Am Samstagvormittag, den 05.10.2019, gegen 09:00 Uhr, wurde von einem Anwohner der Straße Am Schuhberg im Ortsteil Eimsen mitgeteilt, dass sich ein Ziegenbock in seinem Garten aufhalten würde.
Das Tier war für die Polizei kein Unbekannter, da es bereits seit Mittwoch diverse Hinweise auf das Tier und anschließende Einfangversuche gab. Trotz Unterstützung der freiwilligen Feuerwehren gelang es dem Tier immer sich der „Festnahme“ zu entziehen. So auch am heutigen Samstagvormittag. Der Ziegenbock flüchtete vermutlich über den „Eiberg“ in Richtung Stadtzentrum.
Gegen 10:20 Uhr erhielt die Polizei einen weiteren Anruf eines Bewohners der Landrat-Beushausen-Straße in Alfeld. Dort wurde der Ziegenbock in einem Nachbargarten gesichtet. Das Tier wurde umstellt und konnte, mit Hilfe von 6 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Alfeld, unter Zuhilfenahme eines Netzes, eingefangen werden.
Anschließend wurde der Bock mit einem Transportfahrzeug der Feuerwehr zur Tierfundstelle in Wettensen gebracht und konnte sich dort von dem Schreck erholen. Der Halter des Ziegenbocks konnte im Anschluss ausfindig gemacht und informiert werden. Er holte das Tier letztendlich unbeschadet aus Wettensen ab.

PM der PI Hildesheim vom 05.10.2019

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt mit anschließenden Beleidigungen und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, 04.10.2019 um 00:55 Uhr fiel einer Streife der Polizei Grünstadt ein Ford Fiesta auf, der gerade vom Rudolf-Harbig-Stadion kommend über die Bahngleise fuhr. Beim Erblicken des Streifenwagens fuhr der PKW rechts ran und der Fahrer wollte sich fußläufig entfernen. Er wurde kontrolliert und schnell war klar, warum er sich aus dem Staub machen wollte. Der 22-jährige Fahrer aus Mülheim an der Ruhr roch stark nach Alkohol. Ein Alkotest ergab eine Wert von 2,37 Promille. Er musste daher die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt wurde. Nach der Blutprobenentnahme wurde er zusehends aggressiver. Er beleidigte die eingesetzten Beamten, sprang unvermittelt auf und wollte seine persönlichen Sachen an sich nehmen. Da er sich nicht beruhigen ließ, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Während er am Boden fixiert wurde, trat er nach einem 29-jährigen Polizeibeamten, den er aber glücklicherweise nicht traf. Der junge Mann musste zur Ausnüchterung in den Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Auf ihn warten nach seiner Ausnüchterung eine Vielzahl von Strafanzeigen.

PM der PD Neustadt/W. vom 04.10.2019

Ginsheim-Gustavsburg Hessen): Einsatz in Flüchtlingsunterkunft/Polizisten mit Nagelfeile bedroht

Weil er wegen eines Staubsaugers mit zwei Mitbewohnern einer Flüchtlingsunterkunft in Streit geriet, nahmen Polizeibeamte am Donnerstagnachmittag (03.10.), gegen 16.10 Uhr, einen 21 Jahre alten Bewohner der Unterkunft vorläufig fest.
Als die drei Polizeibeamten eintrafen, bedrohte der 21-Jährige die Ordnungshüter mit einer Nagelfeile. Er konnte anschließend überwältigt werden. Weil die Beamten hierbei mit dem Blut des Angreifers in Berührung kamen, wurden sie anschließend in einem Krankenhaus untersucht.
Der 21 Jahre alte Mann musste sich anschließend wegen des Verdachts auf Alkohol- und/oder Drogenkonsums einer Blutentnahme unterziehen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen im Polizeigewahrsam untergebracht.
Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Körperverletzung sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Südhessen vom 04.10.2019

Dissen (Niedersachsen): Zwei verletzte Polizisten nach Widerstand

Im Erpener Weg wurden am Donnerstagabend eine 36-jährige Polizeibeamtin und ihr 30-jähriger Kollege bei einem Einsatz verletzt. Beide sind vorübergehend nicht dienstfähig. Über den Notruf hatte sich zuvor eine Frau gemeldet, deren alkoholisierter Ehemann (30 J.) vor der Tür der gemeinsamen Wohnung randalierte und diese bereits durch Schläge erheblich beschädigt hatte. Beim Eintreffen der Streife vor Ort, befanden sich die Eheleute in der Wohnung. Der Ehemann zeigte sich sehr aggressiv und griff umgehend die eingesetzten Beamten mit Schlägen und Tritten an. Bei seiner Festnahme leistete der Mann heftigen Widerstand. Er wurde mit zu einer Wache genommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde später eine Blutentnahme durchgeführt.

PM der PI Osnabrück vom 04.10.2019

Geldern (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizeibeamte verletzt/ Alkoholisierter 35-Jähriger missachtet Platzverweis

Am Donnerstag (03. Oktober 2019) gegen 00.50 Uhr kam ein 35-jähriger Gelderner dem Platzverweis nicht nach und widersetzte sich anschließend massiv. Zuvor kam es vor einer Gaststätte am Issumer Tor zu einem lautstarken Streit zwischen dem 35-Jährigen und seiner Freundin. Ein 22-jähriger Mann aus Issum versuchte den Streit zu schlichten, was zur Folge hatte, dass er in seinem Fahrzeug bis zum Eintreffen der Polizei Schutz suchen musste.
Die Polizeibeamten konnten den Streit sowie die Aggression gegen den 22-Jährigen zunächst schlichten und erteilten dem 35-Jährigen einen Platzverweis. Der Gelderner und seine Freundin gingen zunächst in Richtung Friedrich-Spee-Straße, so dass der 22-Jährige sein Auto wieder verlassen konnte. Nach kurzer Zeit war das Pärchen wieder da und die Situation drohte erneute zu eskalieren. Mehrmalige Platzverweise schlugen erneut fehl, so dass die Beamten den Gelderner zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam nahmen. Dieser leistete hierbei erheblichen Widerstand; ein Beamter erlitt einen Tritt gegen den Kopf, der andere eine Verletzung am Arm. Die Polizeibeamten, die zum Glück nur leicht verletzt wurden, fertigten eine Strafanzeige und dem 35-Jährigen wurde durch einen Arzt auf der Wache eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Kleve vom 04.10.2019

Landau (Rheinland-Pfalz): Missbrauch von Notrufen; Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gymnasiumstraße, 2.10.2019, 15.00 Uhr
Nach mehreren missbräuchlichen Nutzungen von Notrufen über Tage wurde die Wohnanschrift der 49-jährigen Verursacherin in Landau, Xylanderstraße, am 2.10.2019, gegen 15.00 Uhr, durch Beamte des Ordnungsamtes der Stadtverwaltung Landau aufgesucht. Es bestanden Hinweise auf einen psychischen Ausnahmezustand der 49-jährigen. Beim Öffnen der Wohnungstür schlug die 49-jährige völlig unvermittelt dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes mehrfach ins Gesicht. Die 49-jährige wurde in Gewahrsam genommen und aufgrund ihres psychischen Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Beamte des Ordnungsamtes erlitt leichte Gesichtsverletzungen.

PM der PD Landau vom 04.10.2019

Mahlberg (Baden-Württemberg): Fassung verloren

Ein 34 Jahre alter Mann hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Keltenstraße offenbar seine Fassung verloren und in der Folge hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Lahr beleidigt. Ein Anwohner hat sich gegen 3:20 Uhr hilfesuchend an die Polizei gewandt, als er den 34-Jährigen dabei beobachtete, wie er mehrfach gegen einen geparkten Mercedes schlug. Beim Eintreffen der alarmierten Gesetzeshüter richteten sich die Aggressionen des Mannes fortan gegen die Polizisten. Diese mussten eine Tirade an Beleidigungen über sich ergehen lassen. Weil sich der augenscheinlich alkoholisierte Störer nicht beruhigen ließ, mussten die Beamten Hand anlegen und den Mann zum Polizeirevier verbringen. Dort wurde er für die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle zur Raison gebracht. Außer Strafanzeigen erwartet den Mann überdies eine saftige Rechnung für die behördliche Unterbringung.

PM des PP Offenburg vom 04.10.2019

Landau (Rheinland-Pfalz): Fahrt unter Drogeneinwirkung; Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr; Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Bei einer Verkehrskontrolle in Landau in der Waffenstraße konnte am 4.10.2019, gegen 00.30 Uhr, bei einem 18-jährigen Pkw-Fahrer drogentypische, körperliche Merkmale festgestellt werden. Ein Urintest bestätigte die Einnahme von Betäubungsmittel. Es folgten eine Blutentnahme und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Gegen 02.45 Uhr sollte an einer Kontrollstelle in Landau, Wollmesheimer Straße durch einen Polizeibeamten ein Pkw angehalten werden. Der Fahrer des Geländewagens fuhr auf den Polizeibeamten zu und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Der Polizeibeamte konnte dem durchfahrenden Pkw ausweichen. Im Schein der Taschenlampe erkannte der Polizeibeamte den vor 2 Stunden bereits kontrollierten 18-jährigen. Im Rahmen einer Fahndung wurde der von dem 18-jährigen gefahrenen Geländewagen vor einem Anwesen in LD-Mörzheim aufgefunden.
Der Aufenthaltsort konnte ermittelt und der 18-jährige festgenommen werden. Eine weitere Blutentnahme, Entziehung der Fahrerlaubnis und ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren sind die Folge.

PM der PD Landau vom 04.10.2019

Worms (Rheinland-Pfalz): Inventar eines Taxis beschädigt und Polizeibeamten beleidigt

Am heutigen Freitag, 04.10.2019, verlässt gegen 00:30 Uhr ein 31-jähriger Besucher des Wormser Oktoberfestes das Festzelt. Der Mann steigt in ein Taxi ein, indem bereits Gäste sitzen. Als der Taxifahrer ihm deshalb die Nicht-Mitnahme erklärt, wird der 31-Jährige ungehalten und aggressiv. Er zerstört im Folgenden das im Taxi angebrachte Smartphone sowie das Tablet des Fahrers. Von der verständigten Streife der Polizei Worms muss der Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und kurzzeitig gefesselt werden. Nach Erteilung eines Platzverweises beleidigt der 31-Jährige die eingesetzten Beamten massiv verbal.
Der Mann muss sich nun einer Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidigung stellen. Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Worms unter der Rufnummer 06241/852-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PD Worms vom 04.2019

Erbach (Hessen): Polizei nimmt zwei Verdächtige nach Wohnungseinbruch fest

Ein Wohnhaus in der Michelstädter Straße geriet am Donnerstag (03.10.), gegen 17.00 Uhr, in das Visier von zwei Kriminellen. Die Täter verschafften sich gewaltsam durch ein Fenster Zugang in die Räumlichkeiten und ließen anschließend unter anderem Schmuck und einen Bildschirm mitgehen.
Beim Verlassen des Tatorts wurden zwei Männer von Zeugen beobachtet. Die Polizei wurde verständigt. Im Rahmen der anschließenden Ermittlungen ergab sich dann ein Tatverdacht gegen zwei 19 und 21 Jahre alte Männer, die von den Ordnungshütern später in einer Wohnung in Michelstadt vorläufig festgenommen werden konnten. Bei der Festnahme leistete der 19 Jahre alte Tatverdächtige Widerstand. Zwei Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt.
Der 19-Jährige musste anschließend wegen Verdachts auf Drogeneinfluss eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Die aus dem Haus gestohlenen Gegenstände konnten bislang nicht aufgefunden werden. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.
Die beiden Männer werden sich nun in einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls zu verantworten haben.

PM des PP Südhessen vom 04.10.2019

Crailsheim (Baden-Württemberg): 23-Jähriger rastete wiederholt aus

Ein 23 Jahre alter alkoholisierter Mann ist in der Nacht zum Donnerstag mehrfach ausgerastet und musste in Gewahrsam genommen werden, hierbei widersetzte er sich der Polizei und verletzte einen Beamten. Zunächst war der 23-Jährige kurz vor Mitternacht in einer Bar in der Ellwanger Straße mit zwei 25 Jahre alten Männer in Streit geraten und hatte diese geschlagen. Bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung hatte sich der 23-Jährige zunächst wieder beruhigt und bei den beiden Männern entschuldigt. Nachdem der 23-Jährige zunehmend alkoholisierter wurde, wollte ihn seine 28-jährige Freundin um 01:40 Uhr abholen und nach Hause bringen. Damit war er jedoch nicht einverstanden und es kam auf dem Parkplatz zu einem Streit in dessen Verlauf er seine Freundin an der Hand verletzte und ins Gesicht schlug. Weiter schlug er auf zwei geparkte Pkws ein, wodurch auch eine Heckscheibe zu Bruch ging. Die Frau, als auch der Täter selbst, mussten vom Rettungsdienst versorgt werden. Aufgrund seiner Alkoholisierung und seiner hohen Aggressivität wurde der junge Mann in Gewahrsam genommen. Damit zeigte er sich nicht einverstanden und beleidigte die eingesetzten Beamten. Nachdem er auf der Dienststelle durchsucht werden sollte, widersetzte er sich, weshalb er überwältigt und zu Boden gebracht wurde. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Der Mann musste seinen Rausch bis zum nächsten Morgen in der Zelle ausschlafen. Auf ihn kommt nun ein Strafverfahren wegen mehrfacher Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung zu.

PM des PP Aalen vom 04.10.2019

Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg): Ehefrau geschlagen und Zeugen mit Waffe bedroht

Mehreren Strafanzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz sieht ein 43-Jähriger entgegen, der am Donnerstagabend seine Ehefrau geschlagen und einen Zeugen mit einer Schusswaffe bedroht hat. Der Tatverdächtige war nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 20.15 Uhr mit seiner Ehefrau in einem Bordellbetrieb in der Sielminger Straße zunächst in einen verbalen Streit geraten. Als der Mann die 31-Jährige später vor dem Gebäude schlug, eilte dem Opfer ein 51 Jahre alter Zeuge zu Hilfe.
Diesen bedrohte der 43-Jährige daraufhin mit einer Pistole. Mehrere Polizeistreifen nahmen den Tatverdächtigen in der Folge vorläufig fest. Gegen die Maßnahme setzte sich der offensichtlich alkoholisierte Mann derart zur Wehr, dass er auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht wird. Außerdem musste er die restliche Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen. Die Schusswaffe, für die er keine Erlaubnis besaß, wurde beschlagnahmt.

