50-jährige Frau randalierte (zum wiederholten Male) lautstark auf ihrem Balkon und schrie Beleidigungen in den Innenhof der Nachbarhäuser.
Die Polizeibeamten ermahnten die Frau zur Ruhe, was aber keinen nachhaltigen Erfolg hatte, sodass die Beamten erneut um Hilfe gebeten wurden. Diese beendeten die erneute Ruhestörung und Belästigung und nahmen die Frau für die nächsten Stunden in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 13.11.2019

Bad Kissingen (Bayern): Mann prellt mehrfach die Zeche, randaliert und beleidigt

Gegen 18.00 Uhr wurde am Dienstag die Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einem Döner-Imbiss in die Münchener Straße gerufen, da dort ein Mann Streit mit zwei Personen hatte und er trotz Aufforderung des Inhabers den Imbiss nicht verlassen wollte. Bei Eintreffen der Streife teilte der Mann mit, dass er die Kosten von 8,50 Euro für sein Bier und seinen Döner nicht zahlen werde. Gutes Zureden seitens der Streifenbeamten nützte nichts. Der Mann wurde zunehmend aggressiv, schmiss seine persönlichen Sachen durch den Imbiss, schrie herum und ging auf einen Streifenbeamten zu. Daraufhin wurde er mit auf die Dienststelle genommen und ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Nach Aufnahme des Sachverhalts wurde der Mann dann kurz vor 21.00 Uhr wieder entlassen. Es wurden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Zechbetruges aufgenommen.
Beim Verlassen der Dienststelle zeigte er dem diensthabenden Beamten den ausgestreckten Mittelfinger und warf im Vorraum der Polizeiwache einen Abfalleimer so vehement zu Boden, dass dieser zu Bruch ging. Weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung wurden aufgenommen.
Zwei Stunden später trat der Mann erneut in Erscheinung. In einem Bistro in der Spargasse weigerte er sich, den Betrag von 14,- Euro für seine verzehrten Getränke zu bezahlen. Daraufhin wurde durch den Besitzer des Bistros die Polizei verständigt. Die Streifenbesatzung nahm dem Mann dann erneut mit auf die Dienststelle, wo er aufgrund seines Verhaltens in den vorangegangenen Stunden in einer dortigen Zelle ausnüchtern „durfte“.

PM der PI Bad Kissingen vom 13.11.2019

Darmstadt (Hessen): Betrunkener leistet Widerstand / Polizist weicht Schlag aus

Ein 34-jähriger Darmstädter wird sich in einem Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.
Der stark alkoholisierte Mann randalierte am Dienstagabend (12.11.) gegen 19.40 Uhr in einer Straßenbahn und wurde daraufhin von einer Streife des zweiten Polizeireviers im Bereich des Böllenfalltors festgenommen.
Während der Personenkontrolle versuchte der Darmstädter einen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dem Schlag konnte glücklicherweise ausgewichen werden, sodass es keine Verletzte gab.
Der 43 Jahre alte Mann musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Südhessen vom 13.11.2019

Hofgeismar (Hessen): 38-Jähriger greift Vater und Sohn im Streit an und verletzt Polizist durch Tritte

Ein außer Kontrolle geratener Streit zwischen zwei Männern rief am gestrigen Dienstagabend im Hofgeismarer Stadtteil Hombressen die Polizei auf den Plan. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 38-Jähriger einen 31-Jährigen, bei dem er zu Besuch war, ein Messer vorgehalten, ihn gewürgt und gegen eine Wand gedrückt haben. Anschließend soll er auch den 60-jährigen Vater des Opfers, der zu Hilfe eilte, angegriffen haben. Gegen die Festnahme durch die hinzugerufenen Polizisten wehrte sich der aggressive 38-Jährige erheblich. Ein Polizist erlitt hierbei leichte Verletzungen und konnten seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Der Tatverdächtige muss sich nun neben den Körperverletzungen auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Wie die aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Hofgeismar berichten, waren sie gegen 20:10 Uhr wegen einer körperlichen Auseinandersetzung nach Hofgeismar-Hombressen gerufen worden. Dort trafen sie neben den beiden dort wohnenden Männern, die leicht verletzt waren, auch den Tatverdächtigen sowie eine Rettungswagenbesatzung an. Nach ersten Ermittlungen hatte das 31-jährige Opfer an dem Abend Besuch von dem 38-Jährigen aus Hofgeismar, bei dem beide Alkohol tranken und es schließlich zu der handfesten Auseinandersetzung kam. Bei der Festnahme durch die Polizeibeamten setzte sich der 38-Jährige erheblich zu Wehr. Der um sich tretende und vollkommen aggressive Mann konnte schließlich mithilfe weiterer hinzugerufener Polizisten festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund 2,5 Promille, weshalb ihn die Polizisten zur Ausnüchterung in das Gewahrsam brachten. Auch einer Blutprobe musste sich der 38-Jährige unterziehen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 13.11.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Pärchen randaliert auf Bundespolizeiwache

Gleich eine ganze Serie von Straftaten haben sich Dienstagnachmittag ein 33-jähriger Syrer und eine 25-jährige Deutsche zu Schulden kommen lassen. Sie machten sich ohne gültiges Zugticket von Stuttgart aus auf den Weg nach Karlsruhe. Bereits bei dem planmäßigen Halt in Vaihingen/Enz wurden Landes- und Bundespolizei vom Zugpersonal gerufen, um die beiden aus dem Zug zu verbringen und die Identität festzustellen. Das dreiste Pärchen versteckte sich, außerhalb des Zuges solange die Polizei vor Ort war und schlüpfte ungesehen kurz vor der Weiterfahrt wieder in den Zug. Als sie dann erneut auf das Zugpersonal trafen, wurde dieses von den beiden beleidigt. Der 33-jährige Mann nötigte dazu noch den Zugbegleiter durch verbale Äußerungen. Die erneut alarmierte Bundespolizei nahm das Pärchen nun im Karlsruher Hauptbahnhof in Empfang und verbrachte es auf die Dienststelle. Dort überschlugen sich dann die Ereignisse. Aus der Wachenschleuse heraus erschwerten sie durch lautes Schreien und trommeln gegen die Scheibe den Dienstbetrieb. Das Geschrei schwoll immer weiter an, mündete dann in Beleidigungen, zeigen des Hitlergrußes und lautes „Sieg Heil“ rufen. Nach einer weiteren verbalen Attacke gegen die Beamten, nahm der Mann unvermittelt seinen Pullover, warf diesen über die in etwa 2,30 m Höhe angebrachte Spiegelhalterung in der Schleuse, knotete die Ärmel zusammen, schlang sie um seinen Hals. Durch ruckartiges fallenlassen versuchte er sich zu strangulieren. Das schnelle eingreifen der Beamten beendete den ohnehin untauglichen Versuch. Der Mann wurde in den Wachraum verbracht und musste gefesselt werden. Die Frau blieb in der Schleuse. Aber auch das war noch nicht genug Aufregung. Während der Mann nun versuchte sich selbst zu verletzen, indem er immer wieder ruckartig an den Handfesseln zog und seinen Kopf gegen die Wand schlug, randalierte die Frau in der Schleuse. Sie nahm sich einen Mülleimer und zerstörte durch werfen den dort befindlichen Spiegel. Verletzt wurde sie hierbei nicht. Der Mann feuerte die Frau neben seinen Selbstverletzungsversuchen lautstark an. Die Beamten brachten beide Personen unter Kontrolle. Der verständigte Polizeiarzt veranlasste letztendlich die Einlieferung des Mannes in die Psychiatrie. Bei der Frau bestand nach Beurteilung des Arztes kein Anlass dazu. Als der 33-Jährige auf dem Weg in die Psychiatrie war und die 25-jährige von der Dienststelle entlassen wurde, konnten die Beamten endlich aufatmen.
Hatten diese beiden sie doch den ganzen Tag auf Trab gehalten. Was der Grund für das Verhalten der beiden Personen war, ist nicht bekannt. Ein Zusammenhang mit der bestehenden Alkoholisierung und einer polizeibekannten Betäubungsmittelabhängigkeit ist nicht auszuschließen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 13.11.2019

