Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Exhibitionist nach Zeugenhinweisen festgenommen

Am 25. Januar 2020 gegen 14:15 Uhr wurde der Polizei ein Exhibitionist in einer Kleingartenanlage an der Plutostraße im Ortsteil Bulmke-Hüllen gemeldet. Dieser wurde von einem Zeugen verfolgt, nachdem sich der Täter zuvor einer Frau in Scham verletzender Weise gezeigt hatte. Der 33-jährige Gelsenkirchener konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durch einen Diensthundführer der Polizei kurz vor dem Verlassen der Kleingartenanlage angetroffen werden, wo er vom Zeugen festgehalten wurde. Da sich der Täter aggressiv verhielt wurde der Einsatz des Diensthundes angedroht. Danach konnte er zu Boden gebracht und fixiert werden. Anschließend wurde der Beschuldigte zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 26.01.2020

Rheinfelden, Stadtgebiet (Baden-Württemberg): Verletzte Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag wurden Polizeibeamte zu einem Hausstreit in Rheinfelden gerufen. Da sich einer der Beteiligten weigerte die Wohnung zu verlassen und zudem deutlich unter Alkoholeinfluss stand sollte dieser in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen widersetzte sich der Mann, so dass es einer weiteren Streifenwagenbesatzung bedurfte um diesen zum Polizeirevier zu verbringen. Während des Einsatzes wurden zwei der Beamten leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber weiter versehen.

PM des PP Freiburg vom 26.01.2020

Horhausen (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Vor einem Lokal in Horhausen ist es am frühen Morgen des
26.01.20 gegen 02:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen. Hierbei hatte sich ein 27-jähriger Mann besonders hervorgetan, der sich beim Eintreffen der Polizei zügig entfernte. Hieran konnte er durch die eingesetzten Beamten gehindert werden. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand gegen die Amtshandlungen.
Hierdurch wurde jedoch niemand verletzt.

PM der PI Straßenhaus vom 26.01.2020

Hildburghausen (Thüringen): Erst Nachbarin, dann die Beamten beleidigt

Am frühen Abend des 24.01.2020 wurden Beamten der Polizeiinspektion Hildburghausen in den Erlenweg nach Hildburghausen gerufen. Eine dort wohnhafte, 20-jährige, Frau hatte Streitigkeiten mit ihrem 50-jährigen Nachbarn und wurde mehrfach unter der Gürtellinie von diesem beleidigt.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, um den Streit zu schlichten, hatte der 50-Jährige nichts Besseres zu tun, als die Beamten auch noch zu Beleidigen. Somit hat er sich nun gleich zwei Anzeigen wegen Beleidigung an einem Abend eingefangen.

PM der LPI Suhl vom 26.01.2020

Bamberg (Bayern): Student muss wegen ungebührlichen Verhaltens in Gewahrsam

Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mussten um 04.45 Uhr zu einem Einsatz in einer Studentenunterkunft im Bamberger Norden ausrücken. Die Anwohner hatten sich in ihrer Ruhe gestört gefühlt, weil zwei Männer lautstark im Haus stritten. Beim Eintreffen zeigte sich ein 23-jähriger Student aus völlig uneinsichtig und kam dem Platzverweis der Polizeibeamten nicht nach. Deshalb wurde der betrunkene junge Mann in Gewahrsam genommen. In der Zelle gebärdete er sich derart ungebührlich, dass der Gewahrsam richterlich bis zum Nachmittag verhängt werden musste.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 26.01.2020

Erfurt (Thüringen): Unbelehrbarer Bekannter

Ein der Polizei aus den letzten Wochen bereits bestens bekannter Mann trieb auch am Freitag wieder sein Unwesen in Erfurt. Der 31-Jährige fiel zunächst durch aggressives Verhalten auf und weigerte sich folgend, die Räumlichkeiten eines Blutspendezentrums zu verlassen. Als Zeugen die Polizei riefen, entfernte sich der Mann, jedoch nicht ohne erneut Aufmerksamkeit zu erregen: Er löste im Gebäude Feueralarm aus. Durch dieses unüberlegte Verhalten kamen daraufhin beide Löschzüge der Erfurter Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Die unverzüglich eingeleitete Fahndung brachte Erfolg, der Mann konnte kurz darauf im Nahbereich gefasst werden. Auch in der polizeilichen Kontrolle stach der 31-Jährige mit aggressivem Auftreten negativ hervor. Er bedrohte die Polizeibeamten und versuchte, seine Durchsuchung zu verhindern. Diese wurde schließlich unter Zwang umgesetzt und führte dazu, dass mehrere Gegenstände aufgefunden wurden, die ihm nicht gehörten und folglich sichergestellt wurden. Zur Unterbindung weiterer Straftaten nahmen die Beamten den Erfurter zunächst in Gewahrsam, letztendlich wurde der Delinquent jedoch auf Grund seines auffälligen Verhaltens in psychiatrische Behandlung gegeben. Ihn erwarten Anzeigen wegen des Missbrauchs von Notrufen, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 26.01.2020

Weiden (Bayern): Teil vom Finger abgebissen

Am Sonntag-Morgen, gegen 2:00 Uhr, kam es vor einer Bar in der Weidener Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen drei jungen Erwachsenen aus dem Stadtgebiet:
Ein 22Jähriger Mechaniker geriet zunächst mit einem 32Jährigen Selbständigen in Streit, was nach kurzer Zeit zu einer Schlägerei führte. In diese Auseinandersetzung mischte sich schließlich noch eine 24jähre Kauffrau ein.
Während dieser Handgreiflichkeiten biss der 22Jährige seinen älteren Gegner derart in den Ringfinger, dass etwa ein Zentimeter des Fingers abgetrennt wurde.
Der 32jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum Weiden gebracht, die Fingerkuppe konnte jedoch nicht mehr gerettet werden.
Dem noch nicht genug: Kurz nach der Einlieferung des verletzten 32Jährigen erschienen nun auch sein jüngerer Gegner und die beteiligte Dame in der Notaufnahme des Klinikums, um ihrerseits ihre Verletzungen behandeln zu lassen. Dabei kam es erneut zum Streit, so dass wiederum die Polizei eingreifen musste.
Hier konnte es sich der 22Jährige dann nicht verkneifen, noch einen der eingesetzten Polizeibeamten zu beleidigen.
Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. unter 0961/401-321 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 26.01.2020

Bayreuth (Bayern): Sachbeschädiger festgenommen

Am frühen Sonntagmorgen konnte eine Streife der PI Bayreuth-Stadt einen jungen Mann stellen,
welcher gerade zwei geparkte Fahrzeuge beschädigte.
Der 22-jährige Bayreuther trat bei zwei Pkw´s, welche im Stadtteil Kreuz geparkt waren, gegen die
Außenspiegel und beschädigte diese. Er versuchte anschließend zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch
nach kurzer Zeit eingeholt und festgehalten werden.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, trotz bestehender gerichtlicher Weisung
keinen Alkohol zu konsumieren.
Während der Sachbearbeitung wurde einer der aufnehmenden Beamten zudem noch beleidigt,
weshalb der Mann wegen diverser Straftaten angezeigt wird.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 26.01.2020

Neunkirchen (Saarland): Randalierer in Neunkirchen

Am Freitag, 24.01.2020 kam es im Zeitraum 19:00 Uhr – 20:15 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in 66540 Neunkirchen-Wiebelskirchen. Ein 37jähriger Mann aus Bexbach befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und randalierte in einem Anwesen in der Kuchenbergstraße.
Hierbei gingen Fensterscheiben und sonstiges Inventar zu Bruch. Zeitweise hielt der Mann ein Jagdmesser in der Hand und drohte den eingesetzten Polizeikräften damit, sie zu erstechen. Er konnte letztlich dazu bewegt werden, vor das Anwesen zu treten. Hier gelang es schließlich den Beamten, den Mann unter Androhung des Einsatzes eines Tasers widerstandslos festzunehmen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Neunkirchen vom 26.01.2020

Neunkirchen (Saarland): 2 Fälle von tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte

Am Samstag, 25.01.2020 kam es gegen 16:57 Uhr zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte am Mantes-La-Ville-Platz in Neunkirchen.
Ein stark alkoholisierter, polizeibekannter 40jähriger Mann aus Schiffweiler wurde dort Opfer einer Körperverletzung. Bei der anschließenden polizeilichen Sachverhaltsaufnahme zeigte sich das vermeintliche Opfer jedoch hochaggressiv gegenüber der Polizei, den hinzugerufenen Rettungssanitätern und der Notärztin.
Eine medizinische Versorgung seiner Verletzungen lehnte er strikt ab und pöbelte stattdessen durchgehend umher. Als ihm letztlich ein Platzverweis ausgesprochen und er von der Örtlichkeit wegbegleitet wurde, schlug er unvermittelt die Hand eines Polizisten weg, holte aus und schlug in Richtung des Kopfes eines anderen Beamten. Nur mit einer schnellen Reaktion konnte dem Schlag ausgewichen werden.
Der Störer wurde anschließend bis zu seiner Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit wurde durch einen Richter die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Am Sonntag, 26.01.2020 um 04:42 Uhr bat das Personal des Diakonie Klinikums Neunkirchen die Polizei Neunkirchen um Hilfe, da man Probleme mit einem randalierenden, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Patienten habe. Vor Ort wurde ein polizeibekannter 19jähriger Mann aus Neunkirchen-Hangard angetroffen. Beim Erblicken der Polizei begann dieser direkt, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen. Unvermittelt und bevor jegliche Gesprächsführung möglich war holte der Mann aus und schlug mit der Faust in Richtung des Kopfes eines Beamten. Nur die schnelle Reaktion des Beamten führte dazu, dass der Schlag sein Ziel verfehlte. Dem Mann wurde die Ingewahrsamnahme erklärt und er wurde zur Ausnüchterung zur PI Neunkirchen verbracht. Zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit wurde durch einen Staatsanwalt die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

