Eine Gruppe aggressiver Jugendlicher ist der Polizei am Donnerstagnachmittag vom Stiftsplatz gemeldet worden. Zeugen teilten kurz vor 18 Uhr mit, dass hier etwa zehn Jugendliche einen Mann tätlich angreifen würden.

Die ausgerückte Streife traf vor Ort in der Einkaufspassage auf einen amtsbekannten Mann, der laut herumschrie und um sich schlug. Als er die Polizeibeamten entdeckte, ging er auch in bedrohlicher Haltung auf sie zu. Auf eine direkte Ansprache reagierte der Mann nicht. Erst als ihm der Einsatz des Distanz-Elektro-Impuls-Gerätes angedroht wurde, beruhigte er sich und ließ sich Handfesseln anlegen.

Den Zeugenangaben zufolge war der 35-Jährige zuvor von mehreren Jugendlichen aus einer Gruppe heraus attackiert und getreten worden. Er machte jedoch keine Verletzungen geltend. Die Jugendlichen sagten vor Ort aus, dass sie von dem Mann beschimpft und beleidigt wurden.

Weil der 35-Jährige sich weiter massiv aufregte, wurde das Ordnungsamt hinzugezogen, das den Mann zur ärztlichen Untersuchung in eine Fachklinik brachte. Dort wurde auch der Alkoholpegel in seiner Atemluft gemessen: 1,49 Promille. Die weiteren Ermittlungen laufen.

PM des PP Westpfalz vom 03.09.2021

Auf Grund des Schulbeginns und mehrerer Bürgerbeschwerden bezüglich des Parkverhaltens zu den Abholzeiten im Bereich der Grundschule in Offenbach überwachten am Donnerstag gegen 13 Uhr zwei Mitarbeiter der Verbandsgemeinde die Parksituation vor Ort, hierbei wurden sie beleidigt und bedroht. Ein 33 – Jähriger stand mit seinem Auto im absoluten Halteverbot, als ein Vollzugsbeamter den Fahrer auf das Fehlverhalten aufmerksam machte, beleidigte dieser ihn. Im Anschluss setzte der 33 – Jährige sich ins Fahrzeug, wendete und hielt nochmals in Höhe der Beamten an. Zuvor hatte die Beifahrerin ebenfalls die Vollzugsbeamten beleidigt. Der 33 – Jährige stieg erneut aus und drohte den Beamten. Nach einem kurzen Wortgefecht, stieg er letztlich ein und fuhr endgültig davon. Ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Beleidigung wurden gegen den Fahrer und seine Begleiterin eingeleitet. Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich telefonisch bei der Polizei Landau unter 06341/2870 zu melden.

PM der PI Landau vom 03.09.2021

Nach jahrelanger akribischer Ermittlungsarbeit in sehr abgeschotteten Strukturen der organisierten Rockerkriminalität hat die Polizei unter Beteiligung von Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizeihundertschaft am Donnerstagmorgen (2. September) einen groß angelegten Einsatz bei Mitgliedern der Hells Angels durchgeführt. Gegen zwei Angehörige der Gruppierung im Alter von 34 und 42 Jahren wurden Haftbefehle vollstreckt. Nach einem 31- Jährigen und einem 33-Jährigen wird international gefahndet.

Konkret geht es in den zwei Fällen aus den Jahren 2013 und 2014 um Mord, versuchten Mord und Strafvereitelung bezüglich eines Mordes.

Fall 1 (Staatsanwaltschaft Duisburg):

Der heute 31 Jahre alte Tatverdächtige, der nach hiesigen Erkenntnissen der Rockergruppierung der Hells Angels zuzuordnen ist, soll im November 2013 auf den verfeindeten Geschädigten, der zur damaligen Zeit nach hiesigen Erkenntnissen der Rockergruppierung der Bandidos zuzuordnen war, geschossen haben, als der in seinem Ford Kuga vor einer roten Ampel an der Roonstraße in Oberhausen wartete.

