Schmunzelnachrichten

Es ist ja nicht so, als fiele ich nur über Gruseliges. Also hier mal ein paar kleine, aber feine, Fundstücke, die mich zum Lächeln brachten. 😉

Die Polizei Düren (NRW) ließ heute wissen „Keine Nachrichten sind gute Nachrichten“.
„Trotz der üblichen Vielzahl polizeilicher Einsätze im Kreisgebiet haben sich für die zurück liegenden Stunden keine Einsatzanlässe ergeben, die in Bezug auf die aktuelle Kriminalitäts- oder Verkehrsunfalllage berichtenswert gewesen wären. Das wird sich jedoch voraussichtlich wieder ändern. Von daher freuen wir uns einen Moment über das Gefühl, dass es sich im Kreis Düren grundsätzlich sicher leben lässt.“ (PM der KPB Düren vom 12.05.2011) Aus polizeilicher Sicht hat das was für sich…

Die „tierische“ Arbeitsbelastung der Polizei Henstedt-Ulzburg (Schleswig-Holstein)  vermittelt hingegen die Polizeidirektion Segeberg:
„Am Dienstagnachmittag, entdeckten Gartenarbeiter, gegen 16:35 Uhr, im Gewerbegebiet Kirchweg auf der Pritsche ihres Fahrzeuges eine Schlange. Die daraufhin alarmierte Polizei fand heraus, dass es sich bei dem Tier um eine Ringelnatter handelt. Ein Mitarbeiter der nahe gelegenen Tiergroßhandlung kümmerte sich daraufhin um das Tier, das zuletzt wieder in die Freiheit entlassen werden konnte.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch bemerkte eine Nachtstreife, gegen 04:37 Uhr, in der Nähe der Polizeiwache, ein hilfloses Reh. Dieses hatte sich in einem Metallgitter am Fußgängerüberweg eingeklemmt und schaute die Beamten panisch an. Diese zogen das arme Tier von hinten aus dem Gitter heraus. Das Reh lief erkennbar glücklich in Richtung Biotop davon.“ (PM der PD Bad Segeberg vom 11.05.2011)

Rätselhaftes bekamen Polizisten aus Hellenthal (NRW) zu Gesicht:
„Am Dienstag zeigte ein Jäger der Polizei Filmaufnahmen seiner im Revier aufgestellten Infrarotkamera. Der Jäger hatte zur Wildzählung eine Kamera auf einem Wildacker zur belgischen Grenze aufgestellt. Als er nun die Bilder der Kamera auswertete, bemerkte er den nur mit Schuhen bekleideten Mann. Aufgrund der Örtlichkeit pendelt dieser Nacktjogger zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Belgien hin und her.“ (PM der KPB Euskirchen vom 11.05.2011)

In Nienburg (Niedersachsen) retteten Polizisten einige Küken:
„Zu einer nicht alltäglichen Hilfeleistung wurde der Einsatz- und Streifendienst der Nienburger Polizei gerufen. Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer war auf der Kreisstraße zwischen Marklohe und Nienburg unterwegs als plötzlich in Höhe der Seegrabenbrücke am Straßenrand fünf Küken auftauchten. Der Markloher alarmierte die Polizei. Durch die Streifenwagenbesatzung wurde der Kopierpapierkarton kurzerhand zum Transportmittel umfunktioniert. Die kleinen gefiederten Tiere konnten unversehrt eingefangen, zur Rolle verbracht und dort am See ausgesetzt werden.“ (PM der PI Nienburg-Schaumburg vom 11.05.2011)

