Ein Beamter der Wolfsburger Polizei wurde am Montag positiv auf das Corona Virus getestet. Der Beamte befindet sich derzeit in häuslicher Quarantäne. Sein unmittelbares dienstliches Umfeld wird nun ebenfalls aus dem Dienstbetrieb herausgenommen. Eine Ersatzgestellung erfolgt im Rahmen des vorgehaltenen Notfallmanagements.

PM der POL Wolfsburg vom 31.03.2020

In vielen Supermärkten ist in Zeiten von Corona der Einlass an die Benutzung eines Einkaufswagens gekoppelt, weil dadurch die maximale Anzahl der Kunden im Markt besser gesteuert und der geforderte Mindestabstand von 1,5 m zwischen fremden Personen leichter eingehalten werden kann. Leider gibt es immer wieder Kunden, die sich aus Bequemlichkeit nicht an diese Vorgabe halten und einfach ohne Wagen in das Geschäft hineinmarschieren. So fiel auch in einem Lebensmittelgeschäft in der Sprengerstraße am Samstagnachmittag ein bisher unbekannter männlicher Kunde negativ auf, der sich seinen Weg durch den Markt ohne vorgeschriebenen Einkaufswagen bahnte. Als die Kassiererin ihn darauf hinwies, raunzte er die 28-Jährige frech an und gab zutiefst beleidigende Äußerungen von sich. Der 34-Jährige Marktleiter bekam das mit und verfolgte den Kunden bis auf den Parkplatz, um ihn zur Rede zu stellen. Der Unbekannte ließ nicht mit sich reden und beschimpfte auch den Marktleiter aufs Übelste. Als der Unbekannte in sein Auto stieg und wegfuhr, merkte sich der Marktleiter das Kennzeichen und erstattete später Strafanzeige wegen Beleidigung.

Eine ähnliche Problematik führte am Samstagabend gegen 19.30 Uhr in einem Discounter in der Hannoverschen Heerstraße zu einem Konflikt zwischen einem einkaufenden Pärchen und einer Angestellten, der letztlich mit einer Körperverletzung endete. Das Paar wollte nicht einsehen, dass jede Person einzeln einen Einkaufswagen mitführen muss. Als die Verkäuferin freundlich auf die Einhaltung der Vorgabe hinwies, schrie die unbekannte Frau ihren Unmut der Angestellten entgegen und beleidigte sie. Als sie daraufhin des Geschäfts verwiesen wurde, rammte sie den Einkaufswagen mit Wucht gegen das Bein der Angestellten und verließ mit ihrem Partner das Geschäft.

Einen weiteren Corona-Einsatz für die Celler Polizei gab es gestern Nachmittag in der Trüllerstraße. Hier waren zwei Kunden in einem Verbrauchermarkt verbal aneinander geraten. Die beiden 31 und 44 Jahre alten Einkäufer warfen sich gegenseitig vor, dass der jeweils andere nicht den ausreichenden Abstand voneinander einhalten habe. Die Auseinandersetzung gipfelte schließlich in wechselseitig ausgestoßenen Beleidigungen. Beide Parteien stellten letztlich Strafantrag.

In Hambühren trafen sich gestern Abend fünf junge Leute im Hehlenbruchweg im Bereich des Jugendzentrums, um sich gemeinsam, nah beieinander stehend, bei Konsum von Alkoholitäten die Zeit zu vertreiben. Als sich ein Streifenwagen der Polizei näherte, ergriffen zwei von ihnen die Flucht auf dem Fahrrad. Den anderen drei Heranwachsenden im Alter zwischen 18 und 19 Jahren wurden durch die Polizisten unmissverständlich auf die Gültigkeit der Allgemeinverfügung hingewiesen, denn Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind grundsätzlich auf zwei Personen beschränkt, es sei denn diese Personen leben in einem gemeinsamen Haushalt. Die Polizei leitete gegen die angetroffenen Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

PM der PI Celle vom 31.03.2020

„Liebe forscher und Zöllner, Ich bin Benjamin, 8 Jahre alt. ihr könnt, ein Metalldetektor erfinden, der Coronaviren findet. Damit ihr sehen könnt ob die Leute Coronavirus haben oder nicht damit die Leute über die Grenze können. Dann kann ich wieder zu meiner Oma. Viele grüsse Benjamin“

„Lieber Benjamin, damit wir alle gesund bleiben, muss auch die Polizei gerade noch mehr arbeiten als sonst. Und auch wir können unsere Omas und Opas zurzeit nicht besuchen. Das liegt aber nicht nur daran, dass wir gerade so viel arbeiten müssen – außerdem wollen wir unsere Omas und Opas ja schützen, damit sie nicht krank werden. Deswegen halten auch wir Abstand zu ihnen. Das ist ganz schön doof für alle. Aber wir sind gar nicht so doll traurig. Denn wichtig ist, dass unsere Omas und Opas gesund bleiben. Wir können mit ihnen ja Briefe schreiben und telefonieren. Manche Menschen können sich auch mit dem Handy unterhalten und dabei sogar ein Video machen. So kann man sich wenigstens aus der Entfernung sehen. Aber wir alle hoffen natürlich, dass wir bald wieder so leben können wie früher. Und uns in die Arme nehmen können. Und als Polizist verspreche ich Dir, dass das auch wieder so kommen wird. Wir müssen nur etwas Geduld haben. Die vielen tollen Ärzte und auch alle anderen Menschen, die jetzt so viel arbeiten müssen, haben alles unter Kontrolle. Auch die Polizei in der Schweiz und in Deutschland macht alles, damit du dich sicher fühlen kannst. Du musst dir also keine Sorgen machen.

Wir haben jetzt ganz lange darüber nachgedacht, ob das mit deiner Idee so klappt. Wir finden das total klasse, dass du uns so einen guten Tipp gegeben hast. Wir wollen mal einen Arzt fragen. Weil die ja alles ganz genau wissen mit dem Virus. Aber auch dann, wenn der Arzt sagt, dass das mit dem Detektor am Ende doch nicht so ganz funktioniert: Wir sind sehr glücklich über jede Idee von dir!

Bitte bleib‘ gesund – und Grüße bitte auch die Oma von der Bundespolizei.“

PM der BPOLI Konstanz vom 31.03.2020

Burglengenfeld (Bayern): Nach Ehestreit Polizisten angegriffen

Am Samstag gegen 18.30 Uhr wurden zwei Streifen der PI Burglengenfeld zu einem Ehestreit gerufen, der sich in einem Anwesen im Lärchenweg abspielte. In dessen Verlauf verwüstete der Ehmann die Wohnung, warf Gegenständen auf seine Frau und bedrohte diese. Bei dem Versuch der eingesetzten Beamten, den Streit zu schlichten und dem rabiaten Ehemann die weiteren Folgen aufzuzeigen, wurde dieser immer aggressiver und griff schließlich einen Polizeibeamten tätlich an, weshalb er mit Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Eine Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von 1,0 Promille, weshalb bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und er anschließend in der Arrestzelle ausgenüchtert wurde. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen den Mann wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Burglengenfeld vom 30.03.2020

Griffen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 29.03.2020 um ca. 19.40 Uhr kam es in der Gemeinde Griffen, Bezirk Völkermarkt in einem Garten zu einer lautstarken Feier, an der ca. 15 Personen beteiligt waren.
Die Stimmung, der zum Teil alkoholisierten Gäste, war von Beginn an unkooperativ gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten.
Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurden zwei anwesende Männer, 34 und 41 Jahre alt, aggressiv und attackierten einen Beamten.
Nach Androhung der Festnahme beruhigte sich die Lage und die anwesenden Personen wurden über die Anzeigenerstattung wegen zahlreicher Verwaltungsübertretungen in Kenntnis gesetzt
Nachdem die beiden vor Ort befindlichen Streifen die Örtlichkeit mit dem Dienstfahrzeug verlassen wollten, stellten sich ca. 8 Personen auf die Fahrbahn und blockierten die Weiterfahrt der Polizei. Dabei beschimpften die Personen die im Streifenwagen befindlichen Beamten und bedrohten diese mit diversen Handzeichen.
Nachdem ein Beamter auf die Gruppe zuging, um mit den Personen das Gespräch zu suchen, wurde dieser von einem 41-jährigen Mann, massiv attackiert, und zu Boden gestoßen.
Da sich der Mann nicht beruhigte, und den am Boden liegenden Beamten weiter attackierte, wurde von einem weiteren Polizeibeamten das Pfefferspray gezielt gegen den tobenden Mann eingesetzt.
Da sich die Lage nicht beruhigte, und zu eskalieren drohte, wurde auch gegen die zwei Brüder des 41-jährigen Mannes Pfefferspray eingesetzt.
Mit Unterstützung weiterer Streifen konnten die vier Haupttäter festgenommen werden.
Die Vernehmungen der Beschuldigten und weitere Ermittlungen folgen.

PA der LPD Kärnten vom 30.03.2020

Crailsheim (Baden-Württemberg): Ladendieb leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntag kurz vor 13:00 Uhr wurde ein polizeibekannter 32-Jähriger dabei beobachtet, wie er im Kiosk am Bahnhof zwei Flaschen mit alkoholischen Getränken entwendete. Bei der anschließenden Fahndung wurde der Mann entdeckt und einer Kontrolle unterzogen. Dagegen wehrte sich der 32-Jährigeund versetzte einem Beamten einen Fußtritt. Der Mann verbrachte den Rest des Tages bis Sonntagabend in Polizeigewahrsam.

PM des PP Aalen vom 30.03.2020

Bremerhaven (Bremen): Nach Unfall Widerstand geleistet

Ein 23 Jahre alter Autofahrer hat am späten Sonntagabend in der Nelly-Sachs-Straße einen Verkehrsunfall verursacht und ist dann vom Unfallort geflüchtet. Er konnte wenig später von der Polizei festgenommen werden. Als er zum Revier gebracht werden sollte, leistete er Widerstand. Gegen 22.15 Uhr befuhr nach Zeugenaussagen ein Pkw Chrysler die Nelly-Sachs-Straße.
Kurz vor der Kreuzung zur Fritz-Reuter-Straße verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte einen am Fahrbahnrad abgestellten Hyundai. Anstatt sich um die Unfallfolgen zu kümmern, setzte der Autofahrer seine Fahrt fort und fuhr davon. Der Zeuge informierte unterdessen die Polizei.
Als die Beamten den Unfall aufnahmen, kam plötzlich der Chrysler wieder vorbeigefahren. Die Polizisten konnten den Wagen anhalten, der von dem 23-Jährigen gefahren wurde. Der stand sichtlich unter Alkoholeinfluss und wurde zum Polizeirevier gebracht, um eine Blutentnahme durchzuführen. Bis es dazu kam, leistete der junge Mann erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Gegen ihn wurden jetzt mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Sachschäden wurden auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

PM der POL Bremerhaven vom 30.03.2020

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Verkehrsunfallflucht

Am vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden wurde ein roter Kleinwagen im Ortsbereich von Garmisch-Partenkirchen durch Beamte der hiesigen Polizeiinspektion einer Kontrolle unterzogen. Am Steuer des Fahrzeuges saß ein 31jähriger Grainauer. Beifahrer war ein 22jähriger Mann aus dem Raum Bad Tölz.
Durch die kontrollierenden Polizeibeamten wurde festgestellt, dass das Fahrzeug an beiden Seiten erhebliche Beschädigungen aufwies, die vermutlich von einem Verkehrsunfall stammten. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte, dass der Fahrzeugführer und auch der Beifahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln standen. Eine Alkotest wurde durch die Insassen verweigert.
Der Beifahrer verhielt sich bei der Kontrolle sehr aggressiv und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten los. Er musste schließlich gefesselt werden. Alle Beteiligten blieben bei dem Vorfall unverletzt.
Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme bei beiden Insassen des Fahrzeuges angeordnet.
Der 22jährige Beifahrer aus Bad Tölz wurde schließlich in Polizeigewahrsam genommen.
Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht einem der Täter gehörte, sondern zuvor in Eschenlohe entwendet wurde.
Auf Grund der Beschädigungen des Fahrzeuges wird derzeit davon ausgegangen, dass der 31jährige Fahrer auf der Strecke von Eschenlohe nach Garmisch-Partenkirchen mit einer Leitplanke oder einer Mauer kollidierte und danach die Fahrt fortsetzte, ohne sich um einen möglichen Schaden zu kümmern.
Die genaue Unfallörtlichkeit konnte im Rahmen der Ermittlungen bisher nicht festgestellt werden.
Mögliche Zeugen des Vorfalles, die einen Verkehrsunfall beobachtet haben oder denen der rote Kleinwagen der Marke Chevrolet in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 04:30 Uhr in sonstiger Weise aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter der Rufnummer 08821/917-0 in Verbindung zu setzen.
Die beiden Täter erhielten u.a. Strafanzeigen auf Grund Unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeuges, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand und Angriff gegen Polizeivollzugsbeamte.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 30.03.2020

