Die Polizei ermittelt gegen einen 45-Jährigen wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls.

Dem Mann wird vorgeworfen, am Dienstagabend in einem Lebensmitteldiscounter in der Friedenstraße eine Flasche Rum gestohlen zu haben. Als eine Kassiererin den Diebstahl bemerkte, sprach sie den 45-Jährigen an. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen stieß der Mann die Frau um und rannte davon. Die Kassiererin wurde leicht verletzt. Zeugen konnten den Flüchtenden beschreiben. Während der Fahndungsmaßnahmen stellte eine Polizeistreife den Verdächtigen im Volkspark fest. Die Beamten kontrollierten ihn. In seinem Rucksack fanden die Polizisten die mutmaßlich gestohlene Spirituosenflasche. Der 45-Jährige räumte die Tat ein.
Er blickt einem Strafverfahren entgegen. Die Flasche wurde an den Markt zurückgegeben

PM des PP Westpfalz vom 03.06.2020

Am Sonntagvormittag (31. Mai, gegen 10:30 Uhr) gab es einen Einbruch in einer Kita an der Flottenstraße. Mehrere Zeugen meldeten der Polizei, dass der Täter noch vor Ort sei und gaben den Beamten eine Beschreibung. Dank dieser konnten Polizisten auf dem Weg zum Einsatz einen Tatverdächtigen aufgreifen. Der 53-Jährige stritt ab, etwas mit dem Einbruch zu tun zu haben. Allerdings muss er sich jetzt mit einer Anzeige wegen illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln auseinandersetzen – die Polizisten haben ein Röhrchen mit Kokain bei dem Verdächtigen gefunden und ihn zur Blutprobe mit zur Wache genommen. In der Zwischenzeit hatten weitere Streifenwagen die besagte Kita erreicht und festgestellt, dass sich ein Täterverdächtiger noch im Gebäude befinden musste. Die Polizisten umstellten das Gebäude und forderten den mutmaßlichen Einbrecher auf, die Kita zu verlassen. Der 44-Jährige ließ sich widerstandslos festnehmen und sagte den Polizisten, dass er Kupfer stehlen wollte, um sich Drogen beschaffen zu können. Die Polizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wurde er wegen des Verdachts des Diebstahl im besonders schweren Fall dem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

PM der POL Duisburg vom 02.06.2020

Am 1. Juni 2020, gegen 22:30 Uhr befanden sich Bundespolizisten im Hauptbahnhof Halle in einer Personenkontrolle. Dabei wurden sie mehrfach von einem 46-Jährigen behindert, der von dieser Maßnahme nicht betroffen war. Der türkische Staatsangehörige kam den Aufforderungen, die Störungen zu unterlassen, nicht nach. Im Gegenteil, er begann die Bundespolizisten sowie beteiligte Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn mit sehr ehrverletzenden Worten zu beleidigen. Daraufhin sollte seine Identität festgestellt werden. Eine Herausgabe seiner Personalpapiere verweigerte er. Bei der Durchsuchung seiner Person und seiner mitgeführten Gegenstände nach Identitätspapieren, versuchte er sich loszureißen und der Maßnahme zu entziehen. Zudem holte er mit seiner Hand zum Schlag aus. Dieser wurde abgewehrt und der 46-jährige Mann wurde auf den Boden gebracht und musste dort fixiert werden. Dabei gelang es ihm, einen jungen Beamten in die Hand zu beißen. Dank eines Handschuhs hatte dieser dadurch nur eine leichte Hautabschürfung und konnte seinen Dienst weiter fortsetzen. In der Kleidung des Störers fanden die Bundespolizisten einen Ausweis, mit dem die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden konnte. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 46-Jährigen noch ein Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle vorlag. Somit hat er sich wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und Hausfriedensbruchs strafbar gemacht. Nachdem er sich beruhigt hatte, konnte er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.06.2020

Trier/Oberkail/Boos/Essen – Am 01. Februar 2017 überfielen zunächst unbekannte Täter die Filiale der Kreissparkasse Bitburg-Prüm in Oberkail und nur drei Wochen später, am 21. Februar, eine Filiale der Kreissparkasse Mayen in Boos.