Bildquelle: Polizei Nienburg-Schaumburg

In Kaiserslautern (RLP) hat die Polizei ihr Aufgabengebiet erweitert und übernimmt jetzt auch den Weckdienst:
„Wegen einer Ruhestörung ist die Polizei in der Nacht zu Dienstag in die Schusterstraße gerufen worden. Gegen 3.30 Uhr verständigten genervte Anwohner die Streife und beschwerten sich über laute Musik aus der Nachbarschaft.
Wie sich vor Ort heraus stellte, steckte hinter der lauten Musik ein Radiowecker, der um halb 4 seinen „gewünschten Dienst“ verrichten wollte. Nur verfehlte er dabei sein Ziel: Die (Nacht-)Ruhe, die er eigentlich beenden sollte, blieb ungestört.
Der 44jährige Besitzer des Weckers hatte offensichtlich so tief und fest geschlafen, dass er nicht einmal von der lauten Musik des Geräts wach wurde. Erst als die Polizeibeamten an seiner Wohnung klingelten, wachte der 44Jährige auf, schaltete den Wecker aus und öffnete die Tür…“ (PM der PD Kaiserslautern vom 11.05.2011)

Bei einem Einsatz von Karlsruher Polizisten als Cowboys gefiel mir vor allen Dingen die Beschreibung des entstandenen Schadens:
„Drei zusammen mit einem Jungbullen entlaufene Kühe haben am Dienstagnachmittag die Beamten des Polizeireviers Durlach fast zwei Stunden lang auf Trab gehalten.
Nachdem die von einer Weide im Gewann Rappeneigen ausgebrochenen Vierbeiner über die Geigersberg- und Lußstraße sowie den Schlössleweg gelaufen waren, konnten sie die alarmierten Ordnungshüter auf einem Grünstreifen aufhalten. Zwar gelang es der Leitkuh noch einmal kurz auszubüxen; doch brachte ein Verantwortlicher des betroffenen landwirtschaftlichen Hofes das Tier auf der Geigersbergstraße unter Kontrolle. Mit Unterstützung eines Kradfahrers der Polizei wurden die Ausbrecher schließlich wieder auf ihre angestammte Weide zurückgetrieben. Im Bericht der Beamten ist vermerkt, dass es durch die Tiere „bis auf den gelegentlichen Abgang von Naturdünger“ zu keinerlei Beeinträchtigungen bzw. Beschädigungen kam.
Auch wenn die ganze Sache letztlich gut ausging, ist der Fall für die Polizei noch nicht abgeschlossen. Es stellte sich nämlich heraus, dass Unbekannte die Weidebänder gewaltsam ausgehängt und so die Flucht der Rinder erst ermöglicht hatten.“ (PM des PP Karlsruhe vom 11.05.2011)

Last but not least hatte die Polizei Bochum einen Verkehrsunfall zu vermelden, der zwar nicht lustig, aber irgendwie doch kurios war:
„Zu einem schon ungewöhnlichen Verkehrsunfall kam es am gestrigen 10. Mai auf dem Werner Hellweg im Bochumer Stadtteil Laer. Gegen 10.20 Uhr wollte eine Frau (43) in Höhe der Hausnummer 96 in ihren auf dem Parkstreifen stehenden Pkw einsteigen. Die Bochumerin öffnete die Fahrertür bis diese in die linksseitig angrenzende Fahrbahn hineinreichte. Das Ende der Tür geriet dabei zwischen die beiden hinteren Zwillingsreifen eines Lkw, dessen Fahrer vor der Rotlicht zeigenden Ampel stand. Als die Lichtzeichenanlage auf Grün umsprang, setzte der Lastwagenfahrer seine Fahrt in Richtung Werne fort – mit Folgen! Die zu diesem Zeitpunkt immer noch geöffnete Autotür hakte sich zwischen den beiden Reifen des Lkw-Aufliegers ein, wodurch das Auto ruckartig nach vorne geschoben wurde. Die Bochumerin, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht komplett in ihrem Wagen saß, wurde dadurch einige Meter mitgerissen und fiel dann auf die Fahrbahn. Zum Glück hatte die 43-Jährige an diesem Dienstagmorgen einen großen Schutzengel. So wurde sie nur leicht an den Beinen verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. So einen Verkehrsunfall hatten wir auch noch nicht!“ (PM der Polizei Bochum vom 11.05.2011)

 

 

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