Am Mittwoch (18.3.) kam es, gegen 13:55 Uhr, zu einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Neusser Straße/Talstraße.
Ein Grevenbroicher war mit seinem Mercedes auf der Friedrichstraße in Richtung Neusser Straße unterwegs. Zur gleichen Zeit befand sich ein Streifenwagen im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn auf der Talstraße aus Richtung Wevelinghoven kommend. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Autos.
Der Mercedesfahrer sowie die beiden Insassen des Streifenwagens (eine Polizistin und ein Polizist) erlitten durch den Unfall so schwere Verletzungen, dass sie zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht werden mussten.
Das Zentrale Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei im Rhein-Kreis Neuss übernahm die Maßnahmen am Einsatzort. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie mussten durch einen Abschleppdienst entfernt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Kreuzung gesperrt. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 18.03.2020

Am Dienstag (17. März) ist gegen 15 Uhr ein 26-Jähriger in ein Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerkes in Rönkhausen gefallen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand betrat er verbotswidrig mit zwei Bekannten (23 und
24 Jahre) das Pumpspeicherwerk, um sich in der Steillage zu sonnen. Dabei konsumierte die Gruppe Alkohol. Aus noch ungeklärten Gründen verlor der 26-Jährige den Halt und fiel in das Speicherbecken. Die anderen Männer wollten ihm helfen und ihn aus dem Wasser ziehen, was aber misslang. Sie selbst kamen aufgrund der steilen Randbebauung nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Oberbecken. Schließlich retteten Einsatzkräfte der Feuerwehr den 26-Jährigen aus dem Wasser und befreiten auch die beiden Männer mit einer Rettungsleine aus der misslichen Lage. Ein Rettungswagen brachte den 26-Jährigen in ein Krankenhaus.
Während des Einsatzes zeigten sich alle Betroffenen deutlich aggressiv und provokativ gegenüber den Einsatzkräften. Der Betreiber des Pumpwerks musste dieses sofort abstellen, da ansonsten absolute Lebensgefahr bestand. Er erstatte Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

PM der KPB Olpe vom 18.03.2020

Am Montag gegen 12:15 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Von-Grünenstein-Straße in Obergünzburg.

Dort hatte ein 54-jähriger Mann aus seiner Wohnung heraus Rettungssanitäter mit einer Pistole bedroht. Die Sanitäter zogen sich zurück, der Mann befand sich mit Angehörigen weiterhin in seiner Wohnung. Es war nicht klar, ob es sich um eine scharfe Pistole handelte. Daraufhin kam es zu einem größer angelegten Polizeieinsatz.
Der Mann konnte schließlich durch Polizeikräfte in seiner Wohnung widerstandslos festgesetzt werden. Es wurde festgestellt, dass es sich um eine echtaussehende Faschingspistole handelte.

Wegen seines psychischen Ausnahmezustandes wurde er in ein Klinikum verbracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.03.2020

Angesichts verschiedener Presseanfragen zum Thema Coronavirus gibt die Polizeidirektion Oldenburg folgendes bekannt:

Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Coronavirus im Nordwesten hat die Polizeidirektion Oldenburg eine Vielzahl von Maßnahmen getroffen, um die Einsatzbereitschaft jederzeit gewährleisten zu können und die zugleich dazu beitragen sollen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

„Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die uns alle vor eine große Herausforderung stellt und viele Menschen verunsichert. Fest steht aber: Die Handlungsfähigkeit und Erreichbarkeit der Polizei ist rund um die Uhr sichergestellt“, sagte Johann Kühme, Präsident der Polizeidirektion Oldenburg.
Dies gilt selbst dann, wenn eine größere Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erkrankt beziehungsweise unter Quarantäne gestellt werden muss.
Hierfür bestehen vorbereitete Notfallpläne. „Die Polizei trifft die notwendigen und geeigneten Maßnahmen, um zu jedem Zeitpunkt handlungsfähig sein zu können.
Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger steht an erster Stelle“, betonte Kühme.

Allerdings werden die Bürgerinnen und Bürger darum gebeten, die Polizeidienststellen nur in zwingend erforderlichen Fällen aufzusuchen, um die Verbreitung des Coronavirus unter der Bevölkerung und auch unter den Polizeibeamtinnen und -beamten möglichst gering zu halten. Anzeigen und Hinweise können zum Beispiel über die Onlinewache der Polizei Niedersachsen
(https://www.onlinewache.polizei.niedersachsen.de) oder auch telefonisch über die örtlichen Dienststellen erstattet werden. In jedem Fall ist die Polizei aber selbstverständlich durchgängig über den Notruf 110 erreichbar. „Wer 110 wählt, bekommt Hilfe! Zuverlässig und schnell! Daran ändert sich nichts!“, betonte Polizeipräsident Johann Kühme.

