Am Dienstag (2.8.), um 15:15 Uhr, kollidierte auf der Straße „Am Bahnhof“ ein Streifenwagen mit dem Eisenpfahl einer Werbetafel, als er dem Pkw einer 41-jährigen Mönchengladbacherin nachfuhr.

Hintergrund der gemeinsamen Fahndungsmaßnahmen der Polizei Mönchengladbach und des Rhein-Kreises Neuss war eine Suizidankündigung der Frau aus Mönchengladbach. Kurz vor dem Unfallgeschehen war sie mit ihrem Fahrzeug vor den Polizeibeamten geflüchtet. Die 41-jährige konnte wenig später durch die Polizei in Korschenbroich wohlbehalten angetroffen werden.

Das Fahrzeug der Polizei war in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der 27-jährige Fahrer, sowie seine 38-jährige Beifahrerin wurden zunächst ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte sind durch den Aufprall leicht verletzt worden.

Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 35000 Euro geschätzt.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 03.08.2011

Ladendieb mit Unterstützung eines polizeifreundlichen Autofahrers gestellt Alsfeld – Mit Unterstützung eines polizeifreundlichen Autofahrers konnte am Mittwochmittag ein 25-jähriger Ladendieb in Alsfeld gestellt und festgenommen werden. Der Dieb hatte zuvor aus dem ALDI-Markt in der Straße „An der Au“ verschiedene Gegenstände entwendet. Anschließend floh der Mann mit seiner Beute. Ein Mitarbeiter, der ihn bei seiner Tat beobachtete hatte, nahm die Verfolgung auf. Von einer Frau wurde der Vorfall in der nahegelegenen Polizeiwache gemeldet. Ein Polizeibeamter rannte sofort auf die Straße und sah, wie der Angestellte auf den vermeindlichen Täter zeigte, der inzwischen bis zur Löbergasse/Ecke Fuldaer-Tor gekommen war. Der Polizist hielt kurzerhand den vorbeifahrenden Pkw-Fahrer an und bat ihn, mit ihm dem Flüchtenden hinterher zu fahren. In Höhe eines Elektromarktes konnte der Täter eingeholt und durch den Polizisten widerstandslos festgenommen werden. Mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife wurde der Langfinger in Handschellen abgeführt und auf die Dienststelle gebracht. Gegen den Mann erstattete die Ordnungshüter Anzeige wegen Diebstahl. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen.

Quelle: PM des PP Osthessen vom 04.08.2011

Na also. Manchmal kann das polizeiliche Gegenüber auch richtig nett sein…

Auf der Kreuzung der Großen Gartenstraße/Fuhrenstraße in Rotenburg kam es am Donnerstag um 16.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 26-jährige Polizeibeamtin der Rotenburger Polizeiwache verletzt wurde.

Die 26-jährige Beamtin war mit der Polizei-BMW auf der vorfahrtberechtigten Fuhrenstraße in Richtung Harburger Straße unterwegs, als die 46-jährige Autofahrerin aus Rotenburg mit ihrem Mercedes von der Großen Gartenstraße die Fuhrenstraße überqueren wollte.

Die Frau hatte zunächst noch zwei abbiegende Autos passieren lassen, übersah dann aber das Polizeimotorrad. Die Beamtin prallte mit ihrem Krad voll in die Beifahrerseite des Mercedes B und kam zu Fall. Dabei wurde sie verletzt und musste mit einem Rettungswagen in das Rotenburger Diakoniekrankenhaus gebracht werden.

Das Polizeimotorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Da am Unfallort Betriebsflüssigkeiten aus dem Fahrzeug ausgelaufen waren, musste die Feuerwehr Bindemittel streuen.

Quelle: PM der PI Rotenburg vom 05.08.2011

„Zwei junge Männer aus Neustadt sind vorgestern vor dem Amtsgericht Pirna wegen gefährlicher Körperverletzung zu Geldstrafen von insgesamt 1.100 Euro verurteilt worden. Gemeinsam hatten sie in der Altmarkt-Galerie Dresden zunächst einen jungen Mann belästigt. Einer der Täter verletzte später einen Polizisten, der zu Hilfe kam.

