Bitburg (Rheinland-Pfalz): Auftakt der Straßenfastnacht in der Südeifel – Fastnachtsumzug Mettendorf – Die Polizei Bitburg zieht Bilanz

Am Sonntag, dem 16. Februar 2020 startete die Straßenfastnacht in der Südeifel mit dem Fastnachtsumzug in Mettendorf. Der überregional bekannte Umzug wurde von über 40 Gruppen gestaltet.

Nur ein Vorfall trübt das ansonsten sehr positive Gesamtbild: Ein 19-jähriger behinderte den Transport eines medizinischen Notfalls, in dem er auf das Trittbrett des mit Martinshorn und Blaulicht abfahrenden Rettungswagen sprang und die Tür des Rettungswagens öffnete. In unmittelbarer Nähe befindliche Polizeibeamte konnten die Person sehr schnell vom Rettungswagen entfernen, identifizieren und diesem einen Platzverweis für den Festbereich aussprechen.
Nur eine gute Stunde später wurde die Person trotz des Aufenthaltsverbots wieder auf der Feiermeile angetroffen und sollte aus dem Veranstaltungsbereich begleitet werden. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten, leistete Widerstand und wurde von einem plötzlich hinzugeeilten Freund erfolglos unterstützt. Letztlich wurden beide Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen und ihren Familienangehörigen überstellt.

PM (auszugsweise) der PI Bitburg vom 17.02.2020

Sennestadt (Nordrhein-Westfalen): Ergänzung zum Pressebericht „Sennestadt – Renitenter und alkoholisierter Unfallfahrer nicht zu beruhigen“

In Ergänzung zum zunächst übersandten Pressebericht, wird mitgeteilt, dass bei den Widerstandshandlungen anlässlich der Blutprobenentnahme nicht nur ein, sondern drei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

PM des PP Bielefeld vom 17.02.2020

Kreuztal (Nordrhein-Westfalen): Nach Körperverletzung und Widerstand die Nacht im Polizeigewahrsam verbracht

Ein 31-Jähriger beschäftigte die Polizei in Kreuztal in der Nacht von Sonntag auf Montag (16./17.02.)
Gegen 23:15 Uhr geriet der Mann mit einer 29-jährigen Bekannten in Fellinghausen in einen handfesten Streit. Der stark alkoholisierte 31-Jährige schlug die 29-Jährige, so dass diese im Gesicht verletzt wurde. Die Beamten der Wache Kreuztal versuchten die beiden zu trennen. Der Mann widersetzte sich allerdings dem Platzverweis, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Bereits vor der Wohnung seiner 29-Jährigen Bekannten wurde der Mann ausfallend und beleidigte die Polizisten. Dies setzte sich auf der Fahrt in Richtung Weidenau fort. Auf der Polizeiwache versuchte er die Waffe eines Beamten zu ergreifen, was ihm misslang. Weitere Beleidigungen erfolgten. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann im Gewahrsam der Polizei.
Neben der Anzeige wegen Körperverletzung wird auch nun gegen ihn wegen Beleidigung und Widerstand ermittelt.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 17.02.2020

Gutach (Baden-Württemberg): Polizist gebissen

Im Rahmen der Schlichtung eines Streites wurde am frühen Sonntagnachmittag in Gutach in der Kirchstraße ein Polizeibeamter in den Arm gebissen. Die Beamten des Polizeireviers Haslach waren zuvor zu einem Familienstreit gerufen worden und mussten, da die Lage anders nicht zu beruhigen war, eine 33-Jährige festhalten. Damit war die Frau überhaupt nicht einverstanden weshalb sie zubiss. Der Polizeibeamte wurde hierbei verletzt und musste zur Behandlung in eine Klinik.

PM des PP Offenburg vom 17.02.2020

Marburg (Hessen): Randalierer landet in Ausnüchterungszelle

Am Freitagabend, 15. Februar, um kurz vor 23 Uhr randalierte ein junger Mann am Erlenring und wurde auch handgreiflich. Der 19 Jahre junge Mann ließ sich weder von Passanten noch von der Polizei beruhigen. Letztendlich blieb der Polizei nur die Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Taten. Der Mann widersetzte sich der Mitnahme mit Tritten und Kopfstößen und beleidigte dabei die Polizei fortwährend. Letztendlich überwältigte die Polizei den Mann und ließ ihn in der Zelle ausnüchtern. Er muss sich wegen des Widerstands und der Beleidigungen verantworten.

PM des PP Mittelhessen vom 17.02.2020

Hamm-Heessen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand resultiert in Ingewahrsamnahme

Treten, bespucken, beleidigen – Samstagabend, 15. Februar, endete für eine augenscheinlich alkoholisierte 45-jährige Frau aus Bad Salzuflen im Polizeigewahrsam.
Die Frau war in Begleitung eines Bekannten. Dieser hatte zuvor die Polizei gerufen. Beim Eintreffen der Polizei am Gebrüder-Funke-Weg konnte jedoch keine Straftat festgestellt werden. Als die Polizeibeamten daraufhin gegen 18.55 Uhr wieder fahren wollten, verhielten sich die beiden aggressiv.
Als die Frau dann die Autotür des Streifenwagens gegen einen Polizeibeamten schlug, sollte sie schließlich zur Verhinderung von Straftaten ins Gewahrsam gebracht werden. Dagegen sperrte sie sich – verbal und körperlich: Unter anderem trat, bespuckte und beleidigte sie die Polizisten. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Die Frau muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Hamm vom 17.02.2020

Ilmenau (Thüringen): Bei Verhaftung Widerstand geleistet

Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls gegen einen 21-Jährigen leistete dieser erheblichen Widerstand. Durch die Beamten der PI Arnstadt-Ilmenau konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden, ohne dass es zu Verletzungen bei den Polizeibeamten und dem Täter kam. Nach der Vorführung beim zuständigen Richter wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der LPI Gotha vom 17.02.2020

Großrosseln (Saarland): 23-Jähriger randaliert und greift Polizist an

Zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte kam es am Sonntagmorgen gegen 11:30 Uhr in Großrosseln. Ein 23-jähriger Mann war Anlass eines polizeilichen Einsatzes, nachdem er zuvor seinen Vater geschlagen hatte.
Während der Sachverhaltsaufnahme stürmte der junge Mann aus seinem Zimmer und attackierte einen Polizeibeamten mit einem Teleskopschlagstock. Darüber hinaus beleidigte er die anwesenden Beamten aufs Übelste. Im Rahmen der Festnahme musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der Mann leistete dabei erheblichen Widerstand. Nachdem er zur Dienststelle verbracht worden war, beruhigte sich der Aggressor wieder und wurde später von dort entlassen. Zuvor wurde ihm ein 10-tägiges Betretungsverbot für die elterliche Wohnung ausgesprochen. Als Grund für die mangelnde Frustrationstoleranz gab der Mann an, dass der Controller seiner Spielkonsole kaputt gegangen sei. Bei dem Einsatz wurden insgesamt 3 Polizeibeamte verletzt. Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Völklingen vom 17.02.2020

Zuffenhausen (Baden-Württemberg): 24-Jähriger Exhibitionist festgenommen

Nachdem sich ein 24-Jähriger am Sonntagmittag (16.02.2020) gegen 13:30 Uhr vor mehreren Frauen in verschiedenen S-Bahnen entblößt hatte, konnte er nach kurzer Flucht festgenommen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der syrische Staatsangehörige zunächst in einer S-Bahn der Linie S4 zwischen Freiberg und Zuffenhausen sein Glied vor einer 33-jährigen Reisenden hervorgeholt und daran manipuliert haben. Die Frau verließ daraufhin in Zuffenhausen die S-Bahn und alarmierte die Polizei. Nur wenige Minuten später wählte eine 22-jährige Geschädigte den Notruf. Der gleiche mutmaßliche Täter soll in einer S-Bahn S5 zwischen Kornwestheim und Tamm wiederum sein Glied in der Bahn entblößt und darauf die junge Frau mit seiner Hand am Oberschenkel berührt haben. Als der Zug am Bahnhof Tamm stoppte, flüchtete der in Ludwigsburg wohnhafte zu Fuß und verletzte sich während des Überklettern eines Zaunes wohl an seiner Hand. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung nach dem 24-Jährigen konnte dieser mithilfe einer Personenbeschreibung nach kurzer Flucht in der Nähe des Bahnhofs Tamm gestellt und festgenommen werden. Während der Festnahme leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten der Landespolizei indem er um sich schlug. Wegen der Handverletzung wurde er anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus verbracht. Die weiteren Beteiligten des Vorfalls blieben unverletzt. Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der exhibitionistischen Handlung. Weitere etwaige Geschädigte und Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 17.02.2020

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Prügelei nach Fahrmanöver/19-jähriger auf der Straße eingeschlafen/Einbrecher überrascht

Polizeibeamte mussten Freitagabend zum Marienweg ausrücken.
Zeugen teilten mit, dass sich dort zwei Personen auf der Straße prügeln.
Hintergrund soll eine mutmaßliche Nötigung im Straßenverkehr durch zu dichtes Auffahren gewesen sein. Ein 59-jähriger Plettenberger soll zwei 18-jährige Plettenberger mit einer Eisenstange bedroht haben, nachdem diese bedrohlich auf ihn zugegangen seien. Die Stange kam nicht zum Einsatz. Dafür die Fäuste. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Nötigung.
Eine vermeintlich hilflose Person hat jetzt Ärger wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zeugen riefen die Polizei, weil ein 19-jähriger stark alkoholisierter Lüdenscheider bei knapp 2 Grad Celsius auf dem Bahnhofsvorplatz herumlag und schlief. Als die Beamten den Mann weckten, begann er sofort Beleidigungen auszusprechen. Nach langem Zureden ließ er sich im hinzugerufenen Rettungswagen untersuchen. Anschließend erhielt der unverletzte Lüdenscheider einen Platzverweis, den er konsequent ignorierte, um sich stattdessen vor den Polizisten aufzubauen, sie zu beleidigen und zu bedrohen. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, wogegen er sich massiv sperrte. Im Streifenwagen versuchte er einen der Polizisten zu bespucken. Er durfte seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen und ging anschließend mit einer Strafanzeige im Gepäck nach Hause.
Am Freitag, 5.50 Uhr, ereignete sich ein Einbruchversuch in der Schleusinger Straße. Zeugen bekamen jedoch mit, wie der Unbekannte versuchte, eine Tür aufzubrechen. Er lief Richtung Bludenzer Straße davon und konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, 25-30 Jahre, 185-190 cm groß, kurze Haare, dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Wache Plettenberg entgegen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.02.2020

Ludweiler (Saarland): Polizei unterstützt RTW-Besatzung und wird beleidigt

Zu einer Beleidigung von Polizeibeamten kam es am frühen Samstagmorgen gegen 04:15 Uhr in der Gaststätte „Zum Brücksche“ in der Völklinger Straße. Nachdem die Besatzung eines Rettungswagens um polizeiliche Unterstützung gebeten hatte konnten die Beamten in der Gaststätte auf einer Couch einen 28-jährigen Kasachen vorfinden, der immer wieder zeitweise das Bewusstsein verlor. Die Besatzung des Rettungswagens hatte die Polizei informiert, da die Ersthelfer von einer 5-köpfigen Personengruppe durch aggressives Verhalten zunächst darin gehindert wurden, dem Kasachen zu helfen.
Ein 32-jähriger Franzose tat sich besonders hervor und beleidigte die anwesenden Polizeibeamten aufs Übelste. Der 28-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Klinikum nach Saarlouis verbracht. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde gegen den 32-Jährigen eingeleitet.

PM der PI Völklingen vom 17.02.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizeibeamte endet für 30-Jährige im Polizeigewahrsam

Im Polizeigewahrsam endete ein Angriff auf Polizeibeamte für eine 30-Jährige am Sonntagmittag gegen 12.20 Uhr in Händelstraße. Ein 30-Jähriger verständigte die Polizei, nachdem die alkoholisierte Frau dessen Wohnung nicht verlassen wollte. Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd forderten die Frau auf, die Wohnung zu verlassen.
Die Frau reagierte sofort beleidigend und griff die Beamten mit Schlägen und Tritten an. Da sie sich nicht beruhigen ließ, endete ihr Mittag im Polizeigewahrsam. Die Frau hatte einen Atemalkohol von rund zwei Promille. Sie musste eine Blutprobe abgeben.
Die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt. Der Frau droht nun eine Anzeige.

PM des PP Pforzheim vom 17.02.2020

Mannheim-Sandhofen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger wird handgreiflich gegen Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen wurde ein 17-jähriger Jugendlicher im Stadtteil Sandhofen handgreiflich gegenüber Polizeibeamten. Polizeibeamte wurden aufgrund einer Ruhestörung in den Albert-Schweitzer-Park gerufen. Dabei konnten zwei junge Leute im Alter von 17 und 20 Jahren angetroffen werden. Beide wurden aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen, was diese auch taten. Wenig später kamen den Beamten die beiden auf einem Motorroller im Oppauer Kreuzweg entgegen. Beide trugen keinen Helm. Beim Erblicken des Polizeifahrzeugs versuchte der 17-jährige Fahrer des Rollers zu flüchten und kam beim Einbiegen in die Bartholomäusstraße ins Schleudern und stürzte mit dem Roller schließlich auf die Fahrbahn. Der 17-Jährige wollte sogleich wieder die Flucht ergreifen, konnte jedoch von einem Beamten am Arm festgehalten werden. Der Jugendliche wollte sich wieder losreißen und schlug nach dem Polizisten. Er konnte schließlich auf den Boden gebracht werden, wo er mit den Fersen nach den Beamten trat. Er konnte schließlich überwältigt und zum Polizeirevier Sandhofen gebracht werden. Während des Transports und auch auf dem Revier beleidigte er die Ordnungshüter mit unflätigen Worten.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Darüber hinaus machte er den Eindruck unter Drogeneinfluss zu stehen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergab sich, dass der 17-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie tätlichen Angriff auf Polizeibeamten ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 17.02.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Doppelter Ärger

Nicht nur Ärger mit der Freundin, sondern auch noch mit der Polizei hat sich ein junger Mann aus dem Landkreis am Wochenende eingehandelt. Der 23-Jährige hatte am Samstag zusammen mit seiner Freundin eine Musikkneipe im Stadtgebiet besucht.
Zu vorgerückter Stunde geriet er in alkoholisiertem Zustand mit seiner Begleiterin in Streit. Der Aufforderung des Personals, das Lokal zu verlassen, kam der 23-Jährige nicht nach, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde.
Während die Beamten die Personalien des Mannes feststellten, versuchte dieser zu flüchten. Er musste schließlich gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Dabei leistete der 23-Jährige Widerstand und verletzte sich auch selbst, indem er seinen Kopf mehrmals gegen die Fahrzeugscheibe schlug. Auf den Mann kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 17.02.2020

Schönaich (Baden-Württemberg): Schlägerei in Flüchtlingsunterkunft

Schwere Verletzungen erlitt ein 20 Jahre alter Mann, der am frühen Sonntagmorgen von einem 21-jährigen Mitbewohner in einer Flüchtlingsunterkunft im Mahdenwiesenweg in Schönaich mit einem Besenstiel geschlagen worden sein soll.
Während der 20-Jährige in seinem Zimmer geschlafen habe, sei der ein Jahr ältere Mann gegen 03.40 Uhr hereingekommen und habe einen Streit angefangen.
Möglicherweise war der Grund des Streits ein Diebstahlsdelikt, das bereits am Vortag durch die Polizei aufgenommen worden war. Im Zuge der Streitigkeit seien die beiden Bewohner, die aus Gambia stammen, aufeinander losgegangen. Der 21-Jährige habe dem Jüngeren dann mit einem Besenstiel ins Gesicht geschlagen.
Dieser erlitt schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 21 Jahre alte Tatverdächtige, der sich auch in Gegenwart der Beamten des Polizeireviers Böblingen nicht beruhigen wollte und mit einem weiteren Mitbewohner hitzig stritt, wurde aufgrund dessen in Gewahrsam genommen. Während des Transports beleidigte er darüber hinaus auch die eingesetzten Beamten. Der Mann, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen verbringen.

PM des PP Ludwigsburg vom 127.02.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Freilaufende Hunde griffen Passanten an – junge Männer hetzen Hunde auf

Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht zu Samstag (15. Februar) mehrere Hinweise von Anrufern bekommen, dass im Bereich Scharnhorst zwei Hirtenhunde (Kangal) frei auf der Straße herumlaufen.
Beginnend vom Sattelweg an, rannten die Hunde ab 1:41 Uhr über die Derner Straße / Im Karrenberg in Richtung Dortmund-Derne. Am Scharnhorster Kirchenplatz sollen die beiden mehrere Passanten angegriffen haben. Auch kurz darauf im Buschei waren Passanten nicht sicher vor den Tieren. Ein Einfangen der Hunde war bis dahin nicht möglich, teilweise verschwanden sie aus dem Sichtfeld der eingesetzten Polizeibeamten. Gegen 3:00 Uhr tauchten sie dann an der Gleiwitzstraße nahe des Hallenbades auf. Hier stießen die Polizeibeamten allerdings nicht nur auf die Tiere, sondern auf eine etwa 15-köpfige Personengruppe, die um die beiden Hunde herum im Kreis stand und sie durch wilde und hetzende Rufe zusätzlich reizte.
Auf polizeiliche Anweisungen, die Tiere in Ruhe zu lassen und das Gebrüll einzustellen, reagierte keiner der Gruppe. Besonders einer tat sich durch Beleidigungen und Beschimpfungen gegenüber einer Polizeibeamtin hervor. Er war auch einer derjenigen, die den für alle ausgesprochenen Platzverweis nicht befolgten. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es, die vor Ort verbliebenen Personen von den Hunden zu trennen und anschließend die Personalien des Rädelsführers, ein 26-jähriger Dortmunder, festzustellen. Gegen den Deutschen ermittelt die Polizei wegen Beleidigung.
Einem Diensthundeführer der Polizei Unna gelang es anschließend (3:50 Uhr), beide Hunde einzufangen und der Feuerwehr zu übergeben. Mit einem Tiertransporter brachte die Feuerwehr die Hunde in ein Tierschutzzentrum.
Auf ihrem nächtlichen Streifzug haben die Hunde mindestens einen Passanten durch einen Biss verletzt. Der 27-jährige Dortmunder wurde erst vor Ort von Rettungskräften versorgt, anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Der Hundehalter ist mittlerweile bekannt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

PM der POL Dortmund vom 17.02.2020

Lieth (Schleswig-Holstein): Frau verletzt Beamten leicht

Bei einem Einsatz in der Nacht zum Sonntag hat eine Frau in Lieth einen Polizisten attackiert und dabei leicht verletzt. Die Dame war stark alkoholisiert und kam schließlich auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Kurz nach Mitternacht rief die Beschuldigte selbst die Polizei, weil es bei ihr zuhause angeblich zu Streitigkeiten gekommen war. Die eintreffenden Beamten fanden die Anruferin letztlich im Garten, wo sie mit Beleuchtung nach ihrem Mann suchte – zu einer Auseinandersetzung war es scheinbar nicht gekommen. Um zu klären, weshalb die 43-Jährige die Polizei alarmiert hatte, suchten die Beamten die Tochter im Hause auf. Damit zeigte die Beschuldigte sich nicht einverstanden, bespuckte einen Polizisten, kniff und kratzte ihn. Letztlich legte die Streife der Betrunkenen Handfesseln an und verbrachte sie auf das Heider Polizeirevier. Eine Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei der Beschuldigten an. Nach dieser Maßnahme kam die 43-Jährige in ein Krankenhaus, da sie nicht gewahrsamsfähig war.
Zu Übergriffen auf den Ehemann war es letztlich nicht gekommen – dennoch wird sich die Dame strafrechtlich verantworten müssen, nämlich wegen der Übergriffe auf den Beamten.

