Am heutigen Sonntagmittag erreichten die Polizei Lindau mehrere Mitteilungen über ein verletztes Reh, welches neben der BAB 96, Höhe Sigmarszell in Fahrtrichtung Lindau, nur wenige Meter neben der Fahrbahn verwirrt umherlief. Das Reh war augenscheinlich verletzt und drohte auf die Fahrbahn zu laufen. Zunächst versuchten mehrere Streifenbesatzungen der Polizei Lindau und der Bundespolizei das Tier von der Autobahn weg, hinter den Wildschutzzaun zu treiben, welches über längere Zeit nicht gelang. Nach Rücksprache mit dem örtlichen Jagdpächter, welcher nicht rechtzeitig vor Ort sein konnte, und der Tatsache, dass allmählich die Dämmerung einsetzte, musste die Polizei das Reh erschießen, um eine Kollision mit herannahenden Fahrzeugen von der Autobahn zu vermeiden. Hierfür wurde die BAB 96 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt um eine Gefahr für unbeteiligte auszuschließen. (PI Lindau)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei verhindert Rechtsrockkonzert

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes zur Gefahrenabwehr im Landkreis Rostock wurde im Gemeindehaus Zernin eine größere Veranstaltung erkannt, bei der sich gegen 21:00 Uhr bis zu 90 Personen versammelt hatten. Der überwiegende Teil davon kann der rechten Szene zugeordnet werden. Einige der Teilnehmer sind in der Vergangenheit auch strafrechtlich bereits in Erscheinung getreten. Im Rahmen dieser Veranstaltung war auch der Auftritt von Szenebands geplant. Dies wurde durch den am Ort erschienen Bürgermeister und der Polizei unterbunden.
Nach Ende der Veranstaltung, gegen 01:30 Uhr, kam es zu Widerstandshandlungen aus dem Kreis von etwa 25 noch verbliebenden, überwiegend erheblich alkoholisierten, Personen. Dabei wurden zwei Beamte und zwei Störer verletzt.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen u.a. wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Güstrow vom 14.04.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Renitente Person in polizeilichen Gewahrsam genommen

Kurz nach Mitternacht stürzte ein männliche Person in der Kolpingstraße und verletzte sich dabei. Der Betroffene sollte lediglich ärztlich behandelt werden. Da dieser jedoch aufgrund einer Mischintoxikation starke Stimmungsschwankungen hatte und sehr aggressiv gegenüber den eingesetzten Kräften (Rettungssanitäter und Polizei) war, wurde dieser nach einer medizinischen Versorgung im Krankenhaus Lohr in polizeilichen Gewahrsam genommen. Dort verbrachte der Betroffene die restliche Nacht.

PM der PI Marktheidenfeld vom 14.04.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Betrunkener Radfahrer bedroht Sanitäter und Polizeibeamte

Am Samstag, 13.04.2019 gegen 9:45 Uhr wird ein Rettungswagen zu einem Einkaufsmarkt an der Cloppenburger Straße in Kreyenbrück gerufen, an dem eine betrunkene Person angeblich hilflos bei einem Fahrrad liegen soll. Als die Sanitäter eintreffen flüchtet der 20-jährige Oldenburger mit diesem Fahrrad, stürzt dabei alkoholbedingt jedoch nach wenigen Metern ohne Fremdeinwirkung und fällt in ein Beet. Später wird bei ihm ein Alkoholwert von 2,12 Promille festgestellt. Während einer zweiten Ansprache durch die Sanitäter beleidigt er diese und holt einen Hammer aus seiner Jacke.
Er droht die Sanitäter mit dem Hammer zu schlagen, woraufhin die Polizei gerufen wird. Im Rahmen der Personalienfeststellung reagiert er zusehends aggressiver, beleidigt auch die eingesetzten Polizeibeamten und bedroht auch sie mit dem Hammer, so dass er fixiert werden muss, um Angriffe zu vermeiden. Zur Verhinderung einer Weiterfahrt mit dem Fahrrad sowie weiterer Straftaten wird er einer Gewahrsamszelle zugeführt, wo ihm aufgrund der Trunkenheitsfahrt eine Blutprobe entnommen wird.

PM der PI Oldenburg-Stadt / Ammerland vom 14.04.2019

Bayreuth (Bayern): Polizeibeamte mehrmals beleidigt

2 Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt wurden mehrmals während eines laufenden Einsatzes beleidigt. Grund dafür waren Mitteilungen, dass aus einer Personengruppe heraus unbeteiligte Passanten angepöbelt werden, und diese Gruppe dabei teilweise sehr aggressiv auftritt. Die Beamten versuchten die Personengruppe ausfindig zu machen, um ein Gespräch zu führen bzw. die Pöbeleien zu unterbinden. Nach einem längeren Gespräch mit der Personengruppe verließ ein großer Teil den dortigen Bereich und ging nach Hause. Lediglich 2 Personen waren uneinsichtig und diskutierten weiterhin mit den Beamten und waren sehr aufgebracht. Zudem pöbelten die beiden Personen weiterhin gegen die dortigen Passanten. Daher musste diesen Personen ein Platzverweis für den dortigen Bereich ausgesprochen werden. Dieser mehrmaligen Aufforderung kamen die beiden alkoholisierten Personen nicht nach, weshalb ein polizeilicher Gewahrsam unumgänglich war. Während des gesamten Einsatzes vor Ort und beim späteren Transport der beiden alkoholisierten Personen zur Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt, wurden die Beamten dauerhaft beschimpft und mehrfach beleidigt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 14.04.2019

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten enden in Körperverletzung

Im Zuge von zunächst verbalen Streitigkeiten schlug ein 32-jähriger einem 45-jährigem mit einer Bierflasche mehrfach ins Gesicht. Der alkoholisierte Beschuldigte konnte im näheren Umfeld noch durch die Polizei angetroffen werden.
Da der Beschuldigte im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen immer aggressiver wurde verbrachte er die Nacht bei der Polizei.

PM der PD Neustadt/W. vom 14.04.2019

Landshut (Bayern): Betrunkene Randaliererin beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, den 13.04.2019, gegen 19:00 Uhr, randalierte eine 51-jährige Landshuterin in der gemeinsamen Wohnung ihres Lebensgefährten und versuchte eine Türe zu beschädigen. Da sich die erheblich alkoholisierte Frau nicht beruhigte, verständigte der Lebensgefährte die Polizei. Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten verhielt sich die Frau aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten auch. Schließlich musste die Frau die Nacht in der Ausnüchterungszelle bei der Polizeiinspektion Landshut verbringen.

PM der PI Landshut vom 14.04.2019

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Handeln mit Betäubungsmitteln und gewerbsmäßiger Hehlerei in Hamburg-Rahlstedt

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 nahmen am Freitagabend eine 40-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 35 und 39 Jahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie der gewerbsmäßigen Hehlerei und Verstoßes gegen das Waffengesetz vorläufig fest. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen.
Die Zivilfahnder wurden am Freitagabend auf den ihnen bereits mit bekannten 35-Jährigen aufmerksam, als er mit einem neuwertigen Mountainbike zu einem Mehrfamilienhaus in der Boltenhagener Straße fuhr und das Fahrrad ungesichert dort abstellte, bevor er das Haus betrat.
Als er kurze Zeit später das Haus wieder verließ, wurde er angehalten und überprüft. Hierbei fanden die Beamten zwei Portionseinheiten mit Marihuana auf und stellten diese ebenso wie das Fahrrad sicher.
Da den Zivilfahndern Hinweise vorlagen, dass aus einer Wohnung des besagten Mehrfamilienhauses heraus Betäubungsmittel verkauft werden, erwirkte die Staatsanwaltschaft hierauf einen Durchsuchungsbeschluss.
Der später festgestellte 39-Jährige versuchte, die Polizeibeamten am Betreten der Wohnung zu hindern, indem er die Tür mit Körperkraft blockierte.
Zeitgleich versuchte die 40-jährige Wohnungsinhaberin über den Balkon zu flüchten, was allerdings durch die Polizeibeamten, die sich inzwischen Zutritt zur Wohnung verschafft hatten unterbunden werden konnte. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Im Wohnungsflur fanden die Beamten einen Baseballschläger auf, der offenbar zur Absicherung bereitgestellt worden war.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten ca.
200g Kokain, ca. 10g Marihuana, Anabolika, Verpackungsmaterial, eine Feinwaage sowie 509 Euro mutmaßliches Dealgeld auf und stellten die Beweismittel sicher.
Darüber hinaus wurden hochwertiger Schmuck, vier hochwertige Uhren, 13 Designer-Handtaschen und vier Geldbörsen sowie drei hochwertige Fahrräder aufgefunden und sichergestellt.
Außerdem fanden die Beamten einen illegalen Feuerwerkskörper und ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät auf und stellten diese ebenfalls sicher.
Der 35-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen.
Der 39-jährige Mann und die 40-jährige Frau wurden einem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesguts, dauern an.
Das Drogendezernat des Landeskriminalamts führt die Ermittlungen fort.

