Am Freitagmittag kam es um 11.30 Uhr an der Einmündung B16 / B310 zu einem Streit zwischen einem 83-jährigen Pkw-Lenker und einem eingesetzten 48-jährigen Feuerwehrmann. Letzterer hatte dort im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes für die Polizei anlässlich des tödlichen Verkehrsunfalls auf Höhe Einmündung Wertstoffhof (wir berichteten bereits) an einer Umleitung / Straßensperrung mitgewirkt. Der Rentner habe den Feuerwehrbediensteten dabei beschimpft und ist diesem zudem noch mit dem Pkw über den Fuß gefahren. Verletzt wurde der Feuerwehrmann aufgrund seiner Stahlkappenschuhe nicht. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, Telefonnummer 08362/9123-0.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 05.06.2019

Schildkröte

Autofahrer gingen am Montagnachmittag (3. Juni) in Rodenkirchen abrupt in die Eisen. Es kam zu mehreren Beinahe-Unfällen. Der Grund war ein rüstiger Senior, der gegen 14.30 Uhr mit seinem Panzer auf der Kreuzung Industriestraße/Zum Forstbotanischen Garten unterwegs war. Unter konsequenter Missachtung jeglicher Verkehrsregeln, ignorierte er andere Verkehrsteilnehmer, blockierte die Straße und ließ sich nicht unnötig hetzen. Erst hinzugerufene Polizisten setzten dem Treiben ein Ende. Die Beamten nahmen die „Maurische Landschildkröte“ vorläufig in Gewahrsam und brachten sie in ein Tierheim.

Laut den Tierpflegern handelt es sich um ein Männchen, das bereits 70 Jahre alt sein könnte. Vermutlich wurde das Tier ausgesetzt oder ist nach Ende seiner Winterstarre aus einem Gehege ausgebüxt. Gut möglich, dass sich der gepanzerte Verkehrssünder in die Freiheit gegraben hat, da Maurische Landschildkröten als hervorragende „Buddler“ gelten.

Bis auf den stark angegriffenen Panzer und die viel zu langen Krallen erfreut sich das Tier bester Gesundheit.

PM der POL Köln vom 04.06.2019

Die Unfallaufnahme ist mittlerweile beendet, die Vollsperrung konnte um 14.45 Uhr aufgehoben werden. Die beiden beteiligten Polizeibeamten konnten das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen, mussten ihren Dienst aufgrund der Verletzungen allerdings einstellen. Bei den Insassen des unfallbeteiligten PKW Renault handelt es sich um eine Familie mit zwei Kindern, deren Eltern und Großmutter aus Thüringen. Während die 48 und 47 Jahre alten Eltern und der 12-jährige Sohn in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden konnten, mussten die 68-jährige Großmutter und die 9-jährige Tochter in Krankenhäuser nach Mannheim und Heidelberg geflogen werden. Alle Familienmitglieder wurden nach aktuellem Kenntnisstand schwer-, glücklicherweise aber nicht lebensgefährlich verletzt. Beide Fahrzeuge wurden sichergestellt. Weitere verlässliche Angaben zu dem genauen Unfallhergang können zum jetzigen Zeitpunkt nicht gemacht werden, der entstandene Sachschaden dürfte sich auf mehrere zehntausend Euro belaufen.
PM des PP Südhessen vom 30.05.2019

Anfang April 2019 kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Freyung aufgrund einer Mitteilung einen jungen Mann, der scheinbar Häuser und Grundstücke ausgekundschaftet hatte.

Da sich der junge Mann, wie sich später herausstellte, ein zur Tatzeit 22-jähriger Mazedonier, zunächst nicht ausweisen konnte, sollte er zur weiteren Überprüfung zur Polizeiinspektion Freyung verbracht werden. Während das Fahrrad des Mannes in das Dienstfahrzeug verladen wurde, trat der Mazedonier unvermittelt und gezielt gegen den Fuß eines Polizeibeamten. Der Beamte musste mit schweren Verletzungen in eine Klinik eingeliefert werden.

Die Staatsanwaltschaft Passau beantragte unmittelbar nach der Tat einen Haftbefehl gegen den Mazedonier wegen des dringenden Tatverdachts der Gefährlichen Körperverletzung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der junge Mann wurde nach Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Passau am 03.04.2019 in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

In der Hauptverhandlung vom 13.05.2019 verurteilte das Amtsgericht Passau den Angeklagten zu einer mittlerweile rechtskräftigen Freiheitsstrafe von 16 Monaten ohne Bewährung. Dies ist u. a. auch das Ergebnis einer schnellen und abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei, um derartig schwerwiegende Fälle von Gewalt gegenüber Einsatzkräften zeitnah strafrechtlich zu verfolgen.

„Ich begrüße das Urteil des Amtsgerichts Passau als deutliches Signal aufgrund der schon fast beinahe täglichen Meldungen über Angriffe auf Polizeibeamte, Rettungs- und Hilfskräfte. Bei allem Unverständnis für die Gewaltbereitschaft, nicht nur gegenüber Polizeibeamten, sondern auch gegenüber den Einsatzkräften von Rettungsdiensten und Feuerwehr, möchten wir auch künftig für die niederbayerische Bevölkerung eine „bürgernahe“ Polizei sein. Der respektvolle Umgang mit „Ihrer“ Polizei und den anderen Einsatzkräften sollte eine Selbstverständlichkeit sein“, so das Fazit des niederbayerischen Polizeipräsidenten Herbert Wenzl.

