Polizeibeamte haben am Freitagnachmittag (16.08.2019) einen 64 Jahre alten Radfahrer reanimiert, der offenbar bei einer Radtour einen Herzinfarkt erlitt.
Passanten entdeckten gegen 14.15 Uhr in einem Grünstreifen an der Dinkelstraße einen gestürzten Fahrradfahrer, der regungslos am Boden lag und alarmierten Rettungsdienst und Polizei. Polizeibeamte, welche als erste vor Ort eintrafen, überprüften die Vitalfunktionen des Bewusstlosen und leiteten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes umgehend Reanimationsmaßnahmen ein. Noch vor Ort stabilisierte sich der Zustand des 64-Jährigen. Rettungskräfte und Notarzt verbrachten den Mann zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.

PM des PP Stuttgart vom 19.08.2019

Wangerooge. Am Sonntagabend, 18.08.2019, ereignete sich gegen 19:40 Uhr auf der Insel ein Verkehrsunfall zwischen einer 65-jährigen Radfahrerin und einem 62-jährigen Inselpolizisten, der mit einem dienstlichen Pedelec unterwegs war.
Die Radfahrerin befuhr die Kapitän-Wittenberg-Straße in Richtung Norden während der Polizist die Schulstraße nach Westen befuhr. An der Einmündung der beiden Straßen musste der vorfahrtsberechtigte Polizist stark bremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei stürzte er und verletzte sich leicht. Das Pedelec wurde leicht beschädigt, die 65-Jährige blieb unverletzt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 19.08.2019

Sonntagabend (18.08.19) löste der Rauchwarnmelder in einer Wohnung auf Sylt aus. Polizisten schlugen die Scheibe zu der verqualmten Wohnung ein und retteten die Bewohnerin und ihren Hund.
Alle blieben unverletzt.

Am Sonntagabend, gegen 21.00 Uhr, alarmierten Feriengäste in Munkmarsch Feuerwehr und Polizei, da sie einen Rauchwarnmelder aus einem angrenzenden Haus hörten. Die eingetroffenen Polizisten klingelten zunächst an der Tür. Nachdem ihnen niemand öffnete, begaben sie sich an die Rückseite des Hauses und konnten bereits dichte Rauchschwaden im Wohnzimmer sehen. Im Wohnzimmer saß ein Hund, der an der Scheibe kratzte.

Die Beamten schlugen die Scheibe ein und der Hund lief hinaus. Auf Rufen machte sich eine Frau bemerkbar, die aufgrund des Qualmes nicht den Weg zur Terrassentür fand. Ein Polizist und die eingetroffenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr konnten die Frau im Wohnzimmer antreffen und nach Draußen bringen. Die 78-jährige Frau und ihr Hund blieben unverletzt.

Ursächlich für den Qualm war angebranntes Essen auf dem Herd. Die Wohnung wurde anschließend ordentlich gelüftet.

PM der PD Flensburg vom 19.08.2019

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin in Gewahrsam genommen

Bereits zweimal mussten Beamte zu einer Wohnanschrift in Lohmar, Am Bungartsberg kommen, da eine 36jährige Frau in der Wohnung randalierte. Ihr 57jähriger Lebensgefährte konnte die Situation nicht selbst klären und forderte die Polizei an.
Zweimal wurde sie aufgefordert, sich in ihre Wohnung zurück zu ziehen. Beim dritten Einsatz wurde sie in Gewahrsam genommen, da sie sich auch hier wenig einsichtig zeigte. Sie leistete Widerstand, bespuckte und beleidigte die einschreitenden Beamten. Letztlich wurde sie unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt ins Polizeigewahrsam verbracht. Gegen die alkoholisierte Frau wird ein Strafverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 18.08.2019

Niederkassel (Nordrhein-Westfalen): Randalierer wurde in eine Polizeizelle verbracht

Am Samstagabend kam es auf dem Willy-Brandt-Platz in Ranzel im Rahmen einer Festveranstaltung zu Auseinandersetzungen mit einem Randalierer, er wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 21.30 Uhr wurde die Polizei nach Ranzel angefordert, da es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem unbekannten Geschädigten und einem 53jährigen Niederkasseler gekommen war. Der Niederkasseler hatte den Unbekannten geschlagen und entfernte sich dann. Dabei schubste er noch eine unbeteiligte Frau und beschädigte einen PKW.
Danach kam er wieder zurück und suchte wieder Streit. Auch bei Eintreffen der Polizei zeigte er sich weiter aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Er leistete Widerstand,trat nach den Beamten und beleidigte diese. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,3 Promille. Nach ein paar Stunden wurde er einem Nachbar übergeben, der ihn abholte. Es wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand, Körperverletzung und Sachbeschädigung an PKW eingeleitet.
Der entstandene Sachschaden, eine Delle in der Tür, wird auf 500 Euro

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 18.08.2019

Passau (Bayern): Ladendieb beleidigt Polizeibeamte

Am 17.08.2019 gegen 17:40 Uhr wurde ein 34-jähriger Passauer in einem Verbrauchermarkt am Nibelungenplatz in Passau bei einem Ladendiebstahl ertappt. Der erheblich alkoholisierte Mann versuchte Alkohol und Zigaretten aus dem Markt zu entwenden. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen vor Ort die Anzeige wegen Diebstahls auf. Im Laufe der Anzeigenaufnahme beleidigte der Mann die Polizisten mit unflätigen Gesten und Worten. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls und Beleidigung.

PM der PI Passau vom 18.08.2019

Niederfischbach (Rheinland-Pfalz): mehrere Einsätze im Rahmen des Kirmesgeschehens

In der Nacht von Samstag, 17.08.19, auf Sonntag, 18.08.19, kam es zu mehreren polizeilichen Einsätzen im Rahmen der Kirmesveranstaltung in Niederfischbach. Zunächst verhielt sich ein 15-Jähriger aggressiv auf dem Festgelände und versuchte einen Security-Mitarbeiter anzugreifen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden bei Eintreffen von ihm beleidigt. Der Jugendliche wurde auf die Polizeiwache in Betzdorf verbracht und dort in die Obhut seiner Mutter übergeben. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Weiter beschädigte ein alkoholisierter Mann einen Vorgarten, die Person konnte noch im Garten liegend angetroffen werden, er musste ins Krankenhaus transportiert werden. Eine Fundsache resultierte in Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung: in einer gefundenen Geldbörse wurde eine größere Menge an Betäubungsmittel festgestellt, die Eigentümerin konnte ermittelt werden und beleidigte die Einsatzkräfte während der Ermittlungen. Bei einer Durchsuchung der Person konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Im Verlauf der Nacht kam es noch zu weiteren drei Körperverletzungen, zuletzt gegen 04:24 Uhr.
Fünf Personen wurden dabei insgesamt verletzt, vier davon mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus verbracht werden.

PM der PF Neuwied/R. vom 18.08.2019

Schwandorf (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Wegen mehrerer Ruhestörungen musste eine Asylunterkunft in Schwandorf am 18.08.2019, zwischen 00.00 Uhr und 00.40 Uhr, zweimal von Streifen angefahren werden. Beim zweiten Erscheinen der Polizeibeamten wurden Zwangsmaßnahmen angedroht. Das passte dem 20jährigen irakischen Beschuldigten nicht und er wurde beleidigend. Die Identitätsfeststellung versuchte er durch ein Zuschlagen der Wohnungstür vergeblich zu verhindern. Eine Strafanzeige ist die Folge.

PM der PI Schwandorf vom 18.08.2019

Rosenheim (Bayern): Rosenheimerin rastet völlig aus

Am Sonntag, 18.08.2019, schrie gegen 01:10 Uhr eine 32-jährige Rosenheimerin aus unerklärlichen Gründen am Graspoint 24 in Rosenheim um Hilfe und pöbelte Passanten an. Die erheblich alkoholisierte Frau wurde von einer Streife der Polizeiinspektion Rosenheim zur Ruhe ermahnt. Als die Beamten die Rosenheimerin festhalten wollten, ließ sie sich zu Boden fallen und trat nach den eingesetzten Beamten. Sie beleidigte währenddessen die anwesenden Polizisten und spuckte in deren Richtung. Die Frau musste gefesselt und zur Polizeiinspektion Rosenheim verbracht werden. Während dem Transport versuchte sie eine Polizeibeamtin zu beißen. Auf der Polizeidienststelle hatte sich die 32-jährige immer noch nicht beruhigt und schlug in Richtung einer weiteren Beamtin. Gegen die Rosenheimerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 18.08.2019

Rosenheim (Bayern): Polizisten werden von Nachtschwärmern attackiert

Am 18.08.2019 wurde eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim gegen 03:20 Uhr auf eine Schlägerei in der Ruedorfferstraße in Rosenheim aufmerksam. Als die Beamten die Situation schlichten und die Beteiligten trennen wollten, schlug ein junger Mann, einer Polizeibeamtin ins Gesicht. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Auch ein 20-jähriger ließ sich nicht beruhigen und musste vor Ort gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Beide Männer leisteten massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen die jungen Männer wird wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM der PI Rosenheim vom 18.08.2019

Würzburg (Bayern): Widerstand bei Festnahme

Im Anschluss an eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein 29-Jähriger in der Nacht zu Sonntag durch ein Messer leicht verletzt wurde, versuchten Beamte der Bundespolizei die Identität des Messerangreifers festzustellen. Dieser setzte sich allerdings heftig gegen die Maßnahmen zu Wehr und muss sich nun wegen verschiedener Delikte in einem Strafverfahren verantworten.
Kurz nach 01:00 Uhr geriet ein 29-Jähriger mit einem Jugendlichen auf dem Bahnhofsvorplatz in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 17-Jährige plötzlich ein Taschenmesser zog und damit auf den 29-Jährigen einwirkte. Beamte der Bundespolizei konnten die beiden Personen daraufhin trennen.
Beim Versuch, die Personalien des Jugendlichen festzustellen begann der 17-Jährige sich zu wehren. Er griff die Polizisten tätlich an und biss einem 48-jährigen Beamten in die Hand. Zudem beleidigte und bedrohte der Angreifer die eingesetzten Streifenbesatzungen, bis er zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte. Hierbei schlug er seinen Kopf mehrfach auf den Asphalt und äußerte suizidale Gedanken.
Die Verletzungen, die sich der 17-Jährige im Verlauf der Maßnahmen zufügte, mussten ebenso wie die Schnittverletzungen des 29-Jährigen durch den Rettungsdienst versorgt werden.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernahm die Ermittlungen. Der 17-jährige muss sich nun wegen verschiedener Delikte, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, in einem Strafverfahren verantworten. Neben den Bundespolizisten waren Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Würzburg-Stadt, Würzburg-Land und der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried eingesetzt.

PM des PP Unterfranken vom 18.08.2019

Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz): Polizei sucht nach Geschädigten und Zeugen bei Vorfällen auf der Kirmes in Waldbreitbach

Am frühen Sonntagmorgen erhielt die Polizei Straßenhaus um 00:28 Uhr Kenntnis von einer Schlägerei am Autoscooter auf dem Kirmesplatz in Waldbreitbach. Der Beschuldigte habe eine Person, die bereits auf dem Boden lag, mehrfach geschlagen und getreten. Bei Eintreffen der Polizei liefen 2 männliche Personen weg, die nach kurzer Flucht durch die Polizeibeamten ergriffen wurden.
Durch Zeugen konnte einer der Beiden als Beschuldigter ermittelt werden. Das Verhalten des 18 – jährigen Heranwachsenden war gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr aggressiv. Nachdem er einen Polizisten beleidigte, versuchte er während der Sachverhaltsaufnahme die Örtlichkeit zu verlassen. Nach entsprechenden Androhungen wurde ihm zur Verhinderung weiterer Straftaten die Ingewahrsamnahme erklärt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,58 Promille.
Nach seiner Ausnüchterung wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen ihn sind Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet worden. Der bisher namentlich nicht bekannte Geschädigte, sowie weitere Zeugen der Schlägerei werden gebeten, mögliche Hinweise bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email:
pistrassenhaus@polizei.rlp.de, zu melden.
Zudem haben bisher namentlich unbekannte Täter am frühen Sonntagmorgen gegen 01:45 Uhr auf dem Kirmesplatz in Waldbreitbach die Lampenfassungen der Schießbude hinaus gedreht und auf den Boden geschmissen. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von ca. 150 EUR.
Zeugen werden auch hier gebeten, mögliche Hinweise bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email: pistrassenhaus@polizei.rlp.de, zu melden.

