Mit Hilfe einer Sicherheits-App konnten am Freitagabend in Findorff zwei mutmaßliche Autodiebe vorläufig festgenommen werden.

Ein 33 Jahre alter Mann stellte seinen VW Tiguan auf einem Großraumparkplatz in der Straße Plantage ab. Auf seinem Handy registrierte er wenig später eine „Diebstahls-Warnmeldung“ und lief zu seinem Auto zurück. Hier entdeckte der 33-Jährige eine eingeschlagene Scheibe und zwei Männer, die sich von seinem Wagen entfernten. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die beiden 30-Jährigen noch in Tatortnähe stellen und vorläufig festnehmen. Hierbei fanden und beschlagnahmten die Polizisten Utensilien wie Handschuhe, eine Taschenlampe und das Auto des Duos. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

So schützen Sie sich vor Autodieben:

Parken Sie hochwertige Fahrzeuge wenn möglich nicht am Straßenrand oder in ungesicherten Carports. Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie Ihr Fahrzeug zumindest an gut beleuchteten und belebten Straßen ab. In erster Linie ist es wichtig, beim Verlassen des Autos die Zündschlüssel zu ziehen und alle Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel abzuschließen.
Darüber hinaus gibt es mechanische sowie elektronische Sicherungen. Ist Ihr Fahrzeug mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet, nehmen Sie diese auch in Betrieb. Autoalarmanlagen sollen melden, wenn eine Tür oder Haube geöffnet, in den geschlossenen Innenraum eingegriffen oder das Auto unbefugt abgeschleppt wird. Als sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Sicherungsvorkehrungen kommen hier viele Möglichkeiten in Betracht – von der Kontakt- über die Innenraum- bis zur Neigungsüberwachung. Ideal und sinnvoll ist die Kombination aller genannten Varianten. Mehr Tipps hierzu gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon: 0421 36219003.

PM der POL Bremen vom 23.02.2020

Am Samstagabend kam es im Dürener Stadtteil Birkesdorf zu einer Eskalation, nachdem Mitarbeiter der Ordnungsbehörde in einem Park gebeten hatten, einen freilaufenden Hund anzuleinen.

Gegen 21:20 Uhr inspizierte der Städtische Ordnungsdienst auch das Umfeld der Skateranlage „An der Kreisbahn“ und traf dabei auf drei Personen, die im Bereich der Parkanlage einen nicht angeleinten Hund mit sich führten. Nachdem ein Mitarbeiter der Ordnungsbehörde noch aus dem Dienstwagen heraus gebeten hatte, den Hund doch ordnungsgemäß anzuleinen, kamen die Hundehalter dem auch unmittelbar nach. Die behördliche Aufforderung war jedoch für einen 55 Jahre alten Dürener, in dessen Begleitung die Hundehalter unterwegs waren, Initialzündung für einen strafwürdigen Ausraster. Der Mann begab sich zum Dienstwagen der städtischen Bediensteten und packte den Vertreter für Recht und Ordnung durch das geöffnete Fenster am Kragen. Im Rahmen eines Gerangels kam es auch zum Würgen am Hals des Geschädigten; sein Kollege musste daraufhin aussteigen und erst gemeinsam gelang es ihnen den aggressiven Beschuldigten zu überwältigen und zu fixieren, bis dass die hinzu gerufene Polizei unterstützend vor Ort war.

Der Dürener, bei dem ein Alkoholtest einen Wert von mehr als 1,6 Promille in der Atemluft nachwies, musste in Gewahrsam genommen werden. Ein Arzt entnahm auf der Polizeiwache zu Beweiszwecken eine Blutprobe bei dem Beschuldigten, der erst nach Ausnüchterung wieder entlassen wurde.

Der Geschädigte hatte leichte Verletzungen und Beschädigungen an der Dienstbekleidung davon getragen.

Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet; die Ermittlungen dazu dauern an.

PM der POL Düren vom 23.02.2020

Weiterstadt-Schneppenhausen (Hessen): Jugendliche Randalierer leisten Widerstand

Am späten Freitagabend (21.02.), 22.48 Uhr, wurden über den Notruf mehrere randalierende Jugendliche bei einer Faschingsveranstaltung im Bürgerhaus Schneppenhausen gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Polizeistreife rannten unvermittelt zwei Personen aus einer Gruppe heraus auf die Polizeibeamten zu und wollten diese offensichtlich angreifen! Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den Angreifern um zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren aus Weiterstadt und Darmstadt- Wixhausen. Die Polizeibeamten konnten die Angriffe abwehren und beide Personen im Anschluss trotz heftiger Gegenwehr festnehmen. Nach erfolgter Personalienfeststellung und ambulanter Versorgung von Rettungssanitätern wurden die Buben ihren Erziehungsberechtigten auf dem 3. Polizeirevier übergeben, zwei Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte folgen. Da sich auch andere Personen aus der vorgenannten Gruppe heraus verbalaggressiv verhielten, wurden weitere Streifen an den Einsatzort entsandt. Bei Erkennen der Streifen flüchtete die Personengruppe in die Dunkelheit, im Rahmen der Fahndung konnten einzelne Personen festgestellt und kontrolliert werden.

PM des PP Südhessen vom 22.02.2020

Riedstadt-Goddelau (Hessen): Rascher Fahndungserfolg nach Straßenraub/ Festgenommene außer Rand und Band

Am frühen Freitagabend (21.02.) wurde ein 17-jähriger Jugendlicher aus Erfelden im Bereich des Bahnhofes Goddelau seiner airpod-Kopfhörer beraubt. Der Jugendliche befuhr um 18.40 Uhr mit seinem Fahrrad die Bahnhofsallee, als er unvermittelt aus einer mehrköpfigen Gruppe heraus von seinem Fahrrad geschlagen und der Kopfhörer beraubt wurde. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnten vier Tatverdächtige um 19.25 Uhr durch Polizeistreifen der Polizeistation Groß- Gerau im Bereich der Martin- Niemöller- Schule festgenommen werden. Bei einem 20-jährigen Mann aus Erfelden konnte das Raubgut aufgefunden und sichergestellt werden. Schon während der Personenkontrolle und anschließenden Festnahme verhielten sich die Tatverdächtigen im Alter von 16- 22 Jahren gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv, wurden zum Teil handgreiflich und traten nach den Polizeibeamten. Während dem anschließend Transport zu der Dienststelle urinierte der 19-jährige Bruder des 20-jährigen Haupttäters in den Gefangenentransportwagen, für die Reinigung wird er zur Kasse gebeten werden. Die peinliche Show der Ganoven ging auch auf der Polizeistation in Groß- Gerau weiter. So wurde in den Gewahrsamszellen randaliert und die Beamten fortlaufend beleidigt, was sich in mehreren Ermittlungsverfahren niederschlagen wird. Nach erfolgter Blutentnahme wurden die Männer aus Groß- Gerau, Erfelden, Goddelau und Neustadt a. d. Weinstraße für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen.

PM des PP Südhessen vom 22.02.2020

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstandshandlungen sowie verfassungsfeindliche Äußerungen gegenüber Polizeibeamten in Waren

Am 21.02.20 gegen 23:30 Uhr wurde durch Anwohner bereits das zweite Mal Lärm aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses auf dem Papenberg der Polizei gemeldet. Erneut begaben sich die Polizeibeamten des PHR Waren an die Adresse des Ruhestörers. Dieser und drei weitere in der Wohnung anwesende Personen waren zum Teil stark alkoholisiert und traten sofort aggressiv gegenüber den Beamten auf. Mit dem ausgesprochenen Platzverweis gegenüber den Gästen des Wohnungsinhabers war man nicht einverstanden. Ein 30- und ein 26- jähriger männlicher deutscher Besucher äußerten zudem mehrfach lautstark verfassungsfeindliche Parolen gegenüber den eingesetzten Beamten. Bei der Durchsetzung des Platzverweises leistete der 30-Jährige aktiv Widerstand. Ein Polizeibeamter erlitt dadurch eine Verletzung am Knie und musste im Anschluss an den Einsatz im Müritzklinikum ärztlich behandelt werden.
Beide Personen wurden in Gewahrsam genommen und haben infolge ihres Verhaltens strafrechtliche Konsquenzen zu erwarten.

PM des PP Neubrandenburg vom 22.02.2020

Goslar (Niedersachsen): Polizeistation Braunlage: Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, dem 21.02.2020 kommt es gegen 21.40 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren alkoholisierten Personen in einer Lokalität in der Harzburger Straße, 38700 Braunlage. Nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten kommt es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Hierbei wird ein 43jähriger aus Ganderkesee verletzt. Bei Eintreffen der Funkstreifenbesatzung der Pst. Braunlage befinden sich Personengruppen vor der Lokalität. Da sich zwei Gruppen gegenüber eingesetzten Beamten aggressiv zeigen, werden Unterstützungskräfte aus Bad Harzburg, Bad Lauterberg, sowie Clausthal-Zellerfeld angefordert. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme widersetzt sich das eigentliche Opfer aus Ganderkesee den Maßnahmen der Polizei. Er muss daher dem Polizeigewahrsam in Goslar zugeführt werden. Hier wird im Anschluss eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt, sowie eine Strafanzeige wegen des Widerstandes erstellt.
Aufgrund der Widerstandshandlung gelingt es den eigentlichen Täter/n sich mit einem PKW, vermutlich Daimler-Benz, vom Tatort zu entfernen.

PM der PI Goslar vom 22.02.2020

Kleve (Nordrhein-Westfalen): 21jähriger randaliert in der Klever Innenstadt – Polizei nimmt ihn in Gewahrsam

In der Nacht von Freitag (21.02.2020) auf Samstag erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Person, die auf dem „Kleinen Markt“ randalieren solle. Während der Fahrt zum Einsatzort kommt der Polizei die Person mit hoher Geschwindigkeit auf einem Fahrrad entgegen. Am Fischmarkt verliert er die Kontrolle über seine Fahrt und beschädigt ein abgestelltes Fahrrad. Daraufhin versucht er zu flüchten. Der junge Mann war stark alkoholisiert und beleidigend.
Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die restliche Nacht verbrachte er in der Zelle. Ein namentlich nicht festgehaltener Passant unterstützte die Polizei bei dem Einsatz. Der Helfer und andere Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Kleve unter: 02821 5040 zu melden.

PM der KPB Kleve vom 22.02.2020

Hamburg (Hamburg): 200222-1. Polizeieinsatz anlässlich des heutigen Stadtderbys

Zeit: 22.02.2020 Ort: Hamburger Stadtgebiet
Anlässlich des Stadtderbys im Volksparkstadion kommt es heute zu einem größeren Polizeieinsatz. Bereits am Freitagabend kam es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen und Angriffen auf Polizeikräfte.
Gegen 21:00 Uhr stürmten etwa 15 mit roten Schlauchschals vermummte mutmaßliche St.-Pauli-Fans überfallartig ein Lokal am Großneumarkt. Dort hielten sich neben etwa 20 mutmaßlichen HSV-Fans auch über 50 Gäste ohne Fußballbezug auf. Die Vermummten suchten offenbar gezielt die Konfrontation mit den mutmaßlichen HSV-Fans. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen, in deren Verlauf es zu Bewurf mit Gläsern und Mobiliar kam. Es wurde auch Reizgas versprüht. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten flüchteten beide Gruppen. Durch den Bewurf und das Reizgas erlitten zehn der unbeteiligten Gäste und der Verantwortliche des Lokals Atemwegreizungen, zwei von ihnen auch Kopfplatzwunden. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei schwangere Frauen. Vier Personen wurden zur weiteren Behandlung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. In dem Lokal wurden Teile der Inneneinrichtung und eine Fensterscheibe beschädigt.
Beginnend am Neuen Kamp setzte sich ab etwa 22:15 Uhr ein Fanmarsch von etwa 600 St.Pauli-Fans in Bewegung. Es kam vielfach zum Einsatz von Pyrotechnik. Im Verlauf gab es mehrere Versuche der Fanmarschteilnehmer, die Polizeiketten zu durchbrechen. Letztlich versammelten sich etwa 300 Personen des Fanmarschs im Bereich Hein-Hoyer-Straße/Reeperbahn. Dort kam es durch die Gruppe zum massiven Bewurf der Polizeikräfte, unter anderem mit Glasflaschen. Um zu den gegnerischen HSV-Fans zu gelangen, wurde auch hier versucht, die Polizeikette zu durchbrechen. Zeitgleich versuchten über 100 HSV-Fans, zu den St.Pauli-Fans zu gelangen. Durch die Polizeikräfte wurde unter Bildung einer Polizeikette auf der Reeperbahn und durch den Einsatz von Zwangsmitteln ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager verhindert. Danach zogen sich die Fangruppen in die Bereiche ihrer Fanlokalitäten zurück.
Bei den späteren Abwanderungen nach Mitternacht stellten die Polizeibeamten im Bereich der Budapester Straße mehrere Kleingruppen mit roten Schlauchschals fest. Sieben von ihnen wurden gestellt und vorläufig festgenommen. Die Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt und später mit Aufenthaltsverboten sowohl für den Bereich St. Pauli als auch für den Bereich des Volksparkstadions wieder entlassen. Es wird jetzt geprüft, inwieweit den Personen eine Beteiligung an der überfallartig begangenen Auseinandersetzung in dem Lokal am Großneumarkt nachgewiesen werden kann.
Die Polizei Hamburg wird bei dem heutigen Einsatz durch Polizeikräfte aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie von der Bundespolizei unterstützt.
Dazu Polizeipressesprecher Timo Zill:
„Die Vorfälle zeigen, dass das Konzept der Fantrennung erforderlich und auch richtig ist. Im Verlauf des heutigen Einsatzes werden wir das konsequent fortsetzen.“

PM der POL Hamburg vom 22.02.2020

Ochsenhausen (Baden-Württemberg): Nachtumzug Ochsenhausen beschäftigt Polizei und Rettungsdienst

Zu einem für die Polizei und auch den Rettungsdienst arbeitsintensiven Dienst entwickelte sich der Ochsenhausener Nachtumzug in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Am Samstagmorgen gegen 03:30 Uhr wurde einem betrunkenen 17-jährigen der Zutritt zu einem Zelt verwehrt. Vor dem Eingang pöbelte er Gäste an und geriet mit diesen in Streit. Die Polizei griff schlichtend ein. Als der Mann seine Personalien angeben sollte griff er einen Polizisten an. Nachdem er in Gewahrsam genommen wurde, beleidigte er mehrere Beamte. Bei seiner Durchsuchung wurde eine geringe Menge an Drogen aufgefunden.
Der Polizeiposten Ochensenhausen ermittelt aufgrund der Vorfälle wegen Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (auszugsweise) des PP Ulm vom 22.02.2020

WÜRZBURG/Innenstadt (Bayern): Autos und Polizeibeamte mit Kieselsteinen beworfen

Am 21.02.2020, gegen 23:20 Uhr, wurde von einer Zeugin beobachtet, wie ein Mann Kieselsteine in seinen Rucksack verstaute. Als die Polizei die Person in der Sanderstraße antreffen konnte, begann dieser unvermittelt Steine auf die Streifenbeamten zu werfen. Anschließend rannte er weg. Dabei bewarf er noch andere geparkte Fahrzeuge. Im Bereich Sanderring konnte die Person aufgegriffen und festgenommen werden.
Der 25-jährige amtsbekannte Täter wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg in eine psychiatrische Klinik verbracht. Ihn erwartet ein Verfahren u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Sachbeschädigung.
Durch den Bewurf wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt, es entstand ein Sachschaden von ca. 1300 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg Stadt vom 22.02.2020

Ravensburg – Weingarten (Baden-Württemberg): Körperverletzung unter Freunden

In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 01:20 Uhr kam es in Baienfurt zu einer Auseinandersetzung unter Freunden. Die beiden 27-jährigen und 24-jährigen Kontrahenten feierten erst gemeinsam eine Party, in deren Verlauf es auf Grund von Alkohol zu Meinungsverschiedenheiten kam. Daraufhin schubste und stießen sich die beiden Männer hin und her, bis der 27-jährige auf den Hinterkopf fiel und sich eine leichte Kopfplatzwunde zuzog. Als die hinzugerufenen Beamten die Personalien feststellen wollten, verweigerte dies der 27-jährige und beleidigte stattdessen die eingesetzten Beamten auf das Übelste. Als der Beschuldigte in Gewahrsam genommen wurde leistete er erheblichen Widerstand, so dass ein Beamter leicht verletzt wurde. Den 27-jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei der Staatsanwaltschaft Ravensburg

PM des PP Ravensburg vom 22.02.2020

Langenenslingen (Baden-Württemberg): Körperverletzungen beim Nachtumzug / Aggressive Betrunkene schlagen zu

In der Nacht vom Freitag auf Samstag ereigneten sich beim Nachtumzug kurz nach Mitternacht Vorfälle, die für zwei Männer strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen:

Fast zwei Stunden lang beschäftigte ein weiterer betrunkener Mann Security und Polizei. Gegen 00:30 Uhr pöbelte der 21-jährige in einem Zelt andere Gäste an.
Da er Ermahnungen ignorierte wurde er von der Security aus dem Zelt verwiesen.
Draußen geriet er mit einem anderen Mann in Streit. Diesem schlug er ins Gesicht. Die Security schritt abermals ein und trennte die Kontrahenten. Als der immer aggressiver werdende Mann nun in ein anderes Zelt wollte, wurde dies verhindert. Nun griff der junge Mann das Securitypersonal an und schlug nach ihnen. Sie konnten den Angriff abwehren, den Mann auf dem Boden fixieren und der Polizei übergeben. Wegen seiner Aggressivität musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Da der Mann auf dem Polizeirevier nun auch noch die Beamten beleidigte, sieht er mehreren Anzeigen entgegen.