PM des PP Niederbayern vom 29.05.2019

Wie bereits angekündigt feiert das Polizeipräsidium Niederbayern am Samstag, 01.06.2019, von 10 bis 17 Uhr in Straubing, Wittelsbacherhöhe 9/11, am und um das Gelände des Polizeipräsidiums sein 10-jähriges Bestehen mit einem „Tag der Polizei“.

Weitere Links
Tag der Polizei – 10 Jahre Polizeipräsidium Niederbayern – Einladung an Pressevertreter »
Hierzu ist die Bevölkerung herzlichst eingeladen!
Die wichtigsten Hinweise für Ihren Besuch haben wir nachfolgend zusammengefasst:

Anreise:

Die Anfahrt direkt zum Veranstaltungsgelände ist nicht möglich, da die Hans-Adlhoch-Straße für den Zeitraum der Veranstaltung für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Die Zufahrt zum Hotel Asam, zum Fitnessstudio „Fritz“, zur Gaststätte Wildschenke und zum Parkhaus an der Hans-Adlhoch-Straße 13 ist aber möglich.

Parken:

Direkt auf der Trabrennbahn des Zucht- und Trabrennverein Straubing e.V. in der Ejadonstraße 45 in Straubing stehen Ihnen genügend kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Innerhalb von fünf Minuten erreichen Sie von dort zu Fuß das Veranstaltungsgelände. Gehbehinderte Personen können Parkplätze am Parkhaus in der Hans-Adlhoch-Straße 13 nutzen.

Veranstaltungsgelände:

Auf dem Veranstaltungsgelände ist das Mitführen von Hunden grundsätzlich erlaubt, sie sind jedoch stets an der Leine zu führen. Grundsätzlich ist unser „Tag der Polizei“ ein alkoholfreies Fest, weshalb das Mitbringen von Alkohol nicht erlaubt ist. Im Gebäude des Polizeipräsidiums befindet sich das Veranstaltungsbüro, welches zugleich Fundbüro und Infopoint für alle Fragen ist (siehe Kennzeichnung im Flyer).

Zudem befinden sich im Erdgeschoss des Polizeipräsidiums barrierefreie Toiletten sowie eine Wickelmöglichkeit. Diese Räumlichkeiten sind über den Haupteingang des Gebäudes erreichbar.

Zur Dokumentation der gesamten Veranstaltung werden vom Social Media-Team des Polizeipräsidiums Niederbayern viele Fotos und Lichtbilder gefertigt. Entsprechende Datenschutzhinweise zur Verarbeitung dieser Daten sind auf dem Veranstaltungsgelände zur Einsicht aufgestellt.

Im unteren Bereich finden Sie zum Download den Flyer zum „Tag der Polizei“ mit einem Übersichtsplan und dem Programm.

PM des PP Niederbayern vom 29.05.2019

Am 2. Juni 2019 findet in Koblenz die Veranstaltungsreihe „Musik und Wein an besonderen Orten“ statt, an dem sich auch die Bundespolizeidirektion Koblenz mit musikalischer Untermalung durch das Bundespolizeiorchester Hannover beteiligt. In der Zeit zwischen 15 und 17 Uhr wird die 20-köpfige Gute-Laune-Band auf dem Klosterhof der Barmherzigen Brüder mit einem großen Repertoire von Marsch, Polka und Swing bis hin zu lateinamerikanischer Musik für Stimmung sorgen. Der sichtbare Spaß der Band springt sofort auf den Hörer über, wirkt ansteckend und reißt alle mit. Gute Laune ist vorprogrammiert. Dazu erwarten wir Sie an unserem Infostand mit Beratung rund um den Beruf des Bundespolizisten. Kommen Sie vorbei, es lohnt sich!

PM der BPOLD Koblenz vom 29.05.2019

Am gestrigen Abend, 29.05.2019, gegen 21:40 Uhr, befuhr eine 22 jährige Lüdenscheiderin nach einer Pkw Unterschlagung mit dem Pkw Berlingo ihres Freundes auf der L 528 (von Kierspe in Richtung Halver). Auf dem Weg zum Einsatzort traf die Funkstreifenwagenbesatzung auf das Fahrzeug und nahm die Verfolgung auf. Nach der Ortsdurchfahrt durch Kierspe beschleunigte die Fahrerin des Berlingo und geriet in einer langgezogenen Rechtskurve, kurz vor der Bereichsgrenze zu Halver, ins Schleudern. Zu diesem Zeitpunkt näherte sich zudem ein Streifenwagen aus der Gegenrichtung dem flüchtenden Fahrzeug. Ob die Pkw Fahrerin aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit oder der regennassen Fahrbahn die Kontrolle verlor, ist bisher nicht bekannt. Der entgegenkommende Streifenwagen konnte einer Frontalkollision gerade noch ausweichen, wurde aber seitlich erfasst. Die 22 jährige Fahrerin wurde schwer verletzt, ihr 43 jähriger Beifahrer aus Kierspe leicht und die beiden Polizisten (26 w, 28 m) schockverletzt. Die Ermittlungen dauern an. Der Sachschaden wird auf mehr als 20.000 Euro beziffert.

