Am Abend des 18. Oktober 2021 gegen 21:00 Uhr wurde durch eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Kandel ein 30-jähriger Deutscher kontrolliert, welcher eine auffällige Halloweenmaske bei sich führte. Auf Nachfrage, was er mit der Maske vorhabe, äußerte der Mann, dass er gerne Menschen erschrecken würde. Den Beamten kam das seltsam vor, weshalb sie intuitiv die Personaldaten des „Halloweenschrecks“ notierten. Bereits eineinhalb Stunden später sollte sich ihr Bauchgefühl bestätigen. Die Kollegen der Polizei Wörth werteten Videomaterial des gleichen Abends aus, welches die Brandstiftung an einem Kiosks auf dem Edeka Parkplatz in Kandel aufgezeichnet hatte. Klar erkennbar war, dass der dort zündelnde Täter eine Halloweenmaske trug. Die Bundespolizisten trafen die Kollegen der örtlichen Polizei am Tatort und konnten den Täter zweifelsfrei als den Mann aus ihrer vorherigen Kontrolle identifizieren. Denn außer der Halloweenmaske passten auch Bekleidung und Statur des Feuerteufels und so konnte der Fall in gerade mal drei Stunden aufgeklärt werden. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Brandstiftung.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 20.10.2021

Am Montag, den 18. Oktober 2021 fiel einer Streife der Bundespolizei gegen 01:30 Uhr im Hauptbahnhof Magdeburg eine stark alkoholisierte Frau auf. Die Bundespolizisten kontrollierten die Polin. Bei der sich anschließenden fahndungsmäßigen Überprüfung ihrer Personalien mit dem Datenbestand der Polizei kam heraus, dass das Amtsgericht Leipzig die derzeitige Wohnanschrift der Frau ersuchte. Zudem wurde die 36-Jährige seit dem 1.Oktober dieses Jahres per Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Leipzig gesucht. Demnach verurteilte sie das Amtsgericht Leipzig wegen Leistungserschleichung bereits im April 2019 zu einer Geldstrafe von 400 Euro beziehungsweise zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 40 Tagen. Der Haftbefehl erging, da die Frau weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Strafantritt stellte. Die Bundespolizisten eröffneten der Frau den Haftbefehl und nahmen sie fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest in den Diensträumen ergab einen Wert von 1,92 Promille. Da sie die Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie an eine Justizvollzugsanstalt übergeben. Das Amtsgericht und die Staatsanwaltschaft Leipzig wurden über den Verbleib der Frau schriftlich informiert.

PM der BPOLI Magdeburg vom 19.10.2021

In den frühen Dienstagmorgenstunden (19.10.2021) wurde ein Polizeibeamter im Nürnberger Stadtteil Hummelstein leicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Schläger eingeleitet.

Im Rahmen eines Einsatzes waren Beamte gegen 01:00 Uhr in der Elsässer Straße.

Nachdem die Polizeibeamten einem 27-Jährigen des Platzes verwiesen, schlug dieser unvermittelt in das Gesicht eines Beamten. Der Polizist wurde hierdurch leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

Erstellt durch: Mirjam WernerIn den frühen Dienstagmorgenstunden (19.10.2021) wurde ein Polizeibeamter im Nürnberger Stadtteil Hummelstein leicht verletzt.

Die Polizei hat Ermittlungen gegen den Schläger eingeleitet. Im Rahmen eines Einsatzes waren Beamte gegen 01:00 Uhr in der Elsässer Straße. Nachdem die Polizeibeamten einem 27-Jährigen des Platzes verwiesen, schlug dieser unvermittelt in das Gesicht eines Beamten. Der Polizist wurde hierdurch leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Der Mann muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 19.10.2021

Weil er sich sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber aggressiv verhielt, hat die Polizei am Montagnachmittag einen Mann in Gewahrsam genommen. Der 40-Jährige war aufgefallen, weil er vor einem Einkaufsmarkt in der Zollamtstraße Passanten anpöbelte und stark alkoholisiert war. Ein Mitarbeiter rief die Polizei. Als die Polizeistreife vor Ort eintraf, versuchte der Mann weiterhin Passanten anzupöbeln. Er erhielt einen Platzverweis, dem er nur kurzfristig nachkam. Danach weigerte er sich die Örtlichkeit zu verlassen und skandierte verfassungsfeindliche Parolen. Weil er starke Stimmungsschwankungen zeigte und sich sowohl den Beamten als auch anderen Passanten und sich selbst gegenüber aggressiv verhielt, wurde der 40-Jährige gefesselt. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und aufgrund seines psychischen Ausnahmezustands in einer Fachklinik vorgestellt.