Der durch Projektile des Kalibers 22 schwerverletzte Fahrer (damals 25 Jahre alt) konnte durch ein waghalsiges Fahrmanöver zu einer Tankstelle auf der Bebelstraße flüchten. Seine Beifahrerin (damals 32 Jahre alt) wurde leicht verletzt. Gegen den 31-jährigen Schützen besteht ein internationaler Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem. In diesem Verfahren hatte die Duisburger Staatsanwaltschaft auch zwei weitere Haftbefehle wegen versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem gegen einen 33-Jährigen und einen 34-jährigen Mittäter beantragt, die an der Tat beteiligt gewesen sein sollen. Die Haftbefehle wurden antragsgemäß erlassen.

Fall 2 (Staatsanwaltschaft Mönchengladbach): Der 33-jährige, der der Gruppierung der Hells Angel zuzuordnen ist, soll ebenfalls für den Mord an einem Clubkameraden im Januar 2014 verantwortlich sein. Er und sein 34 Jahre alter Mittäter sollen den damals 32-jährigen Kai M. in Mönchengladbach erschossen haben, weil dieser in dem Verdacht stand, Geheimnisse der Rockergang verraten zu haben. Ein weiterer Mitbeschuldigter, der ebenfalls den Hells Angels zuzurechnen ist (heute 42), soll an der Zerstückelung und Entsorgung des Toten beteiligt gewesen sein. Teile des Leichnams von Kai M. wurden im Februar und April 2014 in Duisburg am Ufer des Rheins und im Rheinpreußenhafen angespült. Anhand von DNA-Untersuchungen und Tätowierungen auf dem Arm des Toten gelang seinerzeit eine eindeutige Identifizierung.

In beharrlicher Arbeit, durch Auswertungen von Beweismaterial und Überprüfungen von Aussagen suchten die Ermittler lange Zeit nach den noch fehlenden Leichenteilen des Ermordeten. Im Mai 2020 bargen Polizeitaucher dann an der Stadtgrenze Duisburg/Oberhausen unter anderem einen menschlichen Schädel aus dem Rhein-Herne-Kanal. Nach gerichtsmedizinischen Untersuchungen stand fest, dass es sich um die Knochen von Kai M. handelte.

Der 34-jährige Mitbeschuldigte verbüßt derzeit in anderer Sache eine Freiheitsstrafe im Wuppertaler Gefängnis. Dort gaben ihm die Ermittler am Donnerstag den Haftbefehl wegen versuchten Mordes bekannt.

Der 42 Jahre Mitbeschuldigte, der an der Entsorgung des Leichnams beteiligt war, wurde mit einem Haftbefehl wegen der Strafvereitelung zum Mord in Mönchengladbach festgenommen.

Die Polizei geht derzeit davon aus, dass sich der 33-Jährige, gegen den Haftbefehl wegen Mordes und versuchten Mordes in zwei Fällen und anderem erlassen worden ist, derzeit im Ausland aufhält. Der 31-Jährige hält sich aktuell mutmaßlich in der Türkei auf.

Im Zusammenhang mit diesen Straftaten haben die Beamten am Donnerstag fünf weitere Mitglieder der Hells Angels in Dinslaken, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen und Mönchengladbach zur Durchführung von Folgemaßnahmen zu Polizeidienststellen verbracht. Polizeikräfte durchsuchten 24 Objekte in den Städten an Rhein und Ruhr – neben den Wohnungen der Verdächtigen auch eine Werkstatt, ein Restaurant, Vereinsheime der Hells Angels in Mönchengladbach, Bordellbetriebe auf der Duisburger Vulkanstraße sowie Hafträume in verschiedenen Justizvollzugsanstalten.

Bei den heutigen Durchsuchungsmaßnahmen stellten Ermittler der Kriminalpolizei unter anderem eine scharfe Schusswaffe, eine Schreckschusswaffe, Datenträger und Betäubungsmittel sicher. Die Ermittlungen und Auswertungen der Beweismittel dauern an. Personen kamen bei diesem Einsatz nicht zu Schaden.

