Am 3. März fällt im Gummersbacher Kino SEVEN der Startschuss für eine bunte Mischung aus Unterhaltung und Information – das Seniorenkino mit der Polizei. An jedem ersten Dienstag im Monat bietet das Kino eine Filmvorführung für Senioren zu einem ermäßigten Eintrittspreis an.

Um 14.30 Uhr, eine halbe Stunde vor der Filmvorführung, startet ein speziell auf die älteren Generationen zugeschnittenes Präventionsprogramm der Polizei. Jeden Monat erwartet die Besucher ein neues Thema aus den Bereichen der
Verkehrsunfall- und Kriminalprävention.

Für dieses besondere Vorprogramm hat die Polizei mit den Handpuppen Martin und Lukas zwei Hauptdarsteller engagiert, die auf der Kinoleinwand zum Einsatz kommen. Martin und Lukas begleiten als pfiffige Enkel ihre Großeltern beim Kinobesuch, greifen in Kurzfilmen humoristisch deren Erlebnisse auf und geben wertvolle Tipps.

Unterstützt wird die Polizei bei der Gestaltung des Programms von der Verkehrswacht und dem katholischen Bildungswerk. Informationen zum Thema der jeweiligen Vorstellung sind auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde veröffentlicht. (https://oberbergischer-kreis.polizei.nrw/artikel/seniorenkino-mit-martin-und-lukas)

Jeden ersten Dienstag im Monat ist Seniorenkinotag – wir freuen uns auf viele Besucher!

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 19.02.2020

Bei einem Polizeibeamten, der zur Polizei Berlin gewechselt hat, wurde am 7. Februar 2020 wegen des Verdachtes der Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main, sowohl an seinem Arbeitsplatz als auch an seiner Wohnanschrift, vollstreckt.

Hierbei konnten mögliche Beweismittel beschlagnahmt werden, deren Auswertungen aktuell noch andauern. Bestandteil der noch laufenden und durch das LKA Hessen geführten Ermittlungen ist die Mitgliedschaft des nun Berliner Polizeimitarbeiters in einem WhatsApp-Gruppenchat, in welchem unter anderem auch Gewaltdarstellungen und rechtsextreme Inhalte ausgetauscht worden sein sollen. Der Wechsel zur Polizei Berlin erfolgte, bevor durch Ermittlungen des LKA Hessen der WhatsApp-Gruppenchat bekannt wurde und die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main das benannte Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen ist keine weitere Mitarbeiterin bzw. kein weiterer Mitarbeiter der Polizei Berlin Mitglied in dieser WhatsApp-Gruppe.

Dem Tatverdächtigen wurde unverzüglich ein Verbot der Führung der Dienstgeschäfte ausgesprochen. Ein Disziplinarverfahren wurde entsprechend eingeleitet.

PM des PP Berlin vom 19.02.2020

Polizisten nahmen vergangene Nacht einen Mann in Mitte fest. Gegen 0.15 Uhr fiel Polizisten einer Einsatzhundertschaft ein Renault auf, der die Mühlenstraße mit erhöhter Geschwindigkeit befuhr. An der Kreuzung Holzmarktstraße/Lichtenberger Straße hielten sie den Wagen an und überprüften den Fahrer, der den Einsatzkräften falsche Personalien angab. Daraufhin durchsuchten die Polizeibeamten den später als 21-Jährigen identifizierten Kraftfahrer und fanden bei ihm ungefähr 1.200 Euro sowie ein Mikroreagenzgefäß mit Kokain. Eine im Anschluss stattgefundene Durchsuchung des Autos führte zum Auffinden weiterer Gefäße mit Kokain und eines Pfeffersprays. Des Weiteren stellten die Einsatzkräfte fest, dass der 21-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Mit einem staatsanwaltschaftlichen Durchsuchungsbeschluss durchsuchten weitere Polizisten noch die Wohnung des Tatverdächtigen und fanden dort ebenfalls Beweismittel. Die festnehmenden Einsatzkräfte brachten den 21-jährigen Tatverdächtigen in ein Gewahrsam, wo er erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen wurde. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts des Kokainhandels in nicht geringer Menge mit Waffen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und aufgrund der falschen Namensangabe, wegen Verstoßes gegen das Ordnungswidrigkeitengesetz ermittelt.

PM des PP Berlin vom 19.02.2020

Beamte des zivilen Einsatztrupps der Bonner Polizei haben am Dienstagabend in Bonn-Endenich einen gesuchten Wohnungseinbrecher festgenommen.
Der 35-Jährige, gegen den ein Haftbefehl vorlag, stand um 21:40 Uhr an einer Bushaltestelle an der Endenicher Straße. Auf ihrer Streifenfahrt erkannten die Zivilfahnder den 35-jährigen Bonner. Er wurde widerstandslos festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Heute Vormittag wird er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Dort tritt er eine Freiheitsstrafe von 443 Tagen an.

PM der POL Bonn vom 19.02.2020

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gefährliche Körperverletzung mit einem verletzten Polizeivollzugsbeamten

In den Abendstunden des 17.02.2020 erhielten Beamte des Polizeihauptreviers Greifswald den Auftrag, einen Sachverhalt mit einer vermutlich hilfebedürftigen männlichen Person zu prüfen. Bei Eintreffen am Einsatzort stellten die Beamten eine verwirrte, männliche Person fest, welche nur leicht bekleidet und ohne Schuhwerk in der Knopfstraße herumlief. Einer Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sich die Person zu entziehen. Der 36-jährige Deutsche konnte aber kurze Zeit später in der Roßmühlenstraße gestellt werden. Hier schlug er nun unvermittelt auf einen Polizeibeamten ein, welcher den Schlag aber abwehren konnte. Ein 55-jähriger Beamter hingegen wurde im Zuge der Maßnahmen, von dem aus Gützkow stammenden Mann, in den rechten Zeigefinger gebissen. Die Schwere der Verletzungen erforderte eine sofortige Behandlung im Universitätsklinikum Greifswald. Zudem war eine weitere Dienstverrichtung nicht mehr möglich. Der Hintergrund des aggressiven Auftretens gegenüber den Polizeibeamten ist derzeit nicht bekannt.
Gegen den Gützkower wird nun entsprechend ermittelt.

PM des PP Neubrandenburg vom 18.02.2020

Bocholt/Rhede (Nordrhein-Westfalen): 16-jähriger Autofahrer flüchtet vor der Polizei

Über mehrere Kilometer und circa 30 Minuten lang flüchtete in der Nacht zum Dienstag in Bocholt ein 16 Jahre alter Autofahrer vor der Polizei – im Wagen seiner Oma.
Polizeibeamte entdeckten den Pkw, einen roten Seat Arosa, gegen 03.50 Uhr auf der Münsterstraße, als der 16-Jährige die Kreuzung aus Richtung Fachhochschule kommend in Richtung B 67 überquerte.
Die deutlichen und eindeutigen Anhaltezeichen missachtete der Jugendliche und flüchtete über die B 67 in Richtung Rhede. Dabei überschritt er erheblich die zulässige Höchstgeschwindigkeit und überholte trotz doppelter durchgezogener Linie.
An der Abfahrt Rhede-Ost verließ er die B 67 in Richtung Dännendiek und die Verfolgungsfahrt führte über mehrere innerstädtische Straßen, wobei der Jugendliche im Bereich Prinzenbuschstraße/Daimlerstraße beinahe die Kontrolle über den Pkw verlor und sich fast um 180 Grad drehte. Es gelang ihm jedoch, die Kontrolle über den Pkw wiederzuerlangen und zurück in Richtung B 67 und weiter in Richtung Bocholt zu flüchten. Der 16-Jährige missachtete erneut die zulässige Höchstgeschwindigkeit und benutzte teilweise die Gegenfahrspur, um ein Überholen der Polizeifahrzeuge zu verhindern. Ein entgegenkommender Autofahrer musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der noch unbekannte Autofahrer wird gebeten, sich bei der Polizei in Bocholt (02871-2990) zu melden.
Der Jugendliche befolgte weiter die Anhaltenzeichen nicht und fuhr an der Abfahrt Bocholt-Zentrum ab. Unter weiterer Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und mehrerer roter Ampeln führte die Verfolgung über innerstädtische Straßen, die B 473 und die Schwanenstraße nach Lowick. In der Verlängerung der Straße Essing Esch flüchtete der 16-Jährige über einen Feld-/Radweg bis zur Hammersenstraße, die Werther Straße, mehrere Straßen im Bereich „Feldmark-West“ und schließlich wieder auf die Werther Straße. Dort hatten Polizeibeamte eine Sperrstelle errichtet, so dass der Jugendliche anhielt und zusammen mit seinem Beifahrer vorläufig festgenommen werden konnte. Der Beifahrer ist ein 13 Jahre alter Junge aus Bocholt. Bei der Festnahme wehrte sich der 16-Jährige, ebenso kurzzeitig wie erfolglos.
Der polizeibekannte Beschuldigte stand unter Drogeneinfluss, so dass ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.
An dem Flucht-Pkw wurde ein augenscheinlich frischer Unfallschaden festgestellt.
Die Ermittlungen dazu dauern noch an.
Der Beschuldigte und sein Beifahrer wurden in die Obhut ihrer jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der KPB Borken vom 18.02.2020

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Mann randaliert in Wohnung

Nachdem ein 31-jähriger seine Möbel durch die Wohnung geworfen hatte, verletzte er seine Verwandten und legte sich obendrein noch mit der hinzu gerufenen Polizei an. Gegen 23 Uhr wurden Nachbarn aufmerksam auf den lautstarken Streit in einer Wohnung an der Zeppelinstraße und informierten die Polizei. Dort randalierte ein 31-jähriger Mann im Streit mit seiner Frau. Möbel flogen durch die Zimmer und gingen zu Bruch. Mutter und Schwägerin versuchten vergeblich, den Mann zu beruhigen. Sie erlitten bei dem Streit leichte Verletzungen. Die eintreffenden Polizeibeamten folgten einer Blutspur durch den Flur bis zu der Wohnungstür und klopften an. Die Ehefrau öffnete, ihr Mann donnerte die Tür wieder zu und brüllte die Beamten an. Erst nach einigem Hin und Her konnten vier Polizeibeamte den Randalierer überwältigen, während sich weitere Polizeikräfte um die Angehörigen kümmerten. Die Polizei zog weitere Kräfte hinzu, um der erheblich aufgeheizten Lage Herr zu werden. Die Polizeibeamten nahmen den 31-Jährigen gegen seinen erheblichen Widerstand und unter wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen mit zur Wache nach Iserlohn. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen. Eine Verständigung mit den Frauen war nur mit Hilfe eines Dolmetschers möglich. Sie lehnten eine Anzeige ab und wollten auch die angebotene Opferhilfe nicht in Anspruch nehmen. Dennoch schrieben die Polizeibeamten eine Reihe von Strafanzeigen gegen den 31-Jährigen: wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und aufgrund eines Drogenfundes auch noch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 18.02.2020

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierte Autofahrerin leistete Widerstand

Am Montag (17. Februar) ist eine 26-jährige Autofahrerin gegen ein geparktes Auto gefahren.
Wie ein Zeuge beobachtete, versuchte die 26-Jährige gegen 14:30 Uhr in eine Parklücke am Horremer Bahnhof einzuparken. Dem Zeugen zufolge beschädigte sie beim Einparkversuch ein Auto und stieg torkelnd aus dem Fahrzeug aus. Polizisten trafen die Autofahrerin kurze Zeit später in einem Kiosk an der Unfallstelle an.
Beim Versuch, die stark alkoholisierte Frau zu stützen, reagierte die 26-Jährige sehr aggressiv und schlug nach den Polizisten. Die Beamten fixierten die Frau und nahmen sie in Gewahrsam. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv auf Amphetamin. Ein Arzt entnahm ihr deshalb eine Blutprobe. Die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren ein. Den Besitzer des beschädigten Fahrzeugs setzten sie in Kenntnis. Das Auto der 26-Jährigen verblieb verschlossen am Unfallort.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 18.02.2020

Espelkamp (Nordrhein-Westfalen): Randalierer zertrümmert Scheibe und beißt Polizistin

Am späten Montagabend wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Graudenzer Weg gerufen. Hier hatte ein Randalierer ein geparktes Auto beschädigt.
Bei der Nahbereichsfahndung trafen die Beamten gegen 23.35 Uhr in der Alsweder Landstraße schließlich auf den tatverdächtigen Espelkamper. Als die Einsatzkräfte den Mann ansprachen, rannte dieser mit geballten Fäusten auf sie zu, woraufhin man den 34-Jährigen zu Boden brachte. Hierbei widersetzte sich der offenbar stark alkoholisierte Randalierer nach Kräften und biss einer Polizeibeamtin in den Finger. Dennoch brachte seine Wehrhaftigkeit keinen Erfolg, sodass er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Die Beamtin blieb dienstfähig.
Zuvor, so stellte sich nach Zeugenaussage heraus, hatte sich der Mann im Graudenzer Weg auf die Straße gelegt, laut geschrien und anschließend die Heckscheibe eines abgestellten Opels mit einer Bierflasche zertrümmert.
Nach Entnahme einer Blutprobe und wiedereingekehrter Ausnüchterung, konnte der Unruhestifter am Dienstagmorgen das Mindener Polizeigewahrsam verlassen.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 18.02.2020

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Beamtinnen und Beamte angegriffen und verletzt

