Heute Nachmittag gegen 15:00 Uhr kam es in der Düsseldorfer Straße zu einer Alarmauslösung in einer Bankfiliale.

Mehrere Personen hatten sich in der Bank unerlaubt Zugriff auf Schließfächer verschafft und dabei den Alarm ausgelöst. Anschließend flüchteten sie in einem Fahrzeug in Richtung Hauptbahnhof. Drei Männer wurden mittlerweile festgenommen. Die Fahndung nach weiteren Personen bleibt weiterhin bestehen. Zu Beginn der Flucht kam es zu einer Schussabgabe seitens der Polizei. Dabei wurde ersten Erkenntnissen zufolge niemand verletzt. Der öffentliche Personennahverkehr war zwischenzeitlich eingestellt worden.

Der genaue Geschehensablauf ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Sobald neue gesicherte Erkenntnisse vorliegen, wird nachberichtet.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 02.08.2019

Am Donnerstagmorgen gegen 06:36 Uhr fuhr ein Streifenwagen der PI Dorfen auf der B 15 von Dorfen Richtung Taufkirchen. Zeitgleich fuhr ein 25jähriger Moosburger mit seinem Pkw in entgegengesetzter Richtung.
Auf Höhe der Gaststätte „Hofgalerie“ in Jaibing kam er nach eigenen Angaben aufgrund eines Sekundenschlafes nach rechts von der Fahrbahn ab. Durch eine Gegenlenkbewegung wurde er zurück auf Straße geschleudert, wo er mit dem entgegenkommenden Streifenwagen frontal zusammen stieß. Der Unfallverursacher und der Fahrer des Streifenwagens, ein 33jähriger Polizeibeamter der PI Dorfen, wurden leicht verletzt und durch den Rettungsdienst ins Klinikum Erding bzw. Landshut verbracht. Der Beifahrer des Streifenwagens, ein 36jähriger Polizeibeamter, musste durch die Feuerwehr Dorfen aus dem Fahrzeug geborgen werden. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Klinikum Bogenhausen geflogen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 50.000€. Die B 15 war in beide Fahrtrichtungen gesperrt, ist aber mittlerweile wieder für den Verkehr freigegeben. Neben dem Rettungsdienst waren ca, 15 Mann der Feuerwehren Dorfen und Eibach im Einsatz.

PM der PI Erding vom 01.08.2019

Einen ungewöhnlichen Verlauf nahm am 30.07.2019 gegen 17:30 Uhr eine Verkehrskontrolle der Schweriner Polizei.
Die Beamten wollten auf der Umgehungsstraße von Schwerin einen VW Golf kontrollieren, der in auffälliger Fahrweise und ohne amtliche Siegel auf den Kennzeichen auf der B 106 fuhr.
Nachdem die Beamten den PKW-Fahrer mit mehrfachen Anhaltesignalen und Einsatz des Blaulichts und Einsatzhornes vergeblich zum Anhalten aufforderten, beschleunigte der Golf plötzlich und fuhr auf den Streifenwagen auf. Die beiden Polizeibeamten wurden dabei leicht verletzt. Die B106 war an der Unfallstelle in Fahrtsichtung von Neumühle nach Lankow kurzzeitig voll gesperrt.
Der 33-jährige, mehrfach polizeibekannte Fahrzeugführer des PKW VW blieb unverletzt. Es stellte sich jedoch heraus, dass der aus Strahlendorf stammende Mann unter Einfluss von Betäubungsmitteln stand und nicht im Besitz eines Führerscheins war. Außerdem war der Golf nicht zugelassen. Der Fahrzeugführer des VW Golf muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Rostock vom 31.07.2019

Ein durch die Kantonspolizei Zürich zur Verhaftung ausgeschriebener Mann hat am Montag (29.7.2019) in Frankfurt (D) mutmasslich eine Tötung begangen. Er war seit einem Delikt im Bezirk Horgen wenige Tage zuvor zur Verhaftung ausgeschrieben.

Am Donnerstagnachmittag (25.7.2019) ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich eine Meldung über nicht genauer beschriebene familiäre Probleme ein. Die Polizisten rückten an den Wohnort der Melderin im Bezirk Horgen aus und stellten fest, dass mehrere Personen in ihrem Wohnhaus eingeschlossen waren. Nach dem Öffnen der Türe zeigte sich, dass der Ehemann seine Frau, die Kinder und eine Nachbarin eingeschlossen hatte. Zuvor hatte er zudem die Nachbarin tätlich angegangen und sie bedroht. Sie blieb dabei unverletzt.

Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 40-jährigen Eritreer, der sich seit 2006 in der Schweiz aufhält und heute über eine Niederlassungsbewilligung (C) verfügt. Er befand sich beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort. Nach ihm wurde die Fahndung eingeleitet und der Mann wurde zur Verhaftung ausgeschrieben.

Die Kantonspolizei Zürich erreichte am Montag (29.7.2019) kurz vor Mittag ein durch das Bundesamt für Polizei (fedpol) koordiniertes Ermittlungsersuchen. Dieses steht im Zusammenhang mit einem gleichentags verübten Tötungsdelikt im Frankfurter Hauptbahnhof, bei dem der mutmassliche Täter arretiert werden konnte. Zwischenzeitlich hat sich bestätigt, dass es sich um den zur Verhaftung ausgeschriebenen Eritreer aus dem Kanton Zürich handelt.

Der Tatverdächtige war der Zürcher Polizei und der Zürcher Staatsanwaltschaft zuvor wegen Gewaltdelikten nicht bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben bisher keinerlei Hinweise auf eine Radikalisierung oder ein ideologisches Motiv. Die genauen Tatumstände und Hintergründe sind nicht bekannt und bilden Gegenstand der weiteren Abklärungen. Die Ermittlungen werden in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich, dem Bundesamt für Polizei und den deutschen Ermittlungsbehörden geführt.

PM der KAPO Zürich vom 30.07.2019

Ein Streifenwagen, der sich auf einer Einsatzfahrt befand, ist am Montag in einen Unfall verwickelt worden. Die Beamten befuhren um
17.50 Uhr unter Verwendung von Blaulicht und Martinshorn die Römerstraße von Liebersbronn herkommend in Richtung Aichschieß. Beim Abbiegen von der K 1213 nach links auf die K 1267 kam es zum Zusammenstoß mit dem Volvo einer 46-Jährigen, die in Richtung L 1150 unterwegs war. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 7.000 Euro. Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden.

