Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach räuberischem Diebstahl und Widerstand

Sonntagabend ist es in einer Gaardener Tankstelle zu einem Diebstahl von Getränkedosen gekommen. Als der Angestellte auf den Diebstahl aufmerksam wurde, griffen ihn die beiden Tatverdächtigen an. Ein 31-Jähriger konnte wenig später festgenommen werden.
Nach Angaben des 19 Jahre alten Angestellten und einer 44 Jahre alten Kundin der Tankstelle in der Ratzeburger Straße habe eine Frau diese gegen 19:45 Uhr betreten und umgehend verschiedene Getränkedosen in eine Tasche gesteckt. Darauf angesprochen, sei sie aggressiv geworden und habe die Tankstelle verlassen, nachdem sie sich losgerissen habe. Ihr Begleiter sei dazugekommen und habe den Angestellten ebenfalls körperlich bedrängt. Schließlich seien beide mitsamt dem Diebesgut zu Fuß geflüchtet.
Alarmierte Beamte des 3. Reviers konnten aufgrund der guten Personenbeschreibung rund zehn Minuten später den 31 Jahre alten Tatverdächtigen in der Straße Zum Brook antreffen und vorläufig festnehmen. Hierbei leistete er Widerstand. Keiner der eingesetzten Polizisten wurde verletzt. Die Getränkedosen führte er noch mit sich. Er kam ins Polizeigewahrsam. Seine Begleiterin konnte bislang nicht angetroffen werden, nach ihr wird noch gefahndet.

PM der PD Kiel vom 23.03.2020

Osnabrück (Niedersachsen): Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

In der Oststraße, unweit des VFL-Stadions, ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Osnabrücker verletzt wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gab es ein Streitgespräch mit den Insassen eines älteren Ford Transits. Als sich der 16-Jährige in das geöffnete Seitenfenster lehnte oder sich daran festhielt, fuhr der Transit unvermittelt los und schleifte den Jugendlichen mit. Dieser stürzte anschließend auf die Fahrbahn und erlitt dabei schwere Verletzungen. Augenzeugen konnten das Kennzeichen des Transits ablesen, welcher sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Buersche Straße entfernte. Der Verletzte wurde in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Das flüchtige Fahrzeug wurde später in Melle angetroffen und insgesamt fünf Männer, im Alter zwischen 15 und 30 Jahren, vorläufig festgenommen. Eine Person leistete Widerstand gegen die Beamten. Allen Männern wurden die Mobiltelefone und Oberbekleidung abgenommen, sie dienen als Spurenträger. Die Polizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der Ermittlungen. Wer Zeuge des Vorfalls geworden ist und vor Ort noch nicht mit der Polizei gesprochen hat, möge sich bitte bei den Beamten unter der Rufnummer 0541/327-2315 oder -2115 melden.

PM der PI Osnabrück vom 23.03.2020

Regensburg (Bayern): Polizeibeamten am Telefon beleidigt

Am frühen Montagmorgen meldete sich ein 45-Jähriger telefonisch bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord bzgl. einer Familienstreitigkeit. Während des Gesprächs mit dem Beamten, schrie ein Begleiter des Anrufers aus dem Hintergrund ins Telefon. Hierbei forderte er den Polizeibeamten in beleidigender Weise auf, eine Streife zu entsenden. Dies geschah auch. Die Beamten konnten vor Ort ermitteln, dass die unsägliche Bemerkung von einem 21-Jährigen Regensburger ausging. Diesen erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung. Einen Einsatzgrund für die Polizei gab es an der Örtlichkeit nicht.

PM der PI Regensburg Nord vom 23.03.2020

Dillenburg (Hessen): Verfolgungsfahrt von Wetzlar nach Limeshain / 43-Jähriger wird im Polizeigewahrsam ausgenüchtert

Wetzlar und Limeshain: Am Sonntagabend (22.03.2020) lieferte sich ein 43-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Er hatte sich nach einer Trunkenheitsfahrt am Nachmittag den Ersatzschlüssel seines Opels gegriffen, war zurück zur Polizeistation in Wetzlar gefahren und von dort in Richtung Wetterau geflohen.
Gegen 15.00 Uhr stoppte eine Streife der Wetzlarer Polizei den 43-Jährigen mit seinem Opel Astra auf dem Karl-Kellner-Ring. Sein Alkoholtest brachte es auf
1,59 Promille. Zudem stellten die Ordnungshüter fest, dass der Wagen nicht zugelassen und die Kennzeichen entstempelt waren. Sie verriegelten den Wagen, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Nachdem ihm ein Arzt eine Blutprobe abgenommen hatte, durfte er die Polizeistation wieder verlassen. Um 19.40 Uhr erschien der in Hüttenberg lebende Promillefahrer auf der Wache und forderte seine Fahrzeugschlüssel zurück. Die Polizisten verweigerten die Herausgabe, was er mit der Drohung „Ich komme morgen wieder und jage euch eine Kugel in den Kopf“ quittierte und die Wache verließ.
Offensichtlich organisierte er sich den Zweitschlüssel, startete seinen Opel im Karl-Kellner-Ring und fuhr um 20.45 Uhr auf den Hof der Wetzlarer Polizeistation. Dort hupte er mehrfach und fuhr dann auf der Frankfurter Straße in Richtung A45 davon. Mehrere Funkwagenbesatzungen nahmen die Verfolgung auf.
Die Fahrt ging auf der A45 in Richtung Hanau, wo er die Anhaltezeichen der Polizisten ignorierte. An der Anschlussstelle Altenstadt (Wettteraukreis) verließ er die Autobahn, fuhr in Richtung Büdingen weiter und bog von der Bundesstraße nach Limeshain-Hainchen ab. Auf der die A45 überführenden Brücke stellten Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Langenselbold ihren Funkstreifenwagen quer, um den Hüttenberger in seinem Opel zu stoppen. Da dieser jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit auf die Sperre zufuhr, entschieden sich die beiden Polizisten den Weg freizumachen. Trotzdem kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem BMW und dem Opel des 43-Jährigen.
Die Airbags in beiden Fahrzeuge lösten aus. Die 28 und 37 Jahre alten Autobahnpolizisten zogen sich Prellungen und HWS zu, die in einer Klinik ambulant behandelt wurden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Hüttenberger erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Nach Untersuchungen im Bad Nauheimer Krankenhaus, wurde er ins Gewahrsam der Polizeistation Büdingen eingesetzt. Um 22.10 Uhr zeigte das Display des Alkoholtestes einen Wert von 1,8 Promille. Der Hüttenberger wird derzeit ausgenüchtert. Vor seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam, werden ihn die Büdinger Kollegen vernehmen und erkennungsdienstlich behandeln.
Auf ihn kommen Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen zulassungsrechtlichen Verstößen zu.

PM des PP Mittelhessen vom 23.03.2020

Innsbruck (Tirol): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt

Polizeibeamten der PI Innsbruck-Reichenau führten am 22. März 2020 gegen 13:40 Uhr Überwachungsmaßnahmen der sichtbar abgesperrten und kundgemachten Zone im Bereich des Radweges nächst der Generl-Eccher-Straße/Tiflisbrücke durch. Im Zuge dessen hielten die Beamten einen vorerst unbekannten Radfahrer an, welcher von Osten kommend in Richtung Westen fuhr. Die Person, wie sich später herausstellte handelt es sich dabei um einen 34-jährigen Mann aus Großbritannien, wurde auf seine Übertretung nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz aufmerksam gemacht und auf die entsprechende Lage und Gefahr im Land hingewiesen. Da seitens des Mannes jedoch offensichtlich keine Einsicht für die begangene Übertretung und den Ernst der Lage vorhanden war, wurde er zur Ausweisleistung aufgefordert. Der 34-Jährige zeigte sich nach wie vor unkooperativ und verweigerte konsequent die Bekanntgabe seiner Identität, weshalb er in weiterer Folge festgenommen werden musste. Da sich der Mann im weiteren Verlauf aktiv (herumschlagen) gegen die Verbringung in die Polizeiinspektion wehrte und sich der Festnahme widersetzte, musste er schließlich fixiert und ihm die Handfesseln angelegt werden. In der Polizeiinspektion konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Im Zuge einer Durchsuchung konnten bei dem Festgenommenen eine Bankomatkarte sowie Geldtasche mit einem geringen Bargeldbetrag, Sozialversicherungskarte und einer Bankomatkarte lautend auf zwei andere Personen vorgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wird nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Tirol vom 23.03.2020

Ronshausen (Hessen): Alkoholisierte Person geht auf Polizeibeamte los

Am frühen Sonntagmorgen (22.03.), wurde eine Streife der Polizei Rotenburg zu einer verwirrten vermutlich alkoholisierten Person nach Ronshausen in die Gartenstraße gerufen. Dort trafen die Beamten auf eine leicht bekleidete, stark alkoholisierte und orientierungslose Person. Im Zuge der Feststellung seiner Personalien wurde die Person aggressiver und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten los. Diese konnten den Angriff abwehren und die Person festnehmen. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene 21-jährige junge Mann aus Kassel wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Osthessen vom 23.03.2020

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kamen in das Polizeigewahrsam

Mit zwei äußerst renitenten Männern hatten es Polizeibeamte am frühen Samstagmorgen (21.03.), gegen 07:00 Uhr, zu tun.
Die beiden 19- und 20-Jährigen aus Neuss pöbelten in der Parkanlage Rosengarten „Am Obertor“ wahllos Passanten an. Als Polizisten das aggressive Duo zur Rede stellte, ging es auf die Ordnungshüter los. Beide attackierten, beleidigten und bespuckten die Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nahmen die Ordnungshüter die offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Randalierer in Gewahrsam. Mit dieser Maßnahme waren sie offenbar überhaupt nicht einverstanden und leistete erheblichen Widerstand.
Ein Bereitschaftsarzt entnahm den jungen Männern die erforderlich gewordenen Blutproben.
Sie werden sich demnächst wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 23.03.2020

Leipzig (Sachsen): Vor Polizeibeamten geflüchtet

Vor Polizeibeamten geflüchtet war Sonntagnacht der Fahrer (21, deutsch) eines weißen BMW, als er im Bereich Bayrischer Platz von Beamten der Bereitschaftspolizei kontrolliert werden sollte. Der Autofahrer flüchtete durch das Stadtgebiet. Auf der Rosa-Luxemburg-Straße stellte sich ein Funkstreifenwagen als Sperre quer. Doch der BMW-Fahrer ignorierte dies und wollte rechts vorbeifahren. Dabei streifte er das Dienstfahrzeug. Der 21-Jährige konnte gestellt werden. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol – Vortest: 0,48 Promille. Die Blutentnahme wurde angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Während die Höhe des Sachschadens am Dienstfahrzeug mit etwa 1.000 Euro angegeben wurde, beträgt der Gesamtsachschaden ungefähr 2.000 Euro. Der BMW als Tatfahrzeug wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt. Gegen den 21-Jährigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 23.03.2020

Berlin/Mitte: Verkehrsunfall mit anschließender Reanimation

Gestern Abend kam ein Autofahrer in Mitte aus mutmaßlich gesundheitlichen Gründen von der Fahrbahn ab. Kurz vor 19.30 Uhr beobachteten Zeugen wie der 56-jährige Fahrer eines Mercedes an der Kreuzung Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße trotz grüner Ampel nicht weiter in Richtung Karl-Liebknecht-Straße gefahren sein soll. Nachdem die Fahrerin hinter ihm ihn durch das Betätigen der Hupe zur Weiterfahrt bewegen wollte, soll der Mercedes langsam angerollt und mit geringer Geschwindigkeit rechts gegen ein Gehweggeländer gefahren sein. Der 56-Jährige war nicht ansprechbar, sodass eintreffende Polizeibeamte die Seitenscheibe des Fahrzeuges einschlugen, um die Zentralverriegelung zu lösen und den Fahrer aus dem Fahrzeug zu holen. Hierbei verletzte sich ein Polizeioberkommissar leicht an der Hand. Da bei dem 56-Jährigen nur ein schwacher Puls festgestellt werden konnte, leiteten die eingesetzten Polizeikräfte, unter Beisein eines zufällig anwesenden Arztes, Reanimationsmaßnahmen ein. Diese setzten hinzualarmierte Kräfte der Feuerwehr fort, bis der 56-Jährige so kreislaufstabil war, dass er in ein Krankenhaus zu stationären Behandlung gebracht wurde. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme war die Torstraße in Richtung Karl-Liebknechtstraße gesperrt. Hiervon betroffen war auch der Busverkehr der Linie 142. Die weitere Verkehrsunfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

PM (0698) des PP Berlin vom 23.03.2020

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Besuchsverbot nicht eingesehen

Wenig Einsicht in aktuelle Bestimmungen zum Schutz gegen das Coronavirus gezeigt haben am Sonntag ein 31-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau in Rhede. Das Geschehen spielte sich am späten Abend in einer städtischen Unterkunft ab: Ein Bewohner hatte die Polizei verständigt, weil ein Mitbewohner eine Unbekannte mit in das gemeinsame Zimmer gebracht hatte. Die Stadt Rhede hatte dies untersagt und zum Schutz der dort lebenden Menschen ein Besuchsverbot ausgesprochen. Die Bocholterin zeigte sich zunächst nicht bereit, sich auszuweisen und beleidigte im weiteren Verlauf die eingesetzte Beamtin. Ihr Begleiter äußerte sich zunehmend aggressiv und drohte den Beamten Schläge an.
Die Polizisten erteilten der Frau einen Platzverweis und fertigten eine Strafanzeige gegen sie wegen einer Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz und wegen Beleidigung. Den möglichen Folgen einer weiteren Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sieht sich der 31-Jährige gegenüber.

PM der KPB Borken vom 23.03.2020

Greven (Nordrhein-Westfalen): Aufruf zu einer Corona Party, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag (20.03) ging durch einen Zeugen ein Hinweis bei der Polizei in Greven ein, dass zu einer Corona Party aufgerufen worden sei. Wie aus den sozialen Medien zu entnehmen sei, solle die Party am Freitag (20.03.) gegen 21.00 Uhr stattfinden. Der Aufruf zu dieser Party fand über eine private Rufnummer statt. Die Polizei konnte schnell die Adresse zu dieser Rufnummer ausfindig machen. Es handelte sich dabei um eine Wohnung in der Halstrastraße.
Die Polizeibeamten fuhren zu dieser Adresse und trafen dort auf eine 47jährige Frau mit ihrem 25jährigen Sohn. Der junge Mann verhielt sich von Anfang an sehr aggressiv. Er hustete in Richtung der Beamten und sagte dabei, dass er sich in Quarantäne befände. Er habe Kontakt zu einem positiv getesteten Corona Patienten gehabt. Diese Angaben wurden offiziell bestätigt. Da sich die 47jährige Frau ebenfalls sehr unkooperativ verhielt, untersagten die Beamten jegliche Veranstaltungen in der Wohnung mit mehreren Personen. Darüber hinaus wurden das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt über diesen Sachverhalt informiert. Die Polizeibeamten eröffneten gegen die Frau und den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und vorsätzliche Körperverletzung.

