Am Mittwochnachmittag (23.03.2022) begingen insgesamt vier Personen gemeinsam in der Nürnberger Innenstadt diverse Diebstähle und flüchteten. Bei ihrer Festnahme leisteten sie Widerstand und verletzten zwei Beamte.

Gegen 17:30 Uhr teilten die Ladendetektive mehrerer innerstädtischer Geschäfte den Diebstahl hochwertiger Parfüms durch mehrere, gemeinsam agierende Personen mit. Zivilbeamte trafen die Gruppe wenig später im Bereich der Lorenzkirche an.

Eine der Personen, ein 16-jähriger Jugendlicher, versuchte daraufhin zu flüchten, was die Beamten verhinderten. Nachdem der 16-Jährige überwältigt worden war, leistete dieser massiven Widerstand. Ein unbeteiligter Zeuge kam den Beamten zu Hilfe, woraufhin ihm der Jugendliche in den Oberschenkel biss.

Während sich der 16-Jährige zur Wehr setzte, griff eine weibliche Person aus der Gruppe (47) ein und versuchte den Jugendlichen zu befreien. Die Frau schlug hierbei mit den Fäusten auf die Beamten ein. Den Beamten gelang es, die Frau am Boden zu fixieren und ihr Handfesseln anzulegen.

Erst nach Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte letztendlich auch der 16-Jährige gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Die Beamten wurden leicht verletzt, sind jedoch weiterhin dienstfähig.

Bei der Durchsuchung der Personen stellten die Beamten Diebesgut in Form von Bekleidung und Kosmetikartikeln im Gesamtwert von ca. 300 Euro sicher.

Die Staatsanwaltschaft stellte gegen zwei der Personen Haftantrag wegen des Verdachts des Bandendiebstahls. Sie werden heute im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 24.03.2022

In Ergänzung zu unserer Pressemitteilung vom 22.03.2022 – 18:13 Uhr zu dem versuchten Tötungsdelikt veröffentlichen wir weitere Informationen.

Gegen 15:00 Uhr greift ein 32-jähriger Mann einen 48-jährigen Fahrlehrer einer Fahrschule am Mainzer Alicenplatz mit einem Messer an und verletzt diesen schwer.

Die Ermittlungen haben mittlerweile ergeben, dass um 15:00 Uhr regelmäßig ein Wechsel der Fahrschüler vor dieser Fahrschule stattfindet und Fahrlehrer dort anwesend sind. Der Beschuldigte, ein mehrfach durch praktische Prüfungen durchgefallener Fahrschüler, nutzt diese Situation, um einen der Fahrlehrer mit einem Messer anzugreifen. Der Fahrlehrer erleidet dabei schwere Verletzungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich. Er wird noch in der Nacht notoperiert. Sein Zustand wird als kritisch bewertet, er ist aber mittlerweile ansprechbar.

Dem 48-Jährigen kommen während des Angriffs zwei weitere Fahrlehrer (28, 48 Jahre) zu Hilfe und werden ebenfalls durch den Beschuldigten leicht verletzt.

Sie können nach erster medizinischer Versorgung die Klinik verlassen.

Durch Zeugen wird ein 24-jähriger Polizeibeamter, der zu diesem Zeitpunkt in einiger Entfernung bei einer Unfallaufnahme tätig war, um Hilfe gerufen. Dieser begibt sich sofort zum Tatort und erkennt auf der Straße einen andauernden Angriff auf einen am Boden liegenden Mann. Da der Beschuldigte klarer Ansprache, den Angriff sofort abzubrechen, das Messer nicht aus der Hand legt, macht der Polizeibeamte von seiner Schusswaffe Gebrauch und gibt mehrere Schüsse auf den Beschuldigten ab. Dieser wird durch mehrere Kugeln getroffen und kann dadurch seinen Angriff nicht fortsetzen. Auch er wird in der Nacht notoperiert. Sein Zustand ist derzeit stabil.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen, somalischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Mainz. Er ist im Besitz einer bis zum  22.08.2023 befristeten Aufenthaltserlaubnis, ausgestellt durch die Stadt Mainz.

Der Beschuldigte ist bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten und es liegen dem Polizeipräsidium Mainz keine staatsschutzrelevanten oder sonstigen polizeilichen Erkenntnisse vor.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Staatsanwaltschaft Mainz mittlerweile von einem versuchten Mord aus Heimtücke aus.

PM des PP Mainz vom 23.03.2022

Um 15:08 Uhr greift vor einer Fahrschule in der Alicenstraße in Mainz ein 32-jähriger somalischer Staatsangehöriger mehrere Personen mit einem Messer an und verletzt diese zum Teil schwer.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird ein 48-jähriger Mann durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich sowie mindestens zwei weitere Männer im Alter von 28 und 48 Jahren leicht verletzt.

Ein Polizeibeamter, der sich in unmittelbarer Nähe bei einer Verkehrsunfallaufnahme befand, eilte sofort zur Hilfe. Er konnte den Angriff nur durch den Einsatz seiner Schusswaffe unterbinden und gab mehrere Schüsse ab.