PM der POL Duisburg vom 02.09.2021

Am Samstag, den 28.08.2021 gegen 22:00 Uhr wurde der Kommunale Vollzugdienst zu einer Ruhestörung in der Robert-Koch-Straße gerufen.

Um die Einhaltung der Nachtruhe zu gewährleisten, wurde durch diesen ein 52jähriger Anwohner angesprochen. Dieser reagierte uneinsichtig und bewarf die eingesetzten Mitarbeiter der Gemeinde unter anderem mit einer Glasflasche. Die Würfe verfehlten ihr Ziel, den Mann erwartet dennoch ein Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Ludwigshafen vom 29.08.2021

Am 19.08.2021, gegen 07:40 Uhr, fuhr ein 43-jähriger Kriminalpolizist mit einem zivilen Dienstfahrzeug auf der Lagerhausstraße in Fahrtrichtung Wittelsbachstraße bei stockender Verkehrslage. Zur gleichen Zeit fuhr ein 80-Jähriger auf seiner Harley-Davidson ebenfalls auf der Lagerhausstraße in dieselbe Fahrtrichtung und überholte aufgrund des langsam fließenden Verkehrs mehrere Fahrzeuge links. An der Einmündung Lagerhausstraße/ Scharnhorststraße bog der 43-Jährige mit dem Auto und gesetztem Blinker nach links in die Scharnhorststraße ein und stieß dabei mit dem von hinten links überholenden Motorradfahrer zusammen. Dadurch kam der 80-Jährige ins Schlingern und stürzte auf den Boden. Er verletzte sich schwer, wurde vom 43-Jährigen und seiner Beifahrerin erst versorgt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Der Schaden am Zivilfahrzeug beträgt etwa 8.000 Euro, der Schaden an der Harley-Davidson etwa 5.000 Euro.

Das Motorrad wurde abgeschleppt. Während der Verkehrsunfallaufnahme wurden die Fahrstreifen der Lagerhausstraße abwechselnd gesperrt und Verkehrsregelungen durchgeführt. Währenddessen kam es zu einem Auffahrunfall eines Gaffers. An der Rotlicht zeigenden Ampel in der Lagerhausstraße an der Kreuzung zur Wittelsbachstraße bremsten ein 55-Jähriger und ein 56-Jähriger ab. Ein dahinterfahrender 24-jähriger Gaffer war durch den Motorradunfall abgelenkt.

Deshalb bemerkte er zu spät, dass sich die beiden vor ihm befindlichen Autos bereits im Stillstand befanden, so dass er trotz eingeleiteter Notbremsung mit seinem Auto auf den vor ihm stehenden Pkw des 56-Jährigen auffuhr. Dieser wiederum wurde auf das Auto des 55-Jährigen aufgeschoben.

Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 5.000 Euro. Verletzt wurde bei diesem Auffahrunfall niemand.

PM des PP Rheinpfalz vom 19.08.2021

Seit vielen Jahren werden immer wieder ältere Menschen Opfer von Betrügern am Telefon oder per Post. Die miesen Maschen der Täter ändern sich – das Ziel bleibt immer dasselbe: an Geld, Wertgegenstände oder persönliche Daten der Opfer gelangen. Hierzu lassen sich die Täter immer raffiniertere Lügengeschichten einfallen, etwa vom Enkel in Not oder dem falschen vermeintlich hilfreichen Polizeibeamten. Wer die Maschen jedoch kennt, der ist geschützt. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gibt gemeinsam mit dem Polizeipräsidium Rheinpfalz in Ludwigshafen in einem Webseminar Tipps, wie man sich vor diesen Maschen schützen kann. Dazu sind Michael Krausch vom LKA Rheinland-Pfalz und Rayk Schomburg vom Polizeipräsidium Rheinpfalz als Referenten im Netz.

Max Heitkämper von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz geht darüber hinaus auf Betrugsmaschen bei Gewinnspielversprechen ein. Ohne dass Sie an einem Gewinnspiel teilnehmen, landet die Benachrichtigung über einen Gewinn in Ihrem Briefkasten. Leider keine Seltenheit. Auch bei Ihnen bekannten Gewinnspielen kommen versprochene Gewinne aber manchmal nicht an. Viele Firmen nutzen falsche Gewinnbenachrichtigungen, um neue Kunden zu gewinnen. Dazu gibt der Referent Tipps und Hinweise, wie man sich vor den Betrugsmaschen schützen kann.

