Zwei Zivilpolizisten des Abschnitts 32 verhinderten in der vergangenen Nacht in Mitte die Fortsetzung einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein Mann seinem am Boden liegenden Opfer mehrfach gegen den Kopf trat.
Die Polizeiobermeisterin und der sie begleitende Polizeikommissar überprüften gegen 1 Uhr 30 in der Oranienburger Straße eine Radfahrerin, als sie auf der gegenüberliegenden Seite einen Tumult von mehreren Personen bemerkten. Kurz darauf erkannten sie, dass ein Beteiligter zu Boden fiel und ein Mann mehrmals gegen dessen Kopf trat.
Die beiden Beamten brachen sofort die Kontrolle der Radlerin ab, wechselten die Straßenseite und gaben sich als Polizisten zu erkennen. In diesem Moment rannten vier Männer in unterschiedliche Richtungen davon. Kurz vor der Tucholskystraße holten die Beamten den tretenden Täter ein und nahmen ihn fest.
Der 17-Jährige kam zu einer Gefangensammelstelle und musste sich einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er aus dem Gewahrsam entlassen und sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.
Sein Opfer kam in eine Klinik. Dort wurden die Kopfverletzungen des 26 Jahre alten Mannes ambulant behandelt.
Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist derzeit unbekannt und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 21.07.2011

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