PM der POL Steinfurt vom 23.03.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Angriff auf Zugbegleiter endet verletzungsfrei

Am Freitagnachmittag ist es in einer S-Bahn auf dem Weg von Karlsruhe-Durlach Richtung Hauptbahnhof zu einem Angriff auf einen Zugbegleiter gekommen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Der 26-jährige nigerianische Staatsangehörige befand sich gegen 15:50 Uhr in der S 38853. Hier schrie und pöbelte er scheinbar grundlos herum, bis ihn der Zugbegleiter auf sein Verhalten ansprach. Unvermittelt versetzte der 26-jährige Tatverdächtige dem Mann einen kräftigen Stoß, sodass dieser ins straucheln kam.
Der angegriffene Zugbegleiter konnte sich fangen und blieb unverletzt.
Unmittelbar verständigte er die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof. Die Beamten stellten den 26-Jährigen nach einem kurzen Fluchtversuch in der Bahnhofsunterführung fest. Auch hier verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und schrie weiter herum. Zur weiteren Klärung wurde er auf der Dienststelle polizeilich kontrolliert. Einen Grund für sein Verhalten nannte der Mann nicht.
Er beruhigte sich jedoch wieder, sodass ihn die Bundespolizisten nach Abschluss aller Maßnahmen auf freien Fuß entlassen konnten. Auf den 26-Jährigen kommt nun eine Anzeige wegen Körperverletzung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.03.2020

Würzburg, Kitzingen (Bayern): Mann bremst Regionalexpress aus

Am Samstagnachmittag (21. März) stellte sich ein Mann am Kitzinger Hauptbahnhof in die Gleise, um einen Regionalexpress aufzuhalten. Bei der Festnahme leistete er Widerstand.
Am Samstagnachmittag betrat ein 19-jähriger Mann gegen 17:30 Uhr die Gleise am Kitzinger Hauptbahnhof und stellte sich vor einen einfahrenden Regionalexpress. Da der Lokführer bereits die Geschwindigkeit wegen der Einfahrt reduziert hatte, konnte der Zug nach einer Schnellbremsung gerade noch rechtzeitig vor der Person halten. Die beiden Reisenden im Zug blieben dabei unverletzt.
Alarmierte Polizeibeamte der Landes- und Bundespolizei konnten den stark alkoholisierten somalischen Staatsangehörigen von den Gleisen holen und festnehmen. Dabei leistete er Widerstand, spuckte nach den Beamten und beleidigte diese aufs Übelste. Auf der Dienststelle der Bundespolizei in Würzburg folgte eine Blutentnahme und ein freiwilliger Atemalkoholtest, der einen Wert von rund 1,4 Promille erbrachte.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

PM der BPOLI Würzburg vom 23.03.2020

Goslar (Niedersachsen): Ruhestörung, Beleidigung

Am Samstag, gegen 21.15 Uhr, kam es in der Mühlenstraße zu einer Beleidigung gegen Polizeibeamte. Nach einer gemeldeten Ruhestörung musste der uneinsichtige und alkoholisierte 24-jährige Goslarer in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat der Mann mehrfach gegen den Streifenwagen und musste gefesselt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 23.03.2020

Kirchardt-Berwangen (Baden-Württemberg): Nach Polizeibeamten getreten

Eine einfache Ruhestörung könnte für eine 33-Jährige teuer werden. Am Samstagabend wurde die Polizei wegen der Ruhestörung in Berwangen alarmiert. Als die Beamten vor Ort die Personalien der offensichtlich für den Krach verantwortlichen Frau aufnahm, wollte diese einfach weggehen, was natürlich unterbunden wurde. Zuerst wehrte sie sich gegen die Maßnahme, dann beleidigte sie die Polizisten und trat nach ihnen. Dass bei einem Atemalkoholtest ein Wert von fast zwei Promille herauskam, ließ die Polizei nicht als Entschuldigung gelten. Die 33-Jährige muss nun mit Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

Untersteinbach (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizisten

Am Nachmittag des Freitags der vergangenen Woche, weigerte sich ein Bewohner eines Pflegeheimes, sich in eine Psychiatrie einliefern zu lassen. Der Mann verhielt sich gegenüber seinem Pflegepersonal aggressiv, weswegen die Polizei verständigt wurde. Der 60-Jährige weigerte sich mitzukommen und bedrohte die anwesenden Polizisten. Die Lage eskalierte aufgrund des aggressiven Verhaltens des Mannes und es kam zu einer Rangelei, in welcher dieser sich der Bewohner an seiner Hand verletzte. Er riss sich los und verbarrikadierte sich in seinem Zimmer. Weil sich die eingesetzten Polizisten nicht sicher sein konnten, dass der 60-Jährige keine Waffen im Zimmer hat, wurde das Spezialeinsatzkommando verständigt. Gegen 19 Uhr wurde er ohne Widerstand durch das SEK aus seinem Zimmer geholt und zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend konnte er in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert werden. Bei dem Einsatz erlitten drei Beamte leichte Verletzungen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener droht im Wiesbadener Hauptbahnhof mit „Corona“

Im Hauptbahnhof Wiesbaden hat ein 29-jähriger wohnsitzloser Mann Beamten der Bundespolizei mit der Ansteckung mit dem Corona-Virus gedroht.
Die Beamten hatten den Mann kurz vor Mitternacht schlafend in einer abgestellten S-Bahn angetroffen. Als sie ihn weckten und aufforderten den Zug zu verlassen war dieser nicht sonderlich erfreut und fing sofort an die Beamten auf das Übelste zu beileidigen. Da die Beleidigungen wenig Wirkung zeigten, wechselte der Mann seine Strategie und drohte mit dem Corona-Virus. Er wiederholte mehrfach das er ansteckend sei und sie ihn besser in Ruhe lassen sollten. Als die Beamten auch hierauf nicht in gewünschter Art und Weise reagierten, fing er an nach ihnen zu schlagen und zu treten. Erst als ihm letztlich Handfesseln angelegt wurden, beruhigte sich die Situation. In der Wache wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt. Nachdem seine Personalien festgestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet war, dufte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

PM der BPOLI Frankfurt vom 23.03.2020

Duisburg- Mittelmeiderich (Nordrhein-Westfalen): Frau randaliert und tritt gegen Autos

Aus Langeweile, wie sie sagt, hat am Sonntagabend (22. März, gegen 18 Uhr) eine 32-Jährige auf der Heinrich-Bongers-Straße randaliert. Sie trat und schlug schreiend gegen eine Hauseingangstür sowie mehrere geparkte Autos. Dabei verletzte sie sich an den Händen. Zeugen riefen die Polizei. Die alkoholisierte Frau beleidigte die eingesetzten Beamten, ging auf sie los und trat einem Polizisten vor das Schienbein. Die Polizisten brachten die Frau zu Boden und legten ihr Handschellen an. Dabei zog sie sich weitere Verletzungen zu und kam zur Behandlung und Blutprobenentnahme ins Krankenhaus. Von da aus ging es zur Gemütsberuhigung direkt ins Gewahrsam. Die Frau muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen Widerstandes und der Sachbeschädigungen auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 23.03.2020

Flughafen München (Bayern): Wer ist Franzi? -Bundespolizisten am Münchner Flughafen nehmen 36-jährigen Randalierer fest

Die Vorfahrtszone im Terminal 2 am Samstagnachmittag (21. März). Ein 36-Jähriger drosch auf einen Audi A6 ein und schrie lauthals vor sich hin. Das einzig zu verstehende Wort war ein vermutlicher Frauenname: „Franzi“. Das rief Bundespolizisten auf den Plan. Von den Beamten angesprochen, entlud sich die Aggression des Schreihalses auf die Beamten. Nachdem der Rumäne sich nicht beruhigen ließ, bedurfte es schließlich mehrerer Polizisten und Handschellen, ihn zur Raison zu bringen. Abschließend musste er Beamte der bayerischen Landespolizei auf deren Dienststelle begleiten.
Ein 40-jähriger Bundespolizist traute seinen Augen kaum, als er aus dem Fenster der Wache im Terminal 2 sah. Der Beamte hatte zuvor vom davorliegenden Parkplatz lautes Geschrei gehört. Jetzt sah er einen Mitte dreißigjährigen Mann, wie dieser außer Rand und Band auf das Dach und die Windschutzscheibe eines schwarzen Audi A6 einschlug. Zusammen mit einem Kollegen am Parkplatz angekommen und den Mann angesprochen, musste der 40-jährige Polizist unmittelbar einen Faustschlag ins Gesicht einstecken. Erst unter Mithilfe von weiteren Beamten sowie Handschellen und Fußfesseln gelang es schließlich, den Aggressor auf den Boden und unter Kontrolle zu bringen. Während der ganzen Zeit schrie der 36-Jährige nur ein Wort, den Namen „Franzi“. Was seine Aktion mit dem Namen zu tun hat und warum ihn der oder die Trägerin dieses Namens dermaßen erzürnt beziehungsweise was das alles mit dem Auto zu tun hat, wollte der Rumäne den Polizisten gegenüber nicht preisgeben.
Nachdem die Bundespolizisten den Aggressor unter Kontrolle hatten, riefen sie ihre Kollegen der bayerischen Polizei. Diese sind für die strafrechtliche Bearbeitung der offensichtlich vorliegenden Straftaten wie Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung – zumindest die Frontscheibe des Ingolstädter Automodells war geborsten – zuständig und nahmen den Festgenommenen erst einmal mit zur Wache.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.03.2020

Norderstedt (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter durch Hundebiss verletzt

Freitagnachmittag (20.03.2020) erlitt ein Polizeibeamter eine Handverletzung bei dem Versuch einen Hund einzufangen.
Ein Passant hatte kurz nach 16 Uhr einen freilaufenden Hund im Bereich Glashütter Damm, Ecke Jägerlauf, gemeldet.
Ein Beamter der Polizeistation Norderstedt-Ost nahm sich der Sache an. Beim Versuch den Vierbeiner anzulocken, biss dem 54-Jährigen der einem Fox-Terrier ähnelnde Hund in die Hand.
Anschließend lief das Tier davon.
Es handelte sich um ein überwiegend helles Tier mit brauner Einfärbung. Das Fell war kurz und leicht struppig. Der Hund trug ein Halsband mit Marke.
Der verletzte Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.
Das Polizeirevier Norderstedt bittet den Hundehalter, sich zu melden und sucht zudem mögliche Zeugen.
Hinweise nehmen die Beamten unter 040 52806-0 entgegen.

PM der PD Bad Segeberg vom 23.03.2020

Furth i.W. (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte auf dem Festplatz

Am Freitagnachmittag stellte eine Polizeistreife auf dem Festplatz in Furth im Wald eine 10-köpfige Gruppe junger Leute fest. Aufgrund des städtischen Konsumverbotes von Alkohol in der Öffentlichkeit sollte diese Menschenansammlung aufgelöst werden. Ein polizeibekannter 22-jähriger Further, der der Drogenszene zuzurechnen ist, zeigte sich sofort äußerst provokant und befolgte den polizeilichen Platzverweis nicht. Außerdem spuckte und hustete er demonstrativ in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und machte sich über sie lustig. Bei der nun folgenden Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand. Zudem griffen zwei weitere Beteiligte die Beamten an und versuchten, die Maßnahme zu verhindern. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften konnten die Angreifer schließlich festgenommen und die Ansammlung aufgelöst werden. Dabei beleidigten die Aggressoren die Beamten mit nicht druckreifen Aussprüchen. Am Ende landeten sie in der Arrestzelle. Aufgrund der hohen sozialen Verwerflichkeit des Verhaltens der Beschuldigten bestimmte die Staatsanwaltschaft Regensburg, dass das Strafverfahren gemäß der Konzeption des Polizeipräsidiums Oberpfalz zur beschleunigten Bearbeitung von Angriffen auf Polizeibeamte geführt wird. Die Täter müssen deshalb zeitnah mit einer Antwort der Justiz auf ihr Tun rechnen. Gerade in der aktuellen Situation, die ein Höchstmaß an Kooperation und Verständnis für polizeiliche und staatliche Maßnahmen erfordert, sind solche Angriffe auf Polizeibeamte besonders zu verurteilen.

PM der PI Furth im Wald vom 23.03.2020

Potsdam (Brandenburg): Auseinandersetzung

Am Samstagnachmittag wurde die Polizei zum Ernst-Busch-Platz gerufen, da dort ein unbekleideter Mann Leute angreifen soll. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der 30-jährige Tatverdächtige, der zu diesem Zeitpunkt keine Oberbekleidung trug, den 41-jährigen Geschädigten aus bislang unklarer Ursache geschubst, hierbei jedoch nicht verletzt, habe. Da der Tatverdächtige augenscheinlich unter gesundheitlichen Problemen litt, wurde er in eine Fachklinik gebracht. Da er sich jedoch gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er hierfür fixiert werden.
Dem alkoholisierten Geschädigten wurde indes wegen seines Verhaltens ein Platzverweis ausgesprochen, dem er jedoch zunächst nicht nachkam und sich den Beamten gegenüber aggressiv und laut verhielt. Er wurde daraufhin fixiert und zum Funkwagen gebracht. Hier jedoch beruhigte er sich und zeigte sich einsichtig, so dass er nun dem Platzverwies auch nachkam.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

Niedergörsdorf (Brandenburg): Nach Platzverweis folgt Gewahrsam

Gestern Abend ist die Polizei zu einem häuslichen Streit in Niedergörsdorf gerufen worden. Dort kam es zu verbalen Aggressionen zwischen einer Mutter und ihrem 43-jährigen Sohn. Da sich der Sohn in der Wohnung der Mutter aufhielt, wurde ihm für diese ein Platzverweis erteilt. Zunächst zeigte sich der 43-Jährige einsichtig. Dieser Eindruck täuschte aber, da die Kollegen kurz darauf wieder zu diesem Einsatzort gerufen wurden, da sich der Sohn wiederum zu der Wohnung begeben hatte. Dem Tatverdächtigen wurden die polizeilichen Maßnahmen angekündigt, die eintreten, sollte er sich nicht an den Platzverweis halten. Da mit einer Entspannung der Situation nicht zu rechnen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Tatverdächtige vehement im Streifenwagen und bespuckte die Polizisten. Gegen den Mann, der einen Alkoholwert von 3,2 Promille hatte, wird nun wegen des Vorwurfs des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

Höxter (Nordrhein-Westfalen): Betrunken auf dem Fahrrad in den Gegenverkehr

Ein Fahrradfahrer, der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, fiel am Freitag, 20. März, gegen 13.30 Uhr an der Weserbrücke bei Höxter und im Bereich Brückfeld auf. Mehrfach fuhr er mit seinem Fahrrad in den Gegenverkehr, so dass andere Verkehrsteilnehmer ausweichen mussten. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den 47-jährigen Radfahrer kontrollieren wollten, reagierte er aggressiv, versuchte zunächst zu flüchten und setzte sich gegen die Polizeibeamten zur Wehr. Daher wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, unter anderem erwarten ihn Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Höxter weitere Zeugen, die den Mann auf dem Fahrrad beobachtet haben. Hinweise bitte an die Telefon-Nummer 05271/962-0.

PM der KPB Höxter vom 23.03.2020

Gießen (Hessen): Aggressiver Flaschensammler geht auf Bundespolizisten los

Ein 29-Jähriger aus Grünberg ging letzten Samstagnachmittag (21.3.) auf Streifenbeamte vom Bundespolizeirevier Gießen los. Der Polizeibekannte hielt sich, trotz eines bestehenden Hausverbotes, im Bahnhof Gießen auf, um Leergut zu sammeln.
Als er sich der Aufforderung der Beamten, den Bahnhof zu verlassen, widersetzte, wurde er plötzlich aggressiv und ging sofort auf einen Bundespolizisten los. Er versuchte den Uniformträger mit Faustschlägen zu attackieren.
Die Ordnungshüter konnten den Angriff allerdings abwehren. Der 29-Jährige wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Verletzt wurde niemand. Nach einem erneuten Platzverweis musste der Mann den Bahnhof dann schlussendlich verlassen. Ein Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 23.03.2020

Cottbus (Brandenburg): Platzverweis nicht nachgekommen

Polizeibeamte mussten am Samstagnachmittag in der Gelsenkirchener Straße einen Platzverweis gegen einen 44-jährigen, bereits polizeilich bekannten Mann aus Sachsendorf aussprechen. Er weigerte sich, diesem nachzukommen und zeigte stattdessen den Hitlergruß. Der mit 2,97 Promille Alkoholisierte versuchte, Widerstand gegen die Beamten zu leisten. Er wurde in Gewahrsam genommen. Eine beweissichernde Blutprobe wurde veranlasst.

PM der PD Brandenburg Süd vom 23.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Nachbarschaftsstreit endet für 36-Jährigen im Polizeigewahrsam – Drei Beamte durch Widerstandshandlungen leicht verletzt

45128 E.- Südviertel: Am Freitag, 20. März, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei wegen eines Streits unter Nachbarn in ein Mehrfamilienhaus an der Goethestraße gerufen. Ursache des Streits war laute Musik aus der Wohnung eines 32-Jährigen, über die sich die Nachbarn bei dem 32-Jährigen beschweren wollten.
Als die Nachbarn, zwei Männer im Alter von 32 und 62 Jahren, vor der Tür des 32-Jährigen standen, kam es zum Handgemenge zwischen ihnen und dem 32-jährigen Wohnungsinhaber und einem 36-jährigen Besucher des 32-Jährigen. Die alarmierte Polizei trennte die Streitenden voneinander und versuchte die Situation zu beruhigen. Schon dabei zeigte sich der 36-jährige Besucher unkooperativ und war verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Als er zum Sachverhalt befragt werden sollte, schlug er einen Polizisten, leistete Widerstand und versuchte weiter die Polizisten zu schlagen. Auch der 32-jährige Mieter leistete Widerstand und versuchte die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Die Beamten setzten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand des 32-Jährigen zu brechen. Dieser beruhigte sich daraufhin auch und ließ von den Beamten ab. Der 36-Jährige griff die Polizisten dagegen weiterhin an. Auch hier setzen die Polizisten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand zu brechen und den 36-Jährigen fesseln zu können. Der 36-Jährige sowie drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der 36-Jährige musste außerdem mit zur Polizeiwache, wo ein Alkoholtest positiv ausfiel und er eine Blutprobe abgeben musste. Auch hier verhielt er sich weiterhin aggressiv, sodass er zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht wurde.

