Gleich zweifach erkannte ein wachsamer Beamter des Polizeireviers Mitte am gestrigen Mittwoch jeweils mit Haftbefehl gesuchte Männer. Zunächst war der Polizist des Innenstadtreviers am Morgen, gegen 8:10 Uhr, bei einer Streifenfahrt in der Kurfürstenstraße auf einen gesuchten 40-Jährigen aus Kassel aufmerksam geworden, gegen den ein Untersuchungshaftbefehl wegen mehrerer gewerbsmäßiger Ladendiebstähle vorlag. Für den 40-Jährigen klickten daraufhin die Handschellen. Er wurde noch am selben Tag einem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. Nach Dienstende traf derselbe Beamte dann ein weiteres Mal auf einen alten „Bekannten“. In einem ihm im Stadtteil Rothenditmold entgegenkommenden Auto erkannte er auf dem Beifahrersitz einen Mann, gegen den ebenfalls ein Haftbefehl vorlag. Nachdem der Wagen gegen
19:30 Uhr in der Zentgrafenstraße angehalten hatte, konnte der gesuchte 25-Jährige aus Kassel durch den Beamten und eine von ihm hinzugerufene Streife des Polizeireviers Nord festgenommen werden.
Der Mann war im Jahr 2018 von einem Gericht wegen Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheitsfahrt und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verurteilt worden. Da er die Geldstrafe von 2.800 Euro nicht zahlen konnte, musste er ersatzweise die Freiheitsstrafe von 80 Tagen antreten. Die Streife brachte ihn aus diesem Grund anschließend in die Justizvollzugsanstalt in Kassel.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 13.06.2019

Karlsruhe-Mannheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt nach mehreren Straßenverkehrsgefährdungen und zweimal unerlaubtem Entfernen vom Unfallort / Zeugenaufruf

Zu einer Verfolgungsfahrt kam es am 10.06.2019, ab ca. 10.40 Uhr, die sich über die BAB 5, BAB 8 und BAB 6 hinzog. Ein 34-jähriger PKW- Lenker aus Hamburg mit einem DACIA Logan (schweizer Zulassung) befuhr die BAB 5 in Richtung Süden.
Zwischen AS Kronau und AS TR Bruchsal zwang er absichtlich einen ihn überholenden PKW durch ruckartiges lenken, nach links auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Im Bereich der Baustelle bei Bruchsal überholte er einen anderen PKW rechts und schnitt ihn anschließend, so dass es zur Kollision kam. Anschließend fuhr er ohne anzuhalten in Richtung Süden weiter. Am Autobahndreieck Karlsruhe wechselte er auf die BAB 8 in Richtung Stuttgart, verließ diese dann an einer Behelfsausfahrt und fuhr an der AS Karlsbad wieder auf die BAB 8 in Richtung Karlsruhe auf. Die Anhaltesignale eines ihn zwischenzeitlich verfolgenden Streifenwagens missachtete er und überholte auf dem dort abgebakten Standstreifen ein Wohnwagengespann.
Hierbei kollidierte er mit mehreren Warnbaken, wobei die Trümmerteile gegen das Gespann geschleudert wurden. Auch nach diesem Unfall hielt er nicht an und fuhr auf der BAB 5 weiter in Richtung Norden, wobei er teilweise den Standstreifen mit bis zu 180 km/h befuhr.
Am Autobahnkreuz Walldorf wechselte er auf die BAB 6 in Richtung Mannheim. In Höhe des Beschleunigungsstreifens der BAB 61 auf die BAB 6 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte rechts in die Leitplanke, dann nach oben und kam auf dem Dach zur Endlage. Der Fahrer konnte sich dann leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien.
Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand.
Nach ärztlicher Versorgung im Krankenhaus wurde er ins PZN Wiesloch eingeliefert. Nach ersten Ermittlungen ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Eventuell weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe, 0721/944840, zu melden.
An der Verfolgung waren insgesamt 20 Streifenwagen des PP Karlsruhe und des PP Mannheim beteiligt. Der entstandene Gesamtschaden beträgt ca. 11.500 Euro.

PM des PP Karlsruhe vom 11.06.2019

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern): Dreister Diebstahl eines Fahrzeuges

Am 10.06.2019 wurde gegen 14:20 Uhr ein Peugeot Boxer von einem Privatgrundstück in Neustadt-Glewe entwendet.
Der Eigentümer hatte sein Fahrzeug mit eingestecktem Schlüssel im Zündschloss geparkt, als der Tatverdächtige die günstige Gelegenheit nutzte, in das Fahrzeug einstieg und davonfuhr.
Der Transporter wurde wenig später im Rahmen der Nahbereichsfahndung verlassen im Stadtgebiet Neustadt-Glewe aufgefunden und sichergestellt. Durch Hinweise aufmerksamer Zeugen, konnte kurz darauf ein alkoholisierter und unter Drogen stehender litauischer Tatverdächtiger ermittelt werden.
In der Folge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Hierbei wiedersetzte sich der Tatverdächtige und verletzte einen Polizeibeamten am Arm.
Der polizeilich bekannte Litauer muss sich nun wegen Diebstahls, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, dem Besitz von Betäubungsmitteln und des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis verantworten.

PM des PP Rostock vom 11.06.2019

Alpen (Nordrhein-Westfalen): Ein Fest und viel Arbeit für die Polizei

Rund um das Schützenfest der Junggesellen-Schützenbruderschaft gab es von Sonntag auf Montag gleich mehrere Polizeieinsätze.
Betrunkene Gäste begingen mehreren Körperverletzungen, einige Gäste kamen den von der Security im Zelt ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Eine Person nahmen die eingesetzten Polizeibeamten mit zur Wache nach Kamp-Lintfort.
Weil sich die Situation vor Ort nicht beruhigte, hat die Polizei die Feier um 01.15 Uhr beendet. Daraufhin versammelte sich eine Gruppe von Gästen gegenüber dem Festzelt an der Straßenecke Lindenallee/Adenauerplatz.
Die Gäste beleidigten aus der Gruppe heraus die eingesetzten Beamten und warfen auch leere Bierflaschen in Richtung der Polizisten, die allerdings nicht trafen.
Die drei 18-jährigen Rädelsführer aus Duisburg und Rheinberg nahm die Polizei mit zu den Wachen nach Wesel und Moers. Dort entnahm ein Arzt ihnen jeweils eine Blutprobe.
Im weiteren Verlauf der Nacht beruhigte sich die Stimmung erst, als plötzlich gegen 02.50 Uhr ein lauter Knall zu hören war. Eine unbekannte Person aus der Gruppe hatte auf dem Adenauerplatz einen Auto-Anhänger umgeworfen.
Erst gegen 04.00 Uhr kehrte dann Ruhe vor Ort ein und die Polizei konnte den Einsatz in Alpen beenden.

PM der KPB Wesel vom 11.06.2019

Erkrath (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt aggressiven Randalierer fest

Im Polizeigewahrsam endete am Freitag (7. Juni 2019) der Tag für einen Mann aus Erkrath-Hochdahl. Der 39-Jährige hatte erst in einer Wohnung an der Gretenberger Straße in Hochdahl randaliert. Als die Polizei gerufen wurde, griff er die Beamten an und beleidigte und bespuckte sie.
Gegen 18:15 Uhr meldete sich eine Anwohnerin der Gretenberger Straße bei der Polizei und bat um Hilfe, weil ihr ehemaliger Lebensgefährte in ihrer Wohnung randalierte. Unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten suchten die Beamten sofort die Wohnung der Anruferin auf und trafen hier auch auf den Mann, der gerade dabei war, diverse Sachbeschädigungen zu begehen.
Der Mann ließ sich von den Polizisten jedoch nicht beruhigen.
Stattdessen baute er sich nun vor den Beamten auf und schlug nach ihnen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht am Arm verletzt. Die Polizisten legten dem 39-Jährigen nun Handfesseln an. Dabei spuckte der Mann nach den Beamten und beleidigte und bedrohte sie.
Die Beamten brachten den äußerst aggressiven Erkrather daraufhin zur Polizeiwache. Selbst auf der Fahrt dorthin und sogar später in seiner Zelle konnte sich der Mann nicht beruhigen.
Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest stellten die Polizisten einen Wert von über 1,6 Promille (0,82 mg/l) fest. Außerdem gab der Mann an, am Freitagmorgen Kokain zu sich genommen zu haben.
Die Folgen für den Erkrather: Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben. Er musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Mettmann vom 11.06.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 34-Jähriger randaliert

Gegen ein 34-Jährigen musste am Montag
(10.06.2019) der Taser eingesetzt werden, nachdem er in einer Wohnung randalierte. Bei der Polizei ging gegen 11.15 Uhr die Meldung ein, dass ein junge Mann in einer Wohnung in der Otto-Stabel-Straße randalieren würde. Als die Polizeibeamten eintrafen, trafen sie den 34-Jährigen wild um sich schlagend an. Bei dem Versuch ihn festzunehmen trat dieser um sich und in Richtung der Polizeikräfte.
Die Polizeibeamten setzten daraufhin den Taser ein. Der Mann konnte schließlich fixiert werden und kam anschließend in ein Krankenhaus.
Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamten leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.06.2019

Öhringen (Baden-Württemberg): 3,7 Promille und uneinsichtig

Nachdem ein 48-Jähriger bereits zum zweiten Mal in einer Nacht an einer Tankstelle in der Öhringer Heilbronner Straße war, um Alkohol zu kaufen, wurde bemerkt, dass dieser am Montagmorgen, gegen 2.30 Uhr, deutlich betrunken war. Ein Zeuge verständigte die Polizei und übermittelte das Fahrzeugkennzeichen. Der Fahrer fuhr in Richtung seiner Wohnanschrift und konnte einer Kontrolle unterzogen werden.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine Beeinflussung von 3,68 Promille. Der Mann musste die Streife in ein Krankenhaus zur Blutentnahme begleiten. Nach Beendigung der Maßnahmen im Krankenhaus wurde der 48-Jährige durch die Polizisten wieder entlassen. Offenbar war der Mann nicht damit einverstanden, dass sein Führerschein einbehalten wurde. Er folgte den Ordnungshütern bis zum Streifenwagen. Die Polizisten wollten in ihren Streifenwagen einsteigen und öffneten hierzu die Tür. Diese schlug der Volltrunkene jedoch wieder zu. Einer Aufforderung vom Fahrzeug wegzugehen kam der Mann nicht nach. Er sollte daher zur Seite geschoben werden. Dies nahm der Beschuldigte zum Anlass, unvermittelt, einem der Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Nun durfte der Mann tatsächlich einsteigen, und zwar auf der Rückbank in Handschellen. Die restliche Nacht schlief er seinen Rausch in einer Zelle des Reviers aus.

PM des PP Heilbronn vom 11.06.2019

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau beschädigt Streifenwagen und leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag hat eine Itzehoerin während eines Einsatzes einen Streifenwagen mit einem Glas beworfen und bei ihrer darauffolgenden Ingewahrsamnahme erheblichen Widerstand geleistet.
Gegen 03.45 Uhr waren Beamte an einer Bar im Holzkamp eingesetzt.
Im Zuge dessen nahmen die Polizisten einen Mann in Gewahrsam. Als der Abtransport dieser Person erfolgen sollte, zerschmetterte eine vor Ort Anwesende ein Glas am Streifenwagen und beschädigte diesen hierdurch. Weitere hinzugekommene Einsatzkräfte wollten die davonlaufende 23-Jährige stellen, um ihre Personalien zu erfragen.
Nur ein Zugreifen konnte die Frau stoppen. Sie wehrte sich heftig, trat um sich und versuchte, die Polizisten zu bespucken. Letztlich legten die Beamten der Itzehoerin Handfesseln an, setzten ihr eine Spuckhaube auf und brachten sie auf das Itzehoer Polizeirevier. Ein hier von der Widerständlerin absolvierter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von 1,45 Promille – vermutlich hatte die Frau zudem Drogen zu sich genommen. Die Ordnungshüter ordneten daher die Entnahme einer Blutprobe an und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen der Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes. Nach ein paar Stunden in einer Zelle kam die Beschuldigte wieder auf freien Fuß.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

Rockenhausen (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Personenkontrolle

Am Freitagabend wurde der Polizei eine im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses liegende, sichtlich alkoholisierte Person gemeldet. Es handelte sich um eine 38-jährige Frau ohne festen Wohnsitz, die in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war. Während der weiteren Personenkontrolle und der Durchsuchung des von ihr mitgeführten Rucksacks, stieß sie einen Polizeibeamten plötzlich mit Wucht zur Seite und wollte sich der weiteren Kontrolle entziehen. Bei der nachfolgenden Fesselung und der Verbringung in den Streifenwagen, leistete sie weiterhin Widerstand und versuchte dabei mehrmals, die eingesetzten Polizeibeamten zu treten und zu bespucken und beleidigte diese auch fortwährend. Der verständigte Bereitschaftsrichter ordnete bei ihr eine Blutentnahme sowie eine Ingewahrsamnahme bis zum nächsten Morgen an.

