Ein 37-jähriger kroatischer Staatsbürger kletterte Freitagabend, 4. Oktober 2019, auf ein Dach am Gelände des Hauptbahnhofes Graz und drohte in den Stromkreis der Gleisanlage des Bahnsteiges 1 zu geraten.

Gegen 16.45 Uhr kletterte der 37-Jährige auf das zwei Häuser verbindende Zwischendach. Dies wurde von einem Mitarbeiter der ÖBB bemerkt und sofort in der PI Graz-Hauptbahnhof angezeigt. Beim Eintreffen der Polizisten am Vorfallort befand sich der 37-Jährige, der in Graz unstet aufhältig und den Beamten bekannt ist, auf dem Dach, ging umher und reagierte nicht auf die Aufforderungen der Polizisten. Da die Gefahr bestand, dass der Mann in den Stromkreis der Gleisanlage geraten könnte, wurde die Abschaltung des Stromes veranlasst. Zeitgleich forderten die Polizisten weitere Streifen sowie Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Roten Kreuzes an. Bei einem koordinierten und für die Person überraschenden Zugriff wurde der 37-Jährige gesichert, danach unverletzt in die Polizeiinspektion Graz-Hauptbahnhof gebracht und nach einer ärztlichen Untersuchung in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei der Amtshandlung wurde niemand verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 04.10.2019

Man kann es deutlich spüren, die Tage werden kürzer, es wird früher dunkel. Viele Menschen kommen erst nach Einbruch der Dunkelheit von der Arbeit nach Hause. Die bis dahin unbeleuchteten Häuser und Wohnungen signalisieren, dass niemand zu Hause ist. Das machen sich die Einbrecher zu Nutze und gehen im Schutze der frühen Dunkelheit ans Werk. Entgegen der allgemeinen Vorstellung finden Wohnungseinbrüche selten zur Nachtzeit statt, die überwiegende Anzahl zwischen 16:00 Uhr und 21:00 Uhr. Die Täter nutzen schlecht gesicherte Fenster und Türen und sorgen bei der Rückkehr der Bewohner für eine böse Überraschung. Entscheidend für die Einbrecher ist der Faktor Zeit: Damit das Entdeckungsrisiko minimiert wird, muss der Einbruch schnell gehen. In der Regel dauert das Eindringen nur wenige Sekunden; der Einbruch selbst nur wenige Minuten. Stößt der Täter auf einbruchshemmende Sicherungseinrichtungen bricht er erfahrungsgemäß sein Vorhaben ab und sucht sich eine günstigere Gelegenheit. Um das Risiko eines vollendeten Wohnungseinbruchs erheblich zu minimieren, beraten die Experten der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle die Bürgerinnen und Bürger, wie sie ihre Wohnungen vor unbefugtem Eindringen sichern können. Bei einem Termin vor Ort werden von den Polizeibeamten individuelle Lösungen angeboten, wie eine Einbruchssicherung optimal gestaltet werden kann. Neben vielen wertvollen Tipps erhalten die Beratungssuchenden eine schriftliche Schwachstellenanalyse sowie weiteres Informationsmaterial. Termine für dieses kostenlose Beratungsangebot können bei der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter 07621/1500-640 oder email freiburg.pp.praevention@polizei.bwl.de vereinbart werden.

