Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen im Stadtgebiet überprüfte gestern Nachmittag eine Streife der Bundespolizei Trier einen 27-jährigen, staatenlosen Mann. Beim vorgelegten Dokument war der Bereich Gültigkeitsdatum durch Manipulation unkenntlich gemacht. Ermittlungen ergaben, dass der Mann zurzeit nicht im Besitz eines Aufenthaltstitels für das Bundesgebiet ist.

Weiterhin wurde er von der Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wegen eines Gewaltdeliktes gesucht. Er ist dringend tatverdächtig, im November 2020 in Bad Kreuznach mit einem Messer (Klingenlänge 20 cm) auf den Hinterkopf eines anderen Mannes eingestochen zu haben. Ein weiteres Zustechen konnte nur durch das Eingreifen eines weiteren anwesenden Mannes verhindert werden. Der Geschädigte erlitt durch Zufall lediglich eine oberflächliche Stichwunde.

Zu guter Letzt lagen noch zwei anhängige Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie eine Schengen-Fahndung der Niederlande vor.

Nach Vorführung beim Amtsgericht Bad Kreuznach und Beschlussfassung durch den Richter – Vollzug der U-Haft aufgrund Fluchtgefahr – wurde er zur JVA Rohrbach verbracht.

Weitere Strafverfahren wegen Verändern von amtlichen Ausweisen und unerlaubtem Aufenthalt wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 01.06.2021

Genau richtig verhielt sich am Mittwoch um 13:10 Uhr eine 82-jährige Frau, die einer besonders dreisten Form der Betrugsmache „Falscher Polizeibeamter“ zum Opfer fiel. Sie erhielt einen Anruf eines unbekannten Mannes, der sich mit „Polizei Speyer“ meldete. Er behauptete, ihr Sohn sei verunglückt und habe eine andere Person „totgefahren“. Trotz dieser schockierenden Nachricht erkannte die 82-Jährige sofort die Betrugsmasche und gab keinerlei persönliche oder finanzielle Daten preis. Mit der Äußerung, dass ihn die Polizei zurückrufen werde, beendete sie umgehend das Gespräch. Durch das vorbildliche Verhalten der Seniorin konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden. Sollten Sie in eine ähnliche Situation kommen und nur geringe Zweifel hegen, dann beenden Sie das Gespräch und rufen die Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Seien sie grundsätzlich misstrauisch. Die Polizei wird Ihnen solche Nachrichten nicht am Telefon überbringen und Sie niemals um Geldbeträge bitten.

PM der PD Ludwigshafen vom 27.05.2021

Am Dienstagnachmittag (25.05.2021) schoss ein Mann im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard offenbar auf Tauben. Ein 26-jähriger Tatverdächtiger konnte vor Ort ermittelt werden.

Gegen 16:30 Uhr teilte ein Passant der Polizei über Notruf mit, dass offenbar ein Mann von einem Balkon eines Mehrfamilienhauses mit einem Gewehr auf Tauben schießen solle. Die alarmierte Streifenbesatzung stellte kurz darauf eine erschossene Taube im Bereich eines Balkons des betreffenden Anwesens fest.

Die Beamten begaben sich zu der Wohnung des mutmaßlichen Schützen. Da der 26-Jährige sich äußerst aggressiv verhielt, musste er zunächst gefesselt werden.

Im weiteren Verlauf stellten die Beamten ein Gasdruck-Gewehr und dazugehörige Munition in der Wohnung sicher.

Der 26-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 26.05.2021

Freitag, 26. März 2021, kurz nach 19.00 Uhr, in Bad Breisig. Dennis Leitz ist unterwegs zum Bahnhof um dort seine Ehefrau abzuholen. Er beobachtet einen Streifenwagen der Polizei, der in der Brunnenstraße anhält. Die Beamten steigen aus und begeben sich eilends auf ein angrenzendes Fabrikgelände, unweit der Tennisplätze. Kurz darauf hört Dennis Leitz aus dieser Richtung aufgeregte Stimmen und Rufe: „Halt, Polizei! Stehen bleiben!“ Sekunden später wird der 31-Jährige auf einen jungen Mann aufmerksam, der genau aus dieser Richtung auf ihn zugelaufen kommt. Beherzt stellt sich Dennis Leitz dem Flüchtenden in den Weg und fordert ihn auf, stehenzubleiben.

