St. Peter (Kärnten): Aggressives Verhalten, Festnahme

Am 14.08.2019 gegen 18:40 Uhr wurde die Polizei zu einem Familienstreit in eine Wohnung in Klagenfurt am Wörthersee gerufen. Eine Frau zeigt an, dass es zu Unstimmigkeiten zwischen ihrem 67jährigen Bruder und deren Mutter gekommen sei. Was vorgefallen war und warum sie die Polizei gerufen hatte, konnte sie aber nicht angeben.
Daher versuchten die Polizisten den Mann zum Sachverhalt zu befragen. Dieser verweigerte vorerst mit den Polizisten zu reden, stimmte dann aber zu mit auf die Dienststelle zu fahren und dort einvernommen zu werden. Am Weg zur Dienststelle wurde der Mann immer aggressiver und stellte das aggressive Verhalten trotz mehrmaliger Ermahnung auch auf der Dienststelle nicht ein. Er begann zu toben, versuchte mit den Händen auf die Beamten einzuschlagen, sodass schließlich nichts anderes übrig blieb als den Mann festzunehmen und in das Polizeianhaltezentrum zu verbringen.

PA der LPD Kärnten vom 15.08.2019

Nabburg (Bayern): Hilflos aber renitent

Am Donnerstagmorgen gegen 02.00 Uhr wurde im Bereich der Naabbrücke eine hilflose Person mitgeteilt. Die eintreffenden Beamten fanden einen völlig durchnässten und unterkühlten 20jährigen Mann aus Rosenheim an der Örtlichkeit vor. Er kam offenbar von einer nahegelegenen Diskothek und hatte dort an der Beachparty teilgenommen. Als er aufgrund seiner Unterkühlung in ein Krankenhaus verbracht werden sollte versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch eingeholt und bis zum Eintreffen des BRK-Fahrzeugs fixiert werden. Auch im Krankenhaus Schwandorf wollte er sich der ärztlichen Hilfe entziehen, er musste abermals fixiert werden. Er wurde aufgrund seiner Aggressivität in ein Bezirksklinikum eingeliefert. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,12 Promille.

PM der PI Nabburg vom 15.08.2019

Bamberg (Bayern): Angebotene Hilfeleistung führt zum Widerstand

Am Donnerstag gegen 04:30 Uhr ergingen mehrere Mitteilungen über eine stark betrunkene Person in der Brennerstraße. Beim Eintreffen der Polizeibeamten konnten diese einen 26 – jährigen Bamberger stark betrunken am Boden sitzend antreffen. Als die Beamten dem Mann ihre Hilfe anboten, wurden diese sofort auf übelste Weise beleidigt. Zudem stand der Mann plötzlich auf und wollte auf einen der Polizisten losgehen. Zudem spuckte er nach den Polizisten. Der Angriff des Mannes konnte erfolgreich abgewehrt werden – es erfolgte die unumgängliche Gewahrsamnahme.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 15.08.2019

Peine (Niedersachsen): Polizeibeamte wurden in Peine bei einem Einsatz beleidigt

Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme zu einem Diebstahl überprüften Beamte der Polizei Peine gegen 16:10 Uhr die Personalien eines Mannes. Hierbei beleidigte der 20-jährige Mann die Beamten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein.

PM der POL Salzgitter vom 15.08.2019

Salzgitter (Niedersachsen): Alkoholisierter Täter schlug und trat in Salzgitter in Richtung von Polizeibeamten und beleidigt diese.

Ein stark alkoholisierter 28-jähriger Mann aus Salzgitter wurde von Polizeibeamten angesprochen, da er sich offensichtlich in einer hilflosen Lage befand und von den Beamten zum Sachverhalt befragt werden musste. Nachdem der Mann die Beamten erkannt hatte, versuchte er mehrfach in Richtung der Kollegen zu schlagen und beleidigt diese mehrfach. Beim Verbringen zum Funkstreifenwagen trat er wiederholt in Richtung der Beamten. Gegen den Mann leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Salzgitter vom 15.08.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungserfolg – Einbrüche ins Tierasyl aufgeklärt

Der Einbruch in das Tierasyl vom 9. April ist geklärt. Als Tatverdächtigen konnte die Hammer Polizei einen 20-Jährigen aus Hamm ermitteln. Bei dem Einbruch im April wurden zwei Hunde gestohlen. Diese konnten in der Wohnung des 20-Jährigen sichergestellt werden. Bei der Maßnahme leistete der Tatverdächtige Widerstand. Auch der erfolglose Einbruchsversuch vom 4. April geht auf das Konto des Tatverdächtigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Hamm vom 15.08.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Polizeibeamte bei Haftbefehlsvollstreckung angegriffen

Am Mittwochnachmittag suchten Polizeibeamte die Wohnung eines 46-jährigen Oldenburgers in der Donnerschweer Straße auf, um zwei Haftbefehle wegen nicht bezahlter Bußgelder zu vollstrecken.
Als die Beamten um 17.30 Uhr an der Wohnung des Mannes eintrafen, begann dieser bereits vor der Wohnungstür, die Beamten verbal zu attackieren und zu beleidigen. Kurz darauf kam die 45-jährige Lebensgefährtin des Oldenburgers hinzu und machte ebenfalls durch beleidigende Äußerungen auf sich aufmerksam.
Die beiden Polizeibeamte erklärten dem Paar schließlich den Grund ihres Besuches, woraufhin sich der 46-Jährige in den hinteren Bereich der Wohnung zurückzog. Als die Beamten ihm folgen und ihn fixieren wollten, schubste er einen Polizeioberkommissar zur Seite und bewarf ihn mit einer Wäschespinne. Auch die Lebensgefährtin des 46-Jährigen versuchte wiederholt, auf den Beamten einzuschlagen.
Nachdem die Polizisten Unterstützung angefordert hatten, konnte der Oldenburger in seiner Wohnung schließlich fixiert und zur Dienststelle transportiert werden.
Dort wurde er nach Zahlung der Bußgelder sowie weiterer Kosten wieder entlassen.
Gegen ihn und seine Lebensgefährtin wurden Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 15.08.2019

Everswinkel (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

Am Donnerstag, 15.08.2019, um 03.40 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer Ruhestörung auf der Ludwig-Gausebeck-Straße in Everswinkel. Als die Einsatzkräfte an der Örtlichkeit eintrafen stellten sie eine nicht unerhebliche Ruhestörung fest. Trotz mehrfachen Klingeln und Klopfen öffnete niemand die Wohnungstür. Vielmehr wurde die Musik leiser und dann sofort wieder laut gestellt. Die Beamten ließen die Wohnungstür öffnen und trafen in der Wohnung den 28-jährigen Mieter an. Da sich dieser sofort verbal aggressiv und uneinsichtig zeigte, nahmen ihn die Beamten zur Verhinderung weiterer Ruhestörungen in Gewahrsam. Als der junge Mann versuchte, die Ingewahrsamnahme durch Schlagen und Treten zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte das Pfefferspray ein.
Die Beamten brachten den Mann in das Zentralgewahrsam, ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und leiteten gegen den 28-Jährigen ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 15.08.2019

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Nach spektakulärer Flucht und Widerstand – Zivilfahnder nehmen vermeintlichen Hehler fest – Uhren und hohen Bargeldbetrag sichergestellt

Möglicherweise aus gutem Grund versuchte sich gestern Mittag, 14. August 2019, 12.15 Uhr, ein 32-Jähriger der polizeilichen Kontrolle zu entziehen und floh (fast filmreif) vor einer Zivilstreife.
Der Tatverdächtige querte fußläufig die Straße, obwohl er offenkundig den herannahenden zivilen Funkstreifenwagen, der nur noch einige Meter entfernt war, wahrgenommen hatte. Das zivile Streifenteam musste deutlich abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Der Mann zeigte sich, auf sein Verhalten angesprochen, vollkommen uneinsichtig und provokant. Bei der anschließenden Kontrolle weigerte er sich seine Personalien anzugeben, geschweige denn sie auszuhändigen. Als der uneinsichtige Fußgänger zwecks Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden sollte, gab der Verdächtige plötzlich Fersengeld. Während seiner Flucht kletterte er über diverse Mauern und Dächer. Seine Kletterkünste brachten dem Tatverdächtigen allerdings wenig. Die Zivilfahnder stellten den renitenten Tatverdächtigen und brachten ihn unter dem Einsatz von Pfefferspray zu Boden. Zur weiteren Sachverhaltsklärung brachten sie den Düsseldorfer zur Wache Stadtmitte. Bei seiner Durchsuchung stießen die Beamten auf den mutmaßlichen Fluchtgrund. Sie stießen auf 5985 Euro Bargeld und acht neuwertige Uhren sowie drei Armbänder.
Aufgrund fehlender Eigentumsnachweise wurden alle Gegenstände sichergestellt. Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 32-jährige Düsseldorfer entlassen. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Hehlerei wurde eingeleitet.

PM der POL Düsseldorf vom 15.08.2019

Klingenberg a.M. (Bayern): Nach Hilferufen Feuerwehrleute mit Flaschen beworfen und Polizeibeamte angegriffen

Nach minutenlangen Hilferufen waren Feuerwehrleute, die sich auf die Suche nach einem vermeintlich Verunglückten gemacht hatten, mit Flaschen beworfen worden. Grund für deren Einsatz im Klingenberger Weinberg am Mittwochabend war eine Mitteilung über Hilferufe, die minutenlang aus den Klingenberger Weinbergen zu hören waren. Die Feuerwehr war daraufhin alarmiert worden, um sich auf die Suche nach dem vermeintlich Verunglückten zu machen. Gegen 21.50 Uhr hatten sie einige Personen an einer Hütte in Verlängerung der Hohbergstraße angetroffen. Noch ehe sie sich nach den Rufen erkundigen konnten, flogen ihnen mehrere Glasflaschen entgegen, die ihr Ziel nur knapp verfehlt hatten. Die eingetroffenen Polizeibeamten stellten daraufhin die Personalien der 5 jungen Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren fest. Einer der Anwesenden beleidigte währenddessen ständig die anwesenden Beamten. Als er die Beamten dann auch noch angriff, musste er überwältigt und gefesselt werden. Aufgrund der Alkoholisierung wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Anschließend durfte er die Nacht in der Haftzelle der Obernburger Polizei verbringen. An den sichergestellten Flaschen wurden Spuren gesichert, um sie dem oder den Flaschenwerfern zuordnen zu können. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Obernburg vom 15.08.2019

Braunschweig (Niedersachsen): Betrunkener und verwirrter Mann beschäftigt die Polizei

Ein alkoholisierter, offensichtlich verwirrter Mann beschäftigte die Polizei am frühen Mittwochabend.
Zunächst war eine Polizeistreife zu einer Kneipe in der Friedrich-Wilhelm-Straße gerufen worden, weil es dort zu einer Körperverletzung gekommen war. Dort wurde der 35-jährige Mann verletzt angetroffen. Er hatte nach Aussagen der Anwesenden andere Gäste mit einem Messer bedroht, woraufhin sich ein Gast verteidigte und den Verletzten schlug.
Im Rahmen der Überprüfung verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten lautstark. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Verdächtigen ergab einen Wert von mehr als 2,4 Promille.
Während der polizeilichen Maßnahmen rief der 35-Jährige Parolen, die eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Volksverhetzung nach sich zogen.
Nach einer Blutprobenentnahme und der Vorstellung bei einer Ärztin sollte der Beschuldigte in das Psychiatriezentrum nach Königslutter gebracht werden. Währen der Fahrt im Rettungswagen beschimpfte und beleidigte er das Personal und bespuckte zwei von ihnen.
Aufgrund seines Verhaltens muss der Beschuldigte neben der genannten Strafanzeige mit weiteren Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung rechnen.

PM der POL Braunschweig vom 15.08.2019

Wetzlar (Hessen): Randalierer muss in psychiatrisches Krankenhaus

In der Nacht von Dienstag (13.08.2019) auf Mittwoch (14.08.2019), um 02:43 Uhr alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Magdalenenhäuser Weg die Polizei. Offenbar randalierte ein Bewohner in seiner Wohnung. Die Wetzlarer Polizisten rückten mit zwei Streifen an. Der 42-jährige Randalierer reagierte nicht auf die Ansprache der Ordnungshüter. Er warf ununterbrochen Gegenstände gegen die geschlossene Tür. Die eingesetzten Streifen forderten Unterstützung von Kollegen aus Gießen an, die mit dem neuen Einsatzmittel „DEIG“
(Distanz-Elektroimpulsgerät) ausgerüstet sind. Mit deren Unterstützung und der Androhung das DEIG einzusetzen, ließ sich der polizeibekannte 42-Jährige widerstandslos festnehmen. Der Randalierer wurde einem Arzt in einem Psychiatrischen Krankenhaus vorgestellt.
Zum „DEIG“: Die pistolenähnliche Elektroimpulswaffe (Taser) soll eine Handlungsunfähigkeit des Täters bewirken. Ziel ist es, einen Angreifer schnell und sicher außer Gefecht zu setzen.

