Am Montagnachmittag (28.09.2020) ereignete sich in der Fürther Innenstadt ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Streifenwagen der Polizei. Drei Personen mussten verletzt in Krankenhäuser gefahren werden.

Gegen 16:15 Uhr fuhr ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Fürth die Schwabacher Straße von der Innenstadt kommend zu einem Einsatz in die Fürther Südstadt. Der Erstmeldung nach solle dort eine Frau von einem Mann geschlagen werden. Ersten Ermittlungen zufolge schalteten die Beamten während der Einsatzfahrt das Blaulicht und das Martinshorn ein.

Aus noch nicht geklärter Ursache kam es im Kreuzungsbereich Schwabacher Straße / Theresienstraße zur Kollision mit einem VW-Bus, welcher die Theresienstraße in Richtung Bahnhof befuhr. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der VW-Bus auf die Seite und kam auf der Fahrerseite zum Liegen.

Der 62-jährige Fahrer des VW-Busses wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gefahren werden. Ein in dem Bus befindlicher Hund blieb unverletzt und wurde in die Obhut von Bekannten des 62-Jährigen gegeben. Die beiden Polizeibeamten erlitten mittelschwere Verletzungen und werden ebenfalls in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.

Der Kreuzungsbereich war bis in die Abendstunden für die Dauer der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme gesperrt. Hierdurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Fürther Stadtverkehr.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde ein Sachverständiger mit der Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Aus Gründen der Neutralität erfolgte die Unfallaufnahme durch die Nürnberger Verkehrspolizei.

Am Rande der Unfallstelle äußerten mehrere Passanten gegenüber den Einsatzkräften in teils befremdlicher Weise ihren Unmut über die Absperrmaßnahmen und unter anderem darüber, dass sie den Kreuzungsbereich nicht direkt durch die Unfallstelle queren können. Ein 27-jähriger Mann betrat zudem die Unfallstelle und begann die Rettungsmaßnahmen mit einem Mobiltelefon zu filmen.

Nachdem er von einem Polizeibeamten aufgefordert wurde die Unfallstelle zu verlassen und das Filmen einzustellen, griff er den Beamten an und würgte ihn.

Daraufhin musste er mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und vorläufig festgenommen werden. Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 28.09.2020

Am Freitag, 25. September 2020, führten die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz nun bereits zum dritten Mal einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheitstag durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum durch gezielte Kontrollen zu stärken.

Die Polizei setzt hierbei auf ein ganzheitliches Konzept, um gegen Straftäter vorzugehen. Der Sicherheits-Aktionstag umfasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sowie Identitätsüberprüfungen im öffentlichen/urbanen Raum, an bekannten Brennpunkten, im Personennahverkehr und auf Verkehrswegen.

Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit den Polizeipräsidien Koblenz und Trier.

Unterstützt wurden die Polizeibeamtinnen und -beamten der Präsidien durch Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei, des Zolls, der Bundespolizei und Kräften der Ordnungsbehörden. Insgesamt waren 462 Kräfte im Einsatz.

Im Fokus der Maßnahmen des Sicherheitstages standen die Bekämpfung der Straßenkriminalität, insbesondere von Aggressionsdelikten, der Betäubungsmittelkriminalität sowie von Verkehrsdelikten. Dabei wurden am vergangenen Freitag in Rheinland-Pfalz 1299 Personen und 683 Fahrzeuge überprüft. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Die Polizei Rheinland-Pfalz registrierte 37 Straftaten, wobei es sich bei der Mehrheit um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz handelt. Zudem erfasste die Polizei 255 Ordnungswidrigkeiten – bei der Mehrzahl handelte es sich hierbei um Verkehrsordnungswidrigkeiten.

Weiterhin konnten landesweit 4 Haftbefehle vollstreckt und 302 Durchsuchungen durchgeführt werden – dabei handelte es sich um 45 Objekte, 41 Fahrzeuge und 216 Personen. Die Polizei stellte u.a. verschiedene Betäubungsmittel sowie Waffen sicher.

PM des PP Mainz vom 28.09.2020

Am heutigen Dienstag, 22.09.2020, gegen 14.35 Uhr, wurde die Polizei St. Goarshausen über ein Feuer in der Ortslage Nastätten informiert. Von dort wurde unmittelbar ein Streifenwagen zum Brandort entsandt.

 

Von Bogel kommend befuhr die Streifenwagenbesatzung die B274 in Richtung Stadtmitte Nastätten, als an der Einmündung Industriestraße ein entgegenkommendes und in Richtung Industriestraße abbiegendes Wohnmobil die Einsatzfahrt verlangsamte.

Für die Beamten aufgrund der Größe des Wohnmobils nicht wahrnehmbar, wollte hinter diesem eine 24-jährige aus dem Westerwaldkreis mit ihrem Pkw aus der Industriestraße kommend nach links auf die B274 in Richtung Bogel abbiegen.

