Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Frankenthal und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz

Am Dienstagabend, gegen 19:00 Uhr, fand der Rettungsdienst einen 65-Jährigen, dessen 60-jährige Ehefrau und ihren 14-jährigen Sohn tot in deren Wohnung in Ludwigshafen-Maudach auf. Der Rettungsdienst wurde zuvor durch einen Angehörigen verständigt. Die hinzugerufene Polizei stellte bei den drei Toten Schussverletzungen fest. In der Wohnung wurde ein Abschiedsbrief aufgefunden.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen dürfte der 65-Jährige zunächst seine Familienmitglieder und dann sich selbst getötet haben. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal und die Kriminalpolizei Ludwigshafen haben die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rheinpfalz vom 06.01.2021

Weil er sich Sorgen machte, hat ein Mann aus dem Stadtteil Erlenbach am späten Montagabend die Polizei verständigt. Wie der 49-Jährige kurz vor Mitternacht mitteilte, war ihm über einen Zeitraum von mehreren Stunden immer wieder das helle Bellen eines Tieres aufgefallen, das sich offenbar im Freien zwischen Erlenbach und Morlautern aufhielt. Der Mann überlegte, ob hier möglicherweise ein Hund auf eine Notlage seines Herrchens aufmerksam machen will.

Eine Streife nahm sich der Sache an und machte sich auf die Suche. Vor Ort kam auch den Beamten das Geräusch zu Ohren – und ließ sie schmunzeln: Die Polizisten waren sich ziemlich sicher, dass es sich um das Bellen eines Fuchses handelt.

Dieses kann bisweilen auch hohem Hundegebell oder einem heiseren Schrei ähneln.

Eine „Notlage“ steckt allerdings höchstens indirekt dahinter: Füchse befinden sich gerade in der Paarungszeit, und wenn ein männlicher Fuchs eine weibliche Füchsin entdeckt hat, folgt er ihr – in der Hoffnung, den „richtigen Zeitpunkt“

zu erwischen, wenn das Weibchen paarungsbereit ist. In dieser Zeit verdeutlicht das Männchen seine Absichten durch ausdauerndes Bellen…

PM des PP Westpfalz vom 05.01.2021

In der Silvesternacht hat die Duisburger Polizei insgesamt 377 Einsätze verzeichnet. Das sind geringfügig mehr als im vergangenen Jahr (2020:

350). Nach ersten Einschätzungen und Auswertungen gab es für die Duisburger Beamtinnen und Beamten in der Nacht zu Neujahr viel zu tun.

Den Großteil machten wie in den vergangenen Jahren Ruhestörungen aus. 112-mal ist die Polizei aus diesem Grund ins Stadtgebiet ausgerückt. Auf der Leitstelle wurden außerdem 38 Einsätze gezählt, die mit Randalierern oder anderen Streitigkeiten zu tun hatten. Die Einsatzkräfte konnten überwiegend mit Worten die erhitzten Gemüter wieder beruhigen. Insgesamt nahmen sie in der Nacht vier Personen in Gewahrsam, die, unter anderem weil sie randaliert hatten, ihren Rausch ausschlafen mussten.

33-mal hatten es die Polizistinnen und Polizisten in der vergangenen Nacht mit Einsätzen im Zusammenhang mit Pyrotechnik zu tun. Unter anderem hatten Unbekannte um 0:35 Uhr mit Böllern einen Zigarettenautomat an Pfingststraße in Obermeiderich beschädigt. Die Einsatzkräfte schrieben eine Anzeige wegen Sachbeschädigung. Keiner der Verstöße spielte sich nach bisherigen Erkenntnissen dabei in einer der ausgewiesenen Verbotszonen ab.

Zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt hat die Polizei in der Silvesternacht auch Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung ins Visier genommen. Zwölf Ordnungswidrigkeitsanzeigen schrieben die Beamten der Duisburger Polizei. Unter anderem unterstützten sie die Mitarbeiter vom Sonderaußendienst am Silvesterabend (31. Dezember) gegen 20:15 Uhr bei einem Einsatz an Grunewaldstraße in Hochfeld. Hier hatte sich eine Gruppe von etwa zehn Personen getroffen. Größere Ansammlungen oder Partys, die gegen die Auflagen der aktuell geltenden Corona-Schutzverordnung sprechen, mussten die Einsatzkräfte der Polizei nicht auflösen.

