Nachdem es am Mittwoch, 08. Juni, um kurz nach 12 Uhr vor einem Geschäft in der Neustadt zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 53-Jährigen aus Butzbach und einem 79 Jahre alten Mann aus Mücke gekommen war, rückte die Polizei an. Die Ordnungshüter trennten die Streithähne und überprüften die Personalien von beiden. Der Butzbacher randalierte plötzlich im Streifenwagen und biss unerwartet einem Beamten in den kleinen Finger der rechten Hand. Dabei verletzte er den Polizisten so, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Den rabiaten Butzbacher erwarten nun Verfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte.

Quelle: PM des PP Mittelhessen vom 10.06.2011

„Beamter wegen versuchter Körperverletzung verurteilt. Polizeiamt beklagt „falsches Signal“, Gewerkschaft will Revision einlegen.“

http://www.ln-online.de/nachrichten/3141962/Pfefferspray-Einsatz:__Polizist_soll_6300_Euro__Geldstrafe_zahlen

Meine Meinung dazu ist ganz gut in der im Artikel abgedruckten Wortmeldung des Weißen Rings wiedergegeben:

„„Polizeibeamte sind kein Freiwild“, mahnt Opferschützer Detlef Hardt vom „Weißen Ring“ in Lübeck. Er weiß: „Für ein bestimmtes Klientel ist es ein Spaß, sich den Anordnungen zu widersetzen.““

Erstmal ein Fall von Gewalt gegen Polizisten mit einem verletzten Polizisten im baden-württembergischen Brühl:

„Schmerzhaft endete eine Rettungsaktion in Brühl für einen Beamten des dortigen Polizeipostens. Ein Anwohner wandte sich gestern Morgen Hilfe suchend an die Polizei, da er zwei Marder entdeckt hatte, die auf ihrem nächtlichen Streifzug in einen Lichtschacht an seinem Haus gefallen waren und sich nun nicht mehr selbst befreien konnten. Trotz heftiger Gegenwehr, konnten die Ordnungshüter die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreien und vor den Toren der Gemeinde aussetzen. Bei der Rettungsaktion zeigte sich jedoch, dass Lederhandschuhe im Nahkampf mit Mardern nur bedingt ihren Zweck erfüllen. Während die nächtlichen Räuber ihre neu gewonnene Freiheit genossen, kümmerte sich ein Arzt um die Bisswunde des Polizisten.“

Quelle: PM des PP Mannheim vom 09.06.2011

Gute Besserung an den gebissenen Polizisten und danke für die Tierrettung.

In Krefeld (NRW) durfte ein junger Gast mit in den Streifenwagen:

„Nach Beendigung eines Einsatzes auf dem Dießemer Bruch wurden Krefelder Polizeibeamte heute (09.06.2011) gegen 10:00 Uhr von Passanten angesprochen und auf ein Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) aufmerksam gemacht. Das offensichtlich an einer Pfote verletzte Jungtier kauerte am Straßenrand und zeigte keinerlei Fluchtverhalten. Die Beamten nahmen das Tier in ihre Obhut und verbrachten es anschließend ins Tierheim, wo es zunächst von einem Tierarzt untersucht wurde.“

Quelle: PM der Polizei Krefeld vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Krefeld

In Hamburg-Altona wurde ein etwas ungewöhnlicher Gast in Gewahrsam genommen.

„Am 08.06.2011 gegen 22.00 Uhr entdeckte eine Hamburgerin ein „herrenloses Huhn“ im Bahnhof Altona. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei lief das Huhn an den Bahnsteigen im S-Bahnbereich umher. Reiseabsichten waren aber nicht zu erkennen… Daher verbrachte die 38-jährige Frau das Huhn zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona. Das sehr zutrauliche Huhn war völlig entspannt und zeigte sich von der „Gewahrsamnahme“ durch die Bundespolizei nicht sonderlich beeindruckt.