PM der PD Kaiserslautern vom 11.06.2019

Uedem (Nordrhein-Westfalen): Scheunenbrand / 66-Jähriger behindert Löscharbeiten und leistet Widerstand

– Am Montag (10. Juni 2019) gegen 17:45 Uhr wurde ein Scheunenbrand auf einem Gehöft an der Straße Kirsel gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits weit fortgeschritten, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und auf andere Scheunen auf dem Hof musste verhindert werden. Während ihrer Löscharbeit wurden die Einsatzkräfte jedoch massiv von einem 66-Jährigen aus Uedem gestört, der mehrfach in den für Unbefugte verbotenen, gesicherten Gefahrenbereich lief. Auch von mehreren Feuerwehrleuten ließ er sich nicht dazu bringen, den Bereich zu verlassen. Vielmehr brachte er sich in Lebensgefahr bei dem Versuch, an die brennende Scheune zu gelangen, um dort Gegenstände herauszuholen. Die Polizeibeamten vor Ort erteilten dem Mann daher einen Platzverweis mit der Auflage, in sein Haus zurückzukehren und dort zu bleiben.
Kurze Zeit später versuchte der 66-Jährige allerdings erneut, sich dem Einsatzort zu nähern. Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann ausfallend und auch körperlich aggressiv. Als ein Polizist ihn mit ausgestrecktem Arm auf Abstand halten wollte, schlug der 66-Jährige den Arm des Beamten herunter und riss an dessen Uniformhemd. Daraufhin nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam, um den Platzverweis durchzusetzen. Der 66-Jährige wurde in einen Einsatzwagen gebracht und blieb dort bis zum Ende der Löschmaßnahmen.
Die Scheune wurde durch den Brand zerstört. Mehrere Maschinen, wie ein Gabelstapler und ein Düngestreuer, die sich in dem Gebäude befanden, brannten ebenfalls komplett aus. Die Brandursache ist bislang unklar.

PM der KPB Kleve vom 11.06.2019

Halver/Schalksmühle (Nordrhein-Westfalen): Aggresiver unterwegs, Einbrüche angezeigt

Dumm gelaufen Ein 29 jähriger Halveraner randalierte am 08.06.2019 gegen 21:15 Uhr in der Gaststätte am Bächterhof und verließ die Örtlichkeit auf Anweisung nicht. Es kam zu Beleidigungen und einer versuchten Körperverletzung durch den Beschuldigten. Bei der Überprüfung des Beschuldigten durch die hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass gegen diesen zwei Haftbefehle bestehen. Der Beschuldigte wurde festgenommen und zur Wache Halver verbracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab hier einen Wert von mehr als zweieinhalb Promille. Während der Einsatzabwicklung beleidigte er mehrere Beamte. Nun kann er sich neben den beiden Haftbefehlen auch noch wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung verantworten.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag brachen bislang unbekannte Täter in eine Wohnung an der Kölner Straße ein. Die Täter schlugen das Fenster ein, entriegelten dieses und durchsuchten Räumlichkeiten und Behältnisse. Sie stahlen persönliche Gegenstände und Bargeld. Es entstand Sachschaden.
Schalksmühle Über das Pfingstwochenende versuchten unbekannte Einbrecher ein Fenster auf der rückwärtigen Gebäudeseite eines Gebäudes an der Hülscheider Straße aufzuhebeln. Dieser Versuch schlug fehl. Es entstand Sachschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 11.06.2019

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): 42-Jähriger nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Flughafen gegen einen 42-jährigen Mann, der am Montagabend, gegen 18.45 Uhr, am Flughafen aufgefallen ist und in Gewahrsam genommen werden musste. Der erheblich alkoholisierte Mann wollte eigentlich einen Flug antreten, von dem er aber vom Boardingpersonal wegen seines aggressiven Verhaltens und seiner Alkoholisierung ausgeschlossen wurde. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, kam er nicht nach. Als die alarmierten Beamten der Bundespolizei ihn durch das Terminal 1 aus dem Gebäude begleiteten, beleidigte er die Einsatzkräfte und wehrte sich gegen die Maßnahmen, sodass er schließlich zu Boden gebracht und ihm Handschließen angelegt werden mussten. Hierbei wurde er im Gesicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Untersuchung in eine Klinik, wo er aber jegliche Maßnahmen verweigerte. Ein Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille. Der 42-Jährige wurde in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Reutlingen vom 11.06.2019

Wolfsburg (Niedersachsen): 27-Jähriger randaliert im Kaufhof – Widerstand, Gewahrsam und Kostenrechnung

Am Sonntagmorgen gegen 04.20 Uhr wurde der Polizei eine randalierende Person im Bereich der Kneipenmeile Kaufhof gemeldet.
Die Person sei stark alkoholisiert, würde mit Tischen und Stühlen um sich schmeißen und andere Gäste anpöbeln. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 27 Jahre alten Wolfsburger, der mit freiem Oberkörper lautstark herumschrie und sich nicht beruhigen wollte. Trotz mehrfacher Ansprache durch die eingesetzten Beamten war eine Deeskalation nicht möglich. Letztendlich bedrohte er die Polizisten verbal und ging auf sie los, so dass die Beamten den 27-Jährigen zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegen mussten. Dabei wehrte sich der 27-Jährige nach Leibeskräften, schlug und trat um sich. Er traf zwei Polizeibeamte, die sich leichte Verletzungen zuzogen, weiterhin aber dienstfähig sind. Letztendlich durfte der 27-Jährige bei der Polizei im Gewahrsam zu Gast sein und dort seinen Rausch ausschlafen, denn er pustete auf der Polizeiwache stattliche 2,14 Promille in den Alkomaten. Ihn erwartet nun neben einer Anzeige wegen Bedrohung, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung auch die Kostenrechnung für Kost und Logis bei der Polizei.

PM der POL Wolfsburg vom 11.06.2019

Landshut (Bayern): Polizist von betrunkenem Randalierer leicht verletzt

Am Samstag, gg. 18.15 Uhr, verständigte ein 56-jähriger Landshuter über Notruf die Polizei. Vor Ort beschuldigte der erheblich angetrunkene Mann einige Mitbewohner, dass sie ihn angeblich angreifen wollten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit. Die Polizisten belehrten den Mann über den Missbrauch von Notrufen. Als die Polizeibeamten die Örtlichkeit verlassen wollten, stellte ihnen sich der 56-Jährige in den Weg und schlug auf einen Beamten ein. Durch den Übergriff erlitt dieser leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Auch dabei leistete er massiven Widerstand. Der 56-Jährige konnte seinen Rausch in einer Arrestzelle der Polizei ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Missbrauch von Notrufen und Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

Landshut (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Widerstandshandlung leicht verletzt

Am Sonntag gg 15.00 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über einen schwarzen Opel Corsa, der auf der Konrad-Adenauer-Straße ohne amtliche Kennzeichen unterwegs war. Das Fahrzeug konnte von einer Polizeistreife in der Unteren Auenstraße festgestellt werden. Von den Insassen war niemand mehr vor Ort. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug von einem 21-jährigen Polen und seinem 19-jährigen Bekannten aus Landshut, ebenfalls polnischer Abstammung, am Vormittag erworben wurde. Beide waren im Anschluss mit dem Auto ohne amtliche Zulassung unterwegs und verursachten in der Konrad-Adenauer-Straße eine Unfallflucht. Bei einer Wohnungsnachschau traf die Polizei auf den 21-Jährigen und seinen 19-jährigen Bekannten. Im Rahmen der Identitätsfeststellung ging der 21-Jährige auf die Beamten los und nahm einen der Polizisten in den „Schwitzkasten“. Der Mann musste aufgrund seiner erheblichen Widerstandshandlungen zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Im weiteren Verlauf räumte der 19-Jährige die Fahrereigenschaft ein. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. In der Wohnung konnte von der Polizei zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

Buch a.E. (Bayern): Betrunkene Randaliererin greift Polizisten an

Am Samstag, gg. 20.15 Uhr, wurde die Polizei nach Niedererlbach gerufen. Nach einer vorangegangener Körperverletzung sollte eine 46-Jährige aus dem Landkreis, die erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand, von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Die Dame war äußerst aggressiv und weigerte sich den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Deshalb wurden der Frau Handfesseln angelegt. Dies hinderte die 46-Jährige nicht daran, mit den Füßen gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Während des Vorfalls beleidigte die Randaliererin die Einsatzkräfte massiv. Aufgrund ihres Zustands musste die 46-Jährige in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

Gemünden a.M. (Bayern): Jugendlichen geschlagen und Beamte beleidigt

Am Samstagnachmittag kam es in der Gartenstraße zu einem Polizeieinsatz. Gegen 16.50 Uhr ging ein 34-jähriger Mann völlig grundlos auf einen in der Nachbarschaft wohnenden 15-jährigen Jugendlichen zu und schlug ihm mit der Faust auf die Backe.
Beim Eintreffen der Beamten war der polizeilich erheblich vorgeahndete Mann äußerst aggressiv. Er beleidigte zwei Polizeibeamte und war weiterhin angriffslustig. Da er deutlich unter Drogeneinfluss stand und fremdgefährlich war, musste er gefesselt in den Dienst-Pkw verbracht und in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.

PM der Polizeistation Gemünden vom 11.06.2019

Horst (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Widerstand

Freitagabend hat die Polizei nach einem Zeugenhinweis in Horst einen betrunkenen Autofahrer abgegriffen. Der widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen heftig, musste letztlich aber doch eine Blutprobenentnahme über sich ergehen lassen.
Nachdem Zeugen gegen 22.30 Uhr den Verdacht der Trunkenheit bei einem VW-Fahrer geäußert hatten, passten Einsatzkräfte den Verdächtigen an seiner Horster Wohnanschrift ab. Sie sahen den Mann auf sein Grundstück fahren und kontrollierten ihn. Den Beamten schlug dabei starker Atemalkoholgeruch entgegen, einen Atemalkoholtest verweigerte der 60-Jährige. Die darauffolgende Anordnung einer Blutprobe nahm der Beschuldigte als Anlass, zu Fuß die Flucht zu ergreifen. Dies verhinderten die Einsatzkräfte jedoch, wobei der Autofahrer sich kräftig zur Wehr setzte. Letztlich gelang es den Polizisten, den Mann auf das Elmshorner Revier zu bringen, wo er erneut Widerstand leistete. Er musste sich dennoch einer Blutprobenentnahme unterziehen und verbrachte einige Zeit im Polizeigewahrsam. Den Führerschein des Horsters beschlagnahmten die Einsatzkräfte und fertigten eine Anzeige wegen des Widerstandes und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

Grafenhausen (Baden-Württemberg): Mann rastet auf der Straße aus – Gewahrsam

Auf der Straße rastete am Samstagabend, 08.06.2019, ein Mann in Grafenhausen aus. Gegen 20:45 Uhr versuchte der 62-jährige zunächst, wahllos Autos anzuhalten. Dabei versprühte er ein Tierabwehrspray, wodurch ein junger Mann leichte Verletzungen in Form von Reizungen davontrug. Gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten wurde er beleidigend. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und einem Arzt vorgestellt. Der Mann war bereits die Tage zuvor in Bonndorf durch sein aggressives Verhalten aufgefallen.

PM des PP Freiburg vom 11.06.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei endet im Polizeigewahrsam

Ein 25-jähriger und ein 17-jähriger Mann erhielten von der Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Berliner Platz einen Platzverweis, weil sie randalierten. Kurz darauf gerieten beide im Bereich Bahnhofstraße/ Graf-von-Galen-Ring erneut auf offener Straße aneinander und schlugen sich. Die hinzugerufene Polizei fixierte zunächst beide, was nur unter großer Anstrengung gelang. Beide Kontrahenten wehrten sich, spuckten und traten um sich.
Nach der Ingewahrsamnahme musste der 25-jährige in ein Krankenhaus gebracht werden, weil er sich bei der Auseinandersetzung mit dem 17-Jährigen eine Verletzung zugezogen hatte. Zwei Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen zu, blieben aber diensttauglich.

PM der POL Hagen vom 11.06.2019

Stein (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

Nach einem heftigen Familienstreit in Roßtal (Landkreis Fürth) kam es wenig später zum heftigen Widerstand einer beteiligten Frau. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Eine Streife der PI Stein wurde am 11.06.2019 gegen 04:00 Uhr nach Roßtal gerufen, da es dort bei einem Pärchen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Als die Beamten eintrafen, flogen noch immer die Fäuste zwischen dem Mann (41) und der Frau (27). Am Ende gelang es mit viel Mühe, die Streithähne zu trennen und die noch immer aggressive Frau mit zur Dienststelle zu nehmen.
Auf Grund ihres deutlich alkoholisierten Zustandes – der Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille – musste die Haftfähigkeit der Frau durch eine Medizinerin attestiert werden.
Dabei kam es zunächst zu unflätigen Beleidigungen gegenüber der Ärztin, anschließend zum Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Am Ende stand die Arretierung der Frau bis zu ihrer Ausnüchterung in einer Zelle.
Gegen die Beschuldigte ermittelt die PI Stein wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Körperverletzung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.06.2019

Leipzig (Sachsen): Diebstahl, Festnahme, Haft

Am Sonntag, den 9. Juni 2019 entwendete ein 54- jähriger in einem Geschäft am Hauptbahnhof mehrere Kosmetikartikel im Wert von ca. 60 Euro. Dies beobachtete ein Mann und versuchte, den Dieb an der Flucht zu hindern. Dabei wehrte sich der Langfinger erheblich, so dass eine Streife der Landes- und Bundespolizei hinzueilte und den Mann zu Boden brachte. Auch hier leiste der Georgier massiven Widerstand und musste gefesselt werden.
Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten schließlich noch weiteres Diebesgut in einem für Diebstähle manipulierten Beutel. Der Mann ist einschlägig polizeibekannt.
Gegen ihn wurde gestern Untersuchungshaft angeordnet.

PM der BPOLI Leipzig vom 11.06.2019

Münster/Bielefeld/Minden (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizist der BPOLI Münster bei Fahrkartenunregelmäßigkeit dienstunfähig geschlagen Reisende im ICE 949 zeigen Bürgermut.

