In den letzten Tagen häuften sich die Meldungen der Cyberkriminalität von betrogenen Bürgern bei der Polizeiinspektion Linz.

Hauptsächlich handelt es sich um die Deliktfelder „Falsche Polizeibeamte“, „Enkeltrick“ und „Gewinnversprechen“.

Bei dem Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ geben die Anrufer vor, sie seien von der Polizei und erzählen anschließend den Opfern eine Legende. Entweder täuschen sie vor, in der Nachbarschaft sei eingebrochen worden, man habe die Täter festgenommen und bei der Durchsuchung die Anschrift des Opfers vorgefunden. Um weiteren Schaden zu verhindern, käme nun ein Polizist vorbei und nehme Wertgegenstände und Bargeld in Empfang, um so dem Diebstahl vorzubeugen. Bei einer anderen Vorgehensweise dieses Phänomens meldet sich ebenfalls ein angeblicher Polizist, der vorgibt, ein naher Angehöriger sei festgenommen worden, das Opfer solle eine Kaution bereitstellen, um dem Angehörigen die Freilassung zu ermöglichen.

Bei dem Phänomen des Enkeltricks gibt sich der Anrufer als naher Angehöriger aus, der in eine Notlage geraten ist. Er benötige dringend Geld, um diese Lage abzuwenden. Das Geld wird abgeholt oder es wird eine Bankverbindung genannt, auf die das Geld überwiesen werden soll.

Das Phänomen Gewinnversprechen ist dadurch geprägt, dass der Anrufer seinem Opfer einen hohen Geldgewinn suggeriert. Um diesen auszuzahlen, soll das Opfer vorab eine Gebühr bezahlen, damit die Gewinnauszahlung abgewickelt werden kann.

Dies geschieht meist in mehreren Etappen, bei denen die geforderten Summen meist immer höher werden.

Ein weiteres verbreitetes Phänomen des Betruges ist das sogenannte Love-Scamming. Meist nutzen die Betrüger ein Vertrauensverhältnis aus, welches sie mit ihrem Opfer in szenentypischen Chat-Rooms aufgebaut haben. Hierbei präsentieren sie sich mit falschen Namen, falschen Fotos (oftmals Models) und akademischen Berufen. Wenn ein gewisses Vertrauen aufgebaut ist, täuschen sie ebenfalls eine Notsituation vor, für die dringend Geld benötigt wird. Aus nachvollziehbaren Gründen täuscht der Betrüger dann vor, er könne nicht so schnell an sein Geld kommen, so dass er sein Opfer bittet, ihm das Geld zu leihen. Nach der Überweisung auf ein angegebenes Konto, bricht der Betrüger den Kontakt zu seinem Opfer ab.

In aller Regel sind die angezeigten Telefonnummern und IBAN-Nummern gefakt.

Die Polizei gibt folgende Hinweise:

– Grundsätzlich werden von der Polizei keine Wertgegenstände an der Haustüre abgeholt

– Seien sie sensibel und misstrauisch

– Nehmen sie Kontakt mit ihrer örtlichen Polizeidienststelle auf

– Kontaktieren sie ihre Angehörigen, hier erfahren sie, ob wirklich eine Notlage vorliegt

– Geben Sie keine Bankverbindungen, Code-Wörter oder PIN preis. Diese werden nie von Polizei oder Banken am Telefon abgefragt

– Seien Sie sensibel und misstrauisch in Chat-Rooms

– Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank, inwieweit eine angegebene IBAN tatsächlich recherchiert werden kann

– Informieren Sie sich im Internet über Betrugsmaschen. Oftmals sind hier schon Warnungen zu bestimmten Namen, Vorgehensweisen

etc. vorhanden

Weitere Informationen gibt die Polizeiliche Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Koblenz. Erreichbar über Email ppkoblenz@polizei.rlp.de oder 0261/1030.

PM der PI Linz am Rhein vom 19.01.2021

Für Sonntag, 17.01.2021, waren in Nürnberg, Fürth und Stein mehrere Versammlungen von Gegnern der Corona-Maßnahmen angemeldet, die von den zuständigen Sicherheitsbehörden verboten wurden. Das Verbot der Demonstration in Stein wurde nach Klageerhebung durch das Verwaltungsgericht in Ansbach und durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof bestätigt. Eine für Nürnberg angekündigte und genehmigte Gegenveranstaltung zogen die Anmelder zurück.

