Am 26.11.2020 um 11:00 Uhr verschaffte sich ein 27-jähriger männlicher Täter Zugang zu einem Einfamilienhaus in der Rheinstraße.

Nachdem der Täter mehrere Räumlichkeiten durchwühlt hatte, wurde er von einer Anwohnerin gestört und er flüchtete von der Örtlichkeit. Der Täter konnte kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung durch Polizeibeamte festgestellt und nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der Täter erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten mit mehreren Schimpfwortsalven. Durch die Widerstandshandlungen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Im Rahmen der Überprüfungen stellte sich heraus, dass bei dem 27-jährigen deutschen Täter noch aktuelle Haftbefehle bestehen. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

PM des PP Rheinpfalz vom 27.11.2020

Trier / Idar-Oberstein / Ansbach / Dresden (ots) – Am 11. November 2020 gelang es kosovarischen Sicherheitsbehörden, in enger Zusammenarbeit mit deutschen Ermittlungs- und Justizbehörde¬¬n, die Betreiber eines Callcenters im Kosovo, welches jahrelang im Bereich der „falschen Lotterie-Gewinnversprechen“ agierte und primär betagtere Geschädigte betrogen hat, festzunehmen. Die Verdächtigen sind für zahlreiche Betrugstaten in der gesamten Bundesrepublik verantwortlich und erzielten Beute in Millionenhöhe.

Der Aktion vorausgegangen waren monatelange intensive Ermittlungen der zusammenwirkenden Kriminaldirektion Trier unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach, den Kriminalpolizeiinspektionen und Staatsanwaltschaften Ansbach und Dresden sowie den kosovarischen Behörden.

Federführend bei dem Zusammenwirken der beteiligten Kriminalpolizeiinspektionen, Staatsanwaltschaften und kosovarischen Behörden zur Aktion im Kosovo war die Kriminaldirektion Trier.

In einer konzentrierten Aktion im Kosovo gelang es den kosovarischen Behörden und beteiligten Dienststellen insgesamt 13 Objekte zu durchsuchen, neun Tatverdächtige, hierunter auch die Köpfe der Bande, festzunehmen, sowie umfangreiches Beweismaterial sicherzustellen. Hierzu zählten neben Vermögenswerten wie hochwertigen Fahrzeugen auch umfassendes technisches Equipment zweier betriebener und nunmehr zerschlagener Callcenter, sowie Schusswaffen.

Die äußerst perfide Vorgehensweise der Täter war hierbei fast immer gleich: Zumeist rief die Bande ältere, alleinstehende Senioren in Deutschland an und suggerierte diesen einen Lotterie-Gewinn von mehreren hunderttausend Euro. Um den vermeintlichen Gewinn zu erlangen, wurden die Opfer zunächst dazu bewegt, für die Gewinnausschüttung anfallende Gebühren wie Transport-, Versicherungs- oder Notarkosten zu begleichen. Dies erfolgte durch Geldüberweisungen der Geschädigten ins Ausland, der Übermittlung von E-Cash-Codes, Einkaufsgutscheinen für große Internetportale oder persönliche Geldabholungen.

In unzähligen Telefonaten bauten die Täter eine regelrechte Vertrauensbasis zu den Opfern auf, die sie gezielt für ihre kriminellen Handlungen ausnutzten.

Teilweise setzte die Bande sogar Geschädigte, mit der Erwartung, sie werden ihr verlorenes Geld zurückbekommen, unter Druck und veranlassten diese so, Geld bei anderen Geschädigten abzuholen. In vielen Teilen nahmen die Täter so enorme Geld- und Vermögenswerte an sich. Neben dem materiellen Schaden hatten die Anrufe für die Opfer auch häufig psychische Folgen.

Die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen den kosovarischen und deutschen Behörden sowie Beteiligten aus dem EU Projekt ‚IPA 2017‘ des Center for International Legal Cooperation führte schließlich zum erfolgreichen Schlag gegen diese Art der organisierten Bandenkriminalität. Zudem gelang es auch der unterstützenden Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern die Ermittlungen wesentlich zu verdichten.

