Goslar (Niedersachsen): Rechtsextreme Veranstaltung aufgelöst

Am Samstagabend, 23.15 Uhr, wurde eine in einer Kleingartenanlage im nördlichen Stadtgebiet stattfindender Liederabend der rechtsextremen Szene durch Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Goslar, die dabei u.a. von der Bereitschaftspolizei unterstützt wurden, aufgelöst.
Grund dafür war das Singen volksverhetzender Texte sowie die lautstarke Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts.
Vor Ort verweigerten die Teilnehmer den eingesetzten Beamtinnen und Beamten kurz den Zugang zum Gelände, allerdings konnte dieser Widerstand durch Einsatz technischer Mittel überwunden werden.
Im Zuge der Maßnahmen erfolgte die Identitätsfeststellung von 14 Personen, gegen 8 davon musste unmittelbarer Zwang angewendet werden.
Gegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, gegen 2 davon zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Mit Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gegen 02.00 Uhr erhielten 13 Personen noch vor Ort einen Platzverweis, dem sie Folge leisteten.
Die Ermittlungen dazu dauern an.

PM der PI Goslar vom 22.09.2019

Bamberg (Bayern): Widerstand und Beleidigung

Wegen Widerstand und Beleidigung wird ein 29-jähriger Student aus Bamberg angezeigt. Polizeibeamten schlichteten am Sonntag, gegen 3 Uhr, am ZOB einen Streit zwischen dem Studenten und einer weiteren Person. Der 29-jährige ließ sich jedoch nicht beruhigen und ging die eingesetzten Polizeibeamten an. In der Folge kam es zu einer Widerstandshandlung und beleidigenden Äußerungen des Studenten, der letztendlich überwältigt werden musste. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,34 Promille.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 22.09.2019

Northeim (Niedersachsen): Nach verfassungsfeindlichen Äußerungen Widerstand geleistet

01:10 Uhr. In der Nacht auf Sonntag wurde die Polizei zu Streitigkeiten in die Innenstadt gerufen. Im Bereich des Grafenhofes war eine Person mit einem Taxifahrer in Streit geraten. Bei dem Versuch den Streit zu schlichten gab der junge Mann plötzlich verfassungsfeindliche Äußerungen von sich. Da er offensichtlich stark alkoholisiert war, wurde er mit zu hiesiger Dienststelle verbracht.
Hier leistete er erheblichen Widerstand gegen die Beamten. Einer der Beamten wurde leicht verletzt. Dem Mann wurde anschließend noch eine Blutprobe entnommen, zudem wurde er zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam gebracht. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen seiner verfassungsfeindlichen Äußerungen sowie wegen des Widerstandes gegen die Beamten eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 22.09.2019

Langenfeld, Mettmann (Nordrhein-Westfalen): Psychisch Kranker tyrannisierte und bedrohte Hausnachbarn

Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43777/4381509
In der Vergangenheit und so auch am Samstag, dem 21.09.2019, kam es wiederholt zu polizeilichen Einsätzen in einem Mehrfamilienhaus an der Düsseldorfer Straße in Langenfeld, weil dort ein als psychisch krank polizeibekannter Bewohner seine Nachbarn ständig tyrannisierte.
So musste die Polizei schon mehrfach einschreiten und schlichten, wenn der 62-jährige Langenfelder in seiner Wohnung randalierte, die Ruhe störte oder Nachbarn beschimpfte, beleidigte und mündlich bedrohte.
Am Samstagabend eskalierte die Situation weiter, als der 62-jährige Streit mit einem Nachbarn begann, diesen bedrohte und dabei ein Messer in der Hand hielt, welches er aber nicht einsetzte.
Danach begab sich der Mann zurück in seine Wohnung, von wo er gegen
20.20 Uhr selbst telefonischen Kontakt mit der Polizei aufnahm. Auch in diesem Telefonat beleidigte und drohte der Langenfelder in erheblich verwirrt erscheinender Art und Weise. Als daraufhin erneut Polizeikräfte am Wohnort des Mannes erschienen, drohte der Langenfelder aus seiner Wohnung heraus mit Gewalt. Dabei zeigte er sich zwischenzeitlich auch mehrfach, mit mehreren Messern bewaffnet, auf dem Balkon seiner Wohnung.
In Folge des sich scheinbar noch weiterhin steigernden psychotischen Zustandes des 62-Jährigen, wurde die polizeiliche Lage als Bedrohungslage eingestuft. Die Leitstelle der Polizei entsandte starke Einsatzkräfte aus dem ganzen Kreisgebiet nach Langenfeld. Nach schneller Umstellung und Sicherung der Wohnung des Langenfelders sowie vorsorglicher Bereitstellung von Rettungskräften, erfolgte am frühen nächtlichen Sonntagmorgen, um 00.08 Uhr, ein vorbereiteter Zugriff durch hinzugezogene Spezialeinsatzkräfte. Der 62-jährige Langenfelder konnte in seiner Wohnung überwältigt und festgenommen werden. Dabei blieben der Mann und alle Einsatzkräfte unverletzt. Der Festgenommene soll jetzt nach ärztlicher Prüfung in eine geschlossene psychiatrische Klinik eingewiesen werden. Gegen ihn wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der POL Mettmann vom 22.09.2019

Bayreuth (Bayern): Student wirft volltrunken mit Möbelstücken und beleidigt die hinzugezogenen Polizisten

In den frühen Sonntagmorgenstunden teilten mehrere Studenten, eines Wohnheimes in der Dr.-Klaus-Dieter-Wolff-Straße, einen Kommilitonen mit, der aus dem fünften Stockwerk Möbelstücke, Stehlampen und Blumenkübel seiner Nachbarn über die Brüstung in den Innenhof warf. Beim Eintreffen der Polizeibeamten, zeigte der 21-Jährige sich aggressiv und warf nun, anstelle von Mobiliar mit Kraftausdrücken um sich. Nachdem mit einem friedlichen Zubettgehen des Studenten nicht mehr gerechnet werden konnte, durfte dieser seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen. Der junge Mann muss mit mehreren Strafverfahren, u.a. wegen Sachbeschädigung und Beleidigung rechnen.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 22.09.2019

Neustadt (Rheinland-Pfalz): Beleidigung von Polizeibeamten anlässlich einer Absperrung wegen der Veranstaltung „Fridays for Future“

Am Freitag, 20.09.19, gegen 10.55 Uhr war die Ludwigstraße in Neustadt anlässlich der „Fridays for Future“
Veranstaltung teilweise gesperrt. An der Ludwigstraße war eine Funkstreife der Polizei Neustadt eingesetzt und verweigerte einem Fahrzeug die Einfahrt zum Marktplatz. Im Rahmen der Kontrolle mischte sich eine 21-jährige Mitfahrerin ein und beleidigte die eingesetzte Beamtin grundlos aufs Übelste und verweigerte zunächst die Personalienangabe. Im Rahmen der weiteren Aufnahme konnten die Personalien festgestellt werden.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 22.09.2019

Northeim (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

01:55 Uhr. In der Nacht zu Sonntag befuhr eine Streifenbesatzung die Rhumstraße. Ein am Straßenrand stehender 23jähriger rief den vorbeifahrenden Beamten Beleidigungen zu. Daraufhin wurde er kontrolliert und seine Personalien festgestellt. Bei dieser Maßnahme wurden die Beamten von einem in der Nähe stehenden 20jährigen Mann ebenfalls beleidigt. Auch von diesem Mann wurden die Personalien festgestellt. Gegen beide Personen werden nun Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 22.09.2019

Passau (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am 22.09.2019 gegen 03:00 Uhr passierte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Passau mit einem uniformierten Streifenwagen den Ludwigsplatz und fuhr weiter in Richtung Nikolastraße, als plötzlich ein 28-jähriger Deutscher den Polizisten beide ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Die Polizeibeamten hielten an und unterzogen dem betrunkenen Mann einer Personenkontrolle. Im Anschluss an die Feststellung seiner Personalien wurde der Passauer wieder entlassen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen eines Vergehens der Beleidigung.

PM der PI Passau vom 22.09.2019

Andernach (Rheinland-Pfalz): Auseinandersetzung vor einer Diskothek

Am Sonntagmorgen gegen 05:30 Uhr wurden der Polizeiinspektion Andernach zeitgleich zwei Schlägereien in und vor einer ortsansässigen Diskothek gemeldet, die sich im weiteren Verlauf auf den angrenzenden Parkplatz und die Koblenzer Straße verlagerten. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort herrschte unter den Beteiligten eine angespannte, verbalaggressive Stimmung, die durch Trennung beider Parteien zeitnah entspannt werden konnte. Im Rahmen der anschließenden Sachverhaltsaufnahme wurden mehrere Körperverletzungsdelikte angezeigt, deren Abläufe weiterer Ermittlungen bedarf. Insgesamt wurden bei der Schlägerei drei Personen durch Schläge und Tritte leicht verletzt. Die entsprechenden Strafverfahren wurden eingeleitet. Den beteiligten Personengruppen wurde nach der Sachverhaltsaufnahme ein Platzverweis erteilt, dem sie auch unvermittelt nachkamen. Ferner wurden während des Einsatzes zwei eingesetzte Beamten vor der Diskothek durch eine unbeteiligte, 28-jährige Frau aus dem Kreis Altenkirchen mehrfach mit dem ausgestreckten Mittelfinger bedacht, sodass gegen diese ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet wurde.

PM der PI Andernach vom 22.09.2019

Chemnitz (Sachsen): Mann bei Streit verletzt

Auf der Bernsdorfer Straße kam es am Samstagnachmittag zwischen zwei Männern (35, 53) vor einem Einkaufsmarkt offenbar zu einer Meinungsverschiedenheit. Dabei schlug der 53-Jährige dem 35-Jährigen mit einer Flasche ins Gesicht und verletzte ihn. Die alarmierten Beamten konnten den aggressiven 53-Jährigen stellen und nahmen ihn in Gewahrsam. Hierbei beschädigte der 53-Jährige zudem einen Funkstreifenwagen. Der Sachschaden liegt bei rund 1 000 Euro. Nach den ersten polizeilichen Maßnahmen wurde er aus der Dienststelle entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachtes der gefährlichen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 22.09.2019

Potsdam, Teltower Vorstadt (Brandenburg): Ohne Fahrschein und aggressiv gegen Polizisten

Samstag, 21.09.2019, 12:57 Uhr
Mitarbeiter der VIP wollten die Fahrscheine ihrer Fahrgäste kontrollieren. Dabei wurde eine männliche Person festgestellt, die keinen Fahrausweis für die Straßenbahn vorweisen wollte. Seinen Ausweis vorlegen wollte der 25Jährige ebenfalls nicht. Schließlich kam die Polizei zum Einsatz, bei deren Eintreffen sich die Person sogleich entfernen wollte. Die Beamten verhinderten dies konsequent. Ein Beamter wurde daraufhin sogleich angegriffen, indem die Person mit den Fäusten schlug. Nachdem der Beamte dabei einmal getroffen wurde, mussten die Beamten Reizgas einsetzen und der Angreifer zu Boden gebracht werden. Der Beamte wurde leicht verletzt, bleibt aber dienstfähig. Den Angreifer erwarten mehrere Strafanzeigen.

PM der PD West, Brandenburg vom 22.09.2019

Nürnberg (Bayern): Helfer geschlagen und getreten

Kurz nach Mitternacht wollte heute (22.09.19) ein 35-Jähriger einem Betrunkenen helfen und wurde von ihm und dessen Freundin geschlagen und getreten.
Der 35-Jährige sah einen offenbar betrunkenen Mann an einem U-Bahn Abgang in der Fürther Straße liegen und wollte helfen und den Rettungsdienst verständigen. Da der 16-Jährige und seine 15-jährige Freundin dies jedoch nicht wollten, riss die 15-Jährige dem Helfer das Handy aus der Hand und warf es zu Boden. Dann nahm ihn der 16-Jährige in den Schwitzkasten und schlug ihm mehrmals mit der Faust gegen den Oberkörper. Als der 35-Jährige zu Boden ging trat die junge Frau noch auf ihn ein.
Einem vorbeikommenden Zeugen, der dem am Boden Liegenden helfen wollte, wurde dann noch die Halskette abgerissen. Auch eintreffende Polizeibeamte und Rettungssanitäter wurden mit Tritten angegangen.
Der 16-Jährige konnte schließlich von mehreren Beamten fixiert und zusammen mit seiner Freundin zur Inspektion gebracht werden. Durch die Staatsanwaltschaft wurde gegen den Schüler Haftantrag gestellt.
Der 35-jährige Helfer wurde nur leicht verletzt und wollte sich nicht vom Rettungsdienst behandeln lassen.

PM des PP Mittelfranken vom 22.09.2019

Schortens (Niedersachsen): Körperverletzung mit Widerstand

Am Sonntag kam es auf einer Feier in Schortens zu einer Körperverletzung. Hierbei schlug ein alkoholisierter 51-jähriger einem 26-jährigen mit der Faust ins Gesicht. Hierdurch erlitt das Opfer eine Verletzung an der Nase.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wandte sich das „Opfer“ plötzlich gegen die eingesetzten Polizeibeamten und wurde mittels körperlicher Gewalt unter „Kontrolle“ gebracht. Anschließend wurde der ebenfalls alkoholisierte Mann an seine Frau übergeben, die ihn nach Hause begleitete.

PM der POL Jever vom 22.09.2019

Oberhausen (Bayern): Frau tritt nach Polizeibeamtin

Am Samstag, 21.09.2019 wurden mehrere Polizeistreifen um 02.00 Uhr zu einer
Auseinandersetzung in eine Gaststätte in der Donauwörther Straße gerufen. Bei der
Anzeigenaufnahme wurden die eingesetzten Beamten durch ein Pärchen massiv gestört. Dem folgenden Platzverweis kamen die Beiden nicht nach. In der Folge trat die 34jährige Frau nach einer Polizistin. Bei Ausweichen stürzte sie und musste ihren Dienst beenden.
Beide Beschuldigten waren angetrunken, wurden in den Arrest des Polizeipräsidium Schwaben Nord verbracht und müssen sich wegen Beleidigung, Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 22.09.2019

Bremerhaven (Bremen): Mann randaliert vor dem Revier

Am 22.09.2019, gegen 04.25 Uhr, erschien eine männliche Person an der Wache Leherheide, klingelte an der Eingangstür und randalierte vor dem Revier. Nachdem der nächtliche Besucher nicht zu beruhigen war, musste er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.
Nach dem Klingeln wurde der offensichtlich Angetrunkene nach seinem Ansinnen gefragt. Sofort beschimpfte er die Beamten über die Gegensprechanlage. Einen Grund für sein Klingeln nannte der Mann nicht. Wie empfohlen setzte der 29-Jährige nicht seinen Heimweg fort, sondern schmiss sein mitgeführtes Fahrrad auf den Boden und trat gegen den Außenspiegel eines vor dem Revier stehenden Streifenwagens.
Auch im persönlichen Kontakt mit den Polizeibeamten war der Mann nicht zu beruhigen und musste letztlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Polizeizelle gesperrt werden. Der durch den Tritt angeklappte Spiegel des Streifenwagens ließ sich unbeschädigt wieder zurückklappen.

