Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter sind nach einer Widerstandshandlung am Sonntag (10.07.2011) in der Fürther Innenstadt von einem 28-Jährigen verletzt worden. Die Polizistin ist derzeit dienstunfähig.

Gegen 05:40 Uhr war eine Streife der Polizeiinspektion Fürth in die Nürnberger Straße gerufen worden, nachdem eine Mitteilung über eine hilflose Person eingegangen war. Vor Ort trafen die eingesetzten Beamten auf den 28-jährigen Fürther. Bei der Feststellung seiner Personalien ging der erkennbar unter Alkoholeinwirkung stehende Mann unvermittelt auf die Streife los. Er schlug und trat auf beide ein, auch würgte er die Beamtin am Hals. Unter Einsatz unmittelbaren Zwanges gelang es ihn zu überwältigen und gefesselt zur Dienststelle zu transportieren. Die eingesetzten Kräfte erlitten Schürfwunden und Prellungen.

Ein Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von knapp zwei Promille. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Nach der Ausnüchterung erfolgte die Entlassung des 28-jährigen Fürthers aus dem polizeilichen Gewahrsam.

Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 11.07.2011

Aus einer zunächst harmlosen Rauferei zwischen einem 17 und einem 18-jährigen Radevormwalder soll sich am Freitag (08.07.) um 22:00 Uhr in der Innenstadt von Radevormwald eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen entwickelt haben. Die beiden jungen Männer sollen sich nach Zeugenaussagen zunächst im Spaß angerempelt haben, verstärkten dann jedoch ihre körperlichen Anstrengungen und schlugen schließlich wild aufeinander ein. Bei dem Versuch, die Streithähne zu beruhigen, weitete insbesondere der 17-Jährige sein Feindbild auf die Friedensstifter aus. Bei Eintreffen der Polizei wurden schließlich auch noch die Beamten durch Tritte und Beißversuche Ziel seiner Aggressionen. Der stark alkoholisierte 17-Jährige wurde auf die Polizeiwache Wipperfürth gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung. Der 18-Jährige musste mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch gegen ihn wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet. Ein Polizeibeamter erlitt leichte Verletzungen.

Quelle: PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 11.07.2011

Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei durch einen aufmerksamen Zeugen über einen Fahrraddiebstahl informiert. Der Zeuge hatte ein junges Pärchen dabei beobachtet, wie es sich auffällig mehrere Fahrräder am Fahrradständer des Bahnhofs angesehen hatte, bevor es eines aus dem Ständer zog und damit Richtung Fuistingstraße davon fuhr. Durch die detaillierte Beschreibung des Zeugen konnten die Polizeibeamten die beiden Diebe am Kreisverkehr Wessumer Straße/Königstraße anhalten und kontrollieren. Der junge Mann, ein 19-Jähriger aus Stadtlohn, konnte sich nicht ausweisen. Als er zur Personalienfeststellung mitgenommen werden sollte, schlug und trat er wild auf die Beamten ein. Einer Kommissaranwärterin, die zur Zeit ihr Praktikum bei der Polizei in Ahaus absolviert, biss er ins Bein. Die junge Mann und seine Begleitung, eine 18-jährige Frau aus Stadtlohn, wurden im Anschluss zur Polizeiwache Ahaus gebracht. Sie gaben in ihrer Vernehmung zu, das Fahrrad gestohlen zu haben, um damit nach Hause zu fahren. Im Anschluss wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Diebstahls und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte. Die Polizistin wurde durch den Biss leicht verletzt und konnte ihren Dienst weiter versehen.

Quelle: PM der KPB Borken vom 11.07.2011

Mit mehr als 1,5 Promille im Blut leistete ein 13-jähriger Schüler am vergangenen Samstag (09.07.2011) mehreren Polizeibeamten der PI Nürnberg-West Widerstand. Vorausgegangen waren Streitigkeiten auf einer Kirchweih.

Die Beamten wurden gegen 21:15 Uhr auf den Festplatz der Bucher Kirchweih gerufen. Dort soll es nach Angaben von Zeugen zu einer Auseinandersetzung am Autoscooter gekommen sein. Wortführer soll der 13-Jährige gewesen sein.

Als ihn die Beamten ansprachen, flüchtete das Kind, konnte aber wenig später auf einem Feld eingeholt und festgehalten werden. Dabei schlug es einem Beamten ins Gesicht. Er wurde leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.

Auch der 13-Jährige wurde durch einen auf der Flucht selbst verschuldeten Sturz leicht verletzt. Deshalb kam er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Sein bereits volljähriger Bruder wurde erreicht und begleitete ihn in die Klinik.

Der Staatsanwaltschaft Nürnberg wurde Meldung bezüglich des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte vorgelegt.