PM der PD Neuwied/R. vom 18.08.2019

Bremen-Burglesum: Kneipenschlägereien mit Gläsern und einem Blumentopf

Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei hatten an diesem Wochenende wieder alle Hände voll zu tun. In Burglesum und in der Innenstadt eskalierten zwei Gaststättenauseinandersetzungen, die Kontrahenten bewarfen sich mit Gläsern und einem Betonblumentopf.
In der Nacht von Freitag auf Sonnabend stritten sich zwei 20 und 31 Jahre alte Männer in einer Kneipe in der Helsingborger Straße. Aus einer verbalen Auseinandersetzung wurde eine handfeste. Bei der Prügelei warf der 20-Jährige einen Betonblumentopf gegen den Kopf des älteren Kontrahenten. Dieser erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, flüchtete aus der Gaststätte und wurde anschließend von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte ermittelten schnell den mutmaßlichen Angreifer und nahmen ihn fest. Gegen den Bremer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Haftprüfung dauert an.
Ein Großaufgebot der Bremer Polizei musste in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in einem Pub am Rembertiring einschreiten. Hier schlugen sich etwa zehn Männer, bewarfen sich mit Gläsern und sollen dabei auch Gürtel eingesetzt haben. Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei beendeten das Spektakel und sorgten für Ruhe. Drei Männer wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Polizisten stellten vor Ort die Personalien von diversen Verdächtigen und Zeugen fest und ermitteln nun u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Zeugenhinweise zu beiden Ereignissen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

PM der POL Bremen vom 18.08.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt

Am Samstag, gegen 00.10 Uhr, wurde eine Streife der Polizei im Vorbeilaufen auf dem Festplatz, durch einen 22-Jährigen Marktheidenfelder, ohne besondere Veranlassung beleidigt. Diesen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Marktheidenfeld vom 18.08.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Betrunkener Autofahrer greift Polizisten an

Unwiderlegbar negativ wirkt sich der Alkohol auf einen 58-jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth aus. Nachdem er in den vergangenen 10 Tagen bereits zwei Mal betrunken am Steuer seines Autos erwischt wurde, legte er am heutigen Sonntag, gegen 00:35 Uhr, noch einmal gehörig nach. Mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,5 Promille im Gepäck fuhr er zunächst aus dem Kreisverkehr in die Leimbergerstraße in Weiden ein. Just in dem Moment begaben sich zwei Beamte der PI Weiden zu ihrem Streifenfahrzeug, das auf dem polizeieigenen Stellplatz vor der Dienststelle stand. Der 58-jährige hielt an und „erkundigte“ sich recht lautstark durch das offene Fenster, ob er sein Auto auf den frei werdenden Platz stellen dürfe. Die freundliche Verneinung und den Hinweis auf die in ausreichender Zahl vorhandenen freien Plätze quittierte der Mann mit aggressivem und lautem Geschrei. Nachdem ihn die Beamten wegen seines unangemessenen Verhaltens ansprachen, ging der Fahrer erst recht durch die Decke, respektive den Dachhimmel. Er stieg aus dem Auto, schrie herum und fing an, auf seinem Fahrzeug herumzuschlagen. Schließlich machte er Anstalten, nach einem der beiden Beamten zu schlagen. Um dem zuvorzukommen wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Danach ging es nicht über Los, sondern direkt in den Haftraum der Polizeiinspektion, wo sich der Wüterich in Ruhe ausnüchtern konnte.
Da es für den 58-jährigen offenbar kein Hindernis darstellt, dass sein Führerschein bereits bei der ersten Trunkenheitsfahrt sichergestellt worden war, gingen die Beamten diesmal einen Schritt weiter. Sie holten sich bei der Staatsanwaltschaft Weiden die Genehmigung ein, den Pkw des Mannes sicherzustellen. Das Auto bleibt somit bis zu einer endgültigen Entscheidung durch das Gericht im Gewahrsam der Polizei.
Es bleibt zu hoffen, dass dies ein wirksames Mittel ist, um den Mann von weiteren Fahrten unter Alkohol abzuhalten.
Was nun folgt sind weitere Anzeigen wegen der dritten Trunkenheitsfahrt, eines weiteren Falles des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie einer versuchten Körperverletzung wegen des tätlichen Angriffes auf die Polizeibeamten.

PM der PI Weiden vom 18.08.2019

Stade (Niedersachsen): Junger Mann in Stade nach Angriff auf Polizeibeamte niedergeschossen und tödlich verletzt

Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Stade:
Am gestrigen Samstagabend wurde gegen kurz vor 19:45 h über Notruf eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in einem Mehrparteienhaus in Stade-Bützfleth gemeldet.
Da es sich bei dem Verursacher um einen, der Polizei bereits aus anderen Vorfällen bekannten, Anfang 20-jährigen jungen Asylbewerber aus Afghanistan handelte, wurden vorsorglich zwei Streifenwagen zum Tatort entsandt.
Beim Eintreffen der ersten Polizisten an der Erdgeschosswohnung des Mannes, reagierte dieser zunächst nicht auf deren Ansprache von außen durch ein offenstehendes Fenster.
Als kurze Zeit später die zweite Streifenwagenbesatzung die Wohnung betrat, ergriff der Mann eine Hantelstange aus Eisen und ging damit auf die Beamten los.
Der Einsatz von Pfefferspray durch mehrere Polizisten zeigte keine Wirkung, so dass einer der Beamten seine Dienstwaffe einsetze und zur Unterbindung des Angriffs auf den Angreifer schoss.
Dieser wurde dabei getroffen und lebensgefährlich verletzt.
Die sofort eingesetzte Notärztin und die Rettungswagenbesatzung konnten ihm nicht mehr helfen, er erlag kurze Zeit später den Verletzungen.
Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Cuxhaven (Polizeidirektion Oldenburg) hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Die anderen fünf Bewohner des Hauses wurden durch die Stadt Stade in anderen Unterkünften untergebracht.

PM der PI Stade vom 18.08.2019

München, Dachau (Bayern): Gewaltdelikte nach Volksfestbesuchen

… Nr. 192:
Am Dachauer Bahnhof kam es gegen 00:25 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 24-Jährigen und einem 20-Jährigen, beide Deutsche. Dabei würgte der 24-jährige aus Feldmoching sein Gegenüber am Treppenaufgang zu Gleis 2/3 und drückte den Sendlinger gegen die Wand des Treppenaufgangs.
Der Vorgang konnte durch Beamte der Bundespolizei (im Rahmen des Präsenzdienstes am Bahnhof Dachau) beobachtet und kurz darauf beide Männer voneinander getrennt werden. Vorausgegangen sein soll eine Beleidigung des Sendlingers gegen einen 29-jährigen Begleiter des Angreifers.
Umstehende (vermutlich Begleiter des Feldmochingers) behinderten die Sachverhaltsaufnahme. Während der polizeilichen Maßnahme wurde der 24-Jährige zusehends aggressiver; mehrfach beleidigte er den 20-Jährigen. Zudem fühlte er sich durch Reisende am Bahnsteig beleidigt und versuchte diese zu attackieren. Den Beamten gelang es, u.a. durch Androhung des Schlagstockeinsatzes, dies zu unterbinden. Als ein mehrfach ausgesprochener Platzverweis gegen den 24-Jährigen mittels Zwang durchgesetzt werden sollte, versuchte ein Begleiter des Feldmochingers dies durch Festhalten des Mannes am Arm zu verhindern. Erst als angeforderte Kräfte der Landespolizei eintrafen beruhigte sich die aufgeheizte Lage.
Aufgrund des Dachauer Volksfestes war der Bahnhof Dachau stark frequentiert. Dadurch war der Vorfall stark öffentlichkeitswirksam.

PM der BPOLI München vom 18.08.2019

Rudolstadt, Schwarza (Thüringen): Alkoholisierte Mutter vernachlässigt Kinder und verletzt Polizeibeamten

In der Nacht von Samstag zu Sonntag erhielt die Polizei den Hinweis, dass sich zwei Kinder im Alter von 14 und 4 Jahren in einem Treppenhaus in Rudolstadt/Schwarza aufhalten sollen. Eine besorgte Nachbarin teilte mit, dass die beiden aufgelösten Mädchen nach einem Streit mit ihrer Mutter auf dem Vogelschießen ohne Wohnungsschlüssel alleine nach Hause geschickt wurden. Die bereits polizeilich bekannte Kindesmutter konnte fernmündlich kontaktiert werden und wurde angewiesen, sich bei der Polizei auf dem Veranstaltungsgelände zu melden. Fälschlicherweise suchte die stark Alkoholisierte das Gebäude der Kriminalpolizei auf und verlangte aufgebracht die Herausgabe ihrer Kinder. Unvermittelt griff sie im Folgenden einen Polizeibeamten an, welcher durch die zugezogenen Verletzungen mehrere Tage dienstunfähig wurde. Aufgrund einer Suizidankündigung wurde die 31-Jährige dem Krankenhaus in Saalfeld zugeführt, die Kinder wurden durch das Jugendamt in einer Pflegefamilie untergebracht. In der Wohnung der Beschuldigten wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden.

PM der LPI Saalfeld vom 18.08.2019

Vechta (Niedersachsen): Stoppelmarkt

In der Nacht vom Sa./So kam es auf dem Stoppelmarkt zu einer Vielzahl polizeilicher Einsätze, die u.a. in Körperverletzungsdelikten unter den teils stark angetrunkenen Marktbesuchern/ Widerständen gegen Polizeibeamte gipfelten.
Um 23:47 Uhr kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 17-jährigen Quakenbrücker und einem 16-jährigen aus Vechta. Bei der Sachverhaltsaufnahme leistete der 17-jährige gegen die einschreitenden Polizeibeamten erheblichen Widerstand. Es folgte die Entnahme einer Blutprobe und ein Platzverweis für das Marktgelände.
Um 23:20 Uhr schlug und beleidigte ein 25-jähriger aus Vechta einen 34-jährigen aus Vechta. Die Streitenden wurden getrennt und ein Platzverweis für den Aggressor erteilt.
Um 02:40 Uhr wird ein 21-jähriger aus Emstek von zwei unbekannten Männer verletzt, so dass das Opfer kurzzeitig das Bewusstsein verliert und dem Krankenhaus Vechta zugeführt wird. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizei in Vechta (04441-943-0) in Verbindung zu setzen.
Um 22:40 Uhr beleidigt ein 26-jähriger aus Bremen einen 34-jährigen aus Vechta, in Folge dessen es zu einer Körperverletzung durch den Bremer kommt.
Um 01:24 kommt es zu einer Widerstandshandlung eines Ehepaares aus Vechta gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten. Bei einer Sachverhaltsaufnahme beleidigte das Ehepaar die Polizeibeamte und trat nach ihnen. Nach Durchführung von Blutproben und Erteilung eines Platzverweises wurde das Ehepaar aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Gegen 01.40 Uhr leistete ein 20-jähriger aus Wildeshausen Widerstand. Nachdem der Wildeshauser Polizeibeamte beleidigte, sollte dessen Identität festgestellt werden. Er suchte sein Heil in der Flucht, konnte aber sofort von den Einsatzkräften gestellt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Auch in diesem Fall erfolgte die Entnahme einer Blutprobe und die Erteilung eines Platzverweises.
Um 01:23 Uhr schlägt ein 29-jähriger aus Goldenstedt einen 25-jährigen aus Diepholz, als diese auf dem Nachhauseweg zufällig aufeinander trafen. Der Hintergrund der Auseinandersetzung konnte vor Ort nicht geklärt werden.
Neben den genannten Taten kam es noch zu weiteren Beleidigungen gg. Polizeibeamte/ Diebstählen/ Betrügereien sowie Betäubungsmittelverstößen.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 18.08.2019

Ruhstorf a.d.R., A 3 (Bayern): Bundespolizist bei Anhaltung an der Hand verletzt

Pkw fuhr mit zu hoher Geschwindigkeit an den Kontrollposten.
Gestern gegen 08:00 Uhr näherte sich ein Pkw KIA mit brit. Zulassung der Einreisekontrollstelle auf der A 3. Da der Pkw nach Einschätzung des Bundespolizisten ziemlich schnell war, gab der Beamte Handzeichen zum Reduzieren der Geschwindigkeit.
Der Fahrer, ein in Großbritannien lebender Albaner, erkannte dies nicht oder hatte es mißverstanden. Das Fahrzeug passierte die Kontrollstelle und verletzte den Beamten leicht am linken Handballen. Die Berührung erfolgte mit dem Außenspiegel, der dadurch eingeklappt wurde. Der Vorgang wurde an die Verkehrspolizei Passau übergeben. Gegen den Fahrer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet und eine Sicherheitsleistung einbehalten.