PM des PP Reutlingen vom 04.10.2019

Mainz (Rheinland-Pfalz): Randalierer im Linienbus schlägt auf Polizeibeamte ein

Am Mittwochmorgen, 02.10.2019 gegen 07:46 Uhr wird der Mainzer Polizei ein aggressiver Mann in einem Linienbus der MVG gemeldet. Als der Bus an der Haltestelle Bismarckplatz anhält, wird der Aggressor einer polizeilichen Kontrolle unterzogen werden. Hierbei stellt sich heraus, dass es sich um einen bereits polizeilich bekannten 31-Jährigen handelt, der bereits bei der Ansprache durch die Polizeibeamten sehr aufgebracht und aggressiv reagiert. Im Laufe der Kontrolle beginnt der 31-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten zu beleidigen und fängt plötzlich an auf zwei Polizeibeamte einzuschlagen. Nur durch den Einsatz von insgesamt vier Polizeibeamten konnte der Aggressor unter Kontrolle gebracht und fixiert werden. Drei Polizeibeamte werden durch die Schläge des 31-Jährigen leicht verletzt. Zudem können bei dem 31-Jährigen geringe Mengen Drogen aufgefunden werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurde dem 31-Jährigen eine Blutprobe entnommen und er wurde vorläufig festgenommen. Nach einer Vorführung beim Amtsgericht Mainz, wurde gegen den 31-Jährigen, wegen diesem und zurückliegender Vorfälle, Haftbefehl erlassen und er wurde einer Justizvollzugsanstalt zugeführt.

PM des PP Mainz vom 04.10.2019

Schmallenberg (Nordrhein-Westfalen): Unfallflucht-Pfefferspray-Blutentnahme

Ein 43-jähriger Autofahrer landete am Donnerstag gegen 10.45 Uhr im Straßengraben der Verbindungsstraße zwischen Fleckenberg und Latrop. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann vom Unfallort geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung trafen die Beamten nur wenige Meter hinter der Unfallstelle auf den Flüchtigen.
Dieser stand unter Alkoholeinfluss und regierte aggressiv und drohend auf die Anweisungen der Beamten. Diese setzen Pfefferspray ein und legten ihm Handfesseln an. Anschließen wurde dem Schmallenberger auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Zudem wurde der Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 04.10.2019

Goslar (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am späten Mittwochabend, 02.10.2019, musste in der Robert-Koch-Straße in Goslar ein Platzverweis gegen eine 32-jährige Frau aus Goslar mit Zwang durchgesetzt werden. Trotz mehrfacher Aufforderung, weigerte sie sich den Weisungen der Polizeibeamten Folge zu leisten und sperrte sich im Anschluss gegen ihre Ingewahrsamnahme. Während der Amtshandlung beleidigte die unter Alkoholeinfluss stehende Frau die eingesetzten Beamten fortwährend. Gegen die Goslarerin wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 04.10.2019

Tettnang (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Nicht unerheblich verletzt wurde eine 21-jährige Beamtin des Polizeireviers Friedrichshafen bei einem Einsatz am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr in Tettnang. Nach einer vorausgegangenen Auseinandersetzung an einer Tankstelle in der Ravensburger Straße wurde ein einschlägig polizeibekannter 36-jähriger Mann, der beim Eintreffen der Streife lauthals herumschrie, zur Verhinderung weiterer Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Gewahrsam genommen. Der 36-Jährige hatte zuvor einen an der Straße schlafenden 46-jährigen Mann aus bislang nicht bekannten Gründen angegriffen, diesem zunächst eine Bierflasche ins Gesicht geschlagen und im weiteren Verlauf mit einem Stuhl so massiv auf ihn eingeprügelt, dass der 46-Jährige nicht unerhebliche Verletzungen im Gesichtsbereich erlitt. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende 36-Jährige wurde von den eingesetzten Polizeibeamten mittels Handschließen gesichert und dann in den Streifenwagen gesetzt. Hier versuchte er, wieder auszusteigen, und musste von der Beamtin zunächst in das Fahrzeug zurückgeschoben werden. Als die Polizeibeamtin kurze Zeit später bei dem im Fahrzeug sitzenden Störer einen Atemalkoholtest durchführen wollte, trat dieser ihr unvermittelt mehrfach ins Gesicht und verletzte sie dadurch so schwer, dass die 21-Jährige ebenfalls von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Auch der zu Hilfe eilende 38-jährige Kollege wurde von einem Tritt am Arm getroffen und dadurch leicht verletzt. Nur unter Einsatz von Pfefferspray gelang es schließlich, den Angriff zu beenden und den Störer mit Unterstützung einer weiteren hinzugerufenen Streife wieder unter Kontrolle zu bringen. Der Mann wurde schließlich aufgrund seiner psychischen Auffälligkeit in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er wird sich nun wegen einer Reihe von Straftaten zu verantworten haben, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Konstanz vom 04.10.2019

Potsdam (Brandenburg): Polizeibeamter im Revier angegriffen

Am Donnerstagmittag betrat eine 38-jährige alkoholisierte Frau den Tresenbereich des Potsdamer Polizeireviers und äußerte, dass sie eine Aussage machen wolle. Zeitgleich warf sie insgesamt drei teils gefüllte Bierflaschen in Richtung des diensthabenden Wachdienstführers. Die Flaschen trafen den Beamten jedoch nicht, sondern zerschellten auf dem Fußboden bzw. an einer Tür. Außer durch auslaufendes Bier entstand kein Schaden. Der betroffene 43-jährige Polizeibeamte sprang in weitere Folge über den Tresen und ergriff die Beschuldigte Frau und fixierte diese durch Anwendung einfacher körperlicher Gewalt. Sie wurde anschließend, zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam genommen. Nach ersten Ermittlungen war die Beschuldigte in der Vergangenheit offenbar in psychotherapeutischer Behandlung. Sie wies einen Atemalkoholwert von über einem Promille auf. Gegen sie wird nun wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung bzw. dem tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten ermittelt.

PM des PD Brandenburg West vom 04.10.2019

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung mit Messer Widerstand gegen Ingewahrsamnahme geleistet

Einen polizeilichen Einsatz löste am Donnerstagabend ein 33-jähriger Mann aus, nachdem er mit einem Messer in der Hand auf der Kaiserallee gelaufen war. Schließlich betrat er ein Lokal und bedrohte eine Angestellte mit dem Messer. Danach verließ er das Lokal wieder.
Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann in einer anderen Gaststätte von Polizeibeamten festgestellt und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Tatmesser führte er noch mit sich.
Da der 33-Jährige sofort aggressiv und beleidigend gegenüber den einschreitenden Beamten wurde, musste er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen leistete er massiven körperlichen Widerstand. Von den eingesetzten Beamten wurde niemand verletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 04.10.2019

Berlin: Größere Versammlungslage in Berlin

Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit fanden in Berlin gestern Veranstaltungen, Aufzüge und Kundgebungen statt, die die Polizei Berlin mit Unterstützung aus anderen Bundesländern mit insgesamt rund 2.200 Polizeikräften betreute.
Der Fokus der Polizei Berlin lag hierbei auf einem in Berlin Mitte angemeldeten Aufzug unter dem Motto „2. Tag der Nation“ sowie insgesamt fünf hierzu angemeldeten Gegenversammlungen.
Der Aufzug „2. Tag der Nation“ begann gegen 13.45 Uhr am Washingtonplatz und setzte sich gegen 15 Uhr in Bewegung. In der Spitze erreichte dieser Aufzug eine Teilnehmerzahl von rund 1.700 Demonstrierenden, die gegen 18.15 Uhr am Endplatz eintrafen.
An der zahlenmäßig größten Gegenversammlung in der Friedrichstraße unter dem Motto „Kundgebung für Zivilcourage gegen Rechts und für ein offenes Berlin“ beteiligten sich zwischen 13 bis 16.30 Uhr bis zu 700 Personen.
Durch eine konsequente Trennung konnte ein Aufeinandertreffen von Versammlungsteilnehmenden mit widerstreitenden Interessenlagen verhindert werden. Hierbei musste teilweise Zwang in Form von Wegschieben, Wegdrücken und Wegtragen angewendet werden. Diese Maßnahmen wurden von Seiten der Polizei videodokumentiert.
Insgesamt wurde während des Polizeieinsatzes 36 Personen die Freiheit beschränkt oder entzogen und die Polizei leitete 46 Strafermittlungsverfahren, unter anderem wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, Landfriedensbruchs, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Zudem wurden diverse Gegenstände sichergestellt und beschlagnahmt, darunter Vermummungsgegenstände, ein Messer, Pfefferspray, Handschuhe und zwei sogenannte Kubotan.

PM des PP Berlin vom 04.10.2019

Kernen im Remstal (Baden-Württemberg): Mutter und Sohn in Gewahrsamszelle

Eine 39 Jahre alte Frau und ihr 17-jähriger Sohn mussten in der Nacht auf Donnerstag in Gewahrsam genommen werden. Zunächst wurde der Polizei eine Serie von Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen im Tulpenweg mitgeteilt. Als tatverdächtig galten zwei junge Männer im Alter von 17 und 22 Jahren. Während die Anzeige aufgenommen wurde, kam die 39 Jahre alte Mutter des 17-Jährigen hinzu und griff zunächst eine Zeugin an. Als eine Polizistin schlichtend dazwischen gehen wollte, wurde auch sie von der Frau angegriffen. Da sich die mit über 2 Promille deutlich betrunkene Frau nicht beruhigen ließ, wurden ihr Handschließen angelegt. Hiergegen wehrte sich die Frau heftig. Dies wiederum nahm ihr Sohn zum Anlass, ebenfalls einen Polizisten anzugreifen. Er wurde letztlich unter dem Einsatz von Schlagstock und Pfefferspray überwältigt. Der junge Mann war mit rund 1,3 Promille ebenfalls alkoholisiert.
Mutter und Sohn mussten die Nacht zur Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle verbringen. Das Polizeirevier Fellbach hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aalen vom 04.10.2019

Aschaffenburg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Fußballeinsatz

Am Tag der Deutschen Einheit fand im Stadion Am Schönbusch das Viertelfinale im Toto-Pokal zwischen Viktoria Aschaffenburg und Schweinfurt 05 statt. Im Anschluss an das Spiel zog eine Personengruppe mit Schweinfurter Fans aus mehreren Fanclubs durch die Fußgängerzone in Richtung Hauptbahnhof. Hierbei wurden sie von starken Polizeikräften begleitet.
In der Herstallstraße schlug ein Mitglied dieser Gruppe mehrmals mit einer mitgeführten Fahnenstange gegen Verkehrszeichen und Markisen. Außerdem wurden Passanten durch die Fans angepöbelt. Der Haupt-Unruhestifter wurde von Einsatzkräften der Operativen Ergänzungsdienste bei der Polizeiinspektion Aschaffenburg angesprochen und ermahnt. Daraufhin bildete sich ein Rudel um die eingesetzten Polizeibeamten und es folgten verbale Anfeindungen. Im weiteren Verlauf kam es zu körperlichen Angriffen gegen die Einsatzkräfte. Diese konnten durch unmittelbaren Zwang und den Einsatz von Pfefferspray beendet werden. Drei 20, 30 und 32 Jahre alte Männer aus dem Landkreis Schweinfurt bzw. Heilbronn griffen die uniformierten Polizeibeamten aktiv an und mussten isoliert und festgenommen werden. Nach ihrem Transport zur Dienststelle wurden sie erkennungsdienstlich behandelt und zwei von ihnen, welche erheblich betrunken waren, einer Blutentnahme zugeführt.
Sie erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung und Körperverletzung. Auch die Anordnung eines Stadionverbotes wird im Rahmen der folgenden Ermittlungen geprüft.
Bei den Auseinandersetzungen wurden drei Beamte, 38 bis 44 Jahre alt, leicht verletzt. Die weitere Begleitung zum Hauptbahnhof Aschaffenburg, wo die Fans in den Zug Richtung Würzburg stiegen, verlief ohne besondere Vorkommnisse.

