Symbolfoto

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Noch unklar sind die Hintergründe des für einen bislang Unbekannten tödlichen Geschehens auf der Bundesautobahn 61 in der Nacht auf Ostermontag (6. April). Zirka zwei Kilometer von einem zuvor augenscheinlich verunfallten Mercedes Sprinter entfernt sprang der Mann gegen 1.15 Uhr von einer Überführung vor einen Pkw und wurde überrollt.

Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr waren gegen 0.40 Uhr zunächst wegen des brennend auf dem Überholstreifen stehenden Transporters alarmiert worden. Auf der Richtungsfahrbahn Koblenz kurz vor der Raststätte Bedburger Land stand der Sprinter qualmend und unbeleuchtet an der Betonschrammwand. Der verlassene Lkw war unverschlossen. Der Fahrerairbag war ausgelöst. Die Unfallstelle wurde abgesichert. Ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurde angefordert. Der auflaufende Verkehr wurde über die rechte Spur am Unfallort vorbeigeführt. Anschließend wurde der schwer beschädigte Sprinter abgeschleppt.

Noch während der Lösch- und Unfallaufnahmearbeiten rief gegen 1.15 Uhr eine Insassin (24) eines auf der Gegenfahrbahn befindlichen Pkw Opel die Polizeileitstelle an. Sie sei mit ihrem Freund (23) in Richtung Venlo unterwegs gewesen. Von einer Brücke bei Bedburg sei plötzlich ein Mann direkt vor ihren Wagen gesprungen.

Eine Kollision ließ sich nicht mehr vermeiden. Die Opelinsassen erlitten infolgedessen einen Schock. Eine Opferschutzbetreuung wurde vor Ort durch Polizisten und Rettungsassistenten gewährleistet. Seitens der Polizei Köln wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam entsandt. Ab der Anschlussstelle Bedburg musste die Richtungsfahrbahn Venlo bis voll gesperrt werden. Auch der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die sichergestellte Leiche wurde zur Gerichtsmedizin gebracht.

Erst gegen 05:30 Uhr konnte die Sperrung der Richtungsfahrbahn Venlo wieder aufgehoben werden. Die Gegenspur Richtung Koblenz blieb bis gegen 8 Uhr gesperrt. Noch nicht abschließend geklärt ist die Frage, ob beide Sachverhalte im Zusammenhang stehen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Köln vom 06.04.2015

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