Kriminalbeamte des Polizeipräsidiums Stuttgarts und des Landeskriminalamts BW haben am späten Montagabend
(07.10.2019) gemeinsam mit Spezialkräften des Polizeipräsidiums Einsatz einen 22 Jahre alten Mann festgenommen, der versucht haben soll, als vermeintlicher Polizeibeamter mehrere Zehntausend Euro bei einer 67 Jahre alten Seniorin abzuholen. Bereits seit mehreren Tagen erhielt die 67-Jährige Anrufe eines vermeintlichen Polizisten, der in bereits bekannter Vorgehensweise eine Geschichte über angebliche Einbrecher in der Nachbarschaft vortäuschte. Die Seniorin glaubte dem Anrufer und hob zunächst mehrere Tausend Euro von ihrem Konto ab. Als sie im Laufe des Montages weiteres Geld, insgesamt mehrere Zehntausend Euro, abheben und das bis dahin abgehobene Geld für eine bevorstehende Übergabe bereit legen sollte, zog die Frau einen Bekannten zurate, dem die Angelegenheit verdächtig vorkam. Die 67-Jährige wandte sich daraufhin an ein Polizeirevier. Als am späten Abend gegen 22.50 Uhr ein mutmaßlicher Geldabholer an der Haustüre der Seniorin auftauchte und eine davor abgelegte Tüte mit dem Bargeld an sich nahm, griffen die Beamten ein und nahmen den 22-jährigen Tatverdächtigen fest. Der syrische Tatverdächtige wurde im Laufe des Dienstags (08.10.2019) mit Haftbefehlsantrag der Staatsanwaltschaft Stuttgart dem zuständigen Richter vorgeführt.

Diesbezüglich warnt die Polizei vor dieser perfiden Betrugsmasche.
Alleine im Laufe des Dienstags (08.10.2019) kam es im Stuttgarter Stadtgebiet in mindesten 60 Fällen zu derartigen Anrufen. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich die Anrufe auch im Laufe des Mittwochs (09.10.2019) fortsetzen werden.

PM des PP Stuttgart vom 09.10.2019

Nürnberg (Bayern): Haftantrag gegen Wohnsitzlosen nach Widerstand

Mit einem alkoholisierten 18-Jährigen mussten sich gestern Abend (07.10.2019) mehrere Beamte der Nürnberger Innenstadtinspektion beschäftigen. Am Ende musste sogar unmittelbarer Zwang angewendet werden.
Der 18-Jährige fiel auf, als er in der Königstorpassage verbotswidrig rauchte. Nach entsprechender Belehrung und Wegnahme der Zigarette wurde der Mann verbal aggressiv und bedrohte am Ende die Beamten mit einem mitgeführten Taschenmesser. Es gelang, ihn unverzüglich zu überwältigen und zu fesseln. Dabei leistetet er erheblichen Widerstand, schlug und trat um sich und weigerte sich, freiwillig den Weg zur Dienststelle anzutreten. Außerdem beleidigte der Heranwachsende die eingesetzten Beamten.
Als sich eine aus ca. 10 Personen solidarisierende Gruppe einmischen wollte, mussten Unterstützungskräfte angefordert werden.
Dadurch konnte die Lage beruhigt und der Festgenommene abtransportiert werden. Es kam zu keinen strafrechtlich relevanten Handlungen. Lediglich gegen fünf Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Beschuldigte heute im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg zur Prüfung der Haftfrage überstellt. Die Ermittlungen der Polizei wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung dauern an. Eingesetzte Beamte wurden nicht verletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.10.2019

Berlin/Pankow: Radfahrer leistet Widerstand

Gestern Nachmittag kam es in Pankow zwischen einem Autofahrer und einem Radfahrer zu einem Verkehrsunfall. Ermittlungen zufolge befuhr ein 62-jähriger Autofahrer gegen 17.10 Uhr die Masurenstraße in Richtung Mühlenstraße. Als er in diese rechts abbog, stieß er frontal mit einem Radfahrer zusammen, der auf der Straße in entgegengesetzter Fahrtrichtung fuhr und ihm entgegenkam. Die zum Unfallort gerufenen Polizeikräfte stellten fest, dass der 32-jährige Radfahrer nach Alkohol roch und brachten ihn zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam. Hier leistete er bei den Maßnahmen Widerstand und verletzte dabei einen Polizeibeamten im Gesicht und am Bein. Nach der Blutentnahme wurde er aufgrund eines offenen Haftbefehls für die Kriminalpolizei eingeliefert.

PM (2400) des PP Berlin vom 08.10.2019

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt betrunkene Radfahrerin

Die Polizei hat am Montag (7. Oktober, 15:15 Uhr) eine betrunkene Radfahrerin auf der Weseler Straße gestoppt.
Aufmerksame Zeugen hatten die Beamten alarmiert, weil sie Schlangenlinien fuhr und so in den Gegenverkehr geriet. Als die Streifenwagenbesatzung die Frau zur Blutprobenentnahme zur Wache bringen wollte, wehrte sie sich vehement. Sie beleidigte eine Polizistin als „asoziales Dreckschwein“, schlug, trat und spuckte um sich. Mit angelegten Handfesseln ging es für sie zur Blutprobenentnahme durch einen Arzt ins Krankenhaus und von dort aus zur Gemütsberuhigung ins Polizeigewahrsam. Sie muss sich jetzt mit einer Anzeige unter anderem wegen des Widerstands und Trunkenheit im Straßenverkehr auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 08.10.2019

Berlin/Treptow-Köpenick: Zusammenstoß mit Einsatzwagen

In Köpenick wurden in der vergangenen Nacht zwei Polizisten bei einem Verkehrsunfall verletzt. Kurz vor 1 Uhr bemerkte die Besatzung eines Streifenwagens des Abschnitts 66 in der Bölschestraße in Friedrichshagen einen Mercedes ohne eingeschaltete Scheinwerfer. Sie folgten dem Vaneo, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Köpenicker Straßen flüchtete und dabei auch durch eine Grünanlage an der Straße Am Krusenick fuhr. In der Friedrichshagener Straße endete die Flucht, nachdem der Wagen von der Puchanstraße aus links eingebogen und mit dem entgegenkommenden Einsatzwagen zusammengestoßen war. Die Beamten, 32 und 40 Jahre alt, wurden verletzt und zur Beobachtung stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der 18-jährige Vaneo-Fahrer und seine 19 Jahre alte Beifahrerin blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrfähig und wurden sichergestellt. In der Atemluft des 18-Jährigen stellten die Unterstützungskräfte Alkoholgeruch fest. Der junge Mann wurde für eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Gegen ihn wurden Verfahren wegen des Verdachts des verbotenen Fahrzeugrennens in Verbindung mit Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und fahrlässige Körperverletzung im Rahmen des Verkehrsunfalls eingeleitet.

PM (2401) des PP Berlin vom 08.10.2019

Werl (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger Ladendieb festgenommen

Am Dienstagvormittag, gegen 11:30 Uhr, beobachtete eine aufmerksame Kundin eines Verbrauchermarktes in der Soester Straße einen 22-Jährigen, der sich Zigarettenschachteln in seine Taschen steckte. Der benachrichtigte Ladendetektiv sprach den Mann an, worauf dieser sich aggressiv zur Wehr setzte und den 55-jährigen Dinslakener leicht verletzte. Auch gegenüber der alarmierten Polizei zeigte sich der in Werl wohnende 22-Jährige uneinsichtig und leistete massiven Widerstand bei seiner Festnahme. Es wurde Anzeige wegen räuberischen Diebstahls erstattet.

PM der KPB Soest vom 08.10.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizist zu Boden gestoßen und schwer verletzt – Krankenhaus

Drogendealer festgenommen – Rauschgift, Bargeld, Mobiltelefone, Messer und Baseballschläger sichergestellt
Ein schwer verletzter Polizist, festgenommene Brüder (22, 34), beschlagnahmte Drogen (circa 100 Gramm Marihuana, circa 160 Gramm Amphetamine, circa 20 Gramm Kokain, circa 20 Gramm Ecstasy), 15 sichergestellte Messer, drei aus dem Verkehr gezogene Schlagstöcke und zwei sichergestellte Baseballschläger sind die Bilanz eines Polizeieinsatzes vom Montagnachmittag (7. Oktober) im Stadtteil Humboldt-Gremberg. Zudem stellten die Beamten noch Quarzhandschuhe, eine Anscheinswaffe, eine Machete, mehr als 2.600 Euro Bargeld und drei Mobiltelefone sicher. Die Beamten leiteten Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstands ein. Zudem ordneten die Polizisten bei dem 34-Jährigen eine Blutprobe wegen des Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss an.
Gegen 15.15 Uhr erkannten Zivilpolizisten den 34-Jährigen, der in einem Auto an den Beamten vorbei fuhr. Da dieser nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist, folgten die Fahnder dem Verdächtigen, der von der Gremberger Straße auf die Burgenlandstraße abbog. Mit laufendem Motor ließ der Polizeibekannte dort sein Fahrzeug stehen und rannte in Richtung des „Humbold-Parks“. Auf seiner Flucht warnte er zwei Komplizen (20, 22), die sich an seiner Wohnanschrift befanden, vor den herannahenden Polizisten. Nach wenigen Metern hatten die Beamten den Verdächtigen gestellt. Der versuchte jedoch mehrfach, sich aus dem Griff der Zivilfahnder zu lösen und schlug um sich. Augenblicke später führten die Beamten den nunmehr Festgenommenen gefesselt ab.
Zeitgleich stellte ein weiteres Zivilteam die beiden zuvor gewarnten Komplizen unmittelbar an deren nahgelegener Wohnanschrift in der Hachenburger Straße. Auf die Beamten reagierte der 20-Jährige höchst aggressiv. Er riss sich los und stieß einem Polizisten mit beiden Händen kraftvoll gegen die Brust. Der getroffene Beamte verlor das Gleichgewicht, stürzte und verletzte sich schwer am Arm. Nachdem die Einsatzkräfte beide Männer fixiert hatten, durchsuchten die Beamten die Wohnung der Verdächtigen. Nach wenigen Minuten hatte der ebenfalls eingesetzte Polizeihund mehrere Drogenverstecke gefunden.
Wegen des Verdachts des Drogenhandels nahmen die Fahnder auch den 22-Jährigen fest.
Ob die beiden Brüder aus ihrer Wohnung heraus Drogen verkauften ist Gegenstand der Ermittlungen. Derzeit wird geprüft, ob die Festgenommenen noch heute dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Köln vom 08.10.2019

Röbel (Mecklenburg-Vorpommern): Versuchte Bestechung eines Beamten beim Brückenfest in Malchow

Am vergangenen Wochenende waren die Beamten des Polizeireviers Röbel im Rahmen des Brückenfestes in Malchow im Einsatz. Am 06.10.2019 gegen 02:00 Uhr wurden zwei Beamte zum Einsatz gerufen, da es eine Schlägerei zwischen mehreren Personen geben soll.
Als die Beamten am Ereignisort eintrafen, hatte sich der Sachverhalt so nicht bestätigt. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung und Personalienfeststellung kam es zu mehrfachen Beleidigungen zum Nachteil der beiden eingesetzten Polizeibeamten. Der 47-jährige Tatverdächtige widersetzte sich der Aufforderung zum Ausweisen.
Stattdessen steckte er einem Beamten 300 Euro in Scheinen in die Brusttasche mit der Äußerung: „Das ist mein Ausweis. Damit ist das geklärt!“. Der 47-Jährige drehte sich daraufhin um und versuchte zu gehen. Er vermittelte damit den Eindruck, dass für ihn die polizeilichen Maßnahmen beendet sind. Der 47-Jährige wurde daraufhin gefesselt und durchsucht. Auf Grund seiner starken Alkoholisierung
(1,63 Promille) und zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er festgenommen und zum Polizeirevier Röbel gebracht. Auf der Fahrt ist es weiterhin zu massiven Beleidigungen zum Nachteil der Beamten gekommen.
Am Morgen des 06.10.2019 wurde der 47-Jährige aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen wegen Beleidigung und Bestechung wurden in der Kriminakommissariatsaußenstelle Röbel aufgenommen. Die 300 Euro hat der 47-Jährige natürlich zurückbekommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 08.10.2019

Gießen (Hessen): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Die Polizei Gießen zog in der Nacht zum Samstag, 05. Oktober, um 05.40 Uhr, in der Heuchelheimer Straße einen 23 Jahre alten Autofahrer aus dem Verkehr. Er stand deutlich unter Alkohol- und vermutlich auch unter Drogeneinfluss. Sein Alkotest zeigte über 1,5 Promille. Während der notwendigen Maßnahmen sperrte sich der Mann vehement und mit massiver Kraftanstrengung, und er trat nach den eingesetzten Beamten. Das bewahrte ihn nicht vor der notwendigen Blutprobe und führte zu einer zusätzlichen Anzeige wegen Widerstands.
Außerdem verdrehte sich der Mann bei seinem Widerstand das Knie und verletzte sich selbst.

PM des PP Mittelhessen vom 08.10.2019

Heidelberg (Baden-Württemberg): Kuriose Zahlungsmethode endet mit tätlichem Angriff

Am gestrigen Nachmittag versuchte ein 33-jähriger Deutscher in einer Bäckerei am Heidelberger Hauptbahnhof ein Croissant auf ungewöhnliche Weise zu bezahlen. Statt Bargeld oder EC-Karte, bot dieser Tabak an. Als der Verkäufer dieses ungewöhnliche Zahlungsmittel ablehnte, wurde dieser über den Tresen hinweg bespuckt. Als der Verkäufer daraufhin den 33-Jährigen im Laden zur Rede stellen wollte kam es zu einer Rangelei zwischen beiden Beteiligten. Dabei trat der Beschuldigte dem Verkäufer mit aller Kraft in den Rücken und flüchtet anschließend auf Bahnsteig 5. Dort schlug er einer wartenden Zugbegleiterin unvermittelt ins Gesicht.
Den alarmierten Beamten der Bundespolizei gelang es den Täter am Bahnsteig festzunehmen und auf die Wache am Heidelberger Hauptbahnhof zu verbringen. Im Zuge dessen beleidigte der junge Mann die Beamten fortwährend. Zudem trat er einem Bundespolizisten gegen das Bein und versuchte diesem einen Faustschlag zu versetzen. Der alkoholisierte Mann wurde auf Weisung eines angeforderten Arztes in die nächstgelegene Psychiatrie verbracht. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung.
Zeugen werden gebeten sich bei der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe unter 0721 / 120160 oder der kostenlosen Hotline der Bundespolizei 0800 / 6 888 000 zu melden.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.10.2019

Löbau (Sachsen): Betrunkener Flaschenwerfer landet im Fachkrankenhaus

Aufregung und einen Polizeieinsatz gab es am Montagnachmittag am Löbauer Wahrzeichen, dem Gusseisernen Turm. Ein mit umgerechnet 2,74 Promille unter Einfluss von Alkohol stehender 36-jähriger Mann hatte den Turm erklommen und warf volle Bierflaschen hinunter. Touristen, die sich zu dieser Zeit in diesem Bereich aufhielten, alarmierten die Polizei. Drei Beamte des zuständigen Reviers begaben sich auf die Aussichtsplattform des Turmes, wo sie den betrunkenen Mann auch antrafen. Dieser weigerte sich beim Eintreffen der Beamten seine Personalien anzugeben und drohte damit, vom Turm zu springen. Daraufhin brachten die Ordnungshüter den Mann zu Boden und legten ihm Fesseln an und brachten ihn auf das Revier.

PM der PD Görlitz vom 08.10.2019

Haunstetten (Bayern): Frau randaliert in Bankfiliale

Am Montagvormittag, 07.10.19, wollte eine 58-jährige Kundin in einer Bankfiliale in der Hofackerstraße Geld abheben. Nachdem ihr Vorhaben misslang, geriet sie mit den Bankangestellten in Streit und beschädigte im Schalterbereich zwei Computerbildschirme sowie eine Topfpflanze. Im weiteren Verlauf griff die Augsburgerin zwei Mitarbeiter sowohl tätlich als auch verbal an. Die Frau weigerte sich vehement, die Räumlichkeiten zu verlassen und kündigte gegenüber den eingesetzten Beamten an, weiteres Inventar der Bankfiliale zu beschädigen. Aufgrund dessen wurde die 58-Jährige in Gewahrsam genommen und in den Arrest des Polizeipräsidium Schwaben Nord verbracht. Während dieser Maßnahme äußerte sie sich auch beleidigend gegenüber der Streifenbeamtin.
Die Frau muss sich nun nicht nur wegen mehrerer Straftatbestände gerichtlich verantworten. Ihr wurde zudem ein lebenslanges Hausverbot für alle Filialen des Bankinstituts ausgesprochen.

