Um 04:39 Uhr wurde durch Passanten eine Gans gemeldet, die auf der Bundesstraße 27, zwischen Bietigheim und der Kammgarnspinnerei spazieren läuft. Durch die Polizei Bietigheim wurde zunächst eine Streife entsandt, die die betreffende Gans auch schnell fand. Das Tier zeigte sich zunächst skeptisch gegenüber den Beamten und leistete gegen die ersten Versuche, es einzufangen, Widerstand.
Erst nachdem eine zweite Streife zur Verstärkung eintraf, konnte die Gans überzeugt werden, sich zu ergeben. Sie wurde unversehrt in ihr nahegelegenes Gehege zurück gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.09.2019

Die Polizei hat heute Nachmittag fünf Teams auf die Beine gestellt und im Rahmen von sogenannten Präventionsstreifen in Elmshorn und Umgebung diverse Wohnhäuser in Augenschein genommen, um bei den entsprechenden Objekten Ausschau nach offenkundig wahrnehmbaren Schwachstellen zu halten. Ziel der Aktion war es, die Bewohner der Häuser und Wohnungen für das Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren und mit ihnen ins Gespräch zu kommen, um zukünftige Tatgelegenheiten für Einbrecher zu minimieren.

Initiiert durch Präventionsbeamte der Polizeidirektion Bad Segeberg inspizierten insgesamt zehn Beamte Wohnhäuser in der Stadt sowie in der nahen Umgebung und stellten hierbei zwei unverschlossene Haustüren sowie 22 offene Garagen samt frei zugänglichen Wertgegenständen wie beispielsweise Fahrrädern, Gartengeräten oder Werkzeugen fest. In zwei Fällen steckte jeweils von außen ein Haustürschlüssel im Türschloss. Darüber hinaus entdeckten die Polizisten 63 Fenster in der Kippposition, obwohl sich zu diesem Zeitpunkt niemand im Haus aufgehalten hatte. Des Weiteren standen 32 Leitern oder andere Aufstiegshilfen ungesichert an Hauswänden sowie
32 Fahrräder ohne jede Sicherung auf den verschiedenen Grundstücken.

Nach Möglichkeit kamen die Beamten vor Ort mit den Bewohnern ins Gespräch, machten sie auf ihre getätigten Beobachtungen aufmerksam und gaben ihnen wertvolle Tipps an die Hand. Die Resonanz der Anwohner war durchweg positiv. Bei den Fällen, in denen die Polizisten keinen Bewohner antreffen könnten, hinterließen sie einen Hinweiszettel. Obwohl es die Polizeibeamten erneut erstaunt hat, wie viele Bürger den Dieben tatsächlich eine Tatgelegenheit liefern, bilanzierten sie ein weitestgehend positives Ergebnis der heutigen Aktion. Der Tag hat zum einen gezeigt, dass die Menschen diese spezielle Art der Präventionsarbeit dankend annehmen und zum anderen viele Gesprächsmöglichkeiten geboten.

Neben den regelmäßig stattfindenden Einbruchschutzveranstaltungen wird die Polizei auch weiterhin derartige Präventionsstreifen organisieren, um die Bürger anhaltend für das Thema Einbruchdiebstahl zu sensibilisieren.

Unverändert gilt der Grundsatz, bei verdächtigen Wahrnehmungen schnellstmöglich den Notruf der Polizei zu wählen. Die 110 ist ein elementarer Baustein bei der Bekämpfung der Einbruchskriminalität.

