Am 23. November 2013 haben etwa 110 gewaltsuchende Anhänger des 1. FC Union Berlin im Anschluss an die verlorene Zweitligapartie gegen den 1. FC Kaiserslautern im Hauptbahnhof Kaiserslautern eingesetzte Beamte der Bundespolizei massiv angegriffen. Dabei verletzten einzelne Berliner Fußballstörer unvermittelt durch Schläge, Tritte und Flaschenwürfe fünf Bundespolizisten. Zwei Beamte mussten daraufhin im Krankenhaus behandelt werden.

Nur durch den Einsatz von Pfefferspray und Diensthunden konnten die Ausschreitungen in Kaiserslautern beendet werden. Aufgrund der Kräftesituation waren hier weiterführende Maßnahmen jedoch nicht möglich. Um die Strafverfolgung der Gewalttäter dennoch sicherzustellen, stellte die Bundespolizei anschließend bei der Ankunft der Anhänger des 1. FC Union Berlin am Berliner Hauptbahnhof deren Personalien fest.

Insgesamt kam es im Rahmen dieser Spielbegegnung zum Einsatz von 597 Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei.

Aus Sicht des Bundespolizeipräsidiums ist es bedauerlich, dass Handlungen einzelner Störer auch immer – teilweise gravierende – Auswirkungen auf die Mehrzahl der friedlichen Fans haben. Gleichwohl zeigt der aktuelle Vorfall erneut, dass der massive und konsequente Einsatz der Bundespolizei im Zusammenhang mit dem bundesweiten Fußballfanreiseverkehr – leider – notwendig ist.

Quelle: PM des BPOLP Potsdam vom 25.11.2013

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