PM der PI Aschaffenburg vom 04.10.2019

Geisenheim (Hessen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Geisenheim, Berliner Straße, 02.10.2019, 21.50 Uhr
Während eines Polizeieinsatzes in der Berliner Straße in Geisenheim kam es am Mittwochabend zu einer Widerstandshandlung eines 17-jährigen Jugendlichen sowie dessen 41 Jahre alten Vaters. Eine Streife der Rüdesheimer Polizei wurde gegen 21.30 Uhr aufgrund von Pöbeleien in eine Gaststätte in der Berliner Straße gerufen. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden die Beamten später vor der Gaststätte auf einen jungen Mann aufmerksam, der sich bereits beim Eintreffen der Polizisten sehr nervös gezeigt hatte. Als der 17-Jährige daraufhin auf der Straße einer Kontrolle unterzogen werden sollte, soll dieser auf einen der Polizisten zugegangen sein und ihn mit Schlägen und Tritten attackiert haben. Der Beamte, welcher hierbei durch einen Faustschlag im Gesicht getroffen wurde, setzte Pfefferspray gegen den Angreifer ein und brachte diesen zu Boden. Als sich währenddessen dann auch noch der vor Ort anwesende 41-jährige Vater des Jugendlichen in das Geschehen einmischte und in aggressiver Weise seinem Sohn zur Hilfe eilen wollte, wurde auch gegen diesen Pfefferspray eingesetzt. Da vor Ort eine Festnahme der beiden Männer nicht möglich war, wurden diese einige Zeit später in ihrer Wohnung in Geisenheim aufgesucht und festgenommen. Dabei fanden die Polizeibeamten mehrere Cannabispflanzen im Zimmer des 17-Jährigen und stellten diese sicher. Der 17-Jährige als auch die beiden bei dem Widerstand verletzten Polizeibeamten wurden in einem Krankenhaus behandelt. Gegen den 17-Jährigen und dessen 41-jährigen Vater wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Da sich während des Einsatzes vor der Gaststätte eine größere Anzahl von Personen versammelt hatte, werden diese als Zeugen gebeten, sich mit der Polizei in Rüdesheim unter der Telefonnummer (06722) 9112-0 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Westhessen vom 04.10.2019

Flörsheim (Hessen): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamten

Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme wegen wechselseitiger Bedrohungen und Körperverletzungen unter Nachbarn, störte eine Frau am Donnerstagvormittag die polizeilichen Maßnahmen. Betroffener der polizeilichen Maßnahmen, in dem Mehrfamilienhaus in der Rheinallee in Flörsheim, war der Lebensgefährte der Frau. Die 70-Jährige mischte sich am Einsatzort mehrfach verbal in die Sachverhaltsaufnahme ein und kam schließlich der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht nach. Nach Erteilung eines Platzverweises soll die Beschuldigte versucht haben, einen Polizeibeamten zu schlagen. Daraufhin wurde die 70-jährige Frau für weitere Maßnahmen zur zuständigen Polizeistation nach Flörsheim gebracht. Da sie dort über Knieschmerzen klagte, wurde sie zur weiteren medizinischen Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Mögliche Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Polizei in Kelkheim unter der Telefonnummer 06195 / 6749 – 0 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Westhessen vom 04.10.2019

Gießen (Hessen): Polizeibeamten verletzt

In der Klinikstraße wurde am Donnerstagmorgen ein Polizeibeamter verletzt. Die Streife war zur Hilfe in die Klinik gerufen worden. Der
28 – Jährige sollte an einem Bett fixiert werden. Der Mann griff die Polizeibeamten an. Dabei wurde ein Beamter an der Hand verletzt.
Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen vom 04.10.2019

Oberndorf a.N. (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt – Bekannte versuchen Blutentnahme zu verhindern

Am frühen Donnerstagmorgen ist eine 40-jährige Frau unter Alkoholeinwirkung mit einem BMW gefahren. Beim späteren Antreffen der Betroffenen in einer Wohnung und der anschließenden Mitnahme ins Krankenhaus zur Blutentnahme kam es zu Widerstandshandlungen durch Bekannte der Frau. Kurz vor 7 Uhr meldete eine Zeugin, dass sie beobachtete, wie eine unter Alkoholeinfluss stehende Frau mit einem Auto fuhr. Bei der Überprüfung der Fahrtstrecke durch die Polizei konnte die Fahrerin zunächst nicht festgestellt werden. Zirka eine Stunde später wurde der Polizei bekannt, dass die Frau samt BMW wieder zurückgekehrt war. Eine Polizeistreife fuhr in die Hauptstraße und stellte fest, dass die BMW-Fahrerin tatsächlich getrunken hatte. Der deswegen durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Aufgrund dessen sollte die 40-Jährige in ein Krankenhaus zur Blutentnahme verbracht werden. Ein Bekannter der Frau war hiermit jedoch nicht einverstanden. Es kam zu Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten. Der 34-Jährige musste durch einfache körperliche Gewalt und Fesselung zurückgehalten werden. Eine Polizeibeamtin brachte die 40-Jährige unterdessen zum Funkstreifenwagen, wo sie sich jedoch los riss und mit einem weiteren Bekannten wieder in die Wohnung flüchtete. Daraufhin forderte die eingesetzte Streife Verstärkung an. Letztendlich konnte die Frau in der Wohnung ergriffen und zum Streifenwagen gebracht werden. Trotzdem versuchte der zweite Bekannte den Abtransport der 40-Jährigen zu verhindern. Erst nachdem die Gesetzeshüter dem Mann Zwangsmaßnahmen androhten, konnte die Frau aus dem Haus geführt und zur Blutentnahme ins Krankenhaus nach Oberndorf gefahren werden. Die beiden Männer müssen nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Die 40-Jährige wird wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.

PM des PP Tuttlingen vom 04.10.2019

Klagenfurt (Kärnten): Haft nach schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 4. Oktober 2019 gegen 11.30 Uhr wurde von Beamten der PI St. Ruprechter Straße in einem Mehrparteienhaus in Klagenfurt/WS ein 28-jähriger Mann aus Klagenfurt/WS in dessen Wohnung vorläufig festgenommen.
Der Mann hatte zuvor seinen 48-jährigen Nachbarn sowie dessen 60-jährigen Cousin geschlagen.
Laut Angaben des Nachbarn kam es zu dieser Auseinandersetzung, da der 28-jährige lautstark im Flur telefoniert hat, woraufhin er ihn gebeten habe, etwas leiser zu telefonieren. In der Folge hat der 28-jährige den Nachbarn sowie dessen Cousin mit der Hand in das Gesicht geschlagen.
Im Zuge der Einvernahme des 28-jährigen durch die verständigten Polizeibeamten gab dieser zu, dass er seinen Nachbarn und dessen Cousin geschlagen hat und er meinte, diese zwei Personen das verdient hätten.
Der Verdächtige wurde aufgefordert, die Beamte zu weiteren Einvernahmen auf die Polizeiinspektion zu folgen.
Dieser Aufforderung kam er nicht nach und widersetzte sich aktiv der Amtshandlung und versuchte auf die im Holster befindliche Dienstwaffe eines Beamten zuzugreifen. In der Folge wurde er vorläufig festgenommen und in das PAZ Klagenfurt/WS gebracht.
Er wurde der Staatsanwaltschaft Klagenfurt/WS angezeigt.
Im Zuge dieser Amtshandlung wurde ein Polizist von dem Mann verletzt.

PA der LPD Kärnten vom 04.10.2019

Gotha (Thüringen): In Gewahrsam genommen

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag mussten Polizeibeamte An der Wolfgangswiese für einen 38-Jährigen den Rettungsdienst anfordern, da er zitternd am Boden lag. Später wurde bekannt, dass er zuvor gegenüber seiner Lebensgefährtin handgreiflich wurde. Mit diesem Vorwurf konfrontiert, war der Mann wieder derart bei Kräften, dass er versuchte, die Polizeibeamten anzugreifen. Dies konnte unterbunden werden, ohne dass jemand verletzt wurde. Der alkoholisierte Täter wurde in Gewahrsam genommen. Zudem wurden gegen ihn mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der LPI Gotha vom 04.10.2019

Ein 37-jähriger kroatischer Staatsbürger kletterte Freitagabend, 4. Oktober 2019, auf ein Dach am Gelände des Hauptbahnhofes Graz und drohte in den Stromkreis der Gleisanlage des Bahnsteiges 1 zu geraten.

Gegen 16.45 Uhr kletterte der 37-Jährige auf das zwei Häuser verbindende Zwischendach. Dies wurde von einem Mitarbeiter der ÖBB bemerkt und sofort in der PI Graz-Hauptbahnhof angezeigt. Beim Eintreffen der Polizisten am Vorfallort befand sich der 37-Jährige, der in Graz unstet aufhältig und den Beamten bekannt ist, auf dem Dach, ging umher und reagierte nicht auf die Aufforderungen der Polizisten. Da die Gefahr bestand, dass der Mann in den Stromkreis der Gleisanlage geraten könnte, wurde die Abschaltung des Stromes veranlasst. Zeitgleich forderten die Polizisten weitere Streifen sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an. Bei einem koordinierten und für die Person überraschenden Zugriff wurde der 37-Jährige gesichert, danach unverletzt in die Polizeiinspektion Graz-Hauptbahnhof gebracht und nach einer ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei der Amtshandlung wurde niemand verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 04.10.2019

Ein 63-jähriger Autofahrer erlitt am Montagnachmittag während der Fahrt auf der Bundesautobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven einen Herzinfarkt. Mehreren Zeugen sowie den ersteintreffenden Einsatzkräften ist es zu verdanken, dass der 63-Jährige erfolgreich reanimiert werden konnte.

Gegen 16.25 Uhr verlor der Mann aufgrund des Herzinfarktes das Bewusstsein und dadurch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Im Bereich der Anschlussstelle Industriehafen touchierte der Skoda-Fahrer zunächst die linke Schutzplanke, geriet ins Schleudern und kam schließlich im mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Die dahinter fahrenden Zeugen reagierten umgehend. Zwei 25 und 41 Jahre alte Frauen und ein 24 Jahre alter Mann sicherten die Unfallstelle durch ihre eigenen Fahrzeuge, holten den Bewusstlosen aus seinem Auto und begannen sofort mit der Reanimation. Die eintreffenden Polizisten führten diese mittels Automatischem Externen Defibrillator bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fort. Auch ein zufällig vorbeikommender Notarzt unterstützte bei den Erste-Hilfe-Maßnahmen. Der 63-Jährige kam zur weiteren Behandlung in ein Bremer Krankenhaus.

Die Polizei Bremen lobt das beherzte Eingreifen der Zeugen, die dadurch womöglich zu echten Lebensrettern wurden.

Die Polizei Bremen führt standardmäßig auf allen Streifenwagen einen Defibrillator mit.

PM der POL Bremen vom 04.10.2019

Heidenheim (Baden-Württemberg): renitenter Gast in Gewahrsam genommen

Am Donnerstag gegen 01.25 Uhr hatte eine feuchtfröhliche Nacht für einen Gast in der Schnaitheimer Straße ein abruptes Ende. Nachdem er mit mehreren Gästen in Streit geraten war, war der Alkoholisierte vom Sicherheitspersonal der Gaststätte verwiesen worden. Da er der Aufforderung nicht nachkam, wurde die Polizei gerufen. Nach dem Eintreffen der Beamten begann er sofort mit Beleidigungen und wurde zusehends aggressiver. Auch dem behördlichen Platzverweis leistete er keine Folge. Stattdessen warf er eine Bierflasche gegen die Hauswand. Der 30-jährige Mann wurde in Gewahrsam genommen und durfte seinen Alkoholpegel in der Zelle senken.

PM des PP Ulm vom 03,10.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Unfallflüchtiger Pkw-Fahrer leistet Widerstand

Gestern (02.10.2019), gegen 22:45 Uhr, fuhr ein 24-jähriger Mercedes-Fahrer auf den auf der Blumenstraße vor ihm verkehrsbedingt haltenden Volvo eines 44-jährigen Remscheiders auf.
Der Unfallverursacher flüchtete mit Vollgas von der Unfallstelle und beschädigte in der Folge beim Überholvorgang auf der Erdelenstraße den Ford eines 58-jährigen Remscheiders. Danach setzte er seine Flucht fort. Da in beiden Fällen das Kennzeichen abgelesen und eine Fahrerbeschreibung abgeben werden konnte, wurde die Remscheider Halteranschrift aufgesucht. Neben dem abgestellten unfallbeschädigten Pkw konnte auch der alkoholisierte Halter in seiner Wohnung angetroffen werden. Der Verbringung zur Wache zwecks Blutproben-Entnahme widersetzte sich der 24-Jährige mit Tritten. Er wurde gefesselt und nach erfolgter Blutentnahme dem Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung zugeführt. Weitergehende Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige seine Fahrerlaubnis nach einer früheren Trunkenheitsfahrt erst am 13.08.2019 zurück erlangt hatte. Den Unbelehrbaren erwartet nun ein neuerliches Strafverfahren.

PM der POL Wuppertal vom 03.10.2019

Wörth-Maximiliansau (Rheinland-Pfalz): Auseinandersetzungen bei Abi-Party

Gleich zweimal einschreiten mussten die Polizeibeamten der PI Wörth bei einer Party in der Tullahalle in Wörth-Maximiliansau.
Gegen 00:30 Uhr wollte ein Gast, der zuvor aufgrund seines Verhaltens von den Security-Mitarbeitern bereits aus der Halle verwiesen wurde, seinen Ausschluss von der Veranstaltung nicht wahrhaben und versuchte wieder in die Halle zu gelangen. Hierbei kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Security-Mitarbeiter einen Angriff des jungen Mannes nur noch mit einem Tierabwehrspray unterbinden konnte. Dies veranlasste den Angreifer dazu die Flucht zu ergreifen. Der 21-jährige Beschuldigte konnte jedoch durch die Polizei im Stadtgebiet angetroffen werden. Bei der Befragung zum vorausgegangen Sachverhalt zeigte er sich auch hier unkooperativ und aggressiv. Eine Behandlung seiner Augen durch den Rettungsdienst lehnte er ab und beleidigte stattdessen die eingesetzten Beamten.
Ein zweites Mal wurde die Polizei nach Beendigung der Party gegen 03:30 Uhr gefordert. Auf dem Hof vor der Tullahalle kam es zwischen zwei Personengruppen zu einer handfesten Auseinandersetzung. Hierbei bekam ein Geschädigter einen Faustschlag ins Gesicht und ein anderer wurde zu Boden gestoßen. Die drei Kontrahenten verließen noch vor Eintreffen der Polizei die Örtlichkeit. Hinweise zu dem Sachverhalt und zu der Personengruppe nimmt die Polizei in Wörth entgegen.

