Zwei Tage vor dem ersten Mai bereiten sich Städte wie Berlin und Hamburg auf diesen Tag vor. Vermutlich auch Zürich und Wien.

„Mit Blick auf den 1. Mai betonte die Gruppe, Gewalt sei ‚ein unverzichtbarer Bestandteil im revolutionären Aufbauprozess‘. Und eine andere Gruppe unterzeichnete ihren Aufruf zu Gewaltaktionen mit dem Schlusssatz ‚Mit feurigen Grüßen‘.“
(Quelle)

Was verleitet diese Menschen eigentlich dazu, sich einzubilden, ihr Weltbild sei so unvergleichlich gut, dass sie sich einfach das Recht nehmen können, andere mit ihrer Gewalt zu überziehen? Sind das einfach Leute, die sich besser fühlen, wenn ihre Gewaltexzesse von wohlklingenden Begründungen untermalt werden? Weil es irgendwie geiler ist, Polizisten aus „politischen“ Gründen zu Brei zu schlagen, als weil sie einem gerade den Führerschein abnehmen wollen? Oder liegt dem vielleicht doch eine Theorie zu Grunde, die Sinn macht?

Nun, wenn man die Theorien dieser Leute so liest, dann fällt einem das Hauptargument ins Auge: die Gleichheit aller Menschen! Man darf sich an dieser Stelle auf keinen Fall davon verwirren lassen, dass offenbar Menschen in Uniform weniger gleich sind, denn sonst dürfte man ja auf diese nicht hemmungslos einprügeln. Verbal und physisch. Und auf Zivilpolizisten. Und auf alle anderen, die nicht ins Weltbild passen.

Na gut, lassen wir diese Details einmal beiseite.

Wenn alle Menschen (außer Uniformierten, Zivilpolizisten und jenen, die nicht ins Weltbild passen), gleich sind, bedeutet das ganz folgerichtig, dass Frauen gleichberechtigt sind. Folgerichtig sind unsere Revolutionäre – oder politisch korrekter – revolutionäre_innen jeglichem Sexismus gänzlich abhold.

Ebenso spielt es diesem Weltbild überhaupt keine Rolle, welche Herkunft jemand hat. Deswegen ist es auch irrelevant, ob jemand einer außerehelichen Beziehung entsprossen (vulgo: Bastard) sein könnte.

Nun, die besseren Menschen, deren Vorstellungen so gerecht und menschlich sind, dass sie sie mit Gewalt durchsetzen müssen, können auch beweisen, dass sie insbesondere die beiden vorgenannten Punkte draufhaben. Guckstu hier:

„Freudestrahlend hat eine 86-jährige Sächsin am gestrigen Mittwoch (27. April) bei der Bundespolizeiinspektion München ihre für immer verschollen geglaubten 6.700 Euro in Empfang genommen.“

http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Herber_Verlust_mit_Happy_End-7526.html

„Die Pirmasenser Gewerkschaft der Polizei (GdP) fühlt sich von der Politik im Stich gelassen. Auf den Hilferuf der hiesigen GdP, die vor einer „personellen Insolvenz“ warnt (wir berichteten am 16. und 20.April), habe nicht ein einziger Landespolitiker reagiert, monierte gestern der Kreisvorsitzende Jakob Krob im Gespräch mit der RHEINPFALZ und warnte vor einer bald schon prekären Sicherheitslage in der Südwestpfalz.“

Quelle:

http://www.rheinpfalz.de/cgi-bin/cms2/cms.pl?cmd=showMsg&tpl=rhpMsg_thickbox.html&path=/rhp/lokal/zwe&id=7610573

„Zwei Stunden lang waren Teile der Bieler Innenstadt abgeriegelt: Ein «verdächtiger Gegenstand» hielt die Berner Stadt am Mittwochmorgen in Atem. Auch die Polizei, und zwar nicht nur als Einsatzkräfte. Denn ein Teil der Belegschaft der Polizeiwache an der Spitalstrasse musste sich gleich selbst räumen.