Der Angreifer als auch die verletzten Personen befinden sich in medizinischer Behandlung. Über die konkrete Schwere der Verletzungen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft gegeben werden. Hintergrund zum Motiv sind derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminaldirektion Mainz übernimmt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz die Ermittlungen im Hinblick auf ein versuchtes Tötungsdelikt.

Der Angreifer wird im Krankenhaus durch Einsatzkräfte der Polizei bewacht.

PM des PP Mainz vom 22.03.2022

Am frühen Samstagmorgen, 19.03.2022, wurde die Polizei über einen aggressiven Gast in einer Koblenzer Diskothek informiert. Nachdem dieser zunächst seine Rechnung nicht bezahlen wollte, attackierte er anschließend die Mitarbeiter und entfernte sich. Kurze Zeit später konnte er jedoch durch die Mitarbeiter gestellt werden. Auch beim Eintreffen der Polizeibeamtinnen und -beamten verhielt er sich äußerst aggressiv, sodass er gefesselt werden musste.

Dagegen wehrte er sich mit Fußtritten. Nur unter erheblichen Kraftaufwand gelang es, ihm die Handschellen anzulegen.

Für den anstehenden Transport zur Dienststelle sollte er in den Streifenwagen gesetzt werden, worauf der 20-Jährige erneut mit Fußtritten gegen die Karosserie reagierte.

Genutzt hat es nichts. Er wurde ins Gewahrsam verbracht, wo er sein Verhalten überdenken und über die drohenden Strafverfahren nachdenken konnte…

PM des PP Koblenz vom 21.03.2022

Am Freitagmorgen (18.03.2022) bespuckte und verletzte ein 46-Jähriger zwei Polizeibeamte im Nürnberger Stadtteil Werderau. Gegen den Mann wurden nun mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 09:30 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd zu einer Streitigkeit mehrerer Männer in einem Wohnanwesen im Nürnberger Stadtteil Werderau gerufen. Die Beamten versuchten daraufhin beim Eintreffen die Gemüter zu beruhigen. Ein 46-jähriger Mann, welcher zuvor an der Streitigkeit beteiligt war, spuckte einer Polizeibeamtin unvermittelt in ein Auge und äußerte hierbei, dass er an einer ansteckenden Krankheit leide.

Der Mann geriet derart in Rage, dass er unter erheblicher Gegenwehr zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei erlitten der 46-Jährige sowie ein weiterer Polizeibeamte mehrere Schürfwunden. Die verletzten Polizeibeamten mussten nach dem Einsatz ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden, konnten den Dienst jedoch weiter fortsetzen.

Der 46-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.03.2022

Gegen einen 57-Jährigen bestand ein Näherungsverbot zu seiner Partnerin in Tiefenthal, aufgrund des Gewaltschutzgesetzes. Trotzdem erschien der 57-Jährige an deren Wohnung und er kam mehreren Aufforderungen zum Verlassen der Örtlichkeit nicht nach. Der Uneinsichtige sollte in Gewahrsam genommen werden, wogegen er sich zur Wehr setzte. Ein „Taser“ wurde im sog. Kontaktmodus eingesetzt, um den Widerstand zu brechen. Anschließend wurde er in eine Gewahrsamszelle verbracht. Der 57-Jährige beleidigte während der Maßnahme die Beamten.

PM der PD Neustadt/W. vom 21.03.2022

Unbekannte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Gatter von Kamelen eines Zirkus geöffnet. Die Kamele brachen daraufhin zur nächtlichen Inspektion der Entersweiler Straße auf. Die Beamten trafen die Tiere auf einer Verkehrsinsel an. Einem Kamel missfielen sowohl das Blitzlicht, des gefertigten Lichtbilds, als auch die Tatsache, seiner gerade gewonnen Freiheit beraubt zu werden so sehr, dass es mehrfach versuchte einen Polizeibeamten zu knappen. Verletzt wurde dieser nicht. Unter Hilfe der Verantwortlichen des Zirkus konnten die Tiere zwar gegen ihren Willen, aber ohne Einsatz von Zwangsmitteln wieder in ihr Refugium geführt werden. Ein Schaden entstand beim nächtlichen Kameltreiben, abgesehen von angesabberten Diensthosen, nicht.

PM des PP Westpfalz vom 21.03.2022

Ein sehr ungewöhnlicher Einsatz der Polizei erfolgte am Freitagnachmittag, nachdem die Beamten von der Besatzung eines Rettungswagens zur Betreuung von zwei Kleinkindern angefordert wurden. Bei der hochschwangeren Mutter der Kinder hatten bereits die Wehen eingesetzt und sie musste dringend ins Krankenhaus. Und so betätigte sich eine Streifenwagenbesatzung als Babysitter, bis der verständigte und herbeieilende Vater eingetroffen war.