PM des PP Freiburg vom 02.10.2019

Am Mittwoch kam es gg.05:26 Uhr zu einem Verkehrsunfall in Remels, Ostertorstraße 10, bei dem ein Polizeibeamter schwer verletzt wurde. Zunächst ging bei der Dienstelle in Leer gg.04:38 Uhr die Meldung ein, dass ein Milchlaster die Verkehrsinsel Ausgangs der Ortschaft Remels übersehen habe. Dabei entstand Sachschaden. Der Unfall wurde durch die eingesetzte Streife, eine 23j. Polizeibeamtin und einen 52j. Polizeibeamten aufgenommen.
Da die Fahrbahn verdreckt war, wurde sie durch den Beamten mit einem Besen gereinigt. In diesem Moment näherte sich ein LKW (7,5t), der in Fahrtrichtung Hesel fuhr. Der 55j. Fahrer aus Cloppenburg hat den sich auf der Fahbahn befindlichen Polizeibeamten zu spät wahrgenommen, so dass es trotz sofort eingeleiteter Bremsung zu einem Zusammenstoß gekommen ist. Der Beamte wurde mehrere Meter nach vorn geschleudert. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in die Ammerlandklinik Westerstede eingeliefert.
Während der Unfallaufnahme blieb die Ostertorstraße in Höhe der Unfallstelle geperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 02.10.2019

– Im Rahmen der Binnengrenzfahndung an der Deutsch-Schweizer Grenze waren Beamte der Bundespolizeiinspektion Konstanz in den vergangenen Wochen lagebildabhängig unter anderem wieder in grenzüberschreitenden Zügen im Einsatz. Ferner wurden Reisende in international verkehrenden Fernreisebussen überprüft.

Im Monat September beanzeigte die Konstanzer Bundespolizeiinspektion dabei 55 Personen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise. Darunter war am 24. September eine Reisende in einem Fernreisebus aus der Schweiz. Die Frau, die auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz von der Bundespolizei überprüft worden war, wies sich mit einer estnischen Identitätskarte aus. Die Überprüfung ergab, dass die vorgelegte Identitätskarte im Schengener Informationssystem als gestohlen gemeldet war. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass es sich bei der Frau augenscheinlich nicht um die Person auf dem Lichtbild der estnischen Identitätskarte handelt. Aufgrund des Anfangsverdachts des Missbrauchs von Ausweispapieren und der nicht feststehenden Identität der Frau wurde sie vorläufig festgenommen. In der Dienststelle der Bundespolizei in Konstanz fanden die Beamten bei der Durchsuchung ihrer Sachen syrische Identitätspapiere. Nachdem die 33-jährige syrische Staatsangehörige im Rahmen ihrer polizeilichen Vernehmung ein Schutzersuchen stellte, wurde sie an die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe weitergeleitet.

Insgesamt führte die Bundespolizeiinspektion Konstanz im vergangenen Monat 28 aufenthaltsbeendende Maßnahmen durch.

25 Personen wurden im vergangenen Monat wegen des Verdachts des unerlaubten Aufenthalts aktenkundig. Diese im Vergleich zu den Vormonaten leicht erhöhte Zahl resultiert aus dem im September vermehrten Fluggastaufkommen am Bodensee-Airport Friedrichshafen (FDH-Airport).

In 22 Fällen sind im Monat August durch die Konstanzer Bundespolizei ferner Ausschreibungen zur Festnahme festgestellt worden. So überprüften am Nachmittag des 19. September – wiederum auf dem Parkplatz Döbele in Konstanz – Bundespolizisten einen Reisenden, der, wie sich bei der Kontrolle herausstellte, von der Justiz gesucht worden war. Seitens der Staatsanwaltschaft Freiburg im Breisgau bestanden gegen den Mann mehrere Vollstreckungshaftbefehle.
Hintergrund waren rechtskräftige Verurteilungen wegen Beförderungserschleichung. Der nordmazedonische Staatsangehörige hatte die daraus resultierenden Geldstrafen in Höhe von insgesamt
680.- EUR noch nicht bezahlt. Durch Zahlung der geforderten Summe konnte der Verurteilte die Vollstreckung einer Ersatzfreiheitsstrafe abwenden und seinen Weg schließlich fortsetzen.

