Am 11.06.2011 entdeckte ein Hamburger (22) einen niedlichen „herrenlosen Hund“ an der Horner Landstaße. Der Finder übergab den Labrador – Rüden der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof. Der gepflegte und sehr verspielte Hund wurde im Bundespolizeirevier durch Bundespolizisten zunächst betreut. Obwohl der junge Rüde sich im Bundespolizeirevier sehr wohl fühlte, konnte eine längere Betreuung durch die Bundespolizei nicht ermöglicht werden.

Leider konnte der Tierhalter nicht ermittelt werden; der Hund trägt weder Halsband noch Hundemarke.

Der sehr verspielte Hund wurde gegen 18.00 Uhr in das Tierheim in der Süderstraße verbracht. Nach Rücksprache mit dem Tierheim am 12.06.2011 wartet der Rüde immer noch auf seine Abholung.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 12.06.2011

Bildquelle: Bundespolizei Hamburg

Am Freitagmittag beobachtete eine vierundfünfzig Jahre alte Zeugin einen Mann, der die Zufahrtsschranke eines Parkhauses im Bahnhofsbereich abtrat, woraufhin sie die Polizei rief. Die eingetroffenen Polizeibeamtinnen konnten den Täter und seinen Begleiter in der Nähe dabei beobachten, wie sie vorbeigehende Passanten beleidigten. Die Polizistinnen beendeten das Treiben der Beiden und forderten die Ausweise. Erst nach mehrmaliger Aufforderung wies sich der fünfundfünfzig Jahre alte Täter aus. Während der Personalienfeststellung beleidigte er die Beamtinnen auf das Übelste. Außerdem drohte er den Polizistinnen, sie kaputt zu schlagen und abzustechen. Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten dem Polizeigewahrsam zugeführt.

Quelle: PM der Polizei Hagen vom 12.06.2011

Am Samstag (11.06.) randalierte gegen 19:50 Uhr eine angetrunkenen 36jährige Wolfsburgerin vor ihrer Wohnungstür. Sie hatte versucht die Tür zu ihrer Wohnung einzutreten und dfabei erheblich beschädigt, weil sie ihren Schlüssel nicht finden konnte. Aufgrund ihrer aggressiven Verhaltens beschlossen die Beamten die Frau zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Auf der Wache führte sie zunächst einen freiwilligen Alkoholtest durch, der ein Ergebnis von 1.02 Promille anzeigte. Auf dem Weg in die Gewahrsamskeller im Polizeigebäude sträubte sich die Frau plötzlich, wurde verbal ausfallend und beschimpfte die Ermittler auf das Übelste. Der Frau mußten Handschellen und letztlich auch Fußfesseln angelegt werden, da sie nicht zu bändigen war und in die Gewahrsamszelle getragen werden mußte, wobei sie weiterhin aktiv Widerstand leistet. Eine Polizisten wurden durch Kratzen leicht verletzt. „Gegen die renitente Person wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes, Beleidigung und Körperverletzung eingeleitet“: so Polizeisprecher Michael Voß von der örtlichen Polizeiinspektion.

Quelle: PM der PI Wolfsburg vom 12.06.2011

Am frühen Samstagmorgen gegen 03.30 Uhr belästigte permanent ein 40jähriger Vareler in der Dompfaffstr. seine 32jährige Ex-Freundin. Durch die angeforderte Funkstreifenwagenbesatzung kann der Aggressor zunächst beruhigt werden, ein Platzverweis wurde verfügt. Kurze Zeit später randalierte der Aggressor wieder auf der Terrasse der Verflossenen. Zur Durchsetzung des Platzverweises sollte er in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete der Alkoholisierte Widerstand. Er trat und schlug gezielt in Richtung der Beamten. Erst unter Hinzuziehung einer weiteren Streife konnte der Widerstand gebrochen und dem Randalierer Handfesseln angelegt werden. Anschließend erfolgte die erforderliche Blutprobenentnahme sowie die Unterbringung in einer Gewahrsamszelle. Durch die Widerstandshandlungen wurden die Beamten nicht verletzt.

Quelle: PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 12.06.2011

Am frühen Samstagmorgen (03.30 Uhr / 11.06.11) fiel der Polizei auf der L 205 bei Urzenreute ein schneller PKW auf. Die Streife fuhr diesem Fahrzeug dann hinterher, der Fahrzeuglenker wollte sich daraufhin der Polizeikontrolle entziehen. Er versuchte sich am Ortseingang Owingen verstecken, stieß aber dabei gegen einen geparkten Anhänger. Bei der anschließenden Kontrolle fiel den Beamten auf, dass der 30-Jährige alkoholisiert war. Bei der angeordneten Blutentnahme leistete er dann auch noch Widerstand. Der Führerschein wurde daraufhin beschlagnahmt und der Mann gelangt wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstrandes gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige.

