Ein Reh, das sich innerhalb der Wildschutzzäune einer Autobahn befindet, stellt eine hohe Gefahr für die Verkehrssicherheit dar. Memminger Polizisten konnten ein Reh retten, und so die Gefahr für das Reh und die Autofahrer beseitigen.

Vorgestern Nachmittag (25.2.) erreichten mehrere Meldungen die Polizeieinsatzzentrale über ein auf und neben der Fahrbahn umherirrendes Reh auf der A96 etwa 400 Meter vor der Anschlussstelle Bad Wörishofen in Lindauer Fahrtrichtung. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Memmingen machte sich sofort auf den Weg dorthin. Zeitgleich wurde eine Verkehrswarnmeldung im Rundfunk ausgestrahlt.
Die Polizisten fanden das erschöpfte Tier neben der Fahrbahn. Es war auf nicht bekanntem Weg innerhalb der Wildschutzzäune gelangt und war hier wohl schon seit geraumer Zeit verstört herumgesprungen. In seiner Verzweiflung sprang es vermutlich teilweise auch auf die Fahrbahn. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht.

Den Beamten gelang es, das erschöpfte Tier mit bloßen Händen einzufangen und zum nächsten Durchgangstor durch den Wildschutzzaun zu tragen.

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Bildquelle: Autobahnpolizei Memmingen

Das Reh, welches einen sehr gesunden Eindruck machte, erkannte die wiedergewonnene Freiheit offenbar recht schnell und lief glücklich und erleichtert durch den Schnee in ein angrenzendes Waldstück von der Autobahn weg.

Quelle: PM des PP Schwaben Süd/West vom 27.02.2013

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