Marburg (Hessen): Völlig abgedreht

Am Sonntag, 29. März, gegen 11.30 Uhr, waren mehrere Streifen für die Festnahme eines 42 Jahre alten Mannes notwendig. Der hinlänglich polizeibekannte Mann stand unter Alkohol – und sehr wahrscheinlich auch unter Drogeneinfluss. Ein Zeuge meldete den Mann bei der Polizei, weil er in der Kantstraße im Flur eines Wohnhauses seine Notdurft erledigte und zudem ständig nach jemandem rief. Der 42-Jährige beleidigte und provozierte dann sofort die Polizei. Die einzige Reaktion auf mehrere Ansprachen waren Beleidigungen und dann auch Schläge und Tritte gegen die Polizisten. Letztlich setzte die Polizei Pfefferspray ein, konnte aber nicht verhindern, dass er sich selbst verletzte, in dem er mit dem Kopf gegen den Boden schlug. Trotz der dabei erlittenen leicht blutenden Wunde spuckte er die Beamten weiterhin an. Letztendlich gelang die Festnahme. Die Polizei brachte den offenbar völlig neben sich stehenden Mann nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus und übergab in dort in ärztliche Obhut. Insgesamt hatten acht Polizeibeamte Kontakt mit dem 42-Jährigen, der sich demnächst u.a. wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand verantworten muss. Dank der getragenen Schutzausrüstung blieben die eingesetzten Beamten unverletzt.

PM des PP Mittelhessen vom 30.03.2020

Lustenau (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verstoß gegen das Covid19-Maßnahmengesetz

Beamte der Polizeiinspektion Lustenau kontrollierten am 29.03.2020 um 21.05 Uhr das Areal einer Tankstelle in Lustenau. Dabei wurden sie von einer Frau (42) angehalten und um Hilfe ersucht, da sie Angst vor ihrem aggressiven Freund (36) hatte. Noch während des Gesprächs mit der Frau kam dieser zur Amtshandlung hinzu und verhielt sich derart aggressiv, dass die Polizisten die Festnahme aussprechen. Zur Durchsetzung der Festnahme musste aufgrund der Gewaltbereitschaft des 36-Jährigen Pfefferspray eingesetzt werden. Der 36-Jährige wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung und Nötigung bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt. Zudem werden beide Personen, welche nicht in einem gemeinsamen Haushalt wohnen, nach dem Covid19-Maßnahmengesetz bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

PA der LPD Vorarlberg vom 30.03.2020

Albersdorf (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Widerstand

Am Freitagabend haben Beamte nach dem Hinweis einer Zeugin in Albersdorf einen alkoholisierten Motorrollerfahrer aufgegriffen. Der war äußerst uneinsichtig und widersetzte sich der Mitnahme auf das Heider Revier. Letztlich musste er sich aber doch einer Blutprobenentnahme unterziehen.
Gegen 19.30 Uhr meldete eine Frau einen offensichtlich Betrunkenen, der auf der Friedrichstraße neben seinem noch laufenden Kleinkraftrad sitzen sollte. Eine Streife traf den Mann am beschriebenen Ort an – er räumte ein, soeben von seiner Bekannten gekommen zu sein. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten war aufgrund seines aufgebrachten Zustandes nicht möglich. Daher eröffneten die Einsatzkräfte ihrem Gegenüber, dass eine Fahrt zum Revier zwecks der Blutprobenentnahme unerlässlich sei. Darauf entgegnete der 46-Jährige, dass sein Weg ausschließlich nach Hause führe und marschierte los. Die Polizisten stoppten ihn und er widersetzte sich der polizeilichen Mitnahme, die schließlich aber doch unter Einsatz von Handfesseln erfolgte. Auf dem Revier entnahm ein Arzt dem Albersdorfer später eine Blutprobe, einen Führerschein konnte der Mann nicht vorlegen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Widerstandes und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Itzehoe vom 30.03.2020

Heiden/Borken (Nordrhein-Westfalen): Nach Unfall alkoholisiert noch daneben benommen

Folgen dürfte ein Unfallgeschehen für einen Heidener in mehrfacher Hinsicht nach sich ziehen. Zeugen waren am Sonntag gegen 19.20 Uhr in Heiden auf einen Wagen aufmerksam geworden, der von der Velener Straße abgekommen war. Im Zuge der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Die Beamten brachten den unverletzt gebliebenen Fahrer zur Polizeiwache in Borken. Ein Atemalkoholtest deutete bei dem 54-Jährigen auf einen Blutalkoholwert von circa 2,0 Promille hin. Ein Arzt entnahm daraufhin zwei Blutproben, um Nachtrunk auszuschließen. Die Beamten stellten den Führerschein sicher, fertigten eine Strafanzeige und untersagten die Weiterfahrt. Doch dabei blieb es nicht: Obwohl ein Beamter es ihm untersagt hatte, urinierte der Betrunkene in einem Gebüsch. Zudem beleidigte er eine Polizeibeamtin. Damit handelte er sich weitere Anzeigen ein. Der bei dem vorangegangenen Unfall entstandene Sachschaden liegt circa bei 1.000 Euro.

PM der KPB Borken vom 30.03.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt und angegriffen

Aufgrund einer Streitigkeit innerhalb einer Wohnung in der Karlsruher Zähringerstraße wurde am Sonntag gegen 01:30 Uhr die Polizei verständigt. Eine 17-jährige übte im Anschluss einen tätlichen Angriff auf die im Einsatz befindlichen Beamten aus.
Beim Eintreffen der Polizei vor Ort, wurde zunächst vor allem die im Einsatz befindliche Beamtin von der 17-Jährigen massiv beleidigt. Die Jugendliche stürmte auf die 28-jährige Polizistin zu, so dass ihr Streifenpartner eingreifen musste, um die Jugendliche von seiner Kollegin fernzuhalten. Daraufhin stieß die Jugendliche den 29-jährigen Polzisten weg.
Um weitere Angriffe zu vermeiden sollte die 17-Jährige festgenommen werden. Sie sträubte sich massiv gegen die Festnahme und schlug mit Händen und Füßen in Richtung der handelnden Polizeibeamten. Im Anschluss wurde die Jugendliche mittels Handschellen und unter Hilfe zwei weiterer Polizisten festgenommen.
Auch beim Abtransport in den Streifenwagen wehrte sich die Jugendliche mehrfach.
Sie zog sich hierbei eine Verletzung im Bereich der Augenbraue zu und wurde zur Versorgung der Wunde in ein Krankenhaus gebracht. Hier wehrte sich die 17-Jährige gegen eine medizinische Versorgung.
Bei einem im Anschluss durchgeführten Alkoholtest hatte die Jugendliche etwa 1 Promille Alkohol intus. Polizeibeamte wurden keine verletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 30.03.2020

Remseck am Neckar (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Anzeichen von Alkoholeinwirkung stellten Polizeibeamte am frühen Montagmorgen gegen 01:40 Uhr bei einem 28-jährigen Autofahrer fest, den sie in der Fellbacher Straße in Neckarrems kontrollierten. Als er registrierte, dass er zur Blutentnahme muss, beleidigte er die Polizisten, wurde zunehmend aggressiv und musste schließlich mit einer Handschließe gefesselt werden. Bei der anschließenden Blutentnahme in einem Krankenhaus setzte er sich vehement zur Wehr und musste von mehreren Polizeibeamten fixiert werden. Aufgrund von starken Stimmungsschwankungen wurde der 28-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen in ärztliche Obhut übergeben.

PM des PP Ludwigsburg vom 30.03.2020

Schneverdingen (Niedersachsen): Jugendlicher verletzt Polizeibeamten

Ein Polizeibeamter wurde am Freitagabend durch Faustschläge und Tritte verletzt, als er gemeinsam mit seiner Kollegin einen Jugendlichen in Obhut nehmen wollte, der von einer Jugendeinrichtung als vermisst gemeldet wurde. Der Übergriff ereignete sich gegen 22.45 Uhr auf einem Grundstück an der Eichendorfstraße, wo der 15-Jährige sich Bewohnern gegenüber bereits aggressiv verhalten hatte. Er wehrte sich erheblich gegen die Maßnahmen – trat, schlug und stieß wüste Beleidigungen aus. Nachdem es gelang ihn zu überwältigen, wurde der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Jugendliche zum Streifenwagen getragen. Auf dem Weg in den Gewahrsam nach Soltau versuchte er weiterhin die Beamten durch Tritte zu verletzen und spuckte er mehrmals nach ihnen. Im Laufe der Nacht konnte er an eine Jugendeinrichtung übergeben werden. Der 22jährige Polizeibeamte war aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Heidekreis vom 30.03.2020

Reichelsheim (Hessen): Alkoholisierter Mann hustet Polizisten an

Weil ein 42 Jahre alter Mann am Samstagnachmittag (28.3.) Polizisten bewusst angehustet hat, wurde wegen des Angriffs Anzeige erstattet.
Auch musste der offensichtlich alkoholisierte Mann eine Blutentnahme für das Strafverfahren über sich ergehen lassen.
Anwohner der Darmstädter Straße riefen gegen 16.15 Uhr die Polizei und meldeten den später Festgenommenen. Der 42-Jährige warf sich immer wieder vor herannahende Fahrzeuge auf die Straße. Ein Unfall konnte durch das Eingreifen von Passanten verhindert werden. Auch der Versuch, seinen Arm an eine eingeschaltete Kreissäge zu legen.
Der Mann wurde letztendlich von den Ordnungshütern zur Überprüfung festgehalten.
Dabei hustete er bewusst einem Polizeibeamten ins Gesicht. Zudem wehrte er sich gegen die Festnahme und versuchte später auf dem Weg zur Polizeidienststelle die angelegte Spuckschutzhaube zu durchbeißen.
Wegen des schlechten psychischen Gesamteindrucks ist der Mann nach den polizeilichen Maßnahmen zur medizinischen Begutachtung in eine Fachklinik gebracht worden.

PM des PP Südhessen vom 30.03.2020

Köln (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte – Bundespolizei ermittelt

Ein stark alkoholisierter Mann griff Samstagmittag am Kölner Hauptbahnhof Einsatzkräfte der Bundespolizei an. Zuvor fiel er bereits als Gleisläufer auf, der auch Reisende belästigte und provozierte.
Am 28.03.2020 gegen 13:30 Uhr wurden Bundespolizisten durch Reisende auf einen ghanaischen Staatsangehörigen aufmerksam gemacht, der über die Gleise lief.
Nachdem er sich bei der Kontrolle durch eine Streife bereits aggressiv verhielt, wurde er mit einem Platzverweis für den restlichen Tag des Bahnhofes verwiesen.
Kurz darauf trafen die Bundespolizisten erneut den 34-Jährigen auf dem Breslauer Platz, wo er Reisende belästigte und lautstark herumbrüllte. Die Beamten nahmen den Aggressor in Gewahrsam. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und biss einem Polizisten in einen Finger. Durch einen Atemalkoholtest wurde ein Alkoholwert von 3,2 Promille festgestellt. Der verletzte Bundespolizist begab sich in ärztliche Behandlung und konnte im Anschluß seinen Dienst fortsetzen.
Nachdem der Tatverdächtige Gelegenheit hatte, seinen Alkoholpegel etwas abzubauen und sich zu beruhigen, wurde er 3,5 Stunden später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Köln leitet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 30.03.2020

Biberach/Baden (Baden-Württemberg): Mann in psychischem Ausnahmezustand belästigt Reisende

Ein 44-Jähriger soll gestern Abend gegen 21:00 Uhr in einem Nahverkehrszug zwischen Biberach(Baden)und Offenburg mehrere Reisende verbal belästigt und auch körperlich angegangen haben. Als ihn eine Streife der Bundespolizei nach seiner Ankunft im Bahnhof Offenburg in Empfang nahm, richtete sich seine Aggressivität auch gegen die Beamten. Er widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Beamten fortlaufend. Der labil wirkende deutsche Staatsangehörige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik gebracht.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall mit Trunkenheit

Am 28.03.2020, gegen 23.55 Uhr, kam es auf der BAB 25, auf der Zufahrt zur Bundesstraße 404 zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 33-jähriger Mann aus Hamburg mit einem Audi A 3 die BAB 25 in Fahrtrichtung Geesthacht. Im Zufahrtsbereich zur Bundesstraße
404 in Fahrtrichtung Niedersachsen folgte der Hamburger aus noch ungeklärter Ursache nicht dem Straßenverlauf, sondern fuhr geradeaus über eine Verkehrsinsel. Er beschädigt dabei ein Verkehrsschild, touchiert einen Baum und kam wenig später im Grünen zum Stehen.
Durch die Beamten wurde während der Unfallaufnahme Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer wahrgenommen, auch die Einnahme von Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,16 Promille, woraufhin die Beamten eine Blutprobenentnahme anordneten.
Der 33-jährige versuchte sich daraufhin mit Flucht den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Die Beamten stoppten ihn. Da er sich aber vehement gegen eine polizeiliche Mitnahme widersetzte, erfolgte die Mitnahme zur Dienststelle Geesthacht unter Einsatz von Handfesseln.
Der Hamburger muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Zudem ist der 33-jährige Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch dafür muss er sich nun verantworten.