PM der POL Essen vom 23.03.2020

Böblingen (Baden-Württemberg): 19-jähriger Mercedes-Fahrer in Schlangenlinien unterwegs

Nach dem Hinweis eines Zeugen, der am Montag gegen 02.30 Uhr einen Mercedes auf der Bundesstraße 464 von Holzgerlingen in Richtung Böblingen beobachtete, der in Schlangenlinien unterwegs war, konnte der Fahrer des BMW in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen kontrolliert werden. Der 19-jährige Fahrer, der gemeinsam mit zwei weiteren 19 und 25 Jahre alten Mitfahrern unterwegs war, musste zunächst einen Atemalkoholtest durchführen. Dieser erbrachte ein positives Ergebnis, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besitzt. Während der gesamten Maßnahme verhielt sich der 19-Jährige den Polizisten gegenüber provokant und uneinsichtig. Als er zum Streifenwagen gebracht werden sollte, versuchte er die Flucht zu ergreifen und riss sich mehrmals aus den Griffen der Beamten los. Schließlich konnte er am Streifenwagen fixiert werden, dem jungen Mann wurden Handschließen angelegt und die polizeilichen Maßnahmen konnten ohne weiter Zwischenfälle beendet werden. Er wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Der 25 Jahre alte Mitfahrer, bei dem es sich um den Halter des Mercedes handelt, muss außerdem mit einer Anzeige wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 23.03.2020

Kassel, Baunatal (Hessen): Flucht von zwei mutmaßlichen Drogendealern mit gestohlenen Kennzeichen endet mit Unfall und zwei verletzten Polizisten

Zwei Männer im Alter von 34 und 35 Jahren versuchten am gestrigen Sonntagnachmittag in Baunatal mit einem Renault vor einer Kontrolle der Polizei zu flüchten. Bei ihrer rücksichtslosen Fahrt streifte der Peugeotfahrer zunächst einen Streifenwagen und krachte anschließend in die Fahrertür eines hinzugeeilten Zivilwagens. Die beiden Polizisten in dem Zivilfahrzeug erlitten dabei leichte Verletzungen. Nachdem die Flüchtigen gestoppt werden konnten, fanden die Polizeibeamten in ihrem Wagen eine Tasche mit rund 230 Gramm Marihuana. Darüber hinaus waren an dem Peugeot gestohlene Kennzeichen angebracht. Die beiden Tatverdächtigen mit albanischer Staatsangehörigkeit müssen sich nun neben Körperverletzung, Urkundenfälschung und Kennzeichendiebstahls auch wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Der 34-jährige wohnsitzlose Fahrer wird am heutigen Montag einem Haftrichter vorgeführt.
Wie die aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West berichten, wollten sie den Peugeot gegen 16 Uhr in der Elgershäuser Straße anhalten. Bei Erblicken des Streifenwagens versuchte der Wagen zu flüchten und streifte den Funkwagen der Polizisten. Nachdem der Peugeot anschließend in den hinzugeeilten Zivilwagen gekracht war, konnten die Polizisten die beiden alkoholisierten Männer festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer 1,8 Promille intus hatte, weshalb er sich auf der Dienststelle einer Blutprobe unterziehen musste. Die Polizeibeamten leiteten gegen ihn zusätzlich ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Auch der 35-jährige Beifahrer stand mit 2,4 Promille deutlich unter Alkoholeinfluss, so das Ergebnis eines Tests. Wie sich dann herausstellte, waren die an dem Peugeot angebrachten Kennzeichen erst am Sonntagnachmittag in Baunatal gestohlen worden, ohne dass der Besitzer den Diebstahl an seinem geparkten Seat bis dahin bemerkt hatte. Den Sachschaden an den beiden Polizeiwagen beziffern die Polizisten auf rund 6.000 Euro. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer dauern an und werden von den Kriminalbeamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo geführt.

PM des PP Nordhessen vom 23.03.2020

Wien: Mehrere Festnahmen nach Widerständen gegen die Staatsgewalt

Vorfallszeit: 22.03.2020
Vorfallsort: Wien-Wieden, Meidling, Favoriten
Am 22.03.2020 kam es in Wien zu drei Amtshandlungen, bei denen Tatverdächtige gewaltsam gegen Polizisten vorgingen und aufgrund ihres Verhaltens festgenommen wurden:
• Um 18:35 Uhr bemerkte die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Taubstummengasse auf der Favoritenstraße einen Mann, der auf eine Frau (41) einschlug. Der 55-Jährige wurde festgenommen, attackierte dabei aber einen Beamten mit dem Ellbogen im Kopfbereich. Anschließend ließ er sich fallen, wodurch auch der Polizist zu Sturz kam und sich eine Knieverletzung zuzog. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft.
• Um 20:35 Uhr wurde ein 28-jähriger Pole in der Arndtstraße mit seinem Pkw angehalten, wobei sich der Verdacht einer Alkoholisierung ergab. Im Zuge der Überstellung auf die Polizeiinspektion Hufelandgasse verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, löste schließlich während seiner Mitfahrt im Streifenwagen den Sicherheitsgurt und ging auf die Beamten los. Schließlich konnte der Tatverdächtige überwältigt und festgenommen werden. Der anschließend durchgeführte Alkomattest ergab einen Messwert von 1,56 Promille, weshalb dem 28-Jährigen der Führerschein abgenommen wurde. Weiters wurde bei ihm eine geringe Menge Suchtgift vorgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, wegen Übertretung des Suchtmittelgesetztes sowie des „Covid-19“-Maßnahmengesetztes zur Anzeige gebracht und befindet sich in Haft.
• Beamte der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse wurden um 21:50 Uhr wegen eines lautstarken Streits in eine Wohnung in der Triester Straße beordert. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme konnten 280 Gramm Cannabis und ein Karton mit Marihuana-Schnitt vorgefunden und sichergestellt werden. Die beiden anwesenden Tatverdächtigen, (35 bzw. 40 Jahre alt, beide türkische Staatsbürger), versuchten sich mit Schlägen und Tritten mehrmals der Amtshandlung zu entziehen. Beide mutmaßlichen Täter konnten schließlich festgenommen werden

Presseaussendung der LPD Wien vom 23.03.2020, 13:15 Uhr

Das LAFP NRW hat einen Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Hamm aus zwingenden dienstlichen Gründen vorläufig des Dienstes enthoben.
Aufgrund von mehreren bekannt gewordenen Sachverhalten, die den dringenden Verdacht von Dienstpflichtverletzungen begründen, bestehen erhebliche Zweifel an der Eignung zur Ausübung des Polizeiberufs des betreffenden Polizeibeamten.
Darüber hinaus wurde im Zusammenhang mit einem der Sachverhalte ein Strafverfahren bei der Staatsanwaltschaft Dortmund wegen des Verdachtes der Volksverhetzung eingeleitet.
Das laufende Disziplinarverfahren wird beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW (LAFP NRW) als höhere Disziplinarbehörde geführt. Auf der Grundlage des Landesdisziplinargesetzes ist das LAFP NRW höhere dienstvorgesetzte Stelle und führt die Aufsicht über die 47 Kreispolizeibehörden des Landes NRW in Disziplinarangelegenheiten.
„Wer rassistische, fremden- oder ausländerfeindliche Auffassungen vertritt oder sich zu eigen macht, hat in einer bürgerorientierten und konsequent der Demokratie und dem Rechtsstaat verpflichteten Polizei keinen Platz. Jede Polizeibeamtin und jeder Polizeibeamte ist per Eid verpflichtet, jederzeit für die Grundwerte unserer Verfassung zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes einzutreten. Daran darf es nie einen Zweifel geben“, erklärt der Direktor des LAFP NRW Michael Frücht.

Extremismus gleich welcher Form, Fremdenfeindlichkeit sowie Diskriminierungen werden in keiner Weise geduldet. Polizistinnen und Polizisten müssen über jeden Verdacht erhaben sein, extremistische Ideologien, fremdenfeindliche und diskriminierende Anschauungen zu vertreten oder zu dulden. Zuwiderhandlungen werden konsequent verfolgt und geahndet. Daher wird das Disziplinarverfahren gegen den Hammer Polizeibeamten mit dem Ziel der Entlassung betrieben.
Wir bitten um Verständnis, dass zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten der betroffenen Person sowie aufgrund der aktuell laufenden straf- und displinarrechtlichen Ermittlungen keine weiteren Auskünfte möglich sind.

PM der POL NRW/ Landesamt LAFP vom 23.03.2020

Vorfallszeit: 21.03.2020, 03:10 Uhr, 18:10 Uhr bzw. 21:20 Uhr
Vorfallsort: Wien-Neubau, Wien-Meidling bzw. Wien-Alsergrung
Sachverhalt:
21.03.2020, 18:10 Uhr, Bahnhof Meidling:
Eine 40-jährige Rumänin bespuckte einen 17- und einen 18-Jährigen am Bahnhof Meidling und behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Festnahmeanordnung erteilt und die festgenommen. Nach erfolgter Testung in einem Krankenhaus wurde die 40-Jährige in eine Justizanstalt überstellt.
21.03.2020, 21:20 Uhr, U-Bahn-Station Währinger-Straße:
Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in einer U-Bahn-Station Währinger Straße. Ein 48-jähriger Pole behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein und spuckte einem 26-Jährigen ins Gesicht. Der 26-Jährige wehrte sich mit einem Schlag ins Gesicht des Tatverdächtigen. Die Angaben des mutmaßlichen Täters bezüglich einer Corona-Erkrankung erschienen unglaubwürdig. Nach erfolgter Testung wurde er auf freiem Fuß angezeigt.
21.03.2020, 03:10 Uhr, U-Bahn-Station Währinger-Straße:
Beamte der Polizeiinspektion Stiftgasse wurden wegen eines befürchteten Unfalls in einer Wohnung alarmiert, ein Mann dürfte beim Video-Chatten zusammengebrochen sein. Weil auch eine Covid-19-Erkrankung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde ein besonders ausgerüstetes Kompetenzteam der Bereitschaftseinheit hinzugezogen. Nach Wohnungsöffnung durch die Berufsfeuerwehr Wien fanden die Beamten einen stark alkoholisierten 28-Jährigen vor, der behauptete, am Corona-Virus erkrankt zu sein. Die Angaben schienen nicht glaubwürdig und bei den Einsatzkräften entstand der Eindruck, dass es sich um einen „Scherz“ handeln könnte. Die zuständige Gesundheitsbehörde (MA15) wurde zwecks möglicher weiterer Maßnahmen in Kenntnis gesetzt.
Appell an die Öffentlichkeit:
Die Wiener Polizei weist die Bevölkerung eindringlich darauf hin, dass jegliches Vortäuschen oder das wissentlich falsche Behaupten einer ansteckenden Krankheit strafbar ist und strafrechtliche Anzeigen nach sich zieht. Gerade in fordernden Zeiten ist es umso wichtiger, das eigene Handeln diesbezüglich zu überdenken und ein dem Ernst der Lage entsprechendes Verantwortungsbewusstsein an den Tag zu legen.

PA der LPD Wien vom 22.03.2020

Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern): Trunkenheitsfahrt führt zum Auffinden diverser Waffen Polizei durchsucht Grundstück in Dobin am See

Am Abend des 21.03.2020 wurden die Beamten des Polizeireviers Sternberg nach Dobin am See, Ortsteil Liessow (LK Ludwigslust-Parchim) gerufen.
Einsatzanlass war der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Ein 38-jähriger deutscher Tatverdächtiger soll mit seinem Fahrzeug zwischenzeitlich auf sein Grundstück gefahren sein und sich nunmehr dort aufhalten. Die Streifenwagenbesatzung traf bei ihrem Eintreffen einen sichtlich alkoholisierten und unkooperativen Mann an, welcher einen Atemalkoholtest verweigerte und den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auftrat. Diese forderten zur Durchsetzung der Maßnahmen Verstärkung an. Bevor diese eintraf, verschloss der Tatverdächtige sein Grundstück. Er wollte sein Hoftor darüber hinaus mittels eines Schweißgerätes verschweißen, welches er aus dem Haus holte. Die Beamten untersagten ihm dies und der Beschuldigte drohte nunmehr, aus dem Haus seine Schrotflinte zu holen und diese auf die Polizisten abzufeuern. Die Ehefrau des Beschuldigten und ein durch diese hinzugerufener Freund konnten den Mann so weit beschwichtigen, dass er mit den Beamten ins Krankenhaus und anschließend ins Polizeihauptrevier Schwerin gebracht wurde, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden sollte. Auch hierbei widersetzte sich der Beschuldigte der Maßnahme, so dass diese unter Zwang durchgeführt werden musste. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt wurde eingeleitet und der Führerschein des polizeibekannten Mannes sichergestellt. Der mit den Ermittlungen beauftragte Kriminaldauerdienst Ludwigslust durchsuchte gemeinsam mit Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes, sowie einem Diensthundführer mit Sprengstoffsuchhund das Haus nach den Waffen, deren Anwendung der Tatverdächtige angedroht hatte. Es konnten hierbei zahlreiche Waffen aufgefunden werden. Es handelt sich meist um Schreckschusswaffen, Luft- bzw.
Federdruckwaffen, sowie um mehrere Messer. Die Prüfung eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ist nunmehr Gegenstand eines gesonderten Verfahrens.

PM des PP Rostock vom 22.03.2020

Weiden (Bayern): Betrunkene Pkw-Fahrerin

Am 21.03.2020 gegen 0:45 Uhr wurde der PI Weiden i.d.OPf. ein Pkw im Stadtgebiet Weiden i.d.OPf. mitgeteilt, aus dessen Fenster Böller auf die Straße geworfen wurden und so ein geparkter Pkw beschädigt wurde. Die eingesetzte Streife konnte die stark alkoholisierte 35-jährige Pkw-Fahrerin antreffen. Diese wollte sich zunächst, durch wegfahren, der Kontrolle entziehen. Der freiwillige Alkoholtest ergab einen Wert von 1,03 mg/l. Die Fahrerin war nicht mit der angeordneten Blutentnahme einverstanden, was sie die eingesetzten Beamten auch lautstark mitteilte. Sie erwartet neben der Anzeige gegen das Sprengstoffgesetz und Trunkenheit im Verkehr, auch eine Anzeige wegen Beleidung gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

PM der PI Weiden vom 22.03.2020

Goslar (Niedersachsen): Randalierende Person

Am Samstag, 21.03.20, gegen 17.00 Uhr, betrat ein alkoholisierter, 30-jähriger Mann aus Goslar, ein Geschäft in der Gutenbergstraße, 38640 Goslar. Hier ging er andere Kunden verbal und körperlich an, beleidigte die Mitarbeiter und bespuckte den Geschäftsinhaber. Der Mann erhielt zunächst einen Platzverweis durch die eingesetzten Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Gegen 21.00 Uhr kam es in der Mühlenstraße, 38642 Goslar zu einem erneuten polizeilichen Einsatz mit dem jungen Mann aus Goslar. Nachbarn beschwerten sich über ruhestörenden Lärm. Der Verursacher verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten derart aggressiv und unkooperativ, dass er dem hiesigen Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

PM der PI Goslar vom 22.03.2020

Ludwigshafen-Rheingönheim (Rheinland-Pfalöz): Erst beschädigte Fahrzeuge, dann Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am frühen Samstagnachmittag beschädigte ein 49 Jahre alter Mann aus Ludwigshafen in der Hauptstraße zwei Fahrzeuge, in dem er die Kennzeichen und einen Außenspiegel abriss und anschließend die Örtlichkeit verließ. Während zwei Polizeibeamte den Sachverhalt aufnahmen, kehrte der Beschuldigte in den Tatortbereich zurück und riss an dem in einiger Entfernung abgestellten Streifenwagen ebenfalls die Kennzeichen ab. Daraufhin wurde der aggressive und alkoholisierte Beschuldigte durch die eingesetzten Polizeikräfte gefesselt. Im Rahmen der weiteren Sachverhaltsaufnahme trat der Beschuldigte unvermittelt einem Beamten gegen das Bein. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und nach Entnahme einer Blutprobe wurde dieser dem Gewahrsam zugeführt.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.03.2020

Schwandorf (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt

Zu einem Unterstützungseinsatz wurde Freitagmittag eine Polizeistreife in die Klosterstraße gerufen. Eine volltrunkene 40-jährige Frau mit ukrainischen Wurzeln verweigerte laut Notarzt eine dringend erforderliche medizinische Behandlung. Nur unter gutem Zureden war die Frau schließlich dazu zu bewegen, in den Krankenwagen einzusteigen. Hierbei beleidigte sie dann noch die Einsatzkräfte.