Ausgangspunkt der Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier und Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach waren die Anzeigen einer 71-jährigen Frau aus dem Raum Idar-Oberstein und eines 64-jährigen Mannes aus Trier. Beiden wurde durch die Täter ein Lotteriegewinn von mehreren hunderttausend Euro versprochen.

Um den Gewinn zu erhalten, wurden die Opfer aufgefordert, zunächst vermeintliche Gebühren zu entrichten. Insgesamt zahlte die 71-Jährige über 53.000 Euro in bar, per Überweisung oder in Form von E-Cash-Codes an die Betrüger. Der 64-jährige Trierer verlor einen niedrigen vierstelligen Betrag. Einen Lotteriegewinn erhielten beide nie. Wie den beiden Opfern erging es auch unzähligen weiteren Geschädigten in der Region Trier, Bad Kreuznach, der Pfalz und bundesweit.

Durch intensive Ermittlungen gelang es der Kriminaldirektion Trier zunächst zwei Verdächtige aus Trier und Neuwied zu ermitteln, welche Geldabholungen bei der 71-jährigen Frau durchzuführen versuchten. Die beiden Verdächtigen wurden selbst durch die gleiche Tätergruppierung betrogen und nun als Geldabholer eingesetzt.

Im Rahmen weiterer, umfangreicher kriminaltaktischer Maßnahmen gelang es schließlich, drei Tatverdächtige im Alter von 21 bis 24 Jahren zu ermitteln, welche am 27. November 2019 nach einer durchgeführten Geldabholung in Höhe von

4.700 Euro im südlichen Rheinland-Pfalz festgenommen wurden. Noch für den selben Abend hatten die Tatverdächtigen vier weitere Geld- und Goldabholungen in Bayern, Österreich und der Schweiz geplant.

Den drei in Deutschland festgenommenen, jungen Männern werden laut den gemeinsam von der Kriminaldirektion Trier und der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach geführten Ermittlungen insgesamt 19 Einzeltaten und die Mitverursachung von 270.000 Euro Schaden vorgeworfen. Die Hauptverhandlungen bei dem zuständigen Landgericht Bad Kreuznach dauern derzeit an.

Einer der drei Angeklagten organisierte die Taten zudem wesentlich im Kosovo mit, kümmerte sich in Deutschland um die Tatlogistik und stand in enger Verbindung zu den Hintermännern. Durch die weitere Zusammenarbeit und Ermittlungen im persönlichen Austausch mit den Staatsanwaltschaften und Polizeibehörden in Dresden, Ansbach, Niederbayern sowie kosovarischen Behörden gelang es schließlich die Hintermänner zu identifizieren, die Callcenter zu lokalisieren und zu zerschlagen.

Durch diesen Erfolg von länderübergreifender polizeilicher und staatsanwaltlicher Zusammenarbeit innerhalb Deutschlands sowie mit den kosovarischen Sicherheits- und Polizeibehörden konnten zurückliegende Taten geklärt und zahlreiche ältere Menschen vor erheblich größeren Schäden bewahrt werden.

PM des PP Trier vom 27.11.2020

Am 26.11.2020 wurde gegen 19:00 Uhr der Polizei Lahnstein ein Unfall in der Mittelstraße in Lahnstein gemeldet. Vor Ort wurde festgestellt, dass 6 PKW teils massiv beschädigt wurden. Der Unfallverursacher fuhr anschließend in zunächst unbekannte Richtung weiter. Es entstand ein Sachschaden in einem mittleren 5-stelligen Bereich. Der unfallverursachende PKW war durch den Unfall so schwer beschädigt, dass man den Öl- und im späteren Verlauf Schleifspuren bis zum Abstellort folgte. Der Fahrer war zunächst nicht mehr aufzufinden. Eine Anwohnerin konnte jedoch den entscheidenden Hinweis geben. Sie hatte gesehen, wie der PKW in die Breslauer Straße einbiegen wollte. Der Fahrer wirkte sehr unsicher und alkoholisiert, als er seinen PKW verließ und zu Fuß weiterging. Anhand des Kennzeichens konnte der Halter ermittelt werden. Der Fahrer ließ sich auf Grund der guten Zeugenaussage identifizieren und wurde an der Wohnanschrift angetroffen. Sein Sohn wollte ihm beistehen und stellte sich nun den folgenden Maßnahmen entgegen. Er ging aktiv gegen die eingesetzten Beamten vor und wollte diese schlagen, so dass er zu Boden gebracht und dort fixiert wurde. Dies missfiel dem Vater, der nun seinerseits dem Sohn beistehen wollte und gegen die Kollegen handgreiflich werden wollte. Auch er fand sich zu seiner Überraschung plötzlich auf dem Boden wieder und wurde fixiert. Bei der anschließenden weiteren Aufklärung wurde bei dem Vater eine nicht unerhebliche Alkoholisierung festgestellt. Ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen. Es folgen mehrere Strafanzeigen. Es ist derzeit abschließend nicht bekannt, ob der Fahrer im Verlauf seiner Fahrt weiteren Schaden verursacht hatte. Zeugen und Geschädigte dieses Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizei in Lahnstein zu melden.