PM der POL Hamburg vom 14.04.2019

Mainz (Rheinland-Pfalz): Erster Tag des Mainzer Rheinfrühlings – polizeiliche Bilanz

Bereits am ersten Tag des Frühlingsfestes konnte ein hohes Besucheraufkommen verzeichnet werden. Probleme bereiteten vermehrt erlebnisorientierte Jugendliche / Heranwachsende trotz der durchgeführten Jugendschutzkontrollen. Mehrere Körperverletzungsdelikte wurden verzeichnet. Ein 16-Jähriger wurde durch ein Tierabwehrspray am Auge leicht verletzt. Ein 15-Jähriger aus Oppenheim verlor derart die Kontrolle über sich, dass er nach diversen Beleidigungen in ein Krankenhaus verbracht werden musste.
Darüber hinaus fiel ein 42-Jähriger aus Frankfurt auf, als er im alkoholisiertem Zustand diverse Besucher anpöbelte. Er hatte ein Einhandmesser einstecken. Da er den Anweisungen nicht Folge leistete, musste er in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Mainz vom 14.04.2019

Oberneisen (Rheinland-Pfalz): Randalierende Person

Am Sonntag, den
14.04.19 um 05.45 Uhr wurde durch Anwohner eine alkoholisierte, randalierende männliche Person gemeldet. Dieser war zunächst durch seine Schreierei aufgefallen, hob an der Bushaltestelle dann aber einen Gullydeckel aus und warf diesen auf die Fahrbahn. Durch einen Anwohner wurde der Deckel wieder eingesetzt. Der 31jährige aus dem Rheingau-Taunus-Kreis konnte am Ortsausgang angetroffen werden. Da er sich auch gegen die Beamten aggressiv zeigte und diese aufs Übelste beleidigte, wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Montabaur vom 14.04.2019

Rödental (Bayern): Folgenreicher Unfall unter Alkoholeinfluss

Am späten Samstagabend kam es im Rödentaler Ortsteil Mönchröden zu einem Verkehrsunfall, der den verantwortlichen Fahrzeugführer eine ganze Litanei an Straftatbeständen erfüllen lies. Der junge Mann fuhr mit einem Kleinwagen zunächst schwungvoll von einem Parkplatz in die Gnaileser Straße ein und prallte dort, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Der augenscheinlich deutlich betrunkene Fahrzeugführer versuchte nicht nur den Zeugen gewaltsam von der Mitteilung an die Polizei abzuhalten. Bei der späteren Unfallaufnahme durch Beamte der PI Neustadt bei Coburg, beleidigte er auch die eingesetzten Beamten mit nicht zitierfähigen Kraftausdrücken und wollte sich den weiteren Maßnahmen entziehen. Nachdem der Mann durch die Beamten überwältigt werden konnte, war eine Blutentnahme im Krankenhaus die Folge der Alkoholfahrt. Die Sicherstellung seines Führerscheines erübrigte sich, da er nicht im Besitz eines solchen war. Der junge Mann darf sich zeitnah u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Alkoholgenusses, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Nötigung, versuchter Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Am benutzten Kleinwagen hingegen entstand Totalschaden.

PM der PI Neustadt b.C. vom 14.04.2019

Rain (Bayern): Beamte werden beleidigt

Am Samstag, 13.04.19, gegen 01.30 Uhr, wird eine Streife der Polizei Rain nach Oberndorf in den Johannesfeldring gerufen.
Anwohner bemerken wie eine männliche Person durch den Garten schleicht. Die Person wird bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Als die Polizei vor Ort war, wird dann festgestellt, dass eine Gartenbox beschädigt wurde und der 58-jährige Anwohner beleidigt wurde. Sachschaden ca. 100.- Euro.
Der 24-jährige Täter ist erheblich betrunken, so betrunken, dass kein Alkoholtest möglich war. Während der Anzeigenaufnahme wurden die eingesetzten Beamten ständig mit Kraftausdrücken beleidigt.
Es blieb den Beamten nur die Möglichkeit den jungen Mann in den Arrest in Augsburg einzuliefern. Auch während der gesamten Fahrt nach Augsburg mussten die Beamten die Beleidigungen über sich ergehen lassen. Was der junge Mann in dem Garten wollte ist noch nicht geklärt.

PM der PI Rain vom 14.04.2019

Saarlouis (Saarland): Dienstgebäude beworfen

Am frühen Samstagmorgen, gegen 05:15 Uhr, warf ein 33jähriger Mann eine Bierflasche in Richtung eines Fensters der Polizeidienststelle in Saarlouis. Der Mann wurde vor einer Gaststätte durch Polizeibeamte angetroffen. Der stark alkoholisierte Mann musste aufgrund seines Zustandes letztendlich in Gewahrsam genommen werden.
Das Dienstgebäude wurde durch den Flaschenwurf nicht beschädigt.

PM der PI Saarlouis vom 14.04.2019

Bern: Mehrere Einsatzkräfte in der Berner Innenstadt verletzt

Bei einem Einsatz in der Nacht auf Sonntag in der Berner Innenstadt sind die ausgerückten Polizeikräfte massiv angegriffen worden. Insgesamt sechs Polizisten und eine Polizistin wurden dabei verletzt. Zwei Personen wurden angehalten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag, 13. April 2019, hatten sich in und rund um die Aarbergergasse in Bern zahlreiche Personen versammelt, um den Meistertitel des BSC Young Boys zu feiern. Dabei wurden auch wiederholt verbotene Pyrotechnika und Feuerwerk abgefeuert. Nach einer Vorsprache durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern wurde mit Blick auf die Verhältnismässigkeit und die zahlreichen Unbeteiligten entschieden, nicht einzuschreiten und Ermittlungen einzuleiten.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Kantonspolizei Bern vom Sicherheitsdienst eines Lokals an der Aarbergergasse eine Meldung, wonach es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Zudem ging ein vor Ort manuell ausgelöster Überfall-Alarm ein, welcher sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als Fehlalarm herausstellte. Umgehend rückte eine Patrouille zur Unterstützung und Abklärung der Ereignisse aus. Die beiden Einsatzkräfte wurden zunächst von einem Unbekannten und danach beim Versuch, diesen anzuhalten, von mehreren vermummten Personen massiv angegriffen. Auch eine zweite eingetroffene Patrouille wurde umgehend mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt angegriffen. Nach dem Überfall-Alarm und zur Unterstützung der bei den Angriffen verletzten Mitarbeitenden wurden weitere Einsatzkräfte aufgeboten. Um die Verletzten in Sicherheit zu bringen und die Angreifer zurück zu drängen, mussten Pfefferspray und der Einsatzstock eingesetzt werden.
Insgesamt wurden sechs Polizisten und eine Polizistin verletzt, sechs davon mussten ins Spital gebracht werden. Weitere Verletzte sind derzeit nicht bekannt. Im Zuge des Einsatzes wurden ein Mann und ein Jugendlicher angehalten. Sie wurden in Polizeiräumlichkeiten gebracht und werden verzeigt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen, welche Angaben zum Abrennen der verbotenen Pyrotechnika sowie den Angriffen auf die Polizeikräfte machen können. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sind gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 31 634 41 11 zu melden.

PM der KaPo Bern vom 14.04.2019

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine Polizeistreife kontrollierte am 14.04.19, gegen 02.00 Uhr, eine 26-jährige Pkw-Fahrerin und stellte bei ihr drogentypische Auffälligkeiten fest. Da sie einen Urintest verweigerte, wurde sie zur Blutentnahme ins Klinikum verbracht. Dort verweigerte sie auch die Blutentnahme, so dass diese zwangsweise durchgeführt werden musste. Hierbei leistete sie massiven Widerstand, schlug mit ihren Füßen nach den Beamten und biss einen Beamten in die Hand. Nach erfolgter Fesselung konnte die Blutentnahme schließlich durch den diensthabenden Arzt durchgeführt werden. Die Polizisten blieben weiter dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Neu-Ulm (Bayern): Vorfälle im Diskothekenumfeld Lessingstraße


Zu einem weiteren Vorfall kam es ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Neu-Ulmer Diskothek in der Lessingstraße. Dort fielen zwei Gäste gegen 03:15 Uhr auf, weil sie andere Besucher der Diskothek „anpöbelten“. Hierbei handelt es sich um einen 23-jährigen und einen 26-jährigen Blausteiner. Die beiden „Pöbler“ wurden durch einen 36-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Lokal verwiesen und zur Ausgangstüre begleitet. Am Ausgang schlug der 23-Jährige dann unvermittelt dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit der Faust ins Gesicht. Nach seinem Faustschlag versuchte der 23-Jährige sofort zu flüchten, kam aber aufgrund seiner starken Alkoholisierung am Treppenabgang zu Sturz und verletzte sich dabei so, dass er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Neu-Ulmer Krankenhaus gebracht werden musste. Der 36-Jährige wurde vom Faustschlag nicht weiter verletzt. Während der Sachverhalt durch die gerufene Polizeistreife aufgenommen wurde, beleidigte der 26-Jährige die 21- und 26-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch zeigen des Mittelfingers und mit diversen Ausdrücken. Da sich der Mann uneinsichtig sowie aggressiv verhielt und zudem alkoholisiert wirkte, wurde dieser zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungsstörungen in Gewahrsam genommen und im Haftraum der Polizeiinspektion untergebracht. Die beiden 23- und 26-jährigen Blausteiner erwartet nun jeweils eine Strafanzeige. Den 23-jährigen wegen Körperverletzung zum Nachteil des Mitarbeiters vom Sicherheitsdienst und den 26-jährigen wegen Beleidigung zum Nachteil der Polizeibeamten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

Meiningen (Thüringen): Einsatz vor der Dienststelle

Am Samstag, den 13.04.2019 gegen 19:15 Uhr wurden Beamte der Meininger Polizei auf eine junge Frau aufmerksam, welche unmittelbar vor der Dienststelle auf der stark frequentierten Leipziger Straße lief und sich auf die Straße legte, sodass Fahrzeuge anhalten mussten. Sie hatte eine zum Cannabiskonsum übliche Wasserpfeife mit entsprechenden Verbrennungsrückständen dabei, welche sie aufgrund der Ausmaße des Exemplars ganz offensichtlich mitführte. Die 23-Jährige wurde durch die Beamten angesprochen und zur Dienststelle verbracht. Dabei zeigte sich die junge Frau aggressiv, entkleidete sich teilweise und schlug nach den Beamten, welche Zwang anwenden mussten, um der Situation Herr zu werden. Auf der Dienststelle wurde sie einem Arzt vorgestellt, welcher die Einweisung in eine Fachklinik anwies. Die Behandlung musste aufgrund des renitenten Verhaltens ebenfalls durch die Polizei begleitet werden. Hierbei verletzte die Frau einen Beamten, sodass dieser vorerst nicht mehr dienstfähig war. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf mehrere verbotene Substanzen.

PM der LPI Suhl vom 14.04.2019

Gotha (Thüringen): Betrunkener Fahrradfahrer kollidiert mit zivilem Dienstfahrzeug der Polizei

Am Samstag gegen 14.05 Uhr kam es in der Schönen Aussicht in Gotha zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 31-Jährigen Fahrradfahrer und einem zivilen Fahrzeug der Polizei Gotha. Die Beamten waren mit ihrem Dienstfahrzeug gerade auf dem Weg zu einem Einsatz und wollten aus Richtung Polizeidienststelle in die Schöne Aussicht einfahren. Der 31-Jährige befuhr mit seinem E-Bike den Rad-/Gehweg in der Schönen Aussicht aus Richtung Waltershäuser Straße kommend. Hierbei übersah er scheinbar den Pkw und fuhr in der Folge in die Beifahrerseite des Dienstwagens. Am E-Bike und dem Pkw der Polizei entstand leichter Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrradfahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss, eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,1 Promille. Nach der Blutentnahme wurde Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt gegen den 31-Jährigen erstattet.