PM des PP Reutlingen vom 30.07.2019

Am 28.07.2019, gegen 16 Uhr, kam es auf der BAB 1, in Fahrtrichtung Lübeck, in Höhe Braak zu einem Verkehrsunfall mit drei verletzten Personen. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen befuhr ein 25-jähriger Däne mit seinem VW Passat und Anhänger die BAB 1 aus Hamburg kommend in Fahrtrichtung Lübeck. Er befuhr den rechten von insgesamt drei Fahrstreifen, als das Fahrzeuggespann ins Schlingern geriet, sich um 180 Grad drehte und rechtseitig in den Graben fuhr.
Hierbei überschlug sich das Fahrzeug mindestens einmal und blieb auf der rechten Fahrzeugseite liegen. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer (25 und 26 Jahre alt) verletzten sich dabei leicht und wurden in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Während den Erste-Hilfe Maßnahmen bei den Verletzten vor Ort durch die unfallaufnehmenden Beamten des Polizeiautobahn-Revieres Bad Oldesloe, zog sich ein 36-jähriger Polizist eine schwere Schnittverletzungen zu und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus eingeliefert. Der rechte Fahrstreifen blieb für die Dauer der Bergung- und Unfallaufnahme ca. 2 ½ Stunden gesperrt. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können noch keine Angaben gemacht werden.

PM der PD Ratzeburg vom 29.07.2019

„Beamte der Bundespolizei beobachteten am 19. Juli gegen 17.30 Uhr vor einem Imbiss in der Bahnhofstraße in Erfurt einen 32-jährigen Algerier beim Diebstahl eines Rucksackes. Die Beamten nahmen den auf frischer Tat betroffenen Mann vorläufig fest und verbrachten ihn zur Dienststelle der Bundespolizei am Erfurter Hauptbahnhof. In der weiteren Folge stellte sich heraus, dass der Mann unerlaubt in das Bundesgebiet eingereist war und sich ohne Berechtigung in Deutschland aufhielt. Da er eine größere Menge Drogenersatzmedikamente bei sich führte, wurde zur Feststellung seiner Gewahrsamstauglichkeit ein Notarzt hinzugezogen. Durch diesen wurde um 21.15 Uhr die Gewahrsamstauglichkeit des Mannes bescheinigt. Im Rahmen der von 22 Uhr bis 22.20 Uhr durchgeführten Beschuldigtenvernehmung machte der Mann zum Teil zusammenhanglose Angaben und schlief wiederholt ein.
Durch die Staatsanwaltschaft Erfurt wurde die Durchführung eines beschleunigten Verfahrens abgelehnt und die Entlassung des Beschuldigten angeordnet. Da der Mann so fest schlief entschieden die Polizeibeamten ihn in der Zelle zu belassen und ließen ihn schlafen.
Die Gewahrsamszelle wurde regelmäßig kontrolliert, ohne dass es zunächst Auffälligkeiten gab. Als gegen 03.15 Uhr bei dem Algerier keine Vitalfunktionen mehr festgestellt wurden, begannen mehrere Beamte mit Reanimationsmaßnahmen. Durch den hinzugerufenen Notarzt konnte der Mann stabilisiert werden. Er wurde ins Helios Klinikum verbracht, wo er am 20.7.2019 gegen 18.30 Uhr verstarb.
Die Staatsanwaltschaft Erfurt ordnete daraufhin die Beschlagnahme des Leichnams an. Die durch das Amtsgericht Erfurt angeordnete Obduktion des Verstorbenen fand am gestrigen Nachmittag statt. Die Todesursache ist noch unklar. Zur Klärung der Todesursache wurden histologische und chemisch-toxikologische Untersuchungen beauftragt. Diese werden einige Zeit in Anspruch nehmen.
Es gibt derzeit keinen Anfangsverdacht für ein strafrechtlich relevantes Handeln einzelner Beteiligter.“

PM der BPOLD Pirna vom 27.07.2019

Wesel (Nordrhein-Westfalen): 33-Jähriger leistete Widerstand

Am Donnerstagmorgen kam es gegen 05.00 Uhr zu einer Widerstandshandlung in der Polizeiwache.
Ein 33-jähriger Mann aus Wesel, der nach einer gefährlichen Körperverletzung vorläufig festgenommen worden war, bedrohte und beleidigte die anwesenden Beamten. Danach verhielt er sich aggressiv und leistete Widerstand.
Im weiteren Verlauf verletzte er einen 44-jährigen Polizeibeamten derart schwer, dass dieser nicht mehr dienstfähig war.

PM der KPB Wesel vom 26.07.2019

 

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Erneuter Widerstand / Zwei Polizisten leicht verletzt

Auch heute Morgen mussten sich die Kolleginnen und Kollegen der Polizeiwache Wesel mit einem Mann herumschlagen, der erheblichen Widerstand leistete.
Passanten riefen am Freitag gegen 05.50 Uhr die Polizei zu Hilfe, da ein 54-jähriger Mann aus Polen im DB-Store des Bahnhofgebäudes am Franz-Etzel-Platz randalierte.
Doch damit nicht genug: Er entwendete eine Flasche Wodka, trat gegen die Ladentheke und beleidigte die Mitarbeiter und anwesenden Zeugen. Anschließend verließ er das Bahnhofsgebäude und beleidigte und bedrohte weitere Passanten. Auch nachdem die Polizei eingetroffen war, hörte er nicht damit auf.
Nachdem er sich nicht beruhigen lassen wollte und auf die Beamten losgegangen war, nahmen diese ihn vorläufig fest. Hierbei leistete er Widerstand und verletzte dadurch zwei Polizisten leicht.
Bei der Durchsuchung des 54-Jährigen fanden die Polizisten ein Messer, das sie sicherstellten.
Auf der Wache Wesel entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Den 54-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 26.07.2019

 

Braubach (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung und Trunkenheit im Straßenverkehr Zeugen gesucht

Am Donnerstag, 25.04.2019 gegen 16.40 Uhr befuhr eine 33-jährige Fahrzeugführerin mit einem weißen Ford Kuga mit Koblenzer Zulassung die Landesstraße Nr. 335 von Dachsenhausen in Fahrtrichtung Braubach. Durch dahinter fahrende Zeugen wurde mitgeteilt, dass die Pkw-Führerin auf der Fahrt in Richtung Braubach mehrfach, auch im Bereich von unübersichtlichen Kurven, auf die Gegenfahrbahn geraten sei. Die entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer hätten einen Verkehrsunfall teilweise nur durch Vollbremsungen oder durch massives Gegenlenken verhindern können. Als die Frau ihr Fahrzeug auf einem Supermarktparkplatz abstellte hielten sie Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei fest. Da die Pkw-Führerin deutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihr eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein beschlagnahmt. Beim Verbringen zur Dienststelle leistete die Frau einigen Widerstand und beleidigte die Beamten.
Die Polizei Lahnstein bittet nun dringend Zeugen, die von den gefährlichen Fahrmanövern betroffen waren, sich mit der Dienststelle unter Telefon-Nr. 02621-913 110 oder per Email an PILahnstein@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.