PM des PP Mittelhessen vom 15.08.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Mit Drogen aufgeflogen und Widerstand geleistet

Am Mittwoch wurde durch Beamte der Bundespolizei am Bahnhof ein Mann aufgegriffen, der offensichtlich mit Betäubungsmitteln handelte. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand.
Gegen 17:25 Uhr fiel der 38-jährige Niederländer auf. Die Streife der Bundespolizei hatte in der Nähe des Bahnhofs beobachten können, wie er eine Person ansprach und dabei offenbar Drogen anbot. Als die Beamten ausstiegen und ihn kontrollieren wollten, lief der Niederländer in Richtung Bahnhof davon. Auf Zurufen reagierte er nicht, sodass die Bundespolizisten die Verfolgung aufnahmen. Der 38-Jährige konnte schließlich gestoppt und zu Boden gebracht werden.
Bei dem Versuch, ihm Handfesseln anzulegen, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Hierauf wurde eine Streife der Dürener Polizei aufmerksam. Die Besatzung kam den Kollegen zu Hilfe, sodass mit vereinten Kräften die Fesselung des Tatverdächtigen erfolgen konnte. Eine Beamtin der Dürener Polizei wurde hierbei leicht verletzt, verblieb aber dienstfähig.
Bei einer ersten Durchsuchung fanden die Beamten eine Dose mit über 100 sogenannten Bubbles (in Alufolie eingewickelte Drogen). Der Mann wurde festgenommen. Beim Einsteigen in den Streifenwagen leistete er erneut Widerstand. Der Versuch, einem der Bundespolizisten ins Gesicht zu treten, scheiterte jedoch. Neben den Bubbles, die Heroin und Amphetamin enthielten, wurde auch eine größere Summe Bargeld aufgefunden. Der Niederländer steht somit im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Die Auffindung eines Messers bei ihm wirkt zudem strafverschärfend. Der Mann, der bereits einschlägig vorbestraft ist, wird am heutigen Tage auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Düren vom 15.08.2019

Merseburg, Weißenfels, Halle (Sachsen-Anhalt): Mann ohne Fahrscheine leistet Widerstand, verletzt Bundespolizistin …

Am Mittwoch, den 14. August 2019 informierte eine Zugbegleiterin das Bundespolizeirevier Halle gegen 17:00 Uhr über zwei Reisende in ihrem Zug. Der Regionalexpress war auf der Strecke Merseburg – Weißenfels unterwegs. Die zwei Personen konnten keinen Fahrschein vorweisen und verließen in Weißenfels den Zug. Im folgendem Gegenzug stiegen die beiden Männer am Bahnhof Weißenfels erneut in die Bahn ein und wurden durch die selbige Zugbegleiterin erkannt. Auch hier wollte sie die Fahrkarten kontrollieren und die Männer konnten wieder keine gültigen Zugtickets vorzeigen. Daraufhin informierte die Zugbegleiterin erneut die Bundespolizei. Eine Streife erwartete den Zug bei der Ankunft in Merseburg und führte eine Personenkontrolle durch. Der 24-Jährige konnte den Beamten keinerlei Ausweisdokumente vorlegen. Sein 23-jähriger Bekannter verweigerte die Personalienfeststellung komplett. Bei der Durchsuchung nach Ausweisdokumenten sperrte er sich und versuchte sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Dabei verletzte er eine 43-jährige Bundespolizisten, welche stürzte und sich mehrere Hämatome und Schürfwunden an den Knien zuzog. Außerdem wurde ihre Hose beschädigt. Der Flüchtende konnte kurz darauf am Merseburger Busbahnhof gestellt werden. Das Duo wurde zur Identitätsfeststellung zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle verbracht. Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten bei den 23-Jährigen eine Lichtbildseite eines ukrainischen Reisepasses sowie eine Sparkassenkarte. Sowohl die Lichtbildseite als auch die Sparkassenkarte waren auf jeweils andere Personen ausgestellt und wurden dementsprechend durch die Bundespolizisten sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer die Dienststelle wieder verlassen. Der 24-Jährige erhält Strafanzeigen wegen seiner begangenen Schwarzfahrten. Den 23-Jährigen erwarten neben Erschleichen von Leistungen in zwei Fällen, Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Unterschlagung. Die Ermittlungen bezüglich der Lichtbildseite dauern an.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.08.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Aggressive Frau schlägt, tritt und spuckt

Am frühen Mittwochabend meldeten Zeugen einen mutmaßlichen Streit in einer Wohnung im Bocholter Norden. Die hinzugerufenen Polizeibeamten trafen auf eine sehr aggressive Frau, die im weiteren Verlauf um sich trat, um sich spuckte und versuchte, eine Polizistin mittels eines Kopfstoßes zu verletzen. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde das Ordnungsamt zwecks Prüfung einer Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung hinzugezogen.

PM der KPB Borken vom 15.08.2019

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Festnahme eines Crackhändlers endet im Krankenhaus

Heute Morgen endete die Festnahme für einen Crackdealer im Krankenhaus. Er hatte Teile seiner Drogen geschluckt und sich so in Lebensgefahr gebracht.

Gegen 07:00 Uhr machte ein Zeuge die in der Taunusstraße eingesetzten Beamten auf eine männliche Person aufmerksam. Der Mann war aufgefallen, weil er zuvor beim Erblicken der Polizei weggerannt war und sich nun im Kellerbereich einer Spielothek versteckt hielt.
Als sich die Polizisten dem Mann nun näherten, steckte dieser mehrere kleine Gegenstände in den Mund und wollte davonrennen. Den Beamten gelang es jedoch, ihn festzuhalten. Dabei beobachteten sie, wie er versuchte die Gegenstände in seinem Mund herunterzuschlucken. Dies gelang offensichtlich nicht, denn es fielen kleine Plomben mit weißem Inhalt aus seinem Mund. Er wehrte sich gegen die Festnahme und konnte sich nicht ausweisen. Er weigerte sich zudem, den restlichen Inhalt seiner Mundhöhle auszuspucken. Stattdessen begann er damit, ihn zu zerkauen und herunterzuschlucken. In der Folge stellten die Beamten fest, dass der mutmaßliche Dealer einen unsicheren Gang aufwies. Sie forderten daraufhin medizinische Hilfe an. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich weiter. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch beim Aussaugen seiner Mundhöhle durch den Notarzt erheblichen Widerstand zu leisten. Es gelang trotzdem, noch zwei weitere Plomben mit weißem Inhalt aus der Mundhöhle zu entfernen.
Anschließend wurde er in die Notaufnahme gebracht, wo seine weitere Behandlung erfolgte.
Im Nachgang gelang es, den Mann zu identifizieren. Der 30-jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland und es liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor. Zudem wurden insgesamt 19 Plomben (5,80 g) Crack, 1,47 g Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld bei ihm gefunden und beschlagnahmt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.08.2019

Berlin/Mitte: Bundespolizisten am Bahnhof Zoo angegriffen

Mittwochmorgen gegen 8 Uhr kam eine 39-jährige britische Staatsangehörige in das Bundespolizeirevier Berlin – Zoologischer Garten. Sie erkundigte sich nach dem Sachstand zu einer von ihr erstatteten Anzeige. Um ihr eine Auskunft geben zu können, baten sie die Beamten, sich auszuweisen. Dies lehnte sie ab und weigerte sich auch, das Revier zu verlassen. Als die Beamten die 39-Jährige der Diensträume verwiesen, griff sie die 20- und 22-jährigen Polizisten unvermittelt an, beleidigte sie und schlug in deren Richtung. Die Bundespolizisten nahmen sie vorläufig fest.
Durch die Angriffe der Frau erlitten beide Beamte Kratz- und Schürfwunden im Arm- und Gesichtsbereich, verblieben jedoch im Dienst.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen die Frau ein.

PM der BPOLD Berlin vom 15.08.2019

Fürstenberg/Havel (Brandenburg): Jugendlicher ausgerastet

Die Polizei wurde gestern gegen 19:50 Uhr in die Havelstadt gerufen. Dort war im Vorfeld ein 17-jähriger Fürstenberger in Gegenwart seiner Mutter ausgerastet. In Anwesenheit der Polizisten reagierte der Jugendliche immer noch sehr aggressiv und zerstörte später die Heckscheibe des elterlichen Pkws. Er wurde mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert. Verletzt wurde dabei niemand. Später erfolgte die Übergabe an den Jugendnotdienst und die Einleitung von Strafverfahren.

PM der PD Brandenburg Nord vom 15.08.2019

Leipzig (Sachsen): Respektlos – Wo ist das Benehmen hin?

Während ihrer Streifentätigkeit bemerkten zwei Polizeibeamte, dass ein Mann in der Öffentlichkeit – an einem Baum im Park – gerade „Wasser gelassen“ hatte. Die Beamten sprachen den Mann daraufhin an und eröffneten ihm gegenüber den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit. Sie forderten ihn auf, ihnen ein gültiges Ausweisdokument zu übergeben zwecks der Feststellung der Identität. Jetzt wurde der Mann gegenüber den Beamten aggressiv, zeigte ihnen mehrmals den „Stinkefinger“. Daraufhin sollte er zur Identitätsfeststellung in das Polizeirevier gebracht werden. Er widersetzte sich vehement dieser polizeilichen Maßnahme, schlug und trat in Richtung der Beamten und leistete erheblichen Widerstand. Den Beamten gelang es, den Mann unter Kontrolle zu bringen und brachten ihn ins Revier. Bei der Überprüfung wurde bekannt, dass es sich um einen 48-Jährigen Leipziger handelte. Gegen ihn wurden nun, außer dem Ordnungswidrigkeitsverfahren, noch ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Leipzig vom 15.08.2019

Straubing (Bayern): Pressebericht Gäubodenfest

Toiletten missachtet und Polizisten beleidigt
Am Mittwochnachmittag, gegen 15.30 Uhr missachtet ein 38-jähriger Mann aus Erding die Toilettenanlage im Eingangsbereich „West“, ging an diesen vorbei und urinierte etwa 10 Meter daneben in den Grünbereich.
Als die dort zur Eingangsüberwachung eingesetzten Beamten den Mann ansprachen, wurden sie von ihm mit üblen Ausdrücken beschimpft. Der erheblich alkoholisierte Volksfestbesucher wurde zur Anzeige gebracht und durfte anschließend seinen Heimweg antreten.

Unfreiwilliges Bad in der Donau genommen
Ein 53-jähriger Mann aus Straubing wurde am Mittwoch gegen 21.50 Uhr in der Chamer Straße aufgegriffen, nachdem Anwohner die Polizei verständigt hatten, dass eine männliche Person Fahrzeuge beschädigen solle.
Nachdem die Einsatzkräfte keine beschädigten Fahrzeuge feststellen konnten, wurde der alkoholisierte Mann, der sich auf dem Heimweg befand, wieder in die Freiheit entlassen. Dies nutzte er kurze Zeit später, um sich auf der Schlossbrücke auf den Brückenkopf zu setzen. Hierbei fiel er jedoch in die Donau. Die von Passanten wieder verständigten Einsatzkräfte fanden den 53-Jährigen vor, als er sich selbst bereits wieder ans Ufer gerettet hatte. Aufgrund seines Verhaltens verblieb der Mann bis zum Morgen in Polizeigewahrsam.
Nach Prügelei Beamte beleidigt
Am Mittwoch gegen 22.15 Uhr gerieten ein 27-jähriger Mann aus Bad Abbach und ein 22-jähriger Mann aus Wörth a. d. Donau am Ludwigsplatz in Streit. Als sie dann aufeinander Einschlugen wurden sie von einer Polizeistreife getrennt. Der 27-Jährige war dermaßen aggressiv, dass er von den Beamten fixiert und gefesselt werden musste. Hierbei beleidigte er die Beamten mit diversen Kraftausdrücken. Im Zuge der Sachbearbeitung wurde nun auch der 22-Jährige zunehmend aggressiver und beleidigte ebenfalls die Einsatzkräfte. Gegen beide Männer, die offensichtlich alkoholisiert waren wird nun Anzeige erstellt.
Körperverletzungen
Ein 31-Jähriger erhielt am Donnerstag, gegen 02.20 Uhr, in einem Lokal in der Innenstadt von einem Unbekannten einen Schlag gegen die Nase, wobei er leicht verletzt wurde. Während der Anzeigenaufnahme zeigte sich der betrunkene Geschädigte gegenüber den eingesetzten Beamten nicht kooperativ und teilweise sogar aggressiv.

PM (auszugsweise) des PP Niederbayern vom 15.08.2019

Kempten (Bayern): Beamten beleidigt

In der Nacht von Mittwoch, den 14.08.2019 auf Donnerstag, den 15.08.2019 wurden zwei Beamte der PI Kempten, welchen in einem Einsatz gebunden waren, von einem Passanten beleidigt. Gegen den Mann wird Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.08.2019

Kempten (Bayern): Beamter beleidigt

In der Nacht von Mittwoch, den 14.08.2019, auf Donnerstag, den 15.08.2019 wurde ein Beamter der Bereitschaftspolizei von einem Festwochenbesucher beleidigt. Neben einer Anzeige wurde dem Mann auch ein Hausverbot für die Festwoche erteilt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.08.2019

Erfurt (Thüringen): Jugendlicher rastet aus

Ein 14-Jähriger wurde am Donnerstagabend in einem Sömmerdaer Supermarkt dabei erwischt, wie er eine Flasche Likör stehlen wollte. Als die Ladendetektive die Polizei verständigten, verletzte der Jugendliche einen der Männer. Über den Besuch der Beamten zeigte sich der 14-Jährige wenig begeistert. Er beleidigte die Polizisten und versuchte nach ihnen zu treten, zu spucken und zu schlagen. Ihm mussten schließlich Handfesseln angelegt werden. Der Junge war stark alkoholisiert und pustete über 1,4 Promille. Aufgrund seines Zustandes wurde ein Rettungswagen gerufen. Hier ging er auch auf einen Rettungssanitäter los. Den Jugendlichen erwarten Anzeigen wegen Körperverletzung, Ladendiebstahl, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er befindet sich gegenwärtig noch in medizinischer Betreuung.

PM der LPI Erfurt vom 15.08.2019

Gera (Thüringen): Einsatz in Dr.-Donath-Straße

Ein Zeuge meldete gestern Abend (14.08.2019), gegen 21:50 Uhr der Polizei eine Unfallflucht im Bereich des Stadtringes Süd-Ost (Höhe Zschippern) beobachtet zu haben. Das betroffene Fahrzeug, ein Pkw Mercedes, fuhr hierbei gegen eine Leitplanke und in der Folge in Schlangenlinien schließlich über dem Fußgängerweg weiter an der Elster entlang. Im Zuge der Ermittlungen wurde, zum Auffinden des Fahrzeugführers, eine Wohnung in der Dr.-Donath-Straße aufgesucht. Nachdem die Beamten klingelten, leisteten eine in der Wohnung befindliche Frau (28, deutsch) unvermittelt Widerstand und beleidigte, gemeinsam mit einem ebenfalls in der Wohnung befindlichen Mann (31, deutsch), die eingesetzten Beamten. Der Widerstand konnte gebrochen und die Situation beruhigt werden. Im Rahmen einer angeordneten Durchsuchung der Wohnung führte diese zusätzlich zum Auffinden diverser Betäubungsmittel und verbotener Pyrotechnik. Gegen die 28-Jährige sowie den 31-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zum Verantwortlichen der Unfallflucht dauern weiter an. Zeugen, welche Hinweise zum verantwortlichen Fahrer des silbernen Mercedes mit Geraer Kennzeichen geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0365 / 829-0, bei der hiesigen Dienststelle zu melden.

