Meistens surfe ich mit dem Firefox-Browser in der Version 4.0.1. Diese Version ist relativ neu. Außerdem kann man ein Add-on installieren, das mir von einem Freund empfohlen wurde, nämlich WOT. WOT bedeutet Web of Trust und ist ein Dienst, der unter anderem auch kostenlos ermöglicht, die eigene Webseite bewerten zu lassen. Der Sinn der Sache war ursprünglich, den E-Commerce, sprich die Abwicklung von Geschäften im Internet, für den Konsumenten sicherer zu machen. Später kamen auch noch Erwägungen zum Kinderschutz hinzu.

Konsequenterweise legt WOT legt dabei sein Hauptaugenmerk auf folgende Bewertungskriterien:

* Vertrauenswürdigkeit: Die Vertrauenswürdigkeit einer Seite manifestiert sich darin, ob man sich auf ihr Malware (Viren, Würmer, Trojaner etc.) einfangen kann.

* Händlerzuverlässigkeit: Die Händlerzuverlässigkeit gibt bspw. Auskunft darüber, ob man etwas, was man erwirbt, auch geliefert bekommt. Und zwar innerhalb eines endlichen Zeitraums und im angegebenen Zustand.

* Datenschutz: Beim Thema Datenschutz geht es darum, dass die persönlichen Daten, die man dort eingibt, sicher sind, d. h. nicht an Dritte weiter veräußert werden, die den Nutzer dann mit nerviger Werbung z. B. für Potenzpillchen, zuspammen.

* Kinder- und Jugendschutz: Dabei dreht es sich darum, ob auf der Seite Jugend gefährdende Inhalte, wie z. B. Pornografie oder übermäßige Gewalt, zu sehen sind.

Aus diesen vier Punkten wird eine Gesamtbewertung gebildet, die sich in Form eines bunten Kringels hinter dem Link in Suchmaschinen oder auch bei Verlinkungen in Facebook äußert. Hoffnungsfroh grün für „unbedenklich“ und dann farblich abgestuft bis quietschrot für „gefährlich“.

Die Kehrseite der Medaille ist die, dass man natürlich mit Hilfe dieses Add-ons auch Informationen dazu bekommt, wie andere Webseiten bewertet werden. Das kann schon ganz interessant sein. Immer vorausgesetzt, das Add-on von WOT ist installiert.

So z.B. sieht also eine als unbedenklich eingestufte Seite aus:

Das ist ja auch irgendwie passend. Zwar wüsste ich nicht, was ich der Polizei abkaufen sollte, weswegen Händlerzuverlässigkeit wohl reichlich unsinnig als Bewertungsmerkmal ist. Es ist allerdings zutreffend, dass ich mir noch niemals auf der Seite einer Polizeidienststelle Schadsoftware eingefangen habe. Auch hat die Polizei meine Daten noch nie weitervertickt. Last but not least sind auch weder Pornografie noch unverhältnismäßige Gewaltdarstellungen auf der Webseite einer Polizeibehörde zu erwarten. Also passt das schon.

Aus Anschauungsgründen möchte ich kurz beispielhaft eine als bedenklich eingestufte Homepage anführen: Man sieht deutlich den roten Kringel.

Ob die gewünschten Eigenschaften nicht geliefert werden konnten? Was genau der Grund für die roten Kringel ist, muss Spekulation bleiben. Interessiert mich in dem Fall ehrlich gesagt auch nicht.

Das passiert übrigens beim Anklicken der Seite:

Ich denke, an dieser Stelle wird verständlich, warum ich WOT installiert habe.

Nicht, weil ich nicht von selbst darauf käme, dass eine Seite mit einem solchen Titel möglicherweise dubios sein könnte. Sondern weil eben manche Seiten tatsächlich unauffällig dubios sind.

Nun ist es mittlerweile so, dass auch Seiten aus dem rechtsextremen Spektrum rote Kringel haben. Fast alle. Seiten aus dem linksextremistischen Spektrum sind hingegen nur selten betroffen.

In beiden Fällen macht mich das nicht wirklich betroffen. Extremistische Seiten mit einer Warnung versehen zu wissen erfüllt mich nicht nur mit äußerst mäßiger Trauer, sondern vor allen Dingen mit einer gewissen grimmigen Zufriedenheit. Beim Thema „Vertrauenswürdigkeit“ und „Jugendschutz“ teile ich die Meinung der Bewerter zu 100%. Allerdings halte ich WOT für das falsche Tool, weil es um etwas völlig anderes geht als Antipathien.

Erinnern wir uns kurz – WOT hat etwas mit E-Commerce und Kinderschutz zu tun. Insofern zeigt eine politische Nutzung dieses Bewertungsinstruments vor allen Dingen eines – der Bewerter hat, zumindest bei den ersten drei Punkten,  ein leichtes bis mittelschweres Problemchen mit trennscharfem Denken. Aber schon klar, das ganze Leben ist politisch. War ja eines der Lieblingstotschlagargumente zu SED-Zeiten…

Mit Sicherheit wird diese Warnung auch niemanden davon abhalten, diese Seite anzuklicken, wenn er das partout will…

Bevor mir wieder die Worte im Munde umgedreht werden – ich lehne sämtliche Extremismen ab und finde diese Grundeinstellung einfach nur widerlich. Trotzdem hat WOT nichts damit zu tun…

Bei meiner Bilanz für den ersten Mai suchte ich neulich bei so einigen größeren Polizeipräsidien, u.a. auf der Homepage des Polizeipräsidiums Stuttgart. Ich fiel fast von der Couch, als sich mir folgendes Bild bot:

Hääää?

Orange?

Das ist zwar noch nicht „gefährlich“, aber schon hart auf dem Weg zur Bedenklichkeit.

Das wollte ich mir näher ansehen. Was dank meines eigenen Accounts bei WOT gut klappt.

Meine doch recht erhellenden Erkenntnisse möchte ich meinen Lesern nicht vorenthalten.

