„Zwei Stunden lang waren Teile der Bieler Innenstadt abgeriegelt: Ein «verdächtiger Gegenstand» hielt die Berner Stadt am Mittwochmorgen in Atem. Auch die Polizei, und zwar nicht nur als Einsatzkräfte. Denn ein Teil der Belegschaft der Polizeiwache an der Spitalstrasse musste sich gleich selbst räumen.

Absurd: Die Tasche unter Bombenverdacht wurde gar nicht auf dem Parkplatz vor der Bezirkswache gefunden. Berner Kantonspolizisten schafften das verdächtige Objekt selber dorthin.“

Quelle:

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/beamte-nehmen-bombe-mit-zum-posten-171447

„Zwei Tage vor dem 1. Mai sind die Vorbereitungen der Polizei weitgehend abgeschlossen. Etwas mehr als 6000 Beamte aus Berlin und mehreren anderen Bundesländern werden an diesem Tag und in der Nacht zuvor im Einsatz sein. Anders als in den vergangenen Jahren, als ein Großteil der Einsatzkräfte vor allem bei der als „störanfällig“ geltenden 18-Uhr-Demonstration in Kreuzberg konzentriert wurde, haben die Sicherheitsbehörden in diesem Jahr gleich mehrere Demonstrationen und Kundgebungen im Visier.“

Quelle:

http://www.morgenpost.de/1-mai-berlin/article1622899/Autonome-suchen-Migranten-zum-Mitrandalieren.html

„Erneut haben Vandalen die am Rande der Theresienwiese eingerichtete Gedenkstätte für die ermordete Polizistin Michéle Kiesewetter geschändet.“

Quelle:

http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,2123255

Was geht in den Köpfen solcher Leute vor? Nix wahrscheinlich. Ich will es lieber auch gar nicht wissen…

„Offenbar in Folge einer Verfolgungsjagd mit der Polizei raste in der Nacht zum Freitag ein junger Autofahrer in Marktheidenfeld in den Tod.“

Quelle:

http://www.mainpost.de/regional/franken/Auto-rast-gegen-Mauer-19-jaehriger-Fahrer-tot;art1727,6118920

Ehrlich, sollte man da nicht vielleicht doch lieber eine Buße zahlen, anstatt seine Angehörigen, seine Freunde, einen Haufen Rettungskräfte und nicht zuletzt die betroffenen Polizisten ins Unglück zu stürzen????

Wenn das alles so stimmt, was in diesem Blog beschrieben ist, dann mein Beileid an die Polizei Paderborn. Macht bestimmt keinen Spaß, wieder mal zwischen allen Stühlen zu sitzen.

http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4006/streifenweise-wahnsinn/

„Das neue Fahrzeug, WaWe 10 genannt, ersetzt ein mittlerweile 20 Jahre altes Modell. Insgesamt sollen bundesweit 28 WaWe 10 angeschafft werden, die beiden ersten gelieferten Wasserwerfer bekamen die Polizei Sachsen und Hamburg. In den kommenden Jahren sollen zwei weitere der modernen Geräte an die sächsische Polizei ausgeliefert werden.“

Quelle:

http://leipzigseiten.net/index.php?option=com_content&view=article&id=11850:innenminister-ulbig-uebergibt-neuen-wasserwerfer-an-saechsische-polizei&catid=68:sachsen&Itemid=277

Wenige Tage vor den befürchteten Krawallen gehen 18 Autos in Flammen auf.

Hamburger Polizei erhält am 1. Mai massiv Verstärkung aus Bayern.

Quelle:
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article13275208/Die-Vorboten-der-Mai-Randale.html

In den zurückliegenden Jahren ist es jeweils in der Walpurgisnacht und nach den Demonstrationen am 1. Mai zu Ausschreitungen im Schanzenviertel und den umliegenden Straßenzügen gekommen.

Im Zuge dieser Ausschreitungen wurden Straftaten wie Beleidigung, Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Vergehen nach dem Waffengesetz, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und schwerer Landfriedensbruch begangen.

Vor diesem Hintergrund hat die Polizei Hamburg für den oben genannten Zeitraum ein Gefahrengebiet eingerichtet.

