„Beamter wegen versuchter Körperverletzung verurteilt. Polizeiamt beklagt „falsches Signal“, Gewerkschaft will Revision einlegen.“

http://www.ln-online.de/nachrichten/3141962/Pfefferspray-Einsatz:__Polizist_soll_6300_Euro__Geldstrafe_zahlen

Meine Meinung dazu ist ganz gut in der im Artikel abgedruckten Wortmeldung des Weißen Rings wiedergegeben:

„„Polizeibeamte sind kein Freiwild“, mahnt Opferschützer Detlef Hardt vom „Weißen Ring“ in Lübeck. Er weiß: „Für ein bestimmtes Klientel ist es ein Spaß, sich den Anordnungen zu widersetzen.““

 

Erstmal ein Fall von Gewalt gegen Polizisten mit einem verletzten Polizisten im baden-württembergischen Brühl:

„Schmerzhaft endete eine Rettungsaktion in Brühl für einen Beamten des dortigen Polizeipostens. Ein Anwohner wandte sich gestern Morgen Hilfe suchend an die Polizei, da er zwei Marder entdeckt hatte, die auf ihrem nächtlichen Streifzug in einen Lichtschacht an seinem Haus gefallen waren und sich nun nicht mehr selbst befreien konnten. Trotz heftiger Gegenwehr, konnten die Ordnungshüter die Tiere aus ihrer misslichen Lage befreien und vor den Toren der Gemeinde aussetzen. Bei der Rettungsaktion zeigte sich jedoch, dass Lederhandschuhe im Nahkampf mit Mardern nur bedingt ihren Zweck erfüllen. Während die nächtlichen Räuber ihre neu gewonnene Freiheit genossen, kümmerte sich ein Arzt um die Bisswunde des Polizisten.“

Quelle: PM des PP Mannheim vom 09.06.2011

Gute Besserung an den gebissenen Polizisten und danke für die Tierrettung.

 

In Krefeld (NRW) durfte ein junger Gast mit in den Streifenwagen:

„Nach Beendigung eines Einsatzes auf dem Dießemer Bruch wurden Krefelder Polizeibeamte heute (09.06.2011) gegen 10:00 Uhr von Passanten angesprochen und auf ein Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) aufmerksam gemacht. Das offensichtlich an einer Pfote verletzte Jungtier kauerte am Straßenrand und zeigte keinerlei Fluchtverhalten. Die Beamten nahmen das Tier in ihre Obhut und verbrachten es anschließend ins Tierheim, wo es zunächst von einem Tierarzt untersucht wurde.“

Quelle: PM der Polizei Krefeld vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Krefeld

 

In Hamburg-Altona wurde ein etwas ungewöhnlicher Gast in Gewahrsam genommen.

„Am 08.06.2011 gegen 22.00 Uhr entdeckte eine Hamburgerin ein „herrenloses Huhn“ im Bahnhof Altona. Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei lief das Huhn an den Bahnsteigen im S-Bahnbereich umher. Reiseabsichten waren aber nicht zu erkennen… Daher verbrachte die 38-jährige Frau das Huhn zum Bundespolizeirevier im Bahnhof Altona. Das sehr zutrauliche Huhn war völlig entspannt und zeigte sich von der „Gewahrsamnahme“ durch die Bundespolizei nicht sonderlich beeindruckt.

Leider konnte der Tierhalter nicht ermittelt werden. Das Huhn wurde nach intensiver Betreuung durch die Bundespolizei in das Tierheim in der Süderstraße verbracht.“

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Bundespolizei Hamburg

 

Last but not least gab es in Nienburg (Niedersachsen) aber auch ein paar Tiere, die ernsthafter Arbeit nachzugehen hatten:

„Dauerregen beeinträchtigte den mittlerweile zum neunten Mal stattfindenen Wettbewerb der Diensthundführer und -führerinnen auf dem Gelände des Schäferhundvereins in Hoyerhagen am 08.06.11. „Dennoch können sich die Laufzeiten der Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern sehen lassen“, resümiert Christina Bock, Diensthundführerin der Polizei Nienburg und Hauptorganisatorin der Veranstaltung.

Bei der offiziellen Eröffnung durch den Polizeipräsidenten der Polizeidirektion Göttingen, Robert Kruse, konnten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Polizeien aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig Holstein, Berlin, Baden Württemberg, Hessen sowie der Bundespolizei, des Objektschutzregiments der Luftwaffe und der Feldjäger aus Eckernförde begrüßt werden.

