Am 1. Dezember 2019 kam es am Flughafen Frankfurt erneut zu einer Wiederbelebung durch Bundespolizisten. Ein 72-jähriger polnischer Staatsangehörige passierte am Sonntagmorgen die grenzpolizeiliche Einreisekontrolle im Bereich B des Terminals 1 und brach kurz vor der zollrechtlichen Kontrolle leblos zusammen. Beamte der Bundespolizei und der Bundeszollverwaltung begannen sofort mit den Reanimationsmaßnahmen. Nach Eintreffen des Rettungsdienstes konnte der Betroffene weiter stabilisiert werden.

Während der Maßnahmen mussten mehrere Grenzkontrollschalter geschlossen und Sichtschutzwände im Bereich aufgestellt werden. Es kam zu geringfügigen Beeinträchtigungen im Betriebsablauf.

Im Anschluss wurde der polnische Staatsbürger in das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main eingeliefert, vorliegenden Erkenntnissen zufolge erlitt er einen Herzinfarkt, sein Gesundheitszustand sei jedoch stabil.

Laut Aussage des behandelnden Arztes konnte der Patient nur durch den schnellen und professionellen Einsatz der Ersthelfer zeitnah stabilisiert werden.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt vom 02.12.2019

Am Sonntagmittag (1. Dezember) beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei mehrere Personen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie sie mehrmals etwas in einem Gebüsch versteckten. Als sie sich den Männern näherten, bot ihnen einer der Personen Drogen an. Daraufhin nahmen sie zwei Männer fest, zwei weitere konnten flüchten.

Gegen 14 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei vier Personen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, wie sie sich mehrmals zu einem Gebüsch begaben und dort mit einer Plastiktüte hantierten. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu den Männern.

Noch bevor sie sich als Bundespolizisten zu erkennen geben konnten, bot ihnen ein 21-Jähriger mauretanischer Staatsangehöriger aus Ratingen mit den Worten:“
Ich mach Dir Partyangebot, du bekommst zwei für 15 Euro“, Drogen an.

Das Angebot lehnte die Beamten ab und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Daraufhin flüchteten zwei Personen aus der Gruppe, der 21-Jährige und ein 37-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Grevenbroich konnten festgenommen werden.

Da sich die beiden Männer gegen ihre Festnahme erheblich wehrte, unterstützte eine Streifenwagenbesatzung der Dortmunder Polizei die Festnahme. Diese war über den Notruf alarmiert worden, da unbeteiligte Passanten von einer Schlägerei unter Privatpersonen ausgingen.

Insgesamt wurden fünf Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt. Gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Drogenhandels eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 02.12.2019

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 (PK 38) nahmen heute in den frühen Morgenstunden zwei Männer und eine Frau vorläufig fest, die verdächtig sind, zuvor größere Mengen Kupferkabel bei einem Altmetallhandel gestohlen zu haben.

Die Beamten wurden in Tonndorf auf ein mit drei Personen besetztes Fahrzeug mit polnischen Kennzeichen aufmerksam, welches offenbar stark überladen war. Sie folgten dem VW Golf Kombi bis nach Barmbek-Nord, wo der Wagen vom Fahrer gestoppt wurde. Die beiden männlichen Fahrzeuginsassen entluden im weiteren Verlauf das Fahrzeug und schafften augenscheinlich mehrere Kupferkabel in eine dort befindliche Wohnung. Die Frau, welche sich zuvor im Fahrzeug befunden hatte, verblieb anschließend in der Wohnung, während die beiden Männer mit dem Pkw abfuhren.

Die Fahnder hielten den Wagen in der Habichtstraße an und nahmen die beiden Insassen, einen 44-jährigen Deutschen und einen 23-jährigen Italiener, wegen des Verdachts des Kupferdiebstahls vorläufig fest. In dem Pkw stellten die Beamten ca. 500 kg Kupfermaterialien sowie umfangreiches mutmaßliches Einbruchswerkzeug sicher. Da die Eigentumsverhältnisse des Fahrzeugs ungeklärt waren, wurde auch dieses von den Beamten sichergestellt. Der 44-jährige Fahrer des Golfs konnte keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Stattdessen führte er eine nicht unerhebliche Menge Haschischprodukte mit sich und stand offenbar auch unter dem Einfluss berauschender Mittel. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Die Frau, die mit den Männern zuvor im Fahrzeug gesessen hatte, konnten die Fahnder in der Wohnung eines 39-Jährigen antreffen, in die die Kupferkabel getragen worden waren. Die 30-jährige Deutsche wurde ebenfalls vorläufig festgenommen. In der Küche der Wohnung stellten die Beamten weitere ca. 300 kg Kupferkabel fest, die sie ebenfalls sicherstellten.

Schnell fanden die Polizisten heraus, wo die Kupfermengen fehlten: Bei einem Altmetallhändler in der Schimmelmannstraße war eingebrochen worden.

Mangels Haftgründen wurden die Festgenommenen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die weiteren Ermittlungen werden bei dem für die Region Wandsbek zuständigen Landeskriminalamt 15 (LKA 15) geführt und dauern an.

PM der POL Hamburg vom 02.12.2019

Zwei Polizeibeamtinnen kontrollierten gestern Morgen, 3.15 Uhr, ein Fahrzeug auf der Volmestraße in Brügge. Wie bei solchen Kontrollen aus dem „fließenden Verkehr“ üblich, sicherten sie die Stelle unter anderem mit eingeschalteter Warnblinkanlage und Blaulicht ab. Nach Beendigung der Kontrolle, gingen die Beamtinnen zurück zum Streifenwagen und nahmen Platz. Nur Sekunden darauf stieß von hinten ein Taxi in das Polizeifahrzeug. Der 76-jährige Taxifahrer aus Lüdenscheid war mit einem weiblichen Fahrgast auf dem Weg nach Kierspe. Warum es zum Zusammenstoß kam ist noch unklar. Die Strecke ist auf Höhe der Unfallstelle auf hunderte Meter gerade und gut einsehbar. Der Streifenwagen drehte sich durch die Kollision um 90 Grad. Die beiden Polizistinnen wurden – ebenso wie der Taxifahrer und sein Fahrgast – leicht verletzt mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro. Beide PKW wurden abgeschleppt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr Lüdenscheid in Augenschein genommen und als ungefährlich eingestuft. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.12.2019

Friedland (Mecklenburg-Vorpommern): Sachbeschädigung an Polizeidienststelle

Am 01.12.2019 gegen 04:10 Uhr erschien eine 50-jährige männliche, stark alkoholisierte Person im PR Friedland und wollte dort einen Sachverhalt zur Anzeige bringen. Nachdem die vor Ort anwesenden Polizeibeamten ihn aufforderten, sich zunächst auszuweisen, beleidigte er die Kollegen und trat unvermittelt gegen die Eingangstür des Reviers, so dass die darin befindliche Glasscheibe zu Bruch ging. Als die Kollegen ihn von weiteren Tritten abhalten wollten, leistete er Widerstand. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. An der Eingangstür entstand ein Schaden von ca. 200,-EUR. Gegen die Person werden entsprechende Strafanzeigen gefertigt

PM des PP Neubrandenburg vom 01.12.2019

Hof (Bayern): Polizisten beleidigt und bedroht

Am Abend des 30.11.2019 wurde ein 48-jähriger Hofer in der Marienstraße einer Personenkontrolle unterzogen. Bei der Personalienfeststellung zeigte sich der Mann aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Aufgrund der Alkoholisierung von über 2 Promille und des gezeigten Verhaltens wurde der Mann anschließend in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen den Mann eingeleitet.

PM der PI Hof vom 01.12.2019

Suhl (Thüringen): versuchte gefährliche Körperverletzung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Freitagabend gegen 21:30 Uhr stellten die Beamten der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen während ihrer Fussstreife über den Meininger Weihnachtsmarkt eine geringfügige Ordnungswidrigkeit fest. Darüber war die polizeilich bestens bekannte 19jährige Meiningerin so erbost, dass sie die Beamten beleidigte und ihre Glühweintasse nach den Kollegen warf. Glücklicherweise verfehlte sie ihr Ziel, so dass die Beamten nicht verletzt wurden. Sie muss sich nun wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung verantworten.

PM der LPI Suhl vom 01.12.2019

Schwarzenfeld (Bayern): Aggressor stört Weihnachtsmarkt

Am Samstag kurz vor Mitternacht führte sich ein amtsbekannter 24jähriger Mann aus Schwarzenfeld derart ungebührlich auf dem Weihnachtsmarkt auf, dass er von mehreren Personen am Boden fixiert werden musste. Nachdem er seine aggressive Art auch gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten an den Tag legte, wurde er kurzerhand in Gewahrsam genommen und zur PI Schwandorf verbracht. Ein Alkotest ergab einen Wert von stolzen 2,5 Promille.

PM (auszugsweise) der PI Nabburg vom 01.12.2019

Amberg (Bayern): Nach Schlägerei vor Diskothek Polizeibeamten beleidigt

In der Nacht vom 29. auf 30.11.2019 kam es vor einer Diskothek in der Mühlgasse zu
einer Auseinandersetzung zwischen zwei jungen Frauen. Hierbei schlug eine stark alkoholisierte
25-jährige Frau aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach mehrfach mit der Faust auf ihre 19-jährige
Kontrahentin ein. Nach ersten Ermittlungen geschah dies ohne ersichtlichen Grund. Während
der Sachverhaltsaufnahme vor Ort beleidigte die 25-jährige Frau mehrfach einen eingesetzten
Polizeibeamten. Die Polizeiinspektion Amberg ermittelt nun wegen Körperverletzung und Belei-
digung.

PM (auszugsweise) der PI Amberg vom 01.12.2019

Weiden (Bayern): Beleidigung gegen Polizeibeamten

Ein 27-jähriger Weidener muss sich demnächst vor der Justiz verantworten, nachdem er einen Beamten der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. beleidigt hat.
Am Freitagabend gegen 19:50 Uhr befuhren zwei Männer mit ihren Mountainbikes den Gehweg vor der Stadtsparkasse. An den dortigen Treppen führten sie verschiedene Sprungübungen mit ihren Fahrrädern durch. Nachdem dies eine Gefahr für die vorbeilaufenden Passanten darstellte, wurden die beiden Radfahrer von einer Streifenbesatzung der Polizei Weiden angesprochen. Hierbei beleidigte der jüngere der beiden Mountainbiker einen 42-jährigen Polizeioberkommissar verbal mit diversen Kraftausdrücken. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Weiden vom 01.12.2019

Oldenburg (Niedersachsen): ++Trunkenheit im Verkehr++

Am Samstag, 30.11.2019 wurde in den frühen Morgenstunden im Rahmen einer Verkehrskontrolle eine augenscheinlich alkoholisierte Radfahrerin überprüft. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2 Promille. Bei der anschließenden Blutentnahme leistete die Beschuldigte Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin. Diese ist zurzeit nicht dienstfähig.

