Symbolfoto

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Wie die Dortmunder Bundespolizei mit Pressemitteilung vom 09. Mai 2015 (17:44 Uhr) berichtete (wir berichteten hier), kam es anlässlich der Spielbegegnung in der Regionalliga West, RW Essen – KFC Uerdingen (08. Mai 2015), zu Ausschreitungen während der An- und Abreise zu der Spielpaarung.

Dabei wurde damals ein Bundespolizist in die Gleisanlagen gestoßen und konnte sich rechtzeitig vor Einfahrt eines ICE aus dem Gefahrenbereich retten. Dabei wurde er glücklicherweise nur leicht verletzt.

Dank der damals durch Bundes- und Landespolizisten gefertigten Videoaufzeichnungen konnte ein unbekannter Tatverdächtiger identifiziert werden. Anhand dieser Lichtbilder wurde durch weitere, akribische, Ermittlungen und der Vernehmung von an den Ausschreitungen beteiligten Personen, ein österreichischer Staatsangehöriger ermittelt.

Die umfangreichen Ermittlungsergebnisse konnten anschließend an die österreichischen Behörden übermittelt werden. Diese wiederum identifizierten anhand der Beweisakten, einen Fan des Grazer AK (Unterliga Mitte). Es stellte sich heraus, dass Fans des KFC Uerdingen eine Fanfreundschaft mit dem Grazer AK unterhält und sich Anhänger der Vereine, gegenseitig, regelmäßig besucht hatten. Ende Januar verurteilte das Landgericht für Strafsachen in Graz den Ingenieur, als Ersttäter, wegen schwerer Körperverletzung, zu einer Geldstrafe von 5.400 Euro (180 Tagessätze zu 30 Euro) und einer Haftstrafe von 4 Monaten auf Bewährung.

Zusätzlich wurde dem damals verletzten Bundespolizisten ein Schmerzensgeld von 1.500 Euro zugesprochen. Die ersten 300 Euro überreichte der Gewalttäter seinem Opfer noch im Gerichtssaal.

Hinweis an die Medien: In der Pressemitteilung vom 09.05.2016 wurde berichtet, dass der Bundespolizist in die Gleisanlagen getreten wurde. Dies ist nicht richtig, er wurde vom Bahnsteig gestoßen.

PM der BPOLD Sankt Augustin, BPOLI Dortmund, vom 03.03.2016

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