Am frühen Freitagnachmittag, gegen 13 Uhr, kam es am Bahnhof in Remagen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Beamten der PI Remagen und einer randalierenden männlichen Person. Der sichtlich alkoholisierte Mann soll zuvor im Zug am Bahnhof randaliert und die Fahrgäste beleidigt haben. Durch die Mitarbeiter des Bahnhof Remagen wurde die Polizei hinzugezogen, um den Mann aus dem Zug zu geleiten. Im Verlauf der folgenden Identitätsfeststellung kam es zu Widerstandshandlungen des Beschuldigten gegen die eingesetzten Polizeibeamten, sodass diese letztlich den DEIG (Distanzelektroimplusgerät/Taser) zur Unterbindung weiterer Widerstandshandlungen einsetzen mussten. Im Einsatzverlauf wurde jedoch niemand ernsthaft verletzt. Den Täter erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Remagen vom 07.03.2021

Völlig außer Kontrolle geriet am Samstagabend, 06.03.2021, 21:30 Uhr, ein 21jähriger Mann, der ein Lebensmittelgeschäft im Industriegebiet Distelfeld betrat. Da der Mann keinen Mund-Nasen-Schutz trug, wurde er seitens eine Mitarbeiterin auf diesen Umstand hingewiesen und gebeten, die Geschäftsräume zu verlassen. Da der Mann sich jedoch nicht nur verbalaggressiv zeigte, sondern auch noch körperlich gegen die Mitarbeiterin tätig wurde, kam es vor Ort zu einem Handgemenge in dessen Verlauf der Aggressor durch andere Kunden und Mitarbeiter vor Ort bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden konnte.

Es kam im weiteren Verlauf der Festnahme zu Beleidigungen und Widerstandshandlungen seitens des Mannes, die dazu führten, dass der Festgenommene den restlichen Abend und die Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Neuwied verbrachte.

PM (auszugsweise) der PI Neuwied vom 07.03.2021

Am Freitag, den 05.03.2021 gegen 17:00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in Hauenstein im Hinterweg einen Opel Astra. Da der 31-jährige Fahrzeugführer aus dem Raum Südlich Weinstraße durchweg unkooperativ und unterschwellig aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten agierte und eine Überprüfung ergab, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt bei der Polizei ist, wurde er vor Ort durchsucht. Hierbei entdeckten die Beamten ein Einhandmesser. Da der Mann kein berechtigtes Interesse zum Führen des Messers vorweisen konnte, wurde es beschlagnahmt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 07.03.2021

Ein zunächst unbekannter Beschuldigter entwendete am Freitagnachmittag in Linz mehrere Packungen Zigaretten und flüchtete im Anschluss fußläufig. Der Mann wurde durch einen aufmerksamen Mitarbeiter des geschädigten Marktes bei der Tatausführung beobachtet. Auf Ansprache flüchtete er fußläufig. Nach kurzer Verfolgung konnte der Täter festgenommen werden. Es handelt sich um einen 44-jährigen Obdachlosen. Bei der Durchsuchung seiner Person konnten neben den zuvor entwendeten Zigaretten auch Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Der Beschuldigte ist der Polizei hinreichend bekannt. Gegen ihn wurde bereits in mehr als hundert Strafanzeigen ermittelt. Trotz dessen musste der Mann mangels rechtlicher Möglichkeiten nach erfolgter Anzeigenaufnahme entlassen werden. Am Freitagabend wurde der Mann in Erpel erneut straffällig. Dieses Mal versuchte er eine Spardose aus einem geöffneten Friseursalon zu entwenden. Dabei verhielt er sich gegen Kunden und Betreiber verbal aggressiv und beleidigte die anwesenden Personen. Er konnte letztendlich im Rahmen der Fahndung festgenommen und aufgrund seines eigengefährdenden Verhaltens einer Psychiatrie zugeführt werden.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 06.03.2021

Einen großen Fahndungserfolg konnte die Koblenzer Kripo am gestrigen Donnerstag, 04.03.2021, verzeichnen:

Aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung sind gestern gegen 14.00 Uhr starke Polizeikräfte in den Stadtteil Karthause entsandt worden. In diesem Zusammenhang wurde der Polizei eine weibliche Person gemeldet, die sich verdächtig verhalten würde. Für den Mitteiler hatte es den Anschein, dass die ständig telefonierende Frau Häuser ausbaldowern würde.

Die Frau konnte von Zivilkräften schnell ausgemacht und aus ausreichender Entfernung observiert werden. Weil die Hinweise sich auf kurz zuvor gemeldete Betrugsfälle (Enkeltrick und Falsche Polizeibeamte) im Stadtgebiet bezogen, lag der Verdacht nahe, dass die Verdächtige mit dieser Betrugsmasche in Verbindung stehen könnte.