Quelle: PM der PD Friedrichshafen vom 11.06.2011

Aufgrund der guten Zusammenarbeit mit einem Zeugen, konnten die Beamten der Inspektion Nord in der Nacht zum Samstag einen 20-jährigen Mann noch am Tatort vorläufig festnehmen. Er hatte die Scheibe eines Taxis auf der Derfflinger Straße mit einem Absperrpfosten eingeschlagen und war gerade dabei den Innenraum nach Wertsachen zu durchsuchen, als die Beamten „zugriffen“.

Ein Zeuge hatte die Polizei, gegen 1.30 Uhr, alarmiert und berichtet, dass gerade ein Mann auf der Derfflinger Straße in ein Taxi einbrechen würde. Polizeibeamte der Inspektion Nord waren schnell am Tatort und sahen, dass der Verdächtige auf dem Fahrersitz des Daimlers saß und offensichtlich den Wageninnenraum nach Wertsachen durchsuchte. Beim Anblick der Streife stieg der 20-jährige Düsseldorfer aus dem Taxi und versuchte zu flüchten. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, schlug er mit einer Taschenlampe auf diese ein und trat mehrfach um sich. Er konnte schließlich überwältigt und zur Wache gebracht werden. Eine Blutprobe wurde angeordnet, da er deutlich unter Alkoholeinfluss stand.

Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen besonders schweren Diebstahls aus Kraftfahrzeugen und Widerstand ermittelt.

Quelle: PM der Polizei Düsseldorf vom 11.06.2011

Am 10.06.2011, gegen 15.20 Uhr wurde ein in Traun wohnhafter 34-j. türkischer Frühpensionist von Beamten der PI Traun, im Stadtgebiet von Traun, aufgrund seines auffälligen Verhaltens einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen.
Während der Amtshandlung verhielt sich dieser ziemlich aggressiv. Nach Androhung der Festnahme ging er tätlich auf die Beamten los und versetzte einem Beamten einen kräftigen Stoß gegen den Brustkorb. Zur Erzwingung der Festnahme mußte der Pfefferspray angewendet werden. Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht und nach Feststellung des Sachverhaltes in den Abendstunden enthaftet.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Oberösterreich vom 11.06.2011

Nachdem er mit einem vermutlich nicht versicherten Roller, ohne im Besitz einer hierfür erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein und in einem erheblich alkoholisierten Zustand gegen 20.45 Uhr am Freitag in der Nähe des Handelshofes in Ilsfeld einen parkenden Pkw gerammt hatte, ging der 24jährige Tatverdächtige aus dem südlichen Landkreis zunächst flüchtig.

Der in einem desolaten Zustand befindliche Roller wurde kurze Zeit später einige hundert Meter weiter in einem Firmengelände parkend verlassen aufgefunden. Eine Fahndung nach dem Flüchtigen führte wenig später an einem Feldweg zu Erfolg. Bereits bei seiner Festnahme beschimpfte der die Beamten des Polizeireviers Weinsberg in übelster Art und Weise. Auf der Fahrt zur Dienststelle verhielt sich der Proband zunehmend aggressiver, versuchte mittels eines Kopfstoßes einen Beamten zu treffen und setzte seine verbalen Attacken fort. Bei der Blutentnahme auf dem Polizeirevier trat er mit den Füßen um sich. Ein Beamter wurde bei den Widerstandshandlungen leicht verletzt, bei zwei Beamten wurde die Dienstkleidung verunreinigt, der Innenraum des Dienstfahrzeuges wurde in Mitleidenschaft gezogen.

Quelle: PM der PD Heilbronn vom 11.06.2011

Am 10.06.2011, gegen 19.50 Uhr, wurden mehreren Funkstreifenbesatzungen zu einem Lokal am Salzburger Hauptbahnhof beordert, da dort ein Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe bedroht worden war.
Unter Bedachtnahme auf die Eigensicherung wurde das Lokal durch die Polizeibeamten koordiniert betreten und konnte der mutmaßliche Täter in einem hinteren Teil des Lokals lokalisiert werden.
Beim Annähern an die Person richtete diese plötzlich eine Faustfeuerwaffe gegen die Beamten. Durch eine Beamtin konnte die Waffe geistesgegenwärtig festgehalten und in Richtung Boden gedrückt werden. In weiterer Folge wurde der 30-jährige Asylwerber durch mehrere Beamte zu Boden gebracht und dort fixiert werden. Der Mann setzte nun massive Gegenwehr. Erst durch den Einsatz von bis zu 6 Beamten konnte der Mann zur PI Hauptbahnhof verbracht werden.