PM der KPN Märkischer Kreis vom 29.05.2019

Marburg (Hessen): Betrunkener festgenommen

Der Mann schrie nach Zeugenaussagen auf dem Marktplatz herum, fuchtelte mit einem Messer mit teilabgebrochener Klinge, würgte offenbar mehrfach seinen Hund und schleuderte ihn an einer Kette herum. Passanten schritten ein und nahmen ihm den Hund ab. Ein 25-jähriger Mann erlitt dabei eine Schnittverletzung an der rechten Hand. Da der Täter sein Messer trotz Aufforderung nicht niederlegte, nahm die Polizei es ihm ab und fesselte ihn. Bei der Durchsuchung fand die Polizei noch eine geringe Menge Marihuana. Einen Alkotest konnte der erheblich Betrunkene eben wegen seines Zustands nicht mehr durchführen. Bei dem festgenommenen Mann handelt es um einen hinlänglich, polizeibekannten 38-jährige Mann ohne festen Wohnsitz.
Auf dem Weg in die Ausnüchterungszelle beleidigte und bedrohte der fortwährend die Polizeibeamten. Sein Verhalten am Montag, 27. Mai, gegen 23.15 Uhr führte zu Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung sowie zu Anzeigen wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Tierschutzgesetz. Der Hund blieb in der Obhut der Passanten.

PM des PP Mittelhessen vom 28.05.2019

 

Luzern: Zwei Personen festgenommen: grundlos auf Polizisten eingeschlagen

Am frühen Sonntagmorgen behinderten zwei Personen die Polizei bei der Arbeit. Sie provozierten die Polizisten verbal und schlugen grundlos auf sie ein. Zwei Polizisten wurden leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Luzern hat eine Untersuchung gegen die beiden Randalierer eingeleitet. Beide Personen waren alkoholisiert.
Der Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (26.5.19 / kurz vor 04.30 Uhr) an der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern. Nachdem eine Patrouille der Luzerner Polizei eine Kontrolle durchführte, wollten die drei Polizisten mit dem Auto wegfahren. Ein 20-jähriger Schweizer stellte sich vor das Polizeiauto und versperrte ihnen den Weg. Verbal beschimpfte und bedrohte der Mann die Polizisten. Danach schlug er einem der Polizisten mit der Faust in das Gesicht. Weitere Faustschläge konnten abgewehrt werden, indem der Mann vor Ort gebunden wurde. Danach mischte sich seine 27-jährige Begleiterin ein und schlug ebenfalls auf die Polizisten ein. Beide „Randalierer“ waren alkoholisiert (Werte Atemalkoholtest: 0.9 Promille und 2.1 Promille). Sie wurden festgenommen und in getrennten Zellen untergebracht. Die 27-jährige Frau versuchte danach noch die Zelle zu fluten indem sie den Wasserhahn laufen liess.
Die beiden Personen wurden wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte verzeigt. Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Im Jahr 2018 verzeichnete die Luzerner Polizei 87 Fälle von Gewalt und Drohung gegen Beamte.

Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft Luzern vom 28.05.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): 35-Jährige fährt unter Alkoholeinfluss – beleidigt die Polizeibeamten und leistet Widerstand

Mehr als peinlich war das Verhalten einer 35 Jahre alten Wolfsburgerin, die am Montagabend von der Polizei gestoppt wurde.
Gegen 23.50 Uhr war sie mit ihrem VW Tiguan mit quietschenden Reifen und ohne Licht aus der Straße Schachtweg in die Kleiststraße eingebogen. Eine Polizeistreife, die in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführte, bemerkte das Fahrverhalten und stoppte die 35-Jährige.
Die 35-Jährige fühlte sich sogleich ertappt und tat dies auch lautstark gegenüber den einschreitenden Beamten kund, bevor diese überhaupt ein Wort sagen konnten. Da die Aussprache der Tiguanfahrerin sehr verwaschen war und starker Alkoholgeruch in der Atemluft der 35-Jährigen lag, forderten die Beamten die Frau auf, den Motor abzuschalten und das Fahrzeug zu verlassen. Dieser Aufforderung kam die Fahrerin erst nach mehrfacher Wiederholung nach. Die Frage, ob sie Alkohol getrunken habe, wurde mit einem lautstarken „Ja“ beantwortet.
Was sich nun abspielte scheint auf den ersten Blick amüsant, spiegelt aber auf den zweiten Blick die Respektlosigkeit und Einstellung der Beschuldigten gegenüber der Polizei wider. Während der nun folgenden Kommunikation schrie und brüllte die Frau herum, Beschwichtigungsversuche der Polizeibeamten schlugen fehl. Einen Atemalkoholtest lehnte sie vehement ab. Es folgten nun herablassende und beleidigende Äußerungen der 35-Jährigen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten, die die geistige Haltung der Wolfsburgerin widerspiegelten. Diese Beleidigungen hörten auch nicht auf der Fahrt zur Dienststelle auf und als die Frau zur Wache geführt werden musste, ließ sich die 35-Jährige fallen und schlug mit Händen und Füßen um sich. Dieses Verhalten ging auch auf der Polizeiwache weiter, wo der renitenten Frau letztendlich Handfesseln angelegt werden mussten. Anschließend wurde ihr durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Damit sie sich in der Folge beruhigen konnte, durfte sie für einige Stunden im Polizeigewahrsam ihren Rausch ausschlafen. Die Frau wird sich nun neben einer Anzeige wegen des Fahrens unter Alkoholeinfluss auch wegen Widerstand und Beleidigung verantworten müssen.

