Das heiße Wetter hat viele Menschen in die wieder geöffneten Freibäder gelockt. Doch nicht jeder will in der aktuellen Situation einsehen, dass es weiterhin notwendige und wichtige Regeln gibt. Während die meisten vernünftig sind und sich an die Vorgaben halten, hatten es die Beamten von Polizei und Vollzugsdienst am Mittwochnachmittag in einem Freibad mit mehreren uneinsichtigen Personen zu tun. Bereits zur Mittagszeit war die maximal zulässige Besucheranzahl erreicht. Nach Auskunft der Bademeister würden sich die Besucher weder innerhalb des Freibades noch außerhalb in der Warteschlange an die geltenden Coronabekämpfungsverordnung halten. Bei Ansprache seitens des Schwimmbadpersonals würden sich die Personen verbal aggressiv zeigen und das Schwimmbadpersonal bedrängen. Die Mitarbeiter der städtischen Ordnungsbehörde sowie die Polizei wiesen die Personen auf die Einhaltung der Regeln hin. Diese zeigten sich hierbei zum Großteil äußerst verständnislos und teilweise respektlos. Nach Ansprache änderte sich der Zustand lediglich für wenige Minuten. Der Einlass ins Freibad musste letztendlich durch die Ordnungsbehörde und den Schwimmbadverantwortlichen für den Tag komplett untersagt werden. Die wartenden Personen mussten den Heimweg antreten. Die Verstöße gegen die Coronabekämpfungsverordnung werden von der Ordnungsbehörde bearbeitet.

PM des PP Westpfalz vom 127.06.2021

Mit mehr als 10 Einsatzkräften ist die Polizei Mainz am Mittwochabend, gegen 19:00 Uhr, am Winterhafen konsequent vorgegangen, weil es kurz zuvor zu einer Bedrohung mit einer Schusswaffe gekommen sei. Bei dem Einsatz führte die Polizei Distanzelektroimpulsgeräte (ugs. Taser) und Maschinenpistolen mit und sperrte Teilbereiche rund um die Drehbrücke, weiträumig ab.

Kurze Zeit zuvor sei es am Winterhafen zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen, in dessen Verlauf eine Waffe gezogen und in Richtung des Kopfes einer anderen Person gezielt wurde. Dies wurde der Polizei über Notruf mitgeteilt. Die sofort entsendeten Einsatzkräfte wurden am Einsatzort auf eine fünfköpfige Personengruppe aufmerksam gemacht, unter welcher sich der Waffenträger befinden soll. Um jegliche Gefahr auszuschließen wurden die Personen, unter dem Vorhalt der Einsatzwaffen, angesprochen und aufgefordert sich flach auf den Boden zu legen. Dort wurden sie durchsucht und zunächst gefesselt. Bei der Durchsuchung konnte bei einem 24-Jährigen, eine täuschend echt aussehende, schwarze Softairwaffe aufgefunden und sichergestellt werden.

Nachdem sichergestellt werden konnte, dass keine Gefahr mehr von den Personen ausgeht, konnte die Gesamtsituation geklärt werden. Offensichtlich kam es zu einem Streit zwischen zwei Jungen im Kindesalter und der Gruppe um den 24-Jährigen. In dessen Verlauf warf der 24-Jährige ein Fahrrad der Jungen in Richtung Rheinböschung, was wiederum einen der Jungen veranlasste, die genannte Waffe zu ziehen und in Richtung des 24-Jährigen zu zielen. Dessen Begleiter ergriff jedoch die Waffe, entfernte das Magazin, warf es in den Rhein und behielt die Waffe. Die Jungen flüchteten daraufhin vom Tatort und sind bisher nicht bekannt. Die Personengruppe entfernte sich vom Rheinufer und konnte kurz darauf, auf der Drehbrücke durch die Einsatzkräfte angetroffen werden.

Die Polizeiinspektion Mainz 1 hat die Ermittlungen hinsichtlich aller waffenrechtlichen und strafrechtlichen Verstöße aufgenommen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich per Mail an Pimainz1@polizei.rlp.de oder telefonisch unter 6131-654110 zu melden.

PM des PP Mainz vom 17.06.2021

Wie mit den Meldungen 790 und 801 berichtet, war es in der Nacht auf den Sonntag vor eineinhalb Wochen (05.06.2021) zu mehreren Auseinandersetzungen auf dem Nürnberger Kornmarkt gekommen. Im Zuge des polizeilichen Einschreitens hatten sich schließlich auch mehrere Angriffe auf die eingesetzten Beamten ereignet. Zwischenzeitlich konnte ein 20-jähriger Mann als Tatverdächtiger eines solchen Übergriffs identifiziert werden.