PM der PD Koblenz vom 26.07.2019

 

Bergisch Gladbach (Nordrhein-Westfalen): Polizistin stoppt betrunkenen Autofahrer

Am Donnerstagabend (25.07.) hat eine Polizeibeamtin einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer in Refrath gestoppt.
Um 19:45 Uhr beobachtete die Beamtin privat einen Jaguar, der in Schlangenlinien auf der Straße Vürfels in Richtung Siebenmorgen fuhr.
Die Kreuzung Dolmanstraße querte der Jaguar, obwohl die Ampel bereits geraume Zeit Rotlicht zeigte. Kurze Zeit später hielt der Jaguar kurz an und die Zeugin konnte einen Fußgänger ansprechen, den Notruf 110 zu wählen. Dabei stieg er bei der Beamtin ins Auto, da der Jaguar seine Fahrt in Richtung Frankenforst fortsetzte.
Auf der Frankenforster Straße hatte die Fahrt schließlich ein Ende, weil ein entgegenkommender Autofahrer die Durchfahrt an einer Engstelle blockierte. Die Zeugin gab sich gegenüber dem 59-jährigen Jaguar-Fahrer als Polizeibeamtin zu erkennen. Während sie ihn an einer Weiterfahrt hinderte, beleidigte und bedrohte er sie und versuchte nach ihr zu treten.
Kurze Zeit später traf der erste Streifenwagen ein. Bei der Überprüfung des Kölners bestätigte sich der Verdacht – er pustete 1,8 Promille. Es folgten die Blutprobe und die Führerscheinbeschlagnahme.
Den 59-Jährigen erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 26.07.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): Gute Freunde kann niemand trennen?

Am Freitag kurz vor 02.30 Uhr wurde eine Funkstreifenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt auf Prügelei zwischen zwei 22 und 23 Jahre alten Männern auf den Planken aufmerksam.
Die beiden in Streit geratenen wurden getrennt, bei der Aufnahme des Sachverhalts wurde bekannt, dass beide Beteiligten befreundet waren, sich gestritten und anschließend geschlagen hatten. An einer strafrechtlichen Verfolgung der wechselseitigen Körperverletzungsdelikte waren beide Beteiligten nicht interessiert.
Nach der Aufnahme des Sachverhalts erhielten die Kontrahenten einen Platzverweis.
Der 22-Jährige quittierte dies mit Beleidigungen zum Nachteil der Polizeibeamten.
Beide Personen verließen die Örtlichkeit. Etwa 50 Meter weiter beobachtete eine weitere Funkwagenbesatzung, wie der 22-Jährige erneut auf seinen „Freund“ einschlug. Der 22-Jährige wurde daraufhin von Polizeibeamten mit Gewalt zu Boden gebracht. Während der Gewahrsamnahme versuchte der 23-Jährige wieder an seinen „Freund“ und an die Beamten zu gelangen. Er wurde mehrfach, auch unter Hinzuziehung eines Polizeihundes, von den Beamten abgedrängt.
Da der 23-Jährige seinen Platzverweis ebenso wenig befolgte wie sein 22-jähriger Kumpel, sollte er weggeführt werden. Der 23-Jährige sperrte sich und baute sich vor den Beamten auf. Es folgte ein Gerangel in dessen Verlauf der 23-Jährige mit der Faust versuchte einen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Der 23-Jährige wurde ebenfalls mit Gewalt zu Boden gebracht und verletzte sich hier im Gesicht.
Die beiden Beschuldigten wurden zwecks Durchführung weiterer Maßnahmen ins Revier Mannheim-Innenstadt gefahren. Ein Alkoholtest ergab beim 22-Jährigen einen Wert von 1,5 Promille, beim 23-Jährigen einen Wert von knapp einem Promille. Dem 23-Jährigem wurde ein Krankenwagen gerufen, der ihn in ein Krankenhaus transportierte.
Die Beschuldigten müssen sich nun u.a. wegen zweifacher wechselseitiger Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mannheim vom 26.07.2019

 

Hilter/ Osnabrück (Niedersachsen): Maserati parkt auf der Autobahn

Da staunten die Beamten der Autobahnpolizei nicht schlecht, als sie am Donnerstagmorgen gegen
06.55 Uhr zu einem parkenden Auto auf dem Ausfädelungsstreifen der A
33 / Höhe Rastplatz Teutoburger Wald gerufen wurden. Der Fahrer, ein 55-jähriger Mann aus dem südlichen Landkreis, saß schlafend auf dem Fahrersitz, sein silberner Maserati stand auf mitten dem Fahrstreifen zum Parkplatz. Der 55-Jährige stand unter Alkoholeinfluß, aus diesem Grund wurden ihm in einer Osnabrücker Klinik zwei Blutproben entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, sein Auto sichergestellt. Während der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte zunehmend aggressiv. Er beleidigte die eingesetzten Beamten und griff sie tätlich an, weiterhin versuchte er, die Beamten „gnädig“ zu stimmen, indem er ihnen alkoholische Getränke in Aussicht stellte. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Südkreisler entlassen, allerdings hinderte ihn das nicht, auf dem Gelände der Klinik zu randalieren und das dortige Personal zu beleidigen. Der renitente Mann erhielt für das Klinikgelände einen Platzverweis und wird sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand, Beleidigung und Bestechung verantworten müssen.

PM der PI Osnabrück vom 26.07.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Mit fast zwei Promille aus dem Verkehr gezogen

Ziemlich ungehalten zeigte sich eine 31 Jahre alte Rollerfahrerin in der Nacht auf Freitag gegenüber den Beamten des Polizeireviers Offenburg, nachdem sie von den Polizisten in der Weingartenstraße mit ihrem Gefährt und knapp zwei Promille aus dem Verkehr gezogen wurde. Bei der Erhebung der notwendigen Blutprobe mussten die Beamten kräftig mit anpacken, weil sich die 31-Jährige partout keinen ‚Lebenssaft‘ abnehmen lassen wollte. Geholfen hat es der Dame freilich nicht. Eine Blutprobe ist für das anstehende Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr unausweichlich.
Sie quittierte die Hartnäckigkeit der Gesetzeshüter mit etlichen Kraftausdrücken. Nun muss sich zudem wegen Beleidigung verantworten.

PM des PP Offenburg vom 26.07.2019

 

Eppingen (Baden-Württemberg): Kopfstöße gegen Polizisten

Mit Kopfstößen wollte am Donnerstagabend ein Mann bei seiner Festnahme Polizisten traktieren. Vorausgegangen war der Festnahme ein Anruf eines Anwohners, dem ein roter Kleinwagen im Bereich Scheuerlestraße in Eppinger deswegen auffiel, weil sich der Fahrer verdächtig verhielt. Eine Polizeistreife konnte den Mann kurz darauf in der Brettener Straße anhalten und kontrollieren. Da er offensichtlich unter alkoholischer Beeinflussung stand, wurde er gebeten, aus seinem Auto auszusteigen. Da er dies verweigerte, wurde er von den Beamten dazu gezwungen. Dabei wehrte er sich heftig und selbst als er die Handschließen bereits angelegt bekommen hatte, machte der 53-Jährige weiter und wollte die Polizisten mit Kopfstößen traktieren. Als er dann in einer Zelle war, riss er sich die Kleidung vom Leib und rannte mit dem Kopf gegen die Wand. Außerdem zerstörte er die Matratze der Zelle und verteilte in dem kleinen Raum seine Fäkalien.