PM der PI Neunkirchen vom 26.01.2020

Leimen/Wiesloch (Baden-Württemberg): Zechprellerin wurde renitent

Weil am Samstagabend eine 43-jährige in einer Leimener Pizzeria speiste und anschließend die Rechnung nicht bezahlen konnnte, verständigte eine Mitarbeiterin des Restaurants die Polizei. Das missfiel der 43-jährigen, weshalb sie die Mitarbeiterin ohrfeigte und leicht verletzte. Die Beamten mussten die aus Thailand stammende Dame schließlich zur Personalienfeststellung mit auf die Wache nehmen. Auch hier zeigte sie sich uneinsichtig und trat eine Beamtin, die ebenfalls leicht verletzt wurde. Nachdem schließlich die Personalien der leicht alkoholisierten Frau feststanden, konnte sie entlassen werden. Sie sieht sich nun Anzeigen wegen Betrug, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte entgegen.

PM des PP Mannheim vom 26.01.2020

Wolfratshausen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstag Abend gegen 21:00 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Geretsried vor der Discothek „Turm“ in Wolfrtshausen beleidigt. Zwei junge Wolfratshauser im Alter von 20 und 21 Jahren zeigten der vorbeifahrenden Polizeistreife den Mittelfinger. Die zwei jungen Männer zeigten die abwertende Geste aus dem Auto heraus. Nach einer Kontrolle wurden die Beamten auch noch mit Schimpfwörtern betitelt.
Die Beiden erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Wolfratshausen vom 26.01.2020

Schwandorf (Bayern): Mit Messer bedroht

In einem Drogeriemarkt in der Breite Straße wurde Freitagabend, kurz nach 18:00 Uhr, ein 12-jähriger Schüler von einem 15-jährigen Tatverdächtigen mit einem Messer bedroht. Der Täter flüchtete zunächst, konnte im Zuge der Fahndungsmaßnahmen jedoch im Bereich Adolf-Kolping-Platz festgenommen werden. Der alkoholisierte Täter trug die Tatwaffe noch bei sich und wurde zur Dienststelle verbracht. Dort leistete er den Einsatzkräften Widerstand und musste gefesselt werden. Der Jugendliche wurde anschließend nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg in die Obhut seiner Familie ergeben. Ihn erwarten nunmehr Anzeigen wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zur Aufhellung des Tatkomplexes Bedrohung im Drogeriemarkt ist die Polizei auf Zeugenhinweise angewiesen. Kunden, die auf den Vorfall bemerkt haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Schwandorf in Verbindung zu setzten.

PM der PI Schwandorf vom 26.01.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Randalierer schlägt Passant und greift Polizeibeamte an

Am Nachmittag des 25.01.2020 randalierte ein 37-jähriger Mann etwa gegen 12:45 Uhr im Innenstadtbereich von Kaiserslautern. Dabei pöbelte dieser Passanten an und schlug auch mehrfach grundlos gegen die Seitenscheiben von Bussen. Nachdem der Randalierer einem unbeteiligten Jugendlichen ohne ersichtlichen Grund ins Gesicht geschlagen hatte, konnte der sichtlich alkoholisierte Mann im Rahmen der Fahndung durch die Polizeistreife angetroffen werden. Während der Kontrollmaßnahmen beleidigte der Mann zunächst die eingesetzten Beamten und ging anschließend mit geballten Fäusten auf die Polizeibeamten zu, sodass dieser unter erheblicher Kraftaufwendung zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Bei den Widerstandshandlungen erlitt sowohl der Randalierer als auch ein eingesetzter Beamter leichte Verletzungen.
Da eine Beruhigung des weiterhin aggressiv auftretenden Mannes nicht möglich war, musste dieser bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Der Randalierer muss nun mit mehreren Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 26.01.2020

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht zum Sonntag wird der Polizei in Frankenthal eine Sachbeschädigung und eine Schlägerei zwischen mehreren Personen an einer Bushaltestelle in der Benderstraße in Frankenthal gemeldet.
Durch die Polizeibeamten vor Ort soll die Identität von zwei mutmaßlich Beteiligten festgestellt werden. Dabei handelt es sich um einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen aus Ludwigshafen. Der 14-Jährige ist aggressiv und alkoholisiert und soll deshalb gefesselt werden. Dabei kommt es durch den 14-Jährigen und seinen 16-Jährigen Bruder zu Widerstandshandlungen gegen die polizeilichen Maßnahmen. Beide werden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Gegen die beide Jugendliche werden Strafverfahren, u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM der PI Frankenthal vom 26.01.2020

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Radfahrer randaliert gegenüber der Polizei

Am 25.01.2020, gegen 16:50 Uhr, befuhr ein stark alkoholisierter 16- Jähriger aus dem Rhein-Pfalz-Kreis mit dem Fahrrad den Eppsteiner Weg in Lambsheim. Trotz mehrfacher Stürze versuchte er seine Fahrt fortzusetzen. Als er hierbei von den hinzugerufenen Polizeibeamten aufgehalten wurde, spuckte er ihnen direkt ins Gesicht. Zudem beleidigte er sie auf übelste Weise. Auch im Funkstreifenwagen trat er massiv um sich und beschädigte diesen.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Da er sich nicht beruhigen ließ und er weiterhin randalierte, wurde er im Anschluss an die durchzuführenden Maßnahmen auf richterliche Anordnung in einem Krankenhaus untergebracht.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 26.01.2020

Lenzkirch (Baden-Württemberg): Randalierer leistet Widerstand bei Festnahme / Sachbeschädigung / Beleidigung

Durch Zeugen wurde am Freitag, 24.01.2020, kurz nach 22 Uhr in Lenzkirch, beim Kirchplatz, beobachtet, wie ein 17-Jähriger mit einem größeren Holzstück auf einen Pkw schlug. Die Frontscheibe des Fahrzeugs wurde hierbei beschädigt. Couragierte Passanten hielten den jungen Mann zur Verhinderung weiteren Schadens bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dabei sei es auch zu einem Gerangel mit zwei Begleitern gekommen, die damit wohl nicht einverstanden waren. Gegenüber der Streife des Polizeireviers Titisee-Neustadt widersetzte sich der Jugendliche den Maßnahmen zur Feststellung seiner Person und versuchte auch, die Beamten zu bespucken. Der 17-Jährige wurde durch Anwendung unmittelbaren Zwangs gebändigt und zum Polizeirevier gebracht. Er wurde dort in die Obhut des Vaters übergeben.
Die Beamten wurden zudem bei ihrem Einschreiten von einem 19 Jahre alten Begleiter beleidigt.
Neben der Wiedergutmachung des Schadens am Pkw von ca. 700,- EUR, kommen auf die Beschuldigten Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung zu.

PM des PP Freiburg vom 26.01.2020

Halle (Sachsen-Anhalt): Provoziert

Ein junger Mann machte Polizisten im Bereich Markt am 25.01.2019 gegen 22:40 Uhr auf sich aufmerksam, als die Beamten sich ihm genähert hatten, zeigte er ihnen den Mittelfinger. Seine Personalien wollte er jedoch nicht nennen und widersetzte sich auch der Durchsuchung nach einem Ausweisdokument. Fortwährend beleidigte er die Polizisten mit derben Worten, trat um sich und war aggressiv. Der 21-jährige aus Afghanistan stammende Mann wurde die Nacht über in Gewahrsam genommen und Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Halle vom 26.01.2020

München (Bayern): Polizeibeamter wird bei Widerstandshandlungen im Rahmen einer Personenkontrolle verletzt – Untersendling

Am Samstag, 25.01.2020, gegen 12.30 Uhr, erhielt eine Streifenbesatzung von der Einsatzzentrale den Auftrag, in die Hansastraße zu fahren, um dort nach einer auffälligen betrunkenen männlichen Person zu sehen. Vor Ort konnte ein Mann angetroffen werden, bei dem es sich offensichtlich um den Betrunkenen handelte. Als dieser den Streifenwagen erblickte, versuchte er zu flüchten. Nach kurzer Zeit konnte er angehalten und kontrolliert werden. Hierbei trat er unvermittelt nach den Polizeibeamten und wurde daraufhin am Boden fixiert und gefesselt.
Beim Transport in einem Streifenwagen spuckte der Mann einem 20-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht, woraufhin dieser mit der rechten Hand den Kopf des Mannes zur Seite drückte. Hierbei biss der Mann den Polizeibeamten in den kleinen Finger der rechten Hand. Der 20-Jährige trug zu diesem Zeitpunkt Handschuhe. Trotzdem erlitt er durch den Biss eine tiefe Fleischwunde. Aufgrund der Verletzung war er nicht mehr dienstfähig und wurde stationär in einem Klinikum behandelt.
Der Mann trug keine gültigen Ausweispapiere mit sich. Zum derzeitigen Ermittlungsstand handelt es sich um einen 44-jährigen Wohnsitzlosen, die Personalien stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht eindeutig fest. Er wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo er dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt wird.
Neben gefährlicher Körperverletzung wird nun auch u. a. wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Mann ermittelt.