PM (auszugsweise) des PP Ulm vom 22.02.2020

Bodenseekreis – Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Pöbelnder Gast / Beleidigung

Am späten Freitagabend teilte der Veranstalter einer privaten Feier im Jugendzentrum Friedrichshafen mit, dass eine stark betrunkene männliche Person mehrere Gäste anpöble und dieser provoziere. Daraufhin wurde dem 19-jährigen Provokateur, durch den Veranstalter, ein Hausverbot ausgesprochen. Da er diesem freiwillig nicht nachkam wurde die Polizei verständigt. Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich der Mann weiterhin unkooperativ und kam einem Platzverweis, ausgesprochen durch die Polizei, nicht nach. Des Weiteren beleidigte der 19-jährige die Beamten als sie ihm einen Platzverweis aussprachen.
Schlussendlich musste der stark betrunkene Mann in Gewahrsam genommen werden und verbrachte die Nacht bei der Polizei. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Ravensburg vom 22.02.2020

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Auseinandersetzung endet für Trunkenbold in der Zelle

Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 25-Jährigen und einem einem 46-Jährigen kam es am Freitagabend gegen 19:00 Uhr in der Dinglerstraße. Der Jüngere hatte wohl gegen das Fahrzeug seines Widersachers geschlagen. Als er auf sein Verhalten angesprochen wurde, kam es zu einem Gerangel, bei dem der Ältere leicht verletzt wurde. Die hinzugezogenen Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg waren gezwungen, den stark alkoholisierten Aggressor zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Seinen Rausch, eine Alkotest ergab einen Wert von 2 Promille, musste er in einer Zelle ausschlafen. Da sich der Mann auch unflätig gegenüber den Beamten geäußert hatte, wird gegen ihn wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 22.02.2020

Sulzbach (Hessen): Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Sulzbach, Hauptstraße 31 Samstag, 22.02.20 gg 00:15 h

Im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle mit anschließender Personenkontrolle konnte im PKW des Beschuldigten ca. 30 g Marihuana aufgefunden werden. Bei Auffinden des BTM versuchte der 29-jährige Königsteiner sich durch die Flucht zu entziehen, konnte jedoch wiederergriffen und festgenommen werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten.

PM (auszugsweise) der PD Main-Taunus – PP Westhessen vom 22.02.2020

Oyten (Niedersachsen):

Am Freitagabend kollidierte ein 43-jähriger Mann aus Ottersberg mit seinem Pkw in der Großen Straße gegen eine Straßenlaterne und entfernte sich dann umgehend von der Unfallstelle. Die nachfolgende Fahndung nach dem Flüchtigen verlief erfolgreich. Der Mann konnte noch im näheren Umfeld durch Polizeibeamte angetroffen werden. Er stand merklich unter Alkoholeinfluss, was offensichtlich das Motiv für seine Verkehrsunfallflucht gewesen sein dürfte. Bei den nachfolgenden polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Beamten und leistete bei der Blutentnahme durch den Arzt erhebliche körperliche Gegenwehr. Standardgemäß wurde sein Führerschein eingezogen und abschließend wurde er in die Gewahrsamszelle zur Ausnüchterung gebracht.

PM (auszugsweise) der PI Verden / Osterholz vom 22.02.2020

Pankow (Berlin): Aggressiver 34-Jähriger beleidigt Paar und Polizisten

Wegen Beleidigungen, Volksverhetzung und versuchten Körperverletzungen wird seit der vergangenen Nacht gegen einen 34-Jährigen ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der alkoholisierte Mann zunächst gegen 23 Uhr am S-Bahnhof Wollankstraße zwei Männer homophob beleidigt und versucht, mit einer Flasche zu schlagen. Zudem hatte er nach Angaben des Paars außerdem versucht, nach den beiden zu treten. Als wenig später alarmierte Polizeikräfte eintrafen, beleidigte der Mann diese ebenfalls umgehend. Er verhielt sich aggressiv und weigerte sich zunächst, seine Personalien zu nennen oder Personalpapiere auszuhändigen. Während der Befragung des Mannes durch die Polizei gab dieser mehrfach volksverhetzende Aussagen von sich. Da er sich weiterhin sehr aggressiv verhielt, legten ihm die Polizeikräfte Handfesseln an und brachten ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, in dem ihm Blut abgenommen und er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Aufgrund seines fortwährend aggressiven Verhaltens und diverser geäußerter Drohungen blieb der alkoholisierte und nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Mann bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

PM Nr. 0445 der POL Berlin vom 22.02.2020

Köln (Nordrhein-Westfalen): 200222-2-K Polizei räumt Zülpicher Platz – Jugendlicher tritt Diensthund und geht auf Einsatzkräfte los

Am Freitagabend (21. Februar) ist die Polizei zum Zülpicher Platz gerufen worden. Nach Angaben von Zeugen soll es aus einer Gruppe von etwa 500 überwiegend Jugendlichen gegen 19.30 Uhr zu mehrfachen Gewaltdelikten gekommen sein. Zur Verhinderung weiterer Straftaten räumte die Polizei den Platz und sprach Platzverweise aus. Ein bislang Unbekannter warf hierbei eine Glasflasche in Richtung der Einsatzkräfte, die nur knapp den Kopf einer Polizistin verfehlte und auf dem Fuß eines Beamten zerschellte. Ein weiterer Jugendlicher (16) trat unvermittelt auf einen Diensthund ein. Als eine Beamtin einschritt, schlug der Randalierer ihr mehrfach mit der Faust gegen den Helm. Um den Angriff abzuwehren setzte ein Diensthundeführer Pfefferspray ein. Den daraufhin flüchtenden 16-Jährigen stellten Polizisten im Mauritiuswall. Auch hier leistete der Jugendliche Widerstand und beruhigte sich erst, als ihm Handschellen angelegt wurden.
Während Beamte den Zülpicher Platz vollständig räumten, brachten Einsatzkräfte den 16-Jährigen zur Wache. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwas über einem Promille. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Beamten informierten seine Erziehungsberechtigten über die Vorfälle.
Im Rahmen des Einsatzes und der Räumung erlitten eine Polizistin und ein Polizist Verletzungen. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch.

PM der POL Köln vom 22.02.2020

Nordenham (Niedersachsen): Alkoholisierte Person bricht Pkw auf und schläft darin ein 22.02.2020, 01:10 Uhr Nordenham, Deichgräfenstraße, Parkplatz

Am 22.02.2020, gegen 01:10 Uhr, wird der hiesigen Dienststelle ein Pkw mit eingeschlagener Seitenscheibe auf einem Parkplatz in der Deichgräfenstraße gemeldet. Auf der Rücksitzbank solle eine Person schlafen. Durch die eingesetzten Beamten kann eine augenscheinlich alkoholisierte Person auf der Rücksitzbank schlafend festgestellt werden. Die Person verschaffte sich mittels Einschlagen der Pkw-Scheibe unbefugt Zutritt zu dem Pkw und schlief anschließend auf der Rücksitzbank ein. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung bzw. weiterführenden polizeilichen Maßnahmen leistet die Person Widerstand und versucht die Beamten zu treten. Die Beamten bleiben unverletzt. Die Atemalkoholkonzentration des 22 Jahre alten Mannes aus Nordenham beträgt 1, 3 Promille. Daher wird ihm eine Blutprobe entnommen und er wird anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Der eigentliche Grund für das Eindringen in den PKW muss abschließend noch geklärt werden. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Die Eigentümer des PKW können ermittelt werden und den PKW eigenständig sichern.

PM (auszugsweise) der PI Delmenhorst / Oldenburg – Land / Wesermarsch vom 22.02.2020

Kirchheim (Hessen): Betrunkener schließt sich im Auto ein

Ein ungewöhnlicher Fall einer Trunkenheitsfahrt beschäftigte die Beamten der Autobahnpolizei Bad Hersfeld am Freitagmorgen auf der A 7. Die Beamten kontrollierten zunächst den internationalen Personen- und Güterverkehr auf den Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck (Hessen).
Während dieser Zeit wurde von einem aufmerksamen Zeugen ein VW-Bus auf der A 7, Kassel-Fulda, beobachtet, der Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge teilte seine Beobachtungen der Polizei mit und so dauerte es nicht lange, bis das verdächtige Fahrzeug im Bereich Kirchheim von einer Streife entdeckt und zwischen dem Kirchheimer und dem Hattenbacher Dreieck angehalten werden konnte. Doch anstatt, wie von den Beamten gefordert, auszusteigen, verriegelte der 39-jährige Fahrer aus dem Landkreis Hildesheim sein Fahrzeug von innen und zog sich auf die Rücksitze zurück. Weitere Aufforderungen zum Öffnen der Türe und Aussteigen wurden beharrlich verweigert. Nach mehreren Minuten Verweildauer im Wagen, ließ sich der Fahrer dann dazu überreden, sein Gefährt freiwillig zu öffnen und auszusteigen.
Auf die Frage hin, was ihn zu seinem Verhalten veranlasste, antwortete er, dass er nur hinten Platz genommen hätte, um ungestört seinen hochprozentigen Kräuterlikör zu genießen. Vorher sei er ja schließlich nüchtern gewesen.
Diese naive Ausrede nutzte dem Probanden nichts. Er wurde mit zur Dienststelle genommen, wo er zwei Blutproben abgeben musste. Ihn erwarten jetzt Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Sein Führerschein wurde einbehalten und er durfte seinen Weg fortsetzen – mit der Bahn!

PM des PP Osthessen vom 22.02.2020

Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Die erste Bilanz für den Karnevalssamstag

Viele tausend fröhliche Jecken fanden sich zu den Zügen in Leichlingen, Kürten, Bensberg, Refrath, und Marialinden ein.
Allerdings waren auch in diesem Jahr wieder frühzeitig viele alkoholisierte, aggressive Jugendliche und junge Erwachsene zu beobachten.
In Leichlingen versammelten sich geschätzt 1.500 junge Leute im Bereich der Bahnhofstraße – darunter auch viele aus der Nachbarstadt Solingen. Bereits gegen Mittag trafen circa 800 Personen zu Fuß in der Innenstadt ein. Trotz erkennbarer frühzeitiger Alkoholisierung verhielten sie sich zunächst weitestgehend friedlich. Mit steigendendem Alkoholpegel kippte gegen 15:30 Uhr die Stimmung und die Polizei musste vermehrt einschreiten. Über 20 (2019: 16) Personen erhielten einen Platzverweis und zwei junge Männer fanden sich im Gewahrsam wieder (2019: 2).
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre war auch dieses Jahr Bereitschaftspolizei an den neuralgischen Stellen mit eingesetzt. Potentielle Störer wurden frühzeitig angesprochen und soweit erforderlich mit Platzverweisen belegt. Diese Maßnahmen werden auch im kommenden Jahr erforderlich sein.
In Kürten trafen sich geschätzte knapp 5.000 Menschen und feierten Straßenkarneval. Einsatzleiter vor Ort, PHK Peter Liening, zeigte sich sehr zufrieden: „Fröhliche Stimmung und gut gelaunte Menschen – das ist Karneval.“
Nur in einem Fall schritten die Beamten während des Zuges ein: Ein junger Mann „missbrauchte“ ausgerechnet einen Streifenwagen zum „Wildpinkeln“ – ihm droht nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Erst bei Zugauflösung mussten noch zwei Platzverweise auf der Wipperfürther Straße erteilt werden.
In Marialinden stellte Wachleiter Markus Fischer ebenfalls eine überwiegend ausgelassene und fröhliche Karnevalsstimmung fest. Während im Jahr 2019 keine Maßnahmen getroffen werden mussten, erfolgten in diesem Jahr 4 Platzverweise für Unbelehrbare. Hotspot der zum Teil deutlich alkoholisierten jungen Leute war der Bereich Pilgerstraße. In drei Fällen schritten die Beamten wegen Betäubungsmittelverstößen ein; eine Strafanzeige wird gefertigt, weil jemand einen Teleskopschlagstock mitführte.
Auch auf dem Zugweg in Bensberg breitete sich eine fröhliche und friedliche Stimmung aus. Lediglich der Bereich Kaule in Höhe des Albert-Magnus-Gymnasiums (AMG), wo sich wieder über 1.000 alkoholisierte Jugendliche und junge Erwachsene zusammenfanden, trübte diesen positiven Eindruck. Wachleiter Norbert Wette war dementsprechend betroffen: „Es ist wirklich schade, dass sich die jungen Leute hier nur noch zur Party und zum Alkoholkonsum treffen und mit dem Straßenkarneval gar nichts mehr zu tun haben wollen“. Die Polizei sprach 5 Platzverweise aus und musste 3 Personen in Gewahrsam nehmen (2019: keine Ingewahrsamnahme). In einem Fall ist nach einem Widerstand eine Strafanzeige geschrieben worden. Der junge Mann (20 Jahre) hatte sich zunächst am AMG mit der Polizei angelegt, ist anschließend kurz im Krankenhaus behandelt worden und muste schließlich zur Ausnüchterung in die Zelle. Zwei Strafanzeigen sind nach Körperverletzungsdelikten geschrieben worden.
Auch in Bergisch Gladbach – Refrath sahen die Beamten über weite Teile einen friedlichen Verlauf. Allerdings sind 9 Platzverweise (2019: -6-) ausgesprochen und eine Strafanzeige wegen Körperverletzung ist gefertigt worden.
Der Gesamteinsatzleiter war zum Einsatzende nicht zufrieden: „Es ist erschreckend, dass sich über 200 Polizeibeamte und eine Vielzahl von Rettungskräften betrunkene und augenscheinlich unter Drogeneinwirkung stehende Jugendliche versorgen bzw. gegen sie einschreiten mussten, um den wahren Jecken einen fröhlichen Karneval zu ermöglichen“. Neben den polizeilichen Maßnahmen erfolgten mit Stand 16:45 Uhr über 20 Krankentransporte und fast 60 Behandlungen in den Rettungszelten der Hilfsdienste an den Zügen in Leichlingen, Bensberg und Refrath.

PM der POL Rheinisch-Bergischer Kreis vom 22.02.2020

Asbach-Bäumenheim (Bayern): Nachtumzug

Am Nachtumzug nahmen bei optimalen Wetterbedingungen insgesamt 85 Fußgruppen und Faschingswägen teil. Die Anzahl der Umzugsteilnehmer lag bei schätzungsweise 2500 Personen, die der Zuschauer bei etwa 8000. Im Ergebnis wurden seitens der Polizei zwei Körperverletzungsdelikte, eine Widerstandshandlung, eine Sachbeschädigung und ein Sexualdelikt zum Nachteil eines Mannes zur Anzeige gebracht.
Hiervon waren eine Körperverletzung und die erwähnte Widerstandshandlung im Bereich der Bahnanlage. Bezüglich des Widerstandes werden die polizeilichen Ermittlungen von der Bundespolizei Augsburg geführt.
Ein 32-jähriger Mann wurde gegen 23.20 Uhr aus einer Gruppe heraus vor der Schmutterhalle von einem bisher unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen.
Ein 3 x 2 m großes Wahlplakat, welches in der Raiffeisenstraße in Asbach-Bäumenheim aufgestellt war, wurde gegen 23.00 Uhr von einem unbekannten Täter in Brand gesteckt.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 250,- Euro.
Weiterhin musste eine Person in Gewahrsam genommen und zwei Platzverweise ausgesprochen werden.
Abschließend muss festgehalten werden, dass die Veranstaltung insgesamt friedlich und aus Sicht der Polizeiinspektion Donauwörth positiv verlief.

PM der PI Donauwörth vom 22.02.2020

Elsenfeld, Lkr. Miltenberg (Bayern): Jugendlicher zeigt Polizeibeamten den Mittelfinger

Manchmal muss man zweimal überlegen, ob das Gesehene gerade wirklich passiert ist. So muss es auch den beiden Polizeibeamten ergangen sein, die am Freitagmorgen gegen 09:30 Uhr ihrer Arbeit nachgingen. Sie standen gerade auf dem Parkplatz des Rathauses in Elsenfeld als ein Bus an ihnen vorbeifuhr. Einer der Fahrgäste bemerkte die Polizeistreife und zeigte ihnen aus dem vorbeifahrenden Bus heraus unvermittelt den Mittelfinger. Die Beamten folgten daraufhin dem Bus zum Schulzentrum und stellten den Fahrgast zur Rede. Es handelte sich um einen 15-jährigen aus dem Bereich Krombach. Dieser stritt zunächst alles ab. Ein neben ihm sitzender Zeuge gab aber an, dass es tatsächlich so vorgefallen war und dieses Verhalten auch nicht das erste Mal zu Tage trat. Der Jugendliche sieht nun einer Anzeige wegen Beleidigung entgegen.

PM (auszugsweise) der PI Obernburg für den 22.02.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Körperverletzung

Vor einer Bar im Breiten Weg gerieten zwei Ausländer aus unbekannten Gründen in Streit, wobei einer vom anderen geschlagen wurde. Die am Ereignisort eingesetzten Beamten trennten die Beteiligten. Dabei versuchte der Angreifer auch die Beamten zu schlagen. Der Angreifer wurde
überwältigt und vorübergehend gefesselt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde ihm ein Platzverweis für den Bereich Hasselbachplatz erteilt.

PM (auszugsweise) des PRev Magdeburg vom 22.02.2020

Bremen-Östliche Vorstadt, Mitte (Bremen): Nr.: 0131–Demonstration im Viertel–

Zeit: 22.02.20
Im Bremer Viertel demonstrierten am Samstagabend etwa 400 Teilnehmer gegen Repression. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach dem Fußballspiel versammelten sich in der Spitze etwa 400 Personen um 18.30 Uhr an der Kreuzung Verdener Straße / Hamburger Straße. Nach einer Auftaktkundgebung startete der Aufzug von der Hamburger Straße in Richtung Vor dem Steintor und über den Ostertorsteinweg bis zum Abschlusskundgebungsort Am Wall / Altenwall. Die Polizei begleitete die Demonstration. Aus der Menge heraus wurden polizeifeindliche Parolen skandiert, ein Knallkörper gezündet und eine Flasche geworfen.
Neben Verkehrsbehinderungen kam es zu keinen weiteren herausragenden Störungen.

PM der POL Bremen vom 22.02.2020

Moers/Alpen (Nordrhein-Westfalen): Nelkensamstagszüge verlaufen ohne größere Zwischenfälle

Trotz des windigen Wetters trafen sich am Samstag ca.70.000 Menschen in Moers, um den traditionellen Nelkensamstagszug mit einem Helau zu begrüßen.
Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. veranstaltete wie in jedem Jahr den traditionellen Zug, den zahlreiche Mottowagen und Fußgruppen auf seinem Weg von Homberg nach Moers begleiteten.
Die Polizei war mit zahlreichem Personal im Einsatz, um die Veranstaltung zu schützen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Obwohl seitens der Ordnungshüter eine positive Bilanz gezogen werden kann, kam es doch zu einigen Vorfällen:
Die Polizistinnen und Polizisten sprachen in 41 Fällen Platzverweise aus, nahmen 15 Personen in Gewahrsam, fertigten Strafanzeigen wegen 14 Körperverletzungsdelikten, 1 Widerstand, 2 Beleidigungen, 1 Sachbeschädigung, 1 sexueller Belästigung, 1 Diebstahl, und 2 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der diesjährige Nelkensamstagszug in Alpen-Menzelen wurden von 3.500 Menschen besucht und verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Wolfgang Tühl, der den Einsatz leitete, bedankt sich bei allen Beteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Unser seit Jahren bewährtes Konzept hat auch dieses Mal erfolgreich gegriffen!“, so der Polizeidirektor.