PM der LPI Gotha vom 14.04.2019

Linz (Oberösterreich): Asylwerber ging auf Polizisten los

Am 14. April 2019 gegen 11:40 Uhr kam es vor einem Lokal in der Dauphinestraße in Linz zu einem Vorfall, bei dem ein 23-jähriger afghanischer Asylwerber laut Anzeige bei der Polizei mit einem Messer auf Passanten und Fahrzeuge losgegangen sein soll. Der Beschuldigte wurde nach einem Hinweis durch einen Zeugen bei der Kreuzung Dauphinestraße-Schörgenhubstraße angehalten, wobei er sofort auf eine Polizistin losging und versuchte dieser mit der Faust ins Gesicht bzw. gegen den Oberkörper zu schlagen. Der Beschuldigte wurde durch Anwendung massiver Körperkraft und Unterstützung weiterer Kräfte zu Boden gebracht und festgenommen. Bei der Personsdurchsuchung fanden die Beamten ein aufklappbares Springmesser.
Der Beschuldigte wurde ins Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert, vorweg wurden durch die erhebenden Beamten drei Sachbeschädigungen unter Verwendung eines Messers festgestellt. Weitere Ermittlungen sind erforderlich, bei der Festnahme wurden ein Polizist und eine Polizistin verletzt.

PA der LPD Oberösterreich vom 14.04.2019

Am Samstag, den 13.04.2019, gegen 03.45 Uhr, führte ein 32-jähriger Polizeibeamter auf der Landsberger Straße eine Verkehrskontrolle durch. Hierfür stellte er den uniformierten Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht auf dem ersten von drei Fahrstreifen ab. Der zu kontrollierende Pkw Smart stand zu diesem Zeitpunkt schräg rechts vor dem Streifenwagen.
Als der Polizeibeamte an der Fahrertür des Smart stand, näherte sich von hinten ein 38-jähriger Münchner mit seinem Pkw Opel. Vermutlich aufgrund Alkoholisierung kollidierte der 38-Jährige frontal mit dem Heck des Dienst-Pkw, welches durch die Wucht des Aufpralls nach vorne gegen das Fahrzeugheck des Smart geschoben wurde. Der 32-jährige Polizeibeamte konnte eine Kollision nicht mehr verhindern und wurde auf die Motorhaube des Dienst-Pkw geschleudert. Hierbei wurde er leicht verletzt und mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Münchner Klinikum verbracht.
Der Fahrer des Smart sowie der Fahrer des Opel blieben unverletzt. Sowohl der Streifenwagen als auch der Opel waren nicht mehr fahrbereit. Der Smart wurde bei dem Zusammenstoß leicht beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 37.000 Euro geschätzt. Im Rahmen der Unfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrsbehinderungen.

PM des PP München vom 14.04.2019

In Friedrichshain ereignete sich gestern Vormittag ein Verkehrsunfall mit einem Einsatzwagen der Polizei. Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich kurz nach 11 Uhr ein Einsatzwagen mit Blaulicht und Martinshorn auf der Anfahrt zu einem Einsatz am Bersarinplatz. Dazu war der Polizeiwagen auf der Warschauer Straße in Richtung Frankfurter Tor unterwegs. An der Kreuzung Warschauer Straße/Frankfurter Allee fuhr der Funkwagen bei roter Ampel in den Kreuzungsbereich hinein. Auf der Kreuzung kam es hierbei zum Zusammenstoß mit einem Mercedes, der die Frankfurter Allee in Richtung Friedenstraße befuhr. Der Einsatzwagen kippte durch den Zusammenstoß, überschlug sich und blieb auf die Seite liegen. Weitere Einsatzkräfte und Rettungskräfte der Feuerwehr befreiten die Polizisten aus dem Fahrzeug, wobei sich ein Beamter leicht an einem Auge verletzte. Er wurde ambulant in einem Krankenhaus behandelt und setzte seinen Dienst fort. Sanitäter brachten den 45-jährigen Fahrer und den 24-jährigen Beifahrer des Streifenwagens zur ärztlichen Versorgung in Kliniken. Der Fahrer konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung bald darauf wieder verlassen, seinen Dienst jedoch nicht fortsetzen. Sein Kollege verblieb zur stationären Behandlung. Der 42-jährige Fahrer des Mercedes blieb unverletzt. Zu beiden Fahrzeugführern lagen keine Anzeichen einer Alkoholisierung vor. Der 45-jährige Polizist stimmte zudem freiwillig einer Atemalkoholkontrolle zu. Sie ergab einen Wert von 0,0 Promille. Die Kreuzung blieb für die Dauer der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme bis ungefähr 14.40 Uhr gesperrt. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6, welcher auch beide Fahrzeuge sicherstellte.

PM des PP Berlin vom 14.04.2019

Lappersdorf (Bayern): Aufmerksamer Zeuge stellt Ladendiebe – Angriff auf hinzugerufene Polizeibeamte

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Vormittag des 12.04.2019 zwei 16-jährigen Schüler, die zur Tatzeit in einem Lappersdorfer Discount-Markt diverse alkoholische Getränke in ihre Rucksäcke packten und ohne zu bezahlen den Kassenbereich passierten. Nachdem der Zeuge die beiden Jugendlichen ansprach, flüchtete einer der Beiden aus dem Laden und riss hierbei mehrere namentlich nicht bekannte Kunden um. Der zweite Jugendliche konnte vom Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Kurze Zeit später kehrte der zuvor flüchtige Jugendliche zum Tatort zurück. Bei der Erhebung seiner Personalien griff der aggressive und alkoholisierte Schüler die Beamten mittels Kopfstößen und Fußtritten an, die aber allesamt abgewehrt werden konnten. Die Beamten blieben unverletzt. Der Jugendliche wurde im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizeiinspektion Regenstauf bittet die bislang unbekannten Kunden, sich unter der Tel.-Nr. 09402/9311-0 zu melden, sofern sie bei der Flucht des Täters Verletzungen erlitten haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können.

PM der PI Regenstauf vom 13.04.2019

Emden (Niedersachsen): Körperverletzung

Am Samstag, gegen 00:15 Uhr, schlug ein 42-jähriger Emder einer 26-jährigen Emderin mit dem Handballen ins Gesicht und verletzte sie dadurch.
Beide Personen standen nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung. Der Beschuldigte musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Zusätzlich wurden die eingesetzten Beamten erheblich beleidigt. Bei der Durchsuchung der Person wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefun-den. Gegen den Täter wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 13.04.2019

Ulm (Baden-Württemberg): Streit mit Taxifahrer eskaliert

Zu einem heftigen Streit kam es am Samstag gegen 4.30 Uhr in der Ulmer Schwörhausgasse. Auf diesen war eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte aufmerksam geworden. Dabei beleidigten zwei deutlich alkoholisierte Männer einen 52jährigen Taxifahrer. Kurz vor Beginn einer sich anbahnenden Schlägerei versuchten die Beamten die Streithähne zu trennen. Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern erhielten die 20 und 21jährigen Männer aus dem südlichen Alb-Donau-Kreis einen Platzverweis. Statt sich zu entfernen musste der 21jährige in Gewahrsam genommen werden. Sein 20jähriger Begleiter war erst nach Einsatz von Pfefferspray zu stoppen. Der Gewahrsam des 21jährigen konnte erst beim Polizeirevier Ulm-Mitte wieder aufgehoben werden. Dort hatte er sich schließlich beruhigt. Gegen beide Beteiligten wird jetzt ermittelt.

PM des PP Ulm vom 13.04.2019

Altenriet (Baden-Württemberg): Fahrzeuge beschädigt und Widerstand geleistet

Mit einem unangenehmen Zeitgenossen hatten es Beamte des Polizeireviers Nürtingen am Freitagabend am Rande des Brezelmarktes zu tun. Zunächst gefiel es dem alkoholisierten 18-Jährigen offenbar nicht, dass ein 35-Jähriger gegen 21.30 Uhr mit seinem Mercedes im Bereich des Festgeländes die Straße „Schleife“ in Richtung Kelterstraße befuhr. Der junge Mann machte sich laut schreiend auf der Fahrbahn breit, lief auf den Mercedes zu und schlug mit den Fäusten auf das Fahrzeug ein, so dass ein Schaden von circa 1.000 Euro entstand. Die vom Mercedesfahrer alarmierten Beamten des Polizeireviers Nürtingen konnten den 18-Jährigen kurz darauf im Bereich des Festzeltes feststellen und fuhren mit ihrem Streifenwagen neben ihn, worauf dieser unvermittelt gegen das Dienstfahrzeug trat.
Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18-Jährige zudem Widerstand.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut eines Angehörigen übergeben.

PM des PP Reutlingen vom 13.04.2019

Halle/Saale (Sachsen-Anhalt): Widerstand und Beleidigung

In der Jacobstraße kam es gestern Nachmittag gegen 17:30 Uhr zu einem Vorfall. Ein 35-jähriger Mann beleidigte zunächst zwei syrische Männer (39 und 43 Jahre) fremdenfeindlich. Außerdem spuckte der Tatverdächtige dem Älteren ins Gesicht. Die beiden Geschädigten entfernten sich in die Wohnung eines Bekannten. Ein Zeuge wollte den Tatverdächtigen beruhigen und wurde von ihm mit der Hand gegen den Kopf geschlagen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten wurden von dem Tatverdächtigen, welcher erheblichen Widerstand leistete, beleidigt. Schließlich musste man ihm eine Handfessel anlegen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige, welcher unter Alkoholeinfluss stand, Atemalkoholwert 1 Promille, wieder entlassen. Gegen den Mann werden Ermittlungen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand geführt.

