Bonn-Zentrum (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Fahrraddieb gestellt

In der Nacht zu Mittwoch (04.12.2019) konnten Beamte der Bonner City-Wache nach einem Zeugenhinweis einen mutmaßlichen Fahrraddieb auf frischer Tat stellen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Gegen 02:35 Uhr hatte ein Zeuge beobachtet, wie sich ein Unbekannter an einem Fahrradständer an der Ecke Thomas-Mann-Straße/Münsterstraße zu Schaffen machte.
Nachdem der Zeuge seine Beobachtungen über den Polizeinotruf 110 gemeldet hatte, gelang es Beamten der Polizeiwache Innenstadt, einen 25-jährigen Verdächtigen am Tatort zu stellen. Wie sich herausstellte, hatte der Mann mit roher Gewalt ein angeschlossenes Fahrrad aus dem Ständer gerissen sowie mehrere weitere Räder beschädigt. Der 25-Jährige, der bereits wegen Eigentumsdelikten hinreichend polizeibekannt ist, wurde zunächst in das Polizeipräsidium gebracht. Da er die eingesetzten Beamten fortlaufend beleidigte und auch körperlich attackierte, wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen ihn eingeleitet. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2,0 Promille. Im Polizeipräsidium entnahm ihm daher ein Arzt eine Blutprobe.
Am Mittwochmorgen wurde der 25-Jährige wieder entlassen, da keine Haftgründe gegen ihn vorlagen. Beamte der zuständigen Ermittlungsgruppe (EG) „Bike“ übernahmen die weiteren Ermittlungen gegen den 25-Jährigen.
Erneut führte der schnelle Notruf eines aufmerksamen Zeugen zur Ermittlung eines Tatverdächtigen. Generell appelliert die Bonner Polizei: Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend den Notruf 110, bleiben Sie aufmerksam und schildern der Polizei Ihre Beobachtungen.

PM der POL Bonn vom 04.12.2019

Kornwestheim (Baden-Württemberg): Randale in Asylunterkunft

Ein alkoholisierter und vermutlich unter Drogeneinfluss stehender 29-jähriger Bewohner einer Asylunterkunft in Kornwestheim in der Stuttgarter Straße randalierte am Dienstag gegen 20:20 Uhr. Der 29-Jährige warf zunächst in der Gemeinschaftsküche das Essen eines Mitbewohners vom Herd, um dann einen Tisch umzuschmeißen und eine Waschmaschine, einen Staubsauger, sowie eine Mikrowelle zu beschädigen. Im weiteren Verlauf riss er einen Heizkörper und einen Feuerlöscher von der Wand. Mit dem Feuerlöscher schlug er anschließend ein Loch in eine Wand. Auch die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten konnten den aggressiven Mann nicht beruhigen. Er kam in eine Gewahrsamseinrichtung der Polizei, nachdem er zuvor aus Eigensicherungsgründen gefesselt werden musste.
Bei der Durchsuchung seiner Person konnte Marihuana aufgefunden werden. Er muss jetzt mit Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz u.a. rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.12.2019

Nürnberg (Bayern): Taxifahrer geschlagen und Fahrpreis nicht gezahlt

Während einer Taxifahrt am 03.12.2019 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast und dem Taxifahrer. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Nürnberg.
Ein 25-Jähriger ließ sich gegen 00:30 Uhr zusammen mit einem Bekannten von Rückersdorf (Lkrs. Nürnberger Land) nach Nürnberg fahren. Auf Höhe des Volksfestplatzes fing der junge Mann plötzlich zu randalieren an. Er beschimpfte den Taxifahrer und ließ den Wagen anhalten. Anschließend stieg er aus, beleidigte den 52-jährigen Fahrer und bezahlte den Fahrpreis nicht. Am Ende ging er sogar soweit, dass er auf den Mann einschlug.
Die verständigten Streifen der Nürnberger Polizei nahmen im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung zwei Tatverdächtige in der Nähe fest. Sehr schnell stand fest, dass es sich bei einem um den 25-Jährigen aus dem Nürnberger Land handelte. Sein Begleiter hatte, wie sich herausstellte, mit dem Vorfall nichts zu tun.
Bei der Kontrolle verhielt sich der Beschuldigte sehr aggressiv und beleidigte zudem die Polizeibeamten. Schließlich musste er mit unmittelbarem Zwang beruhigt und zur Dienststelle gefahren werden. Dort ergab ein Alkoholtest einen Wert von mehr als 2,4 Promille. Nach Haftfähigkeitsprüfung und Blutentnahme wurde der Randalierer ausgenüchtert.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo ermittelt nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und Beleidigung.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

Gladbeck (Nordrhein-Westfalen): Mann schießt auf SEK-Beamten

Gemeinsame Presseerklärung der StA Essen und des Polizeipräsidiums Recklinghausen:
Als am Mittwochmorgen gegen 06.00 h an der Eikampstraße im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Bedrohung eine Wohnung nach Waffen durchsucht werden sollte, gab ein 51-jähriger Tatverdächtiger mehrere Schüsse auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos ab. Die Schutzweste eines Beamten schützte diesen davor, am Körper getroffen zu werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, die mutmaßliche Schusswaffe konnte sichergestellt werden. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Eine Mordkommission ermittelt.

PM des PP Recklinghausen vom 04.12.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Autos beschädigt – Polizei nimmt 18-Jährigen fest

Lfd. Nr.: 1415 Ein 18-jähriger Dortmunder hat in der letzten Nacht mehrere Autos beschädigt. Aufmerksame Zeugen wurden ihm zum Verhängnis.
Gegen 22.15 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen beim Notruf der Polizei. Ein junger Mann solle mehrere Autos im Bereich Hamburger Straße beschädigen. Wenige Minuten später konnten Polizisten einen 18-jährigen Dortmunder in Tatortnähe festnehmen.
Völlig ohne Sinn hatte er zuvor, beobachtet von den Zeugen, bei insgesamt sechs abgestellten Autos die Reifen zerstochen und/oder die Mercedes-Sterne abgerissen. Die beiden Zeugen, eine 51-Jährige Dortmunderin und ein 52-jähriger Dortmunder, hatten die Tat beobachtet und stellten den 18-Jährigen zur Rede.
Dieser flüchtete, konnte die beiden couragierten Bürger jedoch nicht abschütteln. Im Bereich Hamburger Straße/Lippestraße gelang es den beiden den Tatverdächtigen aufzuhalten und bis zum Eintreffen der Polizei in Schach zu halten.
Die Polizeibeamten brachten den alkoholisierte 18-Jährigen zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam. Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Aufgrund dessen erwartet ihn jetzt nicht nur eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die verärgerten Autobesitzer werden zudem auch noch Geld haben wollen…

PM der POL Dortmund vom 04.12.2019

Lingen (Niedersachsen): Polizeibeamter von Einbrecher verletzt

Am Dienstagnachmittag ist es an der Brunnenstraße zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem ein Beamter verletzt wurde. Zeugen hatten gegen
14.40 Uhr zwei Männer dabei beobachtet, wie sie in eine dortige Wohnung eingebrochen sind. Mehrere Streifenbesatzungen stellten die Täter vor Ort. Einer der Männer leistete erheblichen Widerstand und musste von mehreren Beamten überwältig werden. Dabei versetzte er einem der Polizisten einen so heftigen Kopfstoß, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Dem 26-jährigen Angreifer wurde eine Blutprobe entnommen. Es besteht der Verdacht, dass er unter
Alkohol- und Drogeneinfluss stand.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 04.12.2019

Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung – Jugendliche gehen mindestens fünf PKW an

Am Montag (2.12.), in der Zeit zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr, beschädigten zwei Jugendliche mehrere PKW in der Blumenstraße/Im Sieke. Eine aufmerksame Zeugin nahm verdächtige Geräusche wahr. Bei ihrer Nachschau konnte die Frau zwei Jugendliche erkennen, die sich verdächtig zwischen geparkten Autos bewegten und diese offenbar beschädigten. Daraufhin alarmierte sie die Polizei. Die eingesetzten Beamten trafen in der Nähe des Tatorts zwei 14- und 16-jährige Jungen aus Hiddenhausen an. Einer der Teenager war alkoholisiert und verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv. Im Zuge der Ermittlungen wurden Schäden an den Außenspiegeln von mindestens fünf geparkten PKW entdeckt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

PM der KPB Herford vom 04.12.2019

Mettmann, Langenfeld (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Hildener rastet völlig aus und greift Chirurg an

Am späten Dienstagabend (3. Dezember 2019) musste die Polizei zu einem Einsatz in ein Krankenhaus in Langenfeld. Der Grund: Ein augenscheinlich völlig betrunkener Hildener hatte in der Notaufnahme randaliert und einen Chirurgen angegriffen, der ihm eigentlich helfen wollte.
Gegen 22:15 Uhr meldeten sich Angestellte der Klinik bei der Polizei und baten um Unterstützung, da einer der Patienten aus der Notaufnahme „ausgerastet“ sei.
Der Betrunkene hatte Angestellte und wartende Patienten angepöbelt und einen Chirurgen, der den Hildener behandeln wollte, körperlich angegriffen. Als die Polizei im Krankenhaus eintraf, beruhigte sich der aggressive Patient nicht.
Vielmehr versuchte er, nun auch die Polizeibeamten anzugreifen. Schließlich überwältigten die Polizisten den Mann und legten ihm Handschellen an. Während dieser Maßnahme beleidigte der Mann die Polizisten nicht nur aufs Übelste, sondern bedrohte diese auch noch.
Da sich der Hildener überhaupt nicht beruhigen ließ, nahmen in die Polizisten vorübergehend in Gewahrsam und brachten ihn nach Langenfeld zur Wache. Selbst auf der Fahrt dorthin randalierte der Mann weiter und trat nach den eingesetzten Beamten, welche jedoch glücklicherweise nicht verletzt wurden und ihren Dienst fortführen konnten. Nicht einmal, als die Polizisten den Mann zur Beruhigung und zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszelle brachten, regte sich der Mann nicht ab.
Stattdessen urinierte er mehrfach in den Raum und schlug mit dem Kopf vor die Wand – mit der Folge, dass ein Beamter die ganze Zeit bei ihm bleiben musste, um den Hildener vor sich selbst zu schützen.
Erst gegen 1 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (4. Dezember 2019) kehrte langsam Ruhe ein und der junge Mann war dazu bereit, einen Atemalkoholtest zu machen. Dieser ergab einen Wert von rund 2 Promille (0,98 mg/l). Der Hildener gab an, an dem Abend eine ganze Flasche Kräuterschnaps sowie mehrere Gläser Wodka zu sich genommen zu haben.
Die Folgen für den 22-Jährigen:
Die ärztliche Entnahme einer Blutprobe wurde auf der Wache angeordnet und durchgeführt. Zudem musste der Mann die Nacht zur Ausnüchterung die Nacht in der Zelle verbringen. Gegen ihn wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Grundlage und Bedrohung.

PM der KPB Mettmann vom 04.12.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ab durch die Rettungsgasse: Rücksichtsloser Autofahrer nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei festgenommen

Ein rücksichtsloser – und offenbar betrunkener – Autofahrer hat am Dienstagnachmittag (3. Dezember) mehrere Beamte der Autobahnpolizei auf Trab gehalten. Es mündete in einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die auf der A 1 startete und auf der A 44 endete.
Zunächst waren die Fahrmanöver des Mannes anderen Autofahrern auf der A 1 aufgefallen. Diese benachrichtigten gegen 16.30 Uhr die Polizei. Und berichteten Folgendes: Ein Auto war ihren Angaben zufolge in Schlangenlinien unterwegs. Im Bereich einer Baustelle an der Anschlussstelle Volmarstein fuhr es anschließend mit hoher Geschwindigkeit durch eine dort aufgrund eines Staus gebildete Rettungsgasse. Dabei touchierte der VW nicht nur mehrere Spiegel von anderen Fahrzeugen. Sondern kollidierte schließlich auch noch mit dem Heck eines Pkw.
Dessen 19-jähriger Insasse aus Troisdorf stieg daraufhin aus, genau wie der Auffahrende – konnte jedoch nur noch eine Karte seiner Versicherungsgesellschaft an sein Gegenüber ausgeben, bevor der andere wieder sein Fahrzeug bestieg, zurücksetzte und seinen Weg fortsetzte.
Etwa einen Kilometer vor der Raststätte Lichtendorf geriet der VW schließlich ins Visier einer Streifenwagenbesatzung. Mehrere Versuche, ihn anzuhalten, blieben erfolglos. Unter anderem weil sich der Fahrer immer wieder zu riskanten Manövern und Beinahe-Crashs mit dem Streifenwagen hinreißen ließ. Bei einem abrupten Wechsel auf die A 44 im Autobahnkreuz Dortmund/Unna verloren die Beamten den Kamikaze-Fahrer zunächst aus den Augen.
Jedoch nicht lange, denn auf der A 44, unmittelbar vor der Ausfahrt zum Parkplatz „Buchenhain“ erkannte eine Streifenwagenbesatzung den Wagen auf dem Seitenstreifen. Dort hatte der Fahrer schließlich angehalten und saß telefonierend auf dem Fahrersitz. Der Aufforderung der Beamten, die Tür zu öffnen, kam er erst nach, nachdem diese gedroht hatten im Zweifelsfall auch die Scheibe einzuschlagen. Sie nahmen den 41-Jährigen aus Gütersloh anschließend sofort fest. Zu Vorwürfen wie dem des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des missbräuchlichen Benutzens der Rettungsgasse kam am Ende ein weiterer hinzu:
Denn ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von mehr als 1 Promille.
Den Führerschein und das Auto des 41-Jährigen stellten die Polizisten sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