PM der POL Duisburg vom 01.01.2021

Eine durchwegs positive Bilanz zieht das Polizeipräsidium Mittelfranken zum Einsatzgeschehen am Jahreswechsel. Mit Ausnahme von Einzelfällen hielt sich die Bevölkerung an die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen. Auch das Verbot des Abbrennens von Feuerwerkskörpern und die nächtliche Ausgangssperre wurden weitestgehend eingehalten.

Ein ganz besonderes, ein herausragend „anderes“ Jahr ging zu Ende. Ein Jahr, das uns allen viel abverlangt hat. Wie das gesamte Jahr 2020 verlief auch die Silvesternacht etwas anders als in den Jahren zuvor.

Im Zeitraum zwischen dem 31.12.2020 (19:00 Uhr) und dem 01.01.2021 (07:00 Uhr) dokumentierte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken insgesamt 577 Einsätze. Der Schwerpunkt der Einsätze lag hierbei bei gemeldeten 125 Ruhestörungen. Im Vorjahr wurden diesbezüglich lediglich 28 Fälle verzeichnet.

Die Anzahl der Körperverletzungen (15) und Sachbeschädigungen (8) lag auf einem vergleichsweise sehr niedrigem Niveau. Insgesamt registrierte die mittelfränkische Polizei bei ihren Einsätzen fast ausschließlich leicht verletzte Personen (19).

Nach 21:00 Uhr waren die Straßen in Mittelfranken aufgrund der Ausgangssperre praktisch menschenleer. Bei der Einsatzzentrale gingen zwar zahlreiche Hinweise zu Böllerschüssen oder vermeintlich größeren Feiern in der Nachbarschaft ein – in vielen Fällen konnte die anfahrende Polizeistreife aber keine Verstöße gegen die infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen (mehr) feststellen.

Ein schwerwiegender Vorfall ereignete sich gegen 22:00 Uhr in einer Wohnung in Ansbach. Ein Mann hatte dort Wachs auf dem Herd aufgekocht. Aus bisher ungeklärten Gründen kam es dabei zu einer Explosion/Verpuffung. Durch diese erlitt der 60-Jährige Verbrennungen an den Fingern und musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. An der Fassade sowie an den Türen und Fenstern des Gebäudes entstand ein größerer Sachschaden von schätzungsweise 50.000 Euro.

Gegen 22:00 Uhr wurden zwei Männer in der Allersberger Straße durch eine Polizeistreife kontrolliert. Einen triftigen Grund für den Verstoß gegen die Ausgangssperre konnten sie nicht vorbringen. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung weigerte sich einer der Männer (19) zuerst seine Personalien herauszugeben und gab dann mehrfach falsche Identitäten an. Da er sich durchgehend aggressiv zeigte und die Polizeibeamten beleidigte, wurde er in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete er Widerstand, wodurch ein Beamter leicht verletzt wurde. Er blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Da der stark alkoholisierte Mann keinen festen Wohnsitz hatte, wurde durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag gestellt.

Um Mitternacht wurden hörbar an verschiedenen Orten Böller gezündet und auch vereinzelt Raketen abgeschossen. Dies führte auch zu einem starken Anstieg der Anrufe bei der Einsatzzentrale. Dennoch kann hierbei von Einzelfällen gesprochen werden; selbst im Ballungsraum Nürnberg blieb es vergleichsweise ruhig.

Viele der Mitteilungen konnten durch die anfahrenden Streifen nicht bestätigt werden. Statt 10 mitgeteilter Personen bei einer Party im Landkreis Ansbach wurden beispielsweise nur zwei Personen angetroffen und zur Ruhe ermahnt. In einem anderen Fall meldete ein Anwohner aus dem Nürnberger Stadtteil Laufamholz zwanzig Personen, die auf der Straße mit Raketen und lauter Musik feien sollten.

