Die Blockade eines Kreuzfahrtschiffs durch ca. 50 Klimaaktivisten führte gestern zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften auf dem Ostseekai, der bis spät in die Nacht andauerte. Die Aktivisten hinderten den Kreuzfahrer unter anderem mit diversen Kleinbooten am Ablegen. Einige Aktivisten kletterten auf den Wulstbug und die Festmacherleinen des Schiffs. Fünf Aktivisten kletterten auf einen Kran, der sich auf dem Gelände des Ostseekais befand. Drei kamen im Verlauf der Aktion freiwillig wieder herunter.
Zwei Aktivisten mussten von den Höhenrettern in der Nacht von dem Kran abgeseilt werden. Verletzt wurde bei dem Großeinsatz glücklicher Weise niemand.

Gegen 14:00 Uhr gingen bei der Regionalleitstelle Hinweise ein, dass sich mehrere Personen mit Booten dem Kreuzfahrtschiff „Zuiderdam“, welches am Ostseekai festgemacht hatte und diesen um 16:00 Uhr verlassen wollte, nähern würden. Einige Personen seien auf den Wulstbug und auf Festmacherleinen geklettert. Außerdem seien mehrere Personen auf den Baustellenkran, der sich auf dem Gelände des Ostseekais befindet, geklettert.

Die ersten Einsatzkräfte bestätigten die eingegangenen Hinweise.
Das Vorgehen der Personen wurde von Seiten der Polizei als Versammlung eingestuft. Polizeikräfte aus ganz Schleswig-Holstein, Feuerwehr und Rettungskräfte sowie die Bundespolizei wurden alarmiert und zum Einsatzort entsandt.

Die Aktivisten verweigerten eine Kontaktaufnahme mit den Einsatzkräften. Nachdem die Versammlung von Seiten der Versammlungsbehörde der Stadt Kiel beendet worden war und die Aktivisten der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht nachkamen, nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 41 Personen in Gewahrsam.

Fünf Aktivisten kletterten im Laufe des Nachmittags auf den Baustellenkran am Ostseekai. Drei verließen den Kran nach kurzer Zeit wieder. Zwei Aktivisten weigerten sich, vom Kran herunterzuklettern.
Sie wurden von den Höhenrettern der Bundespolizei in Zusammenarbeit mit den Höhenrettern der Feuerwehr von dem Kran abgeseilt. Auch diese fünf Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Der Kreuzfahrer konnte um 21:50 Uhr seinen Liegeplatz in Richtung Kopenhagen verlassen. Er wurde von mehreren Booten der Wasserschutzpolizei bis zur Strander Bucht begleitet.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicher Weise niemand. Die 46 Aktivisten wurden noch im Verlauf der Nacht wieder aus dem Gewahrsam entlassen. 12 kamen kurz darauf einem Platzverweis nicht nach und mussten erneut in Gewahrsam genommen werden.

Gegen die Aktivisten wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Nötigung, des Widerstandes und des Hausfriedensbruchs eingeleitet.

Um 04:00 Uhr war der Einsatz beendet.

PM der PD Kiel vom 10.06.2019

Am Sonntagmorgen meldete sich ein besorgter Mann bei der Polizei. Er stünde vor der Wohnung seiner Freundin im Erfurter Norden und sie würde ihm nicht öffnen. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten den Sachverhalt vor Ort auflösen. Die Frau hatte lediglich geschlafen. Der polizeiliche Einsatz wäre somit beendet gewesen, wenn gegen die Frau kein Haftbefehl vorgelegen hätte. Sie wurde festgenommen und nach Vorführung beim Haftrichter ins Gefängnis gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 09.06.2019

Heute kam es gegen 15.20 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Funkstreifenwagens. Nach ersten vorliegenden Erkenntnissen befuhr der Funkstreifenwagen unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten die Ichtershäuser Straße stadtauswärts. Der Fahrer eines Kleintransporters kam aus Richtung „Am Lützer Feld“ und stieß gegen die linke Fahrzeugseite des Funkstreifenwagens. Der Fahrer des Kleintransporters und der Beifahrer im Einsatzwagen erlitten schwere Verletzungen. Der Fahrer des Funkstreifenwagens wurde schwerst verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit ist die Kreuzung für die Zeit der Unfallaufnahme vollgesperrt.

PM der LPI Gotha vom 05.06.2019

Am frühen Freitagmorgen (07. Juni) ist ein Zivilfahrzeug der Polizei mit einem Auto zusammengestoßen. Dabei erlitten zwei Beteiligte Verletzungen.

