In dem Zeitraum von Freitag, 27.03.20, 12.00 Uhr, bis Sonntag, 29.03.20, 06.00 Uhr, hat die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland insgesamt 58 Einsätze im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Bereich der Stadt Oldenburg und im Landkreis Ammerland registriert. Hierbei handelte es sich fast ausschließlich um Einsätze mit Bezug auf das bestehende Kontaktverbot. Insbesondere zur Tageszeit wurden z.B. auf Spielplätzen oder auch in privaten Gärten Personen festgestellt, die sich dort gemeinsam aufhielten, obwohl sie nicht zu einem Hausstand gehören und / oder den erforderlichen Mindestabstand nicht einhielten. Zumeist genügte es, dass die Personen von den eingesetzten Polizeibeamten auf ihr Fehlverhalten angesprochen wurden. Diese zeigten sich einsichtig und folgten umgehend den Anweisungen der Polizeibeamten. Es kam aber auch vor, dass Personen sich uneinsichtig und unkooperativ zeigten, insbesondere bei z.Zt. nicht erlaubten Treffen oder Partys in den Abendstunden und zur Nachtzeit. In diesen Fällen wurden entsprechende Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz gefertigt und die Zusammenkünfte mussten teilweise auch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang aufgelöst werden. Insgesamt wurden 15 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es kann aber von Seiten der Polizei gesagt werden, dass der Großteil der Bevölkerung den Handlungsanweisungen nachkommt und sich vorbildlich verhält. Die Polizei wird fortwährend Präsenz zeigen und Kontrollen durchführen und bei Verstößen eingreifen. Dabei wird die Polizei in Oldenburg und im Ammerland von der Bereitschaftspolizei unterstützt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 29.03.2020

Am Nachmittag des 29.03.2020 unterstützen Beamte der Autobahnpolizei einen Fahrzeugführer, dessen Pkw auf der rechten Fahrbahn eine Panne hatte. Ein 54-jähriger slowakischer Sattelzugfahrer übersah den Funkstreifenwagen, der die Gefahrenstelle absicherte und kollidierte frontal mit diesem. Dadurch wurde ein 53-jähriger Autobahnpolizist schwer verletzt. Für die Bergung musste die Autobahn in Fahrrichtung Dresden gesperrt werden. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen beläuft sich auf ungefähr 40.000 Euro.

PM der Landespolizeidirektion Thüringen vom 29.03.2020

PASSAU/SALZWEG (Bayern): Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen und Beleidigung

Im Verlauf des Freitags wurden im Dienstbereich der Polizei Passau mehrere Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen festgestellt. Die zahlreichen Kontrollen wurden mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und des OED Passau durchgeführt. Insgesamt wurden 6 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.
Die Personen hatten sich zum Teil ohne familiären Zusammenhang in Passau getroffen. Außerdem wurde auf einem gesperrten Sportplatz in Salzweg trainiert. Der Mann hatte die zusätzlich angebrachten Verbotsschilder am Sportplatz ignoriert und ging dort zum Laufen. 2250-000144-20/7; 0482-000140-20/2; -004570-; -004568-; -004560-
Ein 67-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis hatte während einer Anzeigenaufnahme am Karolinenplatz die Beamten der Bereitschaftspolizei beleidigt. Zudem hatte er trotz mehrmaliger Aufforderung auch den Mindestabstand zu den eingesetzten Kräften unterschritten, woraufhin er durch Schieben bzw. Drücken zurückgewiesen werden musste. Den Mann erwartet auch eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung. 0482-000141-20/1

PM (auszugsweise) der PI Passau vom 28.03.2020

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART (Bayern): Betrunken und mit gestohlenem Fahrzeug unterwegs – Verkehrspolizei stoppt 28-Jährigen mit drei Promille

Am Donnerstagnachmittag hat ein 28-Jähriger, stark alkoholisierter Fiesta-Fahrer auf der Flucht vor der Polizei nicht nur seine 16 Jahre alte Beifahrerin, sondern auch andere Pkw-Fahrer gefährdet. Die Würzburger Verkehrspolizei konnte den Beschuldigten unter Einsatz ihres Streifenwagens stoppen, bevor Personen verletzt wurden. Der junge Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
Gegen 14.00 Uhr hatte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sich entschlossen, einen Ford Fiesta, der auf der A3 von Aschaffenburg in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs war, zu kontrollieren. Der Fahrer des Fahrzeuges versuchte sich der Anhaltung durch Flucht zu entziehen und legte dabei halsbrecherische Fahrmanöver an den Tag. So schnitt er mehrfach der Streife den Weg ab, versuchte den Streifenwagen und ein ziviles Polizeifahrzeug mit hoher Geschwindigkeit zu rammen und brachte die Beamten damit in Gefahr. An der Anschlussstelle Wertheim verließ er die Autobahn und passierte mit weit über 100 Stundenkilometer Wertheim, wo er mehrere Lichtzeichenanlagen missachtete. Auf der Fahrt über die Staatsstraße 2315 in Richtung Marktheidenfeld gefährdete er bei riskanten Überholmanövern andere Verkehrsteilnehmer, so auch eine 23-jährige Pkw-Fahrerin aus Marktheidenfeld.
An der Anschlussstelle Marktheidenfeld wollte der Beschuldigte wieder auf die A3 in Richtung Frankfurt auffahren. Zuvor gelang es den Polizisten mit Unterstützung weiterer Streifen benachbarter Dienststellen dann, den Fiesta auf dem Zubringer auszubremsen und unter Einsatz des Streifenwagens auch zu stoppen. Dabei wurden der Fiesta und ein Streifenwagen beschädigt, verletzt wurde niemand.
Schnell stellte sich anschließend heraus, warum der 28-Jahre alte Fahrer vor der Polizei die Flucht ergriffen hatte. Er selbst ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Fahrzeug wurde vor 21 Tagen in Augsburg als gestohlen gemeldet. Für den Mann liegt zudem bereits ein offener Untersuchungshaftbefehl wegen des Diebstahls des besagten Ford Fiestas, der zur Eigentumssicherung sichergestellt wurde, vor. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen brachte das Ergebnis von über 3 Promille an den Tag.
Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo zwei Blutentnahmen bei dem Beschuldigten durchgeführt wurden. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Delikte rechnen. Genau wie seine 16 Jahre alte Beifahrerin konnte der Wohnsitzlose keinen triftigen Grund vorweisen, warum er gemeinsam mit der Jugendlichen unterwegs war. Beide erwartet deshalb nun auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Verordnung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung. Die 16-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen am Donnerstagabend ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Der 28-Jährige wurde am Freitag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der Richter bestätigte den Erlass des Haftbefehls wegen Diebstahls eines Kraftfahrzeugs und der Beschuldigte wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zeugen, die die Flucht des Fiesta-Fahrers beobachtet haben oder durch die Fahrmanöver des Beschuldigten gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 bei der Polizei zu melden.

PM des PP Unterfranken vom 28.03.2020 – Bereich Mainfranken

Markt-Hartmannsdorf, Bezirk Weiz (Steiermark, Österreich): Geburtstag gefeiert

Freitagabend, 27. März 2020, kam es zu einem Polizeieinsatz, nachdem mehrere Personen eine Geburtstagsparty feierten. Sie werden angezeigt.
Gegen 19.30 Uhr kam es zu einer Anzeige bei der Polizei, wonach mehrere Personen eine Party feiern würden. Vor Ort stellten Polizisten im Nebengebäude eines Hauses eine Gruppe von Personen fest. Dabei handelte es sich um einen 40-jährigen Oststeirer sowie zumindest acht weitere Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Die nicht im selben Haushalt lebenden Personen feierten den runden Geburtstag des Hausbesitzers, wobei offensichtlich auch der zweckmäßige Mindestabstand nicht eingehalten und Alkohol konsumiert wurde.
In der Folge beschimpften die Partygäste die einschreitenden Polizisten. Diese konnten durch ruhiges Einschreiten eine Eskalation vermeiden, wodurch die Versammlung letztlich auch ohne weitere Zwischenfälle beendet wurde. Als Begründung für die Feier gaben die Personen an, ohne Bedenken feiern zu können, da sie ohnehin nicht mit dem Coronavirus infiziert seien. Die Personen werden hinsichtlich des Verdachts der Verwaltungsübertretung an die Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

PM der LPD Steiermark vom 28.03.2020

Wolfenbüttel (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung, Wolfenbüttel, Cranachstraße, 27.03.2020/22:40 Uhr

Ein 51jähriger Wolfenbütteler wurde durch drei zunächst unbekannte männliche Personen grundlos angegriffen, als er sich vor dem Haus von seinen Eltern (69 u. 74J) verabschiedete. Die Männer traten und schlugen auf ihn ein. U.a. schlug man ihm mit einer Wodka Flasche auf den Kopf. Aufgrund der erlittenen Verletzungen musste das Opfer ins Krankenhaus. Die Täter flüchteten. Einer der Täter konnte im Rahmen der Fahndung versteckt in einem Gebüsch gefunden werden. Er verweigerte seine Personalien Angabe; zudem wurde er den Polizeibeamten gegenüber zunehmend aggressiver. Daher wurde er sistiert. In der Wache beleidigte er die Beamten massiv. Der Grad der Alkoholisierung des 27jährigen Braunschweigers wird die Auswertung der ihm entnommenen Blutprobe erhellen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen und eine Ordnungswidrigkeiten Anzeige.

PM des PK Wolfenbüttel vom Samstag, 28. März 2020

Blaustein (Baden-Württemberg): Betrunkener Zweiradfahrer leistet Widerstand / Gleich mehrfach unangenehm fiel ein 34jähriger Mann am Freitagabend in Blaustein auf.

Gegen 19.00 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Ulm-West in der Klingensteiner Schulstraße ein Kleinkraftrad mit zwei Personen auf. Der Sozius trug keinen Helm. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten beim Fahrer des Kleinkraftrades Alkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von knapp einem Promille. Zur Durchführung einer Blutentnahme sollte der 34jährige Mann zum Polizeirevier Ulm-West gebracht werden. Dagegen leistete er bereits auf dem Weg dorthin und auch später bei der Blutentnahme erheblichen Widerstand. Da er sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht mehr beruhigen lies, musste er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Gegen ihn wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sein 37jähriger Sozius kam mit einem Bußgeld wegen Fahrens ohne Helm davon.

PM des PP Ulm vom 28.03.2020

Giengen / Herbrechtingen (Baden-Württemberberg): Vermeintlicher Einbrecher festgenommen – Polizist verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag meldete ein Anwohner der Anhauser Strasse der Polizei eine verdächtige männliche Person. Die saß auf dem Garagendach. Nachdem der Anrufer den Verdächtigen angesprochen hatte, ergriff dieser die Flucht. Dabei brach der Mann mit einem Fuß in das Garagendach ein.
Nachdem dieser sich befreit hatte, setzte er seine Flucht fort. Die anfahrenden Streifenbesatzungen des Polizeireviers Giengen und Heidenheim stellten den Flüchtigen fest und nahmen die Verfolgung auf. Der Mann konnte sodann in der Brühlstraße durch die eingesetzten Beamten festgenommen werden. Bei der Verfolgungsjagd kam einer der Beamten zu Fall und verletzte sich hierbei am Bein. Zunächst gingen die Beamten von einem versuchten Einbruch aus. Diese Vermutung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Sicher ist, dass der 24jährige „Dachsitzer“ einen Alkoholpegel deutlich über einem Promille hatte. Was er auf dem Garagendach im Schilde führte, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Bislang muss der Mann mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch rechnen und für den verursachten Schaden am Garagendach aufkommen.

PM des PP Ulm vom 28.03.2020

Berlinweit (Berlin): Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz – Tägliche Bilanz der polizeilichen Kontrollmaßnahmen

Zur Überwachung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durchgeführt.
Rund 250 Polizeikräfte kontrollierten gestern zwischen 6 und 18 Uhr. Aufgrund des milden Wetters wurden hierbei vor allem auch Parks und Grünanlagen überprüft und dort die Einhaltung der Vorgaben der Eindämmungsverordnung kontrolliert. Die Beamtinnen und Beamten schrieben zehn Strafanzeigen und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.
Bei der Kontrolle einer Gruppe von drei alkoholisierten Männern in der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg, hustete ein 18-Jähriger zwei Polizeibeamte absichtlich an. Der junge Mann hatte sich, nachdem er gegen 12.45 Uhr von den Polizeikräften angesprochen worden war, sofort aggressiv verhalten, sich versucht gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren und schließlich unter der Behauptung an Corona erkrankt zu sein, zwei Polizisten angehustet. Diese Aussage hatte er wenig später zurückgenommen. In einem Polizeigewahrsam war ihm aufgrund seiner Alkoholisierung Blut abgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an.
Zwischen 18 und 6 Uhr überprüften rund 400 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in 647 Fällen die Einhaltung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus. Sie schrieben 43 Strafanzeigen und 129 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

PM Nr. 0739 der POL Berlin vom 28.03.2020

Reichenau (Baden-Württemberg): Beleidigung

Das Landratsamt Konstanz führte am 25.03.2020 auf der Reichenau, in der Pirminstraße eine Geschwindigkeitsmessung durch. Ein 22-jähriger Mercedes Lenker hatte dies wohl erkannt. Während der Vorbeifahrt zeigte er den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung des Messpersonals. Nun muss der junge Mann mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Konstanz vom 28.03.2020

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Gegen Automat getreten und Polizisten angegriffen

Am frühen Samstagmorgen gegen 02 Uhr beobachteten Zeugen, wie zwei männliche Personen beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd mit den Füßen gegen einen Getränkeautomaten traten.
Offensichtlich versprachen sie sich mit ihrem Handeln so an den Inhalt zu kommen. Nachdem die Scheibe jedoch standhielt, entfernten sich die Beiden in Richtung Innenstadt. Durch Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die zwei Männer angetroffen werden. Einer der Beiden versuchte sofort zu flüchten, konnte jedoch wenig später eingeholt und gestellt werden. Er versuchte sich, durch Schläge in Richtung der Beamten, der Festnahme zu entziehen. Dies gelang ihm aber nicht. Bei seiner Durchsuchung konnte bei ihm ein Butterfly-Messer aufgefunden und abgenommen wurde. Sowohl der Widerständler als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der zweite Täter leistete keinen Widerstand. Der Widerständler muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichem Angriffs auf Polizeibeamte rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 28.03.2020

Rottenburg (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsbediensteter verletzt

Im Zusammenhang mit einer Kontrolle wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung ist ein Gemeindevollzugsbediensteter am Freitagabend im Freizeitpark Schänzle von drei Heranwachsenden tätlich angegriffen worden. Der 57-Jährige war gegen 19.40 Uhr mit seiner Kollegin zu Fuß in der Freizeitanlage unterwegs als sie auf eine Gruppe von vier Personen aufmerksam wurden und diese kontrollieren wollten. Alle Vier ergriffen hierauf die Flucht, wobei eine 15-Jährige von den Gemeindevollzugsbediensteten festgehalten werden konnte.
Nachdem die Jugendliche ihre Personalien nicht angeben wollte, wurde die Polizei zur Unterstützung angefordert. Allerdings kehrten die drei männlichen Begleiter der 15-Jährigen noch vor Eintreffen der Polizei zurück und schlugen gemeinsam auf den 57-Jährigen ein, außerdem wurde dieser mit einer PET-Flasche beworfen.
Bei Eintreffen der Polizeistreife flüchteten die drei Angreifer erneut, zwei von ihnen im Alter von 18 Jahren konnten aber von den Polizeibeamten nach kurzer Verfolgung zu Fuß vorläufig festgenommen werden. Im Verlauf der folgenden polizeilichen Maßnahmen wurden die eingesetzten Beamten von einem der Beiden beleidigt, außerdem konnte bei ihm eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden werden. Die Personalien des dritten Angreifers sind der Polizei bekannt. Gegen alle vier wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der 57-Jährige wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst zur Versorgung in ein Krankenhaus verbracht.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 28.03.2020

Stadt München und Landkreis (Bayern): 417. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Freitag, 27.03.2020, 06.00 Uhr bis Samstag, 28.03.2020, 06:00 Uhr gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen. Über 6.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.
Am Freitag, 27.03.2020 kam es gegen 18.35 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Englschalking. Der Einsatzgrund war, dass sich nicht berechtigte Personen in einer Wohnung aufhalten sollen. Eine Überprüfung der Örtlichkeit ergab schließlich, dass sich neben dem 31-jährigen Wohnungsinhaber noch dessen 27-jährige Freundin und ein 27-Jähriger aufhielten, der allerdings kein berechtigtes Interesse für seine Anwesenheit nachweisen konnte. Im Rahmen dieses Einsatzes ging der 31-Jährige die beiden eingesetzten Polizeibeamten unvermittelt körperlich an, da er mit der Maßnahme nicht
einverstanden war. Durch diesen Widerstand wurde ein Polizeibeamter im Handbereich so verletzt, dass er im Anschluss nicht mehr dienstfähig war. Den 31-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der 27-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der aktuell schönen Witterung weist die Münchner Polizei hier noch einmal explizit auf die aktuell gültige Ausgangsbeschränkung hin. Man sollte also in der Regel zu Hause bleiben und die Wohnung nur mit einem triftigen Grund verlassen. Ein triftiger Grund ist dabei auch fürs Spaziergehen oder auch Sport im Freien zu treiben, gegeben.
Aber alles in einem gebotenen Maße und unter Einhaltung der Vorgabe hier ausschließlich allein oder nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Ein Ausflug von München zu den beliebten Zielen im weiteren oberbayerischen Bereich wie den dortigen Bergen oder auch Seen ist definitiv nicht als triftiger Grund zu sehen!!! Die Münchner Polizei appelliert darum, dass man sich vielmehr auf das engere Umfeld um den eigenen Wohnbereich herum beschränken sollte, um so an bestimmten Orten keine unnötige Mehrbelastung zu verursachen.

