„Gemäß aktueller Kriminalstatistik gingen im Jahr 2010 Gewalt und Drohungen gegen Beamte leicht zurück. Dies sei aber absolut kein Grund für Freudensprünge, betont Max Hofmann, Generalsekretär des VSPB: ‚Jeder Angriff gegen einen Polizeibeamten ist einer zuviel! … Denn Gewalt darf kein Berufsrisiko sein.'“
Quelle:
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33422/Verband_schweizerischer_Polizeibeamter_Aufruf_zur_Annahmeverweigerung__F%C3%A9d%C3%A9ration_Suisse_des_Fonctionnaires_de_Police__Appel_au_refus_de_traitement__FSFP_-_Appe.html

In Duisburg mussten 21 Polizeibeamte zur Ermittlung einer Todesursache anrücken, da die Trauernden kein Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen hatten.
Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Trauernde-Grossfamilie-behindert-Polizei-und-Notarzt-in-Duisburg-Obermarxloh-id4579910.html#derwestenRSS

In Overrath ist ein Polizeiwagen in einen Unfall verwickelt worden. Zum Glück wurde niemand verletzt und es gab nur Blechschaden.
Quelle:
http://www.unserort.de/Overath/nachrichten/Polizeiwagen+in+Verkehrsunfall+verwickelt-4db6d3add65393e5ae02.shtml

In Frankfurt / Main wurde ein Polizeifahrzeug aus dem Hinterhalt mit Keramikkugeln beschossen. 

Zum Glück wurde niemand verletzt. *Erleicherung*.

Mehr dazu hier:

http://www.nh24.de/index.php/polizei/44501-frankfurt-polizeifahrzeug-aus-hinterhalt-beschossen

In meinen ersten Beitrag in diesem Diskussionsforum möchte ich gern darauf eingehen, wie angenehm Demonstrationen verlaufen können, wenn sich einfach alle an die Regeln des Versammlungsrechts halten.

Gestern, Ostermontag, fanden zum heute stattfindenden 25. Jahrestag des Super-GAUs von Tschernobyl bundesweit Demonstrationen gegen Kernkraft statt. Hier ein Ausschnitt aus den Polizeipressemeldungen dazu:

Gronau (NRW), 5.000 Teilnehmer:
„Die Veranstaltung verlief friedlich und störungsfrei.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/24843/2032277/polizei_borken

Hameln (Niedersachsen), 5.000 Teilnehmer, KKW Grohnde:
„‚Ich bin von einem friedlichen Verlauf der angemeldeten Veranstaltungen ausgegangen und diese Erwartungshaltung hat sich auch so bestätigt‘, zog der polizeiliche Einsatzleiter, Polizeidirektor Ulrich Knappe, ein positives Fazit der Demonstrationen…“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2032248/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Biblis (Hessen), 10.000 Teilnehmer:
„Die Polizei zieht eine überaus positive Bilanz des Tages: In guter Kooperation mit dem Veranstalter gelang es den Einsatzkräften der Polizei für einen störungsfreien Ablauf des insgesamt friedlichen Demonstrationsgeschehens zu sorgen.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2032258/polizeipraesidium_suedhessen

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein), 4.000 Teilnehmer:
„Fazit: „Wenn alle Demonstrationen so friedlich verlaufen würden, könnten Versammlungsteilnehmer, Veranstalter, Polizei und Bevölkerung immer zufrieden sein“, betont Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52209/2032257/polizeidirektion_itzehoe

Das hört sich doch alles sehr angenehm an. Warum kann nicht jede Demo so verlaufen?

Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem blühenden Unsinn, die Polizei provoziere bewusst Eskalationen, um die Demonstranten in ein schlechtes Licht zu setzen und sich selbst eine Daseinsberechtigung zu beschaffen. Warum sollte sie das tun? Und warum sollte sie darauf bei diesen blendenden Gelegenheiten verzichtet haben? Oder geht es bei diesen Demos am Ende gar nicht mehr um die Sache, die in den Vordergrund geschoben wird?

Aber vielleicht könnte man dennoch mal darüber nachdenken, dass man eine Botschaft deutlich besser transportiert, wenn man dabei friedlich bleibt. Und sich als echter Demonstrant mal klar und deutlich von den Gewalttätern distanzieren ohne dabei schon wieder mehr oder minder subtil den eingesetzten Polizisten eine Mitschuld unterzujubeln.

Ich wünsche, auch wenn ich weiß, dass ich vermutlich sehr vergeblich wünsche, allen Polizisten, die am 1. Mai in Berlin, Hamburg, Zürich, Wien und ähnlichen Brennpunkten das ausgesprochen zweifelhafte Vergnügen eines Einsatzes haben, dass sie gesund nach Hause kommen. Weil sie nur mit Demonstranten zu tun bekommen, die so sind, wie die hier in den Pressemeldungen erwähnten.

Der Schweizer an sich ist ja bekannt für seine Diskretion. Zumindest für die Schweizer Polizei unterschreibe ich diese Charakterisierung uneingeschränkt.

Ok, ich hatte das Ziel, Abstand zu „Keine Gewalt gegen Polizisten“ zu gewinnen, aber erstens ist es in jedem Land auf der Welt schwierig, der Polizei dauerhaft aus dem Weg zu gehen, und zweitens bin ich ja kein Verbrecher auf der Flucht.

Außerdem fiel mir neulich nachts kurz vorm Einschlafen ein, dass den Teil der „Keine Gewalt gegen Polizisten“-Homepage, der der Schweizer Polizei gewidmet ist, immer noch das Foto eines Spielzeugautos ziert. Ein unhaltbarer Zustand, dem man doch relativ schnell und einfach abhelfen können sollte. Dachte ich… 🙄

Außerhalb der großen Städte war es mir für vier Tage unmöglich, die sehr scheue Spezies des Schweizer Streifenwagens vor die Linse zu bekommen. Auch innerhalb der großen Städte war das nicht so leicht. Entweder war ich gerade unter Hochdruck damit befasst, die Geschwindigkeitsbegrenzung im Auge zu behalten, dabei möglichst keinen Unfall zu bauen und auch noch meinen Weg zu finden. Kein günstiger Moment, um den Fotoapparat hochzureißen. Meistens jedoch war ich zu Fuß unterwegs und dann fuhren sie mit solch einem Affenzahn an mir vorbei, dass ich nicht einmal Zeit hatte, die Kamera scharf zu machen… (Welcher Schwachkopf hat eigentlich das dämliche Gerücht in die Welt gesetzt, der Schweizer an sich sei langsam? Ich bin selten bei so gut wie allen Verkehrsmitteln mit solch einem zügigen Tempo befördert worden wie hier.)

Trotz intensiver Versuche ist es mir nicht gelungen, alle Luzerner Streifenwagen abzulichten. Die sind nämlich sehr vielfältig. Guckstu hier, hier, hier und hier. Und das sind noch nicht alle…

Also entschied ich schließlich, dem Zufall etwas nachzuhelfen. Meine gestrige Joggingstrecke wählte ich am Polizeiposten meines Urlaubsortes Weggis (LU) vorbei. Und tatsächlich. Ein wunderschönes Exemplar parkte genau vor dem Haus. Danke schön!

Dafür bin ich auch sehr dankbar, denn ich hatte schon Angst, diese sehr liebenswürdige Botschaft in einer Unterführung in Weggis würde ihren Adressaten gar nicht erreichen, weil die Polizei dort nur als Phantom existiert.

Da mir das Jagdglück an diesem Tag hold zu sein schien, beschloss ich, die Stadt Zürich zu besuchen. Immerhin war in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens vor einigen Tagen vom Bußenstreik der Züricher Stadtpolizei berichtet und dabei wörtlich gesagt worden, die Polizei zeige dort trotzdem weiter Präsenz.

Nun, was soll ich sagen? Seit „Keine Gewalt gegen Polizisten“ habe ich sowieso eine andere Art, Städte zu besichtigen als früher. Natürlich spielt der kulturelle Teil weiterhin eine wichtige Rolle, aber mir fallen auch Graffiti ins Auge, die ich früher ignoriert hätte. Wie zum Beispiel dieses geradezu kreative Exemplar:

Zur Erläuterung: Die 117 ist die Schweizer 110.

(Zur Erläuterung: die 117 ist die Schweizer 110)

Es war übrigens an der Bahnhofstraße angebracht. Für Uneingeweihte vielleicht ein etwas unspektakulärer Straßenname, aber es handelt sich hierbei um die absolute Haupteinkaufsmeile von Zürich. Auch die Börse liegt an dieser Straße.

Nun, es muss auch hier mit der Schweizer Diskretion zusammenhängen, dass ich die mir von SF1 versprochene Polizeipräsenz nicht bemerkte. Dabei war das Ziel, doch etwas mehr Auswahl an Fotos zu haben, damit auch dieser Teil der Homepage endlich richtig schön wird. Natürlich würde ich bei allem, was ich im Rahmen des Blogs schon über die Persönlichkeitsrechte von Polizeibeamten gesagt habe, niemals gegen ihren Willen Fotos von ihnen ins Netz stellen, auf denen man ihre Gesichter erkennen kann. Aber erstens war der Plan, sie zu fragen, und zweitens, sie so abzulichten, dass man sie nicht erkennt. Oder das Foto entsprechend nachzubearbeiten…

Nachdem ich das Outdoor-Kulturprogramm hinter mich gebracht hatte (das Indoor-Kulturprogramm habe ich auf einen Tag verschoben, an dem nicht 25 Grad im Schatten und herrlicher Sonnenschein herrschen würden), und ich immer noch kein Polizeibild im Kasten hatte, beschloss ich, auch hier nachzuhelfen.

Dem geneigten Besucher der Schweiz, der ein iPhone besitzt, sei gesagt, dass man für jede größere Stadt eine App herunterladen kann mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie Notfalladressen… unter anderem den Anschriften sämtlicher wichtiger Polizeidienststellen. Wer will denn bitte entscheiden, was sehenswert ist und was nicht? Und irgendwie war das ja auch so ganz allmählich ein Notfall…

Das Ergebnis dieses Stadtrundgangs der etwas anderen Art wird ein eigenes Album bekommen. Ich gehe davon aus, dass dies nicht mein letzter Aufenthalt in der Schweiz war und somit noch ein paar Bilder dazukommen.