PM (106) des PP München vom 26.01.2020

B17/Königsbrunn (Bayern): Unfallstelle übersehen – Verletzter Polizeibeamte – Zeugenaufruf

Am Sonntag, 26.01.2020, gegen 04:45 Uhr übersah ein unbekannter Fahrer eines schwarzen Kleintransporters einen Auffahrunfall auf der B 17 in Fahrtrichtung Süden. Durch eine Vollbremsung kam der schwarze Kleintransporter in Schleudern. Ein Polizeibeamter, welcher die Unfallstelle mit Warntafeln und Blinkleuchten am Standstreifen absicherte, bemerkte dies noch rechtzeitig und konnte sich durch einen Sprung retten.
Der Fahrer des schwarzen Kleintransporters mit Aufschriften am Heck kam zurück und sprach den Polizeibeamten an. Als dieser die Personalien und Fahrzeugpapiere überprüfen wollte, ging der unbekannte Mann wieder zu seinem Auto und kam nicht mehr zurück.
Der Polizeibeamte verletzte sich durch den Sprung und war nicht mehr dienstfähig.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bobingen unter Tel. 08234-96060 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM (0181) des PP Schwaben Nord vom 26.01.2020

Leipzig (Sachsen): Versammlungsgeschehen am 25. Januar 2020

Mit Blick auf die am 29. Januar 2020 bevorstehende Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht im Zusammenhang mit dem Vereinsverbot gegen „linksunten.indymedia“ nahmen am heutigen Tag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ihr Recht zur Meinungskundgabe in Leipzig wahr.
An der Kundgebung am Bundesverwaltungsgericht nahmen unter dem Thema: „Wir sind alle linksunten: Pressefreiheit verteidigen, den autoritären Staat angreifen!“ 1.300 Menschen teil. Nach der friedlichen Auftaktkundgebung setzte sich die Versammlung in Richtung Südvorstadt in Bewegung. Diese wuchs dann auf ca. 1.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
Als der Aufzug sich in Bewegung gesetzt hatte, kam es zunächst zu einzelnen Störungen. So wurde unter anderem Pyrotechnik gezündet. Im fortschreitenden Verlauf nahmen die Störungen zu. Es kam zu Stein- und Flaschenwürfen auf Polizeikräfte, zu Beschädigungen an Fahrzeugen sowie einer Straßenbahnhaltestelle entlang der Karl-Liebknecht-Straße. Die genaue Anzahl von Sachbeschädigungen wird gegenwärtig noch eruiert. In diesem Zusammenhang wurden 13 Polizeibeamte leicht verletzt (elf durch Bewurf von Gegenständen und zwei durch Einwirkung von Pyrotechnik). Ob es verletzte Demonstrationsteilnehmende gibt, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. Durch die Polizei wurden vorläufig sechs Tatverdächtige festgenommen, unter anderem aufgrund von Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Die Versammlung wurde durch die Anmelderin an der Kreuzung der Karl-Liebknecht-Straße/Richard-Lehmann-Straße gegen 19:15 Uhr selbständig beendet. In der Folge wurde bei der Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig eine neue Demonstration angezeigt und beschieden. Diese setzte sich mit 300 Teilnehmenden gegen 20:00 Uhr in Richtung Connewitzer Kreuz in Bewegung, mit Ziel Herderpark. Nach der Schlusskundgebung gegen 20:45 Uhr endete auch diese Versammlung.
Die Kundgebung in der Brandstraße unter dem Thema „Abschaltung indymedia.org jetzt!“ mit 15 Teilnehmenden sowie die Kundgebung in der Brandstraße unter dem Thema „Poggenschutzimpfung jetzt!“ mit über 200 Teilnehmenden und die Kundgebung in der Selnecker Straße vor dem Gemeindehaus mit dem Thema „Herz statt Hetze“ mit 22 Teilnehmenden verliefen ohne polizeilich relevante Vorkommnisse.

PM der PD Leipzig vom 26.01.2020

Wien: Verletzte Polizisten bei Amtshandlungen

Vorfallszeit: 25.01.2020, 22.00 Uhr bis 26.01.2020, 01.15 Uhr / Vorfallsort: Wien 2., 11.
Sachverhalt: Im Zuge von Amtshandlungen am 25. und am 26. Jänner 2020 wurden drei Polizisten verletzt.
Zwei Beamte der Bereitschaftseinheit wurden bei einer Suchtmittel-Amtshandlung mit einem nigerianischen Staatsangehörigen in der Floßgasse (2.) durch mehrere Schläge und Tritte des aggressiven Mannes verletzt und konnten ihren Dienst nicht weiter versehen. Der 40-jährige Beschuldigte versuchte im Zuge der Festnahme auch mehrfach die Waffe eines Polizisten aus dem Holster zu ziehen. Er befindet sich in Haft.
Ein wegen aggressiven Verhaltens angezeigter Mann (30 Jahre alt, slowakischer Staatsangehöriger) attackierte einen Beamten in der Lorystraße in Wien-Simmering. Der Polizist erlitt eine leichte Knieverletzung, konnte seinen Dienst aber weiter versehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 26.01.2020, 10:10 Uhr

Am heutigen Sonntag, den 26.01.2020, um 13:15 Uhr, sollte der Fahrer eines weißen Renault Twingo mit AC-Kennzeichen in der Kelberger Straße in Mayen, aus Richtung Monreal kommend, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.
Zunächst beachtete der Fahrer die Anhaltezeichen des ihm folgenden Streifenwagens und hielt in Höhe eines Autohaues an. Als die Beamten an ihn herantraten, gab der Fahrer plötzlich Gas und fuhr in entgegengesetzter Richtung, also wieder Richtung Monreal davon. Zwei Streifenwagen der PI Mayen nahmen die Verfolgung des Renault Twingo auf. Dieser bog am Ortsausgang von Mayen nach rechts in die Eichenstraße ab. Dort kam er im Verlauf einer scharfen Rechtskurve ins Schleudern und drehte sich um 180 Grad. Hierbei stieß er beinahe mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. In der Folge gab der Fahrer wieder Gas und flüchtete wieder in Richtung Kelberger Straße. Ein Streifenwagen konnte gerade noch durch ein Ausweichmanöver eine Frontal-Kollision mit dem rücksichtlos flüchtenden Renault Twingo verhindern. Dort verlor sich zunächst seine Spur. Unter Beteiligung benachbarter Dienststellen, darunter der Autobahnpolizei Mendig, sowie eines Polizeihubschraubers wurden rund um Mayen Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Gegen 14:00 Uhr konnte der weiße Renault Twingo durch den Polizeihubschrauber verdeckt abgestellt in der Kelberger Straße lokalisiert werden. Dort konnte der Fahrer um 14:05 Uhr widerstandslos festgenommen werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Vordereifel, welcher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin ergaben sich Verdachtsmomente, wonach der Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihn erwartetet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Polizei Mayen bittet Zeugen, welche die Verfolgungsfahrt beobachtet haben, sich unter Tel: 02651 8010 an die PI Mayen zu wenden.
Insbesondere die Aussage des Fahrers eines dunklen Mercedes C-Klasse Kombi, mit welchem der Renault Twingo beinahe im Bereich der Eichenstraße kollidierte, ist für die polizeilichen Ermittlungen von besonderer Relevanz.

PM der PI Mayen vom 26.01.2020

UT verursachten in der letzten Nacht in Groß Klein erhebliche Schäden durch zwei Brände und Vandalismus.
Zunächst wurde das Brandschutzrettungsamt gegen 04.30 Uhr wegen des Brandes einer Laube zur Kleingartenanlage „Am Malbusen“ gerufen. Dort wurden zudem sechs weitere aufgebrochene Lauben festgestellt.
Gegen 06.30 Uhr brannte dann ein größerer Stapel zur Verteilung bereitgestellter Zeitungen, wodurch aufgrund der unmittelbaren Nähe die Fassade eines Wohnhauses verrußte und Rauch in den Hausflur zog.
Das Feuer konnte durch eine Bewohnerin des Hauses und die eintreffenden Polizeibeamten gelöscht werden.
Zudem wurden im Bereich angrenzender Straßen nach bisherigen Feststellungen an 15 Pkw Reifen zerstochen sowie mehrere private Briefkästen geöffnet und darin befindliche Briefe entwendet.

Im Zuge der Ermittlungs- und Fahndungsmaßnahmen konnten gegen 12.00 Uhr zwei tatverdächtige 13-jährige Kinder identifiziert und gestellt werden. Sie hatten mit einer weiteren Jugendlichen Steine auf eine fahrende S-Bahn und die Gleise geworfen.