PM der POL Wolfsburg vom 28.05.2019

 

Ilvesheim (Baden-Württemberg): Randalierer verletzt drei Polizeibeamte

Am Montag gegen 18.30 Uhr meldete sich ein Anwohner bei der Polizei, dass sein Nachbar in der Straße Im Gässel sein eigenes Fenster einwerfen würde.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Ladenburg bestätigte sich der Sachverhalt.
Weitere Zeugen schilderten, dass der Randalierer, ein 25-Jähriger zunächst zu seinem Wohnungsfenster hochgeklettert wäre, dort seine Fensterscheibe eingeschlagen und danach die Hauseingangstür des Mehrfamilienhauses eingetreten hätte. Offensichtlich hatte er sich ausgeschlossen. In der Folge beleidigte er seine Nachbarn und baute sich vor diesen in drohender Haltung auf.
Der 25-Jährige befand sich beim Eintreffen der Polizisten am Fenster und fegte die Glasscherben auf die Straße, wischte Blut seiner Schnittverletzungen von der Fensterbank und redete zusammenhangslose Dinge vor sich hin. Gegenüber den Beamten erschien er in einen stark psychotischen Zustand zu sein. Eine Fremd- und Eigengefährdung schien aufgrund der Gesamtumstände gegeben.
Der 25-Jährige öffnete seine Wohnungstür trotz mehrfach Klopfen und Kommunikationsversuchen der Beamten nicht, gab ferner an, dass er gerade Wasser koche, was für die Polizeibeamten gedacht sei.
Die Wohnungstür wurde daraufhin gewaltsam durch die Beamten geöffnet.
Nach dem Öffnen warf der 25-Jährige einen Holzstuhl auf die Polizisten, der diese traf und zu Bruch ging. Der 25-Jährige wurde sodann ergriffen und auf dem Boden mit Handschließen gefesselt. Auch gegen die Gewahrsamnahme wehrte er sich massiv. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Es ergaben sich keine Hinweise auf eine Drogen- oder Alkoholbeeinflussung bei dem Aggressor.
Der 25-Jährige wurde danach in eine Fachklinik eingeliefert und einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Mannheim vom 28.05.2019

 

Landshut (Bayern): Streit unter betrunkenen Frauen eskaliert – Versuch auf Polizeibeamte einzuschlagen

Am Dienstag, gegen 04.30 Uhr, wurde die Polizei in den Rennweg gerufen. Dort gerieten zwei stark angetrunkene Damen in Streit. Im weiteren Verlauf biss eine 28-jährige Landshuterin einen 20-Jährigen in den Hals. Als die Polizei eintraf, wurde diese von der 28-Jährigen massiv beleidigt. Weiterhin schlug sie nach den Beamten und versuchte diese zu treten. Aufgrund ihres Zustands musste sie in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Sie erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Landshut vom 28.05.2019

 

Berlin-Mitte: Nr. 1264 – Kontrolle endet in Widerstand

In der vergangenen Nacht führte eine Kontrolle in Wedding zu einem Widerstand, bei dem eine Polizistin und ein Polizist verletzt wurden. Ersten Erkenntnissen zufolge sprach die Polizeistreife gegen 23.30 Uhr einen jungen Mann auf sein in der Reinickendorfer Straße Ecke Plantagenstraße vollzogenes, riskantes Ausparkmanöver an. Der 23-Jährige entgegnete den beiden eine Beleidigung. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung griff ein weiterer Fahrzeuginsasse, ein 21-Jähriger, den Polizisten von hinten an. Nachdem er sich zunächst aus dem Griff befreien konnte, schlugen beide Männer mit der Faust auf ihn ein, bis er zu Boden ging. Dort traten sie weiter auf ihn ein. Zeitgleich attackierte eine 27-Jährige, die ebenfalls im Auto saß, seine Kollegin mit Faustschlägen ins Gesicht. Nachdem es ihr gelang, den Schlägen zu entgehen, zog sie die Dienstwaffe und drohte den beiden Männern, die noch immer auf den am Boden liegenden Beamten eintraten, den Schusswaffengebrauch an. Daraufhin ließen sie vom Polizisten ab. Die zwischenzeitlich hinzugekommene Mutter der drei Angreifer sowie die 27-Jährige filmten währenddessen die Auseinandersetzung. Unterstützungskräfte nahmen alle Beteiligten fest und brachten sie zur erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Polizeigewahrsam. Dem 21-Jährigen wurde zusätzlich noch Blut abgenommen. Die Polizistin und der Polizist kamen mit diversen Hämatomen, Prellungen sowie Quetschungen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Beide konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

PM des PP Berlin vom 28.05.2019

 

Saarbrücken (Saarland): 63- jährige greift Bundespolizisten an

Nachdem gestern der Zugbegleiter im TGV 9552 von Paris nach Kaiserslautern eine 63- jährige Deutsche wegen Beleidigungen anderer Fahrgäste von der Weiterfahrt ausgeschlossen hatte, musste dieser sogar die Bundespolizei rufen. Die Frau weigerte sich in Saarbrücken auszusteigen. Selbst gutes Zureden der Beamten half nichts. Auch diese wurden von der Frau beleidigt und tätlich durch Tritte angegangen. Damit sie sich wieder beruhigte, wurde sie mit zur Dienststelle am Hauptbahnhof genommen. Jetzt erwartet sie ein Strafverfahren.