PM der PD Landau vom 03.10.2019

Warburg (Nordrhein-Westfalen): Einsatzaufkommen bei der Warburger Oktoberwoche

Eine einsatzreiche Nacht vom Mittwoch, 02.10.2019, auf den Feiertag, 03.10.2019, hatten die Kräfte der Polizei Höxter auf der Warburger Oktoberwoche zu bewältigen. Insgesamt mussten neun Platzverweise ausgesprochen werden, sechsmal kam es zu Körperverletzungen, davon zweimal zu gefährlichen Körperverletzungen.
Zwei Fundsachen wurden abgegeben, die noch ihren Eigentümer suchen.
In einem Fall beleidigte ein 21-Jähriger aus Breuna am Donnerstag, 03.10.2019, gegen 01.45 Uhr, drei Polizeibeamte, die mit einem Streifenwagen die Straße Paderborner Tor befuhren, indem er den ausgestrecken Mittelfinger zeigte. Als er daraufhin angesprochen wurde, verweigerte er zunächst die Angabe seiner Personalien. Nachdem er dann auf Zureden seiner Begleitung den Ausweis vorgelegt hatte, entrisse er diesen einem Polizeibeamten wieder und versuchte sich zu entfernen. Er wurde nun zur Personalienfeststellung festgehalten, leistete Widerstand und musste kurzzeitig zu Boden gebracht und gefesselt werden. Als er anschließend entlassen und ihm ein Platzverweis erteilt wurde, beleidigte er die Beamten erneut. Er muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

PM der KPB Höxter vom 03.10.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Streit endet in Gewahrsamszelle

Am Mittwochabend, den 02.10.2019 gegen 23 Uhr, kam es in der Schlesier Straße in Ludwigshafen zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei 20 und 44 Jahre alten Männern. Da sich der 44-Jährige gegenüber den Polizisten durchweg aggressiv verhielt und stark alkoholisiert war, wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Sein 20-jähriger Kontrahent stand mit 1,18 Promille ebenso unter Alkoholeinfluss, kam einem erteilten Platzverweis nicht nach und wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen.
Weiterhin befand sich ein unbeteiligter Dritter 19-Jähriger am Einsatzort, der von Beginn an grundlos die polizeilichen Maßnahmen störte. Unter anderem riss er einen Poller aus der Verankerung und beleidigte mehrere eingesetzte Beamte. Nachdem auch ihm ein Platzverweis erteilt worden war, welchem er nicht nachkam, wurde er zwecks Ingewahrsamnahme ebenfalls auf die Dienststelle verbracht.
Dort leistete er bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle Widerstand, indem er sich gegen sämtliche Maßnahmen sperrte, die Polizisten durchweg beleidigte und einen Polizeibeamten sogar trat.
Schließlich wurde dem 19-Jährigen noch eine Blutprobe entnommen.
Nun müssen sich die beiden 20- und 44-jährigen Männer wegen wechselseitiger Körperverletzung verantworten. Gegen den 19-Järigen wurden Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 03.10.2019

Aurich (Niedersachsen): Polizisten getreten

Am Mittwochmorgen sollten gegen 03:00 Uhr in der Westerlooger Straße für den Sicherheitsdienst einer Diskothek Personalien eines 22-jährigen Mannes aus Wittmund festgestellt werden. Der alkoholisierte Mann schubste zunächst eine Polizistin, versuchte einen weiteren in den Schwitzkasten zu nehmen und schlug diesen mit der flachen Hand ins Gesicht. Einem dritten Polizisten trat er gegen das Bein, sodass dieser leicht verletzt wurde. Der renitente Mann musste die restliche Nacht in Gewahrsam genommen werden, ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 03.10.2019

Villach (Kärnten): Suchtmittelgesetz, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Schwere Körperverletzung,
Waffengesetz

Nach umfangreichen Ermittlungen durch den Kriminaldienst des SPK Villach konnte nun ein 40-jähriger Villacher wegen Verdachts des Suchtgifthandels festgenommen werden.
Bei einer freiwilligen Nachschau in dessen Wohnung in Villach am 02.10.2019 konnten insgesamt 535 Gramm Cannabis, teilweise verkaufsfertig abgepackt, ein Gramm Metamphetamin, sechs Mobiltelefone, verbotene Waffen (Schlagring, Teleskopschlagstock, Messerklinge getarnt als Gehstock), weitere Waffen, wie eine Armbrust, sowie Bargeld sichergestellt werden. Das sichergestellte Suchtgift hat einen Straßenverkaufswert von über 6.000 Euro.
Während der Amtshandlung setzte der 40-jährige einen versuchten Widerstand gegen die Staatsanwaltschaft. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert. Er wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 03.10.2019

München (Bayern): Endstation Deisenhofen. 40-Jähriger leistet Widerstand, weil er aussteigen soll

Am Dienstag wollte ein volltrunkener 40-Jähriger die S-Bahn am Endhalt in Deisenhofen nicht verlassen. Gegenüber Bundespolizisten wurde er aggressiv und leistete Widerstand, sodass er mit auf die Dienststelle kommen und dort einige Stunden verweilen musste.
Am frühen Dienstagmorgen, gegen 02:15 Uhr, war ein 40-Jähriger aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck mit einer S-Bahn bis Deisenhofen gefahren. Da die S-Bahn dort ihren Endhalt hatte und weiter in die Abstellung fahren sollte, mussten alle Reisenden die Bahn verlassen. Der 40-Jährige weigerte sich jedoch auszusteigen.
Als eine Streife der Bundespolizei den Mann, der sich bereits erbrochen hatte, zum Verlassen des Zuges bewegen wollte, wurde er aufbrausend und verweigerte sich aus-zuweisen. Im Gespräch sprang er unvermittelt auf die Beamten los, gestikulierte wild mit den Händen um sich und trat nach ihnen. Auch als der mit 2,44 Promille Alkoholisierte zum Dienstfahrzeug gebracht wurde, sperrte er sich vehement. Weiterhin beleidigte er die Polizisten durchgehend.
Der Mann musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens bis zum Vormittag im polizeilichen Gewahrsam im Bundespolizeirevier am Ostbahnhof bleiben.
Gegen den 40-Jährigen wird wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung, Beleidigung und Verunreinigung einer Bahnanlage ermittelt.

PM der BPOLI München vom 03.10.2019

Berlin/Marzahn-Hellersdorf: Drei leicht verletzte Polizisten nach Verkehrsunfall

Drei Polizisten sind gestern Nachmittag bei einem Unfall in Hellersdorf leicht verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein 29-jähriger Polizeikommissar mit zwei 24 und 56 Jahre alten Kollegen kurz nach 16 Uhr mit einem Zivilfahrzeug in der Stendaler Straße in Richtung Zossener Straße unterwegs und musste an der Arneburger Straße anhalten. Ein hinter dem Zivilfahrzeug fahrender Mann fuhr mit seinem Ford auf. Die Zivilfahnder stiegen daraufhin aus, sprachen den Autofahrer an und gaben sich als Polizisten zu erkennen. Der Ford-Fahrer wirkte aggressiv, gestikulierte wild und ging mehrmals auf die Beamten zu. Aufforderungen, Abstand zu den Fahndern zu halten, ignorierte er, woraufhin die Beamten ihn zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegten. In der Folge beruhigte sich der Autofahrer. Hinzugerufene Polizisten nahmen anschließend den Verkehrsunfall auf und stellten bei dem Autofahrer Alkoholgeruch in der Atemluft fest. Eine durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund zwei Promille. Der 47-Jährige wurde zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht und sein Führerschein beschlagnahmt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Die drei Polizeikommissare erlitten leichte Verletzungen und beendeten nach Behandlungen im Krankenhaus ihre Dienste. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 6 hat die weitere Unfallbearbeitung übernommen.

PM (2368) des PP Berlin vom 03.10.2019

Landhaushof (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 3. Oktober 2019 kurz vor 05:00 Uhr versuchten Polizeibeamte einen PKW Lenker in der Waaggasse in Klagenfurt wegen einer geringfügigen Verwaltungsübertretung anzuhalten. Der 35-jährige PKW Lenker aus Klagenfurt flüchtete mit weit überhöhter Geschwindigkeit (ca. 130 km/h) über die St. Veiter Straße stadtauswärts. Dabei setzte er riskante Überholmanöver und gefährdete andere PKW Lenker. Bei der Kreuzung Milesstraße und Tessendorfer Straße kam er von der Fahrbahn ab und blieb in einem Acker hängen. Als sich die Beamten zu Fuß dem PKW näherten beschleunigter der Mann stark und fuhr auf einen der Beamten zu. Nur durch einen Sprung zur Seite blieb der Beamte unverletzt. Der 35-Jährige setzte seine Flucht weiter fort. Im Leitenweg hielt er an und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Nach kurzer Verfolgung wurde er eingeholt und konnte festgenommen werden. Der 35-Jährige setzte bei seiner Flucht 30 Verwaltungsübertretungen und war zudem stark alkoholisiert. Er ist nicht im Besitz eines Führerscheins. Der Mann wird der Staatsanwaltschaft und der Landespolizeidirektion Kärnten angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 03.10.2019

Glauchau (Sachsen): Jugendlicher verursacht mehrere Unfälle

Ein 17-Jähriger fuhr mit dem Pkw Peugeot seiner Mutter von der Lessingstraße nach rechts auf die Schlachthofstraße. Dabei streifte er einen parkenden Pkw Seat und verließ den Unfallort. Zeugen beobachteten den Vorfall und verständigten die Polizei. Die Beamten stellten den Jugendlichen kurze Zeit später in der Dresdener Straße. Dort war er gegen einen parkenden VW Passat gestoßen und schob diesen auf einen VW Polo. Bei den Unfällen entstand ein Gesamtschaden von 5.000 Euro. Der Heranwachsende hatte 1,68 Promille Alkohol in der Atemluft und war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Bei den anschließenden Maßnahmen kam es durch ihn zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten. Der junge Herr wurde in die Obhut seiner Mutter übergeben.

PM der PD Zwickau vom 03.10.2019

Illertissen (Bayern): Sicherheitsgewahrsam/Schutzgewahrsam

Am Mittwoch, 03.10.2019 gg. 03.15 Uhr, musste eine 39-jährige Frau von der Polizei in Sicherheitsgewahrsam genommen werden. Zunächst wollte sie durch eine polizeiliche Absperrung gehen, woran sie mehrmals gehindert wurde. Einem mehrmalig ausgesprochenen Platzverweis, mit Androhung des Gewahrsams, kam sie nicht nach. Daraufhin wurden die Personalien der Frau festgestellt. Da die Frau einer weiteren Aufforderung eines Platzverweises nicht nachkam, wurde ihr der Gewahrsam erklärt. Die Person war so betrunken, dass sie in die Zelle getragen werden musste. Dabei leistete sie auch noch Widerstand gegen die Polizeibeamten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 03.10.2019

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

22.09.2019, 02:50 Uhr / Wien-Donaustadt
Die Polizei wurde zu einem vermeintlichen Raufhandel bei einem Imbissstand in Wien- Donaustadt gerufen. Bei der Klärung des Sachverhaltes verhielt sich einer der Beteiligten, ein 50-jähriger österreichischer Staatsbürger, gegenüber der Polizei äußerst aggressiv und schlug in weiterer Folge auf einen Beamten ein, sodass dieser am Oberkörper verletzt wurde. Der 50-Jährige wurde festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in die Justizanstalt eingeliefert. Der Beamte konnte seinen Dienst weiter versehen.

PA der LPD Wien vom 03.10.2019

Wien: Schwere Körperverletzung – Opfer setzt Widerstand gegen die Staatsgewalt bei medizinischer Erstversorgung

Polizisten wurden in Wien-Neubau in eine Wohnung wegen einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gerufen. Die Frau, eine 24-jährige bulgarische Staatsbürgerin, gab den Beamten gegenüber an, von dem Mann, einem 23-jährigen österr. Staatsbürger, ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Bei der Erstversorgung im Rettungswagen fing die 24-Jährige jedoch plötzlich zu toben an. Bei dem Versuch die Frau zu beruhigen, schlug sie mit der Hand in Richtung des Polizisten und versuchte gegen sein Knie zu treten. Dem Beamten gelang es auszuweichen, er blieb unverletzt. Die Bulgarin wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Sie wurde in einem Spital untersucht, eine Verletzung im Gesicht wurde dort diagnostiziert. Nach erfolgter polizeilicher Einvernahme wurde sie über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt. Auch der Mann wurde wegen des Verdachts der Körperverletzung angezeigt.

PA der LPD Wien vom 03.10.2019

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Mann tritt und bedroht Polizeibeamte

In der Dienstagnacht (1. Oktober) nahmen Polizeibeamte zwei Randalierer auf dem Schillerplatz in Gewahrsam, nachdem einer von den beiden die Beamten bedroht und nach Ihnen getreten hatte. Im Nachgang von Streitigkeiten mit einer weiteren, bisher unbekannten, weiblichen Person sollten gegen 22 Uhr die Personalien eines 39-Jährigen sowie eines 41-Jährigen, beide aus Hamm, festgestellt werden. Daraufhin bedrohte einer der beiden die eingesetzten Beamten mit einer leeren Bierflasche und versuchte, nach einem Beamten zu treten. Da sich die beiden alkoholisierten Männer weigerten, Angaben zu ihren Personalien zu machen und sich aggressiv verhielten, wurden sie zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Feststellung ihrer Identität dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf einen der beiden wartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, beide müssen zudem mit der Ahndung der Nichtangabe von Personalien rechnen.

PM des PP Hamm vom 02.10.2019

Bingen (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte bei Einsatz verletzt

Der Polizei wurde eine auffällige Frau in Weiler, Im Glauer, gemeldet. Diese halte sich seit Stunden auf einem Grundstück auf und verlasse dieses, trotz mehrmaliger Aufforderung, nicht. Vor Ort trafen die Beamten auf die 52 jährige Störerin, die ihnen aus einer Vielzahl polizeilicher Einsätze bekannt war. Da gegen die 52 jährige ein Haftbefehl vorlag, den es zu vollstrecken galt, wurde sie festgenommen. Bei der Festnahme leistete die 52 jährige heftigen Widerstand. Einer Beamtin führte sie eine blutende Bisswunde zu, der zweite Beamte wurde ebenfalls leicht verletzt. Aufgrund Eigen- und Fremdgefährdung wurde die Frau einer Fachklinik zugeführt. Von dort aus wird alsdann die Verlegung in die Justizvollzugsanstalt erfolgen.

PM der PI Bingen vom 02.10.2019

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Polizisten beleidigt

In der Nepperbergstraße fuhr am Dienstag ein 23-Jähriger mit seinem Fahrrad an zwei Polizisten vorbei. Dabei beleidigte er sie gegen 18.30 Uhr mit dem ausgestreckten Mittelfinger. Die beiden Ordnungshüter setzten dem Mann hinterher, der in Schlangenlinien unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass der 23-Jährige unter Drogeneinwirkung stand. Er musste sich einer Blutprobe unterziehen. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 02.10.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Randalierer beißt Polizeibeamten in den Finger

Das Verhalten eines 22-jährigen Kramermarktbesuchers hat am späten Dienstagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst.
Der Mann war zunächst gegen 23.30 Uhr in einem Gastronimiezelt aufgefallen, als er dort randalierte und weitere Gäste anpöbelte.
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes entschieden sich daher, dem 22-Jährigen ein Hausverbot zu erteilen. Da der Mann mit dieser Maßnahme nicht einverstanden war und sich weiter aggressiv verhielt, musste er von den Security-Mitarbeitern zu Boden gebracht und fixiert werden. Daraufhin wurde die Polizei eingeschaltet.
Die Beamten sprachen dem Mann einen Platzverweis für das gesamte Kramermarktgelände aus, dem er nicht nachkam. Immer wieder versuchte er, ins Zelt zu gelangen, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei beleidigte er die Beamten mehrfach mit obszönem Vokabular. Als der 22-Jährige versuchte, die Beamten anzuspucken und zu schlagen, musste er erneut fixiert werden. Dabei biss der Mann einem 45-jährigen Polizeibeamten in den Finger.
Der Beschuldigte musste die Nacht in einer Polizeizelle verbringen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 02.10.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Beleidigt, bedroht und in Gewahrsam genommen

Weil zwei Männer offenbar gegen die Tür einer Gaststätte in der Hauptstraße getreten haben sollen, wurden in den frühen Mittwochmorgenstunden die Beamten des Polizeireviers Offenburg zu Hilfe gerufen. Vor Ort trafen die Polizisten kurz vor 1 Uhr auf einen 32-Jährigen und seinen Begleiter. Nachdem der Ältere die Preisgabe seiner Identität verweigerte und in aggressiver Weise auf die Beamten zuging, mussten diese mit Zwang entgegentreten. Auf dem Weg in den anschließenden Polizeigewahrsam sprach der 32-Jährige Beleidigungen und Bedrohungen aus, weshalb ihm neben einer Rechnung für die Übernachtung auch noch ein Strafverfahren ins Haus steht.

