Mehrere Beamte der Kriminal- und Schutzpolizei waren notwendig, um einen 37-jährigen Mann am Freitagnachmittag (09.07.2021) festzunehmen. Gegen ihn lagen bereits mehrere Haftbefehle vor.

Gegen 15:30 Uhr suchten die Polizisten die Anlaufadresse des per Haftbefehl gesuchten Mannes in der Sperberstraße auf. Gegen ihn lagen mehrere Haftbefehle, u. a. wegen einer einjährigen Freiheitsstrafe vor. Weiterhin bestand ein Untersuchungshaftbefehl wegen eines anderen Kapitaldeliktes.

Als der Gesuchte die Wohnungstür öffnete, eröffneten ihm die Kriminalbeamten den Haftbefehl und wollten ihn festnehmen. Dagegen leistete der 37-Jährige aktiven Widerstand, wehrte sich nach Kräften und führte einen Kopfstoß gegen einen eingesetzten Polizisten durch. Dieser konnte jedoch ausweichen und blieb unverletzt.

Vier Polizeibeamte waren notwendig, um den renitenten Mann unter großer Kraftanstrengung zu überwältigen und festzunehmen. Hierbei erlitt ein Polizist derart schwere Verletzungen an der Hand, dass er anschließend nicht mehr dienstfähig war. Auch der 37-Jährige wurde bei der Festnahme verletzt.

Gegen ihn wurden Ermittlungen u. a. wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nachdem er sich beruhigt hatte, brachten ihn die Polizeibeamten in eine Justizvollzugsanstalt.

PM des PP Mittelfranken vom 14.07.2021

Am 13.07.2021, gegen 13.00 Uhr, rief ein unbekannter Mann bei einer 74-jährigen Ludwigshafenerin an und gab sich als Polizeihauptkommissar (PHK) Neumann aus. Er erklärte, in der Nachbarschaft der Seniorin sei eingebrochen worden und er wolle nun wissen, was sie ihm hierzu sagen könne. Die 74-Jährige erkannte die Betrugsmasche, teilte dies dem Anrufer mit und legte vorbildlich auf.

Am 12.07.2021, gegen 13:50 Uhr, rief ein unbekannter Mann bei einer 80-jährigen Ludwigshafenerin an und gab sich als Polizeibeamter aus. Als er sagte, dass in der Straße von ihr etwas passiert sei, dachte sie sich geistesgegenwärtig gleich, dass es untypisch sei, dass die Polizei sie über Geschehnisse in der eigenen Straße telefonisch informiere und nicht persönlich vorbeikomme. Als sie dem Anrufer ihre Zweifel äußerte und ihm ins Wort fiel, legte er auf.

Die Polizei rät bei vermeintlichen Anrufen von Polizei- oder Kriminalbeamten:

Beachten Sie, dass die Polizei Sie nicht anruft und am Telefon zu einer Straftat befragt.

Wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten, melden Sie dies bei Ihrer Polizeidienststelle.

Weitere Informationen und Tipps zum Schutz erhalten sie unter www.polizei-beratung.de.

PM des PP Rheinpfalz vom 14.07.2021

Äußerst aggressiv verhielt sich am frühen Dienstagmorgen um 04:45 Uhr ein 18-Jähriger, der auf einer Party in Römerberg-Heiligenstein zu Gast war.

Nachdem er mit anderen Gästen vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung in Streit geraten war, beleidigte er diese und ging mit seiner Krücke gegen sie vor. Verletzt wurde hierbei niemand. Auch nach Eintreffen der Polizei verhielt sich der junge Mann weiterhin aggressiv und beleidigte die Beamtinnen -und beamten. Er musste letztlich in Gewahrsam genommen werden. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 13.07.2021