PM der BPOLI Bexbach vom 28.05.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Mutmaßlicher Drogenhändler fiel durch Fahrweise auf

Durch seine auffällige Fahrweise zog in der vergangenen Nacht ein mutmaßlicher Drogenhändler die Aufmerksamkeit der Polizei in Kreuzberg auf sich. Gegen 23 Uhr fiel der Fahrer eines Smart einer Polizeistreife in der Markgrafenstraße auf, woraufhin die Beamten ihm signalisierten anzuhalten. Das tat der 21-Jährige zwar, sprang jedoch aus dem Wagen und rannte davon. Die Polizisten konnten ihn wenig später einholen und vorläufig festnehmen. In dem Smart fanden die Beamten Drogen, von deren Existenz der junge Mann jedoch nach eigenen Angaben nichts wissen wollte. Bei dem 21-Jährigen selbst fanden die Polizisten eine vierstellige Summe Bargeld, zu deren Herkunft der junge Mann ebenfalls keine Angaben machte. Fahrzeug, Drogen und Geld wurden beschlagnahmt. Während der polizeilichen Maßnahmen mischten sich zwei Unbeteiligte ein, die ihren Unmut über die Maßnahmen ausdrückten und begannen die Beamten zu filmen. Nachdem sie von den Polizisten mehrfach aufgefordert worden waren sich zu entfernen, sollen sich beide vor diesen aufgebaut und sie aufgefordert haben, sie doch anzugreifen. Als die Polizisten darauf nicht reagierten, lief einer der Männer, ein 22-Jähriger, auf einen Polizisten los. Dieser verpasste dem Mann einen Stoß nach hinten, woraufhin der Angreifer versuchte den Beamten zu schlagen. Der Polizist wich dem Schlag aus, trat dem Mann gegen ein Bein und ging mit ihm zu Boden. Zudem setzte er sein Reizgassprühgerät ein und hinderte den 22-Jährigen so an der Flucht. Von beiden Festgenommenen wurden die Personalien aufgenommen und Strafanzeigen wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln, sowie wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an

PM des PP Berlin vom 28.05.2019

 

Zülpich (Nordrhein-Westfalen): Patient randalierte im Krankenhaus

Gestern Abend rückten gleich mehrere Streifenwagen aus, um einen randalierenden Patienten unter Kontrolle zu bringen.
Die Stationsleitung hatte die Einsatzleitstelle über Notruf einen Patienten gemeldet, der in einem Zimmer das Mobiliar zerschlug. Beim Eintreffen der Polizei setzten diese Pfefferspray ein. Im Anschluss konnten sie den 25jährigen Mann aus Hürth auf einem Bett fixieren.
Der Mann verblieb im Krankenhaus. Verletzt wurde niemand. Nun erwartet ihn ein Verfahren wegen Widerstand und Sachbeschädigung.

PM der KPB Euskirchen vom 28.05.2019

 

Lübeck (Schleswig-Holstein): Polizisten waren schneller beim Laufen und konnten den Flüchtigen einholen

Gemeinsame Medien-Information der Lübecker Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion Lübeck:
Seine auffällige Fahrweise sorgte dafür, dass die Beamten sein Fahrzeug zur Kontrolle stoppen wollten. Der Fahrer gab Gas und am Ende versuchte er zu Fuß zu flüchten. Doch die Polizisten hatten die bessere Kondition und konnte ihn einholen. Es stellte sich heraus, dass der Mann offenbar ohne Fahrerlaubnis und alkoholisiert gefahren war. Zudem hatte er einen offenen Haftbefehl. Nach den Maßnahmen wurde er in die JVA Lübeck gefahren.
Am frühen Sonntagmorgen (26.05.) kam Polizisten des 3. Polizeireviers ein Opel Astra verdächtig vor, der im Gegenverkehr auffällig rasant fuhr. Die Beamten wendeten ihren Wagen und fuhren hinterher. Dieses hatte offenbar der Fahrer bemerkt. Er fuhr schneller und versuchte zunächst mit den Wagen zu flüchten und fuhr über mehrere Nebenstraßen bis zum Hohewarter Weg. Dort verließ er das Fahrzeug und lief zu Fuß weiter. Nach gut 150 Metern gelang es den beiden sportlichen Polizisten den Flüchtigen einzuholen und zu stellen. Bei der vorläufigen Festnahme leistete er Gegenwehr und musste mit Handschellen fixiert werden.
Anschließend wurde festgestellt, dass der 35-jährige Lübecker alkoholisiert war und keinen Führerschein hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Promillewert von 1,34 Promille. Weiter lag ein Vollstreckungshaftbefehl gegen den Mann vor. Er war durch das Amtsgericht Lübeck im Sommer 2018 zu einer Geldstrafe verurteilt worden, hatte aber nicht gezahlt. Da er auch am Sonntag nicht zur Bezahlung der Geldstrafe in der Lage war, muss er nun stattdessen ersatzweise Freiheitsstrafe verbüßen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fuhren die Beamten den Lübecker daher zur Justizvollzugsanstalt Lübeck-Lauerhof.