PM der PI Schwandorf vom 22.03.2020

Göttingen (Niedersachsen): Reisenden Intensivtäter festgenommen

Ein volltrunkener (2,44 Promille) Intensivtäter rastete gestern Nachmittag in einem Intercity Express von Karlsruhe nach Kiel aus. Der 27-Jährige bepöbelte Reisende und schlug dem Zugbegleiter (61) ins Gesicht.
Reisende halfen dem Geschädigten und konnten den Schläger überwältigen und festhalten. In Göttingen holten Bundespolizisten den Randalierer zwangsweise aus dem Zug.
Da der 27-Jährige sich sehr aggressiv verhielt, kam er zunächst in Unterbindungsgewahrsam, um weitere Fremdgefährdung auszuschließen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte er gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
Der wohnsitzlose Mann ist in Greiz geboren und gilt als reisender Intensivtäter.
Insgesamt stehen 97 Straftaten in seinem Strafregister. Er wurde bereits als Kind straffällig und saß mehrfach in Haft. Am Mittwoch ist er aus einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe entlassen worden.

PM der BPOLI Hannover vom 22.03.2020

Kufstein (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 21.03.2020, gegen 23.10 Uhr verursachten mehrere Jugendliche in Kufstein eine Lärmerregung, wobei sich der 15-jährige amtsbekannte suchtmittelbeeinträchtigte Österreicher gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten sofort äußerst aggressiv und beleidigend verhielt, den Streifenwagen beschädigte und sich der ausgesprochenen Festnahme aktiv widersetzte, welche unter Verwendung des Pfeffersprays, Anwendung von Körperkraft und anlegen der Handschellen durchgesetzt wurde.
Der Jugendliche sowie ein Polizist wurde leicht verletzt.
Der Jugendliche wird auf Anordnung der StA nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt werden.

PA der PI Kufstein/LPD Tirol vom 22.03.2020

Berlin/Neukölln: Polizeibeamter bei Fahrzeugkontrolle verletzt

In der vergangenen Nacht zog sich ein Polizeibeamter in Neukölln, bei dem Versuch einen Fahrzeugführer zu überprüfen, leichte Verletzungen zu. Kurz vor 23 Uhr soll ein Polizeischüler außer Dienst an der Kreuzung Alarichstraße/Konradinstraße einen VW-Fahrer mit stark gerötete Augen beobachtet haben. Der angehende Polizist vermutete, dass der Fahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss steht, verständigte die Polizei und verfolgte bis zum Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen den VW mit seinem Fahrzeug. An einer roten Ampel an der Silbersteinstraße/Karl-Marx-Straße/Lahnstraße habe sich ein Gruppenwagen der 35. Einsatzhundertschaft vor den VW gesetzt und zwei Beamte stiegen aus, um das Fahrzeug zu kontrollieren. In dem Moment, als die Beamten auf das Fahrzeug zugingen, soll der VW-Fahrer zurückgesetzt und dann vorwärts in Richtung der Polizisten beschleunigt haben. Der Einsatzbeamte soll noch versucht haben, mit einem Sprung zu Seite auszuweichen, konnte jedoch ein Überrollen seines Fußes nicht verhindern. In Folge sei der Beamte auf die Fahrbahn gestürzt und habe sich Schürfwunden sowie eine Prellung am Arm zugezogen. Der Fahrer des VW sei dann über die Naumburger Straße in Richtung Bundesautobahn 100 geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte brachten den verletzten Beamten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Er konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. Die Ermittlungen zum Fahrer des VW-Passat dauern an.

PM (0687) des PP Berlin vom 22.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizei muss zu Corona-Einsätzen ausrücken – Unbelehrbare feiern und missachten Sicherheitsregeln

45134 E.-Rellinghausen: Die Polizei wurde am Samstag, 21.03.2020, gegen 10.46 Uhr zu einem Baumarkt auf der Frankenstraße in Rellinghausen gerufen. Der Baumarkt hatte die maximale Besucherzahl, die gleichzeitig in den Markt eingelassen wird, aus Sicherheitsgründen (Corona) beschränkt. Ein 63-jähriger Kunde geriet deshalb mit einer 26-jährigen Mitarbeiterin in Streit.
Der Mann wollte sich trotz der Sicherheitsmaßnahmen Zutritt verschaffen und verletzte die junge Frau, indem er sie zu Boden stieß. Die Mitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen an der Hand und am Knie. Erst weitere Mitarbeiter des Baumarktes konnten den uneinsichtigen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren. Ein weiterer gravierender Verstoß gegen die erlassene Allgemeinverfügung der Stadt Essen führte ebenfalls zu einer Strafanzeige. Am frühen Samstagmorgen (01.40 Uhr) wurde die Polizei darüber informiert, dass sich Personen in einer Gaststätte auf der Langenbeckstraße befinden und weitere Personen über einen Nebeneingang in die Gaststätte gelangen würden. Als die Polizeibeamten an der Gaststätte eintrafen, konnten sie mehrere Stimmen und lautes Gelächter aus dem Inneren der Gaststätte vernehmen. Die Fenster waren abgehangen. Licht war dennoch wahrzunehmen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung der Polizeibeamten wurde die Türe einen Spalt geöffnet. Ein 54-Jähriger erklärte den Beamten, dass man hier eine private Geburtstagsparty feiere und die Polizei sich verziehen solle. Der Mann sagte, dass es ihm Scheiß egal sei, was die Beamten sagen würden. Das 48-jährige weibliche Geburtstagskind zeigte sich einsichtiger. Durch die Polizeibeamten wurde die Party beendet. Die beiden Verantwortlichen erwartet jetzt eine Strafanzeige.
Diese schlechten Beispiele zeigen, dass einige Dummköpfe den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Mit ihrem Egoismus und ihrer Uneinsichtigkeit gefährden sie nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern die Gesundheit aller Bürger dieser Stadt. Deshalb noch einmal der Appel der Polizei:
„Zeigen Sie Solidarität und Verantwortungsgefühl! Vermeiden Sie leichtfertige und nicht notwendige soziale Kontakte! Denn nur dadurch wird die Verbreitung des Virus verlangsamt“.

PM der POL Essen vom 22.03.2020

Rotenburg (Niedersachsen): Nach häuslicher Gewalt – Polizei nimmt streitendes Ehepaar in Gewahrsam

Bei einem Einsatz nach häuslicher Gewalt in einer Wohnung am Upaltenweg hat die Rotenburger Polizei am Samstagabend eine 41-jährige Frau und ihren 45-jährigen Ehemann in Gewahrsam genommen. Die Beamten waren gegen 23 Uhr von einer Angehörigen um Hilfe gerufen worden, weil der Streit zwischen den Eheleuten zu eskalieren drohte. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich die beiden Streitenden im eigenen Badezimmer verschanzt. Hinter der verschlossenen Tür wurde jedoch laut weitergestritten. Trotz Aufforderung öffnete das Ehepaar nicht. Nachdem sich die Polizei Zutritt ins Bad verschafft hatte, griff die 41-Jährige eine Beamtin an und verletzte sie mit einem Tritt am Knie. Mehreren Beamten gelang es schließlich, die aggressive Frau unter Kontrolle zu bringen.
Dann stürmte ihr Ehemann aus dem Bad und griff die Polizisten an. Auch er konnte überwältigt werden. Sowohl die Ehefrau als auch ihr Ehemann standen deutlich unter Alkoholeinwirkung. Bei beiden wurde auf der Polizeiwache ein Atemalkoholwert von mehr als 2 Promille ermittelt. Sie blieben über Nacht im Polizeigewahrsam und müssen sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 22.03.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Schlägerei

Am Samstag gegen 18:30 Uhr wurde in der Ravensburger Südstadt eine Auseinandersetzung mehrerer Personen gemeldet. Da die Angaben des Anrufers schwierig nachzuvollziehen waren, wurden mehrere Örtlichkeiten durch insgesamt sechs Streifenwagenbesatzungen überprüft. Die Beamten stellten letztlich fest, dass eine lautstarke Feier in einem Wohnheim in der Robert-Bosch-Straße in einer Streitigkeit endete. Die Situation war aufgeheizt und wurde durch die Polizei geschlichtet. Die Beamten kontrollierten die streitenden Parteien und sprachen Platzverweise gegen mehrere Besucher aus. Ein deutlich alkoholisierter 20-jähriger aus Ravensburg, der sich nicht an den Platzverweis hielt, musste letztlich in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab über 1,7 Promille, weshalb ein Arzt zur Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit hinzugezogen wurde.
Der Bereitschaftsrichter ordnete den Gewahrsam über die Nacht in der Ausnüchterungszelle an. Später kamen drei alkoholisierte Begleiter des 21-jährigen zum Polizeirevier und wollten ihren Kumpan abholen. Sie mussten von mehreren Beamten dazu gebracht werden, das Revier wieder zu verlassen.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

Ostrach (Baden-Württemberg): Ruhestörung endet mit Aufnahme in die Psychiatrie

Mehrere Beamte des Polizeireviers Bad Saulgau und eine Streife der Polizeihundeführerstaffel wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 22:30 Uhr nach Ostrach zu einer bereits einschlägig bekannten Person wegen einer Ruhestörung gerufen. Vor Ort sollte der 21-jährige Mann einer Kontrolle unterzogen werden. Sofort ging er mit aggressivem Tonfall und schreiend auf die Beamten zu. Auch spuckte er in deren Richtung und versuchte einen Polizeibeamten zu treten. Der Mann wurde überwältigt und mit Hilfe eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er nach der Untersuchung in die psychiatrische Abteilung aufgenommen. Auch wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der Angreifer gelangt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

Saarlouis (Saarland): Ladendieb setzt sich gewaltsam zur Wehr

Am Samstag, den 21.03.20 gegen 09:20 Uhr, wurde der Polizeiinspektion in Saarlouis ein gewalttätiger Ladendieb gemeldet.
Der 32-jährige polizeibekannte und wohnsitzlose Tatverdächtige entwendete in einem Supermarkt im Saarlouiser Stadtteil Roden diverse Lebensmittel. Als er auf seiner Flucht vom Sicherheitsdienst an den Armen ergriffen wurde, setzte sich der nicht unerheblich alkoholisierte Dieb mit Gewalt gegen diesen zur Wehr. Der 36-jährige Sicherheitsbedienstete aus Saarlouis blieb unverletzt. Der Ladendieb zeigte sich weiterhin aggressiv und musste anschließend von den Polizeibeamten fixiert werden. Ihm wurde auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen und er verblieb anschließend bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Den Dieb erwartet eine Strafanzeige wegen räuberischem Diebstahl.

PM der PI Saarlouis vom 22.03.2020

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte durch 14-Jährigen

Durch Beamte der Pst Neu Wulmstorf wurde am 21.03.2020, gegen 12:30 Uhr, ein 14-jähriger Hamburger alkoholisiert in der Bahnhofstraße angetroffen, für den zudem ein Betretungsverbot für die Gemeinde Neu Wulmstorf besteht. Nachdem er zur Polizeiwache verbracht worden war, um ihn dort seiner Mutter zu übergeben, griff er die Polizeibeamten an und verletzte einen von ihnen leicht. Da er im Anschluss nicht mehr zu bändigen war, ordnete eine Bereitschaftsrichterin nach Absprache mit dem Jugendamt des Landkreises Harburg die Ingewahrsamnahme des Jugendlichen für einige Stunden an. Nach einer gewissen Zeit hatte sich der junge Mann insoweit beruhigt, dass er an seiner Wohnanschrift in die Obhut seiner Mutter entlassen werden konnte.

PM der PI Harburg vom 22.03.2020

Gera (Thüringen): Widerstand nach Hausfriedensbruch

Ein barfüßiger 33-jähriger Mann betrat am Freitag um 07:20 Uhr die Gera-Arcaden. Als er daraufhin vom Sicherheitsdienst mehrfach auf einen Verstoß gegen die Hygienebestimmungen hingewiesen wurde, woraufhin er uneinsichtig reagierte, sollte er das Objekt verlassen. Da er dieser Aufforderung wiederholt nicht nachkam, erfolgte ein Hausverbot mit einem Verweis aus den Arcaden. Bei der Durchsetzung kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der letztlich die Polizei hinzugezogen wurde. Gegenüber der Polizei wies der betrunkene Mann, der 1,16 Promille hatte, aggressive Stimmungsschwankungen auf, sodass es schließlich auch zur Widerstandshandlung gegenüber der Polizei kam. Darauf folgte eine Gewahrsamnahme des Mannes, der im Nachgang, aufgrund eines in anderer Sache erlassenen Haftbefehls, in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

PM der LPI Gera vom 22.03.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 20.03.2020 gegen 12:00 Uhr wurde durch die hiesige Polizeidienststelle das Ordnungsamt bei der Durchsetzung der Allgemeinverfügung unterstützt. Etwa zwei Stunden später konnte festgestellt werden, dass drei der Betrunkenen lediglich ihren Platz gewechselt hatten und dabei Passanten anpöbelten. Nach Erteilung eines Platzverweises spuckte die amtsbekannte Störerin zielgerichtet auf die eingesetzten Beamten. Eine Beamtin wurde davon getroffen. Ein weiterer Spuckversuch wurde durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden. Die Person musste in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurde ein Kollege leicht verletzt.

PM der PI Pirmasens vom 22.03.2020

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Spuckender Randalierer landet in Zelle

Ein polizeibekannter 36-jähriger Mann aus Vreden hatte am Freitagnachmittag auf dem Gelände eines Supermarktes an der Straße „Up de Hacke“
Passanten um Geld angebettelt. Die, die ihm kein Geld gaben, bespuckte er. Der alkoholisierte Mann kam einem Platzverweis der eingesetzten Beamten nicht nach, sondern beleidigte sie und versuchte, auch sie zu bespucken. Nach Auskunft von Zeugen war er in der letzten Woche bereits mehrfach mit gleichem Vorgehen vor Supermärkten aufgefallen. Die Beamten leiteten Strafverfahren ein, brachten den Mann zur Wache und sperrten ihn eine Zelle. Dabei kam es zu weiteren Beleidigungen, Spuckversuchen und Widerstandshandlungen.

PM der KPB Borken vom 22.03.2020

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Samstag, 21.03.2020, 13:00 Uhr
Durch eine Zeugin wurde mitgeteilt, dass eine männliche Person unberechtigt Grundstücke betritt und an den Häusern klingelt. In der Folge konnte der 37-jährige Mann durch die eintreffenden Beamten festgestellt werden. Da sich dieser nicht ausweisen konnte, sollte er zur Identitätsprüfung in die Polizeiinspektion Potsdam verbracht werden. Hierbei leistete der lybische Staatsangehörige Widerstand gegen die Polizeibeamten, wobei sich ein 47-jähriger Polizist leicht verletzte und anschließend nicht mehr dienstfähig war. In der Folge wurde der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz vorläufig festgenommen, ehe er nach Durchführung einer Beschuldigtenvernehmung durch die Staatsanwaltschaft entlassen wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 22.03.2020

Halle (Sachsen-Anhalt): Trunkenheit im Verkehr/ Beleidigung / Widerstand

Im Bereich der Leipziger Chaussee, Höhe Europachaussee kontrollierten Polizeibeamte am 20.03.2020 gegen 22:48 Uhr einen PKW. Der 28-jährige Fahrzeugführer war alkoholisiert und hatte bei einem Atemalkoholtest fast 2 Promille. Er und der Beifahrer (26) beleidigten die Polizeibeamten und beide Männer versuchten sich den Maßnahmen zu widersetzen. Der Führerschein des 28-Jährigen wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe abgenommen. Es wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle vom 22.03.2020

Kaufbeuren (Bayern): Frau schlägt Passantin und beleidigt anschließend Polizeibeamte

Samstagmittag wurde die Polizei zu einer Körperverletzung gerufen. Eine 35-jährige Frau schrie zunächst in einer Bankfiliale herum. Anschließend ging sie zu einer nahen Bushaltestelle und schlug grundlos auf eine 78-jährige Frau ein. Die mutmaßliche Täterin konnte anschließend in einem Linienbus festgestellt werden. Dort beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten. Die Frau wurde zunächst zur Polizeiwache verbracht und anschließend in einem Krankenhaus untergebracht. Sie ist amtsbekannt und war erheblich alkoholisiert. Das Opfer wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.03.2020

Wien: Aggressiver Mann bedroht und bespuckt Polizisten

Beamte der Polizeiinspektion Am Schöpfwerk wurden wegen eines Streits zu einer Wohnung in der Hetzendorfer Straße gerufen. Im Zuge der Amtshandlung wurde der 57-jährige Tatverdächtige (Stbg.: Österreich) aggressiv und versuchte mehrmals, auf die Beamten einzuschlagen. Weiters bespuckte er die Polizisten und versuchte einen Beamten zu beißen. Auch als er festgenommen wurde, mäßigte sich der Tatverdächtige nicht und bedrohte die Exekutivbediensteten mit dem Umbringen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angezeigt und befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 22.03.2020

„Grundsätzlich zufrieden“, ist die Antwort aus allen Bereichen des Polizeipräsidiums Mainz, wenn nach der Einhaltung der am Freitag verkündeten verschärften Regelungen gefragt wird.