PM (003243198) der VPI Passau vom 18.08.2019

Frankfurt-Innenstadt (Hessen): Widerstand gegen Polizei nach handfesten Streit mit Freundin

Mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag sind Beamte des 1. Polizeireviers zu einer handfesten Auseinandersetzung auf der Straße zwischen einem Pärchen gerufen worden. Der 22-Jährige Widersacher leistete bei der vorläufigen Festnahme erheblichen Widerstand.
Eine Zeugin teilte der Polizei mit, dass sich ein Pärchen lautstark in der Langen Straße streitet, wobei der 22-jährige Mann auf seiner 25-jährigen Freundin kniet, sie anschreit und ihr an den Haaren zieht. Die alarmierten Streifen konnten beide Personen vor Ort antreffen, die Handgreiflichkeiten waren bereits beendet. Die Beamten nahmen den immer noch sehr aufgebrachten 22-Jährigen vorübergehend fest. Dieser versuchte sich dagegen mit Händen und Füßen zu wehren.
Dabei biss er einen Beamten in die Hand, was Dank des Handschuhs keine größeren Verletzungen nach sich zog. Nachdem sich der 22-Jährige dann auf dem Revier zunächst wieder beruhigt hatte, rastete er erneut aus, indem er mit Tritten und Schlägen gegen die Beamten vorging. Schließlich gelang es den stark alkoholisierten Mann in eine Zelle zu bringen, wo er sich allmählich wieder beruhigte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seinem Vater, seiner Schwester und auch seiner 25-jährigen Freundin, die allesamt auf dem Revier erschienen waren, in „Obhut“ gegeben werden. Zwar hatte die die 25-Jährige offensichtliche Verletzungen u. a. im Gesicht, Angaben dazu wollte sie allerdings nicht machen.
Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht der Körperverletzung und wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte.

PM (190818 – 883) des PP Frankfurt a.M. vom 18.08.2019

Aurich (Niedersachsen): Stadtfest

Die Polizei blickt abschließend auf einen insgesamt friedlichen Verlauf des diesjährigen Auricher Stadtfestes zurück. Mehrere Streifenteams waren über den gesamten Zeitraum fußläufig in der Innenstadt unterwegs und konnten so frühzeitig auf mögliche polizeiliche Lagen reagieren. So wurden einige aggressiv auftretende Personen frühzeitig angesprochen und diesen Platzverweise für das Festgelände ausgesprochen. Darüber hinaus war ein Sicherheitsdienst durch die Stadt Aurich eingesetzt. Vornehmlich waren jedoch fröhlich feiernde Gäste wahrzunehmen, die vor allem am Samstagabend bei doch noch gutem Wetter die Atmosphäre genossen. Es kam jedoch zu einer Körperverletzungshandlung, bei der ein 40-jähriger Auricher niedergeschlagen wurde und eine Kopfverletzung erlitt; diese musste kurzzeitig behandelt werden. Die beiden Täter, ein 27-jähriger und ein 23-jähriger Mann aus Aurich, konnten von eingesetzten Beamten auf dem Festgelände festgestellt werden. Am frühen Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr trat ein 19-jähriger Mann aus Aurich gegen die Eingangstür eines Restaurants in der Norderstraße. Polizeibeamte schritten ein und erteilten nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Da der junge Mann sich aggressiv zeigte und dem Platzverweis nicht nachkam, wurde er für die weitere Nacht in Gewahrsam genommen. Zudem wurde eine Fußstreife in der Nacht zu Sonntag auf einen per Haftbefehl gesuchten jungen Mann aus Aurich aufmerksam, welcher daraufhin vollstreckt wurde.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 18.08.2019

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen wurden Beamte der hiesigen Polizeiinspektion zur Unterstützung ins Krankenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler gerufen, da dort ein Patient randalierte. Der 27-jährige Mann aus dem Kreis Ahrweiler war den Beamten bereits zuvor auf dem Weinfest in Heimersheim aufgefallen, da er alkoholbedingt in eine Scheibe gefallen war und dem Geschädigten seine Personalien verweigerte. Im Krankenhaus sollte nun seine Verletzung behandelt werden. Aber auch nach der ärztlichen Versorgung ließ sich der junge Mann nicht mehr beruhigen und leistete Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, so dass er letztendlich dem Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

PM der PD Mayen vom 18.08.2019

Engstingen (Baden-Württemberg): Discobesuch endet in Gewahrsamszelle

Heftig zur Wehr gesetzt hat sich eine 25-jährige Frau am Sonntagfrüh gegen 2.00 Uhr, nachdem sie von Türstehern eines Nachtclubs wegen ihrem aggressiven und renitenten Verhalten vor die Tür gesetzt worden ist. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme schlug sie nach den eingesetzten Polizeibeamten, belegte sie mit nicht zitierfähigen Worten und beschädigte den Streifenwagen. Zudem wurden bei ihr bei der Durchsuchung Betäubungsmittel aufgefunden. Nach erfolgter ärztlicher Haftfähigkeitsuntersuchung musste sie den Rest der Nacht in der Zelle verbringen. Auf sie kommen nun mehreren Strafanzeigen zu.

PM des PP Reutlingen vom 18.08.2019

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung und Widerstand

In der Nacht zum Samstag wurde der Polizei gegen 02.00 Uhr eine Ruhestörung durch überlaute Musik gemeldet. Die ruhestörende Familie (Vater, Mutter, Sohn) war uneinsichtig und verhielt sich gegenüber den Beamten aggressiv wie beleidigend.
Letztlich musste der 25-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, so dass ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Da er erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe angeordnet und durch einen Arzt entnommen.

PM der KPB Borken vom 18.08.2019

Nürnberg (Bayern): Unbeteiligter mischte sich in polizeiliche Sachbearbeitung ein und verletzte Beamte

Am Freitagnachmittag (16.08.2019) war ein 21-jähriger Mann augenscheinlich mit einer Maßnahme der Polizei, an der er unbeteiligt war, nicht einverstanden Es kam zu Widerstandshandlungen, durch die mehrere Polizeibeamte verletzt wurden.
Gegen 15:30 Uhr sollte eine Beschuldigte (17) aus einer vorangegangen Sachbehandlung vom Bahnhofsplatz zur Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte transportiert werden.
Völlig unvermittelt riss ein zunächst unbekannter Mann die rechte hintere Tür des Streifenwagens auf und begann sofort, die Beamten zu beleidigen.
Bei der anschließenden Personenkontrolle zeigte sich der 21-Jährige aggressiv und drohte der Beamtin, auf diese zu urinieren.
Zur Untermauerung seiner Worte zeigte er sein entblößtes Geschlechtsteil.
Auf Grund seiner aggressiven Stimmung wurde der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Da er sich hiergegen heftig wehrte, wurde er zu Boden gebracht.
Währenddessen schlug und trat er um sich und verletzte so mehrere Beamte.
Ein 27-jähriger Beamter erlitt durch die Schläge Nasenbluten und Schürfwunden, zwei weitere Kollegen (41, 24) trugen Schmerzen am Arm bzw. eine Verletzung des Handgelenks davon. Alle eingesetzten Beamten sind aber weiterhin dienstfähig. Der Beschuldigten muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige derzeit ohne festen Wohnsitz ist Die zuständige Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 18.08.2019

Fürth (Bayern): Exhibitionist belästigt Frau – Festnahme

Am Samstagabend (17.08.2019) zeigte sich ein Exhibitionist an der Stadtgrenze Fürth gegenüber einer Frau in schamverletzender Weise. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Die Frau stand um 21:35 Uhr am Bahnsteig der U-Bahn-Haltestelle „Stadtgrenze“, als ihr ein Mann in schamverletzender Weise gegenüber trat und dabei Blickkontakt zu ihr suchte. Die Geschädigte verständigte die Polizei, während der Tatverdächtige in die einfahrende U-Bahn stieg und davon fuhr.
Wenige Minuten später wurde die Polizei durch die Frau noch einmal verständigt. Sie hatte den Mann einige Stationen weiter entdeckt und wieder erkannt.
Beamte der PI Fürth nahmen den 46-jährigen Tatverdächtigen fest.
Er war erheblich alkoholisiert und zeigte sich verbal aggressiv. Auf Grund seines psychischen Zustandes wurde er nach Abschluss der Sachbehandlung ins BZKH Erlangen gebracht.
Gegen den Beschuldigten wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die abschließende Sachbearbeitung übernimmt das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei.

ÜM des PP Mittelfranken vom 18.08.2019

Osnabrück (Niedersachsen): 20-Jähriger beleidigt Polizeibeamte und leistet Widerstand

Ein Streifenwagen befuhr am Samstagabend gegen kurz vor 22 Uhr die Straße Neuer Graben in Richtung Martinistraße.
Als sich die Beamten einer Bushaltestelle an der Martinistraße näherten, beleidigte ein zunächst Unbekannter die Polizisten, indem er ihnen den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Daraufhin wollten die Beamten den Mann kontrollieren. Dieser war jedoch zwischenzeitlich in einen Bus eingestiegen. Um die Personalien des Unbekannten feststellen zu können, begleiteten die Polizisten ihn aus dem Bus. Dabei beleidigte er die Beamten unentwegt und zeigte sich ausgesprochen aggressiv. Er weigerte sich seine Personalien anzugeben und sollte daraufhin zur Wache gebracht werden. Stattdessen schlug er einem 56 Jahre alten Polizisten unvermittelt ins Gesicht und flüchtete. Schließlich konnte er wenige Minuten später mit Hilfe weiterer Kollegen gefasst und zur Wache gebracht werden, wo er seine Beleidigungen fortsetzte. Bei dem Mann handelte es sich um einen 20-jährigen Osnabrücker, der unter Alkoholeinfluss stand. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde ihm eine Blutprobe entnommen und er verbrachte die restliche Nacht in Gewahrsam. Der 56-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

PM der PI Osnabrück vom 18.08.2019

Leutkirch i.A. (Baden-Württemberg): Randalierende Personen nach Veranstaltung

Am Samstagabend fand im Bereich der Festhalle eine Musikveranstaltung statt, nach deren Ende eine zunächst etwa 10-köpfige Gruppe gegen 00:50 Uhr auffällig wurde. Innerhalb der Gruppierung befand sich ein 17-jähriger Jugendlicher, welchem auf Grund seines Verhaltens durch die vor Ort befindliche Polizei ein Platzverweis erteilt wurde. Nachdem er diesem zunächst nachkam, kehrte er wenig später wieder zurück, um im Anschluss mit der Gruppierung das Festgelände in Richtung Wangener Straße zu verlassen.
Hierbei zogen die Personen laut grölend durch die Straße und wurden zur Verhinderung von Straftaten durch die Polizei begleitet. An der Einmündung der Wangener Straße zur Herlazhofer Straße kam es trotz polizeilichem Einsatz zu einer Rangelei mit weiteren Personen, welche sich auf dem Heimweg von der Veranstaltung befanden. Da auch hier der 17-Jährige wieder in Erscheinung trat, wurde dieser durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Während dem Transport zum Streifenwagen kam es aus der Gruppe heraus zu einem tätlichen Angriff auf die Polizeibeamten. Der Angriff konnte nur durch Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden. Nachdem von umliegenden Polizeirevieren sowie dem benachbarten Bayern weitere Polizeistreifen hinzugezogen wurden, konnte die Gruppe letztlich störungsfrei bis zum Bahnhof begleitet werden. Die Personen traten im Anschluss die Heimreise an. Durch die Auseinandersetzungen wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Die beteiligten Tatverdächtigen müssen sich nun wegen tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leutkirch, Tel. 07561 8488-0, zu melden.

