Die Polizei hat am Donnerstagmittag, 23. Januar, in Hermeskeil mehrere mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Um die Flucht eines Fahrzeuges mit mehreren Verdächtigen vom Parkplatz eines Supermarktes zu verhindern, stoppte die Polizei den PKW mit einem Schuss auf einen Autoreifen.
Gegen 17.30 Uhr erfolgte der Zugriff durch Zivilkräfte des mobilen Einsatzkommandos auf dem Parkplatz in einem Hermeskeiler Gewerbepark. Nachdem die Beamten einen 26-jährigen Mann festgenommen hatten, versuchten drei weitere Verdächtige mit einem Fahrzeug zu flüchten. Dabei rammte der Fahrer zwei Zivilfahrzeuge der Polizei. Erst ein gezielter Schuss auf einen Reifen des Fahrzeuges konnte den Fluchtversuch stoppen. Dabei wurde niemand verletzt. Der 19-jährige Fahrer wurde unter Einsatz eines sog. Tasers festgenommen. Dabei wurde er leicht verletzt und in ärztliche Behandlung gegeben. Die beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden ebenfalls festgenommen. Die Ermittler stellten über ein Kilo verschiedener Drogen sicher. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden drei weitere Personen festgenommen und zwei Wohnanwesen im Landkreis Neunkirchen/Saarland durchsucht. Hierbei stellten die Ermittler Einbruchswerkzeug und vermeintliches Diebesgut sicher. Die Festgenommenen werden im Laufe des heutigen Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Den Einsätzen vorangegangen waren wochenlange Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier.

PM des PP Trier vom 24.01.2020

Aalen (Baden-Württemberg): Polizisten bespuckt mit Widerstand

Die Polizei wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr in den Kiefernweg gerufen, wild dort ein 36-Jähriger sich unberechtigt in einer Wohnung aufhielt und selbige nicht verlassen wollte. Im Zuge der Maßnahmen bedrohte und beleidigte er die Polizisten und wollte die Örtlichkeit partout nicht verlassen. Er musste des halb zur Störungsbeseitigung in Gewahrsam genommen werden wogegen er sich wehrte und einen der Ordnungshüter bespuckte. Er konnte schließlich überwältigt werden, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Der mit rund zwei Promille alkoholisierte Mann musste die Nacht über in der Gewahrsamszelle verbringen.
Zudem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 23.01.2020

Bad Staffelstein (Bayern): Ladendieb beleidigt Beamte

Während einer Streifenfahrt am Mittwochnachmittag fiel den Beamten der Polizeistation vor einem Verbrauchermarkt in der Bamberger Straße ein geparktes Krad mit Verkehrsmängeln auf. Als der Fahrer aus einem Verbrauchermarkt herauskam und die Beamten erblickte, versuchte er sich hinter dem Gebäude zu verstecken. Auf Grund dieses Verhaltens und der Tatsache, dass der 17-Jährige erst vor Kurzem bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, unterzogen ihn die Beamten einer Kontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass er unbezahlte Ware im Wert von 12,00 Euro aus dem Verbrauchermarkt bei sich hatte. Zudem führte er ein Messer mit sich. Da er während der Festnahme Widerstand leistete und zudem die Beamten beleidigte wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl mit Waffen, Widerstand und Beleidung gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.

PM der PSt Bad Staffelstein vom 23.01.2020

Gräfenberg (Bayern): Alkoholisierter Mann wehrt sich – Ein Beamter und eine Beamtin verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde der PI Ebermannstadt ein 29-jähriger Mann mitgeteilt, der unter Alkoholeinfluss in einem Supermarkt und anschließend in einer Bäckerei am Marktplatz Kunden und Mitarbeiter anpöbelte. Nachdem ihm von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis erteilt wurde, kam er dieser Aufforderung jedoch nicht nach, sondern setzte sich an einen Tisch in der Bäckerei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Beamten, die renitente Person außerhalb der Reichweite von Kunden und Mitarbeiter zu bringen. Nachdem er erneut einem angedrohten Platzverweis nicht Folge leistete und sich widersetzte, wendeten die Beamten körperliche Gewalt an und fesselten ihn. Hierbei wurden die beiden eingesetzten Beamten leicht verletzt. Im Anschluss wurde der uneinsichtige Mann in der Haftzelle der PI Ebermannstadt untergebracht und ausgenüchtert. Er hatte über 1,6 Promille intus. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte sich ein Kunde einer Metzgerei mit der Polizei in Verbindung setzen. Dieser betrat im Vorfeld so gegen 16 Uhr den Laden und wurde unvermittelt von dem Querulanten handgreiflich angegangen, so dass dieser unverzüglich das Geschäft wieder verließ.

PM der PI Ebermannstadt vom 23.01.2020

Flughafen München (Bayern): Keine Spur von Altersmilde -Betrunkener 73-Jähriger beleidigt Bundespolizisten

Weise und altersmilde? Von wegen. Das Bild vom harmlosen Senior hat ein 73-Jähriger gestern (22. Januar) Abend in ein anderes Licht gerückt. Angekommen mit dem letzten Flug aus Moskau, war der Russe offenbar mit der Arbeit der Bundespolizisten in der Grenzkontrolle nicht ganz so zufrieden. Nachdem er die Beamten schließlich auch noch als Nazis beschimpft hatte, musste er sie zur Wache begleiten. Dort sollte ein Atemalkoholtest eine eventuelle Erklärung für das Verhalten des älteren Herren liefern: 1,8 Promille.
Suff hin oder her, der Russe wird sich nun wegen Beamtenbeleidigung verantworten müssen.
Bundespolizisten im Terminal 1 waren gerade bei der grenzpolizeilichen Kontrolle des letzten Fluges aus Moskau, als sie eine Diskussion zwischen einem älteren Herren und einer jungen Frau vor der Kontrollstelle beobachteten. Nachdem die Frau mit ihren Kindern schließlich an die Kontrollstelle herantrat und sich der Grenzkontrolle unterzog, störte der Senior die Kontrolle vehement, indem er den Diskretionsabstand partout nicht einhalten wollte. Also musste ein Bundespolizist den 73-Jährigen an die Diskretionslinie begleiten. Dies kommentierte der Russe mit Beschimpfungen in seiner Muttersprache. Andere Reisende waren dann so freundlich und übersetzten den Bundesbeamten die Worte. Danach hatte der Aggressor die Polizisten unter anderem als Nazis beschimpft. Nachdem mit dem Mann vor Ort nicht zu reden und eine normale grenzpolizeiliche Kontrolle seiner Person aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht möglich war, musste der 73-Jährige die Grenzpolizisten zur Wache begleiten.
Dort sollte sich ein potentieller Grund für das Verhalten des Mannes offenbaren. Ein Atemalkoholtest brachte zu Tage, dass der ältere Herr wohl im Flugzeug zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Alko-Test zeigte knapp 1,8 Promille an. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Wertes sollte es munter weitergehen. Der Hitzkopf verhielt sich unkooperativ, war aggressiv und erhob den Polizisten gegenüber immer wieder die Stimme. Auch den zuständigen Staatsanwalt ließ er am Telefon kaum zu Wort kommen und wurde dem Strafverfolger gegenüber immer lauter, bevor er einfach das Gespräch beendete. Dieses Verhalten sollte sich die ganze Zeit über nicht ändern, der Senior trotz vorgerückter Stunde nicht müde werden, die Beamten zu provozieren. Weiterhin drohte er den Polizisten mit Konsequenzen, da er schließlich gute Kontakte in höhere Kreise habe.
Die Bundespolizisten ihrerseits nahmen diese Drohung gelassen zur Kenntnis und quittierten den Nazivorwurf mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung. Der Staatsanwalt seinerseits ließ sich ebenfalls nicht vom Verhalten des Russen beirren und verlangte dem Beschuldigten 5.000 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens ab. Bei einem angeblichen Monatsverdienst von umgerechnet gut 43.000 Euro sollte der Reisende dies verkraften können.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren und der 73-Jährige einigermaßen ausgenüchtert war, durfte er die Wache der Bundespolizei wieder verlassen.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.01.2020