PM des PP Offenburg vom 02.10.2019

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Mann leistet bei Polizeieinsatz Widerstand

Wegen des Verdachts des Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt derzeit der Bezirksdienst des Polizeireviers Neckarstadt gegen einen 34-jährigen Mann.
Am Dienstagabend, gegen 20:20 Uhr wurde der Polizei in einem Mehrfamilienhaus in der Hochuferstraße ein Randalierer gemeldet.
Angeblich versuchte ein Mann, eine Wohnungstür einzutreten. Sofort machten sich mehrere Funkwagen auf den Weg zum Einsatzort. Vor Ort gestaltete sich die Situation unübersichtlich, weswegen zunächst einmal die Streitparteien getrennt werden sollten. Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen griff der 34-Jährige zwei Beamte an. Um weitere Angriffe zu verhindern, setzte eine Funkwagenbesatzung des Reviers Innenstadt daraufhin Pfefferspray ein. Daraufhin konnte der völlig außer sich Geratene geschlossen und zum Revier gebracht werden. Auf dem Weg dorthin wurde er zudem beleidigend.
Der Beschuldigte wird sich gleich auf mehrere Strafanzeigen einstellen müssen.

PM des PP Mannheim vom 02.10.2019

Hildesheim (Niedersachsen): 42-Jähriger droht Handgranate zu zünden

Am Abend des 01.10.2019 löste ein 42-jähriger Mann in der Steuerwalder Straße in Hildesheim einen Polizeieinsatz aus, indem er sich nach vorangegangen Streitigkeiten mit seiner 36-jährigen Lebensgefährtin in seiner Wohnung einschloss und damit drohte, eine Handgranate zünden zu wollen. Der Mann wurde letztendlich durch Spezialkräfte eines Mobilen Einsatzkommandos der Polizei überwältigt.
Den bisherigen Ermittlungen zufolge wurde kurz nach 19:00 Uhr eine Streifenbesatzung der Hildesheimer Polizei in die Steuerwalder Straße entsandt, nachdem die 36-jährige Frau aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Lebensgefährten die gemeinsame Wohnung verlassen hatte. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der neunjährige Sohn der Frau noch in der betreffenden Wohnung. Der 42-jährige wurde den Beamten als aufgebracht und aggressiv beschrieben.
Nach Hinzuziehung weiterer Kräfte suchten die Beamten das Mehrfamilienhaus auf. Bei einer Kontaktaufnahme mit dem 42-jährigen im Hausflur bestätigten sich die Angaben der Frau. Der Mann schrie die Beamten aggressiv an, forderte ihr Abrücken und gab an, im Besitz einer Handgranate zu sein. Anschließend schloss er sich in seiner Wohnung ein.
In der Folge wurden die anderen Bewohner des Hauses evakuiert und es wurden Spezialkräfte angefordert. Ferner wurde die Steuerwalder Straße zwischen der Fichtestraße und der Richthofenstraße gesperrt.
Die Beamten verblieben im Hausflur und sicherten die Wohnung. Der 42-jährige öffnete seine Wohnungstür mehrfach, beschimpfte die Einsatzkräfte und zog sich immer wieder zurück. Er kam jedoch der Aufforderungen nach, den Jungen aus der Wohnung zu lassen.
Zwischenzeitlich trafen Beamte des Mobilen Einsatzkommandos (MEK) vor Ort ein. Der 42-jährige öffnete weiterhin immer wieder seine Wohnungstür. Dabei drohte er mehrfach an, die erwähnte Handgranate zünden zu wollen. Weiterhin warf eine volle Bierflasche in Richtung der im Flur befindlichen Beamten. Den Kräften des MEK gelang es kurz darauf den Mann zu überwältigen, als dieser vor seine Wohnung trat.
Der 42-jährige leistete dabei heftigen Widerstand. Er wurde zur Wache in die Schützenwiese gebracht und befindet sich momentan in polizeilichem Gewahrsam.
Eine Handgranate wurde in seiner Wohnung nicht gefunden.

PM der PI Hildesheim vom 02.10.2019

Rottweil (Baden-Württemberg): Zweiradfahrer flüchtet vor Polizei – Polizei sucht Geschädigte

Am Dienstagabend hat ein Fahrer eines Leichtkraftrades auf der Königstraße vor der Polizei Reißaus genommen. Die Verfolgungsfahrt endete auf dem Friedhof.
Gegen 21.40 Uhr fuhr eine Streife des Polizeireviers Rottweil auf der Königstraße und wollte den 19-jährigen Zweiradfahrer kontrollieren. Beim Erkennen des Streifenwagens ergriff der junge Mann sofort die Flucht. Er fuhr von der Königstraße in Richtung Stadionstraße, über die Tuttlinger Straße – Lindenstraße – Lembergstraße und überquerte letztendlich die Hölderlinstraße.
Während der Fahrt ignorierte der 19-Jährige alle Anhaltezeichen und das eingeschaltete Blaulicht. Am Ende der Lembergstraße fuhr der Zweiradfahrer durch ein Tor in den Bereich des Friedhofes. Die Streifenwagenbesatzung ging anschließend zu Fuß auf das Gelände des Friedhofes um den Fahrer zu kontrollieren. In der ausweglosen Situation wendete der Zweiradfahrer und fuhr auf die Beamten zu. Die Ordnungshüter mussten einen Schritt zur Seite machen, um sich in Sicherheit zu bringen. Hierbei kamen ein Beamter und der Zweiradfahrer zu Fall. Beide zogen sich leichte Verletzungen zu. Der Polizeibeamte musste mit dem Rettungsdienst in die Klinik eingeliefert werden. Der junge Zweiradfahrer ist nicht im Besitz eines Führerscheines. Während der Flucht gefährdete der Leichtkraftradfahrer auch andere Verkehrsteilnehmer. Diese werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Zimmern ob Rottweil (Tel.: 0741 34879-0) in Verbindung zu setzen.

PM des PP Tuttlingen vom 02.10.2019

Lautenthal (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

In Lautenthal kam es am gestrigen Nachmittag zu einem Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte. Ein 39-jähriger Braunschweiger geriet in Streit mit seiner 44-jährigen Bekanntschaft aus Lautenthal. Als die Polizei zu den Streitigkeiten gerufen wurde, musste der erheblich unter Alkoholeinfluss stehende Mann von der Frau abgehalten werden. Hierbei sperrte er sich gegen seine Gewahrsamnahme und Fesselung. Im weiteren Verlauf verletzte sich die Person mehrfach selbst und musste im Anschluss in eine psychiatrische Klinik zwangseingewiesen werden. Weder die Frau, noch die eingesetzten Polizeibeamten wurden verletzt. Entsprechende Strafverfahren warten nun auf den Braunschweiger.

PM der PI Goslar vom 02.10.2019

Hamburg-Altona: Festnahme und Zuführung nach Verdacht des Drogenhandels und Widerstand

Tatzeit: 01.10.2019, 06:15 Uhr / Tatort: Hamburg-Altona, Louise-Schroeder-Straße
In Hamburg schaut man hin: Aufmerksame Zeugin ermöglichte Festnahme eines mutmaßlichen Drogenhändlers.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde eine Zeugin auf einen Mann aufmerksam, der mittels einer Lampe in parkende Fahrzeuge geleuchtet hatte. Sie sprach daraufhin eine in der Nähe befindliche Präsenzstreife des Polizeikommissariats 21 an.
Während der Mann daraufhin von den drei Beamten angesprochen wurde und seine mitgeführte Umhängetasche nach Aufforderung öffnete, war in dieser eine rauschgiftverdächtige Substanz zu erkennen. Als einer der Beamten daraufhin die Tasche näher überprüfen wollte, ergriff der mutmaßliche Drogenhändler zunächst die Flucht.
Nachdem die Beamten den Mann nach einigen Metern eingeholt hatten und ihn festhielten, widersetzte er sich der Festnahme unter anderem mit mehrfachen Ellenbogenschlägen in das Gesicht eines Beamten und Tritten.
Im Rahmen der anschließend erfolgten vorläufigen Festnahme wurden bei dem 38-jährigen Türken unter anderem ca. 40 Gramm Heroin, ein Eppendorfer Gefäß mit Rauschgiftverdächtiger Substanz, ein Einhandmesser, 260 EUR mutmaßliches Dealgeld und drei Mobiltelefone sichergestellt.
Die Beamten wurden durch die Angriffe leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Der 38-Jährige wurde einem Haftrichter zugeführt.

PM (191002-IHSMH) der POL Hamburg vom 02.10.2019

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Betrugs- und Diebestour in der Innenstadt endet mit Widerstand und Verhaftung

Der Startschuss zu dieser unrühmlichen Tour erfolgte am gestrigen Dienstagvormittag. Etwa gegen 11:00 Uhr entwendete eine 40jährige Weidenerin zunächst aus zwei Trinkgeldkassen eines Frisörgeschäftes insgesamt 15 Euro. Zuvor hatte sie im selben Geschäft versucht, ein Pflegeprodukt mit einer fremden EC-Karte zu bezahlen. Bis zu ihrer Verhaftung gegen 12:00 Uhr, trat sie daraufhin mehrmals im Innenstadtbereich negativ in Erscheinung.
An einem Mehrfamilienhaus ergaunerte sie sich 5 Euro, als sie angab Spenden für die Tiernotrettung zu sammeln.
Einer Bewohnerin eines anderen Hauses gaukelte sie vor, die Putzfrau einer Familie im Hause zu sein. Sie habe den Auftrag das Paket in Empfang zu nehmen, um es nach oben zu bringen. Die Bewohnerin fiel aber nicht darauf herein. Vermutlich brachte die 40jährige ein an der Tür vergessener Hinweiszettel über die Paketanlieferung auf die Idee.
Nachdem die 40jährige kontrolliert werden sollte, versuchte sie zu flüchten. Aus diesem Grund wurde sie gefesselt. Hierbei trat sie gegen das Knie eines Polizeibeamten und verletzte ihn leicht. Zudem beleidigte sie die eingesetzten Polizisten.
Bei der 40jährigen fanden die Polizeibeamten weiteres Diebesgut, unter anderem Quittungsblöcke einer Arztpraxis sowie Medikamente einer Apotheke.
Zudem stellten die Beamten fest, dass gegen die 40jährige ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Weiden bestand. Sie hat eine Freiheitsstrafe von 4 Monaten zu verbüßen.
Auf Grund der neuen Straftaten wird sie sich in naher Zukunft ebenfalls strafrechtlich zu verantworten haben.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 02.10.2019

Menzingen (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer versucht sich Festnahme zu entziehen

Da ein 32-jähriger Mann am Dienstagmorgen, gegen 08.00 Uhr, seine Ex-Partnerin im Beisein ihrer Tochter körperlich anging, beleidigte und dann im Verkehr mit seinem Pkw nötigte, wurde die Wohnanschrift des Mannes überprüft.
Dabei konnte der 32-Jährige festgestellt werden, der in diesem Moment mit seinem Pkw auf den Hof gefahren kam. Bereits beim Öffnen der Fahrertür konnten die Beamten starken Alkoholgeruch feststellen.
Auch zeigte der Fahrer deutliche Ausfallerscheinungen. Er gab an Alkohol getrunken zu haben, war aber auch nach drei Atemalkoholtest-Versuchen nicht im Stande diesen durchzuführen.
Daher wurde dem 32-Jährigen erklärt, dass er zur Blutentnahme auf das Polizeirevier Bad Schönborn verbracht werden solle. Hierauf ergriff er zu Fuß die Flucht. Die Beamten verfolgten den Mann und konnten ihn schließlich unter Zuhilfenahme polizeilicher Einsatzmittel festnehmen.
Bei der darauffolgenden Durchsuchung des 32-Jährigen konnten Betäubungsmittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Der Beschuldigte wurde auf das Polizeirevier verbracht und musste dort eine Blutprobe abgeben.
Der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden einbehalten.

PM des PP Karlsruhe vom 02.10.2019

Balingen (Baden-Württemberg): Mazda rammt Streifenwagen – Zwei Polizisten verletzt

Am Dienstagnachmittag ist in der Wilhelm-Kraut-Straße ein Mazda von hinten auf einen Streifenwagen der Polizei aufgefahren. Beide Polizisten verletzten sich leicht.
Gegen 17.30 Uhr fuhr die Streife vom Polizeirevier Balingen auf der Wilhelm-Krauth-Straße stadteinwärts. Der Fahrer des Dienstwagens musste auf Höhe der Einmündung „Auf Stetten“ verkehrsbedingt bremsen.
Als der Streifenwagen gerade wieder beschleunigte, kam von hinten ein Mazda und fuhr dem Mercedes ins Heck. Der Fahrer des Dienst-PKWs und seine mitfahrende Kollegin wurden dabei leicht verletzt. Sie kamen beide ins Krankenhaus. Auch der 46-jährige Unfallverursacher blieb nicht ohne Blessuren und musste in ärztliche Behandlung. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von zirka 11.000 Euro. Ein Abschleppunternehmen transportierte den nicht mehr fahrbereiten Mazda ab.

