An den Folgen ihrer schweren Schussverletzungen verstarb gestern Abend (12.01.2013) auch die 40 Jahre alte Lebensgefährtin des ebenfalls verstorbenen Tatverdächtigen.
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen war es gestern Morgen zu einem familiären Streit in dem Haus in Ingelbach gekommen, das von einer 83 Jahre alten Frau, ihrer 40-jährigen Enkelin, deren 45 Jahre altem Lebensgefährten und dem 17 Jahre alten Sohn der Enkelin bewohnt wird.
Gegen 11.40 Uhr teilte die 40-Jährige über Notruf der Polizei mit, dass sie von ihrem Lebensgefährten geschlagen werde. Noch während des Gespräches hörte der entgegennehmende Beamte mehrerer Schüsse.

Nach Auswertung der aufgefundenen Spuren und der vorliegenden Aussagen, gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass der 45-Jährige zu diesem Zeitpunkt, also während des Telefonates, auf seine Lebensgefährtin und deren Großmutter schoss und anschließend die Waffe gegen sich selbst richtete.

Die wenig später vor Ort eintreffenden Polizeibeamten fanden die Großmutter und den Tatverdächtigen, der eine Kleinkaliber-Faustfeuerwaffe noch in der Hand hielt, tot im Haus vor.
Die 40 Jahre alte Frau lebte zu diesem Zeitpunkt noch und wurde in ein umliegendes Krankenhaus verbracht.
Glücklicherweise konnte deren 17 Jahre alter Sohn zu Nachbarn flüchten und sich dort in Sicherheit bringen. Auch er hatte, unmittelbar nach Eingang des Notrufs seiner Mutter, die Polizei verständigt.

Als Mitglied eines Schützenvereins hatte der Tatverdächtige mehrere Schusswaffen in legalem Besitz. Ob er die Tatwaffe auch zu diesen registrierten Waffen zählt, müssen weitere Ermittlungen in Zusammenarbeit mit der Waffenbehörde ergeben. Derzeit gibt es jedoch keine Hinweise darauf, dass er diese Kleinkaliberwaffe unberechtigt besaß.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 13.01.2013

Erstmeldung dazu:

Vermutlich nach einem familieninternen Streit schoss nach derzeitigem Ermittlungsstand gegen 11:40 Uhr ein 45-jähriger in der Gemeinde Ingelbach mit einer Faustfeuerwaffe auf seine 40-jährige Lebensgefährtin und deren 83-jährige Großmutter.

Dabei wurde die 83-jährige tödlich getroffen. Die Lebensgefährtin wurde mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus verbrach und schwebt in Lebensgefahrt. Im Anschluss richtete der 45-jährige die Waffe gegen sich selbst und erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Die Lebensgefährtin hatte selbst noch den Notruf an die Polizei abgesetzt und von einem Streit berichtet.

Der 17-jährige Sohn der Lebensgefährtin konnte sich in ein benachbartes Anwesen flüchten und blieb unverletzt. Der 45-jährige war nach derzeitigem Kenntnisstand legal im Besitz der Waffe. Über die genauen Hintergründe der Tat können noch keine Angaben gemacht werden. Der vermutlich einzige Zeuge, der Sohn der 40-jährigen steht unter Schock und wird derzeit betreut.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 12.01.2013

 

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