Pforzheim – Eutingen (Baden-Württemberg): Drei Polizeibeamte nach Widerstand leicht verletzt

Bei Widerstandshandlungen durch einen 16-Jährigen am Dienstagabend in Pforzheim-Eutingen, wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen 18.20 Uhr sollte das Zimmer des 16-Jährigen sowie der Jugendliche selbst nach Betäubungsmittel durchsucht werden. Bei der Durchsuchung seiner Person leistete er jedoch erheblichen Widerstand und schlug und trat gegen die eingesetzten Beamten. Ein Beamter wurde durch einen gezielten Tritt gegen den Kopf dienstunfähig verletzt. Der 16-Jährige stand deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste. Bei den im Zimmer aufgefundenen Gegenständen muss noch geklärt werden, woher sie stammen.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

Sonneberg (Thüringen): Alkoholisierter Mann belästigt Mädchen und leistet Widerstand gegen die Polizeibeamten

Am Dienstagmittag ging in der Lenaustraße in Sonneberg ein 39 jähriger Mann auf ein 15 jähriges Mädchen los. Der alkoholisierte Mann berührte zunächst das Mädchen unsittlich und trat dieser im Anschluss in den Gesäßbereich. Weiterhin warf der Mann eine geleerte Wodkaflasche nach ihr. Durch ein weiteres Mädchen wurde hiernach die Polizei zu Hilfe gerufen. Als der Mann erneut auf das Mädchen losgehen wollte, verhinderten die zwischenzeitlich eingetroffenen Beamten dies. Der 39 jährige leistete Widerstand und musste schließlich zu Boden gebracht werden. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen. Aufgrund aller Vorkommnisse und einem Atemalkoholwert des Mannes von 2,14 Promille, wurde er in Unterbindungsgewahrsam genommen. Gegen den 39 jährigen wird nun neben Körperverletzungsdelikten und sexueller Belästigung, auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 13.11.2019

Freudenstadt (Baden-Württemberg): 60-Jährige beleidigt und bedroht Gastwirt und Polizeibeamte

Eine der Polizei bereits bekannte 60-Jährige hat am Dienstagabend, gegen 22 Uhr, einen 32-jährigen Gastwirt, als auch die eingetroffenen Polizisten beleidigt und bedroht. Nachdem der Gastwirt der alkoholisierten 60-Jährigen den Zutritt zu seinem Lokal in der Lauterbadstraße verwehrte, beleidigte sie den 32-Jährigen und kam der Aufforderung zu Gehen nicht nach. Die daraufhin verständigten Polizisten hatten bereits am Vorabend der 60-Jährigen einen Platzverweis erteilt. Als sie der Frau erklärten, dass sie die Örtlichkeit zu verlassen hat, warf sie wieder mit Beleidigungen um sich, und sprach Drohungen gegen den Gastwirt aus. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber den anderen Gästen, dem Gastwirt und den Polizisten, musste die Frau in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Tuttlingen vom 13.11.2019

Versmold (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger in Versmold in Gewahrsam genommen

Am Mittwochmittag (12.11., 13.30 Uhr) wurde die Polizei über einen Vorfall in einer Kommunalen Unterkunft am Brüggenkamp informiert. Ein 26-jähriger Bewohner sollte in eine andere Unterkunft umziehen.
Er zeigte sich den städtischen Mitarbeitern und dem Sicherheitspersonal gegenüber aggressiv. Er griff zunächst zu einem Messer, welches ihm durch einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals abgenommen wurde. Nachdem der 26-Jährige weiterhin zu einer Flasche griff, wurde die Polizei informiert.
Der Bewohner konnte in seinem Zimmer angetroffen werden. Er befolgte keine Anweisung der eingesetzten Polizeibeamten. Zur Fixierung des Mannes musste Pfefferspray eingesetzt werden, da er drohte abermals ein Messer zu nehmen.
Anschließend konnte er in den Streifenwagen geführt werden. Vor dem Haus kam ein weiterer Bewohner hinzu. Dieser versuchte die Maßnahmen zu stören. Auch der 21-jährige Mann musste in Gewahrsam genommen werden, nachdem er mehrfach den Polizeieinsatz störte.
Nach erfolgter Gemütsberuhigung wurden beide Männer wieder entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

Rathenow (Brandenburg): Angetrunkener beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

Am Dienstagabend meldeten Zeugen eine Gruppe von vier bis fünf Personen, die im Umfeld der Rathenower Bahnhofes laut Musik hören würden und in dem Bereich der Wartehalle ihre Notdurft verrichteten. Als die Polizei eintraf, stellte sie die Gruppe fest und erteilte den fünf Männern einen Platzverweis. Vier von ihnen kamen der polizeilichen Weisung nach und verließen das Bahnhofgebäude, nachdem sie ihren Unrat entsorgt hatten. Ein 45-jähriger Somalier weigerte sich aber den Bereich zu verlassen. Trotz mehrmaliger Aufforderung reagierte der Mann nicht, wurde aggressiv und musste dann von der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden. Dabei leistete er heftigen Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme und beleidigte die Beamten fortwährend. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Einsatz leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Nachdem der Mann aus dem Gebäude gebracht war, wurde mit ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,45 Promille ergab. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Aufnahme einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 13.11.2019

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener wird renitent

Zunächst nicht ansprechbar war ein 29-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag gegen 00.45 Uhr auf dem Boden eines Zuges liegend im Bahnhof angetroffen wurde.
Der erheblich alkoholisierte Mann, der sich allein nicht auf den Beinen halten konnte, reagierte anschließend auf die Hilfe von Polizisten und des Rettungsdienstes aggressiv, schlug und spuckte um sich. Die Beamten waren deshalb gezwungen, dem 29-Jährigen Handschließen und einen Spuckschutz anzulegen. Der Betrunkene, der auch im Krankenhaus laut herumschrie, wurde dort für den Rest der Nacht untergebracht.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

Herbertingen (Baden-Württemberg): Klingelstreich endet im Gewahrsam

Ein 33-jähriger Mann wurde am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen, nachdem er betrunken in der Hindenburgstraße bei mehreren Bewohnern geklingelt und diese angepöbelt hatte. Außerdem schrie der Mann in der Straße laut herum, so dass Anrainer schließlich per Notruf die Polizei alarmierten. Eine Streifenwagenbesatzung brachte den Mann daraufhin nach Hause.
Hiervon unbeeindruckt begab sich der Betrunkene erneut auf Tour, um an den Häusern in der Hindenburgstraße zu klingeln. Da der 33-Jährige weiterhin unbelehrbar war, wurde er in Gewahrsam genommen und nach anschließender Haftfähigkeitsuntersuchung im Krankenhaus in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

Augsburg (Bayern): Ausschreitungen bei Eishockeyspiel

Am Dienstagabend, 12.11.19, fand die Eishockeybegegnung zwischen den Augsburger Panthern und dem EHC Biel/Bienne (Schweiz) im Curt-Frenzel-Stadion statt.
Im Laufe der Partie kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen Ordnern des AEV und Anhängern des EHC Biel/Bienne. Letztere sollten deshalb einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die beiden Männer jedoch unvermittelt auf die kontrollierenden Beamten losgingen, mussten sie mittels körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dies ereignete sich im Bereich der Toilettenanlagen des Stadions.
Etwa 25 Gästefans wurden auf die polizeilichen Maßnahmen aufmerksam und begaben sich in Richtung der Herrentoiletten. Dort griffen die Anhänger des EHC Biel/Bienne die eingesetzten Beamten körperlich an. Vier Beamte wurden durch Faustschläge bzw. Fußstritte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Drei aus der Schweiz stammende Männer im Alter von 25, 28 und 36 Jahren, wurden vorläufig festgenommen. Nach telefonischer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg erfolgte bei den Beschuldigten eine Blutentnahme. Im Anschluss an die Maßnahmen wurden sie entlassen und konnten die Heimreise mit ihrem Fanbus antreten.
Gegen die drei Männer wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (2469) des PP Schwaben Nord vom 13.11.2019

Wiesbaden (Hessen): Polizeikontrolle gestört und Widerstand geleistet

In der zurückliegenden Nacht störte ein 38-Jähriger aus dem Rhein-Erft-Kreis wiederholt eine in der Bertramstraße stattfindende Personenkontrolle der Polizei. Schlussendlich kam es zu wüsten Beleidigungen und einer Blutentnahme bei dem Probanden. Dieser hatte gegen 01:00 Uhr unablässig eine polizeiliche Kontrolle gestört und dies, trotz mehrfacher Aufforderung, nicht unterlassen. Im weiteren Verlauf folgten Beleidigungen durch Gesten und Worte. Auf dem 1. Polizeirevier gingen die Beleidigungen weiter, welche schließlich sogar in Drohungen gegenüber den eingesetzten Einsatzkräften mündeten. Während einer Blutentnahme leistete der stark alkoholisierte 38-Jährige körperlichen Widerstand. Nach Abschluss sämtlicher Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.