PM der POL Bremerhaven vom 22.09.2019

Englschalking (Bayern): Gefährliche Körperverletzung durch Messerstich

Am Freitag, 20.09.2019, gegen 17:20 Uhr, kam es zwischen einer 43-Jährigen und ihrem 47-jährigen Partner in der Barlowstraße zu einem Streit, in dessen Verlauf die 43-Jährige dem 47-Jährigen mit einem Messer ins Bein stach. Dies führte zu einer stark blutenden Wunde, mit welcher er die gemeinsame Wohnung verließ. Er hinterließ im Treppenhaus des Wohnanwesens eine massive Blutspur. Ein Nachbar, der dies bemerkte, verständigte daraufhin die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den 47-Jährigen vor dem Anwesen antreffen. Er wurde mit dem Rettungsdienst
in ein Krankenhaus gebracht. Die 43-Jährige wurde durch die Polizeibeamten im Treppenhaus vorläufig festgenommen. Das Tatmesser wurde sichergestellt. Sowohl der 47-Jährige als auch die 43-Jährige waren stark alkoholisiert und nicht kooperativ. Die 43-jährige beleidigte und bespuckte die Einsatzkräfte und trat nach diesen. Die Beamten wurden nicht verletzt. Die 43-Jährige wurde wegen einer gefährlichen Körperverletzung angezeigt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Die Ermittlungen hat das Kommissariat 22 (Häusliche Gewalt) übernommen.

PM des PP München vom 22.09.2019

Oberursel (Hessen): Festnahme eines Pkw-Diebes mit Widerstandshandlung seines Begleiters nach kurzer Verfolgungsfahrt

Zeit: Samstag, 21.09.2019, 23:45-23:55 Uhr
In der gestrigen Nacht um 23.40 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass er hinter einem Ford Transit herfahre, von dem er wisse, dass dieser zwei Tage zuvor gestohlen worden sei. Das Fahrzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der B 455 und fuhr in Richtung A 661. Tatsächlich konnte das Fahrzeug von einer Streife in der Innenstadt Oberursels festgestellt werden. Der Fahrer missachtete dann über mehrere Minuten die Anhaltezeichen der hinter ihm befindlichen Streifenwagen und versuchte sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Letztlich hielt das Fahrzeug im Bereich der Weingärtenumgehung an, beschädigte aber bei einem erneuten Versuch rückwärts zu fahren einen dahinterstehenden Streifenwagen. Im Fahrzeug befanden sich zwei männliche Personen im Alter von 24 und 19 Jahren aus Bad Soden und Frankfurt und ein (von ihrer Mutter als vermisst gemeldetes) 15-jähriges Mädchen aus Bad Homburg. Bei der Festnahme der Männer leistete der 19-jährige Mitfahrer Widerstand, wodurch ein 24-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, die beiden Männer für weitere strafprozessuale Maßnahmen ins Gewahrsam der Polizeistation Bad Homburg verbracht.

PM der PD Hochtaunus vom 22.09.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz nach Streitigkeiten – Mann attackiert Beamte – Strafanzeige

Samstag, 21. September 2019, 03.30 Uhr
Bei einem Polizeieinsatz am frühen Samstagmorgen attackierte einer der mutmaßlich Beteiligten die eingesetzten Polizisten. Er wurde in Gewahrsam genommen; ihn erwartet eine Widerstandsanzeige.
Gegen 3.30 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in einem Schnellrestaurant in der Altstadt gemeldet. Während der Sachverhaltsklärung und Befragung von Beteiligten und Zeugen, versuchte sich einer der Anwesenden plötzlich zu entfernen. Als die Polizisten ihn daraufhin kontrollieren wollten, attackierte er unvermittelt die Beamten und verletzte sie hierbei leicht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Da der Verdacht des Alkohol- und/oder Drogenkonsums bestand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Ein eigesetzter Kollege wurde durch den aggressiven Mann derart verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war.

PM der POL Düsseldorf vom 22.09.2019

Nordstadt, Hannover (Niedersachsen): Nicht angezeigte Versammlung – Teilnehmer stören Infoveranstaltung einer Immobilienfirma

Etwa 100 Personen haben am Samstagmittag (21.09.2019), gegen 12:00 Uhr, eine Informationsveranstaltung einer Immobilienfirma am Herrenhäuser Kirchweg gestört. Die Polizei hat Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet.
Zirka 100 Personen hatten sich Samstagmittag an einem Info-Container der Immobilienfirma am Herrenhäuser Kirchweg versammelt, offenbar, um zum Thema Gentrifizierung zu demonstrieren.
Eine Versammlungsanzeige war im Vorfeld bei der Versammlungsbehörde nicht eingegangen.
Derzeitigen Ermittlungen zufolge verschafften sich einige der Versammlungsteilnehmer dabei widerrechtlich Zutritt zu dem Info-Container der Immobilienfirma und verhielten sich aggressiv gegenüber den dort anwesenden Mitarbeitern.
Hierbei kam es zu einer Sachbeschädigung an einem Mobiltelefon.
Nach dem Halten einer Rede und dem Verteilen von Infoblättern verließen die Versammlungsteilnehmer die Örtlichkeit in Richtung der Nordstadt.
Im Rahmen der folgenden polizeilichen Überprüfungen trafen Einsatzkräfte an der Rehbockstraße mehrere Personen an, die im Verdacht stehen, an der Versammlung beteiligt gewesen zu sein.
Bei elf dieser Personen wurden die Personalien festgestellt und erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt. Zwei von ihnen wurden zu diesem Zweck in eine Polizeidienststelle transportiert.
Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen kam es teilweise zu Solidarisierungen von zuvor Unbeteiligten und zu Rangeleien mit den Polizisten. Eine 34-Jährige störte die polizeilichen Maßnahmen so massiv, dass sie aus diesem Grund zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Sie wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Weil die Versammlung am Herrenhäuser Kirchweg nicht angezeigt war, leitete die Polizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein.
Zudem wurden Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch gefertigt. Unmittelbar nach den Einsatzmaßnahmen stellten die Beamten zudem Lackkratzer auf der Motorhaube eines Einsatzwagens fest.
Auch dazu wurde ein Verfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Hannover vom 22.09.2019

Hamburg: Nach Schlägerei und Widerstandshandlung – Verhaftung

Bundespolizisten wurden durch zwei Männer am Hauptbahnhof angesprochen. Diese teilten den Beamten mit, dass sie Zeugen einer Schlägerei geworden seien. Sie hätten den Täter bis zum Bahnhof verfolgt und aus den Augen verloren, konnten den Bundespolizisten jedoch Fotos des Schlägers zeigen. Kurze Zeit später wurde dieser im Bahnhofsumfeld festgenommen. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand, bespuckte und bepöbelte die Beamten. Da er per Haftbefehl zur Festnahme ausgeschrieben war, wurde er einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.
Am 20.09.2019 gegen 09:45 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei von einem 48-jährigen türkischen und einem 45-jährigen deutschen Staatsangehörigen angesprochen.
Die Männer gaben an, Zeugen einer körperlichen Auseinandersetzung geworden zu sein.
Sie hätten beobachtet, wie ein Mann einen anderen mit der Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen hätte. Anschließend sei der Mann in Richtung des Hauptbahnhofs geflüchtet, hier hätten sie ihn aus den Augen verloren. Einer der Zeugen hatte mit dessen Smartphone Fotos des Täters gemacht, diese zeigte er den Bundespolizisten. Umgehend wurden Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Er konnte kurze Zeit später im Bahnhofsumfeld gestellt werden.
Während der Zuführung zum Revier wurde der 40-jährige litauische Staatsangehörige zunehmend aggressiver, sperrte sich, beleidigte und bespuckte die Beamten. Daraufhin wurde ihm eine sogenannte Spuckschutzhaube übergestülpt.

Die Zeugen hatten zuvor den Bundespolizisten beschrieben, wo die körperliche Auseinandersetzung gewesen war. Daraufhin wurde durch weitere Beamten der Tatort in der Nähe des Bahnhofs aufgesucht. Hier konnten sie nach kurzer Suche einen 51-jährigen ebenfalls litauischen Staatsangehörigen feststellen, der im Gesicht blutete. Bei dem Mann handelte es sich um das Opfer der Körperverletzung. Eine ärztliche Versorgung lehnte der Mann jedoch ab.
Mittlerweile hatte sich herausgestellt, dass der 40-jährige Schläger bereits per Haftbefehl nach Diebstahl gesucht wurde.
Da er den haftbefreienden Betrag von 1425 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er im Laufe des Tages einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.
Hier erwartet ihn eine Ersatzfreiheitsstrafe von 95 Tagen.

PM der BPOLI Hamburg vom 22.09.2019

München (Bayern): Bundespolizei im Wiesn-Einsatz – Alle Hände voll zu tun am Eröffnungstag

Nr. 223:
Wiederum eine halbe Stunde vor Mitternacht schlug ein 18-jähriger Deutscher (1,9 ‰) – nach einer verbalen Streitigkeit – in der S-Bahn (S8 vom Flughafen Richtung Innenstadt) einen 19-jährigen Landsmann (0,94 ‰). Die Auseinandersetzung begann auf Höhe des S-Bahnhaltepunktes Daglfing und trug sich bis zum Ausstieg am Ostbahnhof fort. Währenddessen mischten sich diverse Personen ein, dabei soll es in der S-Bahn zu weiteren Tätlichkeiten gekommen sein. Am Ostbahnhof angekommen rangelten mehrere der Beteiligten am Bahnsteig miteinander. Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit bereinigten die Lage mittels Schlagstock. Der 19-Jährige war danach so aufgebracht, dass er sich auch von Bundespolizisten nicht beruhigen lies und auch auf Einsatzkräfte losging und beleidigte.

PM der BPOLI München vom 22.09.2019

Herne (Nordrhein-Westfalen): 25-Jähriger leistet bei Festnahme Widerstand – Polizist in Hand gebissen!

Bei einer Personenkontrolle stellte sich heraus, dass gegen einen 25-jährigen Herner zwei Haftbefehle vorlagen. Bei der Festnahme biss der 25-Jährige in die Hand eines Zivilpolizisten.
Am späten Abend des 21. Septembers kontrollierten zivile Polizisten des Einsatztrupps Herne drei männliche Personen an der Altenhöfener Straße. Dabei stellte sich heraus, dass gegen dem 25-jährigen Herner zwei Haftbefehle vorlagen. Bei der Festnahme riss sich der junge Mann los und versuchte zu flüchten. Eine kurze Verfolgung durch die Beamten beendete seine Flucht. Der Herner schlug und trat weiter um sich. Bei seiner Fesselung biss der Herner zweimal einen Zivilpolizisten derart in die Hand, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Beamte (39) verblieb nicht mehr dienstfähig.
Der 25-Jährige wurde zur Herner Wache gebracht. Die Haftbefehle konnten bezahlt werden, so dass er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahme entlassen wurde.
Nun muss sich der Mann u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Die weiteren Ermittlungen dauern im Kriminalkommissariat weiter an.

PM der POL Bochum vom 22.09.2019

Zirndorf (Bayern): Bei Festnahme Widerstand geleistet

Nach einer Körperverletzung sollte ein mutmaßlicher Täter am Samstag (21.09.19) nach der Seukendorfer Kirchweih festgenommen werden, wobei er erheblichen Widerstand leistete.

Auf dem Heimweg von der Kirchweih soll der 24-jährige gegen 02:00 Uhr morgens ausländerfeindliche Parolen gegrölt haben. Als Zeugen ihn darauf ansprachen, schlug er unvermittelt auf zwei Personen ein und beleidigte diese.
Bei seiner Festnahme durch eine Polizeistreife wehrte sich der Mann dann massiv und trat mehrfach um sich. Er beschädigte das Polizeifahrzeug und riss einem Beamten die Schulterklappen ab und beleidigte ihn mit diversen Schimpfworten. Ein weiterer Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Der 24-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht, wegen Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands angezeigt und anschließend seiner Mutter übergeben.

PM des PP Mittelfranken vom 22.09.2019

Neumünster (Schleswig-Holstein): Schlag auf Auge; Bundespolizisten beleidigt

Samstagmorgen gegen 01.30 Uhr wurden zwei Bundespolizisten bei der Kontrolle eines Mannes im Bahnhof Neumünster von diesem beleidigt. Es fielen die Worte: Scheißbullen und Hurensöhne. Die Beamten stellten fest, dass gegen den 28-Jährigen eine Aufenthaltsermittlung vorlag. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.
Samstagabend gegen 23.00 Uhr wurden Bundespolizisten über eine Streitigkeit im Zug von Hamburg informiert. Bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neumünster konnten beide Personen festgestellt werden. Die Beamten ermittelten, dass ein 20-Jähriger einem 27-jährigen Mann mit der Faust aufs Auge geschlagen hatte. Der 20-Jährige erhielt einen Platzverweis für den Bahnhof, dem er nur zögerlich nachkam. Ein Atemalkoholtest ergab eine Promillewert von 1,86.
Er muss sich wegen Körperverletzung verantworten.