Der Nienburger Polizist Ulrich Dove mit seinem Diensthund „Askan“ ging als erster ins Rennen. Auf einem Parcours von 1500 Metern hatten die 48 Starter und Starterinnen mit ihren Vierbeinern zehn Stationen zu bewältigen. Bestandteile der anspruchsvollen Strecke waren unter anderem das Stöbern nach einem Gegenstand, das Stellen eines Scheintäters mit Schussabgabe und das Überwinden von Hindernissen wie Schwebebalken, Tunnel und Kanal.

„Leider hielt das schlechte Wetter viele Zuschauer ab“, so die Polizeikommissarin. Einige gut beschirmte Gäste trotzen der Witterung und konnten sich hautnah einen Eindruck von der Teamarbeit zwischen Polizeihund und Führerin bzw. Führer verschaffen. Die Gesichter der Zieleinläufer und -läuferinnen und die hechelnden Hunde machten deutlich, dass Mensch und Tier eine gute Fitness abverlangt wurden.

Auf das Siegertreppchen stiegen Oliver Köppen mit Diensthund „Hexe“ aus Hameln , gefolgt von dem Verdener Matthias Dieker mit „Ninja“ und Jürgen Brand mit „Spike“, ebenfalls von der Diensthundführergruppe Hameln.

In der Mannschaftswertung lag die Diensthundführergruppe Hameln vor Verden I und der Bundeswehr Luftwaffe Diepholz II.

Als schnellster Hund setzte sich Stefanie Blocks „Kyra“ von der Polizei Hamburg mit einer Geschwindigkeit von 56,3 Stundenkilometer an die Spitze. Die Hamburger Polizistin belegte als beste Frau Platz 7. Insgesamt war ein Drittel des Starterfeldes weiblich.“

Quelle: PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Bildquelle: Polizei Nienburg/Schaumburg

Glückwunsch!

Ein 71jähriger Anwohner des östlichen Stadtbereiches meldete sich fernmündlich bei der Polizeiinspektion Frankenthal und gab an, dass seine Nachbarn ihren Müll über ihren Balkon entsorgen würden. Die Örtlichkeit wurde durch die Streife sofort aufgesucht. Vor Ort wurde – nach kurzer Rücksprache mit dem Informanten – die Wohnung der betroffenen Nachbarn aufgesucht. Nach Sachverhaltsschilderung durch das Einsatzteam zeigte sich die 32jährige Mutter sichtlich schockiert darüber, dass die Nachbarn direkt die Polizei verständigten, anstatt sie zunächst anzusprechen. Zur Sache gab sie an, dass ihr eineinhalbjähriger Sohn einen riesen Spaß daran hat, Gegenstände über den Balkon zu werfen. Zusammen mit der jungen Mutter wurde der „Tatort“ im Garten aufgesucht und die dort umherliegenden, gefüllten Windeln aufgesammelt und ordnungsgemäß entsorgt. Die 32jährige versprach, dass sie in Zukunft genauer aufpasst, was ihr Sohn tut, wenn er auf dem Balkon ist.
Mit dem Fazit, dass nachbarschaftliche Kommunikation eigentlich selbstredend sein sollte, verließ die Funkstreife den Einsatzort und verfasste einen Tätigkeitsbericht!

Quelle: PM der PD Ludwigshafen von 09.06.2011

Irgendwie auch Gewalt gegen Polizisten…

Heute Morgen liefen im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion mehrere Anrufe eines Mädchens ein, welches um Hilfe bat und gleichzeitig mitteilte, dass sie springen wollte. Sie gab allerdings nicht ihren Aufenthaltsort an. Eine Handyortung war ebenfalls nicht möglich. Durch eine aufmerksame Anwohnerin kam glücklicherweise etwas später die Information, dass sich ein junges Mädchen auf der Brüstung des Balkons in der 11. Etage des Hochhauses befand und augenscheinlich beabsichtigte herunter zu springen. Ihre Beine würden schon über der Brüstung hängen. Als die Polizisten eintrafen hatte sich alles zugespitzt, denn die 15-Jährige befand sich schon außerhalb der Balkonbrüstung.  In Würdigung der Umstände entschlossen sich die Einsatzbeamten zum sofortigen Zugriff. In dem Moment, als sie am Balkon ankamen, was zeitgleich mit dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte, ließ sich das Mädchen vom Balkon fallen. Durch sofortiges Zufassen seitens der Einsatzbeamten konnte die Jugendliche am Oberkörper festgehalten und auf den Balkon zurückgezogen werden. Sie befindet sich gegenwärtig in ärztlicher Obhut.