Der Verdacht erhärtete sich bereits wenige Minuten später. Es wurde beobachtet, wie die Frau an einem Haus stehen blieb. Eine Bewohnerin erschien vor der Tür und übergab ihr eine Plastiktüte. Kurz nachdem sie die Tüte in Empfang genommen hatte, wurde die 35-jährige Frau dann festgenommen.

Das Geld, ein hoher fünfstelliger Betrag, konnte der geschädigten Seniorin wieder vollständig zurückgegeben werden, so dass ihr kein finanzieller Schaden entstanden ist. Sie war überglücklich und teilte den Beamten anschließend mit, dass sie zuvor von der Polizei angerufen wurde. Eine nahe Verwandte war angeblich an einem Verkehrsunfall mit Todesfolge beteiligt. Der angebliche Beamte reichte das Telefon an die Verwandte weiter, die angab einen höheren Geldbetrag zu benötigen, um eine Hafteinlieferung zu verhindern.

Dann nahm die Geschichte ihren Lauf… weitere Anrufe bei der Geschädigten – Übergabe des Geldbetrags – Festnahme – Untersuchungshaft.

Bei der Durchsuchung der Tatverdächtigen wurden bei ihr noch mehrere Briefumschläge gefunden, die ebenfalls sehr hohe Bargeldbeträge enthielten.

Daher geht die Kripo Koblenz davon aus, dass auch diese Beträge aus gleichgelagerten Betrugsfällen in Koblenz stammen.

Die Tatverdächtige wurde heute dem Haftrichter in Koblenz vorgeführt und ging anschließend in Untersuchungshaft.

Derzeit liegen der Polizei aber noch keine Hinweise vor, die mit diesen Geldern in Einklang gebracht werden können. Eine entsprechende Anzeige bzw. Anzeigen liegen dazu derzeit noch nicht vor. Etwaige Geschädigte werden also gebeten, sich bei der Kripo Koblenz unter der Telefonnummer 0261-103 2690 zu melden.

Dieser Vorfall zeigt aufs Neue, wie wichtig es ist, insbesondere Senioren auf die perfiden Maschen von Trickbetrügern hinzuweisen, hierüber zu sensibilisieren und weiter zu informieren.

Mit der Kampagne „Mit mir nicht“ informiert das Polizeipräsidium Koblenz immer wieder über das Vorgehen von Trickbetrügern, die als falsche Polizeibeamte die Opfer hinters Licht führen, um an ihr Geld, ihre Ersparnisse oder an hochwertigen Schmuck der leichtgläubigen Opfer zu gelangen.

Weitere Infos über diese mittleiweile mit dem Landespräventionspreis ausgezeichnete Kampagne „Mit mir nicht“ finden Sie unter: https://s.rlp.de/LDQh4

PM des PP Koblenz vom 05.03.2021

Zunächst mit einer falschen Bekannten und dann mit falschen Polizeibeamten telefoniert, hat am Mittwochmorgen (3. März 2021, 10:45 Uhr) ein älterer Herr aus Deidesheim. Mit der Frage: „Weißt du wer ich bin?“ begann die Anruferin das Telefonat. Der 82-Jährige ging zunächst tatsächlich von einer Bekannten aus. Zweifel kamen ihm, als diese erklärte, dringend 15.000,- Euro zu benötigen. Nur Sekunden nach dem er auflegte, klingelte erneut das Telefon. Mit „LKA Mannheim“ stellte sich der Mann in der Leitung vor. Er wisse, dass gerade eine Frau angerufen habe. Diese sei eine Betrügerin. Als der falsche LKA-Beamte begann sich nach den finanziellen Verhältnissen zu erkundigen, wurde der 82-Jährige erneut skeptisch. Der angebliche LKA Beamte veranlasste den Herrn eine Tastenkombination an seinem Telefon zu drücken und dann die 110 zu wählen, damit er sicher mit der richtigen Polizei verbunden werde. Der 82-jährige hatte danach einen falschen Kriminalbeamten in der Leitung. Auch diesem misstraute er und beendete endgültig das Telefonat. Als nächstes verständigte er die Polizei Haßloch. Die Beamten lobten das entschlossene Verhalten des Rentners. Die Polizei Haßloch warnt vor Anrufen falscher Polizeibeamter. Die Polizei erkundigt sich nicht nach Geld oder Wertgegenständen. Bei Zweifeln sollte aufgelegt und die örtliche Polizeidienststelle kontaktiert werden.

