Eine 86-jährige Renterin aus Trier ist am vergangenen Mittwoch, 10. Juni, Opfer einer dreisten Betrugsmasche geworden. Ein bisher Unbekannter, der sich als Polizeibeamter ausgab, ergaunerte mehrere zehntausend Euro. Die Masche ist immer die Gleiche. In einem Telefonat berichtet ein angeblicher Polizeibeamter von einem Einbruch in der Nachbarschaft. Bei den weiteren Ermittlungen sei die Polizei auf einen Zettel mit der Anschrift der Angerufenen gestoßen. Im vorliegenden Fall wurde das 86-jährige Opfer durch geschickte Gesprächsführung derart verunsichert, dass sie ihre Vermögensverhältnisse preisgab und in der Folge bei ihrer Bank einen fünfstelligen Geldbetrag abholte, den sie später einem Boten übergab. Die ganze Tat zog sich vom ersten Anruf, dem dutzende weitere folgten, bis zur Geldübergabe über mehrere Tage hin. Als der Seniorin Bedenken kamen, meldete sie sich schließlich bei der Polizei. In diesem Zusammenhang weisen wir erneut darauf hin, dass Polizeibeamte Sie niemals am Telefon zu Ihren Vermögenswerten ausfragen. Keinesfalls nimmt die Polizei Bargeld entgegen, um es sicher zu verwahren. Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein und melden Sie sie sofort der Polizei. Sensibilisieren Sie ältere Mitmenschen in ihrem Umfeld und weisen auf die Betrugsmasche hin – jedes Opfer ist eines zu viel.

PM des PP Trier vom 12.06.2020

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