PM des PP Konstanz vom 18.08.2019

München (Bayern): Polizeibeamte bei Personenkontrolle angegriffen – Ludwigsvorstadt

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 00:05 Uhr, sahen zwei zivil gekleidete Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 Hauptbahnhof in der Goethestraße einen 41-jährigen Eritreer mit Wohnsitz in München, welchem sie einige Zeit zuvor einen Platzverweis ausgesprochen hatten. Aufgrund dessen sollte der 41-Jährige einer Personenkontrolle unterzogen werden.
Hierbei verhielt er sich äußerst aggressiv und weigerte sich, sein Ausweisdokument auszuhändigen. Unmittelbar danach kamen drei weitere Personen hinzu und solidarisierten sich mit dem 41-Jährigen. Bei den drei Personen handelte es sich ebenfalls um Eritreer (17, 21 und 23 Jahre alt). Sie versuchten, die Polizeibeamten zu schlagen und zu treten, wobei diese leicht verletzt wurden. Außerdem griff eine der Personen in Richtung der Waffe eines Polizeibeamten. Eine Wegnahme der Waffe konnte verhindert werden.
Ein unbeteiligter Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und rief den Notruf der Polizei. Mithilfe weiterer Streifen gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die vier Personen wurden vorläufig festgenommen.
Der 41-Jährige und der 23-Jährige wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Der 17-Jährige und der 21-Jährige werden einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Durch das Kommissariat 24 werden nun Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung geführt.

PM (1200) des PP München vom 18.08.2019

München (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt – Hauptbahnhof

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 20.50 Uhr, wollten vier Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 einen 24-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim einer Personenkontrolle unterziehen. Als der 24-Jährige angesprochen wurde, flüchtete er sofort. Er konnte kurz darauf eingeholt und an den Armen festgehalten werden.
Dabei wehrte er sich massiv, indem er um sich schlug und nach den Polizeibeamten trat. Nach kurzer Zeit konnte der 24-Jährige festgenommen werden. Drei der Polizisten wurden verletzt, zwei von ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Im Anschluss wurde der 24-Jährige zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Kommissariat 24 führt nun Ermittlungen gegen ihn u.a wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM (1201) des PP München vom 18.08.2019

Bamberg (Bayern): Alkoholisierter Rentner greift Polizisten an

Am Samstag, kurz vor Mitternacht, wurde der PI Bamberg-Stadt eine hilflose betrunkene Person mitgeteilt. Vor Ort verhielt sich der 84jährige Rentner den eingesetzten Beamten gegenüber sofort unkooperativ und aggressiv. Aufgrund der Gesamtumstände sollte die Person in Gewahrsam genommen werden. Im Zuge der Sachbehandlung versuchte die Person, einem der eingesetzten Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Weiterhin trat er gegen die eingesetzten Beamten.
Die Person wurde zur Inspektion verbracht und dort in einem Haftraum untergebracht.
Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Verletzt wurde niemand. Sämtliche Angriffe konnten abgewehrt werden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 18.08.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): Widerstand

Gestern Abend gegen 20:05 Uhr wurde die Polizei zum Marktplatz gerufen. Hier lag auf dem Boden ein offensichtlich hilfloser Mann. Als die Beamten den Mann ansprachen und ihm aufhelfen wollten, beleidigte dieser sie und schlug nach ihnen. Schließlich musste man ihm eine Handfessel anlegen. In der weiteren Folge brachte man den 20-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung. Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

PM der PI halle vom 18.08.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach versuchtem Verkauf von Betäubungsmitteln

Am 17.08.2019 gegen meldet ein 34 jähriger Magdeburger, dass ihm von einer männlichen Person arabischen Phänotyps Drogen zum Kauf angeboten wurden. Durch die eingesetzten konnte der Tatverdächtige im Bereich Hasselbachplatz/Liebigstr. angetroffen werden. Bei der nun folgenden Identitätsfeststellung und der Durchsuchung leistete der 37 jährige Iraker erheblichen Widerstand mittels Schlagen, welcher nur durch körperlicher Gewalt und Anlegen der Stahlhandfessel gebrochen werden konnte. Bei der Widerstandshandlung wurden zwei Beamte leicht verletzt (Jochbeinprellung, Knieprellung) waren jedoch weiter dienstfähig. Nach Ablauf sämtlicher polizeilicher Maßnahmen wurde der Beschuldigte mit einem Platzverweis entlassen.

PM (Nr. 488) der PI Magdeburg vom 18.08.2019

Gralla (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Sonntagmorgen, 18. August 2019, widersetzte sich ein 18-Jähriger mehreren Beamten. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.
Da es in einer Diskothek zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Deutschlandsberg und mehreren Besuchern kam, wurde gegen 05:20 Uhr eine Streife zur Diskothek beordert. Beim Eintreffen der Beamten wollte der 18-Jährige einen Besucher mit der Faust schlagen. Einer der Beamten konnte die Hand des 18-Jährigen erfassen und somit eine Verletzung verhindern. Der 18-Jährige versuchte daraufhin den Beamten mit der Faust zu schlagen. Dies misslang ihm. Der 18-Jährige beschimpfte und bedrohte die Beamten in weiterer Folge. Ein Alkoholtest des 18-Jährigen verlief positiv. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 18.08.2019

Rieseby (Schleswig-Holstein): Polizeibeamte nach Widerstand verletzt

Bei einem Einsatz in Rieseby sind heute (18.08.2019, gegen 17 Uhr) zwei Beamte der Eckernförder Polizei verletzt worden.

Eine junge Frau hatte über Notruf mitgeteilt, dass sie von einem Bekannten belästigt werde und dieser das Haus nicht verlassen wolle.
Nachdem die Polizeibeamten vor Ort eingetroffen waren, erhielt der Jugendliche, ein 17-jähriger aus Eckernförde, einen Platzverweis, dem er nicht nachkam.
Schließlich versuchte der Jugendliche die Polizeibeamten zu schlagen. Nachdem die Beamten den Mann nun ergriffen, wehrte sich dieser massiv. Nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Aggressor schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Mit Unterstützung einer weiteren Funkstreifenbesatzung wurde der Jugendliche ins Polizeigewahrsam nach Rendsburg gebracht. Da er unter dem Einfluss von Alkohol und vermutlich Drogen stand, wurden dort Blutproben entnommen.
Die 24-jährige Polizeibeamtin und der 44-jähriger Polizeibeamte, die zuerst eingesetzt waren wurden durch den Jugendlichen jeweils an den Händen verletzt. Beide sind nicht mehr dienstfähig.

PM der PD Neumünster vom 18.08.2019

Ein Wittener Wohnungsinhaber (64) „servierte“ Polizisten der örtlichen Wache am 17. August einen vermeintlichen Einbrecher – er stellte den Mann kurzerhand, bevor dieser abhauen wollte.

Der 54-jährige Wittener hatte damit sicher nicht gerechnet, als er, gegen 20.20 Uhr, auf einem Erdgeschossbalkon an der Schellingstraße, offenbar in eine fremde Wohnung einsteigen wollte und noch versuchte zu flüchten – mit seinem mitgeführten Fahrrad.

Den Anfang nahm diese Geschichte, als der Wohnungsinhaber duschen war und Geräusche hörte.

Er schlich vom Bad aus in sein Wohnzimmer – als er Geräusche hörte – und versteckte sich hinter einer Gardine. Dabei beobachtete er in aller Ruhe den Unbekannten, als dieser kurz davor war die Balkontür zur Wohnung hin gewaltsam zu öffnen.

Der 64-Jährige riss in einem geeigneten Augenblick die Tür auf, worauf der Ganove „mit einem Bein“ ins Wohnzimmer stolperte und durch den Wohnungsinhaber festgehalten wurde.

Zunächst jedoch konnte sich der Unbekannte losreißen und sprang ohne Beute vom Balkon. Nun lief er mit seinem Rad in Richtung Annenstraße davon, kam aber nicht weit, da er zu langsam und der Wohnungsinhaber schneller war, als er aus der Wohnung ins Freie rannte.

Nach 20 Metern war Schluss – die Polizei brauchte nur noch zu übernehmen.

Die Beamten durchsuchten den Flüchtigen und fanden diverses Werkzeug und eine verpackte Uhr. Der Einbrecher wurde zur Wache gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern im Regionalkommissariat der Wittener Wache noch an.

PM der POL Bochum vom 18.08.2019

In der Nacht von Freitag auf Samstag (17. August) gab es gegen 1.00 Uhr einen spektakulären Einsatz an der Wattenscheider Hammerstraße 68. Eine „Hummel“, Höhenretter und Einsatzkräfte der Polizei wurden eingesetzt.

Ein Mann (21) war dort durch ein Wohnungsfenster auf das Hausdach geflüchtet, nachdem er Polizisten, die nach ihm fahndeten, nicht in die Wohnung gelassen hatte. Durch Verhandlungen mit dem 21-Jährigen stellte er sich noch vor Eintreffen der angeforderten Spezialeinheiten und wurde über eine Drehleiter der Feuerwehr sicher geborgen.

Die Geschehnisse der Reihe nach:

Der 21-Jährige verursachte am bereits Mittwoch, den 14. August mit seinem Auto einen Verkehrsunfall in Bochum-Harpen, als er gegen 17.15 Uhr auf der Flucht vor einem Streifenwagen war. Unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und nicht mehr im Besitz des Führerscheins fuhr der 21-Jährige bei seiner Flucht von hinten auf den Wagen einer 50-jährigen Bochumerin auf (Harpener Hellweg 22 in östliche Richtung). Es entstand Sachschaden.

…   Drei Tage später:

Einer der den Unfall aufnehmenden Polizisten war am 17. August wieder im Dienst. Gemeinsam mit einem weiteren Streifenwagen fahndeten Beamte nach einem Opel Corsa mit Bochumer Zulassung. Dieses Auto war an der Wittener Arndstraße an einem Unfall beteiligt und flüchtig. Dort hatten sich ein junger Wittener (17) und besagter 21-Jähriger, alkoholisiert und vermutlich auch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, gestritten. Als der 17-Jährige den Autoschlüssel abziehen und die Weiterfahrt verhindern wollte, zog der 21-jährige Fahrer die Tür zu und klemmte dadurch dessen Arm ein. Der junge Wittener kam jedoch frei, strauchelte, geriet mit dem Arm unter den Autoreifen und wurde dabei leicht verletzt.

Der Beamte erinnerte sich an den Unfall vom 14. August – auch an dessen Wittener Wohnanschrift bei Angehörigen. Dort konnte ermittelt werden, dass der Gesuchte zwischenzeitlich nach Wattenscheid in den Bereich Hammer Straße umgezogen sei.

Nun wurde die Suche von der Wittener Kirchstraße nach Wattenscheid verlegt. Im Bereich der Hansastraße / Hammerstraße stießen die Polizisten auf den gesuchten Opel und fanden an einem nahen Haus das „gesuchte Klingelschild“ mit dem Namen des Flüchtigen. Geräusche aus dessen Wohnung ließen den Schluss zu, dass der Gesuchte über das Fenster seiner Wohnung auf das Dach geklettert war. Er wollte die Tür nicht öffnen. Deswegen drangen die Polizeibeamten gewaltsam in die Wohnung ein. Nach dem gewaltsamen Öffnen eines Schlosses an einer Dachluke, mittels eines Bolzenschneiders eines Schlüsseldienstes, versuchten die Polizisten mit dem Mann abermals Kontakt aufzunehmen – vorerst ergebnislos.

