Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 09.04.2019 gegen Mittag wurde die Polizei zu einem Fall häuslicher Gewalt nach Lohmar in die Straße Weidchensweg gerufen. Ein 41-Jähriger hatte seine Frau im Verlauf eines Streits massiv bedroht und geschlagen. Die Frau war daraufhin aus dem Haus geflüchtet. Gegen die Beamten, die ihn der Wohnung verweisen wollten, wurde der Mann sofort aggressiv und weigerte sich, der Anordnung Folge zu leisten. Als er aus der Wohnung gebracht werden sollte, wehrte er sich heftig. Es kam zum Gerangel, bis die Polizisten gegen den 41-Jährigen schließlich Pfefferspray einsetzten, um die Angriffe zu beenden. Der Beschuldigte wurde mit leichten Verletzungen zur Wache gebracht. Eine medizinische Behandlung verweigerte der Lohmarer. Er darf die gemeinsame Wohnung nun für 10 Tage nicht betreten und erhielt eine Anzeige nach dem Gewaltschutzgesetz wegen der Angriffe auf seine Ehefrau. Darüber hinaus muss er sich in einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 10.04.2019

Siegen (Nordrhein-Westfalen) 28-jähriger Mann endet nach Imbiss-Randale in Gewahrsamszelle

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag (09.04.2019) einen Randalierer in der Siegener Innenstadt in Gewahrsam genommen. Gegen 15 Uhr betrat ein 28-jähriger Mann einen am Bahnhofsvorplatz befindlichen Döner-Imbiss und schlug mit einer Eisenstange auf eine gläserne Theke und eine Tür ein. Der Wüterich, verfolgt von Mitarbeitern des Imbisses, flüchtete nach der Tat in Richtung des Berufskollegs, wo ihn Polizeibeamte in einer Nebenstraße fassten und mit Widerstand in eine Gewahrsamszelle brachten. Die Frage weshalb der 28-Jährige randalierte ist nun Gegenstand des gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 10.04.2019

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkene Frau greift Polizeibeamte an

Sie lagen auf dem am Boden und prügelten sich. Eine Streifenwagenbesatzung trennte in der vergangenen Nacht eine junge Frau und einen jungen Mann auf dem Marienplatz.
Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, handelt es sich eigentlich um Freunde. Aufgrund ihres starken Alkoholisierungsgrades waren sie aneinandergeraten. Der junge Mann hatte sich dabei Verletzungen zugezogen, ein RWT wurde angefordert.
Die 19-jährige tatbeteiligte Frau beleidigte bei der Personalienüberprüfung die Beamten aufs Übelste. Schließlich griff sie eine Beamtin an. Dies misslang, sie wurde überwältigt und in das Polizeihauptrevier gebracht, dabei biss sie einen Polizisten in die Hand.
Beruhigen ließ sich die junge Frau zu keiner Zeit. Im Gewahrsam leistete sie erneut Widerstand, griff dabei eine Beamtin an und verletzte sie leicht.
Sie verblieb den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Kosten für den Einsatz und für den Aufenthalt im Gewahrsamsbereich wird die renitente Schwerinerin selber tragen müssen.
Zu Beweissicherung wurden die aufgezeichneten Daten der Bildüberwachung auf dem Marienplatz gesichert.
Die Kripo ermittelt gegen die 19-Jährige wegen des Verdachts der Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schwerin vom 10.04.2019

Bingen (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter nach Widerstand dienstunfähig

Eine Zeugin bemerkte in Bingen-Büdesheim eine männliche Person, die torkelnd aus einer Gaststätte kam, in ein Fahrzeug stieg und losfuhr. Das Fahrzeug konnte an der Wohnanschrift in Münster-Sarmsheim angetroffen werden. Auf Klingeln zeigte sich eine männliche Person am Fenster, auf die die Fahrerbeschreibung zutraf. Ein Zutritt wurde den Beamten nicht gestattet. Nach Anordnung der Durchsuchung durch einen Richter wurde das Anwesen betreten. Dem 52 jährigen wurde der Sachverhalt erläutert und die polizeilichen Maßnahmen, Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins, aufgezeigt. Er zeigte sich wenig kooperativ, so dass die Beamten einfache körperliche Gewalt anwenden mussten. Der 52 jährige versuchte sich ständig aus den Griffen der Beamten zu befreien. Kurz vor dem Streifenwagen machte er eine ruckartige Rückwärtsbewegung. Aufgrund der Fixierung erlitt dadurch ein Beamter eine Schulterluxation. Sowohl der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Fahrzeugführer als auch der verletzte Beamte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Dem 52 jährigen wurde ein Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Dem verletzten Beamten wurde die Schulter unter Narkose eingerenkt. Er wird in den nächsten Wochen keinen Dienst verrichten können.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

Bingen (Rheinland-Pfalz): Widerstand, Beamter wurde ins Bein gebissen

10.04.2019, 00.34 Uhr: Auf einer Studentenparty fiel ein stark alkoholisierter Gast auf, der mit Anderen zunächst in verbale Streitigkeiten geriet. Der 20 jährige wurde vom Veranstalter der Party verwiesen, kam dieser Aufforderung aber nicht nach. Auch nach Eintreffen der Beamten änderte der Verantwortliche sein Verhalten nicht. Da er dem polizeilichen Platzverweis keine Folge leistete, musste einfache körperliche Gewalt angewandt werden. Immer wieder klammerte sich der 20 jährige am Geländer fest. In dem entstandenen Gerangel biss er einem Polizeibeamten ins Bein. Der 20 jährige wurde zur Dienststelle verbracht und später von einem Erziehungsberechtigten abgeholt. Er stand deutlich unter Alkoholeinwirkung, ein Test wies einen Wert von 1,39 Promille aus.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

Haiger (Hessen): Spezialeinsatzkommando nimmt 32-Jährigen nach Bedrohungen in Haiger fest

Heute Nacht (10.04.2019) nahmen Mitarbeiter eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei einen 32-Jährigen in seiner Wohnung fest. Der offensichtlich psychisch kranke Haigerer hatte zuvor Familienangehörige und Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00.45 Uhr wandte sich die Familie über den Notruf an die Polizei. Sie waren aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt geflüchtet, nachdem der 32-Jährige seinen Bruder mit einem Messer bedroht und Teile des Mobiliars zertrümmert hatte. Eine Streifenbesatzung bewarf er mit einem Messer und einem Stuhl. Die Polizisten wichen aus und sprühten Pfeffer, das jedoch keinerlei Wirkung zeigte. Daraufhin zog sich der Mann in seine Wohnung zurück. Die in den restlichen Wohnungen verblieben Anwohner wurden von der Polizei aus dem Haus begleitet.
Ein Team eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei nahm den 32-Jährigen später schlafend in seinem Bett fest. Gegen dem Mann wird wegen Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt. Die Polizei führte den Haigerer einem Arzt einer psychiatrischen Einrichtung vor, der einer zwangsweisen Aufnahme zustimmte.

PM des PP Mittelhessen / PR-Stelle Lahn vom 10.04.2019

Löhne (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte – Aggressiv gegen Retter und Polizei

Am Montagnachmittag erhielten die Feuerwehr und Polizei einen Notruf zu einem Hilfeersuchen an die Bergkirchener Straße in Mennighüffen. Ein 20-Jähriger Mann ging noch vor Betreten der Wohnung mit einem Aluminiumschläger auf die Rettungskräfte und Polizeibeamte los, nachdem die Helfer bei ihm geklingelt hatten. Die dann folgenden Angriffe wehrten die Polizeibeamten ab, indem sie den Mann zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegten. Durch den Angriff erlitt ein Polizeibeamter eine Verletzung an der Hand. Zudem kam ein Hund aus der Wohnung und biss den zweiten Beamten in den Unterschenkel. Nach der Sicherung durch die Beamten gelang es den Mann in ein Krankenhaus zu transportieren. Zusätzlich ordnete ein Richter die Entnahme einer Blutprobe zum Nachweis auf Drogen und Alkohol im Blut an. Die beiden Beamten sind durch die Verletzungen einstweilig nicht mehr dienstfähig.

PM der KPB Herford vom 10.04.2019

Merzenich (Nordrhein-Westfalen): Unfallaufnahme eskaliert

Das Verhalten eines Unfallverursachers am Dienstagnachmittag war an Respektlosigkeit und Aggressivität kaum zu überbieten. Er verbrachte die Nacht in polizeilichem Gewahrsam.
Gegen 16:40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einem Verkehrsunfall geschickt, der sich kurz zuvor im Steinweg ereignet hatte. Ein 58 Jahre alter Rollerfahrer aus Jülich hatte zwei verkehrsbedingt wartende Fahrzeuge vorschriftswidrig überholt und war in einer Fahrbahnverengung mit einem entgegen kommenden Pkw zusammengestoßen. Dessen 68-jähriger Fahrer blieb unverletzt, doch der Unfallverursacher selbst kam samt Zweirad zu Fall und verletzte sich leicht. Eine Behandlung durch hinzugerufene Rettungskräfte lehnte er allerdings ab. Auch gegen die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen hatte der Jülicher Einwände. Diese brachte er jedoch nicht nur verbal vor, sondern widersetzte sich den Polizeibeamten auch körperlich.
Er erklärte freimütig, nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Wegen seiner Angaben, er habe sowohl vor dem Unfall als auch danach Alkohol konsumiert, wurde zunächst ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 2,32 Promille ergab. Dieses Ergebnis zog einen Transport zur Polizeiwache und eine dort zu entnehmende Blutprobe nach sich. Doch hiermit war der zunehmend aggressive 58-Jährige nicht einverstanden. Er bedrohte die Beamten mit Gesten und deutete an, sie erschießen zu wollen. Weiterhin schlug er mit den Fäusten nach ihnen und versuchte, sie zu treten, woraufhin die Polizisten ihn zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen mussten. Wiederholt versuchte der völlig aufgebrachte Jülicher, die Beamten gezielt durch Tritte zu verletzen, was ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen beleidigte er sie fortwährend mit zahlreichen Schimpfwörtern.
Auf der Polizeiwache konnte ihm ein Arzt zwei Blutproben entnehmen, deren spätere Auswertung den Grad seiner Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt und während der massiven Widerstandhandlungen angeben wird. Nach seiner Ausnüchterung konnte der Mann am frühen Mittwochmorgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Gegen ihn liegen nun diverse Strafanzeigen vor, die das Fahren unter Alkoholeinfluss, Verursachen eines Verkehrsunfalls, das Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung als Tatvorwurf beinhalten.

PM der POL Düren vom 10.04.2019

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Bilanz einer Kontrolle in der Innenstadt

Am Dienstag (09.04.), zwischen 12:30 Uhr und 20:30 Uhr, überprüften Polizeibeamte am Rosengarten und im Augustinusviertel in Neuss mehrere Verdächtige. Bei den Kontrollen stellten die Beamten bei einem 24- und einem 36-Jährigen jeweils ein Tütchen Marihuana sicher. Im Rosengarten wollte eine Streife einen verdächtigen jungen Mann im Alter von 20 Jahren überprüfen. Als er die Absicht der Polizisten erkannte, ließ er hinter einer Parkbank eine Haschischplatte fallen und „tat auf unschuldig“. Die Ermittler stellten das Rauschgift sicher, zudem erteilten sie dem 20-Jährigen einen Platzverweis.
Am Rennbahnpark geriet eine Gruppe von vier jungen, nervös agierenden Männern (im Alter von 15 bis 19 Jahren) ins Visier der Ordnungshüter. Der Grund für ihr Verhalten war schnell gefunden: Ein Rauschgiftspürhund der Neusser Polizei stöberte in ihrer unmittelbaren Nähe einen angerauchten Joint auf.
Bei der Kontrolle zweier Verdächtiger (17 und 22 Jahre alt) an der Rennbahn stellten die Polizisten zwei Konsumeinheiten Heroin, versteckt in einem Gebüsch, sicher.
Bei einem 47-jährigen Neusser wurde ein sogenanntes Einhandmesser entdeckt. Da dieser Gegenstand nach dem Waffengesetz als verboten eingestuft ist, stellten die Polizisten es sicher. Die Polizisten leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren (Verstoß gegen das Waffengesetz) ein.
Die weiteren Ermittlungen übernahmen Beamte des Fachkommissariats. Im Umfeld der Kontrollen -insgesamt 53 überprüfte Personen- erteilte die Polizei sechs Platzverweise. Da ein äußerst aggressiver 19-Jähriger diesem nicht nachkam, beabsichtigten die Beamten ihn in Gewahrsam zu nehmen. Mit dieser Maßnahme war er offenkundig nicht einverstanden. Er attackierte die Beamten und ging auf sie los. Der junge Mann wird sich demnächst wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 10.04.2019

Markdorf (Baden-Württemberg ): Betrunkener Störer

Über einen längeren Zeitraum beschäftigte ein 25-jähriger, deutlich alkoholisierter Mann die Polizei am Dienstagnachmittag in Markdorf. Gegen 15 Uhr war der Betrunkene zum ersten Mal aufgefallen, als er in einer Asylbewerberunterkunft zusammen mit einem offenbar befreundeten Bewohner aggressiv gegenüber einer Mitarbeiterin des Landratsamtes auftrat und sich nach Aufforderung zunächst weigerte, das Gebäude zu verlassen. Noch vor Eintreffen der verständigten Streife entfernte sich der Störer jedoch in unbekannte Richtung. Kurz nach 15.30 Uhr fiel derselbe Betrunkene in einem Lebensmitteldiscounter in der Rudolf-Diesel-Straße auf, wie er Besucher und Personal des Ladens anpöbelte. Auch hier war der 25-Jährige verschwunden, bevor die Polizei vor Ort eintraf. Nachdem der Mann aber in dem Lebensmittelmarkt bekannt war, wurde er hier entsprechend identifiziert. Gegen 16 Uhr erreichte die Polizei der nächste Notruf, nachdem es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Beleidigung seitens des 25-Jährigen gekommen war. Nachdem er zunächst Passanten anpöbelte und ihn der Wirt daraufhin zur Rede stellte, spuckte er diesem ins Gesicht und warf ihm eine leere Glasflasche vor die Füße. Hier verschwand er ebenfalls vor Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung, fiel jedoch kurz nach 16.30 Uhr in der Poststraße auf, wie er ein dort abgestelltes, unverschlossenes Fahrrad entwendete und damit davonfuhr. Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann samt Fahrrad schließlich in der Brunnenstraße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Da der 25-Jährige nach Zeugenaussagen auch in betrunkenem Zustand mit dem Rad fuhr, wurde er zum Zwecke einer Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Transport sowie die Maßnahme selbst wehrte er sich massiv, weswegen er durch mehrere Beamte fixiert werden musste. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Polizeibeamten unentwegt. Nachdem sich der 25-Jährige auch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht beruhigen ließ und sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er unter Polizeibegleitung in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er gelangt nun wegen einer ganzen Reihe an Delikten zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

Hagnau (Baden-Württemberg): Verkehrskontrollen

Beamte des Polizeipostens Meersburg führten mit Unterstützung von Kollegen der Bereitschaftspolizei am Dienstagnachmittag in Hagnau Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Hier mussten insgesamt 13 Kraftfahrzeugführer entsprechend beanstandet werden. Sie erwartet nun jeweils ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Ein 22-jähriger Pkw-Lenker wird angezeigt, da er einerseits eine unzulässige Veränderung am EU-Emblem auf seinen Kennzeichenschildern vorgenommen hatte und außerdem durch starkes Beschleunigen mit quietschenden Reifen im Bereich der Kontrollstelle negativ auffiel. Als Grund für sein Verhalten gab der 22-Jährige den in der gesamten Familie vorhandenen „Hass“ auf Polizeibeamte an. Da hier möglicherweise die charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen angezweifelt werden muss, wurde ein entsprechender Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung gefertigt.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

Cuxhaven (Niedersachsen): 20-Jähriger nach Raub in Haft

Drei junge Männer beraubten am Dienstagabend gegen 18 Uhr auf offener Straße einen körperlich eingeschränkten Mann, der sich in der Straße „Marktplatz“, unweit der Südersteinstraße, aufhielt. Die Männer forderten von dem 35-jährigen Cuxhavener die Herausgabe von Zigaretten und Bargeld und entwendeten diese anschließend unter Schlägen aus dessen Bekleidung. Das Raubopfer erlitt leichte Verletzungen.
Unmittelbar nach der Tat randalierten offenkundig dieselben Täter im Jugendfreizeitzentrum in der Abendrothstraße und griffen einen dortigen Mitarbeiter tätlich an. Dieser erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.
Polizeibeamte nahmen kurz darauf drei alkoholisierte, verdächtige, junge Männer im Alter von 17-21 Jahren in Gewahrsam, die sich weiterhin aggressiv verhielten. Einer der Tatverdächtigen leistete erheblichen Widerstand, infolge dessen ein Polizeibeamter so schwer verletzt wurde, dass er ambulant in einer Klinik behandelt werden muss.
Während der 17-jährige in Lamstedt wohnende Jugendliche und der 21-jährige in Cuxhaven lebende junge Erwachsende nach den polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen worden sind, erwirkte die Staatsanwaltschaft Stade am Mittwochnachmittag beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehl gegen den 20-Jährigen, der ebenfalls in Cuxhaven wohnt. Dieser ist bereits mehrfach wegen anderer Rohheitsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

PM der PI Cuxhaven vom 10.04.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt und Widerstand

Zwei Verletzte waren die Folge eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in der Nacht zum Mittwoch. Beamte des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen wollten am Saarlandkreisel einen PKW stoppen um die Insassen zu kontrollieren. Der Fahrer des Wagens dachte allerdings gar nicht daran anzuhalten sondern gab Gas. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch Frankenbach und Neckargartach. Danach raste der zunächst Unbekannte über die Neckartalstraße, dann auf die A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Da er nicht auf der ausgewiesenen Fahrbahn blieb, sondern in eine Baustelle einfuhr, endete die Fahrt kurz vor der Anschlussstelle Neckarsulm. Schon während der Verfolgung konnte festgestellt werden, dass das an dem Dodge angebrachte Kennzeichen gestohlen wurde. Im Auto fand die Polizei dann weitere Kennzeichenpaare. Eines war ebenfalls als gestohlen gemeldet, das andere war das eigentlich für dieses Auto ausgegebene Kennzeichen. Außerdem fanden die Beamten eine kleine Menge Rauschgift, eine geladene Schreckschusswaffe und ein Brecheisen. Während sich die Beifahrerin während der Festnahme friedlich verhielt, kam es zwischen dem 20 Jahre alten Fahrer und den Polizisten zu einer handfesten Auseinandersetzung, bei der sowohl der Festgenommene als auch ein Beamter Verletzungen erlitten. Beide wurden vom hinzugezogenen Rettungsdienst versorgt.