Dabei übersah sie den herannahenden Funkwagen, trotz eingeschaltetem Martinshorn und Blaulichtern.

Nur durch Ausweichen bis auf die, glücklicherweise in diesem Moment nicht befahrene, Gegenspur konnte der Fahrer des Funkwagens einen vermutlich folgenschwereren Aufprall vermeiden. Trotzdem kam es zum Zusammenstoß der Fahrzeuge.

Sowohl die 24-jährige, als auch die beiden Polizeibeamten wurden bei dem Unfall leicht verletzt. An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.

Beide mussten, nicht mehr fahrbereit, von der Unfallstelle abgeschleppt werden.

Die B274 war für die Dauer der etwa 90 Minuten der Unfallaufnahme bis zur Bergung der Fahrzeuge halbseitig gesperrt, der Verkehr wurde vor Ort an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Dabei kam es lediglich zu geringen Verkehrsbehinderungen.

PM der PD Montabaur vom 22.09.2020

Den Danke-Polizei-Tag gibt es in Rheinland-Pfalz seit 2014. Die Initiative des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ wirbt in der Öffentlichkeit für einen wertschätzenden Umgang mit polizeilicher Arbeit und informiert über Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte. Seinen Ursprung hat der Tag im angelsächsischen Raum, dort findet er traditionell am dritten Samstag im September statt, also heute.

Die Vorsitzende des Vereins, Gerke Minrath, hat in den letzten Jahren den Tag zum Anlass genommen, verschiedene Polizeidienststellen in Rheinland-Pfalz zu besuchen – zuletzt war sie bei der Hochschule der Polizei zu Gast.

In diesem Jahr hätten wir Frau Minrath gern im Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik begrüßt, doch aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen haben wir gemeinsam entschieden, die Veranstaltung in das nächste Frühjahr zu verschieben – in der Hoffnung, dass sie dann in gewohnter Form stattfinden kann.

Wir freuen uns schon heute auf den Austausch zwischen Frau Minrath und den Kolleginnen und Kollegen unseres Präsidiums und bedanken uns an dieser Stelle für das Engagement des Vereins und die Wertschätzung und Anerkennung unserer täglichen Arbeit.

PM des PP Einsatz, Logistik, Technik Mainz/Rheinland-Pfalz vom 19.09.2020

 

Am Samstag, 12. September 2020 versammelten sich in der Zeit zwischen 14 Uhr und 17 Uhr ca. 70 Versammlungsteilnehmer vom Frauenbündnis Kandel auf dem Platz der Verbandsgemeindeverwaltung und demonstrierten zum Thema „Meinungsfreiheit – Demokratie – Grundrechte. Zur gleichen Zeit fand in unmittelbarer Nähe eine stationäre Gegendemonstration von „Kandel gegen Rechts“ mit dem Thema „Wir zeigen Gesicht“ von ca. 100 Teilnehmern statt. Die beiden angemeldeten Versammlungen verliefen aus polizeilicher Sicht weitestgehend friedlich und störungsfrei. Die Polizei prüft derzeit einen Sachverhalt im Zusammenhang mit Fotoaufnahmen, bei dem es auch zu einem Platzverweis kam.

Weiterhin werden Inhalte von Plakaten von beiden Versammlungen hinsichtlich einer möglichen Beleidigung überprüft. Im Zusammenhang mit dem Demonstrationsgeschehen wurde zudem eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen. Eine Strafanzeige wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes gegen einen Veranstaltungsteilnehmer der Versammlung „Meinungsfreiheit – Demokratie – Grundrechte – wurde erstattet. Die Polizei unterstützte die Versammlungsbehörde/Ordnungsbehörde bei der Überprüfung von Verstößen gegen die Versammlungsauflagen bzw. gegen die gültige CoBelVO (Tragen von Mund-/Nasenschutz). Entsprechende Bußgeldbescheide werden von den zuständigen Behörden geprüft und veranlasst. (Stand: 12.09.2020, 17 Uhr)

PM der PD Landau vom 12.09.2020

Am Mittwochnachmittag gegen 13:30 Uhr kam es auf der Kreuzung Wittelsbachstraße/Mundenheimer Straße zu einem Auffahrunfall. Ein 63-jähriger Autofahrer fuhr auf dem, vor ihm verkehrsbedingt wartenden, Polizeistreifenwagen auf. Durch den Unfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der entstandene Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 5.000,- Euro belaufen.

PM des PP Rheinpfalz vom 10.09.2020

Nachdem am vergangenen Wochenende zahlreiche betrügerische Anrufe angeblicher Polizeibeamter in Konz und Trier eingegangen waren, gaben sich die Betrüger jetzt als BKA-Beamte aus und verschickten eine gefälschte Mail.