PM des PP Westhessen vom 13.11.2019

Senden/Weißenhorn (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gestern Abend (12.11.2019) gingen bei der Polizeiinspektion Weißenhorn mehrere Meldungen über einen lautstarken Streit zwischen zwei Männern auf einer Straße in Senden ein. Dort konnten dann ein 28- und ein 29-jähriger Mann angetroffen werden, die den Beamten erklärten, gute Bekannte zu sein und es bei der vorausgegangenen Meinungsverschiedenheit zu keinerlei Straftaten kam.
Wenig später traf dann am Einsatzort ein 49-jähriger alkoholisierter Geschädigter ein, der den Beamten erklärte, dass ihm zuvor aus einem nahe gelegenem Café sein Handy entwendet wurde und verdächtige hierbei die beiden anderen jüngeren Männer. Anschließend wurde den beiden die Festnahme erklärt und sie wurden zur Dienststelle gebracht, wo ein Alkoholtest beim Jüngeren einen Wert von über 1,7 Promille ergab. Der Ältere verweigerte diesen. Bei der weiteren Abklärung des Sachverhaltes leistete er dann massiv Widerstand gegen die beteiligten Beamten, wobei ein Beamter leicht an der Hand verletzt wurde.
Der 29-jährige Beschuldigte musste anschließend in den Gewahrsam genommen werden. Am Einsatzort der vorangegangenen Meinungsverschiedenheit konnte dann das Handy des 49-jährigen Geschädigten, sowie seine Kredit- und EC-Karten aufgefunden und sichergestellt werden.
Gegen die beiden Beschuldigten wird jetzt wegen Diebstahls und gegen den 29-Jährigen zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.11.2019

Eine junge Frau war mit ihrem Kleinkind am Dienstagvormittag in einem Supermarkt an der Sachsenstraße in Löbau einkaufen. Als sie anschließend zu ihrem Opel zurückkehrte, war dieser derart zugeparkt, dass sie sich nicht traute unfallfrei auszuparken. Eine Streife des Reviers Zittau-Oberland eilte der Dame zu Hilfe. Ein Beamter parkte ihr den Corsa ordnungsgemäß aus. Der Dank der jungen Mutter war dem Polizisten sicher.

PM der PD Görlitz vom 13.11.2019

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Gießen und des PP Mittelhessen:

Nach den bundesweiten Durchsuchungsmaßnahmen mittelhessischer Strafverfolgungsbehörden wegen des Verdachtes des Drogenhandels am Montagmorgen laufen die Ermittlungen von Steuerfahndung, Staatsanwaltschaft Gießen und Polizei Mittelhessen weiterhin auf Hochtouren. Zehn Personen sind inzwischen in Untersuchungshaft.

Beginnend in den frühen Morgenstunden des Montagmorgens durchsuchte eine Vielzahl von Polizeibeamten rund 50 Objekte, die einem bandenmäßig organisierten Netzwerk von 43 Personen zugeordnet werden, die im Verdacht stehen in den letzten Jahren im großen Stil mit Drogen gehandelt oder dazu Hilfe geleistet zu haben. Jahrelange Ermittlungsarbeit, vor allem der Wetterauer Kriminalpolizei, ging dieser Aktion voraus. Schon 2017 richtete die Wetterauer Kriminalpolizei eine Arbeitsgruppe ein, die nach und nach durch vielfältige polizeiliche Ermittlungsmaßnahmen Beweise für den Handel der international agierenden Tätergruppe zusammentrug. Da die Mitglieder des Netzwerks hauptsächlich aus Mittelhessen stammen, lag daher am Montag auch hier der Schwerpunkt der Durchsuchungsmaßnahmen. Wohnhäuser, Gartengrundstücke, Garagen und Schließfächer gehörten zu den Objekten, die durchsucht wurden. Butzbach, Gießen, Lollar, Biebertal, Buseck, Pohlheim, Reiskirchen, Ronneburg, Friedrichsdorf, Wetzlar, Wölfersheim, Münzenberg, Bad Nauheim und Kronberg waren betroffene hessische Ortschaften. Hinzu kamen Objekte in Mecklenburg-Vorpommern (Malchow, Nossentiner Hütte, Alt Schwerin), Niedersachsen (Lüchow) und Nordrhein-Westfalen (Iserlohn, Solingen).

Gleichzeitig mit den Durchsuchungen vollstreckte die Polizei acht Haftbefehle.
Ein 40-jähriger Butzbacher, eine 42-jährige Butzbacherin, ein 33-jähriger Butzbacher, ein 64-jähriger Biebertaler, ein 43-jähriger Reiskirchener, eine 21-jährige Reiskirchenerin, ein 33-jähriger Reiskirchener und ein 31-jähriger Gießener wurden von den mittelhessischen Kriminal- und Schutzpolizisten, die Unterstützung von der Bereitschaftspolizei erhielten, festgenommen. Sie alle sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten diverse Beweismittel sicherstellen.
Nennenswert sind vor allem die Sicherstellung von rund 100.000 Euro Bargeld, einer Maschinenpistole, 700g Ecstasy, technischem Equipment für eine Marihuana-Plantage, einem Ferrari und fünf weiteren Fahrzeugen bei dem 33-jährigen Butzbacher, der sich unter den oben genannten Inhaftierten befindet.

Darüber hinaus konnte in Ronneburg eine Plantage mit 70 Marihuana-Pflanzen und reichlich technischem Equipment für weitere Anpflanzungen sowie rund zwei Kilogramm Marihuana sichergestellt werden. Ein 28-jähriger und ein 44-Jähriger stehen im Verdacht, diese Plantage betrieben zu haben. Aus Mangel an Haftgründen wurden sie im Anschluss an die Maßnahmen entlassen.

Auch in Alt Schwerin konnten die Polizisten eine Plantage mit etwa 60 Pflanzen auffinden und sicherstellen, die einem 48-Jährigen zugordnet wird. Wegen des Fundes wurde er am Dienstag auf Betreiben der Neubrandenburger Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Neben der Plantage fanden die Polizisten bei ihm auch rund
270 g Kokain, eine abgesägte Schrotflinte und Munition.

Bei einer Durchsuchung in Malchow nahm die Polizei vorübergehend einen 33-Jährigen und einen 39-Jährigen Mann fest. In dem von ihnen genutzten Fahrzeug konnten mehrere Kapseln mit Kokain aufgefunden werden. Aus Mangel an Haftgründen kamen die beiden moldawischen Staatsbürger am Dienstag wieder auf freien Fuß.

Nach einer Vorführung beim Amtsgericht in Gießen kam ein 38-jähriger Butzbacher am Dienstag in Untersuchungshaft. Eine 140 Gramm schwere Haschischplatte sowie etwa 40 Gramm Amphetamin nebst Machete und Baseballschläger fanden die Durchsuchungskräfte am Montag bei ihm.

Gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde der Haftbefehl gegen einen 32-jährigen Gießener: Bei ihm wurde etwa ein halbes Kilogramm Marihuana aufgefunden.