PM der PI Halle/S. vom 13.04.2019

Bad Wörishofen (Bayern): Auseinandersetzung mit betrunkenen Gästen

Am Abend des 12.04.2019 kam es in der Therme Bad Wörishofen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem betrunkenen Besucherpärchen, im Alter von 45 und 54 Jahren und Angestellten der Therme, nachdem das Pärchen trotz Aufforderung des Personals das Gelände nicht verlassen wollte. Auch die Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten interessierte das Pärchen nicht, weshalb der Mann und die Frau durch die Polizisten aus der Therme gebracht werden mussten. Im weiteren Verlauf kam es noch zu einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten. Bei der Auseinandersetzung zwischen dem Pärchen und dem Personal der Therme wurden der 54-jährige Badegast und ein 21-jähriger Angestellter der Therme leicht verletzt. Die beiden Betrunkenen müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.04.2019

Gotha (Thüringen): Polizeieinsatz in Gotha

Am heutigen Tag fanden in Gotha mehrere überwiegend zeitgleiche Versammlungslagen statt. Ein Aufzug unter dem Motto „Überfremdung stoppen, unseren Kindern eine Zukunft sichern“ startete gegen 14:30 Uhr und wurde gegen 16:45 Uhr beendet. Anmelder und Versammlungsleiter war Herr Marco Zint. Etwa 100 Personen nahmen an dieser Versammlung teil. Aufgrund einer Sitzblockade in der Jüdenstraße wurde die Aufzugstrecke der Versammlung des Herrn Zint kurz vor Erreichen des Hauptmarktes geändert.
Unter dem Motto „Bunte Vielfalt statt braune Einfalt“, angemeldet durch das „Bündnis gegen Rechts. Gotha ist bunt e. V.“ unter Versammlungsleiterin Frau Dr. Johanna Scheringer-Wright (Mitglied des Thüringer Landtags „Die Linke“), wurden sieben Standkundgebungen an unterschiedlichen Orten im Stadtbereich Gotha durchgeführt. Die erste dieser Kundgebungen startete bereits 11:30 Uhr, die letzte wurde gegen 17:30 Uhr beendet. Insgesamt nahmen etwa 400 Personen an den Kundgebungen teil. Dabei kam es zu drei Ordnungswidrigkeiten sowie neun Straftaten wegen Vermummung, einer Sachbeschädigung nach Einsatz von Pyrotechnik, einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Beleidigung.
Der Einsatz wurde mit einer Vielzahl an Polizeikräften aus Thüringen bewältigt. Ein friedlicher Verlauf beider Versammlungen wurde gewährleistet. Mit dem Einsatz waren zeitweise Einschränkungen für Passanten sowie Verkehrsteilnehmer verbunden. Die Polizei bedankt sich bei der Gothaer Bevölkerung für die Geduld und das Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

PM der LPI Gotha vom 13.04.2019

Wien: Drei Festnahmen nach dem Verdacht des Suchtmittelhandels

Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang es, drei mutmaßliche Suchtgifthändler (18, 19 ,27) in Wien (Leopoldstadt, Josefstadt, Ottakring) festzunehmen.
Im Bereich des Pratersterns, der Strozzigasse und des Lerchenfelder Gürtels konnten die Polizisten zwei afghanischen Staatsangehörige (18, 19) und einen somalischen Staatsangehörigen beim Verkauf von Marihuana beobachten und schließlich auch festnehmen. Die Beamten konnten Bargeld und eine geringe Menge Suchtgift sicherstellen.
Der 27-Jährige leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte zwei Polizisten leicht. Er wurde zusätzlich wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Wien vom 13.04.2019

Muttenz / Bahnhof Pratteln (Basel): Polizei-Einsatz nach Notbremse

Am Samstag, 13. April 2019, in der Zeit von 21.30 Uhr bis ca. 23.00 Uhr, zogen GCZ-Fans bei der Rückfahrt des Extrazuges mehrmals die Notbremse. Mehrere Fans verliessen den Zug. Dank dem raschen Einschreiten der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft zogen GCZ-Fans nach dem Fussballspiel in Basel auf der Heimfahrt des Extrazuges nach Zürich kurz nach der Abfahrt das erste Mal die Notbremse. Mehrere GCZ-Fans verliessen den Zug und warfen Steine auf die Hagnaustrasse und beschädigten ein Polizeifahrzeug. Die Polizei war rechtzeitig vor Ort und konnte mit entsprechendem Mitteleinsatz die Lage unter Kontrolle bringen. Kurze Zeit später wurde auf Höhe Schweizerhalle erneut die Notbremse gezogen. Auch im Bahnhof Pratteln zogen die GCZ-Fans die Notbremse und verliessen den Zug. Dank der rechtzeitigen Präsenz der Polizei wurden die Personen unter Mitteleinsatz wieder zurück in den Zug begleitet.
Neben dem bis jetzt bekannten beschädigten Polizeifahrzeug kam es auch am Extrazug zu Sachbeschädigungen in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.
Der Bahnverkehr war für rund 40 Minuten unterbrochen.

PM der POL Basel-Landschaft vom 13.04.2019

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Mit Glasflasche auf Polizeibeamte losgegangen

Eine 46-jährige Iserlohnerin ist am Donnerstag mit einer Glasflasche auf Polizeibeamte losgegangen. Die stark betrunkene Frau hatte gegen 21 Uhr auf der Straße randaliert und mehrere Passanten bedroht, die deshalb die Polizei riefen. Auch auf die Polizeibeamten ging sie mit hoch gehobener Flasche los. Die Polizeibeamten überwältigten die 46-Jährige und brachten sie in Hand- und Fußfesseln zur Ausnüchterung ins Gewahrsam der Iserlohner Polizeiwache. Ein Polizeibeamter erlitt durch Fußtritte eine leichte Verletzung an der Hand. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich. Die Frau war am Abend bereits betrunken bei ihrem Ex-Lebensgefährten aufgetaucht und soll dort noch einmal eine halbe Flasche Whiskey allein getrunken haben. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 12.04.2019

Bingen-Stadt (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte bei Vollstreckung eines Haftbefehls verletzt

Gegen einen 54 jährigen Mann aus Bingen sollte ein Haftbefehl vollstreckt werden, da dieser zu einer Gesamtfreiheitsstraße von 2 Jahren und 3 Monaten verurteilt worden war. Der 54 jährige konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Nach Eröffnung des Haftbefehls zeigte er sich äußerst aggressiv. Diesem Verhalten mussten die Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt begegnen. Um weitere Angriffe abzuwehren, mussten der Person Handfesseln angelegt werden. Dabei sperrte sie sich, wodurch zwei Beamte leichte Verletzungen davontrugen. Zudem wurden sie auf das Übelste beleidigt. Der 54 jährige wurde der Justizvollzugsanstalt Rohrbach zugeführt.

PM der PI Bingen vom 12.04.2019

Minden (Nordrhein-Westfalen): Zwei verletzte Polizeibeamte bei Festnahme

Bei der Festnahme bei eines mutmaßlichen Einbrechers wurden zwei Polizeibeamte der Polizeiwache Minden verletzt. Aufgrund eines Zeugenhinweises erhielt die Polizei Minden am Donnerstag gegen 10.15 Uhr einen Hinweis auf eine männliche Person, die offenbar versuchte sich gewaltsam Zugang zu einem Mehrfamilienhaus in der Mindener Innenstadt zu verschaffen. Am Einsatzort stellten die Beamten am Tatort einen 36-jährigen Mindener fest. Dieser versuchte sich zunächst durch Flucht einer Festnahme zu entziehen. Im weiteren Verlauf schlug er einem 52-jährigen Hauptkommissar mit einer Metalltaschenlampe auf den Kopf. Letzt endlich konnte der 36-jährige Einbrecher nach weiteren Widerstandshandlungen dingfest gemacht werden und in das Polizeigewahrsam gebracht werden. Hierbei erlitt ein weiterer Beamter leichte Verletzungen. Die beiden Polizisten mussten im Johannes-Weßling-Klinikum ambulant behandelt werden. Bei dem festgenommenen Mann wurden zudem mitgeführte Rauschgifte festgestellt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Einbrecher offensichtlich bereits mit einer Eisenstange ein Loch in ein Türglas geschlagen hatte und sich dadurch Zugang zu dem Haus verschafft hatte. Inwieweit ein am Tatort anwesender 35-jähriger Mindener bei der Festnahme den Polizeieinsatz behindert hat oder möglicherweise aktiv versucht hat den Zugriff zu verhindern ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der Einbrecher wurde nach ärztlicher Begutachtung durch das Ordnungsamt Minden zwangseingewiesen und ins Klinikum Lübbecke verbracht.

PM der PI Monden-Lübbecke vom 12.04.2019

Ihringen (Baden-Württemberg): Unfall, Betrunken und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstag, 11.04.2019, wurde gegen 17 Uhr durch Verkehrsteilnehmer gemeldet, dass ein Fahrzeug am Winklerberg von der Fahrbahn abgekommen sei. Während der Unfallaufnahme konnte die Polizeistreife eine Alkoholbeeinflussung bei dem 50-jährigen Mann von über 1,6 Promille feststellen. Im weiteren Verlauf der durchzuführenden Maßnahmen widersetzte sich der Autofahrer den Anweisungen, versuchte zu flüchten und beleidigte die Polizeibeamten auf das Übelste, außerdem wurde ein Beamter leicht verletzt. Neben der Einziehung seines Führerscheines wird der Fahrer des Pkws nun bei der Staatsanwaltschaft Freiburg angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 12.04.2019

Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen): 26-jähriger Hilfsarbeiter bedroht Kollegen und greift Polizisten an

Im Zuge eines Trinkgelages ist ein 26-jähriger Hilfsarbeiter auf einem Reiterhof in Osterholz-Scharmbeck am Donnerstagabend ausgerastet. Zunächst warf er einem zwei Jahre jüngeren Kollegen eine leere Glasflasche an den Kopf und bedrohte ihn mit einem Messer, dann schnappte er sich dessen Autoschlüssel und fuhr mit dem Auto infolge seiner erheblichen Alkoholbeeinflussung gegen einen Baum. Der 26-Jährige blieb er bis auf kleinere Blessuren unverletzt, an dem Auto des Kollegen entstand jedoch erheblicher Schaden. Als die von Kollegen alarmierte Polizei am Ort erschien, richteten sich die Aggressionen des 26-Jährigen gegen die Beamten.
Auf der Fahrt ins Krankenhaus, wo der 26-Jährige vorsorglich noch einmal untersucht werden sollte, griff er einen 25-jährigen Polizeibeamten, der den Transport begleitete, unvermittelt an und trat ihm mehrfach gegen die Beine. Der Polizeikommissar erlitt dadurch Prellungen, ist aber weiterhin dienstfähig. Auch bei der Behandlung bzw. Blutentnahme im Krankenhaus setzte sich der 26-Jährige massiv zur Wehr, so dass er zeitweilig von bis zu sechs Personen festgehalten und fixiert werden musste. Im Anschluss an die medizinische Versorgung und die angeordnete Blutentnahme wurde er aufgrund seines alkoholisierten Zustandes und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Gegen den 26-Jährigen wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet – u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der PI Verden-Osterholz vom 12.04.2019