Die umgehend eintreffende Streife stellte nur eine einzige Person in einem privaten Garten fest.

Gegen 03:00 Uhr kam es im Bereich des Vestnertorgrabens noch zu einem größeren Einsatz. Durch eine Streifenbesatzung der PI Nürnberg-Mitte wurde eine Gruppe von ca. 10 Personen angetroffen und einer Kontrolle unterzogen. Ein 60-Jähriger versuchte sich zu entfernen und blieb auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht stehen. Er wurde durch einen Beamten festgehalten. Eine Frau aus der Gruppe (28) versuchte ihren Bekannten zu befreien, indem sie einen Beamten anging, schubste und dem Polizisten die getragene Body Cam entriss. Gegen die 28-Jährige und eine weitere männliche Person aus der Gruppe (58) musste im weiteren Verlauf Pfefferspray eingesetzt werden, da beide die polizeilichen Maßnahmen massiv störten und Widerstand leisteten. Die genannten drei Personen wurden zur Dienststelle gebracht. Beim Verbringen der 28-Jährigen in das Dienstfahrzeug wehrte sich diese erneut in Form von Schlägen, Tritten und Zwicken der Beamten.

Bei den Widerstandhandlungen wurden 2 Beamte leicht verletzt, beide sind weiterhin dienstfähig.

Abschließend kann festgestellt werden, dass sich auch in der Silvesternacht der weit überwiegende Teil der Bevölkerung an die geltenden Bestimmungen gehalten hat.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken setzte von Beginn der Pandemie an auf die Vernunft und die Einsicht der Menschen. Dieses Vertrauen wurde bis zuletzt nicht enttäuscht. Das Konzept, gegen Uneinsichtige und Unbelehrbare konsequent vorzugehen, andererseits aber durchgehend mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl zu agieren, hat sich bewährt.

Das primäre Ziel der Ausgangssperre und des Verbotes von Feuerwerken – nämlich Krankenhäuser in der derzeit bereits sehr angespannten Situation nicht noch mehr zu belasten – konnte dank des umsichtigen Verhaltens der Bevölkerung erreicht werden: im Gegensatz zu anderen Jahreswechseln kam es zu keinen schweren Verletzungen durch Feuerwerkskörper.

Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei den Bürgerinnen und Bürgern für das vorbildliche Verhalten und wünscht ein – vor allem gesundes – neues Jahr 2021.

Auch zukünftig werden wir diese, für alle schweren Zeiten, nur gemeinsam bewältigen können.

PM des PP Mittelfranken vom 01.01.2021

Mit sehr wenig Arbeit haben rund 200 Polizistinnen und Polizisten des Polizeipräsidiums Mainz den Start in das neue Jahr erlebt.

In der Silvesternacht ist es im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, aber insbesondere in Mainz sehr ruhig geblieben. Die allermeisten Menschen feierten zu Hause in kleinem Kreis und hielten sich an die bekannten Einschränkungen. Auf den Straßen waren nur sehr wenige Menschen unterwegs.

Einzelne Feuerwerke wurden auf privaten Grundstücken abgefeuert, ganz wenige nur im öffentlichen Raum. Kleine Gruppen, die um Mitternacht mit einem Glas Sekt in der Hand auf der Straße anstießen, hielten sich an Abstandsregeln und Gruppengrößen.

Auf einen Test, ob es sich bei dem Sekt um alkoholhaltigen oder alkoholfreien handelte, musste verzichtet werden, da es verboten ist, im Dienst Alkohol zu konsumieren. (der letzte Satz ist mit einem Augenzwinkern besser zu verstehen)

Im gesamten Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Mainz, dass sich über Alzey-Worms, Teile des Donnersbergkreises, den Kreis und die Stadt Bad Kreuznach, den Kreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz erstreckt und über 800.000 Einwohner zählt, wurden lediglich 173 Kontrollen durchgeführt. 36-mal versammelten sich zu viele Personen, 29-mal wurde der Mindestabstand unterschritten, 21-mal Alkoholverkaufs- und konsumverbot missachtet. In den anderen Fällen kam es zu keinen Verstößen.