PM der KPB Wesel vom 22.02.2020

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Vorläufiges Fazit der Polizei Bad Kreuznach anl. der 48. Kreuznacher Narrenfahrt (Stand: 22.02.2020, 21:00 Uhr)

Bei anfangs heiterem und später leicht bedeckten Himmel besuchten schätzungsweise 60.000 „Narren“ die 48. „Kreiznacher Narrefahrt“. Der Umzug verlief aus polizeilicher Sicht reibungslos und störungsfrei. Lediglich durch einen Rettungseinsatz im Bereich Baumgartenstraße/Mannheimer Straße stockte der Zug kurzzeitig. Dort war eine Frau gestürzt. Bei der stark besuchten Anschlussveranstaltung auf dem Europaplatz und dem Kornmarkt mussten die Kräfte allerdings mehrfach einschreiten. Hierbei handelte es sich um Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte zwischen zum Teil deutlich alkoholisierten Personen.
Dabei wurden 2 Polizeibeamte beleidigt und in 3 Fällen kam es zu Widerstanddelikten gegen Polizeibeamte. Dabei wurde ein Beamter verletzt. Es kam lediglich zu 3 Körperverletzungsanzeigen. Nach Ende der Veranstaltung auf dem Kornmarkt wurde der Raub eines Handys im Bereich des Eiermarktes angezeigt. Auch die Anzahl der Platzverweise ging deutlich auf 3 zurück. 1 Person musste in Gewahrsam genommen werden. 3 Personen wurden ihren Angehörigen überstellt und konnten so den Aufenthalt im Polizeigewahrsam vermeiden. Die Veranstaltung auf dem Kornmarkt wurde pünktlich um 20:00 Uhr beendet; im Nachgang wird üblicherweise in der Innenstadt weitergefeiert.
Aus polizeilicher Sicht zeigte die hohe Polizeipräsens ihre Wirkung. Aufkeimende Aggressionsdelikte konnten so bereits in der Entstehung unterbunden werden.

PM der PD Bad Kreuznach vom 22.02.2020

Frankenthal / Birkenheide (Rheinland-Pfalz): Vorläufige Bilanz der Polizei zu den Fastnachtsumzügen in Frankenthal und Birkenheide

Bei bedecktem Himmel kamen nach Angaben der Stadtverwaltung am Samstagnachmittag geschätzte 45.000 Zuschauer zum närrischen Fastnachtstreiben in die Innenstadt. Dabei konnten sie in der Zeit von 14.11 bis 16:45 Uhr den Fastnachtsumzug bestaunen. Am Zug nahmen 77 Zugnummern teil. Zur Sicherheit der Zuschauer setzte die Polizei Frankenthal knapp über 100 Kräfte ein. Unterstützt wurde sie dabei von der Bereitschaftspolizei und den benachbarten Dienststellen der Polizeidirektion Ludwigshafen. Im Verlauf des Fastnachtsumzuges registrierte die Polizei bis zum frühen Abend insgesamt 20 Strafanzeigen. Im Einzelnen handelte es sich dabei um folgende Delikte:
– 16x Körperverletzungen, davon eine gefährliche Körperverletzung
– 1x Widerstand
– 1x Beleidigung gegen Polizeibeamte
– 1x sexuelle Belästigung
– 1x versuchter Diebstahl
Bei dem Widerstand wurde glücklicherweise kein Beamter verletzt.
Zusätzlich wurde ein Polizeibeamter beleidigt. Zudem registrierte die Polizei teilweise eine nicht unerhebliche Alkoholisierung und Aggressivität bei den zumeist jugendlichen und heranwachsenden Tätern. Insgesamt wurden 58 Personenkontrollen durchgeführt und etliche Liter an verbotswidrig mitgeführten Alkoholika vernichtet. Erneut bewährt hat sich die Videoüberwachung des Rathausplatzes, da sich anbahnende Schlägereien oftmals bereits im Keim erstickt werden konnten. 16 Personen erhielten einen Platzverweis, vier Personen wurden vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen. Bei dem parallel stattfindenden Fastnachtsumzug in Birkenheide konnten schätzungsweise 13.000 Besucher registriert werden. Hier verlief der Einsatz aus polizeilicher Sicht absolut friedlich und störungsfrei.

PM der PD Ludwigshafen vom 22.02.2020

Wiesbaden (Hessen): Streitigkeiten und Schlägereien im Nachgang zum Fastnachtsumzug AKK

Gegen 17:30 h gingen am heutigen Samstag zahlreiche Notrufe bei den Einsatzleitstellen der Polizei und der Feuerwehr ein, in denen von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen im Bereich des Brückenkopfes an der Theodor-Heuss-Brücke berichtet wurde. Die entsandten Kräfte der Polizeidirektion Wiesbaden stellten verschiedene Gruppen Jugendlicher bzw. junger Erwachsener beiderlei Geschlechts in dem genannten Bereich fest, deren Mitglieder zum Teil stark alkoholisiert waren. Zunächst waren wohl in einem Bus des ÖPNV mehrere Personen aneinander geraten. Zumindest eine dieser Personen betätigte im Bereich der Haltestelle Brückenkopf den Notausstiegshebel, was zu einer Beschädigung an dem Bus führte. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung kam es sowohl im Bus, als auch nach dem Aussteigen im Bereich der Haltestelle zu Körperverletzungen zwischen den Gruppen aus dem Bus und im Anschluss mit Personen, die in den Bus in Richtung Mainz einsteigen wollten. Außerdem wurden durch die Einsatzkräfte in dem Bereich zwei Gruppen jugendlicher Mädchen angetroffen, zwischen denen es nach ersten Ermittlungen ebenfalls zu Körperverletzungen gekommen war. Im Bereich der Hochheimer Straße wurden Kräfte der Polizei, die zum Brückenkopf unterwegs waren, von einer leicht verletzten jungen Frau angesprochen, dass es im Bereich des Hit-Marktes zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen gekommen sei. Zwischen den dort angetroffenen und ebenfalls alkoholisierten Fastnachtern war es aus bisher nicht bekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf sich einige Beteiligte leichtere Blessuren zuzogen und ein junger Mann einen Schneidezahn verlor. Die Beteiligten zeigten sich teilweise gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten hochgradig aggressiv und befolgten die gegebenen Anweisungen nicht, versuchten gar die Polizeibeamten körperlich anzugehen. Die zwei Hauptaggressoren wurden festgenommen und zunächst zum 2. Polizeirevier verbracht. Einer der jungen Männer konnte im Anschluss an seine Eltern übergeben werden, der andere wurde in die Obhut seiner Freunde entlassen. Strafanzeigen wegen der Körperverletzungen und der Widerstandshandlungen wurden gefertigt. Bei den beiden Vorfällen am Brückenkopf und in der Hochheimer Straße kamen zahlreiche Beamte der Polizeidirektion Wiesbaden zum Einsatz. Unterstützt wurden diese durch Kräfte der Bereitschaftspolizei, die sich auf dem Heimweg von einer anderen Einsatzlage befanden. Darüberhinaus waren etliche Fahrzeuge und Mitarbeiter der Wiesbadener Rettungsdienste im Einsatz.

PM des PD Wiesbaden vom 22.02.2020

Kempten (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Freitagnacht wurde eine Streife der Polizeiinspektion Kempten von einem jungen Mann angesprochen. Der Mann forderte die Beamten auf, ihn nach Hause zu fahren. Als die Polizisten dies verneinten, reagierte dieser aggressiv und warf mit üblen Beleidigungen um sich. Den 21-jährigen Kemptner erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.02.2020

Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeibeamter durch Täter mit Schusswaffe verletzt

Am 20.02.2020 gegen 23:00 Uhr wurde die Polizei in die Theodor-Körner-Straße nach Boizenburg gerufen. Der Bewohner einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatte selbst die Polizei alarmiert, öffnete aber beim Eintreffen der Beamten seine Wohnungstür nicht. Im Verlauf der weiteren Klärung zum Hintergrund des Notrufes, schoss der 42-jährige Deutsche mit einer Schusswaffe mehrfach auf die Einsatzkräfte und verletzte dabei einen Polizeibeamten am Arm.
Der Täter legte zu einem späteren Zeitpunkt seine Waffe selbständig nieder und konnte unverletzt in seiner Wohnung festgenommen werden.
Der verletzte Polizeibeamte wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus verbracht.
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin hat die Ermittlungen zum Klärung des Sachverhalts aufgenommen.
Ergänzung:
In Ergänzung zur heutigen Pressemitteilung
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/4526054) wird mitgeteilt, dass bei dem Einsatz in der Wohnung ein Toter gefunden wurde. Über die Umstände können derzeit keine Aussagen getroffen werden, die Ermittlungen laufen.
Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat den Pressevorbehalt erklärt und wird im Laufe des Tages eine Folgemitteilung veröffentlichen.

PM (2x) des PP Rostock vom 21.02.2020

Veldenz (Rheinland-Pfalz): Blutprobe, Beleidigung, Widerstand, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am späten Abend des 20.02.2020 wurden nach einer Fastnachtsveranstaltung in Veldenz durch mehrere Zeugen ein PKW auf einem Wirtschaftsweg in Veldenz festgestellt. Der Fahrer saß hierbei schlafend auf dem Beifahrersitz.
Ein Atemalkoholtest wurde verweigert, jedoch war eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 23-jährigen nicht nötig, da seine Alkoholisierung deutlich zu erkennen war. Da sich Anhaltspunkte für ein zeitnah zurückliegendes Führen des Fahrzeuges ergaben, wurde seitens der Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Beim Verbringen ins Krankenhaus leistete die Person Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Bei der Durchsuchung der Person wurden zudem Betäubungsmittel in geringer Menge sichergestellt.

PM der PD Wittlich vom 21.02.2020

Kreis Wesel (Nordrhein-Westfalen): Bilanz Weiberfastnacht

Die Weiberfastnacht ist aus Sicht der Polizei Wesel vergleichsweise ruhig verlaufen.
Insgesamt hatte die Polizei im Kreis Wesel elf Einsätze mit Karnevalsbezug.
Darunter vier Platzverweise, sieben Personen wurden ins Gewahrsam genommen, es gab vier Körperverletzungen und einen Widerstand gegen Polizisten.
81 Autofahrerinnen und Autofahrer hat die Polizei kontrolliert. In drei Fällen entnahm ein Arzt den Fahrerinnen und Fahrern Blutproben, wegen Verdacht auf Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zudem stellten die Beamten zwei Führerscheine sicher.

PM der KPB Wesel vom 21.02.2020

Winnenden (Baden-Württemberg): Mann leistet Widerstand und verletzt Polizist

Mit mehreren Strafanzeigen muss ein 22-Jähriger aus Winnenden nach einem Vorfall am Donnerstagabend, gegen 21 Uhr in der Schloßstraße rechnen. Der Mann wurde von einer Polizeistreife einer Personenkontrolle unterzogen. Da sich der Verdacht ergab, dass er Betäubungsmittel mit sich führt, wurde er körperlich durchsucht.
Hierbei wurde ein Tütchen mit Marihuana, das der Mann unter seinen Genitalien versteckt hatte, aufgefunden. Als dieses beschlagnahmt werden sollte, wehrte sich der Mann massiv. Erst nach einer längeren Rangelei konnten ihm Handschließen angelegt und die Drogen beschlagnahmt werden. Einer der Polizisten wurde dabei leicht verletzt. Der Mann wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Aalen vom 21.02.2020

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Mann mit Waffe in Supermarkt – Festnahme

Ein alkoholisierter Mann löste gestern Nachmittag in Schmargendorf einen Polizeieinsatz aus. Gegen 15.15 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zu dem Geschäft in der Forckenbeckstraße. Kurz zuvor soll ein Mann mit einem Gewehr vor der Brust den Supermarkt betreten haben, um dort einzukaufen. Alarmierte Kräfte nahmen den 30-Jährigen im Kassenbereich fest, der dabei Widerstand leistete. Neben dem Luftdruckgewehr stellten die Einsatzkräfte bei dem Festgenommenen auch eine Schreckschusspistole sowie Munition für beide Waffen sicher. Der 30-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurden eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der Mann muss sich nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Wollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 21.02.2020

München (Bayern): Corona-Virus ursächlich für Auseinandersetzung

Donnerstag (20. Februar) gerieten ein 28-jähriger und ein 57-Jähriger am S-Bahnhaltepunkt Harras in eine körperliche Auseinandersetzung. Der alkoholisierte 57-Jährige hatte zuvor zwei Chinesinnen in abwertender Weise mit dem Crona-Virus in Verbindung gebracht.
Am frühen Abend des Donnerstags, gegen 18:45 Uhr, hielten sich zwei in München lebende Chinesinnen (27 und 28 Jahre) am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Harras auf. Ein sich ebenfalls dort befindlicher 57-jähriger Deutscher schrie die Frauen mit den Worten „Corona-Virus“ an und spuckte in deren Richtung.
Das wiederum beobachtete ein 28-Jähriger, ebenfalls aus China Stammender, woraufhin es zwischen ihm und dem Deutschen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine wechselseitige Körperverletzung zwischen den Männern. Verletzt wurde dabei niemand.
Da sich der polizeibekannte 57-Jährige, bei dem ein Atemalkohol von 2,66 Promille gemessen wurde, auch gegenüber den Beamten der Bundespolizei äußerst aggressiv verhielt, wurde er gefesselt. Weiterhin verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien. Unter Widerstands-handlugen wurde er mit auf die Wache am Hauptbahnhof genommen. Während der Fahrt beleidigte er die Beamten mehrfach.
Dort konnte der Wohnsitzlose für mehrere Stunden seinen „Rausch ausschlafen“. Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung gegen den Mann.

PM der BPOLI München vom 21.02.2020

Rheinstetten (Baden-Württemberg): Widerstand gegen einen Polizeibeamten

Der Marktleiter eines Supermarktes in Rheinstetten-Forchheim erkannte am Donnerstag gegen 09:30 Uhr einen Mann, welcher in der Vergangenheit negativ aufgefallen war und dessen Personalien bislang noch fehlten. Er informierte daraufhin die Polizei.
Dank einer detaillierten Personenbeschreibung konnte der Beschuldigte noch in Supermarktnähe aufgefunden und einer Personenkontrolle unterzogen werden.
Hierbei verhielt sich der 63-jährige Beschuldigte zunächst äußerst unkooperativ.
Er kam der Aufforderung seine Hände aus der Hosentasche zu nehmen nicht nach.
Als die eingesetzten Polizeibeamten ihn am Arm greifen wollten, zog er plötzlich die linke Hand aus der Hosentasche und schlug einem Beamten ins Gesicht.
Daraufhin wurde der 63-Jährige zu Boden gebracht, so dass ihm Handschellen angelegt werden konnten.
Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen, konnte der Beschuldigte wieder entlassen werden. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen zu.

PM des PP Karlsruhe vom 21.02.2020

Oberbergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Karnevalsauftakt endete für neun Personen im Polizeigewahrsam

Einiges zu tun hatte die Oberbergische Polizei zum Karnevalsauftakt an Weiberfastnacht. Neun Feiernde hatten dabei deutlich zu viel getrunken – für sie endete der Tag im Polizeigewahrsam, weil sie sich aggressiv verhielten oder Platzverweisen nicht nachkamen (5 x Wipperfürth, 3 x Lindlar, 1 x Reichshof). Auslöser der Ingewahrsamnahmen und insgesamt 38 Platzverweisen waren in der Regel Streitigkeiten oder Körperverletzungsdelikte unter Alkoholeinfluss. Im Zusammenhang mit dem Straßenkarneval hat die Polizei kreisweit 15 Strafanzeigen wegen aufgenommen. Gegen einen 23-Jährigen aus Radevormwald ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigung. Er soll am frühen Freitagmorgen zwei Frauen in Wipperfürth in den Genitalbereich gefasst haben; dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Vorbildlich verhielten sich die Feiernden aber im Verkehrssektor. Obwohl die Polizei zu Karneval verstärkt auf Alkoholsünder achtet, kann die Polizei bei Unfällen unter Alkoholeinwirkung als auch bei folgenlosen Trunkenheitsfahrten eine Fehlanzeige vermelden.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 21.02.2020

Rottweil (Baden-Württemberg): 16-Jähriger leistet bei Kontrolle Widerstand 20.2.20, 15 Uhr

Wegen Widerstands gegen Polizeibeamte wird gegen einen 16-jährigen Autofahrer Anzeige erstattet. Dieser hatte ein speziell für jugendliche Fahrer umgebautes dreiradähnliches Auto dabei, in dessen Handschuhfach die Beamten eine Marihuanablüte und ein Schlagring auffanden. Bei der näheren Kontrolle des Ellenators geriet der Jugendliche, der den Beamten zuvor auffiel, weil er rauchte und alkoholisiert war, derart in Rage, dass er die Beamten beleidigte. Zudem leistete er Widerstand, als die Beamten die verbotenen Gegenstände aus dem Fahrzeug sicherstellten. Sein auffälliges Auto musste der junge Mann stehen lassen. Er wurde zum Polizeirevier verbracht und dort in die Obhut seiner Mutter gegeben.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Tübingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte tätlich angegriffen

Zwei Polizeibeamte sind am Donnerstagnachmittag auf offener Straße von einem Mann unvermittelt angegriffen und verletzt worden. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten gegen 17.10 Uhr einen betrunkenen Mann auf der L 1208, der in Richtung B 27 laufen würde. Eine Streife des Polizeireviers Tübingen traf den 31-Jährigen kurze Zeit später auf der Stuttgarter Straße am Ende der Brücke an. Nachdem er von den Beamten angesprochen wurde, drehte er sich um und lief in Richtung Lustnau zurück. Eine Polizistin folgte ihm zu Fuß und wollte ihn aufhalten. Der Mann wandte sich ihr zu und schlug der Beamtin ansatzlos mit der Faust ins Gesicht. Ihrem zu Hilfe eilenden Kollegen wurde ebenso unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, wodurch dessen Brille zu Boden fiel. Im darauffolgenden Gerangel stürzte der 31-Jährige über die Leitplanke und konnte unter Einsatz des Pfeffersprays von der Streife überwältigt und geschlossen werden. Im Anschluss wurde der Mann zum Revier Tübingen verbracht und nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.
Gegen den 31-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 21.02.2020