PM des PP Schwaben Nord vom 08.10.2019

Neu-Ulm (Bayern): Randalierer in der Agentur für Arbeit – Zeugenaufruf

Am Dienstagvormittag, 17.09.2019 hielt sich ein arbeitssuchender 21-Jähriger in der Agentur für Arbeit in der Reuttier Straße auf. Nachdem es dort schon zu einer verbalen Auseinandersetzung kam, wurde er aufgefordert, die Agentur zu verlassen. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde eine Streife der Polizeiinspektion Neu-Ulm hinzugezogen. Auch der Anordnung der Polizei wollte er nicht Folge leisten, so dass der Platzverweis zwangsweise vollzogen werden musste. Die eingesetzten Beamten wurden hierbei durch den Mann beleidigt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm bittet darum, dass der bislang unbekannte und nicht beteiligte Passant, der die Polizeibeamten während des Vorfalles ansprach und auch offensichtlich den Vorfall beobachten konnte, sich unter der Telefonnummer 0731/8013-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.10.2019

Präventionskampagne gegen betrügerische Telefonanrufe

Bei der Bekämpfung des Telefonbetrugs unternimmt das Polizeipräsidium Reutlingen einen weiteren wichtigen Schritt und bringt eine Million bedruckter Bäckertüten in den Handel. Mit der Aktion soll erneut vor dem Phänomen gewarnt werden, bei dem vor allem ältere Menschen auf perfide Art und Weise um ihr Erspartes gebracht werden.

Wie wichtig Prävention in diesem Bereich ist, zeigen die aktuellen Zahlen. Allein im vergangenen Jahr registrierte das Polizeipräsidium Reutlingen in seinem Zuständigkeitsbereich mehr als 1.500 derartige Anrufe, bei denen die Betrüger so professionell vorgingen, dass sie in 66 Fällen einen finanziellen Gesamtschaden von knapp 700.000 Euro verursachten. Damit hat sich deren Zahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdreifacht bzw. bei den Vollendungen sogar verfünffacht.
Obwohl zwischenzeitlich nahezu 96 Prozent der Angerufenen den Betrugsversuch erkennen, finden die Täter immer noch Opfer, die bereit sind, ihre Wertsachen den vermeintlichen Polizeibeamten oder Kurieren der angeblichen Angehörigen zu übergeben.

Genau hier setzt die neue Präventionskampagne an.

In Zusammenarbeit mit den Kreisseniorenräten Reutlingen, Esslingen, Tübingen und den Kreissparkassen Reutlingen, Esslingen/Nürtingen und Tübingen, der Bäckerinnung Alb-Neckar-Fils, der Firma BÄKO-AG und ausgewählten Bäckereien in den Landkreisen Reutlingen, Esslingen und Tübingen wurden durch das Polizeipräsidium Reutlingen eine Million Brötchentüten beschafft, die plakativ auf den wichtigsten Verhaltenshinweis zum Schutz vor Telefonbetrügern aufmerksam macht: „Bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und die Polizei unter 110 verständigen.“ Die Verpackungen werden in den nächsten Tagen in den Handel kommen und von ausgewählten Bäckereien beim Kauf von Backwerk ausgegeben.

Zum Auftakt der Aktion werden Polizeibeamtinnen und -Beamte des Polizeipräsidiums Reutlingen am

Mittwoch, 9. Oktober 2019, von 10 Uhr bis 13 Uhr,

in Reutlingen, auf dem Marktplatz,
in Esslingen, auf dem Rathausplatz und
in Tübingen, auf dem Holzmarkt,

gemeinsam mit den beteiligten Projektpartnern vor Ort sein und neben Informationen aus erster Hand auch die neuen Bäckertüten samt Gebäckstück kostenlos verteilen.

Ein weiterer Baustein der Kampagne bildet eine Experten-Hotline, bei der sich Bürgerinnen und Bürgern kostenlos informieren und beraten lassen können. Gemeinsam mit Experten der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg beantworten unsere Polizeibeamten alle Fragen rund um das Thema Abzocke, Betrug und Verbraucherschutz. Die Experten-Hotline ist am

Freitag, 11. Oktober 2019, von 10 Uhr bis 13 Uhr, unter der Telefonnummer 07121/942-4306 erreichbar.

Ein Besuch und ein Anruf, der in jedem Fall lohnt!

Zudem bieten die Spezialisten des Referats Prävention Vorträge zum Thema Enkeltrick und falsche Amtspersonen an. Unter der Mailadresse reutlingen.pp.praevention@polizei.bwl.de können Informationen zur nächsten Informationsveranstaltung abgerufen oder auch Referenten zu Vorträgen angefragt werden. Weitere Informationen zum Thema finden sich auch im Internet unter www.polizei-beratung.de und unter https:/ /polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug-durch-falsche-polizisten

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 08.10.2019

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten

Eine Hausfete hat die Polizei heute Morgen kurz nach 1 Uhr in Burtscheid für beendet erklärt. Die Beamten nahmen dabei einen 27-jährigen Mann in Gewahrsam.
Die Teilnehmer der Fete hatten die Polizei gerufen, weil man ihnen die vor der Wohnung abgestellten Schuhe offenbar entwendet hatte.
Während die Polizei den Sachverhalt aufnahm und im Haus nach-forschte, tat sich der 27-Jährige alkoholisierte Mann als aggressiv gegenüber den Beamten hervor. Zunächst konnten Teilnehmer der Hausparty den Mann noch beruhigen, später griff er jedoch Beamte an. Die legten ihm daraufhin Handfesseln an und brachten ihn zur Wache. Dort entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand eingeleitet. Ein Beamter erlitt eine Handverletzung, konnte aber seinen Dienst weiter versehen.
Der Aufenthaltsort der Schuhe konnte nicht ermittelt werden.

PM der POL Aachen vom 07.10.2019

Heidelberg-Altstadt (Baden-Württemberg): Polizeibeamte unvermittelt angegriffen – Zeugen schreiten ein

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden zwei Beamte des Polizeireviers Heidelberg-Mitte in der Unteren Straße unvermittelt angegriffen – Zeugen kamen zu Hilfe.
Die beiden Uniformierten wurden um 00:30 Uhr von Passanten auf eine am Boden liegende Person aufmerksam gemacht. Als dem 24-Jährigen aufgeholfen werden sollte, schlug dieser plötzlich mit der flachen Hand in das Gesicht des Beamten. Bei der anschließenden Festnahme attackierte ein Bekannter des 24-Jährigen die Beamten, indem er einen von ihnen ins Gesicht schlug und dann von seinem Freund wegzog.
Zeugen beobachteten das Geschehen und eilten den Beamten zur Hilfe.
Der ebenfalls 24-jährige Angreifer wurde daraufhin festgenommen.
Auf dem Weg zur Dienststelle leistete der Angreifer weiter Widerstand und beleidigte die Uniformierten fortwährend. Beide Männer müssen sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten. Die leichtverletzten Beamten konnten den Dienst fortsetzen. Für die beiden Männer endete die Nacht allerdings
– der zuvor auf dem Boden liegende 24-Jährige wurde nach den erforderlichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen, sein Begleiter verblieb zur Ausnüchterung im Gewahrsam.

PM des PP Mannheim vom 07.10.2019

Neualbenreuth (Bayern): Pkw-Fahrer widersetzt sich Weisungen eines Feuerwehrmannes

Das Verhalten eines uneinsichtigen 49-jährigen Landkreisbewohners am Rande des Kartoffelfestes wird noch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Gegen 10:50 Uhr waren Mitglieder der Feuerwehr Neualbenreuth am Eingang zum Festgelände mit der Einweisung der anreisenden Pkw`s betraut worden. Obwohl ganz klar geregelt war, wie sich die Verkehrsteilnehmer zu verhalten haben, widersetzte sich ein Fahrer eines Volvos den Anweisungen eines Feuerwehrmannes.
Dessen Aufforderung, den Straßenverlauf zu folgen (Anmerkung: die Kurallee wurde wärhend des Festbetriebes zu einer Einbahnstraße umfunktioniert), kam der uneinsichtige Pkw-Fahrer nicht nach.
Er drängte den Feuerwehrmann mit seinem Fahrzeug zur Seite, fuhr vorbei und dann in entgegengesetzter Richtung der Einbahnstraße vorbei am Sybillenbad.
Eine anwesende Streifenbesatzung der Polizei Waldsassen konnte den Vorfall beobachten und den Pkw-Fahrer kurz vor dem eigentlichen Festgelände anhalten und einer Kontrolle unterziehen.
Auch hierbei zeigte sich der Fahrer uneinsichtig und verweigerte zunächst die Angabe seiner Personalien. Erst nach eingehender Belehrung zeigte er seinen Führerschein vor.
Neben mehreren Verkehrsordnungswidrigkeiten wird auch der Tatbestand eines Widerstandes geprüft, da er mit seinem Pkw den Feuerwehrmann zur Seite gedrängt hatte.

PM der PI Waldsassen vom 07.10.2019

Heubach (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Bis Montagmorgen 5.30 Uhr musste eine 49-Jährige in polizeilichem Gewahrsam bleiben, nachdem sie Widerstand gegen Beamte des Schwäbisch Gmünder Polizeireviers geleistet hatte. Kurz nach 1 Uhr hatte der Wirt einer Gaststätte in der Hermannstraße um Hilfe gebeten, da die Frau ihre Zeche von rund 10 Euro nicht bezahlen wollte oder konnte.
Ihre Personalien wollte sie nicht angeben und wurde zunehmend unkooperativer. Nachdem ihr zunächst der Gewahrsam angedroht wurde und sie daraufhin die Beamten zur Seite schieben und weggehen wollte, wurde sie mit zur Dienststelle genommen. Vor dem Gebäude griff die deutlich betrunkene 49-Jährige einen Beamten an und versuchte einen anderen zu beißen, woraufhin ihr der Gewahrsam ausgesprochen wurde.

PM des PP Aalen vom 07.10.2019

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Gewalt gegen Personen/Tätlicher Angriff auf Polizeivollzugsbeamte/ Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte/Vorsätzliche Körperverletzung/Beleidigung

Am 05.10.2019, gegen 21:55 Uhr, meldete ein 28-jähriger Zeuge eine Auseinandersetzung zwischen einem 23-jährigen Mann und seiner 54-jährigen Mutter in der Woffenbacher Straße. Bei Eintreffen der Streife war die Frau nicht mehr vor Ort. Der junge Mann jedoch war aufgebracht und aggressiv. Er schlug gegen Bäume am Straßenrand und Lampen am dortigen Schulgelände, während er sich von den Beamten entfernte. Seine 23-jährige Begleiterin versuchte ihn zu beruhigen. Als ein Polizeibeamter den jungen Mann anhielt, schubste er den Polizisten und holte zum Schlag aus. Der Angreifer konnte durch weitere Streifenbeamte zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er leistete erheblichen Widerstand indem er nach den Polizisten trat und diese verbal beleidigte. Er wurde in Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest fiel positiv aus. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und Anzeige erstattet. Ein Beamter wurde bei dem Vorfall leicht verletzt.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 07.10.2019

Neckargemünd/ Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): 22-Jähriger beschäftigt Polizei, Zeugen gesucht!

Bereits am Freitag gegen 23.45 Uhr stritt sich ein 22-Jähriger mit seiner Freundin am Bahnhof, weshalb die Polizei verständigt wurde. Beim Eintreffen der Beamten ließ der Mann eine Plombe mit einer geringen Menge an Amphetamin fallen. Der Streit konnte geschlichtet werden, der 22-Jährige wurde wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige gebracht.
Am Samstag gegen 01.30 Uhr verständigte ein Zeuge die Polizei, dass ein Mann in der Bahnhofstraße an einem Fiat die Scheibenwischer abgerissen, einen Fahrradständer vor dem Sanitätshaus umgeworfen und einen Mülleimer an der Bushaltestelle „Schützenhausbrücke“ demoliert hätte.
In Höhe der Bahnhofstraße 47 konnte eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Neckargemünd einen Tatverdächtigen kontrollieren und vorläufig festnehmen.
Bei dem Tatverdächtigen handelte es sich um den 22-Jährigen, der bereits gegen 23.45 Uhr die Polizei beschäftigte. Er stand unter dem Einfluss von Alkohol, ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Außerdem führte er nun eine geringe Menge an Marihuana mit sich.
Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der 22-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten im Revier. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann entlassen und von einem Bekannten vorm Revier abgeholt.
Am Samstag gegen 11.40 Uhr stellte ein Polizeibeamter auf dem Weg zum Polizeirevier in der Bahnhofstraße zwischen den Hausnummer 21 und 29 vier geparkte Fahrzeuge fest, an denen die Außenspiegel beschädigt waren. Ein Tatzusammenhang zu den bereits in der Nacht festgestellten Sachbeschädigungen besteht.
Die Ermittler des Polizeireviers Neckargemünd suchen nun nach weiteren Zeugen der Sachbeschädigungen, diese mögen sich unter 06223 92540 melden.

PM des PP Mannheim vom 07.10.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Polizei stößt auf Widerstand bei Alkohol- und Drogenkontrollen von Autofahrern

Erneut musste die Polizei Verkehrssünder aus dem Verkehr ziehen, da sie unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen. Dabei stießen Polizeibeamte Samstagnacht, 5. Oktober, gegen
3.20 Uhr, in Heessen auf erheblichen Widerstand, sodass mehrere Streifenwagen zur Verstärkung gerufen werden mussten.
Zunächst beobachtete die Polizei, wie ein Mercedes mit überhöhter Geschwindigkeit und aufheulendem Motor von der Münsterstraße in den Bockumer Weg abbog. Ein Streifenwagen folgte dem Raser. Bei der anschließenden Kontrolle nahmen die Beamten starken Alkoholgeruch beim Fahrzeugführer wahr. Dieser leistete während der Kontrolle Widerstand und griff die Beamten durch Schlagen, Treten und Beißen an. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Der 22-jährige Beifahrer sowie die dazu eilende 20-jährige Lebensgefährtin des Fahrers leisteten ebenfalls Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten und beleidigten sie unentwegt.
Der 24-jährige Fahrzeugführer konnte schließlich überwältigt und gefesselt werden. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Er muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Außerdem wurde unter anderem Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr gestellt. Auch den Beifahrer sowie die Lebensgefährtin erwarten rechtliche Konsequenzen.

PM (auszugsweise) des PP Hamm vom 07.10.2019

Waldshut-Tiengen/Tiengen (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert auf Terrasse – Gewahrsam

– Ein betrunkener Mann hat am Freitagabend in WT-Tiengen auf der Terrasse eines Hauses randaliert. Laut schreiend war der 20-jährige gegen 23:45 Uhr auf die von einer Mauer, Zäunen und Büschen umgebenen Terrasse eines Reihenhauses vorgedrungen. Er polterte gegen den hinuntergelassenen Rollladen und beschädigte eine Vase und die Abdeckung eines Kellerfensters. Besorgt riefen die Bewohner die Polizei. Schon von weitem hörten die anfahrenden Streifen den Mann. Der stark alkoholisierte Mann zeigte sich gegenüber den Einsatzkräften aggressiv und uneinsichtig. Er wurde in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt zum Polizeirevier versuchte er, einem Polizisten einen Kopfstoß zu versetzen. Dieser wehrte diesen ab, dadurch erlitt der Mann eine Verletzung an der Lippe. Er blieb bis zum Morgen in einer Zelle.