PM der PD Bad Segeberg vom 26.09.2019

Vollstreckung von Durchsuchungsbeschlüssen bei mehreren Tatverdächtigen wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
In einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden durchsuchten mehr als 30 Beamte der Soko REX* des Landeskriminalamtes sowie der Polizeidirektion Dresden am heutigen Tage die Wohnungen von sieben Tatverdächtigen. Diese und weitere Personen stehen im Verdacht, eine kriminelle Vereinigung gegründet und in den Jahren 2015 und 2016 mehrere Straftaten zum Nachteil von Asylbewerbern, politisch Andersdenkenden und Polizeibeamten begangen zu haben. Auch Verbindungen zu Mitgliedern der ehemaligen Freien Kameradschaft Dresden (FKD) sind Gegenstand der Ermittlungen.
Bei den heute erfolgten Durchsuchungen der insgesamt sieben Wohnungen in Dresden wurden Mobiltelefone, ein Tablet-Computer, diverse Speichermedien, ein Totschläger, Quarzhandschuhe und ein Elektroschocker sichergestellt. Neben weiteren potentiellen Beweismitteln, wie z.B. diversen Kleidungsstücken, konnten darüber hinaus auch illegale Pyrotechnik und Anabolika sichergestellt werden.
Die Ermittlungen der Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes dauern an und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Neben diesem Verfahren werden von der Staatsanwaltschaft Dresden und der Soko REX* des Landeskriminalamtes noch weitere Ermittlungsverfahren gegen diese und weitere Beschuldigte wegen des Verdachts Besonders schwerer Landfriedensbrüche im Zusammenhang mit den fremdenfeindlichen Ausschreitungen im Sommer 2015 vor einem Zeltlager für Flüchtlinge in Dresden und vor einer Erstaufnahmeeinrichtung in Heidenau, bei denen auch mehrere Polizeibeamte verletzt wurden, geführt. In diesem Zusammenhang wird gegen zwei weitere Beschuldigte bereits vor dem Landgericht Dresden verhandelt.

PM des Landeskriminalamtes Sachsen vom 24.09.2019

Dass es bei Nachtschichten am Wochenende immer wieder zu Angriffen auf Polizeikräfte so wie Hilfs- und Rettungsdienste kommt, ist leider nicht selten zu lesen. Bei Vorliegen einer derartigen Einsatzmitteilung sind oft berauschende Mittel im Spiel und die Einsatzkräfte bereits im Vorfeld sensibilisiert und trainiert. Nicht so bei einem Ereignis in der vergangenen Nacht:
Kurz nach Mitternacht entdeckte eine Streife der Verkehrspolizei Traunstein auf der BAB A8 in Richtung Salzburg im Bereich eines Steigungs- und Kurvenabschnitts ein Pannenfahrzeug. Der rechte Fahrstreifen wurde gesperrt, die übrigen Verkehrsteilnehmer mittels Blaulicht und Blitzleuchten vor der Gefahrenstelle gewarnt. Unvermittelt fiel plötzlich ein kleiner Schwarm Hornissen über die Polizeibeamten und den Havaristen her und setzten sich auf den gelben Warnwesten nieder. Während es den Polizeibeamten gelang, diese von den geschlossenen Warnschutzanzügen zu schütteln, so dass diese auf die Fahrbahn fielen und umherkrabbelten, hatte der liegengebliebene Fahrzeugführer weniger Glück. Eine Hornisse kletterte auf der Warnweste nach oben und stach diesen in den Hals, was unter anderem zu Atemnot führte. Er musste vom Rettungsdienst und Notarzt vor Ort versorgt werden und wurde anschließend ins Klinikum Traunstein verbracht.
Zahlreiche Angreifer überlebten die Nacht nicht, sie krabbelten auf die nicht gesperrte Fahrspur und wurden überrollt.

PM der VPI Traunstein vom 22.09.2019

Am frühen Sonntagmorgen (22.09.2019), um kurz nach sieben Uhr, ist ein 35 Jahre alter Polizeibeamter bei einer Verfolgung eines verdächtigen Radfahrers auf die Fahrbahn der Willmerstraße gelaufen und ist dort von dem querenden Mercedes einer 20-Jährigen erfasst worden. Der Polizist hat dabei schwere Verletzungen erlitten.
Nach bisherigen Erkenntnissen wollte heute Morgen eine Polizeistreife an der Willmerstraße (zwischen der Zeißstraße und der Hildesheimer Straße) zwei sich unterhalb der Brücke des Südschnellwegs befindliche Radfahrer kontrollieren.
Als diese die Streife erkannten, flüchteten beide mit ihren Rädern.
Nachdem die beiden Polizisten ihr Fahrzeug verlassen hatten und versuchten, den Flüchtenden zu Fuß zu folgen, lief der 35-jährige Polizeibeamte auf die Willmerstraße und übersah dabei offenbar die von rechts kommende, 20 Jahre alte Frau in ihrem Mercedes.
Der Beamte wurde von dem Fahrzeug erfasst und erlitt dabei schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Er kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Die Mercedes-Fahrerin blieb unverletzt.
Den bei dem Unfall entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf 3000 Euro.

