Polizisten retteten heute früh einem Mann in Charlottenburg das Leben und nahmen einen Verdächtigen, der zuvor das Opfer verletzt hatte, fest.
Die Beamten des Polizeiabschnitts 24 hatten gegen 4 Uhr 45 einen Einsatz am Richard-Wagner-Platz, als ein Passant auf der gegenüberliegenden Seite auf sich aufmerksam machte, indem er laut um Hilfe schrie. Die Polizisten sahen dann einen Mann vor einem Lokal zu Boden sinken und eilten zu dem mittlerweile bewusstlosen und in einer Blutlache liegenden Verletzten. Bis zum Eintreffen des alarmierten Notarztes, reanimierten die Polizisten – einer von ihnen ist ausgebildeter Rettungssanitäter – den inzwischen puls- und atemlosen 19-Jährigen.
Ersten Ermittlungen zufolge setzte sich das spätere Opfer mit einem Kumpel zu einem 21-jährigen Gast in dem Café am Richard-Wagner-Platz an dessen Tisch. Im weiteren Verlauf gerieten die Drei in Streit, der wegen eines Schlages mit einer Kopfplatzwunde beim 21-Jährigen endete. Als der Streit immer weiter eskalierte, verwies der Betreiber des Lokals die beiden Dazugekommenen aus der Lokalität. Beim Verlassen verfolgte offenbar der Angegriffene die Beiden und verletzte den 19-Jährigen dann mit einem Messer am Bein, worauf dieser dann auf dem Gehweg zusammenbrach.
Weitere Einsatzkräfte nahmen den 21-Jährigen, der von dem Wirt festgehalten worden war, im Lokal fest. Nach einer ambulanten Behandlung der Kopfplatzwunde in einem Krankenhaus, wurde der Mann der Kriminalpolizei der Direktion 2 überstellt.
Der 19-Jährige wurde in eine Klinik eingeliefert. Sein Zustand ist weiterhin kritisch. Die Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes dauern an.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 23.07.2011

Die HNA erinnert in einem Artikel an den Tod des Kasseler Polizisten Georg Morell vor 50 Jahren auf Sylt. Er ertrank in der Nordsee, nachdem er einem jugendlichen Schwimmer das Leben gerettet hatte.

Mehr dazu:

http://www.hna.de/nachrichten/stadt-kassel/kassel/retter-unvergessen-jahren-starb-polizist-georg-morell-1333386.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+hna%2Fkassel+%28HNA.de+-+News+aus+Kassel%29

„Mindestens 87 Menschen sind beim Doppelanschlag in Oslo gestorben, berichtet die Polizei. Erstmals wurde das skandinavische Land von einem solchen Terroranschlag erschüttert. Ein Tatverdächtiger befindet sich in Haft. Nach Medienberichten könnte er aus der rechten Szene stammen.

Wenige Stunden später soll er dann als Polizist verkleidet auf der Insel Utøya, die in einem See nahe der Hauptstadt liegt, das Feuer auf die Besucher eines sozialdemokratischen Jugendcamps eröffnet und zehn Menschen getötet haben.“

Quelle und mehr:
http://www.tagesschau.sf.tv/nachrichten/Archiv/2011/07/23/International/Oslo-Ueber-80-Tote-bei-Anschlaegen-rechtsextremer-Terror?WT.zugang=front_top

Meine Gedanken sind bei den Menschen in Norwegen. Ich bin wirklich sprachlos.

Ich habe das hier gepostet, weil der Täter sich offensichtlich als Polizist verkleidet hatte…

Arnstorf / Lkrs Rottal-Inn (Bayern)  Eine 82-jährige Rentnerin aus dem Raum Arnstorf, die am Donnerstag seit mehreren Stunden abgängig war, wurde von der Besatzung eines Polizeihubschraubers gefunden.