PM der BPOLI Flensburg vom 22.09.2019

Bad Tölz (Bayern): Versuchtes Tötungsdelikt in Bad Tölz – Tatverdächtiger (24) vorläufig festgenommen

Am Samstagabend kam es im Bereich der Buchener Straße zu einem Streit zwischen mehreren Personen. Ein 24-jähriger Mann verletzte im Zuge dieser Auseinandersetzung zwei Personen. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Die Kripo Weilheim hat die Ermittlungen übernommen.
Am Samstag, den 21.09.2019, kam es gegen 22.45 Uhr nach einem Streit zu Handgreiflichkeiten zwischen einem 24-jährigen Mann und einem 32- und einem 37-jährigen Mann aus einer Gruppe, in deren Verlauf der 24jährige auch ein Messer gegen einen der beiden Kontrahenten richtete.
Anschließend schlug der mutmaßliche Täter noch eine Fensterscheibe einer nahegelegenen Gaststätte ein und verletzte sich dabei an der Hand selbst.
Der Tatverdächtige, ein 24-jähriger Iraker, konnte durch Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bad Tölz noch vor Ort vorläufig festgenommen werden. Er leistete hierbei massiven Widerstand.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II führte noch vor Ort der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die ersten Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim übernahm im Nachgang die weitere Sachbearbeitung. Die Staatsanwaltschaft München II stellte Haftantrag gegen den Tatverdächtigen. Dieser wird zur Entscheidung noch am heutigen Tag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Oberbayern Süd vom 22.09.2019

Immenstadt (Bayern): Gleich zweimal an einem Wochenende in der Polizeizelle

Ein amtsbekannter 55-jähriger Mann aus Immenstadt saß an diesem Wochenende gleich zweimal in der Polizeizelle. Am 21.09.2019 versuchte er zunächst, in einem Getränkemarkt in Immenstadt, Schnaps und Bier zu entwenden. Als er von einem Mitarbeiter gestellt wurde, versuchte er mit Gewalt zu entkommen. Dies gelang ihm jedoch nur kurzfristig. Auf einer angrenzenden Wiese konnte er von einer Immenstädter Polizeistreife festgehalten werden. Eine Anzeige sowie ein Platzverweis war das Resultat. Eine Stunde später versuchte der Mann sein „Glück“ erneut. In einem Discounter in Immenstadt versuchte er Bier zu stehlen. Aber auch hier konnten Mitarbeiter dies erfolgreich verhindern. Der renitente Mann versuchte vergeblich mit Gewalt zu entkommen Die eingesetzte Polizeistreife nahm den unbelehrbaren Räuber schließlich in Polizeigewahrsam, um weitere Straftaten zu verhindern. Ein Alkotest ergab über 2,7 Promille. Wenige Stunden nach seiner Entlassung wurde der 55-Jährige, nun völlig betrunken, auf der Straße liegend, aufgefunden. Anscheinend hatte er seine Entlassung aus dem Polizeigewahrsam ausgiebig gefeiert. Er wurde ein zweites Mal in Polizeigewahrsam genommen. Dieses Mal zur Ausnüchterung. Hierbei beleidigte der Betrunkene die eingesetzten Polizeibeamten massiv. Den renitenten Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen Räuberischen Diebstahls, versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.09.2019

Dass es bei Nachtschichten am Wochenende immer wieder zu Angriffen auf Polizeikräfte so wie Hilfs- und Rettungsdienste kommt, ist leider nicht selten zu lesen. Bei Vorliegen einer derartigen Einsatzmitteilung sind oft berauschende Mittel im Spiel und die Einsatzkräfte bereits im Vorfeld sensibilisiert und trainiert. Nicht so bei einem Ereignis in der vergangenen Nacht:
Kurz nach Mitternacht entdeckte eine Streife der Verkehrspolizei Traunstein auf der BAB A8 in Richtung Salzburg im Bereich eines Steigungs- und Kurvenabschnitts ein Pannenfahrzeug. Der rechte Fahrstreifen wurde gesperrt, die übrigen Verkehrsteilnehmer mittels Blaulicht und Blitzleuchten vor der Gefahrenstelle gewarnt. Unvermittelt fiel plötzlich ein kleiner Schwarm Hornissen über die Polizeibeamten und den Havaristen her und setzten sich auf den gelben Warnwesten nieder. Während es den Polizeibeamten gelang, diese von den geschlossenen Warnschutzanzügen zu schütteln, so dass diese auf die Fahrbahn fielen und umherkrabbelten, hatte der liegengebliebene Fahrzeugführer weniger Glück. Eine Hornisse kletterte auf der Warnweste nach oben und stach diesen in den Hals, was unter anderem zu Atemnot führte. Er musste vom Rettungsdienst und Notarzt vor Ort versorgt werden und wurde anschließend ins Klinikum Traunstein verbracht.
Zahlreiche Angreifer überlebten die Nacht nicht, sie krabbelten auf die nicht gesperrte Fahrspur und wurden überrollt.

PM der VPI Traunstein vom 22.09.2019

Am frühen Sonntagmorgen (22.09.2019), um kurz nach sieben Uhr, ist ein 35 Jahre alter Polizeibeamter bei einer Verfolgung eines verdächtigen Radfahrers auf die Fahrbahn der Willmerstraße gelaufen und ist dort von dem querenden Mercedes einer 20-Jährigen erfasst worden. Der Polizist hat dabei schwere Verletzungen erlitten.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte heute Morgen eine Polizeistreife an der Willmerstraße (zwischen der Zeißstraße und der Hildesheimer Straße) zwei sich unterhalb der Brücke des Südschnellwegs befindliche Radfahrer kontrollieren.
Als diese die Streife erkannten, flüchteten beide mit ihren Rädern.
Nachdem die beiden Polizisten ihr Fahrzeug verlassen hatten und versuchten, den Flüchtenden zu Fuß zu folgen, lief der 35-jährige Polizeibeamte auf die Willmerstraße und übersah dabei offenbar die von rechts kommende, 20 Jahre alte Frau in ihrem Mercedes.
Der Beamte wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt dabei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Die Mercedes-Fahrerin blieb unverletzt.
Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 3000 Euro.

PM der PD Hannover vom 22.09.2019

Klagenfurt am Wörthersee (Kärnten, Österreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 20. 09. gegen 19:20 Uhr wurde Anzeige erstattet, dass sich eine vermutlich unter Drogeneinfluss stehende Person am Flughafen Klagenfurt aufhalten solle. Im Zuge der Amtshandlung und Prüfung der Identität wurde der 22-jährige Klagenfurter äußerst aggressiv und schlug einer der ein-schreitenden Beamtin mit der Faust ins Gesicht, wodurch diese einen Nasenbeinbruch erlitt. Der Mann wurde vorläufig in Verwahrung genommen und ins Polizeianhaltezentrum gebracht. Er wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 21.09.2019

Hürth (Nordrhein-Westfalen): Lagerhalle brannte

Am Freitag (20. September) hat es in einer Lagerhalle einer Reinigungsfirma in der Mühlenstraße in Alt-Hürth gebrannt.
Gegen 12:40 Uhr erreichten erste Anrufe die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Die Polizeibeamten sperrten während der Löscharbeiten die Mühlenstraße im Bereich zwischen dem Marienbornweg und der Breite Straße. Verletzt wurde durch den Brand niemand. Was ursächlich für den Brand gewesen ist, ist Gegenstand der Ermittlungen des Kriminalkommissariats 11. Diese dauern an. Zwei Personen, welche sich weigerten, den abgesperrten Bereich zu verlassen, leisteten durch Schlagen und Treten Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Dabei wurden drei Beamte leicht verletzt. Sie konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 21.09.2019

Leonberg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Leonberg

Im Zusammenhang mit einer Fahrgastkontrolle in der S-Bahn S 6 von Stuttgart nach Leonberg verweigerte ein Fahrgast gegen 22.00 Uhr die Angabe seiner Personalien. Zur Feststellung dessen Personalien wurde am Bahnhof Leonberg eine Streifenbesatzung des Polizeipräsidiums Ludwigsburg hinzugezogen. Während der Personenkontrolle weigerte sich der 44-jährige erneut, seine vollständigen Personalien weder den Kontrolleuren noch der Polizei mitzuteilen. Im Zuge der Durchsuchung nach dessen Ausweisdokumenten widersetzte sich der 44-jährige vehement. Schließlich konnten dessen Personalien vor Ort festgestellt werden. Der Fahrgast muss zusätzlich zum Erschleichen von Leistungen nun auch mit einer Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 21.09.2019

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Rettungskräfte

Am 20.09.2019, um 21.12 Uhr, kamen die Beamten des Quedlinburger Kommissariats am Schlossberg zum Einsatz. Ein 21-jähriger Quedlinburger, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, befand sich auf der Schlossmauer und drohte zu stürzen. Er sollte zum eigenen Schutz in Gewahrsam genommen werden. Im Verlaufe des Einsatzes beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten massiv und versuchte diese durch Fußtritte zu verletzen. Es kam zu einer Widerstandhandlung, in dessen Verlauf dem Mann Handfesseln angelegt worden waren. Aufgrund des psychischen Ausnahmezustandes des Beschuldigten erfolgte durch einen Arzt eine Einweisung in das Krankenhaus nach Blankenburg. Ein Ermittlungsverfahren ist eingeleitet worden.

PM des PRev Harz vom 21.09.2019

Wernigerode (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte und Rettungskräfte

Am 20.09.2019, gegen 23.50 Uhr kam es in der Ochsenteichstraße zu einem Körperverletzungsdelikt. Ein 29-jähriger Wernigeröder, sowie ein 50-jähriger Wernigeröder, beide stark alkoholisiert, sollten als Tatverdächtige zu dem Vorfall befragt werden. Ohne erkennbaren Grund griff der 29-jährige eine 22-jährige Polizeibeamtin an und versuchte diese zu schlagen. Zeitgleich sollte zum Zweck der medizinischen Versorgung der 50-jährige von einem 18-jährigen Rettungssanitäter behandelt werden. Auch hier griff der Mann sofort den Sanitäter an und verletzte diesen leicht.
Dem renitenten 29-jährigen mussten Handfesseln angelegt werden. Gegen beide Personen wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Körperverletzung ermittelt.

PM des PRev Harz vom 21.09.2019

Bamberg (Bayern): Scheibe eingeschlagen und Widerstand geleistet

Ein 22-jähriger Mann wurde am Freitag gegen 21:30Uhr dabei beobachtet wie er die Scheibe einer Eisdiele in der Wunderburg einschlug und beschädigte. Hierbei zog er sich auch eine stark blutende Wunde zu. Er konnte, samt Begleitung, im Rahmen der eingeleiteten Fahndung in Tatortnähe aufgegriffen und festgehalten werden. Bei der weiteren Abklärung durch die eingesetzten Beamten griff er diese tätlich an, beleidigte diese und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er musste in Gewahrsam genommen werden und seinen Rausch (2,30Promille) in einer Ausnüchterungszelle der Polizei ausschlafen. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Den Beschuldigten erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte u.a.
Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt zu wenden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 21.09.2019

Eltmann (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend wurde in Eltmann ein Pkw zu einer Verkehrskontrolle angehalten, hierbei stellte sich heraus, dass ein 18jähriger Pkw-Insasse von der Staatsanwaltschaft per Haftbefehl gesucht wird. Bei der Festnahme begann sich der junge Mann jedoch heftig gegen die Maßnahmen zu wehren. Er schreckte auch nicht davor zurück, die Beamten zu bespucken und zu beleidigen. Durch einen Kopfstoß des Mannes wurde einem Beamten ein Stück Zahn ausgeschlagen. Insgesamt wurden bei der Festnahme drei Beamte leicht verletzt, alle konnten jedoch ihren Dienst fortsetzen.

PM der PI Haßfurt vom 21.09.2019

Stockach (Baden-Württemberg): Gewalt und Beleidigungen gegen Polizeibeamte

Gleich zwei Mal wurden Beamte des Polizeireviers Stockach am Freitag, den 20.09.2019, Opfer von Straftaten. Nach einer begangenen Straftat wurde um 22:00 Uhr am Stadtgarten ein 46-Jähriger in polizeilichen Gewahrsam genommen. Auf dem Weg ins Krankenhaus, wo dessen Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden sollte, griff er einen der Beamten unvermittelt mit einem Kopfstoß an. Nur durch eine sofortige Ausweichbewegung konnte der Beamte einen Treffer am Kopf vermeiden und erlitt einen Stoß gegen die Schulter. Der 46-Jährige musste daraufhin mittels Handschließen fixiert werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung wurde er anschließend beim Polizeirevier Stockach in Ausnüchterungsgewahrsam genommen. Bei einer Personenkontrolle gegen 22:20 Uhr in der Meßkircher Straße in Zizenhausen stellten Beamte bei einem 21-Jährigen ein verbotenes Einhandmesser fest. Nachdem dieses durch die Beamten einbehalten wurde, beleidigte der 21-Jährige diese auf das Übelste. Beide Personen gelangen wegen der zum Nachteil der Polizeibeamten begangenen Straftaten zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 21.09.2019

Tübingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

In der Nacht auf Samstag um 00.15 Uhr ist es am Hauptbahnhof zu einem Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Zeugen teilten über Notruf eine randalierende Person mit. Die Person würde unter anderem Gegenstände gegen einen Zug werfen. Der 41-jährige Tatverdächtige konnte nach kurzer Fahndung im Bereich des Gleis 1 festgestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten. Da mit weiteren Störungen gerechnet werden musste, wurde er in Gewahrsam genommen. Im Rahmen der Maßnahmen versuchte er, einem Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Des Weiteren beleidigte er die Polizisten fortwährend. Er musste den Rest der Nacht schließlich in der Zelle verbringen.

PM des PP Reutlingen vom 21.09.2019

Coburg (Bayern): Körperverletzung

Am Samstag, um 00.06 Uhr, wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Steinweg gerufen.
Dem Vernehmen nach wurde ein 19-jähriger Mann von einem 20-Jährigen angegriffen. Der Geschädigte, der bei der Attacke einen Faustschlag ins Gesicht bekam, wehrte sich, in dem er seinen Kontrahenten ins rechte Ohr biss.
Das Resultat, beide erheblich alkoholisierten Herrschaften haben sich eine Anzeige wegen Körperverletzung eingehandelt. Zudem wurde beiden Parteien ein Platzverweis erteilt, womit sich allerdings der 19-Jährige nicht einverstanden zeigte. Das Resultat, er sperrte sich gegen diese Amtshandlung und zeigte sich zunehmend aggressiver gegenüber den eingesetzten Beamten, weshalb ein Gewahrsam unumgänglich war.

PM der PI Coburg vom 21.09.2019

Schweinfurt (Bayern): Pkw fährt mit hoher Geschwindigkeit durch Fußgängerzone

Am Freitagabend, um 23:50 Uhr, bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Schweinfurt einen schwarzen BMW M6, der die Manggasse in Richtung Roßmarkt befuhr. Da es sich bei diesem Bereich um eine Fußgängerzone handelt, sollte der Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer drehte jedoch seinen Pkw und fuhr mit quietschenden Reifen und hoher Geschwindigkeit in Richtung Am Zeughaus davon. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Der Beschuldigte fuhr über die Obere Straße in Richtung Marktplatz und konnte schließlich an der Kreuzung Brückenstraße / Paul-Rummert-Ring angetroffen und kontrolliert werden. Der 22-jährige Fahrer zeigte sich gegenüber den Polizeibeamten sehr aggressiv, weshalb ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Anschließend musste er die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion begleiten.
Aufgrund der verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fahrt in der Fußgängerzone wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 22-Jährigen ermittelt.