Wiederholt hatten Einsatzkräfte der Polizei im Laufe der Nacht einschreiten müssen, weil es unter den Anwesenden auf dem Kornmarkt zu Auseinandersetzungen gekommen war. Um weitere Straftaten zu verhindern, räumten Polizeibeamte schließlich ab 04:30 Uhr den Platz. Hierbei musste die Polizei unmittelbaren Zwang einsetzen und insgesamt 13 Personen in Gewahrsam nehmen. In mehreren Fällen war es dabei zu gezielten Angriffen gegen Beamte gekommen. Teilweise war es den Angreifern sogar gelungen, bei ihren Übergriffen unerkannt zu bleiben.

In einem Fall hatten Polizeibeamte gegen 05:00 Uhr eingegriffen, als sie eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern bemerkt hatten. Während des Einschreitens der Einsatzkräfte hatte sich ein bis dahin unbeteiligter Mann den Einsatzkräften genähert und diese mit einem Gürtel attackiert. Aufgrund der dynamischen Situation war es den Polizisten zunächst nicht gelungen, den Angreifer zu stellen.

Im Nachgang zum Einsatzgeschehen auf dem Kornmarkt richtete die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine siebenköpfige Arbeitsgruppe ein, um unter anderem über die Auswertung der vorhandenen Videoaufnahmen der Bodycams unbekannte Beteiligte identifizieren zu können. Tatsächlich gelang es mithilfe derartiger Aufnahmen zwischenzeitlich, einen Tatverdächtigen für den beschriebenen Angriff mit dem Gürtel zu ermitteln.

Über einen biometrischen Abgleich beim Bayerischen Landeskriminalamt (BLKA) fiel der Verdacht auf einen 20-jährigen Mann. Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos Mittelfranken (USK) konnten den so identifizierten Tatverdächtigen in den Morgenstunden des vergangenen Sonntags (13.06.2021) in der Nürnberger Innenstadt festnehmen. Er muss sich nun wegen des Tatvorwurfs der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Festgenommenen und ließ ihn einem Ermittlungsrichter vorführen. Dieser wiederum erließ einen Haftbefehl gegen den 20-Jährigen. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Derweil werden die Ermittlungen bei der eingerichteten Arbeitsgruppe weitergeführt. Die Beamten arbeiten intensiv daran, auch weitere bislang unbekannte Personen zu identifizieren, die sich an den Ausschreitungen auf dem Kornmarkt beteiligt haben.

Darüber hinaus wird die mittelfränkische Polizei ihre verstärkte Präsenz in der Nürnberger Innenstadt auch an den kommenden Wochenenden aufrechterhalten, um konsequent gegen aggressive und gewaltbereite Personen einzuschreiten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.06.2021

Dass das schnelle Entfernen beim Erscheinen von Polizisten nicht die beste Idee ist, weiß seit Sonntag, den 13. Juni 2021 auch ein 28-jähriger Mann. Er befand sich gegen 09:50 Uhr am Hauptbahnhof Lutherstadt Wittenberg in einer Sitzgruppe und verließ nach Erkennen der Bundespolizisten zügig den Bereich. Daraufhin kontrollierten die Bundespolizisten den Verdächtigen. Der sich anschließende Abgleich seiner Personalien mit dem Fahndungsbestand der Polizei ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau vom März dieses Jahres. Demnach wurde er im September 2020 durch das Amtsgericht Wittenberg wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1200 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 120 Tagen verurteilt. Da er weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Strafantritt stellte und unbekannten Aufenthaltes war, erging der Haftbefehl. Der Mann aus Eritrea wurde festgenommen und zur Dienststelle der Bundespolizei verbracht. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er an die Justizvollzugsanstalt Halle übergeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.06.2021

Am gestrigen Abend erreichten die Polizei mehrere Hinweise über betrügerische Anrufe von Personen die sich am Telefon als Mitarbeiter der Kriminalpolizei Mainz ausgaben. Angerufen wurden ältere Personen und Seniorinnen und Senioren im Alter von 53 bis 89 Jahren. Die Betrüger gaben in allen Fällen an, dass in der unmittelbaren Nachbarschaft eingebrochen worden sei, fragten nach auffälligen Beobachtungen und ob die angerufenen über Vermögenswerte zu Hause verfügen würden. Insgesamt wurden der Polizei 18 dieser Vorfälle mitgeteilt, die sich über das gesamte Stadtgebiet – mit Schwerpunkt auf den Stadtteil Laubenheim – verteilten. Aufgrund der aufmerksamen Bürgerinnen und Bürger entstand in keinem der Fälle ein Schaden.

