Symbolfoto

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Nur wenige Meter nach rechts kam heute Morgen ein Berufskraftfahrer auf der A 61 bei Mönchengladbach mit seinem Lkw von der Fahrbahn ab. Dies wurde einer Streifenwagenbesatzung zum Verhängnis. Während der Kontrolle eines verdächtigen Pkw auf dem Standstreifen wurde der Zivilwagen von einem Lkw gerammt, der die Fahrspur aus bislang noch unklaren Gründen nach rechts verlassen hatte. Das Handy des Lkw-Fahrers wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Eine 42-jährige Polizistin wurde schwer verletzt und musste in einem Rettungstransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Ihr Streifenkollege wird seelsorgerisch betreut.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Düsseldorf befuhr die zivile Streifenwagenbesatzung die BAB 61 in Richtung Venlo, als den beiden Beamten ein verdächtiges Fahrzeug auffiel. Bei dem Versuch, den Wagen auf dem Standstreifen anzuhalten und zu kontrollieren, kam ein nachfolgender Lkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallt mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck des Streifenwagens. Die im Fahrzeug befindliche 42-jährige Beifahrerin erlitt bei der Kollision so schwere Verletzungen, dass für ihren sofortigen Abtransport ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Sie wird derzeit in einer Spezialklinik behandelt. Ihr 49-jähriger Kollege blieb körperlich unversehrt, muss allerdings seelsorgerisch betreut werden. Alle anderen an dem Unfall beteiligten Personen wurden ebenfalls nicht verletzt. Der Streifenwagen und der Lkw mussten angeschleppt werden. Die Ermittlungen hinsichtlich der Unfallursache laufen auf Hochtouren. Zur Beweissicherung wurde unter anderem das Handy des 32-jährigen Grevenbroicher Lkw-Fahrers sichergestellt.

Für die Landung des Helikopters und teilweise auch während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Venlo zeitweise gesperrt werden. Am Ende des daraus resultierenden Staus (vier Kilometer) ereignete sich gegen 10 Uhr ein weiterer Unfall, bei dem drei Lastkraftwagen vor der Anschlussstelle MG-Wickrath miteinander kollidierten. Auch hier kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, um einen bislang noch nicht identifizierten Mann zu transportieren. Die A 61 in Richtung Venlo blieb im Anschluss bis 11.45 Uhr voll gesperrt. Derzeit fließt der Verkehr über einen Fahrstreifen.

PM des PP Düsseldorf vom 27.11.2015

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