PM (auszugsweise) der PI Oldenburg – Stadt / Ammerland vom 01.12.2019

Holdorf (Niedersachsen): Beleidigung/ Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 30.11.2019; 23:10 Uhr, kam es in einer Gaststätte in 49451 Holdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen Gästen, in deren Verlauf es zu einer Beleidung des Gaststättenpersonales durch einen 41-jährigen aus Diepholz kam. Dieser wurde daraufhin der Gaststätte verwiesen und kam der Aufforderung nicht nach. Bei der Durchsetzung des Platzverweises durch die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte der 41-jährige diese und schlug nach ihnen. Im Folgenden wurde der Beschuldigte in Gewahrsam genommen und der Polizei Vechta zwecks Durchführung einer Blutprobe zugeführt.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 01.12.2019

Bremerhaven (Bremen): Alkohol während der Fahrt

Am Freitagabend, gegen 23.00 Uhr, fiel der Fahrer eines schwarzen SUV mit Stern in der Lessingstraße aufgrund seiner außergewöhnlichen Fahrweise auf und die Polizei wurde gerufen. Zuvor war der 37jährige Fahrer mehrfach mit zum Teil stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Lessingstraße gefahren. Dabei waren die vier Seitenscheiben heruntergelassen und laute Musik dröhnte aus dem Fahrzeuginneren. Der Fahrer wurde dabei beobachtet, wie er abwechselnd aus einer Whiskyflasche und einer Dose Energydrink trank. Die BeamtenInnen trafen den 37-Jährigen in einem der anliegenden Häuser an und stellten alkoholbedingte Auffälligkeiten bei ihm fest. Ein Alkoholvortest bestätigte den Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Da sich der Mann immer aufbrausender und aggressiver benahm, wurden weitere Streifenwagen angefordert.
Nach der vorläufigen Festnahme wurde an der Dienststelle eine Blutentnahme vorgenommen. Dabei erklärte der Delinquent, dass er auch nicht im Besitz des erforderlichen Führerscheines sei. Er muss sich jetzt wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.

PM der POL Bremerhaven vom 01.12.2019

Fürth (Bayern): (1685) Anhaltung mit Hindernissen

Ein offenbar unter Drogeneinfluss fahrender Kraftfahrer fiel am Freitagnachmittag (29.11.2019) einer Streife der Fürther Verkehrspolizei auf.
Erst nach mehreren Versuchen gelang es, das Fahrzeug anzuhalten und den Fahrer zu kontrollieren.
Beim Verlassen des Parkplatzes eines großen Möbelhauses im Fürther Stadtteil Steinach fiel der Blick der Beamten gegen 15:30 Uhr auf den Mercedes. Beim Auffahren auf die BAB 73 zeigte der Fahrer eine unsichere Fahrweise und fuhr in Schlangenlinien auf die Autobahn auf.
Obwohl das Zivilfahrzeug inzwischen durch Anhaltesignale der Beamten deutlich erkennbar war, versuchte der Fahrer mehrfach zu flüchten. Am Ende konnte er aber gestellt und kontrolliert werden.
Auf seine Fahrweise und das während der Fahrt durchgeführte Telefonat mit einem Mobiltelefon angesprochen, reagierte der Mann (33) unwirsch. Er stritt alles ab.
Sein Handy allerdings lag mit eingeschaltetem Display auf dem Fahrersitz.
Mittlerweile ergab sich durch das Gespräch der dringende Verdacht, der Fahrer stehe unter Drogeneinfluss. Zudem machte er nicht verständliche Angaben über seine Identität. Als er am Ende auch noch aggressiv wurde, blieb den Beamten nichts anderes übrig, als ihn zu fesseln und zur Dienststelle zu fahren. Dort verweigerte er sowohl einen Drogen- als auch Alkoholtest. Deshalb ordnete man die Blutentnahme an.
Zu allem Überfluss stellte sich heraus, dass der Beschuldigte bereits seit dem Frühjahr dieses Jahres keine Fahrerlaubnis mehr besitzt. Sie wurde ihm wegen Trunkenheit im Verkehr entzogen.
Wegen diverser verkehrsrechtlicher Ordnungswidrigkeiten sowie Vergehen nach dem Strafgesetzbuch und dem Straßenverkehrsgesetz leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren ein.

PM des PP Mittelfranken vom 01.12.2019

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): Betrunkener randaliert im RTW und leistet Widerstand

Sa, 30.11.2019, 19:23 Uhr, Lönsstraße
Ein 42-jähriger Mann aus Salzwedel befand sich in Folge erheblichen Alkoholgenusses in hilfloser Lage und musste durch eine RTW-Besatzung medizinisch versorgt werden. Unvermittelt und grundlos schlug dieser einen Rettungssanitäter mit der Faust ins Gesicht und würgte ihn mit den Händen am Hals. Der Rettungssanitäter erlitt leichte Verletzungen. Nachfolgend schlug und trat der Mann im RTW um sich. Hierdurch wurde das Display eines im RTW befindlichen Defibrillators beschädigt. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000,- Euro.
Nach Eintreffen der zu Hilfe gerufenen Polizeikräfte ging der Beschuldigte auch auf diese los und schlug einen Beamten mit der Faust ins Gesicht. Der Beamte erlitt eine Platzwunde an der Unterlippe. Der Beschuldigte wurde durch die eingesetzten Beamten kontrolliert zu Boden gebracht und mittels Handfesseln fixiert.
Zur Feststellung seiner Personalien wurde der Herr zum Polizeirevier Salzwedel verbracht, wobei dieser die Einsatzkräfte verbal bedroht und beleidigte.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,55 Promille. Nach zweifelsfreier Feststellung der Personalien wurde durch den zuständigen Bereitschaftrichter eine Blutprobenentnahme angeordnet und im Krankenhaus Salzwedel durchgeführt. Auf Grund des erheblichen Alkoholkonsums wurde der Beschuldigte kostenpflichtig nach Hause verbracht und aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Gegen den Beschuldigten wurden umfängliche Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 01.12.2019

Nürnberg (Bayern): (1691) Offenbar Verwirrter belästigte und bedrohte Polizeistreife

Ungewöhnlich auffälliges Verhalten eines 26-Jährigen sorgte am frühen Morgen des 1. Dezembers 2019 in der Nürnberger Innenstadt für Verwunderung bei einer Polizeistreife. Am Ende musste der Mann in Gewahrsam genommen und angezeigt werden.
Der 26-Jährige spazierte gegen 03:15 Uhr an der Frauentormauer an einer Streifenbesatzung der PI Nürnberg-Mitte vorbei und richtete plötzlich ohne Anlass seine beiden, zu einer Pistole geformten Hände gegen die Beamten.
Gleichzeitig würgte er Schussgeräusche aus seinem Kehlkopf und kündigte an, die Beamten „abzuknallen“.
Zunächst zeigten sich die Beamten unbeeindruckt vom Gebaren des Mannes, behielten ihn aber weiterhin im Auge. Kurz darauf stellte er sich in den Fahrweg des Dienstfahrzeuges und verhinderte die Weiterfahrt. Nun war die Geduld der Polizisten am Ende.
Als sie ausstiegen, ergriff der Mann aber zunächst die Flucht, kehrte aber nur kurz darauf wieder zurück. Abermals „schoss“ er mit seinen Händen auf die Kollegen. Anschließend zeigte er zunächst sein entblößtes Geschlechtsteil, drehte sich dann um, zog seine Hose herunter und präsentierte seine blanke „Hinter(n)ansicht“.
Mit der anschließenden Personalienfeststellung war er dann nicht einverstanden, so dass letztlich unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Als dann durch einen Arzt die Haftfähigkeit bescheinigt worden war, ordnete die Polizei den Gewahrsam an.
Wegen mehrere strafrechtlich relevanter Delikte wurde Anzeige erstattet. Ob der Mann letztlich betrunken war oder unter Drogeneinfluss stand, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Möglicherweise war er auch nur geistig verwirrt.

PM des PP Mittelfranken vom 01.12.2019

Schongau (Bayern): Schongauer beschäftigt Polizei die ganz Nacht

Zwei leicht verletzte Polizeibeamte und mehrere Strafverfahren sind das Ergebnis einer langen Nacht für die Polizei Schongau. Am Samstag um kurz nach Mitternacht fiel der 23-jährige Schongauer, zum ersten Mal auf. In der Schongauer Altstadt pöbelte er Gäste in einem Lokal an und weigerte sich es zu verlassen. Erst als die Polizei ihm einen Platzverweis erteilte ging er. Gegen 03:00 Uhr morgens taucht der 23-jährige auf einer privaten Feier, ebenfalls in der Altstadt, wieder auf und machte auch hier Ärger. Als die Polizei abermals eintraf, verließ er zwar die Veranstaltung, beleidigte jedoch die eingesetzten Beamten. Wieder musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. Da er den Platzverweis nicht befolgte und versuchte auf die Party zu gelangen musste er durch die Streifenbesatzung fixiert werden. Hier griff er die Beamten an und versuchte sich der Festhaltung zu entziehen. Die Beamten verletzten sich leicht, konnten aber ihren Dienst weiter verrichten. Nach Abschluss der Sachbearbeitung auf der Dienststelle bestand der junge Mann auf eine Behandlung im Krankenhaus Schongau. Um kurz nach 05:00 Uhr bat der Arzt aus der Notaufnahme um Unterstützung. Da der 23-jährige Schongauer keinerlei Verletzungen habe, sei er nicht behandlungsbedürftig. Er wolle aber nicht gehen. Wieder mussten die Polizeibeamten ausrücken um einen Platzverweis zu erteilen und das Hausrecht des Arztes durchzusetzen. Zwar leistete der Schongauer diesmal keinen Widerstand mehr, jedoch beleidigte er die Beamten abermals. Warum der Schongauer so ausgerastet ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen, ob seine Alkoholisierung, die gut unter einem Promille lag, ursächlich war, lässt sich nur vermuten.

