Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern): PKW rammt Streifenwagen während Verkehrskontrolle

In den Abendstunden des 11.08.2019 beabsichtigten Polizeibeamte des Polizeireviers Hagenow einen PKW einer Verkehrskontrolle in der Ortslage Lübtheen zu unterziehen. Zu diesem Zwecke wurden ihm entsprechende Anhaltesignale gegeben. Zunächst hielt der Fahrer sein Fahrzeug an, beabsichtigte dann aber plötzlich sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr davon. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug mit eingeschaltetem Sondersignal und Martinshorn. Als der PKW-Fahrer plötzlich von der Straße Kirchplatz auf die Salzstraße abbog, rammte er dabei den Funkstreifenwagen, stieß gegen einen parkenden PKW Kia und kam zum Stehen. Der Unfallfahrer versuchte fußläufig zu flüchten konnte aber durch die ihn verfolgenden Beamten festgenommen werden.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden mit einer Gesamtschadenshöhe von 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Der 33-jährige, aus Neu Kaliß stammende Mann stand zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Einwirkung von berauschenden Mitteln und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Rostock vom 12.08.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Ladendiebstahl mit Waffen

Am Samstag, 10.08.2019, entwendete gegen 14:30 Uhr ein 50-Jähriger nach bisherigen Ermittlungen mehrere Getränkeflaschen in einem Supermarkt in der Hagener Innenstadt. Als er durch den Ladendetektiv angesprochen wurde, ergriff er die Flucht, konnte aber durch den Detektiv verfolgt werden. An der Straße Elbersufer schnitt eine Streifenwagenbesatzung dem Dieb den Weg ab. Der 50-Jährige attackierte einen der Beamten direkt mit Fäusten. Der Polizist konnte den Schlägen ausweichen. Anschließend konnten die Polizisten den Randalierer zu Boden bringen. Hier versuchte er weiter, die Ordnungshüter mit Kniestößen zu verletzen. Der Dieb wurde in das Hagener Polizeigewahrsam gebracht. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Klappmesser auf. Der Dieb muss jetzt mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

Landshut (Bayern): Betrunkene Rentnerin randalierte

Am Freitag, gg. 19.30 Uhr, wurde die Polizei zu einer randalierenden Rentnerin im Stadtgebiet gerufen. Die betrunkene 61-Jährige geriet im Hausgang eines Mehrfamilienhauses mit einer 80-Jährigen in Streit und schlug im weiteren Verlauf auf die Dame ein. Eine 67-Jährige wollte der 80-Jährigen zu Hilfe kommen, dabei wurde sie von der Randaliererin ebenfalls ins Gesicht geschlagen und in den Unterarm gebissen. Die beiden verletzten Frauen mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Während der Anzeigenaufnahme durch die Polizei ließ sich die 61-Jährige nicht beruhigen. Sie war weiterhin unkooperativ und musste aufgrund ihrer Aggressivität gefesselt werden. Dabei leistete die Randaliererin erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Auch hier versuchte sie einen Polizeibeamten zu beißen, was ihr jedoch nicht gelang. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ, musste sie in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 12.08.2019

Mellrichstadt (Bayern): Beamte beleidigt

In der Samstagnacht ging bei den Beamten der Polizeiinspektion Mellrichstadt die Mitteilung über eine Ruhestörung im Bereich der Kleingärten in der Bündt ein. Beim Eintreffen der Streife wurden fünf Personen angetroffen, welche im Freien überlaute Musik aus einer Box hörten. Sofort wurde den Beamten von einem 22-Jährigen der Zutritt zum Gartengrundstück verweigert. Auf Nachfrage, ob er Hausrechtsinhaber sei, verneinte er dies und gab an, nicht der Besitzer des Gartens zu sein. Der anschließenden Aufforderung sich auszuweisen, kam er nicht nach und gab an keinerlei Ausweisdokumente dabei zu haben. Ihm wurde angekündigt, dass er zur Identitätsfeststellung durchsucht werde, als er immer noch nicht mitwirkte, wurden seine Arme fixiert. Beim Griff in seine rechte Hosentasche wurde sofort seine Geldbörse gefunden, in der sich, entgegen seiner Behauptung, sein Personalausweis befand. Während des Vorfalls duzte er die Streifenbesatzung mehrfach in abfälliger Weise und beleidigte sie u.a. mit den Worten „Ihr seid nicht ganz sauber!“.

PM der PI Mellrichstadt vom 12.08.2019

Wolfenbüttel (Niedersachsen): 24-jähriger leistet bei Verkehrskontrolle Widerstand

Ein 24-jähriger Autofahrer wurde am Sonntagabend im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Sperlingsgasse angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle ergaben sich Verdachtsmomente hinsichtlich eines Betäubungsmittelkonsums. Bei der Überprüfung leistete der 24-Jährige plötzlich Widerstand und schlug einem 29-jährigen Polizeibeamten unvermittelt gegen das Gesicht. Der 24-jährige Autofahrer musste zur Wache des Polizeikommissariates gebracht werden. Hier wurde eine Blutentnahme angeordnet und mehrere Strafverfahren, auch wegen des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte, gegen den 24-jährigen Autofahrer eingeleitet. Der 29-jährige Polizeibeamte wurde durch den Schlag in das Gesicht leicht verletzt.

PM der POL Salzgitter vom 12.08.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand in Maudacher Straße

Nachdem am 11.08.2019 gegen 05:30 Uhr Polizeibeamte eine wechselseitige Körperverletzung in einer Gaststätte in der Maudacher Straße (Gartenstadt) aufgenommen hatten, kam es zu einer Widerstandhandlung eines unbeteiligten 26-Jährigen.
Er hatte die Beamten immer wieder verbal angegangen und sie schließlich beleidigt. Aus diesem Grunde sollte er einer Personenkontrolle unterzogen werden. Da er die Herausgabe seines Ausweises verweigerte, wurde ihm die Durchsuchung seiner Person angekündigt. Gegen diese setzte sich der 26-Jährige massiv zu Wehr, indem er die Beamten gezielt schlug und trat. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle mitgenommen. Nach der Entnahme einer Blutprobe konnte er wieder gehen.
Durch die Widerstandshandlung wurden der 26-Jährige sowie die Beamten leicht verletzt. Die Polizisten waren weiterhin dienstfähig.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.08.2019

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Bis Sonntagmorgen 6 Uhr musste ein 24-Jähriger in Polizeigewahrsam bleiben, nachdem er sich am Abend ausgesprochen aggressiv verhalten hatte. Der junge Mann wollte gegen 20.30 Uhr in eine Veranstaltung am Remspark, bei der Eintrittsgeld gefordert wurde. Da er dieses nicht bezahlen konnte, schickten ihn die Security-Mitarbeiter wieder weg.
Nachdem er anschließend mehrfach versuchte, doch noch auf das Gelände zu gelangen und ein ausgesprochenes Hausverbot ignorierte, verständigten die Mitarbeiter die Polizei. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Mann uneinsichtig und aggressiv, weshalb er letztlich mit zur Dienststelle genommen wurde.

PM des PP Aalen vom 12.08.2019

Stade (Niedersachsen): „Shining“-Festival in Himmelpforten – viel Arbeit für die
Polizei und den Zoll

Das am Wochenende stattgefundene „Shining“-Festival in Himmelpforten hat Polizei und Zoll viel Arbeit beschert.
Ca. 400 bis 500 Teilnehmer waren der Einladung des Veranstalters gefolgt, um sich sog. Goa-Trance-Musik anzuhören und zu feiern.
Nach den Erfahrungen aus den letzten Jahren hatten Polizeibeamte aus den umliegenden Dienststellen zusammen mit dem Zoll und Hundeführern der Polizei die an- und abreisenden Teilnehmer kontrolliert.
Dabei wurden von den insgesamt über 50 über die Tage eingesetzten Beamten 48 Drogendelikte festgestellt, 11 Autofahrerinnen und Autofahrer waren offensichtlich unter Drogen am Steuer unterwegs und mussten sich einer Blutprobe unterziehen, ein Fahrer hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, bei zwei Personen wurden Gegenstände aufgefunden, die dem Waffengesetz unterlagen und eine „hilflose“
Person leistete erheblichen Widerstand, beleidigte die eingesetzten Polizisten und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Auch mehrere Beschwerden wegen ruhestörenden Lärms, der von der Veranstaltung ausging, wurden bei der Polizei gemeldet.
Gegen die Betroffenen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren unter Drogeneinfluss und diverser andere Delikte ermittelt.

PM der PI Stade vom 12.08.2019

Mannheim-Rheinau (Baden-Württemberg): Betrunkene Männer randalieren in der Relaisstraße, weitere Geschädigte gesucht

Am Sonntag gegen 08.45 Uhr meldeten sich mehrere Anrufer bei der Polizei, dass in Höhe der Relaisstraße 41 zwei Männer randalieren würden. Diese würden auf geparkte Fahrzeuge einschlagen und gegen diese Treten.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckar konnten diese zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 28 Jahren vorläufig festnehmen. Der 23-jährige warf beim Eintreffen der Funkwagenbesatzung zudem Aluminiumplomben weg, in welchen sich 4,5 Gramm Haschisch und 1,5 Gramm Marihuana befanden. Aufgrund der Aggressivität der Männer wurden diese gefesselt und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarau gefahren.
Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab bei beiden Personen einen Wert von über zwei Promille. In der Dienststelle beleidigte der 23-Jährige einen Polizeibeamten.
Bei einer Nachschau konnte ein beschädigter Pkw festgestellt werden, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler des Polizeireviers Mannheim-Neckarau konnten nicht ausschließen, dass weitere Fahrzeuge beschädigt wurden und suchen daher weitere Geschädigte, die in Tatortnähe ihr Fahrzeug geparkt hatte und nun Beschädigungen feststellen mussten. Diese werden gebeten, sich unter 0621 833970 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 12.08.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Uneinsichtigkeit endete in Ausnüchterungszelle

Die Starrsinnigkeit eines mutmaßlich Betrunkenen hat für den 51-Jährigen nun nicht nur ein juristisches Nachspiel, er musste überdies die Nacht von Sonntag auf Montag in der Ausnüchterungszelle verbringen. Der Mann hatte am Sonntagabend die Gäste eines Bistros in der Innenstadt angepöbelt und wollte trotz mehrfacher Aufforderung partout nicht gehen. Für die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Offenburg hatte der 51-Jährige nur Beleidigungen übrig. Zur Durchführung notwendiger polizeilicher Maßnahmen sollte der Unbelehrbare zur nahegelegen Polizeidienststelle verbracht werden. Hierbei widersetzte er sich tatkräftig gegen die Anweisungen der Polizisten und handelte sich zu einer Anzeige wegen Beleidigung, zudem noch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Für die behördliche Unterkunft wird der Mann in naher Zukunft eine Rechnung in seinem Briefkasten vorfinden.

PM des PP Offenburg vom 12.08.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Täglich ein Angriff auf Polizeibeamte

Jeden Tag ein Angriff auf Polizeibeamte – diese Serie geschah am vergangenen Wochenende in Heilbronn. Am Freitagabend kündigte eine 55-Jährige über Notruf ihren Suizid an. Als die Polizei an ihrer Wohnung eintraf nahm die polizeibekannte Frau ein Küchenmesser.
Zunächst drohte sie, sich mit diesem umzubringen, dann ging sie gegen einen Polizeibeamten vor. Nachdem sie von den Beamten überwältigt und entwaffnet worden war, wurde sie unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Am frühen Samstagmorgen traf eine Streife des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen gegen 3 Uhr einen 40-Jährigen beim Neckargartacher Sportplatz beim Reifenwechsel an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Da nicht nachgewiesen werden konnte, ob er den PKW an diese Stelle gefahren hatte, wurde lediglich der Zündschlüssel des Autos einbehalten, um ein Fahren zu verhindern. Deshalb regte sich der Iraner auf, verhinderte, dass der Fahrer des Streifenwagens dessen Tür schloss und schlug dem Beamten mit der Faust ins Gesicht, als dieser ausstieg. Der Polizist erlitt eine leichte Verletzung, der 40-Jährige wurde überwältigt und musste seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Am Sonntagmorgen wurde gegen 3 Uhr ein randalierender 31-Jähriger in Gewahrsam genommen. Der deutlich alkoholisierte Mann war ruhig bis er die Zelle sah. Dann begann er plötzlich zu Toben. Er schlug und trat nach den Beamten und verletzte zwei von ihnen leicht. In die Zelle musste er trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Wespen helfen bei Festnahme

Ausgerechnet ein Wespennest hat einem 32-jährigen Oldenburger am Montagmorgen die Flucht vor der Polizei vermasselt:
Die Beamten hatten gegen 8 Uhr an der Tür des Mannes geklingelt, um einen Haftbefehl gegen ihn zu vollstrecken. Der 32-Jährige hatte noch eine elfmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen und sollte von der Polizei zur Justizvollzugsanstalt an der Cloppenburger Straße gebracht werden. Als sich die beiden Fahnder an der Wohnungstür im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu erkennen gaben, flüchtete der Mann aus der Wohnung auf den Balkon und sprang von dort einige Meter in die Tiefe. Dort landete der 32-Jährige offenbar genau in einem Wespennest, deren Bewohner sich über den plötzlichen Besuch nur wenig erfreut zeigten. Der Mann schrie auf und schlug wild um sich. Dabei rannte er auf die Straße und konnte dort von den Beamten, die die Wohnung inzwischen wieder verlassen hatten, fixiert werden.
Da nun auch die beiden Polizisten von den aggressiven Wespen attackiert wurden, konnte der Mann sich erneut losreißen. Er rappelte sich auf, stürmte in einen Vorgarten und tauchte dort in einem Kinderplantschbecken unter, um weitere Wespenstiche zu verhindern.
Dort nahmen die beiden Fahnder den Oldenburger schließlich fest und brachten ihn in die JVA, wo seine Wespenstiche medizinisch versorgt werden konnten.
Die beiden Beamten trugen ebenfalls jeweils sechs Wespenstiche davon, unter anderem im Oberkörper und im Gesicht; sie mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.08.2019

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Mann läuft in Unterhose durch Bonner Hauptbahnhof; Gewahrsam durch Bundespolizei; Beamter verletzt

Sonntagmorgen wurde eine Streife der Bundespolizei auf einen Mann aufmerksam, der lediglich mit einer Boxershorts durch den Bonner Hauptbahnhof rannte. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, der Reisende anschrie und ansprang. Er wehrte sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten so stark, dass er einen Beamten verletzte, der seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Ein ungewöhnlicher Anblick für Reisende und Bundespolizisten am Sonntagmorgen um kurz nach 07 Uhr. Ein Mann geht leicht bekleidet über den Bahnsteig 2/3 des Bonner Hauptbahnhofes. Seiner Jogginghose hatte er sich zuvor entledigt und auf den Bahnsteig abgelegt. Nach einem kurzen Gespräch mit den Bundespolizisten äußerte er nach Hause gehen zu wollen. Nur wenige Minuten später lief er wieder auf den Bahnsteig zurück und schrie die dort anwesenden Reisenden lautstark an und versuchte sie anzuspringen. Die Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam. In der Dienststelle leistete er erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Er schlug, trat sie und versuchte sie zu beißen. Ein Polizist verletzte sich dabei, so dass er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus musste. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der 31-jährige Franzose wurde mit Unterstützung der Polizei Bonn dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort wurde er auf richterliche Anordnung einer ärztlichen Untersuchung unterzogen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 12.08.2019

Sindelfingen (Baden-Württemberg): psychischer Ausnahmezustand – Polizei bekommt es mehrfach mit 47-Jährigem zu tun

Gleich mehrere polizeiliche Einsätze veranlasste ein 47 Jahre alter Mann am Samstag in Sindelfingen. Gegen 15.00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Anwohner des Lehmgrubenwegs von seinem Balkon aus Passanten beleidigt hatte. Als eine Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, stellten sie fest, dass der Bewohner herum schrie und wirr redete. Ein Gespräch mit dem 47-Jährigen war nicht möglich. Da er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, brachten die Beamen ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Doch es gelang ihm von dort zu flüchten.
Anschließend begab sich der Mann vermutlich direkt wieder in seine Wohnung, um sein bisher gezeigtes Verhalten fortzusetzen. Er beleidigte vom Balkon aus eine Nachbarin und bedrohte sie auch. Als die Polizei an der Wohnanschrift eintraf, befand sich der 47-Jährige auf seinem Balkon, brüllte herum und lehnte sich über die Balkonbrüstung. Auf Ansprache durch die Polizisten reagierte er auch jetzt nicht. Die Beamten betraten im weiteren Verlauf seine Wohnung, brachten ihn zu Boden und legten ihm die Handschließen an.
Anschließend wurde er zurück in die psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 12.08.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Betrunkener zu aggressiv für den Rettungswagen

Ein 40-jähriger Lette wurde Samstagmorgen in einem erheblich alkoholisierten Zustand am Bahnsteig des Mannheimer Hauptbahnhofs festgestellt. Am Ende wurde er unter Polizeibegleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht.
Als der Mann am Samstag gegen 02:00 Uhr durch die Bundespolizisten kontrolliert wurde, legte er umgehend ein beleidigendes und aggressives Verhalten an den noch so jungen Tag. Unter anderem ging er bereits während der Überprüfung mehrfach in bedrohlicher Weise auf die Beamten zu und deutete Kopfstöße in ihre Richtung an. Das Ganze wurde gekrönt durch eine Beleidigung auf sexueller Basis gegenüber einer Beamtin. Als dem Mann erklärt wurde, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen wird, zeigte er sich zunehmend unkooperativ. Aufgrund der Gefahr eines Angriffs durch den Letten, wurde er gefesselt. Sein Verhalten änderte sich auch in den Gewahrsamsräumen nicht. Um eine Eigengefährdung auszuschließen musste der Mann zusätzlich an den Füßen gefesselt werden. Das hinderte ihn jedoch trotzdem nicht daran, sich durch Schläge mit dem Kopf auf den Boden selbst zu verletzen.
Ein hinzugezogener Notarzt entschied, dass der 40-Jährige in ein Krankenhaus verbracht werden soll. Da sich sein Verhalten fortlaufend nicht änderte war ein Transport im Rettungswagen unter diesen Umständen jedoch nicht möglich. Der Notarzt musste ihm ein Beruhigungsmittel verabreichen, erst daraufhin konnte der Mann unter polizeilicher Begleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht werden. Auf ihn kommen nun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mit über 3 Promille bei der Bundespolizei übernachtet

Freitagabend wurde eine Streife der Bundespolizei über eine randalierende Person in einer Regionalbahn informiert. Der 37-jährige Deutsche verbrachte seine Nacht daraufhin im Gewahrsam der Bundespolizei.
Beim Eintreffen der Streife war der Zug bereits angekommen und die Reisenden ausgestiegen. Durch einen Hinweisgeber wurde auf die zuvor als randalierend gemeldete Person aufmerksam gemacht. Der 37-Jährige hatte seine persönlichen Gegenstände teilweise auf dem Bahnsteig verteilt und machte einen erheblich alkoholisierten Eindruck. Zu seinem Schutz entschieden sich die Beamten dazu, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Nachdem der Mann realisierte, dass die Polizei neben ihm steht und ihn nun mitnehmen möchte, versuchte er wegzulaufen.
Aufgrund seiner Alkoholisierung war dies jedoch wenig erfolgreich und der Mann konnte gefesselt werden. Dass er zu seinem Schutz die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen sollte, war dem Mann scheinbar nicht so recht. Während des Einsatzes beleidigte er die Beamten mehrfach und versuchte immer wieder zu entkommen. Auf der Dienststelle ergab ein Alkoholtest einen Wert von über 3 Promille.
Mit diesem Ergebnis konnte er sich schließlich in eine Zelle legen und seinen Rausch bis zum Morgen ausschlafen. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

Waldshut (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung zwischen Gästen und dem Security einer Gaststätte

Zwischen einer Besuchergruppe und Security-Mitarbeitern einer Gaststätte in der Waldshuter Innenstadt kam es in der Nacht zum Sonntag, 11.08.2019, zu einem handfesten Streit. Dabei wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Die Besuchergruppe flüchtete bei Eintreffen der Polizei, drei Tatverdächtigte konnten nach einer kurzen Verfolgung vorläufig festgenommen werden. Einer kam in Gewahrsam. Gegen 03:00 Uhr war es zum Streit gekommen, nachdem in der Gaststätte mehrere Gläser zu Bruch gingen. Die Situation eskalierte, die zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden angegriffen und verletzten sich dabei. Die Besuchergruppe flüchtete, drei Tatverdächtige im Alter von 24 bis 27 Jahren konnten von der Polizei festgehalten werden. Ein 27-jähriger kam in Gewahrsam, da er derart alkoholisiert war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte und sich sogar mehrmals im Streifenwagen erbrach. Einer der Verdächtigen beleidigte die Polizeibeamten. Auch dieser war merklich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 12.08.2019

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Oberhausener schlägt Passanten

Sonntagmorgen (11.8.) trafen Polizisten vor einer Sportsbar am Oberhausener Hauptbahnhof auf einen aufgebrachten 19jährigen Mann, der ihnen sofort aggressiv und völlig distanzlos entgegentrat. Ein 25jähriger Oberhausener berichtete den Polizisten, dass er von dem Mann kurz zuvor angegangen worden war. Der Unbekannte hatte ihn plötzlich aufgefordert stehen zu bleiben. Als er weiterging, ergriff ihn der Unbekannte am Arm und schlug ihm mit der Faust gegen das Kinn.
Sofort wurde der Angreifer von seinen Begleitern zurückgehalten, als im selben Augenblick auch schon die Polizisten eintrafen.
Der Aggressor weigerte sich seine Personalien anzugeben, worauf er gefesselt und zur Polizeiwache transportiert wurde. Dort versuchte er einen Kopfstoß anzubringen, der von den vorbereiteten Polizisten aber abgewehrt wurde.
Dem unter Alkoholeinfluss stehenden Mann wurde, nachdem seine Identität festgestellt wurde, eine Blutprobe entnommen. Die nächsten Stunden verbrachte er im Polizeigewahrsam.
Wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird er sich jetzt verantworten müssen.