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): Mit 1,7 Promille auf Wiese festgefahren – bei Blutentnahme Widerstand geleistet

Am Freitag kurz vor 6 Uhr stellte ein Verkehrsteilnehmer einen schwarzen BMW in einer Wiese an der Poststraße fest. Der Fahrer saß noch auf dem Fahrersitz und bat den hinzukommenden Autofahrer, ihm zu helfen und aus der misslichen Lage herauszuschleppen.
Hierbei stellte der Zeuge jedoch fest, dass der Fahrer ordentlich nach Alkohol roch und eine verwaschene Aussprache hatte.
Die Polizei wurde verständigt und konnte den 24-jährigen Fahrer festnehmen. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und im St.-Anna-Krankenhaus durchgeführt. Hierbei beleidigte der Täter die eingesetzten Beamten, trat um sich und wollte die Blutentnahme nicht über sich ergehen lassen.
Es musste Zwang angewendet werden, um die Maßnahme durchzuführen. Im Anschluss wurde er zur Dienststelle gebracht. Hier randalierte er, beschädigte eine Sitzgelegenheit und musste ausgenüchtert werden. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Nach Beendigung der Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Verletzt wurde durch den renitenten Mann glücklicherweise niemand.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 21.02.2020

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Mann beleidigt Polizeibeamte

Am Freitag, dem 20.02.2020, gegen 01:00 Uhr wurden Beamte des Polizeihauptrevieres Stralsund in den Heinrich-Heine-Ring gerufen. Ein Anwohner hatte der Einsatzleitstelle der Polizei zuvor lautstark streitende Nachbarn gemeldet.
Am Einsatzort eingetroffen trat ein alkoholisierter 32-jähriger Deutscher den Polizeivollzugsbeamten gegenüber aggressiv auf. Da er sich nicht beruhigen ließ und im Vorfeld Straftaten gegenüber seinem Nachbarn angekündigt hatte, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,71 Promille. Auf der Fahrt zur Polizeidienststelle beleidigte er die Polizeibeamten mehrfach lautstark. In der Dienststelle angekommen beschädigte der 32-Jährige auch noch Büromöbel.
Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.
In der Wohnung des Störers befand sich auch ein zehnjähriges Kind. Das Kind wurde durch die Polizeibeamten an die, an einem anderen Ort wohnende, Mutter übergeben. Das Jugendamt erhielt ebenfalls Kenntnis von diesem Vorfall.

PM der PI Stralsund vom 21.02.2020

Stockach (Baden-Württemberg): Fasnachtsbesuch endet in Polizeigewahrsam

Uneinsichtig zeigte sich ein 23-Jähriger, als er bei einer Fasnachtsveranstaltung durch die Polizei kontrolliert wurde, da er ein Druckluftgewehr dabei hatte. Der Mann fiel den Beamten am gestrigen Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf der Tanzfläche bei einer Veranstaltung auf, da sein Kostüm unter anderem ein geschultertes Druckluftgewehr ohne Magazin beinhaltete. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der junge Mann uneinsichtig und trat den Polizeibeamten gegenüber aggressiv auf. Er ist nicht im Besitz eines Waffenscheins, beharrte jedoch lautstark auf der Herausgabe des Druckluftgewehrs und ließ sich weder durch die Beamten, noch durch seine Freundin beruhigen. Da aufgrund seines Verhaltens damit zu rechnen war, dass es durch ihn zu einer erheblichen Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kommt, wurde er in Gewahrsam genommen. Vor Ort sowie in der Gewahrsamszelle beleidigte der 23-Jährige die Beamten mehrfach massiv. Sein Atemalkoholwert lag bei knapp 1,5 Promille. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Altweiberbilanz

Das Altweibertreiben verlief kreisweit durchweg friedlich und zumeist ohne, dass die Polizei einschreiten musste. Alleine die Veranstaltung in Dülken erforderte -wie erwartet- einen größeren Polizeieinsatz.
57 Platzverweise (Vorjahr: 86), 20 Ingewahrsamnahmen (Vorjahr: 27) waren erforderlich, um die Sicherheit der mehrheitlich friedlich feiernden, durchweg jungen Menschen bei der Open-Air-Veranstaltung auf dem Dülkener Marktplatz gewährleisten zu können. Die meisten Ingewahrsamnahmen wurden erforderlich, da die zumeist jugendlichen Störer die zuvor erteilten Platzverweise ignoriert hatten. Rund 40 Strafanzeigen (Vorjahr: 24) wurden erstattet, davon 32 wegen Körperverletzungsdelikten. Dies wertet die Polizei auch als ein Zeichen der wahrgenommenen aggressiven Grundstimmung einiger Feiernden. Einige Unbelehrbare hatten zudem Konsummengen Cannabisprodukte bei sich. In zwei Fällen besteht der Verdacht, dass zwei 18 und 19-jährige deutsche Schüler aus Mönchengladbach einige Konsummengen Marihuana zwecks Weiterverkaufs bei sich hatten. Eine 19-jährige Schülerin zeigte den Raub ihrer Markenhandtasche an. Die Tasche wurde später aufgefunden. Auch darin befand sich eine Konsummenge Marihuana, was der Anzeigenerstatterin nunmehr eine Strafanzeige wegen Verdachts des Verstoßes gegen das BTM-Gesetz beschert. Bislang ist der Polizei im Zusammenhang mit dem Altweibertreiben keine Sexualstraftat angezeigt worden. Leider wurden bei einer Widerstandshandlung drei Einsatzkräfte leicht verletzt: Gegen 23:30 Uhr war eine Schlägerei vor einer Gaststätte in Dülken gemeldet worden. Mehrere Einsatzfahrzeuge beteiligten sich an der Fahndung nach den flüchtigen Tatverdächtigen. Während der Fahndung lief ein Mann, auf den die Beschreibung eines Tatverdächtigen passte, auf der Corneliusstraße auf den Streifewangen zu, der stark abbremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Er schlug mehrfach mit der Hand auf die Windschutzscheibe. Als die Hundeführerin den Streifenwagen verließ, um den Beschuldigten zur Rede zu stellen, schubste der 22-jährige Deutsche aus Dülken die Hundeführerin. Sein 54-jähriger Vater eilte hinzu und tat es seinem Sohn gleich. Auch die hinzugeeilte Mutter unterstützte- verbal- ihre Familie. Der Hundeführerin gelang es bis zum Eintreffen der alarmierten Unterstützungskräfte, die Familie Dank ihres Diensthundes auf Abstand zu halten.
Die hinzugerufenen Verstärkungskräfte griff der 22-jährige, unterstützt von seinem Vater, sofort an und beleidigte sie massiv. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray und mehreren Einsatzkräften gelang es nur mit Hilfe weiterer körperlicher Gewalt, die beiden Beschuldigten zu fixieren und zum Polizeigewahrsam in Viersen zu transportieren. Auch während der Fahrt dorthin und im Gewahrsam setzte der Sohn seine massiven Beleidigungen fort und trat und schlug weiterhin nach den Einsatzkräften. Unter anderem durch die Tritte wurden drei Polizisten der Viersener Wache leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Den Männern wurden Blutproben entnommen. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Der Einsatzleiter der Polizei, EPHK Bernd Klein resümiert: „Der hohe Alkoholpegel und ein teilweise hohes Aggressionspotential bei den Feiernden forderten uns bereits in den ersten Stunden nach Veranstaltungsbeginn deutlich mehr als in den Vorjahren. Wir waren jedoch gut auf den Einsatz vorbereitet. Als wir bemerkten, dass das Aggressionspotential weiter stieg, haben wir uns kräftemäßig auf dem Alter Markt noch einmal verstärkt. Die hohe Polizeipräsenz und unser entschlossenes, frühzeitiges Vorgehen mit Noll-Toleranz gegen erkannte Störer und Krawallmacher dürften sich letztendlich ausgezahlt haben: Die Stimmung entspannte sich und wir mussten daher im Ergebnis weniger Platzverweise und Ingewahrsamnahmen aussprechen als in den Vorjahren. Es sollte allen potentiellen Störern auch für die kommenden Karnevalstage Warnung sein: Wir gehen mit aller Konsequenz gegen Störer vor, schicken sie frühzeitig weg oder nehmen sie in Gewahrsam. Straftaten zeigen wir konsequent an, damit alle friedlich gestimmten Närrinnen und Narren unbeschwert an den Brauchtumsveranstaltungen teilnehmen und sie auch genießen können. Rechnen Sie mit uns und seien Sie helle: Kamelle statt Zelle!“

PM der KPB Viersen vom 21.02.2020

Nürnberg (Bayern): Renitenter Ladendieb auf frischer Tat verfolgt und festgenommen

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort befand sich ein Beamter der Nürnberger Kriminalpolizei. Der Polizist verfolgte einen renitenten Ladendieb auf frischer Tat und nahm ihn fest.
Gegen 11:30 Uhr betrat ein 25-Jähriger einen Verbrauchermarkt in der Laufamholzstraße. Nachdem er mehrere Artikel in seinen mitgeführten Rucksack gesteckt hatte und anschließend das Geschäft verlassen wollte, sprach ihn eine Mitarbeiterin an, woraufhin der mutmaßliche Dieb flüchtete.
Ein anwesender Kriminalbeamter erkannte die Situation, nahm die Verfolgung des Mannes auf und forderte ihn mehrfach auf, stehen zu bleiben. Außerdem gab er sich als Polizeibeamter zu erkennen. Der mutmaßliche Dieb reagierte nicht und setzte seine Flucht fort. Der Polizeibeamte konnte den Mann einholen und trotz heftiger Gegenwehr bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreife festhalten.
Beide Beteiligte blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.
Im Rucksack des Mannes befand sich Diebesgut, welches aus dem Verbrauchermarkt stammte.
Der 25-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.02.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 22-Jähriger leistet Widerstand und verletzt Bundespolizisten

Am frühen Donnerstagabend hat der Zugbegleiter einer Regionalbahn die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof um Unterstützung ersucht. Grund hierfür war ein 22-jähriger Nigerianer, welcher sich mit einem nicht auf ihn ausgestelltem Onlineticket ausgewiesen und den Zugbegleiter bedroht hatte.
Vor Ort am Bahnsteig angetroffen, wollten die Bundespolizisten zunächst die Personalien des Mannes feststellen. Dieser verweigerte jedoch, sich auszuweisen und zeigte ein zunehmend aggressives Verhalten. Der Zugbegleiter gab an, dass er dieses Verhalten auch schon im Zug erlebt habe. Dort wäre er verbal bedroht worden und hat daraufhin die Bundespolizei verständigt. Da der Verdacht eines Onlinebetrugs im Raum stand, sollte das Smartphone des Mannes als Beweismittel sichergestellt werden. Auch dies verweigerte der 22-Jährige, woraufhin ihm zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Im Zuge der Festnahme leistete der Mann massiven Widerstand. Unter anderem zerstörte er durch seine Angriffe die Brille eines Beamten, außerdem verletzte sich ein weiterer Beamter am Knie und ist bis auf Weiteres dienstunfähig. Nur mit Hilfe der angeforderten Verstärkung und einiger Passanten gelang es, den Mann zu fesseln. Der 22-Jährige muss nun mit einer Reihe von Anzeigen rechnen. Neben den Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden auch Verfahren wegen Betrugs und Bedrohung geprüft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 22-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 21.02.2020

Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen): Weiberfastnachtsbilanz im Kreis Düren

Am Donnerstag feierten viele Jecken im Kreis Düren den Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals. Die Veranstaltungen auf dem Hoeschplatz in Düren und dem Schlossplatz in Jülich wurden im Rahmen eines Sondereinsatzes durch Beamte der Bereitschaftspolizei betreut.
Insgesamt hatte die Polizei im Kreis Düren 30 Einsätze mit Karnevalsbezug zu verzeichnen. Im Vorjahr 2019 belief sich die Zahl der Einsätze auf 44, womit Weiberfastnacht 2020 aus Sicht der Polizei vergleichsweise ruhig verlief. Zu den Einsätzen zählen 17 Körperverletzungsdelikte, neun randalierende Personen, zwei Sexualdelikte, zweimal Taschendiebstahl und zwei Sachbeschädigungen. Insgesamt nahm die Polizei zehn Personen in Gewahrsam, eine leistete Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten. Zwei Männer waren auf dem Hoeschplatz in eine Schlägerei verwickelt. Als ein Polizeibeamter die prügelnden Männer voneinander trennen wollte, wurde er rücklings von einem weiteren Mann angegriffen, indem dieser versuchte, ihm seine Einsatzmittel zu entreißen. Der Angreifer konnte überwältigt werden und wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Bei den zwei angezeigten Sexualdelikten gab in einem Fall eine Jugendliche an, von einem ihr bekannten, männlichen Jugendlichen vergewaltigt worden zu sein.
Sie zeigte die Tat am frühen Freitagmorgen bei der Polizei an. Einen weiteren Vorfall gab es in Kreuzau, hier wurden zwei weibliche Jugendliche von einem unbekannten, männlichen Täter unsittlich berührt.
Im Verkehrssektor wurden anlassbezogen insgesamt 39 Fahrzeugführer überprüft.
Zwei Autofahrer führten ihr Fahrzeug im alkoholisierten Zustand, eine Person stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

Düren (Nordrhein-Westfalen): Zug gestoppt und Widerstand geleistet

Weil ein Fahrgast ohne Grund die Notbremse in einem Zug betätigte, rief der Zugschaffner die Polizei hinzu.
Gegen 19:35 Uhr hatte ein junger Mann in der S-Bahn zwischen Buir und Merzenich die Notbremse gezogen. Zeugen hatten ihn dabei gesehen und den Schaffner auf ihn aufmerksam gemacht. Am Bahnhof Düren verließ der 17-Jährige aus Kerpen die Bahn und wurde dort von den hinzugerufen Polizeibeamten erwartet. Hier gab er den Ahnungslosen, der gar nicht wisse, was die Beamten von ihm wollten. Dies drückte er allerdings nicht so gewählt aus. Stattdessen tat er dies begleitet von unflätigen Beleidigungen und Bedrohungen. Als er dann noch Anstalten machte, nach den Beamten zu schlagen, kündigte diese ihm an, ihm Handfesseln anzulegen.
Damit war der Jugendliche wiederum nicht einverstanden. Er wurde schließlich mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und dort gefesselt. Dies hinderte ihn nicht daran, nach den Beamten zu treten und sei weiterhin zu beleidigen.
Der 17-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab auf der Wache einen Wert von 1,92 Promille. Zur Feststellung der Schuldfähigkeit wurde eine Blutprobe entnommen. Den Kerpener erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen Widerstandes und Beleidigung.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bei Festnahme erheblichen Widerstand geleitet

Erheblichen Widerstand leistete ein 24-Jähriger bei seiner Festnahme am frühen Freitagmorgen. Gegen 03.45 Uhr fiel einer Streife auf der Fritz-Erler-Straße der 24-Jährige auf, der mit einem weiteren Mann auf einem E-Scooter unterwegs war. Als er kontrolliert werden sollte sprang sein Begleiter vom Roller und rannte davon. Der 24-Jährige versuchte mit dem E-Scooter zu flüchten. In Höhe eines Parkhauses warf er den Roller auf die Straße und flüchtete ins Parkhaus. Er konnte über drei Etagen verfolgt und schließlich im Treppenhaus gestellt werden. Bei seiner Festnahme leistete er massiven Widerstand, sodass der Beschuldigte und ein Beamter eine Treppe hinunterstürzten. Dort konnten dem 24-Jährigen dann Handschließen angelegt werden. Neben der Alkoholisierung bestand auch der Verdacht, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen.

PM des PP Karlsruhe vom 21.02.2020

Vettweiß (Nordrhein-Westfalen): Widerstand: Polizistin von Hund gebissen

Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Versuch, einen Autofahrer an einer Unfallflucht zu hindern, von dessen Hund gebissen. Der alkoholisierte Hundebesitzer setzte sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr und versuchte, weitere Beamte zu schlagen und zu treten.
Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr befuhr eine Polizeibeamtin in ihrer Freizeit die K 28. Dabei bemerkte sie etwa in Höhe der abknickenden Vorfahrt zwischen Vettweiß und Soller einen im Graben auf der Seite liegenden Pkw. Das Fahrzeug war offensichtlich kurz zuvor von der Straße abgekommen, der Fahrer saß noch auf dem Fahrersitz, im Kofferraum befand sich ein Hund. Die Beamtin hielt an und wollte Hilfe leisten sowie ihre im Dienst befindlichen Kollegen informieren, doch der Fahrer lehnte das Hinzuziehen der Polizei vehement ab. Die junge Frau gab sich daraufhin deutlich als Polizeibeamtin zu erkennen, woraufhin Mann und Hund sich zu Fuß über einen angrenzenden Feldweg entfernten. Mehrfachen Aufforderungen, stehenzubleiben, kam der augenscheinlich alkoholisierte Mann nicht nach. Als er stolperte, versuchte die Beamtin, ihn festzuhalten und an seiner weiteren Flucht zu hindern, doch der Mann wehrte sich. Immer wieder wurde die Polizistin dabei von dem Hund in die Arme gebissen. Als die informierten Polizeibeamten eintrafen, wehrte sich der Unfallfahrer wiederholt mit Schlägen und Tritten dagegen, von ihnen festgehalten zu werden. Erst unter Anwendung körperlicher Gewalt konnten ihm schließlich Handfesseln angelegt werden und ein Transport im Streifenwagen zur Polizeiwache Düren erfolgen. Bei dem aggressiven Mann handelte es sich um einen 55-Jährigen aus Kreuzau, dessen Atemalkoholtest einen Wert von 0,82 Promille ergab. Dem Kreuzauer wurden später Blutproben entnommen, der Hund wurde von einer Angehörigen an der Einsatzörtlichkeit abgeholt.
Die durch die Hundebisse leicht verletzte Polizistin begab sich später selbstständig in medizinische Behandlung. Die übrigen eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Gegen den 55-Jährigen wurde neben der Verkehrsunfallanzeige mit dem Vorwurf der Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht auch eine Strafanzeige wegen des Angriffs auf die Beamten gefertigt. Er konnte nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen von der Polizeiwache Düren entlassen werden.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

Ladbergen (Nordrhein-Westfalen): Kleinkraftrad flüchtet vor der Polizei

Am Mittwoch (19.02.), gegen 17.10 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Kleinkraftrad Yamaha mit kleinem Versicherungskennzeichen auf. Das Zweirad befuhr die Grevener Straße in Fahrtrichtung Greven mit einer erhöhten Geschwindigkeit von etwa 80 Stundenkilometern. Die Beamten entschlossen sich, das Motorrad anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete alle Anhalteversuche und fuhr mit der erhöhten Geschwindigkeit rücksichtslos weiter. Selbst das eingeschaltete Blaulicht und das Martinshorn wurden vom Fahrer ignoriert. Auf dem Westerweg befand sich mitten auf der Fahrbahn eine ältere Dame, die einen Hund mit sich führte. Die Frau musste auf den Grünstreifen springen, um nicht angefahren zu werden. Im Zuge der Verfolgung mussten mehrere vorfahrtsberechtigte Fahrzeuge scharf abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Im Bereich der Einmündung Zur Woote fuhr der Flüchtende sogar mit dem Kleinkraftrad durch den Straßengraben und dann auf ein angrenzendes Feld, um zu flüchten. Als er das Feld wieder verließ, konnten die Beamten den Mann anhalten und festnehmen. Die Polizeibeamten konnten nur mit großer Mühe die Handschellen anlegen, weil der Fahrer sich vehement sperrte und sich den Maßnahmen widersetzte. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der 18-jährige Mann aus Münster keinen Führerschein besaß. Das Kleinkraftrad war technisch verändert worden, so dass es schneller fuhr. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher, um es genau untersuchen zu lassen. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Die Beamten bitten die Frau, die durch einen Sprung auf den Grünstreifen einen Unfall vermieden hatte, und andere Zeugen, die durch das rücksichtslose Fahren betroffen waren, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02571/ 928 – 4455 zu melden.