Überflüssig zu sagen, dass auch in Zürich die Unterstützerszene für meine Aktion „All cops are beautiful“ blüht. Allerdings gedeiht sie nicht so gut wie andernorts, weil verständnislose Menschen diese freundlichen Unterstützerbotschaften an sehr frequentierten Ecken wie z. B. dem Hauptbahnhof regelmäßig entfernen. Meine diesbezüglichen Funde sind auf der entsprechenden Fotostrecke zu besichtigen.

Es gibt auch in der Schweiz Stimmen, die trotz meiner Schwierigkeiten, überhaupt mal eine Polizeistreife zu Gesicht zu bekommen, davon faseln, die Schweiz sei ein Polizeistaat. (Besonders geschmackvoll vor dem Hintergrund, dass in Syrien derzeit Sitzblockaden damit aufgelöst werden, dass einfach in die Menge geschossen wird. Habe ich aus der Schweiz noch nie gehört.) Jedenfalls habe ich den ultimativen Beweis für die Polizeistaatlichkeit der Schweiz gefunden und fotografiert:

Dieser Aufkleber war am Zaun des Geländes der Kantonspolizei Zürich an der Kasernenstraße angebracht.

Ja, nee, ist klar. In Polizeistaaten würde solch ein Aufkleber mit Sicherheit nicht hängen bleiben. Vielmehr würde man den, der ihn dahingepappt hat, hängen. Habe ich aus der Schweiz auch noch nie gehört.

Na ja… von Fakten haben sich Anhänger des politischen Extremismus, egal welcher Couleur, noch nie verwirren lassen.

An dieser Stelle mein herzliches Beileid an alle Schweizer Polizeibeamte, die zum 1. Mai in Zürich das zweifelhafte Vergnügen haben werden. Ich werde in Gedanken auch bei Euch sein!!!  (Und in Berlin, Hamburg, Wien… etc…)

Zum Abschluss bekam ich dann doch noch einmal die geballte Polizeipräsenz zu Gesicht. Wie man am etwas unglücklichen Bildaufbau sieht, waren auch diese beiden weit entfernt vom Vorurteil des langsamen Schweizers – ich bin froh, dass das Foto wenigstens scharf ist. Fragen konnte ich sie leider auch nicht mehr, aber ich denke, da man sie gar nicht erkennen kann, geht das schon in Ordnung.

Die Ausfahrt aus Zürich gestaltete sich übrigens etwas schwierig, da einige Ampeln ausgefallen waren. Dabei habe ich gelernt, dass der Züricher Polizist, wenn er den Verkehr regelt, nicht nur eine Warnweste trägt, sondern auch weiße Handschuhe, damit man seinen Handbewegungen besser folgen, respektive Folge leisten, kann. Das ist echt klasse! Und es funktioniert! 🙂

(Geschrieben am 21.04.2011; im Kanton Schwyz habe ich übrigens bis zum letzten Tag keinen Streifenwagen vor die Linse bekommen… )

Sorry, dass es so lang ist. So ist das eben, wenn ich mal Pause mache… 😥

Deutschland: mindestens 35 verletzte Polizeibeamte
Schweiz: mindestens 1 verletzter Polizeibeamter
Österreich: mindestens 1 verletzter Polizeibeamter
Luxemburg: mir liegen keine Infos vor

Streifenwagen beschädigt – Nienburg (Niedersachsen), 18.04.2011
Während die Polizei ein geplantes Rechts-Rock-Konzert verhinderte, wurde ein Streifenwagen beschädigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57922/2028832/polizei_nienburg_schaumburg

Reifen von Polizeifahrzeugen zerstochen – Berlin, 17.04.2011
Unbekannte zerstörten gestern Nachmittag und am Abend in Prenzlauer Berg und Gropiusstadt mehrere Autoreifen an Polizeifahrzeugen.Die Besatzung eines Einsatzwagens des Abschnitts 16 kehrte gegen 15 Uhr 10 nach der Beilegung eines unzulässigen Lärms zu ihrem Vehikel in der Walter-Friedländer-Straße zurück und bemerkte, dass unbekannte Täter sowohl hinten als auch vorne rechts die Reifen zerstochen hatten. Das Polizeifahrzeug war infolge der Zerstörung nicht mehr einsatzbereit.
Ähnliche Feststellungen machten Polizisten des Abschnitts 56, als sie nach einem Einsatz gegen 20 Uhr 30 zu ihrem am Rotraut-Richter-Platz abgestellten Dienstfahrzeug zurückkehrten. Unbekannte Täter hatten den hinteren linken Reifen zerstochen.
In beiden Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341053/index.html


Polizeigebäude beschmiert – Schöppingen (NRW), Nacht zum 17.04.2011
Das Polizeigebäude von Schöppingen wurde nächtens mit einer bräunlichen Substanz beschmiert, wahrscheinlich Pudding.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/24843/2031940/polizei_borken

Gewahrsamszelle geflutet – Kaiserslautern (RLP), 16.04.2011
Zur Verhinderung von Straftaten und zu seinem eigenen Schutz hat die Polizei am Samstag einen 54jährigen Mann in Gewahrsam genommen. Er war gegen halb 4 am St.-Martins-Platz unangenehm aufgefallen, weil er völlig betrunken umher torkelte und Passanten belästigte.
Mit demselben Mann hatte es die Polizei bereits einen Tag zuvor in der Bismarckstraße zu tun. Hier hatte er Gäste eines Imbiss belästigt, weshalb der Wirt die Streife verständigte. Als die Beamten kurz darauf eintrafen, war der Störenfried bereits weiter gezogen. Sie fanden ihn jedoch in der Nähe des Stiftsplatzes und erteilten ihm einen Platzverweis.
Nach seiner Ingewahrsamnahme am Samstag, machte er auch der Polizei noch Ärger: In seiner Zelle stopfte er eine Papierdecke in die Toilette und „flutete“ anschließend den Zellentrakt.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ac9/presse.jsp?uMen=ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=40d7d88c-7bc1-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=18&startmon=04&startyear=2011&endday=18&endmon=04&endyear=2011

Flucht vor Polizeikontrolle – Gelsenkirchen (NRW), 14.04.2011
Ein Pärchen aus Essen fuhr unter Drogen und Alkohol. Als sie in eine Polizeikontrolle kamen, fuhr der Fahrzeugführer mit quietschenden Reifen an, obwohl einer der Polizisten schon seine Hand am Türgriff hatte. Verletzt wurde niemand.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2026850/polizei_gelsenkirchen

Kontaktbeamte bedroht – Hannover (Niedersachsen), 23.04.2011
„Ihr könnt nach Hause fahren“, hieß es heute für randalierende Anhänger von Holstein Kiel. Eine Gruppe von 60 Fans befand sich auf der Anreise zum Auswärtsspiel gegen TSV Havelse. In Nienburg zog die Bundespolizei die Rote Karte. Für die Hälfte der 60 bahnreisenden Fußballfans war hier die Fahrt beendet. In der Gruppe befanden sich mehrere polizeibekannte Gewalttäter und einige Randalierer, gegen die Stadionverbote bestehen. Schon zu Beginn der Reise herrschte eine aggressive Stimmung im Zug. Zwei mitreisende Kontaktbeamte wurden bedroht. In Hamburg wurde einem unbeteiligten Jugendlichen unvermittelt ins Gesicht geschlagen und Pyrotechnik gezündet. Nachdem in Nienburg noch Flaschen aus dem Zug flogen, kam von der Bundespolizei der Abpfiff. 34 Rowdies wurde die Weiterreise untersagt. Auch die Polizei Nienburg verhängte ein Betretungsverbot für die Stadt. Nun blieb den Krawallmachern nur die „betreute Rückreise“ nach Hause. Zwei Einsatzgruppen der Bundespolizei setzten die Maßnahmen konsequent durch. Dabei kam es vereinzelt zum Einsatz von Pfefferspray.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70246/2031802/bundespolizeidirektion_hannover

Bedrohung und Beleidigung von Polizeibeamten, Buchholz (Niedersachsen), 23.04.2011
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden Beamte der Polizei Buchholz zu einer Gaststätte in Buchholz gerufen. Dort gab es Probleme mit einem 27-jährigen Mann, der ein Getränk nicht bezahlen wollte. Als die eingesetzten Beamten die Sache klären wollen und hierzu den Ausweis des Mannes einsehen möchten, werden sie von diesem übelst beleidigt und bedroht. Den alkoholisierten Streithahn erwartet jetzt ein Strafverfahren.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59458/2031951/polizeiinspektion_harburg

Polizeibeamte beleidigt und bedroht – Bergneustadt (NRW), 18.04.2011
Bei einem Einsatz wegen erheblicher Ruhestörung wurden die eingesetzten Polizeibeamten auf der Fahrt ins Gewahrsam beleidigt und bedroht.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65843/2029571/kreispolizeibehoerde_oberbergischer_kreis

Randalierer beleidigt Polizeibeamte – Hagen (NRW), 18.04.2011
Ein Randalierer in der Innenstadt weigerte sich, einem Platzverweis nachzukommen und schrie stattdessen die Polizisten an, die er auch ausführlich beleidigte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2029623/polizei_hagen

Notruf missbraucht und Beamten beleidigt – Neustadt (RLP), 19.04.2011
Eine Anzeige wegen Notrufmissbrauch und Beleidigung erwartet einen 79-jährigen Neustadter. Er hat zunächst am 19.04.11, 01:24 Uhr über Notruf aus einer Telefonzelle am Mandelring mitgeteilt, dass dringende Hilfe benötigt werde. Er suggerierte, dass er momentan geschlagen werde und kurz vor der Bewusstlosigkeit stehe. Vor Ort konnten die Beamten den betrunkenen 79-jährigen antreffen.  Dieser reagierte ungehalten auf die Personenkontrolle.  Ca. 20 Minuten später rief er erneut an und wollte sich über die Kontrolle beschweren. Hierbei beleidigte er die Beamten mehrfach.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/83a/presse.jsp?uMen=83a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=78860fb3-42b8-6f21-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=19&startmon=04&startyear=2011&endday=19&endmon=04&endyear=2011