PM der PD Lübeck vom 28.05.2019

 

Eschwege (Hessen): 28-jähriger landet nach mehreren Straftaten in der Psychiatrie

Gestern Abend gg. 19.50 Uhr wurde die Polizei in Eschwege von einer Zeugin zu einer Schlägerei im Bereich der Friedrich-Wilhelm-Straße gerufen. Die Ermittlungen vor Ort ergaben dann, dass ein 28-jähriger aus Eschwege einen ebenfalls aus Eschwege stammenden 21-jährigen geschlagen hatte.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen vor Ort wurde dann bekannt, dass der 28-jährige am gleichen Abend auch noch für weitere Straftaten verantwortlich war. In einem Fall hatte der 28-jährige in der Friedrich-Wilhelm-Straße die Heckscheibe an dem geparkten Pkw einer 30-jährigen aus Eschwege eingeschlagen und damit einen Sachschaden von 1000.-EUR verursacht. Dabei hatte sich der 28-jährige auch blutige Verletzungen u.a. am rechten Arm zugezogen, die dann später im Klinikum Werra-Meißner behandelt werden mussten.
Darüber hinaus wurde dann bekannt, dass der Beschuldigte 28-jährige am selben Abend auch noch zwei 14-jährige Mädchen, beide aus Eschwege, gegen deren Willen unsittlich berührt und umarmt haben soll, so dass in beiden Fällen auch Ermittlungsverfahren wegen sexueller Nötigung eingeleitet wurden.
Hinzu kommt, dass gegen den Beschuldigten wegen des Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole ermittelt wird, da der Beschuldigte in der Öffentlichkeit durch Zeigen des „Hitlergrußes“ und den Ausruf „Sieg Heil“ aufgefallen war.
Der 28-jährige wurde schließlich durch die Beamten der Polizei in Eschwege vorläufig festgenommen und musste später aufgrund seines gesundheitlichen Allgemeinzustandes in der Psychiatrie des Klinikum Werra-Meißner untergebracht werden. Während der polizeilichen Maßnahmen kam es dann auch noch zu massiven Beleidigungen seitens des Beschuldigten 28-jährigen gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten- und beamtinnen, die dann ebenfalls in einer Strafanzeige mündeten.

PM der POL Eschwege vom 28.05.2019

 

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Rettungskräfte und Polizisten angegriffen

Mitarbeiter eines Rettungsdienstes riefen am Montag um 17:00 Uhr die Polizei, da sie bei einem Einsatz in der Gerhart-Hauptmann-Straße von einem 66-jährigen Mann massiv bedroht wurden. Die eintreffenden Beamten wurden von ihm mit Fäusten angegriffen, so dass zwei Polizisten leichte Verletzungen davontrugen. Er wurde mit Hilfsmitteln zu Boden gebracht und fixiert, um anschließend in stationäre fachmedizinische Behandlung gebracht zu werden. Die weiteren Ermittlungen zum Vorwurf der Bedrohung und der Körperverletzung hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen.

PM (3505) der PD Brandenburg Süd vom 28.05.2019

 

Beelitz/Fichtenwalde (Brandenburg): Widerstand geleistet

Ein 31-jähriger Mann wurde gestern von einem Zeugen dabei beobachtet, wie er am Markt in Fichtenwalde gegen eine alte Telefonzelle trat, die derzeit als kleine Leihbücherei dient. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen, stellten sie unweit von der Telefonzelle den Tatverdächtigen auf einer Bank sitzend fest. Die Personenbeschreibung, die der Zeuge vorher abgab, passte zu dem 31-Jährigen. Die Polizisten führten sodann eine Identitätsfeststellung bei dem Mann durch und forderten ihn auf, die Bücher, die zum Teil verstreut im Freien lagen, wieder aufzusammeln. Der Anweisung leistete der Mann nur widerwillig Folge. Währenddessen überprüften die Beamten die Personalien des Mannes und stellten fest, dass der Mann mit einem Haftbefehl gesucht wird und nahmen ihn fest. Bei der Festnahme leistete der 31-Jährige erheblichen Widerstand, indem er versuchte die Polizisten zu treten und zu kratze; weiterhin beleidigte er die eingesetzten Beamten. Später auf dem Polizeirevier stellte sich zudem noch heraus, dass der Mann sowohl unter dem erheblichen Einfluss von Alkohol als auch unter dem Einfluss von Drogen stand.
Die Beamten fertigten entsprechende Strafanzeigen und übergaben diese an die Kriminalpolizei zur weiteren Ermittlung.

