Ausgehend von lauter Techno-Musik im Rahmen einer privaten Party in den Weinbergen zwischen LD-Nußdorf und Walsheim, wurden Beamten der Polizeiinspektion Landau kurz vor 5 Uhr am Morgen alarmiert. Vor Ort zeigte sich ein Gast der Party äußerst unkooperativ und provokativ gegenüber den eingesetzten Beamten. Während des Gesprächs mit dem Veranstalter, mischte sich der 60-jährige Mann aus Baden-Württemberg dauerhaft in die Konversation ein, kritisierte und hinterfragte das polizeiliche Erscheinen und die Maßnahmen. Im Beisein der anderen Partygäste titulierte er die Beamten als „Arschlöcher in Uniform.“ Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Landau vom 12.07.2020

In der Samstagnacht (11.07.2020) kam eine betrunkene Frau im Nürnberger Stadtteil Ludwigsfeld mit einem Pkw-Fahrer in Streit und sprühte ihm Pfefferspray ins Gesicht. Die hinzugerufenen Streifenbeamten beleidigte die Frau und spukte sie an.

Ein 55 jährige Autofahrer fuhr gegen 21:15 Uhr auf der Regensburger Straße und musste dort an einer roten Ampel anhalten. Auf dem Gehweg neben der Ampel stand eine 40-jährige Frau, die den Pkw-Fahrer offensichtlich anlasslos anschrie und auf die Fahrbahn zum Fahrzeug des Geschädigten lief. Dieser stieg aus, um die Situation zu klären. Unvermittelt sprühte die Tatverdächtige ihm nun mit Pfefferspray ins Gesicht. Weitere Passanten eilten dem Geschädigten zur Hilfe und nahmen der Frau das Pfefferspray ab. Der angegriffene Mann wurde anschließend durch einen Rettungswagen versorgt.

Auch gegenüber der hinzugerufenen Polizeistreife zeigte sich die offensichtlich stark alkoholisierte Angreiferin noch aggressiv. So beleidigte sie die Polizisten und spukte einem Beamten ins Gesicht.

Die Frau erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2020

Eine große Gefahr für den Verkehr stellte am Samstagmittag, den 11.07.2020 gegen 12:50 Uhr ein polnischer Lkw auf der BAB 65 in Richtung Landau dar. Der Sattelzug war einem aufmerksamen Verkehrsteilnehmer bereits auf der B9 aufgefallen, durch seine unsichere Fahrweise und meldete dies der Polizei. Der Zeuge blieb hinter dem Lkw und lotste die Beamten über sein Handy zu dem Fahrzeuggespann. Beamte der Polizeiinspektion Frankenthal konnten den Sattelzug an der Anschlussstelle Haßloch schließlich stoppen und kontrollieren. Nach der Kontaktaufnahme mit dem 47-jährigen Fahrer erkannten die Beamten auch den Grund für dessen auffällige Fahrweise – Alkohol. Der Fahrer erreichte bei dem folgenden Atemalkoholtest einen Wert von 3,19 Promille. Ab 1,6 Promille spricht man von einer absoluten Fahruntüchtigkeit, egal ob auf dem Fahrrad oder wie in diesem Fall in einem Sattelzug. Der Mann wurde zur Polizeiautobahnstation Ruchheim gebracht, wo ihm eine Blutprobe von einem Arzt entnommen wurde. Auf der Dienststelle verhielt sich der Fahrer renitent und uneinsichtig und musste daher für die Blutentnahme durch die Polizeibeamten fixiert werden. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland besitzt, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000EUR festgesetzt und sein Führerschein sichergestellt.

Die Abfahrt Haßloch in Richtung Landau auf der BAB 65 musste bis ca. 14:00 Uhr voll gesperrt werden, bis der Sattelzug von dort entfernt werden konnte.

PM der PD Neustadt/W. vom 11.07.2020

Ein 31-jähriger stark alkoholisierter Mann hatte am Freitagnachmittag in einem Einkaufsmarkt in der Friedrich-Ebert-Straße Alkohol konsumiert und mehrfach seine Mund-Nasen-Schutz abgenommen. Da er sich gegenüber Kunden und Mitarbeitern aggressiv verhielt und diese angepöbelte, musste letztlich die Polizei hinzugezogen werden. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich aggressiv und leiste einem mehrfach ausgesprochenen Platzverweis keine Folge. Er wurde in Gewahrsam genommen. Auf richterliche Entscheidung schlief er seinen Rausch in der Gewahrsamszelle der Polizei aus.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch und Verstoß gegen die Corona-Verordnung eingeleitet. Des Weiteren wird er für die Kosten der Ingewahrsamnahme aufkommen müssen.