Polizeibeamte beleidigt, bedroht und bespuckt – Speicher (RLP), 17.04.2011
In der Nacht zum Sonntag, gg. 04.00 Uhr, wurde die Polizei wegen einer Ruhestörung nach Speicher, vor eine Gaststätte gerufen. Die Streife stieß auf einen 21-jährigen Mann aus der Kreisstadt, der bereits andere Gäste der Gaststätte geschlagen und verletzt hatte. Aus diesem Grunde war er aus der Gaststätte verwiesen worden. Vor der Gaststätte randalierte er weiter, auch noch, als die Polizei eingetroffen war. Der Mann schlug auf die Beamten ein und beleidigte, bedrohte und bespuckte diese. Nachdem von ihm eine Blutprobe entnommen worden war, wurde er zur Ausnüchterung in den Polizeigewahrsam eingeliefert. Gegen den polizeibekannten Täter wurde Strafanzeige erstattet.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/10a/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=1976d88c-7bc1-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=17&startmon=04&startyear=2011&endday=17&endmon=04&endyear=2011

Polizeibeamte nach Notrufmissbrauch mit Widerstand konfrontiert – Pinneberg (Schleswig-Holstein), 20.04.2011
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/19027/2030192/polizeidirektion_bad_segeberg

Polizisten angegriffen – Magdeburg (Sachsen-Anhalt), 16.04.2011
Als die Beamten vor Ort eintrafen, wurden sie von den Personen der Gruppe verbal attackiert und mit Glasflaschen beworfen, bevor diese flüchteten.
Quelle:
Pressemeldung Nr. 87 des Polizeireviers Magdeburg

Streifenwagen mit Steinen beworfen – Berlin, 24.04.2011
Unbekannte warfen in der vergangenen Nacht einen Stein auf einen geparkten Einsatzwagen der Polizei in Prenzlauer Berg, der dabei beschädigt wurde. Wenige Minuten nach Mitternacht kehrten zwei Polizisten zu ihrem in der Knaackstraße abgestellten Fahrzeug zurück. Nachdem sie eingestiegen waren, hörten sie einen dumpfen Knall und Teile der Innenverkleidung fielen zu Boden. Auf dem Wasserturmplatz machten die Beamten einen 16-Jährigen aus und überprüften ihn. Anschließend konnte er seinen Weg fortsetzen. Ob er für den Steinwurf verantwortlich ist, ist Gegenstand des wegen Sachbeschädigung eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341873/index.html

Polizist mit Laserpointer geblendet – Täter festgenommen – Berlin, 22.04.2011
Zu einem Polizeieinsatz kam es in der vergangenen Nacht in Friedrichshain. Nachdem ein Streifenwagen gegen 3 Uhr in der Rigaer Straße an einem Lokal vorbeigefahren war, trat ein Mann auf die Straße und richtete einen stark grün strahlenden Laserpointer auf das Heck des Fahrzeugs. Das Licht wurde über den Rückspiegel sowie Seitenspiegel reflektiert und blendete den Fahrer so stark, dass dieser nur noch schwer den Straßenverlauf erkennen konnte. Der Beamte benötigte mehrere Minuten, um die volle Sehkraft zurückzuerlangen. Zivilpolizisten, die das Geschehen zufällig beobachtet hatten, konnten die Tat eindeutig einem 20-Jährigen zuordnen, nahmen ihn fest und beschlagnahmten den Laserpointer. Im Zuge der Festnahme warf ein Unbekannter eine Flasche gegen den Funkwagen, der dadurch an der Fahrertür beschädigt wurde. Der vom Laserstrahl geblendete Polizeikommissar erlitt bei dem Angriff Schmerzen an beiden Augen, verblieb aber im Dienst. Der 20-Jährige alkoholisierte Tatverdächtige wurde nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341762/index.html

Polizist in Grünanlage angegriffen – Intensivtäter festgenommen – Berlin, 21.04.2011
Ein Polizeibeamter des Abschnitts 15 ist in der vergangenen Nacht in einer öffentlichen Grünanlage in Prenzlauer Berg von einem Intensivtäter angegriffen und verletzt worden.
Der Polizeihauptkommissar und sein Kollege wurden gegen 0 Uhr 40 in den Mauerpark gerufen, da Zeugen dort eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen beobachtet hatten. Vor Ort entdeckten die Polizisten nach Hinweisen von Parkbesuchern einen 18-Jährigen, der fortwährend Streit mit Unbeteiligten zu suchen schien. Der Heranwachsende beleidigte die Beamten bei deren Erblicken sofort und schlug dann unvermittelt auf den Hauptkommissar ein, der sich nur durch Selbstverteidigungstechniken vor weiteren Schlägen, Tritten und Kopfstößen gegen den Oberkörper schützen konnte. Schließlich gelang es dem Angegriffenen und einem Polizeikommissar, den alkoholisierten und äußerst aggressiven Mann festzunehmen. Ein 17-jähriger Freund des Festgenommenen versuchte anschließend, den 18-Jährigen gewaltsam zu befreien, und wurde ebenfalls festgenommen.
Nach Unterstützung durch weitere Polizisten gelang es, beide Tatverdächtigen aus dem Mauerpark zu bringen und bei ihnen kriminalpolizeiliche Folgemaßnahmen durchzuführen. Bei dem 18-Jährigen handelt es sich um einen polizeibekannten Intensivtäter. Der angegriffene Polizeibeamte erlitt Verletzungen an der Hand und am Arm; der hauptsächlich angegriffene Oberkörper des Beamten blieb dank der von ihm getragenen Schutzweste von Verletzungen verschont.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341730/index.html

Glasflaschenwürfe auf Polizisten – Berlin, 20.04.2011
Wegen Landfriedensbruchs ermittelt die Polizei, nachdem Unbekannte gestern in Mitte mehrere Gegenstände auf Polizeibeamte geworfen haben. Die Beamten waren von Passanten zum Gelände der ehemaligen Eisfabrik in die Köpenicker Straße gerufen worden, da sich dort mehrere Männer auf dem Dach aufhielten. Vom Dach des Fabrikgebäudes warfen die Unbekannten unter anderem auch Glasflaschen, die neben den Polizisten aufschlugen. Beim Eintreffen weiterer Polizeibeamter waren die Unbekannten bereits geflüchtet. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341442/index.html

Polizeibeamte geschlagen – Sunstedt (Niedersachsen), veröffentlicht am 25.04.2011
Während der Überprüfung eines Passanten in der Ortschaft Sunstedt kam es gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten zu einer Widerstandshandlung, die anschließend für den Beschuldigten im Polizeigewahrsam endete.
Der alkoholisierte Passant wies augenscheinlich Verletzungen auf und die kontrollierenden Polizeibeamten befragten ihn dazu.
Während dieser polizeilichen Maßnahmen kam es zwischen den eingesetzten Beamten und dem Verletzten zu Rangeleien und letztendlich auch zu Schlägen gegen die Beamten.
Die
Beamten blieben unverletzt und forderten zur Versorgung der Verletzungen des Passanten einen RTW an. Während der Fahrt zum Krankenhaus beleidigte der verletzte Passant die Sanitäter und den mitfahrenden Polizeibeamten, so dass er nach seiner ärztlichen Versorgung dem Polizeigewahrsam zugeführt wurde.
Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56520/2032094/polizei_wolfsburg

Polizeibeamte bespuckt und mit Widerstand konfrontiert – Neuss (NRW), 18.04.2011
Gegen 20.10 Uhr kam es am Montagabend (18.04.) zu einem Einsatz auf der Görlitzer Straße, bei der zwei äußerst renitente Personen durch Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden mussten. Die beiden 24 und 29 Jahre alten Neusser hatten vor dem Haus zunächst Passanten beleidigt und angepöbelt. Der jüngere von Beiden riss dann eine Parkschranke aus der Verankerung, schlug wild um sich und verletzte eine 41-jährige Neusserin. Sie wurde zwecks medizinischer Versorgung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Anwohner, durch lautes Geschrei auf die Situation aufmerksam geworden, wollten beschwichtigend einschreiten und wurden ebenfalls körperlich attackiert. Polizeibeamten, die mittlerweile informiert wurden, gelang es dann das Duo, das kaum zu bändigen war, erheblichen Widerstand den Beamten gegenüber leistete und sie immer wieder bespuckte, in das Polizeigewahrsam zu transportieren. Den beiden Männern wurde, da sie augenscheinlich stark unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol standen, durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Die beiden Randalierer müssen sich demnächst wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65851/2029878/kreispolizeibehoerde_rhein_kreis_neuss

Widerstand gegen Polizeibeamte auf Osterfeuer, Spaden (Niedersachsen), 24.04.2011
Gegen 00.40 h, erhielt eine renitente Person nach einer Auseinandersetzung auf dem Osterfeuerplatz in Spaden die polizeiliche Anweisung, sich unverzüglich vom Veranstaltungsgelände zu enfernen. Der alkoholisierte 34jährige hingegen missachte den Platzverweis und attackierte die eingesetzten Beamten. Hierbei versuchte er, einen Beamten zu ergreifen und ihn in Richtung einer sympathisierenden, aggressiven Personengruppe zu schubsen.
Mit Unterstützung von Beamten der Ortspolizeibehörde Bremerhaven konnte die aufgebrachte Personengruppe zurückgedrängt, der Aggressor unter Anwendung von körperlicher Gewalt überwältigt und das Geschehen unter Kontrolle gebracht werden.
Die Veranstaltung wurde daraufhin aufgelöst und alle verbliebenen Personen des Platzes verwiesen.
Aufgrund der o.a. Ausschreitungen in Spaden wurden insgesamt 3 Personen ins polizeiliche Gewahrsam verbracht.
Zudem wurden mehrere Ermittlungsverfahren gegen vereinzelte, uneinsichtige und alkoholisierte Beteiligte eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68437/2031962/polizeiinspektion_cuxhaven_wesermarsch

