Im Rahmen des Fußballspiels Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken reisten am Samstag, den 16. Oktober 2021 insgesamt 80 Personen aus Saarbrücken mit dem Zug an. Nach Eintreffen des Intercityexpresses am Hauptbahnhof Halle, Gleis 4 um 13:35 Uhr bemerkten die eingesetzten Bundespolizisten sofort eine aggressive Grundstimmung bei den Fußballanhängern. Grund hierfür war unter anderen eine verspätete Ankunft des Zuges. Die Bundespolizisten überwachten den Ausstieg aus dem Zug und leiteten die Personen in Richtung des Westausganges.

Hierbei trug ein 23-jähriger Mann keinen Mund-Nasen-Schutz, zündete sich im Hauptbahnhof provozierend eine Zigarette an und zeigte den eingesetzten Kräften den Mittelfinger. Daraufhin kontrollierte ihn ein Bundespolizist und wollte für die strafprozessualen Maßnahmen die Identität des Mannes feststellen. Ein 23-jähriger Kumpane griff den Bundespolizisten an und fasste ihn in den Nacken.

Dies unterband ein weiterer Bundespolizist. Der Tatverdächtige trat diesen in den Geschlechtsbereich. Er musste zu Boden gebracht werden. Diese polizeilichen Maßnahmen nahmen weitere Personen der Anhängerschaft zum Anlass, sich zu solidarisieren. 4-5 Personen griffen die Bundespolizisten mittels Schlägen und Tritten, unter anderen in den Bauch, den Unterleib und an das Schienbein an. Die Bundespolizisten mussten Pfefferspray einsetzen und weitere Kollegen von Landes- und Bundespolizei heranführen, um die Lage zu bereinigen. Glücklicherweise blieben alle Einsatzkräfte unverletzt. Es wurden Verfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung, Tätlicher Angriff auf-, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Landfriedensbruch eingeleitet. Die Ermittlungen zu den Tatverdächtigen laufen auf Hochtouren. Die Tathandlungen wurden mittels mehrerer getragener Bodycams dokumentiert, so dass eine Identifizierung der Personen möglich sein wird. Die Abreise nach der Fußballbegegnung verlief im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle ohne Vorkommnisse.

PM der BPOLI Magdeburg vom 17.10.2021

Am 16.10.2021 ging kurz nach 18:00 Uhr bei der Polizeiinspektion Bad Dürkheim eine Meldung über zwei Jugendliche ein, welche offensichtlich alkoholisiert einen Hang in der Karl-Räder-Allee in Bad Dürkheim hinuntergestürzt seien. Vor Ort konnten drei junge Erwachsene im Alter von 20 – 22 Jahren aus dem Landkreis Bad Dürkheim angetroffen werden. Es stellte sich heraus, dass die dreiköpfige Gruppe mit noch einer weiteren Person in dem genannten Alter mit drei E-Scootern und einem Fahrrad die Karl-Räder-Allee in Bad Dürkheim befuhren. Die 22-jährige Frau der Gruppe sei dort einen Hang hinuntergestürzt und dabei ca. 2 Meter tief gefallen, jedoch bereits durch Anwohner mit einem Seil wieder nach oben gezogen worden war. Alle drei Personen standen offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol. So ergaben bei den beiden männlichen Personen durchgeführte Atemalkoholtests Werte von knapp über 1 Promille. Bei der weiblichen Person war aufgrund der notwendigen medizinischen Versorgung kein Atemalkoholtest möglich. Diese gab an, dass sie „gekokst“ habe und mit ihrem E-Scooter gefahren sei, bevor sie irgendwann den Hang hinuntergestürzt wäre. Der E-Scooter war ohne einen notwendigen Versicherungsschutz. Zudem konnte eine geringe Menge Marihuana bei der 22-Jährigen aufgefunden werden. Die 22-Jährige trug durch ihren Sturz glücklicherweise nur leichte Verletzung davon. Trotz allem musste sie zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht werden. Dort wurde ihr auch eine Blutprobe entnommen. Der 21-Jährige der Gruppe wäre laut eigenen Angaben ebenfalls mit seinem E-Scooter in der Karl-Räder-Allee gestürzt. Dieser trug von seinem Sturz lediglich leichte Schürfwunden davon, die jedoch keiner medizinischen Behandlung bedurften. Ein viertes Gruppenmitglied, ein 20-jähriger Bad Dürkheimer, sei noch vor Eintreffen der Streife mit seinem E-Scooter weggefahren. Dieser konnte trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden.