Leider konnte der Tierhalter nicht ermittelt werden. Das Huhn wurde nach intensiver Betreuung durch die Bundespolizei in das Tierheim in der Süderstraße verbracht.“

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Bundespolizei Hamburg

Last but not least gab es in Nienburg (Niedersachsen) aber auch ein paar Tiere, die ernsthafter Arbeit nachzugehen hatten:

„Dauerregen beeinträchtigte den mittlerweile zum neunten Mal stattfindenen Wettbewerb der Diensthundführer und -führerinnen auf dem Gelände des Schäferhundvereins in Hoyerhagen am 08.06.11. „Dennoch können sich die Laufzeiten der Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern sehen lassen“, resümiert Christina Bock, Diensthundführerin der Polizei Nienburg und Hauptorganisatorin der Veranstaltung.

Bei der offiziellen Eröffnung durch den Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Robert Kruse, konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Polizeien aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig Holstein, Berlin, Baden Württemberg, Hessen sowie der Bundespolizei, des Objektschutzregiments der Luftwaffe und der Feldjäger aus Eckernförde begrüßt werden.

Der Nienburger Polizist Ulrich Dove mit seinem Diensthund „Askan“ ging als erster ins Rennen. Auf einem Parcours von 1500 Metern hatten die 48 Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern zehn Stationen zu bewältigen. Bestandteile der anspruchsvollen Strecke waren unter anderem das Stöbern nach einem Gegenstand, das Stellen eines Scheintäters mit Schussabgabe und das Überwinden von Hindernissen wie Schwebebalken, Tunnel und Kanal.

„Leider hielt das schlechte Wetter viele Zuschauer ab“, so die Polizeikommissarin. Einige gut beschirmte Gäste trotzen der Witterung und konnten sich hautnah einen Eindruck von der Teamarbeit zwischen Polizeihund und Führerin bzw. Führer verschaffen. Die Gesichter der Zieleinläufer und -läuferinnen und die hechelnden Hunde machten deutlich, dass Mensch und Tier eine gute Fitness abverlangt wurden.

Auf das Siegertreppchen stiegen Oliver Köppen mit Diensthund „Hexe“ aus Hameln , gefolgt von dem Verdener Matthias Dieker mit „Ninja“ und Jürgen Brand mit „Spike“, ebenfalls von der Diensthundführergruppe Hameln.

In der Mannschaftswertung lag die Diensthundführergruppe Hameln vor Verden I und der Bundeswehr Luftwaffe Diepholz II.

Als schnellster Hund setzte sich Stefanie Blocks „Kyra“ von der Polizei Hamburg mit einer Geschwindigkeit von 56,3 Stundenkilometer an die Spitze. Die Hamburger Polizistin belegte als beste Frau Platz 7. Insgesamt war ein Drittel des Starterfeldes weiblich.“

Quelle: PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Glückwunsch!

Ein 71jähriger Anwohner des östlichen Stadtbereiches meldete sich fernmündlich bei der Polizeiinspektion Frankenthal und gab an, dass seine Nachbarn ihren Müll über ihren Balkon entsorgen würden. Die Örtlichkeit wurde durch die Streife sofort aufgesucht. Vor Ort wurde – nach kurzer Rücksprache mit dem Informanten – die Wohnung der betroffenen Nachbarn aufgesucht. Nach Sachverhaltsschilderung durch das Einsatzteam zeigte sich die 32jährige Mutter sichtlich schockiert darüber, dass die Nachbarn direkt die Polizei verständigten, anstatt sie zunächst anzusprechen. Zur Sache gab sie an, dass ihr eineinhalbjähriger Sohn einen riesen Spaß daran hat, Gegenstände über den Balkon zu werfen. Zusammen mit der jungen Mutter wurde der „Tatort“ im Garten aufgesucht und die dort umherliegenden, gefüllten Windeln aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Die 32jährige versprach, dass sie in Zukunft genauer aufpasst, was ihr Sohn tut, wenn er auf dem Balkon ist.
Mit dem Fazit, dass nachbarschaftliche Kommunikation eigentlich selbstredend sein sollte, verließ die Funkstreife den Einsatzort und verfasste einen Tätigkeitsbericht!