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am 22.01.2020 gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße in Neubrandenburg.
Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert. Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.
In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt.
Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BI Neubrandenburg vom 23.01.2020

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger vor der Polizei geflohen – Gründe gab es genug

Am gestrigen Tag (Mittwoch, 22.01.2020) floh ein 26-Jähriger Ratinger bei einer Verkehrskontrolle zu Fuß vor den Polizeibeamten. Er konnte nach kurzer Verfolgung gestoppt und von den Beamten festgenommen werden.
Gegen 18:25 Uhr hatten die Polizeibeamten die Absicht gehabt, einen Audi A6 wegen auffallend unsicherer Fahrweise und deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer missachtete jedoch die deutlichen Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt auf der Lise-Meitner-Straße fort. Im Einmündungsbereich zur Westtangente wollten die Beamten das Fahrzeug überholen und an der Weiterfahrt hindern. In diesem Moment stieg der Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug und flüchtete in Richtung Robert-Koch-Straße. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige unter dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Ein Rettungswagen versorgte den Festgenommenen erstmedizinisch.
Anschließend konnte er zur Polizeiwache Ratingen gebracht werden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige gleich eine Vielzahl von Gründen hatte, vor der Polizei zu fliehen:
Der Ratinger gab zu, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben und bestätigte auch, dass die bei ihm aufgefundenen Drogen sein Eigentum seien. Zur weiteren Beweissicherung bezüglich des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben auf der Polizeiwache Ratingen angeordnet. Zu seinem Fahrzeug befragt gab er zu, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Audi angemeldet seien. Tatsächlich war der A6 nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Da die Eigentumsverhältnisse nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde das Fahrzeug abgeschleppt und – gemeinsam mit den Kennzeichen – sichergestellt. Auch eine Überprüfung der Person ergab überraschende Erkenntnisse: Der 26-Jährige war mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Fahndungssystem ausgeschrieben.
Der Ratinger wurde direkt festgenommen. Die Konsequenzen aus den neuen Strafanzeigen wird der Mann zusätzlich tragen müssen.

PM der KPB Mettmann vom 23.01.2020

Neumarkt (Bayern): Sachbeschädigung, Gewahrsamnahme

Am 22.01.2020, gg. 20.05 Uhr befuhr eine 30-jährige Frau mit dem Pkw in Woffenbach die Woffenbacher Straße in Richtung Ortsmitte. Ein 34-jähriger Mann ging auf dem Fußweg in entgegengesetzter Richtung. Auf Höhe der Bahnbrücke stellte er sich vor das Fahrzeug der Frau und versuchte die Beifahrertüre zu öffnen, um einzusteigen. Da dies misslang, schlug er mit dem Fuß gegen die Beifahrertüre und beschädigte diese. Schaden ca. 800 Euro. Anzeige wurde erstattet.
Der 34-Jährige wurde gegen 20.17 Uhr von der Polizeistreife torkelnd angetroffen. Es wurde festgestellt, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Als er mit zur Dienststelle fahren sollte, wurde er aggressiv, sodass er daraufhin gefesselt wurde. Zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 23.01.2020

Hof (Bayern): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizisten mit Pfefferspray angegriffen

Ein mit Haftbefehl Gesuchter flüchtete am Mittwochvormittag zusammen mit seiner Begleiterin beim Anblick einer Polizeistreife. Um seine Festnahme zu verhindern, griff er die Beamten mit Pfefferspray an.
Gegen 10 Uhr wollten die Polizisten einen 28-Jährigen und seine 36-jährige Begleiterin in der Pfarr kontrollieren. Beim Erblicken des Streifenwagens nahmen beide die Füße in die Hand und flüchteten. Während ein Polizist zu Fuß die Verfolgung aufnahm, folgte sein Streifenpartner mit dem Dienstwagen. Bei seiner Flucht drehte sich der Mann um und sprühte dem ihm nacheilenden Beamten Pfefferspray entgegen. In der Königstraße überwältigte die Streifenbesatzung den Mann, brachte ihn zu Boden und legte ihm Handschellen an. Zuvor hatte er erneut mit seinem Gas-Spray in Richtung der Einsatzkräfte gesprüht.
Seine Begleiterin schubste einen Beamten bei der Durchführung der Festnahme des 28-Jährigen zur Seite. Inzwischen eingetroffene Unterstützungskräfte legten ihr daraufhin auch Handschellen und nahmen sie vorläufig fest. Durch den Einsatz des Reizgases verletzten sich vier Polizisten leicht.
Der Grund der Flucht offenbarte sich beim Blick in die Fahndungsdatei. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle zur Verbüßung mehrjähriger Haftstrafen. Dazu kommt jetzt noch ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten ihn die Polizisten direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Auch die Begleiterin zeigten sie an.