Nachdem am Dienstag die Vorführungen der Festgenommen bei den zuständigen Amtsgerichten im Vordergrund standen, gilt es nun, die gesammelten Beweise sukzessive auszuwerten. Diverse Informationsquellen wie Unterlagen, Smartphones und Laptops müssen ausgewertet werden. Die umfangreichen Ermittlungen gegen die Verdächtigen werden daher noch lange andauern.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019

Göttingen, Hameln, Hildesheim, Nienburg, Northeim (Niedersachsen) –

– Mehr als 190 Einsatzkräfte beteiligt
– Jeder Einbruch ist eine Straftat zu viel
– 917 Fahrzeuge und 1141 Personen kontrolliert und überprüft

Die Fallzahlen im Bereich des Wohnungseinbruchdiebstahls sind sowohl auf Landesebene als auch im Bereich der Polizeidirektion Göttingen rückläufig. Diese positive Tendenz macht deutlich, dass die präventiven und repressiven Anstrengungen der Polizei nach wie vor die erhofften Effekte erzielen.
Ungeachtet dessen ist die Bekämpfung dieses Kriminalitätsphänomens eine der wesentlichen operativen Schwerpunktsetzungen in der Polizeidirektion Göttingen.
Ein entscheidender Grund für die polizeilichen Maßnahmenkonzepte ist die steigende Professionalität, mit der die Täter und Banden vorgehen. Immer häufiger sind reisende Tätergruppen – oft mit internationalem Bezug – für Einbrüche verantwortlich. Dabei gehen die Täter strukturiert und arbeitsteilig vor. Sie nutzen Autobahnen und Bundesstraßen zur schnellen An- und Abreise.
Wesentlicher Bestandteil polizeilicher Konzepte sind groß angelegte Kontrollmaßnahmen auf einschlägigen Verbindungsrouten im Bereich der PD Göttingen. Pünktlich zur dunklen Jahreszeit kontrollierten am gestrigen Tage mehr als 190 Polizeibeamtinnen und -beamte an sechs Kontrollstellen 917 Fahrzeuge und 1141 Personen. Ziele der groß angelegten Aktion waren die Festnahme von Tätern und das Auffinden von Beweismitteln. In erster Linie ist aber die Erkenntnisgewinnung über Fahrzeuge, Bandenstrukturen, Netzwerke, Verbringungsrouten und Täterverhalten bedeutsam und Zielrichtung der flächendeckend ausgerichteten ganzheitlichen Kontrollen. Neben Einsatzkräften aus allen Dienststellen der Polizeidirektion Göttingen hat auch die Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen mit der Bereitschaftspolizei, das Zollamt Göttingen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausländerbehörde Göttingen sowie die zuständigen Autobahnmeistereien und VIA Niedersachsen unterstützt.
„Wohnungseinbrüche stellen einen schwerwiegenden Eingriff in das Privatleben unser Bürgerinnen und Bürger dar. Jeder Einbruch ist einer zu viel“, sagt Gerd Lewin, Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen. „Im Vergleich zum letzten Jahr können wir sowohl bei der Anzahl, als auch bei der Aufklärungsquote einen deutlich positiven Trend verzeichnen. Das ist für uns aber kein Grund hier nachzulassen. Dass wir die Eigentumskriminalität weiterhin mit einem deutlichen Schwerpunkt bearbeiten, erwartet unsere Bevölkerung zu recht. Dabei richten wir uns durch ständige überregionale Analyse unserer Koordinierungsstelle „Eigentum“
in diesem Deliktsbereich frühzeitig und abgestimmt mit polizeilichen Maßnahmen auf das mögliche Täterverhalten aus. Wir werden die erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre fortsetzen und Kontrollen zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität auf einem hohen Niveau halten. Durch den Kontrolldruck wird das Entdeckungsrisiko deutlich gesteigert.“

Bei den überprüften Personen konnten 14 mit einschlägigen Erkenntnissen im Bereich Einbruchdiebstahl festgestellt werden. Diese Erkenntnisse werden nun analysiert und mit bereits bestehenden Datenbeständen bzw. aktuellen Tatorten abgeglichen. Auf diese Personen bezogen, hatten die Kontrollen eine starke Präventivwirkung. Die eingesetzten Kräfte mussten außerdem im gesamten Direktionsbereich 17 Ermittlungsverfahren einleiten sowie 123 Ordnungswidrigkeitenanzeigen fertigen. In drei Fällen waren Fahrzeugführer ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Bei sechs weiteren Sachverhalten führten die Verantwortlichen ihren PKW unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Im Rahmen einer Personenüberprüfung vollstreckten die eingesetzten Kräfte einen Haftbefehl in einer Höhe von 3696 Euro. Andernfalls hätte die Person 42 Tage in einer Justizvollzugsanstalt verbüßen müssen. Auch im Bereich der Prävention bleibt die Polizeidirektion Göttingen am Ball: Wie in den vergangenen Jahren werden die Polizeiinspektionen in den kommenden Wochen unter dem Motto „mehr Sicherheit in der dunklen Jahreszeit“ Info-Veranstaltungen zum Thema Sicherung der eigenen vier Wände durchführen.

Die Statistik für die Polizeiinspektionen Göttingen, Hameln-Pyrmont/Holzminden, Hildesheim, Nienburg/Schaumburg und Northeim werden von den Pressestellen der Inspektionen veröffentlicht.

PM der PD Göttingen vom 13.11.2019

Auen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, HAFT

Am 11.11., gegen 18.44 Uhr, wurde die PI Auen von Anrainern informiert, dass ein 50 jähriger Villacher seinen PKW, der vor seinem Wohnhaus in Villach abgestellt war, in alkoholisierten Zustand in Betrieb nehmen wolle. Nachdem er von eingetroffenen Polizeibeamten der PI Auen einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen wurde, begann er die einschreitenden Polizeibeamten zu beschimpfen und aggressiv vorzugehen. Nach Androhung des Einsatzes mit dem Pfefferspray wollte der 50 jährige zu Fuß weggehen. Nachdem er der Aufforderung stehen zu bleiben nicht nachkam und wiederum aggressiv gegen die Polizeibeamten vorging, wurde die Festnahme ausgesprochen. Im Zuge der Festnahme schlug der 50 jährige mit der Faust mehrfach gegen den Kopf eines 29 jährigen Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Einen weiteren 31 jährigen Polizeibeamten bespuckte er und verletzte diesen ebenfalls leicht, durch Kratzwunden. Die Polizisten wollten den 50 jährigen in den mittlerweile am Einsatzort eingetroffenen Arrestantenwagen verbringen, wobei sich dieser heftig zur Wehr setzte und auf den Boden fallen ließ. Dadurch zog er sich eine Verletzung am Kopf zu und verlor kurzfristig das Bewusstsein, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Der 50 jährige erlangte wiederum das Bewusstsein und verhielt sich gegenüber der Notärztin und den Rettungssanitätern ebenfalls überaus aggressiv, woraufhin die Notärztin dem tobenden 50 jährigen ein Beruhigungsmittel intravenös verabreichte. Der 50 jährige wurde in das LKH Villach eingeliefert, dort ambulant versorgt und anschließen in das Polizeianhaltezentrum Villach eingeliefert. Er wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung zur Anzeige gebracht.

PA (PI Nr. 8) der LPD Kärnten/PI Auen vom 12.11.2019

Landskron (Kärnten): Körperverletzung, Betretungsverbot

Am 12.11., um 01.45 Uhr, kam ein 33 jähriger Mann aus Villach alkoholisiert nach Hause und zerrte nach einem Streit seine Lebensgefährtin samt dem 1- jährigen gemeinsamen Kind aus der Wohnung und sperrte diese aus. Im Zuge dessen wurde sie an den Armen verletzt. Da der Mann die Wohnungstüre nicht mehr öffnete, wurde von einschreitenden Beamten der PI Landskron der Schlüsseldienst angefordert, der die Türe öffnen konnte. Im Zuge der Nachschau in der Wohnung konnte der Mann im Schlafzimmer angetroffen werden. Er ging sofort aggressiv gegen die einschreitenden Beamten vor, weshalb nach Abmahnung die Festnahme unter Anwendung von Körperkraft vollzogen werden musste. Dies gelang auf Grund der Enge des Raumes nur mit Mühe. Ihm wurden die Handfesseln am Rücken angelegt.
Nach Überstellung in das Polizeianhaltezentrum mit dem Arrestantenwagen wurde er in den Arrest abgegeben. Ein durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung.
Das Opfer wurde durch den körperlichen Übergriff an den Armen verletzt bzw. klagte über Schmerzen. Eine entsprechende Anzeige ergeht nach Abschluss der Erhebungen. Es wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.

