Ein sehr ausgiebiger Artikel über einen skurillen Prozess. Eine Frau baute einen Unfall. Dann benahm sie sich an der Unfallstelle ziemlich grenzwertig. (Ich persönlich würde mich dort nach Anweisungen der Experten verhalten, in dem Fall jene, die täglich Unfälle aufnehmen… na ja…)

Zwei Monate (!) nach dem Unfall zeigte sie einen der aufnehmenden Polizisten wegen Beleidigung an. Und Angst vor Streifenwagen hat sie seitdem auch.

Mehr schreibe ich dazu nicht – außer, dass ich die Sache ausgesprochen dubios und das Urteil der Richterin absolut korrekt finde.

http://www.morgenweb.de/region/schwetzingen/20110525_mmm0000001706967.html

Ich bin ja Mitglied im Tierschutzverein. Mein Hund ist ein Südhund, der lange als Straßenhund gelebt hat, bevor er uns im Tierheim adoptiert hat (der Einzug bei uns war irgendwie nicht wirklich unsere Entscheidung… ).

Was dieser gequirlte Schwachsinn hier allerdings mit Tierschutz zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Muss ich auch nicht verstehen.

„Am Montag attackierten Krähen Passanten, weil ein Jungtier aus dem Nest gefallen war und sie es schützen wollten. Polizisten bargen den Jungvogel, brachten ihn dann aber in ein Waldstück […]. Das Tier sei selbständig genug gewesen, hieß es.

Doch Tierschützer sehen das anders und zeigten die Beamten wegen unterlassener Hilfeleistung für einen Kranken Vogel an.“

Quelle: http://www.bz-berlin.de/bezirk/treptow/kraehen-rettung-polizisten-angezeigt-article1189599.html

Nur zur Info – ich habe heute auf einer Wiese ein Gänseblümchen plattgetreten. Kriege ich jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung????

Die Kantonspolizei Bern hat nach der tödlichen Schussabgabe auf einen 39-jährigen Polizisten aus weiten Kreisen der Bevölkerung grosse Anteilnahme erfahren. Die Angehörigen des Polizeikorps haben, unterstützt von weiteren Polizeistellen aus der gesamten Schweiz, am Mittwochnachmittag eine Schweigeminute eingelegt und tragen Trauerflor.

 

Die Betroffenheit über den Tod des Polizisten und Familienvaters vom gestrigen Dienstag in Schafhausen im Emmental ist nach wie vor riesig. Zahlreiche Mitarbeitende haben sich am Mittwoch, 25. Mai 2011, um 1400 Uhr besammelt und während der vom Polizeiverband organisierten Schweigeminute dem Verstorbenen gedacht. Der Schweigeminute haben sich auch Polizeien ausserhalb der Kantonsgrenze angeschlossen. Ein grosser Teil der uniformierten Angehörigen der Kantonspolizei Bern trägt zudem bis zur Beisetzung des Opfers eine schwarze Trauerbinde, für die Patrouillenfahrzeuge wurden Trauerflore bereitgestellt. Ausserdem werden auf den grösseren Polizeiwachen Kondolenzbücher aufgelegt, in welchen auch die Bevölkerung ihre Gedanken an die Familie festhalten kann. Die Anteilnahme der Bevölkerung und der anderen Polizeikorps der Schweiz nach den Schüssen auf zwei Polizisten ist gross. Es sind bereits zahlreiche Kondolenzschreiben eingegangen. Für diese Unterstützung bedankt sich die Kantonspolizei Bern.

Die Ermittlungen zur Schussabgabe durch den 35-Jährigen laufen währenddessen auf Hochtouren. Fest steht, dass sowohl der 39-jährige als auch der 29-jährige Polizist bereits vor dem tragischen Vorfall mehrere Male direkten Kontakt mit dem Mann hatten. Dabei ist es gemäss bisherigen Erkenntnissen nie zu Gewalt gekommen. Ebenfalls geklärt werden konnte, dass sich der Brief, in welchem auf die unvorhersehbare Reaktion des Mannes hingewiesen worden war, nie im Besitz der Kantonspolizei Bern befunden hatte. In einem Gespräch war aber auf die „schwierige Art“ des späteren Schützen hingewiesen worden. Deshalb war auch die Polizei beigezogen worden.

Wie die ersten Ermittlungen zeigten, traf einer der beiden Schüsse den Mann im linken Unterbauch und verletzte die linke Beckenarterie. Diese Körperpartie wäre durch die Unterziehweste nicht geschützt gewesen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass eine Unterziehweste das Leben des Polizisten nicht hätte retten können. Der andere Schuss wäre zwar auf die Unterziehweste aufgetroffen. Mit welchen Folgen, kann heute aber noch nicht gesagt werden. Ob es sich bei der sichergestellten Armeewaffe um die Tatwaffe handelt, kann zurzeit noch nicht gesagt werden.

Quelle: Pressemitteilung der regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 25.05.2011

Übrigens habe ich auch eine Kondolenzkarte im Namen von „Keine Gewalt gegen Polizisten“ geschickt.

Ein 40-jähriger Drogenkonsument, der am Montagnachmittag nach einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof von der Polizei festgenommen werden sollte, hat bei seiner Festnahme drei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter wurde dabei durch einen Tritt so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste.

Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der als gewalttätig bekannte Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben war. Nachdem eine zweite Streife zur Unterstützung am Bahnhofsvorplatz eingetroffen war, sollte er festgenommen werden.

Dabei schlug und trat der Mann heftig um sich und traf einen Beamten mit der Faust im Auge. Dem Oberkommissar wurde dabei die Kontaktlinse aus dem Auge geschlagen. Zudem erlitt er eine blutende Risswunde und Prellungen, setzte seinen Dienst aber trotzdem fort.

Ein Polizeikommissar zog sich durch den Tritt mit einem Springerstiefel eine schwere Verletzung an einer Hand zu, die bereits durch eine frühere Widerstandshandlung angebrochen war.

