Am 8.7.2020, gegen 16.10 Uhr, kam es zu Streitigkeiten bei einem Discounter im Etzelweg. Ein 49-jähriger Kunde weigerte sich eine Schutzmaske anzuziehen. Nach Ansprache durch einen Mitarbeiter wurde dieser beleidigt. Noch bei Eintreffen der Polizei befand sich der Mann ohne Maske im Geschäft. Da er den Anweisungen der Beamten nicht Folge leistete musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Anschließend erfolgte der Transport zur Dienststelle. Hierbei wurden die eingesetzten Beamten dann ebenfalls beleidigt.

Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 2 Promille. Strafanzeigen wurden erstattet.

PM der PI Zweibrücken vom 09.07.2020

Ein betrunkener Autofahrer versuchte sich gestern den Maßnahmen der Wormser Polizei durch Widerstand zu entziehen. Anwohner hatten kurz vor

17:00 Uhr gemeldet, dass ein betrunkener Mann in der Straße Am Krankenhaus in seinen PKW gestiegen und losgefahren sei. Eine Streife wollte das Fahrzeug anhalten, worauf der Fahrer nicht reagierte und bis zu seiner Wohnanschrift weiterfuhr. Hier stoppte er kurz und sollte kontrolliert werden. Mit durchdrehenden Reifen entzog er sich zunächst der Kontrolle und hielt schließlich auf seinem nahegelegenen Parkplatz an. Da bei dem 57-jährigen Fahrer starker Alkoholgeruch in der Atemluft festgestellt wurde, sollte er die Beamten zwecks Blutprobe zur Dienststelle begleiten. Dies verweigerte er und versuchte sich massiv gegen die Maßnahme zu sperren, auch mit einem Tritt gegen einen Polizeibeamten. Dieser blieb unverletzt. Der Wormser muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Worms vom 09.07.2020

Gestern, gegen 20:30 Uhr, wurde die Polizei anlässlich lautstarker Streitigkeiten in die Neugasse beordert. Zur Klärung des Sachverhaltes wurden die Parteien getrennt. Hierbei spuckte eine amtsbekannte 31jährige Frau aus Pirmasens an einem der Polizeibeamten vorbei in Richtung eines ihrer Kontrahenten. Um auch den Sichtkontakt zu unterbinden, stellte sich eine Beamtin in den Türrahmen zwischen den Zimmern. Daraufhin spuckte die Frau gezielt in das Gesicht der Polizistin, die trotz Mund- und Nasenschutz im Gesicht getroffen wurde. Weitere Spuckversuche scheiterten. Die Beamtin wurde von der Frau fortwährend und lautstark mit den übelsten Schimpfworten belegt.

Die beiden Kinder der Frau, 8 und 12 Jahre alt, waren während der gesamten Maßnahme anwesend. Ein Bericht an das Jugendamt wurde verfasst. Die Dame sieht nun Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung entgegen.

PM der PD Pirmasens vom 09.07.2020

Am Mittwoch (08.07.2020), zwischen 14 Uhr und 16 Uhr meldete sich mehrere Personen bei der Polizei, dass Sie von einem falschen Polizeibeamten angerufen wurden. Insgesamt registrierte die Polizei sechs Anrufe im Stadtgebiet Ludwigshafen. Die Betrugsversuche scheiterten alle, da die Betroffenen im Alter von 75 bis 90 Jahren frühzeitig den Betrug erkannten.

Unter Vorwänden, wie beispielsweise die Polizei habe Hinweise auf einen geplanten Einbruch, gelingt es den Betrügern immer wieder, ihren Opfern mittels geschickter Gesprächsführung glaubwürdig zu vermitteln, dass ihr Geld und ihre Wertsachen zuhause nicht sicher seien. Ein Polizist in Zivil werde vorbei kommen, um das gesamte Geld und sämtliche Wertsachen „in Sicherheit“ zu bringen.

Ein anderer Vorwand ist, dass die Ersparnisse auf untergeschobenes Falschgeld überprüft bzw. Spuren gesichert werden müssten, ein Polizist komme vorbei und werde Geld beziehungsweise Wertsachen abholen.

Folgende Tipps sollten Sie beachten: Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.

Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an. Das tun nur Betrüger.

Sie können sich aber auch an das örtliche Polizeirevier wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse.

Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!

Auflegen sollten Sie, wenn: Sie nicht sicher sind, wer anruft. Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben. Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw.

Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland. Sie der Anrufer unter Druck setzt.

Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.07.2020

Immer wieder kommt es vor, dass gezielt ältere Menschen von Betrügern einen angeblichen Gewinn in Aussicht gestellt bekommen. Um diesen zu erhalten, sollen die Opfer zunächst eine hohe Gebühr – oftmals mehrere tausend Euro – entrichten. Einen Gewinn und eine Auszahlung gibt es aber tatsächlich nicht. Ist es zu einer Auszahlung der „Gebühr“ gekommen, werden die Opfer im Nachgang oftmals noch von angeblichen Polizeibeamten angerufen, welche nun die Betrüger vermeintlich festgenommen haben und das Geld wieder an die Opfer auszahlen wollen. Auch hier soll erneut im Vorfeld der Auszahlung Geld an die falschen Polizeibeamten übergeben werden.

