Bildquelle: Bundespolizei

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Die Wache der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof war am Samstagmorgen (25. Juli) für rund zweieinhalb Stunden wegen des Verdachts der Ansteckungsgefahr geschlossen worden. Erst nach Reinigung der Diensträume konnte der Betrieb wieder vollumfänglich aufgenommen werden. Zu Sicherheitsbeeinträchtigungen ist es nicht gekommen.

Ein 48-jähriger Grieche befand sich gegen 01:00 Uhr in hilflosem Zustand am Haupteingang des Hauptbahnhofes. Zum Zwecke des Schutzgewahrsams wurde er von Bundespolizisten zur Wache verbracht. Dort musste sich der Mann kurze Zeit später übergeben, spuckte Blut und hatte zudem Blutungen am Kopf und den Beinen. Der Mann gab an, unter Hepatitis C zu leiden und hohes Fieber zu haben.

Der Erkrankte wurde vom Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert. Nach Rücksprache mit medizinischem Personal musste die Wache um 02:20 Uhr geschlossen werden. Erst nach Abschluss umfangreicher Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten konnte der Wach-betrieb in den Erdgeschoss-Diensträumen am Gleis 26 ab 04:50 Uhr wieder vollumfänglich aufgenommen werden.

Über rund zweieinhalb Stunden konnte kein öffentlicher Besuchsverkehr mehr erfolgen und der Dienstbetrieb nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Zu Beeinträchtigungen der Sicherheit kam es dadurch aber nicht. Nach professioneller Reinigung besteht für Beamte und Besucher keine Ansteckungsgefahr mehr.

PM der BPOLI München vom 26.07.2015

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