„Gut gebrüllt Löwe…“ Ein oberfränkischer Polizist machte mit imitierten Hundegebell einen Flüchtigen dingfest.
Der Mann hatte zuvor mit seinem Wagen einen Unfall verursacht und im Wald versteckt.
Auf einem zwischen Heilgersdorf und Seßlach gelegenen Flurbereinigungsweg sah eine Verkehrsteilnehmerin einen unfallbeschädigten Pkw zwischen Bäumen stehen. Als der Fahrer des Pkw mitbekam, dass die Frau die Polizei verständigte, floh er in ein angrenzendes Waldstück.

Trotz mehrfacher Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten, ließ sich der Fahrer des Fahrzeuges nicht dazu bewegen, aus dem Wald heraus zu kommen. Erst als einer der Polizeibeamten Hundegebell nachahmte und den Einsatz eines Polizeihundes ankündigte, kam der Mann schließlich aus dem Wald heraus.

Der Grund für seine Flucht war schnell ermittelt, der Mann stand nämlich unter Alkoholeinfluss. Blutentnahme und Sicherstellung seines Führerscheines waren Folge.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 08.08.2011

In Kastellaun / Pydna in Rheinland-Pfalz fand am zurückliegenden Wochenende das Festival “Nature One 2011“ statt.

Im Ergebnis bleibt für „Nature One 2011“ festzustellen, dass sich die Einsatzkonzeption der Polizei bewährt hat. Der Veranstaltungsverlauf gestaltete sich durchweg friedlich, besonders erwähnenswerte Ereignisse gibt es aus Sicht der Polizei nicht. Zentraler Punkt der polizeilichen Maßnahmen ist die Arbeit an den Kontrollstellen. Dabei geht es in erster Linie um das Auffinden von Drogen.
Der Einsatz neuester und modernster Technik zum Erkennen und Aufspüren von Drogen machen es dem Betroffenen nahezu unmöglich, mitgeführte Drogen an der Kontrollstelle vorbei zu leiten. Und was die Technik nicht schafft, dass erschnüffeln die eingesetzten vierbeinigen „Polizeikollegen“. Ein ungewöhnliches Bild für den Laien ergibt dabei der Einsatz sogenannter Passivhunde, die an einer Reihe von Personen vorbeigeführt werden und sobald sie auch nur die geringsten Spuren von illegalen Drogen aufnehmen, sich vor die entsprechende Person hinsetzen.

Eine Dame hatte diesen Einsatz wohl nicht richtig bewertet: Sie graulte den vor ihr sitzenden Vierbeiner und rief dabei entzückt aus: „Schau mal, der kann mich besonders gut leiden.“, was der eingesetzte Hundeführer mit den Worten begleitete: „Ja – wahrscheinlich riechen sie besonders gut.“
Den wahren Hintergrund verstand die Dame dann auch kurz danach.

Quelle: PM des PP Koblenz vom 08.08.2011

Randale mit weitreichenden Folgen in Kempten

Quelle und mehr:

http://www.all-in.de/nachrichten/allgaeu/polizeimeldungen/Polizeimeldungen-polizei-vandalismus-betrug-Randale-mit-weitreichenden-Folgen-in-Kempten;art2756,995088?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Glück im Unglück hatten zwei Polizeibeamte heute Vormittag bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg.
Die beiden bogen ersten Ermittlungen zufolge gegen 10 Uhr 20 mit Blaulicht und Martinshorn aus der Yorckstraße kommend in den Mehringdamm ein. Dabei stießen sie mit einem entgegen kommenden „BMW“ zusammen. Das Polizeiauto schleuderte durch die Wucht des Aufpralls herum und kam auf der Seite zum Liegen.
Die Beamten erlitten Schnittwunden und wurden ambulant behandelt. Die vier Insassen des „BMW“ blieben unverletzt.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der Ermittlungen des Verkehrsermittlungsdienstes der Polizeidirektion 6.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 07.11.2011

Uff, gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Gute Besserung den beiden!