PM des PP Heilbronn vom 10.04.2019

Allmersbach im Tal (Baden-Württemberg): Unruhestifter in Polizeigewahrsam

In einer Obdachlosenunterkunft in der Industriestraße kam es am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr zu anhaltenden Streitigkeiten. Laut Zeugenaussagen sei ein 31-jähriger Mann gegen eine Frau handgreiflich geworden. Die hinzugerufene Polizei hat daraufhin den aggressiven Mann ermahnt. Zwei Stunden später kam es wegen des Unruhestifters erneut zu einem Polizeieinsatz, der gegen weitere Anwesende handgreiflich geworden ist. Er sollte nun zur Vermeidung weiterer Störungen in Polizeigewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sich der 31-Jährige massiv und bespuckte bzw. beleidigte die Beamten. Bei dem Einsatz wurde auch ein Dienstwagen beschädigt. Personen kamen wohl nicht zu Schaden.

PM des PP Aalen vom 10.04.2019

Buchholz (Niedersachsen) :Schwarzfahrer wollte Polizisten angreifen

In einem Zug auf der Strecke Hamburg – Bremen ist am Dienstag ein Mann in Gewahrsam genommen worden, nachdem er versucht hat, einen Polizisten anzugreifen. Der 43-Jährige hatte keinen gültigen Fahrschein dabei und wollte sich gegenüber der Zugbegleiterin nicht ausweisen. Ein Polizeibeamter, der im Zug mitfuhr, wurde um Unterstützung gebeten. Auch ihm gegenüber verhielt sich der alkoholisierte Mann unkooperativ und beleidigte ihn fortwährend. Als der Beamte telefonisch die Kollegen in Buchholz informieren wollte, stand der 43-Jährige plötzlich auf und sprang auf ihn zu. Der Polizist brachte den Mann zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen im Bahnhof Buchholz fest. Dort wurde er von einer Streifenwagenbesatzung übernommen und zur Dienststelle gebracht. Gegen den 43-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von mehr als drei Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

PM der PI Harburg vom 10.04.2019

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Im Drogenrausch Retter angegriffen und beleidigt

Vermutlich unter dem Einfluss von illegalen Drogen und Medikamenten griff ein 23-jähriger Neustadter am gestrigen Tag gegen 21:25 Uhr zunächst Sanitäter an, indem er einen Schlüsselbund nach ihnen warf. Die daraufhin hinzu gekommenen Polizeibeamtinnen und -beamten wurden mit einem zielgerichteten Tritt empfangen. Dieser traf einen Beamten leicht im Genitalbereich. Im weiteren Verlauf wurden die Polizistinnen und Polizisten bespuckt und mit übelsten Schimpfworten, auch in Bezug auf ihr Amt, überzogen. In einem Krankenhaus konnte dem 23-Jährigen schließlich geholfen werden.

PM der PI Neustadt/Weinstraße vom 10.04.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße: Vier Autofahrer offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs

Beamtinnen und Beamte der Polizei Dortmund haben am Dienstag (9. April) eine Verkehrskontrolle an der Brackeler Straße durchgeführt. Insgesamt 51 Fahrzeuge mit 72 Insassen wurden dabei kontrolliert. Viermal mussten sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel schreiben, fünfmal wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Auf einen 29-jährigen Dortmunder sowie einen 26-jährigen Spanier traf gleich beides zu. Nicht nur verlief ein Drogenvortest bei dem 29-Jährigen positiv auf Kokain, sondern es ergaben sich bei seinem vorgelegten Führerschein auch erhebliche Zweifel an der Echtheit. Nicht nur war der Mann also ohne Fahrerlaubnis unterwegs, sondern es besteht zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Der Drogenvortest bei dem 26-Jährigen zeigte ein positives Ergebnis in Bezug auf Cannabis (THC). Und auch bei ihm, der keinerlei Dokumente mit sich führte, besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Ebenfalls positiv verliefen die Drogenvortests bei einem 32-jährigen Dortmunder (THC) sowie einem 44-jährigen Dortmunder (THC und Kokain).
Eine Strafanzeige wegen einer Beleidigung zum Nachteil einer Polizeibeamtin musste gegen einen 55-jährigen Radfahrer geschrieben werden. Dieser fuhr an der Kontrollstelle vorbei. Als eine Beamtin ihn bat abzusteigen, um die eingesetzten Kräfte nicht zu gefährden, antwortete er prompt mit einer nicht jugendfreien Beleidigung.

PM der POL Dortmund vom 10.04.2019

Velen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamten attackiert

Seinen Autoschlüssel mochte ein 63-jähriger Velener am Dienstagnachmittag nicht der Polizei aushändigen. Stattdessen griff er einen Beamten tätlich an, bedrohte und beleidigte ihn. Dieser hatte das Fahrzeug des Mannes sicherstellen wollen: Er war wiederholt durch Fahren ohne Fahrerlaubnis polizeilich aufgefallen. Der Velener lehnte es ab, seinen Autoschlüssel abzugeben – stattdessen attackierte er den Beamten. Schließlich trafen weitere Polizeikräfte ein, die den Fahrzeugschlüssel und den Wagen des Mannes sicherstellen konnten.

PM der KPB Borken vom 10.04.2019

Dortmund – Essen (Nordrhein-Westfalen): Nach Hakenkreuz-Schmierereien – Tatverdächtiger greift Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an

Heute Morgen (10. April) beschmierte ein 22-Jähriger eine S-Bahn mit Hakenkreuzen und anderen Geschmacklosigkeiten. Bei seiner Festnahme griff er Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an.
Gegen 01:30 Uhr hatte im Dortmunder Hauptbahnhof der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den 22-jährigen Mann aufmerksam gemacht. Dieser hielt sich in einem Zug auf und hatte mittels eines Lackstifts ein Hakenkreuz, einen am Galgen hängenden Davidsstern und diverse andere Schriftzeichen an die Zugverkleidung geschmiert.
Als Bundespolizisten den Essener ansprachen, flüchtete dieser sofort. Im Rahmen seiner Festnahme leistete er erheblich Widerstand, indem er versuchte, einen Bundespolizisten mit Kopfstößen zu verletzen. Einen weiteren Beamten versuchter er mehrfach zu treten.
Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Auch dort beruhigte sich der 22-Jährigen nicht, so dass nur unter erheblicher Gegenwehr die Fingerabdrücke des Esseners genommen werden konnten.
Auf Grund seiner anhaltenden Aggressivität wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den Essener ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin / BPOLI Dortmund vom 10.04.2019

Wiesbaden (Hessen): Festnahme eines zweiten Tatverdächtigen nach Raub von Paketfahrtzeug

Nach dem von einem 44-jährigen Paketzusteller angezeigten Raub seines Paketfahrzeuges am gestrigen Nachmittag (wir berichteten in einer ersten Meldung gestern Abend), ist es der Wiesbadener Polizei in der vergangenen Nacht gelungen, einen weiteren tatverdächtigen 24-jährigen Wiesbadener festzunehmen. Bereits gestern war ein mutmaßlicher 26-jähriger Tatbeteiligter von Zivilbeamten des Polizeipräsidiums Westhessen im Rahmen der Fahndung dingfest gemacht worden.
Die Tat ereignete sich gestern, gegen 15.20 Uhr in der Straße „Am Speiergarten“ in Wiesbaden-Bierstadt. Ein Täter flüchtete mit dem Paketfahrzeug in Begleitung eines weiteren Fluchtfahrzeuges vom Tatort. Nach der Mitteilung der Tat bei der Polizei wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, bei denen auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Dabei wurde eine Zivilstreife auf einem Parkplatz im Wald, zwischen Medenbach und Kloppenheim, auf die beiden flüchtigen Fahrzeuge aufmerksam. Die Beamten beobachteten, wie zwei männliche Personen gerade dabei waren, Pakete aus dem Kleintransporter in einen Mercedes umzuladen. Als das Duo bemerkte, dass sie von der Polizei entdeckt worden waren, stiegen sie in den Mercedes und flüchteten von dem Parkplatz.
Der Fahrer des Mercedes fuhr dabei auf einen der Beamten zu, der angab, dass er ausweichen musste, um einen Zusammenprall mit dem Fluchtwagen zu verhindern. Der Polizist schoss daraufhin mit seiner Dienstwaffe auf den Mercedes und traf diesen, wie sich später herausstellen sollte, im Bereich der hinteren Stoßstange. Bei dem Schusswaffengebrauch wurde niemand verletzt.
Der Zivilwagen nahm die Verfolgung der beiden Flüchtigen auf, wobei der 26-Jährige plötzlich aus dem Wagen sprang und zu Fuß flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er festgenommen und zum Polizeipräsidium gebracht werden. Bei den im Verlaufe der vergangenen Nacht durchgeführten Ermittlungen konkretisierte sich der Verdacht gegen einen 24-jährigen mutmaßlichen Mittäter des Festgenommenen, der schließlich vor der Wohnanschrift einer Familienangehörigen in Wiesbaden-Bierstadt ebenfalls festgenommen wurde. Die Pakete aus dem Zustellerfahrzeug wurden durch die Ermittler in einem weiteren Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Männer haben mittlerweile in ihren Vernehmungen eine Beteiligung an der Tat eingeräumt.
Da die Ermittlungen in dem Fall noch andauern, bittet die Kriminalpolizei um Mitteilung von Zeugen der Tat unter der Telefonnummer (0611) 345-3333.

PM des PP Westhessen vom 10.04.2019

Marl (Nordrhein-Westfalen): Öffentlichkeitsfahndung nach Falschfahrer

Am Dienstag um 13:39 Uhr überfuhr ein Pkw-Fahrer die Kreuzung Rappaportstraße in Höhe A52 bei Rotlicht. Polizeibeamte wollten zu diesem Zeitpunkt gerade von Autobahn abfahren und beobachteten den Verstoß. Der Fahrer hielt zunächst, als die Beamten ihn kontrollieren wollten. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen rangierte der Fahrer und beschleunigte sein Fahrzeug. Einer der Beamten musste zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Anschließend überquerte der unbekannte Fahrer erneut eine Kreuzung bei Rotlicht und fuhr vermutlich in falscher Richtung auf die A52 in Richtung Gladbeck auf.
Das Fahrzeug wurde vermutlich im Kreis Recklinghausen zugelassen. Der Rest des amtlichen Kennzeichens ist unbekannt.
Bei dem Pkw handelt es sich um einen SUV Hyundai Tuscon ab Modelljahr 2015 in weiß.
Beschreibung Fahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, rotes Cap, weißes T-Shirt, schwarze Jacke.
Beschreibung Beifahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, blaues Cap.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat in Gladbeck unter 0800 2361 111 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Recklinghausen vom 10.04.2019

Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern): Flüchtender Kradfahrer gefährdet andere Verkehrsteilnehmer-Zeugenaufruf der Polizei Ueckermünde

Am 10.04.2019 gegen 15:45 Uhr führten die Polizeibeamten des PR Ueckermünde eine Verkehrskontrolle an der Ueckerbrücke in Ueckermünde durch. Schwerpunkt war die Kontrolle von Motorrädern. Als die Beamten zwei auf die Kontrollstelle zufahrende Motorräder kontrollieren wollten, fuhren diese mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf dem Neuen Bollwerk in Richtung Bahnhaltestelle im Stadthafen davon. Hier musste ein Passant bereits beiseite springen, um nicht angefahren zu werden. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren schließlich mit eingeschaltetem Sondersignal hinter einem der beiden Motorräder her, nachdem sich diese getrennt hatten. Auf dem Deich in Ueckermünde mussten auf Grund des äußerst rücksichtslosen Verhaltens des Motorradfahrers zwei weitere Passanten mit Hund beiseite springen. Am Klockenberg angekommen, nahm das Motorrad noch drei Kfz (zwei PKW und ein weißer Transporter) die Vorfahrt, sodass es auch hier beinahe zu Unfällen kam. Das Motorrad wurde schließlich in der Belliner Str. gestoppt und der 17-jährige Fahrer gestellt. Es wurden Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Die Polizei sucht jetzt nach den genannten Passanten und Kfz-Führern, welche als Zeugen in der Sache in Frage kommen, da diese vor Ort nicht mehr festgestellt werden konnten. Die Zeugen mögen sich im Polizeirevier Ueckermünde unter 039771/82-0 oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

PM des PP Neubrandenburg vom 10.04.2019

Büren (Nordrhein-Westfalen ): Polizisten retten mit Tourniquets zwei Menschenleben

Ein Tourniquet (französisch: Drehkreuz) ist ein Abbindesystem und wird eingesetzt, um Blutungen zu stillen. Polizeibeamte aus der Südkreiswache in Büren haben durch den Einsatz der „Aderpresse“ in diesem Jahr bereits zwei Menschen das Leben gerettet.
Das Tourniquet ist Teil eines Medipacks, welches die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in den Streifenwagen mitführen. Darin sind neben der Aderpresse unter anderem Erste-Hilfe-Handschuhe, eine Rettungsdecke, eine Beatmungsmaske und eine Notfallbandage enthalten. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bilden sich zudem regelmäßig in der Ersten-Hilfe weiter, was Ende März auch für Polizeikommissar Jonathan Enge aus der Bürener Südkreiswache wichtig wurde.
Damals kam es in der Schumannstraße in Büren zu einem Streit zwischen zwei Männern, in dessen Verlauf ein 25-Jähriger schwer durch Messerstiche verletzt worden war. Eine Stichverletzung befand sich am Arm. Enge erkannte die lebensgefährliche Situation, legte das Tourniquet am verletzten Arm an und stoppte so den Blutfluss. Unmittelbar nach dem Einsatz bestätigten der Rettungsdienst und die operierende Ärztin, dass die Armverletzung eine lebensbedrohliche Verletzung gewesen sei. Der 25-Jährige wäre ohne die Erstversorgung durch den Polizeibeamten wohl auf dem Weg ins Krankenhaus verblutet. Darüber hinaus wurde auch die Art und Weise der Dokumentation als vorbildlich beschrieben.
Der korrekte Einsatz des Tourniquets durch einen Polizeibeamten hat in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einer Person das Leben gerettet. Im Januar war eine 23-jährige Frau auf der L 549 bei Steinhausen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Auch hier handelte ein Polizeibeamter beim Anlegen des Tourniquets vorbildlich und rettete der Frau laut Rückmeldungen der behandelnden Ärzte somit das Leben.

PM der POL Paderborn vom 10.04.2019

Neu-Ulm (Bayern): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein betagter Mann sollte gestern Abend aus gesundheitlichen Gründen in ein Klinikum eingewiesen werden. Hiergegen setzte er sich körperlich zur Wehr und versuchte eine Polizeibeamtin zu beißen und nach den Einsatzkräften zu treten. Schlussendlich musste er gefesselt werden um den Transport ins Krankenhaus durchführen zu können. Hierbei wurde er leicht verletzt. Die eingesetzten Polizisten blieben unverletzt.

PM des PP Schwaben Süd-West vom 10.04.2019

Chemnitz (Sachsen): Tatverdächtiger wurde handgreiflich

Nach einem Zeugenhinweis stellten Polizeibeamte im Rahmen der Tatortbereichsfahndung am Dienstagabend einen 23-jährigen Tatverdächtigen, der auf einer Baustelle in der Lutherstraße offenbar einen Bagger mit Farbe besprüht hatte. Bei der Kontrolle des Mannes unweit des Tatortes verhielt dieser sich aggressiv, verweigerte Angaben zu seinen Personalien und wurde in der weiteren Folge gegenüber einem Polizeibeamten handgreiflich. Der 23-Jährige wurde schließlich für einige Stunden in Gewahrsam genommen.
Gemeinsam mit mindestens zwei weiteren jungen Leuten (w/22, m/27) war er durch einen Zeugen (27) auf der Baustelle gesehen worden. Konkrete Schadensangaben liegen noch nicht vor. Neben dem Verdacht der Sachbeschädigung wird nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 23-Jährigen ermittelt.