Der Haupttäter, der bei der Bundeswehr eingesetzt ist, war vor der Tat in Afghanistan stationiert. Bei einem Einsatz hat der Neustädter seinen besten Freund verloren. Dieses Erlebnis hätte der heute 22-Jährige trotz psychiatrischer Behandlung nicht verarbeitet. Er leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sein aggressives Verhalten sei ein Symptom dafür, sagte Richter Andreae.“

Quelle und mehr:

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2829577

Ich möchte an dem Verhalten des Täters nichts entschuldigen oder beschönigen. Gewalt ist und bleibt aus meiner Sicht unentschuldbar. Aber dass PTBS-Opfer teilweise starke Aggressionen an den Tag legen ist nichts Neues.

Auch hier muss sich die Gesellschaft fragen lassen, wie sie mit jenen umgeht, die sich in Afghanistan ein PTBS zugezogen haben. Ganz besonders jene sollten sich das mal fragen lassen, die sich vor Mitleid kaum einkriegen, wenn ein Jugendlicher wegen seiner schlimmen Kindheit einen Menschen halb tot schlägt, aber bei einem Bundeswehrsoldaten nur lapidare Worte wie: „Ist er doch selbst schuld!“ übrig haben. Was Menschen im Einsatz, nicht nur in Afghanistan, erleben können, ist so knallhart, dass es selbst für die brutalsten und gleichgültigsten Eltern nur schwer ist, dieses Maß an Gewalt zu erreichen.

Wollte ich nur mal loswerden!

Allen Bundeswehrangehörigen mit PTBS wünsche ich an dieser Stelle gute Unterstützung und die Hilfe, die sie brauchen!

Drei Brandstiftungen beschäftigten heute morgen gegen 06.00 Uhr die Feuerwehr sowie die Kripo Ingolstadt. Von einem bislang unbekannten Täter wurden Mülltonnen im Bereich des Katharinengymnasiums, sowie der Universität angezündet aber auch ein BRK-Fahrzeug in Brand gesteckt, welches sich auf dem Gelände der BRK-Zentrale, Auf der Schanz, befand. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Gegen 06.00 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Polizeieinsatzzentrale mit, dass ein Sanitätsfahrzeug in Flammen steht. Nahezu zeitgleich gingen Informationen ein, dass eine Restmülltonne beim Katharinen Gymnasium brennen würde und auch im Hinterhof der Universität drei Papiertonnen Feuer gefangen hätten. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte in allen Fällen die Ausbreitung der Brände verhindert werden. Ein genauer Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, er dürfte aber vor allem durch das ausgebrannte Sanitätsfahrzeug erheblich sein.

Zum Brandzeitpunkt sah eine Zeugin in unmittelbarer Nähe zur Universität eine Person die sich verdächtig benahm. Dieser Mann soll ca. 19 Jahre alt gewesen sein, hatte dunkle Haare und trug eine beige kurze Hose, weiße Turnschuhe sowie ein weißes T-Shirt.

Die Brandfahnder der Kripo Ingolstadt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise zu dieser verdächtigen Person. Aufgrund des Tatzeipunktes wäre es möglich, dass der Mann sich zuvor noch in einer Lokalität aufgehalten hat und auch dort eventuell aufgefallen ist. Hinweise erbittet die Polizei unter 0841/9343-0.

Quelle: PM des PP Oberbayern Nord vom 05.08.2011

Ich finde ja alle Angriffe auf Blaulichter ziemlich bescheuert. Aber ein Sanitätsfahrzeug abzufackeln ist wirklich das Allerdämlichste, was einem in den Kopf kommen kann. Das ist aus meiner Sicht nicht einmal mit der krudesten extremistischen Ideologie zu begründen, das ist einfach nur dumm…

Donnerstagmorgen, gegen 09:30 Uhr, kontrollierten Beamte des Polizeiautobahnreviers Schleswig auf dem Rastplatz einen italienischen Sattelzug und stellten bei Überprüfung der als Gefahrgut gekennzeichneten Ladung fest, dass ein Fass eingedellt war und augenscheinlich eine Flüssigkeit dort leicht austrat.

Der Gefahrgutlöschzug der Feuerwehr wurde alarmiert. Die Straßenmeisterei sperrte den Rastplatz für die Dauer der Maßnahmen bis zum frühen Nachmittag.