PM der PD Itzehoe vom 17.02.2020

Holzkirchen (Bayern): Versuchte Sachbeschädigung an der Eingangstür der Polizeiwache Holzkirchen

Am Samstag 15.02.2020 gegen 23:00 Uhr wurde ein 19-jähriger Holzkirchner dabei beobachtet, wie er mit voller Wucht gegen die Haupteingangstür der Polizeiinspektion Holzkirchen in der Industriestraße 53 trat. Obwohl ein eingesetzter Polizeibeamter zu dem Holzkirchner ging, um diesen von der weiteren Tatausführung abzuhalten, ging dieser in aggressiver Körperhaltung in Richtung Tür und den Polizeibeamten zu und holte erneut mit dem Bein zum Tritt gegen die Tür aus.
Der Holzkirchner wurde daraufhin vorübergehend in Gewahrsam genommen. Er wurde im Anschluss an ein klärendes Gespräch einem verständigten Angehörigen übergeben.
Es konnte kein Schaden an der Eingangstür der Polizeiinspektion festgestellt werden.

PM der PI Holzkirchen vom 17.02.2020

Mainz (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsätze am Hauptbahnhof


Zu einem weiteren körperlichen Übergriff mit anschließender Ingewahrsamnahme, kam es dann am Sonntagabend gegen 23:35 Uhr. Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes fragt der spätere Beschuldigte, ein 33-jähriger aus Mainz, einen 38-jährigen aus Mainz-Bretzenheim, ob er dessen Handy benutzen dürfe. Als Begründung gibt er an, einen dringenden Anruf tätigen zu müssen. Als der 38-Jährige dem 33-Jährigen tatsächlich sein Handy aushändigt, schlägt der 33-Jährige auf den 38-jährigen ein, bis dieser zu Boden geht. Auf dem Boden liegend wird dem Geschädigten weiter mit Tritten und Schlägen zugesetzt, sodass er letztlich in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der 33-jährige Täter ist den Polizeibeamten bereits als gewalttätig bekannt, gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt und ihm wurde nach der Sachverhaltsaufnahme zunächst ein Platzverweis erteilt. Diesem kommt der 33-jährige allerdings nicht nach, sondern beleidigt einen Polizeibeamten und setzt zum Angriff auf die Polizeibeamten an.
Nur durch den Einsatz des „Tasers“ (Distanz-Elektro-Impuls-Gerät), kann der 33-Jährige unter Kontrolle gebracht und gefesselt werden. Bei ihm wurden über 1,8 Promille Alkohol festgestellt und er musste die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Mainz 2 verbringen. Zudem muss er sich nun wegen Gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

PM (auszugsweise) des PP Mainz vom 17.02.2020

Bruchsal/Kronau (Baden-Württemberg): Faschingsumzüge: Polizei verzeichnet unliebsame Begleiterscheinungen in Bruchsal


Darüber hinaus wurde gegenüber Polizeibeamten in vier Fällen Widerstand geleistet und in sechs Fällen kam es zu Beleidigungen der Ordnungshüter.
Verletzt wurde niemand. Drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und vier Körperverletzungen kommen gleichfalls zur Anzeige. Unbekannte stahlen außerdem an einem Einsatzfahrzeug der Polizei ein Kennzeichen. Zu guter Letzt´ unterband die Polizei den illegalen Straßenverkauf von Branntwein und beschlagnahmte den Verkaufsstand bis zum Eintreffen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes, die gleichfalls bei der Veranstaltung vertreten waren.

PM (auszugsweise des PP Karlsruhe vom 17.02.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): 29-Jährige wehrt sich gegen Abschiebung ihres Freundes

Eine 29-Jährige hat sich in der Nacht zum Montag in der Pforzheimer Oststadt den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber mit einem Messer gegen die Abschiebung ihres Freundes gewehrt. Mit einer entsprechenden Verfügung des Regierungspräsidiums war kurz vor 01.00 Uhr die Wohnanschrift des abzuschiebenden Nigerianers im Eutinger Talweg durch zwei Streifenwagenbesatzungen aufgesucht worden. Nachdem dem 28-jährigen Abzuschiebenden die Sachlage erklärt werden konnte, begann er seine Habseligkeiten zusammenzupacken. Seine schwangere Freundin hingegen realisierte, nicht gemeinsam mit ihrem Freund ausreisen zu können und fing lautstark an herumzuschreien. Die Frau konnte zunächst beruhigt werden. Zusätzlich angeforderte Einsatzkräfte beabsichtigten deshalb die Örtlichkeit auch wieder zu verlassen. Dabei konnte durch einen Polizeibeamten durch das Küchenfenster von außen beobachten werden, wie sich die Frau in der Küche plötzlich mit einem Messer bewaffnete und damit zurück in den Wohnraum lief. Damit bedrohte sie unmittelbar einen der noch anwesenden Polizisten, der daraufhin seine Dienstwaffe zog und vorhalten musste. Obwohl die Frau das Messer trotz Aufforderung nicht fallen ließ, gelang es dem Polizeibeamten sie nach hinten zu drängen und auf einem Bett zu fixieren. Bei den Handlungen wurde niemand verletzt. Nachdem sich die Frau wieder beruhigt hatte, konnte sie bei ihren beiden Kleinkindern verbleiben, während ihr Freund mitgenommen wurde.

PM des PP Pforzheim vom 17.02.2020

Regensburg (Bayern): Alkoholisierter Fahrgast leistet Widerstand

Am Sonntag, den 16.02.2020, belästigte ein Mann Fahrgäste im Linienbus und widersetzte sich anschließend den polizeilichen Maßnahmen.
Gegen 19:45 Uhr wählte der Fahrer eines Linienbusses den Notruf, da ein alkoholisierter Mann die Fahrgäste bedrängte. Der 33-jährige beruhigte sich auch nicht, als die Polizei vor Ort war. Da er der Aufforderung, den Bus zu verlassen, nicht nachkam, wurde er von den Beamten aus dem Fahrzeug gebracht. Hierbei leistete er Widerstand. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert.
Ein Atem-Alkoholtest ergab einen Wert über zwei Promille. Der Tatverdächtige musste sich auf Anordnung der Staatanwaltschaft einer Blutentnahme unterziehen. Hiergegen wehrte er sich erneut und trat um sich.
Zu Verletzungen kam es nicht.
Gegen den 33-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren untern anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Regensburg Süd vom 17.02.2020

Lehe (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Angriff auf Vollstreckungsbeamten

Am Samstag hat eine Heider Streife eine Frau zwecks Blutprobenentnahme nach Trunkenheitsfahrt auf dem Rad zur Dienststelle gebracht.
Hier griff die Dame einen Beamten an und handelte sich damit eine zweite Strafanzeige ein.
Gegen 10.30 Uhr bemerkten Polizisten auf Streifenfahrt auf der Peter-Swyn-Straße in Lehe eine offenbar alkoholisierte Radlerin. Sie stoppten die Dame und boten ihr einen freiwilligen Atemalkoholtest an. Dieser ergab einen Wert von 2,22 Promille, so dass die Einsatzkräfte die Entnahme einer Blutprobe anordneten und die Beschuldigte mit zum Revier nahmen. Dies war allerdings nur unter Anlegen von Handfesseln möglich, da die Beschuldigte sich immer wieder abschnallte und die Beamten körperlich bedrohte. Auf der Dienstelle entfernten die Polizisten die Fesseln wieder, was die Frau für einen Angriff auf einen der Ordnungshüter nutzte. Mittels einfacher körperlicher Gewalt brachte der Beamte die Angreiferin daraufhin zu Boden, fesselte sie erneut und brachte sie in eine Gewahrsamszelle.
Letztlich entnahm ein Arzt der Dithmarscherin eine Blutprobe, eine Richterin ordnete ihren weiteren Verbleib in der Zelle wegen der erheblichen Alkoholisierung und einer zudem geäußerten Eigengefährdung an.
Die 55-Jährige muss sich nun wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen des Angriffs auf den Polizisten verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 17.02.2020

Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen): 44-jähriger Mann randaliert vor Gaststätte

Ein 35-jähriger Polizeibeamter wurde am Sonntagmorgen bei der Festnahme eines 44-Jährigen in Gevelsberg leicht verletzt. Der 44-Jährige geriet zuvor mir den Türstehern einer Gaststätte in der Kölner Straße in Streit. Grund für die Auseinandersetzung war, dass dem 44-Jährigen der Einlass verwehrt wurde.
Der Gevelsberger griff einen Türsteher an, in dem er ihm einen Kopfstoß verpasste, einen weiteren verletzte er mit einem Schlag ins Gesicht. Der Randalierer musste durch die beiden Türsteher und einem weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fixiert werden. Auch in Gegenwart der Polizeibeamten verhielt sich der 44-Jährige weiter aggressiv. Als ihm Handfessel angelegt wurden, wehrte er sich zunehmend, beleidigte und bedrohte die Beamten und spuckte in deren Richtung. Ein 35-jähriger Polizeibeamter wurde während der Festnahme leicht am Schienbein verletzt. Der Randalierer wurde zur Polizeiwache gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 17.02.2020

Düren (Nordrhein-Westfalen): Bespuckt und angefasst

Ein 28 Jahre alter Mann aus Linnich sollte am Samstagabend zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden. Im Streifenwagen griff er eine Beamtin an.
Kurz nach 23:00 Uhr hatte die Besatzung eines Rettungswagens um polizeiliche Unterstützung am Ludwig-Erhard-Platz gebeten. Ein 28 Jahre alter Mann hatte zu viel Alkohol konsumiert. Eine medizinische Versorgung war zwar nicht erforderlich, doch zum Schutz sollte der Linnicher in Gewahrsam genommen werden.
Während der Fahrt zur Polizeiwache fing der Mann an, eine Beamtin zu berühren und sie zu bespucken. Beim Erreichen der Polizeiwache weigerte sich der immer aggressiver werdende Linnicher, aus dem Streifenwagen auszusteigen. Letztendlich musste Pfefferspray eingesetzt werden, um seinen Widerstand zu beenden.
Die Beamten blieben unverletzt, der Mann wurde nach erfolgter Ausnüchterung am Sonntagmorgen entlassen.

PM der POL Düren vom 17.02.2020

Stolberg (Nordrhein-Westfalen): Nach Fahrzeugkontrolle – Führerschein abgenommen

Ein in Schlangenlinien fahrender Pkw veranlasste am vergangenen Samstag (15.02.2020) gegen 18 Uhr Polizisten zu einer Verkehrskontrolle auf der Vogelsangerstraße. Der 36-jährige Autofahrer zeigte sich unkooperativ und neigte im Gespräch zu starken Stimmungsschwankungen. Mit der Kontrolle war er ohnehin nicht einverstanden. Als die Polizisten ihm mitteilten, dass er offensichtlich unter Drogen- oder/und Alkoholeinfluss Auto gefahren war und er aus diesem Grund zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache genommen werden müsste, protestierte er zunächst lautstark und setzte sich körperlich zur Wehr. Es half nichts. Der Mann wurde gefesselt und zur Wache transportiert. Der Drogentest verlief positiv. Ein Arzt entnahm zum Nachweis des Alkoholgehalts im Blut die entsprechende Blutprobe. Strafverfahren wurden eingeleitet, der Führerschein beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand.

PM der POL Aachen vom 17.02.2020

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): mit Krücken auf Polizisten geschlagen

Gestern Abend (16.02.) musste die Polizei Edenkoben zu einem 85 Jahre alten Mann fahren, der sich äußerst aggressiv gegenüber seinen Familienmitgliedern zeigte und sich schließlich im Wohnzimmer verbarrikadierte.
Die Scharniere einer Glastür mussten durch die Polizei gelöst werden, um ins Wohnzimmer zu gelangen. Bei Betreten des Raumes schlug der Mann dann unentwegt mit seinen Krücken auf die Beamten ein, bis diese ihm abgenommen werden konnten.
Aufgrund seines weiteren aggressiven Zustandes und fehlender notwendiger Medikamenteneinnahme wurde die Person mit Hilfe des DRK in ein Krankhaus gefahren. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter verrichten.

PM der PI Edenkoben vom 17.02.2020

Oranienburg (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Ein 47-jähriger Oberhaveler war gestern gegen 02.20 Uhr aggressiv und gewalttätig gegenüber seiner Frau und seiner Schwiegermutter. Die Familie war von einer Feier nach Hause gekommen und der alkoholisierte Mann wollte mit einem Fahrzeug losfahren. Ein erster Atemalkoholtest ergab 2,18 Promille. Da der 47-Jährige auch bei Eintreffen der Beamten weiter sehr aggressiv war, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.02.2020

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand nach Hausfriedensbruch

Die Polizei wurde am Freitagabend, zu einem Firmengelände in der Heidelberger Straße gerufen. Dort hatte sich zuvor ein 34-jähriger Mann, lettischer Herkunft unberechtigt und auf bislang unbekannte Art und Weise Zutritt zum Grundstück verschafft. Als er in weiterer Folge durch Mitarbeiter des Wachschutzes angesprochen wurde, flüchtete der Mann zwar, konnte jedoch ergriffen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Polizei konnte die Identität des Mannes zunächst nicht zweifelsfrei feststellen, so dass sie ihn ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg brachten. Dabei leistete er jedoch massiven Widerstand, was offenbar auf seinen Alkoholkonsum (1,30 Promille) zurückzuführen war. Dort konnten seine Personalien erhoben und Strafverfahren eingeleitet werden. Er blieb dann bis zu seiner Ausnüchterung im Gewahrsam. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 17.02.2020

Marburg (Hessen): Bundespolizist durch Biss in die Hand und Kopfstoß verletzt

Eskalation und Verletzung zum Feierabend, so gestaltete sich das Dienstende für zwei Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen am vergangenen Samstagmorgen (7 Uhr). Ein 22-jähriger Asylbewerber aus Gießen war in einem Zug aus Richtung Frankfurt/Main ohne Fahrkarte erwischt worden. Zwei Bundespolizisten, die nach der Nachtschicht mit dem Zug von Gießen nach Marburg fahren wollten, unterstützten den Zugbegleiter.
Die Beamten stellten die Personalien des Mannes aus Guinea fest.
Mitreisende stören die Amtshandlungen
Mehrere Personen im Umfeld der polizeilichen Maßnahme verhielten sich renitent und versuchten lautstark die Arbeit der Polizisten zu behindern. Besonders auffällig und penetrant störte eine 22-Jährige aus Marburg die Ordnungshüter.
Sie versuchte die Festnahme des Schwarzfahrers, der ohne Papiere und Barmittel unterwegs war, zu verhindern.
Beim Ausstieg in Marburg eskalierte die Situation erneut, da die Frau und ein weiterer Begleiter sich weiterhin aggressiv einmischten. Schwarzfahrer beißt plötzlich zu Die ständigen Störmanöver der 22-Jährigen lenkte die Beamten derart ab, dass der Festgenommene die Situation ausnutzte und einen der beiden Bundespolizisten durch Bisse in die Hand sowie durch einen Kopfstoß verletzte.
Erst mit Unterstützung von zwei Streifen der Polizei Marburg entspannte sich die Situation. Der verletzte Bundespolizist musste durch eine RTW-Besatzung ärztlich versorgt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen kamen alle Beteiligten wieder frei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Schwarzfahrer ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Auch Strafverfahren gegen Störerin
Wegen ihres Verhaltens und den hierdurch entstandenen Störungen der Amtshandlungen, muss auch die 22-Jährige aus Marburg mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 17.02.2020

Weiler in den Bergen / Plüderhausen (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Jugendlicher verletzt Lkw-Fahrer und Polizist

Am Sonntag kam es kurz vor 18 Uhr in der Strümpfelbachstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17-jährigen Faschingsbesucher und einem 53-jährigem Lkw-Fahrer. Der mit rund 1,8 Promille erheblich alkoholisierte Jugendliche beschädigte den Außenspiegel des Lkw, wodurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro entstand. Als der Mann den Jugendlichen ansprechen wollte, verpasste ihm dieser eine Kopfnuss und einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde.
Nach Eintreffen der Polizei zeigte sich der jugendliche Aggressor gegenüber der Polizei renitent, weshalb ihm zum Transport nach Plüderhausen zu seinen Eltern Handschließen angelegt wurden. Bei der Übergabe des Jugendlichen an seine Eltern griff dieser einen der Polizisten an und verletzte diesen. Er muss nun gleich mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 17.02.2020

Wiesbaden (Hessen): Festgenommener spuckt und leistet Widerstand

Am Sonntagmittag leistete ein 27-jähriger Mann nach seiner Festnahme gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten Widerstand und spuckte und trat nach den Einsatzkräften. Die Polizei wurde zunächst in die Unterkunft des polnischen Staatsbürgers gerufen, da er dort mit einem Mitbewohner in Streit geraten und daraufhin das Mobiliar durch das Zimmer geworfen hatte. Daraufhin wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt in das Polizeigewahrsam spuckte er dann Einsatzkräfte an und versuchte diese auch körperlich anzugehen. Mit einer weiteren Streife wurde dies unterbunden, wobei der renitente Mann einem Beamten gegen den Oberkörper trat. Nachdem er dann im Gewahrsam untergebracht worden war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auch gegen diese wehrte er sich massiv. Nach einer entsprechenden richterlichen Anordnung blieb der Mann bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam.

PM des PP Westhessen vom 17.02.2020

Schöllkrippen (Bayern): Erst Handy geklaut, dann geschlägert, dann der Polizei widersetzt u. noch Drogen dabei.

Im Rahmen des alljährlich wiederkehrenden Faschingszuges mit anschließendem „Rathaussturm“, fiel am späten Sonntagnachmittag kurz nach 17.00 Uhr ein erheblich alkoholisierter 27jähriger Mann mit osteuropäischem Akzent auf dem Festgelände äußerst negativ auf, da er sich sehr aggressiv verhielt, verschiedene Personen anpöbelte und auch gegen mehrere Personen handgreiflich wurde. Nachdem die deshalb verständigte Polizei eintraf, verhielt er sich auch gegenüber den Beamten sehr aggressiv und unkooperativ und befolgte ihre Anweisungen nicht. Als er deshalb in Gewahrsam genommen werden sollte, widersetzte er sich aktiv den Maßnahmen der Polizisten, so dass er gefesselt, in den Dienst-Pkw gesetzt und zur Dienststelle verbracht wurde. Dort wurde im Rahmen der Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen in seiner Brieftasche noch ein Tütchen mit einer geringen Menge Amphetamin gefunden. Nach einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme durfte er den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben nun, dass der Mann zur Tatzeit in Schöllkrippen ein auf den Boden gefallenes Handy aufgehoben und eingesteckt hatte, wobei der Verlierer desselben dies noch gar nicht bemerkt hatte. Von einer jungen Frau darauf aufmerksam gemacht, sprach er den Dieb direkt an und nahm sich sein Handy zurück. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge, wobei die junge Zeugin einen Schlag ins Gesicht erhielt. Als dadurch eine weitere Dame auf das Geschehen aufmerksam wurde, musste auch sie feststellen, dass der 27jährige Aggressor auch ihr sehr markantes Mobiltelefon in Händen hielt. Und auch ihr war der Verlust zuvor nicht aufgefallen und auch sie holte sich ihr Eigentum unverzüglich zurück. Und da der Dieb dies erneut nicht freiwillig herausgeben wollte, kam es zwischen den beiden ebenfalls zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in der die Geschädigte als Siegerin hervorging. Leider waren beim Eintreffen der Polizei die beiden Geschädigten der Handydiebstähle nicht mehr am Ort. Auch ihre Identität war keinem der Anwesenden bekannt. Sie werden, genau wie weitere Zeugen der Vorfälle, dringend gebeten sich bei der Polizei in Alzenau (Tel. 06023/944-0) zu melden.
Den Aggressor erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls, Unterschlagung, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Alzenau vom 17.02.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Platzverweise und Ingewahrsamnahmen am Rande der großen Partynacht

Die „Große Partynacht“ im Rahmen des OHA-Treffens in Ostrach ist aus polizeilicher Sicht insgesamt relativ ruhig verlaufen. Bei mehreren, alkoholbedingten Platzverweisen und Ingewahrsamnahmen kam es zu Widerstandshandlungen.
Während der Veranstaltung stieg mit zunehmender Alkoholbeeinflussung auch die Aggressivität und Gewaltbereitschaft einzelner Besucher. Die Polizei musste deshalb immer wieder schlichtend eingegriffen.
Gegen 22 Uhr war „Land unter“ im Eingangsbereich. Mehrere hundert Menschen wollten gleichzeitig ins Festzelt. Diesem Andrang waren die eingesetzten Kräfte des Veranstalters nicht mehr gewachsen. In der Folge entstand eine lange Schlange, die auch den Ausgang aus dem Zelt erschwerte. Dem starken Gedränge wurde durch das lokale Entfernen der Absperrgitter entgegenwirkt, worauf sich die Situation innerhalb kurzer Zeit deutlich entspannte. Die Polizei veranlasste in dieser Phase der Veranstaltung einen Einlassstop, der bis nach 1 Uhr aufrechterhalten werden musste.
Am Rande der Veranstaltung sprach die Polizei fünf Platzverweise wegen aggressivem Verhalten aus. Da zwei der Betroffenen den Platzverweisen auch nach mehrfacher Aufforderung keine Folge leisteten, mussten sie vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.
Ein 38-jähriger Mann bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten und beleidigte sie. Auch sein betrunkener, jugendlicher Begleiter hielt sich mit Beleidigungen nicht zurück. Gegen seine Ingewahrsamnahme wehrte sich der 16-Jährige vehement.
Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht.
Bereits am späten Nachmittag gerieten sich mehrere Personen beim Festzelt in die Haare. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, um die Gemüter zu beruhigen.
Dabei wurde ein Security-Mitarbeiter von einem 30-jährigen Beteiligten ins Gesicht geschlagen. Deswegen brachten ihn Sicherheitskräfte zu Boden und hielten ihn dort bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Am Sonntag verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.