PM der PD Hannover vom 22.09.2019

Bei der Versammlungsbehörde waren für heute diverse Versammlungen und Aufzüge im Zusammenhang mit der Thematik Klimaschutz angemeldet worden.

Diese begannen mit den Zubringeraufzügen aus den Stadteilen Altenwerder, Lohbrügge und Hafencity, die sich zum Jungfernstieg, dem Ort der Anfangskundgebung für die angemeldete Versammlung „Fridays for Future“ begeben hatten.

Hier erfolgte ein steter Zulauf. Die erwartete Zahl von 20.000 bis
30.000 Teilnehmern wurde mit etwa 70.000 Teilnehmern weit übertroffen.

Nach der Anfangskundgebung, die um 12:10 Uhr begann, setzte sich der Aufzug um 12:35 Uhr in Bewegung. Der vorab kommunizierte Marschweg wurde zurückgelegt, wobei das Ende des Aufzuges den Jungfernstieg aufgrund der hohen Teilnehmerzahl erst kurz vor dem Eintreffen der Spitze verlassen hatte.

Um 14:41 Uhr erreichte die Spitze des Aufzuges den Endkundgebungsort Jungfernstieg / Ballindamm und mit einiger Verspätung auch das Ende des Aufzuges.

Die Abschlusskundgebung wurde mittels Redebeiträgen und Musik durchgeführt.

Nachdem die Versammlung durch den Versammlungsleiter um 16:55 Uhr beendet wurde, entfernten sich die ehemaligen Versammlungsteilnehmer.

Bereits gegen 15:36 Uhr blockierten 40 bis 50 Personen, die zuvor am Aufzug teilgenommen hatten, die Kreuzung Stephansplatz.
Eingesetzte Kommunikationsteams konnten die Personen nicht zum Verlassen der Fahrbahn bewegen. Die Personen verließen nach mehrfacher Aufforderung durch weitere Polizeikräfte die Fahrbahn, die gegen 16:47 Uhr wieder für den Verkehr frei war.

Während dieser Blockade kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem nach bisherigem Stand der Ermittlungen ein angetrunkener Fußgänger, der nicht Versammlungsteilnehmer war, von einem wendenden Pkw touchiert und leicht am Schienbein verletzt wurde. Der Fahrer des VW Polo sprach vor Ort befindliche Polizeikräfte an. Der Verkehrsunfall wurde von Beamten des örtlich zuständigen PK 14 aufgenommen.

Um 16:30 Uhr startete zudem der Fahrradaufzug mit dem Tenor „Das Klima braucht #Mehr Platz fürs Rad# Alle fürs Klima-Fahrraddemo“ auf der geplanten Strecke mit etwa 350 Teilnehmern. Dieser wurde gegen
19:00 Uhr ohne weitere Vorkommnisse beendet.

Gegen 16:31 Uhr wurden dann Bereiche in der Esplanade, der
Lombards- und der Kennedybrücke durch mehrere Personen blockiert.
Diese Blockaden, die zum Teil aus bis zu 240 Personen bestanden, wurden nach und nach durch die Polizei geräumt.

Um 18:20 Uhr kam es kurzzeitig vor dem Dammtorbahnhof Theodor Heuss Platz in Fahrtrichtung Alsterglacis zu einer Blockade von 15 Personen.

Vor, während und zeitweilig nach dem Aufzug kam es zu den erwarteten Verkehrsbehinderungen im Bereich der Innenstadt.

Die Verkehrssituation wurde zudem durch die Blockaden im Innenstadtbereich beeinträchtigt.

Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen kam es zu keinen
Ingewahrsam- oder Festnahmen.

Am heutigen Polizeieinsatz waren 809 Polizeibeamte, darunter auch zehn Beamte der Bundespolizei eingesetzt.