PM der PI Hof vom 23.01.2020

Mömbris (Bayern): Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando – 44-Jähriger in Gewahrsam

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein psychisch Belasteter einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 44-Jährige hatte mit einer Eisenstange Nachbarn bedroht, Polizeibeamte angegriffen und sich dann in sein Wohnhaus zurückgezogen. Mit Unterstützung eines SEK konnte er am späten Vormittag in Gewahrsam genommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.
Am Donnerstagmorgen gegen 05:00 Uhr meldete sich über den Polizeinotruf eine besorgte Nachbarin des 44-jährigen Mannes und teilte mit, dass dieser vor ihrem Wohnhaus mit einer Eisenstange randaliert und aggressiv herumschreit. Der Mann zeigte sich gegenüber der ersten rasch eintreffenden Streife der Polizei fortgesetzt aggressiv, bewarf die Ordnungshüter aus seinem Haus heraus mit diversen Gegenständen, stieß verbale Drohungen aus und weigerte sich das Haus zu verlassen.
Alle Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihn zu beruhigen, schlugen fehl. Zur Sicherheit der eingesetzten Beamten, der Anwohner und des 44-Jährigen wurde ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Der Bereich um das Wohnhaus war bereits frühzeitig mit Unterstützung mehrerer Streifen der angrenzenden Dienststellen aus Aschaffenburg abgesperrt.
Gegen 10:45 Uhr konnte der psychisch belastete Mann schließlich vom SEK in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Der Mann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Vorsorglich war die örtliche Feuerwehr vor Ort.
Gegen den bereits polizeibekannten 44-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 23.01.2020

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb leistet Widerstand

Mit einem renitenten und aggressiven Ladendieb bekamen es am Dienstag, 21.01.2020, das Personal eines Drogeriemarktes in WT-Tiengen und eine Polizeistreife zu tun. Gegen 16:40 Uhr wurde der 20 Jahre alte Mann dort beim Diebstahl ertappt. Er hatte mehrere Artikel in seinem Rucksack verstaut und wollte den Markt verlassen. Am Ausgang wurde er vom Personal angehalten. Dabei schlug er einem Angestellten auf die Lippe, konnte jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Da sich der Tatverdächtige nach wie vor hochgradig aggressiv zeigte, mussten ihm die Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte er sich und versuchte, einen Polizeibeamten zu treten. Üble Beleidigungen folgten zudem. Ein Polizist verletzte sich leicht am Arm. Gegen den Mann wurde Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstandes eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 23.01.2020

Falkensee, Finkenkrug (Brandenburg): Nach mehrfachem Platzverweis in Gewahrsam

Mittwoch, 22.01.2020, 16:04 Uhr: Am Mittwochvormittag wurden die Beamten der Polizeiinspektion Havelland von einer Anruferin informiert, dass sich ein Verwandter der Frau abermals unberechtigt auf einem Grundstück aufhält. Der Mann hatte bereits mehrfach Platzverweise erhalten. Die Beamten verwiesen auch diesmal den Mann des Grundstücks und sprachen auch für zwei weitere Adressen erneut Platzverweise aus. Da der 43-Jährige anschließend dennoch an einer der Adressen erschien und trotz Aufforderung das Haus nicht verlies, wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs von Amts wegen gefertigt. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Dienst wurde der Havelländer aus dem Gewahrsam wieder entlassen. Noch am selben Nachmittag tauchte er wieder bei der Geschädigten auf und bedrohte diese massiv. Die erneut herbeigerufenen Polizisten konnten den Mann im Umfeld antreffen. Da der 43-Jährige sehr aggressiv wirkte und auch die Beamten bedrohte, musste er an Händen und Füßen gefesselt werden. Dabei trat und schlug er um sich und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beschuldigte kam daraufhin erneut in Gewahrsam und wurde heute nach einer weiteren Vorstellung beim sozialpsychiatrischen Dienst entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 23.01.2020

Hannover (Niedersachsen): Ohne Fahrschein und kiffend im ICE

Dreister geht es kaum. Ein Mann (29) aus Leipzig war gestern Nachmittag ohne Fahrschein im Intercity Express von Berlin nach Braunschweig unterwegs – ohne Fahrschein. Er schloss sich in der Toilette ein und zündete sich noch einen Joint an.
In Braunschweig wollten Bundespolizisten den Mann aus dem Zug holen. Der weigerte sich dann auch noch auszusteigen, leistete Widerstand und beleidigte die Beamten permanent. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten zwei Gramm Marihuana bei dem einschlägig polizeibekannten Leipziger.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Erschleichens von Leistungen wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 23.01.2020

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): 22-Jähriger befolgt Platzverweis nicht und leistet Widerstand

Grünstadt, Goethestraße – 23.01.2020, 11:15 Uhr (ots) – Ein 22-Jähriger war zu Besuch bei einer Familie, in der sein 1-jähriges Kind untergebracht war. Die Familie wollte, dass er das Haus verlässt, nachdem sich der 22-Jährige aggressiv verhielt. Die Stimmung kochte hoch, als es zu einem Wortgefecht zwischen dem 22-Jährigen und der Familie kam. Einem polizeilichen Platzverweis kam der junge Mann nicht nach. Als ihn ein Polizeibeamter am Arm nach draußen führen wollte, stieß er den Polizeibeamten von sich. Einer Fesselung widersetzte sich der 22-Jährige durch massive Gegenwehr. Der Widerstand musste sodann gebrochen werden. Angaben zufolge soll der 22-Jährige auch Amphetamin genommen haben, weshalb ihm eine Blutprobe genommen wurde.

PM der PD Neustadt/W. vom 23.01.2020

Kehl (Baden-Württemberg): Bissig bei der Festnahme

Nachdem eine Frau bei einem Ladendiebstahl vorläufig festgenommen werden sollte, versuchte sie sich am Mittwochnachmittag dagegen durch Bisse zu wehren. Gegen 16:40 Uhr war die 56-Jährige dabei ertappt worden, als sie offenbar Kosmetikartikel in einem Drogeriemarkt in der Straßburger Straße entwendete und unter Zahlung anderer Artikel das Geschäft verlassen wollte. Da sie keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte, sollte sie die Beamten zu deren Dienststelle begleiten. Dabei ergriff sie den Arm eines Beamten und versuchte diesen zu beißen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Neben einer Anzeige wegen des ursprünglichen Diebstahls, muss sich die Frau aus dem benachbarten Ausland nun auch einem Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 23.01.2020