Zerstörungstour durch Marienfelde – 19-Jähriger leistet massiven Widerstand bei Festnahme – Berlin, 18.04.2011
Bei seiner Festnahme in Marienfelde leistete ein 19-Jähriger in der vergangenen Nacht massiven Widerstand und verletzte einen Polizeikommissar so schwer, dass er seinen Dienst beenden musste. Gegen 1 Uhr 10 bemerkten zwei Zivilpolizisten des zuständigen Abschnitts den jungen Mann im Bereich des S-Bahnhofs Marienfelde und beobachteten wenig später, wie dieser etwas in die Scheibe einer Bushaltestelle ritzte. Die Beamten entschieden sich, dem Mann zu folgen, um ihn festzunehmen. Am Hanielweg beschmierte der Tatverdächtige ein Werbeschild. Als er gerade dabei war, den Zaun einer Minigolfanlage in derselben Straße zu übersteigen, rannte einer der Beamten dem Täter hinterher, gab sich als Polizist zu erkennen und forderte ihn auf, stehen zu bleiben. Der 19-Jährige stoppte, lief dann mit erhobenen Fäusten auf den Beamten zu und versuchte, ihn mit Händen und Ellenbogen im Gesicht zu treffen. Der Heranwachsende schlug mit seinem Rucksack und den darin mitgeführten Spraydosen nach dem Polizisten. Erst mit Hilfe des zweiten Kollegen gelang es, den wild um sich schlagenden Mann am Boden zu fixieren, wo dieser weiterhin um sich schlug, trat und versuchte, die Polizisten mit Kopfstößen zu verletzen. Erst nachdem die Beamten den hartnäckigen Widerstand brachen, gelang es ihnen, den Randalierenden schließlich unter Kontrolle zu bekommen und die Handfessel anzulegen.
Bei der Absuche der Umgebung stellten die Polizisten weitere Sachbeschädigungen an einem Imbiss, einem Firmenschild und einem Kleidercontainer fest, die auf das Konto des Festgenommenen gehen dürften.
Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung konnte der 19-Jährige seinen Weg fortsetzen, ihn erwarten nun Strafermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung sowie wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte.
Der verletzte Polizist trat vom Dienst ab und begab sich mit Verletzungen im Gesicht, an den Händen und Beinen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341019/index.html

Widerstand gegen Polizeibeamte durch Diensthund beendet – Köln (NRW), 17.04.2011
Am Sonntag (17.04.) hat in Köln-Kalk ein 36-Jähriger erst Prügel von Kontrahenten bei einer Schlägerei und dann noch Bissverletzungen durch den Diensthund Marie einstecken müssen. Er hatte erst an einer Schlägerei teilgenommen, dann einen bereits festgenommenen „Kumpel“ zu befreien versucht sowie Marie vermutlich völlig unterschätzt.
Gegen 00.50 Uhr erhielt die Besatzungen mehrerer Streifenwagen Kenntnis von einer Schlägerei unter ungefähr 30 Beteiligten auf der Bertramstraße. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, standen mehrere, augenscheinlich aggressive Personen auf der Straße. Weitere Gäste befanden sich noch im Inneren des durch zerschlagene Möbel und Gläser stark in Mitleidenschaft gezogenen Gastronomiebetriebes.
Während die meisten Anwesenden Anweisungen der Polizisten umgehend Folge leisteten, waren vier Männer womöglich in Folge ihres starken Alkoholgenusses dazu gar nicht bereit. Stattdessen leisteten sie Widerstand und griffen die Streifenbeamten an. Kaum war der 22-jährige Randalierer durch die Beamten festgehalten und fixiert worden, versuchte der 36-Jährige seinen Bekannten mit einen gezielten Schlag gegen einen Polizisten zu befreien.
Zur Verhinderung weiterer Angriffe wurde Marie, die sich zuvor nur lautstark bellend Respekt verschafft hatte, eingesetzt. Die Hündin ergriff zunächst den Oberarm des Angreifers, der daraufhin nach hinten taumelte. Als er trotz Verletzung und erneuter Aufforderung, sich ruhig zu verhalten, weiter einen Polizisten schlagen wollte, biss Marie ein zweites Mal zu. Kaum hatte der Hund auf Kommando den 36-Jährigen losgelassen und war ebenfalls fixiert worden, startete ein 19-jähriger Mann mit den Worten, man solle seine Freunde in Ruhe lassen, den für diesen Abend letzten Angriff auf die Beamten.
Er und seine beiden Begleiter wurden bis zu ihrer vollständigen Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Nun werden sie sich nicht nur wegen Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung, sondern auch für die versuchte Gefangenenbefreiung und ihre Widerstandshandlungen zu verantworten haben.

Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/2028910/polizei_koeln

Nach Angriff auf Rettungssanitäter Polizeibeamte mit Widerstand konfrontiert – Castrop-Rauxel (NRW), 23.04.2011
Am späten Samstagabend, wurden zwei Rettungsassistenten der Feuerwehr Castrop-Rauxel im Rahmen einer vermeintlich erforderlichen Hilfeleistung durch einen alkoholisierten 20 Jahre alten Mann angegriffen. Hierbei rempelte und stieß der Beschuldigte einen der Rettungskräfte. Als der zweite Rettungsassistent dies unterbinden wollte und das Wort erhob, erhielt er von dem Übeltäter einen gezielten Tritt mit dem beschuhten Fuß in den Unterleib, worauf dieser vor Schmerzen in sich zusammensackte. Da der Beschuldigte nicht davon abließ, weitere Angriffe auszuführen und dies lautstark ankündigte, schlossen sich die Sanitäter in dem Rettungstransportwagen ein und setzten einen Notruf per Funk ab. Vor Ort wurde der Aggressor auf dem Leinpfad des Rhein-Herne-Kanals zusammen mit dessen Vetter gestellt. Den Polizeibeamten leistete er bei seiner Festnahme ebenfalls Widerstand. Der Tatverdächtige wurde dem Polizeigewahrsam Castrop-Rauxel zugeführt, wo er nach Blutprobenentnahme zur Ausnüchterung verbleibt. Der verletzte Geschädigte wurde leicht verletzt, konnte aber nicht weiter im Dienst verbleiben. Die Motivlage für die Attacke ist bislang unklar. Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/42900/2031835/polizeipraesidium_recklinghausen

Widerstand gegen Polizeibeamte – Gelsenkirchen (NRW), 24.04.2011
Am Sonntag, 24.04.2011, 01:30 Uhr, riefen Zeugen die Polizei zu Hilfe. Sie hatten einen stark betrunkenen Mann dabei beobachtet, wie dieser über die Ringstraße torkelte und den Verkehr regelte. Bei Eintreffen der Beamten kippte der Mann ein mobiles Verkehrszeichen um und versuchte, an geparkten PKW die Türen aufzureißen. Gegen seine Ingewahrsamnahme setzte er sich mittels eines gezielten Fausstoßes zum Kopf eines Beamten zur Wehr. Durch eine Blitzreaktion konnte der Beamte dem Schlag jedoch ausweichen und brachte nun seinerseits den Angreifer zu Boden, wo er fixiert und an den Händen gefesselt wurde. Da sich der 30jährige Randalierer dabei leicht im Gesicht verletzte, musste er vor seiner Unterbringung im Polizeigewahrsam im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Nach Ausnüchterung und Anzeigenerstattung wurde er entlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2031840/polizei_gelsenkirchen

Polizisten beleidigt und mit Widerstand konfrontiert – Ravensburg (BW), 12.04.2011
Bei einer Schlägerei, die von der Polizei geschlichtet wurde, verhielten sich zwei Männer den Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv, beleidigten sie und konfrontieren sie mit Widerstand.
Quelle:
http://www.schwaebische.de/region/oberschwaben/ravensburg/stadtnachrichten-ravensburg_artikel,-Randalierer-beleidigen-Polizisten-_arid,5060724.html?et_cid=2&et_lid=2&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Polizisten beleidigt und mit Widerstand konfrontiert – Merseburg (Sachsen-Anhalt), 12.04.2011
Ein Schwarzfahrer beleidigte zwei Polizeibeamte, die ihn in Merseburg aus dem Zug holten und konfrontierte sie mit gewalttätigem Widerstand.
Quelle:
Augenzeugenbericht

Widerstand gegen Polizeibeamte – Eich (RLP), 15.04.2011
Ein 25-Jähriger Wormser kam gegen 03:05 Uhr offensichtlich alkoholisiert nachhause. Er verhielt sich aggressiv gegenüber seinen Eltern, nahm sich einen Autoschlüssel und fuhr mit deren Pkw davon. Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten in den Bereich Eich / Hamm. Hier wurde der Pkw dann auch gegen 04:40 Uhr von einer Streife in Eich, Osthofener Straße, festgestellt und nach kurzer Verfolgung gestoppt. Der Fahrer flüchtete zunächst zu Fuß, kam dann aber zur Kontrollörtlichkeit zurück. Er hatte eine ca. 150 cm lange Eisenstange bei sich und ging damit in drohender Haltung auf die Beamten zu. Erst nach Androhung von unmittelbarem Zwang und dem Hinzukommen einer zweiten Streifenbesatzung warf der junge Mann die Eisenstange weg. Er konnte anschließend festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,46 Promille. Der 25-Jährige gab an, zusätzlich Cannabis konsumiert zu haben.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=d4d4d88c-7bc1-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=15&startmon=04&startyear=2011&endday=15&endmon=04&endyear=2011

Polizisten beleidigt und mit Widerstand konfrontiert – Lippstadt (NRW), 15.04.2011
Eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbrachte ein 47-jähriger Lippstädter. Seine Nachbarn hatten in der vergangenen Nacht gegen 00:15 Uhr die Polizei gerufen. Als die Beamten eintrafen dröhnte aus der Wohnung des Mannes, in einem Mehrfamilienhaus an der Overhagener Straße, laute Musik. Der offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss stehende Mann
begann sofort die Ordnungshüter zu beschimpfen. Er wollte sich „nichts gefallen lassen“ und trat schließlich einen Polizisten gegen das Schienbein. In Handschellen wurde der sich heftig windende Mann schließlich zur Wache gebracht. Er hörte dabei nicht auf die Beamten mit den übelsten Schimpfwörtern zu belegen. Der herbeigerufene Arzt bescheinigte die Haftfähigkeit des Störenfrieds. Eine Blutprobe konnte er, dem sich nach Leibeskräften wehrende Mann, nicht abnehmen. Den Rest der Nacht verbrachte er in der Ausnüchterungszelle. Ob die Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstand den bei der Polizei bekannten Mann überhaupt interessieren ist nicht bekannt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65855/2027647/kreispolizeibehoerde_soest