PM der PD Chemnitz vom 10.04.2019

Neuruppin (Brandenburg): Nichts gespürt

Gestern Abend wurde die Polizei zu einer Körperverletzung zwischen zwei ehemaligen Lebensgefährten (beide deutsche Staatsangehörige) gerufen. Dabei hatte der 36-jährige Mann die 38-Jährige unvermittelt geschlagen, am Hals gepackt und auch getreten. Die Frau musste im Rettungswagen behandelt werden.
Noch vor Eintreffen der Polizeibeamten hatte der 36-Jährige die Wohnung wieder verlassen, kehrte aber kurz darauf zurück. Hierbei wurde deutlich, dass er offensichtlich unter psychischen Problemen leidet, die durch die Einnahme von Betäubungsmitteln verstärkt werden. Ein Vortest hatte positiv auf Kokain reagiert. Betäubungsmittel konnten bei ihm nicht aufgefunden werden.
Der Mann stimmte einem freiwilligen Krankenhausaufenthalt zu. Im Laufe des Arztgespräches flüchte er jedoch aus der Notaufnahme. Die Polizeibeamten liefen ihm hinterher, konnten ihn aber nicht dauerhaft aufhalten. Weder der Einsatz einfacher körperlicher Gewalt, noch der Einsatz des Pfeffersprays oder des Schlagstock zeigten Wirkung. Erst nachdem zwei weitere Streifenwagen mit vier Beamten hinzukamen, konnte der Mann im Stadtgebiet gefesselt werden, so dass eine weitere Flucht nicht möglich war. Der Mann verletzte sich bei einem Sturz leicht, die Beamten blieben unverletzt. Er wurde daraufhin abermals mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 10.04.2019

Wien: Widerstand und Pfeffersprayeinsatz

Beamte der Polizeiinspektion Purkytgasse wurden am 9. April 2019 auf einen aggressiven Mann in der Pfarrgasse aufmerksam. Sofort versuchte der 59-Jährige die Beamten zu attackieren und sich der Amtshandlung zu entziehen. Es musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der österreichische Staatsbürger konnte noch vor Ort festgenommen werden, es wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 10.04.2019

Langenfeld (Tirol): Körperverletzung und Verdacht des Widerstandes gegen die Staatsgewalt

Am 08.04.2019 um 19:15 Uhr randalierte ein 34-jähriger ungarischer StA auf dem Grundstück eines 28-jährigen Ötztalers im Gemeindegebiet von Längenfeld. Der Ötztaler stellte den ihm unbekannten Mann zur Rede und wurde sogleich mit einer Whiskey-Flasche angegriffen. In einem Handgemenge biss der Ungar dem Gegenüber in das Gesicht und verletzte ihn durch Schläge an die Nase. Bis zum Eintreffen einer verständigen Polizeistreife konnte der Ötztaler sein Gegenüber am Boden fixieren. Im Zuge der Amtshandlung trat der Ungar gezielt gegen den Kopf eines Beamten. Er wurde festgenommen und mit Unterstützung einer weiteren angeforderten Polizeistreife ins Polizeianhaltezentrum Innsbruck eingeliefert. Der Ötztaler wurde bei dem Vorfall unbestimmten Grades verletzt. Der attackierte Polizist blieb unverletzt. Der aggressive ungarische StA wird nach Abschluss der Erhebungen an die zuständigen Stellen angezeigt.

PM der PI Sölden vom 09.04.2019

Nienburg (Niedersachsen): Häusliche Gewalt artet in Schlägerei aus-Wegweisung für den Täter

Am Montagabend, 08.04.2019, gegen 23.30 Uhr, alarmierte ein Bewohner der Hans-Böckler-Straße die Polizei, weil es in einer Nachbarwohnung zu einer Schlägerei mit über einem Dutzend Beteiligten komme. Die drei eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen fanden vor Ort etwa 15 männlichen Personen, alle mit Migrationshintergrund, vor, die sich auch den erkennbaren Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv und angriffslustig verhielten. Die Verständigung stellte sich aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse bei den rivalisierenden Gruppen als sehr schwierig heraus. Nach mehreren Gesprächen konnten die Polizeibeamten schließlich ermitteln, dass eine Häusliche Gewalt, begangen durch einen 19-jährigen gegenüber seiner ebenfalls 19-jährigen Freundin, der Auslöser für die Schlägerei gewesen ist. Nachdem das Opfer und daraufhin auch der Täter andere Personen um Hilfe und Unterstützung gerufen hatten, kam es innerhalb dieser Parteien zu den Auseinandersetzungen. Sogar in Anwesenheit der Polizei gingen die Personen aufeinander los und konnten teilweise nur durch Anlegen von Handfesseln von weiteren Taten abgehalten werden. Während des gesamten Einsatzes herrschte auch auf der Straße ein extrem lautes Geschrei in einer von den Beamten nicht zu verstehenden Sprache. Im Laufe der begangenen Körperverletzungen wurden drei Beteiligte in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter für die Häusliche Gewalt wurde für 14 Tage aus der Wohnung gewiesen und darf sich in dem Zeitraum dort nicht mehr aufhalten. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,7 o/oo.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.04.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Nach Angriff vorläufig festgenommen

In den gestrigen Abendstunden kam es in einem Supermarkt in Kreuzberg zu einer Auseinandersetzung. Gegen 20.30 Uhr alarmierte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei zu dem Supermarkt in der Wrangelstraße. Dort geriet er mit einem 44-jährigen Alkoholisierten in Streit, da dieser ein Hausverbot für den Markt hatte. Gegenüber den Einsatzkräften sprach der 44-Jährige Bedrohungen aus und wollte dem Platzverweis nicht Folge leisten. Als die Polizistin und der Polizist ihn aus dem Geschäft begleiten wollten, leistete er erheblichen Widerstand. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann zum Gewahrsam zu bringen, in dem er sich einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er wieder entlassen wurde. Eine Polizistin erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf, am Knie und an der Hand und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Ihr Kollege wurde am Unterarm verletzt, blieb jedoch im Dienst. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

München (Bayern): Zweimal Widerstand durch 33-Jährigen – Nach Ausnüchterung gleich wieder auffällig

Gegen einen 33-Jährigen ermittelt die Bundespolizei, der innerhalb weniger Stunden am Montag (8. April) gleich zweimal mit Beamten in Konflikt geraten war und diese körperlich attackierte.
Ein 33-jähriger Deutscher hatte kurz vor 14 Uhr im Meridian 79026, auf dem Weg nach München, Reisende bepöbelt. Als ihn die Zugbegleiterin zu beruhigen versuchte, griff er die 39-Jährige unvermittelt an, schubste sie und schlug sowie drückte gegen die Frau, dass dabei deren Brille zu Boden fiel. Außerdem beleidigte er die unverletzt gebliebene Frau mehrfach verbal.
Auch gegenüber den ihn am Ostbahnhof erwartenden Bundespolizisten verhielt sich der mit 3,8 Promille Alkoholisierte äußerst aggressiv und renitent. Als er ausgenüchtert gegen 17 Uhr aus dem Unterbindungsgewahrsam entlassen worden war, fiel er wenig später erneut auf.
Reisende meldeten am S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz gegen 18:30 Uhr eine augenscheinlich schwankende Person, die drohte in die Gleise zu stürzen. Die alarmierten Beamten erkannten den 33-Jährigen sofort wieder. Bei der Verbringung zum Dienst-Kfz versuchte der Mann aus Rosenheim nach Beamten, deren Maßnahmen er zudem mit einigen „netten“ Worten begleitete, zu schlagen und gegen sie zu treten. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Jetzt wird gegen ihn in mehreren Fällen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

PM der BPOLD München vom 09.04.2019

Kellinghusen (Schleswig-Holstein): Publikumswirksamer Einsatz

Einen aufsehenerregenden Auftritt hat am Montagnachmittag in Kellinghusen ein Mann hingelegt, der lauthals auf offener Straße ihm bekannte Frauen und die Polizei beschimpfte. Er kam schließlich ins Polizeigewahrsam, wo er bis zum heutigen Morgen verblieb.
Einsatzanlass für die Polizei war in der Nacht zum Montag die häusliche Gewalt eines Mannes gegenüber seiner Partnerin in der Lehmbergstraße. Letztlich sprachen die Beamten dem 34-Jährigen gegenüber eine Wegweisung über sieben Tage aus.
Montagnachmittag war dieselbe männliche Person erneut Grund für das Ausrücken zweier Streifen. Laut einer Berechtigten sollte der Kellinghusener mit ihrem Fahrzeug unterwegs sein – den Wagen wolle sie nun jedoch zurückhaben, was sich allerdings schwierig gestalte.
Gegen 16.10 Uhr trafen die Einsatzkräfte den Beschuldigten dann in besagtem Fahrzeug schlafend auf dem Lidl-Parkplatz An der Stör an.
Bereits hier zeigte sich der 34-Jährige uneinsichtig und wenig kooperativ. Später dann kam es gegenüber der Polizei und seiner hinzugekommenen Partnerin und ihren Freundinnen zu wilden und schreienden Beschimpfungen unfeiner Art. Weil der Aggressor sich nicht beruhigte und sich verbotenerweise immer wieder seiner Lebensgefährtin näherte, verfrachteten die Polizisten ihn schließlich unter erheblichem Widerstand in einen Streifenwagen und brachten ihn ins Itzehoer Polizeigewahrsam. Hier musste er sich einer Blutprobenentnahme unterziehen, weil anzunehmen war, dass er Alkohol und Rauschmittel konsumiert hatte. Dabei riss sich der Mann die Spritze aus dem Arm und schüttete später einem Beamten ein erbetenes Glas Wasser ins Gesicht. In den folgenden Stunden bekam der Beschuldigte dann die Chance, sich in den Wänden einer Zelle zu beruhigen. Mit einigen Anzeigen im Gepäck verließ er am heutigen Morgen schließlich das Revier.

PM der PD Itzehoe vom 09.04.2019

Krombach (Bayern): Frau beleidigt und bespuckt Polizisten

Eine stark alkoholisierte junge Frau beleidigte und bespuckte am Montagabend mehrere eingesetzte Polizisten. Gegen 20.30 Uhr hatte eine Anwohnerin der Hauptstraße mitgeteilt, dass bei ihr im Hof eine betrunkene Frau sitzen würde. Die Streife konnte dann eine 30-jährige Frau antreffen, die offenbar stark alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Da die Frau auch keinen festen Wohnsitz hatte, wurde sie zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Beim Transport auf die Dienststelle, fing sie dann zu randalieren an und bespuckte und beleidigte die Streifenbesatzung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde deshalb auf der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen diese wehrte sich die Frau ebenfalls und versuchte dabei die Polizisten zu treten. Außerdem bespuckte und beschimpfte sie die Polizisten auch auf der Dienststelle. Die Frau wurde dann anschließend in einem Haftraum ausgenüchtert. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben zum Glück alle unverletzt. Am Dienstagmorgen konnte die junge Frau nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gegen. Auf sie kommt nun allerdings eine Anzeige wegen diverser Delikte zu.

PM der PI Alzenau vom 09.04.2019

Seeshaupt-Penzberg (Bayern): Widerstand

Gestern am späten Nachmittag teilte ein aufmerksamer Bürger über Notruf der Polizei mit, dass er auf der Strecke zwischen Seeshaupt und Penzberg hinter einem Starnberger Mercedes gefahren sei, der Schlangenlinien fahren würde. Der Mercedesfahrer stehe nun vor einem Schnellimbiss und kaufe sich einen Döner.
Bei Eintreffen der Streife konnte der 51 jährige Mercedesfahrer mit einem Döner in der Hand festgestellt werden. Nach einer kurzen Diskussion gab der 51jährige unter Tränen zu, dass er der Fahrer des Mercedes sei. Es wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab ein Ergebnis von drei Promille. Da sich der 51 jährige Fahrer gegen weitere Maßnahmen massiv wehrte, wurde er durch die Polizeibeamten gefesselt. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus Penzberg verbracht.
Den Mercedesfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Penzberg vom 09.04.2019

Bamberg (Bayern): 22-Jähriger beleidigt Polizisten

In der Promenadestraße beleidigte am Montagnachmittag ein 22-jähirger Mann zwei Polizeibeamte, die dort in ihrem Streifenwagen unterwegs waren. Als die Beamten an dem Mann vorbeifuhren, rief er lautstarke Beleidigungen und hob beide Mittelfinger in Richtung des Streifenwagens. Im Zuge der anschließend durchgeführten Anzeigenaufnahme beleidigte der 22-Jährige die zwei Polizisten schließlich erneut.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 09.04.2019

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt löst großen Polizeieinsatz aus

Polizeikräfte aus Unterfranken wollten am Montagmittag auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg den Fahrer eines VW Polos einer Verkehrskontrolle unterziehen.
Mittels Anhaltesignalgebers verdeutlichten die bayerischen Beamten dem zu diesem Zeitpunkt noch Unbekannten ihr Vorhaben. Der Fahrer entzog sich der Anhaltung und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Hierbei überholte er mehrfach unerlaubt andere Verkehrsteilnehmer und gefährdete sie auch teilweise. Am Autobahnkreuz Würzburg West wechselte der Flüchtende auf die A81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Insgesamt waren bereits fünf bayerische Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz und verfolgten den Fahrer des Polos. In Höhe Wertheim durchquerte der Mann eine Baustelle auf der Autobahn und verursachte hierbei Sachschaden. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran weiterhin Gas zu geben und vor der Polizei zu flüchten. Drei weitere Streifenwagen vom Polizeirevier Tauberbischofsheim wurden in den Einsatz mit eingebunden. In Höhe Tauberbischofsheim hatte der Fahrer wohl genug von der Verfolgungsfahrt und fuhr an einem Rasthof raus. Dort konnten die Beamten den Fahrer in seinem Fahrzeug festnehmen. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand, so dass sich ein Beamter leichte Verletzungen zuzog. In dem Fahrzeug konnten die Polizeibeamten eine geringe Menge Betäubungsmittel feststellen, sowie ein als gestohlen gemeldetes Smartphone auffinden. Zudem war der Pkw nicht zugelassen und mit falschen Kennzeichen versehen. Der 27-Jährige verursachte auf seiner Flucht Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Auch ein bayerischer Streifenwagen wurde bei der Verfolgung beschädigt. Der aus Hessen stammende Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 09.04.2019

Oranienburg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden gestern gegen 23.50 Uhr von Anwohnern in die Sachsenhausener Straße gerufen, weil ein 42-jähriger deutscher Mann an Haustüren eines Mehrfamilienhauses klopfte und klingelte. Der Mann war dort bereits bekannt und gegen ihn wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Die Polizeibeamten sprachen dem 42-Jährigen ein Platzverweis aus, dem er zunächst auch nachkam. Wenig später erschien er jedoch wieder an dem Mehrfamilienhaus und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand, indem er nach den Beamten trat und sich körperlich sperrte. Die Polizisten wurden nicht verletzt. Der 42-Jährige musste gefesselt werden und blieb über Nacht im Polizeigewahrsam. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Personenschaden – Mann ignoriert Absperrung

Am Dienstagvormittag, 09:55 Uhr, kam es im Einmündungsbereich Berliner Straße/ Rehstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Eine 58-jährige Radfahrerin bog von der Berliner Straße nach rechts in die Rehstraße ab und kam dabei zu Fall. Nach jetzigem Erkenntnisstand handelt es sich um einen Alleinunfall, ob ein Pkw an dem Unfall beteiligt war, wird derzeit geprüft. Die Radfahrerin musste nach dem Sturz mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden und verblieb dort stationär. Während der Sperrung der Unfallstelle versuchte ein 70-Jähriger, mit seinem Auto in die Rehstraße einzufahren. Er missachtete die Absperrung der Polizisten und kam den Aufforderungen, sich auszuweisen nicht nach. Da er sich auch mehrfach mit seinem Pkw auf Beamten zu bewegte, stellten die Polizisten zunächst die Fahrzeugschlüssel sicher. Sie veranlassten, dass der Gesundheitszustand des Mannes durch einen Arzt begutachtet wird. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Das Verkehrskommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

PM der POL Hagen vom 09.04.2019

Singen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Über drei Promille ergab der Alkoholtest eines 53-Jährigen, der am Montagabend von Passanten auf dem Gehweg der Hauptstraße liegend angetroffen wurde. Nachdem der Mann aggressiv auf die Verständigung des Rettungsdienstes reagiert und sich stark torkelnd entfernt hatte, nicht ohne Passanten anzupöbeln, konnte er wenig später von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers angetroffen werden. Da sich der Betrunkene auch gegenüber den Beamten wenig kooperativ verhielt, brachten ihn die Polizisten zur Dienststelle, wo er auf richterliche Anordnung die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Stockach (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Als Beamte des Polizeireviers beim Kreisverkehr B 313/Johann-Glatt-Straße am späten Montagabend gegen 22.50 Uhr Verkehrskontrollen durchführten und einen 24-jährigen Pkw-Lenker überprüften, mischte sich der 21-jährige Beifahrer in das Kontrollgespräch ein. Nachdem er von einem der Polizisten aufgefordert wurde, die Kontrolle nicht zu stören, fing der junge Mann an, das Gespräch und die polizeilichen Kontrollmaßnahmen mit seinem Handy aufzunehmen. Obwohl der 21-Jährige mehrfach darauf hingewiesen wurde, dies zu unterlassen, folgte der Mann nicht den Anweisungen. Er wollte sich in der Folge nicht ausweisen und verweigerte die Aushändigung des Handys als Beweismittel. Nach der Beschlagnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft mussten die Polizisten den 21-Jährigen festhalten, um ihm das Handy abzunehmen. Der junge Mann hat sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Annaberg-Buchholz (Sachsen): Alkoholfahrt unterbunden

Am Montagabend wurde die Polizei wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt zu einem Parkplatz in der Chemnitzer Straße gerufen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten einen 26-Jährigen fest, der laut vor Ort befindlichen Zeugen mit einem Pkw BMW die Chemnitzer Straße und den Parkplatzbereich mit hoher Geschwindigkeit befahren haben soll. Bei dem 26-Jährigen bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Für den Mann folgten zwei Blutentnahmen, da ein Nachtrunk nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Führerschein des 26-Jährigen konnte nicht sichergestellt werden, da er nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist.
Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr in Verbindung mit Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden gefertigt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Als die Beamten im Verlauf des Abends den Parkplatz erneut aufsuchten, stellten sie den 26-Jährigen erneut dort fest. Der Mann bepöbelte die vor Ort befindlichen Personen und kam einem durch die Polizisten ausgesprochenem Platzverweis nicht nach. Auch versuchte er, nach den Beamten zu schlagen. Nun kam zu den obigen Anzeigen noch eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte hinzu.
Der 26-Jährige wurde über Nacht zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen.