PM der POL Dortmund vom 04.12.2019

Nürnberg (Bayern): Haftantrag nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Abend des 03.12.2019 wurde Nürnberger Polizeibeamten ihre Hilfsbereitschaft gegenüber einem 26-Jährigen schlecht gedankt. Der Mann ging auf die Beamten los und musste am Ende sogar in einer Zelle arretiert werden.
Der 26-Jährige fiel mehreren Beamten des Unterstützungskommandos gegen 21:15 Uhr am Nürnberger Hallplatz auf. Dort torkelte er herum und machte den Eindruck, dass er nicht mehr lange stehen könnte. Daraufhin sprachen ihn die Beamten an, um möglicherweise Hilfe leisten zu können.
Schon beim ersten Kontakt bemerkten die Kollegen, dass der Mann ein großes Messer in der hinteren Hosentasche stecken hatte. Außerdem wurde der 26-Jährige sofort aggressiv. Als das Messer sichergestellt wurde, steigerte sich die Aggressivität noch mehr, so dass er gefesselt werden musste. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er genauso wie er jegliche Kooperation ablehnte.
In der Dienststelle schlug er wenig später um sich, versetzte einem Beamten sogar einen Kopfstoß gegen die Brust. Weiterhin beleidigte er in unflätiger Weise die Einsatzkräfte.
Ein durchgeführter Alkoholtest erbrachte einen Wert von rund 1,9 Promille. Nach Abklärung der Haftfähigkeit kam der Beschuldigte in eine Zelle. Da er ohne festen Wohnsitz ist, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag.
Bei der Auseinandersetzung mit dem Beschuldigten blieben die Beamten unverletzt und sind deshalb weiterhin dienstfähig. Der 26-Jährige erlitt leichte Blessuren an den Händen.
Wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie weiterer strafrechtlich relevanter Delikte wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

Nürnberg (Bayern): Einweisung nach Widerstand und Exhibitionistischen Handlungen

Ein 34-jähriger Mann wurde gestern Mittag (03.12.2019) nach mehreren Straftaten festgenommen und leistete erheblichen Widerstand. Er wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Gegen 13:00 Uhr wurde eine Streife der PI Nürnberg-Mitte in die Weintraubengasse beordert, da sich dort eine Person unberechtigt im Bereich einer Baustelle aufhalten soll. Der Mann war der mehrfachen Aufforderung durch einen Arbeiter, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht gefolgt. Vielmehr schlug der aggressive 34-Jährige diesen ins Gesicht.
Nach Eintreffen der Beamten öffnete der Mann seine Hose und präsentierte sich in schamverletzender Weise. Um die weitere Begehung von Straftaten zu unterbinden, wurde er in Gewahrsam genommen. Hiergegen sperrte sich der Beschuldigte, versuchte die Polizisten zu schlagen und zu bespucken. Zudem wurden die Kollegen massiv beleidigt.
Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme angeordnet, welche in der Dienststelle ebenfalls nur durch Anwendung unmittelbaren Zwangs durchgeführt werden konnte.
Ein Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, ist aber weiterhin dienstfähig.
Auf Grund seines psychisch auffälligen Zustandes wurde der 34-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren, u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung, Exhibitionistischer Handlungen sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

Berlin-Lichtenberg: Polizisten angegriffen und verletzt

Zwei Jugendliche griffen gestern Abend Polizisten in Friedrichsfelde an. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte gegen 21.15 Uhr ein Betreuer einer Jugendeinrichtung an der Erich-Kurz-Straße die Polizei, nachdem er von den beiden Jugendlichen im Alter von 17 und 18 Jahren genötigt worden sein soll. Als die Besatzung des alarmierten Funkwagens am Ort eintraf, soll der 18-Jährige dem Polizeikommissar entgegengegangen sein und sogleich mehrere Faustschläge in dessen Richtung ausgeführt haben. Diesen konnte der Polizist ausweichen und seinerseits Reizstoff gegen den Angreifer einsetzen, um ihn abzuwehren und auf Abstand zu halten. Gleich darauf konnte er ihn zu Boden bringen und fesseln, jedoch nur mit großer Kraftanstrengung. Dennoch soll es dem jungen Mann gelungen sein, seine auf den Rücken gefesselten Hände nach vorn zu bringen und der eingesetzten Polizeimeisterin gegen Beine und Unterleib zu treten. Nun soll der 17-Jährige hinzugekommen sein, dem Kommissar Limonade ins Gesicht geschüttet und mit Fäusten gegen den Kopf geschlagen haben. Erst weitere Einsatzkräfte konnten die Angriffe unterbinden und die beiden alkoholisierten Jugendlichen überwältigen. Bei dem 17-Jährigen fanden die Beamten noch eine Anscheinswaffe, die sie sicherstellten, und brachten ihn zur stationären Unterbringung in eine Klinik. Der 18-Jährige wurde, nach zwischenzeitlicher ambulanter Behandlung seiner Augenreizung, in ein Gewahrsam gebracht und dort nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Die Polizeimeisterin und der Polizeikommissar wurden mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Ihren Dienst konnten die Beamten jedoch nicht mehr fortsetzen. Die beiden Jugendlichen müssen sich nun wegen Tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Der 17-jährige zudem noch wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Beleidigung.

PM (2868) des PP Berlin vom 04.12.2019

Bretzfeld (Baden-Württemberg): Mann bedroht Eltern mit einem Beil und greift Polizisten an

Ein 23-jähriger Mann bedrohte am Dienstag abend in Bretzfeld erst seine Eltern mit einem Beil, flüchtet dann betrunken mit einem E-Bike und griff dann auch noch Polizeibeamte an. Die Mutter des 23-Jährigen rief am Dienstagabend per Notruf bei der Polizei an, weil ihr unter Alkoholeinfluss stehenden Sohn sie und ihren Mann mit einem Beil bedrohe. Als die Streife des Polieireviers Öhringen eintraf, war der Mann schon in Richtung Ortsmitte geflüchtet. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 23-Jährige etwa eine Stunde später im Bereich der S-Bahn-Haltestelle in Bitzfeld entdeckt werden. Nach dem erfolglosen Versuch, sich im Böschungsbereich zu verstecken, wurde der Mann erst verbal ausfällig und schließlich handgreiflich. Die Beamten konnten den 23-Jährigen schließlich fixieren. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Es stellte sich heraus, dass der Mann zur Tatzeit fast drei Promille hatte. Bei seiner Festnahme erlitt er leichte Verletzungen.

PM des PP Heilbronn vom 04.12.2019

Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen): Kontrolle führte zur Sicherstellung von Rauschgift – Kripo ermittelt gegen Duo

Am Dienstagnachmittag (03.12.), gegen 14:20 Uhr, weckte in einem Hinterhof auf der Rheydter Straße eine Gruppe verdächtiger junger Männer das Interesse von Polizisten.
Die Beamten beobachteten sie offensichtlich beim Konsum und Handel von Rauschgift. Bei der anschließenden Kontrolle, der Geruch von Marihuana stieg den Ordnungshütern eindringlich in die Nasen, stellten sie bei einem 20-Jährigen etwa 50 Gramm Marihuana sicher. Der junge Mann hatte, nachdem er die Absicht der Polizisten erkannt hatte, noch Fersengeld gegeben, konnte aber nach kurzer Verfolgung schnell gestellt werden. Bei dem anschließenden Handgemenge verletzte sich eine Beamtin leicht. Neben dem Rauschgift, stellten die Beamten auch bei einem 22-Jährigen vermutliches Dealgeld in Höhe von mehreren hundert Euro sicher.
Das Duo aus Grevenbroich wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen des Grevenbroicher Fachkommissariats dauern.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 04.12.2019

Aschaffenburg (Bayern): 31-Jähriger leistet unter Drogeneinfluss Widerstand und bedroht die Einsatzkräfte

Am Dienstagabend, gegen 22:15 Uhr, löste ein 31-jähriger Mann einen Polizeieinsatz in der Elisenstraße aus. Einer zivilen Streife war der Mann aufgefallen, da er stark schwankend umher irrte und letztendlich frontal gegen die Scheibe eines Hotels lief. Als die Beamten einschritten, verhielt sich der Mann unkooperativ und aggressiv. Er stand offensichtlich erheblich unter Betäubungsmitteleinfluss. Da er sich nicht beruhigen lies, wurden ihm die Handfesseln angelegt und er in Gewahrsam genommen. Bei der Verbringung in den Streifenwagen schlug der Mann seinen Kopf auf die Dachrehling des Fahrzeugs. Er zog sich eine Platzwunde zu und die Rettungskräfte wurden zur Einsatzörtlichkeit hinzugerufen. Der 31-Jährige sollte zur Erstversorgung in den Rettungswagen verbracht werden. Hierbei trat er mit seinen Beinen in Richtung der Beamten. Zudem beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten und Rettungskräfte. Im RTW schlug er erneut absichtlich seinen Kopf gegen das Inventar. Es stellte sich heraus, dass der Mann diverse, noch unbestimmte Tabletten und Drogenbesteck mit sich führte. Letztendlich wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Er hat nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidung zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 04.12.2019

Görlitz, Weißwasser (Sachsen): Fahrpreisnacherhebung – 36-Jähriger beleidigt und bedroht Bahnmitarbeiter – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen in Gewahrsam

Am Dienstag, den 3. Dezember 2019 beleidigte ein „unzufriedener Fahrgast“ zwei Bahnmitarbeiter, wirft mit Wechselgeld nach ihnen und bedroht sie anschließend mit einem Teleskopschlagstock. Die Bundespolizisten nahmen den uneinsichtigen Mann in Gewahrsam.
Gegen 04.00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf zum Bahnhof in Weißwasser gerufen. Zwei Bahnmitarbeiter erklärten, dass sie den Weißwasseraner ohne ein gültiges Ticket im Zug von Görlitz nach Weißwasser angetroffen hätten. Nachdem der 36-Jährige den Fahrpreis beglichen hatte, bot er in abfälliger Weise das Wechselgeld als Trinkgeld an, was durch die Bahnmitarbeiter allerdings nicht angenommen wurde. Anschließend warf der Mann mit dem Wechselgeld nach den Bahnmitarbeitern. Im Weiteren bedrohte er das Bahnpersonal mit einem Teleskopschlagstock.
Der „Fahrgast“ war offensichtlich nicht damit einverstanden, dass er für den 3. Dezember ein Bahnticket bezahlen musste, „Schließlich habe er erst wenige Stunden zuvor ein Tagesticket erworben und dieses habe seiner Meinung nach auch für die Rückfahrt seine Gültigkeit“, so der Weißwasseraner.
Mit dem Sachverhalt konfrontiert erklärte der Mann den Bundespolizisten:“ Na und? Ist doch normal, wenn die mir mein Geld abnehmen wollen“. Da der 36-Jährige sich unkooperativ und aggressiv verhielt und die Bahnmitarbeiter weiter beleidigte und bedrohte, wurde er kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Es folgte die Sicherstellung des Schlagstocks, darüber hinaus leitete die Bundespolizei gegen den bereits polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Beleidigung und Körperverletzung ein.

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 04.12.2019

Brokdorf (Schleswig-Holstein): Festnahmen nach Brand

Nachdem es am Nachmittag des 30. Novembers 2019 zu einem Brand in Brokdorf gekommen ist, hat die Polizei zwei Tatverdächtige in der Nähe des Ereignisortes festgenommen. Hierbei leistete einer der Männer erheblichen Widerstand, wobei ein Beamter Verletzungen erlitt und zunächst nicht mehr dienstfähig war.
Gegen 14.30 Uhr ging in der Straße Arentsee ein unbewohntes Haus in Flammen auf und fiel diesen letztlich trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr komplett zum Opfer. Da eine Brandstiftung nicht auszuschließen war, haben Streifen nach einem Zeugenhinweis in Tatortnähe zwei Männer festgenommen. Ein 39-Jähriger leistete hierbei Widerstand, wodurch ein Polizist eine Gesichtsverletzung erlitt.
Letztlich brachten die Einsatzkräfte die alkoholisierten Festgenommenen ohne weitere Zwischenfälle auf das Itzehoer Polizeirevier. Hier mussten sich die Männer einer erkennungsdienstlichen Maßnahme unterziehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hinsichtlich der konkreten Brandursache dauern an.