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Gestern Mittag wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Personenkontrolle in Kreuzberg verletzt. Ersten Erkenntnissen nach sollen die Zivilbeamte des Verkehrsdienstes gegen 13.30 Uhr von Vater und Sohn im Alter von 41 und 17 Jahren in der Wrangelstraße angepöbelt worden sein, nachdem diese ihr Fahrzeug verließen und in ein Restaurant gingen. Die Verkehrsbeamten schauten sich das Auto der beiden daraufhin genauer an und sollen Manipulationen am Siegel der Kennzeichen festgestellt haben. Die Polizisten betraten daraufhin das Lokal und gaben sich gegenüber Vater und Sohn als Polizeibeamte zu erkennen und erkundigten sich nach den Fahrzeugpapieren des VW. Mit der Angabe, diese seien im Fahrzeug, begaben sich alle Beteiligten zum Auto und die zu Kontrollierenden setzten sich ins Fahrzeug, um vermeintlich nach den Dokumenten zu suchen. Der auf dem Fahrersitz sitzende 41-Jährige steckte plötzlich den Fahrzeugschlüssel in Zündschloss und startete den Motor. Der Polizeimeister habe sich daraufhin durch die offene Fahrertür in das Auto gelehnt, um den Autoschlüssel abzuziehen und so den Fahrer am Wegfahren zu hindern. Der 41-Jährige habe den 28-jährige Beamten daraufhin mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Brustkorb traktiert, um diesen von seinem Vorhaben abzubringen. Als dies keine Wirkung zeigte, habe der Tatverdächtige den Rückwärtsgang eingelegt und den Polizisten einige Meter mitgeschleift. Der Beamte, dessen Brille bei dem Angriff beschädigt wurde, zog sich eine blutende Lippe sowie Schürfwunden zu. Es gelang ihm jedoch trotzdem, die Handbremse an- und schließlich auch den Fahrzeugschlüssel abzuziehen Der an der Beifahrerseite des Autos stehende Polizeiobermeister bemerkte zuvor das Wegfahren des Fahrzeuges und soll mit seiner Dienstwaffe die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Der 17-jährige Beifahrer fing nun ebenfalls an, sich gegen die Kontrolle zur Wehr zu setzen. Hierbei soll sich der 32-jährige Beamte Schnittverletzungen an der eingeschlagenen Scheibe zugezogen haben. Vater und Sohn wurden aus dem Fahrzeug gezogen und festgenommen. Durch hinzualarmierte Unterstützungskräfte wurden die Tatverdächtigen und das Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, der Wagen nicht zugelassen sowie versichert ist und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehören. Eine Durchsuchung des Wagens führte zudem zum Auffinden von mutmaßlichem Einbruchswerkzeug und Bekleidungsstücken, die der Begehung von Diebstählen dienen könnten. Die beiden Festgenommenen wurden nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung. Die verletzten Polizisten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PM (0214) des PP Berlin vom 23.01.2020

Sauldorf (Baden-Württemberg): Autofahrer wird renitent

Strafrechtliche Konsequenzen hat das Verhalten eines Autofahrers, der am Dienstagnachmittag nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 313 eine Polizeiabsperrung ignorierte. Als eine Streifenwagenbesatzung während der Unfallaufnahme den Verkehr an der Abzweigung nach Boll ableitete, beachtete gegen 15.40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer nicht das mit blinkendem Blaulicht quer auf der Bundesstraße stehende Polizeifahrzeug und fuhr an diesem vorbei.
Erst auf entsprechende Anhaltesignale einer Beamtin hielt der junge Mann mit einer Vollbremsung an. Nachdem ihm erklärt worden war, warum die Straße gesperrt ist, gab der Pkw-Lenker wieder Gas und fuhr mit quietschenden Reifen in Richtung Unfallstelle weiter. Dabei musste einer der Polizisten zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Die Streifenwagenbesatzung fuhr dem Autofahrer hinterher und konnte diesen zur Rede stellen, als er an der Unfallstelle bei den Rettungsfahrzeugen anhielt und ausstieg. Der 23-Jährige reagierte jedoch sofort sehr aufgebracht, erhob die Fäuste und baute sich angriffslustig vor einem der Polizisten auf. Erst nach einem Gerangel und dem Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation beruhigt werden. Der junge Mann hat sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu verantworten.

PM des PP Ravensburg vom 23.01.2020

Illertissen (Bayern): Mann geht auf Lebensgefährtin los und beleidigt Polizisten

Am Mittwochabend ging bei der Polizei Illertissen die Mitteilung ein, dass ein 33-jähriger seine Lebensgefährtin tätlich angegriffen hatte. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Die Polizisten klärten zunächst den Sachverhalt mit der Geschädigten ab und nahmen anschließend Kontakt zu dem 33-jährigen auf. Dieser reagierte den Beamten gegenüber sofort aggressiv. Er beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend mit diversen Ausdrücken und musste im weiteren Verlauf wegen seines aggressiven Verhaltens gefesselt werden. Auch bei der Dienststelle in Illertissen änderte sich sein Verhalten zunächst nicht. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Mann schließlich wieder beruhigt. Er konnte deshalb entlassen werden. Allerdings erhielt er ein Kontaktverbot zu seiner Lebensgefährtin. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

Durach (Bayern): Randalierer in Durach | Zwei Polizeibeamte verletzt

In der Nacht auf Donnerstag meldeten sich mehrere Anwohner in der Weidacher Straße in Durach, dass eine Person auf der Straße herumschreit. Die Polizeibeamten stellten vor Ort einen 39-jährigen Duracher fest. Der Mann konnte zunächst beruhigt und in seine Wohnung zurückgebracht werden. Da der Mann gegen 06:00 Uhr wieder auffiel rückte die Streife erneut an. Hierbei stellte sich heraus, dass er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Der Mann sollte deshalb einer Klinik zugeführt werden. Darüber geriet er so in Rage, dass er bedrohlich auf die eingesetzten Beamten zuging und sie mit Fäusten bedrohte. Schlussendlich konnte der Mann nur unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz

… Im Bereich der Katharinenstraße stoppten Einsatzkräfte den Aufzug. Dabei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray. Anschließend verließen die Versammlungsteilnehmer den Ort. …

PM (auszugsweise) der PD Dresden vom 23.01.2020

Am 11.10 2020 zog Polizeioberkommissar Ingo Stangenberg bei einem privaten Spaziergang in den Lippborger Lippewiesen eine Flaschenpost aus einem Ufergebüsch. Der heute 7-jährige Paul Ziether aus Lippstadt hatte die Flasche mit Inhalt am 26.10.2018 in Lipperode in die Lippe geworfen und wartete seitdem auf Antwort. Als sich nun in seinem „alten Kindergarten“ (Paul geht mittlerweile zur Schule) die Polizei meldete und die Flaschenpost zurückbringen wollte, war die Begeisterung nicht nur bei Paul recht hoch. So kam es, dass gestern ein „echter Polizist“ im Familienzentrum Phantasien an der Goerdeler Straße erschien. Die Kinder hatten jede Menge Fragen an den Uniformierten, die auch in aller Ruhe beantwortet wurden. Auch der Streifenwagen war für die Kinder von hohem Interesse. Vor allem aber freute sich Paul über dieses Treffen. Er hatte sich so gewünscht, dass seine Flaschenpost von jemanden gefunden würde.
Dass dieser Jemand jetzt auch noch ein Polizist war, ließ sein Kindergesicht erstrahlen. Den Brief aus der Flaschenpost versprach Paul aufzubewahren. Das von ihm gemalte Bild schenkte er dem Polizeioberkommissar. Polizeiarbeit hat manchmal auch seine schönen Seiten.