PM der PD Chemnitz vom 09.04.2019

Königswartha (Sachsen): Polizeifassade fällt Täter zum Opfer

Ein 41-Jähriger hat am späten Montagabend die Sprechanlage sowie die zum Eingang führende Treppe des Polizeistandorts in Königswartha beschädigt. Der bekannte Verdächtige löste unter anderem eine Granitplatte des Aufgangs aus dem Stufengefüge und legte sie auf die vor dem Gebäude verlaufende Gutsstraße. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Görlitz vom 09.04.2019

München (Bayern): Pkw-Fahrer missachtet Anhaltesignale der Polizei – Mittersendling

Am Montag, 08.04.2019, gegen 14:55 Uhr, versuchte eine Zivilstreife der Münchner Polizei in der Friedrich-Hebbel-Straße einen Pkw Mercedes einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Der 34-jährige Fahrer aus München reagierte jedoch nicht auf die deutlichen Anhaltesignale (durch Sondersignale und Anhaltekelle). Es wurde mehrfach versucht ihm zu signalisieren, dass er anhalten solle, was er jedoch ignorierte. Als beim Streifenwagen Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet wurden, reagierte eine vor dem 34-Jährigen fahrende Pkw-Fahrerin und bremste ihren Mercedes Pkw bis zum Stillstand ab.
Der Streifenwagen hielt links neben dem Mercedes, sodass dieser nicht mehr weiter fahren konnte. Als die Polizeibeamten ausstiegen und zum Fahrzeug gingen, rammte der 34-Jährige das vor ihm stehende Fahrzeug und den links neben ihm stehenden Streifenwagen.
Die kontrollierende Polizeibeamtin musste zur Seite springen, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Ihr Streifenpartner schlug die Beifahrerscheibe des Mercedes ein und konnte dadurch den 34-Jährigen stoppen. Er wurde aus dem Fahrzeug gezogen und gefesselt.
An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro. Die Unfallstelle musste für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden.
Der 34-Jährige wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Ermittlungen zur Klärung der Details des Vorfalls wurden von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 09.04.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Uneinsichtige Autofahrerin versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen

Anzeigen wegen Widerstands, Straßenverkehrsgefährdung, Missachtung von Zeichen und Weisungen durch Polizeibeamte, zusätzlich diverse Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie die Beschlagnahme des Führerscheins, sind das Ergebnis des Verhaltens einer 41-Jährigen heute Mittag in Kreuzberg. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des zuständigen Abschnitts 53 führten seit den Vormittagsstunden eine Verkehrskontrolle im Bereich der Skalitzer Straße / Schlesische Straße / Oberbaumstraße / Falckensteinstraße durch. Gegen 11.30 Uhr fiel dabei eine 41-Jährige in ihrem Audi auf, weil sie verbotswidrig in die Oberbaumstraße einfuhr. Ein Polizeibeamter wies sie auf ihren Fehler hin und bat sie, umzukehren. Die Frau folgte den Anweisungen etwas uneinsichtig, fuhr dann jedoch zurück. Wenig später fiel sie anderen Polizeibeamten des Abschnitts in der Köpenicker Straße auf, weil sie während der Fahrt ein Handy bediente. Sie wurde daraufhin in die Kontrollstelle gebeten und hier verkehrsrechtlich überprüft. Den Verstoß stritt sie ab und verhielt sich, nach Angaben der kontrollierenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, äußerst unkooperativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige durfte die Frau ihren Weg fortsetzen. Hierbei fuhr sie so unachtsam aus der Kontrollstelle, dass es fast zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtberechtigten Radfahrer gekommen wäre. Der Radfahrer hatte durch eine Gefahrenbremsung und Ausweichen einen Zusammenstoß verhindern können. Die Polizeibeamten entschieden sich daraufhin, die Autofahrerin abermals in die Kontrollstelle zu bitten und ihre Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Die 41-Jährige weigerte sich jedoch anzuhalten und versuchte weiterzufahren. Ein Polizeibeamter versuchte daraufhin die Fahrertür zu öffnen, die jedoch verschlossen war. Die Frau schrie mehrfach hysterisch durch das offen stehende Fenster, dass sie nicht stehen bleiben werde und fuhr mit durchgetretenem Gaspedal und quietschenden Reifen los. Der Polizist, der noch den Türgriff festhielt, wurde nach vorne geschleudert und zog sich leichte Verletzungen an der rechten Hand zu. Zwei weitere Polizisten, die die Szene beobachtete hatten, rannten dem Wagen hinterher und konnten die Frau in der Köpenicker Straße Ecke Schlesische Straße stoppen, indem beide ihre Dienstwaffen zogen und auf die Motorhaube des Wagens und den Boden richteten. Daraufhin stieg die 41-Jährige freiwillig aus dem Fahrzeug, zeigte sich aber weiterhin sehr uneinsichtig und aufgebracht. Sowohl eine Atemalkoholkontrolle als auch ein Drogenvortest bei der Frau verliefen negativ. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

Ebersbach (Bayern): Nach häuslichem Streit Polizisten angegriffen

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Ebersbach zu einem häuslichen Streit. Ein Mann suchte mehrfach in der Nacht seine Ex-Lebensgefährtin in Ebersbach auf und randalierte vor deren Haustür und schrie herum. Die eingesetzten Streifen konnten nach längerer Suche den Randalierer feststellen. Als der aggressive Mann in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er sich gegen die Mitnahme zu wehren und leistete massiv Widerstand. Den Polizeibeamten gelang es schließlich den Mann zu überwältigen und mit zur Dienststelle zu nehmen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte und der Randalierer leicht verletzt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.04.2019

Zug (Kanton Zug): Ladendieb wird gegen Polizei ausfällig

Ein Mann stahl in einem Laden Ware und wurde dabei von der Polizei beobachtet. Als zivile Polizisten ihn kontrollieren wollten, rastete der Mann aus. Er wurde festgenommen.
Am Dienstagmorgen (9. April 2019), kurz vor 07:30 Uhr, beobachtete eine zivile Polizeipatrouille, wie ein Mann in einem Verkaufsgeschäft beim Bahnhofplatz in Zug Lebensmittel entwendete. Als der Delinquent den Laden verliess, hielten ihn die Polizisten an, um ihn zu kontrollieren. Der 20-Jährige wurde zuerst verbal ausfällig gegen die Polizisten, dann versuchte er sich durch massive Gegenwehr der Personenkontrolle zu entziehen. Erst durch das Beiziehen von weiteren Polizisten konnte er arretiert werden.
Der renitente Mann wurde vorläufig festgenommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Er muss sich wegen Ladendiebstahls, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Hinderung einer Amtshandlung verantworten.

PM der Zuger Polizei vom 09.04.20189

Altenburg (Sachsen): Beleidung und Bedrohung von Rettungskräften

Heute Nacht (09.04.2019), gegen 00:40 Uhr kam die Feuerwehr aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Theodor-Neubauer-Straße zum Einsatz. Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen vor Ort beleidigt und bedrohte der 46-jährige Wohnungsinhaber die Rettungskräfte der Feuerwehr massiv. Durch die hinzugezogenen Polizeibeamten wurde der 47-jährige aufgefordert die Wohnung zu verlassen. Er gab sich weiter unkooperativ und beleidigte nunmehr auch die Polizeibeamten, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei leistete er massiv Widerstand. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung vom Rauch befreit und der 46-jährige medizinisch untersucht wurde, konnte er seine Wohnung wieder betreten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 09.04.2019

Waidhofen (Niederösterreich): Mordversuch auf Polizisten

Ein psychisch labiler 42-jähriger österreichischer Staatsbürger aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya versuchte am heutigen Tage, um 07.25 Uhr in Waidhofen an der Thaya bei einer Intervention der Bediensteten der Polizeiinspektion Waidhofen an der Thaya am Anwesen seiner Mutter nach vorheriger gefährlichen Drohung mit einem Messer gegen seine Mutter auf einen Polizeibeamten einzustechen. Nur durch eine reflexartige Bewegung des Beamten zur Seite konnte eine schwere Verletzung abgewendet werden.
Im Zuge der Ausweichbewegung konnte ein Beamter den Beschuldigten an der messerführenden, rechten Hand erfassen, fixieren und vorerst eine weitere Gefahr durch das Messer abwenden.
Zur gleichen Zeit versetzte der Beschuldigte dem zweiten Beamten mit der linken Hand einen Schlag in das Gesicht und trat ihm mit einem Fuß gegen das rechte Knie, um sich der Fixierung der beiden Beamten zu widersetzen. Aus diesem Grund wurde gegen den Beschuldigten der Pfefferspray eingesetzt.
Der Verdächtige wurde danach von den Beamten am Boden mittels Körperkraft fixiert. Dabei äußerste der Tatverdächtige gegenüber seiner Mutter und den Polizisten Morddrohungen.
Der Beschuldigte sowie der verletzte Polizist wurden in das Landesklinikum Waidhofen an der Thaya eingeliefert.
Der 42-Jährige wird wegen versuchter Mordversuche über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems in die Justizanstalt Krems eingeliefert.

PM der LPD Niederösterreich vom 09.04.2019

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Eine Salzburgerin rief in den Morgenstunden des 9. April 2019 die Polizei da bei einem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts ein Mann nächtigen würde. Die Beamten konnten einen 46-jährigen Polen antreffen und forderten ihn auf die Örtlichkeit zu verlassen. Der Pole weigerte sich zu gehen und wurde zunehmend aggressiv. Er schrie die Beamten an und versetzte einem Polizisten einen Schlag in den Brustbereich. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Verletzt wurde niemand. Der 46-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

Zell a.S. (Salzburg): Festnahme in Zell am See

Beamte der Stadtpolizei Zell am See führten um die Mittagszeit am 9. April 2019, Verkehrskontrollen auf einem Parkplatz in Zell am See durch. Im Zuge einer Verkehrskontrolle eines 58-jährigen Pinzgauers stellten sie fest, dass der Mann seinen Führerschein auf Grund eines Behördenauftrags abgeben müsste. Während der Kontrolle sprang der 58-Jährige aus dem Auto und wurde zusehens aggressiv. Er gab an die Fahrt fortzusetzen. Gegenüber den drei Beamten verhielt er sich weiterhin aggressiv und ging auf diese los. Im Zuge der Amtshandlung wurden die drei Beamten der Stadtpolizei unbestimmten Grades verletzt. Polizisten von der PI Zell am See unterstützten bei der Amtshandlung und nahmen den Aggressor schließlich fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 58-Jährige in die Justizanstalt Salzburg gebracht.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen der Polizei Worms wurden am heutigen Morgen vier Personen verletzt. Wegen eines Brandmeldealarms bei der Firma Südzucker Offstein war kurz vor 09:00 Uhr eine Polizeistreife mit Blaulicht und Martinshorn auf der Anfahrt. Von der B47, aus Richtung Monsheim kommend, geriet der Streifenwagen beim Rechtsabbiegen in Richtung Hohen-Sülzen auf der
L455 auf die Gegenfahrspur und kollidierte mit einem entgegenkommenden PKW. Hierbei wurde der 35-jährige Fahrer des Opel Corsa schwer, die drei Polizisten im Audi leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, insgesamt ca. 35.000 Euro. Wie sich herausstellte war Auslöser für den Brandalarm bei Südzucker eine Rauchentwicklung in einem Schaltschrank, verletzt wurde dadurch niemand.

PM der PD Worms vom 09.04.2019

Am Sonntag (7. April) haben Bundespolizisten bei den Grenzkontrollen einen international gesuchten Mann festgenommen. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl aufgrund eines Sexualdeliktes vor. Er sitzt nun im Gefängnis.
Am Sonntagmorgen haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der A8 einen Reisebus mit mazedonischer Zulassung angehalten. Bei der Überprüfung eines 48-jährigen Mazedoniers schlug der Polizeicomputer Alarm. Die Staatsanwaltschaft Berlin fahndete per Haftbefehl nach dem Mann. Das Amtsgericht Tiergarten erließ bereits im Jahr 1993 wegen eines Sexualdeliktes einen Untersuchungshaftbefehl gegen den mazedonischen Staatsangehörigen. Da der 48-Jährige seitdem untergetaucht war, suchte die Staatsanwaltschaft sogar europaweit nach dem mutmaßlichen Straftäter. Nach über 25 Jahren ging der Mazedonier nun der Freilassinger Bundespolizei ins Netz.
Die Beamten führten den Mann am Montag (8. April) dem zuständigen Ermittlungsrichter vor, welcher den Untersuchungshaftbefehl bestätigte. Im Anschluss lieferten ihn die Bundespolizisten in eine Justizvollzugsanstalt ein, wo er auf seine Hauptverhandlung vor Gericht warten muss.

PM der BPOLD München vom 09.04.2019

In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 07.04.2019, wurde über die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ein Balkonbrand im Kalker Feld in Memmingen mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr Memmingen den auf dem Balkon befindlichen Unrat mittels eines Pulverlöschers ablöschen. Die Feuerwehr Memmingen löschte dann noch mehrere Glutnester ab. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen in Form einer Schnittwunde an der rechten Hand zu, als er auf den Balkon kletterte, um das Feuer abzulöschen. Der Sachschaden blieb relativ gering; die Balkonbrüstung wurde durch das Feuer leicht beschädigt, wobei die Schadenshöhe auf ca. 100 Euro beziffert wird. Wie das Feuer ausbrach, muss momentan noch ermittelt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West / PI Memmingen vom 08.04.2019

Lübtheen/Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz in Lübtheen

Am Freitagabend kam es in Lübtheen zu einem Polizeieinsatz. Hinweisgeber informierten zuvor den Notruf über eine Personengruppe, die im Bereich des Grünen Weges den Verkehr behindern und dort randalieren würde.
Die vor Ort eingesetzten Polizeibeamten stellten verschiedene Sachbeschädigungen sowie Körperverletzungsdelikte fest. Dabei wurden sie von zwei Tatverdächtigen im Alter von 17 und 18 Jahren aus der Personengruppe heraus zunächst beleidigt. Die beiden alkoholisierten Lübtheener griffen die Polizisten im weiteren Verlauf körperlich an, so dass der Einsatz von Reizstoff gegen die Tatverdächtigen erfolgte. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Die beiden Tatverdächtigen wurden in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Rostock vom 08.04.2019

Diez (Rheinland-Pfalz): Bedrohung von Polizeibeamten mit einem Steakmesser

Am Montag, den 08.04.2019 gegen 00.45 Uhr wurde eine vorbeifahrende Streife der Polizei Diez durch einen 20jährigen Mann aus Diez beleidigt. Bei der anschließenden Personalienfeststellung zog der junge Mann ein Steakmesser aus der Jackentasche und bedrohte damit die Streife. Nach Androhung des Schusswaffengebrauchs legte er das Messer ab und er konnte festgenommen werden. Er wurde anschließend zur Dienststelle verbracht, wo es noch zu einer Widerstandshandlung gegen die Beamten kam. Die Ermittlungen zu den Hintergründen seiner Handlung dauern noch an.

PM der PD Montabaur vom 08.04.2019

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher nicht zu bremsen/ Einbruchsversuch

Am 07.04.2019, gegen 1.55 Uhr, konnten zwei 16-jährige Lüdenscheider im Rahmen einer Fahndung nach jugendlichen Randalierern im Bereich der Kampstraße angetroffen werden. Bei der Kontrolle versuchte einer der beiden 16-Jährigen, einen der eingesetzten Beamten zu schlagen. Zudem beleidigte der alkoholisierte Lüdenscheider die Beamten aufs Übelste und wurde in Gewahrsam genommen. Er wurde auf im Anschluss daran auf der Polizeiwache in die Obhut der Eltern übergeben. Er muss sich nun wegen Widerstands verantworten.
Ein Unbekannter versuchte in der Nacht zum Samstag in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Parkstraße einzubrechen. Darauf deuten Hebelspuren an der Eingangstür, die sich nicht mehr richtig verschließen lässt.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Schwarzenbach /S. (Bayern): Jugendliche randalieren

Am So., 07.04, gegen 17.50 Uhr, wurde durch Zeugen gemeldet, dass am Parkplatz des Einkaufsmarktes in der Kirchenlamitzer Straße zwei Jugendliche randalieren würden. Die beiden Mädchen hatten unter anderem Einkaufswagen umgeschmissen und gaben bei Erkennen der Streife Fersengeld. Die beiden 14- u 15-jährigen Jugendlichen konnten jedoch noch vor Ort gestellt werden. Allerdings verweigerte sie die Angabe ihrer Personalien und gingen stattdessen auf die eingesetzten Beamten los und beleidigten diese massiv.
Letztendlich konnten die beiden nur mit Hilfe einer Unterstützungsstreife gebändigt und abtransportiert
werden. Aber auch auf der Dienststelle leisteten beide Widerstand und beleidigten die Polizeibeamten weiterhin übelst. Bei beiden wurde eine Blutentnahme angeordnet und nachdem sie sich beruhigt hatten wurden sie wieder in die Obhut ihre Wohngruppe in der Schwarzenbacher Jugendhilfeeinrichtung übergeben. Beide habe allerdings nun Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung am Hals.

PM der Polizeistation Rehau vom 08.04.2019

Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Auf Platzverweis folgte Widerstand

Am Samstag, 6.4.2019 erteilten Polizisten gegen 15.00 Uhr einem 48-Jährigen bei einem Einsatz einen Platzverweis an der Freiherr-von-Langen-Straße in Warendorf. Damit war der Warendorfer nicht einverstanden und betrat trotz der polizeilichen Anordnung ein Grundstück. Die Beamten hielten den Mann fest, woraufhin er um sich schlug und trat. Die Einsatzkräfte brachten den 48-Jährigen zu Boden, wo er weiterhin erheblichen Widerstand leistete. Daraufhin nahmen die Polizisten den alkoholisierten Warendorfer für mehrere Stunden in Gewahrsam. Auf der Fahrt zur Polizeiwache beleidigte er die Beamten und spuckte im Fahrzeug herum.