PM der PD Brandenburg West vom 28.05.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Kurioser Rettungseinsatz

– Am 28.05.2019 gegen 04:20 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass sich bei ihnen eine männliche Person gemeldet hat, welche orientierungslos ist und Hilfe benötigt. Der bis dato unbekannte Anrufer teilte mit, dass er als Sozius von einem Motorrad gefallen ist und im Bereich der Pasewalker Straße in Neubrandenburg in einem Graben liegt. Genauere Angaben konnte der Anrufer zunächst nicht machen. Bei einem zweiten Anruf äußerte der hilfebedürftige Mann, dass er von seinem Standort aus zwei Supermärkte sehen kann – einen Lidl und einen Netto. Somit konnte der Standort des Anrufers auf den Bereich der Demminer Straße/Usedomer Straße eingegrenzt werden.
Als die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg den Lidl-Parkplatz erreicht haben, stellten sie ein Kleinkraftrad fest, welches in Fahndung steht. Das Kleinkraftrad wurde zur Spuren- und Eigentumssicherung sichergestellt und durch einen Abschleppdienst geborgen.
Die Suche nach dem Anrufer brachte zunächst keinen Erfolg. Die Suchmaßnahmen wurden durch die Kameraden der Feuerwehr verstärkt, da nicht klar war, in welchem gesundheitlichen Zustand sich die gesuchte Person befindet. Die Kameraden der Feuerwehr waren mit einer Wärmebildkamera und der Drehleiter im Einsatz.
Gut eine Stunde lang suchten Polizei- und Rettungskräfte vergeblich nach dem Anrufer, da er sich bei den Suchkräften nicht bemerkbar machte. Erst gegen 05:30 Uhr wurde der Gesuchte in einem Vorgarten in der Wolgaster Straße aufgefunden. Es handelt sich um einen 28-jährigen Neubrandenburger, der einen stark verwirrten Eindruck machte. Er machte vor Ort keine Angaben zu dem Moped, einem möglichen Unfall oder dem Fahrer des Kleinkraftrades.
Bei der Durchsuchung des 28-Jährigen konnten die Beamten Betäubungsmittel und einen Schlagring feststellen. Zudem leistete er aktiven Widerstand gegen über den Polizeibeamten. Der 28-Jährige muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz, wegen Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte sowie wegen des Verdachts des Diebstahls verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Neubrandenburg vom 28.05.2019

 

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): 16jähriger widersetzt sich Amtshandlungen – ein Beamter verletzt

Am Dienstag, 28.05.19, gegen 13:10 Uhr wurde die Polizei zum Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Bad Doberan gerufen.
Ein 16jähriger wurde gegenüber einer Jugendlichen aufdringlich. Er strich ihr durchs Haar und wollte sie umarmen. Das Mädchen konnte sich dem entziehen. Als dann noch zwei Freundinnen hinzukamen ließ er zwar von der Jugendlichen ab, beschimpfte diese aber übel.
Die Polizei erreichte wenige Minuten später den ZOB und forderte die Beteiligten auf, sich auszuweisen. Dem wollte der 16jährige nicht folgen. Als er Anstalten machte zu flüchten hielten die Beamten ihn fest, worauf er um sich schlug und trat. Auch als er darauf zu Boden gebracht wurde, wehrte er sich heftig, verletzte einen Beamten an der Hand, bei einem weiteren wurde die Brille beschädigt. Erst nach dem er gefesselt war, machte er dann Angaben zu seiner Person. Auf der Dienststelle konnte seine Identität dann geklärt werden.
Gegen den 16jährigen wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Er wurde anschließend seinem Vater übergeben.

PM der PI Güstrow vom 28.05.2019

 

Memmingen (Bayern): Hundehalter verweigert die Herausgabe seines Hundes und leistet danach Widerstand gegen Polizeibeamte

In den späten Abendstunden des Montags (27.05.2019) erhielt die Polizeiinspektion Memmingen die Mitteilung, dass im Bereich Hitzenhofen ein Hund umherlaufen würde. Im Vorfeld was schon bekannt, dass gegen das Tier ein Beschluss der zuständigen Verwaltungsgemeinschaft vorlag. Grund dafür war, dass der Hundehalter den nicht erforderlichen Wesenstest vorlegen konnte. Der Hundehalter und sein Tier konnten beim Eintreffen von mehreren Streifenbesatzungen vor seiner Wohnung angetroffen werden. Er zeigt sich sofort aggressiv und gab zu verstehen, dass er seinen Hund nicht an die Polizei herausgeben wolle. Letztendlich gelang es den eingesetzten Polizeibeamten den Hundehalter zu überwältigen. Unter erheblicher Gegenwehr wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten. Er wurde im Anschluss auf die Dienstelle verbracht und verbrachte dort die Nacht in einer Zelle. Durch die Widerstandshandlung wurden ein Beamter und der Hundehalter leicht verletzt. Der Hund konnte unbeschadet ins Tierheim verbracht werden.