PM der POL Hamburg vom20.09.2019

Minister Lewentz bei der Pressekonferenz mit Gerke Minrath vom Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ und Friedel Durben, Direktor der Hochschule der Polizei

Am heutigen Tag fand die Auftaktveranstaltung des Danke-Polizei-Tages 2019 an der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz statt. Der Verein „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Öffentlichkeit für einen wertschätzenden Umgang mit polizeilicher Arbeit zu werben und über Gewalt gegen Polizeibeamte aufzuklären. Im Beisein und unter der Schirmherrschaft von Innenminister Roger Lewentz begrüßte Gerke Minrath, die Vorsitzende des Vereins „Keine Gewalt gegen Polizisten e.V.“, Personen und Organisationen, die der Polizei danken möchten. Nicht nur für den geleisteten regulären Dienst, sondern auch für besonderes Engagement einzelner Polizeibediensteter außerhalb der Dienstzeit wurde Dank ausgesprochen. Vor Pressevertretern sprachen neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und die Stefan-Morsch-Stiftung der Hochschule der Polizei ihren Dank aus. Beide Organisationen tragen seit Jahren durch Typisierungsaktionen zur Krebsbekämpfung bei und nutzen jährlich die Hochschule als eine Örtlichkeit für die Gewinnung neuer potenzieller Stammzellenspender. Polizeikommissar Maik Molitor, der bis Mai 2019 an der Hochschule sein Bachelorstudium absolvierte, wurde nach einer solchen Typisierungsaktion 2018 zum Stammzellenspender und damit zum Lebensretter. Er steht stellvertretend für alle Polizeibediensteten, denen heute und morgen gedankt wird. Friedel Durben, der Direktor der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz, würdigte hingegen Frau Minraths Vereinsarbeit: „Ein Engagement, das wir Polizeibeamte sehr wohl wahrnehmen, schätzen und für das wir uns bedanken.“ Nach der Auftaktveranstaltung wird Frau Minrath weitere Polizeidienststellen besuchen, um dort stellvertretend Wertschätzung und Anerkennung an die dort arbeitenden Polizeibeamten auszusprechen.

PM der Hochschule der Polizei RLP vom 20.09.2019

Mutter war „nur kurz Wasser holen“.
Eine Sechsjährige wurde alleine und orientierungslos am Donnerstagnachmittag (19. September) am Bahnhof Pasing aufgriffen. Sie konnte nach vier Stunden ihrer Mutter übergeben werden.
Kurz nach 16 Uhr wurde die Bundespolizei informiert, dass sich am Bahnhof Pasing eine Sechsjährige alleine und orientierungslos aufhält. Eine Streife traf das Kind, das einen kleinen Rucksack und darin wenige Kleidungsstücke mitführte, zusammen mit zwei Mitarbeitern der Deutsche Bahn Sicherheit an. Eine besorgte, unbekannte Passantin hatte die Bahnmitarbeiter informiert und der Sechsjährigen, die weder Lebensmittel noch Getränke mitführte, zuvor noch eine Breze und eine Limonade geschenkt.
Die „junge Dame“ wirkte auf die Beamten sehr aufgeweckt, aktiv und freundlich. Sie gab auf Nachfragen ihren Vornamen an und teilte mit, dass sie aus Memmingen stamme und mit ihrer Mutter unterwegs sei, die weggegangen sei und sie alleine am Bahnhof zurückgelassen hatte. Wo die Mutter hinwollte, wusste sie nicht.
Die Beamten nahmen die Minderjährige daraufhin in Gewahrsam und verbrachten sie zur Bundespolizeiinspektion am Hauptbahnhof München. Auf der Fahrt dorthin, erfuhren die Beamten von ihr, dass sie bereits in die 1. Klasse einer Schule in Memmingen geht und wie diese heißt. Adresse, Geburtsdatum oder sonstige wichtige Informationen konnte sie nicht angeben. Weiterhin gab sie an, dass die Mutter mit ihr in Memmingen in der Wohnung der Oma wohnt. Zwischen der Oma und der Mutter gab es angeblich Streit und die Oma untersagte der Mutter und dem Kind sich weiter sich in der Wohnung aufhalten zu dürfen. Dies sei der Grund gewesen, dass sie mit ihrer Mutter nach München gefahren sei, um dort eine neue Wohnung und Arbeitsstätte zu finden.
Über die Schule konnten Name und Adresse der Sechsjährigen ermittelt werden. Zudem wurde bekannt, dass das Kind am Donnerstag zunächst nicht in der Schule war und daher das Jugendamt und die Polizei in Memmingen informiert worden waren. Polizeibeamte waren daraufhin an der Wohnadresse vorstellig geworden und hatten die Sechsjährige zur Schule gebracht. Von dort sei das Kind im Laufe des weiteren Schultages allerdings wieder verschwunden.
Gegen 18:00 Uhr informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei, dass am Bahnhof Pasing eine Frau nach ihrem Kind suche. Laut eigenen Angaben, sei sie „nur kurz Wasser kaufen gegangen und habe ihre Tochter deswegen ganz kurz alleine gelassen“. Zwei Stunden später erschien die Mutter, eine 30-Jährige aus der Elfenbeinküste auf der Wache der Bundespolizei und gab an, dass sie mit ihrer Tochter wieder zurück nach Memmingen fahren wolle.
Nach eingehender Belehrung der Mutter wurde ihr die Sechsjährige übergeben. Seitens der Bundespolizei wurde das Jugendamt informiert. Die Ivorerin reiste vor gut einem Jahr ins Bundesgebiet ein, hat legalen Aufenthaltsstatus und befindet sich im Asylverfahren.

