Auf der B30 auf Höhe von Weingarten sind am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr ein Streifenwagen und ein Pkw zusammengestoßen. Der Wagen des Polizeireviers Ravensburg befand sich mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Verkehrsunfall in Richtung Biberach. Auf Höhe der Ortschaft Berg geriet der Wagen aufgrund der verschneiten Straße ins Schlingern und kollidierte mit dem BMW, der gerade von der Streifenbesatzung überholt wurde. Durch den Aufprall drehte sich das Polizeifahrzeug und stieß gegen die Leitplanke. Der Fahrer des Streifenwagens sowie der 50-jährige BMW-Lenker verletzten sich durch den Verkehrsunfall leicht. Ein Rettungsdienst an der Unfallstelle wurde nicht benötigt. Insgesamt entstand durch den Zusammenstoß an dem Polizeifahrzeug ein Schaden von etwa 20.000 Euro. Der Schaden am BMW wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt. Wie hoch der Schaden an der Mittelleitplanke ist, wird derzeit noch geprüft. Der Streifenwagen musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden.

PM des PP Ravensburg vom 28.02.2020

Ein Mitarbeiter einer Einsatzhundertschaft soll gestern Morgen einen Kollegen mit seiner Dienstwaffe bedroht haben. Der Bedrohte gab gegenüber seinen Vorgesetzten an, er sei in einen Umkleideraum gekommen, als ein Kollege unvermittelt, aus einer Entfernung von zwei bis drei Metern, mit der Waffe auf seinen Oberkörper gezielt habe. Der bedrohte Polizist war daraufhin aus dem Raum gelaufen und hatte wenig später einem Kollegen und seinem Vorgesetzten von dem Vorfall berichtet. Dem, der Bedrohung verdächtigen Polizeibeamten, wurde durch dessen Vorgesetzten der Tatvorwurf gemacht und ihm wurde die Dienstwaffe samt der Munition abgenommen. Die Ermittlungen werden bei dem für Polizeidelikte zuständigen Dezernat des Landeskriminalamts geführt und dauern an.

PM des PP Berlin vom 28.02.2020

Eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg befand sich am Mittwoch gegen 19:55 Uhr auf der BAB 8 von München kommend in Richtung Karlsruhe auf einer Einsatzfahrt. Ein 43 Jahre alter Skoda-Lenker, der zwischen der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen und dem Autobahnkreuz Stuttgart die linke Spur befuhr, wollte sich vorbildlich verhalten und Platz schaffen. Im Zuge dessen beabsichtigte er auf den mittleren Fahrstreifen zu wechseln. Beim eingeleiteten Fahrstreifenwechsel bemerkte der Mann allerdings, dass auf der mittleren Spur ein Fahrzeug unterwegs war. Aufgrund dessen musste er sein Vorhaben abbrechen und auf die linke Spur zurückziehen. Die nachfolgende 26-jährige Fahrerin des Streifenfahrzeugs konnte daraufhin nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Skoda auf. Die Polizistin erlitt hierbei leichte Verletzungen. An den Fahrzeugen, die nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten, entstand ein Gesamtschaden von etwa 40.000 Euro.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.02.2020

In den Nachtstunden des Montags, 24.02.2020, fiel ein 53-jähriger Mann im Bereich des Aufgangs zu den Bahngleisen am Bahnhof Memmingen vermutlich aufgrund seiner starken Alkoholisierung zu Boden. Eine alarmierte Rettungswagenbesatzung versorgte den Mann, da er sich bei dem Sturz eine klaffende Platzwunde am Hinterkopf zugezogen hatte. Plötzlich attackierte er beide Sanitäter mit Schlägen gegen den Körper. Zum Glück blieben diese unverletzt. Eine hinzugezogene Polizeistreife legte dem jungen Mann Fesseln an und nahm ihn nach der ersten ärztlichen Versorgung über Nacht in Polizeigewahrsam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.02.2020

Am 24.02.2020 gegen 16:15 Uhr wurden Rettungssanitäter wegen eines annähernd bewusstlos wirkenden Mannes zum Hafenmarkt gerufen. Der 26-jährige Mann wollte sich jedoch nicht von den Sanitätern behandeln lassen und versuchte mit einem Kugelschreiber auf eine Rettungssanitäterin einzustechen. Diese konnte dem Stich glücklicherweise ausweichen und wurde nicht verletzt. Der Mann befand sich vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln oder Medikamenten. Beim Eintreffen der Polizeibeamten musste der aggressive Mann gefesselt werden. Er wurde anschließen ins BKH Kaufbeuren gebracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichem Angriff auf Rettungssanitäter sowie gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.02.2020

Nach dem schrecklichen Anschlag in Hanau, bei dem ein psychisch kranker Täter aus rassistischen und menschenverachtenden Motiven heraus wahllos neun Menschen erschossen hat, sind Stadt und Polizeipräsidium Essen tief betroffen.

