Gestern Abend ist eine Polizeistreife wegen eines betrunkenen Randalierers an den Monsheimer Bahnhof gerufen worden, da dieser in aggressiver Weise Passanten anpöbeln würde. Kurz vor 19:30 Uhr wurde eine augenscheinlich stark alkoholisierte männliche Person vor dem Bahnhof angetroffen, die die eingesetzten Polizeibeamten sofort beleidigte. Da sich der Mann nicht ausweisen konnte, sollte er die Beamten zur Dienststelle begleiten. Hierbei drohte er mit Schlägen, beleidigte weiter und wehrte sich gegen die Maßnahme. Auch in Worms angekommen zeigte er sich unkooperativ und aggressiv. Einem Beamten trat er unvermittelt zwischen die Beine, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Die Nacht verbrachte der 51-Jährige zur Ausnüchterung schließlich im Polizeigewahrsam.

PM der PD Worms vom 06.09.2021

Am 05.09.2021, gegen 10:30 Uhr, wurde die Polizei wegen eines randalierenden 41-Jährigen zum Rathausplatz gerufen. Der Mann hielt sich im Bereich eines Cafés auf und hatte mehrfache Aufforderungen des Besitzers wegzugehen, ignoriert. Vor Ort wurde der 41-Jährige zur Feststellung seiner Identität durchsucht. Dabei wurde ein Cuttermesser präventiv sichergestellt. Die Überprüfung ergab, dass der Mann bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist, u.a. wegen Körperverletzungen und Widerständen. Ihm wurde schließlich ein Platzverweis erteilt, den er trotz mehrfacher Wiederholung der Beamten, ignorierte. Als er sich zudem einem 34-jährigen Polizeibeamten aggressiv und bedrohlich näherte, musste von einem Angriff ausgegangen werden.

Nach vorheriger Ankündigung wurde das DEIG eingesetzt. Der 41-Jährige wurde schließlich zur Dienststelle mitgenommen und dort wegen seines andauernden aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,87 Promille. Während des Einsatzes wurde niemand verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 06.09.2021

Kurz nach Mitternacht leistete ein 23-Jähriger am Samstagmorgen (04.09.21) erheblichen Widerstand gegenüber einer Polizeistreife.

Gegen 00:30 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Zirndorf zu einer Ruhestörung in eine Kleingartenkolonie an der Banderbacher Straße gerufen. Dort trafen sie mehrere Personen an, die lautstark feierten. Als die Feiernden auf die Lautstärke angesprochen wurden, begann der 23-Jährige die Beamten zu beleidigen. Er stand merklich unter Alkohol, wurde immer aggressiver und warf einen Holzstuhl zur Seite. Als ihm daraufhin der Gewahrsam angedroht wurde, beleidigte er die Beamten weiterhin mit zahlreichen Schimpfworten.

Darüber hinaus wehrte er sich weiterhin massiv gegen das Verbringen zur Dienststelle, trat um sich und versuchte auf Beamte einzuschlagen. Es wurde zum Glück niemand verletzt.

Der 23-Jährige wird nun unter anderem wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 05.09.2021

Am Samstag, 04.09.2021 kam es gegen 03:59 Uhr im Bereich der Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg zu einem Körperverletzungsdelikt zwischen einem 19-jährigen und einem 21-jährigen Mann. Der 21-jährige Geschädigte war mit Freunden zu Fuß unterwegs, als der 19-jährige mit mehreren Begleitern aus einem zufällig vorbeifahrenden BMW ausstieg und es direkt zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Personen kam. Zwischen den beiden Personen bestand schon seit längerem Streit. Nachdem sich die Begleiter des 19-jährigen Mannes in die Auseinandersetzung einmischen wollten, jedoch von einem Begleiter des 21-jährigen davon abgehalten werden konnten, flüchtete die Gruppe um den 19-jährigen zu Fuß vom Tatort. Als diese den herannahenden Streifwagen erkannten, stieg man wieder in den BMW und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit unter Missachtung der Anhaltesignale des Streifenwagens über die Schneidmühle auf die B413 in Richtung Kirburg. Während der Flucht durch die Ortslagen Kirburg und Norken schaltete der 20-jährige Fahrer bei voller Fahrt vor mehreren Kreuzungsbereichen immer wieder das Licht an seinem BMW aus, um dem Streifenwagen zu entkommen. Aufgrund des sehr geringen Verkehrsaufkommens wurden keine Verkehrsteilnehmer gefährdet. Nachdem aufgrund der auch innerorts gefahrenen sehr hohen Geschwindigkeiten des BMWs die Verfolgung abgebrochen wurde, verunfallte der BMW zwischen den Ortschaften Neunkhausen und Weitefeld.