Darüber hinaus verzeichnete die Bundespolizei Konstanz – neben sieben Urkundenfälschungen – auch neun Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Allgemeine Hinweise: Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ist zuständig in den Landkreisen Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg, Sigmaringen, Tuttlingen und dem Zollernalbkreis. Der Einsatz gegen Schleuser und die irreguläre Migration sind Schwerpunkte der Arbeit der Bundespolizei im hiesigen Inspektionsgebiet. In vielen Aufgabenbereichen arbeitet die Konstanzer Bundespolizei eng mit benachbarten und ausländischen Sicherheitspartnern zusammen.

PM der BPOLI Konstanz vom 01.10.2019

Ein Streifenwagen, der zu einem Einsatz mit Sonder- und Wegerechten unterwegs war, kollidierte an einer Herner Kreuzung mit einem Auto.
Gestern Nachmittag (30. September, kurz vor 15.30 Uhr) befuhr der Streifenwagen den Westring in nördliche Richtung und überquerte die dortige Kreuzung (Cranger Straße / Funkenbergstraße) bei roter Ampel – Blaulicht und Martinshorn waren eingeschaltet.
Eine Herner Autofahrerin (22), die mit ihrem Wagen von rechts aus Richtung Bahnhofsvorplatz kam, fuhr bei Grün in den Kreuzungsbereich ein. Der Fahrer, ein 24-jähriger Polizist, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Fahrzeug der Hernerin.
Die leicht verletzte 22-jährige Autofahrerin sowie beide Polizeibeamte (Fahrer/24; Beifahrerin/22) wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht und nach ambulanter Behandlung entlassen.
Durch den Zusammenstoß wurden beide Autos, eine Straßenlaterne sowie ein weiterer Wagen beschädigt. Ein geschätzter Sachschaden von 10.000 Euro ist entstanden. Beide Autos wurden abgeschleppt.
Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Westring in nördliche Richtung bis 17.30 Uhr gesperrt.
Das Bochumer Verkehrskommissariat 1 hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

PM der POL Bochum vom 01.10.2019

Erst schlug sie am Sonntagabend die Glaseinfassung einer Wohnungstür ein, dann legte sie sich in ein fremdes Bett und schlief. Einen etwas ungewöhnlichen Einsatz bewältigten Hofer Polizeibeamte am Sonntagabend und ermitteln nun gegen eine 37-Jährige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch.
Bereits am Nachmittag klingelte die Frau bei dem Bewohner eines Anwesens in der Layritzstraße und bat den Akku ihres Mobiltelefons aufladen zu dürfen. Aus Gutmütigkeit ließ der 28-jährige Wohnungsinhaber, der die Hoferin nicht kannte, die Frau ein um ihr Anliegen zu gewähren.
Gegen 19 Uhr stand die nun alkoholisierte 37-Jährige erneut vor der Haustür und gab fälschlicherweise an, ihr Mobiltelefon in der Wohnung vergessen zu haben. Diesmal verwehrte der 28-Jährige den Zutritt und schloss daraufhin die Tür. Dies erzürnte die Betrunkene so sehr, dass sie den Glaseinsatz der Tür einschlug, diese öffnete, sich in das Bett des Mannes legte und schlief. Der 28-Jährige „flüchtete“ daraufhin auf die Straße und verständigte die Polizei.
Die Beamten trafen auf die tief schlafende 37-Jährige, die trotz mehrmaliger Aufforderung das offensichtlich warme und gemütliche Bett nicht verlassen wollte. Auch ein Atemschnelltest scheiterte an der starken Alkoholisierung. Schließlich mussten die Ordnungshüter die 37-Jährige aus der Wohnung und in eine Polizeizelle begleiten, in der sie ihren Rausch ausschlafen konnte. Die Hoferin sieht sich nun mit einem Strafverfahren konfrontiert.