PM der PD Itzehoe vom 04.12.2019

BAB 115/Potsdam-Babelsberg (Brandenburg): Fußgänger auf der Autobahn schubst Polizisten

3034 Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bundesautobahn 115, AS Kleinmachnow – AS Potsdam-Babelsberg / Dienstag, 03. Dezember 2019, 08:00 Uhr
Aufmerksame Kraftfahrer meldeten der Polizei am Dienstagvormittag einen Fußgänger, der offenbar auf dem Standstreifen entlang der Schutzleitplanke in Richtung Potsdam-Babelsberg unterwegs war. Beamte der Autobahnpolizei konnten den Mann schließlich in der Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg feststellen. Der 46-jährige Mann machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck, so dass diese ihn zunächst im Streifenwagen von der Autobahn wegbringen wollten. Auf dem Weg zum Streifenwagen schubste der Mann einen Beamten plötzlich vom Fahrzeug weg, in Richtung Leitplanke. Dabei stürzte der Beamte über die Leitplanke und erlitt Hautabschürfungen. Seine Kollegin konnte den Mann dann, unter Mithilfe von drei Passanten mit Handfesseln fixieren. Aufgrund des offensichtlich psychischen Ausnahmezustandes des 46-Jährigen, wurde er zunächst einem Notarzt vorgestellt, dieser ihn dann in eine Potsdamer Fachklinik einwies. Die Beamtin wurde bei der Fixierung des Mannes ebenfalls leicht verletzt. Beide Polizeibeamte blieben weiterhin dienstfähig. Gegen den Mann wird nun wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 04.12.2019

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): Anzeigen folgten auf dem Fuß

Als zwei Polizeibeamte gegen 18 Uhr im Rahmen der Streifentätigkeit an der Altmarkpassage vorbeifuhren entgegnete ihnen ein 34-jähriger Fußgänger einen verbotenen, rechtsextremen Gruß. Es folgte eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Als dieselbe Streifenbesatzung gegen 20:30 Uhr die Wallstraße in Salzwedel befuhr zeigte ein 49-jähriger Mann seinen Mittelfinger in Richtung der vorbeifahrenden Beamten. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 04.12.2019

Augsburg (Bayern): 2604 – Tourist entwendet Handtasche und greift Polizisten an

Ein 32-jähriger Amerikaner entwendete in der vergangenen Mittwochnacht die Handtasche einer Mitarbeiterin in einem Nachtclub in der Fuggerstraße. Daraufhin versuchte der Mann mit einem Taxi zu flüchten und wurde von einem unbeteiligten Gast verfolgt. Der aufmerksame Taxifahrer, versuchte noch den Dieb in seinem Taxi festzuhalten, diesem gelang jedoch die Flucht. Der helfende Gast wurde dabei leicht an der Hand verletzt. Durch die Polizei konnte der Dieb wenig später festgenommen werden. Da der Tourist erheblich alkoholisiert war, wurde er im Anschluss in Gewahrsam genommen. Im Arrest griff der Amerikaner die Polizeibeamten körperlich an und beleidigte diese. Verletzt wurden die Polizisten dabei nicht. Durch die Staatsanwaltschaft Augsburg wurde daraufhin die Vorführung des Touristen beim Ermittlungsrichter angeordnet, der den beantragten Haftbefehl wegen versuchter Körperverletzung, tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erließ und in Vollzug setzte. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

PM des PP Schwaben Nord vom 04.12.2019

Wörgl (Tirol): Verfolgungsjagd in Wörgl

Am 04.12.2019, gegen 13.40 Uhr, fiel einer Polizeistreife in Wörgl auf einem Parkplatz in einem PKW ein ihnen bekannter 32-jähriger Österreicher am Lenkerplatz auf, der nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Als die Beamten beabsichtigen, ihn zu kontrollieren, startete dieser das Fahrzeug und missachtete Anhalteversuche der Beamten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd quer durch die Stadt Wörgl missachtete er Rotlicht, jegliche Anhalteversuche der Beamten und gefährdete mehrfach andere Verkehrsteilnehmer bzw. Passanten durch gefährliche Überholmanöver und überhöhter Geschwindigkeit. Nachdem ihn die Polizeistreifen anhalten und mittels Dienst-KFZ einparken konnten, trat der 32-Jährige aufs Gas, rammte ein Polizeifahrzeug und setzte seine Flucht fort. Nachdem er ein zweites Mal ein Polizeifahrzeug gerammt hatte, konnten die einschreitenden Beamten den Mann jedoch an einer weiteren Flucht hindern und festnehmen. Er wurde im Anschluss zur PI Wörgl verbracht und später in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Bei der Durchsuchung des sichergestellten Fahrzeuges wurden neben einem 20 cm langen Küchenmesser noch eine geringe Menge an Suchtmittel festgestellt.

PM der LPD Tirol vom 04.12.2019

Am Dienstagnachmittag (3. Dezember) haben Zivilfahnder der Polizei Köln einen falschen Polizisten (33) in Nippes auf frischer Tat festgenommen, als er bei einer Kölnerin (60) 30.000 Euro abholen wollte. Möglich gemacht hatte die Festnahme ein aufmerksamer Arbeitskollege der 60-Jährigen. Der Kölner reagierte geistesgegenwärtig, als seine Kollegin von einem angeblichen Polizeibeamten am Telefon aufgefordert wurde, ihr Erspartes abzuheben. Angeblich, so der anrufende Betrüger, solle das Geld vor einem bevorstehenden Bankbetrug in Sicherheit gebracht werden. Während die Angerufene sich auf den Heimweg machte, um ihr Sparbuch zu holen, rief der Zeuge bei der richtigen Polizei an und äußerte seinen Betrugsverdacht. Ein Streifenteam fuhr zu der 60-Jährigen nach Hause und klärte sie auf.

Unter Anleitung der Kölner Polizisten telefonierte die 60-Jährige noch mehrmals mit den falschen Ermittlern und vereinbarte, das Geld in einer blauen Plastiktüte aus dem Fenster ihrer Wohnung zu werfen. Als der 33-jährige Verdächtige gegen 16 Uhr in der Werkstattstraße auftauchte und die vermeintlich gut gefüllte Tüte einsammelte, griffen Zivilpolizisten zu. Ein Haftrichter schickte den Mann in Untersuchungshaft.

PM des PP Köln vom 04.12.2019

Mit einem Pkw Opel fuhr gestern gegen 08.10 Uhr ein 22-jähriger Barnimer zwischen den Anschlussstellen Neuruppin-Süd und Neuruppin auf einen Messwagen der Verkehrspolizei auf. Dabei wurde der Beamte darin leicht verletzt und war anschließend nicht mehr dienstfähig. Der 22-Jährige stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Nach der Blutprobenentnahme wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt. Der Opel war nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ca. 15.000 Euro Sachschaden.

PM (2019/3249) der PD Brandenburg Nord vom 04.12.2019

Der Polizeiinspektion Schwandorf wurde kürzlich bekannt, dass für Samstag, den 30.11.2019 durch eine als rechtsextremistisch eingestufte Gruppierung ein Rechtsrockkonzert in den Räumlichkeiten einer Schwandorfer Gastwirtschaft geplant war. Die Gruppierung hatte einen Nebenraum unter dem Vorwand einer privaten Weihnachtsfeier angemietet.

Aufgrund der vorliegenden Erkenntnisse erließ das Ordnungsamt der Großen Kreisstadt Schwandorf in enger Abstimmung mit der Polizei eine Allgemeinverfügung, die sämtliche Musikveranstaltungen mit rechtsextremistischem Gedankengut im gesamten Gebiet der großen Kreisstadt Schwandorf in der Zeit von 29.11.2019 bis 02.12.2019 untersagte.

Am späten Nachmittag des 30.11.2019 wurden in den angemieteten Räumlichkeiten ca. 15 Personen, die der rechtsextremistischen Gruppierung „Bollwerk Oberpfalz“ zugeordnet werden konnten, angetroffen. Durch den Veranstalter wurde mitgeteilt, dass es sich um eine private Überraschungsparty anlässlich eines Geburtstages handeln würde, bei der keine Musikdarbietungen geplant seien.
Aufgrund der vorliegenden Tatsachen wurde dem Veranstalter durch die Polizei auf Grundlage der Allgemeinverfügung der Stadt Schwandorf jedwede Musikdarbietung an diesem Abend untersagt.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden sowohl ein Liedermacher, als auch eine Musikgruppe, beide werden dem rechtsextremistischen Spektrum zugeordnet, einer Polizeikontrolle unterzogen. Vor dem Hintergrund der Allgemeinverfügung wurden die Musikinstrumente samt Zubehör des Liedermachers und der Musikgruppe präventiv bis zum Ende der Veranstaltung sichergestellt. Weiterhin wurden durch die Kontrollen der Polizei mehrere Pkw mit überregionalen Veranstaltungsteilnehmern festgestellt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde von einer Teilnehmerzahl von insgesamt ca. 60 Personen ausgegangen.

In Anbetracht der Gesamtumstände lag nun nach polizeilicher Bewertung eine nicht angemeldete Veranstaltung mit überörtlichem rechtsextremistischem Bezug vor, die durch die Allgemeinverfügung der Stadt Schwandorf zu untersagen und aufzulösen war.

Gegen 22:15 Uhr wurde dem Veranstalter durch den Einsatzleiter der Polizei mitgeteilt, dass die Veranstaltung mit sofortiger Wirkung zu beenden ist und die Räumlichkeiten zu verlassen sind.

Die Veranstaltungsteilnehmer kamen der polizeilichen Aufforderung nach, sodass die Räumlichkeiten gegen 23:00 Uhr geräumt waren. Ein 43-jähriger Mann musste aufgrund seiner Alkoholisierung und Aggressivität in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.

Anschließend begaben sich ca. 30 Personen in die Schwandorfer Innenstadt, um dort das Nachtleben zu genießen. Aufgrund der weiterhin starken Polizeipräsenz kam es zu keinen Straftaten.

Im Ergebnis kam es aufgrund der engen und sehr guten Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden im gesamten Verlauf des Abends zu keinerlei Sicherheitsstörungen.

PM der PI Schwandorf vom 04.12.2019

Bielefeld – Brackwede – Während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn stieß ein Lkw am Mittwoch, 04.12.2019, mit einem Streifenwagen an der Artur-Ladebeck-Straße zusammen. Dabei verletzte sich ein Polizist leicht.

Gegen 11:10 Uhr war ein Streifenwagen auf der Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Brackwede unterwegs. Die beiden Streifenbeamten näherten sich auf ihrer Einsatzfahrt mit ihrem BMW bei grünem Ampellicht der Kreuzung am Eggeweg.

Zeitgleich fuhr ein Lkw Gliederzug auf der Gegenfahrbahn der Artur-Ladebeck-Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe der Kreuzung Eggeweg wollte der 57-jährige Fahrer bei grünem Ampelsignal mit seinem Iveco und Anhänger auf ein Werksgelände abbiegen. Nach den bisherigen Erkenntnissen könnte die Sicht des 57-Jährigen eingeschränkt gewesen sein. Ein Stadtbahnzug in Richtung stadtauswärts hatte angehalten, weil sich der Gliederzug bereits auf den Gleisen befand.

Beim Anfahren des Lkw stieß der Streifenwagen nahezu frontal in die rechte Seite des Lastwagens.

Der Fahrer des Streifenwagens wurde bei dem Unfall leicht verletzt und durch Rettungssanitäter in ein Bielefelder Krankenhaus gefahren. Bei der Unfallaufnahme schätzten Polizeibeamte den Sachschaden auf 6.500 Euro. Während der Lkw fahrbereit blieb, musste der Streifenwagen abgeschleppt werden.

PM des PP Bielefeld vom 04.12.2019

Weidhausen (Bayern): Ungebetener Gast

Bei der Rückkehr nach Hause, wurde eine 40-jährige Frau in der Schlossstraße unangenehm überrascht. Ihre Wohnungstüre war aufgebrochen und im Schlafzimmer saß ihr 33-jähriger Ex-Freund auf dem Bett. Die Frau verständigte sofort die Polizei. Der Eindringling versuchte die Beamten zu bespucken. Er traf diese jedoch nicht. Den Aufforderungen der Polizisten leistete er keine Folge. Daraufhin musste er mit Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf versuchte der starke angetrunkene und möglicherweise unter Drogen stehende Mann auch noch nach den Einsatzkräften zu treten. Er landete anschließend zunächst in einer Arrest-Zelle der Polizei Neustadt. Nach einer Blutentnahme lieferten die Polizisten den Mann wegen seines Gemütszustandes im Bezirkskrankenhaus ab.

PM der PI Neustadt b.C. vom 03.12.2019

Wadern (Saarland): Fahrer mit gestohlenem Roller gestellt

Am Nachmittag des 2.12.2019 fiel einem Polizeibeamten der Polizeiinspektion Nordsaarland in Dagstuhl ein Roller auf, der bei der Polizei als gestohlen gemeldet war. Während der Verfolgung des Rollers fuhr der Fahrer, ein polizeibekannter 38 Jähriger aus Thailen, den Beamten an,
wodurch Beide zu Fall kamen. In der Folge schlug der Mann noch nach dem Beamten, der dann gemeinsam mit der zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützung den Täter festnehmen konnte. Da er vermutlich unter Drogeneinfluss stand wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Roller war im September in Orscholz gestohlen worden. Ein Beamter wurde leicht verletzt.

PM der PI Nordsaarland vom 03.12.2019

Lennestadt (Nordrhein-Westfalen): Ohne Socken und ohne Schuhe unterwegs

Am Montagmorgen (2. Dezember) gegen 8.45 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, dass ein Mann auf der Kölner Straße ohne Socken und ohne Schuhe stehen und herumschreien würde. Als die eingesetzten Beamten vor Ort erschienen, trafen sie einen 20-Jährigen an, der augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen stand und psychisch verhaltensauffällig war. Er halluzinierte und gab an, Personen zu sehen, die ihn bedrohen würden. Da sich diese Personen in seiner Wohnung befinden sollten, begleiteten ihn die Beamten dorthin. Dabei zeigte er sich unkooperativ und verhielt sich so, dass eine Selbstgefährdung nicht auszuschließen war. Da der 20-Jährige den Anweisungen weiterhin nicht folgte, sollte er in Gewahrsam genommen werden und wurde dafür mittels Zwang zu Boden gebracht. Bis zum Eintreffen auf der Polizeiwache leistete er weiterhin Widerstand und schlug unter anderem im Fahrzeug gegen die Scheibe und hielt die Beamten an deren Pullover fest. Dabei fiel ihm ein Tütchen aus der Tasche, dass augenscheinlich mit Betäubungsmitteln befüllt war. Dieses stellten die Beamten sicher. Aufgrund des psychischen Zustandes kam er schließlich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Beamten schrieben eine Anzeige, unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 03.12.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann reagiert aggressiv gegenüber Rettungsdienst

Ein 57-jähriger Mann befand sich am Montag gegen 20:00 Uhr in einem stark betrunkenen Zustand in einer in einem Einkaufscenter am Ettlinger-Tor-Platz befindlichen Gaststätte. Der Mann sollte durch einen Rettungsdienst versorgt werden, trat den Helfern jedoch äußert aggressiv entgegen, beleidigte diese und übte einen tätlichen Angriff gegenüber den Rettungssanitätern aus. Der 57-jährige wurde daher von Beamten des Polizeireviers Karlsruhe-Marktplatz in Gewahrsam genommen. Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte er sich als äußerst unkooperativ, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Wie ein erster Alkoholtest ergab, hatte der Mann etwa
2,2 Promille intus.

