In den frühen Morgenstunden des Karfreitag (02.04.21) leistete ein 20-Jähriger Widerstand gegen seine Festnahme und bekam Unterstützung durch einen 19-Jährigen, der den Festgenommenen befreien wollte. Beide erwartet nun eine Anzeige.

Kurz nach 02:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Sachbeschädigung an einem Kfz in den Philipp-Körber-Weg gerufen. Als eine Zivilstreife dort eintraf, ergriff ein zunächst unbekannter Mann die Flucht. Der zivil gekleidete Beamte gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und rief dem Flüchtenden zu, dass er stehenbleiben solle. Der Beamte konnte den Mann einholen und als er ihn festnehmen wollte, schlug der 20-Jährige mehrmals mit den Fäusten zum Kopf des Beamten. Dieser konnte den Schlägen jedoch ausweichen und blieb unverletzt. Plötzlich kam jedoch ein weiterer Mann (19 Jahre) auf den Beamten zugelaufen, schlug ihn gegen den Kopf und versuchte den Festgenommenen zu befreien.

Beide Tatverdächtigen konnten schließlich festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht werden. Sie werden unter anderem wegen Wiederstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und der 19-Jährige auch wegen versuchter Gefangenenbefreiung angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 05.04.2021

Am Samstag, den 3. April 2021 wurde die Bundespolizei in Halle am späten Nachmittag durch die Landespolizei über einen randalierenden Mann auf dem Haltepunkt Zöberitz informiert: Der 37-Jährige warf mit Steinen auf Züge und schmiss einen Müllbehälter aus Beton in den Gleisbereich. Ein herannahender Intercityexpress erfasste den Gegenstand und überrollte ihn.

Hierbei kam es zu einer automatischen Notbremsung des Zuges. Glücklicherweise wurden hierbei weder Reisende verletzt, noch kam es zu Beschädigungen an dem Zug. Der Intercityexpress konnte seine Fahrt nach wenigen Minuten fortsetzen.

Sowohl Landes- als auch Bundespolizisten eilten mit Blaulicht und Martinshorn zum Ereignisort und konnten den Tatverdächtigen stellen. Da eine Personalienfeststellung vor Ort nicht möglich war und der Mann sich gegenüber den Einsatzkräften sehr aggressiv verhielt, mussten ihm die Handfesseln angelegt werden und er wurde mit zum Bundespolizeirevier auf dem Hallenser Hauptbahnhof genommen. Während der notwendigen Einsatzmaßnahmen leistete der Deutsche Widerstand, beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und äußerte zudem mehrfach rechtsradikale Parolen. Seine Gesinnung zeigte der Mann weiterhin mit einem Ohrring, den er trug und an dem sich ein Hakenkreuz befand.

Der Ohrring wurde sichergestellt. Den Mann erwartet nun gleich eine ganze Litanei an Strafanzeigen: Sachbeschädigung, Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Beleidigung sowie Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 05.04.2021

In der Nacht von Samstag auf Ostersonntag rückte ein 33-Jähriger Mann gleich zweimal in den Fokus polizeilichen Handelns. Gegen kurz vor 3 Uhr hatte er sich zunächst unberechtigt Zutritt zur Wohnung seiner Ex-Freundin in der Binger Innenstadt verschafft, um dort zu nächtigen. Die Beamten verwiesen ihn der Örtlichkeit. Etwa eine Stunde später randalierte der Mann in der Mainzer Straße. Vor Ort begrüßte der Beschuldigte die Polizisten bereits mit ausgestreckten Mittelfingern. Im weiteren Verlauf drohte er, die Beamten platt zu machen. Aufgrund seiner aggressiven Grundstimmung wurde er gefesselt und in den polizeilichen Gewahrsam eingeliefert. Während der Festnahme, spuckte der 33-Jährige einen Polizeibeamten an und versuchte diesem, eine Kopfnuss zu verpassen. Im Verlauf der Maßnahmen beleidigte er die Einsatzkräfte aufs Übelste. Glücklicherweise wurde kein Beamter verletzt. Der erst kürzlich wegen ähnlichen Verhaltensweisen aufgefallene Beschuldigte, muss sich nun wieder wegen Straftaten zum Nachteil von Polizeibeamten verantworten.

