In der Nacht zum Donnerstag, 05.09.2013, ist es in Rosenheim zu einer Auseinandersetzung gekommen, an der ein Polizeibeamter in Freizeit beteiligt war. Dieser hatte zwei Männer beobachtet, die sich an einem unbesetzten Polizeiauto zu schaffen machten und unterband weitere Handlungen. Dabei ist es zu einer kurzen körperlichen Auseinandersetzung gekommen.

Der junge Mann, ein Polizeibeamter außer Dienst, war privat unterwegs und befand sich auf dem Nachhauseweg, als er gegen 02.00 Uhr in der Ruedorffstraße zwei Männer bemerkte, die sich an einem unbesetzten Polizeiauto zu schaffen machten. Als er die beiden 23 und 25 Jahre alten, aus dem Landkreis Rosenheim stammenden Männer darauf ansprach, kam es zum Streit. Der 23-Jährige hält dem Beamten nun vor, von ihm während der Auseinandersetzung ins Gesicht geschlagen worden zu sein. Aber auch der Beamte macht eine leichte Gesichtsverletzung geltend.

Polizeibeamte – sie hatten den betroffenen Polizeiwagen in der Ruedorffstraße abgestellt und waren unweit mit der Aufnahme einer anderen Körperverletzung beschäftigt – nahmen im Anschluss den Sachverhalt auf. Zur weiteren Prüfung wurde der Vorgang an die zentrale Ermittlungsstelle für „Interne Ermittlungen“ (Südbayern) beim Bayerischen Landeskriminalamt abgegeben.

Nach jetzigen Erkenntnissen standen alle Beteiligten während der Auseinandersetzung unter Alkoholeinfluss. Die beiden jungen Männer räumten unterdessen ein, dass sie sich an dem Polizeiauto zu schaffen gemacht haben. Sie hätten jedoch lediglich aus Spaß überprüfen wollen, ob sich eine Türe des Dienstwagens öffnen lassen würde.

Zeugen gesucht:

Die Polizei sucht Zeugen, die diesen Vorfall beobachten konnten oder sonstige Hinweise geben können. Mitteilungen nimmt das Bayerische Landeskriminalamt unter der Telefonnummer 089/1212-0 entgegen.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 05.09.2013

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