So setzt sich die Bewertung der Webseite des Polizeipräsidiums Stuttgart zusammen:

Punkt 1: Die Bewerter – oder vermutlich ist hier die politisch korrekte Variante angesagt – die Bewertenden attestieren dieser Seite eine nur mäßige „Vertrauenswürdigkeit“.
Komisch. Ich war schon gefühlte 100 mal auf der Seite des PP Stuttgart und habe mir noch nie Schadsoftware dort zugezogen. Ich wusste gar nicht, dass mein Virenscanner dermaßen diskret ist, dass ich es nicht mal mehr mitkriege, wenn er was findet…

Na ja, für deutlich wahrscheinlicher halte ich, dass die Bewerter einem Hauptratschlag intelligenter Leute nicht gefolgt sind und ihren USB-Stick wild in jeden verfügbaren Slot gesteckt haben. Oder aber sie haben irgendeine wirklich übel verseuchte Seite besucht und mussten schnell einen Schuldigen finden. Da ist die Polizei ja immer sehr beliebt…

Oder sollte am Ende noch etwas dahinter stecken?

Punkt 2: „Händlersicherheit“. Verkauft die Polizei Stuttgart irgendetwas?

Punkt 3: „Datenschutz“. Diese Bewertung hier ist ausnahmsweise korrekt. Schön, dass die Bewerter das zu schätzen wissen.
Heutzutage keine Selbstverständlichkeit… wenn man bedenkt, dass gerade in Stuttgart Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung just dann mit Füßen getreten werden, wenn die Polizei ins Spiel kommt. Ich denke da nur an einige S21-Gegner, die teilweise vollkommen hemmungslos Videoaufnahmen von Polizeibeamten unter Missachtung der Persönlichkeitsrechte der Abgebildeten ins Internet hochladen. Wo besagte Aufnahmen dann in einer Art Volkstribunal unbelästigt von jeglicher Kenntnis der Vorgeschichte oder gar der Gesetzeslage zur öffentlichen Verurteilung der Polizei benutzt werden.

Punkt 4: „Kinder- und Jugendschutz“. Es wird selbst bei intensiver Suche nicht gelingen, irgendeinen Kinder oder Jugend gefährdenden Inhalt auf der Seite einer deutschen Polizeidienststelle zu finden. Insofern ist diese Bewertung absolut gequirlter Mist…

Falls irgendwem noch unklar sein sollte, aus welche Ecke diese Wertungen kommen, kann derjenige in den Kommentaren nachlesen, wo das Problem mit dem PP Stuttgart liegt:

Zum Schlossgarteneinsatz selbst habe ich mich im Rahmen dieses Blogs wirklich ausgiebig genug geäußert.

Aber, meine Fresse, es ist schon ziemlich unintelligent, seine politischen Einstellungen und seine Versuche, mit aller Gewalt Polizeigewalt zu unterstellen,  mit dem zu verwechseln, um was es WOT geht.

Selbst wenn man wirklich und wahrhaftig an den Quatsch glaubt, der da propagiert wird, weil man einfach nicht wahrhaben will, dass es nicht einmal auf den Videos der S21-Gegner auch nur den leisesten Beweis für die meisten Vorwürfe an die Polizei gibt, hingegen mengenweise Beweise für Gewalt gegen Polizisten sowie die ebenfalls in meinem Blog nachlesbare Version der Stuttgarter Polizei. Und wenn man wirklich glaubt, dass schwäbische Kastanien über faustgroß und scharfkantig sind.

Eine politische Nutzung dieses Bewertungsinstruments zeigt vor allen Dingen eines – Denken ist Glückssache und hier waren echte Pechvögel am Werke….

Na ja, mir ist hier nicht zum ersten Mal aufgefallen, dass sich Logik und Verstand nachhaltig verabschieden, wenn es um das Thema Polizei geht. Das Thema S21 ist endgültig seit dem
30. September 2010 auch nicht mehr sachlich zu diskutieren, weswegen ich darüber nur noch mit sehr ausgewählten Leuten spreche. Eigentlich ist es jedoch kein gutes Zeichen für die Freiheit des Wortes, wenn ein Bahnhofsumbau ein derartiges politisches Klima zur Folge hat. Ein Bahnhofsumbau ist kein Verbrechen an der Menschheit sondern einfach ein Bahnhofsumbau. Da kann ich nur noch den Kopf schütteln…

Ein lieber Mensch, den ich zu Rate zog, machte mich darauf aufmerksam, dass es sich hier um exakt fünf User handelt, die bewertet haben. Eine davon bin ich. Von den vier anderen waren drei negativ, wie man den Kommentaren unschwer entnehmen kann. Da Extremisten bekanntlich gut vernetzt sind und auch mehr Zeit für solchen Blödsinn haben als die meisten anderen Menschen, liegt auf der Hand, dass diese Bewertung zu deutsch gesagt Schwachsinn ist und auch nicht im Ansatz die Meinung der Bevölkerungsmehrheit widerspiegelt. 3/5 ist zwar mehr als 50% und somit eine Mehrheit, aber die Stichprobe ist definitiv zu klein, um eine valide statistische Aussage treffen zu können.

Mir persönlich sagt diese Angelegenheit lediglich eins: Wenn es möglich ist, ausgerechnet ein Polizeipräsidium in einem demokratischen Staat in Sachen Vertrauenswürdigkeit und Kinder- und Jugendschutz in den orangen bis roten Bereich zu bewerten und das auch noch mit ganzen drei Usern, dann führt sich WOT selbst ad absurdum. Wofür brauche ich dann dieses Add-on, wenn es mir keine Informationen über die Fakten gibt, sondern über die politischen Befindlichkeiten irgendwelcher verwöhnter Fratzen, die damit nicht klar kommen, dass sie in Hinblick auf einen Bahnhof ihren Willen nicht bekommen? So ein Add-on ist für meine Zwecke für den Arsch. Also wird es deinstalliert und mein Account gelöscht.

Und tschüss, WOT!

Cuxhaven / Wesermarsch (ots) – Landwirt schießt Storch an und pflügt ihn unter – Polizei stellt Gewehr sicher

Lamstedt. Die Polizei hat u.a. wegen eines Verstoßes gegen das Bundesjagdgesetz ein Strafverfahren gegen einen 75-jährigen Landwirt aus Lamstedt eingeleitet. Dem Mann wird vorgeworfen, Donnerstagnachmittag gegen 15:15 Uhr mit einem Schrotgewehr während des Pflügens aus einem Trecker heraus auf eine Gruppe von Möwen geschossen zu haben. Dabei traf der Mann, der als Jagdscheininhaber das Schrotgewehr legal besitzt, einen Storch. Augenzeugen berichteten der Polizei, der Mann sei anschließend von seinem Trecker gestiegen, habe mehrmals auf das verletzte Tier eingetreten und es anschließend mit seinem Trecker untergepflügt. Auch habe der Schütze auf Krähen geschossen, wobei die Schüsse in Richtung einer Wohnsiedlung zielten.