Quelle: PM der PD Oberes Elbtal-Osterzgebirge vom 09.06.2011

Polizei, Rettungsdiensten und Wehren über die Schulter schauen Martinshorn und Blaulicht an: Der Blaulichttag 2011 wird am 10. Juli ab 11 Uhr auf dem Sprödentalplatz tausende Besucher anlocken. Über 850 Aktive aus allen Blaulicht-Bereichen zeigen an Informationsständen und in gemeinsamen Aktionen, wie sie für die Sicherheit der Bürger der Stadt Krefeld und des Umlandes sorgen. Gleichzeitig treffen sich die Aktiven, die nicht nur aus Krefeld, sondern aus NRW und dem Ausland kommen, tauschen sich aus und lernen sich besser kennen. Denn gerade bei großen Gefahrenlagen ist ein Arbeiten zwischen den Institutionen und Vertrauen ineinander Gold wert. Hauptamtliche und Ehrenamtliche ziehen hier an einem Strang.

Zum dritten Mal gibt es die Veranstaltung nun in Krefeld, erstmals aber mit einem weiteren Schwerpunkt. Natürlich werden auch in diesem Jahr wieder Drehleitern ausgefahren, Brände gelöscht und gewaltbereite Randalierer in die Flucht geschlagen. Rettungs- und Polizeihunde schnüffeln erneut umher, eine „Musterzelle“ einer Justizvollzugsanstalt steht ausnahmsweise allen offen und verschiedene Rettungsdienste lassen sich über die Schulter schauen. Neu ist allerdings, dass Polizei, Feuerwehr, Bundespolizei, Bundeswehr, Zoll und Justizvollzugsdienst in Kooperation mit der Agentur für Arbeit unter dem Motto „Blaulicht als Beruf“ Ausbildungsmöglichkeiten vorstellen werden. Dadurch wird der Blaulichttag auch für Schulabgänger besonders interessant.

Schirmherr der Veranstaltung ist Nordrhein-Westfalens Minister für Inneres und Kommunales, Ralf Jäger. Er wird zusammen mit Oberbürgermeister Gregor Kathstede die Veranstaltung um 11 Uhr auf der zentralen Aktionsfläche eröffnen. Bis 18 Uhr können die Zuschauer hier Spannung und Action hautnah erleben.

Mehr Infos gibt es im Internet unter www.krefelder-blaulichttag.de oder unter www.facebook.com/krefelder.blaulichttag

Quelle: PM der Polizei Krefeld vom 09.06.2011

Bildquelle: Polizei Krefeld

Das Dezernat Interne Ermittlungen (DIE) hat gegen einen 29-jährigen Polizeiobermeister ein Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung im Amt eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

Am 03.06.2011 gegen 01:16 Uhr rief der Betreiber eines Lokals in der Straße Hamburger Berg in Hmb.-St. Pauli die Polizei. Er halte einen angetrunkenen Täter nach einer begangenen Sachbeschädigung fest. Vor Ort teilte er den Beamten mit, der Mann habe einen Tisch mit einem Edding-Stift beschmiert und er wolle einen Strafantrag stellen.

Der Beschuldigte wurde von den Polizeibeamten aufgefordert, sich auszuweisen. Er teilte mit, keine Personalpapiere bei sich zu haben und verweigerte mündliche Angaben zu seiner Person. Deshalb wurde der Beschuldigte zur Personalienfeststellung zum Polizeikommissariat 15 gebracht. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde er auch aufgefordert, seine zahlreichen Piercings aus den Ohren zu entfernen. Der Aufforderung kam er nicht nach.

Der 29-jährige Polizeiobermeister wird beschuldigt, mittels einer Kabelzange die Piercings entfernt zu haben, so dass der später festgestellte 24-Jährige Verletzungen an beiden Ohren erlitt. Die Ermittlungen hinsichtlich der Tatbeteiligung von drei weiteren Polizeibeamten dauern an.

