Am 15.07.2020 wurde ein älterer Herr aus 53507 Dernau Opfer von falschen Polizeibeamten.

Im Verlauf des Tages wurde er ab 11:30 Uhr mehrfach von mindestens zwei angeblichen Kriminalbeamten telefonisch kontaktiert, die ihn unter Vorspielen falscher Tatsachen dazu bewegen konnten, Bargeld von seinem Sparbuch abzuheben und später gegen 15:00 Uhr an einen vermeintlichen Kriminalbeamten auszuhändigen. Die Anrufer, die in der Regel mit unterdrückter Rufnummer agieren, sprachen akzentfreies Deutsch. Für den Abholer des Geldes liegt folgende Täterbeschreibung vor:

-Männlich

-Anfang 20

-Kräftige Statur

-Helle Haare

-Ca. 1,75 Meter groß

-Deutscher Phänotyp

Eine weitere für den heutigen Vormittag geplante Geldabholung beim Opfer durch die Täter fand nicht statt.

Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen haben bislang keine konkreten Ermittlungsansätze ergeben.

Die Kriminalpolizei fragt nun: Wem sind am gestrigen Tag in der Ortslage Dernau verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalinspektion Mayen unter 02651 / 801-0 od. kimayen@polizei.rlp.de entgegen.

Zudem gab es neben dem Vorfall in Dernau weitere Anrufe von falschen Polizeibeamten in der Ortschaft Kalenborn (Kreis Ahrweiler) am heutigen Tag, die vermutlich derselben Tätergruppierung zuzurechnen sein dürften. Bei diesen Taten blieb es beim Versuch. Zur Sensibilisierung und Information der Bevölkerung werden präventive Lautsprecherdurchsagen durch die Polizei Ahrweiler durchgeführt.

Informationen und Verhaltenstipps zu dem Phänomen „Falsche Polizeibeamte“ sind abrufbar unter: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

PM der Kriminalinspektion Mayen vom 16.07.2020

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