Durch die Kriminalpolizei wurden zahlreiche Spuren gesichert; die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Rostock vom 26.01.2020

Heute am Sonntag (26. Januar 2020) gegen 10:20 Uhr meldete ein Zeuge, dass 9 Pferde von einer Weide im Stadtteil Bockum entlaufen sind. Die Pferde liefen über die Werner-Voß-Straße in Richtung des Badezentrums im Stadtteil Bockum. Kurz davor bogen die Tiere dann in ein angrenzendes Gewerbegebiet. Dort konnten die Pferde dann durch die Polizeibeamten eingekreist und angehalten werden. Zusammen mit dem bereits informierten Eigentümer wurden die Tiere wieder zurück auf ihre Weide gebracht. Es entstand kein Sachschaden.

Wie die Tiere von der eingezäunten Weide entlaufen konnten, war nicht zu ermitteln.

PM des PP Krefeld vom 26.01.2020

Nachdem Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Vegesack zwei Einbrecher verscheucht hatten und die Polizei riefen, nahmen Einsatzkräfte Samstagnacht zwei 18 und 23 Jahre alte Verdächtige fest. Haftgründe gegen beide werden aktuell geprüft.

Einige Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Weserstraße wurden gegen 22:45 Uhr durch Geräusche im Keller aufgeschreckt. Als sie nachsehen wollten, trafen sie auf zwei Männer, die sich offenbar gerade Diebesgut zurechtlegen wollten.
Die aufmerksamen Nachbarn versuchten sie daraufhin festzuhalten, beide Männer konnten sich aber losreißen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten kurz darauf in der Nähe zwei Verdächtige im Alter von 18 und 23 Jahren, auf die die Beschreibung der Nachbarn passte. Einer von beiden ist in der Vergangenheit schon wegen ähnlicher Taten erheblich in Erscheinung getreten.
Außerdem fanden die Polizisten bei der Durchsuchung der Männer Drogen. Sie nahmen die mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Die Haftprüfung dauert aktuell an.

Dieser Vorfall zeigt, dass eine funktionierende Nachbarschaft und aufmerksame Zeugen ein wirkungsvoller Einbruchschutz sein können. Sollten Ihnen verdächtige Personen in Ihrer Umgebung auffallen, rufen Sie umgehend den Notruf der Polizei unter 110.

PM der POL Bremen vom 26.01.2020

Gleich fünf Haftbefehle bestanden gegen einen 42 Jahre alten Bocholter, den Polizeibeamte am Freitag in Suderwick festnahmen. In vier Fällen war der seit längerer Zeit gesuchte Mann zu Freiheitsstrafen verurteilt worden, in einem Fall bestand zudem ein Untersuchungshaftbefehl. Insgesamt muss der 42-Jährige mit mehreren Jahren Freiheitsstrafe rechnen.

PM der KPB Borken vom 26.01.2020

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen (LK MSE)

Am 24.01.2020 gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen, in einer Rechtskurve, nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblicher Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort. Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.
An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.01.2020

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Polizeibeamte wurden angegriffen

Unverletzt blieben zwei Polizeibeamte, nachdem sie von einem 37-Jährigen in der Heinsestraße angegriffen wurden. Der Mann lag gegen 18.30 Uhr regungslos in einem Hinterhof und wurde deswegen durch besorgte Anwohner der Polizei gemeldet. Der Rettungdienst und eine Notärztin waren ebenfalls im Einsatz. Bei dem Mann konnten diverse Spritzen, Tabletten und Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Damit zeigte sich der zunehmend munterer werdende Mann nicht einverstanden und versuchte einen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der nun tobsüchtige Mann von den Beamten abgehalten und anschließend zwangsweise gefesselt werden. Danach wurde er zur Polizei Aschaffenburg verbracht.
Durch einen Richter wurden die Blutentnahme und die Ingewahrsamnahme des Mannes angeordnet.
Im Rahmen der Ermittlungen muss nun geklärt werden, ob es sich bei den aufgefundenen Stoffen um Heroin handelt.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 25.01.2020

Graz, Bezirk Lend. (Steiermark, Österreich): Frau attackierte Polizisten

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, ging eine randalierende 45-Jährige auch auf Polizisten los und verletzte eine Beamtin.
Gegen 16.20 Uhr wurde eine Polizeistreife gerufen, weil eine Frau in einer Wohnung randalieren und Nachbarn bedrohen würde.
Während der Amtshandlung randalierte die 45-Jährige aus Graz weiter und beschimpfte und bedrohte auch die Polizisten. In weiterer Folge wurde sie tätlich, schlug und trat massiv gegen die Beamten und verbiss sich in den Finger einer Polizistin. Die Rasende konnte nur durch Anwendung von Körperkraft überwältigt und ihr die Handfesseln angelegt werden.
Die Polizistin wurde rechtlich gesehen schwer verletzt, musste sich in ärztliche Behandlung begeben und ihren Dienst abbrechen. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Die 45-Jährige wurde bei der Amtshandlung ebenfalls nicht verletzt, musste aber aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Sie wird wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und weiterer Delikte angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 25.01.2020

Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, gegen 03:30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Hammelburg eine Ruhestörung in der Von-der-Tann-Straße gemeldet.
Als die Streifenbesatzung eintraf, erkannte diese eine per Haftbefehl gesuchte Person in der Wohnung. Bei der Verhaftung der Person leistete dieser Widerstand und würgte einen Polizeibeamten derart, dass dieser dadurch verletzt wurde, seinen Dienst nicht weiter verrichten konnte und eine weitere Streife zur Unterstützung kommen musste.
Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch die verhaftete Person mehrfach beleidigt.
Bei der Verhaftung waren noch weitere Personen in der Wohnung anwesend, welche die Verhaftung der Person verhindern wollten.
Die wegen Haftbefehl gesuchte Person erwartet nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
Gegen die Personen, welche die Verhaftung verhindern wollten, wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Hammelburg vom 25.01.2020

Mitte (Berlin): Polizist bei tätlichem Angriff und Widerstand verletzt

In der vergangenen Nacht biss ein Mann einen Polizisten bei einem Einsatz in Mitte ins Bein. Der 38-jährige Tatverdächtige griff gegen Mitternacht einen Mitarbeiter der 13. Einsatzhundertschaft bei einer Sachverhaltsklärung nach Streitigkeiten in der Rathausstraße zunächst an. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften sollte der Angreifer erstmal zu Boden gebracht werden, um ihn zu fesseln. Dieser wehrte sich dann jedoch mit allen Kräften und verletzte einen der Beamten leicht, indem er ihm in den Oberschenkel biss. Der 38-Jährige kam zunächst zur Blutentnahme und verbrachte dann die Nacht in einem Polizeigewahrsam. Das Kommissariat des Polizeiabschnittes 32 ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Polizeivollzugskräfte.

PM Nr. 0229 der POL Berlin vom 25.01.2020

Krauchenwies (Baden-Württemberg): Betrunkener in Gewahrsam genommen

Ein 19-Jähriger aus dem Kreis Sigmaringen musste bei einer Fasnachtveranstaltung in der Turnhalle am frühen Samstagmorgen in Gewahrsam genommen werden. Da sich der 19-Jährige aggressiv auf der Veranstaltung verhielt, wurde er von den Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsdienstes vom Gelände verwiesen. Er kehrte jedoch mehrfach zurück. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten verhielt er sich ebenfalls aggressiv und uneinsichtig. Seine Alkoholbeeinflussung lag etwas unter 2,0 Promille. Er musste in Gewahrsam genommen werden. Aufgrund seines Verhaltens wurde er mittels Handschellen geschlossen. Im Streifenwagen spuckte er um sich. Die Beamten setzten ihm eine Spuckmaske auf. Der 19-Jährige wurde von der Örtlichkeit verbracht und seinem Vater überstellt.

PM (auszugsweise) des PP Ravensburg vom 25.1.2020

Heidenheim/Brenz (Baden-Württemberg): Unbekannter beschädigt Streifenwagen / Einen Außenspiegel an einem geparkten Polizeiauto trat ein bislang unbekannter Mann ab.

Beamte des Polizeireviers Heidenheim parkten am Samstagnachmittag gegen 15.15 Uhr ihren Streifenwagen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Ludwig-Lang-Straße. Als sie ca. 15 Minuten später wieder zurückkamen, stellten sie fest, dass ein unbekannter Täter den Außenspiegel auf der Fahrerseite abgetreten hatte. Eine Zeugin gab gegenüber den Beamten an, dass sie den Täter beobachtete. Sie beschrieb den Unbekannten als Mitte 20 und ca. 165 cm groß. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine dunkle Hose.