Ein weiterer Beamter erlitt Prellungen an der Hand, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der Widerstand des Mannes konnte letztlich erst mit dem massiven Einsatz eines Schlagstockes gebrochen werden.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Drogenkonsument bereits einschlägig vorbestraft und zudem an Hepatitis C erkrankt ist. Ob eine Ansteckung der Beamten erfolgte, ist derzeit noch unklar. Den Mann erwarten nun weitereStrafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährlicher Körperverletzung

Quelle: PM des PP Karlsruhe vom 24.05.2011

Allen Verletzten wünsche ich Gute Besserung.

Möge die Zeit, bis das mit der Hepatitis C geklärt ist, nicht zu unendlich erscheinen. (Ich weiß gerade nicht, wie ich es schreiben soll; ich weiß aber, dass das ein Scheißgefühl ist und ich möchte nicht in der Haut der drei Polizeibeamten stecken.)

Ein 39-jähriger Mitarbeiter der Kantonspolizei Bern ist am Dienstag, 24. Mai 2011, bei einem Einsatz in Schafhausen i.E. (Hasle bei Burgdorf) erschossen worden. Ein weiterer Mitarbeiter erlitt einen Oberarmdurchschuss. Der Täter konnte angehalten werden.

Die beiden Polizisten hatten den Auftrag, am Dienstagmorgen unter Begleitung einer weiteren Amtsperson eine zwangsweise Räumung einer Wohnung in Schafhausen im Emmental durchzuführen. Als der 35-jährige Mieter nicht reagierte, versuchten sie kurz nach 0800 Uhr die Türe zu öffnen. Gemäss ersten Erkenntnissen schoss der Mann daraufhin aus dem Innern der Liegenschaft auf die Polizisten. Der ältere der beiden wurde in der Bauchgegend getroffen und so schwer verletzt, dass er trotz eingeleiteter Reanimation noch vor Ort verstarb. Der zweite 29-jährige Polizist wurde ebenfalls verletzt, konnte aber via Funk Verstärkung aufbieten.

Eine Patrouille, die sich zufällig in der Nähe befand, eilte daraufhin zum Ort des Geschehens. Als sie eintraf, befand sich der Schütze ausserhalb des Gebäudes. Er konnte schliesslich angehalten werden und befindet sich in Haft.

Die Kantonspolizei Bern ist sehr betroffen über den Tod ihres Mitarbeiters und spricht den Angehörigen ihr tief empfundenes Beileid aus.

Quelle: Pressemitteilung der Regionalen Staatsanwaltschaft Emmental-Oberaargau vom 24.05.2011

Mein Beileid den Angehörigen, Freunden und Kollegen des erschossenen Polizisten.
Gute Besserung dem verletzten Polizisten.

Mal wieder ein Beitrag, der eine winzige Minderheit betrifft.

Deswegen vorab: vielen Dank an alle, die so engagiert und sachlich ihre Meinung äußern.

Vor einigen Monaten habe ich aus gegebenem Anlass einen Blogbeitrag über den Sinn dieses Projekts geschrieben, da es offenbar das eine oder andere Missverständnis gab:

Blogbeitrag: Der Sinn von „Keine Gewalt gegen Polizisten“

Im Kern ging es darum, dass Sinn des Projektes jedenfalls nicht ist, Polizeibeamte zu beleidigen.

Aus gegebenem Anlass füge ich noch eine Erläuterung hinzu:

Sinn des Projekts ist auch nicht, mich zu beleidigen.

Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich manchmal zickig bin, aber das heißt noch lange nicht, dass ich mir von jedem X-Beliebigen unter der Gürtellinie kommen lassen muss.

Beispiele aus den letzten 48 Stunden auf Facebook:

Ein Leser hatte in eine Pressemitteilung der Polizei Dinge hineinintrepretiert, die definitiv nicht drinstanden. Die Details führen zu weit. Aber es ist gut, dass der Mann kein Richter ist. Der würde ein schriftliches Geständnis, dass jemand ein Kaugummipapierchen auf den Boden geworfen hat, so lesen, dass der Täter wegen mehrfachen Mordes lebenslänglich hinter Gitter müsste (inklusive anschließender Sicherungsverwahrung). Ich persönlich mag keine Menschen, die Dinge in Texte interpretieren, die nicht drinstehen. Gut, ich interpretiere selbst gern Lyrik und ähnliches. Aber ein Sachtext wie eine Polizeipressemeldung lässt für Interpretationen aus meiner Sicht wenig Raum. Mal ganz abgesehen von dem guten, alten Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“, den ich eigentlich immer so verstanden habe, dass ich dem Angeklagten (in dem Fall der Polizei) nichts unterstelle, was ich nicht beweisen kann. Ich lasse mir gern in angemessenem Tonfall erklären, warum Menschen etwas zwischen den Zeilen lesen, aber ich lasse mich nicht durch Verbalinjurien zwingen, Urteile zu fällen, für die es meiner Ansicht nach keine ausreichenden Belege gibt. (Und die mir nicht mal zustehen.)

Über die menschliche Größe, die ich darin sehe, wenn jemand unter einer Meldung, in der fünf verletzte Menschen vorkommen, kein Wort des Mitgefühls verliert, sondern stattdessen in sehr unpassenden Worten und sehr unangemessenem Tonfall seiner Fantasie freien Lauf lässt, sage ich jetzt nichts. Mit den mir bekannten grundlegenden Regeln der Höflichkeit hat das jedenfalls nicht allzu viel zu tun.

Wenn mir dann auch noch jemand mit einer dermaßen minimalen Lesekompetenz  meint, das Wort im Munde herumdrehen  und mir erklären zu müssen, wie unterbelichtet ich bin, empfinde ich das eigentlich nicht wirklich als Beleidigung, sondern als Selbstdisqualifikation. Deswegen habe ich das stehen lassen, was offenbar ein Fehler war. Offenbar wurde das sofort als Schwäche ausgelegt, denn danach bekam ich gut zu tun.

Als nächstes wurde meine Seite missbraucht, um dort Werbung anzubringen. Im Übrigen für Utensilien, die mit dem geltenden Waffenrecht nicht vereinbar sind.  Erstens ist es für mich eine Frage des Anstands, ein gemeinnütziges Projekt nicht für Werbezecke zu missbrauchen. Zweitens steht das auch in den Seiteninformationen, also liegt auch hier wieder ein Fall von mangelhafter Lesekompetenz vor. Drittens ist es aus meiner Sicht doppelt dreist, etwas anzupreisen, das der aktuellen Rechtslage widerspricht.