PM des PP Ravensburg vom 17.02.2020

Tuttlingen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Alle Hände voll zu tun hatten in der Nacht zum Sonntag gegen 04.00 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Tuttlingen und des unterstützenden Polizeireviers Spaichingen mit einem 20-jährigen Tatverdächtigen im Stadtgarten an der Bahnhofstraße, der die Polizeibeamten beleidigte, körperlich bedrängte und, nachdem er seine Gewahrsamsnahme provoziert hatte, gegen die Polizeibeamten Widerstand leistete, indem er die Polizeibeamten massiv mit Schlägen und Fußtritten angriff.
Die Polizei war in den Stadtgarten gerufen worden, nachdem dort mehrere Personen lautstark in Streit geraten waren. Angetroffen wurden mehrere alkoholisierte und aggressiv auftretende Beteiligte. Bei der Aufnahme der Personendaten der streitenden Ruhestörer steigerte sich insbesondere der 20-Jährge in seiner Aggressivität.
Anstatt den durch die Polizei ausgesprochenen Platzverweis zu befolgen, mündete das Verhalten des Tatverdächtigen in dem bereits geschilderten Fehlverhalten gegen die einschreitenden Polizeibeamten, was zur Gewahrsamsname führte. In der weiteren Folge waren die Polizeibeamten gezwungen, den sich mit erheblicher Kraft gegen die Maßnahmen der Polizei und das Anlegen von Handschließen wehrenden Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Polizeibeamte erlitten bei der Durchsetzung der polizeilichen Anordnungen leichte Verletzungen.
Ein Atemalkoholtest führte zum Ergebnis, dass der Tatverdächtige deutlich betrunken war. Der 20-Jährige wurde nach der ärztlichen Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Tuttlingen gebracht, wo er bis zu seiner Ausnüchterung verblieb.
Das Mobiltelefon eines 27-jährigen Betroffenen, der am Tatort die Einsatzmaßnahmen der Polizei unberechtigt mit der Videofunktion des Gerätes aufnahm, wurde durch die Polizei als Beweismittel beschlagnahmt. Seitens der Polizei wird eine weitere Entscheidung über die Verwendung des sichergestellten Mobiltelefons und die darauf gespeicherten Aufnahmen durch die zuständigen Stellen der Justiz herbeigeführt.

PM des PP Konstanz vom 17.02.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Polizeieinsätze anlässlich Fasnetsveranstaltung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Markdorfer Stadthalle der „Lumpenball“ gefeiert.
Während der Veranstaltung stieg mit zunehmender Alkoholbeeinflussung auch die Aggressivität und Gewaltbereitschaft einzelner Besucher. Die Polizei musste deshalb immer wieder tätig werden und mehrfach sich anbahnende Streitereien schlichten.
Gegen 21.30 Uhr kam es zu einer Körperverletzung bei der ein 21-Jähriger eine Kopfplatzwunde erlitt und in einer Klinik versorgt werden musste.
Um 01.00 Uhr wurde eine junge Frau von einem 21-Jährigen unsittlich berührt.
Neben einer Anzeige wegen sexueller Belästigung musste der junge Mann auf Grund seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Zudem war er augenscheinlich stark alkoholisiert.
Gegen 02.00 Uhr wurde einem 21-Jährigen laut Zeugenaussagen der Zugang zur Stadthalle verwehrt. Hierüber war der junge Mann sehr aufgebracht und schlug einen unbeteiligten 23-Jährigen. Dieser wurde leicht verletzt. Der Tatverdächtige hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 1,8 Promille. Kurze Zeit später stellten die Polizisten den 21-Jährigen mit einem Pkw fahrend fest, weshalb er zusätzlich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt wurde.

PM des PP Ravensburg vom 17.02.2020

Landau (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte

Zum Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (kurz: „Taser“) kam es am späten Montagnachmittag gegen 18:00 Uhr im Bereich der Horststraße in Landau.
Ersten Ermittlungen zu Folge bedrohte ein 32 Jahre alter Mann aus dem Kreis Germersheim seine 25 Jahre alte Lebensgefährtin, die sich zuvor aus der gemeinsamen Wohnung im Bereich Germersheim zu einer Freundin nach Landau flüchtete. Bei Eintreffen der Streifen zeigte er sich körperlich aggressiv und versuchte, die Beamten anzugreifen. Der Angriff wurde durch den Einsatz des Tasers unterbunden. Der Mann konnte festgenommen und in Gewahrsam verbracht werden. Bei der Durchsuchung wurde zudem ein Schlagring aufgefunden. Neben einer Anzeige wegen Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz, erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Landau vom 17.02.2020

Frontenhausen (Bayern): Große Schlägerei bei Faschingsveranstaltung – Kripo Landshut bittet um Hinweise

Im Rahmen einer Faschingsveranstaltung kam es zwischen zwei Gruppen zu einer Rauferei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut übernimmt die Kriminalpolizei Landshut die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Landfriedensbruches. Zeugenhinweise aus der Bevölkerung werden erbeten.
Aufgrund der aktuellen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere – bislang Unbekannte – an der Auseinandersetzung, insbesondere an den Gewalttätigkeiten gegenüber den Besuchern des Faschingsmarktes bzw. den einschreitenden Polizeibeamten, teilgenommen hatten.
Die Kripo Landshut führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer kann Angaben zu der Auseinandersetzung bzw. möglichen Beteiligten geben? Wer hat Foto- oder Videoaufnahmen von der Auseinandersetzung? Sachdienliche Hinweise an die Kripo Landshut unter der Telefon-Nummer 0871/ 92520.
Ursprungsmeldung der PI Dingolfing vom 17.02.20:
Am 16.02.2020 um 18.00 Uhr wurde der Polizei eine Massenschlägerei zwischen ca. 30 Personen am Marienplatz gemeldet. Die Beteiligten hatten zuvor in einem Lokal einen verbalen Streit mit üblen Beleidigungen. Auf der Straße ging dann ein Teil der Leute auf die anderen los und es kam zu einer Prügelei. Es konnten zumindest vier Schläger festgestellt werden. Sie waren 14, 32, 33 und 46 Jahre alt und durchwegs alkoholisiert. Als dann die Polizei eingriff, wurden auch die Beamten angegriffen. Ein Polizist wurde von dem 46-jährigen Täter mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen. Die 32- und 33-Jährigen waren so renitent, dass sie zur Verhinderung weiterer Taten in Gewahrsam genommen werden mussten. Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

PM des PP Niederbayern vom 17.02.2020

Oberostendorf (Bayern): Lengenfeld – Unfallflucht mit Folgen

Am Sonntag verlor eine 39-jährige Frau gegen 01:50 Uhr in der Hofbergstraße aus medizinischen Gründen die Kontrolle über ihren Pkw. Sie prallte anschließend gegen die Mauer eines Kuhstalls. Die Fahrerin und eine Mitfahrerin entfernten sich zu Fuß von der Unfallstelle. Ein weiterer 64-jähriger Insasse fuhr den Pkw von der Unfallstelle zu einem nahegelegenen Anwesen. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der spätere Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Zudem ging er die Beamten körperlich und verbal an. Der Gesamtsachschaden beträgt 3.500 Euro. Nun wird gegen die Frau wegen Unfallflucht, gegen den Mann unter anderem wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.02.2020

Am Samstag ist es bei einer 90-Jährigen aus Elspe zu einem versuchten Wucher gekommen: Sie wollte gemeinsam mit ihrer Tochter die Wohnung betreten, aber die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Daraufhin recherchierten sie im Internet nach einem Schlüsseldienst und riefen eine Handynummer eines Anbieters aus dem Internet an. Aufgrund des Namens nahmen sie an, dass dieser aus Altenhundem kam. Allerdings bemerkten sie, dass sie zu einem Schlüsseldienst in Hagen weitergeleitet wurden. Telefonisch erklärte ein Mitarbeiter, dass er in rund eineinhalb Stunden vor Ort wäre und sich die Kosten auf rund 200 bis 300 Euro belaufen würden. Als der Schlüsseldienst dann tatsächlich den Schließzylinder getauscht hatte, gegen einen offensichtlich bereits Genutzten, präsentierte der Mitarbeiter eine Rechnung in Höhe von 637,48 Euro. Zunächst beabsichtigte die Tochter auch das Geld von der Bank zu holen, doch als der Mitarbeiter ihr folgen wollte, um direkt den Rechnungsbetrag mitzunehmen, rief sie die Polizei an. Die Rechnung wurde nicht bezahlt und von der Polizei sichergestellt. Der Beschuldigte ist bereits wegen Wucher bekannt. Er gab an, eine korrekte Rechnung ausgestellt zu haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

In diesem Fall reagierten die Betroffenen vorbildlich: Ihnen kam die Situation komisch vor und sie riefen die „110“. Damit Verbraucher unseriöse Handwerker-Notdienste erkennen können, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW Verhaltenshinweise erarbeitet:

• Vergleichen Sie die Preise.
• Vereinbaren Sie einen Festpreis.
• Schildern Sie dem Schlüsseldienst genau, was passiert ist.
• Definieren Sie, was genau gemacht werden soll.
• Achten Sie auf Zuschläge.
• Zahlen Sie nur, was Sie vereinbart haben.
• Lassen Sie sich nicht nötigen.

Weitere Tipps zum Umgang mit Handwerker-Notdiensten erhalten Interessierte auf der Internetseite der Polizei (https://polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-unserioese-handwerkerangebote-oder-zahlungskartenbetrug) oder der Verbraucherzentrale NRW (https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/schluesseldienste-tipps-gegen-ueberzogen-hohe-rechnungen-6687)

PM der KPB Olkpe vom 17.02.2020

Osnabrück / Neuss – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss:

Am Mittwoch (12.2.) nahm die Polizei insgesamt vier Männer fest, die im Verdacht stehen, eine Reihe von Betrugstaten mit der Masche des sogenannten „Falschen Polizeibeamten“ begangen zu haben. Zu diesen Festnahmen kam es in Zusammenarbeit mit der Polizei in Köln und Osnabrück. Seit Donnerstag (13.2.) befinden sich vier Verdächtige in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei in Neuss hat zu Beginn des Jahres 2020 die Ermittlungskommission „Sparbuch“ eingerichtet. Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein Fall vom 11. Dezember 2019 aus Neuss.

Link zur Pressemitteilung der Polizei im Rhein-Kreis Neuss vom 12.12.2019:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4466583

Die Täter erbeuteten in diesem Fall neben einer hohen Summe Bargeld auch zwei Sparbücher. Nach derzeitigem Kenntnisstand kommt diese mutmaßliche Bande auch für einen versuchten Betrug der gleichen Art in Recklinghausen in Betracht. Zu diesem Delikt war es ebenfalls im Dezember 2019 gekommen. Eine vollendete Tat in Mettmann vom 12.02.2020 dürfte nach aktuellen Erkenntnissen ebenfalls auf das Konto der Verdächtigen gehen.

Ins Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft gerieten schnell drei Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren, die in Köln wohnhaft sind. Die Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Köln beantragten Haftbefehle wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges gegen das verdächtige Trio. Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei der Verdächtigen aus Köln (20 und 22 Jahre alt) sowie ein 27-jähriger Mann aus Bremen bereits am Mittwochnachmittag (12.2.) festgenommen werden. Das Trio befand sich zu diesem Zeitpunkt in Osnabrück in einem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Bohmter Straße. Die Festnahme erfolgte durch die Fahndung der Polizei in Osnabrück.

Im Wagen wurden drei Kilogramm Gold (siehe Foto) im Wert von circa 150.000 Euro aufgefunden und sichergestellt. Das Gold stammt nach ersten Erkenntnissen aus einer Tat von Mittwochmittag aus Mettmann.

Der Geschädigte dieser Tat meldete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (12./13.2.) bei der Polizei in Mettmann und gab an, offenbar einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen zu sein. Er habe zunächst Anrufe von zwei vermeintlichen Polizeibeamten erhalten, die ihn vor einer Einbrecherbande bewahren wollten. Die Anrufer brachten den Mann aus Mettmann schließlich dazu, Goldbarren aus seinem Bankschließfach zu holen. Die Täter nahmen schließlich die Wertgegenstände des Opfers in Verwahrung, indem sie sie bei ihm zu Hause abholten. Erst als der Geschädigte später mit seinem Enkel über die Situation sprach, kamen ihm Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Anrufer und er schaltete die „echte“ Polizei ein.

Im Anschluss an die Festnahmen in Osnabrück erfolgten noch am selben Tag Wohnungsdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern in Bremen und Köln. Bei dieser Durchsuchung wurde ein weiterer Kölner im Alter von 22 Jahren festgenommen.

Die Polizisten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Mobilfunkhandys und SIM-Karten, die von der Arbeitsweise der Verdächtigen zeugen. Insgesamt fand die Polizei am Mittwoch bei ihren Maßnahmen mehr als 30.000 Euro auf und stellte das Bargeld sicher.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen anhand ihrer Ermittlungen davon aus, dass innerhalb der Tätergruppierung strenge hierarchische Strukturen und Rollen bestehen.

Wie viele Taten auf das Konto der Verdächtigen gehen, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.02.2020

Auch eine 19-monatige Haftstrafe schreckte ihn offenbar nicht ab. Bundespolizisten haben einen jungen Mann am Freitag (14. Februar) bei seiner Ankunft aus Izmir kontrolliert und dabei einen offenen Haftbefehl entdeckt. Der Niederbayer hatte nach einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz die gegen ihn verhängte Haftstrafe nicht angetreten. Doch damit nicht genug. Bei der Durchsuchung auf der Wache haben die Grenzpolizisten bei dem Festgenommenen mehrere Dosen mit Hanfsamen gefunden. Um den Fund kümmern sich nun die Beamten des Zolls, um den jungen Mann die Beamten in der Münchner Justizvollzugsanstalt.

Der junge Dingolfinger war offenbar gut im illegalen Geschäft. Mehrmals haben Polizisten den 21-Jährigen zusammen mit Komplizen erwischt, als er illegale Substanzen an den Mann gebracht hat. Ganze fünf Fälle haben die Ermittler schließlich zur Anzeige bringen können. Ein Strafrichter am Amtsgericht in Landau an der Isar hatte den Angeklagten daraufhin im November letzten Jahres wegen gewerbsmäßigen, unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in fünf Fällen in Mittäterschaft zu einem Jahr und sieben Monaten Jugendhaft verurteilt.
Den Richterspruch hatte der Verurteilte augenscheinlich ebenso ignoriert wie eine spätere Ladung zum Haftantritt. Daher hat ein Landauer Haftrichter seit Ende Januar dieses Jahres mit Vollstreckungshaftbefehl nach dem Untergetauchten suchen lassen.

Am Freitag hatte die Suche ein Ende, als der Gesuchte bei seiner Ankunft aus der türkischen Hafenstadt Izmir die grenzpolizeiliche Kontrolle durchlaufen musste. Bundespolizisten entdeckten die Fahndungsnotiz, nahmen den Reisenden fest, brachten ihn zur Wache und später in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Allerdings hatte der Ankommende nicht nur den offenen Haftbefehl im Gepäck. Auf der Wache, wie in Haftangelegenheiten üblich, durchsuchten die Beamten den Festgenommenen. Dabei sollten sie mehrere Dosen mit unbekannten Samen entdecken. Der 21-Jährige zeigte sich jedoch gleich hilfreich und erklärte den Polizisten, dass es sich um Haftsamen handele. Zuständigkeitshalber hinzugebetene Beamte des Zolls konnten dies bestätigen. Die Zöllner nahmen sich der Haftsamen an und prüfen nun weitere rechtliche Schritte gegen den Besitzer.

PM der BPOLI Flughafen München vom 17.02.2020

Die Polizei hat am vergangenen Freitagabend (14.02.20) gemeinsam mit Ämtern der Stadt Celle, dem Hauptzollamt Hannover sowie dem Finanzamt Celle zeitgleich zwei Shisha-Bars in der Innenstadt überprüft. Die gezielte Kontrollaktion fand in der Zeit vom 21.30 bis 24.00 Uhr statt. Bei der Durchführung der Maßnahmen waren neben den Experten der verschiedenen Ämter auch
15 Polizeibeamte im Einsatz. Zwei Diensthunde standen für etwaige Absuchen parat.

Im Fokus der Kontrollen standen die Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung, tabakwarensteuerrechtliche Angelegenheiten, unerlaubtes Glücksspiel, der Jugend-, Nichtraucher-und Brandschutz, die Lohn-und Meldebestimmungen sowie die gezielte Überwachung der CO-Werte in der Raumluft.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte am Freitagabend rund 12 kg Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher. Es wurde festgestellt, dass Tabakaufbewahrungsbehältnisse weder korrekt gekennzeichnet noch mit Steuerbanderolen gekennzeichnet waren. In diesem Zusammenhang hat der Zoll entsprechende Verfahren gegen die Betreiber eingeleitet. In beiden Shisha-Bars wurden überhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt. In einem Fall führte die besonders gravierende, gesundheitsgefährdende Überschreitung des Grenzwertes im Gastraum zu einer Räumung des Lokals. Ca. 50 Gäste mussten die Bar daraufhin verlassen.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden diverse verbotene Gegenstände aufgefunden, deren Besitz ein Verstoß gegen das Waffengesetzt darstellt. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Celle vom 17.02.2020

Gotha (Thüringen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach ruhestörendem Lärm

Wegen ruhestörendem Lärm wurden die Polizeibeamten am Samstagnachmittag in die Juri-Gagarin-Straße gerufen. Mehrere Anrufe besorgter Bürger gingen hierzu bei der Polizei ein. Die Einsicht, die laut abgespielte Musik aus einer der Wohnungen leiser zu drehen, war bei den beiden polnischen Bewohnern nicht vorhanden. Stattdessen griffen der 28-Jährige und 25-Jährige unvermittelt die Polizeibeamten an und leisteten gemeinschaftlich Widerstand gegen die Beamten. Die erheblich alkoholisierten und unter Betäubungsmitteleinfluss stehenden Täter mussten schließlich in Gewahrsam genommen werden. Verletzt wurde niemand. Die beiden Täter sind längst keine Unbekannten. In der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Vorfällen. Die Polizei Gotha hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

PM der LPI Gotha vom 16.02.2020

Celle Niedersachsen): Vorangegangene Körperverletzungsdelikte, sowie tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte durch einen männlichen 43 jährigen Montenegriner innerhalb einer Flüchtlingsunterkunft in Celle

Am Sonntag, 16.02.2020, kam es gegen 00:30 Uhr zunächst zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 43 jährigen Vater und seinem 13 jährigen Sohn innerhalb einer Flüchtlingsunterkunft in Celle.
Als Sicherheitsbedienstete der Flüchtlingsunterkunft auf die körperliche Auseinandersetzung aufmerksam wurden und die beiden Personen trennen wollten, schlug der 43 jährige Vater weiter mit der Faust gegen den Kopf eines männlichen
35 jährigen Sicherheitsmitarbeiter und biss diesen in einen Arm, der Sicherheitsmitarbeiter wurde leichtverletzt.
Als erste Funkstreifenwagen der Polizeiinspektion Celle eintrafen, wurde der 43 jährige Montenegriner zu Boden gebracht. Dabei griff der Beschuldigte auch die eingesetzten Polizeibeamten an und versuchte diese zu treten. Weiterhin wurde mehrfach seitens seiner Person versucht die hier eingesetzten Polizeibeamten zu beissen. Körpertreffer und Bissverletzungen wurden seitens der eingesetzten Polizeibeamten nicht erlitten.
Letztendlich wurde der stark alkoholisierte Montenegriner gefesselt und der Ingewahrsamnahme zugeführt. Trotz Fesselung versuchte er weiter in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und gegen den eigenen Sohn zu treten, was jedoch nicht gelang und unterbunden wurde.
Der Beschuldigte wurde Ingewahrsam genommen, eine Blutentnahme wurde durchgeführt, mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzungsdelikten und tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte wurden eingeleitet.

