In der heutigen Online-Ausage der „Märkischen Allgemeinen“ findet man diesen interessanten Artikel, der meine These untermauert, dass Polizisten Menschen sind und insofern in den Uniformen sehr vielfältige Inidividuen stecken.

„Wenn ein Mitdemonstrant nur Randale will, ‚gehe ich da hin und sage, dass er die Steine weglegen soll.‘ Sonst verlasse er die Demo.

Arnim Behrendt, der sehr kontrolliert wirkt, treibt etwas an, das weiter zurückliegt als die Brandstiftungen Anfang der 1990er: ‚Für mich war immer das Vermächtnis der KZ-Opfer sehr wichtig.‘ Vor einigen Jahren trat er der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes bei. Es sei ‚eine unheimliche Motivation‘ aus den Augen der Zeitzeugen zu blicken. Nicht nur, wenn wieder Brandsätze durch deutsche Städte fliegen.“

Quelle:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12073188/61759/Der-Polizist-Arnim-Berendt-ist-auf-Demos-Dauergast.html

Ein interessanter und lesenwerter Artikel über einen interessanten Menschen. Ich möchte allerdings hinzufügen, dass ich auch in die Augen von Zeitzeugen geblickt habe, die Hohenschönhausen überlebt haben. Das war auch beeindruckend und hat bei mir dazu geführt, dass ich zwar eine große Abwehrhaltung gegen alles habe, was sich rechts der Verfassungsgrenze befindet, aber die selbe Abwehrhaltung gegen alles an den Tag lege, was sich links der Verfassungsgrenze befindet. Genau deswegen kommt mir der Begriff „Antifaschistin“ für mich nicht über die Lippen. Der wurde für meinen Geschmack von eben jenen Gewalttätern links der Verfassungsgrenzen entwertet, da sie den „Antifaschismus“ als Vorwand und Rechtfertigung für ihre Gewaltexzesse missbrauchen. Ich bin „antitotalitär“, das schließt eine Gegnerschaft gegen jedes totalitäre Gedankengut ein, sei es rechtsextremistisch, linksextremistisch, religiös oder sonstwie bedingt. Ich kann auch radikale Vegetarier nicht leiden, die zum Mord an Menschen aufrufen, die Schnitzel essen. (Totalitäre Ideologien erkennt man meistens daran, dass Anhängern solchen Gedankenguts in Diskussionen nach spätestens fünf Sätzen zu Beleidigungen greifen, weil ihnen die Argumente ausgehen.)

 

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