PM des PP Heilbronn vom 26.07.2019

 

Hauzenberg (Bayern): Mann in psychischem Ausnahmezustand

Am frühen Freitagmorgen wurde ein 37-Jähriger aus dem Hauzenberger Bereich festgenommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert.
Der Mann hatte sich bereits in den letzten Tagen auffällig benommen. Am frühen Freitagmorgen war er dann gegen 05.30 Uhr einem Zeugen aufgefallen, wie er in Kampfmontur und Wollmütze mit einem waffenähnlichen Gegenstand aus dem Fenster seiner Wohnung zielte. Dieser verständigte die Polizei in Hauzenberg. Der 37-Jährige war den Beamten aus zurückliegenden Einsätzen bekannt. Obwohl gegen ihn ein Waffenbesitzverbot bestand, hatte der psychisch kranke Mann beim letzten Einsatz sogar mit einer Soft-Air-Waffe auf die Polizisten geschossen. Dieses Mal konnte seine Festnahme von einem Großaufgebot der Polizei zum Glück ohne Widerstand durchgeführt werden. Er wurde nach dem Betreten seiner offenstehenden Wohnung schlafend vorgefunden. In der Wohnung befanden sich zwei Beile und mehrere selbstgefertigte schusswaffenähnliche Gegenstände. Der schuldunfähige 37-Jährige wird wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz und einer Straftat der Störung der öffentlichen Ordnung angezeigt.

PM der PI Hauzenberg vom 26.07.2019

 

Saarbrücken-Burbach (Saarland): Mann mit Messer auf BAB 1

Gegen 03:30 Uhr wurde von einem Pkw-Fahrer über Notruf mitgeteilt, dass sich in Höhe der Abfahrt Von-der-Heydt, im Bereich der Baustelle, eine Person mit einem „Fleischermesser“ auf der BAB 1 befinden würde. Dies konnte durch zwei unverzüglich entsandte Streifenkommandos der Polizeiinspektion Burbach bestätigt werden.
Trotz Ansprache und wiederholter Aufforderung, das Messer abzulegen, bewegte sich der 64 jährige Mann, mit dem in der rechten Hand geführten, ca. 30cm langen Messer auf die Einsatzkräfte zu. Weder der Einsatz von Pfefferspray, noch die Abgabe eines Warnschusses zeigten den gewünschten Erfolg. Der Einsatz eines herangeführten Diensthundes war nicht möglich.
Die Person flüchtete anschließend in Richtung Saarbahntrasse und anschließendem Wald, drehte sich dabei wiederholt um und bewegte sich, unter Durchführung von Stichbewegungen, direkt auf die Einsatzkräfte zu.
Die Sperrung des Saarbahnverkehrs zwischen Riegelsberg und Saarbrücken musste veranlasst werden.
Letztendlich konnte der Mann nach Überquerung eines Wildfangzaunes durch den Einsatz eines sog. „Tasers“ durch ein Kommando der Operativen Einsatzeinheit der PI Saarbrücken-Stadt an der weiteren Flucht gehindert werden. Nach umgehender ärztlicher Versorgung wurde er einer psychiatrischen Klinik zugeführt.

PM der PI Saarbrücken-Burbach vom 26.07.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte/Körperverletzung

Am 25.07.2019, gegen 20:45 Uhr, sollte eine vermisste 16-Jährige in Postbauer-Heng in Gewahrsam genommen werden. Die Jugendliche hielt sich bei einem 19-jährigen Mann in dessen Wohnung auf. Dieser verweigerte den Beamten den Zugang zu dem Mädchen und drohte den Beamten mit körperlicher Gewalt. Trotz Belehrung und Warnung ließ der 19-Jährige die Polizisten nicht durch. Schließlich mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden und brachten ihn zu Boden. Er wehrte sich massiv, schlug und trat nach den Beamten und biss einen 25-jährigen Polizisten in den Oberschenkel. Die Verletzung wurde im Klinikum behandelt. Die 16-Jährige wurde in Gewahrsam genommen. Den Mann erwartet eine Anzeige.

PM der PI Neumarkt vom 26.07.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Polizeibeamte werden nach einer Alarmierung zu einer Streitigkeit in Salzgitter von einem Mann angegriffen

Im Rahmen einer polizeilichen Sachverhaltsaufnahme zu einer Streitigkeit versuchte ein 21-jähriger Mann mehrfach auf einen Beamten und eine Beamtin einzutreten. Um weitere Angriffe zu verhindern, war es erforderlich, den Mann zur Dienststelle zu verbringen. Auf dem Weg zum Funkstreifenwagen kam es zudem zu mehrfachen beleidigenden Worten gegenüber den Beamten. Selbst umherstehende Passanten konnten diese Beleidigungen vernehmen. Gegen den Mann leitete die Polizei mehrere Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Salzgitter vom 26.07.2019

 

Nürnberg (Bayern): Renitenter Mann auf Basketballplatz

Am Mittwochabend (24.07.2019) kam es zu einem Polizeieinsatz an einem Basketballplatz in der Sebalder Altstadt in Nürnberg. Ein Mann beleidigte und bedrohte Polizeibeamte und einen Sicherheitsdienst-Mitarbeiter.
Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes wollte gegen 20:00 Uhr den Basketballplatz am Maxtorgraben zusperren und forderte einen 34-jährigen Mann auf den Platz zu verlassen. Der 34-Jährige, welchem schon einmal ein Hausverbot für den Platz erteilt wurde, beleidigte den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit unflätigen Ausdrücken und machte keine Anstalten zu gehen
Den daraufhin verständigten Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost und der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte, begegnete der 34-Jährige ebenfalls mit Kraftausdrücken, erhobenen Fäusten und Bedrohungen. Die Beamten brachten den 34-Jährigen letztendlich mit Einsatz eines Pfeffersprays zu Boden und nahmen den Mann vorläufig fest.
Der 34-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung, Hausfriedensbruchs und Körperverletzung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 26.07.2019

 

A 28/Remels (Niedersachsen): Widerstand auf der Autobahn

Zu einer Widerstandshandlung einer 56-jährigen aus Westerstede kam es am gestrigen Nachmittag auf der A 28 in Fahrtrichtung Leer kurz hinter der Anschlusstelle Apen/Remels.
Aufgrund eines brennenden Pkw auf der A 28 war der Streckenabschnitt zwischen Apen/Remels und Filsum gesperrt. Die Verkehrsteilnehmer, die auf die Gefahrenstelle zugefahren waren, bildeten vorschriftsmäßig eine Rettungsgasse. Diese Gelegenheit nutzte die 56-jährige mit ihrem Kraftrad und fuhr bis an die Gefahrenstelle heran. Ein Beamter sprach die Frau auf ihr verkehrswidriges Verhalten an. Die Westerstederin nahm diesen Vorwurf jedoch nicht zur Kenntnis, rollte mit ihrem Fahrzeug vor und beabsichtigte an den Beamten vorbeizufahren. Erst durch das Abziehen des Zündschlüssels konnte eine Weiterfahrt unterbunden werden. Die Frau zeigte sich daraufhin renitent und spuckte in die Richtung eines Beamten. Sie wurde daher zunächst in Gewahrsam genommen und durch unterstützende Kräfte zur Dienststelle verbracht. Dort stellte sich heraus, dass die 56-jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Frau zeigte sich während der polizeilichen Maßnahmen psychisch auffällig, sodass der Landkreis informiert wurde. Die Westerstederin wurde daraufhin in eine Einrichtung verbracht. Gegen sie wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 26.07.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener Radfahrer leistet Widerstand

