Am späten Mittwochabend (15.09.2021) verständigten Zeugen den Rettungsdienst, weil ein 30-jähriger Mann bewusstlos im U-Bahnhof Weißer Turm lag. Anstatt sich helfen zu lassen, ging der alkoholisierte Mann auf den Notarzt los.

Der 30-Jährige lag gegen Mitternacht augenscheinlich bewusstlos auf einer Sitzbank am Bahnsteig des U-Bahnhofs Weißer Turm. Passanten riefen über den Notruf um Hilfe. Als ein zusammen mit dem Rettungsdienst hinzugerufener Notarzt den Mann aufweckte, reagierte der 30-Jährige sofort aggressiv und schlug in Richtung des Arztes. Dieser konnte dem Schlag zunächst ausweichen, doch der Mann drohte weiterhin, auf ihn einzuschlagen. Erst als der Arzt zu seiner Verteidigung schließlich den Einsatz eines Pfeffersprays ankündigte, ließ der alkoholisierte Mann von den Rettungskräften ab. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahm ihn noch vor Ort fest.

Gegen den 30-Jährigen leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen, ein. Er musste die Streife im Anschluss zur Durchführung einer Blutentnahme auf die Dienststelle begleiten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.09.2021

Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Kaiserslautern und Polizeipräsidium Westpfalz:

Nach den Bränden am späten Dienstagabend (wir berichteten: https://s.rlp.de/jyUui) hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dem Mann wird vorgeworfen auf einem Firmengelände und in einem Wohnhaus vorsätzlich Feuer gelegt zu haben. Die Ermittlungen zu den übrigen Bränden dauern an.

Die Polizei richtete nach den Bränden eine Ermittlungsgruppe bei der Kriminaldirektion Kaiserslautern ein. Aufgrund von Hinweisen und der Aufzeichnung einer Überwachungskamera kamen die Beamten einem Verdächtigen auf die Spur. Mutmaßlich handelte es sich dabei um den 21-jährigen Verdächtigen. Er konnte identifiziert und am Mittwochnachmittag im Stadtgebiet widerstandslos von der Polizei festgenommen werden. Der Mann wurde heute einer Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Kaiserslautern vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ordnete das Gericht die Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts der Brandstiftung und der Flucht- sowie Wiederholungsgefahr an. Zum Tatvorwurf machte der 21-Jährige keine Angaben. Er machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Der Verdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen zur Brandserie dauern noch an.

Insbesondere soll auch geklärt werden, ob der 21-Jährige für die Brände vom Freitagabend im Schlittweg und in der Gabelsbergerstraße (wir berichteten: https://s.rlp.de/Yyp8z) verantwortlich ist.

PM des PP Westpfalz vom 16.09.2021

Bereits am Montag Nachmittag meldeten mehrere Autofahrer einen schwarzen Hund auf der A6 bei Kaiserslautern West. Eine Streife der Autobahnpolizei sowie die hinzugerufenen Tierrettung konnten das Tier jedoch nicht sehen. Am frühen Dienstag morgen wurde der kleine Hund wieder gemeldet. Er sei auf dem Seitenstreifen zwischen dem Autobahndreieck und der Anschlussstelle West unterwegs. Die Autobahnpolizisten konnten nun das Tier dort tatsächlich feststellen, aber nicht einfangen. Er rannte immer wieder weg. Nach ca. 2-stündiger Suche und diversen Einfangversuchen, auch mit Unterstützung der Hundehalterin, wurde der Hund an einem Wildschutzzaun liegend von einem Passanten gesichtet und konnte dort erschöpft eingefangen werden. Die Beamten nahmen ihn zunächst mit dem Streifenwagen mit zur Wache, wo ihn die Hundehalterin anschließend abholte. Am Abend sah ein Polizeibeamter in seiner Freizeit den Hund mit seinem Frauchen nochmal und es ging ihm dabei sichtlich gut.

PM der PD Kaiserslautern vom 15.09.2021

Die Polizei hat heute (13. September 2021) in der Fruchthallstraße einen Mann festgenommen, der zuvor seine Familie und weitere Angehörige mit einem Messer bedroht haben soll. Bei der Festnahme des Verdächtigen drohten die Beamten den Einsatz eines sogenannten Elektroschockers an.