Als ich es wagte, in klaren Worten mitzuteilen, dass ich das nicht akzeptieren würde, wurde ich als erstes dämlich angeraunzt. Wieso fühlt sich jemand von einer Ansage angepisst, die ihn nicht mal betrifft? Auf eine Rückfrage wurden mir dann meine schlechten Umgangsformen vorgehalten.

Die korrekte Zuordnung von Ursache und Wirkung scheint nicht jedermann gegeben zu sein, wie?

Vielleicht bin ich da schlecht erzogen worden und sehe etwas falsch (was ich in Kenntnis meiner Eltern eigentlich nicht glaube), aber aus meiner Sicht ist es auch nicht gerade ein Zeichen von guter Kinderstube, wenn man meint, geltendes Recht nicht beachten zu müssen. Auch irgendwo neu hinzuzukommen (und sei es auf eine Internetseite) und zu glauben, man könne da machen, was man will, ohne sich mal die Seiteninformationen durchzulesen, hat für mich äußerst wenig mit gutem Benehmen zu tun. Es ist aus meiner Sicht sogar ein Zeichen von ausgesprochen schlechter Erziehung, wenn man nicht alle Informationen zur Kenntnis nimmt, aber dann einen auf dicke Hose macht.

Ein derartiges Verhalten verletzt mich übrigens nicht. Das ist in meinen Augen nur peinlich und sagt genug über die Leute aus, die sich so aufführen.

Aber ich habe einfach für derartige Kindergartenspielchen keine Zeit. Deswegen lege ich noch einmal allen dringend ans Herz, sich die Forenregeln aller Foren dieses Projekts, zu denen sie etwas absondern wollen, durchzulesen. Solange „Keine Gewalt gegen Polizisten“ kein Verein ist und ganz allein auf meinen Schultern ruht, fallen gelbe Karten aus Zeitmangel aus und es gibt gleich gelb-rot. Möglicherweise ist das undemokratisch. Aber wofür ich wann und wieviel meiner Freizeit aufwende, obliegt ausschließlich familiären Entscheidungen.

Deutschland: mindestens 12 verletzte Polizeibeamte
Schweiz/Österreich/Luxemburg: mir liegen keine Informationen vor

Betrunkener wirft Fahrrad gegen Streifenwagen / Slapstick – Bonn (NRW), 22.05.2011
Um 03.10 Uhr endete die Fahrt eines Radfahrers auf der Karlstr. Der 26-Jährige fiel vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung mit seinem Fahrrad um. Damit aber nicht genug. Der deutlich Angetrunkene rappelte sich auf und warf wutentbrannt sein Fahrrad gegen den Streifenwagen, der dabei leicht beschädigt wurde. Stolze 2,04 Promille zeigte das Alkoholtestgerät an. Glücklicherweise verletzte sich der rabiate Fahrradfahrer bei seinen Handlungen nicht. Noch während die vor Ort eingesetzten Beamten diesen Sachverhalt aufnahmen, versuchte ein 34-jähriger PKW-Führer, die Einsatzstelle zu passieren, obwohl dies deutlich erkennbar nicht möglich war. Den Beamten schlug eine Alkoholfahne entgegen. 1,1 Promille ergab der fällige Alkoholtest. Der polnische Fahrzeugführer, in Deutschland ohne festen Wohnsitz, konnte die fällige Sicherheitsleistung von knapp 1000.- EUR nicht beibringen. Er wurde festgenommen und dem Bonner Polizeigewahrsam zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/2049038/polizei_bonn

Beleidigung von Polizeibeamten nach Ruhestörung – Pirmasens (RLP), veröffentlicht am 22.05.2011
Ein amtsbekannter 26jähriger Mann feierte zum Leidwesen seiner Nachbarn lautstark eine Party. Diese Party musste durch die Polizei beendet werden. Die Beamten stellten die Musikanlage des uneinsichtigen, amtsbekannten und unter Alkoholeinfluss stehenden Mannes sicher. Auf den uneinsichtigen Zeitgenossen kommt eine weitere Anzeige zu, da er die eingesetzten Beamten mit Schimpfworten betitelte und beleidigte.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ac9/presse.jsp?uMen=ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=3fc607de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=22&startmon=05&startyear=2011&endday=22&endmon=05&endyear=2011

Beleidigung von Polizeibeamten – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes beleidigte ein unter Alkoholeinfluss stehender 50-jähriger Mann aus Salzgitter die beiden einschreitenden Polizeibeamten mehrfach. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Neuer Programmhinweis durchgefallen – Hagen (NRW), 22.11.2011
Am Sonntag um 05.28 Uhr stellte eine Zivilstreife drei Personen, 20,23 und 18 Jahre alt, im Bereich der Stadthalle fest. Sie wurden dabei beobachtet, wie sie an den drei Programmtafeln die ursprüngliche Ankündigung entfernten und stattdessen „Cindy Anal“ und „Arsch-ficker Bullen“ anbrachten. Der neue Programmhinweis stieß bei den tatbeobachtenden Polizeibeamten auf wenig Gegenliebe. Nach anfänglicher Flucht wurden alle drei Spezialisten eingefangen. Der letzte im Bunde durfte das „Meisterwerk“ entfernen. Sachschaden entstand nicht. Es wurde eine Anzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049033/polizei_hagen

