Das erste Wochenende des Gäubodenvolksfestes ist vorüber. Die Einsatzkräfte der Polizei hatten auch in diesem Jahr wieder alle Hände voll zu tun. Dies insbesondere wegen der hohen Zahl der Unbelehrbaren, die sich trotz Alkoholkonsum hinter das Steuer ihres Fahrzeuges oder auf das Fahrrad setzten. Leider haben sich auch die Körperverletzungsdelikte auf dem Festplatz und in der Innenstadt auf ähnlich hohem Niveau wie im Vorjahr gehalten. Zu schwereren Straftaten kam es bislang glücklicherweise nicht.

Ein einsatzreiches erstes Volksfestwochenende (Freitag, 09.08.2013, bis Sonntag, 11.08.2013, gesamt: 3 Einsatztage) liegt hinter den Einsatzkräften und die Polizei Straubing zieht eine erste Bilanz. Insgesamt wurden auf dem Festplatz in den ersten Tagen 16 Körperverletzungen (Vergleich 2012: 18) angezeigt. Größere Schlägereien waren nicht darunter. Auch kam es auf dem Festplatz zu keinen Widerstandshandlungen gegen die Maßnahmen der eingesetzten Polizeikräfte (Vergleich 2012: 1).
Nachdem zwei Sicherheitskräfte einen lautstarken Streit zwischen einem deutlich alkoholisierten Mann und seinem Vater schlichten wollten, schlug dieser mit dem Rohr eines Verkehrszeichens nach den Securitys und verletzte diese leicht. Gegen den 24-Jährigen wurde ein Betretungsverbot für den Bereich des Festplatzes für die Zeit des Gäubodenvolksfestes ausgesprochen (Vergleich 2012: 0).
Die Aktivitäten der Langfinger waren in den ersten drei Tagen mit neun angezeigten Diebstählen (Vergleich 2012: Gesamtanzahl 17) rückläufig, der Schaden insbesondere bei einem Diebstahl von zahlreichen hochwertigen Gartengeräten auf dem Gelände der Ostbayernschau jedoch beträchtlich.
Bis auf einen 16-Jährigen, der wieder aufgefunden werden konnte, gingen keine Vermisstenmeldungen bei der Polizei ein (Vergleich 2012: 2).
Nach Festschluss war die Innenstadt Magnet für viele Besucher. Hier wurde teils ausgiebig weiter gefeiert. Leider ging es dabei nicht immer friedlich zu und die Polizei musste bei insgesamt 15 Körperverletzungen tätig werden (Vergleich 2012: 9). Anders als im Vorjahr wurden zwei Polizeibeamte bei Widerstandshandlungen verletzt (Vergleich 2012: 0).
Auffällig sind in diesem Jahr auch die zahlreichen festgestellten Alkoholfahrten. Bereits nach dem ersten Wochenende wurden im Rahmen von Verkehrskontrollen insgesamt zehn alkoholisierte Verkehrsteilnehmer angezeigt (Vergleich 2012: 8). Dies wird erneut zum Anlass genommen, an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer zu appellieren. Alkoholkonsum und das Führen von Fahrzeugen verträgt sich nicht!
Wie schon im Gäubodenvolksfest 2012, so fällt auch dieses Jahr im Gesamtüberblick die hohe Anzahl an Körperverletzungen auf. Begangen werden diese Delikte zumeist unter erheblichem Alkoholeinfluss. Unter den aufgenommenen Körperverletzungen waren insgesamt zehn gefährliche Körperverletzungen (Vergleich 2012: 5). Zu schwereren Delikten oder größeren Schlägereien ist es trotz der hohen Einsatzzahlen nicht gekommen. Dies ist nicht zuletzt ein Erfolg der hohen Polizeipräsenz und der Einsatzbereitschaft der eingesetzten Kräfte.
Die aufgeführten Zahlen dürfen aber den positiven Gesamteindruck des Gäubodenfestes nicht trüben. Schließlich genoss der bei weitem größte Teil der Gäste diese ersten Tage friedlich und in bester Laune.
Diese tolle Stimmung und vielleicht auch einen symbolischen Dank an die Sicherheitskräfte brachte ein bislang unbekannter Festbesucher mit einer äußerst sympathischen Geste zum Ausdruck – er befestigte eine rote Rose am Eingang der Polizeiinspektion Straubing.
Die Polizeiinspektion Straubing bedankt sich dafür ganz herzlich.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 12.08.2013

Das ist doch mal ein Umgang mit der Polizei, der Schule machen sollte…

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