PM des PP Tuttlingen vom 02.10.2019

Hockenheim, Schwetzingen, Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): Bei Kontrolle geflüchtet – Festnahme nach Verfolgungsfahrt

Am Mittwochnachmittag kam es auf der BAB 6 zu einer Verfolgungsfahrt – der Flüchtige wurde kurze Zeit später gestoppt und festgenommen.
Den Beamten des Autobahnpolizeireviers Mannheim fiel gegen 13:30 Uhr auf der Tank- und Rastanlage Hockenheim ein Mitsubishi auf, an dem gestohlene Kennzeichen angebracht waren. Als die Polizeibeamten den Fahrer daraufhin einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, flüchtete dieser auf die BAB 6 in Richtung Mannheim. Von mehreren Streifenwägen verfolgt, fuhr der Fahrer des Mitsubishis an der Ausfahrt Mannheim / Schwetzingen von der Autobahn und setzte die Flucht auf der B535 fort. Letztlich wurde der Flüchtige auf der Friedrichsfelder Landstraße gestoppt – dabei wurden zwei Polizeifahrzeuge beschädigt. Die Beamten blieben unverletzt. Der 37-jährige Fahrer wurde vor Ort festgenommen. Dieser blieb ebenfalls unverletzt. Ein Test ergab 1,8 Promille Alkohol im Atem des Mannes.
Dieser muss sich nun wegen Straßenverkehrsgefährdung und der gestohlenen Kennzeichen verantworten. Ob sich der 37-Jährige noch weiter strafbar gemacht hat, ermitteln nun die Beamten der Autobahnpolizei.
Die Flüchtige fuhr teilweise bis zu 180 Km/h und wich auf den Standstreifen aus – Zeugen des Vorfalls oder Personen, die hierdurch gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter 0621 470930 an die Ermittler zu wenden.

PM des PP Mannheim vom 02.10.2019

Nürtingen (Baden-Württemberg): Nach Verkehrsverstößen vorübergehend festgenommen

Nach mehreren Verkehrsverstößen ist am Mittwochmorgen, kurz vor sechs Uhr, ein 48-jähriger Autofahrer in Nürtingen von der Polizei vorübergehend festgenommen worden. Der Mann war in seinem Pkw auf der B 313 zwischen Plochingen und Nürtingen aufgrund seiner Fahrweise nicht nur anderen Verkehrsteilnehmern, sondern auch zwei Kriminalbeamten aufgefallen, die mit einem zivilen Dienstwagen unterwegs waren. Deshalb sollte der Fahrer unter Einsatz des Blaulichts angehalten werden, was erst am Ortseingang von Nürtingen gelang. Bei der anschließenden Kontrolle kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 48-Jährige zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der alarmierten Kräfte des Polizeireviers Nürtingen festgehalten wurde. Die zwei Beamten und der Autofahrer wurden hierbei leicht verletzt. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern noch an.

PM des PP Reutlingen vom 02.10.2019

Leinfelden-Echterdingen (Baden-Württemberg): Lehrer und Polizeibeamte verletzt

Am Mittwochvormittag haben mehrere Polizeistreifen sowie ein Polizeihubschrauber nach einem 18-Jährigen gefahndet, der im Verdacht steht, zuvor in einer Schule in der Bahnhofstraße einen Lehrer angegriffen und verletzt zu haben. Der Schüler hatte nach derzeitigem Kenntnisstand gegen 7.30 Uhr den 60-jährigen Pädagogen durch einen heftigen Stoß gegen die Brust zu Fall gebracht und sich bereits davor äußerst aggressiv verhalten. Auch gegenüber den angeforderten Polizeibeamten zeigte sich der Heranwachsende äußerst uneinsichtig und renitent und leistete bei seiner Festnahme massiven Widerstand.
Einem der Beamten schlug er mit der Faust ins Gesicht, sodass diese auch Pfefferspray und einen Schlagstock einsetzen mussten. Dem jungen Mann gelang es dennoch, sich loszureißen und zu flüchten. Er konnte kurze Zeit später im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden. Zwei Beamte im Alter von 60 und 33 Jahren wurden verletzt, wobei der 60-Jährige seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte und sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Der psychisch auffällige Heranwachsende dürfte ebenfalls Verletzungen erlitten haben und wurde im Anschluss in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft.

PM des PP Reutlingen vom 02.10.2019

Pforzheim (Baden-Württemberg): Mann stört Betrieb in Bankfiliale, zwei Polizeibeamte bei Maßnahmen leicht verletzt.

Nachdem ein 32-jähriger Mann am Dienstagnachmittag den Betrieb einer Bankfiliale in der Pforzheimer Innenstadt störte, wehrte er sich gegen die Maßnahmen der alarmierten Polizeibeamten. Dabei wurden zwei Polizisten leicht verletzt.
Der 32-Jährige betrat gegen 15.15 Uhr die Bankfiliale in der Nähe des Leopoldplatzes. Dort störte er nach Angaben der Mitarbeiter massiv den Geschäftsbetrieb. Auch die herbeigerufenen Polizeibeamten konnten den alkoholisierten Mann nicht mehr beruhigen. Als er zum Polizeifahrzeug verbracht werden sollte, versuchte er sich loszureißen, spuckte um sich und trat gegen die Beamten. Zwei Polizisten wurden hierbei leicht verletzt. Erst mit einer weiteren hinzugezogenen Verstärkung gelang es, den renitenten Mann zum Polizeirevier zu transportieren. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Karlsruhe vom 02.10.2019

Kaufbeuren (Bayern): Renitenter Fahrgast

Am Dienstagvormittag wurde der Polizei Kaufbeuren ein aggressiver Taxifahrgast am Parkplatz des Forettle-Centers mitgeteilt. Der 28-jährige amtsbekannte Mann zeigte sich vor Ort äußerst aggressiv und bedrohte und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach. Aufgrund seines Verhaltens musste der Mann in Gewahrsam genommen werden. Des Weiteren konnten die Beamten beim Beschuldigten ein gestohlenes Mobiltelefon auffinden. Dieses Handy hatte er kurz zuvor, in einem Kaufbeurer Krankenhaus entwendet. Den 28-jährigen Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 02.10.20019

Wien: Tasereinsatz nach Bedrohung mit Messer

Mehrere Polizeikräfte wurden am 1. Oktober 2019 um 21.10 Uhr zu einem Einsatz in einem Lokal in Wien-Erdberg beordert. Ein 28-jähriger tschechi-scher Staatsangehöriger versuchte einen dortigen Mitarbeiter mit einem Messer zu attackieren und bedrohte auch noch einen weiteren Gast. Im Zuge der polizeilichen Anhaltung, hielt der mutmaßliche Täter nach wie vor ein Messer in der Hand. Da der 28-Jährige trotz mehrfacher Aufforderung, der Abgabe eines Schreckschusses und dem Einsatz des Pfeffersprays das Messer nicht fallen ließ, musste zur Festnahme der Taser eingesetzt werden. Das Opfer (49-jähriger Mitarbeiter) wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 02.10.2019

Man kann es deutlich spüren, die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel. Viele Menschen kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit von der Arbeit nach Hause. Die bis dahin unbeleuchteten Häuser und Wohnungen signalisieren, dass niemand zu Hause ist. Das machen sich die Einbrecher zu Nutze und gehen im Schutze der frühen Dunkelheit ans Werk. Entgegen der allgemeinen Vorstellung finden Wohnungseinbrüche selten zur Nachtzeit statt, die überwiegende Anzahl zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr. Die Täter nutzen schlecht gesicherte Fenster und Türen und sorgen bei der Rückkehr der Bewohner für eine böse Überraschung. Entscheidend für die Einbrecher ist der Faktor Zeit: Damit das Entdeckungsrisiko minimiert wird, muss der Einbruch schnell gehen. In der Regel dauert das Eindringen nur wenige Sekunden; der Einbruch selbst nur wenige Minuten. Stößt der Täter auf einbruchshemmende Sicherungseinrichtungen bricht er erfahrungsgemäß sein Vorhaben ab und sucht sich eine günstigere Gelegenheit. Um das Risiko eines vollendeten Wohnungseinbruchs erheblich zu minimieren, beraten die Experten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle die Bürgerinnen und Bürger, wie sie ihre Wohnungen vor unbefugtem Eindringen sichern können. Bei einem Termin vor Ort werden von den Polizeibeamten individuelle Lösungen angeboten, wie eine Einbruchssicherung optimal gestaltet werden kann. Neben vielen wertvollen Tipps erhalten die Beratungssuchenden eine schriftliche Schwachstellenanalyse sowie weiteres Informationsmaterial. Termine für dieses kostenlose Beratungsangebot können bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter 07621/1500-640 oder email freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de vereinbart werden.

PM des PP Freiburg vom 02.10.2019

Am Mittwoch kam es gg.05:26 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Remels, Ostertorstraße 10, bei dem ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde. Zunächst ging bei der Dienstelle in Leer gg.04:38 Uhr die Meldung ein, dass ein Milchlaster die Verkehrsinsel Ausgangs der Ortschaft Remels übersehen habe. Dabei entstand Sachschaden. Der Unfall wurde durch die eingesetzte Streife, eine 23j. Polizeibeamtin und einen 52j. Polizeibeamten aufgenommen.
Da die Fahrbahn verdreckt war, wurde sie durch den Beamten mit einem Besen gereinigt. In diesem Moment näherte sich ein LKW (7,5t), der in Fahrtrichtung Hesel fuhr. Der 55j. Fahrer aus Cloppenburg hat den sich auf der Fahbahn befindlichen Polizeibeamten zu spät wahrgenommen, so dass es trotz sofort eingeleiteter Bremsung zu einem Zusammenstoß gekommen ist. Der Beamte wurde mehrere Meter nach vorn geschleudert. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in die Ammerlandklinik Westerstede eingeliefert.
Während der Unfallaufnahme blieb die Ostertorstraße in Höhe der Unfallstelle geperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 02.10.2019

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Randalierer leistet Widerstand gegen die Polizei

Am 01.10.2010, gegen 01:00 Uhr, fällt ein Randalierer am Grenzgraben auf, welcher gegen ein parkendes Auto tritt. Durch das beherzte Eingreifen von Zeugen kann diese Person festgehalten und am Boden fixiert werden.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten versuchen darauf mit dem verantwortlichen 20-Jährigen aus Bad Kreuznach zu reden. Dieser ist alkoholisiert und steht vermutlich unter Drogeneinfluss. Er ist aggressiv, unzugänglich, beleidigt und bedroht die Beamten, sodass er gefesselt werden muss. Dabei leistet er erhebliche Gegenwehr. Es wird jedoch glücklicherweise niemand verletzt. Der Beschuldigte wird in der Folge dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf der Dienststelle angekommen spuckt er einem Polizeibeamten unvermittelt ins Gesicht, sodass sich der Beamte aufgrund einer Infektionsgefahr vorsorglich in ein Krankenhaus begeben muss. Da sich der Beschuldigte auch in der Polizeizelle nicht beruhigen will und selbst verletzt, muss er in die nächste Fachklinik eingeliefert werden.
Gegen ihn wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ermittelt.

PM der PD Bad Kreuznach vom 01.10.2019

Rosenheim (Bayern): Randalierer im Klinikum

Eigentlich wollte das Klinikpersonal einem 62-Jährigen Mann aus Stephanskirchen nur behilflich sein und ihn behandeln. Doch plötzlich zeigte sich der Mann aggressiv gegenüber den Ärzten und Pflegern des Klinikums, schrie herum und konnte nicht mehr beruhigt werden.
Als die Streife der Rosenheimer Polizei vor Ort eintraf, änderte sich sein Verhalten überhaupt nicht. Der Stephanskirchner musste daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Der Mann war stark alkoholisiert, ein Alkoholtest ergab über zwei Promille.

PM der PI Rosenheim vom 01.10.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): gefährliche Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand

Zeugen meldeten gestern gegen 21:45 Uhr randalierende Jugendliche im Bereich Parkhaus Schäferstraße. Einer habe die Scheibe der Eingangstür des Parkhauses eingetreten. Beim Eintreffen der Polizei waren drei Jugendliche, zwei Brüder im Alter von 19 und 20 sowie ein 17jähriger, gerade dabei, einen zufällig hinzugekommenen 21jährigen zu verprügeln. Sie schlugen und traten gemeinsam auf den 21jährigen ein, der Schürfwunden im Gesicht und am Rücken, eine Platzwunde am Knie und eine Fußverletzung davontrug. Die beiden Brüder gingen sofort aggressiv auf die Polizeibeamten zu, die Pfefferspray einsetzen mussten, um einen tätlichen Angriff zu verhindern. Da sich der ältere der beiden Brüder weiterhin extrem aggressiv verhielt, sollte er gefesselt werden. Hierbei leistete er massiven Widerstand. Nach der Festnahme wurde er ins Krankenhaus verbracht, wo eine freiwillig durchgeführter Alkohol-Test einen Wert von 1,80 Promille ergab. Aufgrund des psychischen Zustandes wurde er im Krankenhaus aufgenommen. Sein 19jähriger Bruder wurde nach kurzem Aufenthalt auf der Dienststelle wieder auf freien Fuß gesetzt. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt. Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

PM der PD Pirmasens vom 01.10.2019

Passau (Bayern): Ungebetener Gast beleidigt und tritt gegen Polizeibeamte

Am gestrigen Montag, gegen 22:50 Uhr, wollte eine erheblich alkoholisierte 30-jährige Frau ein Schnellrestaurant in der Bahnhofstraße nicht mehr verlassen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten mussten die offensichtlich stark Betrunkene beim Verlassen des Restaurants stützen. Aufgrund der hohen Alkoholisierung wurde sie in Gewahrsam genommen und sollte mit dem Pkw zur Dienststelle verbracht werden. Dabei wehrte sie sich erheblich beim Verbringen in den Dienst-Pkw. Auf der Fahrt zur Dienststelle spuckte sich nach den Beamten und beleidigte sie mehrfach. Weiterhin trat sie mit ihren Füßen gegen die Beamten. Die Frau muss sich nun wegen mehrerer Delikte u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Passau vom 01.10.2019

Besigheim (Baden-Württemberg): Brandstiftung in Flüchtlingsunterkunft und Angriff auf Polizeibeamte

Ein 21-jähriger Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in der Jahnstraße in Besigheim hat am Montagabend in seinem Zimmer Einrichtungsgegenstände in Brand gesetzt. Gegen 18:55 Uhr meldeten mehrere Anrufer den Brand bei der Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Brandstellen aber bereits erloschen und es war nur geringer Sachschaden entstanden. Der augenscheinlich verwirrte Somalier wurde zunächst in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen gebracht, wo er zu randalieren begann, zwei Polizeibeamte angriff, bespuckte und einen von ihnen leicht verletzte. Der 21-Jährige musste schließlich gefesselt und von Polizeibeamten begleitet in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden.

