Im Rahmen von Kontrollen der Operativen Ergänzungsdienste Hof und des Zolls stellten Beamte am Dienstagnachmittag bei mehreren Personen insgesamt zirka 20 Gramm Marihuana, einen Elektroschocker, zwei Teleskopschlagstöcke und mehrere Messer sicher. Eine der beteiligten Personen führte dabei ein Auto unter dem Einfluss von Drogen.
Gegen vier Personen wurden Ermittlungsverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz und gegen eine Person nach dem Waffengesetz eingeleitet.
Ein Mann konnte bei der Kontrolle nur einen gefälschten Führerschein vorzeigen. Gegen ihn leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung ein.

PM der Operativen Ergänzungsdienste Hof vom 23.01.2020

An der Kreuzung Konrad-Adenauer-Ring / Holzheimer Weg stießen am Mittwoch (22.01.), gegen 10:30 Uhr, ein Streifenwagen und das Auto eines 76-jährigen Neusser zusammen, als die Polizisten auf dem Weg zu einem Einsatz
(„Randalierer“) den Kreuzungsbereich mit Sonder- und Wegerechten (Blaulicht und
Signal) passieren wollten. Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitten der 76-jährige Autofahrer schwere sowie ein 32-jähriger Polizeibeamter im Streifenwagen leichte Verletzungen durch den Zusammenstoß. Es entstand zudem erheblicher Sachschaden. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen. Den ursprünglichen Einsatz nahmen andere Polizeikräfte wahr.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 22.01.2020

Am Mittwochabend, 18.12.2019, ist eine betrunkene Frau in Oberlauchringen mit ihrem Auto in der Wutach gelandet. Mit Hilfe eines Passanten konnte sie sich unverletzt ans Ufer retten. Gegen 22:20 Uhr war die erheblich alkoholisierte 39-jährige von der Wutachstraße vor dem dortigen Baustellenbereich nach links abgekommen, war ungebremst den Damm hochgefahren und über den oben verlaufenden
Rad- und Fußweg hinweg in der Wutach gelandet. Durch die starke Strömung wurde der Daihatsu der Frau unter der Brücke durch flussabwärts getrieben. Die Frau konnte aus ihrem Wagen klettern und mit tatkräftiger Unterstützung eines Ersthelfers an das Ufer gelangen. Die Frau wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sie hatte den Unfall zwar nass, aber unverletzt überstanden. Da sie einen stark alkoholisierten Eindruck hinterließ, wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Da die betrunkene Frau nicht sich selbst überlassen werden konnte, sie aber auch keine Angehörigen oder Freunde benannte, die sich um sie kümmern könnten, wurde sie in Gewahrsam genommen. Damit war sie überhaupt nicht einverstanden und wurde gegenüber den Polizeibeamten beleidigend. Ihr mussten die Handschließen angelegt werden. Zur Bergung des Autos musste ein Autokran eingesetzt werden. Die Feuerwehr Lauchringen unterstützte die Rettungs- und Bergemaßnahmen. Der Sachschaden am Auto liegt bei rund 2500 Euro.

PM des PP Freiburg vom 22.01.2020

Die Polizeiinspektion Celle wirbt auf einem Dienstfahrzeug für kostenlose und neutrale technische Beratungen zum Thema „Einbruchschutz“. Dabei setzt die Polizei in puncto Umweltfreundlichkeit bei diesem Auto auf Elektromobilität.

Nach wie vor ist die dunkle Jahreszeit bei Einbrechern der beliebteste Zeitpunkt, um in eine Haus oder in eine Wohnung einzubrechen. Die Polizei in Celle hat gerade in den zurückliegenden Jahren festgestellt, dass die Täter in der Regel die Tageszeit – also die Zeit der Berufstätigkeit – ausnutzen, um in Häuser oder Wohnungen einzubrechen, erklärt der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Celle, Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt.

Ganz gleich, ob man bereits ein Haus oder eine Wohnung besitzt oder bewohnt, oder dabei ist, den Traum eines Eigenheims zu planen und zu verwirklichen – der Wunsch nach Sicherheit in den eigenen vier Wänden ist bei den meisten Menschen vorhanden und nimmt im Laufe der Zeit eher zu. Verantwortlich dafür sind unter anderem die immer wiederkehrenden Meldungen über organisierte Einbruchserien, aber auch persönliche Berichte von Freunden und Bekannten, die einen Einbruch oder Einbruchversuch real miterleben mussten.