Ein eigentlich harmloser Einsatz brachte einen Polizeibeamten der Bundespolizeiinspektion Münster ambulant in ein Mindener Krankenhaus. Der 50 Jahre alte Beamte war am Freitag, 07.06.19, gegen 01:30 Uhr auf dem Weg vom Dienst in Bielefeld nach Hause, als ihn der Zugchef des ICE 949, der mit dem Zug in Richtung Berlin unterwegs war, um Hilfe ersuchte. Ein 36 Jahre alter, syrischer Staatsangehöriger, der ohne Fahrausweis unterwegs war, verweigerte dem Zugbegleiter seine Papiere und wurde so renitent gegenüber dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass dieser den Polizeibeamten um Unterstützung rufen musste. Während der Personalienfeststellung durch den Bundespolizisten bespuckte der Syrer diesen und griff mit Tritten und Schlägen derart heftig an, dass ein Zugbegleiter des Unternehmens „Eurobahn“ und weitere Zugreisende den Polizeibeamten unterstützen mussten. Erst bei dem Halt des ICE 949 in Minden konnte der 36 Jahre alte Täter mit Unterstützung der Polizei Minden gebändigt und ins Polizeigewahrsam Minden eingeliefert werden. Verletzt wurde bei diesem Einsatz der hilfeleistende Mitarbeiter der Eurobahn und der Polizeibeamte selbst am Oberkörper, Gesicht und Handgelenken. Die Bundespolizei Münster bedankt sich ausdrücklich bei den Reisenden im ICE 949 und dem 46 Jahre alten Mitarbeiter der Eurobahn, für die gezeigte Zivilcourage.
Der 36 Jahre alte Syrer wurde am frühen Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLD St. Augustin vom 11.06.2019

Flensburg (Schleswig-Holstein): Kontrollen am Bahnhof: Elf unerlaubte Einreisen, 3 Zurückweisungen der dänischen Polizei – Widerstand bei Verhaftung

Am vergangenen Pfingstwochenende hat die Flensburger Bundespolizei bei Kontrollen in den grenzüberschreitenden Zügen und Fernbussen aus Dänemark wieder Personen festgestellt, die ausweislos waren oder nicht die erforderlichen Einreisedokumente vorweisen konnten. Insgesamt 11 Männer aus Afghanistan, Somalia, Eritrea, Albanien und Vietnam mussten zwecks Identitätsfeststellung und weiterer Maßnahmen mit zur Dienststelle. Das Alter der Personen bewegte sich zwischen 19 und 33 Jahren.
Drei Personen wurden durch die dänische Polizei an der Grenze zurückgewiesen und an die Bundespolizei übergeben.
Bei der Kontrolle eines 24-jährigen ausweislosen Afghanen, leistete dieser Widerstand und schlug die Bundespolizisten. Der Grund war schnell klar: Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Da er die Geldstrafe in Höhe von 752,- Euro nicht begleichen konnte wurde er in die JVA eingeliefert. Bei der Durchsuchung wurde noch Rauschgift gefunden; dieses wurde sichergestellt.
Den jungen Afghanen erwarten nun zusätzlich Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, unerlaubter Einreise und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Flensburg vom 11.06.2019

Bamberg (Bayern): Vier Rauschgiftdealer festgenommen – Haftbefehle erlassen – Fluchtversuch scheiterte trotz Widerstand

Den Polizisten gelang es die Drogendealer und Lieferanten bei der Übergabe von einem Kilo Marihuana zu überraschen und alle vier Asylbewerber, trotz sofortigem Fluchtversuch und massivem Widerstand gegen die Beamten, vorläufig festzunehmen. Eine Polizeibeamtin bekam dabei von einem der Tatverdächtigen einen massiven Schlag ins Gesicht und musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auch ein Dienstfahrzeug wurde bei der Festnahmeaktion beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberfranken vom 11.06.2019

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auseinandersetzung an der Stadtseeallee

Am Sonntagabend wurde die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen am Altmarkforum gerufen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer Schlägerei. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme und der Klärung der Identitäten kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten. Drei der vier Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren mit Migrationshintergrund mussten bis zur Klärung aufgrund ihrer Renitenz gefesselt werden. Eine Polizeibeamtin wurde bei den Handlungen verletzt, es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PRev Stendal vom 11.06.2019

Düren (Nordrhein-Westfalen): Aggressivität am Ahrweilerplatz

Mit einer aggressiven Gruppe wurden in der Nacht zu Sonntag Dürener Polizeibeamte konfrontiert.
Gegen 01:05 Uhr wurden die Beamten zu einer Schlägerei auf dem Ahrweilerplatz gerufen. Circa zehn Personen sollten in das Geschehen involviert sein. Vor Ort eingetroffen schubsten und schlugen sich mehrere Personen. Ein junger Mann, ein 26-jähriger in Deutschland geborener Deutsch-Serbe, schlug dabei wild auf verschiedene Anwesende ein. Auf sofortige Ansprache reagierte der Mann nicht, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten zu Boden gebracht wurde. Hier setzte er sich derart zur Wehr, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Daraufhin konnte seine Fesselung erfolgen.
Währenddessen wurde der Bruder des zu Boden gebrachten auf die Situation aufmerksam. Der 29-Jährige näherte sich lautstark brüllend und Bedrohungen in Richtung der Beamten ausstoßend. Er musste von weiteren Beamten zurückgehalten werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sollte er ebenfalls gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. In einem sich entwickelnden Handgemenge gelang es ihm, sich loszureißen und Richtung Kaiserplatz davon zu laufen. Nach einem Sprint und dem Einsatz von Pfefferspray konnte der 29-Jährige schließlich gestoppt, fixiert und zur Polizeiwache gebracht werden.
Am ursprünglichen Einsatzort Ahrweilerplatz wurde die Situation nicht ruhiger. Aus umliegenden Gastronomiebetrieben wurde der Polizeieinsatz wahrgenommen. Teilweise kam es zu Solidarisierungsversuchen, bei denen etwa 20 Personen lautstark auf die Beamten zukamen. Beteiligt war hier ein weiteres Familienmitglied des 26-Jährigen. Wiederholt wurde Pfefferspray eingesetzt. Letztlich konnten die Beamten ihre Maßnahmen beenden und die 26 und 29 Jahre alten Brüder in Arrestzellen transportieren. Beide waren mit 1,28 und 1,42 Promille alkoholisiert. Sie erwarten nun Strafverfahren werden Widerstandes, Beleidigung und Bedrohung. Vier Beamte waren bei dem Einsatz leicht verletzt worden, verblieben jedoch dienstfähig.
Geschädigte der ursprünglich gemeldeten Schlägerei meldeten sich übrigens nicht.

PM der POL Düren vom 11.06.2019

Erfurt (Thüringen): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Bereits am Samstag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei eine männliche Person auf dem Erfurter Willy-Brand-Platz, unmittelbar vor dem Hauptbahnhof. Der Mann war aufgefallen, weil er stark alkoholisiert war. Gerade als die Beamten dabei waren, diesen zu kontrollieren, sprang sein Begleiter unvermittelt von einer Bank auf, ergriff eine leere Bierflasche und holte zum Schlag gegen einen der Beamten aus. Dies sahen ebenfalls vor Ort gekommene Bundespolizisten, denen es gelang, den Schlag zu verhindern und den Angreifer zu überwältigen. Bei diesem handelt es sich um einen 21-jährigen Libyer. Auch dieser war derart alkoholisiert, dass er im Verlauf des polizeilichen Gewahrsams einschlief. Als er dann sogar noch bewusstlos wurde, musste er durch den Rettungsdienst ins Helios-Klinikum gebracht werden. Eine Anzeige wegen des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte bekam der 21-Jährige gleichwohl.

PM der BPOLI Erfurt vom 11.06.2019

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Betrunkener 19-Jähriger dreht am Bahnhof Erlangen durch.
Beamte der Nürnberger Bundespolizei haben in der Nacht vom Freitag auf Samstag (8. Juni) am Hauptbahnhof Erlangen einen betrunkenen Randalierer festgenommen. Der 19-Jährige ist den Bundespolizisten aufgefallen, weil er kurz nach Mitternacht in der Bahnsteigunterführung mit nacktem Oberkörper lautstark Passanten anpöbelte. Anschließend ging der afghanische Staatsangehörige auf die Polizisten los.
Als die Streife den alkoholisierten Mann kontrollierte, verhielt er sich aggressiv, stieß die Beamten mit den Händen von sich weg und versuchte zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn die Polizeibeamten jedoch fassen. Als sie ihn zum Dienstraum brachten, beleidigte und bespuckte der Afghane die Einsatzkräfte. Zudem schlug und trat er nach ihnen, sodass er an Händen und Füßen gefesselt werden musste. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Tritte leichte Verletzungen, war jedoch weiterhin dienstfähig.
Durch Stöße mit dem Kopf gegen den Boden versuchte der Betrunkene (1,46 Promille) schließlich, sich selbst zu verletzen. Aufgrund seiner Eigengefährdung übergaben die Bundespolizisten den Heranwachsenden der Erlanger Polizei zur Prüfung einer Klinikeinweisung.
Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.06.2019

Leer (Niedersachsen): Flucht vor Polizeikontrolle

Ein 16-jähriger Rollerfahrer aus dem Landkreis Leer versuchte gestern Abend gegen 17:30 Uhr, sich durch Flucht mit seinem Kleinkraftrad einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der jugendliche Zweiradfahrer war mit seinem Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs und missachtete die Anhaltesignale eines Streifenwagens. Die Beamten hatten beabsichtigt, bei dem Fahrer eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Als die Beamten zum Überholen ansetzten, lenkte der Jugendliche sein Zweirad gegen den Streifenwagen, sodass es zu einer leichten Berührung kam. In der Nüttermoorer Straße gelang es den Beamten, den Roller zu überholen und den Streifenwagen abzubremsen.
Der 16-Jährige versuchte, über den Grünstreifen neben der Fahrbahn an dem haltenden Streifenwagen vorbeizufahren. Dabei touchierte der Jugendliche den Streifenwagen und kam mit seinem Zweirad zu Fall.
Sowohl der Jugendliche als auch die Polizeibeamten blieben bei diesem Vorfall unverletzt. Die Beamten konnten schließlich eine Identitätsfeststellung bei dem Jugendlichen durchführen. An dem Streifenwagen und dem Roller waren Sachschäden entstanden. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Jugendlichen ein.
Er ist nicht im Besitz der für das Führen des Rollers erforderlichen Fahrerlaubnis.

PM der PI Leer/Emden vom 11.06.2019

Wiesbaden (Hessen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Während eines Polizeieinsatzes in der Platanenstraße in Biebrich kam es am frühen Sonntagmorgen zu einer Widerstandshandlung eines 26-jährigen Wiesbadeners sowie einer ebenfalls aus Wiesbaden stammenden 31-jährigen Frau, welche die eingesetzte Streife während des Einsatzes in Verbindung mit dem 26-Jährigen angriff. Eine Streife der Wiesbadener Polizei war gegen 04:30 Uhr vor Ort im Einsatz, da der 26-Jährige versucht hatte einen anderen Mann zu schlagen und zu treten. Bei seiner Festnahme wehrte sich der 26-Jährige, nach Angaben der Eingesetzten Beamtinnen und Beamten, massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte sich der Festnahme zu entziehen. Als die eingesetzten Streifen den Mann dann fesselten, schaltete sich eine 31-jährige, eigentlich unbeteiligte Frau ein, forderte den Festgenommenen freizulassen und ging die Einsatzkräfte aggressiv an. Als sie der mehrfachen Aufforderung sich zu entfernen nicht nachkam, sollte auch die 31-Jährige vorübergehend festgenommen werden. Hierbei schlug sie um sich und versuchte, nach der Schilderung der Beamtinnen und Beamten, eine Beamtin zu verletzen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

PM des PP Westhessen vom 11.06.2019

Leipzig (Sachsen): Fahrraddieb auf frischer Tat

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Hermann-Liebmann-Straße / Zeit: 10.06.2019, gegen 02:30 Uhr. In Neustadt-Neuschönefeld kam einer Polizeistreife ein Mann, der auf zwei Fahrrädern gleichzeitig fuhr, seltsam vor. Als sie sich das näher ansehen wollten, warf der Mann beide Räder hin und lief davon. Die Beamten setzten ihm nach und holten ihn einige Straßen weiter ein. Er dachte jedoch gar nicht daran, sich den Beamten zu stellen und wehrte sich nach Kräften gegen ein Festhalten. Dabei verletzte er eine 26-jährige Polizeibeamtin im Unterleib. Es half ihm dennoch nichts – er wurde überwältigt und festgenommen. Die Polizistin musste danach medizinisch behandelt werden. Wie sich herausstellte, war eines der Fahrräder als gestohlen gemeldet, das zweite auf eine andere Person registriert. Offenbar hatte der Eigentümer den Diebstahl noch nicht bemerkt. Nun muss er sich wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 11.06.2019

Ilmenau (Thüringen): Schmierfink auf frischer Tat ertappt

Am Montagmorgen gegen 01:40 Uhr stellte die Polizei in der Marktstraße einen 30-Jährigen fest, der gerade Gebäude und Schaufenster mit Grafittis beschmierte. Sieben Objekte wurden insgesamt durch den Mann verschandelt. Bei der Festnahme und Durchsuchung leistete der Ilmenauer Widerstand, die Beamten blieben unverletzt. Der 30-Jährige wurde auf die Dienststelle verbracht. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

PM der LPI Gotha vom 11.06.2019

Beamte der Bundespolizei haben am Samstagmorgen (08.06.2019) gegen 07:30 Uhr einen 25-Jährigen am Hauptbahnhof in Ulm festgenommen. Die Polizeibeamten kontrollierten zuvor die Identität des deutschen Staatsangehörigen im Rahmen einer Personenkontrolle.
Hierbei stellte sich heraus, dass gegen den Wohnsitzlosen ein Untersuchungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte vorlag. Der augenscheinlich alkoholisierte Mann wurde im Anschluss einem Haftrichter vorgeführt, welcher letztlich den Haftbefehl in Vollzug setzte. Eine Streife der Bundespolizei verbrachte den 25-Jährigen daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 11.06.2019

Am Pfingstsonntag (09.06.2019) wurde die Landespolizei von einer Mitarbeiterin eines polnischen Hotels in Swinemünde informiert, dass eine 71-jährige Dame vermisst wird, die mit einem Bademantel bekleidet ist und gesundheitliche Probleme hat.
Zu diesem Zeitpunkt wurde angenommen, dass sich die Dame u. a. über den Strand in Richtung der Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin bewegen könnte. Aus diesem Grund wurde unmittelbar nach Eingang der Meldung eine Streifenbesatzung zur Suche am Strand, an der Promenade und in den Waldgebieten eingesetzt. Diese Besatzung war mit dem neuen Einsatzfahrzeug UTV unterwegs. Auch weitere Streifenbesatzungen der Landespolizei suchten nach der vermissten Person. Dabei wurden sie durch Kräfte der Bundespolizei unterstützt.
Kontakt zur polnischen Polizei und zur Wasserwacht wurde ebenfalls aufgenommen.