PM der PD Ratzeburg vom 30.03.2020

Osnabrück (Niedersachsen): Bilanz im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest

OsnabrückNordhorn/Lingen/Aurich/Leer/Emden/Wittmund (ots) – Die Polizeidirektion Osnabrück geht gemeinsam mit den Kommunen konsequent gegen diejenigen vor, die sich immer noch nicht an die Vorschriften zur Kontaktreduzierung halten. Seit dem von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung am 16.03.20 hat die Direktion bis heute 711 polizeiliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, getroffen. Zu den Maßnahmen gehörten 124 Straftaten, 141 Ordnungswidrigkeiten, 94 Platzverweise, 125 Identitätsfeststellungen, acht Gefährderansprachen, vier Widerstandshandlungen, wie auch zahlreiche Amtshilfeersuchen seitens der Kommunen.
„Es ist wichtig, die geltenden Regelungen konsequent durchzusetzen und genau das tun wir. Die Menschen, die gegen die Regeln verstoßen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Ziel der Maßnahme: Die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können auch Bußgelder verhängt und Straftaten konsequent verfolgt werden. Die Polizei setzt dennoch zuvorderst auf die Vernunft der Menschen. „Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Regelungen für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten, es gibt jedoch keine Alternative“, so Ellermann. Die Kontrollen werden flächendeckend weitergehen.
Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Polizeidirektion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund und die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.

PM der PD Osnabrück vom 30.03.2020

Heilbronn (Baden-Württemberg): Bad Mergentheim: Kein Einsicht zur Corona-Verordnung – Polizeibeamte beleidigt

Am Skaterplatz im Stadtpark von Bad Mergentheim hielten sich am Freitagabend, gegen 18.00 Uhr, drei Personen auf. Eine Streife der Bereitschaftspolizei, die in der aktuellen Corona-Lage das Polizeirevier Bad Mergentheim bei Präsenzmaßnahmen unterstützte, sprach die Personen, zunächst mittels Lautsprecher an, und bat darum den Auflagen der Corona-Verordnung nachzukommen.
Die 29, 33 und 34-jahre alten Männer kamen der Aufforderung jedoch nicht nach.
Vor diesem Hintergrund wurde durch die Beamten eine Personenkontrolle durchgeführt. Hierbei beleidigte einer der Männer einen Polizisten. Neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz kommt auf den 33-Jährigen nun auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten zu.

PM des PP Heilbronn vom 30.03.2020

Passau (Bayern): Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen

Am vergangenen Sonntag führten Beamte der Polizeiinspektion Passau mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei eine Vielzahl von Kontrollen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Ausgangsbeschränkung durch. Hierbei wurden mehrere Personen aufgrund eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt, da diese keinen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung vorbringen konnten oder den Mindestabstand von1,5 Meter nicht einhielten.
Gegen 20:15 Uhr kam es in der Neuburger Straße zu einem Polizeieinsatz. Ein 36-jähriger Anwohner veranstaltete in seiner Wohnung eine Party und hatte hierbei mehrere Personen zu Gast. Die unerlaubte Feierlichkeit wurde durch die Polizei beendet, die anwesenden, nicht im Hausstand wohnenden Personen wurden ebenso wie der Gastgeber aufgrund eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gegen 05:30 Uhr mussten erneut Beamte zu dieser Einsatzörtlichkeit ausrücken, da der 36-jährige diverse Gegenstände von seinem Balkon auf die Straße warf. Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung sowie seines aggressiven Verhaltens gegenüber den Beamten wurde er in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Passau verbracht.

PM der PI Passau vom 30.03.2020

Cottbus (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand

Polizeibeamte wurden am Sonntag gegen 17:00 Uhr zu einer häuslichen Körperverletzung nach Sandow gerufen. Ein bereits polizeilich bekannter 31-Jähriger kam den polizeilichen Anweisungen nicht nach und leistete aktiven Widerstand. Der Mann wurde fixiert und in die Inspektion gebracht. Er trat und spuckte fortgesetzt gegen die Beamten und beleidigte sie mehrfach. Er war mit 0,64 Promille alkoholisiert, stand zudem unter Drogeneinfluss. Ein Vortest reagierte positiv auf Amphetamine. Nach richterlicher Anordnung wurde eine beweissichernde Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 30.03.2020

Kehl (Baden-Württemberg): Mit Roller auf Polizist zugesteuert

Zwei 14 und 15 Jahre alte Jungs haben sich nach einer riskanten und gefährlichen Aktion am späten Samstagnachmittag ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingehandelt. Die Jugendlichen waren kurz nach 17 Uhr mit einem Roller in der Richard-Wagner-Straße unterwegs und sollten dort einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Der 15-jährige Fahrer ignorierte allerdings die Haltezeichen eines Polizisten und steuerte stattdessen direkt auf ihn zu. Der Beamte konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Nach bisherigen Feststellungen soll der 1 Jahr jüngere Sozius den Lenker zu seinem halsbrecherischen Fahrverhalten ermutigt und angestiftet haben. Kurz darauf verlor das Duo die Kontrolle über das Gefährt und kollidierte mit einer Wand. Durch den anschließenden Sturz zogen sich die beiden Jugendlichen jeweils leichte Verletzungen zu, die aber keiner ärztlichen Versorgung an Ort und Stelle bedurften. Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass an dem Zweirad ein falsches Versicherungskennzeichen angebracht war. Ferner besteht der Verdacht, dass am Roller möglicherweise technische Veränderungen vorgenommen wurden. Zur genaueren Untersuchung wurde der ausgewiesene Mofa-Roller sichergestellt. Sollte sich bestätigen, dass daran ‚herumgebastelt‘ wurde, stehen weitere Straftaten, unter anderem Fahren ohne Fahrerlaubnis im Raum.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

Pampow (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Quad- Fahrer wurde aggressiv

Bei einer Verkehrskontrolle am Samstag an der B 321 zwischen Pampow und Warsow hat die Polizei einem alkoholisierten und aggressiven Quad- Fahrer Handfesseln anlegen müssen. Der 37-jährige Fahrer, der später einen Atemalkoholwert von 1,59 Promille aufwies, hatte sich an der Kontrollstelle gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt und dabei auch Polizisten angegriffen.
Verletzt wurde niemand. So hatte der polizeibekannte Fahrer mehrfach versucht, wieder auf sein Quad zu steigen und davonzufahren. Als Polizisten ihn davon abhalten wollen, schlug er um sich. Gegen den 37-jährigen Deutschen wurde daraufhin Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der PI Ludwigslust vom 30.03.2020

Sundern (Nordrhein-Westfalen): Polizei überwältigt Mann mit Messer

Mit Pfefferspray und der Androhung der Schusswaffen überwältigten Beamte der Polizeiwache Sundern einen 33-jährigen Mann. Dieser drohte seine Verwandten umzubringen. Der Mann wurde in eine Klinik eingewiesen.
Gegen 14 Uhr rief der Sunderner den Polizeiruf 110. Er gab an unterwegs zur Christine-Koch-Straße zu sein um dort seine Verwandten zu töten. Umgehend wurde ein Streifenwagen zur Anschrift entsandt. Kurz nach dem Eintreffen erschien der 33-Jährige auf der Straße. In seinen Händen hielt er einen Hammer und ein Messer. Hiermit bedrohte er die Polizisten. Die Beamten forderten den Mann mehrfach laut und deutlich dazu auf, die Gegenstände abzulegen. Hierzu drohten sie auch den Einsatz der Schusswaffen an. Den Aufforderungen kam der Sunderner nicht nach. Er forderte die Polizisten sogar dazu auf, auf ihn zu schießen.
Nachdem die Beamten Pfefferspray einsetzten, warf der Mann den Hammer gegen ein geparktes Auto. Erst nach erneutem und deutlichem Auffordern legte der Täter auch das Messer ab. Anschließend ging er jedoch mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Diese konnten ihn mittels körperlicher Gewalt und dem Einsatz des Schlagstocks zu Boden bringen. Nach seiner Fesselung wurde er ins Gewahrsam der Polizeiwache Arnsberg gebracht. Von hier wurde der leicht verletzte Mann in eine Fachklinik eingewiesen. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 23-jähriger Polizeibeamter leichte Verletzungen. Er konnte seinen Dienst weiter versehen.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 30.03.2020

Heidelberg (Baden-Württemberg): Hinweis auf betrunkener Autofahrer; Polizei sucht Zeugen!

Am Sonntag gegen 09.20 Uhr meldete ein Jogger der Polizei einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer am Königstuhl.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung wurde ein 37-jähriger Mann neben seinem VW, UP! angetroffen. Die Beamten nahmen starken Alkoholgeruch wahr, außerdem torkelte der Mann. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 Promille.
Weiter stellten die Polizeibeamten fest, dass das Fahrzeug wohl gegen einen ca. 1 m hohen Stein gefahren war, entsprechend korrespondierende Spuren/ Beschädigungen wurden festgestellt.
Da der Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung im Raum stand, wurde ein Transportfahrzeug verständigt, was den 37-Jährigen zwecks Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen zum Polizeirevier Heidelberg-Mitte fahren sollte.
Unmittelbar nach Fahrtantritt trat der 37-Jährige gegen die Seitenscheibe des Dienstfahrzeugs, die Scheibe ging hierbei zu Bruch. Außerdem beleidigte der 37-Jährige die im Fahrzeug befindlichen Polizeibeamten fortlaufend. Da sich die Aggressionen des Mannes steigerten, wurde der Mann u.a. mit Handschließen fixiert und im Polizeirevier in einer Gewahrsamszelle untergebracht.
Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung des 37-Jährigen, weshalb er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen einem Facharzt zugeführt und stationär in einer Fachklinik aufgenommen wurde.
Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Unfalls, bzw. nach Personen, Aussagen über das Fahrverhalten des Mannes geben können. Diese werden gebeten, sich unter 06221 991700 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 30.03.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Bei einer zunächst routinemäßigen Verkehrskontrolle setzte sich ein 39-jähriger Autofahrer am Sonntagmorgen in der Karlsruher-Waldstadt massiv gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Wehr.
Aufgrund seiner Fahrweise geriet am Sonntagmorgen in der Theodor-Heuss-Allee der Fahrer eines Chevrolet gegen 10:00 Uhr ins Visier einer Streife des Polizeireviers Waldstadt. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zudem Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Als der 39-Jährige daraufhin die Polizisten zum Revier begleiten sollte, versuchte er zu flüchten und setzte sich massiv gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr. Unter enormen Kraftaufwand, sowie mithilfe einer weiteren kurz darauf eingetroffenen Streife gelang es schließlich, den 39-Jährigen zu überwältigen und zum Revier zu transportieren.
Auch hier versuchte er aktive die weiteren polizeilichen Maßnahmen zu verhindern, indem er gegen die eingesetzten Beamten spuckte und trat.
Weiterhin stellte sich heraus, dass er unter Alkoholbeeinflussung stand und nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Der Mann muss nun gleich mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 30.03.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Schwarzfahrer weist bei Kontrolle durch Bundespolizei Corona- Infektionssymptome auf

Am 29. März 2020, gegen 21:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg zu einem Regionalexpress gebeten, der aus Frankfurt/Oder kam. In der Bahn befanden sich zwei männliche Personen, die ohne Fahrschein und Ausweispapiere waren und sich verbal aggressiv gegenüber dem Zugpersonal äußerten. Bei der Identitätsfeststellung durch die Beamten am Hauptbahnhof Magdeburg klagte einer der Männer, ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger, über Herzschmerzen und Atemnot. Auch wegen seines Atemalkoholgehaltes von 2,55 Promille wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert. Die Rettungssanitäter stellten bei dem Mann zudem eine erhöhte Temperatur fest und stuften den 35-Jährigen als Corona-Verdachtsfall ein. Er wurde in ein Krankenhaus mitgenommen, indem dieses überprüft werden soll. Das Ergebnis steht noch aus.
Bei dem zweiten Mann, einem 50-jährigen Letten, wurden keine Symptome festgestellt und er konnte nach allen notwendigen polizeilichen Maßnahmen und dem Ausfüllen einer Aussteigerkarte seinen Weg fortsetzen. Beide Männer erhalten Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen. Von den handelnden drei Beamten wurden zwei in häusliche Quarantäne bis zum Ergebnis des Tests gesetzt.
Die übrigen Reisenden hatten keinen Kontakt zu den beiden Männern und auch das Zugpersonal hielt sich an den notwendigen Sicherheitsabstand.