Das Dienstgebiet des PP Mainz, zu dem die Polizeiinspektionen in Kirn, Bad Kreuznach, Bingen, Alzey mit Wörrstadt, Worms, Ingelheim, Oppenheim und der Stadt Mainz, sowie die Polizeiautobahnstationen Heidesheim und Gau-Bickelheim gehören, umfasst ca. 2.500 Quadratkilometer und beherbergt über 800.000 Menschen. Über 1.500 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten gewährleisten die öffentliche Sicherheit. Zurzeit geschieht dies in engster Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden. Gemeinsame Aufgabe ist es, die Regelungen der Allgemeinverfügungen der Behörden zur Reduzierung der sozialen Kontakte, sinnvoll und zielgerichtet, zu überwachen.

Nachdem am letzten Mittwoch, 18.03.2020, in der Bevölkerung die ersten Maßnahmen noch nicht umgesetzt worden sind und sich in großen Gruppen auf öffentlichen Wegen und Plätzen getroffen wurde, bestreifte die Polizei ab donnerstags den öffentlichen Raum und wies per Lautsprecherdurchsagen auf diese Regelungen hin.
Da dies nicht die gewünschte Verhaltensänderung in der Bevölkerung zeigte, verkündete die Landesregierung am Freitagnachmittag die Verschärfung der Maßnahmen, mit deutlich weitreichenderen Einschränkungen.

Die Polizei überwachte auch diese konsequent und konnte bereits ab Samstagmorgen eine Verhaltensänderung bei vielen Menschen erkennen. An Supermärkten bildeten sich lange Schlangen, weil die Menschen Abstand zueinander hielten. Konflikte hielten sich, bis auf wenige Streitereien in Grenzen. Bis Sonntagmorgen wurden für den gesamten Bereich des PP Mainz nur zwei Ruhestörungen wegen Feierns im Freien und vier Auflösungen von Kleingruppen (unter 10 Personen) gemeldet. Die Polizei ist hier jeweils für die Ordnungsbehörden tätig geworden. Im öffentlichen Raum bewegten sich ansonsten fast nur Einzelpersonen oder Paare.
Ein herausragender Fall ereignete sich auf der L422 bei Heidesheim. Dort wurde in der Nacht auf Sonntag, im Waldbereich, ein stark alkoholisierter (2,5
Promille) Fußgänger angetroffen. Wegen seiner dunklen Kleidung war er kaum zu erkennen. Zur Verhinderung eines Unfalls wurde er aus dem Gefahrenbereich gebracht. Hierzu mussten sowohl er, als auch die Einsatzkräfte Schutzmasken und Handschuhe anlegen. Die Kosten hierzu wird der Verantwortliche tragen. Viel gravierender ist jedoch der Verbrauch der Schutzausstattung, die zurzeit stark rationiert ist.

Allgemein bemerkt das Polizeipräsidium Mainz einen starken Rückgang bei Verkehrsunfällen. Hier kann im Vergleich zum letzten Jahr ein Rückgang von mehr als einem Drittel festgestellt werden. Statistisch lässt sich dies noch nicht konkretisieren, da auch andere Faktoren, wie z.B. Wetter und Urlaub (Fastnacht war letztes Jahr später) hineinwirken könnten.

Bei sonstigen Einsatzanlässen ist ebenfalls ein leichter Rückgang von ca. 10 % zu verspüren. Dies lässt sich aber sehr einfach an dem reduzierten öffentlichen Leben festmachen. Auch hier kann noch nicht konkretisiert werden.

Erste Meldungen aus den Dienststellen, wonach es zu mehr Streitigkeiten in engen sozialen Beziehungen (Familien, Paare) kommen soll, gibt es bereits auch. Ob hier ein Trend erkennbar ist, lässt sich jedoch noch nicht sagen.

Die Polizei appelliert jedoch grundsätzlich an alle Menschen die gerade jetzt auf engem Raum viel Zeit miteinander verbringen: „Verschaffen Sie sich Freiräume, jeder für sich, wechseln Sie sich in der Kinderbetreuung ab, gehen sie auch einmal alleine vor die Tür, frische Luft hilft auch dabei Stress abzubauen und einen Lagerkoller zu vermeiden. Achten sie dabei selbstverständlich auf Abstand zu ihren Mitmenschen!“

Kontaktieren Sie uns, wir sind auch in dieser Zeit „Ihre Polizei“!

PM des PP Mainz vom 22.03.2020

Stadt und Polizei haben am Freitag, 20.03.2020, im Rahmen einer Pressekonferenz den eindringlichen Appell bekräftigt, Menschenansammlungen zur Minimierung der Ansteckungsgefahr im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu meiden. Seit diesem Wochenende wurde seitens der Stadt eine Allgemeinverfügung erlassen, die Menschenansammlungen über 4 Personen verbietet.

Einsatzkräfte des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund und der Polizei haben am Samstag, 21.03.2020, bis in die heutigen Morgenstunden die Einhaltung dieses Ansammlungsverbots überwacht und kontrolliert.

Ein erstes Fazit der Polizei fällt durchaus positiv aus – die Appelle von Stadt und Polizei scheinen nachhaltig gewirkt zu haben und wirken weiterhin:

Trotz des guten Wetters am gestrigen Tag zählte die Polizei im Rahmen ihrer Kontrollen nur wenige Ansammlungen im öffentlichen Bereich. In den allermeisten Fällen konnten die Personengruppen durch Ansprache aufgelöst werden, die polizeilichen und städtischen Einsatzkräfte stießen größtenteils auf Verständnis und Betroffenheit.

Die Durchsetzung von Ansammlungsverboten in Dortmund gehört nicht unbedingt zum Alltag in der Polizeiarbeit und so kommentierte der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange diesen ersten Tag nach der behördlichen Verfügung so: „Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Dortmunderinnen und Dortmundern für ihre Besonnenheit im Umgang mit den hohen Infektionsrisiken. Für uns war nicht absehbar, wie die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Ausnahmesituation umgehen werden. Es scheint sich jedoch abzuzeichnen: Die Dortmunder haben verstanden, dass die Situation ernst ist und reagieren besonnen!“

Nur wenige Menschen zeigten sich gestern uneinsichtig, die Polizei erstattete in lediglich drei besonders hartnäckigen Fällen Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Gregor Lange betont: „Selbstverständlich werden unsere polizeilichen Einsatzkräfte weiterhin die Einhaltung des Ansammlungsverbotes kontrollieren.
Auch der Polizei kommt eine Schlüsselrolle in dieser Ausnahmesituation zu, wenn es darum geht, Infektionsrisiken zu senken, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu gewährleisten und vor allen Dingen den Kranken und Schwachen in unserer Gesellschaft beizustehen.“

In diesem Zusammenhang lobt der Polizeipräsident den Einsatz seiner Polizistinnen und Polizisten: „Mein Dank gilt auch den Polizeibeamtinnen und -beamten, die trotz der Risiken und teilweise auch persönlicher Betroffenheit mit viel Engagement und Souveränität ihren Dienst für den Bürger leisten. Unsere Einsatzkräfte haben in den allermeisten Fällen Probleme kommunikativ lösen können. Das zeigt, wie groß das Vertrauen in die Polizei ist und macht zuversichtlich!“

Die Kontrollen bezüglich der Einhaltung des Ansammlungsverbotes werden fortgesetzt.

+++bitte unterbrechen Sie die Infektionskette+++

„Wir bleiben für Sie da! Bitte bleiben Sie zuhause!“

PM der POL Dortmund vom 22.03.2020

Am 20.03.2020, um 07:09 Uhr, wurde In den Bellen in Lingenfeld ein Kind im Schlafanzug und Gummistiefel gemeldet, welches alleine unterwegs war. Das Kind konnte Vornamen und Alter nennen und so anhand des Einwohnermeldesystems die Eltern ermittelt werden. An der Wohnanschrift konnte sie ihrer Oma übergeben werden. Diese hatte noch geschlafen und das Fehlen der 3jährigen noch gar nicht bemerkt. Die 3jährige gab gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten an, dass sie die Wohnungstür öffnete und zu ihrem Kindergarten laufen wollte. In Zukunft bleibt die Wohnungstür verschlossen, um alleinige Entdeckungstouren zu verhindern.

PM der PI Germersheim vom 22.03.2020

Weilheim (Bayern): Prügelei zweier Männer endet in Polizeigewahrsam

Am Abend des 20.03.2020 wurde der Polizeiinspektion Weilheim eine heftige Prügelei zweier Männer in der Geistbühelstraße mitgeteilt. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, hatte sich einer der beiden Männer bereits entfernt. Die zweite Person, ein 18-jähriger Weilheimer, konnte vor Ort auf offener Straße mit leichten Verletzungen angetroffen werden. Bei der folgenden Identitätsfeststellung trat er mehrfach gegen die eingesetzten Beamten. Diese wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der stark alkoholisierte Mann verbrachte anschließend seine Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Weilheim. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Weilheim vom 21.03.2020

Biberach (Baden-Württemberg): Streit eskaliert völlig – Verletzungen zog sich ein 27-Jähriger am Freitagnachmittag zu, nachdem ein Streit im Trinkermilieu eskalierte.

Gegen 16:40 Uhr befand sich die sechsköpfige Gruppe im Bereich des Marktplatzes. Dort sprachen alle dem Alkohol zu. Aus unbekanntem Grund gerieten eine 40-jährige Frau und ihr 27-jähriger Kontrahent aneinander. Die Frau wurde von dem Mann zu Boden gestoßen. Daraufhin kam ein 29-Jähriger aus der Gruppe der Frau zu Hilfe. Dabei übertrieb er es aber. Er schlug den Hals einer Flasche ab und ging auf den 27-Jährigen los. Dieser wehrte sich. Er erlitt dabei Schnittverletzungen an Hand und Stirn. Verletzt flüchtete er in die Innenstadt.
Das Polizeirevier Biberach war schnell mit drei Streifenbesatzungen vor Ort. Die Beamten nahmen den Sachverhalt auf und fahndeten nach dem Verletzten. Sie trafen ihn in der Innenstadt an. Zur Versorgung seiner Wunden kam er in eine Klinik.
Der 29-jährige Angreifer dagegen landete in der Zelle. Er war auch den Polizisten gegenüber sehr aggressiv und störte den Einsatz massiv. Er brachte es auf über 2,8 Promille. Die Dame, welche wohl zur Eskalation des Streits maßgeblich beigetragen hatte, war ebenfalls nicht mehr nüchtern. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab über 1,7 Promille. Das Polizeirevier Biberach ermittelt nun wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Ulm vom 21.03.2020

Geislingen (Baden-Württemberg): Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Ein betrunkener Mann erhielt am Freitag, gegen 18.30 Uhr, zunächst einen Platzverweis durch die Polizei. Diesem kam er auch widerwillig nach. Kurze Zeit darauf wurde in der Stuttgarter Straße eine Person gemeldet, die herumschreien und gegen Fensterscheiben schlagen soll. Bei der Personenkontrolle wurde der 37-jährige immer aggressiver. Er verweigerte die Personalien. Den Anweisungen leistete er nicht Folge. Auch die Androhung eines Gewahrsams erbrachte keine Einsicht. Der Mann musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei leistete er massiven Widerstand. Auf der Fahrt zum Polizeirevier urinierte er in den Streifenwagen. Anschließend hatte er in der Zelle Gelegenheit seinen Stresslevel herunterzufahren. Die Beamten wurden nicht verletzt.

PM des PP Ulm vom 21.03.2020

Salzgitter (Niedersachsen): Ruhestörung endet in Gewahrsamszelle

Zeit: Samstag, 21.03.2020, 01:10 Uhr.
Ort: 38228 Salzgitter, Holbeinweg. Hergang: Nachdem es an einer Wohnanschrift in Fredenberg mehrfach zu Beschwerden über eine Ruhestörung gekommen war und die wiederholten Appelle der eingesetzten Polizeibeamten, sich leiser zu verhalten, offenbar ungehört geblieben waren, sollte ein besonders uneinsichtiger Partygast, ein 25-jähriger Salzgitteraner, einen Platzverweis erhalten. Anstatt dem Platzverweis Folge zu leisten, bäumte sich der junge Mann gegenüber den Polizeibeamten auf und begann, diese verbal zu provozieren. Der Mann sollte daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Ein 23-jähriger Bruder des Mannes versuchte nun, die Ingewahrsamnahme zu verhindern, indem er begann, eine agierende Polizeibeamtin von seinem Bruder wegzuzerren. Dies konnte durch unterstützend eingreifende Polizeibeamte unterbunden werden. Letztlich wurde der 25-jährige Mann dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Gegen seinen jüngeren Bruder wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet. Im Rahmen des Gerangels wurde außerdem ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt.

PM (auszugsweise) der POL Salzgitter vom 21.03.2020

Zürich (Schweiz): Coronavirus: Bevölkerung hält sich gut an die erlassenen Vorgaben

In der Nacht vom Freitag, 20. März 2020, zum Samstag, 21. März 2020, rückten die Patrouillen der Stadtpolizei Zürich mehrere Male im Zusammenhang mit Meldungen zu den neuen Massnahmen des Bundes- und des Stadtrates aus. Mehrheitlich konnte festgestellt werden, dass sich die Bevölkerung an die Regelungen gehalten hat. Vereinzelt mussten Personenkontrollen durchgeführt und Wegweisungen ausgesprochen werden.
Im Verlauf der ganzen Nacht gingen mehrere Dutzend Meldungen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich ein, dass sich verschiedene Personen in Gruppen nicht an die neuen Anordnungen des Bundes- oder des Stadtrates halten würden. Sämtlichen Hinweisen gingen Patrouillen der Stadtpolizei nach und konnten in fast allen Fällen feststellen, dass sich die Personen bereits von den Örtlichkeiten entfernt hatten oder aber die Anzahl von fünf Personen nicht überschritten und die Abstände einhielten.
Beim GZ Heuried im Kreis 3 jedoch trafen die Einsatzkräfte der Stadtpolizei auf eine Gruppierung von rund 20 Personen, welche die Polizistinnen und Polizisten beschimpften und dann flüchteten. Nachdem sich die Patrouille zurückzog, kamen die Personen wieder zurück und mussten schlussendlich durch mehrere Streifenwagenbesatzungen kontrolliert und von der Örtlichkeit weggewiesen werden.
Kurz vor 2 Uhr meldeten Anwohner, dass rund 15 Personen verbotenerweise in die gesperrte Bäckeranlage im Kreis 4 eindringen würden. Die ausgerückten Patrouillen trafen schlussendlich auf 20 Personen, führten Personenkontrollen durch und verfügten Wegweisungen.
Nicht immer ist es jedoch so, wie es auf den ersten Blick scheint. Kurz nach 8 Uhr am Samstagmorgen ging eine Meldung über maskierte Personen in einem Hörgerätegeschäft an der Tramstrasse im Kreis 11 ein. Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich dabei um Arbeiter handelte, die unter Einhaltung des Abstandes und mit entsprechenden Schutzmasken ausgestattet mit dem Umbau des Geschäftes beschäftigt waren.

