Unser Verein von Bürgern für Polizeibeamte muss leider aufgelöst werden, da sich kein neuer Vorstand zusammen gefunden hat und die Vorstandsvorsitzende aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im bisherigen Ausmaß beitragen kann.

Ab dem 01.04.2022 ist der Verein geschlossen.

Deshalb wird hier auch ab sofort nicht mehr gebloggt.

Für den Vorstand – der Blogger am 01.04.2022

Am 30.03.2022, gegen 16:00 Uhr, befand sich ein 38-Jähriger mit seiner 29-Jährigen Ehefrau in einem Bekleidungsgeschäft in der Rhein-Galerie. Er probierte mehrere Kleidungsstücke an und zeigte sie seiner Frau. Dabei verließ er kurzzeitig die Umkleidekabine, in der seine Hose mit seinem Geldbeutel war. Dies nutzte ein Täter aus, ging während der Abwesenheit des 38-Jährigen in die Umkleidekabine und nahm sich den Geldbeutel aus der Hose.

Dann verließ der Täter das Bekleidungsgeschäft. Das Ehepaar bemerkte den Diebstahl erst, als sie an der Kasse bezahlen wollten.

Kurze Zeit später kam es zu einem Ladendiebstahl in einem Drogeriemarkt in der Rhein-Galerie. Ein Ladendetektiv beobachtete, wie der Täter ein Parfum in die Jackentasche steckte. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen den 32-Jährigen fest und durchsuchten ihn. Dabei stellten sie fest, dass er mehrere Kleidungsstücke übereinander trug, die er, wie sich herausstellte, kurz zuvor in einem weiteren Bekleidungsgeschäft in der Rhein-Galerie gestohlen hatte.

Anhand der Kameraaufnahmen des ersten Bekleidungsgeschäftes, in dem der Geldbeutel gestohlen worden war, konnte der 32-Jährige ebenfalls als Dieb des Geldbeutels überführt werden. Der 32-Jährige wurde mit zur Dienststelle genommen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

PM des PP Rheinpfalz vom 31.03.2022

Auf falsche Polizeibeamte sind am Dienstag eine 42-Jährige und eine 32-Jährige hereingefallen. Die Betrüger erbeuteten circa 3.000 Euro.

Als bei der 42-Jährigen das Telefon klingelte, war ein angeblicher Beamter der europäischen Polizeibehörde EUROPOL dran. Der Betrüger gaukelte der Frau vor, dass ihre Daten in Zusammenhang mit einem Drogenfund in Berlin aufgetaucht seien. Das Konto der 42-Jährigen solle deshalb eingefroren werden, drohte der Unbekannte. Der Anrufer wies sein Opfer an, das Konto zu räumen. Die Frau sollte hierzu Gutscheinkarten im Wert von 1.000 Euro kaufen. Die Codes zum Einlösen der Karten teilte die 42-Jährige dem Anrufer mit. Erst später kam der Frau der Verdacht, dass sie betrogen wurde. Sie wandte sich an die Polizei.

Einer 32-Jährigen machten die falschen EUROPOL-Beamte glauben, dass gegen sie ermittelt werde. Angeblich drohe ihr die Festnahme. Die Betrüger brachten die Frau dazu, eine Software auf ihren Computer zu installieren. Per Fernzugriff gelang es den Tätern, Zugang zum Bankkonto der Frau zu erlangen. Von dort überwiesen sie zweimal knapp 1.000 Euro auf ein ausländisches Bankkonto. Erst als sich die 32-Jährige einer Bekannten anvertraute, flog der Schwindel auf. Die Polizei hat jetzt die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Westpfalz vom 30.03.2022

Am Freitag, 25.03.2022, wurden der Koblenzer Polizei gegen 20:00 Uhr mehrere Schüsse im Stadtteil Rübenach gemeldet. Dabei soll ein dunkel gekleideter Mann zwischen zwei Bushaltestellen in die Luft geschossen haben.

Nach sofortiger Einleitung der Suchmaßnahmen konnte die Person gestellt und widerstandslos gefesselt werden. Kurz zuvor beobachteten die Einsatzkräfte, wie der Mann einen dunklen Gegenstand wegwarf. Bei der Absuche konnte dann eine Schreckschusswaffe aufgefunden werden. Die Waffe wurde sichergestellt und der junge Mann zur Dienststelle mitgenommen.

PM des PP Koblenz vom 28.03.2022

Eine 72-jährige Frau aus der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell wurde am Donnerstag, 24. März, fast Opfer eines Telefonbetrügers.

Sie händigte einer angeblichen Mitarbeiterin des Trierer Amtsgerichts zwar einen Beutel mit Bargeld aus, nahm ihr das Geld aber wieder ab, als sie den Betrugsversuch erkannte.

Gegen 16.45 Uhr erhielt die 72-Jährige den Anruf eines Mannes, der sich als Polizist ausgab und von einem tödlichen Unfall berichtete, den ihre Tochter verursacht habe. Um eine Untersuchungshaft abzuwenden, müsse die 72-Jährige eine sechsstellige Kaution beim Amtsgericht Trier hinterlegen. Die Angerufene war zunächst so schockiert, dass sie in eine Geldübergabe in Trier einwilligte.