PA (PI Nr. 10) der LPD Kärnten/PI Landskron vom 12.11.2019

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Ereignisreiche 10 Minuten an Kontrollstelle in E´brück

Am späten Montagabend richteten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bitburg kurzzeitig eine Kontrollstelle in der Ortslage von Echternacherbrück ein. Um 23.00 Uhr wurde zunächst ein Fahrzeuggespann aus PKW und Anhänger kontrolliert.
Hierbei wurde festgestellt, dass der 42 Jahre alte Fahrer nicht im Besitz einer ausreichenden Fahrerlaubnisklasse war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Während dieser Kontrolle wurde um 23.05 Uhr ein zweiter Wagen angehalten. Bei dieser Kontrolle ergab sich sofort der Verdacht, dass die drei Insassen, inklusive des 26 Jahre alten Fahrers, unter Betäubungsmitteleinfluss standen. Im Laufe der Kontrolle wurde der Fahrzeugführer derart renitent, dass er gefesselt werden musste. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer keine Fahrberechtigung mehr für das Bundesgebiet hatte. In dem PKW wurden zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel, sowie eine Co2 Pistole des Fahrzeugführers, samt einer Vielzahl von Gaskartuschen und Munition, gefunden und sichergestellt. Der Mann war nicht im Besitz eines dafür erforderlichen Waffenscheines. Bei dem Fahrer erfolgte eine Blutprobenentnahme und die Einleitung diverser Strafverfahren. Nur 3 Minuten später kam ein Motorrad in unsicherer Fahrweise auf die Beamten zugefahren und wurde daher ebenfalls gestoppt. Der 28 Jahre alte Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 1.6 Promille. Zudem war sein Motorrad nicht zugelassen. Auch hier erfolgte eine Blutentnahme bei dem Fahrzeugführer und es wurden mehrere Strafverfahren gegen diesen eingeleitet. Eine zufällig am Kontrollort vorbeikommende Streife der Bundespolizei unterstützte die Bitburger Polizisten bei der Durchführung der Maßnahmen.

PM der PD Wittlich vom 12.11.2019

Winnenden (Baden-Württemberg): Mann rastet aus

Vermutlich infolge Drogen- und Alkoholeinflusses ist am Montagabend ein 30 Jahre alter Mann ausgerastet. Zunächst war er gegen 21:45 Uhr mit seiner Ehefrau in Streit geraten und hatte ihr mit einem Schlag eine blutende Wunde im Gesicht zugefügt. Durch die alarmierte Streifenbesatzungen wurde er in Gewahrsam genommen, wogegen er sich wehrte. Hierbei schlug er mit seinem Kopf mehrfach gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens, wodurch er sich selbst verletzte.
Die Beamten mussten den Mann überwältigen und verbrachten ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM des PP Aalen vom 12.11.2019

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof in Osterburken. Vorausgegangen war dem Vorfall ein schlafender Fahrgast, der einen Zug am Bahnhof nicht verlassen wollte. Ein Lokführer der Deutschen Bahn fand einen Mann schlafend am Endbahnhof Osterburken im hinteren Abteil des Zuges auf. Er wurde gebeten, den Zug zu verlassen worauf er aggressiv und ausfallend reagierte. Erst nachdem das Reinigungspersonal dem Lokführer zu Hilfe kam, verließ der Angetroffene den Zug.
Unmittelbar danach sprang er ins Gleisbett und schmiss mehrere Steine gegen den Zug. Der Zugverkehr musste für kurze Zeit gesperrt werden. Die Polizei wurde verständigt. Als die eingetroffenen Beamten den Steinewerfer nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, widersetzte sich dieser der Durchsuchung so vehement, dass er zu Boden gebracht werden musste. Hierbei versetzte er einem der Beamten einen gezielten Kopfstoß, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Im Anschluss wurde er in Gewahrsam genommen. Derzeit wird geprüft, ob durch das Steinewerfen ein Schaden am Zug entstand. Die Bundespolizei Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

Erding (Bayern): Frau greift Polizeibeamte mit Hammer an

Am Montagnachmittag wurde eine Streife der PI Erding zur Unterstützung eines Gerichtsvollziehers angefordert. Dieser musste bei einer 33jährigen Frau die Zwangsräumung ihrer Wohnung durchsetzen. Im Laufe des Einsatzes wurden die Beamten durch die Betroffene mehrfach beleidigt. Als sie ihre persönlichen Sachen packen sollte, versuchte sie sich im Schlafzimmer einzusperren. Diese konnte durch blockieren der Türe verhindert werden. Unmittelbar danach griff die 33jährige nach einem Hammer und versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Durch konsequentes Einschreiten konnte der Angriff abgewehrt und die Täterin überwältigt werden. Keiner der eingesetzten Beamten wurde durch den Angriff verletzt. Letztendlich wurde die Wohnung geräumt und die 33jährige wegen einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

PM der PI Erding vom 12.11.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizei mit Stuhlbein bedroht

Mit einem Stuhlbein bedrohte am Montagnachmittag ein 22-Jähriger in einem Heilbronner Obdachlosenheim zwei Polizisten. Die Beamten waren alarmiert worden, weil der junge Mann mehrere Betreuer in der Unterkunft bedroht hatte. Dies tat er, weil ihm aufgrund ungebührlichen Verhaltens sein Zimmer gekündigt und der Aufenthalt im Heim untersagt worden war. Anschließend verwüstete er sein Zimmer.
Als er die Polizeistreife mit einem Stuhlbein bedrohte, drohten die Beamten mit dem Einsatz ihres Schlagstocks zurück. Da gab er seine „Waffe“ lieber ab. Als ihm die Festnahme erklärt wurde, schwenkte er wieder um und meinte: „Versucht es doch“. Obwohl er mehrfach nach den Beamten mit der Faust schlug, konnte er von diesen überwältigt werden ohne dass jemand verletzt wurde. Der Tag endete für den 22-Jährigen in einer Zelle.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei Verletzte mit Stichverletzungen

Polizisten wurden gestern Abend zu einer Auseinandersetzung in Kreuzberg alarmiert. In der Lobeckstraße teilten Zeugen den eingetroffenen Einsatzkräften gegen 18 Uhr mit, dass es auf dem Gehweg zu einer Auseinandersetzung zwischen Männern gekommen sein soll. Dabei soll ein Mann durch einen Messerstich verletzt worden sein. Dieser habe sich jedoch zwischenzeitlich selbst, ebenso wie die möglichen Kontrahenten, auf den Weg zu einem Krankenhaus gemacht haben. Die Polizisten sicherten den Tatort und informierten weitere Einsatzkräfte, die das Krankenhaus aufsuchten. Dort stellten sie sowohl einen 23-Jährigen, als auch einen 33-Jährigen mit Stichverletzungen fest. Beide Verletzten machten keine Angaben zur Tat und verblieben zu stationären Behandlungen. Lebensgefahr bestand nicht. In der Rettungsstelle der Klinik erschienen nach und nach Angehörige und Bekannte der Verletzten, die versuchten zu ihnen zu gelangen. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnten die Personen abgedrängt und die Arbeitsfähigkeit der Rettungsstelle gewährleistet werden. Hierbei wurden die Personalien von sechs Männern im Alter von 18 bis 37 Jahren festgestellt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 ermittelt.

