Nachdem ein 29-jähriger Mann im Rahmen eines Streites das Mobiliar seiner Wohnung im Nürnberger Osten zertrümmert hatte leistete er bei seiner Festnahme Widerstand. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Gegen 21:00 Uhr kam es in einer Wohnung in der Hardenergstraße zu einem Familienstreit. Hierbei zertrümmerte der 29-jährige Mann das Mobiliar der gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin genutzten Wohnung.

Als die Beamten eintrafen und den Mann festnehmen wollten, wehrte sich dieser heftig. Er versuchte sich aus den Griffen der Polizisten zu befreien, trat nach den Beamten, beleidigte und bespuckte sie.

Der Beschuldigte wurde gefesselt und zur Dienststelle gebracht.

Durch die zuständige Staatsanwaltschaft wurde Haftantrag gestellt. Auf Grund seines psychischen Zustandes wurde der 29-Jährige in einer Fachklinik untergebracht.

Er muss sich zudem in einem Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 27.09.2020

Am 26.09.2020, gegen 01:30 Uhr, konnte ein Anwohner drei Jugendliche dabei beobachten, wie sich diese gerade an einem Fahrradabstellplatz in Wörth an vier Fahrrädern zu schaffen machten. Bei Erblicken der hinzugerufenen Polizeibeamten flüchteten die Jugendlichen und ließen hierbei die Fahrräder zurück. Eines der Fahrräder konnte direkt an seinen Eigentümer ausgehändigt werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Wörth vom 26.09.2020

Durch Passanten wurden am 24.09.2020, gegen 21:30 Uhr, streitende Personen auf einem Parkplatz am Giuliniplatz gemeldet. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, stritten eine 35-Jährige und zwei weitere Personen immer noch heftig. Sie sollten aus diesem Grunde räumlich getrennt und im Anschluss befragt werden. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme ergab sich der Verdacht, dass die 35-Jährige zuvor deutlich alkoholisiert Auto gefahren war.

Bei der sich anschließenden Personalienfeststellung, rannte sie plötzlich mit zum Schlag erhobenen Händen auf ihre beiden Kontrahenten zu. Um einen Angriff zu verhindern, wurde sie sofort festgehalten. Mit dem noch freien Arm gelang es ihr jedoch, einen 26-jährigen Polizeibeamten auf den Kopf zu schlagen, weshalb sie anschließend zu Boden gebracht wurde. Hierbei verletzte sich die Beschuldigte leicht. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM des PP Rheinpfalz vom 25.09.2020

Am 24.09.2020 um 20:00 Uhr wurde der Polizei Koblenz eine stark betrunkene und aggressive Person auf dem Bahnhofsvorplatz gemeldet. Vor Ort traf die Polizeistreife auf einen 38-jährigen Mann, welcher tatsächlich äußerst aggressiv war und im Beisein der Polizeikräfte versuchte grundlos einen Passanten anzugreifen und zu schlagen. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung und seiner Aggressivität wurde der 38-Jährige in polizeiliches Gewahrsam genommen. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von weit über zwei Promille.

PM des PP Koblenz vom 25.09.2020

Zu einer Widerstandshandlung mit anschließender Ingewahrsamnahme kam es gestern Mittag am Bahnhof Winningen. Aufgrund eines im Zug randalierenden, alkoholisierten 18-Jährigen wurde die Bundespolizei um Hilfe gebeten.

Der Aufforderung sich auszuweisen und den Zug zu verlassen weigerte er sich und beleidigte und bedrohte die Beamten. Daraufhin wurde der Mann, mittels einfacher körperlicher Gewalt, gefesselt aus dem Zug geführt. Dabei wehrte er sich, indem er sich „fallen“ ließ.

Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,53 Promille; durch den Bereitschaftsrichter wurde eine Blutprobe angeordnet.

Gegen den Beschuldigten wurden Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 25.09.2020

Seit Ende April 2020 führt die Kriminaldirektion Mainz, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz, ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Herstellung und des Verkaufs von Amphetamin in nicht geringer Menge.