PM der PI Lahnstein vom 26.11.2020

Weil ein junger, alkoholisierter Mann am Mittwochabend (25. November, 23:50 Uhr) im Haus der Diakonie randalierte, ist die Polizei zur Einrichtung an der Friedrich-Wilhelm-Straße ausgerückt. Der 22-Jährige hatte im Haus bereits Möbel beschädigt und die Beschäftigten bedroht. Gegenüber den Beamten verhielt er sich aggressiv. Als sie ihn zur Beruhigung ins Gewahrsam bringen wollten, schlug er um sich. Mit der angeforderten Verstärkung gelang es den Polizisten schließlich, den jungen Mann zu überwältigen. Nach einer ärztlichen Überprüfung und der Entnahme einer Blutprobe wurde er zwangseingewiesen.

PM der POL Duisburg vom 26.11.2020

Sein Verhalten hat einem 45-jährigen Mann am Mittwochnachmittag mehrere Strafanzeigen eingebracht.

Der Mann war zunächst gegen 15:45 Uhr auf einem Parkplatz in der Königstraße aufgefallen, weil er Passanten angepöbelt und belästigt hatte. Mitarbeiter des ansässigen Ladens baten ihn die Örtlichkeiten zu verlassen. Daraufhin zog er ein Küchenmesser und bedrohte die Mitarbeiter. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann verschwunden, konnte aber kurz darauf in der Leipziger Straße angetroffen werden.

Auch dort belästigte er Passanten, in dem er sie anschrie. Außerdem schlug er einem Passanten an den Kopf. Die Beamten mussten zur Eigensicherung den Mann fesseln. Bei der Durchsuchung konnten sie auch das Küchenmesser bei dem 45-Jährigen finden. Da er mehrfach versuchte die Einsatzkräfte anzuspucken wurde ihm zudem ein Spuckschutz angelegt.

Da der Mann sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, informierten die Polizisten die Beamten der Ordnungsbehörde um ihn in einer psychiatrischen Einrichtung unterzubringen.

Der Randalierer muss nun mit mehreren Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 26.11.2020

Am Mittwochmorgen (25. November, 07:50 Uhr) fiel Beamten des Verkehrsdienstes der Duisburger Polizei auf der Königstraße ein Peugeot auf, der nur hinten ein Kennzeichen hatte, das ungültig war. Als die Polizisten das Auto stoppen wollten, reagierte der Fahrer zunächst nicht auf Anhaltezeichen und ergriff kurzerhand die Flucht. Dabei achtete er nicht auf rote Ampeln und fuhr rücksichtslos über innerstädtische Straßen. Auf der Windmühlenstraße konnte eine Frau ein circa 8-jähriges Mädchen gerade noch von der Straße ziehen, als beide gerade bei „Grün“ die Straße überqueren wollten. Auf der Helmholtzstraße führte vermutlich ein Schaltfehler des Verkehrssünders dazu, dass die Ordnungshüter den Peugeot stoppen und die gefährliche Fahrt beenden konnten. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als sich herausstellte, dass ein 12-jähriges Kind auf dem Fahrersitz saß. Er war gemeinsam mit seinem 13-jährigen Kumpel unterwegs, der die Autoschlüssel seines Vaters an sich genommen hatte.