PM der POL Steinfurt vom 21.02.2020

Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Schmutziger Donnerstag beschäftigt Polizei

Nachdem es während des „Hexensprungs“ am Schloss zu keinen Störungen gekommen war, mussten die Beamten der Polizei Bad Bergzabern im Laufe der Nacht des „Schmutzigen Donnerstags“ mehrfach einschreiten. Gegen 0:00 Uhr randalierte ein alkoholisierter, 32-jähriger Mann, in einer Gaststätte und wurde vom Betreiber der Gaststätte vor die Tür gesetzt. Dem Mann wurde von den Beamten vor Ort ein Platzverweis erteilt, dem er aber nicht nachkam. Die Folge war, dass er in einer Gewahrsamszelle übernachten musste. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden die eingesetzten Beamten von einem weiteren alkoholisierten Gast beleidigt. Während eine 54-jährige Frau in einer Gaststätte eine Veranstaltung besuchte, wurde ihre Handtasche auf dem Tresen von einem zunächst unbekannten Täter entwendet. Durch umfangreiche Ermittlungen in der Tatnacht, konnte die Handtasche bei einem 47-jährigen Tatverdächtigen sichergestellt werden. Bei einem Pkw-Fahrer wurde in Oberhausen, gegen 04:15 Uhr, im Rahmen der Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit, ein Alkoholwert von 0,66 Promille festgesellt. Er musste seinen Pkw stehen lassen und wird sich in einem Bußgeldverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

PM der PI Bad Bergzabern vom 21.02.2020

Mosbach (Baden-Württemberg): 20-Jähriger landet in Gewahrsamszelle

Da ein 20-Jähriger in der Unterführung am Käfertörle Passanten belästigte und auch noch mit einem Stock herumfuchtelte, mussten am Donnerstag, gegen 19 Uhr, zwei Streifen des Mosbacher Polizeireviers ausrücken. Vor Ort verhielt sich der Mann aufgebracht und aggressiv. Bei sich trug er einen Teleskopschlagstock. Da zu erwarten war, dass der Angetrunkene weitere Passanten belästigt, wurde er in Gewahrsam genommen und musste bis zur Erlangung der Nüchternheit in der Zelle bleiben. Nun muss er mit Anzeigen rechnen, da er sich gegen die Gewahrsamnahme wehrte, die Beamten beleidigte und bespuckte und da das Führen des Teleskopschlagstocks verboten ist.

PM des PP Heilbronn vom 21.02.2020

Köln (Nordrhein-Westfalen): Weiberfastnacht in Köln und Leverkusen – Vorläufige Einsatzbilanz

Die Polizei Köln war mit mehr als 1000 Beamtinnen und Beamten an Weiberfastnacht (Donnerstag, 20. Februar) in Köln präsent. In Leverkusen unterstützten 60 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten die Streifenteams. Darunter waren, neben deutlich erkennbaren Uniformierten, auch Zivilkräfte eingesetzt. Zudem waren die Polizeiwachen personell verstärkt worden.
Mit fortschreitendem Alkoholkonsum stieg, wie auch in den Vorjahren, ab den Nachmittagsstunden die Zahl der Einsatzanlässe und damit auch die der angezeigten Straftaten.
Insgesamt brachten Polizisten 88 Männer und 5 Frauen zumeist deutlich alkoholisiert ins Polizeigewahrsam (Vorjahr 92). 50 von ihnen verbrachten den Rest des Tages zur Ausnüchterung und 30 zur Durchsetzung von Platzverweisen in der Polizeizelle. 13 Personen nahmen die Beamten nach Taschendiebstählen, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung vorläufig fest.
Bislang fertigten Polizisten in Köln 330 Strafanzeigen (Vorjahr 528). Bei 121 der aktuell bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (149). Drei Raubdelikte (9), 22 Beleidigungen (28) und 13 Sachbeschädigungen (33) zeigten Geschädigte bis heute Morgen (21. Februar, 6 Uhr) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit 31 Fällen zu Buche (36), des Weiteren 45 Diebstahlsdelikte (96) sowie 26 Taschendiebstähle (74). Sechs Polizisten wurden bei Widerstandshandlungen leicht verletzt.
In Leverkusen fertigten Polizisten bislang 43 (Vorjahr 38) Strafanzeigen. Bei Zwölf der bislang bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (8).
Außerdem zeigten Geschädigte vier Sachbeschädigungen (3), eine Beleidigungen (4) und eine Bedrohung (0) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit zehn Fällen zu Buche (3), des Weiteren nahmen Beamte drei Diebstahlsdelikte
(3) sowie ein Taschendiebstahl (3) auf. Polizisten zeigten zudem einen Widerstand an.
Das für die Bearbeitung von Sexualdelikten zuständige Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen in 14 Fällen (16) aufgenommen. Davon wurden zehn Fälle (14) in Köln und vier in Leverkusen (2) angezeigt. Diese Straftaten belaufen sich im Wesentlichen auf sexuelle Belästigungen und exhibitionistische Handlungen. In 13 dieser Fälle stellten Polizisten die Personalien der Tatverdächtigen noch vor Ort fest.
Wir weisen darauf hin, dass sich die in diesen Tagesbilanzen dargestellten Kriminalitätszahlen noch verändern können. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass es zu nachträglichen Anzeigenerstattungen bei der Polizei Köln kommen kann, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub im Laufe der Ermittlungen als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

PM (auszugsweise) des PP Köln vom 21.02.2020

Spaichingen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf einen Gemeindlichen Vollzugsbeamten

Der 18-jährige Tatverdächtige, dem bereits gegen 13.45 Uhr durch die Polizei ein Platzverweis erteilt worden war, wurde gegen 16.00 Uhr erneut durch Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes am Marktplatz angetroffen.
Als der städtische Vollzugsbeamte dem Tatverdächtigen eine Getränkeflasche aus der Hand nehmen wollte, verabreichte der 18-Jährige dem 44-jährigen Geschädigten einen Schlag mit dem Ellenbogen gegen den Kopf und flüchtete anschließend.
Der Vorfall wurde durch den Städtischen Vollzugsdienst beim Polizeirevier Spaichingen angezeigt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Gaggenau (Baden-Württemberg): Beamter attackiert

Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau ermitteln wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen einen 24 Jahre alten Mann. Die Ordnungshüter wurde kurz nach Mitternacht zur S-Bahn Haltestelle Gaggenau-Hörden gerufen, weil es hierzu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen war.
Im Rahmen der anschließenden Kontrolle soll der Mittzwanziger versucht haben, einen Beamten zu schlagen. Dies konnte verhindert und der 24-Jährige zu Boden gebracht werden. Verletzt wurde letztlich niemand.

PM des PP Offenburg vom 21.02.2020

Lich-Langsdorf (Hessen): Alkoholisiert Unfall gebaut und Widerstand geleistet

Ein 31-jähriger Mann aus Grünberg befuhr am Freitag (21.Februar) gegen 01.15 Uhr die Hungener Pforte in Richtung Bundesstraße B457. Beim Einbiegen auf die B457 kam der Grünberger aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Es kam zum Zusammenstoß mit der Schutzplanke. Der 31 – Jährige blieb unverletzt. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf 1.500 Euro geschätzt. Die Beamten stellten bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Er pustete 1,57 Promille. Darüber hinaus räumte er den Konsum von Drogen ein. Im Anschluss sollte der 31 – Jährige mit zur Dienststelle genommen werden.
Bei der Durchsuchung griff er einen Polizisten an. Auch nachdem ihm Handschellen angelegt wurde, trat er nach dem Beamten. Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren zu. Hinweise bitte an die Polizeistation Grünberg unter Tel. 06401/91430.

PM des PP Mittelhessen vom 21.02.2020

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Polizisten tätlich angegriffen

Freitag, 21. Februar 2020, 00:45 Uhr
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld, wurden Polizisten des Brandenburger Polizeireviers in eine Wohnung in den Stadtteil Hohenstücken gerufen. Der Lebensgefährte der Anruferin wollte die Wohnung, trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen, unterlies es stattdessen auch nicht die Anruferin weiter körperlich anzugreifen.
Die Beamten überwältigten den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt, fesselten ihn und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg. Dort verlangte er dann die Sache mit seinem Anwalt besprechen zu wollen. Jedoch anstatt die entsprechende Telefonnummer aus dem Adressbuch seines Smartphones zu suchen, nutzte er die Situation aus und missbrauchte sein hochwertiges Smartphone. Zielgerichtet warf er das Mobiltelefon mit Wucht auf einen Beamten. Er traf diesen dabei am Kopf, wodurch eine leichte Verletzung am Auge zurückblieb. Der Beamte blieb weiterhin dienstfähig. Augenscheinlich stand der 47-jährige Mann erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Ein Atemalkoholtest ergab dann 1,84 Promille. Gegen ihn wurde mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM (431) der PD Brandenburg West vom 21.02.2020

Radolfzell (Baden-Württemberg): Hemdglonkerumzug und Narrentreiben mit wenigen Polizeieinsätzen

Die Hemdglonker 2020 verlief aus Sicht der Polizei relativ friedlich. Während des Umzugs gab es keinerlei Vorfälle, bei denen die Polizei eingreifen musste. Durch eine sichtbare Polizeipräsenz sind anbahnende Auseinandersetzungen früh erkannt und beseitigt worden. Auch haben andere Maßnahmen der Behörden und der beteiligten Betriebe den Folgen von unkontrolliertem Alkoholkonsum entgegengewirkt. Am Morgen bilanzierte die Polizei Radolfzell für die vergangene Nacht drei Körperverletzungen, einen Widerstand gegen Polizeibeamte und drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Personen mussten wegen in Gewahrsam genommen werden. Bei drei Jugendlichen schritten die Beamten ein, weil sie Hochprozentiges dabei hatten. Einem Fahrradfahrer musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgenommen werden, weil er gegen 22 Uhr stark schwankend und grölend in der Bismarckstraße unterwegs war und beim Ansprechen sogar von seinem Fahrrad stürzte. Bei einer Streitschlichtung gegenüber einem auffälligen 20-Jährigen am Bahnhofsplatz ist eine Polizeibeamtin von dem alkoholisierten Heranwachsenden ins Gesicht geschlagen worden, weswegen sie sich in einer Klinik ambulant behandeln lassen musste. Auch ein Kollege von ihr erhielt von dem jungen Mann, der zuvor schon aufgefallen war, weil er Passanten anpöbelte, einen Schlag ins Gesicht. Die Polizei in Radolfzell resümierte zwar weniger Einsätze als im Vorjahr, beobachtete bei der diesjährigen Veranstaltung aber ein höheres Gewaltpotenzial.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Büroräume in Landratsamt beschädigt – Mann durch Polizei gestellt

Im Gebäude des Landratsamtes in der Albrechtstraße hat am Mittwochmorgen gegen 09.45 Uhr ein 31 Jahre alter Mann randaliert. Er warf mehrere Akten und Mobiliar durch die Gegend. Insgesamt verwüstete er drei Büroräume. Die Höhe des Schadens, den er dabei anrichtete, wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die hinzugerufene Polizei stoppte den Mann nigerianischer Staatsangehörigkeit letztendlich an der vor dem Gebäude liegenden Bushaltestelle. Als die Polizeibeamten seine Personalien überprüfen wollten, sperrte er sich gegen die Maßnahmen und leistete Widerstand. Der Mann wurde letztendlich mit Handschellen geschlossen und zur Polizeidienststelle verbracht.
Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren zu, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM des PP Ravensburg vom 21.02.2020

Remchingen-Singen (Baden-Württemberg): Polizeibeamter nach Angriff dienstunfähig

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim:
Nach einem tätlichen Angriff sind am Donnerstagmittag gegen 12.40 Uhr in der Haagstraße ein Polizeibeamter dienstunfähig und ein Polizeibeamter leicht verletzt worden. Die Polizei wurde in eine Asylunterkunft zu einer Streitigkeit gerufen, die in einem Zimmer eines 22-jährigen Iraners stattfand. Aufgrund der Feststellungen vor Ort, mussten die Beamten von einer Notlage einer weiteren Person im betreffenden Zimmer ausgehen.
Unter Zwang betraten die Einsatzkräfte das Zimmer und wurden dabei sofort vom 22-Jährigen angegriffen. Ein 43-jähriger Polizeibeamter ging dabei zu Boden. Der Iraner konnte überwältigt und festgenommen werden. Gegen seine Festnahme wehrte er sich massiv. Der 43-jährige Polizeibeamte wurde mit Biss- und Schürfwunden im Gesicht in ein Krankenhaus eingeliefert und versorgt. Ein weiterer 23-jähriger Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt.
Am Einsatz waren insgesamt sechs Streifenwagen und ein Rettungswagen beteiligt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.
Der 22-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Pforzheim vom 21.02.2020

Bad Neustadt (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte I

In der Agentur für Arbeit kam es am Donnerstag zur einer Auseinandersetzung. Ein 19-jähriger Mann suchte gegen 13.30 Uhr die Agentur auf und wollte mit seinem Sachbearbeiter sprechen. Nachdem kein Beratungstermin abgestimmt war, wurde der junge Mann abgewiesen. Gegen 15.15 Uhr ging der 19-Jährige erneut in das Büro des Sachbearbeiters, schrie herum, beleidigte diesen und ging auf ihn los. Bei Eintreffen der Polizeibeamten wehrte sich der Beschuldigte mit vereinten Kräften und beleidigte alle umstehenden Personen. Er musste gefesselt werden, wogegen er sich mit allen Kräften wehrte. Er wurde in die Haftzelle der Polizei verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,0 Promille. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung niemand.

PM der PI Bad Neustadt vom 21.02.2020

Bastheim (Bayern): Widerstand II

Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es am Freitag, gegen 02.30 Uhr, in der „Besengauscheuer“, nachdem ein 25-Jähriger einen 20-Jährigen ohrfeigte. Der Beschuldigte wurde von der anwesenden Security angesprochen und verhielt sich sofort äußerst aggressiv und beleidigte diese. Die daraufhin herbeigerufene Polizeistreife wurde von mehreren anwesenden Personen festgehalten, beleidigt und gegen einen vor Ort aufgestellten Bauzaun gedrückt. Zur Unterstützung mussten weitere Streifen angefordert werden. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

PM der PI Bad Neustadt vom 21.02.2020

Laimering (Bayern): Besuch einer Faschingsfeier endet im Polizeiarrest

Am Freitag, den 21.02.20, gegen 00:15 Uhr, verhielt sich ein 26-jähriger Gast aggressiv gegenüber anderen Gästen. Deshalb erhielt er von dem eingesetzten Sicherheitsdienst ein Hausverbot. Der Gast gelang jedoch über einen Hintereingang wieder in die Gaststätte. Der Sicherheitsdienst musste den 26-jährigen bis zum Eintreffen der Polizeistreife festhalten. Der 26-jährige wollte dem durch die Beamten ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen. Deshalb musste er in Polizeigewahrsam genommen werden. Dabei wurden die eingesetzten Beamten beleidigt.
Gegen den 26-jährigen wird nun wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung ermittelt.