Der 51-Jährige suchte am Vormittag Angehörige im Stadtgebiet auf. Über die Gegensprechanlage ihres Wohnhauses bedrohte er sie und gab an, ein Messer bei sich zu haben. Nachdem die Bedrohten nicht öffneten, machte er sich auf den Heimweg. Dort bedrohte er seine Ehefrau und ihr gemeinsames Kind (16). Die Frau konnte den Mann zunächst beruhigen. Eine alarmierte Polizeistreife traf den 51-Jährigen schließlich in der Fruchthallstraße an. Sofort verhielt er sich aggressiv gegenüber den Beamten, weshalb die Polizisten den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts androhten. Als sie den Verdächtigen fesseln wollten, wehrte sich der 51-Jährige. Schließlich wurde er von den Beamten überwältigt, ohne dass es zum Einsatz des Elektroschockers kam. Ein Messer hatte er nicht mehr einstecken, dieses hatte ihm seine Ehefrau wegnehmen können. Der 51-Jährige wurde festgenommen, zunächst in einer Psychiatrie vorgestellt und beim Amtsgericht Kaiserslautern angehört. Eine Richterin ordnete die Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten an. Der Mann blickt nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 13.09.2021

Beamte der PI Grünstadt wurden am Bahnhof Grünstadt tätig, weil ein 68-Jähriger aus Neuleiningen mit dem Zug ohne Fahrschein unterwegs war und sich weigerte, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Während der Personalienfeststellung mischte sich ein unbeteiligter 51-Jähriger aus Obrigheim ein. Er beleidigte die Beamten aufs Übelste und nahm eine Angriffshaltung ein. Der 51-Jährige wurde kurzerhand zu Boden gebracht und gefesselt. Er war stark alkoholisiert und äußerte, dass er sich erhängen wolle.

Daraufhin wurde er in der Psychiatrie eingeliefert.

PM der PD Neustadt/W. vom 13.09.2021

Am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei, auf der B 48, in Höhe der Autobahnauffahrt, ein im Straßengraben liegender Mann gemeldet. Die eingetroffene Polizeistreife stellte dann fest, dass es sich um einen 28-jährigen Radfahrer handelte, welcher unter Alkoholeinfluss stand. Angaben zum Sachverhalt konnte der Mann, auf Grund seines alkoholisierten Zustandes, nicht mehr machen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,88 Promille. Da der Radfahrer plötzlich über Beinschmerzen klagte, wurde er durch einen Rettungswagen ins Westpfalzklinikum Kaiserslautern verbracht. Hier wollte der Mann, noch vor seiner Behandlung, das Krankenhaus verlassen, was eine Krankenschwester zu verhindern versuchte. Das wiederum versuchte der Radfahrer zu verhindern und schlug nach der Krankenschwester, ohne diese jedoch zu treffen. Letztlich musste er durch die Streife gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Während des Transportes zur Polizeidienststelle beleidigte der Radfahrer die eingesetzten Polizeibeamten aufs Übelste. Auf den Mann kommen jetzt mehrere Strafanzeigen zu.

PM des PP Westpfalz vom 12.09.2021

In zwei Mehrfamilienhäusern hat es am Freitagabend gebrannt. Kurz nach halb 11 wurden die beiden Brände in der Gabelsbergerstraße und im Schlittweg gemeldet. Beide Gebäude mussten von der Feuerwehr evakuiert werden; alle Bewohner blieben unverletzt.

Das Mehrfamilienhaus in der Gabelsbergerstraße ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Die Bewohner wurden anderweitig untergebracht.

Der Schaden liegt nach derzeitigen Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Während des Einsatzes musste ein Bewohner mit Nachdruck davon abgehalten werden, das brennende Anwesen zu betreten. Der Mann leistete Widerstand, dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt, einer musste im Krankenhaus behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

PM des PP Westpfalz vom 11.09.2021

In der Nacht zu Samstag, gegen 01.30 Uhr, gingen bei der Polizei Speyer gleich mehrere Notrufe wegen einer Schlägerei in der Mechtersheimer Straße in Römerberg ein. Vor Ort wurden drei Männer im Alter zwischen 29 und 30 Jahren angetroffen welche angaben, in Streit geraten zu sein und sich gegenseitig geschlagen zu haben. Inzwischen hätten sie sich aber beruhigt, vertragen und gingen nach der Sachverhaltsaufnahme wieder ihrer Wege.

Kurz darauf wird eine erneute Schlägerei zwischen den drei alkoholisierten Männern aus Dudenhofen, Speyer und Schifferstadt mitgeteilt. Diesmal konnte als Aggressor der 29-jährige aus Schifferstadt festgestellt werden, der sich auch durch die Polizeibeamten nicht beruhigen ließ und schließlich in Gewahrsam genommen werden musste.

Hiernach kam es zu keinen Auseinandersetzungen mehr.