PM der LPI Gera vom 15.08.2019

Am heutigen frühen Abend (15.08.2019) kam es in Stein (Lkrs. Fürth) beim Vollzug eines richterlichen Beschlusses zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Die Polizeiinspektion Stein war mit dem Vollzug eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichts Fürth zur Begutachtung mit dem Ziel der Unterbringung beauftragt. Auf Grund vorliegender Erkenntnisse über den 41-Jährigen, welcher unter Betreuung steht, wurden zum Vollzug Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Der Mann hatte bereits mehrfach bei zurückliegenden polizeilichen Einsätzen Widerstand geleistet und Polizeibeamte mit Gegenständen, welche unter das Waffengesetz fallen, bedroht.
Unmittelbar bevor die Polizeikräfte, kurz vor 18:00 Uhr, das Wohnanwesen am Mecklenburger Platz betreten konnten, verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Den Aufruf „Hände hoch, Polizei“ missachtete der Mann und zog eine Hand, welche er zuvor in der Jackentasche hatte, heraus. In der Hand hielt er einen rohrähnlichen Gegenstand und richtete diesen auf die eingesetzten Polizeibeamten. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen. Nachdem der Mann weiterhin die Beamten bedrohte, schoss einer der Beamten dem Mann in den Oberschenkel.
Der 41-Jährige wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch schwer verletzt. Ein Polizeiarzt, der den Einsatz vorsorglich begleitete, versorgte den Verletzten umgehend. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die zuständige Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth kam ebenfalls vor Ort.

PM des PP Mittelfranken vom 15.08.2019

Ermittlungserfolg für Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover .

Die Polizeiinspektion Ost hat seit mehreren Monaten ein umfangreiches Verfahren gegen zwei Hauptverdächtige (40 und 65 Jahre) geführt. Das Duo ist verdächtig mit Komplizen falsche europäische ID-Cards hergestellt und mit diesen weitere Straftaten begangen zu haben.

Gestern führten die Einsatzkräfte Durchsuchungen in 22 Wohnungen und Garagen durch. Dabei fanden wurden diverse Beweismittel sichergestellt, u. a. rund 20kg Marihuana, 470g Kokain, 285g Heroin und 1050g mutmaßliches Haschisch. In den Objekten fanden die Beamten zudem eine scharfe Schusswaffe, eine Softair-Pumpgun, einen Elektroschocker und eine Gaspistole. Zudem wurden mehrere tausend Euro beschlagnahmt.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatten die Männer im Vorfeld über mehrere Monate hinweg sich aus dem Ausland gefälschte europäische ID-Cards (vergleichbar mit dem Personalausweis) beschafft. Mit diesen Ausweisen und gefälschten Wohnungsgeberbestätigungen nahmen die Täter bei verschiedenen Behörden Anmeldungen vor und ließen Kraftfahrzeuge zu. Die erforderlichen Kfz-Steuern sowie Versicherungsbeträge entrichten die Täter nicht.

Über mehrere Monate hinweg konnten Staatsanwaltschaft Hannover und Polizeidirektion Hannover die Hintergründe aufklären und Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt 22 Objekte erwirken. Am gestrigen Mittwoch, 14.08.2019, schlugen dann Fahnder in den Städten Hannover, Seelze, Alfeld, Wolfsburg, Enger und Bergen zu.

Die beiden Hauptbeschuldigten (40 und 65 Jahre alt) wurden festgenommen. Sie sitzen bereits in Untersuchungshaft. Ein weiterer 26-jähriger Komplize soll heute noch einem Haftrichter vorgeführt werden. Zudem wurde ein 40-Jähriger in Abschiebehaft genommen.

PM der PD Hannover vom 15.08.2019

Ein Gelsenkirchener Motorradpolizist wurde bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen, 15. August, auf der Kreuzung Strundenstraße/Schüttlakenstraße schwer verletzt. Gegen 9.45 Uhr war eine 31-jährige BMW-Fahrerin aus Gladbeck auf der Strundenstraße in Richtung Kranefeldstraße unterwegs und wollte nach links in die Schüttlakenstraße abbiegen. Hierbei kollidierte die Autofahrerin mit dem entgegenkommenden Polizeimotorrad. Der Polizist stürzte zu Boden. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von 8000 Euro.

PM der POL Gelsenkirchen vom 15.09.2019

Am Mittwochmorgen kurz nach 9:00 Uhr kam es auf der Landstraße zwischen Gotha und Goldbach zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens. Der Unfallverursacher fuhr aus Richtung Goldbach kommend nach Gotha und der Polizeibeamte in entgegengesetzter Richtung. Aus unklarem Grund kam der unbekannte Fahrer nach links auf die Gegenfahrbahn und in der Folge stießen die beiden Außenspiegel zusammen. Anschließend flüchtete der Verursacher. Der Sachschaden am Opel Corsa der Polizei beträgt 1500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Angabe der Hinweisnummer 0204966/2019 bei der Polizei Gotha unter der Telefonnummer 03621/781125 zu melden.

PM der LPI Gotha vom 15.08.2019

Hannover (Niedersachsen): Schwarzfahrer schlägt und bespuckt Polizisten
In der vergangenen Nacht mussten Bundespolizisten einen wohnsitzlosen Schwarzfahrer (25) am Hauptbahnhof aus einer S-Bahn holen. Der Mann (2,43 Promille) hatte weder Fahrschein noch Geld und stellte sich schlafend. Er wurde sofort aggressiv, wollte die Bahn nicht verlassen und griff die Beamten an.
Schließlich wurde der Mann gefesselt und zwangsweise zur Wache gebracht. Dabei beleidigte und bespuckte er die Beamten permanent. Bis zum Eintreffen der Amtsärztin wurde ihm eine Spuckhaube aufgesetzt. Nachdem der 25-Jährige sich wieder beruhigt hatte, konnte er die Wache verlassen.
Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands, Beleidigung und Leistungserschleichung wurden eingeleitet.
PM der Bundespolizeiinspektion Hannover vom 14.08.2019

Wolfsburg (Niedersachsen) Umweltaktivisten stoppten VW-Autozug – Polizei beendete um Mitternacht den Protest
Wolfsburg-Fallersleben, 14.08.19
Umweltaktivisten haben am Dienstagmittag einen Zug mit rund 200 Neufahrzeugen aus dem VW-Werk in Wolfsburg auf den Bahngleisen nahe Fallersleben gestoppt. Bei der Aktion hatten sich Protestler an Gleisen festgekettet und von einer Mittellandkanalbrücke abgeseilt. Die am späten Nachmittag begonnene Räumung durch die Polizei wurde gegen Mitternacht beendet. Wenig später konnten die Gleise wieder freigegeben werde. Bei 27 Aktivisten wurde die Identität festgestellt. Die Polizei schritt ein wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Schiffs- und Bahnverkehr.
Während die Proteste auf den Gleisen anliefen, kam es parallel im Eingangsbereich der Autostadt zu Aktionen der Gruppe und zu einer Spontankundgebung in der Fußgängerzone der Wolfsburger Innenstadt.
Die Protestaktionen führten dazu, dass der Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal durch das Wasserschifffahrtsamt unterbunden werden musste und kein Zugverkehr auf das VW Werkgelände stattfand. Aufgrund des Verdachts von Straftaten forderte die Polizei die Aktivisten gegen 16.30 Uhr auf, ihren Protest zu beenden. Diesen mehrmaligen Aufforderungen kamen die Protestler nicht nach. Gegen 17 Uhr wurde zunächst mit der Räumung an der Mittallandkanalbrücke begonnen, um den Schiffsverkehr auf der Wasserstraße wieder zu ermöglichen. Danach wurden die Fessellungen der Aktivisten auf den Gleisen gelöst. In beiden Fällen kamen Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz.
In einigen Fällen leisteten die Aktivisten lediglich passiven Widerstand, in dem sie sich durch Einsatzkräfte wegtragen ließen. In der Nacht wurden die Personalien von 27 Aktivisten festgestellt. Zur Stunde endeten die Protestaktionen im Eingangsbereich der Autostadt ohne polizeiliches Einschreiten. Die Aktivisten haben das Gelände friedlich verlassen.
PM der POL Wolfsburg vom 14.08.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – 23-Jähriger leistet Widerstand und verletzt einen Polizeibeamten
Am Dienstag, 13.08.2019, kam es gegen 21:41 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in Cleverns-Sandel.
Ein 23-jähriger Mann bedrohte mit einem Holzknüppel bewaffnet und vermutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehend seine Ex-Freundin und deren neuen Lebensgefährten.
In der Folge leistete der 23-jährige Mann bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten leicht, der jedoch weiterhin dienstfähig blieb.
Die Beamten brachten den Beschuldigten zwecks weiterer Maßnahmen zur Polizeidienststelle nach Jever und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein.
Der 23-jährige wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung verbracht.
PM der Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 14.08.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand geleistet, beleidigt und Polizei bespuckt
Am Dienstagabend, gegen 18:40 Uhr, kam es in der Wiesenstraße zu einem Vorfall, bei dem ein stark alkoholisierter 33-Jähriger, durch den Rettungswagen versorgt wer-den sollte. Da der 33-Jährige sich aggressiv gegenüber den Rettungskräften und dem Ordnungsamt verhielt, wurde die Polizei Pirmasens zur Unterstützung angefordert. Beim Eintreffen der Streife „begrüßte“ der Beschuldigte die Polizisten sofort mit beleidigenden Worten. Des Weiteren rannte der 33-Jährige blitzartig, mit erhobenen und geballten Fäusten, in Richtung der Polizisten. Um den tätlichen Angriff abzuwehren, wurde der 33- Jährige durch die eingesetzten Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen. Beim Verbringen in die Zelle versuchte der Beschuldigte einen Polizisten mittels eines Kopfstoßes zu verletzten. Anschließend wurde noch ein weiterer eingesetzter Polizeibeamter durch den Beschuldigten bespuckt. Danach konnte der 33-Jährige in der Zelle arrestiert werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.
PM der PD Pirmasens vom 14.08.2019

Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen): Dealer festgenommen – Wesseling
Ein aufmerksamer Zeuge hat der Polizei telefonisch seine Beobachtungen mitgeteilt. Die Beamten nahmen daraufhin einen Dealer fest.
Ein Zeuge sah am Montag (12. August) um 20:00 Uhr, wie ein Mann aus seiner Umhängetasche heraus anderen Personen Betäubungsmittel verkaufte. Der Zeuge wählte den Notruf 110 der Polizei. In der Fußgängerzone hielten die Beamten den Mann an und konfrontierten ihn mit dem Tatvorwurf, worauf der versuchte zu flüchten und Widerstand leistete. Dabei störten drei unbekannte Personen die Maßnahmen der Polizei und solidarisierten sich mit dem jungen Mann. Die Beamten forderten Verstärkung an und fesselten den 18-jährigen Wesselinger. In seiner Umhängetasche fanden sie 16 Tütchen mit Marihuana und 15 weitere Kugeln mit Betäubungsmitttel. Außerdem führte der 18-Jährige mehrere hundert Euro in szenetypischer Stückelung mit sich. Die Hinweise verdichteten sich damit hinsichtlich des Handels mit Rauschmitteln. Die Fundstücke stellten die Beamten sicher. Sie nahmen den Mann vorläufig fest und fertigten Anzeigen, unter anderem wegen Widerstandes.
PM der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis vom 14.08.2019

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrrad in die Haftanstalt
Ein 37-jähriger Arnsberger befindet sich seit Dienstag in einer Haftanstalt. Eine Polizeistreife bemerkte den betrunkenen Mann gegen 14 Uhr auf der Heinrich-Lübke-Straße. Er fuhr in Schlangenlinie und drohte von seinem Fahrrad zu fallen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über drei Promille. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Diebstahldelikten bestand. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand. Der Mann wurde gefesselt und zunächst zur Polizeiwache verbracht. Bevor der Arnsberger seine Reise in eine Haftanstalt antreten musste, wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 14.08.2019

Königstein im Taunus (Hessen): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt
Königstein im Taunus, Ölmühlweg, Dienstag, 13.08.2019, 09:33 Uhr
(fs)Im Rahmen einer Festnahme eines polizeibekannten 29-jährigen Mannes wurde ein Beamter der Polizeistation Königstein verletzt, sodass er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste. Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten den 29-Jährigen einer Personenkontrolle unterziehen wollten, da dieser zuvor mehrere Sachbeschädigungen und Diebstähle begangen haben soll. Im Rahmen dieser Kontrolle leistete der Tatverdächtige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Der Mann konnte durch die Unterstützung weiterer Kräfte schließlich unter Kontrolle gebracht und festgenommen werden. Auch hierbei leistete er erneut Widerstand. Der Beschuldigte wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den 29-Jährigen wurden eingeleitet.
PM des PP Westhessen – Wiesbaden vom 14.08.2019

Fürth (Bayern): Erheblichen Widerstand bei Festnahme geleistet
Gestern Abend (13.08.2019) leistete ein ungebetener Gast eines Restaurants im Fürther Süden erheblichen Widerstand gegen die polizeiliche Festnahme. Zuvor hatte er einen Restaurant-Mitarbeiter geschlagen.
Der 19-Jährige belästigte gegen 20:00 Uhr die Gäste eines Lokals in der Steubenstraße, woraufhin ihn der Inhaber des Restaurants mehrmals aufforderte, zu gehen. Darauf reagierte der junge Mann äußerst aggressiv und schlug einem Mitarbeiter in das Gesicht. Die Polizei wurde verständigt. Bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth konnten Gäste und Mitarbeiter des Restaurants den 19-Jährigen festhalten. Der junge Mann wehrte sich allerdings massiv dagegen und versuchte immer wieder auf die Anwesenden loszugehen.
Als die Beamten eintrafen, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden und dem Mann Handfesseln anlegen. Ihm wurde die vorläufige Festnahme erklärt. Beim Verbringen in den Dienstwagen trat er mit Füßen um sich – unter anderem gezielt gegen den Kopf eines Beamten. Nur durch Glück wurde dieser nicht getroffen und blieb unverletzt. Auch die weiteren eingesetzten Beamten kamen nicht zu Schaden.
Der 19-Jährige muss sich nun in entsprechenden Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – verantworten. Er befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.
PM des PP Mittelfranken vom 14.08.2019