PM der PI Celle vom 16.02.2020

Amberg (Bayern): Randalierer auf den Bahngleisen

Bahnhof; am Freitagabend randalierte eine Jugendgruppe, darunter ein amtsbekannter 15-jähriger Jugendlicher im Bereich des Hauptbahnhofs Amberg. Ersten Mitteilungen zu Folge wäre ein Jugendlicher mit einem Messer bewaffnet. Als die Polizeibeamten am Bahnhofsgelände eintrafen, konnten sie den amtsbekannten jungen Mann mitten im Gleisbett antreffen. Trotz mehrfacher Aufforderungen, das Gleisbett zu verlassen, wollte der Jugendliche auf den Gleisen verweilen. Aufgrund der Gefahr eines einfahrenden Zuges und da er auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten extrem aggressiv agierte, wurde er nach Fesselung von den Gleisen gezogen. Ein Messer konnte nicht aufgefunden werden, jedoch erwies sich der Jugendliche als selbstgefährdend, weshalb er nach kurzer ambulanter Behandlung im Klinikum St. Marien in einer geschlossenen Einrichtung untergebracht wurde. Neben der Unterbringung muss er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs und gefährlichen Eingriffs in der Bahnverkehr verantworten. Durch das schnelle Handeln der Polizeibeamten konnte eine Beeinträchtigung des Bahnverkehrs verhindert und eine lebensbedrohliche Situation für den Jugendlichen abgewendet werden.

PM der PI Amberg vom 16.02.2020

Innsbruck (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 15. Februar 2020, gegen 00:20 Uhr betrat ein 21-jähriger Syrer trotz Hausverbotes mehrmals eine Notschlafstelle in Innsbruck und verhielt sich aggressiv. Es wurde die Polizei verständigt. Nachdem der Mann seine Verhalten nicht einstellte, kam es schließlich zur Festnahme, gegen diese er sich heftig zur Wehr setzte und dabei zwei Polizisten verletzte. Er wurde in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

PA der LPD Tirol/ der PI Innsbruck Pradl vom 16.02.2020

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Polizisten bespuckt und beleidigt

In der Nacht zum Samstag gerieten zwei stark alkoholisierte Männern (19 Jahre aus Rhede, 21 Jahre aus Bocholt) gegen 23.15 Uhr am Kreisverkehr Loikumer Weg/Schaffeldstraße in einen Streit, der in eine körperliche Auseinandersetzung mündete. Zeugen hatten dies beobachtet und die Polizei gerufen. Die Polizisten trennten die beiden Männer und wurden dabei durch einen der Männer angegriffen, der daraufhin gefesselt wurde. Beide Männer beschimpften die Beamten auf das Übelste und wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamten ins Gesicht gespuckt. Gegen die beiden Beschuldigten wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 16.02.2020

Hausen (Bayern): Auseinandersetzungen bei Faschingsveranstaltung

Am Samstagmittag fand der Faschingsumzug im Bad Kissinger Stadtteil Hausen statt, an dem aufgrund des schönen Wetters und der milden Temperaturen bis zu 1500 Besucher teilnahmen. Während der Faschingsumzug ohne Probleme verlief, kam es bei der Anschlussveranstaltung in der Nüdlinger Straße zu mehreren Auseinandersetzungen. Nachdem viele Teilnehmer der Veranstaltung sichtlich dem Alkohol zugesprochen hatten, kam es im Verlauf des Nachmittags und des frühen Abends zu einzelnen Auseinandersetzungen, was mehrfach die Polizei auf den Plan rief.
Nachdem ein Tatverdächtiger einen polizeilichen Platzverweis nicht nachkommen wollte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Sein 21-jähriger Freund versuchte ihm zur Hilfe zu kommen und die polizeiliche Maßnahme zu verhindern, wobei es zu einem Gerangel zwischen den Beteiligten und den Polizisten kam. Beide Männer wurden schließlich zur Polizeidienststelle verbracht, wo sie nach Abschluss der Sachbehandlung jedoch wieder entlassen werden konnten. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, konnte aber seinen Dienst fortsetzen.
Gegen die Beiden sowie gegen zwei weitere Personen wurden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bad Kissingen vom 16.02.2020

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Schlägerei in Koblenzer Diskothek

Am frühen Samstagmorgen gegen 04.20 Uhr wurde der Polizei Koblenz eine größere Schlägerei in einer Koblenzer Diskothek gemeldet. Die eingesetzten Polizeibeamten trafen vor Ort auf ein größtenteils unkooperatives und zum Teil hochaggressives Publikum. Noch während der Sachverhaltsaufnahme kam es zu handgreiflichen Übergriffen gegenüber den Beamten. Im Zuge des Einsatzes kam es zu mehreren Festnahmen, wobei die Beteiligten hier erheblichen Widerstand leisteten. Ein Beamter wurde hierbei leicht verletzt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei Koblenz unter der Rufnummer 0261-103-2510 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Koblenz vom 16.02.2020

Emden (Niedersachsen): Hausfriedensbruch

Äußert aggressiv und unbelehrbar zeigte sich in der vergangenen Nacht gegen 00:30 Uhr ein 27jähriger Emder in einer Diskothek am Neuen Markt. Nachdem der junge Mann im Lokal zahlreiche Gäste belästigte, sprach der Lokalinhaber ein Hausverbot aus. Da der alkoholisierte Mann diese Weisung absolut nicht befolgte, wurde die Polizei hinzugerufen. Auch im Beisein der Polizei zeigte sich der Mann völlig uneinsichtig und wollte permanent zurück in das Lokal. Eine Ingewahrsamnahme bei der Polizei war unumgänglich und wurde sofort vollzogen. Der Lokalbetreiber erstattete Strafanzeige.

PM der PI Leer/Emden vom 16.02.2020

Köln (Nordrhein-Westfalen): Alkohol- und Drogeneinfluss – Autofahrer versucht wegzurennen und leistet Widerstand

In der Nacht zu Sonntagmorgen (16. Februar) hat ein junger Autofahrer (18) in Köln-Westhoven nach dem Versuch vor einer Verkehrskontrolle auf der Oberststraße wegzurennen massiven Widerstand geleistet. Offenbar unter Alkohol- und Drogeneinfluss schlug und trat der 18-Jährige um sich und schrie die Polizisten an: „Drecksbullen, ihr seid alle Hurensöhne, Wichser, Bastarde (…). Ich ficke Euch alle!“. Bei der folgenden Rangelei am Boden erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen.
Für den jungen Kölner endete die Sonntagnacht gegen 3.45 Uhr nach einem positiven Atemalkoholvortest (rund 1 Promille) und einem auf Amphetamine ausgeschlagenen Drogenvortest mit einer Blutprobe, Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie der Beschlagnahme seines Führerscheins und dem Schlüssel seines Renault Clio.

PM des PP Köln vom 16.02.2020

Andernach (Rheinland-Pfalz): Nach Streitigkeiten Person in Gewahrsam genommen, Polizeibeamte beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen wurden Streitigkeiten an einer Diskothek in der Koblenzer Straße gemeldet. Vor Ort wurde einem 22-jährigen Mann ein Platzverweis ausgesprochen. Trotz mehrfacher Aufforderung kam er diesem nicht nach, die eingesetzten Beamten wurden zusätzlich beleidigt. Der uneinsichtige junge Mann, wurde letztendlich in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht bei der Polizei.
Gegen den 22-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Andernach vom 16.02.2020

Würzburg-Innenstadt (Bayern): Nach handgreiflichem Streit in Diskothek – Beschuldigte greifen Polizeibeamte an

Zwei alkoholisierte Männer im Alter von 21 und 22 Jahren haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einem Club bei einer Auseinandersetzung drei weitere Gäste durch Faustschläge ins Gesicht verletzt. Die Würzburger Polizei nahm die Beschuldigten fest. Bei den getroffenen Maßnahmen wurden drei Beamte durch das Duo verletzt. Die Ermittlungen laufen.
Gegen 02.20 Uhr wurde die Würzburger Polizei in einen Nachtclub in der Gerberstraße gerufen, da dort mehrere Personen in Streit geraten waren. Ein 21-Jähriger und sein ein Jahr älterer Begleiter hatten drei Geschädigten mit den Fäusten jeweils ins Gesicht geschlagen und die Personen leicht verletzt. Zudem hatte sie einer jungen Frau an das Gesäß gefasst. Beim Eintreffen der Beamten zeigten sich die beiden Beschuldigten unkooperativ und aggressiv gegenüber den Polizisten und auch unbeteiligten Passanten.
Bei der Festnahme des 22-Jährigen griff dieser einen Beamten an. Der wurde am Kopf verletzt, musste in einer Klinik behandelt werden und den Dienst abbrechen. Daraufhin wurden beiden Beschuldigten Handfesseln angelegt und sie wurden zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt gebracht. Auch dort sprachen sie gegenüber den eingesetzten Beamten zahlreiche Beleidigungen aus und spuckten um sich. Zwei weitere Beamte wurden leicht verletzt, als sich das Duo heftig dagegen wehrte, in die Arrestzelle gebracht zu werden.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde noch in der Nacht jeweils eine Blutentnahme bei den Beschuldigten durchgeführt. Gegen das Duo wird unter anderem wegen Körperverletzung, sexueller Belästigung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 16.02.2020

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Körperverletzung und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 15.02.2020, gegen 04.50 Uhr, kam es vor einer Lokalität in der Marktstraße in Wilhelmshaven zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Sicherheitsdienst und einem Gast. Im Rahmen der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme folgte der Gast der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht und beleidigte die Polizeibeamten vor Ort. Aufgrund der anhaltenden Aggressivität des 31-Jährigen wurde dieser durch die Polizeibeamten in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand und schlug und trat in Richtung der Polizeibeamten. Gegen den 31-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffes auf Polizeivollzugsbeamte eingeleitet.

PM der PI Wilhelmshaven vom 16.02.2020

Lüchow (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung und Diebstahl von Radzierkappen am Funkstreifenwagen Lüchow

Am Sonntag, d. 16.02.2020, gegen 01:30 Uhr, kam es bei einer Tanzveranstaltung im Gildehaus Lüchow zu einer Körperverletzung zum Nachteil einer 22-jährigen, männlichen Person. Dieser verweigerte trotz medizinischer Notwendigkeit eine Behandlung, stattdessen beleidigte er massiv und fortwährend die eingesetzten Beamten. Nach geraumer Zeit konnte die Person doch dem Krankenhaus in Dannenberg zugeführt werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme entwendeten bislang unbekannte Täter die Radzierkappen des Funk-streifenwagens. Durch die eingesetzten Beamten wurden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

PM der PI Lüneburg vom 16.02.2020

Uelzen (Niedersachsen): Straftaten

Gleich mehrere Strafanzeigen werden gegen einen jungen Mann gefertigt, welcher in den frühen Morgenstunden des Samstags unter Alkoholeinfluss mit Polizeibeamten aneinandergeriet. Der 20-jährige hielt sich in einer Gaststätte in der Gudesstraße auf und sollte dort gegen 03:00 Uhr des Lokals verwiesen werden. Da er auch dem polizeilichen Platzverweis nicht nachkam, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Er leistete heftigen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Genützt hat ihm sein Verhalten natürlich nicht, denn er wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Anstatt sein Verhalten zu reflektieren, war der Mann bei seiner Entlassung aus dem Gewahrsam gegen 07:45 Uhr noch so wütend, dass er einem Beamten zwei Mal den ausgestreckten Mittelfinger zeigte.
Am Samstagmorgen gegen 04:15 Uhr wollte ein 26-Jähriger beruhigend auf einen Mann einwirken, der sich in einem Lokal in der Gudesstraße aggressiv verhielt.
Daraufhin wurde ihm von dem Mann ein Reizstoffgemisch ins Gesicht gesprüht und er bekam einen Faustschlag ins Gesicht. Der Täter verließ dann unerkannt die Gaststätte. Zeugen der Tat, welche sachdienliche Hinweise zur Identität des Täters geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Uelzen zu melden (0581-930215).
Am Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr wurde eine 31-Jährige mehrfach von einer 37-Jährigen getreten, als sie bereits am dem Boden lag. Die Tat ereignete sich auf dem Schützenplatz in Ebstorf. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Ein amtsbekannter 45-Jähriger war mit einem Platzverweis nicht einverstanden und bezeichnete daraufhin am Samstagabend eine eingesetzte Polizeibeamtin als „Fotze“. Diese Beleidigung brachte ihm eine Strafanzeige ein.
Im Zeitraum von Freitagabend, 21:00 Uhr, bis Samstagmorgen, 09:00 Uhr, stahlen Unbekannte im Bereich des Bahnhofzugangs an der St.-Viti-Straße am dortigen Fahrradstand zwei komplette Liftsysteme und Teile eines weiteren Liftsystems, mit welchem Fahrräder auch übereinander abgestellt werden können. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Uelzen in Verbindung zu setzen (0581-930 215).

PM der PI Lüneburg vom 16.02.2020

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Pöbelnder Fahrgast im Regionalzug beleidigt und bedroht Einsatzkräfte

Am Samstagmittag, gegen 13:45 Uhr teilten Fahrgäste im Regionalzug von Aulendorf nach Sigmaringen einen angetrunkenen und pöbelnden Fahrgast mit. Der Betroffene Fahrgast, ein 36-Jähriger aus dem Bodenseekreis, konnte durch Polizeibeamte des Polizeireviers Sigmaringen im Zug am Bahnhof Sigmaringen kontrollieren werden.
Er fiel bereits hier durch seine Alkoholisierung und mangelnde Kooperation auf.
Der Betroffene wurde in Gewahrsam genommen und einem Arzt vorgestellt. Während der ärztlichen Vorführung wurde der 36-jährige immer aggressiver, so dass er geschlossen werden musste. Hierbei beleidigte und bedrohte der Betroffene die eingesetzten Beamten. Er wurde letztendlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Zudem wird gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

PM des PP Ravensburg vom 16.02.2020

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Zwei betrunkene Randalierer in Gewahrsam genommen

Aus einem Schnellimbissrestaurant in der Meistershofener Straße in Friedrichshafen wurde am Sonntag, kurz nach Mitternacht ein Betrunkener mitgeteilt, der Gäste und Personal anpöbelte. Wie kurze Zeit die Polizei eintraf, konnten die beiden Beamten beobachten, wie der 20-jährige Betrunkene ein Tablett gegen das Personal warf. Als die Beamten den Gast kontrollieren wollten, wurden sie von einem 18-jährigen Gast, offensichtlich ein Bekannter des Herumpöbelnden, angegriffen und zur Seite gestoßen. Da sich der 18-Jährige nicht belehren ließ und immer wieder auf die Polizeibeamten losging, wurde gegen ihn Pfefferspray eingesetzt, so dass er vorerst außer Gefecht war. Nun ging der 20-Jährige auf die beiden Beamten los, so dass er nur mit Gewalt gebändigt werden konnte und sich hierbei noch heftig wehrte. Zur weiteren Beruhigung der Lage wurden zwei weitere Streifenbesatzungen hinzugezogen, die ihre Mühe hatten, den 18-Jährigen unter Kontrolle zu bringen. Nur unter Aufbietung äußerster Kraftaufwendung konnten dem18-Jährige letztendlich Handschellen angelegt werden.
Anschließend wurden beide Personen zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Während des gesamten Einschreitens wurden die eingesetzten Beamten von den beiden Personen beleidigt, bedroht und angespuckt. Gegen beide Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Ravensburg vom 16.02.2020

Jena (Thüringen): Nach Körperverletzung Streifenwagen beschädigt

Am Samstagmorgen, kurz nach 6 Uhr, rief ein 32 Jähriger Mann bei der Polizei Jena an und meldete, dass er eine tätliche Auseinandersetzung mit einem Mitarbeiter eines Lokals in der Wagnergasse hatte. Hierbei soll er ins Gesicht geschlagen worden sein. Zur Sachverhaltsaufnahme kamen mehrere Streifenwagen zum Einsatz. Als die Beamten nach Beendigung der Maßnahmen im Lokal zu ihren Fahrzeugen zurückkehrten, wurde festgestellt, dass bei einem Streifenwagen der rechte Außenspiegel abgetreten wurde. Der Sachverhalt ereignete sich am Ende der Wagnergasse, kurz vor der August-Bebel-Straße in der Zeit zwischen 06:10 Uhr und 06:30 Uhr. Das Polizeifahrzeug war nach dem Vorfall nicht mehr einsatzbereit. Die Polizei Jena nimmt Hinweise zur Sachbeschädigung am Polizeifahrzeug unter 03641-811123 entgegen.

PM der LPI Jena vom 16.02.2020

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach versuchtem Fahrraddiebstahl

Am Freitagabend (14.02.2020) leistete ein 16-Jähriger Widerstand, nachdem er bei einem versuchten Fahrraddiebstahl in Nürnberg-Reichelsdorf erwischt und zu seinen Eltern gebracht worden war. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 21:30 Uhr wurde der Jugendliche in der Katzwanger Hauptstraße dabei beobachtet, wie er versuchte, ein abgestelltes Fahrrad zu entwenden. Im Rahmen der Fahndung konnte er durch eine Streife der PI Nürnberg-Süd im Nahbereich festgenommen werden.
Aufgrund seines Alters sollte der junge Mann nach Abschluss der Sachbehandlung in die Obhut seiner Eltern übergeben werden. Zu Hause angekommen wurde er jedoch, sowohl den Beamten als auch seinen Eltern gegenüber, verbal aggressiv und bedrohte die Anwesenden.
Der 16-Jährige wurde daher in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich, sodass er mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Ein Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, ist aber weiterhin dienstfähig.
Den Jugendlichen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten besonders schweren Fall des Fahrraddiebstahls, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 16.02.2020

Dillingen (Saarland): Angriff auf Polizeibeamte in Dillingen / Stadtteil Pachten

Am Freitag, den 14.02.2020, wurde die Polizei um etwa 18:00 Uhr alarmiert, da in 66763 Dillingen / Stadtteil Pachten eine männliche Person mit zwei Kampfhunden mittig auf der Fahrbahn gehen und in der Folge den fließenden Verkehrs beeinträchtigen würde. Beim polizeilichen Erscheinen konnte festgestellt werden, dass es sich um einen polizeibekannten 27-jährigen Mann (ohne festen Wohnsitz) handelte, welcher sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Bei der nachfolgend durchgeführten Ingewahrsamnahme schlug bzw. trat der Beschuldigte mehrfach in Richtung der eingesetzten Beamten.
Während der Ingewahrsamnahme löste sich zudem einer der beiden Hunde und lief auf die Beamten in bedrohlicher Art und Weise zu, weshalb aus Gründen der Eigensicherung die Anwendung eines Distanzelektroimpulsgerätes erfolgte.
Aufgrund der Elektroimpulsübertragung, flüchtete der Hund.
Durch die eingesetzten Beamten wurden anschließend der Beschuldigte in eine psychiatrische Klinik gebracht und die Hunde vorerst in einem Tierheim untergebracht. Die eingesetzten Beamten wurden im Rahmen der Widerstandshandlung nicht verletzt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Nötigung im Straßenverkehr wurde eingeleitet.