PM (auszugsweise) der PI Schongau vom 01.12.2019

Potsdam (Brandenburg): Großeinsatz der Polizei am Protestwochenende in der Lausitz

Das Polizeipräsidium des Landes Brandenburg führte vom 28. November bis 1. Dezember 2019 einen mehrtägigen Großeinsatz in der Lausitz durch.
Mit Ausnahme der anfänglich unfriedlichen Besetzung des Tagebaugeländes in Jänschwalde am 30.11.2019 zieht die Polizei ein insgesamt positives Fazit. Das besonnene Handeln der Vielzahl von Akteuren trug wesentlich zum Einsatzerfolg bei.
Besondere Herausforderungen des Einsatzes waren, insbesondere vor dem Hintergrund der Größe des Einsatzraumes von mehr als 2.700 km², der Schutz von 41 Versammlungen mit insgesamt mehr als 4.000 Teilnehmern an mehreren Tagen.
Insgesamt waren rund 2.700 Beamte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und von der Bundespolizei eingesetzt. Neun Polizeibeamte wurden während des Einsatzes leicht verletzt, davon drei durch Tagebaubesetzer beim Eindringen in den Tagebau Jänschwalde. Die weiteren Verletzungen sind nicht fremdverusacht worden.
Wesentliche Schwerpunkte des Einsatzes:
Neun namentlich bekannte Beamte der 3. Einsatzhundertschaft der Polizei Brandenburg fotografierten sich am 28.11.19 vor einem Graffiti. Das Bild wurde im Internet veröffentlicht und in den Medien zahlreich kommentiert. Die Beamten wurden aus dem Einsatz genommen, Disziplinarverfahren gegen alle neun eingeleitet. Am Freitag wurden sechs Personen (19 bis 31 Jahre) ermittelt, die das Graffiti am Vortag angebracht hatten. Strafanzeigen wegen öffentlicher Aufforderung zu Straftaten und Sachbeschädigung wurden von Amts wegen aufgenommen. Der Schriftzug wurde entfernt.
Am Samstagmorgen, 29.11.2019 drangen mehrere hundert Besetzer widerrechtlich in die Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd ein. Zur Abwehr eines Übergriffs auf Polizeibeamte bei der Besetzung des Tagebaus Jänschwalde mussten Reizgas und Schlagstock eingesetzt werden. Im Verlauf des Tages wurden 160 Personen freiwillig und friedlich mit Fahrzeugen der LEAG aus dem Tagebau Jänschwalde gebracht. Am Nachmittag verließen dann alle Besetzer freiwillig und friedlich die beiden Tagebaue. Die Polizei war im Rahmen ihres deeskalativen Einsatzkonzeptes mit Kommunikationsteams vor Ort.
In der Spitze bis zu 600 Personen führten zunächst in Cottbus eine nicht genehmigte Versammlung durch und begaben sich anschließend zu Fuß auf der B168 in Richtung Forst. Gegen 13 Uhr wurden die Bahngleise der Kohlebahn Kathlower Mühle für mehrere Stunden besetzt. Die Bahntrasse in Koppatz wurde ebenfalls am Vormittag des 30.11.2019 durch ca. 350 Personen blockiert. Beide Blockaden wurden in den Nachmittagsstunden freiwillig beendet. Zudem kam es zu einzelnen weiteren Besetzungen der Bahngleise der LEAG, die allesamt am Samstag in den späten Nachmittagsstunden beendet waren.
Zu diesem Einsatz wurden bisher insgesamt 29 Strafanzeigen erstattet, u.a. zu Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Störung öffentlicher Betriebe und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.
Die Ermittlungen dazu laufen.
Im Fazit schätzt die Polizei ein, dass das Protestwochenende in der Lausitz insgesamt friedlich verlaufen ist. Bis zum Montagmorgen werden Bereitschaftspolizisten noch in der Region präsent sein.

PM des PP Brandenburg vom 01.12.2019

Merchweiler-Wemmetsweiler (Saarland): 18jähriger attackiert PKW und greift Polizisten tätlich an

Am Samstag, 30.11.2019, gegen 02:30 Uhr kam es an der Kreuzung Gerberstraße/Stennweilerstraße/Ludwigstaße in Wemmetsweiler zu einer Attacke auf einen PKW. Der mit zwei Männern besetzte PKW hielt dort an, um einen Mann und seine Begleiterin die Straße überqueren zu lassen. Als die beiden Fußgänger bereits die Straße überquert hatten, spuckte der Mann unvermittelt in Richtung des bereits anfahrenden PKW, lief diesem hinterher und schlug auf das Fahrzeug ein. Das Fahrzeug wurde hierdurch beschädigt. Die hinzugerufenen Polizisten entdeckten den Täter dann in der Nähe hinter einem Anwesen. Der 18jährige, sichtlich berauschte Mann machte wirre Angaben und zeigte starke Stimmungsschwankungen. Im Zuge der ersten Maßnahmen vor Ort griff er die Polizeibeamten an, weshalb ihm Handschellen angelegt wurden. Aufgrund seines berauschten Zustandes und der extremen Stimmungsschwankungen wurde der 18jährige durch den hinzugezogenen Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik verbracht. Der Mann versuchte sich den polizeilichen Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Hierbei versetzte er einem Beamten einen Kopfstoß und verletzte den zweiten Beamten an der Hand. Gegen den 18jährigen laufen jetzt mehrere Ermittlungsverfahren.

PM der PI Neunkirchen vom 01.12.2019

Münsingen (Baden-Württemberg): Schlägerei vor Gaststätte endet im Krankenhaus

Eine handfeste Auseinandersetzung hat am frühen Sonntagmorgen gegen 01.35 Uhr für einen 22-Jährigen im Krankenhaus geendet. Vor der Gaststätte in der Straße Postberg kam es zwischen zwei 22-jährigen Münsingern zur Schlägerei, wobei sie sich gegenseitig mit Fäusten attackierten. Es endete darin, dass einer der Beteiligten gegen eine Hauswand geschleudert oder geschlagen wurde und sich eine schwere Kopfverletzung zuzog. Er wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Zur Lagebewältigung unter den überwiegend stark alkoholisierten Personen waren insgesamt vier Streifenbesatzungen notwendig. Ein 30-Jähriger aus Münsingen musste zudem in Gewahrsam genommen werden, da er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr setzte und die Angaben seiner Personalien verweigerte. Die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang werden beim Polizeireviers Münsingen geführt.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 01.12.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Festnahme nach Brandstiftung in der nördlichen Innenstadt

Lfd. Nr.: 1403
In der Nacht auf den heutigen Sonntag (1. Dezember) ist ein 29-jähriger Dortmunder in der Alsenstraße festgenommen worden. Offenbar hatte der Mann zuvor Bekannte bedroht und später Gegenstände in seiner Wohnung angezündet.
Ersten Ermittlungen zufolge suchten Bekannte des Mannes gegen 1.50 Uhr dessen Wohnung in der Alsenstraße auf. Beim Öffnen der Tür stand dieser mit einem Messer in der Hand vor ihnen und bedrohte sie. Daraufhin schlugen sie die Tür zu – öffneten diese jedoch wenig später erneut. Nun brannte in der Wohnung des Mannes eine Matratze. Der Bewohner selbst verließ diese über einen Balkon.
Während der Löscharbeiten der Feuerwehr konnte der Mann auf dem Dach des Mehrfamilienhauses wiedererkannt werden. Er kletterte auf einen weiteren Balkon und stieg über das Fenster in eine andere Wohnung ein. Die Polizisten betraten daraufhin das Nachbarhaus und öffneten die Wohnungstür. Hier konnte der 29-Jährige schließlich festgenommen werden.
In der Wohnung des Tatverdächtigen entstand enormer Sachschaden. Die weiteren Wohnungen des Mehrfamilienhauses blieben durch das Feuer unbeschädigt.
Drei Polizisten wurden während des Einsatzes durch die Rauchentwicklung leicht verletzt.
Die Ermittlungen gegen den 29-Jährigen dauern weiter an.

PM der POL Dortmund vom 01.12.2019

Kitzingen, Lkr. Kitzingen (Bayern): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

Am Sonntagmorgen wurde die Polizei in Kitzingen mehrfach wegen einer Ruhestörung verständigt. Nachdem die Beamten mehrfach zur Einsatzörtlichkeit fahren mussten und sich der alkoholisierte 48-jährige Ruhestörer aggressiv und absolut uneinsichtig zeigte, erfolgte die Gewahrsamnahme. Die restliche Nacht musste der Mann in einem Haftraum der PI Kitzingen verbringen. Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der Ruhestörung wurde eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Kitzingen vom 01.12.2019

Kastel (Hessen): Pärchen flüchtet nach Unfall und wehrt sich bei Festnahme

Steinern Straße / Ludwig-Wolker-Straße, 29.11.2019, 22:41 Uhr
Am späten Freitagabend prallte ein silberner Opel Corsa in der Steinern Straße gegen einen geparkten Anhänger und fuhr dann einfach weiter. Als das Fahrzeug und die mutmaßlichen Nutzer durch die Polizei angetroffen wurden, wehrten sie sich gegen die Festnahme. Zeugen beobachteten das Fahrzeug, wie es aus der Ludwig-Wolker-Straße auf die Steinern Straße fuhr und dort gegen den Anhänger prallte. Der Anhänger wurde durch die Wucht des Aufpralls auf eine Grünfläche geschleudert, der Pkw schleuderte ebenfalls über die Grünfläche und kam auf einem dahinterliegenden Rad-/Fußweg zum Stehen. Anschließend sei das Fahrzeug jedoch sofort weggefahren, hierbei hat es dann auch noch einen Blumenkübel gerammt. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung ein und die Beamten wurden schon wenige Minuten später im Römerfeld fündig, wo das schwer beschädigte Mietfahrzeug in einem Wendehammer stand. Eine 20-jährige Frau und ihr ebenfalls 20 Jahre alter Freund wurden schnell als Nutzer des Fahrzeuges ermittelt. Da beide unter Alkoholeinfluss standen, wurde bei ihnen eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der hierfür erforderlichen Festnahme wehrte sich der Mann, versuchte einen der Polizisten zu schlagen und beleidigte die Beamten noch. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt, bei ihrem Freund war das nicht notwendig, er hat keinen. Da noch nicht eindeutig geklärt ist, wer das Fahrzeug beim Unfall fuhr, sucht die Polizei dringend weitere Zeugen. Sie werden gebeten sich unter 0611 / 3452440 beim 2. Polizeirevier zu melden.

PM (auszugsweise) der PD Wiesbaden vom 01.12.2019

Jena (Thüringen): Pizza nicht bezahlt

Am Freitag, kurz nach 23:00 Uhr wurde die Polizei von einem Pizzaboten in die Saalbahnhofstraße gerufen. Diesem wollte die Bestellerin, trotz ordnungsgemäßer Lieferung nicht den vollständigen Kaufpreis bezahlen. Trotz der Vermittlungsbemühungen der eingesetzten Beamten erregte sich die Frau derart, dass dies in Widerstandhandlungen gegenüber der eingesetzten Beamten gipfelte, welche sich körperlich gegen die Frau erwehren mussten. Zur Einschätzung der weiteren Verfahrensweise musste sogar ein Notarzt vor Ort kommen.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 01.12.2019

Schöppenstedt, Wolfenbüttel (Niedersachsen): Wohnungseinbruchdiebstahl, Täter festgenommen

Freitag, 29.11.19, 21:15 Uhr In Schöppenstedt drang ein 40-jähriger nach Einschlagen eines Fensters in eine Wohnung ein. Dabei wird er von Zeugen beobachtet. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Täter beim Verlassen der Wohnung festnehmen. Der 40-jährige leistete Widerstand, zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Im Anschluss wurde der Täter in die JVA überstellt, da er ohnehin per Haftbefehl gesucht wurde.