PM der PI Haßloch vom 05.03.2021

04.03., 08:12 – 08:38 Uhr. Eine Mitarbeiterin einer Zahnarztpraxis wurde innerhalb ihrer Probezeit gekündigt. Sie zerriss die Kündigung und trotz mehrfacher Aufforderung weigerte sie sich, die Praxis zu verlassen. Beim Eintreffen der Polizisten arbeitete die 39-Jährige einfach weiter und ignorierte diese. Sie verweigerte die Angabe ihrer Personalien und gab an, die Kündigung nicht zu akzeptieren. Ihr wurde erklärt, dass dies Hausfriedensbruch sei und sie die Pflicht habe, den bisherigen Arbeitsort zu verlassen; andernfalls müsse sie unter Zwangsanwendung hinausgebracht werden. Die Gekündigte forderte die Beamten sodann auf, dies doch zu versuchen. Beim Versuch, der Frau hinaus zu helfen, hielt sie sich am Tisch fest und trat aus. Sie wurde daraufhin von beiden Polizisten ergriffen und der körperlich und verbal Wehrhaften mussten Handfesseln angelegt werden. Sie wurde schließlich auf die Dienststelle gebracht und nach Personalien-Überprüfung entlassen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 05.03.2021

Am 3. März 2021 gegen 08:40 Uhr holten Polizisten des Reviers Stendal einen 22-Jährigen von den Bahngleisen. Dieser hatte die Eisenbahnbrücke bei Hämerten, die über die Elbe führt, betreten und bewegte sich nun auf dieser in Richtung Schönhausen. Umgehend wurde auch die Bundespolizei in Stendal informiert, die veranlasste, dass die Bahnstrecke Stendal-Rathenow für den Zugverkehr gesperrt wurde. Die Landespolizisten forderten den Mann auf die Brücke, bzw. die Gleise zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er nach und die Beamten führten ihn anschließend von der Brücke herunter. Da der 22-Jährige psychisch auffällig war, wurde ein Rettungswagen angefordert, der ihn in eine Klinik mitnahm. Eine Einweisung erfolgte nicht und er wurde auf freien Fuß belassen. Jedoch wird sich der Deutsche wegen seines unerlaubten Aufenthaltes auf den Gleisen verantworten müssen. Durch die Streckensperrung verspäteten sich fünf Züge mit insgesamt 76 Minuten.

Da unerlaubte Gleisaufenthalte keine Seltenheit darstellen, weist die Bundespolizei wiederholt auf die damit verbundenen Gefahren und mögliche schwerwiegende Folgen dieses Fehlverhaltens hin: Die Züge nähern sich fast lautlos und können je nach Windrichtung oft sehr spät wahrgenommen werden.

Außerdem geht von den vorbeifahrenden Zügen eine enorme Sogwirkung aus, die ebenfalls zu gravierenden, wenn nicht sogar zu tödlichen Unfällen führen kann.

Der Bremsweg eines Zuges bei 100km/h kann bis zu 1000 Metern betragen.

Kostenlose Flyer zu dieser Problematik stellt die Bundespolizei gern zur Verfügung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 04.03.2021

Nach einer waghalsigen Flucht vor einer Polizeikontrolle verunfallte ein 31-jähriger Motorradfahrer in Fürth und verletzte sich dabei schwer. Bei ihm wurden u. a. Drogen und ein hoher Bargeldbetrag sichergestellt.

Kurz nach 01:00 Uhr wollte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West einen Motorradfahrer in der Fürther Straße kontrollieren. Als der Fahrer das Streifenfahrzeug erkannte, beschleunigte er stark und fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Fürth. Im weiteren Verlauf hielt das Motorrad an einer Rotlicht zeigenden Ampel zunächst an. Als der Motorradfahrer das herannahende Streifenfahrzeug erkannte, fuhr er unvermittelt bei Rot los und beschleunigte sofort stark.

Die Polizeistreife nahm die Verfolgung mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf und versuchte, dem hochleistungsstarken Motorrad zu folgen. Im weiteren Verlauf beschleunigte das Motorrad auf weit über 100 km/h und flüchtete weiter in Richtung Fürth, sodass die Polizeibeamten das Fahrzeug schließlich aus den Augen verloren.

Kurz darauf fanden die Polizeibeamten das Motorrad des Flüchtigen im Bereich der Nürnberger Straße in Fürth am Boden liegend vor. Der Fahrer lag verletzt auf der Straße. Die Polizeibeamten leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein und verständigten den Rettungsdienst. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde er anschließend in ein Krankenhaus gefahren.

Die Verkehrspolizei Fürth war mit der Unfallaufnahme betraut. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Fahrer die Kontrolle über das Motorrad verloren, war anschließend in zwei geparkte Fahrzeuge gefahren und gestürzt. Der entstandene Sachschaden beträgt mehrere tausend Euro.

Im Rahmen der Unfallaufnahme fanden die Polizeibeamten schließlich den wahrscheinlichen Grund für die Flucht des Mannes. Neben zwei Einhandmessern führte er außerdem noch einen fünfstelligen Geldbetrag sowie Betäubungsmittel, die auf einen Drogenhandel schließen ließen mit sich. Die Beweismittel wurden sichergestellt.