PM der BPOLI Magdeburg vom 30.03.2020

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Mehrere Anwohner in Daubenrath meldeten am späten Samstagabend einen Randalierer, der schreiend durch die Straßen zog und dabei fremdes Eigentum zerstörte.
Tatsächlich trafen die eingesetzten Beamten bei ihrer Suche gegen 23:30 Uhr auf eine männliche Person, die augenscheinlich alkoholisiert in einem Busch vor einem Wohnhaus am Christine-Reuter-Weg lag. Der Mann reagierte zunächst nicht auf die polizeiliche Ansprache, wurde dann allerdings schnell aggressiv, als die Beamten ihm aus dem Gebüsch helfen wollten. Er schlug und trat um sich und verletzte dabei eine Beamtin leicht.
Die Besatzung eines Rettungswagens, der zu Beginn des Einsatzes angefordert worden war, untersuchte den aggressiven Mann. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig, zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde allerdings eine Ingewahrsamnahme ausgesprochen. Ein Notarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest, so dass der Transport zur Polizeiwache nach Jülich erfolgte.
Währenddessen beleidigte der Beschuldigte die eingesetzte Beamtin. Bei dem Mann handelte es sich um einen 28-Jährigen aus Jülich, der ersten Ermittlungen zufolge aufgrund seines aggressiven Verhaltens am Abend von einer privaten Familienveranstaltung ausgeschlossen worden war und anschließend durch die Gärten und Vorgärten der Nachbargrundstücke gezogen war, wobei er Gartenmöbel um sich warf und unter anderem auch eine Scheibe zerstörte.
Nach seiner Ausnüchterung konnte der 28-Jährige von der Wache entlassen werden.
Gegen ihn wurde eine Strafanzeige mit dem Vorwurf der Sachbeschädigung, des Widerstands, der Beleidigung und des Hausfriedensbruchs gefertigt.

PM der POL Düren vom 30.03.2020

Gießen (Hessen): Mann tritt bei Kontrolle nach Bundespolizisten

Bei einer Identitätsfeststellung versuchte gestern Abend (29.3.) ein 19-Jähriger aus Gießen einen Bundespolizisten durch Tritte zu verletzen. Der Grund für die Kontrolle war das Verhalten des Mannes. Bundespolizisten beobachteten den 19-Jährigen dabei, wie er am Gleis 1 des Gießener Bahnhofes einen anderen Reisenden offensichtlich belästigte.
Bei der Überprüfung seiner Personalien zeigte sich der 19-Jährige, ein afghanischer Asylbewerber aus Gießen, wenig kooperativ. Er wedelte vor den Augen eines Bundespolizisten mit seiner Geldbörse herum und versuchte den Beamten mit einem Fußtritt zu verletzen, der zum Glück unverletzt blieb.
Der Mann konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Der deutlich angetrunkene 19-Jährige musste die Bundespolizisten zur anschließend zur Wache begleiten. Zu einem Alkoholtest war der Unruhestifter allerdings nicht fähig.
Zum Abschied ausgestreckten Mittelfinger gezeigt.
Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der junge Afghane wieder frei. Als er von den Beamten einige Meter entfernt war, drehte er sich herum und zeigte den Ordnungshütern, mit deutlicher Geste, den ausgestreckten Mittelfinger.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 19-Jährigen ein Strafverfahren wegen eines „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 30.03.2020

Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen): „Corona-Einsätze“ am Wochenende

Von Freitag bis Sonntag gingen bei der Leitstelle mehrere Anrufe mit Hinweisen auf Ansammlungen von Menschen ein. Der allergrößte Teil der Menschen im Kreis Düren beachtete allerdings die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Schutzverordnung.
Teilweise wurden die Hinweise an die zuständigen Ordnungsbehörden weitergeleitet, die diesen in eigener Zuständigkeit nachgingen. In einem Fall erstattete die Polizei Anzeige, unter anderem nach dem Infektionsschutzgesetz.
So wurde im Rahmen einer Meldung über eine Ruhestörung in der Nacht zu Samstag ein Mann an seiner Wohnanschrift in Aldenhoven angetroffen, der behauptete, positiv auf den Virus getestet worden zu sein. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, vor dem Haus zu sitzen und im Verlauf des Gespräches nach den eingesetzten Beamten zu spucken und diese übel zu beleidigen. Der Mann wurde schließlich in Gewahrsam genommen, nachdem die Beamten sich die entsprechende Schutzausstattung angelegt hatten. Hierbei verletzte er durch Tritte eine Beamtin leicht. Bis zu seiner Ausnüchterung verblieb er in einer Gewahrsamszelle. Im Laufe des Morgens ergaben sich keine Hinweise auf eine Infizierung.
Eine Bitte der Polizei: Halten Sie sich an die Regeln und helfen Sie mit, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

PM der POL Düren vom 30.03.2020

Erzingen (Baden-Württemberg): Grenzbehörden verhindern Kindesentziehung

Eidgenössische Zollverwaltung, Zoll und Bundespolizei konnten Kindesentziehung verhindern.
Am Samstagnachmittag kontrollierten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am Grenzübergang Trasadingen zwei kroatische Staatsangehörige und deren vier, minderjährige Kinder, bei der Einreise in die Schweiz. Bei der Überprüfung stellten die Mitarbeitenden der EZV fest, dass gegen die beiden 25-Jährigen und deren 9-jährigen Sohn im Schengener Informationssystem (SIS) Ausschreibungen von Deutschland bestehen. Die Personen wurden daraufhin an Beamte des Hauptzollamtes Singen, am Grenzübergang Erzingen übergeben. Die Zöllner stellten fest, dass ein Beschluss eines Amtsgerichtes vorliegt, der es den Kindseltern nicht gestattet ihren Sohn außer Landes zu bringen. Der 9-Jährige war zudem zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben. Unter Hinzuziehung der Bundespolizei wurden die Eltern über den Sachverhalt und das weitere Vorgehen informiert. Die Mutter flüchtete daraufhin mit ihrem Sohn aus dem Dienstgebäude. Um den Jungen nicht zu gefährden versuchten die Kräfte von Zoll und Bundespolizei zunächst verbal die Frau zu beruhigen, was allerdings ohne Erfolg blieb. Als die Frau wiederholt auf die befahrene Straße ging und ihren Sohn hinterher zog, griffen die Beamten ein, wobei sich ein Bundespolizist einen Finger brach. Es gelang Mutter und Sohn zu trennen. Beide blieben dabei unverletzt. Da die Frau in der Folge nach den Beamten schlug und trat mussten ihr Handschellen angelegt werden. Aufgrund des vorliegenden Beschlusses wurde der 9-Jährige in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Gegen die 25-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen reisten die Personen zurück nach Nordrhein-Westfalen.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 30.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Radfahrer beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

45326 E.-Altenessen-Süd: Eine Polizeistreife hat am Samstag, 28. März, kurz nach Mitternacht, auf der Altenessener Straße einen Radfahrer entdeckt, der offenbar gestürzt war und auf dem Gehweg lag. Als der 20-Jährige die Beamten sah, versuchte er aufzustehen und seine Fahrt fortzusetzen. Die Polizisten sprachen den Mann an und wollten ihn kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass der 20-Jährige augenscheinlich alkoholisiert und mit der Kontrolle nicht einverstanden war. Er wurde zunehmend aggressiv, beleidigte die Beamten, trat nach ihnen und musste schließlich mit Handfesseln gefesselt werden. Ein Alkoholtest verlief positiv. Um eine Blutprobe entnehmen zu können, wurde der 20-Jährige mit zur Polizeiwache genommen. Auch dort war er aggressiv, beleidigte die Polizisten und trat nach ihnen. Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, konnte er von der Wache entlassen werden. Sein Fahrrad durfte er erst am Mittag abholen, nachdem er wieder nüchtern war. Die Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte dauern an.

PM der POL Essen vom 30.03.2020

Seeben (Sachsen-Anhalt): Private Feier trotz Kontaktverbots

Am Abend des 28.03.2020 wurde der Polizei bekannt, dass eine Personengruppe auf einem Grundstück in Seeben eine private Feier veranstaltet. Alle Personen wurden durch die Polizeibeamten zum gültigen Kontaktverbot gemäß der SARS-CoV-Eindämmungsverordnung belehrt und es wurde angewiesen, die Feierlichkeit aufzulösen. Nur einzelne Gäste kamen der Aufforderung nach. Die anderen Personen zeigten sich uneinsichtig und weigerten sich auch nach mehrfacher Ermahnung und Belehrung. Erst nach Androhung von Folgemaßnahmen und Zwangsanwendung verließen die Betroffenen widerwillig den Einsatzort. Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz wurden eingeleitet. Während einer der Beschuldigten (34) die Veranstaltung verließ, trat er vor Wut die Hauseingangstür eines Nachbarhauses ein. Gegen den Mann wurde zusätzlich eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt.

PM der PI Stendal vom 30.03.2020

Mechernich (Nordrhein-Westfalen): Trotz Pandemie – Polizisten ins Gesicht gespuckt

Freitagnachmittag (14.29 Uhr) wurde eine Polizeistreife zum Knappenweg entsandt. Hier soll ein unbekannter Mann eine Familie mit dem Tode bedroht haben. Als die Polizeistreife eintraf, hatte sich die Person bereits entfernt. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der vermeintliche Tatverdächtige in einem angrenzenden Waldstück festgestellt werden. Eine Durchsuchung nach dem Messer verlief negativ. Aufgrund des erheblichen Alkoholkonsums wurde der 23-Jährige zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Polizeiwache spuckte der 23-Jährige im Streifenwagen den einschreitenden Polizeibeamten/Innen ins Gesicht. Auch auf der Wache und im Zellenbereich spuckte der Mechernicher weiter um sich.

PM der KPB Euskirchen vom 30.03.2020

Dresden (Sachsen): 25-jähriger ohne Fahrschein attackiert Beamte und hat Haftbefehl

Am 29.03.2020, gegen 18:15 Uhr wurde die Bundespolizei im Bahnhof Dresden Neustadt zu einem IC gerufen, der aus Richtung Leipzig ankam.
Im Zug befand sich ein Deutscher ohne gültigen Fahrschein. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung wurde bekannt, dass gegen den gebürtigen Wilhelmshavener ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Erschleichens von Leistungen bestand. Die zu vollstreckende Strafe waren 100 Tage Haft bzw. 1.000,- Euro Geldstrafe. Bezahlen konnte er nicht.
Während der polizeilichen Maßnahmen gegen den als Drogenkonsument bekannten 25-jährigen, hustete der Mann die Beamten wiederholt provokativ an. Der Aufforderung dies zu unterlassen kam er nicht nach, sondern versuchte die Beamten zu schlagen. Der Angriff wurde abgewehrt und der junge Mann gefesselt.
Das Ermittlungsverfahren gegen den Deutschen wurde um den Tatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erweitert. Im Anschluss erfolgte die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Dresden.