PM des PP Berlin vom 12.11.2019

Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Motorrollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Montag, gegen 15 Uhr, wollten Polizeibeamte auf der Waldenburger Straße einen 19-jährigen Motorrollerfahrer aus Castrop- Rauxel kontrollieren, da dieser mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der 19-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und fuhr weiter. Die Beamten verfolgten den Rollerfahrer. Dieser fuhr teilweise über den Fußweg und dann wieder auf die Straße zurück. Als er kurzfristig abbremste, um in die Danziger Straße abzubiegen, kollidierten der Streifenwagen und der Rollerfahrer.
Der 19-Jährige stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde im Rettungswagen ambulant behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der Motorroller wurde sichergestellt. Bei dem Zusammenstoß entstand 1.800 Euro Sachschaden Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 12.11.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): 20-Jähriger greift Bundespolizisten an

Bereits am Samstag, den 09. November, gegen 09:00 Uhr wurden Bundespolizisten in Halle von einem 20-jährigen Afghanen angegriffen. Kurz zuvor wurde die Bundespolizei von einer Zugbegleiterin eines Intercityexpresses aus Berlin um Hilfe gebeten, da diese von dem jungen Mann keine Fahrkarte bekam und auf sexueller Basis mit Worten und Gestiken beleidigt wurde. Eines Zugverweises in Wittenberg durch sie kam der Mann ebenfalls nicht nach. In Halle kam er auch der Aufforderung der Bundespolizisten den Zug zu verlassen nicht nach und musste deshalb aus dem Zug gebracht werden. Auf dem Bahnsteig wurde er aggressiv und versuchte zu fliehen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Dabei wehrte er sich weiterhin massiv und drei Beamte verletzten sich leicht. Zur Feststellung seiner Identität wurde er mit auf die Wache genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sollte er aus dem Gewahrsam entlassen werden. Dabei griff er einen Beamten mit Faustschlägen Richtung Gesicht und Oberkörper an. Nur mit Hilfe eines weiteren Beamten konnten der 20-Jährige zur Räson gebracht werden.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Ein weiteres Belassen im Gewahrsamsbereich wurde abgelehnt und der Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich nun wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand und Blutprobe

Am gestrigen Abend, gegen 21:35 Uhr, meldete ein Zeuge die auffällige Fahrweise eines Fahrzeugführers mit einem Siegener Caddy. Der Fahrzeugführer parkte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Supermarktes am der Märkischen Straße und kam aus dem Markt, als die Polizei ebenfalls am Parkplatz ankam. Als die Polizisten den Fahrzeugführer ansprachen, reagierte dieser bereits sehr aggressiv und wollte den Parkplatz fußläufig verlassen. Als er aufgefordert wurde, sich auszuweisen, beleidigte er die anwesenden Beamten. Als der 35 jährige Hagener nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, versuchte er, die Polizistin zu treten. Mit vereinten Kräften überwältigten die Polizisten den Aggressor und brachten ihn nach seiner Widerstandshandlung und weiteren Beleidigungen zum Polizeigewahrsam nach Iserlohn. Hier wurde ein Alkotest bei dem Widerständler durchgeführt, der einen Wert von über 1,1 % anzeigte.
Daraufhin wurde dem Hagner eine Blutprobe entnommen. Ob die Trunkenheitsfahrt der Grund für die aggressive Haltung war, die dazu führte, dass die Polizistin leicht verletzt wurde, wird im Rahmen der anstehenden Ermittlungen wohl geklärt werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.11.2019

Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Hotelgast belästigt zwei Mitarbeiterinnen eines Hotelbetriebes und greift kurze Zeit später Polizeibeamte an

Am Dienstag, dem 12.11.2019, kurz nach 8 Uhr morgens wurden in einem Hotelbetrieb im Zentrum von Bad Zwischenahn zwei weibliche Angestellte von einem dortigen 20jährigen männlichen Hotelgast aus Rinteln sexuell belästigt und beleidigt. Nachdem der Gast das Hotel verlassen hatte und sich im Nahbereich des Kurparks aufhielt, wurden auch hier unbeteiligte Personen verbal angegangen und provoziert. Außerdem soll die Personen dort randaliert haben. Als die erste Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, wurden auch die beiden Polizeibeamten unvermittelt beleidigt, bespuckt und versucht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und mit Unterstützung einer zweiten Funkstreifenwagenbesatzung konnte der Randalierer überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Da der Verdacht der Beeinflussung durch Alkohol und Betäubungsmittel bestand, wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.11.2019

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Polizisten nach Platzverweis beleidigt

Gleich zwei Polizeibeamte hat eine renitente Gaststättenbesucherin am Montagabend, gegen 21 Uhr, in einem Lokal in der Stuttgarter Straße beleidigt. Bereits am Nachmittag sprachen die Polizisten der Besucherin auf Wunsch des Gaststättenbesitzers einen Platzverweis aus, nachdem diese sich im Lokal ungebührlich verhalten hatte. Am Abend kam die 60-jährige Frau trotzdem wieder in die Gaststätte. Nachdem ihr nochmals klargemacht wurde, dass sie die Gaststätte verlassen muss, fuchtelte sie mit einem Gegenstand vor den Polizisten herum, sodass die Beamten die Frau höflich aber bestimmt nach draußen geleiten mussten. Die 60-Jährige zeigte sich draußen noch immer uneinsichtig und verweigerte den Beamten ihre Personalien. Stattdessen warf sie mit Beleidigungen gegen die Beamten um sich. Schlussendlich konnte die Frau davon überzeugt werden, nach Hause zu gehen.

PM des PP Tuttlingen vom 12.11.2019

Ravensburg (Baden-Württemberg): Maßnahmen nach ruhestörendem Lärm

Mehrfach mussten Polizeibeamte des Polizeireviers Ravensburg am Montagabend im Zeitraum von 20.45 bis 22.30 Uhr in einer Wohnung in der Südstadt wegen Ruhestörungen tätig werden. Bei der ersten Überprüfung der Wohnung verließen gerade vier Personen die dort veranstaltete Party, eine fünfte Person wurde durch die Beamten aufgrund eines aktuell bestehenden Haftbefehls festgenommen.
Die verbliebenen Personen wurden zur Ruhe ermahnt. Dass diese Mahnung nicht fruchtete, stellte sich bereits etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Einsatz heraus, erneut waren die Polizeibeamten wegen lautstarker Musik aus der betreffenden Wohnung gefordert. Letztlich half gegen die Uneinsichtigkeit der 28-jährigen Wohnungsinhaberin nur die Sicherstellung der Netzstecker der betriebenen Musikgeräte, um weitere Störung der öffentlichen Ordnung durch die unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stehenden Personen zu unterbinden. Der 26-jährige Mann, gegen den im Zusammenhang mit diesen beiden Einsätzen ein Haftbefehl vollstreckt werden konnte, ließ sich dazu hinreißen, die Polizeibeamten mehrfach übel zu beleidigen. Da er unter dem Einfluss von Drogen stand und eine Haftfähigkeit durch einen zugezogenen Arzt ausgeschlossen wurde, musste der 26-Jährige zunächst im Zentrum für Psychiatrie untergebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 12.11.2019

Hoyerswerda (Sachsen): Parkverstoß eskaliert

Weil ein 33-jähriger deutscher Pkw-Fahrer vor der Einfahrt zu einem Betriebsgelände anhielt, um sein Kind aus der Schule abzuholen, rastete der 53-jährige Firmenbesitzer zunächst verbal, später jedoch auch in bedrohlicher Art und Weise aus.
Der junge Mann, der die Einfahrt offenbar nicht als solche erkannte, stieg nach dem aggressiven Auftreten des Älteren aus seinem Fahrzeug aus, um zu erfahren, welches Problem bestand. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei welchem dem Geschädigten offenbar sein Schlüssel aus der Tasche fiel. Als der Firmeninhaber ihn aufforderte, seine Einfahrt nicht weiter zu blockieren, fuhr der Mann weg.
Später stellte er den Verlust seines Schlüsselbundes fest und begab sich deshalb zurück zum Gelände, um diesen zu holen. Dabei rastete der Eigentümer nun vollends aus, bedrohte den Mann mit einer Eisenstange und verweigerte die Herausgabe des Schlüssels. Da die Situation unübersichtlich erschien, informierte der Angegriffene die Polizei. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 53-Jährige aggressiv und distanzlos, widersetzte sich den Anweisungen und musste sogar mit einfacher körperlicher Gewalt zur Raison gebracht werden.
Erst nach längerer Zeit ließ er sich beruhigen. Offensichtlich resultierte sein Verhalten auch aus seinem im Vorfeld erfolgten Alkoholkonsum. Ein Alkoholtest ergab den Wert von umgerechnet 1,78 Promille. Nachdem ein Angehöriger des Mannes auf ihn einredete, gab der aggressionsgeladene Mann die Schlüssel heraus. Der Deutsche wird sich nun wegen Unterschlagung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben.