Gegen 03:30 Uhr fuhren zwei Beamte der Kriminalpolizei nach einem Einsatz auf der Meschenicher Straße. Die 30-jährige Fahrerin bog an der Einmündung zur Bonnstraße auf diese ab und übersah dabei den von links kommenden Autofahrer (56). An beiden Autos lösten die Airbags aus. Sie waren nicht mehr fahrbereit. Nach der Kollision mit dem Auto des 56-Jährigen stieß der zivile Polizeiwagen gegen eine Laterne auf dem Bürgersteig der Bonnstraße.

Alle drei Beteiligten wurden zunächst ärztlich versorgt und in Krankenhäuser gebracht. Der 56-Jährige und die 30-Jährige konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der Beifahrer (37) der Polizeibeamtin blieb unverletzt. Die nicht mehr fahrbereiten Autos mussten abgeschleppt werden. Für etwa 90 Minuten war die Unfallörtlichkeit gesperrt.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 07.06.2019

Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen von Freitag, dem 07.06.2019:

Nach einem Einbruch in ein Ladengeschäft am frühen Freitagmorgen, wurde ein Polizeibeamter im Rahmen der Fahndung nahe des Bahnhofs Wächtersbach von einem Zug erfasst und verstarb. Zwei Tatverdächtige, die zuvor in den Laden eingebrochen sein sollen, wurden gegen 0.40 Uhr vorläufig festgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt werden keine weiteren Angaben zum Sachverhalt gemacht. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat die Ermittlungen bereits übernommen.

Die Kriminalpolizei fahndet weiterhin nach zwei flüchtigen Tätern, die in Richtung des Waldstücks Wächtersbach-Aufenau im Bereich der Bundesstraße 276 geflüchtet sind. Zeugen, die Hinweise geben können, melden sich bitte unter der Rufnummer 06051 827-0.

PM des PP Südosthessen-Offenbach vom 07.06.2019

Weitere Pressemeldung:

Weitere gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Hanau und des Polizeipräsidiums Südosthessen von Freitag, 07.06.2019:

Nach dem Tod eines Polizeibeamten und der Festnahme von zwei mutmaßlichen Einbrechern am frühen Freitagmorgen (wir berichteten) fahndet die Polizei weiterhin nach zwei flüchtigen Männern. Die 28 und 34 Jahre alten Festgenommenen sowie die beiden Unbekannten sollen kurz nach Mitternacht in ein Geschäft in der Industriestraße eingebrochen sein. Bei den vier Männern soll es sich um Mitglieder einer mutmaßlichen Diebesbande handeln. Für einen möglichen Zugriff und die Festnahmen waren Polizeibeamte, darunter Spezialeinsatzkräfte aus Frankfurt, im Bereich des Polizeipräsidiums Südosthessen eingesetzt.

Nach dem Einbruch wurde ein Polizeibeamter im Rahmen der Verfolgung, die sich über die Bahngleise erstreckte, von einem Zug erfasst; er verstarb unmittelbar vor Ort.

Das Ermittlungsverfahren gegen die mutmaßlichen Einbrecher hat die Staatsanwaltschaft Hanau übernommen. Es ist beabsichtigt die Beschuldigten, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter vorzuführen.

Die Kripo Gelnhausen ist für Hinweise zu den Gesuchten, von denen bisher keine nähere Beschreibung vorliegt, unter der Rufnummer 06051
827-0 zu erreichen.

PM des PP Südosthessen-Offenbach vom 07.06.2019

Gestern Abend ereignete sich im Kreuzungsbereich der Karl-Liebknecht-Straße/Schenkendorfstraße ein Unfall, an welchem ein Polizeibus und ein Citroen C 2 beteiligt waren. Der Fahrer des Polizeibusses fuhr unter Nutzung von Sonder- und Wegerechten die Karl-Liebknecht-Straße stadteinwärts und erfasste im Kreuzungsbereich der Schenkendorfstraße, welche durch Ampelschaltung geregelt wird, den Citroen. Dessen Fahrerin (34) sei vermutlich noch bei „Gelb“ gefahren, hatte das Polizeiauto aber nicht wahrgenommen. In Folge des Zusammenstoßes erlitt eine Insassin (29) des Vitos leichte Verletzungen, weshalb sie in einer Leipziger Klinik medizinisch versorgt werden musste. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von je 8.000 Euro.

