Wegen „gefährlicher Körperverletzung im Amt“ hat am Montag, 13. Februar, das Amtsgericht Regensburg einen 36-jährigen Polizeibeamten zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten und einer Geldauflage von 2.000 Euro verurteilt.
Der Polizeibeamte hatte vor Jahresfrist einen mit 1,66 Promille stark alkoholisierten und renitenten Studenten (22) aus dem Raum Koblenz, der sich in einer Haftzelle in Polizeigewahrsam befand, mit einem Stoß Pfefferspray verletzt und anschließend rund eine halbe Stunde in der Zelle zurückgelassen. Dessen Inhaftierung waren Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung sowie Beleidigungen und Bespucken von Polizeibeamten vorausgegangen. Diese konnten ihm nur Herr werden, indem sie ihm Hand- und Fußschellen, sowie einen Mundschutz anlegten.
In ihrem dreiviertelstündigen Plädoyer stellte Oberstaatsanwältin Ulrike Klein fest, dass sie dem Angeklagten in erheblichen Punkten seiner Einlassung nicht glaube. Auch an der Glaubwürdigkeit des geschädigten Studenten hatte sie ihre Zweifel. Doch unter Einbeziehung der Aussagen der Berufskollegen des Angeklagten sah sie den Anklagevorwurf als erwiesen an.
Soweit zum angeblichen Corpsgeist…
2 Kommentare
    • mgernhardt sagte:

      Wobei ich mich frage, was der Sinn dieses Verbots sein soll. Außer, dass man noch leichter an die weit überwiegende Anzahl an Polizeibeamten herankommt, die ihren Job ordentlich machen und denen man dann besser verletzen kann….

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