Dabei betraten jeweils zwei maskierte Täter die Bankfilialen und bedrohten die dortigen Mitarbeiter mit ihren Schusswaffen. Bei dem Überfall in Boos verletzten sie zudem eine weitere, zufällig anwesende Kundin der Sparkasse.

So konnten die Täter insgesamt einen sechsstelligen Betrag erbeuten und in beiden Fällen unerkannt fliehen. Frühzeitig gab es bereits Hinweise darauf, dass ein dritter Täter vor der Bank in einem Fluchtfahrzeug gewartet haben könnte.

Die damals intensiv geführten Fahndungsmaßnahmen, insbesondere eine groß angelegte Öffentlichkeitsfahndung mit einem weltweit neuartigen 3D-Phantombild eines der Täter, konnten zunächst nicht zu einer Aufklärung der Tat beitragen.
Gleiches gilt für die Veröffentlichung der Fälle in der Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“, die am 6. September 2017 ausgestrahlt wurde.

Jetzt konnte die Kriminalpolizei Trier die beiden Banküberfälle aufklären. Drei Tatverdächtige sitzen derzeit in Haft. Gegen sie hat die Staatsanwaltschaft Trier inzwischen Anklage wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes und weiterer Straftaten zum Landgericht Trier erhoben.

Ein DNA-Abgleich einer Spur am Tatort in Oberkail führte im Nachhinein zur Identifizierung des ersten Tatverdächtigen. Durch weitere Ermittlungen im Umfeld der Person konnten schließlich die Identitäten der beiden weiteren vermeintlichen Tatbeteiligten geklärt werden. Die drei zwischen 27 und 31 Jahre alten Männer stammen aus dem Großraum Essen.

Im Rahmen von Ermittlungs- und Durchsuchungsmaßnahmen konnten bei den Tatverdächtigen belastende Gegenstände sichergestellt werden.

Die beiden Haupttäter wurden nur wenige Wochen nach den Überfällen aufgrund eines von ihnen begangenen versuchten Tötungsdelikts in Nordrhein-Westfalen inhaftiert und hier bereits zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Diese Inhaftierung sowie die Veränderung ihres Aussehens nach den Taten, insbesondere der Barttracht, könnten Gründe dafür sein, dass die Veröffentlichung des Phantombildes und der Täterfotos nicht wesentlich zur Tatklärung beitragen konnten.

PM des PP Trier vom 02.06.2020

Eine größere Personengruppe ist am Pfingstwochenende in der Schoenstraße aufgefallen. In der Nacht zu Samstag wurde die Polizei gegen 4 Uhr verständigt, weil auch der Verstand bestand, dass in der Gruppe Drogen konsumiert werden.

Wie sich vor Ort herausstellte, handelte es sich um eine 14-köpfige Gruppe, allesamt aus unterschiedlichen Haushalten, die weder einen Mund-Nasen-Schutz trugen, noch den notwendigen Mindestabstand zueinander einhielten.

Während die Polizeibeamten die Personalien der Einzelnen notierten und überprüften, fiel insbesondere eine junge Frau negativ auf, weil sie sich von Beginn an provozierend, unkooperativ und aggressiv verhielt. So verweigerte die 23-Jährige nicht nur die Angabe ihrer Personalien, sie störte auch die Maßnahmen der Einsatzkräfte und kam der Aufforderung, dies zu unterlassen, nicht nach.
Zudem filmte die Frau den laufenden Einsatz, fertigte Tonaufnahmen und ignorierte auch hier die Aufforderung, dies zu lassen.

Nachdem alle Personalien erhoben worden waren, erhielten die Beteiligten einen Platzverweis, und die 23-Jährige wurde erneut aufgefordert, ihre Aufnahmen zu löschen. Weil sie sich weigerte, sollte das Handy sichergestellt werden – die Frau weigerte sich jedoch zunächst, das Gerät auszuhändigen.