PM der PI Schweinfurt vom 21.09.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Unendliche Geschichte Teil III – Nach Hamm und Dortmund kam noch Essen hinzu – Bundespolizei beschäftigt sich dreimal mit 29-jährigen Gewalttäter

Die Redewendung: „Aller guten Dinge sind drei“, ist auf den nachfolgenden Sachverhalt leider ganz und gar nicht zutreffend. Ein 29-jähriger Mann beschäftigte gestern (20. September) Einsatzkräfte der Bundespolizei in gleich drei Städten.
Siehe auch:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4380958
und
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4380995
Zum dritten Mal mussten sich Bundespolizisten gegen 18 Uhr mit dem aggressiven Mann beschäftigen. Auf dem Vorplatz (Nordseite) des Essener Hauptbahnhofs soll der deutsche Staatsangehörige mehrere Personen verbal bedroht haben.
Zeugenaussagen zufolge soll er dort später einen 29-jährigen Mann aus Bottrop angegriffen haben. Dabei trat und schlug er auf den Mann ein, der sich gegen seinen Angreifer zur Wehr setzte. Nachdem Zeugen die Auseinandersetzung geschlichtet hatten, soll der Essener diesen erneut, von hinten, gegen den Kopf geschlagen haben.
Bundespolizisten nahmen den Mann noch am Hauptbahnhof fest. Erste Befragungen vor Ort ergaben, dass der 29-Jährige zuvor mehrere Personen belästigt hatte und erneut, ähnlich wie in Dortmund, lautstark über seine Kampfsporterfahrung (MMA) geprahlt hatte.
Da sowohl das Opfer als auch der Angreifer durch die Auseinandersetzung verletzt wurden, mussten bei in eine Essener Klinik eingeliefert werden. Der Essener wurde dabei durch die Bundespolizei begleitet.
Gegen den 29-jährigen Essener wurden nach den Anzeigen in Hamm und Dortmund ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 21.09.2019

Brixlegg (Tirol, Österreich): Gefährdung der körperlichen Sicherheit

Am 20. September 2019, gegen 20:40 Uhr lenkte ein 29-jähriger Pole einen Pkw in Brixlegg in den Bereich einer Tankstelle, fuhr knapp an zwei Personen vorbei und rammte einen abgestellten Pkw, sowie eine Drucklufteinrichtung der Tankstelle. Nachdem das Fahrzeug nur kurz zum Stillstand gekommen war, fuhr der Lenker weiter in die Marktstraße wo er gegen eine Gartenmauer stieß.
Der Mann beschimpfte die einschreitenden Polizisten und verweigerte einen Alkotest. Ihm wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Es folgen Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck und die Bezirkshauptmannschaft Kufstein.

PA der PI Kitzbühel vom 21.09.2019

Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg): Veranstaltung der AfD und Kundgebung des „OAT VS“ bei der Neuen Tonhalle – Polizei verzeichnet vorläufige Festnahmen – 3 Polizeibeamte leicht verletzt

Die Partei Alternative für Deutschland (AfD) hat am Samstagabend in der Neuen Tonhalle eine Informationsveranstaltung durchgeführt, bei der auch Mitglieder des Bundestages der AfD teilnahmen. Zeitgleich hatte die Antifa-Bewegung „Offenes Antifaschistisches Treffen Villingen-Schwenningen (OAT VS) eine Kundgebung bei der Stadtverwaltung Villingen-Schwenningen angemeldet. Insgesamt fanden sich etwa 100 Personen auf dem Vorplatz der Neuen Tonhalle ein, wobei auch Gruppen aus dem bürgerlichen Lager vertreten waren. Die Polizei Villingen wurde durch Kräfte des Polizeipräsidiums Tuttlingen sowie des Polizeipräsidiums Einsatz unterstützt. Die Kundgebung verlief weitgehend störungsfrei.
Allerdings musste ein Teilnehmer der Gruppe OAT VS während der Kundgebung durch Polizeikräfte vorläufig festgenommen werden. Der bis dahin unbekannte Festgenommene war durch einen Geschädigten einer zurückliegenden Straftat wiedererkannt bzw. identifiziert worden. Zum Zwecke der Durchführung von strafprozessualen Maßnahmen musste 18-Jährige zum Polizeirevier Villingen transportiert werden. Im Zuge dieser Festnahme wurden in der Fortfolge 3 Polizeibeamte – u.a. durch einen Flaschenwurf – leicht verletzt. In diesem Kontext mussten zwei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung bzw. wegen Körperverletzung mit anschließender, versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet werden. Gegen eine Teilnehmerin wird wegen Beleidigung von Polizeibeamten ermittelt. Des Weiteren mussten mehrere Platzverweise erteilt werden. Die Gruppierung des OAT VS verließ anschließend der Kundgebungsort und begann einen Aufzug durch die Innenstadt bis zum Polizeirevier in der Waldstraße. Nachdem die vorläufig festgenommenen Personen wieder entlassen worden waren, entfernte sich die Gruppierung in Richtung Innenstadt. Weitere Störungen waren danach nicht mehr zu verzeichnen. Trotz der Vorkommnisse auf dem Tonhallen-Areal zeigte sich der Einsatzleiter (EPHK Thomas Barth) mit dem Einsatzverlauf zufrieden.

PM des PP Tuttlingen vom 21.09.2019

Elchingen/Thalfingen (Bayern): Polizeifahrzeug beschädigt

Am Freitag, in der Zeit von 11:20 Uhr bis 11:30 Uhr, hatte eine Streife des Operativen Ergänzungsdienstes – Einsatzzug ihren uniformierten VW T5 in der Austraße geparkt. In dieser Zeit wurde der rechte Außenspiegel des Streifenfahrzeugs mutwillig beschädigt. Am Einsatzfahrzeug entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm, 0731/8013-0, zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

Neu-Ulm (Bayern): Randalierer beschäftigt die Polizei

Am Freitagnachmittag, gegen 15:30 Uhr, wurde eine männliche Person beobachtet, wie diese in der Schwabenstraße an einer dortigen Gaststätte im Außenbereich mehrere eingepflanzte Blumen herausriss und im Außenbereich sowie auf dem Gehweg herumwarf, ebenso einige Blumentöpfe. Durch eine verständigte Streifenbesatzung der Neu-Ulmer Polizei konnte nur wenige hundert Meter weiter eine stark betrunkene Person festgestellt werden, welche durch einen Zeugen als der Verursacher identifiziert werden konnte. Die Person zeigte sich hier zunächst unkooperativ gegenüber den Beamten, konnte sich nicht ausweisen und gab keine Personalien an, weshalb dieser zur Klärung seiner Personalien festgehalten und zur Polizeiinspektion Neu-Ulm gebracht wurde. Auf der Dienststelle angekommen, konnte herausgefunden werden, dass es sich um einen bereits ausreichend polizeibekannten 30-Jährigen handelt, der derzeit ohne festen Wohnsitz ist. Aufgrund des fehlenden festen Wohnsitzes wurde mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft Rücksprache gehalten, welche strafprozessualen Maßnahmen gegen den 30-jährigen zu treffen sind, da dieser bei seiner Sachbeschädigung einen Schaden um die 1000 Euro verursacht hatte. Da der 30-Jährige kaum Bargeld bei sich führte und keine Sicherheitsleistung zur Sicherung des Strafverfahrens hinterlegen konnte, wurde nur die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten angeordnet. Danach wäre der 30-Jährige aus Sicht der strafprozessualen Maßnahmen zu entlassen gewesen. Da dieser aber stark alkoholisiert war, ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert deutlich über 2,5 Promille, dieser in der Schwabenstraße herumtorkelte und weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, sollte dieser zur Gefahrenabwehr und zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden.
Als dem 30-Jährigen dies eröffnet wurde, fand er sich damit überhaupt nicht einverstanden, zeigte sich sehr aufgebracht und aggressiv gegenüber den Beamten auf der Wache, drohte mit seinem Kopf die Schleusentüre einzuschlagen und die Beamten zu schlagen. Einen Beamten bedrohte er mit der Aussage, dass er ihn umbringen werde und machte anschließend mit seinen Fingern eine Kopfschussgestik in dessen Richtung, hierbei spuckte er dem Beamten auch ins Gesicht. Um einen möglichen Angriff zu unterbinden, wurde der 30-Jährige im Schleusenbereich mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt, dabei leistete dieser Widerstand gegen die Maßnahmen. Beruhigen ließ sich der 30-Jährige erst nach langem zureden, zeigte aber immer wieder starke Stimmungsschwankungen. Aufgrund des neuen Sachverhaltes wurde erneut Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft gehalten, diese ordnete eine Blutentnahme zur gerichtsverwertbaren Feststellung des Alkoholisierungsgrades an sowie die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen für diesen Vorgang. Eine Blutentnahme wurde schließlich auf der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch eine hinzugerufene Ärztin durchgeführt. Noch vor der Blutentnahme versuchte der 30-Jährige sich selbst zu verletzen, indem er seinen Kopf mehrfach gegen den Tisch schlug, weshalb er erneut fixiert werden musste, damit dieser sich nicht selbst verletzen und die Blutentnahme durchgeführt werden konnte. Letztendlich wurde der 30-Jährige nach allen strafprozessualen Maßnahmen einer psychiatrischen Einrichtung zugeführt. Beim Transport dorthin spuckte dieser einem weiteren Polizeibeamten ins Gesicht.
Am selben Abend meldet sich eine 40-jährige Neu-Ulmerin, um Anzeige wegen eines Vorfalls zu machen. Dieser ereignete sich am Freitag zwischen 03:00 und 04:00 Uhr in der Wohnung der 40-Jährigen. Die 40-Jährige hatte einem Bekannten erlaubt, sich bei ihr für eine gewisse Zeit einzuquartieren, doch als dieser aufgefordert wurde die Wohnung zu verlassen, kam es zum Streit. Bei diesem Streit schlug der „Einquartierte“ der 40-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und drohte diese umzubringen, sollte diese die Polizei verständigen. Durch den Schlag wurde die Frau nicht verletzt, hatte aber Schmerzen. Aus Angst ließ die 40-Jährige den Mann erneut bei sich schlafen und verständigte nicht die Polizei. Am frühen Morgen stellte diese fest, dass ihr Wohnungsschlüssel nicht mehr da war und dieser vom „Übernachtungsgast“ unberechtigt mitgenommen wurde, als dieser die Wohnung verließ. Aus Angst, dass dieser nun einfach in ihre Wohnung kommen könnte, kam die 40-Jährige am Freitagabend zur Polizei, um Anzeige zu erstatten. Wie sich herausstelle, handelte es sich um den 30-Jährigen, der sich bereits in einer geschlossenen Einrichtung befand. Es konnte dort dem 30-Jährigen der entwendete Wohnungsschlüssel abgenommen werden. Die Ermittlungen zu den Vorgängen laufen noch, den 30-jährigen erwarten nun einige Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung, Bedrohung, Diebstahl, Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

Neu-Ulm (Bayern): Zunächst Hilflose Person greift Polizeibeamte an

Am Freitagnachmittag, gegen 16:00 Uhr, wurde der Polizei eine hilflose Person mitgeteilt, die scheinbar alkoholisiert ins Gleisbett am Neu-Ulm Bahnhof gefallen war. Aufgrund der hohen Einsatzlage im Bereich der Polizeiinspektion Neu-Ulm musste eine Unterstützungsstreife der Polizeiinspektion Weißenhorn, welche sich bereits wegen eines anderen Unterstützungseinsatzes in Neu-Ulm befand, den Einsatz übernehmen. Bis zum Eintreffen der Streife konnte die Person bereits aus dem Gleisbett geborgen werden. Zu einer Störung des Bahnverkehrs kam es hierbei nicht. Die Person wurde augenscheinlich nicht verletzt. Bei der hilflosen Person handelte es sich um einen 15-jährigen Augsburger, dieser war mit über 1,5 Promille deutlich alkoholisiert und wurde zur weiteren Abklärung und Verständigung eines Erziehungsberechtigen zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht. Bis dahin verhielt sich der 15-Jährige mehr oder weniger kooperativ. Während dieser im Schleusenbereich wartete, begann dieser scheinbar völlig grundlose seine Fassung zu verlieren, schrie laut herum, beleidigt die Beamten auf der Wache und versuchte auch einem Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Um einen weiteren Angriff zu verhindern, wurde der 15-Jährige mittels unmittelbaren Zwanges zu Boden gebracht, dort fixiert und musste gefesselt werden. Hierbei leistet dieser massiven Widerstand, indem er sich mit aller körperlicher Gewalt gegen die Fixierung und Fesselung sperrte. Seinen Unmut gab er mit unzähligen Beleidigungen in Richtung der Beamten kund und ließ sich überhaupt nicht mehr beruhigen. Damit nicht genug, versuchte dieser auch noch durchgehend die Beamten anzuspucken, was ihm jedoch nicht gelang. Nach Rücksprache mit der zuständigen Jour-Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme zur Feststellung des Blutalkoholgehalts angeordnet. Letztendlich musste der 15-Jährige einer psychiatrischen Einrichtung für Jugendliche zugeführt werden. Diesen erwarten nun Strafanzeigen wegen Tätlichen Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.09.2019

Für mich persönlich begann der Danke-Polizei-Tag erstmal mit einer schweren Erkältung sowie der krankheitsbedingten Absage unseres Mitglieds, die mich normalerweise immer gern begleitet. Ich befürchtete das Schlimmste, aber es wurde klasse.

Schon die Auftaktveranstaltung an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, die uns dieses Jahr unterstützte, war großartig. Dazu die Pressemitteilung der Hochschule der Polizei:

Auftakt zum Danke-Polizei-Tag 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz

Am heutigen Tag fand die Auftaktveranstaltung des Danke-Polizei-Tages 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz statt. Der Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit für einen wertschätzenden Umgang mit polizeilicher Arbeit zu werben und über Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuklären. Im Beisein und unter der Schirmherrschaft von Innenminister Roger Lewentz begrüßte Gerke Minrath, die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, Personen und Organisationen, die der Polizei danken möchten.

Minister Lewentz bei der Pressekonferenz mit Gerke Minrath vom Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ und Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei (Bildquelle: Hochschule der Polizei RLP)

Nicht nur für den geleisteten regulären Dienst, sondern auch für besonderes Engagement einzelner Polizeibediensteter außerhalb der Dienstzeit wurde Dank ausgesprochen. Vor Pressevertretern sprachen neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und die Stefan-Morsch-Stiftung der Hochschule der Polizei ihren Dank aus. Beide Organisationen tragen seit Jahren durch Typisierungsaktionen zur Krebsbekämpfung bei und nutzen jährlich die Hochschule als eine Örtlichkeit für die Gewinnung neuer potenzieller Stammzellenspender. Polizeikommissar Maik Molitor, der bis Mai 2019 an der Hochschule sein Bachelorstudium absolvierte, wurde nach einer solchen Typisierungsaktion 2018 zum Stammzellenspender und damit zum Lebensretter. Er steht stellvertretend für alle Polizeibediensteten, denen heute und morgen gedankt wird.