Darüber hinaus beschäftigten zwei herausragende Unfälle die Polizei. Im Bereich Bingen verunfallte gegen 02:30 Uhr ein alkoholisierter, 28-jähriger Fahrer eines acht Wochen alten Porsches. Er verlor in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, überschlug sich mehrfach und blieb in einem Weinberg liegen. Der Schaden liegt bei ca. 120.000,- EUR.

Auf der B 41 bei Sponheim (Kreis Bad-Kreuznach) verliert ein 19-Jähriger gegen 21:30 Uhr die Kontrolle über einen hochmotorisierten Audi und verursacht einen schweren Unfall. Alle vier Insassen werden verletzt. Eine Person muss ins Krankenhaus. Die B 41 bleibt über Stunden für Aufräumarbeiten gesperrt. Der 19-Jährige war nüchtern.

Die Silvesternacht wurde in ganz Rheinland-Pfalz durch die Polizei auf Twitter begleitet. https://twitter.com/PolizeiMainz

Das Polizeipräsidium Mainz bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für die Einhaltung der vielen Einschränkungen. So wurde hoffentlich nicht nur das Infektionsgeschehen positiv beeinflusst, es machte auch die Arbeit der vielen Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei leichter.

Im Einsatz für das PP Mainz waren Polizistinnen und Polizisten der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel, der Autobahnpolizei, der vielen Polizeiinspektionen, des Kriminaldauerdienstes und der Leitstelle (Führungszentrale).

Wir wünschen allen Abonnenten unserer Pressemeldungen ein frohes und gesundes neues Jahr.

PM des PP Mainz vom 01.01.2021

Dienstgebiet PI Bad Kreuznach – Es war wohl eine der ruhigsten Silvesternächte für die Bad Kreuznacher Polizei seit längerer Zeit. Unterstützt von der Bereitschaftspolizei, mussten die hiesigen Einsatzkräfte bis um 24 Uhr keine größeren Einsätze mit Silvesterbezug bewältigen.

Pünktlich zum Jahreswechsel kam es dann allerdings insbesondere in der Bad Kreuznacher Innenstadt zu einer Vielzahl von Verstößen gegen die aktuelle Corona-Verordnung. Meistens hatten sich Personengruppen im öffentlichen Raum versammelt, um dort verbotenerweise Feuerwerk zu zünden und Alkohol zu konsumieren. Insgesamt wurden gegen 29 Personen Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Den negativen Höhepunkt setzte ein 33-jähriger Mann aus Bingen, der von einer Funkstreife dabei beobachtet worden war, wie er im Pfalzsprung auf der Straße stehend etliche Male mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen hatte. Gegen ihn wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eröffnet, die Pistole wurde sichergestellt.

Gegen 02:00 Uhr hatte sich die Einsatzlage dann wieder deutlich entspannt. Die restliche Nacht führte nur noch zu einigen alltäglichen Einsätzen wegen Ruhestörungen oder kleineren Streitigkeiten unter alkoholisierten Mitbürgern.

Erfreulich war, dass sich die deutlich überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an die Corona-Vorgaben gehalten hatte.

PM der PI Bad Kreuznach vom 01.01.2021

Eine 10-15 Personen starke Gruppe „Halbstarker“ im Alter von 15 bis 16 Jahren randalierten am zweiten Weihnachtstag gegen 21:00 h in einem Bus der Linie 313 in der Straße Aufm Schaubert, Bisholder. Die jugendlichen Rüpel hatten im Bus gegen Einrichtung und Tür getreten und den Bus dann in Richtung Ortsmitte Güls verlassen. Zwei männliche Jugendliche haben darüber hinaus noch den Busfahrer beleidigt und mit einem Gürtel geschlagen. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte ein bereits polizeibekannter Jugendlicher im Nahbereich angetroffen und kontrolliert werden. Die weiteren Ermittlungen laufen. Es konnten Beweismittel sichergestellt werden und die Polizei ist daher zuversichtlich, dass alle beteiligten Täter auch ermittelt werden können.

