Gegen 02:20 Uhr teilte die Dame über Notruf mit, dass ein ungebetener Gast in ihr Reihenhaus eingedrungen sei und sich weigere zu gehen. Bei dem unverschämten Eindringling handelte es sich jedoch nicht um einen Menschen sondern um eine fremde Katze, die durch eine Katzenklappe in der Haustüre hereinspaziert war und es sich am Fressnapf der Hauskatze gut gehen ließ. Offensichtlich gefiel es dem außergewöhnlich großen Stubentiger, der von der Mitteilerin als annähernd hundegroß bezeichnet wurde, so gut, dass er sich von der tageszeitgemäß bekleideten Frau auch nicht durch den Einsatz eines Teppichklopfers verscheuchen ließ. Stattdessen konnten die Beamten in der Einsatzzentrale sogar über Notruf vernehmen wie das selbstbewusste Tier laut fauchend die Treppe versperrte und so verhinderte, dass die Frau in das Obergeschoss gelangen konnte. Ein Hundeführer der Polizei konnte die Dame wenig später von ihrem rothaarigen Übel befreien. Nach drei gescheiteren Versuchen gelang es dem Beamten, den Gast zur Haustüre hinaus zu scheuchen. Eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Mundraub ist in diesem Fall hinfällig.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd-West vom 31.05.2011

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