PM der PI Friedberg vom 21.02.2020

Zschopau (Sachsen): Polizeibeamter bei Einsatz leicht verletzt

Zeit: 20.02.2020, 17.05 Uhr / Ort: Zschopau
(649) Eine Anwohnerin der Ludwig-Würkert-Straße hatte die Polizei verständigt, nachdem ein Mann vor einem Wohnhaus aggressiv herumschrie und drohte sich etwas anzutun. Kurz darauf trafen die Beamten im Pfarrgässchen auf einen Mann (38), auf den die Personenbeschreibung zutraf. Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der 38-Jährige aggressiv. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneifluss. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens sollte der Mann mit Unterstützung der Polizeibeamten in eine Fachklinik gebracht werden. Der 38-Jährige widersetzte sich und traf mit einem Tritt einen Beamten (42) am Kopf. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen:

PM der PD Chemnitz vom 21.02.2020

Bad Wörishofen (Bayern): Polizist mit dem Tode bedroht

Am 20.02.2020 wurden die Beamten zu einem Streit im Gärtnerweg in Bad Wörishofen gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, wurden sie von einem 41-jährigen Mann bedroht. Dieser drohte einem Beamten damit, ihm Männer auf den Hals zu hetzen, sodass er bald eine „Knarre am Kopf hätte“. Den Täter erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

Bad Grönenbach (Bayern): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten

Kurz nach Mitternacht am Freitag, 21.02.2020, wurde eine Streifenbesatzung zur Unterstützung zu einer Faschingsveranstaltung in einem Festzelt gerufen. Dort konnte ein 25-jähriger Mann angetroffen werden, der spärlich bekleidet im Festzelt lag und dieses trotz Aufforderung des Sicherheitsdienstes nicht verlassen wollte. Bei dem Gespräch mit den Polizeibeamten wurde er zunehmend aggressiv und beleidigte diese. Um den deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann in Gewahrsam zu nehmen, wurden ihm Handfesseln angelegt. Dabei verletzte er einen Polizeibeamten durch einen gezielten Schlag mit dem Ellenbogen am Kopf. Den Rest der Nacht verbrachte der als Waschbär verkleidete Mann in einer Ausnüchterungszelle der Polizei Memmingen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

Mindelheim (Bayern): Gompiger Donnerstag in Mindelheim

Der Abend in Mindelheim verlief insgesamt sehr ruhig und nahezu ohne besondere Vorkommnisse. Am Forum wurden eingesetzte Beamte der PI Mindelheim von einer 18-Jährigen mit dem gestreckten Mittelfinger beleidigt, als die uniformierte Streife an ihr vorbeifuhr. Gegen sie wird Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Auch hier zeigte sich der Alkohol ursächlich. Kurz nach Mitternacht wurde die PI Mindelheim zu einer Spielothek in die Memminger Straße gerufen. Eine 21-jährige Mindelheimerin sorgte dort für Ärger und war unter Einfluss von Alkohol sehr aggressiv anderen Gästen gegenüber. Die Beamten mussten die Dame schließlich in Gewahrsam nehmen und hierzu fesseln. Sie war durch den ausgesprochenen Platzverweis derart ausgerastet, dass sie nicht mehr zu beruhigen war. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde ein Gewahrsam bei der Polizeiinspektion durchgeführt. Die Dame wird sich mit einem Alkoholwert von mehr als 1,5 Promille auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

Weißenhorn (Bayern): Einsatzgeschehen beim Weißenhorner Faschingstreiben


Gegen 20:20 Uhr fiel ein 17-jähriger Jugendlicher durch seine starke Alkoholisierung auf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, so dass der Minderjährige in Gewahrsam genommen und dessen Mutter telefonisch verständigt wurde. Diese wollte ihren Sohn bei der Polizeiinspektion Weißenhorn abholen. Während und nach der Fahrt zur Dienststelle beleidigte der Jugendliche mehrere Polizeibeamte mit übelsten Beschimpfungen. Gegen den 17-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

Kapfenberg (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Freitagnachmittag, 21. Februar 2020, widersetzen sich zwei Mopedfahrer einer Amtshandlung. Verletzt wurde niemand.
Gegen 15:20 Uhr wurden Polizeibeamte auf drei Mopedfahrer aufmerksam. Bei einer Nachfahrt flüchteten zwei Mopedfahrer, ein 16-jähriger Mopedlenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag blieb stehen.
Nach einer weiteren Nachfahrt mit mehreren Polizeistreifen, konnten die beiden Mopedlenker im Bereich eines Fußweges wahrgenommen werden. Ein Polizist in Zivil verstellte mit seinem Fahrzeug im Bereich einer Unterführung die Straße, um die Weiterfahrt der beiden Mopedlenker zu verhindern. Die Unbekannten näherten sich dem Polizisten ohne die Geschwindigkeit zu verringern. Durch einen Sprung zur Seite konnte der Polizist einen Zusammenstoß verhindern. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die unbekannten Mopedlenker konnten bislang noch nicht ausgeforscht werden.

PM der LPD Steiermark vom 21.02.2020

Apolda (Thüringen): Pressebricht – Beleidigung


Wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beamtenbeleidigung muss sich ein 26-Jähriger aus Apolda verantworten, welcher nach dem Auffinden von verschiedenen Drogen die Beamten noch beleidigte.

PM der LPI Jena vom 21.02.2020

Gotha (Thüringen): Betrunken und aggressiv

Gestern Abend befuhr ein 20-jähriger VW-Fahrer die Verbindungsstraße vom Kreisverkehr am Krankenhaus in Richtung der Dr.-Troch-Straße. Am Kreisverkehr fuhr er ein Schild um, setzte seine Fahrt jedoch weiter fort. An einem folgenden Kreisverkehr kam er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit zwei Verkehrsschildern und kam im Straßengraben zum Liegen. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer mit 2,5 Promille alkoholisiert war. Da der Fahrer körperlich gegen die Beamten vorging, musste er gefesselt werden. Er wurde für eine Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht und anschließend an die Eltern übergeben. Gegen den jungen Mann wurden mehrere Anzeigen aufgenommen.

PM der LPI Gotha vom 21.02.2020

Ein weiblicher Fahrgast (31) und eine Polizistin (27) haben am späten Donnerstagabend (20. Februar) in der Kölner Innenstadt bei einem Verkehrsunfall schwere Verletzungen erlitten. Nach ersten Ermittlungen soll ein Taxifahrer (62) gegen 22.15 Uhr auf der Venloer Straße gewendet haben. Zuvor hatte der 62-Jährige zwei Streifenwagen auf einer Einsatzfahrt in Richtung der Ringe passieren lassen. Das dritte Polizeiauto kollidierte mit dem wendenden Taxi. Beide Fahrzeuge schleuderten über die Fahrbahn und kollidierten mit Begrenzungsstangen am Straßenrand. Ein weiterer Fahrgast (32) sowie der Polizist (38) auf dem Beifahrersitz erlitten leichte Verletzungen. Der Taxifahrer blieb unterverletzt.
Die Beamten hatten den Auftrag zu einer körperlichen Auseinandersetzung am Heumarkt zu fahren. Während dieser Einsatzfahrt sollen Blaulicht und Horn an den Streifenwagen eingeschaltet gewesen sein. Das Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

PM des PP Köln vom 21.02.2020

Am Donnerstagabend, gegen 22:20 Uhr, löste ein 27-Jähriger den Einbruchalarm eines Autohauses in der Mörswiesenstraße aus. Bei Eintreffen der Polizeibeamten und des Verantwortlichen konnte eine aufgezogene Seitentür aufgefunden werden. Im weiteren Verlauf wurde der Einbrecher im Autohaus aufgefunden und festgenommen. Bei der Durchsuchung des 27-Jährigen wurden Schlüssel aufgefunden. Diese stammten offensichtlich aus einem Tresor, der in der Zeit von Mittwoch, 22 Uhr bis Donnerstag, 11:15 Uhr aus den Büroräumlichkeiten einer Kirchengemeinde in der Mainaschaffer Straße entwendet wurde. Hier hatte sich ein unbekannter Täter durch Aufhebeln eines Fensters Zugang zu dem Gebäude verschafft. Im Anschluss verwüstete der Täter die Küche und machte sich den besagten Tresor zu Eigen. Die beiden Sachverhalte und deren Tatzusammenhang sind nun Teil der Ermittlungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg.

PM der PI Aschaffenburg vom 21.02.2020

Nach umfangreichen Ermittlungen gelang es der Polizei am Donnerstagnachmittag, zwei Männer festzunehmen, die als FALSCHE POLIZEIBEAMTE unterwegs waren. Die beiden 22 und 25 Jahre jährigen Tatverdächtige waren extra aus Norddeutschland nach Radolfzell angereist, um dort Goldmünzen im Wert von über 125.000.- Euro bei einem älteren Ehepaar entgegen zu nehmen – angeblich sollten die Münzen auf ihre Echtheit überprüft werden.

Die echten Polizeibeamten waren rechtzeitig zur Stelle, griffen zu und nahmen die beiden Tatverdächtigen vorläufig fest.

Tage zuvor waren das Rentnerehepaar mit der bekannten Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ von Unbekannten angerufen worden. In langen Telefonaten und durch geschickte Gesprächsführung, wurden die beiden getäuscht und schließlich dazu überredet, die Goldmünzen zur Prüfung auf Echtheit an die Polizei zu übergeben. Hierzu sollte man die Münzen in eine Tasche stecken und sie den zwei Polizisten übergeben, die gleich vorbeikommen werden.

Durch die Ermittlungsarbeit der Polizei flog der beabsichtigte Betrug auf und das Ehepaar konnte vor einem großen finanziellen Schaden bewahrt werden.

Bei den festgenommenen Männern handelt es sich um einen 26-jährigen Mann mit türkischer sowie einen 22-jährigen Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit. Beide Tatverdächtige werden am heutigen Freitag dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Polizisten bei Fahrzeugkontrolle verletzt

Am Mittwoch, 19.02.20, gegen 21 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife ein Auto in der Pfädlistraße. Aufgrund von Marihuana-Geruch aus dem Auto sollte dieses und die drei Insassen durchsucht werden. Bei der Durchsuchung des Beifahrers versuchte dieser plötzlich zu flüchten. Er konnte zunächst festgehalten werden, wehrte sich hiergegen jedoch heftig, so dass ihm die Flucht zu Fuß gelang. Bei der Gegenwehr wurde ein Polizeibeamter am Bein verletzt, so dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Eine Polizeibeamtin erlitt leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnte etwas Marihuana sowie Utensilien zum Konsum aufgefunden und sichergestellt werden. Den namentlich bekannten 18-jährigen Mann, der sich der Kontrolle entzog, sowie die zwei weiteren Insassen, eine Frau und ein Mann im Alter von 24 und 57 Jahren, werden angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 20.02.2020

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Taxi nicht bezahlt und Polizisten mit Messer bedroht

Wegen Leistungsbetrug und Widerstand gegen Polizeibeamte wird sich ein 43-jähriger Mann verantworten müssen, der am Mittwochabend gegen
23:30 Uhr am Omnibusbahnhof in ein Taxi gestiegen war und sich nach Eglosheim fahren ließ. Dort angekommen konnte er den Fahrpreis nicht bezahlen und flüchtete zu Fuß. Er konnte aber von dem 56-jährigen Taxifahrer eingeholt und bis zum Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen der Polizei festgehalten werden.
Bei der anschließenden Kontrolle zog der 43-Jährige ein Küchenmesser mit einer 16 cm langen Klinge aus seinem Hosenbund. Die Polizisten reagierten sofort, brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn mit einer Handschließe. Dabei leistete der Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Der alkoholisierte Tatverdächtige musste die Nacht bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.02.2020

Regensburg (Bayern): Ladendieb verletzt Polizeibeamten

Nach dem Diebstahl von Kleidungsstücken aus einem Kaufhaus im Regensburger Stadtnorden, fahndeten mehrere Polizeistreifen nach den flüchtigen Tätern. Der Ladendetektiv konnte beobachten, wie die beiden Beschuldigten in einen Linienbus stiegen. Dieser wurde von Polizeibeamten gestoppt und die Täter konnten dingfest gemacht werden.
Während sich der 23 Jährige widerstandslos festnehmen ließ, griff der 20 Jährige die Polizisten bei der Festnahme an. Die eingesetzten Beamten wurden von ihm bespuckt, beleidigt und bedroht. Außerdem trat der Täter mit dem Fuß nach einem der Beamten und verletzte diesen leicht.
Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der Beschuldigte in eine Regensburger Fachklinik eingewiesen, da bei ihm psychische Auffälligkeiten erkannt werden konnten. Ihn erwartet ein umfangreiches Strafverfahren. Den 23 Jährigen wiederum erwartet eine Anzeige wegen Diebstahl. Er wurde nach Abschluss der Sachbearbeitung entlassen.

PM der PI Regensburg Nord vom 20.02.2020

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): Widerstand bei Festnahme nach Sachbeschädigung

In der Nacht von gestern auf heute beschädigte ein 24-jähriger die Fensterscheibe einer Gaststätte in Alt-Sachsenhausen. Bei der anschließenden Festnahme durch die Polizei kam es zu Widerstandshandlungen und erheblichen Beleidigungen.
Gegen 02:15 Uhr wurde aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus eine Glasflasche gegen die Fensterscheibe einer Gaststätte in der Straße Kleine Rittergasse geworfen und diese dadurch beschädigt. Die Gruppe flüchtete anschließend zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnten die jungen Männer von der Polizei gestellt und kontrolliert werden. Der Haupttatverdächtige der Sachbeschädigung beleidigte und bespuckte die eingesetzten Beamtinnen und Beamten hierbei massiv. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand.
Aufgrund einer nicht unerheblichen Alkoholisierung von weit über ein Promille wurde durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Blutentnahme angeordnet.
Die weiteren Männer konnten durch Ermittlungen vor Ort als Verdächtige für das Tatgeschehen ausgeschlossen werden. Es wurden jedoch gegen zwei von ihnen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei einem der Männer wurde ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden, ein anderer war im Besitz von Ecstasy.
Alle Personen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 20.02.2020

Nürnberg (Bayern): Renitenter Patient leistete Widerstand

Gestern Abend (19.02.2020) unterstützten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte Mitarbeiter des Rettungsdienstes bei der Behandlung eines Patienten in der Nürnberger Innenstadt. Bei der Durchsuchung des Mannes griff dieser die Beamten an und verletzte sie dabei.
Gegen 23:00 Uhr baten Kräfte des Rettungsdienstes um Unterstützung bei der Behandlung eines Patienten in der Karolinenstraße. Der Mann sollte nach vorangegangenem Drogenkonsum zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.
Nach der Ansprache des Mannes durch die Polizei stand dieser auf und schlug unvermittelt in Richtung der Beamten. Zudem spuckte er in deren Richtung.
Erst nach dem Eintreffen weiterer Streifen konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde er schließlich zur Entnahme einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutprobe und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die 28-jährige Polizeibeamtin und ihr 24-jähriger Kollege erlitten bei dem Angriff Schürfwunden an den Beinen. Dem Beamten biss der Mann zudem in den rechten Unterschenkel.
Gegen den 25-jährigen Mann wird nun u.a. wegen Körperverletzung und wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 20.02.2020

Urnau (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer beißt Polizist

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein 27-jähriger Opel-Fahrer auf dem Hohreuteweg in Urnau kontrolliert. Der alkoholisierte Mann leistete bei der Kontrolle Widerstand und biss einen der Beamten hierbei und beleidigte den anderen. Er muss sich nun nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr, sondern auch wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Der 27-Jährige war mit seinem Opel Corsa kurz nach 3 Uhr auf dem Hohreuteweg in Urnau unterwegs und fiel den Beamten wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Mit den weiteren Maßnahmen zeigte sich der Mann nicht einverstanden und wehrte sich dagegen. Infolgedessen biss er einem 23-jährigen Beamten ins Bein und beleidigte dessen 39-jährigen Kollegen. Da der Opelfahrer zu hyperventilieren begann, musste er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Hier wurde schließlich auch eine Blutprobe entnommen, um die Blutalkoholkonzentration zu bestimmen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, den 27-Jährigen erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Er musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weiter stationär behandelt werden.

PM des PP Ravensburg vom 20.02.2020

Potsdam (Brandenburg): Bedrohung

Ein 23-jähriger Potsdamer pöbelte am Mittwochabend in einem Linienbus zunächst lautstark herum. Unvermittelt begab er sich nach derzeitigen Erkenntnissen zu einem 21-jährigen Fahrgast und pöbelte auch ihn an. Der 21-Jährige verließ daraufhin den Bus, woraufhin ihm der 23-Jährige folgte. Er hielt ein kleines Messer in Richtung des Geschädigten und bedrohte den jungen Mann. Der Geschädigte konnte sich in den Bus zurück flüchten und der Busfahrer verschloss die Türen, so dass der 23-Jährige nicht in den Bus kam. Er flüchtete daraufhin, konnte jedoch von Polizeibeamten im Bereich des S-Bahnhofes festgestellt werden. Da er alkoholisiert war und sich weiter aggressiv verhielt, wurde er fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen, das mitgeführte Messer wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung gegen ihn.

PM der PD Brandenburg West vom 20.02.2020

Radolfzell (Baden-Württemberg): Körperverletzung – Festnahme – versuchte Gefangenenbefreiung – Schutzgewahrsam

Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz wurden im Rahmen ihres Einsatzes in der Radolfzeller Altstadt in der Nacht zum heutigen Donnerstag gegen 00.30 Uhr auf einen 24-jährigen Tatverdächtigen aufmerksam, der sich den dort eingesetzten Sicherheitskräften einer Gaststätte widersetzte.
Vor Ort wurde ermittelt, dass der alkoholisierte 24-Jährige einem 57-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Gaststätte einen Faustschlag verabreicht hatte, weil ihm der Zutritt in die Gaststätte verwehrt worden war.
Dem Tatverdächtigen wurde die Festnahme erklärt. Auf dem Weg zu einem Streifenwagen versuchte der 24-Jährige zu flüchten. Als die eingesetzten Polizeibeamten den Fluchtversucht unterbanden, versuchte ein 27-jähriger, alkoholisierter Bekannter des Festgenommenen die Polizeibeamten aktiv an der Durchsetzung ihrer Maßnahme zu hindern.
Gegen den 24-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gegen seinen 27-jährigen Bekannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.
Mit dem 24-jährigen Tatverdächtigen hatten die in Radolfzell eingesetzten Polizeibeamten noch bis gegen 04.00 Uhr zu tun. Der 24-Jährige, der sich bei seinem Angriff gegen das Sicherheitspersonal der Gaststätte diverse Verletzungen eingefangen hatte, stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und verweigerte, sich durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus bringen zu lassen.
Zuletzt bescheinigte der zum Polizeirevier Radolfzell hinzugezogene Bereitschaftsarzt die Gewahrsamsfähigkeit des 24-Jährigen, weshalb er anschließend bis zu seiner Ausnüchterung zum eigenen Schutz und zum Schutz Unbeteiligter in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers untergebracht werden konnte.

