Winsen (Niedersachsen): Junger Mann darf den Streifenwagen putzen

Nachdem ein 16-jähriger am Samstag Abend auf einem Dorffest bei Winsen zu tief ins Glas geschaut hatte, wurde er von einer Streifenwagen-Besatzung aufgelesen und nach Hause gebracht. Während der Fahrt im Polizeiwagen war dem jungen Mann allerdings so übel geworden, dass er sich übergeben musste. Zwar hatte er freundlicherweise in seinen eigenen Rucksack „gespuckt“, daneben ging dann allerdings doch noch was. Um der Rechnung für die Reinigung des Streifenwagens zu entgehen, erklärten sich Vater und Sohn bereit, dass der Spross am Sonntag-Morgen zum Schrubben der verschmutzten Rückbank aufs Revier kommt. Der Transport im Streifenwagen wird ihm jedoch trotzdem in Rechnung gestellt werden.

Quelle: PM der PI Harburg vom 28.08.2011

Das finde ich eine gelungene Maßnahme. Sowohl von den Polizeibeamten, als auch von dem Vater. Endlich mal jemand, der seinem Nachwuchs beibringt, dass man dazu stehen muss, was man versaut hat…

1 Kommentar
  1. horti sagte:

    richtig, es gibt heute viel zu selten eltern die sowas ihren kindern beibringen, heute die leibesfrucht lieber bis zuletzt als unschuldsengel hingestellt, welcher sich natürlich nicht auch noch die hände dreckig machen soll um den selbst verzapften blödsinn wieder geradezurücken

    MfG
    das hortkind

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