PM der POL Warendorf vom 08.04.2019

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Germersheim – Exhibitionist beleidigt und bespuckt Polizeibeamte

Ein alkoholisierter 28 Jähriger beleidigte am Samstagnachmittag auf dem Parkplatz des Fachmarktzentrums in Germersheim zunächst mehrere Passanten und entblößte in der Folge sein Geschlechtsteil. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme musste der Beschuldigte gefesselt werden, wogegen er sich wehrte und die eingesetzten Beamten beleidigte und bespuckte. Der 28 Jährige wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren wegen Beleidigung, exhibitionistischer Handlungen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM der PD Landau vom 08.04.2019

Menden (Nordrhein-Westfalen): Angriff im Hausflur/ Dreiste Diebin

Eine 39-jährige Frau sorgte am Sonntagabend für einen Polizeieinsatz. Sie klingelte gegen 22.15 Uhr an der Tür einer 89-jährigen Mendenerin. Als die öffnete, zog sie die alte Frau an den Haaren in den Hausflur und die Treppe herunter. Einem Nachbarn, der zu Hilfe eilte, schlug die Angreiferin die Brille aus dem Gesicht.
Als die hinzu gerufene Polizei erschien, war die zunächst Unbekannte verschwunden. Doch sie tauchte kurz darauf erneut bei der Seniorin auf und begann, die Polizeibeamten zu beschimpfen. Die legten ihr schließlich Handfesseln an und brachten sie zur Feststellung der Identität auf die Polizeiwache. Das Ordnungsamt veranlasste nach einer ärztlichen Untersuchung eine Zwangseinweisung in ein psychiatrisches Krankenhaus. Das 89-jährige Opfer gab an, die Angreiferin nicht zu kennen.
Am 05.04.2019, gegen 18:50 Uhr, betrat eine unbekannte Frau trotz eines Hausverbotes ein Textilgeschäftes an der Unteren Promenade. Der mehrfachen Aufforderung durch zwei Mitarbeiterinnen des Geschäftes, dieses zu verlassen, kam sie nicht nach. Die Unbekannte beleidigte die beiden Angestellten im Anschluss daran auf sexueller Grundlage und warf Ware aus dem Geschäft auf den Parkplatz des Geschäftes. Ein Sachschaden entstand nicht. Die Diebin/Beleidigerin kann wie folgt beschrieben werden: Weiblich, 1,60 m groß, zwischen 40 und 45 Jahre alt, korpulent, dunkler Hautton, Kopftuch, Muttermal im Gesicht, hatte lockere Stoffhose und Bluse an. Zeugen, die Hinweise geben können werden gebeten, sich mit der Polizei in Menden (Tel.: 9099-0) in Verbindung zu setzen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Crailsheim (Baden-Württemberg): BMW-Fahrer verletzt zwei Beamte bei Verkehrskontrolle

Ein 19 Jahre alter BMW-Fahrer war am Samstagmorgen gegen 4:00 Uhr in der Hofäckerstraße in Richtung Bildstraße unterwegs. Aufgrund seiner auffälligen Fahrweise fiel er einer Streifenwagenbesatzung auf, welche daraufhin eine Verkehrskontrolle durchführen wollte. Um den Wagen zu stoppen, stellten die Beamten den Streifenwagen vor dem BMW quer. Zunächst schien es, als wolle der Fahrer bei der Kontrolle kooperieren und an einem Atemalkoholtest mitwirken. Unvermittelt rannte er dann jedoch zu seinem Wagen und versuchte den Motor zu starten. Durch die offene Seitenscheibe auf der Fahrerseite versuchten die beiden Polizisten auf den Fahrer einzuwirken, damit dieser nicht losfahren könne. Dieser konnte den Motor jedoch starten und seinen Wagen stark beschleunigen. In der Folge kollidierte der BMW mit dem Streifenwagen. Auch die Polizisten wurden bei dem Fahrmanöver verletzt. Der junge Fahrer flüchtete mit seinem Auto in Richtung Ellwanger Straße. Die Beamten nahmen mit ihrem Streifenwagen die Verfolgung auf. Am Kreisverkehr am Bullinger Eck verlor der BMW-Lenker die Kontrolle über seinen Wagen und überfuhr eine Verkehrsinsel, bevor sein Wagen zum Stehen kam. Die Beamten konnten den 19-Jährigen unter Einsatz von Pfefferspray festnehmen. Eine anschließend richterlich angeordnete Blutentnahme in einer Klinik war nur durch Einsatz mehrerer Polizeibeamter möglich. Anschließend wurde der BMW-Fahrer in Gewahrsam genommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Auf ihn kommen nun mehrere Strafanzeigen zu. Die leicht verletzten Polizisten wurden ebenfalls in einer Klinik behandelt. Sie konnten ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Aalen vom 08.04.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Verkehrsbehinderungen durch Autokorso – Polizei sucht Zeugen

Uneinsichtig und aggressiv verhielten sich die Teilnehmer eines größeren Autokorsos, der am Samstagnachmittag gegen
14:40 Uhr anlässlich einer türkischen Hochzeit in der Ludwigsburger Innenstadt unterwegs war. Nachdem mehrere Verkehrsteilnehmer die Polizei alarmiert hatten, traf eine Streifenbesatzung in der unteren Reithausstraße wild hupende Autofahrer an, die mit durchdrehenden Reifen kurze Spurts hinlegten und dabei von Trommlern und einem Kameramann begleitet wurden. Der übrige Verkehr war dadurch zum Erliegen gekommen. Auf ihr Verhalten angesprochen reagierten die Fahrer aggressiv und provokant und entfernten sich in Richtung der Schwieberdinger Straße. Dort wurden sie auf Höhe der Aral-Tankstelle unter Einsatz von 11 Streifenbesatzungen benachbarter Polizeireviere gestoppt und kontrolliert. Während der Kontrolle mussten Polizeihunde eingesetzt werden, da die Situation zu eskalieren drohte. Im Anschluss an die Kontrolle wurden die Fahrer einzeln aus der Kolonne entlassen. Möglicherweise waren Teilnehmer dieses Autokorsos auch in Kornwestheim und auf der A 81 im Bereich Ludwigsburg unterwegs.
Zeugen und Verkehrsteilnehmer, die durch den Autokorso behindert oder gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Ludwigsburg, Tel. 07141/18-5353, zu melden.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.04.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Nicht unerheblich verletzt wurde ein 25-jähriger Polizeibeamter am späten Freitagabend, nachdem er von einem 19-jährigen jungen Mann eine etwa eineinhalb Meter hohe Terrassenmauer hinuntergestoßen wurde. Der 19-Jährige war zuvor in Ailingen einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen, wie er im Bereich der Schule offenbar im Besitz von Joints war. Nachdem die Streife ihn und seine Begleiter kontrollieren wollte, flüchtete die gesamte Gruppe. Der 19-Jährige wurde von dem Beamten verfolgt, rannte in einen Hinterhof und kletterte dort die Mauer auf eine dahinter befindliche Terrasse hoch. Als der 25-jährige Polizeibeamte die Mauer ebenfalls überwand und sich auf der Terrassenfläche gerade aufrichtete, nahm der 19-Jährige Anlauf und stieß den Polizisten rückwärts über die Kante, sodass dieser auf die darunter befindliche Pflasterfläche fiel.
Hierdurch verletzte sich der Beamte im Bereich der Hüfte, er musste seinen Dienst abbrechen und sich in ärztliche Behandlung begeben. Der 19-Jährige, der deutlich unter Alkohol- und möglicherweise auch unter Betäubungsmittelbeeinflussung stand, konnte schließlich unter Gegenwehr vom zweiten Beamten der Streife überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Er wird sich nun wegen verschiedener Delikte strafrechtlich zu verantworten haben.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Nürnberg (Bayern): Streit unter Pärchen endet mit Schlägen

Zu Schlägen und Beleidigungen kam es am Samstagabend (6. April) nach Beziehungsstreit im Nürnberger Hauptbahnhof. Dabei schlug der Begleiter der Frau den ehemaligen Lebensgefährten mit der Faust nieder.
Gegen 21 Uhr kam es zunächst in der Mittelhalle zwischen einem getrennt lebenden Pärchen zum einem Streit wegen des gemeinsamen Kindes. Der 16-jährige Begleiter der Frau mischte sich ein und schlug den 28-jährigen Kindsvater mit der Faust ins Gesicht. Eine Streife der Bundespolizei beobachtete dies, trennte die Streitenden und nahm den Minderjährigen fest. Dies brachte die 26-jährige Mutter derart in Rage, dass sie die eingesetzten Beamten aufs Gröbste beleidigte. Die Frau konnte erst durch eine weitere, hinzugezogene Streife beruhigt werden. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen konnten die verständigten Eltern den Jugendlichen bei Bundespolizeiinspektion abholen.
Gegen die Kindsmutter und ihren jugendlichen Begleiter wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung bzw. Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Nürnberg vom 08.04.2019

Recklinghausen (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt 36-Jährigen Werbetafel auf den Kopf – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen in Gewahrsam

Am Samstagmorgen (06. April) schlug ein 32-jähriger Mann aus Recklinghausen einem 36-Jährigen ein Werbeschild auf den Kopf und flüchtete anschließend. Bundespolizisten nahmen ihn später im Innenstadtbereich in Gewahrsam.
Gegen 08:00 Uhr meldete sich der 36-jährige Berliner in der Wache der Bundespolizei. Er erklärten den Einsatzkräften, dass er Opfer einer gefährlichen Körperverletzung geworden sei. Nach Angaben des Berliners habe er im Hauptbahnhof Recklinghausen an einem Fahrausweisautomaten gestanden, um sich ein Ticket zu kaufen.
Hinterrücks hätte ihm dann eine unbekannte Person eine Werbetafel auf den Kopf geschlagen und sei anschließend geflüchtet. Auf Grund der guten Personenbeschreibung konnte der 32-jährige Tatverdächtige im Bereich der Innenstadt in Gewahrsam genommen werden.
Da sich der polizeibekannte 36-Jährige gegenüber den Bundespolizisten äußerst aggressiv zeigte, wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert.
Gegen den mit 1,2 Promille alkoholisierten Recklinghäuser leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Das Motiv der Tat konnte nicht ermittelt werden.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.04.2019

Landshut (Bayern): Betrunkener Radfahrer beleidigt Polizeibeamte

Am Freitag, gegen 22.30 Uhr, wurde eine Polizeistreife im Stadtgebiet auf einen 23-jährigen Radfahrer aus Landshut aufmerksam. Er fuhr in starken Schlangenlinien und sollte deshalb angehalten und kontrolliert werden. Der 23-Jährige missachtete dies und begann mit dem Fahrrad zu flüchten. Währenddessen zeigte er den Polizisten den rechten Mittelfinger. Im weiteren Verlauf gelang es einem Beamten, den Radfahrer zur Fuß einzuholen und vom Fahrrad zu ziehen. Der 23-Jährige wurde zum Zwecke einer Blutentnahme in ein Krankenhaus verbracht.

PM der PI Landshut vom 08.04.2019

Kumhausen (Bayern): Alkoholisierter Ladendieb wurde renitent

Am Samstag, gegen 11.45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Schulstraße 1 gerufen. Ein 38-Jähriger aus Vilshofen hatte im Geschäft Bier konsumiert und bezahlte dieses nicht. Im Laden wollte der Mann in einen Büroraum urinieren. Ein Polizeibeamter konnte ihn davon abhalten. Daraufhin wurde der alkoholisierte 38-Jährige zunehmend aggressiv, er musste im weiteren Verlauf unter heftiger Gegenwehr gefesselt werden. Weil er trotzdem versuchte mit den Füßen gegen Polizeibeamte zu treten, erfolgte auch eine Fesselung der Beine. Der Betroffene selbst sowie zwei Polizeibeamte erlitten durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen. Nach einer Blutentnahme konnte der 38-Jährige seinen Rausch in einer Arrestzelle ausschlafen. Gegen ihn hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Ladendiebstahl sowie Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 08.04.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Männer geraten in Streit und greifen dann Polizeibeamte an

Am Sonntagabend, 07.04.2019, sind gegen 19.15 Uhr zwei Männer vor einem Lokal auf der Kirchstraße in Streit geraten und prügelten sich. Als die inzwischen alarmierten Polizeibeamten vor Ort eintrafen, ging einer der beiden, ein 22-jähriger Essener, trotz Aufforderung, sich zu beruhigen, auf eine Beamtin zu und drohte sie zu schlagen. Die Polizisten konnten ihn nur mit erheblichem körperlichem Aufwand überwältigen. Auch der zweite Beteiligte, ein 35-jähriger Gelsenkirchener, verhielt sich gegenüber den Beamten zunächst aggressiv und flüchtete anschließend zurück in das Lokal. Dort konnte er durch weitere Kräfte vorläufig festgenommen werden. Die beiden „Streithähne“ wurden zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Gewahrsam gebracht. Freiwillig durchgeführte Atemalkoholtests ergaben bei dem Essener einen Alkoholwert von 1,38 Promille und bei dem Gelsenkirchener einen Wert von 1,48 Promille.
Später nahm ihnen ein hinzugerufener Arzt eine Blutprobe ab. Gegen die beiden Männer wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.04.2019

Eberswalde (Brandenburg): Handgreiflich geworden

Am Abend des 06.04.2019 betrat eine Frau ein Lokal in der Heegermühler Straße, nahm an einem eigentlich reservierten Tisch Platz und trank dann selbst mitgebrachten Alkohol. Das Personal forderte sie mehrfach zum Verlassen des Objektes auf, was sie mit Handgreiflichkeiten beantwortete. Auch hinzugezogene Polizisten mussten sich Gewalttätigkeiten erwehren. So verfehlte eine Glasflasche nur durch schnelle Reaktion den Kopf eines Beamten. Letztlich fand sich die Wütende in Handfesseln auf dem Boden wieder. Die 39-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo ihr nun ärztliche Hilfe zuteil werden kann.

PM der PD Brandenburg Ost vom 08.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – 35-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am Samstag, 06.04.2019, riefen mehrere Zeugen gegen 03:45 Uhr im Bereich der Düppenbeckerstraße die Polizei. Ein 35-Jähriger randalierte dort und pöbelte Passanten an. Er war, wie sich später herausstellte, mit fast zwei Promille stark alkoholisiert. Als der Mann die Polizisten sah, entfernte er sich.
Ein Beamter forderte den Betrunkenen auf, stehen zu bleiben.
Daraufhin warf der 35-Jährige eine Bierflasche in Richtung der Beamten und sprach Beleidigungen aus. Als die Polizisten den Mann festhielten, setzte dieser sich massiv zur Wehr. Nur mit mehreren Beamten und unter Einsatz des Pfeffersprays gelang es, den stark alkoholisierten Randalierer zu bändigen. Dabei biss er einem 25-jährigen Polizisten in den Finger. Der Randalierer verbachte die restliche Nacht im Polizeigewahrsam und muss jetzt mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 08.04.2019

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 16-Jährige beißt Polizisten

Außer Rand und Band war am frühen Sonntagmorgen eine 16-Jährige aus Otterberg. Zeugen verständigten die Polizei, weil es in der Pirmasenser Straße zu einer Lärmbelästigung kam. Vor Ort konnte die Teenagerin alkoholisiert angetroffen werden.
Im Gespräch stellte sich heraus, dass sie eine dort ansässige Bar aufgrund ihres Alters verlassen musste. Hierüber ärgerte sie sich lautstark auf der Straße, weshalb sich Anwohner gestört fühlten. Weil sich die Jugendliche den Beamten gegenüber äußerst aggressiv verhielt, wurde ihr ein Platzverweis ausgesprochen, welchem sie jedoch nicht nachkam. Ein eingesetzter Beamter hielt sie fest – daraufhin schrie die 16-Jährige laut und schlug um sich. Außerdem gelang es ihr, dem Polizisten in die linke Hand zu beißen, wodurch eine blutende Bisswunde entstand. Die Jugendliche wurde festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Die Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 08.04.2019

Menden (Nordrhein-Westfalen): Hochzeitskorso mit „Schüssen“

Mehrere Anrufer meldeten der Polizei am Samstagnachmittag „Schüsse“. Mit einem größeren Aufgebot stoppte die Polizei darauf einen Hochzeitskonvoi auf der Werler Straße. 15 zum Teil getunte Fahrzeuge mit etwa 50 Personen wurden kontrolliert, dabei aber keine (Schreckschuss-)Waffen gefunden. Die Insassen reagierten sehr aggressiv gegenüber den Polizeikräften, akzeptierten aber schließlich den ausgesprochenen Platzverweis.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 08.04.2019

Duisburg/Neudorf-Süd (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlägt zu – Festnahme

Weil ein Mann (37) am Samstag (6. April) in einem Wettbüro auf der Kammerstraße Hausverbot erhielt und nicht gehen wollte, rückte um 19 Uhr eine Streifenwagenbesatzung aus. Bereits am Vortag hatte ein Mitarbeiter des Lokals den 37-Jährigen vor die Türe gesetzt. Als die Beamten den Mann ansprachen, schlug er mit seinem Ellenbogen nach einem Polizisten und traf ihn im Gesicht. Während die Ordnungshüter den Randalierer fesselten, beleidigte er sie und versuchte einen Beamten zu beißen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizisten fest, dass der Tatverdächtige keinen festen Wohnsitz hat. Sie nahmen ihn daraufhin fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Weil er einräumte, regelmäßig Alkohol und Drogen zu konsumieren, entnahm ein Arzt ihm zwei Blutproben. Der gebürtige Husumer befindet sich im Rahmen des beschleunigten Verfahrens nunmehr in Hauptverhandlungshaft und wird im Verlauf der Woche einem Haftrichter vorgeführt. Der verletzte Polizist konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM der POL Duisburg vom 08.04.2019

Böblingen (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt endet in Widerstand

Nach einer vorangegangenen Trunkenheitsfahrt am frühen Sonntagmorgen in Böblingen widersetzte sich ein 25-Jähriger den polizeilichen Maßnahmen. Gegen 03:45 Uhr wollte eine Polizeistreife den jungen Mann, der mit einem VW unterwegs war, in der Tübinger Straße / Galgenbergstraße anhalten und kontrollieren. Auf die darauffolgenden Stoppsignale reagierte der Fahrer jedoch nicht und fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit davon. Die Polizisten nahmen hierauf die Verfolgung auf. Im Bereich der Harbigstraße bog der 25-Jährige schlagartig nach rechts in eine Parklücke ein. Er schaltete sofort die Beleuchtung aus und versuchte das Auto zu verlassen. Dies konnten die Beamten jedoch verhindern. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei dem 25-jährigen Fahrer Alkoholgeruch fest. Nach Durchführung eines Atemalkoholtestes sollte sich der junge Mann im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Doch der 25-Jährige weigerte sich, woraufhin die Maßnahme abgebrochen und der Querulant auf das Polizeirevier Böblingen gebracht wurde. Während des Transports beleidigte er die eingesetzten Beamten mehrfach. Auf dem Revier sollte ein hinzugezogener Arzt die noch ausstehende Blutentnahme durchführen. Auch hier widersetzte sich der 25-Jährige, beleidigte erneut und leistete erheblichen Widerstand. Nachdem er noch versucht hatte die eingesetzten Beamten zu treten, wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Letztendlich musste er sich der Blutentnahme unterziehen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Als der Mann am Boden lag, schlug er mehrmals seinen Kopf auf den Boden. Im Zuge einer Eigengefährdung wurde der 25-Jährige schließlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Er muss nun mit einer Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 08.04.2019

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Mann randaliert und kommt in Polizeigewahrsam

Gleich zwei Polizeieinsätze löste eine 24-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag aus. Der Mann war zunächst auf einem Privatgelände unterwegs und hatte dort lautstark randaliert. Nachdem alarmierte Polizeibeamte den Mann des Platzes verwiesen hatten und er diesem Platzverweis auch nachkam, wurde kurze Zeit später erneut die Polizei gerufen. Der gleiche Mann war erneut auf dem Privatgelände zu Gange und trat aus Frust über den Platzverweis wiederholt auf ein Fußgängertor ein. Er schlug es darüber hinaus mehrfach kräftig zu, sodass es beschädigt wurde. Die Polizei nahm den Mann, nachdem dieser sich nicht beruhigen ließ und aggressiv war, in Gewahrsam. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde er wieder entlassen. Gegen ihn ermittelt die Kriminalpolizei wegen Sachbeschädigung.