PM der Stapo Schweiz vom 21.03.2020

Freiburg (Baden-Württemberg): Polizeipräsidium Freiburg: Maßnahmen der Polizei in Zusammenhang mit Zusammenkünften von Personengruppen in der Öffentlichkeit (Stand 21.03.2020)

Ab Samstag, 21.03.2020, 0 Uhr, traten in Baden-Württemberg aktualisierte Regelungen in Kraft, die der Bekämpfung der Corona-Pandemie dienen sollen. Bereits in den Tagen zuvor waren die Polizeireviere in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach, Waldshut und in der Stadt Freiburg mit zahlreichen Einsätzen beschäftigt, bei denen es um mögliche Verstöße gegen die aktuelle Rechtslage ging.
Seit Freitagnachmittag, 20.03.2020, bis kurz nach Mitternacht, zählte das Führungs- und Lagezentrum der Polizei in Freiburg um die 50 Einsatzanlässe in diesem Bereich. Mehrheitlich ging es dabei um Personengruppen, die sich zum gemeinsamen Spiel oder zum Feiern getroffen hatten. Oft kamen die Hinweise an die Polizei von beunruhigten Bürgerinnen und Bürgern. Die eingesetzten Polizeibeamten haben die Menschen, die angetroffen wurden, auf die besonderen Gefahren ihres Verhaltens aufmerksam gemacht und sie über die Empfehlungen zur Minimierung des Infektionsrisikos informiert. Ab 0 Uhr trat die neue Rechtslage in Kraft, die von der Polizei vor Ort angewendet wurde. Während die allermeisten Personen, mit denen die Polizei Kontakt hatte, Einsicht und Verständnis zeigten, gab es nur sehr wenige konfliktbehaftete Situationen. In einem Fall, der sich gegen 1.30 Uhr in der Freiburger Auwaldstraße zutrug, mussten polizeiliche Maßnahmen mit Zwang durchgesetzt werden. Fünf Männer Anfang 20, die sich an einem Auto zum Feiern versammelt hatten, verhielten sich sehr aggressiv. Ein junger Mann, der sich nicht ausweisen wollte, setzte sich auch körperlich zur Wehr. Ein anderer brachte seinen Unmut zum Ausdruck, indem er eine Polizeibeamtin provokant anhustete. Gegen die beteiligten Personen werden entsprechende Verfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. In der Gesamtbetrachtung war dieses Vorkommnis jedoch eine absolute Ausnahme. In der Regel konnten die Einsätze kommunikativ bewältigt werden.
In der Nacht nahmen die Hinweise auf Ruhestörungen ab. Das Polizeipräsidium Freiburg hat die sichtbare Polizeipräsenz an diesem Samstag im gesamten Zuständigkeitsbereich deutlich verstärkt. Die Beamtinnen und Beamten sind zu Fuß, mit dem Fahrzeug und auch mit Polizeipferden unterwegs. Sie beobachten und bewerten, wie die Bevölkerung mit den neuen erlassenen Regeln umgeht und werden auf die Einhaltung der Rechtslage achten. Sie werden im Gespräch mit den Menschen die noch vorhandenen Unsicherheiten aufgreifen und sie informieren.
Offensichtliche Verstöße und das Nichtbefolgen von Anordnungen kann dabei, wenn eine andere Lösung nicht zum Erfolg führt, in Straf- und Bußgeldverfahren münden.
Die Kommunikationskanäle des Polizeipräsidiums Freiburg in den sozialen Medien (Facebook und Twitter) werden in dieser besonderen Situation auch am Wochenende aktiv betreut. Tagsüber wird das Social Media Team dort Nachrichten und Kommentare beantworten.

PM des PP Freiburg vom 21.3.2020

Horb (Baden-Württemberg): Polizeibeamter bei Widerstandshandlungen verletzt

Dienstunfähig verletzt wurde am Freitag ein Polizeibeamter in Horb bei der Kontrolle eines offenbar psychisch auffälligen 67-Jährigen. Über Notruf meldete kurz nach 16 Uhr ein Zeuge, dass er von einem Mann aus einem Auto heraus beleidigt und mit einem Holzknüppel bedroht wurde. Da sich der 39-Jährige davon aber nicht beeindrucken ließ und sein Handy hervorholte, flüchtete der VW-Fahrer. Das gesuchte Fahrzeug konnte etwa zwei Stunden später beim Schützenhaus Betra durch eine Streifenwagenbesatzung festgestellt werden. Der 67-Jährige wurde im Pkw sitzend angetroffen. Dieser zeigte sich sofort verbal aggressiv, beleidigte fortwährend die Beamten und drohte den griffbereit neben ihm liegenden Holzknüppel einzusetzen. Der Aufforderung sich auszuweisen kam er nicht nach, weshalb er nach mehrfacher Androhung gegen seinen Willen aus dem Auto verbracht wurde. Wegen seines aggressiven Verhaltens sollten ihm die Handschließen angelegt werden. Da er sich dagegen aber so massiv wehrte, fiel er auf einem Beamten liegend zu Boden. Ehe der Mann geschlossen werden konnte, zog sich der Polizist beim Gerangel eine stark blutende Ellbogenwunde, Prellungen und eine Schürfwunde zu. Seine Verletzungen mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Pforzheim vom 21.03.2020

Erfurt-Drosselberg (Thüringen): Drogenfund und Widerstand

Nach einem Bürgerhinweis konnten Beamte des Inspektionsdienstes Süd am Freitagmorgen einen Jugendlichen auf dem Drosselberg stellen, der zwei Fahrräder mit sich führte, deren Herkunft er nicht glaubhaft erklären konnte. Außerdem war er den Beamten bereits als Straftäter bekannt. Gegen seine Durchsuchung, bei welcher Methamphetamin gefunden wurde, wehrte er sich massiv, so dass er überwältigt und gefesselt werden musste. Dabei wurde eine Kollegin leicht verletzt. Den 17-Jährigen erwarten nun zwei Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der LPI Erfurt vom 21.03.2020

Erlenbach a. Main, Lkr. Miltenberg (Bayern): Polizisten beleidigt und kurz darauf Schlägerei angezettelt

Am Freitagabend hatte ein Anwohner mitgeteilt, dass vor dem Jugendhaus in der Liebigstraße eine Gruppe Männer sitzt, die Musik dröhnt und Alkohol getrunken wird. Dies sei in Anbetracht der Coronakrise nicht angebracht. Bei der Überprüfung und Belehrung durch die Polizeistreife zeigten sich zwei der Anwesenden bereits von Beginn an aggressiv. Ein 30jähriger verweigerte die Angaben seiner Personalien und betitelte einen Polizeibeamten als „Arschloch“. Anschießend setzte er seine Beleidigungen noch derber auf Türkisch fort. Nach Aufnahme der Personalien und der Mitteilung über die Aufnahme einer Strafanzeige wurde den dreien ein Platzverweis erteilt. Kurze Zeit später wurde aus dem Siedlerweg eine handgreifliche Auseinandersetzung mitgeteilt. Die drei Männer vom Jugendhaus waren im Vorbeilaufen mit einem Ehepaar in Streit geraten. Dadurch entwickelte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung, bei der sowohl der Ehemann als auch die Ehefrau verletzt wurden. Die drei Männer hatten sich vor Eintreffen der Polizei bereits aus dem Staub gemacht. Als Täter wurde eindeutig derjenige beschrieben, der sich kurz zuvor bereits eine Anzeige wegen Beleidigung eingehandelt hatte.

PM (auszugsweise) der PI Obernburg vom Samstag, 21.03.2020

Wittmund (Niedersachsen): Diebstahl und Beleidigung

Am 21.03.2020, gegen 00.24 h, meldete ein männlicher Anrufer, dass drei bis vier Personen mit einer ganzen Menge angeblich gestohlener Pfandflaschen an der Isumser Straße in Wittmund in Richtung Innenstadt unterwegs laufen würden. Von den eingesetzten Polizeibeamten konnte ein amtsbekannter 23 Jahre alter Wittmunder mit vier Müllsäcken gefüllt mit Pfanddosen angetroffen werden. Der Wittmunder konnte die Herkunft der Dosen nicht erklären. Ermittlungen ergaben noch vor Ort, dass diese Dosen aus dem Eigentum der Biogasanlage in Isums stammten. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Wittmunder die vier Beamten mehrfach mit der Abkürzung „ACAB“. Gegen den Beschuldigten wurde Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 21.03.2020

Achim/Bremen (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte

Am Freitag, dem 20.03.2020, teilte ein Bremer der Polizei gegen 17:00 Uhr mit, dass er am Bahnhof Mahndorf eine alkoholisierte Person beobachtet habe, die in ein Fahrzeug gestiegen, und dann weggefahren sei. Als Halter konnte ein 44-jähriger Achimer ermittelt werden. Beamte des PK Achim suchten daraufhin die Halteranschrift auf. Dort trafen sie auf den stark alkoholisierten Fahrzeughalter. Als er für eine Blutprobenentnahme zur Wache verbracht werden sollte, leistete er Widerstand, wodurch ein Beamter des PK Achim leicht verletzt wurde. Schließlich wurde der Mann zur Dienststelle verbracht, wo Blutproben entnommen und Strafverfahren eingeleitet wurden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Verden / Osterholz vom 21.03.2020

Pankow (Berlin): Polizist bei Festnahme verletzt

Heute früh ist ein Polizist bei einer Festnahme in Französisch Buchholz verletzt worden. Gegen 4.25 Uhr wurden ein Polizeiobermeister und sein Kollege zu einem unzulässigen Lärm in die Pasewalker Straße alarmiert. Am Ort stellten die Beamten fünf laut grölende, junge Männer fest. Während vier Männer sofort ruhig waren, wollte sich der fünfte mit einem Fahrrad entfernen. Da die Kräfte jedoch starken Cannabisgeruch wahrgenommen hatten, wurde er aufgefordert, am Ort zu bleiben. Erst nach mehrmaligem Ansprechen stieg der junge Mann vom Rad. Daraufhin sollte er von den Polizisten durchsucht werden, woraufhin ihm die Maßnahmen auch erklärt wurden. Plötzlich drehte er sich in Richtung des Kollegen des Polizeiobermeisters und schlug mit einer Faust in seine Richtung. Dem Beamten gelang es, den Schlag abzuwehren, er brachte ihn gemeinsam mit dem Polizeiobermeister zu Boden und legte ihm die Handfesseln an. Dabei trat der junge Mann gegen Beine und Körper der Polizisten. Nachdem zwischenzeitlich hinzugerufene Unterstützungskräfte eingetroffen waren, beruhigte sich der Festgenommene. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Kräfte zwei Joints bei ihm und beschlagnahmten diese. Der 18-Jährige kam zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam, da der Eindruck bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol gestanden haben könnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der junge Mann gehen. Währenddessen begab sich der Polizeiobermeister zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und beendete im Anschluss mit Handverletzungen seinen Dienst.

PM Nr. 0683 der POL Berlin vom 21.03.2020

München (Bayern): 389. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum vom 20.03., 06.00 Uhr bis 21.03.2020, 06.00 Uhr waren ca. 200 Polizeibeamte in der Stadt und im Landkreis München eingesetzt, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung zu überprüfen. Dazu riefen viele Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass sie auch Verstöße festgestellt hätten.
Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von gastronomischen Betrieben,
Ladengeschäften sowie Veranstaltungen im Sinne der Allgemeinverfügung. Über 2.400
Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden über 200 Verstöße festgestellt. Davon betrafen 10 die neue ab 00.00 Uhr geltende Ausgangsbeschränkung.
In vielen Fällen hatten die angetroffenen Personen Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. In 25 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden.
In über 15 Fällen mussten Gruppenbildungen im Bereich des Flauchers angezeigt werden. So befanden sich z.B. sieben Personen (18 – 21 Jahre, alle mit Wohnsitzen in München) gegen 18.30h am dortigen Isarufer. Sie hielten den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht ein, tranken alkoholische Getränke und hatten ein Lagerfeuer angezündet. Sie erhielten einen Platzverweis und wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.
Am 20.03.2020, gegen 16.45 Uhr, befanden sich fünf Personen auf einer Freischankfläche einer Gastwirtschaft in Garching, wo sie alkoholische Getränke konsumierten. Ihnen wurde von Beamten der Polizeiinspektion 48 (Oberschleißheim) ein Platzverweis erteilt. Einer aus der Gruppe, ein 49-Jähriger aus dem Landkreis München, befolgte dies nicht. Er weigerte sich beharrlich die Örtlichkeit zu verlassen und die Maßnahme musste mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden. Dabei wehrte er sich körperlich gegen die Beamten. Er wurde wegen eines Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

PM des PP München vom 21.03.2020

Breitenthal (Bayern): Mann leistet Widerstand nach Sturz von Balkon

Am Freitagabend feierte ein 30-jähriger Mann aus Breitenthal im familiären Rahmen seinen runden Geburtstag. Der Mann war stark betrunken, daher wurde er von seiner Ehefrau ins Bett gebracht. Hiermit war er offenbar nicht einverstanden, weshalb er versuchte, über den Balkon aus dem Haus zu klettern, um erneut an Alkohol zu kommen.
Hierbei stürzte der Mann aus einer Höhe von mehr als zwei Metern auf den Boden, weshalb die Polizei und der Rettungsdienst verständigt wurden. Das „Geburtstagskind“ zeigte sich gegenüber den Einsatzkräften sofort aggressiv. Er drohte diesen, weshalb er mit unmittelbarem Zwang fixiert und in eine Klinik zur Abklärung der Verletzung, die durch den Sturz evtl. verursacht wurden, eingeliefert wurde. Hierbei sperrte er sich massiv gegen die Polizeibeamten und versuchte auch nach diesen zu treten. Außerdem beleidigte er die Beamten mehrfach. Durch einen Staatsanwalt wurde die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet. Bei dem Einsatz wurden weder die eingesetzten Beamten noch der renitente Herr verletzt. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige, sein Verhalten wurde durch die von der Polizei mitgeführte BodyCam dokumentiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.03.2020

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt in der Stadt Salzburg

Am 20.03.2020, gegen 19:30 Uhr, schlug ein 43-jähriger griechischer Staatsangehöriger im Zuge einer Amtshandlung auf einen 38-jährigen Polizeibeamten ein und verletzte ihn dabei leicht im Gesicht. Der Aggressor wollte einen Diebstahl anzeigen. Als ihm erklärt wurde, dass es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit handelt (Zimmerpreis) und die Polizei nicht zuständig sei, schlug der Mann plötzlich und unvermutet zu.
Der Mann wurde festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum eingeliefert.

PA der LPD Salzburg vom 21.03.2020

Im Namen Aller, die sich in der momentanen Situation beruflich oder ehrenamtlich für die Gesellschaft einsetzen bedanken sich Bundespolizei und Polizei Köln für das aufwändig gestaltete „Dankesbanner“. Unbekannte hatten es am Samstagmorgen (21. März) gegen 8.50 Uhr am Geländer der Hohenzollernbrücke angebracht.
Aus Sicherheitsgründen mussten Polizisten das Banner jedoch von der Brücke abnehmen. Damit die Mühe der Hersteller nicht umsonst ist, montierten die Beamten das Spruchband unterhalb der Brücke an das Geländer der Rheinpromenade.
Polizeipräsident Uwe Jacob nutzt diese schöne Geste und betont: „Helfer sind auch diejenigen, die sich konsequent an die Verhaltensempfehlungen der Sicherheitsbehörden halten. Soziale Kontakte bis auf ein Mindestmaß zu reduzieren ist ein schwerer Einschnitt. Momentan ist es aber die effektivste Maßnahme die Ausbreitung des Krankheitserregers einzudämmen. Seien auch Sie in diesem Sinne Helfer!“

PM der POL Köln vom 21.03.2020

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Theatermacher endet in Zelle; Betrüger scheitern

Unbeteiligte Dritte riefen am gestrigen frühen Abend, gegen
19 Uhr, die Polizei, weil sich ein Mann auf offener Straße -Kreuzweg- mit seiner Freundin streiten solle. Beim Eintreffen konnte lediglich ein stark alkoholisierter 26 jähriger Lüdenscheider angetroffen werden. Ihm wurde für die dortige Örtlichkeit ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er jedoch auch nach mehrfacher Aufforderung nicht nachkam. Bei der angedrohten Ingewahrsamnahme und Einlieferung in das Polizeigewahrsam trat der Lüdenscheider nach den eingesetzten Polizeibeamten und leistete Widerstand. Nun erwartet ihn eine Anzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Ob er auch noch Ärger mit seiner Lebensgefährtin bekommt, ist der Polizei bisher nicht bekannt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 20.03.2020

Großalmerode (Hessen): Alkoholisierter 42-Jähriger aus Großalmerode landet nach Sachbeschädigung im Polizeigewahrsam

Ein 42-jähriger Mann aus Großalmerode ist am Donnerstagabend im Gewahrsam der Polizei gelandet und musste dort die Nacht verbringen, nachdem er in stark alkoholisiertem Zustand eine Glastür eingetreten hatte. Gegen den 42-Jährigen wird nun u.a. wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Gegen 19.40 Uhr war eine Streife der Polizei in Hessisch Lichtenau in den Gartenweg nach Großalmerode gerufen worden. Dort hatte sich der 42-jährige Aggressor eine lautstarke verbale Auseinandersetzung mit seiner 40-jährigen Lebensgefährtin geliefert. Im weiteren Verlauf des Streits hatte der 42-jährige Mann dann offenbar in einem Wutanfall im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses die Glastür einer Nachbarwohnung eingetreten und sich dadurch Verletzungen am Fuß zugezogen, da der Mann keine Schuhe trug.
Zur Unterstützung zogen die Polizeibeamten schließlich noch eine weitere Streife hinzu, da der 42-Jährige sich in seinem Zustand äußerst renitent zeigte. Die Beamten brachten die Situation dann unter Kontrolle und führten den stark angetrunkenen Mann schließlich einer Behandlung im Krankenhaus zu, wo er wegen einer Schnittverletzung am Fuß kurzzeitig behandelt werden musste.
Im Anschluss wurde der alkoholisierte 42-Jährige schließlich ins Polizeigewahrsam eingeliefert, wo er die Nacht in einer Zelle verbringen musste.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung an der Glastür, deren Schaden auf ca. 100 Euro geschätzt wurde.