Am 12.07.2021, wurde die Polizei Mayen, gegen 12:20 h, zu einem Unterstützungseinsatz des DRK gerufen. Ein 40-jähriger Mann, der unter starkem Einfluss berauschender Substanzen stand und durch den Drogenkonsum offensichtlich starke Gesundheitsbeeinträchtigungen aufwies, wollte sich nicht durch die Sanitäter behandeln lassen. Er war sehr aggressiv gegenüber den vor Ort eingetroffenen Helfern und es bestand die Gefahr, dass die Rettungssanitäter beim Versuch dem Mann zu helfen von diesem angegriffen werden. Der Betroffene wurde daher nach erfolglosem Zureden durch die Beamten überwältigt und auf die Rettungsliege des Rettungsdienstes gelegt. Es stellte sich heraus, dass der Mann in seinem Zustand schnell ärztliche Hilfe benötigte. Nach einigen Minuten kollabierte der Patient und wurde durch einen rasch eintreffenden Notarzt ins Krankenhaus nach Mayen gebracht. Im Rahmen von Anschlussermittlungen konnten die Polizeibeamten eine geringe Menge einer sogenannten „Kräutermischung“

sicherstellen, die der Betroffene zuvor konsumiert hatte. Diese Präparate sind mit sogenannten „synthetischen Cannaboiden“ versetzt, deren Konsum in der Folge schwere gesundheitliche Schäden, in Einzelfällen auch den Tod nach sich ziehen kann. Die Cannaboide unterliegen den Bestimmungen des Arznei- oder Betäubungsmittelgesetzes.

Die Polizei warnt ausdrücklich vor der Einnahme von Kräutermischungen und sonstigen synthetischen Drogen. Die eintretenden Folgen für die Gesundheit können durch die Betroffenen nicht abgeschätzt werden.

PM der PI Mayen vom 13.07.2021

Mehrere Anwohner meldeten einen randalierenden Mann in der Lateinschulgasse. Dieser habe Mülltonnen umgeworfen, einen PKW beschädigt und eine Glastür eines Anwesens in der Lateinschulgasse eingetreten. Bei Antreffen saß der 32-Jährige oberkörperfrei und sichtlich betrunken in der Wohnung eines Anwohners. Er zeigte sich sofort aggressiv gegenüber den Beamten, weshalb der Störer gefesselt werden musste. In der Folge beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten aus Grünstadt und Kirchheimbolanden massiv. Er wurde unter heftiger Gegenwehr in den Polizeigewahrsam eingeliefert, um die Begehung weiterer strafbarer Handlungen zu verhindern. Ein Test ergab eine Alkoholeinwirkung von über 2,3 Promille, zudem bestand Verdacht auf BTM-Einwirkung. Aufgrund des Einsatzes konnten verschiedene Meldungen über Ruhestörung im Dienstbezirk nicht angefahren werden.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 12.07.2021

Der Abschluss der Fußballeuropameisterschaft und die anschließenden Feierlichkeiten begeisterter Fußballfans beschäftigten auch die mittelfränkische Polizei in der Nacht zum Montag (12.07.2021). Schwerpunkt der Feierlichkeiten war erwartungsgemäß der Plärrer in Nürnberg.

Nach Spielende versammelten sich rund 1.800 überwiegend italienische Fußballfans am Plärrer, die ausgelassen den Sieg ihrer Nationalmannschaft feierten. Da bereits kurz nach Mitternacht zahlreiche Personen den Bereich um den Plärrer säumten, musste die Verkehrspolizei Nürnberg entsprechende Verkehrssperren einrichten und den Fahrverkehr umleiten. Rund 30 Fahrzeuge nahmen an einem Autokorso teil.

Einige alkoholisierte Personen wurden festgestellt, die sich an den Feierlichkeiten beteiligten und vereinzelt u. a. durch Flaschenwürfe dafür sorgten, dass Polizeibeamte des Unterstützungskommandos einschreiten mussten. U. a. wurden vereinzelt bengalische Feuer gezündet. Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als ein Böller unmittelbar neben ihm gezündet wurde. Ein Tatverdächtiger konnte identifiziert und festgenommen werden. Dabei beleidigte er die Polizisten.

Weiterhin begannen mehrere Personen in der Menschenmenge Fußball zu spielen. Als ein Beamter des USK dies unterband und den Ball sicherstellte, trat ihn ein 26-jähriger Mann mit den Füßen. Der alkoholisierte 26-Jährige wurde festgenommen und ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwei italienische Frauen (19, 22) gerieten sich buchstäblich in die Haare. Auch hier wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.