PM (auszugsweise) des PK Wolfenbüttel vom 30.11.2019

Aschaffenburg (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigungen
Am Freitag, gegen 22 Uhr, geriet eine stark alkoholisierte 50-Jährige, in einer Gaststätte in der Herstallstraße in Streit mit anderen Gästen. Einem Gast schlug sie ins Gesicht, sodass dessen Unterlippe aufplatzte. Die Dame beschädigte in der Gaststätte außerdem eine Glasscheibe. Die eintreffenden Polizeibeamten wurden von der renitenten Dame mit Kraftausdrücken beleidigt. Sie versuchte die Beamten auch anzuspucken. Zur Unterbindung weiterer Straftraten und Sicherheitsstörungen wurde die Dame in der Gewahrsamszelle bei der PI Aschaffenburg ausgenüchtert. Gegen sie wird nun wegen verschiedenster Delikte ermittelt.
Ein weiterer Fall mangelnden Respekts gegenüber Polizeibeamter ereignete sich gegen 01.30 Uhr in einer Diskothek in der Innenstadt. Ausgangslage war eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Gästen untereinander und einem Türsteher. Dabei kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand zu mehreren Schlägen.
Bei der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei ließ sich ein stark alkoholisierter Beteiligter nicht beruhigen. Er bäumte sich mehrfach aggressiv gegen die Polizeibeamten auf, sodass er in Gewahrsam genommen und gefesselt werden musste. Im Rahmen des Transports zur PI Aschaffenburg beleidigte der 38-Jährige die Beamten und stemmte sich immer wieder gewaltsam gegen die Maßnahmen. Es waren mehrere Beamte notwendig, um ihn unter Kontrolle zu bringen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme bei dem Beschuldigten veranlasst. Er wurde in der Gewahrsamszelle der PI Aschaffenburg ausgenüchtert. Ihn erwartet u. a. ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 30.11.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): Intensive Kontrollen durch Kieler Polizeirevier

Wie angekündigt führten Polizeibeamte ab Freitagnachmittag intensive Kontrollen rund um den Exerzierplatz durch. Ingesamt kontrollierten sie über 300 Personen und stellten dabei rund 50 Verstöße fest. Die Einsatzleiterin zeigte sich hochzufrieden mit dem Verlauf und dankte ihren engagierten Mitarbeitern.
Im Zeitraum von 15 Uhr bis etwa 23:30 Uhr beobachteten die Beamten zunächst die anreisenden Konzertbesucher. Im Anschluss an das Konzert fand eine stationäre Fahrzeugkontrolle auf dem Schützenwall statt. In der Halle selbst fanden keine Kontrollen statt.
Hier musste die Polizei allerdings tätig werden, da sich mehrere Konzertbesucher mit Ordnern schlugen. Einer der Ordner kam zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige vorläufig fest. Einer von ihnen musste aufgrund seines Alkoholisierungsgrades die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen, da keine Angehörigen erreicht werden konnten.
Insgesamt kontrollierten die eingesetzten Kräfte rund 200 Konzertbesucher, die zu Fuß an der Halle ankamen und etwa 130 Autofahrer. Insgesamt schrieben sie knapp 50 Ordnungswidrigkeiten- bzw. Strafanzeigen.

Bei einem mutmaßlichen Dealer fanden sie Kokain und eine größere Menge Bargeld in szenetypischer Stückelung. Nach Rücksprache mit einem Richter ordnete dieser die Durchsuchung der Wohnung des Mannes an. Bei drei weiteren Personen fanden die eingesetzten Polizisten ebenfalls Betäubungsmittel, so dass sie Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz schrieben. Drei Fahrer mussten darüber hinaus eine Blutprobe abgeben, da der Verdacht besteht, dass sie unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ihre Wagen gelenkt haben. Bei zwei Fahrern bestand der Verdacht, dass sie alkoholisiert Auto fuhren. Der jeweils freiwillige Atemalkoholtest ergab jedoch keine entsprechenden Werte.
Ein 15-Jähriger fiel mit einem Messer vor Konzertbeginn auf. Das Konzert verpasste er, seine Eltern holten den Jugendlichen ab. Er erhielt zusätzlich eine weitere Anzeige, da er die Polizisten mehrfach beleidigte.
Zwei Autofahrer konnten bei den Kontrollen keinen gültigen Führerschein vorweisen. Drei weitere werden ihren Führerschein abgeben müssen, da sie teilweise deutlich zu schnell fuhren. Weitere fünf Fahrer werden auf ihre Fahrzeuge zunächst verzichten müssen, da die Beamten unzulässige Veränderungen feststellten, so dass die Betriebserlaubnis erlosch. Hinzu kommen zwei Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, rund 25 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten und zahlreiche Kontrollberichte, die wegen kleinerer Mängel an den Fahrzeugen geschrieben wurden. Letztgenannte Fahrer haben nun zehn Tage Zeit, die Mängel zu beheben, um so einem Bußgeld zu entgehen.
Die Stimmung der insgesamt rund 6.000 Konzerbesucher bezeichneten die eingesetzten Beamten grundsätzlich als friedlich. Viele zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen und begrüßten diese. Zu Konflikten zwischen Konzertbesuchern und Teilnehmern der kurz zuvor beendeten Demonstration kam es nicht.

PM der PD Kiel vom 30.11.2019

Würzburg/Innenstadt (Bayern): 19-Jährige schlägt mit Stuhl im Schnellrestaurant um sich – Bei Festnahme Widerstand geleistet

Bei einer Auseinandersetzung in einem Schnellrestaurant hat eine 19-Jährige mit einem Stuhl um sich geschlagen und dabei eine 24-Jährige leicht verletzt. Anschließend versuchte sie vor der Polizeistreife zu fliehen und wehrte sich gegen ihre Festnahme. Die junge Frau muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.
Um 22.30 Uhr meldeten die Gäste eines Schnellrestaurants am Marktplatz eine Streitigkeit in dem Lokal. Die stark alkoholisierte junge Frau war dort mit zwei weiteren jungen Frauen im Alter von 22 und 24 Jahren in Streit geraten. Sie schlug mit einem Stuhl nach den Beiden, so dass eine der Beiden eine Prellung an der Hand davon trug. Anschließend verließ sie in Begleitung von einer jungen Frau und zwei jungen Männern das Restaurant. Als die Gruppe kurz darauf die hinzugerufene Polizeistreife erkannte, rannten alle Personen in Richtung Domstraße davon. Die 19-Jährige konnte nur wenige Meter entfernt vor einem Elektronikgeschäft in der Domstraße eingeholt werden. Gegen ihre Festnahme wehrte sie sich buchstäblich mit Händen und Füßen. Sie versuchte nach den Beamten zu schlagen und zu treten, so dass sie deshalb schließlich auch gefesselt wurde. Sie musste die Beamten zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt begleiten, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam die 19-Jährige wieder auf freien Fuß. Gegen sie wurde unter anderem Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung und dem Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg-Stadt vom 30.11.2019

Bruchmühlbach-Miesau (Rheinland.Pfalz(: Einbruch in Autofirma, Festnahme von 3 Tatverdächtigen

Am früheren Samstagmorgen gegen 00:35 Uhr wird in der Industriestraße in eine Autofirma eingebrochen.
Die Polizei war durch ein Sicherheitsunternehmen informiert worden und fuhr die Örtlichkeit umgehend an. Während sich die Polizeibeamten zu Fuß dem Firmengelände näherten durchbrach plötzlich ein BMW X5 die Umzäunung und fuhr direkt auf die Polizeibeamten zu. Ein Beamter musste die Dienstwaffe gegen die Reifen des Fahrzeuges einsetzen, traf aber nicht. Zwei weitere Beamte konnten sich anschließend gerade noch durch einen Sprung zur Seite vor dem annähernden SUV retten. Die Flucht der Täter endete jedoch unmittelbar danach, als das Fahrzeug von der Fahrbahn abkam, sich überschlug und in einem angrenzenden Gleisbett zum Liegen kam. In dem Auto befanden sich drei junge Männer, ein 17-Jähriger und zwei 20-Jährige. Alle drei Personen konnten festgenommen werden.
Sie wurden weder durch den Unfall noch durch die abgegebenen Schüsse verletzt.
Einer der beiden 20-Jährigen wurde bei der anschließenden Festnahme leicht verletzt. Ebenso verletzte sich dabei ein Polizeibeamter leicht. Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen ergaben Hinweise auf Alkohol- und Drogenkonsum, weshalb den Beschuldigten Blutproben entnommen wurden. Wer von den Dreien den BMW gefahren hat steht noch nicht fest. Die Kripo Kaiserslautern hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP Westpfalz vom 30.11.2019

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Streit vor Diskothek droht zu eskalieren

In der Nacht von Freitag auf Samstag drohte ein Streit zwischen Besuchern einer Diskothek und dem Sicherheitspersonal zu eskalieren – acht Streifenwagen waren im Einsatz. Um kurz nach 2 Uhr alarmierten Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einer Diskothek in der Lagerstraße die Polizei, nachdem eine Gruppe von zehn Personen, ausgerüstet mit Hiebwaffen, ihrer Forderung nach erneutem Einlass Nachdruck verleihen wollten. Aufgrund von Streitigkeiten, die sich kurz zuvor im Innern des Clubs zutrugen, wurden diese Personen der Örtlichkeit verwiesen. Daraufhin suchten die Männer ihre geparkten Fahrzeuge auf und bewaffneten sich u.a. mit Baseballschlägern, Stöcken und Metallstangen und gingen dann zum Gelände der Diskothek. Das hatten die Mitarbeiter aber bereits durch das Zuziehen eines Rolltors verriegelt. Die Aggressoren drohten daraufhin und schlugen gegen das Tor, welches dabei beschädigt wurde. Als die alarmierten Polizeibeamten vor Ort kamen, hatten sich die Männer auf einen nahegelegenen Parkplatz zurückgezogen. Bei einer anschließenden Kontrolle durch die Uniformierten wurden die Hiebwaffen sichergestellt. Ein 22- und 24-Jähriger wurden aufgrund ihres aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen. Gegen die restlichen Aggressoren wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem sie allesamt nachkamen.
Zu einer Auseinandersetzung zwischen den Mitarbeitern der Diskothek und den bewaffneten Personen kam es nicht. Gegen die Männer im Alter von 19 bis 30 Jahren wurde ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung eingeleitet. Zudem werden waffenrechtliche Verstöße gegen diese geprüft. Die Ermittlungen haben die Beamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt aufgenommen.