PM des PP Oberhausen vom 12.08.2019

Cottbus (Brandenburg): Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

In der Stadtpromenade, der Puschkinpromenade, der Sandower Hauptstraße, in der Berliner Straße und auf dem Stadtring wurden am Sonntag und in der Nacht zum Montag von der Polizei Personen im Alter von 16 bis 39 Jahren angetroffen, die Drogen und Betäubungsmittelutensilien bei sich führten. Diese wurden von den Beamten sichergestellt und Ermittlungen eingeleitet. Ein 28-Jähriger war mit den Maßnahmen der Polizisten nicht einverstanden, leistete in der Berliner Straße gegen 18:45 Uhr Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Der Mann musste gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.08.2019

Burghausen (Bayern): Renitenter Patient – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Nach einem Sturz im Bereich Tittmoning musste am Samstag nachmittag ein 56-jähriger Burgkirchner zur ärztlichen Versorgung in die Kreisklinik Burghausen eingeliefert werden. Weil ihm die Behandlung aber zu lange dauerte verließ er die Klinik und legte sich in ein Gebüsch zum Schlafen. Dem Personal gegenüber zeigte er sich völlig uneinsichtig, woraufhin gegen 19.00 Uhr eine Streife der Polizei Burghausen zum Einsatz kam. Der gegenüber setzte sich sein Verhalten – wenig gesprächig, dafür umso aggressiver – fort. Nachdem er einen Beamten mit einem Griff an die Schutzweste zu sich ziehen wollte, wurde er auch unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht, wo er noch weiter um sich schlug und eine Beamtin an der Hand leicht verletzte. Letztlich musste der deutlich alkoholisierte Patient zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

Burghausen (Bayern): Ruhestörung – Beleidigung – Widerstand

Eskaliert ist am Samstag abend gegen 23.00 Uhr eine Ruhestörung in einem Anwesen in der Unghauser Straße. Zwei Bewohner hatten wohl schon geraume Zeit lautstark geschrien und unter schwankender Stimmung auch Streitigkeiten ausgetragen, der weibliche Part soll dabei auch eine Mitbewohnerin im Haus in ungewöhnlicher Lautstärke übelst beleidigt haben. Letztlich war die Polizei hinzugerufen worden. Beiden Beamten gegenüber blieb die 61-jährige absolut uneinsichtig und sollte schließlich in Gewahrsam genommen werden, was unter heftigster Gegenwehr mit Schlägen und Tritten erst mit Hilfe einer zweiten Streifenbesatzung gelang. Bilanz auf Seiten der Polizei: ein Beamter mit einer Risswunde sowie eine Beamtin mit einem deutlichen Hämatom am Oberarm, der von einem kräftigen Biss der 61-jährigen herrührt.
Ihr 55-jähriger Lebens- und Streitpartner schlug sich im Streit mit der Polizei auf ihre Seite, attackierte seinerseits die Beamten und konnte erst nach Einsatz des Pfeffersprays gebändigt werden.
Beide verbrachten die anschließende Nacht zusammen, bei der Polizei, allerdings in getrennten Hafträumen.
Beide müssen sich wegen Tätlichen Angriff und Widerstand verantworten, die Frau zusätzlich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten nach Widerstand verletzt

– Sonntagmorgen, um 03:35 Uhr, riefen Zeugen die Polizei zur Hagener Straße, in der mehrere Randalierer parkende Autos beschädigten. Zwei Polizisten kontrollierten eine Personengruppe, die für die Tat in Frage kam, auf der Feithstraße. Ein 17-Jähriger aus der Gruppe kam den Anweisungen der Beamten wiederholt nicht nach und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei schlug der Jugendliche einen Beamten, ging gemeinsam mit dem Polizisten zu Boden und würgte diesen. Auch stieß er auf dem Weg in die Gewahrsamszelle Drohungen und Beleidigungen aus. Zwei eingesetzte Polizisten zogen sich bei der Ingewahrsamnahme leicht Verletzungen zu, blieben aber dienstfähig.
Den 17-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

Bedburg-Hau (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger leistet Widerstand nach Körperverletzung

Am Samstag (10. August 2019) gegen 03:00 Uhr kam es im Festzelt in Qualburg an der Koppelstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung, gefolgt von einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Ein 26-Jähriger aus Bedburg-Hau näherte sich im Zelt zunächst einer Gruppe anderer Gäste. Plötzlich nahm er sich einen Feuerlöscher und sprühte den Inhalt in Richtung eines 18-Jährigen und einer Gleichaltrigen, beide ebenfalls aus Bedburg-Hau. Sie wurden von dem Löschmittel im Gesicht getroffen und klagten anschließend über Atembeschwerden. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort führten den 26-Jährigen daraufhin nach draußen vor das Zelt und informierten die anwesenden Polizeibeamten. Der 26-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv und beleidigte die Security-Mitarbeiter sowie die Polizisten. Als er einem der Beamten einen vorher ausgehändigten Ausweis wieder entreißen wollte, wurde der 26-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert, wogegen er sich stark sperrte.
Die Polizisten führten ihn anschließend zum Einsatzwagen, auch dagegen leistete er Widerstand. Von der Rückbank aus beleidigte er die Beamten mehrfach. Auf der Wache in Kleve wurde dem augenscheinlich alkoholisierten 26-Jährigen eine Blutprobe entnommen.
Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.

PM der KPB Kleve vom 12.08.2019

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Raser hinterher gemessen

Mit gemessenen stolzen 99 km/h raste ein 31-jähriger Autofahrer am Samstagmorgen auf der Attendorner Straße von einer Laser-Messstelle der Polizei davon. 50 km/h sind erlaubt.
Der Fahrer rechnete offenbar nicht damit, dass die Polizei auch das Tempo von Fahrzeugen messen kann, die sich entfernen. Gegen 9.20 Uhr war der BMW-Fahrer zunächst vorschriftsmäßig mit 50 km/h in die Kontrolle gefahren. Doch beim Passieren der Kontrollstelle ließ er den Motor aufheulen und gab Gas. In 268 Metern Entfernung protokollierte der messende Polizeibeamte die 99 km/h. Der Fahrzeugführer war jedoch zunächst einmal über alle Sauerländer Berge in Richtung Attendorn.
Man sieht sich jedoch immer mehrmals im Leben: Eineinhalb Stunden später entdeckten die Polizeibeamten den Fahrer in seinem BMW auf der Oestertalstraße wieder. „Was willst du von mir?“, raunzte er die Polizisten an. Eine Antwortet wartete er allerdings erst gar nicht ab und wurde aggressiv. Die Beamten schrieben schließlich eine Anzeige.
Abzüglich der Toleranz von drei Stundenkilometern werden 46 km/h zu viel gewertet. Das macht ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.08.2019

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Mann widersetzt sich Polizeikontrolle – Skoda-Fahrerin gesucht

Unmögliches Verhalten legte ein 28-jähriger Fahrer eines Mercedes am Freitagnachmittag auf einer Landesstraße zwischen Großrinderfeld und Tauberbischofsheim an den Tag. Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr der junge Mann an einer Polizeistreife vorbei in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim. Immer wieder beschleunigte er sein Fahrzeug auf circa 150 km/h. Im weiteren Verlauf seiner rasanten Fahrt fuhr er einem Skoda sehr dicht hinten auf und bedrängte damit womöglich die Fahrerin. Kurz danach überholte er das Auto. Die Streife nahm die Verfolgung auf und gab dem Mann mit Blaulicht und der Aufschrift „Stopp Polizei“ zu verstehen, dass sie ihn kontrollieren möchten. Der 28-Jährige reagierte darauf nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst als die Beamten den Mercedes überholten, fuhr der Fahrer an einem Parkplatz rechts ran. Während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen der Beamten. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kam es zu Widerstandshandlungen, sodass zwei Beamte leicht verletzt wurden. Im Fahrzeug fanden die Ordnungshüter Marihuana und eine leere Bierdose. Dies war vermutlich die Erklärung seines Verhaltens. Aus diesem Grund musste er die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten, wo er erneut massiven Widerstand leistete. Mit mehreren Anzeigen muss der 28-Jährige nun rechnen. Die Polizei sucht nun die Skoda-Fahrerin, welche möglicherweise durch das Auffahren bedrängt wurde. Diese soll sich unter der Telefonnummer 09341 810 an das Polizeirevier Tauberbischofsheim wenden.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

Öhringen (Baden-Württemberg): Junger Randalierer verliert Handy

Am Sonntagabend, kurz nach 23 Uhr, war eine Gruppe junger Männer im Öhringer Nußbaumweg lautstark unterwegs. Einer von ihnen trat gegen den Außenspiegel eines VW Golf und richtete Sachschaden an. Ein Anwohner bemerkte das Treiben und störte die Randalierer. Bei deren Flucht verlor einer von ihnen sein Smartphone. Die alarmierte Polizeistreife fand das Handy und stellte es sicher. Der Verlierer hatte sich wohl gedacht, dass sein IPhone bei der Polizei abgegeben worden sein könnte. Er klingelte nämlich gegen 1.45 Uhr auf dem Polizeirevier und wollte das Handy abholen. Dass dies aus naheliegenden Gründen zunächst als Beweismittel beschlagnahmt bleiben musste, leuchtete dem stark betrunkenen 24-Jährigen offenbar nicht ein. Nachdem die Diskussionen mit den Polizeibeamten schließlich von seiner Seite aus handgreiflich wurden und er sich auch nicht beruhigen ließ, musste der junge Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Auf ihn kommen nun gleich mehrere Anzeigen zu. Die Ermittlungen bezüglich der Sachbeschädigung dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

Öhringen (Baden-Württemberg): Nacht in Zelle verbracht

Offenbar zum Schlägern aufgelegt war ein 39-Jähriger in der Nacht zum Samstag in Öhringen. Gegen 2.10 Uhr war der stark alkoholisierte Mann auf der Bahnhofstraße zu Fuß unterwegs und wollte dort auf eine Gruppe von Passanten losgehen. Drei junge Männer aus der angegriffenen Gruppe hielten den Streithahn fest und verständigten die Polizei. Weil der 39-Jährige weiterhin äußerst aggressiv agierte, nahmen ihn die Beamten mit auf das Polizeirevier, wo er seinen Rausch in einer der Gewahrsamszellen ausschlafen durfte.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

Stuttgart (Baden-Württemberg): Dreiergruppierung entwendet Bauzaun und leistet Widerstand

Ein 26-Jähriger hat sich am Samstagmittag (10.08.2019) gegen 12:00 Uhr den Maßnahmen von Bundespolizisten im Stuttgarter Hauptbahnhof widersetzt und zuvor in Begleitung von zwei weiteren Tätern im Alter von 25 und 29 Jahren einen Bauzaun entwendet. Beamte der Bundespolizei trafen die drei Männer nach einem Bürgerhinweis mitsamt des Bauzaunes in der Klett-Passage an und unterzogen diese zunächst einer polizeilichen Kontrolle. Die Personen sollten in der Folge für weitere strafprozessuale Maßnahmen auf das Polizeirevier verbracht werden. Hierbei versuchte sich ein 26-jähriger Mann aus der Kontrolle zu entziehen und wurde daher gefesselt. Zudem lies sich der deutsche Staatsangehörige auf dem Weg zum Polizeirevier mehrfach fallen und stemmte sich gegen die Laufrichtung. Die eingesetzten Beamten verblieben allesamt unverletzt. Die Herkunft des Bauzaunes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die drei Tatverdächtigen müssen nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls rechnen. Zudem wurde gegen den 26-jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zeugen, welche sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +4971189903200 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 12.08.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Essen: Respektloses und beleidigendes Verhalten gegenüber der Polizei führt zu Strafanzeige- Privates Video in den sozialen Medien bereits zigtausend Mal angeklickt

45138 E.- Ostviertel: Donnerstagabend (8. August 2019, gegen 21 Uhr) fuhr ein uniformierter 42-jähriger Bundespolizist über die Steeler Straße zur Arbeit. Kurz hinter der Autobahnbrücke über die A 40 in Richtung Innenstadt soll er von einer dort stehenden Person (27) beleidigt worden sein. Er stoppte sofort den Wagen und ging zurück zu der Bushaltestelle vor der Hausnummer 125. Als er die Person ansprach, kam ein weiterer, bis dahin vermutlich unbeteiligter Mann (30) hinzu.
Sofort entstand eine sehr aggressive und respektlose Situation gegenüber dem einschreitenden Polizisten. U.a. bezichtigten ihn die Männer, betrunken zu sein. Kurz darauf alarmierten sie über den Notruf die zuständige Essener Polizei und zeigten den Bundespolizisten wegen Nötigung und dem Verdacht der Trunkenheit an.
Nach Feststellung ihrer Personalien suchten die Beamten sofort die Dienststelle des angeschuldigten Polizisten auf. Er schilderte den Landespolizisten den Ablauf aus seiner Sicht und gab an, keinen Alkohol getrunken zu haben. Der freiwillig durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Nach Abschluss der Befragung setzte er seinen Dienst fort. Vermutlich ein Anwohner stellte später ein Video in die sozialen Netzwerke, welches rasant schnell geteilt und bereits zigtausend Mal angeklickt und kommentiert wurde. Die Aufnahme ist bereits polizeilich gesichert und wird, wie vermutlich auch das zusätzlich aufgenommene Beweisvideo des beteiligten Zeugen, in die Strafverfolgung aufgenommen. Von den drei beteiligten Männern ist nur eine Person strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten. Die beiden anderen Personen sind den Strafverfolgungsbehörden wegen Eigentums.- Gewalt.- und Rauschgiftdelikten hinlänglich bekannt. Mögliche Zeugen des Vorfalls, Passanten, Autofahrer und Anwohner werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizei Essen unter der Rufnummer 0201/829-0 zu berichten.

PM der POL Essen vom 12.08.2019

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und massiven Widerstand geleistet

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es zu heftigen Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten im Nürnberger Westen. Der mutmaßliche Täter weigerte sich zuvor, eine Gaststätte zu verlassen.
Gegen 08:00 Uhr verständigte der Betreiber einer Gaststätte in der Leopoldstraße die Polizei, da sich ein Gast weigerte, zu gehen. Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West trat der 47-jährige Tatverdächtige den Beamten sofort äußerst aggressiv gegenüber. Er machte einen stark alkoholisierten Eindruck, ging mit aggressiver Körperhaltung und erhobenen Händen auf die Polizisten zu und gestikulierte wild um sich.
Da sich die Beamten einem Angriff unmittelbar bevor sahen und der Mann sich weiterhin weigerte, den polizeilichen Anordnungen Folge zu leisten, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden. Dagegen wehrte sich der 47-Jährige massiv und beleidigte die Polizisten mit diversen Schimpfwörtern.
Schließlich konnten die Beamten den Mann zur Polizeiinspektion verbringen, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Auch gegen diese Maßnahme wehrte sich der Mann erheblich
Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.
Der Tatverdächtige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – verantworten. Er befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

PM des PP Mittelfranken vom 12.08.2019

Brieselang (Brandenburg): Mann stört polizeiliche Maßnahmen

Polizeibeamte wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Körperverletzungsdelikt auf einem Festgelände in der Thälmannstraße nach Brieselang gerufen. Dort stieß ein 27-jähriger Tatverdächtiger eine 18-Jährige zu Boden, sodass diese auf dem Gehweg aufschlug und sich Verletzungen zuzog. Bei der Sachverhaltsklärung vor Ort wurden die Polizisten immer wieder durch einen weiteren 20-jährigen Mann beleidigt und in der Ausübung ihrer Arbeit behindert. Dem Störenfried wurde ein Platzverweis erteilt, dem der Mann auch Folge leistete. Während weiterer Prüfungshandlungen im Rahmen der Anzeigenaufnahme der Körperverletzung, trafen die Polizisten den 20-Jährigen kurz darauf noch ein weiteres Mal auf dem Bahnhofsvorplatz an. Auch hier trat der Tatverdächtige aggressiv und unkooperativ auf. Da die Beamten zuvor keine Zeit hatten die Personalien des Mannes aufzunehmen, beabsichtigten sie dies nun nachzuholen. Der junge Mann wollte sich jedoch zuvor entfernen und wurde aufgefordert seine Identität bekannt zu geben. Der Tatverdächtige ging nun mit erhobener Faust auf einen der Polizisten los, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht wurde. Er wehrte sich aktiv gegen die Maßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes konnten auch noch geringe Mengen betäubungsmittelähnliche Substanzen festgestellt werden. Die Kollegen entließen den Mann nach einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

Zossen (Brandenburg): Widerstand nach Störung der Religionsausübung

1999 Landkreis Teltow-Fläming, Zossen, Kirchplatz, Kirche / Sonntag, 11.08.2019, 11:00 Uhr
Die Polizei in Zossen musste gestern Mittag gegen 11:00 Uhr in der Kirche auf dem Kirchplatz in Zossen tätig werden. Eine Verantwortliche bat um Hilfe bei der Durchsetzung eines bestehenden Hausverbotes gegen einen 59-Jährigen. Dieser hatte sich trotz eines Hausverbotes mit einem Klappstuhl neben das Taufbecken gesetzt und verließ die Kirche trotz wiederholter Aufforderung während einer Predigt nicht. Auch die Polizeibeamten baten den Mann anfänglich die Kirche selbstständig zu verlassen, was der Tatverdächtige ablehnte und ankündigte sich gegen Folgemaßnahmen der Polizei zu wehren. Die Beamten brachten den Mann schließlich unter der Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus der Kirche. Während der Maßnahme trat der Tatverdächtige nach den Beamten und einer Verantwortlichen der Kirche. Die Frau und ein Beamter wurden hierbei leicht verletzt. Der Mann wurde schließlich in den Gewahrsam der Inspektion Teltow-Fläming gebracht. Eine Mitteilung an den sozialpsychiatrischen Dienst erfolgte, da der Tatverdächtige ein psychisch auffälliges Verhalten zeigte.
Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

Hennigsdorf (Brandenburg): Polizeibeamten geschlagen

Bei einem Einsatz in der Schönwalder Straße wurde gestern gegen 02.10 Uhr ein Polizeibeamter von einem 34-jährigen Oberhaveler geschlagen. Der Beamte wurde nicht verletzt und blieb weiter dienstfähig. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 12.08.2019

Erfurt (Thüringen): Drogen in Gulli

Erfurter Polizisten beabsichtigen, Sonntagnachmittag einen 21-jährigen Fahrradfahrer in der Johannesvorstadt zu kontrollieren. Der junge Mann dachte aber gar nicht daran anzuhalten und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten fassten den Mann. Der wehrte sich aber so heftig, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Dabei verletzte er die beiden Polizisten. Während der Auseinandersetzung ließ der 21-Jährige ein Tütchen in einem Gulli verschwinden. Die Feuerwehr rückte an, um das Tütchen aus dem Schacht zu bergen. Darin befanden sich mehrere Gramm Marihuana. Das brachte den jungen Mann gleich mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der LPI Erfurt vom 12.08.2019

Wiesbaden (Hessen): Randalierer festgenommen

Am Samstag, gegen 11:30 Uhr, wurde der Polizei eine randalierende Person im Hausflur in Wiesbaden-Dotzheim in der Straße „Hasenspitz“ gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeibeamten wurde ein 50-jähriger alkoholisierter Mann angetroffen. Dieser wollte den Anweisungen der Beamten nicht folgen und reagierte aggressiv. Des Weiteren versuchte er die Polizisten zu treten und zu schlagen. Aus diesem Grund wurde er im Hausflur festgenommen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt.
Dieser ergab einen Wert von ca. 2,0 Promille. In der Folge wurde bei dem 50-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 12.08.2019

Hemmoor (Niedersachsen): Psychisch Auffälliger wütet in Hemmoor – 38-Jähriger nach Gewaltausbruch eingewiesen

Samstagnacht wütete ein 38-jähriger Lüneburger in Hemmoor. Zunächst hat der offenkundig verwirrte Mann versucht, sich auf der Stader Straße (B 73) von dort passierenden Lkw und Pkw überfahren zu lassen. Anschließend hat er die eingesetzten Polizeibeamten aufgefordert, ihn zu erschießen. Er schlug und trat um sich und verletzte drei Polizeibeamtinnen und zwei Polizeibeamte teils erheblich. Auf den Einsatz von Reizgas reagierte der psychisch Auffällige nicht.
Der 38-Jährige schlug und trat gegen Streifenwagen und entkleidete sich komplett. Er rannte in ein Wohnhaus und schlug auf eine Frau ein. Er rannte nackt umher, bis er schließlich unter massivem Widerstand unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamter überwältigt und in Gewahrsam genommen werden konnte. Der äußerst aggressive 38-Jährige ist noch in der Nacht in eine Fachklinik eingewiesen worden. Kurz zuvor hatte er eine solche nach Polizeikenntnis erst selbstständig verlassen.
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind oft extremen und außergewöhnlichen Belastungssituationen ausgesetzt. Ein solches Ausmaß an Aggression und Gewalt ist aber auch für sie eine nicht alltägliche Situation.
Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen machen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Hemmoor (Tel.: 04771 – 6070) oder in Cuxhaven zu wenden (Tel.: 04721 – 5730).

PM der PI Cuxhaven vom 12.08.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Zwei Männer greifen Polizisten an

In der Nacht auf Samstag wurden Polizisten in Karlsruhe von zwei jungen Männern angegriffen. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe Marktplatz wurde gegen 02:40 Uhr auf einen 19-Jährigen aufmerksam, der vor einer Diskothek in der Hirschstraße laut herumschrie und Besucher der Disco anpöbelte. Als die Beamten den Mann aus dem Streifenwagen heraus ansprachen, reagierte dieser sofort aggressiv und beleidigend.
Als die Polizisten daraufhin ausstiegen, um den 19-Jährigen zu kontrollieren, ging dieser auf die Beamten los. Der sich vehement wehrende Mann konnte von den Beamten schließlich überwältigt und vorläufig festgenommen. In der Zwischenzeit kam ein 21-jähriger Verwandter des 19-Jährigen hinzu, der zunächst von weiteren Anwesenden zurückgehalten werden konnte. Er riss sich jedoch los und ging ebenfalls auf die Polizeibeamten los. Er konnte von Beamten zu Boden gebracht und festgehalten werden. Dennoch trat er mehrfach um sich, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde.
Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurden die beiden alkoholisierten Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie werden sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 12.08.2019

Leipzig (Sachsen): Wenn der Spaß aufhört!

Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung hatten Polizeibeamte am Sonntagabend mit einer Gruppe junger Frauen. Die 17- bis 23-Jährigen fuhren mit Fahrrädern auf der Lützner Straße. Als ein Polizeifahrzeug vorbeifuhr, zeigte eine 19-Jährige mit beiden Händen den „Stinkefinger“. Als die Beamten hielten, um die Personalien festzustellen, filmte eine 23-Jährige die Beamten aus nächster Nähe. Als die Beamten daraufhin die Kamera an sich nahmen, eskalierte die Situation. Mehrere Frauen der Gruppe wurden handgreiflich und versuchten, die Kamera wieder an sich zu bringen. Die 19-Jährige schlug einem Beamten (m/26) mit einer Gehhilfe auf den Kopf. Dieser wurde leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Das Unterfangen misslang jedoch, die Kamera konnten sie nicht wieder erlangen. Stattdessen stellten die Beamten fest, dass die Frauen einen Gewehr-ähnlichen Gegenstand, eine sogenannte Anscheinswaffe, mit sich führten. Wie sich herausstellte, war die Gruppe unterwegs, um eine sogenannte „Bucket-List“ abzuarbeiten, anlehnend an einen Hollywoodfilm. Ein Spiel also. Ein Punkt darauf soll das „Sitzen in einem Polizeiauto“ gewesen sein. Zu diesem Zwecke hätte die 19-Jährige die Beamten bewusst provoziert. Letztlich gab es Anzeigen wegen Beleidung, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung. Ein Atemalkoholtest bei der 19-Jährigen ergab knapp 1,6 Promille. Sowohl die Anscheinswaffe als auch die Speicherkarte der Kamera wurden beschlagnahmt. Nun wird geprüft, ob das Filmen der Beamten strafbewährt ist und ob die Gruppe im Vorfeld weitere strafbare Handlungen begangen und sich dabei gefilmt hatte. Nach der Identitätsfeststellung wurden alle vor Ort entlassen.

PM der PD Leipzig vom 12.08.2019

Weingarten Baden-Württemberg): Beleidigung von Polizeibeamten

Einem 72-jährigen Tatverdächtigen, dem am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr nach einer Trunkenheitsfahrt im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden sollte, ließ sich im Rahmen der Maßnahmen der Polizei dazu hinreißen, sich gegen die Entnahme der Blutprobe zu wehren und die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Die Blutprobe wurde dem 72-Jährigen unter Zwang entnommen, wegen der vor dem Klinikpersonal ausgesprochenen Beleidigungen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beschlagnahme des Führerscheins des 72-Jährigen war entbehrlich, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

Aulendorf (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Bereich einer Gaststätte in der Bachstraße griff ein 21-jähriger Mann in der Nacht zum Samstag gegen 01.45 Uhr aus nichtigem Anlass einen 19-Jährigen an. Der Geschädigte wurde durch den Angreifer geschlagen und verletzt. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten am Tatort eintrafen, hatte sich der Tatverdächtige bereits entfernt. Nach der Aufnahme des Sachverhalts und Sicherstellung der Versorgung des Verletzten wurde die Fahndung nach dem Tatverdächtigen aufgenommen. Dieser konnte schließlich in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen werden. Gegen die Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, was den Einsatz von Reizstoff und Fesselwerkzeug erforderte. Weiterhin ließ sich der 21-Jährige dazu hinreißen, die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Er wurde bis zu seiner Beruhigung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Weingarten untergebracht.
Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung von Polizeibeamten eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

Bad Waldsee (Baden-Württemberg): Ruhestörung und Beleidigung

Wegen zu lauter Musik aus einem Wohngebiet wurde die Polizei in der Nacht zum Sonntag gegen 00.00 Uhr gerufen. Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten trafen im Rahmen der Überprüfung auf eine Hochzeitsfeier an einer Privatadresse, auf der mit lauter Musik gefeiert wurde. Der angetrunkene Bräutigam stellte die Musik leiser. Er ließ sich dazu hinreißen, die eingesetzten Polizeibeamten vor seinen Hochzeitsgästen zu beleidigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach einem Besuch auf der Allgäuer Festwoche

Am Sonntagabend, gegen 22:30 Uhr, wurde ein 29-jähriger Mann vom Sicherheitsdienst der Festwoche verwiesen. Der alkoholisierte Mann wurde zunehmend aggressiver und verließ den Bereich vor dem Festwochenzugang erst, nachdem er einer uniformierten Streife ansichtig wurde. Kurze Zeit später kehrte der Mann jedoch an die Örtlichkeit zurück. Als die Beamten die Türen des uniformierten Dienstfahrzeuges öffneten, um auszusteigen, rannte der alkoholisierte Mann mit vollem Körpereinsatz gegen die sich öffnende Beifahrertür. Im Anschluss daran flüchtete er in einen Hinterhof, in welchem er kurze Zeit später von den Beamten angetroffen werden konnte. Auf der Fahrt zur Dienststelle bedachte der 29-jährige die Beamten noch mit diversen Kraftausdrücken. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die restliche Nacht in den Haftzellen der Polizei Kempten. Die eingesetzten Beamten wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Am Dienstfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Den Täter erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Suizidversuch

Am Sonntagvormittag versuchte ein 65-jähriger Mann sich das Leben zu nehmen. Vom hinzugerufenen Rettungsdienst wollte er sich anschließend nicht helfen lassen. Auf die herbeigerufene Streife reagierte er sofort aggressiv. Auch nach einem längeren Gespräch wollte er sich nicht freiwillig in eine Klinik begeben. Als die Beamten ihn mit Zwang in den bereitstehenden Krankenwagen bringen wollten, leistete er heftigen Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen. Er musste gefesselt werden. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen versuchter Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

Günzburg (Bayern): Versuchter Pkw-Diebstahl und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Samstag stieg ein 28-Jähriger kurz nach Mitternacht in der Heidenheimer Straße in einen Pkw ein, welcher nicht ihm gehörte und fuhr davon. Das Fahrzeug war unversperrt und der Schlüssel steckte. Der Pkw-Besitzer, welcher sich einige Meter von seinem Pkw entfernt aufhielt, bemerkte, dass sein Fahrzeug entwendet wurde und nahm zusammen mit einem Freund mit dessen Pkw die Verfolgung auf. Der 28-Jährige lenkte den gestohlenen Pkw in einen Feldweg und blieb dort stehen. Anschließend stieg er aus dem Pkw aus und versuchte zu fliehen. Er konnte jedoch von dem Fahrzeugeigentümer und dessen Freund festgehalten werden. Dem unbekannten Beifahrer in dem gestohlenen Pkw gelang die Flucht. Durch die zwischenzeitlich verständigte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte nach deren Eintreffen festgestellt werden, dass der 28-Jährige und mutmaßliche Pkw-Dieb deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Eine erste Überprüfung ergab einen Alkoholwert von mehr als zwei Promille. Zum Zweck einer Blutentnahme wurde der 28-Jährige zur Polizeiinspektion Günzburg verbracht. Während der Fahrt zur Polizeiinspektion versuchte der Mann die Türe des Streifenfahrzeuges zu öffnen, um zu flüchten. Aufgrund der aktivierten Türsicherung misslang ihm dies. Daraufhin wurde der 28-Jährige immer aggressiver und schlug mehrfach mit den Händen gegen den Dachhimmel des Dienstfahrzeuges. Schließlich weigerte er sich bei der Polizei aus dem Streifenwagen auszusteigen und begann, um sich zu schlagen. Letztlich konnte der Mann nur unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus dem Dienstfahrzeug verbracht und musste schließlich dabei auch gefesselt werden. Die beiden Polizeibeamten wurden bei den Widerstandshandlungen des 28-Jährigen leicht verletzt. Der 28-Jährige zog sich ebenfalls eine leichte Verletzung zu. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Diebstahls, der Trunkenheit im Verkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

Kaufbeuren (Bayern): Minderjährige sexuell belästigt und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagnachmittag erreichte die Polizei Kaufbeuren ein Notruf aus einem Verbrauchermarkt in der Kaufbeurer Innenstadt.
Ein äußerst aggressiver Mann hatte dort zuvor zwei jugendliche Mädchen unsittlich angefasst und diese über einen längeren Zeitraum im Markt belästigt, bis ein Mitarbeiter des Marktes dazwischen ging. Im Anschluss kam der Sicherheitsdienst des Marktes hinzu. Auch zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der Mann noch äußerst aggressiv und ging mit einer Flasche auf sie los. Deshalb wurde er zu Boden gebracht. Als die Polizeistreife eintraf, versuchte dieser von Beginn an die Beamten zu treten und zu schlagen. Daraufhin musste er weiterhin am Boden fixiert und gefesselt werden. Auch nachdem er gefesselt war, leistete der Mann im Anschluss weiter massiven Widerstand und wollte sich nicht zum Dienstfahrzeug verbringen lassen, sodass er getragen werden musste. Als der Mann in die Haftzelle verbracht worden war, urinierte er aus der Zelle heraus in den Gang in Richtung der Polizeibeamten und beleidigte diese. Ein Polizeibeamter wurde während der Widerstandshandlungen leicht verletzt. Den Herrn erwarten nun diverse Anzeigen und eine Nacht in Gewahrsam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

Zivilbeamte der Polizei Köln haben am Samstagnachmittag (10. August) in Köln-Klettenberg drei mutmaßliche Einbrecher (w22, m21, m19) auf frischer Tat beobachtet und vorläufig festgenommen. Als sich die Ermittler zu erkennen gaben, flüchteten die jungen Tatverdächtigen in unterschiedliche Richtungen. Die Polizisten holten alle drei ein und überwältigten sie. Einer der Festgenommenen verletzte einen Polizisten durch einen Schlag mit dem Ellenbogen im Gesicht. Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung trafen die Ermittler auf zwei weitere Männer (27, 45), die beide per Haftbefehl gesucht wurden.

Die wegen unterschiedlicher Delikte hinreichend polizeibekannten drei Tatverdächtigen waren den Fahndern bereits in Longerich aufgefallen, als sie augenscheinlich ein Wohngebiet ausbaldowerten.
Unbemerkt folgten die Polizisten dem Trio, das mit der Bahn nach Klettenberg fuhr. Dort verschwanden die drei kurz darauf in einem Hauseingang in der Siebengebirgsallee. Die Beamten forderten Verstärkung an und umstellten den Tatortbereich. Knapp eineinhalb Stunden später verließen die Verdächtigen das Mehrfamilienhaus mit Schmuck als Beute.

Nach bisherigen Ermittlungen waren sie in die Dachgeschosswohnung eingestiegen und hatten diese durchwühlt. In einer Erdgeschosswohnung blieb es beim Versuch.

Die Frau und ihr 21-jähriger Komplize sitzen derweil in Untersuchungshaft. Der dritte Mittäter konnte nach seiner Vernehmung die Wache wieder verlassen. Die beiden Männer, die bei der Durchsuchung angetroffen wurden, gingen ebenfalls in Haft.

PM der POL Köln vom 12.08.2019

Ein junger Mann wollte am Sonntagmorgen (11.08.2019) in einer Polizeizelle Freitod begehen. Beamte der PI Nürnberg-Mitte konnten das verhindern.

Der Mann wurde in der Nacht von der Bundespolizei den Beamten in der Schlotfegergasse übergeben. Vorausgegangen waren mehrere Vergehen und Ordnungswidrigkeiten, die er im Bereich des Nürnberger Hauptbahnhofes begangen hatte. Auf Grund seines aggressiven Gebarens musste er gegen 01:15 Uhr in einer Zelle arretiert werden.

Wenig später bemerkten Beamte bei der vorgeschriebenen Zellenkontrolle, dass sich der Mann strangulierte. Dies wurde sofort unterbunden und ein Notarzt gerufen. Er konnte wenig später keinerlei Verletzungen attestieren.

Auf Grund seines psychischen Zustandes wurde der Unverletzte in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.08.2019

Am Sonntagmittag hat sich in Görlitz ein schwerer Unfall zwischen einem Streifenwagen und einem Skoda ereignet. Die Beamten des örtlichen Polizeireviers waren auf der Girbigsdorfer Straße mit Blaulicht zu einem Einsatz unterwegs, als in Höhe der Einmündung Am Klinikum ein Skoda einbog. Die Pkws kollidierten und prallten in der Folge noch gegen zwei weitere Autos, welche bei einem Autohandel ausgestellt waren. Zum Glück blieben alle Beteiligten unverletzt. Der entstandene Schaden wurde auf einen hohen fünfstelligen Betrag geschätzt. Die Klärung der Unfallumstände und Bearbeitung haben Beamte eines anderen Polizeireviers übernommen.

PM der PD Görlitz vom 11.08.2019

Bremen: Vorläufiges Resümee des Fußballeinsatzes

Am Samstagabend fand das DFB-Pokalspiel zwischen dem Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen im Weserstadion statt. Die Polizei blickt auf einen arbeitsreichen Abend zurück, der neben fußballtypischen Straftaten unter anderem auch zwei verletzte Beamte zur Folge hatte.
Die Anreise der Delmenhorster Fans verlief friedlich. Im Laufe der Fußballpartie kam es im Block der Werder-Fans zweimal zum Abbrennen von Pyrotechnik (Rauchbomben und sogenannte Bengalos). Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Nach dem Spiel verlief die Abreise der Delmenhorst-Fans erneut friedlich. Bei der Begleitung einer Gruppe von Werder Ultra-Fans, welche anfangs auch friedlich verlief, kam es im Bereich der Harzburger Straße zu einem massiven Angriff auf Polizeibeamte. Ein bislang unbekannter Mann kletterte zunächst auf das Dach eines am Straßenrand geparkten Autos und trat plötzlich einem nebenher laufenden Beamten mit voller Wucht gegen den Kopf. Der Polizist erlitt Kopfverletzungen und blieb zunächst benommen am Boden liegen. Er war nicht mehr dienstfähig. Einschreitende Unterstützungskräfte, die den Unbekannten festnehmen wollten, wurden daraufhin aus der Gruppe der Ultras heraus massiv mit Steinen beworfen und mit Stangen attackiert. Eine Beamtin wurde durch einen Steinwurf verletzt. Durch den Einsatz von Pfefferspray und das Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte die Situation beruhigt werden. Es konnten keine Tatverdächtigen mehr festgestellt werden. Es wurden Strafanzeigen wegen des schweren Landfriedensbruchs sowie der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Der Tatort wurde abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zeugen des Vorfalls in der Harzburger Straße und alle, die Hinweise auf den oder die Täter liefern können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden. Personen, die im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden ebenfalls gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

PM der POL Bremen vom 11.08.2019

Prüm (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit Verletzten / mehreren Körperverletzungen / Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Freitag, 10.08.2019, 23:45 Uhr, ereignete sich in Hallschlag, an der Kreuzung Lindenstraße / Trierer Straße, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Der Fahrer eines PKW Dacia missachtete hierbei die Vorfahrt des auf der Trierer Straße fahrenden PKW Audi. Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin im Audi verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Unfallort kam es im weiteren Verlauf zu insgesamt vier Körperverletzungen durch den alkoholisierten Fahrer des PKW Dacia. Zunächst schlug dieser dem Fahrer des PKW Audi in das Gesicht. An der Unfallstelle hielt ein zufällig vorbeikommender Ersthelfer, welchem mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Zwei weitere Ersthelfer, welche wenig später am Unfallort eintrafen, wurden ebenfalls von dem Unfallbeteiligten geschlagen.
Zwei der Ersthelfer mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen durch die Schläge mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamten von dem Mann beleidigt. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,96 Promille. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Beleidigung wurden gegen den Mann eingeleitet.
Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle Prüm unter der Telefonnummer 06551-9420 oder per Email (pipruem@polizei.rlp.de) zu melden.

PM der PD Wittlich vom 11.08.2019

Lichtenfels (Bayern): Randalierer beschäftigt stundenlang die Polizei

Zu einem Einsatz am Bahnhof mussten die Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels am Samstag gegen 19.30 h ausrücken, weil dort eine randalierende Person aufgefallen war. Ein 29-jähriger Lichtenfelser war völlig ausgetickt, hatte gegen Sachen getreten und einen Mülleimer ausgeleert. Bei der Ansprache reagierte er sofort aggressiv und unkooperativ. Trotzdem wurde ein Alkotest durchgeführt, der einen Wert von 1,8 Promille ergab. Nach dem Test warf der Mann das Mundstück provokant vor den Beamten auf den Boden. Er wurde aufgefordert, dieses aufzuheben und wegzuwerfen, was er aber verweigerte. Folglich musste der Abfall von den Beamten aufgehoben werden. Der Betroffene wurde allerdings wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Kreilaufwirtschaftsgesetz angezeigt und er kann mit einem Bußgeld rechnen. Nach der Feststellung seiner Identität wurde er des Platzes verwiesen. Er dachte allerdings nicht daran, dem Platzverweis nachzukommen und begab sich zurück in den Bahnhof. Dort wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Da er sich gegen diese Maßnahme wehrte, musste er mit einfacher körperlicher Gewalt gefesselt werden. Während des Transports zur Dienststelle und in der Zelle beleidigte und bedrohte er über Stunden die Polizeibeamten. Nachdem durch einen Jourrichter der Gewahrsam bestätigt wurde, fuhr er erneut hoch und begann in der Zelle zu randalieren und sich selbst zu verletzen. Da er auch immer wieder seinen Suizid androhte, wurde er schließlich in das Bezirksklinikum in Kutzenberg polizeilich eingewiesen.

PM der PI Lichtenfels vom 11.08.2019

Wolfenbüttel (Niedersachsen): – Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Auf dem Veranstaltungsgelände, Am Exer, NDR 2-Party, kam es am Samstag, 10.08.2019, gegen 23:07 Uhr, zu einer Körperverletzung. Ein 24 Jahre alter alkoholisierter Mann schlug dem männlichen 21 Jahre alten Opfer in das Gesicht. Beim Einschreiten der Polizeibeamten widersetzte er sich aktiv und beleidigte einen Beamten. Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM der POL Salzgitter vom 11.08.2019

Hildburghausen (Thüringen): Den Notruf missbraucht und Polizisten beleidigt

Am 09.08.2019 um 07:24 Uhr wählte eine amtsbekannte Person aus der Gemeinde Schleusegrund den Notruf 110. Er gab an, dass er in Hildburghausen auf einer Parkbank sitzt und nicht mehr aufstehen kann.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahm der 55-Jährige noch einen großen Schluck aus seiner Schnapsflasche und gab ordentlich angetrunken an, dass er von den Beamten ins Krankenhaus gefahren werden wollte.
Da die diese ihm erklärten, dass es sich dabei um keinen medizinischen Notfall handelte, wurde der Mann wütend und beleidigte die Beamten mehrfach als „Arschlöcher“, „Blödmänner“ und „Clowns“.
Der 55-Jährige handelte sich dadurch Anzeigen wegen Beleidigung und Missbrauch von Notrufen ein.

PM der LPI Suhl vom 11.08.2019

Nabburg (Bayern): Tätliche Auseinandersetzungen in Diskothek

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Nabburger Diskothek zu einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Gegen 02.15 Uhr wurde eine 25jährige Frau aus Regenstauf von einem 25jährigen Mann aus Weiden auf der Tanzfläche angetanzt und laut Aussagen mehrerer Zeugen „begrapscht“. Als der Frau ein junger Mann aus Weiden zur Hilfe eilen wollte, schlug der „Antänzer“ dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Dieser erlitt hierbei eine Platzwunde. Bei dem anschließenden Gerangel stürzten beide Personen zu Boden. Offenbar um nun seinem Bekannten zur Hilfe zu eilen, nahm nun ein weiterer junger Mann aus Weiden eine Flasche und warf sie in Richtung des „Antänzers“, verfehlte diesen jedoch. Auch nach Eintreffen der Polizei wollte sich der 25 jährige Mann nicht beruhigen, er musste schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs aus der Diskothek verbracht werden. Ein Alkotest bei ihm ergab stolze 2.28 Promille. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch gegen den Mann, welcher die Flasche geworfen hatte wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wenig später kam es in der gleichen Diskothek erneut zu einer Schlägerei. Hierbei wurden zwei 18jährige Männer aus dem Bereich Regensburg von drei unbekannten Tätern auf der Tanzfläche angegriffen und geschlagen. Beide wurden hierdurch leicht verletzt, benötigten jedoch keine ärztliche Behandlung. Die drei Täter flüchteten anschließend aus der Diskothek. Warum es zu dem Angriff kam, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die PI Nabburg hat auch hier Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise hinsichtlich der bislang unbekannten Aggressoren.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

Schmidgaden (Bayern): Streitigkeit auf Kirwa – Geschädigter wandert in Haftzelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 01.20 Uhr kam es zwischen einem 17jährigen Nabburger und einem 18jährigen Schmidgadener zu einer verbalen Streitigkeit. Diese endete darin, dass der Nabburger seinen Schmidgadener Kontrahenten zu Boden schupste. Dieser wurde hierbei leicht am Ellbogen verletzt. Beide waren alkoholisiert (0,84 Promille und 1,74 Promille). Gegen den jungen Mann aus Nabburg wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Sein Opfer wurde gegen 05.00 Uhr erneut in Schmidgaden angetroffen, da er alkoholisiert auf der Straße umherlief. Er war derart aggressiv, dass ihn Beamte der PI Nabburg in Gewahrsam nehmen mussten. Nunmehr ergab ein Alkotest 2.00 Promille. Er durfte seinen Rausch in der Haftzelle ausschlafen. Eine entsprechende Rechnung für die Übernachtung in dem spartanisch eingerichteten Zimmer in den Kellerräumen wird er in den nächsten Tagen erhalten.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

Emden (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Bei einem Einsatz am Sonntagmorgen gegen 03:05 Uhr in der Neutorstraße wurden die eingesetzten Beamten mehrfach beleidigt. Der 31jährige alkoholisierte Randalierer aus Emden wurde in Gewahrsam genommen. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der PI Leer/Emden vom 11.08.2019

Schwall (Rheinland-Pfalz): Widerstand

Darüber hinaus forderten am letzten Ferienwochenende wiederholt betrunkene Jugendliche die Beamten der Polizeiinspektion. Meist blieb es bei den teils erheblich alkoholisierten Jugendlichen bei der Ermahnung zur Nachtruhe. In einem Fall kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Grillhütte in der Ortslage Schwall zu einer Sachbeschädigung durch einen erheblich alkoholisierten 20-Jährigen. Dieser hatte einen Atemalkoholwert von über 2 Promille.
Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde den zunächst drei beteiligten Heranwachsenden ein Platzverweis ausgesprochen. Kurz darauf kam es in der Ortslage erneut zu einer Sachbeschädigung durch den Rädelsführer. Aufgrund der anhaltenden Straftaten und Missachtung der polizeilichen Verfügung wurde ihm die Ingewahrsamnahme erklärt. Hierbei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und beleidigte massiv die eingesetzten Polizeikräfte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte. Seinen Rausch konnte er schließlich in der Gewahrsamszelle hiesiger Dienststelle ausschlafen.