Netphen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer endet im Polizeigewahrsam

Am Donnerstag (11.04.2019) hat ein 41-jähriger Anwohner eines Mehrfamilienhauses Am Kirchrain in Netphen lautstark an der Wohnungstür seiner Nachbarn randaliert. Durch das aggressive Auftreten des Mannes aufgeschreckt, alarmierte eine im Haus anwesende 33-jährige Frau die Polizei. Von den Beamten unbeeindruckt schlug der alkoholisierte 41-jährige erneut gegen die Wohnungstür und beschädigte sie. Die Einsatzkräfte fesselten den aufgebrachten Mann, brachten ihn mit Widerstand in eine Gewahrsamzelle und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 12.04.2019

Rhode (Nordrhein-Westfalen): Großeinsatz – Sondereinsatzkräfte nehmen jungen Mann fest

Am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr kam es in Rhode zu einer häuslichen Gewalt. Ein 19-Jähriger randalierte in seinem Elternhaus und bedrohte seine Eltern. Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen außerhalb des Hauses an. Er verhielt sich unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Anweisungen. Da er zudem angab, wieder in das Haus zurückzukehren, beabsichtigten die Beamten ihn festzunehmen. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen ein Beamter leicht verletzt wurde. Letztlich entzog er sich der Festnahme und flüchtete in ein Waldstück. Suchmaßnahmen verliefen erfolglos. Bei der polizeilichen Kontaktaufnahme am Freitag gegen
07.35 Uhr gaben die Eltern an, dass der Sohn wieder zu Hause sei. Er habe damit gedroht sich und andere mit einem Messer zu töten, wenn sie die Polizei verständigen würden. Daraufhin stufte die Polizei die Situation als Bedrohungslage ein. Die Beamten evakuierten das Haus und umliegende Gebäude. Zudem wurden Sondereinsatzkräfte angefordert, die den jungen Mann gegen 10.30 Uhr ohne Widerstand und unverletzt aus dem Haus führen konnten und ihn festnahmen. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der KPB Olpe vom 12.04.2019

Cottbus (Brandenburg): Widerstand

Die Polizei wurde am Donnerstagnachmittag in das Sport- und Freizeitbad in der Sielower Landstraße gerufen. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 54 Jahre alter Badegast im Schwimmbecken zuvor einen anderen Schwimmer geschlagen und einen weiteren getreten. Den Aufforderungen des Personals, das Becken zu verlassen, kam er nicht nach. Der Mann schlug wild um sich und musste durch die Beamten fixiert werden. Erst im Umkleidebereich beruhigte er sich wieder. Die 39 und 76 Jahre alten Schwimmer wurden offensichtlich nicht verletzt. Neben einem Hausverbot erwarten den Mann nun Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen der Körperverletzungen in Verbindung mit dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.04.2019

Kassel (Hessen): Drogenkäufer greift Ordnungspolizisten an- zwei Verletzte

Am Donnerstagnachmittag beobachteten vier Ordnungspolizeibeamte der Stadt Kassel in der Innenstadt ein Drogengeschäft. Bei der anschließenden Kontrolle griff ein 27-Jähriger die Ordnungspolizisten körperlich an. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden verletzt. Mit Unterstützung von hinzugeeilten Polizeibeamten der Reviere Mitte und Nord konnte der Mann festgenommen werden. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, beobachteten die uniformierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Kassel in der „Unteren Königsstraße“ gegen 14:00 Uhr, wie der in Kassel wohnende 27-Jährige in der Fußgängerzone Drogen bei einer unbekannten Person kaufte. Der Verkäufer konnte unerkannt flüchten. Den Drogenankäufer kontrollierten die Ordnungsamtsmitarbeiter. Dabei wurde der Mann sofort aggressiv und griff die Ordnungspolizisten an.
Er bespuckte sie und verteilte Kopfnüsse in ihre Richtung. Weiterhin biss er einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes ins Handgelenk. Zwei 27- und 51-jährige Ordnungspolizisten erlitten Verletzungen und mussten sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln lassen. Den festgenommenen Mann brachte eine Streife des Polizeireviers Mitte auf die Dienststelle. Sie fertigten Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen sowie Körperverletzung. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn werden bei der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte geführt.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 12.04.2019

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter bei Festnahme leicht verletzt

Eine 63-jährige Mutter aus Neustadt rief die Polizei gestern Mittag um Hilfe, da ihr Sohn ihr am Telefon Gewalt androhte und sie aufsuchen wollte. Beim Eintreffen des Sohnes waren die Beamten bereits vor Ort, weshalb dieser aufgebracht und sehr schnell aggressiv wurde. Als der Mann seine Mutter angreifen wollte, schritten die Beamten ein und konnten ihn nur durch die Unterstützung weiterer alarmierter Kräfte am Boden dingfest machen. Da sich der 28-Jährige massiv wehrte, wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt. Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmittel war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der PD Neustadt/W. vom 12.04.2019

Leingarten (Baden-Württemberg): Randalierer verletzt Polizeibeamte

Zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Lauffen wurden am Donnerstagnachmittag in Leingarten von einem Randalierer verletzt.
Die Mutter des 32-Jährigen rief die Polizei, da er wegfahren wollte, obwohl er keinen Führerschein hat. Als die Beamten an der Wohnanschrift des Mannes eintrafen, wurde dieser schlagartig hoch aggressiv und griff die Beamten an. Diesen gelang es schnell den Randalierenden unter Kontrolle zu bringen und zu fixieren. Dennoch wurden die Beamtin und der Beamte von dem 32-Jährigen verletzt. Auf der Fahrt zum Polizeirevier räumte der Mann ein unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Deshalb und weil er sich nicht beruhigen ließ, wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Auf den Randalierer kommen nun Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf die Polizisten und Körperverletzung zu.

PM des PP Heilbronn vom 12.04.2019

Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): 56-Jähriger nach Widerstandshandlung während einer Verkehrskontrolle im Krankenhaus verstorben

Kurz vor 02:00 Uhr verstarb ein 56-Jähriger im Krankenhaus, nachdem er nach jetzigem Ermittlungsstand bei einer Verkehrskontrolle in der Kirchstraße in Bad Segeberg erheblichen Widerstand geleistet und sich dabei eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte. Der Mann wurde noch am Einsatzort reanimationspflichtig. Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen aufgenommen.
Nach jetzigem Ermittlungsstand sollte der 56-Jährige im Rahmen einer Verkehrskontrolle gegen 00:30 Uhr in der Kirchstraße von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeibezirksreviers Bad Segeberg überprüft werden. Im Verlauf dieser Kontrolle leistete der Mann, der von der Staatsanwaltschaft Kiel zur Aufenthaltsermittlung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war, erheblichen Widerstand. Der Widerstand des Mannes veranlasste die 29 und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle weitere Streifenwagen zur Unterstützung anzufordern.
Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, stellten die Beamten bei ihm eine Kopfplatzwunde fest. Sie forderten umgehend einen Rettungswagen an, der nur wenige Minuten später am Einsatzort eintraf.
Der Rettungswagen brachte den 56-Jährigen, der zwischenzeitlich kollabiert und reanimationspflichtig geworden war, mit der Unterstützung eines Notarztes in ein nahgelegenes Krankenhaus. Dort verstarb der Mann kurze Zeit später.
Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit Unterstützung von Kollegen aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist.
Der Verstorbene wird noch heute in der Kieler Rechtsmedizin obduziert.
Zeugen des Vorfalls, soweit sie schon bekannt sind, werden zurzeit vernommen.
Ergänzende Angaben zu dem Vorfall können zurzeit nicht gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Polizeidirektion Kiel werden bei neuen Erkenntnissen nachberichten.

PM der PD Kiel vom 12.04.2019

Kassel (Hessen): Amtsbekannter Mann zerstört Spiegel an Streifenwagen vor Polizeirevier

Ein amtsbekannter 40-Jähriger beschädigte am Donnerstagabend einen abgestellten Streifenwagen vor dem Polizeirevier Mitte im Grünen Weg in Kassel. Der in Kassel wohnende Mann war gegen 19:00 Uhr auf der Wache des Innenstadtreviers erschienen. Er ist bei den Beamten wegen verschiedener Straftaten bereits bestens bekannt und stellte Fragen zu einem gegen ihn vorliegenden Sachverhalt. Nachdem die Polizisten ihm eine Auskunft erteilten, verließ der Mann die Wache. Offensichtlich unzufrieden mit seinem Besuch bei der Polizei, schlug er gegen den Außenspiegel eines Streifenwagens, der vor dem Eingang des Reviers parkte und rannte davon. Schlecht für ihn, dass seine sinnlose Aktion von einer Kamera erfasst wurde und somit vor den Augen der Polizei stattfand. Der Schaden am Streifenwagen beläuft sich auf etwa 150 Euro.