Nürnberg:

Aus dem Umfeld der Corona-Maßnahmen-Kritiker wurden für Sonntag vier Versammlungen angemeldet, die zeitlich versetzt am Hauptmarkt, Kornmarkt/Straße der Menschenrechte, Lorenzkirche und Frauentorgraben stattfinden sollten. Drei dieser Versammlungen hat die Stadt Nürnberg verboten, eine Versammlung wurde zurückgezogen. Das ausgesprochene Verbot galt auch für etwaige Ersatzveranstaltungen.

Über verschiedene einschlägige Social-Media-Kanäle aus der Corona-Gegner-Szene fanden trotz Dementis der Stadt Nürnberg und der ortsansässigen Kirchen, Mobilisierungsaufrufe zur Teilnahme an sog. „Gottesdiensten“ in Nürnberg statt.

Um unzulässige Versammlungen bereits im Ansatz zu unterbinden, wurde temporär der Bereich um die Lorenzkirche und den Hauptmarkt abgesperrt.

Gegen mehrere Personen, die von außerhalb angereist waren, sich im Bereich Hauptmarkt/Lorenzkirche aufhielten und offensichtlich Live-Aufnahmen ins Netz stellten, wurde eine Gefährderansprache durchgeführt und Platzverweise erteilt.

Einzelne Personengruppen, die sich in der Innenstadt nicht an die Infektionsschutzbestimmungen hielten, wurden ebenfalls angezeigt.

Stein:

Eine für den Festplatz in Stein für 17.01.2021 angekündigte Versammlung wurde in enger Abstimmung mit der Polizei durch das Landratsamt Fürth untersagt. Das Verwaltungsgericht Ansbach bestätigte die Rechtmäßigkeit des Verbots. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof lehnte die Beschwerde des Antragsstellers ab und bestätigte das Demonstrationsverbot in Stein.

Fürth:

Aufgrund der erteilten Verbotsverfügungen wurden im Laufe des 16./17.01.2021 mehrere Eilversammlungen sowohl bei der Polizei, als auch bei der Stadt Fürth für das Stadtgebiet Fürth für den 17.01.2021 angemeldet. Nachdem zahlreiche Indizien darauf hindeuteten, dass es sich hierbei um Ersatzveranstaltungen für die bereits verbotene Versammlung in Stein handelte, wurden diese in enger Abstimmung mit der Polizei ebenfalls von der Stadt Fürth untersagt.

In der Kürze der Zeit konnten diese Verbotsverfügungen nicht auf dem sonst üblichen Weg zugestellt werden, weshalb sie den Anmeldern bei deren Eintreffen vor Ort ausgehändigt wurden. Teilweise meldeten diese sofort weitere Spontanversammlungen an, die ebenfalls mit dem Hinweis, dass es sich hier um offensichtliche Ersatzveranstaltungen handelt, verboten wurden.

Als sich trotz der ausgesprochenen Verbote in der Spitze bis zu 350 Gegner der Corona-Maßnahmen im Bereich der Fürther Freiheit und später in Kleingruppen im Stadtgebiet ansammelten, wurden diese sofort von der Polizei aufgefordert, die nicht genehmigte Versammlung zu unterlassen. Nachdem die Personen der Aufforderung nicht sofort nachkamen, wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt, Platzverweise erteilt, Kundgebungsmittel (Megaphon,

Musikinstrumente) sichergestellt und die Versammlung unmittelbar aufgelöst. Als sich einzelne Personengruppen zu einem Aufzug formieren wollten, wurde dieser zerstreut und Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

Erlangen:

Im weiteren Verlauf meldeten Demonstrationsteilnehmer weitere Spontanversammlungen für Erlangen an. Nach Rücksprach zwischen Polizei und Sicherheitsbehörde, wurden diese als Ersatzveranstaltung gewertet und ebenfalls verboten. In der Spitze waren hier bis zu 200 Personen anzutreffen. Nachdem einzelne Gruppen dennoch versuchten eine Versammlung durchzuführen, wurde dies unterbunden und Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.