Polizisten beleidigt und bedroht – Heilbronn (BW), 17.05.2011
Ohne ersichtlichen Grund schlug am Dienstagvormittag ein 29-Jähriger in Heilbronn einem Fußgänger mit der Faust ins Gesicht. Der 62-jährige Fußgänger war in der Unteren Neckarstraße unterwegs und wurde von dem Schlag völlig überrascht. Die alarmierten Ordnungshüter rückten mit einer Streife des Heilbronner Polizeireviers und zwei Streifen der Bereitschaftspolizei an. Trotz der eingetroffenen Beamten beruhigte sich der Mann nicht. Von der Polizei wurde ein Platzverweis gegen ihn ausgesprochen, um die beiden Kontrahenten zu trennen. Das beeindruckte den Türken allerdings überhaupt nicht, er begann nun, die Polizisten zu beschimpfen und zu beleidigen. Da er sich weiterhin weigerte, Ruhe zu geben und sich zu entfernen, wurde er in Gewahrsam genommen. Als er sich weigerte, in den Streifenwagen einzusteigen, wurde er festgehalten, was er zum Anlass nahm, nach den Beamten mit dem Kopf zu stoßen, nach ihnen zu treten und sie auf das Übelste zu beleidigen. Außerdem drohte er, dass er sie auch privat „fertig machen“ werde. Erst als er von vier Polizisten am Boden fixiert worden war, konnten ihm Handschließen angelegt werden. Auf der Dienststelle ergab ein Atemalkoholtest null Promille. Der wegen zahlreichen Straftaten wie Körperverletzung, Beleidigung und anderen Delikten bekannte Wohnsitzlose gilt als Rauschgiftkonsument.
Quelle:
http://www.polizei-heilbronn.de/PDHeilbronn/Presse/Pressemitteilungen/2.%20Pressemitteilung%20vom%2018.05.2011.pdf

Durchgeknallter Hundehalter beleidigt u.a. Polizeibeamte – Hameln (NRW), 21.05.2011
Als offensichtlich zum sachgerechten Führen von Hunden ganz und gar nicht geeignet, hat sich am späten Samstagabend in der Innenstadt von Holzminden ein 29jähriger Hundebesitzer erwiesen. Möglicherweise aus Übermut hetzte er seinen angeleinten Pitbull gegen zwei Fußgänger in der Oberen Straße mit den Worten auf: „Los pack ihn!“ Während die beiden Fußgänger, davon eine 36jährige schwangere Frau sofort mit ihrem Begleiter vor Schreck und aus Angst flüchteten, lief der Hundebesitzer mit seinem Pitbull hinter den beiden her und hetzte dabei erneut den Hund mit den beschriebenen Worten auf, so dass die beiden Flüchtenden auch von der Ernsthaftigkeit und Gefährlichkeit des 29jährigen in Verbindung mit seinem Hund ausgehen mussten. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, wurde darüber hinaus bekannt, dass der 29jährige bereits in einer Innenstadtgaststätte für erhebliche Unruhe mit seinem Hund gesorgt und die Angestellten des Lokals auf Übelste beleidigt hatte. Als schließlich die Einsatzbeamten den Mann noch im Stadtgebiet festnehmen konnten, zeigte er sich keineswegs einsichtig und beleidigte und beschimpfte die Beamten ebenfalls heftig. Der 29jährige Holzmindener, der erheblich unter Alkohol- in Verbindung mit Drogeneinfluss stand, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wird die Polizei ein Verfahren in Gang setzen, was bewirken soll, dass der Mann keine Hunde mehr führen darf, da er sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2049215/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Polizeibeamte beleidigt und bespuckt – Bochum (NRW), 21.05.2011
Am Samstag kam es gegen 11.50 Uhr nach einem Trinkgelage in einer Wohnung auf der Bochumer Straße in Bochum-Wattenscheid zwischen 3 männlichen Personen zu einer Schlägerei. In deren Verlauf wurden der 50 jährige D. und der 29 jährige R. verletzt. Beide Personen wurden im Verlaufe der Schlägerei von dem tatverdächtigen 28 jährigen C. mit einem Messer und einer Flasche bedroht. Die benachrichtigte Polizei traf am Einsatzort auf den Tatverdächtigen. Der alkoholisierte C. versuchte in Gegenwart der Polizei weiterhin auf die Geschädigten einzuschlagen. Dies konnte von Seiten der Polizei nur unter Einsatz von Reizgas und Fesselung des C. unterbunden werden. Der tatverdächtige C. wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auf dem Weg dorthin beschimpfte und bespuckte er die eingesetzten Polizeibeamten. Die verletzten Personen wurden mit einem RTW einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/2049170/polizei_bochum

Polizisten aggressiv begegnet – Hagen (NRW), 21.05.2011
Am Samstag um 23.51 Uhr, betrat ein 26jähriger Mann die Spielhalle. Da er offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss stand, wurde er vom 33jährigen Türsteher aufgefordert, die Spielhalle wieder zu verlassen. Daraufhin schlug der 26jährige dem 33jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wobei die Lippe aufplatzte. Es kam zu einer Rangelei. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der 26jährige äußerst aggressiv. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung und seines Verhaltens wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049024/polizei_hagen

Gewalttätige Auseinandersetzungen und Widerstand bei Reithallenfete – Elsfleth-Moorriem (Niedersachsen), Nacht vom 21. auf den 22.05.2011
Leider hat sich auch an diesem Wochenende wieder bestätigt, dass Großfeten selten so verlaufen, wie sich der Veranstalter und die friedlich gestimmten Partygäste es sich gewünscht haben. Trotz eingesetztem Sicherheitsdienst, der sogar Hunde bereithielt, kam es bei der Reithallenfete in Elsfleth-Moorriem zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Die Polizei Brake musste insgesamt 5 Mal zu dieser Fete ausrücken. In einigen Fällen mussten durchaus gravierende Verletzungen beklagt werden. Zunächst kam es um 00:20 Uhr zu einer Streitigkeit, in deren Verlauf einer 23-jährigen Elsfletherin von einem 20-jährigen Mann die Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Die Frau verlor kurzzeitig die Besinnung und musste im Rettungswagen behandelt werden. Sie erlitt einen Jochbeinbruch. Gegen den Mann aus Elsfleth wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Um 02.20 Uhr kam es erneut zu einer Körperverletzung, zu der die Polizei gerufen wurde. Das Opfer wurde bereits im Rettungswagen behandelt und zeigte sich dann wenig kooperativ. Angaben über den Sachverhalt und den anderen Beteiligten wurden verweigert.
Kurz darauf kam es zu einer erneuten Schlägerei zwischen einem 20-jährigen Mann aus Jade und einem noch unbekannten Täter.
Zwei Polizeibeamte sprachen die Personen an und forderten sie auf, die Schlägerei einzustellen. Der Schlagabtausch ging noch kurze Zeit weiter, dann flüchteten die Personen. Die Beamten konnten den Jader in der Reithalle selbst stellen. Hier griff er die Polizeibeamten sofort massiv mit Schlägen und Fußtritten an. Die Beamten konnten den Mann mit erheblichem Aufwand auf den Boden bringen. Hierbei trat er einem Beamten mit voller Wucht gegen die Brust. Glücklicherweise wurde dieser nicht verletzt.
Während sich andere Partygäste verbal aggressiv gegen die Polizeikräfte verhielten und sie umringten, leuchtete der DJ der Veranstaltung die Szene bewusst aus und spielte dazu Techno-Musik ab.
Während der Widerstandshandlung kehrte der zweite Täter zurück und trat dem 20-jährigen mit voller Wucht in das Gesicht. Anschließend floh die Person, die als ca. 18-25 Jahre alt, 170-180 cm groß beschreiben wird. Der Mann trug weiße Turnschuhe und war mit einer Bluejeans bekleidet. Er hat blondes bis dunkelblondes Haar. Aufgrund der herrschenden Situation konnten die Beamten dem Täter nicht folgen.
Die Polizei Brake bittet um Zeugenhinweise unter Tel: 04401-9350
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68437/2049191/polizeiinspektion_cuxhaven_wesermarsch