Mittels eines eingesetzten Hubschraubers konnte der Flüchtige auf dem Dach gefunden werden. Noch vor dem Eintreffen ebenfalls angeforderter Spezialeinheiten von Polizei und Feuerwehr gelang es den eingesetzten Polizeibeamten über Lautsprecher, den 21-Jährigen zur Aufgabe zu bewegen. Er stieg vom Giebel aus in den sicheren Korb der Drehleiter der Feuerwehr.

Der 21-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Ihm wurden Blutproben entnommen. In der Wohnung gefundene Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Das Auto, ein Firmenwagen den er ohne Wissen seines Arbeitgebers benutzt hatte, wurde sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 18.08.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Drogendealer festgenommen

Am Freitagnachmittag, dem 16.08.2019 gegen 14:15 Uhr, sollte eine Personengruppe um drei junge Erwachsenen in der Saarlandstraße einer Personenkontrolle unterzogen werden. Einer der jungen Männer ergriff bei Erblicken der Polizei sofort die Flucht. Nach kurzer Verfolgung konnten die Polizeibeamten den 18-Jährigen jedoch einige Meter weiter einholen und kontrollieren. Um einen weiteren Fluchtversuch zu unterbinden, wurde der 18-Jährige gefesselt. Währenddessen schlug er seinen Kopf so fest auf die Motorhaube des Streifenwagens, dass dort eine Delle entstand. Wie sich herausstellte, hatte der junge Mann auf der Flucht nicht nur sein T-Shirt ausgezogen und weggeworfen, sondern auch mehrere Tütchen mit Marihuana hinter den Reifen eines parkenden Autos deponiert. Die Drogen wurden beschlagnahmt und der 18-jährige auf die Dienststelle verbracht. Da er sich dort erneut aggressiv verhielt, wurde er in Gewahrsam genommen.
Nun muss sich der junge Mann wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel verantworten.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.08.2019

Oftersheim (Baden-Württemberg): Nach Ruhestörung Polizeibeamten in die Wade gebissen

Am Samstag gegen 01.30 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Schwetzingen wegen Streitigkeiten und Ruhestörung in die Gartenstraße gerufen.
In der Wohnung des 20-Jährigen und seiner Freundin konnten die Beamten auf dem Wohnzimmertisch Betäubungsmittelutensilien feststellen.
Als dies der 20-Jährige realisierte, verhielt er sich sehr aggressiv gegenüber den Polizisten und sollte, um einen möglichen Angriff vorzubeugen, fixiert werden. Der 20-Jährige versuchte hierbei einem 34-jährigen Polizisten einen Kopfstoß zu verpassen und wurde so dann von den Beamten zu Boden gebracht. Gegen die Gewahrsamnahme wehrte sich der Mann.
Da er nicht zum Streifenwagen laufen wollte, sollte er dorthin getragen werden. Hierbei biss der 20-Jährige den 34-jährigen Polizeibeamten in die Wade, so dass dieser blutete, jedoch seinen Dienst fortsetzen konnte. Außerdem beleidigte der 20-Jährige alle eingesetzten Polizeibeamte fortlaufend.
Bei der anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnte zehn Ecstasy-Pillen, ein Schlagring, vermutliche eine Softairwaffe und diverse Betäubungsmittelutensilien aufgefunden und teilweise beschlagnahmt werden.
Dem 20-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.
Gegen ihn wird nun u.a. wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 17.08.2019

Kalkar (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beleidigt und bespuckt Polizeibeamte / Eine Nacht im Polizeigewahrsam und ein Strafverfahren sind die Folge

Nachdem am Samstag, 17.08.2019 gegen 01:00 Uhr ein 26-Jähriger aus Lennestadt in einem Freizeitpark in Kalkar-Hönnepel im alkoholisierten Zustand randaliert hatte, wurde gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen. Da er sich nicht freiwillig entfernte, wurde die Polizei hinzugerufen. Die einschreitenden Beamten wurden sogleich von ihm beleidigt und bespuckt. Bei der anschließenden Fixierung mittels Handfesseln leistete er erheblichen Widerstand. Er wurde zwecks Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht, die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Kleve vom 17.08.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Bundespolizisten; Uneinsichtige Reisende am Bahnsteig

Freitagabend wurden Bundespolizisten bei einer Kontrolle eines Reisenden im Kölner Hauptbahnhof tätlich angegriffen. Dabei wurde ein Polizist verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 18:00 Uhr wurde die Bundespolizei zur Personalienfeststellung an einen einfahrenden IC im Kölner Hauptbahnhof gerufen. Eine Zugbegleiterin hatten einen Mann ohne Fahrkarte angetroffen und die Polizei zur Hilfe gerufen. Nach dem Ausstieg im Kölner Hauptbahnhof ging er schnellen Schrittes davon, wurde jedoch durch die Streife der Bundespolizei angehalten. Auf dem sehr vollen Bahnsteig schlug der 26-Jährige einem Beamten ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht, kratzte und biss die Polizisten. Der Mann wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte musste der nicht zu beruhigende Iraker zur Dienststelle getragen werden
Einige Reisende zeigten Unverständnis und wollten zunächst trotz Aufforderung nicht zur Seite treten. Die Arbeit der Bundespolizisten wurde durch das Verhalten einiger Reisenden erheblich erschwert. Die Beamten ließen eine Polizeiärztin eine Blutentnahme bei dem Tatverdächtigen durchführen.
Ein Bundespolizist erlitt tiefe Kratzwunden im Gesicht und am Hals, so dass er sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln ließ.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Verdacht des unerlaubten Aufenthaltes ein. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

PM der BPOLD St. Augustin vom 17.08.2019

Hardegsen (Niedersachsen): Verkehrsunfall mit Trunkenheit, Widerstand und Beleidigung

Ein 42-Jähriger aus Bovenden will mit einem VW Golf von der Ascher Straße in die Springstraße abbiegen. Dabei kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einer Mauer / Zaun (Gesamtschaden ca. 4000 Euro). Der Pkw verliert daraufhin Öl, was den Einsatz der Feuerwehr und der unteren Naturschutzbehörde erfordert. Bei der Unfallaufnahme wird Alkoholkonsum festgestellt.
Ein Alkotest ergibt einen Wert von 1,76 Promille. Daraufhin soll der Fzg-Führer zur Polizeidienststelle verbracht werden (zwecks Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins etc.). Gegen diese Maßnahme wehrt sich der 42-Jährige massiv. Auch als schon Handfesseln angelegt waren, versucht er immer wieder nach den Polizeibeamtenn zu treten. Weiterhin werden diese als Schweine, Arschlöcher usw. bezeichnet. Strafverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte / Beleidigung werden eingeleitet. Der 42-Jährige kann erst nach Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle nach Hause entlassen werden.

PM der PI Northeim vom 17.08.2019

Vechta (Niedersachsen): Pressemeldung zum Stoppelmarkt


Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.10 Uhr beleidigte ein 18-Jähriger aus Dinklage grundlos eingesetzte Polizeibeamte mit den Worten „Ihr scheiß Bullen“. Gegen den 18-Jährigen wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 02.15 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einem Diebstahl einer Geldbörse. Nachdem dieses wieder aufgefunden wurde, gab der Geschädigte, ein 21-Jähriger aus Lohne, an, dass aus der Geldbörse insgesamt 49 Euro Bargeld entwendet wurden.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.20 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zwischen Besuchern zu Streitigkeiten. Als die eingesetzten Beamten den Streit schlichteten, wurden diese durch einen 20-jährigen aus Osnabrück mit den Worten „Scheiß Polizei und Scheiß Polizisten“ beleidigt. Gegen den 20-Jährigen wird ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.35 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einer gefährlichen Körperverletzung. Dabei schlug ein 31-Jähriger aus Vechta einem 17-Jährigen aus Cappeln unvermittelt eine Glasflasche in sein Gesicht. Dadurch erlitt der 17-Jährige eine Platzwunde über dem linken Auge.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 03.00 Uhr kam es vor dem Dienstgebäude des Polizeikommissariates Vechta zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte. Ein 18-Jähriger aus Werlte sollte in Gewahrsam genommen werden, nachdem er bei insgesamt 3 Körperverletzungen/ Streitigkeiten auf dem Stoppelmarkt aufgefallen und einem Platzverweis nicht nachgekommen war. Beim Verlassen des Funkstreifenwagens war er äußerst aggressiv. Er sperrte sich vehement gegen das Verbringen in das Dienstgebäude durch den Einsatz seiner Körperkraft. Letztendlich konnte er fixiert werden. Dabei biss er einem 22-Jährigen Beamten durch einen getragenen Lederhandschuh in die Hand. Dadurch wurde der Beamte verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Auf Antrag der Staatsanswaltschaft Oldenburg wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, zwischen 03.22 Uhr und 03.35 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.
Dabei hatten ein 20-jähriger und ein 22-jähriger aus Vechta Streit/ eine körperliche Auseinandersetzung mit einer weiteren Person. Als eingesetzte Beamte den Streit schlichten wollten, griffen beide Personen die eingesetzten Beamten an. Dabei werden die Beamten unter anderem geschubst. Der 22-jährige verweigerte die Angaben zu seiner Person, so dass die Identität vor Ort zunächst nicht geklärt werden konnte. Im Zuge der Durchsuchung des 22-Jährigen nach möglichen Ausweispapieren versuchte der 22-jährige erneut Beamte bei Seite zu schubsen und schlug in Richtung der Beamten. Daraufhin wurde er am Boden fixiert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde eine Blutprobe entnommen, da der Mann unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,49 Promille. Im Anschluss wurde der 22-Jährige in Gewahrsam genommen. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg/Vechta vom 17.08.2019

Norden (Niedersachsen): Beleidigung eines Polizeibeamten

Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme in einem Mehrparteienhaus in der Großen Lohne in Norden wurde ein 53-jähriger Polizeibeamter in der Nacht von Freitag auf Samstag von einem 33-jährigen Mann aus Norden beschimpft und beleidigt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 17.08.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Verkehrsunfall nach Flucht

Heute früh fuhr ein Jugendlicher mit einem Leihwagen in Friedrichshain in mehrere geparkte Pkw und verletzte sich dabei am Kopf. Gegen 4.20 Uhr beobachtete die Besatzung eines Streifenwagens des Abschnitts 51 in Kreuzberg an der Revaler Ecke Warschauer Straße einen VW Polo bei der Überfahrt an einer roten Ampel. Als die Einsatzkräfte dem Wagen folgten, beschleunigte der Fahrer den VW und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über die Marchlewskistraße in Richtung Hildegard-Jadamowitz-Straße. Dort prallte der Kleinwagen in der Sackgasse Marchlewskistraße Ecke Karl-Marx-Allee in vier parkende Autos und setzte sein Flucht zu Fuß fort. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Fahrer, einen 15 Jahre alten Jungen, auf einem Hinterhof eines Hauses in der Straße der Pariser Kommune fest, der dabei Widerstand leistete. Der Jugendliche wurde mit Kopfverletzungen, die er vermutlich durch den Aufprall gegen die parkenden Autos erlitten hatte, in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Da der Verdacht bestand, dass der 15-Jährige berauschende Mittel zu sich genommen haben könnte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus veranlasst. Seine Erziehungsberechtigten wurden informiert.