„Ein mutmaßlicher Serienräuber muss sich auch gegen den Vorwurf des Mordversuchs an sieben Polizisten verteidigen. Er hatte auf der Flucht einen VW-Bus in die Luft gesprengt.“

Quelle und mehr:

http://www.merkur-online.de/nachrichten/muenchen/raeuber-sprengtvw-bus-luft-1350357.html?cmp=defrss&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Wir dürfen auf das Urteil gespannt sein.

Am Dienstag (2.8.), um 15:15 Uhr, kollidierte auf der Straße „Am Bahnhof“ ein Streifenwagen mit dem Eisenpfahl einer Werbetafel, als er dem Pkw einer 41-jährigen Mönchengladbacherin nachfuhr.

Hintergrund der gemeinsamen Fahndungsmaßnahmen der Polizei Mönchengladbach und des Rhein-Kreises Neuss war eine Suizidankündigung der Frau aus Mönchengladbach. Kurz vor dem Unfallgeschehen war sie mit ihrem Fahrzeug vor den Polizeibeamten geflüchtet. Die 41-jährige konnte wenig später durch die Polizei in Korschenbroich wohlbehalten angetroffen werden.

Das Fahrzeug der Polizei war in einer Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der 27-jährige Fahrer, sowie seine 38-jährige Beifahrerin wurden zunächst ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte sind durch den Aufprall leicht verletzt worden.

Der Streifenwagen musste abgeschleppt werden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 35000 Euro geschätzt.

Quelle: PM der KPB Rhein-Kreis-Neuss vom 03.08.2011

Ladendieb mit Unterstützung eines polizeifreundlichen Autofahrers gestellt Alsfeld – Mit Unterstützung eines polizeifreundlichen Autofahrers konnte am Mittwochmittag ein 25-jähriger Ladendieb in Alsfeld gestellt und festgenommen werden. Der Dieb hatte zuvor aus dem ALDI-Markt in der Straße „An der Au“ verschiedene Gegenstände entwendet. Anschließend floh der Mann mit seiner Beute. Ein Mitarbeiter, der ihn bei seiner Tat beobachtete hatte, nahm die Verfolgung auf. Von einer Frau wurde der Vorfall in der nahegelegenen Polizeiwache gemeldet. Ein Polizeibeamter rannte sofort auf die Straße und sah, wie der Angestellte auf den vermeindlichen Täter zeigte, der inzwischen bis zur Löbergasse/Ecke Fuldaer-Tor gekommen war. Der Polizist hielt kurzerhand den vorbeifahrenden Pkw-Fahrer an und bat ihn, mit ihm dem Flüchtenden hinterher zu fahren. In Höhe eines Elektromarktes konnte der Täter eingeholt und durch den Polizisten widerstandslos festgenommen werden. Mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife wurde der Langfinger in Handschellen abgeführt und auf die Dienststelle gebracht. Gegen den Mann erstattete die Ordnungshüter Anzeige wegen Diebstahl. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte wieder entlassen.

Quelle: PM des PP Osthessen vom 04.08.2011

Na also. Manchmal kann das polizeiliche Gegenüber auch richtig nett sein…

Auf der Kreuzung der Großen Gartenstraße/Fuhrenstraße in Rotenburg kam es am Donnerstag um 16.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine 26-jährige Polizeibeamtin der Rotenburger Polizeiwache verletzt wurde.

Die 26-jährige Beamtin war mit der Polizei-BMW auf der vorfahrtberechtigten Fuhrenstraße in Richtung Harburger Straße unterwegs, als die 46-jährige Autofahrerin aus Rotenburg mit ihrem Mercedes von der Großen Gartenstraße die Fuhrenstraße überqueren wollte.

Die Frau hatte zunächst noch zwei abbiegende Autos passieren lassen, übersah dann aber das Polizeimotorrad. Die Beamtin prallte mit ihrem Krad voll in die Beifahrerseite des Mercedes B und kam zu Fall. Dabei wurde sie verletzt und musste mit einem Rettungswagen in das Rotenburger Diakoniekrankenhaus gebracht werden.

Das Polizeimotorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Da am Unfallort Betriebsflüssigkeiten aus dem Fahrzeug ausgelaufen waren, musste die Feuerwehr Bindemittel streuen.