PM des PP Mannheim vom 30.11.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Ohne Ticket unterwegs und Widerstand geleistet

Heute Morgen fuhr ein 37-jähriger Deutscher mit einem Regionalzug von Villingen nach Offenburg, ohne im Besitz eines Tickets gewesen zu sein und wurde daraufhin durch die Zugbegleiterin im Bahnhof Offenburg der Bundespolizei übergeben. Im Rahmen der Personalienfeststellung verhielt er sich unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Als er versuchte die Zugbegleiterin sowie die Beamten anzugreifen, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Erst dann gelang es, ihn zur Dienststelle zu verbringen, wo man seine Personalien feststellen konnte. Er wird nun wegen Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte beanzeigt.

PM der BPOLI Offenburg vom 30.11.2019

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Körperverletzung auf Weihnachtsmarkt

Am 30.11.2019 gegen 21:00 Uhr belästigte ein stark alkoholisierter 40-jähriger Magdeburger Passanten auf dem Weihnachtsmarkt und erhielt durch eingesetzte Polizeibeamte einen Platzverweis für den Weihnachtsmarkt. Kurze Zeit später attackierte der Beschuldigte dann wieder auf dem Weihnachtsmarkt seinen 31-jährigen Bekannten mit Schlägen, welcher in der Zwischenzeit auf seinen Hund aufpasste. Beim Schlichten der Auseinandersetzung griff der Beschuldigte einem eingesetzten Polizeibeamten an den Hals, sodass er mittels einfacher körperlicher Gewalt und Anlegen der Handfessel fixiert werden musste. Während dieser Handlungen biss der Hund des Beschuldigten einen ebenfalls vor Ort eingesetzten 34-jährigen Security-Mitarbeiter in den Arm und verletzte diesen leicht.
Der Beschuldigte wurde im Anschluss zur Blutprobenentnahme in den Zentralen Polizeigewahrsam verbracht. Der Hund des Beschuldigten wurde nach Rücksprache mit dem Stadtordnungsdienst Magdeburg an die Lebensgefährtin des Beschuldigten übergeben.

PM (auszugsweise) des PRev Magdeburg vom 30.11.2019

Bludenz (Vorarlberg, Österreich): Ausforschung des flüchtigen Täters zum Vorfall einer Anhaltung vom 28.07.2019 Nachtrag zum Pressebericht 2217

Am 28.07.2019 gegen 00.20 Uhr führte die Polizei Bludenz Verkehrskontrollen auf der Werdenbergerstraße (L190) Höhe Postplatz in Bludenz durch. Ein PKW hielt aufgrund des Anhaltezeichens kurz vor dem Polizisten an. Als der unbekannte Lenker aufgefordert wurde zur Seite zu fahren, gab er Gas und flüchtete. Der Polizist musste zur Seite springen, um nicht angefahren zur werden und verletzte sich dabei. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen gelang es nun den damaligen Fahrer des weißen BMW auszuforschen. Es handelt sich dabei um einen 18-jährigen in Altach wohnhaften Mann. Dieser nahm das Fahrzeug, trotz bescheidmäßig entzogener Lenkerberechtigung, unbefugt in Betrieb. Der 18-jährige Lenker wird nun wegen einer Reihe von Delikten angezeigt werden.

PA der PI Bludenz vom 30.11.2019

Buchholz (Niedersachsen): Bedrohungslage: Spezialkräfte nehmen Täter in Spielhalle fest

Spezialeinsatzkräfte der Polizei nahmen am Samstagnachmittag in einem Gewerbegebiet an der A7 im Heidekreis einen Mann fest, der mehrere Menschen bedrohte. Der 29jährige Täter aus dem Heidekreis hatte mit einer Axt und einem Hund gegen 10.55 Uhr eine Spielhalle betreten und mit der Waffe auf die Spielautomaten eingeschlagen. Drei der vier im Objekt befindlichen Personen gelang die Flucht, eine entkam in einen Nebenraum. Die herbeigerufene Polizei umstellte das Objekt. Bei dem Zugriff durch ein Spezialeinsatzkommando (SEK) wurde der Täter überwältigt und der Hund erschossen. Verletzte Personen gab es nicht. Am Körper des Mannes stellten die Beamten Behältnisse mit herausragenden Kabeln fest. Hinzugezogene Entschärfer der Polizei klassifizierten den Fund als Attrappe. Der polizeibekannte Mann wurde festgenommen und der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses zugeführt. Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen kann eine politische oder religiöse Motivation ausgeschlossen werden. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Heidekreis vom 30.11.2019

Neukieritzsch (Sachsen): Klima-/Energieprotest im Leipziger Braunkohlerevier

Ort: Tagebau Vereinigtes Schleenhain
Zeit: 30. November 2019
Am frühen Samstagvormittag brachen mehrere hundert Menschen, überwiegend mit S-Bahnen, in Richtung des südlich von Leipzig gelegenen Tagebaugebiets auf. Nach dem Ausstieg am Bahnhof Neukieritzsch kleidete sich die Mehrzahl der Personen in helle Schutz-/Maleranzüge, legte teilweise aber auch Vermummungsutensilien an. Ein Kommunizieren war erschwert, weil die Protestteilneh-
mer ausschließlich Englisch sprachen. Gleichwohl das Gespräch suchende Polizeikräfte wurden weitgehend ignoriert. Unvermittelt und ohne Gesprächsangebote der Versammlungsbehörde zu nutzen, setzte sich die Menge innerhalb der per Allgemeinverfügung mit Beschränkungen des Versammlungsrechts belegten Zone in Bewegung. Dabei kam es vereinzelt leider auch zu Schlägen sowie Tritten gegen Polizeibeamte, um den Weg in Richtung Tagebau zu „erstreiten“. Die Beamten reagierten besonnen, suchten fortlaufend den Kontakt und stellten auch sonst – trotz Allgemeinverfügung des Landkreises Leipzig und trotz erkennbarer Ziele der Protestteilnehmer – die Deeskalation in den Mittelpunkt. Weil die Menschenmenge mit den in diesem Moment vor Ort befindlichen Polizeibeamten und mit verhältnismäßigen Mitteln nicht zu stoppen war, gelangte sie zum Rand des Tagebaus, überwand die Umzäunung und kletterte die Abbruchkanten hinab. Die
Protestteilnehmer ließen sich auch durch explizite Hinweise auf die einhergehende Lebensgefahr – die Abbruchkanten sind instabil und es drohen jederzeit abrutschende Erdmassen – nicht von ihrem Tun abbringen. Aus Gründen der Eigensicherung folgten Polizeibeamte nicht. Am Grund des Tagebaus zogen die Protestteilnehmer anschließend zu einem der Bagger, die jedoch bereits vorab
gegen eine Besetzung gesichert wurden, und ließen sich dort nieder. Um die Gefahren für Leib und Leben zumindest zu minimieren, schaltet der Tagebaubetreiber umgehend den Strom ab und stoppte alle Maschinen. In der Folge stagnierte die Situation für einige Zeit, wobei auch keine sonderliche Eile geboten war. Eine im Hintergrund getroffene Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Leipzig hatte unterdessen zum Ergebnis, im Verhalten der Protestteilnehmer unweigerlich eine strafrechtliche Relevanz (Verstoß Versammlungsrecht, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch, Störung öffentlicher Betriebe) erkennen und dieser gemäß Legalitätsprinzip begegnen zu müssen. Folglich begannen ersten Identitätsfeststellungen, zu deren Durchführung teils auch unmittelbarer Zwang (Abdrängen sonstiger Personen) angewandt werden musste. Mit einbrechender Dunkelheit traten im Hinblick auf den Ort der Festsetzung, die Größe der Personengruppe die damit für eine umfassende Identitätsfeststellung beanspruchte Zeit sowie die herbstlich-winterlichen Temperaturen jedoch Aspekte der Gefahrenabwehr in den Vordergrund. Daher wurde den übrigen Protestteilnehmern in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig die Möglichkeit eingeräumt, das Tagebaugelände noch bei Tageslicht geschlossen und unter Begleitung auf einem regulären Zufahrtsweg zu verlassen. Für
den Weg zum Bahnhof in Neukieritzsch musste kurzzeitig die B 176 gesperrt werden.
Bis zum frühen Abend wurden auch alle Personen entlassen, welche zwischenzeitlich Maßnahmen der Identitätsfeststellung zugeführt worden waren.

PM der PD Leipzig vom 30.11.2019

Lindau (Bayern): Randale beim Eishockey in Lindau

Am Freitagabend empfing der EV Lindau die Starbulls Rosenheim im Eisstadion in der Eichwaldstraße. Gegen Ende des letzten Drittels fiel eine Gruppe von 8 auswärtigen Fans auf, die aufgrund erheblicher Alkoholisierung immer aggressiver wurden. Sie begannen damit, ihre Oberbekleidung auszuziehen und grölten durch das Stadion. Zwei Personen aus dieser Gruppe traten so stark gegen die Bande des Stadions, dass diese beschädigt wurde. Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizeibeamten verhielten sich diese Gästefans verbal sehr aggressiv. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme wurden die Beamten verbal angegangen und beleidigt. Die Beleidigung wurde durch die Body-Cam der Polizei aufgezeichnet. Die Videoaufnahmen werden nun ausgewertet. Die Personen erwartet ein entsprechendes Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten. Die restlichen Fans der Heim- und Gästemannschaften verhielten sich wie gewohnt friedlich und es kam zu keinen anderen Störungen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.11.2019

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff u. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / gefährliche Körperverletzung / Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis.