Bramsche (Niedersachsen): Unerlaubte Fahrt durch die Fußgängerzone endet mit Widerstand
Ein 31jähriger fuhr am Dienstagabend mit seinem PKW unerlaubterweise durch die Fußgängerzone in der Bramscher Innenstadt. Als er den Funkstreifenwagen erblickte ergriff er zu Fuß die Flucht und versuchte sich zu verstecken. Dies gelang ihm nicht, woraufhin er die Polizeibeamten beleidigte und die Herausgabe seines Ausweises verweigerte. Er schlug und trat anschließend um sich, wobei die eingesetzten Polizeibeamten nicht verletzt wurden. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte, konnte der uneinsichtige Fahrzeugführer zum Polizeikommissariat Bramsche gebracht werden.
PM der PI Osnabrück vom 14.08.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Festnahmen nach Ladendiebstahl
Gestern Abend, 13.08.2019, 18:30 Uhr, gelang es der Polizei im Bereich Alter Markt in Wuppertal-Barmen zwei Verdächtige nach einem Ladendiebstahl festzunehmen. Zusammen mit einem bislang unbekannten Täter stahlen die jungen Männer mehrere Drogerieartikel aus einem Geschäft im Werth. Der Diebstahl und die anschließende Flucht wurden durch den Ladendetektiv beobachtet. Alarmierte Polizeibeamte konnten zwei der drei Personen am Schwebebahnhof „Alter Markt“ antreffen. Als sie die Beamten erblickten, versuchte das Duo zu flüchten. Ein 22-Jähriger konnte durch die Polizisten an der Flucht gehindert werden. Ein 21-Jähriger wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen. Er leistete Widerstand gegen die Maßnahme und beschädigte einen Streifenwagen. Außerdem führte er griffbereit eine Machete und eine Schere unter seiner Kleidung. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann bereits mit Haftbefehl gesucht wurde. Bei der Durchsuchung des älteren Tatverdächtigen kamen kleinere Mengen Betäubungsmittel zum Vorschein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
PM des PP Hamburg vom 14.08.2019

Nürnberg (Bayern ): 21-Jähriger leistet im Hauptbahnhof Widerstand
Weil ein 21-Jähriger am Dienstagabend (13. August) drei Platzverweise ignorierte, nahmen ihn Bundespolizisten in Unterbindungsgewahrsam. Dabei leistete der Forchheimer erheblichen Widerstand. Vier Beamte wurden durch den renitenten Mann verletzt.
Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte gegen 20 Uhr einen 21-Jährigen, der im Nürnberger Hauptbahnhof Reisende belästigte und herumschrie. Da der junge Mann offensichtlich den Hauptbahnhof mit einer Bar verwechselte und keine Reiseabsichten hatte, erteilten ihm die Beamten einen Platzverweis für das Bahnhofsareal. Nur eineinhalb Stunden später trafen ihn die Beamten wieder am Haupteingang an. Erneut erinnerten die Bundespolizisten den 21-Jährigen an seinen Platzverweis und erklärten ihm eindringlich, dass ein Platzverweis wenn nötig auch mit Zwang durchgesetzt werden könne.
Kurz vor 23 Uhr, der 21-Jährige betrinkt sich mit „Freunden“ am Hauptportal des Nürnberger Hauptbahnhofs. Da er lautstark schrie, den Platzverweis erneut zu ignorieren, nahmen ihn die Beamten in Unterbindungsgewahrsam. Auf dem Weg zur Dienststelle schlug er mehrfach nach den Beamten und beleidigte und bedrohte sie aufs Gröbste. Drei Bundespolizisten erlitten durch die Schläge und Tritte Hämatome sowie Abschürfungen, ein Beamter verletzte sich an der Schulter. Alle Beamte sind weiter dienstfähig.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein.
PM der BPOLI Nürnberg vom 14.08.2019

Rosenheim (Bayern): 24-jähriger Rosenheimer randaliert
Am 13.08.2019 gegen 15:45 Uhr wurde über Notruf ein randalierender Mann im Ortsteil Westerndorf gemeldet. Dieser versuchte stark betrunken in ein Wohnhaus zu gelangen. Die Hausbewohner hatten aufgrund seiner Aggressivität Angst und informierten die Polizei. Vor Ort wollte der 24-jährige Rosenheimer seine Identität nicht feststellen lassen. Bei der Durchsuchung nach einem Ausweisdokument rastete der 24-Jährige aus und versuchte nach den Beamten zu schlagen, zu treten und sie zu bespucken. Er Mann konnte durch die eingesetzten Beamten fixiert und mit erheblichen Kraftaufwand zur Polizeiinspektion Rosenheim verbracht werden. Hierbei beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten mit vulgären Kraftausdrücken. Auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass der 24-Jährige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er randalierte weiter und war nicht zu beruhigen, sodass er in eine spezielle Einrichtung verbracht werden musste. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
PM der PI Rosenheim vom 14.08.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Nach Auseinandersetzung mit Waldhof-Anhängern: Ermittlungsgruppe identifiziert 19 Beschuldigte und prüft Vorwürfe gg. einen Polizisten
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim
40 Zeugen, unzählige Anwohnerbefragungen und Telefonate, fünf Videoaufnahmen sowie die Aufnahmen der Bodycam eines Polizisten – das Polizeipräsidium Mannheim hat mit hohem Aufwand Licht ins Dunkel der Vorfälle vom 18. Mai 2019 gebracht. An besagtem Samstag hatte um 23.50 Uhr ein Zeuge die Polizei verständigt, weil vor einer Gaststätte im Quadrat U5, Friedrichsring ca. 30 bis 40 sogenannte Fans des SV Waldhof Mannheim bengalische Feuer abbrennen würden. Darauf hatte sich eine aufgeheizte Situation entwickelt, bei der es auch zu Vorwürfen gegen einen Polizisten kam.
19 Beschuldigte hat die Ermittlungsgruppe „Ulrich“ – bestehend aus mindestens 13 Beamtinnen und Beamten – namentlich ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs gegen die Personen im Alter von 20 bis 34 Jahren. 15 der 19 Beschuldigten wurden außerdem erkennungsdienstlich behandelt.
Was war geschehen?
Als die ersten beiden Streifenwagenbesatzungen ankamen, sollen sich etwa 10 bis 15 Personen vor dem Biergarten aufgehalten haben, weitere 20 im Biergarten. Schon vor dem Eintreffen der Polizei soll ein Unbekannter ein etwa einen Quadratmeter großes Feuer auf dem Gehweg mit Papier angefacht haben. Aus Sicherheitsgründen baten die Polizisten die Anwesenden, vom Feuer zurückzutreten, was aber trotz mehrfacher Wiederholung nicht befolgt wurde. Zusätzlich provozierte ein bislang unbekannter Rädelsführer die Polizisten und beleidigte sie. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, zog er sich in den Schutz der Gruppe zurück und entwischte. Einer der Polizisten soll bei dem Versuch, den Rädelsführer festzunehmen, von Mitgliedern der Gruppe körperlich attackiert, mit Pfefferspray besprüht und mit einem Glas beworfen worden sein. Das Pfefferspray soll auch weitere Kollegen getroffen haben.
Anschließend kam es zu Beschimpfungen der Polizisten aus der Menge heraus. Etwa zeitgleich sollen aus dem Biergarten heraus Gläser auf die Polizeibeamten geworfen worden sein – und zwar so intensiv, dass sich die Beamten auf den Friedrichsring hinter ihre Streifenwagen zurückziehen mussten. Kurze Zeit später nahmen die Beamten einen 20-jährigen Mann vorläufig fest, der ein Glas in Richtung der Beamten geworfen haben soll.
Gegen Mitternacht sollen dann zwei weitere Männer einen Holzzaun der Gastwirtschaft überstiegen und dabei beschädigt haben. Mit Hilfe eines Diensthunds wurden der 28- und der 31-Jährige nach kurzer Flucht gestellt.
Die Stimmung vor Ort war aufgeheizt. Weitere Einsatzkräfte kamen hinzu. Erst durch den mehrfachen Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken sowie der Verstärkung brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Bilanz: Drei Polizeibeamte erlitten leichte Atemwegsreizungen durch eingeatmetes Pfefferspray. Zwei weitere Personen, eine 27-Jährige und ein 22-jähriger Mann sollen ebenfalls durch Pfefferspray verletzt worden sein.
Aufgrund der Vorkommisse vor der Gaststätte wurde bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und dem Kriminalkommissariat Mannheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die „EG Ulrich“ beschäftigte sich seither mit der Aufarbeitung der Geschehnisse in der Tatnacht.
Da eine 27-Jährige Vorwürfe am Einschreiten der Polizei äußerte, setzte das Polizeipräsidium Mannheim Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Kriminalinspektion 1, ein. Sie sollen mögliche Straftaten der eingesetzten Polizeibeamten aufklären. Die Frau veröffentlichte kurz nach den Geschehnissen ihre Sichtweisen und Anschuldigungen zunächst auf einer Social-Media-Plattform. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt nun gegen einen 40-jährigen Polizeibeamten wegen Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung im Amt. Ihm wird vorgeworfen, bei seinem Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit eine beleidigende Äußerung getätigt zu haben. Auch wird geprüft, ob der anschließende Pfeffersprayeinsatz rechtmäßig war, bei dem die 27-jährige Anzeigenerstatterin verletzt worden sein soll.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
PM des PP Mannheim vom 14.08.2019

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Handgreiflichkeiten bei Katzen-Einsatz
Am Dienstagabend benötigte die Feuerwehr Hilfe von der Polizei: Feuerwehrleute gaben an, dass sie von einer Frau (49) gerufen wurden, da sie Hilfe brauchte. Ihre Katze war auf einen Baum geklettert. Die Feuerwehr sollte sie befreien.
Als die Feuerwehrmänner mit ihren Kollegen in den Garten der Frau gingen, um die Katze aus dem Baum zu befreien, stellten sie fest, dass eine Leiter notwendig war. Sie wollten die Katze mit Hilfe der Leiter und Katzenfutter zu sich locken.
Die Besitzerin entgegnete ihnen, dass sie selber auf die Leiter steigen wolle.
Dies verneinten die Feuerwehrkräfte, da sie Alkoholgeruch von der Frau aus wahrnahmen. Daraufhin schlug die Frau um sich, beleidigte die Feuerwehrmänner und stieß sie beiseite.
Der Polizei gegenüber äußerte die Frau, die Feuerwehr sei eben nicht hilfreich gewesen.
Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber war die Frau unkooperativ und provokant.
Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren gegen die Frau eingeleitet.
PM der KPB Euskirchen vom 14.08.2019

Wangerooge (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten auf Wangerooge – Einleitung diverser Verfahren gegen 30-jährigenSteubenstraße
Am Mittwoch, den 14.08.2019, erhielt die Polizeistation Wangerooge gegen 01.43 Uhr Kenntnis von einer Ruhestörung. Eine männliche Person sollte demnach Personen in der Bahnhofstraße beleidigen und gegen Türen treten. Der eingesetzte Polizeibeamte traf auf einen 30-jährigen Mann, der offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stand und verwirrt war. Der Mann zeigte sich zunächst kooperativ, im weiteren Verlauf bedrohte er den Polizeibeamten jedoch massiv und griff diesen an. Der Einsatz von Pfefferspray zeigte bei dem Angreifer keine Wirkung. Daraufhin gab der Polizeibeamte einen Signalschuss in der Bahnhofstraße in die Luft ab. In der Folge konnte der Angreifer mit Unterstützung eines weiter eintreffenden Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Die Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffes gegen Polizeibeamte und Beleidigung ein. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Der 30-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
PM der PI Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 14.08.2019

Kirchheim/Teck (Baden-Württemberg): Bei Kontrolle Widerstand geleistet
Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt die Polizei gegen zwei 19 und 34 Jahre alten Männer, die am Dienstagabend, gegen 18.20 Uhr, dingfest gemacht werden konnten. Im Rahmen eines Kontrolleinsatzes der Polizei, der von uniformierten und zivilen Kräften im Bereich Herrschaftsgärten, verschiedener Schulen und im Innenstadtbereich durchgeführt wurden, trafen die Beamten auf die beiden Verdächtigen, von denen der Ältere offensichtlich einen Joint rauchte. Als sich die Beamten näherten, ergriffen die Männer die Flucht, konnten aber eingeholt und gestellt werden. Im Zuge der anschließenden Kontrolle der beiden polizeibekannten Männer setzten sie wieder zur Flucht an. Der 34-Jährige konnte ergriffen und zu Boden gebracht werden, wogegen er sich heftig zur Wehr setzte. Auch der 19-Jährige mischte sich ein und schlug nach den Beamten. In dieser Auseinandersetzung gelang den beiden trotz Einsatzes von Pfefferspray erneut die Flucht. Durch Hinweise aufmerksamer Zeugen, die das Geschehen beobachtet hatten und dem 34-Jährigen auf seinem Fluchtweg in Richtung Schülestraße folgten, konnte zunächst dieser Verdächtige, später dann auch der 19-Jährige vorläufig festgenommen werden. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, sehen nun aber mehreren Strafanzeigen entgegen.
PM des PP Reutlingen vom 14.08.2019

Wetter (Nordrhein-Westfalen): Wetter- Polizeibeamtin gebissen
Am Dienstag rief die Besatzung eines Krankentransportes die Polizei zur Unterstützung an der Grundschötteler Straße. Die Rettungssanitäter waren auf dem Weg eine 29-jährige Wittenerin in ein Krankenhaus zu verbringen. Auf der Grundschötteler Straße sprang die 29-jährige unerwartet aus dem Transportfahrzeug und lief auf die Fahrbahn der Grundschötteler Straße. Die eingetroffene Streifenbesatzung versuchte der Transportbesatzung zu helfen, die psychisch labile Frau wieder in den Krankentransportwagen zu bringen. Bei dem Versuch wehrte sich die Frau massiv und biss einer 28-jährigen Polizeibeamtin in die Hand. Die Frau musste gefesselt werden und wurde wieder in das Transportfahrzeug gebracht. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus transportiert. Der Verkehr der Grundschötteler Straße wurde für den Zeitpunkt des Einsatzes zum Schutz aller Beteiligten kurzfristig gesperrt.
PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 14.08.2019