Quelle und Karte des Gefahrengebietes:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/2034188/polizei_hamburg

Recht angriffslustig zeigte sich eine schwarze Katze am Mittwochabend in der Karl-Peters-Straße. Nachdem in einem Kindergarten die Alarmanlage ausgelöst hatte, sollte das Objekt mit Diensthund „Emma“ durchsucht werden. Dabei stelle er in einem Zimmer eine Katze, die sich postwendend zur Wehr setzte und Emma durch Kratzer an der Schnauze verletzte. Auch der Diensthundeführer kam nicht ungeschoren davon. Beim Versuch, den Stubentiger einzufangen, wurde er ordentlich in beide Daumen gebissen. Der Zirkus endete in der Teeküche, wo die Samtpfote vorübergehend inhaftiert wurde.

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/14915/2034135/polizei_mannheim

… um „Autofahrer zu ärgern“… So kommen Geschwindigkeitskontrollen ja leider allzu oft beim Bürger an. Was wirklich dahintersteckt:

„Hürth (ots) – 1.069 Verkehrsteilnehmern wurde letzte Woche bei den Begegnungen mit Polizeibeamten mitgeteilt, dass sie zu schnell waren. 238 erhielten eine Anzeige, 831 wurden mit einem Verwarnungsgeld belegt.

Polizeibeamte nehmen Verkehrsunfälle auf. Sie sehen viel Blut und hören das Schreien von Verletzten. Auch die Tränen der Angehörigen, denen sie oftmals traurige Botschaften überbringen, sind ihnen nicht fremd. Das ist ein Teil ihrer täglichen Arbeit!

Neben der professionellen statistischen Auswertung von Verkehrsunfällen und den daraus folgenden Präventionsprogrammen, fragen sich die am Unfallort tätigen Polizistinnen und Polizisten sehr häufig: „Hätte der Unfall vermieden werden können? Warum geschah er? Was kann ich als Polizeibeamter tun, um so etwas zu verhindern?“

So erklärt sich vielleicht – neben dem dienstlichen Auftrag – auch die Motivation jedes einzelnen Polizeibeamten, Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention durchzuführen.

Übrigens: Bei elf Unfällen mit Todesfolge im Jahr 2010, war in vier Fällen überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Bei anderen Verkehrsunfällen sind die Unfallfolgen (Verletzungen(!), Sachschäden) deutlich massiver, je schneller die Unfallbeteiligten vor oder beim Zusammenstoß waren.

Die Polizei führte in der Woche vom 18.04.2011 – 24.04.2011 Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet durch. Es gab 1.069 „Begegnungen“, ohne körperliche Verletzungen und Blechschäden – allerdings mit finanziellen Folgen. Zum Glück aber für alle Verkehrsteilnehmer und Polizisten: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige, denen traurige Botschaften übermittelt werden mussten!“

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/10374/2033494/polizeipressestelle_rhein_erft_kreis

Denkt mal drüber nach, liebe Mitbürger!

Eigentlich wollte ich in den Kanton Uri. Mal so richtig in die Alpen rein. Ich mag ja Berge.

Eine ganz tolle Idee – an einem sonnigen Karfreitag!!!!

Schon nach 25 km auf der Uferstraße des Vierwaldstätter Sees Richtung Uri gab ich auf. Irgendwie klemmte ich immer hinter Radfahrern, die es offensichtlich als Affront ansahen, so weit rechts zu fahren, dass ich sie auf kurviger enger Straße hätte überholen können, ohne sie am rechten Außenspiegel kleben zu haben. Hinter mir wiederum schnüffelten Töfflenker (für Deutsche: Motorradfahrer) an meinem Auspuff, die irgendwie glaubten, ich würde nur schleichen, um sie ganz persönlich zu ärgern. Nicht alle, aber in ausreichender Menge, um mich so dermaßen in den Wahnsinn zu treiben, dass ich ernstlich darüber nachdachte, absichtlich in ein paar Blitzanlagen zu rasen – in der Hoffnung, auch diesen Nashörnern ein exklusives Erinnerungsfoto in gehobener Preisklasse aus der Schweiz zu beschaffen… lediglich die Radfahrer in der Straßenmitte haben mich letztlich davon abgehalten. So hat alles sein Gutes…