Im weiteren Verlauf des Einsatzes sollte der vor Ort befindliche, 20-Jährige der Gruppe durchsucht werden. Trotz mehrfacher Aufforderung wollte dieser seine Umhängetasche nicht ablegen, um diese durchsuchen zu lassen. Als ein 24-jähriger Polizeibeamter schließlich nach der Umhängetasche griff, schlug der Heranwachsende unmittelbar dessen Arm weg und versuchte zu flüchten, was jedoch durch die eingesetzten Beamten verhindert werden konnte. Grund seines Fluchtversuches dürften die von ihm in geringer Anzahl mitgeführten LSD-Pappen gewesen sein, welche in dessen Bauchtasche aufgefunden werden konnten. Eine Durchsuchung des weiteren jungen Erwachsenen verlief negativ. In der Folge beleidigten die beiden Männer die eingesetzten Beamten mit üblen Schimpfworten.

Auch zufällig vorbeilaufende Passanten wurden durch die Männer beleidigt. Die beiden jungen Erwachsenen wurden sodann zur Dienststelle verbracht. Dort durchgeführte Drogenvortests verliefen positiv auf THC. Ihnen wurde eine Blutprobe entnommen. Da sich die beiden Männer zwischenzeitlich wieder beruhigt hatten, wurden sie im Anschluss aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Die beiden E-Scooter sowie das Fahrrad wurden präventiv sichergestellt.

Gegen die jungen Erwachsenen wurden mehrere Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Betäubungsmittelgesetz, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung erfasst.

Sollten Sie von den jungen Erwachsenen beleidigt oder zuvor durch deren Fahrweise gefährdet worden sein bzw. die genannten Unfallhergänge oder die Fahrweisen beobachtet haben, teilen Sie dies bitte der Polizeiinspektion Bad Dürkheim unter der Tel. 06322- 9630 oder per Mail pibadduerkheim@polizei.rlp.de mit.

PM der PI Bad Dürkheim vom 17.10.2021

Probleme mit einer renitenten Kundin, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen will meldet am Samstag gegen 16.00h der Mitarbeiter eines Alzeyer Lebensmittelmarktes . Während der Anfahrt einer Streife der Polizei Alzey entfernt sich die Frau schreiend und fluchend aus dem Markt. Sie kann dann unweit des Marktes in der Gartenstraße angetroffen und kontrolliert werden. Die Frau beginnt direkt, mit den Beamten zu diskutieren und verweigert zunächst die Angabe ihrer Personalien, während ein Begleiter die Kontrolle mit seinem Handy filmt. Erst nach weiteren Diskussionen, in denen sie die Maßnahmen und Rechte der Polizei grundsätzlich in Frage stellt, zeigt sie widerwillig ihren Ausweis vor. Die 48jährige, die aus Kirchheimbolanden stammt, wird danach auf die aktuellen Corona-Vorgaben und deren Einhaltung hingewiesen.

PM der PI Alzey vom 17.10.2021

Am heutigen Samstagnachmittag (16.10.2021) fand im Stadtgebiet Nürnberg eine sich fortbewegende Versammlung unter dem Motto „Demonstration gegen Repression“ vom Veit-Stoß-Platz bis zum Willy-Brandt-Platz statt. Aufgrund des teils aggressiven Verhaltens einiger Versammlungsteilnehmer musste mit unmittelbaren Zwang gegen Personen vorgegangen werden.