PM der KPB Soest vom 23.01.2020

Am Mittwoch gegen 14 Uhr erreichte die Polizeiwache der PI Weiden ein Notruf aus dem Tower des Flugplatzes in Latsch. Die Mitarbeiter dort hatten beobachtet, wie ein schwarzer PKW der Marke BMW querfeldein über eine angrenzende gefrorene Ackerfläche fuhr. Nach dem beinahe sofortigen Eintreffen der eingesetzten Streifenbeamten wurde der besagte PKW nur wenige Meter von einem Flurbereinigungsweg entfernt stehend angetroffen. Der 65-jährige Fahrer des BMW lag bewusstlos im versperrten Fahrzeug. Geistesgegenwärtig schlugen die Beamten die hintere linke Scheibe ein und konnten so die Fahrertür öffnen. Sofort befreiten sie den regungslosen Fahrer aus dem Fahrzeug und leisteten durch eine permanente Herzdruckmassage Erste Hilfe, bis wenige Minuten später der Rettungshubschrauber Christoph 80 und ein RTW Rettungswagen hinzukamen und die Wiederbelebung übernahmen. Unter laufender Reanimation wurde der 65-Jährige ins Klinikum Weiden verbracht, wo sein Zustand wieder stabilisiert werden konnte. Laut der behandelnden Ärzte habe der Mann sein Leben vor allem dem blitzschnellen und konsequenten Handeln der Polizeibeamten zu verdanken.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 23.01.2020

Im Rahmen von Kontrollen der Operativen Ergänzungsdienste Hof und des Zolls stellten Beamte am Dienstagnachmittag bei mehreren Personen insgesamt zirka 20 Gramm Marihuana, einen Elektroschocker, zwei Teleskopschlagstöcke und mehrere Messer sicher. Eine der beteiligten Personen führte dabei ein Auto unter dem Einfluss von Drogen.
Gegen vier Personen wurden Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und gegen eine Person nach dem Waffengesetz eingeleitet.
Ein Mann konnte bei der Kontrolle nur einen gefälschten Führerschein vorzeigen. Gegen ihn leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung ein.

PM der Operativen Ergänzungsdienste Hof vom 23.01.2020

Am Mittwochnachmittag meldete sich eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses aus der Kernstadt von Büdingen bei der Polizei. Sie berichtete von ungewöhnlichen Geräuschen aus der Wohnung einer anderen Hausbewohnerin. Mehrfach habe sie ein „Mähen“ wahrgenommen. Nun sind ungewöhnliche Mitteilungen für die Polizei nicht selten, ein solcher Fall jedoch war den Beamten der Polizeistation Büdingen auch noch nicht untergekommen. Sie fuhren zum benannten Haus und erkundeten die Lage. Und tatsächlich, die Mitteilung der Anruferin bestätigte sich. Im Hausflur war ein deutliches „Mäh“
zu hören. Schnell klärte sich jedoch auf, dass es keinen Grund zur Sorge gab. In einer Wohnung lebte tatsächlich ein kleines Lämmchen. Es wurde von seiner Mutter nicht angenommen und muss mit der Flasche großgezogen werden, weshalb die Wohnungsinhaberin es vorübergehend bei sich aufgenommen hat. Nun musste die menschliche Ziehmama einmal kurz zu einem Termin und konnte ihr auf den Namen Pünktchen getauftes Lämmchen nicht mitnehmen. Das fand das Kleine natürlich gar nicht gut und rief in der Abwesenheit lautstark nach der „Mama“.
Glücklicherweise war die aber schnell wieder da und so konnten die Polizisten
vermelden: Pünktchen und Mama wohlauf, alles in Ordnung, keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Ein Foto von dem kleinen Lämmchen gibt es leider nicht, ein Fotoshooting wäre wohl eine zu große Aufregung für das Kleine gewesen.

PM des PP Mittelhessen vom 23.01.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte vor Einkaufsmarkt

Gestern, kurz nach 19:00 Uhr, informierte ein Mitarbeiter eines großen Einkaufsmarktes in der Wiesenstraße die Polizei über ein aggressives Pärchen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die beiden amtsbekannten „Aggressoren“, ein 25jähriger Mann und eine 42jährige Frau, so betrunken waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. Den beiden wurde ein Platzverweis erteilt. Ohne Einwirkung der Polizei stürzte die Frau und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Ein Rettungswagen wurde vorsorglich alarmiert. In der Zwischenzeit begannen die beiden, die Beamten zu beleidigen und auch nach den Beamten zu treten. Beide mussten gefesselt werden. Da sie nicht gewahrsamsfähig waren, wurden beide in das Krankenhaus verbracht, wo jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der PD Pirmasens vom 22.01.2020

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizist angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt

Ein 21-Jähriger hat gestern Abend einen Polizisten bei einem Einsatz in Altglienicke erst angegriffen und dann ausländerfeindlich beleidigt. Die Kräfte des Polizeiabschnittes 65 waren zur Unterstützung von Ordnungsamtsmitarbeitern gegen 20.35 Uhr in der Lehmusstraße bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms, bei dem die Musikanlage des 21-jährigen Verursachers sichergestellt werden sollte. Wild gestikulierend verwies der aggressive junge Mann die Einsatzkräfte aus der Wohnung. Ein Polizeimeister wurde dabei zunächst am Kopf getroffen. Nachdem der Lärmverursacher mit Zwang auf ein Bett gesetzt worden war, fing er an, den Polizeimeister ausländerfeindlich zu beleidigen. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

Berlin/Reinickendorf: Polizisten volksverhetzend beleidigt

Während einer Streife auf dem U-Bahnhof Franz-Naumann-Platz in Reinickendorf wurden gestern Mittag zwei Polizisten unter anderem mit volksverhetzenden Worten beleidigt. Gegen 12.40 Uhr stießen die Beamten des Polizeiabschnitts 36 auf dem Bahnsteig auf zwei rauchende Männer und kontrollierten diese wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Eine 30-jährige Begleiterin der Raucher soll in der Folge zwei Einsatzkräfte fortlaufend, auch mit volksverhetzenden Äußerungen, beleidigt haben. Bei der Festnahme leistete die Frau Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte zu treten. Währenddessen setzte sie ihre Beleidigungen fort. Die Festgenommene wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Anschließend wurde die 30-Jährige entlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie Volksverhetzung verantworten.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

Hof (Bayern): Nach Joint ins Krankenhaus

Nachdem eine 17-Jährige zweimal an einem Joint gezogen hat, musste sie sich am Dienstagnachmittag in ärztliche Behandlung begeben. Gegen den Besitzer des Rauchmittels wird nun ermittelt.
Ein Lehrer der Berufsschule am Pestalozziplatz verständigte gegen 14.50 Uhr die Einsatzkräfte, da eine Schülerin gesundheitliche Probleme hatte. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten schnell fest, dass die 17-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nach ihren Angaben zog sie zweimal an einem Joint, welcher ihr von einem ebenfalls 17-jährigen Mitschüler angeboten wurde. Nachdem der Besitzer des Rauschmittels die Polizisten erblickte, versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch festgehalten werden. Das Mädchen musste sich dennoch in ärztliche Behandlung ins Sana-Klinikum Hof begeben. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung beleidigte er zudem noch einen Polizisten.
Der junge Mann muss sich nun wegen mehreren Straftaten verantworten.