Hey, ich hab nix gegen Töfflenker. Im Gegenteil. Ich arbeite selbst an einem Führerschein dieser Art. Aber ich wäre auch gern schneller als Schneckentempo gefahren. Von daher hätte ich es wirklich begrüßt, wenn diese speziellen Verrückten nicht versucht hätten, in meinen Kofferraum einzuziehen. Für mich war es nämlich nur sehr mäßig prickelnd, vor der Wahl zu stehen, sobald etwas Unvorhergesehenes passiert, entweder einen Radfahrer platt zu fahren oder einem Motorradfahrer via Vollbremsung das Genick zu brechen…

Auch gegen Radfahrer habe ich nichts. Wenn sie nur ein bisschen darüber nachdenken könnten, dass es sie möglicherweise auch ein klitzekleines Bisschen betreffen könnte, wenn sie sich gänzlich ungeschützt ihre Vorfahrt erzwingen. Vorzugsweise, wenn sie gar keine Vorfahrt haben…

Also brach ich das Ganze ab und fuhr in einem großen Bogen über Schwyz (SZ) durch den Kanton Aargau (landschaftlich sehr lieblich und angenehm ruhig an einem Karfreitag) zurück nach Luzern, um dort in Ruhe ein Eis einzufahren.

Dort erlebte ich Folgendes:

Luzern, Alpenstrasse, Karfreitag, 15:20 Uhr

Die Alpenstrasse ist eine auch an Feiertagen recht stark befahrene Straße im Zentrum von Luzern. Vier spanische Jugendliche erachteten es für vollkommen unnötig, die etwa 20 Meter entfernte Ampel zu benutzen, um diese zu überqueren. Nun ist es so, dass die Schweizer Polizei, was rote Ampeln betrifft, recht wenig Spaß versteht. So wenig, dass die Redensart „Bisch durä bi rot?“ als Synonym für „Bist Du verrückt?“ in die Umgangssprache eingegangen ist! (Behauptet jedenfalls mein Reiseführer!) Abgesehen davon, dass man auf dieser ganz speziellen Straße wirklich einen Knall haben muss, um einfach so drüberzuhüpfen. Oder Teenager sein. Was ja in etwa das Gleiche ist.

Ich nehme an, dass es keine bewusste Provokation war, dass sie das genau vor einem Streifenwagen gemacht haben. Dieser war nicht blau-weiß, schwarz-weiß oder auch rot-gelb. Er war silber-orange. Auch stand nicht „Policia“ drauf, sondern „Polizei“. Bis auf die Blaulichter also eigentlich nicht zu erkennen…

Jedenfalls hielt dieser Streifenwagen an. Andernfalls hätte er die Hoffnung und Zukunft der spanischen Nation umgefahren. Muss ja nicht sein.

Drei der hoffnungsfrohen Jungtouristen versammelten sich auf meiner Straßenseite und guckten erstmal dumm. Der Vierte hatte wohl als erstes gepeilt, was Sache war, denn er sprang schnell zurück auf den Bürgersteig.

Der Polizist am Steuer lehnte sich aus dem Fenster und erklärte dem jungen Mann die Bedeutung und Funktion von Ampeln an stark befahrenen Straßen.

Es war übrigens nicht misszuverstehen. Selbst wenn man des Schwiizerdütschen noch weniger mächtig ist als ich. Selbst für einen spanischen Schüler lag auf der Hand, um was es ging.

Die drei Jugendlichen auf meiner Seite erhielten nur einen scharfen Blick der Polizeibeamtin auf dem Beifahrersitz. Der Vierte signalisierte auch mit einer Handbewegung Verständnis. Daraufhin verzichteten die beiden Beamten auf weitere Maßnahmen und ließen die Angelegenheit auf sich beruhen.

Nun, ich hatte als Teenie einmal eine durchaus ähnliche Begegnung mit der Polizei. Damals ging mir der Arsch auf Grundeis.

Tja, andere Zeiten, andere Sitten.

Unsere vier jungen Spanier kannten jedenfalls keine Vokabel für „Respekt“ oder „Wertschätzung“. In keiner Sprache. Als es den drei Geistesleuchten vor mir dämmerte, dass es sich hier um die Polizei gehandelt hatte („Es la policia!“ – Ach, nee… Applaus, Du Blitzmerker!), ging es los.