Widerstand nach Taxifahrt geleistet – Nürnberg (Bayern), 18.05.2011
Ein 41-jähriger Nürnberger leistete gestern Abend (18.05.2011) mehreren Beamten der PI Nürnberg-West erheblichen Widerstand. Vorausgegangen war eine Taxifahrt, die der Mann nicht bezahlen wollte.
Gegen 22:15 Uhr verständigte ein Taxifahrer die Polizei. Er stehe in der Lochnerstraße mit einem erheblich betrunkenen Fahrgast, der zudem den Fahrpreis nicht bezahlen wolle, so seine Mitteilung.
Als zunächst eine Streife der PI Nürnberg-West eingetroffen war, verweigerte der Mann die Angaben seiner Personalien. Bei der nachfolgenden Durchsuchung seiner Person schlug er plötzlich um sich und versuchte, die Beamten zu treffen. Dies war aber ohne Erfolg. Mit Unterstützung weiterer Beamter gelang es letztlich, den Mann zu überwältigen und zu fesseln. Selbst danach war er noch aggressiv und versuchte weiterhin, die Polizisten zu treten.
Er wurde zur Dienststelle gefahren und dort wegen seines erheblich alkoholisierten Zustandes über Nacht ausgenüchtert. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung wurde der Beschuldigte angezeigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2047542/polizeipraesidium_mittelfranken

Nach Ruhestörung und Widerstand ins Gewahrsam – Hagen (NRW), 20.05.2011
Am Freitag um 23.55 Uhr wurden die Polizeibeamten aufgrund einer Ruhestörung gerufen. Der 20jährige Wohnungsinhaber wurde mehrfach aufgefordert, die Musik leiser zu drehen. Bei Nichtbeachtung wurden Folgemaßnahmen angedroht. Nachdem die eingesetzten Beamten das Haus verlassen hatten, drehte der 20jährige die Anlage derart laut auf, dass die Musik bis auf die Straße zu hören war. Unterstützungskräfte wurden daraufhin angefordert. Der Beschuldigte beschimpfte die eingesetzten Beamten, versuchte Kopfstöße zu versetzen, rempelte mit der Schulter Beamte an und sperrte sich bei allen Maßnahmen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Danach wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Anzeige wurde vorgelegt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049003/polizei_hagen

Widerstand gegen Polizeibeamte nach VU – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Gegen 01:35 Uhr ereignete sich in Salzgitter-Gebhardshagen ein Verkehrsunfall wobei eine 21-jährige leicht verletzt wurde. Die 21-jährige bog mit ihrem Fahrzeug von der Straße „Vor der Burg“ nach links in die Nord-Süd-Straße ein, um in Richtung SZ-Lebenstedt weiterzufahren. Hierbei geriet sie beim Abbiegen zu weit nach links und prallte gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Mast wurde hierdurch erheblich beschädigt. Da bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch in der Atemluft der 21-jährigen festgestellt wurde, diese aggressiv reagierte und den Unfallort zu Fuß verlassen wollte, wurde eine weitere Polizeistreife zum Unfallort gerufen. Als die Frau zum Streifenwagen gebracht werden sollte, reagierte sie weiterhin aggressiv, trat nach den Polizeibeamten und beleidigte diese lautstark. Der 21-jährige mussten daraufhin Handfesseln angelegt werden. Auf der Polizeidienststelle wurde der 21-jährigen eine Blutprobe entnommen. Ferner wurde ermittelt, dass die 21-jährige keinen Führerschein hatte. Die 21-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Widerstand (?) gegen Polizeibeamte – Mainz (RLP), 19.05.2011
In der Holzhofstraße kam es heute Nacht, 19.05.2011, 03:49 Uhr, zu einer Schlägerei im Bereich des Südbahnhofs. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchteten die beiden Täter (beide 19 Jahre, aus Wiesbaden), konnten aber gefasst werden. Die beiden Täter waren nach Angaben von zwei Geschädigten (ein 20-Jähriger aus Brühl und ein 24-jähriger Wiesbadener) nach einer Rempelei auf sie losgegangen und hatten sie geschlagen und getreten, auch noch, als einer am Boden lag. Da die Täter sich auch den Beamten gegenüber nicht ruhiger verhielten, wurden sie in bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f886d0bf-793c-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=19&startmon=05&startyear=2011&endday=19&endmon=05&endyear=2011

Widerstand gegen Polizeibeamte – Berlin, 18.05.2011
Eine gestern Abend in Neukölln abgehaltene, geschlossene Veranstaltung und eine dagegen gerichtete, angemeldete Protestkundgebung verliefen überwiegend störungsfrei.
Im Zusammenhang mit der in einem Hotelkomplex an der Sonnenallee abgehaltenen Diskussionsveranstaltung verweigerte der Hausrechtsinhaber insgesamt 36 Personen den Zutritt. Als mehrere Teilnehmer der Gegenkundgebung gegen 17 Uhr 30 spontan und ohne erkennbaren Grund ihren Versammlungsort an der Sonnenallee Ecke Ziegrastraße verließen und versuchten, in das Hotel zu drängen, schritt die Polizei ein.
Im Zuge der Einsatzmaßnahmen im Eingangsbereich des Hotels nahmen die Beamten einen 27-Jährigen nach einer Tätlichkeit gegen einen absperrenden Polizeibeamten fest. Auch einer 31-Jährigen entzogen die Beamten die Freiheit, nachdem die Frau mehrfach nach einem Polizeibeamten geschlagen hatte. In diesem Zusammenhang wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs eingeleitet.
Die Sonnenallee musste wegen der polizeilichen Einsatzmaßnahmen kurzfristig zwischen Saale- und Ziegrastraße gesperrt werden.
Die beiden Festgenommenen wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344836/index.html