PM der PI Hof vom 22.01.2020

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen eines Einsatzes an der Mülheimer Straße, am 22.01.2020 gegen 01:00 Uhr, ist es zu Beleidigungen und einem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen.
Ein Anwohner (43) hatte anscheinend Ruhe von einer Gruppe mit mehreren Personen eingefordert. Daraufhin kam zu gegenseitigen Beleidigungen und Bedrohungen. Die Gruppe verhielt sich der eintreffenden Polizei gegenüber äußerst aggressiv und unkooperativ. Um die polizeilichen Maßnahmen durchzusetzen, musste ein Mann (49) fixiert werden. Ein Junge (15) griff einen Polizeibeamten an und musste ebenfalls fixiert werden. Eine junge Frau (18) beleidigte die eingesetzten Beamten durchgängig schwer und spuckte nach diesen. Nach Beendigung der Maßnahmen wurden die Personen frei gelassen und entsprechend Anzeigen gegen die beteiligten Personen erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 22.01.2020

Lingen (Niedersachsen): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Heute gegen 07:00 Uhr kam es in der Sternstraße in Lingen zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt. Dabei sollte ein unter Drogeneinfluss stehende Beschuldigter aus der Wohnung verwiesen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblich Wiederstand und griff die eingesetzten Polizeibeamten an. In Folge dessen stürzte einer der Beamten und verletzte sich leicht am Kopf. Bereits im Vorfeld hatte der Beschuldigte ein Ofer leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 22.01.2020

Kehl (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt Polizisten angegriffen

Eine 34-jährige Autofahrerin und ihre Beifahrerin sehen seit Dienstagabend gleich mehreren Anzeigen entgegen, nachdem die Fahrerin auf der Straßburger Straße mit Alkohol am Steuer ertappt wurde. Gegen 23:30 Uhr war die Mittdreißigerin mit ihrem Citroen an einer Kontrollstelle von den Kehler Beamten angehalten worden. Dabei stellte sich heraus, dass sie mit rund 0,6 Promille am Steuer ihres Kleinwagens saß. Mit der Ordnungswidrigkeit konfrontiert, wurde die Frau immer ungehaltener und warf zunächst ihren Führerschein aus dem Fenster. Im weiteren Verlauf zeigte sie sich weiter unkooperativ, leistete dabei auch Widerstand gegen die einschreitenden Polizisten und beleidigte diese sowie eine Ärztin, die mit der Erhebung eine Blutprobe beauftragt worden war. Auch ihre 28 Jahre alte Beifahrerin zeigte sich renitent und versuchte zunächst die Amtshandlungen zu stören. Im weiteren Verlauf ihres Tuns, trat sie nach einem Beamten und traf ihn dabei am Bein. Auch sie offenbarte dabei ihr Repertoire an Beleidigungen gegenüber den Anwesenden. Wegen Fahrens unter Alkohol, Beleidigung, Widerstands und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sieht das Duo nun gesonderten Anzeigen entgegen. Weitere Ermittlungen im Nachbarland sind derzeit noch im Gange, da sich der Verdacht ergab, dass der Citroen weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert sein könnte.

PM des PP Offenburg vom 22.01.2020

Schöppingen (Nordrhein-Westfalen): Ein Schwerverletzter nach Auseinandersetzung

Der Dienstagabend endete für einen alkoholisierten Randalierer auf der Intensivstation. Gegen 19.00 Uhr hatte der 24-jährige Mann auf der Hauptstraße in Schöppingen gestanden und offensichtlich mit seiner Freundin gestritten. Im Zuge dessen nötigte er mehrere Fahrzeugführer anzuhalten und zeigte sich äußerst aggressiv. Mit einem 42-jährigen Motorrollerfahrer geriet er daraufhin in einen eskalierenden Streit: Der Randalierer schlug dem Motorroller mit einer Bierflasche auf den Kopf. Dieser reagierte darauf mit einer Kopfnuss. Auch bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der Aggressor nicht. Die Beamten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Boden liegend schlug der Gefesselte beabsichtigt mehrfach mit dem Kopf auf dem Boden.
Die Beamten griffen ein und stoppten das selbstverletzende Verhalten.
Rettungskräfte brachten den verletzen 24-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er intensivstationär verblieb. Ein Arzt entnahm ihm Blut, um den Konsum von Alkohol und möglicherweise von Drogen exakt nachzuweisen. Die leichten Verletzungen des 42-Jährigen wurden ärztlich vor Ort versorgt.

PM der KPB Borken vom 22.01.2020

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Die Polizei hat gegen einen 37-jährigen Mann aus Rheine eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorgelegt. Am späten Dienstagabend (21.01.2020), gegen 23.15 Uhr, war den Beamten an der Breite Straße eine verdächtige Person gemeldet worden. Als die Polizisten dort eintrafen, hantierte die offenbar angetrunkene Person gerade an dem Schloss eines abgestellten Fahrrades. Um den Vorfall zu klären, sprachen sie den Rheinenser an. Dieser reagierte äußerst aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien, pöbelte die Beamten unmittelbar an und beleidigte sie. Im Weiteren wurde der 37-Jährige immer lauter, schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Erst als diese Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Mann ergriffen und zur Polizeidienststelle gebracht werden. Der Mann sperrte sich auch währenddessen, schlug um sich und versuchte, sich wegzudrehen. Dem Rheinenser wurde eine Blutprobe entnommen, wobei er sich weiterhin sperrte.

