In Brühl (Rhein-Erft-Kreis) ist am späten Sonntagabend (1. Dezember) ein Mann (31) aus noch unbekanntem Grund vom Dach eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses gesprungen und hat lebensgefährliche Verletzungen davongetragen. Zuvor war der Südosteuropäer während einer polizeilichen Verkehrskontrolle geflüchtet.

Auf der Gartenstraße hatten Polizisten den Mann am Steuer eines in Rumänien zugelassenen Autos gestoppt. Der 31-Jährige konnte sich nicht ausweisen und sprach nur sehr gebrochenes Deutsch. Während der Überprüfung seiner angegebenen Personalien ergriff er die Flucht. Sein gleichaltriger Arbeitskollege blieb im Fahrzeug sitzen und versuchte später, die Polizisten als Dolmetscher zu unterstützen. Beamte entdeckten den augenscheinlich sehr aufgebrachten 31-Jährigen später auf dem Gebäudedach.

Die Polizisten nahmen mit Unterstützung seiner Landsleute Kontakt zu dem Mann auf. Noch bevor alarmierte Rettungssanitäter und der Notarzt am Einsatzort eintrafen, sprang der 31-Jährige vom Dach. Nach Erstversorgung vor Ort flogen Rettungskräfte den lebensgefährlich Verletzten mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus. Die Polizei Köln hat eine Ermittlungskommission zur Klärung des Sachverhalts eingerichtet.

PM des PP Köln vom 02.12.2019

Braunschweig, Melverode/Stöckheim und Lehndorf/Veltenhof
30.11./01.12.2019

Aufgeteilt nach Stadtteilen versuchten falsche Polizeibeamte an das Vermögen mehrerer Braunschweiger zu gelangen. Am Wochenende brachen alle Angerufenen die Gespräche ab, so dass kein Schaden entstanden ist. Erst in der vergangenen Woche wurden zwei Senioren von ihrer Bank davon abgehalten, einen hohen Bargeldbetrag abzuheben.

Am Wochenende klingelten in den Abendstunden in mindestens 30 Haushalten die Telefone. Unbekannte hatten sich stadtteilweise die Telefonanschlüsse von Personen herausgesucht, deren Vornamen auf ein eher höheres Lebensalter schließen ließen.

Am Samstagabend erreichten die Anrufe Melverode und Stöckheim, während am Sonntagabend Lehndorf, Kanzlerfeld und Veltenhof das Ziel waren.

Die Vorgehensweise der Täter war jedoch stets die Gleiche: Die Anrufer gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und gaben vor, dass es eine Festnahme von Einbrechern gegeben habe. Die Betrüger gaukelten ihnen vor, dass das Geld der Angerufenen ebenfalls in Gefahr sei, so dass die Senioren ihre Ersparnisse schnellstmöglich von der Bank holen sollten.

Obwohl die Betrüger sehr überzeugend wirkten, ließen sich die Braunschweiger Senioren nicht täuschen, beendeten die Telefonate und informierten selbstständig die echte Polizei.

Erst am Donnerstag vergangener Woche waren mehrere Männer am Telefon derart hartnäckig, dass sie ein älteres Ehepaar dazu bewegen konnte, zu ihrer Bank zu fahren. Auch in diesem Fall hatten sich die Täter als Polizeibeamte ausgegeben und die Geschichte über die Festnahme eines Einbrechers geschildert. Da angeblich auch Bankmitarbeiter in die Sache involviert und die Ersparnisse des Ehepaares in Gefahr sein sollten, wurden die Senioren aufgefordert ihr Geld von der Bank abzuheben.

Als die Senioren einen hohen fünfstelligen Betrag abheben wollten, wurde eine Bankmitarbeiterin hellhörig und informierte vorsorglich die Polizei. Hiermit verhinderte sie Entstehung eines erheblichen Schadens.

Auch wenn den Senioren somit kein finanzieller Schaden entstanden ist, standen sie deutlich unter dem Eindruck des Geschehens. Wie die meisten Opfer eines Betruges waren sie verängstigt und mussten erst wieder Vertrauen zur echten Polizei erlangen, bevor sie berichten konnten, was geschehen war.

Die Polizei Braunschweig rät: „Sie selbst können sich jederzeit über die Telefonnummer 110 vergewissern, ob sie wirklich die Polizei angerufen hat.
Melden Sie verdächtige Anrufe. Steht die Polizei in zivil vor der Tür, lassen Sie sich die Dienstmarke und den Dienstausweis zeigen.“

PM der POL Braunschweig vom 02.12.2019

Am Sonntagmittag (1. Dezember) beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei mehrere Personen am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs, wie sie mehrmals etwas in einem Gebüsch versteckten. Als sie sich den Männern näherten, bot ihnen einer der Personen Drogen an. Daraufhin nahmen sie zwei Männer fest, zwei weitere konnten flüchten.

Gegen 14 Uhr beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei vier Personen am Nordausgang des Hauptbahnhofs, wie sie sich mehrmals zu einem Gebüsch begaben und dort mit einer Plastiktüte hantierten. Daraufhin begaben sich die Bundespolizisten zu den Männern.