Der sich überschlagene BMW konnte durch eine zur Unterstützung angeforderte Streife der PI Betzdorf im Rahmen der weiteren Fahndung festgestellt werden.

Alle Insassen des BMW wurden durch den Unfall leichtverletzt. Am BMW entstand hoher Sachschaden. Der 20-jährigen Fahrer stand unter Alkoholeinfluss. Diesem wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt. Den 19-jährigen Mann erwartet nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und den 20-jährigen Fahrer des BMWs eine Strafanzeige wegen diverser Verkehrsdelikte.

PM (auszugsweise) der PI Hachenburg vom 04.09.2021

Bereits am Mittwoch, den 1. September 2021, gegen 15:10 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann im Hauptbahnhof Halle.

Während der Identitätsfeststellung vernahmen die kontrollierenden Beamten einen starken Geruch von vermutlich Cannabis, woraufhin sie den mitgeführten Rucksack des Vietnamesen durchsuchten. In diesem konnten die Bundespolizisten eine durchsichtige Tüte mit vermutlich Cannabisblüten erkennen. Dem 29-Jährigen wurde daraufhin mitgeteilt, dass er vorläufig festgenommen war. Da er plötzlich sehr unruhig wurde und eine zunehmende Fluchtgefahr bestand, erfolgte die Mitnahme zur Dienststelle der Bundespolizei für weitere polizeiliche Maßnahmen mit angelegten Handfesseln. Bei der Durchsuchung des Mannes und der mitgeführten Sachen konnten keine weiteren verbotenen Substanzen festgestellt werden. In der im Rucksack befindlichen Plastiktüte führte der 29-Jährige 122 Gramm vermutlich Cannabis mit sich. Die unerlaubten Substanzen wurden sichergestellt und der Sachverhalt zuständigkeitshalber an das Polizeirevier Halle übergeben. Der Mann wird sich nun wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.09.2021

Eine Gruppe aggressiver Jugendlicher ist der Polizei am Donnerstagnachmittag vom Stiftsplatz gemeldet worden. Zeugen teilten kurz vor 18 Uhr mit, dass hier etwa zehn Jugendliche einen Mann tätlich angreifen würden.

Die ausgerückte Streife traf vor Ort in der Einkaufspassage auf einen amtsbekannten Mann, der laut herumschrie und um sich schlug. Als er die Polizeibeamten entdeckte, ging er auch in bedrohlicher Haltung auf sie zu. Auf eine direkte Ansprache reagierte der Mann nicht. Erst als ihm der Einsatz des Distanz-Elektro-Impuls-Gerätes angedroht wurde, beruhigte er sich und ließ sich Handfesseln anlegen.

Den Zeugenangaben zufolge war der 35-Jährige zuvor von mehreren Jugendlichen aus einer Gruppe heraus attackiert und getreten worden. Er machte jedoch keine Verletzungen geltend. Die Jugendlichen sagten vor Ort aus, dass sie von dem Mann beschimpft und beleidigt wurden.

Weil der 35-Jährige sich weiter massiv aufregte, wurde das Ordnungsamt hinzugezogen, das den Mann zur ärztlichen Untersuchung in eine Fachklinik brachte. Dort wurde auch der Alkoholpegel in seiner Atemluft gemessen: 1,49 Promille. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 03.09.2021

Auf Grund des Schulbeginns und mehrerer Bürgerbeschwerden bezüglich des Parkverhaltens zu den Abholzeiten im Bereich der Grundschule in Offenbach überwachten am Donnerstag gegen 13 Uhr zwei Mitarbeiter der Verbandsgemeinde die Parksituation vor Ort, hierbei wurden sie beleidigt und bedroht. Ein 33 – Jähriger stand mit seinem Auto im absoluten Halteverbot, als ein Vollzugsbeamter den Fahrer auf das Fehlverhalten aufmerksam machte, beleidigte dieser ihn. Im Anschluss setzte der 33 – Jährige sich ins Fahrzeug, wendete und hielt nochmals in Höhe der Beamten an. Zuvor hatte die Beifahrerin ebenfalls die Vollzugsbeamten beleidigt. Der 33 – Jährige stieg erneut aus und drohte den Beamten. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg er letztlich ein und fuhr endgültig davon. Ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung wurden gegen den Fahrer und seine Begleiterin eingeleitet. Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich telefonisch bei der Polizei Landau unter 06341/2870 zu melden.