PM des PP Karlsruhe vom 03.12.2019

Bingen (Rheinland-Pfalz): Beleidigung, Widerstand und verhinderte Fahrt unter Alkoholeinwirkung

Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes des City-Centers wurden durch einen 54 jährigen Mann beleidigt, der unter Alkoholeinwirkung stand. Aufgrund der Beleidigung und der Annahme, dass die Person, die Motorradkleidung trug, mit einem Fahrzeug wegfahren könnte, wurde die Polizei verständigt. Vor Ort bestätigte sich der Verdacht der Alkoholisierung, ein Test wies einen Wert von 1,27 Promille aus. Zu Verhinderung einer Trunkenheitsfahrt sollte der Fahrzeugschlüssel sichergestellt werden. Zudem wurde die Person gebeten, sich auszuweisen. Beiden Aufforderungen kam der 54 jährige nicht nach. Einer erforderlichen Durchsuchung widersetzte er sich. Auch auf der Dienststelle sperrte er sich gegen die erforderlichen Durchsuchungsmaßnahmen. Zu Verhinderung weiterer Straftaten wurde die Person dem Gewahrsam zugeführt. Es wurde eine richterliche Anordnung der Freiheitsentziehung erwirkt. Nach Abbau des Alkoholspiegels wurde der Mann gegen Mitternacht entlassen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 03.12.2019

Willich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer greift Polizeibeamte an

Am gestrigen Montag gegen 18.30 Uhr wurde ein Streifenteam der Willicher Polizei zu Streitigkeiten auf der Kreuzstraße in Willich gerufen.
Nachbarn hatten die Polizei verständigt, da sich ein 29-Jähriger mit seiner Freundin gestritten hatte und nun vor dem Haus randalieren würde. Als die Einsatzkräfte vor Ort die Situation beruhigen wollten, griff der alkoholisierte 29-Jährige Pole diese unvermittelt an. Erst nachdem ein weiteres Streifenteam zu Hilfe gekommen war, konnten die Einsatzkräfte den Mann überwältigen. Dabei mussten sie sogar einen Schlagstock einsetzen. Ein Beamter wurde leicht verletzt. Den Angreifer nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest, ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Viersen vom 03.12.2019

Duisburg-Hochheide (Nordrhein-Westfalen): Mieter randaliert

Am Montagnachmittag (2. Dezember, 16:20 Uhr) haben Anwohner wegen einer Ruhestörung auf der Ottostraße die Polizei gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, bemerkten sie laute Musik in einer der Wohnungen und sprachen den 41-jährigen Mieter an. Er beschimpfte die Polizisten mit den Worten „Und ihr haltet eure Fressen“ und ging aggressiv auf sie zu. Die Beamten brachten ihn zu Boden und fixierten ihn. Zur Beruhigung ging es für den Duisburger anschließend ins Gewahrsam, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Der Duisburger muss jetzt mit einem Verfahren wegen Widerstandes rechnen.

PM der POL Duisburg vom 03.12.2019

Bergen (Mecklenburg-Vorpommern): Ermittlungen nach Sachbeschädigung in Bergen

Am gestrigen Abend (02.12.19) gegen 21:30 Uhr meldete ein Hinweisgeber über den Notruf, dass er beim Vorbeifahren in der Dammstraße in Bergen eine Person beobachtet habe, welche Graffiti an Fassaden anbrächte.
Die sofort eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Bergen konnte am Tatort keine Personen mehr feststellen. Sie nahmen Sachbeschädigungen an insgesamt sieben Wohnhäusern und dem Sparkassengebäude entlang der Billrothstraße, Dammstraße und Schulstraße auf. Mittels grauer Sprühfarbe wurden Schriftzüge wie „Fuck Cops“, „ACAB“ und „Fick die Polizei“ in einer Größe von bis zu vier Metern aufgetragen. Auch sieben Hakenkreuze wurden an die Wände geschmiert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.500 EUR.
Gegen 22:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber, dass in jemand der Schulstraße beim Ausparken gegen sein Fahrzeug gefahren ist. Fahrzeugführer des unfallverursachenden Pkw war ein 17-Jähriger aus Bergen. Er stand unter Alkoholeinfluss und hatte einen Atemalkoholwert von etwa 1,7 Promille. Er ist nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von etwa 2000 EUR.
Während der Unfallaufnahme stellten sie Beamten frische Farbanhaftungen an den Händen und der Kleidung des 17-Jährigen fest, welche im Farbton mit den zuvor festgestellten Graffitis übereinstimmte. Der Jugendliche wurde belehrt und zum Revier verbracht.
Dem Tatverdächtigen wurde aufgrund des Verdachts des Unfalls unter Alkoholeinfluss eine Blutprobe entnommen. Die Oberbekleidung des Jugendlichen wurde zu Beweiszwecken sichergestellt. Während der polizeilichen Maßnahmen im Revier leitstete der 17-Jährige teilweise erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Da er an diesem Abend an keine Sorgeberechtigten übergeben werden konnte, wurde er über Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Der Jugendliche ist bereits wegen Sachbeschädigungen polizeibekannt. Im November wurden in Bergen drei Anzeigen wegen Sachbeschädigung durch Graffiti erstattet, bei denen Hakenkreuze gesprüht wurden (siehe z.B. Pressemitteilung vom 12.11.19). Im Rahmen der Ermittlungen wird geprüft, ob der Jugendliche auch für diese Straftaten in Betracht kommt.
Aufgrund des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (Hakenkreuze) ist der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam in die Ermittlungen zu den Sachbeschädigungen eingebunden. Darüber hinaus wird sich der Jugendliche für die Gefährdung des Straßenverkehrs (Unfall), Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis und wegen tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Neubrandenburg vom 03.12.2019

Berlin-Mitte: Autofahrer ohne Führerschein verursacht Verkehrsunfall

Ein Autofahrer, der verdächtigt wird, mehrere Straftaten gestern Nachmittag in Mitte begangen zu haben, ist Gegenstand eines Strafermittlungsverfahrens, das durch den Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 3 geführt wird. Zeugenaussagen zufolge soll kurz nach 16 Uhr der 33-jährige Fahrer eines Renault sich mit seinem Fahrzeug an einem Taxistand am Hauptbahnhof auf dem Europaplatz aufgehalten und somit den Taxibetrieb behindert haben. Ein 66-jähriger Taxifahrer soll den Mann gebeten haben, mit seinem Fahrzeug wegzufahren, woraufhin er von dem Angesprochenen bespuckt und beleidigt worden sein soll. Einem zu Hilfe eilenden Kollegen des Fahrers im Alter von 56 Jahren habe er mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sich anschließend mit seinem Renault in Richtung Invalidenstraße entfernt. Dort wurde das Fahrzeug an einer roten Ampel von zwischenzeitlich alarmierten Einsatzkräften der Bundespolizei umstellt und der Fahrer gebeten auszusteigen. Hierzu öffnete einer der Beamten die Fahrertür. Der 33-Jährige fuhr plötzlich los, fuhr auf ein vor ihm stehendes Taxi auf und setzte zurück. Hierbei verletzte er neben einer im Taxi sitzenden Frau im Alter von 39 Jahren auch zwei Einsatzkräfte, die von dem Fahrzeug touchiert wurden. Dem Fahrer gelang es, sich mit seinem Pkw zu entfernen, wobei Beamtinnen und Beamte zur Seite springen mussten, um von dem Auto nicht erfasst zu werden. Im weiteren Verlauf seiner Flucht erreichte der Fahrer die Invalidenstraße, in der die Dienstkräfte der Bundespolizei erneut versuchten, ihn zu stellen. Der Mann flüchtete erneut, wobei er hupend über den Gehweg bis zur Minna-Cauer-Straße und anschließend in Richtung Heidestraße davonraste. Hier mussten Passanten zum Teil zur Seite springen, um nicht von dem Wagen erfasst zu werden. Ermittlungen der unfallaufnehmenden Beamten des Polizeiabschnitts 33 führten schließlich zur Namhaftmachung des Fahrers, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Er muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Unfallflucht verantworten.

PM (2862) des PP Berlin vom 03.12.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Beleidigt, zugeschlagen und Widerstand geleistet

Ein 35-jähriger Mann hat am Montagabend (02.12.2019) gegen 20:30 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet nachdem er zuvor unbekannte Reisende beleidigt und geschlagen hatte.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn alarmierten die Beamten, die den aggressiven 35-Jährigen im Warteraum des Stuttgarter Hauptbahnhofs antrafen und seine Identität feststellten. Ermittlungen ergaben, dass der bereits polizeibekannte Mann im Warteraum kurz zuvor einen unbekannten Reisenden beleidigt und einen anderen geschlagen haben soll. Die Geschädigten waren zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr vor Ort. Der im Landkreis Heilbronn wohnhafte Mann weigerte sich im weiteren Verlauf, einen ausgesprochenen Platzverweis der Polizisten zu befolgen, weshalb dieser mit Zwang durchgesetzt werden sollte. Hierbei schlug und trat der mit 1,0 Promille alkoholisierte Mann um sich und leistete Widerstand gegen die Maßnahmen, weshalb er vorläufig festgenommen und zum Bundespolizeirevier verbracht wurde. Von den eingesetzten Beamten wurde niemand verletzt. Der 35-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Die unbekannten Geschädigten sowie etwaige Zeugen des Vorfalls, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 03.12.2019

Potsdam (Brandenburg): Frau nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Durch eine Zeugin wurde der Polizei gestern Nachmittag mitgeteilt, dass eine Dame am Bahnhof Golm hilflos erscheint und angab Opfer einer Körperverletzung geworden zu sein. Beim Eintreffen der Polizisten konnte die Frau angetroffen werden. Ohne Anlass begann sie die Polizisten zu beschimpfen und aggressiv aufzutreten. Die Frau machte einen stark alkoholisierten Eindruck und ließ sich nicht helfen. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ und weiterhin beleidigend auftrat, wurde sie zur Verhinderung weiterer Straftaten aber auch zum Schutz der eigenen Person in den Polizeigewahrsam gebracht. Die 40-Jährige trat in dem Funkstreifenwagen der Beamten um sich, wobei jedoch niemand verletzt worden ist. Diese Handlungen setzten sich in den Räumlichkeiten des Gewahrsams fort. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung. Die 40-Jährige wurde im Anschluss dem Sozialpsychiatrischen Dienst vorgestellt. Die Tatverdächtige hatte einen Alkoholpegel von annähernd drei Promille. Ein Körperverletzungsdelikt zum Nachteil der Frau bestätigte sich nicht.

PM des PD Brandenburg West vom 03.12.2019

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Nach wiederholtem Hausfriedensbruch ins Polizeigewahrsam

Bereits am Montagvormittag belästigte eine 31-jährige Frau Mitbewohner im Gemeinschaftszimmer einer Unterkunft für Menschen ohne festen Wohnsitz. Die Frau erhielt daraufhin einen Platzverweis, der jedoch durch die Polizei durchgesetzt werden musste.
Schon am Nachmittag dann, suchte die Frau die Einrichtung erneut auf und weigerte sich auch diesmal diese wieder zu verlassen. Diesmal nahmen Polizeibeamte die augenscheinlich unter Einwirkung von Betäubungsmittel stehende Frau ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg, um die Gefahr eines erneuten Verstoßes gegen den ausgesprochenen Platzverweis entgegenzuwirken. Dabei widersetzte sich die beschuldigte Frau, sodass sie von den Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt und Handfesseln fixiert werden musste. Bei der Durchsuchung der Frau fanden die Beamten dann außerdem noch eine geringe Menge Cannabis und Amphetamine auf und stellten es sicher. Zusätzlich wird nun neben dem Hausfriedensbruch und einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen die Frau ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 03.12.2019

Lüneburg (Niedersachsen): „renitenter alkoholisierter 34-Jähriger“

Mit einem 34 Jahre alten algerischen Staatsbürger hatte es die Polizei in den Abendstunden und Nachtstunden zum 03.12.19 zu tun. Der Mann war bereits durch herumschreien in den Abendstunden des 02.12. im Lüneburger Stadtgebiet aufgefallen und ermahnt worden. Gegen 21:00 Uhr schlug der Mann aus Lüneburg dann mit der Faust und einem Metallfleischklopfer einen 57 Jahre alten syrischen Staatsbürger im Bereich dessen Unterkunft. Die Polizei nahm den Mann mit erheblichem Widerstand in Gewahrsam. Dabei trat der junge Mann auf die Polizeibeamten ein, biss und bespuckte sie. Er wurde noch in der Nacht aufgrund der Gesamtumstände in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 03.12.2019

Uelzen (Niedersachsen): „Randalierer“ geht in Gewahrsam

Mit einem 30 Jahre alten Randalierer hatte es die Polizei in den späten Abendstunden des 02.12.19 in der Gudestraße zu tun. Der Uelzener hatte gegen 22:30 Uhr bei einem Fitnesscenter randaliert. Als die alarmierten Beamten den Mann kontrollieren wollten, griff dieser diese an und flüchtete. Er wurde kurze Zeit später nach Verfolgung überwältigt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Die Polizei ermittelt parallel wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Lüneburg vom 03.12.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 29-Jähriger randaliert in Bahnhofsmission, hat Drogen dabei und leistet gegenüber Bundespolizisten Widerstand