PM der PI Hof vom 30.09.2019

Die 18. Große Strafkammer des Landgerichts Osnabrück hat heute einen jetzt 32-jährigen Angeklagten wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betruges in acht Fällen, davon in zwei Fällen im Versuch, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt (Az. 18 KLs 10/19).
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte als Teil einer Bande von der Türkei aus an Betrugstaten zulasten älterer Menschen in Deutschland mitgewirkt hatte. Mitglieder der Bande gaben sich dazu nach den Feststellungen der Kammer bei Anrufen aus einem speziell für die Taten eingerichteten Call Center in Istanbul als Polizeibeamte oder, in einem Fall, Mitarbeiter einer Bank aus. Sie setzten dann die angerufenen älteren Menschen in Deutschland mit unterschiedlichen Bedrohungsszenarien unter Druck. Häufig wurde den Angerufenen vorgegaukelt, eine rumänische Diebesbande habe sie im Visier. Ziel war es, die Angerufenen zur Übergabe von Wertgegenständen und Bargeld an Kuriere der Bande zu bewegen, damit die „Polizei“ diese sicher verwahren könne (zu Einzelheiten der Vorwürfe siehe auch die PM 48/19 und 56/19).
Wie die 18. Großen Strafkammer in ihrem heutigen Urteil weiter feststellte, war der Angeklagte selbst jedenfalls an acht Taten unmittelbar beteiligt. Dabei übergaben die Angerufenen in sechs Fällen tatsächlich Geld oder Wertgegenstände an Mitglieder der Bande. Der Angeklagte hatte dabei nach Überzeugung der Kammer teils selbst Anrufe getätigt, vor allem aber eine erhebliche Rolle für das Funktionieren des Systems der Bande gespielt. So hatte er zum einen die IT-Infrastruktur in Istanbul mit betreut. Zum anderen hielt er den Kontakt zwischen den Hintermännern in der Türkei, die in Deutschland bereits per Haftbefehl gesucht wurden, und den sog. Logistikern, die in Deutschland die Abholung der Beute organisierten.
Zu ihren Feststellungen gelangte die Kammer u.a. auf Grundlage der weitgehend geständigen Einlassung des Angeklagten, aber auch der Aussage eines der sog. Logistiker, der in diesem Verfahren als Zeuge vernommen worden war. Zudem hatten mehrere Polizeibeamte von ihren umfangreichen Ermittlungen gegen die Bande berichtet. Bei diesen Ermittlungen waren auch Tonbandaufnahmen von einigen Anrufen gefertigt worden, die im Gerichtssaal vorgespielt wurden.
Bei dem konkreten Strafmaß berücksichtigte die Kammer zugunsten des Angeklagten u.a., dass er nicht vorbestraft war und durch sein Geständnis das Verfahren abgekürzt hatte. Als wesentlich strafschärfend sah die Kammer allerdings die Auswirkungen der Taten auf die betroffenen älteren Menschen an. Wie die Kammer in der heutigen Urteilsbegründung mehrmals hervorhob, hatten diese nicht nur – vielfach erhebliche – Geldbeträge und Wertgegenstände verloren. Sie seien vielmehr durch die Anrufer oft über Tage hinweg fast rund um die Uhr unter Druck gesetzt und kontrolliert worden. Deswegen hätten, so die Kammer, die älteren Herrschaften oft auch noch bei ihrer Aussage vor Gericht an Angstgefühlen und einem erheblichen Vertrauensverlust gelitten. Hinzu komme die Scham, dem Betrug aufgesessen zu sein. Hierfür trage der Angeklagte eine Mitverantwortung. Er habe sich bewusst daran beteiligt, das Vertrauen der älteren Menschen in die Polizei perfide auszunutzen.
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte, sein Verteidiger und die Staatsanwaltschaft können es mit der Revision zum Bundesgerichtshof angreifen.

PM des Landgerichts Osnabrück vom 30.09.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mainz und der Kriminalpolizei Worms:

Am Mittwoch, dem 25.09.2019, verhafteten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte der Kriminalinspektion Worms einen Wormser, dem eine Vielzahl von Einbrüchen in den Sommermonaten im Stadtgebiet Worms und Umgebung vorgeworfen werden. Dem 38-jährigen deutschen Tatverdächtigen werden insbesondere eine Vielzahl von Wohnungseinbrüchen und Einbrüche in Gewerbebetriebe zur Last gelegt.
Er ist der Polizei bereits wegen zahlreicher Eigentums- und Betäubungsmittelstraftaten bekannt.