Absurd: Die Tasche unter Bombenverdacht wurde gar nicht auf dem Parkplatz vor der Bezirkswache gefunden. Berner Kantonspolizisten schafften das verdächtige Objekt selber dorthin.“

Quelle:

http://www.blick.ch/news/schweiz/bern/beamte-nehmen-bombe-mit-zum-posten-171447

„Zwei Tage vor dem 1. Mai sind die Vorbereitungen der Polizei weitgehend abgeschlossen. Etwas mehr als 6000 Beamte aus Berlin und mehreren anderen Bundesländern werden an diesem Tag und in der Nacht zuvor im Einsatz sein. Anders als in den vergangenen Jahren, als ein Großteil der Einsatzkräfte vor allem bei der als „störanfällig“ geltenden 18-Uhr-Demonstration in Kreuzberg konzentriert wurde, haben die Sicherheitsbehörden in diesem Jahr gleich mehrere Demonstrationen und Kundgebungen im Visier.“

Quelle:

http://www.morgenpost.de/1-mai-berlin/article1622899/Autonome-suchen-Migranten-zum-Mitrandalieren.html

„Erneut haben Vandalen die am Rande der Theresienwiese eingerichtete Gedenkstätte für die ermordete Polizistin Michéle Kiesewetter geschändet.“

Quelle:

http://www.stimme.de/heilbronn/polizei/art1491,2123255

Was geht in den Köpfen solcher Leute vor? Nix wahrscheinlich. Ich will es lieber auch gar nicht wissen…

„Offenbar in Folge einer Verfolgungsjagd mit der Polizei raste in der Nacht zum Freitag ein junger Autofahrer in Marktheidenfeld in den Tod.“

Quelle:

http://www.mainpost.de/regional/franken/Auto-rast-gegen-Mauer-19-jaehriger-Fahrer-tot;art1727,6118920

Ehrlich, sollte man da nicht vielleicht doch lieber eine Buße zahlen, anstatt seine Angehörigen, seine Freunde, einen Haufen Rettungskräfte und nicht zuletzt die betroffenen Polizisten ins Unglück zu stürzen????

Wenn das alles so stimmt, was in diesem Blog beschrieben ist, dann mein Beileid an die Polizei Paderborn. Macht bestimmt keinen Spaß, wieder mal zwischen allen Stühlen zu sitzen.

http://www.taxi-blog.de/wordpress/verkehrt/4006/streifenweise-wahnsinn/

„Das neue Fahrzeug, WaWe 10 genannt, ersetzt ein mittlerweile 20 Jahre altes Modell. Insgesamt sollen bundesweit 28 WaWe 10 angeschafft werden, die beiden ersten gelieferten Wasserwerfer bekamen die Polizei Sachsen und Hamburg. In den kommenden Jahren sollen zwei weitere der modernen Geräte an die sächsische Polizei ausgeliefert werden.“

Quelle:

http://leipzigseiten.net/index.php?option=com_content&view=article&id=11850:innenminister-ulbig-uebergibt-neuen-wasserwerfer-an-saechsische-polizei&catid=68:sachsen&Itemid=277

Wenige Tage vor den befürchteten Krawallen gehen 18 Autos in Flammen auf.

Hamburger Polizei erhält am 1. Mai massiv Verstärkung aus Bayern.

Quelle:
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article13275208/Die-Vorboten-der-Mai-Randale.html

In den zurückliegenden Jahren ist es jeweils in der Walpurgisnacht und nach den Demonstrationen am 1. Mai zu Ausschreitungen im Schanzenviertel und den umliegenden Straßenzügen gekommen.

Im Zuge dieser Ausschreitungen wurden Straftaten wie Beleidigung, Sachbeschädigung, gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Vergehen nach dem Waffengesetz, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und schwerer Landfriedensbruch begangen.

Vor diesem Hintergrund hat die Polizei Hamburg für den oben genannten Zeitraum ein Gefahrengebiet eingerichtet.

Quelle und Karte des Gefahrengebietes:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/2034188/polizei_hamburg

Recht angriffslustig zeigte sich eine schwarze Katze am Mittwochabend in der Karl-Peters-Straße. Nachdem in einem Kindergarten die Alarmanlage ausgelöst hatte, sollte das Objekt mit Diensthund „Emma“ durchsucht werden. Dabei stelle er in einem Zimmer eine Katze, die sich postwendend zur Wehr setzte und Emma durch Kratzer an der Schnauze verletzte. Auch der Diensthundeführer kam nicht ungeschoren davon. Beim Versuch, den Stubentiger einzufangen, wurde er ordentlich in beide Daumen gebissen. Der Zirkus endete in der Teeküche, wo die Samtpfote vorübergehend inhaftiert wurde.

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/14915/2034135/polizei_mannheim