Am Freitag, den 22. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 18:37 Uhr auf dem Hauptbahnhof Halle einen Mann, der sich nur mit seiner Krankenversicherungskarte ausweisen konnte. Mittels eines Abgleichs dieser Daten mit den polizeilichen Informationssystemen konnte die Identität des Mannes zweifelsfrei festgestellt werden. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Halle, u. a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung. Durch sofortige Zahlung der offenen Forderungen von insgesamt 3776,15 Euro hätte er der Haftstrafe noch entgehen können. Diesen Betrag konnte der 32-Jährige jedoch nicht aufbringen und wurde somit festgenommen und für weitere polizeiliche Maßnahmen zum Bundespolizeirevier Halle verbracht. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre stellten die eingesetzten Beamten bei der Durchsuchung der Person und seiner mitgeführten Sachen Drogen sowie eine sogenannte Crackpfeife fest- und sicher.

Sie fertigten eine weitere Strafanzeige wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln und übergaben diese, sowie die beschlagnahmten unerlaubten Substanzen und Utensilien zuständigkeitshalber an die Landespolizei. Den Verhafteten übergaben die Bundespolizisten der Justizvollzugsanstalt Halle.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.10.2021

Am frühen Sonntagmorgen, 24.10.2021 gegen 03:00 Uhr, feierten zwei 19 und 29 Jahre alten Männer in einer Diskothek im südlichen Innenstadtbereich. Aufgrund ihrer starken Alkoholisierung wurden sie durch den Sicherheitsdienst angewiesen, die Disko zu verlassen. Da die beiden Männer dieser Aufforderung jedoch nicht nachkamen, wurde letztlich die Polizei verständigt. Auch einem durch die eingesetzten Polizeibeamten ausgesprochenen Platzverweis leisteten sie keine Folge, weshalb beide dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt wurden.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.10.2021

Um kurz vor 03:00 Uhr des 24.10.2021 kam es in der Elisabethstraße in Frankenthal vor einer dortigen Shisha-Bar zu einem größeren polizeilichen Einsatz. Zunächst wurde eine körperliche Auseinandersetzung in der Bar gemeldet. Bei Eintreffen der Beamten waren dann rund 40 Personen verschiedener Nationalitäten in aggressiver Grundstimmung anzutreffen. Dem Beschuldigten der Körperverletzung, ein in Frankenthal wohnhafter 25-jähriger, welcher bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, wurde nach Aufnahme der Strafanzeige ein Platzverweis erteilt. Drei weiteren 21-jährigen in Frankenthal wohnhaften Personen, welche dem Umfeld des Täters zuzurechnen sind und welche versuchten die polizeilichen Maßnahmen dauerhaft zu stören, wurde ebenfalls ein Platzverweis erteilt. Erst durch die Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte inkl. Diensthundeführer konnte die Lage dann endgültig beruhigt werden. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den Beschuldigten wurde eingeleitet.

Zeugen werden gebeten sich an die Polizeiinspektion Frankenthal unter der Tel.-Nr.: 06233/313-0 oder an die Polizeiwache Maxdorf unter der Tel.-Nr.: 06237/934-1100 zu wenden. Gerne nehmen wir Ihre Hinweise auch per E-Mail unter pifrankenthal@polizei.rlp.de entgegen.

PM des PP Rheinpfalz vom 24.10.2021

Am Freitag, den 22.10.2021 gegen 16:45 Uhr, kam es im Ludwigshafener Stadtteil Mundenheim zu einem Polizeieinsatz wegen einer randalierenden Person. Der 69-jährige Mann aus Ludwigshafen sollte auf Grund seines aggressiven Auftretens durch die eingesetzten Polizeibeamten gefesselt werden. Hierbei widersetze er sich der Fesselung, sodass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihm und den Beamten kam. Nur durch den Einsatz des Tasers gelang es den Polizisten, den Widerstand des Mannes zu unterbinden. Die Polizeibeamten blieben unverletzt, der Mann zog sich eine Platzwunde zu, welche medizinisch versorgt wurde. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 23.10.2021

Nach dem Großeinsatz gegen Rockerkriminalität am 2. September (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5009506), bei dem Polizisten in mehreren Städten an Rhein und Ruhr Wohnungen durchsucht und Haftbefehle vollstreckt hatten, liefen die Ermittlungen weiter. Mittlerweile wurden zahlreiche Beteiligte vernommen, Spuren gesichert und Beweismaterial ausgewertet.