PM des PP Koblenz vom 28.12.2020

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ließ sich ein 23-jähriger Mann mit einem Taxi in die Ludwigshafener Innenstadt befördern. Am Ort der Bestimmung eingetroffen flüchtete der Fahrgast, ohne zuvor die fällige Rechnung des Taxifahrers zu begleichen. Durch die hartnäckigen Ermittlungen der hinzugerufenen Polizeibeamten konnte der Täter schlussendlich in einer Mülltonne lokalisiert werden, wo er sich vor den Einsatzkräften versteckte. Nachdem der Mann seinen Vater hinzugerufen hatte um den fälligen Betrag doch noch zu bezahlen, durfte er die Örtlichkeit verlassen. Er muss sich nun jedoch trotzdem in einem Strafverfahren wegen Leistungsbetrug verantworten. Auch hatte der Herr keinen triftigen Grund für seinen Ausflug in die Innenstadt, weshalb er zusätzlich mit einem Bußgeld wegen der seitens der Stadtverwaltung Ludwigshafen verhängten nächtlichen Corona-Ausgangssperre rechnen muss.

PM des PP Rheinpfalz vom 25.12.2020

Im Rahmen bundesweit zunehmender Versammlungsanmeldungen von Gegnern/Kritikern/Skeptikern der Corona-Regeln wurde im Raum Speyer für den 19.12.2020 im Zeitraum 10:00 – 14:00 Uhr eine Versammlung am Berliner Platz unter dem Motto „Freie Impfentscheidung für Soldaten, Polizisten und medizinisches Personal und für ein Verbot der Benachteiligung von nicht geimpften Personen“ angemeldet. Die Durchführung der Versammlung wurde im Vorfeld durch die Versammlungsbehörde der Stadt Speyer untersagt. Da nicht absehbar war, ob sich dennoch Personen vor Ort einfinden, welche eine Teilnahme an der untersagten Versammlung anstreben, erfolgten polizeiliche Einsatzmaßnahmen. Im Bereich des Berliner Platzes konnten keinerlei Personen im Kontext der angemeldeten Versammlung angetroffen werden. Im Stadtgebiet konnten bei geringem Personenaufkommen ebenfalls keine Personen festgestellt werden, die im Bezug zu der untersagten Versammlung standen. Die umfassende Präsenz der Polizei in Speyer und insbesondere am Berliner Platz wurde von den Bürgerinnen und Bürgern deutlich wahrgenommen, sodass es zu einigen Bürgergesprächen hinsichtlich der Einsatzmaßnahmen kam. Insgesamt verlief der polizeiliche Einsatz ohne besondere Vorkommnisse.

PM der PD Ludwigshafen vom 19.12.2020

Nachdem ein 41-jähriger Heidesheimer am frühen Montagmorgen mit ungewöhnlichem Verhalten in Heidesheim aufgefallen ist, verstirbt er kurze Zeit später.

Gegen 07:00 Uhr gehen über den Notruf der Polizei mehrere Anrufe aus Heidesheim ein. Die Mitteiler schildern, dass ein Mann mit zum Teil aggressivem und verwirrten Verhalten in der Mainzer Straße von Haus zu Haus läuft, bereits an mehreren Häusern geklingelt hat und für Unruhe bei den Bewohnern gesorgt hätte.

Nachdem er kurze Zeit später durch Heidesheimer Bürger festgehalten werden kann, weist er Anzeichen einer Erkrankung auf. Nach dem Eintreffen der Polizei und des Rettungsdienstes soll der Mann versorgt werden. Noch während der Erstversorgung verliert er das Bewusstsein und verstirbt kurze Zeit später. Durch die Staatsanwaltschaft Mainz wird ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen werden in enger Abstimmung zwischen der Kriminaldirektion Mainz und der Staatsanwaltschaft Mainz geführt. Am Dienstagmorgen erfolgt zur Klärung der Todesursache eine Obduktion.

PM des PP Mainz vom 14.12.2020