PM des PP München vom 28.03.2020

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Personengruppe sorgt für Polizeieinsatz

Gestern (Donnerstag, 26.03.), gegen 21:00 Uhr, sorgte eine 7-köpfige Gruppe junger „Erwachsener“ in Weidenau für einen Polizeieinsatz.
Die Gruppe im Alter von 16 bis 24 Jahren hatte sich in der Straße „Auf den Hütten“ bei einem Lebensmittelmarkt getroffen. Dort standen sie zusammen und pöbelten Passanten an.
Die Beamten der Wache Weidenau versuchten zunächst mit den jungen Leuten zu reden. Dies gelang nicht wirklich. Die Gruppe sah es überhaupt nicht ein, sich zu trennen. Sie hielten die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coranapandemie für Quatsch. Das würde sie alles nicht interessieren.
Am Ende mussten 5 Streifenwagen eingesetzt werden, um die Gruppe zu trennen.
Dabei wurden die Beamten der Wache Weidenau mit den übelsten Ausdrücken beleidigt. Besonders dabei hervor taten sich eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger. Sie mussten in Gewahrsam genommen werden.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.03.2020

Mainz Oberstadt (Rheinland-Pfalz): Mit Hartnäckigkeit ins Gewahrsam

Am Donnerstagmittag fällt eine Person negativ auf, da sie hiesige Führungsleitstelle zum wiederholten Male durch zweifelhafte Notrufe belastet. Am späteren Nachmittag, geht über hiesige Führungsleitstelle sodann der Notruf einer Supermarkt-Kassiererin ein, die von einem aggressiven Mann verbal bedrängt werde. Vor Ort stellt sich heraus, dass es sich erneut um den Verantwortlichen handelt. Ihm wird ein Platzverweis ausgesprochen. Da sich der 42-jährige weiterhin uneinsichtig zeigt und fortlaufend aggressiv verhält, wird er in polizeiliches, richterlich angeordnetes Gewahrsam genommen.

PM des PP Mainz vom 27.03.2020

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Gaststättenkontrolle

Am frühen Donnerstagabend (26.03., 17.15 Uhr) führte die Polizei Gütersloh, gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Gütersloh, Kontrollen in einer Gaststätte an der Straße Westerfeld durch. Hier ergaben sich Hinweise auf eine Bewirtung, trotz des Verbotes nach der aktuellen Coronaschutzverordnung.
Im Rahmen dieser Kontrolle sollte ein 26-jähriger Mann aus Gütersloh kontrolliert werden, der als Gast in der Kneipe war. Um sich der Kontrolle zu entziehen, flüchtete der 26-Jährige in den Keller der Gaststätte und schloss sich in einer Toilette ein. Da der Mann sich nach mehrmaliger Aufforderung weiterhin weigerte die Tür zu öffnen, wurde diese durch die eingesetzten Polizeikräfte gewaltsam geöffnet. Auch im Anschluss leistete der Gütersloher erheblichen Widerstand, konnte aber durch die Beamten unter Kontrolle gebracht werden.
Wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung wurde gegen den Betreiber der Gaststätte ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der 26-Jährige Gast muss sich im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der POL Gütersloh vom 27.03.2020

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Disziplinierte Bevölkerung vs Ewig Uneinsichtige

Die Freude und der große Respekt der Oberhausener Polizei vor der Disziplin der überwältigenden Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Verhalten maßgeblich zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie beitragen, wurde leider gestern Nacht (26.3.) erneut durch das Verhalten mehrerer Uneinsichtiger überschattet.
Gegen 22:00 Uhr kontrollierten Streifenwagenbesatzungen auf einem Parkplatz an der Helmholtzstraße sechs augenscheinlich alkoholisierte Personen (17 / 18 / 20 / 22 / 23). Eine 23-jährige Oberhausenerin ergriff sofort die Flucht und rannte dabei blindlings vor einen Streifenwagen, so dass der Fahrer einen Zusammenstoß nur durch eine schnelle Vollbremsung verhindern konnte.
Die Polizisten holten die Flüchtige schnell ein und kontrollierten sie. In ihrer Tasche fanden sie Betäubungsmittel und szenetypische Konsumgegenstände.
Die Geflüchtete und ihre fünf Begleiterinnen und Begleiter machten sich über die Maßnahme lustig und widersetzten sich den Anordnungen der Polizisten, die Gruppe sofort aufzulösen und die Örtlichkeit zu verlassen.
Erst nachdem die Polizisten gegen alle Beteiligten Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstatteten, löste sich die Gruppe auf.
Gegen die 23-jährige Oberhausenerin, die in der Vergangenheit bereits zahlreiche Male im Zusammenhang mit der Begehung von Roheits-, Eigentums- und Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet.
Nur kurz nach dem Vorfall erschienen die Oberhausenerin, eine 18-jährige Begleiterin und eine weitere Person auf der Polizeiwache, wo die 23-Jährige Anzeige gegen die Polizisten erstatten wollte.
Im Foyer der Polizeiwache äußerte sie sich fortwährend und lautstark zu dem vorangegangenen Polizeieinsatz und verhielt sich bei Kontaktversuchen der Polizisten verbal aggressiv. Da eine angemessene Kommunikation trotz mehrmaliger Versuche von der Frau nicht zugelassen wurde, forderten die Polizisten sie auf, die Polizeiwache sofort zu verlassen.
Als sie im weiteren Verlauf einen Polizisten angreifen wollte, wurde sie überwältigt, gefesselt und in das Polizeigewahrsam gebracht. Die Randaliererin wehrte sich während der gesamten Zeit nach Leibeskräften, trat und schlug nach den Polizisten.
Während Polizisten die Randaliererin überwältigten, mischte sich die 18-jährige Begleiterin ein. Nach einer anfänglichen verbalen Aggressivität schlug und trat sie schon bald nach den Polizisten, die nun auch sie überwältigten, fesselten und ins Polizeigewahrsam brachten.
Beiden Angreiferinnen wurden Blutproben entnommen, gegen beide wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM des PP Oberhausen vom 27.03.2020

Lustenau – Au (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt am Grenzübergang

Am 26.03.2020 versuchte ein 71-jähriger in Heerbrugg wohnhafter türkischer Staatsbürger gegen 13.45 Uhr mit seinem PKW beim Grenzübergang Lustenau – Au nach Österreich einzureisen, um in Lustenau einkaufen zu gehen. Im Rahmen der derzeit stattfindenden Grenzkontrollen aus Anlass der Coronabestimmungen wurde von einem Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn festgestellt, dass die Einreise für den Mann nicht zulässig war. Somit wurde ihm die Einreise untersagt. Der 71-jährige zeigte sich darüber sehr erzürnt. Der Mann wurde von einem bei der Kontrolle mitwirkenden Beamten der Polizeiinspektion Lustenau angewiesen, sein Fahrzeug zu wenden und wieder zurück in die Schweiz zu fahren. Dabei begann der 71-jährige über das offene Fenster den Beamten lautstark mit Schimpfwörtern zu titulieren. Aufgrund dieser Beleidigung wurde der Autolenker vom Beamten angewiesen anzuhalten, um eine Identitätsfeststellung durchführen zu können. Diese Anhalteanordnung wurden aber vom Autolenker missachtet. Er fuhr auf den Beamten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite, in Sicherheit bringen konnte. Als der Autolenker in weiterer Folge sein Fahrzeug auf Höhe des Beamten erneut anhielt, forderte ihn der Beamte durch Handzeichen auf, sein Fahrzeug abzustellen. Nachdem der Lenker aber plötzlich wieder losfuhr, wurde der Beamte durch das anfahrenden Fahrzeuges an seiner Hand verletzt. Der 71-jähriger wird an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt werden.

PA der LPD Vorarlberg vom 27.03.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Radfahrer tritt auf Hund ein

Mit einem renitenten 30-Jährigen hatten es Einsatzkräfte der Polizei am frühen Donnerstagabend in der Innenstadt zu tun.
Ein Zeuge wählte den Notruf, weil in der Eisenbahnstraße ein Radfahrer eine ältere Frau angriff und auf einen ihrer Mischlingshunde eintrat. Als die Beamten dort eintrafen und den Tatverdächtigen kontrollierten wollten, verweigerte er die Angabe seiner Personalien. Die Polizisten erklärten dem mutmaßlichen Angreifer, dass sie ihn durchsuchen werden, um Ausweispapiere aufzufinden.
Der 30-Jährige ballte die Fäuste, nahm eine Angriffshaltung ein und ging auf die Beamten zu. Da der Beschuldigte trotz mehrfacher Aufforderung sein Verhalten nicht änderte, drohten die Einsatzkräfte die Anwendung von Zwangsmitteln an.
Doch auch davon zeigte sich der Mann unbeeindruckt.
Die Streife forderte Verstärkung an. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray und einem Distanz-Elektro-Impulsgerät konnte der 30-Jährige überwältigt werden.
Nachdem er von herbeigerufenen Rettungskräften versorgt wurde, nahmen ihn die Beamten nahmen mit zur Dienstelle. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und seine Identität festgestellt.
Auf den renitenten Zeitgenossen kommen mehrere Anzeigen zu. Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und erstattete eine Anzeige, weil der Mann seine Personalien nicht angab.
Die 76-jährige Frau blieb unverletzt. Ob der Hund verletzt wurde ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 27.03.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Renitente Jugendliche widersetzen sich Polizeibeamten

Polizeibeamte mussten in der Nacht auf Freitag gegen einen 17-Jährigen und eine 14-Jährige vorgehen, da diese sich nach einer gefährlichen Körperverletzung den polizeilichen Maßnahmen widersetzten.
Der 17-Jährige hatte sich nach Zeugenaussagen zunächst gegen 23.15 Uhr mit seiner gleichaltrigen Ex-Freundin vor dem Eingang zum KSC-Stadion getroffen.
Nach einem Streitgespräch griff der 17-Jährige die Jugendliche an, warf sie zu Boden und hielt ihr Mund und Nase zu. Außerdem drohte er damit, sie umzubringen.
Als die 14-Jährige und ein weiterer 17-Jähriger dazwischen gehen wollten, wurden sie durch einen Tritt und einen Faustschlag von dem Tatverdächtigen jeweils im Gesicht verletzt. Auch gegenüber der inzwischen verständigten Polizeistreife verhielt sich der junge Mann aggressiv. Als er zurückgedrängt werden musste, drohte er einem Polizisten und stellte sich in Boxerhaltung vor ihm auf.
Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen. Beim Weg zum Einsatzwagen versuchte er noch, einen Polizeibeamten treten, weshalb er aufgrund seines aggressiven Verhaltens vorübergehend an Händen und Beinen mit Einsatzmitteln fixiert werden musste. Ein später auf dem Polizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille.
Die 14-Jährige wurde ebenfalls zum Revier verbracht, wo sie im Anschluss an einen Elternteil übergeben wurde. Noch am Stadiongelände versuchte sie jedoch, davon zu laufen, weshalb sie mehrfach festgehalten werden musste. Dagegen wehrte sie sich wild und versuchte sich wiederholt, loszureißen. Da sie sich weiterhin kräftig widersetzte, musste auch sie kurzzeitig mit eine Handschließe gefesselt werden.
Ergänzend zu den Straftaten wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden alle vier Jugendlichen noch wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung belangt.

PM des PP Karlsruhe vom 27.03.2020

Eitorf (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Ladendieb leistet Widerstand

Am Donnerstag, 26.03.2020 gegen 09:10 Uhr beobachtete eine Mitarbeiterin eines Eitorfer Drogeriemarktes in der Bahnhofsstraße einen verdächtigen Mann. Er stopfte seine Taschen mit Kosmetikartikeln voll und wollte das Geschäft mit den Waren offenbar, ohne zu zahlen verlassen. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten den Verdächtigen zur Rede. Als sie ihn nach den versteckten Waren durchsuchen wollten, leistete er Widerstand und versuchte auf die Polizisten einzuschlagen. Sie mussten ihn überwältigen und ihm Handfesseln anlegen. Verletzte gab es dabei nicht. Es stellte sich heraus, dass der 57-Jährige Algerier illegal nach Deutschland eingereist war und keinen festen Wohnsitz hat. Bei ihm wurden Kosmetika im Wert von rund 80,- Euro gefunden und an den Markt zurückgegeben. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn sind Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Weitere Maßnahmen gegen den 57-Jährigen werden aktuell mit der Staatsanwaltschaft und der Ausländerbehörde abgestimmt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 27.03.2020

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten geschlagen und bedroht

Am Donnerstagabend (26.03.2020) sträubte sich eine Frau gegen eine Kontrolle durch die Bundespolizei, griff die Beamten tätlich an und bedrohte sie.
Die Einsatzkräfte standen vor dem Bonner Hauptbahnhof als sie auf eine augenscheinlich stark betrunkene Frau aufmerksam wurden. Nachdem die Beamten sie ansprachen, reagierte die Russin unkooperativ und schlug einem Polizisten unvermittelt ins Gesicht. Sie drohte, ihn mit HIV zu infizieren. Die Beamten fesselten die 40-Jährige und nahmen sie vorläufig fest. Es wurde ein Atemalkoholwert von 1,7 Promille festgestellt. Der angegriffene Bundespolizist blieb weiter dienstfähig.
Nachdem die Frau sich auf der Wache wieder beruhigte, wurde sie mit einem Platzverweis für den restlichen Abend aus der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Köln leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 27.03.2020

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau geht mit Messer auf Beamten zu

Im Rahmen eines Einsatzes am Donnerstagabend in Itzehoe ist eine Frau mit einem Küchenmesser auf einen Polizisten zugegangen. Zuvor hatte die Beschuldigte Angehörige attackiert. Sie kam letztlich auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Gegen 21.30 Uhr waren Einsatzkräfte in einer Wohnung in der Hermannstraße eingesetzt, um dort einen Streit zwischen einer 59-Jährigen und ihrer Tochter und der Enkelin zu schlichten. Die Beamten stellten den Frieden erst einmal wieder her, mussten gegen 22.00 Uhr aber erneut dieselbe Adresse anlaufen, weil die 59-Jährige ihre Familie nun mit einem Messer angreifen sollte. Die verängstigten Geschädigten empfingen die Beamten außerhalb des Hauses, weil sie vor der Beschuldigten geflüchtet waren. Die Streife suchte daraufhin die Wohnung auf und traf dort die Aggressorin an. Die Frau ging mit einem Messer auf einen der Beamten zu, woraufhin Pfefferspray zum Einsatz kam. Die Itzehoerin ließ die Waffe los und konnte überwältigt werden. Eine Staatsanwältin ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei der Alkoholisierten an. Sie kam im Anschluss an die Maßnahme zwangsweise auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige, unter anderem wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

PM der PD Itzehoe vom 27.03.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

In der Zeit von Donnerstagmorgen, 26. März 2020, bis Freitagmorgen, 27. März 2020, hat die Polizei wieder diverse Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung festgestellt. Fünf Mal mussten Polizisten Personengruppen von mehr als zwei Personen auflösen. Ansammlungen von mehr als zehn Personen wurden nicht angetroffen. Zu allen festgestellten Verstößen leiteten die Ordnungshüter entsprechende Verfahren ein. Insgesamt 17 Uneinsichtige dürfen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Ein 19-jähriger Störer kam den Weisungen der Beamten nicht nach und verhielt sich aggressiv. Der junge Mann landete im Polizeigewahrsam. Da er bei der Kontrolle ein verbotenes Messer bei sich hatte, erwartet ihn jetzt noch ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz. Zudem bestand gegen den Gelsenkirchener ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen Erschleichens von Leistungen. Er beglich die Geldstrafe in der Polizeiwache.

