In den frühen Morgenstunden des Sonntags, 07.04.2019, wurde über die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West ein Balkonbrand im Kalker Feld in Memmingen mitgeteilt. Eine Streifenbesatzung konnte noch vor Eintreffen der Feuerwehr Memmingen den auf dem Balkon befindlichen Unrat mittels eines Pulverlöschers ablöschen. Die Feuerwehr Memmingen löschte dann noch mehrere Glutnester ab. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen in Form einer Schnittwunde an der rechten Hand zu, als er auf den Balkon kletterte, um das Feuer abzulöschen. Der Sachschaden blieb relativ gering; die Balkonbrüstung wurde durch das Feuer leicht beschädigt, wobei die Schadenshöhe auf ca. 100 Euro beziffert wird. Wie das Feuer ausbrach, muss momentan noch ermittelt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West / PI Memmingen vom 08.04.2019

Ein Messbeamter einer Geschwindigkeitskontrollstelle wurde am Montagmorgen von einem Mann geschlagen und leicht verletzt.

Der 53-jährige Gemeindevollzugsdienstbeamte betreute die aufgestellte Geschwindigkeitsmessanlage in der Schöllbronner Schluttenbacher Straße, als gegen 08.10 Uhr ein schwarzer Suzuki geblitzt wurde.

Daraufhin soll der aufgebrachte Fahrer angehalten haben und zum Messfahrzeug gelaufen sein. Dabei forderte er den Messbeamten eindringlich dazu auf, die Messung abzubrechen und sofort zu verschwinden. Da er im Weggehen seinen ausgestreckten Mittelfinger zeigte, konterte der 53-Jährige, dass dies noch ein Nachspiel hätte.
Dies soll der Mann erneut zum Anlass genommen haben wiederrum zum Messfahrzeug zu laufen und verpasste seinem dort sitzenden Gegenüber einen Schlag auf den Brustkorb.

Der Geschädigte will noch die Oberbekleidung des strauchelnden Angreifers geschnappt haben, so dass der Mann an der Jacke gehalten zunächst zu Boden fiel und dann schimpfend die Messörtlichkeit verließ.

Der leicht verletzte Gemeindevollzugsdienstbeamte begab sich nach der Anzeigenerstattung in ärztliche Behandlung. Die Ermittlungen bezüglich des Angreifers dauern derzeit noch an. Er wird mit 160 bis 170 cm Körpergröße, normaler Figur und im Alter von ca. 50 bis 60 Jahren beschrieben. Er trug eine Brille und hatte einen Bart.

Hinweise hierzu nimmt das Polizeirevier Ettlingen unter der Telefonnummer 07243/32000 entgegen.

PM des PP Karlsruhe vom m08.04.2019

Ein 28-jähriger, betrunkener Sportbootführer verlor gestern Abend (06.04.2019, 20:15 Uhr) das Gleichgewicht und stürzte ins Becken des Rheinauhafens. Glücklicherweise befand sich ein Boot der Wasserschutzpolizei in unmittelbarer Nähe, sodass eine Beamtin sofort ins Wasser sprang um dem Mann Hilfe zu leisten. Pech für den Mann, dass die Polizei seine Alkoholfahne bemerkte. Nach der Blutprobenentnahme fertigten die Polizisten noch eine Strafanzeige und stellten den Sportbootführerschein des Mannes sicher. Bei dem Sturz zog er sich leichte verletzungen zu und wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

PM der POL Duisburg vom 07.04.2019

Am Samstagnachmittag (6. April 2019) hat ein Hund mehrere spielende Kinder angegriffen und verletzt. Um ihn zu stoppen, hat die Polizei gezielt auf den Hund geschossen. Er wurde verletzt und später eingeschläfert.
Gegen 16:30 Uhr entwich ein belgischer Schäferhund durch die geöffnete Wohnungstür seinem Halter und lief gezielt auf einen etwa
50 Meter entfernten Spielplatz auf dem Blumenplatz in der Krefelder Innenstadt.
Dort attackierte er spielende Kinder. Ein Zeuge informierte die Polizei. Die eintreffenden Beamten konnten den Hund weder einfangen noch anderweitig stoppen. Um die andauernde Gefahr zu beenden, gab ein Beamter zwei Schüsse auf den Hund ab und verletzte ihn. Der Hund lief in einen Hauseingang, wo ihn der 57-jährige Hundehalter anleinen konnte.
Die Opfer des Angriffs, fünf Kinder (4,7,7,10 und 10) sowie eine Frau, wurden leicht verletzt und in einem Krankenhaus ambulant behandelt.
Der Hund wurde schwer verletzt und mit dem Einverständnis des Halters zwischenzeitlich eingeschläfert.

