Die Polizeiinspektion Celle wirbt auf einem Dienstfahrzeug für kostenlose und neutrale technische Beratungen zum Thema „Einbruchschutz“. Dabei setzt die Polizei in puncto Umweltfreundlichkeit bei diesem Auto auf Elektromobilität.

Nach wie vor ist die dunkle Jahreszeit bei Einbrechern der beliebteste Zeitpunkt, um in eine Haus oder in eine Wohnung einzubrechen. Die Polizei in Celle hat gerade in den zurückliegenden Jahren festgestellt, dass die Täter in der Regel die Tageszeit – also die Zeit der Berufstätigkeit – ausnutzen, um in Häuser oder Wohnungen einzubrechen, erklärt der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Celle, Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt.

Ganz gleich, ob man bereits ein Haus oder eine Wohnung besitzt oder bewohnt, oder dabei ist, den Traum eines Eigenheims zu planen und zu verwirklichen – der Wunsch nach Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist bei den meisten Menschen vorhanden und nimmt im Laufe der Zeit eher zu. Verantwortlich dafür sind unter anderem die immer wiederkehrenden Meldungen über organisierte Einbruchserien, aber auch persönliche Berichte von Freunden und Bekannten, die einen Einbruch oder Einbruchversuch real miterleben mussten.

Heutzutage lassen sich Täter sogar nicht mehr davon abhalten, in Fenster einzusteigen, die nach vorne zur Straße hin liegen. Hierzu muss man wissen, dass es lediglich einige Sekunden dauert, um ein nicht oder ungenügend gesichertes Fenster aufzubrechen, denn Fenster und Terrassentüren sind oft sehr leicht aufzuhebeln.

Die häufigste Einbruchmethode ist das Aufhebeln von Fenstern oder Fenstertüren (Terrassentüren). Mit nachrüstbaren Sicherungen schiebt man dem einen Riegel vor. Wer sich aber auch keine neuen Fenster leisten möchte, der kann im Nachhinein den Einbruchschutz von Fenster und Fenstertüren noch deutlich verbessern. Der vorhandene Beschlag kann vom Fachmann um Sicherheitselemente erweitert oder ausgetauscht werden. Eine umlaufende Pilzkopfverriegelung hält den Einbruchsversuchen von den meisten Tätern stand.

Wer sich für den Einbau von mechanischer oder auch elektronischer Sicherheitstechnik durch einen Fachmann entscheidet, der erhält bis zu 20 Prozent Zuschuss vom Staat. Gerade diese finanzielle Unterstützung des Staates stellt für viele Bürger den Anreiz dar, mehr Sicherheit in Haus oder Wohnung einzubauen, ergänzt Christian Riebandt.

Kostenlose und neutrale Beratungen vor Ort zum Thema „Einbruchschutz“ können jederzeit mit Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt, unter Telefon 05141/277-208 oder per Mail an christian.riebandt@polizei.niedersachsen.de vereinbart werden. Dieser Service richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Gewerbetreibende.

PM der PI Celle vom 22.01.2020

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