PM der PI Saarlouis vom 16.02.2020

Marpingen-Urexweiler (Saarland): Zwei Verletzte nach gefährlicher Körperverletzung und Widerstand

In der Nacht zu Sonntag gegen 02:25 Uhr kam es in einer Gaststätte in Marpingen-Urexweiler zu einer körperlichen Auseinandersetzung.
Hierbei wurde ein 54-jähriger Mann aus Marpingen von einem 37-jährigen Mann aus Ottweiler angegriffen. Der Angreifer warf zunächst einen Stuhl nach dem Geschädigten. Dieser wurde hiervon am Kopf getroffen und verletzt. Im weiteren Verlauf schlug der Beschuldigte dem Gast mit der Faust ins Gesicht, so dass dieser zu Boden fiel. Der Täter trat danach gegen den Kopf des Geschädigten, der am Boden lag. Ein ebenfalls anwesender Bekannter des Angreifers hielt andere, zu Hilfe kommende, Personen zurück. Der leicht verletzte Gast wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach St. Wendel verbracht. Der Täter und sein Begleiter konnten im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen in der Grubenstraße in Urexweiler in Gewahrsam genommen werden. Der Mann aus Ottweiler widersetzte sich der Ingewahrsamnahme, bei der ein 33-jähriger Polizeibeamter der PI St. Wendel leicht verletzt wurde. Auf der Dienststelle wurde dem Täter eine Blutprobe entnommen, wo er auch zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam die Nacht verbringen musste. Sein Begleiter konnte in die Obhut von Angehörigen entlassen werden. Es wurden Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Angreifer und seinen Begleiter eingeleitet.

PM der PI St. Wendel vom 16.02.2020

Reichenbach/Fils (Baden-Württemberg): 18-Jähriger attackiert Rettungskräfte und Polizei

Da ein 18-Jähriger am Samstag kurz vor 18.00 Uhr sich augenscheinlich in einer hilflosen Lage befand, alarmierte ein Passant den Rettungsdienst. Die Besatzung eines Rettungswagens traf den stark alkoholisierten Mann auf dem Boden liegend in der Olgastraße an. Als sie sich um den 18-Jährigen kümmern wollte, fing dieser plötzlich und unvermittelt an zu randalieren und um sich zu schlagen. Ein 46-jähriger Rettungsassistent wurde hierbei im Gesicht getroffen, wodurch dessen Brille beschädigt wurde. Einer kurzen Zeit später eintreffenden Polizeistreife begegnete er mit üblen Beleidigungen. Nachdem er sich weiterhin aggressiv gebärdete und auch versuchte die Polizeibeamten körperlich zu attackieren, konnte ihm, noch vor dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte, Handschließen angelegt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand durch massive Gegenwehr. Auch auf dem Weg zum Polizeirevier, sowie bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle, verhielt er sich weiterhin unkooperativ und beleidigte die eingesetzten Beamten fortlaufend. Der 18-Jährige muss nun mit Strafanzeigen unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung, Tätlicher Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte/Rettungskräfte rechnen.

PM des PP Reutlingen vom 16.02.2020

Melle (Niedersachsen): Beleidigungen / Widerstand / Sachbeschädigung – Polizeibeamte verletzt

Gleich mehrere Ermittlungsverfahren hat sich ein 34-jähriger Mann in der Zeit von Freitagabend bis Samstagmorgen eingehandelt. Der polnische Staatsbürger mit festem Wohnsitz in Bissenodorf wurde der Polizei gegen 23:30 Uhr auf der Bad Essener Straße im Ortsteil Schledehausen gemeldet. Dort war der Mann erheblich alkoholisiert an der Straße unterwegs und torkelte wiederholt bei Dunkelheit auf die Fahrbahn. Er zeigte sich vom Erscheinen der Polizei wenig begeistert. Als die Beamten ihn mit ihrem Funkstreifenwagen wegfahren wollten, begann er mit unaufhörlichen Beleidigungen in deutscher und polnischer Sprache.
Blöd für ihn, dass einer der eingesetzten Beamten auch die polnischen Anteile verstand. Während der Fahrt versuchte der Mann plötzlich aus dem fahrenden Streifenwagen zu flüchten. Daraufhin sollten ihm Handfesseln angelegt werden.
Dagegen sperrte sich der Mann aber massiv. Trotzdem gelang es den Polizisten ihn zu fesseln. Eine Beamtin verletzte sich dabei am Handgelenk, ein Beamter erlitt Hautabschürfungen. Die Fahrt ging zum Kommissariat nach Melle. Dort beleidigte er weitere Beamtinnen und Beamte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde eine Blutprobe entnommen, dazu musste die Person von mehreren Beamten fixiert werden. Nach einer Nacht in der Gewahrsamszelle war das Maß für den Bissendorfer allerdings wohl noch nicht voll, bei seiner Entlassung in Freiheit beschädigte er die Eingangstür des Dienstgebäudes durch einen Tritt.

PM der PI Osnabrück vom 16.02.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Aufmerksame Zeugen ermöglichen Festnahme nach versuchten Roller-Diebstählen im Kreuzviertel

Innerhalb von 15 Minuten informierten Anwohner des Kreuzviertels in Dortmund in der Nacht zu Sonntag (16.2.) zweimal die Polizei über die Versuche von vermutlich drei Männern, mehrere Roller und ein Fahrrad zu stehlen.
Der erste Anruf erreichte die Polizei gegen 1.50 Uhr. Eine Anwohnerin der Lindemannstraße berichtete von verdächtigen Personen, die sich an einem Roller zu schaffen machten, den Versuch jedoch abbrachen und in Richtung Wittekindstraße liefen.
Um 2.05 Uhr verständigte eine weitere Zeugin die Polizei. Sie beobachtete auf der Schillingstraße einen weiteren Diebstahls-Versuch. Dieses mal war offenbar nur eine Person am Werk.
Dank der übereinstimmenden Täterbeschreibungen konnten Zivilkräfte wenige Minuten später auf Metzer Straße / Ecke Große Heimstraße einen Tatverdächtigen festnehmen. Der 19-jährige Deutsche reagierte aggressiv und leistete Widerstand.
Er wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert, um weitere Straftaten zu verhindern. Haftgründe lagen gegen den Mann aus Schwerte nicht vor, so dass er das Gewahrsam in der Nacht wieder verlassen konnte.
Er steht unter dem Verdacht, bei den Diebstahls-Versuchen mehrere Roller beschädigt zu haben. Die Kriminalpolizei ermittelt auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn. Zur Identität seiner Komplizen gibt es derzeit keine Erkenntnisse.

PM der POL Dortmund vom 16.02.2020

Hamburg: Hamburger Risikofans randalieren während der An- und Abreise

Mehrere Körperverletzungen, zahlreiche Sachbeschädigungen im Metronom und gezündete Pyrotechnik in der Bahnhofshalle sind das Ergebnis der Auswärtsfahrt der Hamburger Risikofans nach Hannover.
Rund 2000 Fans des Hamburger Sportvereins reisten gestern direkt aus Hamburg mit der Bahn nach Hannover, darunter 220 Risikofans. Immer wieder kam es zu verlängerten Haltezeiten an den Bahnhöfen, weil die Fans rauchten oder auf dem Bahnsteig urinierten und Türen blockierten. Der Metronom kam 45 Minuten später in Hannover an. Bundespolizisten stellten anschließend zahlreiche eingetretene Deckenverkleidungen, Farbschmierereien und Aufkleber in den völlig verunreinigten Wagen fest. In der Haupthalle des Bahnhofs zündeten Unbekannte Pyrotechnik.
Nach dem Spiel wurde ein Metronom mit rund 1000 Hamburger Fans, darunter 130 Risikopersonen, in Langenhagen durch die Bundespolizei gestoppt. Grund war eine gefährliche Körperverletzung. Ein HSV-Fan (25) aus Neumünster wurde aus der Risikofan-Szene körperlich attackiert. Dabei verlor er kurzfristig das Bewusstsein und wurde von Bundespolizisten erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Auch ein Normalreisender wurde von einem HSV-Fan mit der Faust ins Gesicht geschlagen.
Bundespolizisten sperrten den Wagen mit den Risikofans ab und stellte von 97 Personen die Personalien fest. Während des Einsatzes wurde eine Polizistin angegriffen und es kam zu Auseinandersetzungen der Risikofans mit der Polizei.
Bei der Weiterreise mit Polizeibegleitung kam es in Uelzen erneut zu Auseinandersetzungen und dem Einsatz von Pfefferspray.
Rund 125 Bundespolizisten waren im Einsatz, darunter fünf Diensthundeführer.
Mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, tätlichen Angriffs, Sachbeschädigung und Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 16.02.2020

Neustadt (Brandenburg): Streit eskaliert

Am Sonntag, gegen 01:00 Uhr zwischen kam es zwischen den 62-jährigen Mann der Mutter und
dem 23-jährigen Sohn zu verbalen Streitigkeiten, in dessen Verlauf der 23-jährige den Mann in den Daumen biss. Der alkoholisierte 23-jährige konnte sich während der Anzeigenaufnahme nicht beruhigen, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Nach der Ausnüchterung wurde er wieder entlassen.
Eine ärztliche Versorgung für den 63-jährige war nicht notwendig.

PM der PD Ostprignitz-Ruppin vom 16.02.2020

Haunstetten (Bayern): Randalierer leistet Widerstand

Am Freitagabend (14.02.2020) kurz vor Mitternacht beobachteten mehrere aufmerksame Zeugen einen jungen Mann, welcher auf einem Verbrauchermarktparkplatz in der Haunstetter Straße (auf Höhe der 200er Hausnummern) zunächst einen Unterstand für Einkaufwägen stark beschädigte und danach noch auf mehrere geparkte Fahrzeuge einschlug. Der Täter entfernte sich im Anschluss mit einer Gruppe von Jugendlichen vom Parkplatz. Aufgrund eines couragierten Zeugen konnte die Gruppe wenig später durch die Polizei angetroffen und ein 19-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt werden. Da sich dieser vor Ort nicht ausweisen konnte, sollte er zur Identitätsfeststellung auf die Dienststelle gebracht werden. Hiergegen widersetzte sich der 19-Jährige, trat und spuckte nach den eingesetzten Beamten und verletzte diese hierdurch leicht. Der mit über 1,3 Promille alkoholisierte Heranwachsende verbrachte anschließend die Nacht im Sicherheitsgewahrsam. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen. Der entstandene Sachschaden konnte bislang noch nicht beziffert werden.

PM (0312) des PP Schwaben Nord vom 16.02.2020

Donauwörth (Bayern): Röglinger leistet bei Blutentnahme Widerstand

Am gestrigen Samstag gegen 13:00 Uhr wurde ein 57jähriger Röglinger in Donauwörth einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte durch die kontrollierenden Polizeibeamten deutlicher Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Mann, weshalb er zwecks Durchführung einer Blutentnahme zur Polizeidienststelle verbracht wurde. Bei der Durchführung der Blutentnahme durch die hinzugezogene Ärztin, sperrte sich der Röglinger massiv, trat nach den eingesetzten Beamten und biss zudem einen der Beamten in die Hand. Nachdem die Blutentnahme schließlich trotz Widerstand durchgeführt war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft der Führerschein des Mannes sichergestellt. Zwei Beamte wurden durch den Röglinger leicht verletzt. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, zudem ein weiteres Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und Körperverletzung.

PM der PI Donauwörth vom 16.02.2020

Löcknitz (Mecklenburg-Vorpommern): Massiver Widerstand gegen Polizisten

Während eines Polizeieinsatzes ist es heute Morgen kurz nach Mitternacht in Löcknitz zu mehreren teils aggressiven tätlichen und verbalen Angriffen auf Polizisten gekommen.
Im Bereich eines Garagenkomplexes, der der Polizei als Treffpunkt der rechten Szene bekannt ist, stellten die Beamten ein größeres Lagerfeuer fest, um das herum sich eine Gruppe Deutscher versammelt hatte.
Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen verließ ein Fahrzeug die Örtlichkeit. Die Einsatzkräfte stoppten das Auto und forderten die Insassen auf, sich auszuweisen. Ein 28-jähriger Deutscher verweigerte das mehrfach und begann während der weiteren Kontrollmaßnahmen, aktiv Widerstand zu leisten. Dabei traf er unter anderem einen Beamten mit dem Bein am Kopf. Ihm wurden daraufhin Handschellen angelegt.
Wenige Minuten später kamen etwa ein Dutzend Personen dazu, die sich als Unterstützer des Festgenommen zu erkennen gaben. Die gesamte Stimmung war aggressiv aufgeladen, mehrere Personen beleidigten und bedrohten die Beamten teils massiv. Die Beamten forderten Unterstützung durch weitere Kräfte an. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung wollte ein 51-jähriger deutscher Beteiligter den 28-jährigen festgenommenen Mann befreien. Auch er verhielt sich so aggressiv, dass er ebenfalls vorläufig festgenommen werden musste.
Beide Männer wurden auf Reviere verbracht und kamen dort ins Gewahrsam. Nach erfolgten polizeilichen Maßnahmen hat der 28-Jährige das Gewahrsam wieder verlassen.
Am Ende waren 19 Streifenwagen aus mehreren Revieren am Einsatz beteiligt.
Bei dem Einsatz wurden drei Beamte leicht verletzt. Außerdem wurde ein Streifenwagen beschädigt.
Die Kripo hat die Ermittlungen unter anderem wegen Widerstand und Bedrohung aufgenommen.

PM des PP Neubrandenburg vom 16.02-2020

Luzern: Fussballmatch: St. Gallen-Fans – Ausschreitungen am Bahnhof Luzern

Am Sonntagnachmittag fand das Fussballspiel zwischem dem FC Luzern und dem FC St. Gallen statt. Nach dem Spiel kam es am Bahnhof Luzern zu Ausschreitungen der St. Gallen-Fans. Diese haben Steine gegen Polizisten geschleudert. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 16. Februar 2020, 16.00 Uhr, fand das Fussballspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC St. Gallen statt. Die Luzerner Polizei stand vor, während und nach dem Spiel im Einsatz. In den beiden Fanlagern wurden während dem Spiel vereinzelt Pyrofackeln gezündet. Nach dem Spiel haben St. Gallen-Fans versucht, am Bahnhof Luzern Züge zu besprayen. Zudem haben sie Steine gegen Polizisten geschleudert. Verletzt wurde niemand. Die Sicherheitskräfte haben Gummischrot eingesetzt, um die Fans in den Extrazug zu drängen.

PM der KAPO Luzern vom 16.02.2020

Sennestadt (Nordrhein-Westfalen): Renitenter und alkoholisierter Unfallfahrer nicht zu beruhigen

Viel Arbeit machte ein 48-jähriger Bielefelder der Polizei als er alkoholisiert einen Unfall in Sennestadt verursachte. Er befuhr mit seinem Toyota am Sonntagnachmittag, um 18.29 h, die Elbeallee vom Reichowplatz in Richtung Senner Hellweg. Hierbei übersah er eine 43-jährige Bielefelderin mit ihrem Nissan, die die Elbealle in Richtung Reichowplatz steuerte und dem Verlauf der Straße auf den Ramsbrockring folgen wollte. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Frau so schwere Verletzungen, dass sie im Krankenhaus behandelt werden musste.
Die Polizeibeamten stellten beim Toyota-Fahrer Alkoholeinfluss fest, weshalb er für eine Blutprobenentnahme zur Wache mitgenommen wurde. Hier leistete er erheblichen Widerstand gegen die Maßnahme, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Da er auch in der weiteren Folge nicht zu beruhigen war, musste er die Nacht im Gewahrsam verbringen. Seinen Führerschein behielt die Polizei.
An den beiden Pkw entstand schwerer Sachschaden. Ein Pkw musste zur Eigentumssicherung sichergestellt werden.

PM des PP Bielefeld vom 16.02.2020

Kaufbeuren (Bayern): Randale im Forettle-Center

Am frühen Samstagnachmittag randalierte ein 50-jähriger Kaufbeurer in einem Verbrauchermarkt des Forettle-Centers. Der augenscheinlich stark angetrunkene Mann pöbelte lautstark gegenüber dem Personal, da er den Schlüssel für seinen Spind nicht mehr finden konnte. Des Weiteren schlug er mehrfach gegen die Spindtüren und beleidigte einen Mitarbeiter. Als die zwischenzeitlich verständigten Polizeibeamten eintrafen, zeigte sich der Mann auch diesen gegenüber sehr aggressiv. Aufgrund der genannten Umstände wurde ihm ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er jedoch nicht nach und griff die Polizeibeamten bei der Durchsetzung der Maßnahme tätlich an. Bei der anschließenden Fixierung der Person setzte er sich so heftig zur Wehr, dass eine weitere Polizeistreife zur Unterstützung gerufen wurde. Bei der Fesselung wurde die Person leicht verletzt. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Den Randalierer erwarten nun mehrere Strafanzeigen, u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.02.2020

Memmingen (Bayern): Körperverletzungen verursachen mehrere Polizeieinsätze

Zu mehreren Körperverletzungen wurde die Polizeiinspektion Memmingen in der Nacht zu Sonntag (16.02.2020) gerufen. So schlug ein polnischer Staatsangehöriger mit seiner Faust die Fensterscheibe einer Wohnung in der Unteren Straße im Ortsteil Amendingen ein. Der Wohnungsinhaber stellte den Aggressor daraufhin zur Rede, woraufhin dieser mit einem Schlag gegen seinen Kopf antwortete. Der Verletzte musste daraufhin ins Klinikum Memmingen verbracht werden, der Aggressor nächtigte anschließend in einer Ausnüchterungszelle. Er war erheblich alkoholisiert.
Eine weitere Auseinandersetzung eskalierte in einer Gaststätte in der Memminger Waldhornstraße. Zwei Personengruppen gerieten hier aufgrund Meinungsverschiedenheiten derart aneinander, dass sich auch hier eine Schlägerei im Gastraum entwickelte. Resultat des Ganzen waren Beschädigungen von Inventar der Gaststätte, sowie diverse Prellungen und Platzwunden. Auch hier waren alle Beteiligten teils erheblich alkoholisiert. Eine Person reagierte selbst bei Anwesenheit von Polizeikräften weiterhin aggressiv und musste ebenfalls in Gewahrsam genommen werden und die Nacht in einer Zelle verbringen.
Den größten Polizeieinsatz dieser Nacht bescherte frühmorgens eine weitere Auseinandersetzung vor einer Diskothek in der Memminger Bahnhofstraße. Einem Gast wurde aufgrund seines alkoholisierten Zustandes durch die Türsteher der Einlass zur Lokalität verwehrt, womit der Herr nicht einverstanden war. Infolge seines uneinsichtigen Verhaltens musste dieser vor Ort durch eine Streifenbesatzung in Gewahrsam genommen werden. Mehrere Unbeteiligte mischten sich daraufhin in die polizeiliche Maßnahme ein, begannen die Beamten mit ihren Mobiltelefonen zu filmen und die polizeiliche Maßnahme zu stören. Trotz mehrmaliger Aufforderungen der Einsatzkräfte waren mehrere Heranwachsende uneinsichtig, woraufhin die Mobiltelefone sichergestellt und Strafverfahren eingeleitet wurden. Da eine Person einem Platzverweis nicht nachkam und sich gegenüber den Beamten „quer stellte“, sollte auch dieser in Gewahrsam genommen werden. Hier leistete der Herr massiven Widerstand und konnte nur mit großem Kräfteaufwand gefesselt und ebenfalls in eine Arrestzelle verbracht werden. Auch auf ihn warten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.02.2020

In der Nacht zu Samstag verhafteten Einsatzkräfte der Polizei zwei mutmaßliche Einbrecher in Schwachhausen. Sie sind verdächtig unter anderem in Oberneuland mehrere Einbrüche begangen zu haben. Die Polizei sucht Zeugen, da die beiden Männer vermutlich einen dunklen Rucksack wegwarfen.

Gegen 22:35 Uhr bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen Audi in der Rockwinkler Heerstraße in dem zwei Männer saßen. Zuvor hatten schon Zeugen im Johann-Casper-Berg-Weg diesen als auffällig gemeldet.