Bei einer Durchsuchung wurden 1 Elektroschocker in Form eines Mobiltelefons (verbotene Waffe), 2 Jagdmesser, 1 Einhand-Klappmesser, 1 Teleskopschlagstock (verbotene Waffe) vorgefunden und sichergestellt werden. Gegenüber dem Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Bei der von dem Mann benutzten Faustfeuerwaffe handelte es sich um einen echten, mit 6 Patronen in der Trommel geladenen, Revolver, Marke Smith & Wesson, Kaliber 44.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 10.06.2011

Weil es laut Notruf erneut „hoch hergehen“ würde, suchten Polizeibeamte der Inspektion Frankenthal am Donnerstag, 09.06.11, um 21.45 Uhr, eine Wohnung im südwestlichen Innenstadtbereich auf.
Da „verdächtige Ruhe“ herrschte und auch auf unüberhörbares Klopfen niemand in der „Tatort-Wohnung“ öffnete, forderte das Einsatzteam Unterstützung bei der Feuerwehr Frankenthal zur Türöffnung an. Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte dann eine verletzte und teilnahmslose 19jährige aufgefunden werden. Sie teilte den Beamten dann mit, dass ihr 24jähriger Mann sie u.a. mit einer Holzlatte geschlagen und am Oberkörper verletzt habe. Danach habe er alle Schlüssel an sich genommen, hätte die Tür von außen abgeschlossen und das Anwesen verlassen.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnte der 24jährige gewalttätige Ehemann angetroffen werden. Ihm wurde eine Gewaltschutzverfügung ausgehändigt, nach der er die Wohnung die nächsten 10 Tage nicht mehr betreten oder sich seiner Frau nähern darf.
Allerdings ist dies 2011 schon der sechste Einsatz, den die Polizeiinspektion Frankenthal bei diesem Ehepaar fährt. So kam es bereits Anfang März, Anfang und Ende April, Mitte Mai drei Mal und am 9.6.11 zum insgesamt 6. Vorfall wegen „Gewalt in engen sozialen Beziehungen“. Vielleicht schafft es die junge Frau jetzt, die Hilfsangebote der Interventionsstelle wahrzunehmen oder tatsächlich die Rechtsantragsstelle des Amtsgerichtes aufzusuchen, um einen Beschluss nach dem Gewaltschutzgesetz zu erwirken.

Quelle: PM der PD Ludwigshafen vom 10.06.2011

Mir wird oft von Polizeibeamten erzählt, dass diese Art Einsatz ihnen wirklich an die Substanz geht. Deswegen wollte ich das einfach mal hier online stellen.

Und bitte, liebe Polizeikritiker – erspart mir einfach den abgelutschten und  Kommentar: „Das haben die sich doch selbst ausgesucht!“

Eine Krankenschwester hat sich auch freiwillig für ihren Job entschieden und trotzdem können Krankheit und Tod an die Substanz gehen. Käme jemand darauf, ihr deswegen den dummen Spruch zu drücken, dass sie es sich selbst ausgesucht hat?

Ein Dackdecker ist auch nicht dazu gezwungen worden und trotzdem sagt ihm keiner, wenn er vom Dach gefallen ist und sich alle Knochen gebrochen hat: „Hast Du Dir doch selbst ausgesucht!“, sondern jeder ist bereit, mit ihm zu fühlen.

Polizisten sind Menschen und manchmal kann man einfach mal mit ihnen fühlen (Achtung: Mitgefühl ist etwas anderes als Mitleid – bevor ich hier wieder verbale Prügel für etwas beziehe, was ich niemals geschrieben habe!!!!). Vielleicht mildert das ein wenig das Feindbild.

Erheblichen Widerstand gegenüber der Polizei leistete ein junger Mann am Donnerstagvormittag in Lörrach. Der 21-jährige wollte damit die bevorstehende Durchsuchung der von seinem Vater betriebenen Imbissbude verhindern. Der 21-Jährige war völlig außer sich, wehrte sich gegen seine Festnahme und trat nach den Polizeibeamten. Diese brachten den Tobenden mit vereinten Kräften unter Kontrolle, wurden hierbei aber übel beschimpft und beleidigt. Aufgrund der hohen Aggressivität wurde der junge Mann in Gewahrsam genommen, um die richterlich angeordnete Durchsuchung des Imbisses durchführen zu können. Der 21-Jährige wurde wegen Störung einer Amtshandlung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung angezeigt.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 10.06.2011

Nach Zeugenhinweisen haben Polizeibeamte am Freitag (10.06.2011) gegen 03.00 Uhr in der Pragstraße eine 38-jährige Autofahrerin vorläufig festgenommen, die offenbar betrunken hinterm Steuer ihres Wagens saß.

Mehreren Autofahrern war die 38-Jährige aufgefallen, die in ihrem Porsche Panamera auffallend langsam und in Schlangenlinien die Pragstraße abwärts fuhr. Bei der Kontrolle durch die Beamten schloss sich die Frau gemeinsam mit zwei Beifahrern zunächst in ihrem Wagen ein und weigerte sich auszusteigen. Die Polizisten stellten starken Alkoholgeruch bei der 38-Jährigen fest. Einen Atemalkoholtest verweigerte sie. Nur unter Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es den Beamten, die renitente Frau in den Streifenwagen zu verbringen. Dabei biss die Frau einem Kollegen in den Unterarm. Er sowie seine Kollegin wurden bei der Widerstandshandlung leicht verletzt.

Die 38-Jährige musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde anschließend zur Ausnüchterung in die Zentrale Ausnüchterungseinheit verbracht. Sie muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

Quelle: PM des PP Stuttgart vom 10.06.2011