Amtzell (Baden-Württemberg): Ungehöriges Verhalten
Das Verhalten eines 24-jährigen Mannes in und bei der Filiale einer Lebensmittelkette in der Schomburger Straße erforderte am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr den Einsatz des Polizeireviers Wangen im Allgäu. Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes teilten der Polizei mit, dass ein angetrunkener Mann Kunden anpöble und sich zunehmend aggressiv verhalte. Hierbei hatte der Mann an der Pfandrückgabestelle des Einzelhandelsgeschäfts zwei junge Mädchen in nicht angemessener Weise angesprochen und einem Mann, der den eingeschüchterten Mädchen zu Hilfe kam, Schläge angedroht. Weiterhin drohte er Mitarbeitern und weigerte sich, der Aufforderung zum Verlassen des Grundstücks nachzukommen. Die Aggressivität des Mannes setzte sich bei der benachbarten Bushaltestelle fort. Fahrgäste mussten den Aggressor davor abhalten, auf einen Busfahrer loszugehen, da dieser die Mitnahme des aggressiven Betrunkenen im Bus verweigerte. Zuletzt weigerte er sich in dem Linienbus, den Anweisungen einer Streifenwagenbesatzung Folge zu leisten. Die Polizeibeamten hatten ihn aufgefordert, den Bus zu verlassen und für den Fall der Nichterfüllung Zwang angedroht. Nach der Äußerung des aus dem mittleren Orient stammenden Betrunkenen gegenüber einer Polizeibeamtin, dass eine Frau ihm nichts zu sagen hätte, setzten die beiden Beamten mit entschlossenem Zugriff diesem Tun ein Ende. Sie zogen den 24-Jährigen aus dem Bus, legten ihm Handschließen an und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest führte zum Ergebnis, dass der Mann erheblich unter der Einwirkung von Alkohol stand. Die Polizei verbrachte den Betroffenen nach Hause. Für die Heimfahrt wird ihm das Polizeipräsidium Konstanz eine Rechnung übersenden. Seitens des Lebensmittelgeschäftes wurde ein Hausverbot erteilt.
PM des PP Konstanz vom 14.08.2019

Günzburg (Bayern): Hausfriedensbruch und Beleidigung beim Volksfest
Ein 17-Jähriger erhielt am Montag, 12.08.2019 von Mitarbeitern des beim Volksfest eingesetzten Sicherheitsdienstes ein Hausverbot, weil er negativ aufgefallen war und die Arbeit des Sicherheitsdienstes bzw. der Polizei behindert hatte. Gestern Abend, 13.08.2019, begab sich der 17-Jährige zusammen mit Bekannten wieder zum Volksfest. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erkannten den Jugendlichen im Bereich des Zugangs und verwehrten ihm den weiteren Einlass. Der 17-Jährige wollte jedoch nicht akzeptieren, dass er nicht auf das Gelände des Volksfestes darf und versuchte sich mit Gewalt Zugang zu verschaffen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen griffen er und ein Bekannter von ihm, ein 20-Jähriger, die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes körperlich an. Der 20-Jährige beleidigte zudem einen Security. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnten letztlich den Jugendlichen fixieren. In dieser Zeit entfernte sich der 20-Jährige zu Fuß in unbekannte Richtung. Der 17-Jährige kündigte in Anwesenheit des Sicherheitsdienstes an, dass er in jedem Fall wiederkommen werde, um auf das Gelände des Volksfestes zu gelangen. Zwischenzeitlich war vom Sicherheitsdienst die Polizei verständigt worden. Durch die eingesetzte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte der 17-Jährige vor Ort angetroffen werden. Da sich dieser weiter uneinsichtig zeigte und davon auszugehen war, dass er sich an das Hausverbot nicht halten werde und somit die Begehung weiterer Straftaten zu befürchten war, wurden der Jugendliche in Gewahrsam genommen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Hausfriedensbruches, der Beleidigung und der versuchten Köperverletzung aufgenommen. Seitens der Polizei wird bei der Stadt Günzburg angeregt, dass sowohl dem 17-Jährigen als auch dem 20-Jährigen für den weiteren Verlauf des Volksfestes jeweils ein schriftliches Hausverbot erteilt wird.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Illertissen (Bayern): Streunender Hund beißt zu
Gestern Nachmittag wurde der Polizei ein streunender Hund in Tiefenbach mitgeteilt. Nachdem der Hund die Mitteilerin, die Polizeistreife und Passanten anknurrte, wurde eine Polizeihundeführerin hinzugerufen. Bei dem Versuch, das Tier einzufangen, biss der Hund zu und verletzte die Hundeführerin am Unterarm. Eingefangen werden konnte das Tier schließlich durch die heimkehrende Hundebesitzerin. Die Polizeibeamtin musste zur Wundversorgung ins Krankenhaus verbracht werden.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer flieht vor Polizeikontrolle – Beamte können 28-Jährigen stellen – Ermittlungen wegen zahlreicher Verkehrsverstöße
Eine Streifenwagenbesatzung wollte am Mittwoch, 14. August, gegen 1.20 Uhr, auf der Hafenstraße einen Rollerfahrer kontrollieren. Doch statt anzuhalten, versuchte der 28-jährige Fahrer zu fliehen. Bereits beim ersten Anhaltezeichen der Polizisten sprang der 18-jährige Sozius vom Motorroller und rannte davon. Direkt vor dem Streifenwagen wendete der Rollerfahrer und fuhr auf die Beamten zu. Ein Polizist öffnete die Fahrertür, um den Flüchtigen zum Anhalten zu bewegen. Der Rollerfahrer hingegen bremste nicht ab und rammte stattdessen den Streifenwagen bei der Flucht und bog nach links auf die Wildstraße ab. Die eingesetzten Beamten nahmen erneut die Verfolgung auf, während der 28-jährige Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und weiterhin die Anhaltezeichen der Polizei ignorierte. Letztendlich bog der Fahrer in eine Kleingartenanlage ein, sodass die Polizei aussteigen musste und fußläufig den Rollerfahrer verfolgte. Zeitgleich erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei einen Zeugenhinweis, der zu den Flüchtigen passte. Unter Beteiligung eines Diensthundes konnten beide Tatverdächtigen, der 18-jährige Sozius sowie der 28-jährige Rollerfahrer, gefunden und festgenommen werden. Auf dem Gelände des Kleingartenvereins fanden die Polizisten auch den offenbar frisierten Motorroller. Der Fahrer war damit gegen einen Holzzaun gefahren und hatte sich dabei leicht verletzt. Er wurde in der Polizeiwache medizinisch versorgt und konnte diese nach Klärung des Sachverhalts wieder verlassen. Gegen ihn wird nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte ermittelt, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Straftaten gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und das Pflichtversicherungsgesetz.
PM der POL Essen vom 14.08.201+9

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Polizisten angegriffen
Am Mittwochmorgen rief gegen 04:45 Uhr ein 42-jähriger Mann Rettungskräfte in die Tiergartenstraße im Ortsteil Neue Mühle und klagte über heftige Schmerzen, die eine sofortige medizinische Hilfe erforderten. Nach dem Eintreffen der Rettungssanitäter reagierte er zunehmend aggressiv, was in einem körperlichen Angriff eskalierte, so dass die Polizei zu Hilfe gerufen wurde. Die Beamten wurden von dem bereits polizeibekannten aus Rumänien stammenden Mann zunächst als „Faschisten“ beschimpft, bevor er einen Beamten körperlich angriff und verletzte. Neben Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden Ermittlungen wegen der Körperverletzung eingeleitet.
PM (5479) der PD Brandenburg Süd vom 14.08.2019

Möckmühl (Baden-Württemberg): Polizist angesprungen
Mit angezogenen Knien sprang am Montagnachmittag eine 30-Jährige in Möckmühl einen Polizisten an. Die aus Kasachstan stammende Frau sollte wegen wiederholtem Ladendiebstahl festgenommen werden und hatte dafür kein Verständnis. Ihr Partner hatte bereits die Flucht ergriffen und das war auch ihr Plan. Da ein Beamter ihr den Weg verstellte, sprang sie diesen an. Das nützte ihr allerdings nicht, denn der Polizist brachte sie zu Boden legte ihr Handschließen an.
Der Beamte selbst erlitt leichte Verletzungen durch den Sprung der Frau.
PM des PP Heilbronn vom 14.08.2019

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrersitz ins Polizeigewahrsam
Polizisten der Polizeiwache Siegburg hatten gestern Abend (13.08.2019) gegen 19.30 Uhr am Frouardplatz in Lohmar eine große Verkehrskontrollstelle eingerichtet. Es dauerte nicht lange, bis ein 22-jähriger Ford-Fahrer aus Troisdorf aus Richtung Hauptstraße mit quietschenden Reifen angefahren kam. Der junge Mann wurde angehalten und kontrolliert. Da er Anzeichen für einen Drogenkonsum zeigte, führten die Beamten einen Drogenschnelltest durch. Das Testgerät reagierte positiv auf Cannabis. Als der 22-Jährige zur Blutprobe mitgenommen werden sollte, kippte die Stimmung. Der junge Mann wollte sich auf keinen Fall einer Blutentnahme stellen und versuchte wegzugehen. Die Beamten hielten ihn am Arm fest und da schlug der 22-Jährige zu. Einer der Polizisten bekam einen Schlag in das Gesicht, wurde dadurch aber nicht verletzt.
Der um sich schlagende Troisdorfer wurde nun überwältigt und zu Boden gebracht. Mit Handschellen gefesselt, kam er auf die Polizeiwache. Auch die Blutprobenentnahme durch einen Arzt erfolgte unter Zwang.
Mehrere Beamte mussten den Widerspenstigen festhalten. Trotzdem schlug und trat er bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach den Polizisten. Schlussendlich landete er in der Gewahrsamszelle, in der er sich beruhigen konnte. Gegen 23.30 Uhr konnte er wieder gehen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und Anzeigen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss wurden erstattet.
PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 14.08.2019

Nördlingen (Bayern): Randaliert und Polizisten beleidigt
Für Ruhe und Ordnung musste die Polizei gestern Abend in der Sonnenstraße sorgen. Ein Mann randalierte kurz nach 20:00 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses, so die Meldung. Nicht einmal auf den Beinen konnte sich das polizeiliche Gegenüber noch halten. Aufgrund seiner stark verwaschenen Aussprache war eine vernünftige Kommunikation mit dem Störer nicht mehr möglich, ebenso war er nicht willens, seine Personalien anzugeben. Ein Alkohol-Test wurde auch verweigert. Unumgänglich war es deshalb, die Person in Schutzgewahrsam zu nehmen. Doch des Ärgers noch nicht genug – im Streifenwagen angekommen und auf der Dienststelle beleidigte er fortgesetzt die Beamten mit unschönen Worten und obszönen Gesten. In den frühen Morgenstunden wurde der 40- Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. In nüchternem Zustand wird er Gelegenheit bekommen, zu den Straftaten Stellung zu nehmen.
PM der PI Nördlingen vom 14.08.2019

Westeregeln (Sachsen-Anhalt): Fahrraddiebstahl, Täter gestellt!
Am Dienstagnachmittag, gegen 17:25 Uhr, wurde am Friedhof in Westeregeln ein Fahrrad entwendet. Eine Zeugin verfolgte den Täter und informierte die Polizei. Aufgrund der guten Beschreibung des Täters und präzisen Standortübermittlung der Zeugin konnte der Fahrraddieb wenig später auf einem Feldweg durch die Beamten gestellt werden. Er versuchte sich gewaltsam einer Kontrolle zu entziehen und leistete erheblichen Widerstand. Die Beamten handelten konsequent, brachten den Mann zu Boden und legten Handschellen an. Da sich der Fahrraddieb bei seinem Widerstand an Armen und Beinen verletzt hatte, musste er in das Klinikum Aschersleben verbracht werden. Das Fahrrad konnte seiner Eigentümerin unbeschädigt zurückgegeben werden. Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen dauern an.
PM des PRev Salzlandkreis vom 14.08.2019

Bramsche (Niedersachsen): Nach Ladendiebstahl Polizeibeamte angegriffen
Nach einem Ladendiebstahl am Dienstagabend in einer Tankstelle in Bramsche führte die sofortige Suchmaßnahme der Polizei zu zwei Personen, auf welche die Personenbeschreibung passte.
Bevor diese kontrolliert werden konnten, ergriffen sie die Flucht.
Ein 37jähriger konnte gestellt werden, leistete jedoch erheblich Widerstand. Er verhielt sich aggressiv, schlug und spuckte in Richtung der Beamten und versuchte auch noch im Streifenwagen Kopfstöße zu verteilen. Erst unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte der augenscheinlich alkoholisierte Mann zum Polizeikommissariat Bramsche gebracht werden. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
PM der PI Osnabrück vom 14.08.2019

Wien: Festnahme nach Widerstand
13.08.2019, 20.42 Uhr / 2. Vendiger Au
Nachdem ein 27-Jähriger nach Begehung einer Verwaltungsübertretung von zwei Beamten beanstandet wurde, zeigte sich dieser äußerst aggressiv und uneinsichtig. Der Mann (iranischer Staatsangehöriger) stellte sein aggressives Verhalten trotz mehrmaliger Abmahnungen nicht ein, weswegen die Festnahme gegen ihn ausgesprochen wurde. Im Zuge dieser setzte der 27-Jährige einen heftigen Widerstand und konnte erst mit Anwendung von Körperkraft festgenommen werden. Beim Beschuldigten konnte Suchtgift (Cannabis) aufgefunden und sichergestellt werden. Ein Beamter wurde im Zuge der Festnahme am Unterarm verletzt.
PA der LPD Wien vom 14.08.2019

Bern/Ittigen: Zeugenaufruf – Autolenker nach Fluchtfahrt angehalten
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Ittigen einen Mann angehalten, der sich zuvor in Bern mit einem Auto in riskanter Fahrweise einer Kontrolle entzogen hatte und schliesslich verunfallt war. Im Rahmen des Einsatzes kam es auch zu gezielten Schussabgaben auf das Fluchtfahrzeug. Verletzt wurde niemand. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch, 14. August 2019, stellten Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern gegen 1245 Uhr an der Zeughausgasse in Bern ein verdächtiges Auto mit gestohlenem Kontrollschild fest. Als die Polizisten beabsichtigten, das Fahrzeug für eine Kontrolle anzuhalten, beschleunigte der Lenker im Bereich des Kornhausplatzes und fuhr in Richtung Viktoriaplatz davon. Die Polizisten nahmen in der Folge mit einem zivilen Dienstfahrzeug umgehend die Nachfahrt auf. Ebenfalls wurden weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung beigezogen.
Der Autolenker flüchtete zunächst via Moserstrassem, Breitenrainstrasse und Militärstrasse in Richtung Stauffacherstrasse. Gemäss aktuellen Erkenntnissen, war der Lenker unter anderem mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und führte mehrmals riskante Fahrmanöver aus. Die Einsatzkräfte versuchten in der Folge, das Auto im Bereich Wankdorf-City an der Weiterfahrt zu hindern. Unter anderem wurden mit einer Dienstwaffe gezielte Schüsse auf die Reifen des Fahrzeugs abgegeben. Nichtsdestotrotz gelang es dem Lenker wiederum zu flüchten.
Kurze Zeit später konnte das Fluchtfahrzeug – nicht zuletzt gestützt auf Meldungen aus der Bevölkerung – in Ittigen gesichtet werden. Während das Auto von der Worblentalstrasse in die Gartenstrasse einbog, geriet es links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Fahrradunterstand. Der Lenker flüchtete zu Fuss in Richtung Papiermühlestrasse, wo ihn die Einsatzkräfte schliesslich hinter dem Bahnhof anhalten konnten. Dabei wurden sie auch von Passanten unterstützt. Der 43-Jährige wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorläufig festgenommen. Ein erster Drogenschnelltest fiel positiv aus. Zudem verfügt der Mann über keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Kantonspolizei Bern hat unter Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zu den Ereignissen und den Hintergründen der Fluchtfahrt aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche die Fahrt des schwarzen Kleinwagens beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer +41 31 634 41 11 zu melden. Verletzt wurde gemäss aktuellen Kenntnissen niemand.
PM der KAPO Bern vom 14.08.2019

