Am Freitag, 20. Mai 2011, ab 19 Uhr, wollen deutsche und niederländische Polizisten zeigen, wie hervorragend das internationale Zusammenspiel funktioniert. Nicht weniger als 50 Sängerinnen und Sänger der Polizeichöre „Chorrage der Polizei Düsseldorf e.V“ und des „Politiekoor Twente“ werden einen „Fall“ bearbeiten, der es in sich hat. Dabei geht es nicht um Kriminalität, sondern um Kultur. Ein Gesangsrepertoir aus Schlager-, Film-, Rock- und Popmusik wird dargeboten.

Was die niederländische Polizei zu Gehör bringt, wird aus „ermittlungstaktischen“ Gründen nicht verraten.

Zuschauer und Besucher sind herzlich eingeladen, sich für zwei Stunden gut unterhalten zu lassen.

Ort: Düsseldorf-Pempelfort, Prinz-Georg-Straße 80, Clara Schumann Musikschule, Udo-van-Meeteren-Saal)

Eintritt: 10 Euro – Karten an der Abendkasse – Vorverkauf und Kontakt über „Chorrage“ unter Telefon 01577 – 9477886.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium Düsseldorf

Hille, Preußisch Oldendorf (ots) – Ein Reh hatte sich in den Laderaum eines in der Nacht zu Montag am Mittellandkanal in Hille fest gemachten Binnenschiffes verirrt und wurde so unfreiwillig zu einem blinden Passagier an Bord der MS Altmark. Die außergewöhnliche Geschichte fand ein gutes Ende: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie Besatzungsmitglieder konnten das scheue Tier später mit einem Netz einfangen und es an einer Anlegestelle in Preußisch Oldendorf-Lashorst unverletzt in die Freiheit entlassen.

Mit den Worten: „Ich bin nicht betrunken, ich habe wirklich ein lebendiges Reh im Laderaum!“, meldete sich der Kapitän des Motorschiffes am Montagmorgen bei den Beamten der Wasserschutzpolizei in Minden. Er berichtete den Beamten, dass er auf der Fahrt nach Duisburg sei, um dort seine Ladung, zirka 1000 Tonnen Sintermetall, ein Abfallprodukt aus der Stahlproduktion, zu löschen.

Kurz nachdem er in Hille abgelegt hatte, wurde das Reh entdeckt. Offenbar war das Tier unbemerkt in der Nacht in den offen stehenden Laderaum gefallen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft die Bordwand überwinden. Die Wasserschutzpolizei organisierte schnelle Hilfe und so konnte das Reh bereits 15 Kilometer weiter am Anleger in Lashorst seine unfreiwillige Fahrt auf dem Mittellandkanal wieder beenden. Sichtlich erleichtert verschwand es in seinen natürlichen Lebensraum.

Quelle: Pressemeldung der KPB Minden-Lübecke

Ihr seid echt super, liebe Polizei!

„Zivilkräfte der Heidelberger Kriminalpolizei nahmen den 29-Jährigen in der Nacht zum Montag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) fest wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte.“

Quelle und mehr:

http://www.az-web.de/news/hochschule-detail-az/1674171?_link=&skip=&_g=Taximoerder-vom-Bodensee-ist-gefasst.html

Also, den Artikel musste ich mehrmals lesen… bis ich es glauben konnte. Da kann man auch nichts zusammenfassen. Lest selbst…

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/faits_divers/story/20655208

„Rebellion mit Waffen“ – intressanter Straftatbestand.

Die St. Galler Stadtpolizei befreite einen Siebenschläfer aus einer prekären Lage. Ein Mann fand ihn in seiner WC-Schüssel.

„Durch den Tierschutzbeauftragten wurde der tropfnasse Siebenschläfer abgeholt, getrocknet und gefüttert.“

Quelle: http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33711/St_Gallen_Siebenschlaefer_im_WC.html

Schwalmtal (NRW) – Am heutigen Tag gegen 09.55 Uhr teilte die Feuerwehrleitstelle im Ortsbereich Waldniel einen starken Gasgeruch / möglichen Gasaustritt im Bereich einer Flüssiggasanlage mit.

Der eingesetzte Streifenwagen befuhr mit Sonder- und Wegerechten die L 372. Vor dem Kreuzungsbereich Schellerstraße verlangsamte der Streifenführer, ein 38-jähriger Polizeibeamter aus Viersen, die Fahrt bei Rotlicht. Da ein weiterer PKW die Kreuzung räumte, ging der Beamte davon aus, dass die Signale von allen Fahrzeugführern wahrgenommen worden waren. Völlig unerwartet fuhr dann ein weiterer Fahrzeugführer, ein 18-jähriger aus Schwalmtal in den Kreuzungsbereich ein und stieß dort mit dem Streifenwagen zusammen.