PM des PP Ludwigsburg vom 01.10.2019

Weismain (Bayern): Renitente Patientin

Am Montagnachmittag rief die Besatzung eines Rettungswagens die Polizei um Hilfe, da sich eine amtsbekannte 38-jährige Patientin massiv gegen eine erforderliche Behandlung wehrte. Die Sanitäter zogen sich bis zum Eintreffen der Polizeistreifen zurück. Beim Eintreffen der ersten Streife wartete der 34-jährige Lebensgefährte bereits vor dem Haus auf die Polizisten. Er verweigerte jeglichen Zutritt und zeigte sich ebenfalls äußerst aggressiv, schlug und trat wild um sich und beleidigte sämtliche Anwesende, weshalb Verstärkung angefordert werden musste, um das renitente Pärchen zu bändigen und der Frau ärztliche Hilfe zukommen zu lassen. Der 34-Jährige konnte schließlich unter enormem Kraftaufwand von sechs Polizeibeamten und Beamtinnen zu Boden gebracht, gefesselt, fixiert und zur PI Lichtenfels verbracht werden. Er erhält eine Anzeige wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Im Anschluss konnte die 38-Jährige von den Sanitätern sowie dem Notarzt versorgt werden. Beide Personen standen nach Einschätzung der Beamten erheblich unter Drogeneinfluss.

PM der PI Lichtenfels vom 01.10.2019

Lörrach (Baden-Württemberg): Betrunkener Radfahrer bespuckt Polizisten

Am Montag, 30.09.19, gegen 21.30 Uhr, wurde die Polizei Lörrach zu einem betrunkenen Mann in eine Bar in der Innenstadt gerufen. Dieser soll sich in der Bar aggressiv verhalten haben und wollte diese trotz Aufforderung nicht verlassen. Durch die Polizei wurde dem Mann ein Platzverweis erteilt, welchem er auch widerwillig nachkam und die Bar zu Fuß verließ. Kurze Zeit später wurde er dann in der Tumringer Straße stark schwankend auf einem Fahrrad angetroffen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille. Die Mitnahme wollte der 28 Jährige dadurch verhindern, dass er sich mit geballten Fäusten aufbaute und einen Polizisten anspuckte. Dies verhinderte jedoch nicht die nachfolgende Blutentnahme. Da er sich auch hier nicht beruhigen wollte, musste er anschließend die Nacht in polizeilichem Gewahrsam verbringen. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Freiburg vom 01.10.2019

Meppen (Niedersachsen): Opfer nach Körperverletzung gesucht

Am Montagabend ist es gegen 23:20 Uhr vor einer Pizzeria an der Bahnhofstraße zu Streitigkeiten gekommen. Dabei schlug ein 20-jähriger Mann dem bisher unbekannten Opfer eine Flasche ins Gesicht. Die Polizei konnte den Täter in Gewahrsam nehmen.
Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Er beleidigte die Beamten, versuchte sie mehrfach zu treten und bespuckte sie. Dem Mann wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Er wird sich nun wegen Körperverletzung und des Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach dem Opfer der Körperverletzung. Dieses rannte nach der Tat in Richtung Bahnhof davon.
Das Opfer sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Meppen unter der Rufnummer (05931)9490 zu melden.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 01.10.2019

Waldshut-Tiengen/Tiengen (Baden-Württemberg): Aggressiver Ex-Mann kommt in Gewahrsam

Mit einem betrunkenen und aggressiven Ex-Mann bekam es die Polizei am Montag, 30.09.2019, in WT-Tiengen zu tun. Die ehemalige Frau teilte gegen 23:30 Uhr mit, dass ihr Ex vor der Tür stehe und gewaltsam eindringen wolle. Bei Eintreffen der Polizei war er weg, kam aber, nachdem die Polizei abgerückt war, wieder zurück und belästigte die Frau erneut. Im Zuge verdeckter Fahndungsmaßnahmen konnte die Polizei dem 38-jährigen dann trotz weiteren Fluchtversuchen habhaft werden, nachdem er zu seinem in der Nähe geparkten Pkw zurückkehrt war. Der sich uneinsichtig zeigende und deutlich alkoholisierte Mann wurde in Gewahrsam genommen. Als er in die Zelle gebracht wurde und ihm die Handschließe abgenommen worden war, griff er einem Polizisten nach der Waffe. Er wurde überwältigt und zu Boden gebracht. Er stellte dann das Ganze als „Spaß“ dar. Aus Spaß wird aber Ernst, wenn er für die Folgen seines Tuns in dieser Nacht zur Verantwortung gezogen wird.

PM des PP Freiburg vom 01.10.2019

Nürnberg (Bayern): Nach Hilfeleistung Widerstand geleistet

Einer 25-jährigen Betrunkenen sollte von der Polizei am Montagabend (30.09.2019) Hilfe geleistet werden. Sie bedankte sich hierfür, indem sie Widerstand leistete und die Beamten anspuckte.
Gegen 18:30 Uhr wurden Beamte der PI Nürnberg-Mitte auf eine Frau aufmerksam gemacht, die erheblich betrunken und auf Grund dessen kaum mehr ansprechbar war.
Weder die Anwesenheit der Polizei noch die der Rettungskräfte schien der Frau jedoch zu gefallen. Sie wurde zunehmend aggressiver und wehrte sich gegen jegliche Maßnahmen. Letztlich musste sie mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Die Beschuldigte setzte sich weiterhin durch Tritte zur Wehr. Zudem beleidigte sie die Beamten und versuchte sie anzuspucken.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Darüber hinaus wurde Haftantrag gestellt, da die 25-Jährige über keinen festen Wohnsitz verfügt.
Die Beschuldigte wird im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Sie muss sich in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.
Die Beamten blieben unverletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.10.2019

Marburg (Hessen): „Alter schützt vor … nicht“

Am Montagmorgen (30.September, 06.35 Uhr) hatte es die Polizei mit zwei erheblich alkoholisierten Herren im Alter zwischen 65 und 69 Jahren zu tun. Der eine landete letztlich verletzt im Krankenhaus, der andere zur Ausnüchterung in der Zelle. Letzterer muss sich zudem wegen seines Verhaltens gegenüber dem Rettungsdienst und der Polizei demnächst gerichtlich verantworten. Die Polizei erstattete u.a. Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstand. Um 06.18 Uhr rief ein offenbar betrunkener Mann die Rettungsleitstelle an und meldete seinen verletzten Bruder, der in einer großen Blutlache liegt. Mit Mühe gelang es, den Einsatzort zu erfahren. Vor Ort ließ sich das Geschehen wegen der erheblichen Alkoholisierung der beiden Männer nicht endgültig klären, allerdings deuten die Spuren darauf hin, dass die Verletzungen durch einen eigenverschuldeten Sturz entstanden.
Beide Männer waren ansprechbar, aber aggressiv, sodass letztlich Handfesseln notwendig wurden. Der Rettungswagen transportierte den älteren Mann zur Untersuchung der Kopfverletzung ins Krankenhaus. Der andere verweigerte die Feststellung seiner Personalien und griff die Polizeibeamten tätlich an, die ihn zwecks Auffinden von Personalpapieren durchsuchen wollten. Durch den Widerstand gab es keine Verletzten. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutprobe ließ der Mann ebenfalls nicht freiwillig über sich ergehen.
Er blieb auf richterliche Anordnung anschließend bis zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Um 18 Uhr trat er den Heimweg an.

PM des PP Mittelhessen vom 01.10.2019

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Polizeibeamter bei Festnahme verletzt

Gestern Abend nahmen Zivilfahnder einen Dealer in der Düsseldorfer Straße fest. Der festnehmende Beamte wurde dann von einem jungen Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen. Offensichtlich wollte er so seinen Kumpel befreien.
Gegen 22:20 Uhr bot ein 29-jähriger einem Zivilbeamten in der Düsseldorfer Straße Drogen zum Kauf an. Der Fahnder willigte zum Schein ein und wurde dann zu einem 20-jährigen Komplizen geführt, der die Drogen dabeihatte. Der 20-Jährige erkannte den vermeintlichen Kunden jedoch als Polizist und rannte davon. Nach kurzer Verfolgung stellten ihn die Polizeibeamten und nahmen ihn fest. Während der Festnahme näherte sich plötzlich ein bis dato unbeteiligter 19-jähriger und schlug unvermittelt einem Beamten mit einer Glasflasche auf den Kopf. Dadurch gelang es dem Dealer, sich zu befreien und zu flüchten. Er wurde jedoch kurz darauf wieder festgenommen. Der Polizeibeamte erlitt durch den Schlag mit der Flasche eine Platzwunde am Kopf. Der 19-jährige wurde ebenfalls festgenommen und in die Haftzellen des Präsidiums eingeliefert. Er sieht sich jetzt mit einem Ermittlungsverfahren wegen Gefangenenbefreiung und tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten konfrontiert. Er wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

PM (191001 – 1034) des PP Frankfurt a.M. vom 01.10.2019

Forst (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Kurz nach 07:00 Uhr kam Polizeibeamten auf ihrer Streifenfahrt am Dienstag zwischen der BAB 15 und Simmersdorf ein offensichtlich orientierungsloser Mann entgegen, den sie ansprachen. Der mit 2,14 Promille berauschte 52-Jährige griff die Beamten daraufhin an, so dass sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam nahmen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 01.10.2019

Seußen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Zwei Polizeibeamte der PI Marktredwitz wurden am Montagvormittag, während sie eine Verkehrskontrolle durchführten, von einem unbeteiligten Autofahrer beleidigt. Der 69jährige Mann aus dem Landkreis konnte nicht sofort an der wegen der Kontrollstelle blockierten Straße vorbeifahren. Das nahm er zum Anlass um sein Missfallen gegenüber den Beamten auszudrücken und bedachte sie mit unflätigen Äußerungen. Er wird wegen Beileidung angezeigt.

PM der PI Marktredwitz vom 01.10.2019

Kassel (Hessen): 45-Jähriger beißt Ordnungspolizisten bei Kontrolle

Am gestrigen Montagabend kontrollierten Bedienstete des städtischen Ordnungsamts in der Gartenstraße in Kassel, nahe der Sodensternstraße, einen 45 Jahre alten Mann, der zuvor laut Zeugen vorbeifahrende Autofahrer angepöbelt haben soll. Bei der gegen 23:10 Uhr durchgeführten Kontrolle zeigte sich der 45-jährige, alkoholisierte Mann gegenüber den drei Ordnungspolizisten vollkommen uneinsichtig und griff sie auch noch an. Während der anschließenden Auseinandersetzung biss er einem Ordnungsamtmitarbeiter unvermittelt in den Finger, wodurch dieser leichte Verletzungen erlitt. Der renitente 45-Jährige konnte durch die Mitarbeiter des Ordnungsamts schließlich unter Kontrolle gebracht werden, bis die zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vom Kasseler Revier Mitte hinzueilten. Ein bei ihm durchgeführter Alkotest hatte einen Wert von rund 2,7 Promille zum Ergebnis. Nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier Mitte entließen die Polizisten den 45-Jährigen aus Kassel, der sich mittlerweile beruhigt hatte. Er muss sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Die weiteren Ermittlungen werden bei den Beamten der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Nord geführt.

PM des PP Nordhessen vom 01.10.2019

Prenzlau (Brandenburg): Diebe wurden gewalttätig

Am 30.09.2019, gegen 13:30 Uhr, wurden zwei Männer in einem Bekleidungsgeschäft in der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße beim Ladendiebstahl ertappt. Von einer Mitarbeiterin daraufhin angesprochen, versuchten sie, mit betont aggressivem Auftreten, die Frau zu beeinflussen. Daraufhin eilten ihr zwei Kunden zu Hilfe. Die Diebe sollten nun die Gegenstände herausgeben. Doch wurden sie jetzt gewalttätig und einer der Delinquenten versetzte einem der Helfer einen Fußtritt ins Gesicht. Der 66-Jährige erlitt dabei eine Nasenbeinfraktur. Auch gegen die hinzugerufenen Polizeibeamten wurde das Duo ausfällig und wehrte sich gegen die Maßnahmen der Polizisten. Letztlich fanden sie sich aber doch im Gewahrsam wieder. Wie sich herausstellte, hatte man es mit zwei polnischen Staatsbürgern im Alter von 26 und 30 Jahren zu tun. Der Ältere ist bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt geworden. Er hatte zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von 2,45 Promille aufzuweisen. Auch sein Komplize erwies sich mit 1,73 Promille als alkoholisiert. Die Herren sind vorläufig festgenommen und sitzen nun Kriminalisten gegenüber.