Als der Fahrer des Audis die Einsatzkräfte sah, beschleunigte er und konnte sich zunächst mit hoher Geschwindigkeit und riskanten Fahrmanövern entfernen. In der Vorstraße prallte er gegen ein geparktes Auto und die beiden Männer flüchteten zu Fuß. Bei den weiteren Fahndungsmaßnahmen sichteten zivile Einsatzkräfte die beiden, wie sie in der H.-H.- Meier Allee aus einer Straßenbahn ausstiegen. Als die Männer die Polizisten erkannten, versuchten sie erneut zu flüchten. Nach kurzer Flucht konnten die 45- und 30-Jahre alten Männer festgenommen werden. Sie sind dringend verdächtig mehrere Einbrüche verübt zu haben. Durch einen Haftrichter wurde die Untersuchungshaft angeordnet. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Die Polizei sucht Zeugen, die möglicherweise in der Vorstraße, der Universitätsallee oder in der H.-H.- Meier Allee beobachtet haben, wie die Männer einen dunklen oder schwarzen Rucksack weggeworfen haben. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei unter 0421 362-3888 zu melden.

PM der POL Bermen vom 16.02.2020

Am Freitagabend, 14.02.2020, gegen 18:00 Uhr, ist es vier mutmaßlichen Trickdieben gelungen, einer 77-jährigen Frau Schmuck und Bargeld zu stehlen. Ein Polizeibeamter ist in seiner Freizeit auf die Situation aufmerksam geworden und hat die Polizei alarmiert. Die eingesetzten Beamten konnten die vier Tatverdächtigen festnehmen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand klingelte die Bande an der Haustür des Mehrfamilienhauses an der Bödekerstraße (Oststadt) und lockte die spätere Geschädigte unter einem Vorwand vor das Haus. Dort verwickelte eine mutmaßliche Täterin die 77-Jährige in ein längeres Gespräch. Diese Zeit nutzen die anderen Bandenmitglieder, um in die offenstehende Wohnung zu gelangen und von hier diverse Wertgegenstände mitzunehmen. Ein zufällig vorbeikommender Polizeibeamter wurde auf die Situation aufmerksam und schaltete sich ein. Daraufhin brach die Frau das Gespräch ab und entfernte sich zügig. Der Polizeibeamte alarmierte daraufhin die Polizei und nahm die Verfolgung auf.

Alle vier Trickdiebe konnten in der Nähe vom Tatort durch die alarmierten Polizisten angetroffen werden. Bei ihnen wurden Schmuck und Bargeld aufgefunden.
Sie wurden zunächst zur Polizeistation Raschplatz verbracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Hannover vom 16.02.2020

Dillingen (Saarland): Polizeieinsatz wegen Mann mit Hunden auf der Straße

Ein gefährlicher Vorfall war es am Freitagabend für Verkehrsteilnehmer und mehrere Polizeibeamte in Dillingen. Gegen 18:00 Uhr war ein 27-jähriger Mann mit zwei Hunden als Fußgänger mitten auf der Fahrbahn in der Konrad-Adenauer-Allee unterwegs. Als die Polizisten vor Ort eintrafen, hatte sich hinter dem Mann bereits ein Fahrzeugstau gebildet. Da der Mann auf Zusprache und polizeiliche Anweisungen, mit den Tieren sofort die Fahrbahn zu verlassen, nicht reagierte und sogar ankündigte, nun auf die Autobahn zu gehen, musste die Polizei Zwang anwenden und den Mann als auch die zeitweise aggressiven Hunde fixieren. Hierbei waren auch zwei Diensthundeführer im Einsatz. Der Hundebesitzer schlug und trat nach den Polizisten. Da einer der Hunde des Mannes sich losgerissen hatte und unkontrolliert auf die Beamten zu lief, setzte die Polizei einen Taser gegen den Hund ein. Das Tier lief nun weiter Richtung Autobahn. Auf seinem Weg sprang er noch in der Konrad-Adenauer-Allee in den geöffneten Fahrgastraum eines geparkten Autos und konnte dort durch Verschließen der Türen gesichert werden. Der Hundebesitzer befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und kam daher in ein Krankenhaus. Die beiden Hunde wurden ins Dillinger Tierheim gebracht. Für die Dauer des Einsatzes von ungefähr einer Stunde hatten Polizeibeamte die Straße gesperrt und den Verkehr abgeleitet.

PM der PI Saarlouis vom 15.02.2020

Passau (Bayern): Beamte bei Anzeigenaufnahme beleidigt

Am 15.02.2020, gegen ca. 02:50 Uhr, ereignete sich im Stadtgebiet eine Streitigkeit unter mehreren Personen, welche in einem Schlagabtausch endete.
Zwischen drei männlichen Asylsuchenden kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einer Streitigkeit. Im Laufe des Streits versetzte einer der Männer seinem Gegenüber einen Schlag, so dass dieser eine Verletzung am Kopf davontrug. Der Schläger flüchtete beim Eintreffen der Polizei, konnte jedoch erneut aufgegriffen werden. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien beleidigte er einen Beamten mit den Worten „Fuck the police“. Sein Kontrahent wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung ins Klinikum Passau verbracht.
2542/1

PM (auszugsweise) der PI Passau vom 15.02.2020

Selb (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

Zum wiederholten Male mussten Beamte der Polizei Marktredwitz am Freitagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, in die Sedanstraße ausrücken, nachdem Nachbarn eine lautstarke Streitigkeit mitgeteilt hatten. Beim Eintreffen der Streife wartete der aggressive 51jährigen Frührentner bereits am Fenster und beleidigte die Beamten mit obszönen Gesten. Außerdem drohte er damit sich und alle anderen in die Luft zu sprengen. Da ihnen die Tür nicht freiwillig geöffnet wurde, mussten die Beamten sich Zutritt verschaffen, wo sie von dem amtsbekannten Störenfried schon mit Schlägen und Tritten erwartet wurden. Der Angreifer, der offenbar auch unter dem Einfluss von Drogen stand, konnte schließlich überwältigt und gefesselt werden. Anschließend wurde er zur Behandlung in das Bezirksklinikum Rehau eingeliefert. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der POL Marktredwitz vom 15.02.2020

Rechberghausen (Baden-Württemberg): Musikanlage beschlagnahmt, Beamte beleidigt

Bereits gegen 22.00 Uhr wurde am Freitag im Landschaftspark „Im Töbele“ eine größere Personengruppe kontrolliert. Dort hatten sich ca. 20 junge Erwachsene zusammengefunden, welche Musik hörten und Alkohol tranken. Die Feiernden wurden angewiesen sich ruhig zu verhalten und die Musikanlage abzustellen. Die Ansprache der Polizei zeigte nur kurzzeitig Wirkung, denn gegen
00.40 Uhr mussten die Beamten erneut anfahren. Zwischenzeitlich war die Gruppe zum Kindergarten in die Hauptstraße umgezogen. Der Alkoholpegel hatte spürbar zugenommen. Diesmal wurde die Musikanlage beschlagnahmt und ein Platzverweis erteilt. Dabei kam es zu Beleidigungen gegenüber den Beamten. Diese wurden durch die Bodycam aufgezeichnet. Strafanzeige wird erstattet.

PM des PP Ulm vom 15.02.2020

Heidenheim (Baden-Württemberg): Personenkontrolle am Bahnhof endet in der Zelle

Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Freitag, gegen 19.55 Uhr, auf dem Bahnhofplatz einen 43-jährigen Mann. Der sichtlich Angetrunkene lief schwankend umher und suchte, mit dem Schlüssel in der Hand, nach seinem Auto. Er wurde zunehmend aggressiv und verweigerte die Angabe seiner Personalien. Deshalb wurden ihm Handschließen angelegt. Dem Mann wurde der Gewahrsam erklärt. Die Beamten des Polizeireviers Heidenheim führten den Transport zur Dienststelle durch. Bis zum Eintreffen hatte sich der Betrunkene eingekotet. Nachdem er im Streifenwagen lag, trat er nach einem Beamten und verletzte diesen leicht. Der ganze Vorgang wurde durch Häme und Beleidigungen begleitet. Die Nacht verbrachte der Alkoholisierte in der Zelle. Er wird wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung zur Anzeige gebracht.

PM des PP Ulm vom 15.02.2020

WALDKIRCHEN/RÖHRNBACH. LKR. FREYUNG-GRAFENAU (Bayern): Einbruch in Bauwagen und Gartenhaus – Täter leisten bei Gewahrsamnahme Widerstand

Polizeibeamtin bei Festnahme leicht verletzt.
Am Fr, 14.02.2020 zur Mittagszeit wurde der Polizeistation Waldkirchen ein Einbruch in ein Gartenhaus im Ortsteil Ratzing gemeldet. Die Täter schlugen in der vergangenen Nacht ein Glaselement der Eingangstüre ein und gelangten so in das Gartenhaus. Nach der Spurenlage nächtigten die Täter in dem Gartenhaus und verwüsteten dort auch die Einrichtung. Durch den aufnehmenden Beamten der Polizei Waldkirchen wurde im Rahmen der Absuche im Umfeld ein weiterer Einbruch in einen Bauwagen in Erlauzwiesel festgestellt. Auch hier gelangten die Täter in das Objekt durch Einschlagen einer Fensterscheibe. Aus dem Bauwagen wurden schließlich diverse Alkoholika entwendet. Zwischen den beiden Tatorten, die beide neben dem Radweg liegen, fanden sich auch bereits zurückgelassene leere Spirituosenflaschen. Der entstandene Sachschaden an beiden Tatobjekten liegt bei ca. 300.- Euro. Der Beuteschaden liegt bei ca. 80.- Euro.
Aufgrund aufgefundener Spuren am Tatort fiel der Tatverdacht bereits auf vier Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, die seit der Nacht zuvor aus einer Jugendhilfeeinrichtung abgängig waren. Die vier Jugendlichen konnten schließlich dann gegen 15:30 Uhr in Außernbrünst angetroffen und trotz Fluchtversuch in Gewahrsam genommen werden. Im Rahmen der Ingewahrsamnahme bzw. dem Transport zur Dienststelle leisteten zwei der Jugendlichen jedoch Widerstand. Eine Polizeibeamtin wurde dadurch an der rechten Hand verletzt und ist dadurch derzeit nicht dienstfähig.
Bei der Durchsuchung der Jugendlichen wurde der Tatverdacht dann bestätigt. Einer der Jugendlichen führte noch eine entwendete Flasche Schnaps mit. Letztlich waren alle vier geständig. Die Polizei Waldkirchen führt nun Ermittlungen wegen zwei Fällen von besonders schwerem Fall des Diebstahls. Zudem wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PSt Waldkirchen vom 15.02.2020

München (Bayern): 213. Randalierende Person verursacht Polizeieinsatz – Am Hart

Am Freitag, 14.02.2020, gegen 18:30 Uhr, verständigte eine 30-Jährige über den Notruf 110 die Polizei, um mitzuteilen, dass ihr ein Jahr älterer Lebensgefährte massiv in der gemeinsamen randaliert und diese dadurch erheblich beschädigt habe. Anschließend habe er die Wohnung möglicherweise unter der Mitnahme einer sogenannten Softair-Waffe in unbekannte Richtung verlassen.
Auf Grund der durch die Lebensgefährtin mitgeteilten emotionalen Ausnahmesituation konnte insbesondere eine wahrscheinliche Eigengefährdung des 31-Jährigen nicht ausgeschlossen werden, weshalb umgehend in gewohnt schneller Reaktion eine Vielzahl von polizeilichen Einsatzkräften in den Bereich der Rockefellerstraße entsandt wurden.
Im Rahmen der intensiven Fahndungsmaßnahmen – auch unter Einbeziehung des Polizeihubschraubers – nach dem 31-Jährigen, konnte dieser schließlich gegen 20:50 Uhr im Nahbereich der Wohnung angetroffen und in Gewahrsam genommen werden.
Hiergegen leistete er erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten und versuchte zudem nach deren Dienstwaffe zu greifen. Eine 27-Jährige Polizeibeamtin wurde durch die körperliche Gegenwehr des 31-Jährigen verletzt.
Bei der anschließenden Durchsuchung des alkoholisierten 31-Jährigen wurde eine mitgeführte PTB-Waffe (sogenannte „Gaswaffe“) aufgefunden und sichergestellt werden.
Der 31-Jährige wurde wegen der begangenen Delikte, unter anderem wegen Körperverletzung und versuchtem Raub, angezeigt und wird im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter im Polizeipräsidium München zur Klärung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP München vom 15.02.2020 (2. Nachtrag)

Bingen (Rheinland-Pfalz): Verstoß gegen das Waffengesetz durch Schießen mit einer Schreckschußwaffe in der Binger Fußgängerzone

Anrufer meldet am Samstagmorgen gegen 03.25 Uhr mehrere Schüsse in der Binger Innenstadt. Man erkennt eine männliche Person, die mit einer Handfeuerwaffe sich in der Rathausstraße fortbewegte. Ein 37jähriger aus der VGV Rhein-Nahe kann anhand der Beschreibung vor einer -Kneipe- angetroffen und kontrolliert werden. Die beschriebene Waffe, die sich als Schreckschußwaffe herausstellt, wird sichergestellt. Da der Tatverdächtige über keine Erlaubnis zum Führen einer solchen besitzt, wird diese der Waffenbehörde zwecks Einziehung übersandt. Da der Mann sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften verhielt, wurde er auch noch in der Verhinderungsgewahrsam eingeliefert. Es erwarten ihn nun mehrere Ermittlungsverfahren und das Ergebnis der entnommenen Blutprobe wird über die Schuldfähigkeit mit entscheiden.

PM der PI Bingen vom 15.02.2020

WÜRZBURG/INNENSTADT (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Bei zwei Einsätzen im Würzburg Nachtleben wurden am frühen Samstagmorgen mehrere Polizeibeamte von Unbeteiligten beleidigt.
Zunächst befanden sich gegen 01.20 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen der Würzburger Polizei wegen einer Schlägerei in der Juliuspromenade. Hier sollte auch ein 21-jähriger Landkreisbewohner als Zeuge zu dem Vorfall befragt werden. Auf Ansprache reagierte er sofort verbal aggressiv und wollte sich der Befragung entziehen. Da eine Beteiligung an der vorausgegangenen Körperverletzung noch geprüft werden musste, wurde seine Identität festgestellt. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten mit mehreren Kraftausdrücken. Außerdem drohte er damit die Streifenwägen anzuzünden. Da er sich nicht beruhigen ließ, musste er schließlich in Gewahrsam genommen werden. Er war mit 1,2 Promille alkoholisiert.
Des Weiteren befand ich gegen 04.40 Uhr eine Streifenwagenbesatzung der Würzburger Polizei zu einer Sachverhaltsaufnahme in der Veitshöchheimer Straße. Hierbei kam eine sichtlich alkoholisierte 21-jährige Frau, die völlig unbeteiligt war, unvermittelt auf die Beamten zu und betitelte sie mit mehreren Kraftausdrücken. Auf Ansprache reagierte sie uneinsichtig und wollte ihre Personalien nicht nennen. Über zwei Begleiterinnen konnte schließlich ihre Identität festgestellt werden. Im Anschluss verließ die junge Frau wutentbrannt die Örtlichkeit und zeigte den Beamten noch den Mittelfinger.
Die beiden 21-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg-Stadt vom 15.02.2020

Wunsiedel (Bayern): Jugendliche wüten in Wunsiedel

Am Freitagabend gegen 22.30 Uhr liefen drei Jugendliche im Alter von 16 Jahren durch das Wunsiedler Stadtgebiet und hinterließen dabei eine Schneise der Verwüstung. Die drei Täter aus dem Landkreis Wunsiedel wurden dabei beobachtet, wie diese in der Sechsämterlandstraße in Wunsiedel von bislang vier Autos die rechten Außenspiegel abgetreten und zusätzlich noch einen Briefkasten abgeschlagen haben. Durch einen aufmerksamen Zeugen konnten die Täter auf frischer Tat betroffen und bei der anschließenden Polizeifahndung in unmittelbarer Tatortnähe festgenommen werden. Die Täter leugneten jegliche Tatbeteiligung und zeigten sich äußert frech gegenüber den Beamten. Die Eltern der drei Jugendlichen wurden umgehend verständigt, ebenso wird das Jugendamt über den Vorfall in Kenntnis gesetzt. Die drei Täter erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, für deren Strafmaß der Gesetzgeber eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren vorsieht. Die Polizei Wunsiedel bittet um Hinweise, insbesondere um mögliche weitere Geschädigte, denen ebenfalls ein Schaden entstanden ist.

PM (auszugsweise) der PI Wunsiedel vom 15.02.2020

Imst (Tirol, Österreich): Gefährliche Drohung

Ein 41-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Imst erhielt am 13.02.2020 eine Exekutionsanordnung des Bezirksgerichtes Silz, das über das OLG Wien zugestellt wurde. Er nahm umgehend mehrmals telefonischen Kontakt mit dem OLG Wien auf, beschwerte sich über die Vorgehensweise und drohte damit alle umzubringen. Aufgrund der ernst zu nehmenden Drohung gegen die Justizbeamten in Wien und am Bezirksgericht Silz wurden sofort die notwendigen polizeilichen Ermittlungen durchgeführt. Nachdem der 41-Jährige von diesen Ermittlungen erfahren hat, begab er sich am 13.02.2020 selbständig zur PI Sölden und wurde dort um 09:48 Uhr festgenommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurde er am 14.02.2020 in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert.