Die umfangreichen Ermittlungen führten dazu, dass heute (22. Oktober) gegen einen weiteren Beschuldigten im Alter von 34 Jahren ein Haftbefehl vollstreckt werden konnte. Der Tatverdächtige ist nach hiesigen Erkenntnissen der Gruppierung der Hells Angels zuzurechnen und wurde widerstandslos in Duisburg festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird der Mülheimer wegen versuchten Mordes in zwei Fällen u. a. einem Haftrichter vorgeführt. Der Tatvorwurf bezieht sich auf den Fall 1 der vorangegangen Pressemitteilung: Schüsse auf einen 25-jährigen Fahrer und dessen Beifahrerin im November 2013 auf der Roonstraße in Oberhausen.

Die Ermittlungsarbeit der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft endet damit allerdings nicht. Die Beamten fahnden weiterhin nach einem 31-jährigen und einem 33-jährigen Tatverdächtigen. Beide werden mit internationalen Haftbefehlen gesucht.

PM der POL Duisburg vom 22.10.2021

In den Morgenstunden des heutigen Freitags, 22.10.2021, teilten mehrere Personen einen offensichtlich betrunkenen Mann mit. Dieser Mann torkelte auf der Brückenstraße in Lahnstein umher und fiel immer wieder in den fließenden Verkehr. Die Kollegen konnten den Mann in Höhe der Kreuzung zur Westallee antreffen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er durch seine Gehweise eine PKW-Fahrerin zum Anhalten gebracht und spuckte dieser durch die geöffnete Scheibe ins Auto. Der Mann war sehr alkoholisiert und fiel durch sein Verhalten negativ auf. Er erhielt durch die eingesetzten Beamten einen Platzverweis, dem er nur zögerlich nachkam. Er wechselte lediglich die Straßenseite, um dann dort eine Flasche nach einem vorbeifahrenden PKW zu werfen. Der Mann wurde anschließend unter Widerstand gefesselt und zur Ausnüchterung bis in die Abendstunden in das Gewahrsam der Polizei Lahnstein verbracht.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Den Mann erwarten diverse Strafanzeigen, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Widerstand.

PM der PI Lahnstein vom 22.10.2021

An einer Ampelkreuzung in der Pariser Straße ist es am späten Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Funkstreifenwagen der Polizei und ein VW Golf kollidierten. Drei Menschen wurden verletzt, an beiden Fahrzeugen entstanden Totalschäden. Der Gesamtschaden liegt im höheren fünfstelligen Bereich.

Der Streifenwagen befand sich mit eingeschaltetem Blaulicht auf einer Einsatzfahrt und fuhr die Pariser Straße stadtauswärts in Richtung Reichswaldstraße. Als er gegen 23.15 Uhr die Ampel in Höhe Berliner Straße bei Grünlicht passierte, krachte ihm von links ein VW Golf mit voller Wucht in die Seite.

Während an dem VW die Front inklusive des Motorblocks abriss und der Wagen mitten auf der Kreuzung stehen blieb, wurde das Polizeifahrzeug durch die Kollision nach rechts geschleudert, über eine Grünanlage hinweg, und kam schließlich auf dem Gehweg der Reichswaldstraße an einem Laternenmast zum Stillstand.

Sowohl der 32-jährige Golf-Fahrer als auch die beiden Polizeibeamten im Streifenwagen erlitten Verletzungen und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 32-Jährige verließ es auf eigenen Wunsch noch in der Nacht, die beiden Polizisten mussten zur Beobachtung stationär bleiben.