PM der POL Gelsenkirchen vom 27.03.2020

Halle (Sachsen-Anhalt): Rauchender 29-Jähriger uriniert im Hauptbahnhof Halle und versucht Bundespolizist anzugreifen

Am frühen Freitagmorgen, den 27. März 2020 wurde die Bundespolizei in Halle gegen 03:25 Uhr von Sicherheitsmitarbeitern der Bahn um Unterstützung gebeten. Zuvor bemerkten diese einen Mann im Bereich der Gepäckschließanlagen des Hauptbahnhofes Halle. Dieser rauchte eine Zigarette und urinierte ungeniert in den Bereich. Für die Ausstellung eines Hausverbotes benötigten sie die Personalien des Deutschen. Eine Streife der Bundespolizei begab sich daraufhin zum Ereignisort und traf neben den Sicherheitsmitarbeitern auf zwei Personen, die stark angetrunken und aggressiv waren. Während der Identitätsfeststellung des ersten Mannes störte der Zweite, der zuvor durch das Urinieren und Rauchen aufgefallen war, die Kontrolle und weigerte sich anschließend, seine Personalien preiszugeben. Die Situation spitze sich zu. Der Mann gestikulierte wild umher, kam den Bundespolizisten gefährlich nahe und führte mehrere Schlagbewegungen in Richtung des Gesichts des Beamten aus. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und durchsucht werden. Nachdem die Identität feststand, wurde ihm der Tatvorwurf des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte unterbreitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen verließ der Mann den Hauptbahnhof. Dabei beleidigte er noch einen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn und einen Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten. Daher erhält der Tatverdächtige neben dem Hausverbot der Deutschen Bahn für den Hauptbahnhof Halle noch eine zusätzliche Strafanzeige wegen mehrerer Beleidigungen. Hinzu kommen weitere Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verunreinigung einer Bahnanlage und eines Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz. Für die Reinigung der Räumlichkeiten kann die Bahn auch noch zivilrechtliche Ansprüche geltend machen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.03.2020

Osthofen (Rheinland-Pfalz): Betrunkene Unfallverursacherin spukt und beleidigt

Am gestrigen Abend, gegen 19:30 Uhr verursachte eine betrunkene Autofahrerin in der Ludwig-Schwamb-Straße einen Verkehrsunfall und gab sich gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten renitent. Zunächst kam es in der Friedrich-Ebert-Straße durch das Fahrverhalten der 36-jährigen Osthofenerin fast zu einem Unfall, nachdem sie beim Linksabbiegen in die Ludwig-Schwamb-Straße dem Gegenverkehr den Vorrang nahm und dieser abbremsen musste. Dann stoppte sie ihr Fahrzeug plötzlich, fuhr rückwärts und prallte dabei auf den folgenden PKW und verursachte Sachschaden. Wie zeitgleich mitgeteilt worden war, habe der PKW auf der Fahrt zwischen Westhofen und Osthofen auch mehrere Fahrbahnbegrenzungspfosten beschädigt. Der Atemalkoholtest bestätigte den alkoholisierten Eindruck der Frau: 2,5 Promille. Während der Blutprobe wurde sie dann renitent, trat um sich und versuchte die Polizeikräfte anzuspucken und beleidigte diese.

PM der PD Worms vom 27.03.2020

Innsbruck (Tirol): Schwerer Diebstahl und Widerstand gegen die Staatsgewalt

In der Zeit vom 16.03.200 bis 23.03.2020 stahl eine 51-jährige Österreicherin in Innsbruck aus der Wohnung einer Bekannten mehrere hochwertige Schmuckstücke angeblich im Wert eines mittleren 5-stelligen Euro-Betrages.
Im Zuge der durchgeführten Erhebungen am 27.03.2020, gegen 08:45 Uhr in ihrer Wohnung in Innsbruck ging sie auf einen Beamten los, um eines der aufgefunden Schmuckstücke über das WC zu entsorgen. Die Frau widersetzte sich vehement gegen ihre Festnahme und dem Anlegen der Handfessel, wobei sie leichte Verletzungen erlitt.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgt die Anzeige auf freiem Fuß.

PA der LPD Tirol vom 27.03.2020

Eisenach (Thüringen): Randalierer in Gewahrsam

Beamte der PI Eisenach wurden vergangene Nacht in die Kasseler Straße gerufen. Ein 23-Jähriger trat wiederholt gegen die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses. Der Mann war nicht zu beruhigen und versuchte die Beamten anzugreifen, was unterbunden werden konnte. Der mit 1,75 Promille alkoholisierte Täter wurde in Gewahrsam genommen und nach Ausnüchterung in den Vormittagsstunden entlassen. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 27.03.2020

Sollenau (Niederösterreich): Betrunkener attackiert Polizisten

Am 27. März 2020, um 07.20 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Sollenau via Funk von der Landesleitzentrale zu einer Ordnungsstörung bei einer Tankstelle in Sollenau, Bezirk Wiener Neustadt, entsandt.
Die Beamten konnten am Einsatzort einen 26-jährigen Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt wahrnehmen, der offensichtlich stark alkoholisiert war. Der 26-Jährige gab an, dass er sich von der Tankstelle nur ein Bier geholt habe. Auf die Notwendigkeit des Verlassens der Wohnung hinsichtlich der Verbreitung des COVID-19 angesprochen, konnte der 26-Jährige keine Gründe nennen, war uneinsichtig und bezeichnete die Maßnahmen der Bundesregierung als lächerlich.
Er wurde im Zuge der Amtshandlung immer aggressiver und bäumte sich vor den Beamten mit geschwellter Brust, wobei er die Arme angespannt in Richtung Rücken zeigend hielt, auf. Er wurde mehrmals aufgefordert sein Verhalten einzustellen.
Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, begaben sich die Beamten in den Streifewagen und wollten weiterfahren. Im Zuge des Einsteigens beschimpfte der 26-Jährige die Polizisten, schlug mit voller Wucht mit der Faust gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens und schoss mit aller Kraft eine Bierdose auf den Streifenwagen, wodurch dieser beschädigt wurde.
Aufgrund dessen wurde die Festnahme ausgesprochen. Trotzdem versetzte der 26-Jährige einem Beamten einen Stoß mit beiden Händen gegen dessen Brustkorb. Bei der Durchführung der Festnahme riss der Beschuldigte einen Beamten durch die heftige Gegenwehr zu Boden.
Im Zuge der Amtshandlung wurden drei Polizisten leicht verletzt und im Landesklinikum Wiener Neustadt ambulant behandelt. Bei einem Beamten trat eine Arbeitsunfähigkeit ein.
Der 26-Jährige wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung, aggressivem Verhalten, nach der COVID-19-Verordnung und Verletzung des öffentlichen Anstands der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt zur Anzeige gebracht.
Außerdem wird gegen ihm Anzeige wegen Sachbeschädigung, schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erstattet.

Presseaussendung der LPD Niederösterreich vom 27.03.2020, 15:36 Uhr

Delitzsch (Sachsen): Fahrt unter Alkoholeinfluss

Zeit: 27.03.2020, gegen 02:45 Uhr
Während ihrer Streifentätigkeit bemerkten Polizeibeamte einen Skoda Superb und unterzogen ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Während der polizeilichen Maßnahmen nahmen die Beamten bei dem Fahrer (30, deutsch) einen starken Alkoholgeruch wahr. Der Verdacht der Beamten bestätigte sich schließlich bei einem durchgeführten Atemalkoholtest. Dieser ergab einen Wert von 1,22 Promille. Der Mann war demnach unter dem Einfluss von Alkohol gefahren. Daraufhin verbrachten die Beamten den 30-Jährigen zur Durchführung einer Blutentnahme in ein Krankenhaus. Außerdem stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher und beschlagnahmten den Führerschein des Mannes. Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann äußerst unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach. Daher muss er sich nun neben einer Trunkenheit im Verkehr auch wegen Beleidigung verantworten.

PM der LPD Leipzig vom 27.03.2020

In der Corona-Krise ändert sich das Einsatzgeschehen für die Polizei. Kriminalität und Verkehrsunfälle sind rückläufig. Dafür müssen Polizisten häufiger wegen untersagter Personenansammlungen einschreiten. Seit Inkrafttreten der Coronaschutzverordnung am Montag fielen bis Freitagmittag knapp 90 Polizeieinsätze mit Bezug auf die Pandemie im Kreis Paderborn an. Bereits am Mittwoch erschien dazu ein Polizeibericht mit einer ersten Bilanz (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/55625/4556607).

Nach wie vor am häufigsten müssen die Polizistinnen und Polizisten wegen „Zusammenkünften und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen“ tätig werden. Oft handelt es sich dabei um Jugendliche oder Heranwachsende. Nicht alle zeigen sich einsichtig und verstoßen wiederholt gegen die Kontaktverbote. Das hat zur Folge, dass die im Corona-Bußgeldkatalog vorgesehenen Bußgelder verdoppelt werden. Anstatt 200 Euro sind dann 400 Euro fällig. Insgesamt haben die Einsatzkräfte der Polizei im Kreis Paderborn seit Montag rund 50 Bußgeldverfahren eingeleitet und 80 Platzverweise ausgesprochen.

In einigen Fällen stehen die Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung im Zusammenhang mit Straftaten, wie zwei Sachverhalte vom Donnerstag zeigen:

Gegen 09.30 Uhr meldete eine Zeugin ein Gruppe Heranwachsender auf einem Parkplatz an der Aldegrever Straße in Paderborn. Die vier Personen setzten sich auf einen Mercedes und einer aus der Gruppe brach den Mercedestern ab. Dann entfernten sich die Personen. Die Zeugin verständigte die Polizei und gab Personenbeschreibungen durch. Eine Polizeistreife entdeckte die Tatverdächtigen auf der Riemekestraße. Es handelte sich um drei 18- und einen 19-Jährigen. Wegen des Verdachts der Sachbeschädigung erstattete die Polizei Strafanzeige. Zudem wurde gegen alle vier Männer ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot laut Coronaschutzverordnung eingeleitet.

Laut Zeugenaussagen fuhr gegen 16.20 Uhr ein BMW in Borchen-Alfen auf der Tudorfer Straße in Richtung Oberntudorf. Der Wagen fuhr in Schlangenlinien und schwankte hin und her. Noch vor dem Abzweig Dorstenfeld überfuhr das Auto mit den rechten Rädern eine Verkehrsinsel am rechten Straßenrand und touchierte dann einen geparkten Renault-Transporter am Heck. Ohne anzuhalten fuhr der BMW in Schlangenlinien weiter. Ein Fußgänger auf dem Gehweg hatte Angst, von dem BMW erfasst zu werden. Das Auto stoppte kurz vor der Einmündung Dorstenfeld. Dort traf die alarmierte Polizeistreife auf die vier alkoholisierten Insassen des BMW, die das Auto bereits verlassen hatten. Die Beamten ermittelten, dass ein 31-Jähriger das Auto gefahren hatte. Der 24-jährige Beifahrer war leicht verletzt worden. Er hatte Teile des Außenspiegels an den Kopf bekommen, als der BMW den Transporter gerammt hatte. Zwei weitere Männer (21/24) hatten im Fond gesessen. Der Fahrer musste mit zur Blutprobe. Seinen Führerschein stellte die Polizei sicher. Gegen ihn läuft jetzt ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung, Trunkenheit im Verkehr und Verdacht der Fahrerflucht. Zudem wurden gegen ihn sowie seine Begleiter Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung eingeleitet.

Um begehrte Beute handelt es sich in diesem Fall: An der Halberstäder Straße in Paderborn zeigte ein Firmeninhaber gegen 13.50 Uhr den Diebstahl von Diesel aus Firmenfahrzeugen an. Darüber hinaus habe bereits am Dienstag ein unbekannter Dieb einen Kanister mit Desinfektionsmittel gestohlen. Der Dieb sei von einem Mitarbeiter erwischt worden und sei geflüchtet. Den Kanister habe er auf der Flucht fallen lassen, so der Firmeninhaber. Die Polizei hat Strafanzeigen wegen Diebstahls und versuchten Diebstahls aufgenommen.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung: „Halten Sie sich an die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung. Im Sinne des Infektionsschutzes sind insbesondere Ansammlungen zu vermeiden. Wir haben auch alle anderen Verstöße im Blick und werden konsequent einschreiten. Tragen Sie mit Ihrem Verhalten jederzeit dazu bei, die Corona-Pandemie einzudämmen.“

PM der KPB Paderborn vom 27.03.2020

Schwandorf (Bayern): Haftentlassener randaliert

Ein 31-Jähriger gebürtiger Tscheche wurde am Mittwoch aus einer vorausgegangenen Haft entlassen und strandete am Bahnhof in Schwandorf. Von dort wollte der Wohnsitzlose mit einem Taxi in seine Heimat weiter fahren. Da er jedoch nur 25.- Euro bei sich hatte, verweigerte der Taxifahrer die Fahrt an die Grenze. Aus Wut über die Ablehnung schlug der 31-Jährige mit der Hand gegen den Außenspiegel des Taxis und beschädigte ihn. Zudem beleidigte er den Taxifahrer. Die hinzugerufene Streife musste den weiterhin erregten und angetrunkenen 31-Jährigen vor Ort fesseln. Anschließend wurde er zur Dienststelle gebracht, um die Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidung aufzunehmen. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der 31-Jährige entlassen. Nach kurzer Zeit kam er jedoch wieder zur Dienststelle zurück und begann mit Händen und Füßen gegen die Eingangstüre und die Klingelanlage zu hämmern. Aufgrund seiner Alkoholisierung und um weitere Straftaten zu verhindern wurde der 31-Jährige schließlich über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM der PI Schwandorf vom 26.03.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Weil ein Mann raucht, muss die Bundespolizei einschreiten

Ein Mann rauchte am gestrigen Abend (25. März) trotz Verbotes im Gelsenkirchener Hauptbahnhof, beleidigte einen Mitarbeiter der DB und löste somit einen Einsatz der Bundespolizei aus.
Die Bundespolizei wurde am gestrigen Abend zu einem Einsatz in den Gelsenkirchener Hauptbahnhof gerufen. Nach Angaben eines Mitarbeiters der DB beobachtete dieser einen 49-jährigen Mann, der in der Halle rauchen würde. Als er den Gelsenkirchener auf das Verbot ansprach, wäre dieser ihm gegenüber ausfallend und aggressiv geworden. Im weiteren Verlaufe der verbalen Auseinandersetzung, habe er das Rauchverbot weiterhin missachtet und den DB-Mitarbeiter übelst beleidigt. Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt auf.
Auch ihnen gegenüber zeigte sich der 49-Jährige aggressiv und unkooperativ.
Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet und eine Ordnungswidrigkeit aufgrund des Rauchverbotes erhoben.

PM der BPOLD St. Augustin vom 26.03.2020

Neustadt b.C. (Bayern): Fahrt unter Alkohol

Am Donnerstagfrüh, kurz nach Mitternacht, konnte eine Streifenbesatzung der PI Neustadt einen alkoholisierten 39-Jährigen aus dem Verkehr ziehen. Der Mann wurde im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterzogen und war den Beamten bereits wegen eines anderen Vorfalles am Mittwochabend bekannt. Daher wussten die Polizisten auch, dass er erheblichst alkoholisiert war. Der Volvo-Fahrer verweigerte bei der Kontrolle jedoch jegliche Kooperation. Um die erforderlichen Folgemaßnahmen durchzuführen, fesselten die Beamten den Volvo-Fahrer und brachten ihn zur Dienststelle. Dort beruhigte er sich zunächst. Bei der anschließenden Blutentnahme mussten die Polizisten allerdings erneut zugreifen, da der Mann diese verweigerte. Die Beschlagnahme des Führerscheines und Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr sind die Folge der nächtlichen Fahrt.

PM der PI Neustadt bei Coburg vom 26.03.2020

Kassel (Hessen): Polizeieinsätze wegen alkoholisiertem Randalierer und „Sturmklingeln“: Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Für zwei aggressive Männer endete der gestrigen Mittwoch mit einer Unterbringung im Polizeigewahrsam und Strafanzeigen. Während ein 34-Jähriger aus Kassel in der Germaniastraße randalierte und eine Haustür beschädigte, belästigte ein 28 Jahre alter Mann an einem Haus in der Wilhelmshöher Allee die Bewohner durch „Sturmklingeln“ und kam anschließend einem Platzverweis der eingesetzten Polizisten nicht nach.
Mehrere Anrufe von Anwohnern der Germaniastraße waren gegen 16:45 Uhr bei der Polizei eingegangen, weil der laute Randalierer an die Wände eines Mehrfamilienhauses getreten und die Haustür beschädigt hatte. Die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte konnten den aggressiven und schreienden 34-Jährigen in der Herkulesstraße ausmachen und festnehmen. Den unter Alkoholeinfluss stehenden Kasseler, der bereits polizeibekannt ist, brachten sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.
In der Wilhelmshöher Allee, nahe der Pettenkoferstraße, riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 23:30 Uhr die Polizei wegen des fremden Manns, der Sturm klingelte. Auch die Polizisten des Reviers Süd-West konnten den aggressiven Mann nicht beruhigen. Einem Platzverweis kam er nicht nach, weshalb er von den Beamten in Gewahrsam genommen wurde. Dagegen setzte sich der 28-Jährige massiv zu Wehr und versuchte sogar, die Polizisten zu schlagen. Die Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Warum der amtsbekannte Mann aus dem Wetteraukreis, der nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, derart ausgerastet war, ist bislang nicht bekannt. Neben einer Kostenrechnung für die Übernachtung im Gewahrsam erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Nordhessen vom 26.03.2020

Bonn-Hochkreuz (Nordrhein-Westfalen): 51-Jähriger Randalierer in Klinik eingewiesen

Am Mittwochmorgen (25.03.2020) wurde der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei ein Randalierer an der Haltestelle Olof-Palme-Allee in Bonn-Hochkreuz gemeldet.
Nach Zeugenangaben habe der Mann dort gegen 07:45 Uhr Passanten angepöbelt, soll auf den Schienen der Stadtbahn umhergelaufen sein und habe gegen eine Fahrplaninformationstafel uriniert. Einen 46-jährigen Mann soll er versucht haben anzuspucken, nachdem er zuvor geäußert habe an dem Corona-Virus erkrankt zu sein.
Eine Streifenwagenbesatzung der Wache Godesberg stellte den Verdächtigen an einem Tankstellengelände auf der Godesberger Allee. Der 51-Jährige zeigte sich aggressiv und beleidigte die Polizisten. Als er sich schließlich vor den Beamten mit erhobenen Fäusten aufbaute, wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Dabei leistete er Widerstand. Der Verdächtige wurde zunächst zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ein hinzugerufener Notarzt verfügte schließlich die Einweisung in eine Klinik.