Als die Beamten der 23-Jährigen ein Sicherstellungsprotokoll ausstellen wollten, kam es zu einem Widerstand, bei dem die Frau auch nach den Polizeibeamten trat.
Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die alkoholisierte 23-Jährige wurde schließlich mit zur Dienststelle genommen, wo sie eine Blutprobe abgeben musste. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Gegen sie wird wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie versuchte Körperverletzung ermittelt. Zudem erwartet die gesamte Gruppe Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung.

PM des PP Westpfalz vom 02.06.2020

Im Rahmen der Ermittlungen sind am Montag zwei männliche Personen in Gewahrsam genommen worden. Diese stehen in dringendem Tatverdacht, an den Auseinandersetzungen am Samstag, 30.05.2020 in der Rheinstraße in Worms, beteiligt gewesen zu sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz erfolgte am Montagnachmittag die Vorführung vor der Ermittlungsrichterin beim Amtsgericht Mainz.

Diese ordnete, dem Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz folgend, Untersuchungshaft für die beiden 34 und 37 Jahre alten Männer an. Sie stehen nach derzeitigem Ermittlungsstand im dringenden Tatverdacht eines gemeinschaftlichen, versuchten Totschlags und schweren Landfriedensbruchs.

Nach Anordnung der Untersuchungshaft wurden die beiden Männer verschiedenen Justizvollzugsanstalten zugeführt.

Der Gesundheitszustand des, durch einen Schuss verletzten 54-Jährigen ist weiterhin stabil. Die Ermittlungen zu dem Gesamtkomplex werden intensiv fortgeführt.

Wir berichteten: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz und des Polizeipräsidiums Mainz – Mehrere verletzte Personen nach Auseinandersetzungen in Worms

PM des PP Mainz vom 01.06.2020

Am Sonntagabend (31.05.2020) wurden zwei Polizeibeamte bei einem Rettungseinsatz in der Nürnberger Marienvorstadt leicht verletzt. Ein 42-Jähriger benötigte dringend ärztliche Hilfe.

Gegen 18:45 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale Mittelfranken mehrere Mitteilungen ein, wonach ein Mann im Bereich der Marienstraße / Ecke Gleißbühlstraße immer wieder torkelnd auf die Fahrbahn laufen soll. Offenbar benötigte der Mann medizinische Hilfe. Die alarmierten Streifenbesatzungen stellten vor Ort einen 42-jährigen Mann fest, welcher offenbar unter erheblichem Eindruck berauschender Mittel stand. Eigenen Angaben zufolge konsumierte er zuvor verschiedene Betäubungsmittel.

Da der Mann seinen Weg nicht alleine forsetzen konnte und dringend ärztliche Hilfe benötigte, sollte er in ein Krankenhaus gefahren werden. Hierbei beleidigte der 42-Jährige die Einsatzkräfte mit allerhand unflätigen Kraftausdrücken und wehrte sich körperlich massiv gegen die erforderliche Hilfe.
Hierbei verletzte er zwei Polizeibeamte. Ein Beamter erlitt eine derart starke Prellung, dass er seinen Dienst nicht weiter fortsetzen konnte.

Der Mann musste letztendlich unter erheblicher Kraftanstrengung gefesselt und in ein Krankenhaus gefahren werden. Der 42-Jährige wurde während des Einsatzes ebenfalls leicht verletzt.

Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 01.06.2020

Am Sonntagabend (31.05.2020) kam es in der Nürnberger Innenstadt zu einer nicht angemeldeten und nicht genehmigten Versammlung. Nach mehrmaligen Belehrungen mussten zwei Männer in Gewahrsam genommen werden.

Gegen 18:45 Uhr versammelten sich fünf Personen zu einer nicht angemeldeten und nicht genehmigter Versammlung im Bereich des Königstors. Offenbar hatten sich die Teilnehmer zuvor zur Durchführung eines so genannten „Stadtspazierganges“ verabredet und führten Fahnen und Schriftzüge mit sich.