PM des PP Freiburg vom 07.10.2019

St. Ingbert /BAB A6 (Saarland): Konsequentes polizeiliches Einschreiten bei Hochzeitskorso auf der Bundesautobahn 6 in Höhe St. Ingbert

Am Samstagabend, 05.10.2019, gingen bei der Führungs- und Lagezentrale der Vollzugspolizei des Saarlandes gegen 18:00 Uhr mehrere Mitteilungen ein, dass auf der Bundesautobahn 6, Richtungsfahrbahn Saarbrücken, zwischen der Anschlussstelle St. Ingbert – Rohrbach und Saarbrücken in einem Korso ca. 15 bis 20 Fahrzeuge unterwegs seien, welche die beide Fahrpuren blockieren und den nachfolgenden Verkehr verlangsamen würden. Ganz offensichtlich würde es sich um eine Hochzeitsgesellschaft handeln und an einem Fahrzeug wären Fahnen und Luftballons angebracht.
Einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiinspektion St. Ingbert fielen im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen in Höhe der Grumbachtalbrücke lediglich zwei Fahrzeuge auf, die gerade mit Warnblinklicht den Baustellenbereich durchfuhren, darunter befand sich auch der gemeldete Pkw mit den Fahnen und Luftballons.
Auf dem Autobahnparkplatz „Bischmisheim“ konnten die Fahrzeuge gefahrlos einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Beide Fahrzeuge waren mit jeweils fünf Personen besetzt, die offensichtlich einer syrischen Hochzeitsgesellschaft angehörten. Unter den kontrollierten Personen in dem mit Luftballons und Fahnen verzierten Fahrzeug befand sich auch das Brautpaar.
Nachdem die Personen bei der Kontrolle zunächst ruhig und zurückhaltend waren, wurde der Bräutigam im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen immer aufbrausender und aggressiver. Er konnte von dem kontrollierenden Beamten erst durch Aktivierung der mitgeführten Bodycam und mithin Aufzeichnung der Kontrollsituation beruhigt werden.
Im Verlauf der Kontrolle konnten drei weitere Fahrzeuge durch ein Unterstützungskommando der Polizeiinspektion Neunkirchen festgestellt und kontrolliert werden.
Nach entsprechender Insassen- und Personalienfeststellung wurden die Fahrzeuge durch die Polizei bis zur Anschlussstelle Malstatt zur Verhinderung weiterer Straftaten auf der Bundesautobahn begleitet. Von dort aus fuhren sie selbständig zur Hochzeitsfeier in Burbach weiter.
Gegen die Fahrzeugführer werden von Amts wegen Strafverfahren aufgrund des Verdachtes der Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet.
In diesem Zusammenhang werden Zeugen und/oder Geschädigte gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiinspektion in St. Ingbert unter der Nummer (06894) 1090 in Verbindung zu setzen.
Letztlich weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Vollzugspolizei des Saarlandes auch weiterhin mit aller Konsequenz gegen solche Hochzeitskorso auf Bundesautobahnen vorgehen wird und bittet präventiv darum, solches im Sinne der Verkehrssicherheit zu unterlassen.

PM der PI St. Ingbert vom 07.10.2019

Marne (Schleswig-Holstein): Häusliche Gewalt und Widerstand

Sonntagnachmittag hat ein Mann in Marne seine Frau körperlich angegriffen und sie nicht unerheblich verletzt. Gegenüber der Polizei verhielt sich der 58-Jährige uneinsichtig und renitent – er kam letztlich ins Polizeigewahrsam.
Gegen 15.00 Uhr rückte eine Streife zu Familienstreitigkeiten in einem Haus in Marne aus. Der Hausherr hatte seine Ehefrau in volltrunkenem Zustand geschlagen und getreten, schließlich rettete sich die Geschädigte zu einer Nachbarin. Während ein Rettungswagen die Frau in ein Krankenhaus brachte, suchte die Streife den Beschuldigten auf. Der war stark alkoholisiert, beschimpfte die Einsatzkräfte und ging sie körperlich an. Letztlich brachten die Beamten den aggressiven Mann zu Boden und legten ihm Handfesseln an.
Sie brachten ihn auf das Itzehoer Polizeirevier, da er sich nicht beruhigte. Hier entnahm ein Arzt dem Marner nach richterlicher Anordnung eine Blutprobe – ein zuvor geleisteter Atemalkoholtest lieferte das Ergebnis von 1,88 Promille. Bis zum nächsten Morgen musste der Beschuldigte in einer Zelle verweilen. Heute um 06.00 Uhr durfte er diese mit einer Strafanzeige wegen der Köperverletzung und wegen des Widerstandes und mit einer Wegweisungsverfügung im Gepäck wieder verlassen.

PM der PD Itzehoe vom 07.10.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): 52-Jähriger greift Beamte mit Schraubendreher an

Gestern Nachmittag hat ein 52-jähriger Deutscher im Bahnhof Offenburg Beamte der Bundespolizei mit einem Schraubendreher angegriffen. Der Mann sollte im Rahmen der Schleierfahndung kontrolliert werden, weigerte sich aber seinen Ausweis zu zeigen. Stattdessen griff er in seine Jackentasche, holte einen 20 cm langen Schraubendreher heraus und ging damit auf die Beamten los. Diesen gelang es den Angriff abzuwehren und sie konnten den Mann mittels Handschellen fixieren. Bei einer anschließenden Durchsuchung konnte sein Personalausweis aufgefunden werden. Der Schraubendreher wurde sichergestellt und den 52-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 07.10.2019

Wildau (Brandenburg): Ermittlungen nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Der Brand eines PKW MERCEDES war Feuerwehr und Polizei am Sonntag gegen 21:15 Uhr gemeldet worden. Vor einem Schnellrestaurant am A-10-Center stand das Fahrzeug in Flammen und ein 52-Jähriger behinderte zunächst massiv die Feuerwehrleute am Löschen, da er selbst das Auto wegfahren wollte. Zudem verweigerte er mehrfach die Herausgabe seiner Dokumente. Den Polizeibeamten leistete er aktiven Widerstand, so dass er letztlich gefesselt werden musste. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zur Höhe der Sachschäden liegen bislang keine Informationen vor. Ersten Aussagen zufolge war ein technischer Defekt als Brandursache wahrscheinlich.

PM der PD Brandenburg Süd vom 07.10.2019

Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Mann beschäftigt Rettungsdienst und Polizei

Am 06.10. gegen 23.20 Uhr verständigte ein 50-jähriger Mann aus Niedersachsen den Rettungsdienst und gab vor, sich in einer Notlage zu befinden. Als die Rettungskräfte an der Einmündung Mittelstraße/ Mylinghauser Straße eintrafen, verhielt er sich diesen gegenüber sehr aggressiv. Auch die zur Unterstützung angeforderten Polizeibeamten ging der 50-Jährige körperlich an, sodass er schließlich in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache Ennepetal verbracht wurde, wo ihm aufgrund seiner Alkoholisierung außerdem eine Blutprobe entnommen wurde.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 07.11.2019

Sprockhövel (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb randaliert

Am 05.10., gegen 07:30 Uhr kehrte ein 28-jähriger Dorstener nach einem zuvor begangenen Ladendiebstahl zu der geschädigten Tankstelle an der Bochumer Straße zurück, belästigte dort Kunden und versuchte, einen weiteren Diebstahl zu begehen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden von ihm bedroht und körperlich angegangen. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme wehrte sich der Mann heftig. Nach erfolgter Blutprobe wurde er von der Polizeiwache in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 07.10.2019

Hannover (Niedersachsen): Zivilcourage – Festnahme nach tätlichem Angriff auf Polizeibeamte; Zeuge unterstützt die Polizei

Am Sonntag, 06.10.2019, gegen 13:00 Uhr, ist ein möglicher Messerangriff durch einen 39-Jährigen auf Polizeibeamte an der Straßenbahnhaltestelle Schwarzer Bär verhindert worden. Der Verursacher befindet sich aktuell im Gewahrsam.
Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Beamten nach einem Hinweis aus der Bevölkerung auf einen 39-jährigen Mann aufmerksam geworden, der in der Nähe der Straßenbahnhaltestelle Schwarzer Bär wahllos Passanten angepöbelt hatte.
Während der Kontrolle des Mannes verweigerte dieser zunächst die Angaben seiner Personalien gegenüber den Polizeibeamten. Als er in der Folge nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, griff er nach einem Küchenmesser, welches er in seiner Hosentasche mitführte.
Nachdem ihm dies abgenommen werden konnte, schlug der Mann nach den Polizeibeamten. Im weiteren Verlauf wehrte der Mann sich so massiv, dass er unter Mitwirkung eines 55-jährigen Zeugen unter Kontrolle gebracht werden konnte. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Gerangel am Bein leicht verletzt.
Gegen den Angreifer wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen vorsätzlicher Körperverletzung eingeleitet. Er soll heute einem Haftrichter vorgeführt werden.
Der couragierte Helfer ist nicht zum ersten Mal positiv aufgefallen. Vor ungefähr einem Jahr gab er als ehrlicher Finder eine sechsstellige Bargeldsumme an den dankbaren Eigentümer zurück. Dieser hatte das Geld im Taxi des Finders liegengelassen.

PM der PD Hannover vom 07.10.2019

Weilerswist (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener fuhr gegen Hauswand und Verteilerkasten – Anschließende Flucht

Ein Mann (48) aus der Gemeinde Weilerswist befuhr am Sonntag (16.25 Uhr) die Trierer Straße in Richtung Euskirchen. Er kam nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte eine Hauswand. Dabei gingen die Holzrahmen der Fenster zu Bruch.
Der Mann setzte trotz der Kollision seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Einige Meter weiter kam er erneut von der Fahrbahn nach rechts ab und fuhr gegen einen Verteilerkasten an der Hauswand und kam dort zum Stehen. Als der Fahrer von den Bewohnern des Hauses angesprochen wurde, entfernte sich dieser fußläufig von der Unfallstelle in Richtung Bremptergasse und konnte dort durch die Polizei angetroffen werden. Es wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein beschlagnahmt. Der Mann wurde aufgrund seiner Alkoholisierung und der körperlichen und verbalen Aggressivität in Gewahrsam genommen. Er hatte 2,32 Promille. Der Sachschaden liegt im oberen vierstelligen Euro-Bereich. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 07.10.2019

Hof (Bayern): Streit eskaliert- Kleinkind und Polizistin leicht verletzt

Sein eigenes Kind sowie eine Polizistin verletzte am frühen Montagmorgen ein 35-jähriger Mann, der erst während eines Familienstreits in seiner Wohnung und später im Polizeigewahrsam randalierte. Beamte der Polizei Hof ermitteln nun wegen mehrerer Delikte.
Gegen 00.20 Uhr verständigten Anwohner eines Anwesens in der Leopoldstraße die Polizei und teilten einen heftigen Familienstreit zwischen einem Ehepaar in einer Nachbarwohnung mit. Die kurz darauf eingetroffenen Beamten nahmen die lautstarke Auseinandersetzung bereits im Treppenhaus wahr und versuchten, in der Wohnung angekommen, schlichtend einzugreifen.
Trotz aller deeskalierenden Maßnahmen ließ sich der hoch aggressive Mann, dessen drei Kinder mit anwesend waren, nicht beruhigen. Kurz vor einem Angriff gegen eine Polizistin warf der Tatverdächtige sein fünfjähriges Kind, das er auf den Armen trug, zu Boden und verletzte es dabei leicht. Im anschließenden Gerangel mit den Einsatzkräften scheiterte der Mann bei dem Versuch, an eine Dienstwaffe zu greifen. In diesem Zusammenhang zog sich die Beamtin eine leichte Armverletzung zu.
Auf dem Weg in den Polizeigewahrsam bespuckte, beleidigte und bedrohte der 35-Jährige die Ordnungshüter und fügte sich schließlich selbst leichtere Verletzungen zu. Während der anschließenden Behandlung durch den Rettungsdienst bedrohte und beleidigte er auch die Sanitäter und trat mit dem Fuß gegen die Tür des Krankenwagens, an der ein Sachschaden von rund 500 Euro entstand.
Wegen seiner Fremd- und Eigengefährdung brachten die Polizisten den Mann im Anschluss an die medizinische Behandlung und einer Blutentnahme in ein Bezirkskrankenhaus. Die bei ihm aufgefundene geringe Menge Marihuana dürfte das weitaus kleinere Problem für den Familienvater darstellen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Bedrohung und Körperverletzung ermittelt.
Warum es zu dem Familienstreit kam und der 35-Jährige seine Beherrschung verlor, ist bislang noch nicht bekannt. Speziell für Fälle der häuslichen Gewalt geschulte Beamte der Hofer Polizei nahmen sich des Sachverhalts an und informierten weitere Behörden über den Vorfall. Zudem berieten sie die unverletzte Ehefrau über mögliche Hilfsangebote.

PM der PI Hof vom 07.10.2019

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Aus bislang nicht näher bekannter Ursache kam es in einem Spätkauf in der Rudolf-Breitscheid-Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zum Nachteil eines 54-jährigen Mannes und seinem Bruder. Beide gaben an zu vor von vier unbekannten Männern attackiert worden zu sein. Nachdem sich die vier Unbekannten vom Ereignisort entfernten, sollte der stark alkoholisierte 54-Jährige (1,93 Promille), aufgrund seiner Verletzungen von Rettungskräften in einem Rettungswagen behandelt werden. Dabei wurde der Mann nebst seinem Bruder jedoch derart aggressiv, dass er, im Beisein der Polizeibeamten nach einem der Rettungssanitäter schlug, diesen jedoch verfehlte. Beide ließen sich nicht beruhigen und mussten durch Anwenden einfacher körperlicher Gewalt von den Beamten fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam des Potsdamer Polizeirevier gebracht werden.

PM der PD Brandenburg West vom 07.10.2019

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 26 jähriger stark alkoholisierter Mann (2,20 Promille) aus dem Tschad, fiel in den Nachtstunden zum Sonntag in einer Brandenburger Diskothek negativ auf, indem er einer 24-jährigen Frau gegen ihren Willen ans Gesäß fasste. In der Folge dessen sollte der Mann durch das Sicherheitspersonal der Lokalität verwiesen werden. Weil er jedoch dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde er demzufolge vom Sicherheitspersonal aus den Räumlichkeiten der Diskothek geschoben. Dabei beschädigte er zunächst, offensichtlich mutwillig eine Jacke und anschließend einen Standaschenbecher, den er vor der Tür ergriff und ihn ziellos in Richtung des Eingangsbereiches warf. Dabei wurde eine unbeteiligte Person getroffen und leicht verletzt. Als hinzugerufene Polizeibeamte eintrafen und Maßnahmen gegen den 26-jährigen Störenfried einleiten wollten, entschloss sich ein 23-jähriger Pole –unabhängig vom Ausgangssachverhalt– plötzlich auf einen Mann loszugehen und ihn vor den Augen der Polizisten zu attackieren. Sofort gingen die Beamten dazwischen und mussten den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt von weiteren Angriffen abhalten. Weil er sich nicht beruhigen ließ wurde er zur Verhinderung weiter Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurde ein Atemalkohol vom 1,8 Promille festgestellt. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren gegen die beiden Strörenfriede ein.

PM der PD Brandenburg West vom 07.10.2019

Stadtallendorf (Hessen): Betrunkener randalierte

Ein 17-Jähriger, der ganz offensichtlich zu viel getrunken hatte, landete in der Nacht zum Sonntag, 06. Oktober, um 01.15 Uhr, letztlich in der Ausnüchterungszelle der Polizei Stadtallendorf. Der Jugendliche muss sich demnächst wegen diverser Taten strafrechtlich verantworten. Nachdem er zunächst in der Wohnung in der Richard-Wagner-Straße randaliert hatte, schlug er auf dem Weg nach draußen im Treppenhaus eine Scheibe ein, bedrohte eine Bewohnerin mit einer Scherbe, beschädigte vor dem Haus die Scheibe eines geparkten Autos und leistete dann der Polizei Widerstand. Weder die Beamten noch der 17-Jährige erlitten dabei Verletzungen. Ein Arzt bescheinigte die Haftfähigkeit und entnahm die veranlasste Blutprobe.