Noch bevor sie sich als Bundespolizisten zu erkennen geben konnten, bot ihnen ein 21-Jähriger mauretanischer Staatsangehöriger aus Ratingen mit den Worten:“
Ich mach Dir Partyangebot, du bekommst zwei für 15 Euro“, Drogen an.

Das Angebot lehnte die Beamten ab und gaben sich als Bundespolizisten zu erkennen. Daraufhin flüchteten zwei Personen aus der Gruppe, der 21-Jährige und ein 37-Jähriger guineischer Staatsangehöriger aus Grevenbroich konnten festgenommen werden.

Da sich die beiden Männer gegen ihre Festnahme erheblich wehrte, unterstützte eine Streifenwagenbesatzung der Dortmunder Polizei die Festnahme. Diese war über den Notruf alarmiert worden, da unbeteiligte Passanten von einer Schlägerei unter Privatpersonen ausgingen.

Insgesamt wurden fünf Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt. Gegen die beiden bereits polizeibekannten Männer wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Drogenhandels eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 02.12.2019

Zwei Polizeibeamtinnen kontrollierten gestern Morgen, 3.15 Uhr, ein Fahrzeug auf der Volmestraße in Brügge. Wie bei solchen Kontrollen aus dem „fließenden Verkehr“ üblich, sicherten sie die Stelle unter anderem mit eingeschalteter Warnblinkanlage und Blaulicht ab. Nach Beendigung der Kontrolle, gingen die Beamtinnen zurück zum Streifenwagen und nahmen Platz. Nur Sekunden darauf stieß von hinten ein Taxi in das Polizeifahrzeug. Der 76-jährige Taxifahrer aus Lüdenscheid war mit einem weiblichen Fahrgast auf dem Weg nach Kierspe. Warum es zum Zusammenstoß kam ist noch unklar. Die Strecke ist auf Höhe der Unfallstelle auf hunderte Meter gerade und gut einsehbar. Der Streifenwagen drehte sich durch die Kollision um 90 Grad. Die beiden Polizistinnen wurden – ebenso wie der Taxifahrer und sein Fahrgast – leicht verletzt mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 20.000 Euro. Beide PKW wurden abgeschleppt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr Lüdenscheid in Augenschein genommen und als ungefährlich eingestuft. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 02.12.2019

Donaustraße Einmündung Lechstraße 29.11.19, 21.48 Uhr
Am Freitagabend stieß ein Funkstreifenwagen während einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn auf der Donaustraße mit einer 19 Jahre alten Mercedes-Fahrerin aus Braunschweig zusammen. Während die 19-Jährige unverletzt blieb, wurden ein 27-jähriger Polizeikommissar und seine 33-jährige Polizeikommissarin sowie ein 21 Schulpraktikant leicht verletzt. Insgesamt entstand ein Schaden von 30.000 Euro.
Den Ermittlungen zufolge befand sich das Streifenteam um 21.48 Uhr auf der Anfahrt zu einem Einsatz zur Helene-Künne-Allee Ecke Donaustraße. Da dort ein mutmaßlich betrunkener Passant den Verkehr regeln sollte, steuerten die Polizisten den Einsatzort mit Einsatzhorn und Blaulicht an. Im Bereich der ampelgesteuerten Kreuzung Donaustraße Einmündung Lechstraße fuhr die Mercedes-Fahrerin aus der Lechstraße bei Grünlicht ein. Der 27-Jährige Polizist fuhr bei Rotlicht in den Kreuzungsbereich und übersah die Braunschweigerin. Nach der Kollision wurden die Verletzten im Klinikum medizinisch versorgt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

PM der POL Braunschweig vom 30.11.2019

Am frühen Freitagmorgen fahndeten mehrere Polizeiwagen nach einem weißen Audi.
Der Fahrer des PKW, an dem sich Frankfurter Kennzeichen (F-) befanden, kam einer Streife, die sich auf einer Einsatzfahrt befand, im Baustellenbereich im Bereich der Gießener Pforte / Max – Eyth – Weg entgegen. Dabei kam es zu einem leichten Zusammenstoß zwischen dem Streifenwagen und dem weißen Audi A 7. Danach fuhr der Audi mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Süden davon. Im Bereich Butzbach konnte der auffällige PKW wenige Minuten später nochmals festgestellt werden.
Dort verloren die Streifenwagen den Fahrer auch aus den Augen. Die Polizei sucht Zeugen, die den weißen Audi A 7 am frühen Freitagmorgen, gegen 03.30 Uhr, im Bereich Linden und Butzbach gesehen haben. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM (auszugsweise) des PP Mittelhessen vom 29.11.2019

In der Nacht zum Freitag, den 29. November 2019, wurden Beamte der Polizei Kaltenkirchen alarmiert, weil an einem Firmengebäude in der Werner-von-Siemens-Straße der Einbruchalarm ausgelöst wurde.
Kurz darauf gab es Entwarnung: Ein Staubsauger-Roboter hatte sich um 1 Uhr in der Nacht selbstständig in Betrieb gesetzt und den Bewegungsmelder ausgelöst.
Für die Polizei war der Einsatz damit beendet.