Im Sinne eines verantwortungsbewussten Umgangs mit dem Coronavirus hat die Polizeidirektion Oldenburg, bei der rund 3800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind, unter anderem folgende Maßnahmen eingeleitet:

– Zur Aufrechterhaltung des Dienstes in der Notruf-Leitstelle und der Einsatz- und Streifendienste wird im Falle eines zeitgleichen Ausfalls mehrerer Beamtinnen und Beamten auf vorhandene Unterstützungspläne unter Einbeziehung von regional oder funktional weniger betroffenen Dienstzweigen, Dienststellen und auch anderen Polizeibehörden zurückgegriffen.

– Im operativen Bereich ist das Schichtsystem angepasst worden, um stets flexibel und lageangepasst handeln zu können. Darüber hinaus wurden Tele-Arbeitsplätze („Home Office“) eingerichtet, um die Ansteckungsgefahr der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter untereinander zu reduzieren.

– Bei Einsätzen in größeren Menschenmengen wird neben den allgemeinen Handlungsanweisungen zur Körperhygiene (insbesondere regelmäßiges und intensives Händereinigen) – soweit einsatzbedingt möglich – gegenüber Personen ein Sicherheitsabstand von ca. 1,5 Metern eingehalten. In besonders begründeten Fällen besteht die Möglichkeit des Anlegens von Schutzausstattung.

– Polizeibeamtinnen und -beamte, die sich in aktuell oder zwischenzeitlich eingestuften Risikogebieten aufgehalten haben, sind vor Dienstantritt verpflichtet, sich fernmündlich oder in elektronischer Form bei ihrer Dienststelle zu melden und diese entsprechend zu informieren.

– Interne und externe Veranstaltungen sowie Fortbildungen sind bis weiteres abgesagt worden. Dies betrifft auch das Dienstsportangebot der Polizei. Besprechungen werden auf das Nötigste reduziert und möglichst in Form von Video- und Telefonschaltkonferenzen durchgeführt. Dienstreisen werden nur dann durchgeführt, soweit sie für die Aufgabenerfüllung zwingend erforderlich sind und die Art des Dienstgeschäftes nicht auf
andere Weise erledigt werden kann. Es werden die Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie des Robert Koch Institutes berücksichtigt.

– Sowohl auf Behördenebene sowie in den einzelnen Inspektionen wurden Koordinierungsgruppen zum internen Umgang mit dem Coronavirus eingerichtet.

PM der PD Oldenburg vom 16.03.2020

Am frühen Sonntagmorgen lieferte sich ein 19-jähriger VW-Lenker ein Rennen mit der Polizei, um so einer Verkehrskontrolle zu entkommen. Eine Streifenwagenbesatzung befand sich in der Flachter Straße in Rutesheim, als ihnen gegen 04.15 Uhr ein VW entgegenfuhr. Als der VW-Lenker den Streifenwagen erkannte, drehte er herum und setzte seine Fahrt auf der Kreisstraße 1017 in Richtung Weissach-Flacht fort. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Anhaltezeichen reagierte der VW-Fahrer nicht auf die Beamten, sondern bog im weiteren Verlauf von der K 1017 nach links auf einen Feldweg ab. Von dort aus fuhr er wieder zurück in Richtung Rutesheim. Im Rutesheimer Stadtgebiet beschleunigte der junge Fahrer teilweise auf über 100 km/h und überfuhr zwei rot zeigende Ampeln. In der Gebersheimer Straße flog plötzlich ein Rucksack aus dem Beifahrerfenster des PKW. Aufgrund der gefährlichen Fahrweise konnte die Streifenwagenbesatzung die Verfolgung nicht aufrecht erhalten und verlor den PKW schließlich aus den Augen. Anhand des Kennzeichens konnte jedoch die Halteranschrift ermittelt werden. Im Rucksack, den die Polizisten einsammelten, fanden sie Marihuana sowie Konsum- und Verpackungsmaterial. Der 19-Jährige konnte schließlich an der Halteranschrift angetroffen werden. Im Zuge der sich anschließenden Ermittlungen gab er zu, den VW gelenkt zu haben. Mutmaßlich stand er hierbei unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Der junge Mann musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Sein Zimmer im elterlichen Wohnhaus wurde durchsucht. Hierbei entdeckten die Polizisten weiteres Marihuana. Die aufgefundenen Betäubungsmittel wurden beschlagnahmt. Der 19-Jährige wurde zum Polizeirevier Leonberg gebracht, wo die notwendigen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt wurden. Sein Führerschein musste beschlagnahmt werden. Der junge Fahrer wird sich wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss, sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.03.2020

Gestern Abend und in der Nacht kam es auf der A31 aufgrund eines starken Hagelschauers und der daraus resultierenden sehr glatten Fahrbahn zu mehreren Verkehrsunfällen. Der Fahrer eines Audi kam gegen 19:00 Uhr in Höhe der Ortschaft Walchum mit seinem Fahrzeug ins Schleudern und prallte gegen die Seitenschutzplanke. Der Fahrer blieb unverletzt. Unverletzt blieb auch der Fahrer eines Mercedes, der in Höhe Oberlangen gegen 19:30 Uhr auf glatter Fahrbahn ins Schleudern kam. Auch er prallte gegen die Seitenschutzplanken. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Ebenfalls aufgrund der glatten Fahrbahn auf der A31, verunfallte gegen
03:00 Uhr in Höhe Haren ein Dienstfahrzeug der Bereitschaftspolizei Osnabrück.
Der Transporter war mit fünf Insassen besetzt und kam auf der Überholspur ins Schleudern. Dadurch prallte er gegen die Mittelschutzmauer und im Anschluss gegen einen auf der rechten Spur fahrenden Sattelzug. Das Einsatzfahrzeug kippte auf die rechte Seite und kam zum Stehen. Ein Polizeibeamter wird dabei leicht verletzt. Der Sattelzugführer blieb unverletzt.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 13.03.2020