Ein 35-jähriger Rostocker leistete in der letzten Nacht im Rahmen einer Verkehrskontrolle Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Nachdem der Radfahrer durch seine auffällige Fahrweise im Stadtteil Lichtenhagen Beamten des dortigen Polizeirevieres aufgefallen war, hielten diese ihn an, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Dabei konnten die Polizeibeamten einen starken Alkoholgeruch in der Luft wahrnehmen. Ein anschließender Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,40 Promille.
Als die Beamten daraufhin die weiteren Maßnahmen erklärten, weigerte sich der 35-Jährige mit auf die Dienststelle zu fahren. Im weiteren Verlauf wollten die Beamten den Rostocker zum Streifenwagen bringen, wobei dieser sich so stark wehrte, dass er zu Boden gebracht werden musste. Weiterhin mussten ihm Handfesseln angelegt werden.
Auf der Dienststelle konnte dann ohne weitere Störungen eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden. Ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Rostock vom 26.07.2019

 

St. Wendel (Saarland): Randalierende Jugendliche auf der „Bahntrasse“ zw. Bliesen und Oberthal

In der Nacht vom 26. Juli auf den 27. Juli 2019 (ca. 01:40 Uhr) meldete sich ein 60jähriger Mann aus Oberthal bei der Polizei und teilte mit, dass er mehrere Personen beobachtet, die offenbar stark alkoholisiert, durch die Straßen ziehen würden. Sie hätten bei seinem Nachbarn sogar eine Sitzbank gestohlen und am Fahrzeug etwas abgerissen.
Ein Kommando der PI St. Wendel fuhr umgehend zur Örtlichkeit und nahm die Verfolgung auf. Auf der „Bahntrasse“, der stillgelegten ehemaligen Bahnstrecke zw. St. Wendel und Tholey, konnten vier Personen angetroffen werden. Zwei von ihnen versteckten sich zunächst im dortigen Gebüsch.
Die stark alkoholisierten Personen wurden einer Kontrolle unterzogen und durchsucht. Anschließend wurde ihnen ein Platzverweis erteilt.
Kurze Zeit später konnte die beiden Haupttatverdächtigen (23jähriger Mann aus Neunkirchen und ein 22. Jähriger Mann aus St. Wendel) schließlich in der Ortslage von Bliesen wieder angetroffen werden.
Hier beleidigten sie die Beamten und wiedersetzten sich den Anweisungen. Schließich wurde der Mann aus Neunkirchen in den Streifenwagen verbracht und durfte die Nacht im Polizeigewarsam verbringen.
Gegen die beiden wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI St. Wendel vom 26.07.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): Ohne Fahrschein unterwegs – Schaffnerin bedrängt – aggressives Verhalten

Mit einem aggressiven Fahrgast ohne gültigen Fahrschein hatte es die Polizei in den frühen Abendstunden des 25.07.19 am Hundertwasserbahnhof in Uelzen zu tun. Der 37-Jährige aus Hamburg war gegen 18:00 Uhr in einem Metronom ohne Ticket aufgefallen. Bei der Kontrolle bedrängte der Hamburger eine Schaffnerin, die sich unverletzt in einen anderen Wagen retten konnte. Als zwei andere Schaffner den Mann in Uelzen aus dem Zug begleiten wollten, griff der 37-Jährigen die Mitarbeiter an und wurde auch gegenüber der alarmierten Polizei aggressiv. Den Mann erwarten mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung und Beförderungserschleichung.

PM der PI Lüneburg vom 26.07.2019

 

Steinfurt-Bu. (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Bahnhof

Ein Randalierer auf dem Burgsteinfurter Bahnhofsvorplatz ist der Polizei am Donnerstagvormittag (25.07.2019) gemeldet worden. Den Schilderungen zufolge hatte um kurz vor 10.00 Uhr ein zunächst unbekannter Mann die anwesenden Passanten beleidigt.
Schließlich ging der Beschuldigte auf einen älteren Herrn zu, schlug auf ihn ein und wollte ihn treten. Der 80-Jährige konnte einen Fußtritt mit einem Arm abwehren. Durch die Attacke erlitt der Steinfurter leichte Verletzungen. Als der Beschuldigte erneut zutreten wollte, ging ein Passant dazwischen. Der Mann flüchtete, konnte aber wenig später von den eingesetzten Polizeibeamten angetroffen und zur Wache gebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten. Die Polizei stellte die Personalien des 42-Jährigen fest. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, da der Mann offensichtlich unter Drogeneinfluss stand. Im Anschluss wurde er in eine psychiatrische Klinik gebracht

PM der POL Steinfurt vom 26.07.2019

 

Weilburg (Hessen): Tatverdächtiger widersetzt sich

In der Nacht zum Donnerstag hat sich ein 17 Jahre alter Jugendlicher in der Marktstraße in Weilburg einer Polizeikontrolle widersetzt, wobei vier Beamte leicht und ein Beamter schwerer verletzt wurden. Grund der Kontrolle war eine Körperverletzung, zu der es gegen 21.50 Uhr in einem Treppenhaus in der Straße „Vorstadt“ gekommen war. Ersten Ermittlungen zu Folge soll sich der Jugendliche zunächst gewaltsam Zutritt zu dem Treppenhaus des Mehrfamilienhauses in der Vorstadt verschafft und im Anschluss auf einen Anwohner eingeschlagen haben. Nach der Tat flüchtete der Mann in eine nahegelegene Wohnung in der Marktstraße, wo er von den eingesetzten Beamten, gegen 22.50 Uhr angetroffen werden konnte. Bei der anschließenden Kontrolle kam es dann zur einem Gerangel zwischen den Beamten und dem Tatverdächtigen, in dessen weiterem Verlauf der 17-Jährige die Beamten sowohl mit einer Vase, als auch mit einer Glasflasche bedrohte, so dass die Beamten Pfefferspray gegen den 17-Jährigen einsetzten mussten. Aus der Wohnung flüchtete der 17-Jährigen dann zu Fuß bis in die Schloßstraße, wo er schließlich festgenommen und im Anschluss zur Polizeistation gebracht wurde.
Gegen den Mann wurden Anzeigen wegen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt und er muss nun mit strafrechtlichen Folgen rechnen.