PM der PD Bad Segeberg vom 29.11.2019

Am Mittwochabend (27.11., 22.15 Uhr) fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Fahrradfahrer auf, der sich ohne Beleuchtung im Straßenverkehr bewegte. Bei dem Versuch den Radfahrer auf dem Nordring in Wiedenbrück zu kontrollieren, flüchtete dieser.
Die Beamten fuhren dem Radfahrer nach, überholten ihn anschließend und beabsichtigten ihn anzusprechen. Als ein Beamter aus dem Auto aussteigen wollte, fuhr der 23-Jährige Wiedenbrücker in den Streifenwagen hinein.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer leicht.
Eine anschließende Kontrolle ergab, dass der 23-Jährige deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Alkoholvortest bestätigte dies. In einem nahegelegenen Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der POL Gütersloh vom 28.11.2019

Am Mittwochvormittag wurde die Frontscheibe eines uniformierten Lkw der Bundespolizei auf abschließend noch nicht geklärte Art beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Kripo Schweinfurt ermittelt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.
Nach bisherigem Ermittlungsstand befuhr der mit drei Beamten besetzte Lkw gegen 10.30 Uhr die Bundesstraße 285 von Mellrichstadt kommend in Fahrtrichtung Stockheim, als die Insassen einen Schlag auf die Frontscheibe hörten. In Stockheim hielt das uniformierte Fahrschulfahrzeug an und die Beamten stellten eine punktuelle, äußerliche Beschädigung der Frontscheibe auf Fahrerseite und -höhe fest.
Nachdem nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Beschädigung durch einen Dritten fahrlässig oder auch vorsätzlich verursacht wurde, übernahm die Kripo Schweinfurt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt die Ermittlungen. Es wurden umfangreiche Überprüfungen durchgeführt, die derzeit auch im Hinblick auf die Ursache für die Beschädigung noch nicht abgeschlossen sind.
Wer zur fraglichen Zeit in der Mellrichstädter Straße in Stockheim verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sonstige sachdienliche Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1732 bei der Kripo Schweinfurt zu melden.

PM des PP Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt vom 28.11.2019

Mehrere maskierte Männer haben in der Nacht zum Donnerstag, gegen 0.30 Uhr, versucht, auf das Gelände einer Caravan-Firma in der Böckinger Lämmlinstraße einzudringen. Die Tatverdächtigen wurden hierbei entdeckt und traten die Flucht mit zwei Fahrzeugen an. Einer zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreife kam bereits auf der Anfahrt ein schwarzer Renault Clio mit französischem Kennzeichen auf der einzigen Zufahrtsstraße zum Objekt entgegen. Der Pkw fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Stadtmitte. Anschließend weiter auf der Neckartalstraße in Richtung Autobahn. Die Männer aus dem Clio waren verschiedene Gegenstände aus dem Auto in Richtung des verfolgenden Streifenwagens. Unter anderem wurden ein Brecheisen, ein Radschlüssel, ein Bolzenschneider und zwei Benzinkanister später aufgefunden. Das unbeleuchtete Fluchtfahrzeug fuhr auf die Autobahn in Richtung Mannheim auf. Die verfolgende Streife musste wegen der durch die Gegenstände am Einsatzfahrzeug entstandenen Schäden die Verfolgung abbrechen. Wenige Minuten später konnte durch eine weitere Polizeistreife das zweite mutmaßlich flüchtende Fahrzeug, unbeleuchtet auf der Neckartalstraße fahrend, erkannt werden. Offensichtlich verpassten die Tatverdächtigen die Autobahnausfahrt, sodass sich die weitere Verfolgung über Neckarsulm bis nach Bad Friedrichshall hinzog. In Bad Friedrichshall, an der Einmündung zur Bergrat-Billfinger-Straße verunfallte der verfolgende Streifenwagen schwer. Nach dem Kontakt mit einer Verkehrsinsel wurde der Daimler von der Straße abgewiesen und krachte gegen einen Brückenpfeiler. Die Beamten wurden hierbei leicht verletzt, am Einsatzfahrzeug entstand Totalschaden. Die Tatverdächtigen rasten weiter und mangels Ortskenntnis durch das offene Hoftor einer nahegelegenen Firma. Von dort aus setzten die Tatverdächtigen ihre Flucht zu Fuß fort. Sie konnten trotz eingeleiteter Großfahndung bislang nicht festgenommen werden. Eine Beschreibung der mutmaßlichen Einbrecher ist nicht möglich. Beide Fluchtfahrzeuge waren mit französischen Kennzeichen versehen. Wer weitere Hinweise zu den flüchtenden Personen geben kann, wird darum gebeten, sich bei der Polizei in Heilbronn-Böckingen, Telefon 07131 204060, zu melden.

PM des PP Heilbronn vom 28.11.2019