Als dann der Hinweis eines Bürgers einging, dass er eine halbe Stunde zuvor eine ältere Dame in Heringsdorf sah, konzentrierten sich die Fahndungsmaßnahmen auf den Bereich Heringsdorf. Kurze Zeit später konnte die Besatzung des UTV die ältere Dame am Strand auf Höhe der Jugendherberge Heringsdorf feststellen und wohlbehalten an die Mitarbeiterin übergeben.

Bereits wenige Tage nach der Übergabe des Fahrzeuges an die Beamtinnen und Beamten des Polizeireviers Heringsdorf kann die Polizei damit auf den ersten großen Erfolg im Rahmen der Suche nach einer vermissten Person verzeichnen.

Regelmäßig kommt es an den Stränden zu Sachverhalten mit vermissten Personen, darunter vor allem mit Kindern. Auch flüchtige Straftäter nutzen als Fluchtwege den Strand sowie Wald- und Wiesenwege. Hierbei mussten Polizisten teilweise kilometerlange Fußwege mit voller Einsatzausrüstung zurücklegen, da die herkömmlichen Einsatzfahrzeuge für dieses Terrain nicht ausgelegt sind. Die Polizeiinspektion Anklam testet seit letzter Woche ein neues Geländefahrzeug. Die Beamtinnen und Beamten auf der Insel Usedom nutzen ein sogenanntes UTV (Utility-ATV) mit Elektroantrieb im Rahmen eines Pilotprojektes für einen Zeitraum von vier Monaten und erhoffen sich damit, eine Lücke in der Einsatzbewältigung schließen zu können.

PM der PI Anklam vom 11.06.2019

Hamm-Norden (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung eskaliert und endet im Polizeigewahrsam

Ein zunächst harmloser Einsatz nach einer Ruhestörung eskalierte am Sonntag, 9. Juni, gegen 20.20 Uhr, auf der Oranienburger Straße. Eine Gruppe von circa zehn Personen hörte lautstark Musik auf einer Wiese, sodass sich Anwohner gestört fühlten. Nachdem der 29-jährige Verantwortliche der Musikanlage durch die Polizei aufgefordert wurde, sich auszuweisen, eskalierte die Situation. Zunächst verweigerte er dies und musste durch hinzugezogene Polizeikräfte zu Boden gebracht werden, da er die Gruppe aufforderte, sich gegen die Polizei zu stellen. Ein 23-Jähriger versuchte anschließend, den 29-Jährigen zu befreien und wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Aufgrund der Dynamik vor Ort und der inzwischen versammelten Schaulustigen wurden weitere Polizeikräfte aus umliegenden Behörden angefordert. Nachdem sich die beiden Störer im Polizeigewahrsam befanden, beruhigte sich die Situation. Gegen die beiden Männern wird nur wegen Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung, Beleidigung und Widerstand ermittelt.

PM des PP Hamm vom 10.06.2019

Hildesheim – Bockenem (Niedersachsen): Mehrere Körpverletzungen in Bockenem ++ Beschuldigter wird durch Einsatz von Pfefferspray gestoppt ++

Am frühen Samstagmorgen kam es im Umfeld der „Landjugendfeier“ in der Walter-Althoff-Straße zu mehreren Körperverletzungen. Ab 03:30 Uhr waren Beamte des PK Bad Salzdetfurth im Einsatz, um die Lage vor Ort zu beruhigen und die Vorfälle aufzunehmen.
Zunächst kam es gegen 03:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 35-jährigen Mann aus Lamspringe und einem 26-jährigen Mann aus Bockenem. Der 35-jährige soll dem 26-jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gegen den Körper des am Boden liegenden 26-jährigen getreten haben. Zum Zeitpunkt der Sachverhaltsaufnahme war die Stimmung vor Ort sehr gereizt. Die beteiligten Personen standen alle deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Noch während der Sachverhaltsaufnahme versuchte der 35-jährige aus Lamspringe einen bekannten des 26jährigen aus Bockenem anzugreifen.
Dieser konnte den Faustschlägen jedoch ausweichen. Letztlich konnte der Angriff des Lamspringers von der anwesenden Polizeibeamten nur durch den Einsatz von „Pfefferspray“ beendet werden. Nach einer ambulanten Behandlung durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesetzung erhielten die beteiligten Aggressoren Platzverweise.
Während die polizeilichen Maßnahmen vor Ort noch liefen, kam es zu einer weiteren angezeigten Auseinandersetzung. Zunächst schüttete ein 20-jähriger Mann aus Bockenem einer 21-jährigen Frau aus Bockenem ein Glas Bier ins Gesicht Daraufhin kam es zu Streitigkeiten mit einem 21-jährigen Bockenemer, welche ebenfalls in einer handfesten Auseinandersetzung (Faustschlägen) endete. Auch hier konnte die Lage von den anwesenden Beamten beruhigt werden.
Schließlich wurde vor Ort noch eine weitere Körperverletzung angezeigt. Gegen 03:40 Uhr war demnach eine 33jähriger Mann aus Bockenem von einer unbekannten Person von hinten geschubst worden.
Hierdurch kam der Mann zu Sturz und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Durch den Sturz wurde außerdem das getragene T-Shirt beschädigt.
Bei den beiden Auseinandersetzungen hat es sich um unterschiedliche Tätergruppen gehandelt. Alle Beteiligten standen erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Die genaueren Hintergründe zu den einzelnen Taten sind derzeit noch unbekannt und sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Von den eingesetzten Beamten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Hildesheim vom 10.06.2019

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagabend gegen 19:35 Uhr sollte ein 30-Jähriger in der Holzmarktstraße in Ludwigsburg einer Personenkontrolle unterzogen werden, da er andere Passanten in aggressiver Weise belästigte. Der stark alkoholisierte Mann wollte sich zunächst nicht von den eingesetzten Polizeibeamten kontrollieren lassen und verweigerte die Herausgabe eines Ausweisdokumentes. Im Verlauf der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der Mann bereits gegen 18:00 Uhr einen Platzverwies für die Innenstadt Ludwigsburg erhalten hatte. Auf Grund des Verstoßes gegen den Platzverweis sowie der Uneinsichtigkeit des Mannes wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsetzung dieser Maßnahme setzte sich der Mann körperlich zur Wehr. Er musste zu Boden gebracht und dort gefesselt werden. Der 30-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.06.2019

Bamberg (Bayern): Widerstand

In der Nacht von Sonntag auf Montag hielt ein 20-jähriger Mann die Bamberger Polizei auf Trab. Er hatte zunächst um 00:38 Uhr in der Kleberstraße einen anderen Mann gewürgt und getreten. Anschließend hat vermutlich derselbe Täter in der Mußstraße eine junge Frau im Vorbeifahren von ihrem Fahrrad geschlagen, sodass diese mit Kopfverletzungen ins Klinikum verbracht werden musste. Auf seinem weiteren Heimweg auf der Landstraße nach Bischberg sprang der junge Mann vor einen fahrenden Pkw, dessen Fahrer einen Unfall nur durch Ausweichen vermeiden konnte. Als der Täter um 01:20 Uhr vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden konnte, leistete er bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Auf den 20-jährigen Mann kommen nun einige Strafanzeigen zu.

PM (asuzugsweise, „Sonstiges“) der PI Bamberg-Stadt vom 10.06.2019

Bad Kissingen (Bayern): Polizeibeamte durch Jugendlichen beleidigt

Am Sonntagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Bad Kissingen durch einen Anwohner telefonisch die Mitteilung über eine Gruppe Jugendliche, welche am Berliner Platz Passanten belästigen sollen. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte die Gruppe von drei Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren angetroffen werden. Vor Ort wurde festgestellt, dass der 13 Jährige einen Mülleimer der Stadt Bad Kissingen im Vorfeld durch einen Fußtritt beschädigt hatte. Während der Sachverhaltsaufnahme wurden die anwesenden Polizeibeamten aus der Gruppe heraus durch einen alkoholisierten 17 Jährigen beschimpft und durch das Zeigen des Mittelfingers beleidigt. Gegen die drei Jugendlichen wurde nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme ein Platzverweis ausgesprochen. Der 17 Jährige, welcher zuvor die Polizeibeamten beleidigt hatte, war weiterhin uneinsichtig und provokativ. Da er den gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion Bad Kissingen verbracht, wo er im Laufe des Abends aus dem Gewahrsam entlassen wurde. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bad Kissingen vom 10.06.2019

Kasbach-Ohlenberg (Rheinland-Pfalz): Randalierer kommen Platzverweisen nicht nach

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde durch die Veranstalter der Pfingstkirmes in Ohlenberg zwei betrunkene junge Männer gemeldet, die vor Ort für Ärger sorgen würden. Bei Eintreffen der Streife wurde den beiden Personen angetroffen und ihnen wurde ein Platzverweis für das Kirmesgelände ausgesprochen. Diesem kamen die Beiden, wenn auch widerwillig, nach. Ca. eine Stunde später wurde einer der beiden zuvor Kontrollierten erneut auf dem Gelände gemeldet. Gegenüber der entsandten Streife erklärte der 26-jährige, dass ihn die Anweisungen der Polizei nicht interessieren würden und beleidigte die Beamten lautstark. Der junge Mann wurde letztlich zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dies wiederum veranlasste einen weiteren 27-jährigen Mann zunehmend aggressiver zu werden. Auch dieser erhielt durch die Veranstalter ein Hausverbot, dem er jedoch nicht nachkam, so dass unter zur Hilfenahme einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Neuwied, auch dieser in Gewahrsam genommen wurde. Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 10.06.2019

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Familienstreit, bei dem ein stark alkoholisierter 15-Jähriger zugeschlagen und randaliert hatte. Er hatte sich dabei verletzt, so dass eine ärztliche Behandlung notwendig war. Der Jugendliche beleidigte sowohl die Rettungssanitäter als auch die Polizeibeamten dauerhaft, Zudem spuckte er um sich und versuchte einen Polizeibeamten auf der Fahrt zum Krankenhaus zu treten und zu beißen.
Nach der ärztlichen Versorgung wurde das Jugendamt hinzugezogen und der 15-Jährige in einer Klinik untergebracht.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Kneipenwirt und seine Gäste

Am 09.06.2019, gg. 07.47 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Kneipe im Altengraben gemeldet. Drei bis dahin unbekannte Täter, mit südländischem Aussehen, hätten den Wirt und zwei Gäste u.a. mit einer Eisenstange und mit Pflastersteinen angegriffen. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sie jedoch kurze Zeit später festgestellt. Es handelte sich um eine 17jährige Frau und zwei 18 und 27jährige Männer. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18jährige Beschuldigte Widerstand und beleidigte die eingesetzten Kräfte fortlaufend verbal. Die beiden männlichen Beschuldigten wurden dem Gewahrsam zugeführt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18jährigen noch eine geringe Menge Drogen aufgefunden. Die weibliche Beschuldigte wurde vor Ort aus den Maßnahmen entlassen.
Die drei Geschädigten zogen sich, trotz des massiven Angriffes, nur oberflächliche Verletzungen (blutende Nase, Schürfwunden etc.) zu. Die Fensterscheiben der Kneipe und einem Nachbargeschäft wurden bei der Tat beschädigt.
Das Motiv für die Tat ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen dauern noch an.
Zeugen, die Angaben zur Tat machen können, sollen sich bitte bei der Polizeiinspektion 1, telefonisch unter der Tel.Nr. 0261/103-2510 oder per E-Mail an pikoblenz1@polizei.rlp.de, melden.

PM des PP Koblenz vom 10.06.2019

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Bocholt – Zwei Randalierer in Gewahrsam genommen

Die Nacht zum Montag endete für zwei Randalierer in einer Polizeizelle. Gegen 01.40 Uhr hatte ein stark alkoholisierter 46-jähriger Mann in einer Gaststätte am Europaplatz randaliert und einen Platzverweis nicht beachtet. Zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung von Straftaten nahmen Polizeibeamte den sehr aggressiven Mann mit zur Wache und sperrten ihn ein eine Zelle.
Diese widerfuhr auch einem stark alkoholisierten 26-jährigen Bocholter, der gegen 01.50 Uhr nach Zeugenaussagen an einer Schlägerei beteiligt war. Er trat gegenüber den Polizeibeamten aggressiv auf und weigerte sich, seine Personalien anzugeben.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

Heiligkreuztal (Baden-Württemberg): Betrunkener Fußgänger wird gegenüber Polizeibeamten handgreiflich / Mann kam in Gewahrsam

Am Pfingstsonntag meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass ein betrunkener Mann zwischen Heilig Kreuztal und Binzwangen mitten auf der Fahrbahn torkeln würde. Die Streifenbesatzung des Polizeireviers Riedlingen konnte einen stark alkoholisierten Mann antreffen. Der Mann konnte für die Heimreise keine Angehörigen oder Freunde verständigen. Andere Möglichkeiten lehnte er aus Kostengründen ab. Der Betrunkene wurde gegenüber den Beamten immer aggressiver. Dem unkooperativen Mann wurde der Gewahrsam erklärt. Bei der Durchführung der Ingewahrsamnahme wurde der Mann handgreiflich und krallte sich bei einem Beamten fest. Aufgrund der Aggressivität mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Ein Beamter wurde durch den Aggressor leicht verletzt. Der Vorfall wurde mittels Bodycam festgehalten. Dies wurde dem Mann mitgeteilt. Der 25-jährige Mann trägt nicht nur die Kosten für den Gewahrsam, sondern muss sich auch wegen der Widerstandshandlung verantworten. Eine Anzeige an die STA Ravensburg folgt.