Quelle: PM der PD Ludwigshafen von 09.06.2011

Irgendwie auch Gewalt gegen Polizisten…

Nach lautstarken Streitigkeiten in einer Heilbronner Privatwohnung alarmierte eine besorgte Nachbarin, kurz nach 9.30 Uhr am Mittwochmorgen, die Polizei. Den Beamten wurde die Wohnungstüre wenig später von einem jungen Mann geöffnet, welcher beim Erkennen der Ordnungshüter sofort aggressiv reagierte. Er fing an laut herumzuschreien und gestikulierte wild mit den Händen. Bei dem Versuch die Geschehnisse zu klären griff der 22-Jährige die Beamten an, welche sich zur Wehr setzten und den jungen Mann überwältigten. Ein Beamter wurde hierbei leicht verletzt. Eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung folgt.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 09.06.2011

Gleichermaßen rabiat zeigte sich um 15.20 Uhr ein 23-Jähriger im Stadtteil Neckarstadt. Mit einem prall gefüllten Rucksack wollte er einen Drogeriemarkt verlassen, wobei er von einer Angestellten angesprochen wurde. Sofort ergriff der Wohnsitzlose die Flucht. Eine Streife der Polizei konnte den Flüchtenden kurz darauf ausmachen und die Verfolgung aufnehmen. Nach einem Sturz des Diebes, erfolgte seine Festnahme. Hierbei trat und schlug er nach den Beamten, was den Einsatz von Handschellen erforderlich machte. Trotz der heftigen Gegenwehr, musste auch er den Rest des Tages in einer Polizeizelle verbringen. Seine Beute, 20 Getränkedosen, wurde sichergestellt.

Quelle: PM des PP Mannheim vom 09.06.2011

Heute Morgen liefen im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion mehrere Anrufe eines Mädchens ein, welches um Hilfe bat und gleichzeitig mitteilte, dass sie springen wollte. Sie gab allerdings nicht ihren Aufenthaltsort an. Eine Handyortung war ebenfalls nicht möglich. Durch eine aufmerksame Anwohnerin kam glücklicherweise etwas später die Information, dass sich ein junges Mädchen auf der Brüstung des Balkons in der 11. Etage des Hochhauses befand und augenscheinlich beabsichtigte herunter zu springen. Ihre Beine würden schon über der Brüstung hängen. Als die Polizisten eintrafen hatte sich alles zugespitzt, denn die 15-Jährige befand sich schon außerhalb der Balkonbrüstung.  In Würdigung der Umstände entschlossen sich die Einsatzbeamten zum sofortigen Zugriff. In dem Moment, als sie am Balkon ankamen, was zeitgleich mit dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte, ließ sich das Mädchen vom Balkon fallen. Durch sofortiges Zufassen seitens der Einsatzbeamten konnte die Jugendliche am Oberkörper festgehalten und auf den Balkon zurückgezogen werden. Sie befindet sich gegenwärtig in ärztlicher Obhut.

Quelle: PM der PD Oberes Elbtal-Osterzgebirge vom 09.06.2011

Ein 27-jähriger Autofahrer missachtete gestern Mittwochabend eine Zollkontrolle der Grenzwache in Döttingen. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer. Fünfzehn Minuten später konnte der Lenker angehalten werden. Bei seinem Fluchtversuch missachtete er ein Rotlicht und gefährdete die kontrollierenden Beamten sowie eine andere Automobilistin. Seit einigen Monaten besass er keinen Führerausweis mehr.

Gestern Mittwoch, 08. Juni 2011, zirka 23.00 Uhr führten Mitarbeiter der Schweizer Grenzwache in Döttingen eine Zollkontrolle im Grenzraum durch. Ein als drittes Fahrzeug in einer Kolonne Richtung Koblenz stehende Fahrzeug scherte plötzlich auf die Gegenfahrbahn aus und missachtete die Kontrollstelle. Die Beamten der Grenzwache mussten zur Seite springen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dabei kam es zu einer Kontakt zwischen der Stablampe des Grenzbeamten und der Frontscheibe des Fluchtfahrzeuges. Der flüchtige Fahrer des weissen Ford missachtete bei der nächsten Lichtsignalanlage das Rotlicht und bog in ein Quartier ein. Dabei gefährdete er auch eine andere Verkehrsteilnehmerin.

Aufgrund eines Hinweises eines Augenzeugen konnte nach 15 Minuten die Grenzwächter das fragliche Fahrzeug und den verantwortlichen Lenker in einem Quartier in Döttingen zu sichten. Bei der Erstuntersuchung des entdeckten Fluchtwagens wurde eine zersprungene Frontscheibe festgestellt.