Gegen 14:40 Uhr setzte sich die Versammlung vom Veit-Stoß-Platz aus in Bewegung.

Bereits zu Beginn bzw. teilweise bereits vor Losziehen des Aufzuges kam es zu teils massiven Störungen und Beschränkungsverstößen seitens der Versammlungsteilnehmer.

Personen zündeten Pyrotechnik, sog. Böller, welche gezielt in Richtung der Polizeibeamten geworfen wurden. In der Spitze des Aufzuges wurden Seitentransparente mitgeführt, die an den Enden zusammengeknotet worden waren, sodass für die begleitenden Polizeibeamten keine Beobachtung des Versammlungsgeschehens mehr möglich war. Zudem vermummten sich zahlreiche Teilnehmer und zündeten vereinzelt Pyrotechnik. Auf Grund dieser Beschränkungsverstöße gemäß dem Versammlungsgesetz stoppte die Einsatzleitung vorerst den Aufzug. Die Polizeibeamten bildeten eine Polizeikette, um die Teilnehmer vorübergehend am weitergehen zu hindern.

Als Teilnehmer in der Spitze des Aufzuges versuchten, diese Polizeikette mit Gewalt zu durchbrechen, setzten die Beamten, nach Androhung von unmittelbarem Zwang, den Einsatzstock sowie Pfefferspray ein.

Nachdem sich die Stimmung beruhigt hatte, wurde den Teilnehmern das Weiteziehen gestattet. Im Laufe des Aufzuges musste dieser noch mehrfach durch die Einsatzleitung gestoppt werden, da sich weiterhin nicht an die Beschränkungen aus dem Versammlungsbescheid gehalten wurde.

Nach Erreichen des Willy-Brandt-Platzes erkärte der Versammlungsleiter gegen 18:00 Uhr die Versammlung für beendet.

Im Nachgang an die Versammlung führte die Polizei am Hauptbahnhof Identitätsfeststellungen bei den abreisenden Teilnehmern durch.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Störungen von ca.150 Versammlungsteilnehmern, die sich vorwiegend in den vorderen Reihen des Aufzuges aufhielten, ausgingen. Die restlichen der, in der Spitze ca. 600 Teilnehmer, verhielt sich weitestgehend friedlich.

Zu Verletzten kam es nach derzeitigem Kenntnisstand im Rahmen der Versammlung nicht.

Durch die Polizeiinspektion Nürnberg West wurden Ermittlungsverfahren – derzeit noch gegen unbekannte Täter – wegen Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, sowie Ordnungswidrigkeitenverfahren aufgrund von Beschränkungsverstößen gem. dem Versammlungsgesetz eingeleitet.

Am Rande der Versammlung leiteten die Beamten ein weiteres Ermittlungsverfahren ein. Ein Unbeteiligter zeigte in der Färberstraße den „Hitlergruß“ in Richtung der Versammlungsteilnehmer und muss sich nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verantworten.

Unter der Leitung der PI Nürnberg-West waren neben Einsatzkräften der mittelfränkischen Polizei auch Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei eingesetzt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.10.2021

Am 15.10.2021, gegen, 22:00 Uhr, wurde der Polizei Speyer durch eine Zeugin ein schlangenlinienfahrender PKW auf der B 39 bei Hanhofen gemeldet.

Es bestand der Verdacht, dass der Fahrer betrunken sein könnte. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hielt der PKW in Hanhofen an und der Fahrer ging in ein Wohnhaus. Am geparkten PKW stellten die eigensetzten Beamten augenscheinlich frische Unfallschäden fest. Der mutmaßliche Fahrer, ein 26-jähriger Mann aus Meckenheim, konnte schließlich in dem genannten Wohnhaus angetroffen werden. Bei ihm wurden deutliche Anzeichen auf Alkohol- und Drogenkonsum festgestellt, weshalb dem Mann bei der PI Speyer eine Blutprobe entnommen werden sollte. Im Streifenwagen leistete der Mann jedoch Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei und er beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach. Die Entnahme der Blutprobe konnte er hierdurch jedoch nicht verhindern. Ein zusätzlich auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,37 Promille.

Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubten Entfernens vom Unfallort, Widerstand gegen Polizeibeamte sowie Beleidigung eingeleitet. Der Führerschein des Mannes wurde zudem beschlagnahmt.

PM der PD Ludwigshafen vom 16.10.2021

Aufgrund eines bestehenden Haftbefehls wurde am 13.10.2021 in Ludwigshafen die Wohnanschrift des Verantwortlichen durch Polizeikräfte aufgesucht. Der 24-Jährige sollte im Verlauf der Maßnahme durch Polizeikräfte gefesselt werden. Hierbei wehrte er sich derart, dass schließlich das Distanzelektroimpulsgerät angedroht werden musste. Daraufhin ließ der Verantwortliche seine Arme auf den Rücken führen und konnte gefesselt werden.

Bei dem Einsatz wurden eine Polizeibeamtin, ein Polizeibeamter und der 24-Jährige leicht verletzt. Der Haftbefehl konnte schließlich vollstreckt werden. Der 24-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

PM des PP Rheinpfalz vom 14.10.2021

Am Mittwoch, den 13. Oktober 2021 kontrollierten Bundespolizisten gegen 11:45 Uhr auf dem Hauptbahnhof Magdeburg einen Mann. Die sich anschließende fahndungsmäßige Überprüfung seiner Personalien mit dem Datenbestand der Polizei ergab gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle. So suchte die Staatsanwaltschaft Augsburg seit Juli 2021 nach dem 25-Jährigen. Zuvor wurde er im Februar dieses Jahres durch das Amtsgericht Augsburg wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses zu einer Geldstrafe von 1050 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 70 Tagen verurteilt. Der zweite Haftbefehl erging im August 2021 durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. In diesem Fall wurde der ungarische Staatsbürger im Mai 2021 wegen Diebstahls durch das Amtsgericht Nürnberg zu einer Geldstrafe von 450 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von

30 Tagen verurteilt. Da der Gesuchte weder die Geldstrafen zahlte, noch sich den jeweiligen Strafantritten stellte, ergingen die beiden Haftbefehle. Die Bundespolizisten nahmen ihn fest und eröffneten ihm die beiden Haftbefehle. Da er nicht in der Lage war die Geldstrafen von insgesamt 1500 Euro zu begleichen, wurde er an die Justizvollzugsanstalt Burg übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.10.2021

Am 13.10.2021 wurde die Polizei Speyer durch ein Amtsgericht um Vorführung eines Prozessbeteiligten ersucht, welcher zu Hauptverhandlung nicht erschienen war. Der 21-jährige Mann aus der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen wurde durch Polizeibeamte gegen 07:15 Uhr in Hanhofen angetroffen und anschließend beim ersuchenden Amtsgericht vorgeführt. Allerdings äußerte der junge Mann seinen Unmut, so früh geweckt worden zu sein. Während der Verbringung zeigte er sich aufbrausend und aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten fortwährend, u.a. als „Vollidioten“ und „Polizistenschweine“.