PM des PP Mittelhessen vom 07.10.2019

Nürnberg (Bayern): Heftige Ruhestörung – Widerstand geleistet

Eine Mitteilung über eine Ruhestörung führte am frühen Samstagmorgen (05.10.2019) zu einem größeren Polizeieinsatz in der Nürnberger Südstadt. Die Polizei beendete die Party.
Gegen 02:30 Uhr wurde überlaute Musik in einem Anwesen in Nürnberg-Tafelhof mitgeteilt. Bereits bei der Anfahrt war der Lärm für die Streife deutlich wahrnehmbar.
Nach ihrem Eintreffen betrat die Streifenbesatzung die Wohnung über die offenstehende Tür. Vor Ort wurden ca. 70 Personen festgestellt. Zwei DJs legten an Mischpulten auf, Musik dröhnte aus meterhohen Lautsprechern. Ein Verantwortlicher bzw. Wohnungsinhaber gab sich auf Nachfrage vorerst nicht zu erkennen.
Unmittelbar nach Betreten der Wohnung wurde die Streife mit massiven Beleidigungen überzogen und durch eine Personengruppe aus der Wohnung gedrängt.
Vor dem Anwesen wurden daraufhin Unterstützungskräfte zusammengezogen. Nachdem ca. 60 Beamte sowie mehrere Hundeführer vor Ort eingetroffen waren, konnte die Wohnungsinhaberin nach langen Diskussionen dazu bewegt werden, die Party aufzulösen.
Eine weitere Stunde später kamen schließlich die ersten Gäste aus der Wohnung. Von allen Anwesenden wurden die Personalien festgestellt und überprüft.
Im Rahmen des Einsatzgeschehens wurde niemand verletzt.
Die Polizei leitete gegen mehrere Personen strafrechtliche Ermittlungsverfahren ein. Die Tatvorwürfe reichen dabei von Beleidigung bis hin zu Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): „Du Fanboy“ – Bundespolizist beleidigt – Wache nicht verlassen – Widerstand geleistet – BodyCam zeichnet Verhalten eines 27-Jährigen auf

Weil er seine Garderobenmarke verloren hatte, wandte sich ein 27-jähriger Dortmunder gestern Morgen (6. Oktober) an die Bundespolizei. Da er später mehrere Bundespolizisten beleidigte und die Wache nicht mehr verlassen wollte, musste er aus den Räumlichkeiten geschoben werden. Dabei klammert er sich an einem Türrahmen.
Mit einem kuriosen Sachverhalt sahen sich Bundespolizisten am Dortmunder Hauptbahnhof zu Beginn ihrer Frühschicht konfrontiert. Ein 27-jähriger Mann meldete sich in der Wache und erklärte, dass er seine Garderobenmarke in einem Club verloren habe und man ihm die Herausgabe seiner Jacke verwehrt hätte. Deshalb wollte der italienische Staatsangehörige eine Strafanzeige wegen Diebstahls „aufgeben“.
Daraufhin klärten ihn die Beamten über die geltende „Rechtslage“ auf und informierten ihn, dass er den Sachverhalt mit dem Clubbetreiber klären müsse. Offensichtlich unzufrieden mit diesen Angaben und mutmaßlich motiviert durch ein Internetvideo eines Rappers aus Berlin, beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach als „Fanboys“ und „Punks“. Auf Grund seines aggressiven Verhaltens schaltete ein Bundespolizist daraufhin seine BodyCam ein, welche die Beleidigungen und das Verhalten dokumentierte.
Der 27-Jährige wurde anschließend über die Einleitung einer Strafanzeige wegen Beleidigung informiert und aufgefordert, die Wache zu verlassen. Da er sich dagegen vehement weigerte, musst er aus der Wache geschoben werden, wogegen er sich wehrte und an einem Türrahmen festhielt.
Sein Verhalten brachte dem 27-Jährigen eine weitere Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Nachdem er später auf der Polizeiwache in Hörde den Diebstahl der Garderobenmarke anzeigen wollte, wurde gegen ihn ein weiteres Verfahren wegen Vortäuschen einer Straftat eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 07.10.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Mutter leistet Widerstand

45139 E.-Südostviertel: Am späten Freitagabend (4. Oktober, 22:52 Uhr) erhielt die Leitstelle den besorgten Anruf eines Esseners, dass sich in einer Gaststätte an der Von-der-Tann-Straße eine alkoholisierte Mutter mit unterkühltem Kleinkind aufhalte.
Als die Beamten in der Gaststätte eintrafen, fanden sie eine erheblich alkoholisierte 38-jährige Essenerin und ihre einjährige barfüßige Tochter. Die 38-Jährige konnte sich nicht ausweisen und weigerte sich, ihre Personalien anzugeben. Stattdessen wollte sie die Gaststätte mit ihrer Tochter verlassen und lief mit dem Kind auf dem Arm auf die befahrene Straße. Da die Polizeibeamten das Kindeswohl gefährdet sahen, verständigten sie das Jugendamt, das die Einjährige in Obhut nahm. Die 38-Jährige leistete dabei erheblichen körperlichen und verbalen Widerstand. Sie wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der POL Essen vom 07.10.2019

Duisburg-Röttgersbach (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener beschädigt 25 Autos

Gleich mehrere Zeugen haben Samstagmorgen (5. Oktober, 5:35 Uhr) die Polizei alarmiert, weil ein Betrunkener von der Oberen-Holtener-Straße bis zur Frauenwiese rund 25 Autos beschädigt hatte. Als die Beamten auf den Mann trafen, versuchte er zu flüchten. Die Uniformierten konnten den 30-Jährigen trotz seines Widerstands festhalten und zur Wache bringen. Selbst im Polizeigebäude wehrte er sich, ließ sich fallen und hatte starke Stimmungsschwankungen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der zuständige Richter bei dem Duisburger die Blutprobenentnahme durch einen Arzt an. Bis zur Gemütsberuhigung musste der Randalierer im Gewahrsam bleiben. Die Polizisten schrieben Anzeigen wegen der Sachbeschädigungen und noch eine wegen des Widerstands.

PM der POL Duisburg vom 07.10.2019

Duisburg-Meiderich (Nordrhein-Westfalen): Polizistin zieht flüchtenden Fahrraddieb am Gürtel vom Zaun

Aufmerksame Zeugen haben am Samstagnachmittag (5. Oktober, 13:40 Uhr) einen verdächtigen Mann dabei beobachtet, wie er in einem Gebüsch an der Straße „Auf dem Damm“ versucht hat, das Schloss eines Fahrrads aufzubrechen. Als die alarmierten Polizisten eintrafen, ergriff der Mann die Flucht und kletterte einen Zaun hoch.
Eine Beamtin konnte sich seinen Gürtel greifen und zog ihn hinunter.
Der Dieb wehrte sich, doch die Uniformierten fixierten ihn und brachten ihn zur Anzeigenaufnahme zur Wache. Das Fahrrad stellten die Polizisten sicher. Bei dem Widerstand hat sich eine Polizistin leicht verletzt, konnte aber weiter im Dienst bleiben.

PM der POL Duisburg vom 07.10.2019

Lippstadt (Nordrhein-Westfalen): Extreme Respektlosigkeit

Extreme Respektlosigkeit erfuhren Polizeibeamte bei einem Einsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der südlichen Schützenhalle, in der Straße Im Weihewinkel, in Lippstadt.
Nach dem die Beamten bei einer Körperverletzung zwischen einem 40-jährigen Anröchter und einem 25-jährigen Verwandten einschreiten musste erhielten ein 23-jähriger und 25-jähriger Verwandte aus Beckum einen Platzverweis. Sie wurden durch die Beamten aufgefordert das Festgelände zu verlassen. Nach dem der 23-Jährige trotz mehrfacher Aufforderung, den Platz zu verlassen, nicht nachkam und stattdessen die Beamten fortwährend beleidigte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierzu wurde er von den Polizisten zu Boden gebracht.
Anschließend sollten Handfesseln angelegt werden. Um dies zu verhindern, sprang der 25-Jährige den einschreitenden Beamten von der Seite mit einem Kniestoß an. Weiterhin versuchte er mehrfach den Polizeibeamten gegen den Kopf zu schlagen. Aufgrund des Angriffs setzten die Beamten Pfefferspray ein. Sowohl der 23 als auch der 25-Jährige konnten anschließend in Gewahrsam genommen werden. Beim 25-jährigen Mann aus Beckum wurde zudem noch eine Blutprobe entnommen. Er wird sich nun wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der KPB Soest vom 07.10.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Schlägerei vor einem Fast-Food-Restaurant

Am Samstag kam es gegen 21:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung auf dem Parkplatz eines Fast-Food-Restaurants in der Königsberger Straße in Böblingen. Ein Anrufer meldete der Polizei eine Schlägerei zwischen mindestens vier Personen. Kurz bevor die hinzugerufenen Polizeibeamten dort eintrafen, entfernten sich die Beteiligten in unterschiedliche Richtungen. Ein 25-jähriger Mann, der mutmaßlich Beteiligter der Schlägerei war, konnte im Zuge der ersten polizeilichen Maßnahmen vor Ort noch vor dem Eingang des Fast-Food-Restaurants festgestellt werden. Die eingesetzten Beamten nahmen den 25-Jährigen vorläufig fest und brachten ihn zum Polizeirevier Böblingen. Während des Transports beleidigte der Tatverdächtige die Beamten. Da er darüber hinaus auch unter dem Einfluss von Alkohol zu stehen schien und bereits zuvor den Anweisungen der Polizisten nicht Folge geleistet hatte, wurde der 25-Jährige schließlich in Gewahrsam genommen und musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Auseinandersetzung geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 07031/13-2500 mit dem Polizeirevier Böblingen in Verbindung zu setzen.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.10.2019

Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen): SEK überwältigte Randalierer

Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos Bielefeld überwältigten am frühen Freitagabend in Hausberge einen Randalierer. Der psychisch Kranke hatte in einem Einfamilienhaus im Faulensiek randaliert und mittels einer Spaltaxt Türen zerstört.
Daraufhin hatte eine Familienangehörige die Polizei alarmiert.
Der Notruf bei der Polizei ging gegen 17.25 Uhr ein. Hier schilderte eine Familienangehörige, dass ihr Bruder bereits mehrere Innentüren des Hauses zerstört habe und nicht auf sie reagieren würde. Daraufhin entsandte die Leitstelle fünf Streifenwagen nach Hausberge. Auch gegenüber den Polizisten war der 52-Jährige nicht zugänglich und verbarrikadiere sich im Haus. Da die psychische Erkrankung des Mannes bekannt war, alarmierte die hiesige Leitstelle das Spezialeinsatzkommando. Diese lokalisierten den Mann und konnten ihn gegen 20.30 Uhr festnehmen. Zwecks Einweisung in die Psychiatrie wurde der Portaner zunächst dem Polizeigewahrsam in Minden zugeführt.
Später verbrachte man den Mann nach Lübbecke.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 07.10.2019

Eppingen (Baden-Württemberg): Kerwe Samstag hält die Polizei auf Trab

Schlägereien zwischen rivalisierenden Jugendgruppen im Bereich des Festgeländes in der Talstraße in Eppingen und im weiteren Verlauf auf dem Gelände des Schulcampus, hielten die Eppinger Polizei sowie Unterstützungskräfte aus umliegenden Revieren in Atem. Über den gesamten Samstagabend kam es zu Ruhe- und Ordnungstörungen (Böllerwürfe) und Auseinandersetzungen. Erschreckend waren massive Beleidigungen gegen die eingesetzen Polizistinnen und Polizisten durch überwiegend jugendliche Personen. Die genaue Anzahl der ausgesprochenen Beleidigungen wird erst nach Auswertung der verschiedenen Bodycams der Einsatzkräfte feststehen und zur Anzeige gebracht. Insgesamt wurden vier Personen in Gewahrsam genommen.
Hierunter waren drei Jugendliche und ein junger Erwachsener. Indes blieb es beim Kerwe-Rock in der Stadthalle ruhig.

PM des PP Heilbronn vom 07.10.2019

Berlin/Pankow: E-Scooter-Fahrer flüchtet vor Polizei – Funkwagen fährt gegen Baum

Gestern Abend ist in Buch ein E-Scooter-Fahrer vor der Polizei geflüchtet. Gegen 18.30 Uhr bemerkten eine Polizistin und ihr Kollege an der Kreuzung Zepernicker Straße Ecke Schwanebecker Chaussee den Mann, der mit einem E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen auf dem Gehweg unterwegs war. Als die Polizeikräfte den Fahrer kontrollieren wollten, wendete er, erhöhte die Geschwindigkeit und fuhr in Richtung Pölnitzweg weg. Die Funkwagenbesatzung folgte dem Flüchtenden mit ihrem Wagen und versuchte mehrmals ihn zu stoppen. Dabei stieg der Funkwagenfahrer auch aus und stellte sich auf den Gehweg, um den Mann zum Anhalten zu bewegen. Dieser ignorierte den Polizisten jedoch und fuhr weiter mit hoher Geschwindigkeit auf ihn zu, so dass der Beamte zur Seite springen musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Polizist stieg dann wieder in das Polizeifahrzeug ein und folgte mit seiner Kollegin dem E-Scooter-Fahrer erneut. Dieser fuhr dann um den Schlosspark Buch herum und fuhr anschließend von der Wiltbergstraße in den Park. In diesem musste sich kurz darauf eine unbekannte Fußgängerin, die mit ihrem Hund Gassi ging, in Sicherheit bringen, um nicht von dem E-Scooter-Fahrer erfasst zu werden. Einige Meter weiter stürzte der Mann mit dem Roller. Um eine Kollision zu verhindern, wich der Fahrer des Funkwagens nach rechts aus und prallte gegen einen Baum. Der Flüchtende ließ den Roller zurück, lief zu Fuß durch den Park und entkam. Bei der Kollision mit dem Baum hatte die Beifahrerin des Einsatzwagens leichte Verletzungen an einer Hand erlitten. Eine Behandlung war nicht erforderlich und sie konnte ihren Dienst fortsetzen. Einsatzkräfte beschlagnahmten den E-Scooter. Die weiteren Ermittlungen führt der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1.

PM (2396) des PP Berlin vom 07.10.2019

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Fahrer verursacht erheblichen Schaden und flüchtet – auf der Felge

Dem Engagement und der Aufmerksamkeit eines Taxifahrers ist es zu verdanken, dass eine Verkehrsunfallflucht mit erheblichem Gefahrenpotential für den nachfolgenden Verkehr in der Nacht zu Samstag umgehend geklärt werden konnte.
Der 39jährige Taxifahrer war gegen 2.45 Uhr aus Richtung Altstadt kommend auf dem Weg in seinen Feierabend, als er auf der Aachener Straße in Fahrtrichtung stadtauswärts Feuerwehrleute sah, die einen Trümmerhaufen an Fahrzeugteilen und Betonpollern von der Fahrbahn räumten.
Im weiteren Verlauf der Aachener Straße fiel ihm ein Pkw auf, der in unterschiedlichen Geschwindigkeiten und unter Schlangenlinien soeben auf die Autobahn in Richtung Wickrath fuhr.
Der Taxifahrer sah Beschädigungen an dem Fahrzeug des Herstellers VW, zählte eins und eins zusammen, folgte ihm auf die Autobahn und informierte die Polizei. Er blieb hinter dem Pkw. Der VW wurde auch auf der weiteren Fahrt sehr unsicher gesteuert. Kurz vor der Abfahrt Wickrath verlor das Fahrzeug dann einen Reifen, was den Fahrer aber nicht davon abhielt, zügig auf der Felge weiter zu fahren. An einem Haus hielt er an und rannte fluchtartig hinein.
Der Taxifahrer erwartete die eintreffenden Zivilbeamten vor Ort.
Der schief vor dem Haus geparkte VW war stark mitgenommen: Neben zahlreichen starken Beschädigungen rundherum fehlten sowohl der linke vordere Reifen als auch ein Teil des Frontstoßfängers. Ein Außenspiegel hing nur noch durch ein einsames Kabel gehalten herunter.
Die Beamten ermittelten, dass es sich um die Wohnanschrift des Halters handelte und klingelten. Eine andere Person öffnete, die die Beamten nach einigem Zögern einließ.
In der Wohnung trafen die Polizisten dann den 22jährigen Halter des demolierten Fahrzeuges an. Dieser war augenscheinlich stark alkoholisiert, lallte und konnte sich kaum gerade stehend auf den Beinen halten. Sein Verhalten wurde verbal und körperlich zunehmend aggressiv, so dass es letztendlich zu einer Widerstandshandlung kam.
Nach erheblichem Sperren seinerseits konnten ihn die Polizisten letztendlich zur Wache bringen. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, da er einen Atemvortest strikt verweigerte. Aufgrund seines durchgängig aggressiven und uneinsichtigen Verhaltens wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Gewahrsam zugeführt.
Währenddessen ermittelten weitere Beamte an der eigentlichen Unfallörtlichkeit: Es stellte sich heraus, dass der Unfall kurz vor der Meldung des Taxifahrers geschehen sein musste. Die Feuerwehrleute hatten sie aus purem Zufall passiert. Sie entschlossen sich dankenswerter Weise umgehend, die Fahrbahn von den umgefahrenen Betonpollern und Fahrzeugteilen zu befreien und verhinderten somit eine maßgebliche Gefährdung für weitere Verkehrsteilnehmer.
Die Polizei stellte den Pkw ebenso wie den Führerschein des 22-Jährigen sicher. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Mönchengladbach vom 07.10.2019

Witten (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz in der Innenstadt – Wittener (46) von Spezialeinsatzkommando überwältigt!