Mit den Worten „Ich hab´ nichts gemacht, ich hab´ nichts dabei!“ umkurvt ihn der junge Mann und der Griff nach dessen Arm geht ins Leere. Obwohl Dennis Leitz bei dieser Aktion ins Straucheln gerät und sich dabei an der Hand verletzt, nimmt er die Verfolgung auf und kann den jungen Mann unweit des Treppenabgangs zur B 9 stellen und zur Aufgabe bewegen. Ihn am Arm festhaltend, führt Dennis Leitz den jungen Mann zurück zum Streifenwagen, um auf die zurückkehrenden Polizeibeamten zu warten. Statt der erhofften Beamten tauchen allerdings drei oder vier weitere junge Leute auf, die offensichtlich zu dem Festgehaltenen gehören. Sie bedrohen Dennis Leitz und fordern ihn auf, ihren Begleiter loszulassen. Angesichts der Überzahl und dieses Drucks gibt der 31-Jährige letztlich nach und lässt seinen „Gefangenen“ ziehen. Erst beim Eintreffen der Polizei bemerkt Dennis Leitz, dass er sich bei seinem couragierten Einsatz eine Risswunde und einen ausgekugelten Finger zugezogen hat.

Zwar konnten die jungen Leute zunächst unerkannt entkommen, aber mithilfe der Aussage von Dennis Leitz sowie eigener Feststellungen und Ermittlungen konnte die Polizei Remagen inzwischen mindestens fünf Beteiligte namentlich identifizieren und leitete mehrere Strafverfahren gegen sie ein.

Polizeipräsident Maron ehrte nunmehr das engagierte Verhalten von Dennis Leitz mit einer Anerkennungsurkunde und einem kleinen Präsent, denn das Verhalten des 31-Jährigen entspricht sowohl dem Geist der Präventionskampagne für mehr Zivilcourage „Wer nicht tut, macht mit!“ als auch der Philosophie des Polizeipräsidiums Koblenz „Polizei und Bürger – wir brauchen uns!“

„Ich bin so erzogen worden. Das war für mich selbstverständlich und ich würde es trotz der Verletzung jederzeit wieder so machen,“ erklärte Dennis Leitz im Rahmen der Urkundenübergabe bei der PI Remagen, bei der auch die am Einsatz beteiligte Polizeikommissarin Kira Offizier zugegen war.

PM der PI Remagen vom 19.05.2021

Am Montagvormittag (17.05.2021) wurde ein Rentner aus dem Landkreis Roth Opfer von Betrügern, die sich als Polizeibeamte ausgegeben hatten. Sie brachten den Mann dazu, einen 5-stelligen Geldbetrag auszuhändigen.

Die Kriminalpolizei sucht Zeugen der Geldabholung.

Die unbekannten Betrüger hatten mit der üblichen Masche Erfolg: bereits am frühen Morgen rief ein Mann bei einem Senioren in Thalmässing an und gab sich als Herr Schmitt von der Kripo in Fürth aus. In der Nachbarschaft wäre es in der letzten Zeit zu Überfällen gekommen. Auch die lokalen Banken wären in kriminelle Machenschaften verwickelt und das Geld des Mannes auf den dortigen Konten nicht mehr sicher.

Der rhetorisch geschickt agierende Betrüger überzeugte den überrumpelten Senioren und veranlasste ihn seine Hausbank aufzusuchen. Dort sollte er einen hohen Geldbetrag vom Konto abheben. Sein Mobiltelefon sollte er während der Geldabholung stets angeschaltet lassen, so dass die Betrüger immer die Kontrolle über das Handeln des Geschädigten hatten.

Bei der Bank angelangt stellte sich jedoch heraus, dass diese nicht ausreichend Barbestände vor Ort hatten um einen so hohen Betrag auszuzahlen. Kurzerhand schickten die Betrüger den Geschädigten zu einer anderen Bank. Dort wies der Angestellte zwar auf einen möglichen Betrug hin – doch der Senior war bereits durch die falschen Polizeibeamten derart instruiert worden, dass er sich das Geld dennoch auszahlen ließ.