Am Montag, den 02. Dezember 2019 Uhr bat eine besorgte Mitarbeiterin der Bahnhofsmission am Magdeburger Hauptbahnhof die Bundespolizei gegen 15:55 Uhr um Hilfe. Grund für ihren Anruf war eine männliche Person, die vor Ort lautstark randalierte und andere Gäste belästigte. Glücklicherweise wurde dabei nichts beschädigt. Eine sofort alarmierte Streife stellte den 29-Jährigen in der Bahnhofsmission. Sein unflätiges Verhalten brachte ihm ein Hausverbot für die soziale Einrichtung ein. Die Bundespolizisten begleiteten den Mann nach draußen. Auch an der frischen Luft ließ sich der 29-Jährige kaum beruhigen und war weiterhin sehr unkooperativ und aggressiv. Neben der Feststellung seiner Personalien wurde der Deutsche zur Eigensicherung auch abgetastet. Dabei stellte ein Beamter ein szenetypisches Cliptütchen mit einer geringen Menge Cannabis in seiner Jacke fest. Daraufhin verbrachten die Bundespolizisten den Tatverdächtigen in die Diensträume der Bundespolizei am Bahnsteig 1. Der anschließenden Durchsuchung widersetzte sich der 29-Jährige, indem er versuchte sich loszureißen. Zudem stemmte er seinen Oberkörper gegen einen Beamten. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er die Diensträume wieder verlassen. Das aufgefundene Cliptütchen wurde sichergestellt und der Sachverhalt zuständigkeitshalber an die Landespolizei übergeben. Den 29-Jährigen erwarten Strafanzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.12.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Nach Geldautomatensprengung – Unbekannter leistet Widerstand am Tatort

Nach der Sprengung eines Geldautomaten wollten die polizeilichen Ermittler am Montagmorgen noch einmal ihre Arbeit am Tatort aufnehmen. Dabei trafen sie am Ort des Geschehens auf einen Mann, der sich nicht ausweisen konnte und erheblichen Widerstand gegen die Beamten leistete.
Nach der Sprengung eines Geldautomaten von Sonntag auf Montag in einem Dürener Supermarkt, trafen heute Morgen gegen 07:30 Uhr zwei Beamte der Polizei an dem besagten Supermarkt am Heerweg ein, um dort die Ermittlungen aufzunehmen. Der Eingang des Discounters war mit polizeilichem Flatterband gesperrt. Der Supermarkt hatte noch nicht geöffnet. Als die Beamten den Eingangsbereich des Supermarktes passierten und um eine Ecke in einen Seitengang bogen, bemerkten Sie mitten am Tatort eine männliche Person.
Auf Ansprache der Beamten reagierte der Fremde abweisend. Weder wollte er seinen Namen nennen, noch wollte er sich freiwillig ausweisen. Erst mit körperlicher Einwirkung der Ermittler gelang es, die Taschen des Mannes notdürftig zu durchsuchen und unter anderem ein Teppichmesser sicherzustellen. Während dieser Maßnahme wehrte der Mann sich permanent, so dass die Polizisten Verstärkung rufen mussten.
Doch auch den hinzugerufenen Beamten gelang es nicht, den mittlerweile sehr aufgebrachten Mann zu beruhigen. Letzten Endes musste der Fremde durch vier Beamte unter starker Gegenwehr in Gewahrsam genommen werden.
Erst auf der Wache konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Es handelt sich um einen 34-Jährigen der bereits mehrfach polizeilich erfasst wurde. Nachdem der Jülicher zuerst keinerlei Angaben machen wollte, sagte er später aus, dass er sich an dem Supermarkt befunden hatte, um eine Spraydose umzutauschen. Die Dose befände sich noch im Markt, einen Kassenzettel habe er bei sich. Tatsächlich konnte später an der beschriebenen Örtlichkeit eine unangebrochene Spraydose sichergestellt werden.
Gegen den Eindringling wurde eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.

PM der POL Düren vom 03.12.2019

Erfurt (Thüringen): Aggressiver Passant

Aggressiv und beleidigend wurde heute Morgen ein Mann bei einer Personenkontrolle. Der 30-Jährige wurde kurz vor 02:00 Uhr von Polizeibeamten in der Salinenstraße angetroffen. Er zeigte sich mit der polizeilichen Maßnahme und seiner Durchsuchung nicht einverstanden, schlug und trat auf die Polizisten ein und beleidigte sie. Den Beamten blieb nichts anderes übrig, als dem Mann Handfesseln anzulegen. Einen der beiden Polizisten biss der Angreifer auch in die Hand. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der LPI Erfurt vom 03.12.2019

Emsdetten (Nordrhein-Westfalen): Streitigkeiten, Widerstand

Zu Streitigkeiten in einem Wohnhaus am Grevener Damm ist am Montagabend (02.12.2019) die Polizei gerufen worden. Die eingetroffene Polizeistreife traf in der Wohnung mehrere Angehörige zweier Familien an, wobei sich ein 42-jähriger Mann äußerst aggressiv zeigte. Dieser wollte die Beamten schließlich in den Hausflur drücken und schlug einen Beamten. Da sich weitere Familienmitglieder mit ihm solidarisierten, mussten mehrere Polizeistreifen zur Unterstützung anrücken. Erst mit dieser Verstärkung gelang es, die Situation zu beruhigen und zu klären. Der 42-Jährige wurde mit zur Polizeiwache genommen, wo er ins Gewahrsam eingeliefert wurde. Gegen ihn ist wegen der Attacken gegen die Polizeibeamten ein Verfahren eingeleitet worden. Von den in der Wohnung anwesenden Personen wurden die Personalien festgestellt. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Offenbar aufgrund einer Hyperventilation wurde eine Frau mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

PM der POL Steinfurt vom 03.12.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Mann randaliert auf dem Weihnachtsmarkt

Weil sich ein 27-jähriger alkoholisierter Mann am Montag gegen 20 Uhr vor einem Glühweinstand auf dem Buchhornplatz gegenüber Weihnachtsmarktbesuchern aggressiv verhielt, wurde die Polizei gerufen. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der 27-Jährige nicht anders. Der Versuch, einen Polizisten zu schlagen, schlug fehl, jedoch verletzte er diesen leicht an der Hand. Um weitere Störungen zu verhindern, wurde der mit rund 1,9 Promille alkoholisierte Mann in Gewahrsam genommen.

PM des PP Konstanz vom 03.12.2019

Vöhringen (Bayern): Jugendlicher leistet Widerstand und beleidigt Polizisten

In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierte ein 17-Jähriger in seiner Wohnung. Zur Deeskalation verständigten Angehörige die Polizei. Als die Beamten eintrafen war der Jugendliche jedoch weiter aggressiv und unkooperativ. Auch aufgrund seiner starken Alkoholisierung sollte der 17-Jährige in Gewahrsam genommen und einer ärztlichen Versorgung zugeführt werden. Hiermit war der 17-Jährige nicht einverstanden, beleidigte die Polizisten verbal und wehrte sich gegen seine Mitnahme. Im weiteren Verlauf mussten die Beamten Zwangsmaßnahmen anwenden. Verletzt wurde hierbei niemand. Der 17-Jährige kam zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.12.2019

Am Montagnachmittag (02.12.2019) im Berufsverkehr gegen 16.20 Uhr kam es auf der Lagerhausstraße zu einer Kollision zwischen einer 39- jährigen Fußgängerin aus Raeren und einem Polizeimotorrad. Aufgrund des starken Verkehrsaufkommens zu dieser Zeit stoppten die Fahrzeuge auf der Lagerhausstraße in Richtung Marschiertor immer wieder. Auf Höhe einer Verkehrsinsel
(Querungshilfe) nutze die 39- Jährige diesen Umstand und überquerte zwischen den stehenden Pkw die Straße. Hierbei übersah sie jedoch das von links auf einer freien Fahrspur heranrollende Polizeimotorrad. Trotz einer sofortigen Vollbremsung des Motorradpolizisten stießen die Fußgängerin und das Zweirad zusammen; die 39- Jährige kam zu Fall und wurde verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das Motorrad kippte um und wurde dabei leicht beschädigt; der Polizist blieb unverletzt.

PM der POL Aachen vom 03.12.2019

Die Interne Revision des Polizeipräsidiums des Landes Brandenburg führt die Untersuchungen zu einem Foto fort, auf dem neun Polizeibeamte der 3. Einsatzhundertschaft aus Cottbus vor einem Graffito „STOPPT ENDE GELÄNDE!“ nebst abgebildetem Krebs an einer Mauer in Cottbus posieren. Dieses Foto wurde am Donnerstag, 28.11.2019 aufgenommen und anschließend kursierte es in sozialen Netzwerken.

Dieser Untersuchungsauftrag wurde zwischenzeitlich erweitert. Gegenstand ist nunmehr auch ein Foto, das benanntes Graffito nach einer teilweisen Entfernung zeigt. Der Polizeiführer hatte die neun Beamten noch in den Abendstunden des 28.11.2019 beauftragt, das gesamte Graffito zu entfernen. Nach der nur teilweisen Entfernung blieben der Krebs und die Buchstaben „DC“ nebst Ausrufezeichen an der Mauer sichtbar.

Durch die Interne Revision sind gestern in der Liegenschaft der Polizei in Cottbus Reste von Farbe festgestellt worden, die möglicherweise zum Überstreichen des Graffito genutzt wurde. Farbspuren an der Mauer wurden durch Kriminaltechniker gesichert.

Im Zuge der Untersuchungen der Internen Revision ist zudem ein unveröffentlichtes Foto von der Mauer festgestellt worden, das nach der teilweisen Entfernung des Graffito und noch in den späten Abendstunden am Donnerstag, 28.11.2019 durch einen Beamten dieser Einsatzgruppe gefertigt worden war.
Dieses Foto zeigt eindeutig das Symbol des Krebses sowie „DC!“. Damit ist klar, dass die neun Beamten bevor sie den Ereignisort nach der beauftragten Entfernung verließen, diesen Schriftzug zumindest kannten und ihn auch dokumentierten.

Eine Veränderung des Buchstaben „E“ zum Buchstaben „C“ erst nachdem die neun Polizeibeamten den Ereignisort verließen ist damit ausgeschlossen.
Die Beamten haben demnach den Ereignisort unter Zurücklassung des Kürzels „DC!“ samt Krebs verlassen.

Durch das Kommissariat Amtsdelikte des Landeskriminalamtes erfolgt im Ergebnis dessen nunmehr die Abstimmung mit der zuständigen Staatsanwaltschaft zur Prüfung eines möglichen Tatverdachtes wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten.

Zudem werden die neun Beamten noch in dieser Woche zeitlich befristet zunächst für die Dauer von drei Monaten umgesetzt. Ihre weitere Verwendung erfolgt vorerst auf verschiedenen Dienststellen in anderen Regionen des Landes.

Weitere Angaben zum Sachverhalt können angesichts des laufenden Disziplinarverfahrens aktuell nicht gemacht werden.

Die Polizei unternimmt weiterhin alles, um die Vorgänge rund um das Graffito restlos aufzuklären.

PM (Nr. 61 / 2019 ) des PP Land Brandenburg vom 03.12.2019

Zwei Täter ergaben sich, als die Polizisten den Einsatz des Diensthundes „Sam“ androhten.

Eine aufmerksame Zeugin (41) bemerkte am Donnerstag (28. November) um 19:50 Uhr den Taschenlampenschein zweier Männer auf dem Grundstück ihrer Nachbarn im Fritz-Uhde-Weg. Die Zeugin wählte den Notruf 110 der Polizei und schilderte ihre Beobachtungen. Mehrere Streifenwagenbesatzungen umstellten das Gebäude. Einen Fluchtversuch unterbanden die Beamten und die Täter begaben sich zurück ins Wohnhaus. Ein Diensthundführer drohte den Einsatz seines Hundes an, worauf sich die Täter (24/26) ergaben und widerstandslos festnehmen ließen. Im Wohnhaus stellten weitere Beamte fest, dass sich die beiden Täter durch eine eingeschlagene Terrassentür Zutritt verschafft, sämtliche Räume betreten und Schränke durchwühlt hatten. Ein Familienangehöriger erschien vor Ort und übernahm die Sicherung des Gebäudes. Im Zuge der folgenden Sachbearbeitung, die sich bis zum späten Freitagnachmittag hinzog, wurden die beiden Beschuldigten, welche über keinerlei festen Wohnsitz in der Bundesrepublik verfügen, beim örtlichen Amtsgericht vorgeführt und gingen in Haft.

Ein besonderes Lob erhielt die Zeugin (41). Nur durch ihre sofortige und folgerichtige Handlung gelang es den Polizisten, die beiden Einbrecher festzunehmen.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 03.12.2019

Stephanskirchen (Bayern): Ruhestörung mit Folgen

Erste Anrufe über laute Musik erreichten die Rosenheimer Polizei gegen 22.30 Uhr. Anwohner beschwerten sich über den Lärm, an einen Schlaf sei nicht zu denken. Vor Ort konnte die Polizei die lautstarke Musik sofort selbst wahrnehmen.
Als die Beamten das Anwesen betraten, standen mehrere Personen außen herum. Die Beamten wurden sofort mit abfälligen Worten empfangen und auf Bitten, die Musik doch leiser zu stellen, zeigte sich ein aggressives und völlig uneinsichtiges Verhalten. Ein Mann aus der Gruppe schrie die Beamten an, sie sollen sofort verschwinden, ging immer weiter auf die Beamten zu und versuchte sie mit den Händen vom Anwesen wegzuschieben.
Die Bewohner wurden immer aggressiver und es mussten mehrere Streifenfahrzeuge zur Unterstützung gerufen werden. Da noch immer keine Ruhe herrschte, waren letztlich insgesamt fünf Streifenwagen der Rosenheimer Polizei vor Ort. Die Musikanlage wurde sichergestellt, da keinerlei Einsicht vorhanden war, Ruhe herzustellen.
Gegen den Wohnungsinhaber, nach derzeitigen Ermittlungen ein 50-Jähriger Mann, wurde ein Bußgeldverfahren wegen Lärmbelästigung eingeleitet.
Ein 22-Jähriger Österreicher, der bei der Feier vor Ort war und zunächst die Beamten auch weggedrückt hatte, tat sich weiter noch besonders negativ hervor. Er beleidigte die Beamten mit übelsten Schimpfwörtern. Gegen den sichtlich alkoholisierten Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet, einen Alkoholtest verweigerte er.
Der gesamte Ablauf wurde von den Beamten durch die BodyCam aufgenommen und dokumentiert. Nachdem die Musikanlage sichergestellt wurde, Personaldaten erhoben wurden und bei weiterem Lärm Gewahrsam angedroht wurde, herrschte endlich Ruhe.