In den frühen Abendstunden des heutigen 7. Oktober löste ein Mann (46) einen größeren Polizeieinsatz in Witten aus. Auch Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) waren eingebunden.
Gegen 19 Uhr wurde der 46-Jährige am offen stehenden Fenster seiner an der Schlachthofstraße gelegenen Wohnung gesichtet.
Der Mann hielt augenscheinlich eine Schusswaffe in der Hand, brüllte lautstark herum und rief, nicht mehr leben zu wollen.
Nach bisherigem Ermittlungstand verließ der Mann gegen 20.45 Uhr mit einer Waffe plötzlich seine Wohnung. Als er die Pistole gegen die Beamten richtete, wurden auf den Wittener geschossen. Dadurch wurde der 46-Jährige im Schulterbereich verletzt.
Zurzeit wird der einschlägig polizeibekannte Mann in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Lebensgefahr besteht nicht.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 07.10.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Rechtsextremisten demonstrierten in der Nordstadt – Polizei zieht ein erstes Fazit

Am heutigen Abend (7.10.) demonstrierten unter strengen Auflagen der Polizei etwa 60 Rechtsextremisten in der Dortmunder Nordstadt.
Die Aufzugsstrecke begann erneut im Bereich Kurfürstenstraße / Grüne Straße und führte über die Schützenstraße bis zur Mallinckrodtstraße, wo die Versammlung gegen 20.30 Uhr an der U-Bahn-Haltestelle Hafen endete.
Zwei Teilnehmer des rechtsextremen Aufzugs riefen auf der Mallinckrodtstraße antisemitische Parolen. Daraufhin stoppte die Polizei die Demonstration und forderte den Versammlungsleiter auf, volksverhetzende Parolen zu unterbinden. Die beiden Tatverdächtigen wurden identifiziert. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung in zwei Fällen.
Auf der Kreuzung Schützenstraße / Westerbleichstraße bildeten 41 Personen eine Sitzblockade, um den rechtsextremen Aufmarsch zu stören. Dieser konnte jedoch an der Blockade vorbeigeführt werden.
Die Teilnehmer der Sitzblockade wurden ebenfalls identifiziert. Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Widerstand und Landfriedensbruch erstattet.
Während der Identitätsfeststellungen erfolgte aus einer Gruppe von Gegendemonstranten ein Flaschenwurf in Richtung der Einsatzkräfte der Polizei. Dabei wurde niemand verletzt. Es wurde Strafanzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung erstattet. Zudem kam es zu drei Beleidigungsdelikten und einer Widerstandshandlung.
Die Polizei erstattet weitere Strafanzeigen:
– Wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung im Bereich Blücherstraße / Mallinckrodtstraße. Dort versuchten Gegendemonstranten eine Polizeisperre zu durchbrechen.
– Auf der Lagerhausstraße gingen die Einsatzkräfte gegen drei vermummte Gegendemonstranten vor und erstatteten Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz.
– Im Bereich Lützowstraße / Mallinckrodtstraße warf ein unbekannter Täter aus dem Umfeld der Gegendemonstranten einen Gegenstand in Richtung des rechtsextremen Aufzugs. Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.
– Darüber hinaus konnte ein Tatverdächtiger einer versuchten gefährlichen Körperverletzung nach dem Demonstrationsgeschehen vom
20.9.2019 identifiziert werden.
Die Abmarschphase verlief ohne weitere Störungen.

PM der POL Dortmund vom 07.10.2019

Erfurt (Thüringen): Betrunken gegen Polizeiauto gefahren

In der Nacht zum Sonntag beabsichtigte eine Autofahrerin ihren Pkw in der Nähe des Erfurter Hauptbahnhofs zu parken, um in einem Späti einzukaufen. Das Fahrmanöver endete jedoch abrupt an der Front eines im Einsatz befindlichen Funkstreifenwagens, nachdem die 52-Jährige mit ihrem VW dagegen stieß. Im Rahmen der sich anschließenden Verkehrsunfallaufnahme stellten die Beamten eine Alkoholisierung bei der Dame fest, weshalb auf der Dienststelle auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Aufgrund des entstandenen Sachschadens am Streifenwagen sieht sich die Frau nun einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegenüber.

PM der LPI Erfurt vom 07.10.2019

Wien: Vorläufige Festnahme einer vermutlichen „Schwarzfahrerin“ wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt

06.10.2019, 20:15 Uhr / 1., U-Bahnstation Volkstheater
Im Zuge einer Fahrscheinkontrolle in der U-Bahnstation „Volkstheater“ hielten Kontrolleure der Wiener Linien eine Frau an, die keinen Fahrschein vorweisen konnte. Sie fühlte sich nach eigenen Angaben ungerecht behandelt und gab daher ihre Daten nicht bekannt. Daraufhin wurde die Polizei hinzugezogen. Als die Beamten eintrafen, konnten sie eine aufgebrachte Frau wahrnehmen, die einen Pfefferspray in ihrer Hand hielt. Die Polizisten forderten sie auf diesen wegzulegen. Das tat die Frau erst, als nach mehrmaliger Aufforderung seitens der Polizisten mit dem Einsatz von Pfefferspray gedroht wurde. Die Dame, eine 22-jährige Ukrainerin, verweigerte auch den Polizisten die Bekanntgabe ihrer Identität. Im Gegenzug zweifelte sie die Echtheit der uniformierten Beamten an und forderte deren Reisepass. Die 22-Jährige wurde zunehmend aggressiver und wollte die Flucht antreten. Das konnte von den Polizisten verhindert werden. Die Ukrainerin versuchte sich los zu reißen und wehrte sich heftig, deshalb musste sie mit Körperkraft zu Boden gebracht und fixiert werden. Dabei wurde eine Polizistin am Oberkörper verletzt. Sie konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Die 22-Jährige befindet sich in Haft.

PM der LPI Wien vom 07.10.2019

„Dies ist eine der schönsten Veranstaltungen des Jahres und ein ganz besonderer Tag in ihrem Berufsleben.“ Mit diesen Worten begrüßte Polizeipräsident Reiner Hamm, zusammen mit weiteren Führungskräften, insgesamt 50 neue Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte im Polizeipräsidium Mainz. In diesem feierlichen Rahmen wurden zudem sieben Polizeibeamte für ihre herausragenden Leistungen geehrt. In seiner Begrüßungsrede betonte Polizeipräsident Hamm die hervorragende Ausbildung, die bereits in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die neuen Kolleginnen und Kollegen gut auf ihren Dienst vorbereitet sind und nun nicht mehr als Praktikant im Streifenwagen „hinten einsteigen“, sondern ab jetzt eigenverantwortlich tätig werden. Herr Hamm hob die „riesige Bandbreite“ an Tätigkeiten innerhalb des Polizeipräsidiums Mainz hervor, was dadurch unterstrichen werden konnte, dass erstmals in Rheinland-Pfalz drei der neuen Kolleginnen und Kollegen nach erfolgreichem Abschluss des Bachelor Studiums an der Hochschule der Polizei, direkt zur Kriminaldirektion Mainz versetzt wurden. Zu diesem Novum kam es auf Grund des Generationenwechsels und der Vielzahl der Ruhestandsversetzungen im Bereich der Kriminalpolizei. „Verrichten sie ihren Dienst so, dass der Bürger sie als Freund wahrnimmt“ zitierte Polizeipräsident Hamm in seiner Rede den ersten Polizeipräsidenten des Mainzer Präsidiums nach dem zweiten Weltkrieg, Jakob Stefan und hob die wichtige Aufgabe hervor, das Vertrauensverhältnis zwischen den Bürgern und der Polizei weiterhin positiv zu beeinflussen. Zahlreiche weitere Führungskräfte der verschiedenen Organisationseinheiten und Dienststellen des Polizeipräsidiums Mainz, unter anderem der Leiter der Abteilung Polizeieinsatz, Polizeidirektor Thomas Brühl sowie der Leiter des Führungsstabes, Polizeidirektor Heiko Arnd, waren bei der Feierlichkeit anwesend.

Den feierlichen Rahmen nutzte Reiner Hamm, um sieben Polizeibeamten für ihr besonderes Engagement zu ehren.

So hat Florian Becker, ein 32-jähriger Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kirchheimbolanden, innerhalb von zwei Monaten gleich zwei Personen durch Erste-Hilfe-Maßnahmen vor dem sicheren Tod oder schwerwiegenden körperlichen Folgen bewahrt. Im ersten Fall war der junge Beamte mit seiner Kollegin zu einer Messerstecherei gerufen worden, wo er durch Erstversorgung des Opfers ein Verbluten verhindern konnte. Im zweiten Falle war Florian Becker außerhalb des Dienstes unterwegs und fand auf einem Feldweg einen 69-jährigen Wanderer am Boden liegend vor. Der Wanderer war nicht mehr ansprechbar, zeigte kaum noch Vitalfunktionen und musste letztlich reanimiert werden. Florian Becker konnte dem 69-jährigen Wanderer durch seine zwanzigminütigen Reanimationsmaßnahmen das Leben retten.

Peter Resch, 34-jähriger Polizeioberkommissar des Altstadtreviers in Mainz konnte eine Person davon überzeugen sich letztlich nicht von Alicebrücke zu stürzen und damit den sicheren Tod der Person verhindern. Am Mittag des 26.06.2019 überstieg ein Mann das Geländer der Alicebrücke und wollte sich in die Tiefe stürzen. Während weitere Hilfsdienste verständigt und umfangreiche Absperrmaßnahmen getroffen wurden, suchte Oberkommissar Resch das Gespräch mit dem Mann, der allerdings nur englisch sprach und konnte ihn letztlich daran hindern von der Brücke zu springen.

Thomas Jayme, Polizeioberkommissar bei der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Mainz, konnte ebenfalls einer Frau das Leben retten die sich in die Tiefe stürzen wollte. Der 49-jährige Diensthundeführer war mit seinem Hund auf dem Rückweg von einem Ausbildungstag, als ihn auf der A 63 Mitarbeiter der Autobahnmeisterei anhielten, da sich eine junge Frau das Leben nehmen wollte und bereits das Geländer einer Autobahnbrücke überwunden hatte. In letzter Sekunde konnte Thomas Jayme die junge Frau festhalten, die sich bereits fallen gelassen hatte.

Vier Kriminalbeamte der Kriminalinspektion Worms wurden für ihre unermüdlichen Ermittlungen geehrt, die letztlich zur Festnahme eines international gesuchten Straftäters geführt haben. Seit Mitte des Jahres wurde mit insgesamt vier europäischen Haftbefehlen in fünf europäischen Ländern nach dem Straftäter gesucht, der wegen Gewalt-,
Eigentums- und Betäubungsmitteldelikten aufgefallen war. Der Gesuchte hatte sich zuvor durch Flucht der Vollstreckung eines Haftbefehls entzogen. Da sich der Gesuchte in verschiedenen Ländern aufhielt, musste eng mit den Polizeidienststellen im europäischen Ausland zusammengearbeitet werden. Die vier Kriminalbeamten ermittelten unermüdlich und übernahmen die Länderübergreifende Koordination, sodass eine schnelle Festnahme ermöglicht werden konnte.

PM des PP Mainz vom 07.10.2019

Am Sonntagnachmittag (6. Oktober) hat die Bundespolizei einen polizeibekannten Afghanen hinter Gitter gebracht. Gegen den unerlaubt Eingereisten lag ein Vollstreckungs- sowie ein Abschiebehaftbefehl vor.
Lindauer Bundespolizisten kontrollierten den jungen Afghanen im Bahnhof Lindau. Zur Überprüfung legte der Mann eine österreichische Aufenthaltsberechtigung für subsidiär Schutzberechtigte vor. Im Besitz eines benötigten Passes war der 21-Jährige jedoch nicht.
Bei der Abfrage der Personaldaten stellten die Polizisten fest, dass der afghanische Staatsangehörige von der Staatsanwaltschaft Traunstein per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde. Das Amtsgericht Rosenheim hatte den Angeklagten im November 2018 wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte zu einer zehnmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt. Zudem ergab die Fahndungsüberprüfung, dass gegen den 21-Jährigen, der im Dezember 2017 erstmals nach Deutschland einreiste, ein Abschiebehaftbefehl bestand. Der Migrant hatte zunächst in der Justizvollzugsanstalt Bernau eingesessen und war dann im Januar 2019 abgeschoben und mit einer zweijährigen Wiedereinreisesperre belegt worden.
Die Bundespolizisten zeigten den Mann wegen unerlaubter Einreise an und lieferten ihn zur Verbüßung seiner noch über sechsmonatigen Restfreiheitsstrafe in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein.

PM der BPOLD München vom 07.10.2019

Ein Schaf hatte sich auf einer Weide bei Wehr in einem Brombeerstrauch verfangen. Da es sich nicht selbstständig befreien konnte, wurde am Sonntagmittag, 06.10.2019, die Polizei verständigt. Da der Eigentümer auf die Schnelle nicht zu ermitteln war, stieg ein Polizeibeamter über den Zaun und schnitt das Tier mit einem Bolzenschneider frei. Noch mit ein paar Ästen im Fell zottelte es wieder zurück zu seinen Artgenossen, schien aber ansonsten die „Gefangenschaft“ gut überstanden zu haben.

PM des PP Freiburg vom 07.10.2019

Am Donnerstag (03.10.) nahm eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Bereich Kupfermühle fest. Vorangegangen war eine Fahndung der dänischen Polizei nach einem Mann, der im Verdacht steht auf Seeland/ Dänemark seine Frau getötet zu haben.

Im Rahmen der Fahndung konnten Bundespolizisten gestern Mittag den Tatverdächtigen im Bereich Kupfermühle feststellen und kontrollierten ihn.

Der Mann wurde festgenommen.

Die dänischen Behörden haben ein Auslieferungsersuchen gestellt.
Der 63-jährige Däne wurde nach richterlicher Vorführung beim Amtsgericht Flensburg in die Justizvollzugsanstalt Flensburg eingeliefert.

Der Generalstaatsanwalt in Schleswig prüft derzeit die Auslieferung nach Dänemark.

PM der BPOLI Flensburg vom 07.10.2019

Bendorf (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – mit anschließenden Widerstandshandlungen

Am Samstag, den 05.10.2019 um 21:23 h wurde die Polizeiinspektion Bendorf zunächst über einen Verkehrsunfall mit Sachschaden auf der L 307 Bendorf in FR Höhr-Grenzhausen in Kenntnis gesetzt. Bei der im Anschluss durchgeführten Verkehrsunfallaufnahme, konnte bei dem alleinbeteiligten Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch festgestellt werden. Im Anschluss sollte dem 37-jährigen Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen eine Blutprobe auf der Dienststelle entnommen werden. Nach Sistierung zur Dienststelle wurden die eingesetzten Beamten zunächst verbal massiv beleidigt. Im Anschluss sperrte sich der mittlerweile hochaggressive Beschuldigte massiv gegen die Blutentnahme. Nach Abschluss aller Maßnahmen beruhigte sicher der Beschuldigte zunehmend und wurde abschließend aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PD Koblenz vom 06.10.2019

Bingen (Rheinland-Pfalz): Randalierer auf dem Binger Oktoberfest; Polizeibeamter beleidigt

Am späten Samstagabend wurde die Polizei zum Binger Oktoberfest gerufen. Dort teilte die Security mit, dass man einen Gast aufgrund seines aggressiven Verhaltens der Festhalle verwiesen habe. Der Gast wolle dies jetzt nicht akzeptieren und kehre ständig zum Eingang zurück. Der 32-jährige Störenfried aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis reagierte auch auf Ansprache der Beamten uneinsichtig und aggressiv, so dass ihm letztlich ein Platzverweis ausgesprochen werden musste. Da er diesem nicht nachkam, wurde er bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam genommen. Während des Einsatzes wurde einer der eingesetzten Polizeibeamten von einem unbeteiligten Oktoberfest-Besucher beleidigt. Gegen den 48-Jährigen Mann aus Bingen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 06.10.2019

Merchweiler Saarland): Verfolgungsfahrt von Motorradfahrer

Am Samstagmorgen wurde die Besatzung eines Funkstreifenwagens gegen 01.30 h auf einen Motorradfahrer aufmerksam, der mit überhöhter Geschwindigkeit durch Merchweiler-Wemmetsweiler fuhr. Nachdem dem Motorradfahrer Anhaltezeichen gegeben worden waren, erhöhte dieser allerdings seine Geschwindigkeit und flüchtete über Nebenstraßen. Durch das Querstellen eines Funkstreifenwagens konnte seine Weiterfahrt blockiert werden. Beim Versuch an dem Funkstreifenwagen vorbeizufahren, kollidiert der Fahrer allerdings mit diesem und flüchtete nun zu Fuß weiter. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß konnte der Fahrer, ein 28 Jahre alter Mann aus Illingen, jedoch festgenommen werden. Da sich der Fahrer gegen die Festnahme wehrte, wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Im Rucksack des Mannes konnten Betäubungsmittel sichergestellt werden. Weiterhin war das Motorrad nicht zugelassen und mit einem Kennzeichenschild versehen, das nicht für das Motorrad verausgabt war. Der Motorradfahrer stand offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und hatte keine Fahrerlaubnis für das Motorrad. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und das Motorrad wurde sichergestellt.