Gegen 17.50 Uhr stellte sie ihr Auto in der Walramsneustraße in Trier, ganz in der Nähe des Amtsgerichts ab. Tatsächlich kam hier eine Frau auf sie zu, die sich als Mitarbeiterin des Gerichts zu erkennen gab und das Geld entgegennahm.

Da der 72-jährigen Geschädigten die ganzen Umstände jetzt merkwürdig vorkamen, verfolgte sie die unbekannte Frau und stellte fest, dass sie nicht zum Amtsgericht sondern in die Dietrichstraße ging. Schließlich entriss die 72-Jährige der Frau den Beutel mit dem Geld und verfolgte sie weiter Richtung Pauluskirche und Böhmerstraße, wo sie die mutmaßliche Betrügerin aus den Augen verlor.

Die Frau war 20 bis 30 Jahre alt, etwa 160cm groß und etwas mollig. Sie hatte insgesamt ein arabisches Aussehen und war bekleidet mit einer Jeans mit zahlreichen Löchern und schwarzem T-Shirt. Darüber trug sie eine rosa Weste und im Arm noch eine blaue Jacke.

Die Polizei bittet um Hinweise zu dieser und anderen, gleichgelagerten Taten sowie zu der Geldabholerin unter 0651/9779-2240 oder 0651/9779-2290. Die Polizei warnt vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen am Telefon und gibt Tipps unter https://s.rlp.de/R7nzo.

Info:

Offenbar ist die Region Trier derzeit ein bevorzugtes „Arbeitsgebiet“ von sogenannten Enkeltrickbetrügern. Am Donnerstag, 24. März, registrierte die Ermittler in Trier zwischen 11 und 21.30 Uhr 43 betrügerische Anrufe. Zum Glück verliefen die Anrufe der Betrüger in diesen Fällen erfolglos. Ein Schaden entstand nicht. In dieser Woche wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Trier über 100 derartige Fälle registriert. In mehreren Fällen fielen Bankmitarbeitern die betrügerischen Absichten auf, als Kunden größere Geldbeträge von ihren Konten abholen wollten. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei diesen aufmerksamen Bankangestellten, die ihre Kunden auf diese Weise vor den dreisten Betrügern schützen konnten.

PM des PP Trier vom 25.03.2022

In Ergänzung zu unserer Pressemitteilung vom 22.03.2022 – 18:13 Uhr zu dem versuchten Tötungsdelikt veröffentlichen wir weitere Informationen.

Gegen 15:00 Uhr greift ein 32-jähriger Mann einen 48-jährigen Fahrlehrer einer Fahrschule am Mainzer Alicenplatz mit einem Messer an und verletzt diesen schwer.

Die Ermittlungen haben mittlerweile ergeben, dass um 15:00 Uhr regelmäßig ein Wechsel der Fahrschüler vor dieser Fahrschule stattfindet und Fahrlehrer dort anwesend sind. Der Beschuldigte, ein mehrfach durch praktische Prüfungen durchgefallener Fahrschüler, nutzt diese Situation, um einen der Fahrlehrer mit einem Messer anzugreifen. Der Fahrlehrer erleidet dabei schwere Verletzungen im Kopf-, Hals- und Schulterbereich. Er wird noch in der Nacht notoperiert. Sein Zustand wird als kritisch bewertet, er ist aber mittlerweile ansprechbar.

Dem 48-Jährigen kommen während des Angriffs zwei weitere Fahrlehrer (28, 48 Jahre) zu Hilfe und werden ebenfalls durch den Beschuldigten leicht verletzt.

Sie können nach erster medizinischer Versorgung die Klinik verlassen.

Durch Zeugen wird ein 24-jähriger Polizeibeamter, der zu diesem Zeitpunkt in einiger Entfernung bei einer Unfallaufnahme tätig war, um Hilfe gerufen. Dieser begibt sich sofort zum Tatort und erkennt auf der Straße einen andauernden Angriff auf einen am Boden liegenden Mann. Da der Beschuldigte klarer Ansprache, den Angriff sofort abzubrechen, das Messer nicht aus der Hand legt, macht der Polizeibeamte von seiner Schusswaffe Gebrauch und gibt mehrere Schüsse auf den Beschuldigten ab. Dieser wird durch mehrere Kugeln getroffen und kann dadurch seinen Angriff nicht fortsetzen. Auch er wird in der Nacht notoperiert. Sein Zustand ist derzeit stabil.

Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen, somalischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in Mainz. Er ist im Besitz einer bis zum  22.08.2023 befristeten Aufenthaltserlaubnis, ausgestellt durch die Stadt Mainz.

Der Beschuldigte ist bislang strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten und es liegen dem Polizeipräsidium Mainz keine staatsschutzrelevanten oder sonstigen polizeilichen Erkenntnisse vor.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Staatsanwaltschaft Mainz mittlerweile von einem versuchten Mord aus Heimtücke aus.