Frau Aßmann, HdP, Frau Burkard, DKMS, Frau Morsch, Stefan-Morsch-Stiftung mit PK Maik Molitor, Stammzellenspender (v.l.n.r.) (Bildquelle: Hochschule der Polizei RLP)

Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, würdigte hingegen Frau Minraths Vereinsarbeit: „Ein Engagement, das wir Polizeibeamte sehr wohl wahrnehmen, schätzen und für das wir uns bedanken.“

Nach der Auftaktveranstaltung wird Frau Minrath weitere Polizeidienststellen besuchen, um dort stellvertretend Wertschätzung und Anerkennung an die dort arbeitenden Polizeibeamten auszusprechen.

(Pressemitteilung der Hochschule der Polizei vom 20.09.2019)

Damit fing ich auch sofort an. Bevor ich damit loslege, aber an dieser Stelle mein herzlichster Dank an die Hochschule der Polizei für die tolle Unterstützung, ebenso an Minister Lewentz und natürlich an Maik Molitor für seine Bereitschaft zur Spende. Die beiden Damen der DKMS und der Stefan-Morsch-Stiftung hoben beide die überdurchschnittliche Bereitschaft zur Stammzellenspende bei der Berufsgruppe „Polizei“ hervor. Falls noch jemand Fragen hat, warum ich mich für diese Berufsgruppe engagiere. Weil sie es verdient hat!

Dienststellenbesuche

Nun aber zu meinen Dienststellenbesuchen. Die Gespräche ähneln sich oft. Überall überwog erst einmal Freude, dass da jemand kommt, um sich zu bedanken. Klar, ab und an kommt ein Danke, oft auch zwischen Tür und Angel nach Einsätzen, manche Menschen schreiben auch nach gut gelungenen Einsätzen. Aber dass Menschen explizit zur Polizei fahren, um sich ohne konkreten Anlass mal zu bedanken, das kommt wohl selten bis nie vor. Vielfach wurden ich (oder auch Mitstreiter) gefragt, was uns bewegt, in unserem Verein aktiv zu sein, was mich bewegt hat, ihn zu gründen und so weiter. Viele Beamte erzählten aus ihrem Dienstgebiet. Was mich immer freut ist, dass die Mehrzahl unserer Gesprächspartner trotz allem finden, dass sie einen tollen Beruf haben und ihn lieben. Auch dafür mag ich unsere Polizistinnen und Polizisten.

Nach der Pressekonferenz und einer köstlichen Viertelpizza ging es zur Polizeiwache am Flughafen Hahn. Das war für mich übrigens auch deswegen interessant, weil ich diesen Flughafen noch nie aus der Nähe gesehen hatte. Ich fand auch die Arbeitsteilung zwischen Landes- und Bundespolizei interessant.

Vor der Polizeiwache Hahn (Bildquelle: Polizei RLP)

Von dort ging es direkt zum Bundespolizeirevier Hahn, wo der Gesprächsbedarf groß war. Die Unterhaltung drehte sich auch um die massive Personalaufstockung, die der Bund plant und teilweise schon umsetzt. Für mich als Bürgerin eine durchaus beruhigende Information, aber für die aktiven Polizistinnen und Polizisten eine Herausforderung, da die vielen Anwärter natürlich auch ausgebildet werden müssen. Gefreut habe ich mich auch sehr, eine mir bereits bekannte Bundespolizistin aus Trier anzutreffen.

Von hier ging es zur Polizeiinspektion Simmern. Leider fehlt mir von diesem supernetten Empfang dort noch das Foto.

Damit ging der Freitag zu Ende, was angesichts meiner angeschlagenen Gesundheit auch gut so war. Netterweise erklärte mein Mann sich bereit, mich am Samstag zu fahren. Er bekam so viel Spaß an der Sache, dass er schon ankündigte, nächstes Jahr wieder mitkommen zu wollen. Danke, Du bist der Beste!

Da die Hochschule der Polizei keinem Präsidiumsbezirk zugeordnet ist, aber zum Ausgleich mitten im Hunsrück (für Nicht-Rheinland-Pfälzer – eines der Mittelgebirge in diesem wunderschönen Bundesland) liegt, besuchten wir Hunsrück-Dienststellen, die bislang noch nie an unseren Wegstrecken lagen.

Wir begannen bei der Polizeiinspektion Morbach. Danke für den netten Empfang und den leckeren Latte Macchiato.

Weiter ging es zur Polizeiinspektion Idar-Oberstein:

Von dort fuhren wir nach Birkenfeld zur dortigen Polizeiinspektion. Netterweise durften wir dort im Hof parken, da wir unseren Hund nicht den ganzen Tag allein zuhause hatten lassen können und wir einen Schattenparkplatz brauchten, damit unsere alte Hundedame nicht verglüht. Auch sonst wurden wir sehr freundlich empfangen:

Von hier ging es zur Polizeiinspektion Baumholder; auch hier bedankten wir uns für den täglichen Einsatz:

Dieses Mal hatte ich die Ankunftszeiten deutlich großzügiger geplant als sonst. In den vergangenen Jahren war es ab und zu durch die Verkehrslage oder Verfahren oder gesteigerten Gesprächsbedarf bei der einen oder anderen Dienststelle zu Verspätungen gekommen, die dann den ganzen Zeitplan über den Haufen geworfen hatten. Dieses Jahr hatte ich eine Menge Puffer, so dass wir nun gut zwei Stunden totschlagen mussten. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber Rheinland-Pfalz ist schön. Sozusagen im Vorbeiflug besichtigten wir den Nahe-Skywalk, die daneben liegende hübsche Stiftskirche (in der unmittelbar vor unserer Ankunft eine Hochzeit stattgefunden hatte), sowie Schloss Dhaun.

Blick vom Nahe-Skywalk

Zurück zu unserer eigentlichen Mission, die sich auch durchaus in der Nähe des Nahe-Skywalks abspielte – der Polizeiinspektion Kirn unseren Dank zu überbringen. Hier durfte unser Hund sogar mit rein und wurde von allen anwesenden Polizistinnen und Polizisten erstmal ordentlich durchgestreichelt.

Zuguterletzt endete unsere Tag im Hunsrück bzw. an der Nahe in Bad Kreuznach. Dort war mein Gastspiel bei meiner Danke-Radtour letzten Sommer ja denkbar kurz gewesen, deshalb hatte ich Wert darauf gelegt, dieses Mal mehr Zeit mitzubringen, falls an einem Samstag Nachmittag überhaupt Zeit ist. Das weiß man ja nie so genau, deswegen muss man auch damit rechnen, dass die Einsatzlage dazwischen kommt.

Von dort fuhren wir dann nach Hause, wo mein Sofa schon sehr laut nach mir rief. Natürlich enterte ich dieses nicht, ohne noch vorher unserer Dienststelle am Vereinssitz, der Polizeiinspektion Remagen, Danke zu sagen für den täglichen Einsatz für uns alle. Ich freute mich, als mir die Beamten vor Ort erzählten, dass vor der Dienststelle ein Dank in Form von einer Blume gefunden worden sei. In erster Linie wegen des Dankes, weil die Geschenke ja, wie ich nicht müde werde zu betonen, nicht der Sinn dieses Tages sind.

Aktive Mitglieder 

Auch diverse Mitglieder des Vereins waren nicht untätig. Die folgende Aufstellung erfolgt in der Reihenfolge des Eintreffens der Nachrichten der Mitglieder dazu (keine Wertung!):

Unsere Mitglieder Stephanie und Alexander Poth besuchten die Polizeiinspektion Weststadt in Braunschweig. Schickes T-Shirt, übrigens. 😉

Eines unserer Mitglieder besuchte die Polizeiinspektion Bad Dürkheim. Danke Dir für Deinen Einsatz.

Ein weiteres Mitglied besuchte die Polizeiinspektionen Andernach, Neuwied, Koblenz 1 und Montabaur und berichtete ganz begeistert von diesen Besuchen und dem herzlichen Empfang. Außerdem gab es am Tag vorher im Rahmen einer Demonstration eine Danke-Karte an einen der begleitenden Bereitschaftspolizisten ab. Super gemacht! Danke für Deinen Einsatz.

Unser Mitglied Ilija Matijevac, auch mit tollen Shirts, besuchte einige Dienststellen im Gebiet der Rheinpfalz:

Polizeiinspektion Frankenthal:

Polizeiwache Maxdorf:

Polizeiwache Oggersheim:

Polizeiinspektion Ludwigshafen 1:

Polizeidirektion Ludwigshafen (verschlossen):

Last but not least besuchte er auch die Polizeiinspektion Ludwigshafen 2, wo er auf ein weiteres unserer Mitglieder traf. Ihr seid klasse! 🙂

Unser Mitglied Gitti Rief war im Allgäu unterwegs und besuchte einige Dienststellen:

Polizeiinspektion Wangen / Allgäu:

Außerdem besuchte sie die Inspektionen Oberstaufen und Lindenberg. Danke!

Auch im Vorfeld war sie schon fleißig und schrieb einige Karten:

Das tat auch unser Mitglied Kerstin Wenninger.

Hier ihr Bericht:

Am Samstag den 14.09.19 hatte ich eine Fortbildung in Marktoberdorf und besuchte die dortige Polizeiinspektion um kurz nach 8 Uhr. Der Diensthabende in der Wache freute sich sichtlich über den Besuch und die Karte bekam sofort einen Platz am schwarzen Brett damit, wie er sagte, seine Kollegen diese auch sehen können :-). Nach der Fortbildung bot sich noch ein Besuch in Kempten beim PP Schwaben Süd West mit der PI zusammen an. Dort war man im Stress und somit wurde das Ganze eine kurze Angelegenheit der Beamte leitet die Karte weiter.

Am Dienstag den 17.09. fuhr ich nach der Schule in Memmingen zur dortigen Polizeiinspektion. Dort durfte ich erst warten und war diesmal auch verhältnismäßig schnell wieder draußen – gefreut haben sie sich aber bestimmt nur der Zeitpunkt war nicht so gut.

Zwischenzeitlich habe ich mir eine Nebenhöhlengeschichte eingefangen, kaum geschlafen, Schmerzen, usw.

Am Freitag den 20.09. besuchte ich den Polizeiposten Dietenheim (meiner Heimat) die Freude war groß und ich wurde gebeten das nächste Mal vorher anzurufen damit man etwas mehr Zeit für ein Gespräch hat 😀

dav

Am Samstag 21.09. zwang ich mich wenigstens noch den Nachbarort Illertissen anzufahren. Bei der Polizeiinspektion habe ich geklingelt und bekam da zu hören dass der Beamte gerade alleine sei ich aber herein kommen solle. Als ich im Vereinshoody um die Ecke kam und der Beamte das Logo sah rief er freudig ich weiß es, ich weiß es und lachte – dann schnappte er sich die Karte und brachte sie gleich in den Büroraum 😀 Da ich den Beamten nicht anstecken wollte ging ich wieder weiter und wünschte wie überall einen gewalt- u. verletzungsfreien Dienst 😀

Die noch geplanten Dienststellen habe ich per Post erledigt da mein Kreislauf nicht mehr mitgemacht hatte. Diesbezüglich hoffe ich das meine Karten ihre Ziele in Kaufbeuren, Bad Wörishofen, Mindelheim, Krumbach, Günzburg, Weißenhorn, Senden, Neu-Ulm, Ulm, Ulm Wiblingen, Laupheim, Biberach und Ochsenhausen sowie die BUPO Ulm u. Kempten und die Hundestaffel Ulm erreicht haben – ich bete das sie dort sind :-).

Unser Mitglied Simone Schneider war im Umfeld von Mittweida unterwegs. Außerdem hat ihr Verein OASE e. V. (ein Verein, der mit straffällig gewordenen Jugendlichen arbeitet) die Hälfte der etwa 4.000 Postkarten, die zum Danke-Polizei-Tag an alle Dienststellen der Republik versandt werden, im Vorfeld beklebt (Adresse und Porto). Das sind mal sinnvoll verwendete Arbeitsstunden. Die andere Hälfte wurde von unseren Mitgliedern Jenny und Biggi aus Hessen bearbeitet.

So gehen Arbeitsstunden

Fertig

Besuch im Revier Mittweida

Besuch im Revier Rochlitz

Ihr Fazit: „Aber gefreut haben sich die Beamten/Beamtinnen in den Revieren ganz sehr, und ehrlich überrascht waren sie!“

Unser Mitglied Erdmute Wittmann war wieder bei der Polizeiinspektion Remagen und hatte einen besonderen Gast dabei. Hier ihr Bericht:

Nima, ein afghanischer Junge im Alter zwischen Kindergarten und Einschulung wohnt in der Straße der Polizeiinspektion Remagen und sieht oft Polizeiautos mit Blaulicht vorbeirasen. Das weckte natürlich in ihm den Wunsch, einmal Polizist zu werden, weshalb ich vorschlug, am Danke-Polizei-Tag ein selbstgemaltes Bild in der Dienststelle vorbeizubringen. Wochen vorher hatte er sich schon mit Feuereifer und unter dem Kommentar seiner Geschwister daran gemacht, und am 21. September 19 konnte er bereits ab 6 Uhr morgens nicht mehr schlafen vor Aufregung. Mit seiner Mutter, mir und seinem Bild marschierte er zur Polizeiinspektion.

Nimas Bild

Eine Polizistin begrüßte ihn unglaublich herzlich und stellte sich mit Namen vor. Sie ging in die Hocke, um mit ihm auf Augenhöhe zu sprechen. Dann durfte er einen Blick in ein Büro werfen. Er war wie gebannt. Nur auf dem Weg zur großen Garage, wo sich mehrere Einsatzfahrzeuge befanden, brach die zurückgehaltene Freude durch mit einigen schüchternen Hüpfern. Dann durfte er sich in eines der Einsatzfahrzeuge setzen und sogar den Knopf für das Blaulicht drücken.

Zum Abschied schenkte ihm die Polizistin ihre Visitenkarte für den Fall, dass er sie wieder besuchen wolle. Auf dem Nachhauseweg klebte er noch immer schüchtern an der Seite seiner Mutter, aber kurz vor dem Haus stürmte er los, um ganz schnell alles seinen Geschwistern zu erzählen.

Für Nima dürfte das ein Erlebnis gewesen sein, das er nicht vergisst. Darum ein besonderer Dank an die Polizistin, die sich so viel Zeit für ihn genommen hat, um ihm ein Einsatzfahrzeug einschließlich des Kofferraumes zu zeigen und sensibel auf seine Schüchternheit eingegangen ist.

To be contindued …

Engagierte Nichtmitglieder: 

Unsere Facebook-Leser Marita Gruber und ihre Tochter begingen den Danke-Tag in Mannheim:

Mannheim Oststadt:

Mannheim Neckarau:

Auch Euch beiden herzlichen Dank für die Unterstützung unserer Initiative.