Als die Polizei wenig später am Ereignisort eintraf, saß der Beschuldigte im Trecker und pflügte den Acker. In der Fahrerkabine des Treckers lag ein Schrotgewehr der Marke Winchester. Auch hatte er entsprechende Munition dabei. Das Schrotgewehr wurde mit Einverständnis des 75-Jährigen vor Ort sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an. „Ein unglaublicher Vorfall“, so eine Sprecherin der Polizei.

Quelle: PM der Polizei Cuxhaven/Wesermarsch

Wie asozial ist das denn?

Mit der Frage meine ich nicht die Polizei!

Mettmann (ots) – Einen ungewöhnlich schönen Einsatz hatte am heutigen Freitag (06.05.2011) eine Streifenwagenbesatzung der Mettmanner Polizei, als sie als „Drachenfänger“ zu einem Schulgelände an der Goethestraße in Mettmann gerufen wurde. Dort hatte eine Mutter, die kurz nach 12.00 Uhr ihr Kind von der örtlichen Grundschule abholen wollte, auf der sonnigen Straße eine ca. 100 cm lange grüne Echse gesehen und sofort die Polizei informiert. Diese konnte den „kleinen harmlosen Drachen“ schnell einfangen und auch schon wenige Minuten später zurück an seine darüber überglückliche Eigentümerin geben. Denn sofort hatten sich Beamte der Mettmanner Wache daran erinnert, dass man bereits am Abend des 26. April 2011 eine damals leider erfolglose Tierfahndung am Angerapper Platz der Kreisstadt durchgeführt hatte. Dort hatte gegen 19.00 Uhr ein grüner Leguan, beim abendlichen Ausgang auf den Wohnungsbalkon seiner Besitzerin, einen unbeobachteten Augenblick zur Flucht genutzt. Seitdem war „Boxter“, so heißt der „wanderlustige“ Leguan, bis zum heutigen Tage spurlos verschwunden und nicht mehr gesehen worden.

Wohlbehalten und scheinbar auch recht gut genährt, kehrte der eingefangene Insektenfresser am heutigen Tage endlich wieder nach Hause zurück. Hoffentlich hat ihm sein „langer Ausflug“ fürs Erste gereicht, denn für genügend Aufregung haben seine Flucht und seine Auffindung gesorgt – auch wenn die eingesetzten Beamten und einige Kinder der örtlichen Grundschule große Freude an dem heutigen Erlebnis hatten.

Quelle: PM der Polizei Mettmann

Bildquelle: Polizei Mettmann

Solche Meldungen müssen zwischendurch auch mal sein…

„Wie das bayerische Innenministerium bestätigt, sind derzeit 30 Prozent der Polizeiinspektionen in der Nacht mit lediglich drei Beamten besetzt. Auf drei von vier Dienststellen schiebt ein Polizist nachts alleine Wache.“

Quelle:

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Wenn-der-Polizist-alleine-Wache-schieben-muss-id14965701.html

Ja, so sieht ein Polizeistaat aus…

Am Donnerstag, 5.5.2011, gegen 10.40 Uhr wollten Polizeibeamte vom  Haus des Jugendrechts in einem mehrstöckigen  Anwesen in der Wredestraße einen  Haftbefehl gegen eine 16-Jährige wegen eines Raubdelikts vollstrecken.

Als den in Zivil gekleideten Beamten auch auf Aufforderung niemand öffnete, obwohl aus der Wohnung eindeutig Geräusche wahrzunehmen waren, öffneten  sie unter Anwendung unmittelbaren Zwangs gewaltsam  die Wohnungstür.

Unmittelbar hierauf sahen die Beamten einen Mann, der sich außerhalb des Wohnungsfensters an dessen Sims zunächst noch festhielt, danach aber aus dem 4. Stock nach unten auf den Gehweg stürzte.  Dabei wurde er sehr schwer verletzt.

Er wurde nach Erstversorgung durch einen unmittelbar hierauf hinzugezogenen Notarzt in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er derzeit operiert wird.

Bei ihm handelt es sich um einen 44 Jahre alten, in Afrika geborenen und in  Mannheim wohnenden Mann. Gegen ihn gibt es keine polizeilichen Erkenntnisse.

Warum sich der Verletzte in der Wohnung der 16-Jährigen, die sich nicht dort aufhielt, befand und warum er sich so verhalten hat, ist unklar.

Die Ermittlungen dauern an.“

Quelle: PM der Polizei Rheinland-Pfalz

Solche Dinge bleiben keinem in den Kleidern hängen.

Für Polizisten vermutlich Alltag, aber mich überraschen solche Dinge doch immer noch…

„Ausgerechnet einem Streifenwagen nahm am Mittwochabend ein Autofahrer die Vorfahrt. Gegen 22.50 Uhr befuhr der 65-jährige Ford-Fahrer die Hermannstraße in Richtung Altenhagener Straße. Dabei ließ er die dort geltende Rechts-vor-Links-Regelung außer Acht, fuhr ohne abzubremsen durch und ein Polizeibeamter musste seinen Streifenwagen abbremsen. Auch an der vorfahrtsberechtigten Altenhagener Straße musste ein unbeteiligter Autofahrer leicht verzögern, weil der Ford nach links abbog und der Abstand zu dem aus dieser Richtung kommenden Wagen etwas knapp bemessen war. Der Streifenwagen hatte längs die Nachfahrt aufgenommen und trotz Blaulicht und mehrfachem betätigen der Lichthupe setzte der 65-Jährige seine Fahrt bis kurz vor seine nahe gelegene Wohnanschrift fort. Als die Polizeibeamten ihn schließlich kontrollierten, stellten sie deutlichen Alkoholgeruch in seiner Atemluft fest und ein Vortest verlief positiv. Nun ist der Ford-Fahrer seinen Führerschein los, musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen und wird in den kommenden Monaten auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen müssen.“

Quelle: Pressemeldung der Polizei Hagen

Ein Polizeibeamter des Landeskriminalamtes Berlin hat heute Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen einen bisher nicht bekannten Angehörigen einer Einsatzeinheit erstattet. Den Aussagen des Beamten zufolge befand er sich am Abend des 1. Mai zwischen 20 Uhr 30 und 20 Uhr 45 auf der Kreuzung der Karl-Marx- Ecke Hermannstraße, Hermannplatz und Hasenheide, als er im Nahbereich einer dort beendeten, unfriedlichen Demonstration von dem Faustschlag eines Polizeibeamten getroffen wurde.
Kurz zuvor war aus der unfriedlichen Menge ein Rauchkörper in Richtung der dort stehenden Polizisten geworfen worden. Der Beamte erlitt Prellungen im Gesichtsbereich, die ambulant behandelt werden mussten. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes für Polizeidelikte hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle

Langsam reicht’s mit den Beweisen wider den Corpsgeist und dafür, dass die Polizei nicht vertuscht. *Sarkasmus Ende*

Ich weise allerdings in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es immer noch bundesweit 159 Polizisten gab, die nicht von Polizeibeamten, sondern von gewaltbereiten Leuten verletzt wurden, die sich als Demostranten ausgaben. Also immer mal schön die Kirche im Dorf lassen…

Weiterhin bleibe ich dabei, dass eine Strafanzeige keine automatische Schuld des Beschuldigten bedeutet. Dafür gibt es ja Strafverfahren.