Bereits seit etwa 11 h war am Donnerstag (21.07.2011) eine 82-jährige Frau, die bei Arnstorf wohnt, abgängig. Die Angehörigen suchten zunächst das Anwesen und dann die nächste Umgebung ab. Um 16.42 h verständigten sie dann die Polizei Eggenfelden, da sie die Frau trotz intensiver Suche nicht gefunden hatten. Bei der anschließenden Suchaktion beteiligten sich neben Beamten der Eggenfeldener Polizei ein Diensthundeführer, ein Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Ruppertskirchen. Die Frau wurde gegen 18.00 h hilflos ca 2,5 km von ihrem Wohnanwesen entfernt, in einem schwer zugänglichen Waldstück auf einer Lichtung, ca. 2 km vom Waldrand entfernt, von der Besatzung des eingesetzten Polizeihubschraubers entdeckt. Ein Beamter der Besatzung ließ sich absetzen und blieb bei der Frau, während die Hubschrauberbesatzung Polizeikräfte und das BRK zum Fundort lotste. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Dame offensichtlich unverletzt war. Sie wurde vorsorglich vom BRK in das KKH Eggenfelden gebracht.

Quelle: PM des PP Niederbayern vom 22.07.2011

In dem Zusammenhang möchte ich kurz erwähnen, dass ich schon von mehr als einem Polizeibeamten erzählt bekommen habe, dass jede Menge Anrufe aufgebrachter Bürger bei ihnen einhageln, sobald ein Polizeihubschrauber aufsteigt… es handelt sich bei diesen Anrufen um Beschwerden wegen des Lärms…

Mal ehrlich: GEHT’S NOCH? 

Abgesehen davon, dass es auf dieser Welt wirklich genug Lärmquellen gibt, über die man mal nachdenken könnte, kann das doch wohl nicht wahr sein. Ist es wirklich so schwer eingängig, dass die Polizei ihre Hubschrauber nicht zum Spaß startet.

Ok, also, ich habe ja verstanden, dass bei manchen Figuren die Vorurteile im Hirn Amok laufen sobald die Polizei ins Spiel kommt und es offenbar unvorstellbar ist, dass ein Hubschrauber startet,
* um Vermisste zu suchen
* um Schwerverbrecher zu suchen
* um Großveranstaltungen abzusichern und damit die Mehrheit der daran Teilnehmenden zu schützen
*…

Kurz: Das Teil geht mit Sicherheit aus verdammt gutem Grund in die Luft.

Aber vielleicht kann man es so erklären. Kürzlich mal einen Blick in die Staatskassen geworfen? Für jene, die es tatsächlich immer noch nicht kapiert haben: diese sind leer. Gähnend leer. Da ist nix mehr drinne… außer jede Menge Schulden. Ein Hubschrauberstart kostet einen Sack voll Geld.

Vielleicht hilft das ja endlich mal beim Verständnis, dass Polizeihubschrauber nicht abheben, damit sich da ein paar Polizisten einen netten Rundflug gönnen…

„Die Dresdner Polizei weist Vorwürfe zurück, den Aufmarsch betrunkener junger Männer am Dienstagabend auf dem Schillerplatz nicht verfolgt zu haben. Wie DNN-Online berichtete, alarmierte ein junger Aushilfsmitarbeiter der dortigen Subway-Filiale die Beamten, die sich vor Ort jedoch nicht blicken ließen.“

Quelle und mehr:

http://www.dnn-online.de/dresden/web/dresden-nachrichten/detail/-/specific/Randale-am-Schillerplatz-Polizei-weist-Vorwuerfe-nach-Nicht-Eingreifen-zurueck-87506336