Fazit:

Alle Mitglieder, die unterwegs waren, berichteten einhellig von einem jeweils sehr herzlichen Empfang. Alle Polizistinnen und Polizisten freuten sich über den ausgesprochenen und persönlich überbrachten Dank. Es herrschte große Einigkeit, dass das ein sehr seltenes Phänomen ist. Finde ich persönlich übrigens eine sehr spannende Information vor dem Hintergrund, wie viele Leute auf unseren Präsenzen in den Sozialen Netzwerken und jährlich neu versichern, dass sie das quasi pausenlos tun würden, weswegen ein Danke-Polizei-Tag ja eigentlich vollkommen sinnlos sei …

Die Lobkultur ist ja in Deutschland generell mehr als verbesserungswürdig. Man ist mit negativer Kritik immer schnell bei der Hand, was ja auch durchaus nichts Falsches ist. Aber dazu zu sagen, wie es ist, gehört eben auch, dass man sagt, wenn etwas gut ist. Und da mangelt es hier doch ganz erheblich.

Ich hätte mir persönlich etwas mehr Presseresonanz gewünscht. Auch wenn gute Nachrichten bekanntlich nicht so gut gehen wie schlechte Nachrichten, so haben unsere Polizistinnen und Polizisten das doch mehr als verdient, dass auf diesen Tag hingewiesen wird und Menschen vielleicht doch mobilisiert werden. An dieser Stelle ein dickes Danke an den SWR und die Rhein-Nahe-Zeitung, die vor Ort waren.

Und noch einmal ein Danke an unsere Polizistinnen und Polizisten, denn Ihr seid #immerda!

Berlin-Mitte: Festnahme nach räuberischem Diebstahl

Ein Mann wurde gestern am späten Nachmittag in Mitte nach einem räuberischen Diebstahl vorläufig festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Filialleiter eines Lebensmitteldiscounters in der Schillingstraße gegen 17.50 Uhr auf zwei Männer aufmerksam, nachdem der Alarm der Warensicherungsschranken ausgelöst hatte, und informierte seinen Ladendetektiv. Der 57-jährige Sicherheitsdienstmitarbeiter folgte den beiden Männern. Auf dem U-Bahnhof Jannowitzbrücke sprach er die mutmaßlichen Ladendiebe, die eine Sekt- und eine Weinflasche in den Händen hielten, an. Als ein Zug der Linie U8 einfuhr, begab sich das Duo in Richtung Zug. Der Ladendetektiv forderte beide auf stehenzubleiben. Dies ignorierten sie und ein Tatverdächtiger soll den 57-Jährigen dann geschlagen haben. Ein auf dem Bahnsteig wartender Mann wurde Zeuge des Geschehens und begab sich zum angegriffenen Ladendetektiv. Die mutmaßlichen Diebe stiegen dann in den Zug und fuhren bis zum U-Bahnhof Heinrich-Heine-Straße. Der Sicherheitsdienstmitarbeiter und der 34-jährige Zeuge waren den beiden Männern gefolgt. Während sich ein Tatverdächtiger in Richtung Köpenicker Straße entfernte, verließ der Mann, der den Detektiv zuvor geschlagen haben soll, den Bahnhof in Richtung Heinrich-Heine-Straße Ecke Annenstraße. Der 57-Jährige und der Helfer folgten ihm. Kurz darauf trafen zwischenzeitlich alarmierte Polizeikräfte ein, nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest und legten ihm die Handfessel an. Er versuchte, sich dagegen zu wehren und spuckte einem Polizeibeamten ins Gesicht. Gleichzeitig versuchte der Festgenommene, mit dem Kopf die Einsatzkräfte zu treffen. Daraufhin wurde er zu Boden gebracht. Dort liegend spuckte er erneut in Richtung der Polizeikräfte. Mit einem Transportkommando brachten die Einsatzkräfte den Festgenommenen dann zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam und lieferten ihn ein. Seine Personalien sind bisher unbekannt. Die bei dem Tatverdächtigen gefundene Weinflasche wurde beschlagnahmt. Der Ladendetektiv hat leichte Armverletzungen erlitten. Die Ermittlungen hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 übernommen.

PM des PP Berlin vom 20.09.2019

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): 32-Jähriger muss nach Streit in Gewahrsam genommen werden

In der Nacht zum Freitag kam es in der Posener Straße in Bietigheim-Bissingen zu einer handfesten Auseinandersetzung, die schließlich die Polizei auf den Plan rief. Gegen 03.30 Uhr alarmierten Nachbarn, die einen lauten Streit in der Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses wahrgenommen hatten, die Polizei. Zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen rückten hierauf aus. Auf Klingeln und Klopfen öffnete schließlich ein Mann. Der 32-Jährige trug lediglich eine Hose und hatte Blutantragungen am Körper. In der Wohnung entdeckten die Beamten einen weiteren Mann, der ebenfalls mit Blut verschmiert war.
Der 32-Jährige verhielt sich sogleicht unkooperativ. Er beleidigte die Beamten und forderte sie auf zu gehen. Die Polizisten alarmierten im weiteren Verlauf den Rettungsdienst. Als der 32-Jährige versuchte die Wohnungstür zu schließen, mussten die Polizisten ihn festhalten.
Er versuchte sich nun aus dem Griff herauszuwinden, worauf ihm Handschließen angelegt werden mussten. Hierauf ließ er sich zu Boden fallen und wehrte sich gegen seine Ingewahrsamnahme. Im weiteren Verlauf wurde der 32-Jährige zum Polizeirevier Bietigheim-Bissingen gebracht, wo er sich weiterhin gegen die Beamten wehrte und sie beleidigte. Zwischenzeitlich war es den Polizisten auch gelungen Kontakt zu der zweiten Person, einem 24-Jährigen, aufzunehmen. Dieser schien so stark unter Alkoholeinfluss zu stehen, dass er sich kaum artikulieren konnte. Beide Männer wurden im weiteren Verlauf medizinisch versorgt. Möglicherweise rührten ihre Verletzungen von einer zerborstenen Glasscheibe her, die wohl im Zuge des Streits zu Bruch gegangen war. Der 32-Jährige musste bis Freitagmorgen in der Gewahrsamseinrichtung bleiben. Er muss darüber hinaus mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.09.2019

Efringen-Kirchen (Baden-Württemberg): Festgenommener tritt nach Polizeibeamten

Ein Festgenommener hat am Donnerstagmorgen, 19.09.2019, in Efringen-Kirchen nach einem Polizeibeamten getreten.
Dieser verspürte Schmerzen, blieb aber unverletzt. Der 23-jährige war am Morgen in einer Wohnung aufgesucht worden. Da er zwei ausstehende Geldstrafen, die gegen ihn verhängt worden waren, nicht bezahlen konnte, wurde er festgenommen. Da er gleich aggressiv reagierte, wurden ihm die Handschließen angelegt. Er versuchte, sich zu befreien und trat unvermittelt nach einem Polizisten. Er traf diesen am Bein.
Nun wurde der Mann auch an den Beinen fixiert. Als er sich beruhigt hatte, entschuldigte er sich für sein Verhalten. Er kam in eine Justizvollzugsanstalt, wo er seine Strafe absitzen muss.

PM des PP Freiburg vom 20.09.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte – Festnahme

Am Donnerstag, 19.09.2019, gegen 14:30 Uhr ist es zu Streitigkeiten in einem Geldinstitut an der Marktstraße gekommen. Ein Mann (26 Jahre alt) leistete Widerstand gegen eingesetzte Polizeibeamte und musste daraufhin in Gewahrsam genommen werden.
Ein aggressiver Kunde zeigte sich den Mitarbeitern der Bank gegenüber unverständig und kam einem ausgesprochenen Hausverbot nicht nach. Daraufhin riefen diese die Polizei unter 110.
Auch der Streifenwagenbesatzung gegenüber zeigte er sich uneinsichtig und leistete erheblichen Widerstand. Der Mann mit armenischen Wurzeln konnte sich zudem nicht ordnungsgemäß ausweisen.
In der Wache Alt-Oberhausen wurde eine Identitätsfeststellung durchgeführt.
Der Armenier zeigte sich weiter durchgängig aggressiv und unkooperativ, daher wurde er anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Anzeige gegen ihn wurde erstattet, am frühen Abend konnte er entlassen werden.

PM des PP Oberhausen vom 20.09.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Tatverdächtiger schlägt bei Festnahme um sich und greift Polizisten an

Zivilpolizisten haben am Donnerstagabend (19. September) in der Kölner Innenstadt einen aus Nigeria stammenden Mann (28) vorläufig festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, kurz zuvor am Ebertplatz versucht zu haben, Marihuana zu verkaufen. Der 28-Jährige ist bereits einschlägig polizeibekannt und auch im Bereich des Ebertplatzes schon mehrfach beim Drogenhandel aufgefallen. Wegen eines erneuten Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz muss er sich noch heute vor dem Haftrichter verantworten. Der als Westeuropäer beschriebene Kaufwillige flüchtete auf seinem Fahrrad.
Gegen 21.20 Uhr beobachteten Zivilbeamte, wie ein Fahrradfahrer auf dem Ebertplatz stoppte und dem 28-Jährigen einen Geldschein hinhielt. Daraufhin griff der später Festgenommene in seine Hosentasche, zog ein Tütchen heraus und hielt es dem Radfahrer hin.
In dem Moment bemerkte der ‚Verkäufer‘ die Beamten und rannte weg.
Auch der Radfahrer nutzte die Gelegenheit zur Flucht. Die Beamten stoppten den mutmaßlichen Drogendealer, der sofort wild um sich schlug und die Beamten angriff. Zusammen mit Unterstützungskräften überwältigten die Polizisten den Mann und fesselten ihn. Am Tatort stellten die Zivilbeamten ein Tütchen mit Marihuana sicher, welches der Festgenommene zuvor weggeworfen hatte. Der bereits Polizeibekannte muss sich jetzt wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der POL Köln vom 20.09.2019

Mömbris (Bayern): Nach Trunkenheitsfahrt mehrfach Widerstand geleistet

Ein junger Pkw-Fahrer, der offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, leistete am Donnerstagnachmittag mehrfach Widerstand gegen die Polizei.
Um 12.30 Uhr hatte ein 35-jähriger Polizeibeamter in seiner Freizeit in der Straße Ring einen Opel bemerkt, der quer auf der Straße stand. Die Scheiben waren geöffnet, es lief lautstarke Musik. Er sprach daraufhin den Fahrer, einen 23-jährigen Mann an. Da er den Eindruck hatte, dass der junge Fahrer, alkoholisiert war, versetzte er sich in den Dienst, um eine bevorstehende Trunkenheitsfahrt zu verhindern. Es kam dann zu einer Rangelei, bei der beide Personen leicht verletzt wurden. Der Zeuge hatte inzwischen die Alzenauer Polizei verständigt. In einem günstigen Moment gelang dem 23-Jährigen dann die Flucht mit seinem Pkw. Der flüchtige Opel konnte im Rahmen der Fahndung gegen 13.30 Uhr von einer Streife der Alzenauer Polizei in Albstadt angetroffen werden. Ihm wurde die vorläufige Festnahme erklärt, gegen seine Festnahme wehrte er sich allerdings. Schließlich konnte die Streife den Fahrer mit unmittelbarem Zwang fesseln. Da ein Alkotest einen Wert von 1,18 Promille ergab, musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Während der Blutentnahme auf der Dienststelle leistete der Mann dann erneut Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mit einem unflätigen Ausdruck. Aufgrund seiner Aggressivität wurde der 23-Jährige nach Rücksprache mit einem Richter in einem Haftraum der PI Alzenau ausgenüchtert. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte er gegen 19.30 Uhr entlassen werden. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs waren neben verschiedenen Alkoholika auch eine verdächtige weiße Substanz zum Vorschein gekommen, die sichergestellt wurden. Bei den Widerstandshandlungen wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun wegen diverser Delikte.

PM der PI Alzenau vom 20.09.2019

Eberswalde (Brandenburg): Aggressiv gegenüber Polizeibeamten

Anwohner informierten in den frühen Abendstunden des 19.09.2019 die Polizei, weil ein offensichtlich alkoholisierter Mann im Flur eines Mehrfamilienhauses in der Eberswalder Straße herumbrüllte. Die Polizeibeamten sprachen dem 25- Jährigen einen Platzverweis aus. Der schlug daraufhin in Richtung der Beamten, bedrohte und beleidigte sie und verhielt sich ihnen gegenüber sehr aggressiv. Ein durchgeführter Atemalkoholtest zeigte einen Wert von 2,1 Promille. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam.
Er erhielt eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Ost vom 20.09.2019

Mühlberg (Brandenburg): Körperverletzungen und Widerstand

Die Polizei wurde am Donnerstagabend über einen Familienstreit in Mühlberg unterrichtet. Nach verbalen und gegenseitigen körperlichen Auseinandersetzungen erteilten die Polizeibeamten einem 47-Jährigen eine fällige Wohnungsverweisung. Dieser wollte der sehr aggressive Mann nicht nachkommen, er beleidigte die Beamten und wehrte sich aktiv. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurde die polizeiliche Maßnahme durchgesetzt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 20.09.2019

Hofheim a.T. (Hessen): Mittelfinger mit Konsequenzen

Ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung haben Polizisten aus Hofheim am späten Dienstagnachmittag gegen einen Jugendlichen eingeleitet, nachdem dieser den Beamten den Mittelfinger gezeigt hatte. Gegen 17:00 Uhr stand der 17-Jährige gemeinsam mit einem Bekannten an einer Bushaltestelle in der Rheingaustraße im Stadtteil Marxheim, als ein Streifenwagen an dem Duo vorbeifuhr. Kurzerhand hob der in Wiesbaden wohnhafte Jugendliche seinen Arm und streckte den Beamten den Mittelfinger entgegen. Die Konsequenz ließ nicht lange auf sich warten: die Polizisten wendeten ihr Fahrzeug, stellten die Personalien des Jungen fest und eröffneten ein Strafverfahren.