PM der PI Landau vom 03.09.2021

Weil gestern Abend (01.09.2021, gegen 20:40 Uhr) an der Straßenbahnhaltestelle Berliner Platz ein 63-Jähriger lautstark und aggressiv Passanten und Wartende anschrie, wurde die Polizei auf den Mann aufmerksam. Als die Beamten ihn ansprachen, reagierte er ebenfalls aggressiv und wedelte mit einer Flasche. Um einen möglichen Angriff zu verhindern, mussten ihm Handschellen angelegt werden. Hierauf wurde der 63-Jährige noch wütender, sodass er schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde.

Der 63-Jährige dürfte alkoholisiert gewesen sein, einen Atemalkoholtest lehnte er ab.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.09.2021

Weil ein 31-Jähriger sich über die Wartezeit in einem Krankenhaus in der Karolina-Burger-Straße ärgerte, musste am 01.09.2021, gegen 21:15 Uhr, die Polizei gerufen werden. Der junge Mann habe vor dem Eintreffen der Beamten die Angestellten angeschrien und sich aggressiv verhalten. Auch gegenüber der Polizei zeigt er sich uneinsichtig und aggressiv. Ihm wurde daraufhin ein Platzverweis erteilt, dem er nachkam.

PM des PP Rheinpfalz vom 02.09.2021

Nach jahrelanger akribischer Ermittlungsarbeit in sehr abgeschotteten Strukturen der organisierten Rockerkriminalität hat die Polizei unter Beteiligung von Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizeihundertschaft am Donnerstagmorgen (2. September) einen groß angelegten Einsatz bei Mitgliedern der Hells Angels durchgeführt. Gegen zwei Angehörige der Gruppierung im Alter von 34 und 42 Jahren wurden Haftbefehle vollstreckt. Nach einem 31- Jährigen und einem 33-Jährigen wird international gefahndet.

Konkret geht es in den zwei Fällen aus den Jahren 2013 und 2014 um Mord, versuchten Mord und Strafvereitelung bezüglich eines Mordes.

Fall 1 (Staatsanwaltschaft Duisburg):

Der heute 31 Jahre alte Tatverdächtige, der nach hiesigen Erkenntnissen der Rockergruppierung der Hells Angels zuzuordnen ist, soll im November 2013 auf den verfeindeten Geschädigten, der zur damaligen Zeit nach hiesigen Erkenntnissen der Rockergruppierung der Bandidos zuzuordnen war, geschossen haben, als der in seinem Ford Kuga vor einer roten Ampel an der Roonstraße in Oberhausen wartete.

Der durch Projektile des Kalibers 22 schwerverletzte Fahrer (damals 25 Jahre alt) konnte durch ein waghalsiges Fahrmanöver zu einer Tankstelle auf der Bebelstraße flüchten. Seine Beifahrerin (damals 32 Jahre alt) wurde leicht verletzt. Gegen den 31-jährigen Schützen besteht ein internationaler Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem. In diesem Verfahren hatte die Duisburger Staatsanwaltschaft auch zwei weitere Haftbefehle wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem gegen einen 33-Jährigen und einen 34-jährigen Mittäter beantragt, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Die Haftbefehle wurden antragsgemäß erlassen.

Fall 2 (Staatsanwaltschaft Mönchengladbach): Der 33-jährige, der der Gruppierung der Hells Angel zuzuordnen ist, soll ebenfalls für den Mord an einem Clubkameraden im Januar 2014 verantwortlich sein. Er und sein 34 Jahre alter Mittäter sollen den damals 32-jährigen Kai M. in Mönchengladbach erschossen haben, weil dieser in dem Verdacht stand, Geheimnisse der Rockergang verraten zu haben. Ein weiterer Mitbeschuldigter, der ebenfalls den Hells Angels zuzurechnen ist (heute 42), soll an der Zerstückelung und Entsorgung des Toten beteiligt gewesen sein. Teile des Leichnams von Kai M. wurden im Februar und April 2014 in Duisburg am Ufer des Rheins und im Rheinpreußenhafen angespült. Anhand von DNA-Untersuchungen und Tätowierungen auf dem Arm des Toten gelang seinerzeit eine eindeutige Identifizierung.