Ein Spezialunternehmen barg von der Ladung 2 Paletten mit 200 Liter Kunststofffässern, von denen eines, wie beschrieben, beschädigt war und entsorgte diese fachgerecht.

In den Fässern befand sich nach Angaben des Auftraggebers Tetra-Hydro-Thiophen (THT). Die Substanz wird zur Auffindung von Gasverlust eingesetzt, ist nicht giftig aber brennbar und verursacht bei Inhalation Kopfschmerzen und Übelkeit.

Die Beamten und auch der Fahrer erlitten eben diese Beschwerden und wurden vorsorglich stationär im Krankenhaus aufgenommen, zwischenzeitlich aber wieder entlassen.

Die ausgetretene Substanz befand sich ausschließlich auf der Ladefläche und kam nicht mit Fahrbahn oder Boden in Kontakt.

Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen der gefahrgutrechtlichen Verstöße ein.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 04.08.2011

Gestern Abend (2.8.11) lief in NDR aktuell ein Beitrag über Vorwürfe gegen die Polizei Braunschweig. Hier der Link zur Sendung. Es handelt sich um den zweiten Beitrag.

Dazu habe ich mir erlaubt, dem NDR einen „Leserbrief“ zu schreiben.

„Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrem Beitrag über die Vorwürfe gegen die Polizei in Braunschweig, der in ihrer NDR-aktuell-Sendung von gestern Abend (2.8.11) gezeigt wurde, habe ich einige Anmerkungen.

Vorab: ich bin immer für Transparenz und Offenheit und finde es insofern absolut richtig, dass über derartige Vorwürfe berichtet wird. Wenn diese zutreffend sein sollten, muss so etwas unbedingt öffentlich gemacht werden und es müssen zwingend Konsequenzen erfolgen, damit diese schwarzen Schafe nicht auf ihre ganz überwiegende Mehrheit von Kollegen abfärben, die ihre Arbeit ordentlich und mit Hingabe tun.

Ob sie zutreffend sind, obliegt allerdings nicht der Entscheidung der Öffentlichkeit, sondern des Rechtssystems.

Ihr Bericht suggeriert an einigen Stellen, dass es sich bei diesen Übergriffen durch Polizeibeamte um ein bundesweites Phänomen handelt, bei dem die Täter auch regelmäßig ungestraft davonkommen. Als Beleg dafür wird die Zahl von 84% herangezogen. 84% aller Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte in Niedersachsen werden vor Anklageerhebung eingestellt.

Diese Zahl ist für sich genommen allerdings wenig aussagekräftig. Erstens fehlt ein Vergleich, wie viele Verfahren gegen Nichtpolizisten eingestellt werden. Auch das kommt sehr oft vor. Das Prinzip, dass, wenn Aussage gegen Aussage steht, keine Verurteilung erfolgen kann, ist eines der grundlegenden Prinzipien eines Rechtsstaates und findet nicht nur bei Polizeibeamten Anwendung. Man kann in einem Rechtsstaat nicht ohne ausreichende Beweise verurteilt werden. Das ist einerseits seine Schwäche, weil Straftäter davonkommen, wenn man ihnen die Straftat nicht nachweisen kann. Es ist aber, wenn man sich mit den beiden deutschen Diktaturen näher beschäftigt, eine ziemlich gute Einrichtung.

Zweitens wären diese 84% auch unter Vorliegen dieser Vergleichszahl nur mäßig aussagekräftig, da eine sehr wichtige Information fehlt: Wie viele Anzeigen gegen Polizeibeamte werden erstattet, nachdem diese ihrerseits eine Anzeige geschrieben haben? Es ist ja heutzutage in Deutschland immer mehr üblich, von seinen eigenen Untaten abzulenken, indem man andere mit Dreck bewirft, möglichst jene, die einen dabei erwischt haben. Oder man möchte sich gerne an dem Polizeibeamten rächen, weil natürlich er schuld daran ist, dass man nun juristischen Konsequenzen ins Auge sehen muss und nicht zufällig man selbst, weil man aus welchem Grund auch immer glaubte, das herrschende Recht gälte immer nur für die anderen.