PM des PP Westhessen vom 20.09.2019

Liebenwalde (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte kontrollierten gestern gegen 21.20 Uhr in der Hammerallee einen 47-jährigen Oberhaveler, der offenbar alkoholisiert mit einem Pkw Mercedes gefahren war. Ein erster Atemtest ergab 1,46 Promille. Im Streifenwagen wurde der 47-Jährige zur Blutprobenentnahme in die Polizeiinspektion gebracht. Dabei versuchte er einen Polizeibeamten zu schlagen. Der Schlag konnte abgewehrt werden und der Mann wurde gefesselt. Nach der Blutprobenentnahme blieb der 47-Jährige zunächst im Polizeigewahrsam. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eine wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurden aufgenommen. Nach seiner Ausnüchterung wurde der Mann wieder entlassen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 20.09.2019

Hungen (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 37 – Jähriger hat am Donnerstagabend in Inheiden offenbar Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet. Die Beamten waren in Inheiden, um eine Frau, gegen die ein Haftbefehl vorlag, festzunehmen. Der 37 – Jährige versuchte, die Polizeibeamten wegzudrängen und versperrte den Weg. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401

PM des PP Mittelhessen vom 20.09.2019

Dortmund-Essen-Hamm (Nordrhein-Westfalen): „Ich bin ein MMA-Kämpfer, ich mache euch platt“ – Nach Widerstand im Bahnhof Hamm sorgt 29-Jähriger im Dortmunder Hauptbahnhof für Einsatz der Bundespolizei

Nach einer „Schwarzfahrt“ leistete ein 29-jähiger Mann heute Morgen (20. September) im Dortmunder Hauptbahnhof Widerstand gegen die Bundespolizei. Wie sich herausstellte, war er kurz zuvor im Hammer Hauptbahnhof durch ein ähnliches Verhalten aufgefallen.
Gegen 10:00 Uhr wurde die Bundespolizei zum RE 11 gerufen. Diesen hatte der 29-jährige Mann aus Essen ohne Fahrausweis genutzt und verweigerte die Herausgabe seiner Personalien gegenüber den Bahnmitarbeitern. Diese wollte er auch den Einsatzkräften nicht verraten. Im Gegenteil, er zeigte sich gegenüber den Bundespolizisten äußerst aggressiv und erklärte diesen: „Ich mach euch platt, ich habe acht Jahre MMA (Mixt Martial Arts/ Vollkontakt-Kampfsportart) gemacht und keine Angst vor euch).
Weil sich der aggressive Mann weigerte mit zur Wache zu kommen und zudem begann immer wieder sich wie ein Boxer (Kampfstellung) zu verhalten, wurde er überwältigt, gefesselt und zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen.
In der Wache konnte ermittelt werden, dass der Mann zuvor im Hammer Hauptbahnhof aufgefallen war. Dort warf er sein mitgeführtes Fahrrad auf einen Bundespolizisten.
Siehe auch: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4380958
Gegen den Essener leitete die Dortmunder Bundespolizei ein Ermittlungsverfahren wegen Beförderungserschleichung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.09.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Psychisch auffälliger Mann

Wegen Bedrohung ermittelt die Polizei gegen einen 31-jährigen Mann, der am Donnerstagnachmittag gegen 14 Uhr von Beamten des Polizeireviers in Gewahrsam genommen werden musste. Der 31-Jährige war beim Ausländeramt im Rathaus vorstellig geworden und wollte seine sofortige Ausreise in sein Heimatland erwirken. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, hielt er einen abgeschlagenen Flaschenhals in der Hand und bedrohte damit die Angestellten. Der Tatverdächtige, der sich auch durch die Polizisten zunächst nicht beruhigen ließ, konnte kurz darauf von den Beamten überwältigt werden, nachdem er den Flaschenhals abgelegt hatte. Der psychisch auffällige 31-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und anschließend in eine psychiatrische Klinik gebracht.

PM des PP Konstanz vom 20.09.2019

Markdorf (Baden-Württemberg): Alkoholisiert und psychisch auffällig

Mehrere Anrufe gingen am Donnerstagabend gegen 19.30 Uhr bei der Polizei wegen eines alkoholisierten Mannes ein, der in der Talstraße randalieren soll. Der 31-Jährige hatte zunächst aufgrund seiner Alkoholisierung den mitgeführten Rucksack verloren und deswegen den Verkehr angehalten. Als ihm eine Passantin helfen wollte, wurde der Mann aggressiv. Bevor eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Überlingen eintraf, schrie der 31-Jährige herum, warf Flaschen umher und torkelte vor Autos. Die Beamten wurden von dem psychisch auffälligen Mann sofort bespuckt, weshalb sie den 31-Jährigen überwältigten und ihm eine Spuckhaube aufsetzten. Anschließend brachten sie ihn zur Dienststelle, wo er nach einer ärztlichen Untersuchung in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde.

PM des PP Konstanz vom 20.09.2019

Herrenberg (Ludwigsburg): 51-Jähriger erneut auffällig

Nachdem ein 51-Jähriger bereits am Vortag auffällig war, kam es am Freitagmorgen gegen 10:20 Uhr erneut zu einem Vorfall in einem Drogeriemarkt in der Adlerstraße in Herrenberg. Der Mann hatte sich zuvor den Mitarbeitern gegenüber aggressiv und bedrohlich gezeigt. Er verließ dann die Örtlichkeit und kündigte an, dass er ein Messer holen werde. Ein Zeuge flüchtete aufgrund der Ankündigung in ein angrenzendes Ladengeschäft. Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann durch eingesetzte Polizeibeamte unweit des Drogeriemarkts angetroffen werden. Als der 51-Jährige die Polizeibeamten erkannte, ging er sofort zur Konfrontation über, beschimpfte die Beamten und bewarf sie mit Gegenständen, die er bei sich führte. Als er plötzlich in seine Hosentasche griff, brachten ihn die Beamten zu Boden. Als ihm Handschließen angelegt werden sollte, wehrte er sich heftig gegen die Maßnahme. Schließlich gelang es jedoch ihn zu überwältigen. Der 51-Jährige wurde im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.09.2019

Hoyerswerda (Sachsen): Alkoholisiert, aggressiv und per Haftbefehl gesucht

Polizeiliche Unterstützung forderte am Donnerstagabend die Rettungsleitstelle an, da sich im Bereich der Liselotte-Herrmann-Straße eine 31-jährige deutsche Frau, die offensichtlich erheblich alkoholisiert war, aggressiv gegenüber Rettungskräften verhielt. Außerdem trat sie gegen einen Pkw.
Um weitere Eskalationen zu verhindern, versuchten eingesetzte Beamte, die Lage zu beruhigen, was sich jedoch vor Ort als unmöglich erwies. Die Frau reagierte auch auf die Polizisten aggressiv, uneinsichtig und verweigerte Angaben zu ihrer Person, so dass erst anhand der Überprüfung in polizeilichen Systemen ermittelt werden konnte, mit wem man es zu tun hatte.
Dabei kam auch ans Licht, dass die Frau per Haftbefehl gesucht wurde, da sie eine vierstellige Geldstrafe nicht bezahlt hatte. Die Ordnungshüter mussten der Dame während der Fahrt zum örtlichen Revier Hand- und Fußfesseln anlegen, da sie sich im gesamten Verlauf der polizeilichen Maßnahmen unkooperativ und renitent verhielt. Die junge Frau zog erst in eine Gewahrsamszelle im Hoyerswerdaer Revier und schließlich in eine Justizvollzugsanstalt ein. Dort wird sie nun ihre Strafe verbüßen.

PM der PD Görlitz vom 20.09.2019

Billigheim-Ingenheim (Rheinland-Pfalz): Widerstand geleistet

Gegen 18.00 Uhr wurden der Polizei Landau zwei Personen gemeldet, die in einer Bushaltestelle in der Hauptstraße liegen sollen und nicht mehr ansprechbar wären. Als sie vor Ort einer Kontrolle unterzogen werden sollten, wollte einer der Männer einem Beamten unvermittelt einen Kopfstoß verpassen, was jedoch abgewehrt werden konnte. Der andere Mann schlug einem Beamten die Brille vom Gesicht. Bei der anschließenden Fesselung der Männer wehrten sich diese heftig und versuchten sich immer wieder aus den Haltegriffen zu befreien. Erst unter Zuhilfenahme eines Pfefferspray-Einsatzes, der Hilfe von DRK-Mitarbeitern und weiteren Polizeibeamten konnten die Männer im Alter von 24 und 26 Jahren fixiert und auf die Dienststelle verbracht werden. Hier wehrten sie sich erneut und den deutlich alkoholisierten Männern wurde eine Blutprobe entnommen. Anschließend wurden sie ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt und waren zunächst weiterhin dienstfähig.

PM der PD Landau vom 20.09.2019

Bei der Versammlungsbehörde waren für heute diverse Versammlungen und Aufzüge im Zusammenhang mit der Thematik Klimaschutz angemeldet worden.

Diese begannen mit den Zubringeraufzügen aus den Stadteilen Altenwerder, Lohbrügge und Hafencity, die sich zum Jungfernstieg, dem Ort der Anfangskundgebung für die angemeldete Versammlung „Fridays for Future“ begeben hatten.

Hier erfolgte ein steter Zulauf. Die erwartete Zahl von 20.000 bis
30.000 Teilnehmern wurde mit etwa 70.000 Teilnehmern weit übertroffen.

Nach der Anfangskundgebung, die um 12:10 Uhr begann, setzte sich der Aufzug um 12:35 Uhr in Bewegung. Der vorab kommunizierte Marschweg wurde zurückgelegt, wobei das Ende des Aufzuges den Jungfernstieg aufgrund der hohen Teilnehmerzahl erst kurz vor dem Eintreffen der Spitze verlassen hatte.

Um 14:41 Uhr erreichte die Spitze des Aufzuges den Endkundgebungsort Jungfernstieg / Ballindamm und mit einiger Verspätung auch das Ende des Aufzuges.

Die Abschlusskundgebung wurde mittels Redebeiträgen und Musik durchgeführt.

Nachdem die Versammlung durch den Versammlungsleiter um 16:55 Uhr beendet wurde, entfernten sich die ehemaligen Versammlungsteilnehmer.

Bereits gegen 15:36 Uhr blockierten 40 bis 50 Personen, die zuvor am Aufzug teilgenommen hatten, die Kreuzung Stephansplatz.
Eingesetzte Kommunikationsteams konnten die Personen nicht zum Verlassen der Fahrbahn bewegen. Die Personen verließen nach mehrfacher Aufforderung durch weitere Polizeikräfte die Fahrbahn, die gegen 16:47 Uhr wieder für den Verkehr frei war.

Während dieser Blockade kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem nach bisherigem Stand der Ermittlungen ein angetrunkener Fußgänger, der nicht Versammlungsteilnehmer war, von einem wendenden Pkw touchiert und leicht am Schienbein verletzt wurde. Der Fahrer des VW Polo sprach vor Ort befindliche Polizeikräfte an. Der Verkehrsunfall wurde von Beamten des örtlich zuständigen PK 14 aufgenommen.

Um 16:30 Uhr startete zudem der Fahrradaufzug mit dem Tenor „Das Klima braucht #Mehr Platz fürs Rad# Alle fürs Klima-Fahrraddemo“ auf der geplanten Strecke mit etwa 350 Teilnehmern. Dieser wurde gegen
19:00 Uhr ohne weitere Vorkommnisse beendet.

Gegen 16:31 Uhr wurden dann Bereiche in der Esplanade, der
Lombards- und der Kennedybrücke durch mehrere Personen blockiert.
Diese Blockaden, die zum Teil aus bis zu 240 Personen bestanden, wurden nach und nach durch die Polizei geräumt.

Um 18:20 Uhr kam es kurzzeitig vor dem Dammtorbahnhof Theodor Heuss Platz in Fahrtrichtung Alsterglacis zu einer Blockade von 15 Personen.

Vor, während und zeitweilig nach dem Aufzug kam es zu den erwarteten Verkehrsbehinderungen im Bereich der Innenstadt.

Die Verkehrssituation wurde zudem durch die Blockaden im Innenstadtbereich beeinträchtigt.

Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen kam es zu keinen
Ingewahrsam- oder Festnahmen.

Am heutigen Polizeieinsatz waren 809 Polizeibeamte, darunter auch zehn Beamte der Bundespolizei eingesetzt.

PM der POL Hamburg vom20.09.2019

Minister Lewentz bei der Pressekonferenz mit Gerke Minrath vom Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ und Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei

Am heutigen Tag fand die Auftaktveranstaltung des Danke-Polizei-Tages 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz statt. Der Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit für einen wertschätzenden Umgang mit polizeilicher Arbeit zu werben und über Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuklären. Im Beisein und unter der Schirmherrschaft von Innenminister Roger Lewentz begrüßte Gerke Minrath, die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, Personen und Organisationen, die der Polizei danken möchten. Nicht nur für den geleisteten regulären Dienst, sondern auch für besonderes Engagement einzelner Polizeibediensteter außerhalb der Dienstzeit wurde Dank ausgesprochen. Vor Pressevertretern sprachen neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und die Stefan-Morsch-Stiftung der Hochschule der Polizei ihren Dank aus. Beide Organisationen tragen seit Jahren durch Typisierungsaktionen zur Krebsbekämpfung bei und nutzen jährlich die Hochschule als eine Örtlichkeit für die Gewinnung neuer potenzieller Stammzellenspender. Polizeikommissar Maik Molitor, der bis Mai 2019 an der Hochschule sein Bachelorstudium absolvierte, wurde nach einer solchen Typisierungsaktion 2018 zum Stammzellenspender und damit zum Lebensretter. Er steht stellvertretend für alle Polizeibediensteten, denen heute und morgen gedankt wird. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, würdigte hingegen Frau Minraths Vereinsarbeit: „Ein Engagement, das wir Polizeibeamte sehr wohl wahrnehmen, schätzen und für das wir uns bedanken.“ Nach der Auftaktveranstaltung wird Frau Minrath weitere Polizeidienststellen besuchen, um dort stellvertretend Wertschätzung und Anerkennung an die dort arbeitenden Polizeibeamten auszusprechen.