Sie brüllten los: „Fuck la policia!“ (Nicht mal für ein korrektes „Fuck the police“ reichte das Englisch aus.) Mehrfach. Ziemlich lächerlich aus Kehlen, die den Stimmbruch nicht einmal in entferntester Aussicht haben. Noch bevor das Polizeiauto außer Sicht war, begannen sie eindeutige und international verständliche Gesten in Richtung des Wagens zu machen. Gesten, die eine Kastration andeuten. Ziemlich ordinär für meinen Geschmack. In dem Alter hatte ich so was noch nicht drauf…

(Bevor mir jetzt wieder Vertreter einer bestimmten politischen Richtung mit dem Schmu über meine privilegierte Kindheit kommen, über die sie nicht das Geringste wissen: denkt mal bitte darüber nach, ob es wirklich die Vertreter der ausgebeuteten Klasse Spaniens sind, die sich einen Osterurlaub in der Schweiz leisten können. Alles klar? Bingo!)

Na ja, offensichtlich haben die beiden Polizeibeamten es in ihrem Rückspiegel nicht mehr gesehen. Hoffe ich! Oder aber auch ignoriert!

Leider reicht mein Spanisch nicht aus für eine Ansage wie „unterbelichtete Vollpfosten“ oder „verzogene kleine Kackbratzen“, also beschränkte ich mich auf ein „Oh, my God!“, begleitet von einem ausdrucksvollen Augenrollen. Das reichte aber auch schon. Nicht, dass sie angemessen beeindruckt waren. Aber überrascht waren sie schon. Vermutlich nicht an Solidarität mit der Polizei gewöhnt. Möglicherweise haben auch ihre Erziehungsberechtigten eine gewisse Wahrnehmungsstörung, wer Schuld an ihren Bußen trägt. Scheint ja ein europaweites Problem zu sein.

Es ist in Luzern nicht leicht, seiner Abneigung gegen die Polizei so nachhaltig Ausdruck zu verleihen wie in vergleichbaren deutschen Städten. Das hängt damit zusammen, dass Luzern konsequent gegen Sprayer vorgeht. (Ja, ja, ich weiß, Streetart is no crime. Es ist aber auch kein Verbrechen, sich diese nicht an jeder Straßenecke aufzwingen lassen zu wollen!)

Aber in dieser Unterführung nahe beim Naturkunde-Museum haben sich doch so einige Spezialisten austoben können. Unsere kleinen, spanischen Freunde hätten sich hier zumindest über die korrekte Version ihrer Beschimpfung informieren können.

Falls es mit dem Englischen nicht so klappt, wurde netterweise auch die französische Übersetzung dazu mitgeliefert (ich habe mal ein Jahr in Paris gelebt und da einen teilweise recht bedauerlichen Wortschatz aufgeschnappt):

Abschließend sei mir noch eine Bemerkung erlaubt: Es kann durchaus sein, dass ich mir in Zürich ein feistes Bußgeld eingehandelt habe. Ich bin mir nicht sicher. Aber wenn es so ist, gibt es nur einen einzigen Menschen auf der Welt, der dafür Verantwortung trägt. Ich hätte ja auch mit dem Zug fahren können, anstatt in einem fremden Land in einer fremden Stadt mit dem Auto unterwegs zu sein. Warum sollte ich also den Züricher Polizisten Vorwürfe machen?

In dem Sinne wünsche ich allen Schweizer Polizisten gute Nerven im Umgang mit nervigen Touristen. Und mit allen anderen, die ihnen das Leben manchmal schwer machen.

(Geschrieben am 22.04.2011)

„Gemäß aktueller Kriminalstatistik gingen im Jahr 2010 Gewalt und Drohungen gegen Beamte leicht zurück. Dies sei aber absolut kein Grund für Freudensprünge, betont Max Hofmann, Generalsekretär des VSPB: ‚Jeder Angriff gegen einen Polizeibeamten ist einer zuviel! … Denn Gewalt darf kein Berufsrisiko sein.'“
Quelle:
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33422/Verband_schweizerischer_Polizeibeamter_Aufruf_zur_Annahmeverweigerung__F%C3%A9d%C3%A9ration_Suisse_des_Fonctionnaires_de_Police__Appel_au_refus_de_traitement__FSFP_-_Appe.html