PM des PP Berlin vom 17.08.2019

Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Versammlungen in Ingelheim verlaufen weitestgehend störungsfrei

Zwei angemeldete Versammlungen sind am Samstagnachmittag in Ingelheim weitestgehend friedlich und störungsfrei verlaufen. Die Anmeldung einer Versammlung der Partei „Die Rechte“ hat zu einer Gegenversammlung mit drei Kundgebungsorten geführt. Die insgesamt ca.
600 Gegendemonstranten haben mit einem lautstarken, flexiblen und nach eigenen Aussagen, bunten Protest ihre Meinung zu dem Motto der Partei „Die Rechte“ kundgetan. An deren Versammlung haben insgesamt
34 Personen teilgenommen. Während des Aufzugs ist ein Opel Corsa mit Lautsprechern mitgeführt worden. Um die Auflage einer Maximallautstärke einzuhalten, ist die Anlage durch die Versammlungsbehörde zuvor eingepegelt und versiegelt worden.
Die Polizeidirektion Mainz hat mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik und insgesamt 380 Einsatzkräften die Versammlungsfreiheit für alle Versammlungen gewährleistet, darüber hinaus aber auch mit Verkehrskräften die Verkehrsbehinderungen in Ingelheim auf ein Minimum reduziert.
Während der Versammlungen ist es durch Gegendemonstranten zu Blockaden der Aufzugsstrecke gekommen.
Der kurzzeitige Verdacht, dass sich mehr als 100 Gegendemonstranten vor einer Blockade vermummen, bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Insgesamt sind sechs Straftaten registriert worden. Ein 60-jähriger Teilnehmer des Aufzugs der Partei „Die Rechte“ fiel mit einem verbotenen Schriftzug als Tattoo auf. Dies erfüllt den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Der Anmelder des Aufzugs skandierte volksverhetzende und ausländerfeindliche Parolen. Gegen beide Personen werden Ermittlungsverfahren eingeleitet. In zwei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung erstattet und zwei weitere Personen leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, weil sie polizeilichen Verfügungen nicht Folge leisteten.

PM des PP Mainz vom 17.08.2019

Nach Mittag des 15. August 2019 lenkte eine 32-jährige Niederösterreicherin ihren Pkw auf der Wolfgangsee Straße (B 158) aus Richtung Hof kommend in Richtung Koppl bzw Salzburg. Die 32-Jährige wollte von der B 158 nach links auf einen Nebenweg einbiegen. Zeitgleich überholte ein 56-jähriger Polizist mit einem Einsatzfahrzeug auf der B 158 in Fahrtrichtung Koppl mehrere Fahrzeuge. In weiterer Folge kam es zur seitlichen Kollision mit der Linksabbiegerin. Der Polizist wurde unbestimmten Grades verletzt. Er wurde mit der Rettung in das Unfallkrankenhaus Salzburg gefahren. Alkotests verliefen negativ.

PA vom 16.08.2019, 11:43 Uhr der LPD Salzburg

Zittau (Sachsen): Beamtenbeleidigung mit Folgen

Ein junger Mann wird sich strafrechtlich verantworten müssen, da er am Donnerstagabend, dem 15.08.2019 gegen 21:30 Uhr, seinen Mittelfinger gegenüber zwei Polizisten erhob.
Die Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz waren im Stadtgebiet Zittau unterwegs und bestreiften gerade den Kauflandparkplatz. Als die Polizisten in Schrittgeschwindigkeit am Haupteingang vorbeifuhren, hob ein 36-Jähriger seinen rechten Arm und zeigte demonstrativ seinen Mittelfinger in Richtung der Beamten. Im Eingangsbereich standen etwa zehn weitere Personen, die die Situation beobachten konnten. Der in Zittau lebende Mann wurde auf sein Fehlverhalten angesprochen und belehrt, dass er sich wegen Beleidigung strafbar gemacht hat. Eine Einsicht war nicht erkennbar, im Gegenteil, der Mann war weiterhin wortstark aktiv. Ein anschließender freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille.

PM der BPOLI Ebersbach vom 16.08.2019

Rappweiler (Saarland). Widerstand

Am Donnerstag, 15.8.2019 gg. 21.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei mit mehreren Personen auf dem Dorffest in Rappweiler gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten der Inspektionen Nordsaarland und Merzig fest, dass zuvor zwei Personen am Bierstand randaliert hatten und dabei Sachbeschädigungen und Körperverletzungen zum Nachteil anderer Besucher begangen hatten. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Täter, zwei Brüder im Alter von 26 und 32 Jahren aus Weiskirchen festgestellt werden. Die beiden offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stehenden Männer waren gegenüber den Beamten sofort aggressiv und griffen diese auch tätlich an. Dabei wurden 3 Beamte verletzt. Die beiden Täter wurden festgenommen und nach Entnahme von Blutproben in polizeilichen Gewahrsam genommen. Sie erwarten Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung.

PM der PI Nordsaarland vom 16.08.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Polizisten mit Messer bedroht

In den frühen Freitagmorgenstunden zog ein Mann, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, ein Küchenmesser und bedrohte damit zwei Polizeibeamte. Der Mann wurde überwältigt und im Anschluss in ein Bezirksklinikum eingewiesen. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
Gegen 01:30 Uhr kehrte eine Streifenbesatzung nach einem Einsatz zur Polizeiinspektion Marktheidenfeld in der Würzburger Straße zurück. Vor dem Dienstgebäude trafen die Beamten auf einen bereits bekannten Mann. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen trat dieser an die Polizisten heran und zog völlig unvermittelt ein ca. 20cm langes Küchenmesser. Unter der Forderung, die Polizisten sollen ihn erschießen, schritt der 26-Jährige mit dem Messer in drohender Vorhalte auf die beiden zu, die ihrerseits die Dienstwaffen zogen und diese auf den Ortsansässigen richteten.
Die Polizeibeamten konnten den jungen Mann, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, dazu bewegen, seinen Angriff abzubrechen. Der Marktheidenfelder steckte das Messer zurück in seine Jackentasche. Umgehend griff die Streifenbesatzung zu und brachte den Aggressor, der sich heftig gegen die Maßnahmen der Polizisten wehrte, zu Boden. Bei der Rangelei gelang es dem Mann erneut, das Küchenmesser aus der Tasche zu ziehen. Er konnte allerdings rechtzeitig fixiert werden, bevor er die Beamten damit verletzen konnte. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden neben dem Küchenmesser noch zwei weitere Messer bei dem Angreifer aufgefunden werden.
Der 26-Jährige wurde letztlich nach einer ersten ärztlichen Begutachtung von der Polizei in ein Bezirksklinikum eingewiesen. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung mit dem jungen Mann zog sich ein 33-jähriger Polizeibeamter leichtere Verletzungen am Ellenbogen zu.

PM des PP Unterfranken vom 16.08.2019

Bremervörde (Niedersachsen): Bei einer Verkehrskontrolle – Junger Mann attackiert Polizisten

Bei einer Verkehrskontrolle im Anschluss an einen groben Verkehrsverstoß hat ein 22-jähriger Mann einen Polizeibeamten angegriffen und dabei seine Uniform beschädigt. Kurz nach 23 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Bremervörder Polizei an der Kreuzung Zevener Straße/Neue Straße Zeuge eines gefährlichen Verkehrsverstoßes. Der Fahrer eines Opel Omega aus dem Landkreis Cuxhaven hatte an der Ampel übermäßig stark beschleunigt und beim Abbiegen in die Neue Straße die Kontrolle über seinen Wagen verloren.
Der Opel schleuderte auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Kantstein der Ostebrücke. Den Fahrer schien das aber nicht zu stören.
Er setzte seine Fahrt in Richtung Innenstadt unvermindert fort.
Andere Verkehrsteilnehmer sind zum Glück nicht zu Schaden gekommen.
Bei der Kontrolle des mit vier jungen Menschen im Alter von 20 bis 25 Jahren besetzten Fahrzeugs tat sich ein 22-jähriger Gnarrenburger besonders hervor. Er schlug einem Polizisten die Hand weg und riss an seinem Diensthemd. Gegen den 25-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Cuxhaven leitete die Polizei ein Verfahren wegen des Verkehrsverstoßes ein. Der 22-jährige Fahrzeuginsasse muss sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 16.08.2019

Laboe (Schleswig-Holstein): Gewahrsam nach Widerstand

Wäre kein Alkohol im Spiel gewesen, hätte es eine lauschige Nacht auf einem im Laboer Yachthafen liegenden Boot werden können. Stattdessen endete das Ganze mit einem Polizeieinsatz, einer Strafanzeige wegen Widerstands und Beleidigung und einem Aufenthalt in der Gewahrsamszelle.
Gegen 02 Uhr riefen Anwohner die Polizei, nachdem von einem Boot überlaute Musik zu hören war. Bei Eintreffen der beiden 21 und 25 Jahre alten Beamtinnen der Polizeistation Heikendorf bemerkten diese vier sichtlich alkoholisierte Personen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren auf dem Boot. Während sich drei der Anwesenden kooperativ verhielten, beleidigte ein 56-Jähriger die Polizistinnen fortwährend und weigerte sich konsequent die Musik leiser zu stellen. Im Gegenteil: Die Musik stellte er lauter. Darüber hinaus gab er falsche Personalien von sich an.
Als ein 59 Jahre alter Bekannter des Mannes schlichtend und beruhigend eingreifen wollte, kam es zum Gerangel zwischen den Beiden, wobei der 59-Jährige ins Wasser fiel. Er konnte das Hafenbecken unverletzt verlassen. Der 56-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten festgenommen. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, den die beiden Polizistinnen jedoch überwinden konnten, ohne dass jemand verletzt wurde. Er kam anschließend ins Kieler Polizeigewahrsam.

PM der PD Kiel vom 16.08.2019

Nettetal-Leuth (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Straßentänzer leisten Widerstand

Zwei Beamte verletzt – Tatverdächtige vorläufig festgenommen Nach Abschluss der ersten Ermittlungen berichten wir heute zu einem Vorfall, der sich bereits am vergangenen Freitagabend ereignete: Eine Zivilstreife der Polizei fuhr gegen 23.50 Uhr auf der B 221 von Kaldenkirchen in Richtung Leuth. An der Kreuzung Hampoel sahen die Beamten vier Personen, die plötzlich auf die üblicherweise vielbefahrene Kreuzung traten, in der Fahrbahnmitte tanzten und augenscheinlich alkoholisiert waren. Der Fahrer des zivilen Streifenwagens musste stark bremsen und ausweichen, um einen Unfall zu verhindern. Die Beamten stiegen aus, wiesen sich ordnungsgemäß aus und forderten die Tänzer freundlich auf, doch bitte die Straße zu verlassen. Statt einsichtig der Aufforderung Folge zu leisten, gingen die drei Männer aus der Gruppe die Beamten zunächst verbal an und weigerten sich, ihre Personalien anzugeben. Im weiteren Verlauf der Kontrolle griffen die drei Männer die Polizeibeamten an. Dabei versuchte einer der Tatverdächtigen, einen am Boden liegenden Beamten zu treten. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Nachdem weitere Streifenwagen eingetroffen waren, konnten zwei Tatverdächtige, beide 27-Jahre alt mit Wohnsitz in Nettetal, vorläufig festgenommen werden. Der dritte flüchtete.
Mittlerweile konnte der dritte Tatverdächtige ermittelt werden.
Dieser ist 28 Jahre alt und wohnt ebenfalls in Nettetal. Die beiden Beamten wurden bei dem Angriff verletzt und wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Alle drei Tatverdächtige müssen sich nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 16.08.2019

Bad Staffelstein (Bayern): Schlag mit Bierkrug – zwei Männer verletzt

Weil ein Mann am Donnerstagnachmittag auf dem Bierbrauerfest zwei Besucher körperlich verletzte, ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.
Gegen 15.45 Uhr schlug der 30-Jährige im Verlauf eines zunächst verbal geführten Streites einem 26-jährigen Lichtenfelser mit einem Bierkrug gegen den Kopf. Anschließend schlug der Täter einem weiteren, 24-jährigen Besucher des Festes mit der Faust in das Gesicht.
Der verständigte Rettungsdienst brachte die beiden verletzten Männer zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Als die verständigten Beamten der Polizeistation Bad Staffelstein den Tatverdächtigen festnahmen, leistete dieser körperlichen Widerstand und bedrohte die Ordnungshüter.
Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und verschiedener, weiterer Delikte aufgenommen.

