Duisburg (NRW): Tödliche Frikadellen

Eine 31-jährige Duisburgerin bereitete ihrem Ehemann am Freitag, dem 08.04.2011, Frikadellen der besonderen Art zu. Der 37-Jährige war soeben von seiner einwöchigen Montagetätigkeit zurückgekehrt und bekam zu den mit einer großen Anzahl von Schlaftabletten versetzten Frikadellen auch noch mit starken Schmerzmitteln zubereiteten Kaffee vorgesetzt. Der Ehemann, der sich zunächst etwas über einen ungewöhnlichen Geschmack gewundert hatte, bekam anschließend Magen-Darm-Probleme und Herzrasen. Außerdem überkam ihn eine große Müdigkeit. Montags begab er sich vorsorglich in ärztliche Behandlung. Die Untersuchungen ergaben keine Auffälligkeiten. Trotzdem wandte er sich anschließend an die Polizei. Die Ermittler konnten noch einige Frikadellen in der Mülltonne sicherstellen. Außerdem stellten sie fest, dass sich die Ehefrau in den Tagen vor der Heimkehr ihres Mannes im Internet intensiv nach Möglichkeiten erkundigt hatte, womit man einen Menschen „schnell töten kann“. Das jetzt eingetroffene Ergebnis der toxikologischen Untersuchung der Frikadellen hat ergeben, dass die eingebrachte Tablettenmenge durchaus zum Tod des Mannes hätte führen können. Die Staatsanwaltschaft Duisburg sah damit einen ausreichenden Tatverdacht und beantragte einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Der zuständige Richter ordnete gegen die dreifache Mutter, die seit Mai mit einem anderen Mann zusammen lebt, Untersuchungshaft an.

Quelle: Gemeinsame PM der StA und Polizei Duisburg vom 26.07.2011

Vielleicht hätte jemand der guten Frau mal erklären sollen, dass es in Deutschland ein Scheidungsrecht gibt, mit dessen Hilfe man so etwas zivilisiert lösen kann…

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