Die Bilanz des Einsatzgeschehens:

410 Identitätsfeststellungen

551 Platzverweise

7 vorläufige Festnahmen

7 Anzeigen Versammlungsgesetz

231 Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz

2 Anzeigen wegen Beleidigung

1 Anzeige wegen Sachbeschädigung

4 Anzeigen wegen des Gebrauchs unrichtiger Gesundheitszeugnisse

4 Anzeigen wegen Widerstands gg. Vollstreckungsbeamte

Die mittelfränkische Polizei war mit zahlreichen Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden sie dabei von Einsatzkräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei.

PM des PP Mittelfranken vom 17.01.2021

Gestern, am zweiten Tag nach Erlass der Allgemeinverfügung der Stadt Worms zur Bewältigung der Lage im Zusammenhang mit dem COVID-19 Virus, hat die Polizei den kommunalen Vollzugsdienst der Stadt Worms wieder bei Kontrollmaßnahmen unterstützt. In dem gemeinsam abgestimmten Konzept wurden Kontrollen der Ausgangssperre sowie der Einschränkungen des 15-km Bewegungsradius im Stadtgebiet Worms durchgeführt.

Aufgrund des hohen Medieninteresses an den geplanten Maßnahmen, wurde seitens der Stadtverwaltung, um 21 Uhr zu einem Pressegespräch auf dem St.-Albans-Platz, vor dem Haupthahnhof, eingeladen. Für Fragen rund um die Verfügung der Stadt und zu den Kontrollmaßnahmen standen der Oberbürgermeister Adolf Kessel, Stadtbürgermeister Hans-Joachim Kosubek und der Leiter der Polizeiinspektion Worms, Thomas Lebkücher, Rede und Antwort. Der Oberbürgermeister erläuterte bei dieser Gelegenheit nochmals, wie es zu der Verschärfung der Maßnahmen in Worms kam und appellierte abermals an die Bürger, die Bestimmungen einzuhalten. „Ich weiß, dass diese zusätzlichen Maßnahmen schwere Einschnitte bedeuten, aber ich bin zuversichtlich, dass sich die Situation in unserer Stadt hinsichtlich der hohen Inzidenzwerte entspannt, wenn wir alle an einem Strang ziehen“, betonte der OB.

Die gemeinsamen Fußstreifen von Polizei und kommunalen Vollzugsdienst der Stadt Worms sowie die im Willy-Brandt-Ring eingerichtete Kontrollstelle fand ebenso mediales Interesse.

Insgesamt wurden 1152 Personen und 916 Fahrzeuge kontrolliert. Hierbei konnten 53 Verstöße gegen die geltenden Corona-Bestimmungen festgestellt werden. 26 Personen trugen keine ordnungsgemäße Mund-Nasenbedeckung, 20 Ordnungswidrigkeiten wegen des Verstoßes gegen die Ausgangssperre, ein Verstoß gegen die 15-km-Beschränkung und sechs sonstige Verstöße gegen die 15. CoBeLVO wurden erfasst.

Der Großteil der kontrollierten Personen zeigte sich einsichtig und begrüßte zum Teil auch die geltenden Regeln. Vereinzelt kam es aber auch zu Unmutsbekundungen und abschätzigen Kommentaren. In einem Fall wurden Beamte der Bereitschaftspolizei auch aus einem vorbeifahrenden Auto heraus beleidigt. Das Fahrzeug konnte später im Rahmen einer Verkehrskontrolle angehalten werden.

Gegen den 20-jährigen Beifahrer aus Worms wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

Ein 37-jähriger Autofahrer aus dem Kreis Recklinghausen zeigte sich bei einer Kontrolle in der Alzeyer Straße aufbrausend und deutete die Maßnahme als reine Schikane. Weiter machte er keine Angaben. In diesem Fall wird wegen das Verdachts eines Verstoßes gegen die 15-km-Regel eine Ordnungswidrigkeit erfasst.

PM der PD Worms vom 15.01.2021

Am Mittwoch, den 13. Januar 2021 bemerkte eine Streife der Bundespolizei bei der Überwachung des Bahnhofes Bernburg gegen 10.20 Uhr einen Mann. Dieser trug nicht den erforderlichen Mund-Nasen-Schutz. Die Bundespolizisten sprachen den 42-Jährigen daraufhin an und kontrollierten ihn.