Polizeibeamte mit Widerstand konfrontiert – Frankenthal (RLP), 19.04.2011
Gg. 23 Uhr, meldeten Anwohner eines Anwesens in der Wilhelm-Raabe-Straße einen Brandalarm aus dem Bereich des Dachgeschosses. Der Mieter würde allerdings weder auf Klingeln, noch aus Klopfen reagieren. Einsatzkräfte mussten die Eingangstür gewaltsam öffnen und fanden einen alkoholisierten 33jährigen Mann im Wohnzimmer vor seinem Lap-Top sitzend. Er musste gewaltsam aus der verqualmten Wohnung gerettet werden, damit die Feuerwehr die Ursachenbekämpfung durchführen könnte. Im Einsatzbericht heißt es weiter:
„Bei dem Versuch den Mieter aus den Räumlichkeiten zu retten, sperrte dieser sich gewaltsam, so dass er mit einfacher körperlicher Gewalt aus der Wohnung gezogen werden musste. Auch im Treppenhaus leistete er Widerstand und versuchte mit allen Mitteln zurück in die Wohnung zu gelangen. Den Beamten gelang es schließlich, den stark nach Alkohol riechenden Mann die Treppe hinunter aus dem Haus zu zerren. Auch dort machte er Anstalten wieder zurückzukehren, so dass er schließlich gefesselt werden musste. Bei der Brandbekämpfung stellte die Feuerwehr fest, dass die Rauchentwicklung auf vier eingeschaltete Herdplatten zurückzuführen war, auf denen drei Töpfe mit verkohltem Essen standen.
Ein Alkotest hatte bei dem renitenten Mieter einen Promillewert von über 1,6 Promille ergeben. Er musste den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle verbringen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/83a/presse.jsp?uMen=83a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=84450fb3-42b8-6f21-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=20&startmon=04&startyear=2011&endday=20&endmon=04&endyear=2011

Feuer gelegt, Polizeibeamte beleidigt und mit Widerstand konfrontiert – Mettmann (NRW), 17.04.2011
Am 17.04.2011 bemerkten gegen 00:33 Uhr Beamte der Rettungsleitstelle der Feuerwehr eine männliche Person, die auf der Straße Am Rathaus gegen die Glasscheiben der dortigen Kreissparkasse trat. Auf Ansprache verließ der junge Mann die Örtlichkeit, wurde dann aber an einem Papiercontainer vor dem Rathausgebäude aktiv, indem er den Inhalt in Brand setzte. Verständigt durch einen weiteren Zeugen trafen die eingesetzten Beamten die Person an, als sie versuchte einen weiteren Container in Brand zu setzen. Der Tatverdächtige versuchte noch zu fliehen, konnte aber daran gehindert werden
. Im weiteren Einsatzverlauf beleidigte der Jugendliche die Polizeibeamten und es kam auch zu aktiven Widerstandshandlungen durch Fußtritte und angesetzte Kopfstöße. Dem alkoholisierten 16-jährigen Jugendlichen wurde eine Blutprobe entnommen, bevor die verständigte Erziehungsberechtigte den Sohn von der Polizeiwache Mettmann abholte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/2028149/polizei_mettmann

Polizisten mit gewalttätigem Widerstand konfrontiert – Gelsenkirchen (NRW), 16.04.2011
Bei einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt wurde dem gewalttätigen Ehemann ein Platzverweis erteilt. Diesem kam er nicht nach, so dass er festgenommen werden musste. Dabei schlug er um sich und versuchte, sich loszureißen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/51056/2028160/polizei_gelsenkirchen

Widerstand gegen Polizeibeamte durch mutmaßlichen Messerstecher – Trier (RLP), 17.04.2011
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/10a/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=73c70fb3-42b8-6f21-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=18&startmon=04&startyear=2011&endday=18&endmon=04&endyear=2011

Polizisten mit gewalttätigem Widerstand konfrontiert – Salzgitter (Niedersachsen), 15.04.11
Gegen zwei 20 Jahre alte Männer ermittelt die Polizei nun wegen Sachbeschädigungen und Widerstand. Die beiden mutmaßlichen Täter hatten in der Nacht zu Freitag vier Scheiben eines Hotels in der Hedwigstraße in Bad zerstört. Zudem hatten sie auch an zwei PKW die Scheiben eingeschlagen. Die Polizei entdeckte die beiden Männer wenig später in einer Wohnung in der Hedwigstraße. Bei dem Versuch die Personalien festzustellen, bewarf einer der beiden die eingesetzten Beamten mit Möbelteilen, Stühlen und einer Trittleiter. Er konnte überwältigt werden und wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Beide Männer standen unter Alkoholeinfluss. Der Sachschaden beträgt 1000 Euro.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2027621/polizei_salzgitter

Ruhestörer wehrt sich gegen Polizei – Rotenburg (Niedersachsen), 16.04.2011
Rotenburg. Am Samstagabend kam es um dran 20.30 Uhr in einer Wohnung an der Nindorfer Straße in Rotenburg mehrfach zu Ruhe störendem Lärm. Ein 34-jähriger Mann war bereits wiederholt aufgefordert worden, die Musik leiser zu stellen. Als er dem nicht nach kam, drohten die Beamten die Sicherstellung des Musikgeräts an. Dagegen wehrte sich der Beschuldigte und musste kurzfristig fixiert werden, während die Beamten die Musikanklage und die Lautsprecher sicherstellten.
Nun erwartet den Tatverdächtigen nicht nur eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen ruhestörenden Lärms, sondern auch eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte, erläutert ein Polizeisprecher den Sachverhalt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59459/2029012/polizeiinspektion_rotenburg

Betrunkener Radfahrer leistete Widerstand gegen Polizeibeamte – Zeven (Niedersachsen), 15.04.2011
Ein erheblich unter Alkoholeinfluss stehender Radfahrer wurde am Freitagmittag auf der Bremer Straße in Richtung Ortsausgang von Beamten der Polizei Zeven gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,4 Promille. Ein Richter ordnete daraufhin eine Blutentnahme bei dem 41-jährigen Fahrradfahrer an.

Der Radfahrer leistete gegenüber der Polizei mehrmals erheblichen Widerstand. Gegen ihn wurden Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstands gegen Polizeibeamte erstattet. Als der Mann am Abend von der Polizei entlassen wurde, fuhr er erneut mit seinem Fahrrad mit über drei Promille, was ihm ein neues Strafverfahren einbrachte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59459/2029012/polizeiinspektion_rotenburg

Mindestens ein Polizeibeamter leicht verletzt – Langwedel (Niedersachsen), 24.04.2011
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden Verdener Polizeibeamte zu einer Schlägerei nach Langwedel gerufen. Der Verursacher kristallisierte sich schnell heraus. Kaum angekommen standen die Beamten einem äußerst aggressiven 24-jährigen Deutschrussen gegenüber. Dieser versuchte die Beamten anzugreifen, konnte allerdings schnell überwältigt werden. Die Fahrt zur Dienststelle gestaltete sich jedoch ziemlich schwierig. Der Täter versuchte sich mit aller Macht zu wehren und trat im Streifenwagen um sich. Nur mit viel Kraftaufwand konnte der alkoholisierte 24 Jährige gebändigt werden. Auf Polizeiseite musste ein gestauchter Finger sowie einige Kratzer und Schürfwunden verzeichnet werden. Dem Täter droht nun ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte. Die ersten Stunden des Ostersonntages durfte er in der Gewahrsamszelle verbringen. Ostereier dürfte er dort nicht gefunden haben.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68441/2032081/polizeiinspektion_verden_osterholz

Polizist bei Festnahmeversuch verletzt – Berlin, 19.04.2011
Bei dem Versuch, einen von drei Ladendieben in einem Schmargendorfer Lebensmitteldiscounter festzunehmen, wurde ein Polizeibeamter gestern
Abend leicht verletzt. Der Erste Polizeihauptkommissar, der sich nicht im Dienst befand, war gegen 18 Uhr 45 in dem Geschäft in der Forckenbeckstraße einkaufen, als drei Unbekannte von einem Angestellten des Ladens beim Durchwühlen der Büroräume ertappt wurden. Nach einem kurzen Handgemenge rannten die Tatverdächtigen zum Ausgang des Geschäftes. Dort versuchte der Polizist, die Flüchtenden festzunehmen. Dabei wurde er von einem der Unbekannten so heftig gegen die Glastür gestoßen, dass er Platz- und Schürfwunden erlitt, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Die Täter flüchteten.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/341432/index.html

Polizeibeamter verletzt – Bad Nauheim (Hessen), 20.04.2011
Im Rahmen einer Personalienfeststellung nach vorangegangenem Ladendiebstahl wurde am 20.04.2011, gegen 21.40 Uhr, eine polizeibekannte 28-jährige Nauheimerin gewalttätig.
Sie schlug und trat nach dem kontrollierenden Polizeibeamten, der am Oberschenkel leicht verletzt wurde.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43647/2031327/polizei_wetterau_friedberg

Polizeibeamte mit Widerstand konfrontiert, ein Polizist verletzt – Bobenheim-Roxheim (RLP), 20.04.2011
Ein Vater aus Bobenheim-Roxheim verständigte die Polizeiinspektion Frankenthal in der Nacht des 20.04.11, um 01.20 Uhr, da sein Sohn in der Wohnung herumpöbeln und zudem unter Drogeneinfluss stehen würde. Vor Ort konnten die eingesetzten Funkstreifen zudem ermitteln, dass der 31jährige Beschuldigte das Fahrzeug seiner Eltern geführt hatte, obwohl er zur Zeit nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Ein Alco-Test verlief negativ. Aufgrund von Anzeichen eines massiven Drogenkonsums wurde ihm ein Drogentest angeboten. Diesem konnte der er jedoch nicht nachkommen. Im Polizeibericht heißt es weiter: Nachdem ihm die Mitnahme zur Dienststelle zwecks Blutprobe eröffnet wurde,
leistete er erheblichen Widerstand, indem er um sich schlug und trat. Der Widerstand konnte unter enormer Kraftanstrengung und dem Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Dem 31jährigen mussten vor dem Abtransport zur Polizeiinspektion sogar zwei Handfesseln sowie Fußfesseln angelegt werden. Ein Beamter wurde am rechten Daumen leicht verletzt.
Da der Vater weitere Drogen vermutet hatte, wurde die Wohnung noch in der Nacht mit einem Rauschgiftspürhund durchsucht. Es konnte fast 1 Gramm Amphetamin sichergestellt werden. Der renitente Sohn erlitt durch seine Widerstandshandlung selbst einige Schürfwunden und musste wegen seines Drogenkonsums, der erforderlichen Blutprobe und zu seiner eigenen Sicherheit im Krankenhaus verbleiben.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/83a/presse.jsp?uMen=83a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=84450fb3-42b8-6f21-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=20&startmon=04&startyear=2011&endday=20&endmon=04&endyear=2011