PM der PD Leipzig vom 06.06.2019

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Kassel und der Sonderkommission „Liemecke“ des HLKA:

Kassel/Wolfhagen: Nach dem Tötungsdelikt am 2. Juni 2019 im Stadtteil Istha von Wolfhagen zum Nachteil des Präsidenten des Regierungspräsidiums Kassel, Herrn Dr. Lübcke, ermittelt die Staatsanwaltschaft Kassel. Das Hessische Landeskriminalamt leitet die Ermittlungen.

Der mit den Ermittlungen betrauten etwa 50-köpfigen Sonderkommission „Liemecke“ liegen derzeit rund 80 Hinweise aus der Bevölkerung vor, die derzeit geprüft und ausgewertet werden. Darunter fallen eine Vielzahl von Foto- und Videodateien sowie telefonische und schriftliche Hinweise. Ein konkreter Hinweis, der zur schnellen Aufklärung der Tat führen könnte, ist bislang noch nicht bekannt geworden. Die Soko-Ermittler bitten weiterhin um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Diese werden unter der Telefon-Hotline Tel.: 0561 – 910 4444 erbeten. Hinweise in Schrift-, Bild- oder Videoformat können unter wolfhagen@polizei-hinweise.de übermittelt werden. Neben der Bitte um Tathinweise in jedweder Form, stellen die Ermittler folgende Fragen:

– Wer kann Hinweise zur Tat geben?
– Wer hat Videos und Fotos von der Kirmes am Samstag zwischen 22 Uhr und 1:00 Uhr?
– Wer hat am Samstagabend oder nach Mitternacht in Wolfhagen-Istha Beobachtungen gemacht?
– Wer hat zu dieser Zeit in Wolfhagen-Istha Knall- oder Schussgeräusche gehört?

In dem in Frage stehenden Zeitraum, 22 Uhr bis 1:00 Uhr, ist das Geschehen noch nicht eindeutig klar. Herr Dr. Lübcke ist gegen 0:30 Uhr auf seiner Terrasse von einem Angehörigen aufgefunden worden.
Daraufhin wurde der Rettungsdienst verständigt. Für die davorliegenden zweieinhalb Stunden suchen die Ermittler noch Zeugen, die konkrete Hinweise geben können.

Für die Ermittler ist, wie bei allen Ermittlungsverfahren, der Tatort von besonderer Bedeutung. Daher wird dort eine intensive Spurensuche durchgeführt. Diese soll im Laufe des morgigen Freitags abgeschlossen werden.

Hinweis: Aufgrund einer Vielzahl von Spekulationen zum Hintergrund der Tat, die im Internet, insbesondere in sozialen Medien, kursieren, bitten wir darum, eine rein sachliche Diskussion mit respektvollem Umgang zu führen.

Torsten Werner Soko „Liemecke“ Tel.: 0561 – 910 1008

Andreas Thöne Staatsanwaltschaft Kassel Tel.: 0561 – 912 2592

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 06.06.2019

Leider gibt es dazu keine Pressemitteilung, also habe ich mir erlaubt, das Bild aus Facebook herunterzuladen. Aber man kann den Urheber des Textes ja ganz gut am Logo erkennen. 😉

Dem besagten Video werde ich hier wie immer keine Bühne geben, denn ich halte nach wie vor nicht das Mindeste von filmischen Machwerken, auf denen man schon mal den Einsatzanlass nicht sieht und welches in die Hände der Ermittlungsbehörden gehört anstatt ins Internet. Wobei die einem natürlich nicht so viel Aufmerksamkeit geben, wie man im Internet durch die ganzen Klicks bekommt, das ist schon klar. In diesem Fall kommt noch erschwerend hinzu, dass das Video von Beleidigungen nur so wimmelt. Wenn jemand es gerne sehen will – eine Suchmaschine hilft da weiter.

Hier noch der Auszug aus der Ursprungspressemeldung der Polizei Hannover dazu:

Gegen 19:15 Uhr bespuckte ein betrunkener, 17-jähriger Radfahrer – ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,7 Promille – im Vorbeifahren berittene Polizeibeamte. Während der anschließenden Identitätsfeststellung leistete auch er sowohl am Kontrollort als auch später im Polizeigewahrsam erheblichen Widerstand. Die Folge: Ein Strafverfahren wegen Widerstandes, Beleidigung und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der PD Hannover vom 31.05.2018