Kurze Zeit später übergab er den hohen Geldbetrag an einen Mann. Dieser trug kurze, schwarze Haare und hatte schwarze bzw. dunkle Bekleidung.

Selbst nach der Geldabholung witterten die Betrüger noch weitere Beute und ließen nicht vom Geschädigten ab. Zufällig bemerkte ein Angehöriger den Betrug und verständigte schließlich die echte Polizei.

Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen in der Sache übernommen. Gesucht werden Zeugen, die am Montag in Thalmässing eine verdächtige Person bemerkt haben. Ein Augenmerk liegt auf einem Mann, der möglicherweise ohne ersichtlichen Grund eine längere Zeit auf etwas gewartet und dabei ständig telefoniert hat. Wem ist möglicherweise ein Fahrzeug mit auswärtigen Kennzeichen aufgefallen?

Die Kriminalpolizei bittet Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, sich mit dem Kriminaldauerdienst (KDD) Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911/2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Zur Betrugsmasche „falsche Polizeibeamte“ hat das Polizeipräsidium Mittelfranken einen Videoclip erstellt. Dieser zeigt, wie die Täter vorgehen und erklärt auch, wie sich potentielle Opfer vor Betrug schützen können: https://fb.watch/1ZK3hM3Ygi

Die Polizei bittet Angehörige und Nachbarn potentieller Opfer:

Sprechen Sie mit Ihren Angehörigen / Nachbarn über die Betrugsmaschen.

Bieten Sie Ihre Hilfe bei der Löschung der Rufnummer aus dem Telefonbuch an – oft genügt hierzu eine Verständigung des jeweiligen Telefonanbieters.

Überprüfen Sie selbst, ob die Rufnummer im Internet noch in Verzeichnisdiensten zu finden ist (z.B. über eine Suche nach der Nummer in einer Suchmaschine). Die Löschung der Rufnummer aus diesen Verzeichnissen ist oft mit einer kurzen Kontaktaufnahme mit der jeweiligen Firma möglich.

Wenn Sie die Telefonnummer aus dem Telefonbuch und Internetverzeichnissen löschen wollen, dann schieben Sie dieses Thema nicht auf die lange Bank.

Entsprechend den Erkenntnissen der Polizei nutzen die Betrüger gezielt Telefonbücher und Internetverzeichnisse, um an die Rufnummern potentieller Geschädigter zu gelangen.

PM des PP Mittelfranken vom 18.05.2021

In der Nacht zum Sonntag suchten zwei Erwachsene und drei Jugendliche Täter das Gelände der Römer Thermen in Bad Breisig auf. Dort kletterten die fünf Personen auf das Gelände und nahmen in den Außenanlagen ein Bad. Die nächtliche Abkühlung zieht nun für alle Beteiligten ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch und Erschleichen von Leistungen nach sich. Die minderjährigen Beschuldigten wurden im Anschluss an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der PI Remagen vom 16.05.2021

Am 14.05.2021 gegen 17:30 Uhr wurde durch einen Verkehrsteilnehmer eine Person mit Tarnklamotten und Langwaffe im Bereich Roniger Hof gemeldet. Die Person habe sich dann plötzlich von der Straße wegbewegt und in einem Gebüsch versteckt.

Daraufhin wurde die Örtlichkeit mit starken Kräften durch die umliegenden Dienststellen angefahren. Unter anderem wurde auch ein Polizeihubschrauber, sowie mehrere Diensthundeführer zum Einsatz hinzugezogen.

Vor Ort konnte die Person schließlich lokalisiert werden, wobei die Person sofort angab unbewaffnet zu sein. Im Laufe der weiteren Ermittlungen bestätigte sich der Verdacht, dass die Person mit einer Langwaffe unterwegs war. Allerdings handelte es sich nicht um eine scharfe Schusswaffe, sondern um eine Softair-Waffe, die jedoch täuschend echt aussah. Den Beschuldigten erwartet nun ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Seitens der Polizei wird eindrücklich davor gewarnt täuschend echte „Spielzeug-Waffen“ in der Öffentlichkeit zu führen. Für unbeteiligte Dritte, sowie unter Umständen auch für Einsatzkräfte, kann so schnell der Eindruck einer echten Schusswaffe entstehen.