PA (auszugsweise) der LPD Tirol vom 15.02.2020

Bernkastel-Kues (Rheinland-Pfalz): Streit eines Pärchens endet im Polizeigewahrsam. Person leistet hierbei massiven Widerstand

Am 15.02.2020, gg. 02:00 Uhr, erhielt die Polizei Bernkastel mehrere Anrufe, dass eine Frau in der Bernkasteler Innenstadt um Hilfe rufe.
Die Einsatzkräfte konnten in der Fußgängerzone schließlich auf ein lautstark diskutierendes Pärchen treffen, wobei die männliche Person stark alkoholisiert und hochaggressiv war.
Das streitende Paar, welches den Valentinstag in Bernkastel verbrachte, wurde zunächst getrennt und zum Sachverhalt befragt. Hier konnte in Erfahrung gebracht werden, dass es bereits zu stundenlangen Streitereien gekommen war, in dessen Verlauf die männliche Person seine Partnerin derart an den Handgelenken festhielt, dass diese sich hierbei leicht verletzte. In Vergangenheit soll es bereits öfters zu Übergriffen gekommen sein, bei der sich die Frau ebenfalls leichte Verletzungen zuzog.
Während der Befragung durch die Beamten stürmte die Person plötzlich auf seine Partnerin los, konnte aber zunächst zurückgeschoben werden. Bei dem Versuch an seine Partnerin zu gelangen, wurde ein Beamter durch die Person ins Gesicht geschlagen.
Nach dem Schlag nahm der Aggressor eine „Boxerstellung“ ein und gab glaubhaft zu verstehen, dass er ein geübter Faustkämpfer sei. Als er weiter versuchte, auf die Beamten loszugehen, wurde zur Abwehr des Angriffs Pfefferspray und der Schlagstock gegen die Person eingesetzt.
Da auch dies wenig Wirkung zeigte und die hochaggressive Person vor Ort nicht beruhigt werden konnte, wurden Verstärkungskräfte von anderen Dienststellen angefordert.
Erst mit den Unterstützungskräften und dem Einsatz eines Diensthundes, konnte die Person schließlich unter Kontrolle gebracht und in Gewahrsam genommen werden. Auf der Dienststelle kam es zu einer weiteren Widerstandshandlung, bei dem die Person mit erheblichen Kraftaufwand von mehreren Beamten zu Boden gebracht werden musste.
Bei dem Einsatz wurde ein Beamter leicht verletzt, konnte aber ihren Dienst fortsetzen.
Die Person erlitt durch den Hundebiss und die Abwehrhandlungen ebenfalls leichte Verletzungen. Diese wurden in einem Krankenhaus erst versorgt.
Gegen den als gewaltbereit bekannten Aggressor wurde mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Wittlich vom 15.02.2020

Völklingen-Ludweiler (Saarland): Beleidigung von Polizei und Rettungskräften

Am Samstag, den 15.02.2020, gegen 05:45 Uhr, kam es in einer Gaststätte in Ludweiler zu einem internistischen Notfall. Als die Krankenwagenbesatzung die Person medizinisch versorgen wollte, wurde sie von ca. fünf aggressiven Personen davon abgehalten, unter anderem durch lautes Anschreien und Umstellen der hilflosen Person. Erst durch das Hinzuziehen der Polizei mit insgesamt 6 Beamten, war es den Rettungskräften möglich, die Person zu behandeln. Nun wurde allerdings die Polizei Ziel der verbalen Aggressivität der Personengruppe, welche die Beamten mehrfach aufs Übelste beleidigte. Eine Eskalation konnte durch die Beamten jedoch verhindert werden. Den Störern wurde nach einer Personalienfeststellung ein Platzverweis erteilt. Sie erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Völklingen vom 15.02.2020

Merseburg (Sachsen-Anhalt): Polizisten werden rüde attackiert

In der Bahnhofstraße von Merseburg kam es am Freitagnachmittag gegen 17.50 Uhr zu einem tätlichen Angriff auf Polizisten. Ein 26-jähriger Syrer fuhr zunächst wiederholt im Zug ohne gültigen Fahrausweis und wollte, trotz mehrfacher Aufforderungen der eingesetzten Zugbegleiterin, die Bahn nicht verlassen. Der Mann wurde den handelnden Polizisten gegenüber sofort aggressiv, beleidigte diese massiv und griff sie rüde an.
Verletzt wurde dadurch niemand. Um diese Angriffe zu unterbinden, ist unmittelbarer Zwang, in Form der Fesselung angewandt worden. Die Aggressionen hielten jedoch weiter an, so dass der Mann in den Zentralen Polizeigewahrsam der Polizeiinspektion Halle (Saale) gebracht werden musste, in welchem er bis Sonntagfrüh gegen 09.20 Uhr einsaß. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Erschleichen von Leistungen, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Halle (Saale) vom 15.02.2020

Oldenburg (Niedersachsen): ++Erneuter Brandanschlag auf Streifenwagen der Polizei – Haftbefehl gegen 22-jährigen Oldenburger erlassen++

Nachdem bereits in der Nacht vom 04. auf den 05. Februar 2020 auf dem Parkplatz der Polizeidienststelle an der Wallstraße ein Streifenwagen der Polizei in Brand geriet, meldete am 14.02.2020, um 21.33 Uhr, ein Passant der dortigen Wache, dass es an einem Streifenwagen erneut brennen würde. Es gelang den Beamten des Einsatz- und Streifendienstes, den Brand mit eigenen Mitteln zu löschen, sodass kein größerer Schaden entstanden war. Die Spurenlage am Brandort deutete unmissverständlich auf vorsätzliche Brandstiftung hin. Die daraufhin sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten in der Brüderstraße zur Festnahme eines dringend tatverdächtigen 22-Jährigen aus Oldenburg. Das zuständige 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland hat die Ermittlungen aufgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde durch das Amtsgericht Oldenburg ein Haftbefehl erlassen. Zur Vorfallszeit hielten sich noch mehrere Passanten im Bereich der Wallanlagen, des Julius-Mosen-Platzes und der Polizeidienststelle auf. Die Polizei bittet unter der Rufnummer 0441/790-4115 insbesondere diesen Personenkreis um Zeugenhinweise.

PM der PI Oldenburg – Stadt / Ammerland vom 15.02.2020

Feldkirchen (Kärnten, Österreich): PI-Nr. 3 Ordnungsstörung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Festnahme

Am 15.02.2020 störte ein 47-jähriger Mann aus Feldkirchen in der Zeit zwischen 02:40 Uhr und 03:05 Uhr vor einem Lokal in Feldkirchen die öffentliche Ordnung, indem er mit den Füßen gegen die Eingangstüre trat und Gäste am Betreten oder Verlassen des Lokales hinderte und anpöbelte. Im Zuge einer ersten Intervention durch die verständigte Polizeistreife wurde er weggewiesen und verließ den Vorfallsort freiwillig, nachdem er von der Anzeigeerstattung in Kenntnis gesetzt wurde.
Nachdem er gegen 03:20 Uhr neuerlich zum Lokal zurückgekehrt ist und wieder gegen die Eingangstüre getreten hat, verhielt er sich gegen die neuerlich einschreitenden Polizeibeamten aggressiv. Der stark alkoholisierte Mann bedrohte und attackierte die Polizeibeamten und versuchte, sich der Festnahme zu widersetzten.
Er wurde festgenommen und in die JA Klagenfurt eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 15.02.2020

BAMBERG (Bayern): Bilanz zum Versammlungsgeschehen in Bamberg

Die Bamberger Zivilgesellschaft setzte am Samstag bei zahlreichen Veranstaltungen im Stadtgebiet erneut ein friedliches Zeichen gegen Extremismus. Der Vielzahl an Bürgern standen etwa 120 Anhänger des rechten Spektrums gegenüber, die sich in einem Aufzug durch die Innenstadt bewegten. An einem weiteren Demonstrationszug der linken Szene nahmen rund 1.000 Personen teil.
Ab 14 Uhr veranstaltete der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Maxplatz ein Fest der Demokratie mit einem bunten Bühnenprogramm und vielfältigen Darbietungen. Dem Aufruf der Initiatoren folgten zeitweise rund 500 Bürger und setzten gemeinsam ein deutliches Zeichen gegen extremistische Strömungen. Außerdem hatten die Anwesenden, zwischen 17.30 Uhr und 18.30 Uhr, die Möglichkeit, am Markusplatz, unweit des Festes, einen interreligiösen Gedenkgottesdienst zu besuchen.
Etwa 1.000 Angehörige der linken Szene starteten gegen 16.30 Uhr vom Marienplatz aus in Richtung Fußgängerzone. Der Demonstrationszug endete am Holzmarkt im Rahmen einer Schlusskundgebung und verlief ohne Zwischenfälle.
Nach einer Auftaktkundgebung am Wilhelmsplatz bewegten sich gegen 17.15 Uhr rund 120 Anhänger im Aufzug des III. Weges durch die Innenstadt zu einer Zwischenkundgebung am Markusplatz. Anschließend setzten sie ihren Aufzug über die Löwenbrücke in die Untere Königsstraße fort. Nachdem die beabsichtigte Route über die Kettenbrücke von einer großen Anzahl von Personen blockiert wurde, verlief die geänderte Aufzugsstrecke über die Luitpoldstraße, dem Kunigundendamm bis zur Marienbrücke. Die dortige Schlusskundgebung endete gegen 21.15 Uhr, begleitet vom lautstarken Protest zahlreicher Gegendemonstranten. Der Polizei gelang es durch ein konsequentes Einschreiten mit zahlreichen Einsatzkräften spontane Störaktionen und ein Aufeinandertreffen der verschiedenen Gruppierungen zu verhindern.
Kurz vor der Zwischenkundgebung der Rechtsextremen setzte sich eine Kleingruppe von Personen des linken Spektrums in der Lange Straße auf die Fahrbahn. Zu einer offensichtlich beabsichtigten Blockade des Demonstrationszuges kam es nicht. Die Versammlungsteilnehmer konnten daran vorbeigeführt werden.
Aus Sicht der Oberfränkischen Polizei verlief das Versammlungsgeschehen weitgehend friedlich. Zahlreichen gewaltbereiten Versammlungsteilnehmern mussten Platzverweise ausgesprochen werden oder polizeiliche Maßnahmen mit Hilfe von unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden. Sowohl eine Person aus der rechten, als auch ein Versammlungsteilnehmer aus der linken Gruppierung erhielten Anzeigen wegen Beleidigungen. Ein Teilnehmer des linken Spektrums wurde vorläufig festgenommen, nachdem er ein Polizeifahrzeuge beschädigt hatte.
Zur Bewältigung dieser besonderen Einsatzlage erhielt die Oberfränkische Polizei Unterstützung von den Polizeipräsidien Unterfranken und Mittelfranken, der Bayerischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei. Einsatzleiter und Polizeivizepräsident Udo Skrzypczak zeigte sich trotz des vielfältigen Veranstaltungsgeschehens mit dem Verlauf zufrieden: „Unser polizeiliches Einsatzkonzept ist aufgegangen. Durch das konsequente Einschreiten konnten wir einen sicheren Verlauf der verschiedenen Versammlungen gewährleisten.“

PM des PP Oberfranken vom 15.02.2020

Günzburg (Bayern): Bedrohung / Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 14.02.2020, gegen 18:20 Uhr, kam es in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen im Auweg in Günzburg zu einem größeren Polizeieinsatz. Zunächst bedrohte ein 63-jähriger Bewohner mit einem Schuhlöffel und zwei Nussknackerzangen andere Bewohner mit dem Tode. Dabei schwang er die Metallgegenstände vor seinem Körper hin und her. Die drei eingesetzten Polizeistreifen konnten den Mann nicht zum Aufhören überreden, da er sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Letztlich konnte er überwältigt werden. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Der Mann erhielt eine Anzeige wegen Bedrohung und Widerstand gegen Polizeibeamte und wurde im Anschluss vorläufig in einer Klinik untergebracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.02.2020

Memmingen (Bayern): Amtsbekannter Mann begeht Hausfriedensbruch und leistet Widerstand

Am 14.02.2020, gegen 21:35 Uhr, wurde die Polizei Memmingen über eine randalierende Person in einer Obdachlosenunterkunft informiert. Als der Mann, gegen welchen zudem ein Hausverbot für die Obdachlosenunterkunft besteht und wogegen er bereits zum wiederholten Male verstoßen hatte, in Gewahrsam genommen werden sollte, rastete er aus und leistete massiv Widerstand gegen die Fesselung. Zudem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Auch während der Fahrt zur Dienststelle musste der Mann durch einen Beamten fixiert werden, da er sich weiterhin aggressiv verhielt. Nachdem er keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen konnte, ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft die Vorführung des Mannes an. Ein Richter am Amtsgericht Memmingen entscheidet im Laufe des Tages, ob er inhaftiert wird.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.02.2020

Am Freitag, den 14.02.2020, um kurz nach 19:00 Uhr, kam es auf der Maxdorfer Straße in Ludwigshafen-Ruchheim zum Zusammenstoß eines Funkstreifenwagens der Polizei und einem 38 Jahre alten TESLA-Fahrer. Die Polizeibeamten waren auf dem Weg zu einem Einsatz und hatten das Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet. Beide Fahrzeuge wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Glücklicherweise wurde keiner der Unfallbeteiligten verletzt. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf geschätzte 60.000 Euro. Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten sich unter der Telefonnummer 0621/963-2222 bei der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 zu melden.

PM des PP Rheinpfalz vom 15.02.2020

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Pkw-Fahrer wollte sich Kontrolle entziehen; Verfolgung bis nach Dannstadt-Schauernheim

Am 13.02.2020, gg. 22:50 Uhr, sollte in der Talstraße Neustadt ein Pkw-Fahrer einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Als die Polizeibeamten Anhaltezeichen gaben, beschleunigte der Pkw direkt und flüchtete über die Maximilianstraße stadtauswärts. Hierbei fuhr er teilweise mit über 100km/h. Die Fahrt ging über den Autobahnzubringer B38 weiter. Kurz nach dem „Steinkreisel“ überholte der Pkw, trotz Gegenverkehrs, mehrere Fahrzeuge, sodass entgegenkommende Fahrzeuge nach rechts ausweichen mussten um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden. Im Anschluss ging es über die BAB65 in Richtung Ludwigshafen. An der Ausfahrt Dannstadt-Schauernheim zog der Pkw-Fahrer ruckartig nach rechts um die Funkstreifen abzuschütteln. Bei diesem waghalsigen Manöver schnitt der Fahrer einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Pkw dermaßen, dass dieser eine Vollbremsung durchführen musste. Im Ortsbereich Dannstadt fuhr der Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit weiter, sodass sich die Beamten entschlossen die Verfolgungsfahrt abzubrechen um eine weitere Gefährdung Dritter auszuschließen, in diesem Moment bremste der Fahrer den Pkw ab und flüchtete zu Fuß weiter. Dies war nicht von Erfolg gekrönt, da er von den Einsatzkräften eingeholt und festgenommen werden konnte. Der 31jährige Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis schweigt zu den Gründen seiner rücksichtlosen Fahrt. Bei seiner Durchsuchung wurden diese jedoch offensichtlich. Der Pkw-Fahrer führte eine geringe Menge Drogen und ein verbotenes Messer mit. Da sich weiter auch Anhaltspunkte ergaben, dass der Fahrer unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die gefährdeten Fahrzeugführer werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt zu melden.

PM der PI Neustadt/W. vom 14.02.2020

Schwandorf (Bayern): Streit endet im Gewahrsam der Polizei

Am heutigen Freitag gegen 05:35 Uhr kam es in Krondorf in der Stielerstrasse zu einem lautstarken Streit eines 31-Jährigen aus Wörnitz mit seiner 24-jährigen Freundin. Um die Situation vor Ort zu beruhigen, wurde dem 31-Jährigen durch die eingesetzten Beamten für den Abend ein Platzverweis ausgesprochen. Wenige Minuten später tauchte der 31-Jährige jedoch wieder an der Wohnanschrift seiner Freundin auf, um den Streit fortzusetzen. Aufgrund seiner Alkoholisierung und Unbelehrbarkeit musste er in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Um ihm einen Aufenthalt in der Polizeizelle zu ersparen, wurde er in die Obhut seiner Tante entlassen. Zum Dank dafür beleidigte der 31-Jährige die Beamten mit einem russischen Ausdruck.

PM der PI Schwandorf vom 14.02.2020

Möhnesee-Echtrop (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzungen

Am Freitag, um 02:00 Uhr, kam es in der zentralen Unterbringungseinrichtung zu einer größeren Schlägerei. Ursprung war wohl der Streit von zwei 18 und 28 Jahre alten Männern über eine Tasche. Der Streit eskalierte und so prügelten sich schließlich zwei Gruppen von mehreren Personen aus zwei verschiedenen Herkunftsländern. Zwei Mitarbeiter der Malteser die schlichtend eingreifen wollten wurden verletzt und mussten zur ambulanten Behandlung später in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 18-Jährige des Ursprungstreits schlug dem 28-Jährigen während der Auseinandersetzung ein Einmachglas ins Gesicht. Dadurch wurde der 28-jährige verletzt und musste ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Schlägerei konnte schließlich vom Sicherheitsdienst der Einrichtung beendet werden. Der 18-jährige „Haupttäter“ begegnete den eingesetzten Polizisten und der Gesamtsituation mit bloßem Hohn. Er zeigte keinerlei Einsicht und ließ durch sein absolut aggressives Verhalten darauf schließen, dass er zu weiteren Gewalttaten in der Nacht bereit war. Er wurde von den Beamten vorläufig festgenommen und verbrachte die Nacht im Polizeigewahrsam.

PM der KPB Soest vom 14.02.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Taser-Einsatz bei Randalierer

Am frühen Donnerstag, gegen 03:00 Uhr, wurde die Polizei darüber in Kenntnis gesetzt, dass ein offensichtlich betrunkener Mann in der Landauer Straße/Ecke Kaiserstraße randaliere, eine Bierflasche auf die Straße geworfen hatte und Autos dadurch zum Anhalten zwingt, dass er sich ihnen in den
Weg stellt. Vor Ort wurde der amtsbekannte 20jährige Mann mit einer Bierflasche in der Hand auf dem Gehweg stehend angetroffen. Der Mann kam der mehrfachen Aufforderung, die Bierflasche beiseite zu legen, nicht nach. Als er zudem noch aggressiv schreiend und mit der Bierflasche fuchtelnd auf die Beamten zuging, wurde der zuvor angedrohte Einsatz des Elektroimpulsgerätes umgesetzt, wodurch der unmittelbar bevorstehende Angriff schlagartig unterbunden wurde.
Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes und zur medizinischen Überprüfung wurde der immer noch fortwährend herumschreiende Mann gefesselt in das Krankenhaus eingeliefert.

PM der PD Pirmasens vom 14.02.2020

Regensburg (Bayern): Randalierer beleidigt Polizeibeamte

Am 13.02.2020 gegen 23 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Nord zu einer Ruhestörung in die Regensburger Konradsiedlung gerufen. Mehrere Anwohner beschwerten sich über einen Mann, der im Treppenhaus herumschrie und lautstark gegen Türen klopfte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der 39 Jährige stark alkoholisiert und offensichtlich nicht mehr Herr seiner Sinne war. Zudem zeigte er sich sehr aggressiv gegenüber den Beamten. Er musste in Gewahrsam genommen werden und die Nacht in einer Zelle der PI Regensburg Nord ausnüchtern. Im Laufe des Einsatzes wurde die Beamten mehrmals beleidigt. Daher erwartet den Störenfried eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Regensburg Nord vom 14.02.2020

Bad Neustadt (Bayern): Aufregung im Waldweg

Am Donnerstagnachmittag ging bei der PI Bad Neustadt der Notruf eines 33-jährigen Mannes ein, der um Hilfe bat, weil seine Freundin in der vor ihm verschlossenen Wohnung mit Selbstmord gedroht hatte. Zwei Streifenbesatzungen rückten an, aber die Frau öffnete nicht. Auch die Feuerwehr scheiterte zunächst daran, die Tür zu öffnen. Schließlich gelang es den Einsatzkräften doch in den Wohnraum zu gelangen. Die 26-jährige psychisch kranke Patientin war nirgendwo zu sehen, bis sie nach akribischer Suche auf einem Schrank gefunden wurde. Als der Notarzt sie behandeln wollte, wurde sie aggressiv, verletzte einen Sanitäter und einen Polizisten, die beide ambulant im Krankenhaus behandelt werden mussten und beleidigte alle Umstehenden. Sie musste aufgrund ihrer akuten Selbstgefährdung sofort in ein Nervenkrankenhaus gebracht werden.

PM der PI Bad Neustadt vom 14.02.2020

Hof (Bayern): Erst Stress mit Freundin, dann Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein Streit zwischen einem Paar aus Hof endete für den 36-jährigen Mann in der Zelle. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.
Am Donnerstagabend kam sich gegen 20.45 Uhr ein Paar in der Alsenberger Straße im wahrsten Sinne des Wortes in die Haare. Der 36-Jährige zog seine 40-jährige Freundin an den selbigen und warf sie zu Boden. Als die zu Hilfe gerufene Polizei an der Wohnung eintraf, war die Frau bereits geflüchtet. Es konnte lediglich ihr aufbrausender Freund angetroffen werden.
Bei seiner Befragung wurde dieser immer aggressiver, weshalb ihm die Polizisten den Gewahrsam erklärten. Bei der Festnahme wehrte sich der 36-jährige Mann aus Hof derart, dass die Beamten ihn fesseln mussten. Dagegen wehrte er sich ebenfalls und versuchte, die Polizisten mit der Faust zu schlagen. Er verfehlte sie jedoch und wurde zu Boden gebracht. Da sich der Mann immer noch wehrte, legten ihn die Einsatzkräfte nicht nur Handschellen, sondern auch Fußfesseln an und brachten ihn anschließend zur Dienststelle. Auf dem Weg dorthin betitelte er die Beamten mit diversen Kraftausdrücken und bedrohte sie.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von einem Promille, weshalb die Staatsanwaltschaft Hof eine Blutentnahme anordnete. Danach verbrachte er den Rest der Nacht in der Zelle.
Der 36-Jährige wird sich nun wegen einer Vielzahl an Verstößen gegen das Strafgesetzbuch verantworten müssen.

