Ein Polizeibeamter des Landeskriminalamtes Berlin hat heute Strafanzeige wegen des Verdachts der Körperverletzung im Amt gegen einen bisher nicht bekannten Angehörigen einer Einsatzeinheit erstattet. Den Aussagen des Beamten zufolge befand er sich am Abend des 1. Mai zwischen 20 Uhr 30 und 20 Uhr 45 auf der Kreuzung der Karl-Marx- Ecke Hermannstraße, Hermannplatz und Hasenheide, als er im Nahbereich einer dort beendeten, unfriedlichen Demonstration von dem Faustschlag eines Polizeibeamten getroffen wurde.
Kurz zuvor war aus der unfriedlichen Menge ein Rauchkörper in Richtung der dort stehenden Polizisten geworfen worden. Der Beamte erlitt Prellungen im Gesichtsbereich, die ambulant behandelt werden mussten. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes für Polizeidelikte hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle

Langsam reicht’s mit den Beweisen wider den Corpsgeist und dafür, dass die Polizei nicht vertuscht. *Sarkasmus Ende*

Ich weise allerdings in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es immer noch bundesweit 159 Polizisten gab, die nicht von Polizeibeamten, sondern von gewaltbereiten Leuten verletzt wurden, die sich als Demostranten ausgaben. Also immer mal schön die Kirche im Dorf lassen…

Weiterhin bleibe ich dabei, dass eine Strafanzeige keine automatische Schuld des Beschuldigten bedeutet. Dafür gibt es ja Strafverfahren.

Hilfreich für mich sind solche Nummern für mein Projekt allerdings nicht, egal, wer nun der Idiot in der Geschichte ist. Ganz und gar nicht.

Übrigens sollten da mal so einige darüber nachdenken, ob die Sachlage in Berlin Polizisten nicht einfach schwer überfordert. Womit ich im Unterschied zu jenen, die immer mit scheißfreundlichem Lächeln der Überforderung von Polizisten das Wort reden, um ihnen damit Unfähigkeit unterzujubeln, damit meine, dass diese Arbeitszeiten und Einsätze einfach keinem menschlichen Wesen mehr zugemutet werden dürften (was vor allen Dingen jenen klar sein sollte, denen es angeblich um soziale Gerechtigkeit geht). Damit meine ich in erster Linie jene, die Personalverantwortung tragen. Guckt Euch mal, was für Arbeitszeiten Eure Leute ansammeln. Das Argument, dass andere Branchen auch nicht besser sind, zieht nicht. Wenn ich meinem Nachbarn aufs Maul haue, wird das auch nicht besser davon, dass auch andere ihrem Nachbarn aufs Maul hauen.
Das soll nichts entschuldigen. Wie ich schon an anderer Stelle sagte: Gewalt ist nicht zu relativieren. Aber es soll Denkprozesse auslösen… *winktdeninnenministernundpolizeipräsidenten*

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