Beim Versuch Deutschland zu verlassen klickten die Handschellen. Ein dicker Fisch ging Marktredwitzer Schleierfahndern am Samstagmittag ins Netz. Im Zug nach Eger konnten sie einen 32-Jährigen festnehmen, der mit zwei Haftbefehlen gesucht wurde. Wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz drohte dem Mann aus Heidelberg ein Gefängnisaufenthalt von 55 Tagen, ersatzweise die Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 825 Euro. Weitere 50 Tage hinter schwedischen Gardinen standen wegen einer Beleidigung von Polizeibeamten im Raum. Um auf freien Fuß zu bleiben hatte die Staatsanwaltschaft Koblenz hier eine Ersatzgeldstrafe in Höhe von 1500 Euro festgesetzt. Der Autolackierer war zwar nicht mit leerem Geldbeutel unterwegs, aber angesichts der stolzen Summe von 2325 Euro musste er trotzdem passen. Nach einigen Telefonaten und einem  zweistündigen „Schnupperaufenthalt“ in der Polizeizelle wurde der Festgenommene von einem Freund erlöst. Dieser zahlte die geforderte Summe bei der Polizei in Hildesheim ein. Mit welchen Worten er die Polizeibeamten in Rheinland Pfalz betitelt hatte verriet er vor seiner Weiterreise allerdings nicht.       

Quelle: PM der PI Markredwitz vom 02.11.2013

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