Weiterhin benutzte er weniger zitierfähige Kraftausdrücke und drohte die Anwendung körperlicher Gewalt an, sodass er gefesselt werden musste. Gegen den 21-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 14.10.2021

Am Dienstag, den 12. Oktober 2021 nutzte eine 60-jährige Reisende gegen 19:15 Uhr eine S-Bahn von Dessau nach Halle und konnte der Kontrolleurin keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Die Kundenbetreuerin informierte daraufhin die Bundespolizei. Nach Ankunft des Zuges am Hauptbahnhof Halle stand eine Streife bereit und kontrollierte die Deutsche. Trotz mehrerer Aufforderungen war sie nicht bereit, den Zug zu verlassen. Um dies zu untermauern, schlug sie eine 20-jährige Bundespolizistin mit ihrer mitgeführten Laptoptasche. Glücklicherweise verletzte sich die Bundespolizistin dabei nicht und konnte ihren Dienst fortsetzen. Das Handeln der Dame wurde unterbunden und sie erhielt Strafanzeigen wegen Leistungserschleichung, Hausfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung sowie eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Doch damit nicht genug. Nachdem die Frau die Dienststelle in Halle nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen wieder verlassen konnte, setzte sie sich in den nächsten Zug in Richtung Magdeburg. Auch hier löste sie kein Ticket und wurde erneut kontrolliert. Eine Streife der Bundespolizei erwartete die Reisende nach der Information durch das Zugpersonal auf Bahnsteig 3 des Magdeburger Hauptbahnhofes. Dementsprechend erhielt sie eine weitere Strafanzeige wegen der zweiten Schwarzfahrt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.10.2021

Die Polizei sucht den Fahrer einer Motocross-Maschine, der am Montagabend im Stadtgebiet negativ aufgefallen ist.

Während einer Streifenfahrt zog der Zweiradfahrer kurz nach halb 9 die Aufmerksamkeit der Polizeibeamten auf sich, weil er im Bereich Trippstadter Straße/Brandenburger Straße das Rotlicht an der Ampel missachtete und einfach weiterfuhr.

Als die Streife daraufhin dem Motorrad folgte und den Fahrer einer Kontrolle unterziehen wollte, ergriff der Unbekannte die Flucht. Bei seiner Fahrt durch die Zollamtstraße, den Elf-Freunde-Kreisel, Barbarossastraße und Entersweilerstraße in Richtung Waldleiningen gab der Fahrer derart Gas, dass er Geschwindigkeiten über 100 km/h erreichte und mehrmals rote Ampeln überfuhr, wodurch er auch andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.

Im Bereich „Hungerbrunnen“ bog die Yamaha-Geländemaschine mit dem PS-Kennzeichen in einen Waldweg ab, den der Streifenwagen nicht nutzen konnte, so dass die Verfolgung abgebrochen werden musste. Die Ermittlungen nach dem Fahrer laufen.

Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Motorradfahrers gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0631 / 369 – 2250 bei der Polizeiinspektion 2 in Kaiserslautern zu melden.

Kurz nach 21 Uhr wurde eine Streife auf der B48 auf ein Mofa aufmerksam, das mit zwei Personen besetzt und deutlich schneller in Richtung Hochspeyer unterwegs war, als das für ein solches Gefährt zulässig ist. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf die Anhaltesignale, stattdessen ergriff er die Flucht, fuhr mit etwa

60 km/h in Richtung Elmstein davon und bog in einen Feldweg parallel zur Bundesstraße ab. Auch hier ignorierte er weiter die polizeilichen Signale und setzte seine Fahrt über den unbefestigten Waldweg fort.

Eine Streife nahm den Roller an anderer Stelle wieder auf, setzte sich vor ihn und konnte ihn zum Anhalten bringen. Während Polizeibeamte die Sozia schon festhalten konnten, startete der Fahrer erneut einen Fluchtversuch, er konnte aber schließlich auch gestoppt werden.

Der 18-jährige Mann aus dem Landkreis räumte ein, Cannabis und Alkohol konsumiert zu haben. Betäubungsmittel und ein sogenannter „Grinder“ wurden bei ihm gefunden. Außerdem gab er zu, dass sein Mofa 60 km/h erreicht (statt der zulässigen 25).

Der junge Mann musste zwecks Blutprobe mit zur Dienststelle kommen. Der Roller wurde vorläufig sichergestellt.