PM des PP Westpfalz vom 19.10.2021

Ein 24-jähriger Wormser sollte am gestrigen Montag, gegen 15:00 Uhr, von Beamten der Kriminalpolizei in der Steinstraße einer Kontrolle unterzogen werden. Sofort versuchte der wegen diverser Drogendelikte amtsbekannte Mann die Flucht zu ergreifen, was die eingesetzten Beamten jedoch verhindern konnten. Beim Versuch ihn festzuhalten, leistete der spätere Beschuldigte massiven körperlichen Widerstand und musste zu Boden gebracht und schließlich gefesselt werden. Im Anschluss wurde er zur Polizeidienststelle verbracht. Wie sich herausstellte, führte der Wormser unter anderem mehrere Gramm Marihuana, eine kleine Menge Kokain und diverse Gegenstände für den Konsum dieser Betäubungsmittel mit. Eine richterlich angeordnete Durchsuchung seiner Wohnung führte nicht zum Auffinden weiterer Drogen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Beschuldigte selbst blieb unverletzt.

PM der PD Worms vom 19.10.2021

Ein verlorenes Handy hat Ende vergangener Woche eine ganze Kette von Ermittlungen in Gang gesetzt. Zunächst meldete sich am Donnerstagabend ein Mann aus dem Stadtgebiet und gab an, dass er sein Handy vermisse. Vermutlich habe er es verloren. Als er selbst versuchte, das Gerät zu orten, wurde ihm ein „Treffer“ an einer Adresse am Stadtrand angezeigt.

Möglicherweise hatte jemand das Mobiltelefon gefunden und einfach mit nach Hause genommen.

Eine Streife fuhr zu der angezeigten Adresse und klingelte. In der Wohnung hielten sich mehrere Männer auf; zwei ergriffen unmittelbar beim Anblick der Polizisten die Flucht. Sie konnten aber wenig später ausfindig gemacht und kontrolliert werden. Beide Männer konnten – ebenso wie die anderen Personen in der Wohnung – keine gültigen Ausweisdokumente vorlegen; keiner war an der Adresse gemeldet.

Die Wohnungsinhaberin wurde verständigt und kam vor Ort, zeigte sich allerdings alles andere als kooperativ. Als ihr Handy für die weiteren Ermittlungen beschlagnahmt werden sollte, weigerte sich die Frau, es herauszugeben, und biss schließlich einem der Beamten in die Hand. Die Wunde musste im Krankenhaus versorgt werden.

Gegen die Frau wird wegen des Verdachts der Fundunterschlagung sowie wegen Körperverletzung strafrechtlich ermittelt. Außerdem ist ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 18.10.2021

Am Sonntag, den 17. Oktober 2021, gegen 12:30 Uhr traf eine Streife der Bundespolizei eine 23-Jährige im Bahnhof Bitterfeld ohne den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz an. Der Aufforderung der Beamten, einen solchen zu tragen, konnte die junge Frau nicht nachkommen, da sie keinen Mund-Nasen-Schutz mit sich führte. Daraufhin stellten die Bundespolizisten der Deutschen eine Maske zur Verfügung. Die sich anschließende Kontrolle der Personalien der Frau und einer Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass sie bereits seit Juni dieses Jahres per Vollstreckungshaftbefehl durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig gesucht wurde. Grundlage hierfür ist ein Strafbefehl des Amtsgerichts Wolfsburg vom Oktober 2019. Demnach wurde die 23-Jährige wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 900 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Die Frau hatte nur einen Teil der Geldstrafe beglichen und sich auch dem Strafantritt nicht gestellt. Somit waren noch 510 Euro zu zahlen oder 17 Tage im Gefängnis zu verbringen. Die Bundespolizisten nahmen die Gesuchte daraufhin fest. Da sie die offene Geldstrafe nicht begleichen konnte, wurde sie an eine Justizvollzugsanstalt übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.10.2021

Am Samstag, den 16. Oktober 2021 bemerkte eine Streife der Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Halle gegen 21:40 Uhr einen Mann, der keinen erforderlichen Mund-Nasen-Schutz trug. Trotz mehrfacher Ansprache reagierte der 37-jährige Deutsche nicht auf die Bundespolizisten und setzte seinen Weg fort.

Er musste am Arm festgehalten werden, um ihn auf die bestehende Tragepflicht eines Mund-Nasen-Schutzes aufmerksam zu machen. Sofort begann der Mann zu protestieren und verweigerte das Tragen einer Maske und die Personalienfeststellung. Er versuchte sich aus der polizeilichen Maßnahme zu entziehen, indem er den Arm wegzog. Zudem beleidigte er die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten. Der Mann wurde daraufhin für alle weiteren strafprozessualen Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung stellten die Bundespolizisten fest, dass er ein T-Shirt mit einem Hakenkreuz darauf trug. Außerdem fanden sie in seiner Bauchtasche ein klappbares Taschenmesser, was im Hauptbahnhof aufgrund der gültigen Waffenverbotszone nicht geführt werden darf. Sowohl das Messer, als auch das T-Shirt wurden dementsprechend sichergestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,1 Promille. Den Mann erwarten Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, einen Verstoß gegen das Waffengesetz und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Zudem wird die zuständige Ordnungsbehörde über den Verstoß gegen die Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt unterrichtet.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.10.2021

Am Sonntagmittag (17.10.2021), gegen 12:50 Uhr, wurde ein Busfahrer von einem 27-jährigen Fahrgast in der Maudacher Straße angegriffen.