PM der PI Neunkirchen vom 06.10.2019

Merchweiler (Saarland): Angriff auf Polizeibeamte beim Oktoberfest

Am Sonntagmorgen kam es gegen 00.10 h zu einem Angriff gegen Polizeibeamte bei einem Einsatz anlässlich des Oktoberfestes in Merchweiler. Ein 51 Jahre alter Mann aus Saarbrücken war bereits aufgrund seines aggressiven Verhaltens vom Sicherheitsdienst des Festzeltes verwiesen worden. Da der Mann nun versuchte gegen die Sicherheitskräfte körperlich vorzugehen, wurde die Polizei hinzugezogen. Der polizeilichen Verfügung eines Platzverweises kam er allerdings auch nicht nach und griff einen Polizeibeamten mit einem gezielten Faustschlag ins Gesicht an. Erst durch den körperlichen Einsatz von mehreren Polizeibeamten gelang es, den Mann zu fixieren. Es wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt, einer davon musste ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Der Beschuldigte wurde ebenfalls leicht verletzt. Ihm wurde aufgrund seiner Alkoholisierung eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Neunkirchen vom 06.10.2019

Unsleben (Bayern): Bei Widerstand gegen die Polizei – ein Beamter verletzt

Am Samstag in den Nachmittagsstunden fuhren Beamte der PI Mellrichstadt nach Unsleben, um sich dort um ein Wohnmobil zu kümmern, welches Sichtbehindern abgestellt war. Dabei stellten sie Ordnungshüter fest, dass an dem Wohnmobil ein Kennzeichen angebracht war, welches ursprünglich für ein Motorrad angebracht war. Als die beiden Beamten die beiden Besitzer des Reisemobils darauf ansprachen, versuchten diese, das Kennzeichen noch schnell zu entfernen, bevor Lichtbilder als Beweismittel gefertigt werden konnten. Da die zunächst verbale Aufforderung, dies zu unterlassen, nicht fruchtete, wollte ein Polizeibeamter einen der Beschuldigten festhalten, dieser stieß ihn jedoch gewaltsam weg. In der darauffolgenden Rangelei verletzte sich einer der eingesetzten Beamten derart, dass er im Krankenhaus behandelt werden musste und nicht mehr dienstfähig war. Auf die beiden 63- und 65-jährigen Beschuldigten kommt nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Urkundenfälschung und Körperverletzung zu.

PM der PI Mellrichstadt vom 06.10.2019

München (Bayern): Bundespolizei zum Wiesn-Endspurt nochmals stark gefordert

Nr. 254:
Bei einem Streifengang im Münchner Hauptbahnhof erblickte eine Streife der Bundespolizei im Zwischengeschoss einen 24-Jährigen. Er war mit einer Gruppe anderer Deutscher unterwegs. Der Maxvorstädter war sehr aufgebracht und pöbelte andere Reisende und auch Personen aus seiner Gruppe an. Eine bevorstehende körperliche Auseinandersetzung konnte nur durch das sofortige Einschreiten der Beamten vermieden werden. Als der 24-Jährige einer Identitätsfeststellung unterzogen, und weil er keine Ausweispapiere mit sich führte, zur Wache verbracht werden sollte, verfolgte die Gruppe Jugendlicher die Streife und bedrängte diese verbal wie körperlich. Dabei stach eine 20-Jährige heraus, die mehrmalige Anordnungen Abstand zu halten und wiederholt ausgesprochene Platzerweise ignorierte. Auf Höhe eines Schnellrestaurantes im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes trat die 20-Jährige aus der Schwanthalerhöhe (1,49 Promille Atemalkohol) mit dem Bein nach einem Beamten und traf ihn am Oberschenkel. Nachdem die junge Frau zu Boden gebracht worden war, leistete sie den beiden Beamten heftigen Widerstand. Dabei versuchte sie wiederholt nach den Beamten zu schlagen und zu treten. Die Gruppe Jugendlicher hatte sich während der Attacke halbkreisförmig um die Beamten aufgestellt und sich mit der 20-Jährigen solidarisiert. Mehrere Personen bedrängten die Streife massiv und waren nur durch die Androhung des Einsatzes von Pfefferspray von körperlichen Übergriffen abzuhalten. Erst als weitere Einsatzkräfte der Bundespolizei hinzukamen, beruhigte sich die Lage. Durch Kotanhaftungen an den Schuhen der Jugendlichen wurden die eingesetzten Beamten und deren Kleidung beschmutzt.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 06.10.2019

Salzgitter (Niedersachsen): Häusliche Gewalt

Am Samstag um 18.00 Uhr wurde die Polizei in eine Wohnung in der Okerstraße in Salzgitter-Bad gerufen. Ein 41-jähriger hatte zuvor seine Tochter geschlagen und seine Ehefrau beleidigt. Der alkoholisierte Mann – ein Alkoholtest hatte einen Wert von 2,16 Promille ergeben – erhielt einen Platzverweis. Es wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
Gegen 20.00 Uhr erschien der 41-jährige erneut an der Wohnung und wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Da er bei dem Transport im Dienstfahrzeug einen Polizeibeamten beleidigte, erwartet den Mann ein weiteres Strafverfahren. Der 41-jährige verbrachte den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM der POL Salzgitter vom 06.10.2019

Aschaffenburg (Bayern): Jugendliche nach Sachbeschädigung in Gewahrsam

Am Samstagabend, gegen 23.40 Uhr, wurde eine Polizeistreife von einem Passanten darauf hingewiesen, dass am Herstallturm ein junger Mann in Begleitung mehrerer Jugendlicher einen Mülleimer abtreten würde. Vor Ort konnten die Beamten den abgetretenen Mülleimer feststellen. Weiterhin wurde festgestellt, dass ein alkoholisierter junger Mann, auf den die Personenbeschreibung zutraf, auf ein in der Nähe befindliches Baugerüst kletterte. Als er von dort heruntergeholt und zur Dienststelle verbracht werden sollte, widersetzte sich der 17-jährige den Maßnahmen und versuchte sich loszureißen. Daraufhin musste er mittels unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei versuchten die Begleiter des Jugendlichen die Maßnahmen der Beamten zu stören. Hierbei tat sich ein weiterer, ebenfalls alkoholisierter 17-jähriger besonders hervor, der immer wieder auf die Beamten zuging und mit einer brennenden Zigarette bedrohte. Als er mehreren Platzverweisen nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Aschaffenburg vom 06.10.2019

Schwarmstedt (Niedersachsen): Randalierer leistet Widerstand – Ein Polizeibeamter verletzt

Am Sonntag, den 06.10.2019, um 01:30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen randalierenden 19-jährigen Schwarmstedter am dortigen Bahnhof. Ihm wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er nicht nachkam. Bei der Durchsuchung nach Ausweispapieren bei der u.a. Betäubungsmittel gefunden wurden, leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, trat und beleidigte die Beamten. Ein Beamter wurde hierbei verletzt. Nachdem dem alkoholisierten Mann Handfesseln angelegt wurden, wurde er ins Polizeigewahrsam verbracht. Mehrere Strafverfahren wurden eröffnet.

PM der PI Heidekreis vom 06.10.2019

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Fahrzeuge beschädigt und Beamte beleidigt

Am Samstagabend gegen 22 Uhr konnte ein junger Mann dabei beobachtet werden, wie er in der Kaiserslauterer Straße zunächst eine Warnbarke und ein Verkehrsschild umwarf und dann an einem geparkten Fahrzeug den Außenspiegel abtrat. Danach verlor der Zeuge den Blickkontakt, jedoch konnte er hören, wie weitere Außenspiegel abgetreten wurden. Aufgrund sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen konnte der 20-jährige Täter aus Mutterstadt angetroffen und seine Personalien erhoben werden. Nach Beendigung der Personenkontrolle beleidigte der junge Mann noch die eingesetzten Beamten, weshalb neben der Anzeige wegen Sachbeschädigung nun auch ein Strafverfahren wegen Beleidigung gegen ihn eingeleitet wurde.
Insgesamt wurden durch den jungen Mann über 10 Fahrzeuge beschädigt.
Die genaue Schadenshöhe konnte bislang noch nicht beziffert werden.

Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter der Telefonnummer Tel.: 06322/963-0 oder per Email pibadduerkheim@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

PM der PD Neustadt/W. vom 06.10.2019

Selb (Bayern): Ruhestörung artet aus

In einem Vereinsheim im Stadtteil Plößberg beschwerten sich Anwohner bei der Polizei Marktredwitz über eine Ruhestörung. Der Veranstalter, ein 19 jähriger Mediengestalter, zeigte sich gegenüber den eingesetzten Beamten uneinsichtig. Statt sich zu beruhigen, begann nun eine größere Gruppe diffamierende Sprechgesänge gegen die Beamte zu starten. Unter der Zuhilfenahme weiterer Streifen wurde die Veranstaltung anschließend aufgelöst. Dabei kam es zu weiteren Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde bekannt, dass ein anwesender Jugendlicher aus einem Jugendheim in Regnitzlosau erst vor kurzem als abgängig gemeldet wurde. Bei der Rückführung des 16 jährigen fanden die Polizisten zumal noch eine geringe Menge Marihuana auf. Die Polizei Marktredwitz ermittelt nun aufgrund der Ruhestörung wegen mehreren Beleidigungsdelikten und zudem aufgrund des Verstoßes nach dem BtMG.

PM der PI Marktredwitz vom 06.10.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Kölner leuchtet Polizistin mit Laserpointer ins Auge

Nach dem Angriff eines Kölners (22) auf eine Polizistin mit einem Laserpointer in der Nacht zu Sonntag (5. Oktober) haben Polizeibeamte den 22 Jahre alten Tatverdächtigen ermittelt und die Tatwaffe sichergestellt. Die junge Polizistin kam mit Augenschmerzen ins Krankenhaus und war nicht mehr dienstfähig.
Der 22 Jährige hatte ihr bei einem Polizeieinsatz wegen einer Ruhestörung mit dem Laserpointer direkt ins Auge geleuchtet.
Nach vorliegenden Aussagen standen die Polizisten gegen 22.30 Uhr vor dem Mehrfamilienhaus auf der Mainzer Straße, aus dem laute Musik schallte. Im Fenster der betroffenen Wohnung erschien der 22-Jährige und leuchtete mit einem grünen Laser in das Auge der Beamtin.

PM (191006-4-K) der POL Köln vom 06.10.2019

Frankfurt-Westend (Hessen): Polizeibeamtin in Hand gebissen

Am Samstagmorgen endete ein Polizeieinsatz wegen eines Beziehungsstreits in der Hansaallee mit einer verletzten Polizeibeamtin. Ihr wurde von einer 41-jährigen Frau in die Hand gebissen.
Gegen 11:15 Uhr verständigte ein 77-Jähriger den Notruf, weil seine von ihm getrennt lebende Ehefrau bei ihm zuhause aufgetaucht sei und sich nun unberechtigt Zutritt zu seiner Wohnung verschaffen will. Von diesem Vorhaben ließ sich die Dame auch nicht nach mehrfacher Aufforderung durch die Streife abbringen, so dass sie ergriffen und nach draußen geführt werden sollte. Dagegen wehrte sich die 41-Jährige derart, dass die Beamten sie zu Boden bringen mussten.
Beim Anlegen der Handfesseln biss sie dann in die Hand der eingesetzten Polizeibeamtin. Die dadurch entstandene Bissverletzung wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus versorgt. Die Beamtin konnte ihren Dienst daraufhin fortsetzen.
Die 41-Jährige konnte nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen nach Hause gehen, sieht sich jetzt jedoch mit einem Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte konfrontiert.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 06.10.2019

Stanz (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt in Stanz bei Landeck

In der Nacht zum 06.10.2019 fand in Stanz bei Landeck eine größere Veranstaltung statt. Nachdem um 03.07 Uhr eine offenbar unter Drogen und Alkohol beeinträchtige 29-jährige Österreicherin im Festgelände orientierungslos um sich schlug, wurde sie von Ordnern zum Eingang gebracht. Hinzugezogene Rettungssanitäter und eingetroffene Polizisten wollten der Frau eine ärztliche Behandlung ermöglichen, als diese massiv aggressiv wurde, sich mit Fußtritten wehrte und um sich schlug und biss. Der rabiaten Frau musste zur Verhinderung weiterer Angriffe Handfesseln angelegt werden. Auch auf der Fahrt ins Krankenhaus Zams und bei der anschließenden ärztlichen Untersuchung war eine Sicherung der 29-Jährigen durch Polizeibeamte notwendig. Nachdem sich die leicht verletzte Frau beruhigt hatte, wurde sie im Krankenhaus stationär aufgenommen. Zwei einschreitende Polizeibeamte wurden leicht verletzt.

PA der PI Landeck / LPD Tirol vom 06.10.2019

Witten (Nordrhein-Westfalen): „Von Kopf bis Fuß“ – Einbrecher kleidet sich am Tatort neu ein

Am heutigen 6. Oktober, gegen 7.30 Uhr, wurde die Polizei zu dem Bekleidungsgeschäft an der Ruhrstraße 24 in Witten gerufen.
Dort hatten Zeugen bemerkt, dass sich eine männliche Person an der Glastür des Ladens zu schaffen macht.
Sofort fuhren Polizeibeamte zum Tatort und kamen dort so schnell an, dass sie den Einbrecher (28) noch vor Ort antrafen.
Dieser schien es beim Ausleben seiner kriminellen Energie augenscheinlich auch nicht unbedingt eilig zu haben. So hatte sich der Mann seiner alten Bekleidung fast komplett entledigt und war dabei, sich von Kopf bis Fuß neu einzukleiden.
Die Beamten nahmen den polizeibekannten Dorstener fest und brachten ihn zwecks weiterer Ermittlungen ins Gewahrsam des Bochumer Polizeipräsidiums. Dort ging der aggressive 28-Jährige mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten zu, konnte aber wieder beruhigt werden.
Niemand wurde dadurch verletzt.
Wegen seiner Stimmungsschwankungen, die er auf den Drogenkonsum zurückführt, begab sich der Mann anschließend freiwillig in ärztliche Behandlung.