PM der PD Brandenburg West vom 08.04.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei vor Bar – drei Männer prügeln auf 33-Jährigen ein

In der Nacht zu Sonntag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Barbesuchern. Drei Männer schlugen auf das Opfer ein, als dieses bereits am Boden lag. Bei der Festnahme leistete ein Täter Widerstand.
Ein falscher Blick war offenbar der Auslöser für eine Schlägerei, die sich am Sonntag gegen 01:00 Uhr in der Wilhelmsstraße ereignete.
Einer der mutmaßlichen Täter fühlte sich offenbar von einem 33 Jahre alten Mann aus Düren provoziert, der vor einer Bar stand und rauchte.
Unvermittelt gab er seinem Opfer einen Kopfstoß. Der Dürener ging zu Boden, wo er von mehreren Personen weiter getreten und leicht verletzt wurde. Zeugen verständigten die Polizei.
Diese konnte die zunächst flüchtigen Täter stellen. Einer der Männer leistete Widerstand gegen einen Polizeibeamten, sodass er zu Boden gebracht wurde und ihm Handschellen angelegt wurden. Bei den festgenommenen Personen handelt es sich um einen 28-Jährigen und einen 30-Jährigen aus Niederzier und einen 26 Jahre alten Dürener.
Die Beschuldigten wurden zur Wache gebracht, wo Blutproben entnommen wurden.

PM der POL Düren vom 08.04.2019

Dresden (Sachsen): Frühlingserwachen? – Körperverletzung, Widerstand und jede Menge Alkohol

So wurde mit Unterstützung der Bundespolizeibereitschaftspolizei aus Bad Düben, Duderstadt, Bayreuth und in bewährter Zusammenarbeit mit der Landespolizei Sachsen, am Sonntag das Fußballspiel Dynamo Dresden – Union Berlin abgesichert.
Zudem wurden am Freitag, dem 05.04.19 von 06:00 bis 22:00 Uhr, unter Einbeziehung zusätzlicher Verbandskräfte, verstärkte Kontrollen im Bereich der Bundespolizeiinspektion Dresden durchführt. Der Schwerpunkt der umfangreichen Komplexkontrollen lag auf der Minimierung von Tatgelegenheiten durch Erhöhung polizeilicher Präsenz am Hauptbahnhof Dresden, der Erhöhung des Fahndungsdrucks auf mutmaßliche Straftäter und damit verbunden eine Erhöhung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung im öffentlichen Raum.
Im Zuge des Komplexeinsatzes und dem Wochenende wurden über 100 polizeilich relevante Feststellungen getroffen. In den drei Tagen wurden 27 Straftaten, 17 Ordnungswidrigkeiten und 40 Fahndungstreffer registriert und bearbeitet. Exemplarisch hierfür einige herausragende
Sachverhalte:
Am Freitag, dem 05.04.19 um 07:20 Uhr, urinierte ein 31-jähriger deutscher Staatsangehöriger im Bahnhof Dresden-Neustadt in ein Gepäckschließfach. Nachdem er durch die Beamten festgestellt worden ist, beleidigt er Diese. Anschließend war er nicht bereit seine Identität anzugeben und widersetzte sich aktiv den polizeilichen Maßnahmen. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet.
Gegen 09:00 Uhr stellte die Bundespolizei einen 23-jährigen lybischen Staatsangehörigen am Flughafen Dresden International fest.
Eine Überprüfung ergab, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Diebstahls des Amtsgerichts Dresden bestand. Der Verhaftete wurde in die JVA Dresden eingeliefert.
Am Samstag, dem 06.04.19, gegen 01:15 Uhr stellten Bundespolizisten einen 21-Jährigen im Hauptbahnhof Dresden liegend fest. Der junge Mann war nicht ansprechbar. Bundespolizisten leiteten sofort eine Erstversorgung ein und informierten den Rettungsdienst.
Beim Transport des Coswigers, der zwischenzeitlich wieder bei Bewusstsein war, versuchte dieser den Sanitäter mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dies wurde sofort unterbunden. Ein anschließender Atemalkoholtest ergibt 3,17 Promille. Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Rettungskräfte erfolgte.
Am Sonntag, dem 07.04.19 erfolgte eine Kontrolle eines 49-Jähriger im Hauptbahnhof Dresden. Bei der Überprüfung der Personalien stellen die Beamten fest, dass der deutsche Staatsangehörige wegen Erschleichens von Leistungen per Haftbefehl durch das Amtsgericht Dresden gesucht wurde. Der Dresdner konnte die Geldstrafe in Höhe von 150 EUR nicht entrichten und musste deshalb eine 15-tägige Haftstrafe antreten.
Ebenfalls am Sonntag, gegen 19:15 Uhr streckte ein 28-Jähriger beim Anblick einer Bundespolizeistreife vor dem Hauptbahnhof demonstrativ den rechten Arm zum „Hitlergruß“ aus. Bei der folgenden Identitätsfeststellung beleidigte er die Beamten und entkleidete sich zudem vollständig. Ein Atemalkoholtest ergab 1,27 Promille. Zudem ist der Dresdner in der Vergangenheit mehrfach wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich in Erscheinung getreten. Nun sieht er Ermittlungen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Beleidigung und Belästigung der Allgemeinheit entgegen.

PM der BPOLI Dresden vom 08.04.2019

Konstanz (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Randalierer in Gewahrsam

Deutlich alkoholisiert war ein 20-Jähriger, der am späten Samstagabend auf dem P+R-Parkplatz am Seerhein in der Reichenaustraße eine private Feier störte und sich dort gegenüber Frauen aufdringlich verhielt. Als er deshalb von den Feiernden abgewiesen wurde, fing er an zu pöbeln und einzelne Personen zu attackieren. Bevor eine Streifenwagenbesatzung eintraf, trat der junge Mann aus Verärgerung noch mehrfach gegen zwei Mülleimer und riss einen dabei aus seiner Verankerung. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf über 200 Euro. Nachdem die Polizeibeamten dem 20-Jährigen einen Platzverweis erteilt hatten, mussten sie ihn wenig später in Gewahrsam nehmen, da er entgegen der polizeilichen Weisung wieder auf den Platz zurückgekehrt war.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Gaienhofen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Äußerst renitent verhielt sich ein 22-Jähriger am Sonntagabend in einer Asylbewerberunterkunft. Der erheblich alkoholisierte Mann hatte zuvor Streit mit Mitbewohnern, woraufhin er herumschrie und mit einem Messer in der Hand Drohungen aussprach. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Radolfzell das Zimmer des jungen Mannes betraten, wurden sie sofort beleidigt. Da der 22-Jährige immer aggressiver wurde, mussten ihn die Polizisten mit Handschließen fesseln. Auf dem Weg zum Streifenwagen beleidigte er die Beamten weiter und fing an, diese zu bespucken. In der Gewahrsamszelle beim Polizeirevier wurde die psychische Verfassung des Mannes zunehmend auffälliger, weshalb er nach ärztlicher Untersuchung in ein Fachkrankenhaus gebracht werden musste.

PM des PP Konstanz vom 08.04.2019

Villach (Kärnten): Ordnungsstörung Festnahme

Am 08.04.2019 gegen 14:10 Uhr wurde von Passanten die Stadtleitstelle Villach in Kenntnis gesetzt, dass am Hauptbahnhof Villach eine Person auf der Fahrbahn liegen solle. Eine Streife der PI Hauptplatz fand eine 23 jährige Villacherin vor, die sich laut schreiend zur Wehr setzte, als Passanten ihr helfen wollten. Durch das Verhalten der 23 jährigen wurde der Straßenverkehr im Bereich des Bahnhofes stark beeinträchtigt. Von den Beamten der PI Hauptplatz wurde die 23 jährige von der Fahrbahn weggetragen, wobei sich die 23 jährige dagegen zur Wehr setzte. Sie ließ sich immer wieder fallen und versuchte gegen die Polizeibeamten mit ihren Füßen zu treten. Nachdem es den Beamten gelang die 23 jährige zu beruhigen, begann sie nach einer kurzen Unterbrechung wiederum zu schreien und versuchte wieder auf die Fahrbahn zu gelangen. Nachdem die 23 jährige ihr Verhalten nicht einstellte und auch nicht beruhigt werden konnte, musste sie festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum Villach eingeliefert werden.
Die Durchführung eines Alkotests war bislang nicht möglich. Die 23 jährige wird angezeigt.

PM der LPD Kärnten vom 08.04.2019

Deinigen/Augsburg (Bayern): Radfahrer in psychischer Ausnahmesituation

Eine 22-jährige Frau wurde am 07.04.2019 gegen 15:00 Uhr völlig unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt und grundlos auf das Übelste beleidigt. Ein offensichtlich psychisch auffälliger 40-jähriger Radfahrer fuhr im Webersteig mehrmals gegen ihren stehenden Pkw und verursachte dabei an der Türe einen Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich. Der Mann schrie wilde und obszöne Beleidigungen gegenüber der Frau aus und flüchtete danach zu Fuß. Zwei alarmierte Streifen trafen den Flüchtigen kurze Zeit später auf dem Radweg zwischen Deiningen und Nördlingen an. Nach einer Verfolgung konnten die Polizisten den Mann schließlich in einem Feld stellen. Der Ärger nahm weiter seinen Lauf, als der Mann mit erhobenen Fäusten auf die Beamten losging. Dem Mann mussten Handschellen angelegt werden. Trotzdem ließ er sich nicht beruhigen. Fortan schrie er Beleidigungen in sämtlichen Variationen aus. Bei dem offensichtlich alkoholisierten Mann wurde eine Blutentnahme durchgeführt.
Der sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation befindliche Mann wurde einem Psychologen vorgeführt. Auf der Fahrt dorthin wurden sämtliche Einsatzkräfte massiv beleidigt und auch angespuckt.

PM des PP Schwaben Nord vom 08.04.2019

Passau (Bayern): Geparkte Dienstfahrzeuge der Polizei beschädigt – Kripo Passau bittet um Hinweise

Gestern (07.04.19) wurden an drei vor einer Passauer Polizeidienststelle geparkten Dienstfahrzeugen erhebliche Schäden festgestellt. Offensichtlich wurden diese mutwillig beschädigt. Die Kriminalpolizei Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gestern Mittag, gegen 13 Uhr, wurden an drei Dienst-Pkw`s, welche auf ausgezeichneten Polizeiparkplätzen abgesetzt vor der Verkehrspolizeiinspektion Passau in der Regensburger Straße geparkt waren, erhebliche Schäden festgestellt. Ein oder mehrere bislang unbekannte Täter schlugen dabei unter anderem die Seitenscheibe eines VW-Kombis ein und zerkratzten das Fahrzeug. Bei einem BMW sowie einem Touran wurde offensichtlich ebenfalls mit einem Gegenstand gezielt gegen die Windschutzscheiben geschlagen, welche dadurch erheblich beschädigt wurden.
Die Zerstörungswut richtete sich augenscheinlich gezielt gegen die Fahrzeuge auf den ausgewiesenen Polizeiparkplätzen. Fahrzeuge auf nicht ausgewiesenen Polizei-Parkplätzen wurden nicht beschädigt. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen mehrere Tausend Euro.
Die Kriminalpolizei Passau führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat im Zeitraum von Freitag, ca. 12 Uhr, bis Sonntag, ca. 13 Uhr, verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Parkplatzes beobachten können? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Passau unter der Telefon-Nummer 0851/ 95110 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM des PP Niederbayern vom 08.04.2019

Radebeul (Sachsen): Polizisten verletzt

Am frühen Sonntagmorgen wurden zwei Polizeibeamte an der Kötzschenbrodaer Straße leicht verletzt.
Die Beamten waren zu einer privaten Feier in einen Club gerufen worden, bei der ein Gast aggressiv aufgetreten war und um sich geschlagen hatte.
Die Polizisten sahen sich am Ort einer Vielzahl teils alkoholisierter Gäste gegenüber. Als sie den Tatverdächtigten (26) stellten, wehrte sich dieser gegen die Maßnahmen, unter anderem trat er um sich. Dabei wurden zwei Beamte (43, 58) leicht verletzt.
Gegen den 26-jährigen Deutschen wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.
Da der Mann vorher durch einen 24-jährigen Deutschen geschlagen worden sein soll, wurde gegen diesen ebenfalls die Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt.
Zudem fanden die Beamten bei einem 20-jährigen Deutschen eine geringe Menge Cannabis. Gegen ihn wird wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt.

PM der PD Dresden vom 08.04.2019

Erfurt-Hochheim (Thüringen): Widerspenstiger Fahrgast

Ein 36-jähriger Mann sorgte am Samstagmittag in Hochheim für Unruhe. Zuerst fiel er in einem Einkaufsmarkt negativ auf, als er mehrere Kunden und Angestellte belästigte. Wenig später pöbelte er auch noch in einem Bus andere Fahrgäste an, so dass der Busfahrer schlussendlich die Polizei verständigte. Als die Beamten den alkoholisierten Mann am Busbahnhof in Hochheim aufgriffen, verweigerte dieser nicht nur die Herausgabe eines Personaldokumentes, sondern wurde zudem handgreiflich. Er wurde von den Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen. Den Rest des Tages verbrachte er auf Anordnung eines Richters in einer Gewahrsamszelle des Inspektionsdienstes Erfurt-Süd. Dieser alkoholbedingte Aussetzer endete für den Mann mit einer Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 08.04.2019

Ein Messbeamter einer Geschwindigkeitskontrollstelle wurde am Montagmorgen von einem Mann geschlagen und leicht verletzt.

Der 53-jährige Gemeindevollzugsdienstbeamte betreute die aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage in der Schöllbronner Schluttenbacher Straße, als gegen 08.10 Uhr ein schwarzer Suzuki geblitzt wurde.

Daraufhin soll der aufgebrachte Fahrer angehalten haben und zum Messfahrzeug gelaufen sein. Dabei forderte er den Messbeamten eindringlich dazu auf, die Messung abzubrechen und sofort zu verschwinden. Da er im Weggehen seinen ausgestreckten Mittelfinger zeigte, konterte der 53-Jährige, dass dies noch ein Nachspiel hätte.
Dies soll der Mann erneut zum Anlass genommen haben wiederrum zum Messfahrzeug zu laufen und verpasste seinem dort sitzenden Gegenüber einen Schlag auf den Brustkorb.

Der Geschädigte will noch die Oberbekleidung des strauchelnden Angreifers geschnappt haben, so dass der Mann an der Jacke gehalten zunächst zu Boden fiel und dann schimpfend die Messörtlichkeit verließ.

Der leicht verletzte Gemeindevollzugsdienstbeamte begab sich nach der Anzeigenerstattung in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen bezüglich des Angreifers dauern derzeit noch an. Er wird mit 160 bis 170 cm Körpergröße, normaler Figur und im Alter von ca. 50 bis 60 Jahren beschrieben. Er trug eine Brille und hatte einen Bart.

Hinweise hierzu nimmt das Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 entgegen.

PM des PP Karlsruhe vom m08.04.2019

Sonntagmorgen nahm eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Kölner Hauptbahnhof fest, der gleich zweifach zur Festnahme ausgeschrieben war. Der Mann muss nun für über 9 Monate in Haft.

Um kurz nach 09:00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 30-jährigen Frechener im Kölner Hauptbahnhof. Die Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der Mann zweimal durch die Staatsanwaltschaft Köln zur Festnahme ausgeschrieben war:

– Freiheitsstrafe zu 6 Monaten wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“
– 2500 EUR oder 100 Tage Haft wegen „Fahren ohne Fahrerlaubnis“

Der Mann wurde festgenommen und sitzt nun seine Strafe ab.

PM der BPOLD St. Augustin vom 08.04.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Demonstrationen in Magdeburg am Samstagabend weitgehend störungsfrei verlaufen

Am heutigen Samstagabend fanden im Stadtgebiet von Magdeburg mehrere versammlungsrechtliche Aktionen statt. Mehr als 200 Personen des bürgerlichen und linken Spektrums demonstrierten unter dem Motto „Für Menschenrechte ohne Nazis“ überwiegend friedlich gegen einen Aufmarsch der Vertreter des Mottos: „Gegen die Islamisierung Magdeburgs“. Dieser führte mit ebenfalls ca. 200 Teilnehmern vom Willy-Brandt-Platz in Richtung Hasselbachplatz und über „Breiter Weg“ wieder zurück zum Hauptbahnhof. Eine Sitzblockade in der Otto-von-Guericke-Straße wurde durch Polizeikräfte aufgelöst – auch unter Einsatz von Zwangsmitteln, nachdem die Teilnehmer der Sitzblockade mehrfach aufgefordert wurden, die Straße zu räumen. Bei allen Teilnehmern der Sitzblockade wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Vereinzelt wurde durch einige Teilnehmer der Versammlung „Für Menschenrechte ohne Nazis“ versucht, Polizeibeamte durch Werfen von Pyrotechnik zu verletzen, einige der Teilnehmer vermummten sich.
Eine Person wurde auf Grund von Widerstandshandlungen in Gewahrsam genommen, jedoch nach Beendigung der Veranstaltungen wieder entlassen.
Mit rund 600 Polizeibeamten aus Sachsen-Anhalt und drei weiteren Bundesländern sowie Kräften der Bundespolizei ist der Schutz der Versammlungen gewährleistet worden. Größere Ausschreitungen sowie Gewalttätigkeiten zwischen Demonstrationsteilnehmern blieben aus. Bedingt durch das Demonstrationsgeschehen waren temporäre Straßensperrungen, insbesondere rund um den Hasselbachplatz erforderlich. Auch der Bahnverkehr der MVB war in diesem Bereich stark eingeschränkt.