PM des PP Ulm vom 25.01.2020

Murrhardt (Baden-Württemberg): Streitigkeiten in Asylunterkunft

In einer Asylunterkunft in Murrhardt kam es zwischen Freitag und Samstag zu fortlaufenden Streitigkeiten zwischen zwei 21 und 35 Jahre alten Männern.
Zunächst gerieten die beiden Männer bereits am Freitagmorgen aufgrund eines angeblich verliehenen Rucksacks miteinander in Streit. Da sich die Streitigkeiten bis in die späten Abendstunden hinzogen und es letztlich zu einer mehrfachen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern kam, wurde die Polizei hinzugezogen. Der 35-jährige Mann verhielt sich auch im Beisein der Polizisten durchweg aggressiv und war deutlich betrunken. Da die Situation anders nicht zu beruhigen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen.
Bei ihm wurde zudem noch eine kleine Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Kurz nachdem der Mann am Morgen wieder aus der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers entlassen wurde, meldete sich der 21-Jährige erneut bei der Polizei und äußerte, dass er von seinem 35-jährigen Kontrahenten nun mit einem Messer bedroht worden sei. Die Polizei rückte daher mit mehreren Streifen zur Asylunterkunft aus und nahm den Mann schließlich erneut in Gewahrsam. In seinem Zimmer wurde ein entsprechendes Messer aufgefunden. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Um weiteren Streitigkeiten mit dem 21-Jährigen vorzubeugen, wurde er in eine andere Unterkunft verlegt. Beide Männer erlitten bei der körperlichen Auseinandersetzung leichte Verletzungen, sie müssen beide mit entsprechenden Strafanzeigen rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 25.01.2020

Marzahn-Hellersdorf (Berlin): Polizeieinsatz anlässlich einer Kranzniederlegung und Kundgebung

Anlässlich einer Kranzniederlegung auf einem Friedhof in Marzahn und einer davor angemeldeten Kundgebung befanden sich Polizistinnen und Polizisten heute Nachmittag im Einsatz.
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf plante in Gedenken an die Opfer des Holocausts für den heutigen Vormittag eine Kranzniederlegung auf einem Friedhof. Vor dessen Haupteingang im Wiesenburger Weg begann um kurz nach 10 Uhr eine Versammlung, die ebenfalls dem Gedenken galt, sich aber auch gegen einzelne Mitglieder der BVV richtete. Unter dem Motto „Den Opfern des Faschismus gedenken, heißt auch Rechtsruck bekämpfen“ versammelten sich anfänglich etwa 50 Personen.
Gegen 10.30 Uhr stieg die Zahl der Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer auf etwa 150 an. Während der Kundgebung verschafften sich Teilnehmende Zugang zu dem Friedhofsgelände und umstellten das Denkmal an dem die Kranzniederlegung der BVV geplant war. Um das Stille Gedenken der Mitglieder der BVV zu ermöglichen, wurden die auf das Gelände gelangten Personen gebeten und letztlich angewiesen, den Bereich zu verlassen. Die Teilnahme an der Versammlung vor dem Haupteingang des Friedhofs blieb jedoch möglich. Da die Personen den polizeilichen Weisungen nicht folgten, drängten die Polizistinnen und Polizisten sie von der Gedenkstätte weg.
Zwischenzeitlich wuchs die Versammlung vor dem Friedhof auf mehr als 200 Personen an. Eine Vielzahl davon drängte auf das Gelände des Friedhofs. Um ein Betreten zu ermöglichen und dennoch ein Aufeinandertreffen mit einzelnen Teilnehmenden des stillen Gedenkens am Gedenkort zu verhindern sowie damit potenzielle körperliche Konfrontationen zu verhindern, musste der Zugang kurzfristig reglementiert werden.
Kurz nach 11 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Kundgebung. Mit Begleitung von Einsatzkräften konnten kurz darauf die ehemaligen Teilnehmenden den Friedhof betreten und den Bereich der Gedenkstätte erreichen. Um auch dort das Gedenken sämtlicher zu gewährleisten und weiterhin ein unmittelbares Aufeinandertreffen zu verhindern, stellten sich Einsatzkräfte – vereinzelt mit Diensthunden – zwischen die Personengruppen. Hierbei kam es teilweise zu Durchbruchsversuchen, die durch die Beamtinnen und Beamten unterbunden werden mussten, und Unmutsbekundungen.
Nach der Kranzniederlegung warf ein Mann einen abgelegten Kranz weg, wodurch dieser beschädigt wurde. Nachdem die Mitglieder der BVV den Friedhof verlassen hatten, wurde den ehemaligen Demonstrierenden ebenfalls die Möglichkeit eines stillen Gedenkens unmittelbar an dem Denkmal gegeben. Gegen 12.20 Uhr verließen die letzten Teilnehmenden den Friedhof. Die Polizei Berlin war mit bis zu 120 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

PM Nr. 0232 der POL Berlin vom 25.01.2020

Moers (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger leistete Widerstand und verletzte Beamten

Am Donnerstagabend kam es an der Franz-Haniel-Straße in einer Asylunterkunft zu einem Polizeieinsatz, weil ein 21-Jähriger aus Guinea dort zwei Mitbewohner bedrohte und versuchte, sie zu schlagen.
Gegen 23.30 Uhr transportierten Polizeibeamte den aggressiven, alkoholisierten Mann zur Wache.
Im Streifenwagen und auf der Wache bedrohte und beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand.
Ein 24-jähriger Beamter erlitt dabei leichte Verletzungen.
Ein Arzt entnahm dem renitenten Mann eine Blutprobe. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 24.01.2020

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Im Supermarkt ins Regal uriniert und danach ins Gefängnis eingerückt

Eine selten ungeschickte Art, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen, demonstrierte am 22.01.2020 gegen 17:30 Uhr ein 31-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, indem er in einem Supermarkt in der Hauptstraße in ein Regal urinierte und dadurch diverse Waren beschädigte.
Laut Auskunft des Marktpersonals habe der Mann nach der Tat den Markt verlassen, halte sich aber noch vor dem Gebäude auf. Dort konnte er kurze Zeit später von einer sofort verständigten Funkstreifenbesatzung der Polizeiinspektion Zweibrücken angetroffen und kontrolliert werden. Da der Mann aufgrund eines Haftbefehls wegen Erschleichens von Leistungen noch eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten abzusitzen hatte, wurde er an Ort und Stelle festgenommen und zunächst zur Polizeiinspektion Zweibrücken verbracht. Dort ließ er seinem Ärger auf die Einsatzkräfte freien Lauf und griff in die unterste Schublade der Beleidigungen, was zusätzlich zur Anzeige wegen Sachbeschädigung von Waren im Supermarkt eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung der Polizisten nach sich zog. Ob er dabei mit einem der verwendeten Kraftausdrücke, nämlich „Pisser“, nicht vielleicht sogar sich selbst gemeint hatte, blieb die einzig ungeklärte Frage bei diesem wundersamen Auftritt des Beschuldigten. Er wurde schließlich in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert.

PM der PI Zweibrücken vom 24.01.2020

Burglengenfeld (Bayern): Betrunkener Jugendlicher verletzt Polizeibeamten

Ein alkoholisierter Jugendlicher verständigte in den Abendstunden des Donnerstag, 23.01.2020, den Rettungsdienst. Nachdem die Rettungskräfte zusammen mit einer Streifenbesatzung der Polizei im Bereich des Naabtalparks eintrafen und den jungen Mann behandeln wollten, vergaß sich der Jugendliche und beleidigte die anwesenden Einsatzkräfte. Darüber hinaus sprach er mehrere Bedrohungen gegenüber diesen aus. Nachdem der Jugendliche eine zielführende Kommunikation verweigerte und seine Gewahrsamnahme unumgänglich wurde, sollte er zur Polizeiinspektion Burglengenfeld verbracht werden. Gegen diese Maßnahme leistete er erheblichen Widerstand und ging gewaltsam gegen die Einsatzkräfte vor. Im Laufe des Geschehens wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Der Jugendliche muss sich nun wegen mehrerer Straftatbestände verantworten.

PM der PI Burglengenfeld vom 24.01.2020

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): Nur mit Unterhose bekleideter Mann leistet Widerstand

Am Donnerstag gegen 15.00 Uhr meldeten mehrere Zeugen eine nur mit Unterhose bekleidete Person, die auf der Fahrbahn der K 7 zwischen Heggen und Dünschede lief. Nach weiteren Informationen wurde schließlich durch die verständigten Polizeibeamten ein 31-jähriger Mann im Bereich der Wiesenstraße/ Am Hörsten festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt trug der Mann zusätzlich eine Decke, mit der er sich gegen die Kälte schützte. Auf die Beamten wirkte der 31-Jährige desorientiert und psychisch auffällig, so dass das Ordnungsamt verständigt und ein Krankenwagen angefordert wurde. Als die Beamten ihm mitteilten, dass er zu seinem Schutz in ein Krankenhaus gebracht würde, wehrte er sich massiv. Er schlug in Richtung der Polizisten und verletzte dabei eine Beamtin leicht. Ein Rettungssanitäter, der bei der Fixierung helfen wollte, trug ebenfalls leichte Verletzungen davon, sodass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Schließlich gelang es, den 31-Jährigen in ein Krankenhaus zu bringen. Er war bereits gegen 13 Uhr in Heggen aufgefallen, weil er barfuß an Haustüren schellte. Über die Hintergründe seines Handelns liegen keine Erkenntnisse vor. Die Polizeibeamten fertigten eine Anzeige.

