Frankfurt / Main (Hessen): A 66 – Zwei Tote bei schwerem Verkehrsunfall

Zwei tote Menschen, ein Leichtverletzter und mehrere tausend Euro Sachschaden sind die traurige Bilanz eines schweren Verkehrsunfalls in der vergangenen Nacht auf der Autobahn A 66.

Der Unfall ereignete sich gegen 22.55 Uhr an der Anschlussstelle Zeilsheim in Fahrtrichtung Wiesbaden. Ersten Ermittlungen zufolge fuhr ein 30-jähriger Hofheimer gemeinsam mit seiner 28-jährigen Lebensgefährtin in einem Opel Corsa in die Ausfahrt zur Anschlussstelle Zeilsheim, als ein nachfolgender BMW-Kombi der 5er-Reihe mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit in das Heck des Kleinwagens krachte. Der Opel geriet völlig außer Kontrolle und schleuderte von der Fahrbahn auf einen angrenzenden Grünstreifen. Hier überschlug sich der Pkw, fing sofort Feuer und brannte total aus. Das junge Paar verbrannte in seinem Wagen. Das Heck des Opels ist bis zu den Lehnen der Vordersitze zusammengestaucht.

Der BMW soll nach Zeugenangaben mit hoher Geschwindigkeit vom linken Fahrstreifen kommend in Richtung der Ausfahrt gefahren sein. Vermutlich wollte er ebenfalls hier die Autobahn verlassen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde er zurück auf die Hauptfahrbahn über drei Fahrstreifen hinweg gegen die Mittelleitplanke geschleudert, wo er schwer beschädigt zum Stehen kam. Der 48-jährige BMW-Fahrer aus Steinbach im Taunus erlitt leichte Verletzungen, sein Mitfahrer blieb unverletzt. Der 48-jährige kam zur ambulanten Versorgung in ein Krankenhaus.

Ein Alkotest beim BMW-Fahrer ergab 1,49 Promille, daraufhin wurde eine Blutentnahme veranlasst und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Zur Aufklärung des genauen Unfallhergangs nahm ein Sachverständiger noch in der Nacht am Unfallort seine Arbeit auf. Beide Pkw wurden sichergestellt. Die Autobahn war bis gegen 04.00 Uhr voll gesperrt.

Quelle: PM des PP Frankfurt / Main vom 31.07.2011

Diese Meldung habe ich einfach mal eingestreut, damit jene, die bei KGgP aus Feindbeobachtungsgründen mitlesen, sich mal wieder ein bisschen Gedanken machen können, was Polizeibeamte hier und da in ihrem Job zu sehen bekommen. Und ob das ständige Herumgenöle an ihnen wirklich so richtig angebracht ist.

Den Polizisten, die mitlesen, an dieser Stelle mal wieder ein „Danke für Ihren täglichen Einsatz!“

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