Unfallzeit: 28.01.2020, 18:20 Uhr / Unfallort: Hamburg-Billstedt, Billstedter Hauptstraße / Schiffbeker Weg
Bei einem Verkehrsunfall sind gestern in den frühen Abendstunden zwei Polizeibeamte der Bereitschaftspolizei und zwei Insassen eines VW Passat verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst Süd hat die Ermittlungen übernommen.
Nach bisherigem Stand der Ermittlungen befuhr der Funkstreifenwagen „Peter 2/66“, besetzt mit einem 22-jährigen Fahrer und einem 24-jährigen Beifahrer, unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und Martinshorn ) die Billstedter Hauptstraße in Richtung Horner Landstraße.
An der Kreuzung Billstedter Hauptstraße / Schiffbeker Weg zeigte die dortige Ampel für den Funkstreifenwagen „Rot“.
Im Kreuzungsbereich kam es zur Kollision mit einem den Schiffbeker Weg in Richtung Moorfleeter Straße fahrenden VW Passat, der bei Grünlicht die Kreuzung befuhr.
Der 37-jährige Fahrer des VW und dessen 17-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall verletzt und wurden in ein Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nicht.
Die beiden leicht verletzten Polizeibeamten wurden am Polizeikommissariat 42 durch die Besatzung eines Rettungswagens behandelt und verblieben anschließend im Dienst.
Beide am Unfall beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und es entstand erheblicher Sachschaden.
Die Unfallstelle wurde für die Unfallaufnahme gesperrt.

PM der POL Hamburg vom 29.01.2020

Polizeibeamte haben am Dienstagabend, 28.01.2020, einen 19 Jahre alten Mann in Lehrte festgenommen. Gegen ihn ermittelt die Polizei aktuell wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln sowie Widerstands. Ermittlungen anlässlich einer Unfallflucht in Hannover haben die Polizisten auf die Spur gebracht.

Die Beamten des Polizeikommissariats Lehrte waren kurz nach 18:00 Uhr zu dem Wohnhaus in der Kernstadt gefahren, da dort der Halter eines Fiat Panda gemeldet ist. Einige Stunden zuvor war der Pkw offenbar in eine Unfallflucht am Deisterkreisel (Linden-Süd) verwickelt. Als die Polizisten (25, 43) klingelten, öffnete ihnen der 19-jährige Sohn des Halters die Tür. Sofort nahmen die Beamten starken Marihuanageruch aus dem Gebäude wahr, weshalb sie die Räumlichkeiten unverzüglich betreten wollten. Der junge Mann aus Lehrte befolgte im weiteren Verlauf die Anweisungen der Ermittler nicht, sondern leistete Widerstand, bei dem der 43-jährige Beamte leicht verletzt wurde. Letztlich konnten der Bewohner sowie ein gleichalter Besucher festgenommen werden. Bei der Durchsuchung der Wohnung des mutmaßlichen Dealers fanden die Polizisten etwa ein Kilogramm Marihuana, 800 Euro, eine Feinwaage sowie Verpackungsmaterial und beschlagnahmten die Gegenstände.

Nun ermittelt die Polizei gegen den 19-jährigen Bewohner wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hildesheim soll er noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der gleichalte Besucher – gegen ihn wird derzeit nicht ermittelt – konnte noch am Abend die Dienststelle wieder verlassen. Bezüglich der Verkehrsunfallflucht in Hannover ergaben Ermittlungen, dass der im selben Haus wohnende Vater des 19-Jährigen offenbar Fahrer des Fiats gewesen war.

PM der PD Hannover vom 29.01.2020

Beamte der Polizeiinspektion Weilheim retten Frau aus Unfallfahrzeug

Wie aus dem beiliegenden Pressebericht des Polizeipräsidiums Oberbayern zu entnehmen ist, wurden heute 12 Beamtinnen und Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern von Polizeipräsident Robert Kopp geehrt.

Unter den Geehrten waren auch PHMin Antonia Liebl und POM Alexander Sperl.

