Recht angriffslustig zeigte sich eine schwarze Katze am Mittwochabend in der Karl-Peters-Straße. Nachdem in einem Kindergarten die Alarmanlage ausgelöst hatte, sollte das Objekt mit Diensthund „Emma“ durchsucht werden. Dabei stelle er in einem Zimmer eine Katze, die sich postwendend zur Wehr setzte und Emma durch Kratzer an der Schnauze verletzte. Auch der Diensthundeführer kam nicht ungeschoren davon. Beim Versuch, den Stubentiger einzufangen, wurde er ordentlich in beide Daumen gebissen. Der Zirkus endete in der Teeküche, wo die Samtpfote vorübergehend inhaftiert wurde.

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/14915/2034135/polizei_mannheim

… um „Autofahrer zu ärgern“… So kommen Geschwindigkeitskontrollen ja leider allzu oft beim Bürger an. Was wirklich dahintersteckt:

„Hürth (ots) – 1.069 Verkehrsteilnehmern wurde letzte Woche bei den Begegnungen mit Polizeibeamten mitgeteilt, dass sie zu schnell waren. 238 erhielten eine Anzeige, 831 wurden mit einem Verwarnungsgeld belegt.

Polizeibeamte nehmen Verkehrsunfälle auf. Sie sehen viel Blut und hören das Schreien von Verletzten. Auch die Tränen der Angehörigen, denen sie oftmals traurige Botschaften überbringen, sind ihnen nicht fremd. Das ist ein Teil ihrer täglichen Arbeit!

Neben der professionellen statistischen Auswertung von Verkehrsunfällen und den daraus folgenden Präventionsprogrammen, fragen sich die am Unfallort tätigen Polizistinnen und Polizisten sehr häufig: „Hätte der Unfall vermieden werden können? Warum geschah er? Was kann ich als Polizeibeamter tun, um so etwas zu verhindern?“

So erklärt sich vielleicht – neben dem dienstlichen Auftrag – auch die Motivation jedes einzelnen Polizeibeamten, Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention durchzuführen.

Übrigens: Bei elf Unfällen mit Todesfolge im Jahr 2010, war in vier Fällen überhöhte Geschwindigkeit die Ursache. Bei anderen Verkehrsunfällen sind die Unfallfolgen (Verletzungen(!), Sachschäden) deutlich massiver, je schneller die Unfallbeteiligten vor oder beim Zusammenstoß waren.

Die Polizei führte in der Woche vom 18.04.2011 – 24.04.2011 Geschwindigkeitsmessungen im Kreisgebiet durch. Es gab 1.069 „Begegnungen“, ohne körperliche Verletzungen und Blechschäden – allerdings mit finanziellen Folgen. Zum Glück aber für alle Verkehrsteilnehmer und Polizisten: Es gab zu diesem Zeitpunkt keine Verkehrsunfallopfer oder deren Angehörige, denen traurige Botschaften übermittelt werden mussten!“

Quelle:

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/10374/2033494/polizeipressestelle_rhein_erft_kreis

Denkt mal drüber nach, liebe Mitbürger!

„Gemäß aktueller Kriminalstatistik gingen im Jahr 2010 Gewalt und Drohungen gegen Beamte leicht zurück. Dies sei aber absolut kein Grund für Freudensprünge, betont Max Hofmann, Generalsekretär des VSPB: ‚Jeder Angriff gegen einen Polizeibeamten ist einer zuviel! … Denn Gewalt darf kein Berufsrisiko sein.'“
Quelle:
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33422/Verband_schweizerischer_Polizeibeamter_Aufruf_zur_Annahmeverweigerung__F%C3%A9d%C3%A9ration_Suisse_des_Fonctionnaires_de_Police__Appel_au_refus_de_traitement__FSFP_-_Appe.html

In Duisburg mussten 21 Polizeibeamte zur Ermittlung einer Todesursache anrücken, da die Trauernden kein Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen hatten.
Quelle:
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Trauernde-Grossfamilie-behindert-Polizei-und-Notarzt-in-Duisburg-Obermarxloh-id4579910.html#derwestenRSS

In Overrath ist ein Polizeiwagen in einen Unfall verwickelt worden. Zum Glück wurde niemand verletzt und es gab nur Blechschaden.
Quelle:
http://www.unserort.de/Overath/nachrichten/Polizeiwagen+in+Verkehrsunfall+verwickelt-4db6d3add65393e5ae02.shtml

 

In Frankfurt / Main wurde ein Polizeifahrzeug aus dem Hinterhalt mit Keramikkugeln beschossen. 