Hilfreich für mich sind solche Nummern für mein Projekt allerdings nicht, egal, wer nun der Idiot in der Geschichte ist. Ganz und gar nicht.

Übrigens sollten da mal so einige darüber nachdenken, ob die Sachlage in Berlin Polizisten nicht einfach schwer überfordert. Womit ich im Unterschied zu jenen, die immer mit scheißfreundlichem Lächeln der Überforderung von Polizisten das Wort reden, um ihnen damit Unfähigkeit unterzujubeln, damit meine, dass diese Arbeitszeiten und Einsätze einfach keinem menschlichen Wesen mehr zugemutet werden dürften (was vor allen Dingen jenen klar sein sollte, denen es angeblich um soziale Gerechtigkeit geht). Damit meine ich in erster Linie jene, die Personalverantwortung tragen. Guckt Euch mal, was für Arbeitszeiten Eure Leute ansammeln. Das Argument, dass andere Branchen auch nicht besser sind, zieht nicht. Wenn ich meinem Nachbarn aufs Maul haue, wird das auch nicht besser davon, dass auch andere ihrem Nachbarn aufs Maul hauen.
Das soll nichts entschuldigen. Wie ich schon an anderer Stelle sagte: Gewalt ist nicht zu relativieren. Aber es soll Denkprozesse auslösen… *winktdeninnenministernundpolizeipräsidenten*

Deutschland: 8 verletzte Polizeibeamte
Schweiz, Österreich, Luxemburg: mir liegen keine Infos vor

Aggressionen gegen die Polizei beim Andergassenfest – Neustadt-Hambach (RLP), 30.04.2011
Um 02.10 Uhr wurde ein 18jähriger Diedesfelder auf dem Fest Opfer einer Körperverletzung. Nach dessen Angaben fühlte er sich von dem Täter gereizt und geriet mit ihm in verbalen Streit, der dann darin mündete, dass er einen Schlag ins Gesicht erhielt. Beim Eintreffen der Polizei war der Geschädigte dieser gegenüber ebenfalls aggressiv. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/83a/presse.jsp?uMen=83a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=b506fb34-2b86-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=02&startmon=05&startyear=2011&endday=02&endmon=05&endyear=2011

Autofahrer unter Alkoholeinfluss, Beifahrer leistet Widerstand – Vechta (Niedersachsen), 30.04.2011
Am späten Samstagabend hielt die Polizei gegen 23:30 Uhr in Vechta einen 28-jährigen Vechtaer mit seinem Auto an, der leicht unter Alkoholeinfluss stand. Er musste sein Auto stehen lassen. Ihm droht jetzt ein sattes Bußgeld und ein Fahrverbot. Der 31-jährige Beifahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei der Kontrolle versuchte er den kontrollierenden Beamten anzugreifen, konnte dann aber schnell wieder unter Kontrolle gebracht werden. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70090/2035579/polizeiinspektion_cloppenburg_vechta

Widerstand gegen Polizeibeamte, versuchte Körperverletzung Ladendiebstahl, bzw. Umpreisung von Waren – Limburg (Hessen), 30.04.2011
Ein 32-jähriger Moldawier aus Diez wurde am Samstag gg. 18.40 Uhr in einem Elektronikmarkt in Limburg dabei erwischt, als dieser beim Umpreisen einer Ware beobachtet wurde. Vor Eintreffen der Polizei flüchtete dieser, konnte aber von einer Streife im Bereich der Mundipharmastraße wieder angetroffen werden. Bei seiner Festnahme leistete dieser aktiven Widerstand und versuchte sich durch erneute Fluchtversuche der Festnahme zu entziehen. Auch nach seiner Fesselung trat und schlug der Festgenommene um sich. Polizeibeamte wurden zum Glück nicht verletzt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50153/2035547/polizeipraesidium_westhessen_pd_limburg_weilburg

Widerstand bei Bullensee-Wanderung – Rotenburg ob der Wümme (Niedersachsen), 01.05.2011
Zu einem Einsatz massiver Kräfte kam es am späten Nachmittag, als ein Veranstaltungsteilnehmer mehrere andere Teilnehmer mit Pfefferspray verletzte. In einem Fall ermittelt die Polizei wegen einer Bedrohung und Tätlichkeiten gegen einen Amts bekannten jungen Mann. Hier kam es nach den Ermittlungen wegen einer Körperverletzung zur Nötigung, Beleidigung und zum Widerstand gegen Polizeibeamte durch den 20-jährigen Tatverdächtigen. Darüber hinaus wurde in einem zweiten Fall Pfefferspray von einem Teilnehmer eingesetzt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59459/2036183/polizeiinspektion_rotenburg

Vereinzelte Widerstände beim Baumblütenfest – Werder /Havel (Brandenburg), 30.04.2011
Gestern startete das 132. Baumblütenfest in Werder (Havel). Aus Sicht der Bundespolizei verläuft das erste Veranstaltungswochenende ruhiger als erwartet. Zu größeren Vorkommnissen kam es bisher nicht.
Auch das im Vorfeld erlassene Glasflaschenverbot trug dazu bei, dass im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei bis zum Sonntagnachmittag lediglich 25 Straftaten registriert wurden (Vergleichszeitraum Vorjahr: 65 Straftaten). Dabei handelte es sich, wie schon in den Vorjahren, überwiegend um alkoholbedingte Straftaten, z.B. Sachbeschädigungen, Körperverletzungen und vereinzelt auch Widerstände gegen Polizeibeamte.
Bis heute Abend reisten rund 28.000 Besucher mit der Bahn nach Werder. Das zweitgrößte Volksfest Deutschlands zeichnet sich bisher vor allem durch seinen Familienfest-Charakter aus.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70238/2035674/bundespolizeidirektion_berlin