PM der PI Hof vom 14.02.2020

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Schmierfinken leisten bei Festnahme Widerstand

Zwei Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahren konnten gestern am späten Abend gegen 21:15 Uhr durch zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn beim Anbringen von Schmierereien in einer S-Bahn festgestellt werden. Nachdem die beiden Täter durch die Bahnmitarbeiter, bis zum Eintreffen der Beamten der Bundespolizei, festgehalten wurden, leisteten sie erheblichen Widerstand und mussten fixiert werden.
Auch nachdem die Bundespolizisten die beiden Personen am S-Bahn Haltepunkt Evershagen übernommen hatten und die Identität der beiden jungen Männer feststellen wollten, verhielten sich diese äußerst aggressiv, gingen drohend auf die Beamten zu und befolgten deren Weisungen nicht. Dies änderte sich auch nicht, nachdem die Bundespolizisten den Männern Handschellen anlegten. Immer wieder versuchten sie sich dem Zugriff der Beamten zu entziehen. Einer der Täter versuchte mittels einer Kopfnuss einen der festnehmenden Beamten zu verletzten.
Bei der anschließenden Durchsuchung der Jugendlichen wurden diverse Beweismittel aufgefunden, die beschlagnahmt wurden.
Im Anschluss daran, wurden die Täter zur Dienststelle verbracht und die Eltern des 17-Jährigen sowie der Fürsorgeberechtigte des 14-Jährigen informiert. Bei den beiden Tätern konnten Atemalkoholtwerte von 1,80 und 2,43 Promille ermittelt werden.
Aufgrund des äußerst aggressiven Verhaltens des 14-Jährigen und dessen alkoholisierten Zustandes wurde in Absprache mit dem Fürsorgeberechtigten die Unterbringung in einer Klinik erwogen.
Daraufhin wurden ein Rettungswagen sowie ein Notarzt angefordert. Hierbei versuchte der Täter, trotz Verabreichung eines Beruhigungsmittels, die Haltegurte der Trage zu lösen, um von der Trage zu gelangen. Des Weiteren bespuckte er fortwährend die begleitenden Bundespolizisten. Nach der Ankunft am Klinikum wurde er seinem Fürsorgeberechtigten übergeben.
Neben einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird zusätzlich geprüft, ob die beiden Männer für am selbigen Tag begangene Sachbeschädigungen durch Zerstören der Fahrplanvitrine und zwei Schaukästen mittels Schottersteinen sowie Schmierereien in der Größe von 4,5 qm am Haltepunkt Parkstraße verantwortlich sind

PM der BPOLI Rostock vom 14.02.2020

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): 50-Jähriger zieht Messer vor Polizeibeamten

Polizeibeamte erkannten am Donnerstagnachmittag an der Möllenkotter Straße einen 50-jährigen Mann, der zur Fahndung ausgeschrieben war.
Als die Beamten ihn ansprachen und ihn aufforderten seine Taschen zu leeren, zog dieser ein etwa 20cm großes Küchenmesser aus seiner Jackeninnentasche. Beim Herausziehen fiel dem Mann das Messer aus der Hand, das direkt von den Beamten gesichert werden konnte. Der 50-Jährige wurde sofort fixiert und gefesselt. Da er durchgehend aggressiv war, wurde er in das Polizeigewahrsam in Ennepetal gebracht. Der Mann stand offensichtlich unter Alkoholeinfluss und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Außerdem bestand der Verdacht, dass der 50-Jährige unter psychischen Problemen leidet, aus diesem Grund wurde er zur weiteren Behandlung in einem umliegenden Krankenhaus untergebracht.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 14.02.2020

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Polizeikontrolle an der „Tüte“: Mann ruft zur Gewalt gegen die Polizeibeamten auf

Am Donnerstagabend, 13.02.2019 gegen 18:30 Uhr, wollte ein Streifenwagenteam der Bielefelder Polizei im Stadthallenpark den Bereich des Zugangs zur Stadtbahnhaltestelle, der sogenannten „Tüte“, kontrollieren.
Circa 30 Personen, die zum Teil Alkohol konsumierten, hielten sich dort zur der Zeit auf.
Als sich die Beamten im Bereich dieser Personengruppe befanden und dort eine Person kontrollieren wollten, mischte sich ein 49-jähriger Mann aus Harsewinkel, der sich ebenfalls in dieser Gruppe befand, in das Geschehen ein und forderte laut rufend auf, die Beamten „fertig“ zu machen, „die sind ja nur zu zweit“.
Dabei gestikulierte die Person deutlich auffordernd in Richtung der Polizisten.
Die Beamten sprachen den Mann an und führten ihn in Richtung Streifenwagen, um ihn dort abgesetzt von der Gruppe zu kontrollieren.
Dieser verhielt sich jedoch zunehmend aggressiver, beschimpfte und beleidigte die Beamten, trat um sich und versuchte, sich gewaltsam der Kontrolle zu entziehen.
Der 49-jährige wurde in Gewahrsam genommen und zum Polizeipräsidium transportiert.
Bei seiner Durchsuchung wurden mehrere Heroin-Bubbles aufgefunden.
Es wurde ein Strafverfahren wegen des Drogendelikts sowie der Widerstandshandlungen und Landfriedensbruchs und eingeleitet.

PM der POL Bielefeld vom 14.02.2020

Ronneburg (Thüringen): Brandfall ohne Verletzte aber mit Widerstand

Aus noch ungeklärter Ursache kam es am heutigen Tag (14.02.2020), gegen 07:00 Uhr, zu einem Brand auf einem Firmengelände in der Bahnhofstraße. Bei Eintreffen der Feuerwehr und Polizei brannte es im Erdgeschoss einer, im Um- und Ausbau befindlichen, Werkstatt. Zum Schutze der Gesundheit eines vor Ort anwesenden, uneinsichtigen Objektverantwortlichem, musste dieser von den Polizeibeamten nach Widerstandshandlungen kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Der Brand konnte gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Es entstand lediglich Sachschaden. Die Ursachenermittlungen hat die Kriminalpolizei Gera übernommen.

PM der LPI Gera vom 14.02.2020

Leipzig (Sachsen): Mann uriniert gegen Einsatzfahrzeug

In der Nacht von Donnerstag zu Freitag beobachteten Polizeibeamte einen Mann, der im Schutz der Dunkelheit gegen ein Einsatzfahrzeug urinierte. Die Beamten konnten des 22-Jährigen (deutsch) habhaft werden. Gegen diesen wird nun wegen Verdachts der Beleidigung ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 14.02.2020

Waghäusel (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer widersetzte sich der Festnahme

Mit über 1,6 Promille hatte ein 28 Jahre alter Autofahrer einen Verkehrsunfall verursacht. Da er die Unfallstelle unerlaubt verlassen hatte, ist die Polizei nun auf der Suche nach Unfallgeschädigten. Bei der anschließenden Kontrolle setzte der Mann sich gegen die Beamten zur Wehr, sodass er auf dem Boden fixiert und mit Handschließen geschlossen werden musste.
Zeugen wurden auf den Autofahrer gegen 01:00 Uhr auf der Landesstraße 560 Höhe Wiesental aufmerksam, da er mit vier platten Reifen starke Schlangenlinien fuhr.
Durch die verständigten Polizeibeamten konnte das Fahrzeug letztendlich am Bahnhofsvorplatz in Wiesental festgestellt werden. Der 28-Jährige wurde einer Kontrolle unterzogen. Dabei konnte deutlich Alkoholgeruch festgestellt werden.
Des Weiteren stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Bei seiner Festnahme leistete er dann Widerstand. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte er die Dienststelle wieder verlassen.

PM des PP Karlsruhe vom 14.02.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Platzverweis nicht befolgt – Mann spuckt und schlägt nach Polizisten

In der Nacht zum Freitag werden zwei Männer in Gewahrsam genommen. Einer spuckt und schlägt nach Polizisten.
Weil zwei Männer im Alter von 37 und 53 Jahren ein Schnellrestaurant in der Fruchthallstraße nach Ladenschluss nicht verlassen wollten, verständigten Mitarbeiter die Polizei. Kurz nach Mitternacht kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Kaiserslautern 2 die beiden augenscheinlich stark Betrunkenen und forderten sie mehrfach dazu auf zu gehen. Statt dem Platzverweis nachzukommen, aß der 37-Jährige weiterhin an seinem Essen und spuckte dieses in Richtung der Polizisten. Auch der andere Mann machte keinerlei Anstalten das Schnellrestaurant zu verlassen.
Da die beiden dem Platzverweis auch nach mehrfachen Aufforderungen nicht nachkamen, nahmen die Beamten die Männer in Gewahrsam.
Während des Transports zur Dienststelle spuckte der 37-Jährige weiterhin um sich und wurde immer aggressiver. In der Zelle sollte der polizeilich Bekannte durch die Einsatzkräfte durchsucht werden. Auch hier weigerte er sich den Anweisungen zu folgen und spuckte in Richtung der Polizisten. Er griff die Beamten an und versuchte sie zu schlagen und zu treten. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt.
Staatsanwaltschaft ordnete Blutprobe an.
Ein Arzt erschien nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern in der Dienststelle in der Logenstraße, um dem Täter Blut zu entnehmen. Als dieser die Zelle zusammen mit den Polizisten betrat, wurde der 37-Jährige erneut aggressiv und ballte seine Fäuste. Erst als ihm Handschellen angelegt wurden, konnte die Blutprobe entnommen werden.
Am Morgen durften beide Männer ausgenüchtert die Gewahrsamszellen verlassen. Der 53-Jährige leistete keinen Widerstand. Ihn erwartete eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch. Den 37-Jährigen erwarten Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Westpfalz vom 14.02.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): 63-Jähriger leistet Widerstand

Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte am Donnerstagmorgen ein offensichtlich psychisch kranker Mann in seiner Wohnung im Sonnenhof festgenommen werden. Um kurz vor 08.00 Uhr wurde durch einen Anwohner in der Carl-Schurz-Straße mitgeteilt, dass der 63-Jährige lauthals in seiner Wohnung herumschreien würde, weshalb eine Streife des Polizeireviers Pforzheim-Süd hinzugerufen wurde. Der augenscheinlich aggressive Mann trat mehrfach gegen eine Tür und drohte den eingesetzten Beamten. Er konnte nicht beruhigt werden und wurde zusehends aggressiver. Durch den Einsatz des Pfeffersprays konnte er in seine Wohnung gedrängt und dort schließlich festgenommen werden. Durch angeforderte Rettungskräfte wurden ihm die Augen ausgespült. Im Anschluss wurde er in Begleitung von zwei Polizisten in eine Klinik eingeliefert.

PM des PP Pforzheim vom 14.02.2020

Lörrach (Baden-Württemberg): Flüchtiger Mann durch die Bundespolizei im Stadtgebiet Lörrach gestellt

Ein in Deutschland unerlaubt aufhältiger Mann konnte durch die Bundespolizei nach einem Fluchtversuch im Stadtgebiet Lörrach gestellt werden.
Am Donnerstagabend wurde ein kosovarischer Staatsangehöriger in der S-Bahn zwischen Lörrach Stetten und Lörrach Burghof kontrolliert. Da der 42-Jährige keine Ausweisdokumente vorzeigen konnte, wurde er aufgefordert, die Beamten zum Bundespolizeirevier zu begleiten. Beim Ausstieg aus der S-Bahn im Hauptbahnhof Lörrach, flüchtete der Mann über die Gleise in Richtung Belchenstraße. In der Bergstraße konnte der 42-Jährige durch die Beamten gestellt werden, als er versuchte einen Zaun zu überwinden. Bei der Festnahme wurde ein Beamter leicht verletzt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 14.02.2020

Ludwigsfelde (Brandenburg): Widerstand bei der Vollstreckung eines Haftbefehls

Um einen Haftbefehl wegen einer nicht entrichteten Geldstrafe zu vollstrecken, suchten Polizeibeamte gestern einen 54-jährigen Mann in Ludwigsfelde auf. Zunächst konnte der Mann an seiner Wohnanschrift nicht angetroffen werden. Beim Verlassen des Ortes erkannten die Beamten den Mann jedoch, als er gerade zurückkehrte und in seine Wohnung ging. Nach mehrmaligem Klingeln und Klopfen wurde schließlich die Feuerwehr verständigt, um bei der Öffnung der Tür behilflich zu sein, da der Mann sich weigerte diese zu Öffnen. Schließlich gelang es den Polizisten in die Wohnung zu gelangen und den Mann unter erheblicher Gegenwehr zu festzunehmen. Der Mann konnte jedoch nachdem er sich beruhigt hatte die erforderliche Geldsumme aufbringen und so aus der polizeilichen Obhut entlassen werden. Es wurde dennoch eine Strafanzeige wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Die Kriminalpolizei ermittelt hierzu.

PM der PD Brandenburg West vom 14.02.2020

Neuruppin (Brandenburg): Widerstand geleistet

Eine 37-jährige Deutsche wurde gestern gegen 16.45 Uhr beim Verlassen eines Elektrofachmarktes in einem Einkaufszentrum in der Junckerstraße von Mitarbeitern festgehalten, da zuvor der Diebstahlsalarm des Geschäftes losgegangen war. Noch vor dem Eintreffen der Polizeibeamten schrie sie laut im Laden herum und wehrte sich. Bei der Übergabe an die Beamten widersetzte sie sich und musste durch Anwendung einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden. Ihr wurden Handfesseln angelegt. Während der Fahrt zur Inspektion verschmutzte sie durch Spucken den Streifenwagen. Sie wurde nach Rücksprache mit einem Arzt aufgrund ihres psychisch auffälligen Verhaltens in ein Krankenhaus gebracht. Die Kripo ermittelt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 14.02.2020

München (Bayern): Festnahme von Tatverdächtigen nach Ladendiebstahl – Hauptbahnhof

Am Mittwoch, 12.02.2020, gegen 14:40 Uhr, konnten Sicherheitsmitarbeiter eines Warenhauses in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofes beobachten, wie zwei junge Männer wiederholt Bekleidungsstücke im Wert von mehreren Hundert Euro aus den Warenregalen nahmen und anschließend gewaltsam mit einer Zange die daran befindlichen Sicherungen entfernten. Die so bearbeiteten Bekleidungsstücke deponierten sie anschließend in ihren mitgeführten Taschen. Als die Sicherheitsmitarbeiter den 19-Jährigen und 22-jährigen Tatverdächtigen daraufhin ansprachen und festhielten, wurden sie von diesen verbal bedroht. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten bedrohten sie ebenfalls und mussten daraufhin deshalb mit Handfesseln fixiert werden. Bei dem anschließenden Transport zu einer Polizeiinspektion versuchte der 22-Jährige zudem die Polizeibeamten mit gezielten Kopfstößen und Ellbogenschlägen zu verletzen. Dies konnte jedoch von den Polizeibeamten unterbunden werden. Sie wurden dadurch nicht verletzt. Beide Tatverdächtige wurden wegen Diebstahl mit Waffen angezeigt und nach der polizeilichen Sachbearbeitung entlassen.

PM des PP München vom 14.02.2020

Beedenbostel (Niedersachsen): Sicherstellung von 6 Pferden aufgrund nicht artgerechter Tierhaltung, sowie Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Polizeibeamte bei der Durchsetzung von Platzverweisen/Ingewahrsamnahmen

Am Freitag dem 14.02.2020, 10:00 Uhr, wurden Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Celle in Beedenbostel durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Celle unterstützt.
Aufgrund nicht artgerechter Tierhaltung wurden sechs Pferde auf einer Weide in Beedenbostel begutachtet und die Pferde im weiteren Verlauf durch das Veterinäramt sichergestellt.
Bei der Durchsetzung der Maßnahmen wurden die Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Celle durch zwei Personen behindert, so dass entsprechende Platzverweise gegen die vorstehend genannten Personen seitens der eingesetzten Polizeibeamten ausgesprochen wurden.
Da den Platzverweisen nicht Folge geleistet wurde und die Mitarbeiter des Veterinäramtes des Landkreises Celle weiterhin massiv behindert wurden, wurden beide Personen der Ingewahrsamnahme zugeführt.
Bei der Ingewahrsamnahme/Zwangsmaßnahmen kam es seitens der Beschuldigten zu Widerstandshandlungen, Personen/Polizeibeamte erlitten keinerlei Verletzungen.
Gegen die zwei Beschuldigten Personen, einen 60 jährigen Mann aus Ahnsbeck, sowie einen 45 jährigen Mann aus Adelheidsdorf, wurden entsprechenden Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Des Weiteren wurde bei der Durchsuchung eines Beschuldigten ein sogenanntes Einhandmesser aufgefunden, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz wurde zudem eingeleitet.

PM der PI Celle vom 14.02.2020

Röbel (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz in Röbel beendet – es wurden keine Personen verletzt

Am 14.02.2020 gegen 12:15 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Röbel zur Unterstützung der Rettungskräfte in die Clara-Zetkin-Straße in Röbel gerufen, da sich ein 19-jähriger deutscher Mann in seiner Wohnung verbarrikadiert hat. Er ist mit einem Messer in der Hand in seiner Wohnung auf- und abgegangen und hat die zunächst Familienangehörige und später auch Polizeibeamte bedroht.
Aus diesem Grund wurden weitere Polizeibeamte zum Einsatz gebracht. Insgesamt waren 34 Polizeibeamte der Polizeiinspektion Neubrandenburg und unterstellter Kräfte aus anderen Polizeidienststellen in MV im Einsatz.
Der 19-Jährige hat auf mehrere Ansprachen nicht reagiert, so dass sich gegen 20:00 Uhr Spezialeinsatzkräfte Zutritt zur Wohnung verschafft haben. Der junge Mann konnte ohne Anwendung von Gewalt festgesetzt und im Anschluss ärztlich behandelt werden. Zur weiteren medizinischen Untersuchung war die Verbringung in die Röbeler Klinik notwendig.
Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben die Spurensicherung in der Wohnung des 19-Jährigen übernommen. Der Polizeieinsatz ist beendet.

PM der PI Neubrandenburg vom 14.02.2020

Memmingen (Bayern): Junger Mann unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss in Memmingen angetroffen

In den frühen Nachtstunden des Donnerstags, 13.02.2020, ging auf der Polizeiinspektion Memmingen die Mitteilung ein, dass in der Grenzstraße in Memmingen mehrere laute Jugendliche unterwegs seien. Eine dorthin entsandte Streife konnte einen 18-jährigen Mann antreffen. Als er die Polizeibeamten sah, versuchte er zu flüchten, konnte aber kurze Zeit darauf eingeholt werden. Beim Gespräch wurde er zunehmend aggressiver, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte bei ihm ein Cuttermesser mit einhändig bedienbarer, feststellbarer Klinge aufgefunden werden. Aufgrund seiner Aggressivität, welche von seinem vermutlichen Betäubungsmittelkonsum und Alkoholeinfluss herrührte, wurde der Mann über die Nacht in Polizeigewahrsam genommen. Als er in den frühen Morgenstunden entlassen wurde, beleidigte er beim Verlassen der Dienststelle die noch anwesenden Beamten. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung und einem Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.02.2020

Schneeberg (Sachsen): Zivilstreife stoppte alkoholisierten Nissan-Fahrer

Eine Zivilstreife der Polizei wollte in der Nacht einen Pkw Nissan in Schneeberg kontrollieren. In der Folge konnte der Nissan auf einem Zufahrtsweg an der Seminarstraße gestoppt werden. Die Beamten kontrollierten den Fahrer (26/deutscher Staatsangehöriger) und stellten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert 1,08 Promille. Zudem ist der junge Mann offenbar nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Des Weiteren hatte er bei der Kontrolle den Nissan nicht ausreichend gesichert. Auf der leicht abschüssigen Fahrbahn rollte der Wagen bergab und gegen das Polizeifahrzeug. Es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 2 000 Euro. Für den Nissan-Fahrer ging es zur Blutentnahme in ein Krankenhaus. Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

PM der PD Chemnitz vom 14.02.2020

Polizeibeamte der Fahndungsgruppe Frankfurt (Oder) (Beamte der Landes- und der Bundespolizei) beabsichtigten am 14.02.2020, gegen 4:30 Uhr, einen LKW mit Anhänger in der Slubicer Straße zu stoppen. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale und setzte seine Fahrt zügig in Richtung Grenze fort. Die Beamten mussten zur Seite springen, um einen Zusammenprall mit dem LKW zu verhindern. Sie blieben unverletzt. Kurz hinter der Grenzüberquerung verunfallte das Fahrzeug. Dabei kam es zu Beschädigungen dreier parkender Personenkraftwagen. Durch das schnelle Eingreifen polnischer und deutscher Polizeibeamter gelang es, einen 46-jährigen Fahrzeuginsassen zu stellen. Bei der Überprüfung des Anhängers wurde klar, warum der Fahrer es so eilig hatte. Es stellte sich heraus, dass der Anhänger kurz vorher von einem Frankfurter Firmengelände gestohlen worden war. In diesem Fall hat die polnische Polizei die Ermittlungen übernommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 14.02.2020