Die beiden fuhren am 29.05.19 als Streife zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße WM 10. Sie trafen dort noch vor dem Rettungsdienst ein. Ein Pkw war frontal mit einem Lkw kollidiert. Die Fahrerin des Pkw wurde schwer verletzt und konnte sich aus dem Fahrzeug nicht mehr selbst befreien.
Erst nach Einschlagen einer Scheibe gelang es den beiden Polizeibeamten unter erheblichen Anstrengungen, die Frau aus dem Fahrzeug zu bergen.
Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde Erste Hilfe geleistet.

Für dieses vorbildliche Verhalten erhielten sie nun vom Polizeipräsidenten ein Anerkennungsschreiben.

PM der PI Weilheim vom 28.01.2020

gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft Hagen und Polizei Hagen:

Am Dienstag, den 28.01.2020, führten Kriminalbeamte der Dienststelle für Organisierte Kriminalität des PP Hagen einen Großeinsatz gegen Rockerkriminalität durch. Um 06.00 Uhr durchsuchten die Ermittler zeitgleich acht Wohnungen in den Städten Wuppertal, Dortmund, Gelsenkirchen, Schwerte, Herne, Castrop-Rauxel und Schermbeck. In den Wohnungen sicherten die Beamten umfangreiche Beweismittel. Eine halbautomatische Schusswaffe wurde sichergestellt. Hintergrund der Maßnahme waren die Auseinandersetzungen zwischen zwei Rockergruppen in Hagen in den letzten Jahren. Die OK-Ermittler hatten nach Auseinandersetzungen rivalisierender Rockergruppen im Jahr 2018 bereits im Jahre
2019 und 2020 intensive Ermittlungen geführt und in diesem Rahmen Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Ins Zentrum der Ermittlungen rückte schnell ein Motoradclub, der sich im Hagener Süden auflöste, um sich kurz darauf in Hagen-Hohenlimburg neu zu gründen. Hier wurden Ermittlungen wegen des Erwerbs und des Handels mit Schusswaffen geführt. Aus der Gesamtschau ergibt sich der dringende Verdacht, dass der Tatbestand der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung erfüllt ist. Wegen der besonderen Gefährlichkeit der Festzunehmenden griffen die Ermittler bei den Festnahmen am heutigen Tag auf mehrere Teams der Spezialeinheiten zurück. Insgesamt waren an dem Einsatz ca. 240 Polizisten beteiligt, davon große Teile der Hagener Kriminalpolizei sowie Unterstützungskräfte aus anderen Behörden. An einem Objekt in Dortmund kam ein Spezialfahrzeug mit Räumschild zum Einsatz, um ein Tor zu öffnen. Bei dem Einsatz nahmen die Polizisten sechs Personen fest, gegen zwei von ihnen bestand bereits ein Haftbefehl. Die Beamten transportierten alle Festgenommenen in das Polizeigewahrsam Hagen. Hier werden die Männer, die zwischen 36 und 56 Jahre alt sind, jetzt vernommen.

PM der POL Hagen vom 28.01.2020

Zwei Jugendliche brachen am Sonntagabend, gegen 18:00 Uhr, in die Gesamtschule Haspe, Kirmesplatz 2, ein. Die Täter waren mit Kapuzen bekleidet und mit einer Brechstange ausgerüstet. Als sie eine Tür aufhebelten hatten und das Innere des Gebäudes durchsuchten, umstellten Polizisten die Schule. Einen 14-Jährigen konnten die Beamten sofort ergreifen, sein gleichalter Mittäter versuchte, trotz Androhung, den Diensthund einzusetzen, davon zu laufen. Der Hund stoppte den Flüchtigen, es kam zu einer leichten Quetschung des linken Oberarms. Die Polizisten brachten die Jugendlichen zur Polizeiwache, wo ihre Eltern sie abholten. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Hagen vom 27.01.2020