Die Betrugsmasche „Falsche Polizeibeamte“ ist nur eine der vielfältigen Betrugsarten der sog. „Callcenter-Betrüger“. Darüber hinaus werden Schockanrufe mit Notlagen von vermeintlichen Familienangehörigen, Enkeltrickbetrüge mit vorgetäuschter finanzieller Not eines Enkelkindes oder Gewinnversprechen bei denen im Vorfeld eine Bearbeitungsgebühr entrichtet werden soll sowie die Legende des angeblichen Microsoft-Mitarbeiters als Vorgehensweise genutzt. Durch die Corona-Pandemie gaben sich Betrüger am Telefon auch als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes oder Impfzentren aus und boten gegen Bezahlung fingierte Impftermine an. Die Themenfelder werden häufig auch vermischt. Gemeinsam ist allen Vorgehensweisen, dass die Opfer am Telefon massiv unter Druck gesetzt und somit zur Herausgabe von Vermögenswerten oder sogar Bankdaten gebracht werden sollen. Als potenzielle Opfer werden häufig lebensältere Menschen ausgesucht, da hier das noch eher bestehende Vertrauen in Amtspersonen ausgenutzt werden soll und die Hoffnung besteht, dass sich diese eher einschüchtern lassen.

Die Polizei gibt folgende Verhaltenshinweise:

Lassen Sie sich nicht in lange Gespräche verwickeln und unter Druck setzen.

Legen Sie einfach auf. Tätigen Sie dann den Polizeinotruf unter der 110. Geben Sie keine Auskunft über ihre finanziellen Verhältnisse oder sensible Daten, insbesondere Ihre Bankdaten. Händigen Sie niemals Wertsachen oder Bargeld an Unbekannte oder vermeintliche Polizeibeamte aus. Rufen Sie ihre genannten Angehörigen zurück und versichern Sie sich über die Angaben. Und ebenfalls der dringende Appell: Sollten sie nun das Gefühl haben Opfer einer solchen Straftat geworden zu sein: Scheuen Sie sich nicht Ihre nächste Polizeidienststelle aufzusuchen und den Vorfall anzuzeigen. An diese können Sie sich auch für Beratungen wenden.

PM des PP Mainz vom 09.06.2021

Am Dienstag, den 8. Juni 2021, gegen 17:30 Uhr machte ein 52-Jähriger am Hauptbahnhof Halle seinen Diebstahlshattrick komplett. Obwohl er zuvor bereits gegen 14:25 Uhr bei einem Ladendiebstahl von Bundespolizisten ertappt wurde, wiederholte der Deutsche dieses Szenario noch zwei Mal hintereinander fast im Stundentakt: Nach der ersten Feststellung wurde der Deutsche zur Dienststelle der Bundespolizei mitgenommen und durchsucht. Es erfolgte eine Identitätsfeststellung sowie der Abgleich seiner Personaldaten mit dem polizeilichen Fahndungssystem. Es kam heraus, dass gegen den zuvor bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Mann ein gültiges Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle besteht. Die eingesetzten Beamten belehrten den Deutschen und fertigten Strafanzeigen sowohl wegen des Diebstahls, als auch aufgrund des Hausfriedensbruchs. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 52-Jährige die Dienststelle wieder verlassen. Leider hatte er nichts Besseres zu tun, als gegen 16:00 Uhr den Bahnhof erneut zu betreten und in das nächste Geschäft zu gehen, um seine Tat, mit anderer Beute, zu wiederholen. Dies bemerkten Sicherheitsmitarbeiter der Bahn und informierten die Bundespolizei.

Wieder wurden Strafanzeigen durch die Bundespolizisten gefertigt, der Mann eindringlich über seine Taten belehrt und des Bahnhofs verwiesen. Als der Unbelehrbare eine Stunde später erneut versuchte in einem weiteren Geschäft Ware zu entwenden, trafen die eingesetzten Beamten wieder auf ihren „alten Bekannten“. Ein weiteres Mal wurde der Deutsche beanzeigt und machte somit seinen Hattrick komplett. Drei Strafanzeigen wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch innerhalb von wenigen Stunden durch eine Person erlebten auch die Bundespolizisten noch nicht oft.

PM der BPOLI Magdeburg vom 09.06.2021

Vier kleine Meisen saßen auf dem Ast,

vier kleine Meisen hielten in Horn kurz Rast.

Vier kleine Meisen verfingen sich in einer Dachtraufe, vier kleine Meisen waren gefangen durch die Drahtschlaufe.

Vier kleine Meisen, der Hausbesitzer schaut in die Höh, vier kleine Meisen, es ergreift ihn mit wildem Weh.