PM der PI Limburg-Weilburg vom 26.07.2019

 

Wittstock (Brandenburg): Notruf missbraucht

Gestern Nachmittag rief ein 56-jähriger Deutscher zwischen 16.40 Uhr und 20.10 Uhr insgesamt elf Mal den Notruf der Polizei an. Bei seinen Anrufen klang der Mann stark alkoholisiert und dachte sich offenbar verschiedene Szenarien aus, weshalb die Polizei bei ihm vorbeikommen sollte. Auf Nachfragen fing er während seiner Sachverhaltsschilderungen immer wieder an zu lachen. An seinem angeblichen Aufenthaltsort wurde er jedoch nie angetroffen. Letztlich wurde der Mann durch Polizeibeamte in seinem Kleingarten angetroffen, wie er mit jemandem telefonierte. Er pustete 3,08 Promille vor Ort. Weil er auch nach Belehrung die Aufforderung nicht ernst nahm, nicht unnötig den Notruf zu wählen, wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen und nach seiner Ausnüchterung wieder entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Notrufmissbrauch eingeleitet. Die Kriminalpolizei führt die Ermittlungen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 26.07.2019

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Widersetzt, Polizeibeamter verletzt

– Ein 27-jähriger Kameruner verließ gestern gegen 07.45 Uhr unerlaubt ein Klinikgelände. Der 27-Jährige war auf Grundlage des Psychisch-Kranken-Gesetz dort untergebracht. Gegen 17.35 Uhr wurde der Kameruner in der Berliner Straße in Oranienburg durch eine auf dem Heimweg befindliche Polizeibeamtin gesehen. Letztlich wurde der Mann mit hinzugerufenen Polizisten ergriffen und am Boden fixiert, nachdem er versucht hatte, zu Fuß zu flüchten. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, wobei ein 36-jähriger Polizeibeamter am Oberkörper verletzt wurde. Der Polizist wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und der Kameruner durch einen Notärztin medikamentös ruhig gestellt. Anschließend wurde er von vier Beamten in einem Rettungswagen zu einer geschlossenen Station eines Krankenhauses gebracht. Der verletzte Polizeibeamte ist vorerst nicht mehr dienstfähig.

PM (2019-2022) der PD Brandenburg Nord vom 26.07.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Widerstand – Bei Aufnahme einer Trunkenheitsfahrt Polizisten angegriffen

Am Donnerstagabend, gegen 20:40 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass soeben ein Peugeot-Fahrer in der Frohsinnstraße deutlich schwankend mit einer Whisky-Dose in sein Fahrzeug gestiegen sei und die Örtlichkeit verlassen habe. Eine Streife der Polizeiinspektion Aschaffenburg konnte kurz darauf den Fahrzeugführer an seiner Wohnanschrift antreffen. Als die Beamten dem 67-Jährigen den Tatvorwurf machten, wurde dieser aggressiv. Er ging auf die Polizisten mit erhobenen Fäusten und Beleidigungen zu. Der Angriff konnte jedoch abgewehrt werden. Der Peugeot-Fahrer ging daraufhin in die Küche und griff nach einem Brotmesser mit einer Klingenlänge von über 20 Zentimetern. Nur der Einsatz des dienstlichen Pfeffersprays brach den Widerstand und der 67-jährige Mann wurde zu Boden gebracht. Das Messer wurde sichergestellt. Da ein Atemalkoholtest mit dem Herrn einen Wert von über 1,1 Promille ergab, wurde er zur Aschaffenburger Dienststelle verbracht. Hier entnahm ein Arzt eine Blutprobe. Zur Vermeidung weiterer Straftaten, wurde der Peugeot-Fahrer die restliche Nacht in Sicherheitsgewahrsam genommen.

PM der PI Aschaffenburg vom 26.07.2019

 

Demmin (Mecklenburg-Vorpommern): Polizist nach Widerstandshandlung dienstunfähig

Gestern Nachmittag haben Beamte des Polizeihauptreviers Demmin in der Bahnhofstraße in Demmin die Identität eines Mannes feststellen wollen, der zuvor zwei Frauen beleidigt haben soll, nachdem sie sich um seinen Hund Sorgen gemacht hatten.
Die Polizisten forderten den Mann auf, zur Klärung des Sachverhalts stehen zu bleiben, was er jedoch nicht tat. Die Beamten gingen ihm nach und der Tatverdächtige begann schließlich, die Beamten mit seinem Handy zu filmen. Teils befand er sich während der Aufnahmen nur noch in etwa einem Meter Entfernung zu den Beamten und filmte diese augenscheinlich frontal. Im weiteren Verlauf gab sich der Beschuldigte als so genannter Reichsbürger zu erkennen und gab die Zugehörigkeit zur Reichsbürgerszene als Grund an, nicht mit den Beamten reden zu wollen. Zudem teilte er mit, dass er die Videoaufnahmen in eine „Reichsbürgergruppe“ hochladen wolle.
Trotz mehrfacher Aufforderung, das Filmen zu unterlassen, machte der Beschuldigte weiter. Schließlich schritten die Beamten aktiv ein und brachten das Handy mittels einfacher körperlicher Gewalt an sich.
Dabei wurde einer der Beamten am Handgelenk, Knie und an der Schulter verletzt. Er ist bis auf weiteres dienstunfähig.
Der Tatverdächtige erlitt leichte Abschürfungen und Hämatome am rechten Arm. Eine ärztliche Begutachtung verweigerte er.
Das Handy wurde beschlagnahmt und dient nun weiteren Ermittlungen.
Nach der Aufnahme des Sachverhalts durch die Beamten wurde der Beschuldigte vor Ort aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Gegen ihn wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Neubrandenburg vom 26.07.2019

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Festnahmen nach Fahrraddiebstahl

Polizisten nahmen in der Nacht zwei mutmaßliche Fahrraddiebe in Wilmersdorf vorläufig fest. Gegen 2 Uhr fielen den Einsatzkräften die beiden auf Fahrrädern auf, die die Hanauer Straße entlang fuhren und ihre Fahrräder auf einem Hinterhof eines Mehrfamilienhauses abstellten, ohne diese anzuschließen. Anschließend liefen sie mehrere Straßen der näheren Umgebung auf und ab. Dabei schauten sie sich immer wieder absichernd um und betraten mehrere Hinterhöfe, bevor sie nach einiger Zeit wieder zu dem Hof zurückkehrten, auf dem sie die Fahrräder abgestellt hatten. Von dort fuhren sie zum Teil fluchtartig bis zur Kreuzung Wiesbadener Straße Ecke Sodener Straße, wo die Einsatzkräfte die beiden mutmaßlichen Fahrraddiebe im Alter von 17 und 24 Jahren anhielten. Hierbei warf der 17-Jährige das Fahrrad, mit dem er zuvor unterwegs war, gegen ein Polizeifahrzeug und versuchte zu flüchten. Nach einigen Metern nahmen Polizisten den Jugendlichen fest, der sich bei der Festnahme leicht verletzte. Angeforderte Rettungskräfte versorgten ihn am Ort ambulant. Der 24-Jährige rannte noch bis zur Mecklenburgischen Straße. Dort gelang es einem der Polizeibeamten den Mann einzuholen und ebenfalls festzunehmen. In ihren Taschen fanden die Polizisten Nachschlüssel und Gegenstände zum Öffnen von Fahrradschlössern sowie Türen. Die Einsatzkräfte brachten die beiden mutmaßlichen Langfinger in ein Gewahrsam, wo sie nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen wieder entlassen wurden.