Am Montag, 06.07.2020, gab sich ein Mann gegenüber einer 78-jährigen Frau aus Bad Bergzabern als Polizist aus und erklärte dieser, angeblich sichergestelltes Geld auszahlen zu wollen. Da die Frau bereits in der Vergangenheit Opfer der Betrugsmasche wurde, klang dies für das vermeintliche Opfer zunächst plausibel.

Als sie jedoch für die Übergabe wiederum mehrere tausend Euro bereitstellen sollte, informierte die Frau die Polizei Bad Bergzabern. Diese konnte bei der scheinbaren Übergabe des Geldes einen 24-jährigen Mann aus Hessen festnehmen.

Der Tatverdächtige wurde anschließend der Haftrichterin des Amtsgerichts Landau vorgeführt, welche auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erließ.

Die Polizei rät:

–           Seien Sie misstrauisch, wenn Personen sie am Telefon nach dem Verbleib oder der Herausgabe von Wertsachen fragen. Die Polizei wird sie niemals hierzu ausfragen, insbesondere nicht telefonisch. –  Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis. –  Im Zweifelsfall beenden sie sofort das Gespräch und rufen Sie selbst die örtliche Polizeidienststelle oder den Notruf. –         Fragen Sie den Anrufer stets nach seinem Namen und seiner Dienststelle. –       Lassen Sie sich vom Anrufer die Telefonnummer geben und überprüfen Sie diese mit bereits bekannten Nummern. –      Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder der Polizei Rücksprache. –    Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen. –              Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei Sollten Sie Hinweise zu entsprechenden Vorfällen haben, teilen Sie diese bitte der Kriminalpolizei Landau unter 06341/2870 oder kilandau@polizei.rlp.de mit.

PM der Kriminalinspektion Landau vom 08.07.2020

Gegen 01:20 Uhr wurden die Beamten hiesiger Dienststelle in die Krasnaer Straße zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen gerufen. Vor Ort ergab die Überprüfung zunächst nur, dass es zu einem verbalen Streit zwischen den Beteiligten gekommen war. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich ein 22jähriger zunehmend aggressiv gegenüber den Beamten. Versuche den Störer zu beruhigen verliefen ohne Erfolg. Dieser beleidigte die eingesetzten Beamten fortlaufend und versuchte zudem die Beamten körperlich anzugreifen. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen. Dem alkoholisierten Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und er zur Ausnüchterung dem Polizeigewahrsam zugeführt.

PM (auszugsweise der PI Neuwied vom 08.07.2020

Am heutigen Morgen, um 02:50 Uhr wurde eine Polizeistreife nach Flörsheim-Dalsheim gerufen, weil ein junger Mann vor einem Wohnanwesen randalieren würde. Wie sich herausstellte war ein 18-jähriger Mann aus dem Landkreis Bad Dürkheim zu Besuch bei seiner Bekanntschaft, man trank Alkohol. In der Nacht sei er plötzlich grundlos ausgerastet und habe gegen die Wände geschlagen, weswegen er des Hauses verwiesen wurde. Die Bewohner, wie auch die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte er und entblößte sein Genital. Da er nicht zu beruhigen war, weiter aggressiv auftrat und einem Platzverweis keine Folge leistete, wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei versucht er mehrfach die Beamten zu treten, spuckte in den Streifenwagen und beleidigte fortwährend.

Verletzt wurde hierbei niemand. Ein Atemalkoholtest ergab 1,35 Promille.

PM der PD Worms vom 08.07.2020

Am Dienstagabend kommt es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch in Mainz-Gonsenheim, bei dem ein Mann tödlich verletzt wird. Gegen 17:10 Uhr wird dem Polizeipräsidium Mainz über Notruf mitgeteilt, dass es in der Rektor-Forestier-Straße zu einem Messerangriff gekommen ist. Ein Mann habe einen anderen mit einem Messer verletzt. Von den Funkstreifen der Mainzer Polizei kann im Hausflur eines Anwesens eine größere Blutspur wahrgenommen werden, die die Beamten zum Verletzten führen. Ein 76-Jähriger Mann wird mit stark blutenden Schnittverletzungen im Gesicht und am Arm angetroffen.