PM des PP Oberfranken vom 16.08.2019

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Betrunkener randaliert auf dem Bahnsteig und leistet erheblichen Widerstand

Am gestrigen Abend gegen 21:00 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei auf einem Bahnsteig im Bahnhof Elmshorn einen jungen Mann, der dort herumschrie und bereits durch Tritte einen Mülleimer sowie eine Plakatwand beschädigt hatte.
Bereits der Versuch der Beamten den Mann anzusprechen scheiterte, da dieser sofort verbal äußerst aggressiv reagierte. Auch gegen das Anhalten sperrte er sich; versuchte sogar die Beamten zu treten und zu schlagen. Das darauffolgende Anlegen der Handschellen gestaltete sich durch den massiven Widerstand des 26-Jährigen ebenfalls schwierig und musste mit erheblicher körperlicher Gewalt seitens der Beamten erfolgen. Da er aber selbst mit gefesselten Armen immer noch versuchte nach den Beamten zu treten und sie mit dem Kopf zu stoßen, wurde er letztlich zu Boden gebracht und dort fixiert.
Mit Unterstützung einer weiteren Streife der Landespolizei wurde der junge Mann zum Polizeirevier Elmshorn transportiert. Auch im Streifenwagen randalierte er weiter. In der Gewahrsamszelle kam anschließend sogar eine sogenannte „Spuckhaube“ zu Einsatz. Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden die Beamten durchgehend beleidigt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Da vermutlich auch noch andere berauschende Substanzen im Spiel waren, wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Mann dann die restliche Nacht im Polizeigewahrsam. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Glücklicherweise verletzte sich keiner der eingesetzten Beamten.

PM der BPOLI Flensburg vom 16.08.2019

Bernburg (Sachsen-Anhalt): Einbrecher auf frischer Tat gestellt!

In einem Einfamilienhaus in Bernburg konnte am Donnerstagnachmittag ein Einbrecher gestellt werden. Eine Zeugin hatte bemerkt, dass ein bis dahin unbekannter Mann eine Fensterscheibe eingeschlagen hatte und sich ins Haus begab. Die informierte Polizei konnte drei Minuten später den Täter im Keller des Hauses stellen, als er sich gerade ein Bier geöffnet hatte. Er wurde überwältigt und vorläufig festgenommen. Die Absuche nach weiteren Tätern erfolgte, es wurde niemand angetroffen. Weitere Diebstahlshandlungen konnten bei der gemeinsamen Absuche mit dem Eigentümer nicht festgestellt werden. Der 33-Jährige wurde zur weiteren Bearbeitung ins Polizeirevier verbracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Der Widerstand wurde durch einfache körperliche Gewalt gebrochen. Diesmal wurde der Täter, welcher der Polizei des Salzlandkreises bereits aus einem vereitelten Fahrraddiebstahl bekannt war, nur leicht verletzt. Der Arzt musste trotzdem angefordert werden, da er sich bei den Widerstandshandlungen total verausgabt hatte und unter Atemnot litt. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wurde die Festnahme aufrechterhalten. Der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern wurde nach Feststellung der Hafttauglichkeit in den zentralen Polizeigewahrsam nach Magdeburg verbracht und die Ermittlungen am Freitagvormittag fortgeführt.

PM des PRev Salzlandkreis vom 16.08.2019

Sulzfeld (Bayern): Diverse Vorkommnisse während der Beachparty

Im Rahmen der Sulzfelder Beachparty hatten die Beamten der PSt. Bad Königshofen, unterstützt von den Kollegen aus Bad Neustadt, Schweinfurt und Mellrichstadt, allerhand zu tun.
Gegen 00:30 Uhr zog sich ein 19-Jähriger durch einen Sturz von einer Bierbank eine stark blutende Kopfverletzung zu, die behandelt werden musste. Der deutlich alkoholisierte junge Mann wehrte sich jedoch gegen die Rettungssanitäter und riss sich mehrfach los. Mit Unterstützung der Polizei wurde er ins Rettungszelt verbracht und anschließend in den Campus zur weiteren Behandlung eingeliefert.
Um 02:45 Uhr wurde den Beamten ein Verkehrsunfall in Saal mitgeteilt. Ein 18 Jähriger Besucher der Beachparty wollte trotz erheblichen Alkoholkonsums mit dem PKW seines Freundes die Heimreise antreten. Am Ortsschild in Saal, von Kleineibstadt kommend, touchierte er die Leitplanke und wurde dabei von einem Zeugen beobachtet. Als er schließlich an einer Baustellenampel anhalten musste sprach ihn der Zeuge an und informierte die Polizei. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und nahmen den jungen Mann mit zur Blutentnahme.

Als zwei junge Männer gegen 04:45 Uhr das Veranstaltungsgelände verlassen wollten wurden Sie nach Ihren Angaben grundlos von hinten umgestoßen. Einer der beiden erhielt zusätzlich noch einen Faustschlag. Anschließend kam es zu einem Gerangel, welches durch hinzugezogene Beamte aufgelöst werden musste. Der Beschuldigte wehrte sich jedoch so massiv, dass er festgenommen werden musste. Im Rahmen der Festnahme kam es zur Körperverletzung eines Beamten sowie diversen Beleidigungen gegenüber der Polizei. Der 21-Jährige Täter durfte die Nacht in der Haftzelle in Bad Neustadt verbringen und muss nun mit diversen Anzeigen rechnen.
Beim Verlassen wollte ein 21-Jähriger eine Blechtonne mit der Aufschrift „Sternla“ mit nach Hause nehmen – konnte aber im Außenbereich gestoppt werden und muss nun mit einer Anzeige wegen Diebstahl rechnen. Ein weiterer Langfinger wollte einen Pylon aus einer Absperrung mitnehmen, wurde dabei jedoch von den Beamten beobachtet. Nach Aufforderung diesen zurückzubringen wurde er von 2 Beamten festgehalten – einer davon wurde dabei leicht an der Hand verletzt.
Zahlreiche verbale und körperliche Auseinandersetzungen konnten durch Einschreiten der Beamten und des Sicherheitsdienstes bereits in der Anfangsphase geschlichtet werden.
Auch zwei Platzverweise mussten ausgesprochen werden, um schlimmere Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Im Rahmen der Veranstaltungen wurden eine Vielzahl an Fundgegenständen wie Handy‘s, Schlüssel oder Ausweise bei der Festleitung abgegeben.
Während und nach der Party wurden verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt – Bei 8 Personen wurde ein Atemalkoholwert von über 0,5 Promille gemessen. Eine Trunkenheitsfahrt konnte im Vorfeld verhindert werden.

PM (auszugsweise) der PSt Bad Königshofen vom 16.08.2019

Erfurt (Thüringen): Vermisstensuche endet in Widerstand

Die Suche nach einer vermissten Jugendlichen aus Weimar führte am Donnerstagabend Erfurter Polizisten in die Mainzer Straße. Dort trafen sie auf einen 18-jährigen Mann. Der zeigte sich wenig erfreut über den Besuch der Ordnungshüter. Er verhielt sich aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte nach ihnen zu schlagen. Als ihm Handfesseln angelegt wurden, leistete er Widerstand. Ein Drogenvortest verlief bei dem jungen Mann positiv. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 16.08.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Verkehrsunfall

Am 15.08.2019, gegen 16:15 Uhr, fuhren eine 26-Jährige und ein 35-Jähriger mit ihren Autos hintereinander auf der Bismarckstraße in Richtung Dammstraße. Als die 26-Jährige verkehrsbedingt anhielt und rückwärtsfuhr, um den Gegenverkehr vorbeizulassen, fuhr sie auf das Auto des hinter ihr fahrenden 35-Jährigen auf. An beiden Autos entstand Sachschaden. Im Verlauf des Gesprächs zwischen den Verkehrsunfallbeteiligten kam es zu verbalen Streitigkeiten, die letztendlich darin ausarteten, dass der 35-Jährige die 26-Jährige am Arm packte und leicht verletzte. Dann fuhr der 35-Jährige und seine 42-jährige Beifahrerin weg. Als die Polizeibeamten eintrafen, um den Unfall aufzunehmen, kamen beide wieder zurück zur Unfallstelle. Als der 35-Jährige mit dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht konfrontiert wurde, schrie die 42-Jährige die Polizeibeamten an und schlug einer Polizeibeamtin auf den Arm.
Nachdem die 42-Jährige deshalb zurückgedrängt wurde, um weitere Übergriffe zu verhindern, wurde sie immer aggressiver. Daraufhin wurde sie aus Eigensicherungsgründen gefesselt. Da sie sich der Fesselung entziehen wollte, wurde sie zu Boden gebracht. Dabei versuchte sie, die Polizeibeamten zu kratzen. Nachdem die Fesselung durchgeführt werden konnte, wurde sie mit zur Dienststelle genommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder entlassen.

PM des PP Rheinpfalz vom 16.08.2019

Durmersheim (Baden-Württemberg): Bei Erhebung einer Blutprobe „ausgetickt“

Eine 52 Jahre alte Frau ist am Donnerstagabend beim Überfahren einer Bordsteinkante in der Hauptstraße mit ihrem Pedelec gestürzt und hat sich hierbei verletzt. Möglicherweise hat zuvor konsumierter Alkohol zu dem Malheur kurz nach 20:30 Uhr beigetragen. Ein Verschulden Dritter ist für die ermittelnden Beamten derzeit nicht erkennbar. Zur medizinischen Behandlung wurde die Radlerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Weil sie dort einen Atemalkoholtest beharrlich verweigerte, musste die 52-Jährige eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Mit dieser Maßnahme zeigte sie sich überhaupt nicht einverstanden und setzte sich vehement zur Wehr. Hierbei trat sie einen der Polizisten gegen die Wade, ein weiterer Trittversuch ging ins Leere. Als sie zur Erhebung der Blutentnahme fixiert werden musste, schlug die Frau gegen den Arm eines Beamten und versetzte ihm hierdurch einen leichten Kratzer. Das Prozedere wurde von etlichen Beleidigungen der Delinquentin begleitet. Als juristisches Nachspiel sieht sich 52-Jährige nun mit Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung konfrontiert.

PM des PP Offenburg vom 16.08.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb landete im Polizeigewahrsam

Nach einem räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt an der Ückendorfer Straße brachte die Polizei am Freitagmittag, 16. August, einen 22-jährigen Mann aus Düsseldorf ins Polizeigewahrsam. Gegen 12.45 Uhr wurde der Dieb von einem Ladendetektiv dabei beobachtet, wie er Süßigkeiten stahl. Der 40-jährige Sicherheitsbedienstete sprach den Täter beim Verlassen des Geschäfts an. Der Ertappte reagierte aggressiv und lief weg. Der Ladendetektiv nahm die Verfolgung auf und holte den Düsseldorfer kurze Zeit später ein. Daraufhin drückte der Dieb seinen Verfolger zu Boden und setzte seine Flucht fort. Die alarmierte Polizei konnte ihn wenig später stellen. Der 22-Jährige wehrte sich erneut und verletzte einen Beamten leicht. Anschließend nahmen die Polizisten den Renitenten mit zur Wache. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Der leichtverletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 16.08.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 60-jähriger „Schwarzfahrer“ beleidigt massiv mehrere Bundespolizisten

Am Donnerstag, den 15. August 2019 informierte ein Zugbegleiter die Bundespolizei gegen 22:40 Uhr über einen „Schwarzfahrer“ in seinem Zug. Der Mann nutzte den Nachtzug von Berlin in Richtung Magdeburg und konnte kein gültiges Zugticket vorweisen. Zudem verfügte er über keinerlei Bargeld. Daraufhin informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei und schloss den 60-Jährigen von der Weiterfahrt aus. Gegen 22:58 Uhr erwartete eine Streife den Zug am Hauptbahnhof Magdeburg und führte eine Identitätsfeststellung durch. Der Mann reagierte bei Erkennen der Bundespolizisten sofort verbal aggressiv und beleidigte diese mit zahllosen, ehrverletzenden Beschimpfungen. Der Aufforderung, den Zug zu verlassen, kam der uneinsichtige Fahrgast erst nach der Androhung unmittelbaren Zwangs nach. Da er sich nicht ausweisen wollte, wurde er mit zur Dienstelle genommen. Auch auf dem Weg dorthin ließ er von seinen verbalen Entgleisungen keineswegs ab. Nach erfolgter Personalienfeststellung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der deutsche Staatsangehörige die Dienststelle wieder verlassen. Der 60-Jährige erhält Strafanzeigen wegen seiner begangenen Schwarzfahrt und den Beleidigungen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.08.2019

Neuruppin (Brandenburg): Polizisten verletzt

Im Rahmen der Suchmaßnahmen nach zwei als vermisst gemeldeten Minderjährigen trafen Polizeibeamte diese am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr am Bahnhof West an. Am Streifenwagen angekommen, weigerte sich die 17-jährige Deutsche einzusteigen und rannte weg. Ein 21 Jahre alter Polizeibeamter rannte hinterher, genauso wie der 20-jährige Begleiter der 17-Jährigen. Nach etwa 50 Metern stoppte der Polizeibeamte das Mädchen. Im Moment des Ergreifens sprang ihr Begleiter dem Polizeibeamten in den Rücken und riss diesen zu Boden. Der Beamte wurde dabei verletzt. Der 20-Jährige wurde daraufhin zu Boden gebracht und fixiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Der 21-jährige Polizist ist vorerst nicht mehr dienstfähig.