Durch umfangreiche Ermittlungsarbeit konnten bereits am 30.08.2020 zwei Tatverdächtige festgenommen worden. Bei der Festnahme auf einem Tankstellengelände in Mainz leistete eine Person dabei Widerstand, so dass der Einsatz eines Tasers erforderlich wurde. Bei anschließenden Durchsuchungen konnten insgesamt ca. 1,2 Kilogramm Amphetamin, 400 Gramm Marihuana, 25 Gramm MDMA, 50 Ecstasy Tabletten, diverse Substanzen für die Herstellung von Amphetamin, 55.000 Euro Bargeld sowie digitale Beweismittel sichergestellt werden. Die beiden 29 und 24 Jahre alten, aus Mainz und Homburg stammenden Männer sitzen mittlerweile in Untersuchungshaft. Im Rahmen der ersten Erkenntnisse konnte noch am gleichen Tag ein weiterer, 32-jähriger Tatverdächtiger in Contwig ermittelt und vorläufig festgenommen werden. Er verbleibt zunächst auf freiem Fuß.

Durch intensive Ermittlungen ist es in der Folge gelungen, weitere Tatbeteiligte zu identifizieren und festzunehmen. So gelang es in der Folge eine Wohnung im Kreis Mainz-Bingen zu ermitteln, in welcher Drogen gelagert und von dort verteilt wurden. Bei einer Durchsuchung konnten über 7 kg Marihuana, 1 kg Amphetamin, ca. 20 g Kokain sowie typische Utensilien für Verpackung der Drogen aufgefunden worden.

In der Folge konnte ein 35-jähriger Abnehmer am 02.09.2020 in Mainz festgenommen werden. Er trug zu diesem Zeitpunkt über 300 g Marihuana und ca. 50 g Kokain bei sich. Noch am gleichen Abend wurde die Wohnung eines weiteren Tatverdächtigen durchsucht. In der Wohnung des 31-jährigen aus dem Kreis Mainz-Bingen konnten ein fünfstelliger Bargeldbetrag sowie umfangreiche digitale Beweismittel sichergestellt werden.

Am 03.09.2020 ordnet ein Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Mainz auf Antrag der Staatsanwaltschaft auch für diese beiden Personen Untersuchungshaft an.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat K 3 der Kriminaldirektion Mainz fortgeführt.

PM des PP Mainz vom 25.09.2020

Gensingen, 14.09., Am Kieselberg, 16:29 Uhr. Ein Baumarkt meldete eine Retourenmanipulation. Eine 29-Jährige versuchte, Ware ohne eine Quittung zurückzugeben. Da ein Fehlbestand genau dieser Ware festgestellt wurde, wurde davon ausgegangen, dass diese vorher betrügerisch erlangt wurde. Während der Anzeigenaufnahme ermittelten die Beamten, dass die Beschuldigte mit zwei weiteren polizeilich bekannten Personen (35 und 42) in ihrem Mietwagen vor Ort gefahren war. Bei einem Drogenschnelltest wurde die Fahrerin positiv auf THC und Amphetamin getestet. Da keiner der drei den Fahrzeugschlüssel bei sich trug und außer der Fahrerin niemand in Besitz eines Führerscheins war, ließ die Autovermietung das Fahrzeug schließlich abschleppen. Der Fahrerin wurde eine Blutprobe entnommen. Dabei sprach sie gegen die eingesetzten Polizeibeamten sehr verletzende Beleidigungen aus. Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet. Bei der Beifahrerin wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden. Auch gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 25.09.2020