Bis auf Weiteres versieht der 29-jährige Polizeiobermeister seinen Dienst an einer anderen Polizeidienststelle.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 09.06.2011

Ja, liebe Polizistenhasser – genau so sieht systematische Vertuschung aus. Man publiziert eine Pressemitteilung zu den Vorwürfen gegen Polizeibeamten.

Der am 6. Juni bei einem Verkehrsunfall auf der BAB 38 schwer verletzte 40-jährige Polizeibeamte vom Autobahnpolizeirevier ist am 7. Juni 2011 verstorben.
Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: PM der PD Westsachen vom 08.06.2011

BAB 38/RFB Dresden/ nach AST Leipzig-Süd (B2). Heute gegen 12.45 Uhr kam es zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 38. Wegen einer Panne(Reifenschaden) stand ein Kleintransporter mit Anhänger auf der Autobahn. Eine Funkwagenbesatzung des Autobahnpolizeireviers der Polizeidirektion Westsachsen wurde zur Absicherung vor Ort eingesetzt. Ein Tanklastzug (40 Tonnen) fuhr auf den als Absicherung aufgestellten  Funkwagen. Ein Polizeibeamter (40) der sich im Funkstreifenwagen aufhielt, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Mit einem Rettungshubschrauber wurde der Verletzte in ein Krankenhaus geflogen. Die Unfallaufnahme und die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch nicht abgeschlossen.

Quelle: PM der PD Westsachsen vom 06.06.2011

Mein Beileid den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Verstorbenen.

 

 

Offenbar von der Geschichte „Der Hase und der Igel“ inspiriert, versuchte am Montagabend, 06.06.2011, ein führerscheinloser Autofahrer die Polizei zu täuschen. Die Ehefrau wurde als Fahrerin vorgeschoben. Die Beamten durchschauten den Schwindel.
Gegen 19.50 Uhr näherte sich der führerscheinlose 55-Jährige mit seinem silbernen Pkw einer Kontrollstelle der Polizeiinspektion Prien, die auf der Staatsstraße 2093 zwischen Aschau und Sachrang eingerichtet war. Etwa 200 Meter vor dem Kontrollort wendete der Fahrer plötzlich und fuhr zurück in Richtung Sachrang. Die Streifenbesatzung, die sofort die Verfolgung aufnahm, konnte den Fahrer beobachten, wie dieser kurz vor Sachrang abbog, seinen Wagen anhielt und in ein Haus lief. Kurze Zeit darauf kam eine Frau aus dem Haus gelaufen, die erstaunlicherweise das gleiche rote T-Shirt trug, wie der zuvor beobachtet Fahrer. Die 51-Jährige versuchte den Beamten zu erklären, dass sie mit dem Fahrzeug unterwegs gewesen sei und wenden hätte müssen, um die daheim vergessenen Zigaretten zu holen. Mit dieser „Finte“ ließen sich die Beamten aber nicht abspeisen und schnappten sich den 55-Jährigen, der sich zu diesem Zeitpunkt bereits in die Dusche des Anwesens geflüchtet hatte.
Nach Belehrung und längerer, eingehender Befragung, räumte die Ehefrau letztendlich ein, dass tatsächlich ihr Mann mit dem Pkw gefahren sei. Nachdem der 55-Jährige nach eigenen Angaben seit 1984 wegen zu vielen „Punkten“ keinen Führerschein mehr besitze, hätte er sich der Kontrolle schlussendlich entziehen wollen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Quelle: PM des PP Oberbayern Süd vom 08.06.2011

Merke: Halte Dich nicht für Schlauer als die Polizei… ist  mit hoher Wahrscheinlichkeit eine grobe Fehleinschätzung…

… ein 23-Jähriger aus der Sauterstraße, der über Notruf am 08.06.11, 04:41 Uhr mitteilte, dass  ein Wildschwein im Hof des Anwesens klopfe.  Den Beamten zeigte er einen kleinen Verschlag, in welchem sich das Wildschwein angeblich verstecke und ihn durch Klopfen nerve. Die Beamten konnten jedoch kein Wildschwein vorfinden, vielmehr wurde das Klopfgeräusch von tropfendem Regenwasser verursacht.

Quelle: PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 08.06.2011

Was waren das denn für krasse Drogen????