Ein 10 Jahre alter Junge hat sich in der Nacht zu Donnerstag bei der Polizei gemeldet. Um 1.35 Uhr klingelte das Telefon auf der Wache in der Logenstraße. Das Kind teilte mit, dass es von seinem Onkel geschlagen werde.

Noch bevor der Polizist nachfragen konnten, übernahm die Mutter des 10-Jährigen das Telefon. Sie schilderte eine andere Geschichte: Der junge Mann wollte nicht schlafen und habe in der Wohnung randaliert.

Die Beamten fuhren zu der angegebenen Adresse und befragten die Familie. Es stellte sich heraus, dass das Kind bis spät in der Nacht an seinem Computer spielte. Als ihm das seine Mutter und ihr Bekannter untersagten, habe der Junge seine Aggression an der Tastatur ausgelassen und anschließend die Polizei verständigt.

Bei der Befragung gab er zu, dass er lediglich aus Trotz bei der Polizei angerufen habe. Verletzungen oder sonstige Anzeichen eines körperlichen Übergriffs stellten die Einsatzkräfte nicht fest.

PM des PP Westpfalz vom 28.05.2020

Ein vermeintlich bewaffneter Mann (55) aus Trier hat am Mittwochvormittag in der Kyllstraße in Ehrang einen Einsatz ausgelöst. Eine Zeugin verständigte die Polizei und gab an, dass ein Mann in der Nähe der Sparkasse stehend an einer Mauer lehne. Dabei halte er einen Revolver in der Hand.

Da sowohl die Gefahrensituation als auch die Art der Waffe unklar war, legten die Polizisten Schutzausrüstung an. Sie nutzten eine günstige Gelegenheit, um den Mann zu überwältigen und zu überprüfen. Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem vermeintlichen Revolver um eine Spielzeugwaffe handelte. Der Mann wurde als harmlos eingestuft.

Die Polizei rät davon ab, in der Öffentlichkeit mit Waffen, auch wenn es sich dabei um Spielzeug handelt, zu hantieren. Dies verängstigt die Bevölkerung und kann zu einem größeren Polizeieinsatz führen.

PM des PP Trier vom 27.05.2020

Im Zuge der Ermittlungen zu den Verstößen gegen die 7. Corona-Bekämpfungsverordnung, am Montag, 18.05.2020, in einer Gaststätte in der Mainzer Altstadt, hat das Polizeipräsidium Mainz mittlerweile erste Ermittlungsergebnisse an die Stadt Mainz übergeben. Die Untersuchungen werden durch das PP Mainz, sowie das Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Mainz weiter unter Hochdruck fortgeführt. Auch die Gespräche mit den Beteiligten sind heute fortgeführt worden.

Polizeipräsident Reiner Hamm betont erneut, es sei nicht akzeptabel, dass offensichtlich eine kleine Gruppe Polizeibeamter das gute Ansehen der Mainzer Polizei mit diesem nicht zu tolerierenden Verhalten schädige.

Bei den übermittelten Ermittlungsergebnissen handelt es sich zunächst um die Benennung von bisher insgesamt 36 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, die sich zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Gaststätte aufgehalten haben. Davon waren 23 unmittelbar an diesem Abend schon namentlich bekannt, 13 weitere haben sich mittlerweile über ihre Dienststellen gemeldet.

Zudem hat das Polizeipräsidium Mainz gegen die betroffenen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten ein disziplinarrechtliches Prüfverfahren eingeleitet.

Dieses muss aus formellen Gründen bis zum Abschluss der Ermittlungen im bereits laufenden Bußgeldverfahren der Stadt Mainz, ausgesetzt werden.

Am Abend des 18.05.2020 sind insgesamt drei gleichlautende Anrufe zwischen 22:10 Uhr und kurz nach 23:00 Uhr eingegangen. Insbesondere befänden sich in der Gaststätte, laut den Anrufenden, mehr Personen als erlaubt und die Schließungszeit von 22:00 Uhr werde nicht eingehalten. Bereits nach dem ersten Anruf durch Zeugen hat die Polizeidienststelle einen Verantwortlichen unter den Gästen kontaktiert und telefonisch auf die geltenden Bestimmungen hingewiesen.
Dieser sicherte das unmittelbare Ende des Zusammentreffens zu, es wurde zunächst kein Streifenwagen entsandt. Bis ca. 23:00 Uhr haben daraufhin mehrere Personen die Gaststätte verlassen. Die Maßnahmen zur Feststellung dieser Personen werden fortgesetzt.

Nach einem weiteren Anruf durch einen Zeugen, kurz nach 23:00 Uhr, suchte eine Streifenwagenbesatzung die Gaststätte auf. Sie erklärte dem Wirt das Ende der Öffnungszeit und traf die notwendigen Feststellungen zu den anwesenden Personen, während diese ihre Rechnungen bezahlten. Diese verließen bis ca. 23:30 Uhr sukzessive die Gaststätte.