PM der BPOLI Dresden vom 30.03.2020

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): „Ich hab Corona!“: 20-Jähriger spuckt Polizisten an und landet im Gewahrsam

Trotz der Infektionsgefahr und der geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung waren am vergangenen Freitag, 27. März, gegen 18.30 Uhr viele Personen, die Alkohol konsumierten, auf dem Platz der Republik in Gruppen versammelt.
Im Rahmen eines Präsenzstreife trafen Polizeibeamte auf dem Platz in einer dreiköpfigen Gruppe unter anderen auf einen 20-Jährigen aus Geilenkirchen (Kreis Heinsberg), der bereits zwei Tage zuvor in gleicher Weise zusammen mit anderen Personen angetroffen worden war. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ihm die Rechtslage erklärt worden, schon da war ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet worden.
Als die Gruppe am Freitag angesprochen wurde, schrie der 20-Jährige die Polizeibeamten an. Dabei spuckte er während des Sprechens. Als er unter Hinweis auf eine mögliche Ansteckungsgefahr aufgefordert wurde, nicht in Richtung der Polizeibeamten zu spucken, machte er weiter, „rotzte“ in Richtung der Beamten und schrie spuckend: „Corona! Ich hab Corona!“ Ein Polizeibeamter wurde dabei mehrfach am Oberkörper und an dem schützend vor das Gesicht gehaltenen rechten Ellbogen getroffen. Auch wenn der Polizeibeamte eine Schutzmaske trug, könnte er trotzdem von Speichel getroffen worden sein.
Der aggressiv auftretende 20-Jährige gab zu verstehen, er werde einem Platzverweis nicht nachkommen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wurde er vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auch dabei spuckte er weiter, traf allerdings nur den Funkstreifenwagen.
Später gab der Mann aus Geilenkirchen auf Befragen und nach Belehrung an, zumindest nicht wissentlich an Corona erkrankt zu sein. Ihn erwartet aber jetzt nicht nur die Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung, sondern auch eine Anzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen eine 16-Jährige aus Viersen wurde zudem Strafantrag wegen Beleidigung gestellt.

PM der POL Mönchengladbach vom 30.03.2020

Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Über 30 Einsätze am Freitag und Samstag mit Corona Bezug

Scheinbar sorgte das gute Wetter für viele Einsätze, denen die Polizei am Freitag und Samstag nachkam. Über 30 Mal wurde die Leitstelle über mögliche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung informiert. Im Gegenzug waren es „nur“ fünf Einsätze am Sonntag und Montag (30.3.2020, 6.00 Uhr).

Am frühen Abend verhielten sich Jugendliche auf dem Parkplatz eines Oelder Supermarkts an der Warendorfer Straße unkooperativ und konnten sich nicht ausweisen. Während die Polizisten die Identität der Personen feststellten, leitete das Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Jugendlichen ein.

Darüber hinaus kam es am Samstagvormittag (28.3.2020) zu einer Widerstandshandlung durch eine 57-Jährige. Die Patientin randalierte auf der Convid-Isolierstation im Ahlener Krankenhaus und attackierte die Einsatzkräfte unvermittelt, als diese ihr Zimmer betraten. Den Beamten gelang es, die Ahlenerin zu beruhigen. Als sie von einem Arzt behandelt werden sollte, schlug und trat die Frau um sich. Sie riss einem Beamten seinen Mundschutz ab, einem anderen seine Schutzbrille und versuchte nach den Dienstwaffen der Polizisten zu greifen. Des Weiteren spuckte sie die Einsatzkräfte an. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es die 57-Jährige ruhig zu stellen und zu fixieren.
Sie wurde später in eine Fachklinik gebracht. Die Polizisten, denen die Ahlenerin ihre Schutzmittel vom Gesicht gerissen hatte, wurden aus dem Dienst genommen.

PM (auszugsweise) der POL Warendorf vom 30.03.2020

Werdohl/Neuenrade (Nordrhein-Westfalen): Nackt über die Straße/Einbruch in Sporthalle

Ein „Flitzer“ sorgte am Freitagmittag an der Fichtenstraße für Aufsehen. Komplett nackt rannte er immer wieder und wieder aus einem Hausflur auf die Straße, sprach Leute an oder winkte ihnen zu. Als die Polizei an seiner Wohnungstür klopfte, stand er im Adamskostüm im Türrahmen und kündigte an, so jetzt zum Bahnhof laufen zu wollen. Als ihm die Polizei das untersagte, wurde der Mann schlagartig handgreiflich und verpasste einem Beamten einen Schlag ins Gesicht. Die Polizeibeamten überwältigten den 35-Jährigen, der sich massiv körperlich, spuckend und mit einem Schwall von Beleidigungen widersetzte. Er wurde auf Veranlassung des Ordnungsamtes nach PsychKG eingewiesen. Eine Streife begleitete den Krankentransport. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, einem tätlichen Angriff auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage.
Unbekannte sind am Wochenende in die Sporthalle in der Niederheide eingebrochen.
Sie hebelten eine Fluchttür auf und entwendeten Feuerlöscher, Spiegel und Rettungswegleuchte. Hinweise bitte an die Polizei in Werdohl.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 30.03.2020

Donauwörth (Bayern): Gruppe missachtet Ausgangsbeschränkung und polizeiliche Anordnung

Vier junge Erwachsene – zwei Frauen und zwei Männer – hielten sich am Freitagabend, um 20.02 Uhr, neben einem Pkw mit Ansbacher Kennzeichen auf der Fahrbahn des Neurieder Wegs auf. Die Gruppe konsumierte dort dicht beieinander und lautstark alkoholische Getränke im Freien. Als ein Zivilpolizist der Donauwörther Inspektion auf die momentan geltende Ausgangsbeschränkung sowie das Kontaktverbot hinwies, ging eine 21-jährige aus der Gruppe unvermittelt auf diesen zu und hustete ihm mit den Worten „Corona, Corona!“ mehrfach aus kurzer Entfernung in Richtung Gesicht. Weitere beleidigende Gesten sowie Worte der jungen Donauwörtherin folgten. Ein polizeilicher Platzverweis durch eine Unterstützungsstreife sowie Anzeigen gegen alle vier Beteiligten waren die Folge.

PM der PI Donauwörth vom 30.03.2020

Tapfheim (Bayern): Mann beleidigt Polizisten bei Kontrolle der Allgemeinverfügung

Während einer Kontrolle nach dem Infektionsschutzgesetz am Ufer des Rieder Sees, am 28.03.2020, um 18.35 Uhr, zeigte sich ein 22-jähriger Bopfinger absolut uneinsichtig. Der Mann war Teil einer insgesamt neunköpfigen Gruppe aus dem angrenzenden Ostalbkreis, die sich entgegen der Allgemeinverfügung auf dem Areal traf. Er zeigte sich auffallend aggressiv, beleidigte den eingesetzten Beamten als „Bullen“, von dem man sich nichts gefallen lassen muss und äußerte sich ausgesprochen abwertend über dessen weibliche Kollegin. Der 22-Jährige wurde wegen Beleidigung und einem Verstoß gegen die CoVID-Allgemeinverfügung angezeigt. Alle weiteren Anwesenden erhielten ebenfalle eine Anzeige, da sie unter anderem gegen das Kontaktverbot verstießen.

PM der PI Donauwörth vom 30.03.2020

Klagenfurt (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Alkoholisierung

Am 29. März 2020 gegen 16.00 Uhr wurde in Klagenfurt/WS ein 35-jähriger Mann aus Villach mit seinem PKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Als der einschreitende Beamte das Fahrzeug anhielt und sich neben die Fahrertüre stellte, legte der Villacher den Rückwärtsgang ein und setzte ruckartig zurück, sodass der Beamte zur Seite springen musste, um nicht angefahren zu werden.
Anschließend versuchte der PKW-Lenker sein Fahrzeug nach vorne zu lenken. Bevor er jedoch Gas geben konnte, gelang es den einschreitenden Beamten die Türe zu öffnen, ihn an der Weiterfahrt zu hindern und ihn vorläufig festzunehmen.
Der in der Folge durchgeführte Alko-Vortest ergab eine schwere Alkoholisierung des Villachers. Nach der Verweigerung des Alkomatentests wurde dem Villacher der Führerschein vorläufig abgenommen.
Da eine Einvernahme auf Grund der Alkoholisierung nicht möglich war, wurde er in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt/WS eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 30.03.2020

Augsburg (Bayern): Betrunken unterwegs und Widerstand geleistet

Am gestrigen Sonntag (29.03.2020) kurz nach 19.00 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Jakoberstraße ein Autofahrer auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit und in unkonventionellen Pendelbewegungen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle wurde der 38-jährige Fahrer aufgefordert auszusteigen und seine Papiere vorzuzeigen. Dieser Aufforderung kam er schwankend nach, ließ dabei seine Dokumente fallen und hatte sichtliche Gleichgewichtsstörungen beim anschließenden Einsammeln. Nachdem er auch noch deutlich nach Alkohol roch, wurde er zur Dienststelle mitgenommen. Hier zeigte ein Alkoholtest dann einen Wert von knapp zwei Promille an. Bis zum Eintreffen des Arztes wegen der angeordneten Blutentnahme wurde der 38-Jährige zunehmend unkooperativer und musste gefesselt werden. Bei den durchgeführten Zwangsmaßnahmen verletzte sich ein Beamter leicht an der Hand. Der Autofahrer wird nun wegen aller in Frage kommender Delikte (u.a. Trunkenheit und Widerstand) angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 30.03.2020

St. Wendel (Saarland): Unfallflucht mit schnellem Ermitteln des Unfallflüchtigen

Bereits am Donnerstag, 26.03.2020, gg. 20.50 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht an der Einmündung Wendalinusstraße/Beethovenstraße. Dort befuhr ein PKW-Fahrer aus St. Wendel mit seinem PKW die Wendalinusstrasse und wollte nach links in die Beethovenstaße abbiegen. Infolge überhöhter Geschwindigkeit gelang das dem Mann allerdings nicht. Er fuhr über eine Verkehrsinsel, beschädigte ein Verkehrsschild und zog sich hierbei auch einen nicht unerheblichen Schaden an seinem Fahrzeug zu. Der PKW-Fahrer flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Da sein Reifen beschädigt war und sein Fahrzeug auch zudem Öl verlor, musste er seine Flucht nach kurzer Zeit unterbrechen, außerdem war sein Fluchtweg durch die Ölspur gut nachzuverfolgen. So konnte er von der Polizei noch in St. Wende nach kurzer Zeit angetroffen werden. Hierbei wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Als er deswegen zu weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle verbracht werden sollte, begann er sich körperlich gegen diese Maßnahme zu wehren und musste letztendlich von mehreren Polizeikräften mit Zwang zur Dienststelle verbracht werden. Jetzt wird gegen den Mann nicht nur wegen Unfallflucht, sondern auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI St. Wendel vom 30.03.2020

Überlingen (Baden-Württemberg): Renitenter Besucher

Ein 35-jähriger Tatverdächtiger hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, trotz eines bestehenden Kontakt- und Wohnungsbetretungsverbotes, das Appartement einer 35-Jährigen aufgesucht und diese mit zahlreichen Kraftausdrücken beleidigt und geschlagen. Nachdem er trotz mehrerer Aufforderungen die Wohnung nicht verlassen wollte, wurde die Polizei alarmiert. Der Tatverdächtige zeigte sich weiterhin uneinsichtig, beleidigte die einschreitenden Polizisten und versuchte sie anzuspucken. Aufgrund seines Verhaltens wurde der 35-Jährige in Gewahrsam genommen. Er wird unter anderem wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 30.03.2020

Buchloe (Bayern): Betrunkener rastet aus

Sonntagnachmittag warf ein 32-jähriger Mann am Rathausplatz mutwillig die Scheibe eines Fahrradgeschäftes mit einem Stein ein. Die herbeigerufenen Polizeibeamten nahmen den Täter in Gewahrsam, da er stark betrunken und uneinsichtig war. Auf der Polizeidienststelle leistete der Randalierer bei der körperlichen Durchsuchung Widerstand. Dabei wurde eine Beamtin am Handgelenk verletzt. Sie konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Der Sachschaden an der Scheibe betrug 700 Euro. Gegen den Randalierer wird nun u. a. wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.03.2020

Gießen (Hessen): Zwei Festnahmen nach Platzverweis

Mehrere Meldungen in Sachen des bestehenden Kontaktverbotes erreichten die Polizeibeamten im Landkreis Gießen am letzten Wochenende. Zwei uneinsichtige Personen mussten sogar in die Gewahrsamszellen. Die meisten Meldungen gingen am Freitag und Samstag ein. Etwa 40 Mal sprachen die Beamten Personen, die sich zu zweit oder mehr in zu geringem Abstand zueinander befanden. Betroffen davon waren aber auch Besucher von gesperrten Freizeiteinrichtungen. Fast 30 Platzverweise mussten die Beamten gegen Personen, die sich nicht an die Anweisungen hielten, aussprechen. Nur in einem Fall wurden die erlassenen Platzverweise nicht befolgt. Vier Musiker aus Estland hatten vor einem Lebensmittelmarkt in der Ferniestraße am Samstagabend Kunden aggressiv angesprochen und CD´s zum Verkauf angeboten. Zwei aus dem Quartett befolgten nicht den Platzverweis, so dass sie festgenommen wurden.