PM des PP Krefeld vom 06.04.2019

In Dießen am Ammersee brannten am Donnerstagabend drei Geräteschuppen nieder. Die Brandursache ist bislang völlig unklar.

Am 04.04.2019 wurde gegen 22:15 Uhr in Dießen am Ammersee, Fischerei, durch einen Anwohner über Notruf der Brand mehrerer Geräteschuppen gemeldet. Löschversuche eines Passanten und auch der Einsatz der Feuerwehr Dießen konnten nicht verhindern, dass die Schuppen niederbrannten.
Bei den Löscharbeiten zog sich ein Angehöriger der Feuerwehr eine Rauchgasintoxikation zu und wurde hierdurch leicht verletzt. Aus Sicherheitsgründen wurden die Bewohner von fünf angrenzenden Gebäuden kurzzeitig aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen.
Es entstand Sachschaden von ca. 10.000,- Euro.

Die Ermittlungen zur Brandursache, die von der Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck geführt werden, dauern noch an. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung haben sich bisher nicht ergeben.

PM des PP Oberbayern Nord vom 05.04.2019

Strafsache … ., geb. Juli 1991

Das Amtsgericht – Strafrichterin – Hannover verhandelt am 30.04.2019 um 11:00 Uhr in Saal 2288 ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und fahrlässiger Körperverletzung.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in Hannover am 05.01.2019 sich gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt zu haben. Hintergrund soll ein Streit hinsichtlich der Bezahlung einer Taxifahrt gewesen sei. In diesem Rahmen soll der stark alkoholisierte Angeklagte während der Taxifahrt eingeschlafen sein und sich am Ziel geweigert haben, den fälligen Fahrpreis zu entrichten. Den hinzugerufenen Polizeibeamten soll er daraufhin mitgeteilt haben, dass es sich nicht um sein Taxi handeln würde. Seine Auffassung soll der Angeklagte sodann mehrmals mit geballten Fäusten untermalt haben, so dass letztlich der Angeklagte seitens der eingesetzten Polizeibeamten zu Boden gebracht wurde.

PM des Pressedezernats Amtsgericht Hannover  vom 04.04.2019

Riesbürg-Utzmemmingen (Baden-Württemberg): 37-Jähriger durch Schläge schwer verletzt

Durch Schläge wurde ein 37-Jähriger am Mittwochabend schwer verletzt. Der Mann wollte seine drei minderjährigen Kinder, die sich absprachegemäß bei dessen Schwiegerfamilie in der Siemensstraße aufhielten,  gegen 22.30 Uhr nach Hause zurückholen. Hierbei kam es zur Auseinandersetzung. Der 37-jährige wurde von mehreren Angehörigen der Schwiegerfamilie attackiert und massiv geschlagen. Der Geschädigte konnte fliehen und entfernte sich mit seinem Pkw. Er begab sich zum Polizeirevier in Nördlingen und meldete den Vorfall.

Anschließend wurde er stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Es ergaben sich Anhaltspunkte, dass die Personen in dem betreffenden Haus Zugriff auf scharfe Schusswaffen haben könnten. Es wurden deshalb 27 Polizisten nach dort verlegt und das Spezialeinsatzkommando sowie Vertreter des Rettungsdienstes angefordert.  Letztlich verließen die Personen freiwillig das Haus.  Acht männliche Personen im Alter zwischen 15 und  62 Jahren wurden vorläufig festgenommen und auf verschiedene Dienststellen gebracht.  Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder auf freien Fuß entlassen. Bei der Durchsuchung des Hauses wurden zwei  Schreckschusswaffen sowie scharfe Munition aufgefunden und sichergestellt. Die Mutter der drei Kinder kam vor Ort und übernahm sie in ihre Obhut. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 04.04.2019