Im Laufe des gestrigen Abends kam es gleich drei Mal zu einem Übergriff auf Polizistinnen und Polizisten. Die Fälle haben – wie häufig – mehrere Gemeinsamkeiten: Einen nichtigen Anlass und Alkohol- oder Drogenkonsum.
Um kurz nach 20 Uhr meldete sich ein Anwohner der Goethestraße bei der Leitstelle. Ein Bewohner des Hauses soll lautstark in seiner Wohnung randalieren. Zwei Polizisten klingelten an der Tür des 34-jährigen Mannes, um mit ihm zu sprechen und den Sachverhalt zu klären. Ohne Umschweife ging der Mann auf die Beamten los und traf einen der beiden mehrfach mit Schlägen am Kopf.
Unter großer Anstrengung gelang es, den Mann zu überwältigen und zur Wache zu bringen. In seiner späteren Aussage gab er zu Protokoll, dass er kurz zuvor Amphetamine konsumiert und es einfach als „unfair“ empfunden habe, alleine zwei Polizisten gegenüber zu stehen. Der 34-Jährige blieb zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Der Beamte erlitt Verletzungen am Kopf.
Weiter ging es um kurz vor 23 Uhr. Einsatz in der Sudetenstraße. Dem Notruf zufolge kam es zu einem Streit zwischen Mutter und Tochter. Doch zur eigentlichen Klärung kam es auch in diesem Fall nicht. Noch bevor die Beamten eine 59-Jährige zu dem Geschehen befragen konnten, beleidigte die alkoholisierte Frau die Polizisten auf das Übelste und versuchte nach ihnen zu schlagen. Sogar ein anwesender Sanitäter wurde attackiert. Verletzt wurde in diesem Fall glücklicherweise niemand.
Schließlich musste eine Streife noch um 1 Uhr nachts in die Straße Am Hagfeld ausrücken. Nachdem es dort bereits gegen 21 Uhr einen Einsatz wegen Ruhestörung bei einer 53-Jährigen gegeben hatte, waren die Ermahnungen offenbar völlig ins Leere gelaufen. Nachbarn mussten wegen des anhaltenden Lärms erneut die Polizei verständigen. Für die war in der Wohnung eine Kommunikation kaum möglich. Völlig uneinsichtig musste die ebenfalls stark alkoholisierte Frau schließlich unter heftiger Gegenwehr in Gewahrsam genommen werden. Zwei Beamte wurden dabei durch Tritte und Bisse verletzt.

PM der POL Aachen vom 18.02.2020

Kirchhundem (Nordrhein-Westfalen): 28-Jährige widersetzt sich Polizeibeamten

Bei einem Einsatz in der Hundemstraße in Kirchhundem hat gestern Abend (17. Februar) gegen 20.30 Uhr eine 28-Jährige randaliert und dabei drei Beamte verletzt. Nachdem sie die Örtlichkeit nicht verlassen wollte, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. Dabei wiedersetzte sie sich den Beamten, in dem sie Gegenstände nach ihnen warf, sie tritt, kniff und bespuckte und auch versuchte, sie zu beißen. Dabei stand die 28-Jährige unter Alkoholeinfluss. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus in Lennestadt. Die Polizeibeamten schrieben eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 18.02.2020

Nürnberg (Bayern): Frau beschädigte mehrere Fahrzeuge und leistete Widerstand

Gestern Abend (17.02.2020) leistete eine 30-Jährige Polizeibeamten in der Nürnberger Südstadt Widerstand, nachdem sie zuvor gegen geparkte Fahrzeuge getreten hat. Sie wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 23:15 Uhr wurde über den Notruf mitgeteilt, dass eine weibliche Person im Hummelsteiner Weg gegen mehrere abgestellte Fahrzeuge treten soll. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd traf die Frau noch an der Tatörtlichkeit an.
Während der Kontrolle beleidigte und bedrohte die Frau die Beamten mehrfach. Auf Grund ihres aggressiven Verhaltens nahmen die Polizisten sie in Gewahrsam.
Hiergegen wehrte sich die Frau massiv und trat einem 30-jährigen Beamten gegen das Bein.
Der Beamte wurde durch den Angriff leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM des PP Mittelfranken vom 18.02.2020

Speyer (Rheinland-Pfalz): Erst Fahrzeuge beschädigt, dann Beamte beleidigt und bespuckt

17.02.2020, 19:27 Uhr
Speyer (ots) – Am Montagabend geriet der 31-Jährige Beschuldigte, welcher an diesem Morgen erst aus der Haft entlassen worden war, nach einem Streit mit seinem Freund derart in Rage, dass er in der St.-Guido-Straße in Speyer gegen drei Außenspiegel geparkter Fahrzeuge trat. Kurz darauf konnte er mit seinem Freund unweit einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der Durchsuchung wurden bei dem Beschuldigten zwei Tütchen mit Marihuana und Kokain aufgefunden.
Vermutlich stand der 31-Jährige zum Tatzeitpunkt unter Drogen- und Alkoholeinfluss und wurde auch deshalb immer ungehaltener gegenüber den eingesetzten Beamten, sodass er aus Eigensicherungsgründen gefesselt werden musste. Der Beschuldigte sollte zwecks Verhinderung weiterer Straftaten in den polizeilichen Gewahrsam verbracht werden. Hiergegen wehrte sich der Beschuldigte und versuchte sich immer wieder loszureißen, zudem bespuckte, bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten. Trotz aller Gegenwehr wurde der 31-Jährige in den polizeilichen Gewahrsam verbracht und muss nun eine weitere Nacht hinter Gittern verbringen. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 18.02.2020

Pressath (Bayern): Renitenter Party-Besucher

Zu einem tätlichen Angriff gegen einen Polizeibeamten kam es am vergangenen Sonntagnachmittag in Pressath.

Ein 47Jähriger bat gegen 16.15 Uhr die Polizei um Hilfe, nachdem ein ungeladener junger Mann, der zu einer privaten Faschingsfeier erschienen war und bereits mit mehreren Gästen Streit gesucht hatte, sich nicht aus der Wohnung entfernen wollte. Auch den Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der offensichtlich alkoholisierte 22Jährige ausgesprochen aggressiv. Als er zur Polizeidienststelle gebracht werden sollte, griff er einen Beamten tätlich an und wollte ihn kratzen und beißen. Dies gelang ihm jedoch nicht, so dass niemand verletzt wurde.
Aufgrund seines psychisch bedenklichen Zustandes wurde er nach erfolgter Sachbearbeitung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Störenfried hat sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Hausfriedensbruchs zu verantworten.

PM der PI Eschenbach vom 18.02.2020

Schwalmtal-Amern (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Kontrolle – Polizeibeamter leicht verletzt

Am Montag gegen 13.50 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung auf der Friedhofstraße in Amern zwei junge Männer. Ein 19-jähriger Amerner führte in einer Umhängetasche einen Schlagstock bei sich.
Bei der anschließenden Durchsuchung riss sich der Mann los und versuchte zu flüchten. Die Einsatzkräfte konnten dies jedoch verhindern. Dabei wurden sowohl der 19-Jährige als auch der 51-jährige Polizeibeamte leicht verletzt. Der Grund für den Fluchtversuch war schnell gefunden: Der 19-Jährige hatte eine kleine Menge Marihuana dabei. Auch dem seinem Begleiter, einem 20-jährigen Amerner, fanden die Beamten eine kleine Menge Marihuana. Gegen beide wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.

PM der KPB Viersen vom 18.02.2020

Essen (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin wirft Bananen durch Hotellobby und leistet Widerstand

45127 E.-Stadtkern: Mitarbeiter eines Hotels an der Hachestraße verständigten heute Nacht (17. Februar, 23:57 Uhr) den Notruf, weil eine Frau in der Lobby randaliere – die 38-Jährige leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Die 38-Jährige soll zunächst Hotelgäste in der Lobby angeschrien, sich aggressiv verhalten und Bananen geworfen haben. Als die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten eintrafen, fanden sie die Frau in der Lobby an. Sie weigerte sich, den Beamten ihren Ausweis zur Identitätsfeststellung auszuhändigen und provozierte und beleidigte diese sehr ausdauernd. Auch einem Platzverweis kam die 38-Jährige nicht nach, weshalb sie dem Polizeigewahrsam zugeführt werden sollte. Dagegen wehrte sich die Frau mit aller Körperkraft, indem sie sich fallenließ und einen der Beamten mit ihren Beinen umschlang.
Letztendlich wurde die 38-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert, da der Konsum starker Betäubungsmittel nicht ausgeschlossen werden konnte.

PM der POL Essen vom 18.02.2020

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Unbelehrbar – stark alkoholisierter Radfahrer gerät zweimal in Polizeikontrolle

Zeugen hatten in den gestrigen Abendstunden beobachtet, wie ein offensichtlich betrunkener Pedelec-Fahrer auf dem Obotritenring stürzte.
Der Mann stand auf und fuhr weiter. Die zwischenzeitlich informierten Polizeibeamten stellten den Radfahrer im Bereich Lankow.
Nicht zu übersehen war eine blutende Kopfplatzwunde, die er sich offenbar beim Sturz zugezogen hatte. Auf seinen eigenen Füßen stehen konnte er ohne Hilfe eines Beamten auch nicht mehr.
Ein Atemalkoholtest wurde verweigert, eine RTW-Besatzung wollte die Platzwunde des 46-jährigen Schweriners versorgen, dies lehnte er ab. Sowohl Rettungssanitäter als auch Polizisten wurden durch ihn wüst beschimpft.
Gegen seinen Willen und unter Protest verbrachten die Beamten den Mann aufs Revier, dort wurde eine Blutprobe entnommen.
Bereits am frühen Abend geriet der 43-Jährige in der Lübecker Straße alkoholisiert und Schlangenlinien fahrend in eine Verkehrskontrolle. Der Atemalkoholwert von 1,76 Promille war deutlich zu hoch, eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Er verbrachte die Nacht in einer Zelle und wurde am heutigen Morgen entlassen.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein.

PM der PI Schwerin vom 18.02.2020

Duisburg-Hochheide (Nordrhein-Westfalen): Verdacht des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte – 21-Jähriger vorläufig festgenommen

Am Montag (17. Februar, 12:50 Uhr) rief ein 57 Jahre alter Busfahrer der DVG auf der Moerser Straße Polizeibeamte zur Hilfe, da er Probleme mit einem aggressiven Fahrgast hatte. Auch durch die Beamten ließ sich der Mann nicht beruhigen. Er soll gegen Scheiben geschlagen und die Ordnungshüter beleidigt und bespuckt haben. Als er in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er zu flüchten. Zugleich soll er nach den Polizisten getreten und versucht haben, sie mit einem Kopfstoß zu verletzen. Der 21 Jährige konnte schließlich gefesselt und mit Unterstützungskräften in Gewahrsam genommen werden. Keiner verletzte sich. Wegen des Verdachts des Alkohol- und Drogenkonsums entnahm ihm dort ein Arzt ein Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 18.02.2020

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden gestern gegen 21.10 Uhr in eine Wohnung in der Ringstraße gerufen, weil ein 27-jähriger Deutscher dort randalierte und die Möbel zerschlug. Der Mann konnte in der Nähe der Wohnung von den Beamten festgestellt werden. Er war alkoholisiert, ein erster Atemtest ergab 2,24 Promille. Der 27-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er sich das Leben nehmen wolle. Daraufhin wurde ein Rettungswagen gerufen und der Transport in ein Krankenhaus begleitet. Dabei leistete der Mann Widerstand, so dass er gefesselt werden musste. Verletzt wurde niemand. Mehrere Strafanzeigen wurden aufgenommen, u.a. wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Nord vom 18.02.2020

Stadt Brandenburg a.d.H: 8Brandenburg): Hausverbot zwangsweise durchgesetzt

Bereits am Sonntag erhielt ein 35-jähriger Mann, von Mitarbeitern des Obdachlosenwohnheimes, ein zweitägiges Hausverbot für die Einrichtung. Als dieser dann jedoch am Montagmorgen trotzdem versuchte ins Haus zu gelangen informierten die Mitarbeiter die Polizei.
Schon bei der Anfahrt begegnete der 35-Jährige den Beamten vor dem Objekt. Er stellte sich dem Streifenwagen in den Weg und begann sofort fordernd mit scheinbar wirren und zusammenhanglosen Worten auf die Beamten einzureden. Auf das Hausverbot angesprochen reagierte der Mann überrascht und wollte davon keine Kenntnis haben. Die Beamten untersagten ihm das Objekt zu betreten. Mehrfach mussten sie ihn jedoch daran hindern und zusätzlich einen Platzverweis aussprechen, dem er auch wiederholt nicht nachkam. Plötzlich eskalierte die Situation. Der Mann fing plötzlich an, unkontrolliert um sich zu schlagen und griff in Richtung der Einsatzgürtel der Beamten. Dies wurde dann sofort durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt unterbunden. Der Mann wurde auf den Boden gedrückt, dort mit Handfesseln fixiert und anschließend zur Durchsetzung des Platzverweises ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht. Aufgrund seines offenbar verwirrten Zustandes wurde er dort dann einem Arzt vorgestellt. Dieser beurteilte die Gesamtumstände so, dass er ihn zwangsweise in eine Brandenburger Fachklinik einwies. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 18.02.2020

Stuttgart (Baden-Württemberg): 41-Jähriger mit Untersuchungshaftbefehl festgenommen

Bundespolizisten haben am Montagabend (17.02.2020) gegen 19:30 Uhr einen 41-jährigen Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof festgenommen. Die Identität des russischen Staatsangehörigen wurde zuvor im Rahmen einer Personenkontrolle durch die Beamten überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass der wohnsitzlose Mann durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen Beleidigung und Körperverletzung gesucht wurde.
Während der anschließenden Festnahme beleidigte er zudem mehrfach die eingesetzten Polizisten. Der 41-Jährige wurde am Folgetag (18.02.2020) einem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug setzte. Eine Streife brachte den Mann, der nun mit einer erneuten Anzeige wegen Beleidigung rechnen muss, anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 18.02.2020

Bernsdorf (Sachsen): Betrunkene Frau greift Polizisten an

Zeugen haben sich am Montagabend bei der Polizei gemeldet, da sie eine offensichtlich alkoholisierte Frau dabei beobachtet hatten, wie sie in ihr Fahrzeug stieg und damit auf der Feldstraße in Bernsdorf fuhr.
Sofort eingesetzte Beamte suchten zunächst die Zeugen auf, die sich das Kennzeichen des Fahrzeuges notiert hatten und somit Hinweise auf den Halter liefern konnten. Kurze Zeit später besuchten die Ordnungshüter die betroffene Frau an ihrer Anschrift und trafen auf eine äußerst aggressive und renitente 49-Jährige, die aktiven Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizisten leistete. Sie schrie nicht nur herum, sondern schlug auch nach einem Beamten, der versuchte, beruhigend auf die betrunkene Frau einzureden. Ein Test wies umgerechnet 2,02 Promille im Atem der Deutschen aus.
Erst nachdem die Uniformierten ihr die Handfessel anlegten, konnten sie sie bändigen. Sie leistete jedoch weiterhin erhebliche Gegenwehr, während die Ordnungshüter sie zur Blutprobe in ein Krankenhaus brachten. Dort kam sie dann offensichtlich zur Einsicht Dies änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass sie sich wegen einer Trunkenheitsfahrt und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben wird.

PM der PD Görlitz vom 18.02.2020

Bad Muskau (Sachsen): Widerstand geleistet

Bad Muskau, Bautzener Straße / 17.02.2020, 21:45 Uhr
Bei einem Polizeieinsatz am Montagabend an der Bautzener Straße in Bad Muskau hat ein 15-Jähriger energischen Widerstand geleistet.
Die Beamten waren gerufen worden, weil der Jugendliche eine 43-Jährige und einen 44 Jahre alten Mann angegriffenen haben soll. Als die Uniformierten den Beschuldigten aus der Wohnung bringen wollten, schlug dieser stark um sich. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf kam zur Unterstützung. Zur Gefahrenabwehr waren Handfesseln notwendig. Trotzdem traf der junge Mann mit seinem Fuß einen 26-jährigen Polizeibeamten am Kopf. Die Verletzungen bedurften einer ambulanten Behandlung in einer Klinik.
Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der Beschuldigte zudem die Ordnungshüter. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen wies umgerechnet 0,86 Promille aus. Rettungskräfte brachten den 15-Jährigen in ein Krankenhaus.
Die Polizisten fertigten Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. Mit den weiteren Ermittlungen wird sich die Kriminalpolizei befassen.

PM der PD Görlitz vom 18.02.2020

Günzburg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte – Haftbefehl erlassen

Sonntagnachmittag meldete ein Fahrscheinkontrolleur, dass sich im Zug von Ichenhausen nach Günzburg zwei Männer aufhalten würden, welche angeblich nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte seien. Daraufhin begab sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg zum Günzburger-Bahnhof.
Dort konnten der Fahrscheinkontrolleur sowie einer der beiden Männer, ein 19-Jähriger, angetroffen werden. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass einer der beiden Tatverdächtigen nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte war. Dieser hatte sich jedoch noch vor Eintreffen der Polizei vom Bahnhofsgelände entfernt. Sein Begleiter, der genannte 19-Jährige, war im Besitz einer Fahrkarte.
Der Fahrscheinkontrolleur zeigte bei der Sachverhaltsaufnahme an, dass er vor ca. drei Wochen von den beiden Männern bei einer von ihm durchgeführten Fahrscheinkontrolle beleidigt worden sei. Zudem hätten beide Personen damals keine Fahrkarte gelöst. Ergänzend stellte sich heraus, dass beide Tatverdächtige am gestrigen Sonntag bei der Kontrolle der Fahrkarten eine Kollegin des Fahrscheinkontrolleurs angespuckt und mittels weiterer abfälliger Gesten beleidigt hatten.
Bei der Feststellung seiner Identität zeigte sich der 19-Jährige gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten unkooperativ und aggressiv. Er verweigerte die Herausgabe seiner Personaldokumente bzw. die Angabe seiner Personalien. Der Mann sollte daraufhin zum Zweck der Personalienfeststellung durchsucht werden. Hierbei leistete der 19-Jährige massiven Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin, in dem er diese zu Boden stieß. Letztlich gelang es nur unter Hinzuziehung weiterer Streifenbesatzungen und unter Anwendung von körperlicher Gewalt, die notwendigen polizeilichen Maßnahmen bei dem 19-Jährigen durchzusetzen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme wurde nach dem zweiten Tatverdächtigen unverzüglich eine Fahndung eingeleitet. Dabei konnte dieser, ein 21-Jähriger, von den Einsatzkräften festgestellt und dessen Personalien ermittelt werden.
Gegen den 19-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte sowie der Körperverletzung, Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.
Der 21-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen des Verdachtes der Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen rechnen.
Der 19-Jährige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag und erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Mann wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.02.2020

Marktoberdorf (Bayern): 37-jähriger beschäftigt mehrfach die Polizei

Am Montagmorgen beschäftigte ein 37-jähriger Mann gleich mehrfach die Beamten der Marktoberdorfer Polizei. Zunächst fuhr er gegen 07.15 Uhr mit einem Renault auf der B 16 bei Biessenhofen, obwohl er gar keinen Führerschein besitzt und schon mehrmals deswegen angezeigt wurde. Nach der Kontrolle meldete sich schließlich seine Partnerin bei der Polizei und schilderte, dass er sich nun umbringen wolle und er sich in seiner Wohnung verbarrikadiert habe. Bis zum erneuten Eintreffen der Polizeistreife flüchtete er jedoch durch einen Hinterausgang seines Wohnhauses. Beim Medicum konnte er schließlich eingeholt werden. Er wehrte sich allerdings so, dass gegen ihn das Pfefferspray eingesetzt werden musste, weil er auch in Richtung der Beamten schlug. Letztendlich musste der psychisch angeschlagene Mann in einem Klinikum untergebracht werden. Zwei Polizeibeamte wurden bei der Rangelei leicht verletzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.02.2020

Wien: Mann bedroht und attackiert Polizisten mit Schere

18.02.2020, 01.00 Uhr / Vorfallsort:17., Hernalser Gürtel
Sachverhalt: Beamte der Polizeiinspektion Hernalser Gürtel kontrollierten am 18. Februar 2020 um 01.00 Uhr einen Mann, der den Einsatzkräften den Mittelfinger ge-zeigt hatte. Im Zuge der Amtshandlung nahm der 31-Jährige (österreichischer Staatsbürger) eine mitgebrachte Schere zur Hand und führte mehrfach Stichbewegungen in Richtung der Polizisten aus. Trotz mehrfacher Aufforderungen den Gegenstand aus der Hand zu legen, verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und versuchte die Beamten zusätzlich mit Fußtritten zu attackieren. Pfefferspray musste eingesetzt werden und der 31-Jährige wurde festgenommen. Ein Polizist wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aller-dings weiter versehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 18.02.2020, 09:41 Uhr

Salzburg: 26-Jähriger flüchtete vor Polizeikontrolle

Am Vormittag des 17. Februar 2020 versuchte eine Zivilstreife der Polizei in Salzburg Gnigl einen amtsbekannten führerscheinlosen Fahrzeuglenker anzuhalten. Der Serbe entzog sich der Anhaltung, indem er sein Fahrzeug wendete und mit weit überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts Richtung Bergheim und in weiterer Folge nach Lamprechtshausen fuhr. Die Beamten versuchten mehrmals den Lenker zum Anhalten zu bringen. Der 26-Jährige umfuhr in weiterer Folge zwei eingerichtete Straßensperren. Für die Flucht benützte er den an die Fahrbahn angrenzenden Radfahrstreifen und touchierte beim Zurückkehren auf die Fahrbahn mit einem Polizeifahrzeug. Am Dienstfahrzeug entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Anschließend fuhr der Serbe nach Oberndorf, stellte den Pkw unversperrt ab und flüchtete mit seiner 17-jährigen Beifahrerin zu Fuß. Im Zuge der Fahndung konnte die 17-jährige Oberösterreicherin aufgegriffen und festgenommen werden. Sie wehrte sich bei der Festnahme und verletzte dabei eine Polizeibeamtin. Bei ihrer Einvernahme verweigerte die Frau jegliche Angaben in Bezug auf die Autofahrt. Sie wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt auf freiem Fuß angezeigt. Der 26-Jährige Serbe konnte bislang nicht festgenommen werden.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 18.02.2020, 10:20 Uhr

Seit Samstag sitzen eine 25-jährige Frau und ein 28-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Das Duo war mit einem gestohlenen Pkw und einer größeren Menge Heroin an Bord auf der A 3 in Richtung Süden unterwegs. Bei der Anhaltung kam es zur Kollision zwischen dem Fahrzeug und einem zivilen Streifenwagen. Es entstand lediglich Sachschaden.

Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach wollten den mit zwei Personen besetzten Pkw am Freitagnachmittag, gegen 14.00 Uhr, am Parkplatz Röthenwald einer Kontrolle unterziehen. Als das Anhaltesignal an dem uniformierten Streifenwagen eingeschaltet wurde, gab die 25-Jährige am Steuer des VWs plötzlich Gas und versuchte zu flüchten. Sie rammte ein links neben ihr fahrendes Zivilfahrzeug der Verkehrspolizei. Trotz der Kollision gelang es den Beamten, den Pkw anzuhalten. Sie nahmen die beiden Insassen fest und stellten ein Tütchen mit rund 100 Gramm Heroin sicher, das kurz vor der Anhaltung aus dem Fahrerfenster des VWs geworfen worden war.

Bei der folgenden Kontrolle des Pkw, der Fahrerin und dem 28-jährigen Mitfahrer, der auf der Rücksitzbank saß, stellten die Polizisten weitere geringe Mengen Heroin, Pfeffersprays und Messer sicher. Das Fahrzeug wurde sichergestellt und die Festgenommenen mussten die Beamten zur Dienststelle begleiten. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird der aus dem Raum Eggenfelden stammenden Fahrerin vorgeworfen, das Fahrzeug am vergangenen Mittwoch ihrem ehemaligen Lebensgefährten entwendet zu haben. Sie soll anschließend mit ihrem 28-jährigen Bekannten, der ebenfalls aus Eggenfelden stammt, ins Ausland gefahren sein, um dort gemeinsam das sichergestellte Heroin zu beschaffen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurden die beiden Festgenommenen noch am Samstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen das Duo die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete, beim Mann unter Mitführen von Waffen. Die Tatverdächtigen sitzen inzwischen in unterschiedlichen Justizvollzugsanstalten ein.

PM desPP Unterfranken vom 18.02.2020

Bielefeld- Schildesche- Heepen- Herford

Nach mehreren Raubüberfällen nahm die EK „Apfel“ bereits am Montag, 27.01.2020, ein Täterpaar fest. Sie sitzen seit Mittwoch, 29.01.2020, in Haft. Nun überführten die Beamten der Ermittlungskommission eine weitere Tätergruppe. Das jugendliche Trio überfiel drei Tankstellen. Seit Donnerstag, 06.02.2020, befindet sich einer der Drei in Haft.

Wie bereits berichtet überfiel ein Räuber-Trio mehrere Tankstellen im Bereich Schildesche. Am Freitag, 20.12.2020, agierte das Trio an einer Tankstelle an der Voltmannstraße, am Sonntag, 22.12.2020, und am Samstag, 04.01.2020 an einer Tankstelle an der Apfelstraße.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4477218
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4484499

Nach einem ersten Zeugenhinweis auf einen 15-jährigen Bielefelder als möglichen Täter brachten intensive Umfeldermittlungen der „EK Apfel“ die Bestätigung. Der Jugendliche wurde festgenommen und ging nach Vorführung beim Haftrichter am
06.02.2020 in Untersuchungshaft.

Seine beiden Mittäter, zwei ebenfalls 15-jährige Bielefelder, konnten aufgrund fehlender Haftgründe nach der Vorführung das Gericht verlassen. Die Ermittlungen hinsichtlich der genauen Täterkonstellationen und Tatbeteiligungen dauern an.

Wie bereits berichtet bemerkte eine aufmerksame 65-jährige Zeugin am Montagabend, 27.01.2020, den Überfall auf eine Apotheke an der Amtmann-Bullrich-Straße. Sie beobachtete die zwei Räuber bei der Flucht und nannte der Polizei anschließend das Kennzeichen des Fluchtwagens.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4505850

Polizeibeamte nahmen die Täter, einen polizeibekannten 33-jährigen Bielefelder und einen 18-jährigen Bielefelder fest. Schnell stand für die EK „Apfel“ fest, dass dieses Duo neben dem Apothekenüberfall, einen Tankstellenüberfall am
10.01.2020 an der Potsdamer Straße und am 13.01.2020 einen Überfall auf eine Tankstelle an der Bismarckstraße in Herford verübten.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4490721,
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65846/4491186,

Die weiteren Ermittlungen zeigten nun, dass der Überfall auf einen Drogeriemarkt am Freitag, 17.01.2020 an der Westerfeldstraße ebenfalls auf das Konto des in Haft befindlichen Duos geht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4497219

Bezüglich der weiteren schweren noch ungeklärten Raubüberfälle, auf die Tankstelle an der Artur-Ladebeck-Straße (15.01.2020), https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4493621, und der Voltmannstraße (09.02.2020), https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/4516045, dauern die Ermittlungen ebenfalls an.

PM des PP Bielefeld vom 18.02.2020

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Auftakt der Straßenfastnacht in der Südeifel – Fastnachtsumzug Mettendorf – Die Polizei Bitburg zieht Bilanz

Am Sonntag, dem 16. Februar 2020 startete die Straßenfastnacht in der Südeifel mit dem Fastnachtsumzug in Mettendorf. Der überregional bekannte Umzug wurde von über 40 Gruppen gestaltet.

Nur ein Vorfall trübt das ansonsten sehr positive Gesamtbild: Ein 19-jähriger behinderte den Transport eines medizinischen Notfalls, in dem er auf das Trittbrett des mit Martinshorn und Blaulicht abfahrenden Rettungswagen sprang und die Tür des Rettungswagens öffnete. In unmittelbarer Nähe befindliche Polizeibeamte konnten die Person sehr schnell vom Rettungswagen entfernen, identifizieren und diesem einen Platzverweis für den Festbereich aussprechen.
Nur eine gute Stunde später wurde die Person trotz des Aufenthaltsverbots wieder auf der Feiermeile angetroffen und sollte aus dem Veranstaltungsbereich begleitet werden. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten, leistete Widerstand und wurde von einem plötzlich hinzugeeilten Freund erfolglos unterstützt. Letztlich wurden beide Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen und ihren Familienangehörigen überstellt.

PM (auszugsweise) der PI Bitburg vom 17.02.2020

Sennestadt (Nordrhein-Westfalen): Ergänzung zum Pressebericht „Sennestadt – Renitenter und alkoholisierter Unfallfahrer nicht zu beruhigen“

In Ergänzung zum zunächst übersandten Pressebericht, wird mitgeteilt, dass bei den Widerstandshandlungen anlässlich der Blutprobenentnahme nicht nur ein, sondern drei Polizeibeamte leicht verletzt wurden.

PM des PP Bielefeld vom 17.02.2020

Kreuztal (Nordrhein-Westfalen): Nach Körperverletzung und Widerstand die Nacht im Polizeigewahrsam verbracht

Ein 31-Jähriger beschäftigte die Polizei in Kreuztal in der Nacht von Sonntag auf Montag (16./17.02.)
Gegen 23:15 Uhr geriet der Mann mit einer 29-jährigen Bekannten in Fellinghausen in einen handfesten Streit. Der stark alkoholisierte 31-Jährige schlug die 29-Jährige, so dass diese im Gesicht verletzt wurde. Die Beamten der Wache Kreuztal versuchten die beiden zu trennen. Der Mann widersetzte sich allerdings dem Platzverweis, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Bereits vor der Wohnung seiner 29-Jährigen Bekannten wurde der Mann ausfallend und beleidigte die Polizisten. Dies setzte sich auf der Fahrt in Richtung Weidenau fort. Auf der Polizeiwache versuchte er die Waffe eines Beamten zu ergreifen, was ihm misslang. Weitere Beleidigungen erfolgten. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann im Gewahrsam der Polizei.
Neben der Anzeige wegen Körperverletzung wird auch nun gegen ihn wegen Beleidigung und Widerstand ermittelt.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 17.02.2020

Gutach (Baden-Württemberg): Polizist gebissen

Im Rahmen der Schlichtung eines Streites wurde am frühen Sonntagnachmittag in Gutach in der Kirchstraße ein Polizeibeamter in den Arm gebissen. Die Beamten des Polizeireviers Haslach waren zuvor zu einem Familienstreit gerufen worden und mussten, da die Lage anders nicht zu beruhigen war, eine 33-Jährige festhalten. Damit war die Frau überhaupt nicht einverstanden weshalb sie zubiss. Der Polizeibeamte wurde hierbei verletzt und musste zur Behandlung in eine Klinik.

PM des PP Offenburg vom 17.02.2020

Marburg (Hessen): Randalierer landet in Ausnüchterungszelle

Am Freitagabend, 15. Februar, um kurz vor 23 Uhr randalierte ein junger Mann am Erlenring und wurde auch handgreiflich. Der 19 Jahre junge Mann ließ sich weder von Passanten noch von der Polizei beruhigen. Letztendlich blieb der Polizei nur die Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Taten. Der Mann widersetzte sich der Mitnahme mit Tritten und Kopfstößen und beleidigte dabei die Polizei fortwährend. Letztendlich überwältigte die Polizei den Mann und ließ ihn in der Zelle ausnüchtern. Er muss sich wegen des Widerstands und der Beleidigungen verantworten.

PM des PP Mittelhessen vom 17.02.2020

Hamm-Heessen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand resultiert in Ingewahrsamnahme

Treten, bespucken, beleidigen – Samstagabend, 15. Februar, endete für eine augenscheinlich alkoholisierte 45-jährige Frau aus Bad Salzuflen im Polizeigewahrsam.
Die Frau war in Begleitung eines Bekannten. Dieser hatte zuvor die Polizei gerufen. Beim Eintreffen der Polizei am Gebrüder-Funke-Weg konnte jedoch keine Straftat festgestellt werden. Als die Polizeibeamten daraufhin gegen 18.55 Uhr wieder fahren wollten, verhielten sich die beiden aggressiv.
Als die Frau dann die Autotür des Streifenwagens gegen einen Polizeibeamten schlug, sollte sie schließlich zur Verhinderung von Straftaten ins Gewahrsam gebracht werden. Dagegen sperrte sie sich – verbal und körperlich: Unter anderem trat, bespuckte und beleidigte sie die Polizisten. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Die Frau muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Hamm vom 17.02.2020

Ilmenau (Thüringen): Bei Verhaftung Widerstand geleistet

Bei der Vollstreckung eines Haftbefehls gegen einen 21-Jährigen leistete dieser erheblichen Widerstand. Durch die Beamten der PI Arnstadt-Ilmenau konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden, ohne dass es zu Verletzungen bei den Polizeibeamten und dem Täter kam. Nach der Vorführung beim zuständigen Richter wurde der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

PM der LPI Gotha vom 17.02.2020

Großrosseln (Saarland): 23-Jähriger randaliert und greift Polizist an

Zu einem Widerstand gegen Polizeibeamte kam es am Sonntagmorgen gegen 11:30 Uhr in Großrosseln. Ein 23-jähriger Mann war Anlass eines polizeilichen Einsatzes, nachdem er zuvor seinen Vater geschlagen hatte.
Während der Sachverhaltsaufnahme stürmte der junge Mann aus seinem Zimmer und attackierte einen Polizeibeamten mit einem Teleskopschlagstock. Darüber hinaus beleidigte er die anwesenden Beamten aufs Übelste. Im Rahmen der Festnahme musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der Mann leistete dabei erheblichen Widerstand. Nachdem er zur Dienststelle verbracht worden war, beruhigte sich der Aggressor wieder und wurde später von dort entlassen. Zuvor wurde ihm ein 10-tägiges Betretungsverbot für die elterliche Wohnung ausgesprochen. Als Grund für die mangelnde Frustrationstoleranz gab der Mann an, dass der Controller seiner Spielkonsole kaputt gegangen sei. Bei dem Einsatz wurden insgesamt 3 Polizeibeamte verletzt. Den Mann erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Völklingen vom 17.02.2020

Zuffenhausen (Baden-Württemberg): 24-Jähriger Exhibitionist festgenommen

Nachdem sich ein 24-Jähriger am Sonntagmittag (16.02.2020) gegen 13:30 Uhr vor mehreren Frauen in verschiedenen S-Bahnen entblößt hatte, konnte er nach kurzer Flucht festgenommen werden. Nach derzeitigen Erkenntnissen soll der syrische Staatsangehörige zunächst in einer S-Bahn der Linie S4 zwischen Freiberg und Zuffenhausen sein Glied vor einer 33-jährigen Reisenden hervorgeholt und daran manipuliert haben. Die Frau verließ daraufhin in Zuffenhausen die S-Bahn und alarmierte die Polizei. Nur wenige Minuten später wählte eine 22-jährige Geschädigte den Notruf. Der gleiche mutmaßliche Täter soll in einer S-Bahn S5 zwischen Kornwestheim und Tamm wiederum sein Glied in der Bahn entblößt und darauf die junge Frau mit seiner Hand am Oberschenkel berührt haben. Als der Zug am Bahnhof Tamm stoppte, flüchtete der in Ludwigsburg wohnhafte zu Fuß und verletzte sich während des Überklettern eines Zaunes wohl an seiner Hand. Im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung nach dem 24-Jährigen konnte dieser mithilfe einer Personenbeschreibung nach kurzer Flucht in der Nähe des Bahnhofs Tamm gestellt und festgenommen werden. Während der Festnahme leistete der Mann Widerstand gegen die Beamten der Landespolizei indem er um sich schlug. Wegen der Handverletzung wurde er anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus verbracht. Die weiteren Beteiligten des Vorfalls blieben unverletzt. Die Bundespolizei ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts der exhibitionistischen Handlung. Weitere etwaige Geschädigte und Zeugen der Tat werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 17.02.2020

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Prügelei nach Fahrmanöver/19-jähriger auf der Straße eingeschlafen/Einbrecher überrascht

Polizeibeamte mussten Freitagabend zum Marienweg ausrücken.
Zeugen teilten mit, dass sich dort zwei Personen auf der Straße prügeln.
Hintergrund soll eine mutmaßliche Nötigung im Straßenverkehr durch zu dichtes Auffahren gewesen sein. Ein 59-jähriger Plettenberger soll zwei 18-jährige Plettenberger mit einer Eisenstange bedroht haben, nachdem diese bedrohlich auf ihn zugegangen seien. Die Stange kam nicht zum Einsatz. Dafür die Fäuste. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und Nötigung.
Eine vermeintlich hilflose Person hat jetzt Ärger wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zeugen riefen die Polizei, weil ein 19-jähriger stark alkoholisierter Lüdenscheider bei knapp 2 Grad Celsius auf dem Bahnhofsvorplatz herumlag und schlief. Als die Beamten den Mann weckten, begann er sofort Beleidigungen auszusprechen. Nach langem Zureden ließ er sich im hinzugerufenen Rettungswagen untersuchen. Anschließend erhielt der unverletzte Lüdenscheider einen Platzverweis, den er konsequent ignorierte, um sich stattdessen vor den Polizisten aufzubauen, sie zu beleidigen und zu bedrohen. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, wogegen er sich massiv sperrte. Im Streifenwagen versuchte er einen der Polizisten zu bespucken. Er durfte seinen Rausch in einer Gewahrsamszelle ausschlafen und ging anschließend mit einer Strafanzeige im Gepäck nach Hause.
Am Freitag, 5.50 Uhr, ereignete sich ein Einbruchversuch in der Schleusinger Straße. Zeugen bekamen jedoch mit, wie der Unbekannte versuchte, eine Tür aufzubrechen. Er lief Richtung Bludenzer Straße davon und konnte wie folgt beschrieben werden: Männlich, 25-30 Jahre, 185-190 cm groß, kurze Haare, dunkel gekleidet. Hinweise nimmt die Wache Plettenberg entgegen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.02.2020

Ludweiler (Saarland): Polizei unterstützt RTW-Besatzung und wird beleidigt

Zu einer Beleidigung von Polizeibeamten kam es am frühen Samstagmorgen gegen 04:15 Uhr in der Gaststätte „Zum Brücksche“ in der Völklinger Straße. Nachdem die Besatzung eines Rettungswagens um polizeiliche Unterstützung gebeten hatte konnten die Beamten in der Gaststätte auf einer Couch einen 28-jährigen Kasachen vorfinden, der immer wieder zeitweise das Bewusstsein verlor. Die Besatzung des Rettungswagens hatte die Polizei informiert, da die Ersthelfer von einer 5-köpfigen Personengruppe durch aggressives Verhalten zunächst darin gehindert wurden, dem Kasachen zu helfen.
Ein 32-jähriger Franzose tat sich besonders hervor und beleidigte die anwesenden Polizeibeamten aufs Übelste. Der 28-Jährige wurde nach medizinischer Erstversorgung in ein Klinikum nach Saarlouis verbracht. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde gegen den 32-Jährigen eingeleitet.

PM der PI Völklingen vom 17.02.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizeibeamte endet für 30-Jährige im Polizeigewahrsam

Im Polizeigewahrsam endete ein Angriff auf Polizeibeamte für eine 30-Jährige am Sonntagmittag gegen 12.20 Uhr in Händelstraße. Ein 30-Jähriger verständigte die Polizei, nachdem die alkoholisierte Frau dessen Wohnung nicht verlassen wollte. Beamte des Polizeireviers Pforzheim-Süd forderten die Frau auf, die Wohnung zu verlassen.
Die Frau reagierte sofort beleidigend und griff die Beamten mit Schlägen und Tritten an. Da sie sich nicht beruhigen ließ, endete ihr Mittag im Polizeigewahrsam. Die Frau hatte einen Atemalkohol von rund zwei Promille. Sie musste eine Blutprobe abgeben.
Die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt. Der Frau droht nun eine Anzeige.

PM des PP Pforzheim vom 17.02.2020

Mannheim-Sandhofen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger wird handgreiflich gegen Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen wurde ein 17-jähriger Jugendlicher im Stadtteil Sandhofen handgreiflich gegenüber Polizeibeamten. Polizeibeamte wurden aufgrund einer Ruhestörung in den Albert-Schweitzer-Park gerufen. Dabei konnten zwei junge Leute im Alter von 17 und 20 Jahren angetroffen werden. Beide wurden aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen, was diese auch taten. Wenig später kamen den Beamten die beiden auf einem Motorroller im Oppauer Kreuzweg entgegen. Beide trugen keinen Helm. Beim Erblicken des Polizeifahrzeugs versuchte der 17-jährige Fahrer des Rollers zu flüchten und kam beim Einbiegen in die Bartholomäusstraße ins Schleudern und stürzte mit dem Roller schließlich auf die Fahrbahn. Der 17-Jährige wollte sogleich wieder die Flucht ergreifen, konnte jedoch von einem Beamten am Arm festgehalten werden. Der Jugendliche wollte sich wieder losreißen und schlug nach dem Polizisten. Er konnte schließlich auf den Boden gebracht werden, wo er mit den Fersen nach den Beamten trat. Er konnte schließlich überwältigt und zum Polizeirevier Sandhofen gebracht werden. Während des Transports und auch auf dem Revier beleidigte er die Ordnungshüter mit unflätigen Worten.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Darüber hinaus machte er den Eindruck unter Drogeneinfluss zu stehen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergab sich, dass der 17-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.
Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie tätlichen Angriff auf Polizeibeamten ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 17.02.2020

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Doppelter Ärger

Nicht nur Ärger mit der Freundin, sondern auch noch mit der Polizei hat sich ein junger Mann aus dem Landkreis am Wochenende eingehandelt. Der 23-Jährige hatte am Samstag zusammen mit seiner Freundin eine Musikkneipe im Stadtgebiet besucht.
Zu vorgerückter Stunde geriet er in alkoholisiertem Zustand mit seiner Begleiterin in Streit. Der Aufforderung des Personals, das Lokal zu verlassen, kam der 23-Jährige nicht nach, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde.
Während die Beamten die Personalien des Mannes feststellten, versuchte dieser zu flüchten. Er musste schließlich gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Dabei leistete der 23-Jährige Widerstand und verletzte sich auch selbst, indem er seinen Kopf mehrmals gegen die Fahrzeugscheibe schlug. Auf den Mann kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 17.02.2020

Schönaich (Baden-Württemberg): Schlägerei in Flüchtlingsunterkunft

Schwere Verletzungen erlitt ein 20 Jahre alter Mann, der am frühen Sonntagmorgen von einem 21-jährigen Mitbewohner in einer Flüchtlingsunterkunft im Mahdenwiesenweg in Schönaich mit einem Besenstiel geschlagen worden sein soll.
Während der 20-Jährige in seinem Zimmer geschlafen habe, sei der ein Jahr ältere Mann gegen 03.40 Uhr hereingekommen und habe einen Streit angefangen.
Möglicherweise war der Grund des Streits ein Diebstahlsdelikt, das bereits am Vortag durch die Polizei aufgenommen worden war. Im Zuge der Streitigkeit seien die beiden Bewohner, die aus Gambia stammen, aufeinander losgegangen. Der 21-Jährige habe dem Jüngeren dann mit einem Besenstiel ins Gesicht geschlagen.
Dieser erlitt schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der 21 Jahre alte Tatverdächtige, der sich auch in Gegenwart der Beamten des Polizeireviers Böblingen nicht beruhigen wollte und mit einem weiteren Mitbewohner hitzig stritt, wurde aufgrund dessen in Gewahrsam genommen. Während des Transports beleidigte er darüber hinaus auch die eingesetzten Beamten. Der Mann, der mutmaßlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Böblingen verbringen.

PM des PP Ludwigsburg vom 127.02.2020

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Freilaufende Hunde griffen Passanten an – junge Männer hetzen Hunde auf

Die Dortmunder Polizei hat in der Nacht zu Samstag (15. Februar) mehrere Hinweise von Anrufern bekommen, dass im Bereich Scharnhorst zwei Hirtenhunde (Kangal) frei auf der Straße herumlaufen.
Beginnend vom Sattelweg an, rannten die Hunde ab 1:41 Uhr über die Derner Straße / Im Karrenberg in Richtung Dortmund-Derne. Am Scharnhorster Kirchenplatz sollen die beiden mehrere Passanten angegriffen haben. Auch kurz darauf im Buschei waren Passanten nicht sicher vor den Tieren. Ein Einfangen der Hunde war bis dahin nicht möglich, teilweise verschwanden sie aus dem Sichtfeld der eingesetzten Polizeibeamten. Gegen 3:00 Uhr tauchten sie dann an der Gleiwitzstraße nahe des Hallenbades auf. Hier stießen die Polizeibeamten allerdings nicht nur auf die Tiere, sondern auf eine etwa 15-köpfige Personengruppe, die um die beiden Hunde herum im Kreis stand und sie durch wilde und hetzende Rufe zusätzlich reizte.
Auf polizeiliche Anweisungen, die Tiere in Ruhe zu lassen und das Gebrüll einzustellen, reagierte keiner der Gruppe. Besonders einer tat sich durch Beleidigungen und Beschimpfungen gegenüber einer Polizeibeamtin hervor. Er war auch einer derjenigen, die den für alle ausgesprochenen Platzverweis nicht befolgten. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es, die vor Ort verbliebenen Personen von den Hunden zu trennen und anschließend die Personalien des Rädelsführers, ein 26-jähriger Dortmunder, festzustellen. Gegen den Deutschen ermittelt die Polizei wegen Beleidigung.
Einem Diensthundeführer der Polizei Unna gelang es anschließend (3:50 Uhr), beide Hunde einzufangen und der Feuerwehr zu übergeben. Mit einem Tiertransporter brachte die Feuerwehr die Hunde in ein Tierschutzzentrum.
Auf ihrem nächtlichen Streifzug haben die Hunde mindestens einen Passanten durch einen Biss verletzt. Der 27-jährige Dortmunder wurde erst vor Ort von Rettungskräften versorgt, anschließend zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Der Hundehalter ist mittlerweile bekannt. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung ein.

PM der POL Dortmund vom 17.02.2020

Lieth (Schleswig-Holstein): Frau verletzt Beamten leicht

Bei einem Einsatz in der Nacht zum Sonntag hat eine Frau in Lieth einen Polizisten attackiert und dabei leicht verletzt. Die Dame war stark alkoholisiert und kam schließlich auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Kurz nach Mitternacht rief die Beschuldigte selbst die Polizei, weil es bei ihr zuhause angeblich zu Streitigkeiten gekommen war. Die eintreffenden Beamten fanden die Anruferin letztlich im Garten, wo sie mit Beleuchtung nach ihrem Mann suchte – zu einer Auseinandersetzung war es scheinbar nicht gekommen. Um zu klären, weshalb die 43-Jährige die Polizei alarmiert hatte, suchten die Beamten die Tochter im Hause auf. Damit zeigte die Beschuldigte sich nicht einverstanden, bespuckte einen Polizisten, kniff und kratzte ihn. Letztlich legte die Streife der Betrunkenen Handfesseln an und verbrachte sie auf das Heider Polizeirevier. Eine Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei der Beschuldigten an. Nach dieser Maßnahme kam die 43-Jährige in ein Krankenhaus, da sie nicht gewahrsamsfähig war.
Zu Übergriffen auf den Ehemann war es letztlich nicht gekommen – dennoch wird sich die Dame strafrechtlich verantworten müssen, nämlich wegen der Übergriffe auf den Beamten.

PM der PD Itzehoe vom 17.02.2020

Holzkirchen (Bayern): Versuchte Sachbeschädigung an der Eingangstür der Polizeiwache Holzkirchen

Am Samstag 15.02.2020 gegen 23:00 Uhr wurde ein 19-jähriger Holzkirchner dabei beobachtet, wie er mit voller Wucht gegen die Haupteingangstür der Polizeiinspektion Holzkirchen in der Industriestraße 53 trat. Obwohl ein eingesetzter Polizeibeamter zu dem Holzkirchner ging, um diesen von der weiteren Tatausführung abzuhalten, ging dieser in aggressiver Körperhaltung in Richtung Tür und den Polizeibeamten zu und holte erneut mit dem Bein zum Tritt gegen die Tür aus.
Der Holzkirchner wurde daraufhin vorübergehend in Gewahrsam genommen. Er wurde im Anschluss an ein klärendes Gespräch einem verständigten Angehörigen übergeben.
Es konnte kein Schaden an der Eingangstür der Polizeiinspektion festgestellt werden.

PM der PI Holzkirchen vom 17.02.2020

Mainz (Rheinland-Pfalz): Polizeieinsätze am Hauptbahnhof


Zu einem weiteren körperlichen Übergriff mit anschließender Ingewahrsamnahme, kam es dann am Sonntagabend gegen 23:35 Uhr. Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes fragt der spätere Beschuldigte, ein 33-jähriger aus Mainz, einen 38-jährigen aus Mainz-Bretzenheim, ob er dessen Handy benutzen dürfe. Als Begründung gibt er an, einen dringenden Anruf tätigen zu müssen. Als der 38-Jährige dem 33-Jährigen tatsächlich sein Handy aushändigt, schlägt der 33-Jährige auf den 38-jährigen ein, bis dieser zu Boden geht. Auf dem Boden liegend wird dem Geschädigten weiter mit Tritten und Schlägen zugesetzt, sodass er letztlich in ein Mainzer Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der 33-jährige Täter ist den Polizeibeamten bereits als gewalttätig bekannt, gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt und ihm wurde nach der Sachverhaltsaufnahme zunächst ein Platzverweis erteilt. Diesem kommt der 33-jährige allerdings nicht nach, sondern beleidigt einen Polizeibeamten und setzt zum Angriff auf die Polizeibeamten an.
Nur durch den Einsatz des „Tasers“ (Distanz-Elektro-Impuls-Gerät), kann der 33-Jährige unter Kontrolle gebracht und gefesselt werden. Bei ihm wurden über 1,8 Promille Alkohol festgestellt und er musste die Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Mainz 2 verbringen. Zudem muss er sich nun wegen Gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.

PM (auszugsweise) des PP Mainz vom 17.02.2020

Bruchsal/Kronau (Baden-Württemberg): Faschingsumzüge: Polizei verzeichnet unliebsame Begleiterscheinungen in Bruchsal


Darüber hinaus wurde gegenüber Polizeibeamten in vier Fällen Widerstand geleistet und in sechs Fällen kam es zu Beleidigungen der Ordnungshüter.
Verletzt wurde niemand. Drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und vier Körperverletzungen kommen gleichfalls zur Anzeige. Unbekannte stahlen außerdem an einem Einsatzfahrzeug der Polizei ein Kennzeichen. Zu guter Letzt´ unterband die Polizei den illegalen Straßenverkauf von Branntwein und beschlagnahmte den Verkaufsstand bis zum Eintreffen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes, die gleichfalls bei der Veranstaltung vertreten waren.

PM (auszugsweise des PP Karlsruhe vom 17.02.2020

Pforzheim (Baden-Württemberg): 29-Jährige wehrt sich gegen Abschiebung ihres Freundes

Eine 29-Jährige hat sich in der Nacht zum Montag in der Pforzheimer Oststadt den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber mit einem Messer gegen die Abschiebung ihres Freundes gewehrt. Mit einer entsprechenden Verfügung des Regierungspräsidiums war kurz vor 01.00 Uhr die Wohnanschrift des abzuschiebenden Nigerianers im Eutinger Talweg durch zwei Streifenwagenbesatzungen aufgesucht worden. Nachdem dem 28-jährigen Abzuschiebenden die Sachlage erklärt werden konnte, begann er seine Habseligkeiten zusammenzupacken. Seine schwangere Freundin hingegen realisierte, nicht gemeinsam mit ihrem Freund ausreisen zu können und fing lautstark an herumzuschreien. Die Frau konnte zunächst beruhigt werden. Zusätzlich angeforderte Einsatzkräfte beabsichtigten deshalb die Örtlichkeit auch wieder zu verlassen. Dabei konnte durch einen Polizeibeamten durch das Küchenfenster von außen beobachten werden, wie sich die Frau in der Küche plötzlich mit einem Messer bewaffnete und damit zurück in den Wohnraum lief. Damit bedrohte sie unmittelbar einen der noch anwesenden Polizisten, der daraufhin seine Dienstwaffe zog und vorhalten musste. Obwohl die Frau das Messer trotz Aufforderung nicht fallen ließ, gelang es dem Polizeibeamten sie nach hinten zu drängen und auf einem Bett zu fixieren. Bei den Handlungen wurde niemand verletzt. Nachdem sich die Frau wieder beruhigt hatte, konnte sie bei ihren beiden Kleinkindern verbleiben, während ihr Freund mitgenommen wurde.

PM des PP Pforzheim vom 17.02.2020

Regensburg (Bayern): Alkoholisierter Fahrgast leistet Widerstand

Am Sonntag, den 16.02.2020, belästigte ein Mann Fahrgäste im Linienbus und widersetzte sich anschließend den polizeilichen Maßnahmen.
Gegen 19:45 Uhr wählte der Fahrer eines Linienbusses den Notruf, da ein alkoholisierter Mann die Fahrgäste bedrängte. Der 33-jährige beruhigte sich auch nicht, als die Polizei vor Ort war. Da er der Aufforderung, den Bus zu verlassen, nicht nachkam, wurde er von den Beamten aus dem Fahrzeug gebracht. Hierbei leistete er Widerstand. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert.
Ein Atem-Alkoholtest ergab einen Wert über zwei Promille. Der Tatverdächtige musste sich auf Anordnung der Staatanwaltschaft einer Blutentnahme unterziehen. Hiergegen wehrte er sich erneut und trat um sich.
Zu Verletzungen kam es nicht.
Gegen den 33-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren untern anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Regensburg Süd vom 17.02.2020

Lehe (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Angriff auf Vollstreckungsbeamten

Am Samstag hat eine Heider Streife eine Frau zwecks Blutprobenentnahme nach Trunkenheitsfahrt auf dem Rad zur Dienststelle gebracht.
Hier griff die Dame einen Beamten an und handelte sich damit eine zweite Strafanzeige ein.
Gegen 10.30 Uhr bemerkten Polizisten auf Streifenfahrt auf der Peter-Swyn-Straße in Lehe eine offenbar alkoholisierte Radlerin. Sie stoppten die Dame und boten ihr einen freiwilligen Atemalkoholtest an. Dieser ergab einen Wert von 2,22 Promille, so dass die Einsatzkräfte die Entnahme einer Blutprobe anordneten und die Beschuldigte mit zum Revier nahmen. Dies war allerdings nur unter Anlegen von Handfesseln möglich, da die Beschuldigte sich immer wieder abschnallte und die Beamten körperlich bedrohte. Auf der Dienstelle entfernten die Polizisten die Fesseln wieder, was die Frau für einen Angriff auf einen der Ordnungshüter nutzte. Mittels einfacher körperlicher Gewalt brachte der Beamte die Angreiferin daraufhin zu Boden, fesselte sie erneut und brachte sie in eine Gewahrsamszelle.
Letztlich entnahm ein Arzt der Dithmarscherin eine Blutprobe, eine Richterin ordnete ihren weiteren Verbleib in der Zelle wegen der erheblichen Alkoholisierung und einer zudem geäußerten Eigengefährdung an.
Die 55-Jährige muss sich nun wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen des Angriffs auf den Polizisten verantworten.

PM der PD Itzehoe vom 17.02.2020

Gevelsberg (Nordrhein-Westfalen): 44-jähriger Mann randaliert vor Gaststätte

Ein 35-jähriger Polizeibeamter wurde am Sonntagmorgen bei der Festnahme eines 44-Jährigen in Gevelsberg leicht verletzt. Der 44-Jährige geriet zuvor mir den Türstehern einer Gaststätte in der Kölner Straße in Streit. Grund für die Auseinandersetzung war, dass dem 44-Jährigen der Einlass verwehrt wurde.
Der Gevelsberger griff einen Türsteher an, in dem er ihm einen Kopfstoß verpasste, einen weiteren verletzte er mit einem Schlag ins Gesicht. Der Randalierer musste durch die beiden Türsteher und einem weiteren Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fixiert werden. Auch in Gegenwart der Polizeibeamten verhielt sich der 44-Jährige weiter aggressiv. Als ihm Handfessel angelegt wurden, wehrte er sich zunehmend, beleidigte und bedrohte die Beamten und spuckte in deren Richtung. Ein 35-jähriger Polizeibeamter wurde während der Festnahme leicht am Schienbein verletzt. Der Randalierer wurde zur Polizeiwache gebracht. Da der Verdacht bestand, dass er unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 17.02.2020

Düren (Nordrhein-Westfalen): Bespuckt und angefasst

Ein 28 Jahre alter Mann aus Linnich sollte am Samstagabend zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam genommen werden. Im Streifenwagen griff er eine Beamtin an.
Kurz nach 23:00 Uhr hatte die Besatzung eines Rettungswagens um polizeiliche Unterstützung am Ludwig-Erhard-Platz gebeten. Ein 28 Jahre alter Mann hatte zu viel Alkohol konsumiert. Eine medizinische Versorgung war zwar nicht erforderlich, doch zum Schutz sollte der Linnicher in Gewahrsam genommen werden.
Während der Fahrt zur Polizeiwache fing der Mann an, eine Beamtin zu berühren und sie zu bespucken. Beim Erreichen der Polizeiwache weigerte sich der immer aggressiver werdende Linnicher, aus dem Streifenwagen auszusteigen. Letztendlich musste Pfefferspray eingesetzt werden, um seinen Widerstand zu beenden.
Die Beamten blieben unverletzt, der Mann wurde nach erfolgter Ausnüchterung am Sonntagmorgen entlassen.

PM der POL Düren vom 17.02.2020

Stolberg (Nordrhein-Westfalen): Nach Fahrzeugkontrolle – Führerschein abgenommen

Ein in Schlangenlinien fahrender Pkw veranlasste am vergangenen Samstag (15.02.2020) gegen 18 Uhr Polizisten zu einer Verkehrskontrolle auf der Vogelsangerstraße. Der 36-jährige Autofahrer zeigte sich unkooperativ und neigte im Gespräch zu starken Stimmungsschwankungen. Mit der Kontrolle war er ohnehin nicht einverstanden. Als die Polizisten ihm mitteilten, dass er offensichtlich unter Drogen- oder/und Alkoholeinfluss Auto gefahren war und er aus diesem Grund zur Entnahme einer Blutprobe mit zur Wache genommen werden müsste, protestierte er zunächst lautstark und setzte sich körperlich zur Wehr. Es half nichts. Der Mann wurde gefesselt und zur Wache transportiert. Der Drogentest verlief positiv. Ein Arzt entnahm zum Nachweis des Alkoholgehalts im Blut die entsprechende Blutprobe. Strafverfahren wurden eingeleitet, der Führerschein beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand.

PM der POL Aachen vom 17.02.2020

Edenkoben (Rheinland-Pfalz): mit Krücken auf Polizisten geschlagen

Gestern Abend (16.02.) musste die Polizei Edenkoben zu einem 85 Jahre alten Mann fahren, der sich äußerst aggressiv gegenüber seinen Familienmitgliedern zeigte und sich schließlich im Wohnzimmer verbarrikadierte.
Die Scharniere einer Glastür mussten durch die Polizei gelöst werden, um ins Wohnzimmer zu gelangen. Bei Betreten des Raumes schlug der Mann dann unentwegt mit seinen Krücken auf die Beamten ein, bis diese ihm abgenommen werden konnten.
Aufgrund seines weiteren aggressiven Zustandes und fehlender notwendiger Medikamenteneinnahme wurde die Person mit Hilfe des DRK in ein Krankhaus gefahren. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt, konnte seinen Dienst aber weiter verrichten.

PM der PI Edenkoben vom 17.02.2020

Oranienburg (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Ein 47-jähriger Oberhaveler war gestern gegen 02.20 Uhr aggressiv und gewalttätig gegenüber seiner Frau und seiner Schwiegermutter. Die Familie war von einer Feier nach Hause gekommen und der alkoholisierte Mann wollte mit einem Fahrzeug losfahren. Ein erster Atemalkoholtest ergab 2,18 Promille. Da der 47-Jährige auch bei Eintreffen der Beamten weiter sehr aggressiv war, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Strafanzeigen wegen Körperverletzung wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.02.2020

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Widerstand nach Hausfriedensbruch

Die Polizei wurde am Freitagabend, zu einem Firmengelände in der Heidelberger Straße gerufen. Dort hatte sich zuvor ein 34-jähriger Mann, lettischer Herkunft unberechtigt und auf bislang unbekannte Art und Weise Zutritt zum Grundstück verschafft. Als er in weiterer Folge durch Mitarbeiter des Wachschutzes angesprochen wurde, flüchtete der Mann zwar, konnte jedoch ergriffen und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Die Polizei konnte die Identität des Mannes zunächst nicht zweifelsfrei feststellen, so dass sie ihn ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg brachten. Dabei leistete er jedoch massiven Widerstand, was offenbar auf seinen Alkoholkonsum (1,30 Promille) zurückzuführen war. Dort konnten seine Personalien erhoben und Strafverfahren eingeleitet werden. Er blieb dann bis zu seiner Ausnüchterung im Gewahrsam. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 17.02.2020

Marburg (Hessen): Bundespolizist durch Biss in die Hand und Kopfstoß verletzt

Eskalation und Verletzung zum Feierabend, so gestaltete sich das Dienstende für zwei Beamte vom Bundespolizeirevier Gießen am vergangenen Samstagmorgen (7 Uhr). Ein 22-jähriger Asylbewerber aus Gießen war in einem Zug aus Richtung Frankfurt/Main ohne Fahrkarte erwischt worden. Zwei Bundespolizisten, die nach der Nachtschicht mit dem Zug von Gießen nach Marburg fahren wollten, unterstützten den Zugbegleiter.
Die Beamten stellten die Personalien des Mannes aus Guinea fest.
Mitreisende stören die Amtshandlungen
Mehrere Personen im Umfeld der polizeilichen Maßnahme verhielten sich renitent und versuchten lautstark die Arbeit der Polizisten zu behindern. Besonders auffällig und penetrant störte eine 22-Jährige aus Marburg die Ordnungshüter.
Sie versuchte die Festnahme des Schwarzfahrers, der ohne Papiere und Barmittel unterwegs war, zu verhindern.
Beim Ausstieg in Marburg eskalierte die Situation erneut, da die Frau und ein weiterer Begleiter sich weiterhin aggressiv einmischten. Schwarzfahrer beißt plötzlich zu Die ständigen Störmanöver der 22-Jährigen lenkte die Beamten derart ab, dass der Festgenommene die Situation ausnutzte und einen der beiden Bundespolizisten durch Bisse in die Hand sowie durch einen Kopfstoß verletzte.
Erst mit Unterstützung von zwei Streifen der Polizei Marburg entspannte sich die Situation. Der verletzte Bundespolizist musste durch eine RTW-Besatzung ärztlich versorgt werden. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen kamen alle Beteiligten wieder frei. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Schwarzfahrer ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Auch Strafverfahren gegen Störerin
Wegen ihres Verhaltens und den hierdurch entstandenen Störungen der Amtshandlungen, muss auch die 22-Jährige aus Marburg mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 17.02.2020

Weiler in den Bergen / Plüderhausen (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Jugendlicher verletzt Lkw-Fahrer und Polizist

Am Sonntag kam es kurz vor 18 Uhr in der Strümpfelbachstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 17-jährigen Faschingsbesucher und einem 53-jährigem Lkw-Fahrer. Der mit rund 1,8 Promille erheblich alkoholisierte Jugendliche beschädigte den Außenspiegel des Lkw, wodurch ein Sachschaden in Höhe von ca. 300 Euro entstand. Als der Mann den Jugendlichen ansprechen wollte, verpasste ihm dieser eine Kopfnuss und einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch dieser verletzt wurde.
Nach Eintreffen der Polizei zeigte sich der jugendliche Aggressor gegenüber der Polizei renitent, weshalb ihm zum Transport nach Plüderhausen zu seinen Eltern Handschließen angelegt wurden. Bei der Übergabe des Jugendlichen an seine Eltern griff dieser einen der Polizisten an und verletzte diesen. Er muss nun gleich mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 17.02.2020

Wiesbaden (Hessen): Festgenommener spuckt und leistet Widerstand

Am Sonntagmittag leistete ein 27-jähriger Mann nach seiner Festnahme gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten Widerstand und spuckte und trat nach den Einsatzkräften. Die Polizei wurde zunächst in die Unterkunft des polnischen Staatsbürgers gerufen, da er dort mit einem Mitbewohner in Streit geraten und daraufhin das Mobiliar durch das Zimmer geworfen hatte. Daraufhin wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf der Fahrt in das Polizeigewahrsam spuckte er dann Einsatzkräfte an und versuchte diese auch körperlich anzugehen. Mit einer weiteren Streife wurde dies unterbunden, wobei der renitente Mann einem Beamten gegen den Oberkörper trat. Nachdem er dann im Gewahrsam untergebracht worden war, wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Auch gegen diese wehrte er sich massiv. Nach einer entsprechenden richterlichen Anordnung blieb der Mann bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam.

PM des PP Westhessen vom 17.02.2020

Schöllkrippen (Bayern): Erst Handy geklaut, dann geschlägert, dann der Polizei widersetzt u. noch Drogen dabei.

Im Rahmen des alljährlich wiederkehrenden Faschingszuges mit anschließendem „Rathaussturm“, fiel am späten Sonntagnachmittag kurz nach 17.00 Uhr ein erheblich alkoholisierter 27jähriger Mann mit osteuropäischem Akzent auf dem Festgelände äußerst negativ auf, da er sich sehr aggressiv verhielt, verschiedene Personen anpöbelte und auch gegen mehrere Personen handgreiflich wurde. Nachdem die deshalb verständigte Polizei eintraf, verhielt er sich auch gegenüber den Beamten sehr aggressiv und unkooperativ und befolgte ihre Anweisungen nicht. Als er deshalb in Gewahrsam genommen werden sollte, widersetzte er sich aktiv den Maßnahmen der Polizisten, so dass er gefesselt, in den Dienst-Pkw gesetzt und zur Dienststelle verbracht wurde. Dort wurde im Rahmen der Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen in seiner Brieftasche noch ein Tütchen mit einer geringen Menge Amphetamin gefunden. Nach einer durch die Staatsanwaltschaft angeordneten Blutentnahme durfte er den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.
Die weiteren Ermittlungen ergaben nun, dass der Mann zur Tatzeit in Schöllkrippen ein auf den Boden gefallenes Handy aufgehoben und eingesteckt hatte, wobei der Verlierer desselben dies noch gar nicht bemerkt hatte. Von einer jungen Frau darauf aufmerksam gemacht, sprach er den Dieb direkt an und nahm sich sein Handy zurück. Daraufhin kam es zu einem Handgemenge, wobei die junge Zeugin einen Schlag ins Gesicht erhielt. Als dadurch eine weitere Dame auf das Geschehen aufmerksam wurde, musste auch sie feststellen, dass der 27jährige Aggressor auch ihr sehr markantes Mobiltelefon in Händen hielt. Und auch ihr war der Verlust zuvor nicht aufgefallen und auch sie holte sich ihr Eigentum unverzüglich zurück. Und da der Dieb dies erneut nicht freiwillig herausgeben wollte, kam es zwischen den beiden ebenfalls zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in der die Geschädigte als Siegerin hervorging. Leider waren beim Eintreffen der Polizei die beiden Geschädigten der Handydiebstähle nicht mehr am Ort. Auch ihre Identität war keinem der Anwesenden bekannt. Sie werden, genau wie weitere Zeugen der Vorfälle, dringend gebeten sich bei der Polizei in Alzenau (Tel. 06023/944-0) zu melden.
Den Aggressor erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls, Unterschlagung, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Vergehens nach dem Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Alzenau vom 17.02.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Platzverweise und Ingewahrsamnahmen am Rande der großen Partynacht

Die „Große Partynacht“ im Rahmen des OHA-Treffens in Ostrach ist aus polizeilicher Sicht insgesamt relativ ruhig verlaufen. Bei mehreren, alkoholbedingten Platzverweisen und Ingewahrsamnahmen kam es zu Widerstandshandlungen.
Während der Veranstaltung stieg mit zunehmender Alkoholbeeinflussung auch die Aggressivität und Gewaltbereitschaft einzelner Besucher. Die Polizei musste deshalb immer wieder schlichtend eingegriffen.
Gegen 22 Uhr war „Land unter“ im Eingangsbereich. Mehrere hundert Menschen wollten gleichzeitig ins Festzelt. Diesem Andrang waren die eingesetzten Kräfte des Veranstalters nicht mehr gewachsen. In der Folge entstand eine lange Schlange, die auch den Ausgang aus dem Zelt erschwerte. Dem starken Gedränge wurde durch das lokale Entfernen der Absperrgitter entgegenwirkt, worauf sich die Situation innerhalb kurzer Zeit deutlich entspannte. Die Polizei veranlasste in dieser Phase der Veranstaltung einen Einlassstop, der bis nach 1 Uhr aufrechterhalten werden musste.
Am Rande der Veranstaltung sprach die Polizei fünf Platzverweise wegen aggressivem Verhalten aus. Da zwei der Betroffenen den Platzverweisen auch nach mehrfacher Aufforderung keine Folge leisteten, mussten sie vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.
Ein 38-jähriger Mann bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten und beleidigte sie. Auch sein betrunkener, jugendlicher Begleiter hielt sich mit Beleidigungen nicht zurück. Gegen seine Ingewahrsamnahme wehrte sich der 16-Jährige vehement.
Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht.
Bereits am späten Nachmittag gerieten sich mehrere Personen beim Festzelt in die Haare. Der Sicherheitsdienst musste eingreifen, um die Gemüter zu beruhigen.
Dabei wurde ein Security-Mitarbeiter von einem 30-jährigen Beteiligten ins Gesicht geschlagen. Deswegen brachten ihn Sicherheitskräfte zu Boden und hielten ihn dort bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Am Sonntag verlief die Veranstaltung ohne Zwischenfälle.

PM des PP Ravensburg vom 17.02.2020

Tuttlingen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Alle Hände voll zu tun hatten in der Nacht zum Sonntag gegen 04.00 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Tuttlingen und des unterstützenden Polizeireviers Spaichingen mit einem 20-jährigen Tatverdächtigen im Stadtgarten an der Bahnhofstraße, der die Polizeibeamten beleidigte, körperlich bedrängte und, nachdem er seine Gewahrsamsnahme provoziert hatte, gegen die Polizeibeamten Widerstand leistete, indem er die Polizeibeamten massiv mit Schlägen und Fußtritten angriff.
Die Polizei war in den Stadtgarten gerufen worden, nachdem dort mehrere Personen lautstark in Streit geraten waren. Angetroffen wurden mehrere alkoholisierte und aggressiv auftretende Beteiligte. Bei der Aufnahme der Personendaten der streitenden Ruhestörer steigerte sich insbesondere der 20-Jährge in seiner Aggressivität.
Anstatt den durch die Polizei ausgesprochenen Platzverweis zu befolgen, mündete das Verhalten des Tatverdächtigen in dem bereits geschilderten Fehlverhalten gegen die einschreitenden Polizeibeamten, was zur Gewahrsamsname führte. In der weiteren Folge waren die Polizeibeamten gezwungen, den sich mit erheblicher Kraft gegen die Maßnahmen der Polizei und das Anlegen von Handschließen wehrenden Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Polizeibeamte erlitten bei der Durchsetzung der polizeilichen Anordnungen leichte Verletzungen.
Ein Atemalkoholtest führte zum Ergebnis, dass der Tatverdächtige deutlich betrunken war. Der 20-Jährige wurde nach der ärztlichen Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Tuttlingen gebracht, wo er bis zu seiner Ausnüchterung verblieb.
Das Mobiltelefon eines 27-jährigen Betroffenen, der am Tatort die Einsatzmaßnahmen der Polizei unberechtigt mit der Videofunktion des Gerätes aufnahm, wurde durch die Polizei als Beweismittel beschlagnahmt. Seitens der Polizei wird eine weitere Entscheidung über die Verwendung des sichergestellten Mobiltelefons und die darauf gespeicherten Aufnahmen durch die zuständigen Stellen der Justiz herbeigeführt.

PM des PP Konstanz vom 17.02.2020

Ravensburg (Baden-Württemberg): Polizeieinsätze anlässlich Fasnetsveranstaltung

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde in der Markdorfer Stadthalle der „Lumpenball“ gefeiert.
Während der Veranstaltung stieg mit zunehmender Alkoholbeeinflussung auch die Aggressivität und Gewaltbereitschaft einzelner Besucher. Die Polizei musste deshalb immer wieder tätig werden und mehrfach sich anbahnende Streitereien schlichten.
Gegen 21.30 Uhr kam es zu einer Körperverletzung bei der ein 21-Jähriger eine Kopfplatzwunde erlitt und in einer Klinik versorgt werden musste.
Um 01.00 Uhr wurde eine junge Frau von einem 21-Jährigen unsittlich berührt.
Neben einer Anzeige wegen sexueller Belästigung musste der junge Mann auf Grund seines Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Zudem war er augenscheinlich stark alkoholisiert.
Gegen 02.00 Uhr wurde einem 21-Jährigen laut Zeugenaussagen der Zugang zur Stadthalle verwehrt. Hierüber war der junge Mann sehr aufgebracht und schlug einen unbeteiligten 23-Jährigen. Dieser wurde leicht verletzt. Der Tatverdächtige hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 1,8 Promille. Kurze Zeit später stellten die Polizisten den 21-Jährigen mit einem Pkw fahrend fest, weshalb er zusätzlich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr angezeigt wurde.

PM des PP Ravensburg vom 17.02.2020

Landau (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte

Zum Einsatz des Distanzelektroimpulsgeräts (kurz: „Taser“) kam es am späten Montagnachmittag gegen 18:00 Uhr im Bereich der Horststraße in Landau.
Ersten Ermittlungen zu Folge bedrohte ein 32 Jahre alter Mann aus dem Kreis Germersheim seine 25 Jahre alte Lebensgefährtin, die sich zuvor aus der gemeinsamen Wohnung im Bereich Germersheim zu einer Freundin nach Landau flüchtete. Bei Eintreffen der Streifen zeigte er sich körperlich aggressiv und versuchte, die Beamten anzugreifen. Der Angriff wurde durch den Einsatz des Tasers unterbunden. Der Mann konnte festgenommen und in Gewahrsam verbracht werden. Bei der Durchsuchung wurde zudem ein Schlagring aufgefunden. Neben einer Anzeige wegen Bedrohung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz, erwartet ihn ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Landau vom 17.02.2020

Frontenhausen (Bayern): Große Schlägerei bei Faschingsveranstaltung – Kripo Landshut bittet um Hinweise

Im Rahmen einer Faschingsveranstaltung kam es zwischen zwei Gruppen zu einer Rauferei. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut übernimmt die Kriminalpolizei Landshut die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts eines Landfriedensbruches. Zeugenhinweise aus der Bevölkerung werden erbeten.
Aufgrund der aktuellen Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass weitere – bislang Unbekannte – an der Auseinandersetzung, insbesondere an den Gewalttätigkeiten gegenüber den Besuchern des Faschingsmarktes bzw. den einschreitenden Polizeibeamten, teilgenommen hatten.
Die Kripo Landshut führt die weiteren Ermittlungen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer kann Angaben zu der Auseinandersetzung bzw. möglichen Beteiligten geben? Wer hat Foto- oder Videoaufnahmen von der Auseinandersetzung? Sachdienliche Hinweise an die Kripo Landshut unter der Telefon-Nummer 0871/ 92520.
Ursprungsmeldung der PI Dingolfing vom 17.02.20:
Am 16.02.2020 um 18.00 Uhr wurde der Polizei eine Massenschlägerei zwischen ca. 30 Personen am Marienplatz gemeldet. Die Beteiligten hatten zuvor in einem Lokal einen verbalen Streit mit üblen Beleidigungen. Auf der Straße ging dann ein Teil der Leute auf die anderen los und es kam zu einer Prügelei. Es konnten zumindest vier Schläger festgestellt werden. Sie waren 14, 32, 33 und 46 Jahre alt und durchwegs alkoholisiert. Als dann die Polizei eingriff, wurden auch die Beamten angegriffen. Ein Polizist wurde von dem 46-jährigen Täter mit der Faust auf den Hinterkopf geschlagen. Die 32- und 33-Jährigen waren so renitent, dass sie zur Verhinderung weiterer Taten in Gewahrsam genommen werden mussten. Ermittlungsverfahren wegen Gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.

PM des PP Niederbayern vom 17.02.2020

Oberostendorf (Bayern): Lengenfeld – Unfallflucht mit Folgen

Am Sonntag verlor eine 39-jährige Frau gegen 01:50 Uhr in der Hofbergstraße aus medizinischen Gründen die Kontrolle über ihren Pkw. Sie prallte anschließend gegen die Mauer eines Kuhstalls. Die Fahrerin und eine Mitfahrerin entfernten sich zu Fuß von der Unfallstelle. Ein weiterer 64-jähriger Insasse fuhr den Pkw von der Unfallstelle zu einem nahegelegenen Anwesen. Ein Zeuge hatte den Vorfall beobachtet. Bei der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der spätere Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Zudem ging er die Beamten körperlich und verbal an. Der Gesamtsachschaden beträgt 3.500 Euro. Nun wird gegen die Frau wegen Unfallflucht, gegen den Mann unter anderem wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.02.2020

Wien: Minderjähriger PKW-Lenker entzieht sich Anhaltung, gefährdet Beamte

Gestern kam es zu einem größeren Polizeieinsatz, nachdem sich ein PKW-Lenker der Anhaltung durch eine Polizeistreife entzogen hatte. Der Lenker überfuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit mehrere Kreuzungen bei rotem Licht der Verkehrsampel und befuhr auch tw. Gehsteige. Darüber hinaus versuchte der Lenker mehrmals, ein verfolgendes Streifenkraftfahrzeug durch abruptes Ablenken abzudrängen bzw. zu rammen. Der PKW-Lenker bog schließlich in die Walcherstraße ein, wo mehrere Polizeibeamte durch Hand- und Lichtzeichen den neuerlichen Befehl zum Anhalten gaben. Laut Bericht verringerte der Lenker des Autos jedoch die Geschwindigkeit nicht und nötigte dadurch die Polizisten schließlich, die Anhalteversuche abzubrechen und hastig die Fahrbahn zu verlassen.
Zwei Polizisten gaben in Folge mehrere Schüsse aus den Dienstpistolen in Richtung des unteren Fahrzeugbereichs ab, der PKW blieb jedoch vorerst funktionstüchtig und setzte die Fahrt fort. In der Eßlinger Hauptstraße brachte der Lenker das stark beschädigte und fahruntüchtige Auto schließlich zum Stehen. Er wurde vor Ort festgenommen und befindet sich in polizeilicher Anhaltung. Bei dem Lenker handelt es sich um einen 15-jährigen Österreicher. Er wird wegen etlicher verkehrspolizeilicher Verwaltungsübertretungen sowie wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und des Verdachts des versuchten Mordes an zwei Polizeibeamten angezeigt. Durch den Schusswaffengebrauch wurden keine Personen verletzt.