Polizeibeamter verletzt – Nürnberg (Bayern), 19.04.2011
Bei einer Sachbehandlung wegen Sachbeschädigung am Abend des 19.04.2011 (Dienstag) im Nürnberger Stadtteil Sündersbühl griff ein Tatverdächtiger zwei Polizeibeamte an. Ein Beamter wurde dabei verletzt.
Gegen 22.45 Uhr ging eine Mitteilung über eine randalierende Person in einem Mehrfamilienhaus in der Von-der-Tann-Straße bei der Einsatzzentrale der Polizei ein. Die wenige Minuten später eintreffende Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-West traf vor Ort auf einen alkoholisierten 28-jährigen Bewohner des Anwesens. Dieser hatte nach ersten Ermittlungen offensichtlich mehrere Briefkästen im Haus beschädigt.
Während der Anzeigenaufnahme schlug der Tatverdächtige unvermittelt mit der Faust gegen den Oberarm eines Beamten und verletzte diesen. Daraufhin wurde der Beschuldigte mit Hilfe unmittelbaren Zwangs festgenommen. Bei der Verbringung in den Streifenwagen versuchte er dann, nach den Beamten zu treten. Der 28-Jährige wurde zur Verhütung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und bei der Polizeiinspektion Nürnberg-West ausgenüchtert.
Der leicht verletzte Beamte blieb dienstfähig.
Gegen den 28-jährigen Beschuldigten ermittelt die Polizei nun wegen Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Sachbeschädigung.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2030294/polizeipraesidium_mittelfranken

Polizist bei Verfolgungsjagd verletzt – Dresden (Sachsen), 15.04.2011
Ein Mann hatte ein Fahrzeug geraubt. Fahnder der Polizei lauerten ihm auf einem Autobahnparkplatz auf. Der Fahrer ignorierte die Anhaltezeichen eines POM und fuhr geradewegs auf ihn zu. Der Polizist sprang zu Seite, wurde aber noch von dem Fahrzeug gestreift und verletzt.
Quelle:
http://www.dd-inside.com/newsticker/17653-polizist-von-mutmasslichem-autodieb-leicht-verletzt

Ein Kriminalpolizist verletzt – Dinslaken (NRW), 13.04.2011
Am Mittwochnachmittag verletzte ein 21-Jähriger ohne festen Wohnsitz einen Polizisten in Lohberg. Zwei Kriminalbeamte wollten den 21-Jährigen kontrollieren und seine Identität feststellen. Hierbei wehrte sich der Mann. Er schlug und trat um sich. Erst nachdem sie Pfefferspray eingesetzt hatten, gelang den Polizisten die Festnahme.
Durch die Schläge und Tritte erlitt ein Beamter Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus behandelt wurden. Der Kriminalbeamte ist zurzeit nicht dienstfähig. Der 21-Jährige wurde ebenfalls in einem Krankenhaus ambulant behandelt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Beamten hatten bei der Kontrolle festgestellt, dass der Mann mit einem Haftbefehl zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe gesucht wurde. Außerdem erwartet den 21-Jährigen nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Widerstands und der gefährlichen Körperverletzung. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65858/2027024/kreispolizeibehoerde_wesel

Polizistin durch Tritt ins Gesicht verletzt – Vohburg (Bayern), 12.04.2011
Ein lettischer Autofahrer, der gegen einen Zaun gefahren war, wehrte sich gegen einen Alkotest, indem er einer Polizistin ins Gesicht trat.
Quelle:
http://www.radio-in.de/default.aspx?ID=2947&showNews=953846

Zwei Polizeibeamte verletzt – Ratingen (NRW), 16.04.2011
Bei Ausschreitungen anlässlich eines Fußballspiels der Niederrheinliga mussten insgesamt 80 Polizeibeamte in den Einsatz . Zwei von ihnen wurden verletzt. Ein Beamter muss sich einer stationären Behandlung nach einer schweren Verletzung durch Fremdeinwirkung unterziehen. Der zweite – leichtverletzte – Beamte konnte das aufgesuchte Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/2028141/polizei_mettmann

Zwei Polizeibeamte verletzt – Wuppertal (NRW), 24.04.2011
Ein zunächst unbekannter Täter stellte sich am 24.04.2011, gegen 22.50 Uhr, auf der Straße Dellbusch in Wuppertal einem Radfahrer in den Weg, der mit hoher Geschwindigkeit unterwegs war. Der 28-Jährige versuchte dem menschlichen Hindernis noch auszuweichen, wurde jedoch von dem Mann umgetreten und kam zu Fall. Während sich der durch den Sturz Verletzte um Hilfe schreiend in Sicherheit bringen konnte, flüchtete der Räuber mit dem neuwertigen Mountainbike. Die Verletzungen des Opfers wurden im Krankenhaus ambulant behandelt. Etwa eineinhalb Stunden später ereignete sich in einem Schnellimbiss am Berliner Platz ein Vorfall, wo ein 21-jähriger Kassierer von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Der Körperverletzung vorausgegangen war ein Streit darüber, dass der Schläger die Fiale mit einem Fahrrad betreten hatte und einem anschließenden Platzverweis nicht nachkommen wollte. Die Personenbeschreibung des flüchtenden Täters stimmte mit der zum Fahrradraub überein. Im Rahmen der Fahndung konnte ein 20-Jähriger, der das hochwertige Fahrrad mit sich führte, festgenommen werden.
Der Alkoholisierte leistete bei seiner Festnahme und dem Verbringen ins polizeiliche Gewahrsam erhebliche Gegenwehr. Nach Abgabe einer Blutprobe und dem Ausschlafen seines Rausches wurde der polizeibekannte Wuppertaler heute Morgen nach Abschluss der ersten Ermittlungen wieder entlassen. Ein Polizeibeamter und seine Kollegin wurden durch die massiven Widerstandshandlungen leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/2032213/polizei_wuppertal

Zwei Polizisten verletzt – Hagen (NRW), 17.04.2011
Nachdem es zwischen einem 34-jährigen Mann und drei Bekannten im Alter zwischen 23 und 36 Jahren am Sonntagmorgen gegen 05.20 Uhr in einem Lokal am Graf-von-Galen-Ring zunächst einen Streit gegeben hatte, uferte die Auseinandersetzung schließlich in eine handfeste Schlägerei aus. Beim Eintreffen der Polizei befanden sich die Beteiligten auf dem Gehweg und der 34-Jährige ließ sich nicht beruhigen. Er schrie unbeteiligte Passanten an und
ging schließlich zum Angriff auf die eingesetzten Polizeibeamten über. Dabei stand er deutlich unter Alkoholeinwirkung und bei seiner heftigen Gegenwehr traf er mit gezielten Fußtritten zwei Polizisten und verletzte sie leicht. Schließlich trugen die Beamten den gefesselten Randalierer zum Streifenwagen und brachten ihn in das Polizeigewahrsam, wo er seinen Rausch ausschlafen musste. Seine drei Bekannten ließen sich ihre Verletzungen im Krankenhaus ambulant behandeln, auf den polizeilich bereits mehrfach durch Gewaltdelikte in Erscheinung getretenen Mann kommt nun eine erneute Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand zu.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2028836/polizei_hagen

Zwei Polizisten verletzt – Nürnberg (Bayern), 16. und 17.04.2011
Am vergangenen Wochenende (16.04. – 17.04.2011) wurden nach Widerstandshandlungen in Nürnberg und Fürth zwei Polizeibeamte verletzt. Beide Beamte sind weiterhin dienstfähig.
Nach einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einer Gaststätte in der Schwabacher Straße in Fürth nahmen Beamte der Polizeiinspektion Fürth am 16.04.2011 (Samstagabend) einen 30-Jährigen fest.
Hierbei versuchte dieser, einen Beamten mehrfach in die Hand zu beißen. Als bei der Polizeiinspektion Fürth eine Blutentnahme bei dem Mann durchgeführt werden sollte, biss der Beschuldigte einem weiteren Polizeibeamten ins Knie. Hierdurch wurde dieser verletzt.
Bei der Festnahme eines alkoholisierten 24-Jährigen am 17.04.2011 (Sonntag), gegen 00.30 Uhr, am Tiergärtnertor in Nürnberg kam es
ebenfalls zu Widerstandshandlungen. Hierbei erlitt ein Beamter mehrere Schürfwunden. Dem Ganzen war auch hier ein Streit mit Handgreiflichkeiten zwischen mehreren Personen vorausgegangen.
Gegen die Beschuldigten wird unter anderem wegen vorsätzlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2028991/polizeipraesidium_mittelfranken

Zwei Polizeibeamte verletzt – Rotenburg-Scheeßel (Niedersachsen), 16.04.2011
Bei einem Einsatz wegen einer Diskoschlägerei wurden zwei Polizeibeamte verletzt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59459/2029005/polizeiinspektion_rotenburg

Drei verletzte Polizisten bei Eskalation häuslicher Gewalt – Bad Wildungen (Hessen), 16.04.2011
Eine 28-jährige Bad Wildungerin flüchtete sich am Samstagnachmittag zur Polizeistation in Bad Wildungen, nachdem ihr getrennt lebender Ehemann sie massiv bedroht, genötigt und auch die Scheibe ihres PKW eingeschlagen hatte, um sein Besuchsrecht für die beiden gemeinsamen Kinder gewaltsam durchzusetzen. Der 195 cm große und kräftige 32-jährige Vater ließ sich auch von der Polizei nicht beruhigen und drohte weitere Straftaten an. Als der alkoholisierte Mann festgenommen werden sollte
, leistete er erheblichen Widerstand. Selbst der Einsatz von Pfefferspray und Schlagstock zeigte nicht die gewünschte Wirkung. Erst nach dem Biss eines Diensthundes gelang die Festnahme des Mannes. Bei der Widerstandshandlung wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber weiter fortführen. Der 32-jährige Bad Wildunger wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen zwangsweise in die Psychiatrie nach Haina eingewiesen. Auch dort kam es am Abend zu einem weiteren Vorfall. Polizeikräfte mussten erneut ausrücken. Der Mann hatte sich in einem Zimmer verbarrikadiert und hielt einen Pfleger und eine Ärztin darin fest. Bei Eintreffen der Polizeikräfte hatte sich die Lage bereits wieder etwas entspannt. Ärztin und Pfleger hatten das Zimmer mittlerweile verlassen können. Aber auch hier war der Einsatz des Diensthundes notwendig, um die Fixierung des Mannes sicherzustellen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44150/2029088/polizei_korbach