Quelle: PM der PI Rotenburg vom 05.08.2011

„Zwei junge Männer aus Neustadt sind vorgestern vor dem Amtsgericht Pirna wegen gefährlicher Körperverletzung zu Geldstrafen von insgesamt 1.100 Euro verurteilt worden. Gemeinsam hatten sie in der Altmarkt-Galerie Dresden zunächst einen jungen Mann belästigt. Einer der Täter verletzte später einen Polizisten, der zu Hilfe kam.

Der Haupttäter, der bei der Bundeswehr eingesetzt ist, war vor der Tat in Afghanistan stationiert. Bei einem Einsatz hat der Neustädter seinen besten Freund verloren. Dieses Erlebnis hätte der heute 22-Jährige trotz psychiatrischer Behandlung nicht verarbeitet. Er leide unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Sein aggressives Verhalten sei ein Symptom dafür, sagte Richter Andreae.“

Quelle und mehr:

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2829577

Ich möchte an dem Verhalten des Täters nichts entschuldigen oder beschönigen. Gewalt ist und bleibt aus meiner Sicht unentschuldbar. Aber dass PTBS-Opfer teilweise starke Aggressionen an den Tag legen ist nichts Neues.

Auch hier muss sich die Gesellschaft fragen lassen, wie sie mit jenen umgeht, die sich in Afghanistan ein PTBS zugezogen haben. Ganz besonders jene sollten sich das mal fragen lassen, die sich vor Mitleid kaum einkriegen, wenn ein Jugendlicher wegen seiner schlimmen Kindheit einen Menschen halb tot schlägt, aber bei einem Bundeswehrsoldaten nur lapidare Worte wie: „Ist er doch selbst schuld!“ übrig haben. Was Menschen im Einsatz, nicht nur in Afghanistan, erleben können, ist so knallhart, dass es selbst für die brutalsten und gleichgültigsten Eltern nur schwer ist, dieses Maß an Gewalt zu erreichen.

Wollte ich nur mal loswerden!

Allen Bundeswehrangehörigen mit PTBS wünsche ich an dieser Stelle gute Unterstützung und die Hilfe, die sie brauchen!

Drei Brandstiftungen beschäftigten heute morgen gegen 06.00 Uhr die Feuerwehr sowie die Kripo Ingolstadt. Von einem bislang unbekannten Täter wurden Mülltonnen im Bereich des Katharinengymnasiums, sowie der Universität angezündet aber auch ein BRK-Fahrzeug in Brand gesteckt, welches sich auf dem Gelände der BRK-Zentrale, Auf der Schanz, befand. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden.

Gegen 06.00 Uhr teilte die Rettungsleitstelle der Polizeieinsatzzentrale mit, dass ein Sanitätsfahrzeug in Flammen steht. Nahezu zeitgleich gingen Informationen ein, dass eine Restmülltonne beim Katharinen Gymnasium brennen würde und auch im Hinterhof der Universität drei Papiertonnen Feuer gefangen hätten. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte in allen Fällen die Ausbreitung der Brände verhindert werden. Ein genauer Sachschaden kann noch nicht beziffert werden, er dürfte aber vor allem durch das ausgebrannte Sanitätsfahrzeug erheblich sein.

Zum Brandzeitpunkt sah eine Zeugin in unmittelbarer Nähe zur Universität eine Person die sich verdächtig benahm. Dieser Mann soll ca. 19 Jahre alt gewesen sein, hatte dunkle Haare und trug eine beige kurze Hose, weiße Turnschuhe sowie ein weißes T-Shirt.

Die Brandfahnder der Kripo Ingolstadt haben die Ermittlungen aufgenommen und bitten um Hinweise zu dieser verdächtigen Person. Aufgrund des Tatzeipunktes wäre es möglich, dass der Mann sich zuvor noch in einer Lokalität aufgehalten hat und auch dort eventuell aufgefallen ist. Hinweise erbittet die Polizei unter 0841/9343-0.

Quelle: PM des PP Oberbayern Nord vom 05.08.2011

Ich finde ja alle Angriffe auf Blaulichter ziemlich bescheuert. Aber ein Sanitätsfahrzeug abzufackeln ist wirklich das Allerdämlichste, was einem in den Kopf kommen kann. Das ist aus meiner Sicht nicht einmal mit der krudesten extremistischen Ideologie zu begründen, das ist einfach nur dumm…