PM des PP Ulm vom 10.06.2019

Monheim (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen mit Bierflaschen beworfen

Am frühen Montagmorgen des 10.06.2019 gegen 02.10 Uhr wurde die Polizei anlässlich einer Ruhestörung zu einem Wohnhaus auf der Brandenburger Allee gerufen. Während die eingesetzten Polizeibeamten das Haus betraten, hörten sie klirrende Geräusche von der Hausfront.
Schnell stellten sie fest, dass der vor dem Haus abgestellte Streifenwagen von einem Balkon der oberen Etage mit Bierflaschen beworfen wurde. Eine Bierflasche traf den Funkwagen und verursachte Sachschaden an Dach und Motorhaube. Durch die Beamten konnte im oberen Stockwerk eine Person erkannt werden, die weitere Bierflaschen herunterwarf. Der Streifenwagen und die Beamten wurden hierbei nur knapp verfehlt. Durch die Polizei konnte der Beschuldigte in seiner Wohnung angetroffen werden. Gegen den alkoholisierten 34-jährigen Mann wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei in Mettmann übernahm die weiteren Ermittlungen.

PM der POL Mettmann vom 10.06.2019

Lüneburg (Niedersachsen): Übergriffe auf Polizeibeamte

Eine 29-jährige Lüneburgerin hielt sich am Samstag gegen 22:15 Uhr trotz Hausverbots auf dem Gelände einer Klinik Am Wienebütteler Weg in Lüneburg auf. Sie reagierte aggressiv auf alarmierten Polizeibeamten und warf eine halbvolle Bierflasche in Richtung der Beamten. Die Glasflasche verfehlte den Kopf eines Beamten nur knapp.
Am Samstag gegen 20:30 Uhr kam es in der Dahlenburger Landstraße in Lüneburg zu einem Streit zwischen Ex-Beziehungspartnern. Ein amtsbekannter 43-jähriger Lüneburger wollte in die Wohnung seiner Ex-Partnerin gelangen. Dies wurde durch die eingesetzten Beamten unterbunden und der Mann bekam einen Platzverweis. Er regte sich so sehr darüber auf, dass er die Beamten bedrohte und beleidigte und anschließend in einem Nachbarhaus die Scheibe eines Kellerfensters einschlug. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Lüneburg vom 10.06.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeifahrzeug mit Farbbeuteln beworfen

Ein Polizeifahrzeug ist in der vergangenen Nacht in Friedrichshain mit Farbbeuteln beworfen worden. Gegen 2.10 Uhr warfen Unbekannte aus einem Fenster eines Hauses in der Liebigstraße mehrere Farbbeutel und mit Farbe gefüllte Glaskörper in Richtung des Einsatzfahrzeuges. Dabei wurde der Gruppenwagen vier Mal getroffen. Ein Farbbeutel schlug unmittelbar vor einem Polizisten auf dem Gehweg ein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

Oelde (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger nach Behinderung von Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen

Am Sonntag, 09.06.2019, um 01.28 Uhr, nahmen Einsatzkräfte der Polizeiwache Oelde auf der Straße Zur Dicken Linde in Oelde einen Verkehrsunfall auf (siehe Pressemeldung v. 09.06.2019,
04:47 Uhr). Während der Unfallaufnahme störte ein 21-jähriger Oelder immer wieder die Maßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten. Diese erteilten dem jungen Mann daraufhin einen Platzverweis, dem dieser zunächst nachkam. Im weiteren Verlauf kehrte der Mann jedoch wieder zur Unfallstelle zurück und behinderte und störte die Beamten bei der Durchführung der Unfallaufnahme. Die Einsatzkräfte nahmen den jungen Mann in Gewahrsam und brachten ihn in das Zentralgewahrsam zur Polizeiwache Ahlen.

PM der POL Warendorf vom 10.06.2019

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Montagmorgen gegen 02:15 Uhr randalierte ein 20-Jähriger Hamburger in Neu Wulmstorf in der Straße „Am Bach“. Auch die Freunde des alkoholisierten, jungen Mannes konnten diesen nicht mehr beruhigen.
Da der 20-Jährige gesundheitliche Probleme hatte, die sich unter extremen Stress verschlechtern können und er sich einfach nicht beruhigen ließ, wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Bei dieser Ingewahrsamnahme leistete er dann jedoch Widerstand gegen die Polizeibeamten und beleidigte diese zusätzlich. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,48 Promille. Der Hamburger schlief seinen Rausch im Polizeigewahrsam aus. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 10.06.2019

Oldenburg (Niedersachsen): Tolle Stimmung beim Frühtanz Tange++ ++Tausende Gäste feiren bei Musik und tollem Wetter

Am Pfingstsonntag war es wieder soweit. Bereits am Morgen strömten wieder tausende Gäste auf das Gelände. Ab Mittag entwickelte sich dann ein extrem starker Zulauf. Viele Gäste kamen zu Fuß, nutzten die Zuganbindung Augustfehn oder kamen mit Bussen.
Zeitweise führte das Verkehrsaufkommen zu Verkehrsproblemen, sodass verkehrslenkend eingegriffen werden musste. Insgesamt besuchten ca.
20.000 Gäste bis zum Abend die Veranstaltung. Sie kamen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Über die gesamte Veranstaltungsdauer wurden Einlasskontrollen durchgeführt. Bei Kontrollen wurde der Fahrer eines Fahrrades mit Hilfsmotor mit 1,99 Promille festgestellt.
Der Führer eines PKW stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke (0,48 Promille in der Probezeit) und der Beeinflussung von berauschenden Mitteln. Der Führerschein wurde sichergestellt. Es wurden 17 Körperverletzungen registriert. Bei 11 Personen wurden Betäubungsmittel entdeckt. Gegenüber 39 Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, gegen zwei Gäste wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Die Anzahl der Straftaten war sehr gering. Die gesamte Veranstaltung verlief sehr friedlich und die Vorfreude auf das nächste Jahr war schon spürbar.
Zu einem Zwischenfall kam es noch auf dem Bahnhof Leer. Hier blieb ein überfüllter Zug gegen 11.00 Uhr zunächst stehen. Dieser war auf dem Fahrt von Norddeich nach Leipzig. In diesem befanden sich u.a. ca. 150 – 200 junge Leute auf dem Weg nach Tange. Zudem wurde in dem Zug ein Feueralarm, vermutlich durch den Qualm einer Zigarette, ausgelöst. Nach Begehung des Zuges durch die Feuerwehr wurde Entwarnung gegeben. Teilweise stiegen die Fahrgäste in einen nachfolgenden Zug um. Beide Züge setzten ihre Fahrt dann fort.

PM der PI Oldenburg-Stad/Ammerland vom 10.06.2019

Jemgum (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montag, gegen 00:20 Uhr, wurde in der Menno-Peters-Straße eine Ruhestörung, verursacht durch eine laut schreiende Person, gemeldet. In einem Garten wurde eine stark alkoholisierte 59-jährige Jemgumerin angetroffen. Die 59-Jährige wurde gegenüber der eingesetzten Polizeibeamtin und dem eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und setzte sich letztlich mit Tritten, Schlägen, Kratzen und Beißen zur Wehr. Sowohl die Polizeibeamtin als auch der Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt und mussten ambulant versorgt werden. Die Jemgumerin wurde in Gewahrsam genommen und es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 10.06.2019

Berlin-Neukölln: Mutmaßlicher Kioskeinbrecher verletzt Polizist

Ein Polizist ist in der vergangenen Nacht in Neukölln von einem mutmaßlichen Einbrecher verletzt worden. Der Polizist und sein Kollege erhielten gegen 1.45 Uhr den Auftrag, zu einem gegenwärtigen Einbruch in einen Zeitungsladen in der Grenzallee zu fahren. Am Ort eingetroffen sahen die Polizisten einen Mann, der vor dem Eingang des Geschäfts hockte und wohl versuchte in dieses zu gelangen, und einen weiteren, der offenbar Schmiere stand. Als die Männer den Funkwagen erblickten, liefen diese sofort in Richtung Sonnenallee los. An der Sonnenallee trennten sich die beiden Verdächtigen und die Beamten liefen dem Mann hinterher, der zuvor vor der Tür gehockt hatte. Dieser flüchtete durch eine Grünanlage in die Aronsstraße. Dort holten die Beamten den Flüchtenden ein und der später angegriffene Polizist versuchte, den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Dagegen wehrte sich dieser und schlug dem Polizisten unter anderem mit der Faust ins Gesicht. Gemeinsam mit seinem Kollegen gelang es ihm dann den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und ihm eine Handfessel anzulegen. Der Festgenommene im Alter von 47 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die Kriminalpolizei der Direktion 5 eingeliefert. Der Polizist musste mit Arm- und Kopfverletzungen seinen Dienst beenden.

PM (Nr. 1396) des PP Berlin vom 10.06.2019

Berlin-Neukölln: Dienstwaffe versucht zu entreißen

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes versuchte gestern Abend eine Frau in Britz eine Dienstwaffe zu stehlen. Gegen 20 Uhr wurden Polizisten zu einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt in einem Mehrfamilienhaus in der Rungiusstraße alarmiert. Während die Polizisten die Aussagen der Beteiligten im Wohnzimmer der Wohnung aufnahmen, griff plötzlich eine 38-Jährige, die bisher als Zeugin in der Sache auftrat, nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten und versuchte sie, durch kräftige Züge aus dem Holster zu ziehen. Der Polizeiobermeister agierte sofort, setzte eine Abwehrtechnik gegen die hinter ihm stehende Frau ein und fesselte sie. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Tatverdächtige in ein Polizeigewahrsam, wo eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Eine bei der Frau zuvor durchgeführte Atemalkoholmessung hatte einen Wert von ungefähr 3,3 Promille ergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Sie muss sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchtem schweren Diebstahl verantworten.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

Hannover (Niedersachsen): Zeugenaufruf: Polizistin von Angreifer verletzt

Eine Polizistin ist am Samstag, 08.06.2019, von einem Mann angegriffen und verletzt worden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war die Polizei gegen 06:15 Uhr in die Scholvinstraße gerufen worden. In einer Bar hatte es eine Auseinandersetzung zwischen einem 35-Jährigen und zwei Türstehern gegeben.
Im Anschluss an die Aufnahme des Sachverhalts befand sich eine Beamtin (27) auf dem Gehweg zwischen Goetheshausstraße und Scholvinstraße im Gespräch mit einem Passanten, als sich ein bis dato unbeteiligter Mann seitlich näherte, plötzlich mit der Faust zuschlug und sie am Kopf traf. Die Polizistin ging zu Boden.
Mit Unterstützung anwesender Türsteher wurde der 22-jährige Angreifer in Gewahrsam genommen, leistete aber körperlichen Widerstand. Ein 37 Jahre alter Polizist sowie ein 28 Jahre alter Türsteher erlitten infolgedessen leichte Verletzungen durch Bisse.
Ein Atemalkoholtest des 22-Jährigen ergab einen Wert von 2,23 Promille. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Während der Auseinandersetzung entfernte sich der Passant, mit dem die Polizistin zum Zeitpunkt des Angriffs gesprochen hatte. Er wird, ebenso wie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.

PM der PD Hannover vom 10.06.2019

Bad Kötzting (Bayern): Streitigkeit auf dem Festplatz

Am Sonntagabend, gegen 21.15 Uhr, lief eine verbale Streitigkeit bei der Pfandrückgabe auf dem Festplatz aus dem Ruder. Im Zuge des Streites warf ein 23-jähriger Festbesucher einen Maßkrug in Richtung einer 48-jährigen Angestellten. Die Frau konnte gerade noch ausweichen und wurde nicht verletzt. Der Maßkrug durchschlug jedoch die Glasscheibe eines Kühlschranks. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro. Anschließend flüchtete der Mann, konnte aber wenig später von einer Polizeistreife festgenommen werden. Bei der Festnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mehrfach. Auf den Mann kommen nun Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu. Außerdem verhängte die Stadt Bad Kötzting gegen ihn ein Betretungsverbot, gültig für das gesamte Festgeländes bis zum Ende Pfingstfestes.

PM der PI Bad Kötzting vom 10.06.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Bedrohung des Rettungsdienstes und der Polizei

Nachdem ein alkoholisierter 40-jähriger Mann aus Schortens am Montag, gg. 01:30 Uhr, mit dem Fahrrad in der Oldenburger Straße in Wilhelmshaven stürzte und sich dabei verletzte, bedrohte er die ihm zur Hilfe gerufenen Rettungssanitäter mit einem Messer.
Aufgrund seiner Aggressivität wurde er dem Polizeigewahrsam in Wilhelmshaven zugeführt. Auch hier bedrohte er die eingesetzten Polizeibeamten mit dem Tode.
Ihn erwarten nun insgesamt drei Ermittlungsverfahren, eines wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und zwei wegen Bedrohung.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 10.06.2019

Köln (Nordrhein-Westfalen): Auflösung einer Privatparty in Köln-Widdersdorf – Ingewahrsamnahme

Bei der Auflösung einer lauten Privatparty Samstagnacht (8. Juni) haben Polizisten in Köln-Widdersdorf einen 58 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich der Auflösung widersetzte. Darüber hinaus beschlagnahmten sie sein Mobiltelefon sowie zwei Handys von Gästen, die trotz der Aufforderung, dies nicht zu tun, die Auflösung filmten. Die Polizei hat gegen die Handybesitzer Ermittlungen wegen der Aufzeichnung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat die Beschlagnahme bestätigt.
Um 22.23 Uhr meldeten Zeugen die Ruhestörung in der Straße Auf der Vierzig. Die eingesetzten Beamten ermahnten den Veranstalter (44) mehrfach zur Ruhe. Da die Gäste dieser Aufforderung nicht nachkamen, lösten Polizisten die Party auf.