PM des PP Konstanz vom 20.02.2020

Konstanz (Baden-Württemberg): „Schmotziger Dunschtig“ in den drei Narrenhochburgen Konstanz, Villingen und Rottweil bei sonnigem Wetter sehr gut besucht

Konstanz, VS-Villingen, Rottweil (ots) – Nicht nur aus der Tradition heraus, sondern auch wegen des sehr guten und sonnigen Wetters sind die im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz liegenden drei Narrenhochburgen Konstanz, Villingen und Rottweil am heutigen „Schmotzigen Dunschtig“ sehr gut besucht. Unter den Narrenrufen „Ho Narro“, „Narri Narro“ oder auch „Hu Hu Hu“ sammelten sich in den drei Hochburgen jeweils mehrere tausend Zuschauer unter teils strahlend blauem Himmel, um dem närrischen Treiben und den Umzügen am heutigen „Schmotzigen“ zuzusehen, aber auch, um sich selbst in Verkleidung und Kostümen daran zu beteiligen.
Nach einem ersten polizeilichen Resümee sind die noch laufenden Veranstaltungen und Umzüge sowie das närrische Treiben in Konstanz Villingen und Rottweil bis auf wenige Ausnahmen zwar ausgelassen, jedoch friedlich und ohne größere Störungen.
Dennoch mussten die eingesetzten Beamten bereits in Konstanz und Rottweil mehrfach wegen Ordnungsstörungen und gegenseitigen Körperverletzungen einschreiten, vorwiegend begangen von alkoholisierten Personen. So kam es in Konstanz nach vorangegangenen Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Beamte auch zu drei Gewahrsamnahmen der beteiligten Personen. In Rottweil verzeichneten die Ordnungskräfte rund 60 alkoholbedingte Ordnungsstörungen. In Villingen dagegen waren am heutigen „Schmotzigen“ bis dato nur wenige Störungen zu verzeichnen.
Mit dem Apell – gerne närrisch, aber auch mit gegenseitiger Rücksicht, friedlich und einem nicht zu übermäßigem Alkoholkonsum wünscht das Polizeipräsidium Konstanz allen Närrinnen und Narren eine „glückseelige Fasnet“, „Ho Narro“ nach Konstanz, „Narri Narro“ nach Villingen und Tuttlingen sowie Hu Hu Hu nach Rottweil.

PM des PP Konstanz vom 20.02.2020

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Zwischenbilanz Narrenkäfig 20:45 Uhr

Auch in diesem Jahr gingen die Sicherheitsmaßnahmen am Narrenkäfig wieder auf. Insgesamt verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht friedlich, auch wenn die Sicherheitskräfte zwischenzeitlich alle Hände voll zu tun hatten. Wie auch im Vorjahr war gegen 16 Uhr die Kapazitätsgrenze des Platzes erreicht, sodass keine weiteren Einlasskarten verkauft wurden.
Positiv waren die Feststellungen der – gemeinsam mit der Stadt durchgeführten – Jugendschutzkontrollen. Nur wenige Jugendliche waren überhaupt zu der Veranstaltung unterwegs. Lediglich in einem Fall musste eine betrunkene Jugendliche nach Hause gebracht werden. Veranstaltungstypisch kam es vorwiegend zu Körperverletzungen zwischen alkoholisierten Personen. Bis 20:45 Uhr wurden seitens der Polizei sechs Körperverletzungen aufgenommen. Zweimal kam es zu einer Beleidigung, in zwei Fällen wurden bei Besuchern Betäubungsmittel festgestellt. Leider kam es im Zusammenhang mit polizeilichen Maßnahmen auch viermal zu Widerstandshandlungen gegen die Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigungen. Zehnmal musste gegen Randalierer ein Platzverweis ausgesprochen werden, in einem Fall endete diese in einer Ingewahrsamnahme.
Die Veranstaltung wurde pünktlich gegen 20.00 Uhr beendet, im Nachgang wird üblicherweise in der Innenstadt weitergefeiert. Eine abschließende Bilanz wird daher erst am Freitag erfolgen.

PM der PI Bad Kreuznach vom 20.02.2020

Wien: Ladendieb flüchtet durch Fenster und setzt Widerstand

Vorfallszeit: 19.02.2020, 14:00 Uhr
Vorfallsort: Wien-Meidling, Meidlinger Hauptstraße
Sachverhalt: Ein 26-jähriger Tatverdächtiger (Stbg.: Tunesien) wurde, nachdem er in einem Bekleidungsgeschäft Gegenstände gestohlen hatte, angehalten und zur Feststellung seiner Identität in ein Büro des Geschäfts verbracht. Dort sprang der mutmaßliche Dieb plötzlich auf und flüchtete durch das Fenster. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn Polizisten anhalten, woraufhin sich der Mann jedoch mit Faustschlägen und Tritten zur Wehr setzte. Drei Polizisten erlitten Verletzungen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Auch der Festgenommene klagte über Schmerzen am linken Bein, weshalb er unter polizeilicher Begleitung zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Da die Haftfähigkeit gegeben war, wurde er anschließend in einen Arrestbereich überstellt und befindet sich in Haft. Der 26-Jährige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung sowie Diebstahls zur Anzeige gebracht.

Presseaussendung der LPD Wien vom 20.02.2020, 10:21 Uhr

Zschopau (Sachsen): Polizeibeamter bei Einsatz leicht verletzt

Eine Anwohnerin der Ludwig-Würkert-Straße hatte die Polizei verständigt, nachdem ein Mann vor einem Wohnhaus aggressiv herumschrie und drohte sich etwas anzutun. Kurz darauf trafen die Beamten im Pfarrgässchen auf einen Mann (38), auf den die Personenbeschreibung zutraf. Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der 38-Jährige aggressiv. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneifluss. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens sollte der Mann mit Unterstützung der Polizeibeamten in eine Fachklinik gebracht werden. Der 38-Jährige widersetzte sich und traf mit einem Tritt einen Beamten (42) am Kopf. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen:

PM der PD Chemnitz vom 20.02.2020

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena

„ZZ“ bedeutete diesmal nicht „ziemlich zügig“, sondern erst Zug, dann Zelle. So geschehen am gestrigen Mittwochabend in Jena. Ein Zeuge meldete der Polizei, dass ein Mann im Zug unangenehm und aggressiv gegenüber Bahnreisenden auftritt und zudem eine blutende Wunde am Kopf habe, welche sicherlich versorgt werden muss. Die Beamten und ein Rettungswagen erwarteten den Fahrgast am Bahnhof Göschwitz. Als die Beamten dem 32-jährigen Mann aus Gera einen Platzverweis aussprachen, fing dieser an, Gegenstände in Richtung der Rettungskräfte zu werfen und versuchte diese im Gesicht zu verletzen. Scheinbar durchlebte der Mann zudem eine Reinkarnation, da er sich wie ein Lama verhielt und die eingesetzten Kräfte unentwegt bespuckte. Nur durch den Einsatz einer Spuckhaube konnte dies unterbunden werden. Der junge Mann wurde durch die eingesetzten Kräfte fixiert und verbrachte, nach medizinischer Begutachtung, die restliche Nacht in der Zelle. Ein Alkoholtest ergab einen stattlichen Wert von 2,45 Promille.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 20.02.2020

Nach Schussabgabe auf mehrere Personen in der Hanauer Innenstadt sind am Mittwochabend neun Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Der vermeintliche Täter und eine weitere Person wurden in seiner Wohnung tot aufgefunden. Im Zusammenhang mit der Tat weist die hessische Polizei auf das polizeiliche Hilfeangebot für Opfer hin. Unser Angebot gilt sowohl den unmittelbar betroffenen Personen, wie auch Augenzeugen des Vorfalls, die ebenfalls psychischen Belastungen ausgesetzt sein könnten. Die hessische Polizei beschäftigt in jedem Polizeipräsidium besonders geschulte Kolleginnen und Kollegen, die Sie über Ihre Rechte als Geschädigte aufklären und dabei unterstützen geeignete Hilfsangebote zu finden. Scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen!

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

Hessisches Landeskriminalamt Zentralstelle für Kriminal- und Verkehrsprävention Opferschutz Telefon: 0611 – 83 131 00 E-Mail: opferschutz.hlka@polizei.hessen.de

Die Opferhilfsorganisation WEISSER RING leistet schnelle und unbürokratische Hilfe, z. B. finanzielle (Sofort-)Hilfen, unterstützt bei Antragstellungen und der Suche nach psychologischer Unterstützung (Traumaambulanzen/Therapeuten).
WEISSER RING e. V. Opfer-Telefon: 116006 (täglich 7-22 Uhr, bundesweit und
kostenfrei) E-Mail: Opferhilfe@weisser-ring.de

Für den Bereich Hanau bieten Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der HANAUER HILFE e.V.

Opfer- und Zeugenberatung Salzstraße 11 63450 Hanau, Telefon: 06181 – 24871

E-Mail kontakt@hanauer-hilfe.de, www.hanauer-hilfe.de

Beratung und Unterstützung an. Die Beratung ist selbstverständlich kostenlos und vertraulich.

PM des Hessischen Landeskriminalamtes vom 20.02.2020

Ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelang den Ermittlungsbehörden nach einem Betrug am Wochenende in Walldürn. Bereits am Sonntagabend wurde eine Seniorin aus Walldürn von Personen angerufen, die sich als Polizeibeamter und Staatsanwalt ausgaben und während des Gesprächs von Straftätern in der Nähe berichteten. Der Frau wurde vermittelt, dass auch sie im Visier von Gesetzesbrechern sei. Im weiteren Verlauf des Anrufs, welcher insgesamt fast vier Stunden dauerte, wurde die Frau derart unter psychischen Druck gesetzt und eingeschüchtert, dass sie letztendlich kurz vor Mitternacht bei ihr zuhause einem unbekannten Besucher mehrere zehntausend Euro aushändigte. Dieser Mann gab sich ebenfalls als Polizeibeamter aus und die Frau wähnte ihr Erspartes bei ihm in Sicherheit. Die angeblichen Polizeibeamten hatten bei ihrem Vorgehen nicht auf dem Plan, dass sie bereits im Visier der echten Ermittler waren. Beamte des Polizeipostens Walldürn suchten die Seniorin deshalb am Montagvormittag auf. Als diese darüber informiert wurde, Straftätern auf den Leim gegangen zu sein, war der Schrecken bei der Dame und die Angst das Ersparte verloren zu haben zunächst groß. Da die Ermittler jedoch zwischenzeitlich die Unbekannten nicht aus den Augen gelassen haben, war die Angst der Frau unbegründet. Bereits weniger als 24 Stunden nach der Tat konnten fünf an der Tat beteiligte Personen an verschiedenen Ort in Baden-Württemberg von Polizeikräften festgenommen werden.
Unter den vier männlichen Personen und der Frau im Alter von 18 bis 28 Jahren befanden sich auch der 28-jährige Tatverdächtige, der mit der Geschädigten am Sonntagabend telefoniert hat sowie der Mann, der als angeblicher Polizeibeamter das Bargeld abgeholt hat. Die Geldscheine waren bereits an einen nun ebenfalls Festgenommenen weitergegeben worden. Nach den Festnahmen erfolgten auch Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen neben Mobiltelefonen, die möglicherweise bei der Tatausführung genutzt wurden, auch Rauschgift sichergestellt werden konnte.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen und der neuen Erkenntnisse hat die Staatsanwaltschaft Mosbach Haftbefehle gegen die fünf Personen beantragt. Diese wurden am Dienstag vom Amtsgericht Mosbach erlassen und anschließend in Vollzug gesetzt. Alle Tatverdächtigen wurden in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter den Telefonnummern 06261/87-0 (Staatsanwaltschaft Mosbach) und 07131/104-1011 (Pressestelle Polizeipräsidium) gerne zur Verfügung.

PM des PP Heilbronn vom 20.02.2020

Täglich kontrollieren Polizeistreifen konsequent mehrfach die Bereiche, in denen aufgrund von Anwohnerhinweisen oder eigenen Ermittlungen Personen im Verdacht stehen, Drogendelikte zu begehen.

Am Dienstag (18.2.), kurz vor Mitternacht, kontrollierten Polizisten mehrere Personen auf dem Parkplatz an der Concordia-/Friedrich-Karl-Straße.

Einem 21-jährigen Mann fiel dabei aus Versehen ein Drogentütchen aus der Hand.
In seinen Taschen fanden die Polizisten weitere Drogenpäckchen und Bargeld in einer Stückelung, wie sie für die Abwicklung von Drogengeschäften typisch ist.
Der Mann wurde wegen des Verdacht des illegalen Drogenhandels vorläufig festgenommen und konnte nach seiner Vernehmung entlassen werden.

Bei der Kontrolle seines 24-jährigen Bekannten stellte sich heraus, dass er unter Alias-Personalien per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Duisburg gesucht wurde. Er befindet sich nunmehr zur Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe in Haft.

Neben dem Sitzplatz eines weiteren 18-jährigen Mannes, der beim Eintreffen der Polizisten als Einziger aus der Gruppe auf einer Parkbank gesessen hatte, fanden die Polizisten dann auch noch ein Einhandmesser. Der 18-Jährige hatte sich bereits während der Kontrolle seiner Bekannten auffällig nervös verhalten und bestritt jetzt vehement, dass ihm der verbotene Gegenstand gehören würde.

Die Oberhausener Polizisten werden auch weiterhin konsequent gegen den illegalen Drogenhandel in ihrer Stadt vorgehen. Dafür brauchen sie aber die Unterstützung aller Mitbürgerinnen und Mitbürger und appellieren:

„Informieren Sie die Polizei per Notruf 110 schnell über verdächtige Wahrnehmungen in Ihrer Nachbarschaft. Polizisten kommen dann schnell und überprüfen das!“

PM der POL Oberhausen vom 20.02.2020

Rosenheim (Bayern): Randalierer landet in Zelle

Stark betrunken erschien ein 54-Jähriger Mann aus Rosenheim bei seinem Arbeitgeber und forderte mehr Geld. Das Gespräch verlief nicht so, wie es sich der Mann vorstellte und plötzlich fing er im Büro seiner Arbeitsstelle an zu randalieren. Er warf Gegenstände in der Gegend umher und konnte nicht mehr beruhigt werden.
Kurz danach traf eine Streife der Rosenheimer Polizei ein. Der Betrunkene ließ sich auch jetzt nicht beruhigen und fing sofort an, die Beamten zu beschimpfen und zu beleidigen. Er äußerte der Streife gegenüber, dass sie alle „Ärsche“ sind.
Da er weiter aggressiv und gewaltbereit war, erfolgte im Anschluss und auf richterliche Anordnung die Gewahrsamnahme. Er durfte seinen „Rausch“ in einer Zelle ausschlafen.
Aufgrund seiner Beleidigung leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.

PM der PI Rosenheim vom 19.02.2020

Wadern-Nunkirchen (Saarland): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch einen 27jährigen nach Häuslicher Gewalt

Gestern mussten Polizeibeamte Zwangsmittel einsetzen, um dem aggressiven Verhalten eines jungen Mannes zu begegnen. Gegen 11:30 Uhr wurde die Polizei über einen Streit in einer Nunkircher Wohnung informiert, der sich zwischen einem Paar ereignete. Als die Beamten eintrafen, schilderte ihnen die 31 Jahre alte Geschädigte aus Nunkirchen, dass sie heute morgen von ihrem 27-jährigen Lebensgefährten aus Losheim geschlagen und eine Treppe herunter gestoßen worden sei. Die 31jährige Geschädigte wies Platzwunden im Gesicht sowie eine Nasenbeinfraktur auf. Zudem war sie stark blutverschmiert. Sie gab an, dass die Verletzungen von ihrem 27jährigen Freund stammen. Zur ärztlichen Versorgung der Geschädigen wurde ein RTW hinzugezogen. Der 27jährige Freund wurde später von polizeilichen Einsatzkräften im Umfeld des Wohnanwesens angetroffen. Bei der Kontaktaufnahme durch die Polizeibeamten, reagierte er sehr aggressiv und gewaltbereit. Er schubste u.a. einen Polizeibeamten gegen ein geparktes Fahrzeug. Im weiteren Verlauf schlug und trat er nach Einsatzkräften und nahm immer wieder eine drohende Angriffshaltung ein. Zur Abwehr weiterer Gefahren setzte ein Polizeibeamter den 27jährigen mit einem gezielten Sprühstoß aus dem Reizstoffsprühgerät außer Gefecht. Danach konnte er durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Die beteiligten Einsatzkräfte wurden im Verlaufe der Widerstandshandlungen nur leicht verletzt und blieben dienstfähig.
Dem 27jährigen aus Losheim wurde zur Überprüfung seiner Schuldfähigkeit eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Nordsaarland vom 19.02.2020

Hannover (Niedersachsen): Alkoholisierter Autofahrer flieht vor der Polizei

Beamte der Autobahnpolizei Braunschweig haben am Dienstagabend, 18.02.2020, einen 44 Jahre alten Autofahrer auf der BAB 2 bei Braunschweig kontrollieren wollen. Während einer Verfolgungsfahrt, die sich bis in die Region Hannover gezogen hat, ist der Pkw des Mannes bei Lehrte mit einem Streifenwagen zusammengestoßen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierten Verkehrsteilnehmer gegen 22:45 Uhr die Polizei, nachdem sie aufgrund der unsicheren Fahrweise auf den 44-Jährigen in seinem Toyota Verso aufmerksam geworden waren. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig konnte das Fahrzeug wenig später auf der BAB 2 (Fahrtrichtung Hannover) in Höhe der Anschlussstelle Braunschweig-Hafen feststellen. Im weiteren Verlauf zeigten die Beamten dem Fahrer Anhaltesignale, die der 44-Jährige ignorierte und unbeirrt mit etwa 80 km/h in Schlangenlinien weiter fuhr. An der Anschlussstelle Lehrte-Ost (Region Hannover) verließ der Flüchtende mit seinem Toyota die BAB 2, um anschließend nach rechts auf die Immenser Landstraße abzubiegen. Auf der Kreisstraße wollte die verfolgende Streifenbesatzung den Toyota Verso überholen. Gerade als sich die E-Klasse der Polizisten in Höhe des Versos befand, lenkte der 44-Jährige nach links und touchierte den Streifenwagen. Im Anschluss kamen beide Fahrzeuge am Fahrbahnrand zum Stehen und der Toyota-Fahrer konnte widerstandslos festgenommen werden.
Personen wurden bei dem Zusammenstoß nicht verletzt und an den Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro.
Da der Autofahrer offenbar unter Alkoholeinfluss stand – ein Alkoholtest konnte nicht durchgeführt werden – wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt.