Bei der Befragung des jungen Fahrers stellte sich auch noch heraus, dass er Marihuana geraucht hatte. Die Polizisten stellten das Auto sicher, schrieben eine Anzeige und informierten das Jugendamt. Glücklicherweise wurde bei dem riskanten Fahrmanöver niemand verletzt.

PM der POLK Duisburg vom 25.11.2020

Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“, ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen. Auch das PP Mittelfranken beteiligt sich hieran mit Aktionen, um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.

Jeder Streifenbeamte kennt diese Situation:

Man wird zu einem Familienstreit gerufen. Das zumeist weibliche Opfer berichtet über häusliche Gewalt ist vielleicht sogar verletzt. Die Beamten nehmen sich der Frau an, treffen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten Maßnahmen wie die Aussprache eines Platzverweises oder die Anordnung eines polizeilichen Kontaktverbots.

Wenige Tage später meldet sich die Geschädigte bei den Beamten und teilt mit, dass sie nun doch keine Anzeige erstatten möchte und sich wieder mit ihrem Ehemann vertragen hat. Für Außenstehende möglicherweise völlig unverständlich.

Nicht aber dann, wenn man sich mit der oft schweren und ausweglos erscheinenden Situation von Opfern häuslicher Gewalt befasst.

Der Terminus Häusliche Gewalt umfasst alle Formen von Misshandlungen – sowohl psychische, physische und sexuelle Gewalt – welche zwischen Eheleuten, Lebensgefährten oder Lebenspartnern begangen werden. Opfer sind zumeist Frauen und Täter in der Mehrzahl Männer.

Häusliche Gewalt ist ein Phänomen, das Frauen aller sozialen Schichten betrifft.

Sie kommt in allen Ländern vor, quer durch alle Kulturen, Klassen oder Herkunftsländer. Sie betrifft Frauen aller Bildungsgrade und Einkommensschichten sowie jeden Alters.

„Niemals hätte ich gedacht, dass mir so etwas passiert“. Die Folgen häuslicher Gewalt sind für die Opfer schwerwiegend. Die Lebensqualität betroffener Frauen wird wesentlich beeinträchtigt. Sie verlieren ihr Selbstwertgefühl bis hin zum Verlust der Selbstachtung.

Häusliche Gewalt hat viele Formen: Tritte, Schläge oder unfreiwillige sexuelle Handlungen. Aber auch Nötigungen, Beleidigungen oder Demütigungen gehören dazu.

Das heimtückische an dieser Form von Gewalt ist, dass sie dort stattfindet, wo jeder Mensch eigentlich Schutz finden sollte: zu Hause. Daher ist sie für Außenstehende oft unsichtbar.

Betroffene Frauen finden sich nach dem ersten Übergriff in einer Spirale der Gewalt wieder. Einem Teufelskreis aus Machtausübung, Kontrolle, Eifersucht. Aus Entschuldigungen, Beteuerungen, es würde nie wieder geschehen, Hoffnung und wieder Enttäuschung.

Häusliche Gewalt stellt in der Statistik keine eigene Deliktsform dar. Man spricht daher von einem „Phänomenbereich“, der verschiedene Straftaten aufweisen kann. Im Jahr 2019 verzeichnete das Polizeipräsidium Mittelfranken etwa 3400 Fälle von häuslicher Gewalt. In ca. 1100 Fällen wurden Frauen nach einer Trennung Opfer. In rund 1000 Fällen ereigneten sich die Taten zwischen Ehepartnern. In 80 Prozent dieser Fälle waren die Opfer weiblich und die Täter männlich. In über 40 Prozent der Fälle waren Kinder bei der Tatausführung anwesend und mussten somit zumindest mittelbar entsprechende Gewalterfahrungen erleben.