PM der PI Zweibrücken vom 11.07.2020

Während einer Unfallaufnahme auf der B256 bei Bonefeld, kam es zu Problemen mit einem unbeteiligten, alkoholisierten Zeugen, der immer wieder die Weisungen der Polizeibeamten missachtete und den Mindestabstand (Corona) nicht einhielt. Darüber hinaus beleidigte der 54-jährige Mann aus Hessen die eingesetzten Beamten. Nachdem seine Personalien festgestellt worden waren, erhielt er einen Platzverweis. Er wird sich in einem Strafverfahren verantworten müssen.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 11.07.2020

Ein stark alkoholisierter 55-jähriger Mann pöbelte am 10.07.2020, gegen 20:30 Uhr, in einer Kneipe in Ludwigshafen/Hemshof zunächst mehrere Gäste an, weswegen die Polizei verständigt wurde. Bei der Feststellung der Personalien des Mannes beleidigte dieser die Polizeibeamten mehrfach auf das Übelste. Da sich der aggressive Mann zudem nicht beruhigen ließ, musste er schließlich die Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Ludwigshafen 2 verbringen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.07.2020

Ein 35-Jähriger zeigte am Freitag (10.07.2020) einer Polizeistreife den Mittelfinger. Die Streife wer gegen 0.20 Uhr im Bereich des Berliner Platzes unterwegs, als beim Vorbeifahren ein Mann seinen Mittelfinger in Richtung den Polizeibeamten zeigte. Der 37-Jährige wurde kontrollierte, konnte sich aber nicht ausweisen. Daraufhin wurde er nach Ausweisdokumenten durchsucht, um seine Identität festzustellen. Gegen diese Maßnahme wehrte er sich, sodass er gefesselt wurde. Bei der Durchsuchung fanden die Polizeibeamten noch eine geringe Menge an Drogen. Darüber hinaus war der 37-Jährige stark alkoholisiert. Ein Test ergab einen Promillewert von 2,21 Promille. Auf einer Polizeidienststelle wurde im schließlich eine Blutprobe entnommen. Seinen Rausch durfte er in eine Polizeizelle ausschlafen. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM des PP Rheinpfalz vom 10.07.2020

Nach dem tödlich endenden polizeilichen Schusswaffengebrauch am Dienstagabend in Mainz-Gonsenheim, liegt nun das vorläufige Obduktionsergebnis vor. Wie die Rechtsmedizin Mainz der Staatsanwaltschaft mitteilt, ist der 57-Jährige von drei der insgesamt vier abgegebenen Schüsse getroffen worden und an den Folgen verstorben. Die Ergebnisse der toxikologischen Untersuchungen stehen derzeit noch aus. Das 76-Jährige Opfer des vorausgegangenen Messerangriffs ist auf Grund der Schwere der Verletzungen weiterhin nicht vernehmungsfähig. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Mainz vom 10.07.2020

Im Laufe des Nachtdienstes vom 09. auf den 10.07.20 wurden der Polizeiinspektion Bad Ems mehrfach Ruhestörungen im Innenstadtbereich von Bad Ems gemeldet. Es handelte sich um eine Gruppe von ca. 10 jungen Erwachsenen.

Diese zogen alkoholisiert durch die Stadt und wurden durch die eingesetzten Beamten mehrfach aufgefordert sich nachhause zu begeben. Letztendlich kamen einige der Personen dieser Aufforderung zögerlich nach, wurden jedoch kurze Zeit später im Kurpark Biertrinkend angetroffen. Einer aus der Gruppe hob sich mit Beleidigungen gegen die eingesetzten Beamten hervor und bespuckte sie. Als dieser 16-jährige zum Schlag gegen die Beamten ausholen wollte, wurde er zu Boden gebracht. Durch diese Maßnahme erlitt er starkes Nasenbluten. Auf der Fahrt zur Dienststelle bespuckte er weiterhin die Beamten und verschmutzte das Dienstfahrzeug mit Blut. Ein Alco-Test wurde durchgeführt. Anschließend wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein ähnlicher Vorfall geschah vor ca. 3 Wochen und wurde ebenfalls zur Anzeige gebracht. Im Verlaufe der Maßnahmen auf der Dienststelle versammelten sich die anderen Personen von der Gruppe vor dem Dienstgebäude und verlangten das Herauskommen ihres Kumpanen. Mehrfach ausgesprochene Platzverweise wurden nicht befolgt, sodass Unterstützungskräfte benachbarter Dienststellen und ein Diensthundeführer angefordert werden mussten.