PM der PI Rosenheim vom 02.12.2019

Rosenheim (Bayern): Mann gibt keine Ruhe

Am Salzstadl fiel am Sonntag früh gegen 03.00 Uhr ein 38-Jähriger Mann aus Rosenheim auf. Als er an einer uniformierten Streifenwagenbesatzung vorbeiging, schrie er die Beamten lauthals an und nannte sie „Bullenschweine“. Der Mann wurde zu Rede gestellt, dass seine Äußerungen nicht allzu schön sind. Aufgrund der Alkoholisierung hätten die Beamten vielleicht die Beleidigung noch einigermaßen „akzeptieren“ können. Aber es kam gar kein Gespräch zustande, denn der Mann trat mit einem Fußtritt den Außenspiegel des Dienst-Fahrzeuges ab. Nun wurde der Mann gefesselt und in Gewahrsam genommen. Er war sichtlich alkoholisiert, ein Test ergab über 1,5 Promille. Seine Aggressionen und seinen „Rausch“ konnte er in einer Ausnüchterungszelle der Rosenheimer Polizei nachgehen. Am Dienst-Fahrzeug entstand ein Schaden von rund 200 Euro.
Doch die Geschichte hatte noch kein Ende. Der Mann hätte am Morgen aus dem Gewahrsam entlassen werden sollen. Bei der Entlassung weigerte sich der Mann, die Dienststelle zu verlassen. Wieder schrie er herum und beleidigte die Beamten als „Arschlöcher“ und „Deppen“. Als er dann die Dienststelle doch verlassen hatte, kam er nach ein paar Minuten wieder zurück, läutete durchgehend an der Wache, betitelte die Beamten als „Kasperl, Zigeuner, Deppen“ und noch einer Vielzahl anderer Beleidigungen.
Als er dann auch noch gegen die Türen der Dienststelle schlug, wurde der Mann wieder in Gewahrsam genommen. Nach Rücksprache mit dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Rosenheim wurde der Gewahrsam weiter angeordnet. Nachmittags konnte der Rosenheimer dann ohne weitere Probleme entlassen werden.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung und Sachbeschädigung eingeleitet.
Der gesamte Vorgang wurde auf BodyCam der eingesetzten Beamten aufgenommen und dokumentiert.

PM der PI Rosenheim vom 02.12.2019

Wolfsburg (Niedersachsen): Festnahmen nach Fußballspiel

Der Polizeieinsatz Im Rahmen des Fußballbundesligaspiel VFL Wolfsburg gegen SV Werder Bremen am Sonntagabend lief vor und während der Partie störungsfrei ab.
Nach dem Spiel versuchte eine Gruppe von bis zu 50 Personen der Wolfsburger Ultraszene unvermittelt in den Gästebereich vorzudringen, um dort Auseinandersetzungen mit den Bremer Gästefans zu suchen. Die Personen vermummten sich teilweise und wirkten in ihrem Gesamtverhalten recht aggressiv. Durch Zusammenziehen von Polizeikräften gelang es, die Menge zurückzudrängen. Dabei griffen vier Personen Polizeibeamte an. Diese Personen wurden festgenommen und müssen nun mit einem Verfahren wegen Landfriedensbruch und Widerstand rechnen.
Eine Gruppe von 30 Personen der Wolfsburger Ultraszene wurde anschließend im Tunnelsystem seitens der Polizei angehalten und die Personalien der Personen wurden aufgenommen. „Potentielle Gewalttäter müssen in Wolfsburg mit konsequenten polizeilichen Maßnahmen rechnen. In dieser Hinsicht fahren wir eine Nulltoleranzstrategie“, so Gesamteinsatzleiter Olaf Gösmann.

PM der POL Wolfsburg vom 02.12.2019

Schwaikheim (Baden-Württemberg): Aggressive Männer in Gewahrsam

Gegen 19:30 Uhr verständigten Zeugen am Sonntagabend die Polizei, da es im Bereich des Bahnhofes zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Männern kam. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren einen 24-Jährigen angegriffen und leicht verletzt hatten. Während Beamte des Polizeireviers Winnenden versuchten, die Lage zu beruhigen, wurden sie mehrfach vom 23-Jährigen angepöbelt und beleidigt. Da dieser einem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich heftig und trat in Richtung der Beamten. Kurze Zeit später wurde dem Polizeirevier mitgeteilt, dass der 27 Jahre alte Mann erneut auf seinen Kontrahenten losgeht, sodass auch dieser letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Die beiden Täter waren mit rund 1,2 bzw. 2,2 Promille deutlich alkoholisiert. Sie müssen nun beide mit einem Strafverfahren rechnen.

PM des PP Aalen vom 02.12.2019

Landshut (Bayern): Betrunkener geht auf Polizisten los

Am Samstag, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei zum Bischof-Sailer-Platz gerufen. Dort wurde ein 29-jähriger Landshuter angeblich von drei unbekannten Tätern geschlagen. Der 29-Jährige stand mit fast zwei Promille erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Bei der Anzeigenaufnahme zeigte er sich nicht sehr kooperativ und versuchte auf die Polizisten loszugehen und sie mit Füßen zu treten. Das Vorhaben scheiterte, es wurde niemand verletzt. Die Beamten nahmen den Randalierer in Gewahrsam. Hinweise zur Auseinandersetzung mit den drei Unbekannten nimmt die Polizei Landshut unter Tel. 9252-0 entgegen.

PM der PI Landshut vom 02.12.2019

Landshut (Bayern): Betrunkene Randalierer in der Altstadt

Am Samstag gegen 05.50 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über zwei randalierende Personen im Altstadtbereich. Zwei offensichtlich stark angetrunkene Männer warfen einen Heizpilz um und beschädigten anschließend ein Fahrrad. Kurze Zeit später konnten die Männer von mehreren Polizeistreifen in der Altstadt angetroffen werden. Es handelte sich um einen 22-jährigen Landshuter und einem 23-Jährigen aus dem Landkreis. Beide Personen standen deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke, das Testgerät zeigte Werte von 1,6 bis fast zwei Promille. Während sich der 22-Jährige kooperativ zeigte, war der 23-Jährige nicht bereit seine Personalien anzugeben bzw. seinen Ausweis vorzuzeigen. Im weiteren Verlauf ging der 23-Jährige auf die Polizisten los und musste deshalb zu Boden gebracht werden. Dort leistete er massive Gegenwehr, es erfolgte die Fesselung und Gewahrsamnahme des Mannes. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 02.12.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Beim Schwarzfahren erwischt: Essenerin bespritzt Kontrolleur mit Muttermilch

Mit einem ungewöhnlichen Verhalten sah sich ein Ticketkontrolleur der BOGESTRA am Samstagmittag, 30. November 2019, konfrontiert. Weil gegen 11.50 Uhr eine 31-jährige Essenerin und ihr Begleiter ohne gültigen Fahrschein in der Bahnlinie 302 unterwegs waren, wurden sie durch den Ticketkontrolleur aufgefordert, die Straßenbahn an der Haltestelle „Am Stadthafen“ zu verlassen. Im Verlauf der Personalienfeststellung entblößte die Essenerin ihre Brust und bespritzte den Ticketkontrolleur mit Muttermilch. Ihr männlicher Begleiter konnte fliehen.
Als die alarmierten Polizeibeamten eintrafen, wehrte sich die aggressive 31-Jährige weiter vehement gegen die Feststellung ihrer Personalien, sodass sie fixiert werden musste. Da sie keinen Ausweis mit sich führte, wurde sie zur Identitätsfeststellung zur Wache gebracht, die sie später wieder verlassen konnte. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Schwarzfahrens ein und ermittelt nun wegen des Verdachts der Körperverletzung.

PM der POL Gelsenkirchen vom 02.12.2019

Emden (Niedersachsen): Zugbegleiter mit abgeschlagenen Flaschenhals bedroht

Ein 18-Jähriger hat Sonntagabend einen Zugbegleiter der Deutschen Bahn mit einem abgeschlagenen Flaschenhals bedroht. Der Vorfall ereignete sich gegen 19 Uhr auf der Bahnstrecke von Jever nach Emden.
Obwohl der 18-jährige Iraker keinen gültigen Fahrschein besaß, stieg er im Bahnhof Marienhafe in einen Regional-Express nach Emden ein. Wie sich später herausstellte, hatte der 18-Jährige bereits einen Zug zuvor ohne gültigen Fahrausweis benutzt und war von der Weiterfahrt ausgeschlossen worden. Bei der Fahrkartenkontrolle bedrohte er einen 54-jährigen Zugbegleiter mit dem abgeschlagenen Flaschenhals einer Glasflasche. Außerdem drohte er, er würde damit auch Polizisten angreifen sofern diese von dem Zugbegleiter benachrichtigt würden.
Aufgrund seiner Äußerungen wurde der 18-Jährige bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Emden von je einer Streife der Bundespolizei und des Polizeikommissariats Emden erwartet. Nach mehrmaliger Aufforderung durch die Beamten ließ er den Flaschenhals fallen und konnte anschließend in Gewahrsam genommen werden.
Gegen den 18-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Nötigung, des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung und Bedrohung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BPOLI Bad Bentheim vom 02.12.2019

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Autofahrer versuchte bei Kontrolle zu fliehen

Am Samstag, 30.11.2019 kontrollierten Polizisten gegen 19.20 Uhr einen Autofahrer auf der Teltower Straße in Ahlen. Bei der Überprüfung des 26-Jährigen ergaben sich Hinweise auf einen möglichen Drogenkonsum des Ahleners.
Dieser bestätigte sich nach einem Vortest. Plötzlich versuchte der Fahrzeugführer seine Papiere aus dem Streifenwagen zu holen und wollte davon laufen. Die Beamten konnten den Ahlener festhalten, der nun Widerstand leistete, um der polizeilichen Maßnahme zu entgehen. Das war für ihn nicht erfolgreich, so dass die Blutprobenentnahme folgte. Des Weiteren fanden die Einsatzkräfte noch Rauschgift bei dem jungen Mann, welches sie sicherstellten.

PM der POL Warendorf vom 02.12.2019

Niefern-Öschelbronn (Baden-Württemberg): Mann wehrt sich gegen Gewahrsam und bedroht und beleidigt Polizeibeamte

Ein 18-Jähriger hat sich in der Nacht auf Sonntag in Niefern vehement gegen seine Ingewahrsamnahme gewehrt. Er bedrohte und beleidigte dabei die eingesetzten Polizeibeamten.
Vorausgegangen war die Meldung einer Schlägerei auf dem Weihnachtsmarkt in Niefern. Gegen 23.40 Uhr erkannte eine Polizeistreife einen an der Schloßstraße entlang gehenden Mann, der mit der Meldung in Verbindung gebracht werden konnte.
Nach Abschluss der Kontrolle wurde dem unter Alkohol stehenden 18-Jährigen ein Platzverweis für den Weihnachtsmarkt ausgesprochen. Darüber erzürnte sich der 18-Jährige derart, dass ihm schließlich die Ingewahrsamnahme zunächst mehrfach angedroht werden musste. Letztendlich musste diese dann auch durchgesetzt werden. Der junge Mann wehrte sich gegen die Griffe der Beamten und stieß einen Polizisten von sich. Außerdem bedrohte er einen Polizeibeamten und beleidigte ihn wiederholt. Bei den Maßnahmen wurde eine Polizistin leicht verletzt. Der 18-Jährige wurde schließlich in die Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Mühlacker gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

Peine (Niedersachsen): Widerstand nach Platzverweis

Am Sonntag, gegen 16:30 Uhr, kam es in der Peiner Straße, auf einem dortigen Tankstellengelände, zu Streitigkeiten, bei denen ein 44-jähriger aus Peine offenbar maßgeblich beteiligt war. Der Aufforderung durch die Polizeibeamten, das Gelände zu verlassen, kam der 44-jährige Mann zunächst nicht nach. Er wurde offenbar aggressiv und versuchte nach aktuellem Erkenntnisstand die Beamten anzugreifen. Durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es den Beamten, den Angriff zu unterbinden. Dem 44-jährigen wurden anschließend Handfesseln angelegt. Hierbei wehrte er sich massiv. Eine 35-jährige Polizeibeamtin wurde durch einen Biss leicht verletzt. Ein 52-jähriger Beamter erlitt eine leichte Verletzung am Bein. Der 44-jährige wurde in das Gewahrsam der Polizei Peine gebracht. Beide Polizeibeamte konnten im Anschluss ihren Dienst weiter versehen. Gegen den Mann leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Salzgitter vom 02.12.2019

Flensburg (Schleswig-Holstein): Verfolgungsfahrt durch die Stadt – Motorradfahrer flüchtet vor der Polizei und kann anschließend in Husby gestellt werden

Polizeibeamte des 1. Polizeireviers Flensburg wurden am Montagmorgen (02.12.19) gegen 9:00 Uhr auf zwei Motorradfahrer aufmerksam, die mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße Wilhelminental befuhren. Die Beamten wollten die Fahrzeugführer daher kontrollieren. Ein Fahrer stoppte umgehend nach Aufforderung, der zweite jedoch versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei fuhr er ohne die Geschwindigkeit zu verringern auf einen Beamten zu, sodass sich dieser nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Anschließend touchierte er auf der Flucht einen Streifenwagen. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf, bei der insgesamt vier Streifenwagen beteiligt waren. Der Fahrer führte sein getuntes Zweirad teilweise mit über 150 km/h in Richtung Campus, Hochfeld und Sünderup ehe er in Husby gestellt werden konnte.
Der 23-jährige Flensburger räumte ein, zuvor die Drosselung seines MotoCross Mopeds entfernt zu haben, sodass es deutlich schneller als die vorgesehenen 75 km/h fahren konnte. Darüber hinaus hatte er das Kennzeichen hochgeklappt, um nicht erkannt zu werden. Der Fahrzeugführer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand während der Fahrt vermutlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln.
Daher wurde auf dem 1. Polizeirevier Flensburg eine Blutprobe entnommen. Der 23-Jährige muss sich nun wegen diverser Verkehrsverstöße strafrechtlich verantworten. Daher fragt die Polizei, ob weitere Verkehrsteilnehmer durch den flüchtenden Zweiradfahrer gefährdet oder geschädigt wurden. Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei unter 0461 / 4840 zu melden.