Heutzutage lassen sich Täter sogar nicht mehr davon abhalten, in Fenster einzusteigen, die nach vorne zur Straße hin liegen. Hierzu muss man wissen, dass es lediglich einige Sekunden dauert, um ein nicht oder ungenügend gesichertes Fenster aufzubrechen, denn Fenster und Terrassentüren sind oft sehr leicht aufzuhebeln.

Die häufigste Einbruchmethode ist das Aufhebeln von Fenstern oder Fenstertüren (Terrassentüren). Mit nachrüstbaren Sicherungen schiebt man dem einen Riegel vor. Wer sich aber auch keine neuen Fenster leisten möchte, der kann im Nachhinein den Einbruchschutz von Fenster und Fenstertüren noch deutlich verbessern. Der vorhandene Beschlag kann vom Fachmann um Sicherheitselemente erweitert oder ausgetauscht werden. Eine umlaufende Pilzkopfverriegelung hält den Einbruchsversuchen von den meisten Tätern stand.

Wer sich für den Einbau von mechanischer oder auch elektronischer Sicherheitstechnik durch einen Fachmann entscheidet, der erhält bis zu 20 Prozent Zuschuss vom Staat. Gerade diese finanzielle Unterstützung des Staates stellt für viele Bürger den Anreiz dar, mehr Sicherheit in Haus oder Wohnung einzubauen, ergänzt Christian Riebandt.

Kostenlose und neutrale Beratungen vor Ort zum Thema „Einbruchschutz“ können jederzeit mit Kriminalhauptkommissar Christian Riebandt, unter Telefon 05141/277-208 oder per Mail an christian.riebandt@polizei.niedersachsen.de vereinbart werden. Dieser Service richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Gewerbetreibende.

PM der PI Celle vom 22.01.2020

Am Samstag fiel einem Zugbegleiter auf der Fahrt von Kiel nach Neumünster im Regionalexpress drei Jungen im Alter von 9, 11 und 13 Jahren auf, die jeweils ein Fahrrad dabei hatten und augenscheinlich „ausgebüxt“ waren.
Er benachrichtigte die Bundespolizei in Neumünster, die die Jungen bei Ankunft in Empfang nahmen.

Auf Nachfrage der Beamten gaben sie zu, aus einer Wohneinrichtung in Kiel abgängig zu sein. Nach telefonischer Rücksprache wurde dies durch den zuständigen Erzieher bestätigt. Er hatte bereits nach ihnen suchen lassen, wunderte sich allerdings über das Mitführen von Fahrrädern, da die Jungs gar keine besitzen würden.

Die drei Jungen wurden von den Bundespolizisten in Obhut genommen und im Anschluss an den Betreuer der Einrichtung übergeben. Die Fahrräder wurden sichergestellt. Wie die Jungs in deren Besitz gelangt sind, bleibt zu ermitteln.

PM der BPOLI Flensburg vom 20.01.2020

Am frühen Donnerstagmorgen (16.01.20) beobachtete ein aufmerksamer Zeuge drei Jugendliche in der Kastanienallee in Steinfeld beim Versuch, einen Zigarettenautomaten aufzuflexen. Der Zeuge wählte den Notruf und informierte die Polizei. Kurz darauf gelang es drei Streifenwagenbesatzungen aus Schleswig und Kappeln die drei Jugendlichen im Alter von 15, 15 und 17 Jahren festzunehmen, nachdem diese noch versucht hatten, vor den Polizisten zu flüchten.