Zu einem Zusammenstoß zwischen einem 61 Jahre alten Autofahrer und einem Polizeifahrzeug kam es am Donnerstagmorgen gegen 8:30 Uhr auf der Landesstraße 155. Die Polizeibeamten waren mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn auf dem Weg zu einem Einsatz, als es auf der Straße „Posthausen“ zu dem Unfall kam. Der 61-Jährige fuhr aus einer Firmenzufahrt heraus, als er nach derzeitigen Erkenntnissen den Streifenwagen übersah und eine Kollision verursachte. Der 38 Jahre alte Fahrer des Polizeifahrzeuges wich zwar nach rechts aus, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der Streifenwagen blieb schließlich in einem Graben stehen. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Das Polizeiauto wurde aufgrund der starken Beschädigungen abgeschleppt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Gesamtschaden von rund 17.000 Euro. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rotenburg.

PM der PI Verden/Osterholz vom 12.03.2020

Gestern Abend (11. März 2020) wurde eine Besatzung des Rettungsdienstes in Frankfurt-Bockenheim von einem alkoholisierten Mann angegriffen. Ein 27-Jähriger wurde durch einen Faustschlag in den Genitalbereich verletzt.

Gegen 23:15 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einer Bar in der Mertonstraße in Frankfurt-Bockenheim gerufen, da dort ein alkoholisierter Mann gestürzt wäre und nun ohnmächtig sei.

Die 27- und 24-jährigen Rettungskräfte fanden einen stark alkoholisierten Mann vor, der mutmaßlich aufgrund dieser Alkoholisierung am Boden lag. Bei Ansprache durch die RTW-Besatzung reagierte der 39-jährige Wohnsitzlose sofort hochaggressiv und schlug mit Fäusten in Richtung der Helfer. Den 27-Jährigen traf ein kräftiger Faustschlag im Genitalbereich, wodurch er leicht verletzt wurde. Anschließend konnten beide Männer den Aggressor überwältigen und bis zum Eintreffen der Polizei fixieren.

Der Angreifer hatte einen Atemalkoholwert von über zwei Promille. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs und Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 12.03.2020

Wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz und den Verdacht einer Ordnungswidrigkeit ermittelt das für Polizeidelikte zuständige Dezernat des Landeskriminalamts gegen einen Auszubildenden der Polizei Berlin. Polizeikräfte waren am Sonntag, den 1. März 2020 gegen 4.30 Uhr in die Martin-Luther-Straße alarmiert worden, weil dort vor einem Lokal Schüsse abgegeben worden sein sollten. Vor dem Lokal fanden die Polizeikräfte Platzpatronen und trafen unter anderem auf einen alkoholisierten Gast der Veranstaltung, der eine Schreckschusswaffe in einem Schulterholster bei sich hatte. Dieser bestritt mit der Waffe geschossen zu haben und zeigte den Polizeikräften einen kleinen Waffenschein. Bei einer Durchsuchung des Mannes fanden die Beamtinnen und Beamten einen Dienstausweis, der ihn als Auszubildenden der Polizei Berlin auswies. Die Waffe und die dazugehörige Munition sowie das Holster wurden dem Polizeischüler abgenommen. Er wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Ob er mit der Schreckschusswaffe geschossen hat und ob er diese auf der Veranstaltung getragen hat, ist Gegenstand der Ermittlungen.

PM des PP Berlin vom 11.03.2020

Die Gelsenkirchener Polizeipräsidentin Britta Zur hat am heutigen Dienstag, 10. März, einen 57-jährigen Polizeibeamten des Präsidiums vom Dienst suspendiert. Er wird verdächtigt, mehrere Äußerungen mit möglicherweise volksverhetzendem Inhalt in den sozialen Medien gepostet zu haben. Gegen den Beamten wurden ein entsprechendes Strafverfahren sowie ein Disziplinarverfahren eingeleitet. „Wir gehen konsequent gegen jede Form fremdenfeindlicher oder rassistischer Äußerungen und Handlungen vor“, machte Frau Zur nach ihrer Entscheidung deutlich. „Ich erwarte von allen meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern jederzeit ein klares Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und ein aktives Eintreten für die Grundwerte unserer Verfassung“.
„Mir ist wichtig, dass die erhobenen Vorwürfe lückenlos aufgeklärt werden“, so die Behördenleiterin.

PM der POL Gelsenkirchen vom 10.03.2020