Gerade in der momentanen „coronageprägten“ Zeit ist es für betroffene Frauen besonders schwer. Sind Menschen über längere Zeit auf engstem Raum zusammen, entladen sich Spannungen und Gewalt schneller. Hinzu kommen zusätzliche Belastungen wie Sorgen um die eigene Gesundheit, einem Jobverlust oder Zukunftsängsten. Dennoch ist seitens des PP Mittelfranken seit März 2020 kein signifikanter Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt zu verzeichnen. Das Dunkelfeld ist jedoch gerade in diesem Bereich sehr hoch und Opfer zeigen Straftaten oftmals erst nach Jahren voller Gewalterfahrungen bei der Polizei an.

Was hindert Frauen nun daran, sich hilfesuchend an Polizei oder Opferschutzeinrichtungen zu wenden? Oftmals ist es Scham, Schuld wird bei sich selbst gesucht, das gesellschaftliche Tabu ist groß. Frauen wurden durch ihre Peiniger isoliert, soziale Kontakte sind rar geworden. Die Angst, das Leben, auch und vor allem in finanzieller Hinsicht, nicht alleine meistern zu können, überwiegt. Letztendlich sind Kinder ein ganz entscheidender Faktor. Die Drohung des Mannes, der Frau die Kinder zu nehmen oder ihnen gar etwas anzutun, lässt Frauen in ihrer unaushaltsamen Situation verharren.

Am heutigen Tag, dem Tag gegen Gewalt an Frauen, sollen Opfer von häuslicher Gewalt ermutigt werden, diesen Schritt, heraus aus der Gewaltspirale, zu gehen.

Niemand steht mit seinen Ängsten alleine da! Es gibt vielfältige Hilfsangebote.

Menschen, die mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen professionell helfen und schützen.

Auszugsweise möchten wir folgende Einrichtungen nennen:

– das Hilfstelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116016

– den Krisendienst Mittelfranken: 0911/424855-0

– die Beauftragten der Polizei für Kriminalitätsopfer:

0911/2112-1331 https://www.polizei.bayern.de/schuetzenvorbeugen/beratung/frauenundkinder/index. html/49209

– das Opfertelefon des Weißen Rings: 116006

Um aus dem Kreislauf der Gewalt ausbrechen zu können, ist verständnisvolle Hilfe von außen unbedingt notwendig. Betroffene Frauen brauchen Augen, die hin- und nicht wegsehen, Ohren, die zuhören und Hände, die sie aus der Not führen.

PM des PP Mittelfranken vom 25.11.2020

Am Dienstag, den 24. November 2020 nutzte ein Reisender am Vormittag einen Regionalexpress auf der Strecke Calbe – Halle.

Dabei wurde er auf eine 19-jährige Frau aufmerksam, die sich ebenfalls in diesem Zug befand. Der 36-jährige Mann beleidigte und belästigte die Frau wiederholt mittels provozierenden und einschüchternden Gesten. Unter anderem zeigte er zunächst auf sie und deutetet anschließend mit dem Finger einen Halsschnitt an.

Die verängstigte Frau informierte daraufhin telefonisch die Landespolizei und verließ den Zug am Bahnhof Köthen. Landespolizisten des Polizeireviers Köthen nahmen den Sachverhalt auf, betreuten die Frau und informierten die Bundespolizisten im Hauptbahnhof Halle. Eine Streife stand bei Ankunft des Zuges um 10:42 Uhr in Halle bereit und stellte den Mann aufgrund einer detaillierten Personenbeschreibung. Während der Identitätsfeststellung begann der Deutsche auch die Bundespolizisten zu beleidigen. Die Einsatzkräfte sprachen ihm nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Halle aus. Da er diesem nicht nachkam, wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt durchgesetzt. Auf dem Bahnhofsvorplatz setzte er seine Beleidigungen gegenüber den Polizisten fort und entblößte sein Geschlechtsteil vor ihnen.

Somit wird sich der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretene Tatverdächtige neben der Bedrohung der Frau, Beleidigungen gegenüber der Geschädigten und den Bundespolizisten auch wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses sowie Belästigung der Allgemeinheit verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 25.11.2020

Im Rahmen einer Streifenfahrt in der Engerser Landstraße am 17.11.2020 gegen 15:10 Uhr passierten die Beamten eine Person, die auffällig zum Streifenwagen schaute, um dann in Richtung desselben zu spucken.

