Am Samstagabend musste die Polizei gleich 23 in einem Raum an der Reinacherstrasse gehaltene Hunde in die Obhut des Veterinäramtes bringen. Dies verlief nicht ganz ohne Probleme; vier Polizisten wurden gebissen und mussten sich vorsorglich gegen Tollwut impfen lassen.
Die Polizei war wegen starker Geruchsbelästigung an die Reinacherstrasse gerufen worden. Vor Ort fanden die Polizisten in einem verdreckten Raum eine 59jährige Frau mit ihrer 17jährigen Tochter sowie 23 Hunde, wovon 5 Welpen und zwei trächtige Weibchen. Die beiden Frauen gaben an, die Tiere erst vor zwei Tagen billig auf einem Bauernhof gekauft zu haben, wo sie sehr schlecht gehalten worden seien. Die Hunde hätten weiterverkauft werden sollen; man habe ihnen ein besseres Zuhause anbieten wollen.

Aufgrund des Zustands der Mischlinge jeglicher Art beschloss die Polizei, die Tiere in die Obhut des Veterinäramtes zu bringen und transportierte die Tiere ab. Dies gelang nicht ganz reibungslos, da die beiden Frauen versuchten, einzelne Hunde zurückzubehalten und vor der Polizeimannschaft in Schränken zu verstecken. Zudem erlitten vier Polizisten Hundebisse und mussten sich vorsorglich gegen Tollwut impfen lassen.

Quelle: PM des Justiz- und Sicherheitsdepartments des Kantons Basel-Stadt vom 19.09.2011

Gute Besserung den vier gebissenen Polizeibeamten! 
Und danke für die Tierrettung!

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