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

Lahr (Baden-Württemberg): Im Supermarkt randaliert

Die Beamten des Polizeireviers Lahr wurden am Mittwochabend in einen Supermarkt in der Tiergartenstraße zu Hilfe gerufen. Dort hatte ein offensichtlich alkoholisierter Mann randaliert und sich auch mit dem anwesendem Sicherheitspersonal angelegt. Gegenüber den Polizisten verweigerte er die Angabe seiner Personalien und wurde Ihnen gegenüber zunehmend aggressiv. Darüber hinaus beleidigte der 34-Jährige die Beamten. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab, dass er mutmaßlich über zwei Promille intus hatte. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

PM des PP Offenburg vom 26.03.2020

Rüsselsheim-Königstädten (Hessen): 32-Jährige greift Polizeibeamtin an

In der Nacht zum Donnerstag (26.03.), gegen 01.30 Uhr, wurde eine Polizeibeamtin von einer 32-Jährigen in der Waldgartenstraße angegriffen.
Zeugen meldeten der Polizei, dass sich auf einem dortigen Parkplatz Frauen befänden und Autos beschädigen würden. Umgehend begaben sich die Ordnungshüter zum Parkplatz. Dort trafen sie zwei Frauen an. Während der Ausübung der polizeilichen Maßnahmen, griff die 32-Jährige eine Ordnungshüterin an. Nach derzeitigem Kenntnisstand schlug die Angreiferin der Polizistin ins Gesicht. Bei ihrer Festnahme leistete die Frau erheblichen Widerstand. Hierbei hatte sie es erneut auf die Beamtin abgesehen und biss ihr in die Hand. Die Polizistin wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber weiter fortsetzen. An den Fahrzeugen konnten, ersten Ermittlungen zufolge, keine Beschädigungen festgestellt werden.
Die 32-jährige Angreiferin wurde festgenommen und musste aufgrund ihrer Alkoholisierung eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Südhessen vom 26.03.2020

Büsum (Schleswig-Holstein): Widerständler bespuckt Polizeibeamten

Nachdem ein Mann in Büsum wiederholt Streit mit seinem Nachbarn gesucht hatte, nahm eine Streife den 37-Jährigen in der Nacht zu gestern in Gewahrsam. Hiergegen wehrte sich der Beschuldigte erheblich und bespuckte einen Beamten.
Gegen 02.00 Uhr war eine Streife in der Theodor-Storm-Straße eingesetzt, um einen Streit zwischen zwei Nachbarn zu schlichten. Die Einsatzkräfte verwiesen die beiden Kontrahenten in ihre Wohnungen, woraufhin Ruhe einkehrte. Dieser Zustand dauerte nicht lange an, denn der bereits während des ersten Einsatzes Uneinsichtige suchte gegen 03.00 Uhr erneut die Auseinandersetzung mit seinem Hausgenossen. Da er dieses Mal nicht in sein Zuhause zurückkehren wollte, sprachen die Einsatzkräfte die Gewahrsamnahme aus. Gegen die Mitnahme sperrte sich der Beschuldigte erheblich, so dass die Polizisten ihm Handfesseln anlegen mussten. Mit diesen setzten sie den Büsumer in das Dienstfahrzeug, wo der 37-Jährige den sich neben ihm befindenden Ordnungshüter beleidigte, bespuckte und mit dem Kopf nach ihm schlug. Mittels einfacher Gewalt ließ sich das Verhalten unterbinden, das Aussteigen am Heider Revier gestaltete sich erneut schwierig und war nur gewaltsam umsetzbar. Ein Atemalkoholtest bei dem Büsumer ergab einen Promillewert von 2,46, woraufhin ein Richter die Entnahme einer Blutprobe anordnete. Der Betrunkene musste einige Stunden in einer Gewahrsamszelle verbringen und wird sich strafrechtlich wegen seines Verhaltens verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 26.03.2020

Großbettlingen (Baden-Württemberg): Unfall verursacht, geflüchtet und Widerstand geleistet

Mit einem VW Touran, dessen Schlüssel er zuvor einem Familienmitglied entwendet hatte, hat ein 23-Jähriger am Mittwochvormittag an der Kreuzung Breiter Weg / Sudetenstraße einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht. Der junge Mann war gegen 10.30 Uhr mit dem VW auf der Straße Breiter Weg unterwegs. Weil er jedoch viel zu schnell fuhr, kam er an der Kreuzung zur Sudetenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und knallte nachfolgend gegen eine dortige Steinmauer. Der unverletzte Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung wenig später angetroffen werden. Dabei griff er die Polizeibeamten sofort mit Schlägen und Tritten an, wobei einer der Beamten leicht verletzt wurde. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindende Mann wurde vorläufig festgenommen. Weil der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, wurde er einem Arzt vorgeführt, der eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme durchführte. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde einbehalten. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Der Touran war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 6.000 Euro geschätzt.

PM des PP Reutlingen vom 26.03.2020

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unerlaubte Filmaufnahme während einer Kontrolle

Zwei Polizeibeamte einer Zivilstreife erstatteten am Mittwoch, den 25.03.2020, Anzeige gegen einen Bielefelder, weil er sie filmte, als sie einen Drogenkonsumenten an der Stresemannstraße kontrollierten. Die Beamten führten im Rahmen eines Einsatzes zur Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität Kontrollen am Kesselbrink durch. Gegen 16:00 Uhr fielen ihnen drei Personen auf, die eng beieinander saßen und augenscheinlich etwas austauschten. Bei der Durchsuchung der Männer, fanden die Beamten bei einem 24-jährigen Bielefelder eine Tüte, die offensichtlich mit Marihuana gefüllt war.
Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Alle drei erhielten einen Platzverweis, auch mit dem Hinweis auf das bestehende Infektionsschutzgesetz. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten in Zivil, dass sie von einer Bankfiliale aus gefilmt wurden. Ein Mann hielt die Handykamera auf sie gerichtet, während das Blitzlicht auf der Rückseite des Gerätes permanent leuchtete. Sie stellten den Mann zur Rede. Zunächst stritt der 28-jährige Bielefelder die Tat ab. Dann zeigte er den Beamten das Video in einer Messenger Anwendung. Darüber hatte er den Film bereits veröffentlicht. Während des Gesprächs gelang es dem Bielefelder, das Video aus dem Messengerdienst zu löschen. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin das Smartphone. Bei einer Personenüberprüfung stellten die Polizisten fest, dass gegen den Bielefelder zwei Haftbefehle ausstanden, weil er sich wegen Drogendelikten verantworten muss. Darüber hinaus hatte er eine hohe Summe Bargeld bei sich. Weil er nach eigenen Angaben jedoch Sozialleistungen bezieht, besteht der Verdacht des Sozialleistungsbetrugs. Die Beamten stellten das Geld sicher. Da der 28-jährige Bielefelder sie zuvor gefilmt hatte, erstatteten die Beamten außerdem Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz.

PM des PP Bielefeld vom 26.03.2020

Schönau (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Polizeibeamte beleidigt

Gestern Abend, gegen 21.45 Uhr, wurde das Polizeirevier Neckargemünd von einem Zeugen verständigt, der beobachtet hatte, wie in Schönau-Altneudorf an der Gemarkungsgrenze ein Pkw-Fahrer einen Holzzaun beschädigt hatte. Anschließend war der Unfallverursacher weitergefahren ohne sich um den Schaden am Zaun in Höhe von mehreren hundert Euro zu kümmern.
Nach der Unfallaufnahme konnte im Rahmen der anschließenden Fahndung nach dem Unfallverursacher ein abgestellter Toyota mit korrespondierenden Beschädigungen festgestellt werden.
Ein 37-jährige Mann wurde als Fahrer des PKWs ermittelt und konnte angetroffen werden. Hierbei stellten die Polizeibeamten bei dem 37-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch sowie Ausfallerscheinungen fest. Da der Unfallverursacher einen angebotenen Alkoholtest ablehnte, sollte ihm im Polizeirevier eine Blutprobe entnommen werden. Da er immer aggressiver wurde, mussten dem Mann Handschließen angelegt werden. Während der Fahrt und im Polizeirevier beleidigte er hierbei die Polizeibeamten massiv. Der Beschuldigte muss sich nun neben Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Trunkenheit im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung auch noch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Mannheim vom 26.03.2020

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizei zum Boxen aufgefordert

Ein Betrunkener hielt am Mittwochabend in Osterburken zwei Polizeistreifen auf Trab. Die Polizei war gerufen worden, weil ein 34-Jähriger in der Wemmershöfer Straße Personen angepöbelt hatte und aggressiv geworden war. Der Mann ignorierte die Anweisung der Polizei sich auszuweisen und stellte sich stattdessen mit erhobenen Fäusten vor einen Streifenbeamten und forderte ihn zum Boxen auf.
Nachdem alle beruhigenden Worte nicht mehr weiterhalfen und der Mann auch einer Aufforderung sich auf den Boden zu legen nicht Folge leistete, mussten die Polizisten Pfefferspray gegen den 34-Jährigen einsetzten. Ein Rettungswagen kam an den Ort des Geschehens und behandelte den Mann außerdem wurde er im Krankenhaus untersucht. Danach musste er mit den Beamten aufs Polizeirevier Buchen kommen und die Nacht in einer Zelle verbringen. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von über 2,8 Promille.

PM des PP Heilbronn vom 26.03.2020

Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Täter zersticht an mehrerer Pkw die Reifen

Am Mittwoch, 25. März, gegen 21.15 Uhr, wurde ein 29-jähriger, männlicher Täter in einem Parkhaus an der Straße An der Friedensburg dabei beobachtet wie er den Reifen eines parkenden Fahrzeugs zerstach. Als der Zeuge ihn ansprach, flüchtete der Mann auf den Bahnsteig, wo er durch dazu gerufene Polizisten festgenommen werden konnte. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Als der Tatort in Augenschein genommen wurde, stellten die Beamten fest, dass insgesamt an drei Fahrzeugen Reifen zerstochen worden waren. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und die Beamten erstatteten Anzeige gegen ihn. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern weiter an.

PM der KPB Heinsberg vom 26.03.2020

Nürnberg (Bayern): Streit unter Hotelgästen führt zu größerem Feuerwehr- und Polizeieinsatz – Die Polizei ermittelt

In den frühen Morgenstunden (26.03.2020) führte ein Streit unter zwei Hotelgästen zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ermittelt.
Gegen 01:20 Uhr ging bei der Nürnberger Feuerwehr ein Feueralarm eines Hotels am Königstorgraben ein, zu dem drei Löschzüge und Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte anfuhren. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Eine 27-jährige Frau war mit ihrem 52-jährigen Begleiter in Streit geraten und hatte das Hotelzimmer verlassen. Auf dem Weg zur Lobby schlug sie dann aus Zorn die Glasscheibe eines Feuermelders ein und löste so den Feueralarm aus.
In der Lobby konnten die beiden Gäste dann angetroffen werden. Nachdem die 27-Jährige unvermittelt auf den 52-Jährigen losgehen wollte, griffen die Polizeibeamten ein und hielten die Frau von ihrem Vorhaben ab. Hierbei trat und schlug sie gegen die eingesetzten Beamten, die sie schließlich mit zur Wache nahmen.
Nachdem die 27-Jährige wieder nüchtern war, wurde sie entlassen.
Bei dem Einsatz wurde keiner der eingesetzten Polizeibeamten verletzt.
Sie wird sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen, Widerstandes und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PP Mittelfranken vom 26.03.2020

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Mann beleidigt Polizisten

Am Mittwoch, den 25.03.2020, 11:40 Uhr, nahm die Polizei einen Einsatz auf dem Berliner Platz wahr. Ein 35-jähriger Mann, der gar nicht Anlass für den Einsatz war, störte die Polizisten und erhielt Platzverweis. Kurz darauf fiel der Mann erneut – diesmal in der Bahnhofshalle – negativ auf, als er Passanten beleidigte und auch die eingesetzten Polizisten übel beschimpfte. Die Beamten legten ihm Handfesseln an und brachten ihn in das Polizeigewahrsam. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM der POL Hagen vom 26.03.2020

Alfter-Witterschlick (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer nach Zeugenhinweis von Polizeistreife gestoppt – 36-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Erkrankung“

In den Vormittagsstunden des 25.03.2020 meldete eine Zeugin über Notruf einen verdächtigen Kastenwagen, dessen Fahrer augenscheinlich mit einer Bierflasche in der Hand und in Schlangenlinien auf der Hauptstraße in Alfter Witterschlick unterwegs war: Gegen 11:15 Uhr hatte die Zeugin zu der beschriebenen Fahrweise auch beobachtet, wie das Fahrzeug auch auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet – andere Verkehrsteilnehmer mussten hierdurch ausweichen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand touchierte der Fahrer des beschriebenen Wagens auf der Hauptstraße auch ein anderes Auto – hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die von der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei daraufhin zur Fahndung koordinierten Funkstreifenwagenbesatzungen stellten den Kastenwagen kurze Zeit später im Bereich des Ahrweges fest. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers bestätigte sich der Verdacht einer augenscheinlich nicht unerheblichen Alkoholisierung. Die Polizisten stellten deutlich wahrnehmbaren Alkoholgeruch in der Atemluft des 36-Jährigen fest. Der Mann verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ, beleidigte sie fortwährend und hustete und spuckte sie unter dem Hinweis, dass er aus „Heinsberg“ komme und „Corona positiv“ sei, an. Der Beschuldigte wurde schließlich fixiert und in das Polizeigewahrsam verbracht. Hier wurde ihm zunächst eine Blutprobe zur Beweissicherung wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt entnommen. Darüber hinaus ordnete das zuständige Amtsgericht aufgrund seiner Alkoholisierung für den 36-Jährigen den weiteren Gewahrsam an. Die vier betroffenen Einsatzkräfte leiteten wegen des Anspuckens und Anhustens ein zusätzliches Strafverfahren gegen den 36-Jährigen ein.
Die Nachfrage bei den umliegenden Gesundheitsämtern und auch in Heinsberg führte zu keiner Fallbestätigung. Dem Beschuldigten wurde auf freiwilliger Basis zur weiteren Abklärung ein entsprechender Probeabstrich entnommen. Gegen 21:00 Uhr fügte sich der 36-Jährige in seiner überwachten Zelle eine oberflächliche Verletzung an einem Arm zu – diese wurde ärztlich versorgt. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen, zu denen auch eine erkennungsdienstliche Behandlung gehörte, wurde der Mann in den Mittagsstunden des 26.03.2020 aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren:
Das zuständige Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinwirkung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort übernommen. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten führt das Kriminalkommissariat in Bad Godesberg

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

Kraichtal (Baden-Württemberg): Mann in Ritterrüstung und mit Schwert bewaffnet löst Polizeieinsatz aus

Ein 35-Jähriger kam zunächst am Mittwoch gegen 21.00 Uhr, aufgrund schwelender Streitigkeiten zu einem Anwesen in der Burgstraße in Menzingen und trat dort die Haustüre ein. Er ging dann davon, um kurz darauf wiederzukommen und lautstark vor dem Haus zu randalieren. Er entfernte sich danach erneut und kehrte in einer mittelalterlichen Ritterrüstung und mit einem Schwert bewaffnet zu dem Anwesen zurück. Hier stieß er das Schwert durch den Glaseinsatz der Haustüre. Dabei fügte er einem hinter der Türe stehenden 29-Jährigen eine Schnittverletzung an der Hand zu. Beim Erkennen der verständigten Polizei flüchtete er auf ein benachbartes Grundstück, konnte dort aber von der Streifenwagenbesatzung gestellt werden. Das Schwert, das er den Beamten auf Brusthöhe entgegenhielt, legte er erst nach mehrmaliger Aufforderung und der Androhung des Schusswaffengebrauchs beiseite. Zur Festnahme des 35-Jährigen musste dann unmittelbarer Zwang angewendet werden. Von einer weiteren Streife wurde der Beschuldigte dann zum Polizeirevier gefahren. Bei der Fahrt teilte er dann den Beamten mit, dass er am Coronavirus erkrankt sei.
Daraufhin wurden alle notwendigen polizeilichen Maßnahmen im Hof des Polizeireviers durchgeführt und ein Arzt hinzugezogen. Anschließend wurde der 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Die vier Beamten, die Kontakt zu dem Beschuldigten hatten, wurden umgehend vom Dienst freigestellt. Die Gesundheitsbehörden wurden sofort eingeschaltet. Am Donnerstagvormittag wurde den Ermittlern mitgeteilt, dass nach eingehender ärztlicher Untersuchung, eine Erkrankung des 35-Jährigen am Coronavirus, aufgrund fehlender Symptome eher auszuschließen sei. Er wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der Mann muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

Ludwigsfelde (Brandenburg): Aggressiver Mann nach Bürgerhinweis in Gewahrsam genommen

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte heute am frühen Morgen gegen 06:44 Uhr einen sich sehr aggressiv verhaltenden Mann, der in der Potsdamer Straße in Ludwigsfelde unterwegs war und mit einem Gegenstand gegen ein Fahrzeug schlug. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf von Polizeibeamten angetroffen und angesprochen. Der stark alkoholisierte 24-Jährige (1,8 Promille) war nicht einsichtig. Im Gegenteil, er kündigte gegenüber den Polizisten weitere Straftaten an und beruhigte sich nicht, sodass der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen wurde. An dem Fahrzeug konnte kein Schaden festgestellt werden.