PM der BPOLI München vom 20.09.2019

Am Donnerstag, um 10:15 Uhr, kam es am Hölter Weg zu einem Zusammenprall eines Motorrades mit einem Mäusebussard. Der 59-jährige Motorradfahrer aus Büren hatte den Vogel frühzeitig bemerkt und bremste entsprechend ab. Der Vogel prallte gegen die Maschine. Dem Fahrer und seinem Zweirad war nichts passiert. Der Mäusebussard saß jedoch benommen am Straßenrand. Äußerlich waren keine Verletzungen zu erkennen Die eintreffenden Polizeibeamten wickelten das Tier vorsichtig in eine Decke. Nach Rücksprache brachten sie den sehr braven Raubvogel zu einer Station der ABU in Bad Sassendorf. Hier erhält er jetzt die Möglichkeit sich von dem Erlebten wieder zu erholen.

PM der KPB Soest vom 19.09.2019

Wie bereits berichtet, haben sich fünf Mönchengladbacher Polizisten vor genau zwei Wochen – in ihrer Freizeit und auf eigene Kosten – für ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gemacht: Sie brachen morgens um 6 Uhr am westlichsten Zipfel Deutschlands
(Isenbruch) zu einer 700km langen Fahrradtour auf. Die sie nonstop fuhren. Nach knapp 37 Stunden auf dem Rad – ohne Schlaf und längere Pausen – erreichten sie den nördlichsten Zipfel Deutschlands auf Sylt.

Warum tut man so etwas eigentlich? Die Männer wollten damit zum einen ihres im vergangenen Jahr mit nur 48 Jahren verstorbenen Kollegen Pascal gedenken. Ebenso am Herzen lag und liegt ihnen aber auch der zweite Grund:

Sie fuhren die 700km nonstop als Benefiztour. Um Spenden zu sammeln für zwei Organisationen, die sich um schwerstkranke Kinder
kümmern: Die „Insel Tobi e.V.“ (palliativmedizinische Betreuung für Kinder, Mönchengladbach) und die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. (Uni Düsseldorf).

Die letzten Tage der Spendenaktion laufen und die Radler laden zum Pressetermin ein. Dort wird die letztendliche Höhe der Spende bekanntgegeben und gleichzeitig an Vertreter der beiden Organisationen übergeben:

Dienstag, 24.09.2019, 13 Uhr

Polizeipräsidium Mönchengladbach, Krefelder Straße 555, 41066 Mönchengladbach.

Interessierte Pressevertreter/-innen sind herzlichst eingeladen, sich um 12.50 Uhr im Foyer des Präsidiums einzufinden. Von dort werden Sie dann zu dem Termin gebracht.

Das Team von Pascal & Friends bittet um eine Anmeldung bei der Pressestelle der Polizei Mönchengladbach, um die benötigten Räumlichkeiten besser planen zu können. Sie freuen sich auf Ihr Erscheinen

PM der POL Mönchengladbach vom 19.09.2019