PM der PD Flensburg vom 02.12.2019

Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Schlagen, Kratzen, Spucken – zwei verletzte Polizisten

Schlagen, kratzen, spucken – eine gebrochene Hand, Ekel und ein leicht verletzter Arm bei zwei Polizisten: So ist das traurige Resümee von zwei Widerständen am Wochenende. Am Freitagabend (29. November, 20:45 Uhr) haben Beamte einen 38-Jährigen auf der Straße Marktplatz in Beeck kontrolliert, der mit Haftbefehl gesucht wurde. Er versuchte zunächst wegzurennen. Die Polizisten konnten ihn einholen. Der Mann wehrte sich und schlug mit der Faust in Richtung eines 23 Jahre alten Polizisten. Dieser konnte den Schlag zwar abwehren, brach sich dabei allerdings die Hand. Seine beiden Streifenkollegen konnten den Duisburger festnehmen. Am ersten Advent (1. Dezember, 4:20 Uhr) hat eine 25-Jährige auf der Heinrich-Lersch-Straße in Aldenrade Polizisten gekratzt und ins Gesicht gespuckt. Die Beamten waren bereits zum dritten Mal infolge wegen einer Ruhestörung bei ihrem Freund eingesetzt. Der 23-Jährige war wieder uneinsichtig, so dass die Polizisten ihn zur Verhinderung einer erneuten Störung vorübergehend in Gewahrsam genommen haben. Damit war seine Freundin nicht einverstanden und griff die Uniformierten an. Mit dem Streifenwagen ging es für die alkoholisierte Frau zur Blutprobenentnahme zur Wache. Bei der Auseinandersetzung wurde ein 22 Jahre alter Polizist leicht am Arm verletzt, konnte jedoch im Dienst bleiben. In beiden Fällen erstatteten die Beamten Anzeigen wegen der Widerstände.

PM der POL Duisburg vom 02.12.2019

Heinsberg (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Autofahrer gefährdete andere Verkehrsteilnehmer und leistete Widerstand

Am Samstag (30. November) fiel einem Zeugen gegen 5.40 Uhr ein Autofahrer auf, der ihm in der Heinsberger Innenstadt auf der Hochstraße zunächst die Vorfahrt nahm. Nur durch eine Vollbremsung konnte er einen Zusammenstoß verhindern. Der Fahrer des grauen älteren Mercedes fuhr dann durch die Fußgängerzone davon. Kurz darauf bemerkte der Zeuge den Wagen erneut, als er in Schlangenlinien entlang der Erzbischof-Phillip-Straße, der Linderner Straße und der Geilenkirchener Straße fuhr. Entgegenkommende Fahrzeuge mussten ausweichen bzw. stark abbremsen, um nicht mit dem Mercedes zu kollidieren, da er mehrfach auf die Gegenfahrbahn geriet. Der Zeuge folgte dem Auto und informierte die Polizei. Schließlich konnte das Fahrzeug von den Beamten auf der Josef-Gaspers-Straße angetroffen werden. Bei der Überprüfung des 43-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass er unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln stand und nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Er und sein 31-jähriger Beifahrer widersetzen sich den polizeilichen Maßnahmen und leisteten erheblichen Widerstand. Beide wurden festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Ihnen wurden Blutproben entnommen und Anzeige gegen sie erstattet.

PM der KPB Heinsberg vom 02.12.2019

Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): gutes Angebot – abgelehnt

Am Sonntagmittag (1. Dezember) beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei mehrere Personen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie sie mehrmals etwas in einem Gebüsch versteckten. Als sie sich den Männern näherten, bot ihnen einer der Personen Drogen an. Daraufhin nahmen sie zwei Männer fest, zwei weitere konnten flüchten.
Gegen 14 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei vier Personen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, wie sie sich mehrmals zu einem Gebüsch begaben und dort mit einer Plastiktüte hantierten. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu den Männern.
Noch bevor sie sich als Bundespolizisten zu erkennen geben konnten, bot ihnen ein 21-Jähriger mauretanischer Staatsangehöriger aus Ratingen mit den Worten:“
Ich mach Dir Partyangebot, du bekommst zwei für 15 Euro“, Drogen an.
Das Angebot lehnte die Beamten ab und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Daraufhin flüchteten zwei Personen aus der Gruppe, der 21-Jährige und ein 37-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Grevenbroich konnten festgenommen werden.
Da sich die beiden Männer gegen ihre Festnahme erheblich wehrte, unterstützte eine Streifenwagenbesatzung der Dortmunder Polizei die Festnahme. Diese war über den Notruf alarmiert worden, da unbeteiligte Passanten von einer Schlägerei unter Privatpersonen ausgingen.
Insgesamt wurden fünf Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt. Gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Drogenhandels eingeleitet.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 02.12.2019

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung

Mehrere Zeugen meldeten in der vergangenen Nacht der Polizei eine körperliche Auseinandersetzung vor einer Gaststäte im Erlenhof. Nach derzeitigen Erkenntnissen war es zuvor zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, in deren Folge es zwischen zwei Männern im Alter von 38 und 34 Jahren und einem 40-Jährigen zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Der 40-Jährige trug mehrere leichte Verletzungen davon und wurde vor Ort ambulant behandelt. Während der polizeilichen Maßnahmen vor Ort verhielten sich die beiden Tatverdächtigen und eine hinzukommende Zeugin den Beamten gegenüber derart aggressiv, dass sie fixiert und in Polizeigewahrsam genommen werden mussten. Auch der Geschädigte erhielt, wegen seines aggressiven Verhaltens vor Ort, einen Platzverweis.
Die Polizei nahm Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstandes auf. Da einer der Tatverdächtigen einen sogenannten Schlagring bei sich führte, wurde auch Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 02.12.2019

Rosenheim (Bayern): „I will kill you!“ – Aggressiver Mann bedroht Bundespolizisten

Am Samstagmorgen (30. November) haben Bundespolizisten am Rosenheimer Bahnhof einen Nigerianer festgenommen. Er war zunächst wegen des Verdachts der Leistungserschleichung von der Weiterfahrt eines Eurocity ausgeschlossen worden. Im Laufe des Vormittags kamen Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung hinzu.
Der 26-Jährige saß bei einer Fahrscheinkontrolle in einem Zug, der von München nach Rom unterwegs war, im Abteil der 1. Klasse, obwohl er nur über einen Fahrschein für die 2. Klasse verfügte. Darauf angesprochen zeigte er dem Zugbegleiter lautstark und aggressiv sein Unverständnis und weigerte sich seinen Platz zu wechseln. Am Bahnhof Rosenheim musste er den Zug verlassen. Dort wurde der Afrikaner von Bundespolizisten in Empfang genommen. Diese stellten fest, dass der nigerianische Staatsangehörige zudem ohne Reisepass nach Italien fahren wollte und untersagten ihm deshalb die Ausreise. Doch er konnte oder wollte diese Anordnung nicht verstehen. Seiner mangelnden Einsicht verlieh der Mann durch lautes Herumschreien Nachdruck. In der Bundespolizeiinspektion widersetzte er sich mehrfach den Anweisungen der Beamten und verweigerte jegliche Aussagen sowie Unterschriften. Stattdessen drohte er den Bundespolizisten mehrfach mit Gesten und den Worten: „I will kill you!“.
In der Gewahrsamszelle konnte sich der Festgenommene wieder beruhigen. Kurz bevor er entlassen werden sollte, entzog er sich gewaltsam dem Zugriff der Beamten. Daraufhin verzögerte sich seine Entlassung aus den Diensträumen der Bundespolizei. Der Nigerianer wird sich voraussichtlich schon bald wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Leistungserschleichung strafrechtlich verantworten müssen.

PM der BPOLI Rosenheim vom 02.12.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Osterfelder leistete massiv Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 01.12.2019, gegen 14:00 Uhr ist es an der Waisenhausstraße in Oberhausen Osterfeld im Rahmen eines Einsatzes zu einem Widerstand gekommen.
Ein Deutscher mit türkischem Migrationshintergrund (27 Jahre) bedrohte eine Personengruppe massiv. Einer lautstarken Aufforderung der Polizei „Stehen zu bleiben“, kam er nicht nach. Polizeibeamte gingen dazwischen und brachten den Mann zu Boden. Er riss sich los und musste schließlich fixiert werden.
Der Mann ist eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verdächtig. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er kurzfristig in Gewahrsam genommen.
Verletzt wurde niemand, die Polizeibeamten erstatteten Anzeige.

PM des PP Oberhausen vom 02.12.2019

Röbel, Malchow (Sachsen-Anhalt): 27-Jähriger beleidigt Polizeibeamte während der Streifenfahrt

– bei anschließender Kontrolle wurden diverse Betäubungsmittel sichergestellt
Am 01.12.2019 gegen 02:00 Uhr befuhren zwei Beamte des Polizeireviers Röbel den Biestorfer Weg aus Richtung Straße der Jugend kommend in Fahrtrichtung Kirchenstraße. Dabei war das Fenster der Beifahrerseite des Funkstreifenwagens geöffnet. Auf Höhe der dortigen Kita kamen den Beamten zwei bekannte männliche Personen entgegen. Einer der beiden 27-Jährigen blickte zum Streifenwagen und rief den Beamten sehr deutlich eine Beleidigung entgegen.
Daraufhin haben die Beamten angehalten und eine Personenkontrolle durchgeführt.
Der 27-Jährige, der die Beleidigungen ausgesprochen hatte, verhielt sich während der polizeilichen Maßnahme weiterhin verbal aggressiv. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Gegenstände haben die Beamten Betäubungsmittel (vermutlich Kokain) gefunden.
Der andere 27-jährige Mann hat sich nicht auffällig verhalten. Zudem wurden auch keine Betäubungsmittel bei ihm sichergestellt. Aus diesem Grund wurde der 27-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Da der erstgenannte 27-Jährige ist bereits wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzt polizeilich in Erscheinung. Auf Antrag der Polizeibeamten wurde von der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die Durchsuchung der Wohnung des 27-Jährigen angeordnet. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung haben die Beamten verschiedene Betäubungsmittel, wie Amphetamine und Marihuana sowie betäubungsmittelhaltige Arzneimittel aufgefunden. Zudem konnten die Beamten eine Feinwaage und weitere Gegenstände sicherstellen, die auf den Handel mit Betäubungsmitteln hindeuten.
Die Gegenstände wurden sichergestellt. Die Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel aufgenommen.

PM der PI Neubrandenburg vom 02.12.2019

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kam in Ausnüchterungszelle

Am Nachmittag, 01.12.2019 hielt sich ein 30-jähriger Hennefer in der Siegburger Fußgängerzone auf. Er war offensichtlich betrunken, pöbelte die Besucher des Weihnachtsmarktes an und erschreckte durch sein Verhalten Kinder. Von hinzugerufenen Polizeibeamten wurde ein Platzverweis für die Siegburger Innenstadt ausgesprochen. Offensichtlich machte sich der 30-jährige jedoch die vielen Menschen, die Siegburg zum Weihnachtsmarkt besuchten, zu Nutze und begab sich unbemerkt wieder in die Innenstadt. Dort wurde einige Zeit später von einer Zivilstreife bemerkt, die er auch sofort aggressiv anging. Obwohl sich die Beamten sofort als Polizisten auswiesen, versuchte er nach ihnen zu schlagen. Die Beamten brachten den Randalierer zu Boden und fesselten ihn. Durch eine uniformierte Streife wurde er in eine Polizeizelle gebracht. Auch dabei ließ er nicht in seinem aggressiven Verhalten nach, beleidigte die beteiligten Beamten und beschädigte später die Zellentür. Gegen den bereits einschlägig bekannten Hennefer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Er musste die Nacht zur Ausnüchterung in der Zelle verbringen.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 02.12.2019

Karlsruhe, Mannheim (Baden-Württemberg): Dreister Dieb, schamloser Schwarzfahrer und taktloser Trunkenbold bedrohen Beamte

