Wangerooge. Am Sonntagabend, 18.08.2019, ereignete sich gegen 19:40 Uhr auf der Insel ein Verkehrsunfall zwischen einer 65-jährigen Radfahrerin und einem 62-jährigen Inselpolizisten, der mit einem dienstlichen Pedelec unterwegs war.
Die Radfahrerin befuhr die Kapitän-Wittenberg-Straße in Richtung Norden während der Polizist die Schulstraße nach Westen befuhr. An der Einmündung der beiden Straßen musste der vorfahrtsberechtigte Polizist stark bremsen, um eine Kollision zu vermeiden. Dabei stürzte er und verletzte sich leicht. Das Pedelec wurde leicht beschädigt, die 65-Jährige blieb unverletzt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 19.08.2019

Ein Wittener Wohnungsinhaber (64) „servierte“ Polizisten der örtlichen Wache am 17. August einen vermeintlichen Einbrecher – er stellte den Mann kurzerhand, bevor dieser abhauen wollte.

Der 54-jährige Wittener hatte damit sicher nicht gerechnet, als er, gegen 20.20 Uhr, auf einem Erdgeschossbalkon an der Schellingstraße, offenbar in eine fremde Wohnung einsteigen wollte und noch versuchte zu flüchten – mit seinem mitgeführten Fahrrad.

Den Anfang nahm diese Geschichte, als der Wohnungsinhaber duschen war und Geräusche hörte.

Er schlich vom Bad aus in sein Wohnzimmer – als er Geräusche hörte – und versteckte sich hinter einer Gardine. Dabei beobachtete er in aller Ruhe den Unbekannten, als dieser kurz davor war die Balkontür zur Wohnung hin gewaltsam zu öffnen.

Der 64-Jährige riss in einem geeigneten Augenblick die Tür auf, worauf der Ganove „mit einem Bein“ ins Wohnzimmer stolperte und durch den Wohnungsinhaber festgehalten wurde.

Zunächst jedoch konnte sich der Unbekannte losreißen und sprang ohne Beute vom Balkon. Nun lief er mit seinem Rad in Richtung Annenstraße davon, kam aber nicht weit, da er zu langsam und der Wohnungsinhaber schneller war, als er aus der Wohnung ins Freie rannte.

Nach 20 Metern war Schluss – die Polizei brauchte nur noch zu übernehmen.

Die Beamten durchsuchten den Flüchtigen und fanden diverses Werkzeug und eine verpackte Uhr. Der Einbrecher wurde zur Wache gebracht. Die Ermittlungen gegen ihn dauern im Regionalkommissariat der Wittener Wache noch an.

PM der POL Bochum vom 18.08.2019

Nach Mittag des 15. August 2019 lenkte eine 32-jährige Niederösterreicherin ihren Pkw auf der Wolfgangsee Straße (B 158) aus Richtung Hof kommend in Richtung Koppl bzw Salzburg. Die 32-Jährige wollte von der B 158 nach links auf einen Nebenweg einbiegen. Zeitgleich überholte ein 56-jähriger Polizist mit einem Einsatzfahrzeug auf der B 158 in Fahrtrichtung Koppl mehrere Fahrzeuge. In weiterer Folge kam es zur seitlichen Kollision mit der Linksabbiegerin. Der Polizist wurde unbestimmten Grades verletzt. Er wurde mit der Rettung in das Unfallkrankenhaus Salzburg gefahren. Alkotests verliefen negativ.

PA vom 16.08.2019, 11:43 Uhr der LPD Salzburg

Am heutigen frühen Abend (15.08.2019) kam es in Stein (Lkrs. Fürth) beim Vollzug eines richterlichen Beschlusses zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 41-jähriger Mann wurde dabei schwer verletzt.
Die Polizeiinspektion Stein war mit dem Vollzug eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichts Fürth zur Begutachtung mit dem Ziel der Unterbringung beauftragt. Auf Grund vorliegender Erkenntnisse über den 41-Jährigen, welcher unter Betreuung steht, wurden zum Vollzug Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Der Mann hatte bereits mehrfach bei zurückliegenden polizeilichen Einsätzen Widerstand geleistet und Polizeibeamte mit Gegenständen, welche unter das Waffengesetz fallen, bedroht.
Unmittelbar bevor die Polizeikräfte, kurz vor 18:00 Uhr, das Wohnanwesen am Mecklenburger Platz betreten konnten, verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Den Aufruf „Hände hoch, Polizei“ missachtete der Mann und zog eine Hand, welche er zuvor in der Jackentasche hatte, heraus. In der Hand hielt er einen rohrähnlichen Gegenstand und richtete diesen auf die eingesetzten Polizeibeamten. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen. Nachdem der Mann weiterhin die Beamten bedrohte, schoss einer der Beamten dem Mann in den Oberschenkel.
Der 41-Jährige wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch schwer verletzt. Ein Polizeiarzt, der den Einsatz vorsorglich begleitete, versorgte den Verletzten umgehend. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die zuständige Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth kam ebenfalls vor Ort.