Quelle: PM des PP Mittelfranken vom 11.07.2011

Am Sonntagmorgen um 07.15 Uhr wurde die Polizei zu einem Veranstaltungsort im Schacht Haverlahwiese in Salzgitter-Gebhardshagen gerufen, da ein stark alkoholisierter Gast den Ort nicht verlassen wollte und gegenüber den Mitarbeitern der Veranstaltung eine drohende Haltung einnahm. Als die Polizei eintraf, hatte der Mann bereits mit einem Flaschenwurf in Richtung der Mitarbeiter eine Scheibe einer Eingangstür beschädigt. Der Mann konnte überwältigt werden, trat dabei jedoch nach den Polizeibeamten, die jedoch unverletzt blieben. Dem 26-jährigen Mann aus Salzgitter wurde eine Blutprobe entnommen und er wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: PM der PI Salzgitter vom 10.07.2011

In der Nacht zum Sonntag kam es im Bremer Steintorviertel zu teilweise
schweren Auseinandersetzungen mit ca. 300 Personen, die zunächst die
Sielwallkreuzung besetzt hatten. Als die Kreuzung von Einsatzkräften
geräumt werden sollte, wurde aus diesem Personenkreis mit erheblicher
Gewalt gegen Polizeibeamte vorgegangen. Dabei erlitten neun Beamte
Verletzungen. In Notwehrsituationen musste vereinzelt Reisgas
eingesetzt werden. Insgesamt wurden sechs Tatverdächtige festgenommen.
Sieben weitere Randalierer zur Verhinderung weiterer Störungen in
Polizeigewahrsam genommen.

Zunächst hatten mehrere Personen auf der Sielwallkreuzung Fußball
gespielt und hatten diese teilweise blockiert. Kurz nach 01.00 Uhr
begann die Lage dort zu eskalieren. U.a. wurden Feuerwerkskörper auf
vorbeifahrende Fahrzeuge geworfen und bengalische Feuer auf der
Kreuzung gezündet. Mehrere größere Personengruppen blockierten die Einmündungsbereiche zur Kreuzung. Dabei handelte es sich größtenteils um
‚erlebnisorientierte junge Erwachsene‘, die offenbar auch noch einen
Unterhaltungswert feststellten, als aus mehreren Kleingruppen heraus
mit massiver Gewalt gegen Einsatzkräfte vorgegangen wurde, die die
Kreuzung räumen wollten. Die PolizeibeamtInnen wurden mit
Feuerwerkskörpern, vollen und leeren Bierflaschen, Steinen,
Baustellenabsperrungen, Metallblöcken, Eisenstangen und ganzen
Straßenschildern aus teilweiser kurzer Distanz beworfen.

Dabei taten sich insbesondere vier Rädelsführer hervor, die besonders
aggressiv waren und die Menge immer wieder dazu aufforderten, weiter
gegen die Einsatzkräfte vorzugehen. Um einer Festnahme zu entgehen,
suchten sie immer wieder Schutz in der Menge. Dabei zeigte der
Auffälligste von ihnen den Beamten dann sein nacktes Hinterteil.
Nachdem diese vier im Altern von 19 und 43 Jahre alten Randalierer
festgenommen werden konnten, beruhigte sich die Lage und der
Kreuzungsbereich konnte geräumt werden.
Gegen sie wurden Strafanzeigen wegen des besonderen schweren Falls von
Landfriedensbruch gefertigt. Haftgründe werden zurzeit geprüft.

Quelle: PM der Polizei Bremen vom 10.07.2011

Am Freitag, den 08.07.2011 wurden beim Schiersteiner Hafenfest eingesetzte Polizeibeamte gegen 23:30 Uhr auf eine Gruppe stark alkoholisierter junger Männer im Alter von 19 Jahren aufmerksam. Eine Person dieser Gruppe fiel durch ihr aggressives Verhalten auf, indem sie andere Hafenfestbesucher bewusst anpöbelte und anrempelte. Im Rahmen einer durchgeführten Kontrolle steigerte der junge Mann seine Aggressivität und richtete diese gegen die eingesetzten Beamten und beschimpfte diese. Der Person wurde ein Platzverweis ausgesprochen und aufgefordert das Festgelände in Begleitung der Polizei zu verlassen, was er jedoch verweigerte, woraufhin der Mann in Polizeigewahrsam genommen werden sollte. Bei der Festnahme widersetzte er sich den eingesetzten Beamten. Er schlug und trat nach ihnen, beleidigte sie auf das Übelste, versuchte sie mehrfach anzuspucken und stieß Drohungen aus. Der Mann konnte jedoch überwältigt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Die Durchsuchung seiner mitgeführten Umhängetasche ergab, dass er ein Tierabwehrspray und ein Messer mit sich führte. Durch die aufmerksamen Beamten konnte somit im Vorfeld eine Auseinandersetzung mit unbeteiligten Festbesuchern verhindert werden.