PM der PD Brandenburg West vom 26.03.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Messerangriff auf Lokführer

Am 25. März 2020, gegen 22: 40 Uhr kam es auf dem Hauptbahnhof Magdeburg zu einem Messerangriff auf einen Triebfahrzeugführer einer Abellio-Bahn. Der 54-Jährige befand sich vor seinem Zug auf Bahnsteig 5, als er von einem Mann angesprochen wurde, der ihn aufforderte, ihn sofort mit der Bahn nach Oschersleben zu fahren. Der Triebfahrzeugführer lehnte dies mit der Begründung ab, dass er gemäß Fahrplan jetzt nach Haldensleben fahren werde. Nun wurde der 29-jährige Mann, der ihn angesprochen hatte, zunächst verbal aggressiv und beleidigte den Triebfahrzeugführer. Seine Aggression schaukelte sich so weit hoch, dass er aus seiner Tasche ein 7,5 Zentimeter langes Küchenmesser zog und damit den Lokführer angriff. Dieser konnte die Attacke zunächst abwehren und den Angreifer auf dem Boden fixieren. Im weiteren Verlauf befreite sich der 29-Jährige wieder aus dieser Fixierung und griff erneut an. Nur das beherzte Eingreifen von zwei Mitarbeitern der Bahnreinigung, die den Angreifer stellten und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festhielten, verhinderte Schlimmeres.
Die alarmierten Beamten legten dem Tatverdächtigen Handfesseln an und brachten ihn auf die Dienststelle. Gegen diese polizeiliche Maßnahme wehrte er sich. Dort angekommen, wurde neben der Identitätsfeststellung bei dem klar agierenden Mann auch ein Atemalkoholwert von 1,9 Promille gemessen. Der angegriffene Triebfahrzeugführer trug glücklicherweise, außer Kratzern, keine sichtbaren ernsthaften Verletzungen bei dieser Attacke davon und lehnte auch eine ärztliche Behandlung ab. Jedoch brach er seinen Dienst ab und begleitet die Bundespolizisten zur Aussageaufnahme auf die Dienststelle.
Der 29-jährige Deutsche wird sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.
Mit den beiden Bahnmitarbeitern, die eingriffen und den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Beamten festhielten, wird sich die Bundespolizei in Verbindung setzen, um ihnen für ihre gezeigte Zivilcourage zu danken.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.03.2020

Erfurt (Thüringen): Erst geflüchtet, dann angehustet

Heute Morgen kam Beamten in einer Einbahnstraße in Erfurt ein Fahrzeug entgegen. Als sie das Auto kontrollieren wollten, flüchtete es mit hoher Geschwindigkeit. Durch Erfurt, bis nach Udestedt verfolgten die Polizisten den Pkw. Dort fuhr er in eine Hecke und der Fahrer flüchtete zu Fuß. Im Auto zurück blieb der Beifahrer, der Vater des 22-Jährigen. Umfangreiche Suchmaßnahmen, in die der Polizeihubschrauber und der Fährtenhund eingebunden waren, führten schließlich zu dem Mann. Er konnte gestellt und festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die Kennzeichen an dem Auto entstempelt waren. Bei dem Einsatz hustete er einem Beamten ins Gesicht und gab an, Kontakt mit Corona-Verdachtsfällen gehabt zu haben. Der Mann wurde im Krankenhaus vorgestellt und danach auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der LPI Erfurt vom 26.03.2020

Einbeck (Niedersachsen): Verstoß gegen die Allgemeinverfügung/Infektionsschutzgesetz
im Zusammenhang mit Corona

Am Mittwoch, 25.03.2020, erhielt eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Einbeck gegen 18.50 Uhr einen Einsatz in den Neuen Markt in Einbeck. Dort sollte ein Hausbewohner Besuch von mehreren männlichen Personen bekommen haben, die nicht in dessen Wohung wohnen. Tatsächlich konnten neben dem 32 Jahre alten Wohnungsinhaber noch weitere drei Männer (20, 21 und 30 Jahre alt) festgestellt werden. Allen vier Personen wurde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises mitgeteilt, was auch einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz darstellt. Nachdemm sie belehrt wurden, sollte von allen die Identität festgestellt werden. Hierbei verhielten sich die Männer unkooperativ und teilweise aggressiv. Letztendlich gaben der 20 jährige, der in einem Einbecker Ortsteil wohnhaft ist und der 21 jährige aus Einbeck zunächst falsche Personalien an, sodass gegen beide ein weiteres Verfahren wegen der falschen Personalienangabe eingeleitet wurde. Die drei Männer, die nicht in die Wohnung am Neuen Markt gehörten, verließen dann die Örtlichkeit.

PM der PI Northeim vom 26.03.2020

Waldkirch (Baden-Württemberg): Platzverweis nicht befolgt

Am frühen Mittwochabend informierte eine Waldkircher Bürgerin die Polizei, dass sich auf dem Spielplatz einer Schule mehrere Jugendliche aufhielten. Die Polizei geht solchen Hinweisen derzeit zur Minimierung von Infektionen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach und gibt sich viel Mühe, Personen zu erklären, weshalb der Aufenthalt in Gruppen derzeit gefährlich und verboten ist. Nahezu ausnahmslos zeigen Bürger Einsicht in dieser Ausnahmesituation. Als sich die Polizei allerdings dem benannten Spielplatz näherte, versuchten sich einige der Jugendlichen in der Dämmerung zu verstecken. Einer der Jugendlichen, der der Polizei gut bekannt ist, zeigte überhaupt keine Einsicht. Nicht nur, dass er sofort aggressiv wurde und den Beamten falsche Personalien angab. Er sah es partout nicht ein, die Örtlichkeit auf Anordnung der Polizei zu verlassen.
Diese musste ihn dann mit viel Mühe und unnötiger Nähe vom Spielplatz schieben.
Hierbei wurde er beleidigend und so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gleich mehrerer Verstöße. Bereits für das Betreten des öffentlichen Spielplatzes ist derzeit ein sehr hohes Bußgeld und für die Missachtung des von den Polizeibeamten erteilten Platzverweises eine Gebührenrechnung vorgesehen. Die Ermittlungen, auch gegen seine Begleiter, dauern an.

PM des PP Freiburg vom 26.03.2020

Harzgerode (Sachsen-Anhalt): Feierende zeigten sich uneinsichtig

Am 25.03.2020 gegen 19:00 Uhr wurde die Polizei vom Ordnungsamt der Stadt Harzgerode um Unterstützung gebeten. Auf der Laderampe des Bahnhofs der Harzer-Schmalspurbahn befanden sich mehrere Personen, die dort feierten. Insgesamt konnten sieben Personen festgestellt werden, die zum Teil alkoholisiert waren. Aufgrund der Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden die Personen darauf hingewiesen, dass Zusammenkünfte in dieser Größenordnung nicht erlaubt sind und erteilten den Feierenden einen Platzverweis. Die zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 27 und 35 Jahren zeigten sich nicht einsichtig und reagierten verbal aggressiv. Nur mit Nachdruck konnten sie des Platzes verwiesen werden. Sie wurden wiederholt darüber belehrt, dass derartige Zusammenkünfte laut Verordnung über die Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt nicht erlaubt sind. Da die Personen gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben, wurden Anzeigen gefertigt.

PM des PRev Harz vom 26.03.2020

Memmingen (Bayern): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte in Memmingen

In den Nachmittagsstunden des Mittwochs (25.03.20) fiel einer Streifenbesatzung in der Haydnstraße in Memmingen ein E-Scooter-Fahrer auf, der ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle versuchte der 25-jährige Fahrer zunächst zu flüchten, konnte aber einige hundert Meter weiter vorläufig festgenommen werden, nachdem er sich zuvor seines E-Scooters entledigte. Bei der anschließenden Durchsuchung versuchte er die Polizeibeamten wegzustoßen und musste letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
In den frühen Nachmittagsstunden ging von Passanten die Mitteilung ein, dass ein Mann deutlich alkoholisiert an einer Tankstelle in der Dr.-Karl-Lenz-Straße liegen würde. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung zeigte er sich sehr aggressiv und wollte sich nicht ausweisen. Um die Personalien festzustellen, sollte er gefesselt und anschließend durchsucht werden. Wie auch in vorherigen Fall leistete er dabei Widerstand und beleidigte und bespuckte die Beamten. Der wohnsitzlose 33 Jahre alte Mann wurde im Anschluss in Polizeigewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.03.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Betrunkener 30-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am späten Mittwochabend hat ein offensichtlich betrunkener 30-Jähriger erfolglos versucht Gebäude- und Autotüren zu öffnen. Er musste die Nacht daraufhin im Polizeigewahrsam verbringen.
Ein Passant hatte den 30-Jährigen zunächst dabei beobachtet, wie er an der Eingangstür eines Gebäudes in der Schauenburgstraße rüttelte. Da die Tür sich nicht öffnen ließ, versuchte er es bei den Türen eines vor dem Gebäude geparkten Fahrzeug. Bei der anschließenden Kontrolle durch die verständigte Polizei verweigerte der wohnsitzlose 30-Jährige sämtliche Angaben zu seiner Person und verhielt sich äußerst unkooperativ. Auch einen Alkoholtest lehnte der offensichtlich stark alkoholisierte Mann ab. Aufgrund seines Zustandes und seines aggressiven Verhaltens musste der 30-Jährige schließlich die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ein Schaden an den Türen war augenscheinlich nicht entstanden.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 31-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Infektion“ – Festnahme

Der beschuldigte Tunesier steht im Verdacht am 25.03.2020 gegen 10:45 Uhr im Stadtteil Lankow in einem Supermarkt einen räuberischen Diebstahl begangen zu haben. Im Zuge der Nahbereichsfahndung konnte der Beschuldigte sowie ein weiterer Tatverdächtiger (32-jähriger Tunesier) von den Beamten des Polizeihauptreviers Schwerin festgestellt werden. Die beiden Beschuldigten wurden durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der 31-Jährige Widerstand gegenüber den Polizeivollzugsbeamten. Er hat sie augenscheinlich absichtlich angehustet und dabei geäußert, dass er die Infektionskrankheit Corona habe.
Nach ärztlicher Untersuchung und aufgrund fehlender Symptomatik wurden die beiden Tatverdächtigen aus dem Gewahrsam an ihre Meldeadresse, der Erstaufnahmeeinrichtung Stern Buchholz, entlassen.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen.
In der Einrichtung widersetzte sich der 31-Jährige im Laufe des Abends mehrfach den Anweisungen des dortigen Sicherheitspersonals sowie der eingesetzten Polizeibeamten. Abermals versuchte der Beschuldigte in Richtung der Beamten zu niesen und zu spucken und teilte wiederholt mit, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe.
Es folgte eine Ingewahrsamnahme und weitere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung.
Auf Grund der Aussage, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei sowie seines renitenten Verhaltens erlies das Amtsgericht Schwerin einen Beschluss zur Freiheitsentziehung (polizeilicher Gewahrsam nach SOG M-V) bis zum 28.03.2020.
Dem Beschuldigten wurde ein Abstrich zur Überprüfung des Wahrheitsgehaltes seiner Aussage abgenommen. Nach Eingang des Ergebnisses der Untersuchung wird es weitere entsprechende Entscheidungen geben.

PM des PP Rostock vom 26.03.2020

Meiningen (Thüringen): Körperverletzung führt in den Gewahrsam

Ein 30-Jähriger randalierte Mittwochabend in seiner Wohnung in der Eleonorenstraße in Meiningen und schlug einem anderen Mann, der sich in seiner Wohnung aufhielt, ins Gesicht. Die Beamten versuchten den 30-Jährigen zu beruhigen, aber dieser ließ sich auf keinerlei Gespräche ein. Er widersetzte sich allen polizeilichen Maßnahmen und so legten ihm die Polizisten Handfesseln an und nahmen ihn zur Unterbindung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle. In der Wohnung waren zudem weitere, nicht zur Familie gehörende Personen anwesend. Diese wurden belehrt und des Ortes verwiesen.

PM der LPI Suhl vom 26.03.2020

A6 / Rubigen (Bern): Lenker nach Fluchtfahrt angehalten

Am Mittwoch versuchte sich ein Autolenker auf der Autobahn bei Rubigen einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei verunfallte er. Der Jugendliche wurde angehalten und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Mittwoch, 25. März 2020, kurz vor 13.00 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A6, zwischen Bern-Ostring und Muri ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf. Die Patrouille beabsichtigte das Fahrzeug bei der Ausfahrt Muri von der Autobahn zu führen und zu kontrollieren. Der Lenker des Fahrzeugs folgte dem Polizeiauto zunächst, schwenkte dann aber von der Ausfahrt zurück auf die Autobahn und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in allgemeine Richtung Thun. Die Patrouille nahm mit eingeschalteten Warnvorrichtungen die Nachfahrt auf. In Rubigen verliess der Lenker die Autobahn und fuhr dort an einer stehenden Fahrzeugkolonne vorbei, wobei er mit seinem Auto ein Fahrzeug aus der Kolonne streifte.
Eine weitere Patrouille der Kantonspolizei Bern, welche sich zu diesem Zeitpunkt beim Kreisel an der Belpstrasse befand, versuchte, das nun in Richtung Rubigen fahrende Auto zu stoppen. Beim Versuch, das Polizeiauto zu umfahren, kam es zur Streifkollision, worauf das flüchtende Auto erst mit einem Kandelaber und dann einem parkierten Auto kollidierte und zum Stillstand kam.
Der minderjährige Lenker und seine Beifahrerin konnten angehalten werden. Die Beifahrerin wurde durch eine Ambulanz zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Der jugendliche Lenker wird sich vor der Justiz verantworten müssen.

PM der KAPO Bern vom 26.03.2020

Regis-Breitingen (Sachsen): Zwei Insassen der Jugendstrafvollzugsanstalt legen in der Zelle Feuer

Am Mittwochnachmittag wurden Polizeibeamte des Polizeirevier Borna in die Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen gerufen. Ein 20–Jähriger (tunesisch) und ein 21-Jähriger (marokkanisch) hatten in einer Zelle auf bisher unbekannte Art eine Matratze angezündet. Mitarbeiter bemerkten, wie sich Rauch entwickelte und löschten das Feuer. Die Insassen wurden in andere Zellen verlegt. Verletzt wurden sie nicht. Sie müssen sich nun wegen Brandstiftung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 26.03.2020

Leipzig (Sachsen): Corona: aktuelles Einsatzgeschehen am 26. März 2020

Ein Supermarkt in Borna hatte aufgrund der bestehenden Situation Schutzmaßnahmen für die Kunden getroffen. Eine dieser Schutzmaßnahmen beinhaltete, dass Kunden den Markt nur noch mit einem frisch desinfizierten Einkaufkorb, bzw. Wagen betreten durften. Eine männliche Person, die schon ein Hausverbot für diesen Einkaufsmarkt hatte, hielt sich nicht an diese Maßnahme. Er betrat den Markt ohne Einkaufswagen und schubste am Eingang einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einfach zur Seite. Dabei wurde der Mitarbeiter leicht verletzt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten den Mann im Markt. Dieser erwies sich als äußert renitent und leistete Widerstand. Neben seinem erfolglosen Einkauf erhielt er eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, wegen Hausfriedensbruch und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 26.03.2020

Görlitz (Sachsen): Offenbar in Rage und uneinsichtig

Kamenz, Macherstraße / 25.03.2020, 09:00 Uhr
Leppersdorf / 25.03.2020, 12:05 Uhr
Offenbar sichtlich in Rage und uneinsichtig ist am Mittwoch ein 32-Jähriger in Kamenz gewesen. Resultat waren am Ende des Tages insgesamt sieben Anzeigen für den Deutschen.
Der Mann war am Morgen mit einem VW auf einem Parkplatz an der Macherstraße angekommen. Dort beschädigte er augenscheinlich beim Öffner der Tür seines Transporters einen parkenden Streifenwagen und hinterließ damit etwa 300 Euro Sachschaden. Zeugen informierten den Polizisten, der mit dem Pkw unterwegs war. Als der Ordnungshüter den 32-Jährigen darauf ansprach, antwortete dieser mit Beleidigungen und einem Faustschlag in dessen Richtung. Der Beamte konnte den Angriff abwehren und den Wütenden fixieren. Auch Pfefferspray kam zum Einsatz. Unterstützung eilte hinzu.
Der Uniformierte bemerkte Alkoholgeruch in der Atemluft des Angreifers. Ein Test wies umgerechnet 1,3 Promille aus. Offenkundig war der Tatverdächtige betrunken mit seinem Transporter gefahren. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und zogen seinen den Führerschein ein. Eine Blutentnahme folgte. Die Beamten stellten zudem eine manipulierte HU-Plakette am VW fest. Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollzugbeamte, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Urkundenfälschung folgten. Außerdem behandelte ein Kriminalist den Beschuldigten auf dem Revier erkennungsdienstlich. Dazu nahm er Fingerabdrücke und fertigte Fotos.
Als der 32-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen hatte, lief er offenbar geradewegs zurück zu seinem Transporter und setzte sich erneut ans Steuer. Eine Polizeistreife stoppte ihn in Leppersdorf. Um eine weitere Alkoholfahrt zu verhindern, stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Volkswagen sicher. Im Atem des Mannes war noch umgerechnet ein Promille Alkohol. Damit summierten sich eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige hinzu.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

Hoyerswerda (Sachsen): 60 Straftaten im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung festgestellt

Hoyerswerda, Lausitzer Platz / 25.03.2020, 18:30 Uhr
Einsatzkräfte haben am Abend einen 19-Jährigen in einem Einkaufscenter am Lausitzer Platz in Hoyerswerda kontrolliert. Dieser war damit jedoch nicht einverstanden. Er weigerte sich nach Hause zu gehen und begann stattdessen die Beamten zu bespucken und in deren Richtung zu husten. Die Polizisten konnten seinen „Auswürfen“ jedoch ausweichen. Es folgten entsprechende Anzeigen.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

Ein 16 Jahre alter somalischer Staatsangehöriger wurde gestern Nachmittag erwischt, als er einen ICE von Frankfurt/Main nach Erfurt ohne gültigen Fahrschein nutzte.