PM des PP Mittelfranken vom 15.08.2019

Ein Gelsenkirchener Motorradpolizist wurde bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen, 15. August, auf der Kreuzung Strundenstraße/Schüttlakenstraße schwer verletzt. Gegen 9.45 Uhr war eine 31-jährige BMW-Fahrerin aus Gladbeck auf der Strundenstraße in Richtung Kranefeldstraße unterwegs und wollte nach links in die Schüttlakenstraße abbiegen. Hierbei kollidierte die Autofahrerin mit dem entgegenkommenden Polizeimotorrad. Der Polizist stürzte zu Boden. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Das beschädigte Motorrad wurde abgeschleppt. Bei dem Unfall entstand ein geschätzter Sachschaden von 8000 Euro.

PM der POL Gelsenkirchen vom 15.09.2019

Am Mittwochmorgen kurz nach 9:00 Uhr kam es auf der Landstraße zwischen Gotha und Goldbach zu einem Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Funkstreifenwagens. Der Unfallverursacher fuhr aus Richtung Goldbach kommend nach Gotha und der Polizeibeamte in entgegengesetzter Richtung. Aus unklarem Grund kam der unbekannte Fahrer nach links auf die Gegenfahrbahn und in der Folge stießen die beiden Außenspiegel zusammen. Anschließend flüchtete der Verursacher. Der Sachschaden am Opel Corsa der Polizei beträgt 1500 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter Angabe der Hinweisnummer 0204966/2019 bei der Polizei Gotha unter der Telefonnummer 03621/781125 zu melden.

PM der LPI Gotha vom 15.08.2019

Am späten Nachmittag des 13.08.2019 fuhr ein Rettungssanitäter mit einem Notarztwagen auf der Mozartstraße in Richtung Salzstraße. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn fuhr er unter Nutzung der Sonder- und Wegerechte bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich zur Beethovenstraße ein, um die Kreuzung in gerade Richtung zu überqueren. In diesem Moment fuhr eine Pkw-Fahrerin von der Beethovenstraße kommend bei Grünlicht in die Kreuzung. Die Pkw-Fahrerin übersah bzw. überhörte das Rettungsfahrzeug, dessen Fahrer seinerseits nicht mit dem Einfahren des Pkw in den Kreuzungsbereich rechnete. Bei dem folgenden Zusammenstoß wurde glücklicherweise keiner der insgesamt vier Insassen verletzt. Der Sachschaden wird auf insgesamt ca. 6.000 Euro geschätzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Am Dienstag (13.08.19) konnte ein aufmerksamer Bürger ein Gespräch von mehreren Personen mithören, welche offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann verabredeten. Er informierte umgehend die Polizei. Es konnten schließlich vier Personen vorläufig festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen.
Gestern Abend konnte ein aufmerksamer 28-Jähriger durch das geöffnete Fenster seiner Wohnung ein Gespräch von mehreren jüngeren Männern mithören, die offensichtlich einen Überfall auf einen Geschäftsmann planten. Der 28-Jährige reagierte vorbildlich und verständigte die Polizei.
Seitens der Polizei wurden umgehend entsprechende Maßnahmen zur Überprüfung der Sachlage in die Wege geleitet. Dabei konnte festgestellt werden, wie ein 28-Jähriger aus Neustadt an der Donau dem 62-jährigen Geschäftsmann beim Verlassen dessen Betriebes mit einer leeren Bierflasche in der Hand folgte. Er wurde schließlich von Beamten der Operativen Ergänzungsdienste Landshut nach kurzer Flucht gegen 23:40 Uhr vorläufig festgenommen.
Unterstützt durch Beamte der Operativen Ergänzungsdienste aus Ingolstadt und der Polizeiinspektion Kelheim konnten drei weitere Personen, ein 15-Jähriger sowie zwei Frauen im Alter von 17 und 18 Jahren aus Neustadt an der Donau, ermittelt und schließlich gegen 00:40 Uhr festgenommen werden. Eine eventuelle Beteiligung bzw. strafrechtliches Fehlverhalten dieser Personen wird geprüft.
Alle Personen wurden zur weiteren Abklärung zur Polizeiinspektion Kelheim verbracht. Die Kripo Landshut führt in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden sie nach den erfolgten polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Ebenso wurde ein Ermittlungsverfahren gegen die Mutter des 15-Jährigen wegen Beleidigung eingeleitet. Sie wurde von den Beamten über den Vorfall in Kenntnis gesetzt und sollte ihren Sohn auf der Dienststelle abholen. Nachdem ihr der Sachstand erläutert wurde verließ sie mit einer Beleidigung des Polizeibeamten zur Verabschiedung die Polizeiinspektion.
Das Polizeipräsidium Niederbayern möchte nicht zuletzt aufgrund dieses Vorfalles darauf hinweisen, bei verdächtigen Wahrnehmungen/ Beobachtungen etc. umgehend Ihre Polizei vor Ort bzw. den Polizei-Notruf „110“ zu wählen. Bei der Aufklärung von Straftaten ist die Polizei nicht zuletzt auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen!
PM des PP Niederbayern vom 14.08.2019