Gegen den Randalierer fertigten die Polizeibeamten Anzeigen wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und Sachbeschädigung. Die weiteren Ermittlungen führt die zuständige Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 12.04.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizeibeamter auf dem Weg zum Dienst erwischt Einbrecher

Ein 18-Jähriger ist am Freitagmorgen um 4.50 Uhr von einem Polizeibeamten, der sich gerade auf Weg zum Dienst befand, auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Schmuckgeschäft ertappt worden. Der junge Mann war gerade dabei, den Tatort auf der Kaiserstraße durch das zuvor eingeschlagene Schaufenster zu verlassen, als er den Polizisten erkannte, diesen mit einer Spitzhacke bedrohte und zu Fuß flüchtete. Nach kurzer Fahndung konnte der mutmaßliche Einbrecher von einer Streife des Polizeireviers Markplatz gestellt und festgenommen werden. Das Diebesgut im Wert von über 10.000 Euro hatte der 18-Jährige noch bei sich. Die Kriminalpolizei prüft, ob der Mann für weitere Straftaten infrage kommt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der Beschuldigte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt

PM des PP Karlsruhe vom 12.04.2019

Inningen (Bayern): Alkoholisierter Mann randaliert und verletzt Polizeibeamten

Am Donnerstag, den 11.04.2019 erschien gegen 21:30 Uhr ein alkoholisierter 33- jähriger Asylbewerber in der Unterkunft. Er geriet mit dem Sicherheitsdienst in Streit und beleidigte diesen. Im weiteren Verlauf ging er den Mitarbeiter an, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde. Auch im Beisein der Beamten zeigte sich der türkische Staatsangehörige aggressiv, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei beleidigte er noch die Beamten und leistete Widerstand. Dadurch wurden zwei Polizisten verletzt, waren aber noch dienstfähig. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde er wieder entlassen. Er muss sich jedoch wegen mehrerer Straftaten, unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 12.04.2019

München-Freimann (Bayern): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt

Am Donnerstag, 11.04.2019, gegen 18:00 Uhr, befanden sich zwei Polizeibeamte aufgrund eines Einsatzes in einer Obdachlosenunterkunft. Dort wurden die beiden von einem unbeteiligten 35-jährigen Bewohner beleidigt.
Als dessen Personalien festgestellt werden sollten, versuchte der 35-Jährige einen der Polizeibeamten zu schlagen. Bei der anschließenden Festnahme wurde ein Beamter schwer verletzt und erlitt einen Knöchelbruch.
Der 35-Jährige wurde festgenommen, wegen Körperverletzung angezeigt und wird zur weiteren Entscheidung dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP München vom 12.04.2019

Rehburg-Loccum (Niedersachsen): Alkoholisierter Pkw-Fahrer versucht zu flüchten

Ein 61 jähriger Pkw-Fahrer sollte in Rehburg auf der Jägerstraße von einer Streifenbesatzung der Polizei Stolzenau kontrolliert werden. Der Fahrzeugführer beschleunigte seinen Pkw VW Golf und versuchte mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Loccum zu flüchten. Die Beamten folgten dem Fahrzeug unter Einsatz von Sondersignalen. In Loccum konnte das Fahrzeug gestellt werden. Gegen die polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann erheblichen Widerstand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM der PI Nienburg-Schaumburg vom 12.04.2019

Attnang-Puchheim/Vöcklabruck (Oberösterreich): Obdachloser attackierte Polizisten

Ein 43-jähriger Obdachloser bedrohte am 11. April 2019 um 8:59 Uhr im schwer alkoholisierten Zustand in einem Supermarkt in Attnang-Puchheim einen Geldtransportmitarbeiter mit dem Umbringen. Als die verständigte Polizeistreife der PI Attnang-Puchheim den Sachverhalt aufnehmen wollte, ging er während der Amtshandlung tätlich gegen einen Beamten vor und fügte ihm leichte Verletzungen zu. Der 43-Jährige wurde wegen Gefahr im Verzuge festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 12.04.2019

Einen kleinen Hund konnten Bundespolizisten von Gleisanlagen an der Hafenstraße in Münster retten. Der kleine Hund war seinem Besitzer weggelaufen und trieb sich orientierungslos auf den Gleisen zwischen Hafenstraße und Hansaring herum. Von hier lief der Hund in Richtung des Hauptbahnhofs. Bundespolizisten konnten den Hund kurz vor dem Bahnhof einfangen und das, sehr liebe Tier, mit zur Wache an der Bahnhofstraße nehmen. Da der Besitzer nicht sofort ermittelt werden konnte, übernahmen Mitarbeiter der Tiernotstelle, die von den Abfallwirtschaftsbetrieben (AWM) in Münster vorgehalten wird, den Hund. Um 19.00 Uhr meldete sich dann auch der Besitzer des Hundes bei der Polizei, der glücklich seinen Vierbeiner wieder mit nach Hause nehmen konnte.

PM der BPOLD St. Augustin vom 12.04.2019

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein alter Bekannter in der Zelle

Einen alten Bekannten steckte die Heilbronner Polizei am Mittwochabend in eine Gewahrsamszelle. Der 54-Jährige hatte in einem Fast-Food-Lokal in der Heilbronner Innenstadt Essen bestellt und konnte dann aber nicht bezahlen. Da er deshalb nichts bekam, begann er zu randalieren. Obwohl er aus der Gaststätte gewiesen wurde, weigerte er sich zu gehen. Die deshalb verständigte Polizei schaffte es auch nicht, den Mann zu beruhigen. Er beleidigte die Polizeisten übel und weigerte sich weiterhin, aus dem Lokal zu gehen. Er musste deswegen seine Freiheit mit einer Zelle tauschen. Der Obdachlose ist mit Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch polizeibekannt und gilt als gewalttätig.

PM des PP Heilbronn vom 11.04.2019

Dannenberg (Niedersachsen): „ausgerastet nach Verkehrsordnungswidrigkeit“ – Ordnungsbeamten und Polizei angegangen/beleidigt

Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung erwarten einen 44 Jahre alten Mann aus Hitzacker. Der äußerst uneinsichtige Mann war in den Mittagsstunden des 10.04.19 in der Marschtorstraße mit der Amtshandlung eines Mitarbeiters der Samtgemeinde nicht einverstanden.
Dieser wollte eine Verkehrsordnungswidrigkeit gegen die Schwester des 44-Jährigen ahnden. Der Mann aus Hitzacker bedrohte und beleidigte erst den Ordnungsbeamten u.a. mit dem Tode und beleidigte und schubste auch später die alarmierten Polizeibeamten, die versuchten den 44-Jährigen von dem Samtgemeindemitarbeiter fernzuhalten.

PM der PI Lüneburg vom 11.04.2019

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizeibeamter angegriffen

Während eines Einsatzes gestern Abend in Rahnsdorf griff ein Mann einen Polizisten an. Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten rief eine 50-jährige Frau die Polizei zu einem Grundstück am Müggelspreeweg. Die Frau wollte die gemeinsame Wohnung verlassen. Damit es dabei nicht zu einer Eskalation kommen sollte, rief sie die Polizei zur Hilfe. Gerade als sie das Grundstück mit ihrem Hund verlassen wollte, stellte sich ihr 20-jähriger Sohn in den Weg und wollte sie daran hindern. Ein Polizeibeamter forderte ihn mehrfach auf den Weg wieder freizumachen. Da dieser darauf nicht reagierte, ergriff er den 20-Jährigen am Oberarm, um ihn von dem Gartentor wegzuziehen. Der junge Mann soll sich daraufhin aus dem Griff herausgewunden und den Polizeikommissar geschlagen haben. Anschließend soll er den Beamten festgehalten haben. Der Polizist brachte den Angreifer nun zu Boden und fixierte ihn dort. Dabei soll der 20-Jährige den Polizisten wiederholt beleidigt haben. Beim Sturz zu Boden verletzten sich der 20-Jährige und der Polizeikommissar leicht. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Sohn am Ort entlassen. Er will sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeikommissar konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Berlin vom 11.04.2019

Lambrecht (Rheinland-Pfalz): Tierhalterin beleidigt Amtsärztin und sträubt sich gegen Festhalten

Durch einen Beschluß des Amtsgerichts Bad Dürkheim wurde gestern in der Verbandsgemeinde Lambrecht einer Tierhalterin das Halten von ca. 60 Tieren untersagt, darunter Pferde, Schafe und Geflügel. Die Tiere wurden wegen nicht artgerechter Haltung in Obhut genommen. Die zuständige Veterinärärztin wurde zunächst von der Halterin beleidigt und dann mit einem ca. 80cm langen Aluminiumrohr angegriffen. Die anwesenden Polizeibeamten konnten den Angriff unterbrechen und die Frau festhalten. Hierbei trat sie einem Beamten ans Bein und beleidigte den zweiten Beamten. Sie wurde anschließend ärztlich versorgt.

PM der PD Neustadt/W. vom 11.04.2019

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Heranwachsende in Gewahrsam genommen

In der Nacht zu Donnerstag, 11.4.2019 kam es zu mehreren Sachbeschädigungen in der Ahlener Innenstadt. An der Nordstrße stellten Polizisten ein kaputtes Werbeschild fest. Im Bereich Holzweg/Oststraße entdeckten sie ein beschädigtes Fahrrad und im Bereich der Zufahrt zu einem Parkhaus am Gebrüder-Kermann-Platz ein zerstörtes Stromkabel. An der Moltkestraße trafen die Beamten auf eine Gruppe junger Leute. Bei der Kontrolle der Personen ergab sich der Verdacht, dass zwei von ihnen für die Taten verantwortlich sein könnten. Diese verhielten sich bei der Überprüfung gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ sowie aggressiv. Der 19-jährige Tatverdächtige beleidigte die Polizisten und sollte zur Verhinderung von weiteren Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin flüchtete der Heranwachsende, wurde aber von den Beamten gestellt.
Bei seiner Ingewahrsamnahme bespuckte er einen Beamten und beleidigte die Kräfte während des Transports zur Polizeiwache massiv. Seinen 20-jährigen Mittäter nahmen die Einsatzkräfte ebenfalls zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Die Beamten leiteten gegen die alkoholisierten Ahlener Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 11.04.2019

Attendorn (Nordrhein-Westfalen): 49-Jähriger widersetzt sich Platzverweis und leistet Widerstand gegenüber der Polizei

Am Mittwochnachmittag (10. April) ist es gegen
14.30 Uhr zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Jobcenter in der Hansastraße gekommen. Nachdem der 49-Jährige einen Ablehnungsbescheid erhalten hatte, weigerte er sich, zu gehen. Trotz eines erteilten Platzverweises durch den Geschäftsführer sowie im Anschluss durch die Polizei, kam er der mehrmaligen Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, nicht nach. Als die Beamten ihn am Arm griffen, um ihn zur Tür zu bewegen, sperrte und widersetze er sich. Um den Platzverweis durchzusetzen, brachten sie ihn schließlich in das Gewahrsam. Da das Jobcenter ab Mittag geschlossen war, durfte der Beschuldigte das Gewahrsam, nach Rücksprache mit dem Amtsgericht, zeitnah wieder verlassen. Die Beamten schrieben eine entsprechende Anzeige. Obwohl er bereits am Mittwoch ein mündliches Hausverbot erhalten hatte, saß der Beschuldigte heute Morgen (11. April) gegen 9.50 Uhr wieder im Jobcenter. Zwar verhielt er sich diesmal friedlich und kooperativ als die Beamten auf ein Hilfeersuchen des Jobcenter erneut eintrafen, allerdings erhielt er jetzt ein schriftliches Hausverbot mit dem Hinweis, dass ihm beim nächsten Mal eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch drohen würde.