Bei der Kontrolle verweigerte er den Kauf einer Fahrkarte und hustete in aggressiver Weise dem Zugbegleiter mehrfach ins Gesicht. Kurz darauf flüchtete er in einen anderen Waggon.

Der Zugbegleiter verschloss die Türen des ansonsten leeren Waggons und verständigte telefonisch die Bundespolizei vom Vorfall. Im weiteren Verlauf beschädigte der Somali mehrere Scheiben des Zuges. Beim Halt des Zuges in Eisenach nahmen zunächst Landespolizisten den 16-Jährigen in Gewahrsam und übergaben diesen in der Folge an eine ebenfalls vor Ort gekommene Streife der Bundespolizei. Ein alarmierter Notarzt konnte eine Infizierung des Somali mit dem Coronavirus ausschließen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass der Somali zur Gewahrsamnahme ausgeschrieben war, weil er aus einem Wohnheim in Neustadt-Klewe abgängig war. Die Beamten nahmen den Jugendlichen mit zur Dienststelle der Bundespolizei in Erfurt und leiteten Strafverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Erschleichens von Leistungen ein.

Nach Abschluss der Polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten den 16-Jährigen an das Jugendamt.

PM der BPOLI Erfurt vom 26.03.2020

Als Freund und Helfer hat sich eine Streife des Polizeireviers Filderstadt bei einem eiligen Einsatz am Mittwochabend erwiesen. Die Beamten waren um 21.45 Uhr in Nellingen unterwegs, als ihnen der Lenker eines hinterherfahrenden Pkw mehrmals die Lichthupe gab. Daraufhin hielten die Polizisten an und erkundigten sich nach dem Grund. Es stellte sich heraus, dass in dem Auto ein werdender Vater mit seiner hochschwangeren Frau, die im Begriff war, ihr Kind zu bekommen, unterwegs waren. Aufgrund der unmittelbar bevorstehenden Geburt wurde das Paar unter Verwendung von Sonder- und Wegerechten bis zu der für die Geburt vorgesehenen Klinik eskortiert. Dort konnten die werdenden Eltern eine viertel Stunde später rechtzeitig und wohlbehalten in die Hände des medizinischen Personals übergeben werden.

PM des PP Reutlingen vom 26.03.2020

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Unfall-Fahrer versuchte Polizisten zu schlagen

Am Dienstag, den 24.03.20, gegen 20:30 Uhr befuhr ein 34-jähriger Pkw- Fahrer die St.-Pius-Straße in Richtung Bad Neuenahr. In Höhe der St.-Pius-Brücke wollte er nach links auf diese abbiegen. Beim Abbiegevorgang kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Gebüsch. Bereits bei Eintreffen an der Unfallstelle konnten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten feststellen, dass der Unfallfahrer erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Während der Unfallaufnahme attackierte er einen Polizeibeamten und versuchte diesen zu schlagen. Er konnte durch die eingesetzten Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Wert von 2,08 Promille. Es folgten die obligatorische Blutentnahme und der Führerschein wurde einbehalten. Gegen den 34- jährigen aus der Kreisstadt wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinwirkung eingeleitet.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 25.03.2020

Oldenburg (Niedersachsen): 29-Jähriger verletzt mehrere Menschen – Ein Polizeibeamter vorerst nicht mehr dienstfähig

Ein 29-jähriger Oldenburger hat am Dienstagabend drei Menschen verletzt und mehrere Polizeibeamte auf Trab gehalten. Der aggressive Mann musste die Nacht in der Zelle verbringen.
Anwohner der Fröbelstraße hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei alarmiert und eine Schlägerei zwischen zwei Männern gemeldet. Den Angaben zufolge war zunächst ein 46-jähriger Mann mit seinen beiden Hunden in der Fröbelstraße unterwegs. In einigen Metern Entfernung habe der Fußgänger einen anderen Mann gesehen, der mit dem Fuß gegen Mülltonnen trat und diese umstieß. Als der 46-Jährige den Mann zur Rede stellen wollte, stürmte dieser auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. Als der 46-Jährige auf dem Boden lag, habe der Unbekannte noch mindestens zweimal zugetreten. Kurz darauf sei das Opfer in eine Wohnung geflüchtet, während der aggressive Mann von Zeugen zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Beamten konnten den Beschuldigten kurz darauf als 29-jährigen Oldenburger identifizieren. Der Mann beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und sperrte sich vehement gegen die Maßnahmen der Polizei. Bei dem Versuch, dem 29-Jährigen Handfesseln anzulegen, wurde ein 35-jähriger Beamter am Handgelenk verletzt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.
Ein weiterer Beamter erlitt Kratzer im Gesicht. Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 25.03.2020

Gößweinstein (Bayern): Sonstiges

Am Dienstagnachmittag teilten besorgte Angehörige der Polizei mit, dass ein 36-jähriger Mann sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und in der Wohnung randaliert. Beim Eintreffen der Streife blieb trotz guten Zuredens der unter Alkoholeinfluss stehende Mann uneinsichtig und reagierte äußerst gereizt. Den polizeilichen Maßnahmen leistete er nicht Folge, so dass mehrere Streifen angefordert wurden. Auch dadurch zeigte sich der Renitente unbeeindruckt und beleidigte die eingesetzten Beamten massiv. Bei der Gewahrsamnahme fing der Uneinsichtige zu schlagen an, bespuckte und bedrohte die Beamten. Letztendlich konnte der Mann mit vereinten Kräften gefesselt und in ein Krankenhaus verbracht werden.
Ein Ermittlungsverfahren wegen diverser Straftaten unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Ebermannstadt vom 25.03.2020

Eschwege (Hessen): Ruhestörung in Privatwohnung endet mit Widerstandshandlungen gegen Polizisten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei in Hessisch Lichtenau kurz nach Mitternacht zu einer Ruhestörung in die Straße im Tal in Hessisch Lichtenau gerufen. Anwohner hatten sich zuvor über überlaute Musik aus einer dortigen Privatwohnung beschwert.
Die Beamten suchten die betreffende Wohnung auf und stellten bei einer 23-jährigen Frau aus Hessisch Lichtenau schließlich einen Tablet-PC sicher, der über eine Musikanlage gekoppelt war und über den die Frau zusammen mit dem 24-jährigen Wohnungsinhaber laute Musik gehört hatte. Bei der Sicherstellung des Tablet-PC kam es dann zu Widerstandshandlungen seitens der Frau gegenüber den Beamten, die Frau versuchte die Beamten zu schlagen und verhielt sich äußerst aggressiv. Die Beamten konnten den Angriff aber schnell mittels einfacher körperlicher Gewalt abwehren.
Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Nachdem die Beamten abrückten, kam es gegen 01.15 Uhr erneut zu einer Ruhestörung aus der gleichen Wohnung, so dass die Beamten nochmals vorstellig werden mussten und neben dem zuvor sichergestellten Tablet auch noch die Musikanlage in Verwahrung nehmen mussten.

PM des PP Nordhessen vom 25.03.2020

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Polizisten beleidigt – Gewahrsam

Unbelehrbar zeigten sich am Dienstagabend drei Männer in Rheinfelden. Zunächst vielen die Drei auf einem Tankstellengelände auf, wo sie gemeinsam Alkohol konsumierten und den Betrieb störten. Einem polizeilichen Platzverweis kamen sie hierbei noch widerwillig nach und verzogen sich. Gegen
22.30 Uhr meldete ein Zeuge dann eine Dreier-Gruppe auf einem Schulhof in der Karl-Fürstenberg-Straße. Wiederum handelte es sich um die drei Männer. Einem weiteren Platzverweis leisten sie jedoch keine Folge und begannen die Polizeibeamten zu beleidigen. Schließlich mussten zwei Männer, im Alter von 20 und 23 Jahren, in Gewahrsam genommen werden, wogegen sich 23-Jährige heftig zur Wehr setzte. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Neben den Kosten für den Aufenthalt bei der Polizei kommen auf die Männer nun entsprechende Strafverfahren unter anderem wegen Widerstandes, Beleidigung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz zu.

PM des PP Freiburg vom 25.03.2020

Oberwolfach (Baden-Württemberg): Beamte bedroht

Nach einer zunächst verbalen Streitigkeit zwischen einem 23-Jährigen und dessen Vermieter am Dienstagabend sieht der junge Mann nun strafrechtlichen Unannehmlichkeiten entgegen. Die Beamten des Polizeireviers Haslach wurden gegen 21.30 Uhr zu dem betroffenen Anwesen gerufen und um Hilfe gebeten. Im Zuge der Kontaktaufnahme mit dem 23-Jährigen zeigte sich dieser unmittelbar aggressiv und bedrohte die Ermittler mit einem Messer. Letzteren gelang es, unter massivem Einsatz von unmittelbarem Zwang und unter Verwendung des Pfeffersprays den Mann zu Boden zu bringen. Er wurde unter weiterem Widerstand in Gewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden haben.

PM des PP Offenburg vom 25.03.2020

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand und beißt Polizisten

Ein Bielefelder widersetzte sich am Dienstagabend, den 24.03.2020, an der Oelmühlenstraße Polizisten, versuchte sie mit Eisenstangen zu schlagen und biss einen Beamten in die Hand.
Gegen 18:30 Uhr meldete der Hausmeister eines Mehrfamilienhauses an der Oelmühlenstraße der Polizei telefonisch einen randalierenden Hausbewohner, der andere Bewohner mit einem Messer bedrohe.
Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, kam ihnen der 42-jährige Randalierer in der Grundstückseinfahrt mit einer angezündeten Zigarette in der Hand entgegen.
Die Beamten sprachen den Mann an, der aggressiv reagierte und mit Fäusten nach den Einsatzkräften schlug. Ein Polizist setzte Pfefferspray ein. Der 42-Jährige lief daraufhin zu einem nahegelegenen Sperrmüllhaufen und griff sich dort zwei Eisenstangen.
Mit den Stangen in den Händen lief er laut schreiend auf die Polizisten zu und versuchte sie mit den Metall-Stangen zu schlagen. Die Beamten wichen den Schlägen aus, traten beiseite und sprühten Pfefferspray, so dass der Angreifer sich zurückzog und die Eisenstangen fallen ließ.
Diesem Moment nutzten die Streifenbeamten, ergriffen ihn und versuchten den sich weiter wehrenden Mann festzuhalten. Zwei 55- und 51-jährige Zeugen kamen den Polizisten zur Hilfe und gemeinsam gelang es, den Randalierer zu Boden zu bringen. Während ein Polizist den Oberkörper des Liegenden fixierte, leistete dieser weiterhin Widerstand und schaffte es, dem Polizisten durch die Handschuhe in die Hand zu beißen. Mit Hilfe weiterer eintreffender Streifenwagenbesatzungen fesselten sie den polizeibekannten Bielefelder. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten kein Messer.
Der leicht verletzte Polizist wurde ärztlich versorgt. Ein Arzt entnahm den vorläufig Festgenommenen eine Blutprobe. Gegen den 42-Jährigen ist ein Strafverfahren wegen Wiederstands sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 25.03.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 23-Jähriger randaliert an zwei Orten

Sein aggressives Verhalten hat einem jungen Mann aus dem Stadtgebiet am Dienstag eine Strafanzeige eingebracht. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, in der Mittagszeit sowohl in der Karl-Marx-Straße als auch in der Fackelstraße eine Sachbeschädigung begangen zu haben.
Gegen halb 1 wurde der Polizei zunächst ein Randalierer in der Fußgängerzone gemeldet. Der Mann habe an einem Imbiss – ohne erkennbaren Grund – die Ladentheke abgeräumt und sei dann weiter in Richtung Mall gelaufen.
Während die Streife nach dem Täter suchte, ging eine weitere Meldung aus der Karl-Marx-Straße ein. Hier hatte ein Mann (vermutlich schon vor dem Vorfall in der Fußgängerzone) in einer öffentlichen Einrichtung eine Tür eingetreten. Die Beschreibung des Täters passte auch auf den Randalierer aus der Fackelstraße.
Der Tatverdächtige konnte wenig später in der Pariser Straße gesichtet werden.
Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann sofort aggressiv. Die Vorwürfe bestritt er.
Wegen seines sprunghaften Verhaltens wurde der 23-Jährige vorsorglich aus Eigenschutzgründen gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle genommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann in diesem Jahr schon mehrfach wegen Gewaltdelikten und Hausfriedensbruch aufgefallen ist.
Auf ihn kommt nun ein weiteres Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 25.03.2020

Berlin/Pankow: Polizeikräfte mit Holzlatte attackiert

Kräfte des Polizeiabschnitts 14 und der 24. Eisatzhundertschaft nahmen gestern Mittag in Karow einen Mann fest, der sich mit einer Holzlatte in einer Kirche befand. Gegen 13 Uhr soll sich der 43-Jährige in die Kirche in Straße Alt-Karow begeben haben, in der er den Innenraum zunächst stark verwüstet haben soll. Danach zog er sich auf den Orgelbalkon zurück und schrie unverständliche Worte. Beim Versuch der Beamten, auf den Mann zuzugehen, nahm er eine Holzlatte zur Hand und wehrte so die Kräfte ab. Danach schlug er weiter auf das Mobiliar der Kirche ein. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte beruhigte sich der Mann immer noch nicht. Er schlug dann mit der Holzlatte auf einen Beamten ein, welcher sich mit einem Schutzschild dem aufgebrachten Mann näherte. Letztendlich wurde der 43-Jährige von Kräften der 24. Einsatzhundertschaft festgenommen, wobei er weiterhin mit der Holzlatte um sich schlug. Die getroffenen Polizeikräfte wurden nicht verletzt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann in einem Krankenhaus einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): junge Männer nehmen Kontrolle zum Anlass sich mit der Polizei anzulegen

Mit drei äußerst aggressiv auftretenden jungen Männern bekam es eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Sachsenheim am Dienstag gegen 18.40 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Karl-Heinz-Lüth-Straße in Großsachsenheim zu tun. Die beiden Beamten führten Kontrollen die Corona-Verordnung betreffend durch und stellten fest, dass drei junge Männer gemeinsam in einem VW auf den Parkplatz gefahren waren. Hierauf sollten sie kontrolliert werden. Doch bereits beim Aussteigen reagierten die drei polizeibekannten Personen provokant und aggressiv auf die Polizistin und ihren Kollegen. Die Kontrollmaßnahme wurde sogleich angezweifelt. Zunächst verweigerten der 19- und die beiden 20-Jährigen die Herausgabe ihrer Ausweise und gaben auf Fragen Unwahrheiten an. Einer der beiden 20 Jahre alten Männer begab sich während der Kontrollmaßnahme zurück zu seinem VW, angeblich wollte er etwas trinken. Tatsächlich versuchte er wohl einen kleinen Beutel mit Marihuana verschwinden zu lassen, den er in seiner Kleidung mitführte und fallen ließ.
Dies blieb jedoch von den Beamten nicht unbemerkt. In der Folge wurde dem 20-Jährigen ein Tatvorhalt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gemacht. Hierüber regte sich der zweite 20-Jährige auf und beleidigte der Beamten schließlich auch. Um die weiteren Maßnahmen durchführen zu können und da die drei jungen Männer den einzuhaltenden Mindestabstand ständig unterschritten, forderten die beiden Polizisten Unterstützung durch zwei weitere Streifenwagenbesatzungen an. Im weiteren Verlauf wurden alle drei Personen sowie der PKW durchsucht. Bei dem 19-Jährigen fanden die Polizisten eine Kräutermühle, die zum Zerkleinern von Cannabis benutzt werden kann. Die Durchsuchung des VW förderte mehrere Tabletten eines rezeptpflichtigen Schmerzmittels zu Tage, das als Rauschmittel missbraucht werden kann. Das Betäubungsmittel, die Mühle sowie die Tabletten wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Beleidigung dauern an. Darüber hinaus müssen alle drei Männer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.03.2020