PM des PP Mittelhessen vom 30.03.2020

„Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende, insbesondere am Samstag, hat offensichtlich einige Menschen wieder unvorsichtig werden lassen“, teilt Polizeipräsident Uwe Stürmer am Montag mit. Die Polizei in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis, die unterstützt wurde von Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz, habe bei ihren zahlreichen Corona-Kontrollen einen deutlichen Anstieg der Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz festgestellt und nicht nur zwei Strafverfahren einleiten, sondern auch über 60 Ordnungswidrigkeiten anzeigen müssen. Von Freitag bis Sonntag überprüften die Polizistinnen und Polizisten insgesamt 963 Personen und
214 Fahrzeuge. Wie schon in den Tagen zuvor stellten die Einsatzkräfte zumeist Gruppen im öffentlichen Raum fest, die sich nicht an den Mindestabstand oder die zulässige Anzahl von Menschen hielten und gegen die deswegen 132 Bußgeldverfahren angestrengt werden. Zwei Gruppen überspannten den Bogen allerdings derart, dass Strafverfahren eingeleitet wurden. In einem Fall feierten am Samstagabend 15 Personen in Langenargen in einer Wohnung eine Party und verwehrten bei der Polizeikontrolle den Beamten sogar das Betreten der Räume. Erst auf Anordnung der Staatsanwaltschaft konnte die Polizei die Wohnung schließlich betreten und die insgesamt 15 Personen feststellen, von denen sich einige zuvor versteckt hatten. Auch 17 Angehörige eines Betriebs in Pfullendorf waren der Meinung, am Freitagabend kollektiv gegen die Corona-Verordnung verstoßen zu müssen, indem sie zusammen ein Grillfest veranstalteten. „Es steht außer Frage, dass dieses Verhalten bei der vorherrschenden Corona-Krise völlig inakzeptabel ist, gegen geltendes Recht verstößt“, so der Polizeichef. Er erneuerte deshalb noch einmal seinen Appell an die Bevölkerung, zuhause zu bleiben, und damit beizutragen, die Infektionsraten zu senken und so letztlich Menschenleben zu retten.

PM des PP Ravensburg vom 30.03.2020

Die genauen Hintergründe einer körperlichen Auseinandersetzung am Sonntagabend müssen noch durch polizeiliche Ermittlungsarbeit aufgehellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 32 Jahre alter Mann mit zwei noch unbekannten Begleitern am westlichen Stadtrand die Wohnung eines ihm bekannten Mittvierzigers aufgesucht haben. Hierbei soll sich gegen 19:30 Uhr ein Streit entwickelt haben, in dessen Verlauf der 32-Jährige mit seinen beiden Komplizen auf den Wohnungsinhaber eingeschlagen und eingetreten haben soll. Nachdem sich das Trio zunächst entfernt hatte, holte der Geschlagene Verstärkung herbei. Die mutmaßlichen Schläger kehrten kurz darauf zurück und es entfachte sich eine weitere Meinungsverschiedenheit. Ein zur Hilfe gerufener Angehöriger des Angegriffenen will hierbei bei einem der Widersacher ein Messer entdeckt haben und gab deshalb mit seiner mitgeführten Schreckschusswaffe einen Warnschuss ab.
Nach derzeitigen Feststellungen trug lediglich der Mittvierziger durch die ihm mutmaßlich verabreichten Schläge und Tritte Verletzungen davon. Die Beamten des Polizeireviers Lahr ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung. Während der Anfahrt zum Einsatzort ist eine Streifenbesatzung auf der B 415 ausgangs der Stadt in Richtung Autobahn verunfallt. Die Streifenwagen kam auf der regenassen Fahrbahn nach links von der Straße ab. Die beiden Polizisten trugen durch den Unfall leichte Verletzungen davon und wurden in einem örtlichen Krankenhaus untersucht. Der Sachschaden am Dienstwagen wird auf etwa 30.000 Euro geschätzt.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

Am vergangenen Wochenende haben Polizeibeamte bei gemeinsamen Kontrollen mit den Ordnungsämtern mehrere Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) gefertigt. Es handelte sich dabei um Personen, die sich nicht an das Kontaktverbot hielten. Die Beamten führten zudem viele Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, um das Kontaktverbot zu erklären und sprachen Platzverweise aus. In einem Fall, der sich am Samstag, 28. März, gegen 18 Uhr in Wassenberg am Busbahnhof ereignete, wurden bei der Durchsetzung der Maßnahmen nach der CoronaSchVO auch Betäubungsmittel sowie ein Messer aufgefunden und sichergestellt. Die Beamten fertigten in diesem Fall Anzeigen gegen die Personen. In Übach-Palenberg am Bahnhof wurden am Freitag, 27. März, 6 Personen angetroffen, die gegen das Kontaktverbot verstießen. Auch sie erhielten Anzeigen. Am Sonntag, 28. März, wurden auch Am Wasserturm in Übach-Palenberg drei Personen angetroffen, die gegen die CoronaSchVO verstießen und BTM bei sich führten. Die Beamten stellten die Betäubungsmittel sicher und fertigten Anzeigen gegen sie. Kreisweit wurden am vergangenen Wochenende 25 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die CoronaSchVO geschrieben. Insgesamt konnte aber festgestellt werden, dass sich die meisten Personen an das Kontaktverbot hielten.

PM der KPB Heinsberg vom 30.03.2020

Ein 31-jähriger Patient hat am Samstag vor der Intensivstation des Kreiskrankenhauses einen Arzt bewusstlos geschlagen und ist dann mit einer Eisenstange auf Security-Mitarbeiter losgegangen. Der Mediziner wollte einen Verletzten nach dessen Behandlung im Rollstuhl gegen 21.30 Uhr auf die Intensivstation bringen. Als der Arzt zur Tür ging, stand der Mann auf und verpasste dem Arzt mehrere Faustschläge. Ein Pfleger hörte Schreie und als er nachschaute, fand er den Arzt bewusstlos auf dem Boden liegend. Er alarmierte den Sicherheitsdienst und brachte den Schwerverletzten zur Notfallaufnahme. Ein Mitarbeiter der Security fand den Patienten auf dem Weg zum Kreissaal. Der holte an der Tür stehend zum Schlag mit einer Metallstange aus. Der Mitarbeiter zog reflexartig zum Schutz die Tür zu, so dass die Metallstange nur das Türblatt traf. Die eintreffenden Polizeibeamten fanden den Tatverdächtigen in einem Behandlungszimmer, wo sich der renitente Patient verschanzt hatte. Nach kurzer Zeit öffnete er auf Aufforderung die Tür. Die Polizeibeamten überwältigten ihn.

Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und brachte ihn in den Gewahrsam zur Polizeiwache. Der schwer verletzte Arzt blieb im Krankenhaus – allerdings als Patient. Der Schaden an der Tür liegt bei etwa 500 Euro.

Der Verletzte war zuvor stark alkoholisiert und verletzt an der Sauerlandlinie aufgegriffen worden. Es handelt sich um einen slowakischen Lkw-Fahrer. Woher die Verletzungen rühren, müssen die Ermittlungen der Polizei zeigen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 30.03.2020

Landkreise Esslingen/Reutlingen/Tübingen/Zollernalbkreis:
Einsatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Überwachung der Corona-Verordnung der Landesregierung

Im Laufe des Wochenendes haben die Einsätze im Rahmen der Überwachung der Corona-Verordnung und die Verstöße dagegen deutlich zugenommen. Während im Laufe der vergangenen Woche in der Bevölkerung mit wenigen Ausnahmen eine große Akzeptanz der Beschränkungen festzustellen war und noch am Donnerstag sich die Zahl der festgestellten Verstöße in allen vier Landkreisen mit insgesamt knapp über 30 eher in Grenzen hielten, ging die Zahl der Verstöße ab Freitagnachmittag mit dem Anstieg der Temperaturen sprunghaft nach oben. Bis Montagmorgen, sechs Uhr, mussten von Kräften des Polizeipräsidiums Reutlingen mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz unter anderem insgesamt 329 Ordnungswidrigkeiten verfolgt werden, mehr als zwei Drittel davon am Samstag und in der Nacht zum Sonntag.

232 Verstöße bezogen sich auf das Verbot des Verweilens im öffentlichen Raum, wenn Gruppen von mehr als drei, aber unter 15 Personen angetroffen wurden. 33 Mal musste gegen Personen vorgegangen werden, die an einer Veranstaltung oder Ansammlung von mehr als fünf Personen im nicht öffentlichen Raum teilgenommen hatten. Auch hier wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Für beide Arten der Verstöße gegen die Corona-Verordnung sieht der aktuelle Bußgeldkatalog Bußgelder bis zu 1.000 Euro vor. In sieben Fällen wurden Anzeigen beispielsweise gegen die verantwortlichen Betreiber von Einrichtungen wie z.B. Gaststätten gefertigt, die verbotswidrig geöffnet hatten oder die sich nicht auf die Ausnahme des Straßenverkaufs beschränkten. Die Betroffenen erwarten Bußgelder zwischen 2.500 und 5.000 Euro. Über die Anzeigen hinaus wurden unzählige aufklärende Gespräche geführt, nach denen sich viele Personen auch einsichtig zeigten. Teilweise mussten aber auch Platzverweise ausgesprochen werden.

Der gravierendste Fall ereignete sich – wie bereits berichtet – am Freitagabend in Rottenburg, wo ein Gemeindevollzugsbediensteter bei einer Kontrolle mehrerer junger Leute von diesen tätlich angegriffen und verletzt wurde. (vgl. Pressebericht vom 29.03.2020/12.25 Uhr). Gegen vier Personen wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 30.03.2020

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durchgeführt.

Rund 350 Polizeikräfte führten gestern zwischen 6 und 18 Uhr Kontrollen durch. Die Beamtinnen und Beamten überprüften zwei Objekte sowie 94 Personen im Freien. Insgesamt leiteten die Einsatzkräfte neun Straf- und 21 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ein.
Zwischen 18 und 6 Uhr überprüften rund 350 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte die Einhaltung der Verordnung. Die Kräfte kontrollierten vier Objekte und 98 Personen im Freien und leiteten acht Straf- und 31 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Seit dem 14. März 2020, 18 Uhr führte die Polizei Berlin damit insgesamt 1.868 objektbezogene Überprüfungen sowie 1.127 Überprüfungen im Freien durch. In 811 Fällen wurden sofortige Schließungen der Objekte angeordnet. Insgesamt stellten die Polizeikräfte bisher 793 Verstöße fest.