PM der PD Görlitz vom 12.11.2019

Leipzig (Sachsen): Angetrunkener auf der Straße

Am Montagmittag fiel einer Streife in der Zweinaundorfer Straße ein augenscheinlich stark angetrunkener Mann mit einer Flasche Wodka in der Hand auf. Er lief torkelnd mitten auf der Straße – fahrende Autos mussten ausweichen. Als die Polizisten ihn anhielten und von der Straße holten, erschien seine Ex-Freundin am Ort. Das war offenbar zu viel für ihn. Er verlor völlig die Fassung und setzte sich gegen die Feststellung seiner Personalien aktiv zur Wehr. Er schlug und trat nach den Beamten und warf volle Getränkedosen nach ihnen. Dennoch wurde er überwältigt. Wegen psychischer Probleme wurde er letztlich in ein Krankenhaus eingeliefert und dort behandelt. Nun muss sich der 19-Jährige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

Borna (Sachsen): Verkehrskontrolle „mit Biss“

Polizeibeamte des Polizeireviers Borna hatten am Montagvormittag die Absicht, die Fahrerin eines Opel Corsa einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Dies gestaltete sich für die Beamten jedoch schwieriger als gedacht. Zunächst schalteten die Beamten, wie üblich, das Anhaltesignal ein. Die Fahrerin achtete jedoch nicht darauf und reagierte erst beim dritten Setzen des Anhaltesignal. Und das, obwohl die Beamten eindeutig an ihrer Uniform und ihrem Funkstreifenwagen erkennbar waren. Als die Beamten gerade im Begriff waren auszusteigen, versuchte die Pkw-Fahrerin auch noch wegzufahren. Den Beamten gelang es jedoch, dies zu verhindern. Nachdem sie sich zu dem Fahrzeug hinbegeben und die Fahrerin auf ihre polizeiliche Maßnahme hingewiesen hatten, griff einer der Beamten in den Fahrzeuginnenraum, um den Fahrzeugschlüssel des Pkw abzuziehen. Das wollte die Frau jedoch verhindern und versuchte plötzlich, den Beamten in dessen rechte Hand zu beißen. Dies konnte jedoch durch eine rasche Reaktion des Polizisten unterbunden werden. Nachdem die Beamten die Identität der 46-jährigen Frau festgestellt hatten, eröffneten sie ihr den Tatvorwurf. Während der Maßnahme duzte die Frau die Beamten fortwährend. Die 46-Jährige, die weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung zu verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

Plattling (Bayern): Asylbewerber randaliert – 3 Pol.-Beamte verletzt und 5 Fahrzeuge beschädigt

Am Dienstag (12.11.2019) gegen 12.20 Uhr wurde der PI Plattling mitgeteilt, dass ein 23-jähriger afghanischer Asylbewerber aus Plattling aufgrund eines Bescheides des Ausländeramtes Suizid angekündigt hat. Ebenso hatte er bereits gegenüber einer Sozialpädagogin geäußert, dass er im Ausländeramt Straftaten begehen werde.
Der junge Mann verließ seinen Arbeitsplatz in Deggendorf / Mainkofen und begab sich in Richtung Plattling. In der Asylunterkunft in der Plattlinger Innenstadt, konnte der Asylbewerber durch mehrere Polizeistreifen gestellt werden. Dort flüchtete er zunächst unter Anwendung von Gewalt gegenüber den Polizeibeamten in seine Wohnung und verschanzte sich darin. Im weiteren Verlauf flüchtete der Täter über ein Fenster aus dem zweiten Stock. Hierbei widersetzte er sich wiederum der Festnahme der Polizeibeamten und demolierte ein Dienstfahrzeug und zwei dort geparkte weitere PKWs mit einer Holzstange. Einen Polizeibeamten bedrohte er mit dem Holzstock. Den Stock ersetzte er dann durch eine zwei Meter lange Eisenstange, die er aus der naheliegenden Baustelle entnahm.
Im weiteren Verlauf rannte der Asylbewerber in Richtung Innenstadt. Dort konnte er durch einen Streifenwagen an seiner Flucht gehindert werden. Zuvor schlug er jedoch mit der Eisenstange auf das Dienstfahrzeug ein. Unter Anwendung von Pfefferspray und körperlicher Gewalt durch mehrere Polizeibeamte konnte der Asylbewerber überwältigt und gefesselt werden.
Insgesamt wurden durch die Tathandlungen drei Dienstfahrzeuge und zwei Privat-Pkws beschädigt, insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000.-€.
Drei Polizeibeamte wurden durch die Widerstandshandlungen des Täters verletzt, zwei von ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Der Asylbewerber wurde nach seiner Festnahme zu seiner eigenen Sicherheit im Bezirksklinikum Mainkofen untergebracht. Er muss sich nun wegen verschiedener Straftaten verantworten.

PM des PP Niederbayern vom 12.11.2019

Sonthofen (Bayern): Im Gerichtssaal randaliert

Auf Antrag des Gerichts während einer Verhandlung wurde die Polizei Sonthofen gestern Nachmittag gebeten, bei einem Tatverdächtigen einen Atemalkoholtest durchzuführen. Dieser ergab einen Wert von knapp 3,0 Promille bei dem 33-jährigen Angeklagten. Als daraufhin der Verhandlung vertagt wurde, fing der Mann an aggressiv und beleidigend zu werden. Bei der Durchsuchung der Jacke des Mannes erhärtete sich zusätzlich der Verdacht eines vorausgegangenen Ladendiebstahles. Gegen eine vorläufige Festnahme leistete er heftigen Widerstand, weshalb die Polizeikräfte ihn fesseln mussten und zur weiteren Gewahrsamnahme in eine Arrestzelle der Polizei brachten. Dort wurde die Verweildauer durch die persönlich anwesende Richterin am Amtsgericht festgelegt und später beendet. Neben den Anzeigen wegen Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung dauern die Ermittlungen zu möglich weiteren Diebstahlsdelikten noch an.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.11.2019

Wien: Widerstand

11.11.2019, 23.50 Uhr / 15., Märzstraße
Beamte der Abteilung Fremdenpolizei und Anhaltevollzug führten in einem Lokal in der Märzstraße Kontrollen durch. Im Zuge dieser kontrollierten die Beamten auch einen 37-Jährigen (serbischer Staatsangehöriger). Da sich der Mann bereits während der gesamten Lokalkontrolle äußerst renitent verhielt, forderten die Beamten Verstärkung an. Im Laufe der Personenkontrolle des 37-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser festzunehmen war. Der Mann reagierte äußerst aggressiv auf diesen Umstand und versuchte sich durch Faustschläge und Tritte der Festnahme zu widersetzen. Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte verletzt. Sie erlitten Prellungen sowie Abschürfungen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:32 Uhr