Am Freitagabend erfüllte ein 21-jähriger rumänischer Fahrzeugführer im Bereich Neu-Ulm, bei der ESSO-Tankstelle, gleich mehrere Straftatbestände im Straßenverkehr. Der amtsbekannte Fahrzeugführer wurde durch einen Polizeibeamten, welcher sich zu diesem Zeitpunkt privat auf dem Tankstellengelände aufhielt, wiedererkannt. Als der rumänische Fahrzeugführer dann in seinen Pkw einstieg und das Tankstellengelände fahrend verließ, nahm der Beamte die Verfolgung auf, da ihm bekannt war, dass der rumänische Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Zuerst konnte der Beamte den Fahrzeugführer anhalten und sich ordnungsgemäß als Polizeibeamter zu erkennen geben. Im weiteren Verlauf kam der Fahrer jedoch der mehrmaligen Aufforderung auszusteigen nicht nach, sondern fuhr beschleunigt mit seinem Pkw an, ohne den Anordnungen des Polizeibeamten Folge zu leisten. Der Fahrzeugführer entfernte sich anschließend in Richtung Ulm und konnte in einer nachfolgenden Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Durch das plötzliche schnelle Anfahren wurde der Polizeibeamte leicht am Arm verletzt. Dem rumänischen Fahrzeugführer erwartet jetzt nicht nur ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, sondern auch wegen dem tätlichen Angriff und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen gefährliche Körperverletzung und Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.11.2019

Wien: Aggressiver Mann in Lokal festgenommen

Heute Nacht informierte ein Lokalbesitzer die Polizei, dass ein Lokalgast mehrere zuvor bestelle alkoholische Getränke nicht bezahlen wollte. Er soll, so Aussagen, auch eine Kellnerin mit einem Messer bedroht haben. Als Polizisten intervenierten, versuchte der Mann (20, Stbg: Rumänien) auch diese mit Schlägen zu verletzen. Er wurde überwältigt und festgenommen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 30.11.2019

Donaustraße Einmündung Lechstraße 29.11.19, 21.48 Uhr
Am Freitagabend stieß ein Funkstreifenwagen während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn auf der Donaustraße mit einer 19 Jahre alten Mercedes-Fahrerin aus Braunschweig zusammen. Während die 19-Jährige unverletzt blieb, wurden ein 27-jähriger Polizeikommissar und seine 33-jährige Polizeikommissarin sowie ein 21 Schulpraktikant leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von 30.000 Euro.
Den Ermittlungen zufolge befand sich das Streifenteam um 21.48 Uhr auf der Anfahrt zu einem Einsatz zur Helene-Künne-Allee Ecke Donaustraße. Da dort ein mutmaßlich betrunkener Passant den Verkehr regeln sollte, steuerten die Polizisten den Einsatzort mit Einsatzhorn und Blaulicht an. Im Bereich der ampelgesteuerten Kreuzung Donaustraße Einmündung Lechstraße fuhr die Mercedes-Fahrerin aus der Lechstraße bei Grünlicht ein. Der 27-Jährige Polizist fuhr bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich und übersah die Braunschweigerin. Nach der Kollision wurden die Verletzten im Klinikum medizinisch versorgt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

PM der POL Braunschweig vom 30.11.2019

Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung – Polizeibeamte bedroht und beleidigt

Am Donnerstag, 28.11.2019, gegen 20:30 Uhr, kam es in der Kurtalstraße zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen.
Hierbei wurde ein 20-jähriger Mann attackiert und in den Bauch getreten.
Anschließend flüchteten die beiden Täter und konnten im Rahmen der Fahndung aufgegriffen werden. Die beiden festgenommenen Angreifer im Alter von 18 und 19 Jahren erwartet ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Das stark alkoholisierte Opfer war bereits am Nachmittag polizeilich aufgefallen und zeigte sich weiterhin aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der junge Mann in Gewahrsam genommen. Während des Transports zur Gewahrsamseinrichtung beleidigte und bedrohte der Mann die Polizeibeamten. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

PM der Landau vom 29.11.2019

Offenburg (Baden-Württemberg): Schwarzfahrer leistet Widerstand und bekommt Anzeigen

Da er kein Ticket hatte, wurde heute Morgen ein 21-jähriger Äthiopier von der Fahrt mit einem Zug der SWEG ausgeschlossen und im Bahnhof Offenburg der Bundespolizei übergeben. Hier versuchte er zunächst zu flüchten und anschließend die Beamten anzugreifen. Beides konnte aber unterbunden werden.
Auch im Rahmen der Personalienfeststellung leistete er Widerstand und zeigte sich äußerst unkooperativ. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Erschleichen von Leistungen sowie wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Offenburg vom 29.11.2019

Nürnberg (Bayern): (1679) Widerstand nach Personenkontrolle

Mit einem 37-jährigen Rabauken hatten es heute Morgen (29.11.2019) Beamte der PI Nürnberg-Süd zu tun. Eine schlichte Personenkontrolle in der Nürnberger Südstadt endete mit seiner Inhaftierung.
Gegen 03:45 Uhr unterzogen die Beamten den 37-jährigen Mann am Aufseßplatz einer Personenkontrolle. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem polizeilichen Fahndungssystem stellte sich heraus, dass ein Haftbefehl vorlag. Als ihm das mitgeteilt wurde, rannte der Mann davon, rechnete aber nicht mit den spurtstarken Kollegen. Schon nach wenigen Metern war seine Flucht zu Ende.
Bei seiner anschließenden Festnahme griff der Beschuldigte die Beamten an, versuchte sogar, einen Polizisten ins Gesicht zu treten und dessen Kollegen in den Oberschenkel zu beißen. Dies konnte durch Anwendung unmittelbaren Zwanges und Einsatzes von Pfefferspray verhindert werden. Am Ende wurde der Mann gefesselt und zur Dienststelle gefahren.
Bei der Auseinandersetzung verletzten sich sowohl die Beamten als auch der Beschuldigte. Erstgenannte blieben aber dienstfähig, der Beschuldigte ist haftfähig. Er wird heute im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zum Vollzug des bestehenden Haftbefehls vorgeführt.
Wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Körperverletzung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 29.11.2019

BAMBERG (Bayern): Im Bus Hausverbot

Obwohl ein 53-Jähriger Hausverbot von einem Busunternehmen bekommen hatte, wollte er am Donnerstagmittag mit dem Bus fahren. Der Fahrer wies ihn auf das Verbot hin, woraufhin sich der 53-Jährige wieder sehr aggressiv zeigte und sich weigerte den Bus zu verlassen. Auch gegenüber der eintreffenden Streife zeigte er sich uneinsichtig und unbelehrbar. Die eintreffenden Polizisten verwiesen den Herren aus dem Bus, woraufhin dieser nach 20 Minuten Verspätung weiterfahren konnte.

PM (auszugsweise) der PI Bamberg-Stadt vom 29.11.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Bei Verkehrskontrolle Widerstand geleistet

Während einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Raschigstraße reagierte gestern Mittag, um 12.20 Uhr, ein 29-jähriger Autofahrer äußerst aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Direkt nach dem Anhalten beschwerte sich der Autofahrer über die Kontrolle und störte diese. Nachdem er zur Ruhe ermahnt worden war, begann er die Polzisten zu beleidigen. Im weiteren Verlauf wehrte er sich auch körperlich gegen die polizeiliche Kontrolle, weshalb ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Dabei wehrte er sich heftig und verletzte zwei Polizeibeamte leicht.
Auch die 27-jährige Beifahrerin des Mannes brauste auf. Sie wollte ebenfalls die polizeiliche Handlung stören und widersetzte sich den Aufforderungen der Polizisten. Auch der Frau mussten Handfesseln angelegt werden. Beide Personen wurden zur Dienststelle verbracht. Nach Klärung ihrer Identität und nachdem sich die Personen beruhigt hatten, konnten sie die Dienststelle verlassen. Gegen Beide wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 29.11.2019

Bremen-Vegesack (Bremen): Nr.: 0770 — Betrunkener attackiert Rettungssanitäter–

Ort: Bahnhofsplatz
Zeit: 28.11.2019, 18:00 Uhr
Ein 29-jähriger Betrunkener griff in Vegesack am Donnerstagabend einen Rettungssanitäter an. Einsatzkräfte der Polizei nahmen den Mann vorläufig fest.
Er verbrachte den Rest der Nacht im Gewahrsam der Polizei.
Die Mitarbeiter der Videoleitstelle der Polizei sahen den 29-jährigen auf dem Bahnhofsplatz am Boden liegen. Ein Rettungswagen und eine Polizeistreife wurden alarmiert. Der Rettungswagen traf zuerst ein. Ein 28-jähriger Sanitäter ging auf den Mann zu, der mittlerweile auf einer Bank saß. Als der Sanitäter ihn ansprach attackierte der Betrunkene ihn mit Fäusten, verfehlte ihn jedoch aufgrund seines alkoholisierten Zustandes. Der 28-Jährige flüchtete in den Rettungswagen und verriegelte die Tür. Die Einsatzkräfte der Polizei trafen kurz darauf ein und nahmen den Mann fest, der sich erheblich wehrte.
Er verbrachte die Nacht im Kurzgewahrsam der Polizei, ihn erwartet jetzt eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende eines Rettungsdienstes.

PM der POL Bremen vom 29.11.2019

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Verkehrskontrolle

Ein 52-jähriger Mann zeigte sich mit einer Verkehrskontrolle am Donnerstagmorgen auf der Bahnhofstraße nicht einverstanden. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen 07.40 Uhr sahen Zivilkräfte des Verkehrsdienstes, wie der 52-jährige Autofahrer die rote Ampel vor dem Bahnhof missachtete und auf den Bahnhofvorplatz fuhr. Die Polizisten sprachen den Mann an. Dieser wies die Beamten ab, um den Zug zu erreichen. Auch seine Personalien wollte er nicht angeben. Zudem verneinte er bei Rot gefahren zu sein. Im Auto saß die Ehefrau des Mannes. Um dem Arnsberger die Fahrt mit dem Zug zu ermöglichen, entließen die Beamten diesen. Die Personalien sollten von der Frau angegeben werden. Nur kurze Zeit später kehrte der Arnsberger jedoch zurück.
Nach seinen Angaben hatte er den Zug verpasst. Da er keinen Verkehrsverstoß begangen hätte, verbot er nun seiner Frau den Namen zu nennen. Die Beamten erklärten dem Mann die Verfahrensweise und verwiesen auf die Möglichkeit des Rechtswegs. Der Mann wurde ungehalten und ignorierte weiterhin die Aufforderung sich auszuweisen. Auch nach dem Eintreffen eines Streifenwagens ließ sich der Mann nicht beruhigen. Die Androhung von Zwang und der Ansage ihn mit zur Polizeiwache zu nehmen ignorierte er. Er wurde zunehmend aggressiver, drohte den Beamten und ging immer weiter in Richtung der Bahngleise. Trotz weiteren Zuredens mussten die Beamten den 52-Jährigen schließlich zu Boden bringen. Da sich der Mann weiterhin wehrte wurden ihm Handfesseln angelegt. Hierbei wurde er leicht verletzt. Auch ein 23-jähriger Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen. Der Mann konnte die Wache erst verlassen, nachdem seine Frau die Personalpapiere den Beamten vorzeigte. Neben der Ordnungswidrigkeit des Rotlichtverstoßes erwartet den Mann nun auch ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 29.11.2019

Leipzig (Sachsen): Tätliche Auseinandersetzung im Haltepunkt Markt endet mit Beleidigungen und Widerstand gegen die Polizeibeamte

Im S-Bahnhaltepunkt Markt kam es gestern Abend gegen 20 Uhr zwischen zwei Männern zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Ein 20-jähriger Afghane schlug in der Nähe des DB-Servicepointes auf einen 19-jährigen Landsmann ein. Durch die Bahnmitarbeiter wurde die Bundespolizei Leipzig informiert. Als die eingesetzten Beamten den Haltepunkt erreichten, hatte eine Streife der Landespolizei die beiden Männer schon voneinander getrennt. Bereits bei seiner Festnahme beleidigte der 20-Jährige die Polizisten und griff sie an. Dies setzte sich auch gegenüber den Bundespolizisten, welche den Mann und den Sachverhalt übernahmen, fort. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten zudem noch Betäubungsmittel.
Gegen den 20-jährigen Afghanen leitete die Bundespolizei Leipzig Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der BPOLI Leipzig vom 29.11.2019