Die Personen wurden durch Einsatzkräfte der Polizei hinsichtlich der Bestimmungen des Versammlungsgesetzes und des Infektionsschutzgesetzes belehrt und aufgefordert die Versammlung zu beenden. Daraufhin verließen zwei der fünf Personen die Örtlichkeit. Die drei verbliebenen Personen versuchten daraufhin lautstarke Diskussionen mit den Polizeibeamten zu führen, in dessen Verlauf die Beamten mit nicht hinnehmbaren Kraftausdrücken beleidigt wurden. Den daraufhin ausgesprochenen Platzverweisen kamen die Männer im Alter von 14, 32 und 44 Jahren zunächst nach.

Kurze Zeit später wurde das Trio im Bereich des Bahnhofsplatzes erneut angetroffen, als sie wieder eine Versammlung durchführten. Daraufhin wurden die Männer im Alter von 32 und 44 Jahren nach Rücksprache mit dem Ermittlungsrichter in Gewahrsam genommen, da sie sich den Weisungen der Beamten vehement verbal widersetzten. Der 14-Jährige wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und in der Dienststelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte seiner Mutter übergeben.

Da die Männer gegen mehrere Bestimmungen des Bayerischen Versammlungsgesetzes und des Infektionsschutzgesetzes verstießen, wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Der 44-Jährige muss sich zudem wegen Beleidigung und der 32-Jährige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten. Er versuchte mit einem offenbar gefälschten „Attest“ den Beamten zu versichern, dass er von der Pflicht einen Mund-Nasen-Schutz bei Versammlungen zu tragen, befreit wäre.

Die beiden Männer wurden in den Nachtstunden aus dem Gewahrsam entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 01.06.2020

Seit dem 1. Juni 2020 ist Thomas Przybyla neuer Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz. Er löst damit Joachim Moritz ab, der seit 2015 die Behörde leitete und nach einer Dienstzeitverlängerung in den Ruhestand verabschiedet wurde. Der 59-jährige Thomas Przybyla ist ein erfahrener Bundespolizist, der sein Können als Polizeiführer bei zahlreichen Einsätzen, wie der Expo 2000 in Hannover oder dem G20 Gipfel in Hamburg unter Beweis gestellt hat. Der verheirate Vater von drei erwachsenen Kindern begann seine Karriere
1980 im gehobenen Dienst. Seit seinem Aufstieg in die Laufbahn des höheren Polizeivollzugsdienstes 1998 war Thomas Przybyla in unterschiedlichen Leitungsfunktionen tätig. Anlässlich des Schengenbeitritts der skandinavischen Staaten, in der Ostseekooperation der Grenzpolizeien und in Saudi-Arabien trug der neue Präsident auch Verantwortung auf internationaler Ebene. Bis zu seiner Ernennung zum Präsidenten war Thomas Przybyla Leiter der Abteilung 4 im Bundespolizeipräsidium in Potsdam, wo er für die Internationalen Angelegenheiten der Bundespolizei verantwortlich war. „Als gebürtiges Nordlicht freue ich mich auf meine neue Aufgabe hier in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland“, so der neue Präsident der Bundespolizeidirektion Koblenz, Thomas Przybyla. Die Bundespolizeidirektion Koblenz ist eine von elf Direktionen, die dem Bundespolizeipräsidium in Potsdam unterstellt sind. Sie ist mit mehr als 2.300 Mitarbeitern in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen sowie dem Saarland zuständig. Die Aufgabenschwerpunkte der Bundespolizeidirektion Koblenz konzentrieren sich regional unterschiedlich, aber im Wesentlichen auf die Bereiche Bahnpolizei und Grenzpolizei. Ergänzt werden diese Aufgaben durch Objektschutz in der Deutschen Bundesbank und Luftsicherheitsaufgaben am Flughafen Saarbrücken. Der Bundespolizeidirektion Koblenz unterstehen die Bundespolizeiinspektionen Kassel, Frankfurt am Main, Trier, Kaiserslautern, Bexbach, Deutsche Bundesbank, Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main, die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sowie 17 Bundespolizeireviere.