Bundespolizisten mit Pfefferspray angegriffen – Berlin, 02.05.2011
Bei der Durchsetzung eines Platzverweises am Bahnhof Lichtenberg besprühte eine Frau gestern Abend unvermittelt eine Streife der Bundespolizei mit Pfefferspray und schlug auf die Beamten ein.
Die Beamten erteilten der 31-jährigen Frau, die in der Haupthalle des Bahnhofs gemeinsam mit einer weiteren Person Alkohol konsumierte, gegen 20:50 Uhr einen Platzverweis. Doch anstatt der Aufforderung nachzukommen, besprühte sie die Polizisten plötzlich und ohne Vorwarnung mit Pfefferspray. Außerdem schlug sie auf die Beamten ein, trat und kratzte sie. Die Frau konnte schließlich überwältigt werden. Verletzt wurden die Beamten nicht.
Ein angeforderter Arzt diagnostizierte eine Psychose bei der Hellersdorferin und ließ sie in ein Krankenhaus einweisen.
Die Bundespolizei stellte das CS-Gas sicher und leitete Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte ein. Die Frau war erst vor zwei Monaten wegen Bedrohung mit einer Waffe polizeilich in Erscheinung getreten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70238/2037182/bundespolizeidirektion_berlin

Widerstand gegen Polizeibeamten, der in seiner Freizeit einen Schläger stellte – Raunheim (Hessen), 01.05.2011
Nach einem Angriff eines 18 Jahre alten Mannes auf einen Passanten auf dem Bahnsteig des Raunheimer Bahnhofes am Sonntagmorgen (1.5.), hat ein junger Polizeibeamter von der Rüsselsheimer Station den Schläger festgenommen. Der 22 Jahre alte uniformierte Polizist hatte nach seinem Dienst am Bahnsteig auf den Zug nach Hause gewartet. Nur wenige Meter entfernt sprach der später festgenommene Mann aus Raunheim einen Passanten an und fragte ihn nach einer Zigarette. Als der Angesprochene ablehnte, bekam er Schläge von dem 18-Jährigen und wurde von ihm beleidigt. Der Ordnungshüter eilte zur Hilfe, worauf der Achtzehnjährige die Flucht ergriff. Nach einer kurzen Verfolgung klickten die Handschellen bei dem wegen anderer Gewaltdelikte polizeibekannten Mann. Er hat sich nun wegen des Widerstandes gegen den Polizeibeamten, Körperverletzung und Beleidigung zu verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2036515/polizeipraesidium_suedhessen

Gut gemacht, junger Mann! (Damit meine ich den Polizisten, um Missverständnisse zu vermeiden!)

Ausschreitungen gegen Polizeibeamte anlässlich eines Fußballspiels – Goslar (Niedersachsen), 29.04.2011
Bei dem Fußballspiel der Oberliga Niedersachsen zwischen dem Goslarer SC 08 und dem SV Meppen ist es zu Ausschreitungen gekommen.
Nach einer friedlich verlaufenden 1. Halbzeit der Begegnung kam es im Verlauf der 2. Halbzeit mehrfach zum Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände durch die aus Meppen angereisten Fans. Gegen zwei der Verursacher wurden Anzeigen wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Nach dem Führungstreffer des Goslarer SC 08 bestiegen einige Fans mehrfach den Sicherheitszaun. Sie bespuckten und beleidigten die eingesetzten Beamten. Zwei Männer im Alter von 27 Jahren wurden bereits identifiziert und bekommen Anzeigen wegen Beleidigung.
Nach dem Spielende verharrten die auswärtigen Fans vor dem Einstieg in die Reisbusse. Ein Teil verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv und provozierend. Aus der Menge heraus bewarfen einige Fans die eingesetzten Beamten mit pyrotechnischen Gegenständen, Mülleimern, abgebrochenen und gefüllten Glasbierflaschen. Einige traten und boxten die eingesetzten Beamten. Auch nach mehrmaligen Aufforderungen stellten die Fans ihr Verhalten nicht ein. Durch den Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken konnte die Polizei die Lage beruhigt werden. Sechs Meppener Fans wurden von Einsatzkräften des Deutschen Roten Kreuzes überwiegend durch Spülen der A ugen vor Ort versorgt. Beamte der Polizei wurden nicht verletzt. Die Identität eines tatverdächtigen 24 Jahre alten Mannes aus Meppen stellten die Beamten vor Ort fest. Die Identifizierung der anderen Tatverdächtigen durch die Auswertung des Videomaterials dauert an. Sie müssen sich wegen Landfriedensbruchs verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56518/2036192/polizeiinspektion_goslar

Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte – Hameln (NRW), 29.04.2011
Nachdem ein 31-Jähriger aus Salzhemmendorf am Freitagvormittag, 29.4.2011, trotz mehrmaliger Aufforderung das Kreishaus in der Süntelstraße nicht verlassen hatte, informierten Mitarbeiter der Landkreisverwaltung die Polizei Hameln.
Zuvor hatte der 31-Jährige Geldleistungen im Kreishaus in der Süntelstraße gefordert, die ihm jedoch nicht zustanden.
Den entsprechenden Ausführungen der Sachbearbeiter vom Fachdienst für soziale Hilfen schenkte der 31-Jährige ebenso wenig Beachtung, wie den sich dann anschließenden Aufforderungen das Kreishaus zu verlassen.
Erst der Weisung der eingetroffenen Einsatzbeamten der Polizeiinspektion folgte der 31-Jährige und verließ das Kreishaus.
Auf dem Vorplatz schrie der Mann die Beamten dann jedoch aggressiv an, entkleidete sich plötzlich, lief nackt auf die Fahrbahn und auf vorbeifahrende Fahrzeuge zu.
Die Einsatzbeamten zogen den 31-Jährigen daraufhin mit einfacher körperlicher Gewalt von der Fahrbahn.
Auf Grund seines nunmehr aggressiven Verhaltens wurde der Mann gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten vorübergehend in das Polizeigewahrsam der Wache in der Lohstraße gebracht.
Dabei riss sich der 31-Jährige mehrfach los und rannte erneut auf die Süntelstraße.
Der Mann wird sich nun wegen Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten müssen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2036673/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Widerstand gegen Polizeibeamte – Kerpen (NRW), 02.05.2011
Ein Vierzigjähriger randalierte auf dem Parkplatz vor dem Norma an der Rathausstraße. Bei seiner Überprüfung rauchte er einen Joint.
Eine Polizeistreife wurde von einem Zeugen am Montagabend (02. Mai, 19:00 Uhr) auf den Mann aufmerksam gemacht. Der Mann sollte auf dem Parkplatz seit circa zwei Stunden randalieren. Er brülle herum und trete gegen die Aufbauten der Bushaltestelle. Im Anblick der Polizeistreife floh der Mann in den Supermarkt. Die Beamten stellten ihn im Geschäft und baten ihn zum Funkstreifenwagen, um seine Personalien zu überprüfen. Er händigte seinen Ausweis aus. Die Polizeibeamten bemerkten dabei, dass er einen Joint rauchte. Sein Rucksack sollte durchsucht werden, da darin weitere Betäubungsmittel vermutet wurden. Der Mann wurde aggressiv, griff nach dem Ausweis, den ein Beamten bereits in eine seiner Hosentaschen verstaut hatte und lief davon. Zuvor drohte er mit erhobener Hand den Beamten. Die Flucht dauerte nur kurz. Er wurde zu Boden gebracht. Er schlug und trat dabei nach den Beamten und versuchte sie zu beißen.
Mit Pfefferspray konnte er schließlich überwältigt und gefesselt in die Arrestzelle gebracht werden. Dort brüllte und randalierte er weiter. Bei der Durchsuchung seiner persönlichen Gegenstände fanden die Beamten drei Gramm Marihuana und ein halbes Gramm Amphetamine. Der Mann trat wegen Rauschgiftdelikten, Körperverletzungen und Ladendiebstählen bisher mehrfach in Erscheinung. Zur Verhinderung weiterer Straftaten, blieb er bis zu seiner Beruhigung gegen 23:30 Uhr in der Gewahrsamszelle. Eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/10374/2036919/polizeipressestelle_rhein_erft_kreis

Angriffe auf Polizei und Polizeieinrichtungen – Bensheim (Hessen), 30.047.2011
In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte es die Bensheimer Polizei verstärkt mit alkoholisierten Randalierern zu tun. In den frühen Morgenstunden wurde ein junger Mann gemeldet, der in einer Gaststätte am Bahnhof randalierte und diese nicht verlassen wollte. Zudem hatte er noch einen Motorroller und ein Glasdach beschädigt. Der Mann war gegenüber den eingesetzten Beamten derart rabiat, dass er nur durch den Einsatz des Pfeffersprays gebändigt werden konnte. Nach dem Aufenthalt im Polizeigewahrsam erwarten ihn Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.
Ebenfalls in den frühen Morgenstunden wurde eine Gruppe randalierender Personen im Bereich einer Tankstelle in der Wormser Straße gemeldet. Ein Jugendlicher wurde nach Hause gebracht, die anderen versprachen Ruhe zu geben und die Örtlichkeit zu verlassen. Da dies nicht geschah, wurde von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis ausgesprochen. Da auch dieser nicht befolgt wurde, wurde eine Person in Gewahrsam genommen. Die anderen kamen immer noch nicht zur Einsicht, vermutlich nicht zuletzt aufgrund ihrer Alkoholisierung, und begaben sich zur Polizeistation. Dort forderten sie durch mehrfachen Missbrauch des Notrufs und lautes Rufen die Freilassung ihres Kumpans. Es wurde weiter randaliert, wobei auch eine gefüllte Flasche Bier gegen die Eingangstür geworfen wurde. Da die Personen weder Ruhe gaben, noch der Aufforderung die Örtlichkeit zu verlassen Folge leisteten, wurden mit Hilfe der Kollegen der Heppenheimer Polizei sechs Personen ich Gewahrsam genommen. Nachdem der Alkoholpegel gesunken war und sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, wurden sie wieder entlassen. Auch hier kommen Strafverfahren auf die jungen Männer zu.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2035395/polizeipraesidium_suedhessen

Polizeibeamte bedrängt, Warnschuss abgegeben – Frankfurt / Main (Hessen), 30.04.2011
Zu schweren Ausschreitungen kam es am heutigen Samstag nach dem Spiel Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt vor der Commerzbank-Arena in Frankfurt.
Nachdem die Eintracht ihr Auswärtsspiel in Mainz verloren hatte, waren etwa 200 Fans gegen 18.20 Uhr an der S-Bahnstation Stadion aus der S-Bahn ausgestiegen. Einige davon hatten offensichtlich das Ziel, den Mannschaftsbus mit den Eintrachtspielern anzuhalten.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich verschiedenen Polizeikräfte verteilt an den Toren des Stadiongeländes, um dieses vor möglichen Störern zu schützen, da durch die sportliche Situation der Eintracht davon ausgegangen werden musste, dass aufgebrachte Fans versuchen könnten, das abgeschlossene Gelände zu betreten. Der Bus der Eintracht konnte unbehelligt die Tiefgarage des Stadions erreichen. Ebenso unbehelligt gelang es später Spielern und Offiziellen des Vereins mit ihren Pkw das Gelände zu verlassen.
Über die Autozufahrt an Tor 3 gelang es dann gegen 19.15 Uhr etwa 40 „Fans“ auf das Gelände vor dem Stadion zu gelangen, wo sie dann vier Zivilbeamte bedrängten. Um sich zu schützen, mussten diese zunächst zurückweichen, wurden aber von der aggressiven und teilweise vermummten Menge nach kurzer Verfolgung eingekeilt. In dieser Situation gab einer der Beamten einen Warnschuss senkrecht in die Luft ab. Möglicherweise durch den Schuss aufmerksam geworden, erhielten die Beamten Hilfe durch herbeieilende Angehörige des privaten Stadion-Sicherheitsdienstes. Hierbei gelang die Festnahme zweier Störer, wovon einer dabei durch einen Schlagstockeinsatz verletzt wurde. Auf Grund der Situation konnte ein vereinbartes Treffen zwischen dem Trainer und einigen Spielern der Eintracht sowie Fans gegen 19.25 Uhr an der Wintersporthalle nicht stattfinden. Nachdem Verstärkung eingetroffen war, konnten sukzessive weitere 17 Festnahmen durchgeführt werden. Zwischen 18.50 Uhr und 20.10 Uhr musste zudem die Mörfelder Landstraße in stadtauswärtiger Richtung gesperrt werden, da immer wieder Personen über die Fahrbahn liefen. Strafverfahren wurden eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4970/2035397/polizeipraesidium_frankfurt_am_main

In diesem Zusammenhang las ich heute Morgen auf Twitter die Frage: „Wie kann man denn mit gezogener Waffe Fußballfans gegenüberstehen?“
Diesem Frager möchte ich gern antworten: „Lern bitte korrekt lesen und stelle dann eine Frage, die auch zum Sachverhalt passt. Danke sehr!“

Polizist gebissen – Nürnberg (Bayern), 29.04.2011
Ohne schwerwiegende Verletzung hat ein Polizeibeamter den Beißangriff eines 25-jährigen Frühlingsfestbesuchers überstanden.