Nach umfangreichen Ermittlungen durchsuchten die Ermittler der Kriminalinspektion Worms am Mittwoch in den frühen Morgenstunden auf richterlichen Beschluss die Wohnung des mutmaßlichen Einbrechers.

Die Beamten fahndeten nach dem Mann bereits im Vorfeld, da gegen ihn zwei Haftbefehle, unter anderem im Zusammenhang mit Drogendelikten, bestanden.

Bei der Festnahme in seiner Wohnung erlitt der offensichtlich unter Drogeneinfluss stehende Mann einen Schwächeanfall und musste die Nacht unter polizeilicher Bewachung im Klinikum Worms verbringen.
Er wurde am Donnerstag, dem 26.09.2019, dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Untersuchungshaftbefehl gegen ihn erließ. Der Einbrecher sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt in Haft.

Die Ermittler konnten umfangreiches mutmaßliches Diebesgut in der Wohnung des Mannes auffinden. Die Überprüfung und Zuordnung der sichergestellten Gegenstände dürfte aufgrund der Menge noch eine geraume Zeit in Anspruch nehmen. Doch bereits jetzt ist den Ermittlungsbehörden klar, dass der Mann für weitere, bislang ungeklärte, Taten in Frage kommt. Hierauf konzentrierten sich nun die weiteren Ermittlungen.

Der Wormser muss aufgrund der Einbrüche mit einer empfindlichen Haftstrafe rechnen. Einbrüche in Wohnungen haben aufgrund der damit verbundenen, teilweise schweren psychischen, Folgen für die Opfer eine Mindeststrafandrohung von einem Jahr bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.

Neben Diebesgut beschlagnahmten die Kriminalbeamten auch eine größere Menge unterschiedlicher Drogen, unter anderem Marihuana und Amphetamin, in der Wohnung. Der Mann muss sich deshalb nun auch wegen illegalem Drogenhandel verantworten.

PM der PD Worms vom 30.09.2019

Am Samstag gegen 16 Uhr ging in der Notrufzentrale der Polizei der Anruf einer Dame ein, die mitteilte, dass bei der kirchlichen Trauung die Braut zusammengebrochen und bewusstlos sei. Zusammen mit dem Rettungsdienst und einem Notarzt rückte auch eine Streife der Polizeireviers Esslingen zur Kirche in Esslingen aus. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass die Braut bereits wieder wohlauf war und vermutlich ihr kurzzeitiger Zustand der Aufregung geschuldet war.
Die Rettungskräfte und die Polizeibeamten, die rechtzeitig zum „Ja-Wort“ die Kirche betraten, konnten die Braut direkt in den Bund der Ehe entlassen.

PM des PP Reutlingen vom 29.09.2019

Sorgen machte sich eine Anwohnerin am Samstagfrüh kurz nach 6 Uhr um die Tiere einer Ziegenherde. Diese weideten unmittelbar neben ihrem Wohnanwesen Am Rechtenbach in Lohr. Nach Angaben der Mitteilerin seien „so komische Geräusche“ zu hören und sie vermutete, dass eines der Tiere krank sei oder Hilfe benötige.
Da in der heutigen Zeit die Polizei offensichtlich auch für solche Situationen für viele Bürger der richtige Ansprechpartner ist, wurde die Weide in Augenschein genommen.
Dabei stellte sich heraus, dass das Ganze ein normaler, biologischer Vorgang war. Der Ziegenbock der Herde war völlig außer sich, um seine Damen zufrieden zu stellen. Dabei grunzte er und böckelte vor sich hin…
… wir Kinder vom Land wissen so was wenigstens noch …

PM der PI Lohr a. Main vom 28.09.2019