BAB 6/ AS MA-Rheinau/ ABK Mannheim (ots) – Am Donnerstag gegen 10.05 Uhr kam es auf der Bundesautobahn 6 zwischen der Anschlussstelle Mannheim-Rheinau und dem Autobahnkreuz Mannheim zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer schwer verletzt wurde.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein 47-jähriger Polizeibeamter mit seinem Polizeimotorrad auf einen auf der linken Fahrspur vor ihm fahrenden BMW X 1 auf und verunglückte.
Der Polizeibeamte wurde nach derzeitigem Kenntnisstand schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gefahren, eine Lebensgefahr konnte zum Berichtzeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.
Während der Unfallaufnahme kam es aufgrund des Einsatzes eines Rettungshubschraubers und der Unfallaufnahme zu einer zeitweisen Sperrung der Autobahn in Richtung Mannheim. Ein Sachverständiger wurde hinzugezogen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro.
Die Vollsperrung in Fahrtrichtung Mannheim wurde um 12.15 Uhr aufgelöst, derzeit wird der Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Es bildete sich ein Rückstau von mehreren Kilometern. Die Ermittlungen des Verkehrsunfallaufnahmedienstes Mannheim dauern an.

PM des PP Mannheim vom 06.06.2019

Nach den Vorwürfen zum gestrigen Polizeieinsatz am Kölner Hauptbahnhof, stellt Polizeipräsident Uwe Jacob klar: „Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war. Insbesondere verwahre ich mich gegen die Beleidigungen und Herabwürdigungen in den sozialen Medien. Hier werden meine Beamten, die jeden Tag rund 1000 Einsätze, vielfach unter Gefährdung ihrer Gesundheit, für die Sicherheit der Kölner Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, mit Nazis verglichen und als dumm und ekelhaft bezeichnet.
Als Polizeipräsident bin ich für die Sicherheit der Menschen in Köln mitverantwortlich und nehme diese Verantwortung sehr ernst. Wiederholt machen wir seit längerem deutlich, warum die Gegend um den Dom und den Hauptbahnhof in einem besonderen Fokus der Polizei steht. Deshalb reagieren wir mit der erforderlichen Konsequenz auf Situationen, die Menschen Angst machen und den Anschein erwecken, dass erhebliche Gefahren drohen. Nicht zuletzt, weil es auch darum geht, Gesundheit und Leben der eingesetzten Polizeibeamten zu schützen.
Mit Blick auf den Inhalt des Notrufs, der bei uns eingegangen ist, wäre ein „kurzes persönliches Gespräch“ mit den benannten Männern, wie es jetzt als Möglichkeit in der Öffentlichkeit dargestellt wird, absolut ungeeignet gewesen.
Ich werde zu unzutreffenden Pressemitteilungen einzelner Verbände und Organisationen, die hierzu veröffentlicht wurden, im Polizeibeirat Stellung nehmen.
Es ist mir wichtig zu betonen, dass in keiner Weise aus dem Einschreiten der Polizeibeamten ein Vorwurf rassistischen oder religiös unsensiblen Handelns abzuleiten ist. Es ging ausschließlich darum, Menschen zu schützen, die sich in derartigen Situationen auf ihre Polizei Köln verlassen können.

Mit dem heutigen Wissensstand bedauere ich, dass unbescholtene Bürger von diesen Maßnahmen betroffen waren und biete ihnen ein persönliches Gespräch an. Ich werde auf diese Menschen zugehen“

PM des PP Köln vom 05.06.2019

ursprüngliche Pressemeldung vom 04.06.2019

Verdächtige Personen vor dem Kölner Hauptbahnhof verursachen großen Polizeieinsatz

Die Polizei Köln hat heute (4. Juni) am späten Vormittag zehn junge Männer im Alter von 18 bis 28 Jahren im Kölner Hauptbahnhof festgehalten, nachdem diese laut Zeugenaussagen kurz zuvor auf dem Vorplatz „Allahu Akbar“ gerufen haben sollen. Hierbei trugen sie lange Gewänder mit Westen. Umgehend entsandte Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab und suchten mit Unterstützung von Beamten der Bundespolizei den Bereich des Bahnhofs nach den Verdächtigen ab. Hierbei trafen sie insgesamt zehn Personen an, auf die die Beschreibung des Zeugen zutraf. Einsatzkräfte brachten sie zur Dienststelle, wo Ermittler des Staatsschutzes sie überprüften und befragten.
Nach den Befragungen und dem derzeitigem Ermittlungsstand besteht gegen die zehn Männer in Bezug auf das beschriebene Verhalten kein strafrechtlicher Vorwurf. Lediglich in einem Fall fanden die Ermittler ein Einhandmesser. Diesbezüglich leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.
Insgesamt dauerte der Polizeieinsatz etwa eine Stunde.

PM des PP Köln vom 04.06.2019