Bei der Kollision verletzten sich beide Fahrzeugführer leicht, der Polizeibeamte blieb dienstfähig, der Führer des zweiten Fahrzeugs wurde nach einer vorsorglichen Untersuchung ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen. Weniger „Glück“ hatten beide Fahrzeuge sowie ein im Kreuzungsbereich stehender Strommast, alle erlitten einen „Totalschaden“.

Quelle: PM der KPB Viersen

Gute Besserung an alle Verletzten.

Wiesbaden (ots) – Gleich zweimal hatten die Polizeibeamten des 1.Polizeireviers an diesem Wochenende mit einem polizeibekannten Wiesbadener zu tun.

Am Freitagabend mussten Beamten des 1.Polizeirevier sich gegen 22.00 Uhr erstmals mit dem 48jährigen Wiesbadener auseinandersetzen. Im Verlauf eines verbalen Streits mit seiner Lebensgefährtin schlug er diese. Dabei wurde die Frau leicht verletzt, worauf sie die Polizei anforderte.

In seinem massiv betrunkenen Zustand hatte der Mann, als die Beamten noch die geschädigte Lebensgefährtin suchten, „sein“ hochwertiges Handy unbemerkt in den Scheibenwischerschacht des vor dem Haus parkenden Funkwagens gelegt.

Durch die Befragung der Frau konnte der in der Nähe des Funkwagen stehenden Mann als der Täter erkannt werden. Da der Mann massiv alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert und eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt. ´

Da der Scheibenwischerschacht tief und das Handy schwarz war, bemerkten die Polizeibeamten das Handy auch auf der Fahrt zum Gewahrsam nicht.

Nachdem der Mann am Samstagmorgen ausgenüchtert entlassen wurde, suchte er sein Heil sehr schnell wieder im Genuss alkoholischer Getränke und der Suche nach „seinem“ Handy.

Aus diesem Grunde erschien er im Verlauf des Tages wieder betrunken auf der Wache des 1.Revier und fragte, ob man „sein“ Handy vielleicht gefunden habe. Dies wurde verneint. Hinweise wo er denn „sein“ Handy verloren haben könnte, waren ihm nicht möglich. Der betreffende Funkwagen war zudem bisher nicht benutzt worden.

Die „Verlustmeldung“ des Mannes wurde von den Beamten des Tagesdienstes pflichtgemäß an die Beamten des Nachtdienstes übergeben. Bei der routinemäßigen Überprüfung des betreffenden Funkwagens zum Nachtdienst fand ein Beamter im Scheibenwischerschacht das gesuchte Handy.

Aufgrund der „Verlustmeldung“ konnte sofort der Bezug zu dem vermeintlichen Verlierer hergestellt werden. Da der Akku des Handys mittlerweile leer war, konnten die Beamten das Gerät im Hinblick auf den rechtmäßigen Besitz zunächst nicht überprüfen.

Mit einem auf dem Revier vorhanden Ladegerät wurde das Handy geladen und der „Verlierer“ über die Fundsache telefonisch informiert.

Dieser erschien immer noch vollkommen betrunken auf der Wache und verlangte die Herausgabe „seines“ Handys.

Da der Akku wieder etwas geladen war, konnte die Polizeibeamten das Gerät wieder eingeschalten. Die zum Einschalten erforderliche PIN konnte der massiv alkoholisierte Mann nicht benennen. Also legten die Polizeibeamten eine andere SIM-Karte ins Handy und überprüften die Gerätenummer.

Dabei wurde festgestellt, dass das Handy 6 Tage zuvor in Wiesbaden entwendet worden war. Der Geschädigte dieses Diebstahls wurde telefonisch informiert.

Nachdem die Beamten dem Geschädigten den vermeintlichen „Verlierer“ beschrieben hatten, gab dieser an, dass ein derartiger Mann, ein entfernter Bekannter sei. Über den ihm bekannten Spitznamen des Mannes konnte damit auch der Diebstahl aufgeklärt werden.

Der eindringliche, aber taktisch unkluge Bekannte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ohne „sein“ Handy entlassen.

Quelle: PM der PP Westhessen, PD Wiesbaden

Liebe Twitterer,

würdet Ihr bitte Eure dämlichen Bots so einrichten, dass nicht unter den Meldungen für verletzte Polizeibeamte jede Menge Spam erscheint. Einfach aus Anstand? Mein Spamfilter schmeißt den Dreck eh raus, aber es würde Euch gut anstehen…

Danke schön.

GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Überholvorgang im Stadtgebiet von Gerolzhofen, bei dem sich am Donnerstagabend zwei Autofahrer offensichtlich ein Rennen geliefert haben, ist eines der Fahrzeug mit einem entgegen kommenden Streifenwagen der örtlichen Polizeidienststelle zusammen gestoßen. Dabei wurde der Beifahrer im Dienst-Pkw schwer verletzt. An den beteiligten Pkw entstand hoher Sachschaden.