Eine Streife einer anderen Dienststelle übernahm die Unfallermittlungen. Ersten Angaben des 32-jährigen Golf-Fahrers zufolge, war er trotz Rotlicht an der Ampel auf seiner Seite in die Kreuzung eingefahren. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 21.10.2021

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost nahmen am Mittwochnachmittag (20.10.2021) einen 29-jährigen Mann fest. Er war zuvor vor einer Kontrolle geflüchtet und hatte Widerstand geleistet.

Gegen 15:00 Uhr wollten die Beamten den 29-Jährigen in der Wilhelm-Spaeth-Straße einer Kontrolle unterziehen. Als der Mann die Polizeibeamten erblickte, flüchtete er zunächst. Wenig später fiel den Polizisten der Mann erneut auf. Ein erneuter Fluchtversuch konnte unterbunden werden.

Die Polizeibeamten nahmen den Mann trotz erheblicher Gegenwehr fest und fixierten ihn am Boden. Der 29-Jährige wehrte sich nach Kräften und biss einem der eingesetzten Polizisten in den Unterarm und trat nach den Beamten. Mittels enormen Kraftaufwands konnte der Angreifer schließlich fixiert und festgenommen werden.

Ein Polizeibeamter und der 29-Jährige erlitten leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizeibeamten außerdem noch eine geringe Menge Amphetamin. Vorsorglich wurde der 29-Jährige durch den Rettungsdienst zunächst ins Krankenhaus gefahren. Nach medizinischer Versorgung brachten die Polizeibeamten den 29-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt, da gegen ihn noch zwei Vollstreckungshaftbefehle vorlagen.

Außerdem muss sich der Mann nun u. a. wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.10.2021

Zeugenhinweise, Videoaufzeichnungen, gemeinsame Ermittlungsarbeit: Unter anderem aus diesen drei Puzzleteilen setzt sich ein Fahndungserfolg der Duisburger Kriminalpolizei zusammen, der nun dazu führte, dass ein 17- und ein 18-Jähriger in Untersuchungshaft sitzen.

Alles begann mit zwei Unbekannten, die in einer Nacht Ende Juli Fahrzeugpapiere, eine Geldbörse und ein paar Münzen aus geparkten Autos in Duisburg-Rumeln stahlen. Im Anschluss begab sich das Duo zu einem Pferdestall am Sittardweg. Sie verschafften sich gewaltsam Zutritt zu der Scheune und suchten dort nach Diebesgut. Als sie nicht fündig wurden, verteilten sie Heuballen im Gang und entzündeten diese. Nur weil ein zufällig vorbeikommender Passant schnell reagierte, als er den Qualm aus dem Stall ziehen sah und den Besitzer weckte, konnten alle Tiere gerettet werden.

(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/4979372)

Videokameras zeichneten bei den Taten zwei Jugendliche auf, die in beiden Fällen gleich gekleidet waren. Somit war davon auszugehen, dass die Jugendlichen für die Diebstahlstat und die Brandstiftung im Pferdestall verantwortlich waren.

Dank Zeugen gelang im Abstand von einigen Tagen auch die Identifizierung der Verdächtigen anhand der Videoaufnahmen.

Etwa einen Monat nach dem Brand im Pferdestall erwischten Streifenpolizisten die beiden Jugendlichen auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Geschäft für Autoteile. Die Tatverdächtigen wurden unter anderem wegen des Verdachts des besonderes schweren Falls des Diebstahls auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen beide Haftbefehl. (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50510/5002480).

Hand in Hand arbeiteten hier der Wach- und Wechseldienst sowie die verschiedenen Kriminalkommissariate der Duisburger Kriminalpolizei (KK 11 für Brandsachen, KK 14 für Einbruchsdelikte) und die Staatsanwaltschaft Duisburg miteinander, um die Taten aufzuklären. Es liegen weitere Straftaten vor, für die die Beschuldigten als „dringend tatverdächtig“ gelten.