Somit konnte die Gruppe dazu bewegt werden sich zu entfernen, kamen jedoch nach ca. 45 Minuten wieder zurück. Auch hier konnte mit Unterstützung des Diensthundeführer die Personengruppe entfernt werden. Der Beschuldigte wurde später durch einen Streifenwagen nachhause gebracht. Entsprechende Strafanzeige wurden gegen den Beschuldigten gefertigt.

PM der PD Montabaur vom 10.07.2020

Am frühen Mittwochabend kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben mehrere Jugendliche, die im Bereich des Bahnhofes Alkohol konsumierten. Einer der Jugendlichen war wohl mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden und musste aufgrund seines Verhaltens mit Handschellen gefesselt werden. Als der Junge dann seinen Eltern überstellt wurde, betitelte er die beiden Polizeibeamten unter anderem mit „Drecksbullen“ und „Bullenschweine“. Aufgrund seines Verhaltens wurden gegen ihn die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 10.07.2020

Für Aufsehen sorgte am Mittwoch eine 52-Jährige an einer Tankstelle in der Hohenecker Straße. Die Frau attackierte eine 43-Jährige und verletzte zwei Polizeibeamte.

Weil die 52-Jährige die Nutzung eines Smartphones falsch interpretierte, griff sie nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen eine 43-jährige Frau an. Die Frau wartete am Abend an der Waschanlage einer Tankstelle auf ihr Auto. Sie hörte währenddessen die Mailbox ihres Smartphones ab, was die 52-Jährige als Videoaufnahme auffasste. Die psychisch auffällige Frau attackierte die 43-Jährige, bedrohte sie und zerriss ihr das T-Shirt. Als sich die Geschädigte in Sicherheit bringen wollte, wurde sie von der Angreiferin verfolgt. Ein Kunde eilte zur Hilfe, während eine Kassiererin der Tankstelle die Polizei alarmierte.

Die Verdächtige ergriff die Flucht. Sie konnte von einer Polizeistreife in der Brandenburger Straße angetroffen werden. Die 52-Jährige verweigerte die Angaben ihrer Personalien, stattdessen beleidigte und bedrohte sie die Beamten. Mit einer Plastikflasche attackierte sie einen Polizisten. Die Frau wurde festgenommen, wogegen sie sich wehrte. Sie verletzte dabei zwei Polizeibeamte.

Gegen die 52-Jährige wird deshalb auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Auf dem Weg zur Polizeiinspektion, setze die Verdächtige ihre Tirade an Beschimpfungen und Attacken gegen die Beamten fort. Drei Polizistinnen waren erforderlich um die Maßnahmen auf der Polizeidienststelle durchzusetzen. Weil die 52-Jährige psychisch auffällig war, wurde sie im Anschluss in eine Klinik gebracht.

PM des PP Westpfalz vom 09.07.2020

Drei Jugendliche sind am Mittwochnachmittag (8. Juli, 16:15 Uhr) die Feuerleiter einer Schule an der Neanderstraße hoch geklettert. Sie schlugen eine Fensterscheibe im Obergeschoss ein, um in das Gebäude zu kommen.

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete sie dabei und alarmierte die Polizei. Als der Streifenwagen vor fuhr, flüchteten die drei. Die Beamten konnten zwei von ihnen fassen. Wer der dritte im Bunde war, wollten die beiden nicht verraten. In zwei Streifenwagen ging es für den 13- und den 14-Jährigen zu den Erziehungsberechtigten nach Hause. Die Polizisten erstatteten eine Anzeige wegen des versuchten Einbruchs.

PM der POL Duisburg vom 0,9.07.2020