Am Freitag Abend (29.04.11) gegen 22.35 Uhr alarmierten die Ordnungskräfte eines Festzeltes die Polizei und den Rettungsdienst, da sie einen Besucher angetroffen hatten, der auf Grund seines Alkoholkonsums nicht mehr ansprechbar war. Als die Sanitäter eintrafen, begann der junge Mann plötzlich um sich zu schlagen, sodass er von den Polizeikräften gefesselt werden musste. Beim Transport zur Wache, bei dem der Mann getragen werden musste, verbiss er sich in den Oberschenkel eines Beamten (26) und konnte nur nach Anwendung von unmittelbarem Zwang zum loslassen gezwungen werden. Der mit etwa 2 Promille alkoholisierte Beschuldigte wurde bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und muss sich nun wegen Widerstands und Körperverletzung verantworten. Der Polizist war weiterhin dienstfähig.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2035567/polizeipraesidium_mittelfranken

Polizistin verletzt – Eisenhüttenstadt (Brandenburg), 30.04.2011
Eine hilflose Person (betrunken), wehrte sich dagegen, von Polizisten nach Hause gebracht zu werden. Dabei schubste er eine Polizistin so vor den Streifenwagen, dass sie Prellungen und Hautabschürfungen erlitt und zusätzlich ein Sachschaden am FStW in Höhe von mehreren hundert Euro enstand.
Quelle:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12074198/1353625/Eisenhuettenstadt-Polizistin-angegriffen.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Polizist durch Schläge und Tritte verletzt – Mörfelden-Walldorf (Hessen), 01.05.2011
Für einen 40 Jahre alten Mann aus Mörfelden-Walldorf endete eine frühmorgendliche Randale am Sonntag (1.5.) in einer Gaststätte „In der Trift“ in der Gewahrsamszelle der Polizei. Der alkoholisierte Mann und sein 17-jähriger Sohn waren gegen 5.30 Uhr in der Bar mit einem Gast derart in Streit geraten, dass das Paar von Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes nach draußen gebracht wurde. Schon hier verteilten Vater und Sohn Schläge gegenüber der Sicherheitskraft. Vor der Tür schnappten sich die beiden Männer einen anderen Gast und schlugen ohne ersichtlichen Grund auch auf ihn ein. Der 31 Jahre alte Mann zog sich dabei Prellungen zu. Auch die nun einschreitenden Polizeibeamten aus Walldorf bekamen es mit dem renitenten Duo zu tun. Bei der Feststellung der Personalien leisteten die Störenfriede massiven Widerstand und verletzten einen Beamten durch Schläge und Tritte. Der Vater schlief seinen Rausch bei der Polizei aus und der Sohn durfte nach Hause gehen. Beide erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2036435/polizeipraesidium_suedhessen

Polizist dienstunfähig verletzt – Rosdorf (Niedersachsen), 30.04.2011
Bei einem Einsatz in Rosdorf (Kreis Göttingen) ist am Samstagabend (30.04.11) gegen 22.50 Uhr ein 39 Jahre alter Polizeibeamter unvermittelt von einem stark alkoholisierten Jugendlichen durch mehrere Faustschläge an den Kopf und auf die Hand leicht verletzt worden. Der Beamte musste in einem Göttinger Krankenhaus ambulant behandelt werden. Er ist vorerst nicht dienstfähig.
Zu dem Einsatz kam es, nachdem ein Anwohner gemeldet hatte, dass mehrere Jugendliche den Hausmeister einer Wohnanlage angreifen würden. Als die Funkstreife eintraf, ergriff die beschriebene Gruppe sofort die Flucht. Es gelang den Polizisten jedoch noch, den offensichtlich stark angetrunkenen 16-Jährigen zu ergreifen.
Bei der anschließenden Personalienfeststellung versetzte der Betrunkene einem der Beamten dann unvermittelt mehrere Faustschläge an den Kopf und auf die Hand. Zusammen mit weiteren Kollegen konnte der Jugendliche schließlich überwältigt werden.
Noch vor Ort verschlechterte sich der Gesundheitszustand des 16-Jährigen aufgrund seines vorangegangenen erheblichen Alkoholkonsums so sehr, dass er mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7452/2036389/polizeidirektion_goettingen

Polizistin Treppe herunter gestoßen und verletzt – Eppingen (BW), 01.05.2011
Bei einem Einsatz wegen einer Familienstreitigkeit wurden die eintreffenden Polizeibeamten sofort beleidigt und angegriffen.
„Auf dem Weg zum Streifenwagen trat der 20-Jährige plötzlich nach einer 44-jährigen Polizeibeamtin und traf diese an der Hüfte, sodass sie eine Treppe hinab stürzte. Sie erlitt hierbei leichte Verletzungen.“
Quelle:
http://www.stimmt.de/news/webreporter/blaulicht/2011/mai/art3039,20003?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Zwei Polizeibeamte leicht verletzt – Duisburg (NRW), 29.04.2011
Als der Wirt einer Gaststätte in der Innenstadt am Freitagabend (29. April) gegen 23:00 Uhr einen am Tresen eingeschlafenen Zecher (49) aufweckte, antwortete dieser mit übelsten Beleidigungen. Weil der Mann die Kneipe nicht verließ, rief der Gastwirt die Polizei zur Hilfe. Diese setzte den Mann vor die Tür, wobei er sich mit Schlägen und Tritten dagegen wehrte. Die Polizisten setzten Pfefferspray und Handfesseln ein. Bei dem Handgemenge erlitten sowohl der Festgenommene als auch die beiden Beamten leichte Verletzungen. Für den 49-Jährigen endete der Abend mit einer Blutprobe und einer Strafanzeige.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/2036527/polizei_duisburg