PM der POL Köln vom 10.06.2019

Stade (Niedersachsen): Pfingstmarkt Neukloster ruhiger als in den Vorjahren – Polizei und Rettungsdienst dennoch gut beschäftigt

Der Pfingstmarkt Neukloster hat in diesem Jahr bis Pfingstmontagabend die Polizei und die Rettungskräfte gut beschäftigt, obwohl er nach Einschätzung der Einsatzkräfte deutlich ruhiger abgelaufen ist, wie in den Vorjahren.
Die Polizeibeamten der Pfingstmarktwache mussten mit Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei nur 3 Körperverletzungen, 2 Diebstähle und 3 Betäubungsmitteldelikte aufnehmen. Dreimal leisteten Personen Widerstand gegen Maßnahmen der Polizei, in 25 Fällen wurden die Identität von Personen festgestellt und ein junger Mann musste wegen übermäßigen Alkoholgenuss eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.
In drei Fällen mussten die Polizisten Platzverweise aussprechen.
Siebenmal wurden Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen behinderndem Parken oder über einen abgelaufenem TÜV aufgenommen, es kam zu zwei leichten Verkehrsunfällen im Trubel um das Marktgeschehen und eine Person wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Bei Jugendschutzkontrollen wurde ein Jugendlicher unter Drogeneinfluss angetroffen und ein Jugendlicher musste mit zu viel Alkohol ins Krankenhaus gebracht und seinen Eltern übergeben werden.
Der Rettungsdienst der DRK Bereitschaft auf dem Pfingstmarkt musste bei ca. 40 Hilfeleistungen zu denen alkoholbedingte Ausfälle und leichte Verletzungen gehörten, tätig werden. 14 Personen davon mussten in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden.

PM der PI Stade vom 10.06.2019

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Größere Auseinandersetzung in der nördlichen Innenstadt – Polizei mit starken Kräften vor Ort

Am heutigen Tag kam es im Bereich der Schleswiger Straße zu einer größeren Auseinandersetzung von circa 80 Personen. Die alarmierte Polizei war mit starken Kräften vor Ort.
Am heutigen Tag um 16.17 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz zur Schleswiger Straße / Schleswiger Platz. Einsatzgrund war eine Schägerei innerhalb einer größeren Personengruppe. Bei der Schlägerei sollen Stuhlbeine, Holzlatten, Werkzeuge und Molotowcocktails verwendet worden sein.
Bei Eintreffen der Beamten flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen. Die Polizisten löschten entzündete Molotowcocktails. Vor Ort bedrängte eine Gruppe von circa 150 Schaulustigen die ersteintreffenden Beamten und behinderten deren Arbeit. Mit Hilfe von Unterstzützungskräften aus ganz Dortmund und Nachbarbehörden sperrten die Polizisten den Schleswiger Platz großräumig ab und verhinderten durch starke Präsenz weitere Auseinandersetzungen.
Im Umfeld der Auseinandersetzung stellten die Beamten diverse gefährliche Gegenstände sicher.
Die Polizeikräfte nahmen drei Tatverdächtige fest. Die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung und den Festgenommenen dauern an.
Weitere Auskünfte zu dem Sachverhalt erteilt ausschliesslich die hiesige Pressestelle ab Dienstagmorgen, 11.6., unter den bekannten Rufnummern.

PM der POL Dortmund vom 10.06.2019

Welden (Bayern): Ruhestörung in Welden mit anschließender Beamtenbeleidigung

Zu einem Einsatz der Polizeiinspektion Zusmarshausen in Welden kam es am Sonntag, den 09.06.2019, 15 Uhr. Ein 53jähriger Mann hatte seine Nachbarschaft zwei Stunden lang derart mit überlauter Musik beschallt, dass dessen unmittelbarer Nachbar die Polizei verständigte und um Hilfe bat. Zuvor hatte der Lärmverursacher seinen Nachbarn beleidigt und verbal bedroht sowie mehrfach sein Grundstück betreten.
Auf Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte sich der alkoholisierte Erzeuger des Lärms zunächst einsichtig und gelobte Besserung. Gegen 17.15 Uhr kam es vor Ort zu einem weiteren Einsatz der Polizei. Der Betroffene hatte seinen Nachbarn am Gartenzaun beleidigt und die Musik wieder laut aufgedreht. Diesmal zeigte sich der Mann jedoch uneinsichtig und wollte den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten. Er wurde aus diesem Grund in einen Polizeigewahrsam genommen. Auf der Fahrt nach Augsburg in den Polizeiarrest beleidigte der 53jährige die eingesetzten Beamten mehrfach.
Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

PM der PI Zusmarshausen vom 10.06.2019

Memmingerberg (Bayern): Ikarus-Festival Memmingerberg

Aus polizeilicher Sicht stand der sichere Ablauf der Veranstaltung, die Vermeidung von Beeinträchtigungen für die Bevölkerung und die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Vordergrund. Dass die Veranstaltung friedlich und ohne nennenswerte Sicherheitsstörungen verlief, ist wohl vor allem den umfangreichen Planungsmaßnahmen aller beteiligten Sicherheitsbehörden im Vorfeld, dem Engagement der vielen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Sicherheitsdienst und nicht zuletzt dem Veranstaltungsteam zu verdanken. Von Seiten der Polizei waren Einsatzkräfte aus dem gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Bereitschaftspolizei während der vier Festivaltage im Einsatz. Diese wurden von weiteren Einsatzkräften der Bundespolizei, der Grenzpolizei und des Zolls tatkräftig unterstürzt.
Lediglich die nachfolgend aufgeführten Vorfälle waren von besonderer Bedeutung:
Am späten Abend des 07.06.2019 musste ein Veranstaltungszelt aufgrund eines witterungsbedingten Schadens kurzfristig geräumt werden. Durch einsetzenden Wind stürzte eine Stützstange um und verletzte zwei Festivalbesucher leicht. Nach erfolgter Reparatur konnte das Zelt am folgenden Tag wieder freigegeben werden.
In den frühen Morgenstunden des 10.06.2019 kam es zu zwei Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte. Im ersten Fall wurde ein 39-Jähriger in Gewahrsam genommen, weil er im Bereich des Campingplatzes auf Zelte kletterte. Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle leistete die Person erheblichen Widerstand und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Gegen 08:00 Uhr leistete eine männliche Person im Rahmen einer Verkehrskontrolle erheblichen Widerstand. Bei dem Probanden sollte hierbei eine Blutentnahme durchgeführt werden. Während dieser leistete die Person so massiven Widerstand, dass sie von mehreren Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Hierbei wurde der Proband leicht verletzt; Polizeibeamte blieben unverletzt.
Während dem Verlauf des Festivals kam es zu insgesamt vier Körperverletzungsdelikten. Hierbei wurden die betroffenen Personen glücklicherweise jedoch nur leicht verletzt.
Entsprechend der vorläufigen Anfallsstatistik kam es zu insgesamt 351 Straftaten, die in Zusammenhang mit dem IKARUS-Festival standen. Dass es sich bei 332 dieser Delikte um Rauschgiftdelikte handelte, zeigt, wie notwendig intensive Rauschgiftkontrollen auf solchen Veranstaltungen sind.
Bei den An- und Abfahrten kam es dank eines neuen Verkehrskonzeptes, nur zum Start am Freitag, zu jeweils kurzzeitigen Verkehrsstörungen; Beeinträchtigungen der Anwohner blieben weitgehend aus. Allerdings wurden bei den An- und Abfahrtskontrollen 66 Fahrer unter Drogeneinfluss und 4 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen.
Der Problematik der übermäßigen Lärmbelästigungen wurde auch in diesem Jahr wieder durch Lärmschutzmessungen an vorher ausgewählten Messpunkten begegnet. Die Lautstärkepegel wurden entsprechend der Messergebnisse auf die Vorgaben des immissionschutzrechtlichen Bescheides zurückgeregelt, sodass die Anzahl der Beschwerden für die Betroffenen zwar ärgerlich, aber insgesamt sehr überschaubar war.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

Weißenhorn (Bayern): Versuchter Einbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Sonntag auf Montag, 10.06.2019 versuchte ein 25-Jähriger in ein Einfamilienhaus in Oberhausen einzubrechen. Die Hauseigentümerin bemerkte dies, als sich der Täter an der Eingangstüre zu schaffen machte und informierte die Polizei. Auf Ansprache durch die Hauseigentümerin entfernte sich der Mann. Dieser konnte durch die eingetroffenen Polizeistreifen im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Daher neigte er zu starken Stimmungsschwankungen. Der zunächst ruhige Tatverdächtige wurde im Rahmen der Identitätsfeststellung plötzlich aggressiv und stieß einen Polizeibeamten von sich weg. Dieser wurde dabei nicht verletzt. Bei der anschließenden Mitnahme zur Polizeiinspektion leistete er weiteren Widerstand. Da von dem aggressiven Mann weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, wurde er in Gewahrsam genommen und musste zur Beruhigung und Ausnüchterung einige Stunden bei der Polizeiinspektion verbringen. Außerdem erwarten ihn nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen versuchtem Einbruchsdiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

Waldstetten (Bayern): Tätlicher Streit in der Jugendhütte

Am 10.06.2019, um 05:30 Uhr, kam es in einer Jugendhütte in Waldstetten zum Streit zwischen einem 37-jährigen Herrn und jugendlichen Gästen der Hütte. Im Verlauf des Streites warf der 37-jährige eine Wasserpfeife gegen den rechten Fuß eines Jugendlichen, wodurch dieser Schmerzen erlitt. Anschließend fing der 37-jährige an, die Einrichtung der Hütte zu beschädigen. Der von den Jugendlichen zur Hilfe gerufene Eigentümer der Hütte konnte den Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei am Boden fixieren. Nachdem sich der deutlich alkoholisierte 37-jährige Herr nicht beruhigte und weiter aggressiv verhielt, wurde er von den eingesetzten Beamten gefesselt. Da er sich an der zerbrochenen Wasserpfeife eine Schnittwunde an der Hand zugezogen hatte, wurde er vor Ort durch einen Rettungsdienst behandelt und anschließend von einer Verwandten abgeholt. Während der Wartezeit bis zu seiner Abholung beleidigte der Herr auch noch einen der eingesetzten Polizeibeamten. Der entstandene Sachschaden beträgt 150,- Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

Günzburg (Bayern): Tätlicher Streit an einer Diskothek

Am 10.06.2019, um 02:42 Uhr, kam es vor einer Diskothek in der Wilhelm-Maybach-Straße in Günzburg zum Streit zwischen einem männlichen Gast und dem Sicherheitsdienst, nachdem der Gast wegen übermäßigem Alkoholkonsum aus der Disco verbracht wurde. Im Verlaufe des Streits wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes geohrfeigt. Beim Eintreffen der Polizei war der Gast in ein Gerangel verwickelt und, nachdem die Beteiligten getrennt wurden, noch immer hochaggressiv. Als er mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten losgehen wollte, wurde er von diesen zu Boden gebracht und fixiert. Den bisherigen Angaben der Beteiligten zufolge, kam es in dem Gerangel zuvor zu wechselseitigen Körperverletzungen, deren genauer Verlauf noch ermittelt werden muss. Während dem Gerangel trat der randalierende Gast auch mit dem Fuß gegen ein auf Fahrgäste wartendes Taxi. Ob an diesem ein Schaden entstanden ist, ist noch nicht bekannt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

Jena (Thüringen): Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Rettungswageneinsatz in der Hugo-Schrade-Straße in Jena Winzerla. Hier wurde eine männliche Person durch Rettungskräfte auf dem Boden liegend vor einem Hauseingang aufgefunden. Augenscheinlich befand sich der Mann in einem hilflosen Zustand, war alkoholisiert und zeitweise bewusstlos. Der Rettungsdienst entschied sich, den Mann in die Notaufnahme zu fahren und legte ihn auf eine Krankentrage. Hier kam der Mann zu sich und begann gezielt nach den Rettungskräften zu schlagen und Beleidigungen auszusprechen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Situation zunächst unter Kontrolle bringen und begleiteten den Rettungswagen ins Klinikum. Hier sollte der 53-jährige Mann auf einem Bett fixiert werden, wobei er heftigen Widerstand leistete und mehrfach gezielt mit dem Fuß gegen den Kopf eines Polizeibeamten trat. Der Polizist wurde hierbei leicht verletzt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann erheblich unter Alkohol und Drogeneinfluss stand. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.

PM der LPI Jena vom 10.06.2019

Bei der Auflösung einer lauten Privatparty Samstagnacht (8. Juni) haben Polizisten in Köln-Widdersdorf einen 58 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich der Auflösung widersetzte. Darüber hinaus beschlagnahmten sie sein Mobiltelefon sowie zwei Handys von Gästen, die trotz der Aufforderung, dies nicht zu tun, die Auflösung filmten. Die Polizei hat gegen die Handybesitzer Ermittlungen wegen der Aufzeichnung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat die Beschlagnahme bestätigt.

Um 22.23 Uhr meldeten Zeugen die Ruhestörung in der Straße Auf der Vierzig. Die eingesetzten Beamten ermahnten den Veranstalter (44) mehrfach zur Ruhe. Da die Gäste dieser Aufforderung nicht nachkamen, lösten Polizisten die Party auf.

PM des PP Köln vom 10.06.2019

Offenbar handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen ZDF-Journalisten, der im Anschluss in Aachen Anzeige wegen Körperverletzung im Amt erstattet hat.

Quelle:
Focus-Online, 10.06.2019
https://www.focus.de/panorama/welt/koeln-grosseinsatz-in-koeln-widdersdorf-gartenparty-eskaliert-zdf-reporter-in-handschellen_id_10811413.html

Na ja, dann dürfen wir ja sehr gespannt sein. Zumindest ist schon mal klar, wer die Deutungshoheit über den Vorfall haben wird.

Gemeinsame Presseerklärung der Stadt Bad-Hersfeld und der Polizei:

Bestes Wetter lockt an Pfingstsonntag 110.000 Besucher zum Hessentag. Der 59. Hessentag in Bad Hersfeld nimmt an Fahrt auf. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz: Rund 240.000 Besucher kamen an den ersten drei Tagen des Landesfestes in die Festspielstadt.