PM des PP Mainz vom 25.05.2020

Am frühen Morgen des 19.05.2020 wird durch die Autobahnpolizei Bensberg in Höhe des Autobahnkreuzes Köln-Ost ein verdächtiger PKW wahrgenommen.
Dieser wird auffällig langsam geführt und überfährt hierbei eine Sperrfläche.
Eine Überprüfung der Kennzeichen ergibt, dass diese zur Fahndung ausgeschrieben wurden. Daraufhin entschließen sich die beiden Polizisten, den PKW einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Im Kofferraum des Fahrzeuges werden Tabakwaren im Wert von ca. 1400 EUR festgestellt. Da kein Eigentumsnachweis erbracht wird, wird das Fahrzeug nach weiteren Informationen durchsucht. Hierbei ergeben sich Hinweise, dass die Zigaretten aus einem wenige Stunden zuvor begangenen Einbruchsdiebstahl in den REWE-Markt in Ransbach-Baumbach erlangt wurden. Der 25-jährige Fahrzeuginsasse wird daraufhin vorläufig festgenommen und im Laufe desselben Tages der Haftrichterin am Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Diese erlässt auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz einen Untersuchungshaftbefehl, sodass der Tatverdächtige sich nunmehr in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt befindet.

PM der PD Montabaur vom 23.05.2020

Am heutigen Tag kommt es seit der Mittagszeit zu einer Serie von Anrufen im Bereich Bendorf. Hierbei gibt eine Frau an, Angehörige der Kriminalpolizei zu sein und versucht besonders älteren Menschen Geld oder andere Vermögenswerte zum Zwecke der Sicherung vor Einbrechern abzunehmen. Bisher sind mindestens 8 Fälle bekannt, bei welchen es zu keiner Übergabe von Wertgegenständen kam. Der Trick ist seit langem bekannt und es wurde auch bereits mehrfach in den Medien über diese Masche berichtet, trotzdem kommt es immer mal wieder zu erfolgreichen Versuchen. Bitte warnen sie ihre Angehörigen und Mitbürger !

PM der PI Bendorf vom 21.05.2020

Am Dienstagnachmittag ist das Polizeipräsidium Mainz durch eine Presseanfrage auf Verstöße gegen die 7. CoBelVo durch Polizeibeamte hingewiesen worden. In der Anfrage, werden Beobachtungen geschildert, wonach am Abend des
18.05.2020 in einer Gaststätte in der Mainzer Altstadt sich bis zu 40 Personen getroffen haben sollen, ein Großteil davon Polizeibeamte. Dabei wären weder Abstände eingehalten, noch Mund-Nase-Masken getragen worden. Auch sei die Gaststätte länger geöffnet gewesen, als bis zur derzeit erlaubten Grenze von 22:00 Uhr.

Tatsächlich haben in dieser Gaststätte zunächst mehrere Polizeibeamte ordnungsgemäß Plätze reserviert und sich in geringer Anzahl dort aufgehalten. Im Verlauf des Abends hat die Anzahl der Gäste, so auch weitere Polizeibeamte zugenommen, so dass die oben genannten Beobachtungen bestätigt werden können.

Dieses Verhalten ist keineswegs ein Kavaliersdelikt und wird mit aller Konsequenz aufgeklärt.

Etwaige Verstöße gegen die die 7. CoBelVo werden geahndet. Darüber hinaus werden disziplinarrechtliche Maßnahmen geprüft.

Es ist für die Führung der Polizei in Mainz nicht akzeptabel, dass offensichtlich eine kleine Gruppe Polizeibeamter das gute Ansehen der Mainzer Polizei mit diesem nicht zu tolerierenden Verhalten schädigt.

PM des PP Mainz vom 20.05.2020

Am heutigen Morgen, den 20. Mai 2020, gegen 00:05 Uhr vernahmen Bundespolizisten, die sich vor dem Hauptbahnhof Magdeburg befanden, einen lauten Knall, von der sich des Bahnhofs gegenüber befindlichen Sparda-Bank, wahr. Sofort eilten sie dorthin und sahen gerade noch, wie ein junger Mann einen Pflasterstein aufnahm und ihn gegen die Scheiben der Bank schleuderte. Er wurde gestellt. Da er keine Identitätspapiere bei sich hatte, erfolgte eine Überprüfung seiner Person auf der Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof Magdeburg. Hierbei wurde bei dem 22-Jährigen auch ein Atemalkohol von 1,74 Promille gemessen. Der Deutsche wird sich nun wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Die Scheibe wies Risse von 110 mal 150 cm auf. Die monetäre Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt. Der Sachverhalt wurde an die zuständige Landespolizei abgegeben.