Am vergangenen Wochenende hatten Beamte der Bundespolizei in Karlsruhe und Mannheim gleich mehrfach mit Widerständen zu tun.
Freitagnachmittag wurde eine Streife im Karlsruher Hauptbahnhof angefordert, da ein 37-jähriger Deutscher im ansässigen Supermarkt mehrfach gestohlen hatte und sich gegenüber den Angestellten äußerst aggressiv verhielt. Gegenüber den Beamten dachte der Mann gar nicht daran, sich auszuweisen. Stattdessen rauchte er in der Bahnhofshalle und weigerte sich, den Beamten auf die Dienststelle zu folgen. Durch Drohgebärden verlieh er seiner Weigerung zudem Nachdruck.
Schließlich musste der 37-Jährige gefesselt werden, um ihn anschließend zur Dienststelle zu bringen. Die dortigen strafprozessualen Maßnahmen erschwerte er durch unkooperatives Verhalten bis hin zu Spuckversuchen gegenüber den Beamten.
Bei dem nach eigener Aussage HIV-positiven Mann wurde staatsanwaltschaftlich eine Blutentnahme angeordnet, um seine Angaben zu verifizieren. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 37-Jährige von der Dienststelle entlassen. Es vergingen nur wenige Minuten bis zu seinem nächsten Diebstahl. Da die Beamten diesmal jedoch wussten, mit wem sie es zu tun hatten, erhielt der Mann einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof und eine weitere Anzeige wegen Diebstahls.
In der Nacht auf Samstag sollte ein 47-jähriger Italiener am Karlsruher Hauptbahnhof kontrolliert werden, nachdem er ohne Fahrkarte einen Zug nutzte und dabei aufflog. Schon während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und bedrohte die Beamten. Aufgrund seiner Handlungen musste er gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden. Dort wurde die Identität des Mannes festgestellt um anschließend eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu fertigen. Anschließend konnte auch dieser Mann die Dienststelle wieder verlassen.
Am gleichen Tag wurde den Beamten der Landespolizei eine stark alkoholisierte Person am Bahnsteig des Mannheimer Hauptbahnhofs gemeldet. Vor Ort konnte ein 39-jähriger Deutscher festgestellt werden. Der Mann war so betrunken, dass er Gefahr lief, ins Gleisbett zu stürzen. Die ebenfalls verständigte Bundespolizei nahm den Mann zur Ausnüchterung mit auf die Dienststelle. Dort angekommen, versuchte der 39-Jährige, den Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Eine freiwillige Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 3,7 Promille. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung stürzte der Mann und zog sich eine stark blutende Wunde im Gesicht zu, welche im Krankenhaus behandelt werden musste. Ihn erwarten Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 02.12.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressiver Randalierer

Ein Zeuge meldete am Sonntagabend einen Mann, der Fahrzeuge vor einem Hotel am Stiftsplatz beschädigen würde. Die Örtlichkeit wurde umgehend durch Einsatzkräfte angefahren. Vor Ort wurde trafen die Polizisten auf einen 33-Jährigen. Dieser schlug beim Eintreffen auf die Motorhaube eines PKW ein. Da sich der Mann trotz eindringlicher Ansprache nicht beruhigte, sollten ihm die Handschellen angelegt werden.
Beim Anlegen sperrte sich der 33-Jährige jedoch massiv, indem er sich verschränkte. Er versuchte sich mehrfach durch Winden der Fixierung zu entziehen. Nur mit Hilfe d mehrerer Beamten war es möglich, die Handschellen anzulegen.
Doch nicht genug: immer wieder versuchte sich der 33-Jährige den Polizisten zu entziehen, bis er letztlich zu Boden gebracht und final fixiert wurde. Nach der Sachverhaltsklärung vor Ort sollte der Mann für den Transport zur Dienststelle an den Streifenwagen verbracht werden. Dabei trat er nochmals an ein parkendes Fahrzeug.
Anschließend wurde er zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,94 Promille. Ein Richter ordnete anschließend die Gewahrsamnahme an.
Bereits vor einem Monat wurde der 33-Jährige in Gewahrsam genommen, nachdem er einem Platzverweis nicht entgegengekommen war. Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 02.12.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 36-jähriger Mann, der am Sonntagmorgen gegen 06.45 Uhr in Krankenhaus randalierte, verletzte vier Beamte, die gerufen wurden, um das Krankenhauspersonal zu unterstützen. Der Mann versuchte zu flüchten und widersetzte sich allen Anweisungen der Polizei. Einem Beamten schlug der 36-Jährige die Brille aus dem Gesicht, einer Polizistin biss er durch den Handschuh in die Hand, drei weitere Beamte erlitten Schürfunden. Erst als es den Kollegen gelang, den Kiefer aufzudrücken, konnte die Beamtin ihre Hand befreien.
Nachdem ein Arzt dem 36-Jährigen ein Beruhigungsmittel verabreicht hatte, wurde er in eine Fachklinik eingeliefert.

PM des PP Konstanz vom 02.12.2019

Gechingen, Calw (Baden-Württemberg): 44-Jähriger randaliert und leistet Widerstand

Am Samstagabend hat ein 44-jähriger Mann in Gechingen auf der Straße randaliert und dabei Fahrzeuge beschädigt. Als er daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, setzte er sich gegen diese Maßnahme zur Wehr.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich der 44-Jährige kurz vor 18:30 Uhr in der Falkenstraße und beschädigte dort mindestens zwei geparkte Autos, indem er auf diese mit einer Axt sowie mit Trainingshanteln einschlug und sie mit Steinen bewarf. Beim Eintreffen der umgehend alarmierten Polizei hatte sich der Mann bereits von den erheblich beschädigten Fahrzeugen entfernt. Der 44-Jährige konnte jedoch schnell ermittelt und an seiner Wohnanschrift angetroffen werden.
Als der psychisch angeschlagene Mann daraufhin vorläufig festgenommen werden sollte, setzte er sich gegen die Maßnahmen vehement zur Wehr und bespuckte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Schließlich gelang es den Polizisten, den 44-Jährigen zu überwältigen und brachten ihn im weiteren Verlauf in eine psychiatrische Klinik.
An den beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils etwa 10.000 Euro.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Männer belästigen Passanten und leisten Widerstand

Passanten angepöbelt und gegen die hinzugerufene Polizei Widerstand geleistet haben am Freitagabend zwei Männer in der Karlsruher Innenstadt.
Ein 29-Jähriger sowie ein 40-Jähriger waren gemeinsam in einem Einkaufszentrum durch Pöbeleien unangenehm aufgefallen. Ein ihnen daraufhin ausgesprochenes Hausverbot hatten sie ebenso nicht befolgt.
Als die eingetroffene Polizeistreife die Personen kontrollieren wollte, verhielten sich beide sofort unkooperativ und wollten sich der Kontrolle entziehen. Der 29-Jährige musste letztlich durch die Polizisten festgehalten werden, da er versuchte, die Örtlichkeit zu verlassen. Hiergegen wehrte er sich heftig, sodass ihm Handschließen angelegt wurden. Als sein 40-jähriger Begleiter das mitbekam, störte er derart die polizeilichen Maßnahmen, dass er durch die Beamten zurückgehalten werden musste. Dies wiederum quittierte er mit mehreren Schlägen gegen den Oberkörper einer eingesetzten Polizistin. Letztlich bedurfte es mehrerer Beamter, um die beiden Störenfriede unter Kontrolle zu bekommen.
Im Rahmen der anschließenden Durchsuchung der Personen wurde bei dem 40-Jährigen ein griffbereites Teppichmesser aufgefunden. In der Hosentasche des 29-Jährigen konnten die Beamten eine kleine Menge Betäubungsmittel entdecken. Bei dem Einsatz wurden mehrere Ausrüstungsgegenstände der eingesetzten Beamten beschädigt, Verletzungen sind jedoch keine zu beklagen. Die beiden erheblich alkoholisierten Störer erhielten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen einen Platzverweis und müssen nun mit Anzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 02.12.2019

Döbeln (Sachsen): Diskobesuch endete im Polizeigewahrsam

(4682) In die Töpfergasse wurde die Polizei in der Nacht zum Sonntag zu einer Lokalität gerufen, nachdem ein Gast (36) ein Hausverbot missachtete. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatten die Polizei informiert, da es zuvor zu einer Auseinandersetzung in der Lokalität gekommen war. Die eingesetzten Polizeibeamten erteilten dem 36-Jährigen vor Ort einen Platzverweis. Dem kam der Mann allerdings nicht nach und beleidigte die Einsatzkräfte. In der Folge äußerte er unter anderem rechte Parolen und widersetzte sich zudem körperlich den polizeilichen Maßnahmen, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 02.12.2019

Döbeln (Sachsen): Zwei Polizeibeamte bei Auseinandersetzung verletzt

(4683) Vergangene Nacht wurden Polizei und Rettungskräfte zu einem Parkplatz in die Schillerstraße gerufen. Dort war es nach Aussage einer Zeugin zwischen zwei Männern (28, 38) zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Vor Ort bestätigte sich für die alarmierten Polizeibeamten der Sachverhalt. Als die Polizisten schlichtend eingriffen, wurden sie unvermittelt von dem 28-Jährigen attackiert und dabei geschlagen und getreten. In der Folge kamen weitere Personen (w/24, m/41, m/51) hinzu, wobei der 41-Jährige ebenfalls die Beamten körperlich attackierte. Der 28-Jährige sowie der 41-Jährige hatten leichte Verletzungen erlitten. Beide wurden für einige Stunden in Gewahrsam genommen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt.
Nach gegenwärtigem Kenntnisstand war es zwischen dem 38-jährigen Fahrradfahrer und dem 28-jährigen Fußgänger im Vorfeld zu einem Zusammenstoß gekommen, woraufhin es zum Streit und zur körperlichen Auseinandersetzung kam. Die Ermittlungen gegen den 28-Jährigen sowie den 41-Jährigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie wegen Körperverletzungsdelikten dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 02.12.2019

Wien: Widerstand

01.12.2019, 03:32 Uhr / 15., Märzstraße
Im Zuge einer Sachverhaltsaufnahme wegen eines Raufhandels vor einem Lokal wurde einer der Beteiligten, ein 23-jähriger österreichischer Staatsbürger, zunehmend aggressiver. Er schlug mit seinen Fäusten auf die Beamten ein. Dabei verletzte er zwei von ihnen im Gesichtsbereich und beschädigte deren Funkgeräte. Er wurde vorläufig festgenommen. Die Beamten konnten ihren Dienst weiter fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 02.12.2019, 10:27 Uhr

In Brühl (Rhein-Erft-Kreis) ist am späten Sonntagabend (1. Dezember) ein Mann (31) aus noch unbekanntem Grund vom Dach eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses gesprungen und hat lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. Zuvor war der Südosteuropäer während einer polizeilichen Verkehrskontrolle geflüchtet.

Auf der Gartenstraße hatten Polizisten den Mann am Steuer eines in Rumänien zugelassenen Autos gestoppt. Der 31-Jährige konnte sich nicht ausweisen und sprach nur sehr gebrochenes Deutsch. Während der Überprüfung seiner angegebenen Personalien ergriff er die Flucht. Sein gleichaltriger Arbeitskollege blieb im Fahrzeug sitzen und versuchte später, die Polizisten als Dolmetscher zu unterstützen. Beamte entdeckten den augenscheinlich sehr aufgebrachten 31-Jährigen später auf dem Gebäudedach.

Die Polizisten nahmen mit Unterstützung seiner Landsleute Kontakt zu dem Mann auf. Noch bevor alarmierte Rettungssanitäter und der Notarzt am Einsatzort eintrafen, sprang der 31-Jährige vom Dach. Nach Erstversorgung vor Ort flogen Rettungskräfte den lebensgefährlich Verletzten mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungskommission zur Klärung des Sachverhalts eingerichtet.

PM des PP Köln vom 02.12.2019

Braunschweig, Melverode/Stöckheim und Lehndorf/Veltenhof
30.11./01.12.2019

Aufgeteilt nach Stadtteilen versuchten falsche Polizeibeamte an das Vermögen mehrerer Braunschweiger zu gelangen. Am Wochenende brachen alle Angerufenen die Gespräche ab, so dass kein Schaden entstanden ist. Erst in der vergangenen Woche wurden zwei Senioren von ihrer Bank davon abgehalten, einen hohen Bargeldbetrag abzuheben.

Am Wochenende klingelten in den Abendstunden in mindestens 30 Haushalten die Telefone. Unbekannte hatten sich stadtteilweise die Telefonanschlüsse von Personen herausgesucht, deren Vornamen auf ein eher höheres Lebensalter schließen ließen.

Am Samstagabend erreichten die Anrufe Melverode und Stöckheim, während am Sonntagabend Lehndorf, Kanzlerfeld und Veltenhof das Ziel waren.

Die Vorgehensweise der Täter war jedoch stets die Gleiche: Die Anrufer gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und gaben vor, dass es eine Festnahme von Einbrechern gegeben habe. Die Betrüger gaukelten ihnen vor, dass das Geld der Angerufenen ebenfalls in Gefahr sei, so dass die Senioren ihre Ersparnisse schnellstmöglich von der Bank holen sollten.

Obwohl die Betrüger sehr überzeugend wirkten, ließen sich die Braunschweiger Senioren nicht täuschen, beendeten die Telefonate und informierten selbstständig die echte Polizei.

Erst am Donnerstag vergangener Woche waren mehrere Männer am Telefon derart hartnäckig, dass sie ein älteres Ehepaar dazu bewegen konnte, zu ihrer Bank zu fahren. Auch in diesem Fall hatten sich die Täter als Polizeibeamte ausgegeben und die Geschichte über die Festnahme eines Einbrechers geschildert. Da angeblich auch Bankmitarbeiter in die Sache involviert und die Ersparnisse des Ehepaares in Gefahr sein sollten, wurden die Senioren aufgefordert ihr Geld von der Bank abzuheben.

Als die Senioren einen hohen fünfstelligen Betrag abheben wollten, wurde eine Bankmitarbeiterin hellhörig und informierte vorsorglich die Polizei. Hiermit verhinderte sie Entstehung eines erheblichen Schadens.

Auch wenn den Senioren somit kein finanzieller Schaden entstanden ist, standen sie deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Wie die meisten Opfer eines Betruges waren sie verängstigt und mussten erst wieder Vertrauen zur echten Polizei erlangen, bevor sie berichten konnten, was geschehen war.

Die Polizei Braunschweig rät: „Sie selbst können sich jederzeit über die Telefonnummer 110 vergewissern, ob sie wirklich die Polizei angerufen hat.
Melden Sie verdächtige Anrufe. Steht die Polizei in zivil vor der Tür, lassen Sie sich die Dienstmarke und den Dienstausweis zeigen.“

PM der POL Braunschweig vom 02.12.2019