PM der KPB Olpe vom 24.01.2020

Wallenhorst (Niedersachsen): Falscher Polizist verletzte echten Polizisten

Erheblicher Ärger steht einem jungen Mann ins Haus, der sich am Donnerstagnachmittag als Polizeibeamter ausgab und im Bereich des Verkehrskreisels Osnabrücker Straße/Wessel Straße Autos anhielt. Eine Zeugin hatte sich gegen 15.40 Uhr bei der Polizei gemeldet, nachdem sie kurz zuvor von einem Unbekannten durch Handzeichen aufgefordert wurde, mit ihrem Auto anzuhalten. Der Frau erschien die Situation zwar komisch vor, jedoch kam sie den Anhaltezeichen schließlich aber doch nach. Der junge Mann gab sich als Zivilbeamter der Polizei aus und forderte den Ausweis der 37-Jährigen, da diese angeblich zu schnell gefahren sei. Als die Frau ihrerseits den Dienstausweis des Mannes sehen wollte, brach der Mann schnell die „Kontrolle“ ab und ging weg. Mit einer entsprechenden Beschreibung ausgestattet, machte sich die richtige Polizei auf die Suche nach dem „Kollegen“ und fand diesen schließlich im Bereich der Wessels Straße. Es handelte sich bei dem Mann um einen amtsbekannten 23-jährigen Wallenhorster, der sich bei der sich anschließenden Überprüfung alles andere als kooperativ verhielt. Einem Beamten warf er seine Jacke ins Gesicht und versuchte wegzulaufen, konnte aber erfolgreich daran gehindert werden. Bei seiner Festnahme widersetzte sich der junge Mann derart vehement, dass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Letztendlich wurden bei dem angetrunkenen Wallenhorster auch noch Drogen aufgefunden. In der Polizeiwache wurde ihm auf Anordnung eines Richters Blutproben entnommen. Auf den Mann kommen nun Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Amtsanmaßung und des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

PM der PI Osnabrück vom 24.01.2020

Rastatt (Baden-Württemberg): Außer Rand und Band, Polizisten angegriffen und beleidigt

Mit vereinten Kräften ist es Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeireviers Rastatt am Donnertagnachmittag gelungen, einen 16-Jährigen zu bändigen und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Ein Polizeibeamter trug hierbei leichte Verletzungen davon, konnte seinen Dienst allerdings fortführen.
Ausgangspunkt war eine Personenkontrolle am Schloßplatz kurz vor 16:30 Uhr. Dort sollten die Personalien einer lautstark grölenden, rauchenden und Alkohol trinkenden Jugendgruppe erhoben und hierdurch die Ordnungsstörungen, auch durch hinterlassenen Unrat, behoben werden. Ein 16-Jähriger ergriff hierbei sofort die Flucht, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestellt und festgehalten werden. Der unbeherrschte Jugendliche leistete hierbei allerdings mit versuchten Kopfstößen und Tritten in Richtung der Einsatzkräfte erbitterten Widerstand, sodass er in Handschellen gelegt und fixiert werden musste. Während des Transports zum Polizeirevier Rastatt beleidigte er die Polizisten aufs Übelste. Selbst gegenüber verständigten Angehörigen zeigte sich der 16-Jährige weiterhin aggressiv und gewaltbereit. Die Mutter sah sich außer Stande, ihren Sprössling in Obhut zu nehmen. So musste der Randalierer schon in jungen Jahren die unschöne Erfahrung machen, eine Nacht in einer Zelle zu verbringen. Bleibt zu hoffen, dass die anstehenden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung den Jugendlichen zukünftig zur Raison bringen.

PM des PP Offenburg vom 24.01.2020

Singen (Baden-Württemberg): Autofahrer leistet Widerstand 23.01.2020

Beamte des Polizeireviers Singen kontrollierten am Donnerstagmorgen gegen 10.15 Uhr in der Straße „Am Posthalterswäldle“ einen 45-jährigen Autofahrer. Während der Überprüfung verhielt sich der Mann unangemessen und unhöflich gegenüber den Beamten. Noch vor Beendigung der Kontrolle wollte der 45-jährige wegfahren und griff an den im Zündschloss steckenden Schlüssel. Um dies zu unterbinden, öffnete der kontrollierende Polizist die Fahrertür, die der Mann mehrfach versuchte wieder zuzuziehen. Wegen des aggressiver werdenden Verhaltens des 45-Jährigen zogen die Beamten eine zweite Streife hinzu. Im weiteren Verlauf der Überprüfung stieg der Fahrer aus dem Auto aus, brüllte herum und drohte mehrfach lautstark dem kontrollierenden Beamten, ihn zu schlagen. Nach Abschluss der Kontrolle fuhr der renitente Pkw-Lenker von dannen. Wegen Beleidigung und Widerstand muss sich der 45-jährige nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 24.01.2020

Schopfheim (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert und beleidigt Passant und Polizisten

Ein Randalierer wurde der Polizei am Freitag, 24.01.2020, gegen 03.20 Uhr in der Hebelstraße gemeldet. Gegen Straßenlaternen, Schilder und Schaufenster trat dort ein 34 Jahre alter Mann und beleidigte dabei einen Zeugen mit Kraftausdrücken. Er wurde von den Polizeibeamten angetroffen, wobei er auch diese beleidigte. Ein durchgeführter Alkoholtest zeigte einen Wert von über zwei Promille an. Ob Sachschaden entstanden ist, ist noch unklar. Er musste die restliche Nacht bei der Polizei verbringen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

Celle (Niedersachsen): 21- Jähriger randaliert in der Ausländerstelle und muss in Gewahrsam genommen werden

Gestern Vormittag, gegen 10:30 Uhr, hat ein 21- jähriger Mann in der Ausländerstelle am Französischen Garten randaliert und eine Mitarbeiterin beleidigt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme der Polizei kam der Beschuldigte dem Platzverweis nicht nach, wodurch der Mann in Gewahrsam genommen worden ist.
Während der Ingewahrsamnahme leistete der junge Mann zudem noch Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Celle vom 24.01.2020

Lörrach (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung – Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am Donnerstag, 23.01.20, gegen 15.20 Uhr, kam es in der Wiesentalstraße zu einem heftigen Streit zwischen einem Pärchen. Hierbei soll die Frau durch den Mann angeschrien und auch heftig angefasst worden sein. Dies beobachteten zwei Zeugen, die sofort in die Situation eingriffen. Nachdem ein Zeuge angab, dass er die Polizei verständigen würde und sein Handy zückte, soll der Mann dieses ergriffen und zu Boden geschleudert haben. Anschließend soll er die Zeugen beleidigt und einem einen Fußtritt gegen den Oberschenkel gegeben haben. Der aggressive und alkoholisierte 23-jährige Mann zeigte sich auch über das Erscheinen der Polizei nicht erfreut und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er musste durch die Polizisten festgehalten und überwältigt werden.
Ein Alkoholtest ergab etwa 1,6 Promille. Er wird sich nun wegen diverser Strafanzeigen verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

Wiesbaden (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Ruhestörung

Wiesbaden, Blücherstraße, 23.01.2020, 23.15 Uhr bis 23.40 Uhr / Nachdem Beamte der Wiesbadener Polizei am Donnerstagabend zu einer Ruhestörung in die Blücherstraße gerufen wurden, kam es zu einem Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten. Der Polizei wurde gegen 23.15 Uhr ein lautstarker Streit zwischen mehreren Personen im Innenhof eines Wohnhauses gemeldet. Vor Ort trafen die Polizisten drei Männer und eine Frau an. Bei der anschließenden Kontrolle verhielten sich zwei der zu kontrollierenden Männer äußerst aggressiv, sprachen Beleidigungen aus und leisteten im weiteren Verlauf Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, wobei zwei eingesetzte Beamte verletzt wurden und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. Die beiden 22 und 23 Jahre alten, alkoholisierten Männer wurden festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.01.2020

Waiblingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizisten bei Einsatz in Einkaufszentrum verletzt

Mehrere Streifen mussten am Donnerstagabend aufgrund zweier aggressiver Männer in den Remspark ausrücken. Kurz nach 18 Uhr wurde die Polizei zunächst aufgrund eines renitenten Ladendiebes verständigt. Als die erste Streife kurz darauf im Einkaufszentrum eintraf, wurde der 34-jährige Tatverdächtige von mehreren Männern an der Flucht gehindert. Da der Mann weiterhin äußerst aggressiv war, wurden ihm Handschließen angelegt. Hiergegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Beamten mit diversen Schimpfworten. Durch die Widerstandshandlungen des Mannes wurde einer der eingesetzten Beamten verletzt.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gegen 18:30 Uhr stellte einer der eingesetzten Beamten im Einkaufszentrum einen stark betrunkenen Mann fest, der zu Boden stürzte. Als dessen Personalien erhoben werden sollten, griff er die vor Ort befindlichen Beamten an, weshalb auch ihm letztlich Handschließend angelegt werden mussten. Auch der 62 Jahre alte Mann wehrte sich hiergegen heftig und verletzte letztlich einen der Polizeibeamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Aalen vom 24.01.2020

Neunkirchen (Saarland): Nach Schuss auf Polizeibeamten in Neunkirchen / 38-Jähriger aus Neunkirchen in U-Haft