PM der PD Brandenburg Ost vom 01.10.2019

Amberg (Bayern): Dreimal aufgefallen

Einen ganz schlechten Tag hatte am Montag ein amtsbekannter Amberger. Zuerst pöbelte er zur Mittagszeit alkoholisiert in einer Bierstube der Georgenstraße andere Gäste an und wollte die Örtlichkeit nicht verlassen. Nach Aufforderung durch die Polizei verließ er zunächst die Gaststätte, kam aber zurück und pöbelte vor dem Eingangsbereich Gäste und Passanten in der Fußgängerzone an. Daraufhin erhielt er einen Platzverweis und tauchte wenig später in einer Bäckerei auf. Dort bestellte er sich einen Kaffee mit Kuchen und wollte dazu auch einen kräftigen Schluck von seinem mitgebrachten Bier nehmen. Das untersagte ihm eine Bäckereifachverkäuferin und zog damit den Unmut des Mannes auf sich. Verärgert stieß er die Tasse Kaffee zu Boden und verließ die Bäckerei nicht ohne die junge Frau noch heftig zu bleidigen. Aller guten Dinge sind drei, dachte er sich und sprach zwei 12-jährige mit anzüglichen Bemerkungen an. Dann ließ er die völlig verdutzten Kinder stehen und ging zur naheliegenden Wohnung seiner Freundin. Da nun möglicherweise ein Sexualdelikt gegenüber Kindern im Raum stand, holten die verständigten Polizeistreifen den Mann aus der Wohnung heraus und nahmen ihn vorläufig fest. Er bedrohte dabei die Beamten und gab ein Bestes seines Portfolios an Beleidigungen ab.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und ordnete eine Blutentnahme an. Um weitere Straftaten zu unterbinden wurde der 50-jährige in Sicherheitsgewahrsam genommen und in einer Zelle ausgenüchtert. Der Nachmittag hat sich gelohnt und es wird wegen Bedrohung, mehrfacher Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Amberg vom 01.10.2019

Osnabrück/Bissendorf (Niedersachsen): Vier verletzte Polizisten nach Widerstand

In der Wiesenbachstraße in Osnabrück wurden am Montagnachmittag vier Polizisten bei einem Einsatz verletzt. Zwei der Beamten sind derzeit nicht dienstfähig. In Bissendorf drohte ein 24-Jähriger am Sonntag seinen Angehörigen, ihnen etwas anzutun. Die Familie verständigte die Polizei und der 24-Jährige flüchtete noch vor dem Eintreffen der Beamten. Die anschließende Fahndung nach dem Beschuldigten verlief erfolglos. Am Montag meldete sich der junge Mann erneut und wiederholte seine Drohungen. Im weiteren Verlauf des Tages konnte durch die Beamten der Aufenthaltsort des 24-Jährigen ermittelt werden. Bei seiner Festnahme in der Wiesenbachstraße leistete der Mann erheblichen Widerstand.
Dabei verletzte er eine 38 Jahre alte Polizistin und ihre drei Kollegen im Alter von 28 und 55 Jahren. Während des Geschehens in der Wiesenbachstraße störten mehrere Passanten die Festnahme und fertigten mit ihren Handys Videos und Fotos. Daraufhin mussten weitere Polizisten zur Unterstützung angefordert werden. Der Beschuldigte konnte schließlich festgenommen und zunächst zur Wache, und später in eine Klinik gebracht werden. Dort zeigte er sich ebenfalls ausgesprochen aggressiv.

PM der PI Osnabrück vom 01.10.2019

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Ein erheblich alkoholisierter 28-jähriger Brandenburger weigerte sich am Montagmorgen die Wohnung seiner Mutter im Brandenburger Ortsteil Kirchmöser zu verlassen. Familienangehörige informierten daraufhin die Polizei. Dabei trat der 28-Jährige sowohl seinen Angehörigen, als auch als auch den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv auf. Obwohl Sie den Mann mehrfach aufforderten den Wohnbereich der Mutter zu verlassen, kam er dem nicht nach. Stattdessen versuchte er die Polizeibeamten tätlich anzugreifen. Die Beamten konnten den Angreifer jedoch abwehren, ihm fesseln und ins Polizeigewahrsam nehmen. Dabei trat er wiederholt mit den Füßen in Richtung der Polizisten, verletzte sie jedoch nicht. Aufgrund psychischer Auffälligkeiten verfügte ein hinzugezogener Notarzt die Einweisung in eine Brandenburger Fachklinik. Zuvor wurde noch ein Atemalkoholtest beim 28-Jährigen durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von über zwei Promille. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren, u.a. wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch ein.

PM der PD Brandenburg West vom 01.10.2019

Lathen (Niedersachsen): Räuber verschanzt sich in Wohnung

Ein amtsbekannter 35-jähriger Mann aus Lathen hat am Dienstagvormittag für einen größeren Polizeieinsatz an der Molkereistraße gesorgt. Nachdem er gegen 9.45 Uhr in einem Supermarkt an der Großen Straße zunächst bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, bedrohte er dort zwei Mitarbeiterinnen mit einem Messer. Im Anschluss flüchtete der Mann in ein Mehrfamilienhaus an der Molkereistraße. Nur Minuten später wurde er im dortigen Hausflur von einer Funkstreifenbesatzung gestellt. Der hochaggressive und mit einem Messer bewaffnete Mann konnte sich trotz Einsatzes von Pfefferspray in einer Wohnung verschanzen. Binnen kürzester Zeit waren zahlreiche Streifenwagen zur Unterstützung eingetroffen. Die Einsatzkräfte umstellten das Gebäude. In einem günstigen Moment gelang es mehreren Beamtinnen und Beamten den Täter zu überraschen und unter heftigem Widerstand zu überwältigen. Verletzt wurde dabei niemand. Der 35-Jährige muss sich nun wegen räuberischen Diebstahls, Bedrohung und Widerstand verantworten.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 01.10.2019

Neubulach (Baden-Württemberg): Mann wehrt sich gegen Verlegung, zwei Polizeibeamte verletzt

Am Dienstagmorgen kam es bei einem Unterstützungseinsatz in einer Asylunterkunft in Neubulach zu Widerstandshandlungen durch einen 20-jährigen Asylbewerber. Dieser musste schließlich nach einem Krampfanfall noch ärztlich behandelt werden. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen sollte der 20 Jahre alte Kameruner am Dienstag in eine andere Asylunterkunft verlegt werden.
Da sich der 20-Jährige gegen die Maßnahmen der Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes wehrte, wurde die Polizei hinzugezogen. Im Zuge der anschließenden Wohnungsräumung kam es zu massiven Widerstandshandlungen, bei denen der junge Mann auch mehrfach nach den eingesetzten Beamten trat. Hierdurch erlitten zwei Polizeibeamte Verletzungen, sie konnten ihren Dienst aber weiter fortsetzen.
Nachdem der 20-Jährige unter Kontrolle gebracht und in einen Streifenwagen verbracht werden konnte, bekam er krampfartige Anfälle.
Er wurde daher an einen Notarzt übergeben und anschließend in einem Krankenhaus untersucht. Nach Abschluss der ärztlichen Untersuchungen, wurde der Mann in eine psychiatrische Einrichtung verlegt.

PM des OO Karlsruhe vom 01.10.2019

München (Bayern): Wiesnbesucher rufen verfassungswidrige Parolen und beleidigen eingesetzte Beamte

Am Samstag, 28.09.2019, gegen 21:00 Uhr, bemerkte eine Einsatzgruppe auf der Wirtsbudenstraße in der Nähe des Haupteingangs einen 17-Jährigen und einen 18-Jährigen (beide Münchner), die mehrmals „Heil Hitler“ riefen. Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 18-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten auf üble Art und Weise.
Die beiden wurden nach den erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP München (Wiesnbericht) vom 01.10.2019

Krumbach (Bayern): Sachbeschädigung und Trunkenheitsfahrt

Am Montag, 30.09.2019, 22.25 Uhr wurde der Polizei zunächst mitgeteilt, dass eine Person auf einen Abfalleimer im Stadtpark in Krumbach eintritt und diesen beschädigte. Zeugen beobachteten weiter, wie der Täter schwankend in einen Pkw einstieg und wegfuhr. Über das amtliche Kennzeichen, sowie eine sehr gute Beschreibung des Täters, konnte dieser an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ein dort durchgeführter Atemalkoholtest beim 27-Jährigen verlief positiv. Weiterhin konnten Anzeichen für einen vorhergehenden Drogenkonsum festgestellt werden. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet. Bei der Aufnahme wurde ein Beamter durch eine 41-jährige Bekannte des 27-Jährigen beleidigt. Am Mülleimer entstand ein Schaden in Höhe von ca. 50 Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 01.10.2019

Wien: Mann randaliert in einem Lokal

In einem Lokal ist es zu einem Streit zwischen der Inhaberin und ihrem Lebensgefährten gekommen. Dabei beschimpfte er seine Lebensgefährtin und gestikulierte wild herum, sodass auch mehrere Gläser zu Bruch gingen. Als sie ihn darum bat das Lokal zu verlassen, weigerte er sich, weshalb in weiterer Folge eine Anrainerin die Polizei verständigte. Der Mann reagierte äußerst unkooperativ und aggressiv als die Beamten versuchten die Situation zu beruhigen. Da der Mann trotz mehrmaligen Abmahnungen sein Verhalten nicht einstellte und den Beamten mit geballten Fäusten Schläge androhte, wurde die Festnahme ausgesprochen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 01.10.2019

Am Dienstagvormittag versuchte sich der Fahrer eines Motorrollers einer Polizeikontrolle durch Flucht zu entziehen, hatte aber nicht mit der Hartnäckigkeit der Beamten gerechnet. Eine Funkstreife bemerkte den 24-jährigen Mann auf seinem Kleinkraftrad, als dieser gegen 10.25 Uhr mit hohem Tempo die Schützenstraße in Richtung Dinklager Straße befuhr. Bereits in der Vergangenheit war die Person mehfach mit einem Roller vor der Polizei geflüchtet. Und auch in diesem Fall reagierte der Quakenbrücker nicht auf die Anhaltesignale Blaulicht und Martinshorn und beschleunigte seinen Roller auf der Dinklager Straße bis auf 80km/h. Als der 24-Jährige dann von der Straße über einen erhöhten Radweg fahren und abhauen wollte, stürzte er und flüchtete zu Fuß weiter. In der Hoffnung, die Beamten würden ihm nicht folgen, übersprang und durchwatete der junge Mann zwei breite wasserführende Gräben, wurde von den sportlichen Polizisten aber eines Besseren belehrt. Nachdem die Streifenbeamten ebenfalls bis auf die Unterhose nass waren, konnte der Mann schließlich nach etwa einem Kilometer eingeholt und gestellt werden.
Als er wieder bei Puste war erklärte der Mann, dass er bislang immer schneller gewesen sei als die Polizei und beglückwünschte die Beamten zu ihrer sportlichen Leistung. Letztendlich wurde festgestellt, dass der Quakenbrücker keine Fahrerlaubnis hatte und unter dem Einfluss von Drogen stand. Auf ihn kommen jetzt diverse Straf-und Ordnungswidrigkeitenverfahren zu.

PM der PI Osnabrück vom 01.10.2019

– Im Rahmen der Binnengrenzfahndung an der Deutsch-Schweizer Grenze waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz in den vergangenen Wochen lagebildabhängig unter anderem wieder in grenzüberschreitenden Zügen im Einsatz. Ferner wurden Reisende in international verkehrenden Fernreisebussen überprüft.

Im Monat September beanzeigte die Konstanzer Bundespolizeiinspektion dabei 55 Personen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise. Darunter war am 24. September eine Reisende in einem Fernreisebus aus der Schweiz. Die Frau, die auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz von der Bundespolizei überprüft worden war, wies sich mit einer estnischen Identitätskarte aus. Die Überprüfung ergab, dass die vorgelegte Identitätskarte im Schengener Informationssystem als gestohlen gemeldet war. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Frau augenscheinlich nicht um die Person auf dem Lichtbild der estnischen Identitätskarte handelt. Aufgrund des Anfangsverdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren und der nicht feststehenden Identität der Frau wurde sie vorläufig festgenommen. In der Dienststelle der Bundespolizei in Konstanz fanden die Beamten bei der Durchsuchung ihrer Sachen syrische Identitätspapiere. Nachdem die 33-jährige syrische Staatsangehörige im Rahmen ihrer polizeilichen Vernehmung ein Schutzersuchen stellte, wurde sie an die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe weitergeleitet.

Insgesamt führte die Bundespolizeiinspektion Konstanz im vergangenen Monat 28 aufenthaltsbeendende Maßnahmen durch.

25 Personen wurden im vergangenen Monat wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts aktenkundig. Diese im Vergleich zu den Vormonaten leicht erhöhte Zahl resultiert aus dem im September vermehrten Fluggastaufkommen am Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH-Airport).

In 22 Fällen sind im Monat August durch die Konstanzer Bundespolizei ferner Ausschreibungen zur Festnahme festgestellt worden. So überprüften am Nachmittag des 19. September – wiederum auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz – Bundespolizisten einen Reisenden, der, wie sich bei der Kontrolle herausstellte, von der Justiz gesucht worden war. Seitens der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau bestanden gegen den Mann mehrere Vollstreckungshaftbefehle.
Hintergrund waren rechtskräftige Verurteilungen wegen Beförderungserschleichung. Der nordmazedonische Staatsangehörige hatte die daraus resultierenden Geldstrafen in Höhe von insgesamt
680.- EUR noch nicht bezahlt. Durch Zahlung der geforderten Summe konnte der Verurteilte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und seinen Weg schließlich fortsetzen.

Darüber hinaus verzeichnete die Bundespolizei Konstanz – neben sieben Urkundenfälschungen – auch neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Allgemeine Hinweise: Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ist zuständig in den Landkreisen Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen, Tuttlingen und dem Zollernalbkreis. Der Einsatz gegen Schleuser und die irreguläre Migration sind Schwerpunkte der Arbeit der Bundespolizei im hiesigen Inspektionsgebiet. In vielen Aufgabenbereichen arbeitet die Konstanzer Bundespolizei eng mit benachbarten und ausländischen Sicherheitspartnern zusammen.

PM der BPOLI Konstanz vom 01.10.2019

Ein Streifenwagen, der zu einem Einsatz mit Sonder- und Wegerechten unterwegs war, kollidierte an einer Herner Kreuzung mit einem Auto.
Gestern Nachmittag (30. September, kurz vor 15.30 Uhr) befuhr der Streifenwagen den Westring in nördliche Richtung und überquerte die dortige Kreuzung (Cranger Straße / Funkenbergstraße) bei roter Ampel – Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet.
Eine Herner Autofahrerin (22), die mit ihrem Wagen von rechts aus Richtung Bahnhofsvorplatz kam, fuhr bei Grün in den Kreuzungsbereich ein. Der Fahrer, ein 24-jähriger Polizist, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Fahrzeug der Hernerin.
Die leicht verletzte 22-jährige Autofahrerin sowie beide Polizeibeamte (Fahrer/24; Beifahrerin/22) wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos, eine Straßenlaterne sowie ein weiterer Wagen beschädigt. Ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro ist entstanden. Beide Autos wurden abgeschleppt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Westring in nördliche Richtung bis 17.30 Uhr gesperrt.
Das Bochumer Verkehrskommissariat 1 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Bochum vom 01.10.2019