Ein großartiges Konzert mit Peter Kraus in der Stiftsruine, die Rodgaus Monotones im Polizei-Bistro, eine bestens gefüllte Hessentagsstraße sowie wunderbare Veranstaltungen im Bundeswehrzelt, im HVT-Zelt und im Weindorf. „Wir hatten gestern einen sehr schönen und friedlichen Hessentag. Auch das Verkehrskonzept geht auf“, wie die Bad Hersfelder Hessentagsbeauftragte Anke Hofmann betont.

Rund 19.200 Menschen besuchten allein am Pfingstsonntag die Landesausstellung, in der das Gespräch mit Ministerpräsident Volker Bouffier zum Thema „Respekt“ stattfand, 12.000 Gäste kamen mit Zügen nach Bad Hersfeld und fast 8000 Menschen waren im Laufe des Tages im Stadion Oberau, wo die feierliche Vereidigung von 930 Polizeianwärterinnen und Polizeianwärter stattfand und sich die Polizistinnen und Polizisten in einer Sport- und Musikshow präsentierten.

Aus Sicht der Polizei verlief der Sonntag auf dem gesamten Hessentagsgelände friedlich.

PM des PP Osthessen vom 10.06.2019

Am Samstagnachmittag, 08.06.2019, hatten aufmerksame Passanten einen 5-jährigen Jungen entdeckt, der ganz allein im Columbus Center in der Bremerhavener Innenstadt unterwegs war. Als die Helfer dem Jungen ihre Unterstützung anboten, äußerte dieser mit niemandem außer der Polizei mitzugehen.

Eine Polizeistreife wurde dann auch verständigt und diese begleitete den Jungen zur Polizeiwache. Zeitgleich mit der veranlassten Durchsage im Einkaufszentrum ging bei der Polizei der Notruf einer Frau ein, die ihren 5-jährigen Neffen als vermisst meldete. Schon bald konnten die Suchenden zusammengebracht werden.
Während der Wartezeit erhielt der Junge von den Polizisten ein dickes Lob für sein vorbildliches Verhalten gegenüber fremden Personen.

Diesen Vorfall nimmt die Ortspolizeibehörde Bremerhaven zum Anlass darauf hinzuweisen, alle Kinder so zu erziehen, dass sie jederzeit aufmerksam gegenüber fremden Menschen sind und sich im Notfall der Polizei anvertrauen.

PM der POL Bremerhaven vom 10.06.2019

Die Blockade eines Kreuzfahrtschiffs durch ca. 50 Klimaaktivisten führte gestern zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften auf dem Ostseekai, der bis spät in die Nacht andauerte. Die Aktivisten hinderten den Kreuzfahrer unter anderem mit diversen Kleinbooten am Ablegen. Einige Aktivisten kletterten auf den Wulstbug und die Festmacherleinen des Schiffs. Fünf Aktivisten kletterten auf einen Kran, der sich auf dem Gelände des Ostseekais befand. Drei kamen im Verlauf der Aktion freiwillig wieder herunter.
Zwei Aktivisten mussten von den Höhenrettern in der Nacht von dem Kran abgeseilt werden. Verletzt wurde bei dem Großeinsatz glücklicher Weise niemand.

Gegen 14:00 Uhr gingen bei der Regionalleitstelle Hinweise ein, dass sich mehrere Personen mit Booten dem Kreuzfahrtschiff „Zuiderdam“, welches am Ostseekai festgemacht hatte und diesen um 16:00 Uhr verlassen wollte, nähern würden. Einige Personen seien auf den Wulstbug und auf Festmacherleinen geklettert. Außerdem seien mehrere Personen auf den Baustellenkran, der sich auf dem Gelände des Ostseekais befindet, geklettert.

Die ersten Einsatzkräfte bestätigten die eingegangenen Hinweise.
Das Vorgehen der Personen wurde von Seiten der Polizei als Versammlung eingestuft. Polizeikräfte aus ganz Schleswig-Holstein, Feuerwehr und Rettungskräfte sowie die Bundespolizei wurden alarmiert und zum Einsatzort entsandt.

Die Aktivisten verweigerten eine Kontaktaufnahme mit den Einsatzkräften. Nachdem die Versammlung von Seiten der Versammlungsbehörde der Stadt Kiel beendet worden war und die Aktivisten der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht nachkamen, nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 41 Personen in Gewahrsam.

Fünf Aktivisten kletterten im Laufe des Nachmittags auf den Baustellenkran am Ostseekai. Drei verließen den Kran nach kurzer Zeit wieder. Zwei Aktivisten weigerten sich, vom Kran herunterzuklettern.
Sie wurden von den Höhenrettern der Bundespolizei in Zusammenarbeit mit den Höhenrettern der Feuerwehr von dem Kran abgeseilt. Auch diese fünf Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Der Kreuzfahrer konnte um 21:50 Uhr seinen Liegeplatz in Richtung Kopenhagen verlassen. Er wurde von mehreren Booten der Wasserschutzpolizei bis zur Strander Bucht begleitet.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicher Weise niemand. Die 46 Aktivisten wurden noch im Verlauf der Nacht wieder aus dem Gewahrsam entlassen. 12 kamen kurz darauf einem Platzverweis nicht nach und mussten erneut in Gewahrsam genommen werden.

Gegen die Aktivisten wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Nötigung, des Widerstandes und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Um 04:00 Uhr war der Einsatz beendet.

PM der PD Kiel vom 10.06.2019

Kamen (Nordrhein-Westfalen): exhibitionistische Handlungen im Drogenwahn

Am Freitag, dem 07.06.2019, wurde die Polizei gegen 18.30 Uhr zum Nordring gerufen. Dort hatte ein Mann vor einem Linienbus die Hosen herunter gezogen und in aller Öffentlichkeit sexuelle Handlungen an sich selber vorgenommen. Danach habe er gegen einen parkenden PKW getreten, eine Eisenstange aus dem Boden gerissen, damit herumgestikuliert und laut geschrien. Als Zeugen und die hinzugerufenen Polizeibeamten den Mann festhielten, schrie er panisch „Helft mir“ und trat um sich.
Der Mann wurde anschließend durch Rettungskräfte mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der Mann konnte später als ein einschlägig polizeibekannter Konsument illegaler Betäubungsmittel identifiziert werden. Es handelte sich um einen 32jährigen Kamener.
Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der KPB Unna vom 09.06.2019

Michelau/Schwürbitz (Bayern): Ortsschild umgefahren, geflüchtet und dann noch mal geflüchtet

Am Samstag um 22:15 Uhr teilte eine aufmerksame Passantin mit, dass soeben ein Pkw gegen das Ortsschild des Ortsteils Schwürbitz in der Coburger Straße gefahren sei. Das unfallverursachende Fahrzeug fuhr jedoch einfach Richtung Ortsmitte davon. Ein Kennzeichen konnte nicht abgelesen werden. Während der Unfallaufnahme vor Ort meldete sich ein Angehöriger des 60- jährigen Unfallverursachers und teilte die Unfallbeteiligung mit. Zuhause angetroffen konnte bei dem 60- Jährigen deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Konfrontiert mit den Folgen, flüchtete der Unfallverursacher ins heimische Bad und sperrte sich ein. Trotz Androhung von unmittelbarem Zwang gegen Sachen, öffnete er die Türe nicht. Sie wurde folglich von den Beamten eingetreten. Der Flüchtige hatte jedoch bereits über das Badfenster nach außen in unbekannte Richtung reiß aus genommen. Eine Fahndung im Nahbereich mit mehreren Streifen verlief negativ. Kurze Zeit später teilte ein weiterer Angehöriger der Dienststelle telefonisch mit, dass der Flüchtige nun wieder zuhause sei und sich stellen wolle. Der 60- Jährige kam schließlich freiwillig zur Polizeiinspektion und stellte sich seinen Missetaten. Die Folge war die Durchführung einer Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins. Am Ortsschild und an einem Leitpfosten entstand ein geschätzter Schaden von 2000 Euro. Den 60- Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung.

PM der PI Lichtenfels vom 09.06.2019

Ilmenau (Thüringen): Auf dem Stadtfest bei Polizeieinsatz Widerstand geleistet

Am Sonntag hielt sich eine Gruppe von ca. 15 Personen gegen 01:30 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände des Stadtfestes im Bereich des Apothekerbrunnen auf. Ein 21jähriger Arnstädter aus dieser Gruppe beleidigte einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Dieser informierte die Polizei. Bei der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen leistete der Täter Widerstand und verletzte hierbei einen Polizeibeamten leicht. Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM der LPI Gotha vom 09.06.2019

Donnersdorf (Bayern): Körperverletzungsdelikte und Streitereien

Beim Donnersdorfer Weinfest am Samstag blieb es zunächst friedlich. Am Sonntag früh ab ca. 02.00 h musste die Polizei mehrmals anrücken, um Streitereien zu schlichten. Ferner wurde bisher eine Anzeige wegen einer Körperverletzung aufgenommen.
Ein weiterer augenscheinlich alkoholisierter Weinfestbesucher verbrachte die Nacht bei der Polizei in Gerolzhofen in der Zelle, nachdem er gegen ein geparktes Polizeiauto gepinkelt hatte. Da er sich aggressiv und völlig uneinsichtig gegenüber den hinzukommenden Polizisten verhalten hatte, wurde er zur Verhinderung von Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten in Gewahrsam genommen.

PM der PI Gerolzhofen vom 09.06.2019

Passau (Bayern): Polizeibeamten angegriffen und verletzt

Am 09.06.2019 gegen 01:45 Uhr kam es in einer Diskothek in der kleinen Klingergasse zu einer Schlägerei zwischen einem 20-jährigen Mann aus Syrien, der derzeit in Passau wohnhaft ist und einem 21-jährigen Passauer. Ursache der Auseinandersetzung war, dass der 21-jährige Passauer das Gespräch mit einer Bekannten des Mannes aus Syrien suchte, was diesen dazu veranlasste, auf den Mann aus Passau loszugehen und ihn mit beiden Händen zu würgen. Auch nachdem die Polizei verständigt wurde, konnte der 20-jährige Mann nicht beruhigt werden. Er war weiterhin sowohl gegen den 21-jährigen Passauer als auch gegen die anwesenden Polizeibeamten aggressiv. Einen mehrfach ausgesprochenen Platzverweis folgte der alkoholisierte Syrer nicht, so dass er schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Dabei setzte er sich gegen die Polizeibeamten massiv zur Wehr und verletzte dabei einen Polizisten der PI Passau leicht an den Armen, in dem er mit den Füßen nach ihm trat. Der Mann wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo er die restliche Nacht in einer Arrestzelle der PI Passau verbrachte. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Vergehen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und vorsätzlicher Körperverletzung.

PM der PI Passau vom 09.06.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Mehrere Kinder von Mann an Straßenbahnhaltestelle bedroht

Am Samstagnachmittag, den 08.06.2019 gegen 14:45 Uhr, bedrohte ein 51-jähriger Mann vier Kinder im Alter von 12-14 Jahren an der Straßenbahnhaltestelle des Hauptbahnhofs Ludwigshafen. Passanten wurden auf die Situation aufmerksam und versuchten, den Mann von seinem Handeln abzubringen. Dies schien dem 51-Jährigen jedoch nicht zu gefallen, woraufhin er einem Helfer in den Bauch trat. Auch nach dem Eintreffen der Polizei verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv, weshalb er mit auf die Dienststelle genommen wurde. Wie sich herausstellte, war der Herr mit 2,55 Promille so stark alkoholisiert, dass ihm eine Blutprobe entnommen werden musste. Aufgrund des anhaltenden aggressiven und sprunghaften Verhaltens wurde der 51-Jährige schließlich in einer Einrichtung für Verhaltensauffällige untergebracht. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.06.2019

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung und anschließender Widerstand

Nach einer gemeldeten Sachbeschädigung am 08.06.2019 um ca. 18:00 Uhr an einer Haustür in der Ontariostraße erschienen der 22-jährige Täter und seine 24-jährige Freundin auf hiesiger Dienststelle. Aufgrund Sprachbarrieren und erheblicher Alkoholisierung der beiden konnte nicht geklärt werden, warum der Mann die Tür der gemeinsamen Wohnung eingetreten hatte. Da beide Personen auf der Dienststelle zusehends aggressiver wurden, sollte die Frau zur Beruhigung der Situation zunächst die Dienststelle verlassen. Dabei schlug sie nach einer Polizeibeamtin und kratzte diese, weshalb die Frau gefesselt und in Gewahrsam genommen wurde. Da der Mann seiner Freundin zu Hilfe eilen wollte und sich nicht beruhigen ließ, wurde auch er in Gewahrsam genommen.