Zum Glück wurde niemand verletzt. *Erleicherung*.

Mehr dazu hier:

http://www.nh24.de/index.php/polizei/44501-frankfurt-polizeifahrzeug-aus-hinterhalt-beschossen

In meinen ersten Beitrag in diesem Diskussionsforum möchte ich gern darauf eingehen, wie angenehm Demonstrationen verlaufen können, wenn sich einfach alle an die Regeln des Versammlungsrechts halten.

Gestern, Ostermontag, fanden zum heute stattfindenden 25. Jahrestag des Super-GAUs von Tschernobyl bundesweit Demonstrationen gegen Kernkraft statt. Hier ein Ausschnitt aus den Polizeipressemeldungen dazu:

Gronau (NRW), 5.000 Teilnehmer:
„Die Veranstaltung verlief friedlich und störungsfrei.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/24843/2032277/polizei_borken

Hameln (Niedersachsen), 5.000 Teilnehmer, KKW Grohnde:
„‚Ich bin von einem friedlichen Verlauf der angemeldeten Veranstaltungen ausgegangen und diese Erwartungshaltung hat sich auch so bestätigt‘, zog der polizeiliche Einsatzleiter, Polizeidirektor Ulrich Knappe, ein positives Fazit der Demonstrationen…“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2032248/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Biblis (Hessen), 10.000 Teilnehmer:
„Die Polizei zieht eine überaus positive Bilanz des Tages: In guter Kooperation mit dem Veranstalter gelang es den Einsatzkräften der Polizei für einen störungsfreien Ablauf des insgesamt friedlichen Demonstrationsgeschehens zu sorgen.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/4969/2032258/polizeipraesidium_suedhessen

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein), 4.000 Teilnehmer:
„Fazit: „Wenn alle Demonstrationen so friedlich verlaufen würden, könnten Versammlungsteilnehmer, Veranstalter, Polizei und Bevölkerung immer zufrieden sein“, betont Polizeisprecher Hermann Schwichtenberg.“
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/52209/2032257/polizeidirektion_itzehoe

Das hört sich doch alles sehr angenehm an. Warum kann nicht jede Demo so verlaufen?

Und jetzt kommt mir bitte nicht mit dem blühenden Unsinn, die Polizei provoziere bewusst Eskalationen, um die Demonstranten in ein schlechtes Licht zu setzen und sich selbst eine Daseinsberechtigung zu beschaffen. Warum sollte sie das tun? Und warum sollte sie darauf bei diesen blendenden Gelegenheiten verzichtet haben? Oder geht es bei diesen Demos am Ende gar nicht mehr um die Sache, die in den Vordergrund geschoben wird?

Aber vielleicht könnte man dennoch mal darüber nachdenken, dass man eine Botschaft deutlich besser transportiert, wenn man dabei friedlich bleibt. Und sich als echter Demonstrant mal klar und deutlich von den Gewalttätern distanzieren ohne dabei schon wieder mehr oder minder subtil den eingesetzten Polizisten eine Mitschuld unterzujubeln.

Ich wünsche, auch wenn ich weiß, dass ich vermutlich sehr vergeblich wünsche, allen Polizisten, die am 1. Mai in Berlin, Hamburg, Zürich, Wien und ähnlichen Brennpunkten das ausgesprochen zweifelhafte Vergnügen eines Einsatzes haben, dass sie gesund nach Hause kommen. Weil sie nur mit Demonstranten zu tun bekommen, die so sind, wie die hier in den Pressemeldungen erwähnten.