Bei einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt in Neunkirchen schoss der Mann mit einer Pistole auf eingesetzte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, verfehlte diese jedoch und konnte zunächst flüchten. Im Laufe der anschließenden Fahndung nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei den Neunkircher fest.
Heute Nacht (24.01.2020) wurde die Polizei in Neukirchen gegen 01:00 Uhr zu einem Streit zwischen dem späteren Schützen und dessen Lebensgefährtin gerufen.
Als Polizeibeamte an der genannten Örtlichkeit in der Wellesweiler Straße eintrafen, war der in Nordrhein-Westfalen geborene Mann jedoch nicht mehr anwesend.
Gegen 02:00 Uhr ging eine erneute Meldung bei der Polizei ein, weil der Mann wieder vor der Wohnungstüre stand und gewaltsam einzudringen versuchte. Als die Polizeikräfte kurze Zeit später dort eintrafen, hatte sich dieser jedoch wieder entfernt.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses traf ein 28-jähriger Polizeibeamter, als er über eine Leiter den Dachboden des Hauses betreten wollte, dort auf den 38-Jährigen. Dieser zog unvermittelt eine Waffe, weshalb sich der Polizeikommissar mit einem Sprung von der Leiter in Sicherheit brachte.
Danach schoss der polizeibekannte Mann in Richtung der am Fuße der Leiter stehenden Einsatzkräfte. Diese zogen sich deshalb zur Eigensicherung kurzzeitig zurück, was der Schütze zur Flucht nutzen konnte.
Der wegen Gewaltdelikten bekannte Neunkircher konnte kurze Zeit später im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung, an der auch Einsatzkräfte aus Sankt Ingbert, Homburg und der Bundespolizei beteiligt waren, trotz heftiger Gegenwehr festgenommen werden.
Bei seiner Festnahme trug der offensichtlich alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Mann die zuvor verwendete, geladene scharfe Schusswaffe bei sich. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Einsatzkräfte neben einer Machete auch geringe Mengen an Betäubungsmitteln.
Keiner der am Einsatz beteiligten Kräfte wurde verletzt, jedoch mussten fünf Beamtinnen und Beamte im Alter zwischen 43 und 23 Jahren anschließend psychologisch betreut werden. Wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags sitzt der 38-Jährige jetzt in Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken.

PM des Landespolizeipräsidiums Saarland vom 24.01.2020

Neuruppin (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Auf dem Gelände eines Krankenhauses belästigte eine 26-jährige polizeibekannte Deutsche gestern Nachmittag Patienten. Die Frau war alkoholisiert und erhielt von den hinzugerufenen Polizeibeam-ten einen Platzverweis. Da sie diesem nicht nachkam, wurde unmittelbarer Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt angewendet. Dabei biss die 26-Jährige eine Polizeibeamtin und trat nach ihr. Daraufhin wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Einen Atemalkoholtest lehnte sie ab. Die Polizistin blieb weiter dienstfähig. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen. Am Abend wurde die 26-Jährige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM (2020/174) der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

Perleberg (Brandenburg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 37-jähriger Prignitzer belästigte gestern gegen 20.30 Uhr in der Hamburger Straße auf einem Parkplatz einen Passanten und schlug ihm ins Gesicht. Im Anschluss beschädigte der 37-Jährige das Fahrzeug des Passanten und trat dagegen, Schaden ca. 500 Euro. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetaminen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde aufgenommen.
Gegen 23.00 Uhr wurden die Beamten dann in die Dobberziner Straße zu einer Ruhestörung gerufen. In der Wohnung hielt sich auch der 37-Jährige auf. Der Mann schrie laut herum und erhielt einen Platzverweis. Zudem hatte er ein szenetypisches Tütchen und Gebrauchsutensilien mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln dabei, die von den Beamten sichergestellt wurden. Dem Platzverweis kam der 37-Jährige nicht nach, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Er stand noch immer untern Einfluss von Amphetamine und pustete 2,14 Promille. Erneut wurden Strafanzeigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

Graz (Steiermark): Zwei Jugendliche festgenommen

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, nahmen Beamte der Polizeiinspektion Lend zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, Kennzeichentafeln eines Pkws gestohlen zu haben.
Gegen 14.20 Uhr erstattete eine Anrainerin bei der Polizei die Anzeige, dass sich zwei Personen im Inneren eines Pkws befänden, der am Parkplatz der Wohnhausanlage polizeilich abgestellt worden sei. Dieses Fahrzeug war am 18. Jänner 2020 am dortigen Parkplatz mit gestohlenen Kennzeichen aufgefunden und mit einer Radklammer gesichert worden. Beim Eintreffen der Streife konnten die beiden in Graz wohnhaften Jugendlichen in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug angetroffen und die Fahrzeugschlüssel bei einem der beiden Jugendlichen vorgefunden werden. Um die beiden Personen zur Vernehmung in die Polizeiinspektion Lend zu bringen, forderten die Polizisten eine zweite Streife an, die auch nach kurzer Zeit an der Tatörtlichkeit eintraf. Beide Verdächtigen wurden zusehends aggressiver, schlugen mit ihren Fäusten um sich und widersetzten sich dem Versuch, sie in das Polizeifahrzeug zu bringen. Dabei wurde ein Polizist leicht im Gesichtsbereich verletzt. Durch die Anwendung von Körperkraft gelang es den Beamten die beiden Verdächtigen festzunehmen. Sie wurden in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert. Beide Verdächtigen wurden ebenfalls leicht verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 24.01.2020

Buxheim (Bayern): Pkw-Fahrer ohne Kennzeichen wird bei Kontrolle ausfallend

Gestern zur Mittagszeit bemerkte die Streife der Autobahnpolizei einen Pkw ohne Kennzeichen. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 55-jährige Fahrer an, auf dem Weg zum TÜV zu sein und lediglich vergaß, die roten Kennzeichen anzubringen. Ausgerechnet, als ihm die Streife entgegen kam, sei ihm dies wieder eingefallen. Bei der Anzeigenaufnahme wurde er plötzlich aggressiv und jähzornig, beleidigte und bedrohte die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

Dürrlauingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wurden zwei Beamte der Polizeiinspektion Burgau bei einer Widerstandshandlung einer 19-Jährigen leicht verletzt. Die junge Frau befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation und sollte deshalb von den Beamten in ein Klinikum verbracht werden. Sie kratzte die beiden Beamten hierbei und versuchte sie zu beißen, weshalb die Frau gefesselt werden musste. Beide Beamte blieben trotz leichter Verletzungen dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

Bezirk Lilienfeld (Niederösterreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt – 2 verletzte Polizisten

Eine Polizeistreife des Bezirkes Lilienfeld wurde am 24. Jänner 2020, gegen 01.10 Uhr, von der Landesleitzentrale zu einem Einsatz nach Rotheau beordert, da dort ein Fahrzeuglenker mit aufheulendem Motor stehe und immer wieder die Hupe betätige.
Bei der Zufahrt zum Einsatzort konnten die Polizisten das Fahrzeug auf der Bundesstraße 18 im Ortsteil Maierhöfen wahrnehmen und anhalten. Bei der Lenker- und Fahrzeugkontrolle bemerkten die Beamten beim Lenker deutliche Symptome einer Alkoholisierung, worauf ein Alkotest mit dem 47-Jährigen aus dem Bezirk Lilienfeld durchgeführt wurde. Dieser war positiv, die Lenkberechtigung wurde vorläufig abgenommen. Plötzlich und völlig unerwartet versetzte der 47-Jährige während der Amtshandlung einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch dieser zu Sturz kam. Gleichzeitig wollte er mit den Füßen auf dem am Boden liegenden Beamten eintreten und stürzte sich in der Folge auf den Polizisten. Gemeinsam mit dem zweiten Polizisten konnte der 47-Jährige fixiert und festgenommen werden. Gleichzeitig bedrohte er die Polizeibediensteten verbal mit dem Umbringen und setzte seine massiven und aggressiven Widerstandshandlungen fort, indem er mit den Füßen und seinem Kopf gegen die Polizisten tätlich wurde. Während des Transportes des Beschuldigten zur Polizeiinspektion Lilienfeld versetzte der 47-Jährige im Streifenwagen mit seinem Kopf einen massiven Stoß gegen das Gesicht eines weiteren Polizisten, der danach zwecks ambulanter Behandlung in das Landesklinikum Lilienfeld verbracht werden musste. Außerdem beschimpfte und bespuckte er die Beamten bzw. verunreinigte das Polizeiauto durch mehrmaliges Spuckens.
Die beiden verletzten Polizisten sind bis auf weiteres nicht dienstfähig, die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt St. Pölten an.

PA der LPD Niederösterreich vom 24.01.2020

Bad Salzungen (Thüringen): Bei Verfolgungsfahrt Streifenwagen gerammt

Am Dienstag, 21.01.2020 wurde in Bad Salzungen ein Pkw VW für eine Verkehrskontrolle angehalten. Als ein Beamter den Fahrer ansprach, flüchtete er sofort in Richtung der B 19. Auf der Flucht in Richtung Eisenach kollidierte er seitlich mit einem Streifenwagen, der einen Anhalteversuch unternahm. Dabei streifte der Täter noch ein weiteres Fahrzeug eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers. Der VW wurde kurz darauf in Ruhla geparkt festgestellt werden. Die Überprüfung ergab, dass der VW am Monatsanfang in Schmalkalden gestohlen wurde. Die angebrachten Kennzeichen wurden im Dezember 2019 in Breitungen von einem Pkw Ford entwendet. Durch polizeiliche Ermittlungen und den Einsatz eines Fährtenhundes konnte der Fahrer ermittelt und in einer Spielothek festgenommen werden. Der Drogentest des 32-Jährigen verlief positiv. Zu Beweiszwecken wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurden beim Täter eine geringe Menge Drogen und ein Einhandmesser festgestellt. Im Beisitz einer gültigen Fahrerlaubnis war der Fahrer nicht. Nach Einleitung mehrerer Ermittlungsverfahren wurde der Täter nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.