Das Webseminar findet am 19. Augst 2021 ab 14 Uhr statt und dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist möglich unter folgendem

Link: https://www.edudip.com/de/webinar/gewinnversprechen/1567424

Bitte beachten Sie, dass pro Person und E-Mail-Adresse nur eine Anmeldung möglich ist und der personalisierte Link, den Sie erhalten, nicht mit anderen geteilt werden kann.

Für die Teilnahme am Web-Seminar werden ein Computer/Laptop mit Internetzugang und ein Lautsprecher benötigt. Ideal ist ein Kopfhörer. Als Browser sollte man Microsoft Edge, Mozilla Firefox oder Google Chrome verwenden. Weitere Informationen und der Link zum Web-Seminarraum werden nach der Anmeldung zugeschickt.

PM des LKA Rheinland-Pfalz vom 12.08.2021

In der Nacht zum Freitag meldete sich ein 40-jähriger Gastronom aus Rheinbrohl bei der Polizeiinspektion in Linz, er sei soeben in seiner Wohnung überfallen worden. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Beschuldigte, ein 26-jähriger Mann aus Italien, am Abend in dem Lokal gespeist, und anschließend das Lokal verlassen. In der Nacht klingelte der Gast an der Wohnungstür des Wirtes und begehrte Einlass. Er forderte den Wirt auf, er solle ihm Geld geben. Als dieser das Anliegen ablehnte, schlug der Italiener mit den Fäusten auf den Wirt ein und bedrohte ihn mit einem Messer. Als der Wirt glaubhaft versicherte, er habe kein Geld im Haus, ließ der Täter von ihm ab. In einem günstigen Moment konnte der Wirt in einen Nebenraum flüchten und die Polizei verständigen. Als die Polizisten am Tatort eintrafen und die Wohnung des Wirtes betraten, sprang der Beschuldigte aus dem zweiten Stock aus dem Fenster um zu flüchten. Hierbei verletzte er sich schwer und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei in Neuwied übernommen.

PM der PI Linz/Rhein vom 06.08.2021

Während die SOKO „Rennen“ noch unter Hochdruck an der Aufarbeitung des verbotenen Straßenrennens mit einer schwerstverletzten Person arbeitet, wurde bereits in der Nacht auf Mittwoch, 04. August 2021 ein neuer Vorfall mit zwei jungen Straßenrowdies bekannt.

Einer Streife der Bundespolizei Trier waren im Kreuzungsbereich Konrad-Adenauer-Brück / Luxemburger gegen Mitternacht zwei Pkw aufgefallen, die an der Rot zeigenden Linksabbiegerampel in Richtung Zewen nebeneinanderstanden.

Die beiden Fahrer hatten zu diesem Zeitpunkt die Seitenscheiben heruntergelassen und waren offenbar in reger Kommunikation miteinander. Als die Ampel auf Grün umsprang, wurden beide Fahrzeuge unter lautem Motorengeheul stark beschleunigt und in Richtung Luxemburg bewegt. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf und schalteten das Blaulicht ein. Während der eine Fahrer bei einer geschätzten Geschwindigkeit von etwa 100 km/h die herannahende Streife registrierte, vom Gas ging und schließlich anhielt, beschleunigte der andere Fahrer seinen Wagen weiter bis auf etwa 150 km/h. Da er auch weiterhin nicht auf die Anhaltesignale reagierte, konnte der Pkw nur noch durch ein Ausbremsmanöver zum Stoppen bewegt werden. Doch statt sich nun zu fügen, mussten die Beamten feststellen, dass der 23jährige Fahrer sich stark uneinsichtig zeigte und den Grund der Kontrolle nicht nachvollziehen wollte.