Randalierer verletzt zwei Polizeibeamte – Darmstadt (Hessen), 30.04.2011
Ein 43-jähriger und augenscheinlich erheblich unter Alkoholeinfluss, möglicherweise auch unter dem Einfluss illegaler Drogen stehender Mann, hat in der Nacht zum Samstag (30.4.2010) vor einer Gaststätte in der Schustergasse zwei Polizeibeamte verletzt. Bei seiner Festnahme schlug er einen Beamten, einer Beamtin trat er ins Gesicht. Der 43-Jährige, der in der Gaststätte Hausverbot hat, beleidigte nach Zeugenaussagen Gäste und Personal, bedrohte und bespuckte diese, nachdem er aus der Gaststätte gebracht wurde. Hier warf er dann noch eine Bierflasche in den Eingangsbereich. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten, die seine Personalien feststellen wollten, zeigte er sich uneinsichtig und beleidigte diese mit unflätigen Worten. Nachdem er nun auch noch seine Hose herunterließ, vor einer Beamtin zu masturbieren begann, sich dann widerwillig anzog und auf die Beamtin losgehen wollte, wurde er auf den Boden gebracht. Dabei wehrte er sich erheblich und es gelang ihm im Laufe des Gerangels, zwei Beamte durch Tritte und Schläge zu verletzen. Erst mit Unterstützung einer weiteren Streife und des Personals der Gaststätte konnte er unter Kontrolle gebracht werden. Auch auf der Fahrt in das Polizeigewahrsam leistete der 43-Jährige weiterhin Widerstand, trat um sich, beleidigte und bedrohte fortwährend die Polizeibeamten. Er musste nach einer Blutentnahme zur Ausnüchterung in eine Gewahrsamszelle. Gegen ihn wurde unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Köperverletzung Strafanzeige erstattet. Die Polizeibeamtin musste ihren Dienst einstellen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2035878/polizeipraesidium_suedhessen

Schweiz:

Streifenwagen in „Unfall“ verwickelt – Zürich-Kloten, 01.05.2011
Für meine Begriffe war das kein Unfall, aber lest selbst:
Quellen:
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/Polizeiauto-in-Unfall-verwickelt/story/23363708
und
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33597/Zuerich_Nachtrag_zur_Medienorientierung_der_Kantonspolizei_Zuerich_vom_152011_zur_Flucht_vor_einer_Polizeikontrolle_in_Kloten.html

Luxemburg:

Polizisten angegriffen – Nidderkuer, 03.05.2011
Wegen eines falsch parkenden Fahrzeugs wandten sich Polizisten an einen Gastwirt. Eine zum Fahrzeug gehörige Frau schlug nach einem der Polizisten und kratzte ihn am Hals. Derweil versuchte der zum Fahrzeug gehörige Mann einem Polizisten die Waffe wegzunehmen und griff ihn mit einem Stuhl an.
Quelle:
http://www.eldo.lu/news/news/18678.html

„Goslar. Dienstag, 03.05.2011, 19.40 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall auf der B 6 sind am Dienstagabend ein Polizeibeamter schwer, und ein weiterer Polizeibeamter sowie der Unfallverursacher leicht verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag um 19.40 Uhr auf der B 6 zwischen Goslar und Bad Harzburg hinter der Abfahrt Harlingerode. Die Beamten kontrollierten auf dem Randstreifen der B 6 einen 71 Jahre alten Fahrer eines schwarzen Pkw VW Polo. Ersten Ermittlungen der Polizei zufolge übersah der 54 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters Citroen Berlingo aus Bad Harzburg die Verkehrskontrolle und fuhr in das linke Fahrzeugheck des Streifenwagens. Ein 56 Jahre alter Polizeibeamter wurde von dem Streifenwagen erfasst und schwer verletzt. Der 43 Jahre alte Kollege des Beamten erlitt einen Schock. Der Fahrzeugführer des Citroen erlitt leichte Verletzungen im Brustbereich. Alle drei wurden ins Goslarer Krankenhaus eingeliefert, der 56-Jährige wurde stationär aufgenommen. Über die Dauer der Unfallaufnahme war die B6 voll gesperrt. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von etwa 32.000 Euro, sie mussten abgeschleppt werden.

Ersten Ermittlungen zufolge kontrollierten die Beamten den 71 Jahre alten Fahrer des schwarzen VW Polo aus Bad Harzburg auf der B6 gezielt. Es gab gegen 19.15 Uhr auf der Schützenallee in Goslar einen Einsatz von Notarzt und Rettungswagen. Der 71-Jährige hatte gesundheitliche Probleme. Bei der Weiterfahrt – entgegen des Rates der Notärztin – fuhr der Mann einem Rettungssanitäter über den Fuß. Danach gefährdete der 71-Jährige beim Einfahren in den fließenden Verkehr drei weitere Fahrzeugführer erheblich. Dies teilte die Notärztin der Polizei telefonisch sofort mit, da sie Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des 71-Jährigen hatte und ihn nach dem Einsatz nicht weiterfahren lassen wollte.

Die Polizei sucht geschädigte Fahrzeugführer, die von dem VW Polo-Fahrer gegen 19.20 Uhr zwischen der Schützenallee und dem späteren Kontrollort auf der B 6 gefährdet wurden. Sie werden gebeten, sich der Polizei Bad Harzburg, Telefon 05322-91111-0, oder der Polizei Goslar, Telefon 05321-339-0, zu melden. (stg)“

Gute Besserung allen Verletzten. 

Mönchengladbach-City (ots) – Heute Mittag gegen 12:45 Uhr befuhr ein 56-jähriger Beamter der Polizeiwache Mönchengladbach mit einem Funkstreifenwagen (VW-Bulli) die Lüpertzenderstraße, aus Richtung Parkplatz Geropark in Richtung Bleichstraße. In Höhe des Hauses Nummer 12 kam ihm mittig auf seiner Fahrspur ein roter Porsche entgegen. Um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden, versuchte er dem Entgegenkommenden nach rechts auszuweichen. Dabei beschädigte er jedoch einen dort parkenden Pkw. Der Fahrer des Sportwagens setzte seine Fahrt in Richtung Geropark fort, ohne sich um den Vorfall zu kümmern.

Die Unfallfluchtfahndung der Verkehrsinspektion sucht noch Zeugen des Unfalls unter MG 290.

Quelle

Dazu kann ich nur sagen: Selbst lesen.

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/Polizeibeamtin-aus-Bochum-war-nach-Attacke-wochenlang-krank-id4603566.html

Der betroffenen Polizistin alles Gute und viel Kraft für den weiteren Dienst!