Besonders dreist gingen Betrüger gestern und heute vor, um eine Trierer Seniorin um ihr Gespartes zu bringen. Bereits am vergangenen Sonntag, 6. September, hatten die Betrüger telefonischen Kontakt zu einer 80-Jährigen Triererin aufgenommen. Der Anrufer gab sich als BKA-Beamter aus und suggerierte der Seniorin, dass sie im Fokus von Diebesbanden stünde, die Geld von ihrem Konto abheben würden. Sie brachten die Frau dazu, einen mittleren fünfstelligen Bargeldbetrag von ihrem Konto abzuheben. Um ihre angebliche Seriosität zu untermauern, verschickten die Täter eine gefälschte Mail an die 80-Jährige.

Diese Mail enthält das Logo und den Briefkopf des Bundeskriminalamtes und erweckt den Eindruck echt zu sein. Die Frau wird anschließend mehrmals telefonisch von den Betrügern kontaktiert. Der Kontakt bricht dann am Nachmittag ab. Die Seniorin war misstrauisch geworden und hatte die Polizei eingeschaltet.

Ein finanzieller Schaden ist nicht entstanden. Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche. „Polizeibeamte fordern am Telefon keine großen Bargeldsummen ein, um sie vor Dieben zu sichern,“ sagt Polizeisprecher Karl-Peter Jochem, „Kontaktieren sie bei solchen Anrufen stets sofort ihre nächste Polizeidienststelle.“

PM des PP Trier vom 07.09.2020

Bei einem Einsatz hessischer Spezialkräfte zur Bekämpfung der Bandenkriminalität ist am frühen Freitagmorgen (4. September, 4:15 Uhr) in Wesel an der Einmündung Hagerstownstraße/Schermbecker Landstraße (B 58) ein Schuss gefallen. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein Dienstwagen der Einsatzkräfte und mit einem Mercedes Vito kollidiert. Im Zuge dessen gab der durch den Unfall leicht verletzte Beamte einen Schuss ab. Niemand wurde dabei verletzt. Kurze Zeit später gelang es Polizisten des Einsatzkommandos, einen tatverdächtigen 19-Jährigen an der BAB 3 Anschlussstelle Schermbeck festzunehmen. Nähere Auskünfte zu den Hintergründen des Einsatzes gibt die Pressestelle des Hessischen Landeskriminalamtes unter der Rufnummer 0611 8380113. Eine Ermittlungskommission der zuständigen Duisburger Polizei untersucht zusammen mit der Staatsanwaltschaft Duisburg die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs.

PM der POL Duisburg vom 04.09.2020

Am frühen Freitagmorgen versucht ein Täter in ein Restaurant in der Mainzer Altstadt einzubrechen. Der Eigentümer hat eine Alarmanlage installiert, die ihm einen Warnhinweis auf sein Smartphone sendet. Daraufhin verständigt er sofort die Polizei. Die Polizeibeamten sind innerhalb weniger Minuten am Tatort und stellen fest, dass die Tür massiv durch ein Hebelwerkzeug beschädigt wurde. Bei der sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung kann ein 32-jähriger Tatverdächtiger rund 50 Meter vom Tatort entfernt auf einer kleinen Grünfläche angetroffen werden, wo er sich in den Büschen versteckt hält. Das vermutliche Tatwerkzeug wird einige Meter entfernt aufgefunden. Gegen den 32-Jährigen wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/ 65-3633 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mainz vom 04.09.2020

Am Nachmittag des 29. August 2020 wurde die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern informiert, dass sich im Bahnhof Mainz-Mombach Kinder im Gleis aufhalten sollten.

Die Bundespolizei sperrte daraufhin die Gleise und erreichte mit zwei Streifen den Bahnhof. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass drei Kinder im Alter von sieben und acht Jahren im Bahnhof in die Gleise gesprungen sind und nach Zeugenaussagen Gegenstände auf den Gleiskopf gelegt haben. Zwei vor Ort befindliche Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, sprachen die Kinder an, damit sie den Gleisbereich verlassen, dem kamen die Kinder nach. Kurze Zeit später sprangen diese erneut in den Gleisbereich als sich ein Zug näherte. Die Jugendlichen konnten durch Zeichen dem Zugführer des herannahenden Zuges zum Anhalten bewegen. Dadurch konnte ein Unfall mit den Kindern im Gleis verhindert werden. Zwei der drei weinenden Kinder wurden von den Bundespolizisten in Obhut genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben, das Dritte Kind ist vor Schreck nach Hause geflüchtet. Der Junge kam später mit seiner Mutter zum Bahnhof um den Sachverhalt aufzuklären. Zum Glück wurde niemand verletzt, es entstanden diverse Verspätungen aufgrund der Sperrung der Gleise.

Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern bittet aus diesem aktuellen Anlass alle Eltern, die (Lebens-) Gefahren die in einem Bahnhof und an Gleisbereichen entstehen, mit ihren Kindern, eindringlich und anschaulich zu erörtern.

Entsprechendes Informationsmaterial kann auf der Internetseite der Bundespolizei heruntergeladen werden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 31.08.2020