Bei der sich anschließenden Kontrolle seiner Personaldaten im polizeilichen Informationssystem stellte sich zudem heraus, dass der Deutsche durch die Staatsanwaltschaft Magdeburg seit Februar 2020 per Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde. Demnach verurteilte ihn das Amtsgericht Aschersleben im Mai 2019 wegen Erschleichens von Leistungen in vier Fällen zu einer Geldstrafe von 560 Euro oder einer Ersatzfreiheitstrafe von 40 Tagen. Da er weder die Zahlung der Geldstrafe leistete, noch sich dem Strafantritt stellte und dazu noch unbekannten Aufenthaltes war, erließ die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl. Die Bundespolizisten nahmen den Deutschen fest. Er rief seine Mutter an, die sich bereit erklärte, die Geldstrafe zu zahlen. Sie begab sich ins Polizeirevier Aschersleben und beglich die Geldstrafe. Danach setzten die Beamten ihren Sohn wieder auf freiem Fuß. Aufgrund des Verstoßes gegen die Eindämmungsverordnung unterrichteten die Bundespolizisten im Nachgang darüber noch die zuständige Behörde.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.01.2021

Ein aufmerksamer Filialleiter einer Bank reagierte am 12.01.2021 beispielhaft: Als eine 73-jährige Kundin bei ihm erschien um 20.000 Euro ins Ausland an ihren Freund zu überweisen, informierte er die Polizei. Auch die Polizeibeamten mussten aufgrund der Schilderungen davon ausgehen, dass es sich um einen Betrugsversuch der Masche „Romance Scamming“ handelte.

Wir raten dringend zur Vorsicht bei Bekanntschaften, die nach Geld fragen!

Leider ist das sogenannte „Romance Scamming“, also der Betrug mit vorgetäuschter Liebe, in Zeiten von Online-Partnerbörsen und sozialen Netzwerken im Internet keine Seltenheit.

– Wer online neue Bekanntschaften schließt, sollte unbedingt wachsam bleiben.

– Seien Sie vor allem misstrauisch, wenn der Chat-Partner vorgibt, in Not zu sein und „dringend Geld“ zu benötigen.

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema – auch hilfreiche Tipps, woran Sie die Betrüger erkennen und wie Sie sich schützen können: https://s.rlp.de/TjPh0

PM des PP Rheinpfalz vom 13.01.2021

An diesem Wochenende, vom 08.01.2021 bis zum 10.01.2021, betrieben die Beamten der PI Adenau mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei sowie den Ordnungsbehörden der VGV Adenau, VGV Vordereifel sowie der KV Ahrweiler gezielte Kontrollmaßnahmen im Schneegebiet der „Hohen Acht“ sowie „Arft“. Der Grund der verstärkten Kontrolltätigkeiten war das in den letzten Wochen stark erhöhte Besucheraufkommen an Wintersportbegeisterten, welche die Region im Rahmen eines Tagesausfluges aufsuchten. Daraus resultierend kam es zu diversen Verkehrsbehinderungen im Bereich der unmittelbar angrenzenden Straßen der B412 und der L10. Wegen den zurückliegenden Geschehnissen galt es nun mittels der im Dienst befindlichen Kräfte bei gleichzeitiger offenen und bürgerfreundlichen polizeilichen bzw. ordnungsbehördlichen Präsenz die aktuellen Abstands-/Hygienevorschriften sowie Kontaktbeschränkungen zu überwachen und bei festgestellten Verstößen diese anlassbedingt zu verfolgen. An den jeweiligen Tagen ließen sich bereits ab den Morgenstunden, gegen 10:00 Uhr, die ersten Wintersportbegeisterten und Wanderer feststellen. Die angrenzenden öffentlichen Parkplätze waren schon nach kurzer Zeit vollständig ausgelastet, sodass die Verkehrsteilnehmer mit ihren Pkws auf den angrenzenden Grünstreifen sowie auf dem Seitenstreifen der B412 in Absprache mit der Ordnungsbehörde ausweichen mussten. In den Mittagsstunden konnte man den größten Zulauf an Besuchern und Fahrzeugen feststellen. Folglich kam es zu geringen Verkehrsbehinderungen in Form von stockenden Verkehr. Die Verkehrsüberwachung sowie etwaige Verkehrsmaßnahmen wurden seitens der Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei übernommen.

Im Vergleich zu den beiden letzten Wochenenden lässt sich bzgl. des Freitags und des Samstags resümierend feststellen, dass sich fast alle Tagesbesucher an die coronabedingten Vorschriften hielten. Lediglich eine Gruppierung von 25 Personen musste kurzer Hand aufgelöst und mittels eines Platzverweises belegt werden.

