Ins Gesicht gespuckt und mit Flasche beworfen: Bahnsicherheitsmitarbeiter sind in zwei Fällen im Bremer Hauptbahnhof angegriffen worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzungen und Bedrohung.

Ein 32-jähriger Bremer hatte bereits ein Hausverbot, als er am frühen Donnerstagabend schlafend in einem Schnellrestaurant angetroffen wurde. Als zwei DB-Mitarbeiter (27, 47) den polizeibekannten Deutschen weckten, spuckte er dem 47-Jährigen ins Gesicht. So wurde er zu Boden gebracht und mit Unterstützung eines Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Weil ansteckende Krankheiten nicht auszuschließen sind, wird der Sicherheitsmitarbeiter ärztlich untersucht. Das endgültige Ergebnis ist erst nach einer weiteren Untersuchung in zirka sechs Wochen zu erwarten.

Nach Mitternacht gegen 01:15 Uhr wurden drei junge Männer von Sicherheitsmitarbeitern wegen aufdringlichen Benehmens und abwertender Kommentare aus dem Hauptbahnhof verwiesen. Ein 20-jähriger Mann aus Zeven folgte der Aufforderung nicht und soll damit gedroht haben, sie „abzustechen“. Der Somalier wurde an die Bundespolizei übergeben und erhielt eine Strafanzeige wegen Bedrohung.

Während des Festhaltens des 20-Jährigen zerschlug ein Mann dieser Gruppe eine Bierflasche auf dem Boden und warf den Flaschenhals auf die DB-Mitarbeiter, ohne sie zu treffen. Dann flüchtete der noch Unbekannte aus dem Hauptbahnhof in Richtung ZOB. Nach ihm wird wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung gefahndet. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise: Telefon
0421/162995

PM der BPOLI Bremen vom 14.01.2020

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