Eisenach, Kälberfeld (Thüringen): Verkehrskontrolle entzogen und mit Funkstreifenwagen kollidiert – Fahrer schwer verletzt
Ein 36-jähriger Opel-Fahrer sollte heute Morgen gegen 07.00 Uhr im Stadtgebiet Eisenach einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Opel-Fahrer flüchtete in Richtung Sättelstädt und kollidierte mit einem nacheilenden Funkstreifenwagen. Er setzte weiterhin die Fahrt fort und versuchte, einen entgegenkommenden Traktor zu überholen. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Der 36-Jährige geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er blieb im Straßengraben im stehen. Der Opel-Fahrer wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Im Fahrzeug wurden geringe Mengen von Betäubungsmitteln aufgefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Straße zwischen Sättelstädt und Kälberfeld voll gesperrt. Sachschaden: ca. 10.000 Euro.
PM der LPI Gotha vom 14.08.2019

Am späten Nachmittag des 13.08.2019 fuhr ein Rettungssanitäter mit einem Notarztwagen auf der Mozartstraße in Richtung Salzstraße. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn fuhr er unter Nutzung der Sonder- und Wegerechte bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich zur Beethovenstraße ein, um die Kreuzung in gerade Richtung zu überqueren. In diesem Moment fuhr eine Pkw-Fahrerin von der Beethovenstraße kommend bei Grünlicht in die Kreuzung. Die Pkw-Fahrerin übersah bzw. überhörte das Rettungsfahrzeug, dessen Fahrer seinerseits nicht mit dem Einfahren des Pkw in den Kreuzungsbereich rechnete. Bei dem folgenden Zusammenstoß wurde glücklicherweise keiner der insgesamt vier Insassen verletzt. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca. 6.000 Euro geschätzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Am Dienstag (13.08.19) konnte ein aufmerksamer Bürger ein Gespräch von mehreren Personen mithören, welche offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann verabredeten. Er informierte umgehend die Polizei. Es konnten schließlich vier Personen vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen.
Gestern Abend konnte ein aufmerksamer 28-Jähriger durch das geöffnete Fenster seiner Wohnung ein Gespräch von mehreren jüngeren Männern mithören, die offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann planten. Der 28-Jährige reagierte vorbildlich und verständigte die Polizei.
Seitens der Polizei wurden umgehend entsprechende Maßnahmen zur Überprüfung der Sachlage in die Wege geleitet. Dabei konnte festgestellt werden, wie ein 28-Jähriger aus Neustadt an der Donau dem 62-jährigen Geschäftsmann beim Verlassen dessen Betriebes mit einer leeren Bierflasche in der Hand folgte. Er wurde schließlich von Beamten der Operativen Ergänzungsdienste Landshut nach kurzer Flucht gegen 23:40 Uhr vorläufig festgenommen.
Unterstützt durch Beamte der Operativen Ergänzungsdienste aus Ingolstadt und der Polizeiinspektion Kelheim konnten drei weitere Personen, ein 15-Jähriger sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren aus Neustadt an der Donau, ermittelt und schließlich gegen 00:40 Uhr festgenommen werden. Eine eventuelle Beteiligung bzw. strafrechtliches Fehlverhalten dieser Personen wird geprüft.
Alle Personen wurden zur weiteren Abklärung zur Polizeiinspektion Kelheim verbracht. Die Kripo Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sie nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ebenso wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die Mutter des 15-Jährigen wegen Beleidigung eingeleitet. Sie wurde von den Beamten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und sollte ihren Sohn auf der Dienststelle abholen. Nachdem ihr der Sachstand erläutert wurde verließ sie mit einer Beleidigung des Polizeibeamten zur Verabschiedung die Polizeiinspektion.
Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte nicht zuletzt aufgrund dieses Vorfalles darauf hinweisen, bei verdächtigen Wahrnehmungen/ Beobachtungen etc. umgehend Ihre Polizei vor Ort bzw. den Polizei-Notruf „110“ zu wählen. Bei der Aufklärung von Straftaten ist die Polizei nicht zuletzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen!
PM des PP Niederbayern vom 14.08.2019

Erlangen (Bayern): Polizeieinsatz in Erlangen-Büchenbach

Am Montagabend (12.08.2019) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Erlanger Stadtteil Büchenbach. Ein 49-jähriger Mann wurde durch Spezialkräfte festgenommen.
Gegen 20:15 Uhr geriet ein 49-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses Am Europakanal mit einem Nachbarn in Streit.
Hierbei soll es auch zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen sein.
Der Nachbar verständigte daraufhin die Polizei. Der 49-Jährige verbarrikadierte sich bis zum Eintreffen der alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Erlangen in seiner Wohnung und bewarf dann die Beamten mit verschiedenen Gegenständen.
Im weiteren Verlauf drohte der Mann sich von seiner Wohnung in die Tiefe zu stürzen. Da davon ausgegangen wurde, dass sich der 49-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurden weitere Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei alarmiert.
Nachdem der 49-Jährige auf Gesprächsangebote durch speziell geschulte Beamte nicht reagierte, wurde er gegen Mitternacht durch das Spezialeinsatzkommando festgenommen. Hierbei wurde der Mann leicht verletzt.
Polizeibeamte oder weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Der 49-Jährige wurde nach ärztlicher Versorgung in die Obhut einer Fachärztlichen Klinik übergeben. Der Hintergrund der vorangegangenen Streitigkeit, sowie mögliches strafrechtliches Verhalten ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): 38-jähriger Autofahrer bedrohte und beleidigte Polizisten

Am Mittwochabend gegen 20.40 Uhr überprüften Polizeibeamte auf der Hünxer Straße einen 38-jährigen Dinslakener Autofahrer.
Da die Beamten Alkoholgeruch feststellten, führten sie mit dem Autofahrer einen Alkoholtest durch, der positiv verlief.
Der Mann reagierte daraufhin uneinsichtig und immer aggressiver.
Schließlich begann er, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen.
Als er plötzlich versuchte, einer Polizistin einen Kopfstoß zu versetzen, dem diese gerade noch ausweichen konnte, musste der Dinslakener gefesselt zur Wache gebracht werden. Ein 25-jähriger Beamter verletzte sich dabei leicht.
Ein Arzt entnahm dem 38-Jährigen daraufhin eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 13.08.2019

Schwandorf (Bayern): Randalierer leistet Widerstand und spuckt Beamten ins Gesicht

Am Montag gegen 12.00 Uhr wurde eine Streife der PI Schwandorf zum Bahnhof der Großen Kreisstadt gerufen, da dort ein Betrunkener in einem ankommenden Zug randalieren soll. Vom Zugpersonal wurden die Beamten auf einen osteuropäischen Asylbewerber aufmerksam gemacht, der offenbar wegen eines Streits mit seiner Frau ausrastete und gegen die Inneneinrichtung des Waggons schlug. Dem vielfach polizeibekannten Drogenkonsumenten wurde zunächst ein Platzverweis erteilt, dem er aber nicht Folge leistete. Daher sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er aber erheblichen Widerstand. Nichts desto trotz gelang es den Beamten, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Vorher spuckte er aber noch einen der Polizeibeamten mitten ins Gesicht. Auf Anordnung des Ermittlungsrichters mußte der Randalierer eine Blutprobe abgeben. Nachdem er auch noch angekündigt hatte, sich das Leben zu nehmen, wurde er letztlich in eine Regensburger Fachklinik eingewiesen. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Schwandorf vom 13.08.2019

Bad Kissingen (Bayern): Stark verwirrter Mann löst Polizeieinsatz aus

Am späten Montagabend mussten Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen einen 67-Jährigen gewaltsam unter Kontrolle bringen, nachdem dieser einen Sonnenschirm einer Gaststätte in Brand gesteckt, Suizidwünsche geäußert und Polizisten angegriffen hatte. Der Mann wird nun in einem Bezirksklinikum behandelt.
Gegen 23:00 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einer Gaststätte in der Balthasar-Neumann-Promenade gerufen, da dort ein offenbar geistig verwirrter Mann einen Sonnenschirm in Brand gesteckt hatte und nun laut herumbrüllen würde. Vor Ort versuchten die Polizisten den 67-Jährigen, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befunden hatte und Zitate aus der Bibel von sich gab, zu beruhigen. Der Mann aus dem Landkreis Würzburg forderte die Beamten auf, seinem Leben ein Ende zu setzen. Anschließend ging der Mann die Polizisten tätlich an, die sich nun zur Wehr setzen mussten und den Angreifer zusammen mit einer weiteren Polizeistreife zu Boden brachten. Die Polizeibeamten griffen zu, noch bevor der Aggressor zu seinem bereits geöffnet geführtem, verbotenen Einhandmesser greifen konnte.
Der 67-Jährige zog sich bei dem Zugriff leichtere Schürfwunden zu und wurde nach kurzfristiger Behandlung in einem örtlichen Klinikum in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen, um weitere Selbst- und Fremdgefährdungen auszuschließen.

PM des PP Unterfranken vom 13.08.2019

Erding (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagmorgen um 06:30 Uhr ging bei der PI Erding die Meldung ein, wonach ein bereits mehrfach polizeilich bekannter 19jähriger Erdinger zu Hause erneut randalieren würde. Beim Eintreffen der Streifen griff der 19jährige die Beamten an, konnte aber durch diese auf sein Bett zurückgestoßen werden. Nachdem er binnen weniger Sekunden erneut aufsprang und die Polizeibeamten angriff, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Grund für die Gewalttätigkeiten dürften neben psychischen Problemen auch die Einnahme von Drogen sein. Er wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Erding eingeliefert. Nach abgeschlossener medizinischer Behandlung wurde er im Anschluss ins IAK Taufkirchen verbracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte. Um eine schnelle Gerichtsverhandlung zu ermöglichen, wird die Anzeige im sog. priorisierten Verfahren in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut bearbeitet. Erst kürzlich wurde ein Straftäter am AG Erding bereits 4 Monate nach seinem tätlichen Angriff zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

PM der PI Erding vom 13.08.2019

Alzenau (Bayern): Polizeistreife beleidigt

Ein 17-jähriger Schüler beleidigte am frühen Dienstag zwei Polizeibeamte, die auf dem Alzenauer Stadtfest eingesetzt waren.
Gegen 00.50 Uhr kontrollierte die Streife den 17-Jährigen im Bereich der Burgstraße, weil er sich auffällig und provokant verhalten hatte. Da er noch nicht volljährig und deutlich alkoholisiert war, wurde ihm ein Platzverweis erteilt und er wurde nach Hause geschickt. Kurze Zeit später kam er jedoch zurück und beleidigte die beiden Beamten mit einem unflätigen Ausdruck. Da er absolut uneinsichtig war, wurde der junge Mann kurzzeitig in Gewahrsam genommen und an seine Mutter übergeben. Auf den Schüler kommt nun eine Anzeige zu.

PM der PI Alzenau vom 13.08.2019

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unfall – Aggressiver Mann will nicht gefahren sein

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Autofahrer am Dienstag, 13.08.2019, in Schildesche gegen einen Ampelmast gefahren. Nachdem er zunächst aus dem beschädigten Auto verschwand, tauchte er wenig später wieder auf und gab an, zum Unfallzeitpunkt Beifahrer gewesen zu sein. In dem Pkw fanden Polizisten ein Tütchen mit Marihuana.
Gegen 02:40 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle der Polizei einen Unfall an der Kreuzung Schillerstraße und Engersche Straße. Ein VW Golf war gegen einen Ampelmast gefahren, hatte den Pfahl abgeknickt und stand verlassen am Unfallort. Der Zeuge beschrieb den Autofahrer, der zu Fuß in Richtung der Herforder Straße davongegangen war.
Während der Unfallaufnahme erschien ein alkoholisierter 25-jähriger Bielefelder mit einer gleichaltrigen Bielefelderin. Nach deren Angaben sei der 25-Jährige der Beifahrer gewesen und die Frau habe den verunglückten VW Golf gesteuert. Demnach ging die Fahrt über die Engersche Straße in Richtung Innenstadt. Der Unfall habe sich ereignet beim Linksabbiegen in die Schillerstraße. Bei dem Anstoß drückte der Pkw den Ampelmast zu Boden. Eine Wunde an der Hand will sich der Mann erst nach dem Unfall zugezogen haben.
Der Pkw war erheblich im Frontbereich beschädigt und wurde abgeschleppt. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 20.000 Euro.
Der 25-Jährige war während der Unfallaufnahme sehr gereizt und aggressiv. Er beleidigte die Beamten mehrfach und versuchte, einen Beamten im Kopfbereich zu attackieren und in die Finger zu beißen.
Nach den vorliegenden Erkenntnissen bestand für die Polizisten der Verdacht, dass der 25-Jährige den VW Golf unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren hat. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der verdächtigte Fahrer musste den Beamten zu einer Blutentnahme in ein Bielefelder Krankenhaus folgen.
Die Polizisten erkannten folgende Verstöße: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der POL Bielefeld vom 13.08.2019

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): 23-Jähriger bespuckt Polizisten