Diverse Parkverstöße wurden von den jeweiligen Ordnungsbehörden geahndet. Am darauffolgenden Sonntag lässt sich im Vergleich zu den Vortagen ein entgegengesetztes, stark erhöhtes Besucheraufkommen feststellen. Die beiden Schneegebiete waren komplett ausgelastet. Der Straßenverkehr kam teilweise zum Erliegen. Daraus resultierend wurden seitens der Tagesbesucher vor- und nachgelagerte Örtlichkeiten der Schneegebiete aufgesucht. In diesem Zusammenhang musste in der Ortslage Kottenborn eine 8-köpfige aus Nordrhein-Westfalen stammende Personengruppe auf einem landwirtschaftlichen Feld getrennt werden.

Diese richteten sich dort mittels Campingstühlen ein und missachteten sämtliche Abstands- und Hygieneregeln sowie Kontaktbeschränkungen. Im Rahmen der Personenkontrolle wurde zunächst die Preisgabe der jeweiligen Personalien verweigert und die eingesetzten Beamten mehrfach beleidigt. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte die polizeilichen Maßnahmen durchgesetzt werden. Abschließend wurden Platzverweise gegen die Involvierten ausgesprochen. Neben der strafrechtlichen Sanktionierung der Beleidigungen wurden Ordnungswidrigkeits-Verfahren wegen Verweigerung der Personalien sowie wegen Verstößen gegen die CoBeLVO eröffnet. Den betreffenden Personen drohen nun ein erhebliches Bußgeld sowie eine weitere strafrechtliche Verfolgung.

Die Bürgerinnen und Bürger zeigten großes Verständnis für die getroffenen behördlichen Maßnahmen. Abschließend lässt sich aufgrund der aktuellen Pandemielage feststellen, dass lediglich an den ersten beiden Tagen ein deutlicher Rückgang an Besuchern verzeichnet werden konnte und dem eindringlichen Appell des Zuhausebleibens nachgekommen wurde. Der heutige Sonntag spiegelte dies jedoch nicht wieder. Trotz der coronabedingten Einschränkungen wurden die Schneegebiete „Hohe Acht“ und „Arft“ vornehmlich von überregionalen Gästen stark frequentiert.

PM der PI Adenau vom 10.01.2021

Am Freitag, 08.01.2021, wurden im Zeitraum von 08:00 Uhr bis 17:00 Uhr insgesamt 5 Einwohner in Bad Dürkheim und Weisenheim am Sand durch „Enkeltrickbetrüger“ angerufen. Die bislang unbekannten Anrufer riefen mit unterdrückter Rufnummer an, gaben sich als Enkelkinder der Angerufenen aus bzw.

reichten das Telefon an angebliche Polizeibeamte weiter. Die Betrüger berichteten von einem schweren Verkehrsunfall und forderten als Unterstützung für die Schadensregulierung Geld, in einem Fall 30.000 EUR. Die Angerufenen reagierten vorbildlich, beendeten das Gespräch und verständigten ihre richtigen Angehörigen und die Polizei. Daher kam es glücklicherweise in keinem der Fälle zu einem wirtschaftlichen Schaden. Wurden Sie auch Opfer eines solchen Betrugs, wenden Sie sich bitte an die Polizei.

Hinweise, wie Sie sich vor Betrügern schützen können, finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

PM der PI Bad Dürkheim vom 09.01.2021

Seit dem 1. Januar 2021 ist Barbara Heuser die neue Präsidentin der Bundespolizeidirektion Koblenz. Sie folgt damit Thomas Przybyla, der nach Hannover wechselte. Die Bundespolizeidirektion Koblenz ist eine von elf Direktionen, die dem Bundespolizeipräsidium in Potsdam unterstellt sind. Als Behördenleiterin unterstehen Frau Heuser mehr als 2.300 Mitarbeitende, die in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Hessen sowie dem Saarland zuständig sind. Die 52-Jährige ist eine erfahrene Bundespolizistin. Zuletzt war sie viele Jahre Vizepräsidentin der für Nordrhein-Westfalen zuständigen Bundespolizeidirektion.