PM der LPI Gotha vom 24.01.2020

Am Donnerstag, den 23. Januar 2020 erweckte eine 33-Jährige gegen 11:45 Uhr die Aufmerksamkeit eine Streife der Bundespolizeiinspektion
Magdeburg: Sie nutzte den Parkplatz eines Hotels nahe des Hauptbahnhofes zum Umziehen und breitete den Inhalt ihres Koffers großflächig auf dem Parkplatzgelände aus. Die Bundespolizisten machten die 33-Jährige auf ihr Fehlverhalten aufmerksam und erteilten ihr einen Platzverweis. Keine Stunde später verschüttete sie Müll in der Feuerwehrzufahrt des Magdeburger Hauptbahnhofs. Als sie die Bundespolizisten bemerkte, versuchte sie einen Plastikbeutel im Gebüsch zu verstecken. Ein mitgeführtes Fahrrad lehnte sie an die Fassade des Hauptbahnhofes. Die Beamten sprachen die 33-Jährige erneut an und nahmen sie mit auf die Dienststelle am Magdeburger Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gepäckstücke stellten die Beamten zwei Decken und eine Weste fest, an denen die Diebstahlssicherungen noch vorhanden waren.
Zudem wurden zahlreiche Hygieneartikel und Inventar zweier in der Nähe befindlichen Hotelketten aufgefunden. Für die Bundespolizisten erhärtete sich nun der Verdacht des Diebstahls. Parallel dazu wurde ein Mitarbeiter eines Hotels auf selbiger Dienststelle vorstellig und wollte einen Diebstahl von Handtüchern, Kleiderbügeln und weiteren Hygieneartikeln zur Anzeige bringen. Der Hotelmitarbeiter konnte eine Vielzahl der zuvor entwendeten Gegenstände bei dem aufgefundenen Diebesgut der 33-Jährigen wiedererkennen. Ob das mitgeführte Fahrrad aus einer weiteren Diebstahlshandlung stammt, ist Teil der laufenden Ermittlungen. Die aufgefundenen Gegenstände und das Fahrrad wurden sichergestellt und der Sachverhalt der zuständigen Landespolizei übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.01.2020

Durch die gute Zusammenarbeit verschiedener Behörden konnten gestern Vormittag (23.01.2020) zwei 37 und 40 Jahre alte Ladendiebe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die beiden Tatverdächtigen mit Wohnsitzen in Recklinghausen und Castrop-Rauxel waren von Kunden beim Ladendiebstahl in einem Discounter an der Emil-Langen-Straße in Hennef beobachtet worden. Die Zeugen informierten die Angestellten, dass die beiden Männer Zigarettenschachteln in ihrer Kleidung verschwinden ließen. Als die beiden Verdächtigen bemerkten, dass sie „aufgeflogen“ waren, flüchteten sie mit ihrer Beute aus dem Supermarkt auf den Parkplatz. Zwei Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsdienstes, die sich zufällig auf dem Parkplatz aufhielten, sahen die Flüchtigen und konnten den 40-jährigen Tatverdächtigen auf der Rückseite des Marktes stellten und festhalten. Dies wiederum erregte die Aufmerksamkeit zweier Zollbeamter des Hauptzollamts Köln, die ebenfalls zufällig vor Ort waren. Während einer der Beamten bei der Sicherung des festgehaltenen 40-Jährigen bis zum Eintreffen eines Streifenwagens unterstützte, lief sein Kollege dem flüchtenden 37-jährigen Tatverdächtigen hinterher. Die Flucht ging dann zu Fuß durch das Gleisbett „An der Brölbahn“. Hier kam dann die Bundespolizei ins Spiel, weil ein Beamter der Bundespolizeiinspektion Köln auf seiner Streife gesehen hatte, dass sich Personen im Gleisbett aufhalten. Er veranlasste sofort die Sperrung des Streckenabschnitts für den Zugverkehr und lief ebenfalls hinter dem Flüchtigen her. Im Garten eines Hauses an der „Alten Blankenberger Straße“, versteckt unter einem Busch, konnte der 37-Jährige von dem Zollbeamten und dem Bundespolizisten gefunden und bis zum Eintreffen der alarmierten Hennefer Polizei festgehalten werden.

Die beiden Festgenommenen stehen im Verdacht, gewerbsmäßig Ladendiebstähle zu begehen. Der 40-Jährige hatte im Futter seines Mantels rund 60 Schachteln Zigaretten versteckt. Die weiteren Ermittlungen der Kripo ergaben keine Anhaltspunkte für eine weitere Inhaftierung, so dass sie wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.

Gegen den Festgenommen, der sich im Gleisbereich aufgehalten hatte, leitet die Bundespolizei ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Es kam aufgrund des Einsatzes zu Verspätungen des Zugverkehrs.

Aufgrund Zeugenaussagen könnte ein dritter Mittäter beim Ladendiebstahl beteiligt gewesen sein. Ein circa 40 Jahre alter und gut gekleideter Mann mit südländischem Erscheinungsbild hatte während der Tat die Verkäuferin an der Kasse durch sein Verhalten abgelenkt und dadurch die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Hinweise zu dieser Person nimmt die Polizei in Hennef unter der Rufnummer 02241 541-3521 entgegen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 24.01.2020

Polizeibeamte haben gestern in zwei Hamburger Stadtteilen ca. drei Kilogramm Marihuana sichergestellt und einen mutmaßlichen Dealer der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.

a) Die Beamten des Polizeikommissariats 44 wurden alarmiert, da es zum wiederholten Male in einem Wohnhaus in der Georg-Wilhelm-Straße nach Marihuana roch und mutmaßlich mit Drogen gehandelt werden soll. Als die Beamten eintrafen, stellten sie ebenfalls einen starken Marihuanageruch fest, der offenbar aus den Kellerräumen des Hauses kam. In dem Keller trafen die Polizisten auf einen 22-jährigen Hausbewohner der angab, soeben einen Joint geraucht zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten bei dem 22-jährigen Türken
560 Euro vermeintliches Dealgeld sicher. Die Durchsuchung des Kellerraumes, aus dem der junge Mann zuvor getreten war, führte zum Auffinden von ca. 1,5 Kilogramm Marihuana, 210 Gramm Kokain, Feinwaagen, Verpackungsmaterial, Handys, einem Schlagring und einem griffbereiten Messer. In dem Kellerraum entdeckten die Beamten außerdem drei weitere Männer (20,20,21), die sich während der laufenden Maßnahmen zunächst ruhig in dem Kellerraum versteckt hielten.

Die vier Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.

In dem Zimmer des 22-Jährigen in der elterlichen Wohnung konnten weitere Beweismittel (Grinder, Handy) sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige dem UG Hamburg zugeführt. Die drei weiteren Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

b) Ein 33-jähriger Deutscher bezahlte seit geraumer Zeit seine Stromrechnung für seine Wohnung in der Boßdorfstraße nicht. Aus diesem Grund suchte eine bestellte Gerichtsvollzieherin die Wohnung des Mannes auf und ließ die Wohnungstür öffnen, um den Strom abzustellen. Nachdem die Tür durch einen Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes geöffnet wurde, bemerkte die Gerichtsvollzieherin unmittelbar nach dem Betreten der Wohnung starken Marihunageruch. Die hinzugerufene Polizei stellte in der Wohnung insgesamt 1,5 Kilogramm Marihuana sowie eine Indoorplantage mit 93 Setzlingen sicher.

Gegen den 33-Jährigen, der während der Maßnahmen nicht anwesend war, ist ein Strafverfahren wegen Handelns mit Betäubungsmittel eingeleitet worden.

PM der POL Hamburg vom 24.01.2020

Polizeibeamte der Fahrradstaffel haben am Donnerstagabend (23. Januar) nach einem versuchten Raub in der Dortmunder Innenstadt drei Tatverdächtige festgenommen.

Die Fahrradpolizisten wurden gegen 18.50 Uhr auf den Vorfall aufmerksam, als sie an einer Fußgängerüberführung an den Bahnschienen entlang der Sonnenstraße Hilferufe hörten. Kurz darauf liefen ihnen auf der Hollestraße drei Tatverdächtige entgegen, die sie festhielten. An der Überführung im Bereich Hollestraße/Alexanderstraße trafen sie auch auf den Mann, der um Hilfe gerufen hatte. Seinen ersten eigenen Angaben zufolge hatte der 59-jährige Dortmunder zuvor den Übergang von der Hollestraße aus in Richtung Sonnenstraße mit seinem Fahrrad überquert. An der Treppe am Ende kamen ihm demnach drei Heranwachsende entgegen, von denen einer ihn mit einer Art Reizgas besprühte. Der Täter forderte einen weiteren Unbekannten aus dem Trio auf, das Geld des 59-Jährigen zu erlangen. Daraufhin versuchte ein Heranwachsender den Dortmunder zu treten, was ihm jedoch nicht gelang.

Weil sich der Radfahrer nicht einschüchtern ließ, flüchtete das Trio schließlich in Richtung der Hollestraße – wo sie den Polizisten in die Arme liefen.
Unterstützungskräfte brachten die 16-, 17- und 18-jährigen Dortmunder spanischer Nationalität ins Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden erstgenannten von dort aus ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Der 18-Jährige wurde entlassen.

Alle drei erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten schweren Raubs auf Straßen, Wegen oder Plätzen.

PM der POL Dortmund vom 24.01.2020