PM der POL Bochum vom 06.10.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeieinsatz anlässlich mehrerer Kundgebungen in Friedrichshain

Am Rande von mehreren Kundgebungen in Friedrichshain kam es gestern Abend und in der vergangenen Nacht zu Straftaten von Protestierenden sowie insgesamt zwölf Freiheitsbeschränkungen und Freiheitsentziehungen. Ab den Nachmittagsstunden versammelten sich bei einer am Schleidenplatz angemeldeten Kundgebung fünf Teilnehmende. Gegen diese Versammlung demonstrierten ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht insgesamt mehrere hundert Personen als Teil dreier angemeldeter Kundgebungen. Die meisten Teilnehmenden der Gegenproteste versammelten sich in unmittelbarer Nähe zum Schleidenplatz. Aus dieser Gruppe von mehreren hundert Personen wurde immer wieder versucht, Absperrgitter zu übersteigen, um an die Teilnehmenden der Kundgebung am Schleidenplatz zu gelangen. Vereinzelt wurde seitens der Gegendemonstrierenden auch Vermummung angelegt. Die eingesetzten Polizeikräfte konnten ein Aufeinandertreffen der widerstreitenden Lager nur verhindern, indem sie Personen an der Absperrung mittels körperlicher Gewalt zurückschoben und zurückdrängten. Weil es neben den Vermummungen innerhalb der Teilnehmenden der Gegenproteste auch mehrfach zu Flaschenwürfen auf die eingesetzten Polizeikräfte kam, dokumentierte die Polizei Straftaten durch Videoaufnahmen und nahm widererkannte Straftäter und Straftäterinnen fest. Hierbei musste seitens der Polizeikräfte auch körperliche Gewalt eingesetzt werden, da die festzunehmenden Personen teilweise Widerstand leisteten, Umstehende die polizeilichen Maßnahmen behinderten und nach jetzigem Stand mindestens in einem Fall versuchten, einen Festgenommenen zu befreien.
Bei der vorläufigen Festnahme eines 35-Jährigen, der „Sieg Heil“ gerufen hatte, kam es zu Unmutsbekundungen der Umstehenden, da sich der Mann, nachdem ihn Polizisten angesprochen hatten, fallen ließ und daraufhin von den Beamten weggezogen und weggetragen werden musste. Er wurde sowohl von Rettungskräften der Feuerwehr, als auch von einem Teilnehmer der Gegenproteste, der angab Sanitäter zu sein, begutachtet und untersucht. Auf eine weitergehende ärztliche Behandlung verzichtete der 35-Jährige. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer freiwillig gestatteten Blutentnahme verließ er selbstständig das Polizeigewahrsam zu Fuß unter Zuhilfenahme seiner Krücken. Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Widerstands ermittelt.
Eine 51-Jährige wurde festgenommen, nachdem sie kurz vor Mitternacht zwei mit Farbe gefüllte Glasflaschen in Richtung der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten geworfen hatte. Eine Flasche hatte einen Beamten, der keinen Helm trug, am Kopf getroffen. Der Polizist erlitt eine blutende Platzwunde, die in einem Krankenhaus genäht werden musste. Anschließend musste er seinen Dienst beenden. Gegen die festgenommene Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.
Nachdem der Veranstalter der Kundgebung am Schleidenplatz diese gegen Mitternacht beendet hatte, wurde auch die letzte der drei Gegenkundgebung wenig später von der anmeldenden Person für beendet erklärt.
Die Polizei war mit rund 280 Einsatzkräften vor Ort. Nach jetzigem Stand wurden mindestens fünf Polizistinnen und Polizisten bei dem Einsatz verletzt und insgesamt zwölf Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Landfriedensbruchs, Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Widerstands ein.

PM (2388) des PP Berlin vom 06.10.2019

Berlin/Mitte: Körperverletzung und Beleidigung mit homophobem Hintergrund

Heute Vormittag soll es in Moabit zu einer Körperverletzung und Beleidigung mit homophobem Hintergrund gekommen sein. Bisherigen Erkenntnissen zufolge war ein 25-Jähriger gegen 11.50 Uhr gemeinsam mit seinem 28 Jahre alten Lebenspartner am Europaplatz unterwegs. Plötzlich trat ein Mann an ihn heran. Dieser soll den 25-Jährigen dann homophob beleidigt und anschließend ins Gesicht geschlagen haben. Am Einsatzort trafen zuerst Bundespolizisten ein und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest, wobei er einen Bundespolizisten bedrohte. Der Festgenommene im Alter von 27 Jahren wurde kurz darauf an Kollegen der Polizei Berlin übergeben. Diese nahmen seine Personalien auf und entließen ihn im Anschluss. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 06.10.2019

Telfs (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt in Telfs

Am 05.10.2019, zwischen 20.54 und 23.51 Uhr, suchte ein 25-jähriger Österreicher drei Lokale in Telfs auf und begann nach einigem Alkoholkonsum zu randalieren. Er wurde beim ersten Lokal gegenüber dem Wirt ausfällig, schrie herum und pöbelte Gäste und das Personal an. Erst nach mehrmaligen Aufforderungen verließ er das Lokal und suchte das nächste auf, wo sein aggressives Verhalten gegenüber Wirt und Gästen von neuem begann. Auch hier verließ er das Lokal und begab sich zum Eingang der nächsten Lokalität, wo es zu einem Streitgespräch mit einem Securitymitarbeiter kam. Nach Eintreffen der verständigten Polizisten sprachen diese die Wegweisung von dem öffentlichen Ort aus. Der 25-jährige ignorierte die Weisung und wurde daher von den Beamten vom Vorfallsort geleitet. Plötzlich begann der Mann zu schreien, um sich zu treten und versuchte sich loszureißen. Bei der anschließenden Festnahme widersetzte sich der 25-Jährige massiv, schrie und tobtem trat und schlug um sich, worauf ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Er wurde zur Polizeiinspektion Telfs verbracht und in vorläufige Verwahrung genommen. Der durchgeführte Alkotest verlief positiv. Am Abend des 06.10.2019 wurde er in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Der 25-Jährige und zwei Polizeibeamte wurden unbestimmten Grades verletzt. Der Mann wird der Staatsanwaltschaft und der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

PA der PI Telfs / der LPD Tirol vom 06.10.2019

Leipzig (Sachsen): Auseinandersetzung und Sachbeschädigung im Vorfeld, Beleidigungen gegen die Polizei im Stadion

Am heutigen Tag fand im Alfred-Kunze-Sportpark das erste Ortsderby dieser Saison im Ligabetrieb der Fußball-Regionalliga Nordost zwischen der BSG Chemie Leipzig und 1. FC Lokomotive Leipzig statt. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz.
Der Empfehlung der Polizei, das Kontingent an Gästekarten auf 250, statt der 500 üblichen, zu begrenzen, kam der Fußballverband nach. Die Begrenzung führte im Vorfeld zu starken Diskussionen unter den Anhängern beider Vereine. Der 1. FC Lokomotive Leipzig verzichtete schließlich auf die begrenzten Gästekarten. Stattdessen lud der Verein seine Anhänger ins eigene Stadion ein, um die TV-Übertragung des Spiels zu schauen. Der Einladung folgten nach Angaben des Veranstalters ca. 1000 Personen. Im Alfred-Kunze-Sportpark verfolgten ca. 4500 Personen das Spiel.
Es gab in der Nacht vor dem Spiel eine Auseinandersetzung zwischen den Fanlagern und eine Sachbeschädigung am Gebäude des Leutzscher Rathauses und der Straße davor.
Gegen 23:40 Uhr trafen zwei größere Gruppen (lt. Zeugenaussagen je 20-30 Personen) in der Georg-Schwarz-Straße aufeinander. Es kam zur körperlichen Auseinandersetzung. Pyrotechnik wurde gezündet. Die Polizei geht gegenwärtig von einem direkten Bezug der Auseinandersetzung zum Ortsderby aus. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Landfriedensbruch aufgenommen.
Vor dem Leutzscher Rathauses hatten Unbekannte gegen 05:00 Uhr blaue und gelbe Farbe ausgeschüttet und großflächig auf der Straße und der Fassade des genannten Gebäudes verteilt. Die Farbe musste durch eine Spezialfirma entfernt werden.
Zu Beginn des Spieles wurde durch die BSG-Fans eine großflächige Choreographie gezeigt, bei der auf mehreren offen eingebrachten Fahnen der Schriftzug „ACAB“ gebildet wurde. Parallel wurde „All Cops are Bastards“ skandiert. Weiterhin wurden Transparente mit der Aufschrift: „Bullenschweine, ob euer Konzept aufgeht, seht ihr wenn der Rauch aufgeht“ gezeigt. Verein und Ordner unterbanden dies nicht. Erst nach polizeilicher Aufforderung an den Sicherheitsbeauftragten wendete sich der Stadionsprecher an die Fans mit einer Unterlassungsaufforderung. Die Polizei hat den Vorfall der Verbandsaufsicht gemeldet.
Darüber hinaus wurden im Vorfeld unentdeckt fernzündbare Rauchkörper im Bereich des Gästeblocks angebracht. Zu Spielbeginn wurden diese unmittelbar vor einem Kamerateam des MDR gezündet.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 06.10.2019

Bezirk Schärding (Oberösterreich): 18-Jähriger attackierte Polizeibeamte

Am 6. Oktober 2019 um 9:40 Uhr stellte ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Schärding bei seinem landwirtschaftlichen Anwesen fest, dass ein vorerst unbekannter Mann vor dem Wohnhaus diverse Gegenstände ablegte und daraufhin mit einem Moped eine Runde vor dem Haus drehte. Anschließend ging der Beschuldigte Richtung Scheune. Die verständigte Polizeistreife begab sich daraufhin zum landwirtschaftlichen Anwesen. Der Beschuldigte konnte in der versperrten Scheune, in welche er durch einen Spalt gelangte, aufgegriffen werden. Die Beamten stellten beim Beschuldigten Symptome einer Suchtgiftbeeinträchtigung fest und sie forderten den Mann auf, zur Polizeiinspektion Riedau mitzukommen. Dieser Aufforderung kam er nicht nach, sondern der Mann ging gegen die Beamten mit Tritten und Schlägen vor. Daraufhin nahmen die Beamten den Mann fest. Dabei wurden beide Polizisten verletzt. Der Beschuldigte, ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Grieskirchen, wurde zur polizeiamtsärztlichen Untersuchung ins Krankenhaus Schärding verbracht. Dort verweigert er jegliche Mitwirkung an der Untersuchung. Der 18-Jährige wird der Staatsanwaltschaft Ried/Innkreis und der Bezirkshauptmannschaft Schärding angezeigt.

Presseaussendung der LPD Oberösterreich vom 06.10.2019, 18:13 Uhr

Künsdorf (Thüringen): Körperverletzung mit polizeilichen Folgeeinsatz

Am 06.10.2019 erhielt die Polizeiinspektion Saale-Orla gegen 03:19 Uhr telefonisch die Mitteilung, dass es in Kühnsdorf bei einer Veranstaltung zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen ist. Nach bisherigem Ermittlungsstand kam es zunächst zu einem verbalen Streit zwischen dem Beschuldigten (männlich, 18, deutsch) und der Geschädigten (weiblich, 18, deutsch). Dieser verbale Streit mündete darin, dass der alkoholisierte Beschuldigte der Geschädigten zwei Mal mit der Faust ins Gesicht schlug. Die junge Frau wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stellten bei dem Beschuldigten einen Atemalkoholwert von 0,74 Promille fest. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.
In den polizeilichen Einsatz mischte sich wiederholt eine bis dahin unbeteiligte, männliche Person ein, die einschlägig polizeibekannt ist. Den Aufforderungen der eingesetzten Beamten, die Maßnahme nicht zu stören, kam der Jugendliche (männlich, 18, deutsch) ebenso wenig nach, wie dem anschließend ausgesprochenen Platzverweis. Im weiteren Verlauf leistete der Beschuldigte Widerstand gegen die Polizeivollzugsbeamten und beleidigte diese. Bei dem Beschuldigten wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2,09 Promille festgestellt. Der aggressive Jugendliche wurde zur Unterbindung weiterer Straftaten und aufgrund seiner körperlichen Verfassung zur Polizeiinspektion Saale-Orla verbracht, wo er einige Zeit später seinem Vater übergeben wurde. Die verbrachte Zeit bei der Polizeiinspektion Saale-Orla nutzte der Beschuldigte, um weitere Polizeibeamte zu beleidigen. Ihn erwarten nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Saalfeld vom 06.10.2019

Gestern Abend (03.10.2019), gegen 17:10 Uhr befuhr der Fahrer (40) eines Pkw Audi B94 zwischen Neuärgerniß und Zeulenroda. Hierbei geriet er im Kurvenbereich an der Unteren Haardt auf regenasser Fahrbahn auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Polizeifahrzeug. Die betroffene Straße wurde daraufhin voll gesperrt, Feuerwehr und Rettungsdienst kamen zum Einsatz. Aufgrund des Zusammenstoßes wurden sowohl der 40-jährige Audifahrer als auch eine im Polizeifahrzeug befindliche Beamtin (Beifahrerin) verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden seitens der Feuerwehr abgebunden. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen vor Ort war die Straße schließlich gegen 23:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Die Polizei hat nunmehr die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 04.10.2019

Ermittler der Kriminalpolizei des Hoyerswerdaer Reviers haben in aufwendigen Untersuchungen einen mutmaßlichen Mehrfachtäter überführt. Der 39 Jahre alte Mann stand für insgesamt 38 Straftaten im Verdacht, welche ihm die Kriminalisten zu einem großen Teil nach Eingang der Spurenauswertung im September 2019 nachweisen konnten.
Im Zeitraum von Dezember 2018 bis 15. Juli 2019 gehen offensichtlich mehrere Einbrüche in Firmen und Garagen im Stadtgebiet Hoyerswerda auf das Konto des Beschuldigten. Darüber hinaus steht der 39-Jährige im dringenden Verdacht eine gefährliche Körperverletzung, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohungen sowie Beleidigungen begangen zu haben. Außerdem war er mehrfach beim Fahren ohne Fahrerlaubnis und mit nicht pflichtversicherten Fahrzeugen unterwegs.
Unter anderem hatte der Beschuldigte am 12. Februar 2019 einen Porsche vom Gelände einer Autowerkstatt in Schwarzkollm entwendet und war damit einige Zeit unterwegs. Mit diesem Fahrzeug beging der einschlägig vorbestrafte Mann einen Tankbetrug und konnte dabei aufgrund der Aufnahmen einer Videoüberwachungsanlage eindeutig identifiziert werden.
Insgesamt verursachte der Beschuldigte bei seinen Beutezügen einen Diebstahlsschaden von fast 60.000 Euro. Außerdem entstanden Sachschäden in Höhe von mehr als 23.000 Euro.
Aufgrund der Summe der begangenen Straftaten erließ die Staatsanwaltschaft Görlitz Haftbefehl gegen den Mann, welcher schließlich im Juli realisiert werden konnte. Polizisten des Reviers ermittelten den Aufenthaltsort und nahmen den 39-Jährigen am 15. Juli 2019 vorläufig fest. Er war zu diesem Zeitpunkt mit einem gestohlenen Pedelec unterwegs und hatte versucht, sich der Festnahme zu entziehen. Nun erwartet den Deutschen ein umfangreiches Gerichtsverfahren.

PM der PD Görlitz vom 04.10.2019

Alsdorf (Rheinland-Pfalz): Randalierer

Tattag: 04.10.2019, 23:38 Uhr
Hergang: Durch Zeugen wurde die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass eine männliche Person vor einem Anwesen randalieren würde. Der aggressive deutlich alkoholisierte Mann empfing die eintreffenden Polizeibeamten sofort mit einer Reihe Beleidigungen und wollte auf die Beamten losgehen. Da er sich nicht gab, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Polizeigewahrsam genommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstand und Beleidigung.