So soll einer der Jugendlichen Ende Juli in einem Ferienlager in Norddeich in eine Grundschule eingebrochen sein und dort unter anderem eine EC-Karte gestohlen haben. Mit dieser hob er wenig später 200 Euro Bargeld von einem Geldautomaten ab. Auch hier wurde er aufgezeichnet und wiedererkannt.

Auch das Gebäude eines Bauunternehmers auf der Duisburger Straße in Krefeld war bei zwei weiteren Einbrüchen sein Ziel. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juni und am 9. Juli soll er dort eingestiegen sein und Fahrzeugschlüssel gestohlen haben.

Die Ermittlungen bei der Duisburger Kriminalpolizei sind nun so gut wie abgeschlossen. Die beiden Tatverdächtigen befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft.

PM der POL Duisburg vom 21.10.2021

Ein 27-Jähriger zeigte sich am Dienstagnachmittag (19.10.2021) im Nürnberger Stadtteil Himpfelshof aggressiv und verletzte mit einem Fußtritt eine Polizeibeamtin. Der Mann wurde festgenommen.

Gegen 15:30 Uhr wurde ein Mann dabei beobachtet wie er im Bereich des U-Bahnhofs am Plärrer aggressiv bettelte. Mitarbeiter der Verkehrsaktien-Gesellschaft (VAG) sprachen den zunächst Unbekannten an. Anstatt den Bereich zu verlassen entblößte sich der Mann und zeigte sich in beleidigender Art und Weise. Die VAG Mitarbeiter alarmierten die Polizei.

Auch den Einsatzkräften gegenüber entblößte sich der 27-Jährige erneut. Und trat unvermittelt mit dem Fuß gegen den Oberschenkel einer Polizistin. Diese verletzte sich durch den Tritt leicht.

Der Mann wurde festgenommen und muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 20.10.2021

Am Dienstag, den 19. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 11:00 Uhr auf dem Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg einen Mann, der gegen das Rauchverbot außerhalb gekennzeichneter Flächen verstoßen hatte. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab, dass der 28-Jährige gleich von mehreren Staatsanwaltschaften aufgrund verschiedener begangener Delikte gesucht wird. Darunter befand sich auch ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus vom 8. September 2021. Der Deutsche wurde im Juni 2019 vom Amtsgericht Bad Liebenwerda aufgrund von Betruges in vier Fällen zu einer Geldstrafe von 6000 Euro, beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen verurteilt.

Da der Mann bisher lediglich 1000 Euro des offenen Betrages beglichen hatte, sich dem Strafantritt zur Restersatzfreiheitsstrafe von 100 Tagen Haft, trotz ergangener Ladung, nicht gestellt hatte und unbekannten Aufenthaltes war, erging der Haftbefehl. Dieser wurde ihm vor Ort eröffnet. Da er die Möglichkeit der sofortigen Zahlung von 5000 EURO plus sonstige Kosten von 84 Euro aufgrund fehlender Mittel nicht wahrnehmen konnte, erfolgte die Festnahme des 28-Jährigen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle der Bundespolizei wurde der Gesuchte an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 20.10.2021

Am 19.10.2021 gegen 21 Uhr verlor ein 46-jähriger Mann vor einem Café mit Freisitz in der Korngasse aus bislang unbekannten Gründen die Fassung, verhielt sich verbal und körperlich aggressiv gegenüber Passanten und insbesondere einem Mitarbeiter des Cafés. Vor Eintreffen der Polizei war es zu einer Rangelei gekommen. Im Beisein der Polizei setzte der 46-Jährige seine verbalen Entgleisungen fort und verband diese mit der Androhung von Straftaten.

Einem polizeilichen Platzverweis leistete er keine Folge und wurde fortwährend aggressiver, weswegen der Mann durch die Polizei in Gewahrsam genommen wurde.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.10.2021