PM der PI Magdeburg vom 07.04.2019

Hauenstein (Rheinland-Pfalz): Schlägerei endet in Zelle

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam es in einer Gaststätte in Hauenstein zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die zwei Täter, ein 27-jähriger und ein 28-jähriger aus dem Landkreis, betraten im betrunkenen Zustand die Gaststätte und pöbelten die Gastwirtin und die Gäste an. Als ein Gast der Wirtin helfen wollte, schlugen die beiden um sich. Hierbei zog sich ein Gast einen Bruch des Nasenbeins zu. Die Wirtin erlitt Verletzungen am Hinterkopf. Durch die herbeigeeilten Polizeistreifen konnten die beiden Täter auf der Flucht gestellt werden. Da sich diese sehr aggressiv verhielten und weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, mussten sie in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Pirmasens vom 07.04.2019

Augustdorf (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und renitent bei Verkehrskontrolle

In der Nacht zu Samstag wurde ein 39jähriger Augustdorfer Pkw-Fahrer in Augustdorf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass er augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der 39jährige Augustdorfer versuchte sich durch Flucht der Kontrolle und den weiteren Maßnahmen zu entziehen. Dies wurde durch die kontrollierenden Polizisten unterbunden. Gegen die folgenden Maßnahmen leistete der Augustdorfer dann auch noch Widerstand. Nach der Entnahme einer Blutprobe erwartet ihn nun noch ein Strafverfahren.

PM der POL Lippe vom 07.04.2019

München (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – 29-Jähriger psychisch auffällig

Große Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte ein 29-Jähriger, der am Samstagnachmittag (6. April) bei Absperrmaßnahmen an einem eintreffenden Fußball-Sonderzug am Münchner Hauptbahnhof versuchte die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.
Gegen 15:25 Uhr führten Bundespolizeikräfte Absperrmaßnahmen am Querbahnsteig, Höhe Bahnsteig 18, durch. Dort galt es Fans von Borussia Dortmund zu erwarten, die zum „Classico“ FC Bayern – BVB Dortmund mit einem Sonderzug nach München reisten. Während des Absperrren des Bahnsteiges versuchte ein 29-jähriger Rumäne die Polizeiabsperrung zum Bahnsteig hin zu durchbrechen. Dabei sprang und rannte er zweimal massiv gegen die Absperrung, sprich gegen Bundespolizisten. Daraufhin wurde mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Dabei und bei der Fesselung leistete er erheblichen Widerstand. Die anschließende Verbringung zur hiesigen Dienststelle war ebenfalls nur mit erheblichen Mehraufwand von Beamten möglich. In der Dienststelle verweigerte der in Berlin polizeilich gemeldete jegliche Zusammenarbeit.
Gegen 16:00 Uhr sollte der Beschuldigte für weitere Maßnahmen dem Gewahrsamsraum zugeführt werden. Dabei versuchte der Rumäne im Wachbereich der Inspektion einen Beamten zu treten. Dieser konnte jedoch dem Fußtritt gegen den Kopf ausweichen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Zudem wurde der Mann zwecks Richtervorführung am Folgetag in die Haftanstalt überstellt.
Hinsichtlich der Tathandlungen war keinerlei Fußballbezug erkennbar. Der Rumäne zeigte im Polizeigewahrsam psychische Auffälligkeiten, die möglicherweise auch ursächlich für die Tat sein könnten.

PM der BPOLI München vom 07.04.2019

Dannstadt-Schauernheim (Rheinland-Pfalz): Betrunkener beleidigt Polizisten

Am Freitagabend, 05.04.19, gegen
21:00 Uhr, wurde der Polizei eine aggressive Person in einem Supermarkt in Dannstadt gemeldet, der im betrunkenen Zustand Kunden beleidigen würde. Anschließend entfernte sich der Mann und bedrohte einen Passanten mittels Messer. In der Obergasse konnte der Mann kontrolliert werden, der ein Taschenmesser bei sich trug. Während der Durchsuchung wurden die eingesetzten Beamten aufs Heftigste beleidigt. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,87 Promille. Aufgrund seines Zustands musste der 61-jährige Mann in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen aufgrund von Beleidigung und Bedrohung.

PM der PD Ludwigshafen vom 07.04.2019

Coburg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Eine Strafanzeige wegen Beleidigung hat sich am Sonntagmorgen ein 20-Jähriger aus Neustadt eingehandelt. Der junge Mann führte sich gegen 5 Uhr Früh alkoholisiert im Steinweg auf und war von der Streife zur Ordnung angehalten worden. Dabei beleidigte er die Beamten mit den Worten „ihr seid Scheiße“. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Coburg vom 07.04.2019

Geretsried (Bayern): Betäubungsmittel und Beleidigung

In der Nacht von 06.04.2019 auf 07.04.2019 wurde ein 22-jähriger Geretsrieder durch zivile Kräfte der Polizeiinspektion Geretsried einer Kontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle ließ der Geretsrieder ein Papierbriefchen fallen.
Bei der näheren Kontrolle des Briefchens und nach einem durchgeführten Drogentest an den Resten des Inhalts konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Inhalt um Betäubungsmittel handelte.
Der 22-jährige wurde daraufhin zur Polizeiinspektion Geretsried verbracht. Im Anschluss wurde das Zimmer des Mannes im elterlichen Wohnanwesen, nach ergangenen Beschluss der Staatsanwaltschaft, durchsucht. Hierbei konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden.
Der Geretsrieder muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Während der durchgeführten Kontrolle wurden die eingesetzten Beamten durch einen unbeteiligten 23-jährigen Geretsrieder massiv beleidigt.
Dieser wurde durch eine hinzugezogene Streifenbesatzung ebenfalls zur Polizeiinspektion verbracht.
Aufgrund seiner Äußerungen erwartet den 23-jährigen eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Geretsried vom 07.04.2019

Buchholz (Niedersachsen): Betrunkener will Polizisten beißen und treten

Am späten Samstagabend wurde die Polizei zu einem Supermarkt in Buchholz gerufen. Ein Kunde (36 Jahre) wollte den Markt nicht verlassen, obwohl dieser schließen wollte. Der alkoholisiert Kunde zeigte sich der Polizei gegenüber wenig kooperativ und wollte seine Personalien nicht nennen. Aus diesem Grund sollte er zur Wache nach Buchholz gebracht werden. Im Streifenwagen versuchte er einen Polizisten in die Hand zu beißen und Kopfstöße zu geben. Auf der Wache beleidigte er dann die Polizisten fortwährend und versuchte sie zu treten. Den Rest der Nacht verbrachte er daraufhin zur Ausnüchterung in der Zelle.

PM der PI Harburg vom 07.04.2019

Bonn/Köln (Nordrhein-Westfalen): Warnschuss bei Festnahme in Bonn

Am Samstagmorgen (6. April) hat ein mit Haftbefehl gesuchter Bonner (42) in Bonn Bad Godesberg bei seiner Festnahme in der Wohnung einer Freundin Polizisten massiv bedroht. Die Beamten überwältigten den als gewalttätig bekannten Mann nach Einsatz von Pfefferspray und Abgabe eines Warnschusses.
Nach ersten Aussagen wollten die Polizisten den Gesuchten gegen
8.30 Uhr in der Wohnung einer Freundin auf der Koblenzer Straße festnehmen. Als der 42-Jährige sich in den Räumen verschanzte, verschafften sich die Beamten gewaltsam Zugang zur Wohnung und trafen dort auf ihn.
Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zu der Bedrohung und den Umständen der Festnahme übernommen.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

Berlin- Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Treptow-Köpenick: Straftaten und Störaktionen am Rande einer Demonstration

Am Rande einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ drangen gestern Nachmittag drei Personen gewaltsam in ein leerstehendes Geschäft in Kreuzberg ein. Weit über zehntausend Menschen hatten sich ab 11 Uhr versammelt und waren vom Alexanderplatz in Mitte bis zur Puschkinallee in Treptow gelaufen. Die Demonstration verlief weitestgehend störungsfrei. In wenigen Einzelfällen wurden Pyrotechnik abgebrannt, Vermummung angelegt und polizeifeindliche Sprechchöre skandiert. Die Demonstration wurde gegen 16.40 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet und zeitgleich dazu aufgefordert, sich zu einer Spontanversammlung in der Wrangelstraße zu begeben.
Parallel zur Demonstration hatten Zivilkräfte der Polizei dort gegen 15.15 Uhr festgestellt, dass sich Personen gewaltsam Zugang zu einem leerstehenden Ladengeschäft verschafft hatten. Bei einer Begehung trafen die Polizisten in dem leerstehenden Geschäft zwei Frauen und einen Mann an. Alle drei Personen wurden von den Beamten in Gewahrsam genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch bereits bis zu 200 Personen vor dem Ladengeschäft versammelt und es wurde über Lautsprecher dazu aufgerufen, die drei Personen in dem leerstehenden Gebäude zu unterstützen. Daraufhin versuchten die Personen vor dem Geschäft, in Teilen äußerst aggressiv, in das Geschäft einzudringen. Um dies zu verhindern, verbarrikadierten die sechs in dem Gebäude befindlichen Zivilkräfte der Polizei Berlin den Zugang mittels Mobiliar. Die Personen vor dem Objekt ließen dennoch nicht ab und versuchten weiterhin gewaltsam in das Geschäft zu gelangen. Uniformierte Polizeikräfte, die sich zu dem Geschäft begeben wollten um den Zugang zu sichern, wurden teilweise massiv bedrängt, gestoßen, vereinzelt attackiert und mit Flaschen beworfen. Mittels Lautsprecherdurchsagen im Nahbereich wurde versucht, die polizeilichen Maßnahmen zu verdeutlichen. Dies zeigte jedoch keine Wirkung. Nur unter Anwendung körperlicher Gewalt und des Einsatzes von Reizstoff, gelang es uniformierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten letztlich, den Zugang des Geschäfts zu erreichen und ihn zu sichern. Auch hierbei wurden sie weiterhin bedrängt und angegriffen. In einem Fall versuchte ein Mann, einem Beamten die Schusswaffe zu entreißen, was abgewendet werden konnte. Er wurde festgenommen. In einem anderen Fall wurde einem Polizisten das Reizstoffsprühgerät entrissen und gegen die Polizeikräfte eingesetzt. Ein Polizeibeamter gab an, in der Menschenmenge von einem Unbekannten bedroht worden zu sein, indem dieser ihm ein Messer vor die Brust gehalten habe. Dieser und ein zweiter Beteiligter flüchteten unerkannt in die Menschenmenge. Der bedrohte Polizist stand unter Schock und trat vom Dienst ab.
Vor dem Ladengeschäft und in unmittelbarer Nähe hatten sich in der Spitze bis zu 700 Personen zusammengefunden. Erst nachdem weitere Polizeikräfte zur Unterstützung hinzukamen und der Zugang verstärkt gesichert werden konnte, trat vor dem Geschäft eine Lageberuhigung ein. Um diese Lageberuhigung noch weiter zu fördern, wurde den Anwesenden ermöglicht, ihren Protest friedlich in der Wrangelstraße Ecke Cuvrystraße fortzuführen.
Polizeikräfte einer technischen Einsatzeinheit befestigten in den Abendstunden den Zugang zu dem leerstehenden Geschäft, um ein neuerliches gewaltsames Eindringen zu verhindern.
Insgesamt wurden 14 Personen vorläufig festgenommen. Ein Festgenommener erlitt bei der Festnahme diverse Prellungen und klagte über Schmerzen und Probleme beim Gehen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und untersucht, nach einer Behandlung jedoch wenig später wieder entlassen. Anschließend brachten Polizeikräfte ihn in ein Polizeigewahrsam und lieferten ihn für den Polizeilichen Staatsschutz ein. Neun Polizistinnen und Polizisten erlitten Verletzungen. Von diesen traten zwei vom Dienst ab, ein Beamter wegen eines Schocks und eine Beamtin wegen eines Handbruchs.
Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten leiteten insgesamt 21 Strafermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen schweren Hausfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Diebstahls und Sachbeschädigung. Die Auswertung von Videomaterial dauert an.

PM des PP Berlin vom 07.04.2019

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Frau leistet Widerstand nach Verkehrsunfallflucht

Nach der Kollision mit einer Leitplanke und im weiteren Verlauf mit einer Schranke flüchtete am Samstagnachmittag eine alkoholisierte Pkw-Führerin zu Fuß. Ein Zeuge verfolgte sie bis zum Eintreffen der Polizei. Anschließend leistete sie erheblichen Widerstand.
Die 60-jährige Passatfahrerin befuhr gegen 17:40 Uhr den George-Marshall-Ring in Fahrtrichtung Truppenübungsplatz. Aufgrund ihrer Alkoholisierung kam sie zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit der dortigen Leitplanke. Sie setzte ihre Fahrt aber unbeirrt fort und durchbrach im weiteren Verlauf die geschlossene Schranke zum dortigen Truppenübungsplatz. Anschließend verließ sie ihren nicht mehr fahrbereiten Pkw und flüchtete zu Fuß.
Ein aufmerksamer Zeuge verfolgte die Flüchtige bis zum Eintreffen der Polizei. Aufgrund ihrer starken Alkoholisierung sollte sie zwecks Blutentnahme zur Polizeiwache Paderborn gebracht werden. Hiermit war sie nicht einverstanden und leistete vor Ort und auch auf dem Weg zur Polizeiwache erheblichen Widerstand. Mehrere Polizisten waren erforderlich, um die Frau zu bändigen. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Gefährung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ihr Pkw wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Der Gesamtsachschaden wird auf 8000,- EUR geschätzt.

PM der POL Paderborn vom 07.04.2019

Bernau/Barnim (Brandenburg): Landfriedensbruch in Bernau

Am Freitag gegen 21:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei in den Stadtpark Bernau gerufen. Dort hatten sich Anwohner über massive Ruhestörungen beschwert. Bei Ein-treffen vor Ort befanden sich ca. 150 Personen im Park, die bei Wahrnahme der Be-amten teilweise flüchteten. Aus einer größeren Gruppierung heraus kam es zu Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte, durch die aber kein Beamter getroffen wurde. Im Zuge des Einsatzes, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, kam es zu 52 Identitätsfeststellungen. 2 Personen kamen den erteilten Platzverweisen nicht nach und mussten in Gewahrsam genommen werden.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Ost vom 07.04.2019

Augsburg (Bayern): Passant beleidigt Polizeibeamte

Am 05.04.2019 stand ein Streifenwagen gegen 16:40 Uhr an einer roten Ampel in der Inverness-Allee, Ecke Hofrat-Röhrer-Straße. Unmittelbar vor dem Dienstfahrzeug überquerte ein 19-jähriger Mann die Fahrbahn und zeigte den beiden Polizeibeamten unvermittelt mit beiden Händen den Mittelfinger. Anschließend betitelte der Mann die im Fahrzeug sitzenden Beamten lauthals mit verschiedensten Beleidigungen und griff sich demonstrativ in den Schritt. Auch der Umstand, dass die Polizeibeamten seine Personalien feststellten, hinderte den Beschuldigten nicht daran, diese fortgesetzt zu beleidigen. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme verabschiedete sich der 19-Jährige mit dem Hinweis, sich nun erstmal einen Joint drehen zu wollen. Rauschgift konnten die Beamten bei dem Beschuldigten allerdings keines feststellen.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

Augsburg (Bayern): Schlägerei am Königsplatz

Am 05.04.2019 ging gegen 23:50 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen vor einem Club am Königsplatz ein. Vor Ort konnte durch Zeugen ein 20-jähriger Mann als Mitwirkender bei der körperlichen Auseinandersetzung benannt werden. Dieser versuchte zunächst zu flüchten, konnte jedoch von Polizeibeamten eingeholt und in ein Dienstfahrzeug verbracht werde. Ein 18-jähriger Begleiter des Mannes wollte daraufhin die Türe des Streifenwagens zu öffnen, um seinem Freund zu Hilfe zu kommen. Nachdem dieses Unternehmen scheiterte zeigte der 18-Jährige mehreren Einsatzkräften den Mittelfinger. Die Beschuldigten standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Da sich die
Auseinandersetzung im videoüberwachten Bereich des Königsplatzes abspielte, wertet die PI Augsburg Mitte Aufnahmen für das weitere Strafverfahren aus.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Angriff

Ein 18-jähriger Afrikaner provozierte am 06.04.2019 gegen 19:00 Uhr an einem Imbiss am Schützenplatz einen anderen jungen Migranten, trat diesen und schrie ihn an. Imbisspersonal forderte den Provokateur auf, sich zu entfernen, ein Security-Mitarbeiter des Einkaufszentrums unterstützte dies. Zweimal kam der Mann aus Gambia anschließend zurück und wollte mit einem abgebrochenen Flaschenhals auf den 42-jährigen Secutritymann losgehen. Ein Polizeibeamter außer Dienst hielt den Betrunkenen fest, um den Angriff zu stoppen. Die alarmierten Polizeibeamten bedrohte und beleidigte der Betrunkene, bei dem ein Test über 2,5 Promille Atemalkohol ergab. Der Mann bekam einen Platzverweis, gegen ihn wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle/S. vom 07.04.2019