PM der PI Betzdorf vom 05.10.2019

BAD NEUSTADT A. D. SAALE, OT BRENDLORENZEN, LKR. RHÖN-GRABFELD (Bayern): Sturz auf Treppe – Polizeibeamter bei Widerstandshandlung verletzt

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Neustadt ist in der Nacht zum Samstag zu einem Einsatz wegen Ruhestörung nach Brendlorenzen gerufen worden. Als der Lärmverursacher in Gewahrsam genommen wurde, ließ er sich im Bereich einer Treppe fallen. Dadurch kam ein Polizist ebenfalls zu Sturz. Er wurde dabei so schwer an der Schulter verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Gegen 02.50 Uhr stand die Streifenbesatzung vor der Wohnungstür des Beschuldigten, der laut Zeugenangaben lautstark mit den Füßen stampfte und Parolen rief. Der Mann, bei dem offenbar einiges an Alkohol im Spiel war, zeigte sich gegenüber den Beamten sofort aggressiv. Er rief weiterhin Parolen und betitelte die Polizisten mit verschiedenen Schimpfwörtern.
Die Beamten nahmen den Mann, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von knapp zwei Promille ergab, in Gewahrsam. Als er über das Treppenhaus nach Draußen geführt wurde, setzte er sich zu Wehr. Er ließ sich zuerst nach hinten, dann nach vorne fallen. Ein 33-jähriger Polizist stürzte dadurch die Treppe hinunter und zog sich dabei die schwere Schulterverletzung zu. Er konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Der 34 Jahre alte Beschuldigte verbrachte den Rest der Nacht in einem Haftraum der Polizei. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widertands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 05.10.2019

Heidelberg/Schriesheim/Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): 58-jähriger Autofahrer flüchtet vor Polizeikontrolle und leistet bei der Festnahme heftigen Widerstand – Geschädigte gesucht

Ein 58-jähriger Fahrer eines Hyundai ist am Samstagmorgen gegen 0:45 Uhr aus bislang noch nicht feststehenden Gründen vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Nach einer Verfolgungsfahrt wurde der 60-Jährige schließlich festgenommen, dabei leistete er heftigen Widerstand. Der Fahrer war zunächst in der Dossenheimer Landstraße aufgefallen, da er zu schnell fuhr. Als er überprüft werden sollte, flüchtete er mit überhöhter Geschwindigkeit durch mehrere Straßenzüge in Handschuhsheim. In der Burgstraße fuhr er über den Gehweg an einem Streifenwagen vorbei, der die Straße blockiert hatte. Anschließend flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit auf der B 3 in Richtung Dossenheim, wo er mehrere Ampeln bei Rotlicht überquerte. Weiter ging die Fahrt in Richtung Schriesheim, wo der Fahrer das Auto im Industriegebiet in der Robert-Bosch-Straße mit einem platten Vorderreifen abstellte und zu Fuß flüchtete. Der 60-jährige konnte eingeholt und festgenommen werden. Nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die weiteren Ermittlungen hat das Polizeirevier Heidelberg-Nord übernommen.
Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des 60-Jährigen gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Telefon 06221/45690 bei der Polizei zu melden.

PM des PP Mannheim vom 05.10.2019

Münsingen (Baden-Württemberg): Uneinsichtige Hausbewohnerin

Mit einer äußerst uneinsichtigen Hausbewohnerin hatten es Beamte des Polizeireviers Münsingen in der Nacht zum Samstag zu tun. Um kurz vor 23 Uhr wurde die Polizei zunächst wegen einer Ruhestörung infolge zu lauter Musik zu einem Mehrfamilienhaus in der Straße Bühl gerufen.
Dort angekommen war deutlicher Musiklärm aus der Wohnung einer 38-Jährigen wahrzunehmen. Diese verweigerte aber jegliche Kommunikation mit den Beamten und öffnete auch die Wohnungstür nicht.
Allerdings wurde die Musik kurz darauf leiser gedreht, worauf die Beamten wieder abrückten. Allerdings musste die Polizei wegen selber Beschwerden innerhalb von zwei Stunden zwei weitere Male die Wohnanschrift der 38-Jährigen aufsuchen. Im Verlauf des wiederholten Einschreitens gab sich die alkoholisierte Störerin weiterhin äußerst uneinsichtig und beleidigte die Beamten auf das Übelste, so dass sie kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden musste. Um weitere Störungen der Nachtruhe zu verhindern, wurde ihre Musikanlage für den Rest der Nacht beschlagnahmt. Neben einer Strafanzeige wegen Beleidigung erwartet die Frau nun auch eine entsprechende Gebührenrechnung wegen des Polizeieinsatzes.

PM des PP Reutlingen vom 05.10.2019

Filderstadt (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Nach einer vorausgegangenen Körperverletzung hat ein 26-Jähriger aus Filderstadt in der Nacht zum Samstag die eingesetzten Polizeibeamten aufs Übelste beleidigt und massiven Widerstand geleistet. Gegen 01.40 Uhr rückten mehrere Streifen des Polizeireviers Filderstadt nach gemeldeten Streitigkeiten in die Volmarsstraße aus. Dort trafen sie auf den alkoholisierten 26-Jährigen und seinen Bruder. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte der 26-Jährige zuvor ganz in der Nähe eine Körperverletzung zum Nachteil einer 46-jährigen Frau begangen. Im Verlauf der Sachverhaltsklärung gab sich der Tatverdächtige zunehmend aggressiv, ignorierte die Anweisungen der Polizei und schlug schließlich einer 22-jährigen Polizeibeamtin mit der Hand ins Gesicht. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Aggressor massiven Widerstand und versuchte wiederholt nach den Polizeibeamten zu treten. Auch auf der Fahrt zum Polizeirevier sowie dem Transport in die Gewahrsamszelle ließ sich der 26-Jährige nicht beruhigen und beleidigte die Beamten fortlaufend mit nicht zitierfähigen Ausdrücken. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 05.10.2019

Plauen (Sachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das BtMG

Zeit: 05.10.2019, 04:00 Uhr
Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einer Ruhestörung wegen sehr lauter Musik in die Gunoldstraße gerufen. Beim Versuch, den 21-jährigen Lärmverursacher zur Ruhe zu ermahnen, verhielt sich dieser gegenüber den Polizeibeamten sehr aggressiv. Mit einfacher körperlicher Gewalt konnte er jedoch unter Kontrolle gebracht werden. In seiner Wohnung fanden die Beamten drei Glasgefäße mit Marihuana. Es wurden entsprechende Strafanzeigen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz erstattet.

PM der PD Zwickau vom 05.10.2019

Marktredwitz (Bayern): BRK benötigt Unterstützung

Am 05.10., gegen 04:45 Uhr forderte die Besatzung eines RTW vor einem Lokal in der Flottmannstraße Unterstützung durch die Polizei.
Bei Eintreffen der Streife wurde der randalierende, betrunkene Mann bereits von mehreren Personen festgehalten.
Aufgrund der Gesamtumstände sollte der Mann zur Unterbindung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Der Mann wehrte sich hierbei heftig.
Zudem beleidigte dieser die eingesetzten Kräfte. Zur weiteren Versorgung wurde der Mann mit Polizeibegleitung ins Klinikum Marktredwitz verbracht.
Gegen den Mann wird nun u.a. wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Marktredwitz vom 05.10.2019

Innsbruck (Tirol, Österreich): Sachbeschädigung, absichtliche schwere Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt in Innsbruck

Am 05.10.2019, gegen 07:40 Uhr, kam es in einer Wohnung in Innsbruck zu einer Auseinandersetzung, in der ein 31-jähriger Mann aus Innsbruck mit einem glasähnlichen Gegenstand seinem 26-jährigen Kontrahenten aus Innsbruck gegen die Stirn schlug. Der 26-jährige erlitt eine stark blutende Wunde am Kopf und verließ daraufhin mit seinem 30-jährigen Freund aus Innsbruck die Wohnung. Einer Polizeistreife fiel der blutüberströmte Mann auf der Straße auf. Im Zuge der folgenden Sachverhaltsermittlung verhielten sich die beiden Männer gegenüber den einschreitenden Polizisten äußerst aggressiv und beschädigten ein parkend abgestelltes Fahrzeug. Sie wurden vorläufig festgenommen. Beide wehrten sich mit massiver Körperkraftanwendung gegen die Festnahme und verwirklichten einen Widerstand gegen die Staatsgewalt. Erst nach Eintreffen mehrerer Polizeistreifen beruhigte sich die Situation und der blutüberströmte 26-Jährige konnte mit der Rettung in die Universitätsklinik Innsbruck gebracht werden. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Innsbruck wurden der 30-Jährige und der 31-Jährige, welcher zuvor den 26-Jährigen in der Wohnung verletzt hatte, in Haft genommen. Polizisten wurden im Zuge der Amtshandlung nicht verletzt.

PA der LPD Tirol vom 05.10.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamten werden bei Verkehrskontrolle bedroht

In der späten Freitagnacht kontrollierten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion 1 einen Rollerfahrer. Wie sich hierbei herausstellte stand der Fahrer unter dem Einfluss von Drogen und hatte zudem keine erforderliche Fahrerlaubnis. Mit dem Vorwurf konfrontiert wurde der 42-Jährige Kaiserslauterer aggressiv, wobei er die Beamten zudem bedrohte und beleidigte, weshalb ihm Handschellen angelegt werden mussten. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Roller sichergestellt. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein.

PM des PP Westpfalz vom 05.10.2019

Bad Neustadt a. d. Saale – Landkreis Rhön-Grabfeld (Bayern): Uneinsichtiger Trunkenbold landet in der Zelle

Freitag, 04.10.2019, 13:00 Uhr
Durch das Personal einer Klinik wurde ein volltrunkener und aggressiver Patient mitgeteilt. Als sich der 38-jährige Mann aus dem Landkreis Traunstein auch gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten aggressiv und uneinsichtig zeigte musste er in Gewahrsam genommen und zur Ausnüchterung inhaftiert werden. Er hatte zum Zeitpunkt des Vorfalles 2,9 Promille.

PM der PI Bad Neustadt vom 05.10.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Stark alkoholisierte Männer verletzen einen Polizisten schwer

Freitagnacht (4. Oktober) haben drei stark alkoholisierte Männer (22, 23, 25) in der Kölner Altstadt Polizeibeamte mit Schlägen und Tritten traktiert und einem Polizisten die Schulter ausgekugelt. Für den schwerverletzten Polizisten endete der Einsatz im Krankenhaus, für die drei Hauptaggressoren in einer Ausnüchterungszelle. Dem Angriff vorausgegangen war ein Streit von Partygästen eines Fahrgastschiffs mit dem Sicherheitspersonal. Die Rolle der drei jungen Angreifer bei dieser ersten Auseinandersetzung ist Gegenstand noch laufender Ermittlungen.
Nach ersten Ermittlungen soll der 22-Jährige zunächst eine junge Polizeibeamtin festgehalten haben. Ein Polizist, der ihr zur Hilfe eilte, wurde ebenfalls zum Ziel des jungen Mannes. Mehrere Beamte waren erforderlich, um die zunehmenden Attacken des stark alkoholisierten Heranwachsenden zu unterbinden. Kaum war der 22-Jährige unter Kontrolle, schubsten seine 23 und 25 Jahre alten Begleiter die Beamten zur Seite, so dass der junge Mann wieder aufstehen konnte. Nun ging das Trio gemeinsam auf die Beamten los.
Mit einem kräftigen Ruck zog der 22-Jährige am Arm eines Polizisten und kugelte ihm so die Schulter aus. Erst mit dem Einsatz von Reizgas und Einsatz des Schlagstocks gelang es den Polizisten, die drei jungen Männer zu überwältigen. (jk)

PM der POL Köln vom 05.10.2019

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Frankenthal und Polizei: Bewaffneter 50-jähriger in Fußgängerzone – Polizei gibt Warnschuss ab

Hauptstraße (Fußgängerzone) – 05.10.2019, 12:30 Uhr
(ots) – Am 05.10.19 gegen 12.30 Uhr gingen bei der Polizeiinspektion Grünstadt mehrere Notrufe bezüglich einer bewaffneten Person in der Fußgängerzone Grünstadt ein. Der Mann hätte ein Samurai-Schwert und eine Pistole dabei, mit der er mehrfach in die Luft geschossen habe.
Die Streife der PI Grünstadt befand sich zu diesem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe zur Fußgängerzone und konnte einen weiteren Schuss in geringer Entfernung vernehmen. Nach Annäherung an die Person wurde diese lautstark aufgefordert, die Waffen, eine Pistole sowie ein Samurai-Schwert, fallen zu lassen. Nach Abgabe eines Warnschusses durch einen Polizeibeamten in die Luft, legte der Mann die Waffen ab und konnte überwältigt werden. Der Täter, ein 50-Jähriger Mann aus Grünstadt, war erheblich alkoholisiert.
Bereitschaftsstaatsanwaltschaft und Bereitschaftsrichter wurden informiert. Weitere Presseauskünfte erfolgen ggf. nach der Durchführung weiterer Ermittlungen.

PM der PI Grünstadt vom 05.10.2019

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Polizei Mönchengladbach: Zwei Schwerstverletzte nach Auseinandersetzung – Eine Mordkommission ermittelt

In Wickrath ist es in der vergangenen Nacht gegen 00:15 Uhr in einem Gastronomiebetrieb auf der Beckrather Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Vielzahl von Personen gekommen.
Hierbei wurden zwei männliche Personen (42/71) jeweils schwerstverletzt. Sie wurden vor Ort durch Rettungskräfte erstversorgt und anschließend in einem Krankenhaus jeweils sofort operiert. Derzeit besteht für keinen der Männer Lebensgefahr. Bei der Einsatzbewältigung vor Ort wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt, er verblieb jedoch dienstfähig.
Die Polizei Mönchengladbach und die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach werten das Geschehen als versuchtes Tötungsdelikt.
Die Polizei hat die Ermittlungen in Form einer Mordkommission aufgenommen.
Die Art und Herkunft der Verletzungen sowie der Grund der Auseinandersetzung sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Es wird zu gegebener Zeit nachberichtet.

PM der POL Mönchengladbach vom 05.10.2019

Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin): Auto überschlägt sich – Insassen flüchten vor Polizei

Auf der Flucht vor der Polizei hat sich heute früh in Friedrichshain ein Auto überschlagen. Gegen 4.45 Uhr wollten Polizisten im Wriezener Karree den Wagen eines Carsharing-Unternehmens, in dem eine Frau und ein Mann saßen, kontrollieren. Dazu traten die beiden Beamten an den Wagen heran. Plötzlich gab der Fahrer Gas und fuhr in Richtung der Straße Am Wriezener Bahnhof weg. Dabei konnte sich einer der Polizisten nur durch einen Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten. Als die Funkwagenbesatzung dem Mercedes folgen wollte, war dieser schon außer Sichtweite. Kurz darauf entdeckten die Polizisten das Auto in der Sackgasse der Straße An der Ostbahn. Es hatte einen Zaun durchbrochen, sich überschlagen und lag auf dem angrenzenden Grundstück auf dem Dach. Beide Insassen waren nicht mehr am Ort. Im Wagen entdeckten die Polizisten ein Handy und Drogen. Beides wurde zusammen mit dem Auto beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM Nr. 2383 der POL Berlin vom 05.10.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Bilanz nach Spielende anlässlich der Bundesligabegegnung zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln

Die Begegnung in der ersten Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und dem 1. FC Köln am heutigen Samstag, 5. Oktober 2019, verlief aus polizeilicher Sicht weitgehend friedlich und störungsfrei. Während der Anreise- und Vorspielphase mussten die Polizisten drei Strafverfahren wegen Körperverletzung zum Nachteil eines Ordners, Beleidigung eines Polizeibeamten und Sachbeschädigung an einem Shuttle-Bus einleiten.
In zwei Fällen sind Fans des 1. FC Köln tatverdächtig, in einem Fall ein Schalke-Fan. Alle standen unter Alkoholeinfluss. Während des Spiels nahm die Polizei drei Personen in Gewahrsam, um eine bevorstehende Auseinandersetzung zu verhindern. Zwei Störer müssen jetzt mit einem Verfahren, unter anderem wegen Widerstandes und Gefangenenbefreiung, rechnen. Zwei alkoholisierte Gast-Fans hatten Betäubungsmittel dabei. Die Beamten stellten die Drogen sicher und legten Strafanzeigen gegen die Männer vor. In der Nachspiel- und Abreisephase wurde ein Anhänger des 1. FC Köln angegriffen und verletzt. Zudem beleidigte ein Heim-Fan einen Polizisten.
Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der POL Gelsenkirchen vom 05.10.2019

Immenstadt (Bayern): Nach Trunkenheitsfahrt Widerstand geleistet und Beamten beleidigt

In der Samstagnacht, gegen 02:30 Uhr, beobachtete eine Streifenbesatzung der Polizei Immenstadt einen Pkw, welcher in Zaumberg zuerst in einen Graben fuhr und im Anschluss einen Baum touchierte. Bei der anschließenden Kontrolle wurde bei dem 18jährigen Fahrer Alkoholgeruch wahrgenommen. Der Alkoholwert ergab einen Wert über 1,1 Promille. Auf der Dienststelle kam es zu Beleidigungen und Widerstandshandlungen gegenüber den Beamten. Der Führerschein wurde sichergestellt. Die Höhe des Sachschadens am Baum ist noch nicht bekannt. Gegen den jungen Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.10.2019