Auf Polizeibeamtin losgefahren – Diez (RLP), 19.05.2011
Zwischen 20.00 Uhr und 03.00 Uhr führten Beamte der PI Diez eine Verkehrskontrolle im Stadtgebiet Diez mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Dabei fiel gegen 22.00 Uhr eine 39-jährige Limburgerin auf, die mit ihrem Pkw in Diez unterwegs war, obwohl sie nicht mehr im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis ist. Gegen 22.45 Uhr fiel ein Fahrer auf, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der Rechtskurve vor der Kontrollstelle auf die Gegenfahrbahn geriet. Mit unverminderter Geschwindigkeit passierte er die Kontrollstelle und fuhr ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren auf die Beamtin zu. Diese konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenprall verhindern. Der Beschuldigte, ein 35-jähriger Diezer, setzte seine Fahrt fort. Er wurde kurz später an seiner Wohnanschrift angetroffen. Bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,91 Promille festgestellt. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein eingezogen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f4c707de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=20&startmon=05&startyear=2011&endday=20&endmon=05&endyear=2011

Polizisten mit Haushaltsschere angegriffen – Goslar (Niedersachsen), 19.05.2011
Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei Goslar darüber informiert, dass ein 35-jähriger Goslarer aus Jürgenohl in seiner Wohnung sich in suizidaler Absicht mit einem Messer verletzt habe. Daraufhin suchten Polizisten sofort die Heimstätte des Jürgenohlers auf. Bereits im Treppenhaus mussten die Beamten Blutspuren feststellen, die zu der Wohnungstür des Mannes führten. Auf mehrfaches Klingeln, Klopfen und Rufen öffnete der 35-jährige endlich die Tür. Bei einem Gespräch im Wohnzimmer wurde klar: der Mann blutete augenscheinlich stark an beiden Handgelenken. Wände und Fussböden waren auch in der Wohnung blutverschmiert. Während eines ersten Gespräches stellte sich der Goslarer mit sehr aggressivem Ton gegen die helfenden Polizisten und versuchte mit einer Haushaltschere, Klingenlänge ca. 10 cm, in Richtung Oberkörper und Hals einer eingesetzten Beamtin zu stechen. Die eingesetzten Polizisten überwältigten schließlich den Mann und führten ihn nach erfolgten ärztlichen Untersuchungen einer psychiatrischen Klinik in Liebenburg zu. Ein Alkoholtest hatte einen Wert von über 3 Promille ergeben. Durch das professionelle Eingreifen der Beamten wurden von ihnen keiner verletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56518/2048230/polizeiinspektion_goslar

Polizist durch Widerstand eines Betrunkenen verletzt – Hagen (NRW), 22.05.2011
Am Sonntag um 00.05 Uhr, wurden die Polizeibeamten zur Hildegardis Schule gerufen. Grund: Schlägerei auf dem Schulhof mit mehreren Personen. Vor Ort stellten die Beamten einen 21jährigen Beteiligten fest, der offensichtlich stark alkoholisiert war und den Aufforderungen, sich ruhig zu verhalten, nicht nachkam. Er äußerte sich gegenüber den Polizeibeamten, dass er sie „alleine fertig machen würde“. Er wurde in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich, indem er gegen die Beamten trat und sich an einem Zaun festhielt. Auf dem Weg zum Streifenwagen ließ er sich mehrfach fallen. Auch im Gewahrsam leistete er erheblichen Widerstand. In der Gewahrsamszelle versuchte er, die Toilettenspülung zu verstopfen und die Zelle unter Wasser zu setzen. Darüber hinaus trat er mehrfach heftig mit den Füßen gegen die Zellentür. Aufgrund dieses Verhaltens musste er in der Zelle fixiert werden. Ein Beamter zog sich durch die Widerstandshandlungen Verletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049031/polizei_hagen

Polizist durch Kopfnuss verletzt – Nienburg (Niedersachsen), 18.05.2011
Schädelprellung mit Verdacht auf Gehirnerschütterung lautet die Diagnose, die einen Polizisten der Nienburger Polizei im Nachtdienst am 18.05.11 dienstunfähig gemacht hat.
In den späten Abendstunden des 18.05.11 wird der Einsatz- und Streifendienst der Polizei Nienburg zu einer Körperverletzung in die Verdener Landstraße gerufen. Die Parteien werden getrennt und der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen. Beim Transport mit dem Streifenwagen stößt der 38-Jährige Nienburger, der den Ordnungshütern kein Unbekannter ist, dem eingesetzten Beamten mit dem Kopf gegen die Stirn.
Der 34 Jahre alte Polizist erleidet eine Schädelprellung mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung und ist für die Nacht nicht mehr einsatzfähig.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57922/2047563/polizei_nienburg_schaumburg

Polizist umgetreten – Braunschweig (Niedersachsen), 19.05.2011
Leicht verletzt mit Prellungen und Schürfwunden wurde ein 42-jähriger Polizeibeamter, der von einem flüchtenden Verdächtigen umgetreten wurde.
Zwei Beamte, die als zivile Fahrradstreife am Donnerstagabend in der Innenstadt unterwegs waren, wollten im Theaterpark eine dreiköpfige Personengruppe überprüfen, die im Verdacht stand, dort Rauschgift zu konsumieren.
Als die Beamten sich identifiziert hatten, rannte einer der Männer los und trat im Laufen den Polizisten samt Fahrrad um, der dadurch auf einen Asphaltweg fiel.
Dem Angreifer gelang damit die Flucht.
Die zwei anderen Personen im Alter von 28 und 31 Jahren wurden überprüft.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2048399/polizei_braunschweig