Tatwerkzeug, unter anderem ein Akku-Trennschleifer, konnten vor Ort aufgefunden und sichergestellt werden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der PD Flensburg vom 20.01.2020

Anfang Januar stellte der Filialleiter eines Eschlkamer Verbrauchermarktes einen erheblichen Fehlbestand bei Kosmetikartikeln fest. Außerdem wurden zurückgelassene Kosmetikverpackungen in den Regalen des Marktes aufgefunden. Bei der Sichtung der Überwachungskamera konnte eine 79jährige aus dem Gemeindebereich Eschlkam überführt werden, die diverse Kosmetika aus der Verpackung entnahm und in ihren Jackentaschen aus dem Markt schmuggelte. Die Dame muss sich nun wegen den strafrechtlichen Folgen ihres Ladendiebstahls verantworten.

PM der PI Furth i.W. vom 19.01.2020

Am Samstagnachmittag stellten die Kontrolleure bei einer Fahrkartenkontrolle in der S2 eine schlafende und alkoholisierte Person fest, die keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte. Die daraufhin verständigten Polizeibeamten weckten den inzwischen schon wieder eingeschlafenen 41-jährigen polnischen Staatsangehörigen und halfen ihm aus der Bahn, da er nicht mehr eigenständig gehen konnte. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ließ die Beamten staunen. Er ergab einen Wert von 5,24 Promille. Als der Betrunkene bemerkte, dass Polizisten vor ihm standen sagte er „Schlafen Polizei, bitte“.
Dem wurde entsprochen und er kam zur Ausnüchterung und zum eigenen Schutz in polizeilichen Gewahrsam.

PM des PP Karlsruhe vom 18.01.2020

Verkehrsunfall in Golzheim – Streifenwagen kollidiert mit Mercedes – Beamte und Unfallbeteiligter leicht verletzt – Unfallaufnahmeteam im Einsatz / Freitag, 17. Januar 2020, 13.15 Uhr
Bei der Kollision zwischen einem Streifenwagen und einem Mercedes heute Mittag im Verteiler Nordfriedhof in Golzheim wurden drei Beamte und der Unfallbeteiligte leicht verletzt. Die Personen konnten nach kurzer ambulanter Behandlung das Krankenahaus wieder verlassen. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Das Unfallaufnahmeteam der Polizei war vor Ort und sicherte Spuren.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei war zur Unfallzeit die Funkstreife mit drei Kollegen von der Danziger Straße kommend zu einem Einsatz in Richtung Kennedydamm – Kaiserswerther Straße unterwegs. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn „tasteten“ sie sich nach Zeugenangaben mit Schrittgeschwindigkeit in den Verteiler hinein. Dort kam es zum Zusammenstoß mit dem Mercedes eines 22-jährigen Düsseldorfers. Der Mann war von der Uerdinger Straße kommend in Richtung Mörsenbroich unterwegs. Während der Unfallaufnahme mussten Teile des Verteilers gesperrt werden. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Düsseldorf vom 17.01.2020

Foto von PP Bochum

Wie bereits berichtet https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4262839, kam es am 4. Mai 2019 (Samstag) in Bochum zu dem Risikospiel zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Magdeburg.

Dabei leiteten die Beamten 18 Ermittlungsverfahren (3 Körperverletzungen, 14 Beleidigungen und eine Sachbeschädigung) ein.

Noch vor dem Anpfiff des Spiels wurde eine Beamtin (24) der Bereitschaftspolizei auf dem Kurt-Schumacher-Platz in Bochum erheblich verletzt.

Gegen 13.45 Uhr warf eine männliche Person, die sich in einer Magdeburger Fangruppierung aufhielt, eine zur Hälfte gefüllte Bierdose gezielt und kraftvoll in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten.

Dieses Wurfgeschoss traf die Polizistin am Kopf. Wenig später wurde bei der über Übelkeit und Kopfschmerzen klagenden Beamtin eine Schädelprellung diagnostiziert.

Bei der Auswertung der Videoaufnahmen ist es gelungen, den Dosenwerfer aus der Magdeburger Fangruppierung zu identifizieren.

Mit einem richterlichen Beschluss ist das Foto des Mannes, der bislang namentlich noch nicht feststeht, zur Veröffentlichung in den Medien freigegeben worden.

Das ermittelnde Bochumer Kriminalkommissariat 31 bittet unter den Rufnummern 0234 / 909-8105 und 0234 / 909-4441 (Kriminalwache Bochum) um Hinweise.

PM der POL Bochum vom 17.01.2020