Der 27-Jährige wurde zuvor aus dem Bus verwiesen, da er sich aggressiv verhielt und Bier verschüttet hatte. Durch die verständigten Polizeibeamten konnte der Angreifer in der Nähe festgestellt werden. Der aggressive Mann sollte gefesselt werden. Hiergegen wehrte er sich und beleidigte die Polizeibeamten mehrfach. Der 27-Jährige wurde in den Polizeigewahrsam verbracht. Hier hustete er mehrfach demonstrativ die Polizeibeamten an. Gegen die Entnahme einer Blutprobe wehrte sich der Beschuldigte ebenfalls. Erst nach Fixierung durch mehrere Beamte und Androhung des Distanzelektroimpulsgerätes (DEIG) konnte die Blutprobe von einer Ärztin entnommen werden. Der 27-Jährige beleidigte hierauf die Beamten erneut mehrfach und spuckte einem Beamten in das Gesicht. Ein Polizeibeamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt.

Immer wieder werden Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen Opfer von Gewalt. Die Taten reichen von Beleidigungen, über Drohungen, anspucken bis hin zu körperlichen Angriffen. Die Polizei duldet keine Gewalt. Nicht gegen Bürgerinnen und Bürger und nicht gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Jedwede Gewaltanwendung wird strafrechtlich verfolgt! Bei einer Widerstandhandlung drohen dem Täter bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.10.2021

Am Samstag den 16.10.2021 gegen 14:49 Uhr bat ein 70-jähriger Mann aus Obrigheim um polizeiliches Erscheinen, da er Streit mit seiner 61-jährigen Ehefrau habe. Diese sei alkoholisiert nach Hause gekommen und würde herumschreien. Als die Beamten vor Ort eintrafen, zeigte sich die Frau sogleich unkooperativ. Im Beisein der Beamten spuckte sie ihrem Mann ins Gesicht und beleidigte diesen mehrfach. Als ein Beamter der Frau einen Atemalkoholtest anbot, beleidigte sie auch diesen. Da die Obrigheimerin immer aggressiver wurde, sollten ihr Handfesseln angelegt werden, was diese durch Sperren ihrer Arme versuchte zu verhindern. Die Versuche blieben aber letztlich erfolglos. Die Frau wurde auf die Polizeiinspektion Grünstadt verbracht, wo zwecks Feststellung ihrer Schuldfähigkeit durch einen Arzt eine Blutentnahme erfolgte. Im Verlauf der Maßnahmen beruhigte sich die Frau immer mehr. Letztlich verbrachte das Ehepaar auf Wunsch den Abend wieder gemeinsam zu Hause. Gegen die 61-Jährige wurden Strafverfahren zum Nachteil ihres Ehemannes und zum Nachteil der Polizeibeamten eingeleitet.

PM der PD Neustadt/W. vom 17.10.2021

Im Rahmen des Fußballspiels Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken reisten am Samstag, den 16. Oktober 2021 insgesamt 80 Personen aus Saarbrücken mit dem Zug an. Nach Eintreffen des Intercityexpresses am Hauptbahnhof Halle, Gleis 4 um 13:35 Uhr bemerkten die eingesetzten Bundespolizisten sofort eine aggressive Grundstimmung bei den Fußballanhängern. Grund hierfür war unter anderen eine verspätete Ankunft des Zuges. Die Bundespolizisten überwachten den Ausstieg aus dem Zug und leiteten die Personen in Richtung des Westausganges.

Hierbei trug ein 23-jähriger Mann keinen Mund-Nasen-Schutz, zündete sich im Hauptbahnhof provozierend eine Zigarette an und zeigte den eingesetzten Kräften den Mittelfinger. Daraufhin kontrollierte ihn ein Bundespolizist und wollte für die strafprozessualen Maßnahmen die Identität des Mannes feststellen. Ein 23-jähriger Kumpane griff den Bundespolizisten an und fasste ihn in den Nacken.