PM des PP Mainz vom 23.03.2022

Um 15:08 Uhr greift vor einer Fahrschule in der Alicenstraße in Mainz ein 32-jähriger somalischer Staatsangehöriger mehrere Personen mit einem Messer an und verletzt diese zum Teil schwer.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen wird ein 48-jähriger Mann durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich sowie mindestens zwei weitere Männer im Alter von 28 und 48 Jahren leicht verletzt.

Ein Polizeibeamter, der sich in unmittelbarer Nähe bei einer Verkehrsunfallaufnahme befand, eilte sofort zur Hilfe. Er konnte den Angriff nur durch den Einsatz seiner Schusswaffe unterbinden und gab mehrere Schüsse ab.

Der Angreifer als auch die verletzten Personen befinden sich in medizinischer Behandlung. Über die konkrete Schwere der Verletzungen kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Auskunft gegeben werden. Hintergrund zum Motiv sind derzeit noch nicht bekannt und Gegenstand der Ermittlungen.

Die Kriminaldirektion Mainz übernimmt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Mainz die Ermittlungen im Hinblick auf ein versuchtes Tötungsdelikt.

Der Angreifer wird im Krankenhaus durch Einsatzkräfte der Polizei bewacht.

PM des PP Mainz vom 22.03.2022

Unbekannte haben in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Gatter von Kamelen eines Zirkus geöffnet. Die Kamele brachen daraufhin zur nächtlichen Inspektion der Entersweiler Straße auf. Die Beamten trafen die Tiere auf einer Verkehrsinsel an. Einem Kamel missfielen sowohl das Blitzlicht, des gefertigten Lichtbilds, als auch die Tatsache, seiner gerade gewonnen Freiheit beraubt zu werden so sehr, dass es mehrfach versuchte einen Polizeibeamten zu knappen. Verletzt wurde dieser nicht. Unter Hilfe der Verantwortlichen des Zirkus konnten die Tiere zwar gegen ihren Willen, aber ohne Einsatz von Zwangsmitteln wieder in ihr Refugium geführt werden. Ein Schaden entstand beim nächtlichen Kameltreiben, abgesehen von angesabberten Diensthosen, nicht.

PM des PP Westpfalz vom 21.03.2022

Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Freitag das Polizeipräsidium Westpfalz in Kaiserslautern besucht. Gemeinsam mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Roger Lewentz würdigte der Kanzler die Arbeit der Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, insbesondere in Zeiten der Pandemie.

Olaf Scholz trug sich in die Kondolenzbücher für die Familien der am 31. Januar bei einem Einsatz getöteten Polizeikommissaranwärterin Yasmin Maria Bux und des Polizeikommissars Alexander Klos ein. Er zeigte sich tief bestürzt über dieses schreckliche Ereignis.

Im Anschluss informierten Polizeipräsident Michael Denne und Polizeivizepräsident Heiner Schmolzi den Bundeskanzler über die Herausforderungen, die sich für die Polizei während der Corona-Pandemie ergeben.

Themenbereiche waren unter anderem die Umstellung der polizeilichen Organisationsstruktur zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes sowie die sogenannten Montagsspaziergänge im Bereich des Polizeipräsidiums Westpfalz.

Ein besonderer Schwerpunkt des Besuches war der Austausch mit Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten. Olaf Scholz suchte das Gespräch mit Einsatzkräften der Schutz- und Kriminalpolizei, um ihnen seine Wertschätzung für ihren täglichen Einsatz auszudrücken. Während der knapp 30-minütigen Begegnung informierte sich der Kanzler über den Arbeitsalltag der Polizisten.

PM des PP Wetspfalz vom 18.03.2022

Ein 33-Jähriger ist am Dienstag mehrfach aufgefallen.

Zunächst war der Mann gegen Mittag in einem Kiosk in der Friedensstraße aufgetaucht. Da er dort seit einigen Tagen Hausverbot hat, hat der Betreiber die Polizei gerufen. Nachdem der 33-Jährige zwei Mal an diesem Tag das Hausverbot missachtete, erhielt er einen Platzverweis, dem er nachkam. Gegen 15:30 Uhr wurden die Beamten dann zu seiner Wohnadresse gerufen, da er Böller aus seinem Wohnungsfenster werfen würde. Die Beamten stellten die restlichen Feuerwerkskörper sicher und ermahnten den 33-Jährigen zur Ruhe. Gegen 23:30 Uhr riefen Zeugen dann die Polizei in die Ludwigstraße. Dort randalierte der 33-Jährige in dem Hausflus eines Mehrfamilienhauses. Ihm wurde ein weiterer Platzverweis erteilt und die Ingewahrsamnahme angedroht. Da er keine 20 Minuten später wieder in einem Hausflur randalierte und eine Anwohnerin beleidigt, wurde der 33-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Auf ihn kommen mehrere Strafanzeigen zu.

PM des PP Westpfalz vom 16.03.2022