Am Montag (12. August) gegen 18 Uhr hat eine Anruferin der Polizei einen bereits mehrfach in Erscheinung getretenen „Schwarzfahrer“ gemeldet, da dieser den Zug in Finnentrop nicht verlassen wollte und randalierte. Beim Eintreffen der Beamten zeigte der 23-Jährige sich weiterhin aggressiv und reagierte nicht auf deren Anweisungen. Nachdem er schließlich doch die Bahn verlassen hatte, zeigte er sich weiterhin unkooperativ und versuchte sogar, einer Beamtin ins Gesicht zu schlagen. Daraufhin wurde er durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert. Dabei wehrte und sperrte er sich und spuckte den Polizisten mehrfach ins Gesicht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen sie ihn in Gewahrsam. Sie schrieben eine entsprechende Anzeige, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 13.08.2019

Warngau (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz am Freitag, 9.8.2019, in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff.
Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM der PI Holzkirchen vom 13.08.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Fahrraddieb versucht Polizisten umzufahren – Festnahme

Einen guten Blick für Fahrraddiebe haben am Montagabend (12. August) Beamte der Polizeiwache Porz bewiesen. Gegen 23 Uhr zog ein Mann (52) auf einem türkis-grünen Damenrad auf dem Gehweg zwischen dem Deutzer Weg und der Steinstraße die Aufmerksamkeit eines Streifenteams auf sich. Beim Versuch den Mann anzuhalten, versuchte der 52-Jährige einen der Beamten anzufahren.
Unter Widerstand legten die Polizisten den mutmaßlichen Dieb in Handschellen und stellten neben dem Damenrad auch einen Bolzenschneider sicher.
Die Polizei sucht den rechtmäßigen Eigentümer des türkis-grünen Damenrades der Marke „Primavera“. Dieser wird gebeten, sich bei der EG Fahrrad unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

PM der POL Köln vom 13.08.2019

Schönefeld (Brandenburg): Gut zu tun

Gut zu tun hatten am Montag Polizeibeamte in der Mittelstraße, nachdem sie gegen 23:00 Uhr einen PKW SKODA und dessen Fahrer kontrollierten. Das Auto war entstempelt und besaß somit keine Haftpflichtversicherung, die auf den Kennzeichen angebrachten Plaketten waren eine Fälschung. Der 31-Jährige Fahrer konnte unterdessen keinen Führerschein vorweisen und war zur Festnahme ausgeschrieben. Im SKODA fanden die Beamten Betäubungsmittel und stellten die Drogen sicher. Weiterhin mussten sie eine Anzeige wegen Beleidigung aufnehmen, da der Tatverdächtige sowohl die Polizisten als auch die zur Blutentnahme angeforderte Ärztin als „Nazis“ beleidigte. Der Berliner wurde festgenommen und gegen ihn Ermittlungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Süd vom 13.08.2019

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

– Nach einem Familienstreit im Nürnberger Stadtteil Großreuth hinter der Veste kam es zum Widerstand eines Mannes. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wurde gestern Abend (12.08.2019) kurz vor 23:00 Uhr zu einem Familienstreit in die Großreuther Straße gerufen, bei dem ein 26-jähriger Mann seine 83-jährige Großmutter geschlagen haben soll. Als die Beamten eintrafen, war der Enkel bereits aus der Wohnung geflüchtet. Er konnte jedoch nach kurzer Fahndung im Nahbereich des Tatorts angetroffen werden. Die Seniorin wurde leicht verletzt.
Der 26-Jährige zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr unkooperativ. Als die Beamten feststellten, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag, leistete er Widerstand und wollte sich gewaltsam seiner Festnahme widersetzen.
Gegen den Beschuldigten ermittelt nun die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Mann. Er wird im Laufe des heutigen Tages (13.08.2019) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

Chemnitz (Sachsen): Widerstand und Bedrohung am Chemnitzer Hauptbahnhof

Heute Morgen (13.08.2019) gegen 08:40 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei am Chemnitzer Hauptbahnhof auf eine männliche Person aufmerksam. Diese wurde rauchend in der Bahnhofshalle angetroffen. Die Kollegen forderten die Person auf, dies zu unterlassen bzw. den dafür vorgesehenen Bereich zu nutzen.
Dieser wiederholten Aufforderung kam er nicht nach.
Da die Person auch keine Reiseabsichten hatte, erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis und forderten ihn auf den Bahnhof zu verlassen. Auch dieser Aufforderung kam er nicht nach.
Die Beamten entschlossen sich, die Person ins Revier am Chemnitzer Hauptbahnhof zu verbringen. Bei dieser Maßnahme wehrte sich der 38-jährige Deutsche heftig und bedrohte die eingesetzten Beamten mit den Worten „Du bist tot und deine Familie ist auch tot“. Da die Person augenscheinlich stark alkoholisiert war, sollte ein Atemalkoholtest durchgeführt werden. Diesen verweigert der 38-Jährige. Durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde daraufhin eine Blutentnahme angeordnet. Diese ergab einen Wert von 2,83 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person auf freien Fuß gesetzt.
Es wurde Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung erstattet. Verletzt wurde niemand.

PM der BPOLI Chemnitz vom 13.08.2019

Rosenheim (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Freitag den 09.08.2019 auf Samstag den 10.08.2019 wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen wurde.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung attackierte sie einen Polizeibeamten worauf sie in Gewahrsam genommen wurde.
Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwartet nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlicher Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.
Da bei einer Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

Rosenheim (Bayern): Renitente Zechprellerin

Am 11.08.2019 gegen 19:00 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim zu einem Zechbetrug in einem Lokal am Max-Josefs-Platz gerufen. Da die 52-jährige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sie sich ziemlich ungehalten und als sie die Polizeiinspektion sogar vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag, den 12.08.2019 meldete gegen 18.00 Uhr ein 35-jähriger Halberstädter eine Köperverletzung zu seinem Nachteil. Seine 28-jährige Lebensabschnittsgefährtin habe ihn in ihrer Wohnung in der Dorothea-Erxleben-Straße in Quedlinburg angegriffen. Polizei und Rettungsdienst trafen zeitgleich ein und konnten den Anrufer auf dem Gehweg sitzend antreffen. In einer ersten Befragung war der Tathergang, auf Grund der deutlichen Alkoholisierung des Halberstädters, nicht nachvollziehbar. Rettungssanitäter vor Ort baten eine ärztliche Versorgung an, welche er ablehnte, da er seinen Hund nicht mit in den Rettungswagen nehmen durfte. Auf Nachfrage lehnte er nun auch die Anzeigenerstattung gegen seine Lebensgefährtin ab. Um eine erneute Auseinandersetzung beider Parteien zu verhindern, wurde dem 35-Jährigen ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er nicht nach. In der weiteren Folge griff er die Polizeibeamten an, musste daraufhin gefesselt und in den Streifenwagen verbracht werden. Hierbei verletzte er zwei Beamte. Dem nun Beschuldigten wurde im Anschluss, zur Feststellung des Alkoholgehaltes im Blut, in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Polizeirevier Harz ermittelt gegen den Mann wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

PM des PRev Harz vom 13.08.2019

Korbach, Bad Arolsen (Hessen): Zugbegleiter ruft Polizei zu Hilfe: 32-Jähriger greift Streife an und verletzt Beamten

Ein 32-Jähriger aus Vöhl hat am gestrigen Abend eine Streife der Polizeistation Bad Arolsen angegriffen, beleidigt und einen der Beamten verletzt. Der Polizeikommissars Anwärter hatte mehrere Kratzer und Prellungen an den Armen davongetragen, setzte seinen Dienst aber fort. Der 32-Jährige muss sich nun wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Anlass des Polizeieinsatzes war, dass der 32-Jährige auf der Fahrt von Kassel nach Korbach durch einen Zugbegleiter kontrolliert wurde und er seinen Fahrschein nicht vorzeigte. Einer anschließenden Personalienkontrolle verweigerte er sich gegenüber dem Zugbegleiter ebenfalls. Dieser rief daraufhin die Bad Arolser Polizei zu Hilfe.
Als die Beamten am Bahnhof in der Marsberger Straße eintrafen, saß der Fahrgast noch im Zug und zeigte sich der Polizei weiterhin unkooperativ. Er verweigerte auch den Beamten gegenüber, seine Personalien zu nennen. Als die Beamten den Mann schließlich festnahmen, stellte er auf stur und fing an zu treten und zu schlagen. Den eingesetzten Beamten blieb daraufhin keine andere Wahl den renitenten Mann am Boden zu fixieren und anschließend zur Polizeistation zu verbringen. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Beamten mit Schimpfwörtern.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kleidung und seines mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten einen gültigen Fahrschein für die Fahrstrecke aus Norddeutschland bis nach Vöhl. Allerdings hatte der 32-Jährige einen „Spar-Preis“ gewählt und hätte zu einer anderen Zeit fahren müssen. Somit war laut Aussage des Zugbegleiters der Fahrschein ungültig. Eine plausible Erklärung für sein Verhalten konnte der alkoholisierte 32-Jährige nicht abgeben.

PM des PP Nordhessen/der POL Korbach vom 13.08.2019

Wiesbaden (Hessen): Schussabgabe bei Verkehrskontrolle

Mainz-Kostheim, Münchhofstraße, Dienstag, 13.08.2019, 11:45 Uhr
In der Münchhofstraße in Mainz-Kostheim kam es heute gegen 11:45 Uhr zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahme, als der Fahrer eines Audi von Einsatzkräften kontrolliert werden sollte. Der 46-jährige Fahrzeugführer verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und verschloss sowohl die Scheiben des Pkw als auch die Türen.
Anschließend gab der Mann Gas und fuhr auf einen der kontrollierenden Polizisten zu. Daraufhin machte der Polizist von seiner Schusswaffe Gebrauch. Der Fahrzeugführer entfernte sich dennoch vom Kontrollort, konnte aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden. Es handelt sich um einen polizeibekannten 46-jährigen Mann aus Ginsheim-Gustavsburg. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Gegen den 46-jährigen-Fahrer wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 13.08.2019

Südliches Oberbayern (Bayern): Mehrere Angriffe gegen Polizeibeamte am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Wochenende kam es in den Landkreisen Mühldorf, Miesbach und Rosenheim zu mehreren Angriffen auf Polizeibeamte – neun Polizistinnen und Polizisten wurden dabei verletzt. Die einzelnen Dienststellen-Pressemeldungen sind nachfolgend zusammengefasst.
… Meldungen zu Burghausen waren bereits am 12.8. gemeldet
Rosenheim
In der Nacht von Freitag, 09.08.2019, auf Samstag, 10.08.2019, wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen worden sei.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung griff sie einen Polizeibeamten an, worauf sie in Gewahrsam genommen wurde. Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlichem Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung. Da bei der Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.
Am Sonntagabend, 11.08.2019, gegen 19:00 Uhr ereignete sich in Rosenheim ein weiterer Fall von Gewalt gegen Polizeibeamte. Einsatzgrund für die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim war zunächst ein Zechbetrug in einem Lokal. Da die tatverdächtige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sich die 52-Jährige sehr ungehalten und als sie die Polizeiinspektion vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Holzkirchen (Landkreis MIESBACH):
Bei einem Einsatz am Freitagnachmittag, 09.08.2019, gegen 14:45 Uhr in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff. Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberbayern Süd vom 13.08.2019

Baden-Baden, Lichtental (Baden-Württemberg): Angetrunken und renitent

Einer Streife des Reviers Baden-Baden fiel am Montagabend kurz nach 21 Uhr ein E-Bike auf, welches ohne Licht in der Beuerner Straße unterwegs war. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 46-Jahre alte Fahrer mutmaßlich dem Alkohol zugesprochen hatte.
Der offensichtlich angetrunkene Radfahrer war dann aber mit den angeordneten polizeilichen Maßnahmen überhaupt nicht einverstanden.
Er verweigerte sowohl die Angaben seiner Personalien als auch die Mitfahrt zum Polizeirevier zum Zwecke der Blutentnahme. Nur mit Unterstützung einer zweiten Streife gelang es den sich wehrenden Mann zur Wache zu bringen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Während der Fahrt, wie auch auf der Wache, beleidigte er die Polizeibeamten darüber hinaus aufs Übelste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der 46-Jährige an Angehörige überstellt. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 13.08.2019

Herschfeld (Bayern): Angriff gegen Vollstreckungsbeamte

Bei der Polizei ging am Montagmorgen die Mitteilung ein, dass ein aggressiver Patient im Campus einen Arzt und einen Pfleger angeht. Er schlug dem Arzt in das Gesicht bzw. trat dem Pfleger mehrfach ins Gesäß. Anschließend wollte der Mann das Krankenhaus verlassen. Bei Eintreffen der Streife machte der 70-Jährige einen verwirrten Eindruck, war aber zunächst ruhig. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei griff der Mann einen der Beamten plötzlich und unvermittelt tätlich an und verletzte ihn leicht. Er konnte von zwei Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf schimpfte der Beschuldigte vehement gegen die anwesenden Polizeibeamten sowie das Krankenhauspersonal. Aufgrund der akuten Fremdgefährdung wurde der Mann in das Bezirkskrankenhaus Werneck eingewiesen. Während des Transportes vielen dann Beleidigungen und Drohungen gegen einen Polizisten, der den Transport ins Bezirkskrankenhaus begleitete.

PM der PI Bad Neustadt vom 13.08.2019

Torgau (Sachsen): Polizisten angegriffen

In Torgau sahen Polizeibeamte bei der Streife einen ihnen wohlbekannten Mann auf einem Fahrrad. Der 25-Jährige war in der Vergangenheit mehrfach wegen Fahrraddiebstahls auffällig gewesen. Erst in der vergangenen Woche hatte ihn eine Streife auf einem gestohlenen Rad erwischt. Als er die Polizisten sah, wendete er das Rad und versuchte, durch eine Gasse zu entkommen. Vergeblich, die Beamten stellten ihn in einem Versteck, dass er sich auf die Schnelle gesucht hatte. Bei der Kontrolle hatte er zwei Messer griffbereit bei sich, ca. sieben Gramm Crystal, 11 Ecstasy-Tabletten und eine Feinwaage. Als ihm daraufhin Tatvorwürfe wegen Fahrraddiebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz eröffnet wurden, geriet er in Wut, beleidigte die Beamten und schlug und trat dem Fuß nach einem von ihnen. Nach kurzem Handgemenge wurde er zu Boden gebracht, worauf er sich wieder beruhigte. Nun kam noch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.