Am Anfang stand im Oktober 2016 eine Whiskey-Tasting-Tour eines 40-jährigen Dortmunders in Edinburgh.
Zusammen mit Freunden hielt sich der Dortmunder in dieser Zeit in der schottischen Hauptstadt auf. Was dann am 2. Oktober 2016 auf einer Straße in Edinburgh geschah, war schrecklich.

Der Dortmunder steht im dringenden Tatverdacht eine junge schottische Studentin auf der Straße überfallen zu haben.
Augenscheinlich hat er versucht die junge Frau zu vergewaltigen. Doch die selbstbewusste Studentin wehrte sich mit allen Kräften und konnte schließlich ohne einen Schuh und ohne ihre Handtasche flüchten.

Pech für den Täter, die Stadt Edinburgh hat eine Vielzahl von Kameras installiert. Die dortigen Ermittlungsbeamten werteten penibel die Bilder aus und konnten den mutmaßlichen Täter auf den Videos entdecken. Zusammen mit Hinweisen aus einem Hotel führte die Spur nach Dortmund.

Daraufhin wandte sich die schottische Polizei mit der Bitte um Unterstützung an die Dortmunder Polizei. Die Besonderheiten und Herausforderung bei der internationalen Zusammenarbeit hielten die Polizisten in Dortmund und Edinburgh nicht davon ab, mit viel Engagement und Akribie die Hürden einer solchen gemeinsamen Ermittlung zu nehmen.

Ein erster großer Erfolg war die richterliche Anordnung einer DNA-Abgabe des Dortmunders und der passende Abgleich mit den Spuren am Opfer. Danach folgte ein europäischer Haftbefehl und der 40-jährige konnte in Dortmund festgenommen werden. Erst nach der Entscheidung des Oberlandesgerichts Hamm war klar, der Tastverdächtige muss sich dem Verfahren in Schottland stellen. Direkt nach seiner Anreise nahmen ihn letzte Woche schottische Polizisten schlussendlich am Flughafen fest.

Diese Erfolgsgeschichte Deutsch-Schottischer Zusammenarbeit fand auch in den großen britischen Medien Beachtung.

PM der POL Dortmund vom 13.08.2019

Ein 4- und ein 6-Jähriger beschäftigten am Dienstagmittag durch ihren „Raubzug“ mehrere Streifen der Kulmbacher Polizei.
Die beiden Brüder hatten zunächst ihre Mutter ausgetrickst und sind von Zuhause ausgebüxt. Bei ihrem anschließenden Ausflug durch den Ortsteil Ziegelhütten blieb es dann nicht nur bei Kinderstreichen. Erstes Opfer der Jungs wurde ein Carport in der Ziegelhüttener Straße. Die Buben zündelten dort mithilfe eines Gasbrenners und brennbaren Flüssigkeiten, die sie zuvor ausgeschüttet hatten. Der Brand war allerdings noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte erloschen.
Auf der Suche nach Löschwasser öffneten sie anschließend in einem Nachbaranwesen die Kellertür und setzen den geöffneten Keller unter Wasser. Im weiteren Verlauf bewaffneten sich die Brüder mit den unterschiedlichsten Werkzeugen, die sie in der Nachbarschaft an sich nehmen konnten. Auch eine Spraydose mit weißem Lack fiel ihnen in die Hände. Damit besprühten sie eine Haustür, ein Garagentor und zwei Autos. Einer der Pkw‘s wurde zudem noch am Heck verkratzt. Unter dem Strich verursachten die beiden Jungs einen Sachschaden von geschätzt 15000 Euro.
Letztlich stellten die Kulmbacher Polizisten die beiden Kinder mit der Hilfe einer Anwohnerin. Unter Hinzuziehung des Jugendamtes konnten die Kinder an ihre hellauf begeisterte Mutter übergeben werden.
Die Polizei Kulmbach ermittelt nun wegen Brandstiftung, Diebstahl und Sachbeschädigung. Insbesondere das Diebesgut konnte bislang noch nicht exakt zugeordnet werden. Daher werden Zeugen und weitere vermeintliche Geschädigte gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Kulmbach unter Rufnummer 09221/6090 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Kulmbach vom 13.08.2019