Drei verletzte Polizeibeamte nach Widerstand – Trier (RLP), 17.04.2011
Zu einer Auseinandersetzung zwischen etwa 20 Personen wurde die Polizei am Sonntag, 17. April, gegen 4.30 Uhr in die Karl-Marx-Straße in Trier gerufen.
Nachdem die Beamten aus ihrem Streifenwagen ausgestiegen waren, um zwei Personen zu trennen, die sich gegenseitig schlugen, wurden die sie sogleich von einem 44-jährigen Mann angegriffen. Der Angriff konnte jedoch abgewehrt werden.
Zunächst wurden die beiden Streithähne getrennt. Der Angreifer konnte im Eingangsbereich einer nahegelegenen Gaststätte festgenommen werden.
Auch hierbei leistete der 44-Jährige Widerstand gegen die Beamten. Der Mann konnte überwältigt und gefesselt werden. Er stand erheblich unter Alkoholeinfluss, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die beiden Streithähne standen ebenfalls unter Alkoholeinfluss. Auch ihnen wurde eine Blutprobe entnommen.
Drei Beamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/10a/presse.jsp?uMen=10a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=97c70fb3-42b8-6f21-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=18&startmon=04&startyear=2011&endday=18&endmon=04&endyear=2011

Drei verletzte Polizisten – Peine (Niedersachsen), 14.04.2011
Bei einem Widerstand in einem Geschäft in der Peiner Fußgängerzone wurden am Mittwochabend, gegen 18:45 Uhr drei Polizeibeamte verletzt, als sie einen 30-jährigen Peiner aus dem Geschäft weisen wollten, welches dieser auf Aufforderung nicht verließ. Die Angestellten hatten die Polizei um Hilfe gerufen, weil der Mann das Geschäft trotz Geschäftsschluss nicht verlassen wollte.
Als die Beamten den Mann aus den Geschäft bringen wollten,
ging er auf die Beamten los und leistete bei dem Versuch, in Gewahrsam zu nehmen, so heftigen Widerstand, dass die zwei zunächst eingesetzten Beamten (eine 39-jährige Beamtin und ein 44-jährige Beamter) Unterstützung rufen mussten. Der Mann konnte sich jedoch unmittelbar vor dem Eintreffen der zur Hilfe gerufenen Beamten losreißen und flüchte mit einer bereits an einem Arm angelegten Handschelle durch die Peiner Fußgängerzone. Die beiden zuerst eingesetzten Beamten konnten sich aufgrund der erlittenen Verletzungen nicht mehr an der Verfolgung beteiligen. Die zur Unterstützung gerufenen Beamten, die den Mann verfolgten, konnten ihn in Höhe der Jacobikirche einholen und auch hier wieder nur unter größten Kraftaufwand endlich so fixieren, dass er keinen weiteren Widerstand leisten konnte. Dabei wurde wieder einer der Beamter verletzt. Der Peiner wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt. Über die Hintergründe seines Handels ist noch nichts bekannt. Er machte jedoch bei der Ingewahrsamnahme einen verwirrten Eindruck.
Alle drei Beamten sind nicht mehr dienstfähig. Die Beamtin erlitt eine Schädelprellung und Gehirnerschütterung, der 44-jährige Beamte Kopfverletzungen, die eine stationäre Aufnahme im Klinikum erforderlich machten und der 47-jährige Beamte, der bei der zweiten Widerstandshandlung verletzt wurde, erlitt Verletzungen am Bein.
Quellen:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2026448/polizei_salzgitter

und
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2026463/polizei_salzgitter

Drei verletzte Polizeibeamte nach Demo – Bochum (NRW), 15.04.2011
Bis 16.30 Uhr versammelten sich ca. 100 Teilnehmer auf dem Kurt-Schumacher-Platz. Nach einer Auftaktkundgebung mit einem Redebeitrag setzte sich der Umzug um 16.44 Uhr in Bewegung. Nach vier weiteren Zwischenkundgebungen auf der Huestrasse, Willy-Brand-Platz, Husemannplatz und am Engelbert-Brunnen, trafen die Teilnehmer um 18.36 Uhr zur Abschlusskundgebung auf dem Kurt-Schumacher-Platz ein. Gegen 18.45 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Versammlung.
Um 18.00 Uhr wurde eine größere Schlägerei zwischen ca. 15 Personen der „Linken- und der Rechten-Szene“ im Bereich Bochum-Griesenbruch gemeldet. Eine schwer verletzte Person wurde auf dem Gehweg liegend angetroffen. In Rahmen der Fahndung konnten insgesamt sieben Tatverdächtige festgenommen werden. Bei dem Verletzten handelt es sich um einen Angehörigen der „Rechten-Szene“, der mit schweren Kopfverletzungen einem Bochumer Krankenhaus zugeführt wurde. Lebensgefahr besteht zur Zeit nicht. Im Rahmen des Einsatzes wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/2027971/polizei_bochum

Vier Polizeibeamte nach Demo verletzt – Düsseldorf (NRW), 21.04.2011
Kundgebung vor dem Türkischen Generalkonsulat – Polizei schritt gegen unfriedliche Teilnehmer ein und löste die Versammlung auf – Vier Polizeibeamte und 12 Demonstranten wurden leicht verletzt – 15 Personen wurden vorläufig festgenommen.

Eine ordnungsgemäß angemeldete Kundgebung eines Kurdischen Kulturvereins vor dem Türkischen Generalkonsulat an der Cecilienallee in Düsseldorf Pempelfort musste nach kurzer Dauer heute Nachmittag durch polizeiliche Einsatzkräfte aufgelöst werden. Die Demonstranten hatten zum Teil die Fassade des Konsulatsgebäudes mit Gegenständen beworfen und waren gegenüber den bei der Demonstration eingesetzten Beamten gewalttätig geworden. Von sämtlichen Demonstrationsteilnehmern wurden die Personalien festgestellt. Personen, denen konkrete Straftaten nachgewiesen werden konnten, wurden vorläufig festgenommen. Vier Polizeibeamte und 12 Demonstranten wurden leicht verletzt
Ab circa 14 Uhr versammelten sich auf der Cecilienallee im Stadtteil Düsseldorf-Pempelfort circa 300 Kurdische Demonstranten, um gegen die aktuelle politische Situation in der Türkei zu demonstrieren. Bereits nach kurzer Zeit wurde die Polizei auf eine Gruppe jugendlicher Demonstranten aufmerksam, die durch aggressives Skandieren von verbotenen Parolen auffiel. Schließlich wurden auch Eier und andere Gegenstände aus der Demonstration heraus in Richtung des Türkischen Generalkonsulats und der eingesetzten Polizeibeamten geworfen. Als die Polizei dies unterbinden wollte, wurden die Beamten sofort weiter mit Gegenständen (Eiern, Fahnenstangen und Steinen) beworfen, geschlagen und getreten. Die Beamten setzten gegen Gewalttäter Pfefferspray ein. Gegen 15.40 Uhr löste die Polizei die Versammlung auf. Unter Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte wurden die Demonstrationsteilnehmer zunächst eingeschlossen. Sie wurden mit Getränken versorgt. Mobile Toilettenhäuschen wurden zur Verfügung gestellt. Die Cecilienallee musste zwischen Homberger Straße und Golzheimer Platz bis circa 21 Uhr gesperrt werden. Es kam zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen, da der Verkehr über die Kaiserswerther Straße abgeleitet werden konnte.
Die Polizeibeamten überprüften jeden einzelnen Demonstranten und stellten die Identität fest. Personen, denen bisher keine konkreten Straftaten nachgewiesen werden konnten, wurden entlassen. 15 Straftäter konnten bisher identifiziert werden. Sie wurden vorläufig festgenommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/2031434/polizei_duesseldorf

Mehrere Fahnder bei Festnahme verletzt – Düsseldorf (NRW), 14.04.2011
Heute Nachmittag (14. April) haben Düsseldorfer Fahnder den als „Brummi-Andi“ bekannt gewordenen 25-Jährigen Monheimer auf der Posener Straße in Düsseldorf-Eller festgenommen.
Nach einem Hinweis der Polizei Köln hatten die Polizisten den Wagen des Gesuchten ausfindig gemacht und den 25-Jährigen erkannt, als er in Begleitung einer 19 Jahre alten Frau zu dem roten Mitsubishi Colt zurück kam. Der junge Mann versuchte in die Glatzer Straße zu flüchten und zog dabei eine geladene Gaswaffe, die ihm allerdings im Laufen aus der Hand fiel. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Auch seine Begleiterin ging auf die Polizisten los. Sie und mehrere Fahnder wurden durch ihre energischen Widerstandshandlungen leicht verletzt.
Da der 25-Jährige nach eigenen Angaben bei der Festnahme unter Drogen stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/2027240/polizei_koeln

Schweiz:

Aggressiv gegenüber Stapo – St. Gallen, 17.04.2011
Ein Randalierer in einer Gaststätte zeigte sich auch der eintreffenden Polizei gegenüber aggressiv.
Quelle:

http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33295/_St_Gallen_263_Promille_-_Stark_alkoholisierter_junger_Barbesucher_attakiert_Sicherheitspersonal_und_ist_aggressiv_selbst_gegenueber_der_Stapo%20%20.html

Ein verletzter Polizist – Zürich, 23.04.2011
Bei der Festnahme eines Mannes, der zuvor einen Menschen brutal beraubt hatte, wurde ein Polizist durch Widerstand verletzt.
Quelle:

http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33386/Zuerich_Raub_an_Geldautomaten_bei_der_Langstrasse_-_Stapo_verhaftet_Taeter_und_muss_gegen_den_Aggressor_Reizstoff_einsetzen_-_Polizist_verletzt.html

Österreich:

Ein verletzter Polizist – Wien, 23.04.2011
Eine Zechprellerin schlug auf die eingesetzten Polizeibeamte ein und verletzte einen von ihnen.
Quelle:
http://www.vienna.at/1010-wien-betrunkene-frau-pruegelt-auf-polizisten-ein/news-20110424-10540846

„Keine Gewalt gegen Polizisten“ hat durchaus positive Nebeneffekte für mich. Ich lerne eine Menge interessanter Menschen und nicht minder interessanter Gegenden kennen. So hat mich ja das Theater die Auseinandersetzung um S21 nach Stuttgart verschlagen. Und da ich auch in der Schweiz gelesen werde, wurde mir plötzlich schmerzlich bewusst, dass meine Vorstellungen von diesem Land reichlich… nun ja… nebulös waren. Um es mal schmeichelhaft auszudrücken.

Ein Zustand, dem abgeholfen werden musste. Nach einem Kurzaufenthalt in Basel im Januar war ich dermaßen angetan, dass jetzt der Vierwaldstätter See dran ist.