PM (2019/2254) der PD Brandenburg Nord vom 16.08.2019

Augsburg (Bayern): Rettungsdienst angegangen und Widerstand geleistet

Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme bei einer Diskothek in der Riedingerstraße fiel gestern (15.08.2019) ein 22-Jähriger besonders negativ auf, der sich gegen 03.00 Uhr Zutritt in einem Rettungswagen verschaffen wollte, wo gerade eine andere Person behandelt wurde. Hierzu ging er auf eine Sanitäterin los, wobei er von anwesenden Polizeibeamten überwältigt und zu Boden gebracht werden konnte. Bei dem anschließenden Gerangel leistete der 22-Jährige massiv Widerstand, versuchte die Beamten zu treten, führte Kopfstöße in deren Richtung aus und spuckte nach diesen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der Tobende unter Kontrolle gebracht und anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert werden. Er wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte (insbesondere der Widerstandshandlungen und des tätlichen Angriffs) angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.08.2019

Kempten (Bayern): Beamte beleidigt

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, wurden zwei Polizeibeamte ohne vorangegangenen Anlass auf dem Festwochengelände mit Kraftausdrücken und Gestik beleidigt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige sowie ein Hausverbot bis zum Ende der Festwoche.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

Kempten (Bayern): Beamter beleidigt

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, wurde ein Polizeibeamter ohne vorangegangenen Anlass auf dem Festwochengelände mittels eindeutiger Geste beleidigt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige sowie ein Hausverbot bis zum Ende der Festwoche.

PM des PP Schwaben Süd/west vom 16.08.2019

Kempten (Bayern): Nach Streit in Gewahrsam

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung im Bereich des Festwochengeländes. Nachdem die Parteien durch Sicherheitsdienst und Polizei getrennt wurden, zeigte sich einer der Beteiligten weiter aggressiv, schlug in Richtung der eingesetzten Beamten und beleidigte diese. Ein Beamter verletzte sich dabei leicht. Der Mann verbrachte die Nacht im Gewahrsam und die Anzeige folgt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Donnerstag, den 15.08.2019 kam es zur Mittagszeit zu einem Polizeieinsatz im Krankenhaus in Kempten. Eine 63-jährige Besucherin, wollte im Zuge eines Krankenbesuches trotz Aufforderung das Krankenhaus nicht verlassen. Schließlich griff sie auch die eingesetzten Polizeibeamten an, die die Frau fesseln mussten, da sie sich nicht beruhigen lies. Die Frau wurde aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustandes ärztlicher Behandlung zugeführt. Bei dem Einsatz wurden zwei eingesetzte Beamte leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

Ichenhausen (Bayern): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Gestern Abend stellte ein Verantwortlicher der Grundschule in der Friedrich-Jahn-Straße fest, dass sich drei Personen unberechtigt auf dem Schulgelände aufhielten. Auf die Aufforderung des Mannes an die zwei Männer im Alter von 17 und 20 Jahren, sowie an die junge Frau im Alter von 18 Jahren das Schulgelände zu verlassen wurde der 17-Jährige aggressiv. Als der Mann schließlich mit einem Mobiltelefon die Polizei verständigen wollte, wurde er von dem 20-Jährigen von vorn bedrängt. Der 17-Jährige nahm dann den Mann in den sogenannten „Schwitzkasten“ und drückte ihn nach unten. Dem Geschädigten fiel dabei das Mobiltelefon aus der Hand. Als er sich aufrichtete und in Sicherheit bringen wollte, wurde er mehrfach vom 17- und 20-Jährigen attackiert. Schließlich gelang es dem Geschädigten mit seiner Begleiterin ins Schulgebäude zu flüchten. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde der 38-Jährige nicht verletzt. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndung konnten der 20-Jährige und die 18-Jährige im Stadtbereich durch die Polizei angetroffen und festgenommen werden. Im Laufe der weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte auch der 17-Jährige festgenommen werden. Bei ihm wurde zudem das Mobiltelefon des 38-jährigen Geschädigten festgestellt. Dieses hatte er offensichtlich am Tatort widerrechtlich an sich genommen. Zur weiteren Sachverhaltsabklärung wurden alle drei mutmaßlichen Tatverdächtigen zur Polizeiinspektion Günzburg verbracht. Der 17-Jährige verhielt sich auf der Dienststelle weiter aggressiv und leistete gegen die Durchsetzung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen Widerstand, der nur durch Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt durch die Polizeibeamten beendet werden konnte. Gegen den 20-Jährigen und den 17-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Hausfriedensbruchs eingeleitet. Gegen den 17-Jährigen besteht zudem unter anderem der Verdacht des Diebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen die 18-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches eingeleitet. Insgesamt mussten neun Streifenbesatzungen bei dem Vorfall eingesetzt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen
Gestern Abend fand eine Versammlung der AfD am Amalie-Dietrich-Platz statt. Nahezu gleichzeitig startete eine Gegendemonstration am Conertplatz und bewegte sich anschließend zum Amalie-Dietrich-Platz. Polizeibeamte sicherten dort den Protest in Sicht- und Hörweite ab.
Während des Einsatzes stellten die Beamten bei einem Versammlungsteilnehmer eine verbotene Schutzbewaffnung fest. Es wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.
Unabhängig vom Versammlungsgeschehen kam es an der Straßenbahnhaltestelle Amalie-Dietrich-Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 17-jährigen Deutschen. Einsatzbeamte trennten die beiden und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Dabei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und schlug einen Polizeibeamten. Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PD Dresden vom 16.08.2019

Die Polizei Köln hat eine Serie von Kelleraufbrüchen in Köln-Riehl aufgeklärt und zwei von vier Tatverdächtigen (34, 19, 18, 60) festgenommen. Sie sollen für mehr als 30 Taten verantwortlich sein.
Bei Wohnungsdurchsuchungen stellten die Ermittler kistenweise Diebesgut sicher. Die Kriminalpolizei steht erst am Anfang der Ermittlungen und prüft weitere Taten.

Mitte Juli zeigten Anwohner mehrere Kelleraufbrüche bei der Polizei an. Die Polizei Köln ermittelte den mutmaßlichen Haupttäter und nahm den 34-Jährigen kurz darauf fest. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung ergaben sich Hinweise auf zwei weitere Männer (19, 60) und eine junge Frau (18).

Auch für deren Wohnungen ordnete ein Richter Durchsuchungsbeschlüsse an, die am Donnerstagmorgen (15. August) vollstreckt wurden. Dabei nahmen die Polizisten den 19-Jährigen fest und stellten unter anderem Fahrräder, Angelrouten und diverses Werkzeug sicher. Die beiden Festgenommenen sitzen nun in Untersuchungshaft.

PM der POL Köln vom 16.08.2019

In den zurückliegenden zwei Tagen (am 15. und 16. August 2019) hat die Bundespolizeiinspektion Pasewalk im Bereich der BAB 11 einen erfolgreichen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durchgeführt. Neben den Einsatzkräften der Bundespolizeiinspektion Pasewalk und der Gemeinsamen deutsch-polnischen Dienststelle, kamen auch Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt und der Gemeinsamen Diensteinheit Vorpommern-Greifswald (Kooperation der Bundespolizeiinspektion Pasewalk, der Polizeiinspektion Anklam und des Hauptzollamtes Stralsund) zum Einsatz.

Im Ergebnis der Kontrollmaßnahmen konnten durch die Bundespolizisten neben der Verhaftung von zwei, wegen Steuerhinterziehung und Besonders schweren Diebstahls mit aktuellen Strafvollstreckungshaftbefehlen gesuchten polnischen Staatsangehörigen, zahlreiche Straftaten festgestellt werden.

Gegen drei 46-, 56- und 62-jährige ukrainische Staatsangehörige wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes eingeleitet. In zwei dieser drei Fälle kam der Verdacht einer zuvor erfolgten unerlaubten Arbeitsaufnahme in Deutschland hinzu.

Bei einem 33-jährigen deutschen Fahrer eines VW Golf nahmen die Kontrollkräfte zunächst einen deutlichen Atemalkoholgeruch wahr. Ein Test vor Ort bestätigte den Verdacht. Der Mann war mit einem Atemalkoholwert von 1,33 Promille auf der BAB 11 unterwegs. Zudem war der Rostocker nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Jetzt muss er sich wegen Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten.

Darüber hinaus fanden die Beamten bei der Kontrolle eines litauischen Fahrzeuges im Innen- sowie Kofferraum rund 70 gebrauchte
Arbeits- und Baugeräte der Marken HILTI, DEWALT, MAKITA und BOSCH.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Geräte im Wert von ca. 10.000 Euro aus mehreren Firmenfahrzeugen in Dänemark/ Raum Kolding entwendet wurden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die beiden 41 und 45 Jahre alten litauischen Staatsangehörigen wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet. Gegen einen der beiden Männer bestand zudem der Verdacht des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Bei ihm wurde ein verbotenes Reizstoffsprühgerät gefunden. Durch die dänischen Behörden wurde im Rahmen der internationalen Rechtshilfe ein Auslieferungsersuchen gestellt.

PM der BPOLI Pasewalk vom 16.08.2019

Die Polizei geht weiter entschlossen gegen Drogenhändler auf dem Stühlinger Kirchplatz vor. Bei umfangreichen Kontrollen am Mittwoch und Donnerstag (14. und 15. August) suchten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Freiburg und des Polizeipräsidiums Einsatz mithilfe von Spürhunden nach versteckten Betäubungsmitteln. Es wurden zahlreiche Personenkontrollen durchgeführt. Dabei konnten auf dem Platz zwei Drogenverstecke gefunden werden, in denen sich geringe Mengen Marihuana befanden. Im Rucksack eines 25-jährigen gambischen Staatsbürgers wurden Marihuana sowie Ecstasy-Tabletten gefunden. Bei einem weiteren kontrollierten 24-jährigen gambischen Staatsbürger fanden die Beamten Marihuana.
Beide Männer wurden festgenommen und müssen sich wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln verantworten.

Bei den Kontrollmaßnahmen am Donnerstag kamen neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug zum Einsatz. Die mobile Videoüberwachung ermöglicht das Erkennen und die Dokumentation von Straftaten.

Während der Kontrollmaßnahmen kam es aus einer auf dem Platz befindlichen Gruppe heraus zu Provokationen. Die Polizei überprüfte daraufhin die Personen und nahm deren Personalien auf. Einer Person wurde aufgrund ihres aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Stühlinger Kirchplatz ausgesprochen.

Nach Beendigung des Einsatzes wurde die Polizei gegen 21.15 Uhr über eine Ruhestörung im Bereich des Stühlinger Kirchplatzes in Kenntnis gesetzt. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und stellte im Bereich eine Vielzahl von alkoholisierten Personen fest.
Während sich ein Teil der Gruppe an die Anweisungen der Polizei hielt, leiser zu sein, zeigte eine männliche Person keine Einsicht und trat den Beamten verbal und körperlich aggressiv entgegen. Einem erteilten Platzverweis leistete der 20-Jährige nicht Folge, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde.

Die Polizei wird weiterhin starke Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um die Betäubungsmittelkriminalität weiter einzudämmen und die Verbesserung des Sicherheitsgefühls an öffentlichen Orten wie dem Stühlinger Kirchplatz voranzutreiben.

PM des PP Freiburg vom 16.08.2019