PM der PI Boppard / PD Koblenz vom 11.08.2019

Osnabrück (Niedersachsen): 28-Jähriger greift Polizisten an und beschädigt Streifenwagen

Am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr) erhielten Osnabrücker Polizisten einen Einsatz zur Baumstraße. In der dortigen Diskothek randalierte ein 28-jähriger Mann. Der Angreifer hatte sich schon mit dem Sicherheitspersonal angelegt und sollte von den Beamten in Gewahrsam genommen werden. Er versuchte die Polizisten zu schlagen, zu treten und „Kopfnüsse“ auszuteilen. Um ihn transportieren zu können, forderten die Beamten ein größeres Fahrzeug an. In diesem Streifenwagen trat der 28-Jährige mehrfach gegen das Sicherheitsglas und zerstörte es (Sachschaden ca. 2000 Euro). Die Polizisten blieben unverletzt. Der Randalierer „durfte“ sich ein paar Stunden in einer Gewahrsamszelle aufhalten, bevor er am Sonntagvormittag von seiner – wahrscheinlich begeisterten- Ehefrau abgeholt wurde.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

Esslingen (Baden-Württemberg): Renitenter Rollerfahrer

Mit einem renitenten Fahrer eines Motorrollers hatten es Beamte des Polizeireviers Esslingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu tun. Der Roller fiel einer Streife gegen 01.00 Uhr in der Fleischmannstraße aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass der 39-jährige Fahrer stark nach Alkohol roch, weshalb ein Alkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen so hohen Wert, dass eine Blutentnahme durchgeführt werden musste. Hiermit war der 39-Jährige überhaupt nicht einverstanden und verweigerte sich vehement und zunehmend aggressiv. Im weiteren Verlauf leistete er gegen die Maßnahmen der Beamten massiven Widerstand, wobei er einem Beamten ins Gesicht spuckte. Zur Durchführung der Blutentnahme wurde der Rollerfahrer in ein Klinikum verbracht, hierbei kam es zu erneuten Widerstandhandlungen. Der Roller des 39-Jährigen wurde nach Anordnung der Staatsanwaltschaft zur weiteren Überprüfung beschlagnahmt.

PM des PP Reutlingen vom 11.08.2019

Melle (Niedersachsen): Sonntagmorgen an Meller Diskothek: Körperverletzungen, Streitigkeiten, Widerstand

Meller Polizisten erhielten am frühen Sonntagmorgen – wie so oft- einen Einsatz zur Diskothek an der Industriestraße.
Gegen 05.30 Uhr sollten sie Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen schlichten. Während der Gespräche kam ein völlig unbeteiligter Mann aus der Diskothek, pöbelte die Beamten an und beleidigte sie. Der Betrunkene drohte den Polizisten und weigerte sich, seine Personalien zu nennen. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und transportierten ihn zum Ausnüchtern zur Dienststelle, dabei wehrte sich der 28-Jährige vehement und verletzte einen Beamten leicht.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

Schweinfurt (Bayern): Nach Streit vor der Stadtgalerie Polizeibeamte tätlich angegriffen

Ein Pärchen geriet offenbar vor der Stadtgalerie in Streit. Auf diesen wurden weitere Passanten aufmerksam und wollten schlichten. Der 33jährige Mann verhielt sich auch gegenüber diesen Passanten aggressiv. Im weiteren Verlauf wurde die Polizei informiert. Wie auch zuvor gegenüber den Passanten verhielt sich der Mann auch im Hinblick auf die Streifenbesatzung aggressiv. Dies steigerte sich noch, als er im Laufe der Sachverhaltsaufnahme offenbar unvermittelt einem der Beamten gegen den Kopf schlug und sich bei der folgenden Festnahme massiv widersetzte. Der alkoholisierte Mann musste bei der Polizei eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen und die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Die beiden Beamten und auch der Mann wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Einer der Staatsdiener konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Mann muss sich nun wegen verschiedener Delikte u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

PM der PI Schweinfurt vom 11.08.2019

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Ermittlungen nach verbotenen Gruß gezeigt, fremdenfeindlicher Beleidigung und Bedrohung

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt seit gestern Abend unter anderem zu einem verbotenen Gruß. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 68-Jähriger gegen 19.30 Uhr von dem Balkon seiner Wohnung aus in der Mozartstraße einen 28-Jährigen zunächst fremdenfeindlich beschimpft haben. Anschließend soll der Tatverdächtigen den Hitlergruß und den 28-Jährigen bedroht haben. Der Bedrohte alarmierte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte begaben sich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters und nahmen ihn vorläufig fest. Im weiteren Verlauf des Einsatzes soll der Festgenommene dann auch die Polizeikräfte beleidigt und bedroht haben. Er wurde zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine bei ihm zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der 68-Jährige musste bis heute früh im Polizeigewahrsam bleiben und wurde im Anschluss entlassen.

PM des PP Berlin vom 11.08.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Junger Mann beleidigt Polizeibeamte

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02.15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der PI Marktheidenfeld in der Mitteltorstraße von einem 24jährigen Mann beleidigt. Dieser zeigte gegenüber den Beamten eine eindeutig beleidigende Geste. Für den mit 1,66 Promille alkoholisierten Mann hat diese nun eine Anzeige wegen Beleidigung zur Folge.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

Marktheidenfeld (Bayern): Laurenzimesse – Streifenfahrzeug bespuckt

Gegen 23.35 Uhr wurde ein 21jähriger Mann dabei beobachtet, wie er gegen die Seitenscheibe eines auf der Laurenzimesse eingesetzten Streifenfahrzeugs spuckte. Der Mann war mit 1,30 Promille deutlich alkoholisiert. Gegen ihn wird wegen des Vorfalls Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Überdreht und aggressiv – alkoholisiert

Am frühen Sonntagmorgen kam es in Düren-Birkesdorf gegen 03.00 Uhr im Bereich der dortigen Festhalle zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 39-jähriger Dürener hatte im Rahmen eines Streites einen 23-jährigen Dürener mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dies führte im weiteren Verlauf zu einer Ansammlung von 20 – 30 Personen, welche sich lautstark stritten. Die hinzugerufene Polizei konnte zügig den 39-jährigen Dürener als Aggressor ausmachen und trennte diesen zunächst von der Gruppe, um den Sachverhalt ermitteln zu können. Der Dürener ließ sich jedoch nicht beruhigen, blieb distanzlos und griff die Beamten unvermittelt an. Er wurde daraufhin durch die Polizeibeamten überwältigt und der Polizeiwache Düren zugeführt. Ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde bei dem Angriff derart stark verletzt, dass er zur ambulanten Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen musste und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme störte ein unbeteiligter 21-jähriger Dürener die polizeilichen Maßnahmen, so dass ihm ein Platzverweis erteilt werden musste. Da er diesem nicht nachkam, sondern weiter die Maßnahmen störte und zudem ohne Respekt die Polizeibeamten als Hurensöhne beleidigte, wurde auch er der Polizeiwache Düren zugeführt. Beide zugeführten Personen standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Beim 39-jährigen Tatverdächtigen musste die Alkoholisierung durch eine Blutprobenentnahme für das eingeleitete Strafverfahren näher bestimmt werden. Der eigentliche Ursprung der Aggressivität und Hergang der Tätlichkeiten müssen die nachfolgenden Befragungen und Ermittlungen ergeben.

PM der POL Düren vom 11.08.2019

Ravensburg (Baden-Württemberg): Beleidigung

Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es bei einem Club in der Eywiesenstraße zu einem Einsatz, weil ein 30jähriger am Eingang massiv Kopfhörer für eine dort stattfindende Silent- Party forderte. Die Kopfhörer wurden ihm nicht ausgehändigt, da die Party in wenigen Minuten enden sollte. Der Mann war uneinsichtig und musste durch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nach Draußen verbracht werden. Hierbei kam es zu einer körperlichen Einwirkung seitens des Türstehers. In der weiteren Folge kam es bei einer Befragung einer 22jährigen Dame zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten.
Zudem wurde die Dame gegenüber den Beamten übergriffig und schlug nach den Beamten Die Ermittlungen dauern noch an.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Beleidigung

Ein mehrfach ausgesprochenes Hausverbot hielt eine Person nicht davon ab, gegen Mitternacht das Gelände einer Diskothek in der Max-Stromeyer-Straße erneut zu betreten. Selbst im Beisein der hinzugerufenen Polizei hielt den jungen Mann nicht davon ab, das Gelände nochmals betreten zu wollen, so dass dieser schlussendlich in polizeilichen Gewahrsam genommen werden musste.
Zudem mussten sich die eingesetzten Beamten mehrfache Beleidigungen am Einsatzort als auch auf dem Weg zur Dienststelle anhören. Der 20jährige Mann hat sich nun wegen Hausfriedensbruch und Beleidigungen gegen Polizeibeamte strafrechtlich zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Randalierende Jugendliche

Am Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, wurden der PI Ahrweiler durch einen Anwohner mehrere Jugendliche mitgeteilt, welche im Stadtteil Bachem Mülltonnen und Verkehrsschilder umgeworfen hatten. Im Bereich des Bachemer Sportplatzes konnte durch die eingesetzte Streifenwagenbesatzung eine Gruppe junger Männer im Alter von 20-22 Jahren angetroffen werden. Diese verhielt sich gegenüber den Beamten teils unkooperativ und aggressiv. Einem ausgesprochenen Platzverweis wollte man nicht nachkommen, so dass Beamte aus Remagen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Ein alkoholisierter Heranwachsender aus Brohl, beleidigte die Polizisten fortwährend und schlug plötzlich auf einen seiner Mitstreiter ein, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste.

PM der PD Mayen vom 11.08.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Altstadtfest

Im Rahmen des Altstadtfestes kam es an diesem Wochenende zu insgesamt 8 Körperverletzungsdelikten im Stadtgebiet. Davon wurde eine Strafanzeige als gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Für zwei männliche Personen endete das Altstadtfestwochenende in der Samstagnacht im Polizeigewahrsam. Einer führte auf dem Festgelände eine Schreckschusswaffe mit, so dass ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Die andere Person beschädigte zuerst geparkte Pkw, schlug dann auf Passanten ein und beleidigte und bedrohte letztendlich die eingesetzten Beamten. Vier Personen wurden aufgrund von Verfehlungen des Festgeländes verwiesen. Weiterhin wurden bei der Polizei vier Sachbeschädigungen, ein Diebstahl sowie eine Beleidigung angezeigt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 11.08.2019

Nürnberg (Bayern): Aggressive Frau beleidigt Arzt und greift Polizisten an

Am frühen Samstagmorgen (10.08.2019) mussten sich mehrere Polizeibeamte sowie ein Arzt mit einer 36-jährigen Frau beschäftigen. Sie muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Gegen 01:30 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass Personen an der U-Bahnhaltestelle Maximilianstraße randalieren und mit Flaschen werfen sollen. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West trafen vor Ort auf ein Pärchen. Beide verhielten sich sofort verbal aggressiv.
Während der männliche Begleiter widerwillig seine Personalien angab, verweigerte die 36-Jährige die Herausgabe ihrer Personalien.
Stattdessen beleidigte sie sofort die eingesetzten Beamten und schlug einem Beamten mehrfach mit der Faust gegen den Oberkörper. Im daraufhin entstehenden Gerangel wurde die Angreiferin zu Boden gebracht und fixiert. Sie ließ sich weiterhin nicht beruhigen und beleidigte fortwährend die eingesetzten Beamten.
In der Polizeidienststelle sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden. Auch hiergegen wehrte sich die Frau, die sich noch immer nicht beruhigt hatte, nach Kräften, woraufhin erneut unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Ein Arzt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der die Blutentnahme durchführte, wurde nun ebenfalls zum Ziel der Aggressionen der 36-Jährigen und ebenfalls massiv beleidigt.
Durch die Widerstandshandlungen erlitten sowohl ein Polizeibeamter als auch die Beschuldigte leichte Verletzungen. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die 36-Jährige wurde nach Abschluss der Sachbehandlung wieder entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

Roth (Bayern): Polizeibeamte massiv bedrängt und angegriffen – Zeugen gesucht

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es in der Rother Innenstadt im Nachgang der Kirchweih zu einem großen Polizeieinsatz. Mehrere Personen wurden festgenommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 01:30 Uhr in einer Diskothek in der Rother Innenstadt zu einem Körperverletzungsdelikt.
Den Beamten wurde mitgeteilt, dass ein Mann zuvor eine Frau in der Diskothek geschlagen hatte und war von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes des Hauses verwiesen worden. Als die Beamten die Personalien des Angreifers erheben wollten, versetzte dieser einem der Polizisten unvermittelt einen Kopfstoß gegen den Oberkörper. Die Einsatzkräfte überwältigten den 18-Jährigen und fixierten ihn.
In der Folge bedrängte eine ca. 15-köpfige Personengruppe die einschreitenden Polizisten massiv, umringten sie und versuchten, den Festgenommenen zu befreien.
Erst durch Hinzuziehung weiterer Polizeistreifen u. a. des Unterstützungskommandos Mittelfranken sowie weiterer Dienststellen konnte die Situation beruhigt werden. Hierbei kam es zu teils massiven Angriffen mehrerer Personen gegen die Polizisten sowie Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und entsprechenden Widerstandshandlungen.
Nahezu zwei Dutzend Polizeibeamte waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierzu musste unmittelbarer Zwang u. a. in Form von Pfefferspray eingesetzt werden. Fünf Männer (18, 24, 26, 28 und 30 Jahre) wurden festgenommen. Gegen die Beschuldigten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die eingesetzten Polizeibeamten blieben nach bisherigem Kenntnisstand unverletzt. Mehrere Personen wurden durch den Rettungsdienst wegen Augen- und Atemwegsreizungen vorsorglich behandelt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09171/9744-0 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

Nürnberg (Bayern): Nach Angriff auf Busfahrer – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Am Sonntag (11.08.2019), kurz nach Mitternacht, griff ein 19-Jähriger einen Busfahrer an und verletzte ihn leicht.
Bei seiner Festnahme wurden auch Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00:15 Uhr teilte der Zeuge mit, dass er von mehreren Personen im Bus angepöbelt und schließlich von einem Täter geschlagen wurde. Im Bereich des Bahnhofsplatzes sollte die Kontrolle der Personen erfolgen. Der 19-jährige Tatverdächtige flüchtete beim Erblicken der Streife in Richtung Königstorpassage, konnte jedoch eingeholt und gestellt werden. Beim Versuch, den aggressiven Mann zu fixieren, leistete dieser Widerstand.
Während der Festnahme kamen die beiden Begleiter des Tatverdächtigen hinzu und attackierten die Polizisten. Eine 20-Jährige griff die Beamten u. a. mit Tritten an und schlug außerdem einem Polizeibeamten mit den Absätzen ihrer hochhackigen Schuhe, die sie in der Hand trug, auf den Kopf. Der 20-jährige Begleiter wurde ebenfalls handgreiflich und bedrohte die Einsatzkräfte. Unter Einsatz von Pfefferspray und weiterer Polizeistreifen konnten die drei Personen schließlich festgenommen werden.
Sowohl zwei Polizeibeamte als auch die Angreifer wurden leicht verletzt. Die 20-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren. Hier leistete sie erneuten Widerstand indem sie auf einen Polizisten einschlug.
Alle drei Personen mussten anschließend aufgrund ihres immer noch aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden.
Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

Hammelburg (Bayern): Nach Mitteilung von Schussgeräuschen – Polizei überprüft Schreckschusswaffen von 45-Jährigen – Beamter bei Widerstand verletzt

Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Zeugen mögliche Schussgeräusche wahrgenommen hatten, überprüfte die Hammelburger Polizei die Wohnung eines 45-Jährigen sowie dessen legal besessene Schreckschusswaffen und Feuerwerkskörper. Der Mann leistete Widerstand gegen die Maßnahme und verletzte einen Beamten dabei leicht.
Kurz nach Mitternacht waren bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei und auch direkt bei der Hammelburger Polizei Meldungen eingegangen, dass Zeugen Schussgeräusche wahrgenommen hätten. Kurze Zeit später meldete sich ein 45-Jähriger aus Hammelburg telefonisch und gab an, Raketen und Böller gezündet zu haben, angeblich als Antwort auf ein Feuerwerk am Himmel. Eine Streife der Hammelburger Polizei suchte daraufhin den Mann bei seiner Wohnadresse auf. Dabei wurden neben Böllern und Feuerwerkskörpern auch Schreckschusswaffen überprüft, für die der Mann eine Erlaubnis vorweisen konnte. Bei der Absuche kamen keine scharfen Schusswaffen zum Vorschein.
Im Rahmen der Überprüfung verhielt sich der alkoholisierte Beschuldigte aggressiv und versuchte die Maßnahmen der Beamten zu verhindern. Ihm wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Der 45-Jährige wehrte sich hierbei heftig und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Die Beamten nahmen den Mann fest und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Gegen den 45 Jahre alten Mann laufen nun unter anderem Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wurden die zuständigen Behörden hinsichtlich der waffenrechtlichen Erlaubnisse informiert.

PM des PP Unterfranken vom 11.08.2019

Ehestorf (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am frühen Samstagmorgen sind Beamte der Polizei Seevetal gegen 02:00 Uhr zu Streitigkeiten zweier alkoholisierter Personen in die Straße Auf den Schwarzen Bergen in Ehestorf gerufen worden. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der Streit bereits wieder gelegt. Allerdings missfiel den Streitenden das Erscheinen der Polizei offensichtlich, sodass die Beamten vor Ort beleidigt wurden. Einen 48-Jährigen Ehestorfer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 11.08.2019

Rostock-Dierkow (Mecklenburg-Vorpommern): Güterzug kollidiert mit Wildschweinrotte

In der Sonntagnacht, gegen 03:30 Uhr teilte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der BPOLI Rostock mit, dass der Güterzug 41374 bei der Einfahrt in den Seehafen Rostock auf Höhe des ehemaligen S-Bahnhaltepunktes Dierkow mit einer Rotte Schwarzwild kollidierte. Eine Nachschau durch Beamte der BPOLI Rostock verlief aufgrund der nächtlichen Sichtverhältnisse zunächst negativ. Bei einer erneuten Nachschau bei Tageslicht wurden am Ereignisort zwei Stücke Schwarzwild aufgefunden. Ein Tier war bereits verendet, bei einem weiteren Tier war ein Hinterlauf durch den Zusammenprall abgetrennt worden. Die Bundespolizisten erlösten das Tier von seinen Qualen. Durch die Tierrettung der Feuerwehr wurden die Kadaver vor Ort geborgen und entfernt.

PM der BPOLI Rostock vom 11.08.2019

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Abschlussmeldung zur 29. Hanse Sail in Rostock

Ein friedliches und gut organisiertes maritimes Volksfest mit vielen schönen Attraktionen – so lautet das Fazit der Rostocker Polizei zur 29. Hanse Sail in Rostock.
Der Einsatzleiter, Polizeidirektor Achim Segebarth, ist durchweg zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes, welcher „ohne größere Störungen oder schwerere Verletzungen durch Unfälle abgelaufen ist.
Dabei ist die Sicherheit auf einer solchen Großveranstaltung stets eine Gemeinschaftsleistung aller Sicherheitspartner“.
Im Rahmen des Einsatzes wurde die Rostocker Polizei durch viele Kolleginnen und Kollegen, insbesondere des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V, unterstützt. Insgesamt waren über alle 4 Veranstaltungstage 1400 Polizeibeamte im Einsatz.
Ein besonderes und aus polizeilicher Sicht auch herausforderndes Highlight war der Besuch des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Nuno Duarte Rebelo de Sousa und des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Auch Stefan Büchner, Leiter der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock, zieht eine positive Bilanz und zeigt sich „sehr zufrieden mit dem hohen Ordnungszustand auf dem Wasser“.
Im Veranstaltungszeitraum gab es einen Unfall im Schiffsbetrieb, eine 16-jährige Decksmatrosin verletzte sich beim Bergen des Schonersegels am Kopf. Es gab trotz extrem hoher Verkehrsdichte auf dem Wasser lediglich zwei leichte Schiffskollisionen mit geringem Sachschaden. Im Bereich des Fischereihafens fuhr sich am 10.08.2019 ein Feuerschiff fest, im Bereich Warnemünde am 11.08.2019 zwei Traditionssegler. Alle konnten durch Schlepperhilfe wieder ins Fahrwasser gebracht werden.
Ein Baustein des positiven Verlaufes der 29. Hanse Sail ist darin begründet, dass erstmalig mit einem Schiffsbewegungsplan gearbeitet wurde. So hatten Veranstalter und die Sicherheitskräfte ein genaues Bild von den Verkehrsbewegungen auf dem Wasser. Die eingesetzten Boote der Wasserschutzpolizei waren rund um die Uhr für die Sicherheit auf dem Wasser im Einsatz, um den Hanse Sail-Besuchern ein tolles maritimes Fest zu ermöglichen.
Über den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden nach jetzigem Stand 23 Strafanzeigen aufgenommen. Es kam zu einigen Körperverletzungen, Diebstählen und Beleidigungen. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Ebenfalls das Thema Drohnen hat die Polizei während der Hanse Sail mehrfach beschäftigt. Das Fliegen von Drohnen über Menschenmengen und Bundeswasserstraßen ist grundsätzlich verboten. In diesem Zusammenhang hat die Rostocker Polizei zwei Anzeigen aufgenommen und eine Drohne sichergestellt.