PM des PP Berlin vom 30.03.2020

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener Radfahrer greift Polizeibeamte an Amtsgericht ordnet Untersuchungshaft an

Am 27.03.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Schweriner Polizei ein Radfahrer in der Körnerstraße gemeldet, welcher offensichtlich nicht in der Lage war, sein Rad sicher zu führen. Der 44-Jährige Deutsche stürzte mit dem Rad und entfernte sich anschließend fußläufig mit seinem Fahrrad. In der Folge schob der 44-Jährige sein Fahrrad mutwillig in zwei parkende PKW, wobei jeweils Sachschaden an den Fahrzeugen entstand. Umgehend eingesetzte Beamte des PHR Schwerin konnten den Radfahrer im Nahbereich feststellen. Der Mann reagierte gegenüber den Beamten sofort aggressiv, zerschlug eine mitgeführte Glasflasche und bedrohte die Beamten mit dem abgebrochenen Flaschenhals. Der Beschuldigte konnte mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Während der Verbringung zur Dienststelle beleidigte der Mann die Beamten vehement und leistete weiterhin Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Der Beschuldigte stand augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss, weshalb ihm zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen worden ist. Die Kriminalpolizei Schwerin ermittelt gegen den polizeibekannten Mann wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Trunkenheit im Verkehr sowie Sachbeschädigung. Der Beschuldigte wurde am 28.03.2020 dem Amtsgericht Schwerin zugeführt, welches antragsgemäß Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.

PM des PP Rostock vom 29.03.2020

Edesheim (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstagmorgen, 28.03.2020 gegen 07:07 Uhr meldete sich eine Edesheimer Bürgerin bei der Polizei Edenkoben und teilt mit, dass eine, ihr unbekannte Frau in ihrer Hofeinfahrt sitzen würde. Auf Ansprache hätte diese sehr aggressiv reagiert. Als die Polizei vor Ort erschien, hatte sich die unbekannte Frau bereits entfernt. Anhand einer Personenbeschreibung konnte die Frau kurze Zeit später in der Nähe des Edesheimer Bahnhofs festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Während der Personalienfeststellung beleidigte die Frau die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach in Fäkalsprache.
Nach Abschluss der Kontrolle wurde der 37-jährigen Mannheimerin ein Platzverweis ausgesprochen. Die Polizei Edenkoben ist auf der Suche nach zwei Passanten, welche die unangebrachten Äußerungen der Mannheimerin wahrgenommen haben könnten. Sie könnten wichtige Zeugen im eingeleiteten Strafverfahren wegen Beleidigung sein.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter Telefonnummer: 06323-9550 oder piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.

PM der PI Edenkoben vom 29.03.2020

Mellrichstadt (Bayern): Volltrunken auf offener Straße geschlafen und Beamte beleidigt

Am Freitagmittag meldeten sich besorgte Bürger bei der Polizeiinspektion Mellrichstadt, in einer Wiese in Mellrichstadt würde eine Person liegen und schlafen, wecken ließe sie sich nicht. Daraufhin nahmen sich die Ordnungshüter der Sache an und konnten die Dame, eine 39-jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld schlussendlich wecken. Die Frau, welche offensichtlich viel zu viel Alkohol getrunken hatte, war allerdings davon überhaupt nicht begeistert, betitelte die eingesetzten Beamten mit unflätigen Ausdrücken und bedrohte sie. So war eine Einlieferung in die Gewahrsamszelle der Polizei unumgänglich. Dort konnte auch ein Alkoholtest durchgeführt werden, welcher einen Wert von über 2,8 Promille ergab. Die Frau erwartet wegen ihrer Ausdruckswiese gegen über den Polizeibeamten nun ein Strafverfahren.

PM der PI Mellrichstadt vom 29.03.2020

Burglengenfeld (Bayern): Randalierer greift Polizisten an

Am Samstag um 18.30 Uhr wurden eine Polizeistreife zu einem Familienstreit in den Lärchenweg gerufen. Zwischen zwei Eheleuten kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Der Grund ist bislang nicht bekannt. Im Streit warf der betrunkene Mann mit Gegenständen in der Wohnung um sich. Unter anderem warf er einen Teller nach seiner Ehefrau und traf sie am Rücken. An einem Finger wies die Frau eine Schnittverletzung auf, die offensichtlich durch ein vom Mann gehaltenem Messer verursacht wurde. Die Umstände diesbezüglich müssen noch ermittelt werden. Auf Grund des aggressiven Verhaltens wurde der Mann von seiner Frau getrennt. Zudem wurde eine zweite Streife hinzugezogen. Im Gespräch griff der Mann plötzlich einen Polizeibeamten an und schlug auf ihn ein. Der Beamte konnte gerade noch zurückweichen, wurde aber am abwehrenden Arm getroffen. Der 55-jährige Mann wurde daraufhin mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der Widerstandshandlung verletzten sich zwei weitere Beamte leicht. Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Ein Alkotest ergab vorab 1,00 Promille. Den Mann erwartet nun neben einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegenüber seiner Frau auch eine Anzeige wegen Tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.

PM der PI Burglengenfeld vom 29.03.2020

Lichtenfels (Bayern): Person angehustet

Aufgrund einer Reifenpanne musste ein Autofahrer auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Lichtenfelser Straße in Bad Staffelstein anhalten. Während er den Reifen wechselte kam ein 38-Jähriger aus Bad Staffelstein hinzu und belästigte den Autofahrer mehrfach grundlos, wobei er auch provokant in seine Richtung hustete. Der Abstand zwischen den Beiden betrug lediglich einen halben Meter. Auch auf mehrmaliges Bitten ihn in Ruhe zu lassen, steigerte der 38-Jährige sein aggressives Verhalten und hustete den Autofahrer weiterhin an. Da sich dieser nicht mehr zu helfen wusste, verständigte er die Polizei. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der Aggressor völlig uneinsichtig und musste sogar kurzzeitig gefesselt werden. Erst danach beruhigte sich die Situation und die besagte Person kam einem Platzverweis nach. Aufgrund seines völlig inakzeptablen Verhaltens wird er gemäß den Bestimmungen der Ausgangsbeschränkung angezeigt.
Bezüglich der Ausgangsbeschränkung kam es von Freitag auf Samstag in Lichtenfels zu mehreren Vorfällen, welche durch die Polizei konsequent angezeigt wurden. Es wird nochmals eindringlich darauf hingewiesen, sich bitte an die Beschränkungen zu halten.

PM der PI Lichtenfels vom 29.03.2020

Krefeld- Stadtmitte (Nordrheinwestfalen): Widerstand nach Auseinandersetzung am Stadtgarten

Gestern, am Samstag (28. März 2020) gegen 22:45 Uhr wurde ein 17-jähriger Schüler unvermittelt von einer Person angegriffen. Der Tatverdächtige drohte dann den eintreffenden Polizeibeamten mit einer Glasflasche. Er wurde überwältigt und in Polizeigewahrsam genommen. Der Schüler war auf seinem Heimweg, als er an der Haltestelle Am Stadtgarten plötzlich von einer ihm unbekannten Person angegriffen wurde. Der 19-jährige Tatverdächtige war in Begleitung von einer weiteren 21-jährigen Person gewesen. Der Schüler wurde leichtverletzt. Der Tatverdächtige bedrohte die eintreffenden Polizeibeamten mit einer Gasflasche. Sein Begleiter randalierte auch lautstark.
Beide waren alkoholisiert und dem 19-jährige wurden Blutproben entnommen. Als der 19-jährige danach aus einer Klinik entlassen wurde, weigerte er sich zu gehen und drohte den Beamten erneut, diesmal mit einer Sicherheitsnadel. Der 19-jährige wurden zum zweiten mal überwältigt und, wie sein Begleiter zuvor, dann ins Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung gebracht. Die Beamten blieben unverletzt. Zeugen werden gebeten sich zu melden.

PM des PP Krefeld vom 29.03.2020

Weiden (Bayern): Betrunkener Rumäne greift Rettungsdienst an

Am frühen Samstagabend wollte ein Linienbusfahrer am ZOB einen vom Schlaf übermannten Fahrgast wecken. Nachdem der Busfahrer den offensichtlich betrunkenen Mann im Bus nicht wach brachte, wurde der Rettungsdienst informiert. Der betrunkene 28-jährige Rumäne, mit Wohnsitz in Weiden, ging daraufhin gleich auf den Rettungsdienst los und trat einem Sanitäter u.a. auch mit dem Knie in die Rippen.
Der 28-Jährige wurde daraufhin zunächst von den Sanitätern festgehalten und im weiteren Verlauf von den hinzugerufenen Polizeibeamten gefesselt. Aufgrund eines Alkoholwertes von zwei Promille ging es danach in die Polizeizelle zur Ausnüchterung über Nacht.
Der Rumäne muß sich jetzt wegen tätlichen Angriffs auf die Rettungssanitäter, wegen Körperverletzung und natürlich auch wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 29.03.2020

Überlingen (Baden-Württemberg): Betrunkener greift Polizisten an

Ein Streit mit der Ex-Freundin war der Auslöser für einen Polizeieinsatz am Sonntag kurz nach Mitternacht in Überlingen. Zunächst zerschlug der 23jährige, stark alkoholisierte Mann Mobiliar in der Wohnung der Ex-Freundin. Die Beamten des Polizeireviers Überlingen sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, dem dieser aber trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam. Gegen seinen Hinauswurf, bei dem die Beamten einfache, körperliche Gewalt einsetzten, wehrte sich der Mann massiv. Er trat und spuckte in Richtung der Beamten. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, wobei er noch die Beamten aufs Massivste beleidigte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Wegen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung wird der Mann nun angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 29.03.2020

Obernburg a.M. (Bayern): Überprüfung von Ausgangsbeschränkungen – Polizeibeamtin beleidigt

Am Samstag erreichten die Polizei Obernburg zahlreiche Mitteilungen über Personen, die sich trotz der Ausgangsbeschränkungen in Gruppen zusammengefunden hatten. Es wurden insgesamt 20 Anzeigen erstattet. Für das Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund erwartet die Betroffenen ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro, sofern es sich um den ersten Verstoß handelt. Im Rahmen einer Kontrolle von 5 Personen an der ehemaligen Fähranlegestelle in Sulzbach a. Main wurde eine Polizeibeamtin von einem Betroffenen als „Fotze“ beleidigt. Der 22jährige hat sich dadurch eine Strafanzeige wegen Beleidigung eingehandelt.

PM der PI Obernburg vom 29.03.2020

Kapfenberg (Steiermark): Mann drehte durch

Ein alkoholisierter 41-Jähriger drehte Samstagabend, 28. März 2020, durch und musste festgenommen werden.
Zwei Polizeistreifen der Polizeiinspektion Kapfenberg wurden gegen 22:00 Uhr wegen einer Lärmerregung zu einem Mehrparteienhaus in die Hochschwabsiedlung in den Ortsteil Hafendorf gerufen und klopften bzw. läuteten an der betreffenden Wohnungstüre. Da niemand öffnete, betraten die Polizeikräfte die unversperrte Wohnung und nahmen in der Küche eine abgestellte Langwaffe wahr. Plötzlich stürmte der 41-jährige Mieter mit einem, rund 80 cm langen, Schwert auf die Einsatzkräfte zu. Dabei hielt der Mann die Waffe mit beiden Händen am Griff umklammert und zog nach hinten über beide Schultern auf. Die Polizeikräfte verständigten das Einsatzkommando Cobra, welches den Mann bei einem Zugriff festnahm.
Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten neben dem Schwert noch drei täuschend echt aussehende Airsoftgewehre und eine Schreckschusspistole sichergestellt werden. Der 41-Jährige wird wegen des Verdachtes des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie nach dem Waffengesetz an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Ebenso wurde ein Waffenverbot gegen den Tatverdächtigen ausgesprochen. Der Mann wird nach dem Abschluss der Ersterhebungen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Ein Alkotest ergab eine mittlere Alkoholisierung.