Gegen 18.15 Uhr waren die beiden 22- und 23-jährigen Autofahrer mit ihren Fahrzeugen auf der Grabenstraße unterwegs. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gaben beide Autofahrer ordentlich Gas, wobei der Jüngere mit seinem Polo versuchte, den Audi des Älteren zu überholen. Obwohl sich beide Fahrzeugführer einer engen unübersichtlichen Linkskurve näherten, bremste keiner der beiden ab.

Das überholende Fahrzeug stieß dann frontal mit einem entgegen kommenden Streifenwagen der Polizeiinspektion Gerolzhofen zusammen. An dem Polo entstand dabei wirtschaftlicher Totalschaden. Die Kosten für die Reparatur des Dienstfahrzeugs dürften sich auf mindestens 10.000 Euro belaufen.

Bei dem Zusammenprall wurde der 52-jährige Beifahrer im Dienstauto so schwer verletzt, dass er stationär im Krankenhaus Gerolzhofen aufgenommen werden musste. Der Fahrer des Streifenwagens und der entgegen kommende Polo-Fahrer kamen ohne Verletzungen davon.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt. Gegen die beiden aus Gerolzhofen stammenden Autofahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens hofft der Sachbearbeiter jetzt darauf, dass sich Zeugen melden, denen die beiden Pkw auf Grund ihrer rasanten Fahrweise in der Grabenstraße oder möglicherweise bereits vor dem Unfall im Stadtgebiet von Gerolzhofen aufgefallen sind.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken

Bildquelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Dem verletzten Polizeibeamten meine herzlichsten Besserungswünsche.

Und all jenen, die meinen, illegale Autorennen wären witzig, vielleicht jetzt mal einen erhellenden Moment.

„Philippsburg-Rheinsheim, nördlicher Landkreis Karlsruhe. Die von der Kriminalpolizeiaußenstelle Bruchsal geführten ersten Ermittlungen nach der Ursache des am frühen Donnerstagabend auf dem Gelände eines bitumenverarbeitenden Betriebes in der Huttenheimer Straße in Philippsburg-Rheinsheim ausgebrochenen Großfeuers haben keinerlei Anhaltspunkte auf Brandstiftung ergeben.
Auch eine technische Ursache dürfte nach den von einem Brandsachverständigen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg unterstützten Untersuchungen auszuschließen sein. Nach gegenwärtigem Stand könnte möglicherweise ein bei der Folienverpackung fertiger Bitumenbahnen entstandener Funke einen Schwelbrand auf einer in der Hallenmitte abgestellten Holzpalette ausgelöst haben. Von diesem Herd aus hatte sich ein Vollbrand entwickelt, der sich schließlich nahezu vollständig auf den mehrere tausend
Quadratmeter großen überdachten Lagerbereich der Firma ausweitete und die offene Halle zerstörte.
Auch derzeit (Freitag, 12.00 Uhr) ist die Feuerwehr noch mit starken Kräften im Einsatz, um den Brand, der wohl einen Sachschaden im Millionenbereich zur Folge hatte, endgültig zu löschen. Die Löscharbeiten ziehen sich vermutlich noch bis in die Abendstunden hin.
Ein eingesetzter Beamter der Verkehrsüberwachung Karlsruhe erlitt am Donnerstagabend auf dem Firmengelände mittelschwere Verletzungen, als er von einem THW-Fahrzeug erfasst und zu Boden geworfen wurde. Der 39-jährige Polizeikommissar wurde vom Notarzt erstversorgt und kam anschließend mit Verdacht auf einen Knöchelbruch sowie Prellungen und einer Platzwunde zur
stationären Behandlung in eine Klinik.
Wie berichtet, waren Feuerwehr, Rettungsdienste und Polizei gegen 18.45 Uhr alarmiert worden.
In der Folge wurde eine Vielzahl von Feuerwehrabteilungen aus dem gesamten Landkreis und der Stadt Karlsruhe wie auch aus der angrenzenden Südpfalz zum Brandort beordert. Bei der Bekämpfung des Feuers, das eine weithin sichtbare dunkle Rauchwolke verursachte, kamen bis zu 300 Feuerwehrleute zum Einsatz.
Fortwährende Messungen der Wehrmänner ergaben, dass die Wolke für Anwohner oder Passanten keine Gesundheitsgefahr darstellte. Gleichwohl riet die Polizei per Lautsprecherdurchsagen dazu, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Darüber hinaus wurden vom Ordnungsamt der Stadt Philippsburg entworfene Flugblätter mit Verhaltenstipps für die Bewohner der Straßenzüge
rund um den Brandort verteilt.
Der Zugverkehr auf der parallel zum betroffenen Firmengelände verlaufenden Bahnlinie wurde vorübergehend eingestellt. Die Strecke ist seit Freitagmorgen, 09.00 Uhr, wieder freigegeben.
Quelle: PM der Polizei Karlsruhe

Dem verletzten Polizisten meine herzlichsten Besserungswünsche: