Am 08.10.2021 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizei in Bendorf mitgeteilt, dass soeben ein augenscheinlich alkoholisierter Pkw-Fahrer von einer Tankstelle in Urbar losgefahren sei. Dieser konnte daraufhin durch die sofort entsandte Streifenwagenbesatzung in der Arenberger Straße in Urbar am Straßenrand parkend festgestellt und einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Nachdem bei dem 37-jährigen Pkw-Fahrer deutlicher Atemalkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde dieser auf die Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Zuvor wurde dem Pkw-Fahrer die Weiterfahrt untersagt und dessen Führerschein sowie Fahrzeugschlüssel sichergestellt. Da der 37-Jährige während der Maßnahme die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach beleidigte wurde neben der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung gegen den Pkw-Fahrer erfasst.

PM (auszugsweise) der PD Koblenz vom 10.10.2021

Am heutigen Samstagnachmittag (09.10.2021) fand im Stadtgebiet Nürnberg eine sich fortbewegende Versammlung von der Wöhrder Wiese bis in den Westpark statt. Die Polizei war unter der Leitung der Polizeiinspektion Nürnberg-West im Einsatz und zieht Bilanz.

Die für 14:00 Uhr angemeldete Versammlung setzte sich kurz vor 15:00 Uhr im Bereich des Wöhrder Talübergangs mit rund 1.500 Teilnehmern in Bewegung. Der Aufzug dehnte sich hierbei zwischenzeitlich auf eine Länge von über einem Kilometer aus, was teils zu massiven Verkehrsbehinderungen führte. In der Spitze zählten die Einsatzkräfte circa 1.700 Versammlungsteilnehmer. Bis auf vereinzelte Zwischenfälle verlief die Versammlung weitgehend störungsfrei und die Teilnehmer hielten sich an die Auflagen.

Gegen 16:00 Uhr kam es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung einer Teilnehmerin und einem Versammlungsbeobachter. Beim Einschreiten der Einsatzkräfte ging ein unbeteiligter Dritter die Beamten an. Nachdem er diese zunächst beleidigte, griff er einen Polizisten an und leistete Widerstand. Er wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeiinspektion Nürnberg-West verbracht.

Bei einem Mann abseits der Versammlung stellten die Einsatzkräfte ein Plakat fest, welches Schriftzeichen enthielt, die Siegrunen ähnelten. Die Beamten stellten das Plakat sicher und leiteten ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen den Mann ein.

Im restlichen Verlauf kam es – stand jetzt – zu keinen weiteren nennenswerten Sicherheitsstörungen. Die Versammlung wurde gegen 18:00 Uhr von der Versammlungsleitung für beendet erklärt. An dem Einsatz waren neben Beamten der Polizeiinspektion Nürnberg-West, Einsatzkräfte des USK Mittelfranken sowie der Bayerischen Bereitschaftspolizei im Einsatz.

PM des PP Mittelfranken vom 09.10.2021

Am 08.10.2021 fuhr eine Funkstreifenwagenbesatzung am Spielplatz in Waldbreitbach an einer Gruppe Jugendlicher vorbei, als eine 15-jährige den Beamten unvermittelt den Mittelfinger zeigte. Die junge Dame muss sich nun im einem Strafverfahren verantworten.

PM der PI Straßenhaus vom 09.10.2021

In der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01:45 Uhr wurde der Polizei eine Person gemeldet, welche in einem Wohnhaus in Edenkoben randalieren und herumgrölen würde. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte der 33-jährige Mann vor seiner Wohnung angetroffen und gefesselt werden. Als er in den Streifenwagen verbracht werden sollte, trat er nach einem der Beamten, verfehlte diesen jedoch. Zudem beleidigte der Mann diesen Beamten und spuckte ihm ins Gesicht. Es stellte sich außerdem heraus, dass der 33-Jährige bereits im Laufe des Tages die Haustür beschädigt und im Treppenhaus des Wohnhauses Pfefferspray versprüht hatte. Hierdurch erlitten einige Anwohner leichte Atemwegsreizungen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafanzeigen erfasst. Er wurde im Anschluss in eine psychiatrische Klinik verbracht.

PM der PI Edenkoben vom 09.10.2021

Am Freitag, den 8. Oktober 2021 wurde die Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle kurz nach Mitternacht durch einen Zugbegleiter über einen Schwarzfahrer informiert. Die S-Bahn war von Leipzig nach Halle unterwegs. Ein Reisender führte keinen gültigen Fahrausweis bei sich. Nach Ankunft des Zuges auf Bahnsteig 13 des Hallenser Hauptbahnhofes wurde der Mann durch eine Streife der Bundespolizei in Empfang genommen, kontrolliert und seine Identität festgestellt. Es erfolgte ein Abgleich der Personaldaten mit dem polizeilichen Fahndungssystem. Dieser ergab gleich elf Treffer. So ersuchten die Staatsanwaltschaften Münster, Verden, Zwickau, Aurich, Hagen, Braunschweig und Mannheim teilweise mehrfach aufgrund aktueller Verfahren den derzeitigen Wohnsitz des Mannes. Zudem wurde der Deutsche seit dem 30. September 2021 per Vollstreckungshaftbefehl von der Staatsanwaltschaft Mannheim gesucht. Demnach hatte ihn das Amtsgericht Mannheim im Juli dieses Jahres wegen Leistungserschleichung zu einer Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verurteilt. Da der 25-Jährige weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Strafantritt stellte, erging der Haftbefehl.

Die Bundespolizisten nahmen den Mann fest. Da er die geforderte Summe nicht aufbringen konnte, wurde er an eine Justizvollzugsanstalt übergeben. Außerdem erwartet ihn eine weitere Strafanzeige wegen der aktuell begangenen Schwarzfahrt. Die verschiedenen Staatsanwaltschaften schrieben die Bundespolizisten an und informierten sie über den Verbleib des Mannes.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.10.2021

Am gestrigen Abend wurde die Polizei Linz darüber in Kenntnis gesetzt, dass in der Bahnhofstraße in Linz ein Pärchen in Streit geraten sei und der männliche Beteiligte dieses Streites – ein wie sich später heraus stellte, 41 jähriger Mann- in diesem Zusammenhang im Gleisbett der angrenzenden Bahnlinie Platz genommen habe.

Zunächst wurde veranlasst, dass der Zugverkehr gestoppt wird. Diese Maßnahme konnte jedoch schnell wieder aufgehoben werden, da sich die Personen pöbelnd in Richtung Stadt bewegten. Beide Personen konnten dann durch die Polizeibeamten angetroffen werden, unterstützt wurde die Kräfte der Polizei Linz dabei durch einen Diensthund. Trotz des Hundes zeigte sich der stark alkoholisierte Mann äußerst aggressiv und ging unter anderem auf den Hund los. Hierbei wurde er dann durch einen Biss des Tieres verletzt. Nur durch massive Krafteinwirkung konnte er dann fixiert werden.

Im Fortgang blieb der Mann aggressiv und es kam zu weiteren Widerstandshandlungen. Hierdurch wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, es werden nun diverse Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

PM der PI Linz/R vom 08.10.2021

Bei einer Routinekontrolle auf der BAB 3 bei Höchstadt stellten Beamte der Erlanger Verkehrspolizei am Mittwochmorgen (06.10.2021) mehrere Kilogramm Betäubungsmittel sicher. Zwei Tatverdächtige wurden festgenommen.

Gegen 09:15 Uhr führten die Beamten auf der Rastanlage Aurach-Nord eine Verkehrskontrolle eines Pkw durch. Im Zuge der Kontrolle stellten die Polizeibeamten in einem Versteck im Kofferraum mehrere Pakete mit zunächst unbekanntem Inhalt fest. Die Beamten hegten den Verdacht, dass es sich dabei möglicherweise um Betäubungsmittel handeln könnte. Bei einer Stoffprobenbestimmung durch Mitarbeiter des Zolls stellte sich heraus, dass es sich bei dem Inhalt der Pakete mit hoher Wahrscheinlichkeit um mehrere Kilogramm Opium handelte.

Die beiden Fahrzeuginsassen, ein 45-jähriger Fahrer und sein 37-jähriger Beifahrer, wurden vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts des unerlaubten Drogenhandels angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Fahrer. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ zwischenzeitlich Haftbefehl. Der 45-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die weiteren Ermittlungen werden durch das Fachkommissariat der Kriminalpolizei Erlangen geführt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.10.2021

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte nahmen am Mittwochnachmittag (06.10.2021) mehrere Tatverdächtige nach Ladendiebstählen fest. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

Der erste Fall wurde den Beamten gegen 13:45 Uhr gemeldet. Zwei Männer (41, 50 Jahre) waren zuvor beim Diebstahl von Parfüm durch Ladendetektive eines Drogeriemarktes in der Königstraße beobachtet und angesprochen worden. Bei einer Durchsuchung fanden die Polizeibeamten das mutmaßliche Diebesgut. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass die Personen möglicherweise zuvor noch weitere Diebstähle begangen hatten. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs der beiden Männer stellten die Polizisten weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher. Der Gesamtwert der entwendeten Gegenstände betrug mehrere hundert Euro.

Gegen die beiden osteuropäischen Tatverdächtigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag.

Gegen 16:00 Uhr fiel den Mitarbeitern desselben Drogeriemarktes ein junger Mann auf, der sich mehrere hochwertige Kosmetikartikel aus der Warenauslage nahm und anschließend einsteckte. Als er das Geschäft verlassen wollte, hielten ihn die Mitarbeiter bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Im Rahmen der Durchsuchung des Mannes stellten die Polizeibeamten neben drei Parfüms im Wert von mehreren hundert Euro außerdem noch eine geringe Menge Marihuana sicher. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde festgenommen und wegen des Verdachts des Ladendiebstahls sowie eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Auch in diesem Fall stellte die Staatsanwaltschaft Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2021

Das Verhalten von zwei Männern hat Ihnen am Mittwochnachmittag mehrere Strafanzeigen eingebracht. Zeugen hatten die Polizei am Mittwochnachmittag zu einem Hotel in der Innenstadt gerufen. Dort soll es zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen sein. Vor Ort kam einer der beiden Hotelgäste nach mehrfacher Aufforderung aus dem Zimmer. Dabei ging er zielgerichtet und in aggressiver Weise auf die Beamten zu. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Er stand augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Während die Beamten versuchten den Sachverhalt zu klären, kam heraus, dass es zwischen dem 39-Jährigem und seinem 28-jährigen Mitbewohner zu einem handfesten Streit gekommen ist. Auch der 28-Jährige stand unter Einfluss von Betäubungsmitteln. Beim Erblicken der Beamten fiel er auf den Boden und war zunächst nicht mehr ansprechbar. Während des Wartens auf den Rettungsdienst, griff der Mann, wieder bei Bewusstsein, nach einem Stuhl und versuchte die Beamten anzugreifen. Auch er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Da die Männer sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befanden, informierten die Polizisten die Beamten der Ordnungsbehörde um sie in einer psychiatrischen Einrichtung unterzubringen. Die Randalierer müssen nun mit mehreren Strafverfahren wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Widerstand rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 07.10.2021

Am Mittwochabend, gegen 23:00 Uhr wurde aus dem Klinikum Worms ein Patient vermisst, der mit mehr als 3 Promille erheblich alkoholisiert sei und wegen einer Kopfverletzung dringender medizinischer Versorgung bedürfe. Der 30-jährige Wormser konnte an seiner Wohnanschrift angetroffen und zurück in Krankenhaus gebracht werden. Hier verhielt er sich provokant und respektlos, beleidigte Klinikpersonal und Polizeibeamte. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens und zum Zwecke der medizinischen Versorgung sollte er gefesselt werden. Auch lag gegen den Wormser ein Haftbefehl vor, weswegen sein erneuter Versuch das Krankenhaus zu verlassen unterbunden wurde. Hierbei beleidigte er fortwährend, wehrte und schlug um sich. Ein Polizeibeamter wurde dabei leicht verletzt. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray gelang es, den Mann zu fesseln. Er verblieb unter polizeilicher Bewachung bis heute Morgen im Klinikum und wird wegen des Haftbefehls im Laufe des Tages einem Richter vorgeführt.

PM der PD Worms vom 07.10.2021

Am Mittwochabend (06.10.2021) musste im Nürnberger Stadtteil Röthenbach eine erheblich alkoholisierte Frau in Gewahrsam genommen werden. Ihr Kind wurde in die Obhut der Großeltern übergeben.

Gegen 20:00 Uhr teilten Passanten der Polizei mit, dass ein Kleinkind mehrfach auf die Fahrbahn der Dombühler Straße laufen solle. Die anwesende Mutter sei zudem offensichtlich alkoholisiert.

Eine alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West traf vor Ort die mit über zwei Promille alkoholisierte 37-jährige Mutter mit ihrem Kind an. Die Mutter zeigte sich beim Eintreffen der Streife sofort aggressiv und griff die Beamten an. Letztendlich musste die Frau gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

Die Polizeibeamten übergaben das Kleinkind bis auf Weiteres in die Obhut der Großeltern.

PM des PP Mittelfranken vom 07.10.2021

Heute gegen 12.20 Uhr meldete eine Zeugin der Polizei zwei Männer, die im Bereich des Campingplatzes in Zeltingen-Rachtig mit einer Schusswaffe hantieren und in Richtung der Moselbrücke schießen würden.

Anschließend entfernten sich die Personen mit einem PKW in Richtung des Ortes.

Im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei das Fahrzeug in Wehlen feststellen und kontrollieren. Zu diesem Zeitpunkt befand sich nur noch der Fahrer im PKW, seinen Beifahrer hatte er in Zeltingen-Rachtig abgesetzt, er sei dort zu Fuß im Ort unterwegs.

Bei der Durchsuchung des Fahrers stellten die Einsatzkräfte eine Schreckschusswaffe und ein Messer im Fahrzeug sicher. Der Mann wurde zunächst festgenommen und für weitere Ermittlungen zu einer Polizeidienststelle verbracht.

Auch die zweite Person konnte von Polizeikräften gesichtet werden, als sie in ein Wohnhaus in der Kurfürstenstraße in Zeltingen-Rachtig ging. Intensive Ermittlungen führten zu dem Verdacht, dass der Mann eine der Wohnungen in dem Mehrfamilienhaus bewohnen könnte.

Aufgrund der unklaren Gefahrensituation im Zusammenhang mit eventuell weiteren Schusswaffen sperrte die Polizei die Straßen im unmittelbaren Nahbereich. Zur weiteren Klärung der Situation forderte der polizeiliche Einsatzleiter Spezialeinsatzkräfte und den Polizeihubschrauber an.

Gegen 13.50 Uhr nahmen die Kräfte der Spezialeinheit den zweiten Tatverdächtigen ohne Gegenwehr in seiner Wohnung fest.

Während des gesamten Geschehensablauf wurden keine Personen verletzt.

Die Kriminalpolizei Wittlich hat die weiteren Ermittlungen zum Tatablauf und der Tätermotivation übernommen. Diese Ermittlungen dauern zurzeit an.

Die Straßensperrungen wurden zwischenzeitlich wieder aufgehoben.

PM des PP Trier vom 06.10.2021