PM des PP Nordhessen vom 20.03.2020

Duisburg-Marxloh (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb droht Polizisten

Ein renitenter Ladendieb hat am Donnerstag (19. März, 19:30 Uhr) Polizisten gedroht, sie „Kalt zu machen“. Zuvor hatte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes an der Weseler Straße ihn beim Stehlen von Schnaps erwischt.
Er weigerte sich den alarmierten Beamten seinen Ausweis zu zeigen, brüllte rum und war aggressiv. Die Polizisten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Weg zur Wache wehrte er sich vehement. Verletzt wurde niemand. Nachdem ihm ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen hatte, blieb er bis zur Gemütsberuhigung im Gewahrsam. Neben der Anzeige wegen Diebstahls muss er sich mit einem Verfahren wegen des Widerstands auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 20.03.2020

Walsrode (Niedersachsen): Polizisten genötigt

Ein 47jähriger Walsroder versuchte am vergangenen Sonntag, gegen 16.30 Uhr eine Kontrolle zu verhindern, indem er zielstrebig den Abstand zu einem Polizeibeamten unterschritt und wiederholt rief, dass er „Corona“ habe. Außerdem drohte er mehrmals damit, einen bissigen Hund aus dem Haus zu lassen. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Nötigung eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 20.03.2020

Brühl (Nordrhein-Westfalen): Ladendieb leistete Widerstand

Nach einem Ladendiebstahl am Donnerstag (19. März) in einem Supermarkt an der Uhlstraße hat die Polizei einen 25-jährigen Mann vorläufig festgenommen.
Ein Zeuge (46) beobachtete gegen 21:00 Uhr, wie sich ein Mann Lebensmittel einsteckte und an der Kasse nur einen Bruchteil davon auch bezahlte. Als er den Dieb darauf ansprach, reagierte dieser sehr aggressiv und versuchte zu flüchten.
Der 46-Jährige verständigte die Polizei und hielt den Mann bis zum Eintreffen der Beamten fest. Auch gegenüber den Polizisten war der alkoholisierte (1,32 Promille) 25-Jährige nicht kooperativ und leistete starken Widerstand. Die Ordnungshüter nahmen ihn vorläufig fest, da der Tatverdächtige ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist. Die 35-jährige Freundin des Ladendiebs, die am Tatort erschien, behinderte die Beamten bei der Festnahme des 25-Jährigen und muss sich nun in einem eigenen Strafverfahren verantworten.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 20.03.2020

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Widerstand – zwei Polizeibeamtinnen verletzt

Am Donnerstagnachmittag (19.03., 17.40 Uhr) wurden zwei Beamtinnen auf eine Gruppe Personen an der Blessenstätte aufmerksam.
Ein Mülleimer wurde von einer Person der Gruppe geworfen. Es gab offensichtlich Streit zwischen den Menschen.
Als die Beamtinnen die Gruppe ansprachen, wurden sie auf 21-jährigen Mann innerhalb der Ansammlung aufmerksam gemacht. Dieser war augenscheinlich verletzt und war sehr aggressiv. Als er angesprochen wurde, rannte der Mann davon. Er schmiss einer der Beamtinnen dabei einen Elektroroller vor die Füße. Diese verletzte sich dabei leicht. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme wehrte sich der 21-Jährige heftig. Nachdem weitere Polizisten hinzukamen, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenso wurde ein Strafverfahren wegen der vorausgegangenen Körperverletzung zum Nachteil einzelner Personen aus der Gruppe eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 20.03.2020

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ins Hallenbad eingebrochen und geschwommen

Seelenruhig hat ein 28-Jähriger am Donnerstag im Hallenbad von Rhede seine Bahnen gezogen – der Mann war mit Gewalt dort eingedrungen, obwohl das Bad wegen des Coronavirus geschlossen war. Der Rheder hatte gegen 16.10 Uhr eine Scheibe mit einem Hammer eingeschlagen, um hineinzukommen. Das war nicht unbemerkt geblieben: Mitarbeiter der Stadt Rhede hatten den Schwimmer entdeckt und vergeblich aufgefordert, aus dem Becken zu kommen. Auch den hinzugeeilten Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der Rheder uneinsichtig und aggressiv. Der 28-Jährige schlug um sich und verletzte die Polizistin und den Polizisten leicht. Beide setzten ihren Dienst fort. Der Täter kam zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam.

PM der KPB Borken vom 20.03.2020

Leonberg-Eltingen (Baden-Württemberg): gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr – Polizeipilot geblendet

Ein 41 Jahre alter Mann aus Leonberg wird sich wegen gefährliches Eingriffs in den Luftverkehr verantworten müssen, nachdem er am Donnerstag gegen 22.00 Uhr den Piloten eines im Einsatz befindlichen Polizeihubschraubers mit einem Laser geblendet haben soll. Die Besatzung des Hubschraubers führte über Leonberg Fahndungsmaßnahmen nach einer vermissten Person durch, als Pilot und Co-Pilot plötzlich einen grünen Laserstrahl wahrnahmen, der das Cockpit traf und durch den der Pilot auch geblendet wurde. Die sich anschließenden Ermittlungen führten die Beamten des Polizeireviers Leonberg zu einer Wohnung in einem Hochhaus im Stadtteil Eltingen. Dort konnten die Polizisten den 41-jährigen Tatverdächtigen feststellen. Zur Durchführung der polizeilich notwendigen Maßnahmen wurde der Mann auf das Polizeirevier Leonberg gebracht und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.03.2020

Eisenhüttenstadt (Brandenburg): Widerstand geleistet und beleidigt

Ein Anrufer informierte die Polizei am frühen Abend des 19.03.2020 darüber, dass ein Mann vor einem Einkaufszentrum Kunden belästigen würde. Ort des Geschehens war ein Verbrauchermarkt in der Fährstraße. Vor Ort trafen die Beamten einen stark alkoholisierte 32-Jährige mit drei Hunden an. Da der Mann sehr aggressiv war und jede Kooperation verweigerte, wurde er in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Polizisten. Die Hunde des Mannes wurden von einem Tierheim abgeholt und kamen dort übergangsweise unter. Während des Transportes zum Gewahrsam randalierte der 32-Jährige dann im Funkstreifenwagen. Hierbei verletzte er einen der Polizisten durch Tritte leicht. Der Beamte blieb dienstfähig. Der nunmehr Beschuldigte verbrachte die Nacht in einer Zelle des Polizeigewahrsams.

PM der PD Brandenburg Ost vom 20.03.2020

Ochsenfurt (Bayern): Randalierer greift Polizeibeamte und Krankenschwester an

Am Mittwochabend wurde die Polizei zu einer Streitigkeit in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gerufen. Der Wohnungsinhaber bat um polizeiliche Unterstützung, da er und seine Lebensgefährtin von einem ehemaligen Arbeitskollegen körperlich angegriffen und beleidigt werden.
Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Bereitschaftspolizei ging der Aggressor sofort auf die Beamten los, beleidigte diese und attackierte sie massiv körperlich. Die Beamten konnten die Angriffe abwehren und nahmen den 27 jährigen polnischen Staatsangehörigen, zusammen mit einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Ochsenfurt, vorläufig fest.
Der Randalierer setzte jedoch seine Übergriffe auf die Beamten fort, bespuckte diese, trat nach ihnen und bedrohte sie mehrfach. Aus diesem Grund musste er an Händen und Füßen gefesselt werden, um weitere Übergriffe zu verhindern.
Da der Randalierer sich bei der Festnahme verletzte und zeitweise Kreislaufprobleme hatte, wurde er zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Auch während des Krankenhausaufenthaltes gab es keine Ruhe. Als er zum Röntgen auf einer Liege lag, trat er unvermittelt, trotz gefesselten Beinen, gegen eine behandelnde Krankenschwester. Diese wurde hierdurch am Kinn verletzt.
Da sich das Verhalten des Probanden nicht verbesserte, er einen Atemalkoholwert von 1,36 Promille aufwies und auch Anzeichen auf Drogenkonsum vorlagen, wurde durch die Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme angeordnet. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in eine Haftzelle der Polizeiinspektion-Stadt verbracht, wo er die Nacht verbringen musste.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der polnische Staatsangehörige, nach Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten, am Donnerstagvormittag wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Dem 27 jährigen erwarten nun mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand- und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung.

PM der PI Ochsenfurt vom 20.03.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Ladendieb randaliert auf der Straße und leistet Widerstand

45359 E.-Frintrop: Ein 23-Jähriger hat, am Donnerstag, 19. März, nach einem mutmaßlichen Ladendiebstahl auf der Frintroper Straße randaliert und dann gegenüber den alarmierten Polizisten Widerstand geleistet. Gegen 14.40 Uhr rief ein Zeuge die Polizei, weil der 23-Jährige zuvor Kosmetikartikel aus einem Supermarkt gestohlen haben soll. Außerdem berichteten Zeugen, dass der Mann vor mehreren Geschäften in der Straße Himmelpforten randaliert habe. Als die Polizei eintraf, saß der 23-Jährige nahe des Supermarktes in einem blauen Audi. Eine Überprüfung ergab, dass der Wagen wenige Stunden zuvor in Oberhausen als gestohlen gemeldet worden war. Der 23-Jährige verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und leistete Widerstand. Auch auf dem Weg zur Polizeiwache versuchte, er einen Beamten zu schlagen. In der Wache verlief ein Alkoholtest positiv. Außerdem nahm ein Arzt eine Blutprobe. Die Polizei ermittelt nun wegen Ladendiebstahls, Sachbeschädigung, wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls von Kraftwagen, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der POL Essen vom 20.03.2020

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener Wiesbadener randaliert bei der Bundespolizei

Ein 44-jähriger Mann aus Wiesbaden hat am Donnerstagmorgen bei der Bundespolizei im Wiesbadener Hauptbahnhof randaliert. Nachdem er die Gegensprechanlage am Eingang zur Wache mit einem Hammer traktiert hatte, widersetzte er sich im Anschluss gegen die Festnahme und beleidigte die Beamten auf das Übelste.
Eigentlich fing alles ganz ruhig und entspannt an. Der 44-Jährige klingelte an der Eingangstür und gab in etwas undeutlicher Aussprache an, den Diebstahl seiner Geldbörse anzeigen zu wollen. In der Wache gestaltete sich die Aufnahme der Anzeige allerdings extrem schwierig. Der Mann konnte oder wollte sich an nichts mehr erinnern. Da er auch nicht mehr wusste bei welcher Bank er sein Konto hat, scheiterte selbst das Sperren seiner EC-Karte. Mit dem Hinweis, dass es wohl besser sei, wenn er zuerst seinen Rausch ausschlafen würde, um danach die Anzeige zu erstatten, verließ er die Wache. Wenige Minuten später kam es jedoch zurück, um mit einem Hammer auf die Sprechanlage einzuschlagen. Gegen die anschließenden Festnahme widersetzte er sich und beleidigte die Beamten mit den übelsten Schimpfwörtern.
Erst nachdem er sich wieder beruhigt hatte und bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,1 Promille festgestellt wurde, durfte er die Wache ohne Hammer wieder verlassen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde gegen ihn eingeleitet.

PM der BPOLI Frankfurt a.M. vom 20.03.2020

Lich (Hessen): Taser Einsatz am Schlossgarten

Nicht zu beruhigen war ein 43 – Jähriger am Donnerstagabend in einer Wohnung in Lich. Letztendlich mussten die Beamten den Taser einsetzen, um die Lage in den Griff zu bekommen. Der Mann konnte festgenommen werden. Gegen 19.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei auf dem Balkon des Mehrfamilienhauses gemeldet. Es stellte sich heraus, dass der 43 – Jährige Bewohner offenbar in der Wohnung randaliert hatte und auch gegenüber seiner Ehefrau gewalttätig wurde. Auch als die Streifen eintrafen, blieb der Mann weiter sehr aggressiv. Der Taser Einsatz wurde zunächst angedroht. Als auch dies nichts half, kam es zum Einsatz des DEIG („Distanzelektroimpuls-Gerät“). Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401 – 91430.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

Nettetal-Kaldenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer flüchtet und verletzt Polizeibeamtin

Gegen 04.00 Uhr am Freitagmorgen wurden Polizeikräfte zu einer Tankstelle auf der Straße ‚An der Kleinbahn‘ in Kaldenkirchen gerufen. Ein Zeuge hatte beobachtet, dass ein Kunde, der mit seinem Pkw auf das Gelände der Tankstelle gefahren war, augenscheinlich unter Alkoholeinfluss stand. Die Einsatzkräfte konnten den Fahrer, einen 50-jährigen Briten, antreffen und kontrollieren. Der Mann war mit einem britischen Pkw unterwegs, einen festen Wohnsitz hat er nach den Feststellungen vor Ort weder in den Niederlanden noch im Bundesgebiet. Der 50-Jährige willigte in einen Alkoholtest ein, das Ergebnis: 1,6 Promille. Der Brite, der sich zunächst mit einem Pass auswies, setzte sich ins Fahrzeug unter dem Vorwand, weitere Papiere holen zu wollen. Unvermittelt startete er sein Fahrzeug, legte den Rückwärtsgang ein und beschleunigte. Eine 24-jährige Polizistin, die in der Nähe des Mannes geblieben war, wurde von der noch offen stehenden Tür erfasst und stürzte. Dabei wurde sie leicht verletzt. Der Brite fuhr weiter rückwärts und beschädigte dabei das Tankstellengebäude. Anschließend flüchtete der 50-Jährige stark beschleunigend in Richtung Tegelen/NL. Trotz sofortiger Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung der niederländischen Polizei konnte der Flüchtige nicht gefunden werden. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

PM der KPB Viersen vom 20.03.2020

Erfurt (Thüringen): In Gewahrsam

Aufgrund von ruhestörendem Lärm waren Polizeibeamte gegen Mitternacht im Färberwaidweg im Einsatz. Dem ausgesprochenen Platzverweis kam der 23-jährige Betrunkene nicht nach. Außerdem versuchte er die Polizisten zu treten und sich mit einem Kopfstoß der Maßnahme zu entziehen. Er durfte den Rest der Nacht auf der Dienststelle, in der Gewahrsamszelle verbringen. Bei dem durchgeführten Atemalkoholtest erreichte er einen Wert von 1,7 Promille.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

Görlitz (Sachsen): Mit Axt unterwegs – Aggressiven Tatverdächtigen gefasst

Am Donnerstagabend hat sich eine besorgte Bürgerin bei der Polizei gemeldet, weil sie auf der Spremberger Straße in Görlitz einen Mann mit einem Beil gesehen hat.
Sämtliche Kräfte eilten sofort zum Einsatzort und stellten tatsächlich den besagten Tatverdächtigen fest. Der 44-Jährige widersetzte sich jeglichen polizeilichen Maßnahmen und war äußerst aggressiv. Es gelang den Beamten schließlich ihm die Axt abzunehmen. Mittels Handfesseln fixierten sie den Renitenten. Alle beteiligten Passanten und Polizisten blieben unverletzt.
Die Ordnungshüter brachten den Deutschen auf das Revier. Er beruhigte sich über die gesamte Zeit nicht und schlug auch in der Zelle noch gegen die Tür. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von umgerechnet 1,28 Promille. Ein Drogentest zeigte den Konsum von Amphetaminen an.
Die Ordnungshüter erstatteten Anzeige gegen den Bürger wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PD Görlitz vom 20.03.2020

Erfurt (Thüringen): Leicht verletzt

Leicht verletzt wurde heute Morgen eine Polizeibeamtin im Erfurter Süden. Zeugen hatten beobachtet wie zwei junge Männer mit drei Fahrrädern unterwegs waren und informierten die Polizei. Als das Duo den Funkstreifenwagen erblickte, bekam es flinke Füße. Ein Mann konnte flüchten, ein 17-Jähriger konnte gestellt werden. Sofort entledigte er sich diverser Betäubungsmittel und verstreute sie auf dem Boden. Bei der anschließenden Durchsuchung wehrte er sich vehement und verletzte die Beamtin dabei leicht. Weil er versuchte zu flüchten, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Die beiden Fahrräder die er mit sich führte wurden sichergestellt, woher diese stammen ist noch nicht geklärt.