Vier kleine Meisen, die Polizei wird gerufen, vier kleine Meisen, die Polizisten kommen in die Hufen.

Vier kleine Meisen wurden dann befreit,

vier kleine Meisen waren fluchtbereit.

Vier kleine Meisen flogen wieder fort,

vier kleine Meisen, die Polizisten verließen dann den Ort.

PM der POL Bremen vom 08.06.2021

Am Sonntagnachmittag gegen 14:00 Uhr fahren zwei Funkstreifenwagen der Polizei Worms auf dem Weg zu einem dringenden Einsatz in den Kreuzungsbereich Hochstraße/Dr.Carl-Sonnenschein-Straße in Richtung Herrnsheim ein. Blaues Blinklicht und Einsatzhorn sind eingeschaltet. Im Kreuzungsbereich kollidiert das erste Einsatzfahrzeug seitlich mit einen PKW der Marke Ford, der aus Richtung Johann-Hinrich-Wichern-Straße in die Kreuzung einfährt. Durch die Wucht des Aufpralls überschlägt sich der Streifenwagen und bleibt auf dem Dach liegen. Der weitere beteiligte PKW schleudert weiter über die Kreuzung und stößt mit einem gegenüber an der Ampel wartenden dritten PKW der Marke VW zusammen. Die zwei Polizeibeamten im Funkstreifenwagen sowie die beiden Insassinnen des PKW der Marke Ford werden dabei schwer, jedoch nicht lebensgefährlich, verletzt und werden in umlegende Krankenhäuser eingeliefert.

Zur Klärung der Unfallursache wird durch die Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger mit der Beweissicherung beauftragt, die polizeiliche Verkehrsunfallaufnahme erfolgt durch die Polizeiautobahnstation Gau-Bickelheim.

Die beteiligten Fahrzeuge sind sichergestellt. Durch den sich überschlagenden Streifenwagen wird noch ein Ampelmast beschädigt und muss durch die Feuerwehr demontiert werden. Der Kreuzungsbereich ist insgesamt sechs Stunden für die Unfallaufnahme gesperrt.

PM des PP Mainz vom 06.06.2021

Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet überprüfte gestern Nachmittag eine Streife der Bundespolizei Trier einen 27-jährigen, staatenlosen Mann. Beim vorgelegten Dokument war der Bereich Gültigkeitsdatum durch Manipulation unkenntlich gemacht. Ermittlungen ergaben, dass der Mann zurzeit nicht im Besitz eines Aufenthaltstitels für das Bundesgebiet ist.

Weiterhin wurde er von der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wegen eines Gewaltdeliktes gesucht. Er ist dringend tatverdächtig, im November 2020 in Bad Kreuznach mit einem Messer (Klingenlänge 20 cm) auf den Hinterkopf eines anderen Mannes eingestochen zu haben. Ein weiteres Zustechen konnte nur durch das Eingreifen eines weiteren anwesenden Mannes verhindert werden. Der Geschädigte erlitt durch Zufall lediglich eine oberflächliche Stichwunde.

Zu guter Letzt lagen noch zwei anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie eine Schengen-Fahndung der Niederlande vor.

Nach Vorführung beim Amtsgericht Bad Kreuznach und Beschlussfassung durch den Richter – Vollzug der U-Haft aufgrund Fluchtgefahr – wurde er zur JVA Rohrbach verbracht.

Weitere Strafverfahren wegen Verändern von amtlichen Ausweisen und unerlaubtem Aufenthalt wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 01.06.2021

Genau richtig verhielt sich am Mittwoch um 13:10 Uhr eine 82-jährige Frau, die einer besonders dreisten Form der Betrugsmache „Falscher Polizeibeamter“ zum Opfer fiel. Sie erhielt einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich mit „Polizei Speyer“ meldete. Er behauptete, ihr Sohn sei verunglückt und habe eine andere Person „totgefahren“. Trotz dieser schockierenden Nachricht erkannte die 82-Jährige sofort die Betrugsmasche und gab keinerlei persönliche oder finanzielle Daten preis. Mit der Äußerung, dass ihn die Polizei zurückrufen werde, beendete sie umgehend das Gespräch. Durch das vorbildliche Verhalten der Seniorin konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden. Sollten Sie in eine ähnliche Situation kommen und nur geringe Zweifel hegen, dann beenden Sie das Gespräch und rufen die Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Seien sie grundsätzlich misstrauisch. Die Polizei wird Ihnen solche Nachrichten nicht am Telefon überbringen und Sie niemals um Geldbeträge bitten.

PM der PD Ludwigshafen vom 27.05.2021