Täter flüchtet bei Festnahme, Polizeibeamter von Auto erfasst und verletzt – Würzburg (Bayern), 18.05.2011
Am Mittwochnachmittag ist ein schwarzer Audi A3 ins Visier von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geraten, da dieses Fahrzeug kurz vorher auf einem Autohof an der A3 bei Geiselwind wegen eines Tankbetrugs gesucht worden war. Bei der Festnahmeaktion leistete der Fahrer erheblichen Widerstand und verletzte bei seiner Flucht mit dem Pkw einen Beamten.
Gegen 14.45 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Tankstelle am Rasthof bei Geiselwind einen Betrug, da der Audi für knapp 90 Euro voll getankt worden war, die fällige Rechnung aber nicht beglichen wurde. Der mit zwei Personen besetzte Pkw flüchtete hingegen.
Nur etwa 20 Minuten später fiel einer Streifenbesatzung das gesuchte Fahrzeug an der Rastanlage Würzburg-Nord auf einem der Lkw-Parkplätze auf. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass die Kennzeichen SR-M304 des Autos als gestohlen gemeldet sind.
Daraufhin wurde der 19-jährige Insasse dingfest gemacht. Als der Fahrer ebenfalls festgenommen werden sollte, leistete dieser erheblichen Widerstand und flüchtete mit dem Audi.
Der Täter fuhr hierzu rückwärts aus der Parklücke und erfasste bei diesem rücksichtslosen Fahrmanöver einen der Polizeibeamten am Bein und am Arm. Die Verletzungen erwiesen sich glücklicherweise nicht als schwerwiegend.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtenden Audi A3 liefen in der Folge auf Hochtouren. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, waren die angebrachten Kennzeichen am Mittwoch in Straubing entwendet worden.
Zwischenzeitlich gelang es auch den flüchtenden Fahrer zu identifizieren. Es handelt sich um einen 37-Jährigen, der wie der bereits Festgenommene französischer Staatsangehöriger ist.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen. Der Sachbearbeiter prüft unter anderem auch, ob neben den Kennzeichen auch der Audi selbst entwendet worden ist.
Quelle:
http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/136984

Zwei Polizisten bei Blockadeaktion verletzt – Berlin, 18.05.2011
Zu Protestaktionen gegen eine Tagung des Deutschen Atomforums, die derzeit in Berlin stattfindet, kam es gestern im Laufe des Tages.
Eine Kundgebung auf dem Alexanderplatz verlief störungsfrei. Ab 11 Uhr versammelten sich an der Kreuzung Alexanderstraße Ecke Karl-Marx-Allee vor dem Haus des Lehrers bis zu 30 Personen, die immer wieder versuchten, sich auf der Fahrbahn niederzulassen um den Verkehr zum Erliegen zu bringen und den Zugang zum Berliner Congress Center zu blockieren. Aufforderungen der eingesetzten Polizeibeamten, den Bereich zu verlassen um Gefährdungen zu vermeiden, kamen die Blockierer nicht nach, so dass die Beamten sie von der Fahrbahn zurück auf den Gehweg drängen mussten. Wenig später versuchten die inzwischen 50 Personen in der Alexanderstraße eine durch die Polizei errichtete Absperrlinie zu durchbrechen, indem sie sich gegen Absperrgitter lehnten, versuchten, diese auseinanderzuschieben und die dahinter stehenden Polizeibeamten zu attackieren und zur Seite zu drängen.
Die Beamten wendeten zunächst einfache körperliche Gewalt an und setzten dann Pfefferspray ein, um ein weiteres Vordringen der aggressiv auftretenden Personen zu verhindern. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter wurden bei dem Durchbruchversuch von unbekannten Personen an den Händen verletzt, verblieben aber im Dienst.
Während der polizeilichen Maßnahmen schlug ein 36-Jähriger mehrmals in Richtung der eingesetzten Beamten und verfehlte diese nur knapp. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Gegen 14 Uhr hatten sich alle Personen aus dem Bereich rund um das Berliner Congress Center entfernt.
Die Polizeibeamten leiteten insgesamt elf Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344676/index.html

Drei Polizeibeamte verletzt – Berlin, 20.05.2011
Drei Polizeibeamte wurden heute Mittag bei dem Versuch, einen mutmaßlichen Drogenhändler in Kreuzberg festzunehmen, verletzt. Die beiden Polizeikommissarinnen und ein Polizeioberkommissar kontrollierten gegen 12 Uhr in der Reichenberger Straße zwei Männer, nachdem ein Passant telefonisch die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Arzneimittelhandels alarmiert hatte. Beim Eintreffen der Beamten versuchten beide zunächst zu fliehen. Als sie jedoch festgenommen wurden, trank einer der beiden Tatverdächtigen ein Fläschchen mit unbekannter Flüssigkeit leer. Während der Identitätsfeststellung entriss plötzlich ein Unbekannter einer Kommissarin den Pass, während ein Zweiter die Polizisten mit Reizgas besprühte und auf sie einschlug. Dadurch gelang allen Tatverdächtigen die Flucht. Die drei Beamten traten wegen akuter Augenreizung, Kieferprellung und verstauchten Fingern nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Zeugenbefragungen konnten bislang zwei 22- und 24-jährige Brüder, von denen der Ältere bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft als so genannter Intensivtäter geführt wird, der Mittäterschaft überführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345020/index.html