PM der PI Rostock vom 11.08.2019

Potsdam (Brandenburg): Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Widerstand

Bei einer Personenkontrolle konnte bei einem 22-jährigen Potsdamer eine geringe Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich unkooperativ und versuchte sich zu widersetzen und leistete hierbei Widerstand. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Beschuldigte wurde ins Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

Teltow (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand

Der Polizei wurde bekannt, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes mehrere Personen schlagen. Bei Eintreffen der Beamten war die Schlägerei noch im Gange und eine Trennung der Kontrahenten war nur unter Einsatz von Pfefferspray möglich. Durch eine Person wurden die Polizeibeamten angegriffen. Alle drei Personen standen erheblich unter Alkoholwirkung und wurden ins Polizeigewahrsam überführt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

München (Bayern): Kontrolle eines E-Scooter Fahrers führt zu einem verletzten Polizeibeamten

Am 09.08.2019, gegen 03.40 Uhr, fiel ein 24-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis auf, als er mit einer zweiten Person auf dem Lenbachplatz mit einem E-Scooter fuhr. Bei einer anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle von Polizeibeamten der 2. Einsatzhundertschaft wurde bei dem 24-Jährigen ein Atemalkoholwert von mehr als 0,5 Promille festgestellt. Nachdem er über die Konsequenzen informiert und belehrt wurde, versuchte er zu flüchten, was einer der Beamten verhindern wollte, in dem er den 24-Jährigen festhielt. Trotzdem konnte sich der Betroffene losreißen, wodurch der Beamte stürzte und sich an der Schulter verletzte. Der 24-Jährige konnte nach kurzer Fahndung durch hinzugerufene Streifen festgenommen werden. Der Polizeibeamte wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht und ist seitdem nicht mehr dienstfähig.
Der 24-Jährige wurde neben der Anzeige wegen Alkoholverstoßes unter anderem auch wegen Angriff auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM (1176) des PP München vom 11.08.2019

Kempten (Bayern): Wechselseitige Körperverletzung mit Folgen

Gegen Mitternacht kam es vor dem Parktheater zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 21-jährigen Altusrieder und einem 23-jährigen Oy-Mittelberger. Beide Herren standen unter deutlichem Alkoholeinfluss. Nachdem der 21-jährige Mann recht uneinsichtig war, wurde er in Gewahrsam genommen. In der Haftzelle wurden die eingesetzten Beamten von ihm beleidigt. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.08.2019

Salzburg: Aggressive Person in Salzburg

In den Morgenstunden des 11. August 2019 versuchte ein 27-jähriger Salzburger mehrmals, Polizisten an der Überprüfung der Alarmanlage eines Objektes in der Salzburger Altstadt zu hindern, obwohl ihn der Polizeieinsatz nicht betraf. Er versuchte mit den Polizisten in das Gebäude zu gelangen und belästigte sie grundlos. Da er sich zunehmend provokanter und aggressiver verhielt sowie fortwährend versuchte, in das Gebäude einzudringen, stellten die Polizisten zunächst seine Daten fest. Zudem wurde er über die Anzeigeerstattung wegen aggressiven Verhaltens in Kenntnis gesetzt. Nach Beendigung der Amtshandlung hinderte der 27-Jährige einen Streifenwagen am Wegfahren, indem er sich unmittelbar davor stellte. Da er sich weigerte, sich vom Streifenwagen und von der Fahrbahn zu entfernen, stiegen die Beamten aus und belehrten ihn über die Konsequenzen seines Handelns. Daraufhin begann der Salzburger wild mit den Händen vor den Gesichtern der Polizisten zu gestikulieren und schrie sie laut an. Da er sein Verhalten trotz mehrfacher Abmahnungen nicht einstellte, nahmen ihn die Polizisten vorläufig fest. Ein Alkotest mit dem 27-Jährigen ergab einen Wert von 2,64 Promille. Nachdem sich er sich schließlich wieder beruhigt hatte, wurde die Festnahme aufgehoben. Er wird den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

PA der LPD Salzburg vom 11.08.2019

Altenburg (Thüringen): Dreister Sprayer will trotz Polizei sein „Kunstwerk“ beenden

m Samstagabend gegen 21 Uhr erhielt die Poilzei den Hinweis, dass vermutlich das Gebäude des ehemalichen City-Kaufhauses in der Hillgasse besprüht wird. Anrufer hatten das typische Schüttelgeräsuch von Spraydosen hören können. Die Beamten umstellten daraufhin das Objekt und konnten schließlich einen 26-jährigen Altenburger auf frischer Tat ertappen, wie er gerade die Fassade mit einer Sraydose verzierte. Trotz der nun anwesenden Polizeibeamten, sprühte der Mann unbeirrt weiter und äußerte gegenüber den Einsatzkräften, dass er doch nur sein Werk beenden wolle. Auf seine folgende Festnahme reagierte der 26-jährige mit Unverständnis und wurde handgreiflich, sodass er schließlich in die Gewahrsamszelle gebracht werden musste.

PM der LPI Gera vom 11.08.2019

Nach dem grundlosen und brutalen Angriff auf einen Polizeibeamten im Rahmen des DFB-Pokalspiels Atlas Delmenhorst gegen Werder Bremen (siehe PM 0506) hat die Polizei Bremen nun eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Die Ermittlungsgruppe setzt sich aus erfahrenen Ermittlern der Kriminalpolizei sowie szenekundigen Beamten zusammen, über fundierte Kenntnisse über die Struktur und Zusammensetzung der Ultra-Gruppierungen verfügen.

Innensenator Ulrich Mäurer betonte die Hinterlistigkeit dieses Angriffs: „Die Pyrotechnik mit ihren gesundheitsschädlichen Rauchgasen ist eine Zumutung für die Zuschauer. Wenn dann noch anschließend Bremer Ultras Polizeibeamte mit Steinen bewerfen, mit Stangen attackieren und einem der Beamten gegen den Kopf treten, kann einem jede Freude an einer schönen Fußballbegegnung vergehen. Wir werden alles tun, um diese feigen Täter zu ermitteln.“

„Feige, grundlos und hinterhältig.“ So bezeichnet Polizeivizepräsident Dirk Fasse die Geschehnisse nach dem Pokalspiel.
„Polizisten riskieren regelmäßig ihre Gesundheit für den Schutz anderer. Dass skrupellose Gewalttäter nun auf diese Art und Weise ihren Hass gegen den Staat und die Polizei auslassen und dabei u.a. einen Familienvater massiv angreifen, macht mich sprachlos. Es werden konsequente Ermittlungen erfolgen.“

Während der Fußballbegegnung brannten Fans im Werder-Block diverse Pyrotechnik ab. Nach dem Spiel, bei der Begleitung von Bremer Ultras, trat eine Person aus der Gruppe der Ultras einem Polizeibeamten von dem Dach eines Autos aus mit voller Wucht gegen den Kopf. Als der Angreifer festgenommen werden sollte solidarisierte sich der Rest der Gruppe mit dem Gewalttäter und griff nun auch die anderen Polizisten an. Dabei bewarfen sie die Beamten mit Pflastersteinen und griffen sie mit Stangen und weiteren Gegenständen an. Zwei Polizisten wurden durch Pflastersteine, ein weiterer Beamter durch Schläge verletzt.
Sie konnten ihren Dienst zunächst fortsetzen. Der Polizist, gegen dessen Kopf getreten wurde, war zunächst benommen am Boden liegen geblieben. Er wurde durch einen Rettungswagen erstversorgt und war nicht mehr dienstfähig.

Die Polizei Bremen wird nun konsequente und intensive Ermittlungen führen. Zeugen und alle, die Hinweise auf die Täter geben können, werden erneut gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 zu melden.

Nach den Ausschreitungen konnten im Bereich der Braunschweiger Straße diverse beschädigte PKW festgestellt werden. Geschädigte und Zeugen dieser Taten werden ebenfalls gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

PM der POL Bremen vom 11.08.2019

Ein 47-jähriger Gelsenkirchener wurde auf der Straße von zwei männlichen Tätern mit einem Teleskopschlagstock angegangen und geschlagen, man versuchte ihm das Mobiltelefon zu rauben. Der Geschädigte konnte flüchten und rief die Polizei.

Im Rahmen der Fahndung konnten zwei Verdächtige wahrgenommen werden, diese flüchteten bei Erkennen der Polizei in ein nahes Waldstück. Unter Einsatz eines Polizeihubschraubers wurden diese Personen im Wald aufgespürt, die Polizeibeamten am Boden konnten diese festnehmen. Es handelte sich um zwei 14 und 17 Jahre alte Gelsenkirchener Jugendliche. Nach Abschluss aller gebotenen Maßnahmen wurden die Jugendlichen den Eltern übergeben, sie erwartet trotz des jugendlichen Alters ein Strafverfahren wegen versuchten Raubes, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der POL Gelsenkirchen vom 11.08.2019

Damme (Niedersachsen): Gefährdung des Straßenverkehrs/ Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/ Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 10.08.2019, gegen 00:40 Uhr befährt ein 37-jähriger aus Bockhorn die Holdorfer Straße in Fahrtrichtung Holdorf, als er in den Gegenverkehr gerät und einen Verkehrsunfall mit dem entgegenkommenden Pkw des 25-jährigen aus Rieste verursacht. Der 37- jährige entfernt sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Er kann durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Es stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol steht (1,98 Promille). Es wird eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Tatsache, dass der Bockhorner zeitlich und örtlich nicht orientiert ist, wird er dem Gewahrsam des PK Vechta zugeführt. Dabei leistet er Widerstand gegen zwei Beamte, die dadurch leicht verletzt werden.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 10.08.2019

Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen): – Randalierer schlägt auf Partygäste ein

Ein ungebetener Besucher erschien am Samstag, gegen 01:00 Uhr, auf einer privaten Gartenparty in der Bäckerstraße und pöbelte grundlos die dort feiernden Gäste an.
Aufgrund des anhaltend aggressiven Verhalten habe der Gastgeber den 22-Jährigen mehrfach aufgefordert das Grundstück zu verlassen. Der alkoholisierte Mann habe diese Aufforderungen ignoriert und fortwährend Gäste beleidigt. Im Verlauf der nachfolgenden Auseinandersetzung dann auch wahllos auf einzelne Partygäste eingeschlagen, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Der Gastgeber und ein weiterer Besucher wurden durch Faustschläge leicht verletzt.
Da sich der Beschuldigte bei der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme anhaltend aggressiv und uneinsichtig zeigte wurde er von der zu Hilfe gerufenen Funkstreifenbesatzung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annährend 4 Promille. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 10.08.2019

Kronach (Bayern): Marihuana konsumiert und Widerstand geleistet

Äußerst auffällig verhielten sich am Samstagabend zwei junge Männer, die sich auf einer Bank an der B85 nieder gelassen hatten, beim Anblick einer vorbeifahrenden Streife. Bei der anschließenden Kontrolle konnten bei den 24- und 22-jährigen Männern zunächst jeweils ein Joint aufgefunden werden. Während die körperliche Durchsuchung der beiden noch ohne Gegenwehr ablief, versuchte der ältere vehement die Durchsuchung einer mitgeführten Umhängetasche zu vermeiden, indem er diese an sich klammerte und sich massiv gegen die Wegnahme wehrte. Nachdem der Widerstand durch die Beamten gebrochen worden war, konnten in der Umhängetasche noch eine geringe Menge Marihuana sowie Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Gegen die beiden Männer wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss sich der 24jährige noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Kronach vom 10.08.2019

Bodenmais (Bayern): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmittel

Am Freitag, 09.08.19, gegen 22.40 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Bodenmais zu einer Schlägerei. Ein deutlich angetrunkener, und offensichtlich unter Drogen stehender Straubinger, der Bekannte in Bodenmais besuchte, griff seine Gastgeber an und verletzte einen durch Schläge auf den Oberkörper und Oberarm. Die herbeigerufenen Polizisten konnten den Schläger festnehmen und fesseln. Hierbei trat er nach den Polizeibeamten – jedoch wurde hierbei niemand verletzt. Schließlich konnte im Rucksack des Täters eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Eine Einweisung ins BZKH Mainkofen war unumgänglich, da sich der Angreifer, wohl auf Grund seines Drogenkonsums nicht beruhigen ließ und ständige Stimmungsschwankungen aufzeigte.

PM der PI Regen vom 10.08.2019

Bludenz (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am 10.08.2019, gegen 00:25 Uhr, kam es vor einem Lokal in Bludenz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann aus der Türkei und einer Gruppe Jugendlicher. Im Zuge dieser Auseinandersetzung schlug der Mann einem 17-jährigen Bludenzer mehrfach ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen im Gesichtsbereich (Prellungen und Abschürfungen) erlitt. Während der anschließenden Amtshandlung mit der Polizei verhielt sich der 20-jährige gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten aggressiv und konnte nur unter Anwendung von Körperkraft fixiert werden. Bei der Verbringung zur Polizeiinspektion schlug der 20-jährige Mann gegen ein geparktes Dienstfahrzeug, wodurch dieses beschädigt wurde. Bei der Amtshandlung wurden 3 Beamte leicht verletzt.
Polizeiinspektion Bludenz

PM der LPD Vorarlberg vom 10.08.2019

Leer (Niedersachsen): Angriff gegen Polizeibeamte

Am Freitagnachmittag musste die Polizei gegen 15:30 Uhr einen 29-jährigen Leeraner in Gewahrsam nehmen, der sich stark alkoholisiert und mit aggressivem Verhalten in der Fußgänger-zone aufhielt. Während des Transports zur Polizeidienststelle versuchte der Mann die Polizeibeamten zu treten.
Im Bereich der Gewahrsamszellen beleidigte und bespuckte er Polizeibeamte und versuchte wieder, diese durch Tritte zu verletzen.
Der Mann verblieb zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Leer/Emden vom 10.08.2019

Wiesthal (Bayern): Psychisch belasteter Mann bedroht Bruder und Einsatzkräfte – Polizei nimmt 36-Jährigen fest

Ein psychisch belasteter Mann hat am Freitagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem er Gegenstände aus einem Wohnhaus geworfen und unter anderem seinen Bruder und die Einsatzkräfte bedroht hatte, sicherte die Polizei zunächst das Gebäude und nahm den 36-Jährigen mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos fest. Der Mann befindet sich zur Behandlung in einem Bezirkskrankenhaus.
Gegen 20.30 Uhr hatten Zeugen mitgeteilt, dass der 36-Jährige in dem sich in Familienbesitz befindlichen Anwesen in Wiesthal Sachen beschädigen und Mobiliar aus dem Fenster werfen würde. Als mehrere Beamte der Polizei aus Lohr am Main und Gemünden an der Adresse eintrafen, fanden sie auch den 37 Jahre alten Bruder des Mannes vor dem Haus stehend vor. Der offenbar psychisch belastete und berauschte 36-Jährige bedrohte seinen Bruder und Einsatzkräfte mit einer Machete und kündigte zudem an, sich selbst zu verletzen. Anschließend zog er sich allein in das Gebäude zurück.
Im Verlauf des Polizeieinsatzes bedrohte und beleidigte der 36 Jahre alte Mann die eingesetzten Beamten und bewarf diese zudem mit Gegenständen. Mehrere Versuche geschulter Beamter, den sich weiter aggressiv verhaltenden Mann zu beruhigen oder verbal auf ihn einzuwirken, schlugen fehl. Daraufhin wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert. Gegen 03.00 Uhr gelang den Beamten in dem Wohnanwesen die Festnahme des Mannes. Der im Landkreis Main-Spessart wohnhafte Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen behandelt werden und er zudem psychologische Betreuung erhält.

PM des PP Unterfranken vom 10.08.2019

Zwickau (Sachsen): Alkoholisierte Frau beschäftigt Bundespolizei und Rettungskräfte

Nachdem eine erheblich alkoholisierte Frau am gestrigen Freitagnachmittag im Hauptbahnhof Zwickau eine Bahnmitarbeiterin belästigte, diese beleidigte und ihr in das Gesicht spukte, wurde sie deshalb durch die hinzugerufene Bundespolizei in Gewahrsam und mit auf die Dienststelle genommen.
Der dort festgestellte Atemalkoholwert von 3,64 Promille führte bei der Beschuldigten zum nahezu vollständigen Verlust ihrer Steuerungsfähigkeit. So versuchte sie sich mehrfach zu entkleiden, urinierte in den Verwahrraum und beleidigte die Einsatzkräfte. Auch rief sie Parolen, die den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ erfüllen.
Eine richterlich angeordnete Blutentnahme bei der 34-Jährigen durch hinzugezogene Rettungskräfte und einen Notarzt scheiterte zunächst an der Renitenz der Leipzigerin, konnte jedoch nach Androhung von Zwangsmaßnahmen in einem weiteren Versuch realisiert werden.
Der Rettungsdienst brachte sie schließlich mit Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus, entsprechende Strafanzeigen wurden erstattet.

PM der BPOLI Klingenthal vom 10.08.2019

Berlin/Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg: Steinwürfe nach Wohnungsdurchsuchung

Gestern Abend gegen 20.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft am Alexanderplatz in Mitte einen verkehrswidrig abgestellten Wagen. Bei der anschließenden Überprüfung der Insassen des Chryslers, drei junge Männer im Alter von 18 bis 19 Jahren, verhielten sich alle drei durchweg unkooperativ. Bei der verkehrstechnischen Überprüfung des Autos wurden gravierende Mängel festgestellt, die Pflichtversicherung für das Fahrzeug fehlte. Der Wagen wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich für die Einsatzkräfte der Verdacht, dass das Auto zum Transport von Betäubungsmitteln genutzt wurde. Nachdem ein richterlicher Beschluss eingeholt worden war, durchsuchten die Beamten das Fahrzeug und stellten mehrere Dutzend Mikroreagenzgefäße mit einem weißen Pulver, vermutlich Kokain, sicher. Der 19-jährige Fahrer des Chrysler wurde festgenommen. Seine 18 und 19 Jahre alten Begleiter wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Nach der anschließenden Durchsuchung an der Wohnanschrift des Festgenommenen in der Kreuzberger Graefestraße wurden Einsatzkräfte aus einer Gruppe heraus angegriffen. Dort hatten sich ab 23.30 Uhr bis zu 45 Personen auf dem Gehweg vor dem Wohnhaus des Tatverdächtigen versammelt. Als die Kräfte nach der Wohnungsdurchsuchung gegen 1.30 Uhr das Mehrfamilienhaus verließen, wurde sie von oben aus dem Haus mit Kieselsteinen beworfen, die überwiegend auf dem Vordach des Hauseinganges landeten. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Fachkommissariat der Direktion 3 übernommen.

PM (1940) des PP Berlin vom 10.08.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Nächtliche Streitigkeiten

In der vergangenen Nacht, gegen 00:10 Uhr, wurde über Polizeinotruf eine Schlägerei am Zentralen Omnibusbahnhof in Offenburg gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei war nur noch eine Streitpartei vor Ort, die andere hatte sich bereits entfernt. Doch auch die Stimmung unter den vier zurück gebliebenen Deutschen war aufgeheizt. Kurze Zeit nach dem Eintreffen der Polizei kamen zwei heranwachsende Deutsche zur Tatörtlichkeit und verhielten sich aggressiv gegen alle vor Ort anwesenden Personen. Nach den beiden kam auch deren im Gesicht verletzter Vater vor Ort. Dieser attackierte unverzüglich einen im Rollstuhl sitzenden Offenburger. Bei den vorläufigen Festnahmen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Der Hintergrund des Streits ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Gegen vier Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 10.08.2019

Esslingen (Baden-Württemberg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 38-jähriger Mann randalierte in der Stadtmitte von Esslingen und beleidigte und bedrohte dabei den Städtischen Ordnungsdienst und eingesetzte Polizeibeamte. Mehrere Zeugen meldeten am Freitag gegen
17:50 Uhr im Bereich des Bahnhofes eine Auseinandersetzung zwischen einer männlichen Person und Städtischen Mitarbeitern des Ordnungsdienstes. Dabei wurden die Mitarbeiter von dem deutlich unter Alkoholeinwirkung stehenden Mann verbal aggressiv angegangen.
Unter anderem warf der 38-Jährige seine mitgeführte Jacke einem städtischen Mitarbeiter ins Gesicht, zusätzlich versuchte er körperlich gegen sie vorzugehen. Letztendlich konnte der Aggressor zu Boden gebracht und durch hinzugerufene Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden. Da er fortlaufend die städtischen Mitarbeiter wie auch die Polizeibeamte beleidigte und bedrohte wurden Strafverfahren gegen den Randalierer eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 10.08.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Autofahrer verletzt Polizeibeamten und
Passanten

Am 09.08.2019, gegen 19.43 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Tankstelle in der Bremer Heerstraße zunächst zu einer Streitigkeit zwischen einem 30-jährigen Oldenburger und seiner Begleiterin. Mehrere Passanten erkannten die Situation und eilten zum Schlichten hinzu. Daraufhin setzte sich der Oldenburger in den Pkw Mercedes seiner Begleiterin und beabsichtigte loszufahren. Ein 29-jähriger Oldenburger stellte fest, dass der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Er stellte sich daher dem mit geringer Geschwindigkeit fahrenden Pkw entgegen. Der Fahrer nahm darauf offenbar wenig Rücksicht und fuhr dem 29-Jährigen mehrfach leicht gegen seine Beine, sodass dieser zur Seite auswich. Der Mercedesfahrer fuhr anschließend in Richtung Innenstadt davon, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zum Tatort zurück. Eine alarmierte Streife der Polizei nahm die Verfolgung des Mercedes bis in den Leffersweg auf. Im Bereich eines Wendekreises hielt der Fahrer an.
Als die Polizeibeamten ausstiegen, beschleunigte der Fahrer den Mercedes um in entgegengesetzte Richtung zu flüchten. Ein 30-jähriger Polizeibeamter gab dem Flüchtenden noch Haltzeichen, wurde jedoch von dem Mercedes seitlich erfasst und stürzte zu Boden. Weiteren alarmierten Streifenwagenbesatzungen gelang es schließlich, den Mercedes in der nahegelegenen Oppelner Straße anzuhalten. Der 30-jährige Oldenburger wurde vorläufig festgenommen, eine Blutprobe aufgrund der festgestellten Alkoholisierung veranlasst und der Führerschein einbehalten. Der helfende Passant und der Polizeibeamte erlitten durch die gefährlichen und rücksichtslosen Fahrweisen glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Beschuldigte, der sich unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr verantworten muss, ist zwischenzeitlich wieder in Freiheit – ein Haftbefehl wurde nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft nicht beantragt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 10.08.2019

Hof (Bayern): Nach handfestem Streit Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend gegen 21.15 Uhr kam es in einer Wohnung in der Marienstraße zu einer handfesten Streiterei zwischen einem 68-jährigen Mann und einer 36-jährigen Frau aus Hof. Die Frau rastete anscheinend völlig aus und ging mit Fußtritten auf den Mann los. Außerdem soll sie auch mit einem Messer gedroht haben. Als die Frau dann gegen 22.00 Uhr durch die hinzugezogene Polizei festgenommen werden sollte, wiedersetzte sie sich einer körperlichen Durchsuchung und versuchte auch gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Schließlich musste sie gefesselt die Treppe heruntergetragen werden. Etwas später konnte auch der Grund für die Ausraster der Frau gefunden werden. Ein durchgeführter Alkotest ergab nämlich 1,76 Promille. Verletzt wurde bei der Festnahme niemand. Auch der 68-jährige Mann der mit der Frau in Streit geraten war, blieb unverletzt. Er hatte keinen Alkohol getrunken. Die 36-jährige Frau wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und weiteren Delikten zur Anzeige gebracht.