Der 33-Jährige muss sich nun u. a. wegen des Verdachts des Drogenhandels sowie verkehrsrechtlicher Verstöße verantworten. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei.

PM des >PP> Mittelfranken vom 04.03.2021

Am 03.03.2021, gegen 12:45 Uhr, wurde der Polizei Bad Bergzabern gemeldet, dass zwei Personen, die in der der Klinik für forensische Psychiatrie des Pfalzklinikums in Klingenmünster untergebracht sind entwichen seien. Die Polizeibeamten konnten einen der abgängigen Personen nach einer kurzen Verfolgung am Biotopweiher in Göcklingen festnehmen. Die zweite Person, ein 26-Jähriger, sprang in den Weiher und konnte nur noch tot geborgen werden.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rheinpfalz vom 03.03.2021

Auf der B9 fiel Beamten der Polizeiautobahnstation Ruchheim gestern Abend, 02.03.2021, um 18.30 Uhr ein Auto auf, an welchem offensichtlich technische Veränderungen vorgenommen worden waren. In der Mathias-Grünewald-Straße in Frankenthal konnte der Mercedes angehalten werden.

Bei Eröffnung des Gesprächs mit dem 18-jährigen Fahrer reagierte dieser sofort aggressiv und verweigerte jede Mitwirkung bei der Kontrolle. Plötzlich schlug der junge Mann mehrfach mit der Faust den 29-jährigen kontrollierenden Polizeibeamten. Durch den Einsatz des Pfeffersprays konnten die Polizisten den Angriff brechen und den Mann zu Boden bringen. In diesem Moment fuhren die Eltern des Mercedes-Fahrer vor. Beide Elternteile versuchten unmittelbar die Festnahme des Sohnes zu verhindern. Dabei wollte der 48-jährige Vater ebenfalls den Polizeibeamten schlagen. Auch dieser Angriff wurde mit Pfefferspray beendet.

Nachdem weitere Polizeikräfte am Einsatzort eingetroffen waren, beruhigte sich die Situation.

Ermittlungsverfahren wegen Widerstand wurden eingeleitet. Der Polizeibeamte wurde durch die Angriffe verletzt und war nicht weiter dienstfähig. Am Mercedes waren diverse technische Veränderungen u.a. am Fahrwerk, Radstand und an den Scheinwerfern vorgenommen worden. Hierdurch dürfte die Betriebserlaubnis erloschen sein. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

PM der Polizeiautobahnstation Ruchheim vom 03.03.2021

Am Dienstagabend (02.03.2021) eskalierte die Kontrolle eines Mannes, der ohne Fahrerlaubnis mit seinem Auto unterwegs gewesen sein soll.

Insgesamt verletzte der 23-jährige Tatverdächtige durch seine massive Gegenwehr vier Polizeibeamte. Einer der Polizisten musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Per Telefon war der Polizei in Fürth gegen 19:00 Uhr gemeldet worden, dass der 23-jährige Tatverdächtige mit seinem Pkw von Fürth nach Nürnberg unterwegs sei, ohne in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West kontrollierte daraufhin die Wohnadresse des Mannes in der Rothenburger Straße. Dort konnte der 23-Jährige kurz darauf auch angetroffen werden.

Gegenüber den Polizeibeamten verhielt sich der Tatverdächtige sofort aggressiv.

Obwohl der Mann eine entsprechende Trageschale samt Baby mit sich führte, trat er einem der Beamten unvermittelt in den Bauch. Auch als er die Babyschale kurz darauf abstellte, unterließ er den Versuch, sich der Überprüfung durch die Polizei zu entziehen, nicht. Aufgrund seiner massiven Gegenwehr konnte der 23-Jährige zunächst nicht unter Kontrolle gebracht werden. In diesem Zusammenhang schlug er einen 29-jährigen Polizeibeamten mit mehreren Faustschlägen zu Boden. Nur mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es, den 23-Jährigen zu überwältigen und ihm Handfesseln anzulegen. Allerdings hielt ihn auch das nicht davon ab, sich weiterhin äußerst aggressiv zu verhalten und die beteiligten Beamten während des gesamten Einsatzes zu beleidigen und zu bedrohen.

Insgesamt verletzte der renitente Tatverdächtige vier Polizeibeamte. Der 29-jährige Polizist, den der Tatverdächtige mit Faustschlägen angegriffen hatte, erlitt eine Kopfverletzung und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Er ist derzeit nicht mehr dienstfähig.

Ein Vortest deutete darauf hin, dass der Festgenommene unter Drogeneinfluss stand, weshalb die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet wurde. Außerdem wird sich der 23-Jährige in einem Strafverfahren verantworten müssen. Neben des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis wird gegen den Mann unter anderem auch wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 03.03.2021