In beharrlicher Arbeit, durch Auswertungen von Beweismaterial und Überprüfungen von Aussagen suchten die Ermittler lange Zeit nach den noch fehlenden Leichenteilen des Ermordeten. Im Mai 2020 bargen Polizeitaucher dann an der Stadtgrenze Duisburg/Oberhausen unter anderem einen menschlichen Schädel aus dem Rhein-Herne-Kanal. Nach gerichtsmedizinischen Untersuchungen stand fest, dass es sich um die Knochen von Kai M. handelte.

Der 34-jährige Mitbeschuldigte verbüßt derzeit in anderer Sache eine Freiheitsstrafe im Wuppertaler Gefängnis. Dort gaben ihm die Ermittler am Donnerstag den Haftbefehl wegen versuchten Mordes bekannt.

Der 42 Jahre Mitbeschuldigte, der an der Entsorgung des Leichnams beteiligt war, wurde mit einem Haftbefehl wegen der Strafvereitelung zum Mord in Mönchengladbach festgenommen.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich der 33-Jährige, gegen den Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem erlassen worden ist, derzeit im Ausland aufhält. Der 31-Jährige hält sich aktuell mutmaßlich in der Türkei auf.

Im Zusammenhang mit diesen Straftaten haben die Beamten am Donnerstag fünf weitere Mitglieder der Hells Angels in Dinslaken, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Mönchengladbach zur Durchführung von Folgemaßnahmen zu Polizeidienststellen verbracht. Polizeikräfte durchsuchten 24 Objekte in den Städten an Rhein und Ruhr – neben den Wohnungen der Verdächtigen auch eine Werkstatt, ein Restaurant, Vereinsheime der Hells Angels in Mönchengladbach, Bordellbetriebe auf der Duisburger Vulkanstraße sowie Hafträume in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Bei den heutigen Durchsuchungsmaßnahmen stellten Ermittler der Kriminalpolizei unter anderem eine scharfe Schusswaffe, eine Schreckschusswaffe, Datenträger und Betäubungsmittel sicher. Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel dauern an. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

PM der POL Duisburg vom 02.09.2021

Am 31.08.2021 um 21:30 Uhr befand sich eine Polizeistreife bei einer Verkehrskontrolle in der Theodor-Heuss-Straße. Ein unbeteiligter 29-jähriger Speyerer befand sich dabei etwa 50 Meter entfernt und schrie in Richtung der Polizeibeamten, wobei er Schimpfworte untersten Niveaus mit sexuellem Bezug sowie das Wort „Schweine“ verwendete. Anschließend begab sich der 29-Jährige in Richtung der Josef-Schmitt-Straße und konnte schließlich Am Wasserturm von einer weiteren Polizeistreife gestellt und kontrolliert werden.

Auch hier zeigte er sich unkooperativ, aber diesmal wortkarg. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 01.09.2021

Am Mittwochmorgen, den 1. September 2021, gegen 00:10 Uhr befand sich eine motorisierte Streife der Bundespolizei im Stadtgebiet Magdeburg. In der Alt Fermerslebener Straße passierten die Beamten eine vierköpfige Personengruppe. Bei Erkennen des Einsatzfahrzeuges sprang ein 27-Jähriger auf und hob den rechten Arm, um den Beamten mit lachendem Gesicht den Mittelfinger zu zeigen. Die Bundespolizisten stoppten daraufhin, um den Deutschen auf sein Fehlverhalten anzusprechen und seine Personalien festzustellen. Bei der Kontrolle gab der Mann die Beleidigung sofort zu.

Außerdem äußerte er schon öfter Probleme mit der Polizei gehabt zu haben und jetzt deren Aufmerksamkeit wollte. Dieser Wunsch hatte sich nun für den 27-Jährigen erfüllt. Zusätzlich erhielt er eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 01.09.2021