Fahren unter Einfluss von Betäubungsmitteln Im Rahmen diverser Verkehrskontrollen im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Remagen konnten bei insgesamt fünf unterschiedlichen Fahrzeugführern Hinweise auf Alkohol- oder Drogenkonsum festgestellt werden. Weiterhin wurden in diesem Zusammenhang verschiedentlich geringe Mengen von Betäubungsmitteln gefunden. Neben der Entnahme von Blutproben bei den Fahrzeugführern wurden auch die Führerscheine und die gefundenen Drogen sichergestellt, verschiedene Straf-verfahren werden eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Remagen vom 20.03.2022

Am Freitag, 18.03.2022, gegen 22.55 Uhr, stolperte ein deutlich alkoholisierter 25-jähriger Mann in der Neuhofener Straße und stürzte auf den Gehweg. Ein Passant kam zu Hilfe und sollte auf Bitten des Gestürzten die Freundin anrufen. Diese verständigte den Rettungsdienst und kam mit ihrer Mutter hinzu. Nachdem ein Rettungssanitäter vorschlug, vorsorglich den Gestürzten ins Krankenhaus zu bringen, wurde dieser aggressiv und schlug dem Helfer ins Gesicht. Bei Eintreffen der Polizeibeamten war der mittlerweile hochaggressive Zecher auch diesen gegenüber aufbrausend und nicht zu beruhigen. Zum Schutz aller Beteiligen musste der Aggressor gefesselt werden. Ein Transport ins Krankenhaus war wohl nicht mehr notwendig. Durch das Verhalten ihres Freundes war die Freundin so geschockt, dass sie und ihre Mutter diesen nicht mehr mitnehmen wollten. Da der Randalierer nicht zu beruhigen war, musste er bis zur Ausnüchterung zum Schutz anderer Personen in polizeilichen Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab 1,85 Promille. Da Rettungskräfte im Einsatz Polizeivollzugsbeamten gleichgestellt sind, erwartet den aggressiven Zecher eine Strafanzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Zur Feststellung seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit wurde dem Schläger durch eine Ärztin eine Blutprobe entnommen, die auch seine Gewahrsamsfähigkeit bescheinigte.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.03.2022

Zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch kam es am Samstagnachmittag im rheinhessischen Flomborn (Kreis-Alzey-Worms) in der dortigen Grabenstraße. Gegen 17:24 Uhr meldete ein Zeuge über den Polizeinotruf, dass ein 28-Jähriger erheblich in einer Wohnung randalieren würde.

Polizeibeamte treffen den 28-Jährigen nur kurze Zeit später an der Anschrift an.

Dieser bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten sofort mit einer Schusswaffe. Im weiteren Verlauf mussten die Polizisten von der Dienstwaffe Gebrauch machen. Der 28-Jährige wurde hierdurch am Bein verletzt und befindet sich derzeit in ärztlicher Behandlung. Die Kriminaldirektion Mainz hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 19.03.2022

Ein 44jähriger Mann aus Singen warf in der Landauerstraße in Speyer Steine gegen dort parkende Fahrzeuge. Beim Eintreffen der eingesetzten Beamten hielt er immer noch einen Stein in der Hand und bedrohte damit die Polizeibeamten. Trotz mehrfacher Aufforderung wurde der Stein nicht abgelegt weshalb er von den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.

Hierbei wurden sowohl der 44 jährige wie auch einer der eingesetzten Beamten leicht verletzt. Beide erlitten Schürfwunden. Der Mann wurde zwecks weiterer Maßnahmen zur Dienststelle verbracht, ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten und weiterhin wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet, da an zwei parkenden Fahrzeugen durch das Steinewerfen Schaden in noch unbekannter Höhe entstand.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.03.2022

Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Freitag das Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern besucht. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz würdigte der Kanzler die Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, insbesondere in Zeiten der Pandemie.

Olaf Scholz trug sich in die Kondolenzbücher für die Familien der am 31. Januar bei einem Einsatz getöteten Polizeikommissaranwärterin Yasmin Maria Bux und des Polizeikommissars Alexander Klos ein. Er zeigte sich tief bestürzt über dieses schreckliche Ereignis.

Im Anschluss informierten Polizeipräsident Michael Denne und Polizeivizepräsident Heiner Schmolzi den Bundeskanzler über die Herausforderungen, die sich für die Polizei während der Corona-Pandemie ergeben.

Themenbereiche waren unter anderem die Umstellung der polizeilichen Organisationsstruktur zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes sowie die sogenannten Montagsspaziergänge im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz.

Ein besonderer Schwerpunkt des Besuches war der Austausch mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Olaf Scholz suchte das Gespräch mit Einsatzkräften der Schutz- und Kriminalpolizei, um ihnen seine Wertschätzung für ihren täglichen Einsatz auszudrücken. Während der knapp 30-minütigen Begegnung informierte sich der Kanzler über den Arbeitsalltag der Polizisten.

PM des PP Wetspfalz vom 18.03.2022