Hannover (Niedersachsen): Zeugenaufruf: Schlägerei im Hauptbahnhof Braunschweig am 22.
November

Am vergangenen Freitag, gegen 17:20 Uhr, gerieten zwei Heranwachsende auf Bahnsteig 5 im Hauptbahnhof Braunschweig aneinander. Es handelte sich um eine Beziehungsstreitigkeit zwischen einem Syrer (19) und einem Afghanen (17), die in einer wüsten Schlägerei der beiden Kontrahenten endete.
Eine zufällig anwesende Landespolizistin konnte die äußerst aggressiven Schläger nicht trennen. Erst eine Streife der Bundespolizei nahm beide Asylbewerber in Gewahrsam. Beide machten unterschiedliche Angaben zum Tathergang und zur Verwendung eines mitgeführten Messers.
Um die Schlägerei hatte sich eine Gruppe von weiteren Personen versammelt. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Anwesende den Hergang beobachtet oder gefilmt haben. Zeugen werden gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden: 0511 30365 0.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Hannover vom 29.11.2019

Prenzlau (Brandenburg): Verletzter Mann schlug um sich

Die Polizei erhielt in der Nacht zum 29. November um Mitternacht Kenntnis von einer verletzten Person am Eingang vom Stadtpark. Als die Polizei eintraf, befanden sich dort der Verletzte und drei weitere Personen. Alle standen unter Alkoholeinfluss. Als der Verletzte angesprochen wurde, schlug und trat er um sich.
Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Er weigerte sich auch, die Rettungssanitäter an sich heran zu lassen. Er beleidigte die eingesetzten Polizisten fortlaufend. Der verletzte 21-Jährige wurde gefesselt und in Begleitung der Polizei in das Krankenhaus Prenzlau gefahren. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille, was eine Blutprobe nach sich zog. Der 21- Jährige erhielt Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

Fürstenwalde (Brandenburg): Grundloser Angriff auf Passanten

In der Eisenbahnstraße kam es am 28.11.2019, gegen 19:30 Uhr, zu einer körperlichen Attacke eines 39-jährigen Marokkaners auf einen Anwohner. Der 39-Jährige wurde von dem Anwohner vor der Tür bemerkt. In helfender Absicht wollte er ihm Einlass gewähren. Unmittelbar nach dem Öffnen der Tür griff der Marokkaner den Mann an und versetzte ihm mehrere Schläge ins Gesicht, sowie auch Bisse. Als beide zu Fall gingen, setzte sich der 39-Jährige auf das Opfer und schlug weiter auf den am Boden liegenden ein. Anschließend nahm der Täter einen Rollator und warf diesen gegen die Hauseingangstür, wodurch er beide Gegenstände beschädigte. Die eingetroffenen Polizisten begrüßte der Mann mit Schlägen und Tritten, wobei die Beamten auch im Gesicht getroffen wurden. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Die Nacht verbrachte er in einer Zelle des Polizeigewahrsams. Die Polizisten erstatteten mehrere Anzeigen gegen den Mann, unter anderem wegen gefährlicher Körperlverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

Aschersleben (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Freitagmorgen wurde die Polizei zu einer Sachbeschädigung mit einer einhergehenden Bedrohung in den Hellgraben gerufen. Im Hausflur wurde der 24-jährige Tatverdächte angetroffen und angesprochen. Er griff die beiden sich nährenden Beamten sofort verbal an und zeigte sich äußerst aggressiv. Als die Beamten sich ihm weiter nährten, schlug er wild um sich. Die Beamten konnten den Mann bändigen, wurden dabei jedoch ebenfalls verletzt. Ein Rettungswagen wurde angefordert und im Klinikum eine Einweisung des Mannes geprüft. Der 24-Jährige wurde wegen der bestehenden Eigen-und Fremdgefährdung in ein Fachklinikum nach Bernburg verbracht und dort aufgenommen. Die beiden Beamten konnten nach ambulanter Behandlung das Klinikum ebenfalls verlassen, sind aber aufgrund der Verletzungen derzeit nicht dienstfähig.
Wir wünschen beiden gute Besserung!

PM des PRev Salzlandkreis vom 29.11.2019

Düsseldorf: (Nordrhein-Westfalen): Strab-Fahrgäste mit Messer bedroht – Polizei überwältigt psychisch verwirrten Mann in Derendorf – Niemand verletzt

Nachdem gestern Nachmittag ein 38-Jähriger mehrere Fahrgäste einer Straßenbahn verbal und mit einem Messer bedroht hatte, gelang es der Düsseldorfer Polizei den Mann zu überwältigen und vorläufig festzunehmen. Er wurde in eine Spezialklinik eingewiesen.
Um 14.30 Uhr erhielt die Polizei den Hinweis auf einen offensichtlich verwirrten Mann, der in der Strab der Linie 705 Fahrgäste beleidigt und unter anderem mit einem Messer bedroht haben soll. Die Bahn stand zu diesem Zeitpunkt am Spichernplatz. Am Einsatzort eingetroffen erhielten die Beamten den Hinweis, dass der Tatverdächtige die Tram verlassen hatte und zu Fuß flüchtig sei. Auf der Metzerstraße konnte er angetroffen und unter Einsatz von Pfefferspray und einfacher körperlicher Gewalt festgenommen werden. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz, der bereits zuvor mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Er wurde zur psychologischen Begutachtung einer Spezialklinik überstellt.

PM der POL Düsseldorf vom 29.11.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Kontrolleur im Bus von Schwarzfahrern angegriffen

Am Donnerstagmittag bekam es ein Kontrolleur der Ludwigsburger Verkehrslinien in einem Bus mit zwei äußerst aggressiven Männern zu tun. Kurz vor 12.00 Uhr befand sich der 46-jährige Kontrolleur in einem Bus der Linie 421. Am Bahnhof stiegen drei junge Männer ein, die der 46-Jährige an der Haltestelle „Agentur für Arbeit“ kontrollieren wollte. Da sie nicht im Besitz von gültigen Fahrkarten waren, begann er schließlich ihre Personalien aufzunehmen. Währenddessen begannen zwei der drei Männer ihn zu stoßen und zu schlagen. Als der Kontrolleur sich vor den Angriffen zu schützen versuchte, gelang es den Tatverdächtigen ihm die zuvor ausgehändigten Ausweisdokumente zu entreißen. Alle drei Männer flüchteten anschließend. Zeitgleich alarmierte ein weiterer Fahrgast die Polizei. Im Rahmen von sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen konnten zwei Männer in der Nähe der Bushaltestelle in der Hindenburgstraße angetroffen werden. Beide wiesen große Ähnlichkeit mit der zuvor durch den Kontrolleur abgegebenen Personenbeschreibung auf. Die beiden 21-Jährigen sollten hierauf von den Polizeibeamten zum Polizeirevier Ludwigsburg gebracht werden. Einer der beiden reagierte aufbrausend und aggressiv. Da er wild gestikulierte und dies auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht sein lassen wollte, erklärten ihm die Polizisten schließlich die vorläufige Festnahme. Dieser versuchte er sich zu entziehen, worauf ihn die Beamten zu Boden brachten und ihm Handschließen anlegten. Beide 21-Jährigen müssen nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Der Tatverdächtige, der sich darüber hinaus auch gegen die Maßnahmen der Polizisten gewehrt hat, wird auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Ludwigsburg vom 29.11.2019

Zittau (Sachsen): Polizei verfolgt Straßenrowdie nach Polen und stoppt später einen dreireifigen VW Passat in Zittau

29. November 2019 – 03:58 Uhr – Bundesstraße 187n. Eine Polizeistreife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) beobachtet einen VW Golf, wie er entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung auf die Bundesstraße in Richtung Polen auffährt. Auch hier benutzt er die Gegenfahrbahn. Sofort wird die Verfolgung aufgenommen und versucht, den polnischen Wagen mit eingeschalteter Sirene und Blaulicht links zu überholen. Doch plötzlich zog der Fahrer des Golf ganz scharf nach links und provozierte einen Zusammenstoß mit dem Streifenwagen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Bundespolizist am Lenkrad einen Unfall vermeiden. Aufgrund dieses gefährlichen Verhaltens wurde der Flüchtende auch auf polnischem Staatsgebiet weiter verfolgt. Es ging durch Sieniawka und weiter durch das alte Armeegelände auf Feldwegen in Richtung Porajow. Kurz darauf verloren die Beamten auf der polnischen Weiterführung der B 178n den Sichtkontakt zu dem Golf und mussten die Verfolgung abbrechen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Die Landespolizei ermittelt nun wegen Nötigung und dem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.
Nur etwa ½ Stunde später, um 04:35 Uhr, beobachtet eine weitere GEGO-Streife einen über die Zittauer Chopinstraße aus Polen einreisenden VW Passat. Die Besonderheit an dem Wagen: er hat zwar vier Räder aber nur drei davon mit Gummibereifung. Dementsprechend laute Ablaufgeräusche waren zu hören. Die Beamten wollten den Wagen stoppen und schalteten die Leuchtschrift STOP POLIZEI ein. Der Passatfahrer erwiderte dies jedoch mit einer Vollgasfahrt durch die Stadt. Mit teilweise 100 km/h und wildem Funkenflug der Stahlfelge war er unterwegs. Die Beamten mussten diese gefährliche Fahrt beenden und gaben dem Fahrer Handzeichen, den Wagen anzuhalten. Doch auch er zog seinen Wagen plötzlich nach links, wodurch der Streifenwagen fast mit einem links parkenden Auto kollidierte. Kurz darauf konnte die Streife sich doch noch neben den Flüchtenden setzen und er zum Halten gebracht werden. Dieser wollte nun seinen Wagen nicht verlassen und musste durch die Beamten herausgeholt werden. Auch hier widersetzte er sich dieser Maßnahme indem er sich steif machte.
Bei dem Fahrer handelte es sich um einen 35-jährigen Tschechen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca. 1,2 Promille. Es folgten eine Blutentnahme zur genauen Bestimmung der Blutalkoholkonzentration und ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr und der Trunkenheitsfahrt. Verletzt wurde niemand.