Am heutigen Sonntag, den 26.01.2020, um 13:15 Uhr, sollte der Fahrer eines weißen Renault Twingo mit AC-Kennzeichen in der Kelberger Straße in Mayen, aus Richtung Monreal kommend, einer Verkehrskontrolle unterzogen werden.
Zunächst beachtete der Fahrer die Anhaltezeichen des ihm folgenden Streifenwagens und hielt in Höhe eines Autohaues an. Als die Beamten an ihn herantraten, gab der Fahrer plötzlich Gas und fuhr in entgegengesetzter Richtung, also wieder Richtung Monreal davon. Zwei Streifenwagen der PI Mayen nahmen die Verfolgung des Renault Twingo auf. Dieser bog am Ortsausgang von Mayen nach rechts in die Eichenstraße ab. Dort kam er im Verlauf einer scharfen Rechtskurve ins Schleudern und drehte sich um 180 Grad. Hierbei stieß er beinahe mit einem entgegenkommenden PKW zusammen. In der Folge gab der Fahrer wieder Gas und flüchtete wieder in Richtung Kelberger Straße. Ein Streifenwagen konnte gerade noch durch ein Ausweichmanöver eine Frontal-Kollision mit dem rücksichtlos flüchtenden Renault Twingo verhindern. Dort verlor sich zunächst seine Spur. Unter Beteiligung benachbarter Dienststellen, darunter der Autobahnpolizei Mendig, sowie eines Polizeihubschraubers wurden rund um Mayen Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Gegen 14:00 Uhr konnte der weiße Renault Twingo durch den Polizeihubschrauber verdeckt abgestellt in der Kelberger Straße lokalisiert werden. Dort konnte der Fahrer um 14:05 Uhr widerstandslos festgenommen werden. Es handelt sich um einen 35-jährigen Mann aus der Verbandsgemeinde Vordereifel, welcher nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Weiterhin ergaben sich Verdachtsmomente, wonach der Fahrer unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihn erwartetet nun ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Die Polizei Mayen bittet Zeugen, welche die Verfolgungsfahrt beobachtet haben, sich unter Tel: 02651 8010 an die PI Mayen zu wenden.
Insbesondere die Aussage des Fahrers eines dunklen Mercedes C-Klasse Kombi, mit welchem der Renault Twingo beinahe im Bereich der Eichenstraße kollidierte, ist für die polizeilichen Ermittlungen von besonderer Relevanz.

PM der PI Mayen vom 26.01.2020

Heute am Sonntag (26. Januar 2020) gegen 10:20 Uhr meldete ein Zeuge, dass 9 Pferde von einer Weide im Stadtteil Bockum entlaufen sind. Die Pferde liefen über die Werner-Voß-Straße in Richtung des Badezentrums im Stadtteil Bockum. Kurz davor bogen die Tiere dann in ein angrenzendes Gewerbegebiet. Dort konnten die Pferde dann durch die Polizeibeamten eingekreist und angehalten werden. Zusammen mit dem bereits informierten Eigentümer wurden die Tiere wieder zurück auf ihre Weide gebracht. Es entstand kein Sachschaden.

Wie die Tiere von der eingezäunten Weide entlaufen konnten, war nicht zu ermitteln.

PM des PP Krefeld vom 26.01.2020

Nachdem Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Vegesack zwei Einbrecher verscheucht hatten und die Polizei riefen, nahmen Einsatzkräfte Samstagnacht zwei 18 und 23 Jahre alte Verdächtige fest. Haftgründe gegen beide werden aktuell geprüft.

Einige Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Weserstraße wurden gegen 22:45 Uhr durch Geräusche im Keller aufgeschreckt. Als sie nachsehen wollten, trafen sie auf zwei Männer, die sich offenbar gerade Diebesgut zurechtlegen wollten.
Die aufmerksamen Nachbarn versuchten sie daraufhin festzuhalten, beide Männer konnten sich aber losreißen. Die alarmierten Einsatzkräfte der Polizei Bremen stellten kurz darauf in der Nähe zwei Verdächtige im Alter von 18 und 23 Jahren, auf die die Beschreibung der Nachbarn passte. Einer von beiden ist in der Vergangenheit schon wegen ähnlicher Taten erheblich in Erscheinung getreten.
Außerdem fanden die Polizisten bei der Durchsuchung der Männer Drogen. Sie nahmen die mutmaßlichen Einbrecher vorläufig fest. Die Haftprüfung dauert aktuell an.

Dieser Vorfall zeigt, dass eine funktionierende Nachbarschaft und aufmerksame Zeugen ein wirkungsvoller Einbruchschutz sein können. Sollten Ihnen verdächtige Personen in Ihrer Umgebung auffallen, rufen Sie umgehend den Notruf der Polizei unter 110.