In der Nacht zum Freitag erfolgt gegen 23:50 Uhr durch einen Zeugen die Mitteilung, dass eine männliche Person im Kurpark in Bad Münster eine Mauer am Schwimmbad mit Graffiti besprühen würde. Die eingesetzten Beamten können in der Kurhausstraße eine, der Beschreibung entsprechende, Person feststellen und einer Personenkontrolle unterziehen. Diese trug einen schwarzen Einweghandschuhe mit Farbanhaftungen an der rechten Hand und führte einen Rucksack (u.a. mit Sprühfarbe) mit sich. Während der Maßnahme verhält sich der 35-jährige Beschuldigte unkooperativ, geht mehrfach aggressiv auf die Beamten zu und kramt hierbei in dem mitgeführten Rucksack herum. Zur Eigensicherung wird der 35-jährige Beschuldigte mehrfach aufgefordert seine Hände zu zeigen und den Rucksack abzustellen. Da der Aufforderung nicht Folge geleistet wird, wird der Rucksack durch eine 28-jährige Beamtin ergriffen. Infolgedessen kommt es zu einem Gerangel, bei dem der 35-jährige Beschuldigte der 28-jährigen Beamtin mit dem Ellenbogen ins Gesicht schlägt und deren Finger quetscht. Hierdurch wird die Beamtin leicht verletzt. Erst nachdem u.a. Pfefferspray eingesetzt und die Anwendung des Distanzelektroimpulsgerätes angedroht wird, kann der Beschuldigte am Boden fixiert und gefesselt werden. Im Weiteren beleidigt der 35-jährige Beschuldigte die eingesetzten Beamten massiv, u.a. als ‚Nazischweine‘. Zudem kommt es zu Spuckattacken gegen einen 24-jährigen Beamten und Bedrohungen gegenüber den weiteren eingesetzten Kräften. Zwecks Verhinderung weiterer Straftaten wird der Beschuldigte über Nacht dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bad Kreuznach vom 25.09.2020

Am frühen Donnerstagmorgen wurde ein 23-jähriger Polizeibeamter der PI Bad Kreuznach von einem 55-jährigen bei einem Angriff nicht unerheblich verletzt. Vorausgegangen war ein Einsatz, nach dem der 55-jährige zunächst zur Polizeidienststelle verbracht werden sollte. Zeigte er sich vor Ort noch kooperativ und friedlich gegenüber den Beamten, fing dieser auf der Fahrt im Streifenwagen an, plötzlich zu randalieren. Hierbei griff er den Polizeibeamten an, der dabei so schwer verletzt wurde, dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Nur durch hinzueilende weitere Polizeibeamte konnte der Angriff beendet werden, hierbei verletzte sich auch eine 28-jährige Beamtin leicht. Gegen den 55-jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

PM der PI Bad Kreuznach vom 24.09.2020

Gestern Abend (22.09.2020) mussten Beamte der Polizeiinspektion Fürth einen Randalierer festnehmen, der sich auf der Fürther Hardhöhe wiederholt fahrenden Autos in den Weg gestellt hatte. Nach Eintreffen einer Streife verletzte der 43-Jährige durch seine Gegenwehr zwei Polizeibeamte.

Gegen 19:30 Uhr war der 43-Jährige im Bereich der Breslauer Straße wiederholt lautstark schreiend auf die Fahrbahn gelaufen. Dort hatte er sich nach Aussage mehrerer Zeugen immer wieder Fahrzeugen in den Weg gestellt und sich hierbei unter anderem auch auf die Motorhauben vorbeifahrender Autos gelegt.

Auch eine Polizeistreife konnte den aggressiven Mann nicht mehr beruhigen. Als die Beamten versuchten, mit dem aufgebrachten Mann zu reden, schlug er nach einem der Polizeibeamten. Die Polizeistreife überwältigte den 43-Jährigen daraufhin und nahm diesen in Gewahrsam. Seine Gegenwehr setzte der Tatverdächtige allerdings fort und schlug sowie trat wiederholt nach den Beamten. Letztlich gelang es den Polizeibeamten, dem Randalierer Handfesseln anzulegen und diesen in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei verletzten sich eine 30-jährige Polizeibeamtin und ihr ebenfalls 30-jähriger Kollege leicht. Zudem wurden auch die Uniformen der Polizeistreife beschädigt.