Ab und zu brauche ich auch mal Abstand von diesem Thema. Immerhin mache ich das neben meinem Hauptberuf und manchmal wird mir die ganze Gewalt einfach zu viel. Außerdem habe ich noch andere Hobbys, denen ich zwischendurch einfach mal wieder nachgehen möchte. Programmierung und Vereinsrecht sind einfach nichts, was ich freiwillig erkunden würde… das sind nur die unvermeidlichen Nebenwirkungen des kommunikativen und kreativen Teils dieses Projekts.

Wo kann man nun besser Abstand gewinnen als auf einem Berg? Davon hat die Schweiz eine Menge extrem beeindruckender Exemplare zu bieten. Die Blicke von dort oben sind so schön, dass es schmerzt, und man fragt sich, wer eigentlich, wenn er das Privileg hat, in solch einer Umgebung zu leben, noch auf die Idee verfällt, Polizisten anzugreifen. Überhaupt Menschen verletzen zu wollen. Eigentlich kann das keine Finanzfrage sein, denn die Berge stehen kostenlos in der Umgebung herum und wenn man einigermaßen gut zu Fuß ist, kann man da auch hoch, ohne eine Fahrkarte zu kaufen. Wenn man nicht gut zu Fuß ist, reicht’s eigentlich auch nicht mehr zum Polizistenprügeln. Oder?

Ich war übrigens mit dem Zug auf meinem ersten Schweizer Berg. (Ein gut ausgebauter Nahverkehr ist ein Zeichen für einen sehr hohen Zivilisationsgrad… ;-))

Natürlich wäre ich nicht ich, wenn ich nicht sogar auf einem Berg eine Begegnung mit der Polizei gehabt hätte. Das war allerdings vor etwa 20 Jahren in Südtirol. Zuerst wurde ich Zeugin, wie ein Einheimischer versuchte, einem deutschen Ehepaar zu erklären, warum sein Nachwuchs doch bitte aufhören solle, im Hochgebirge mit Steinen um sich zu werfen. Die Antwort der Deutschen lautete in etwa, dass der Südtiroler sich nicht in ihre Angelegenheiten einmischen solle. Sie würden ihre Kinder eben nicht durch repressive Erziehung einschränken und ihnen die Möglichkeit zur freien Entfaltung bieten. Die lieben Kleinen sollten ihre Grenzen selbst erfahren. (Übrigens kann man eine derartige Antwort auch auf so manchen Deutschen in der Schweiz übertragen und hat dann in etwa heraus, warum man sich hier auf höchst schlüpfrigem diplomatischen Parkett bewegt, wenn man einen einigermaßen positiven Eindruck hinterlassen will.) Im Anschluss wurde ich Zeugin einer Bergrettungsaktion, denn einer der Steine war eine Kehre weiter unten auf der Stirn eines Herrn gelandet, der den Berg auf einer Trage in einem Hubschrauber Richtung Krankenhaus verließ. Damit hatte er auch noch Glück. Zwei Kehren weiter unten wäre der Flug Richtung Friedhof gegangen. Aber Hauptsache, da haben sich mal wieder irgendwelche Kinder frei entfaltet, um ihren Eltern Erziehungsarbeit zu ersparen. Und Hauptsache, man kann dies wortreich mit einer nachgewiesenermaßen gescheiterten Erziehungstheorie unterfüttern.

Und dann wurde ich von der Südtiroler Polizei als Zeugin vernommen. Im Regelfall gehe ich davon aus, dass mein Gegenüber erkennt, dass ich ein Individuum bin und mit solchen Persönlichkeiten nichts am Hut habe. Hier aber war für mich wirklich massives Fremdschämen angesagt.

Ich hoffe, das kam die Eltern so verdammt teuer, dass sie sich dann doch mal in Erziehung geübt haben. Allerdings vermute ich eher, dass das für die lieben Kleinen eine erste Trainingseinheit war, um heutzutage in Berlin die Pflastersteine und in Stuttgart die schwäbischen Superkastanien mit höherem Perfektionsgrad in die Flugbahn auf andere Menschen zu bekommen…

Mein erster Schweizer Berg, die Rigi, hielt hingegen tatsächlich keine Polizeibegegnungen für mich bereit.

Nun hatte ich im Vorfeld Kontakt zum VSPB (Verband Schweizerischer Polizeibeamter) aufgenommen, weil es dort Solidaritätspins mit der blauen Schleife von Eurocop gibt. Diese Schleife steht für „No violence against police“ oder aber „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“ (und wer mir jetzt erzählen will, das sei kein korrektes Deutsch, dem sage ich: „Ab auf die Schulbank und Studium der deutschen Sprache, wie sie sich vor der aktuellen Verluderung präsentierte. Mit besonderer Hinwendung zum Dativ.“)

Der VSPB hat seinen Sitz in Luzern. Was liegt also näher als mal eben in Luzern dieses Schleifchen abzuholen, wenn man eh da in der Ecke Urlaub macht. Soweit zum Thema Abstand… 😉

Zu den Vorurteilen, mit denen man als Deutsche in Hinblick auf die Schweiz ausgestattet ist, gehört u.a. dass man die Größe der dortigen Großstädte eindeutig unterschätzt. Die Anfahrt war also schon für mich sehr abenteuerlich und schweißtreibend, weil mein Navi mich partout über eine Ausfahrt schicken wollte, die gerade gesperrt war. (An dieser Stelle mein Dank an die Schweizer Autofahrer, die mich liebenswürdigst über drei Spuren haben wechseln lassen…)

Irgendwie hatte ich gehofft, meine Anziehungskraft auf Streifenwagen vorübergehend verloren zu haben. Zwar freue ich mich immer, meine Freunde und Helfer zu sehen, aber bei aller Freude über diesen Anblick werde ich auch immer sofort von Adrenalin und schlechtem Gewissen überschwemmt. Fahre ich die vorgeschriebene Geschwindigkeit? Mache ich auch alles richtig? Ist mein Auto in ordnungsgemäßen Zustand? Da bin ich übrigens in guter Gesellschaft, ich kenne sogar einen Polizisten, dem sofort diese Fragen in den Kopf schießen, sobald er seine Kollegen formatfüllend in seinem Rückspiegel erspäht.

In Deutschland bin ich mir im Regelfall weitgehend sicher, dass ich alles richtig mache. In der Schweiz weiß ich das allerdings nicht so genau. Natürlich beachte ich die Verkehrszeichen. Aber wenn ein solches mir sagt, dass eine Straße wegen „Felsreinigung“ nur beschränkt befahrbar ist, kann es schon mal passieren, dass ich in meinem Erstaunen darüber das nachfolgende Verkehrsschild übersehe. Außerdem sitzt mir ständig die dortige Bußgeldverordnung im Nacken, die in Deutschland derartig übersteigert wird, dass dort das Gerücht kursiert, ab 20 km/h Geschwindigkeitsübertretung müsse man in U-Haft. Muss man nicht. Hat mir ein Schweizer Polizist glaubhaft versichert. Billig ist trotzdem anders und bei aller Sympathie für die Schweiz – ich lass mein Geld lieber für andere Dinge dort. Fahrkarten für Züge auf Berge zum Beispiel. Oder Schokolade. (Ich weiß, dass Ihr nicht gerne auf Schokolade reduziert werden, liebe Schweizer, aber ich muss sie einfach erwähnen. Da hättet Ihr halt weniger Suchtpotential in diese Droge einbauen sollen.)

Einen erhöhten Schwierigkeitsgrad hat man auch, weil sich die Schweizer Polizeiautos von Kanton zu Kanton unterscheiden. Manchmal auch innerhalb eines Kantons. Sogar innerhalb Luzerns habe ich mehrere Modelle gesehen. Zu Beginn konnte ich nie sicher sein, ob ich nicht doch eines hinter mir habe. Aber auch in der Schweiz gibt es eindeutige Anzeichen – Blaulichter auf dem Dach und eine klare Beschriftung mit „Polizei/Police“ und/oder „117“.

Nun, da ich von Luzern weder Ahnung noch Stadtplan hatte und mein Reiseführer (übrigens von Merian, also in dem Fall waren die Deutschen mal unschuldig 😉 ) sich ausschwieg, wo man denn in Luzern am besten parkt, programmierte ich mein Navi auf ein Parkhaus, das sich irgendwie zentral anhörte.

Es führte mich ein ein Stadtviertel von Luzern, das… nun ja… wie kann ich das am besten beschreiben? Ich sag mal so – hatte ich mich tags zuvor auf der Rigi noch gefragt, wer eigentlich Schweizer Polizeibeamte verprügelt, so wusste ich es beim Fahren durch dieses Viertel plötzlich. Der Eindruck dieses Quartiers war so, dass, als nun tatsächlich ein Streifenwagen hinter mir auftauchte, ich mich darüber so sehr freute, dass ich ganz vergaß, an die Schweizer Bußgelder zu denken. Die Polizisten fuhren auch sehr lange hinter mir her. Ich nehme an, ihnen war klar, dass ich nicht wirklich absichtlich dort unterwegs war.

Hoffentlich hatten sie Zeit, den Aufkleber mit der Webadresse von „Keine Gewalt gegen Polizisten“ zu studieren. Vielleicht habe ich ja neue Leser gewonnen. Falls ja, danke schön. Hat sich wirklich sehr beruhigend auf mich ausgewirkt.

Nun, trotz dieses interessanten Umweges war ich auf die Minute pünktlich beim VSPB. Dort hatte ich eine nette Unterhaltung mit der Dame, die mir die blauen Pins gab. Und ein Plakat der Aktion „Stopp der Gewalt gegen die Polizei“. Danke für das informative Gespräch. Und danke für die Unterstützung durch die blaue Schleife, die ich seitdem täglich am Revers trage.

Danach hatte ich schon wieder Spaß an meinem Thema. Wenn ich jetzt noch fünf Tage Abstand bekomme, dann werde ich mich wieder voller Elan in das Projekt stürzen.

Für den Rest des Tages genoss ich Luzern. Wirklich eine wunderschöne Stadt.

Heute muss ich aber erstmal wieder auf einen Berg. Wenn das Wetter mitspielt. Wird vermutlich der Pilatus. Angeblich begegnet man dort dem Geist von Pontius Pilatus. Mal sehen. Wenn der mir zu nahe tritt, kriegt er allerdings was auf die Nase.

(Geschrieben am 19.04.2011, als ich mir noch einbildete, tatsächlich auf Dauer Abstand zu dem Thema halten zu können…)