PM der PI Bingen vom 04.04.2021

Am 03.04.2021, gegen 21:40 Uhr, wurde die Polizei über einen Randalierer in der elterlichen Wohnung im Ludwigshafener Stadtteil Oppau informiert. Hier konnte der alkoholisierte und aggressive 24-jährige Sohn angetroffen werden. Dieser hatte in der Wohnung mehrere Gegenstände beschädigt und sich hierbei leicht verletzt. Diesem wurde ein Platzverweis für die elterliche Wohnung ausgesprochen und er sollte zwecks Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Da er sich im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme nicht beruhigte und plötzlich auch mit geballten Fäusten auf die eingesetzten Beamten losging, musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Hierbei versuchte er auch nach den eingesetzten Beamten zu treten und zu spucken. Des Weiteren wurden die Beamten fortwährend beleidigt. Da sich auch im Krankenhaus am Verhalten nichts änderte, wurde der Beschuldigte nach einer ärztlichen Versorgung zur Ausnüchterung über Nacht in Gewahrsam genommen. Diesen erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung, Sachbeschädigung und Beleidigung. Weder der Beschuldigte noch die eingesetzten Beamten wurden im Rahmen der Maßnahmen verletzt

PM des PP Rheinpfalz vom 04.04.2021

Weil eine junge Frau in Bingen die Wohnung ihres Freundes nicht verlassen wollte, musste in der Nacht von Donnerstag auf Karfreitag die Polizei anrücken. Die Beamten trafen auf eine völlig uneinsichtige 33-Jährige. Da diese den Anweisungen der Beamten nicht nachkam, musste sie aus der Wohnung getragen werden. Hierbei wehrte sich die Frau, indem sie mehrere Male gegen einen Polizeibeamten trat. Außerdem beleidigte sie die Einsatzkräfte während der Maßnahmen. Sie wurde schließlich dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Gegen die Dame wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Bingen vom 03.04.2021

Am späten Abend des 01.04.2021 wurde die Polizeiinspektion Haßloch über eine psychisch verwirrte Frau im Ortskern von Deidesheim informiert. Vor Ort konnten die Beamten eine 79jährige Frau aus dem Raum Wiesbaden antreffen. Diese war völlig orientierungslos und litt unter Wahnvorstellungen. Auf Grund ihres Zustandes sollte die Frau dann in eine psychiatrische Fachklinik verlegt werden. Hierbei leistete sie jedoch erheblichen körperlichen Widerstand, auf Grund ihres Alters konnten die Polizeibeamten nur bedingt Kraft anwenden. Plötzlich griff die Frau nach der Dienstwaffe eines Beamten, der versuchte sie zu fixieren. Durch die Reaktion des Beamten und die Sicherung der Waffe konnte ein vollständiger Zugriff der Frau auf die Dienstwaffe verhindert werden. Mit Hilfe eines Notarztes konnte die Frau dann sediert und in eine Fachklinik eingewiesen werden. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter und die Frau leicht verletzt.

PM der PI Haßloch vom 02.04.2021

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag konnten am 2. April 2021, gegen 00:15 Uhr zwei Graffitisprayer auf frischer Tat gestellt werden:

Sicherheitsmitarbeiter der Bahn bemerkten die Personen im Bereich der Abstellgruppe des Hauptbahnhofes Halle. Die Männer führten Rucksäcke und Taschen bei sich, schauten sich mehrfach auffällig um und begannen damit, einen abgestellten Zug zu besprühen. Die Sicherheitsmitarbeiter der Bahn informierten die Bundespolizei und im Zusammenwirken konnten die beiden Tatverdächtigen kurz darauf festgenommen werden. Die Bundespolizisten durchsuchten die beiden 38- und 42-jährigen Deutschen und stellten zwei paar Arbeitshandschuhe mit Farbanhaftungen, zwölf Farbdosen sowie mehrere Sprühköpfe sicher. In einem aufgefundenen Stoffbeutel, welcher sich unweit des Tatortes befand und in dem Auto des einen Tatverdächtigen wurden weitere Spraydosen fest- und sichergestellt. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen konnten die beiden Männer die Dienststelle wieder verlassen. Sie werden sich jeweils wegen Sachbeschädigung sowie des unerlaubten Aufenthaltes in den Gleisen verantworten müssen. Dazu können zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn wegen der Reinigung der besprühten Fläche an dem betroffenen Zug kommen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.04.2021

Mit einem Ermittlungsverfahren aufgrund Beleidigung muss ein 34-jähriger Mann aus Ludwigshafen rechnen, nachdem er am Donnerstagmittag (01.04.2021, 15:00 Uhr) Polizeibeamte beleidigte. Die Beamten waren in der Innenstadt zu Fuß unterwegs und trafen dort auf den augenscheinlich alkoholisierten Mann, der augenblicklich mit den Beleidigungen begann. Nachdem er auf einen ausgesprochenen Platzverweis nicht reagierte, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.04.2021

Am frühen Donnerstagabend wurden durch eine Polizeistreife vier junge Männer am Deutschen Eck kontrolliert, die offensichtlich gegen das Alkoholverbot in der Öffentlichkeit verstoßen hatten.