Quelle: PM des PP Westhessen vom 10.07.2011

Nachdem er bereits wegen Beleidigung aufgefallen war, ist kurz vor Mitternacht ein 23-Jähriger in die Kaiserslauterer Altstadt zurück gekehrt und hat sich trotz Aufforderung der Beamten nicht wieder entfernt. Da der stark alkoholisierte Mann dem Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Dabei beleidigte er die Polizisten. Diese haben daraufhin ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 10.07.2011

Am Samstagabend, gegen 22.55 Uhr, wurde die Polizei zu einer stark betrunkenen hilflosen Person auf der Junkersstraße gerufen. Die Person (ein 44jähriger Polnischer Staatsbürger aus Straelen) war stark alkoholisiert und nicht mehr in der Lage, den Heimweg selbstständig fortzusetzen. Aus diesem Grund sollte er in Gewahrsam genommen und zum Polizeigewahrsam Geldern transportiert werden. Beim Einsteigen in den Streifenwagen leistete er Widerstand, indem er sich massiv gegen die Maßnahme sperrte und versuchte, einen Beamten zu treten. Der Widerstand konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Danach ging´s ins Gewahrsam zur Ausnüchterung. Des weiteren erwartet den 44jährigen eine Strafanzeige.

Quelle: PM der KPB Kleve vom 10.07.2011

Die Polizei nahm am Donnerstag (7.7.) in der Heppenheimer Straße einen 30 Jahre alten Mann in einer Spielothek fest. Kurz zuvor meldete die Rettungsleistelle den randalierenden Gast. Da der 30-Jährige bei der Festnahme heftigen Widerstand leistete, mussten die Beamten einen Polizeihund einsetzen. Sowohl der Festgenommene als auch ein Polizist wurden leicht verletzt.

Nach Angaben von Zeugen, hatte der Beschuldigte erst in einem benachbarten Bistro eine Lampe zerschlagen und sich dann in die Spielhalle begeben. Hier riss er ein EC-Kartenlesegerät von der Wand, schlug auf einen Geldwechselautomaten ein und warf schließlich mehrere Stühle an die Wand. Auch Flaschen gingen zu Bruch. Als ihn die Ordnungshüter aus der Spielhalle bringen wollten, trat und schlug der Mann um sich und bespuckte die Beamten. Die Attacke des Fürthers erfolgt vollkommen hemmungslos und hoch aggressiv, so dass ein Diensthund eingesetzt werden musste, der den Mann ins Bein biss.

Ersten Erkenntnissen nach, stand der 30-Jährige erheblich unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Er wurde zunächst in ein Krankenhaus und aufgrund des starken Rauschzustandes und anhaltender Aggressivität in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

Quelle: PM des PP Südhessen vom 08.07.2011

In der letzten Nacht (Freitag, 8. Juli) setzten Unbekannte in Essen- Kray einen Streifenwagen der Polizei in Brand. Das Fahrzeug war auf dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr an der Ottostraße 60 abgestellt. Gegen 00.40 Uhr bemerkten Feuerwehrmänner Flammen und löschten das Fahrzeug rechtzeitig. Für die Dauer der Reparatur des Fahrzeuges muss die Polizeiwache Kray in den nächsten Tagen auf ihren neuen blausilbernen Passat verzichten. Die Kriminalpolizei hat die Fahndung nach den Brandstiftern aufgenommen und sucht Zeugen, die Beobachtungen im Umfeld gemacht haben.

Quelle: PM der Polizei Essen vom 08.07.2011

Während eines Polizeieinsatzes in Kreuzberg verletzte ein 34-Jähriger in der vergangenen Nacht einen Polizeibeamten. Gegen 1 Uhr 30 alarmierten Sicherheitsmitarbeiter einer Diskothek in der Prinzenstraße die Polizei, weil ein Gast einen der Türsteher verletzt hatte. Der 33-Jährige hatte sich in einem abgesperrten Bereich der Diskothek aufgehalten und wurde von den Türstehern herausgeführt. Hierbei schlug der Mann einem 24-jährigen Sicherheitsmitarbeiter zweimal mit der Faust ins Gesicht. Als die eingetroffenen Polizisten ihn aus dem Vorraum führten, um ihn zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung zu einer Gefangenensammelstelle zu bringen, mischte sich plötzlich ein 34-jähriger Bekannter des Mannes ein und schlug einem der Beamten mit der Faust ins Gesicht. Um weitere Angriffe zu verhindern, schlug der Polizeioberkommissar ihm daraufhin ebenfalls mit der Faust ins Gesicht. Die Beamten nahmen den Angreifer vorübergehend fest und brachten ihn zusammen mit seinem Freund in eine Gefangenensammelstelle. Nach erfolgten Blutentnahmen und erkennungsdienstlichen Behandlungen konnten beide diese wieder verlassen. Der Polizeioberkommissar erlitt Verletzungen im Gesicht sowie einen Mittelhandbruch und trat nach ambulanter Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab. Die Polizisten schrieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruchs und Widerstands.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 07.07.2011