PM der BPOLD Koblenz vom 01.06.2020

Am gestrigen Abend wurde der Koblenzer Polizei ein lautstarker Streit zwischen einem Paar in der Hohenzollernstraße gemeldet. Hierbei soll der Mann über mehrere Autos gelaufen sein und den Mitarbeiter eines nahegelegenen Supermarkts geschlagen haben. Vor Ort wurde das Paar angetroffen, der Mann stand offenbar merklich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln. Beim Versuch, die Parteien zu trennen, schlug der 46-jährige Koblenzer einer Beamtin mit der Faust ins Gesicht und konnte anschließend nur mit erhöhtem Personalaufwand und unter Einsatz von Pfefferspray gebändigt und in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Die verletzte Beamtin war nicht mehr dienstfähig. Den Beschuldigten erwarten mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Koblenz vom 31.05.2020

Im Stadtgebiet Nürnberg waren für den Samstagnachmittag (30.05.2020) erneut mehrere Versammlungen mit Bezug zur aktuellen Corona-Situation angemeldet worden. Im Zusammenhang mit diesen Veranstaltungen verzeichnete die Polizei keinerlei Sicherheitsstörungen.

Insgesamt vier Kundgebungen wurden zeitgleich ab 15:30 Uhr an unterschiedlichen Örtlichkeiten abgehalten. Erneut wurde keine Versammlung im unmittelbaren Innenstadtbereich zugelassen. Zudem galten auch heute an den einzelnen Kundgebungsörtlichkeiten spezifische Regelungen zum Infektionsschutz, wie etwa die Begrenzung der Teilnehmerzahl oder die Einhaltung des Mindestabstands unter den anwesenden Personen.

Die Polizei gewährleistete mit ihrer bewährten und auf Deeskalation ausgelegten Einsatzstrategie die sichere und ordnungsgemäße Durchführung der drei Veranstaltungen. Die größte der drei Versammlungen fand mit annähernd 400 Teilnehmern auf der Wöhrder Wiese statt und verlief ebenso störungsfrei wie die beiden anderen Kundgebungen an der Meistersingerhalle und im Westpark. Bei einer mit nur 10 Teilnehmern angemeldeten Versammlung am Willy-Brandt-Platz erschienen keine Teilnehmer.

Um unerlaubte Menschenansammlungen oder Aufzüge zu verhindern, zeigte die Polizei an den neuralgischen Örtlichkeiten der Innenstadt im gesamten Tagesverlauf Präsenz mit Einsatzeinheiten. Einmal mussten an der Lorenzkirche 15 Personen des Platzes verwiesen werden und in der Spitalgasse hatte sich eine Gruppe von knapp 50 Personen zu einem Aufzug formiert. Die Gruppe wurde angehalten, belehrt, Identitäten festgestellt und der Aufzug aufgelöst.

Die Bevölkerung nahm die polizeiliche Präsenz durchaus positiv auf. Unter anderem sprachen Passanten Polizeibeamte an und bekundeten ihren Dank für den Einsatz der Polizei.

Im Einsatz waren unter Leitung des Polizeipräsidiums Mittelfranken sowohl mittelfränkische Polizeibeamte als auch geschlossene Einheiten der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

PM des PP Mittelfranken vom 31.05.2020

In der Nacht von Freitag, den 29.05.2020, auf Samstag, den 30.05.2020, um 01:15 Uhr, trat ein alkoholisierter 22-jähriger Ludwigshafener die Schaufensterscheibe einer Spielothek in der Bismarckstraße in Ludwigshafen ein. Der Mann konnte durch die Polizei festgestellt und kontrolliert werden.
Aufgrund der Alkoholisierung und der verbalen Aggressivität verbrachte der Mann zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle. Gegen den Mann wird ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet. Die bislang geschätzte Schadenshöhe an der Spielothek beträgt etwa 1000 Euro.

PM des PP Rheinpfalz vom 30.05.2020