PM der POL Steinfurt vom 22.01.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Zeugen stoppen wild gewordenen 37-Jährigen

Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 37-jähriger Mann am späten Dienstagabend in der Innenstadt ausgetickt. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Kurz vor halb 12 war die Polizei darüber informiert worden, dass ein Mann in der Fackelstraße einen Passanten attackiert habe. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte das Opfer schlafend auf einer Bank gelegen, als der 37-Jährige ihn unvermittelt angriff und ihm gegen Oberkörper und Kopf schlug und trat. Zeugen gelang es schließlich, den Täter zu stoppen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Während das 53-jährige Opfer vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde, wollten Polizeibeamte mit dem Tatverdächtigen sprechen. Er zeigte sich jedoch zunehmend aggressiver, wollte sich nicht kontrollieren lassen und ging schließlich mit erhobenen Fäusten auf die Einsatzkräfte zu. Der Mann musste deshalb zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wobei er allerdings massiven Widerstand leistete, nach den Beamten schlug, trat und spuckte. Auch nachdem er zur Dienststelle transportiert und in einer Zelle untergebracht wurde, hörte er nicht auf zu randalieren. Die eingesetzten Beamten blieben zum Glück unverletzt.

PM des PP Westpfalz vom 22.01.2020

Stolberg, Aachen (Nordrhein-Westfalen): Fazit zweier Polizeieinsätze: zwei Männer zwangseingewiesen – zwei Zeugen und drei Beamte verletzt – ein Auto beschädigt

Gestern (21.01.2020) schritten Polizei und Rettungsdienst gleich zweimal zusammen ein, nachdem Zeugen in Stolberg und später auch in Aachen jeweils einen randalierenden und psychisch auffälligen Mann meldeten. In Stolberg, in der Salmstraße, randalierte gegen 17 Uhr ein 31- Jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus. Er warf mehrere Glasflaschen im Hausflur umher, bedrohte einen Zeugen und warf diverse Gegenstände aus seiner Wohnung durch das Fenster auf die Straße. Ein Auto wurde dabei von hinunterfallenden Teilen beschädigt; verletzt wurde niemand. Der Randalierer konnte von den Polizisten nur mit erheblicher Kraft und mit dem Einsatz von Pfefferspray gestoppt und fixiert werden, nachdem verbale Ansprachen komplett ins Leere gelaufen waren. Ein herbeigerufener Notarzt stellte bei dem Mann eine akute Fremd- und Eigengefährdung fest; das Ordnungsamt veranlasste daraufhin eine Zwangseinweisung. Noch im Rettungswagen war der 31- Jährige nicht zur Ruhe zu bringen; in Begleitung der Polizei brachte man ihn ins Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes und versuchter gefährlicher Körperverletzung fertigten die Beamten.
In Aachen, auf dem Adalbertsteinweg, kam es gegen 21 Uhr zu einer weiteren Zwangseinweisung. Ein 47- jähriger Mann, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses zunächst zwei Zeugen geschlagen hatte, griff anschließend die herbeigerufenen Polizisten an. Auch hier konnten die Beamten die Person nur mit großer Mühe überwältigen. Da er sich nicht beruhigen ließ und weiter Widerstand leistete, musste eine Notärztin ihn medizinisch versorgen und ruhigstellen; erst danach war ein Transport des nun ebenfalls Zwangseingewiesenen in ein Krankenhaus möglich. Durch den Widerstand wurden zwei Beamte leicht verletzt, eine Beamtin konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Den 47- Jährigen erwartet ebenfalls eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung.

PM der POL Aachen vom 22.01.2020

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Vollstreckung eines Haftbefehls

Am Dienstagmittag nahmen Polizeibeamte in Landstuhl einen per Haftbefehl gesuchten Mann fest. Der 27-Jährige konnte unmittelbar vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden. Als er durchsucht werden sollte, riss er sich los und schlug zwei Beamten ins Gesicht, einem dritten in den Genitalbereich.
Letztendlich konnte er überwältigt und in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert werden, wo er seine mehrjährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verbüßen muss.

PM der PD Kaiserslautern vom 22.01.2020

Balingen (Baden-Württemberg): Parfum gestohlen und geflüchtet

Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Balingen gegen einen 21-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Mittwochvormittag in einer Parfümerie in der Friedrichstraße mehrere Parfumflakons gestohlen hat. Der Tatverdächtige hielt sich demnach gegen 9.45 Uhr im Verkaufsraum des Geschäfts auf, nahm die Waren aus der Auslage und rannte in Richtung Eyach davon. Der 62 Jahre alte Geschäftsinhaber verfolgte den Flüchtenden und konnte ihn nach mehreren hundert Metern einholen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung soll der junge Mann außerdem wiederholt auf den 62-Jährigen eingeschlagen haben. Dieser erlitt nach bisherigem Kenntnisstand leichte Verletzungen. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam geworden war, eilte zu Hilfe und unterstützte den Inhaber beim Festhalten des Tatverdächtigen, der in der Folge von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Dabei betitelte der offensichtlich alkoholisierte 21-Jährige die Beamten mit nicht zitierfähigen Beleidigungen und bespuckte sie. Er musste im Anschluss im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Bis sich der Mann gegebenenfalls vor Gericht verantworten muss, befindet er sich auf freiem Fuß.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

Reichenbach (Baden-Württemberg): Frontalkollision mit Streifenwagen – Polizeibeamtin schwer verletzt

Reutlingen (ots) – Reichenbach (ES) / Uhingen (GP): Vor Polizei geflüchtet und mit Streifenwagen kollidiert (Zeugenaufruf).
Bei der Flucht eines 36-jährigen Autofahrers vor der Polizei ist es am Mittwochnachmittag in Reichenbach zu einer Frontalkollision zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Streifenwagen gekommen. Eine Polizeibeamtin wurde dabei schwer verletzt. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, sollte das Fahrzeug gegen 16.10 Uhr bei Uhingen im Landkreis Göppingen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Daraufhin flüchtete es mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 297 nach Kirchheim und weiter über Wernau bis nach Reichenbach. Dabei verursachte der Fahrer mehrere Verkehrsunfälle. An der Verfolgung des Tatverdächtigen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. In der Karlstraße in Reichenbach stieß der Passat gegen 16.35 Uhr frontal mit einem entgegenkommenden Streifenwagen zusammen. Dabei wurde eine 35 Jahre alte Polizeibeamtin auf dem Fahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der 24-jährige Beifahrer des Streifenwagens blieb weitgehend unverletzt. Er wurde dennoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Der Tatverdächtige, der ebenfalls ins Krankenhaus gebracht wurde und nach aktuellem Erkenntnisstand keine Fahrerlaubnis besitzt, wurde an der Unfallstelle vorläufig festgenommen. Der Gesamtschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf zirka 70.000 Euro belaufen. Die Unfallaufnahme und die Sperrung der Karlstraße dauern aktuell noch an. Die total beschädigten Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Zeugen, die durch die Fahrweise des Passat gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