Gegen 02:15 Uhr wurden die noch verbliebenen Fans aufgefordert, die Fahrbahn wieder freizugeben, was diese auch taten.

Auch in anderen mittelfränkischen Städten feierten Fußballfans ausgelassen den Erfolg der italienischen Nationalmannschaft. In der Erlanger Innenstadt nahmen bis zu 60 Personen an den Feierlichkeiten teil. Hierbei kam es zu keinerlei nennenswerten Sicherheitsstörungen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Ein 58-Jähriger ist am Sonntag auf der Landstraße zwischen Otterberg und Schneckenhausen aufgefallen. Der Mann lief mitten auf der Fahrbahn. Verkehrsteilnehmer informierten die Polizei. Als eine Streife vor Ort eintraf, verhielt sich der 58-Jährige sofort aggressiv gegenüber den Beamten. Er attackierte sie körperlich. Eine Beamtin wurde leicht verletzt.

Während der Festnahme beleidigte und bedrohte er die Polizisten. Weil der Mann psychisch auffällig war, wurde er in einer Fachklinik untergebracht.

PM des PP Westpfalz vom 12.07.2021

Im Anschluss an eine Party in einem Hotel in der Nürnberger Innenstadt musste in der Nacht zum Samstag (10.07.2021) die Polizei anrücken.

Einen 18-jährigen Hotelgast, der sich unter falschem Namen in einem der Apartments eingemietet hatte, nahmen die Beamten schließlich in Gewahrsam.

Um kurz nach Mitternacht musste die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte in dem Aparthotel in der Ottostraße einschreiten. Dort hatte sich ein 18-jähriger Mann eingemietet und in seinem Apartment eine Party gefeiert, bei der die betroffenen Räumlichkeiten verunreinigt worden waren. Ein Verantwortlicher des Hotels stellte obendrein fest, dass der 18-Jährige offensichtlich unter falschem Namen in dem Apartment abgestiegen war und verständigte die Polizei.

Allerdings konnte auch die Polizeistreife die wahre Identität des jungen Mannes zunächst nicht problemlos feststellen. Da sich der 18-Jährige ihnen gegenüber sofort aggressiv verhielt, legten ihm die Beamten bereits im Apartment Handfesseln an. Als der Hotelgast die Polizisten anschließend nach draußen begleiten sollte, weigerte er sich und musste aus dem Hotel getragen werden.

Letztlich gipfelte der Polizeieinsatz in der Festnahme des 18-Jährigen, da dieser nach den Beamten spuckte und einen 25-jährigen Polizisten mit einem Fußtritt am Kinn traf.

In der Dienststelle gelang es den Beamten, die rechtmäßigen Personalien des 18-Jährigen zu ermitteln. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung ermittelt. In diesem Zusammenhang musste sich der Tatverdächtige auch einer Blutentnahme unterziehen lassen. Der von dem Fußtritt getroffene Beamte blieb dienstfähig. Der 18-jährige Tatverdächtige erlitt bei der Festnahme leichte Verletzungen und musste die Nacht vorübergehend in Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Mittelfranken vom 12.07.2021

Weil er sich aggressiv gegenüber anderen Gästen verhalten hatte, wurde ein 56-Jähriger am Montag gegen 07:00 Uhr den Räumlichkeiten eines Cafés in der Gutenbergstraße verwiesen. Zudem beleidigte und bedrohte er zwei Anwohner, welche um Ruhe gebeten hatten. Da sich der Mann weigerte zu gehen, musste die Polizei hinzugerufen werden, welche ihm einen Platzverweis aussprach.

Hiervon unbeeindruckt, begann er die eingesetzten Beamtinnen und Beamten zu beleidigen und zu bedrohen. Da sich der 56-Jährige weiterhin aggressiv verhielt und die Örtlichkeit nicht verlassen wollte, musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 12.07.2021