Wittenberge (Brandenburg): Randalierer eingewiesen

Auf dem Bismarckplatz wurde gestern um 18.20 Uhr ein Randalierer gemeldet, der bereits einen dort abgestellten Audi beschädigt hatte; Schadenshöhe ca. 1.500 Euro. Vor Ort wurde ein polizeilich bekannter 29-jähriger Deutscher angetroffen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. In einem Krankenhaus sollte seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden. Während der Maßnahmen versuchte der 29-Jährige die Polizeibeamten zu treten und traf einen Beamten am Arm. Weiterhin beleidigte er einen Arzt sowie die Polizisten. Eine Spuckschutzhaube wurde dem Mann angelegt. Die Gewahrsamstauglichkeit wurde durch den Arzt verneint und der Mann wurde auf eine psychiatrische Station eingewiesen. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Als dort die Spuckhaube abgenommen wurde, spuckte der 29-Jährige sofort in Richtung des Arztes, sodass die Haube wieder aufgesetzt wurde. Insgesamt wurden gegen den Mann fünf Ermittlungsverfahren, darunter Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 25.03.2020

Berlin/Lichtenberg: Polizeikräfte nach Hitlergruß mit Messer bedroht

Bei einem Einsatz bedrohte ein Mann in Lichtenberg gestern Abend Polizeikräfte mit einem Messer. Nach bisherigen Ermittlungen beobachtete ein nicht im Dienst befindlicher Polizist gegen 21.40 Uhr in der Siegfriedstraße den 36-jährigen Mann dabei, wie er mehrmals den Hitlergruß gezeigt haben soll. Er alarmierte Unterstützungskräfte und zeigte diesen eine Wohnung, in die der Mann zwischenzeitlich gegangen war. Als der 36-Jährige die Wohnungstür öffnete, hielt er ein Messer in der Hand und bedrohte damit die uniformierten Kräfte. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Angreifer auf, das Messer fallen zu lassen. Der Aufforderung kam er nach und flüchtete ins Badezimmer, in dem er festgenommen werden konnte. Bei seiner Durchsuchung fanden die Kräfte ein zweites Messer griffbereit in seiner Jacke. Anschließend wurde der Festgenommene in ein Gewahrsam gebracht, in dem er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme unterziehen musste.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): „Corona“- Uneinsichtige Parkbesucher beleidigen eingesetzte Beamte- Polizei schreitet konsequent ein

45128 E.-Südviertel: Im Rahmen ihrer Streifenfahrt durch das Südviertel gestern Mittag (24. März, 13 Uhr) bemerkten Polizeibeamte der Wache Mitte im Stadtgarten eine vierköpfige Gruppe (zw. 34 und 50 Jahre alt) von Männern, die am dort befindlichen Teich saßen und, mit einem Getränk in der Hand, ein Gespräch führten. Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus sind zum Schutz vor Neuinfizierungen grundsätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Daher begaben sich die Beamten zu der Gruppe und erläuterten die aktuelle Rechtslage.
Insbesondere zwei Essener (49/35) zeigten sich uneinsichtig, unterschritten mehrfach den Mindestabstand von 1,5 Meter und zogen die Maßnahmen ins Lächerliche. Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Männer auf und fertigten gegen alle vier Männer Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Sie müssen mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen. Die beiden 49 und 35 Jahre alten Essener beleidigten die Polizisten im Gespräch, sodass diese noch mit einer Strafanzeige rechnen müssen. Den ausgesprochenen Platzverweisen folgten die Männer. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörde bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen im Kampf gegen das Coronavirus. Unser gemeinsames Ziel, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, hat höchste Priorität.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

Regensburg (Bayern): Streit unter Brüdern – Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Hanfplantage aufgefunden

Regensburg. Nach einem Streit untereinander kommen auf zwei Brüder mehrere Strafanzeigen zu.
Am Dienstag, den 24.03.2020 gegen 22:00 Uhr kam es zwischen zwei volljährigen Brüdern in deren Regensburger Wohnung zu einem lauten Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. Kurz darauf trafen mehrere von den Nachbarn telefonisch verständigte Polizeibeamte ein. Noch im Treppenhaus trafen sie auf die beiden sichtlich alkoholisierten und aggressiven Brüder. Zumal die Beamten Marihuanageruch aus der Wohnung der beiden wahrnahmen, sollten sie in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrten sich die beiden heftig mit Schlägen und Tritten. Trotzdem konnten sie in festgenommen und bei der PI Regensburg Süd ausgenüchtert werden. In der Wohnung wurde eine kleinere selbst angelegte Hanfplantage aufgefunden und sichergestellt werden.
Bei dem Vorfall wurden insgesamt drei Polizeibeamte, davon einer im Gesicht, verletzt.
Die PI Regensburg Süd leitete jeweils Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und der Körperverletzung untereinander gegen die Brüder ein.

PM der PI Regensburg Süd vom 25.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen stoppte die Fahrt einer mutmaßlich angetrunkenen und aggressiven Mülheimer Autofahrerin

45359 E.- Schönebeck: In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 25. März gegen 00:50 Uhr) fiel Polizeibeamten auf der Frintroper Straße ein langsam fahrender grauer Mercedes auf, dessen Fahrerin augenscheinlich in „Schlangenlinien“ fuhr. Nachdem die Fahrerin nicht auf die Haltesignale des verfolgenden Streifenwagens reagierte, überholten die Beamten und stoppten die B-Klasse mit dem abbremsenden Dienstwagen. Da die 32-jährige Mülheimerin nicht die erforderlichen Ausweispapiere vorlegen konnte und deutliche Ausfallerscheinungen zeigte, setzten die Polizisten sie zum Transport in den Streifenwagen. Schon dem Weg zur Polizeiinspektion Nord, wo ihre Identität festgestellt und eine Blutprobe entnommen werden sollte, sperrte sich die Fahrerin gegen die polizeilichen Maßnahmen und biss schließlich einen der Beamten. Erst mit angelegten Handfesseln beruhigte sich die Frau. Gegen sie wird jetzt strafrechtlich ermittelt.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

Aschaffenburg (Bayern): Beziehungsstreit endet in Arrestzelle

Am Dienstag, um 23:15 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, dass im Bereich Herstallturm zwei Personen einen heftigen verbalen Streit austragen würden. Mehreren Anrufen zu Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung, nun auch körperlich, bis zur Kolpingstraße, bis die alarmierten Streifen eintrafen. Hier konnte ein 33-Jähriger angetroffen werden, der erheblich alkoholisiert war und von der Täterin mehrfach mit Hand und Faust ins Gesicht geschlagen worden war. Seine gleichaltrige Kontrahentin verhielt sich gegenüber der Streife sofort äußerst aggressiv und drohte, so dass ihr Handfesseln angelegt werden sollten. Ihr wurde der Gewahrsam erklärt, worauf sie sich massiv gegen das Verbringen zum Dienstauto sträubte und die Beamten attackierte. Beim Einliefern in die Haftzelle beleidigte sie außerdem die Ordnungshüter und musste mit unmittelbarem Zwang „hinter Gitter“ gebracht werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet, die durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt wurde. Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte wird vorgelegt.

PM der PI Aschaffenburg vom 25.03.2020

St. Veit (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Am 24. 03. gegen 19:15 Uhr kam es in einer Wohnung in St. Veit/Glan zwischen einer 39-jährigen und einer im gemeinsamen Haushalt lebenden 40-jährigen Frau zu einem lautstarken Streit mit tätlicher Auseinandersetzung worauf hin Wohnungsnachbarn und die 39-jährige selbst Anzeige erstatteten. Im Zuge der Sachverhalts-ermittlung wurde gegen die 40-jährige alkoholisierte Frau ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen, wobei sie sich gegenüber den Beamten renitent verhielt und mit Händen und Füßen um sich schlug und trat und einen Beamten dabei im Brustbereich traf. Die 40-Jährige wurde in der Folge vorläufig festgenommen. Sie wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 25.03.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): 28-Jähriger verletzt Polizeibeamten

So stark verletzt, dass er danach seinen Dienst beenden musste, wurde am Dienstagabend ein Polizeibeamter in Pforzheim bei der Gewahrsamnahme eines 28-Jährigen.
Kurz nach 19 Uhr eilten Polizeibeamte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Brüdern in der Bahnhofstraße. Nach Eintreffen der Ordnungshüter zeigte sich der 28-jährige Beteiligte sofort verbal aggressiv. Nachdem alle Versuche der Beamten, den tobenden Mann zu beruhigen, scheiterten, wurde ihm daraufhin der Gewahrsam erklärt. Als er dann von der Örtlichkeit wegbegleitet werden sollte, wehrte sich der 28-Jährige dagegen massiv und wurde handgreiflich. Erst mit Verstärkung und dem Einsatz von Pfefferspray, gelang es den Einsatzkräften, den 28-jährigen Mann zu überwältigen. Hierbei verletzte sich einer der Beamten so stark am Handgelenk und im Nackenbereich, dass er bis auf weiteres dienstunfähig wurde. Der 36-Jährige schien die vorherige Auseinandersetzung mit seinem Bruder zu diesem Zeitpunkt wohl vergessen zu haben und griff nun seinerseits die Polizeibeamten an, sodass die Einsatzkräfte auch gegen ihn Pfefferspray einsetzen mussten. Beide erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM des PP Pforzheim vom 25.03.2020

Dietzhölztal (Hessen): 25-Jähriger randaliert, beleidigt und hustet absichtlich

Mit einer Ausnüchterung im Polizeigewahrsam sowie Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und versuchter Körperverletzung endete für einen 25-Jährigen heute in den frühen Morgenstunden (25.03.2020) ein Polizeieinsatz.
Gegen 02.50 Uhr steuerten zwei Streifenwagen ein Wohnhaus in Ewersbach an. Ein 25-jähriger Bewohner war ausgerastet und hatte mehrere Türen zerschlagen.
Offensichtlich war es unter Alkoholeinfluss zu Streitigkeiten zwischen den Bewohner gekommen. Der Aggressor sperrte sich gegen seine Festnahme und trat vergeblich nach den Ordnungshütern. Anschließend hustete er mit dem Hinweis auf eine Corona-Erkrankung absichtlich in Richtung der Kollegen. Daraufhin setzten sie ihm eine sogenannte „Spuckmaske“ auf – eine Haube, die verhindert, dass die Spucke die Kollegen trifft. Der 25-Jährige reagierte mit wüsten Beschimpfungen.
Unter anderem beleidigte er einen der Kollegen als „Scheiß-Türken“. Auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er mit angelegten Handschellen den neben ihm sitzenden Polizisten mit Kopfnüssen zu treffen und beschimpfte ihn als „Scheiß-Bullen“ und „Hurensohn“. Die Schimpftiraden gegen die Kolleginnen und Kollegen setzten sich solange fort, bis er in der Zelle saß.

PM des PP Mittelhessen vom 25.03.2020

Freiburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Schwarzfahrer durch die Bundespolizei festgenommen

Ein aggressiver Schwarzfahrer musste durch die Bundespolizei im Hauptbahnhof Freiburg vorläufig festgenommen und gefesselt werden. Der 31-jährige deutsche Staatsangehörige reiste am Dienstagmittag mit dem Intercity von Basel nach Freiburg im Breisgau als er von einem Kontrolleur nach dem Fahrschein gefragt wurde. Der Mann reagierte so aggressiv und uneinsichtig, dass er im Freiburger Hauptbahnhof durch die Bundespolizei einer Identitätsüberprüfung unterzogen wurde. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 31-Jährige so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Auch die Durchsuchung des Mannes war nur unter Zwang möglich. Letztendlich konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch die Bundespolizei eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 25.03.2020

Donauwörth (Bayern): Beleidigung nach Festnahme

Ein 29-jähriger Ulmer wurde gestern, um 16.45 Uhr, im Rahmen einer Fahndung wegen gefährlicher Körperverletzung mittels Teleskopschlagstock im angrenzenden Mittelfranken von Kontrollkräften der Polizeiinspektion Donauwörth auf der B2, Höhe Itzing, in seinem Pkw angehalten und vorläufig festgenommen. Der Aufgegriffene beleidigte die Beamten dabei massiv. Er wurde in die Arrestzelle der Inspektion verbracht. Hierbei konnte bei der Durchsicht seiner persönlichen Gegenstände ein zweiter Führerschein aufgefunden werden, den der Mann zuvor bei der Stadt Ulm schriftlich als verloren gemeldet hatte. Bei der Abfrage des Dokuments im polizeilichen Datenbestand ergab sich daher ein Fahndungstreffer. Der Führerschein wurde sichergestellt und der Inhaber unter anderem wegen Beleidigung der Beamten sowie eines Verstoßes gegen die CoVID-Allgemeinverfügung – die Begehung von Straftaten und die Flucht vor der Polizei sind keine dort genannten Gründe, die eigene Wohnung zu verlassen – angezeigt. Zusätzlich stellte die zuständige PI Treuchtlingen Haftantrag gegen den 29-Jährigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen der vorausgegangenen Gewaltdelikte in deren Dienstbereich.

PM der PI Donauwörth vom 25.03.2020

Bodenkirchen (Bayern): Brand eines Einfamilienhauses – ein Kind und ein Mann verstorben, mehrere Personen verletzt – Update

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses erlagen ein vierjähriger Junge und sein Vater den schweren Brandverletzungen. Weitere Familienmitglieder werden notversorgt.
Wie bereits berichtet kam es heute (25.03.2020), gegen 10.30 Uhr, aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Zum Brandzeitpunkt befand sich die gesamte siebenköpfige Familie in dem Wohnhaus. Die Familie besteht aus zwei Erwachsenen, dem 46-jährigen Familienvater und seiner 35-jährigen Ehefrau, sowie fünf Kindern im Alter von 1-12 Jahren. Nachdem die Brandmeldeanlage anschlug, konnten die Mutter und ein 8-jähriger Junge das Haus noch rechtzeitig verlassen. Der Vater und die vier weiteren Kinder mussten von den Feuerwehrkräften aus dem brennenden Haus gerettet werden.
Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen vor Ort ist ein vierjähriger Junge noch am Unglücksort an den Folgen des Brandes verstorben. Der 46-jährige Vater erlag wenig später seinen schweren Verletzungen in einem Landshuter Krankenhaus. Die übrigen drei Kinder befinden sich in verschiedenen Krankenhäusern und werden dort notversorgt. Der Gesundheitszustand der weiteren Kinder ist kritisch. Die Polizei wird bei relevanten Änderungen nachberichten.
Durch die Rauchentwicklung wurden auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt, sie konnten vor Ort ambulant behandelt werden.
Das Einfamilienhaus wurde durch den Brand erheblich beschädigt und kann wohl nicht mehr restauriert werden. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen ca. 300.000 Euro betragen.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hierzu dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 25.03.2020

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Polizei-Kradfahrer rettete sich durch Sprung

Auf einem Parkplatz an der Grünewalderstraße sprach am heutigen frühen Nachmittag (25.03.2020) ein 49-jähriger Leverkusener eine in ihrem Pkw sitzende 41-jährige Solingerin an. Als die Frau nicht reagierte, griff der Unbekannte zunächst durch das offene Fenster, öffnete die Fahrertür, zog sie aus ihrem Pkw und flüchtete in dem Fahrzeug. Im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter durch einen Polizeikradfahrer entdeckt werden. Auf einem Feldweg im Bereich Nöhrenhauser Kotten blockierte der Kradfahrer den Weg mit seinem Krad und ging auf den Pkw zu. Der Beschuldigte wendete, beschleunigte stark und fuhr auf den Beamten zu, der nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermied. Durch alarmierte Verstärkungskräfte konnte der Beschuldigte wenige Meter später angehalten und widerstandslos festgenommen werden. Wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt nun eine Mordkommission gegen den polizeilich bereits bekannten Mann.

PM der POL Wuppertal vom 25.03.2020

Erfurt (Thüringen): Gestellt

Gestern Nachmittag versuchte ein Diebespärchen in Erfurt in eine Wohnung einzubrechen. Anwohner bemerkten das Treiben und informierten die Polizei. Die Beamten stellten das Duo, beide wehrten sich mit Händen und Füssen gegen die Festnahme. Vor allem die Frau war kaum zu bändigen, sie verletzte eine Beamtin, zerriss ein Uniformteil und beschädigte den Funkstreifenwagen. Beide waren stark alkoholisiert und verbrachten die Nacht in Gewahrsam. Heute Vormittag wurde durch die Staatsanwaltschaft Erfurt entschieden, dass das Gaunerpärchen wieder auf freien Fuß zu setzen ist.