Der 27-jährige Schweizer aus der Region, welcher seit einigen Monaten mit einem Entzug seines Führerausweises belegt war, zeigte sich sofort geständig. Die Flucht begründete er mit der Tatsache, dass er keine Fahrerlaubnis besass. Das nicht mehr fahrtaugliche Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst abgeholt.

Die Kantonspolizei leitete die Ermittlungen ein und verzeigt den Verantwortlichen an die zuständige Staatsanwaltschaft.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 09.06.2011

Bereits am Dienstagnachmittag wurde ein 47-jähriger auffällig, als er in der Gabelsbergerstraße gegen eine Wohnungstüre trat und diese dabei beschädigte (100 Euro Schaden). Als der Beschuldigte am nächsten Tag wieder vor der Türe der Frau randalierte, konnte er dieses Mal vor Ort angetroffen werden. Einem Platzverweis kam er zunächst nur zögerlich nach. Auf der Straße angekommen, fing er an, die am Fenster stehende Geschädigte aufs Übelste zu beleidigen. Da er sich immer mehr in Rage schimpfte und dem erweiterten Platzverweis nicht nachkam, musste er unter erheblichem Widerstand gefesselt werden. Dabei erlitten die eingesetzten Beamten leichte Schürfwunden. In der Polizeizelle konnte er anschließend sein Mütchen kühlen.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 09.06.2011

Am Mittwochmittag hat ein Rollerfahrer die Anhaltezeichen der Polizei missachtet und ist auf seiner Flucht an dem Dienstauto hängen geblieben. Bei seiner vorläufigen Festnahme leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand. Wegen Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Eine Zivilstreife wollte den Rollerfahrer gegen 12:15 Uhr in der Alexander-Wiegand-Straße einer Kontrolle unterziehen. Als dieser von den Beamten ein Anhaltesignal erhielt, versuchte er zu flüchten. Da ihm ein rechts Vorbeifahren an dem Dienstfahrzeug der Polizei nicht möglich war, zog der junge Mann mit seinem Roller an dem stehenden Auto links vorbei, blieb dabei jedoch an dem hinteren linken Kotflügel hängen und touchierte anschließend die linke Fahrzeugseite. Durch die Kollision mit dem Pkw kam der 22-Jährige samt Beifahrer ins „Straucheln“ und geriet schließlich an den Metallzaun der dort befindlichen Wika-Werke.

Trotz des Unfalls versuchten der Fahrer und sein fünf Jahre jüngerer Begleiter, zu Fuß zu entkommen. Während sich der 17-Jährige nach einer kurzen Verfolgung widerstandslos festnehmen ließ, leistete der Rollerfahrer bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Die jungen Männer wurden zur Polizeiinspektion Obernburg gebracht

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer, der in der Vergangenheit bereits mit einer Reihe von Straftaten aufgefallen ist, in seinen Socken Haschisch versteckt hatte. Weiterhin dürfte er während seiner Fahrt unter Drogeneinfluss gestanden haben. Daher wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Eine Wohnungsnachschau bei dem 22-Jährigen verlief negativ.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 09.06.2011

SCHWEINFURT UND STADTLAURINGEN, OT WETTRINGEN, LKR. SCHWEINFURT. Am Mittwochabend hat sich ein Autofahrer der Kontrolle durch eine Streifenbesatzung der Polizei entzogen, wobei er im Stadtgebiet Schweinfurt mehrere rote Ampel missachtete und in der Folge mit Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h unterwegs war.

Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als der 19-Jährige kurz angehalten, dann jedoch bei geöffneter Türe wieder Gas gegeben hatte. Wie sich herausstellte, ist der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Gegen 19.45 Uhr wurde die Streifenbesatzung der Schweinfurter Polizei am Oberen Marienbach auf einen Pkw mit abgelaufenem Kurzzeitkennzeichen aufmerksam. Als die Beamten den Volvo anhalten wollten, gab der Fahrer trotz Anhaltesignals Gas. Im Stadtgebiet missachtete er mehrere rote Ampeln und fuhr mit Vollgas in Richtung des Fußgängerbereichs Rossmarkt, den er mit etwa 70 km/h überquerte. An der Einmündung Bauerngasse/Obere Straße hielt der 19-Jährige dann bei Rotlicht an. Als einer der Beamten die Chance ergriff und die Fahrertüre öffnete, setzte der 19-Jährige erneut über eine rote Ampel seine Fahrt fort. Der Polizeibeamte wurde dabei an der Hand verletzt, was dazu führte, dass er noch in der Nacht seinen Dienst beenden und einen Arzt aufsuchen musste.