PM der PI Hof vom 10.08.2019

Halle (Sachsen-Anhalt): Unter Drogen

Ein aggressiver Mann, der Personen anpöbelte, angriff und teilweise schlug, wurde am Freitag gegen 19.40 Uhr in Halle (Saale), Bereich Universitätsring / Geiststraße gemeldet. Als die Beamten eintrafen, schlug der Hallenser gerade erneut eine Person und ergriff die Flucht vor den Beamten. Er wurde von einem Polizeibeamten, der gerade privat unterwegs war, gestoppt. Der 37Jährige reagierte äußerst aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und spuckte in ihre Richtung. Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden und die Handfessel anlegen. Der Mann leistete trotzdem Widerstand, stieß und trat in Richtung der Beamten.
Die angegriffenen Passanten blieben weitestgehend unverletzt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bei dem Hallenser verlief positiv auf Kokain und Metamphetamine. Das Fahrrad, welches der Mann bei sich führte, ist als gestohlen gemeldet und wurde sichergestellt. Gegen den 37Jährigen wurden Anzeigen wegen der verschiedenen Delikte gefertigt. Er wurde zur stationären ärztlichen / psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Halle vom 10.08.2019

Straubing (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Ein 26-Jähriger Deutschamerikaner der erheblich unter Alkoholeinfluss stand, hat am Freitagabend einen Polizeibeamten beleidigt. Der junge Mann betitelte den Beamten mit mehreren Kraftausdrücken. Unter anderem mit „Arschloch“ usw. Auf Grund der erheblichen Alkoholisierung musste der junge Mann die Nacht auf der Polizeiwache Straubing verbringen. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Niederbayern vom 10.08.2019

Kempten (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am späten Freitagabend traf eine Streife der Polizei Kempten in der Fußgängerzone auf einen stark alkoholisierten 29-jährigen Mann. Grundlos ging der Mann auf die Beamten los und beschimpfte sie. Daher sollten seine Personalien festgestellt werden. Die Herausgabe seines Ausweises verweigerte der hochaggressive Mann jedoch und musste deswegen durchsucht werden. Hierbei schlug er plötzlich um sich und beschädigte zudem noch das Schaufenster eines Geschäftes. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Mann musste schließlich den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle der PI Kempten verbringen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.08.2019

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

09.08.2019 / 2., Mexikoplatz
Ein 53-jähriger Mann wurde am 9. August 2019 um 17.30 Uhr am Mexikoplatz festgenommen. Zuvor verhielt sich der polnische Staatsangehörige gegenüber Passanten aggressiv und attackierte in weiterer Folge auch einen Polizisten, der auf Grund einer Verletzung am Handgelenk vom Dienst abtreten musste.

PA der LPD Wien vom 10.08.2019

Chur (Graubünden): Während einer Polizeikontrolle mit Auto geflüchtet

Am frühen Samstagmorgen kontrollierte eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Graubünden in Chur ein Fahrzeug und dessen Lenker. Im Zuge der Kontrolle wurde die Person verletzt.
In den frühen Morgenstunden auf Samstag wurde ein im Kanton St. Gallen immatrikulierter Personenwagen und dessen Lenker in Chur einer Polizeikontrolle unterzogen. Dabei kam es seitens der Polizei zu einem Schusswaffengebrauch wobei der Lenker verletzt wurde. Der Lenker flüchtete im Fahrzeug und konnte kurze Zeit später beim Autobahnanschluss Reichenau-Tamins Vial angetroffen werden. Der Lenker und dessen Beifahrer konnten durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der KAPO Graubünden vom 10.08.2019

Neustadt a.d.O. (Thüringen): Geistig verwirrte Frau alarmiert und attackiert in der Nacht zahlreiche Einsatzkräfte

Eine geistig verwirrte Frau (deutsch, weiblich, 53 Jahre) aus Neustadt an der Orla hat in den nächtlichen Morgenstunden, 00:43 Uhr einen Polizei- und Feuerwehr- Einsatz ausgelöst, da sie meldete, dass das „Rittergut Positz lichterloh in Flammen“ stehen würde.
Zwei Funkstreifenwagen der Thüringer Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren der Orte Pößneck, Oppurg, Rehmen und Döbritz, mit insgesamt 7 Einsatzfahrzeugen und 25 Kammerad(inn)en kamen daraufhin v.O. zum Einsatz. Es konnte jedoch an dem angegebenen Ort kein Feuer festgestellt werden.
Die Polizei konnte die Mobilfunknummer zu der o.g. Frau zurückverfolgen und traf sie an ihrer Anschrift an. Sie gab zu, den entsprechenden Notruf abgesetzt zu haben. Zudem war sie jedoch extrem psychisch auffällig, da sie wirre Äußerungen von sich gab. Die Frau bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten und warf einer Beamtin vor eine Serienmörderin zu sein. Daher kam der diensthabende Notarzt vor Ort zum Einsatz und wurde ebenfalls durch die Frau bedroht und beleidigt. Es wurde der Bereitschaftsdienst des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landratsamtes Saale-Orla involviert, durch den entschieden wurde, dass die Frau, im Rahmen einer Zwangseinweisung, dringend psychiatrisch behandelt werden muss.
Im Rahmen der Verbringung in den Rettungswagen trat die Frau den Notarzt zweimal gegen das Schienbein und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Vollzugshilfe-Maßnahmen.
Die Frau wird eine erhebliche Kostenrechnung für den unbegründeten Feuerwehreinsatz erhalten und es wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen die Frau wegen Notrufmissbrauch, Körperverletzung, Bedrohungen, Beleidigungen und Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Saalfeld vom 10.08.2019

Würding/Bad Füssing (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, kam es in Würding zu zwei Polizeieinsätzen aufgrund eines Randalierers. Bereits gegen 02 Uhr geriet der 24-jährige Mann aus Bad Füssing mit einem anderen jungen Mann in einer Parkanlage in Würding in Streit, die Polizei wurde alarmiert, der genaue Sachverhalt bedarf jedoch noch der Abklärung. Gegen 06:30 Uhr fiel der junge Mann abermals negativ auf, er randalierte in einer Wohnung in der Hochrainstraße in Würding, woraufhin die Bewohner die Polizei verständigten. Diese fand den Mann stark alkoholisiert am Gehweg schlafend und stellten ihn zur Rede. Im Rahmen der Sachverhaltsabklärung zeigte sich der Mann äußerst aggressiv gegenüber den eingesetzten Beamten und verweigerte sämtliche Maßnahmen, woraufhin er gefesselt und zur Polizeiinspektion Bad Griesbach verbracht werden musste. Hierbei beleidigte er mehrfach die Beamten und wehrte sich gegen das Verbringen in die Arrestzelle. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren, er verbrachte den Tag in Polizeigewahrsam, ein Richter wurde informiert.

PM der PI Bad Griesbach vom 09.08.2019

Regensburg (Bayern): Betäubungsmittelkonsument beleidigt Polizisten

In der Freitagnacht beleidigte ein Regensburger Student eine vorbeifahrende Polizeistreife. Bei der anschließenden Kontrolle wurden bei ihm Betäubungsmittel aufgefunden.
Der 33jährige hielt sich gegen 03:00 Uhr in der Keplerstraße vor einer Bar auf. Als sich eine motorisierte Polizeistreife näherte, zeigte er den Beamten den Mittelfinger. Der Tatverdächtige wurde daraufhin einer Kontrolle unterzogen. Hierbei wurde festgestellt, dass er in seiner Hosentasche einen Joint mitführte. Die Drogen wurden beschlagnahmt und den Mann erwartet jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung sowie einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Regensburg Süd vom 09.08.2019

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Polizist will in Straßenbahn Streit schlichten und wird selbst angegriffen und leicht verletzt, Zeugen gesucht!

Am Donnerstag kurz vor 23 Uhr kam es in der Straßenbahn Linie 4, in Fahrtrichtung Waldfriedhof in Höhe der Haltestelle Universitätsklinikum zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 19-Jährigen und einem 50-jährigen Mann.
Um die Auseinandersetzung zu beenden gab sich ein in seiner Freizeit befindlicher 27-jähriger Polizist als solcher aus und versetzte sich in den Dienst. Der Polizist zeigte seinen Ausweis und forderte das Duo auf den Disput zu beenden. Der 50-Jährige zeigte sich unbeeindruckt. Nach der zweiten Ansage des Polizisten und erneutem Zeigen des Dienstausweises richtete der 50-Jährige seine Angriffe gegen den Polizeibeamten und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Hierbei verletzte sich der Polizist leicht.
Der Straßenbahnfahrer hatte zwischenzeitlich die Polizei verständig.
Beim Eintreffen von vier Funkwagenbesatzungen lag der 50-Jährige vom Polizeibeamten fixiert am Boden der Straßenbahn.
Der 50-Jährige wurde zu Durchführung aller polizeilichen Maßnahmen ins Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt verbracht. Ein bei ihm durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,32 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.
Warum es zu der ursprünglichen Auseinandersetzung in der Bahn gekommen war, ist nun u.a. Gegenstand der Ermittlungen des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt.
Die Ermittler suchen außerdem Zeugen des Vorfalls. Diese mögen sich unter 0621 33010 melden und ihre Wahrnehmungen mitteilen.

PM des PP Mannheim vom 09.08.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Schläge und Fußtritte gegen Polizisten

Völlig außer Rand und Band geriet heute Nacht ein 18-jähriger Weidener. Anwohner verständigten gegen 04:45 Uhr die Polizei, da der junge Mann in seiner Unterkunft völlig aus den Fugen geriet und seine gesamte Einrichtung demolierte. Beamte der PI Weiden fanden den 18-jährigen schließlich vor dem Anwesen. Noch bevor die Polizeibeamten sich über den Sachverhalt erkundigen konnten, stand der junge Mann auf und ging auf die Beamten los. Diese bedachte er mit mehreren Faustschlägen und auch Tritten gegen den Kopf. Und auch das Dienstfahrzeug wurde in Mitleidenschaft gezogen. Nur unter erheblichem Kraftaufwand und nach längerer Rangelei konnte der 18-jährige fixiert werden. Aber auch hier wollte er sich nicht beruhigen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde und zur Wache verbracht wurde. Aber auch im Haftraum beruhigte er sich nur sehr langsam, weshalb ein Richter den weiteren Gewahrsam anordnete. Erst nach und nach verflachte die Aggression des jungen Mannes.
Das Resultat seiner völligen Entgleisung: Diverse zerstörte Einrichtungsgegenstände in seiner Unterkunft, zwei Verletzte Polizeibeamte, ein beschädigtes Dienstfahrzeug.
Eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte ist dem 18-jährigen sicher. Und auch für die Sachbeschädigungen wird er sich demnächst verantworten müssen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 09.08.2019

Binau (Baden-Württemberg): Zwei Polizeibeamte verletzt

Zwei verletzte Polizeibeamte waren die Folgen einer Personenkontrolle am Donnerstagabend in Binau. Aufgrund eines Hinweises, dass ein 24-Jähriger regelmäßig Drogen „verticke“, wurde der Gambier am Bahnhof kontrolliert. Dafür hatte der junge Mann kein Verständnis und weigerte sich, seinen Ausweis zu zeigen. Es kam so weit, dass er von den Beamten zu Boden gebracht werden musste, um ihm Handschließen anzulegen. Er wehrte sich so heftig, dass zwei der Ordnungshüter leichte Verletzungen erlitten. Seinen Ausweis bekamen die Polizisten trotzdem. Der 24-Jährige ist polizeibekannt und gilt als gewalttätig. Rauschgift führte er keines mit sich.

PM des PP Heilbronn vom 09.08.2019

Bludenz (Vorarlberg): Alkoholisierte Frau verletzt Polizisten

Am 08.08.2019 um 23.18 Uhr wurde eine Streife der Polizei Bludenz verständigt, da eine Frau am Postplatz Bludenz randalieren würde. Beim Eintreffen der Streife konnte eine 37-jährige Frau, offensichtlich stark alkoholisierte Frau angetroffene werden, die aufgrund ihres Verhaltens bereits von zwei Passanten festgehalten werden musste. Bei der Amtshandlung biss die Tobende einer Polizistin in den Arm und versetzte einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht. Einem gezielten Kopfstoß konnte der Beamte gerade noch ausweichen. Die Frau wurde festgenommen und wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Beide Polizisten wurden bei dem Vorfall leicht verletzt.
Polizeiinspektion Bludenz, Tel. +43 (0) 59 133 8100

PA der LPD Vorarlberg vom 09.08.2019

Leonberg-Höfingen (Baden-Württemberg): 23-Jährige wehrt sich gegen Polizeibeamte

Mit einer uneinsichtigen und aggressiven 23 Jahre alten Frau bekamen es Beamte des Polizeireviers Leonberg am Donnerstag kurz nach 13.00 Uhr im Tonweg in Höfingen zu tun. Die junge Frau, die eine verhängte Geldstrafe wegen eines Diebstahlsdeliktes nicht geleistet hatte, sollte zur Vollziehung der Ersatzfreiheitsstrafe festgenommen werden. Sie konnte in ihrer Wohnung angetroffen werden und reagierte auf die Polizisten sogleich aggressiv. Als sie zum Dienstwagen gebracht wurde, schrie sie durch den Hausflur und beleidigte die Beamten, die ihr Handschließen angelegt hatten. Darüber hinaus versuchte sie einem Polizisten mehrfach ein Bein zu stellen. Im Wagen drohte sie die Polizisten anzuspucken, so dass ihr eine Spuckschutzhaube angelegt werden musste. Im Anschluss an die haftrichterliche Vorführung wurde die 23-Jährige in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Sie muss sich nun wegen Wiederstrands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Ludwigsburg vom 09.08.2019

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): 39-Jähriger geht mit abgeschlagener Flasche auf Polizeibeamte los

Am frühen Freitagmorgen ging ein 39-jähriger Mann im Stadtteil Neckarstadt mit einer abgeschlagenen Weinflasche auf Polizeibeamte los.
Gegen 0.30 Uhr hatte der Mann am Neuen Messplatz einen 36-jährigen Autofahrer gestoppt und anschließend mit einer Weinflasche die Heckscheibe dessen Fahrzeugs eingeschlagen. Im Zuge einer sofortigen Fahndung konnte der 39-jährige Tatverdächtige in der Waldhofstraße, in Höhe der Heinrich-Zille-Straße, angetroffen werden. Eine Aufforderung, stehenzubleiben, ignorierte er zunächst. Auf wiederholte Ansprache durch die Polizeibeamten zerschlug er die Flasche auf der Fahrbahn und ging schließlich mit dem abgebrochenen Flaschenhals drohend auf die Beamten zu. Da der Mann diesen bereits bedrohlich nah gekommen war, kündigten diese den Gebrauch der Schusswaffe an. Daraufhin ließ sich der 39-Jährige widerstandslos festnehmen. Er wurde anschließend zum Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt gebracht. Nach erkennungsdienstlicher Behandlung und Erhebung einer DNA-Probe wurde der Mann nach ärztlicher Untersuchung in eine Fachklinik eingeliefert.
Gegen den Mann wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie wegen Sachbeschädigung ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 09.08.2019

Hennef (Nordrhein-Westfalen): Zur Verkehrskontrolle Seitenfenster eingeschlagen

Gestern Abend (08.08.2019) gegen 22.10 Uhr sahen die Beamten der Polizeiwache Siegburg auf der Lohmarer Hauptstraße einen verdächtigen PKW mit polnischen Kennzeichen. Bevor die Beamten ihren Streifenwagen wenden konnten, war der schwarze Audi bereits auf die Autobahn 3 in Richtung Frankfurt ausgefahren. Die Polizisten fuhren ebenfalls auf die Autobahn und konnten den Audi Kombi kurz vor dem Autobahnkreuz Bonn/Siegburg überholen. Sie schalteten das „Bitte Folgen“ Signal ein und beabsichtigten den Fahrer an einer sicheren Stelle anzuhalten. Statt dem Streifenwagen zu folgen, bog der Fahrer auf die Autobahn 560 in Richtung Hennef ab. Dabei erhöhte er seine Geschwindigkeit deutlich. Die Polizeibeamten folgten dem Audi weiter.
Der Audi-Fahrer missachtete jegliche Anhaltesignale. Am Ausbauende der Autobahn bog er dann bei Rot zeigender Ampelanlage nach links in das Industriegebiet ab. Dabei umfuhr er einen zweiten Streifenwagen, der dort mit eingeschaltetem Blaulicht auf ihn wartete. Nut durch glückliche Umstände kam es nicht zu einem Unfall. Am Ortseingang Hennef-Dondorf war dann schließlich Schluss mit der Flucht. Der Audi konnte mit Hilfe eines dritten Streifenwagens auf der Dondorfer Straße gestoppt werden. Der Fahrer, wie sich später herausstellte ein 40-jähriger Mann aus Lohmar, hatte die Autotüren verschlossen und blieb in seinem Wagen sitzen. Da er nicht öffnen wollte, schlugen die Polizisten die Seitenscheibe des Audis ein und öffneten so die Fahrertür. Da er auch nicht aussteigen wollte, waren ihm die Beamten dabei behilflich und beförderten ihn in Handschellen auf die Motorhaube seines Kombis. Grund der Flucht war vermutlich, dass der 40-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Alkohol oder Drogen hatte er nicht zu sich genommen. Der Lohmarer war in der Vergangenheit schon mehrfach beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden und hatte sich regelmäßig uneinsichtig gezeigt. Die gleiche Verhaltensweise legte er wieder an den Tag, so dass die Beamten seinen Audi zur Gefahrenabwehr sicherstellten. Das Ermittlungsverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch rücksichtloses Fahren ohne Fahrerlaubnis wurde eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 09.08.2019

Bad Kissingen (Bayern): Betrunkene Jugendliche randalieren

Der Polizeiinspektion Bad Kissingen wurde am Freitagmorgen, gegen 05.20 Uhr, eine Ruhestörung im Bereich Lindesmühlpromenade gemeldet. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung rannten mehrere Jugendliche davon. Zwei konnten bei ihrer Flucht bei den Tennisplätzen angetroffen werden. Die beiden Jugendlichen im Alter von 15 Jahren waren alkoholisiert, weshalb ihre Eltern verständigt und gebeten wurden, ihre Kinder auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Bad Kissingen abzuholen. Einer der Jugendlichen beleidigte einen Beamten mehrfach verbal. Es wurden nun u.a. Ermittlungen wegen Ruhestörung und Beleidigung aufgenommen. Das Jugendamt wird aufgrund der Alkoholisierung von 0,26 und 1,38 Promille über den Vorfall in Kenntnis gesetzt.

PM der PI Bad Kissingen vom 09.08.2019

Frankfurt a.M. (Hessen): Bundespolizei nimmt Berufsfeuerwehrmann fest

Am Freitagmorgen, den 09.08.2019 gegen 10:00 Uhr nahmen Beamte der Bundespolizei einen 35-jährigen Mann am Frankfurter Hauptbahnhof fest. Der Mann hatte zuerst eine Streife der Bahnsicherheit angegriffen und beleidigt. Im weiteren Verlauf trat und beleidigte der Berufsfeuerwehrmann auch einen Bundespolizisten. Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 2,73 Promille. Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die Ermittlungen dauern noch an. Der Bundespolizist ist weiter dienstfähig.