Nach den Vorkommnissenführte das Bündnis „Essen stellt sich quer“ am Donnerstag eine Eilversammlung unter dem Motto „Es reicht: Rechten Terror beenden“ durch.
Gegenüber Medienvertretern äußerte ein Verantwortlicher, dass der Stadtteil Altendorf bewusst aufgrund seines hohen Migrantenanteils ausgewählt wurde. Außerdem sei dieser Stadtteil Zitat: „immer wieder Ziel rassistischer Kontrollen durch die Polizei“.

Seit fast 15 Monaten führen Stadt und Polizei Essen in enger Zusammenarbeit Kontrollen im gesamten Stadtgebiet zur Bekämpfung der unterschiedlichsten Normverletzungen durch. Als Ziele dieser Kontrollen werden Objekte ausgewählt, bei denen konkrete Hinweise auf Gesetzesverstöße vorliegen. Dazu zählen u.a. Gewerbebetriebe, Schrottimmobilien, Restaurants, Wettbüros, Bordellbetriebe und auch Shisha-Bars.

Zu keiner Zeit haben Stadt und Polizei Essen Objekte aus anderen, geschweige denn rassistischen Gründen, ausgewählt. Beide rechtsstaatlichen Institutionen sind ausschließlich aufgrund Gesetzesgrundlagen tätig und weisen die Vorwürfe von Vertretern des Bündnisses scharf zurück.

Nach rechtlicher Würdigung der geäußerten Vorwürfe stellte das Polizeipräsidium Essen Strafanzeige wegen Beleidigung.

Unmittelbar nach der schrecklichen Tat in Hanau haben Stadt und Polizei Essen die bereits seit langem bestehende Präsenz an Moscheen und Orten, an denen sich üblicherweise vermehrt Migranten treffen, noch verstärkt. Kontakte zu bekannten Gemeindevorständen und anderen religiösen Gruppen wurden intensiviert und zahlreiche besorgte Anfragen beantwortet.

Alle Bürgerinnen und Bürger können darauf vertrauen, dass ihre Stadtverwaltung und ihre Polizei ausschließlich auf der Grundlage von Recht und Gesetz tätig sind, aber auf dieser Grundlage auch dann konsequent einschreiten, wenn Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen werden.

PM der POL Essen vom 25.02.2020

Freitagabend, 21.02.2020, stieg ein Bielefelder in einen Bürokomplex an der Ummelner Straße, nahe der Bokelstraße, ein. Der Einbrecher ließ neben seinem Fahrrad und seiner Jacke seinen Ausweis am Tatort liegen.

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes näherte sich gegen 22:35 Uhr einem Bürogebäude an der Ummelner Straße. Dabei bemerkte er in der Nähe des Eingangs herrenlose Gegenstände wie ein Fahrrad, eine Jacke und eine Spirituosenflasche.
An der Eingangstür stellte der Sicherheitsmitarbeiter eine eingeschlagene Scheibe an der Tür fest und benachrichtigte die Polizei.

Die eingetroffenen Polizeibeamten durchsuchten die Räume und trafen dabei auf mehrere von dem Einbrecher aufgebrochene Büromöbel. Sie fanden Diebesgut, dass der Täter offensichtlich zum Abtransport bereit gelegt hatte sowie eine geleerte Sektflasche.

Zwar konnten die Beamten den Täter nicht mehr am Tatort antreffen, jedoch machte dieser es den Polizisten leicht. Er ließ in einem Büroraum seinen Personalausweis zurück.

Gegen den polizeibekannten 30-jährigen Bielefelder ist ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 25.02.2020

Am Sonntag, gegen 19.00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Waldkraiburg zu einem dringenden Einsatz nach Mühldorf a. Inn alarmiert. Zwei Polizeibeamte fuhren mit einem uniformierten Polizeifahrzeug auf der Staatstraße 2352 in Richtung Mühldorf a. Inn. Im Waldstück in der Nähe des Kieswerkes stürzte aufgrund des starken Windes plötzlich eine Fichte quer über die Staatsstraße. Trotz Vollbremsung gelang es nicht, den Dienst-PKW rechtzeitig anzuhalten. Das Polizeiauto wurde im Frontbereich erheblich beschädigt. Die beiden Polizeibeamten wurden glücklicherweise bei dem Unfall nur leicht verletzt. Zur Beseitigung der Fichte und zur Absicherung der Straße war die Feuerwehr Waldkraiburg vor Ort. Aufgrund des vorherrschenden Sturmes, sowie der Gefahr des Umstürzens weiterer Bäume, wurde eine Komplettsperrung der Staatsstraße veranlasst. Die Sperrung wurde erst am Montagmorgen gegen 8.00 Uhr durch die zuständige Straßenmeisterei wieder aufgehoben.