PA der LPD Steiermark vom 29.03.2020

Sögel (Niedersachsen): Radfahrer gefährdet Straßenverkehr

Ein stark alkoholisierter 19-jähriger Radfahrer war am Samstagabend gegen 18.00 auf der Berßener Straße in Richtung Klein-Berßen unterwegs. Dabei fuhr er in starken Schlangenlinien und gefährdete eine entgegenkommende Autofahrerin. Als diese ihn ansprach, flüchtete der Mann in einen angrenzenden Wald. Hinzugerufene Polizeibeamte aus Sögel stellten den Betrunkenen. Hierbei leistete er Widerstand. Er wurde anschließend auf die Polizeidienststelle nach Papenburg gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 29.03.2020

Fürth (Bayern): Mann leistet massiven Widerstand – Beamter schwer verletzt

Am Freitagmorgen (27.03.2020) rastete ein Mann in der Fürther Nordstadt aus und drohte mehreren Personen Schläge an. Gegenüber den Beamten leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten schwer.
Gegen 09:00 Uhr wurde durch einen Zeugen ein aggressiver Mann mitgeteilt, der damit drohte, andere Personen zu schlagen. Die Person konnte durch die Polizei vor seiner Wohnadresse im Laubenweg angetroffen werden.
Der 29-Jährige verhielt sich von Anfang an verbal aggressiv und unkooperativ.
Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Als er daraufhin nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, wehrte er sich, indem er nach den Beamten trat. Ein Beamter wurde im Unterleib getroffen.
Der Beschuldigte wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt. Dies konnte nur durch erheblichen Kraftaufwand und Hinzuziehung weiterer Beamter erfolgen.
Durch die Widerstandshandlungen zog sich ein Beamter eine schwere Schulterverletzung zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er ist dienstunfähig. Drei weitere Polizisten trugen u.a. Schürfwunden davon, konnten ihren Dienst jedoch weiter fortsetzen.
Der Beschuldigte wurde bei der Festnahme leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung musste nicht erfolgten. Ein Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von über einem Promille. Er wurde auf Grund seiner psychischen Auffälligkeit in einer Fachklinik untergebracht.
Durch die Polizeiinspektion Fürth wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (426) des PP Mittelfranken vom 29.03.2020

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Platzverweis

Am Freitagnachmittag (27.03.2020) wurde einem 37-jährigen Mann am Nürnberger Hauptbahnhof ein Platzverweis erteilt. Diesem kam er nicht nach und leistete Widerstand.
Gegen 13:15 Uhr erteilten Beamten der PI Nürnberg-Mitte einem 37-Jährigen am Bahnhofspatz einen Platzverweis, da er gegen die Alkoholverbotsverordnung (Konsum von Alkohol im Bereich des Bahnhofes) sowie gegen das Infektionsschutzgesetz (vorläufige Ausgangsbeschränkung) verstoßen hatte.
Der Mann weigerte sich, dem Platzverweis nachzukommen und wurde daher in Gewahrsam genommen. Er wehrte sich gegen das Verbringen in das Streifenfahrzeug und zeigte sich verbal aggressiv. In der Dienststelle versuchte er die Beamten zu schlagen.
Die Polizisten blieben unverletzt.
Den Beschuldigten erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 29.03.2020

Hildesheim (Niedersachsen): Mann will von Polizisten erschossen werden

Am Freitagabend beobachteten Bundespolizisten im Bahnhof Hildesheim einen hochaggressiven Mann (37), der schreiend aus einer S-Bahn stieg und eine Plastikflasche nach Reisenden warf.
Auch gegenüber der Streife verhielt der Mann aus Göttingen sich sehr streitsüchtig und beleidigend. Er warf persönliche Gegenstände auf die Beamten und schrie mehrfach, dass er Türke sei, und die Beamten ihn erschießen sollen.
Nur mit Zwangsanwendung konnte der Mann zur Wache mitgenommen werden. Auch dort beruhigte er sich nicht. Da auch eine Untersuchung durch den Amtsarzt nicht möglich war, wurde er in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen.

PM der BPOLI Hannover vom 29.03.2020

Hagen, Möhnesee (Nordrhein-Westfalen): 22-Jähriger greift Bundespolizisten am Hagener Hauptbahnhof an

Gestern Abend (28. März) wurde der Bundespolizei am Hagener Hauptbahnhof ein Randalierer gemeldet. Als Einsatzkräfte einen 22-Jährigen überprüfen wollten, versuchte dieser zu flüchten. Später griff er einen Bundespolizisten an.
Gegen 23 Uhr wurde der Bundespolizei eine randalierende Person im Hagener Hauptbahnhof gemeldet. Als Einsatzkräfte den Bahnhof betreten wollten, stießen sie am Haupteingang auf einen 22-jährigen guineischen Staatsangehörigen, der laut schreiend zu einer Person am ZOB laufen wollte. Daran wurde er durch die Bundespolizisten gehindert. Zur Überprüfung sollt er zur nahe gelegenen Wache gebracht werden.
In der Wache konnte die Identität des 22-Jährigen, der in einer Gemeinschaftsunterkunft in Möhnesee gemeldet ist, festgestellt werden. Als er kurz darauf versucht aus der Wache zu flüchten, griff er einen Bundespolizisten an und versuchte diesem in das Gesicht zu schlagen.
Der Bundespolizist konnte den Angriff abwehren. Der 22-Jährige blieb vorerst im Gewahrsam der Bundespolizei.
Gegen den bereits polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Da seine Duldung abgelaufen war, ein weiteres wegen unerlaubten Aufenthaltes.

PM der BPOLD St. Augustin / BPOLI Dortmund vom 29.03.2020

Bremen: Partygäste verstoßen gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Sonntagmorgen feierten mehrere Personen in Vegesack eine Party. Einsatzkräfte lösten diese nach der Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus auf.
Dabei leistete ein 31-Jähriger erheblichen Widerstand, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste.
Gegen 05:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Geschäft in der Friedrich-Humbert-Straße gerufen. Laut Zeugenaussagen sollte hier eine private Feier stattfinden. Vor Ort trafen die Polizisten auf sieben zum Teil alkoholisierte Personen. Sie beendeten die Party, nachdem sie den Anwesenden erklärt hatten, dass solche Feiern derzeit nach der Allgemeinverfügung verboten seien, fertigten Strafanzeigen und erteilten Platzverweise. Alle Personen kamen den Aufforderungen zunächst nach. Kurze Zeit später stellten Einsatzkräfte fest, dass in den gleichen Räumen offensichtlich wieder mehrere Personen feierten.
Erneut beendeten sie die Party. Da der 31-jährige Gastgeber uneinsichtig war und dem zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Dabei leistete er Widerstand, spuckte die Polizisten an und beleidigte sie. Ihn und weitere seiner Gäste erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen.
Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen und appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Auch private Feiern in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage unzulässig. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

PM der POL Bremen vom 29.03.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ex-Lebensgefährten geschlagen, Polizeibeamten gebissen

Als ein 40-jähriger Gelsenkirchener aus der vormals gemeinsamen Wohnung noch persönliche Gegenstände abholen wollte, wurde er von seiner 31-jährigen Ex-Partnerin mit einer Flasche geschlagen und am Kopf verletzt. Auf der Straße konnte dann die sich immer noch sehr aggressiv verhaltende Frau von Polizeibeamten angetroffen werden. Sie versuchte einen Beamten zu schlagen und nach von ihr mitgeführtem Pfefferspray zu greifen. Als sie dann gefesselt werden sollte, gelang es ihr einen Polizeibeamten in einen Finger zu beißen. Die Frau wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, sie erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 29.03.2020

Peine (Niedersachsen): Sachbeschädigung, Beleidigung

Nachdem ein alkoholisierter 24jähriger am 28.03.2020 gegen 18:55 Uhr im Klinikum Peine randaliert hatte und dort eine Tür beschädigt hatte beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Da er weiterhin aggressiv war wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten über Nacht in Gewahrsam genommen. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Salzgitter vom 29.03.2020

Neuruppin (Brandenburg): Alkoholisierter Mann muss in die Zelle

Am Freitagabend bespuckte und bepöbelte ein stark alkoholisierter Mann in Neuruppin in einem Supermarkt in der Innenstadt mehrere Kunden. Als die Polizei gerufen wurde, reagierte der 38-Jährige zusehends aggressiver. Den Anweisungen der Beamten folgte er nicht, so dass er mittels einfacher körperlicher Gewalt fixiert und zum Ausnüchtern ins Gewahrsam der Polizeidienststelle in Neuruppin verbracht werden musste. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Außerdem beleidigte er die einschreitenden Polizeibeamten. Durch die Polizei wurden Ermittlungsverfahren von Amts wegen aufgenommen. Geschädigte zu den Beleidigungen und Spuckattacken haben sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet. Diese können sich jederzeit telefonisch unter 03391/3540 bei der Polizei oder persönlich in der PI OPR, 16816 Neuruppin, Fehrbelliner Str. 4c melden.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 29.03.2020

Frankfurt/O. (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 27.03.2020 um 14:40 Uhr wurde eine Polizeistreife in die Friedrich-Loeffler-Straße gerufen. In dem angrenzenden Park feierten 4 männliche Personen eine „Corona Party“. Alle angetroffenen Personen wurden vom Platz verwiesen. Eine Person widersetzte sich den Maßnahmen und „spukte“ die Polizeibeamten an. Er wurde in Gewahrsam genommen. Alle vier Personen wurden entsprechend des Infektionsschutzgesetzes angezeigt. Eine Anzeige wegen Widerstand und Körperverletzung ist die Folge für das Handeln der einen männlichen Person.

PM der PD Brandenburg Ost vom 29.03.2020

Nördlingen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Ein 51-Jähriger wurde in einem Verbrauchermarkt gegenüber einer Kassiererin massiv ausfällig und beleidigte diese. Als die Polizei versuchte, die Situation zu beruhigen, beleidigte der Mann auch die eingesetzten Beamten. Weil er dann noch die Beamten bedrohte und auf diese zustürmte, wurde er mit unmittelbarem Zwang gestoppt und fixiert. Erst als seine Ehefrau hinzugekommen war, beruhigte er sich wieder.

PM der PI Nördlingen vom 29.03.2020

Memmingen (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Besondere Folgen hatte ein Einsatz bei einem 36 Jahre alten Mann in Memmingen. Nach Erkenntnissen der Polizei hielt sich bei ihm eine 40 Jahre alte Memmingerin auf, die nicht in seinem Hausstand oder mit ihm in einer Partnerschaft lebte. Bei der Kontrolle griff die Dame unvermittelt einen Beamten mit einem Faustschlag ins Gesicht an. Bei der folgenden Festnahme biss sie einem weiteren Beamten in den Unterarm, was eine blutende Fleischwunde zur Folge hatte. Aufgrund einer zugrunde liegenden Suchterkrankung wurde die Frau im Anschluss an den Einsatz in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Neben einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erwartet sie nun ebenfalls Anzeigen wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.03.2020

Klagenfurt (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Alkoholisierung

Am 29. März 2020 gegen 16.00 Uhr wurde in Klagenfurt/WS ein 35-jähriger Mann aus Villach mit seinem PKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Als der einschreitende Beamte das Fahrzeug anhielt und sich neben die Fahrertüre stellte, legte der Villacher den Rückwärtsgang ein und setzte ruckartig zurück, sodass der Beamte zur Seite springen musste, um nicht angefahren zu werden.
Anschließend versuchte der PKW-Lenker sein Fahrzeug nach vorne zu lenken. Bevor er jedoch Gas geben konnte, gelang es den einschreitenden Beamten die Türe zu öffnen, ihn an der Weiterfahrt zu hindern und ihn vorläufig festzunehmen.
Der in der Folge durchgeführte Alko-Vortest ergab eine schwere Alkoholisierung des Villachers. Nach der Verweigerung des Alkomatentests wurde dem Villacher der Führerschein vorläufig abgenommen.
Da eine Einvernahme auf Grund der Alkoholisierung nicht möglich war, wurde er in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt/WS eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 29.03.2020

Ein betrunkener 54-jähriger Mann hat am Samstag kurz vor 19.30 Uhr in der Alphornstraße einen 33-jährigen Rettungssanitäter bei einem Einsatz tätlich angegriffen. Dem Geschädigten und seinem Kollegen gelang es, den Angreifer zu überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Der Rettungsdienst war wegen eines völlig betrunkenen und orientierungslosen 53-Jährigen angefordert worden. Dabei schlug der 54-jährige Zechkumpan aus nicht bekannten Grund dem Sanitäter mit der Faust gegen den Brustkorb. Ein Alkoholtest auf dem Revier ergab einen Wert von über 1,7 Promille. Ein angeforderter Arzt entnahm eine Blutprobe. Nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Beschuldigte auf freien Fuß gesetzt. Der 53-Jährige wurde, nachdem seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt worden war, zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt.

PM des PP Mannheim vom 29.03.2020