PM der BPOLI Magdeburg vom 20.05.2020

Die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt suchen Zeugen zu einer Geldübergabe, die sich am Montagnachmittag, zwischen 15 Uhr und 15:30 Uhr, auf einem Supermarktparkplatz in der Ooser Bahnhofstraße ereignet hat. Ein Senior erhielt zuvor den Anruf einer vermeintlichen Nichte. Diese teilte mit, dass sie sich in Frankfurt am Main bei einem Notar befinden und für die vollständige Abwicklung einer Immobilienersteigerung noch 30.000 EUR benötigen würde. Die Bank könne ihr das Geld aber erst am Folgetag übergeben. Nachdem der ältere Herr der vermeintlichen Nichte mitteilte, dass die finanziellen Angelegenheiten seine Frau regelt und diese nicht zu Hause sei, wurde das Gespräch beendet. Nur wenige Minuten später erhielt der Senior erneut einen Anruf einer männlichen Person, die sich als Polizeibeamter des LKA 32 ausgab.
Der Anrufer teilte mit, dass sie Ermittlungen wegen Enkeltrickbetrügereien durchführen und kurz vor einer Festnahme stünden. Im Zuge der Ermittlungen habe man festgestellt, dass der Mann zuvor kontaktiert wurde. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es dem Anrufer, den so Getäuschten davon zu überzeugen, dass dieser zur Überführung der Täter, ein Mitarbeiter seiner Hausbank sei in diese Betrügereien auch involviert, zusammen mit seiner Frau Geld bei seiner Hausbank abhob. Im Anschluss fuhren die beiden Rentner zu dem eingangs erwähnten Supermarkt-Parkplatz in der Ooser Bahnhofstraße und warfen dort zwei Umschläge mit 20.000 Euro Inhalt aus dem Fenster und fuhren weiter. Angeblich wollte die Polizei die Enkeltrickbetrüger beim Aufnehmen der Umschläge festnehmen. Als das Ehepaar nach wenigen Minuten zum Parkplatz zurückkam, waren beide Umschläge verschwunden.Hinweise werden unter der Rufnummer: 0781 21-2820 entgegengenommen.

PM des PP Offenburg vom 19.05.2020

Zur Überwachung der Verordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus führte die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durch.

Tagsüber überprüften rund 425 Einsatzkräfte und in der Nacht etwa 135 Polizistinnen und Polizisten die Einhaltung der Verordnung. Es wurden zehn Objekt und 45 Personen im Freien überprüft. Dazu fertigten die Polizeikräfte fünf Straf- und 13 Ordnungswidrigkeiten.

Seit dem 14. März 2020, 18 Uhr führte die Polizei Berlin damit insgesamt 2.665 objektbezogene Überprüfungen sowie 15.826 Überprüfungen im Freien durch. In 905 Fällen wurden sofortige Schließungen der Objekte angeordnet. Insgesamt stellten die Polizeikräfte bisher 1.530 Straftaten und seit dem 23. März 2020 2.945 Ordnungswidrigkeiten als Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz fest.

PM des PP Berlin vom 15.05.2020

Eine 39-jährige Joggerin ist gestern Vormittag auf einem Feldweg im Bereich des Berstädter Weges in Mainz-Kastel von einem Kampfhund angegriffen und in den Arm gebissen worden. Die Frau erstattete Strafanzeige bei der Wiesbadener Polizei, die daraufhin Ermittlungen bezüglich des bisher unbekannten Hundehalters aufgenommen hat. Den Schilderungen der Geschädigten zufolge begegnete sie bei ihrem Lauf einem Mann und einer Frau, die gemeinsam unterwegs waren und jeweils einen Pitbull an der Leine bei sich führten. Einer der Hunde zeigte sich äußerst aggressiv und riss sich los, als die Frau die beiden Hundeführer passierte. Die 39-Jährige versuchte noch zu flüchten, stürzte dabei jedoch und wurde von dem angreifenden Hund in den Arm gebissen. Der Halter des Hundes griff in die Szene ein und brachte das Tier schließlich wieder unter Kontrolle. Jedoch habe sich weder er noch seine Begleiterin um die verletzte Frau gekümmert. Die Geschädigte lief daraufhin nach Hause und suchte anschließend einen Arzt auf. Der Mann wurde als ca.1,80 Meter groß, ca. 85 – 90 Kilogramm schwer, Ende 40, mit rundem Gesicht, einer schmalen Nase und glatten, braunen Haaren mit Seitenscheitel beschrieben. Bei seinem Hund handele es sich um einen dunkelgrauen Pitbull-Terrier. Seine Begleiterin sei etwa 30 Jahre alt und führte vermutlich ebenfalls einen gräulichen Pitbull bei sich. Das 2.
Polizeirevier hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und bittet Personen, die Hinweise zum Ablauf des Vorfalles oder zur Identität des gesuchten Hundehalters oder seiner Begleiterin geben können, sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 zu melden.

PM des PP Westhessen vom 14.05.2020