Zwei Zivilpolizisten des Abschnitts 32 verhinderten in der vergangenen Nacht in Mitte die Fortsetzung einer gefährlichen Körperverletzung, bei der ein Mann seinem am Boden liegenden Opfer mehrfach gegen den Kopf trat.
Die Polizeiobermeisterin und der sie begleitende Polizeikommissar überprüften gegen 1 Uhr 30 in der Oranienburger Straße eine Radfahrerin, als sie auf der gegenüberliegenden Seite einen Tumult von mehreren Personen bemerkten. Kurz darauf erkannten sie, dass ein Beteiligter zu Boden fiel und ein Mann mehrmals gegen dessen Kopf trat.
Die beiden Beamten brachen sofort die Kontrolle der Radlerin ab, wechselten die Straßenseite und gaben sich als Polizisten zu erkennen. In diesem Moment rannten vier Männer in unterschiedliche Richtungen davon. Kurz vor der Tucholskystraße holten die Beamten den tretenden Täter ein und nahmen ihn fest.
Der 17-Jährige kam zu einer Gefangensammelstelle und musste sich einer Blutentnahme sowie einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen. Anschließend wurde er aus dem Gewahrsam entlassen und sieht nun einem Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung entgegen.
Sein Opfer kam in eine Klinik. Dort wurden die Kopfverletzungen des 26 Jahre alten Mannes ambulant behandelt.
Warum es zu der Auseinandersetzung kam, ist derzeit unbekannt und Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 21.07.2011

Scheinbar nichts begriffen haben in der vergangenen Nacht zwei junge Männer, deren Führerscheine nun beide bei der Polizei sind.

Doch der Reihe nach:

Zunächst floh ein 26-jähriger Frachtabfertiger in der vergangenen Nacht von einer Kontrollstelle der Polizei in der Seehofstraße. Gegen 01.00 Uhr war der 26-jährige mit seinem schwarzen 3er-BMW in eine Kontrollstelle geraten und hielt auch zunächst kurz an. Als ihn ein Beamter ansprechen wollte gab er plötzlich Gas und fuhr in Richtung Offenbacher Landstraße davon. Ein Streifenwagen nahm sofort sie Verfolgung auf und folgte über den Länderweg, Strahlenberger Straße bis in die Straße Im Bärengarten. Hier stoppte der 3er-Fahrer und setzte seine Flucht zu Fuß fort. Dabei sprang er über einen Zaun und lief weiter entlang der dortigen Bahngleise, wo er schließlich gestellt werden konnte.

Was folgte war Routine, Fahrt zum Revier, Alcotest mit 1,86 Promille mit anschließender Blutentnahme sowie Sicherstellung seines Führerscheines.

Kaum raus aus dem Polizeigebäude wurde offenbar gemeinsam mit dem ursprünglichen Beifahrer, 21 Jahre, der 3er-BMW wieder bestiegen und dieser lenkte nun den Wagen. Schließlich hatte der andere ja keinen Führerschein mehr, dass der 21-jährige auch unter Alkoholeinfluss, Alcotest 0,59 Promille, stand störte wohl beide nicht. Schlimmer jedoch war, dass die Fahrt in der Hafenstraße abrupt von einem Ampelmast und einigen Pollern gestoppt wurde. Hier hatte der Fahrer vermutlich aufgrund regennasser Fahrbahn und abgefahrenen Winterreifen die Kontrolle über den BMW verloren. Beide blieben unverletzt.

Was folgte war für den 21-jährigen die gleiche Routine wie schon drei Stunden zuvor beim 26-jährigen. Eine weitere Fahrt war mit dem erheblich beschädigten BMW nicht mehr möglich, dieser wurde abgeschleppt.

Ergebnis :

Zwei Führerscheine weg und ein demolierter schwarzer 3er-BMW. Den 26-jährigen erwartet neben der eigenen Trunkenheitsfahrt ein zweites Strafverfahren, da er als Halter des 3er-BMW einen unter Alkoholeinfluss stehenden Fahrer zugelassen hatte.

Quelle: PM des PP Frankfurt/Main vom 21.07.2011

Ein Artikel über einen Mann mit Zivilcourage und über den brutalen Mordversuch an Daniel Nivel im Rahmen der Fußball-WM 1998.