Dies unterband ein weiterer Bundespolizist. Der Tatverdächtige trat diesen in den Geschlechtsbereich. Er musste zu Boden gebracht werden. Diese polizeilichen Maßnahmen nahmen weitere Personen der Anhängerschaft zum Anlass, sich zu solidarisieren. 4-5 Personen griffen die Bundespolizisten mittels Schlägen und Tritten, unter anderen in den Bauch, den Unterleib und an das Schienbein an. Die Bundespolizisten mussten Pfefferspray einsetzen und weitere Kollegen von Landes- und Bundespolizei heranführen, um die Lage zu bereinigen. Glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt. Es wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, Tätlicher Angriff auf-, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen laufen auf Hochtouren. Die Tathandlungen wurden mittels mehrerer getragener Bodycams dokumentiert, so dass eine Identifizierung der Personen möglich sein wird. Die Abreise nach der Fußballbegegnung verlief im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle ohne Vorkommnisse.

PM der BPOLI Magdeburg vom 17.10.2021

Am 16.10.2021 ging kurz nach 18:00 Uhr bei der Polizeiinspektion Bad Dürkheim eine Meldung über zwei Jugendliche ein, welche offensichtlich alkoholisiert einen Hang in der Karl-Räder-Allee in Bad Dürkheim hinuntergestürzt seien. Vor Ort konnten drei junge Erwachsene im Alter von 20 – 22 Jahren aus dem Landkreis Bad Dürkheim angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass die dreiköpfige Gruppe mit noch einer weiteren Person in dem genannten Alter mit drei E-Scootern und einem Fahrrad die Karl-Räder-Allee in Bad Dürkheim befuhren. Die 22-jährige Frau der Gruppe sei dort einen Hang hinuntergestürzt und dabei ca. 2 Meter tief gefallen, jedoch bereits durch Anwohner mit einem Seil wieder nach oben gezogen worden war. Alle drei Personen standen offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol. So ergaben bei den beiden männlichen Personen durchgeführte Atemalkoholtests Werte von knapp über 1 Promille. Bei der weiblichen Person war aufgrund der notwendigen medizinischen Versorgung kein Atemalkoholtest möglich. Diese gab an, dass sie „gekokst“ habe und mit ihrem E-Scooter gefahren sei, bevor sie irgendwann den Hang hinuntergestürzt wäre. Der E-Scooter war ohne einen notwendigen Versicherungsschutz. Zudem konnte eine geringe Menge Marihuana bei der 22-Jährigen aufgefunden werden. Die 22-Jährige trug durch ihren Sturz glücklicherweise nur leichte Verletzung davon. Trotz allem musste sie zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde ihr auch eine Blutprobe entnommen. Der 21-Jährige der Gruppe wäre laut eigenen Angaben ebenfalls mit seinem E-Scooter in der Karl-Räder-Allee gestürzt. Dieser trug von seinem Sturz lediglich leichte Schürfwunden davon, die jedoch keiner medizinischen Behandlung bedurften. Ein viertes Gruppenmitglied, ein 20-jähriger Bad Dürkheimer, sei noch vor Eintreffen der Streife mit seinem E-Scooter weggefahren. Dieser konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes sollte der vor Ort befindliche, 20-Jährige der Gruppe durchsucht werden. Trotz mehrfacher Aufforderung wollte dieser seine Umhängetasche nicht ablegen, um diese durchsuchen zu lassen. Als ein 24-jähriger Polizeibeamter schließlich nach der Umhängetasche griff, schlug der Heranwachsende unmittelbar dessen Arm weg und versuchte zu flüchten, was jedoch durch die eingesetzten Beamten verhindert werden konnte. Grund seines Fluchtversuches dürften die von ihm in geringer Anzahl mitgeführten LSD-Pappen gewesen sein, welche in dessen Bauchtasche aufgefunden werden konnten. Eine Durchsuchung des weiteren jungen Erwachsenen verlief negativ. In der Folge beleidigten die beiden Männer die eingesetzten Beamten mit üblen Schimpfworten.

Auch zufällig vorbeilaufende Passanten wurden durch die Männer beleidigt. Die beiden jungen Erwachsenen wurden sodann zur Dienststelle verbracht. Dort durchgeführte Drogenvortests verliefen positiv auf THC. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen. Da sich die beiden Männer zwischenzeitlich wieder beruhigt hatten, wurden sie im Anschluss aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Die beiden E-Scooter sowie das Fahrrad wurden präventiv sichergestellt.

Gegen die jungen Erwachsenen wurden mehrere Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung erfasst.

Sollten Sie von den jungen Erwachsenen beleidigt oder zuvor durch deren Fahrweise gefährdet worden sein bzw. die genannten Unfallhergänge oder die Fahrweisen beobachtet haben, teilen Sie dies bitte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter der Tel. 06322- 9630 oder per Mail pibadduerkheim@polizei.rlp.de mit.

PM der PI Bad Dürkheim vom 17.10.2021