Wien: Widerstand

11.11.2019, 18.20 Uhr / 23., Bezirk
Ein 42-Jähriger missachtete ein Betretungsverbot weswegen die Polizei gerufen wurde. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der 42-Jährige (österreichischer Staatsbürger) bereits von der Örtlichkeit entfernt. Er konnte jedoch in einer Haltestelle einer angrenzenden Straße angetroffen werden. Als die Beamten den 42-Jährigen auf die begangene Verwaltungsübertretung ansprachen und einen Ausweis forderten, wurde der Mann plötzlich aggressiv. Mehrmalige Aufforderungen sein Verhalten einzustellen wurden von dem 42-Jährigen ignoriert. Aus diesem Grund sprachen die Beamten die Festnahme aus. Im Zuge dieser begann der Mann auf die Beamten einzuschlagen und sich der Festnahme zu widersetzten. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und die Unterstützung weiterer Beamten konnte der 42-Jährige festgenommen werden. Ein Polizist wurde durch die Schläge im Gesichtsbereich verletzt und musste vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:31 Uhr

Wien: Straßensperre durchbrochen – drei Beamte verletzt

10.11.2019, 23:25 Uhr / 10., Neilreichgasse
Die Polizei wurde alarmiert, da ein alkoholisierter Lenker auf der Troststraße unterwegs sei. Die Anruferin gab an, ihr Ex-Freund, ein 25-jähriger serbischer Staatsangehöriger, habe sich nach einer Geburtstagsfeier stark alkoholisiert in den PKW gesetzt und sei los gefahren.
Rasch konnte eine Funkstreife den PKW auf der Troststraße wahrnehmen. Bei dem Versuch das Fahrzeug anzuhalten beschleunigte der Lenker jedoch. Die Beamten konnte bei der Verfolgung eine auffallend unsichere Spurhaltung wahrnehmen. In der Neilreichgasse fuhr der 25-Jährige auf das Gelände einer Tankstelle und hielt an. Als die Beamten aussteigen wollten beschleunigte der Mann jedoch erneut. Im Zuge der Verfolgung fuhr der Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit und missachtete zahlreiche rote Ampeln. Eine weitere Funkstreife stellte ihren PKW in der Neilrechgasse quer, um eine Straßensperre zu errichten.
Der Flüchtende reduzierte seine Geschwindigkeit jedoch nicht und kollidierte schlussendlich mit dem quergestellten Polizei-PKW. Durch den wuchtigen Aufprall wurden drei Polizisten verletzt und zwei geparkte PKW beschädigt.
Der Beschuldigte musste mit Körperkraft aus seinem PKW verbracht werden. Bei der Festnahme wehrte er sich heftig, sodass erneut Körperkraft angewendet werden musste. Eine Alkoholuntersuchung verweigerte der 25-Jährige.
Die drei verletzten Polizisten mussten mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 11.11.2019, 11:29 Uhr

Eine Welle von Anrufen von Telefonbetrügern, die sich als Polizeibeamte ausgegeben haben, hat am Montag erneut den gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen erfasst. In den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen gingen nach derzeitigem Stand rund 50 betrügerische Anrufe ein, über 15 davon alleine bei Bürgerinnen und Bürgern in Neuhausen auf den Fildern. Nach den bisherigen polizeilichen Erkenntnissen blieben alle Straftaten im Versuchsstadium stecken.
Auch aktuell kommt es zu weiteren Anrufen von Betrügern.

Wie skrupellos und außerordentlich gefährlich die Kriminellen aber sind, zeigt ein Fall aus Neuhausen, bei dem die Polizei in der Nacht zum Dienstag mit einem größeren Einsatz rechtzeitig verhindern konnte, dass ein Seniorenehepaar einer Betrügerbande Geld und Wertsachen aushändigt:

Die Täter hatten sich als Beamte des Polizeipostens Neuhausen ausgegeben und behauptet, dass ein Einbruch bevorstehe und das Vermögen der Eheleute zuhause nicht mehr sicher sei. Als der Ehefrau Zweifel kamen, rief sie richtigerweise über Notruf selbst die Polizei. Weil die Betrüger aber zeitgleich an einem anderen Telefon mit dem Ehemann sprachen, bekamen sie mit, dass ihr Vorhaben zu scheitern drohte. Sie verängstigten ihre Opfer dermaßen, dass die Frau auflegte und anstatt der Polizei doch wieder den Betrügern glaubte. Sämtliche Versuche, mit dem Ehepaar telefonisch und auch persönlich am Wohnsitz in Kontakt zu treten, scheiterten. Stattdessen gelang es den Kriminellen, ihre Opfer davon zu überzeugen, dass nicht die Polizei vor der Tür stehe, sondern besagte Einbrecher, die es auf ihr Vermögen abgesehen haben. Da weiterhin eine Kontaktaufnahme mit den Eheleuten scheiterte, eine Übergabe von Wertsachen an die Betrüger aber zu befürchten war, betrat die Polizei schließlich das Wohnhaus, wo das verängstigte Ehepaar körperlich unversehrt angetroffen werden konnte.

Bei den weiteren Ermittlungen kam heraus, wie weit die Betrüger zu gehen bereit
sind: In diesem Fall hatte die verbrecherische Bande den Ehemann für den Fall, dass er eine Schusswaffe besitze, sogar aufgefordert, auf die vor dem Haus stehenden Einsatzkräfte der Polizei, die von den Betrügern als Einbrecher bezeichnet wurden, zu schießen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Die Eheleute werden entsprechend beraten.

Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass sie niemals Personen zur Übergabe von Wertsachen auffordern und ebenfalls niemals Anweisungen erteilen würde, auf Menschen zu schießen. Legen Sie bei derartigen Anrufen sofort und vollständig auf und alarmieren Sie, wie es die Frau im vorliegenden Fall zunächst richtigerweise getan hat, selbstständig über 110 die Polizei. Wenn dies berücksichtigt wird, sprechen Sie auch tatsächlich mit der Polizei, egal was Ihnen die Betrüger weismachen wollen.

PM des PP Reutlingen vom 12.11.2019

In den späten Nachmittagsstunden des 11.11.2019 kam es aufgrund eines Wohnungsbrandes in Bremerhaven Lehe zu Verkehrsbehinderungen.
Gestern, gegen 16:15 Uhr, wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung in der Eupener Straße auf eine Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus aufmerksam. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, die kurz darauf am Einsatzort eintraf und mit den Löscharbeiten begann. Von den Polizeibeamten wurde die Eupener Straße teilweise gesperrt. Sowohl das betroffene Mehrfamilienhaus als auch die angrenzenden Nachbarhäuser mussten evakuiert werden. In zwei Wohnungen befanden sich laut Zeugenaussagen Katzen, die von den Einsatzkräften der Polizei gerettet wurden.
Eine 31-jährige Polizistin nahm sogar diverse Bisse einer offensichtlich panischen Katze in Kauf, um diese aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Ihre Verletzungen mussten im Anschluss ärztlich versorgt werden. Gegen 18:33 Uhr meldete die Feuerwehr „Feuer aus!“ Die Bewohner der Nachbarhäuser konnten in ihre Wohnungen zurück. Die Bewohner des in Brand geratenen Mehrfamilienhauses mussten vorerst anderweitig unterkommen.
Die Brandursachenermittler der Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Bremerhaven vom 12.11.2019

Am Sonntag, den 10. November 2019, gegen 19:00 Uhr übergaben Bundespolizisten einen kleinen Chihuahua wohlbehalten ihren Besitzern zurück. Was war geschehen? Das Pärchen war mit ihrem Hund und Reisegepäck in einer Regionalbahn nach Magdeburg unterwegs. Bei einem Zughalt in Dessau stiegen die Beiden kurz aus dem Zug. Dieser Moment reichte aus, die Bahn schloss die Türen und fuhr weiter. In dem Zug befanden sich neben dem Gepäck jedoch auch der kleine Hund der Beiden. Völlig aufgelöst nahmen sie Kontakt mit der Bahn auf, die wiederum die Bundespolizei informierte. Das Pärchen setzte sich in ein Taxi und fuhr nach Magdeburg. Hier hatten die Bundespolizisten den kleinen Hund und das Reisegepäck bereits aus der Regionalbahn geholt und in Obhut genommen.
Überglücklich mit Tränen in den Augen übernahm das Pärchen in Magdeburg ihren kleinen Liebling und das Gepäck.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019