PM der KPB Olpe vom 11.04.2019

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Streit in Wohnung

Nach einem Streit in einer Wohnung an der Lüdenscheider Straße ist ein 20-jähriger Mann am Mittwochabend auf die hinzu gerufenen Polizeibeamten losgegangen. Um 20.37 Uhr traf die erste Streifenwagenbesatzung an der Wohnung ein, aus der laute Schreie nach draußen hallten. In der Wohnung hielten sich drei junge Männer und eine Jugendliche auf. Die Polizeibeamten versuchten im Gespräch mit einem der Männer vor der Wohnungstür, die Sachlage zu klären. Ein 20-Jähriger griff die Beamten zunächst erst verbal laut schreiend, später körperlich an. Die Polizeibeamten brachten den stark alkoholisierten Angreifer zu Boden und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizeiwache Iserlohn. Sie schrieben eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 11.04.2019

Eisenach (Thüringen): Polizisten bedroht und beleidigt

Gestern Abend wurde die Polizei in eine Wohnanlage im Palmental gerufen. Ein Mann randalierte im Foyer des Gebäudes, schrie und trat gegen Einrichtungsgegenstände und Wände. An der Wohnung des Mannes eingetroffen, bedrohte und beleidigte der 36-jährige Eisenacher die Beamten massiv. Nach Betreten der Wohnung wurde der Mann in Gewahrsam genommen, dabei fanden die Polizisten geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel auf. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Der 36-Jährige wurde einem Arzt vorgestellt und anschließend in eine Spezialklinik verbracht. Personen oder Gegenstände kamen nicht zu Schaden.

PM der LPI Gotha vom 11.04.2019

Nürnberg (Bayern): Betrunkener 36-Jähriger attackiert Helfer

Ein stark betrunkener 36-Jähriger hat am Mittwochmittag (10. April) am Bahnhof Nürnberg Nordost einen Sanitäter mit dem Fuß getreten. Ein Bundespolizist konnte dem Fußtritt gerade noch ausweichen.

Die Notfallleitstelle der Bahn informierte gegen Mittag die Bundespolizei über einen schlafenden, vermutlich alkoholisierten Mann am Bahnhof Nürnberg Nordost. Am Bahnhof traf die Streife auf den beschriebenen nicht ansprechbaren Mann. Nur mit Mühe konnten ihn die ebenfalls alarmierten Sanitäter zusammen mit den Bundespolizisten zum Rettungswagen tragen. Beim Umbetten auf die Liege erwachte der 36-Jährige und schlug sofort mit dem Fuß nach den Helfern. Ein Bundespolizist konnte gerade noch ausweichen, einen Sanitäter traf der Tritt des Syrers am Bauch. Beim Transport in die Klinik versuchte der anhaltend renitente Mann wiederholt nach seinen Helfern zu schlagen. Die Liege des Rettungswagens wurde dabei beschädigt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weder die Schwere der Verletzungen des Sanitäters, noch die Schadenshöhe an der Rettungsliege bekannt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,8 Promille bei dem Beschuldigten.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Hilfeleistende ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.04.2019

Heuchelheim (Hessen): Polizeibeamter verletzt

In ein Krankenhaus musste ein Polizeibeamter nach einer Attacke eines 42 – Jährigen am Mittwochabend eingeliefert werden. Eine Streife war in der Brandgasse in Heuchelheim unterwegs, als ein Autofahrer den Beamten den „Stinkefinger“ zeigte. Bei der dann durchgeführten Verkehrskontrolle stellte es sich heraus, dass der Autofahrer aus Wetzlar offenbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Als er einen Alkoholtest ablehnte, mussten die Beamten ihn festnehmen, um auf der Polizeistation eine Blutentnahme durchführen zu lassen. Dabei leistete er Widerstand und verletzten einen Polizeibeamten. Gegend den Autofahrer wurden mehrere Verfahren eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen-Pressestelle Gießen vom 11.04.2019

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Mann mit Messer unterwegs

Am Mittwochabend meldeten Zeugen einen offenbar verwirrten Mann, der mit einem langen Messer sowie einem Wetzstahl in der Hand durch die Straßen des Brandenburger Stadtteils Hohenstücken lief. Beamte des Polizeireviers Brandenburg vernahmen den Mann dann zwischen den Wohnblöcken der Max-Herm-Straße, erkannten die gefährlichen Gegenstände in dessen Hand und forderten ihn auf diese sofort aus der Hand zu legen.
Als er dann jedoch, trotz der Aufforderung, Messer und Wetzstahl bedrohlich in Richtung der Beamten hielt, setzten die Polizisten sofort Reizgas gegen den Mann ein und brachten ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden. Dort wurde er mit Handschellen fixiert und damit jede weitere Gefahr abgewendet. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt. Der Tatverdächtige, ein 44-jähriger aus der Havelstadt, musste durch Rettungskräfte wegen der erlittenen Augenreizungen behandelt werden. Während dessen wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,12 Promille festgestellt. Später erklärte ein Arzt die zwangsweise Einweisung in eine Fachklinik. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Verstoß gegen das Waffengesetz, sowie einer Bedrohung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.04.2019

Schwäbisch Gmünd-Großdeinbach (Baden-Württemberg): Mann bedroht Freundin mit Schreckschusswaffe und löst Polizeieinsatz aus

Eine 29-jährige Frau meldete am Donnerstag kurz nach Mitternacht, dass sie soeben von ihrem Lebensgefährten mit einer Waffe bedroht worden sei. Offenbar hatte der 36-jährige Tatverdächtige die Frau nach einer Feier mit einer Waffe bedroht und seine 66 Jahre alte Mutter körperlich angegangen. Ein sofort anlaufender Polizeieinsatz mit mehreren Streifen war die Folge. Beim Eintreffen der Streifenbeamten gaben sich die Frauen in einem Auto sitzen zu erkennen. Auch konnte eine männliche Person beobachtet werden, die in Richtung des Wagens ging. Als die Beamten den Mann ansprachen, reagierte dieser nicht, sondern ging auf die Beamten zu. Nach mehrfacher Ansprache, setzten die Beamten Pfefferspray ein und fixierten den Mann trotz Gegenwehr am Boden. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten eine mitgeführte Schreckschusswaffe fest, welche nicht geladen war. Ein erster Alkoholtest ergab, dass der Mann 1,6 Promille hatte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aalen vom 11.04.2019

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand von sogenannten Reichsbürgern bei einer Zwangsräumung

Am heutigen Tage (11.04.19) gegen 09:30 Uhr bat eine Gerichtsvollzieherin in Neubrandenburg um Amtshilfe bei der Zwangsräumung eines Grundstückes am Kuhdamm (Reitbahnviertel). Schon zuvor war bekannt, dass der Mann, bei welchem die Maßnahmen vollstreckt werden sollten, der Reichsbürgerszene angehört.
Daher begaben sich die Gerichtsvollzieherin, drei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und ein Team des Staatsschutzes der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg zum Einsatzort.
Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Bereits vor dem Grundstück befanden sich fünf Personen, von denen zwei den Beamten gegenüber sofort aggressiv auftraten. Auf dem betreffenden umzäunten Grundstück, welches es zu räumen galt, befanden sich acht Personen und verweigerten den Beamten den Zutritt.
Gegen die beiden aggressiv auftretenden Männer wurde mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen. Als dieser bei Nichtbefolgung durchgesetzt werden sollte, leisteten die 50 und 54 Jahre alten Männer Widerstand. Dieser konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden. Dabei klagte der 54-Jährige plötzlich über Schmerzen. Für ihn wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Mann hatte sich jedoch nach kurzer Zeit selbst aus der Behandlung entlassen und erschien wieder am Kuhdamm. Der 50-Jährige, welcher zudem Phantasiedokumente (Führerschein des 2. Deutschen Reiches) bei sich führte, wurde im Polizeihauptrevier Neubrandenburg kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Die acht Personen auf dem Gelände zeigten sich weiterhin unkooperativ und verweigerten den Zutritt, daher wurden über die Einsatzleitstelle Unterstützungskräfte angefordert. Aus den benachbarten Revieren trafen nach und nach weitere Funkstreifenwagen ein. Auch Kräfte der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort.
Schließlich befanden sich über 30 Beamte unter Führung des Neubrandenburger Revierleiters im Einsatz.
Angesichts der Beamten zeigten sich nun auch die Personen auf dem Gelände kooperativ und das Grundstück konnte durch die Beamten betreten werden. Die Zwangsräumung wurde durch die Gerichtsvollzieherin vollstreckt. Von allen 13 Störern wurden die Identitäten festgestellt und ihnen wurden Platzverweise ausgesprochen, an welche sie sich hielten. Es handelt sich um vier Frauen und neun Männer im Alter von 30 bis 69 Jahren aus den Landkreisen MSE, VR und VG. Sie sind der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnen bzw. stehen dieser nahe.
Um 11:15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Beamte wurden nicht verletzt. Gegen die zwei Männer (50 und 54) wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gefertigt.