PM der PI Memmingen /des PP Schwaben Süd/West vom 28.05.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Radfahrer in Weingarten zeigen sich bei Verkehrskontrolle oft uneinsichtig und sogar aggressiv

Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten führten in der vergangenen Woche in der Fußgängerzone in Weingarten Fahrradkontrollen durch. Dabei wurden insgesamt 76 Radfahrer wegen des verkehrswidrigen Befahrens der Fußgängerzone gebührenpflichtig verwarnt. Diese Ordnungswidrigkeit wird grundsätzlich mit einem Bußgeld von 15 Euro geahndet.
Am ersten Kontrolltag zeigte sich aus Sicht der Polizei ein großer Teil der 76 verwarnten Radfahrer uneinsichtig und trotz verkehrserzieherischer Gespräche häufiger unbelehrbar. In einem Fall kam es zu einer Beleidigung eines Beamten. Kurz darauf gab es erneut einen Zwischenfall, als eine ältere Dame sich von den uniformierten Beamten weder anhalten noch belehren lassen wollte. Schließlich schlug sie auf einen Polizisten ein, der glücklicherweise unverletzt blieb. Ermittlungen gegen die betreffenden Personen wurden eingeleitet.
Zudem fielen den eingesetzten Polizeibeamten einige Passanten auf, welche die Radfahrer vor den Kontrollen warnten. Ein Verkehrszeichen wurde von einer unbekannten Person mit einem Plakat „Polizeikontrolle – Radfahrer absteigen!“ versehen.
Nicolas Riether, Leiter des Polizeireviers Weingarten, zeigt sich über das Verhalten dieser Verkehrsteilnehmer enttäuscht: „Weil Verkehrszeichen in jüngster Zeit kaum mehr Wirkung zeigten, wurde in Abstimmung mit der Stadt wieder kontrolliert. Leider ist es so, dass hier offensichtlich nur mit massiveren Mitteln, nämlich einer bußgeldbewährten Verwarnung, eine Verhaltensänderung bewirkt werden kann.“ Dass es sogar zu Beleidigungen oder einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte kommt, ist für Riether absolut inakzeptabel. „Da wird von uns konsequent strafrechtlich ermittelt.“ Statt 15 Euro Verwarnung kann daraus schnell ein hoher drei- oder sogar ein vierstelliger Betrag als Strafe am Ende stehen.
Im vergangenen Kalenderjahr 2018 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeireviers Weingarten insgesamt 105 Verkehrsunfälle unter Beteiligung eines Radfahrers. Im Vergleich zum Jahr 2017 stiegen die Zahlen um 31 Prozent an. Aufgrund der kontinuierlichen Zunahme von Fahrrad- und Pedelecunfällen sowie zahlreicher Beschwerden über das Fehlverhalten von Fahrradfahrern werden im Rahmen der Verkehrssicherheitskonzeption des Polizeipräsidium Konstanz mehrere Kontrollaktionen mit unterschiedlichen Schwerpunkten unter anderem im Stadtgebiet von Weingarten durchgeführt.

PM des PP Konstanz vom 28.05.2019

 

Wien: Angriff auf Polizeibeamte bei Vorführung zum Strafantritt

Gestern kam es zu einem Angriff auf Polizisten in einer Wohnung. Die Beamten hatten in der Wohnstätte einen 55-Jährigen (Stbg: Österreich) aufgesucht, da er einen offenen Strafbetrag aus einer Verwaltungsstrafe zu begleichen hat. Der Mann beschimpfte die Beamten zunächst auf vulgäre Art und Weise und attackierte schließlich einen Polizisten mit Fußtritten durch einen Türspalt. Der 55-Jährige wurde überwältigt und festgenommen. Der angegriffene Polizist blieb bei der Attacke unverletzt.
Zu jeder Geldstrafe bei Verwaltungsdelikten ist in der Straferkenntnis eine Ersatzfreiheitsstrafe für den Fall der Uneinbringlichkeit festzusetzen. Wird die Geldstrafe nach (mehrfacher) Aufforderung nicht bezahlt, so wird der geschuldete Betrag von der Sicherheitsbehörde zwangsvollstreckt. Ist die Geldstrafe uneinbringlich, wird die festgesetzte Ersatzfreiheitsstrafe in Vollzug gesetzt (Vorführung zum Strafantritt).

PA der LPD Wien vom 28.05.2019

Am Dienstagnachmittag (28. Mai) hat die Polizei Köln das Vereinsheim der „Iron Bulls“ in Köln-Vingst durchsucht. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz richtet sich derzeit gegen einen 36-jährigen Kölner aus der Führungsriege der Gruppierung, der nach aktuellen Erkenntnissen dauerhaft in dem Haus auf dem Gelände lebt.
Er soll im Besitz mehrerer scharfer Schusswaffen sein.
Die Durchsuchung auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses in der Kampgasse erfolgte unter der Beteiligung von Spezialeinheiten.
Die Ermittler stellten unter anderem Munition sicher. Scharfe Waffen wurden nicht gefunden. Polizisten erschossen einen Kampfhund, der auf dem Gelände herumlief und die Beamten unvermittelt angriff. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM der POL Köln vom 28.05.2019

In der vergangenen Nacht (28. Mai) ereignete sich ein Unfall mit Beteiligung eines Streifenwagens der Dortmunder Polizei.

Um 3:15 Uhr übersah eine 41-jährige Polizeibeamtin beim Abbiegen vom Dorstfelder Hellweg auf die Arminiusstraße einen von links kommenden Kleintransporter. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Autos. Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Ford Transit auf die linke Fahrzeugseite und blieb auf der Straße liegen.

Die 37-jährige Fahrerin des Transporters wurde vorsorglich von Rettungskräften in ein Krankenhaus transportiert.

Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Kreuzungsbereich gesperrt. Hiervon war auch kurzzeitig die Stadtbahnstrecke betroffen.
Anschließend wurden beide Fahrzeuge abgeschleppt. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 20.000 Euro.

PM der POL Dortmund vom 28.05.2019