Die Verfolgungsfahrt ging dann über die Staatsstraße 2280 in Richtung Üchtelhausen, von dort über Madenhausen, Ballingshausen, Stadtlauringen, Oberlauringen, Wetzhausen bis nach Wettringen. Dabei brachte es der Fahrer auf Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h. Mehrmals benutzte er den linken Fahrstreifen, um der Streifenbesatzung ein Überholen unmöglich zu machen.

Schließlich hatte eine zweite Streifenbesatzung am Ortsausgang von Wettringen eine Straßensperre errichtet. Als der 19-Jährige darauf aufmerksam wurde, verringerte er seine Geschwindigkeit, bog dann nach links in die Zehntstraße ab, wobei es zu einem Zusammenstoß mit dem nachfolgenden Polizeiauto kam. Trotz des Verkehrsunfalls, bei dem ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro entstand, dachte der aus dem Landkreis Haßberge stammende Fahrer noch immer nicht daran aufzugeben. Allerdings war kurze Zeit später in einer Sackgasse Endstation.

Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Grund dafür, dass der Heranwachsende sich der Kontrolle entziehen wollte, dürften die fehlende Fahrerlaubnis und der Umstand gewesen sein, dass die Zulassung des Pkw seit wenigen Tagen erloschen war. Gegen den jungen Mann wird jetzt wegen zahlreicher Straftaten wie z.B. gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, fahrlässiger Körperverletzung, unerlaubten Entfernens vom Unfallort und Fahrens ohne Fahrerlaubnis Anzeige erstatt.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 09.06.2011

Polizei, Rettungsdiensten und Wehren über die Schulter schauen Martinshorn und Blaulicht an: Der Blaulichttag 2011 wird am 10. Juli ab 11 Uhr auf dem Sprödentalplatz tausende Besucher anlocken. Über 850 Aktive aus allen Blaulicht-Bereichen zeigen an Informationsständen und in gemeinsamen Aktionen, wie sie für die Sicherheit der Bürger der Stadt Krefeld und des Umlandes sorgen. Gleichzeitig treffen sich die Aktiven, die nicht nur aus Krefeld, sondern aus NRW und dem Ausland kommen, tauschen sich aus und lernen sich besser kennen. Denn gerade bei großen Gefahrenlagen ist ein Arbeiten zwischen den Institutionen und Vertrauen ineinander Gold wert. Hauptamtliche und Ehrenamtliche ziehen hier an einem Strang.

Zum dritten Mal gibt es die Veranstaltung nun in Krefeld, erstmals aber mit einem weiteren Schwerpunkt. Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder Drehleitern ausgefahren, Brände gelöscht und gewaltbereite Randalierer in die Flucht geschlagen. Rettungs- und Polizeihunde schnüffeln erneut umher, eine „Musterzelle“ einer Justizvollzugsanstalt steht ausnahmsweise allen offen und verschiedene Rettungsdienste lassen sich über die Schulter schauen. Neu ist allerdings, dass Polizei, Feuerwehr, Bundespolizei, Bundeswehr, Zoll und Justizvollzugsdienst in Kooperation mit der Agentur für Arbeit unter dem Motto „Blaulicht als Beruf“ Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen werden. Dadurch wird der Blaulichttag auch für Schulabgänger besonders interessant.

Schirmherr der Veranstaltung ist Nordrhein-Westfalens Minister für Inneres und Kommunales, Ralf Jäger. Er wird zusammen mit Oberbürgermeister Gregor Kathstede die Veranstaltung um 11 Uhr auf der zentralen Aktionsfläche eröffnen. Bis 18 Uhr können die Zuschauer hier Spannung und Action hautnah erleben.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.krefelder-blaulichttag.de oder unter www.facebook.com/krefelder.blaulichttag

Quelle: PM der Polizei Krefeld vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Krefeld