PM des PP Neubrandenburg vom 11.04.2019

Augsburg (Bayern): Ladendieb leert eine Flasche Kräuterlikör in einem Zug und schlägt Polizeibeamten

Am Mittwoch, den 10.04.2019, gegen 18:30 Uhr entnahm ein 53- Jähriger zwei Flaschen Kräuterlikör aus dem Regal eines Supermarktes in der Maximilianstraße im Bereich der 70er Hausnummern. Eine steckte er in seine Jacke, während er die andere in der Hand behielt und den Kassenbereich damit passierte, ohne die Ware zu bezahlen. Als er angesprochen wurde, ging zurück in den Laden, entnahm dort eine weitere Flasche Kräuterlikör und leerte diese in einem Zug. Bei der Anzeigenaufnahme saß er auf einem Stuhl im Büro und schlug völlig unvermittelt einem Polizeibeamten in den Genitalbereich. Anschließend wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und vorläufig festgenommen. Der Beamte wurde dabei verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Der Mann wurde ausgenüchtert und muss sich unter anderem wegen Ladendiebstahls und tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.04.2019

München (Bayern): Frau droht Haus anzuzünden und wird festgenommen – Neuhausen

Am Mittwoch, 10.04.2019, gegen 13:00 Uhr, wurde die Polizei vom Leiter einer Jugendeinrichtung in Neuhausen angerufen und er teilte mit, dass mehrere telefonische und schriftliche Drohungen bei ihnen eingegangen wären. In diesen Drohungen wurde eine Brandstiftung an dem Haus angedroht.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Einsatzmaßnahmen der Polizei, wurde eine 41-jährige Münchnerin in der näheren Umgebung des Hauses angetroffen und kontrolliert. Sie äußerte ihre Drohungen auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.
Die Frau führte mehrere Feuerzeuge und zwei Flaschen Brennspiritus mit sich. Sie wurde vorläufig festgenommen und wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und der Motivation einer möglichen Tat wurden vom Kommissariat 13 übernommen.

PM des PP München vom 11.04.2019

Völklingen (Saarland): Widerstandshandlungen

Am Mittwochnachmittag kam es in der Bismarckstraße zu einer Widerstandshandlung gegenüber der Polizei. Nachdem ein 48-jähriger Mann sich erneut gegen den Willen seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau in deren Wohnung aufhielt, gab er Anlass für ein polizeiliches Einschreiten. Nachdem der alkoholisierte Mann die Wohnung nach Aufforderung nicht freiwillig verlassen wollte wurde er von den Beamten in Richtung Hausflur geführt. Plötzlich drehte dieser sich um und versuchte, die Beamten mit der Faust zu schlagen. Nachdem der Angreifer überwältigt werden konnte wurde er in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht, wo neben der von einem Richter angeordneten Blutprobe auch die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro festgelegt worden war, die der Aggressor auch zahlen musste. Nachdem der Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht hatte, wurde er am Morgen wieder entlassen. Diesen erwarten nun mehrere Strafverfahren

PM der PI Völklingen vom 11.04.2019

Kirchdorf a.d.Krems (Oberösterreich): Alkoholisierter attackierte Personen

Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems drohte am 9. April 2019 um 15:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in Micheldorf einem ihm völlig unbekannten 35-Jährigen ohne ersichtlichem Grund Faustschläge an. In weiterer Folge begab er sich zur Kassa des Geschäftes und versetzte einem dort anwesenden und ihm auch völlig unbekannten 54-Jährigen mehrere Faustschläge gegen den Kopf. Dann nahm er eine Flasche Bier an sich und verließ das Geschäft ohne diese zu bezahlen.
Anschließend fuhr der Beschuldigte zu einem Parkplatz eines weiteren Einkaufsmarktes in Micheldorf, riss dort bei einem ausparkenden PKW die Fahrertür auf, versetzte dem 24-jährigen Lenker mehrere Faustschläge gegen den Kopf und nahm dessen Geldbörse an sich. Er betrat den Supermarkt, nahm eine Flasche Edelbrand an sich und verließ ohne zu bezahlen das Geschäft.
Die in der Zwischenzeit alarmierten Streifen der Polizei Kirchdorf an der Krems und Kremsmünster konnten den mit einem Fahrrad Flüchtenden wahrnehmen. Im Zuge seiner Anhaltung nahm er plötzlich einen faustgroßen Stein in die Hand und versuchte diesen auf die Beamten zu werfen. Er wurde daran gehindert und festgenommen.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,56 Promille Blutalkoholgehalt, der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 11.04.2019

Am späten Vormittag des 7. Oktober 2018 hat ein Polizeibeamter im Rahmen eines Polizeieinsatzes in Bad Oldesloe aus seiner Dienstwaffe zwei Schüsse auf einen obdachlosen 21 Jahre alten Mann abgegeben, der aufgrund der Schussverletzungen noch am Einsatzort verstorben ist.

Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat mit Blick auf den Polizeibeamten, der die Schüsse abgegeben hat, Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlags und der unterlassenen Hilfeleistung und bezüglich der fünf weiteren an dem direkten Einsatz beteiligten Polizeibeamten wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung geführt.

Das Ermittlungsverfahren ist nunmehr gegen alle Polizeibeamten mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden.

Die Abgabe der tödlichen Schüsse war durch den Rechtfertigungsgrund der Notwehr gedeckt und daher nicht rechtswidrig.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen waren die Schüsse zur Abwehr eines gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriffs seitens des Getöteten auf den Polizeibeamten erforderlich und angemessen.

Der Geschädigte stand dem Polizeibeamten in der Schützenstraße zunächst in einem Abstand von maximal zwei bis drei Metern gegenüber und ging bzw. lief sodann auf den Beamten zu. Dabei führte er mit seinem rechten Arm, ein Messer mit einer 20 cm langen Klinge in der Hand, eine Stichbewegung in Richtung des Polizeibeamten aus.

Der Einsatz der Schusswaffe war in dieser Situation nicht zu beanstanden. Weder das – bereits vorher eingesetzte und ohne Wirkung gebliebene – Pfefferspray noch der Schlagstock wären als Mittel der Gegenwehr gleich geeignet und gleich sicher gewesen.

Auch eine Schussabgabe in Richtung Oberkörper war trotz der damit verbundenen Gefahr todbringender Verletzungen zulässig, da Schüsse in Richtung der Beine oder der Arme das Risiko beinhaltet hätten, diese zu verfehlen und den Angriff dann nicht mehr endgültig abwehren zu können.

Eine erneute Androhung des Schusswaffeneinsatzes – ein Warnschuss war bereits während der Verfolgung abgegeben worden – war von dem Polizeibeamten angesichts des Umstandes, dass ihm allenfalls ein Zeitraum von ein bis zwei Sekunden für seine Verteidigung zur Verfügung gestanden hat, nicht mehr zu verlangen.

Die psychischen Beeinträchtigungen, unter denen der Getötete litt, hatten keine Einschränkung des Notwehrrechts des Polizeibeamten zur Folge. Es lässt sich schon nicht mehr klären, ob sich der Geschädigte überhaupt in der Tatsituation in einem seine Schuldfähigkeit ausschließenden Zustand befunden hat. Zum anderen war der betreffende Beamte erst seit dem 1. Oktober 2018 auf der Polizeiwache in Bad Oldesloe eingesetzt und kannte den Geschädigten noch nicht. Das Verhalten des Geschädigten bis zu der tödlichen Schussabgabe ließ für den Beamten eine psychische Erkrankung und die Möglichkeit einer dadurch bedingten Schuldunfähigkeit nicht erkennen. Zudem hätte der Polizeibeamte dem Angriff auch nicht ohne ein ganz erhebliches eigenes Risiko, das er nicht eingehen musste, ausweichen können.

Bezüglich aller sechs an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten (vier Beamte des Polizeireviers Bad Oldesloe, zwei Beamte der Polizeistation Bargteheide) hatte sich aus einem Video, das ein Zeuge vom Balkon seiner Wohnung unmittelbar nach der Schussabgabe gefertigt hatte, ein Anfangsverdacht wegen unterlassener Hilfeleistung ergeben.

Die Ermittlungen haben diesen Anfangsverdacht nicht bestätigt.
Ausweislich der von der Staatsanwaltschaft eingeholten rechtsmedizinischen Sachverständigengutachten hatten die Polizeibeamten aufgrund der Art und der Schwere der inneren Verletzungen des Geschädigten keine Möglichkeit, erfolgversprechende Erste-Hilfe-Maßnahmen zu leisten. Die Beamten haben daher durch die sofortige Anforderung eines Rettungswagens die einzigen ihnen verbleibenden Rettungsmaßnahmen vorgenommen. Erste-Hilfe-Maßnahmen sind von ihnen erwogen, aber zutreffend als nicht durchführbar bzw.
sehr schnell als aussichtslos erkannt worden.

Das Ermittlungsverfahren ist daher mit Blick auf alle sechs an dem direkten Einsatz beteiligten Polizeibeamten gemäß § 170 Abs. 2 der Strafprozessordnung mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden.

PM der PD Lübeck vom 11.04.2019

In Ludwigslust hat ein Polizist am frühen Mittwochabend einen Mann aus einem Teich gerettet. Der gehbehinderte Mann war vermutlich versehentlich im Schlosspark vom Weg abgekommen und mit seinem Rollstuhl in einen Teich geraten. Ein in seiner Freizeit zufällig vorbeikommender Polizeibeamter bemerkte das Gefährt des Mannes im Wasser und sprang sofort hinterher. Er löste den Sicherheitsgurt vom Rollstuhl und hob den Kopf des Verunglückten über Wasser. Zusammen mit einem weiteren Passanten rettete der Beamte den 66-jährigen Mann schließlich aus dem Teich. Der Verunglückte erlitt lediglich leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

PM der PI Ludwigslust vom 11.04.2019

Gestern Nachmittag ist es im Bereich Lüttsandsdamm in einem Gewässer der Wedeler Au zur Rettung eines Menschen aus dem Wasser durch einen Polizeibeamten gekommen.
Gegen 15:00 Uhr hatte ein Passant den Mann im Gewässer bemerkt und die Wedeler Beamten alarmiert.
Vor Ort angekommen erblickten die Polizisten vom Ufer aus den im Wasser treibenden Mann und leiteten unmittelbar die Rettung ein. Nach teilweisem Ablegen seiner Ausrüstung und Bekleidung begab sich ein 26-jähriger Polizeibeamter in das Gewässer und schwamm zu dem Hilflosen. Anschließend gelang es ihm, den Mann an das Ufer zu ziehen.
Die Beamten leiteten die Erstversorgung des Geretteten ein und übergaben die weitere Versorgung an die mittlerweile eingetroffenen Mitarbeiter des Rettungsdienstes.
Die Rettungskräfte brachten den 79-Jährigen aus dem Kreis Pinneberg anschließend in ein Krankenhaus.

PM der PD Bad Segeberg vom 10.04.2019