Der Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Koblenz ist für die gebürtige Niedersächsin kein unbekanntes Terrain. Sie kennt diesen aus früheren Führungsfunktionen. Außerdem startete in Koblenz ihr Werdegang in der Bundespolizei, der sie später unter anderem auch ins Saarland führte. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe hier in Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland“, so Barbara Heuser. „In Zeiten der Pandemie sind wir als Sicherheitsbehörde – gemeinsam mit unseren Partnern besonders gefordert.“ Die Aufgabenschwerpunkte der Bundespolizeidirektion Koblenz konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Bereiche Bahnpolizei und Grenzpolizei. Ergänzt werden diese Aufgabenbereiche durch Objektschutz in der Deutschen Bundesbank und Luftsicherheitsaufgaben am Flughafen Saarbrücken. Der Bundespolizeidirektion Koblenz unterstehen die Bundespolizeiinspektionen Kassel, Frankfurt am Main, Trier, Kaiserslautern, Saarbrücken, Deutsche Bundesbank, Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main, die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit sowie 17 Bundespolizeireviere.

PM der BPOLD Koblenz vom 08.01.2020

Eine Mitarbeiterin des Politessendienstes ist am Mittwoch in der Burgstraße von einer Passantin angespuckt und beleidigt worden. Die Bedienstete ging ihrer Arbeit nach, als die 21-Jährige auf sie zukam und sie plötzlich anspuckte; dann folgte ein Schwall an Schimpfworten gegen die Ordnungshüterin. Kollegen hielten die 21-Jährige bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Verdächtige war alkoholisiert und hatte offensichtlich kurz zuvor Marihuana geraucht. Ein Alkoholtest und entsprechende Überreste eines Joints bestätigten den Verdacht. Das Motiv für die Handlung der 21-Jährigen ist unklar.

Ihr wurde ein Platzverweis erteilt. Die Verdächtige blickt einem Strafverfahren entgegen.

PM des PP Westpfalz vom 07.01.2021

Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz warnt weiterhin vor Betrugsmaschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus.

So rief beispielsweise am Dienstag ein unbekannter Täter bei einem Ehepaar aus Kaiserslautern an, der sich als deren an Covid-19 erkrankter Sohn ausgab. Er behauptete, sich auf der Intensivstation eines Krankenhauses zu befinden und forderte einen fünfstelligen Betrag für ein neuartiges Medikament, das nur wohlhabenden Patienten vorbehalten sei. Das Ehepaar stimmte in Angst um ihren Sohn der Zahlung des Geldes zu, woraufhin es zu einem Treffen mit einer unbekannten Botin kam. Glücklicherweise scheiterte die Gelübergabe jedoch im letzten Moment, weil das Ehepaar den Personalausweis der angeblichen Krankenschwester sehen wollte und eine Quittung für das Geld verlangte.

Die Polizei rät bei solchen an den „Enkeltrick“ und den „Falschen Polizeibeamten“ angelehnten Anrufen den Hörer aufzulegen. Keinesfalls sollten Informationen über Geld oder Wertgegenstände preisgegeben und dies nie an fremde Personen übergeben oder überweisen werden.

In anderen Bundesländern wurden außerdem Fälle bekannt, wo sich die Täter als Amtspersonen ausgeben, die vor allem bei älteren Menschen Coronatests durchführen wollten oder am Telefon Corona-Impfstoffe anboten. Das LKA betont ausdrücklich, dass keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt werden und es keine Impfstoffe auf dem freien Markt zu kaufen gibt.

Solche Vorfälle und verdächtige Situationen sollten sofort der örtlichen Polizeidienststelle gemeldet und im Notfall die 110 gewählt werden. Wer Opfer einer der Betrugsmaschen wird, sollte zudem unbedingt Anzeige erstatten.

Ganz allgemein rät die Polizei, den Informationen offizieller Stellen zu vertrauen und sich von Nachrichten, die über soziale Netzwerke oder Messengerdienste verbreitet werden, nicht verunsichern zu lassen. Offizielle Stellen sind Gemeindeverwaltungen, das Gesundheitsamt, Landes- und Bundesministerien sowie das Robert-Koch-Institut (RKI). Weitere Informationen zu Schutzmöglichkeiten in Zusammenhang mit dem Corona-Virus gibt es auf www.polizei-beratung.de/corona-straftaten und auf https://www.polizei-beratung.d e/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/gegen-betrug-tipps-fuer-hilfesuchende/.

PM des PLA Rheinland-Pfalz vom 06.01.2021