PM der BPOLI Frankfurt a.M. vom 09.08.2019

Recke (Niedersachsen): Körperverletzung/Widerstand, Beleidigung

Der Polizei ist in der Nacht zum Freitag (09.08.2019) am Wiesengrund in Recke eine Randaliererin gemeldet worden. Die Frau ließ sich den Anrufern zufolge nicht beruhigen. Nur mit Mühe konnten Polizeibeamtinnen und -beamte sie zur Wache bringen.
Dort wurde sie ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 02.00 Uhr hatte die Frau zwei anwesende Männer beleidigt. Die Auseinandersetzung eskalierte, die Frau stieß dabei nach Zeugengaben einen der Männer zu Boden. Als dieser am Boden lag, erhielt er von ihr noch einige Fußtritte. Zwei Männer wollten die Frau nun festhalten, was auch zunächst gelang. Dann riss sie sich los und trat unvermittelt gegen einen geparkten PKW. Daran entstand ein Schaden in Höhe von geschätzt 250 Euro. Gegenüber den einschreitenden Polizisten zeigte sie sich wenig kooperativ, widersetzte sich ständig und attackierte sie. Zudem beleidigte sie die Polizistinnen und Polizisten immer wieder mit verschiedensten Aussprüchen, meist auf sexueller Grundlage. Gegen die 31-jährige Frau aus Lengerich wurden Anzeigen, wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Sachbeschädigung und Beleidigung vorgelegt.

PM der POL Steinfurt vom 09.08.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Hilfesuchen und dann Widerstand leisten

Am Donnerstagmorgen, gegen 03:35 Uhr, kam es auf der Polizeidienststelle zu einem Widerstand und Beleidigung gegen Polizeibeamte. Ein 21-Jährige kam hilfesuchend, mit seinem Fahrrad auf die Polizei gefahren, wobei durch die eingesetzten Beamten eine Alkoholisierung des 21- Jährigen von 1 Promille festgestellt wurde.
Dem 21- Jährigen wurde hierauf die Weiterfahrt mit dem Fahrrad untersagt und mit dessen Einverständnis ein Taxi organisiert. Beim Verlassen der Dienststelle in Richtung Taxi, beleidigte der 21- Jährige die eingesetzten Beamten plötzlich und unerwartet. Daraufhin wurde dem 21-Jährigen ein Platzverweis erteilt und er wurde aufgefordert mit dem Taxi wegzufahren. Bei diesem Gespräch schlug der Mann einem eingesetzten Polizisten mit der Faust ins Gesicht, worauf der 21-Jahrige in Polizeigewahrsam genommen wurde. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 09.08.2019

Langwedel (Niedersachsen): 49-Jähriger unter Alkohol am Steuer leistete Widerstand gegen Maßnahmen der Polizei

Ein 49-jähriger Fahrer eines Ford leistete am frühen Freitagmorgen Widerstand gegen Beamte der Polizei Langwedel, nachdem bei ihm festgestellt worden war, dass er unter Alkoholeinfluss am Steuer gesessen hatte. Auf der A27 in Fahrtrichtung Cuxhaven in Höhe der Raststätte Goldbach wurde der Mann angehalten und kontrolliert.
Bei einem Atemalkoholtest stellte sich heraus, dass er 1,71 Promille Alkohol in der Atemluft hatte, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte. Weil er dafür von der Wache in Langwedel zu einem Krankenhaus gebracht werden sollte, leistete er Widerstand, indem er die Beamten zu treten versuchte. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Später beruhigte sich der 49-Jährige wieder. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Verden/Osterholz vom 09.08.2019

Velten (Brandenburg): Widerstand geleistet

Zeugen informierten die Polizei gestern gegen 22.10 Uhr über einen auf dem Boden liegenden Mann in der Germendorfer Straße. Die Beamten konnten einen 21-jährigen Mann aus dem Landkreis Teltow-Fläming feststellen, der angab, in einen Streit mit seiner 17-jährigen Freundin geraten zu sein. Der 21-Jährige beschimpfte die Beamten und widersetzte sich ihren Anweisungen. Schließlich musste der Mann gefesselt werden. Danach gab er an, sich das Leben nehmen zu wollen. Daraufhin forderten die Beamten einen Rettungswagen an, der den 21-Jährigen in ein Krankenhaus brachte. Die 17-Jährige konnte im Anschluss aufgesucht werden. Sie war unverletzt und sah von einer Strafanzeige ab. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.08.2019

BAB 2, AS Lehnin (Brandenburg): Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Einsatzkräfte der Autobahnpolizei beabsichtigten in der Nacht zum Donnerstag, auf der Bundesautonahn 2 in Richtung Berlin einen Nissan zu kontrollieren, an dem polnische Kennzeichen angebracht waren, die für einen Skoda ausgegeben wurden. Als der Nissan-Fahrer die Kontrollabsicht der Beamten bemerkte, beschleunigte er und versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen. Dazu wollte er die Autobahn an der Anschlussstelle Lehnin verlassen, verlor jedoch aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit im weiteren Verlauf die Kontrolle über den Nissan und kollidierte mit einem Grundstückszaun, an dem er dann auch zu Stehen kam. Der Fahrer konnte seine Flucht zunächst fußläufig fortsetzen, wurde dann aber später, unter dem Einsatz eines Diensthundes und des Polizeihubschraubers aufgefunden. Er hatte sich in einer Gartenlaube versteckt. Es handelt sich um einen 36-jährigen polnischen Mann, den die Einsatzkräfte dann vorläufig festnehmen konnten. Eine Fahrerlaubnis hat er nicht. Auch war der Nissan zuvor in Niedersachsen gestohlen worden. Der Nissan wurde sichergestellt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf über 27.000 Euro.
Im Rahmen der erste Nacheile zum flüchtenden Täter verletzte sich ein Beamter der Autobahnpolizei, beim Übersteigen eines Zauns an der Hand. Der Beamte war anschließend nicht mehr dienstfähig.

PM der PD Brandenburg West vom 09.08.2019

Seit Anfang Oktober 2018 ermittelte der Kriminaldienst des BPK Klagenfurt Land Suchtgiftgruppe, gemeinsam mit Suchtmittelermittlern des SPK Klagenfurt und des Landeskriminalamtes Kärnten gegen einen nigerianischen Suchtgiftring. Aufgrund der Erstermittlungen ergab sich der Verdacht, dass diese kriminelle Vereinigung seit zumindest 2017 größere Mengen Heroin, Kokain und Cannabis von Italien nach Kärnten schmuggelt und im Gr0ßraum Klagenfurt gewinnbringend an Abnehmer verkauft. Auf diese Erstermittlungen gestützt wurde die ARGE „Ferrara“ gegründet. Unter Leitung des Kriminaldienstes Klagenfurt Land konnten in umfangreichen und zeitintensiven Ermittlungen 19 nigerianischen Staatsbürger, im Alter zwischen 21 und 28 Jahren, und einen 68-jährigen österreichischen Staatsbürger mit nigerianischen Wurzeln der Suchtgifthandel in Rahmen einer kriminellen Vereinigung nachgewiesen werden.
Unter Führung von zwei Personen wurden von Suchtgiftkurieren große Mengen Heroin und Kokain aus dem Gr0ßraum Ferrara (Italien) nach Kärnten geschmuggelt. In ihren Wohnungen in Klagenfurt wurden die Drogen von den zwei führenden Köpfen für den Straßenverkauf aufbereitet und über ein eigens angelegtes Verteilernetzwerk an unterschiedliche sogenannte Läufer (Straßendealer) zum gewinnbringenden Verkauf weitergegeben. Dabei traten drei Personen als „Kommandanten“ der Läufernetzwerke auf und fungierten als Kontaktpersonen zu etwa hundert Suchmittelabnehmer. Bei diesen Kommandanten wurden die Drogen telefonisch bestellt. Nach Vereinbarung der Übergabeorte wurden Straßendealer zur Übergabe eingesetzt.

Im Laufe der Ermittlungen stießen die Beamten dann auch auf den österreichischen Staatsbürger mit nigerianischen Wurzeln. Dieser Mann steht im dringenden Verdacht die erlösten Gewinne mittels Geldboten nach Nigeria gebracht zu haben. Dort wurden die Gelder an weitere Mittelsmänner übergeben und auf unterschiedliche Konten der Mitglieder dieser kriminellen Vereinigung eingezahlt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand steht diese kriminelle Vereinigung im Verdacht, seit Dezember 2019 insgesamt 3000 g Heroin und 2000 g Kokain mit einem Straßenverkaufswert von ca. 450.000 Euro, sowie eine derzeit noch nicht bekannte große Menge Cannabis im Gr0ßraum Klagenfurt gewinnbringend verkauft zu haben.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt wurden insgesamt 20 Männer dieser kriminellen Vereinigung festgenommen und eine Vielzahl an verschiedenen Datenträger als Beweismittel sichergestellt. Die Männer befinden sich in der Justizanstalt Klagenfurt.

PA der LPD Kärnten vom 09.08.2019

Gemeinsame PM der GStA Frankfurt und des Hessischen Landeskriminalamts:

– In einem gemeinsamen Ermittlungskomplex der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main – Eingreifreserve – und des Hessischen Landeskriminalamts wegen der hessenweiten Sprengung von Geldautomaten haben Kräfte des Hessischen Landeskriminalamts, der Polizeipräsidien Westhessen, Frankfurt am Main und Südosthessen sowie der Hessischen Bereitschaftspolizei, am frühen Morgen des 08.08.2019 in Hofheim am Taunus vier Beschuldigte festgenommen, die des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und des versuchten Diebstahls dringend verdächtig sind. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei Deutsche im Alter von 22 und
31 Jahren, einen 23-jährigen Serben und einen 35-jährigen Italiener, denen zur Last gelegt wird, am 08.08.2019 versucht zu haben, die beiden Geldautomaten in einer Bank in Hofheim am Taunus mittels Einsatz eines Gasgemisches zu sprengen, um das in den Geldautomaten befindliche Bargeld zu entwenden. Hierzu sollen sich der 22-jährige Deutsche und der 23-jährige Serbe gegen 03:12 Uhr zu der Bank begeben haben, wobei der serbische Beschuldigte im Vorraum der Bank zwei mitgeführte Gasflaschen abgelegt haben soll. Zeitgleich konnten im unmittelbaren Umfeld ein 31-jähriger Deutscher und ein 35-jähriger Italiener in einem PKW festgestellt werden, welche gerade dabei waren die Polizeistation Hofheim auszukundschaften und die nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen beabsichtigten, eine zeitnahe Verfolgung der flüchtenden Täter durch die Polizei zu verhindern. In der Vergangenheit kam es verschiedentlich zu Störaktionen, wie die Errichtung von brennenden Barrikaden vor Polizeistationen, die jeweils in direktem Zusammenhang mit zeitgleich stattgefundenen Sprengungen von Geldautomaten standen. Der 22-jährige Deutsche und der 23-jährige Serbe konnten von den eingesetztenPolizeikräften im Bereich der Bank vorläufig festgenommen werden. Der 31-jährige Deutsche und der 35-jährige Italiener wurden in unmittelbarere Nähe des im Bereich der Polizeistation Hofheim abgestellten PKW vorläufig festgenommen. Im Anschluss an die Festnahme der vier Tatverdächtigen sind am 08.08.2019 insgesamt 7 Objekte in Eschborn, Schwalbach am Taunus, Frankfurt am Main (3 Objekte), Bad Soden und Offenbach am Main durchsucht worden. Im Rahmen der Durchsuchungen konnten beweiserhebliche Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden, u.a. eine scharfe Schusswaffe, Handys, mögliche Tatkleidung, Betäubungsmittel (Marihuana), verschiedene Werkzeuge sowie Equipment, welches vermutlich für Sprengungen von Geldautomaten genutzt wurde.Die vier Beschuldigten werden am 09.08.2019 dem Haftrichter am Amtsgericht Frankfurt am Main vorgeführt, der über den Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main auf Anordnung von Untersuchungshaft entscheiden wird.

PM des Hessischen Landeskriminalamtes vom 09.08.2019

Bamberg (Bayern): 43-jähriger Mann beleidigt und bedroht Polizeibeamte

Während eines Polizeieinsatzes am Mittwochvormittag im Bamberger Klinikum wurden zwei Polizeibeamte von einem 43-jährigen Mann mit üblen Ausdrücken betitelt. Außerdem bedrohte der Mann die beiden Beamten mit Erschießen. Er muss sich nun wegen Beleidigung und Bedrohung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 08.08.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung in der Weststadt

Die Beamten des Polizeireviers Offenburg wurde am frühen Donnerstagmorgen in die Marlener Straße gerufen. Vor einer Diskothek war es kurz nach 3 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen jungen Männern gekommen. Ein 18-Jähriger hatte mutmaßlich einem Kontrahenten einen Faustschlag verpasst, so dass dieser sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Ein 17-Jähriger störte die polizeiliche Aufnahme des Sachverhaltes dabei so sehr, dass ihm der Gewahrsam erklärt werden musste. Er wurde nach einem Atemalkoholtest, der einen Wert von über 1,5 Promille ergab, von seinen Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt. Auch der vermeintliche Schläger stand annähernd unter dem gleichen Einfluss von Alkohol. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er einen Polizisten. Den 18-Jährigen erwarten nun gleich mehrere Anzeigen.

PM des PP Offenburg vom 08.08.2019

Gotha (Thüringen): Gewahrsam nach Angriff auf Polizeibeamte

Am späten Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in die Waltershäuser Straße gerufen. Nachdem die Beamten die entsprechende Wohnung lokalisiert hatten, klopften sie an der Tür. Diese öffnete der 34-Jährige Täter, welche die Polizeibeamten unvermittelt angriff. Die Attacke konnte jedoch schnell abgewehrt und der Mann unter Kontrolle gebracht werden. Aufgrund des fortwährenden Widerstands gegen die polizeiliche Maßnahme, ordneten die Beamten das Gewahrsam an. Im Rahmen der Durchsuchung fanden die Polizisten eine Schreckschusswaffe und ein Einhandmesser. Somit erwarten den 34-Jährigen mehrere Anzeigen u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz. Die Ermittlungen zu genauen Hintergründen dauern an.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019

Thyrnau (Bayern): Polizeibeamter bei Widerstand verletzt

Donnerstag, gegen 01:00 Uhr, sollte ein 27jähriger Mann aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes einer Klinik zugeführt werden. Die Polizeikräfte fanden den 27jährigen in seinem Bett. Als die Beamten die Lage erklärten, wurde der 27-Jährige zunehmend aggressiver und setzte sich gegen die Maßnahme massiv und schlagend zur Wehr. Dabei wurde ein 33jähriger Beamter leicht verletzt. Der 27-Jährige wurde in eine Klinik eingewiesen. Es wird wegen Widerstand Körperverletzung ermittelt. -012984-

PM des PP Niederbayern vom 08.08.2019

Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Polizisten angegriffen und verletzt

Die Beamten sollten eine Schlägerei zwischen zwei Personengruppen schlichten und wurden dabei selbst Opfer von Gewalt und Respektlosigkeit.
Um 04:45 Uhr fuhren am Mittwochmorgen (07. August) mehrere Streifenwagen zu einer Schlägerei in die Kentener Heide. Dort trafen sie zunächst niemanden an und erfuhren, dass die Beteiligten in eine angrenzende Grünanlage geflüchtet seien. Dort trafen die Beamten auf sechs Männer, die aufeinander einschlugen. Die Beamten gaben sich zu erkennen und die Aggression richtete sich schlagartig auf die Beamten, die von drei mit Schlagwerkzeugen bewaffneten Tätern angegriffen wurden. Ein Polizeischüler, eine Polizistin und ein Polizist erlitten dabei Verletzungen. Die Täter flüchteten. Ein 27-Jähriger konnte in der Straße „Zum Biotop“ festgenommen werden.
Um 06:00 Uhr keimte erneut eine Schlägerei zwischen mehreren Personen am gleichen Ort auf. Hierbei nahmen die Beamten zwei weitere Täter im Alter von 30 und 20 Jahren vorläufig fest, die zuvor die Polizisten verletzten. Einer von ihnen stand mit 1,64 Promille deutlich unter Alkoholeinwirkung. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs leiteten die Beamten ein. Die Ermittlungen des Kriminalkommissariates 22 in Kerpen dauern an.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 08.08.2019

Olpe (Nordrhein-Westfalen): 48-Jähriger pöbelt in Bäckerei

Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr hat sich eine Mitarbeiterin einer Bäckereifiliale auf der Martinstraße bei der Leitstelle gemeldet, da dort ein Gast die Angestellten belästigte und anpöbelte. Beim Eintreffen der Beamten rauchte der hinreichend polizeibekannte 48-Jährige einen Joint. Zudem zeigte er sich aggressiv und unkooperativ. Die Drogen stellten die Beamten sicher und erteilten einen Platzverweis, dem er auch nachkam. Sie schrieben eine entsprechende Anzeige.

PM der KPB Olpe vom 08.08.2019

München (Bayern): Zwei Gewaltdelikte im Hauptbahnhof

Zu zwei Gewaltdelikten kam es am Dienstagabend (6. August) bzw. Mittwochmorgen (7. August) im Hauptbahnhof. Ein 70-Jähriger spuckte dabei in einem Fall zwei Bundespolizisten ins Gesicht und beim anderen Vorfall wurde eine 24-Jährige sexuell belästigt.
Nr. 185:
Gegen 23:30 Uhr fiel am Dienstagabend ein 70-Jähriger im Hauptbahnhof auf. In einem Imbissgeschäft an der Arnulfstraße schrie er lautstark herum und beleidigte dabei wiederholt eine 29-jährige Rumänin. Als Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit einschritten und den Schwabinger aus dem Bahnhof verwiesen, wurde er den Sicherheitsmitarbeitern angriffslustig. Hinzukommende Bundespolizisten schrie der 70-Jährige zunächst an, bedrohte sie dann mit erhobenen Fäusten und spuckten den 28 und 33 Jahre alten Beamten zu guter Letzt unvermittelt ins Gesicht. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 08.08.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Schlangenlinien und Stinkefinger

Reptilienreiche Zeiten bei der PI Weiden i.d.OPf. Gestern die Kornnatter, heute Schlangenlinien eines 57-jährigen aus dem Raum Tirschenreuth. Der Herr war heute Nacht gegen 02:15 Uhr mit seinem Pkw in Weiden unterwegs. Einem weiteren Pkw-Lenker, der ebenfalls zu dieser Zeit unterwegs war, fiel die deutlich unsichere Fahrweise des 57-jährigen auf. Der Herr brauchte mehrfach die gesamte Fahrbahnbreite zum Führen seines Fahrzeugs. Der Zeuge verfolgte das unsichere Fahrzeug und verständigte die Polizei. Als der Verfolgte bemerkte, dass er wohl ein Begleitfahrzeug hatte, streckte er dem Pkw-Lenker mehrfach den Stinkefinger entgegen. Kurze Zeit später konnte der Schlangenlinienfahrer im Bereich der Neustädter Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Hier stellte sich dann heraus, dass der Fahrer vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert hatte. Ein Test erbrachte rund 0,8 Promille. Er durfte seinen Pkw stehen lassen und die Beamten zur Wache zu einer Blutentnahme begleiten.
Dort bekam er dann auch noch offenbart, dass er nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen darf. Und auch die Möglichkeit einer weiteren Anzeige wegen Beleidigung mittels Stinkefinger steht noch im Raum.
Der Herr wird sich in Kürze vor dem Staatsanwalt für seine Verfehlungen verantworten dürfen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 08.08.2019

Miltenberg (Bayern): Randalierer begehen Sachbeschädigungen

Ein gestörtes Verhältnis zum Besitz fremden Eigentums zeigte eine Personengruppe in den frühen Morgenstunden des Donnerstags.
Gegen 04.00 Uhr, teilte ein Anwohner in der Hauptstraße eine randalierende Personengruppe mit, welche vor einem Café Tische und Stühle umgeworfen und beschädigt hatte. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung konnte vor Ort lediglich noch ein 31-Jähriger angetroffen werden. Diese Person wurde vorläufig festgenommen; die anderen „Störenfriede“ konnten flüchten. Der junge Mann zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr unkooperativ, war aufbrausend und schrie immer wieder lauthals herum. Aufgrund seiner aggressiven Haltung und des Umstandes, dass er mit 1,76 Promille angetrunken war, verschaffte ihm eine Nacht in der Arrestzelle der Polizeiinspektion Miltenberg.
Der Sachschaden wird vorläufig auf ca. 100 Euro geschätzt.

PM der PI Miltenberg vom 08.08.2019

Landshut (Bayern): Betrunkene Streithähne landen in Arrestzelle

Am Dienstag, gegen 21.00 Uhr, bemerkten Beamte der Zivilen Einsatzgruppe im Stadtgebiet zwei Männer, die offensichtlich im angetrunkenen Zustand in eine verbale Streitigkeit verwickelt waren. Es handelt sich um einen 27-jährigen Landshuter und einen 25-Jährigen aus dem Landkreis. Eintreffende Polizeistreifen konnten den Streit zwar schlichten, den erteilten Platzverweisen kamen die beiden betrunkenen Personen nicht nach. Da weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, wurden sie in Gewahrsam genommen. Der 25-Jährige war mit den Maßnahmen nicht einverstanden, er wehrte sich und musste deshalb durch Anwendung von unmittelbarem Zwang in das Dienstfahrzeug verbracht werden.

PM der PI Landshut vom 08.08.2019

Wittingen (Niedersachsen): Autofahrt unter Alkohol und Drogen endete für Fahrer im Polizeigewahrsam

Am Nachmittag des 07.08.2019, gegen 16:30 Uhr ereilten die Wittinger Polizisten mehrere Hinweise aus der Bevölkerung auf einen Betrunkenen Fahrzeugführer, der durch die Ortschaft fahren soll. Vor Ort eingetroffen, stießen die Beamten auf einen 32jährigen Wittinger und seinen Kumpel. Beide standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und zumindest der Fahrer auch unter anderen berauschenden Mitteln. Dem 32-Jährigem Fahrzeugführer, welcher sich sehr aggressiv den Polizisten gegenüber verhielt, wurde sein Fehlverhalten vorgeworfen und die nun folgende Blutentnahme angekündigt. Dies passte dem Wittinger so gar nicht und veranlasste ihn zur Flucht. Diese verlief nicht ganz erfolgreich, da er wenig später an seinem Pkw wieder gestellt werden konnte. Schlussendlich wurde dem jungen Mann Blut abgenommen und er durfte seinen Rausch in einer polizeilichen Gewahrsamszelle ausschlafen.