PM der Hochschule der Polizei RLP vom 20.09.2019

Mutter war „nur kurz Wasser holen“.
Eine Sechsjährige wurde alleine und orientierungslos am Donnerstagnachmittag (19. September) am Bahnhof Pasing aufgriffen. Sie konnte nach vier Stunden ihrer Mutter übergeben werden.
Kurz nach 16 Uhr wurde die Bundespolizei informiert, dass sich am Bahnhof Pasing eine Sechsjährige alleine und orientierungslos aufhält. Eine Streife traf das Kind, das einen kleinen Rucksack und darin wenige Kleidungsstücke mitführte, zusammen mit zwei Mitarbeitern der Deutsche Bahn Sicherheit an. Eine besorgte, unbekannte Passantin hatte die Bahnmitarbeiter informiert und der Sechsjährigen, die weder Lebensmittel noch Getränke mitführte, zuvor noch eine Breze und eine Limonade geschenkt.
Die „junge Dame“ wirkte auf die Beamten sehr aufgeweckt, aktiv und freundlich. Sie gab auf Nachfragen ihren Vornamen an und teilte mit, dass sie aus Memmingen stamme und mit ihrer Mutter unterwegs sei, die weggegangen sei und sie alleine am Bahnhof zurückgelassen hatte. Wo die Mutter hinwollte, wusste sie nicht.
Die Beamten nahmen die Minderjährige daraufhin in Gewahrsam und verbrachten sie zur Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof München. Auf der Fahrt dorthin, erfuhren die Beamten von ihr, dass sie bereits in die 1. Klasse einer Schule in Memmingen geht und wie diese heißt. Adresse, Geburtsdatum oder sonstige wichtige Informationen konnte sie nicht angeben. Weiterhin gab sie an, dass die Mutter mit ihr in Memmingen in der Wohnung der Oma wohnt. Zwischen der Oma und der Mutter gab es angeblich Streit und die Oma untersagte der Mutter und dem Kind sich weiter sich in der Wohnung aufhalten zu dürfen. Dies sei der Grund gewesen, dass sie mit ihrer Mutter nach München gefahren sei, um dort eine neue Wohnung und Arbeitsstätte zu finden.
Über die Schule konnten Name und Adresse der Sechsjährigen ermittelt werden. Zudem wurde bekannt, dass das Kind am Donnerstag zunächst nicht in der Schule war und daher das Jugendamt und die Polizei in Memmingen informiert worden waren. Polizeibeamte waren daraufhin an der Wohnadresse vorstellig geworden und hatten die Sechsjährige zur Schule gebracht. Von dort sei das Kind im Laufe des weiteren Schultages allerdings wieder verschwunden.
Gegen 18:00 Uhr informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei, dass am Bahnhof Pasing eine Frau nach ihrem Kind suche. Laut eigenen Angaben, sei sie „nur kurz Wasser kaufen gegangen und habe ihre Tochter deswegen ganz kurz alleine gelassen“. Zwei Stunden später erschien die Mutter, eine 30-Jährige aus der Elfenbeinküste auf der Wache der Bundespolizei und gab an, dass sie mit ihrer Tochter wieder zurück nach Memmingen fahren wolle.
Nach eingehender Belehrung der Mutter wurde ihr die Sechsjährige übergeben. Seitens der Bundespolizei wurde das Jugendamt informiert. Die Ivorerin reiste vor gut einem Jahr ins Bundesgebiet ein, hat legalen Aufenthaltsstatus und befindet sich im Asylverfahren.

PM der BPOLI München vom 20.09.2019

Landshut (Bayern): Betrunkenen Randalierer in Gewahrsam genommen

Am Mittwoch wurde die Polizei gegen 18.15 Uhr darüber verständigt, dass eine betrunkene Person vor einer Bäckerei in der Rupprechtstraße Passanten anpöbelt. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 37-Jährigen aus Landshut. Der Mann stand erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Die Polizisten sprachen einen Platzverweis aus, der vom Betroffenen aber nicht befolgt wurde. Deshalb nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Auf dem Weg zum Dienstfahrzeug versuchte er, mit den Füßen gegen die Polizisten zu treten. Dem nicht genug, bei der Polizeiinspektion Landshut wollte der 37-Jährige zwei Polizisten beißen, dies gelang ihm jedoch nicht. Gegen den Mann leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der PI Landshut vom 19.09.2019

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Nach Hausverbot Widerstand geleistet

Ein 32-Jähriger aus Bad Dürkheim musste am Mittwochabend aus einem Bad Dürkheimer Schwimmbad verwiesen werden, weil er sich nicht an die Hausregeln hielt. Zudem beleidigte er das Personal aufs Übelste. Gegenüber den zur Durchsetzung des Hausverbotes hinzugerufenen Polizeibeamten verhielt er sich aggressiv, schrie diese an und verweigerte die Angaben zu seiner Person. Bei der anschließenden Durchsuchung versuchte er die Polizeibeamten zu treten und zu schlagen, weshalb er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden musste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,45 Promille.

PM der PD Neustadt/W. vom 19.09.2019

Berka v.d. Hainich (Thüringen): Wildunfall – Reh erlöst

Ein 82-jähriger Audi-Fahrer konnte heute Morgen auf der L 2114 kurz vor Berka nicht mehr rechtzeitig bremsen, als vor ihm ein Reh die Straße querte. Das Reh musste aufgrund seiner Verletzungen von den Polizeibeamten mittels Fangschuss erlöst werden. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 1000 Euro.

PM der LPI Gotha vom 19.09.2019

Nürnberg (Bayern): Beamte bei Kontrolle bespuckt und beleidigt

Am Mittwochabend (18.09.2019) sollte eine 38-jährige Frau in der Nürnberger Innenstadt kontrolliert werden.
Hiermit war sie offensichtlich nicht einverstanden und leistete Widerstand.
Beamte der PI Nürnberg-Mitte kontrollierten gegen 20:00 Uhr eine Frau, die sich am Bahnhofsvorplatz aufhielt. Sofort nach Ansprache versuchte sie sich zu entfernen, was die Beamten durch Festhalten ihres Armes verhinderten. Bereits hier verhielt sie sich aggressiv und versuchte sich aus dem Griff herauszuwinden. Sie wurde mittels leichter körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt.
Die 38-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Hier begann sie, die Beamten zu beleidigen und zu bespucken. Im Haftraum versuchte sie eine Polizistin zu beißen.
Auf Grund ihres körperlichen und geistigen Zustandes wurde die Beschuldigte in eine Fachklinik eingeliefert.
Sie muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.
Polizeibeamte wurden nicht verletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.09.2019

Speyer (Rheinland-Pfalz): Unruhestifter in polizeilichen Gewahrsam genommen

Der Besitzer eines Bar in der Roßmarktstraße verständigte am Mittwoch gegen 22:14 Uhr die Polizei, nachdem es zu einem lautstarken Streit unter Gästen seines Lokals gekommen war. Auch durch das Eintreffen der Polizei vor Ort zeigten sich die beiden in Streit geratenen, ein 33jähriger Mann aus Speyer und ein 30jähriger Mann aus Waldsee, wenig beeindruckt. Die an sie ausgesprochenen Platzverweise wurden ignoriert und die Personen suchten weiterhin beständig und aggressiv eine Konfrontation untereinander. Sie mussten deshalb in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.09.2019

Duisburg- Hochfeld (Nordrhein-Westfalen): 17-Jähriger filmt und beschimpft Polizisten

Einem Team der Duisburger Polizei ist am Mittwochabend (18. September, 23:40 Uhr) auf der Wanheimer Straße/Paulusstraße ein junger Mann aufgefallen, der mit dem Handy von sich selbst ein Video drehte, wie er am Streifenwagen vorbeilief und dabei „Was für Hurensöhne“ in Richtung der Beamten rief. Die Polizisten hielten sofort an und überprüften den 17-Jährigen. Dabei kam heraus, dass er keine Papiere bei sich hatte. Er sperrte sich daraufhin und beleidigte die Beamten. Den Polizisten gelang es schnell, den jungen Mann in den Griff zu kriegen. Sie nahmen ihn mit zur Wache und übergaben ihn nach der Feststellung seiner Personalien seiner Mutter. Er muss jetzt mit einem Verfahren wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte rechnen.

PM der POL Duisburg vom 19.09.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Versuchter Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Durch einen Zeugen wurden am Mittwochabend gegen 20.45 Uhr zwei Männer dabei beobachtet, wie sie auf dem Gelände eines Autohauses in der Donaustraße aus einer unverschlossenen Garage versuchten, mehrere gebrauchte Autobatterien zu entwenden. Beim Eintreffen einer alarmierten Streifenwagenbesatzung flüchteten beide sofort, es gelang den Polizeibeamten aber, eine der beiden Personen, einen 46-Jährigen, zu stellen und vorläufig festzunehmen. Hiergegen wehrte sich der Mann massiv und trat nach den Beamten. Nur mit Mühe gelang es schließlich, ihn zu Boden zu bringen und bis zum Eintreffen einer weiteren Streifenwagenbesatzung festzuhalten. Gemeinsam konnten ihm dann Handschließen angelegt und er zum Polizeirevier Friedrichshafen gebracht werden. Beide Beamte wurden durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt und mussten ihren Dienst vorübergehend unterbrechen.
Während der Festnahme versuchte zudem eine bislang unbekannte Frau, dem 46-Jährigen zu helfen und einen der Beamten an seiner Schutzweste von dem Mann wegzuziehen. Hier ermittelt die Polizei wegen versuchter Gefangenenbefreiung. Der 46-Jährige, der mit etwa 0,8 Promille leicht unter Alkoholeinwirkung stand und nur einen vorübergehenden Wohnsitz in Deutschland hat, wird sich wegen versuchten Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben. Er musste zur Sicherung eines möglichen Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Konstanz vom 19.09.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): Mann schlägt bei Kontrolle Bundespolizisten ins Gesicht

Am gestrigen Abend des 18. September 2019, gegen 19:40 Uhr kontrollierten Bundespolizisten auf dem Hauptbahnhof Halle einen 36-jährigen Mann. Dieser hatte kurz zuvor aggressiv an der Tür einer Toilettenanlage gerüttelt. Auf Nachfrage, ob man ihm helfen könne, artikulierte er sich extrem lautstark, schimpfte und wurde auch gegenüber den Beamten aggressiv. Eine Kontrolle seines Ausweises ergab, dass er bei der Polizei durch Delikte in Zusammenhang mit Betäubungsmitteln aufgefallen war. Daraufhin kontrollierte man seine mitgeführten Taschen bezüglich des Besitzes von Betäubungsmitteln.
Nun steigerte sich die Aggressivität des 36-Jährigen. Da er keine Reiseabsichten hatte, wurde er des Bahnhofs verwiesen. Der Aufforderung eines Platzverweises kam er nicht nach und musste durch die Bundespolizisten aus dem Bahnhof geführt werden. Dabei schlug er einem Beamten ins Gesicht, beruhigte sich dann kurzzeitig, um dann nochmals absichtlich in das Gesicht des gleichen Beamten zu schlagen.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt und der Beamte konnte seinen Dienst weiter fortsetzen. Nach der wiederholten Attacke musste der Mann gefesselt werden und wurde auf die Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Der Nigerianer wird sich nun wegen Körperverletzung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 19.09.2019

Weingarten (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizisten

Über 3,3 Promille ergab der Alkoholtest eines 49-Jährigen, der am späten Mittwochabend gegen 22 Uhr von Beamten des Polizeireviers in Gewahrsam genommen werden musste. Der Wohnsitzlose, der sich im Eingangsbereich eines Einkaufmarkts in der Promenade aufhielt und sich selbst nicht mehr auf den Beinen halten konnte, war dennoch in der Lage, die Polizisten mit Kraftausdrücken zu beleidigen. Der Mann, der die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbrachte, wurde deshalb angezeigt.

PM des PP Konstanz vom 19.09.2019

Schwabmünchen (Bayern): Randalierer im Einkaufsmarkt

Ein stark angetrunkener 57-jähriger pöbelte am gestrigen Mittwoch, gegen 16:30 Uhr, in einem Einkaufmarkt in der Falkensteinstraße in Schwabmünchen Kunden und Personal an. Auch als eine herbeigerufene Funkstreife der Polizeiinspektion Schwabmünchen eintraf, wollte sich der Mann immer noch nicht benehmen. Er beleidigte die Beamten wüst. Nachdem er des Marktes verwiesen wurde und vor dem Markt randalierte, indem er Mülltonnen umstieß, wurde er in Polizeigewahrsam genommen.

PM der PI Schwabmünchen vom 19.09.2019

Senden (Bayern): Zivilcourage führt zur Festnahme von renitentem Ladendieb

Am 17.09.2019 gegen 18:30 Uhr wurde die Polizei Senden wegen eines Ladendiebstahls in einem Verbrauchermarkt in der Borsigstraße verständigt. Während der Anzeigenaufnahme wurden die Polizeibeamten von einer Verkäuferin darauf aufmerksam gemacht, dass soeben ein weiterer Ladendieb mit einem Rucksack voller Diebesgut aus dem Laden geflüchtet sei. Auf dem Parkplatz des Verbrauchermarkts konnte der Ladendieb, ein 20-Jähriger, durch zwei Passanten gestellt werden. Da sich der 20-Jährige äußerst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten verhielt und in aggressiver Haltung auf diese zu ging, musste durch die Polizeibeamten Pfefferspray eingesetzt und der Mann anschließend gefesselt werden. In dem mitgeführten Rucksack konnte schließlich Diebesgut im Wert von ca. 20 Euro aufgefunden werden. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die Vorführung des 20-Jährigen beim zuständigen Haftrichter wegen räuberischen Diebstahls an. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl. Der 20-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.09.2019

Die Bundespolizei nahm in der Nacht zu Donnerstag vier Männer vorläufig fest, nachdem diese einen Regionalzug großflächig besprüht hatten. Ein Polizeihubschrauber unterstützte dabei.

Gegen 1 Uhr bemerkten Zivilfahnder der Bundespolizei verdächtige Personen im Bereich des Bahnhofs Wustermark. Ein angeforderter Polizeihubschrauber konnte drei Männer beobachten, die eine abgestellte Regionalbahn auf mehr als 200 Quadratmetern besprühten.
Nach der Tat verließ das Trio gemeinsam mit einem vierten Mann, der augenscheinlich als Warnposten fungierte, mit zwei Fahrzeugen den Tatort. Bundespolizisten stoppten beide Autos kurz darauf.

Bei der anschließenden Festnahme versuchte ein 31-Jähriger aus dem Auto zu flüchten, konnte jedoch überwältigt werden. Der Brandenburger zog sich dabei eine leichte Verletzung am Kinn zu und kam zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus. Der Zug wurde aufgrund der großflächigen Besprühung ausgesetzt.

Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Störung öffentlicher Betriebe und gemeinschädlicher Sachbeschädigung gegen die 29, 31, 35 und 41 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen ein und stellte diverse Sprühutensilien sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Männer aus Leipzig und Potsdam auf freien Fuß.

PM der BPOLD Berlin vom 19.09.2019

Am Donnerstag, um 10:15 Uhr, kam es am Hölter Weg zu einem Zusammenprall eines Motorrades mit einem Mäusebussard. Der 59-jährige Motorradfahrer aus Büren hatte den Vogel frühzeitig bemerkt und bremste entsprechend ab. Der Vogel prallte gegen die Maschine. Dem Fahrer und seinem Zweirad war nichts passiert. Der Mäusebussard saß jedoch benommen am Straßenrand. Äußerlich waren keine Verletzungen zu erkennen Die eintreffenden Polizeibeamten wickelten das Tier vorsichtig in eine Decke. Nach Rücksprache brachten sie den sehr braven Raubvogel zu einer Station der ABU in Bad Sassendorf. Hier erhält er jetzt die Möglichkeit sich von dem Erlebten wieder zu erholen.

PM der KPB Soest vom 19.09.2019