Nach seiner Aussage gegen die Schläger von Lens erhält der Hauptzeuge Burkhard Mathiak Mordankündigungen aus der Szene. Es dauert Jahre, bis er sich nicht mehr bedroht fühlt. Aber nur dank ihm konnte das Gericht die Strafen gegen die Nivel-Schläger aussprechen.“

Quelle und mehr:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,763278,00.html

Fast 28 Jahre nach einem versuchten Mord in der Kölner Innenstadt hat die Polizei Köln einen Tatverdächtigen ermittelt und festgenommen. Der heute 68-jährige tunesische Staatsangehörige steht im dringenden Verdacht, versucht zu haben, im Jahr 1983 eine damals 17-jährige Frau in ihrer Wohnung im Mauritiusviertel zu vergewaltigen und zu töten.

Die Vorgeschichte:

Wenige Stunden vor der Tat am 3. September 1983 hatte der Mann in einer Kölner Diskothek die Handtasche mit Ausweis und Wohnungsschlüssel seines späteren Opfers gestohlen. Noch in der gleichen Nacht verschaffte er sich Zugang zur Wohnung der jungen Frau am Marsilstein, die bei ihrer Mutter wohnte. Hier traf er auf die in ihrem Zimmer schlafende 17-Jährige und versuchte, sie brutal zu vergewaltigen. Im weiteren Verlauf fesselte und knebelte er sein Opfer. Als sich die junge Frau noch gefesselt losreißen konnte, stach der Täter mehrfach mit dem Messer auf sie ein, bis die Klinge abbrach. Erst als die lebensgefährlich verletzte Geschädigte in das Schlafzimmer ihrer Mutter fliehen konnte, verließ der Täter fluchtartig die Wohnung.

Im November 2010 nahm das KK 11 der Kriminalpolizei Köln im Rahmen der systematisierten Bearbeitung von Altfällen die Ermittlungen der bis dahin ungeklärten Tat erneut auf. Mit den heute zur Verfügung stehenden modernsten naturwissenschaftlichen Methoden konnte bei der Untersuchung der noch vorhandenen Beweismittel, die nach der Tat am Tatort sichergestellt worden waren, ein Treffer in der DNA-Analysedatei erzielt werden. Der an mehreren Tatmitteln festgestellte sogenannte „genetische Fingerabdruck“ konnte dem in Köln lebenden Tunesier zugeordnet werden. Der 68-Jährige war in der Vergangenheit wegen verschiedener Eigentumsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

Am gestrigen Dienstag (19. Juli) wurde der Beschuldigte in seiner Wohnung in Köln-Ehrenfeld widerstandslos festgenommen. Er macht zum Tatgeschehen keine Angaben und lässt sich anwaltlich vertreten.

Quelle: PM des PP Köln vom 20.07.2011

Die Rettung in letzter Sekunde vor dem sicheren Tod auf der Autobahn verdanken zwei kleine Entenkinder einem Streifenteam der Bayreuther Verkehrspolizei. Mittlerweile sind die jungen Tiere in einer neuen Entenfamilie gut aufgehoben.

Die beiden Polizisten erkannten am Dienstagnachmittag bei Bayreuth-Süd das drohende Tierdrama, nachdem sich offenbar eine Entenmutter mit den beiden Jungen auf die A 9 verirrt und dabei ihr Leben gelassen hatte. Die beiden Waisenkinder versuchten nun verzweifelt und leider vergeblich, die Betonleitwand an der Autobahn zu überwinden, als „die Freunde und Helfer“ herbeieilten. Es gelang den Beamten, die Tiere einzufangen und in Sicherheit zu bringen. Auf der Polizeidienststelle angekommen, versorgten die Beamten die erschöpften Entengeschwister zunächst notdürftig und vermittelten sie noch am Dienstag in die Obhut einer Entenfamilie auf einem ruhigen Bauernhof, weit weg von der gefährlichen Autobahn.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 20.07.2011

Bildquelle: PP Oberfranken