PM der PI Speyer vom 11.09.2021

Ein 70-jähriger Mann störte am Donnerstagnachmittag (09.09.2021) in Burgfarrnbach eine Geschwindigkeitsmessung der Kommunalen Verkehrsüberwachung. Gegenüber den Polizeibeamten leistete er zudem Widerstand.

Gegen 17:45 Uhr führte die Kommunale Verkehrsüberwachung in der Hinteren Straße Geschwindigkeitsmessungen durch, als sich ein 70-jähriger Mann hinzu gesellte.

Er stellte sich ca. 10 Meter vor dem Blitzgerät auf und versuchte Verkehrsteilnehmer durch Winken vor einem Bußgeld zu bewahren. Hierzu stellte er sich zum Teil auf die Straße, sodass Autofahrer vereinzelt ausweichen mussten.

Gegenüber einer hinzugezogenen Streife der PI Fürth verweigerte der 70-Jährige zunächst die Angabe seiner Personalien. Er zeigte sich aggressiv und völlig uneinsichtig – insbesondere hinsichtlich einer Gefahr für sich und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Kurze Zeit später legte sich der Mann unvermittelt auf den Boden, fing an zu schreien und begann sich am Boden zu wälzen. Hierbei rollte er sich aus einer Parkbucht heraus auf die Straße, sodass die Beamten den ankommenden Verkehr herunterbremsen mussten.

Der 70-Jährige musste infolge dessen durch die Beamten mittels unmittelbaren Zwangs von der Straße gezogen werden. Hierbei schlug er gezielt nach den Polizisten.

Nachdem ihm die Beamten Handfesseln angelegt hatten, verbrachten sie ihn zur weiteren Sachbearbeitung in die Dienststelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führten sie eine Blutentnahme bei dem alkoholisierten 70-Jährigen durch. Ein Alkoholtest hatte einen Wert von knapp einem Promille ergeben.

Durch die Widerstandshandlungen wurde ein Beamter verletzt, er ist weiterhin dienstfähig. Auch der renitente 70-Jährige verletzte sich durch seine Aktionen auf dem Boden selbst und wurde im Krankenhaus behandelt.

Im Anschluss hieran übergaben ihn die Beamten seiner Ehefrau.

Ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 10.09.2021

Heute Morgen wurde über die Berufsfeuerwehr Trier ein Schwan im Gleisbereich der Eisenbahnbrücke Trier-Pfalzel gemeldet.

Eine Streife der Bundespolizei Trier nahm den leicht verletzen Schwan in Obhut und verbrachte ihn – im Kofferraum des Streifenwagens – zur Tierklinik in Trier.

Dort wurden nur minimale oberflächliche Verletzungen festgestellt, so dass eine weitere Pflege nicht notwendig war.

Im Anschluss setzten die Bundespolizisten den Schwan im Bereich Trier-Ruwer wieder in die Mosel.

PM der BPOLI Trier vom 10.09.2021

Am 09.09.2021, gegen 13 Uhr, kam es in der Neuwiesenstraße zu einem Notarzteinsatz. Ein 83-Jähriger, der hieran nicht beteiligt war, fühlte sich durch das Einsatzfahrzeug des Arztes gestört, weil er mit seinem eigenen Auto nicht wegfahren konnte. Auf die Aussage ebenfalls anwesender Rettungssanitäter, dass es sich um einen Notfall handle, reagierte er uneinsichtig und aggressiv.

Durch die hinzugerufene Polizei sollte der 83-Jährige einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hierbei verhielt er sich unzugänglich, aufgebracht und versuchte sich der Kontrolle durch mehrfaches weglaufen zu entziehen. Nachdem er schlussendlich seinen Führerschein und seinen Personalausweis vorzeigte, sollte er aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden. Dies kommentierte er nonverbal, indem er den sogenannten „Scheibenwischer“ zeigte. Erneut wurde er über sein Verhalten belehrt. Danach konnte er fahren.

PM des PP Rheinpfalz vom 10.09.2021

Am Mittwochmittag geriet eine Jugendliche mit ihrem Freund in Streit und verletzte ihn. Da sie dessen Wohnung verlassen sollte, wurde sie von der Polizei aus der Wohnung gewiesen. Diesem Platzverweis kam sie nicht nach, sondern beleidigte die eingesetzte Streife, trat nach den Beamten und rannte weg. Nach einer kurzen Verfolgung konnte sie festgenommen werden, wogegen sie sich sperrte. Hierbei wurden eine Beamtin und ein Beamter leicht verletzt. Im Anschluss wurde die Frau auf Anordnung eines Richters in eine Fachklinik eingewiesen. Sie muss nun mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM der PI Lauterecken vom 09.09.2021