Fair wäre in diesem Zusammenhang auch gewesen zu erwähnen, welche beruflichen Nachteile ein Polizeibeamter zu erwarten hat, gegen den solche Vorwürfe – auch wenn sie unberechtigt sind – im Raum stehen. Ein Beförderungsstopp ist dabei noch das geringste Problem, allerdings kann das ärgerlich sein, denn der Verdienst von Polizisten ist in Anbetracht ihrer verantwortungsvollen und gefährlichen Arbeit im Vergleich zu manchen Gehältern in der freien Wirtschaft oder gar bei den Medien nicht gerade üppig. Häufig kommt es bis zur Klärung der Vorwürfe zu Versetzungen an andere Dienststellen. Wenn man sich auf seiner alten Dienststelle wohl gefühlt hat, kann das schon wehtun, besonders wenn die Vorwürfe wirklich haltlos sind. Mir ist sogar ein Fall bekannt, in dem ein Polizist aus persönlichen Gründen in ein anderes Bundesland wechseln wollte. Dieser Wechsel kam letztlich wegen derartiger Vorwürfe nicht zustande, die sich schließlich als haltlos erwiesen. Die Versetzung kam trotzdem nicht mehr zustande. Seine Beziehung ist daran zerbrochen.

Zweifellos gibt es bei der Polizei einige wenige schwarze Schafe, wie in jeder anderen Berufsgruppe übrigens auch. Die Entscheidung, ob jene fraglichen Polizeibeamte in Braunschweig solche sind, weil sie sich der ihnen vorgeworfenen Straftaten schuldig gemacht haben, obliegt einem Gericht und niemandem sonst – wie bei jedem anderen möglichen Straftäter auch. Keinesfalls handelt es sich hierbei, wie in Ihrem Beitrag suggeriert, um ein flächendeckendes Phänomen.

Gerade in Zeiten, in denen die Gewalt gegen Polizeibeamte ansteigt, sollten seriöse Medien darauf achten, den Gewalttätern nicht auch noch eine Rechtfertigung für ihr Tun zu liefern.

Es ist wichtig, über Missstände bei der Polizei zu berichten. Es ist aber ebenso wichtig, ihnen dabei genau die Fairness zukommen zu lassen, die man sich selbst in einem ähnlichen Fall wünschen würde. Aus meiner Sicht sind die Forderungen der Bürgerinitiative auf einer persönlichen Ebene verständlich. Es kann aber nicht angehen, bundesweit die Polizei unter Generalverdacht zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen“

Bei einem Unfall wurden zwei Polizeibeamte und der Unfallverursacher verletzt.Eine Polizistin wurde schwer verletzt.

Quelle:

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1312097745749&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312

Die MZ twitterte gestern Abend gegen 23 Uhr, dass die Polizistin nicht mehr in Lebensgefahr schwebe:
http://bit.ly/onLH30

An dieser Stelle allen gute Besserung, besonders jedoch der schwer Verletzten.

„Ein Jahr war der Göttinger Polizist Sven Sommer freiwillig in Masar-i-Scharif in Afghanistan, um dort eine afghanische Polizei mit aufzubauen. „Die größten Probleme waren die klimatischen Bedingungen“, erinnert sich der 42-Jährige an seinen Einsatz.“

mehr dazu:

http://www.hna.de/nachrichten/niedersachsen/permanente-anspannung-1343689.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

In der 1. Hauptrunde des DFB Pokal besuchten rund 3.800 Zuschauer das Spiel des SC Rot Weiß Oberhausen gegen FC Augsburg. Für die eingesetzten Polizeibeamten war es ein ruhiger Einsatz, die Fußballfans verhielten sich vorbildlich und gaben keinen Anlass zum Einschreiten. So macht Fußball Spaß.

Quelle: PM der Polizei Oberhausen vom 31.07.2011

Da hat mir die Polizei Oberhausen doch glatt eine Antwort an denjenigen geschrieben, der mich im Zusammenhang mit denAusschreitungen in Berlin, bei denen 18 Polizeibeamte verletzt wurden, nicht richtig gelesen hat:
DAS hier sind Fans.
Und würden alle Einsätze bei Fußballspielen so verlaufen, hätte ich auch nichts mehr dagegen, dafür Steuern abzudrücken.

Man mus, bevor man Differenzierung einfordert, erstmal richtig hinlesen…
Aber ich denke, jetzt hat es jeder verstanden, oder?