An der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring / Holzheimer Weg stießen am Mittwoch (22.01.), gegen 10:30 Uhr, ein Streifenwagen und das Auto eines 76-jährigen Neusser zusammen, als die Polizisten auf dem Weg zu einem Einsatz
(„Randalierer“) den Kreuzungsbereich mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und
Signal) passieren wollten. Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitten der 76-jährige Autofahrer schwere sowie ein 32-jähriger Polizeibeamter im Streifenwagen leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß. Es entstand zudem erheblicher Sachschaden. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Den ursprünglichen Einsatz nahmen andere Polizeikräfte wahr.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 22.01.2020

Am Mittwochabend, 18.12.2019, ist eine betrunkene Frau in Oberlauchringen mit ihrem Auto in der Wutach gelandet. Mit Hilfe eines Passanten konnte sie sich unverletzt ans Ufer retten. Gegen 22:20 Uhr war die erheblich alkoholisierte 39-jährige von der Wutachstraße vor dem dortigen Baustellenbereich nach links abgekommen, war ungebremst den Damm hochgefahren und über den oben verlaufenden
Rad- und Fußweg hinweg in der Wutach gelandet. Durch die starke Strömung wurde der Daihatsu der Frau unter der Brücke durch flussabwärts getrieben. Die Frau konnte aus ihrem Wagen klettern und mit tatkräftiger Unterstützung eines Ersthelfers an das Ufer gelangen. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte den Unfall zwar nass, aber unverletzt überstanden. Da sie einen stark alkoholisierten Eindruck hinterließ, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Da die betrunkene Frau nicht sich selbst überlassen werden konnte, sie aber auch keine Angehörigen oder Freunde benannte, die sich um sie kümmern könnten, wurde sie in Gewahrsam genommen. Damit war sie überhaupt nicht einverstanden und wurde gegenüber den Polizeibeamten beleidigend. Ihr mussten die Handschließen angelegt werden. Zur Bergung des Autos musste ein Autokran eingesetzt werden. Die Feuerwehr Lauchringen unterstützte die Rettungs- und Bergemaßnahmen. Der Sachschaden am Auto liegt bei rund 2500 Euro.

PM des PP Freiburg vom 22.01.2020

Die Polizeiinspektion Celle wirbt auf einem Dienstfahrzeug für kostenlose und neutrale technische Beratungen zum Thema „Einbruchschutz“. Dabei setzt die Polizei in puncto Umweltfreundlichkeit bei diesem Auto auf Elektromobilität.

Nach wie vor ist die dunkle Jahreszeit bei Einbrechern der beliebteste Zeitpunkt, um in eine Haus oder in eine Wohnung einzubrechen. Die Polizei in Celle hat gerade in den zurückliegenden Jahren festgestellt, dass die Täter in der Regel die Tageszeit – also die Zeit der Berufstätigkeit – ausnutzen, um in Häuser oder Wohnungen einzubrechen, erklärt der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Celle, Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt.

Ganz gleich, ob man bereits ein Haus oder eine Wohnung besitzt oder bewohnt, oder dabei ist, den Traum eines Eigenheims zu planen und zu verwirklichen – der Wunsch nach Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist bei den meisten Menschen vorhanden und nimmt im Laufe der Zeit eher zu. Verantwortlich dafür sind unter anderem die immer wiederkehrenden Meldungen über organisierte Einbruchserien, aber auch persönliche Berichte von Freunden und Bekannten, die einen Einbruch oder Einbruchversuch real miterleben mussten.

Heutzutage lassen sich Täter sogar nicht mehr davon abhalten, in Fenster einzusteigen, die nach vorne zur Straße hin liegen. Hierzu muss man wissen, dass es lediglich einige Sekunden dauert, um ein nicht oder ungenügend gesichertes Fenster aufzubrechen, denn Fenster und Terrassentüren sind oft sehr leicht aufzuhebeln.

Die häufigste Einbruchmethode ist das Aufhebeln von Fenstern oder Fenstertüren (Terrassentüren). Mit nachrüstbaren Sicherungen schiebt man dem einen Riegel vor. Wer sich aber auch keine neuen Fenster leisten möchte, der kann im Nachhinein den Einbruchschutz von Fenster und Fenstertüren noch deutlich verbessern. Der vorhandene Beschlag kann vom Fachmann um Sicherheitselemente erweitert oder ausgetauscht werden. Eine umlaufende Pilzkopfverriegelung hält den Einbruchsversuchen von den meisten Tätern stand.

Wer sich für den Einbau von mechanischer oder auch elektronischer Sicherheitstechnik durch einen Fachmann entscheidet, der erhält bis zu 20 Prozent Zuschuss vom Staat. Gerade diese finanzielle Unterstützung des Staates stellt für viele Bürger den Anreiz dar, mehr Sicherheit in Haus oder Wohnung einzubauen, ergänzt Christian Riebandt.

Kostenlose und neutrale Beratungen vor Ort zum Thema „Einbruchschutz“ können jederzeit mit Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt, unter Telefon 05141/277-208 oder per Mail an christian.riebandt@polizei.niedersachsen.de vereinbart werden. Dieser Service richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Gewerbetreibende.

PM der PI Celle vom 22.01.2020

Am späten Dienstagabend konnten eingesetzte Polizeibeamte ein Unglück auf der Bundesstraße 10 gerade noch verhindern.

Ein Geburtstagsgeschenk der etwas anderen Art machte eine Streifenwagenbesatzung der Polizei einem 67-Jährigen gegen 23:00 Uhr. Das Geburtstagskind war gerade auf dem Nachhauseweg von seiner eigenen Feier. Dabei verlor der stark alkoholisierte Mann die Orientierung und lief auf dem linken Fahrstreifen der B10. Heraneilende Polizisten trafen den 67-Jährigen auf Höhe der Unterführung an der Kriegsstraße an. Sie brachten den alkoholisierten Mann fürsorglich nach Hause und übergaben ihn seiner Frau. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer kam es nicht.

PM des PP Karlsruhe vom 22.01.2020

Zwei Haftbefehle vollstreckte die Gelsenkirchener Polizei am gestrigen Dienstag, 21. Januar 2019. Gegen 14 Uhr kontrollierten Polizeibeamte eine 29-Jährige auf der Bahnhofstraße in der Altstadt. Die Frau ohne festen Wohnsitz war zuvor bei einem Ladendiebstahl aufgefallen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen die 29-Jährige ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin wegen Diebstahls vorlag. Die Gesuchte wurde festgenommen. Gegen 21 Uhr nahmen Polizisten bei einer Kontrolle von verdächtigen Personen an der Feldhauser Straße in Scholven einen 31-Jährigen fest. Der Marler wurde von der Staatsanwaltschaft Essen wegen Betruges gesucht.
Nachdem er vor Ort die ersatzweise geforderte Geldstrafe von fast 1000 Euro bezahlt hatte, konnte er seinen Weg fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 22.01.2020