PM (1819) des PP Berlin vom 26.07.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mann leistet nach Verkehrsunfallflucht zweimal Widerstand

Nach einer Verkehrsunfallflucht am Freitagvormittag (26. Juli) an der Bornstraße hatte die Polizei Dortmund schnell einen Tatverdächtigen im Visier. Dieser leistete in der Folge gleich zweimal Widerstand.
Zeugen hatten beobachtet, wie gegen 10.50 Uhr ein Auto von der Bornstraße (in Höhe Eisenstraße) abgekommen und einen Metallzaun durchbrochen hatte. Auf dem dortigen Gelände eines Gebrauchtwagenhändlers kollidierte es mit fünf weiteren Pkw. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 46.000 Euro.
Trotzdem verließ der Fahrer demnach einfach das Fahrzeug und lief davon, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern.
Dank Zeugenaussagen waren Beamte der Polizei Dortmund dem mutmaßlichen Verursacher schnell auf der Spur. An seiner Wohnanschrift trafen sie den 37-jährigen Dortmunder an. Zunächst gab dieser sich auch noch recht einsichtig. Nachdem die Beamten bei ihm jedoch Betäubungsmittel fanden und ihn für weitere Maßnahmen – unter anderem Blutproben – zur nächstgelegenen Wache bringen wollten, wurde er jedoch plötzlich aggressiv und leistete Widerstand. Auf der Wache angekommen folgte weiterer Widerstand gegen die Maßnahmen. In beiden Situationen wurde jeweils ein Polizeibeamter leicht verletzt, verblieb aber dienstfähig.
Die Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte der 37-Jährige schließlich nicht verhindern. Nach deren Abschluss wurde er entlassen.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Dortmund vom 26.07.2019

 

Starnberg (Bayern): Massiver Polizeieinsatz im Rahmen einer Schulabschlussfeier

Im Verlauf einer Schulabschlussfeier in Starnberg forderte der beauftragte Sicherheitsdienst die Unterstützung der benachbarten Polizeiinspektion an. Unmittelbar nach einem notwendigen Gewahrsam eines Jugendlichen kam es zu Tumulten vor der Polizeidienststelle.
Gestern Abend (25.07.2019) gegen 21.45 Uhr forderte der Sicherheitsdienst für eine Schulabschlussfeier in Starnberg Unterstützung von der benachbarten Polizeiinspektion an, nachdem ein jugendlicher Gast offensichtlich erheblich alkoholisiert randalierte. Vorher waren alle Versuche der Beruhigung gescheitert. Auch im Beisein einer Polizeistreife zeigte sich der Jugendliche völlig uneinsichtig, blieb aggressiv, pöbelte, provozierte und beleidigte die Beamten, die nun einen Platzverweis aussprachen. Nachdem der 15-Jährige mehrfach dieser Aufforderung, die Veranstaltung zu verlassen, nicht nachkam, blieb nur der Polizeigewahrsam. Kaum waren die Beamten auf der Dienststelle angekommen, versuchten rund 50 vorwiegend Jugendliche und Teilnehmer der Schulabschlussfeier, gewaltsam in die Dienststelle einzudringen, um den Jugendlichen aus dem Gewahrsam zu befreien. Aus dieser Menschenmenge heraus kam es zu Flaschenwürfen gegen Fenster der Dienststelle, wodurch eine Scheibe zu Bruch ging. Gemeinschaftlich wurde vergeblich versucht, die Eingangstür aufzubrechen und das Polizeischild am Eingang herunterzureißen.
Erst durch ein von der Einsatzzentrale alarmiertes massives Kräfteaufgebot konnte die Lage vor Ort zunächst eingefroren und dann beruhigt werden. Von einer Vielzahl von Personen wurden die Personalien festgestellt. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen. Der Tatvorwurf lautet hier auf versuchte Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung. Derzeit wird geprüft, inwieweit der Tatbestand des Landfriedensbruches verwirklicht wurde.
Die Polizeiinspektion Starnberg hat für die Nacht ihre Streifentätigkeit erheblich verstärkt.

NACHTRAG vom gleichen Tag:
Wie berichtet, kam es gestern gegen 21.45 Uhr vor der Polizeiinspektion Starnberg zu einem Polizeieinsatz von rund 70 Beamten, nachdem ca. 50 Gäste einer Schulabschlussfeier versuchten, gewaltsam in das Dienstgebäude einzudringen. Anlass für das Geschehen war ein Hilfeersuchen eines Security-Mitarbeiters, dem es nicht gelang, einen 15-jährigen randalierenden Partygast zu beruhigen. Dieser hatte ihn angesprochen, ob er Drogen für ihn hätte. Auch gegenüber der Polizeistreife der PI Starnberg blieb der Jugendliche extrem aggressiv und beleidigend. Nachdem er mehrere Platzverweise ignorierte, wurde er in Gewahrsam genommen. Bereits während dieser Maßnahme, die nur mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden konnte, versuchten einige Schüler die Mitnahme zu verhindern. Ein Fußtritt gegen den Kopf eines Beamten verfehlte sein Ziel.
In der Folge zogen bis zu 100 Schüler vor die Polizeidienststelle. Aus einer Gruppe von rund 50 Personen wurden Flaschen und Steine geworfen. Einzelne versuchten massiv die Eingangstür aufzubrechen, was aber nicht gelang. Erst ein großes Kräfteaufgebot der umliegenden Polizeidienststellen beruhigte die Lage.
Inzwischen übernahm die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck die Ermittlungen wegen des Verdachts des Landfriedensbruches, der versuchten Gefangenenbefreiung, der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Ein 19-Jähriger wurde vorläufig festgenommen. Nach Identitätsfeststellung und Blutentnahme wurde er wieder entlassen. Dies gilt auch für einen 15-Jährigen, der seinen Eltern übergeben wurde.
Der in Gewahrsam genommene 15-Jährige wurde in eine Klinik gebracht, nachdem er plötzlich über Kopfschmerzen klagte. Derzeit wird er dort stationär behandelt. Ein durchgeführter Alkotest und Drogenschnelltest waren positiv.
Im Laufe des gestrigen Abends wurden von den Polizeikräften weitere Personalien festgestellt. Die notwendigen Befragungen und Ermittlungen dazu dauern an.