PM der PD Leipzig vom 13.08.2019

Bad Muskau (Sachsen): Widerstand und Körperverletzung gegen Polizeibeamte

Bad Muskau, Görlitzer Straße / 12.08.2019, 23:25 Uhr
Beamte des Polizeireviers Weißwasser haben am späten Montagabend auf der Suche nach den Tätern einer Sachbeschädigung eine Gruppe von Personen überprüft. Als die Polizisten gerade begannen die Personalien zu erfragen, sahen sie sich unvermittelt mit akuten körperlichen Angriffen konfrontiert.
Eine 27 Jahre alte Slowakin schlug, schubste und kratzte direkt, nachdem die Ordnungshüter sie ansprachen. Ein 28-jähriger Landsmann griff kurz danach ebenfalls die Beamten an und versuchte, mit Fäusten auf sie einzuschlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Einsatzkräfte die Angriffe abwehren. Mit Hilfe von einfacher körperlicher Gewalt legten sie den Personen im Anschluss Handfesseln an. Ein 19-jähriger Deutscher versuchte währenddessen die Maßnahmen zu verhindern, indem er die Polizisten wegzog. Er erhielt einen Platzverweis, welchem er auch Folge leistete.
Eine Beamtin zog sich bei den Angriffen leichte Verletzungen zu. Die Tatverdächtigen erhalten Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung.

PM der PD Görlitz vom 13.08.2019

Günzburg (Bayern): Raub und u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf Volksfest

Zu einem Raubdelikt und zu mehreren Straftaten zum Nachteil von Polizeibeamten kam es gestern Abend auf dem Günzburger Volksfestgelände.
Gestern Abend gegen 20.30 Uhr ging vom Personal des beim Volksfest eingesetzten Sicherheitsdienstes die Mitteilung ein, dass dort eine männliche Person vom Sicherheitsdienst festgehalten wird, die im Verdacht steht, einen Diebstahl begangen zu haben. Vor Ort stellte sich dann bei der Aufnahme des Sachverhaltes heraus, dass sich eine 13-Jährige zusammen mit ihrer Schwester und der Oma auf dem Volksfest aufhielten. Als die Oma ihrer Enkelin Bargeld in Form eines 20-Euro Scheines übergab und diese das Geld in ihre Jackentasche stecken wollte, riss ein 19-Jähriger, welcher die Übergabe offensichtlich beobachtet hatte, der 13-Jährigen den Geldschein gewaltsam aus der Hand. Der 19-Jährige rannte anschließend zu einem offensichtlichen Bekannten, einem 17-jährigen Jugendlichen. Von diesem wurde er für die Tat beglückwünscht. Die beiden Männer liefen anschließend davon. Der 19-Jährige konnte jedoch von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes im Bereich des Haupteingangs des Volksfestes gestellt werden. Nachdem der 19-Jährige vom Sicherheitsdienst gestellt werden konnte, kam es nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zu mehreren Körperverletzungsdelikten zum Nachteil des Sicherheitsdienstes. Hierbei waren der 19-Jährige, der zuvor erwähnte 17-Jährige und ein 21-Jähriger beteiligt. Nachdem sich die drei Jugendlichen bzw. Heranwachsenden gegenüber den ersten Polizeibeamten, die am Tatort eingetroffen waren, äußerst aggressiv zeigten und es durch den 19-Jährigen, welchem die vorläufige Festnahme erklärt worden war, zu Widerstandshandlungen kam und der 17-Jährige und der 21-Jährige versuchten den 19-Jährigen zu befreien, mussten weitere Streifenbesatzungen zur Unterstützung angefordert werden. Während dieses Einsatzes ging zudem noch ein 18-Jähriger an den Polizeibeamten vorbei und vollzog dabei den sogenannten „Hitlergruß“ und beleidigte die Beamten massiv. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 21-Jährigen ein offener Vollstreckungshaftbefehl bestand, weshalb auch ihm die Festnahme erklärt wurde. Insgesamt mussten zur Aufnahme des Sachverhaltes, zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen und zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die vier Personen mehr als zehn Streifenbesatzungen eingesetzt werden. Durch den 17-Jährigen, den 19-Jährigen und den 21-Jährigen kam es im Verlaufe des Einsatzes zu mehreren weiteren Widerstandhandlungen und zu wiederholten Versuchen sich gegenseitig zu befreien. Die Polizeibeamten wurden aus dieser Gruppe heraus fortlaufend massiv beleidigt und bespuckt. Nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt war es schließlich möglich, die Tatverdächtigen festzunehmen bzw. in Gewahrsam zu nehmen. Während der Verbringung der Beteiligten zur Dienststelle und auch in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Günzburg kam es zu weiteren Widerstandshandlungen und Beleidigungen zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurde mindestens ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde ebenfalls leicht verletzt. Alle Tatverdächtigen standen zum Teil erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei allen Beschuldigten, mit Ausnahme des 18-Jährigen, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen eine Blutentnahme durchgeführt. Als der 17-jährige Jugendliche aus dem Gewahrsam entlassen werden und einer Verwandten übergeben werden sollte, zeigte er erneut ein derart aggressives Verhalten, dass die Verwandte es ablehnte, den Jugendlichen in Obhut zu nehmen. Der Jugendliche musste daher erneut in Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsetzung der Gewahrsamnahme leistete dieser wiederum Widerstand. Es wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Raubes, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Seitens der Polizei wurde bei der Stadt Günzburg bzw. dem Veranstalter des Volksfestes angeregt, dass für die restliche Dauer des Volksfestes gegen die Tatverdächtigen ein Hausverbot erlassen wird.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

Oberstaufen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Montagnacht ging Mitteilung über einen volltrunkenen Mann ein, der mitten auf der Straße liegen würde. Während der Behandlung durch den Rettungsdienst wurde der 29-Jährige aggressiv und schlug einem der eingesetzten Rettungssanitäter ins Gesicht. Außerdem versuchte er, die hinzugerufenen Streifenbeamten zu schlagen und zu treten. Zudem beleidigte er diese mit diversen Schimpfwörtern. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

Kempten (Bayern): Nach Familienstreit in Gewahrsamszelle

Ein stark alkoholisierter 45-Jähriger aus Kempten geriet mit seiner 19-jährigen Tochter derart in Streit, dass die Polizei gerufen wurde, um zu schlichten. Hiervon unbeeindruckt zeigte er sich weiterhin uneinsichtig und aggressiv. Als er auch gegenüber der eingesetzten Streife der Polizeiinspektion Kempten Schläge androhte, musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Bei der Verbringung in die Zelle versuchte er schließlich einen Beamten zu verletzten. Er wird sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gegen Mittag erhielt die Polizei Kaufbeuren eine Mitteilung über eine männliche Person, welche einen Energieversorgungsbetrieb nicht verlassen wollte. Als die Polizei verständigt wurde, flüchtete der Mann. Dieser konnte kurz darauf durch Beamte der Polizei Kaufbeuren angetroffen werden. Bei der Feststellung der Personalien leistete der 37-Jährige massiven Widerstand und versuchte einem der Beamten mit den Füßen ins Gesicht zu treten. Durch die Widerstandshandlung wurden die eingesetzten Polizeibeamten leicht verletzt. Da der Ostallgäuer offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme bei dem Mann durchgeführt. Auch er wurde leicht verletzt. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

Heidelberg / Dortmund – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurden Haftbefehle gegen drei Männer im Alter von 18, 23 und 26 Jahren erlassen.

Die Beschuldigten sind dringend verdächtig, sich mit weiteren, bislang noch nicht identifizierten Mittätern zusammengeschlossen zu haben, um sich durch überregionale Betrugstaten zum Nachteil älterer Menschen eine nicht nur vorübergehende Einnahmequelle von einigem Umfang zu verschaffen. Hierzu sollte mindestens ein Bandenmitglied in einer Vielzahl von Fällen telefonisch Kontakt mit meist hochbetagten Geschädigten im gesamten Bundesgebiet aufnehmen und diesen vorspiegeln, er sei Polizeibeamter. Unter einem Vorwand sollten sodann hohe Geldsummen oder sonstige Wertsachen gefordert werden.
Sollte das Opfer auf den Schwindel hereinfallen und sich bereit erklären, dem angeblichen Staatsbeamten Geld zur Verfügung zu stellen, würde der Täter seinem Opfer die weitere Vorgehensweise mitteilen, an deren Ende jeweils die Übergabe des Bargeldes oder der Wertsachen an ein weiteres Bandenmitglied stehen würde.

Im Umsetzung dieses Tatplans soll ein bislang unbekanntes Mitglied der Bande am 25.06.2019 Kontakt mit einem 89-jährigen Heidelberger aufgenommen und diesen unter einem Vorwand dazu bewegt haben, Wertgegenstände in Höhe von 30.000 Euro aus seinem Bankschließfach an einen angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Am Folgetag soll ein weiteres Bandenmitglied die Wertsachen abgeholt und dem 23-Jährigen zur weiteren Verwertung der Gegenstände übergeben haben.

In ähnlicher Vorgehensweise und unter dem Vorwand, Polizeibeamter zu sein, soll ein unbekanntes Bandenmitglied am 05.08.2019 einen Mann in Nordhorn (Nordrhein-Westfalen) getäuscht haben. Dabei soll der Geschädigte 20.500 Euro an den 18-Jährigen übergeben haben, der unter der Anleitung des 23-Jährigen agiert haben soll. Der 26-Jährige soll auch in diesem Fall als Fahrer beteiligt gewesen sein.

Im Zeitraum vom 01.08. bis zum 08.08.2019 soll ein Bandenmitglied unter dem Vorwand, als Polizeibeamter im Auftrag der Staatsanwaltschaft zu handeln, einen älteren Mann in Dortmund dazu bewegt haben, insgesamt 240.000 Euro von seinem Konto abzuheben, um es anschließend an einen Abholer zu übergeben. Aufgrund intensiver Ermittlungen der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg wurden in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Dortmund die 18- und 26-jährigen Beschuldigten am 08.08.2019 in Dortmund, wenige Meter von der Wohnung des getäuschten Mannes entfernt und vor Übergabe des Geldes mit Hilfe von Spezialeinheiten festgenommen. Durch eine sofort eingeleitete Fahndung konnte wenig später der 23-jährige Beschuldigte ebenfalls vorläufig festgenommen werden.

Am Freitagmittag wurden der 18- und der 26-Jährige der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Heidelberg vorgeführt. Diese erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg Haftbefehl.
Anschließend wurden die beiden deutschen Staatsangehörigen in Justizvollzugsanstalten eingeliefert.

Der 23-jährige wurde in Nordrhein Westfalen einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ ebenfalls Haftbefehl.
Anschließend wurde der serbische Staatsangehörige in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Mannheim vom 13.08.2019

Am Anfang stand im Oktober 2016 eine Whiskey-Tasting-Tour eines 40-jährigen Dortmunders in Edinburgh.
Zusammen mit Freunden hielt sich der Dortmunder in dieser Zeit in der schottischen Hauptstadt auf. Was dann am 2. Oktober 2016 auf einer Straße in Edinburgh geschah, war schrecklich.

Der Dortmunder steht im dringenden Tatverdacht eine junge schottische Studentin auf der Straße überfallen zu haben.
Augenscheinlich hat er versucht die junge Frau zu vergewaltigen. Doch die selbstbewusste Studentin wehrte sich mit allen Kräften und konnte schließlich ohne einen Schuh und ohne ihre Handtasche flüchten.

Pech für den Täter, die Stadt Edinburgh hat eine Vielzahl von Kameras installiert. Die dortigen Ermittlungsbeamten werteten penibel die Bilder aus und konnten den mutmaßlichen Täter auf den Videos entdecken. Zusammen mit Hinweisen aus einem Hotel führte die Spur nach Dortmund.

Daraufhin wandte sich die schottische Polizei mit der Bitte um Unterstützung an die Dortmunder Polizei. Die Besonderheiten und Herausforderung bei der internationalen Zusammenarbeit hielten die Polizisten in Dortmund und Edinburgh nicht davon ab, mit viel Engagement und Akribie die Hürden einer solchen gemeinsamen Ermittlung zu nehmen.

Ein erster großer Erfolg war die richterliche Anordnung einer DNA-Abgabe des Dortmunders und der passende Abgleich mit den Spuren am Opfer. Danach folgte ein europäischer Haftbefehl und der 40-jährige konnte in Dortmund festgenommen werden. Erst nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm war klar, der Tastverdächtige muss sich dem Verfahren in Schottland stellen. Direkt nach seiner Anreise nahmen ihn letzte Woche schottische Polizisten schlussendlich am Flughafen fest.

Diese Erfolgsgeschichte Deutsch-Schottischer Zusammenarbeit fand auch in den großen britischen Medien Beachtung.

PM der POL Dortmund vom 13.08.2019

Ein 4- und ein 6-Jähriger beschäftigten am Dienstagmittag durch ihren „Raubzug“ mehrere Streifen der Kulmbacher Polizei.
Die beiden Brüder hatten zunächst ihre Mutter ausgetrickst und sind von Zuhause ausgebüxt. Bei ihrem anschließenden Ausflug durch den Ortsteil Ziegelhütten blieb es dann nicht nur bei Kinderstreichen. Erstes Opfer der Jungs wurde ein Carport in der Ziegelhüttener Straße. Die Buben zündelten dort mithilfe eines Gasbrenners und brennbaren Flüssigkeiten, die sie zuvor ausgeschüttet hatten. Der Brand war allerdings noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte erloschen.
Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie anschließend in einem Nachbaranwesen die Kellertür und setzen den geöffneten Keller unter Wasser. Im weiteren Verlauf bewaffneten sich die Brüder mit den unterschiedlichsten Werkzeugen, die sie in der Nachbarschaft an sich nehmen konnten. Auch eine Spraydose mit weißem Lack fiel ihnen in die Hände. Damit besprühten sie eine Haustür, ein Garagentor und zwei Autos. Einer der Pkw‘s wurde zudem noch am Heck verkratzt. Unter dem Strich verursachten die beiden Jungs einen Sachschaden von geschätzt 15000 Euro.
Letztlich stellten die Kulmbacher Polizisten die beiden Kinder mit der Hilfe einer Anwohnerin. Unter Hinzuziehung des Jugendamtes konnten die Kinder an ihre hellauf begeisterte Mutter übergeben werden.
Die Polizei Kulmbach ermittelt nun wegen Brandstiftung, Diebstahl und Sachbeschädigung. Insbesondere das Diebesgut konnte bislang noch nicht exakt zugeordnet werden. Daher werden Zeugen und weitere vermeintliche Geschädigte gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kulmbach unter Rufnummer 09221/6090 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Kulmbach vom 13.08.2019