PA der LPD Wien vom 17.02.2020

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz

Die Polizeidirektion Dresden führte heute anlässlich des Versammlungsgeschehens in der Innenstadt einen Polizeieinsatz durch.
Hierbei standen die Absicherungen eines Aufzuges sowie mehrerer Kundgebungen im Vordergrund.
Am frühen Abend startete ein Aufzug des Pegida Fördervereins e.V. auf dem Neumarkt, der nach einer Runde in der Inneren Altstadt an seinen Ausgangspunkt zurückkehrte. Dort fand anschließend eine Abschlusskundgebung statt.
Dem gegenüber positionierten sich nahezu zeitgleich drei Kundgebungen auf dem Neumarkt sowie der Straße An der Frauenkirche. Sie standen unter dem Motto „Nationalismus raus aus den Köpfen“, “Demokratie braucht Rückgrat“ und „Demonstration gegen den Faschisten Björn Höcke und Pegida“. Deren Teilnehmer protestierten lautstark und friedlich in Hör- und Sichtweite der Pegida-Versammlung.
Das Versammlungsgeschehen verlief störungsfrei.
Besonderheiten
Bei der Versammlung des Pegida Fördervereins e.V. stellten Beamte zwei Plakate fest. Deren strafrechtliche Relevanz wird gegenwärtig geprüft.
Gegen 19.15 Uhr bemerkten Einsatzkräfte eine erhebliche Geruchsbelästigung am Rande des Neumarkts. Hier hatten Unbekannte eine übelriechende Substanz verbreitet. Die Quelle konnte nicht ausfindig gemacht werden.
Im Bereich des Schlossplatzes rannten gegen 19.45 Uhr rund 50 Personen auf Einsatzkräfte zu. Diese wurden von den Beamten mittels einfacher körperlicher Gewalt zurückgedrängt. Dabei kam auch Reizgas zum Einsatz.
Es waren 445 Beamte im Einsatz. Die Dresdner Polizei erhielt dabei Unterstützung von Einsatzkräften der sächsischen Bereitschaftspolizei.

PM der PD Dresden vom 17.02.2020

Gera (Thüringen): Unruhestifter in Gewahrsam genommen

In der Nacht von Samstag zum Sonntag war die Polizei nicht nur einmal in der Ernst-Abbe-Straße zum Einsatz. Nachdem aus einer Personengruppe heraus verfassungswidrige Ausrufe getätigt wurden hat die Polizei entsprechende Anzeigen aufgenommen. Kurze Zeit später erhielt die Polizei erneut einen Anruf, dass es zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen den Personen gekommen sei. Dies war bei erneutem Eintreffen der Polizeibeamten nicht der Fall, allerdings ging es ziemlich lautstark zu. Ein 22-Jähriger aus der der 4-köpfigen Gruppe beleidigte einen Polizeibeamten zudem. Der stark alkoholisierte Mann kam einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach und wurde somit in Gewahrsam genommen.

PM der LPI Gera vom 17.02.2020

Am Samstag ist es bei einer 90-Jährigen aus Elspe zu einem versuchten Wucher gekommen: Sie wollte gemeinsam mit ihrer Tochter die Wohnung betreten, aber die Tür ließ sich nicht mehr öffnen. Daraufhin recherchierten sie im Internet nach einem Schlüsseldienst und riefen eine Handynummer eines Anbieters aus dem Internet an. Aufgrund des Namens nahmen sie an, dass dieser aus Altenhundem kam. Allerdings bemerkten sie, dass sie zu einem Schlüsseldienst in Hagen weitergeleitet wurden. Telefonisch erklärte ein Mitarbeiter, dass er in rund eineinhalb Stunden vor Ort wäre und sich die Kosten auf rund 200 bis 300 Euro belaufen würden. Als der Schlüsseldienst dann tatsächlich den Schließzylinder getauscht hatte, gegen einen offensichtlich bereits Genutzten, präsentierte der Mitarbeiter eine Rechnung in Höhe von 637,48 Euro. Zunächst beabsichtigte die Tochter auch das Geld von der Bank zu holen, doch als der Mitarbeiter ihr folgen wollte, um direkt den Rechnungsbetrag mitzunehmen, rief sie die Polizei an. Die Rechnung wurde nicht bezahlt und von der Polizei sichergestellt. Der Beschuldigte ist bereits wegen Wucher bekannt. Er gab an, eine korrekte Rechnung ausgestellt zu haben. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

In diesem Fall reagierten die Betroffenen vorbildlich: Ihnen kam die Situation komisch vor und sie riefen die „110“. Damit Verbraucher unseriöse Handwerker-Notdienste erkennen können, hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale NRW Verhaltenshinweise erarbeitet:

• Vergleichen Sie die Preise.
• Vereinbaren Sie einen Festpreis.
• Schildern Sie dem Schlüsseldienst genau, was passiert ist.
• Definieren Sie, was genau gemacht werden soll.
• Achten Sie auf Zuschläge.
• Zahlen Sie nur, was Sie vereinbart haben.
• Lassen Sie sich nicht nötigen.

Weitere Tipps zum Umgang mit Handwerker-Notdiensten erhalten Interessierte auf der Internetseite der Polizei (https://polizei.nrw/artikel/falsche-polizeibeamte-unserioese-handwerkerangebote-oder-zahlungskartenbetrug) oder der Verbraucherzentrale NRW (https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/vertraege-reklamation/kundenrechte/schluesseldienste-tipps-gegen-ueberzogen-hohe-rechnungen-6687)

PM der KPB Olkpe vom 17.02.2020

Osnabrück / Neuss – Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei im Rhein-Kreis Neuss:

Am Mittwoch (12.2.) nahm die Polizei insgesamt vier Männer fest, die im Verdacht stehen, eine Reihe von Betrugstaten mit der Masche des sogenannten „Falschen Polizeibeamten“ begangen zu haben. Zu diesen Festnahmen kam es in Zusammenarbeit mit der Polizei in Köln und Osnabrück. Seit Donnerstag (13.2.) befinden sich vier Verdächtige in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei in Neuss hat zu Beginn des Jahres 2020 die Ermittlungskommission „Sparbuch“ eingerichtet. Ausgangspunkt dieser Maßnahmen ist ein Fall vom 11. Dezember 2019 aus Neuss.

Link zur Pressemitteilung der Polizei im Rhein-Kreis Neuss vom 12.12.2019:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65851/4466583

Die Täter erbeuteten in diesem Fall neben einer hohen Summe Bargeld auch zwei Sparbücher. Nach derzeitigem Kenntnisstand kommt diese mutmaßliche Bande auch für einen versuchten Betrug der gleichen Art in Recklinghausen in Betracht. Zu diesem Delikt war es ebenfalls im Dezember 2019 gekommen. Eine vollendete Tat in Mettmann vom 12.02.2020 dürfte nach aktuellen Erkenntnissen ebenfalls auf das Konto der Verdächtigen gehen.

Ins Visier von Polizei und Staatsanwaltschaft gerieten schnell drei Männer im Alter von 20 bis 22 Jahren, die in Köln wohnhaft sind. Die Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Köln beantragten Haftbefehle wegen banden- und gewerbsmäßigen Betruges gegen das verdächtige Trio. Im Rahmen der Ermittlungen konnten zwei der Verdächtigen aus Köln (20 und 22 Jahre alt) sowie ein 27-jähriger Mann aus Bremen bereits am Mittwochnachmittag (12.2.) festgenommen werden. Das Trio befand sich zu diesem Zeitpunkt in Osnabrück in einem Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums an der Bohmter Straße. Die Festnahme erfolgte durch die Fahndung der Polizei in Osnabrück.

Im Wagen wurden drei Kilogramm Gold (siehe Foto) im Wert von circa 150.000 Euro aufgefunden und sichergestellt. Das Gold stammt nach ersten Erkenntnissen aus einer Tat von Mittwochmittag aus Mettmann.

Der Geschädigte dieser Tat meldete sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (12./13.2.) bei der Polizei in Mettmann und gab an, offenbar einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen zu sein. Er habe zunächst Anrufe von zwei vermeintlichen Polizeibeamten erhalten, die ihn vor einer Einbrecherbande bewahren wollten. Die Anrufer brachten den Mann aus Mettmann schließlich dazu, Goldbarren aus seinem Bankschließfach zu holen. Die Täter nahmen schließlich die Wertgegenstände des Opfers in Verwahrung, indem sie sie bei ihm zu Hause abholten. Erst als der Geschädigte später mit seinem Enkel über die Situation sprach, kamen ihm Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Anrufer und er schaltete die „echte“ Polizei ein.

Im Anschluss an die Festnahmen in Osnabrück erfolgten noch am selben Tag Wohnungsdurchsuchungen bei den mutmaßlichen Tätern in Bremen und Köln. Bei dieser Durchsuchung wurde ein weiterer Kölner im Alter von 22 Jahren festgenommen.

Die Polizisten stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, darunter Mobilfunkhandys und SIM-Karten, die von der Arbeitsweise der Verdächtigen zeugen. Insgesamt fand die Polizei am Mittwoch bei ihren Maßnahmen mehr als 30.000 Euro auf und stellte das Bargeld sicher.

Polizei und Staatsanwaltschaft gehen anhand ihrer Ermittlungen davon aus, dass innerhalb der Tätergruppierung strenge hierarchische Strukturen und Rollen bestehen.

Wie viele Taten auf das Konto der Verdächtigen gehen, werden die weiteren Ermittlungen zeigen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.02.2020

Auch eine 19-monatige Haftstrafe schreckte ihn offenbar nicht ab. Bundespolizisten haben einen jungen Mann am Freitag (14. Februar) bei seiner Ankunft aus Izmir kontrolliert und dabei einen offenen Haftbefehl entdeckt. Der Niederbayer hatte nach einer Verurteilung wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz die gegen ihn verhängte Haftstrafe nicht angetreten. Doch damit nicht genug. Bei der Durchsuchung auf der Wache haben die Grenzpolizisten bei dem Festgenommenen mehrere Dosen mit Hanfsamen gefunden. Um den Fund kümmern sich nun die Beamten des Zolls, um den jungen Mann die Beamten in der Münchner Justizvollzugsanstalt.

Der junge Dingolfinger war offenbar gut im illegalen Geschäft. Mehrmals haben Polizisten den 21-Jährigen zusammen mit Komplizen erwischt, als er illegale Substanzen an den Mann gebracht hat. Ganze fünf Fälle haben die Ermittler schließlich zur Anzeige bringen können. Ein Strafrichter am Amtsgericht in Landau an der Isar hatte den Angeklagten daraufhin im November letzten Jahres wegen gewerbsmäßigen, unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in fünf Fällen in Mittäterschaft zu einem Jahr und sieben Monaten Jugendhaft verurteilt.
Den Richterspruch hatte der Verurteilte augenscheinlich ebenso ignoriert wie eine spätere Ladung zum Haftantritt. Daher hat ein Landauer Haftrichter seit Ende Januar dieses Jahres mit Vollstreckungshaftbefehl nach dem Untergetauchten suchen lassen.

Am Freitag hatte die Suche ein Ende, als der Gesuchte bei seiner Ankunft aus der türkischen Hafenstadt Izmir die grenzpolizeiliche Kontrolle durchlaufen musste. Bundespolizisten entdeckten die Fahndungsnotiz, nahmen den Reisenden fest, brachten ihn zur Wache und später in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Allerdings hatte der Ankommende nicht nur den offenen Haftbefehl im Gepäck. Auf der Wache, wie in Haftangelegenheiten üblich, durchsuchten die Beamten den Festgenommenen. Dabei sollten sie mehrere Dosen mit unbekannten Samen entdecken. Der 21-Jährige zeigte sich jedoch gleich hilfreich und erklärte den Polizisten, dass es sich um Haftsamen handele. Zuständigkeitshalber hinzugebetene Beamte des Zolls konnten dies bestätigen. Die Zöllner nahmen sich der Haftsamen an und prüfen nun weitere rechtliche Schritte gegen den Besitzer.

PM der BPOLI Flughafen München vom 17.02.2020

Die Polizei hat am vergangenen Freitagabend (14.02.20) gemeinsam mit Ämtern der Stadt Celle, dem Hauptzollamt Hannover sowie dem Finanzamt Celle zeitgleich zwei Shisha-Bars in der Innenstadt überprüft. Die gezielte Kontrollaktion fand in der Zeit vom 21.30 bis 24.00 Uhr statt. Bei der Durchführung der Maßnahmen waren neben den Experten der verschiedenen Ämter auch
15 Polizeibeamte im Einsatz. Zwei Diensthunde standen für etwaige Absuchen parat.

Im Fokus der Kontrollen standen die Bekämpfung der Schwarzarbeit und der illegalen Beschäftigung, tabakwarensteuerrechtliche Angelegenheiten, unerlaubtes Glücksspiel, der Jugend-, Nichtraucher-und Brandschutz, die Lohn-und Meldebestimmungen sowie die gezielte Überwachung der CO-Werte in der Raumluft.

Insgesamt stellten die Einsatzkräfte am Freitagabend rund 12 kg Kilogramm Wasserpfeifentabak sicher. Es wurde festgestellt, dass Tabakaufbewahrungsbehältnisse weder korrekt gekennzeichnet noch mit Steuerbanderolen gekennzeichnet waren. In diesem Zusammenhang hat der Zoll entsprechende Verfahren gegen die Betreiber eingeleitet. In beiden Shisha-Bars wurden überhöhte Kohlenmonoxid-Werte festgestellt. In einem Fall führte die besonders gravierende, gesundheitsgefährdende Überschreitung des Grenzwertes im Gastraum zu einer Räumung des Lokals. Ca. 50 Gäste mussten die Bar daraufhin verlassen.

Während der Kontrollmaßnahmen wurden diverse verbotene Gegenstände aufgefunden, deren Besitz ein Verstoß gegen das Waffengesetzt darstellt. Die Polizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren ein.

PM der PI Celle vom 17.02.2020