Bei der anschließenden Personenkontrolle verweigerte der 23 jährige Mann die Angabe seiner Personalien mit den Worten „find´s doch selber raus“. Das ließen sich die Kollegen nicht zweimal sagen. Es wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung erfasst, für die verweigerte Personalienangabe wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt.

PM der PD Neuwied/R. vom 24.11.2020

Heute Abend (23.11.2020) nahmen Polizeibeamte in Wilhermsdorf (Lkrs. Fürth) drei Männer fest. Diese stehen in dringendem Verdacht, Teil einer Einbrecherbande zu sein.

Gegen 18:30 Uhr kam es in der Hauptstraße von Wilhermsdorf zum Zugriff der Einsatzkräfte. Das mittelfränkische Fachkommissariat für Bandenkriminalität hatte bereits seit geraumer Zeit Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen (Alter 28, 29 und 32) geführt. Diese stehen in dringendem Verdacht, in den frühen Abendstunden des heutigen Tages (23.11.2020) einen Einbruch im Wilhermsdorfer Ortsteil Altkatterbach begangen zu haben.

Zum Zeitpunkt der Festnahme waren die drei Tatverdächtigen in einem VW Golf unterwegs. Der 28-jährige Fahrer des Pkw versuchte hierbei zunächst, sich mit samt seinem Fahrzeug gewaltsam aus der Festnahmesituation zu befreien. Hierbei verletzte er einen Polizeibeamten, der anschließend zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Zudem beschädigte der Tatverdächtige bei dem Fluchtversuch ein geparktes Fahrzeug.

Letztlich konnten alle drei Tatverdächtigen von den Einsatzkräften festgenommen werden. Bei dem Einsatz gegen das mutmaßliche Einbrechertrio unterstützten Beamte des Polizeipräsidiums Unterfranken die mittelfränkischen Ermittler.

Beamte der Verkehrspolizei Fürth stellten im Anschluss am Festnahmeort eine beweiskräftige Unfallaufnahme sicher.

Im Zuge der ersten Maßnahmen beschlagnahmten die Kriminalbeamten das Fahrzeug des Trios. Nach erster Prüfung können die darin aufgefundenen Gegenstände dem heutigen Einbruch zugeordnet werden. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte gegen die Festgenommenen zwischenzeitlich Haftantrag. Sie werden im Laufe des morgigen Tages (24.11.2020) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Derweil laufen die Ermittlungen des Fachkommissariats gegen die mutmaßliche Einbrecherbande weiter.

PM des PP Mittelfranken vom 23.11.2020

Am Sonntagnachmittag, gegen 15.00 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizei Dahn in der Weißenburger Straße den 50-jährigen Fahrer eines Pkw VW. Bei dem Mann aus dem Dahner Felsenland konnten während der Kontrolle sehr deutliche Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum fest-gestellt werden. Er verhielt sich gegenüber den Beamten sehr provokativ und aggressiv und verweigerte jegliche Mitwirkung an der Kontrolle. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gleichzeitig wurde wegen des Verdachts der Teilnahme am Straßenverkehr unter Drogeneinfluss ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Dahn vom 23.11.2020

Wie angekündigt führten die Ordnungsämter der Region, mit kollegialer Unterstützung durch unsere Polizeidienststellen, auch am vergangenen Wochenende verstärkt Kontrollen der Coronaauflagen durch.

Positives Fazit: Im gesamten Dienstbezirk des Polizeipräsidiums Trier mussten die Polizeibeamt*innen nur 79 Verstöße beanstanden. Die mit 42 Fällen häufigsten Verstöße, registriert von Freitag bis Sonntag, bezogen sich auf das Nichttragen oder das falsche Anlegen der Mund-Nasen-Bedeckung. Am Freitag monierten die Einsatzkräfte zusätzlich, dass in 18 Fällen der Mindestabstand nicht eingehalten wurde.

„Wir bedanken uns ausdrücklich bei der überwältigenden Mehrheit der Bürger*innen, die unsere Arbeit durch ihr verantwortungsvolles Verhalten – zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit – unterstützen,“ lobt Uwe Konz, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Trier, die Menschen in der Region.

PM des PP Trier vom 23.11.2020