IMG_1181_kleinEinsatzkräfte der Bundespolizei nahmen gestern Mittag (26. Oktober) einen 52-jährigen Flugreisenden fest, der mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wurde.

Der bosnisch-herzegowinische Staatsangehörige wurde im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Tuzla (Bosnien und Herzegowina) kommend überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass die italienische Justiz nach dem 52-Jährigen mit einem internationalen Haftbefehl fahndete.

Dem Mann wird im Wesentlichen vorgeworfen, im Jahre 1993, während des Bosnienkrieges Waren geraubt zu haben, welche als humanitäre Hilfsgüter für das bosnische Volk bestimmt waren. Dabei wurden damals drei italienische Staatsangehörige getötet. Wegen vorsätzlichen Mordes, versuchten Mordes, schweren Raubes und bewaffneten schweren Raubes wurde später der internationale Haftbefehl erlassen.

Bundespolizisten legten dem 52-Jährigen noch an der Kontrollstelle Handschellen an. Im Polizeigewahrsam wurde er dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, anschließend wurde er in die Dortmunder JVA verlegt. Das weitere Auslieferungsverfahren wird nun von der Generalstaatsanwaltschaft Hamm geprüft.

Rückfragen zum Auslieferungsverfahren erteilt das Pressedezernat der Generalstaatsanwaltschaft Hamm

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 27.10.2015

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