PM der PI Waldkraiburg vom 24.02.2020

In drei Fällen mussten Polizeibeamte in den vergangenen Tagen Anzeigen schreiben, weil Personen unter dem Einfluss von Alkohol Unfälle verursacht haben. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand. Am Freitag, 21.
Februar 2020, wurden die Beamten um 20.45 Uhr zur Cranger Straße in Erle alarmiert. Dort war es an der Kreuzung mit der Franzisstraße zur Kollision zwischen einem 42 Jahre alten Gelsenkirchener und einem 55 Jahre alten Mann gekommen, der ebenfalls in Gelsenkirchen wohnt und mit seiner Frau unterwegs war. Da der 42-Jährige bei der Unfallaufnahme einen desorientierten Eindruck auf die Polizeibeamten machte, führten sie einen freiwilligen Alkoholtest durch, der positiv war. Die Beamten stellten daher den Führerschein des Mannes sicher und brachten ihn zur Wache, wo ihm ein Arzt Blutproben entnahm. Zudem untersagten sie dem Mann die Weiterfahrt mit erlaubnispflichtigen Kraftfahrzeugen. Gleich behandelt wurde auch ein 32 Jahre alter Gladbecker, der den Beamten gegen 23.35 an der Schmalhorststraße in Horst auffiel. Dort fuhr er nämlich mit durchdrehenden Reifen auf die Beamten zu, die dort eigentlich wegen einem anderen Einsatz tätig waren. Als ein Polizist den Mann aufforderte, sein Fahrzeug anzuhalten, versuchte dieser, hinter dem Streifenwagen zu parken. Das misslang aber und der Wagen des Mannes rollte nach ersten Bremsversuchen weiter und fuhr auf den Streifenwagen auf. Das Dienstfahrzeug wurde dadurch leicht beschädigt. Nachdem die Beamten ihn daraufhin aufforderten auszusteigen, sagte der Mann sogleich, nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu sein. Zudem konnte er sich auch sonst nicht ausweisen und zeigte Anzeichen von Alkohol- oder Drogenkonsum. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest war positiv. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn zur Identitätsfeststellung zur Wache. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte er diese wieder verlassen.
Schließlich mussten Polizeibeamte auch am Samstag, 22. Februar, an der Hohenzollernstraße in Bulmke tätig werden. Dort hatte eine 31 Jahre alte Gelsenkirchenerin gegen 22.35 Uhr beim Ausparken gleich zwei andere Autos leicht beschädigt. Auch sie zeige deutliche Anzeichen, Alkohol konsumiert zu haben, gab aber an, erst nach dem Unfall in ihrer Wohnung etwas getrunken zu haben. Auch sie musste die Beamten zur Blutprobenentnahme auf die Wache begleiten, nachdem ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest positiv war. Ihre Fahrerlaubnis wurde ebenfalls sichergestellt.

Die Polizei rät dringend: Lassen Sie das Auto stehen, wenn Sie Alkohol, Drogen oder sonstige die Wahrnehmung beeinträchtigende Substanzen eingenommen haben.
Sie gefährden sich und andere, häufig verlieren Sie Ihren Führerschein und eine Menge Geld.

PM der POL Gelsenkirchen vom 24.02.2020

Mit Hilfe einer Sicherheits-App konnten am Freitagabend in Findorff zwei mutmaßliche Autodiebe vorläufig festgenommen werden.

Ein 33 Jahre alter Mann stellte seinen VW Tiguan auf einem Großraumparkplatz in der Straße Plantage ab. Auf seinem Handy registrierte er wenig später eine „Diebstahls-Warnmeldung“ und lief zu seinem Auto zurück. Hier entdeckte der 33-Jährige eine eingeschlagene Scheibe und zwei Männer, die sich von seinem Wagen entfernten. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten die beiden 30-Jährigen noch in Tatortnähe stellen und vorläufig festnehmen. Hierbei fanden und beschlagnahmten die Polizisten Utensilien wie Handschuhe, eine Taschenlampe und das Auto des Duos. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

So schützen Sie sich vor Autodieben:

Parken Sie hochwertige Fahrzeuge wenn möglich nicht am Straßenrand oder in ungesicherten Carports. Nutzen Sie eine abschließbare Garage oder stellen Sie Ihr Fahrzeug zumindest an gut beleuchteten und belebten Straßen ab. In erster Linie ist es wichtig, beim Verlassen des Autos die Zündschlüssel zu ziehen und alle Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel abzuschließen.
Darüber hinaus gibt es mechanische sowie elektronische Sicherungen. Ist Ihr Fahrzeug mit einer Diebstahlwarnanlage ausgestattet, nehmen Sie diese auch in Betrieb. Autoalarmanlagen sollen melden, wenn eine Tür oder Haube geöffnet, in den geschlossenen Innenraum eingegriffen oder das Auto unbefugt abgeschleppt wird. Als sinnvolle Ergänzung zu mechanischen Sicherungsvorkehrungen kommen hier viele Möglichkeiten in Betracht – von der Kontakt- über die Innenraum- bis zur Neigungsüberwachung. Ideal und sinnvoll ist die Kombination aller genannten Varianten. Mehr Tipps hierzu gibt es beim Präventionszentrum der Polizei Bremen, Am Wall 195, Telefon: 0421 36219003.

PM der POL Bremen vom 23.02.2020