PM der LPI Erfurt vom 20.03.2020

Berlin/Mitte: Flasche in Richtung von Polizisten geworfen – Festnahme

Gestern Nachmittag hat ein Mann in Wedding eine Flasche in Richtung von zwei Polizisten geworfen. Gegen 15.40 Uhr befanden sich die beiden Polizeibeamten vor dem Haupteingang des Polizeiabschnitts 17 in den Osram-Höfen in der Oudenarder Straße, als der Mann plötzlich in ihre Richtung eine Flasche warf. Diese kam etwa 30 Meter von den Einsatzkräften entfernt auf dem Boden auf und ging zu Bruch. Anschließend flüchtete der Mann in Richtung Groninger Straße. Die Polizisten begaben sich daraufhin zu ihrem Funkwagen, stiegen ein und fuhren los, um dem Mann zu folgen. Plötzlich hielt der Mann ein Küchenmesser in der Hand und ging auf den Einsatzwagen zu. Daraufhin setzte der Kraftfahrer zurück, stoppte dann den Funkwagen in sicherer Entfernung und die beiden Polizisten stiegen aus. Mit ihren Schusswaffen in der Hand forderten sie den Mann, der weiter auf sie zu ging, auf, das Messer fallen zu lassen. Diesen Aufforderungen kam der Tatverdächtige nach. Anschließend begaben sich die Einsatzkräfte zu dem Mann, brachten ihn zu Boden und legten ihm Handfesseln an. Das Messer beschlagnahmten die Polizisten. Nach Angaben des Festgenommenen soll sich in der Flasche, die er geworfen hatte, Terpentin befunden haben. Der 50-Jährige wurde anschließend in eine Klinik gebracht, einem Arzt vorgestellt und verblieb dort stationär.

PM (0677) des PP Berlin vom 20.03.2020

Leipzig (Sachsen): Passanten und Polizisten bespuckt – Corona?

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Kröbelstraße / Zeit: 19.03.2020, gegen 16:45 Uhr
Donnerstagnachmittag wurde die Polizei in die Kröbelstraße gerufen, da sich dort ein Mann recht ungebührlich verhalten solle. Nach Aussage von Zeugen hätte er bereits eine Mutter angeschrien und auch bespuckt. Sofort schickte die Polizei daraufhin einen Unterstützungswagen der Bereitschaftspolizei zum Ort, um die Lage zu klären. Hierauf wurden die Beamten ebenfalls von dem Mann angespuckt, der daraufhin noch äußerte, er wäre an Corona erkrankt. Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-Jährigen (deutsch), der der Polizei wegen diverser Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Die Polizei setzte sich nach diesem Vorfall mit dem Gesundheitsamt und dem Bereitschaftsrichter in Verbindung. Es wurde entschieden, dass bei dem 31-Jährigen ein Test auf Corona durchgeführt werden soll. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass der Mann bis zum Eingang des Ergebnisses in polizeilichen Gewahrsam zu nehmen sei. Dieses Ergebnis ist am heutigen Tag jedoch nicht vor 16 Uhr zu erwarten. Bisher wird gegen den 31-Jährigen wegen des Verdachts der Beleidigung ermittelt. Diese Ermittlungen müssen perspektivisch ausgeweitet werden, sofern der Test auf Corona positiv ausfallen sollte.
Gegen 17:00 Uhr erhielt die Polizeidirektion Leipzig die Information, dass der Test des 31-Jährigen negativ auf Corona ausgefallen ist. Damit wurde er aus dem Gewahrsam entlassen

PM der PD Leipzig vom 20.03.2020

Oberhausen (Bayern): Widerstandhandlungen gegen Polizeibeamte

Oberhausen 1 – Aufgrund einer offenbar lautstarken Auseinandersetzung zwischen Bewohnern eines Mehrfamilienhauses in der Donauwörther Straße (im Bereich der 200er Hausnummern) wurde gestern (19.03.2020) kurz vor Mitternacht die Polizei gerufen. Als die Beamten an der betreffenden Wohnung klingelten, wurden sie schon von dem 75-jährigen Wohnungsinhaber erwartet, nachdem sein 39-jähriger weiblicher Besuch offenbar partout nicht gehen wollte. Erst nach klarer Ansprache durch die Polizeistreife verließ die Frau widerwillig das Anwesen. Einen anschließenden Platzverweis ignorierte sie und klingelte bei den Wohnungsparteien stattdessen Sturm. Als sie daraufhin in Gewahrsam genommen werden sollte, kam es zu massiven Widerstandshandlungen. Unter anderem versuchte die tobende Frau durch gezielte Faustschläge gegen den Kopf die Beamten zu verletzten, was ihr jedoch nicht gelang. Während der Fahrt in den Polizeiarrest biss die um sich spuckende 39-Jährige einen Beamten in die Hand und verletzte ihn durch die getragenen Handschuhe hindurch. Mit Spuckhaube wurde sie schließlich in den Arrest eingeliefert, wo sie weiterhin heftigen Widerstand leistete, Drohungen aussprach und die Anwesenden beleidigte. Bei der Durchsuchung ihrer mitgeführten Gegenstände wurde dann auch noch ein gefälschter 500-Euro-Schein gefunden und sichergestellt. Aufgrund der Spuck- und Beißattacken der Frau musste der betroffene Polizeibeamte in der Uniklinik behandelt werden und war für die restliche Nachtschicht nicht mehr dienstfähig. Die Frau wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte angezeigt.
Oberhausen 2 – Am gleichen Tag, kurz nach 11.00 Uhr, wurde die Polizei zum Helmut-Haller-Platz am Oberhauser Bahnhof gerufen, nachdem dort ein Mann offenbar massiv unter Drogeneinfluss stehen und sich aggressiv verhalten solle. Aufgrund der mutmaßlichen Betäubungsmittel-Intoxikation sollte der 19-Jährige im hinzugerufenen Rettungswagen in die Uniklinik gefahren werden. Dagegen wehrte er sich allerdings massiv, bedrohte und beleidigte die Beamten und spuckte einem Polizeibeamten auf die Uniform. Bei den Widerstandshandlungen verletzte sich einer der eingesetzten Beamten leicht am Daumen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der 19-Jährige ist übrigens kein Unbekannter; bereits am Vortag hatte er in ähnlichem Zustand Polizeibeamte angegriffen, nun kommen weitere Strafanzeigen auf ihn zu.

PM (0545) des PP Schwaben Nord vom 20.03.2020

Nördlingen (Bayern): Betrunkener Randalierer

Am 19.03.2020, um 13.25 Uhr ging bei der Polizei eine Mitteilung über einen betrunkenen Mann in Nördlingen ein, welcher Passanten belästigt ein. Der 34 jährige Mann konnte von der Polizeistreife angetroffen und belehrt werden. Ihm wurde zunächst ein Platzverweis erteilt. Kurz nach 14.00 Uhr erfolgte dann eine Mitteilung eines 41 jährigen Mannes, dass sowohl er, wie auch seine Mutter von diesem Mann beleidigt und bedroht wurden. Zudem schlug der Mann mit einer Bierflasche nach ihm. Er traf ihn dabei leicht im Gesicht. Der Geschädigte konnte den Mann mit einem mitgeführten Pfefferspray abwehren. Auch die eintreffende Polizeistreife wurde durch den Mann mehrfach beleidigt. Zudem war er nun so stark angetrunken, dass er zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden musste. Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von deutlich über 2 Promille.

PM der PI Nördlingen vom 20.03.2020

Mering (Bayern): Polizist beleidigt

Am Donnerstag, den 19.03.20, gegen 21:45 Uhr, teilte ein Mitarbeiter einer Tankstelle in der Ohmstraße mit, dass sich mehrere Personen in der Tankstelle aufhielten, die ihn anpöbelten und immer wieder Sonnenbrillen aus dem Regal nahmen. Letztlich fehlte eine Sonnenbrille. Der Mitarbeiter sprach dies an und die vierköpfige Gruppe im Alter von 16 bis 23 Jahren entfernte sich daraufhin. Die eingesetzte Streife konnte die Gruppe unweit der Tankstelle antreffen. Bei der Abklärung des Sachverhalts wurde ein Polizeibeamter durch die durchwegs gereizte, aggressive Gruppe beleidigt. Gegen den 23-jährigen wird wegen des Tatbestandes der Beleidigung ermittelt.
Die fehlende Sonnenbrille konnte durch den Angestellten nachträglich im Waschbecken der Toilette aufgefunden werden.

PM der PI Friedberg vom 20.03.2020

Altenstadt (Hessen): Abend endet im Polizeibewahrsam

Zeugen meldeten der Polizei am Donnerstag gegen 20.15 Uhr einen Mann, der mit einem Messer in der Hand am Bahnhof herumlaufe und unter anderem gegen eine Scheibe der Bahnhofshalle schlagen würde.
Mehrere sofort entsendete Polizeistreifen waren bereits kurze Zeit später vor Ort. Da der sichtlich alkoholisierte Randalierer das Messer auch auf mehrfache Aufforderung nicht fallen ließ, setzten die Ordnungshüter schließlich Pfefferspray ein, woraufhin sie ihn vorläufig festnehmen konnten. Der dann durchgeführte Atemalkoholtest ergab knapp 2 Promille. Rettungskräfte spülten ihm den versprühten Reizstoff aus den Augen.
Die Polizeibeamten nahmen den 36-jährigen Altenstädter schlussendlich mit zur Dienststelle, wo er seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen musste.

PM des PP Mittelhessen vom 20.03.2020

Weißenhorn (Bayern): Randalierer verletzt Polizeibeamten

Am Donnerstagabend (19.03.2020) gegen 20.45 Uhr traf eine Polizeistreife mehrere Personen auf dem Vorplatz der Fuggerhalle an. Beim Gespräch, in dem die Personen für die aktuelle Lage sensibilisiert werden sollten, um sie zu mehr Distanz zur Vermeidung von Ansteckungen zu bewegen, beleidigte ein 24-Jähriger aus Weißenhorn die Beamten übel. Als daraufhin seine Personalien festgestellt werden sollten, ging er auf einen der Polizeibeamten los und stieß ihn von sich weg. Der Angreifer musste daraufhin zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert werden. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Bei der Verbringung in den Streifenwagen war der Mann weiterhin sehr aggressiv und versetzte einem weiteren Polizeibeamten einen Kopfstoß gegen Stirn und Nase. Der Beamte musste sich anschließend in einem Krankenhaus behandeln lassen und war nicht weiter dienstfähig. Beim Verbringen in die Haftzelle leiste der junge Mann erneut Widerstand. Weil der Verdacht bestand, dass der Mann zuvor Alkohol oder Betäubungsmittel konsumierte, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme durchgeführt. Weil der Mann hierbei angab, grippeähnliche Symptome zu haben, wird er auch auf das Coronavirus getestet. Die Polizeibeamten, die mit dem jungen Mann Kontakt hatten, werden bis das Ergebnis des Coronavirus-Tests vorliegt vom Dienst freigestellt. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 20.03.2020

Rudolstadt (Thüringen): Beleidigender Parfumsprayer

Vorgestern Abend entnahm ein 26-jähriger Afghane aus einem Warenträger in einem Rudolstädter Einkaufsmarkt ein Parfum, öffnete die Verpackung und sprühte sich damit ein. Danach stellte er die angefangene Packung zurück in den Warenträger. Er ging dann zur Kasse und bezahlte seine Waren. Durch den Ladendetektiv auf das geöffnete Parfum angesprochen, weigerte er sich dieses zu bezahlen und wollte seinen Ausweis nicht vorzeigen. Durch den Detektiv wurde daraufhin die Polizei verständigt, Personalien wurden festgestellt und dem Detektiv übergeben. Nach Beendigung der Maßnahme beleidigte er auf dem Parkplatz des Marktes einen der eingesetzten Polizeibeamten.

PM der LPI Saalfeld vom 20.03.2020

Hermsdorf (Thüringen): Meldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis

Eine Gruppe Jugendlicher konnte am Donnerstagmittag beim Globusmarkt in Hermsdorf dabei beobachtet werden wie diese alkoholische Getränke konsumierten und anschließend mit einem Pkw den Parkplatz verließen. Der Zeuge fuhr hinterher und konnte die Polizei somit auf dem aktuellen Stand halten. Als die Beamten den Fahrer an dessen Wohnanschrift antrafen, stellte sich heraus, dass dieser mit seinen 18 Jahren einen Atemalkohol von 0,34 Promille hatte. Der junge Mann aus St. Gangloff sollte anschließend zur Dienststelle für weitere Maßnahmen verbracht werden, als sich dessen Vater gegen die Maßnahmen aussprach und es zu Widerstandshandlungen mit diesem gekommen kam. Da sich der 18-Jährige noch in der Probezeit befindet und hier die Null-Promille-Grenze gilt, muss er sich nun wegen Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz verantworten. Seinen Vater erwartet indes eine Anzeige wegen Widerstandes.

PM der LPI Jena vom 20.03.2020

Einen schlechten Scherz leistete sich am Mittwoch ein 35-jähriger Deutscher in der Regionalbahn von Bullay nach Cochem. Erst hinterfragte er eine Fahrscheinkontrolle – er selbst hatte keinen – dann äußerte er mehrmals, er sei mit dem „Corona-Virus“ infiziert und auf dem Weg zu einer Schnelltest-Einrichtung.

Während der sofort eingeleiteten Maßnahmen – Verständigung Rettungswagen,
Bundes- und Landespolizei – beleidigte er den besorgten Zugbegleiter mit unflätigen Worten. Nach Ankunft des Zuges im Bahnhof Cochem wurden die Türen des Zuges zum Schutz der Reisenden bis zum Eintreffen der verständigten Kräfte für ca. 5-10 Minuten verschlossen. Diese Zeit nutze der uneinsichtige Mann, um über den Notruf die Meldung „er werde gegen seinen Willen im Zug festgehalten“
abzusetzen.

Schließlich äußerte er gegenüber der Streife der PI Cochem: „Es sei nur ein Scherz gewesen, er wäre gar nicht mit dem Corona-Virus infiziert.“

Durch dieses verantwortungslose und nicht zu rechtfertigende Verhalten in der dieser ohnehin schon schwierigen Zeit, wurden Einsatzkräfte von Bundes- und Landespolizei sowie Rettungskräfte unnötig gebunden. Reisende mussten unverschuldet Wartezeiten in Kauf nehmen; der Deutschen Bahn entstand ein erheblicher finanzieller Schaden durch Verspätung und Ausfall von Zügen.

Die Bundespolizei Trier hat ein Strafverfahren wegen Missbrauch von Notrufen, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen eingeleitet. Neben den strafrechtlichen Folgen muss der Mann mit Schadensersatzforderungen der Deutschen Bahn rechnen.

PM der BPOLI Trier vom 20.02.2020

Über 70 Polizistinnen und Polizisten waren gestern Abend und heute Nacht in den Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis unterwegs, um die Einhaltung der infektionsschützenden Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. Wie schon am Vortag, als die neue Verordnung der Landesregierung in Kraft trat, stellten die Beamtinnen und Beamten auch dieses Mal bei ihren nahezu 170 Kontrollen überwiegend ein diszipliniertes Verhalten der Bevölkerung fest. Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger begegnet den angeordneten Einschränkungen mit Verständnis, aber vereinzelt sind manche nach wie vor wenig einsichtig.

Trotz der bisherigen eindeutigen Appelle, zuhause zu bleiben und sich keinesfalls in Gruppen zusammenzufinden, um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und damit letztlich Menschenleben zu schützen, trafen die Einsatzkräfte in den Städten und Gemeinden in Einzelfällen auf Erwachsene, die in Gaststätten zusammen an Tischen saßen oder Jugendliche bzw. Heranwachsende, die sich in Gruppen von teilweise über 20 Personen auf Bolz-, Spiel-, Skater- oder Sportplätzen sowie in Uferanlagen oder anderen Treffpunkten aufhielten.

In allen Fällen wurde den Angetroffenen noch einmal eindringlich die Lage verdeutlicht und insbesondere an die jungen Menschen appelliert, daran zu denken, dass jederzeit ihre Großeltern, Eltern, andere Familienangehörige, aber auch vorerkrankte Freunde/Freundinnen, aufgrund ihres unverantwortlichen Handelns die nächsten Opfer dieser Krankheit sein könnten. Der polizeilichen Aufforderung, nach Hause beziehungsweise zumindest auseinander zu gehen, kamen aber alle nach.

Die Polizei weist noch einmal dringend darauf hin, dass Verstöße gegen die Corona-Verordnung des Landes keine Bagatelldelikte darstellen und Zuwiderhandlungen nach dem Infektionsschutzgesetz strafbar sind. Dass in solchen Fällen auch Anzeigen folgen, musste ein Gastwirt gestern erfahren, der noch nach 19 Uhr geöffnet und damit die erlaubte Öffnungszeit um über eine Stunde überzogen hatte, um Gäste zu bewirten.

Unser Ziel ist es, durch einen flächendeckend hohen Kontrolldruck dafür zu sorgen, dass Menschenzusammenkünfte unterbleiben und die Leben rettenden Regeln der Corona-Verordnung beachtet werden, so Polizeichef Uwe Stürmer. Um einen weiteren exponentiellen Anstieg der Erkrankungen zu verhindern, wird das Polizeipräsidium auch in den kommenden Tagen mit verstärkten Kräften intensiv auf die Einhaltung der Vorschriften achten und Verstöße konsequent zur Anzeige bringen.

PM des PP Ravensburg vom 20.03.2020