PM der LPI Erfurt vom 25.03.2020

Aalen (Baden-Württemberg): Streitigkeiten vor Baumarkt

Am Montag um kurz vor 16:45 Uhr kam es aufgrund der Corona-Verordnung zu Streitigkeiten vor einem Baumarkt im Hasennest. Der Zugang zum Baumarkt wird derzeit durch Sicherheitskräfte überwacht, welche die Anordnung haben, nur einer bestimmten Personenzahl Zutritt zum Markt zu gewähren. Zudem dürfen die Personen nur einzeln den Markt betreten. Zum genannten Zeitpunkt wollten drei Männer gemeinsam in den Markt, was aufgrund der Verordnung nicht gestattet wurde.
Daraufhin betraten die drei Männer nacheinander den Markt und trafen sich im Markt wieder. Nachdem sie hierauf angesprochen wurden, beleidigten sie das Personal. Vor dem Markt steigerte sich die Situation, so dass die Polizei gerufen werden musste. Nachdem zwei der Männer gegenüber der Polizei die Angaben ihrer Personalien verweigerten und daraufhin einzeln nach Ausweisdokumenten durchsucht wurden, verhielt sich ein 30-Jähriger aus der Gruppe aggressiv und stieß einen Beamten zur Seite. Nach der Feststellung der Personalien wurde gegen die drei Männer ein Platzverweis ausgesprochen. Die drei Männer müssen nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 24.03.2020

Rastatt, Niederbühl (Baden-Württemberg): Geflüchtet und Widerstand geleistet

Weil er sich einer Kontrolle entzogen, Widerstand geleistet und Beamte beleidigt hat, erwarten einen Jugendlichen seit Montagabend Strafanzeigen. Nachdem eine Zeugin Beamte des Polizeireviers Rastatt gegen 19:40 Uhr über eine betrunkene Person, welche einen Roller mit sich führte, informierte und die Beamten den das Zweirad schiebenden Jugendlichen in der Baulandstraße kontrollieren wollten, ließ dieser sein Zweirad zurück und ergriff die Flucht. Kurz darauf folgte dennoch die vorläufige Festnahme durch die Ordnungshüter. Hierbei und beim Transport zur Dienststelle leistete der 16-Jährige erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizisten. Nachdem sich keine Hinweise auf weitere Straftaten ergaben wurde der offenbar alkoholisierte junge Mann an Erziehungsberechtigte übergeben.

PM des PP Offenburg vom 24.03.2020

Coburg (Bayern): Coburger Polizisten bei Durchsetzung der Ausgangsbeschränkung beleidigt

Eine Zusammenkunft von drei Coburgern auf dem Schlossplatz unterband eine Streife des Einsatzzuges der Coburger Polizei am Montag um 17:00 Uhr. Die drei Personen erhielten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz sowie einen Platzverweis, da sie sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten. Die Coburger Polizisten blieben zunächst im Umfeld des Schlossplatzes, um zu sehen, ob sich die drei Personen an den Platzverweis hielten. Eine 40-jährige Coburgerin war allerdings mit den Maßnahmen der Coburger Polizisten nicht so ganz einverstanden. Sie wollte zurück, um sich wieder mit einem der Bekannten zu treffen. Als die Polizeibeamten deshalb einschritten, beleidigte die Coburgerin die Beamten aufs Übelste und zeigte ihnen den Mittelfinger. Gegen die 40-Jährige wird nun auch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten ermittelt. Letztendlich ging die Frau dann doch alleine ihres Weges und entging so einer polizeilichen Gewahrsamnahme.

PM der PI Coburg vom 24.03.2020

Offenburg (Baden-Württemberg): In Gewahrsam genommen

Das renitente Verhalten eines 35-Jährigen brachte diesem am Montagabend unter anderem Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Ein Passant alarmierte die Beamten gegen 18:15 Uhr, weil eine offenbar betrunkene Person in der Hauptstraße umgefallen sei. Während der, mit stark schwankendem Gang, über die Hauptstraße laufende Mann nach seinen Ausweispapieren gefragt wurde, zeigte er sich äußerst uneinsichtig und beleidigte die Ordnungshüter. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der Mittdreißiger Widerstand. Verletzt wurde niemand. Da keine Angehörigen zu erreichen waren, musste der offenbar stark Alkoholisierte die Nacht in Obhut der Beamten verbringen. Nun erwartet ihn hierfür eine Rechnung.

PM des PP Offenburg vom 24.03.2020

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Radfahrer im Straßenverkehr unterwegs

Am frühen Abend des gestrigen Tages wurde die Polizei in Wismar über einen augenscheinlich stark betrunkenen Radfahrer auf der Bgm.-Haupt-Str. informiert. Eine Streife des örtlichen Polizeihauptrevieres suchte den Ort des Geschehens unmittelbar auf und hielt den 47-jährigen Wismarer an. Bei dem Versuch sein Zweirad zu stoppen, fiel der Radler nahezu von seinem Gefährt.
Neben typischen Anzeichen für einen vorangegangenen Alkoholkonsum wies der Mann einen Atemalkohol von 1,86 Promille auf. Aufgrund dessen ordneten die Polizisten eine Blutprobenentnahme an und erklärten ihm das weitere Vorgehen. Der Mann zeigte sich jedoch äußerst unkooperativ. Weil er die Beamten folgend beleidigte und anspuckte wurden ihm Handfesseln angelegt und er der Dienststelle zugeführt, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Den polizeibekannten 47-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr.

PM der PI Wismar vom 24.03.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 25-Jähriger nach Widerstand und Körperverletzung festgenommen

Beamte der Polizei Dortmund haben am Montagnachmittag (23. März) einen Mann festgenommen, nachdem dieser im Bereich der S-Bahn-Haltestelle Dorstfeld-Süd auf eine Frau eingeschlagen und -getreten hatte. Bei der Festnahme leistete der Mann Widerstand.
Zeugen alarmierten gegen 16.10 Uhr die Polizei. Am Zugang zum Bahngleis der Haltestelle hatte ein junger Mann nach einer verbalen Streitigkeit einer jungen Frau zunächst die Handtasche entrissen und damit auf sie eingeschlagen.
Anschließend trat er sie auch noch. Als die Frau um Hilfe rief, flüchtete der Täter.
Während der sofort eingeleiteten Fahndung, trafen Beamte am Vogelpothsweg auf einen Mann, dessen Aussehen zur Täterbeschreibung passte. Als sie diesen kontrollieren wollten, rannte er – von einem Polizisten verfolgt – davon. Bei dieser Verfolgung zwang der Mann beim mehrmaligen Überqueren der Straße mehrere Fahrzeuge zum Abbremsen. Auf der Wittener Straße gelang es dem Polizeibeamten schließlich, den Flüchtigen zu Boden zu bringen. Bei seiner anschließenden Fixierung leistete er Widerstand, schlug und trat mehrfach in Richtung des Beamten. Mit Unterstützungskräften wurde der 25-jährige Dortmunder schließlich festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.
Der Beamte wurde leicht verletzt, verblieb aber dienstfähig. Die junge Frau, eine 23-jährige Dortmunderin und offenbar die Ex-Freundin des 25-Jährigen, lehnte eine ärztliche Behandlung ab.
Den 25-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Dortmund vom 24.03.2020

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Beamte beleidigt

Weil ein 22-Jähriger am 23.03.2020, gegen 21:45 Uhr, in der Nuhnenstraße vorbeifahrende Polizeibeamte durch Gesten beleidigte, stoppten diese, um den Mann zu kontrollieren. Als er die Polizisten auf sich zu kommen sah, lief er auf die Fahrbahn und beleidigte sie verbal. Trotz mehrmaliger Aufforderungen die Fahrbahn zu verlassen kam er diesen nicht nach. Als die Beamten ihn dann auf den Gehweg führten, schlug er einen der beiden Beamten. Daraufhin haben sie ihn zum Polizeirevier gebracht und eine Anzeige wegen Widerstandes aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 24.03.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressives Trio

Mit einem diebischen und aggressiven Trio hatte es die Polizei am späten Montagnachmittag im Gersweilerweg zu tun. Zunächst war einer der drei Männer in einem Supermarkt beim Stehlen aufgefallen – er hatte eine Flasche Rum eingesteckt und dann den Kassenbereich passiert, ohne dafür zu bezahlen.
Als ihm ein Markt-Angestellter nach draußen folgte, warf der Dieb die Flasche in einen angrenzenden Vorgarten. Dann erhielt er „Verstärkung“ durch zwei seiner Kumpels, die draußen gewartet hatten und sich dem Mitarbeiter entgegenstellten.
Auch gegenüber der alarmierten Polizeistreife verhielten sich die Männer aggressiv und gingen immer wieder in drohender Haltung auf die Beamten zu. Es gelang den Einsatzkräften aber, die Situation zu beruhigen.
Alle drei Männer sind bereits polizeibekannt. Sie standen unter Alkoholeinfluss.
Der 34-jährige Ladendieb hatte laut Schnelltest einen Pegel von 2,11 Promille.
Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu. Alle drei Männer erhielten einen Platzverweis. Das weggeworfene Diebesgut wurde gefunden und dem Markt zurückgegeben.

PM des PP Westpfalz vom 24.03.2020

Wiesbaden (Hessen): In Zeiten von Corona Polizeibeamten absichtlich ins Gesicht „geniest“

Wiesbaden, Platter Straße, 20.03.2020, 15:20 Uhr
(He)Am Freitagmittag hustete und nieste ein 33-jähriger Wiesbadener einem Polizeibeamten während einer Personalienfeststellung absichtlich ins Gesicht.
Augenscheinlich wollte er damit völlig grundlos sein grundsätzliches Missfallen gegenüber den Beamten ausdrücken. Der Mann hatte gegen 15:20 Uhr, auf dem Gehweg laufend, der vorbeifahrenden Streife den Mittelfinger gezeigt. Dies geschah aus dem Nichts, ohne dass es zuvor zu einem Kontakt gekommen war. Die betroffenen Beamten entschlossen sich daraufhin eine Personalienfeststellung durchzuführen.
Auf eine entsprechende Ansprache habe der Mann sofort aggressiv und ablehnend reagiert. Als der polizeibekannte 33-Jährige aus der Kontrolle wieder entlassen wurde, täuschte er plötzlich einen augenscheinlich völlig übertriebenen „Niesanfall“ vor. Während diesem hustete und „nieste“ er einem der Beamten absichtlich ins Gesicht. Wenn dieses Verhalten schon in „normalen“ Zeiten als ekelhaft und widerwärtig zu bezeichnen ist, bekommt es in der aktuellen Situation nochmals eine ganz andere Note. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 24.03.2020

Oranienburg (Brandenburg): 13-Jähriger rastet aus

Ein 13-jähriger Deutscher befand sich gestern in der Augustin-Sandtner-Straße offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Er randalierte in der Wohnung schrie laut umher. Als Polizeibeamte vor der Tür standen, öffnete der 13-jährige die Tür und ging auf die Beamten los. Diese fixierten im anschließend am Boden. Unter Polizeibegleitung wurde er im Anschluss in ein Krankenhaus auf eine psychiatrische Einrichtung gebracht, wo er medikamentös beruhigt wurde. Für den Transport wurde ihm eine Spuckschutzhaube angelegt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

Wittenberge (Brandenburg): Polizisten beleidigt

Im Rahmen der Überprüfung der öffentlichen Plätze wurde gestern Abend um 19.40 Uhr im Clara-Zetkin-Park ein 29-jähriger polizeibekannter Deutscher auf einem Klettergerüst festgestellt. Bereits bei der Kontaktaufnahme durch die Polizisten wurden diese durch den Mann beleidigt. Der 29-Jährige verließ daraufhin das Klettergerüst. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

Perleberg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Um 10.00 Uhr wurden Polizeibeamte gestern in die Bäckerstraße gerufen, weil dort ein 58-jähriger Deutscher in eine psychiatrische Eirichtung eingewiesen werden sollte. Dagegen wehrte sich der Mann derart, dass die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen wurde. Der Mann schlug und trat in Richtung der Polizisten. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurden die Angriffe unterbunden. Unter Polizeibegleitung wurde er anschließend in ein Krankenhaus auf eine psychiatrische Station eingeliefert

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung

Wegen einer sich aggressiv verhaltenden Person wurde die Polizei am Montagabend nach Bornstedt, zur Haltestelle „Rote Kaserne“ gerufen. Diese stellten vor Ort einen auf dem Boden liegenden 40-Jährigen fest, vor welchem ein 46-Jähriger stand und der sofort die Beamten bat, ihm Handfesseln anzulegen. Das taten die Polizisten auch und riefen zudem einen Retttungswagen, für den am Boden Liegenden. Der Geschädigte wirkte sehr benommen und war nicht in der Lage eine Sachverhaltsschilderung abzugeben. Der alkoholisierte Tatverdächtige, der den Geschädigten nach seinen Angaben „umgeboxt“ habe, äußerte, dass er mit seinem Handeln der Polizei helfen wolle. Hierbei allerdings wurde er mehrfach sehr aufbrausend gegenüber den Beamten. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Der Geschädigte wurde indes durch Rettungskräfte in eine Fachklinik gebracht.

PM der PD Brandenburg West vom 24.03.2020

Rochlitz (Sachsen): Musikanlage nach Ruhestörung sichergestellt

Wegen einer Ruhestörung wurden Polizeibeamte in der vergangenen Nacht mehrfach in die Obere Lindenbergstraße gerufen. Eine Zeugin hatte die Polizei verständigt, nachdem aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mehrfach laute Musik abgespielt worden war. Vor Ort angekommen, bestätigte sich den eingesetzten Polizeibeamten der Sachverhalt. Nach einem belehrenden Gespräch regulierte der Mieter (22) die Musik. Kurz darauf wurden die Beamten erneut zur Wohnung des 22-Jährigen gerufen, da die Musik erneut laut lief. Der junge Mann verhielt sich aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen der Polizisten. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkoholeinfluss.
Bei der anschließenden Sicherstellung der Musikanlage versuchte der junge Mann, dies zu verhindern, indem er sich den Polizisten in den Weg stellte. Im Anschluss folgte er den Beamten bis zu ihrem Fahrzeug, wo er noch gegen die Scheibe des Streifenwagens schlug.
Die Polizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung und Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 24.03.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): Bei Festnahme eines 26-Jährigen: Polizeibeamter im Einsatz verletzt

Nachdem er unter Drogeneinfluss mit einem fremden Auto unterwegs war, hat am Montagmorgen ein 26-Jähriger versucht, zu Fuß vor Polizeibeamten zu fliehen und dabei mit einem Aufsteller nach ihnen geworfen.
Kurz vor 7 Uhr waren zwei Polizeistreifen zu einer Tankstelle in der Breslauer Straße gerufen worden. Ein 41 Jahre alter Mann hatte seinen Pkw mit laufendem Motor vor der Tankstelle abgestellt, um sich eine Zeitung zu kaufen. Während der Abwesenheit des Fahrers, nutzte der 26-Jährige die Gelegenheit und machte ohne Erlaubnis des Besitzers mit dem Auto eine Spritztour. Nach kurzer Zeit kehrte er mitsamt Fahrzeug wieder zurück. Bei einer anschließenden Personenkontrolle bemerkten die vom Autobesitzer alarmierten Polizeibeamten sofort, dass der 26-Jährige Anzeichen einer Drogenbeeinflussung zeigt. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte dann auch positiv auf Amphetamin, Metamphetamin und Haschisch. In der Folge versuchte der 26-Jährige zu Fuß die Flucht zu ergreifen und sich den anstehenden weiteren Maßnahmen zu entziehen. Die Polizeibeamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Wohl um seinen Vorsprung zu vergrößern, nahm der 26-jährige Mann einen größeren Pappaufsteller der Tankstelle und warf diesen nach den hinterhereilenden Polizeibeamten, sodass einer der Ordnungshüter stürzte und sich dadurch leichte Verletzungen zuzog. Es gelang den Einsatzkräften dennoch, den Flüchtenden zu stellen und festzunehmen. Der 26-Jährige musste daraufhin eine Blutprobe abgeben und es erwarten ihn nun gleich mehrere Anzeigen.

PM des PP Pforzheim vom 24.03.2020

Am Montagvormittag (23. März 2020) hat ein aufmerksamer Bürger am Kreisverkehr der Fegeteschstrasse / Römerstraße ein Schaf gesichtet und die Polizei verständigt. Polizeibeamte konnten das Tier wohlbehalten einfangen.
Wahrscheinlich handelt es sich um ein junges Kamerunschaf.

Es ist in Absprache mit dem zuständigen Tierheim bei einem Polizeibeamten untergebracht. Der Besitzer wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02151 6340 zu melden.

PM des PP Krefeld vom 24.03.2020

Am Sonntag, 22.03.2020, klärte die Bundespolizeiinspektion Köln eine Fahndung nach einer vermissten 16-Jährigen innerhalb kürzester Zeit auf.

Gegen 14:00 Uhr wurde die Bundespolizei über die Fahndung nach einem vermissten Mädchen aus Worms in Kenntnis gesetzt. Diese Meldung gab man umgehend an die Beamten im Kölner Hauptbahnhof weiter. Tatsächlich fanden die Polizisten bereits
10 Minuten später eine Jugendliche, auf die die Personenbeschreibung zutraf.

Auf Nachfrage gab sie einen falschen Namen an – einen passenden Ausweis führte sie allerdings nicht mit, so dass die Bundespolizisten genauer ermittelten.
Schließlich konnten sie anhand eines Schlüsselbundes mit Namensschild die Lüge aufdecken und mit einem Abgleich ihrer Fingerabdrücke die echte Identität feststellen. So wurde schon kurz nach Beginn der Fahndung wieder Entwarnung an die Familie gegeben.

Das Mädchen wurde durch die Bundespolizei in Gewahrsam genommen und ihre Mutter informiert, damit sie abgeholt werden konnte. Warum die Jugendliche weggelaufen war, blieb für die Polizisten ein Geheimnis.

PM der BPOLD St. Augustin vom 24.03.2020