Senden (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und verletzt

Ein aus einer Klinik geflohener Jugendlicher konnte am Samstagvormittag durch eine Polizeistreife in Senden angetroffen werden. Dieser war sofort aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Weiter wehrte er sich stark gegen die geplante Mitnahme zur Polizeiinspektion. Er bespuckte die Beamten und trat gegen das Polizeifahrzeug, sowie in Richtung der Polizisten. Erst nach Eintreffen einer weiteren Streife konnte der junge Mann unter Kontrolle gebracht werden. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt, zudem wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Jugendliche muss mit Anzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen. (PI Weißenhorn)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

Memmingen (Bayern): Betrunkener rastet aus

Nicht schlecht staunte ein Taxifahrer, als sich ihm am Sonntagmorgen in der Lindentorstraße in Memmingen ein junger Mann aus Gambia in den Weg stellt und ihn zum Anhalten bringt. Als das Taxi zum Stehen kommt, reißt der betrunkene 23 Jahre alte Mann, der in Tannheim wohnt, am Taxi den Scheibenwischer ab und wirft ihn auf den Boden. Sofort eilt der Türsteher einer nahegelegenen Gaststätte dazu und hält den Täter bis zum Eintreffen der herbeigerufenen Polizei fest. Auch den Polizisten gegenüber verhält sich der Mann äußerst aggressiv, weswegen er zur Verhinderung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen wird. Selbst vier Stunden nach seiner Festnahme hat der Mann umgerechnet noch über 1,5 Promille Alkohol im Körper, weswegen er auf richterliche Anordnung hin weiter ausgenüchtert werden musste.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

Hahnstätten (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung durch alkoholisierte PKW-Fahrerin

Am Samstag, den 06.04.2019 gegen 03.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen auffällig geführten PKW. Als der PKW anhielt, stellte der Zeuge fest, dass starker Alkoholgeruch aus dem PKW drang. Die Fahrerin, eine 60jährige aus der VG Hahnstätten, setzte dann ihre Fahrt fort und konnte in ihrem Wohnort von der Polizei angetroffen werden. Sie zeigte sich dabei sehr aggressiv, schlug nach dem Zeugen und nach den Polizeibeamten. Da sie sich nicht beruhigen ließ, musste sie gefesselt und ins Gewahrsam verbracht werden. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein wurde sichergestellt. Nachdem sich der Alkoholpegel der Dame wieder auf ein erträgliches Maß reduziert hatte, wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

Diez (Rheinland-Pfalz): Betrunkener randaliert im Einkaufsmarkt

Am Samstag, den 06.04.2019 um 20.45 Uhr meldete eine Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes Probleme mit einer betrunkenen Person, die das Geschäft, trotz Aufforderung, nicht verlässt. Er wurde durch die Polizei zunächst nach draußen gebeten. Vor der Tür rannte er umgehend wieder zurück in den Markt, was dazu führte, dass er jetzt vor die Tür verbracht wurde. Da er dem Platzverweis nicht nachkam und er zunehmend aggressiver wurde, musste er in Gewahrsam genommen werden, bis er wieder ausgenüchtert war.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizei Köln stellt bei Versammlungslage dutzende Personalien fest

Mit starken Einsatzkräften hat die Polizei Köln am Sonntagnachmittag (7. April) im Stadtteil Kalk das Versammlungsrecht der Kölner AfD und mehrerer angemeldeter Gegendemonstrationen gewährleistet.
Beginnend ab 15 Uhr protestierten mehr als tausend Demonstrationsteilnehmer des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ an der Kalker Post. Nach einer Auftaktkundgebung zogen sie anmeldekonform in Richtung des Bürgerhauses Kalk und führten dort an mehreren Polizeiabsperrungen ihren Protest fort. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen startete die öffentliche Versammlung der AfD in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses verspätet.
Mehrfach versuchten Gegendemonstranten des linken Spektrums die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Polizistinnen und Polizisten verhinderten das Durchbrechen der Absperrung durch den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks. Drei Beamtinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Verletzte auf Seiten der Versammlungsteilnehmer sind aktuell nicht gemeldet.
Die Versammlung im Bürgerhaus eröffnete der verantwortliche Leiter gegen 19.15 Uhr. Teilnehmer der Versammlung störten durch dauerhaftes Klatschen, Gesänge und Zwischenrufe den ordnungsgemäßen Verlauf der Versammlung in grober Weise. Der Leiter sprach daraufhin die Störer mehrfach an und forderte sie zur Ruhe auf. Als dies nicht wirkte, schloss er sie entsprechend den Bestimmungen des Versammlungsgesetzes von seiner Versammlung aus und forderte sie auf, den Raum zu verlassen.
Da die Störer den Raum nicht freiwillig verließen, führten Polizisten insgesamt 41 Personen aus dem Saal. Zu Widerstandshandlungen kam es dabei nicht. Wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Versammlungsgesetz leiteten die Beamten gegen diesen Personenkreis Ermittlungsverfahren ein und erteilten ihnen Platzverweise. Um 20.50 Uhr beendete der Versammlungsleiter der AfD seine Veranstaltung.
Während des Einsatzes stellten Polizisten vor dem Bürgerhaus fest, dass ein Demonstrationsteilnehmer (29) per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam.
Zusätzlich zu den bereits dargestellten Anzeigen legten die Einsatzkräfte 13 weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung, Widerstands, Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung vor. Insgesamt nahmen die Polizisten sieben Personen in Gewahrsam.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

Mühlhausen (Thüringen): Medieninformation PI Unstrut-Hainich

In den späten Nachmittagsstunden am Samstag waren zwei Rettungswagen in der Wanfrieder Straße in Mühlhausen im Einsatz. Dieser Umstand wurde durch einen 26jährigen Mann aus dem hessischen Sontra beobachtet. Dieser begab sich zu den Rettungswagen und öffnete eine Schiebetür. Im weiteren Verlauf entwendete der Mann einen Notfallrucksack und entfernte sich in Richtung „Zur Roten Löwenmühle“. Diverse Zeugen beobachteten den Vorfall von einer gegenüberliegenden Tankstelle. Darunter befand sich ein Polizeibeamter aus Mühlhausen in seiner Freizeit. Dieser eilte in vollständiger Motorradkleidung nach und stellte den Dieb. Hierbei leistete der Mann gegenüber dem Polizeibeamten erheblichen Widerstand, wobei dieser verletzt und der Motorradhelm beschädigt wurde. Dieser konnte den 26jährigen Mann überwältigen und bis Eintreffen der Kollegen sichern. Gegen den 26jährigen Mann aus Sontra wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Nordhausen vom 07.04.2019

Linz (Oberösterreich): Aggressiver Mann festgenommen

Am 7. April 2019 um 1:10 Uhr wurde die Polizeiinspektion Sonderdienste zum OK Platz beordert, da dort eine Rauferei von vier bis sechs Personen im Gange gewesen sein soll. Die Polizisten konnten jedoch keine Rauferei wahrnehmen. Jedoch stiegen aus zwei Rettungsfahrzeugen Sanitäter aus, die im Vorbeifahren die Rauferei beobachtet hatten. Einer der Sanitäter gab an, dass sie vor einem Mann geflüchtet waren, der ihn gegenüber handgreiflich geworden war. Währenddessen konnten die Polizisten eine lautstarke und hitzige Diskussion im angrenzenden Lokal wahrnehmen. Die Polizisten begaben sich zum Eingangsbereich des Lokals und versuchten die Situation zu klären. Dabei wurde ein 45-Jähriger Linzer äußerst aggressiv und begann zu toben und zu schreien. Da er sich trotz Aufforderung nicht beruhigte, wurde ihm die Festnahme angedroht. Dies zeigte jedoch ebenfalls keine Wirkung. Eine Frau im Lokal versuchte den Beschuldigten mit der Eingangstüre wieder zurück in das Lokal zu schieben, was ihr nicht gelang bzw. ihn nur aggressiver machte. Er schlug der Frau die Türe regelrecht hinauf bzw. holte er auch mit der Hand in Richtung Frau aus. Ein Polizist konnte ihn zurückhalten, was ihn nur noch aggressiver machte. Die Frau wurde dabei nicht verletzt. Der 45-Jährige bäumte sich vor den Polizisten auf, ballte die Hände zu Fäusten und fuchtelte wild herum. Auch die Androhung des Pfeffersprays und des Tasers zeigte keinerlei Besserung, sondern die Situation eskalierte noch mehr. Durch eine der anwesenden Frauen konnte die Situation etwas beruhigt werden, indem diese die anderen Unbeteiligten in das Lokal drängte und die Türe hinter sich verschloss. Nachdem sämtliche Versuche den Verdächtigen zu beruhigen und auch die mehrmalige Androhung der Festnahme keine Wirkung zeigte wurde er am 7. April 2019 um 1:20 Uhr festgenommen. Er wurde in das Polizeianhaltezentrum Linz gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 07.04.2019

Ein 28-jähriger, betrunkener Sportbootführer verlor gestern Abend (06.04.2019, 20:15 Uhr) das Gleichgewicht und stürzte ins Becken des Rheinauhafens. Glücklicherweise befand sich ein Boot der Wasserschutzpolizei in unmittelbarer Nähe, sodass eine Beamtin sofort ins Wasser sprang um dem Mann Hilfe zu leisten. Pech für den Mann, dass die Polizei seine Alkoholfahne bemerkte. Nach der Blutprobenentnahme fertigten die Polizisten noch eine Strafanzeige und stellten den Sportbootführerschein des Mannes sicher. Bei dem Sturz zog er sich leichte verletzungen zu und wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

PM der POL Duisburg vom 07.04.2019

Am Samstagnachmittag (6. April 2019) hat ein Hund mehrere spielende Kinder angegriffen und verletzt. Um ihn zu stoppen, hat die Polizei gezielt auf den Hund geschossen. Er wurde verletzt und später eingeschläfert.
Gegen 16:30 Uhr entwich ein belgischer Schäferhund durch die geöffnete Wohnungstür seinem Halter und lief gezielt auf einen etwa
50 Meter entfernten Spielplatz auf dem Blumenplatz in der Krefelder Innenstadt.
Dort attackierte er spielende Kinder. Ein Zeuge informierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten konnten den Hund weder einfangen noch anderweitig stoppen. Um die andauernde Gefahr zu beenden, gab ein Beamter zwei Schüsse auf den Hund ab und verletzte ihn. Der Hund lief in einen Hauseingang, wo ihn der 57-jährige Hundehalter anleinen konnte.
Die Opfer des Angriffs, fünf Kinder (4,7,7,10 und 10) sowie eine Frau, wurden leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt.
Der Hund wurde schwer verletzt und mit dem Einverständnis des Halters zwischenzeitlich eingeschläfert.

PM des PP Krefeld vom 06.04.2019

Bad Brückenau (Bayern): Orientierungslos durch Drogen

Am Donnerstagabend fiel einer Streife der Polizeiinspektion Bad Brückenau ein offensichtlich orientierungslos am Busbahnhof umherirrender Mann auf. Er hatte auch schon Passanten angesprochen. Die Kontrolle des 28Jährigen brachte schnell Licht in die Sache. Er stand augenscheinlich unter dem Einfluss von Drogen. Die Durchsuchung förderte zudem rund 10 Gramm Haschisch aus der Hosentasche. Als er zur nahen Inspektion gebracht werden sollte, zeigte sich der Mann aggressiv und uneinsichtig, weswegen er nach Androhung gefesselt werden musste. Die benachrichtigte Jourstaatsanwältin erwirkte zudem einen Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung im hessischen Vogelsbergkreis. Die Kollegen aus Lauterbach unterstützten die Beamten in der Kurstadt. Die Durchsuchung verlief jedoch ergebnislos. Bei seiner Vernehmung räumte der 28Jährige ein, schon mehrfach Haschisch erworben zu haben. Gegen ihn wird jetzt eine Anzeige wegen eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz an die Staatsanwaltschaft Schweinfurt vorgelegt.

PM der PI Bad Brückenau vom 06.04.2019

Olsberg (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung endete mit Ingewahrsamnahme

Am Freitagabend (05.04.2019, 22:30h) wurde die Polizei zu einer Schlägerei mit mehreren Personen (mittleren Alters aus Hamm und Einbeck) zu einer Diskothek in der Stehestraße gerufen.
Ein Rettungswagen wurde ebenfalls eingesetzt. Nach Eintreffen der ersten Polizeibeamten am Ort wurden von diesen weitere Kräfte angefordert. Eine weitere Auseinandersetzung konnte damit unterbunden werden. Der Betreiber erteilte fünf Gästen ein Hausverbot. Zwei Gäste waren damit jedoch nicht einverstanden und folgten auch nicht dem anschließend durch die Polizei ausgesprochenem Platzverweis. Sie wurden schließlich dem Polizeigewahrsam zugeführt. Bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung wurden zwei Personen leicht verletzt.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 06.04.2019

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Alkohol und Aggression führen zu mehreren Einsätzen auf dem Frühjahrsmarkt

Die Polizei rückte am Abend des 05.04.2019 zunächst gegen 21:30 Uhr zu einer größeren Schlägerei, mit mehreren Einsatzfahrzeug auf dem Frühjahrsmarkt aus. Grund hierfür war eine gemeldete Schlägerei zwischen 8-10 Jugendlichen. Bei Eintreffen der Streifen hatte die Täter bereits die Flucht ergriffen, konnten jedoch im Nachgang ermittelt werden. Es stellte sich heraus, dass ein 17-Jähriger aus Ludwigshafen, nach einem verbalen Disput, von mehreren Jugendlichen aus Frankenthal getreten und geschlagen wurde und eine Blutende Nase sowie Lippe davontrug. Es wurden entsprechende Strafverfahren gegen die Täter eingeleitet.
Bereits vor Ort waren die Beamten diesmal auf Grund des vorangegangenen Einsatzes, als sie zu einer weiteren Schlägerei gerufen wurden, bei welcher ein 15-jähriger aus Neuleinigen auf einen ebenfalls 15-jährigen aus Beindersheim mit der Faust eingeschlagen haben und diesem so eine Platzwunde zugefügt haben soll. Der Täter ergriff bei Erkennen der Polizeibeamten sofort die Flucht, konnte aber verfolgt und im Gebüsch eines angrenzenden Supermarktes aufgefunden und festgenommen werden. Nicht genug, dass der 15-jährige mit 2,11 % Atemalkohol erheblich alkoholisiert war, beleidigte er die eingesetzten Beamten nachfolgend immer wieder aufs Übelste. Er wurde letztlich auf die Dienststelle verbracht, wobei er sich ebenfalls äußerst unrühmlich verhielt und an einen Erziehungsberechtigten übergeben. Sein Verhalten führt nun dazu, dass er sich wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten muss.

PM der PD Ludwigshafen vom 06.04.2019

Wien: Pit Bull Terrier attackiert Polizeibeamtin

Am Donnerstagabend kam es vor der Polizeiinspektion Brunnengasse zu einem Vorfall mit einem s.g. Listenhund. Eine Polizeibeamtin hatte bemerkt, wie das Tier ohne Maulkorb auf einem leeren Marktstand des Brunnenmarktes saß. Eine Frau hielt den Hund an der Leine. Als die Polizistin den Sachverhalt klären wollte, entriss sich der Hund seiner Führerin und sprang die Beamtin an. Das Tier verbiss sich im Einsatzgurt, in Folge löste sich eine Tragetasche samt Taschenlampe von dem Gurt. Die Hundeführerin konnte einen neuerlichen Angriff verhindern, indem sie das Tier nun an der kurzen Leine hatte. Bei dem Vorfall wurde die Beamtin nicht verletzt, es entstand Sachschaden an der Uniform der Beamtin und an Ausrüstungsgegenständen. Die Halterin (34) ist nicht im Besitz eines erforderlichen Sachkundenachweises und wurde mehrfach angezeigt. Der eigentliche Besitzer war zum Vorfallszeitpunkt in der nahegelegenen Polizeiinspektion. Da der Mann den Pit Bull Terrier der Frau nicht überlassen hätte dürfen, wurde auch er mehrfach nach den Bestimmungen des Wiener Tierhaltegesetzes zur Anzeige gebracht. Der Hundebesitzer ist im Besitz des Hundeführscheines.

PA der LPD Wien vom 06.04.2019

Wien: PKW-Fahrer demoliert bei Flucht vor Polizei gestohlenes Auto

Gestern früh meldete ein Aufforderer dem Polizeinotruf, dass im 20. Bezirk ein alkoholisierter Lenker unterwegs sei. In der Marchfeldstraße konnte das Fahrzeug durch die Einsatzkräfte schließlich eingeholt werden. Der Lenker ignorierte jedoch alle Anhalteversuche und flüchtete. Hierbei setzte er mehrere schwerwiegende Verkehrsdelikte (z.B. Überfahren von Kreuzungen bei Rotlicht) und verursachte einen Verkehrsunfall. Während seiner Flucht gefährdete er etliche andere KFZ-Lenker. Bei einem Anhalteversuch rammte der Lenker einen Streifenwagen, wodurch drei Polizisten verletzt wurden. Letztlich kam das schwer beschädigte Fluchtfahrzeug auf der A22 zwischen Nordbrücke und Strebersdorf zum Stillstand.
Die einschreitenden Polizeikräfte sperrten sofort alle Richtungsfahrbahnen der Auto-bahn. Da sich Lenker und Beifahrerin (beide 19, Stgb: Österreich) des Fluchtautos weigerten, das Fahrzeug zu verlassen, wurden beide Personen mit Zwangsgewalt aus dem Auto verschafft und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass das Fluchtfahrzeug kurz zuvor in Klosterneuburg gestohlen worden war, der 19-jährige Fluchtlenker ist nicht im Besitz einer entsprechenden Lenkberechtigung. Darüber hinaus befand sich im PKW ein laut Beschuldigtenangaben gestohlener Safe aus einem Hotel in Niederösterreich.
Der 19-Jährige wurde wegen schwerem Diebstahls, schwerer Sachbeschädigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, Einbruchsdiebstahl und vorsätzlicher Gemeingefährdung angezeigt, auch die Beifahrerin muss sich teilweise vor Gericht verantworten. Hinzu kommen noch etliche schwere Verwaltungsübertretungen, die im Zuge der Fluchtfahrt begangen worden waren. Das Landeskriminalamt Wien ermittelt.

PA der LPD Wien vom 06.04.2019