Der 43-Jährige wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 23.09.2020

Am Dienstag, den 22. September 2020 beendeten mehrere Bundespolizisten des Bundespolizeireviers Halle gegen 21:00 Uhr ihren Dienst und begaben sich in ziviler Kleidung zu ihren Privatautos. Auf dem Weg dorthin stellten sie in der Nähe der Ernst-Kamieth-Straße einen Mann fest, der randalierte und eine Flasche auf ein Gebäude warf. Der 31-Jährige war lediglich mit einem T-Shirt und einer Unterhose bekleidet. Die Bundespolizisten gaben sich als solche zu erkennen, woraufhin der Tatverdächtige sie unvermittelt angriff.

Der Deutsche musste zu Boden gebracht und fixiert werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und versuchte die agierenden Bundespolizisten anzuspucken, zu beißen und zu treten. Eine Streife der Nachtschicht eilte ihren Kollegen zu Hilfe. Da der Mann sich nicht beruhigen wollte, mussten ihm die

Hand- und Fußfesseln angelegt werden. Dennoch wehrte er sich weiter massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte auch, sich selbst zu verletzten. Da er zudem stark alkoholisiert war und starke Stimmungsschwankungen hatte, wurde ein Rettungswagen angefordert. Während der sich anschließenden Durchsuchung seiner Sachen fanden die Bundespolizisten in seinem Portemonnaie eine betäubungsmittelähnliche Substanz, die in Alufolie eingewickelt war. Die Drogen wurden sichergestellt und zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben.

Der Mann musste in Begleitung von einer Streife der Bundespolizei in ein Krankenhaus gebracht werden. Er wird sich wegen Körperverletzung, Widerstandes gegen sowie Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 23.09.2020

Am Dienstag (22.09.2020) wollte ein 77-jähriger Mann im Stadtteil Altenfurt offenbar einem Bekannten zu Hilfe kommen, der beim Fahrradfahren gesundheitliche Probleme bekommen hatte. Da er dabei alkoholisiert mit seinem Auto unterwegs war, zog ihn eine Polizeistreife aus dem Verkehr. Der Tatverdächtige leistete den Beamten hierbei allerdings Widerstand.

Zunächst waren Rettungsdienst und Polizei gegen 13:30 Uhr in die Sprottauer Straße gerufen worden, weil es dort zu einem Verkehrsunfall mit einem 77-jährigen Radfahrer gekommen sein sollte. Schnell stellte sich für die Einsatzkräfte heraus, dass kein Verkehrsunfall vorlag. Der Senior hatte während des Radfahrens schlichtweg gesundheitliche Probleme bekommen, weshalb die Betreuung durch den Rettungsdienst notwendig geworden war. Während der Behandlung des Radfahrers kam dessen ebenfalls 77-jähriger Bekannter mit seinem Pkw an die Einsatzörtlichkeit. Den Beamten fiel dabei jedoch auf, dass der Mann nach Alkohol roch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 0,5 Promille.

Die Polizeibeamten erklärten dem 77-Jährigen daraufhin, dass er seine Fahrt nicht fortsetzten dürfe und sie zu einem gerichtsverwertbaren Alkoholtest zur Dienststelle begleiten müsse. Gegen diese Maßnahme setzte sich der alkoholisierte Tatverdächtigte jedoch körperlich zur Wehr. Sowohl die Sicherstellung seines Fahrzeugschlüssels als auch die Mitnahme zur Dienststelle mussten die Beamten zwangsweise durchsetzen und dem uneinsichtigen Autofahrer letztlich auch Handfesseln anlegen. Den anschließenden Atemalkoholtest in der Dienststelle verweigerte der 77-Jährige ebenfalls. Ein Arzt musste bei dem Tatverdächtigen daher eine Blutentnahme durchführen.

Den 77-Jährigen erwartet nun neben einem Bußgeldverfahren wegen der alkoholisierten Teilnahme am Straßenverkehr ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 23.09.2020