PM des PP Oberbayern Nord vom 26.07.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Randale

In der Nacht vom 25.07.2019 auf den 26.07.2019 bekam die Polizei eine Mitteilung über eine randalierende Person in der König-Rudolf-Straße in Kaufbeuren. Mit einer Axt bewaffnet beschädigte die Person mehrere geparkte Pkw. Nach einer mehrstündigen Fahndung mit einigen Polizeistreifen, konnte der Täter von zivilen Polizisten festgenommen werden. Er wurde durch die Polizei in Gewahrsam genommen.
Im Haftraum der Dienststelle randalierte der 32-jährige massiv weiter und beleidigte einen Beamten. Der Haftraum muss für eine erneute Verwendung erst wieder in Stand gesetzt werden. Der Täter wurde schlussendlich einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der genaue Sachschaden, den der Randalierer verursacht hat, muss erst noch ermittelt werden, wird aber gut im 4 stelligen Bereich liegen. Den 32-jährigen erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Sachbeschädigung und Beleidigung. Etwaige weitere Geschädigte im Bereich der König-Rudolf-Straße / Mathildenstraße können sich bei der Polizei Kaufbeuren unter Tel. 08341-933-0 melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.07.2019

 

Bregenz (Vorarlberg): Festnahme nach gewalttätigem Verhalten

Am 25.08.2019 um 19:18 Uhr wurden die Streifenbeamten der PI Bregenz über Notruf von einer verängstigten Frau zu Hilfe gerufen. Vor Ort konnten sie feststellen, dass ein 44-jähriger Mann die Wohnungtüre zur Wohnung seiner ehemaligen Freundin eingetreten und sie dann massiv bedroht hatte. Bei der nachfolgenden Amtshandlung ging der 44-Jährige tätlich gegen die einschreitenden Polizeibeamten vor und musste festgenommen werden. Dabei stieß er eine Polizistin zu Boden und verletzte sie dadurch am Ellenbogen. Ein weiterer Polizist zog sich Verletzungen am Unterarm zu. Gegen den tatverdächtigen italienischen Staatsangehörigen besteht ein aufrechtes Aufenthaltsverbot für Österreich. Er wurde nach Anweisung der Staatsanwaltschaft Feldkirch in die Justizvollzugsanstalt Feldkirch eingeliefert. Es wird Anzeige wegen mehrerer Delikte erstattet werden.

PA der LPD Vorarlberg vom 26.07.2019

 

Döbeln (Sachsen): Schild an Polizeirevier zerkratzt – Tatverdächtiger gestellt

Das falsche Objekt für eine Sachbeschädigung hatte sich in der vergangenen Nacht ein Mann in Döbeln ausgesucht.
Er hatte am Polizeirevier in der Burgstraße das Schild am Eingang zerkratzt und bekritzelt. Beamte hatten den Missetäter beobachtet und konnten ihn kurz darauf, keine 100 Meter weiter stellen. Das Corpus Delikti, ein Kugelschreiber, hatte der 48-Jährige noch bei sich. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 500 Euro. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

PM der PD Chemnitz vom 26.07.2019

 

Schirgiswalde-Kirschau (Sachsen): Erfolgreiche Zusammenarbeit – Audi sichergestellt

Ein Unbekannter entwendete am Freitagmorgen in Callenberg einen schwarzen Audi A8 mit Bautzener Kennzeichen. Durch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen konnte das gestohlene Fahrzeug im Raum Zittau durch Streifen des Polizeireviers Zittau-Oberland festgestellt werden. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.
Der Fahrer ignorierte jedoch sämtliche Anhaltesignale und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Polen. Kurz vor dem Grenzübergang der B 178n durchbrach der Täter eine Kontrollstelle. Die Beamten brachten Stopp-Sticks gezielt zum Einsatz. Trotzdem raste der Wagen zunächst weiter. Die Streifen verfolgten den Audi und blieben dran. Im Zuge der Nacheile verlor die verfolgende Funkstreifenwagen-Besatzung jedoch den Blickkontakt zum Fahrzeug und musste die Nacheile abbrechen.
Parallel erfolgte bereits die Verständigung über das gemeinsame Zentrum der Polizei in Swiecko mit der polnischen Polizei, die nur wenige Kilometer vom Grenzübergang entfernt den gesuchten A 8 verlassen auffand und sicherstellte. Am Audi waren alle vier Räder ohne Luft und somit eine Weiterfahrt unmöglich geworden. Vom Täter fehlte indes jede Spur. Kriminaltechniker sicherten am Pkw Spuren. Die Soko Kfz übernahm die Ermittlungen.

PM der PD Görlitz vom 26.07.2019

Unfallzeit: 25.07.2019, 14:09 Uhr / Unfallort: Hamburg-Neustadt, Holstenwall / Sievekingplatz
Bei einem Verkehrsunfall sind heute Mittag vier Personen verletzt worden. Der Verkehrsunfalldienst West (VD 2) hat die Ermittlungen übernommen.
Nach derzeitigem Sachstand befuhr der Funkstreifenwagen „Peter 2/12“ aufgrund eines Einbruchalarms unter Inanspruchnahme von Sonderrechten den Holstenwall stadteinwärts. An der Kreuzung am Sievekingplatz fuhr er nach ersten Erkenntnissen über eine Rotlicht zeigende Ampel. Nach Zeugenaussagen soll der Funkstreifenwagen im Kreuzungsbereich noch kurz zum Stehen gekommen sein. Im weiteren Verlauf kam es dann aus noch ungeklärter Ursache zur Kollision mit einem vom Sievekingplatz kommenden Mercedes-Benz. Möglicherweise hatte der Mercedes-Fahrer (28) den Streifenwagen übersehen. Der Mercedes-Fahrer sowie zwei im Streifenwagen befindliche Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde zudem ein Fußgänger (47) leicht verletzt und wurde mit dem Rettungswagen zwecks ärztlicher Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Hamburg vom 25.07.2019

Etliche Wohnhäuser und Verwaltungsgebäude der Schweriner Innenstadt wurden seit der vergangenen Woche großflächig mit Farbe besprüht. Die Polizei ermittelt in über 40 Fällen und leitete umfangreiche Ermittlungsmaßnahmen ein.

Dabei konnte in der vergangenen Nacht ein 21-jähriger Schweriner als Tatverdächtiger gestellt werden.

In enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin gelang es in den zurückliegenden Tagen umfangreiche Erkenntnisse zu einem Tatverdächtigen zu erlangen.

So konnte u.a.auch eine Beschreibung des Tatverdächtigen an die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptreviers und der Bereitschaftspolizei herausgegeben werden.

In der letzten Nacht fiel einer Steifenwagenbesatzung in der Werderstraße ein Fahrradfahrer auf, auf den die Personenbeschreibung zutraf.

Als der Radler die Beamten erblickte, versuchte er zu fliehen,konnte aber wenige Meter später gestellt werden. Bei der Durchsuchung der mitgeführten Sachen fanden die Polizeibeamten farblich passende Spraydosen und Betäubungsmittel.

Bei der Absuche der angrenzenden Bereiche stellte eine Streifenbesatzung auf dem Berta-Klingberg-Platz ein frisch aufgesprühtes Graffiti-Tag fest. Farbe und Art des Schriftzuges passten zu den anderen Feststellungen der Vortage.

Bei dem mutmaßlichen Graffitisprayer handelt es sich um einen 21-jährigen Schweriner, der bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten ist.

Der Tatverdächtige hat die Sachbeschädigung umfänglich zugegeben.
Als Motiv gab er an, durch seine Sprühaktionen sich die notwendige Anerkennung in der Sprüher-Szene zu verschaffen.

Gegen den Mann wird wegen des Verdachts der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung in über 40 Fällen sowie und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Durch eine anschließende Durchsuchung seiner Wohnung haben sich weitere Beweismittel ergeben, die den Tatverdacht objektiv untermauern

PM der PI Schwerin vom 25.07.2019