Am Nachmittag des 29. August 2020 wurde die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern informiert, dass sich im Bahnhof Mainz-Mombach Kinder im Gleis aufhalten sollten.

Die Bundespolizei sperrte daraufhin die Gleise und erreichte mit zwei Streifen den Bahnhof. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass drei Kinder im Alter von sieben und acht Jahren im Bahnhof in die Gleise gesprungen sind und nach Zeugenaussagen Gegenstände auf den Gleiskopf gelegt haben. Zwei vor Ort befindliche Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, sprachen die Kinder an, damit sie den Gleisbereich verlassen, dem kamen die Kinder nach. Kurze Zeit später sprangen diese erneut in den Gleisbereich als sich ein Zug näherte. Die Jugendlichen konnten durch Zeichen dem Zugführer des herannahenden Zuges zum Anhalten bewegen. Dadurch konnte ein Unfall mit den Kindern im Gleis verhindert werden. Zwei der drei weinenden Kinder wurden von den Bundespolizisten in Obhut genommen und den Erziehungsberechtigten übergeben, das Dritte Kind ist vor Schreck nach Hause geflüchtet. Der Junge kam später mit seiner Mutter zum Bahnhof um den Sachverhalt aufzuklären. Zum Glück wurde niemand verletzt, es entstanden diverse Verspätungen aufgrund der Sperrung der Gleise.

Die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern bittet aus diesem aktuellen Anlass alle Eltern, die (Lebens-) Gefahren die in einem Bahnhof und an Gleisbereichen entstehen, mit ihren Kindern, eindringlich und anschaulich zu erörtern.

Entsprechendes Informationsmaterial kann auf der Internetseite der Bundespolizei heruntergeladen werden.

PM der BPOLI Kaiserslautern vom 31.08.2020

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