Die zur Unterstützung gerufene Streife der Polizeiinspektion Trier nahm im Folgenden Kontakt mit der Staatsanwaltschaft auf, die die Tat als Verbotenes Kraftfahrzeugrennen einstufte und die sofortige Beschlagnahme der beiden Führerscheine anordnete.

Nicht auszuschließen ist, dass die beiden Fahrzeuge, eine schwarze Mercedes C-Klasse sowie ein schwarzer VW Golf Variant auch schon vorher durch ihre Fahrweise im Stadtgebiet aufgefallen sind. Die Polizei bittet daher um Zeugenhinweise, die dazu Angaben machen können. Diese werden bei der PI Trier unter 0651-9779/5210 entgegengenommen.

Bereits seit geraumer Zeit hat die Polizeiinspektion Trier die zumeist jungen Fahrer der örtlichen Tuning- und Poserszene im Visier und kündigt auch weiterhin verstärkt entsprechende offene und verdeckte Kontrollen an. Dazu der Leiter der Polizeiinspektion Trier, Herr Polizeioberrat Christian Hamm: „Wir werden weiterhin sehr entschlossen gegen Fahrzeugführer vorgehen, die durch ihre rücksichtslosen Fahrmanöver Menschenleben gefährden!“

Hervorzuheben ist vorliegend die wieder verzeichnete sehr gute behördenübergreifende Zusammenarbeit zwischen der lokalen Bundes- und Landespolizei.

PM der PI Trier vom 04.08.2021

Polizisten haben Mittwochabend (28. Juli, 23:55 Uhr) einen Opel-Fahrer auf der Rheinstraße nach mehreren waghalsigen Fahrmanövern gestoppt.

Der Mann (27) fiel den Beamten auf der Florastraße auf, als er deutlich zu schnell durch den verkehrsberuhigten Bereich raste. Die Polizei folgte dem 27-Jährigen und gab ihm Anhaltezeichen. Er reagierte nicht und flüchtete. Dabei ignorierte er Vorfahrtsregeln und fuhr in Tempo-30-Zonen auf nasser Fahrbahn bis zu 90 km/h. In seinem Corsa befanden sich fünf weitere Personen – obwohl nur vier weitere erlaubt sind.

An der Einmündung Rheinstraße verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto, schleuderte über eine Grünfläche und landete vor einer Sitzbank. Er floh zu Fuß in ein Gebüsch auf der Deichstraße. Dort nahmen die Polizisten den Mann fest.

Ein Alkoholtest verlief positiv. Die Einsatzkräfte stellten außerdem fest, dass der Raser keine Fahrerlaubnis besitzt und sein Auto weder angemeldet noch versichert ist. Am Fahrzeug befanden sich gefälschte Kennzeichen, Siegel und Plaketten. Es wurde sichergestellt – mit plattem Reifen und beschädigter Stoßstange. Der Fahrer verletzte sich bei seinem Fluchtversuch leicht, die anderen Autoinsassen blieben unverletzt.

Die Beamten nahmen den Duisburger mit zur Wache. Wegen des Verdachts auf Drogenkonsum entnahm ihm ein Arzt eine Blutprobe. Der 27-Jährige muss sich jetzt mit einer Anzeige u. a. wegen Fahrerflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 29.07.2021

Mit den Worten „Sie Arschloch“ beleidigte am Montagmittag ein 64-jähriger Anrufer den Mitarbeiter der Notrufzentrale bei der Sachverhaltsaufnahme. Der Anrufer, welcher aufgrund eines medizinischen Notfalls an einer gastronomischen Einrichtung in Speyer den Notruf tätigte, zeigte keinerlei Verständnis für die Rückfragen des Mitarbeiters und stellte dessen Kompetenz in Frage. Entsprechende Rückfragen des Mitarbeiters dienten jedoch der genauen Einsatzaufnahme sowie der Einleitung entsprechender Sofortmaßnahmen und Anleitung zur Ersten Hilfe. Der Anrufer zeigte sich zwar im Nachgang einsichtig, einer Strafanzeige wegen Beleidigung muss er sich jedoch trotzdem verantworten.

PM der PD Ludwigshafen vom 27.07.2021