Weiterhin liegt damit ein Verstoß gegen das Waffengesetz vor, woran sich ein Strafverfahren gegen den Beteiligten anschließt. Außerdem werden die Kosten für den Polizeieinsatz bei dem Beteiligten geltend gemacht.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 14.05.2021

Am Donnerstag, den 13. Mai 2021, gegen 22:12 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg durch die Notfallleitstelle der Bahn darüber informiert, dass im ICE von Berlin nach Stendal eine Person ohne gültigen Fahrschein festgestellt wurde, die sich der Kontrolle durch Einschließen in der Zugtoilette entziehen wollte. Der Mann erhielt eine Fahrpreisnacherhebung vom Zugbegleiter und wurde von der Weiterfahrt ausgeschlossen. Eine Streife des Bundespolizeireviers Stendal erwartete den besagten ICE am Ankunftsgleis in Stendal und übernahm den 22-Jährigen für alle weiteren strafprozessualen Maßnahmen. Die darauffolgende Identitätsfeststellung und die Überprüfung seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der Ägypter ohne festen Wohnsitz von der Staatsanwaltschaft Bremen seit dem 31.03.2021 per Haftbefehl gesucht wurde. Demnach wurde er durch das Amtsgericht Bremen wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt. Der Haftbefehl erging, da der Mann weder die Geldstrafe zahlte, noch sich dem Haftantritt stellte und nach unbekannt verzogen war. Der Gesuchte wurde festgenommen und die Bundespolizisten eröffneten ihm den Haftbefehl. Der 22-Jährige beglich den offenen Betrag und konnte anschließend seine Reise fortsetzen. Dennoch wird er sich nun erneut verantworten müssen, diesmal wegen der begangenen Leistungserschleichung.

Darüber informierte die Bundespolizei auch die zuständige Ausländerbehörde.

PM der BPOLI Magdeburg vom 14.05.2021

Nach begangener „Schwarzfahrt“ in der RB 4137 (Merzig – Koblenz) kontrollierten Bundespolizisten am Mittwochabend einen 26-jährigen Eritreer am Hauptbahnhof Koblenz.

Dabei stellte sich heraus, dass der Mann bereits mit Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Deggendorf wegen Erschleichen von Leistungen gesucht wird.

Zudem sind zwei aktuelle Ermittlungsverfahren gegen ihn anhängig. Weitere Ermittlungen ergaben, dass er im Laufe des Tages unerlaubt aus Belgien in die Bundesrepublik einreiste.

Die geforderte Geldstrafe/Kosten in Höhe von 223 Euro konnte er nicht zahlen, so dass er die nächsten 15 Tage in der JVA Wittlich verbringen wird.

Die zuständige Ausländerbehörde wurde, zwecks Einleitung ausländerrechtlicher Folgemaßnahmen bei Entlassung, über den Verbleib der Person informiert.

Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz sowie erneut wegen Erschleichen von Leistungen wurden eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 14.05.2021

Am gestrigen Tag wurde eine ältere Dame Opfer eines Trickbetruges. Die Geschädigte wurde von einer unbekannten Telefonnummer angerufen, eine männliche Stimme gab sich als Polizeibeamter aus und gab an, dass es in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu mehreren Einbrüchen gekommen sei. Man sei kurz davor, die Täter zu stellen und aus diesem Grund solle sie der Polizei ihr Geld übergeben. Ein für sie bestelltes Taxi begleitete die Dame zur Bank, dort holte sie einen höheren Geldbetrag ab und übergab Dieses und andere Wertgegenstände, zu Hause wieder angekommen, eine ihr unbekannten männlichen Person. Der Geldabholer konnte wie folgt beschrieben werden: ca. 25 Jahre alt, männlich, deutschsprachig, bekleidet mit einer dunklen Hose, blauen Weste und einer weißen Kappe. Hinweise der Polizei: – Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung – Fordern Sie von angeglichen Amtspersonen den Dienstausweis – Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten – Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen sie einfach auf – Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

PM der PI Alzey vom 12.05.2021