Dabei zeigten sich ein 22-jähriger Koblenzer und sein 26-jähriger Bruder gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv. Sie schubsten und schlugen eine Polizistin 2 mal ins Gesicht. Daraufhin wurden Unterstützungskräfte angefordert und der Einsatz des Tasers angedroht. Ein Beschuldigter musste kurzfristig am Boden fixiert werden. Die beiden Brüder sollten dann zur weiteren Identitätsfeststellung mit zur Wache genommen werden. Dem widersetzten sie sich aber weiterhin vehement, so dass das Elektroimpulsgerät auch eingesetzt werden musste, um den Widerstand zu brechen. Auf richterliche Anordnung wurde den beiden jungen Männern dann auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Bei dem Widerstand wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt.

PM des PP Koblenz vom 01.04.2021

Am heutigen 01.04.2021 gegen 14:30 Uhr, ist es in der Nähe des Gesundheitsamtes Altenkirchen zu einem medizinischen Notfall gekommen, infolgedessen dort ein Rettungshubschrauber aus Siegen landen musste. Hierfür wurde durch die Polizeiinspektion Altenkirchen die Landefläche für den öffentlichen Verkehr gesperrt, um eine sichere Landung des Hubschraubers zu gewährleisten. Der hilfebedürftige Patient wurde von dem vor Ort befindlichen Personal des Rettungsdienstes in den Hubschrauber verbracht. Hierbei konnten Personen festgestellt werden, welche offensichtlich versuchten die Situation, sowie den Patienten zu Foto-/Videografieren. Auch nach mehrfacher Aufforderung durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde das Filmen/Fotografieren nicht unterlassen. Aufgrund der verletzten Persönlichkeitsrechte des Patienten wurden zwei Mobiltelefone sichergestellt und erst nach Beendigung des Rettungseinsatzes und Löschung der Videos wieder ausgehändigt. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Altenkirchen vom 01.04.2021

Ein vor der Schließfachanlage im Hauptbahnhof Koblenz schlafender 38-Jähriger wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch von einer Streife der Bundespolizei festgenommen.

Gegen ihn lagen drei Haftbefehle sowie zwei anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Verstoß gegen das Asylgesetz vor.

Wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs wurde er zu einer Haftstrafe von insgesamt 83 Tagen verurteilt. In drei weiteren Fällen wurde er angeklagt, einen Außenzaun einer Einrichtung mittels eines Werkzeugs durchtrennt, einen Feuerlöscher beschädigt und ohne einen erforderlichen Fahrschein einen Zug genutzt zu haben. Der Ladung zur Hauptverhandlung ist er unentschuldigt ferngeblieben.

Nach Vorführung beim AG Koblenz und Beschlussfassung durch den Richter wurde er zur JVA Koblenz verbracht.

PM der BPOLI Trier vom 01.04.2021

Am späten Mittwochabend kam den Polizeibeamten im Rahmen der Streife in der Ortslage Dierdorf ein PKW Mercedes-Benz entgegen, der mit mehreren Personen besetzt war. Nach dem Wenden des Funkstreifenwagens und einschalten der Anhaltesignale beschleunigte der Fahrer und versuchte sich einer Kontrolle zu unterziehen. Nach mehreren Minuten der Verfolgung durch die Ortslagen Giershofen und Brückrachdorf bremste der Fahrer auf einem Feld zum Stillstand ab. Danach flüchtet er zu Fuß über das Feld weiter in Richtung des angrenzenden Waldes. Dabei durchquerte er den Holzbach. Er konnte schließlich durch die Polizeibeamten nach fußläufiger Verfolgung gestellt und gefesselt werden. Zwei weitere weibliche Insassen gaben sich nach dem Zurückkehren zum Fahrzeug im Wald zu erkennen. Der 23-jährige Fahrer gab an, dass er nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Zudem würde er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen und Betäubungsmittel im Fahrzeug mitführen. Im Fahrzeug und auf dem Fluchtweg konnten Kleinmengen an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt werden. Bei einer richterlich angeordneten Durchsuchung seiner Wohnräume konnten weitere Kleinmengen an Betäubungsmitteln aufgefunden werden. Dem Fahrer wurde in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn sind mehrere Strafverfahren eingeleitet worden. Da der Beschuldigte und die beiden weiblichen Insassinnen während der Ausgangssperre unterwegs waren, wurden zudem auch Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen des Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises Neuwied eröffnet.

PM der PI Straßenhaus vom 01.04.2021