PM der PD Pirmasens vom 09.06.2019

Walsrode (Niedersachsen): Randaliererin leistet Widerstand/Kollegin leicht verletzt

Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einem Hotelbetrieb in Hünzingen gerufen. Dort hatten Unbekannte zwischen 05 und 06 Uhr randaliert, hierbei erheblichen Sachschaden von geschätzt 1750,- EUR verursacht und seien dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Den ersten Hinweisen nach wurde am Tatort u.a. eine auffallend gekleidete Frau beobachtet. Die daraufhin entsandte Streifenwagenbesatzung aus Walsrode wurde noch auf der Anfahrt in die nahe Kolonie Hünzingen umgeleitet, da zu diesem Zeitpunkt im Bereich Grenzweg / Kreisstraße 131 ebenfalls Randalierer gemeldet wurden. Die Streifenwagenbesatzung stellte vor Ort eine alkoholisierte, 30-jährige Frau aus Bad Fallingbostel fest, wie sie gegen die Haustüren der Wohnhäuser schlug. Anhand der Bekleidung stellten die Beamten schnell einen Bezug zu den Ereignissen in Hünzingen fest. Anstatt den Weisungen zu folgen, beleidigte die völlig uneinsichtige Frau die Beamten fortlaufend und musste schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete diese erheblichen Widerstand, wodurch eine 22-jährige Polizeibeamtin aus Walsrode leicht verletzt wurde. Die Randaliererin verblieb auf richterliche Anordnung bis zur Ernüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Gegen sie wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Heidekreis vom 09.06.2019

Syke (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Samstagabend, den 08.06.2019, gegen 21:25 Uhr, wird über den polizeilichen Notruf eine offenbar stark alkoholisierte Person gemeldet, die an einer Tankstelle in Syke eine Flasche Wodka gekauft habe, in einen schwarzen Renault Twingo gestiegen sei und das Tankstellengelände in Richtung Nienburg verlassen habe. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung kann der 49-jährige Fahrzeugführer aus Bruchhausen-Vilsen durch die eingesetzten Polizeibeamten angetroffen werden. Dieser weist bei einem freiwilligen Atemalkoholtest eine Atemalkoholkonzentration von 2,74 Promille auf. Während der Verbringung zum Polizeikommissariat Syke, zum Zwecke einer Blutentnahme, leistet der Mann aus Bruchhausen-Vilsen Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Hierbei wird jedoch niemand verletzt.
Der Führerschein des Mannes wird beschlagnahmt und ihm das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.

PM der PI Diepholz vom 09.06.2019

Amberg (Bayern): Betrunkener stört Verkehrskontrolle und beleidigt die Beamten

Ein stark Betrunkener störte am Samstagmittag eine Verkehrskontrolle in der Mühlgasse und beleidigte die Beamten im Anschluss. Der 30-jährige Amberger kam hinzu, als Beamte eine Autofahrerin kontrollierten und fing zunächst an zu pöbeln. Auf die Ansprache sowie einen Platzverweis der Polizeibeamten reagierte er zunächst nicht. Ein anwesender Begleiter des Mannes brachte ihn schließlich vom Ort der Kontrolle weg. Nach einigen Metern drehte sich der 30-jährige nochmals in Richtung der Polizeibeamten um, ging in die Knie und schrie „Blas mir doch einen.“ Dazu machte er mit seinen Händen dementsprechende Bewegungen. Ein bei der anschließenden Personalienfeststellung durchgeführte Atemalkoholtest zeigte bei dem Unruhstifte einen Wert jenseits von 2 Promille. Aufgrund seiner Äußerung und Gesten muss sich der Mann nun wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Amberg vom 09.06.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeieinsatzkräfte beworfen

Gestern Nachmittag und in der vergangenen Nacht wurden Polizeieinsatzkräfte in Friedrichshain mit Gegenständen beworfen. Die Beamtinnen und Beamten waren seit den Morgenstunden wegen einer Veranstaltung im Bereich der Liebig- und Rigaer Straße eingesetzt. Gegen 15.15 Uhr waren es zunächst vier vermummte Personen, die von einem Dach eines Hauses in der Rigaer Straße mit Farbe gefüllte Gegenstände und eine Glasflasche auf die Einsatzkräfte warfen. Diese wurden nicht getroffen, allerdings spritze die Farbe auf zwei Einsatzfahrzeuge und auf weitere geparkte Fahrzeuge sowie auf die Dienstbekleidung der Beamtinnen und Beamten.
In der Nacht erteilten die Einsatzkräfte dann einer 15-Jährigen kurz nach 23 Uhr einen Platzverweis, da sie trotz mehrfacher Aufforderung die Fahrbahn der Rigaer Straße nicht verlassen wollte. Anschließend flogen weitere mit Farbe gefüllte Gegenstände aus einem Haus in der Liebigstraße auf die Polizistinnen und Polizisten sowie auf Einsatzfahrzeuge, die teilweise auch trafen, jedoch niemand verletzt wurde. Eine genaue Lokalisierung des Wurfortes konnte nicht ausgemacht werden.
Gegen 1.55 Uhr erfolgten an der Kreuzung Rigaer Straße Ecke Zellestraße vereinzelte Stein- und Farbbeutelwürfe auf einen Einsatzwagen einer Einsatzhundertschaft. Bei Sichtung der Beschädigungen an dem Fahrzeug erfolgten weitere Steinwürfe aus unbekannter Richtung, die einen Polizisten am Fuß trafen und leicht verletzten. Er setzte dennoch seinen Dienst fort. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

PM (Nr. 1379) des PP Berlin vom 09.06.2019

Limburg (Hessen): Scheibe von Streifenwagen eingeschlagen

Am Samstag, gegen 16.00 Uhr, wurde durch einen Zeugen mitgeteilt, dass eine männliche Person einen Streifenwagen beschädigte. Das Polizeifahrzeug war in der Diezer Straße abgestellt, da die Beamten sich in der Nähe um einen Ladendieb kümmern mussten. Der Zeuge folgte dem Täter, welcher dann unweit des Tatorts festgenommen werden konnte. Dieser war erheblich alkoholisiert und teilweise aggressiv. Der 34-jährige aus Limburg wurde im Gewahrsam der Polizei ausgenüchtert. Bei dem Polizeifahrzeug wurde die Heckscheibe durch den Faustschlag des Beschuldigten komplett zerstört.

PM der PD Limburg-Weilburg vom 09.06.2019

Schnaitsee (Bayern): Handfester Streit in Schnaitsee

Am Samstagabend, 08.06.19, kam es im Ortsgebiet erneut zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen drei Asylbewerbern und zwei deutschen Staatsangehörigen.
Gegen 20:00 Uhr wurde von einem unbeteiligten Zeugen über den Notruf der Einsatzzentrale eine Schlägerei im Ortsgebiet mitgeteilt, bei der mehrere Personen beteiligt sind. Offensichtlich stand der Streit in Zusammenhang mit den Vorfällen vom Vortag, zumal zwei Hauptakteure von jeder Seite auch hierbei aktiv beteiligt waren. Letztendlich konnte die Situation durch mehrere Polizeistreifen beruhigt werden. Die Beteiligten beider Gruppen waren offensichtlich erheblich alkoholisiert und müssen sich nun wegen wechselseitiger Körperverletzungsdelikte verantworten.
Während die Polizeibeamten einen 21-jährigen Beteiligten befragten, der bereits an den Vorfällen von Freitagabend aktiv mitgewirkt hatte, griff dieser die Beamten unvermittelt mit einen Fußtritt an. Der Angriff konnte abgewehrt und der Mann vorläufig festgenommen werden.

PM des PP Oberbayern Süd vom 09.06.2019

Nördlingen (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte ein 73 jähriger Mann, stark alkoholisiert nicht in seine Wohnung gehen. Nachdem die Polizei durch die
Familienangehörigen gerufen wurde, half sie ihm, dass er in sein Bett kommt. Als er ins Bett gelegt wurde, trat er plötzlich nach den beiden Polizeibeamten mit Füßen und Händen und verletzte diese leicht. Zudem drohte er Ihnen und beleidigte sie massiv. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Nördlingen vom 09.06.2019

Weissenhorn (Bayern): Polizeibeamtin geschlagen und beleidigt

Am Samstagnachmittag, 08.06.2019 teilte der Betreiber eines Nahrungsmittelgeschäftes in Weißenhorn mit, dass ihn einer seiner ehemaliger Mitarbeiter an seiner Wohnanschrift belästigen würde. Der 26-jährige aus Gambia stammende Mann konnte erheblich alkoholisiert an der Wohnanschrift seines ehemaligen Arbeitgebers angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2 Promille. Es kam zum Konflikt bezüglich der zuvor ausgehändigten fristlosten Kündigung. Dem Mann wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Trotz mehrfacher Aufforderung verließ er die Örtlichkeit nicht, weshalb er in die Haftzelle der Polizeiinspektion Weißenhorn verbracht wurde. Bei der Entlassung am folgenden Morgen wollte ihm eine Polizeibeamtin sein zuvor mitgeführtes Fahrrad übergeben. Er entriss das Fahrrad gewaltsam aus den Händen der Polizeibeamtin und schlug ihr gleichzeitig mit der Hand gegen deren Unterarm. Anschließend wurden sie und eine weitere Polizeibeamtin in englischer Sprache beleidigt. Die Polizeibeamtin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und war weiterhin dienstfähig. Der Mann flüchtete mit seinem Fahrrad im Anschluss. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.06.2019

Kaufbeuren (Bayern): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am frühen Abend des 08.06.2019 ereignete sich auf der Neugablonzer Straße/Buronstraße ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Beim Linksabbiegen übersah ein 32-jähriger Kaufbeurer eine querende Radfahrerin und erfasste diese frontal mit seinem Pkw. Die 52-jährige Radfahrerin, ebenfalls aus Kaufbeuren, musste medizinisch versorgt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.000,- Euro. Die Neugablonzer Straße wurde aufgrund des Verkehrsunfalls für eine knappe Stunde komplett gesperrt. Die Verkehrsunfallaufnahme der Polizeibeamten wurde vor Ort immer wieder durch uneinsichtige Verkehrsteilnehmer erheblich gestört. Mehrere Verkehrsteilnehmer ignorierten die Polizeiabsperrungen und fuhren mit ihren Pkw direkt in den abgesperrten Bereich der Unfallstelle ein. Als die Betroffenen von den Polizeibeamten auf ihr Fehlverhalten angesprochen wurden, zeigten diese keinerlei Verständnis dafür, dass sie die Unfallstelle nicht passieren konnten. Die Polizei Kaufbeuren appelliert an alle Verkehrsteilnehmer um mehr Verständnis in solchen Situationen. Sowohl die Bildung der Rettungsgasse als auch die Einhaltung polizeilicher Absperrungen ist dringend notwendig, um eine schnelle Hilfe für alle Unfallbeteiligten gewährleisten zu können.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.06.2019

Bezirk Kirchdorf/Krems (Oberösterreich): Aggressiver Nachtschwärmer verletzte Polizisten

Ein 27-jähriger Beschäftigungsloser aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems wurde Anfang des Jahres 2019 vorzeitig aus der Strafhaft, zur Absolvierung einer Langzeit – Drogenentzugstherapie, entlassen. Anfang Mai 2019 brach der 27-Jährige die Therapie ab und bereits nach wenigen Tagen begab er sich wieder in ein Substitutionsprogramm, führte aber gleichzeitig einen massiven Drogen-Beikonsum durch. In den Abendstunden des 4. Juni 2019 hielt er sich in einem offensichtlich durch Drogen beeinträchtigten Zustand in einem Lokal in Kirchdorf auf, belästigte und provozierte dort die anwesenden Gäste, wobei er ein Mädchen massiv beschimpfte und bedrohte. Einen Streit hatte der Verdächtige auch mit einem Burschen, der ihm nach einer verbalen Auseinandersetzung einen Faustschlag ins Gesicht versetzte, sodass der 27-Jährige unbestimmten Grades verletzt wurde. Daraufhin verließ er das Lokal. Am Heimweg drang der 27-Jährige in einen vor einem Mehrparteienhaus versperrt abgestellten Pkw ein. Durch die Geräusche wurde eine 55-jährige Hausbewohnerin wach, sie ging zum Auto, versperrte dem Verdächtigen, der auf dem Beifahrersitz saß, den Weg und schrie lautstark um Hilfe. Der 27-Jährige stieß die Frau beiseite, sodass sie stürzte und sich verletzte. Daraufhin flüchtete der Mann. Eine Nachbarin, die mittlerweile wach geworden war, alarmierte die Polizei.
Am 5. Juni 2019 um 1 Uhr rief eine 58-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems am Notruf die Polizei an und teilte mit, dass der 27-Jährige vor ihrem Haus randaliere.
Mehrere Polizeistreifen fuhren sofort zum Tatort, wo sie den Verdächtigen antrafen. Dieser verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv, beschimpfte und bespuckte sie. Auch nach der Festnahme setzte der Mann sein aggressives Verhalten fort, bedrohte sie und verletzte einen Beamten durch einen heftigen Kopfstoß schwer. Während der Fahrt zur Polizeiinspektion setzte der 27-Jährige sein aggressives Verhalten, seine wüsten Beschimpfungen und Drohungen gegenüber den Polizeibeamten fort. Bei der Durchsuchung der Wohnräumlichkeiten des Verdächtigen wurde eine Mappe mit einer Betriebsanleitung für einen Pkw und drei Reisepässe einer Familie gefunden und sichergestellt.
Über Auftrag der Staatsanwaltschaft Steyr wurde der 27-Jährige in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 09.06.2019

Am Sonntagmorgen (09.06.) gegen 06:10 Uhr kam es im Chattenring in Rüsselsheim-Bauschheim zu einer versuchten schweren Brandstiftung. Durch das Bespritzen mit einer brennbaren Flüssigkeit geriet ein Rollladen im Erdgeschoss des Mehrparteienhaus in Brand. Der aufsteigende Rauch drang durch das gekippte Fenster in das Innere der Wohnung und löste die Rauchmelder aus, sodass die Wohnungsmieter rechtzeitig geweckt wurden. Die rasch anrückenden Feuerwehren aus Rüsselsheim und Bauschheim konnten ein Ausbreiten des Brandes verhindern. Erste Ermittlungen am Brandort führten zu Hinweisen zu einem 36-jährigen Tatverdächtigen, der im Zuge der eingeleiteten Fahndung, bei der auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, in Bauschheim festgenommen werden konnte. Durch die Vielzahl der Fahndungskräfte geriet der Flüchtige dermaßen unter Druck, dass er seinen Standort telefonisch der Polizei mitteilte und sich widerstandslos festnehmen ließ. Am Gebäude entstand geringer Sachschaden. Verletzt wurde niemand Die Hintergründe der Tat dürften nach ersten Erkenntnissen im familiären Umfeld zu suchen sein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Festgenommene, der zunächst einer psychiatrischen Klinik zugeführt wurde, wird sich in einem Strafverfahren zu verantworten haben.

PM des PP Südhessen vom 09.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019