Polizeibeamte von Angehörigen der linken Szene angegriffen, drei Einsatzkräfte aus Oldenburg verletzt – Göttingen (Niedersachsen), 22. Mai 2011
Im Zusammenhang mit NPD-Landesparteitag in Northeim (siehe Pressemitteilung der Polizei Northeim vom 22.05.11) ist es am Sonntagnachmittag (22.05.11) gegen 14.30 Uhr in der Roten Straße in Göttingen zu gewalttätigen Ausschreitungen mit der Polizei gekommen. Dabei wurden drei Beamte aus Oldenburg verletzt.
Rund 140 Angehörige verschiedener linksorientierter Gruppierungen waren zuvor mit dem Zug von der Gegenveranstaltung zum NPD-Parteitag aus Northeim nach Göttingen zurück gekehrt. Nach Verlassen des Bahnhofes meldete ein Mann aus der Gruppe bei der Einsatzleitung der Polizei eine Spontandemonstration an. Die anschließende Marschroute sollte sich über die Goetheallee, die Weender Straße und den Markt bis zum dortigen „Gänseliesel“ erstrecken. Mit Erreichen der Prinzenstraße wuchs die Teilnehmerzahl auf ca. 250 Personen an.
Auf der Weender Straße spalteten sich plötzlich rund 80 Versammlungsteilnehmer vom eigentlichen Aufzug ab und liefen in die Barfüßer Straße hinein. An der Ecke Burgstraße/Rote Straße traf die Gruppe kurz danach auf weitere Einsatzkräfte, die ihnen aus Richtung Jüdenstraße entgegen kamen.
Die Angehörigen der linken Szene griffen die Beamten unvermittelt mit Fußtritten und Faustschlägen sowie Schlägen mit Transparentstangen und Fahnenstangen auf die getragenen Einsatzhelme an. Bei den Übergriffen wurden drei Polizisten aus Oldenburg leicht verletzt.
Wegen des Nichteinhaltens von Auflagen nach dem Versammlungsgesetz und den erfolgten gewalttätigen Übergriffen erklärte der Einsatzleiter der Polizei die Versammlung daraufhin für aufgelöst.
Die Demonstranten entfernten sich daraufhin eilig in Kleingruppen und verschwanden in der Innenstadt.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7452/2049230/polizeidirektion_goettingen

Frankfurt (Hessen) – Am heutigen Sonntagfrüh um 04.40 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall in der Gallusanlage / Ecke Willy-Brandt-Platz mit Beteiligung einer Polizeistreife des 1. Reviers.

Die Funkstreife war gerade auf dem Weg zu einem Einsatz und hatte das Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet, als sie im Bereich der oben genannten Kreuzungsanlage mit dem bevorrechtigten Opel Corsa einer 23 Jahre alten Frau aus Großostheim kollidierte.

Bei dem Aufprall erlitt der Beifahrer der Funkstreife vermutlich eine Gehirnerschütterung und musste ärztlich behandelt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, der auf zusammen 6000 Euro geschätzt wird.

Quelle: PM der Polizei Frankfurt / Main vom 22.05.2011

Dem verletzten Polizeibeamten gute Besserung.

Mehr als 3000 Hinweisen wurde nachgegangen, etwa 2100 Zeugen wurden befragt, am Ende führten alle Spuren ins Nichts. Etwa zweieinhalb Jahre nach dem mysteriösen Messerangriff auf den damaligen Passauer Polizeichef Alois Mannichl wird der Fall vorläufig zu den Akten gelegt.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/zweieinhalb-jahre-nach-dem-anschlag-fall-mannichl-wird-vorlaeufig-eingestellt-1.1100049

Nach dem tödlichen Streit in einem Frankfurter Jobcenter ist der Zustand des dabei schwerverletzten Polizisten mittlerweile stabil.

http://www.primavera24.de/lokalnachrichten/rhein-main-gebiet/10719-fra-polizist-nach-messerattacke-ausser-lebensgefahr.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Bei einem Motorrollerbrand, dessen Flammen auf ein Gebäude übergriffen, wurden am frühen Morgen zwei Bewohner und drei Polizisten durch Rauchgasinhalation leicht verletzt. Die Kripo geht von Brandstiftung aus.

Polizei und Feuerwehr waren zu einem Motorrollerbrand in die Lutterothstraße gerufen worden. Als Polizeibeamte am Einsatzort eintrafen, brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Die drei bis fünf Meter hohen Flammen griffen wenig später auf das Gebäude, ein vierstöckiges Mehrfamilienhaus mit einer Bäckerei/Konditorei im Erdgeschoss, über, gegen das der Roller gelehnt stand. Durch die Hitzeeinwirkung zersprangen die Fenster des Geschäftes. Die Bäckerei brannte vollständig aus.

Polizei- und Feuerwehrbeamte evakuierten die Bewohner. Ein über der Bäckerei wohnendes Ehepaar (42, 53), zwei Polizeibeamtinnen (28, 29) und ein Polizeibeamter (29) mussten wegen Rauchgasinhalation in einem Krankenhaus behandelt werden.

Durch die Hitzeausstrahlung wurden zudem drei vor dem Haus geparkte Fahrzeuge beschädigt.

Die ersten Ermittlungen übernahm der Kriminaldauerdienst und werden von den Brandermittlern der Zentraldirektion West fortgesetzt. Der Motorroller wurde vor Ort sichergestellt. Nach ersten Erkenntnissen kann ein technischer Defekt ausgeschlossen werden. Die Kriminalbeamten gehen daher von Brandstiftung aus. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Brandstifter führte nicht zu dessen Festnahme.

Die Lutterothstraße war für die Löscharbeiten zwischen Heußweg und Ottersbekallee bis 04:10 Uhr gesperrt.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 22.05.2011

Gute Besserung den Verletzten.

Den Sprung einer männlichen Person von einem 30 Meter hohen Lichtmast haben gestern Bundespolizisten in Eisenach verhindert.

Kurz vor 22.00 Uhr informierte die Polizeiinspektion Eisenach Rettungsdienst, Feuerwehr und Bundespolizei, dass eine männliche Person offenbar in suizidaler Absicht einen Lichtmast auf dem Güterbahnhof in Eisenach bestiegen hat. Der 42-Jährige hatte eine Deutschlandflagge dabei und drohte an vom Mast zu springen.

Nachdem die Feuerwehr Vorsorgemaßmahmen getroffen hatte, riefen die Rettungskräfte den 42-Jährigen auf seinem Mobiltelefon an. Dieser verlangte daraufhin den Polizeiführer der Bundespolizei persönlich zu sprechen. Mit Hilfe einer Feuerwehrleiter gelangte der Beamte auf eine Plattform des Lichtmastes, von wo aus er mit dem Betroffenen reden konnte. Im Verlauf des Gespräches gelang es dem Polizisten den 42-Jährigen kurz vor Mitternacht zum Abstieg vom Mast zu bewegen.

Sicher auf dem Boden angekommen, konnte der Mann dem Rettungsdienst übergeben werden.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Erfurt vom 22.05.2011

Super gemacht!