Am 10.07.2021 um 04:13 Uhr meldete die Mutter des Geschädigten, dass das Fahrrad ihres Sohnes im Albrecht-Dürer-Ring in Frankenthal gerade von 3-4 Jugendlichen entwendet worden sei. Diese seien in Richtung einer Tankstelle in der Mahlastraße weggelaufen. Auffällig am Fahrrad der Marke „Rockrider“ sei der fehlende Sattel. Auf der Anfahrt der eingesetzten Streifen konnten zwei Jugendliche samt Fahrrad angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. Das Fahrrad stimmte mit der Beschreibung der Geschädigten überein. Einer der beiden, ein 22-jähriger Mann aus Beindersheim, gab auf Nachfrage an, dass er das Fahrrad von einem Freund ausgeliehen habe, konnte allerdings weder Angaben über den vollständigen Namen, noch über die Wohnanschrift des Freundes machen. Sein Begleiter, ein 17-jähriger Frankenthaler, habe nichts mit dem Ganzen zu tun. Gegen den 22-Jährigen wurde eine Strafanzeige wegen Fahrraddiebstahl gefertigt. Das Fahrrad wurde durch die Polizeibeamten an die Mutter des Geschädigten ausgehändigt.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.07.2021

Am Donnerstag, den 08.07.2021, in der Zeit von 12:00 bis 18:00 Uhr, führte die Autobahnpolizei Montabaur eine gemeinsame Kontrolle mit dem Hauptzollamt Koblenz, der Bereitschaftspolizei sowie Angehörigen der Verkehrsdirektion Koblenz auf der Tank- und Rastanlage Fernthal, BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt/Main durch. Ziel war die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität, der Tageswohnungseibrüche sowie der Verfolgung vom aggressivem Fahrverhalten und der Ahndung von Geschwindigkeits-, und Abstands- und Überholverstößen. Dazu war zuvor eine Kontrollstelle mit entsprechenden Zelten eingerichtet worden, was sich aufgrund der widrigen Wetterlage als äußerst günstig darstellte. Im Rahmen der Kontrollmaßnahme ging den Fahndern gegen 15.00 Uhr ein 22-jähriger, aus Hessen stammender Fahrzeugführer ins Netz. Er stand merklich unter BtM-Einfluss. Ein Vortest verlief positiv im Hinblick auf den Konsum von Cannabis. Zudem führte er noch eine geringe Menge Marihuana mit. Bei der anschließenden, richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung im Landkreis Limburg-Weilburg, konnten dann noch weitere Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren sowie ein Strafverfahren nach dem BMG wurden eingeleitet. Das gleiche Schicksal ereilte einen 23-jährigen Niederländer gegen 17.00 Uhr. Auch er stand merklich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ein Vortest verlief positiv auf THC und Kokain. Auch hier erfolgten eine Blutprobenentnahme sowie die Untersagung der Weiterfahrt für mind. 24 Stunden. Zudem musste er einen nicht unerheblichen Geldbetrag als Sicherheitsleistung hinterlegen. Darüber hinaus konnten noch 11 Fahrzeugführer mittels so. Provida-Fahrzeug gemessen werden, die sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit hielten. In allen Fällen wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

PM der Polizeiautobahnstation Montabaur vom 09.07.2021

Ein 26-Jähriger hat am Donnerstag an mehreren Stellen randaliert. Zunächst war der Mann am Nachmittag in der Slevogtstraße aufgefallen. Zeugen alarmierten die Polizei, weil der 26-Jährige auf einen Roller eintrat. Vor Ort konnte der Mann nicht mehr angetroffen werden. Kurze Zeit später ging ein weiterer Notruf im Zusammenhang mit dem 26-Jährigen aus der Pariser Straße ein. Weitere Zeugen berichteten, dass er auf dem Weg einen Gullideckel aus der Fahrbahnmitte entfernt hatte und bei einem Autohaus eine Kennzeichenhalterung eines Autos beschädigt hatte. Vor Ort trafen die Beamten den Mann an. Weil er sich ihnen gegenüber aggressiv verhielt, wurde der 26-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt. Offensichtlich befand sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand. Ein Richter ordnete die Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten an. Während der Verbringung zum Gewahrsam schrie der Beschuldigte, trat um sich und leistete erheblichen Widerstand. Der 26-Jährige wurde in einer Fachklinik vorgestellt. Weil er sich nicht beruhigen ließ und mehrfach versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde er stationär aufgenommen.

PM des PP Westpfalz vom 09.07.2021