PM der PD Hannover vom 19.02.2020

Horb (Baden-Württemberg): Betrunkener Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

Ein 15-jähriger Jugendlicher beleidigte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr Polizeibeamte des Polizeireviers Horb. Der Jugendliche fiel der Streife auf, da er torkelnd im Bereich des Bahnhofs unterwegs war. Zu seinem Schutz musste er in Gewahrsam genommen werden. Da er jedoch mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden war, wurden ihm unter Zwang Handschließen angelegt. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten.
Der betrunkene Jugendliche wurde seiner Mutter überstellt. Ihm droht nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Pforzheim vom 19.02.2020

Herford (Nordrhein-Westfalen): Täter beim Rollerdiebstahl erwischt- Polizeibeamtin beim Widerstand verletzt

Eine aufmerksame Zeugin meldete sich am Dienstagabend (18.2.) gegen 18.50 Uhr auf der Polizeileitstelle und informierte die Beamten über einen möglichen Rollerdiebstahl im Bereich der Halberstädter Straße. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten im Nahbereich eine Gruppe von sechs Personen mit zwei Rollern feststellen. Bei der anschließenden Überprüfung gelang einigen Personen die Flucht. Bei dem Versuch zwei Personen an der Flucht zu hindern, schlug einer der Täter einer der Polizeibeamtinnen mit der Hand so stark ins Gesicht, dass diese das Weglaufen der Personen nicht mehr verhindern konnte.
Eine Überprüfung der beiden zurückgelassenen Roller vor Ort ergab, dass einer der Roller als gestohlen gemeldet wurde. Bei dem zweiten Roller müssen die Eigentumsverhältnisse noch geklärt werden. Beide Fahrzeuge wurden für weitere Ermittlungen zunächst sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnten durch eingesetzte Beamte im Nahbereich zwei der flüchtenden Personen angetroffen werden. Da der Verdacht bestand, dass beide an den Rollerdiebstählen und an der Körperverletzung zum Nachteil der Polizeibeamtin beteiligt waren, wurden sie für die weiteren Ermittlungen vorläufig in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache nach Herford verbracht. In wie weit die Täter für weitere gleichgelagerte Rollerdiebstähle in Betracht kommen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

PM der KPB Herford vom 19.02.2020

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Laut Musik gehört, Polizei angegriffen, Cannabis gezüchtet

Wer etwas zu verstecken hat, der sollte nachts nicht extrem laut Musik hören. Damit handelten sich zwei betrunkene Iserlohner am heutigen Morgen diverse Strafanzeigen, die Sicherstellung ihrer Handys und eine Übernachtung im Gewahrsam der Polizei ein.
Kurz vor 2 Uhr beschwerten sich Nachbarn über die lauten Klänge aus einer Kellerwohnung Auf dem Winkel in Iserlohn. Als die ersten Polizeibeamten eintrafen, wehte ihnen bereits vor der Tür Cannabisgeruch entgegen. Auf mehrfaches Klingeln und Klopfen öffnete niemand. Allerdings steckte der Wohnungschlüssel von außen. Als die Polizeibeamten ihre Köpfe in die Wohnung steckten, kam ihnen der 42-jährige Bewohner wild gestikulierend entgegen und rief seinen älteren Bruder aus der Wohnung gegenüber zu Hilfe. Der „drohte“ mit dem Smartphone in der Hand, den Polizeieinsatz live auf Facebook zu streamen.
Die Polizei schickte den Bruder zurück in seine Wohnung, nachdem sie ihm das Handy abgenommen hatte. Die Polizei kann Geräte sicherstellen, mit denen die „Vertraulichkeit des Wortes“ verletzt wird. Während der Auseinandersetzung mit dem älteren Bruder sprang der Jüngere einen Polizeibeamten von hinten an.
Während die Beamten mit dem 42-Jährigen auf dem Boden rangen, kam der ältere Bruder mit dem nächsten Smartphone um die Ecke und filmte erneut.
Zeitgleich trafen weitere Streifenwagen an dem Tatort ein. Der 43-Jährige flüchtete in seine Wohnung. Als die Beamten anklopften öffnete der Mann mit der laufenden Handykamera in der Hand und schob die Einsatzkräfte weg. Die ließen sich das natürlich nicht gefallen, überwältigten den Mann, stellten auch das zweite Smartphone sicher und brachten die aggressiven Männer ins Gewahrsam. Zur Beweissicherung ließen die Polizeibeamten ihre Body-Cams laufen.
Nachdem die Brüder versorgt waren, gingen die Ermittler dem verdächtigen Geruch nach: In einem Schrank im Schlafzimmer wuchsen sechs Cannabis-Pflanzen. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Widerstands und tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, illegalen Anbaus von Cannabis und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 19.02.2020

Heilbronn (Baden-Württemberg): Kaum zu Beruhigen

Ein 35-Jähriger war am Dienstagnachmittag in Heilbronn außer Rand und Band und wurde daher von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Beamten waren um kurz nach 14 Uhr zu einem Einsatz in die Badstraße gerufen worden, um hier einen Streit zu schlichten. Ein Unbeteiligter störte jedoch die polizeilichen Maßnahmen massiv. Auch nach mehrmaliger Aufforderung wollte der 35-Jährige den Ort des Geschehens nicht verlassen und wurde daher in Gewahrsam genommen. Auch das hielt den Mann nicht davon ab weiter die Polizisten zu beleidigen, um sich zu spucken und mit massiver Kraftausübung Befreiungsversuche zu starten.
Letztendlich waren drei Beamte nötig, um ihn sicher in eine Zelle zu bringen.
Dort konnte sich der 35-Jährige beruhigen und wurde darauf wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf ihn wird nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zukommen.

PM des PP Heilbronn vom 19.02.2020

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Notbremse aus Frust gezogen – Mann greift Polizisten an

Aus Verärgerung über die ausgefallene Zugfahrt betätigte am 18.02.2020 ein 32-jähriger Mann in der Eurobahn, die zur Tatzeit mit einem technischen Defekt im Hauptbahnhof Hamm stand, die Notbremse.
Die durch den Zugbegleiter hinzu gerufene Bundespolizei beabsichtigte die Personalien des Mannes festzustellen.
Unvermittelt griff der 32-Jährige einen Beamten an, so dass beide zu Boden gingen. Der Angriff konnte durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten beendet werden. Alle Beteiligten blieben dabei unverletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Beschuldigte seinen Weg fortsetzen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Angriff von Vollstreckungsbeamten und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 19.02.2020

Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): RANDALIERER MUSSTE ZUR AUSNÜCHTERUNG IN EINE POLIZEIZELLE

Ein 34-jähriger Gummersbacher hat am Dienstag (18. Februar) gegen 13 Uhr im Bereich des Gummersbacher Bahnhofs randaliert. Er beleidigte und störte Verkehrsteilnehmer im Bereich des dortigen Kreisverkehrs massiv. Auch im Beisein der hinzugerufenen Polizei randalierte er weiter. Er stand augenscheinlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und Betäubungsmitteln.
Die Polizei nahm ihn mit zur Wache, wo er bis zu seiner Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle untergebracht wurde.

PM der LPB Oberbergischer Kreis vom 19.02.2020

Ludenberg (Nordrhein-Westfalen): Motorraddiebe auf frischer Tat ertappt – Festnahme

Dienstag, 18. Februar 2020, 4 Uhr
In der Nacht zu Dienstag beobachteten Zivilbeamte der Düsseldorfer Polizei, wie zwei Männer zwei Motorräder aus einer Tiefgarage in Ludenberg entwendeten. Die zwei Täter wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.
Polizisten der Inspektion Nord hatten den richtigen Riecher, als ihnen ein Lkw mit niederländischen Kennzeichen und zwei männlichen Insassen am Dienstag gegen 1 Uhr auffiel: Sie beobachteten, wie das Fahrzeug in die Straße Am Wildpark einbog und der Fahrer den Lkw am Ende der Straße parkte. Mit Unterstützung weiterer Beamter oberservierte die Polizei die Männer und verfolgte, wie die Tatverdächtigen anschließend zu Fuß zu verschiedenen Tiefgaragen gingen und sich dort Zugang verschafften. „An der Kaiserburg“ verließen die beiden Niederländer eine Tiefgarage mit zwei hochwertigen Motorrädern und verluden sie auf die Ladefläche des Lkw. An der Kreuzung Ludenberger Straße/Ernst-Poensgen-Allee griffen die Beamten in einem günstigen Moment zu und blockierten den Lkw an der Weiterfahrt. Die beiden 31 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen schlossen sich selbst ein. Nachdem die Scheiben eingeschlagen und Reizgas eingesetzt wurde, konnten sie festgenommen werden. Dabei verletzten sich zwei Polizisten leicht.
Die Tatverdächtigen sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 19.02.2020

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau leistet erheblichen Widerstand

Nach dem Anruf eines Zeugen, der am Dienstag eine schreiende Frau in einem Itzehoer Waldstück gemeldet hatte, sah sich eine Streife einer stark alkoholisierten und aggressiven Frau gegenüber. Diese kam letztlich bis zum heutigen Morgen in das Polizeigewahrsam.
Gegen 17.40 Uhr suchten Beamte den Holtweg auf, weil dort eine weibliche Person am Boden liegen und schreien sollte. Bei Eintreffen der Polizisten schrie die Dame noch immer, war allerdings trotz ihres Zustandes ansprechbar. Die Feststellung der Identität der Betroffenen gestaltete sich schwierig, da die Frau sich unkooperativ verhielt. Als sie zudem versuchte, sich vom Ort zu entfernen und die Einsatzkräfte sie durch Festhalten daran hinderten, schlug die 31-Jährige auf die Ordnungshüter ein. In der Folge biss die Itzehoerin eine Beamtin und beschimpfte und beleidigte das Streifenteam. Ein schließlich auf dem Itzehoer Revier absolvierter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von 2,57 Promille, woraufhin eine Bereitschaftsrichterin die Entnahme einer Blutprobe und den mehrstündigen Verbleib in einer Zelle anordnete. Auch hier randalierte die Frau, bis sie am Abend zur Ruhe kam. Mit einer Strafanzeige wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen des Widerstandes, der Beleidigung und der Körperverletzung durfte die Beschuldigte das Polizeihochhaus schließlich am heutigen Morgen wieder verlassen.

PM der PD Itzehoe vom 19.02.2020

St. Katharinen (Rheinland-Pfalz): Verstoß gegen das BTMG / Beleidigung von Polizeibeamten

Am Abend des 18.02.2020 kontrollierten Beamte der Linzer Polizeiinspektion einen Pkw in der Hochstraße in St.Katharinen. Da aus sie aus dem Fahrzeuginneren Geruch von Marihuana wahrnahmen, schauten sie genauer nach und fanden Betäubungsmittel unter dem Beifahrersitz. Dies konnte einem 32-jährigen Mitfahrer aus Neustadt/Wied zugeordnet werden, der im Anschluss die eingesetzten beamten beleidigte.

PM der POL Linz/R. vom 19.02.2020

Leubsdorf (Rheinland-Pfalz): Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung von Polizeibeamten, Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Ein 79-jähriger Pkw-Fahrer aus Leubsdorf wurde zunächst von einem Verkehrsteilnehmer angezeigt, der sich durch diesen auf der B 42 genötigt fühlte. Bei den anschließenden Ermittlungen an der Halteranschrift des Beschuldigten eskalierte die Situation zunehmend. Nach Sachverhaltsaufnahme und dem Verdacht, dass der 79-jährige Mann den Pkw unter Alkoholeinfluss geführt hatte, verlor dieser zunehmend die Kontenance. Als ihm eröffnet wurde, dass eine Blutprobe entnommen, und der Führerschein sicher gestellt werde, rastete der Mann aus. Er sperrte sich gegen die Mitnahme, schlug und trat nach den Polizeibeamten und beleidigte sie. Nachdem er in den Innenraum des Streifenwagens verbracht war, verpasste er einem Polizisten einen Schlag auf das Nasenbein und biss ihm in die Hand.

PM der PI Linz/R. vom 19.02.2020

Schorndorf (Baden-Württemberg): Jugendliche missachteten Platzverweise

Mehrere Jugendliche sind am Dienstagabend in der Schorndorfer Innenstadt negativ aufgefallen. Kurz vor Mitternacht hatte sie beim Bahnhof Passanten provoziert, woraufhin die Polizei für diese Jugendlichen einen Platzverweis für den Innenstadtbezirk aussprach. Auf dem Weg zum Bahnhof trafen diese Jugendlichen beim Unteren Markplatz erneut auf einen Passanten, der ebenfalls angepöbelt und provoziert wurde. Einer aus der Gruppierung schlug bei den Streitigkeiten dem Passanten ins Gesicht. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Kurz nach 1 Uhr stellte die Polizei einen 15-jährigen Jugendlichen bei der Unterführung zwischen Grabenstraße und Bahnhof fest, obwohl er ca. eine Stunde zuvor den Platzverweis erhalten hatte. Als der Jugendliche nun von der Polizei mit zur Dienststelle genommen werden sollte, wehrte er sich gegen die Maßnahme. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Zudem wurde die Ortspolizeibehörde von den Vorfällen unterrichtet, die nun prüft, ob sie weitere zeitlich beschränkte Aufenthaltsverbote gegen die Delinquenten erlässt.

PM des PP Aalen vom 19.02.2020

Wehingen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Gewahrsamsnahme

Alle Hände voll zu tun hatten in der Nacht zum heutigen Mittwoch gegen 03.30 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Spaichingen und der unterstützenden Polizeihundeführerstaffel Rottweil mit einem 27-jährigen Tatverdächtigen an einem Wohngebäude in der Hangstraße, der die Polizeibeamten beleidigte und, nachdem er seine Gewahrsamsnahme provoziert hatte, gegen die Polizeibeamten Widerstand leistete, indem er die Polizeibeamten massiv mit Schlägen und Fußtritten angriff und mehrfach anspuckte.
Die Polizei war zu der Wohnadresse der Familie des Tatverdächtigen gerufen worden, da er dort randaliert und Mobiliar zerstört hatte. Nachdem sich der Tatverdächtige zunächst gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten mit einer innerfamiliären Lösung einverstanden zeigte, um einen polizeilichen Gewahrsam zu vermeiden, zeigte er selbst noch vor dem Abrücken der Polizei durch erneutes Randalieren, dass die Einigung keine Aussicht auf einen Erfolg hatte.
In der weiteren Folge waren die Polizeibeamten gezwungen, den sich mit erheblicher Kraft gegen die Maßnahmen der Polizei und das Anlegen von Handschließen wehrenden Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Polizeibeamte erlitten bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen leichte Verletzungen. Zusätzlich wurden die Polizeibeamten durch den 27-Jährigen weiterhin übel beleidigt. Sie waren gezwungen, dem Tatverdächtigen eine Spuckhaube überzuziehen, um eine Fortsetzung seines ekelhaften Verhaltens zu unterbinden.
Zur ärztlichen Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit des sichtlich betrunkenen Tatverdächtigen wurde ein Bereitschaftsarzt zugezogen, der zum weiteren Ausschluss der durch den Tatverdächtigen verursachten Gefährdungen die Einweisung in ein Krankenhaus veranlasste. Der Transport dorthin wurde durch die Polizei geleistet.
Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 19.02.2020

Wien: Zwei Widerstände gegen die Staatsgewalt: Polizisten verletzt

Vorfallszeit: 18.02.2020, 08:10 Uhr (1) 18.02.2020, 22:10 Uhr (2)
Vorfallsort: 20., Hellwagstraße (1) 11., Sedlitzkygasse (Polizeiinspektion) (2)
Sachverhalt: (1) Im Zuge einer routinemäßigen Lenker- und Fahrzeugkontrolle in Wien-Brigittenau versetzte ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger, welcher von Beginn der Amtshandlung an zunehmend aggressiver wurde, einem Beamten einen Fußtritt. Er verletzte diesen dadurch im Beinbereich. Der 20-Jährige wurde festgenommen. Auf Grund der heftigen Gegenwehr musste Körperkraft angewendet werden Der Amtsarzt stellte bei dem Mann eine Suchtgiftbeeinträchtigung fest, somit wurde ihm auch der Führerschein abgenommen.
(2) In Wien-Simmering versetzte ein 38-jähriger bosnischer Staatsangehöriger einem Polizeibeamten im Arrestbereich der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse einen Kopfstoß. Die Beamten waren zuvor wegen des alkoholisierten Mannes zu einer Tankstelle gerufen worden, wo er wegen aggressiven Verhaltens festgenommen worden war.
Beide Polizeibeamte konnten ihren Dienst weiter fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 19.02.2020, 10:17 Uhr

Saalfeld (Thüringen): Widerstand, Verletzungen und Beleidigungen bei Fahrzeugkontrolle

Am 09.02.2020 gegen 19.30 Uhr sollte eine Verkehrskontrolle in Sonneberg am Pkw einer 32-jährigen erfolgen. Ihr Fahrzeug, ein Pkw VW Golf, war durch verdächtige Abgasgeräusche aufgefallen. Es bestand der Verdacht der technischen Manipulation an dem Fahrzeug. Bei der Frage nach den Fahrzeug- und Ausweisdokumenten verweigerte die Fahrerin die Herausgabe. Auch durch ein längeres Gespräch und der Kundgabe der rechtlichen Folgen ihres Handelns war sie nicht bereit die Papiere auszuhändigen. Nachdem sie einen Bekannten angerufen hatte, kam dieser mit zwei weiteren Personen zum Kontrollort. Die Fahrerin war weiterhin nicht bereit sich auszuweisen. Deshalb erfolgte die Mitnahme zur Identitätsfeststellung. Auf dem Weg zum Streifenwagen wurde sie plötzlich aggressiv. Sie schlug nach den beiden Beamten, einem der beiden biss sie in den Oberschenkel. Bei dem Versuch ihre Arme auf dem Rücken zu fesseln kam es zum Bruch des Oberarms der Frau. Die Festhaltung wurde sofort gelockert und ein Notarzt hinzugerufen. Nach Erstbehandlung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Da einer der hinzugeeilten Bekannten der Frau die handelnden Polizeibeamten beleidigte, wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Gegen die renitente Frau wurden mehrere Anzeigen, u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwischenzeitlich liegt auch ein umfangreiches TÜV-Gutachten zu dem beschlagnahmten Fahrzeug der jungen Frau vor. Demnach weißt es erhebliche technische Mängel auf, die zur Stilllegung des Fahrzeuges führten.

PM (nachträglich) der LPI Saalfeld vom 19.02.2020