Am gestrigen Montagvormittag (01.04.) fuhr ein 70-jähriger Lübecker gegen 09:40 Uhr mit einer Sattelzugmaschine von Norden kommend auf der Abfahrt Skandinavienkai der Bundesstraße 75 und übersah dabei offenbar das Stoppschild und einen vorfahrtsberechtigen Streifenwagen, welcher aus Süden kommend ebenfalls in Richtung Skandinavienkai fahren wollte. Der Streifenwagen war mit zwei Beamten des Wasserschutzpolizeireviers Lübeck besetzt. Die Zugmaschine fuhr in den hinteren, linken Bereich des Wagens und drückte die rechte Fahrzeugseite gegen die dortige Leitplanke.

Die beiden Wasserschutzpolizisten wurden leicht verletzt; der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.

Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden. Das Fahrzeug stellt einen wirtschaftlichen Totalschaden dar.

PM der PD Lübeck vom 02.04.2019

Bei einem schweren Verkehrsunfall am Sonntagnachmittag auf der Bundesstraße 486, an dem ein Polizeistreifenwagen und zwei Autos beteiligt waren, verstarben zwei Autoinsassen und drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der Streifenwagen gegen 15.45 Uhr die B 486 in Richtung Kreisstraße 168; das Fahrzeug des Polizeipräsidiums Südhessen war auf Alarmfahrt wegen eines Flugzeugabsturzes im Bereich Erzhausen. Entgegensetzt – in Richtung Autobahn 5 – fuhren ein Audi und ein Opel. Es kam zum Zusammenstoß; die Insassen in dem Opel, ein 24-Jähriger und eine 22-Jährige verstarben noch an der Unfallstelle. Die drei Polizisten in dem Streifenwagen wurden schwer verletzt. Zwei kamen mit dem Rettungshubschrauber und ein Insasse mit dem Krankenwagen in Kliniken. Die beiden Insassen in dem Audi blieben offensichtlich unversehrt; sie wurden an der Unfallstelle psychologisch betreut. Ein Sachverständiger war an der Unfallstelle, um den Hergang zu ermitteln. Die Bundesstraße war bis in die Abendstunden gesperrt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch das Polizeipräsidium Südosthessen. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Südosthessen vom 31.03.2019

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen beim Wenden übersehen
Am Sonntag, 31.03.2019 gegen 01.00 Uhr kam es auf der Hohenzollernstraße im Ortsteil Bulmke-Hüllen zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Polizeifahrzeuges. Ein 63-jähriger Gelsenkirchener befuhr mit seinem Auto die Hohenzollernstraße und wollte in Höhe der Bronnerstraße wenden. Zu diesem Zweck bog er zunächst in die Bronnerstraße ein, um dann sofort wieder in die Hohenzollernstraße abzubiegen. Dabei übersah er den von hinten herannahenden Streifenwagen. Bei der anschließenden Kollision wurden an beiden Fahrzeigen die Airbags ausgelöst, wodurch eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter leicht verletzt wurden.
Insgesamt entstand ein Sachschaden von ca. 7000.- Euro.
PM der POL Gelsenkirchen vom 31.03.2019

Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen verunfallt in Castrop-Rauxel. Insgesamt fünf verletzte Personen!
Am Samstag, den 30. März 2019, kam es in Castrop-Rauxel, um 16:46 Uhr, zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens im Kreuzungsbereich Henrichenburger Str. (B235) / Heerstr. / Recklinghauser Straße. Der Streifenwagen, welcher mit Blaulicht und unter Nutzung des Signalhorns zur Unterstützung nach Oer-Erkenschwick unterwegs war, fuhr in den genannten Kreuzungsbereich ein und kollidierte mit einem querenden PKW, welcher wiederum durch den Zusammenstoß mit einem weiteren PKW zusammenstieß. Durch diesen Verkehrsunfall wurden fünf Personen leicht verletzt, darunter auch die beiden eingesetzten Polizeibeamten.
PM des PP Recklinghausen vom 31.03.2019