PM der BPOLI Ebersbach vom 29.11.2019

Haslach, Unterhamersbach (Baden-Württemberg): Alkoholisiert und aggressiv Widerstand geleistet

Ein offensichtlich erheblich unter Alkoholeinwirkung stehender Mann hat sich am Donnerstagabend eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingehandelt, nachdem er die eingesetzten Beamten körperlich angegangen hatte. Der 39-Jährige positionierte sich vor dem Anwesen einer Bekannten, um dort Einlass zu bekommen. Als er von Anwohnern zum Verlassen des Grundstücks aufgefordert wurde, zeigte er sich uneinsichtig. Auch von den eintreffenden Streifenbesatzungen des Polizeireviers Haslach war er zunächst wenig beeindruckt. Nach kurzer Zeit begann er die Polizisten zu bedrohen und körperlich anzugehen. Den Beamten gelang es jedoch, den aggressiven Unruhestifter auch mit dem Einsatz von Pfefferspray zu überwältigen und ihm Handschließen anzulegen. Dass der Enddreißiger mit den Maßnahmen der Gesetzeshüter nicht einverstanden war, brachte er mit etlichen Beleidigungen deutlich zum Ausdruck. Wegen seiner Alkoholisierung führte der weitere Weg zuletzt direkt in die Ausnüchterungszelle. Neben einer Rechnung für die Übernachtung im Polizeigewahrsam erwartet den Herrn nun auch eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft.

PM des PP Offenburg vom 29.11.2019

Leipzig (Zentrum), Nikolaikirchhof (Sachsen): Auseinandersetzung auf dem Weihnachtsmarkt

Zeit: 28.11.2019, gegen 20:45 Uhr
Drei alkoholisierte Männer hielten sich auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt auf und sprachen wiederholt vorbeilaufende und in der Nähe befindliche Frauen an. Als eine Mitarbeiterin eines Marktstandes an den Männern vorbeilief, belästigte auch sie einer der Männer (23) und umarmte sie gegen ihren Willen. Nachdem sie sich aus der Umklammerung lösen konnte, kam ein aufmerksamer Bürger (27) hinzu und sprach die Männer auf ihr Verhalten an. Daraufhin wurde er von ihnen geschlagen, zu Boden gestoßen und getreten. Mehrere Begleiter des Geschädigten versuchten nunmehr, die Auseinandersetzung zu beenden bzw. schlichtend einzugreifen. Doch auch die Frauen
und Männer wurden durch die Tatverdächtigen attackiert und – ungeachtet des Geschlechts – in das Gesicht geschlagen. Der 23-jährige Hauptverdächtige spuckte zudem um sich. Dann verließ das aggressive Trio zunächst den Ort, kehrte jedoch kurz darauf zurück, wobei der 23-Jährige anwesenden Frauen mit derben Worten beleidigte und überdies sein Geschlechtsteil entblößte. Im Anschluss verschwand er mit seinen beiden, in der Nähe wartenden Begleitern in Richtung Hauptbahnhof. Einem zwischenzeitlich verständigten Streifenteam der Polizei gelang es, den 23-Jährigen trotz dessen Fluchtversuch zu stellen. Seine Kumpane konnten jedoch entkommen. Da sich
der Mann zur Wehr setzte, legten die Beamten ihm Handfesseln an und verbrachten ihn zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen in ein Polizeirevier. Im Zuge eines durchgeführten Atemalkoholtests wurde bei ihm ein Wert von 2,1 Promille festgestellt.
Ferner reagierte auch Drogenvortest positiv. Durch weitere Polizisten wurden die Personalien und Schilderungen der geschädigten Personen und von Zeugen aufgenommen. Die Ermittlungen laufen wegen gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung, Beleidigung, sexueller Nötigung und Sachbeschädigung.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 29.11.2019

Wien: Eskalation bei Weihnachtsfeier – Beamter attackiert

28.11.2019, 23:20 Uhr / 21., Wagramer Straße
Gestern kam es im Zuge einer Feier zu einer körperlichen Auseinandersetzung zweier Männer. Als alle Beteiligten aus dem Lokal vom Besitzer verwiesen worden waren, ging einer der beiden (42, Stbg: Österreich) auf einen der herbeigerufenen Polizisten los. Der Mann wurde festgenommen, er leistete hierbei gewaltsamen Widerstand. Ein Beamter erlitt eine leichte Verletzung.

Presseaussendung der LPD Wien vom 29.11.2019, 10:26 Uhr

Eisenberg (Thüringen): Meldungen aus dem Saale-Holzland-Kreis


Dass ein 34 Jahre alter Mann „durchdrehe“ und möglicherweise sich selbst oder andere verletzen könnte, teilte ein Mann in der Nacht zum Freitag gegen 01.00 Uhr der Polizei in Eisenberg mit. Die Beamten konnten den benannten 34-Jährigen wenig später in der Friedrich- Ebert-Straße ausfindig machen. Ein Notarzt wurde hinzu gerufen. Während des Einsatzes hielten sich mehrere Jugendliche in der Nähe des Streifenwagens auf. Einer aus der Gruppe trat gegen den Spiegel des Funkstreifenwagens und knickte die Funkantenne ab. Ein 20-jähriger steht im dringenden Verdacht, den Schaden verursacht zu haben. Der wegen anderer Straftaten polizeibekannte junge Mann leugnete die Tat, war allerdings auch der einzige, der am Streifenwagen gesehen wurde. Der Vergleich der von der Antenne genommen DNA mit seiner Probe wird im Rahmen der Spurenauswertung Gewissheit bringen. Der Schaden an dem Streifenwagen beläuft sich auf 300 Euro.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 29.11.2019

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena


Nahezu täglich beschäftigte derzeit ein psychisch auffälliger Mann die Polizei. So auch am Donnerstag, als er kurz hintereinander in zwei Einkaufsmärkten andere Kunden und das Personal belästigte. Im ersten Markt ging ein Mitarbeiter auf ihn zu und bat ihn, sich zu mäßigen. Darauf reagierte der 40-Jährige nur umso aggressiver und holte zum Schlag aus. Er traf den Angestellten zum Glück nicht. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm um 11.30 Uhr 2,7 Promille. Nachdem er mit Hilfe der Polizei aus dem Markt verwiesen wurde, erschien er eine halbe Stunde später an einem anderen Markt und pöbelte hier die Kunen an, was zu einem erneuten Einsatz der Polizei führte. Weil er sich eine Platzwunde zugezogen hatte, wurde ein Rettungswagen hinzugezogen. Der 40-jährige wurde später in eine psychiatrische Einrichtung überwiesen. Dort kam die Polizei dann am zeitigen Abend noch einmal zum Einsatz, da der Betreffende sich massiv gegen die Maßnahmen zur Wehr setzte.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 29.11.2019

Mit Blaulicht und Martinshorn geleitete eine Streife der Verkehrspolizei Nürnberg am gestrigen Abend (28.11.2019) eine hochschwangere Frau und deren Ehemann ins Krankenhaus. Es musste schnell gehen – die Geburt stand kurz bevor.
Gegen 18:00 Uhr bat ein Mann eine Streife im dichten Berufsverkehr der Nopitschstraße um Hilfe. Mit dem was nun folgte, hatten die Beamten sicher nicht gerechnet. Er teilte ihnen mit, dass seine hochschwangere Frau auf dem Rücksitz seines Autos gerade das gemeinsame Kind bekommt.
Nach einem kurzen Blick in das Fahrzeuginnere war den Kollegen klar, dass schnelles Handeln angesagt war. Die werdende Mutter lag bereits deutlich in den Wehen.
Im Konvoi bahnten sich die beiden Autos unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn vorsichtig einen Weg durch den dichten Berufsverkehr bis zur Notaufnahme eines Krankenhauses. Dort wurde die junge Frau von medizinischem Personal in Empfang genommen und zur Entbindungsstation geleitet.
Nur wenige Minuten später entband die Frau ein gesundes Baby. Das Kind und die Mutter sind wohlauf. Auch der Vater überstand die Aufregung unbeschadet.
Die beteiligten Beamten werden diesen außergewöhnlichen Einsatz wohl nicht so schnell vergessen. Es kommt im polizeilichen Alltag nicht jeden Tag vor, dass man tatsächlich, im positivsten Sinn, Freund und Helfer sein darf.

PM des PP Mittelfranken vom 29.11.2019

Am 28. November, gegen 14.50 Uhr, stürzte sich ein Mann von der Brücke (Brückenstraße) in die Oder. Er befand sich noch auf polnischer Seite. Zwei Polizisten, davon einer noch in der Ausbildung, befanden sich in der Nähe. Der Auszubildende rannte ans Ufer, konnte jedoch den im Wasser treibenden Mann nicht greifen. Er lief ins Wasser und schwamm, um den Mann fassen zu können.
Er brachte den 54-jährigen Polen lebend ans Ufer. Derzeit befindet er sich zur stationären Behandlung im Krankenhaus. Der junge, angehende Polizist wurde ambulant behandelt und ist momentan nicht dienstfähig.

PM (auszugsweise) der PD Ost vom 29.11.2019

Am 26. November musste ein Reisender am Flughafen Frankfurt wiederbelebt werden, nachdem er vor der Sicherheitskontrolle im Flugsteig C ohnmächtig zusammenbrach. Er schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf, woraufhin seine Vitalfunktionen aussetzten.
Zwei Bundespolizisten bemerkten die lebensbedrohliche Situation des Fluggastes und begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Mit Hilfe eines Defibrillators konnte der Mann schließlich ins Leben zurückgeholt werden. Nach Eintreffen des flughafeneigenen Rettungsdienstes übernahm der Notarzt alle weiteren Maßnahmen. Der Arzt machte deutlich, wie wichtig der schnelle Einsatz des Defibrillators in einer solchen Situation ist, um den Patienten vor dem plötzlichen Herztod zu bewahren. Der 47-jährige Deutsche wurde ins Klinikum Frankfurt Höchst verbracht, welches er bereits am nächsten Tag verlassen konnte.
Mehr als 130 halbautomatische Defibrillatoren (AED) hat der Flughafenbetreiber in den Terminals 1 und 2 des Frankfurter Flughafens so installiert, dass sie innerhalb einer Minute von jedem Punkt aus erreicht werden können.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt am Main vom 29.11.2019

Am frühen Freitagmorgen fahndeten mehrere Polizeiwagen nach einem weißen Audi.
Der Fahrer des PKW, an dem sich Frankfurter Kennzeichen (F-) befanden, kam einer Streife, die sich auf einer Einsatzfahrt befand, im Baustellenbereich im Bereich der Gießener Pforte / Max – Eyth – Weg entgegen. Dabei kam es zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Streifenwagen und dem weißen Audi A 7. Danach fuhr der Audi mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Süden davon. Im Bereich Butzbach konnte der auffällige PKW wenige Minuten später nochmals festgestellt werden.
Dort verloren die Streifenwagen den Fahrer auch aus den Augen. Die Polizei sucht Zeugen, die den weißen Audi A 7 am frühen Freitagmorgen, gegen 03.30 Uhr, im Bereich Linden und Butzbach gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM (auszugsweise) des PP Mittelhessen vom 29.11.2019