PM der PI Gifhorn vom 08.08.2019

München (Bayern): Zwei Gewaltdelikte im Hauptbahnhof: 24-Jährige sexuell belästigt und Bundespolizisten bespuckt

Zu zwei Gewaltdelikten kam es am Dienstagabend (6. August) bzw. Mittwochmorgen (7. August) im Hauptbahnhof. Ein 70-Jähriger spuckte dabei in einem Fall zwei Bundespolizisten ins Gesicht und beim anderen Vorfall wurde eine 24-Jährige sexuell belästigt.
Gegen 23:30 Uhr fiel am Dienstagabend ein 70-Jähriger im Hauptbahnhof auf. In einem Imbissgeschäft an der Arnulfstraße schrie er lautstark herum und beleidigte dabei wiederholt eine 29-jährige Rumänin. Als Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit einschritten und den Schwabinger aus dem Bahnhof verwiesen, wurde er den Sicherheitsmitarbeitern angriffslustig. Hinzukommende Bundespolizisten schrie der 70-Jährige zunächst an, bedrohte sie dann mit erhobenen Fäusten und spuckten den 28 und 33 Jahre alten Beamten zu guter Letzt unvermittelt ins Gesicht. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Kurz nach 1 Uhr am Mittwoch wurde die Bundespolizei über eine Schlägerei am Ausgang Bayerstraße informiert. Ein Unbekannter hatte einer 24-jährigen Deutschen im Vorbeigehen ans Gesäß gefasst. Zwei Begleiter der Frau stellten den Mann daraufhin zur Rede. Unvermittelt gab der Unbekannte einem der beiden, einem 29-jährigen Iraker eine Kopfnuss und schlug ihm ins Gesicht, bevor er flüchtete. Der 29-Jähroiger erlitt durch einen Cut am Auge sowie auf dem Nasenbein und ein Hämatom an der Wange. Er wurde medizinisch versorgt und in eine Münchner Klinik transportiert. Die Bundespolizei wertet nun die Videoaufzeichnungen aus und hofft dem Unbekannten auf die Spur zu kommen. Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung und sexueller Belästigung wurden eingeleitet.

PM der BPOLI München / BPOLD München vom 08.08.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 40-Jähriger beleidigt Familie in Straßenbahn

Unterstützungskräfte der Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei wurden Mittwochabend durch einen Reisenden im Karlsruher Hauptbahnhof angesprochen. In einer Straßenbahn konnte dieser beobachten, wie ein Mann gegenüber einer augenscheinlich ausländischen Familie mehrfach den Hitlergruß zeigte.
Durch den Zeugen konnte der Mann identifiziert werden. Die Kontrolle erfolgte prompt. Der 40-jährige Rumäne zeigte sich äußert unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach, als diese seine Personalien feststellten. Der offensichtlich alkoholisierte Mann erhielt schließlich einen Platzverweis für den Karlsruher Hauptbahnhof, welchem er jedoch nicht nachkam. Zur Vermeidung weiterer freiheitsbeschränkender Maßnahmen, entschieden sich die Beamten, den Mann schlussendlich an seine Karlsruher Wohnanschrift zu verbringen. Dort lebt der 40-Jährige mit seiner Mutter zusammen, welche versprach, sich um ihren Sohn zu kümmern. Während der Verbringung nach Hause beleidigte und bedrohte der Mann die Beamten erneut. Ihn erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 08.08.2019

Ilmenau (Thüringen): Fahren ohne Fahrerlaubnis – Widerstand bei Verkehrskontrolle

Am Mittwochvormittag stellten die Beamten der PI Arnstadt-Ilmenau in der Ackermannstraße einen amtsbekannten Fahrzeugführer fest, welcher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. In der Folge kam es zur Verkehrskontrolle und die Polizisten eröffneten dem 60-Jährigen die Sicherstellung der Fahrzeugschlüssel zur Unterbindung der Weiterfahrt. Gegen die Maßnahme versuchte sich der Herr plötzlich mittels körperlicher Gewalt zur Wehr zu setzen. Dies misslang jedoch und der Mann konnte unter Kontrolle gebracht werden. Somit endete seine unerlaubte Fahrzeugnutzung auf der Dienststelle der PI Arnstadt-Ilmenau und nun erwartet den 60-Jährigen neben der Anzeige wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Weitere wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand gegen Polizisten durch einen psychisch kranken Mann

Am Mittwochnachmittag, dem 07.08.2019, konnte die Polizei in Stralsund einem 30-jährigen Mann, welcher aus dem Helios Klinikum abgängig war, habhaft werden. Dieser war per richterlichen Beschluss in der Einrichtung untergebracht und wurde ca. 30 Minuten nach Bekanntwerden des Sachverhalts gegen 13:45 Uhr von einer Streifenbesatzung des Polizeihauptreviers Stralsund an einem Supermarkt im Stadtteil Grünhufe aufgegriffen.
Vor Ort widersetzte der psychisch kranke Mann sich den Anweisungen der eingesetzten Beamten und griff einen Polizisten körperlich an.
Dabei wurde der Beamte augenscheinlich nicht verletzt. In der weiteren Folge kam es zum Einsatz des Reizstoffsprühgeräts gegen den 30-Jährigen. Er wurde durch die Beamten zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert. Während der polizeilichen Maßnahmen vor dem Supermarkt beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Beamten öffentlichkeitswirksam. Eine Atemalkoholkontrolle des Mannes ergab einen Wert von 1,17 Promille. Nach einer ärztlichen Versorgung wurde der Tatverdächtige wieder in die Einrichtung zurückgebracht. Hier erfolgte zudem die Durchführung der angeordneten Blutprobenentnahme bei dem Mann.
Der 30-Jährige muss sich nun wegen des Verdachtes der Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Stralsund vom 08.08.2019

Singen (Baden-Württemberg): Sachbeschädigung und Widerstand

Wegen Sachbeschädigung an einem abgestellten Dienstwagen der Bundespolizei wurde das Polizeirevier Singen von einem Zeugen in der Nacht auf Donnerstag gegen 01.00 Uhr verständigt. Der Zeuge sah, wie mehrere Personen die Kennzeichenschilder des Fahrzeuges abrissen und anschließend versuchten, die Frontscheibe mit einem Holzstock einzuschlagen. Eine 21-jährige Frau und zwei junge Männer im Alter von 23 und 24 Jahren konnten von Beamten des Polizeireviers Singen in Tatortnähe festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Frau und der 23-jährige Mann leisteten bei der Festnahme erheblichen Widerstands und beleidigten die eingesetzten Beamten. Diese müssen sich nun auch wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Koblenz vom 08.08.2019

Nürnberg (Bayern): Mutmaßlicher Ladendieb greift Polizeibeamten an

Beamte der Haft- und Vorführgruppe der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte mussten sich am Dienstagmorgen (06.08.2019) mit einem renitenten Mann beschäftigen. Er leistete Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen.
Bereits am Montagabend (05.08.2019) war ein 35-jähriger Mann nach einem Ladendiebstahl in einem Baumarkt in der Äußeren Bayreuther Straße festgenommen worden. Der Tatverdächtige war zuvor von Zeugen beim Diebstahl von Werkzeugen beobachtet und anschließend festgenommen worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde Haftantrag gestellt. Da der Beschuldigte am Dienstagmorgen dem Ermittlungsrichter vorgeführt werden sollte, wurde er über Nacht in einem Haftraum verwahrt.
Auf dem Weg zum Transportfahrzeug reagierte der 35-Jährige sehr aggressiv, beleidigte die eingesetzten Beamten und drohte mit einem Angriff, woraufhin er gefesselt werden sollte. Unvermittelt versuchte er sich der Fesselung zu entziehen und einem Polizeibeamten gegen den Kopf zu schlagen. Der Beamte wich dem Schlag aus und blieb unverletzt. Im daraufhin entstandenen Gerangel erlitt der Angreifer leichte Verletzungen (Schürfwunden) und wurde anschließend dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl gegen den in Deutschland wohnsitzlosen 35-Jährigen.
Der Beschuldigte muss sich nun in einem weiteren Ermittlungsverfahren u. a. wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 08.08.2019

Spremberg (Brandenburg): Brdohung

Am Mittwochabend wurde die Polizei wegen einer hilflosen Person in die Heinrichstraße gerufen. Ein offensichtlich alkoholisierter 53 Jahre alter Mann hatte lautstark Passanten belästigt und anschließend Rettungskräfte und Polizeibeamte bedroht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Ein Arzt bestätigte zuvor seine Gewahrsamstauglichkeit.

PM der PD Brandenburg Süd vom 08.08.2019

Ostbevern (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

In der Nacht zu Donnerstag, 08.08.2019, nahm die Polizei in Ostbevern nach einem Einsatz wegen Ruhestörung zwei junge Männer im Alter von 18 und 19 Jahren in Gewahrsam. Um 00.00 Uhr meldeten Zeugen der Polizei eine Ruhestörung durch mehrere Jugendliche auf dem Parkplatz am Friedhof in Ostbevern. Die Einsatzkräfte trafen mehrere Jugendliche an, die dort laut Musik hörten. Sie forderten die Jugendlichen auf, ruhig zu sein und die Örtlichkeit zu verlassen. Kurz darauf fiel die Gruppe auf der Hauptstraße erneut durch eine Ruhestörung auf. Als diese der mehrfachen Aufforderung der Einsatzkräfte ruhig zu sein und die Örtlichkeit zu verlassen nicht nachkamen, nahmen die Beamten den Wortführer der Gruppe in Gewahrsam. Hierbei wehrte sich der 19-Jährige durch Kratzen und Beißen. Ein 18-Jähriger versuchte noch die Ingewahrsamnahme zu verhindern, kam aber unter Androhung des Einsatzes von Pfefferspray der Aufforderung nach, Abstand zu halten.
Die Beamten brachten den 19-Jährgen in das Zentralgewahrsam nach Ahlen. Nachdem sich die Jugendlichen zunächst entfernt hatten, kamen sie kurz darauf zu den Einsatzkräften zurück. Sie beleidigten die Beamten und spuckten auf die Streifenwagen. Daraufhin nahmen die Einsatzkräfte einen 18-Jährigen ebenfalls in Gewahrsam. Da die anderen Jugendlichen versuchten, die Ingewahrsamnahme zu verhindern, setzten die Beamten das Pfefferspray ein. Dies hielt sie von weiteren Störversuchen ab und sie entfernten sich von der Örtlichkeit. Die Beamten brachten den 18-Jährigen in das Zentralgewahrsam und leiteten Ermittlungsverfahren gegen die beiden ein.

PM der POL Warendorf vom 08.08.2019

Duisburg- Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb wehrt sich gegen Festnahme

Ladendetektive haben am Mittwochmittag (7. August, 11:20 Uhr) einen Dieb dabei beobachtet, wie er in einem Supermarkt auf dem August-Bebel-Platz Schnaps stehlen wollte. Sie hielten den 31-Jährigen fest und riefen die Polizei. Weil der Dieb keine Papiere bei sich hatte, nahmen die Beamten ihn mit zur Wache.
Vor der Wache riss sich er los und rannte über den August-Bebel-Platz in Richtung Weseler Straße. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten den mutmaßlichen Täter auf der Kaiser-Friedrich-Straße stellen. Dort wehrte sich der Dieb mit Händen und Füßen gegen seine Festnahme. Es gelang den Polizisten, den Mann zu überwältigen. Sie nahmen ihn mit zur Wache, überprüften seine Personalien und schrieben eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Ladendiebstahl.

PM der POL Duisburg vom 08.08.2019

Schwante (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein 59-jähriger Deutscher bedrohte gestern Morgen im Lindenweg seine 56 Jahre alte ehemalige Lebensgefährtin aus Schwante mit dem Tode. Darüber hinaus drohte er an, das Haus anzünden zu wollen. Polizisten trafen den psychisch stark belasteten Mann kurz darauf an. Während der Kontrolle seiner Personalien leistete er Widerstand, konnte jedoch mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt werden. Er wurde später zur Begutachtung seines Geisteszustandes auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses eingeliefert. Es wurde niemand verletzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Brandenburg Nord vom 08.08.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): Bundespolizei wurde wegen Ladendieb gerufen, dieser zog ein Messer

30-jähriger verletzte sich selbst mit Einhandmesser schwer und bedrohte die Beamten.
Mittwochabend, 08.08.2019, kurz vor 22.00 Uhr, wurde die Bundespolizei um Unterstützung gebeten. Ein Mann hatte im Supermarkt im Kieler Hauptbahnhof Waren eingesteckt und den Markt verlassen wollen, ohne zu bezahlen. Als die Bundespolizisten eintrafen, saß der Mann auf einem Stuhl und machte mündliche Angaben zu seiner Person.
Die Beamten wollten die Identität überprüfen und bemerkten, dass der Mann immer nervöser wurde. Tatsächlich gab es keine Person mit den gemachten Angaben. Plötzlich hielt er ein Messer in der Hand und stieß sich das Messer in die Brust. Anschließend schwang er das Messer bedrohlich vor den Bundespolizisten und warf es schließlich in Richtung der Beamten, die allerdings nicht getroffen wurden. Die Bundespolizisten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn.
Anschließend leisteten sie Erste Hilfe und forderten Rettungskräfte an. Bei dem Vorgang rutschte dem 30-jährigen ein Tütchen mit weißem Pulver aus der Tasche. Als der Rettungswagen eintraf, wurde die Person übergeben und ins Krankenhaus gefahren. Dort stellte sich heraus, dass die Verletzungen, die sich der Mann mit dem Messer zugefügt hatte, doch schwerer waren. Er wurde sofort operiert.
Bei der Durchsuchung der mitgeführten Gegenstände des Mannes durch die Bundespolizei wurden weitere Betäubungsmittel gefunden.
Mittlerweile hatte der 30-jährige im Krankenhaus korrekte Angaben zu seiner Identität gemacht, die Überprüfung ergab, dass es sich um einen polizeibekannten Intensivtäter handelt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Kiel vom 08.08.2019

Lengerich (Niedersachsen): Diebstahl/räubersicher Diebstahl/Widerstand

Die Polizei ist am Mittwochmittag (07.08.2019), um kurz nach 13.00 Uhr, zur Knemühlenstraße, im Außenbereich von Lengerich, gerufen worden. Nach ersten Angaben war dort ein fremder Mann aus dem Wohnhaus einer älteren Dame gekommen. Ein Nachbar würde diesen nun festzuhalten. Als die Beamten dort eintrafen, sahen sie zwei Personen im Straßengraben liegen. Offenbar handelte es sich um den vermeintlichen Dieb und um den Verfolger, der ihn festhielt. Der Unbekannte wollte sich immer wieder befreien. Bei dieser Aktion erlitten beide Personen leichte Verletzungen. Die Polizisten konnten den Mann ergreifen und ihn festnehmen. Auch dabei leistete er Widerstand. Polizeibeamtinnen/ -beamte wurden nicht verletzt. Der Mann, der keine Ausweispapiere mitführte, wurde zur Polizeidienststelle gebracht. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich um einen 27-Jährigen handeln, der im Rheinland gemeldet ist.
Noch vor Ort konnten der Zeuge und die Geschädigte den Vorfall schildern. Die ältere Dame hatte gesehen, dass der unbekannte Mann aus ihrem Haus, das nicht komplett verschlossen war, kam und dann mit einem Fahrrad wegfuhr. Sie alarmierte den zufällig mit einem Auto vorbeifahrenden Nachbarn, der die Verfolgung aufnahm und ihn stellen konnte. Was der 27-Jährige in dem Haus gemacht hatte und ob er etwas aus dem Haus gestohlen hatte, war zunächst unklar. An der Stelle, an der er von dem Zeugen festgehalten wurde, fanden die Polizeibeamten dann einen Autoschlüssel. Dieser stammte aus dem Haus an der Knemühlenstraße. Die Polizei stellte das Fahrrad des jungen Mannes sicher, um zu prüfen, ob es gestohlen worden ist. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM der POL Steinfurt vom 08.08.2019

Dahme (Schleswig-Holstein): Polizei beendet ausufernde Partnerschaftsstreitigkeiten

Um 19.50 Uhr ging bei der Polizei in Grube am Mittwochabend (07.08.2019) die Mitteilung ein, dass eine Frau in Dahme von einem Mann verprügelt würde.
Am Einsatzort eingetroffen fanden die Beamten die Einsatzmitteilung bestätigt. Auf einer Terrasse hinter dem Haus, zu dessen Adresse sie entsandt worden waren, lief ein 41-jähriger Mann sehr aufgeregt umher und brüllte ununterbrochen. Eine Frau saß zusammengekauert und eingeschüchtert auf einem Stuhl in der Ecke der Terrasse. Auch das Erscheinen der uniformierten Beamten wirkte zunächst nicht beruhigend auf den Mann, er schrie weiter herum und schlug der Frau, als diese sich zu ihrem Rucksack hinabbeugte, trotz der anwesenden Polizisten auf den Rücken.
Weil die Beamten den Mann jetzt sofort von der Frau wegstießen versuchte dieser, mit erhobenen Fäusten auf einen Polizisten loszugehen – und so fand der Aggressor aus dem Kreis Stormarn sich kurze Zeit später mit Handfesseln fixiert auf dem Boden wieder.
Nachdem mittlerweile noch eine zweite Funkwagenbesatzung eingetroffen war, konnten die Beamten den Versuch unternehmen, sich die Ursache des Streits schildern zu lassen und den Mann zur Ruhe zu bringen. Die Ursache des Streits war schnell erläutert und muss hier nicht dargestellt werden. Der 41-jährige allerdings war auch weiterhin nicht zu beruhigen und immer noch sehr aufgebracht, obwohl ihm zwischenzeitlich sogar schon die Handfesseln abgenommen worden waren. Für die eingesetzten Beamten war daher zu befürchten, dass er bei der nächsten Gelegenheit wieder auf seine Partnerin losgehen würde.
Der deutlich alkoholisierte Mann (vorläufiger Wert Atemalkoholtest: 1,84 Promille) wurde daher dem Zentralen Polizeigewahrsam in Lübeck zugeführt, nachdem er bei der Verbringung zum Funkwagen erneut Widerstand leistete und Handfesseln angelegt bekommen musste.

PM der PD Lübeck vom 08.08.2019

Uelzen (Niedersachsen): Randalierer greift Polizeibeamte an

Am 08.08.19, gegen 00.20 Uhr, wurde eine Polizeistreife in die Gudestraße entsandt, da dort ein Betrunkener randalieren und mit Gegenständen werfen sollte. Im Bereich der Schmiedestraße trafen die Polizeibeamten auf einen offenbar betrunkenen 21-Jährigen. Da der 21-Jährige offenbar nicht mehr in der Lage war seinen Weg allein fortzusetzen, wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Fahrt trat der 21-Jährige nach den Polizeibeamten und beleidigte sie. Den Rest der Nacht verbrachte er trotzdem in einer Zelle. Weiterhin wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 08.08.2019

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung im ICE zwischen Karlsruhe und Baden-Baden/Bundespolizei sucht Zeugen und Geschädigte

Am Donnerstag Abend gegen 17:00 Uhr wurde der Bundespolizei Offenburg über die Transportleitung der DG AB eine Person gemeldet, die im ICE 70 von Karlsruhe nach Offenburg, auf Höhe Baden-Baden, randaliert und bereits zwei Reisende angegriffen hat.
Der im Zug befindliche Zugbegleiter sprach einen Polizisten an, welcher sich ebenfalls im Zug befand und bat um Unterstützung. Der zur Hilfe eilende Bundespolizist konnte den 31-jährigen Mann überwältigen und trotz heftigem Widerstand fesseln. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verletzte sich hierbei die Person leicht. Am Bahnhof Baden-Baden konnte der aggressive Reisende dann von Landes- und Bundespolizeikräfte übernommen werden und wehrte sich weiterhin vehement. Die Person hyperventilierte am Bahnsteig und musste ins Krankenhaus verbacht werden. Dort wird er polizeilich bewacht. Die polizeilichen Maßnahmen dauern an. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen und Geschädigte.
Wer Angaben zu dem Sachverhalt machen kann oder Geschädigter des Angriffs wurde, wird gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Offenburg unter 0781/9190-0 in Verbindung zu setzen.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 08.08.2019

Gotha (Thüringen): Gewahrsam nach Streitigkeit am Coburger Platz

Am Mittwochabend erhielt Polizei Gotha die Information über eine Schlägerei von mehreren Personen am Coburger Platz. Nachdem sofort mehrere Streifenwagen zum Einsatz kamen, konnte der Sachverhalt schnell geklärt werden. Konkret ereignete sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen dem 32-Jährigen Tatverdächtigen und zwei Frauen. Während der polizeilichen Anzeigenaufnahme vor Ort verhielt sich eine weitere 28-Jährige Unbeteiligte jedoch derart aggressiv und störend, dass sie durch die eingesetzten Beamten in Gewahrsam genommen werden musste. Hier verweigerte die Dame auch die Angabe ihrer Personalien, welche im erst im Nachgang geklärt werden konnten. Somit erwartet die Frau nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Doch auch nach der Entlassung aus dem polizeilichen Gewahrsam am Donnerstagmorgen sorgte die 28-Jährige für Aufruhr. Sie begab sich nun zur Bahnstrecke zwischen Gotha und Sättelstädt und bewegte sich auf den Gleisen von Fröttstedt in Richtung Gotha. Erst kurz vor dem Bahnhof Gotha gelang es den Einsatzkräften in Zusammenarbeit mit der Bundespolizei der Frau habhaft zu werden. Sie wurde im Anschluss erneut zur Dienststelle des Inspektionsdienstes der Landespolizeiinspektion Gotha gebracht. Somit leitete die Bundespolizei ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen unbefugten Aufenthalts in den Gleisen ein. Der Bahnverkehr war von 08:40 Uhr bis 09:15 Uhr gesperrt.

PM der LPI Gotha vom 08.08.2019