PM der POL Bremen vom 26.01.2020

Polizeibeamte haben gestern in zwei Hamburger Stadtteilen ca. drei Kilogramm Marihuana sichergestellt und einen mutmaßlichen Dealer der Untersuchungshaftanstalt zugeführt.

a) Die Beamten des Polizeikommissariats 44 wurden alarmiert, da es zum wiederholten Male in einem Wohnhaus in der Georg-Wilhelm-Straße nach Marihuana roch und mutmaßlich mit Drogen gehandelt werden soll. Als die Beamten eintrafen, stellten sie ebenfalls einen starken Marihuanageruch fest, der offenbar aus den Kellerräumen des Hauses kam. In dem Keller trafen die Polizisten auf einen 22-jährigen Hausbewohner der angab, soeben einen Joint geraucht zu haben. Bei der anschließenden Durchsuchung stellten die Beamten bei dem 22-jährigen Türken
560 Euro vermeintliches Dealgeld sicher. Die Durchsuchung des Kellerraumes, aus dem der junge Mann zuvor getreten war, führte zum Auffinden von ca. 1,5 Kilogramm Marihuana, 210 Gramm Kokain, Feinwaagen, Verpackungsmaterial, Handys, einem Schlagring und einem griffbereiten Messer. In dem Kellerraum entdeckten die Beamten außerdem drei weitere Männer (20,20,21), die sich während der laufenden Maßnahmen zunächst ruhig in dem Kellerraum versteckt hielten.

Die vier Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.

In dem Zimmer des 22-Jährigen in der elterlichen Wohnung konnten weitere Beweismittel (Grinder, Handy) sichergestellt werden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige dem UG Hamburg zugeführt. Die drei weiteren Tatverdächtigen wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

b) Ein 33-jähriger Deutscher bezahlte seit geraumer Zeit seine Stromrechnung für seine Wohnung in der Boßdorfstraße nicht. Aus diesem Grund suchte eine bestellte Gerichtsvollzieherin die Wohnung des Mannes auf und ließ die Wohnungstür öffnen, um den Strom abzustellen. Nachdem die Tür durch einen Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes geöffnet wurde, bemerkte die Gerichtsvollzieherin unmittelbar nach dem Betreten der Wohnung starken Marihunageruch. Die hinzugerufene Polizei stellte in der Wohnung insgesamt 1,5 Kilogramm Marihuana sowie eine Indoorplantage mit 93 Setzlingen sicher.

Gegen den 33-Jährigen, der während der Maßnahmen nicht anwesend war, ist ein Strafverfahren wegen Handelns mit Betäubungsmittel eingeleitet worden.

PM der POL Hamburg vom 24.01.2020

Die Polizei hat am Donnerstagmittag, 23. Januar, in Hermeskeil mehrere mutmaßliche Drogendealer festgenommen. Um die Flucht eines Fahrzeuges mit mehreren Verdächtigen vom Parkplatz eines Supermarktes zu verhindern, stoppte die Polizei den PKW mit einem Schuss auf einen Autoreifen.
Gegen 17.30 Uhr erfolgte der Zugriff durch Zivilkräfte des mobilen Einsatzkommandos auf dem Parkplatz in einem Hermeskeiler Gewerbepark. Nachdem die Beamten einen 26-jährigen Mann festgenommen hatten, versuchten drei weitere Verdächtige mit einem Fahrzeug zu flüchten. Dabei rammte der Fahrer zwei Zivilfahrzeuge der Polizei. Erst ein gezielter Schuss auf einen Reifen des Fahrzeuges konnte den Fluchtversuch stoppen. Dabei wurde niemand verletzt. Der 19-jährige Fahrer wurde unter Einsatz eines sog. Tasers festgenommen. Dabei wurde er leicht verletzt und in ärztliche Behandlung gegeben. Die beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden ebenfalls festgenommen. Die Ermittler stellten über ein Kilo verschiedener Drogen sicher. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden drei weitere Personen festgenommen und zwei Wohnanwesen im Landkreis Neunkirchen/Saarland durchsucht. Hierbei stellten die Ermittler Einbruchswerkzeug und vermeintliches Diebesgut sicher. Die Festgenommenen werden im Laufe des heutigen Tages auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt. Den Einsätzen vorangegangen waren wochenlange Ermittlungen der Kriminaldirektion Trier.

PM des PP Trier vom 24.01.2020