Nach ersten Zeugenaussagen wurde der Verletzte zuvor von einem 57-Jährigen Anwohner mit einem Messer angegriffen, der sich bei Eintreffen der Polizeibeamten auf der Terrasse seiner Wohnung befand und sich im Anschluss zwischen der Terrasse und seiner Wohnung hin und her bewegte. Nachdem die Wohnung von den Beamten lokalisiert wird, kommt der 57-Jährige russische Staatsangehörige mit einem Messer bewaffnet heraus. Nachdem der Täter auf Ansprachen der Beamten nicht reagiert, werden zunächst Pfefferspray und das Distanzelektroimpulsgerät erfolglos gegen ihn eingesetzt. Beim Versuch der Festnahme, kommt er mit dem Messer bewaffnet auf die Polizeibeamten zu. Von einem Beamten der Polizeidirektion Mainz wird hierauf von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Der 57-Jährige wird tödlich verletzt.

Die Staatsanwaltschaft Mainz hat in Zusammenarbeit mit der Kriminaldirektion Mainz die Ermittlungen aufgenommen. Noch im Laufe der Nacht werden Spurensicherungsmaßnahmen am Tatort durchgeführt. Weitere Hintergründe sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.

PM des PP Mainz vom 08.07.2020

Am Dienstagnachmittag gegen 17:10 Uhr kam es zu einem Polizeieinsatz in der Rektor-Forestier-Straße in Mainz-Gonsenheim. Dort kam es nach vorheriger Mitteilung über Notruf zu einem Messerangriff auf eine männliche Person.

Die eingesetzte Funkstreife traf vor Ort auf eine Person mit Schnittverletzungen. Der vermeintliche Aggressor verschanzte sich zunächst in einer Wohnung. Im weiteren Verlauf verließ er die Wohnung und kam mit einem Messer bewaffnet auf die eingesetzten Beamten zu. Die Polizeibeamten schossen auf den Mann, der infolge der Schussabgabe tödlich verletzt wurde.

Der Tatort ist durch die Polizei weiträumig abgesperrt.

Weitere Hintergründe sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

PM des PP Mainz vom 07.07.2020

52-Jähriger wird nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Behandlung in ein Fachkrankenhaus verbracht. Am Montagnachmittag beschädigte der Mann die Haustür eines leerstehenden Wohnhauses und machte es sich im Anwesen gemütlich. Die eingesetzte Streife konnte den Eindringling vor Ort antreffen. Dieser beleidigte die Beamten, nachdem sie ihn angesprochen hatten.

Einem Platzverweis leistete er keine Folge, weshalb er festgenommen wurde, wogegen er sich massiv wehrte. Wegen gesundheitlicher Probleme wurde er im Anschluss an die erforderlichen Maßnahmen in eine Fachklinik gebracht. Zum Abschluss drohte er den Beamten sie umzubringen. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung der eingesetzten Polizeibeamten ermittelt.

PM der PI Lauterecken vom 07.07.2020

Im Rahmen eines Einsatzes wurden die eingesetzten Polizeibeamt*innen von einem 39-Jährigen beleidigt und bedroht. Die Person hatte zuvor an einem Kiosk auf dem Bahnhofsvorplatz in Bad Dürkheim randaliert.

Nachdem er in die Klinik Sonnenwende verbracht werden sollte, beleidigte er die eingesetzten Beamten unter anderem mit den Worten „Spasti“, Dreckfresser“ und mit vielem mehr. Einen Polizeibeamten bedrohte er später sogar unter anderem mit den Worten „Ich geb dir nen Kopfschuss“. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille. Gegen die Person wird nun wegen Beleidigung und Bedrohung von Polizeibeamten ermittelt.

PM der PI Bad Dürkheim vom 07.07.2020

Ermittler der Kripo haben am Dienstag (6. Juli, 18:25 Uhr) einen 42-jährigen Duisburger vorläufig festgenommen, weil er ein Auto auf dem Parkplatz der Minigolfanlage Meiderich aufgebrochen haben soll. Der Mann war den Beamten zuvor aufgefallen, als er in geparkte Pkw schaute. Als die Ordnungshüter ihn kontrollierten, stellten sie fest, dass er in seinem Rucksack einen Laptop versteckt hatte und ein Klappmesser bei sich trug. Schnell war der aufgebrochene Pkw gefunden und der Nutzer über den Diebstahl informiert. Ihm gehörte der Laptop. Ein Richter ordnete die Durchsuchung der Wohnung des Tatverdächtigen an, in der die Ermittler weitere Gegenstände sicherstellten, die aus anderen Autoaufbrüchen stammen könnten. So fanden die Ermittler auch ein Ipad, welches am Samstag (4. Juli) zwischen 22:30 Uhr und 23:45 Uhr aus einem VW Golf auf dem Parkplatz des Landschaftspark gestohlen wurde. Für diese Tat sucht das Kriminalkommissariat 34 Zeugen (Tel. 0203 2800). Ob der Diebstahl auch auf das Konto des Festgenommenen geht, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizisten haben dem Tatverdächtigen nun erst einmal das Handwerk gelegt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der 42-jährige heute unter anderem wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 07.07.2020