Auf den 18-Jährigen kommt ein Strafverfahren zu. Gegen ihn wird nicht nur wegen der Flucht vor der Polizei ermittelt, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr, Besitz/Erwerb von Cannabis sowie Erlöschen der Betriebserlaubnis durch die technische Manipulation am Mofa.

PM des PP Westpfalz vom 12.10.2021

Am Freitagabend, den 08.10.2021 gegen 20:00 Uhr, kam es im Mainzer Stadtgebiet zu mehreren Straftaten mit Verletzten durch einen 33-jährigen Mann aus Wiesbaden. Der oben genannte befand sich zunächst mit einem Bekannten in einem Restaurant in der Mainzer Innenstadt. Bereits hier verhielt sich der 33-Jährige auffällig aggressiv. Von Zeugen als „offensichtlich streitsuchend“ beschrieben, äußerte der Mann aus Wiesbaden mehrfach Beleidigungen gegenüber anwesenden Restaurantbesuchern. Von einem der Gäste darauf angesprochen, warf der nunmehr Beschuldigte ein Glas in Richtung des Mannes, welches eine 15-Jährige am Hinterkopf traf und diese verletzte. Da mehrere Zeugen die Mainzer Polizei verständigten, verließ der Aggressor samt Bekannten das Lokal fluchtartig, ohne seine Rechnung zu begleichen. Ein 57-jähriger Angestellter des Restaurants, der die beiden Männer daraufhin zu Fuß verfolgte, wurde von dem 33-jährigen Wiesbadner wenig später am Kopf gepackt und gegen einen Metallmülleimer gestoßen. Aufgrund der daraus resultierenden Verletzungen musste der 57-Jährige in einem Mainzer Krankenhaus bandelt werden.

Circa eine Stunde später wird der Mainzer Polizei erneut ein Körperverletzungsdelikt im Mainzer Stadtgebiet, in einer Spielothek im Bereich der Großen Bleiche gemeldet. Dort schlug er einer 26-jährigen Angestellten sowie einem 28-Jährigen Gast der Spielothek ins Gesicht und beschädigte mehrere Einrichtungsgegenstände. Gegen 01:27 Uhr konnte der 33-jährige Beschuldigte letztendlich im Bereich der Binger Straße durch mehrere Streifen des Mainzer Altstadtrevieres angetroffen, kontrolliert und festgenommen werden. Kurz vor der Kontrolle beleidigte der Daueraggressor einen 16-jährigen aus Ostafrika stammenden jungen Mann rassistisch, der laut eigenen Angaben einen Übergriff des Wiesbadeners auf einen Wohnsitzlosen durch beherzte Ansprache verhinderte. Auch bei der Festnahme beleidigte der 33-Jährige Beschuldigte die eingesetzten Beamt:innen. Gegen ihn werden nun mehrere Strafverfahren ua. wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung aufgenommen.

PM des PP Mainz vom 11.10.2021

Die Personenkontrolle eines 22-Jährigen am Nürnberger Hauptbahnhof endete in der Nacht zum Samstag (09.10.2021) mit einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Gegen 01:00 Uhr kontrollierte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einen jungen Mann in der Königstorpassage. Die Beamten bemerkten, dass er in seiner Hand eine kleine Menge Marihuana festhielt, die er im Begriff war, zu schlucken.

Als die Polizisten ihn daran hinderten und den 22-Jährigen festnehmen wollten, wehrte sich dieser vehement gegen die Einsatzkräfte. Er zog eine Beamtin an den Haaren und versuchte, sie zu umklammern. Mit Unterstützung weiterer Polizeibeamter konnte der Mann schließlich festgenommen und zur Dienststelle verbracht werden. Das Rauschgift wurde sichergestellt.

Die Polizeibeamtin wurde bei dem Vorfall nicht schwerer verletzt und blieb dienstfähig.

Der 22-Jährige muss sich nun unter anderem wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den jungen Mann.

PM des PP Mittelfranken vom 11.10.2021